Autor: Papierherz
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
01.06.2019 | 17:01 Uhr
zu Kapitel 1
Servus ♥

Schon den Anfang fand ich spitze – die Wortwahl passt gut zu Eto, vor allem, wenn es um Furuta geht xD
Außerdem konnte ich mich sofort in die FF hineinversetzen, ganz so, als würde im Original die letzte Szene mit Furuta einfach weitergehen *^* Das freut mich besonders, denn es hätte im Canon nie so enden sollen… *schnief*
Jedenfalls, dass Eto versucht, den ihr so verhassten Furuta wiederzubeleben hat mich erst ein bisschen überrascht, aber eigentlich ergibt es sehr viel Sinn. Immerhin hat Furuta die Washuu ebenfalls gehasst und viele von ihnen ausgelöscht, noch dazu hat er das Ende des CCG und die Zerstörung der Stadt herbeigeführt. Und letztendlich ist ungefähr das passiert, was sich Eto gewünscht hat: Die Zerstörung und Neuordnung der Welt und der Gesellschaft.
Die Idee, dass Eto versucht, Furutas Leben zu retten finde ich deswegen echt genial sehr interessant. Sie sind ja auch beide sehr interessante, schwierig einzuschätzende und faszinierende Charaktere. Die Handlung ist sofort sehr spannend, man will unbedingt erfahren, ob es Eto wirklich gelingt, Furuta trotz seiner schweren Verletzungen zu helfen und wie Furuta darauf reagieren wird, wenn ihm klar ist, dass seine alte Feindin ihn gerettet hat… Zudem erhöht es die Spannung, dass Eto den Eindruck erwecken will, Furuta zu töten – das wirkt so, als hätte sie den Ausgang dieser Situation genau geplant, was ihr zuzutrauen wäre.
Mir hat auch gefallen, dass du noch mal darauf eingegangen bist, wie sehr Eto Furuta hasst und auch, wie sehr der Hass sie immer aufrecht gehalten und angetrieben hat – und dass sie sich jetzt leer fühlt, wo sie kein Ziel mehr vor Augen hat. Das finde ich total originalgetreu :3
Irgendwie streut es Salz in meine Wunden zu lesen, in welch schlechter Verfassung Furuta ist, wie eiskalt er ist, wie blutgetränkt seine Kleidung ist… aber so ist es noch packender, wirkt die Atmosphäre noch authentischer. Auch der starke Regen und das Schlachtfeld im Hintergrund tragen viel zur dramatischen, traurigen Stimmung bei. Dass Eto so lange aushält und um Furutas Leben kämpft, ist bewegend – aber dass sie Furuta dann unter die Nase reiben will, dass er „nicht mal richtig sterben könne“, „gegen sie verloren habe“ und von ihrer „Gnade abhängig ist“, ist wiederum sehr Eto-like xD Auch, wie sie sich selbst für eine Göttin hält, die über Leben und Tod entscheidet und wie sehr sie Furuta verachtet, ist sehr originalgetreu :)
Ich war erleichtert, als Furuta wieder Lebenszeichen von sich zu geben begann, allerdings tut es auch sehr weh, seinen schmerzhaften Todeskampf zu lesen… :x Du kannst so etwas so extrem gut beschreiben :3
Es hat mir auch sehr gefallen, wie du Etos Erinnerung an ihren Vater miteingebaut hast *^* Genauso, wie du noch eine weitere Gemeinsamkeit von Eto und Furuta aufgedeckt hast – dass beide sterbend von Ken zurückgelassen wurden. Daran hab ich nicht gedacht… Aber du hast recht, genauso ist es. Dass Eto mit einer gewissen Bitterkeit daran zurückdenkt ist aus ihrer Sicht nachvollziehbar… ebenso, dass sie – obwohl das passiert ist, was sie sich gewünscht hat – nicht damit zufrieden sein kann, weil ihr Kampf vorbei ist, weil sie nun keine Aufgabe mehr hat, ist verständlich. Auch, wenn ihre Motive eher egoistisch sind, bin ich froh, dass sie Furuta gerettet hat. Och, ich wünschte, genauso wäre es im Original gewesen ♥
Jedenfalls bewundere ich dich sehr für die tolle Darstellung der beiden Charaktere, sie waren perfekt – und gerade bei den beiden ist das nicht so einfach ♥_♥
Vielen Dank für den wunderbaren OS :)

Hdl ♥

viele liebe Grüße
deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
05.04.2019 | 18:50 Uhr
zu Kapitel 1
Hallihallo,
erst einmal ich liebe die Grundidee, das Konzept der FF!!! *-*Nachdem ich so zufrieden mit dem Ende war und natürlich als Eto/Furuta-Shipperin, bin ich mehr als glücklich, ein derartiges alternatives Szenario lesen zu dürfen! :D Es ist wirklich extrem interessant zu sehen, wie die beiden in der neuen Welt und auch mit sich gemeinsam zurecht kommen werden. Die Idee ist wirklich wundervoll.
Dazu kommt noch der tolle Titel, hinter dem eine Menge Bedeutung steckt! Schließlich bezeichnet der Sündenfall die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, worauf Eto ja auch des Öfteren anspielt. Dazu noch der Apfel, den Eto gegessen und Furuta auf einem Cover in der Hand hatte. Ich nehme mir mal die Freiheit heraus zu sagen, dass Eto Eva und Furuta Adam symbolisiert. Aber im Gegensatz zu Adam und Eva werden Eto und Furuta nicht aus dem Paradies vertrieben…nein, so kommen von der Hölle in eine paradiesische Welt (die sich erst noch bilden muss und im Original nicht ganz so paradiesisch war, wie sie gerne hätte sein können) herein. Dass beide entgegen ihren eigenen Erwartungen überleben (wobei das bei Furuta nach wie vor auf der Kippe steht) und sich jetzt neu orientieren und zurechtfinden müssen, ist wahnsinnig spannend. Beide haben für die Zerstörung der Washuu bzw. der Aufhebung der Ungleichheit zwischen Ghoulen und Menschen gekämpft. Beide haben nicht damit gerechnet, in dieser Welt leben zu müssen. Und jetzt müssen sie sich zurechtfinden. Das ist ein wahnsinnig spannendes Konzept.*-* Und auch, dass Eto Furuta rettet ist eine tolle Idee! :D Eto macht einen auf „barmherzigen Samarita“, um bei der Bibel zu bleiben (zumal in der Geschichte vom „barmherzigen Samarita“ der Samarita und derjenige, dem er geholfen hat, auch zwei rivalisierenden Gruppen angehört haben. Aber das führt glaube ich jetzt zu weit, zurück zu deinem Kapitel).
Ich liebe das Kapitel. Wie du die Atmosphäre aufbaust, ist einfach genial. Allein die Situation, wie Eto versucht, Furuta zu retten, ist so stark und so verdammt intensiv geschrieben. Wie du ihre Gedanken beschrieben hast, war echt grandios. Ihren Hass gegenüber Furuta, dass sie sich in dieser Welt leer fühlt, ohne ein Hassobjekt keinen Antrieb mehr hat und dass sie ihn retten will, um zumindest noch ein Hassobjekt zu haben. Aber dafür, dass sie ihn hasst, geht sie noch so zärtlich mit ihm um teilweise, wie sie über Wange und Hände etc streicht oder wie sie seine Haare zurückstreicht. Das war sehr rührend zu lesen. Auf der anderen Seite ist Eto jedoch überhaupt nicht zärtlich, wie sie mit ihm spricht zum Beispiel. Aber auch ihre Worte sollten ihn ja nur zum Leben animieren, auch, wenn Eto sich teils sehr hart ausdrückt. Auch wirken die Ausläufer, welche RC-Zellen in Furutas Körper pumpen, so brutal und ekelig – gleichzeitig sind sie auch nur dazu da, ihn am Leben zu erhalten. Dieser Kontrast zwischen Hass und Hilfe hat echt eine unheimliche Wirkung. Etos Willensstärke und Verzweiflung und Unsicherheit in dieser Situation hast du toll dargestellt. Ich liebe, wie vielschichtig du sie allein in diesem Kapitel beschrieben hast. Wow…Zum Beispiel auch ihr negatives Selbstbild, dass als sie als einäugige Eule nur zerstören kann, das ihr einziger Antrieb ist – während sie Furuta versucht, am Leben zu erhalten, was ja genau das Gegenteil von Zerstörung ist. Dieser Widerspruch ist wirklich spannend und dass sie es schafft, zeigt ja auch, dass sie auch zu positiven Taten in der Lage ist. Hoffentlich erkennt sie das auch. Die Szene war so intensiv und spannend geschrieben. Sehr drastisch, wie detailliert du Furutas Zustand beschrieben hast, aber das hat nur zu Dringlichkeit, Spannung und auch Tragik der Szene beigetragen. Obwohl die Geschichte arg kurz gewesen wäre, wenn Furuta tatsächlich gestorben wäre, ich hatte wirklich Angst, dass er stirbt, was allein an deinen lebendigen (heh) Beschreibungen von Furutas Zustand und Etos Gedanken zuzuschreiben ist. In was für einem erbarmungswürdigen Zustand Furuta ist, hast du sehr bildlich beschrieben. Oh Gott, der Ärmste. Es ist wirklich furchtbar, ihn so zu sehen. Der Starkregen, der einsetzt, trägt auch noch einmal unheimlich zur Situation bei. Dadurch wirkt alles nur noch kälter, trostloser, unbarmherziger, hoffnungsloser…und macht es noch rührender, dass Eto an Furutas Seite bleibt und einfach nicht aufgibt. Gleichzeitig wirkt Furutas Zustand umso erschreckender, dass sich über all die Zeit hinweg nichts verändert. Aber dann rührt er sich ein Glück! Und Etos Reaktion ist wirklich genial, dieses sich immer wiederholende „Hab ich dich“ und wie sie ihn beleidigt „nicht mal sterben kannst du richtig“ sind großartig. Diese Beleidigung „nicht mal sterben kannst du richtig“ ist insofern ironisch, dass Eto diejenige ist, die ihm am sterben hindert – wobei ich das so verstehe, dass Eto sich ihre Freude an Furutas Lebenszeichen nicht eingestehen möchte und ihn deswegen gleich wieder beleidigt. ;) Das Detail, dass sie ihn am liebsten am Kragen gepackt und hochgezogen hätte, war auch total cool. Haha, wie sie dann auch noch so irre lacht und gleich wieder überheblich wird – ich liebe deine Eto. Insgesamt liebe ich die ganzen Details, auch, wie sich der Stoff von Furutas Kleidung anfühlt, dadurch wirkt alles so verdammt lebendig und bildlich. Ich finde auch gut, dass du die ganzen ekeligen Details eingebaut hast, wie Furuta, der Blut und Gewebsflüssigkeit erbricht/aushustet und droht, daran zu ersticken…igh…aber das unterstreicht noch einmal, wie schlecht sein Zustand ist und passt auch sehr gut zur schieren Rohheit, Schonungslosigkeit und Drastik der ganzen Szene.
Ein Glück atmet Furuta wieder eigenständig und sein Körper versucht wieder von alleine am Leben zu bleiben. Etos Gedanken gegenüber Furuta sind wieder herrlich finster, oh Gott, wie sie ihn nach all der Arbeit doch umbringen will – aber das tut sie zum Glück dann doch nicht, auch wenn dieser Gedanke ihren Hass so wunderbar zeigt.
Dass sie sich für eine „verfluchte“ (ja, das hat es noch besser gemacht, besonders wegen der Doppelbedeutung) Göttin hält und Allmachtsfantasien bekommt war auch genial eingebracht. Wie sie von Furuta ewige Demut und Dankbarkeit verlangt. Ich fürchte, sie wird das tatsächlich noch gegen ihn ausspielen und ich frage mich, wie ihre Beziehung danach aussehen wird, zumal Furuta sicher auch nicht damit gerechnet hat, gerettet zu werden.
Armer Furuta…zumindest kann er sprechen, wenigstens ein wenig. Gerettet zu werden und dann auch noch von Eto, damit hat er bestimmt nicht gerechnet. Dass Eto zusammenzuckt, weil dieser Moment sie an ihren Vater erinnert, war auch total rührend – plötzlich wirkt Eto so verletzlich. Aber schnell wechselt sie zu ihren höhnischen Bemerkungen gegenüber Furuta.
Dass du Ken noch einmal eingebracht hast und Kritik gegenüber seinem Verhalten geäußert hast, fand ich auch sehr gut. Obwohl er den Anspruch stellt „alle“ zu retten, so rettet er am Ende nur die, die ihm wichtig sind. Eto und Furuta haben beide das gleiche Schicksal erfahren und wurden von ihm zum Sterben zurückgelassen. Armer Furuta…er ist wirklich vollkommen am Ende. „Aber jetzt lag vor ihr wahrhaftig ein Häufchen Elend. Und das sie nicht der Grund für seinen Zustand war, ärgerte sie noch zusätzlich“ -> haha, ach Eto…Auch, wie sie ihn als „verdammten Washuu“ beschimpft zeigt, wie sehr er ihrem Feindbild entspricht.
Jetzt muss sich Eto langsam mit dem Gedanken beschäftigen, ein Leben ohne Kampf zu führen und man merkt, wie schwierig das für sie ist. Wie verloren sie sich fühlt, obwohl sie ihr Ziel erreicht hat, hast du toll dargestellt. Eto wirkt so orientierungslos und verloren und dass sie an dem Erreichen ihrer Ziele nichts positives mehr sehen kann, ist besonders erschreckend. Hoffentlich ändert sich das noch. Aber erst einmal hat sie ein neues Ziel – Furuta am Leben halten (damit sie ihn weiter hassen kann). Als sie an Arima gedacht hat, wurde die Stimmung besonders melancholisch…wie traurig, wie sie über Arima denkt und es schade findet, dass er das nicht mehr sehen kann, da zeigt sich, wie sehr sie an ihm hängt. Das ist wirklich deprimierend und die Szene wird noch melancholischer dadurch, dass sie daran denkt, dass Arima zumindest seinen Frieden gefunden hat. Im Gegensatz zu ihr…war das „wie unfair“ darauf bezogen, dass Arima das nicht sehen darf oder dass sie es unfair findet, dass er Frieden haben darf und sie nicht oder beides? ^^
Jedenfalls hat Eto jetzt zumindest ein kurzfristiges Ziel und ich hoffe, sie schafft es, Furuta irgendwie zu versorgen und langfristig diese Leere zu füllen. Ich frage mich, wie Furuta auf sein Überleben reagieren wird, wenn er das erst einmal realisiert, gerade weil er denkt, sein Leben ist nichts wert…Wie er wohl reagiert – das wird sicher spannend! x3
Ich finde die FF toll, Idee und Umsetzung sind wundervoll! Ich freue mich schon aufs nächste Kapitel.^^
Liebe Grüße
Hakuyu