Autor: Nuxe
Reviews 1 bis 25 (von 147 insgesamt):
06.12.2019 | 16:51 Uhr
zu Kapitel 30
Hallo Nuxe,

hier noch einmal ein Feedback von mir zwischendrin:

Du hast so viele Reviews auf deine Story erhalten und vermutlich schreibe ich nichts Neues, aber ich ziehe wirklich den Hut vor dir. Du hast meinen größten Respekt! Ich schreibe selber schon sehr sehr lange, obwohl ich in der Fanfiction-Szene ein Neuling bin und ich wäre niemals in der Lage, mir eine derart komplexe Geschichte auszudenken. Ich finde es schon bemerkenswert, wie unterschiedlich die einzelnen Charaktere sind und wie du es schaffst, jeden genauso agieren zu lassen, wie man es von ihm oder ihr vermuten würde. Dazu braucht es eine ordentliche Portion Menschenkenntnis und detaillierteres Wissen über unterschiedliche Persönlichkeitstypen. Bis hierher liebe ich vor allen Dingen die Interaktionen zwischen John und Junia und den Tiefgang dahinter. Intra Muros ist definitiv nicht nur eine Hobby-Schreiberei, das hier ist ein riesen Projekt, was es eigentlich auf den Büchermarkt verdient hätte! Ich jedenfalls hänge an deinen Lippen. Oder deiner Feder. Vielmehr der Tastatur, aber du weißt was ich meine.

Wirklich, du hast einen großen Applaus verdient!

Und speziell nochmal zu Kapitel 30: Dass John Junia küsst habe ich fast ein bisschen erhofft. Wenn nicht sogar mehr, aber ich bin gespannt, wie es zwischen beiden weiter geht. ;)
06.12.2019 | 11:06 Uhr
zu Kapitel 51
Der arme John... Meine Güte, nach seiner langen Zeit der Entführung hat er sich so sehr nach Zuhause und nach Sherlock gesehnt, endlich ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen und trotzdem läuft irgendwie alles falsch. Liebe kann so kompliziert sein... ;)

Du beschreibst so anschaulich die Zeit des Zweifelns bei John. Als John noch nicht hundertprozentig bereit ist, sich einzugestehen, dass er Sherlock liebt. Liebt und auch körperlich begehrt. Das kann man sich höchstens ansatzweise vorstellen, was dass für einen „richtigen Kerl“ wie John bedeutet, sich erst irgendwann in der Lebensmittel eingestehen zu müssen, dass er auf einen Mann steht. Bei der Sozialisation und dem Klima, das vermutlich beim Militär geherrscht hat, fällt ihm das unglaublich schwer.

Du hast wirklich nicht zu viel versprochen, es wurde heiß - obwohl ja überhaupt nix passiert ist. Aber Johns Erinnerung und das Kopfkino, dass er selbst sich verschafft hat.... Wow...

Ich hoffe so sehr, die beiden schaffen es jetzt sehr bald, ihre Gefühle füreinander offen auf den Tisch zu legen und dass sie endlich zueinander finden!
05.12.2019 | 12:44 Uhr
zu Kapitel 51
Huhu Nuxe!

Diesmal bin ich zumindest schon dran, bevor das neue Kapitel kommt. :)))

Nach dem Ende vom letzten Kapitel hab ich das hier natürich mit Spannung erwartet. ^^

Es gefällt mir sehr, dass du dir Zeit genommen hast, um diesen Moment zu schildern. Mir macht es Spaß, derart in Johns Emotionen und Gedanken abzutauchen. :)) Diese Stimmung zwischen Angst und Hoffnung. All das Herzklopfen. *schmunzel* Die volle Gefühlsachterbahn. ^^
Du zeigst uns nochmal Johns "Reise". Sein selber nicht wahrhaben wollen, dann Sherlocks angeblicher Tod und damit die Reue, weil er nicht ehrlich gewesen war. Zu Sherlock aber vor allem auch zu sich selber. Dann Mary, Sherlocks Rückkehr und wie all das ihn verändert hatte. Ich finde es sogar schlüssig, wie du es begründest, warum John sich betrogen gefühlt hat, von Sherlock. Betrogen um diese gemeinsame Zukunft. Und warum er es dann dabei belassen hat. Bis, ja bis eben zu der Entführung. Als seine Tagträume die einzige Sache waren, die ihn von dieser schrecklichen Sache zumindest kurzfristig fortgetragen haben und das hat sich dann immer mehr verselbstständigt, weil die Fantasie allein eben kaum genug ist.
Staubsaugen in der Wüste. *grins* Kennst du Spaceballs? Da muss ich gleich wieder dran denken ... "Durchkämmt die Wüste" https://www.youtube.com/watch?v=VCvt4DYbiSM

Okay, zurück zu John. Oh Mann, das Bild tut schon weh, wie John sich während seiner Gefangenschaft versucht Erleichterung zu verschaffen und das immer drängendere Züge annimmt und gleichzeitig den Rest Verstand daran klammert sicherzustellen, dass niemand sehen kann, was er da tut.

Interessant auch dieser Gedanke, er wäre doch ein richtiger Mann. Auf der einen Seite ist es ihm bewusst, dass dies blödsinnig ist, aber es zeigt eben auch, wie tief das in ihm steckt und warum es ihm so lange auch schwer fiel, diese Seite an sich zuzulassen.

Eine liebe Freundin von mir sagt zu dem Thema immer: Wir lieben schließlich den Menschen und nicht dessen Geschlecht. Recht hat sie. :))

<<John wusste, Angst war eine körperliche Reaktion. Mut war eine Entscheidung.
Toller Satz an der Stelle!! :))

Und dann:
Herr im Hemd! *kicher* Da ist es ja.

Und wow, womit ich so gar nicht gerechnet hatte, war Sherlocks Reaktion auf den Kuss. Dieses Misstrauen bei ihm. Und dann sagt John einen Satz, von dem wir schon aus einer anderen Story wissen, dass dies keine gute Idee ist. "Das war das Experiment."
*breit grins* Ganz ehrlich, ich find es so herrlich, das ganze mit verdrehten Rollen zu lesen, zumal es doch irgendwie komplett anders ist, als das Szenario in Sinfonie. ^^

<<„Ich bin nicht dein Spielzeug, John!“, fauchte Sherlock
Da schnappe ich auch nach Luft, aber ich kann diesen Satz von Sherlock sowas von gut verstehen. *Sherlock einen Keks gibt*

Ich bin dir ehrlich dankbar, dass du dir nicht mehrere Kapitel Zeit genommen hast, damit die beiden diesen Disput klären. *grins* Dein John geht wesentlich entschiedener vor und folgt Sherlock sogleich mal, bis er das Gefühl hat die Zeit ist reif, dass er sich Sherlock wieder nähern darf. Awww. Ich feiere es absolut ab, dass John an dem Punkt klar ist, warum Sherlock vor ihm flieht und das er sich jetzt nicht von Sherlock vertreiben lassen darf, wenn er will, dass sich etwas zwischen ihnen ändert.

Zumindest antwortet Sherlock ehrlich, wenn auch widerstrebend und so werden Johns schlimmste Ängste gleich mal zerstreut. Sherlock mochte den Kuss also.
Und klar, für Sherlock muss es so sein, dass er es absolut nicht einstufen oder verstehen kann, warum John jetzt sowas macht, wo er doch jahrelang immer darum bemüht war, klar zustellen, dass er kein Interesse an Männern hat.

Da muss es ja ein Schock sein, als John zugibt, dass sie nicht so plötzlich aufgetaucht sind, sondern schon länger da waren. Auch hier gefällt mir Sherlocks Reaktion, dass er sich verschließt, in seinen Gedanken abdriftet und versucht die neuen Informationen erstmal für sich zu sortieren und analysieren, auf die ihm eigene Art. Und John gibt ihm auch de Zeit dazu. Und irgendwie logisch, wie die nächste Frage dann lauten muss. Und der dezente Hinweis, dass Sherlock eine Lüge sofort entlarven würde, lässt mich irgendwie grinsen.

Gleichzeitig schmerzt aber auch wieder, weil man an dem Verlauf soooo deutlich sehen kann, wie wenig Sherlock eigentlich daran glaubt, dass ihm jemand solche Gefühle entgegenbringen könnte. Oder vielmehr, dass John ihm solche Gefühle entgegenbringt. Und das erkennt auch John zum Glück, dass er da wohl noch etwas Arbeit zu leisten hat.

Die Szene kommt ohne die großen Gesten aus. Einfach nur zwei Hände und nichtmal erwiderte Blicke. Und gerade das finde ich so stimmig und sooo schön, das Bild wie sie beide auf dieser Bank sitzen und wie Sherlock sich schlussendlich doch noch traut Johns Geste zu erwidern. Ein kleiner Händedruck, aber für die beiden die Welt. *mit John um die Wette strahlt*

Ein so schönes Kapitel und nach dem ganzen Streß und dem Bangen der Vorgängerkapitel, denke ich wir haben uns das auch verdient. Dabei fällt mri ein, du hattest mir ja versprochen, dass wir noch mehr über Serbien lesen werden und ich bin jetzt schon gespannt, bei welcher Gelegenheit du uns diese Ereignisse noch präsentieren wirst. Bei aller Freude über das sich doch so langsam findende Paar, darf man ja nicht vergessen, dass der/die Entführer noch auf freiem Fuß sind. *grummel*

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke
04.12.2019 | 20:37 Uhr
zu Kapitel 51
Hallo Nuxe,
jaaa...da hat John sich was vorgenommen....
Aber schließlich ist er doch mutig - so kennen wir ihn.
Wenn er sich eine Sache vorgenommen hat, verfolgt er sie auch.
Trotzdem geht ihm so einiges durch den Kopf, als die geplante Situation endlich da ist.....ist ja auch nur realistisch.

Ich finde gut, wie Du uns mit dem Rückblick in John‘s Gedanken seine Entwicklung zu dieser Entscheidung (also Sherlock jetzt zu zeigen, dass er mehr als sein bester Freund sein möchte) aufzeigst.
Und dabei wird‘s ja auch schon etwas heiß*grins*...sehr schön zu lesen, ist ja nicht immer einfach so etwas zu schreiben, denke ich...
Ja nu, da macht John sich wirklich noch Gedanken, ob er Sherlock auch körperlich will??? Tststs...John‘s ganz eigene Homophobie*lach*.
"Richtiger Mann..." Eieiei...

Richtig schön dann die Szene auf der Parkbank.
Reden. Ja. Reden. Das können sie beide nicht wirklich gut....
John hat aber -außer seinen Vorsätzen, jetzt etwas zu ändern- eben das schöne Feingefühl. Er erkennt, dass Sherlock ihn nicht abweist, sondern völlig verunsichert ist. Hier finde ich richtig schön, dass Du uns diese Seite von Sherlock zeigst, der sonst immer selbstsicher und beherrscht auftritt.
Ich frage mich, wie er geplant hatte, John für sich zu gewinnen, also für das "mehr-als-bester-Freund". ?? Darauf hatte er sich doch vorbereitet....zumindest körperlich -naja- mehr oder weniger....Ohne Drogen und mit einem Mann sieht das schon wieder anders aus...

Nun denn, bin gespannt, wie es weitergeht! Hoffentlich bald!
Viele Grüße, Peppermintnetti
03.12.2019 | 23:57 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Nuxe,
super Zeitpunkt, das Kapitel zu beenden. Dass John sich auf die Zunge beißt und im Erdboden versinken möchte, ist ganz klar. Mal gucken, wer die Frau ist und ob Sherlock auch ein bißchen perplex wirkt.
Lg Layne
03.12.2019 | 21:53 Uhr
zu Kapitel 51
Hallo Nuxe,

so, so, du bist gerne böse fiese und gemein? Das merke ich mir ;-))))
Zum Glück lässt du und ja nie allzu lange warten. Würde es immer Wochen bis zum nächsten Kapitel brauchen, würde ich vermutlich auch irgendwann die Geduld verlieren, obwohl ich ein geduldiger Mensch bin.

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich auf Sherlocks Reaktion sehr gespannt sei. Ich muss sagen, ich fand sie sehr passend. Vor allem dieser Bruch in seiner Reaktion. Ein Sherlock, der einfach nur mit einem Aufseufzen in Johns Armen landet wäre nur noch eine billige Groschenromanfigur. Wie du beschrieben hast auf welche Weise Sherlock da saß, hat mir gut gefallen. Er vertraut John, absolut. Sonst wäre sein Haltung eine andere. John hat ihn mit Sicherheit überrumpelt. (Erstaunlich das das bei Sherlock überhaupt geht. Vermutlich können das auch nur wenige Menschen.) Zunächst reagiert er rein körperlich oder körperlich und emotional. War es nicht genau das, was er sich eigentlich gewünscht hatte? Doch dann setzt, wie könnte es anders sein, Sherlocks Verstand ein, und natürlich stellt er sich die Frage nach dem warum. Warum jetzt auf einmal?
John Rede von einem Experiment ist nicht gerade hilfreich. Obwohl Sherlock selber der größte Experimentierer vor dem Herrn ist, geht es ihm absolut gegen den Strich, selber das Objekt eines solchen zu sein. Zudem hat John ihn gewollt oder ungewollt emotional in die Ecke gedrängt. Mit dem Rücken zur Wand reagieren die meisten Lebewesen mit Angriff oder Flucht. Sherlock tut beides.

Gut gefallen hat mir auch der Einblick in Johns Gedanken und Gefühle. Zum einen war es wichtig, um seinen Entschluss noch besser nachvollziehen zu können (davon ganz abgesehen, waren John Phantasien sehr erotisch und schön zu lesen), zum anderen gab es einen sehr schönen Spannungsbogen, während man darauf fieberte, was nun gleich zwischen den beiden passiert.

"John war kein Held. Das wusste er. Ihm ging der Arsch auf Grundeis." Nicht ? ;-) Aber wie heißt es so schön. Mut ist nicht die Abwesenheit von Furcht, sondern ihre Überwindung.

"John hatte sich natürlich von Sherlock eine andere Reaktion gewünscht. Doch er war kein Idiot, dieses Mal war er auf Sherlocks Flucht vorbereitet gewesen. Er hatte extra seine Schuhe getragen." Großartig. Auch wenn es an der Stelle eigentlich unangebracht ist, konnte ich nicht anders, als loszulachen.

Mit der körperlichen Reaktion hat John also gerechnet oder es zumindest befürchtet. jedoch nicht mir mit der emotionalen: Verletzlichkeit, Unsicherheit, Misstrauen.
Sherlock wirkt immer stark, immer unnahbar. Doch auch in ihm steckt nur ein Mensch.

Das Gespräch zwischen den beiden auf der Parkbank ist sehr, sehr schön. Stockende Sätze von John. Von Sherlock meist nur einzelne Worte oder kleinste Regungen. Toll dann Sherlock "WAS?" Jetzt hat John ihn gleich zum zweiten Mal überrumpelt. Auch das Setting gefällt mir. Es ist nicht neu, aber eine Parkbank war schon immer ein guter Ort, um zu reden
Das Ende ist dann einfach nur noch zum dahinschmelzen.

"„Sherlock. Hat dir… hat dir mein Kuss… gefallen?“
Die Zeit schien nicht zu vergehen. Sie saßen beide völlig bewegungslos, trotzdem raste Johns Puls.
Irgendwann schloss Sherlock die Augen und nickte. Deutlich diesmal.
Ein Stein fiel von Johns Herzen. Ihm entwich ein Geräusch zwischen erleichtertem seufzen und ausatmen.
Sherlocks Mundwinkel hoben sich belustig, John sah die kleinen, feinen Lachfältchen die sich in den seinen Augenwinkeln bildeten und aus einem Impuls hinaus drückte er fest Sherlocks Hand. Sherlock erwiderte die Geste.
John strahlte."

Für mich einfach nur schön, ohne kitschig zu sein. Und es ist ein Anfang. Ich freue mich aufs weiterlesen.

Liebe Grüße, Jodis.
03.12.2019 | 20:11 Uhr
zu Kapitel 51
Hi,

Ich hätte ja eigentlich gedacht du machst heute mit einem anderen Handlungsstrang weiter. Um uns weiter auf die Folter zu spannen. ;-)
Nicht einmal Küssen geht ohne Probleme bei den Beiden. Die Aussage mit dem Experiment war aber auch sehr unglücklich gewählt. Vielleicht sollten Sie jetzt die wichtigen Gespräche führen.
Dann können sie ja bald Johns Phantasien in die Wirklichkeit umsetzen.

LG
John
Mycrush (anonymer Benutzer)
01.12.2019 | 21:30 Uhr
zu Kapitel 51
Die ganze Zeit konnte ich nur denken "oh armer John". Fast das ganze Kapitel über. Bis zu diesem erlösenden Grinsen am Ende. Du machst es echt immer spannend. Außerdem kann ich mir so langsam auch vorstellen, was du mit "es wird heiß" gemeint hattest. :-) Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Ok, ich leide immernoch unter akutem Mycroft-Mangel, aber dieses Kapitel hier konnte mich dann doch ein bisschen darüber hinweg trösten... :-)

LG
Mycrush

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 09:09:35 Uhr
Hey Mycrush,

danke für deine Review!

"Erlösendes Grinsen"... das hast du aber schön gesagt.
Ja, John hat in dem Kapitel ganz schön viel mit sich selbst ausgemacht... doch ich finde diese Entwicklung von John wirklich auch wichtig und lese sie gerne, wobei ich das Gefühl habe, das der Part häufig zu kurz kommt. Für mich ist John einfach nicht der Typ, der so etwas leichtfertig entscheidet.

Habe ich irgendwo geschrieben "es wird heiß"? Daran erinnere ich mich gar nicht mehr *g*. Nunja… irgendwann muss ja diese komische Altersfreigabe mal ausgenutzt werden *g*.

Tja... Mycroft… da musst du dich noch ein bisschen gedulden. Aber... er kommt noch. (War genauso zweideutig gemeint wie geschrieben).

Liebe Grüße und einen schönen Montag,
Nuxe
30.11.2019 | 09:26 Uhr
zu Kapitel 50
Ohhh. Cute.
John will hoffentlich das "Experiment" machen auf das wir schon vom 1. Kapitel an hoffen. Das an dem 2 Lippenpaare beteiligt sind.
Sherlocks Selbstkritik über seine Einlassung auf dieses Buch ist herrlich komisch. Was er nicht alles ausprobiert hat.
'Er war ein nach Lavendel duftender Idiot mit einer Schublade voller neuer Unterwäsche.' Der Satz ist so lustig-aussagekräftig ...
Auch das John überall in seinem Körper ist, geistig wie seelisch. Das ist Liebe. 'John hatte den Laden übernommen.'
So ist das nun mal, wenn man Gefühle hat. Da über nimmt Sherlocks Herz gerade mal die Führung über seinen Kopf.

LG
John

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 09:11:26 Uhr
Hallo lieber John,

danke für deine Review!
Ich freue mich soooo sehr das du gelacht hast bei Sherlocks POV. John hat den Laden wirklich übernommen ;-)

Liebe Grüße,
Nuxe
28.11.2019 | 10:11 Uhr
zu Kapitel 50
Hallo meine Liebe!

Eine erste Reaktion hast du ja schon per Mail erhalten. ^^

Ich kann mich hier nur wiederholen: Ich LIEBE es, wie du Sherlocks Denkweise einfängst. Das ist so stimmig und zugleich unterhaltsam - einfach nur toll.

Allein sowas:
Seine Fehler, natürlich.

Was interessierten ihn andere Leute?

Vollkommen logisch, oder? *prust*

Was folgt ist sowas von göttlich, ich könnte den ganzen Teil zitieren. Ehrlich, ich verneige mich vor dir für die Idee und den Mut dieses Szenario zu schreiben, wo man im ersten Moment sagen würde: Neee, total OOC. Aber du hast es so passend mit Sherlocks Gedanken untermalt, dass es plötzlich vollkommen glaubwürdig erscheint und ich einfach nur Tränen gelacht habe. Ohja, Sherlocks Verzweiflung ist schon riesig, wenn er zu solchen Mitteln greift.

Allein das du so Worte wie retrospektive oder Gefühlsspektrum einbaust, macht diese Formulierungen wieder zu Sherlock, denn niemand würde es so ausdrücken. *gg*

Diagnose: Liebeskummer *kicher*
Problem erkannt, Problem gebannt ? Wohl nicht so ganz. Auch Sherlock muss wohl lernen, dass nicht immer die Lösung aller Probleme in Büchern zu finden ist. Auch wenn die Titel einem genau das Versprechen.

Das Badeöl war ja schon herrlich. Ein Sherlock der im Badewasser thront und dabei am Wasser schnüffelt - allein das Bild hat mich schon gekillt.
Aber das er sich Unterwäsche kauft und dabei auch noch angeflirtet wird und eine Telefonnummer zugesteckt bekommt, was ihm aber erst zuhause aufgeht, warum der Verkäufer so engagiert war. Da hab ich schon irritierte Blicke von der Familie kassiert.

Es wurde nicht besser. Aha, Dinge zerstören ist ein Ansatz, mit dem Sherlock was anfangen kann. Hört, hört. *amüsiert schmunzel*
Ehrlich, diese Formulieren sind einfach zu herrlich.
<< er hatte an einem schwachen Vormittag eine gewisse Zeit mit dem brennenden Bunsenbrenner in der einen und Johns Approbation in der anderen Hand verbracht.
Bilder im Kopf ohne Ende. Ein schwacher Vormittag ... Glück für John, dass der Vormittag nicht noch schwächer geworden ist. *grins*

Beim warmen, krautigem Schaumbad war ich ja schon wieder am kichern. Sherlocks Ton über die Autorin wird immer ruppiger. *grins+
WAs mich dann absolut gekillt hat war das hier:

Aber der Zug war abgefahren.
Er roch wie Mummys Wäschesäckchen.

Annemi, I kann niemi.

<< Niemand mit romantischen Ambitionen sollte SO stinken.
Nächster Lachflash.
<<Er würde nicht riechen wie eine in einem Lavendelfeld verlassene Mittvierzigerin!

Okay ich geb auf. Meine Familie hält mich eh schon für bekloppt.

*kichernd weiterliest*

Jetzt wird es wieder ernsthafter und Sherlock hadert mit sich, das er John diese Einblicke gewährt hat und gleichzeitig versteht er es nciht, warum John überhaupt diese Dinge anfängt zu hinterfragen.

<<Er war ein nach Lavendel duftender Idiot mit einer Schublade voller neuer Unterwäsche.
*Sherlock lachend einen Keks gibt* Er sollte John die neue Unterwäsche mal vorführen. *mit Unschuldsmine vorschlag*

Es ist doch zum Haare raufen. Während John sich endlich seiner Gefühle für Sherlock im klaren ist, beschließt Sherlock derweil, dass ihm das Risiko zu groß ist und er lieber alles so lässt wie es war, weil er es nicht ertragen würde, John nochmal zu verlieren. Du hast es ja schon angedeutet, dass es noch Auswirkungen hat, wenn Sherlock das zwischen John und Junia erkennt. Und hier ist die Auswirkung - er sieht darin die Bestätigung, dass John eben auf Frauen steht. Okay, tut er ja auch. Aber Sherlock glaubt es untermauert Johns Behauptung, nicht schwul zu sein. Kann man Sherlock noch nicht mal verdenken. +seufz* Und natürlich hofft Sherlock wider der Vernunft, dass es doch anders ist aber er traut sich nicht, dieser Hoffnung auch nachzugeben. Auch wenn John sich widersprüchlich verhält, seit neuestem. ^^

<John war in seinem Kopf. In seinem Verstand.
<Wenn Sherlock sich selbst gegenüber ehrlich war, kreisten seine Gedanken zu einem Großteil um John.
<Sein Gedächtnispalast… nun… was machte er sich vor.

<John hatte den Laden übernommen.

*laut losprust* Ehrlich, ich hör hier so Sherlocks angepisst frustrierte Stimme. *Kicher*

Und wie gut, dass Sherlock sich bei allem für ihn untypisch zuckenden Gesichtsmuskeln und flatternden Mägen daran erinnert, dass dies medizinisch unmöglich ist. Denn so wissen wir sicher, wir reden immer noch über Sherlock. *grins* Ändert aber nichts daran, dass Sherlocks Körper dennoch diese Dinge macht, die nicht möglich sind. *Sherlock noch einen Keks gibt*

Sherlock spült den Lavendelduft also ab und ich mag es, wie er die anderen Gerüche und Eindrücke in sich aufnimmt, als er zu den anderen kommt und es mit dem Wort wunderschön zusammenfasst. *lächel*

Hrmm, ich werde den Eindruck nicht los, dass Mrs. Hudson schon weiß, dass John eine Veränderung im Sinn hat. Also eine zwischen Sherlock und ihm. *grins* Hat er sie eingeweiht, oder hat sie einfach die richtigen Schlüsse gezogen? Ich halte beides für möglich. ^^

Sherlock ist dagegen herrlich unwissend. Und bevor John ihn weiter verunsichern kann, dreht er lieber mal den Spieß um. Böser Sherlock. *grins*

Und jetzt grinse ich schon wieder ganz offen. So so, ein Experiment also, auch wenn John es nicht so nennen will. AWWWWWW, ich ahne worauf das hinausläuft und ich grinse noch mehr, weil ich es witzig finde, hier das Kuss-Experiment mal umgedreht umgesetzt zu lesen. Das ist so witzig und goldig, wie er Sherlock die Augen schließen lässt und der sitzt nichtsahnend da. *auf und ab hüpf* Ich hoffe doch mal nur, dass dieses Experiment nicht mit einem Streit endet und einer aus dem Raum stürmt. *weiter hüpf und gespannt auf Sherlocks Reaktion wart*

Hach, ein ganz tolles Kapitel mit so viel Humor und gleichzeitig Gefühl drin. Toll geschrieben.

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 09:25:10 Uhr
Hallo liebe Mücke,

vielen Dank für deine Review und deine Mail. Ich habe mich wahnsinnig gefreut :-)

Ich habe manchmal so unglaublich Spaß daran, mich in diesen nervös-zickigen Zustand zu bringen, in dem ich Sherlock besonders gerne schreibe. Da ist Sherlock als Charakter einfach so unglaublich fantastisch (und fällt mir viel leichter als John, z.B.). Ich habe echt viel Spaß an der Mischung aus Drama, Exzentrik auf der einen und Sachlichkeit und Rationalität auf der anderen Seite. Das dann noch zu einem Thema, was so "normal" ist, dass es für ihn natürlich nicht leicht zu durchschauen ist... hach, ich könnte nur das machen *g*

Und es freut mich wahnsinnig das ich dich damit gut unterhalte. Du hast meine Lieblingspassagen alle übrigens zitiert :)

Zu John und Junia… nun... das habe ich bisher ja nur leicht angeschnitten. Es wird natürlich noch mal intensiver Thema werden. Schließlich ist John ein Typ, der gerne mit reinem Gewissen rumläuft...

Was Mrs. Hudson denkt oder weiß... nun... das darfst du dir ganz selbstständig vorstellen, da pfusche ich nicht rein. Doch ich persönlich denke, sie ahnt es. Wie in der Serie auch ;-)

Ganz liebe Grüße und einen schönen Montag,
Nuxe
28.11.2019 | 09:34 Uhr
zu Kapitel 49
Hallo Nuxe,

wie versprochen gibt es jetzt ein Review. Aber immer schön der Reihe nach. ^^

Oha, da setzt also der Entzug erstmal voll ein. Und ja, auch wenn Sherlock sich das selber eingebrockt hat, er tut mir in dem Kapitel soooo leid.
Das hier fand ich irgendwie besonders gut, allein schon wegen der Reihenfolge:
Er wünschte, er würde einfach sterben.
Oder, besser noch, die Finger von den Drogen lassen können.
Es zeigt einfach als wie unmöglich Sherlock es einstuft, dass er es schafft von den Drogen zu lassen. *seufz*

Es ist so berührend und gleichzeitig auch lustig, wie Sherlock noch hofft John sei nur eine Einbildung. Und wie er nach und nach zu der Erkenntnis kommt, dass es der echte John ist. *schmunzeln muss und Sherlock einen Keks gibt* Tja Sherlock, da musst du jetzt durch. ^^

Und natürlich kommt John und hilft ihm das durchzustehen. John hasst es zwar, wenn Sherlock die Drogen nimmt und das dieser sich in eben eine solche Situation bringt. Aber John ist Arzt und zudem noch Sherlocks Freund und hat Gefühle für ihn - klar ignoriert er es nicht, wenn er bemerkt, dass es Sherlock sterbenselend geht.

Sherlocks Bewusstsein flüchtet also und als er wieder richtig klar wird, ist das Schlimmste auch schon vorbei. Aber er kommt recht schnell darauf, was in der Zwischenzeit wohl alles passiert ist, denn anders als sonst üblich (und auch das ist beklemmend und berührend, dass Sherlock brennende Scham verspürt) sind diesmal die schlimmsten Spuren der Nacht schon beseitigt.

Und der Verursacher findet sich auch noch mit ihm im Bett. *grins* Und Sherlock ist es mehr als Peinlich, dass John ihn so erlebt hat und sich auf die Art um ihn gekümmert hat. Kann ich auch nachvollziehen. Der arme Sherlock muss gerade mit einigem fertig werden. . Mit Blick auf das folgende Kapitel kann ich nur sagen: Gott sei Dank greift er zu Ratgebern und nicht zu Büchern. *schon wieder kichern muss*

John verschwindet in die Küche und Sherlocks Gedanken schweifen kurz zu Junia. Hmm, eine interessante Frage. Sherlock hofft darauf, dass Junia sich tatsächlich doch noch von Matteo absetzt?

POV schwenk zu John und ich bin froh, dass wir hier noch den Blick in Johns Gedanken bekommen und damit erhalten wir auch die Information, was gelaufen ist nach Sherlocks dramatischen Abgang. John ist ihm also nicht sofort nachgegangen (was sich ja auch schon aus Sherlocks Teil erschlossen hat) Aber zumindest hat John seine harte Reaktion schon bereut. Gut so. ^^

Ich finde es interessant, wie John sich hier an den Punkt vorarbeitet, wie er jetzt wohl reagieren sollte. Die Erkenntnis, dass ich nichts ändernt, wenn er jetzt so reagiert wie immer. Auch wenn der Gedanke an sich löblich ist, dass er Sherlock Privatssphäre geben will und ihn wie einen erwachsenen Mann behandeln und nicht wie Mycroft es gerne macht - Sherlock wie ein Kleinkind bevormunden. Alles sehr löblich, aber wie John selber merkt - nicht dafür geeignet die Dinge zwischen ihnen zu verändern.

Süß wie John der Gedanke zu schaffen macht, einen männlichen Liebhaber zu haben. *grins* Aber im Grunde hat John es eh schon akzeptiert, dass er für Sherlock mehr Gefühle hat, als nur für einen platonischen Freund. Und Johns Selbstreflektion finde ich hier wieder sehr passend. Er ist derjenige, der beschützt und umsorgt. Der Anteil nimmt und sich kümmert.
Also ringt John sich durch und will sich entschuldigen. Und damit nahm die Nacht ihren Lauf. *schmunzel*

Ich muss mir eins grinsen, denn jetzt ist in John der unerbittliche Soldat erwacht und als solcher lässt er sich von Sherlock nicht so leicht wegjagen. *grins*

Die Entschuldigung lässt aber Sherlocks Haltung schon mal etwas bröckeln und John, der Mann mit Eiern (grins), nutzt dies sogleich, um weiter vorzustoßen.
Doch Sherlock geht auf seine mehr als offenen Worte nicht ein. Warum, das konnte ich ja bereits im nächsten Kapitel lesen. :)

Ich schätze, da muss John noch direkter werden, doch für den Moment, wählt John eine andere Taktik.

Das folgende Gespräch gefällt mir sehr, sehr gut. Auch Johns Erkenntnis darüber, dass er diese Dinge eigentlich nie gefragt hat und auch, warum er solche Fragen nie gestellt hat. Es ist schlüssig, passend und ein so deutliches Signal, dass er diese Fragen jetzt stellt. Und das Sherlock antwortet, wenn auch nur für einen Moment, bevor er eben wieder dicht macht. Aber ich hätte es auch für unrealistisch gehalten, wenn Sherlock jetzt sofort vollkommen offen und aufgeschlossen wäre, nur weil John einmal nachfragt und weil er einen schwachen Moment hat. Es passt, dass Sherlock sich wieder zusammenreißt und dann John auflaufen lässt.

Johns offene Worte lassen aber zumindest Sherlock schon mal einiges erklären. Da du Sinfonie kennst, wird es dich nicht überraschen, wenn ich sage, dass ich diese Zeit bei Sherlock recht ähnlich sehe und daher das alles sehr stimmig finde, was Sherlock da erzählt. :) Als ihr Gespräch aber Junia berührt, fällt bei Sherlock die Tür wieder zu. Ich würde mal vermuten, das dies auch damit zusammenhängen könnte, dass Sherlock wieder in den Sinn kam, wie vertraut John mit Junia war und das dies geradezu "Nicht Schwul" bei John rausgebrüllt hat und das er sich besser damit abfinden sollte, statt hier weitere Nähe zu John aufzubauen. Hach Sherlock - wenn du wüsstest. Aber John arbeitet ja dran. *grins*

Ich grinse mal wieder darüber, wie Sherlock John raussschmeißt und will ihn gleichzeitig schütteln. ^^

Und weil es so schön ist, mache ich gleich mal weiter. ^^

Bis gleich. Mücke

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 09:43:46 Uhr
Hallo liebe Mücke,

gleich noch einmal. Auch hier: Daaaaaaaaaaaanke! Ich lese deine Reviews so gerne!

"Er wünschte, er würde einfach sterben.
Oder, besser noch, die Finger von den Drogen lassen können."

Du hast auch gleich die beiden Sätze zitiert, die für mich am wichtigsten sind. Sherlock ist wirklich am Ende, noch einmal auf eine ganz andere Art als sonst, denn es geht um John und es war mir wichtig, noch einmal den Bogen zum Anfang der Geschichte zu schlagen (auch wenn ich ein wenig Zweifel das sich daran noch irgendjemand hier erinnert...).
Denn Sherlocks ursprüngliche Intention war ja, John von seinen Gefühlen zu berichten. Um dafür "bereit" zu sein, hat er Junia hergebeten um sich dem letzten, leidigen Problem zu stellen.
Und hier sind wir nun... wie du ganz richtig erkennst.

Ich finde es so schön das du immer auf die "Zwischentöne" eingehst. Die Spuren der Nacht sind schon beseitigt... richtig. Und Sherlock fühlt erneut, wie groß der Unterschied zu seinem bisherigen Leben ist, jetzt wo er John hat.

Sherlock und Junia… mhm… ich glaube nicht das Sherlock auf ein Absetzen Junias von Matteo hofft. Dazu ist er zu realistisch. Aber er hat ihr seinen Haustürschlüssel gegeben. Er hofft darauf, das ihr etwas einfällt, mit dem er weiter ermitteln kann.

Zu Johns POV... mhm… du sprichst da etwas interessantes an, mit deinem Gedanken zu Johns Haltung zur Privatsphäre. Ich denke tatsächlich das es für jemanden für Sherlock, der von Mycroft, wie du so richtig sagst, durchaus wie ein Kleinkind kontrolliert und beobachtet wird, eine Grundvoraussetzung für das Zulassen von Nähe ist, dass sie freiwillig geschieht. So gesehen hat John schon recht damit, Sherlock viel Freiraum zu lassen und ihn zu nichts zu drängen oder zu manipulieren. Andererseits ist es sicherlich für Sherlock schwer, diese Freiheit von Desinteresse zu unterscheiden. So ist es wichtig und richtig das John sich ein wenig überwindet und "an Sherlock dran bleibt", damit dieser sich gehört und gesehen fühlt. Ich glaube in dieser Phase braucht Sherlock vor allem die Konfrontation und die Reibung mit John, um überhaupt seine Nähe spüren zu können.

Ich sehe da auch durchaus Parallelen zur Entwicklung der Beziehung bei Sinfonie... ich denke, wir haben einen recht ähnlichen Blick (oder eine ähnliche Deutung) der beiden Figuren.
Ich lese es durchaus auch gerne anders... mir machen gerade auch Stories viel Spaß, bei denen Sherlock und John ganz anders sind als wir sie in der Serie kennen... aber hier passt das irgendwie besser, finde ich :)

Liebe Grüße und einen schönen Montag,
Nuxe
28.11.2019 | 06:44 Uhr
zu Kapitel 50
So ein böser Cliffhanger! Wie kannst du nur? ;) Aber ich kenne das, ich spanne die Leser auch gern so auf die Folter...

Ich bin gespannt, ob das Experiment einen positiven Ausgang nehmen wird oder ob es noch ein bisschen Drama geben wird.

Tolles Kapitel, ich habe sehr gelacht über die „im Lavendelfeld verlassene Mittvierzigerin ... mit der Schublade voll neuer Unterwäsche“ - ganz toll geschrieben!

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 09:45:18 Uhr
Liebe Lady Serenity,

hach, ich hatte wirklich, wirklich Spaß an dem Cliffhanger. Hätte ich so gar nicht gedacht... :-) Doch jetzt habe ich Blut geleckt.

Es freut mich total das es dir gefallen hat!

Eine schöne Woche,
liebe Grüße Nuxe
Mycrush (anonymer Benutzer)
28.11.2019 | 00:47 Uhr
zu Kapitel 50
Hallo Nuxe,

neeein, das kann doch nicht wahr sein, dass das Kapitel genau in diesem Moment zu Ende ist. Das mit den Cliffhängern hast du wirklich drauf... :-)

Ich finde es so rührend, wie Sherlock sich genau an die Angaben des Buches hält, um seinen Liebeskummer zu bekämpfen (und wie er erst sichergehen musste, dass es wirklich Liebeskummer ist, worunter er leidet).

Und ich mag diese trockene Art, mit der du oft die Pointe am Ende eines Absatzes bringst. Z.B. "Der Zug war abgefahren. Er roch wie Mummys Wäschesäckchen." Oder dieses "Höchstwahrscheinlich nichts" ,was Sherlock sich vorstellt, was John in solchen Momenten denkt. Bei solchen Sätzen muss ich immer so grinsen. :-)

Jetzt sollte man ja meinen, dass das mit Sherlock und John alles ganz schnell gehen kann, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass da jetzt erstmal doch noch was dazwischen kommt. Vielleicht eine reinplatzende Junia, die ihren Schlüssel benutzt hat...? ;-) Lassen wir uns überraschen!

Es wäre ja schon schön, das Happy End der beiden im nächsten Kapitel. Aber andererseits will ich auch nicht, dass die Geschichte schon so bald aus ist. Außerdem bekomme ich so langsam Mycroft-Mangel. Da könntest du allerdings was dagegen tun... :-)

Hach, hoffe es geht sehr bald weiter...

LG
Mycrush

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 09:50:12 Uhr
Hallo Mycrush,

nochmal :)

Hachja, ich muss sagen, nach diesem Kapitel habe ich die Liebe zu Cliffhangern wirklich gefühlt ;-)

Du glaubst nicht, wie happy ich bin (und wie dämlich ich grinse), wenn ich lese das jemand über meine Sätze lacht. Das ist sooo schön.

Nun... zu deinen Ängsten... *ernstes Gesicht mach*. Mit Sherlock und John geht's durchaus weiter. Die beiden haben sicherlich noch einiges zu besprechen, aber im Vergleich zum Anfang der Story ist bei den beiden alles tutti. Was soll schon noch passieren, sie... nunja… lernen sich näher kennen. Und nackter ;-)

Mycroft dagegen hat es nicht so leicht... der wird zwar gerade sträflich vernachlässigt... doch das kommt schon noch ;-) . Was glaubst du denn, wie es bei ihm weiter geht?
Das würde mich total interessieren :)

Liebe Grüße nochmal,
Nuxe
27.11.2019 | 22:17 Uhr
zu Kapitel 50
Ooooh, Nuxe, was für ein Cliffhänger....!!!
Ja, da sind wir jetzt aber gespannt....John’s Vorhaben scheint recht klar (offensichtlich *lach* - bloß für Sherlock nicht...), aber Sherlock‘s Reaktion...DAS ist die Frage!

So, da ist John aber gut drauf, dafür, dass er so eine verbale Klatsche bekommen hatte...

Die Situation auf dem Sofa mit Mrs. Hudson finde ich großartig *grins*.
Diese Aussagen von John - wieder ganz im "Angriffsmodus" (holt sich quasi auch noch die Unterstützung/das Verständnis von Mrs. Hudson!) - Sherlock zunächst völlig verunsichert und dann ganz clever....Spieß umdrehen, John verunsichern...jaja, Mycroft‘s gute Schule*lach*
Na denn, hoffentlich geht das mal nicht nach hinten los, John...
Vermutlich schon*verzweifelt guck*....
Und da war doch noch Junia, oder??? Tststs...
Lass‘ uns nicht zu lange hängen, Nuxe!
LG, Peppermintnetti

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 09:53:25 Uhr
Liebe Peppermintnetti,

vielen Dank für deine Review!

Oh ja, ich kann mir die drei auch so gut vorstellen auf dem Sofa... John ganz der selbstsichere Mann, Sherlock mit dem Brett vorm Kopf und der leisen Ahnung, das da was vor sich geht und Mrs. Hudson in ihrer typischen Art... *g*

Ich habe mich beeilt, wie von dir gewünscht, und schon gestern das neue Kapitel gepostet... diesmal ohne Cliffhanger. Das ist auch nichts für meine Nerven. *g*

Liebe Grüße,
Nuxe
27.11.2019 | 19:43 Uhr
zu Kapitel 50
Hallo Nuxe,

du bist böse fiese und gemein. Wie kannst du an der Stelle einfach abbrechen?!?
Nein, kleiner Scherz ;-) An dieser Stelle einen Cut zu machen, musste einfach sein. Jetzt jiepern wir alle darauf, wie es weiter geht. Gut, was John vorhat kann man sich denken, aber auf Sherlocks Reaktion darauf bin ich wirklich gespannt.
Es schönes Kapitel. Irgendwie ist Sherlock in seinem Herzeleid geradezu süß. Es ist schon fast tragikomisch, wie er versucht, damit umzugehen. Klar, dass das nicht funktionieren kann. Ich habe mich köstlich über "Mummys Wäschesäckchen" und den Anbaggerversuch des Verkäufers amüsiert. Aber genau genommen tut er mir einfach nur leid. Armer, Sherlock. Ich hoffe für ihn, dass das nächste Kapitel angenehmer für ihn ist. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, weiter zu lesen.

Liebe Grüße, Jodis.

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 09:56:12 Uhr
Liebe Jodis,

vielen Dank für deine Review!
Böse, fies und gemein... Daaaaaaaaaaaaaaaaanke *g*.

Ich als Leserin mit einem recht kurzen Geduldsfaden hätte vermutlich beim Lesen meines eigenen Cliffhangers die Geschichte aus den Favos gelöscht. Muss ich zugeben *lol*

Andererseits habe ich ein wenig Gefallen an Cliffhangern gefunden. Nur jedes Kapitel brauche ich das echt nicht... ;-)

Ich freue mich so sehr zu lesen, das es dir gefallen hat :) Gerade "Mummys Wäschesäckchen" hätte ich mehrmals fast wieder gelöscht. Puh, Glück gehabt ;-)

Liebe Grüße,
Nuxe
27.11.2019 | 18:28 Uhr
zu Kapitel 50
Hi! Ich bin vor kurzem auf diese Geschichte hier gestoßen und dachte mir, ich könnte dir ja auch gleich ein Review dalassen.
Als erstes: Ich bin begeistert. Ich liebe Geschichten rund um Sherlock und John und kann eigene Charaktere eigentlich überhaupt nicht leiden. Trotzdem hast du es irgendwie geschafft, dass mir Junia auf verquere Weise irgendwie sympathisch wird.
Du hast einen wirklich guten Schreibstil und schaffst es mit deinen Worten immer eine unterschiedliche Stimmung aufkommen zu lassen - das finde ich wirklich sehr schön. Die ersten Kapitel waren ja eher ein wenig brutal, aber du hast die Situationen meiner Ansicht nach gut getroffen und geschildert.
Ich war wirklich gespannt wie es weitergeht, nachdem John und Junia quasi wieder daheim angekommen sind und ich verstehe gut, dass John noch nicht wirklich entspannen kann und noch irgendwie ein wenig verwirrt ist. In diesem Kapitel hier, aber ist mir Sherlock so richtig ans Herz gewachsen. Ich kann in dieser Geschichte irgendwie gleichermaßen nicht leiden, weil er einfach ignorant ist und auf der anderen Seite liebe ich das auch an ihm - klingt vielleicht ein bisschen Seltsam, aber dass ist ja das, was Sherlock Holmes irgendwie ausmacht.
Ich denke wir alle wissen, auf was dieses Kapitel hier hinausläuft und ich bin wirklich gespannt ob John Sherlock tatsächlich küssen wird (meine bescheidene Vermutung), oder einen Rückzieher machen wird. Und wie Sherlock reagieren wird.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste Kapitel.

Liebe Grüße,
Christina

Antwort von Nuxe am 02.12.2019 | 10:04:31 Uhr
Hallo liebe Christarira,

vielen Dank für deine Review! Ich habe mich sehr gefreut von dir zu lesen. Es ist sooo schön das du die Geschichte magst! *freu*.

Ich bin selbst auch kein Fan von eigenen Charakteren, ehrlich gesagt. Doch ich hatte die Geschichte im Kopf und sie musste irgendwie raus und ohne die "anderen" Figuren ging das halt nicht.
Ich habe mich beim einstellen der Geschichte (die Story ist meine erste hier) gefragt ob ich dieses kleine "Own Character" Tag überhaupt nutzen soll, mich dann aber dafür entschieden :-) und freue mich natürlich, das du der Story trotzdem eine Chance gibst.

Hast du die Geschichte in einem Stück durchgelesen?

Hach, du hast Recht, der arme John hat es bei mir echt nicht leicht. Er konnte von Anfang an nichts für die Situation... und jetzt ist er wieder zu Hause und fühlt sich gleich "unter Druck" etwas zu ändern.

Sherlock... ja... bisher hatte ich wirklich recht wenig Emotionen auf Sherlocks Seite. Das wird sich genau jetzt ändern. Er ist einfach so arrogant und drüber... und genau das macht ihn ja doch auch aus *g*, wie du so schön sagst .

Du hattest (das neue Kapitel ist ja schon raus), auf jeden Fall recht: es wurde geküsst! Und nun... die Reaktion kennst du nun auch ;-)

Ich freue mich das du dabei bist und nochmal danke für deine Nachricht!

Liebe Grüße,
Nuxe
26.11.2019 | 09:42 Uhr
zu Kapitel 49
Grrr. Das Gespräch ging so gut los. Schleppend aber gut. Was war auf einmal der Auslöser für Sherlocks Ausraster? Weil er angefangen hat wegen John? Bemerkt er nicht, das John einen neuen Weg gehen möchte? Mit ihm?
Bin mehr als gespannt, wie es weiter geht.

LG
John

Antwort von Nuxe am 27.11.2019 | 16:26:20 Uhr
Hallo lieber John,

vielen Dank für deine Review, wie immer!

Ja, sie haben wenigstens miteinander gesprochen. Noch schleppend, da hast du recht. Aber immerhin. Im Vergleich zu dem Ton vorher eine ordentliche Verbesserung ;)

Ich würde sagen, der Grund für Sherlocks Ausraster war einfach die Überreiztheit. Er hat bemerkt das er sich John gegenüber geöffnet hat, sich verwundbar gezeigt hat. Er hat zugegeben... nun... menschlich zu sein. Angst zu haben, Überfordert zu sein, das ihm manchmal alles zu viel ist. Und als Sherlock bemerkte, welche große Schwäche er da John gegenüber gezeigt hat, hat er natürlich reagiert wie... nun, ein Holmes. Er hat um sich gebissen um alleine gelassen zu werden.

Ich hoffe das neue Kapitel gefällt dir :)

Liebe Grüße,
Nuxe
24.11.2019 | 22:04 Uhr
zu Kapitel 49
Hallo Nuxe,
puh, da geht‘s ja aufregend weiter (mich regt natürlich besonders der Schluss des Kapitels auf...aua aua..).
Ich finde diesmal einige Begriffe/Beschreibungen extrem gut gelungen.
Z.B. als John sich klar wird, dass er etwas in seinem Verhältnis zu Sherlock ändern will
"Nun, wenn John agieren würde, wie er es immer getan hatte, würde er nichts verändern. Nicht bei dem ungekrönten König von Aktion und Reaktion. "
Ha! Wenn das nicht mal eine passende Beschreibung für Sherlock ist....

Sehr schön beschrieben, wie John sich klar wird, warum bis jetzt immer alles so gelaufen ist, nach Sherlock‘s Kopf - wie es zunächst scheint.... Dass John ihm nie hinterher gegangen ist, den Dingen auf den Grund gehen wollte. Er hat schlichtweg Angst, das, was sie haben, zu verlieren...Große Erkenntnis!
Und dann, mit dieser Erkenntnis (und natürlich mit der Information von Junia bezüglich Sherlock’s Gefühlen) kommt der mutige John durch, der gerne etwas ändern möchte! Und zudem noch der fürsorgliche John, der für seine Partnerinnen auch immer das Beste wollte.
Damit zieht er jetzt in den Kampf*lächel*.
(Denn: "Er war schließlich ein Mann mit Eiern, verdammt. ")
Trotzdem....nicht so einfach, wie der darauf folgende Dialog mit Sherlock zeigt.
Erst sein Versuch, ihm nahe zu bringen, dass Sherlock ihm auch einiges bedeutet - "..Ich… ich habe mir sehr gewünscht das mich das Schicksal noch einmal nach Hause bringt. Zu… zu dir.", unbeantwortet von Sherlock. (Hier sehr cool der Spruch"Dieses Pferd schien derzeit tot zu sein."*grins*)
Und dann -ebenfalls auf ganz unangenehmes Terrain- Sherlocks Gründe für seinen Drogenkonsum zu hinterfragen...
Puh, John, da kommt echt der mutige Soldat raus...
Belohnt wird der Mut allerdings (noch?) nicht: Sherlock fühlt sich wohl elendig dabei, John seine dunkelsten Seiten zu offenbaren und schlägt -mal wieder- richtig grob verbal um sich.*jaul*
Ich frage mich immer wieder, wieviel John noch so aushält...
Puh.
Da war noch was....so nebenbei....wurde Junia erwähnt.
Sherlock hofft, dass sie den Hausschlüssel benutzt??
Kommt sie etwa in die Bakerstreet???
Es bleibt spannend...
Viele Grüße,
Peppermintnetti

Antwort von Nuxe am 27.11.2019 | 16:34:54 Uhr
Hallo liebe Peppermintnetti,

vielen Dank für deine Review!

Joa... am Schluss hat Sherlock natürlich wieder den totalen emotionalen Rückwärtssalto hingelegt, aus Angst Schwach und menschlich zu wirken.

Es freut mich wahnsinnig, das du meine "Begriffe / Beschreibungen" gut gefunden hast. Vielen Dank!

Gerade auch die Gedanken von John... jetzt bin ich in dem Teil der Geschichte angekommen, in dem es nicht mehr so unglaublich viel Aktion gibt (nun, schon, aber nicht im Vergleich zu vorher halt...) und ich hatte ein wenig Sorge das ihr die ganzen Dialoge und Gedanken vielleicht langweilig findet. Ich hoffe nicht... denn irgendwie müssen sich Sherlock und John ja auch entwickeln und das ist ein Prozess und da ist nun einmal denken und fühlen wichtig...

Haha, richtig. John und seine Eier zeigen Sherlock wie man mit Gefühlen umgeht *g*

Witzig, das du genau den Satz "..Ich… ich habe mir sehr gewünscht das mich das Schicksal noch einmal nach Hause bringt. Zu… zu dir." Herausgegriffen hast. Sherlock hat ihn ja in diesem Kapitel nicht beantwortet. Doch im nächsten nimmt er Bezug darauf.

Haha... "Dieses Pferd schien derzeit tot zu sein"... ich mag es sehr mir John als so.. praktischen, handfesten Typen vorzustellen. Mit großem Herzen, aber auch eben ein echter Kerl.

Du hast Junia und den Haustürschlüssel erwähnt! Punkte für dich! Sehr cool :-) war ja wirklich nur ein kleiner Nebensatz.
Joa... vielleicht benutzt sie den Schlüssel.
Vielleicht auch nicht?

Muss ja spannend bleiben hier :)

Liebe Grüße,
Nuxe
24.11.2019 | 12:59 Uhr
zu Kapitel 49
Du hast Sherlock’s Verzweiflung, seinen Schmerz in seinem Entzug unheimlich anschaulich geschrieben. Noch schlimmer dann der nächste Morgen, als er feststellen muss, dass John sich um ihn gekümmert hat.

Er erinnert sich vage daran, sich an John geklammert zu haben und es ist ihm unsagbar peinlich. Absolut nachvollziehbar, eigentlich will er John ja diese Seite von sich nicht zeigen, vielmehr will er ihn ja für sich gewinnen und vermutlich nur seine beste Seite zeigen, das geh nun gründlich schief gerade, was im Endeffekt natürlich wieder zu Sherlock’s typischer Abwehr führt. Zumachen, verbal um sich schießen und abblocken.

Hach, ich bin gespannt, wann die beiden endlich beide zur gleichen Zeit mal offen und ehrlich miteinander sind und sich ihre Gefühle gestehen können...

Antwort von Nuxe am 24.11.2019 | 20:02:06 Uhr
Hallo liebe Lady Serenity,

danke für deine Nachricht :)

Joa.. du hast so recht. Sherlock will auf der einen Seite sicher die Nähe, die Geborgenheit und auch irgendwie den Schutz, den John ihm gibt oder geben könnte. Auf der anderen Seite ist er so voller Angst zurückgewiesen oder verlassen zu werden... oder sich lächerlich zu machen.

Es geht aber Bergauf ;-) John hat sich ja als Mission gesetzt, mehr auf Sherlock zuzugehen... und Sherlock findet schon noch heraus wie gut das tut :-)

Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Nuxe
24.11.2019 | 12:49 Uhr
zu Kapitel 49
Hallo Nuxe,

habe das neue Kapitel direkt verschlungen. Traurig und schön zugleich.
Beide John und Sherlock springen über ihre Schatten
Dass John Sherlock hilft, als es diesem dreckig geht, ist nicht verwunderlich. Selbst wenn er seinen Ausbruch nicht wieder gut machen wollte, er ist Arzt, doch John tut mehr. Er ist für ihn da - in jeder Hinsicht.
Für Sherlock ist die Situation hart. Er, der nie eine Schwäche nach außen dringen lässt, der der Welt immer eine Maske zeigt, ist nur noch ein Häuflein Elend. Kein Wunder, dass er sich wünscht, er würde sich John nur einbilden und später von Scham erfüllt ist. Besser ist es jedoch alle Mal für ihn.
Die beiden reden tatsächlich miteinander. Ich denke, es für beide ein sehr dünnes Eis, auf dass sie sich da begeben, denn sie sind beide nicht gut darin, sich zu öffnen.
John bringt Sherlock dazu, etwas von sich preiszugeben, was vermutlich bislang kaum jemandem, ja ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, zu sagen noch nie jemandem erzählt hat. Er ist aggressiv, aber John lässt sich nicht vertreiben.
„Was willst du noch hören, John? Ich bin ein Junkie. Ich nehme Drogen weil ich es nicht mehr aushalte. Wenn ich keinen anderen Ausweg finde. Wenn alles zu viel ist, zu schmerzhaft oder zu einsam!“
Dieses Mal war es mit Sicherheit zu viel. Aber wie könnte er John gestehen, was ihn dazu getrieben hat, was er getan hat? Sherlock hatte mir Sicherheit kein Wahl, aber ich kann mir vorstellen, dass er fürchtet, John könnte es nicht akzeptieren. Und so verfällt er wieder auf die einzige Verteidigung, die ihm einfällt, er vertreibt denjenigen, der es wagt, ihm zu nahe zu kommen.
Das wird im Folgenden nicht einfach.
Freue mich auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße, Jodis.

Antwort von Nuxe am 24.11.2019 | 19:59:58 Uhr
Hallo liebe Jodis,

vielen Dank für deine Review :)

Verschlungen... hach... was für ein Kompliment. Du machst das ich ganz grenzdebil grinse *g*

Ja... sie reden endlich. John hat sich ein Thema gegriffen was nunmal gerade aktuell war und außerdem eine große Angst bei einer möglichen intensiveren Beziehung zu Sherlock darstellt. Denn, egal wie sehr John einen Partner lieben mag, ich glaube emotional ist er niemand, der eine Sucht akzeptieren könnte.

John ist, für mich, jemand, der sprechen muss. Über Gefühle, Gedanken, Sorgen, Ängste. Er will es selbst auch nicht, vor allem wenn er der Schwache Part ist, aber auch dieses Gespräch werden sie noch führen müssen.

Und Sherlock redet... relativ offen. Ich glaube auch, das er so mit noch niemanden bewusst darüber gesprochen hat. Bis es... nun... doch zu viel ist und er John dieses Mal rausschmeißt. Doch, nun gut, ein Beginn ist gemacht.

Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Nuxe
23.11.2019 | 21:01 Uhr
zu Kapitel 5
Hallo Nuxe,

ich muss sagen, dass ich eigentlich Sherlolly-Shipper bin und nach dem anfänglichen Lesen auch echt erstmal Probleme mit dem neuen Charakter hatte. Aber ich bin jetzt bei Kapitel 5 und ich muss sagen, dass du echt sehr sehr gut schreibst und dass mich die Story bisher sehr in den Bann zieht. So hätte ich mir einen Sherlock nie vorgestellt, aber ich finde es sehr interessant! Finde es auch sehr gut, dass du trotz der harten Sexszene nicht zu explizit geworden bist. Ich liebe Sexszenen, aber ich hasse es, wenn man nur mit unterirdischen und viel zu groben Begriffen um sich wirft. Das hat absolut keinen Reiz und wirkt viel zu plump. Also soweit ich gelesen habe sehr gut umgesetzt und ich bin gespannt, was noch folgt!

Liebe Grüße
kietzemaze

Antwort von Nuxe am 24.11.2019 | 19:54:10 Uhr
Hallo liebe Kietzemaze,

vielen Dank für deine Nachricht!

Ich habe mich total gefreut das jemand von Anfang an die Story liest! Wow, das finde ich richtig, richtig cool. Du kannst einfach so durchlesen... ich glaube das ist auch ganz gut so.
Ich schreibe ja, deshalb weiß ich was kommt, aber ich habe manchmal echt Sorgen das ich meinen LeserInnen ein wenig viel zumute wenn man noch immer auf das neue Kapitel warten muss. Das Problem hast du ja nicht :)

Jetzt habe ich mal geschaut... Kapitel 5. Oh wow, du hast noch einiges vor dir. Ich würde mich wahnsinnig freuen zu lesen wie du es "zwischendrin" so findest und ob du Spaß hast :)

Vielen Dank für dein Kompliment in Sachen Sexszene. Das war... ehm… Glück. Leicht fällt mir das nicht ;-) Ich lese gerne explizit, aber ich kann es so gar nicht schreiben. Da kann ich mir selbst nicht zuschauen dabei... neee. Haha, also... freut mich das du es mochtest :)

Ganz liebe Grüße,
Nuxe
22.11.2019 | 10:42 Uhr
zu Kapitel 47
So, und da ich noch etwas Zeit habe, versuche ich Nr. 2 gleich hinterherzuschieben.

Ich schmunzel schon, wie Mycroft versucht sich selber Mut zu zusprechen. Bloß nicht die Kontrolle verlieren.

<<Er vermisste seinen Schirm. *breit grins* Sehr gute Idee.

Interessant, das beide Männer Familienangelegenheiten ernst nehmen. Wäre mir so spontan nicht eingefallen, aber jetzt wo du es erwähnst, kann ich nur zustimmen. :) Und verständlich, dass Mycroft diese Erkenntnis nicht mag.

Mir gefällt es wie du die Konfrontation zwischen Matteo und Sherlock aus Mycrofts POV schreibst. Oh Nein, Sherlock würde sich gewiss nicht zurückhalten und wer sollte das eher erkennen, als Mycroft?

Sherlock hat einfach ein Talent dafür, sich in Gefahr zu bringen. Nicht sein klügster Schachzug, Matteo zu Konfrontieren. Zuerst geht das ja noch recht gut und Matteo ist eher belustigt. Bis zu dem Punkt, wo Sherlock offen kritisiert, was Matteo noch so mit seiner Schwester treibt.

Interessant finde ich, dass Sherlock tatsächlich still ist, nachdem Matteo die Fakten klar stellt.

Noch überraschender wie Matteo und Sherlock plötzlich auf der selben Seite sind, als Mycroft ankündigt, dass er mit Junia reden wird, bis später hin zum Wetten auf die wahrscheinliche Verweildauer dieses Gesprächs.

John hat ein wenig sanftes erwachen. *schmunzel* Zwei Holmes, die er anhand der Beine auch im Halbschlaf identifizieren kann. *lacht* Und eben Matteo. John weiß genug, um richtig zu reagieren. Zum Glück.

Interessante Wortwahl von Sherlock als er John vorstellt. Mein Partner. Mit einem Zögern. ^^

<<„John findet… immer sehr schnell Freunde“, ergänzte Sherlock lahm und wedelte demonstrativ mit der Hand in Johns Richtung.
*laut loslacht* Oh nein, Sherlock, das hast du nicht ernsthaft gerade gesagt.

Und wieder ist es interessant, wie Junia sich in Matteos Gegenwart fügt und unterordnet. Ob sich das je ändert? Sie wollte diesem Käfig ja entfliehen, indem sie ins Meer geht. Es ist irgendwie bitter, denn sie kam um John und Sherlocks Willen zurück und jetzt sitzt sie wieder in ihrem goldenen Käfig fest.

Mycroft setzt sich durch und erhält seine Chance bei Junia. Während draußen die Wetten laufen, wie lange Mycroft es schafft. *grins*

Sherlock und Matteo sind sich also einig. Zumindest was den Entführer und Folterer angeht. Der muss gefunden und dann getötet werden. Stimmt, bei aller Freude über die Wiedervereinigung unserer Freunde, darf man ja nicht vergessen, dass die Bösen ja immer noch da draußen sind.

Und etwas sagt mir, dass John sich nicht auf die Ersatzbank verbannen lässt, wenn Sherlocks eine Ermittlungen wieder aufnehmen wird.

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Mücke :)))

Antwort von Nuxe am 24.11.2019 | 19:50:24 Uhr
Liebe Mücke,

auch ich schiebe Nummer 2 gleich hinterher...

Du wirst (vielleicht) lachen, doch Matteo und Mycroft haben so einiges gemeinsam. Ich denke, Junia steht nicht nur zufällig auf Mycroft ;-)

Ich glaube, Sherlock und Matteo können sich ganz gut ab. Die beiden mögen sich grundsätzlich schon, ein wenig wie es Mycroft mit Leo zu seiner Zeit ging. Ich glaube sie finden sich einfach sympatisch… Jedoch ist es schon so, das sie natürlich nicht unbedingt... nunja… einig sind.

"Interessant finde ich, dass Sherlock tatsächlich still ist, nachdem Matteo die Fakten klar stellt. "
Der Teil der Story ist auch noch nicht so ganz draußen... das folgt noch. Jedoch ist es schon so, dass Sherlock ganz gut nachvollziehen kann warum Matteo manches mit Junia… nun... gemacht hat.
Er selbst hat schließlich auch einen Bruder der nicht einfach ist. Er ist zwar nie so weit gegangen, dafür ist Mycroft auf anderer Ebene sehr übergriffig.

Haha, es freut mich das dir bei Johns erwachen Sherlocks Worte aufgefallen sind. An der Stelle musste ich jedes Mal lachen :-)

Mhm… Junia und Matteo... neee. Ich glaube sie kann nicht aus ihrer Haut. Noch?

Und neeeein, natürlich ist John dabei wenn es weiter geht. Jetzt wird sich nicht mehr getrennt. Together forever ;-)

Liebe Grüße,
Nuxe
22.11.2019 | 10:17 Uhr
zu Kapitel 48
Hallöchen Nuxe!

Zumindest ein Review will ich schon mal tippen. :D

Sherlock erbarmt sich also und zieht los, um Mycroft wieder aufzubauen. Ich schmunzel, weil er dabei versucht vor John seinen Zustand zu verbergen. Ja ja, Mr. Holmes, wir werden alle nicht jünger. *grins*

Ich mag die Szene mit Mycroft. Wie Sherlock erfasst, dass Junia in 70 Sekunden geschafft hat, was niemand in all den Jahren auch nur ansatzweise hinbekommen hat. Und wie Sherlock auch nicht wirklich weiß, wie er damit umgehen soll. Klar, die Brüder giften sich sonst nur an. Sie sind beide nicht sehr geübt darin, dem anderen Trost anzubieten.

Auch wie Sherlock zu der Erkenntnis kommt, dass er sich um Mycroft Sorgen macht. Du weißt ja, dass ich den Gedanken mag, dass die Brüder einander mehr am Herzen liegen, als es ihr Verhalten vermuten lässt :))

Und dann ein kleiner Zeitsprung. Überraschend, doch ich find es gut. Die Reise wird kurz rückblickend zusammengefasst und offensichtlich haben wir auch nichts wichtiges verpasst. :)
Sherlock ist noch im Vermeidungsmodus. Er will Ärger mit John vermeiden. Und er muss die letzten Tage aufarbeiten. *seufzend lächel* Ja, das klingt sehr nach Sherlock. ^^

Ich mag diese Perspektive aus Sherlocks Sicht, wie er das nach Hause kommen erlebt. Das John neben ihm steht und was das in ihm auslöst. Das alles ist wieder sehr Sherlock Like und ich grinse, weil John ungeduldig warten muss, bis Sherlock mal dämmert, dass er die Haustür aufschließen muss. Der gute John hat ja keine Ahnung, wovon Sherlock sich da hat ablenken lassen. *lächel*

<<Sherlock schloss die Augen und seufzte. John klang ungehalten. Wie konnte er bereits jetzt etwas falsch gemacht haben? Nachdenklich runzelte er die Stirn, rekapitulierte seine Handlungen… ihm fiel wirklich nichts ein.
*Lachflash hab*

Echte Comedy, denn Sherlock hat auch keinen Schlüssel und lässt daher John ohne Erklärung stehen und bricht mal in der eigenen Wohnung ein. *grinst immer noch*

Interessant auch die unterschiedlichen Reaktionen bei der Heimkehr. Sherlock ganz alten Gewohnheiten folgend. John nicht. Was Sherlock wiederrum verwirrt und ihn dazu bringt, sich John normales Verhalten nochmal in Erinnerung zu rufen. *grins breit* Wie gesagt, ich mag es, wie du Sherlock denken lässt.
<<Es machte Sherlock nervös.
Er hatte anderes zu tun als sich auf neue Gewohnheiten von John einzustellen. Er mochte das meiste was John sonst tat. Er wollte nichts neues. >>
Was mich etwas traurig seufzen lässt: Dass Sherlock mittlerweile der Mut verlassen hat, etwas Neues zu probieren.

Ich könnte den ganzen Teil zitieren. Ich hab soooo gegrinst beim lesen, wie Sherlock da John analysiert und schließlich zu dem Schluss kommt, dass John einen Hinweiß braucht, was in die Frage "Tee, John?" gipfelt.

Und klar, es kommt, wie es kommen muss. *kicher* John ist verärgert - geht Tee kochen und Sherlock ist glücklich und zufrieden, denn endlich ist wieder alles beim Alten. *loslacht* Sherlock war kurzzeitig ernsthaft besorgt. *kicher*

<<Es gab Tage im Krieg, die weniger anstrengend waren. Und er meinte nicht die ruhigen Tage.
*lacht und John ein Toffifee gibt*

Ach Mann, Frau, die Heimkehr aus Johns Sicht ist aber auch berührend. Man will ihn gleich mal in den Arm nehmen und drücken. Oder ihn Sherlock in die Arme drücken.

Und vor allem will und muss John seinen "Status" zu Sherlock überdenken und eine Entscheidung treffen. Er mag sich seiner Gefühle klar sein, aber eben nicht darüber, wie die Zukunft aussehen sollte. Vorstellungen und Wünsche. Ich stimme da zu, bei Sherlock ist es sicherer, wenn John vorher eine Vorstellung hat. Ich finde es witzig, denn in Sinfonie war es ähnlich. Auch dort hatte John eine Phase, in der er sich seiner Gefühle klar war, aber erstmal selber nachdenken und entscheiden musste, was er jetzt damit anfängt. *lächel* Finde ich auch vollkommen stimmig für John, dass er hier nicht übereilt reagiert.

Und dann - gibt es da erste kleine Anzeichen, dass auch bei Sherlock ein umdenken stattfindet und er mehr auf John eingeht? Die Frage ob err müde sei ... ungewohnt für John, dass Sherlock sich für solche Dinge interessiert. *lächel* Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf und ehrlich, mir tut Sherlock irgendwie leid. *schief lächel* Er hat sich alles so schön zurechtgelegt und wollte es doch nur richtig machen und bis eben war er wohl auch stolz auf sich. Und ich finde eigentlich hat er es auch gar nicht sooooo schlecht gemacht. *Sherlock verteidigen muss* Okay, dass er John sogar im Stammsupermarkt abmeldet ist dann doch ein klein wenig übertrieben gewesen. *kicher*

Oh Mann, das ging ja voll in die Hose und John brüllt rum und Sherlock haut mit einem dramatischen Abgang ins Schlafzimmer ab. Und ich sagte es bereits - er tut mir leid. Also Sherlock. Wehe John geht ihm jetzt nicht hinterher und klärt das nicht. *dich auffordernd anstarrt*

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke :))

Antwort von Nuxe am 24.11.2019 | 19:44:14 Uhr
Hallo liebe Mücke,

vielen Dank für deine Reviews! Hach, hast du mich happy gemacht :)

Richtig, auch Sherlock wird nicht jünger. Wobei er natürlich ganz herausragend altert. Wie auch John, im übrigen. Holla, die beiden... Respekt. (Naja, und ganz privat... ich mag halt auch gerne ältere Männer ;-) )

Hachja, Sherlock und Mycroft. Da ist es, glaube ich, ein wenig so wie wenn man die eigenen Eltern traurig oder ängstlich erlebt. Das ist auch so ein ganz unreales, gruseliges Gefühl wenn man als Mensch erkennt, das das Bild was man von einer Person hat - gerade einer, die immer "den Shit zusammen hatte" - doch... ganz normal ist. Tja.

Ne. Die Reise war zusammengefasst. Für Sherlock die pure Erholung, für John Stress hoch 10. So sind sie halt ;-)

Joa.. Sherlock und was neues Ausprobieren... erst Mal ist er dankbar genug das er John wieder hat. Mit seinen ursprünglichen Plänen, die er John bezüglich zu Beginn der Story hatte, hat er für den Moment abgeschlossen.
Aber da John ja dafür recht engagiert agiert, wird das sicher bald besser werden ;.)

Nunja, John hat zwar durchaus den Willen, der Weg fehlt ihm aber noch ein wenig. Sherlock hingegen kennt den Weg und begeht ihn auch - wenigstens teilweise - doch der Wille ist derzeit eher nicht vorhanden... schon gar nicht wenn John so abgeht. Sherlock hat es doch nur gut gemeint...

Hach, ich bin ganz gespannt was du zu dem nächsten Kapitel sagst :)

Liebe Grüße und einen sehr schönen Start in die kommende Woche,
Nuxe
19.11.2019 | 07:11 Uhr
zu Kapitel 48
Huhu Nuxe,
ich nochmal kurz :-)
Möchte mich auf Dein Review zurückmelden.
Glaube, da hast Du mich missverstanden.
Ich möchte natürlich NICHT, dass John auszieht*verzweifelt guck*.
Ich dachte nur, er SAGT es, als sie ankommen....so nach dem Motto
"ich kann das so nicht mehr....brauche erstmal Abstand..."..
Irgendwie so. Weil ich doch immer so mit ihm leide*zwinker*.
Nee, nee, alles gut. Oder so. Oder wird gut. Irgendwann. :-)
Gute Woche,
Peppermintnetti

Antwort von Nuxe am 24.11.2019 | 14:00:40 Uhr
Hallo liebe Peppermintnetti,

Haha, da haben wir ganz großartig aneinander vorbei geredet ;-)

Dir einen schonen Sonntag und liebe Grüsse,
Nuxe
18.11.2019 | 22:43 Uhr
zu Kapitel 48
Hallo Nuxe,

oje, oje.
Da sind sowohl Mycroft, als auch John und Sherlock gerade soweit zerstört, dass sie eigentlich dringend jemanden bräuchten, der sich um sie kümmert, aber da ist zur Zeit leider niemand außer den anderen beiden.

Auch wenn Matteo anderer Meinung ist, Mycroft glaubt gerade wohl nicht, dass sich seine Beziehung zu Junia wieder einrenkt.
Eigentlich ist es kein Wunder, das ausgerechnet Junia den so souveränen Mycroft Holmes brechen konnte. Gut, auf der körperliche Ebene kann man wohl jeden Menschen brechen, es kommt wohl nur auf die entsprechende Gewalt an. Das hier aber ist psychisch. Und um dies auf dieser Ebene zu treffen, muss man ihm emotional Nahe kommen. Und näher als Junia ist wohl nie jemand Mycroft gekommen. Von Sherlock erwartet sein Bruder gar nichts anderes, als dass dieser ihm das Leben zur Hölle macht, von daher trifft es ihn nicht. Bei Junia hingegen fühlte er sich sicher. SIe war und ist mit Sicherheit mehr als nur ein Goldfisch.
Umso mehr erstaunt mich, dass Sherlock sich wundert. Wie .... nur eine Frau. Das ist ganz schöne chauvi, Mr. Holmes. Sollten Sie es nicht aus eigener Erfahrung besser wissen. Oder wie war das mit der frau, die Sie geschlagen hat?

John verdient von allen dreien eigentlich am meisten Mitleid. Er konnte die Situation, in der er jetzt steckt an wenigsten beeinflussen und hat jetzt gleich mehrere Baustellen an denen er sich wieder zusammen flicken muss.

Sherlock ist mal wieder at his best (Achtung Ironie ;-) ) Wer solche Freunde hat, braucht eigentlich keine Feinde. Mir schossen dann solche Phrasen wie "verschlimmbessern" oder "das Gegenteil und gut ist nicht böse, sondern gut gemeint" durch den Kopf. Oh, hätte der Mann doch einfach geschwiegen! Schon zuvor hat er sich beim Wiedersehen mit John nicht gerade mit Ruhm bekleckert "du warst ja nicht zur Hand".
Gut, dass er dann später nicht weiß, wie er seinen Bruder erreichen soll, akzeptiere ich. Da haben die beiden Brüder nicht gerade viel Übung. Außerdem ist er immer noch ziemlich neben sich ("Die Zeit war gerade auch nicht Sherlocks Freund." Toller Satz. übrigens)
Aber zurück in der Baker Street ist er kaum noch zu topppen, selbst wenn man berücksichtigt, dass er immer noch stoned ist.. Es ist ja nicht so, dass der Mann sich keine Gedanken macht und nicht um John besorgt ist, aber was dabei heraus kommt... *kopfschüttel* Das schlimme ist, es passt durchaus zu Sherlock.

Sie tun mir leid, alle drei. Eigentlich bräuchten sie wohl dringend eine Auszeit. Und was Sherlock und John angeht, mindestens ein klärendes Gespräch (worin sich beide ja auch nicht gerade hervortun), aber ich fürchte, du wirst ihnen dazu keine Zeit geben, oder irre ich mich. Der Fall ist ja noch nicht vorbei. Freu mich auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße,
Jodis

Antwort von Nuxe am 24.11.2019 | 13:59:41 Uhr
Hallo liebe Jodis,

vielen liebe Dank für deine Review und deine Gedanken! Entschuldige meine späte Antwort.

Deine Gedanken zu Mycroft und Junia finde ich sehr spannend und interessant und teile sie.
Junia ist für Mycroft mit Sicherheit mehr als ein Goldfisch... nur ist Junia für sich selbst ein Goldfisch. Sie hat es bei ihrem ersten Date mit Mycroft ziemlich treffend gesagt. Sie ist ein Haustier. Ob Matteo und Mycroft das so sehen, glaube ich nicht einmal. Doch sie selbst ist davon recht überzeugt.
Und Sherlock... der hat schon immer mal wieder Chauvi-Tendenzen, in meinem Kopf. Ich denke nicht mal das er sie unbedingt auf Junia als Person bezieht, die er ja durchaus mag. Aber ich denke Sherlock ist jemand, der den Rest der Welt in zwei Kategorien einteilt: intelligent vs. nicht intelligent. Ich glaube, da ist er Geschlechterneutral gleich abwertend, während Mycroft berufsbedingt durchaus die Gefahr schöner Frauen kennt und fürchtet.

Oh ja, John hat es echt nicht leicht. Er hat in jeder Hinsicht einige Themen offen, die er dringend angehen will / muss / soll / darf.

Es freut mich total das du „meinen“ Sherlock gut findest. Mir hat es superviel Spaß gemacht die Szene in der Baker Street zu schreiben und ich hatte sie schon recht Lage im Kopf. Doch dann muss bei mir auch das rundherum passen. In diesem Fall hatte ich echt nen Lauf :-)

Ich hoffe du magst das neue Kapitel... da wird gesprochen ;-)

Liebe Grüße,
Nuxe