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Reviews 1 bis 8 (von 8 insgesamt):
12.05.2019 | 13:58 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

ouh, irgendwie kamen mir die Namen Rushford und Merrison doch bekannt vor ... wunderbar, dass du die beiden hier auch wieder zu Wort kommen lässt. Und ja, inzwischen meine ich verstanden zu haben, welche Geschichten hier auf welche aufbauen oder miteinander zusammenhängen...
Mir gefällt diese doch recht "lustige" Runde, mit der diese Geschichte nun (leider) auch zu Ende geht. Dieser Unterhaltung der Männer hätte ich noch ewig folgen können, du hast da eine sehr angenehme und unglaublich authentische Art auch solcherlei lockere Gespräche zu vermitteln (man sitzt förmlich daneben, dreht sich seine Zigarette und wartet auf sein Glas Bier - apropos Zigarette, ich hoffe, Collins bleibt für die zukünftigen Tage seiner Geneseung da etwas vernünftiger, ts) ... Genauso könnte ich mir einen Dialog in diesen Zeiten und zwischen diesen Menschen vorstellen. Das tut ganz gut zu lesen, und ich glaube, dass es auch Collins und Konsorten gut tut fernab von Militäreinsätzen diesen lockeren Umgang zu haben. Auch wenn Collins noch nicht gänzlich genesen ist, so ist es eine schöne Vorstellung, dass er so Willkommen geheißen wird. Und wie sie sich über Farriers Rückkehr und dessen Erelbnisse unterhalten (und über die Franzosen, die Farrier "rausgehauen" haben), das war herrlich und ich glaube Lowe hat gar nicht mal so Unrecht, wenn er diese irre Geschichte mit der bekannten Angler-und-sein-Fisch-Legende vergleicht ...
ein ganz klein wenig hatte ich ja noch gehofft, dass Farrier seine Geschichte Collins doch noch persönlich erzählen wird - aber ich warte und hoffe einfach weiter, dass ich irgendwann ein Zusammentreffen der beiden aus deiner Feder lesen werde ;-)

VIELEN DANK für diese mal wieder sehr wunderbare wie eindringliche Geschichte von dir!
Inzwischen werde ich "DUNKIRK" mit all den kleinen Hintergrunddetails die hier vor allem durch dich in diesem Fandom entstanden sind ganz wohl anders sehen - deine Zeilen sind wirklich eine Bereicherung. DANKE! :-D
11.05.2019 | 20:03 Uhr
Hei,
schade, dass die Geschichte schon zu Ende ist. Sie hat mir wirklich sehr gefallen. Collins hat wirklich Glück gehabt, dass er noch am Leben ist. Seine Beschwerden werden hoffentlich ganz verschwinden.

Schallendes Gelächter tut wirklich gut, gerade wenn man sich im Krieg befindet und man nicht weiß, wann man wieder ins Gefecht muss. Es kann ja jederzeit wieder soweit sein.

LG
Rosalie
01.05.2019 | 13:59 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

unglaublich, in diesem Kapitel bringst du mit so wenigen Worten so viel rüber, so viele Wahrheiten über das Wesen des Krieges mit zum Teil nur einem Wort auf den Punkt gebracht. Das macht das Ganze sehr greifbar und intensiv.
Mir wurde ganz klamm, als das Ruckeln des Zuges Collins nicht nur unangenehm wie schmerzhaft durchschüttelt, sondern ihm vor allem auch die Situation in seiner bockenden und rüttelnden Spitfire während des Wasserns ins Gedächtnis ruft (ich fand diese Szene, als er da im Cockpit eingeschlossen ist im Film schon sehr sehr beklemmend, ich kann absolut verstehen, dass man so etwas nicht so schnell vergessen kann) ... dieser Vergleich ist wirklich absolut nachfühlbar (da hast du einen sehr eindringlichen Weg gefunden, um dies nachvollziehbar zu machen) und es wird wohl noch mehrere Situationen geben in denen Collins sich dieser Ereignisse während der Operation Dynamo immer wieder bewusst wird - aber wie er es am Ende so treffend zusammenfasst: Vergessen. Nicht erinnern. Und weitermachen. Immer weitermachen. Das mag auf ihn nun auf verschiedene Art zutreffen. Was bleibt ihm auch anderes übrig, und wenn man so manches Trauma einfach nicht vergessen kann, weil die Psyche ihren eigenen Willen hat und Wege findet dass man sich erinnern MUSS, dann kann man nur noch lernen dieser Erinnerung zu akzeptieren ehe die Zeit es einem ermöglicht auch dies nicht mehr zulassen zu müssen / oder man behält sie sein Leben lang ... das Wesen von Traumata ist eine spannende wie interessante und auch quälende Sache, da gibt es so viele Möglichkeiten damit umzugehen oder diese irgendwann zu ignorieren und zu vergessen ....
"Wer nicht vergaß, konnte irgendwann nicht mehr fliegen. Das Vergessen war die einzige Möglichkeit, nicht den Verstand zu verlieren." Ein sehr wahrer Abschnitt, sowohl in Hinblick auf Collins Trauma als auch auf den Umgang mit den Gefallenen ... in diesem Fall Avery ... da musste ich doch kurz innehalten - was bleibt von dem einzelnen Soldaten (ganz gleich welchen Ranges), der doch letztendlich ein Mensch ist wie alle anderen, ein Individuum mit Träumen, Stärken und Schwächen: "Ein paar Zahlen. Das war es. Das war alles. Das war der Krieg." :-( es ist so traurig ...
Impliziert dieses Kapitel etwa die Möglichkeit, dass Farrier tatsächlich zurückgekehrt ist (das wäre so unglaublich schön) oder nimmt das Collins in diesem Moment einfach nur an? Und ja, auch ich wäre mir sicher, dass Farrier niemand ist, der jemanden etwas nachträgt ...

Ich bin so gespannt wie es weitergeht,
und ich hoffe, Collins bekommt am Bahnhof eine Mitfahrgelegenheit ... sodass er abgelenkt ist, ohne dass es zuviel Konversation erfordert. Eine Plaudertasche war Collins ja noch nie...

eine Anmerkung: ganz am Anfang sollte es wohl eher heißen "das Ruckeln DES Zuges"
01.05.2019 | 10:17 Uhr
Hei,
das Kapitel hat mir richtig gut gefallen.
Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie Collins im Zug sitzt und sich hin und wieder vor Schmerzen krümmt, wenn der Zug zu stark ruckelt.

Krieg ist niemals einfach und wenn man ihn überlebt, ist man nie mehr derselbe.

LG
Rosalie
13.04.2019 | 21:33 Uhr
Hei,
mir hat die ruhige Stimmung in dem Kapitel gefallen, wenn gleich sie eine trügerische ist. Denn friedlich ist die Zeit alle mal so gar nicht. Aber Collins hat nachdem was ihm passiert ist, ein paar ruhige Augenblicke verdient.
Manche Erlebnisse - gute und schlechte - vergisst man sein ganzes Leben nicht mehr.

Für seine Diensttauglichkeit wäre es wirklich nicht das Schlechteste wenn er etwas Farben bekommen würde.

LG
Rosalie
12.04.2019 | 13:02 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

auch wenn nicht viel passiert - ich liebe solche ruhigen Momente in Geschichten, dieses Innehalten, so wie es im wahren Leben auch geschieht ..., diese friedliche Szenerie am Bahnhof hatte ich so greifbar vor mir ("Hinter den geschlossenen Lidern tanzten Farben in Punkten, angenehm und leicht, fast so, als würde der Sommerwind Blütenblätter über eine Wiese tragen." - dieser bildhafte Vergleich passt an dieser Stelle wirklich schön, auch wenn ich kein Freund bin von überladenen bildhaften Vergleichen in Texten - Cornelia Funke damals übertrieb es damit immer ziemlich - aber du bist ja zum Glück nicht Cornelia Funke, sondern bleibst in deinem Schreiben weiterhin wunderbar konstant, nüchtern und authentisch), und dann wurde mir mit einem Mal durch deine nächsten Zeilen auch erst wieder bewusst, dass in Europa in dieser Zeit gerade der Krieg tobt; man könnte es wirklich beinahe vergessen. Aber "beinahe" ist nicht "ganz"... Und jemand wie Collins, der den Krieg schon gesehen hat, vergisst ihn wohl niemals ... auch nicht in Friedenszeiten. Seine Erinnerungen zurück zu den Ereignissen während der Operation "Dynamo" wirken bereits recht gut sortiert, wie oft er diese bereits während seines Krankenhausaufenthaltes durchgegangen sein muss mag ich mir kaum vorstellen ... "Peter, sein Vater und der tote Junge unter Deck waren nichts weiter als eine Gelegenheitsbegegnung gewesen. Menschen, die ihm über den Weg gelaufen waren und dann wieder in der großen Masse aller anderen verschwanden. Auf Nimmerwiedersehen. So wie es Kameraden taten ..." - dieser Abschnitt gefällt mir richtig gut, darin steckt auch ein Teil des Wesens eines Krieges wie ich finde, dieses Kommen und Gehen, überhaupt haben die zwischenmenschlichen Kontakte eine ganz andere Dynamik und Flüchtigkeit ... und irgendwie stimmt es einen einfach traurig. Doch mit Traurigkeit allein kommt man in diesen Zeiten kaum weiter ... und ich finde trotz allem wirkt Collins doch sehr zielstrebig, mag ihn die Wasserlandung womöglich etwas traumatisiert haben, so blickt er doch nach vorne und kennt seinen Platz und seine Aufgabe - für individuelle Dinge scheint in dieser Zeit ohnehin kein Raum zu sein. Wie lange manche wohl gebraucht haben um das zu akzeptieren und zu verstehen...
Und: Einerseits bin ich froh darüber nicht ein einziges Mal das Wort "Zigarette" gelesen zu haben ;-) ... andererseits besorgt mich der offenbar noch deutlich blasse Zustand von Collins doch etwas. Ouh, ich hoffe wirklich, er übernimmt sich nicht.

Ich freue mich auf jede neue Zeile!
01.04.2019 | 18:46 Uhr
Hei,
ich dachte, ich lese mal in die Geschichte rein und der Anfang gefällt mir schon mal. Du beschreibst alles sehr bildlich, was ich sehr mag. Man kann sich alles sehr gut vorstellen.
Mit einer Lungenentzündung ist nicht zu spaßen, aber ich kann verstehen, wieso er das macht.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

LG
Rosalie
25.03.2019 | 20:31 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

das ist ja eine wunderbare Überraschung, ich freue mich sehr über diese neue Geschichte von dir ... und wenn ich mir das Sich-Zureden-und-Abwägen-und-tief-Luft-holen-und-Gedanken-Abbrechen so zu Gemüte führe, kann das doch nur Collins sein, der da gerade das Krankenhaus verlässt (?) Ich hoffe, er überstürzt es nicht, mit so einer Lungenentzündung ist nicht zu spaßen - und gänzlich im Klaren scheinen die Ärzte, die ihn nun entlassen, über seinen tatsächlichen Gesundheitszustand nicht zu sein o.o ich weiß nicht, inwiefern man bei nicht komplett ausgeheilten Lungenkrankheiten da noch etwas verschleppen kann? ... aber er wird sich und seinen Zustand schon gut und richtig einschätzen können (irgendwie bleibt doch ein kleines Fragezeichen dabei, vor allem wenn man sich die letzten Zeilen so anschaut - bisweilen kann Collins wider besseren Wissens ein Hitzkopf sein, ein charmaner Hitzkopf sicher, aber eben ein Hitzkopf ... er wird doch hoffentlich nicht rauchen, auch nicht am Bahnhof, wenn es noch sticht und ziept in der Lunge - ich zerbreche ihm jede einzelne Zigarete. Jede. Einzelne.). Hm, andererseits... Besser so und jetzt wieder in Freiheit und auf dem Weg nach Kenley, als wäre er für untauglich erklärt worden, ich glaube, das wäre, gerade in jenen Kriegszeiten, für Menschen wie ihn, die sich der Air Force verschrieben haben, kaum zu ertragen - und vor allem mit keinerlei Alternativen möglich. Ist das ein trauriger Gedanke?
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht ... das wäre was, wenn Collins Farrier wiedertreffen würde!! Die beiden zusammen sind bisher noch nie in deinen Texten aufgetreten...

ich freue mich auf jede neue Zeile :-)
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