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Autor: Rivinia
Reviews 1 bis 16 (von 16 insgesamt):
04.10.2020 | 07:38 Uhr
Hej Rivinia,

so, jetzt bin ich endlich dazu gekommen, dein letztes Kapitel zu lesen.

Das Kapitel startet sehr spannend, da man als Leser ja unbedingt wissen will, was denn nun Christinas Plan ist. Hier hast du sehr geschickt mit der Rückblende gearbeitet.
Dass sich Christina innerlich über die Naivität der Jungs amüsiert, finde ich nur folgerichtig, da die Lost Boys in Bezug auf Christina ja doch recht blauäugig sind. Schön fand ich, dass du sowohl die Beweggründe der Beutewahl als auch das Prozedere, wie mit den Opfern verfahren wird, näher erläutert hast.

Dass Christina dann im ersten Blutrausch Michael und Sam tötet, ist natürlich mehr als nur tragisch, aber hier kommt auch irgendwie die Unbedarftheit der Jungs zum Tragen. Hätten sie sich ja vielleicht vorher denken können, dass Christina ihren Stiefvater in ihrem Gefühlswirrwarr attackiert und infolge dessen auch Blut fließt, da sie ihre neue körperliche Kraft nicht einzuschätzen vermag. Die Naivität spiegelt sich auch in der Aussage wider, dass Christina die Morde an ihrer Familie schon irgendwie wegstecken wird.
Sehr spannend finde ich, wie Christina die Veränderung an Laddie wahrnimmt. Denn wenn man ein Vampir wird, scheint sich neben dem Körper auch der Charakter zu verändern.
Zudem frage ich mich, ob David, wenn Christina denn ihren Blutdurst unter Kontrolle gehabt hätte, Wort gehalten hätte und die beiden hätte gehen lassen. Die Unterhaltung der Boys, nachdem Christina eingeschlafen ist, lassen mich jedoch daran zweifeln.
Allerdings finde ich es nicht sehr logisch, dass ein Halbvampir (auch wenn er sich im Blutrausch befindet) in der Lage sein sollte, sich gegen vier alte und einen Babyvampir erfolgreich zur Wehr zu setzen. Das lässt mich annehmen, dass David den Tod der Emersons schon im Hinterkopf hatte.
Schön ist, Christinas inneren Zwiespalt zu sehen: die Abneigung gegenüber Paul, weil er sie bezüglich seines Blutes angelogen hat, gleichzeitig aber auch ihre Verliebtheit, gegen die sie nichts auszurichten vermag.

Eine etwas erheiterndere Episode ist dann zu Beginn der nächsten Nacht, als Christina kopfüber an der „Schlafstange“ erwacht.
Markos Verhalten ist ebenso charaktertreu wie Christinas und spätestens da war mir klar, dass es nicht gut ausgehen würde. David zeigt wieder einmal, dass er zwar der Boss ist, sich aber nicht sonderlich gut darauf versteht, die Vaterfigur zu geben, obwohl er das für Christina ja nun sogar im doppelten Sinne ist: als ihr leiblicher Vater und Familienoberhaupt der Boys.
Tja, auch wirklich eine sehr männliche Denke von Paul, dass er meint, dass Christinas Probleme sich lösen ließen, wenn niedere Regionen und Fangzähne zum Einsatz kommen. ;-) Schlauer ist da schon Davids Vorgehen, Christinas Alleingänge in Sachen Veggievamp zu überwachen.

Ich kann nachvollziehen, dass Christina zunächst Skrupel verspürt, da sie das Vertrauen der Jungs missbraucht, denn so gefühlskalt, dass sie nach dem Motto verfährt „ Wie du mir, so ich dir“, scheint sie nicht zu sein.
Dass Christina einen Abschiedsbrief hinterlässt, passt gleichfalls sehr gut zu ihrem Charakter, ebenso wie die Gestaltung dessen, wo es nur Liebe und wohlwollende Worte gibt und keine Silbe der Verachtung oder des Hasses vorkommen, obwohl das doch mehr als nur verständlich gewesen wäre, nach allem, was sie durchgemacht hat.
Die Tatsache, dass der Tod des Zöglings für den Sire körperlich spürbar ist, ist ein toller Einfall.
Der Schluss, dass Paul mit Christinas Asche eine Reise unternimmt, um etwas Abstand von den Ereignissen zu gewinnen, ist ein hervorragendes Abschluss. Ich muss gestehen, dass du mich mit diesem Ende überrascht hast, es aber nichtsdestotrotz äußert passend und mir alle mal lieber ist als ein „Friede, Freude, Eierkuchen.“

Lieben Gruß und pass ebenfalls gut auf dich auf!

Arkia

Antwort von Rivinia am 04.10.2020 | 11:33 Uhr
Hallo Arkia,

vielen Dank für Deinen Kommentar. Ja, um ehrlich zu sein, ich mag es auch nicht wirklich gerne,
wenn solche Geschichten ein Happy End haben, weil ich finde, es passt irgendwie nicht, denn es
gab ja schon jede Menge Konflikte, mit denen Christina sich auseinandersetzen musste.

Es war für mich auch von Anfang an klar, dass sie am Ende sterben würde, allerdings hat sich die
Art ihres Todes mit den letzten Kapiteln verändert.

Viele liebe Grüße und vielen Dank, dass Du bis zum Ende dabeigeblieben bist.

Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.

Auf einer anderen Plattform für
Fanfiktion waren die Leser spätestens weg, wenn sie erkannten, dass es sich hierbei nicht um eine
typische Liebesgeschichte handelt, was ich immer sehr schade fand.

Pass auf Dich auf

Rivinia
12.06.2020 | 07:52 Uhr
Hej Rivinia,

ich habe beim Stöbern durch meine Favos bemerkt, dass es ein neues Kapitel gibt. Da die Geschichte ja schon beendet war, hatte ich auch den Alert abgestellt. Das habe ich nun geändert, damit ich jetzt wieder das Glöckchen sehe, wenn du ein neues Kapitel hochlädst. Nun aber zum aktuellen Kapitel an sich.

Schön, dass es einen Alan-PoV gibt. Was bisher mit Alan passiert ist und seine Pläne für die Nacht hast du anschaulich dargelegt. Auch Zoes wirre Gedanken nach der entsprechenden Manipulation der Vampire lesen sich schlüssig. Es ist verständlich, dass Zoe über die spontane Ankunft ihres Bruders nicht gerade erfreut ist; und dass Alans Plan, ihr jetzt „auf die harte Tour“ zu zeigen, um was es geht, Wirkung zeigt, ist bei dem Gespräch, das sie kurz darauf mit Christina führt, auch eher zweifelhaft.

Aber eins nach dem anderen. Da hat Alan aber Glück, dass Zoe auf Angriff statt auf Flucht setzt, ansonsten wäre sie wohl einfach weggelaufen, wobei... mit seinen Vampirkräften hätte Alan sie ja in einem solchen Fall leicht einholen können. Es ist nachvollziehbar, dass Alan nicht gerade begeistert davon ist, dass Bill mit seiner kleinen Schwester anbandelt, obwohl der nur den Babysitter spielen sollte; und dass Zoe in der Nähe von Christina rumhängt, findet natürlich ebenso wenig seine Zustimmung. Aber dann kommt es ganz dicke, als Alan erfährt, dass die Lost Boys zurück sind. Von Santa Carla weg zu kommen, scheint ein guter Plan zu sein.

Allerdings verstehe ich echt nicht, wie Zoe so dumm sein kann und mit Christina (von der sie ja jetzt durch Alan weiß, womit sie es zu tun hat) so frei weg von der Leber quatschen kann. Natürlich wird sie das Bedürfnis verspüren, mit ihrer besten Freundin über das Unglaubliche, das gerade passiert, zu reden, aber es ist in der derzeitigen Situation schlicht unvernünftig. Zumindest erfährt Zoe so auch, dass Christina in der nächsten Nacht höchstwahrscheinlich die Vollendung der Verwandlung in einen Vampir bevorsteht. Ich hoffe wirklich, dass Zoe schlau genug ist, um ihren Brüdern von dem Telefonat zu berichten.
Ein sympathischer Zug war es, dass Alan sich weigert, ein Smartphone zu benutzen. Bin gespannt, wie es weitergeht.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 13.06.2020 | 05:11 Uhr
Hallo Arkia,

vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich habe mich dazu entschlossen, nun doch keine neue Geschichte anzufangen, weil mir zur Zeit die Motivation zum Schreiben verloren gegangen ist. Ich wollte aber auch nicht, dass diese Geschichte nicht wirklich zu Ende geschrieben wird, deshalb habe ich dieses Kapitel neu geschrieben und es wird mindestens noch ein Weiteres folgen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Ende der Geschichte in ein oder zwei Kapitel unterbringen kann.

Jetzt habe ich auch noch wieder angefangen zu stricken (motiviert von meinen Kolleginnen während der Corona Notbetreuung in unserer Tageseinrichtung), und Beides gleichzeitig geht natürlich nicht.

Also zunächst einmal finde ich es schon irgendwie klar, dass Zoe sich an Christina wendet, nachdem Alan ihr gezeigt hat, was aus ihm geworden ist, denn Zoe hat ja sonst quasi niemanden, da Bill verschwunden ist. Außerdem macht sie sich ja nach wie vor Sorgen um ihre Freundin, besonders nachdem ihr wieder bewusst wurde, dass Christina in großen Schwierigkeiten steckt. Ob sie Alan etwas von dem Gespräch erzählen wird, weiß ich noch nicht.

Als nächstes möchte ich noch kurz erwähnen, dass Zoe ja durchaus versucht hat zu fliehen, nachdem sie Alans Vampirgesicht gesehen hat, sie war halt nur etwas ungeschickt.
-(Zoe sprang entsetzt von dem Sessel auf und wich vor Alan zurück. Dabei stolperte sie über einen Gegenstand, der neben dem Sessel auf dem Boden lag und fiel hin. Alan wollte seiner Schwester zu Hilfe eilen, doch die wich auf allen Vieren weiter zurück und wollte fliehen. Zoe fluchte, sprang vom Boden auf und wollte zur Türe rennen. Alan war natürlich schneller und versperrte ihr den Weg. "Jetzt weiß ich, warum Vampire so viel Spaß an einer Jagd haben," flüsterte er. "Der Geruch deiner Angst ist wirklich aufregend!")

Für das folgende Kapitel habe ich tatsächlich verschiedene Ideen im Kopf und weiß daher selber noch nicht genau, wie die Geschichte genau verläuft. Beim Stricken kommen einem doch einige Ideen, die man vorher nicht hatte. Ich bin mir einfach noch nicht sicher, welche dieser Ideen mir am besten gefällt. Das Ende wird jedoch genauso bleiben, wie ich es von Anfang an geplant habe.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und pass auf Dich auf, in diesen verrückten Zeiten.....

Liebe Grüße

Rivinia
03.05.2020 | 18:22 Uhr
Ich liebe es! Auch wenn ich nie ein Fan der Frog Brüder war mag ich das Kapitel sehr :*

Antwort von Rivinia am 03.05.2020 | 18:40 Uhr
Da haben wir etwas gemeinsam, ich bin absolut kein Fan von den Beiden. Aber Christina ist ja nun mal mit der Schwester der Beiden befreundet.
Danke für Deinen Kommentar
17.03.2020 | 17:18 Uhr
Hej Rivinia,

ja, das Ende kam sehr plötzlich und sehr abrupt. Denn durch dieses plötzliche Ende wirkt die Geschichte auf mich irgendwie nicht mehr rund. Zuerst wurde auf so viel hingearbeitet und dann ist es einfach vorbei bzw. wird im nächsten Teil wieder aufgegriffen werden, wie ich annehme. Es wäre schöner gewesen, wenn die Handlungsstränge zumindest für diesen Teil beendet worden wären, anstatt dass sie einfach so offen bleiben. So hätte beispielsweise den beiden Jägern eröffnet werden können, dass sie die Wahl zwischen dem Tod oder einem Leben als Werwolf haben, und Alan hätte Zoe erklären können, was passiert ist und dass sie sich jetzt wahrscheinlich zwischen Christina und ihren Brüdern entscheiden muss. Auch wie sich Michael und Sam in der Gefangenschaft fühlen, hätte ich gerne noch in diesem Teil erfahren, ebenso wie Christina auf diesen erneuten Verrat ihres leiblichen Vaters reagiert.
So nun zum Kapitel an sich: Da ist David ja sehr optimistisch, wie er das alles so durchplant, das kann ja nur zu Problemen führen...

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 18.03.2020 | 14:12 Uhr
Hallo Arkia,

wie schon gesagt, mir war bewusst, dass das Ende etwas plötzlich war. Ich hatte das Gefühl, dass all die Dinge, die passiert sind sehr umfangreich sind,
und deshalb eine eigene Geschichte verdienen, in der die Inhalte wieder aufgegriffen werden.

Es wirde allerdings etwas dauern, da hier zur Zeit wegen dem Virus alles Kopf steht.

Ich hoffe Du hast Verständnis und bleibst trotzdem weiterhin am Ball.

Viele liebe Grüße, pass auf Dich auf

Rivinia
14.02.2020 | 17:48 Uhr
Hej Rivinia,

und weiter geht's.

Du hast die KB geändert, allerdings hast du die noch aus Versehen auch zu Anfang des Kapiteltextes stehen lassen.

Die Sache, wie das in Santa Carla zwischen den Vampiren und Werwölfen läuft, hast du schön dargelegt. Verwundert hat mich nur die Tatsache mit den Surfnazis. Denn ich nehme mal an, dass Werwölfe den Vampiren dann doch mehr entgegenzusetzen haben als normale Menschen. Warum würde David dann, nachdem er Max' Auftrag erfüllt und Michael zu einem Halbvampir gemacht hat, genau diese Typen als erste Mahlzeit auswählen? Das hätte doch für so jemand Unerfahrenen wie Michael sehr gefährlich werden können. Diese Stelle hat mich verwirrt.
Und so wollen also auch die Werwölfe ihr Rudel vergrößern und zwar genau wie die Vampire mit jenen, die noch nichts von ihrem „Glück“ wissen. Ich glaube nicht, dass die da so einfach mitspielen werden.
Ich musste wirklich lachen, als erzählt wurde, dass Max sich als Bürgermeister beworben hat und dann auch erklärt wurde, warum er den Posten nicht bekommen hat. Denn genau dieser Gedankengang ist mir auch gekommen. Allerdings finde ich es sehr wagemutig, dass ein Werwolf Bürgermeister ist. Schließlich ist der ja auch zumindest eine Nacht im Monat indisponiert. Wäre es da nicht einfacherer und sicherer, den Posten von einer „menschlichen Marionette“ besetzen zu lassen und sich als übernatürliche Kreatur ganz aus dem Rampenlicht herauszuhalten und nur im Hintergrund die Fäden zu ziehen?

Sowohl die Gedanken von Paul als auch die Michaels sind logisch gegliedert und gut nachzuvollziehen. Sehr gefallen haben mir auch Sams Überlegungen. Denn immerhin stünde er auf verlorenem Posten, wenn nun auch in seinem Bruder das Vampirblut „aktiviert“ wird und diesen auf deren Seite zöge.
Tja, da haben Laddie und Paul jetzt also einen Platz in der „Michael-Schublade“ von Christina bekommen. Super gemacht würde ich mal sagen. ;-)
Und Christina tut mir natürlich unendlich leid, weil sie somit von allen, die ihr etwas bedeutet haben, maßlos enttäuscht worden ist.
Ich frage mich, ob die Vampire hier nicht etwas zu selbstsicher sind, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass Sam, der ja wusste, was in Santa Carla los ist, sich nicht vorbereitet hat. Zumal er ja auch wusste, das die Vampire die Nacht im Jahr 1987 überlebt haben. Tja, ich kann nur hoffen, dass Alan eine Hilfe sein wird und sich nicht noch als ein weiteres Problem herausstellt.

Bin gespannt, wie sich das Ganze entwickeln wird. Wir steuern so allmählich auf den Höhepunkt der Geschichte zu, wie mir scheint.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 15.02.2020 | 16:29 Uhr
Hallo Arkia,

ich freue mich wie immer, von Dir zu lesen.

Ja, Michaels erste Mahlzeit, ich gehe immer davon aus, dass Werwölfe zwar stärker als Menschen sind, aber einem Vampir bei weitem unterlegen. Der Nachteil der Vampire ist halt, dass sie am Tage relwehrlos sind. Michael hätte also gute Chancen gegen diese Typen, und er war ja nicht alleine. Dass die Wölfe sich nicht einfach verwandelt haben, lag wohl daran, dass sie völlig überrumpelt wurden...Augenzwicker....

Na, Bill und Ted machen mit Sicherheit Ärger, aber Donald tut seiner Frau einen Gefallen, denn die will ihren Neffen nicht tot sehen, also müssen die Jäger sich entscheiden....

Max als Bürgermeisterkanditat...kannst Du Dir das nicht vorstellen? Ich traue ihm das durchaus zu. Nur würde er seine Sitzungen verpassen, da er ja am Tag nun mal nicht im Rathaus sein kann. Der Werwolf hat da einfach bessere Optionen!! Ne menschliche Marionette? Neeee!! Wir wissen doch alle, dass man sich am meisten auf sich selber verlassen kann. Der Carl muss während der Vollmondphase vorsichtig sein, und das sicherlich eher nachts, da ist das Rathaus eh zu. Darauf zu achten lässt sich sicherlich einrichten.

Na, ob Paul und Laddie lange in dieser Schublade bleiben wird sich noch zeigen, denn man darf ja nicht vergessen, dass Christina mit dem Blut ihres Vaters geboren wurde, auch wenn ihr noch nicht klar ist, welche Bedeutung das für sie hat. Und im Gegensatz zu Michael mag sie Paul und Laddie.

Ja, zunächst ist sie enttäuscht, aber Paul wäre nicht Paul, wenn er das nicht hinbiegen könnte, also warten wir ab, was passiert. Die Geschichte hat sich vor einigen Kapiteln geändert, sehr radikal, und bis zum nächsten Kapitel bin ich noch nicht gekommen, als ich die Geschichte vor einigen Jahren geschrieben habe, also lasse ich mich auch selber überraschen.

Tja, Sam, er war ebenfalls etwas selbstsicher und hat seine Waffen dummerweise im Kofferraum seines SUV gelassen.....

Also danke nochmal,

und ein schönes Wochenende
12.02.2020 | 19:08 Uhr
Hej Rivinia,

und weiter geht's.

Die Zusammenfassung von Sams weiterem Werdegang (und wie er von der jetzigen Lage in Santa Carla erfahren hat) waren sehr schlüssig. Es hat Spaß gemacht, diese Passage zu lesen, auch wenn sie natürlich vom Inhalt her keine leichte Kost war.

Davids Gedanken bezüglich Zoe sind sehr vernünftig, möglicherweise ist er ja doch etwas gereift. ;-) Und auch seine Überlegungen zu Christina passen charakterlich zu ihm.
Da du ja die Bindung zwischen Sire und Zögling erwähnt hast, würde mich schon interessieren, ob David auch zu einem seiner drei Jungs eine Art Beziehung führt, die in die Kategorie „Geliebter“ eingeordnet werden kann. Aber da das bis jetzt nicht erwähnt wurde, gehe ich mal davon aus, dass dem nicht so ist. Außerdem hättest du dann ja auch ein Slash-Rating setzen müssen. Hattest du das ganz zu Anfang nicht sogar? Ich meine mich daran irgendwie zu erinnern. Bitte kläre mich diesbezüglich auf.

Wie großzügig, dass David sich dazu „herablässt“, die Meinung seiner Kinder anzuhören. Nein, Spaß beiseite, mir gefällt diese Art der Basisdemokratie. ;-)
Ich bin gespannt, zu erfahren, was für eine geheimnisvolle Verbindung es zwischen Paul und Christina gibt, denn das gibt mir genau wie David immer noch Rätsel auf.
Auch Markos Argumente gegen das Siresein sind gut nachzuvollziehen. Und wie naiv-süß ist Laddie mal wieder, dass er sich als Kandidat anbietet. Da wandelt er als Vampir gerade einmal ein paar Nächte über den Planeten und will schon so eine wichtige Rolle übernehmen. Aber schön, zu sehen, dass die Jungs ihm zumindest einen Posten als „Hilfssire“ in Aussicht stellen.

Oh Mann, da fällt David also mit der Tür ins Haus. Aber nach Laddies unvorsichtigem verbalen Vorpreschen (zum Glück hat er das böse V-Wort nicht benutzt ;-D) bleibt David wohl auch nichts anderes übrig. Und dann kapiert es also endlich auch Christina! Wurde ja auch Zeit, diesbezüglich kann ich Marko nur zustimmen. ;-)
Tja, wer wäre an Christinas Stelle wohl nicht überfordert? Vor allen Dingen dann, wenn der leibliche Vater dann noch allerhand Extras im Gepäck hat, mit denen er seine Tochter beglücken will. Da hat Christina Glück, dass sie mit Hilfe der Substanzen ihr Gefühlschaos unter Kontrolle bekommen kann. Zumindest vorläufig, möchte ich mal meinen, denn der dicke Knall kommt bestimmt noch.

Die Sache mit dem Kuscheltier von Laddie ist ja richtig süß. Und bei Christina läuft das ganze Gesprächsthema ja immer noch als Hypothese ab, ist einfach nur ein Gedankenspiel, das wohl schon bald (bittere?) Realität werden dürfte. Tja, und ich dachte schon, David versucht es wirklich mal auf die sanfte und verständnisvolle Tour. Kann schon sein, dass er sich durch die Geschehnisse mit Ted dazu gezwungen sieht, anders als ursprünglich geplant zu verfahren. Aber die gleiche hinterhältige Sache wie damals mit Michael abzuziehen? *Kopf schüttel* David, David, du lernst nie dazu, was? ;-)

Und natürlich musst du da an der spannendsten Stelle des Kapitels zu David wechseln, wie er Zoe einfach vor ihrer Tür absetzt, zumindest ihr ist also nichts passiert. Bin gespannt, wie Christina auf das Wiedersehen mit den Emersons reagiert. Wie gut, dass ich auf das nächste Kapitel nicht warten muss. :-)

Wie immer einen lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 13.02.2020 | 18:57 Uhr
Hallo Arkia,

die Sache mit dem Slash-Rating, ehrlich gesagt weiß ich das nicht mehr, aber könnte sein, dass ich dieses Rating zu Beginn tatsächlich gesetzt habe, ich mache das manchmal einfach vorsichtshalber. Allerdings hatte ich nie vor, David oder die anderen Jungs in eine derartige Beziehung zu setzen, das könnte der Grund dafür sein, dass ich das geändert habe.

Was die Demokratie angeht, ich denke, dass David seine Jungs in Entscheidungen einbinden muss, wenn er ihre Freundschaft und Loyalität nicht verlieren möchte. Wer möchte schon gerne ständig bevormundet werden, besonders, wenn man ewig lebt.

Laddie mag Christina und kennt sie ja tatsächlich seit ihrer Geburt, und damit wesentlich besser, als alle anderen. Daher fand ich das Angebot, Verantwortung zu übernehmen ganz passend. Ja David fällt tatsächlich mit der Tür ins Haus, und ich schätze ihn so ein, dass er in bestimmten Situationen nicht lange um den heißen Brei herumredet.

Naja, Du hast schon Recht, David legt Christina rein, aber von seiner Sicht der Dinge, sieht er es als notwendig, denn ein Vampir zu sein, ist für ihn nichts schlechtes. Er will, dass Christina bei ihm bleibt, also geht er kein Risiko ein. David ist eben David!

Sorry, mit dem Cliffhanger wollte ich niemanden ärgern, grins!!!

Ach ja, bevor ich es noch vergesse, ich habe im letzten Kapitel so einige Flüchtigkeitsfehler entdeckt und jetzt natürlich verbessert. Ich entschuldige mich hiermit dafür. So geht es mir leider manchmal, wenn ich etwas schnell fertig haben möchte.

Ich möchte Dir herzlich dafür danken, dass Du Dir die Zeit für ausführliche Reviews nimmst, ich weiß das zu schätzen, und ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.

Liebe Grüße

Rivinia
10.02.2020 | 22:12 Uhr
Hej Rivina,

nun komme ich endlich dazu, weiter zu lesen.

Michaels Rekapitulationen bezüglich der Vorfälle 1987 und der Schwangerschaft Stars sowie die Geburt Christinas hast du schön gestaltet. So konnte ich seine Gedanken und Gefühle etwas besser nachempfinden, dazu hat auch das private Gespräch zwischen Michael und David beigetragen.
Und was die Reaktion des Großvaters angeht, ich nehme mal an, dass du damit auf die Witwe Johnson anspielst. Ich meine mich daran erinnern zu können, dass sie eventuell auch ein Vampir ist. Im Übrigen hat der Großvater ja recht deutlich gemacht, was er von der übernatürlichen Bevölkerung von Santa Carla hält.
Na, jetzt weiß Michael also, was Sache ist. Ich hoffe, das reicht, um den brüderlichen Zwist zumindest für eine Zeit zu begraben.

Bei der Szene im Schlachthof ist mir aufgefallen, dass du wieder zwischen den Gedanken Christinas und Markos hin und herspringst. Das war teilweise etwas verwirrend.
Ich kann Christinas Verwirrtheit gut nachempfinden. Komisch, dass sie aber gar keine Angst zu haben scheint. Und zu heulen wird ihr in der jetzigen Situation wohl kaum helfen, von daher war Markos Genervtheit diesbezüglich nur folgerichtig. Und dann will Christina also eine Zigarette... Die Frau ist wirklich etwas komisch, denn dann hat sie plötzlich auch noch den Schneid, Marko mit der Taschenlampe zu ärgern. Aus diesem Verhalten werde ich irgendwie nicht schlau.
Ich finde es zudem etwas merkwürdig, dass sich Christina nicht wundert, als David meint, der Schlachthof gehöre den „Wölfen“. Oder gibt es gerade einfach Wichtigeres, so dass sie das schlicht nicht richtig wahrnimmt?
Ich frage mich, ob Markos Plan, von Christina zu trinken, so eine gute Idee ist. In seinem geschwächten Zustand wäre es doch wohl fatal, von ihr zu trinken, wo ihr Blut doch so unwiderstehlich ist. Hätte er in seinem schwächlichen Zustand die Geistesgegenwart, rechtzeitig zu stoppen?
Teds Auftritt hat mir gefallen, so konnte ich besser verstehen, warum er so handelt, wie er es eben tut. Und dann schafft es Christina also doch noch, Ted auszuschalten - Glück für Marko und sie. Ich fand es etwas überraschend, dass Marko Teds Blut trinken kann. Ich hätte vermutet, dass er als Jäger irgendetwas in seinem Blut hat, was dieses für Vampire ungenießbar macht.
Eine große Überraschung war, dass Donald ein Werwolf ist. Da hat Christina also schon unwissentlich mit sämtlichen übernatürlichen Wesen in Santa Carla zu tun gehabt. ;-) Und er interagiert also mit seinem Neffen. Ich hätte gedacht, dass man nach der Wandlung sämtliche Kontakte zu seinem früheren menschlichen Leben kappen muss. Bin gespannt, was noch dahinter steckt und wie es mit den beiden weiter geht.
Laddies und Dwaynes Besuch bei Zoe sowie ihr Zusammenspiel, um Zoe nach „ihrer Pfeife tanzen zu lassen“, hat mir sehr gefallen. Oh, Laddie ist noch so unbedarft, was das Vampirsein angeht. Das ist ja fast schon richtig süß. :-)

Bezüglich deiner Frage zu meinen Lieblingscharakteren aus dem Film: Ich fand David immer sehr faszinierend, was an seiner charismatischen Art liegt, aber auch Sam (nicht nur als Comic Relief im Zusammenspiel mit Nanook) gefällt mir gut und genau wie du finde ich den Großvater in seiner verschroben und dennoch geheimnisvollen Art hochinteressant.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 11.02.2020 | 18:43 Uhr
Hallo Arkia,
ich freue mich wie immer, von Dir zu hören.

Also, was die Witwe Johnson angeht, bin ich mir nicht sicher, ob sie ein Vampir ist. Ich weiß, diverse Comichefte beschreiben sie als Vampir. Eigentlich finde ich es schade, dass im Film nicht näher auf sie eingegangen wird, oder auf die Beziehung des Großvaters zu ihr. So sehr ich diesen Film auch mag, ich finde die gesamte Story ist sehr schnell, viele Themen, wie Familie, Freundschaft und Liebe weden angeschnitten, aber der Film geht nicht in die Tiefe. Ich glaube, aus diesem Grund bietet gerade dieser Film viel Raum für eigene Interpretationen.
Das Kapitel im Schlachthof werde ich mir in den nächsten Tagen noch einmal ansehen, und eventuell ändern, denn auch wenn es für mich schlüssig ist, macht es dennoch keinen Sinn, wenn die Leser nicht durchblicken. Ich muss wohl dazu sagen, dass ich es nicht mag, wenn über einem Abschnitt steht: "Markos POV", oder so ähnlich. Aber sicherlich hast Du das auch nicht so gemeint.

Was Christinas Verhalten betrifft, naja, sie ist mit ihrer Situation schlicht weg überfordert, und weint dann. Natürlich hilft das niemandem. Die Sache mit der Taschenlampe fand ich in dem Moment wohl lustig, da kann ich mir dann manchmal auch nicht helfen. Marko ist ihr vorher auf die Nerven gegangen, kleine Retour.....
Die Zigarette hilft tatsächlich einen klaren Gedanken zu fassen, dass kann ich aus Erfahrung wohl sagen, besonders in schwierigen Situationen....

Christina weiß nicht, wie sie die Erkenntnis, dass es Werwölfe gibt einordnen soll, sie hat schließlich gerade erst erfahren, dass es Vampire gibt. Das ist vielleicht alles etwas viel auf einmal und sie wird eine Weile brauchen, all diese Dinge zu sortieren und damit fertig zu werden. Du, ich glaube, bei den Eltern darf Christina etwas komisch sein....grins....
Na, über Markos Plan von ihr zu trinken, brauchen wir uns ja Gott sei dank keine Gedanken mehr zu machen. Tatsächlich hatte ich die gleichen Bedenken, deshalb musste dann auch Ted herhalten.

Auf die Idee, dass Ted etwas in seinem Blut haben könnte, bin ich ehrlich gesagt nicht gekommen, aber andererseits würde ich das eher Edgar zutrauen. Ted ist zu selbstsicher in dem was er tut.

Donald und seine Frau haben sämtliche Kontakte zu ihrer menschlichen Familie gekappt, ich habe das im letzten Kapitel auch erwähnt. Deshalb dachte Ted ja auch, dass seine Tante tot ist. Sie liebt ihren Neffen aber trotzdem und will ihn nicht tot sehen. Er wird nun vor der gleichen Entscheidung stehen, wie Christina.

Vielen Dank nochmal für Deine Worte und bis bald
29.12.2019 | 21:12 Uhr
Hej Rivinia,

die Lage spitzt sich langsam immer mehr zu.

Die Rekapitulation der Kampfnacht von 1987 durch Paul hat mir sehr gefallen und auch, wie du das Wiederauferstehen und -erstarken der Boys beschrieben hast. Ich konnte mir das Ganze lebhaft vorstellen. Plausibel finde ich zudem, dass sich die Jungs nicht vollständig erholt haben, sondern noch mit der einen oder anderen Folge dieser Niederlage zu kämpfen haben.
Interessant ist des Weiteren die Information, dass die Boys mit ihren Aktionen die Absicht verfolgt haben, Michael abzuschrecken.
Sehr herzerwärmend war die Szene, als Star an Davids Grab mit diesem gesprochen hat.
Und die Boys haben sich die neuesten Errungenschaften der Technik also zunutze gemacht. Ich frage mich, wie eben jene auch ihr Jagdverhalten beeinflusst. Immerhin ist in dieser Welt, in der man praktisch von jedem überall gefilmt werden kann, doch äußerste Vorsicht geboten.
Also doch! Jetzt ist Laddies voll und ganz einer von ihnen. Schön, dass Dwayne ihn verwandelt hat. Ich glaube, dass da noch etwas gewaltig schieflaufen wird. Denn ein riskanter Plan ist nicht so viel besser als gar keiner und Davids Plan klingt ziemlich riskant.
Das „Zu-Bett-bringen“ von Laddie hat mich schmunzeln lassen.

Bei dem Gespräch von Michael und Sam bin ich voll und ganz auf Sams Seite. Die Rekapitulation über Michaels Wesen trifft den Nagel auf den Kopf. Bei Michaels Geständnis habe ich dann allerdings auch in Sams Worte mit einstimmen müssen. Michael ist von den Ereignissen traumatisiert. Die Boys hätten ihn und seine Familie in ein Leben, das er nicht gewollt hätte, gezwungen und trotz all dem fühlt er sich an der Vernichtung schuldig und ist ein „Vampirfreund“? Ich hätte es verstanden, wenn Michael Christina das Leben zur Hölle gemacht hätte, weil ihn ihr Erscheinungsbild immerfort an David und somit sein Trauma erinnert und er damit einfach nicht klarkommt, aber stattdessen empfindet er Schuld gegenüber den Vampiren, die nicht nur seine Familie sondern auch ein Kind verwandelt hätten, und hält diejenigen, die das verhindert haben, für die wahren Monster? O_o Ehrlich gesagt bin ich da genauso entgeistert wie Sam.

Ich kann nur hoffen, dass es Marko und Christina rechtzeitig gelingt, aus dem Schlachthof zu fliehen, bevor Ted mit seinen Experimenten beginnen kann. Allerdings kommt er mir so auch recht eindimensional vor, einfach zu 100% böse, so dass man, sollte er sterben, keinerlei Mitleid mit ihm haben wird.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze weiter entwickelt.

Lieben Gruß und einen guten Rutsch ins Jahr 2020!

Arkia

Antwort von Rivinia am 31.12.2019 | 11:08 Uhr
Hallo Arkia,

herzlichen Dank, für Deine Review, wie immer habe ich mich gefreut, von Dir zu hören, oder besser gesagt, zu lesen!

Also erst einmal, ich kann Dir nur beipflichten, wenn es um Michael und seine Ambitionen geht, werden wir uns wohl nicht einig werden. Ich finde das jedoch völlig in Ordnung, denn
würden wir alle den gleichen Standpunkt vertreten, wäre das sicher langweilig.

Sag mal, das habe ich Dich bisher nicht gefragt, aber es interessiert mich schon sehr, hast Du eigentlich einen oder mehrere Lieblingsprotagonisten aus diesem Film? Ich mag zwei
besonders gerne. Da ist zu einem Paul, und nein, nicht weil er so toll aussieht, oder sooooooooooo sexy ist...nein, ich mag ihn, weil er witzig ist, und fast immer gut gelaunt zu sein scheint.
Ich könnte mir vorstellen, dass er für seine Brüder der Sonnenschein in ihrer sonst so dunklen Welt ist. Ich glaube, wenn er eine Person wirklich mag, kann man Pferde mit ihm stehlen.

Der zweite Protagonist, den ich persönlich klasse finde, ist der Großvater. Der Mann scheint mir eine sehr unkonventionelle Persönlichkeit zu sein. Verückt, aber dennoch intelligent.
Ich frage mich hin und wieder, was er eigentlich alles weiß, ob er Max besser kennt, als allen lieb ist und inwie weit er eigentlich wirklich in die Geschehnisse verwickelt ist.

Also, je mehr ich im Laufe der Jahre über den Inhalt des Films nachgedacht habe, um so klarer wurde mir, dass wenn die Vampire zurückkommen könnten, dann hätte sie der
Vorfall im Hause von Michaels Großvater reifer werden lassen. Ich habe mich eh immer gefragt, ob dieses Verhalten in der Öffentlichkeit nicht nur ein Cover ist, um die Menschen
auf Distanz zu halten.

Klar nutzen die Jungs die Errungenschaften der Technik, wieso denn auch nicht? Was das Jagdverhalten angeht, so müssen die Vier halt vorsichtig sein. Das heißt für mich, die locken ihre Opfer in dunkle Ecken, wo sonst niemand ist.

Davids Plan ist sicherlich riskant, aber aus der Sicht der Jungs, gibt es vielleicht erst einmal keine andere Möglichkeit. Ich bin mir sehr sicher, dass David diesmal weiß, was er tut, klar, sonst würde ich ihn nicht so handeln lassen!!

Mehr möchte ich aber jetzt noch nicht preisgeben!! Auch was aus Ted und Bill wird, wird sich zeigen.

Lieben Gruß und die besten Wünsche für das kommende Jahr

Rivinia
19.12.2019 | 22:14 Uhr
Hej Rivinia,

jetzt wird es langsam, aber sicher gefährlicher.
Etwas schade finde ich, dass du nicht genauer beschrieben hast, was Paul bei seiner Mahlzeit durch den Kopf geht. So hätte man schon mal einen Eindruck davon bekommen, was Laddie erwarten würde, wenn er sich denn nun „spontan“ entschließen sollte, den Schritt zu gehen. Wobei ich irgendwie das Gefühl habe, dass ihm David in dieser Situation wohl kaum eine Wahl lassen wird.
Eine Frage habe ich noch: Da Paul ja jetzt so schnell wie möglich zu Marko kommen will, warum fährt er dann mit dem Motorrad und fliegt nicht einfach? Das ginge doch viel schneller.
Sehr schlau ist es von David und Dwayne, ihre Gedanken zu verhüllen, und so können sie sich hoffentlich einen Vorteil verschaffen. Die Verfolgungsjagd hast du spannend geschildert. Ich konnte sie mir bildlich vorstellen.
Und nun weiß Christina also auch, dass die Jungs nicht ganz „koscher“ sind und es Dwayne war, der versucht hat, sie zu töten. Keine guten Voraussetzungen für die Boys, um Christina von sich zu überzeugen, Notlage hin oder her. Teds Pläne mit Christina sind ja alles andere als barmherzig.
Und wenn ich mir ansehe, dass er Marko lieber quält, statt ihn sofort zu erledigen, dann nehme ich an, dass sich der Titel des Kapitels auf Ted bezieht, obwohl er auch auf Michael zutreffen könnte.

Jetzt stoßen also auch die letzten menschlichen Protas des Films zu den Geschehnissen hinzu. Aber eines nach dem anderen. Ich finde, man merkt sehr deutlich, dass Michael nicht zu deinen Lieblingen zählt. Irgendwie kommt er hier extrem schlecht weg. Auch seine Gedanken sind nicht wirklich erhellend, was seine Beweggründe für Christinas schlechte Behandlung angeht. Hier hätte ich mir etwas mehr Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt diesbezüglich gewünscht. Auch dass die beiden leiblichen Kinder ihm gegenüber so abweisend sind, muss ihn doch schwer treffen. Hier wäre es schön gewesen, wenn er sich zum Beispiel überlegt hätte, wie er anders hätte handeln können, damit es nicht zum Bruch gekommen wäre.
Ich finde es auch etwas merkwürdig, dass sich Michael so stark von seiner Mutter und seinem Bruder entfernt hat. Bei Sam könnte es an den Drogen liegen, aber sonst? Sie haben doch immer zusammengehalten und Christina akzeptieren sie offenbar auch. Oder ist es gerade diese Tatsache, die einen Keil zwischen die Emersons getrieben hat? Das ist etwas nebulös.
Was bezweckst du mit den XXX in der Geschichte? Ich fand sie etwas verwirrend. Ich dachte erst, dass du so einen Zeitsprung kenntlich machst, aber danach geht es ja ganz normal mit Michaels Überlegungen zu Christina weiter und dann lässt er Mutter und Bruder ins Haus.
Ich frage mich auch, warum Sam ein Drogenproblem hat. So etwas hätte ich ihm nicht zugetraut. Oder sind das die Auswirkungen der Erlebnisse mit den Vampiren? Es ist ja nicht so, dass es ansonsten nicht schon genügend Probleme bei den Emersons gibt. ;-)
Ich bin gespannt, wie Michael reagieren wird, wenn Sam ihm in Santa Carla das ganze Ausmaß der Geschehnisse und die Tatsache, dass sie dieses Mal auf sich allein gestellt sind, verraten wird.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 21.12.2019 | 17:41 Uhr
Hallo Arkia,
erst einmal, vielen Dank für Deine Review!! Ich möchte mich für die xxxxxxxxxxxxxxx-Linie entschuldigen, ich habe sie beim Hochladen des Kapitels schlicht weg übersehen,
obwohl ich jedes Kapitel mehrmals auf Rechtschreibefehler überprüfe, bevor ich es hochlade. Ich habe meinen Fehler selber einige Tage später bemerkt und korrigiert. Als Du
diese Linie erwähnt hast, war ich etwas erschrocken, denn ich habe sie schon vor einer Weile entfernt. Denoch, ich musste einige Fehler in der Rechtschreibung berichtigen
und wundere mich immer wieder darüber, was man so alles übersehen kann. Die xxx sind übrigens nur ein Zeichen für mich, wenn ich ein Kapitel überarbeite und die Arbeit
unterbreche. So finde ich schneller die Stelle, an der ich weiterarbeiten muss.

Was Paul und sein Motorrad angeht, ich kenne eine Menge Biker, und die würden ihr Schätzchen auf garkeinen Fall irgendwo zurück lassen, wenn sie befürchten, dass irgend
jemand das Bike manipulieren könnte. Bei Bill und Ted kann man wohl davon ausgehen, dass die genau das machen würden.

Deine Frage zu Davids Entscheidung, was Laddie angeht, wird im nächsten Kapitel beantwortet. Das gilt übrigens auch für Michaels Gedanken über die Beziehung zu seinen eigenen Kindern
und Christina. Er hat schließlich eine lange fahrt vor sich, da hat er einige Zeit zum Nachdenken. Das Verhältnis zwischen Michael, Sam und Lucy ist übrigens nicht so schlecht, wie es vielleicht
klingt. Aber sie wohnen nun mal sehr weit auseinander.

Sam und seine Drogenprobleme, ich konnte mir da einfach nicht helfen, da ich vor meinem geistigen Auge immer den erwachsenen Corey Haim gesehen habe, der, soweit ich informiert bin, mit
derartigen Problemen zu kämpfen hatte und leider viel zu früh verstorben ist. Wenn ich die Schicksalsschläge sehe, die Sam durchlebt hat, die Scheidung seiner Eltern, die offensichtlich nicht
ohne Probleme verlaufen ist, und dann in jungen Jahren die Geschichte mit den Vampiren, naja, ich denke das geht an die Sustanz, da kann man schon mal zu kleinen Helfern greifen.

Du hast völlig Recht, Michael ist in der Tat nicht gerade mein Lieblingscharakter aus dem Film. Wenn man nicht weiter darüber nachdenkt, erscheint er einem wie ein gewöhnlicher, netter,
junger Mann. Ich finde jedoch, dass er sich irgendwie merkwürdig verhält.

Das er zu Beginn Star verfolgt, kann ich ja noch verstehen, aber dann sieht er, dass sie auf Davids Motorrad steigt. Jeder Andere würde sich daraufhin wohl eher von ihr fernhalten, da er davon
ausgehen würde, dass die beiden ein Paar sind. Aber Michael lässt sich dann von ihr einlullen und fragt nicht einmal nach David, und das, obwohl der ja nun mal nicht gerade aussieht, wie der
nette Junge von nebenan. Naja, und Michael zeigt in meinen Augen nun mal ein gewisses Gewaltpotential, ich glaube, das habe ich schon mal erwähnt.
Naja, wie auch immer....

Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das neue Jahr

Gruß

Rivinia
27.11.2019 | 19:18 Uhr
Hej Pat,

in diesem Kapitel kommen sich die Jungs und Christina also näher.

Bezüglich der Vampirjäger hat Christina also schon mal die Schutzmauern hochgezogen. Ich frage mich, ob dieser Instinkt etwas mit ihrem Halbvampirsein zu tun hat. Ist es eigentlich normal, dass sich die Menschen, wenn sie von den Vampiren kontrolliert wurden, daran erinnern können? Das habe ich nämlich nicht mehr so genau auf dem Schirm.
Ich musste schmunzeln, als die Vampire sich über die „emotionalen Menschen“ amüsiert haben, aber ich überlege, ob sie das Ganze nicht auch unterschätzen, nicht nur die Dinge, die Laddie Christina verschweigt, werden für ordentlich emotionalen Zündstoff sorgen. Wenn sie herausfindet, dass Dwayne sie attackiert hat, ist es mit Davids Abwiegeltaktik bestimmt nicht getan, das sollte mich doch sehr wundern.
Ich muss sagen, ich fand es sehr spannend, dass Marko so ablehnend auf Christina reagiert hat, aber der Grund dahinter... Es sind jetzt schon zwei von drei möglichen Vampiren aus der Gang scharf auf sie? Das finde ich ein wenig langweilig. Es wäre doch spannender gewesen, wenn jemand mal nicht so mit Davids Plan einverstanden gewesen wäre (so wie Marko ja zunächst auch fürchtet, dass Christina seine Familie zerstören könnte).
Auch Laddies Gespräch mit David und Dwayne bezüglich seines Beitritts zum Club hat nicht wirklich zu neuen Erkenntnissen geführt. Ich frage mich, wann sie denn mal Klartext reden.
Tja, wenn der Jäger und der Gejagte sich jetzt über den Weg gelaufen sind, dann wird es den Vampiren wohl kaum gelingen, ihr kleines Geheimnis noch länger vor Christina zu verbergen.

Ich warte mit Spannung auf das nächste Kapitel. Dieses Kapitel heißt übrigens auch „Die Biker“. Diese Überschrift hast du bereits in einem deiner ersten Kapitel verwendet. Vielleicht findest du noch einen anderen Titel oder fügst zumindest ein „2“ an. ;-)

Lieben Gruß

Arkia
23.11.2019 | 02:09 Uhr
Hey :)

Bis hierhin bin ich mittlerweile vorgedrungen. Ich muss dir ganz doll danke sagen. Ganz davon abgesehen, dass es wirklich wenige gute deutschsprachige FF zu den Lost Boys gibt (und du gehörst zu den wenigen) macht es wirklich Spaß deine Geschichte zu lesen.
Mir gefällt deine Art zu schreiben und zu beschreiben sehr gut. Gerade bei den Vampiren hast du den Charakter sehr gut getroffen bisher und die Dialoge wirken nicht weit hergeholt sondern ich hatte das Gefühl das dieses Gespräch auch wirklich genau so wahrscheinlich stattfinden würde.
Auch wenn Michael sehr krass dargestellt ist, finde ich es trotzdem nicht völlig aus der Luft gegriffen. Man weiß nicht genau was passiert ist, seit sie damals Santa Carla verlassen haben. Aber es wird etwas passiert sein warum er, wenn ich das richtig verstanden habe, dieses Gewaltpotential und offensichtlich den Hang zum Alkohol entwickelt hat. Und das ist eine Kombi die dann leider oft zu solchen negativen Charakterentwicklungen führen.
Ich mag auch sehr gerne dieses Wechselspiel zwischen Christinas Sicht und der Sicht der Jungs. Es hilft vieles zu verstehen was zwischen den Zeilen passiert, so z.B. auch die Situation im Wald. (Btw ich liebe es dass du gerade Dwayne dafür genommen hast, weil er sonst so beherrscht und in sich ruhend ist.)
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Vor allem auf Laddie bin ich gespannt, da er im Film ja noch ein Kind war.

LG und weiter so

deine Ravensoul
27.10.2019 | 18:07 Uhr
Hej Pat,

hier kommen meine Gedanken zum nächsten Kapitel.

Ich muss sagen, da ist dir wirklich ein guter Plottwist gelungen, denn ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass William und Tedrick Jäger sind. Gut gefällt mir auch, dass die beiden Schwachstellen haben, so ist William ja mit seiner wohl doch ernsteren Beziehung zu Zoe in einer ihn verwundbar machenden Situation, in die er sich nicht begeben sollte, es aber wider besseren Gewissens doch tut.
Ich muss sagen, es hat etwas gedauert, bis bei mir der Groschen gefallen ist, dass es sich bei den Kumpeln der beiden um Edgar und Alan Frog handelt. Hier wäre es vielleicht sinnvoll gewesen, die Namen am Anfang zu erwähnen.
Das Telefonat mit Edgar war ebenfalls stimmig und ja, sie waren einfach nur Teenager und keine erfahrenen Jäger, da kann ja schon mal was schiefgehen. ;-) Wie ich lese, hältst du dich bei Alan an den Canon der Folgefilme. Das sieht alles andere als rosig für Christina und die Boys aus.

Ich finde, Laddies Gedanken zu den Vampiren hast du sehr gut dargestellt, vor allem gefällt mir, dass die Jungs etwas ambivalenter gezeigt werden, was ihre Nahrungsaufnahme angeht, denn im Film scheinen sie ja einen riesigen Spaß am Jagen und Töten zu haben und zwar egal, wer ihre Beute ist.
Nur Laddies Überlegung, dass Christina, da sie seiner Meinung nach nichts im menschlichen Leben hält, ihren Vater mit offenen Armen empfangen und sich seinen Plänen unterwerfen wird, teile ich nicht.

Mal sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 28.10.2019 | 18:02 Uhr
Hallo Arkia,
vielen Dank erst mal für Deine Review!! Ich freue mich immer, von Dir zu hören. Konstruktive Kritik ist mir sehr willkommen.

Mit Bill und Ted wollte ich etwas neuen Wind in die Geschichte bringen, aber eben nicht die typischen Lover, die dann irgendwann eifersüchtig auf die Vampire reagieren. Die Beiden sollten eine größere Rolle haben und es freut mich, dass mir das gelungen ist.

Was Laddie angeht, er ist, was Christinas Freude darüber ihren Vater doch noch lebendig vorzufinden etwas naiv, weil es ihn selber sehr glücklich gemacht hat, dass die Jungs in jener Nacht doch nicht vernichtet wurden. Er ist ja sogar schon soweit gegangen, zwei Bekannte an die Boys auszuliefern, die ihre Rechnung bei Laddie nicht bezahlt haben, weil diese Männer in seinen Augen schlechte Menschen waren, die kein Problem damit hatten, andere zu betrügen. Für ihn waren die Vampire seine Familie, die er sein Leben lang vermisst hat, und nun erwartet er, dass Christina das genauso sieht.

Sie wird sicher glücklich sein, dass sie die Möglichkeit hat, auf ihren Vater zu treffen, von dem sie dachte, er sei tot. Allerdings, es wird noch etwas dauern, bis ihr bewußt wird, wer die unheimlichen Biker wirklich sind.

In der Zukunft muss sie Stärke zeigen, von der sie bisher nicht weiß, dass sie diese überhaupt besitzt. Auch Christina bekommt eine größere Rolle, als man momentan annimmt, aber mehr möchte ich hier noch nicht verraten!!

Also vielen Dank noch mal und eine angenehme Woche wünsche ich Dir,

Pat
04.10.2019 | 18:09 Uhr
Hej Pat,

auch in den nächsten Kapiteln bleibt es spannend.

Der lang ersehnte Gast
Zu Anfang des Kapitels musste ich ordentlich schmunzeln, als Christina über Stars Putzfimmel philosophiert hat. Das war einfach köstlich. Tja, da hat sich Laddie anscheinend ganz schön verändert und sich äußerlich (unbewusst?) seiner temporären vampirischen Ziehfamilie angepasst.
Das Gespräch über Michael und Laddies Reaktion darauf sind absolut nachzuvollziehen. Das, was Laddie über die Nacht der Tode der Vampire erzählt, muss für ihn als kleiner Junge einfach schrecklich gewesen sein und auch verständlich ist, dass die Pflegefamilien ihn deswegen haben therapieren lassen, armer Laddie. Natürlich muss das Verhalten der Jungs auf Laddie ganz anders als auf Michael und Star gewirkt haben und die Anekdoten, die Laddie erzählt, sind wirklich süß, wenn man denn nicht weiß, um was es wirklich geht. Stichwort: verbotene Flasche.
Eine nette Geste, dass Christina Laddie Dwaynes alte Jacke schenkt. Und nun wissen also auch die Jungs Bescheid, dass Laddie wieder in der Stadt ist, das wird sicher noch spannend.

Besuch für den Gast
Was mich überrascht ist, dass Laddie, nachdem die ersten Freudenwellen über ihn hinweggerauscht sind, nicht misstrauischer wird. David erzählt frei heraus, dass Christina seine Tochter ist (was er ja schon weiß), und doch wundert Laddie das nicht, obwohl die beiden Jungs nicht um einen Tag gealtert zu sein scheinen. Denn so wie du es beschreibst, glaubt Laddie doch nicht an die Vampirgeschichte. Also müsste er ja bemerken, dass etwas mit den alten Kumpels nicht normal ist. Und als er dann fragt, weil es eben immer merkwürdiger wird, da sagen sie es ihm einfach ins Gesicht. Und dann passiert... nichts? Du gehst überhaupt nicht darauf ein, was diese Information in Laddie auslöst. Das fand ich sehr schade, denn dass seine besten Kumpel jede Nacht Menschen töten, um zu überleben, bzw. dass er jetzt den Beweis für etwas hat, das er bisher als Fiktion abgetan hat, sollte ihn doch wohl etwas mitnehmen. Aber stattdessen scherzen sie einfach weiter. Kann natürlich sein, dass Laddie sich fürchtet und auf gar keinen Fall will, dass die Boys das mitbekommen und deswegen gute Miene zum bösen Spiel macht, aber so wirkt es auf mich einfach nicht.
Schön, dass Dwayne Laddie seine Jacke schenkt, und auch folgerichtig, dass sich die Jungs danach erkundigen, was Christina von ihnen weiß.
Die Überlegungen der Jungs sind mal wieder so naiv, dass man gar nicht glauben kann, dass sie schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Und es ist mal wieder typisch David, dass er nur daran denkt, dass er Christina als Familienmitglied haben will. Was sie will, das scheint ihn nicht zu interessieren und deshalb wollen die Jungs auch Laddie in ihren Plan einspannen.
Paul ist jetzt also an Christina interessiert. Das finde ich ein wenig merkwürdig. Ist das auch nur so, weil sie quasi besonders riecht? Denn er kennt sie ja überhaupt nicht.
Was mich aber wirklich erstaunt ist, dass Laddie jetzt Hals über Kopf umziehen will, immerhin wollte er Christina ja nur mal besuchen. Die Sache mit dem Tattoo ist eine schöne Idee, allerdings hoffe ich ja wie Laddie, dass Christina es sich noch anders überlegen wird.

Laddie zieht um
Eine nette Geste der Jungs, Laddie beim Umzug zu helfen, auch wenn sie nur dazu dient, ihn wieder ihrer Familie zuzuführen. Und es geht natürlich mal wieder nur ums Partymachen. Wie könnte es mit den Jungs auch anders sein? ;-) Tja, da wissen die Jungs nun also auch über Christinas Tatooabsichten Bescheid und wie David bin ich mir nicht sicher, was genau ich davon halten soll.
Was ich nach wie vor nicht verstehen kann: dass Laddie nach der erneuten Ausnüchterung nach der zweiten Partynacht mit den Jungs überhaupt nicht über deren Wesen nachdenkt. Er packt seine Sachen zusammen, als würde er einfach nur mit seinen alten Kumpels zusammen ziehen und nicht mit welchen, von denen er seit gut 24 Stunden weiß, dass sie Vampire sind. Daran verschwendet er nicht einen einzigen Gedanken. Alles ist ok? Haben die Jungs auch in seinem Kopf herumgepfuscht? David reagiert dann, als Laddie ihm erzählt, was Michael mit Christina getan hat, mal wieder so typisch. Er hat sie geschlagen, aber die Vampire bringen oder brachten zumindest damals einfach so zum Spaß Menschen um. David setzt das einfach so auf eine Stufe und wieder (obwohl die Gelegenheit ja perfekt wäre) denkt Laddie wieder nicht daran, was David und Co wohl schon so alles getan haben.
Christinas Backgroundstory hingegen ist sehr solide und hat mir gefallen. Die Jungs von der Band sind also kein guter Umgang und mit ihnen wollte Christina nichts zu tun haben. Tja, da wird es wohl nicht so einfach sein, sie in die Lost Boys Gang einzugliedern. Es ist ja nicht so, als wären den Boys Drogen, Saufereien und Kriminalität fremd. ;-)
Und endlich kommt mal einer von den Jungs auf die Idee, zu fragen, was passiert, wenn Christina nicht will. Aber nein, sie hat zu wollen, so ober so. Lernfähig scheinen sie nicht zu sein. Was besonders bei David komisch wirkt, wenn man bedenkt, dass er sich für die beiden Weltkriege interessiert.
Aus Laddie werde ich wirklich nicht schlau. Er sagt, er will wieder dazugehören, andererseits verdrängt er aber hartnäckig, was das dieses Mal bedeuten würde. Es sieht so aus, als steuert alles auf ein „Laddie und Star 2.0“ zu, nur eben mit Stars Tochter.

Paul
Laddie lässt es sich also gut gehen. Ich frage mich, was genau er damit meint, dass David ihm die Zeit gibt, sich an das neue Leben zu gewöhnen. Spätestens wenn die Boys vor ihm dinieren, dürfte sich das als nicht so angenehm gestalten.
Die beiden Bekanntschaften im Club werden Christina jedenfalls nicht davon abhalten, sich ihrem Daddy anzuschließen, so viel steht schon mal fest, denn der Abend war ja für sie ein Satz mit x. Es ist verständlich, dass Star nach ihren Erfahrungen mit den Boys Christina immer davor gewarnt hat, Getränke zu sich zu nehmen, von denen sie nicht weiß, was es ist.
Und dann will Christina also angeheitert Auto fahren, wie gut, dass Paul da ist, um das zu verhindern. Nur dass Paul sie jetzt wieder hypnotisiert hat, dürfte David eher nicht gefallen. Die Gefühle, die Christina verspürt, als sie nach Pauls Pfeife tanzen muss, hast du übrigens gut herausgearbeitet. Tja, da steht Paul ja vor einem Dilemma, hoffentlich verliert er nicht noch die Beherrschung, das würde dann Davids Plan gänzlich vereiteln.
Sprachlich ist mir noch aufgefallen, dass du dieses Mal beim Genitiv ein Apostroph gesetzt hast (Zoe's). Das macht man nur im Englischen, im Deutschen reicht einfach das Genitiv-S (Zoes). Noch zu deinen Anmerkungen bezüglich meiner letzten Review: Ich habe die Story nicht noch einmal von vorne gelesen, von daher war mir nicht bewusst, dass du Kapitel zusammengelegt hast. Und das mit den Werwölfen in hohen Verwaltungsämtern hatte ich schlicht nicht mehr auf dem Schirm. Vielleicht sollte ich den Film mal wieder schauen, das letzte Mal ist schon ein paar Jährchen her. ;-)

Bin gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 06.10.2019 | 08:47 Uhr
Hallo Arkia,
vielen Dank für Deine Review. Und vielen Dank für die ehrliche Kritik. Das war jede Menge....Ich werde also einige Dinge noch einmal überdenken, bevor ich darauf eingehen werde.
Eines jedoch steht für mich zu 100% fest, ein Star/Laddie in neuer Version gibt es auf garkeinen Fall! Ich weiß ja schon, wie die Geschichte enden wird.....grins!! Es wird schon noch eine
Wende geben, die sollte schon im nächsten Kapitel sichtbar werden. Ich bin gerade dabei, dieses zu überarbeiten, wie ich schon mal erwähnt habe, ist es einige Jahre her, dass ich die
Geschichte geschrieben habe, und einige Geschehnisse darin möchte ich ändern, andere etwas anpassen.
Ach ja, was Laddie angeht, der denkt schon darüber nach, was seine Freunde tun müssen um bei Kräften zu bleiben, und ist aus diesem Grunde froh darüber, dass David ihn nicht bedrängt,
sofort ein Vampir zu werden. Auf der anderen Seite hat er aber auch nicht vergessen, dass diese seltsame Familie für ihn die beste Familie war, die er jemals hatte. Er liebt die Jungs und hat aus diesem Grund eine andere Sicht auf deren "Aktionen". Ich werde versuchen, das ins nächsten Kapitel einzubringen.
Also vielen Dank nochmal und einen schönen Sonntag
12.08.2019 | 20:37 Uhr
Hej Rivinia,

ich hoffe, du hattest einen schönen Urlaub.

Das Kapitel war ja für deine Verhältnisse recht lang. Hast du es aus drei unterschiedlichen zusammengefügt? Ich frage bloß, weil es hier drei verschiedene PoV-Abschnitte gibt.

Ich finde Christinas Verhalten nach der Attacke plausibel. Was mich immer noch irritiert ist der Name Max. Da es sich ja nicht um Davids Sire handelt, hätte man auch jeden anderen beliebigen Namen wählen können. So ist das Ganze nämlich sehr verwirrend. Das Gespräch Christinas mit Max ist gut strukturiert und informativ.

Marias Überlegungen hinsichtlich Christinas Aussehen und ihrem ehemaligen Arbeitgeber sind nachvollziehbar. Der Übergang zu Dwayne kommt dann jedoch ziemlich abrupt. Die Anekdote von Davids Bruder ist sehr berührend und hat mir gut gefallen. Ist das Canon oder hast du dir das ausgedacht? Was ich allerdings komisch finde ist, dass Dwayne Maria nicht ansprechen will, weil Max Dantes Gefährtin sofort vernichtet hat. Aber Max ist doch tot, von ihm geht also keinerlei Gefahr aus. Oder darf sich nur David als Kopf der Gang eine Gefährtin suchen? Das ist sehr schwer verständlich. Dass der Bürgermeister ein Werwolf ist, ist mir persönlich etwas zu viel des Übernatürlichen, da wäre es mir lieber gewesen, wenn du dich wie im Canon auf Vampire beschränkt hättest.

Christinas kurzes Zusammenstoßen mit Dwayne und später den Jungs hast du anschaulich geschildert. Ich frage mich ja, wann bei Christina der Groschen fällt.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 12.08.2019 | 21:43 Uhr
Hallo Arkia,
vielen Dank für Deine Review. Mein Urlaub war klasse, ich war mit meinem Freund in Edinburgh, es ist eine superschöne Stadt.

Zu dem Kapitel, also es ist tatsächlich nur ein Kapitel, allerdings war die ursprüngliche Version wesentlich kürzer. Wie schon gesagt, ich bin dabei, alles zu überarbeiten.
Ich weiß nicht, ob es Dir aufgefallen ist, aber ich habe auch Änderungen an den bereits geposteten Kapiteln vorgenommen. Einige habe ich etwas umgeschrieben und
zu einem Kapitel zusammengefasst.

Also, was Dwayne angeht, damals hat er Maria nicht angesprochen, um sie zu schützen. In der Gegenwart hält er sich von ihr fern, weil ihm bewußt ist, dass sie eine Familie haben
könnte, und das möchte er ihr nicht wegnehmen. Ich dachte, der Übergang zu Dwayne und Maria wäre mir gelungen.

Dante ist meine Erfindung, ich habe mich gefragt, ob Max schon vor den Emersons versucht hat, eine ganze Familie in Vampire zu verwandeln, ich könnte mir das gut vorstellen.
Was den Billardhallenbesitzer angeht, ich sollte den Namen vielleicht ändern. Ich habe Max, den Vampirboss in meine Geschichte eingeplant, als ich anfing sie zu schreiben, dann
habe ich mir das aber anders überlegt. Nur aus diesem Grund heißt der Besitzer der Billardhalle Max.

Der Bürgermeister - naja, die Edgar und Alan erzählen Sam im Originalfilm, dass Vampire, Werwölfe und andere übernatürliche Geschöpfe in der Stadt sind und dass sie selbst hohe
Positionen in der Stadtverwaltung innehaben. Aus diesem Grund ist der Bürgermeister ein Werwolf.

Bis der Groschen bei Christina fällt, lass Dich überraschen, ich will nicht vorweggreifen. Also vielen Dank nochmal.


Lieben Gruß und eine angenehme Woche

Pat
10.07.2019 | 18:14 Uhr
Hej Rivinia,

schön, dass es hier weitergeht. :-)

Der kleine Rückblick von Paul, was es mit Max auf sich hat und warum es ihnen verwehrt war, intime Bekanntschaften zu weiblichen Sterblichen zu unterhalten, hast du sehr schön geschildert und auch die Einsamkeit Pauls konnte ich gut nachempfinden.
Gut erklärt hast du zudem, warum Dwayne die Kontrolle verloren hat und Christina nur eine kleine Wunde davon getragen hat. Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie Dwayne David bezüglich des Rauchens im Wald eine Standpauke hält und musste bei der Vorstellung daran sogar ein wenig lachen, ein zu köstliches Bild!

Dass Dwayne und Paul erst so vor David rumdrucksen, passt zu ihnen; und es hat mich ja gewundert, dass David nicht noch mehr ausgerastet ist, das hätte ich ihm zumindest zugetraut. Tja, da bin ich ja mal gespannt, wie die Jungs Christina die „positiven Seiten ihres Daseins“ vermitteln wollen, das wird bestimmt nicht einfach.

Ich freue mich in jedem Fall auf die Fortsetzung.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 10.07.2019 | 20:04 Uhr
Vielen Dank für Deine Review, es ist motivierend, eine Rückmeldung zu bekommen. Ich habe noch einige Kapitel fertig, und diese Geschichte fast vollständig geschrieben.
Allerdings habe ich das schon vor zwei Jahren getan, und sie dann erst mal auf Eis gelegt, weil ich auf einigen Englisch sprachigen Seiten aktiv war und dort zwei Geschichten
veröffentlicht und eine Dritte begonnen habe.
Dann fiel mir jedoch diese Geschichte erneut in die Hände und ich habe beschlossen, sie hier zu veröffentlichen, aber einige Kapitel möchte ich überarbeiten, und wenn die Geschichte
abgeschlossen ist, möchte ich das auch mit den bereits hochgeladenen Kapiteln tun.
Außerdem fliege ich nächsten Dienstag in den Urlaub, also wird das Ganze noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Ich würde mich freuen, wenn Du trotzdem dabei dabei bleibst.
Vielen Lieben Dank nochmal.
16.06.2019 | 22:17 Uhr
Hej Rivinia,

schön, dass es jetzt noch eine „Lost Boys“-FF gibt.

Flammendes Inferno:
Ich finde, die Hintergründe, was sich bezüglich des Canons genau verändert hat, hast du gut erklärt. Allerdings kann ich mir schwerlich vorstellen, dass Michael so reagieren würde. Klar wäre er über die Enthüllung, dass Christina Davids Kind ist, nicht sehr erfreut und es würde ihn wahrscheinlich hart treffen, dass seine Stieftochter die für ihn so schmerzhafte Liebe seiner verstorbenen Frau zu ihrem anderen Lover dann auch noch besingt, aber so brutal ist der Canon-Michael einfach nicht. Vielleicht hätte er sie geschlagen und sie dann des Hauses verwiesen (dann gäbe es die gleichen Ausgangsbedingungen). Sein hier geschildertes, absolut brutales Verhalten ist sehr uncharakteristisch. Dafür hättest du vielleicht noch einen plausibleren Grund liefern sollen, wie bspw. Alkoholismus, Drogenrausch etc.

Pläne:
Christinas Erinnerungen, was sie als Halbvampir erlebt hat und wie sie sich das Geschehene nach den Erklärungen ihrer Mutter bezüglich ihres Vaters logisch zurechtzulegen sucht, haben mich schmunzeln lassen, das ist dir sehr gut gelungen.
Ich frage mich jedoch, ob es so klug von Christina war, ihren Geschwistern zu erzählen, wohin sie geht. Immerhin ist dieser Ort für Michael die Wurzel allen Übels. Obwohl er nicht weiß, dass die Vampire wieder da sind, würde er seine Kinder doch nie im Leben an diesen Ort gehen lassen. Hat Christina außerdem keine Angst, dass ihre Geschwister sich verplappern und Michael ihr so folgen könnte, um sein Werk zu beenden?
Es hat mich gewundert, dass sie sich nur von ihren Geschwistern verabschiedet. Was ist denn mit ihren Kollegen von der Band? Hat sie zu denen keinen Kontakt? Das hat mich etwas verwirrt.

Santa Carla:
Die Albträume von Christina sind nachvollziehbar und die Begegnung mit den zwei Motorradjungs hat mich schon ahnen lassen, wer - oder besser gesagt was - die beiden sind.

Die Biker:
Toll, dass man jetzt auch etwas aus der Sicht der Boys erfährt. Die Rollenverteilung, wenn es um Autos und Bikes geht, fand ich plausibel. Auch das Treffen in ihrem Versteck und die Konversationen untereinander haben sich IC angefühlt. Und es passt wie die Faust aufs Auge, dass die beiden David nicht direkt etwas von ihrer Entdeckung erzählen, sondern ihn damit „überraschen“ wollen.

Freundinnen:
Die Beschreibung des Hauses hat mir gut gefallen, ich konnte es mir bildlich vorstellen.
Das Treffen mit Zoe und wie du sie in die Geschichte eingebettet hast war ebenso gelungen. Nur finde ich es etwas merkwürdig, dass sie das Gerede über Vampire als Unsinn abtut. Bei Star und vor allem bei Michael kann ich verstehen, dass er dieses Kapitel aus seinem Leben einfach streichen wollte. Bei den Frogbrüdern hingegen nicht, denn die wissen ja genau, dass es Vampire gibt und man sie bekämpfen muss. Ich hätte mir eher gedacht, dass sie da schon Mittel und Wege gefunden hätten, um ihre kleine Schwester von der Existenz der Vampire und der Notwendigkeit, diese zu bekämpfen, zu überzeugen. Es sei denn natürlich, Zoe spielt diese Unwissenheit nur vor und ist in Wahrheit im Auftrag ihrer Brüder da, um den richtigen Moment abzupassen, um die Vampire endgültig zu vernichten, und nun eben auch noch, um als Bodyguard für Christina zu fungieren.

Die Promenade:
Das Gespräch zwischen Christina und Zoe in der Pizzeria war schön geschrieben.
Da ist die Überraschung also tatsächlich gelungen; und David scheint sich über die Existenz Christinas auch nicht sonderlich zu wundern. Was heißt, dass es völlig normal zu sein scheint, dass Vampire mit noch nicht ganz gewandelten Vampiren Kinder zeugen können. Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, wie viele Kinder David dann in der Welt herumrennen hat. ;-) Ich bin gespannt, ob - und wenn ja, wie - du das erklären wirst.
Tja, da weiß Christina also zumindest, dass etwas mit den Bikern nicht so ganz stimmt.
Beim Frühstück hast du die neuen Informationen wieder gut in das Gespräch eingebettet. Wenn Max der Max ist, also Davids „Daddy“, dann ist das alles andere als gut. Nur frage ich mich, wie es den Vampiren gelungen ist, wieder in Santa Carla Fuß zu fassen. Denn es sind ja nicht nur Grandpa und die anderen Protas des Films, die über die Vampire Bescheid wussten. Oder haben sich die Bewohner von Santa Carla, nachdem klar war, dass die Vampire nicht besiegt waren, einfach wieder in ihr Schicksal gefügt?

Entdeckung:
Es würde mich natürlich freuen, wenn auch ein erwachsener Laddie auftauchen würde. Andererseits frage ich mich, ob er einfach so an den Ort, an dem er höchstwahrscheinlich das schlimmste Trauma seines Lebens erlitten hat, zurückkehren würde. Oder ist es Star gelungen, ihm einzureden, dass das alles nur ein böser Traum war und sein Hirn hat diese Zeit erfolgreich verdrängt?
Christina hat das Versteck der Boys also entdeckt - und Markos Jacke, oder? Ich bin am Überlegen, ob die Jungs erschnüffeln können, dass Christina da war.

Der Vampir:
Es ist sehr passend, dass du die Albträume Christinas immer wieder erwähnst, die wird sie vermutlich nicht so schnell loswerden.
Die Attacke des Vampirs hast du anschaulich beschrieben. Aber wer hat sie da attackiert? Die Jungs werden ja wissen, dass sie Davids Kind nicht anrühren dürfen. Was bedeuten würde, dass es neue Vampire in Santa Carla gibt. Sehr spannend. Der unbekannte Retter ist vermutlich David oder einer seiner Jungs. Hat das Geschenk des Retters dafür gesorgt, dass Christina die Attacke (so wie versprochen) nicht nur vergisst, sondern auch, dass die Bisswunden sich schließen? Anders kann ich mir nicht erklären, wie Christina mit aufgerissenem Hals einfach so auf der Couch einschlafen konnte.

Dein Schreibstil gefällt mir gut, nur sind mir bei der wörtlichen Rede noch einige Dinge aufgefallen:
Bei Fragen setzt man auch ein Fragezeichen und das Komma kommt hinter die Anführungszeichen, nicht davor.
Also nicht so: „Wo ist die Hexe,“ schrie Michael.
Sondern so: „Wo ist die Hexe?“, schrie Michael.

Insgesamt eine schöne Story. Ich würde mich sehr freuen, wenn du sie irgendwann fortsetzen würdest.

Lieben Gruß

Arkia

Antwort von Rivinia am 21.06.2019 | 06:55 Uhr
Hallo Arkia,
vielen Dank für deine Review. Ehrlich gesagt habe ich mich schon selber gefragt, ob ich Michael nicht etwas sehr übertrieben dargestellt habe. Ich neige leider manchmal zu derartigen Übertreibungen, werde mir Deine Worte jedoch zu Herzen nehmen, und sehen, was ich daraus machen kann.
Was die Geschwister von Christina angeht, stelle ich mir die Beziehung der drei absolut eng vor, sie werden in der Vergangenheit schon auch Geheimnisse geteilt haben, und Christina weiß genau, dass die Beiden ihr Wissen so lange wie nötig für sich behalten werden. Und sie möchte ihre Geschwister auf jeden Fall wieder sehen, und weiß ja nichts von Vampiren, die es in Santa Carla gibt. Zwar hat Star erwähnt, dass Christinas Vater ein Vampir ist, aber die junge Frau ist sich nicht sicher, ob ihre Mutter die Wahrheit sagt, oder ob sie Wahnvorstellungen wegen dem Hirntumor hatte. Wüsste Christina, dass es Vampire in ihrem neuen Wohnort gibt, würde sie ihre Geschwister sicherlich selber dort fernhalten. Christina selber stelle ich mir neugierig genug vor, sie würde sich trotzdem aufmachen, die Wahrheit herauszufinden.
Was die Bandkollegen und andere Freunde angeht, so habe ich diese nicht weiter erwähnt, weil sie im weiteren Verlauf der Geschichte keine Rolle mehr spielen, aber ich werde mir Gedanken darüber machen, ob ich das ändern werde.
Ich selber war schon mal in einer Situation, in der ich meinen Wohnort auf ähnliche Art und Weise verlassen habe, bei vielen Freunden und Bekannten habe ich mich erst sehr viel später gemeldet, und es waren nur wenige Personen informiert, dass ich vor habe, die Stadt zu verlasse.

Ich habe Zoes Charakter garnicht aus dieser Sicht beleuchtet, aber ohne etwas vorweg nehmen zu wollen, in einem späteren Kapitel wird beschrieben, dass Zoe sich langsam etwas von Christina zurück zieht, mehr möchte ich dazu noch nicht schreiben. Was die Beziehung zwichen Zoe und ihren Brüdern angeht, sie hält die Beiden für ziemlich verrückt und glaubt nicht an die Existenz von Vampiren. Zoe sieht nicht, dass ihre Brüder sie nur beschützen wollen, sie fühlt sich von ihnen eingeengt und rebelliert.

Was die Bewohner von Santa Carla angeht: Ich gehe davon aus, dass diese zwar wissen, dass ,merkwürdige Dinge in der Stadt geschehen, aber die meisten werden nicht wirklich wissen, was des Nachts geschieht.
Die Vampire selber besuchen zwar nach wie vor die Promenade, aber sie verhalten sich wesentlich unauffälliger. Sie haben begriffen, dass sie durchaus angreifbar sind, auch wenn sie viel stärker als Menschen sind und verschiedene Fähigkeiten besitzen, wie zum Beispiel fliegen zu können.

Der Vampir, der Christina angegriffen hat, war tatsächlich einer der Lost Boys, er hat für einen kleinen Moment die Kontrolle über sich verloren, in einem späteren Kapitel wird es beschrieben. Der Retter war Paul. Der angreifende Vampir hat ihr nicht die Kehle aufgerissen, wie wir das im Originalfilm in der Szene mit den Surfzazis sehen, es ist eine wesentlich kleinere Wunde vorhanden. Ich hätte es vielleicht besser beschreiben sollen.

Was die Entdeckung der "Überraschung" angeht, so hat David sich nie Gedanken darüber gemacht, ob Vampire Kinder zeugen können, oder nicht. Star war jedoch die erste Frau, die lebend aus einer Beziehung zu David lebend herausgekommen ist. Hätte sie sich vollständig in einen Vampir verwandelt, so gäbe es Christina nicht.

Vielen Dank für Deine Konstruktive Kritik, und ich würde mich ebenfalls freuen, wenn Du Deine Geschichte fortsetzen würdest. Gruß Pat
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