Autor: Nuxe
Reviews 1 bis 25 (von 262 insgesamt):
04.07.2020 | 08:21 Uhr
zu Kapitel 82
Hallo Nuxe,

hui, das war jetzt heftig. Aber über die Anfangsszene musste ich lachen. Ein vor sich hin fluchender John, der sich in der Hektik das versaute Unterhemd überzieht, und Sherlock amüsiert sich darüber. Das war so richtig slapstickmäßig. :-)

Aber danach habe ich irgendwie Mycrofts Reaktion nicht so wirklich verstanden. Hat er sich so aufgeregt, weil Sherlock jetzt offensichtlich mit John zusammen ist, oder nur deshalb, weil sie ihn so lange haben warten lassen (und das auch noch sehr genossen haben, wie für Mycroft wohl nicht zu überhören war)?

Weil um die Gefühle der beiden zueinander wusste er doch (wenn ich mich da richtig erinnere). Und ich war auch der Meinung, dass er John mittlerweile mag. Ähm nein, "mögen" ist nicht das richtige Wort für Mycroft, eher "wertschätzen"... :-) Er wird doch kein Problem damit haben, weil beides Männer sind. Dann wäre ich aber enttäuscht von ihm... Ich hoffe einfach, dass er nicht wollte, dass man ihn so lange warten lässt. Das würde auch zu ihm passen... :-)

Das Telefonat vor Mycrofts Nase zu führen war heftig. Jetzt hat er seinem Bruder mal gezeigt, dass er auch anders kann, und ihm eine Lektion erteilt. Und das ausgerechnet in einer Sache, in der es um Gefühle geht. Na ja da kann man Sherlock aber verstehen, jetzt hat er Mycroft sozusagen mit seinen eigenen Mitteln geschlagen.

Bin so gespannt, wie es mit den dreien weitergeht...

GLG
Mycrush
04.07.2020 | 01:58 Uhr
zu Kapitel 80
Oh meine Liebe, du bist zu schnell für mich!
Ich komme mit den Reviews nicht hinterher.
Aber nachdem ich jetzt noch zwei Reviews beantwortet habe, will ich zumindest noch eins selber schreibe, bevor ich ab morgen mehr oder minder offline bin. (Längere Texte auf dem Handymüssen nicht unbedingt sein, wenn man wie ich ständige Gefechte mit dem Touchsreens ausführt.)
Ich sage dir aber schon jetzt vorab, auch die nächsten beiden Kapitel verdienen absolut Respekt und sind dir auf so unterschiedliche Weise hervorragend gelungen.

Die Situation könnte komisch sein: Der große Mycroft Holmes barsocks und ums Gleichgewicht ringend tappt hinter Matteo her durch Junias Wohnung.
Allerdings ist dir Situation zu ernst.

Mir gefällt gleich zu Anfang sehr gut, wie du Sherlock Mycroft und Matteo zueinander in Bezug setzt. Alles drei Verbergen sich , ihr eigentliches Selbst hinter einem für die meisten Menschen unüberwindlichen Schild. Sei es nun Aggressivität, Überheblichkeit oder Arroganz.
Eigentlich wissen wir das, aber es hat etwas, diesen Fakt noch einmal so quasi im Vergleich vor Augengeführt zu bekommen.

Aber Matteo ist müde. Müde nicht nur weil es spät ist, sondern müde des Ganzen, der Verantwortung für Organisation und Schwester, der Macht.
„Die Müdigkeit der mächtigen Männer“ – gut formuliert.

Das Gespräch zwischen den beiden großen Männern ist irgendwie heftig und wie anmaßend.
Ich glaube schon, dass Mycroft gut wäre für Junia (und Junia definitiv für Mycroft).
Verständlich auch, dass Matteo dem Ganzen auf die Sprünge helfen will.
Ebenso, dass Junia und Sherlock zur Selbstzerstörung neigen und dass sowohl Matteo als auch Mycroft immer wieder die Notbremse gezogen haben und immer wieder ziehen werden.
Alles gut und alles richtig bis hier hin.
Aber was Matteo daraus ableitet und Mycroft nicht minder , ist harter Tobak.

„Wir haben nicht zugelassen, dass sie sich ruinieren. Wir haben sie davon abgehalten. Notfalls auch mit Gewalt. Wir würden alles für sie tun. Koste es, was es wolle. Wir haben sie nie eine gewisse Schwelle übertreten lassen.“

„Es ist vollkommen irrelevant was Junia will, verstehst du das nicht? Als ob Junia wüsste, was gut für sie ist. Als ob Sherlock das wüsste!“

„Sherlocks Standpunkt und Willen war dabei selbstverständlich irrelevant, er konnte, ja er dürfte von Mycroft nicht berücksichtigt werden, denn er war destruktiv, zerstörerisch und riskant bis zur Selbst- und Fremdgefährdung. „

„Das ist unerheblich und das weißt du. Wir wollen ihr bestes. Immer. Du für Sherlock, ich für Junia. Was soll daran falsch sein? Wie kann das falsch sein? Es ist nicht falsch, die zu beschützen, die man liebt. Niemals.“

Natürlich ist das richtig. Aber beschützen, heißt in diesem Fall ja wohl auch retten, und das funktioniert auf lange Sicht nicht.
Mycroft hat Zweifel – wohl zu Recht.

„Mycroft ignorierte selbst gerne, dass seine eigenen Entscheidungen hinsichtlich Sherlocks Wohl auf lange Zeit in der Regel ebenfalls destruktiv, zerstörerisch und riskant zu nennen waren. In manchen Nächten wusste er das selbstverständlich. In anderen weniger. In manchen fand er deshalb keinen Schlaf.“

Schon bitter, die Wahl zu haben, dem eigenem Bruder dabei zuzusehen, wie er sich selbst zugrunde richtet, oder wie das Ganze in der eigenen Verantwortung liegt.
Indem Mycroft sich fragt, ob er und Matteo nicht sogar die Ursache für die Exzesse der beiden Jüngeren sind, stellt er die nie zu beantwortende Frage: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?

Es bleibt existenziell; Was ist mit dem freien Willen? Gibt es diesen überhaupt?
(Nicht nur philosophisch, sondern auch naturwissenschaftlich ein spannendes Thema)
Ich möchte Matteo vehement wiedersprechen. Natürlich hatte er die Wahl, ein Jeder hat diese.
Zwar stellt das Leben jeden von uns an einen bestimmten Platz, manchmal von Geburt an, manchmal scheinbar zufällig, aber wir können „Nein“ sagen.
Zwar müssen wir dann mit den Konsequenzen leben, aber das müssen wir auch wenn wir uns nicht weigern. Die Frage ist dann nur noch, mit welchen können wir besser leben, bzw ertragen wir es besser unsere Mitmenschen leben zu sehen.

Später sagt Matteo es ja auch selber. Würde der freie Wille nicht existieren, kann er auch nicht gebrochen werden.

Ich muss jetzt gerade an das Kapitel denken, in dem gerade Sherlocks Befreiung in Serbien geglückt ist. Prinzipiell will Mycroft seinem Bruder helfen. Er hat sogar das Beste vom Besten vorbereitet….
Aber damit er ungestört ihm alle „Wohltaten“ zukommen lassen kann. Lässt er Sherlock von Alex betäuben.
Im Hinblick auf dieses und das neueste Kapitel bekommt das einen üblen Beigeschmack.
Das er sich dort herausnimmt, darüber zu urteilen oder sogar zu bestimmend, was für Sherlock in dieser Hinsicht angemessen ist…. Mir fehlen die Worte. Wie kann ein Mensch so etwas von sich geben? Dabei war er mir gerade beinahe sympathisch geworden.

Immerhin sieht Mycroft, dass er bei Junia anders vorgehen muss.
„Sie hätte die Wahl. .. Das wäre das richtige vorgehen. Die Handlung eines Partners.“
Wohl war, nur sollte man sich unter Brüdern –Unterschiede in Alter, Lebensweise… hin oder her – nicht genauso auf Augenhöhe begegnen?

Puh, du lässt mich aufgewühlt zurück. Aber dann ganz unerwartet, nimmt die Stimmung des Kapitels eine Wendung, ohne dass ich eine Bruch empfinde.
Du schaffst es tatsächlich, nachdem du – oder besser die beiden Herren – mich so aufgebracht haben, mir zweimal ein breites Grinsen zu entlocken:


„Hör mal. Du bist einer von den schlauen Typen.“ *kicher* Vielleicht, unter Umständen , ein klein wenig.
Und wie Matteo Mycroft dann aufs Glatteis führt. Herrlich!
Aber ehrlich, der Mann hat Nerven. Wie kann der Stimmungsmäßig plötzlich so umschwenken?
Auf jeden Fall hat er einen ziemlich schwarzen Humor.

So, das war es für heute. So langsam merke selbst ich, dass es Zeit wird, ins Bett zu gehen.
Mein nächstes Lebenszeichen gibt es erst in zwei Wochen.
Mach es gut bis dahin.
Liebe Grüße,
Deine Jodis
03.07.2020 | 16:22 Uhr
zu Kapitel 82
Puh.
Irgendwie nahm ich an das die Beziehung zwischen Sherlock und John für Mycroft okay ist. Außerdem wusste er doch von den Gefühlen der Personen. Warum ist er dagegen? Und die Art und Weise, wie er es mitteilt ...

Diesmal hat Sherlock Mycroft in die Schranken gewiesen. Das Telefonat mit Junia hätte es ganz schön in sich. Bei der Aussage über die Nacht bei/mit Snake kann einem schon das Kopfkino anspringen und alles missverstanden werden.

LG
John
01.07.2020 | 14:16 Uhr
zu Kapitel 81
Ich hab mich seit gestern durch alle 81 Kapitel gesuchtet und möchte dir ein großes Kompliment aussprechen. Die Handlung und die Charaktere sind dermaßen komplex, das es mich umhaut. Ich habe selten so eine hochqualitative Fanfiktion gelesen. Ich bin einfach nur begeistert und sprachlos ♥ Bitte lass mich nicht so lang auf die Fortsetzung warten ;) Liebe Grüße RosewaterPark

P.S. Ich schließe mich an, Mycroft und Junia brauchen auch so etwas :D Ich bin sowieso ein Riesen Mycroft Fan und das würde die Story für mich perfekt machen *.*

Antwort von Nuxe am 01.07.2020 | 18:59 Uhr
Hey RosewaterPark,

wow - was soll ich sagen. Ich bin erstens ein bisschen sprachlos - du hast dir ernsthaft seit gestern ganze 81 Kapitel gegeben?!
Alter Schwede, Respekt!

Zweitens: meine Güte, danke für deine lieben Worte *freu*! Ich bin sprachlos!
Es ist immer so unbeschreiblich schön zu lesen, das jemand meine Story mag und gut findet *stahl* - und es dann auch noch sagt! Vielen Dank dafür!

Eigentlich musst du nicht lange auf Fortsetzungen warten bei mir. Ich bin meistens ca alle 5 Tage so weit, ein neues Kapitel zu posten. Kann auch mal schneller gehen oder ein bisschen länger dauern, doch ich bin niemand der zwischendurch ewig Pause macht, keine Angst *lach*.
Ich bin selbst die Ungeduld vor dem Herrn wenn es um sowas geht *g*

Haha - okay, also auch sowas für Mycroft und Junia. Okay... wie schon gesagt, lässt sich machen *g*

Danke das du ein Teil meiner Geschichte geworden bist und lass mal wieder von dir hören :-)
Nuxe
01.07.2020 | 06:45 Uhr
zu Kapitel 81
Huhu,

Ich war am Anfang tatsächlich leicht geschockt, dass Sherlock sich vor John anal befriedigt. Mein Gehirn ist schlicht von einem normalen Handjob ausgegangen. Also... du weißt schon XD

Ich fand das mega schön, wie du John daran hast teilnehmen lassen. Dieses Vorsichtige und dennoch so heiße Spiel, was eben auch vertrauen schafft.

Um noch ein paar Worte zu den vorherigen Kapiteln zu verlieren: ich mag den Benni ja total. Der ist so richtige niedliche kleine (und ich meine das überhaupt nicht beleidigend) Tucke. Ich könnt den knuddeln!

Liebe Grüße

Antwort von Nuxe am 01.07.2020 | 18:52 Uhr
Moin Kietzemaze,

Oha. Ich hoffe dein Schock war positiv oder zumindest kurz und knackig *g*
Irgendwie hatte ich diese Idee schon lange und habe gar nicht darüber nachgedacht. Wobei... für mich ist Sherlock als Charakter auch niemand, der nur halbe Sachen macht. Auch im sexuellen Bereich.
Ich kann mir durchaus vorstellen das es dazu kommen kann, das er körperlich gar keine Erfahrungen macht und somit auch nichts vermisst oder kaum ein Bedürfnis verspürt - „mein“ Sherlock hat hingegen ja bereits eine sexuelle Erfahrung gehabt. Leider „nur“ mit einer Frau und somit nie „richtig“ (und böse ausgegangen ist die Sache noch zudem...), doch ich fand es passend, das er nicht damit aufgehört hat, sich diese Befriedigung zu verschaffen, nach dem er sie erkannt hat. Nicht mit lebenden Objekten ;-) , aber alleine... doch, so sehe ich ihn schon ;-)
Ich hoffe du hast den Schock überwunden... Stress bildet ja bekanntlich den Charakter ;-)

Hach, das du John dazu gut und vorsichtig und vertrauensvoll empfindest, gefällt mir natürlich :-) , so soll es sein.
Sherlock und John lernen sich kennen, mit allem was sie so im Gepäck haben, hoffentlich mit Romantik, aber nicht wie kleine Jungs... sie sind halt auch alle nicht mehr 20.

Haha, das du Benni magst ist toll und freut mich ganz besonders!!!

Liebe Grüße und danke für deine Review *freu*
Nuxe
29.06.2020 | 21:32 Uhr
zu Kapitel 81
Uuuh, das war heiß! Mir fehlen gerade so ein bisschen die Worte, ehrlich gesagt. Aber ich will dir trotzdem einen Kommentar dalassen, damit du weißt, dass es mir gefallen hat. :-)

Sehr erotisch, und dann dieser Spannungsbogen, der sich über das komplette Kapitel erstreckt! Das Lesen für was anderes unterbrechen ist da definitiv nicht mehr drin, wenn man mal angefangen hat...

Danke übrigens, dass Sherlock nicht mittendrin erwähnt hat, dass Mycroft schon in der Wohnung herumtigert. Ich denke, dann hätte die Sache nicht das selbe Ende gehabt. Wobei, Sherlock selber hat es offenbar nicht gestört, dass das Risiko besteht, dass sein Bruder jeden Moment reinplatzen könnte. Was sollen wir jetzt davon eigentlich halten...? :-)) Er liebt wohl das Risiko...

Wenn du jetzt noch genau solch ein Kapitel für Mycroft und Junia schreiben könntest, das wäre die Krönung! :-)

LG
Mycrush

Antwort von Nuxe am 29.06.2020 | 22:21 Uhr
Hey Mycrush,

wow, ich danke dir für das Kompliment! „Heiß“ ist definitiv eine Richtung, die ich ansteuern wollte.
Ich war, ehrlich gesagt, auch ein kleines bisschen nervös. Sowas schreibt Frau dann doch nicht alle Tage *lach*

Hach, auch danke für die Erwähnung des spannungsbogens! Schön das er dir zugesagt hat, mich hat er ins schwitzen gebracht *g*.

letztlich wollte ich die beiden unbedingt auf ihre Kosten kommen lassen und so war es keine Option, Mycroft mittendrin erscheinen zu lassen... neeee. Die beiden Jungs sollen erst mal schön zufrieden sein.
Ich glaube ja auch, das Sherlock das Risiko liebt. Ich glaube aber auch, in diesem speziellen Fall, hat er eiskalt kalkuliert, dass seine Befriedigung schneller erreicht ist, als Mycrofts Schamgrenze *lach*
Oder John hat ihn einfach völlig von Sinnen und aus den Socken gehauen ^^

Oh, ich bin überrascht. Dir würde sowas zwischen Mycroft und junia gefallen? Okay... lässt sich wohl machen *g*

Einen angenehmen Abend,
Nuxe
29.06.2020 | 21:22 Uhr
zu Kapitel 81
Uh. Ein heißes Kapitel. Es lebe die Phantasie.
... Und dann der Schlag in die Magengrube - Mycroft ist schon seit einiger Zeit im Wohnzimmer. Ich meine das ist Mycroft. Der weiß bestimmt genau was dort los war oder hat es vielleicht sogar gehört?

LG
John

Antwort von Nuxe am 29.06.2020 | 21:30 Uhr
Hi John,

oh, mit Sicherheit hat Mycroft das gehört *g*. Der Mann hat seine Ohren, wie man ja weiß, überall ;-)

Liebe Grüsse,
Nuxe
24.06.2020 | 22:23 Uhr
zu Kapitel 79
Hallo liebe Nuxe,

auf ein Neues:
Benni ist echt eine Granate. Er kommt zwar schon, nicht nur sehr zart besaitet und vielleicht auch etwas simpel gestrickt rüber, doch ist er das keineswegs (gut, ersteres schon :-))) ).
Aber er ist auf jeden Fall etwas anders als die andern.
Eigentlich ist die Situation alles andere als komisch, aber dennoch kann ich nicht anders, als still vor mich hin kichern, jetzt wo wir in Bennis Kopf kriechen können.
Mccrofts Sicht der Szene kennen wir ja schon.
Es zugleich rührend und tragikomisch, wie Benni Mycroft dazu bringen will, sich zu entspannen. Allein die Vorstellung, wie Mycroft die Gesichtszüge entgleist wären, wenn Benni ihm tatsächlich ein Bad angeboten hätte. Ich glaube, da hätte selbst der Iceman keine britische Gelassenheit mehr an den Tag legen können. :-)))))))))))))))))
Bei Bennis Inselgedanken musste ich unwillkürlich an Cars 3 denken (Ja, ich sehe zwangsläufig etliche Kinderfilme *schief grins*) Da empfiehlt die Trainerin zur Entspannung folgenden Autosuggestionsspruch: „Ich bin eine flauschige, Wolke. Ich bin eine flauschige Wolke...“ In endlos Schleife.

Ich sage ja, es ist rührend, was Benni tut. Er möchte Junia helfen, nicht nur um sie für ihn einzunehmen. „Benni hat eine Mission.“ Klasse. Vielleicht, nein mit Sicherheit ist es auch besser, wenn Benni sich da einmischt und nicht Matteo. Es würde zumindest weit sanfter abgehen.
Außerdem soll sich Benni üben, keine Angst zu haben. Wieder habe ich eine Kindergeschichte vor Augen. Ronja Räubertochter. Allerdings würde Benni bei ihren Übungen wohl wieder in Ohnmacht fallen. Also doch besser Mycroft als Übungsobjekt.
Junias Mycroft. Hier haben wir einen schönen Spiegel zu Sherlocks John.
„Wenn Junia von Mycroft sprach, leuchteten ihre Augen und alles an ihr wirkte auf einmal warm und weich und sanft.“
Benni sieht also mehr, als man meint. Und – wieder ein Pendant – John hat einen nicht unähnlichen Einfluss auf Sherlock.

Letztlich macht Benni seine Sache gar nicht mal so schlecht. Das Mycroft nicht mehr nüchtern ist, erleichtert die Sache natürlich.
Das Gespräch der beiden hat etwas. Ich bekomme dabei regelrecht Kopfkino. Die Situation ist so grotesk, so surreal. Auf der einen Seite Mycroft der Iceman, DIE britische Regierung, der immer alle Fäden in der Hand hält, immer die Kontrolle besitzt. Auf der anderen Benni: kleine, schwach, weich, emotional. Schwarz und weiß könnten nicht unterschiedlicher sein, als diese beiden Männer.
Und doch hat Benni bei dem Gespräch die Zügel in der Hand – und mit seinem Rat liegt er, wie ich finde, ziemlich gut.

„„Du willst mir also mithilfe dieser“, Mycroft machte eine ausladende, kreisende Bewegung mit der Hand, „konfusen, wenig konkreten und persönlich kolorierten Anekdote raten, dass ich ihr zeigen soll, wie sehr ich meinen Fehler bedauere?“
Benni nickte hektisch. Mycroft war schlauer als er erwartet hatte. Und ein bisschen gemein, wenn er ihn richtig verstanden hatte. Aber da war er sich nicht sicher.
Mycroft wiegte den Kopf. „Nur… wie?“
Oder Mycroft war doch nicht so schlau.“

Dieser Absatz ist absolut der Brüller. „I'm the smart one.“ Oder vielleicht doch nicht. *kicher*

Dann Auftritt Matteo. Ich bin fast geneigt, alles zurück zunehmen, was ich über den Kontrast zwischen Mycroft und Benni gesagt habe. Der zu Matteo ist einfach noch krasser.
„....der aggressivste, gefährlichste Mensch auf diesem Kontinent war. Das Babys bei seinem Anblick zu weinen begannen, Haustiere sich versteckten und Fußnägel sich aufrollten.“
(Ich schmeiß mich weg.)
Benni sieht das offenbar ganz genauso, denn dieser macht ihm gleich viel mehr Angst als Mycroft.
Das ehemalige Objekt seiner Angst erscheint ihm dann sogar als rettende Burg.
Am liebsten würde er Mycroft auf den Schoß kriechen. Mycroft reagiert auf Benni ein wenig so wie auf einen aufdringlichen Welpen oder ein lästiges Kleinkind: Grob werden ist keine Option, aber loswerden muss man ihn trotzdem.

Matteo hat in seinem Leben mit Sicherheit schon weit mehr gesehen, als viele andere. Trotzdem erscheint er mir für einen Moment überfordert. Ich kann gut verstehen, dass er erst einmal nach Junia brüllt und einen Drink braucht. :-))))))))))
(High Heels hätten es, glaube ich, auch nicht mehr schlimmer gemacht. Aber allein die Vorstellung … *LOL*)
Die Erwachsen reden dann erst einmal unter sich und Welpe Benni bekommt das Kommando: Platz und Bleib.

Ein schräges Kapitel. Am Anfang wusste ich nicht so richtig, was ich von Bennis Perspektive halten sollte, aber je mehr ich las, desto besser gefiel es mir.
Dass ich letztlich meine helle Freude damit hatte, hast du bestimmt gemerkt.
Das Kapitel war anders – wie Benni halt auch. Anders, aber gut.

So, das nächste Kapitel muss noch warten. Dafür will ich mir etwas mehr Zeit nehmen.
Hab noch einen schönen Abend
Liebe Grüße,
Deine Jodis

Antwort von Nuxe am 25.06.2020 | 18:36 Uhr
Hallo Jodis,

du machst stehts eine sehr glückliche Frau aus mir :-)
Vielen Dank für Deine tollen Reviews.

Ja, Benni ist anders als die anderen. Natürlich viel jünger und viel unerfahrener, man muss ja sagen, in meiner Story sind alle echt gestandene Kerle. Das du kicherst gefällt mir *freu*, so ist es gedacht. Ich musste sehr laut lachen als du von "ich bin eine flauschige Wolke..." schreibst. DAS ist ja sehr cool. Gefällt mir, als großer Freund von Autosuggestionen.

Oha.... ne.. . Ronja Räubertochter ist für Benni eindeutig noch ein paar Level zu hoch. Er ist erst mal mit Mycroft total bedient. Der wirkt wenigstens nicht ganz so gefährlich wie er wirklich ist *lach*.

Benni und Mycroft ist wirklich eine interessante Kombination, weil ich mir Benni auch so vorstellen, dass er (aus fehlender Lebenserfahrung? Nervosität?) einfach mal gar keinen Blick dafür hat, was Mycroft so unterschwellig transportiert an Habitus, Attitüde, Macht. Natürlich lässt Mycroft das auch nicht so raushängen, so leicht angesoffen und eigentlich auf dem Weg, das Herz gebrochen zu bekommen...
Doch immerhin: das Gespräch läuft (irgendwie) und Mycroft wäre nicht Mycroft, wenn er nicht ein gewisses Ohr für einen Informanten hätte. Man nimmt was man kriegt, wa?

Ich muss laut lachen, als du Benni mit lästigem Kleinkind oder Welpen vergleichst - genau so ist es. Natürlich ist Matteo im Vergleich zu Mycroft einfach sehr viel plakativer. Das mit dem nicht gut Kirschen essen ist, schnallt selbst jemand wie Benni. Natürlich wirkt Mycroft wie das kleinere Übel *lach*.

Jap, Matteo... der ist in der nächsten Sinnkrise. Da dachte er, er hat seine Cousine wieder unter (sich) Dach und Fach, da sitzt das nächste Problem bei ihm vor der Nase. Niemand der Alex ersetzen kann, auch im entferntesten. Und mit dem Männergeschmack seines Freundes hat er scheinbar auch nicht ganz gerechnet *g*.

Es freut mich, dass es dir gefallen hat :)

Liebe Grüße,
Nuxe
24.06.2020 | 22:22 Uhr
zu Kapitel 78
Hallo liebe Nuxe,

oh, ich hinke gnadenlos mit meinen Reviews hinterher, aber einfach überspringen will ich dieses Mal auch nicht. Obwohl ich dir schon einmal vorab sagen kann, dass ich dein neuestes Kapitel wahnsinnig gut geschrieben finde.

„Weiter geht es mit Mycroft und Benni.“
Haha. :-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
Ich gebe zu, im ersten Moment hast du mich tatsächlich gefoppt. Da du ja in dieser Geschichte immer mehrere Handlungsstränge hatte und ich mich manchmal fasst nicht entscheiden konnte, wo ich jetzt weiterlesen möchte, habe ich dir diesen Sprung wirklich abgenommen. (Aber nur kurz!)
Ich dachte noch: „Das kann sie doch nicht machen!“
Hat sie auch nicht, Gott lob.

Ich hatte ja schon im letzten Review geäußert, dass ich nicht glaube/hoffe, dass John so ein Vollpfosten und Klotz ist, dass er nicht bemerkt, dass Sherlock hier etwas tut, was er eigentlich (noch nicht) will.
Er hat mich nicht enttäuscht.
Verständlicher Weise bemerkt er es nicht sofort. Wie könnte er? Es ist ja nicht so, dass Sherlock sich ihm bislang entzogen oder an ihrem Beisammensein keinen Gefallen gefunden hätte.
Außerdem tut Sherlock gerade alles, um ihn zu verführen, und es verfehlt nicht gerade die Wirkung auf unseren guten Doktor ;-) .
(Ich habe übrigens breit grinsen müssen, als du den „Fünf-Kontinenete- Watson“ ins Spiel gebracht hast.)
John ist absolut angetörnt, dennoch setzt bei ihm das Hirn nicht aus. Ihm fällt sofort auf, dass Sherlock ungewöhnlich still und später auch zu passiv ist. Doch denke ich mal, dass Sherlock sofort gelesen hat, was in John vorgeht (bzw. fragt John ja auch, ob alles okay sei) und dementsprechend direkt versucht hat, dessen , was soll ich sagen, Zweifel, Argwohn? zu zerstreuen.
Was ihm auch einwandfrei gelingt. Zudem ist es ja auch nicht so, dass ihm nicht gefällt, was John tut – ganz grundsätzlich.
Ach, Mann. Manchmal wäre es wirklich gut, wenn Menschen Gedanken lesen könnten... (Gut, in den meisten Fällen eher nicht, aber in dieser Situation wäre es wirklich hilfreich.)
Wenn John nur ahnen könnte, dass Sherlock anale Stimulation grundsätzlich mag (schließlich hat es ihm bei Junia ja auch gefallen), aber bislang immer daran gescheitert ist, dass er zu anderen einfach keine genügende Basis aufbauen konnte. Allerdings wer, wenn nicht John wäre besser hierfür geeignet.
Umgekehrt, wenn Sherlock nur wüsste, dass John ganz zufrieden, mir ihrem bisherigem Tempo ist. Das für ihn das bloße Sehen und Berühren schon ein Highlight ist. Dass er zwar von mehr träumt, dass die Erfüllung dieses Traumes, aber nicht Bedingung ist und schon gar nicht sofort geschehen muss.
Oh, was für eine verfahrene Situation. *seufz*

Es gibt einen Absatz, den finde ich ganz besonders traurig:
„John war sprachlos von dem erotischen Anblick der sich ihm bot, der nun exakt und in jeder Einzelheit seiner Phantasie entsprach. Der schön geschwungene Körper, die Ergebenheit der Pose, die das Vertrauen in ihn, John, demonstrierte, die absolute Nacktheit, Offenheit, Verwundbarkeit...“
John ist so hin und weg und dann muss er feststellen, wie unwohl sich Sherlock eigentlich in dieser Situation fühlt.
Ein Eimer eiskaltes Wasser ist nichts dagegen. (Hätte aber exakt die gleiche Wirkung auf Johns kleinen Freund.)
„John schloss für einen Moment gequält die Augen. Peinlich berührt bedeckte er seine Blöße mit beiden Händen. Er schämte sich.“
Das ist so schade. Er tut mir dermaßen leid. Sherlock allerdings nicht minder.
Obwohl der dann erst einmal um sich beißt. Es interessant, wie archaisch Menschen reagieren können, wenn ein Tier in die Ecke gedrängt wird und es Panik bekommt, wird es in den meisten Fällen angreifen. Irgendwie sind Menschen nicht anders. Außerdem könnte man sagen Angriff ist die beste Verteidigung. John könnte ja nachbohren – was dieser dann ja auch tut – und Sherlock will eigentlich nicht reden.
Aber John ist – mal wieder – großartig. Obwohl er gekränkt, ja verletzt ist, zeigt er sich als der in Beziehungsangelegenheiten Erfahrene. Er lässt sich nicht abschrecken, obwohl Sherlock sich alles Mühe gibt und bringt ihn schließlich – zumindest teilweise – dazu, sich zu öffnen und John fassungslos werden zu lassen.
Ich finde es ganz großartig, wie du die beiden hier beschreibst und agieren lässt. Ich kann sie mir beide so, wie du sie schreibst selbst auch sehr gut vorstellen.
Am besten, gefällt, mir der Schluss, wie John Sherlock auffängt und ihm klar macht, was dieser ihm eigentlich bedeutet. Eigentlich hatte Sherlock schon gehen sehen. Wobei wir wieder bei der Fragen wären, wer von beiden in dieser Situation eigentlich, mehr zu bedauern ist.
Es war ein sehr aufwühlendes Kapitel mit einem versöhnlichen Ende (worüber ich sehr froh bin ;-) )
„„Weißt du, was mir noch gefällt?“
„Ich bin ganz Ohr.“
Sherlock schmiegte sich näher an John und seufzte genüsslich. „Mit dir einzuschlafen und auf zu wachen.“
John küsste Sherlock sanft. "Dafür kann ich sorgen."“
Das ist nicht nur versöhnlich, dass ist einfach nur schön – ohne OCC zu sein. Etwas besseres können die Zwei nach diesem, ich will jetzt nicht sagen vergeigten, aber zumindest doch sehr schwierigen Abend kaum tun.
Drei Daumen hoch für dieses Kapitel.

Liebe Grüße,
Deine Jodis.

Antwort von Nuxe am 25.06.2020 | 18:49 Uhr
Liebe Jodis,

ich hinke mit meinen Antworten UND den Reviews hinterher... ich fühle dich.
Aber ich brauche eindeutig mehr Schlaf als du *lach*

Haha, das du auf meine kleine Ankündigung reingefallen bist freut mich *g*....

Du hattest natürlich recht. John ist kein Vollpfosten und Klotz, doch er ist heiß und willig. Ich habe, im Nachhinein, wirklich gezweifelt ob es "fünf Kontinente Watson" oder "drei Kontinente Watson" heißt.
Naja, was folgt ist das klassische Missverständnis. Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass dieses zwischen zwei Männern wie die beiden es sind, nochmal häufiger zu Tage tritt. John ist natürlich super gut und cool, aber trotzdem das "erste Mal schwul" ;-) und doch (noch?) etwas gehemmt im allzu direkten verbalisieren von Sorgen, Wünschen und Vorstellungen.
Und der gute Sherlock ist - wie so oft - völlig jenseits von gut und böse und macht da sein Ding wie er es meint *lach*
Ich plane aber, die beiden langsam in eine kommunikativere Zukunft zu führen. Du erinnerst dich... Sherlock hat sich mit den Prinzipien der Kommunikation bereits beschäftigt (auch wenn John nicht drauf angesprungen ist) und John ist einfach immer der Beste... daher wird das sicher noch was *lach*.
Und vielleicht überraschen dich die beiden ja doch noch *g*

Es ist so schön, dass du den Absatz traurig empfunden hast. Ich habe versucht, diese fragile Stimmung zwischen neuen Partnern einzufangen, diese Lust und Leidenschaft der ersten gemeinsamen Zeit auf der einen Seite und die Nervosität und Selbstzweifel auf der anderen, von denen nun mal kein Mensch verschont bleibt, wenn ihm am anderen wirklich etwas liegt.

Schön das dir der Dialog gefällt (das konnte ich auch direkt vor mir sehen *lach*) - und vor allem das Ende. Ich habe echt mit mir gehadert ob es nicht vielleicht zu kitschig ist. Aber dann fand ich es schön und habe es drinnen gelassen *g*

Liebe Grüße und DAAAAAAAAAAAAAAAAANKE,
Nuxe
24.06.2020 | 20:31 Uhr
zu Kapitel 80
So, weiter geht's mit Review Nr. 2 für heute. Dieses Gespräch ist natürlich ungleich schwerer, unangenehmer, als das im vorherigen Kapitel.

Es war so klar, dass dieser Matteo mal wieder keine andere Lösung sieht, als Junia vorzudiktieren, was sie zu tun hat. Dabei wird ja deutlich, dass ihm selber klar ist, dass Junia Mycroft liebt. Kann er ihn da nicht einfach mal machen lassen und den beiden die Zeit geben, die sie brauchen? Na ja, einen kleinen Zeitaufschub hat Mycroft immerhin erreicht.

Ich bin richtig froh zu lesen, wie Mycroft darüber denkt. So anders als Matteo, obwohl die beiden ja durchaus ihre Gemeinsamkeiten haben.

Lustig fand ich die Stelle "Hör mal, du bist einer von den Schlauen". Mycroft verdreht die Augen. An der Stelle konnte ich richtig seine Gedanken hören. "Ich bin nicht nur einer von den Schlauen, ich bin DER SCHLAUSTE". :-)

Und dass Mycroft sich am Ende Sorgen um Benni macht, ist ja wohl nur süß. (Das machst du übrigens nicht zum ersten Mal. Ein ernstes Kapitel und dann ein oberniedliches Ende. Ich liebe das :-)

LG
Mycrush

Antwort von Nuxe am 25.06.2020 | 18:52 Uhr
Hallo liebe Mycrush,

Danke für deine Review! Ich habe mich total gefreut!

Haha, klar, Matteo fährt das altbekannte Schema. Funktioniert ja. Doch Mycroft spielt so nicht mehr mit :)
Ja, Matteo und Mycroft haben echt nicht wenig Gemeinsamkeiten. Das will aber keiner der beiden wirklich hören *lach*

Awwww, es freut mich wahnsinnig, dass du das Ende "oberniedlich" findest! So soll es sein :-)

Alles liebe und danke,
Nuxe
24.06.2020 | 20:16 Uhr
zu Kapitel 80
Die 2 stärksten Männer, am Ende. Beide ausgelaugt. Und das nur wegen Junia.
Alles was Matteo gesagt hat stimmt auf eine Weise. Man kann vieles nachvollziehen und trotzdem geht es einem wie Mycroft. Er will es diesmal besser machen . Junia selbst entscheiden lassen, auch wenn es gegen ihn sein sollte. Ein großes Opfer.

LG
John

Antwort von Nuxe am 25.06.2020 | 18:54 Uhr
Hallo John,

oh ja, die beiden sind ganz schön am Ende mit den Nerven.

Allerdings geht es ja allen in der Geschichte mittlerweile so... ist keine Spazierfahrt hier *g*

Mycroft hat sich selbst edle Ziele gesteckt... und ihr dürft erfahren, ob und wie er sie umzusetzen gedenkt.

Vielen Dank für deinen Kommentar und bis bald,
Nuxe
24.06.2020 | 18:28 Uhr
zu Kapitel 79
Hallo Nuxe,

das nächste Kapitel ist schon da, aber bevor ich dort was darunter schreibe, lasse ich hier zuerst noch schnell nen Review da. Habe ich doch sehnlichst auf die Mycroft/Benni-Fortsetzung gewartet. :-)

Und die ist dir wirklich gut gelungen! :-)
"Bist du in die vorliegende Disharmonie involviert?" "Was?" :-D Ich könnte mich immernoch wegschmeißen bei der Vorstellung von den beiden zusammen unter einer flauschigen Kuscheldecke. Und Mycroft, der sich verzweifelt, aber erfolglos versucht, aus derselbigen zu befreien...

Also wie du diesen krassen Unterschied zwischen den beiden beschreibst, finde ich super. Und dieses "Junias Mycroft" gefällt mir auch. Aber das wirklich interessante für mich ist, dass Mycroft sich am Ende bei Benni ernsthaft Beziehungstipps nimmt. :-) Da hätte ich anfangs nicht damit gerechnet!

So, jetzt schreibe ich einmal nicht darunter, dass ich mich auf die Fortsetzung freue, denn sie ist ja schon da, juhuu!

LG
Mycrush

Antwort von Nuxe am 25.06.2020 | 18:58 Uhr
Hallo Mycroft,

ich musste beim Schreiben des Mycrofts-Teil auch IMMER an dich denken und hoffte, dass du es gut findest *g*

Danke also, dass du mir mitteilst, dass du es gut findest *freu*

Jaaaa... Mycroft und Benni unter der kuscheligen Decke... keiner will wirklich da sein... keiner will wirklich reden... und dann kommen beide ja auch noch aus SEHR unterschiedlichen Welten.

Mhm... ich glaube, Mycroft wäre nicht Mycroft, wenn er Informanten nicht ernst nimmt *g*. Ich denke, dass er mit Benni wirklich nichts anfangen kann, aber sobald er versteht, das Benni Dinge weiß, die er nicht weiß (oder gar versteht, die er nicht versteht), versucht er seinen Vorteil zu nutzen.
Wenn du dich erinnerst... John hat Mycroft ja auch bereits Hilfe in "romantischen Dingen" angeboten, doch die hat Mycroft damals rundheraus von sich gewiesen. Vielleicht war er noch nicht verzweifelt genug, vielleicht hat er sich aber auch vor John zu sehr geschämt? Das muss er immerhin vor jemanden wie Benni keinesfalls.

Viele liebe Grüße und Danke,
Nuxe
20.06.2020 | 16:16 Uhr
zu Kapitel 79
Ich finde es ganz toll, wie du den Kontrast zwischen Matteo und Benni in diesem Kapitel zeichnest. Es ist fast so, als zeigst du sprichwörtlich das Gute und das Böse.

Dazwischen dann Mycroft - bei ihm weiß man nicht so genau, zu welcher Seite man ihn zählen soll.

Jetzt fehlt nur noch Junia in diesem Reigen - ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird!

Liebe Grüße,
Lady Serenity

Antwort von Nuxe am 25.06.2020 | 19:00 Uhr
Hallo liebe Lady Serenity,

danke für deine Review!

Ich musste echt stocken und überlegen - zeige ich das "Gute und das Böse"? Sehr interessant... doch gar nicht von mir beabsichtigt. Ich nehme aber selbstverständlich gerne jede philophische Lobhudelei großmütig entgegen *dankend nick*.

Keine Angst, bald geht es weiter :)

Alles liebe,
Nuxe
19.06.2020 | 20:12 Uhr
zu Kapitel 79
Hi,

bei Benni's bzw deiner Wortwahl für Mycroft musste ich Schmunzeln. Junias Mycroft. Noch so eine Denkweise. ;-)

John wirklich, wirklich nett. Warum hatte John wohl keinen anderen Freund gefunden? Kannte er keine anderen Menschen? Hier musste ich dann richtig laut lachen. Ich sage nur, wo die Liebe hinfällt. Und mal ehrlich Benni und Alex waren auch ganz schön unterschiedlich.

... nicht erwähnt, dass Matteo der aggressivste, gefährlichste Mensch auf diesem Kontinent war. Das Babys bei seinem Anblick zu weinen begannen, Haustiere sich versteckten und Fußnägel sich aufrollten ... und Benni's alles davon machten. Weinen, verstecken (wenn er könnte). Für mich als Leser nur lustig.

Warte gespannt auf das nächste Kapitel. Hoffentlich kommt Junia in einer verzwickten Situation der 3 nach Hause. Da wüsste sie gar nicht wer mehr Hilfe bräuchte.

LG
John

Antwort von Nuxe am 25.06.2020 | 19:03 Uhr
Hallo nochmal John,

vielen Dank für deine Review!

Ich freue mich immer so sehr von dir zu lesen.

Junias Mycroft *awww*, sehr schön das du es gemerkt hast!

Es freut mich, dass du über den John-Witz gelacht hast. Ich fand den Gedanken auch ganz besonders witzig *g*
Und du hast natürlich recht: Benni und Alex waren SEHR unterschiedlich. Doch Benni hatte natürlich keine Ahnung was Alex so treibt (und weiß es, genaugenommen, ja immer noch nicht) - und Alex hat wohl sehr bewusst jemanden gesucht, der aus einer völlig anderen Welt kommt als er.

Ich freue mich das ich dich immer noch unterhalten kann :)

Liebe Grüße,
Nuxe
19.06.2020 | 08:23 Uhr
zu Kapitel 78
Hallo Nuxe,

Ich bin auch immer noch mit von der Partie:) Ich habe ohnehin eine Pause hier auf FanFiktion.de eingelegt und bewusst eine Weile gewartet, damit ich gleich mehrere Kapitel auf einmal von deiner Geschichte lesen kann. Was soll ich sagen: von Kapitel 62 bis Kapitel 78 in nicht mal 24 Stunden. Das spricht für sich!

Ich liebe die Geschichte auch wenn ich immer noch kein johnlock shipper bin. Ich liebe deine Detailverliebtheit, deine witzigen sprachlichen Bilder (Prinz charles nackt auf einem Zwergpony zum Beispiel), deinen Schreibstil generell und die Darstellung jedes einzelnen Charakters!

Es ist mega süß wie sich Sherlock so den Kopf über seine sexuellen Qualitäten zerbricht. Ich meine ein Techtelmechtel mit Junia reicht wahrscheinlich aus um die meisten sexuellen Erfahrungen der „Normalos“ zu übertrumpfen. Wie viele Frauen gibt es schon, die einen Sexclub von innen gesehen haben, regelmäßig high sind und dann auch noch einen Mann anal befriedigen?

Was ich sehr geil und mega gelungen fand, war Sherlocks Erkenntnis, dass Sex mehr ist als ein primitiver Trieb. Dass er verstanden hat, warum dafür gelogen, gemordet, betrogen wird. Für dieses Gefühl. Das sagt sehr viel aus und ich stimme da zu 483296% zu. Alle Menschen, die diese Ebene nicht erlebt haben (und das sind überraschend viele) haben mein tiefsten Mitgefühl. Das ist wirklich ein Geschenk, wenn man so etwas erleben darf.

Wenn ich deine Geschichte so lese, frage ich mich manchmal woher du das ganze Wissen hast bzw. wie viel Zeit du in Recherche steckst. Zum Teil bin ich da ein bisschen erschrocken wenn es um die Brutalität geht oder um die Drogen, aber oft auch einfach fasziniert von der Komplexität der Geschichte, den politischen Hintergründen oder auch einfach der medizinischen Kenntnisse. Hut ab! Die ganzen Reviews und Favos hast du dir verdient!

Und jetzt bin ich schon wieder so von der Geschichte gefesselt, dass ich heulen könnte, weil ich mich jetzt wieder an die Schlange der wartenden einreihen muss *schnief*

Antwort von Nuxe am 19.06.2020 | 15:34 Uhr
Hey Kietzemaze,

schön von Dir zu lesen und Danke für Deine Review!

Wow, eine Pause von fanfiction. Respekt ;-) Doch ich freue mich, dass Du bei meiner Geschichte so schnell und gerne nachgelesen hast :) und natürlich auch, das sie Dir immer noch gefällt *strahl*

Hach, vielen Dank für all Deine lieben Komplimente. Das lese ich sehr, sehr gerne.

Woher ich das ganze Wissen habe... nun... teilweise steckt da viel Berufserfahrung drin, außerdem habe ich lange und sinnlos völlig ohne Zusammenhang vor mich hin studiert... den Rest lasse ich mal ganz geheimnisvoll offen *lach*

Du musst nicht lange warten, es geht bald weiter :-)

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Nuxe
14.06.2020 | 11:04 Uhr
zu Kapitel 78
Hallo Nuxe,

der erste Satz war wirklich gut, ich dachte auch für einen Moment, du willst uns jetzt am ausgestreckten Arm verhungern lassen und wirklich noch ein Benni / Mycroft Kapitel einschieben... Wäre natürlich deine freie Entscheidung gewesen, aber gut, dass du ein Herz mit den Lesern hast! ;)

Der arme John... Endlich glaubt er sich am Ziel seiner Phantasien und dann holt Sherlock ihn mit einem Knall zurück in die Realität. Hart. Wirklich. (Toll fand ich deinen Hinweis auf Kapitel 51, die Geschichte ist schon so lang, ich fand es dann auch gut, nochmal nachlesen zu können). Mit tut John auf jeden Fall so leid, er hat es echt nicht leicht mit Sherlock. Klar, Sherlock hat es mit sich selbst nicht leicht. Er ist soviel kaputter, unsicherer, als man vermuten mag. Aber immer diese Experimente, die er mit John durchführt, anstatt einfach mal mit ihm zu reden...

Er sagt zwar jetzt, er hätte verstanden, dass man reden muss. Aber irgendwie bezweifle ich stark, dass er das wirklich verinnerlicht hat. In der nächsten Situation wird er wieder irgendwelche kruden Schlussfolgerungen über John ziehen, anstatt ihn einfach selbst zu fragen. Man kann nur hoffen, dass es besser werden wird - irgendwann.

Über den Sheldon Cooper Vergleich musste ich übrigens sehr lachen - wahr absolut gelungen. Obwohl Sherlock ja bestimmt keine Ahnung hat, wer Sheldon Cooper ist. Oder guckt dein Sherlock etwa Sitcom? ;)

Danke für das tolle Kapitel!

LG
Lady Serenity
13.06.2020 | 10:49 Uhr
zu Kapitel 78
Oh Gott. Da hast du mir aber am Anfang einen riesen Schreck eingejagt. Mycroft und Benni sind zwar auch wichtig, aber bei dem Cliffhanger...... puh. Aber du hast ja die Kurve noch gekriegt. ;-)
Das ist auch eine bewundernswerte Eigenschaft, sein Ego hinten anstellen. Er versucht immer alles für Sherlock zu machen.
John muss ein Heiliger sein. Sherlock provoziert ihn immer wieder und wird teilweise gemein. So oft wie John durchatmen muss und sich zur Ruhe zwingen muss kann das nicht gesund sein.
Und wie immer kommen wir zu dem Fazit, man(n) muss miteinander reden.

LG
John
12.06.2020 | 15:58 Uhr
zu Kapitel 78
Hallo Nuxe,

doch, du bist gemein! Habe kurz während der Arbeit auf mein Handy geschilkst, und mich dann bis Feierabend wie Bolle auf Mycroft und Benny gefreut... :-) Aber ich muss zugeben - das Kapitel hat mich dann meine Enttäuschung ganz schnell wieder vergessen lassen. ;-) Alles gut! :-))

Ich habe so mit John mitgefühlt beim Lesen, dass ich echt schlucken musste, als ihn die Erkenntnis traf, dass Sherlock keinen Spaß bei der Sache hat (und das, obwohl man ja als Leser eigentlich vorher wusste, dass Sherlock das gerade nur aus Angst tut, John ansonsten zu verlieren...).

Hach, und das Ende war natürlich wieder süß. :-)

Aber ob Sherlock jetzt so wirklich verstanden hat, warum er mit John über solche Dinge in ihrer Beziehung reden muss? Ich bezweifle es stark. Ich denke, er wird es tun - aber kapiert hat er es garantiert nicht. :-)

Bis hoffentlich bald (vielleicht mit Mycroft - von dem haben wir schon lange nix mehr gehört *ganzliebguck*)

LG
Mycrush
11.06.2020 | 16:45 Uhr
zu Kapitel 77
Hallo Nuxe,

also zunächst mal muss ich mich wirklich ganz doll dafür entschuldigen, dass ich so lange kein Review geschrieben habe. Zwischenzeitlich bin ich mit dem Lesen der Kapitel echt in Verzug gewesen, habe dann mehrere auf einmal gelesen und keine Reviews geschrieben. Das macht man nicht. So.

Jetzt aber endlich nochmal: Ich liebe ja die Kapitel, in denen es um das zwischenmenschliche, vor allem zwischen John und Sherlock, geht. Dieses hier war absolut genial. Ich finde es so grandios, wie du Sherlock schreiben kannst. Seine kruden Gedankengänge, seine Bemühungen alles, aber auch wirklich alles, zu analysieren, zu kategorisieren , zu erforschen. Wie John für ihn immer noch das sprichwörtliche Buch mit sieben Siegeln ist - obwohl er ihn eigentlich längst in- und auswendig kennen müsste.

Ich habe so gelacht - ich konnte mir das absolut bildlich vorstellen, wie John bei der Hausarbeit ist und Sherlock immer wieder hinter ihm auftaucht, ihn wahrscheinlich meist zu Tode erschreckt, um dann irgendwelche (zumindest für John in diesem Moment) sinnlosen Fragen zu stellen. Der arme John hat es schon nicht leicht mit Sherlock, ja. Dabei meint er es ja in der Regel absolut nicht böse. Er ist einfach so wie er ist.

Mal sehen, wo sein Versuch John zu verführen die beiden denn jetzt so hinführen wird. Ich lechze ja nach dem glücklichen Happy-End (obwohl natürlich nicht nach dem Ende der Geschichte - ist paradox, ich weiß, aber du kennst das sicher auch... ;) ) Im Grunde glaube ich aber, dass du uns noch so einiges an Drama zwischen den beiden bescheren wirst oder irre ich da? Der Cliffhanger ist auf jeden Fall - spannend. Bin sehr, sehr neugierig wie es weitergeht!

Liebe Grüße,
Lady Serenity
11.06.2020 | 09:12 Uhr
zu Kapitel 77
Hi,

Sherlocks Versuche John zu deuten waren erstklassig komisch.
Wenn er versucht, anhand Johns Nackenmuskeln, seiner Kopfhaltung und der Spannung seiner Schultern einzuschätzen, in welcher Stimmung John wohl war.
Darin war er wirklich nicht gut, doch wenn er es deduzieren müsste, würde er sagen, John sei… funktionsfähig. Betriebsbereit.

Oder dieses hier. Zum schießen.
Sherlock hatte überrascht erfahren, dass auch John Gedanken hegte, die er nach dem nach Hause kommen sortieren und ordnen wollte. Sherlock hatte John mehrere überaus effektive Vorschläge diesbezüglich unterbreitet. Doch natürlich wollte Johns arbeitsscheues, phlegmatisches Hirn diese Sortierung nicht auf die einzig richtige Art vornehmen.
Die Art, wie Sherlock es tat.
Seine Studien, warum der Radius gleich ist und John trozdem möchte, das er in Sichtweise ist. Oder das mit dem Staub saugen ...

Ach Sherlock. Ob das der richtige Weg ist? Ich hoffe unser sensibler Doktor kann hinter die verworrenen Gedanken schauen und lässt sich nicht aus mehr ein. Das könnte Sherlock zerstören, auch wenn er das mit seinem brillanten Verstand ignoriert.

LG
John

Antwort von Nuxe am 11.06.2020 | 11:57 Uhr
Hi John,

danke für deine Review!

Ich freue mich total darüber, das du es komisch fandest! Vielen Dank!

Ja, John wird da gerade ganz schön auf das Glatteis geführt... wer weiß wie es weiter geht?
(naja. Ich. Aber ich kann nichts verraten *g*)

Liebe Grüße,
Nuxe
10.06.2020 | 07:23 Uhr
zu Kapitel 77
Hallo Nuxe,

dieses Kapitel hier ist wieder einfach nur herrlich. Du hast irgendwann mal geschrieben, dass du denkst, dass dein Komik-Schreibtalent wahrscheinlich nicht für eine ganze Geschichte in dieser Richtung reichen würde. Davon bin ich ehrlich gesagt nicht so überzeugt, gerade nach diesem Kapitel wieder... :-)

Dabei ist es ja im Grunde genommen ja überhaupt kein lustiges Thema. Ein zweifelnder Sherlock voller Ängste, der John so überhaupt gar nicht versteht bzw. durchschaut, und ihn am Ende sogar nur deshalb verführen will, um diesem was zu beweisen. Er tut mir total leid.

Aber dank deines Talents Sherlocks Bemühungen, John zu verstehen, so lustig zu beschreiben, war ich trotzdem die halbe Zeit beim Lesen am Lachen.

Schon ganz am Anfang, dass er die Wahrscheinlichkeit, ob John Tee kochen geht, prozentual ausrechnet... :-) Und was er alles unternimmt, um herauszufinden wie John in welchen Situationen reagiert, und dann doch überhaupt nicht versteht warum. Dieses Ausmessen der Entfernungen zum Beispiel...

Oh ich kann da so gut mit John mitfühlen, dass er in vielen Situationen mit Sherlock einfach die Geduld verliert.

Die Vorstellung, wie Sherlock wartet, bis John anfängt zu staubsaugen, nur um dann irgendwelche unnötigen Fragen zu stellen. Eine Situation, die man als Mama nur allzu gut kennt, und die einen definitiv auf die Palme bringen kann... :-D

LG
Mycrush

Antwort von Nuxe am 11.06.2020 | 11:54 Uhr
Hey Mycrush,

vielen Dank für deine liebe Review! Ich habe mich sehr gefreut!

Vor allem... du findest mich lustig! Hach, was für ein Kompliment. Ich muss sagen, wenn intra muros irgendwann zu einem Ende kommt habe ich schon etwas im Sinn, was in die witzige Richtung geht. Für mich. Ich hoffe, auch für eventuelle Leser*innen. Irgendwie habe ich echt Spaß daran gefunden *g*

Es macht mir auch unglaublich Spaß, einen so... speziellen Character wie Sherlock zu schreiben. So fahrig und skurril und dramatisch... gut, ich muss in der Stimmung sein, aber sobald ich das bin, habe ich viel Freude *g*

Gott, das mit dem Staubsauger... DAS kommt aus eigener Erfahrung. In meinem Haushalt scheint jeder tagelang darauf zu warten, dass ich den Staubsauger einschalte, um dann 300 Fragen zu stellen.
Ich habe gottseidank mittlerweile einen kabellosen Staubsauger. Das macht es besser *g*

Liebe Grüße,
Nuxe
10.06.2020 | 01:55 Uhr
zu Kapitel 77
Hallo liebe Nuxe,

weißt du eigentlich, dass du gemein bist? ;-))))
Irgendwie kommen deine neuen Kapitel fast immer dann, wenn ich gerade auf der Arbeit oder zumindest auf dem Weg bzw. im Aufbruch bin. Das ist echt fies, zu wissen, da ist ein neues Kapitel und es nicht Lesen zu dürfen.
Mittlerweile habe ich es getan (nachdem ich auf der Arbeit schon einmal klammheimlich reingelinst habe).

Es war spät in der Nacht als … Jodis begann noch ein Review zu schreiben.

Eine kurze Auszeit für die beiden. Es kann erst einmal Mycroft etwas tun (schließlich ist er der schlauere *lach*)
Das Kapitel hat etwas. Ich mag es immer besonders in Sherlocks Kopf zu gucken. Was auch gar nicht so einfach zu schreiben ist, wenn es authentisch rüberkommen soll. Aber zu meiner großen Freude ist die das gut gelungen.

Das Abwägen von Wahrscheinlichkeiten, das genaue Analysieren von Johns Körperhaltung ist wunderbar Sherlock.
Vieles kann er präzise vorhersagen und deduzieren , auch bei John, trotzdem bleibet ihm der Mann ein Rätsel.
Nicht dass er nicht versucht hat es zu lösen ;-)
Diese Gesprächstest, die du da beschreibst, sind einfach herrlich. Sherlocks Unverständnis warum manches Verhalten und manche Distanzen für John inakzeptabel sind, anderen hingegen nicht, wobei rein technisch kein Unterschied zwischen ihnen besteht, ist so wunderbar Sherlock. Unser Lieblingssoziopath wie er leibt und lebt.

Auch diese fast schon sympathische Arroganz, er habe die beste Methode seine Gedanken zu ordnen nur John wolle leider nicht einsehen, dass es die beste Methode ist. *Kicher*

Doch Sherlock tut mir auch leid.
„Was geblieben war, war das Bedürfnis, John als Freund zu behalten und die grauenhafte Angst, John zu verlieren. Nicht gut genug für John zu sein.“
Armer Mann, wie kann man nur so zweifeln.

Sherlock kommt mit ein wenig so vor, wie eine Jungfräuliche Braut vor der Hochzeitsnacht, die nicht richtig weiß, was auf sie zukommt. „Hinter sich bringen“ Die Bezeichnung ist doch sehr vielsagend. Er sollte sich darauf freuen und nicht es nur so schnell wie möglich „erfüllen“.
Es wirkt auf mich eher so, als sein Sherlock nicht nur nervös, sondern als habe er, wie man so schön sagt, regelrecht Schiss – um nicht zu sagen Angst.

„Sherlock sah nicht mehr zu John in seinem Sessel zurück. Im Schlafzimmer angekommen schloss er sanft die Tür und lehnte sich für einen Moment mit dem Rücken dagegen. Er schloss die Augen und gestattete sich ein paar tiefe Atemzüge, die er auch wirklich nötig hatte.
Er konnte das. Er hatte das schon getan. So in der Art zumindest.
Das war es, was John wollte. Was John brauchte. Und er brauchte John.
Zweifellos.
Daher würde er das jetzt hinter sich bringen. Sie waren nun ein Paar und sie waren erwachsen. Natürlich würden sie miteinander schlafen. John hatte viel Erfahrung auf dem Gebiet. Er würde wissen, was zu tun ist.
Er konnte John vertrauen.
Hoffentlich.“

Oh, das ist bitter. Auch dass er an Drogen denkt und sein Hauptgrund diese aus dem Spiel zulassen, nicht die eigene Überzeugung, sondern die Tatsache ist, dass John ihn erwischen und es nicht gut heißen würde.

Aber er startet sein Verführungsreportoire – und macht es gar nicht einmal schlecht. John springt zumindest darauf an.

„ Er konnte das.
Nicht reden.
Zur Sicherheit lieber nicht fühlen.
Er tat das hier für John.
Augen zu und durch.“

Oh, Sherlock…. Ich hoffe John erkennt noch rechtzeitig, was wirklich den Freund antreibt und was seine Intention ist. Ich würde den beiden natürliche eine heiße Nacht gönnen (und es auch gerne lesen ;-) ) Aber so kann das nicht gut sein, nicht gut werden. Nicht für jeden einzelnen und auch nicht für ihre Beziehung.

Ein fieser Cliffhanger. Aber ich muss zugeben, dass es glaube ich eine gute Idee war, hier noch einmal einen Cut zu machen. Auch wenn ich natürlich noch nicht weiß, wie du es weitergehen lässt, denke ich dass an dieser Stelle doch eine Linie zu ziehen war.
Ich bin trotzdem gespannt.

Doch nun nutze ich erst einmal auch die letzten Worte deines Kapitel (allerdings ohne „…“):
Ich möchte jetzt schlafen.

Gute Nacht und liebe Grüße,
Deine Jodis

Antwort von Nuxe am 11.06.2020 | 11:49 Uhr
Hallo liebe Jodis,

auf ein neues :-)

Mir gefallen deine nächtlichen Reviews. Sehr lyrisch und bei "Es war spät in der Nacht als … Jodis begann noch ein Review zu schreiben." hattest du mich. Schöööön. Vor meinen Augen ist gleich Kamin und Schneelandschaft und heißer Kakao... *hach*
Witzig, oder? Wie die Phantasie mit nur einem Satz so abgeht...

Nun zu deiner lieben und fantastischen Nachtvorstellung:

Ich bin gleich ganz glückselig, weil dir mein Sherlock gefällt. Es hat was ihn zu schreiben, doch es braucht auch die richtige Stimmung und viel, viel Koffein *lach*

"Diese Gesprächstest, die du da beschreibst, sind einfach herrlich. Sherlocks Unverständnis warum manches Verhalten und manche Distanzen für John inakzeptabel sind, anderen hingegen nicht, wobei rein technisch kein Unterschied zwischen ihnen besteht, ist so wunderbar Sherlock. Unser Lieblingssoziopath wie er leibt und lebt."
Erinnerst du dich an die Folge der Serie, die mit diesem chinesischen Kartell zu tun hat? Relativ zu Beginn ist Sherlock in der Bank und taucht in der Szene immer mal wieder hinter einer Trennwand (oder whatever) auf. DAS hatte ich vor Augen. John in seinem Sessel, mit seinem Pullover und alles plüschig und gemütlich - und Sherlock, wie ein kleines Kind was verstecken spielt, grübelnd HINTER dem Vorhang und einfach nicht verstehend, was denn nun nur JOHNS Problem sein mag? *g*

Hach ja, Sherlock hat echt Schiss. Verständlich, klar. Doch vor allem symbolisiert es in meinen Augen den großen Wunsch nach einer Beziehung mit John, nach Nähe und Vertrauen... nicht mehr alleine zu sein... (okay, sehr kitschig. Ich entschuldige mich *g*)

Ich habe ganz schön gehadert ob ich an dem Punkt einen Schnitt machen soll. Hab ich heute schon einmal geschrieben... ich halte meine eigenen Spannungsbögen nicht gut aus *lach*. Letztlich "wirkt" das Kapitel aber wohl nicht, wenn es jetzt einfach weiter gegangen wäre... daher.. hallo Cliffhanger.

Jetzt hast du das Kapitel beendet, wie du es begonnen hast. Schön. Wie... mhm... "sexy" doch drei so kleine Punkte an der richtigen Stelle sein können.

Ich muss jetzt... arbeiten...

(unsexy. Ich weiß.)

Hab noch einen wundervollen Tag und bis gleich (deine Review steht ganz oben auf meiner To-Do Liste!!!)

Liebe Grüße,
Nuxe
10.06.2020 | 01:19 Uhr
zu Kapitel 76
Hallo liebe Nuxe,

eigentlich hatte ich ja gedacht endlich einmal zu einer zivilen Zeit mein Review schreiben zu können, immerhin war heute der erste reguläre Schultag und ich hatte das Haus für mich, aber da war so viel Arbeit, die ich machen MUSSTE, dass das, was ich machen WOLLTE wieder einmal in die Nacht verlegt werden musste. :-(

Dass ich das Kapitel sehr mochte, hatte ich dir ja schon geschrieben, aber ins Detail:

Wir kehren erst einmal den „privaten „ Problemen der beiden den Rücken – John hat ja noch keine Ahnung, was Sherlock bewegt und schiebt seine „schlechte Laune“ auf ihre Uneinigkeit bei dem Fall.
Die Sache mit dem Klingelknopf ist eins a Sherlock. Das musste sein oder? *grins*
Aber man merkt, dass Sherlock abgelenkt ist. Seine Prognose ist nur in einem von zwei Punkten richtig. (Mehrere Anwesende, aber kein herzlicher Empfang – naja, wenn man das Ende betrachtet, lief dann alles doch passabel, wenn wir einmal die Panikattacke des armen Johns ausklammern;-) )

Immerhin nimmt es Sherlock mit, was passiert. Mir gefällt es, wie du das an seiner Stimme – Stimmlage und Lautstärke – festmachst. Eigentlich nur ein ganz kleiner Punkt, aber Es zeigt noch in viel größerem Maße als seine Worte, was er fühlt.
Bezeichnend auch: Er hat ganz genau mitgezählt (und wohl auch mit gebangt) wie lange John in diesem Zustand war)

Auch dieser Satz über Sherlock hat mich sehr angesprochen:
„Tröstlich. Angenehm. Schützend. Trotz allem immer schützend.“
Ich meine, was stellt er nicht alles mit dem armen John (sowohl in der Serie, als auch in deiner Geschichte -s. folgendes Kapitel) trotzdem wäre John ohne Sherlock schon längst nicht mehr da oder nur noch ein Schatten seiner selbst. Sherlock würde alles für ihn tun.
Wunderschön.

Aber auch für ein paar Lacher war das Kapitel gut:

„Consulting Detective - das ist Arrogant für Privatdetektiv“
LOL!!!!!!!!!!!!! Ich schmeiß mich weg !!!!!!!!!!
Das ist so trocken und so unsagbar komisch. Hat das Sherlock eigentlich schon einmal vorher jemand gesagt? *Lachtränen wegwisch*

„Sherlock Holmes. Nochmal.“
Er hat ja recht, aber hatten wir das nicht schon einmal, dass dieser Mann penetrant ist (da war doch so etwas mit einer Klingel) :-))))))))))))

Und last but not least: die Pinguine
Im ersten Moment habe ich gedacht: Nein, wie surreal. Wie kommt sie jetzt nur auf Pinguine?
Diese Tierdoku passt so gar nicht zu dem restlichen, fast martialischen Ambiente, aber ich konnte nicht anders, als darüber zu lachen.
Mittlerweile habe ich die Gedanken der anderen Reviewer dazu gelesen, aber mir kam unabhängig davon noch eine weitere Assoziation, obwohl ich nicht glaube, dass du beim Schreiben daran gedacht hast. Kennst du die vier Pinguine aus Madagaskar? Skipper, Rico, Kowalsky und Private. Die auch immer die ganz großen Eliteeinheitkämpfer geben. Würde doch auch zu Snake und seinen drei Begleitern passen.

Jatzt aber wieder ernster:
Junia setzt sich – zu Johns Erstaunen – für ihn ein.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dieses Gespräch geben wird, aber es wäre für John wirklich hilfreich, von Junis zu hören, wie sie zu ihm und Sherlock steht.
„Sherlocks John durfte nichts passieren.“
Sherlocks John… Du weißt, wie sehr ich die Bezeichnung mag. Ich denke auch nicht, dass John damit weniger eigenständig ist. Ich sehe es eher als eine Art Ehrenbezeichnung. Ich glaube schon dass Junia John auch um seiner selbst willen schätzt, aber dadurch, dass er „Sherlocks“ John ist, hat er ohne Prüfung einen immens großen Kredit bei ihr.
Sie erkennt auch genau, was John mit Snake macht, und ich kann ihr nur Recht geben: Kluger John.

Snake ist ein interessanter Charakter. Komplett neben der Kappe, aber interessant. Passt in die Reihe könnte man sagen. Ein kleiner Vorgriff auf das nächste Kapitel: Wenn man mit Junia zusammenhängt, fällt normal eigentlich schon einmal aus.
Bezeichnend sind auch Junias Gedanken über ihn:
„Ein guter Mann. Harmlose Männer waren keine guten Männer. Gute Männer waren sehr, sehr gefährliche Männer, die sich stets unter Kontrolle hatten.
Wie Snake. Wie Mycroft. Wie Alex. Wie Matteo – mehr oder weniger.“
Okay…. Zur Kenntnis genommen. Wobei ich nicht weiß, ob ich über das „mehr oder weniger“ von Matteo den Kopfschütteln oder böse amüsiert lachen sollte.
Es kluger Schachzug, ihn mit Johns Augen betrachtet zu beschreiben. Als Es-Soldat weiß er das, was er an Snake sieht, sofort richtig einzuordnen.
Nahkämpfer. Hui… Das ist schon sehr speziell. (Das was Alex getan hat allerdings auch.)
Und es ist dann sehr schön zu sehen, wie John genau dieser Schiene weiter zu spielen weiß.
Da kommt es ihm zu Gute Soldat UND Arzt zu sein. Auch wenn wohl genügend Soldaten, die im Kampfeinsatz waren, psychische Probleme aus eigener Erfahrung oder der von Kameraden kennen, so kann er sie als (Militär-)Arzt doch viel besser einordnen.
Und er weiß, wie er den Mann anpacken muss. John ist Offizier und wie ein dressiertes Hundchen spült Snake das antrainierte Verhaltensrepertoire ab.
Das Gespräch der beiden ist schon sehr schräg. Ganz zu Beginn klingt es ja noch fast normal, aber als dann klar wird, dass Snake sich immer noch im aktiven Dienst glaubt und meint in den USA zu sein… Das ist schon gruselig.
Ich habe noch nicht oft mit Leute gesprochen, die auf den ersten Blickgeistig völlig gesund wirkten, aber dann auf einmal im Gespräch ganz in ihrer eigenen Welt erscheinen. Mit ist dann jedes Mal etwas mulmig geworden und ich wusste nicht so richtig, wie ich damit umgehen sollte, aber John macht das hier ganz souverän. Beeindruckend.

Sherlock muss bei dem Gespräch mehr oder weniger das Heft komplett aus der Hand geben. Er durchschaut - oh Wunder – auch nicht ganz so schnell, was mit Snake los ist. Aber er gibt zumindest die Impulse, wie etwas, das Junia ihr Kleid öffnen soll. Ganz ohne dass wäre er wohl auch vermutlich geplatzt oder hätte die Situation zum eskalieren gebracht. Gefallen tut es ihm auch so nicht.

„Belustigt sah sie Sherlocks leicht vorgeschobene Unterlippe, den missmutig verzogenen Mund. Er war so vorhersehbar. John machte ihn vorhersehbar. Dafür dass man bei Sherlock sonst keinerlei Erwartung erfüllt bekam, war er, ging es um John, geradezu einfach gestrickt. Junia lachte innerlich. Für diesen Gedanken würde Sherlock sie im Schlaf mit einem Kissen ersticken.“
Schööööööön!!!!! Du hast es echt drauf, das todernste mit der genau richtigen Priese Humor zu würzen.

Dank John geschickter Gesprächsführung und Junias schauspielerischem Talent. (Junia als wandelndes Klischee. Ich glaube, ICH hätte ihr das nicht abgekauft ;-) erhält Sherlock die Informationen, die er bekommen wollte.
Ein neues Puzzleteil. Ich bin schon gespannt darauf – auch wenn es jetzt gleich erst mal nur um unsere beiden Freunde geht.

Wir lesen uns. Bis bald und liebe Grüße,
Deine Jodis

PS: Ich hoffe, es sind nicht zu viel Fehler. Ich habe keine Lust mehr zum Korrektur lesen.

Antwort von Nuxe am 11.06.2020 | 11:38 Uhr
Liebe Jodis,

meine Güte, deine Reviews machen mich immer soooo glücklich! Danke!!!!

Jep, das mit dem Klingelknopf war unabwendbar. Ich habe es geradezu vor mir gesehen. Da gab´s kein drumrum *lach*

Schön dass du das Detail mit der Stimme "gefühlt" hast. Natürlich hat Sherlock nicht mit so einem Empfang gerechnet und sorgt sich dann schon sehr um John. Auch das du den zweiten wichtigen Satz (ich glaube, den mag ich am liebsten in diesem Kapitel) zitierst, freut mich wahnsinnig. Denn bei allem spirenzchen die Sherlock so veranstaltet finde ich doch, dass er John irgendwie immer schützend begegnet. Klar, er strapaziert ihn ganz schön (wie du ja bereits sagtest) und ist bei weitem nicht immer nett, wenn er ihn irgendwo stehen lässt und einfach das Taxi nimmt oder ähnliches... doch seien wir mal ehrlich - John steht drauf. Er braucht und will und vergöttert Sherlock genau so und nicht anders *g*

Ich freue mich total, dass du den "Consulting Detective" Witz magst *g* und auch den Humor der Szene - oder eher den unfreiwilligen Humor, den Sherlock irgendwie immer ein wenig hat, weil er ist wie er ist...

Und dann die Pinguine... also. Ich bin ja völlig überrascht wie sehr ihr hier in den Kommentaren auf dieses Detail aufmerksam wurdet. Das hätte ich echt nicht gedacht. Ich meine... Pinguine sind ja letztlich einfach Vögel, die nur fliegen können wenn man sie wirft. Also, schon niedlich, nicht falsch verstehen, mit dem gewatschel und dem Frack.. aber.. naja.
Jedenfalls musste ich sehr lachen. Ich kenne NATÜRLICH die von dir erwähnten Pinguine und finde sie sehr, sehr witzig. Doch nein, auch dich muss ich enttäuschen... die Pinguine waren nur ein kleiner Insider-Witz für und mit der lieben Mücke.

Zum Thema "Sherlocks John"... Ehrenbezeichnung passt gut. Doch auch, in meinem Augen, viel "Besitzanspruch", wenn ich mich in Junia hineindenke. Sie hat ja dieses absolute, skurrile Denken im Bezug auf Menschen und Beziehungen, welches in ihrer Familie üblich ist. Somit "gehört" John einfach Sherlock. Punktaus und ohne Zweifel. Das sie John mag und schätzt und die beiden ja mittlerweile einiges verbindet, hat damit erst einmal wenig zu tun. Sie würde auch nicht John anrufen, sie würde Sherlock anrufen und sich John geben lassen. Weißt du, wie ich das meine?

Es freut mich, dass du Snake und das Gespräch mochtest. Ich war ewig mit diesem Kapitel nicht zufrieden und habe es mehrmals umgeschrieben, weil vor allem das Gespräch mit Snake sich immer falsch angefühlt hat. Daher... danke für die Blumen *g*

"Du hast es echt drauf, das todernste mit der genau richtigen Priese Humor zu würzen."
Awwwww... Danke! *strahl* DAS ist mal ein Kompliment.

Bis gleich und liebe Grüße,
Nuxe
09.06.2020 | 17:46 Uhr
zu Kapitel 77
Hallo Nuxe!
Oooh, Cliffhanger, wie gemein!
Wobei ich doch hoffe, dass die Beiden nicht einfach -wie von Sherlock geplant- in die Kiste hüpfen und dann ist alles wunderbar...
Irgendwie muss der Grund für John‘s Verstimmung doch noch klar gestellt werden, oder?
Und John, wird er von Sherlock‘s Selbstzweifeln erfahren?
Wer weiß...
Aber klar, widerstehen kann John Sherlock wohl kaum ;-)
Bin gespannt....
Und Junia bleibt so einfach bei diesem skurrilen Typen?? Tsss...
Immer wieder interessant, wie Sherlock John "vorhersieht".
Das passt so richtig....
Und auf der anderen Seite fällt es ihm so schwer, jegliches emotionale einzuschätzen....Sherlock eben.

Lass‘ uns nicht so lange hängen!
Viele liebe Grüße,
Peppermintnetti

Antwort von Nuxe am 11.06.2020 | 11:10 Uhr
Hallo Peppermintnetti,

hahaaaa - ich habe Cliffhanger ja bisher kaum benutzt (ich halte meine eigenen Spannungsbögen nicht aus *lach*), doch ich glaube, ich finde langsam gefallen daran...

Du hast geschrieben:
"Irgendwie muss der Grund für John‘s Verstimmung doch noch klar gestellt werden, oder?
Und John, wird er von Sherlock‘s Selbstzweifeln erfahren?
Wer weiß...
Aber klar, widerstehen kann John Sherlock wohl kaum ;-)
Bin gespannt....!"
und ich musste sehr lachen, in meinem Kopf klang das sehr nach Seifenoper-Episodenende *lach* -
hach wer weiß schon wie das weiter geht... (außer mir)?

Keine Hänger geplant *g*,
liebe Grüße,
Nuxe
07.06.2020 | 19:41 Uhr
zu Kapitel 76
John ist toll und einfühlsam und in dieser Situation verhält er sich sehr professionell und ruhig. Er ist überzeugend. Hatte ich schon erwähnt das er toll ist? Junia ist wirklich erstaunt über Johns Fähigkeiten, wie er Snake in die richtige Richtung führt. Langsam könnte sie aus Sherlocks John den Mann und Freund John sehen. Ein eigenständiges Individuum. (Ich hoffe du weißt was ich meine)

LG
John

Antwort von Nuxe am 11.06.2020 | 11:03 Uhr
Hallo liebe(r?) (wie magst du das eigentlich?) John,

hachja, John ist toll *g*

Mhm... ich glaube ich weiß was du meinst, jedoch ist es in meinen Augen so, dass Junia John grundsätzlich als eigenständiges Individuum sieht... wobei, da hast du natürlich recht, als Sherlocks Individuum.
Junia denkt ja sehr in etwas makaberen Besitzansprüchen, auch und vor allem bei Menschen. So "gehört" John ganz eindeutig und zweifellos Sherlock. Ist also Sherlocks John. Ein eigenständiger Mensch ist er trotz allem.
Ich weiß nicht ob es dir aufgefallen ist, aber Matteo denkt zum Beispiel ähnlich. John ist für ihn automatisch "Sherlocks Partner" und Sherlock ist "Mycrofts kleiner Bruder".

Liebe Grüße und einen schönen Tag,
Nuxe