Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
17.08.2019 | 22:50 Uhr
Huhu

Bin über deine Fic gestolpert als ich ein bisschen in den Projekten im Forum rumgestöbert habe und da ich The Umbrella Academy liebe und es viel zu wenig LGBTQA fics gibt musste ich das hier lesen. Klaus ist eh mein absoluter Liebling und ich finde du hast ihn toll getroffen.

Ich mag die Art wie du die Fic aufgeteilt hast in die Lebensabschnitte und wie Klaus alle Schubladen sprengt. Ich finde auch du hast das Pan gut getroffen. Ich finde eh da gibt es, wie du geschrieben hast, kein schwarz und weiß. Keine Sexualität ist genau so. Ich bin demi aber auch bi. Ich mag sex aber nicht immer. Das ist alles so flüssig, da gibt es kein richtig und falsch und die Begriffe helfen um sich zurechtfinden, nicht um einzuengen. Ich finde das hast du gut rübergebracht.

Der schluss war auf jeden Fall Zucker und ich fand Diegos Art auf jeden Fall sehr süß.

Tolle fic, vielen Dank hierfür
Lg Arzani
20.06.2019 | 19:46 Uhr
umbrella academy! Gerne mehr davon!
ich mag Klaus, er steht auf meiner mentalen Favoriten Liste ganz oben
Finde auch sein Verhalten innerhalb dieser ff sehr ic und Klaus ist so ein Charakter von dem hat man irgendwie nie genug und man könnte hunderte solcher Geschichten lesen. Hauptsache er steht im Mittelpunkt. Da können die sich auch gern wiederholen was zwangsläufig wohl passieren wird
was mir hier negativ auffällt ist die Zeit in der du schreibst. Nicht falsch verstehen es ist nicht schlecht, man müsste das ein wenig anders machen. Du schreibst hauptsächlich in der Gegenwart, ein Stil den viele nicht so unbedingt mögen, ich persönlich habe da kein Problem mit. Aber wenn du in der Gegenwart schreibst musst du die Zeiten auch richtig verlegen wenn du über Dinge berichtest die an anderen Stellen passieren. Wenn du jetzt zum Beispiel keine genaue Zeit benennst sondern nur etwas das schon mal passiert wie zB die Sache mit Grace Schuhen und Alisons Rock müsste das theoretisch auch in einer Form der Gegenwart geschrieben sein und nicht plötzlich in der Vergangenheit. An den hunger games Büchern kann man sich das gut antrainieren finde ich. Die sind auch hauptsächlich in der Gegenwart geschrieben, nur eben noch zusätzlich aus der ich-Perspektive, und wenn etwas beschrieben wird das vielleicht vor drei Stunden passiert ist und Katniss erinnert sich in diesem Moment dran benutzt die Autorin das präteritum. Wenn aber von einer theoretischen Sache die rede ist die hin und wieder halt passiert bleibt der Erzähl Stil trotzdem in der Gegenwart allerdings in einer anderen Form. So nach dem Motto wenn ich dann mal wieder dies und jenes tue passiert das und das
05.06.2019 | 22:11 Uhr
Hallo und einen wundervollen Abend wünsche ich :)

Erst mal vielen Dank, dass du tatsächlich was zu dem Projekt geschrieben hast, und auch danke für den geteilten Link, und dann … WOW! Ich muss ehrlich sagen … ich hätte nicht mit einer (mehr oder weniger) Analyse von ausgerechnet Klaus und seiner Sexualität gerechnet, aber … ganz ehrlich? Das hier ist einfach nur Klasse! Und verdammt kompliziert. Ich würde mich nicht so schnell an ihn ran wagen. (Zumindest nicht mit derartiger Analyse.)
Aber du hast dich getraut, und … es ist toll. Ehrlich. Ich liebe es. Schon von Anfang an. Erst, wie die Geschwister damit umgehen, und sie und die Reporter reagieren (was ich übrigens verdammt passend fand), und dann noch dieser Satz: „ist es wie ein offenes Geheimnis, dass Klaus schwul ist. Schwul sein muss.“ Fand ich echt großartig, wie das Beschrieben wurde. Auch, wenn ich es natürlich nicht so toll fand, wie er in die Schublade gesteckt wurde, aber wie er dann damit umgegangen ist, und wie auch alle anderen damit umgegangen sind … ja, doch, das mochte ich wirklich gerne.
War auch meiner Meinung nach sehr IC und passend zu der Serie. Hätte mir zwar bei einigen Charakteren auch andere Reaktionen vorstellen können (besonders Diego, weil ich ihn mir auch als einen sehr aufgeschlossenen Bruder vorstellen kann), aber dennoch passte es auch so wie die Faust aufs Auge, und gerade auch, dass Klaus trotz seines jungen Alters schon so über Schubladen denkt … ich weiß nicht, irgendwie hat mich das echt glücklich gemacht.
Auch wenn es mich gleichzeitig auch traurig gemacht hat, dass er sich jetzt mit der Schublade zufrieden gibt, weil er dann das Gefühl hat, ohne in Frage gestellt zu werden er selbst zu sein. Und es ist so unglaublich IC … ehrlich, ich glaube, ich wiederhole mich, aber ich bin halt wirklich begeistert.

Okay, begeistert und sauer. Auf Luther und Diego besonders. Der Arme Klaus. Aber erneut: Es passt einfach. Besonders Luther, der einerseits die Schublade nutzt, sie andererseits aber nicht mal benennen kann … wow. Aber ja, Luther durch und durch irgendwie. Einerseits stark tun, andererseits keine Ahnung haben. (Irgendwie zumindest, und diese Eigenart von ihm habe ich auch hier sehr gut wiedererkennen können.)

„Mit frechen sechzehn Jahren hat Klaus endgültig die Schnauze voll und sprengt die Schublade mit einem lauten Knall einfach auf.“ ← So schön, so perfekt, so Klaus. Natürlich sprengt er die Schublade einfach, statt sie irgendwie leise Stück für Stück zu öffnen. Und das wie dazu … einfach herrlich! Auch verdammt mies, wenn man mal die Reaktion seiner Geschwister bedenkt (ich war echt verdammt wütend in dem Moment, so richtig, wie können sie nur?!), aber trotzdem verdammt gut.
Auch dieser Wechsel zwischen dem, was er wirklich sagt, und was er denkt, hat mir gut gefallen. Echt schön. Und auch echt sehr Klaus. Und … ganz ehrlich? Ich hatte wirklich Hoffnungen für dieses Projekt, und alles, was es braucht, ist dieser Beitrag, und du sprengst jegliche Erwartungen, die ich mir je hätte aufbauen können. Lily und wie sie mit Klaus redet? Einfach der Wahnsinn! So unglaublich … leicht geschrieben. Und Klaus‘ „Es fühlt sich gut an, aus der Schublade auszubrechen, in seiner Gänze wahrgenommen zu werden, selbst wenn es nur durch eine fremde Person ist.“ hat es noch mal viel besser gemacht. Hat dem ganzen noch mal etwas mehr gegeben, als es ohnehin schon hat, und ich konnte echt gar nicht aufhören, zu lesen. War total im Geschehen drin. (Und ganz ehrlich? JA! Es geschieht Diego und Luther recht! Gut gemacht, Klaus! Und auch du Lily, obwohl du ja nichts davon wusstest! Das war wirklich fantastisch!)

Diese Aufteilung in Zeitabschnitte ist wirklich gut. Und so schön. Ich hatte wirklich das Gefühl, ihm beim Aufwachsen zusehen zu können. Und ja, selbst als der eine Sprung 14 Jahre waren. Aber es wirkte dennoch, als hätte ich ihn ein wenig begleitet, auf seiner Reise, und es fühlte sich echt verdammt gut an, bei seiner Selbstfindung dabei sein zu können.
Und mein absoluter Lieblingssatz: „Wenn jemand Klaus fragen würde, auf welchem Farbspektrum er sich heutzutage sieht: Ein Mix aus Pink, Gelb und Hellblau trifft es ganz gut.“ Erneut sehr Klaus, erneut ruft er sofort ein Bild und ein Gefühl in mir hervor, und erneut finde ich es einfach nur großartig und perfekt. (Ja, okay, ich wiederhole mich, tut mir leid, vielleicht bin ich sogar etwas zu begeistert von dieser ganzen Geschichte, aber die Geschichte ist nun mal auch einfach fantastisch, und außerdem ist es Klaus!!!)

Du hast … du hast ace Five eingebracht? Erst ein solcher Text über Klaus und dann auch noch- Oh mein Gott! Okay. Ich weiß nicht, wie du das alles in so kurzer Zeit geschrieben hast, und dann auch noch so fantastisch, und so langsam habe ich das Gefühl ich werde unglaubwürdig, aber erst all das, und dann auch noch Five, der ace ist?! Und das nur so nebenbei erwähnt? Das ist genau das, was mir so oft in Texten fehlt. Dieses nebenbei mal eben auf so etwas eingehen, und … okay, ich habe das Gefühl, ich muss mich beruhigen. Aber dennoch … ace!Five?! Wie unglaublich großartig! Und gleich danach noch Diana und … du willst echt, dass meine Standards für solche Texte demnächst nicht mehr zu erfüllen sind, oder? Damit ich nie wieder glücklich werde? Denn das hier ist ganz ehrlich alles, was ich mir je hätte wünschen können, und dann gleich noch so viel mehr! Wie ist das überhaupt möglich?! :O

Okay, ich nehme meine Aussage von vorhin zurück. Das hier: „Ich finde Menschen anziehend, Diego” ist der neue Lieblingssatz. Und das nicht nur, weil er zu Klaus passt (und Gott, passt es zu Klaus, wirklich, ich wüsste nichts, was besser passt), sondern einfach weil es an sich ein einfach nur toller Satz ist. (Und weil ich mich auch unglaublich gut darin wiedererkennen konnte, auch wenn ich es so noch nie gesagt habe, sonder meist eher ein „Charakter“ statt „Menschen“ nutze, wenn ich es überhaupt so sagen würde.)
Und meines Lieblingsszene ist … alles, aber auch ganz besonders das Ende. Da hat Diego es ja doch noch mal geschafft, aus seinen Fehlern zu lernen, und es sogar zu zeigen, und sich auch- und- *vor mich hin stammel* einfach toll! *träum*

So, und während ich mal weiter träume, und ich mich nebenbei auch noch etwas beruhige, sage ich auch etwas zu deinen Anmerkungen am Ende (wenn du‘s denn hören willst, und noch nicht die Nase voll hast):
1. Du hast recht, in der Serie wird es nie direkt gesagt, aber der Schauspieler hat bestätigt, dass Klaus pansexuell sein soll. Und non-binary, weil ihm Geschlechter irgendwie relativ egal sind, wobei er bei den he/him Pronomen bleibt, weil … na ja, es ihm halt relativ egal ist.
2. Ich kann auch nicht sagen, ob du Pansexualität richtig dargestellt hast, aber falls das irgendwas bringt, ich selbst habe mich (als nicht pansexuell sondern panromantisch) definitiv in dem Text wiedererkannt, also irgendwas hast du definitiv richtig gemacht. Allerdings bin ich natürlich auch nur einer alleine, also keine Ahnung, wie andere das eventuell sehen ^^ (Und ich kann echt nicht glauben, dass ich das gerade geschrieben habe, denn es ist zwar kein Geheimnis oder so, aber normalerweise halte ich meine Orientierung eigentlich aus Texten und Reviews raus, aber … ja, das hier war einfach so sehr das, wie ich manchmal fühle, und … okay, ich höre jetzt auf … aber es war dennoch gut, und zumindest für mich sehr wahr und zutreffend, und das wollte ich nur mal sagen!)
3. Wie dir eventuell aufgefallen ist, hast du das geschafft. Wie gesagt, könnte ich mir Diego auch als unterstützender vorstellen (und Ben eigentlich auch, wobei der ja nur am Anfang erwähnt wird), aber so wie es nun ist, und auch mit diesem Ende … er war schon ziemlich gut dargestellt. Und der Rest auch. (Auch Five, und ja, ich liebe dich immer noch für diesen kurzen Auftritt seinerseits und die Erwähnung seiner Sexualität, die er nicht mal in Worte fassen könnte/würde, Klaus aber schon.)
4. Soll das ein Witz sein?! Und ob! … Okay, ja, du weißt ja inzwischen, dass ich begeistert bin. Und ich meine es wirklich absolut ehrlich, wenn ich sage: als ich dieses Projekt erschaffen habe, war diese Art von Text eigentlich genau das, was ich wollte. Nicht unbedingt exakt genau das, aber von der Art, wie Klaus (und entsprechend auch dieser Text) so selbstverständlich mit allem umgeht … so etwas hätte ich mir gewünscht, wenn ich gekonnt hätte. Also ja, wenn ich sage, das hier ist alles und mehr: das ist mein absoluter Ernst. Es ist einfach nur fantastisch!

Okay, und ehe ich mich jetzt noch dreitausend Mal wiederhole, und ich dann noch unglaubwürdiger werde, als ich es vielleicht eh schon bin, werde ich mich an dieser Stelle verabschieden.
Ich hoffe, das hier war jetzt kein zu heftiger Gefühlsausbruch oder so (ich bin normalerweise echt nicht so, oder nicht oft, aber hier hätte ich wirklich am liebsten jeden Absatz laut gejubelt) und wünsche dir noch einen wundervollen Abend,
Riri