Autor: Demon Warrior
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt) für Kapitel 2:
03.11.2019 | 01:56 Uhr
zu Kapitel 2
Werter Demon Warrior,

heute schreibe ich Ihnen, weil der Bergfred aus seinem literarischen Koma nach dem Lesen Ihres 2. Kapitels nicht mehr erwacht ist. Leider war keine Ahsoka-Prinzessin zum Wachküssen bei ihm.
Also müssen Sie nun mit mir Vorlieb nehmen. Beginnen wir mit Ihrer glorreichen Interpretation des Sith-Lords Darth „Craid“, welcher eigentlich Krayd geschrieben wird und im Jahr 138 NSY (für Sie: Nach der Schlacht von Yavin) auf Coruscant verstarb.
Kommen wir zum eigentlichen Star-Wars-Kanon, welcher entscheidend von Ihrem obskuren Werk abweicht. Darth Krayd war eigentlich der selbsternannte Sith-Lord des neuen Sith-Ordens sowie der Herrscher des neuen galaktischen Imperiums. Er war u.a. für die nahezu komplette Zerschlagung des neuen Jedi-Ordens und der galaktischen Allianz verantwortlich. Die geschah ungefähr 130 NSY. Bei Ihrem „Darth Craid“ scheint es sich um einen weinerlichen Abklatsch zu handeln. Bitte verzeihen Sie mir meine harschen Worte, ich bin leider durch das Koma des Bergfreds innerlich sehr aufgewühlt.
Kommen wir nun zum Umgang der Jedi mit der Gesamtsituation auf dem Piratenplaneten „Hondo“. Es scheint mir doch recht fragwürdig, warum die nicht für ihre defensive Art bekannte Ahsoka Tano und Jedi-Meisterin und Mitglied des Rates der Jedi Shaak Ti, das Feuer der Piraten einfach nur abblocken, wenn sie doch für deren Liquidierung gerade einmal 37,5 Sekunden bräuchten. Zwar ist es korrekt, dass ein anfliegender Laser-Strahl einen gewissen Winkel besitzt, mit welchem dieser abgeblockt werden muss. Allerdings geschieht diese Berechnung instinktiv im Kopf eines Machtnutzers. Es ist vergleichbar mit dem Fangen eines Balls. Sie berechnen doch auch nicht mittels eines Taschenrechners und Geodreiecks den Winkel, bevor sie den Ball fangen, oder?
Das Verhalten der beiden Jedi gegenüber einem Sith ist im höchsten Maße beunruhigend. Es sei denn, die Jedi und Sith wären plötzlich keine erbitterten Todfeinde mehr, sondern lediglich so etwas wie befreundete Konkurrenten. Ich denke, ich muss noch einmal erwähnen, dass der in Ihrer Geschichte gezeigte Umgang der Jedi mit der Liebe schlichtweg hanebüchender Irrsinn ist. Eine Jedi-Großmeisterin würde auch nur bei dem geringsten Anzeichen einer amourösen Gefühlsregung zugunsten eines Sith eine deutlich andere Reaktion zeigen. Diese würde im äußersten Fall mit dem Tod beider Liebenden enden.
Kommen wir nun zu den Piraten. Sicherlich ist Hondo Ohnaka einer der wohl interessantesten Charaktere innerhalb des Piratentums im Star-Wars-Universums. Er gilt als ausgesprochen dreist, ungehobelt und mitunter vielleicht auch feige. Aber er war ganz sicher nicht geistig umnachtet, wie auch seine Mitstreiter. Wenn der durchschnittlich erfolgreiche Pirat auch nur ein Lichtschwert und/oder Jedi bzw. Sith-Roben erblickt, wird er sich entweder einnässen oder sich so unauffällig wie irgend möglich zurückziehen. Ich denke, sie beziehen sich auf einen Präzedenzfall aus einer Star-Wars „The Clone Wars“ Episode, in welcher es o.g. Piraten tatsächlich gelang Anakin Skywalker, Obi Wan Kenobi und Count Dooku gefangen zu nehmen. Doch selbst Ihnen sollte klar sein, dass auch nur einer der Vorbenannten in der Lage gewesen wäre, die Basis der Piraten im Alleingang einfach zu zerlegen.
Ich weiß nicht, wie das mit den (Halb-) Torguta und der Liebe genau funktioniert, aber normalerweise müssen beide Individuen mindestens selbst für eine „Liebe auf den ersten Blick“ bei Bewusstsein sein. Ein Jurist könnte diese Szene, in welcher Ahsoka sich eindeutig in sexuell motivierter Absicht über den bewusstlosen Craid hermacht, als Missbrauch Widerstandsunfähiger deuten. Währenddessen scheint Shaak Ti wohl eine gewisse voyeuristische Veranlagung zu besitzen, da sie die beiden bzw. Ahsoka in deren Treiben ständig beobachtet. Und weil sich die Ahsoka so unsterblich in Darth Craid verliebt hat, wird dieser natürlich wie ein „Gast“ behandelt. Auf Centauri Prime wären wir mit einem Mitglied des Kah’Ri, welcher sich in eine adlige Centauri-Telepathin verliebt hätte etwas anders umgegangen. Weitere Ausführungen möchte ich Ihnen aufgrund Ihrer Naivität und Unbedarftheit lieber ersparen.

Zum Abschluss sei gesagt, dass ich Sie für Ihre Dreistigkeit doch irgendwie bewundere; wenn auch nur auf eine perfide Art und Weise.


In baldiger Hoffnung auf ein Erwachen des Bergfreds


Ihr Abrahamo Lincolni
10.06.2019 | 22:05 Uhr
zu Kapitel 2
Hey Demon Warrior!
In Kapitel 2 wird ja schon einiges klarer. Er ist also wirklich der Sohn von zwei Sith und hat sicher ziemlich lange Zeit in der Kapsel verbracht.
Ich finde es erstaunlich nett von Ahsoka, sich so um ihn zu kümmern, obwohl er aus ihrer Sicht unberechenbar oder sogar ihr Feind ist. Ich hoffe, dass sie ihre Beziehung noch ausbauen können, ohne dass der Jedirat dazwischen geht. :)
Es wäre ganz lieb, wenn du das Angebot annehmen würdest und einen Betaleser engagieren könntest. Durch die verwirrende Satzführung ist es wirklich sehr schwer und anstrengend zu lesen und setzt auch die Qualität von der Geschichte etwas herunter :(
Damit würdest du uns das Lesen deutlich einfacher machen ;)
Ansonsten bin ich sehr gespannt, wie sich Darth Craid weiterentwickeln wird und wie der Rest der Jedi sein Auftauchen aufnehmen wird.

Ganz liebe Grüße,

Sola :)
09.06.2019 | 16:25 Uhr
zu Kapitel 2
gutes kapitel aber ich biete dir noch einmal an es zu überarbeiten wegen der grammatik auch wenn meine eigene ja nicht die beste ist