Autor: Xella Sky
Reviews 1 bis 15 (von 15 insgesamt):
10.08.2019 | 14:14 Uhr
zu Kapitel 7
Hi Xella,
wirklich toll geschrieben, das kann man nur immer wieder lobend erwähnen. Die verschiedenen Sichtweisen sind dir gut gelungen, besonders die von Miral, die in ihren jungen Jahren natürlich nicht genau sagen kann, was sie will. In ihrem Gedächtnis speichert sich eher angenehm und unangenehm und dass ein Besuch im Gefängnis für das kleine Mädchen nicht besonders schön ist, kann man sich vorstellen. Genau wie man sich vorstellen kann, dass einem Kind jede fremde Person, die einen immerzu streicheln, anfassen und küssen will, unangenehm und lästig ist. Ich kann mich jedenfalls an die feuchten Küsse meiner entfernten Tanten noch gut erinnern - da hätte ich als Kind auch gerne Nein geschrien :D

Eine bedrückende Situation, die du hier kreierst. Eine Mutter, die keine sein darf, ein Kind, dass die Mutter nicht erkennt und ein Mann, der hilflos zwischen allem steht. Tom möchte es sicher allen recht machen, aber in dieser Situation ist das die Quadratur des Kreises. Ich hoffe, das B'Elanna seine Bemühungen irgendwann sieht. Im Moment hilft es ihr, jemandem die Schuld geben zu können.

Ich habe darüber nachgedacht, ob ich mir die Zukunft der Gesellschaft so grausam vorstelle. Es ist ja schon fast ein wenig höhnisch, dass der Staat einer Frau, die gerade entbunden hat, den Säugling wegen einer Haftstrafe wegnimmt und zwei Jahre später, wenn das Kind erste Auffälligkeiten zeigt, nach dem Familientherapeuten schreit. Sind nicht psychologische Fehlentwicklungen vorprogrammiert, wenn man das Neugeborene der Mutter entreißt? Danach darf Miral alle vier Wochen die Frau, die ihre Mutter ist, sehen. Um eine Bindung herzustellen, wird das sicher nicht ausreichen und wirkt wahrscheinlich eher verstörend. Gibt's denn gar keine Mutter-Kind Einrichtungen für straffällig gewordene Schwangere mehr? Dein Szenario macht mir Angst, vielleicht, weil es im Zuge der zunehmenden Technisierung durchaus möglich ist, dass wir alle zur Nummer - Vermerk straffällig geworden oder nicht - reduziert werden.

Toller OS! Sternchen und danke fürs Teilen,
LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 11.08.2019 | 14:51:43 Uhr
Hi Seveny.

Hach, ihr macht euch alle so tolle Gedanken zur Geschichte! Bin ganz hin und weg. Vielen Dank erst mal für dein Review und das Sternchen:-)

Dass Kinder in gewissen Lebensphasen fremdeln ist ja im Grunde genommen etwas Normales und von der Entwicklung her Gutes. Wenn sie so wie Miral allerdings auf die eigene Mutter reagieren, dann ist das besonders tragisch (außer für die Kleine, die es ja noch nicht versteht).
Es wird B'Elanna schwerfallen, Toms Bemühungen zu sehen. Sie ist einfach in einer Situation, die ihre Selbstzweifel befördert. Doch nach ihrer Entlassung werden sich beide bemühen. Wenn du dich ein bisschen spoilern willst, dann kannst du in meine Geschichte "Zum Wohle des Kindes" hineinlesen.

Um auf deine Gedanken im letzten Abschnitt einzugehen: Ich gehe davon aus, dass es innerhalb der Sternenflotte sehr wohl Gefängnisse für Mutter und Säugling/Kleinkind gibt. Von dieser Prämisse ausgehend wären zwei Szenarien denkbar (und ich hänge der zweiten an^^): 1. Maquis-Terroristinnen wie B'Elanna werden anders behandelt als andere Gefangene, d.h. Kinder werden von ihnen fern gehalten, weil sie nicht der Ideologie der Mütter ausgesetzt werden sollen. 2. Miral war die ersten Wochen bei B'Elanna, also mindestens so lange, bis der Prozess abgeschlossen war und ein Urteil gefasst wurde. Danach hat B'Elanna mit Tom gemeinsam entschieden, dass Miral bei ihm leben soll, weil das eher im Wohle des Kindes liegt. Er sollte also bewusst die Hauptbezugsperson werden. (Womöglich hätten auch Toms Eltern interveniert, wenn Miral in Gefangenschaft hätte aufwachsen sollen.) Doch die Entscheidung klang in der Theorie leichter und besser, als es dann in der Praxis umzusetzen war. Tom ist ein Stück weit überfordert und B'Elanna vergeht vor Sehnsucht.

Mit deinen vermuteten psychologischen Fehlentwicklungen hast du höchstwahrscheinlich recht. Die Frage bleibt allerdings, ob sich eine solche Fehlentwicklung in diesem Szenario überhaupt verhindern lässt. Man stelle sich vor, Miral würde bei B'Elanna im Gefängnis aufwachsen. Irgendwann wäre sie alt genug um herauszufinden, dass das nicht normal ist und sie würde ihren Vater vermissen. Zudem könnte das in ihrer Biografie als Makel angesehen werden und ihre Freunde könnten sie damit hänseln...

Vielen Dank, dass du deine Gedanken mit mir geteilt hast. Hat mich sehr gefreut:-)

LG Xella
09.08.2019 | 14:29 Uhr
zu Kapitel 7
Hey,

dieser Oneshot hat mir extrem gut gefallen!
Er ist richtig gut geschrieben und auch die Gefühle von Miral kommen, trotz ihres jungen Alters, gut rüber.

Die Handlung finde ich interessant. Die Probleme von Tom und B'Elanna resultieren ja daraus, dass beide nicht miteinander sprechen können, aber trotzdem gleichzeitig dasselbe wollen. Das tut einem beim Lesen richtig leid.
Gerade das Verhalten der Sternenflotte finde ich da auch nicht unrealistisch, gerade aus der Sicht Mirals. Ich geh davon aus, dass Tom und Kathryn alles getan haben, damit es nicht dazu kommt, aber Miral (und auch B'Elanna) das natürlich (noch) nicht wissen?! (Das einmal im Monat Besuchsrecht, auch für ein kleines Kind, entspricht da ja wohl ziemlich der normalen amerikanischen Praxis (Nach einer google-Suche war ich schlauer.)

LG
Vera

Antwort von Xella Sky am 10.08.2019 | 12:54:39 Uhr
Hi Vera,

vielen Dank für dein liebes Review:-) Genau, Tom und B'Elanna können und wollen nicht richtig miteinander sprechen. Ihnen fehlt die Zeit und der intime Rückzugsraum. Immer überwacht zu werden ist schließlich kein Zuckerschlecken. Ich stelle es mir ein bisschen wie eine Fernbeziehung vor, nur noch dramatischer. Der gemeinsame Alltag geht flöten, dadurch auch die Vertrautheit und es entstehen viel leichter Missverständnisse.
Es beruhigt mich, dass du das Verhalten der Sternenflotte als halbwegs realistisch ansiehst. Es ist so eine idealistische Organisation, dass es schwer fällt, ihnen "Gemeinheiten" zu unterstellen. Doch wenn man DS9 kennt, weiß man, dass sie auch anders können.
Oh, wow, du hast extra recherchiert? Bin beeindruckt! Bei diesem Aspekt hab ich mich hauptsächlich auf meine Fernsehbildung verlassen *lach*

LG Xella
06.08.2019 | 17:55 Uhr
zu Kapitel 7
Und was für ein Verlust.

Mensch, das zerreißt mir das Herz. Für alle drei. Ich finde übrigens, dass die Sternenflotte hier nicht gut agiert. Nur einen Besuch pro Monat, und dann, wenn das 2,5jährige Kind mit Skepsis auf die Mutter reagiert, tatsächlich zu glauben, die Lösung, sei, das Kind der Mutter noch weiter zu entziehen.... ich nehme an, dass das deine Sicht auf die Sternenflotte ist, aber das ist definitiv nicht im Sinne des Kindeswohls. Wenn ich das hier also kritisiere, dann nicht mir der Folgerung "wie unrealistisch", sondern nur mit der Folgerung, dass deine gewählte Sicht auf diesen Apparat offenbar nicht alllzu positiv ist.

Es hätten häufigere Besuche etabliert werden können. Mehr Gespräche, wenn schon keine Besuche, dann doch, was wir hier und heute skypen nennen. Das geht auch aus dem Knast heraus. Und B'Elannas Verbrechen sind ja überschaubar, die 5 Jahre, die sie bekommen hat, sind nicht lebenslänglich, und dass die Tochter und die Mutter im Anschluss wieder zusammenkommen müssen, ist also absehbar.

Krass. Also. Verstehen kann ich hier alle Positionen. Die kleine Miral, die einfach das Konzept der Selbstwirksamkeit sehr gut verstanden hat. Tom, der zerrissen ist zwischen der Sorge um die Tochter und den Bedürfnissen von B'Elanna, die aber grade einfach keine Beziehung mit ihm führt. Und natürlich B'Elanna, die ihre Familie vermisst und in alles nur das schlechteste hinein interpretiert.


Hachja. Ich mag deine Umsetzung dieser Schlaglichter auf Mirals Leben. Ich mag es wirklich sehr. Hab dir ein Sternchen dagelassen :)

Antwort von Xella Sky am 06.08.2019 | 23:29:25 Uhr
Vielen Dank für dein ausführliches Review und den Stern:-) Hat mich sehr gefreut, denn ich lese deine Gedanken zu der Geschichte so gerne.

Ich weiß, ich bin zu den Protas nicht fair ... vielleicht auch ein bisschen unrealistisch. Doch zum einen wollte ich Miral einfach keine Friede-Freude-Eierkuchen-Kindheit verpassen, weil Drama Baby! Zum anderen haben mich beim Schreiben das eher düstere DS9 sowie einige Post-Endgame Fanfictions geprägt. In meiner Vorstellung gilt B'Elanna der Sternenflotte als Mitglied einer Terrorgruppe und erhält daher nicht die Privilegien, die andere Gefangene erhalten würden. Skypen wäre eine tolle Möglichkeit, aber darüber hätte man ja Kontakt zur Außenwelt und man könnte dann ja einen Ausbruch planen, wenn du verstehst, was ich meine;-)

Für Mirals Entwicklung ist die Trennung von B'Elanna natürlich Gift. Doch hier darf man nicht nur dem Psychologen die Schuld zuschieben. Es wäre Toms Entscheidung gewesen, die Besuche trotzdem fortzusetzen. Dann wäre eben eine Aufsichtsperson dabei gewesen, aber na wenn schon. Hier macht er (unwissentlich?) einen Fehler, der sich auf die ganze weitere familiäre Entwicklung auswirken wird.

LG Xella
22.04.2019 | 15:01 Uhr
zu Kapitel 6
Huhu
Ein sehr interessantes Kapitel und ich musste wirklich an der Stelle lachen, als Miral gesagt hatte, dass sie so viele andere Kinder geküsst hat - wobei mir eine Woche Schulverweis doch ein wenig streng vorkommt oder?

Lg JaliceTo

Antwort von Xella Sky am 22.04.2019 | 18:07:05 Uhr
Hallöchen Jalice To.

Es freut mich, dass du das Kapitel interessant und lustig findest. Der einwöchige Schulverweis mag tatsächlich etwas streng wirken, durch diese "Kuss-Aktion" wurde allerdings auch allerlei Trubel, Streitereien, Schlägereien und Interspezies-Konflikte ausgelöst;-) Da hat die Schule eben streng durchgegriffen. Natürlich ist es überzogen. Ein wenig wollte ich jedoch dadurch parodieren, wie Erwachsene heutzutage oftmals Kinderverhalten unentspannt sehen und überbewerten.

LG Xella
08.04.2019 | 12:03 Uhr
zu Kapitel 6
Hallöchen,

ich bin jetzt kapitelmäßig auf dem aktuellen Stand und mich begeistert Deine Geschichte immer mehr. Ich mag den Charakter von Miral und ich bin gespannt, was da noch kommen mag.

Ein wenig irritiert hat mich dass sie offensichtlich etwas mit Harry angefangen hat?! Das hat irgendwie nicht so ganz ins Bild gepasst, aber vielleicht klärt sich da ja später noch etwas auf. Ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen :)

Liebe Grüße

Elize

Antwort von Xella Sky am 12.04.2019 | 16:38:21 Uhr
Hallo Elize,

ich freu mich, dass du dir auch noch die anderen Kapitel "angetan" hast;-)
Miral hat sich tatsächlich mit Harry eingelassen. Ich weiß, dass das ohne Hintergrundinfos schwer zu fassen ist, doch da ich bei dieser Geschichte nicht (ganz) chronologisch vorgehe, muss Manches noch im Dunkeln bleiben. Ich hoffe, dass das Bild von ihr wieder stimmiger wird, wenn weitere Details veröffentlicht werden. Sie wird allerdings ein Charakter bleiben, der eigensinnig ist und der auch immer wieder Fehler machen wird - so wie wir eben auch^^
Vielen Dank für dein Review! Schön, dass du dabei bleibst.

LG Xella
03.04.2019 | 10:53 Uhr
zu Kapitel 3
Grüß Dich ,

ich bin vor einigen Tagen auf Deine Geschichte gestoßen und kam jetzt endlich einmal dazu die ersten zwei Kapitel zu lesen und ich muss sagen, mein anfängliches Misstrauen war unbegründet. Ich bin seit dem ersten Tag der Serie ein Fan und habe immer hohe Erwartungen an Fanfiktions. Ich kann mir die Konversation zwischen Janeway und Tom so gut vorstellen, als sei sie ein Teil der Serie, das mag ich wirklich gerne.

Miral finde ich auch wirklich gelungen dargestellt, ich bin gespannt, was da noch auf den Leser zukommen mag. Im Grunde möchte ich sagen: Gut gemacht, Deine Geschichte ist bislang fantastisch geschrieben und macht Lust aufs Weiterlesen.

Liebe Grüße
Elize

Antwort von Xella Sky am 04.04.2019 | 19:35:18 Uhr
Hallo Elize.

Noch ein neuer Name hier unter den Reviewern! Freu mich gerade mega:-)
Jetzt bin ich aber echt froh, dass ich deinen hohen Erwartungen genügen konnte. Wenn man eine FF anfängt, weiß man ja nie, was einen erwartet. Ich freu mich auch immer über gut Geschriebenes und darüber, wenn Charaktere nicht zu ooc geraten. (Was manchmal nicht einfach ist)
Vielen Dank für deine lobenden Worte. Sie tun gerade in einer stressigen Woche sehr gut.

Ich hoffe wir lesen uns weiterhin!

LG Xella
03.04.2019 | 10:33 Uhr
zur Geschichte
Hallo Xella Sky,

ich mag deine Geschichte und bin echt gespannt was noch kommt. Warte schon sehnsüchtig auf das nächste Kapitel.

Mach weiter so :-)

Liebe Grüße
Tina

Antwort von Xella Sky am 04.04.2019 | 19:31:03 Uhr
Hallo Tina.

Ein Review von jemand ganz Neuem! Ich freu mich:) Vielen Dank für dein Review. Dann muss ich mal schnell in die Tasten hauen, denn mein vorausgeschriebener Vorrat an Kapiteln ist inzwischen aufgebraucht. Ich hoffe, wir lesen uns wieder.

LG Xella
31.03.2019 | 17:28 Uhr
zu Kapitel 6
Hi Xella,
lol …ich habe ja schon geschmunzelt, als Talas (auch noch als ältere Andorianerin) auftauchte. Als dann noch Denobulaner, die an sich riechen und die Jonathan-Archer-Grundschule dazu kamen, habe ich mich richtig gefreut. Endlich jemand, der sich mit ENT auskennt. Das geht schon fast als Crossover durch :D :D :D

Die Dialoge sind wie immer herrlich. Scheint ja ein recht frühreifes Früchtchen zu sein, deine Miral. Wobei ich den Aufstand wegen einiger Küsse nicht ganz verstehe. Was ist das für eine tugendhafte Anstalt, in der man Schulausschluss bekommt, weil ein Kind mit acht Jahren das Küssen ausprobiert? Da die Kinder immer früher in die Pubertät kommen, sollten die Grundschulen des 24the Jahrhunderts darauf eingerichtet sein, oder? Und wer weiß - vielleicht sind Klingonen ohnehin früher an soetwas interessiert.

Auf jeden Fall hat mir Dein Ausflug in die ENT-Welt Spaß gemacht. Ein bisschen habe ich überlegt, ob Mekaz nicht etwas forscher hätte sein sollen. Immerhin sind die Denobulaner recht freizügig im Umgang mit Sexualität. Da denk ich mir, dass sie ihre Kinder auch so erziehen. Mekaz hätte wahrscheinlich durch Mirals Aufforderung die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um ausgiebig auszuprobieren, was die vielen Verwandten ihr jeden Tag vorleben - und mit drei Ehefrauen und jeweils drei Ehemänner kommen ja reichlich Verwandte und Vorbilder zusammen :D

Auch der Schluss mit der kleinen Wendung hat mir gut gefallen. Miral lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen - sie hat ein bisschen was von einem Sherman-Panzer.

LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 04.04.2019 | 19:27:45 Uhr
Hallo Seveny,

es freut mich, wenn ich dich mit meinen ENT-Anspielungen erfreuen konnte:-) Also noch ein Fan hier^^ Puh, muss die Serie unbedingt mal wieder am Stück sehen. Ist viel zu lange her! Für dieses Kapitel hab ich allerdings bei Memory Alpha rauf und runter recherchiert, weil ich nicht wollte, dass immer nur die gleichen drei Spezies des AQ (Vulkanier, Klingonen und Andorianer) in einer Geschichte vorkommen *lach*

Ich empfand Star Trek - vor allem TNG, aber auch VOY - immer als sehr tugendhaft und wollte da andocken. Außerdem habe ich mir einfach vorgestellt, dass die Regeln in der Grundschule sehr streng sind, weil unterschiedliche Spezies zusammen unterrichtet werden. Da will man als Rektorin in nichts hineinkommen, weil irgendwelche kulturellen Anstandsregeln verletzt wurden;-)

Mekaz ist wie sie ist. Sie ist vielleicht etwas zurückhaltender, weil sie a) erst 8 Jahre alt und noch nicht so frühreif wie Miral ist oder b) es sicher auch bei Denobulanern zurückhaltendere Wesen gibt oder c) sie einfach nicht will, weil kein passender Denobulaner-Junge in der Nähe ist. Such dir einen für dich annehmbaren Grund aus. *grins*

"Miral lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen" Da sagst du was. Genau so ist es! Wie Sherman-Panzer sind, weiß ich nicht, aber ich habe so eine wage Vorstellung^^

LG Xella
23.03.2019 | 11:38 Uhr
zu Kapitel 5
Hi Xella,

upps, ein fast fünfzigjähriger Harry, der mit der Tochter seines besten Freundes anbandelt …? Na, Harry scheint mir auch nicht gerade die hellste Birne im Salon zu sein. Dass das irgendwann rauskommt, ist ja klar und wenn ich Tom wäre, dann wäre da der Punkt, an dem ich mir meinen Freund mal handfest vorknöpfen würde.

Irgendwie tut mir Miral leid. Zum einen muss es echt ätzend sein, ständig von Legenden und Pathos umgeben zu sein - inclusiver der Voyager-Treffen, die für eine junge Frau sicher das personifizierte Grauen darstellen.

Zum anderen wirkt Miral so wenig gefestigt, obwohl sie mit 25 schon deutlich über der Selbstfindungsphase liegt. Ein Verhältnis mit einem ihr eigentlich völlig unbekannten, älteren Mann anzufangen, zeugt nicht gerade von Überlegung - zumal es ein Freund des Hauses ist. Vielleicht hat sie Toms jugendliche Unüberlegtheit und B´Elannas klingonische Seite geerbt - eine fatale Mischung. Auf jeden Fall hat sie das Talent, das Falsche zu tun, geerbt. Ich will mal für Miral hoffen, dass sie nicht wirklich mit Harry zusammen kommt, sondern nur ihren Gelüsten nachgibt ;D

LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 23.03.2019 | 17:03:39 Uhr
Hi Seveny,

freut mich echt, dass du Woche für Woche so fleißig mitliest!
"Na, Harry scheint mir auch nicht gerade die hellste Birne im Salon zu sein." Eine herrliche Formulierung von dir und so wahr! Womöglich kommt er aber doch davon, ohne von Tom vermöbelt zu werden. Immerhin ist er Captain und kann mit seinem Raumschiff auf schnellstem Wege in den Tiefenraum abhauen. *lach*

Die Legenden und der Pathos sind das eine, das Miral annervt. Es gab aber auch in ihren Jugendjahren noch das ein oder andere Zerwürfnis mit ihren "Sorgeberechtigten", das noch immer nachwirkt und das sie zögern lässt, an der Feier teilzunehmen.

Oh, mir begegnen privat immer mal wieder 25-Jährige, die wenig gefestigt sind und noch heftig in der Selbstfindungsphase stecken. Ich denke gerade bei Menschen, die familiäre Probleme durchlebt haben oder auch bei Leuten, die eine sehr lange Ausbildungs- und Studienphase hinter sich haben, wird das Erwachsenwerden ziemlich verzögert.
Überlegt ist Mirals Verhalten tatsächlich nicht. Es mag dem Alkohol geschuldet sein, oder ihrem unbewussten Wunsch, Tom weh zu tun oder ihrer viertelsklingonischen Sturm- und Drangzeit^^ Lass dich überraschen.

LG Xella
23.03.2019 | 11:32 Uhr
zu Kapitel 5
Hach ja ,ich glaub, diese Geschichte gefällt mir immer noch am Besten.

LG
ViJay

Antwort von Xella Sky am 23.03.2019 | 16:49:53 Uhr
Danke für deine Einschätzung, liebe ViJay! Du hattest ja durch das Beta-Lesen schon ein bisschen Vorlauf. Da das aber auch schon wieder eine Weile her ist, freut es mich, dass dir das Kapitel noch immer gefällt. Mal sehen, ob dieses Kapitel noch immer dein liebstes sein wird, wenn die ganze Geschichte veröffentlicht ist;-)

LG Xella
16.03.2019 | 12:13 Uhr
zu Kapitel 4
Hallo Xella Sky,
lol … Miral als Mini-Vampir :D Bisschen weit hergeholt, aber amüsiert hat mich die Vorstellung köstlich :D Und wer weiß, Klingonen haben ja diese eigenartigen Zähne, vielleicht neigen sie in ihrer Jugend tatsächlich zur Bissigkeit? Allerdings dürfte Miral ein menschliches Gebiss besitzen, da schon ihre Mutter keine Klingonen-Zähne hat.

Dass Du Miral zum einen als sehr temperamentvoll und anstrengend darstellst, auf der anderen Seite auch etwas Einsichtiges gibst, macht das Charakterbild rund, denn am Anfang habe ich mir ein paar Mal ein 'verzogene Göre' nicht verkneifen können. Sie ist trotz aller Widrigkeiten, die ihr in ihrem jungen Leben schon widerfahren sind, ein Kind, das sicher auch eine sensible, weiche Seite hat.

Toms Reaktion schien mir enttäuschend, da hätte ich gehofft, dass er sich mehr bemüht, Vater und Mutter zu sein. Immerhin hat ein körperlicher Angriff stattgefunden, der nur mit einem Betäubungsmittel gelöst werden konnte. Vielleicht ist er mit der Situation überfordert? Trotzdem - es gibt doch sicher die Möglichkeit ein (holografisches) Kindermädchen einzustellen und den eigenen Job auf ein Minimum zu reduzieren - müssen heutzutage ja auch alle Mütter und ich will mal hoffen, dass im 24th Jahrhundert diese Aufgabe nicht auf Frauen beschränkt bleibt. Also sag Deinem Tom, dass er als Vater noch Luft nach oben hat. :D

Schönes Kapitel mit einem witzigen Einblick in die klingonische Beißkraft,
LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 17.03.2019 | 14:01:58 Uhr
Hallo Seveny.

Du bist ja rasend schnell im Review schreiben. Bin sehr beeindruckt.
So weit hergeholt finde ich den kleinen viertelsklingonischen Vampir gar nicht;-) Schließlich hat B'Elanna mit ihren menschlichen Zähnen ihren Tom auch ganz gerne gebissen. Wir denken nur an die Folge Pon Farr zurück^^ Außerdem wäre es rein vererbungsmäßig möglich, dass sich die Gene ihrer Großmutter und Namensgeberin bei Miral durchgesetzt haben und doch der ein oder andere klingonische Zahn im Gebiss seinen Platz gefunden hat.

Oh, sie ist eine verzogene Göre. Da mache ich mir keine Illusionen und du hast das gut beobachtet. Durch die nicht ganz normalen Lebensumstände und die ständige überhand nehmende Arbeit, vielleicht noch verstärkt durch schlechtes Gewissen, haben Tom und Kathryn der Kleinen mehr durchgehen lassen als sie hätten sollen. Trotzdem ist Miral (manchmal) auch einsichtig und sensibel. Sie ist ein intelligentes Kind und auch hier schlägt das Erbe ihrer Vorfahren durch.

Deine Kritik an Tom kann ich gut verstehen. Ich denke allerdings nicht, dass er absichtlich seine Elternrolle vernachlässigt. Im Gegenteil. Er versucht seriös auf allen Ebenen zu sein, obwohl er leidet und in diesem Moment hält er einfach die Ansprüche seines Arbeitsplatzes für wichtiger als die einer Vierjährigen. Erwachsene machen Fehler. Das ist Fakt. Erwachsene, die leiden und überfordert sind, sogar noch mehr.
Auch wenn ich es nicht erwähnt habe, ist Miral natürlich tagsüber nicht alleine daheim. So verantwortungslos sind Tom und Janeway dann doch nicht. In meiner Vorstellung besucht sie eine Sternenflotten-Kindertagesstätte oder so etwas ähnliches. Doch ich gehe mal davon aus, dass man auch im 24. Jahrhundert die Erziehung durch die Eltern durch kein geschultes Personal von außen ersetzen kann.
Ansonsten werde ich Tom deinen Kommentar ausrichten;P Im übernächsten Kapitel verhält er sich übrigens schon etwas mehr in deinem Sinne. Da wird er alles stehen und liegen lassen, als Miral seine Hilfe benötigt. Bin jetzt schon gespannt, was du davon halten wirst.

LG Xella
09.03.2019 | 12:51 Uhr
zu Kapitel 3
Hallo Xella Sky,

die kleine Szene hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich habe mich in die Situation so gut hineinversetzen können, auch weil Du stilistisch sehr gekonnt und sicher schreibst. Der Einstieg mit dem inneren Konflikt Toms empfand ich als spannend. Er muss sich ja nach und nach neu definieren. Jetzt ist er Familienvater und nicht mehr nur der beste Pilot im Quadranten. Dass er da immer wieder an seine Grenzen kommt, wahrscheinlich auch denkt "hoffentlich sieht mich keiner", wenn er mit der Kleinen auf dem Arm und einer niedlich bedruckten Tasche durch die Gegend laufen muss, kann ich absolut verstehen.

Janeways Verhalten wiederum gibt mir im Moment noch Rätsel auf. Du geht's - wie ich übrigens auch - davon aus, dass sie in den Alpha-Quadranten zurückkehren und die Sternenflotte nicht uneingeschränkt "hurra" schreit. Janeway wird das sicherlich wütend machen, aber auf der anderen Seite haben die Maquis Straftaten begangen, die nach sieben Jahren nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden können. Immerhin hat Tom nur für die Angehörigkeit zu einer Widerstandsgruppe 18 Monate Gefängnis kassiert. Da will ich mir gar nicht ausmalen, was einem Maquis-Führer droht. Janeway wirkt im Umgang mit Tom sehr vertraut - irgendwas zwischen freundschaftlich und mütterlich und ich frage mich nun, woher dieses spezielle Verhältnis kommt. Sie wird doch wahrscheinlich zwischen allen Stühlen sitzen, denn Owen Paris ist ihr alter Mentor, dem sie viel verdankt. Würde sie sich tatsächlich so offensichtlich auf eine Seite schlagen und wenn warum? Dass sie der Familie Paris hilft, davon ist auszugehen, aber der Einzug ins eigene Reich, ist eine weittragende Entscheidung. Damit gibt sie ihre Intimsphäre auf und ich weiß auch nicht, ob dieses Signal an die Außenwelt für einen Admiral so uneingeschränkt günstig ist. Ich bin gespannt, ob es da womöglich eine logische Erklärung gibt, die ich jetzt noch nicht kenne.

Den Abschluss der Szene fand ich außerordentlich geschickt, weil Du den Leser wieder emotional in die eigentliche Geschichte holst und dabei auch gleich noch die Hintergrundinformation "B´Elanna ist in Haft" vertiefst. Kleine Anmerkung. ich würde die beiden letzten Sätze umdrehen. Erst denkt er an B´Elanna, das löst die körperliche Reaktion feuchte Augen aus, das wiederum für zu der Erkenntnis, dass sie die ersten Worte verpasst hat. Zudem ist der vorletzte Satz der emotional stärkste von den drei Sätzen - okay, mag auch Geschmackssache sein :D

Eine schöne Idee. Ich setze mal ein Favo und bin gespannt, welches Szenario Dir eingefallen ist.
LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 14.03.2019 | 16:12:37 Uhr
Hallo Seveny,

vielen Dank für das tolle und ausführliche Review! Hab es gleich mehrmals gelesen, um ja nichts zu verpassen:-)

Genau, Tom ist in einer neuen Rolle und die Tatsache, dass seine Frau im Gefängnis sitzt, macht ihn fertig. Er muss Vater und Mutter zugleich für Miral sein, die Normalität irgendwie aufrecht erhalten und nach den langen Jahren im DQ erst einmal wieder ein Leben aufbauen. Da kommt Janeways Hilfsangebot gerade recht.
Ich kann verstehen, dass du Janeways Motive noch nicht ganz nachvollziehen kannst. Zu diesem Zeitpunkt kann sie das selbst vielleicht auch nicht. Es war eine spontane Eingebung von ihr, ausgelöst durch die Negativerfahrungen nach der Rückkehr in den AQ. Was das für langfristige Konsequenzen (beruflich oder privat) hat, kann sie nicht wissen. Oder sie verdrängt es für den Moment.
Ob und wie weit ich auf Janeways Motive eingehen kann, steht für mich selbst auch noch offen. Eigentlich steht ja Mirals Leben im Vordergrund, das heißt, dass alle Voyager-Offiziere eigentlich nur eine Nebenrolle oder Gastauftritte haben. Solange das Mädchen aber noch so jung ist, spielen die Erwachsenen natürlich noch eine große und einflussreiche Rolle. Lass dich daher überraschen;-)

Dass die Maquis in dieser Geschichte nicht mit offenen Armen empfangen, sondern verurteilt wurden, ist ursprünglich nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich habe einige gute FFs hier gelesen, die auch von diesem Szenario ausgingen und das hat mich inspiriert.

Der Vorschlag zu der Wirkung der letzten Sätze ist interessant. Ich muss mir das mal in einer ruhigen Minute nochmal durchlesen. Vielleicht ändere ich es dann auch dementsprechend. Danke fürs Mitdenken und vor allem Mitteilen:-)

LG Xella
09.03.2019 | 11:28 Uhr
zu Kapitel 3
Ich liebe deine Schreibweise und das Bild, welches du von Miral zeichnest! Es ist erfrischend und macht Lust auf mehr!

Antwort von Xella Sky am 14.03.2019 | 15:58:35 Uhr
Hallo Dana,

vielen Dank für das Kompliment zu meinem Schreibstil. Es freut mich, dass du meine Geschichte gerne liest. Ich hoffe, die weiteren Miral-Kapitel werden dir auch gefallen:-)

LG Xella
02.03.2019 | 22:31 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Xella Sky,

ich finde das Kapitel sehr schön. Die Idee Seven B´Elanna bei der Namenswahl helfen zu lassen ist großartig. Ich frage mich, wieso B´Elanna und Tom nicht selbst darauf gekommen sind. Wie dumm manchmal werdende Eltern sind.

Meine jüngere Schwester erhält bald auch ihr erstes Kind und ich bin wahnsinnig gespannt, wie sie das Baby nennen werden. Ich wünschte ich könnte behilflich sein beim Namen aussuchen. Ich habe Sorge, das sie einen schrecklichen Namen aussuchen werden.

Vielen Dank, für das tolle Kapitel. Ich freu mich schon auf das nächste Kapitel.

Liebe Grüße
Dodo

Antwort von Xella Sky am 03.03.2019 | 14:39:54 Uhr
Hallo Dodo.

Vielen lieben Dank für dein positives Review. Hab mich sehr gefreut, dass dir das erste Kapitel gefällt.
Die Idee, dass Seven B'Elanna helfen könnte, kam mir erst in letzter Minute beim Schreiben. Doch ich finde es passt gut, gerade weil es eine Überraschung darstellt.
Du fragst, warum B'Elanna und Tom nicht selbst darauf gekommen sind? Vermutlich weil man für die eigenen Probleme manchmal betriebsblind ist^^ Oder weil beide mit ihren Eltern so ihre Schwierigkeiten hatten und deshalb ursprünglich nicht unbedingt sie als Namenspaten haben wollten.

Ich drücke dir die Daumen, dass deine Nichte oder dein Neffe einen passenden Namen erhalten wird. Nicht, dass du dich als Tante noch schämen musst *lach* Im Zweifel kannst du ja auch mal eine Liste bei deiner Schwester einreichen und schauen, wie sie darauf reagiert;-)

Spaß beiseite. Ich freue mich, dass du bei der Geschichte an Bord bist und sage daher:
Auf Wiederlesen.

Xella
02.03.2019 | 19:12 Uhr
zu Kapitel 2
Hi Xella Sky,
oh ha, B´Elanna ist ja gut drauf. Vielleicht sollte Tom erwägen, die nächste Zeit etwas Abstand zu halten :D Da sind aber auch Namen dabei.

„Die Kurzfassung, bitte!“, forderte die Halbklingonin ungeduldig, während sie kreisend ihren Bauch streichelte.
„Mona-Lisa.“
„Nein.“
„Es ist der Name eines weltberühmten Gemäldes. Dieses Lächeln…“
„Ich sagte NEIN. Der nächste!“

LOL, ich habe B´Elanna direkt vor mir gesehen.

„Ich hoffe, das Labor brennt, denn ich hasse es, wegen unwichtigen Dingen gerufen zu werden!“
„Ich muss Sie leider enttäuschen, denn mit Feuer kann ich nicht dienen“, meinte Seven stoisch, „aber ich werde es mir für das nächste Mal merken.“
LOL ... die Dialoge sind Dir wirklich gelungen. Seven mit ihrer pragmatischen Art, immer effizient, immer auf den Punkt. Sehr amüsant, freue mich auf Weiteres.
LG
Seveny

Antwort von Xella Sky am 03.03.2019 | 14:31:20 Uhr
Hi Seveny,

vielen lieben Dank für dein positives Review! Hab mich sehr gefreut.
Für Tom wäre es wirklich das Beste, etwas Abstand zu halten;-) Andererseits, wenn er zu lange weg bleibt, wäre es B'Elanna sicher auch nicht recht. *lach*
Schön, dass zwei meiner Lieblingsszenen im Kapitel bei dir gut ankommen. Wenn ich dich hier zum Lachen bringen konnte, dann habe ich mein Ziel erreicht.

LG Xella