Autor: aquitania
Reviews 1 bis 25 (von 111 insgesamt):
17.05.2020 | 08:27 Uhr
zu Kapitel 19
Eine wunderschöne Geschichte, hat alles, was es braucht, um mitzufühlen und mitzufiebern. LG V.

Antwort von aquitania am 19.05.2020 | 22:24 Uhr
Hallo vielleser,

vielen Dank für Dein Lob und das Lesen meiner Geschichte! Es freut mich, dass sie Dir gefallen hat.

Viele Grüße,
aquitania
28.04.2020 | 19:15 Uhr
zur Geschichte
Hey,
eine großartige Geschichte! Sie hat mich die letzten Tage begleitet und immer wieder zum Lächeln und Mitfiebern gebracht und vor allem zum Fühlen. Egal, welche Szene, ich hatte das Gefühl, Du weißt, wie Du es schreiben musst, weil Du es erlebt hast. Und egal, ob das stimmt und davon abgesehen, dass ich bei manchen Dingen hoffe, Du hast und wirst sie niemals erleben - großen Respekt für diesen Schreibstil, denn auch erlebte Momente widerzugeben, ist nicht immer einfach. Tolle Geschichte, ich danke Dir fürs Teilen und wünsche Dir für die Zukunft ganz viel Muse für weitere Stories :)
Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend
Wolfi

Antwort von aquitania am 29.04.2020 | 21:46 Uhr
Hallo Wolfi,

vielen Dank für Deine liebe Review und Dein großes Lob!

Genau das ist es, was man als AutorIn möchte: die Leser mitfühlen lassen, sie hineinziehen in die Geschichte, Emotionen. Es ist ein Riesenkompliment für mich, wenn das funktioniert. Und ich freue mich auch sehr, dass Dir mein Schreibstil gefällt. Guter Umgang mit Worten und Sprache ist mir sehr wichtig, aber ob es so funktioniert, wie ich es dachte, entscheidet am Ende der Leser.

Die Geschichte ist wie immer ein Gemenge aus allem Möglichen, viel Phantasie, viel Drama, aber eben auch eigene Erfahrungen. Es gibt Szenen, die sehe ich beim Schreiben quasi plastisch vor mir, da schreibe ich nur auf, was in meinem Kopfkino passiert und versuche, die Worte so zu setzen, dass das Bild beim Leser möglichst nah an meine "Vision" kommt.
Gefühlig und emotional sind meine Geschichten immer, das ist, glaube ich, einfach mein Stil. Und ich fühle und leide selber mit, wenn ich meinen Figuren etwas schlechtes oder trauriges "antun" muss. Deshlab kriegen sie dann auch ein verdientes Happy End. Finn und Nico sind mir noch immer nah, obwohl die Geschichte beendet ist.

Wenn eine Geschichte beendet ist, dauert es meistens eine Weile, bis mich eine Inspiration überkommt, die ich als lohnenswert ansehe und der ich folgen will. Wenn es dann soweit ist, schreibe ich definitiv weiter.

Dann lesen wir uns ja vielleicht wieder...

Vielen Dank nochmal und viele Grüße,
aquitania
22.04.2020 | 22:39 Uhr
zu Kapitel 19
Liebe aquitania

Soeben habe ich diesen Epilog nochmals gelesen und schaffe es endlich, dir ein längst überfälliges Review hierzulassen. Seit ich diese Geschichte irgendwann letztes Jahr entdeckt habe, habe ich mit Finn und Nico mitgefiebert - die beiden haben mich sowas von gepackt! Ich liebe es, wie du sie geschrieben hast - von Anfang an. Du hast eine Art und Weise, Bilder, Stimmungen, Gedanken und Gefühle zu beschreiben, die ich ganz grossartig finde. Das gilt für die schwierigen Momente, die so eine unheimliche Dramatik bekommen, wie auch für die schönen, die mich immer wieder unglaublich berühren. Da ist eine Tiefe in deiner Geschichte, die sich durchzieht, immer spürbar ist und das Lesen für mich zu etwas ganz besonderem macht. Danke also für diese wunderbare Liebesgeschichte, die mit diesem Epilog das für mich perfekte Happy End bekommen hat. *hach* und Herzchen <3. :-)

Ich würde mich riesig freuen, bald wieder von dir zu lesen,
mit lieben Grüssen,
bichlheimerin

Antwort von aquitania am 23.04.2020 | 22:37 Uhr
Liebe Bichlheimerin,

vielen Dank für Deine liebe Review - und ganz besonders für Dein großes Lob.
Ich freue mich sehr darüber und es berührt mich unglaublich. Als Autor hat man ja "nur" das Stilmittel Sprache. Und für schwierige Dinge wie Gefühle und Stimmungen die richtigen Worte zu finden, ist nicht einfach. Dass es gelungen ist und Du es mochtest, ist ein riesiges Kompliment für mich. Auch das, was Du über die Tiefe sagst.
Meine Geschichten sind immer "gefühlig", aber es ist wirklich schwer, es so zu formulieren, dass man als LeserIn versteht, was ich meine, dass man möglichst nahe an das Bild heran kommt, was ich an der Stelle im Kopf habe.
Und ein Happy End musste sein. Schon, weil ich Finn und Nico selbst ins Herz geschlossen und total mitgelitten habe, wenn ich ihnen etwas schlechtes oder trauriges "antun" musste. Sie stehen mir beide sehr nahe, obwohl sie völlig fiktive Figuren sind.
Eine Geschichte ohne Happy End wäre mal eine echte Herausforderung an mich selbst - aber ob ich das übers Herz bringe, das weiß ich nicht... :-)

Zu schreiben macht mich wirklich glücklich. Es bleibt ein kontinuierlicher Lernprozess und es gibt für mich noch vieles, wo ich hoffe, mich zu verbessern. Ich werde weiterschreiben, auch hier. Mal sehen, wann mich wieder eine Inspiration überkommt, der ich folgen will...
Dann wird irgendwann wieder eine Geschichte draus und dann lesen wir uns ja vielleicht wieder...

Nochmals vielen Dank und liebe Grüße,
aquitania
18.04.2020 | 15:24 Uhr
zu Kapitel 19
Huhu :)
Wunderschön. Einfach wunderschön.
Deine Geschichte ist mitreißend, ergreifend und bewegend.
Ich weiß nicht so recht, wie ich meine Begeisterung in Worte fassen soll. Die Gefühle, die Du mit Deinen Worten transportierst, sind überwältigend.
Danke für dieses Meisterwerk!
Liebe Grüße und bleib gesund
Sonja

Antwort von aquitania am 18.04.2020 | 23:02 Uhr
Hallo Sonnilein,

vielen Dank für Deine Review und besonders vielen Dank für Dein großes Lob!
Ich freue mich sehr, dass Dir die Geschichte gefallen hat.
Ich denke, es ist das hohe Ziel und die große Belohnung des Schreibens, die LeserInnen mitzureißen und zu begeistern. Wenn ich das mit meinen Worten und meiner Sprache geschafft habe, bin ich glücklich.
Finn und Nico sind mir als Figuren auch immer noch nahe, obwohl die Geschichte nun beendet ist. Aber man geht mit seinen Figuren mit, auch durch alle Höhen und Tiefen der Story. Und hier war es eine emotionale Achterbahnfahrt. Ich habe beim Schreiben zum Teil selbst gezweifelt, gerade weil die Story auch schwierige und sensible Themen berührt. Dass sie so gut angekommen ist und noch ankommt, finde ich toll.
Deshalb nochmal Danke!

Viele Grüße und bleib ebenfalls gesund,
aquitania
05.04.2020 | 21:15 Uhr
zur Geschichte
Hey hey,
Das ist wirklich eine schöne Geschichte, die du da geschrieben hast. Ich habe zum Teil tatsächlich was anderes erwartet, aber trotzdem war absolut nichts an der Geschichte enttäuschend.
Ich fand die Spannung wirklich großartig und man konnte sich so gut in die Charaktere hinein versetzen: Finn, der anfangs mit seinen Gefühlen kämpft, sein Schock, als Nico verletzt wird, die Verzweiflung, als er im Hotel einen Zusammenbruch hat, wie er langsam anfängt, seine Gefühle zu akzeptieren, seine Angst um Nico, als er angeschossen wird, etc.
Ich musste nicht nur einmal erschrocken nach Luft schnappen, als ich die Geschichte gelesen habe. Und als Nico dann angeschossen wurde, wäre ich vermutlich fasst ohnmächtig geworden (Nein, natürlich nicht. War nur Spaß ;)). Zwischendurch ist es mir sehr schwer gefallen, weiter zu lesen, weil Nicos Stimmung schwer zu ertragen war. Ich fand es so traurig, dass er alle von sich gestoßen hat und sich sogar (fast) das Leben nehmen wollte. Übrigens: Als Finn die Rasierklingen im Müll gefunden hat, war das wirklich herzzerreißend.
Also alles in allem bin ich sehr froh, dass die beiden trotz verschiedenster Höhen und Tiefen, dann doch noch ihr Happy End bekommen haben.
Danke, dass du deine Geschichten teilst :)
Liebe Grüße
BattyRose

Antwort von aquitania am 08.04.2020 | 21:36 Uhr
Hallo BattyRose,

vielen Dank für Deine Review!
Ich habe es nicht eher geschafft, Dir zu antworten - entschuldige bitte. Aber natürlich freue ich mich sehr, dass meine Geschichte Dir gefallen hat und Du mir eine Review geschrieben hast.

Es ist ein großes Kompliment für mich, wenn mir LeserInnen sagen, dass sie mit den Figuren mitfühlen, mitfiebern und dass die Story sie in den Bann zieht. So etwas möchte ich erreichen.
Drama muss natürlich sein, das hält die Spannung aufrecht und da muss man als Autor auch manchmal richtig gemein sein ;-))
Aber ich leide selbst absolut mit meinen Figuren mit und bin unglücklich, wenn ich ihnen etwas schlechtes oder trauriges hinschreibe. Und die beiden ohne Happy End gehen zu lassen, hätte ich niemals übers Herz gebracht...

Ich finde es sehr interessant, dass Du geschrieben hast, Du hättest teilweise etwas anderes erwartet. Ich fasse das keinesfalls negativ auf, im Gegenteil, es würde mich interessieren, was Du evtl. anderes oder anders erwartet hast. Wenn Du mir dazu nochmal schreiben magst - ich freu mich.

Erstmal viele Grüße, nochmal danke - und Frohe Ostern!
aquitania
13.03.2020 | 19:04 Uhr
zur Geschichte
Hallo aquitania bzw. Sabine,

es gab vieles, was mir an dieser Geschichte gefallen hat. Interessant sind z.B. schon die Titel der einzelnen Kapitel – alle beginnen mit „v“. Eine schöne Idee.

Dann der Beginn der Story. Finn, der langsam seine „andere Seite „ entdeckt und diese nicht akzeptieren will. Nico, der sein Schwulsein als selbstverständlich und selbstbewusst lebt. Die Aufeinandertreffen der beiden waren heftig dadurch, aber auch durch die verschiedenen Charaktereigenschaften. Du hast ihren Weg realitätsnah beschrieben. Die Ängste von Finn, die Zweifel von Nico, den Polizeieinsatz, den Angriff auf Nico und die Folgen, die daraus entstanden. Die Kapitel fesselnd, gefühlvoll, sehr intensiv und sexy. Ich habe mit beiden Männern mitgelitten und sie auch schnell „liebgewonnen“.

Es war für mich beruhigend zu lesen, dass die Therapie Nico geholfen hat, seine alte Stärke und einen neuen, nun für ihn passenden Job, fand. Auch, dass die Eltern von Finn es verstanden haben und die Liebe zwischen Nico und ihrem Sohn nun doch akzeptieren.

Das Ende war wunderschön. Ein Happy End wie man es sich wünscht.

Schöne Grüße
herbstlady

Antwort von aquitania am 13.03.2020 | 23:24 Uhr
Hallo herbstlady,

vielen Dank für Deine Review und Dein Lob!

Die Realitätsnähe war mir bei der Geschichte wichtig, es sollte im realen Leben vorstellbar sein.
Der Weg der beiden hat sich so nach und nach entwickelt. Die Geschichte blieb beim Schreiben irgendwie beweglich, nur punktuell festgelegt.
Und auch die Charaktere entwickeln ihr Eigenleben, ob man das als Autor so will oder nicht. "Meinen" Finn mochte ich von Anfang an auch schon sehr. Nico entstand erst ziemlich kurz vor seinem Auftritt in der Geschichte. Und ich glaube, ich war und bin von ihm genauso fasziniert wie Finn. Über Nicos Charaktereigenschaften war ich mir klar, das sollte ja auch eine Art Pendant zu Finn sein. Dass sich das Ganze so entwickelt hat, wie es dann gekommen ist, hatte ich nicht von Anfang an so geplant. Deshalb ist jede Geschichte eine Reise - nicht nur für den Leser, auch für den Schreiber...
Und Happy End muss sein. Ich hab die beiden viel zu gern, als dass ich sie ohne gehen lassen könnte.

Danke nochmal und viele Grüße,
aquitania
12.03.2020 | 21:58 Uhr
zu Kapitel 19
Ohhhhh.. jetzt ist es vorbei. Schade. Ich mag die Geschichte total gerne. Sie spielt am Puls der Zeit und zeigt die Ängste, Sorgen und Nöte, die man heutzutage noch so hat. Ich kenne nicht viele Polizisten die ein Coming Out auf der Dienststelle hatten. Und wenn dann eher in großen Städten, als auf dem Dorf.

Die Sache mit dem Glauben, ist so ein Ding für sich. In bin ähnlich groß geworden wie Finn. Zwar evangelisch, aber mir wurde die Bibel sogar als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Noch Fragen? Als ich damals mein Coming Out hatte, gab es ähnliche Probleme mit meinen Eltern, kann mich da also ganz gut, hinein versetzen.

Ich hoffe Du schreibst bald wieder so was tolles.
LG Leah

Antwort von aquitania am 13.03.2020 | 23:12 Uhr
Hallo Leah,

vielen Dank für Deine Review und dass Dir die Geschichte gefallen hat. Eine (gewisse) Realitätsnähe war mir bei der Geschichte wichtig. Mir ist der Abschied von meinen Figuren und der ganzen Story auch echt schwer gefallen, aber irgendwann muss man den Schlusspunkt setzen.
Eine neue Geschichte wird es mit Sicherheit geben, wann, kann ich noch nicht sagen. Erstmal muss mir eine neue Inspiration über den Weg laufen. Aber irgendwann wird das passieren und dann schreibe ich wieder los und weiter.
Dann lesen wir uns vielleicht wieder!
Danke nochmal und viele Grüße,
aquitania
10.03.2020 | 06:32 Uhr
zu Kapitel 19
ohhh.. ein super schönes Ende.. das haben sich verdinnt...freut mich für die beiden, ganz besonders das Finns Eltern sie beide doch akzeptiert haben...eine schöne Geschichte.. mach nur weiter so
: )
lg

Antwort von aquitania am 11.03.2020 | 22:01 Uhr
Hallo LDrache,

vielen Dank, dass Du bis zum Schluss dabei geblieben bist und dass Dir die Geschichte - inklusive des langen Epilogs - gefallen hat. Ja, Happy End muss sein. Ich schließe meine Figuren so ins Herz, dass ich sie anders nicht loslassen kann. Eine Story ohne Happy End wäre mal eine Herausforderung an mich selbst - aber ob ich das je übers Herz bringe, weiß ich noch nicht...
Danke und viele Grüße,
aquitania
09.03.2020 | 10:31 Uhr
zu Kapitel 19
Was für ein Monster von einem Epilog. Aber ein wunderschönes Monster.
Ich freue mich riesig, wie phänomenal die Geschichte von Finn und Nico hier endet.
Ich wünsche ihnen alles erdenktlich Gute. Sie haben es sich so sehr verdient.
Dir danke ich, dass du uns ihre Geschichte geschenkt hast.

Antwort von aquitania am 09.03.2020 | 23:11 Uhr
Hallo Piccolo,

vielen Dank für Deine Review, Dein geduldiges Warten auf den Epilog und Dein großes Lob!
Ja, der Epilog ist schon ein Monster. 21 Seiten waren es am Ende. Aber ich wollte noch soviel unterbringen und damit wurde der Text dann immer länger...
Die beiden loszulassen, fällt mir nicht leicht. Sie haben mich lange begleitet. Aber irgendwann muss es dann sein.
Ich wünsche ihnen, genau wie Du, alles erdenklich Gute. (Und sollten sie Mist bauen, werde ich ihnen kräftig auf die Finger klopfen!)

Vielen Dank und viele Grüße,
aquitania
08.03.2020 | 20:48 Uhr
zu Kapitel 19
Ein "Epilog"?!
Im Ernst!?
Ich habe den Begriff nie gegoogelt, aber in meinem Gefühl ist ein Epilog ein "unnötiges" Ende einer Geschichte, das möglicherweise offen gebliebene Handlungsstränge zu einem runden Ende bringt.
Das hier ist kein Epilog, das ist EPISCH!

Zum einen ist der Umfang für einen Epilog unglaublich. Zum andern werden nochmal neue Handlungsstränge eröffnet.
Ich sage nur "Karl", "das Outing" und die "Hochzeit".

Episch... Und reichlich emotional die Therapie von Nico. Und dann kommt noch Karl dazu, den Nico schafft zu knacken. Therapie durch den Therapiebedürftigen ist noch immer das Beste.

Schließlich das Outing.
Es hätte mir etwas gefehlt, wenn es ohne Probleme abgelaufen wäre. Aber ich hatte gedacht, du würdest dieses Fass in einem Epilog nicht mehr öffnen und es geschmeidig verlaufen lassen. Weit gefehlt.
Trotzdem war auch dieses Thema eine runde Sache. Es war nicht zu schnell oder zu gehetzt.
Die Eltern konnten sich daran gewöhnen und dennoch mit ihren Vorbehalten wieder nach Hause fahren.

Der Sex...
"...dass das hier bis in unsere Seele drang...."
Ich finde den genauen Wortlaut gerade nicht. Aber dieser Satz ist soooooooooo schön!
Er beschreibt die innigliche Liebe, das "Intime", das sie durch das Körperliche zum Ausdruck bringen.
Und sie können einander vertrauen. Da kam dann auch der sprichwörtliche doppelte Boden zur Sprache. Und später dann gehen die beiden tatsächlich fliegen.
[Ich sag dir ganz ehrlich: Das würde niemand in meinem Leben schaffen - und wenn ich ihn noch so sehr lieben würde.... aber nie im Leben!!! ]

Epilog...
Ein Epilog würde der Geschichte nicht fehlen.
Dies hier ist definitiv kein Epilog, denn er WÜRDE der Geschichte fehlen, wenn er nicht da wäre.
An sich bräuchtest du jetzt noch einen Epilog zum Epilog.
Drei Jahre später sitzen beide Elternpaare und Nico und Finn zusammen. Nico ist inzwischen angesehener Ausbilder und Finn ist Zugführer.
Alle haben sich lieb.

DAS wäre ein Epilog.
Aber dieses Kapitel hier ist EPISCH!
Es würde fehlen. Und zwar gewaltig.

Zu Tränen gerührt an mehreren Stellen DANKE ich für diese wundervolle Geschichte, die einen mitgerissen hat, die "erschöpfend" war, die Höhen aufgezeigt hat, ebenso wie hässliche Löcher und Tiefen.

Dass du dich an dieses Trauma gewagt hast, dafür gebührt die ja grundsätzlich schon Respekt, aber zum Schluss auch noch Ansätze der Therapie selbst... Wahnsinn!

Und wieder einmal schließt sich ein Vorhang für immer.
Szenischer Applaus für Finn und Nico, sowie für alle Nebendarsteller/innen und für die Erfinderin und Regisseurin der beiden:

DANKE Aquitania,
DANKE Sabine!

Antwort von aquitania am 09.03.2020 | 23:04 Uhr
Hallo Stefan,

vielen Dank für Deine Review und Dein Riesenlob. (Hihi, ich hoffe, ich schwebe nicht zu sehr von all diesem Lob, ich bin nämlich im Ggegensatz zu Finn und Nico absolut nicht höhenfest. :-))) )

Ein Epilog ist eigentlich ein kurzes Nachspiel. Naja... kurz bedeutete in diesem Fall 21 Seiten. :-)
Musste aber irgendwie sein. Außerdem hatte ich noch ein paar Ideen für die beiden, die ich unbedingt noch unterbringen wollte. Ich habe auch ziemlich lange nach dem Rahmen für den Epilog gesucht und ihn schließlich in den gedanklichen Rückblenden am Hochzeitstag gefunden.

Und ich musste eben (für mich) noch vieles ins Lot bringen, damit ich sie sicher und glücklich wusste und sie am Ende loslassen konnte.
Ganz wichtig war mir, dass Nico wieder zu sich findet, zu seiner Stärke, seinem "Ich". Mit all den Erfahrungen, die ihn bis dahin gebracht haben.
Und Finn gibt sich einer Sache immer ganz. Auch seiner Liebe zu Nico. Und deshalb muss er sich seinem Outing stellen. Sonst ist es für ihn nicht "ganz".

Für mich ist es immer ein Riesenkompliment, wenn ich merke oder gesagt bekomme, dass meine Texte Gefühle wecken. Dass man mit den Figuren und ihrem Schicksal mitgeht, sich mit ihnen freut und leidet, sie ein bisschen ins eigene Herz schließt. Das habe ich vielleicht ein Stück weit geschafft.

Am Ende halten sie sich beide an den Händen. Und ich kann meine Hand wegnehmen. - Und drei Jahre später sitzen sie zu sechst auf ihrem Balkon, ganz entspannt, mit Eltern und Schwiegereltern (und Whiskey :-)) )...

Ich danke Dir nochmals sehr!
Sabine
08.03.2020 | 18:42 Uhr
zu Kapitel 19
Liebe aquitania!
Hier auch mein finales Review.
Ich dachte eigentlich, dass das letzte Kapitel der Geschichte schon die Krone aufgesetzt hätte, aber weit gefehlt.
Es ist also vollbracht und ich kann nur sagen; ganz großes Kino.
Du hast den Weg der beiden wirklich toll und lebensnah beschrieben und sie zum Höhepunkt ihrer Liebe geführt. (Ach wer weiß, was die beiden danach noch erwartet.) Also ich meine damit den Schlusspunkt der Geschichte - einfach genial. Es hat gedauert, sie haben gelitten und gehadert, aber sie haben nicht aufgegeben. Ja, auch Nico nicht.
Als der Besuch bei Finns Eltern anstand, hatte ich schon ein ungutes Gefühl, genau wie Finn selbst. Und es kam, wie befürchtet, die Eltern haben nicht einfach die Arme geöffnet. Nein, ganz besonders Finns Vater ist auf Abstand gegangen, die Mutter war verwirrt.
Ich frage mich immer, wie man als Eltern so reagieren kann. OK, die Situation mag komisch und außergewöhnlich sein, aber der Mensch, der da vor seinem Vater (Mutter) steht, ist immer noch der selbe, der es vor Jahren war. Und egal, wen er liebt, man kann sich doch einfach nur freuen, dass das Kind glücklich ist, egal welchen Geschlechts der auserwählte Partner hat.
Nun gut, ich will auch nicht mehr sezieren, sondern einfach danke sagen. Danke für eine tolle, außergewöhnliche Geschichte, an der wir teilhaben durften. Wir immer, wurde ich von Deiner Schreibkunst nicht enttäuscht.
Danke liebe Sabine und ich hoffe, wir lesen uns bald wieder.
Ganz liebe Grüße
Rerun

Antwort von aquitania am 09.03.2020 | 22:16 Uhr
Hallo Rerun,

ganz lieben Dank für Dein ausführliches Review und das große Lob! Ich freue mich sehr.
Ich brauchte diesen Epilog wahrscheinlich mehr für mich selbst, um mich von den beiden zu verabschieden. Zeitgleich hatte ich noch einige gute Ideen für die Geschichte, die ich dann noch in den besagten Epilog basteln konnte.
Meine Schwester, die meine Storys auch liest, sagte, dass es für sie immer zu glatt geht. Und da muss ich ihr rechtgeben. Auch deshalb war dann da noch etwas zum Stolpern. Aber nicht zum Hinfallen. Denn ich kann meine Figuren auch nur loslassen, wenn ich weiß, dass sie glücklich sind. Happy End, Vorhang zu!
Vielen Dank auch für Dein Lob meines Schreibstils. Stil, gute Sprache und Ausdruck sind mir selbst ganz wichtig und ich freue mich, dass es gut ankommt.

Danke nochmal, liebe Grüße,
Sabine
08.03.2020 | 17:40 Uhr
zu Kapitel 19
Hallöchen,

Einfach ein perfektes Ende. Sie gehören definitiv zusammen.
Sie haben so viel durch gelebt. Endlich sind sie am Ziel ihrer Liebe.
Das ist einfach nur toll.

Liebe Grüße
Summer2011

Antwort von aquitania am 09.03.2020 | 22:07 Uhr
Hallo summer,

vielen Dank für´s Dabeibleiben und für Dein Lob. Epiloge schreibt man, glaube ich, mehr für sich selbst, und jetzt kann ich die beiden auch beruhigt loslassen. Auch wenn ich´s mit zumindest einem weinenden Auge tue...

Danke und viele Grüße,
aquitania
17.02.2020 | 08:49 Uhr
zur Geschichte
Wie sieht es denn aus? Darf man demnächst mit dem Epilog rechnen? Ich würde mich wirklich sehr freuen.

Antwort von aquitania am 17.02.2020 | 21:47 Uhr
Hallo Piccolo,

lieb, dass Du fragst. Ja, ich schreibe am Epilog und eigentlich wollte ich auch schon viel weiter sein. Aber im Moment ist es irgendwie zäh und ich komme nicht so richtig vorwärts. Ich hab jetzt ungefähr 12 Seiten, es sollen aber noch ein paar mehr werden. Muss noch entscheiden, was ich in die Story rein nehme und auf was ich verzichte. Ist auch schwierig...
Also, der Epilog kommt, soviel ist versprochen. Wann, kann ich leider noch nicht sagen. Aber ich hoffe, spätestens Anfang März.

Liebe Grüße,
aquitania
04.01.2020 | 15:35 Uhr
zu Kapitel 18
Hi, aquitania,

es hat leider ein bisschen gedauert mit dem Rev, zumal mir das Inet das fertig geschriebene gerade ins Nirwana geschossen hat. :( Aber ich weiß ja noch, was ich Dir sagen will.

Wieder ein sehr bewegendes Kap. Gleich am Anfang ist man erstmal froh, dass Nico Finn überhaupt reinlässt. Dann hat er doch noch ziemlich zu kämpfen, aber das kriegt er hin, und Nicos Tränen sind auch für den Leser eine wahre Erlösung. Ich finde, Du beschreibst diese innere Taubheit bei ihm sehr gut. Sie strahlt ja sogar aufs Körperliche aus, da er kaum die Kälte zu spüren scheint und auch seine Erotik beeinträchtigt ist.
Schön, wie er Finn den Platz am See zeigt. Irgendwie scheinen sie dort auch innerlich wieder zusammen zu kommen. Ohne Worte, die hier nicht nur überflüssig, sondern eher hinderlich wären.
Besonders gut gefällt mir auch die Badewannenszene. Sonst mag ich es nicht unbedingt, wenn erwachsene Männer zusammen baden, weil das kaum ohne Kitsch abgeht. Aber hier schaffst Du es wirklich völlig unkitschig und dabei umso berührender. Einfach schön.

Dass sie in die Kirche gehen könnten, hatte ich auch schon gedacht. Wenn man sich selbst verliert, kann das schlimm sein. Aber wenn man vergisst, dass Gott einen niemals verliert, kommt es leicht zur Katastrophe. Gut , dass Finn Nico rechtzeitig überzeugen kann.

Dass sie noch ein paar Tage dort bleiben, finde ich eine gute Idee. Beide können eine gemeinsame Zeit der Ruhe gebrauchen, zumal die psychsische Arbeit jetzt ja erst richtig losgeht. Aber ich bin sicher, dass sie das zusammen schaffen werden.

Ich freu mich auch noch auf den Epilog.

Dir alles Gute fürs neue Jahr.
lg
X Fantasy
30.12.2019 | 23:49 Uhr
zur Geschichte
Hey du :)

Ich weiß gar nicht so richtig wie und wo ich anfangen soll? Wahrscheinlich muss ich mich erstmal ein bisschen sammeln, weil ich die Story seit gestern Abend durchgesuchtet habe.

Also am besten ich fange einfach am Anfang an ;)
Der Einstieg hat mir gut gefallen, vor allem das es irgendwie dann doch langsam ging, wie Finn diese andere Seite an ihm entdeckt hat, wenn auch sehr heftig. Silke hat sehr gut beschrieben was Finn immer gefehlt hat. Und diesen Faden hast du sofort aufgegriffen als Nico ins Spiel kommt. Auf einmal ist da alles, was vorher nicht da war, was Finn auch nicht vermisst hatte, weil er es nicht kannte. Dann hat es ihn in einer Intensität umgehauen, was super schön war und mich richtig gefesselt hat.

Ich stehe total auf die gefühlsgeladenen Kapitel, das hat genau meinen Geschmack getroffen. Intensiv, verlangend, sexy,... ich schreibe selbst und lese das einfach gerne. Das kann für mich nie „zu viel“ sein.

Es muss geschmackvoll sein. Gefühl und Leidenschaft, keine lieblos dahingeklatschte Sexszene. Dann habe ich auch überhaupt kein Problem, dass es sich sehr oft wiederholt. Du nutzt eben, genauso wie ich, Intimität als Austausch ihrer Gefühle. Für deine weiteren Werke kann ich dir aber aus Erfahrung sagen, dass es für manche Leser irgendwann zu viel werden könnte.

Deine Charaktere finde ich gut gestaltet. Zuerst fand ich Finn zu perfekt. Ich musste alles erst auf mich wirken lassen, um eine Schwäche bei ihm zu finden. Zumindest die Angst sich zu outen, hast du glaubhaft rübergebracht und bei dem großen Streit hat er zum ersten Mal nicht so perfekt gewirkt.

Nico hingegen hat da schon mehr Schwächen und Ängste. Eine Schutzmauer. Er ist viel impulsiver als Finn und handelt auch so. Den Punkt mit Adam fand ich gut, auch dass da immer noch was war, als er ihn wiedergetroffen hat. Viel zu oft verpufft das dann ja einfach in Geschichten, aber ich denke das trifft nicht wirklich die Realität.

Deine Rechtschreibung ist gut, hin und wieder ein paar Tippfehler, aber wer hat die nicht? Die wörtliche Rede ist manchmal falsch gestaltet. Wenn du schreibst: „Hallo du da.“, sagte... dann ist der Punkt, immer wenn du es mit einem Komma abtrennst, meiner Ansicht nach falsch. (Richtig wäre: „Hallo du da“, sagte...)
Aber sowas sind Kleinigkeiten und stören mich nicht wirklich.

Der Konflikt am Ende... Ich bin nicht sicher, ob ich ihn gebraucht hätte. Ich finde ihn gut, weil ich glaube, dass so ein Anschlag auf einen Polizisten nicht spurlos vorbeigeht. Aber man merkt irgendwie, dass es erst im Nachgang eingebaut wurde. Bekommen Polizisten nach so einem Vorfall nicht sowieso sofort psychologische Hilfe „verordnet“?

Warum hatte Nico nicht schon nach dem Krankenhaus Probleme und Ängste? Ja, er hatte noch nicht wieder gearbeitet und den Typen, der ihm das angetan hat auch noch nicht wieder getroffen. Trotzdem hätte er schon vorher Ängste in Bezug auf seinen Job als Polizist haben können, vielleicht auch etwas früher schon Erektionsprobleme?

Was für mich nicht hätte sein müssen, ist die Betonung mit den Rasierklingen. Es ist auch schon so dramatisch genug und irgendwie wird es dann auch gar nicht mehr aufgegriffen.

Das ganze ist natürlich dein Plot und deswegen will ich da auch gar nicht zu sehr herummäkeln.

Alles in allem eine sehr gelungene, total intensive, gefühlvolle Story, die ich bestimmt nochmal lesen werde und auch einen Platz in meinem Bücherregal bekommt, sobald ich einen passenden Buchrücken gefunden habe.

LG und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Plasticine :)

PS: ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass sie auch mal die Rollen im Bett tauschen. Klar, jeder hat da seine Vorliebe, aber trotzdem denke ich mir, gerade wenn sie länger zusammen sind, ist das nicht mehr so festgefahren.

Antwort von aquitania am 02.01.2020 | 22:47 Uhr
Hallo Plasticine,

vielen Dank für Deine Review und ganz besonders dafür, dass Du Dich so ausführlich mit der Story auseinander gesetzt hast und mir Deine Eindrücke mitteilst.

Es freut mich sehr, dass die Geschichte Deinen Geschmack getroffen hat.
Generell habe ich beim Schreiben an Stil, Formulierung und Sprache hohe Ansprüche an mich selbst. Deshalb ist es für mich immer ein großes Kompliment, wenn mir bescheinigt wird, dass es sich "gut liest".

Die Charaktere Finn und Nico sollten sich in ihrer Art natürlich unterscheiden. Zum einen in ihren verschiedenen Temperamenten, zum anderen in und durch die Tatsache, dass der eine sein Schwulsein selbstverständlich lebt, der andere für sich die Liebe zu einem Mann erst entdeckt. Finn war in meinem Kopf vor Nico da. Mit ihm habe ich mich viel beschäftigt, vielleicht hat er deshalb so eine Art "perfekten Charakter", den es eigentlich nicht gibt.

"Gefühlig" müssen meine Geschichten immer sein. Das geht nicht ohne - ist möglicherweise auch eine weibliche Sicht der Dinge. Ich will es nicht nur über Intimität ausdrücken, aber das ist andererseits ein gutes Mittel. Liebes- und Sexszenen zu schreiben, macht Spaß, ist aber auch richtig anspruchsvoll. Ich gebe mir jedenfalls viel Mühe, dass es sich gut liest und nicht langweilig wird. Es muss für mich in der Geschichte immer etwas bedeuten.
Dass jemandem das beim Lesen mal zuviel werden kann, akzeptiere ich. Aber: hier liest man zum Spaß. Wenn´s einem nicht gefällt, sucht man sich eine andere Geschichte. Deshalb sehe ich das eigentlich recht locker. Die Texte auf fanfiktion sind ja nach Kategorien geordnet und mit Altersempfehlungen versehen, so dass man sich etwas suchen kann, was einem zu lesen liegt. Und bei einer Liebesgeschichte mit "P 18" ist eigentlich klar, dass es auch ein bisschen explizit werden kann...

Die leidigen Tippfehler... ja, die rutschen einem auch bei der hundersten Kontrolle noch durch. Zumal man für seine eigenen Texte irgendwann etwas betriebsblind wird. Ich bemühe mich...
Danke für den Hinweis betreffend die wörtliche Rede. Ich werde das mal überprüfen. Ich bin selber Buchhändlerin, lese demzufolge viel und war deshalb eigentlich sicher, dass es so, wie ich´s geschrieben habe, korrekt ist. Aber ich schau es auf jeden Fall nach.

Zu Deinen anderen Anmerkungen bezüglich der Story:
Ja, es sollte so sein (und ist hoffentlich in der Realität auch so), dass Polizisten nach so einem Erlebnis automatisch psycholgische Unterstützung bekommen. Für diese Geschichte berufe ich mich auf die künstlerische Freiheit für die Dramatik der Story und darauf, dass es eine fiktive Geschichte ohne vollständigen Realitätsanspruch ist.
Die Rasierklingen kriegen im Epilog nochmal einen kurzen Auftritt. Vergessen sind sie nicht.
Rollentausch im Bett: Ja, Du hast recht. Aber auch das habe ich mir für den Epilog aufgehoben...

Nochmals vielen Dank und Dir auch alles Gute im neuen Jahr!
LG,
aquitania
28.12.2019 | 22:25 Uhr
zu Kapitel 18
Uff. Ich bin fertig. In beiderlei Hinsicht!

Gott sei Dank hat Nico Finn in sein Zimmer und zurück in sein Leben gelassen. Gott sei Dank hat er Finn als den Halt erkannt, der er für Nico sein möchte.
Gott sei Dank hat er Finn als die ausgestreckte Hand Gottes erkannt, die er jedem von uns hin hält.
Sie haben sich wieder geliebt. Nicos Körper hat wieder "gehorcht" und "funktioniert".
Zögerlich haben sie sich neu kennengelernt und Finn hat seinem Nico gezeigt, dass er ihn nicht loslassen wird, dass er für ihn da sein will und Nico hat das irgendwie verstanden.
Das ist der Anfang der Besserung. Er wird es schaffen. Jetzt ist sein schlimmstes Tal durchwandert. Jetzt kann es wieder aufwärts gehen. Er wird seinen Weg gehen. Es wird vielleicht lange dauern. Aber der erste Schritt ist getan.

Die Beschreibungen waren übrigens herrlich.
"Nico fühlte die Lust in sich, die grenzenlose Sehnsucht nach Finn, fühlte sie in seinem ganzen Körper, fühlte sich. Spürte sich auf Finn reagieren, während sie sich endlos küssten, bekam wieder Zutrauen zu dem, was er empfand. "
Das zum Beispiel ist so ein Satz von ungeheurer Tiefe.

„Ich bin da. Alles ist gut.“
Das ist die elementare Zusagen von Finn an seinen Nico. Und sie zählt nicht nur in der Nacht, als Nico träumt.

"„Danke“, sagte Nico leise. Dass das viel mehr umfasste als was in den letzten Minuten geschehen war, musste er Finn nicht erklären."
Auch darin steckt so viel. Es steckt der Weg der beiden ebenso darin, wie auch der Weg der Leser, die beide in dieser Story begleitet haben.

Und ich sage auch "DANKE", dass du uns, liebe aquitania, mit auf den Weg genommen hast auf den Weg von Nico und Finn. Und vor allem dafür, dass es am Ende doch gut ausgegangen ist. Oder noch ausgeht.
Es darf jetzt einfach nichts mehr schief gehen!

Chapeau!
S.

PS: Erwähnen möchte ich auch noch die geniale Verarbeitung des Titels im letzten Kapitel!!
Apropos.... die Titel der Kapitel - alle mit "V" - auch ein genialer Schachzug!

Antwort von aquitania am 28.12.2019 | 22:56 Uhr
Da haben sich unsere Mails gerade überschnitten... hihi.

Vielen Dank für Deine Review und Dein großes Lob! Ich freue mich sehr!
Danke, dass Du auch den Schlussbezug mochtest. Ich fand den selber gut (Eigenlob stinkt, ich weiß...), aber die Schwierigkeit besteht beim Schreiben darin, es so auszudrücken, dass der Leser, der ja nicht in den Kopf des Autors gucken kann, trotzdem möglichst exakt versteht, was und wie es gemeint ist.

Die beiden so leiden zu lassen, ist mir selber wirklich schwer gefallen. Auch wenn es schreibtechnisch eine gute und wertvolle Erfahrung war. Aber ich würde es nie über´s Herz bringen, sie nicht zu "retten". Dazu habe ich sie viel zu gern. Also keine Angst... ;-)

Ich fand es auch schwierig, einen guten Schlusspunkt zu finden. Deshalb bin ich froh, noch einen Epilog schreiben zu können. Außerdem kann ich sie einfach noch nicht loslassen...

Danke auch für die Sätze, die Du besonders fandest. Das Warum und die Gedanken dazu sind mir sehr wertvoll. Und ebenso Danke für´s aufmerksame Lesen... :-)

Liebe Grüße,
aquitania
23.12.2019 | 18:29 Uhr
zu Kapitel 18
Dieses Kapitel ist Balsam für die geschundene Seele. Finn und besonders Nico haben das so dringend gebraucht.
Wie du mal geschrieben hast, Weihnachten ist die Zeit der Wunder.
Ja, es liegt noch so einiges vor ihnen, aber das schlimmste ist überstanden. Ab jetzt kann es nur noch immer besser werden und das wird es.
Ich freue mich, dass es noch einen Epilog geben wird. Vielleicht ein Jahr später an Silvester? Denn so ganz fühlt sich das einfach noch nicht nach einem Ende an.
Irgendwie würde es mich interessieren, wenn die Rasierklingen noch einmal erwähnt werden, gerade weil sie vorher so eine bedeutende Rolle gespielt hatten.
Entweder wie Nico sie wegwirft oder als Mahnmal aufhebt, um sich zu erinnern, dass es niemals wieder so weit kommen darf.
Aber jetzt wünsche ich dir frohe Weihnachten und besinnliche Festtage. Dankeschön für die Geschichte.

Antwort von aquitania am 26.12.2019 | 22:20 Uhr
Hallo Piccolo,

vielen Dank für Deine Review!
Du hast recht, für mich war es schwierig, den Schlusspunkt zu finden. Und ich bin froh über die Möglichkeit des Epilogs, weil ich die beiden ebenfalls noch nicht loslassen kann.
Nico lernt zu vertrauen, ein Prozess, der noch am Anfang steht und immer wieder Mut und Überwindung kosten wird. Aber er ist nicht allein.
Die Rasierklingen sind noch nicht vergessen...
Mal schauen, wohin es die beiden noch so treibt. Ein paar Ideen habe ich noch...

Dir auch weiterhin schöne Feiertage und alles Gute für das neue Jahr!
Liebe Grüße,
aquitania
23.12.2019 | 16:52 Uhr
zu Kapitel 18
Liebe Aquitania!
Puh, ein wirklich sehr emotionales Kapitel, was mich auch sehr angerührt hat.
Finn hat Nico gefunden und ihn überrumpelt, so dass die beiden unweigerlich doch in ein Gespräch kommen.
Die Gründe, die Nico anführt, warum er sich verdünnisiert hat, wischt Finn mit einem Fingerstreich weg.
Und ja, nach einiger Zeit kommen sich beiden endlich ein wenig näher und Finn kann Nico von seiner Liebe überzeugen - so schön.
Natürlich wird auch die kommende Zeit für beide sicherlich nicht immer einfach, aber diesen Schritt gehen sie nun endlich wieder gemeinsam.
Es war ein recht schwerer Weg, auch für uns Leser.
Jedenfalls danke ich Dir, dass wir Euch begleiten durften. Die Geschichte hatte mich von Anfang an gepackt und war wirklich gut geschrieben.
Auch ich freue mich auf den Epilog, denn das ist auch für uns Leser immer ein schöner und besonderer Abschluss, denn ich persönlich habe immer so meine Schwierigkeiten solche Protas loszulassen.
Jetzt wünsche ich Dir auch erstmal ein wunderschönes Weihnachtsfest und mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen.
Sollten wir uns nicht mehr vorher lesen - einen guten Rutsch in ein gesundes 2020.
Ganz liebe Grüße
Rerun

Antwort von aquitania am 26.12.2019 | 22:15 Uhr
Hallo Rerun,

vielen Dank für Deine Review und Dein Lob!
Es geht mir ähnlich wie Dir - und deshalb bin ich dankbar für die Möglichkeit des Epilogs - ich kann die beiden auch noch nicht wirklich loslassen. Ich habe so viel Zeit mit ihnen verbracht. Es wird mir am Ende schwer fallen. So war es bisher immer. Aber so ist es auch gut.
Der Weg aus einer Krise heraus ist nie leicht. Aber wie Du schreibst - Finn kann Nico von seiner Liebe überzeugen. Und Nico lernt zu vertrauen. Das ist ein Prozess, der erst begonnen hat und für den es immer wieder Mut und Überwindung braucht. Aber Nico weiß nun, dass er nicht allein ist.

Ich danke Dir für Deine lieben Wünsche! Dir wünsche ich meinerseits ebenfalls noch wunderbare Feiertage sowie alles Gute im neuen Jahr!

Liebe Grüße,
aquitania
23.12.2019 | 07:01 Uhr
zu Kapitel 18
Hallöchen,

Ach was für ein schönes Kapitel. Finn ist für Nico da. Er hilft ihn auf.
Finn hilft ihn aus dem schwarzen loch. Sie gehören doch zusammen. Und zusammen schaffen sie das. Es wird kein leichter Weg. Aber sie sind zusammen. Und Finn wird immer für Nico da sein.
Ich freue mich auf den Epilog.

Liebe Grüße
Summer2011

Antwort von aquitania am 26.12.2019 | 22:06 Uhr
Hallo summer,

vielen Dank für Deine Review.
Ja, ohne Happy End kann ich nicht, dazu habe ich meine Figuren viel zu gern. :-)
Ich fand es schwierig, einen guten Schlusspunkt zu finden und weiß auch nicht, ob der gewählte gut ist. Auch deshalb ist es schön, noch einen Epilog schreiben zu können. Zumal ich noch so´n paar kleine Ideen habe...

Liebe Grüße,
aquitania
22.12.2019 | 23:36 Uhr
zu Kapitel 18
Hallihallo aquitania,

ach Gottchen, hat mich dieses Kapitel tief berührt. Wie Finn nicht locker ließ und Nico "überzeugen" konnte. Du schaffst es, ihre Liebe, allein durch die niedergeschriebenen Worte der Gefühle und Empfindungen so spürbar für den Leser zu machen, das ist der Wahnsinn. Was bin ich froh, dass sie sich wiederhaben und PS: Die Badewannenszene gefiel mir am Besten. Das hast du so schön spürbar und bildlich geschrieben, ganz toll. :-)

Ich wünsche dir Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

mon cherrie ♡

Antwort von aquitania am 26.12.2019 | 22:01 Uhr
Hallo mon cherri,

vielen Dank für Deine Review und das große Lob! Ich bin gerade wirklich ganz baff. Danke!
Die Badewannenszene mag ich auch, die habe ich in einem Anlauf runtergeschrieben und kaum was "nachgebessert".
Am schwierigsten war es bei diesem Kapitel für mich, den Schlusspunkt zu finden. Was lasse ich passieren, was hebe ich mir für den Epilog auf? Dass ich den noch schreiben will, hat mir beim Sortieren geholfen. Vielen Dank für´s Lesen und Dabeibleiben und Dir auch noch schöne Feiertage und alles Gute für das neue Jahr!

Herzliche Grüße,
aquitania
07.12.2019 | 10:03 Uhr
zu Kapitel 17
Moin
Ich bin neu hier und habe wohl viel zu viele auf s mal gelesen. Denn das hier hat mich sehr mitgenommen und dass du ausgerechnet das (vermutlich) letzte Kapitel fehlt ... Phu. Ich will einfach nur, dass diese Tür da aufgeht und er Nico in seine Arme schliessen kann und der wieder gesund werden darf. Ganz gesund.

Du hast das hier sehr mitreissend, gefühlvoll und im schönen auch verzaubernd geschrieben. Man hat sehr mitgelitten, aber sich auch ein bisschen mit-verliebt in die beiden.

Ein Gedanke, der mich nicht los lässt: gibt es bei der Polizei bzw. auch generell bei so einem Gewaltverbrechen nicht sowas wie eine obligatorisch psychologische Nachsorge? In der Nico nicht nur physisch sondern auch psychisch erstmal wieder diensttauglich hätte geschrieben werden müssen? Aber ich kenne mich da nicht aus in der echten Polizeiarbeit und traue Nico leider auch zu, dass er zu dem Zeitpunkt noch alles überspielen konnte. Gibt wohl kaum was das stärker ist als der Drang psychische „Schwächen“ (wenn als solche empfunden) zu verstecken. Leider.

Vielen Dank für die tolle Geschichte und die zwei sympathischen Chraktere. Ich hoffe auf ein baldiges nächstes Kapitel.

Liebs Grüessli
Swizzley

Antwort von aquitania am 07.12.2019 | 23:00 Uhr
Hallo swizzley,

vielen Dank für Deine Review und Danke, dass Du die Geschichte magst.

Alles, was ich vorher geschrieben habe, habe ich erst veröffentlicht, wenn es fertig war. Die aktuelle Gesichte ist also die erste, die ich quasi live schreibe. Und ich hatte einfach viel zu wenig Schreibevorsprung. Das bedeutet, aktuell schreibe ich am letzten Kapitel, aber es wird noch ´ne Weile dauern.

Dein Einwand bezüglich der Nachsorge bei der Polizei ist sehr gut und die gibt es hoffentlich im echten Leben für die Polizisten auch. Ich muss gestehen, dass ich für die Story diesbezüglich nicht recherchiert habe und das sozusagen meiner künstlerischen Freiheit überlassen habe.

Deinen Gedanken zum Verstecken psychischer Schwächen und das "Leider" unterstreiche ich defintiv. Es ist wirklich nicht gut, dass das heute in unserer Gesellschaft immer noch wie ein Tabu und eine Schwäche behandelt wird. Vor allem hilft es den Betroffenen und ihren Angehörigen nicht.

Vielen Dank, dass Du Finn und Nico magst. Das tue ich auch - und es fällt einem als Autor nicht leicht, sie durch solche heftigen Situationen gehen zu lassen, das kannst Du mir glauben.

Also, ich bemühe mich, mit der Story voran zu kommen und wünsche Dir dann beim Erscheinen viel Spaß mit dem letzten Kapitel!

Viele Grüße,
aquitania
30.11.2019 | 18:23 Uhr
zu Kapitel 17
Hallo, aquitania,

erstmal freue ich mich, dass es weitergeht. Wie es weitergeht, ist ja nicht so leicht zu lesen.

Ein starkes und sehr schmerzliches Kap. Den Wechsel zwischen Finn und Nico, den Rhythmus finde ich sehr gut, zwischen der tiefen Depression, der – fast tödlichen – Stille auf der einen Seite und der panischen Sorge und Angst und der Hektik auf der anderen. Nur so lässt sich diese Situation gerade überhaupt ertragen.

Nicos Zustand und sein daraus resultierendes Handeln wirken auf mich sehr authentisch. Sich selbst zu verlieren, ist das Schlimmste, was einem geschehen kann, denke ich, und Du beschreibst es absolut nachvollziehbar. Nicos Flucht und vollständiger Rückzug werden für mich hier völlig verständlich. Er ist hier in einer Gemütslage, aus der er allein nicht mehr herausfindet, und eben unfähig, sich selbst Hilfe zu suchen. Diese Abschottung von allen Menschen, die ihm etwas bedeuten, hast Du sehr intensiv beschrieben. Es drückt einem das Herz ab. Der Kauf der Rasierklingen ist da nur logische Folge.

Finn dagegen erweist sich als unglaublich stark. Obwohl er außer sich ist vor Angst um Finn, was total realistisch rüberkommt, hört er auf den Rat von Menschen, die ihm wichtig sind, und rennt nicht kopflos los. Er tut alles Notwendige und Richtige, um Hilfe und Zuspruch zu bekommen, und es klappt. Und könnte dennoch zu spät sein …

Ich kann hier sagen, wenn ich Deine Einstellung zu Happy bzw. Bad Ends nicht kennen würde, würde ich vor dem nächsten Kap erst die Revs dazu lesen. :) Du schreibst einfach zu eindringlich, um an dieser Stelle ins kalte Wasser zu springen. Unnötig zu erwähnen, dass ich sehnlichst warte. ;)

Lg und einen schönen 1. Advent
X Fantasy
29.11.2019 | 16:42 Uhr
zu Kapitel 17
Gott bin ich FERTIG nach diesem Kapitel!
Oh man... Dass Nico einfach abhaut, und sich in seinem Spinnennetz aus Gefühlen verstricken würde, war ja klar. Er braucht einfach Hilfe.

Übrigens: Auch ohne Erfahrung damit zu haben, finde ich das genial beschrieben, diese Depression. Ich weiß nicht - Gott sei Dank - ob es an die Realität heranreicht. Aber so stelle ich es mir vor.

Rasierklingen hat er sich auch noch gekauft. Ich hab hier abwechselnd geheult und gezittert. NEIN NICO! BITTE NICHT!!! Lass dir doch endlich helfen!
Stattdessen ist er überzeugt, dass Finn ohne dieses Wrack besser dran ist. Du selbst, Nico, wärest auch besser dran. Und dazu musst du den Rost abkratzen und das alte Schiff wieder in alte/neue Fahrwasser bringen! Und da das nicht allein geht: Um Gottes Willen, bitte geh mit Finn zurück! Er liebt dich wirklich und er wird dich dahin bringen, wo du Hilfe bekommst!

Mein Blutdruck... echt!
Tatsächlich musste ich beim Lesen mehrfach unterbrechen.

Ganz großes Kino!
Chapeau!

Antwort von aquitania am 29.11.2019 | 22:34 Uhr
Lieber Stefan,

vielen Dank für Deine Review und das große Lob. Von Dir ist das immer was besonderes. Ich freu mich sehr!
Ich mag die PTBS-Idee sehr, trotzdem habe ich glaube ich, noch nie so gezweifelt, ob ich es gut schreibe und beschreibe, ob es verständlich und nachvollziehbar ist. Dass es so gut ankommt und zu funktionieren scheint, freut und ehrt mich. Obwohl ich natürlich nicht Deinen Blutdruck in astronomische Höhen treiben wollte, schon gar nicht so früh am Morgen... ;-)

Depression ist etwas, mit dem ich eigene Erfahrungen gemacht habe. Für die Geschichte ist das nicht 1:1, hier kriegt es mehr Dramatik, Phantasie und künstlerische Freiheit. Dennoch: aus eigenem Erfahrungsschatz schreibenzu können, ist wertvoll, denn das Verständnis und die Perspektive sind völlig anders. Auch wenn´s nicht einfach ist, in diesem Fall in mehrfacher Hinsicht nicht einfach. Und dann nochmal schwierig, weil man dafür die richtigen Worte finden muss.
Von daher bin ich froh, dass es mir ganz gut gelungen zu sein schein.

Liebe Grüße,
Sabine
29.11.2019 | 06:32 Uhr
zu Kapitel 17
Man..an so spannende Stelle....muss wohl weiter Fieber..weisst wo du aufhören musst...; )

kann den nächsten Kapitel kaum abwarten..lg

Antwort von aquitania am 29.11.2019 | 22:16 Uhr
Hallo LDrache,

vielen Dank für Deine Review. Ich freue mich sehr.
Naja, Du weißt ja, Cliffhanger sind da, um die Spannung hoch zu halten...
Und ich werde mir große Mühe geben, damit das nächste Kapitel nicht so lange auf sich warten lässt.

Viele Grüße,
aquitania
28.11.2019 | 12:51 Uhr
zu Kapitel 17
Oh man, Sabine, was machst Du mit uns?!
Ein sagenhaftes Kapitel, bei dem man fast bei jedem Satz schlucken musste, um die Last und die Schwere zu verdauen. Man kann sich ansatzweise vorstellen, wie es Finn geht, wenn man mal um einen lieben Menschen gebangt hat. In diesem Fall war es von Nicos Seite ja doch irgendwie freiwillig, und da schwingt dann auch schon etwas Wut mit. Warum hat er nicht mit Finn geredet oder sich anderweitig Hilfe geholt. Natürlich ist sowas nicht leicht, aber die jetzige „Lösung“ ist ja auch keine, denn die Menschen, die ihn lieben, sind völlig von der Rolle.
Als dann noch die Rasierklingen ins Spiel kamen – puh, da musste ich echt schlucken. Vor allem, auch wenn die Gefahr für den Moment erstmal gebannt ist, sie liegen dort im Schrank und bei jeder negativen Regung, könnten sie….. Will ich gar nicht weiter drüber nachdenken.
Finn erfährt in dieser Situation, dass es Menschen gibt, die zu ihm stehen (und auch hinter Nico), aber meistens sieht man das in dem Moment ja gar nicht so wirklich.
Auf jeden Fall war es gut, seine Kontakte spielen zu lassen und so auch Nico wieder aufgespürt zu haben. Ich hoffe, die beiden können jetzt miteinander reden (mal wieder ein fieser Cliff) und Nico lässt Hilfe zu, aber er hat ja wahrscheinlich in der Zwischenzeit auch gemerkt, dass diese Einsamkeit nichts bringt.
Du hast an einer Stelle mal gesagt, dass Du auch ein HappyEnd-Suchti bist und von daher gehe ich mal davon aus, dass alles gut wird. Weihnachten steht vor der Tür und ich hoffe, Nico und Finn können die Zeit wieder miteinander genießen und Nico begibt sich danach in eine Therapie.
Ok, Therapie hat immer irgendwie einen negativen Touch, aber in diesem Fall wird es Nico sicherlich helfen, wieder zu sich zu finden. Ich bin in sowas kein Experte, aber ich bin guter Hoffnung, dass das klappt. Nico wird ja auch gemerkt haben, dass es ohne Finn nichts ist und der weiß es auch!
Auch wenn es das vorletzte Kapitel sein sollte, an dieser Stelle bin ich mit einem HappyEnd sehr einverstanden. Hoffentlich geht es schnell weiter *dezent mit der Fahnenstange wedel*.
Für heute mal wieder lieben Dank und viele Grüße
Rerun (vormals Neven4me)

Antwort von aquitania am 29.11.2019 | 22:14 Uhr
Hallo Rerun,

vielen Dank für Deine liebe und ausführliche Review, für´s Dranbleiben und Weiterlesen.
Mir bedeutet das sehr viel. Es ist für mich ein echtes Geschenk, dass die Geschichte so gut ankommt. Ich mag sie selber und ich mag Finn und Nico und leide mit ihnen, das kannst Du glauben. Und ich mag auch meine Idee mit der PTBS, aber soviel gezweifelt, ob ich es gut und verständlcih schreibe, ob rüber kommt, was ich meine, habe ich glaube ich, noch nie.
Beide sind in einer belastenden Situation und Nico hat kaum noch Kraft, um nicht aufzugeben. Aber Finn gibt nicht auf. Nicht seine Suche, nicht Nico. Hat er die Kraft für sie beide? Hoffen wir´s...
Dennoch macht er auch gute Erfahrungen. Denn die richtigen Freunde sind die, die man in der Not hat - oder wiederfindet.
(Und ja, ich bin ein HappyEnd-Suchti...) :-)))

Liebe Grüße,
Sabine