Autor: Xella Sky
Reviews 1 bis 21 (von 21 insgesamt):
11.12.2019 | 14:41 Uhr
Hallo Xella :*

Ähm ja, Unfall ... ich glaube, ich will nicht (oder doch :D) B'Elanna erleben, die erfährt, dass ihre Tochter durch einen "Unfall" selbst Mama wird .... und Kathy war beinahe erschreckend langweilig souverän. Hätte zu gerne gesehen, wie sie die Fassung verliert :DD
Was sagt eigentlich Onkel Chuckles dazu? :)
Ich freue mich sehr darauf, wenn es weitergeht und hoffe, das kleine Baby wird das Licht der Welt erblicken und kein "Unfall" dem kleinen Leben den Gar aus macht.
Also klingt vielleicht ein wenig ... zickig, aber ich bin voll auf Mirals Seite! Blöde Stiefmutti, die soll die doch einfach in Ruhe lassen :) Miral leidet einfach noch immer und ihr Daddy ist wieder glücklich, aber nicht mit ihrer Mommy.

Liebe Grüße und warte ungeduldig auf die Fortsetzung! :)
Michi

Antwort von Xella Sky am 11.12.2019 | 17:46 Uhr
Na so eine Überraschung, Michi meldet sich:-) Ich freu mich gerade total!

Da ist eindeutig jemand im #TeamMiral^^ Tja, Kathy hat schon zu viel erlebt, um die Fassung zu verlieren, Chuckles existiert in meiner Geschichte (bisher?) nicht und B'Elanna würde in ihrer Wut und Verbitterung wahrscheinlich einfach nur Tom zur Schnecke machen. Die "blöde Stiefmutti" tut ihr Bestes, doch zwischen ihr und Miral passt es einfach nicht, aus den von dir erwähnten Gründen. Keine Sorge, ihr werdet erfahren, ob es ein Baby geben wird oder nicht.

Ich hirne und schreibe fleißig am nächsten Kapitel.

Liebe Grüße
Xella
03.12.2019 | 16:05 Uhr
Hallo,

endlich komme ich mal dazu, mal wieder ein Review zu verfassen.

Was mich an Mirals familiärer Situation so mitnimmt, ist die Einsamkeit, die ich wahrnehme. Sicher, sie ist hinsichtlich körperlicher Versorgung in guten Händen, sie wird niemals Hunger leiden oder einen Mangel an intellektueller Förderung, aber wie ist es mit dem spontan in den Arm genommen werden? Wer versorgt zum Beispiel liebevoll die kleinen Schrammen, die man sich als Kind so zuzieht? Zu wem kann sich eine emotional anspruchsvolle Viertelklingonin vor den Monstern unter dem Bett flüchten, wenn sie Alpträume hat? Da sehe ich mich echt ratlos.

So begreife ich ihre zunehmende Kapriziosität (ein anderes Wort fäll mir derzeit nicht ein) als Reaktion auf ein zwar beständiges, aber kühles Klima, in dem sie groß wird. Ein Schrei nach wirklicher Aufmerksamkeit, wenn du so willst. Ein Kind mit annehmbar großer Intelligenz kann einfallsreich sein, kommt dann noch ein tendenziell etwas unterentwickelte Impulskontrolle hinzu, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. So eine "Trotzhaltung" kann dann zu Angewohnheit werden.

Um eines bin ich dir im übrigen dankbar: Du hast es wundervoll vermieden, auf den "schwierigen" genetischen Background von Miral anzuspielen. Der meines Erachtens auch wenig Aufklärungswert für ihre emotionale Befindlichkeit hat (hormonelle Probleme während der Pubertät vielleicht mal ausgenommen).

Was die Teenagerschwangerschaft angeht, gehe ich mit dir nur zum Teil mit. Du hast da in deiner Antwort auf Lady Qs Review eine Erklärung angeboten, die ich nicht so ganz teilen kann. Es mag sein, dass Leben der Föderation sehr schützenswert gilt, aber wenn ich bedenke, wie heutzutage solche Fragen schon juristisch geregelt sind, würde ich mir (noch mehr) Fortschritt für das 24. Jahrhundert erhoffen. Zumal Zwang - und sei er noch so subtil - sich bei der Frage einer möglichen Abtreibung in jedem Fall, ob die Mutter erwachsen ist oder noch ein Teenager, ohnehin verbietet. Die ach so unkomplizierte und angeblich moralisch so hochstehende Lösung eines "Brutkastens" mit anschließender Adoptionsfreigabe ist meines Erachtens in Tat und Wahrheit ziemlich brutal. Sie nimmt nicht auf die Mutter Rücksicht noch auf das Kind und seine späteren Bedürfnisse. Da hängt noch ein Rattenschwanz an Komplikationen dran, denke ich. Okay, ich mag da sehr empfindlich erscheinen, aber ich stehe dazu.

Trotz allem freue ich mich auf das nächste Kapitel von dir.

LG justi

Antwort von Xella Sky am 06.12.2019 | 16:50 Uhr
Hi Justi.

Eines deiner seltenen Reviews! Ich fühle mich geehrt:-) Und wieder bin ich sehr beeindruckt, was auch du für interessante und differenzierte Gedanken zu meiner Story äußerst. Ich habe einfach tolle Leser!

Mit Mirals Einsamkeit, fürchte ich, hast du recht. Sie wird versorgt und es gibt auch (theoretisch) genügend Erwachsene in ihrem Leben, doch die Kontinuität und damit die liebevolle Bezugsperson fehlt. Sie ist ein schwieriges Mädchen, aber niemand macht sich die Mühe oder hat die Kraft, um sich längerfristig mit ihr zu befassen.

"Kapriziös", ich musste es erst mal nachschlagen, weil ich das Wort zwar schon gehört habe, aber so selten, dass mir die Bedeutung nicht geläufig war. Interessanterweise sagt Duden, dass es launenhaft und eigenwillig bedeuten soll. Dann habe ich ja meinen Titel doch halbwegs passend ausgewählt *lach*

Die Gefahr besteht tatsächlich, dass Miral unreife oder unschöne Verhaltensweisen verinnerlicht und ihr Leben lang weiterführen wird, wenn nicht doch noch ein Eingreifen von außen erfolgen sollte. Doch dazu mag ich noch nichts verraten.

Mirals Genpool spielt natürlich zum Teil eine Rolle, als alleinige Erklärung wäre er aber nicht zutreffend und auch zu platt. Ich habe mir zu Recherchezwecken B'Elannas und Toms Geschichte ein wenig näher angesehen und denke, dass familiäre Ereignisse bzw. Schicksalsschläge eine viel größere Rolle im Leben spielen, als nur die genetische Herkunft. Verschiedene Weltanschauungen oder Traditionen der Spezies Mensch und Klingone können hingegen durchaus einen Einfluss haben.

Beim Thema Teenagerschwangerschaft merke ich erst während des Schreibens, wie komplex die Materie ist und auch wie viele Minenfelder drinstecken. Ursprünglich dachte ich einfach nur an den Film "Juno" und habe mich dadurch ein wenig inspirieren lassen. Du hast damit recht, dass der Inkubator ganz andere Probleme aufwerfen wird.
Die Sache mit der Beeinflussung von außen, sie wird sich nicht vermeiden lassen. Da reicht oft schon ein unbedachter Kommentar von jemandem, der einem wichtig ist (z.B. Tom). Ich habe mal gelesen, dass Frauen allein deshalb abgetrieben haben, weil ihr Partner oder Verwandte etwas Unsensibles gesagt haben. Andersherum soll es aber auch vorkommen, dass Frauen Kinder doch bekommen, weil jemand von außen warmherzig Unterstützung anbietet oder Mut zuspricht. Wir leben ja nicht in einer Blase und bekommen daher im Guten und im Schlechten mit, was andere denken, so auch Miral. Doch ich plane, sie zu einer selbstbewussten Entscheidung kommen zu lassen, wie auch immer von außen beeinflusst wird.

Es würde mich sehr freuen, wenn du weiterhin mitliest.

Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit!

Xella
23.11.2019 | 16:31 Uhr
Hi Xella,

Miral kann einem schon Leid tun. Diese ganze Situation wirkt verfahren. Ein Tom, der völlig überfordert ist; eine Ehefrau, die ihr bestes gibt, aber an Miral nicht rankommt; eine kühle Janeway, die alles unter Kontrolle bringen will; ein MHN, das etwas unsensibel reagiert …

Nirgendwo bekommt Miral ein richtiges Zuhause und die Aufmerksamkeit, die sie bräuchte. Sie wirkt auf mich entwurzelt. Nun kommt auch noch eine Schwangerschaft hinzu. Ich bin gespannt, ob sie das Kind behalten möchte. Oder entscheiden da die Erwachsenen wieder über ihren Kopf hinweg?

Das Verhalten der Beteiligten zeigt mir, dass hier schon längst eine Entfremdung stattgefunden hat. Es geht nicht mehr um 'Miral als Person' sondern um 'Miral als Problem'. Gerade in der Krisensituation könnte Tom die Gelegenheit nutzen, um seiner Tochter wieder etwas näherzukommen. Er sollte ihr das Gefühl geben, dass, egal was passiert, sie seine Tochter ist, die er liebt - und nicht irgendein lästiges Anhängsel. Im Moment tut er nichts, was ihn als guten Vater auszeichnen würde. Wenn er jetzt nicht für sie da ist, wann dann?

Ich hoffe, dass ich im nächsten Kapitel etwas über Mirals Gefühle zu lesen bekommen. Sie wird ja sicher auch Ängste mit der Schwangerschaft verbinden. Womöglich rückt die Familie Paris durch diese unerwartete Situation wieder näher zusammen? Vielleicht öffnet es ihnen nach der ersten spontanen Reaktion die Augen und sie erkennen, dass hier etwas massiv schiefläuft? Das wäre schön.

LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 24.11.2019 | 19:28 Uhr
Hi Seveny,

das ist aber lieb von dir, dass du auch noch ein Review hinterlässt, obwohl du ja beim Betalesen schon so viele Gedanken zum Kapitel geschrieben hast:-)
"[...]eine Ehefrau, die ihr bestes gibt, aber an Miral nicht rankommt[...]" Es freut mich, dass dir Colderoys schwierige Rolle auffällt und dass du nicht mit Mirals doch recht einseitiger Sicht auf sie mitgehst. Als Stiefmutter hat sie automatisch eine schwierige Rolle, allein schon, weil sie Mirals Vater "weggenommen" hat. Doch sie versucht ihr Bestes, nur ist das vielleicht nicht genug.

Ja genau, es hat eine Entfremdung eingesetzt, die nicht erst seit diesem Tag existiert. Miral sitzt sprichwörtlich zwischen den Stühlen und weiß nicht, wohin sie gehört und wem sie vertrauen kann. Das wird ihre Entscheidung für oder gegen ein Kind mit Sicherheit beeinflussen. Man weiß ja von manchen Teenie-Müttern, dass sie sich mit einem Baby die Wärme herbeiwünschen, die ihnen selbst gefehlt hat. Doch ist auch Miral der Typ "Ich brauche was zum Liebhaben"? Das kann ich hier natürlich noch nicht verraten, und inwieweit die Erwachsenen ihre Entscheidung beeinflussen auch nicht. Lass dich einfach überraschen^^

"Ich hoffe, dass ich im nächsten Kapitel etwas über Mirals Gefühle zu lesen bekommen." So langsam merke ich, wie die Vorstellungen/Meinungen/Wünsche meiner Leser mein Schreibprojekt beeinflussen;P Es hat Vor- und Nachteile, wenn man veröffentlicht, noch während man schreibt *lach* Doch mal im Ernst, es ist spannend, eure Gedanken dazu zu lesen. Wundere dich daher nicht, wenn demnächst mal eine Mail kommt und ich dich gedanklich in meine Fortsetzungsideen mit einbeziehe.

LG Xella
23.11.2019 | 09:00 Uhr
Hi!

Hm, bei diesem Kapitel habe ich nun ein Weilchen überlegt, was ich dazu schreiben soll. Stilistisch hat es mir wie immer sehr gut gefallen, du schreibst einfach hervorragend und lebendig, das mag ich sehr. Neue Xella-Kapitel sind einfach immer Lichtblicke.

Inhaltlich gab es gleich mehrere Punkte, die ich nicht gut fand, allen voran diese Sache, dass die Privatsphäre von Miral meiner Meinung nach massiv verletzt wurde. Dass ihr nicht zugestanden wird, erst einmal selbst diese Information zu erhalten, sondern gleich kriegsgerichtsgleich die Erwachsenen über ihren Kopf hinweg diskutieren.... finde ich schwierig. Tatsächlich finde ich das sogar nicht nur schwierig, sondern ein absolutes Unding. Von allen Seiten übrigens. Ich weiß nicht genau, warum du diesen Weg gewählt hast - willst du Fehler der Erwachsenen in den Fokus rücken? Oder war das für dich ein realistisches Prozedere?

Die Sache mit dem Inkubator ist eine Lösung. Dass aber ein Abbruch als "ethisch nicht zu vertreten" dargestellt wird, lässt eine Auffassung durchschimmern, die ich nicht teile. Das allein ist ja kein Problem (man kann/darf/soll ja unterschiedlicher Auffassung sein), trotz allem war mir da zu wenig "Miral". Zu wenig Fragen dazu, wie es ihr damit geht? Was sie mit ihrem Körper anzustellen gedenkt? Welche Entscheidung SIE treffen will, denn in erster Linie ist es grade IHR Körper.

Nun ja, das Gespräch mit Naomi fand ich wiederum sehr gelungen. Das war schön zu lesen, ich hatte die beiden Stimmen regelrecht im Ohr.

Im Laufe der "Lebensfenster" wird mir der von dir geschriebene Tom übrigens immer unsympathischer. Das ist für mich irgendwie Neuland, weil ich Tom als Charakter sehr mag, und ich bin gespannt, wie die Reise hier weiter geht.

Liebe Grüße
Lady Q

Antwort von Xella Sky am 23.11.2019 | 14:25 Uhr
Hallo Lady Q,

ich bin auf deine Reviews immer schon sehr gespannt, weil ich deine Gedanken sehr interessant finde. So auch diesmal, da du ja ein paar Kritikpunkte anbringst;-)

Du hast damit vollkommen Recht, dass hier Mirals Privatsphäre verletzt wird und dass die Erwachsenen sich hier fehlverhalten. Zum Fehlverhalten des MHNs habe ich schon in der Reviewantwort an ViJay etwas geschrieben, vielleicht magst du es dort nachlesen. Wie auch immer, mit ihm fängt es an. Daraufhin treffen vier Erwachsene zusammen und halten "Kriegsrat", ich würde sagen teils aus alter Gewohnheit aus Zeiten der Voyager und teils auch, weil es schon öfters Probleme mit Miral gegeben hat, die die Erwachsenen diskutiert haben. Ich gehe davon aus, dass zumindest ein Teil von ihnen sich später bei Miral entschuldigen wird für diese übergriffige Situation.
Um auf deine Frage einzugehen, ja, ich will hier auf ein Fehlverhalten der Erwachsenen hinweisen.

"Dass aber ein Abbruch als "ethisch nicht zu vertreten" dargestellt wird, lässt eine Auffassung durchschimmern, die ich nicht teile."
Ich schreibe hier in der Geschichte nicht meine Privatmeinung, auch wenn sie an manchen Stellen durchschimmern mag;-) Das "ethisch nicht vertretbar" bezieht sich auf meine Interpretation der ethischen Standards der Föderation bzw. Sternenflotte. Das medizinische Können ist sehr weit fortgeschritten und jede Art von Leben hat bei ihnen einen hohen Stellenwert. Aufgrund des medizinischen Fortschritts kommen ungewollte Schwangerschaften praktisch nicht vor - außer hier bei Miral - und wenn es doch passiert, dann bietet sich zunächst ein Inkubator und dann eine Adoption als Lösung an. Das heißt nicht, dass es nicht auch im 24. Jahrhundert zu Abbrüchen kommen kann, sie sind aber "einem strikten gesetzlichen Rahmen unterworfen". Gewalt oder gesundheitliche Gründe fallen darunter.

"Zu wenig Miral", zumindest im Mittelteil kann das stimmen. So viele (berühmte) Erwachsene auf einmal sind aber auch einschüchternd^^ Keine Sorge, ich werde noch einige Kapitel schreiben, in der ihre Sicht der Dinge dominieren wird. Dieses Mal hätte es mir einfach zu vollgestopft gewirkt, wenn das auch noch hineingepresst worden wäre und ich denke, da sie unter Schock steht, wäre zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nichts Brauchbares herausgekommen.

Tom ... ja, er bekommt hier die Rolle des Unsympaths ... das hat sich so entwickelt. Ich denke, dass einen negative Erfahrungen prägen und verändern können (Gefängnisaufenthalt der Frau, Scheidung, Streit mit der Familie, Stress mit einem Teenager ...), außerdem bin ich bei dieser Geschichte ein wenig auf Krawall gebürstet. Er musste leider dran glauben. Im Grunde genommen mag ich den Pilot nämlich auch sehr.

Ich freue mich, wenn du dabei bleibst und du darfst jederzeit deine (kritische) Meinung zu den Kapiteln äußern.

LG
Xella
22.11.2019 | 21:52 Uhr
Oh, was für ein gutes Kapitel. Ich wollte erst lustig schreiben, aber das passt wohl nicht ganz! ;-D
Ich mochte deine Ideen zum Implantat und auch Kathys Reaktion.
Aber ich konnte die Reaktion des Doktors nicht ganz nachvollziehen: SOllte er nicht erst mit Miral allein reden und nicht erst alle holen, bevor er ihr was sagt? Das finde ich selbst für ihn etwas unsensibel und nicht der ärztlichen Schweigepflicht angemessen, selbst bei einer 15-Jährigen.

LG
Vera

Antwort von Xella Sky am 23.11.2019 | 13:54 Uhr
Hi Vera,

schön von dir zu hören:-) An der Idee mit dem Implantat und Kathys Reaktion habe ich mehrfach gebastelt. Freut mich, dass es dir gefällt.
Zur Reaktion des MHNs muss ich dir Recht geben. Sie ist nicht passend und auch nicht fair.
Ich habe mir Folgendes dazu gedacht (weiß aber nicht, ob das logisch ist):
Er ist lange Zeit Arzt innerhalb einer Militärhierarchie gewesen (Sternenflotte) und fühlt sich daher immer der "Leitung", hier dem Vater und dem Admiral, verpflichtet.
Vielleicht kommt auch hinzu, dass ihn die Erkenntnis schockiert, dass eine Jugendliche schwanger ist und dass er deshalb die üblichen Verfahrensweisen "vergisst". Ich könnte mir vorstellen, dass er sich später irgendwann genau für dieses Fehlverhalten bei Miral entschuldigen wird. Denn so wie wir ihn aus der Serie kennen, war er immer bereit, Fehler zuzugeben. Es ist wahrscheinlich auch nicht gut, wenn der Familienarzt zugleich der Familienfreund ist. Da verwischen sich die professionelle und die persönliche Ebene zu sehr.
Hoffe, das war jetzt nachvollziehbar.

LG
Xella
13.10.2019 | 13:28 Uhr
Huhu
Das war ein sehr emotionales Kapitel und ich konnte sowohl Lana als auch Tom und Mirals Sichtweise verstehen. Und es ist dennoch sehr traurig das für die Drei vorerst kein ´normales´ Familienleben oder eine Bindung möglich sein wird. Sehr schön geschrieben.

Lg

Antwort von Xella Sky am 13.10.2019 | 20:11 Uhr
Hach, ich freue mich gerade so sehr, hier bei dieser Geschichte ein neues Review zu bekommen:-) Erst vor kurzem hat es alle alten aus meiner Liste gelöscht, weil schon so viel Zeit seit der Veröffentlichung vergangen ist. Muss unbedingt bald ein Update hochladen;-)
Es freut mich zu hören, dass das Kapitel eine emotionale Wirkung zeigt und dass man die Sichtweisen von allen verstehen kann. Und ja, du hast vollkommen recht, es ist traurig und kein bisschen schön. Niemand wünscht sich eine kaputte Familie und die drei Paris' sind im Moment kaputt und ohne Hoffnung auf schnelle Besserung.
Vielen Dank für deine Rückmeldung! Das nächste Kapitel ist in Arbeit und fast fertig. Würde mich freuen, wenn du weiterhin mitliest und deine Meinung dazu sagst.

LG Xella
10.08.2019 | 14:14 Uhr
Hi Xella,
wirklich toll geschrieben, das kann man nur immer wieder lobend erwähnen. Die verschiedenen Sichtweisen sind dir gut gelungen, besonders die von Miral, die in ihren jungen Jahren natürlich nicht genau sagen kann, was sie will. In ihrem Gedächtnis speichert sich eher angenehm und unangenehm und dass ein Besuch im Gefängnis für das kleine Mädchen nicht besonders schön ist, kann man sich vorstellen. Genau wie man sich vorstellen kann, dass einem Kind jede fremde Person, die einen immerzu streicheln, anfassen und küssen will, unangenehm und lästig ist. Ich kann mich jedenfalls an die feuchten Küsse meiner entfernten Tanten noch gut erinnern - da hätte ich als Kind auch gerne Nein geschrien :D

Eine bedrückende Situation, die du hier kreierst. Eine Mutter, die keine sein darf, ein Kind, dass die Mutter nicht erkennt und ein Mann, der hilflos zwischen allem steht. Tom möchte es sicher allen recht machen, aber in dieser Situation ist das die Quadratur des Kreises. Ich hoffe, das B'Elanna seine Bemühungen irgendwann sieht. Im Moment hilft es ihr, jemandem die Schuld geben zu können.

Ich habe darüber nachgedacht, ob ich mir die Zukunft der Gesellschaft so grausam vorstelle. Es ist ja schon fast ein wenig höhnisch, dass der Staat einer Frau, die gerade entbunden hat, den Säugling wegen einer Haftstrafe wegnimmt und zwei Jahre später, wenn das Kind erste Auffälligkeiten zeigt, nach dem Familientherapeuten schreit. Sind nicht psychologische Fehlentwicklungen vorprogrammiert, wenn man das Neugeborene der Mutter entreißt? Danach darf Miral alle vier Wochen die Frau, die ihre Mutter ist, sehen. Um eine Bindung herzustellen, wird das sicher nicht ausreichen und wirkt wahrscheinlich eher verstörend. Gibt's denn gar keine Mutter-Kind Einrichtungen für straffällig gewordene Schwangere mehr? Dein Szenario macht mir Angst, vielleicht, weil es im Zuge der zunehmenden Technisierung durchaus möglich ist, dass wir alle zur Nummer - Vermerk straffällig geworden oder nicht - reduziert werden.

Toller OS! Sternchen und danke fürs Teilen,
LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 11.08.2019 | 14:51 Uhr
Hi Seveny.

Hach, ihr macht euch alle so tolle Gedanken zur Geschichte! Bin ganz hin und weg. Vielen Dank erst mal für dein Review und das Sternchen:-)

Dass Kinder in gewissen Lebensphasen fremdeln ist ja im Grunde genommen etwas Normales und von der Entwicklung her Gutes. Wenn sie so wie Miral allerdings auf die eigene Mutter reagieren, dann ist das besonders tragisch (außer für die Kleine, die es ja noch nicht versteht).
Es wird B'Elanna schwerfallen, Toms Bemühungen zu sehen. Sie ist einfach in einer Situation, die ihre Selbstzweifel befördert. Doch nach ihrer Entlassung werden sich beide bemühen. Wenn du dich ein bisschen spoilern willst, dann kannst du in meine Geschichte "Zum Wohle des Kindes" hineinlesen.

Um auf deine Gedanken im letzten Abschnitt einzugehen: Ich gehe davon aus, dass es innerhalb der Sternenflotte sehr wohl Gefängnisse für Mutter und Säugling/Kleinkind gibt. Von dieser Prämisse ausgehend wären zwei Szenarien denkbar (und ich hänge der zweiten an^^): 1. Maquis-Terroristinnen wie B'Elanna werden anders behandelt als andere Gefangene, d.h. Kinder werden von ihnen fern gehalten, weil sie nicht der Ideologie der Mütter ausgesetzt werden sollen. 2. Miral war die ersten Wochen bei B'Elanna, also mindestens so lange, bis der Prozess abgeschlossen war und ein Urteil gefasst wurde. Danach hat B'Elanna mit Tom gemeinsam entschieden, dass Miral bei ihm leben soll, weil das eher im Wohle des Kindes liegt. Er sollte also bewusst die Hauptbezugsperson werden. (Womöglich hätten auch Toms Eltern interveniert, wenn Miral in Gefangenschaft hätte aufwachsen sollen.) Doch die Entscheidung klang in der Theorie leichter und besser, als es dann in der Praxis umzusetzen war. Tom ist ein Stück weit überfordert und B'Elanna vergeht vor Sehnsucht.

Mit deinen vermuteten psychologischen Fehlentwicklungen hast du höchstwahrscheinlich recht. Die Frage bleibt allerdings, ob sich eine solche Fehlentwicklung in diesem Szenario überhaupt verhindern lässt. Man stelle sich vor, Miral würde bei B'Elanna im Gefängnis aufwachsen. Irgendwann wäre sie alt genug um herauszufinden, dass das nicht normal ist und sie würde ihren Vater vermissen. Zudem könnte das in ihrer Biografie als Makel angesehen werden und ihre Freunde könnten sie damit hänseln...

Vielen Dank, dass du deine Gedanken mit mir geteilt hast. Hat mich sehr gefreut:-)

LG Xella
09.08.2019 | 14:29 Uhr
Hey,

dieser Oneshot hat mir extrem gut gefallen!
Er ist richtig gut geschrieben und auch die Gefühle von Miral kommen, trotz ihres jungen Alters, gut rüber.

Die Handlung finde ich interessant. Die Probleme von Tom und B'Elanna resultieren ja daraus, dass beide nicht miteinander sprechen können, aber trotzdem gleichzeitig dasselbe wollen. Das tut einem beim Lesen richtig leid.
Gerade das Verhalten der Sternenflotte finde ich da auch nicht unrealistisch, gerade aus der Sicht Mirals. Ich geh davon aus, dass Tom und Kathryn alles getan haben, damit es nicht dazu kommt, aber Miral (und auch B'Elanna) das natürlich (noch) nicht wissen?! (Das einmal im Monat Besuchsrecht, auch für ein kleines Kind, entspricht da ja wohl ziemlich der normalen amerikanischen Praxis (Nach einer google-Suche war ich schlauer.)

LG
Vera

Antwort von Xella Sky am 10.08.2019 | 12:54 Uhr
Hi Vera,

vielen Dank für dein liebes Review:-) Genau, Tom und B'Elanna können und wollen nicht richtig miteinander sprechen. Ihnen fehlt die Zeit und der intime Rückzugsraum. Immer überwacht zu werden ist schließlich kein Zuckerschlecken. Ich stelle es mir ein bisschen wie eine Fernbeziehung vor, nur noch dramatischer. Der gemeinsame Alltag geht flöten, dadurch auch die Vertrautheit und es entstehen viel leichter Missverständnisse.
Es beruhigt mich, dass du das Verhalten der Sternenflotte als halbwegs realistisch ansiehst. Es ist so eine idealistische Organisation, dass es schwer fällt, ihnen "Gemeinheiten" zu unterstellen. Doch wenn man DS9 kennt, weiß man, dass sie auch anders können.
Oh, wow, du hast extra recherchiert? Bin beeindruckt! Bei diesem Aspekt hab ich mich hauptsächlich auf meine Fernsehbildung verlassen *lach*

LG Xella
06.08.2019 | 17:55 Uhr
Und was für ein Verlust.

Mensch, das zerreißt mir das Herz. Für alle drei. Ich finde übrigens, dass die Sternenflotte hier nicht gut agiert. Nur einen Besuch pro Monat, und dann, wenn das 2,5jährige Kind mit Skepsis auf die Mutter reagiert, tatsächlich zu glauben, die Lösung, sei, das Kind der Mutter noch weiter zu entziehen.... ich nehme an, dass das deine Sicht auf die Sternenflotte ist, aber das ist definitiv nicht im Sinne des Kindeswohls. Wenn ich das hier also kritisiere, dann nicht mir der Folgerung "wie unrealistisch", sondern nur mit der Folgerung, dass deine gewählte Sicht auf diesen Apparat offenbar nicht alllzu positiv ist.

Es hätten häufigere Besuche etabliert werden können. Mehr Gespräche, wenn schon keine Besuche, dann doch, was wir hier und heute skypen nennen. Das geht auch aus dem Knast heraus. Und B'Elannas Verbrechen sind ja überschaubar, die 5 Jahre, die sie bekommen hat, sind nicht lebenslänglich, und dass die Tochter und die Mutter im Anschluss wieder zusammenkommen müssen, ist also absehbar.

Krass. Also. Verstehen kann ich hier alle Positionen. Die kleine Miral, die einfach das Konzept der Selbstwirksamkeit sehr gut verstanden hat. Tom, der zerrissen ist zwischen der Sorge um die Tochter und den Bedürfnissen von B'Elanna, die aber grade einfach keine Beziehung mit ihm führt. Und natürlich B'Elanna, die ihre Familie vermisst und in alles nur das schlechteste hinein interpretiert.


Hachja. Ich mag deine Umsetzung dieser Schlaglichter auf Mirals Leben. Ich mag es wirklich sehr. Hab dir ein Sternchen dagelassen :)

Antwort von Xella Sky am 06.08.2019 | 23:29 Uhr
Vielen Dank für dein ausführliches Review und den Stern:-) Hat mich sehr gefreut, denn ich lese deine Gedanken zu der Geschichte so gerne.

Ich weiß, ich bin zu den Protas nicht fair ... vielleicht auch ein bisschen unrealistisch. Doch zum einen wollte ich Miral einfach keine Friede-Freude-Eierkuchen-Kindheit verpassen, weil Drama Baby! Zum anderen haben mich beim Schreiben das eher düstere DS9 sowie einige Post-Endgame Fanfictions geprägt. In meiner Vorstellung gilt B'Elanna der Sternenflotte als Mitglied einer Terrorgruppe und erhält daher nicht die Privilegien, die andere Gefangene erhalten würden. Skypen wäre eine tolle Möglichkeit, aber darüber hätte man ja Kontakt zur Außenwelt und man könnte dann ja einen Ausbruch planen, wenn du verstehst, was ich meine;-)

Für Mirals Entwicklung ist die Trennung von B'Elanna natürlich Gift. Doch hier darf man nicht nur dem Psychologen die Schuld zuschieben. Es wäre Toms Entscheidung gewesen, die Besuche trotzdem fortzusetzen. Dann wäre eben eine Aufsichtsperson dabei gewesen, aber na wenn schon. Hier macht er (unwissentlich?) einen Fehler, der sich auf die ganze weitere familiäre Entwicklung auswirken wird.

LG Xella
22.04.2019 | 15:01 Uhr
Huhu
Ein sehr interessantes Kapitel und ich musste wirklich an der Stelle lachen, als Miral gesagt hatte, dass sie so viele andere Kinder geküsst hat - wobei mir eine Woche Schulverweis doch ein wenig streng vorkommt oder?

Lg JaliceTo

Antwort von Xella Sky am 22.04.2019 | 18:07 Uhr
Hallöchen Jalice To.

Es freut mich, dass du das Kapitel interessant und lustig findest. Der einwöchige Schulverweis mag tatsächlich etwas streng wirken, durch diese "Kuss-Aktion" wurde allerdings auch allerlei Trubel, Streitereien, Schlägereien und Interspezies-Konflikte ausgelöst;-) Da hat die Schule eben streng durchgegriffen. Natürlich ist es überzogen. Ein wenig wollte ich jedoch dadurch parodieren, wie Erwachsene heutzutage oftmals Kinderverhalten unentspannt sehen und überbewerten.

LG Xella
08.04.2019 | 12:03 Uhr
Hallöchen,

ich bin jetzt kapitelmäßig auf dem aktuellen Stand und mich begeistert Deine Geschichte immer mehr. Ich mag den Charakter von Miral und ich bin gespannt, was da noch kommen mag.

Ein wenig irritiert hat mich dass sie offensichtlich etwas mit Harry angefangen hat?! Das hat irgendwie nicht so ganz ins Bild gepasst, aber vielleicht klärt sich da ja später noch etwas auf. Ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen :)

Liebe Grüße

Elize

Antwort von Xella Sky am 12.04.2019 | 16:38 Uhr
Hallo Elize,

ich freu mich, dass du dir auch noch die anderen Kapitel "angetan" hast;-)
Miral hat sich tatsächlich mit Harry eingelassen. Ich weiß, dass das ohne Hintergrundinfos schwer zu fassen ist, doch da ich bei dieser Geschichte nicht (ganz) chronologisch vorgehe, muss Manches noch im Dunkeln bleiben. Ich hoffe, dass das Bild von ihr wieder stimmiger wird, wenn weitere Details veröffentlicht werden. Sie wird allerdings ein Charakter bleiben, der eigensinnig ist und der auch immer wieder Fehler machen wird - so wie wir eben auch^^
Vielen Dank für dein Review! Schön, dass du dabei bleibst.

LG Xella
03.04.2019 | 10:53 Uhr
Grüß Dich ,

ich bin vor einigen Tagen auf Deine Geschichte gestoßen und kam jetzt endlich einmal dazu die ersten zwei Kapitel zu lesen und ich muss sagen, mein anfängliches Misstrauen war unbegründet. Ich bin seit dem ersten Tag der Serie ein Fan und habe immer hohe Erwartungen an Fanfiktions. Ich kann mir die Konversation zwischen Janeway und Tom so gut vorstellen, als sei sie ein Teil der Serie, das mag ich wirklich gerne.

Miral finde ich auch wirklich gelungen dargestellt, ich bin gespannt, was da noch auf den Leser zukommen mag. Im Grunde möchte ich sagen: Gut gemacht, Deine Geschichte ist bislang fantastisch geschrieben und macht Lust aufs Weiterlesen.

Liebe Grüße
Elize

Antwort von Xella Sky am 04.04.2019 | 19:35 Uhr
Hallo Elize.

Noch ein neuer Name hier unter den Reviewern! Freu mich gerade mega:-)
Jetzt bin ich aber echt froh, dass ich deinen hohen Erwartungen genügen konnte. Wenn man eine FF anfängt, weiß man ja nie, was einen erwartet. Ich freu mich auch immer über gut Geschriebenes und darüber, wenn Charaktere nicht zu ooc geraten. (Was manchmal nicht einfach ist)
Vielen Dank für deine lobenden Worte. Sie tun gerade in einer stressigen Woche sehr gut.

Ich hoffe wir lesen uns weiterhin!

LG Xella
03.04.2019 | 10:33 Uhr
Hallo Xella Sky,

ich mag deine Geschichte und bin echt gespannt was noch kommt. Warte schon sehnsüchtig auf das nächste Kapitel.

Mach weiter so :-)

Liebe Grüße
Tina

Antwort von Xella Sky am 04.04.2019 | 19:31 Uhr
Hallo Tina.

Ein Review von jemand ganz Neuem! Ich freu mich:) Vielen Dank für dein Review. Dann muss ich mal schnell in die Tasten hauen, denn mein vorausgeschriebener Vorrat an Kapiteln ist inzwischen aufgebraucht. Ich hoffe, wir lesen uns wieder.

LG Xella
31.03.2019 | 17:28 Uhr
Hi Xella,
lol …ich habe ja schon geschmunzelt, als Talas (auch noch als ältere Andorianerin) auftauchte. Als dann noch Denobulaner, die an sich riechen und die Jonathan-Archer-Grundschule dazu kamen, habe ich mich richtig gefreut. Endlich jemand, der sich mit ENT auskennt. Das geht schon fast als Crossover durch :D :D :D

Die Dialoge sind wie immer herrlich. Scheint ja ein recht frühreifes Früchtchen zu sein, deine Miral. Wobei ich den Aufstand wegen einiger Küsse nicht ganz verstehe. Was ist das für eine tugendhafte Anstalt, in der man Schulausschluss bekommt, weil ein Kind mit acht Jahren das Küssen ausprobiert? Da die Kinder immer früher in die Pubertät kommen, sollten die Grundschulen des 24the Jahrhunderts darauf eingerichtet sein, oder? Und wer weiß - vielleicht sind Klingonen ohnehin früher an soetwas interessiert.

Auf jeden Fall hat mir Dein Ausflug in die ENT-Welt Spaß gemacht. Ein bisschen habe ich überlegt, ob Mekaz nicht etwas forscher hätte sein sollen. Immerhin sind die Denobulaner recht freizügig im Umgang mit Sexualität. Da denk ich mir, dass sie ihre Kinder auch so erziehen. Mekaz hätte wahrscheinlich durch Mirals Aufforderung die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um ausgiebig auszuprobieren, was die vielen Verwandten ihr jeden Tag vorleben - und mit drei Ehefrauen und jeweils drei Ehemänner kommen ja reichlich Verwandte und Vorbilder zusammen :D

Auch der Schluss mit der kleinen Wendung hat mir gut gefallen. Miral lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen - sie hat ein bisschen was von einem Sherman-Panzer.

LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 04.04.2019 | 19:27 Uhr
Hallo Seveny,

es freut mich, wenn ich dich mit meinen ENT-Anspielungen erfreuen konnte:-) Also noch ein Fan hier^^ Puh, muss die Serie unbedingt mal wieder am Stück sehen. Ist viel zu lange her! Für dieses Kapitel hab ich allerdings bei Memory Alpha rauf und runter recherchiert, weil ich nicht wollte, dass immer nur die gleichen drei Spezies des AQ (Vulkanier, Klingonen und Andorianer) in einer Geschichte vorkommen *lach*

Ich empfand Star Trek - vor allem TNG, aber auch VOY - immer als sehr tugendhaft und wollte da andocken. Außerdem habe ich mir einfach vorgestellt, dass die Regeln in der Grundschule sehr streng sind, weil unterschiedliche Spezies zusammen unterrichtet werden. Da will man als Rektorin in nichts hineinkommen, weil irgendwelche kulturellen Anstandsregeln verletzt wurden;-)

Mekaz ist wie sie ist. Sie ist vielleicht etwas zurückhaltender, weil sie a) erst 8 Jahre alt und noch nicht so frühreif wie Miral ist oder b) es sicher auch bei Denobulanern zurückhaltendere Wesen gibt oder c) sie einfach nicht will, weil kein passender Denobulaner-Junge in der Nähe ist. Such dir einen für dich annehmbaren Grund aus. *grins*

"Miral lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen" Da sagst du was. Genau so ist es! Wie Sherman-Panzer sind, weiß ich nicht, aber ich habe so eine wage Vorstellung^^

LG Xella
23.03.2019 | 11:38 Uhr
Hi Xella,

upps, ein fast fünfzigjähriger Harry, der mit der Tochter seines besten Freundes anbandelt …? Na, Harry scheint mir auch nicht gerade die hellste Birne im Salon zu sein. Dass das irgendwann rauskommt, ist ja klar und wenn ich Tom wäre, dann wäre da der Punkt, an dem ich mir meinen Freund mal handfest vorknöpfen würde.

Irgendwie tut mir Miral leid. Zum einen muss es echt ätzend sein, ständig von Legenden und Pathos umgeben zu sein - inclusiver der Voyager-Treffen, die für eine junge Frau sicher das personifizierte Grauen darstellen.

Zum anderen wirkt Miral so wenig gefestigt, obwohl sie mit 25 schon deutlich über der Selbstfindungsphase liegt. Ein Verhältnis mit einem ihr eigentlich völlig unbekannten, älteren Mann anzufangen, zeugt nicht gerade von Überlegung - zumal es ein Freund des Hauses ist. Vielleicht hat sie Toms jugendliche Unüberlegtheit und B´Elannas klingonische Seite geerbt - eine fatale Mischung. Auf jeden Fall hat sie das Talent, das Falsche zu tun, geerbt. Ich will mal für Miral hoffen, dass sie nicht wirklich mit Harry zusammen kommt, sondern nur ihren Gelüsten nachgibt ;D

LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 23.03.2019 | 17:03 Uhr
Hi Seveny,

freut mich echt, dass du Woche für Woche so fleißig mitliest!
"Na, Harry scheint mir auch nicht gerade die hellste Birne im Salon zu sein." Eine herrliche Formulierung von dir und so wahr! Womöglich kommt er aber doch davon, ohne von Tom vermöbelt zu werden. Immerhin ist er Captain und kann mit seinem Raumschiff auf schnellstem Wege in den Tiefenraum abhauen. *lach*

Die Legenden und der Pathos sind das eine, das Miral annervt. Es gab aber auch in ihren Jugendjahren noch das ein oder andere Zerwürfnis mit ihren "Sorgeberechtigten", das noch immer nachwirkt und das sie zögern lässt, an der Feier teilzunehmen.

Oh, mir begegnen privat immer mal wieder 25-Jährige, die wenig gefestigt sind und noch heftig in der Selbstfindungsphase stecken. Ich denke gerade bei Menschen, die familiäre Probleme durchlebt haben oder auch bei Leuten, die eine sehr lange Ausbildungs- und Studienphase hinter sich haben, wird das Erwachsenwerden ziemlich verzögert.
Überlegt ist Mirals Verhalten tatsächlich nicht. Es mag dem Alkohol geschuldet sein, oder ihrem unbewussten Wunsch, Tom weh zu tun oder ihrer viertelsklingonischen Sturm- und Drangzeit^^ Lass dich überraschen.

LG Xella
23.03.2019 | 11:32 Uhr
Hach ja ,ich glaub, diese Geschichte gefällt mir immer noch am Besten.

LG
ViJay

Antwort von Xella Sky am 23.03.2019 | 16:49 Uhr
Danke für deine Einschätzung, liebe ViJay! Du hattest ja durch das Beta-Lesen schon ein bisschen Vorlauf. Da das aber auch schon wieder eine Weile her ist, freut es mich, dass dir das Kapitel noch immer gefällt. Mal sehen, ob dieses Kapitel noch immer dein liebstes sein wird, wenn die ganze Geschichte veröffentlicht ist;-)

LG Xella
16.03.2019 | 12:13 Uhr
Hallo Xella Sky,
lol … Miral als Mini-Vampir :D Bisschen weit hergeholt, aber amüsiert hat mich die Vorstellung köstlich :D Und wer weiß, Klingonen haben ja diese eigenartigen Zähne, vielleicht neigen sie in ihrer Jugend tatsächlich zur Bissigkeit? Allerdings dürfte Miral ein menschliches Gebiss besitzen, da schon ihre Mutter keine Klingonen-Zähne hat.

Dass Du Miral zum einen als sehr temperamentvoll und anstrengend darstellst, auf der anderen Seite auch etwas Einsichtiges gibst, macht das Charakterbild rund, denn am Anfang habe ich mir ein paar Mal ein 'verzogene Göre' nicht verkneifen können. Sie ist trotz aller Widrigkeiten, die ihr in ihrem jungen Leben schon widerfahren sind, ein Kind, das sicher auch eine sensible, weiche Seite hat.

Toms Reaktion schien mir enttäuschend, da hätte ich gehofft, dass er sich mehr bemüht, Vater und Mutter zu sein. Immerhin hat ein körperlicher Angriff stattgefunden, der nur mit einem Betäubungsmittel gelöst werden konnte. Vielleicht ist er mit der Situation überfordert? Trotzdem - es gibt doch sicher die Möglichkeit ein (holografisches) Kindermädchen einzustellen und den eigenen Job auf ein Minimum zu reduzieren - müssen heutzutage ja auch alle Mütter und ich will mal hoffen, dass im 24th Jahrhundert diese Aufgabe nicht auf Frauen beschränkt bleibt. Also sag Deinem Tom, dass er als Vater noch Luft nach oben hat. :D

Schönes Kapitel mit einem witzigen Einblick in die klingonische Beißkraft,
LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 17.03.2019 | 14:01 Uhr
Hallo Seveny.

Du bist ja rasend schnell im Review schreiben. Bin sehr beeindruckt.
So weit hergeholt finde ich den kleinen viertelsklingonischen Vampir gar nicht;-) Schließlich hat B'Elanna mit ihren menschlichen Zähnen ihren Tom auch ganz gerne gebissen. Wir denken nur an die Folge Pon Farr zurück^^ Außerdem wäre es rein vererbungsmäßig möglich, dass sich die Gene ihrer Großmutter und Namensgeberin bei Miral durchgesetzt haben und doch der ein oder andere klingonische Zahn im Gebiss seinen Platz gefunden hat.

Oh, sie ist eine verzogene Göre. Da mache ich mir keine Illusionen und du hast das gut beobachtet. Durch die nicht ganz normalen Lebensumstände und die ständige überhand nehmende Arbeit, vielleicht noch verstärkt durch schlechtes Gewissen, haben Tom und Kathryn der Kleinen mehr durchgehen lassen als sie hätten sollen. Trotzdem ist Miral (manchmal) auch einsichtig und sensibel. Sie ist ein intelligentes Kind und auch hier schlägt das Erbe ihrer Vorfahren durch.

Deine Kritik an Tom kann ich gut verstehen. Ich denke allerdings nicht, dass er absichtlich seine Elternrolle vernachlässigt. Im Gegenteil. Er versucht seriös auf allen Ebenen zu sein, obwohl er leidet und in diesem Moment hält er einfach die Ansprüche seines Arbeitsplatzes für wichtiger als die einer Vierjährigen. Erwachsene machen Fehler. Das ist Fakt. Erwachsene, die leiden und überfordert sind, sogar noch mehr.
Auch wenn ich es nicht erwähnt habe, ist Miral natürlich tagsüber nicht alleine daheim. So verantwortungslos sind Tom und Janeway dann doch nicht. In meiner Vorstellung besucht sie eine Sternenflotten-Kindertagesstätte oder so etwas ähnliches. Doch ich gehe mal davon aus, dass man auch im 24. Jahrhundert die Erziehung durch die Eltern durch kein geschultes Personal von außen ersetzen kann.
Ansonsten werde ich Tom deinen Kommentar ausrichten;P Im übernächsten Kapitel verhält er sich übrigens schon etwas mehr in deinem Sinne. Da wird er alles stehen und liegen lassen, als Miral seine Hilfe benötigt. Bin jetzt schon gespannt, was du davon halten wirst.

LG Xella
09.03.2019 | 12:51 Uhr
Hallo Xella Sky,

die kleine Szene hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich habe mich in die Situation so gut hineinversetzen können, auch weil Du stilistisch sehr gekonnt und sicher schreibst. Der Einstieg mit dem inneren Konflikt Toms empfand ich als spannend. Er muss sich ja nach und nach neu definieren. Jetzt ist er Familienvater und nicht mehr nur der beste Pilot im Quadranten. Dass er da immer wieder an seine Grenzen kommt, wahrscheinlich auch denkt "hoffentlich sieht mich keiner", wenn er mit der Kleinen auf dem Arm und einer niedlich bedruckten Tasche durch die Gegend laufen muss, kann ich absolut verstehen.

Janeways Verhalten wiederum gibt mir im Moment noch Rätsel auf. Du geht's - wie ich übrigens auch - davon aus, dass sie in den Alpha-Quadranten zurückkehren und die Sternenflotte nicht uneingeschränkt "hurra" schreit. Janeway wird das sicherlich wütend machen, aber auf der anderen Seite haben die Maquis Straftaten begangen, die nach sieben Jahren nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden können. Immerhin hat Tom nur für die Angehörigkeit zu einer Widerstandsgruppe 18 Monate Gefängnis kassiert. Da will ich mir gar nicht ausmalen, was einem Maquis-Führer droht. Janeway wirkt im Umgang mit Tom sehr vertraut - irgendwas zwischen freundschaftlich und mütterlich und ich frage mich nun, woher dieses spezielle Verhältnis kommt. Sie wird doch wahrscheinlich zwischen allen Stühlen sitzen, denn Owen Paris ist ihr alter Mentor, dem sie viel verdankt. Würde sie sich tatsächlich so offensichtlich auf eine Seite schlagen und wenn warum? Dass sie der Familie Paris hilft, davon ist auszugehen, aber der Einzug ins eigene Reich, ist eine weittragende Entscheidung. Damit gibt sie ihre Intimsphäre auf und ich weiß auch nicht, ob dieses Signal an die Außenwelt für einen Admiral so uneingeschränkt günstig ist. Ich bin gespannt, ob es da womöglich eine logische Erklärung gibt, die ich jetzt noch nicht kenne.

Den Abschluss der Szene fand ich außerordentlich geschickt, weil Du den Leser wieder emotional in die eigentliche Geschichte holst und dabei auch gleich noch die Hintergrundinformation "B´Elanna ist in Haft" vertiefst. Kleine Anmerkung. ich würde die beiden letzten Sätze umdrehen. Erst denkt er an B´Elanna, das löst die körperliche Reaktion feuchte Augen aus, das wiederum für zu der Erkenntnis, dass sie die ersten Worte verpasst hat. Zudem ist der vorletzte Satz der emotional stärkste von den drei Sätzen - okay, mag auch Geschmackssache sein :D

Eine schöne Idee. Ich setze mal ein Favo und bin gespannt, welches Szenario Dir eingefallen ist.
LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 14.03.2019 | 16:12 Uhr
Hallo Seveny,

vielen Dank für das tolle und ausführliche Review! Hab es gleich mehrmals gelesen, um ja nichts zu verpassen:-)

Genau, Tom ist in einer neuen Rolle und die Tatsache, dass seine Frau im Gefängnis sitzt, macht ihn fertig. Er muss Vater und Mutter zugleich für Miral sein, die Normalität irgendwie aufrecht erhalten und nach den langen Jahren im DQ erst einmal wieder ein Leben aufbauen. Da kommt Janeways Hilfsangebot gerade recht.
Ich kann verstehen, dass du Janeways Motive noch nicht ganz nachvollziehen kannst. Zu diesem Zeitpunkt kann sie das selbst vielleicht auch nicht. Es war eine spontane Eingebung von ihr, ausgelöst durch die Negativerfahrungen nach der Rückkehr in den AQ. Was das für langfristige Konsequenzen (beruflich oder privat) hat, kann sie nicht wissen. Oder sie verdrängt es für den Moment.
Ob und wie weit ich auf Janeways Motive eingehen kann, steht für mich selbst auch noch offen. Eigentlich steht ja Mirals Leben im Vordergrund, das heißt, dass alle Voyager-Offiziere eigentlich nur eine Nebenrolle oder Gastauftritte haben. Solange das Mädchen aber noch so jung ist, spielen die Erwachsenen natürlich noch eine große und einflussreiche Rolle. Lass dich daher überraschen;-)

Dass die Maquis in dieser Geschichte nicht mit offenen Armen empfangen, sondern verurteilt wurden, ist ursprünglich nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich habe einige gute FFs hier gelesen, die auch von diesem Szenario ausgingen und das hat mich inspiriert.

Der Vorschlag zu der Wirkung der letzten Sätze ist interessant. Ich muss mir das mal in einer ruhigen Minute nochmal durchlesen. Vielleicht ändere ich es dann auch dementsprechend. Danke fürs Mitdenken und vor allem Mitteilen:-)

LG Xella
09.03.2019 | 11:28 Uhr
Ich liebe deine Schreibweise und das Bild, welches du von Miral zeichnest! Es ist erfrischend und macht Lust auf mehr!

Antwort von Xella Sky am 14.03.2019 | 15:58 Uhr
Hallo Dana,

vielen Dank für das Kompliment zu meinem Schreibstil. Es freut mich, dass du meine Geschichte gerne liest. Ich hoffe, die weiteren Miral-Kapitel werden dir auch gefallen:-)

LG Xella
02.03.2019 | 22:31 Uhr
Hallo Xella Sky,

ich finde das Kapitel sehr schön. Die Idee Seven B´Elanna bei der Namenswahl helfen zu lassen ist großartig. Ich frage mich, wieso B´Elanna und Tom nicht selbst darauf gekommen sind. Wie dumm manchmal werdende Eltern sind.

Meine jüngere Schwester erhält bald auch ihr erstes Kind und ich bin wahnsinnig gespannt, wie sie das Baby nennen werden. Ich wünschte ich könnte behilflich sein beim Namen aussuchen. Ich habe Sorge, das sie einen schrecklichen Namen aussuchen werden.

Vielen Dank, für das tolle Kapitel. Ich freu mich schon auf das nächste Kapitel.

Liebe Grüße
Dodo

Antwort von Xella Sky am 03.03.2019 | 14:39 Uhr
Hallo Dodo.

Vielen lieben Dank für dein positives Review. Hab mich sehr gefreut, dass dir das erste Kapitel gefällt.
Die Idee, dass Seven B'Elanna helfen könnte, kam mir erst in letzter Minute beim Schreiben. Doch ich finde es passt gut, gerade weil es eine Überraschung darstellt.
Du fragst, warum B'Elanna und Tom nicht selbst darauf gekommen sind? Vermutlich weil man für die eigenen Probleme manchmal betriebsblind ist^^ Oder weil beide mit ihren Eltern so ihre Schwierigkeiten hatten und deshalb ursprünglich nicht unbedingt sie als Namenspaten haben wollten.

Ich drücke dir die Daumen, dass deine Nichte oder dein Neffe einen passenden Namen erhalten wird. Nicht, dass du dich als Tante noch schämen musst *lach* Im Zweifel kannst du ja auch mal eine Liste bei deiner Schwester einreichen und schauen, wie sie darauf reagiert;-)

Spaß beiseite. Ich freue mich, dass du bei der Geschichte an Bord bist und sage daher:
Auf Wiederlesen.

Xella
02.03.2019 | 19:12 Uhr
Hi Xella Sky,
oh ha, B´Elanna ist ja gut drauf. Vielleicht sollte Tom erwägen, die nächste Zeit etwas Abstand zu halten :D Da sind aber auch Namen dabei.

„Die Kurzfassung, bitte!“, forderte die Halbklingonin ungeduldig, während sie kreisend ihren Bauch streichelte.
„Mona-Lisa.“
„Nein.“
„Es ist der Name eines weltberühmten Gemäldes. Dieses Lächeln…“
„Ich sagte NEIN. Der nächste!“

LOL, ich habe B´Elanna direkt vor mir gesehen.

„Ich hoffe, das Labor brennt, denn ich hasse es, wegen unwichtigen Dingen gerufen zu werden!“
„Ich muss Sie leider enttäuschen, denn mit Feuer kann ich nicht dienen“, meinte Seven stoisch, „aber ich werde es mir für das nächste Mal merken.“
LOL ... die Dialoge sind Dir wirklich gelungen. Seven mit ihrer pragmatischen Art, immer effizient, immer auf den Punkt. Sehr amüsant, freue mich auf Weiteres.
LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 03.03.2019 | 14:31 Uhr
Hi Seveny,

vielen lieben Dank für dein positives Review! Hab mich sehr gefreut.
Für Tom wäre es wirklich das Beste, etwas Abstand zu halten;-) Andererseits, wenn er zu lange weg bleibt, wäre es B'Elanna sicher auch nicht recht. *lach*
Schön, dass zwei meiner Lieblingsszenen im Kapitel bei dir gut ankommen. Wenn ich dich hier zum Lachen bringen konnte, dann habe ich mein Ziel erreicht.

LG Xella