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Autor: rosa Kueken
Reviews 1 bis 20 (von 20 insgesamt):
12.02.2020 | 15:48 Uhr
Oh ja, ich glaube sofort, dass WG-Mitbewohner zeitweilig sehr nerven können. Ich hab's nie mit einer WG ausprobiert, aber ich könnte mir vorstellen, dass Tara auch gut alleine leben könnte. Sie kann sich sicher selbst organisieren und wäre fähig, genug Kontakte zu Freunden und Bekannten zu halten. Und es ist wirklich sehr vorteilhaft, wenn man selbst bestimmen kann, wann man putzt. :D

Schön, dass sie den kleinen Dolmetscher-Job bekommen hat. Und dass Isaac zwar ein bisschen dröge, aber sonst ein netter Kerl zu sein scheint. Sollte er uns etwas leid tun, weil er jetzt mit Tara konfrontiert ist? ;D

Antwort von rosa Kueken am 20.02.2020 | 12:40 Uhr
WG-Mitbewohner können zeitweilig auch sehr hilfreich sein und ich vermute mal, dass Tara bestimmt auch hier und da mal nerven kann ;)
Aber ja, alleine leben hat auch ganz klare Vorteile und ich glaube auch, dass Tara das alleine schaffen würde. Mit dem Risiko, dann noch weniger zu putzen (obwohl das bei mir beim alleine wohnen tatsächlich besser geklappt hat - in einer WG macht man dann ab einer gewissen Anzahl an Regeln wirklich nur das, was man machen muss). Naja. Hat beides Vor- und Nachteile. Alleine kann man viel besser Musik hören. Und duschen, wann man will.

Ja. An Isaac feile ich noch, da ist noch viel offen, dafür ist er mal ein bisschen personelle Abwechslung für Tara, sie kann ja abgesehen von Lexie nicht immer nur in ihrer Bubble bleiben. Undich glaube, jeder mit einem organisierten Leben verdient ein bisschen Mitleid, wenn er mit Tara konfrontiert wird :))

Dann wie immer ein motiviertes Muchas Gracias (ich bringe jetzt den Sprachmischmasch für ein bisschen Abwechslung auch hier ein) für deine Reviews und viel Spaß beim weiteren Lesen, wenn ich denn dann mal weiterschreibe, anstatt verzweigt in alle Richtungen zu planen und mich dann nicht entscheiden zu können.

Wir lesen uns,
Küken
12.02.2020 | 15:37 Uhr
Noch so eine schöne Unterhaltung. Wobei ich hier schon etwas genauer hinschauen muss, bei der Mischung aus Englisch und Französisch. Ich bin da ganz bei Tara, ich bringe es auf ca. zweieinhalb französische Redewendungen. Und ein Englisch sprechender Franzose mit dem Mund voller Chips, der obendrein high ist … da ist Telepathie ganz bestimmt eine gute Übung.

Auf jeden Fall mag ich wieder den Dialog im englischen Original. Habe ich jetzt selbst mal in einer Szene gemacht und bin gespannt, wie das bei der Leserschaft ankommt. Mal sehen, ob jemand protestiert. Aber ich würde nur ungern die deutschen Übersetzungen daneben schreiben, zumal der Inhalt nicht so reichhaltig ist wie bei Dir.

Antwort von rosa Kueken am 20.02.2020 | 12:29 Uhr
Ich komme gerade ein bisschen auf den Dialog-Geschmack, wie du ja schon gemerkt hast. Und da Sprachmischmasch schon ganz lange mein Geschmack ist, macht beides auf einmal natürlich besonders viel Spaß. Zum Schreiben. Zum Lesen kann man da bestimmt darüber streiten (und ich drücke die Daumen, dass das bei dir klappt, weil man damit wahnsinnig viel ausdrücken kann und wie gesagt: mir persönlich macht es auch einfach Spaß).

Und ja, Franzosen und Englisch (das kann ich auch aus persönlicher Erfahrung bestätigen) sind auf jeden Fall immer schon eine abenteuerliche Mischung und Chips helfen tendenziell nicht. Das ist halt auch so. Und Telepathie wiederum hilft gegen beides. Obwohl ich da noch keine persönlichen Erfahrungen habe ;)
12.02.2020 | 15:25 Uhr
Eine ganz wunderbare Unterhaltung! Am besten gefällt mir die Vorstellung der “komischen Bartour, wo man zu dreizehn Bars muss. Mit dem Fahrrad.” Köstlich.

Und dann nat. der Verweis auf Fanfictions, vor allem im Hinblick auf gay romance. Die drei ??? kenne ich leider nicht, also nur vom Titel her. Aber es gibt jede Menge Filme oder Serien, wo die Vorstellung von gay FF sehr lustig ist.

Bin gespannt, ob aus diesem Plan mit der Radtour noch was wird.

Antwort von rosa Kueken am 20.02.2020 | 12:24 Uhr
Ja, Unterhaltungen können schon was Feines sein (schön, dass du das genießen konntest). Irgendwann mache ich auch mal was nur in Dialogform. Um das mal auszuprobieren.
Und ganz aus dem Sinn sind Fanfictions bei mir ja auch nicht, schließlich kommt man am Anfang ja genau dafür hierher. Ich bin riesiger drei ??? Fan und dachte bis vor kurzem, dass die drei Amateur-Detektive ein gänzlich ungeeignetes Thema für FFs wären, das musste ich irgendwie verarbeiten. Ja. Und man kann halt tatsächlich zu allem eine gay FF machen - das passiert ja eigentlich auch die ganze Zeit...

Ich habe übrigens schon einen ziemlich genauen Plan, was Tara und Sems Plan angehen. Ich werde mich aber wie immer hüten, schon irgendwas vorwegzunehmen ;)
27.01.2020 | 19:12 Uhr
Also immer noch böse Grippe! Da kann man so ein seltsames Telefonat nicht wirklich gebrauchen.
Sehr nett ist der Typ ja wirklich auch nicht zu ihr. Ich kann sie gut verstehen, muss ich sagen, ich kann auch ganz gut sarkastisch sein, und das ist dann echt nicht böse gemeint. Aber halt nicht jeder kann damit umgehen.

Bin sehr gespannt, was Isaac denn nun eigentlich von ihr will.

Antwort von rosa Kueken am 31.01.2020 | 20:09 Uhr
Huhu,

ich bin auch einfach generell ganz schlecht im Telefonieren, wenn ich die Leute nicht gut kenne. Dann sehe ich das Gesicht nicht und kann die gar nicht mehr einschätzen. Und jaaaa, vielmehr will ich nicht sagen, weil das dann ja Dinge vorweg nimmt und das wollen wir vermutlich beide nicht. Also versuche ich einfach ein bisschen mehr zu schreiben und du kannst dann alles herausfinden, wenn du mal wieder Muße hast ;)

Also noch einmal ein allumfassendes Danke für den kleinen Review-Marathon, ich genieße das sehr (und kann dann auch die Kapitel noch mal kurz rekapitulieren) und wir lesen uns :))

Liebe Grüße,
Küken
27.01.2020 | 19:05 Uhr
Oweh, Grippe oder Männerschnupfen, auf jeden Fall beschreibst Du den Krankheitszustand ungemein lebendig und sehr witzig. :D
Herrlich, wie sie ihr Testament macht!

Das Kap ist einfach nur süß. Ich wünsche gute Besserung.

Antwort von rosa Kueken am 31.01.2020 | 20:09 Uhr
Heyho,

um ganz ehrlich zu sein, ich war krank. Und ich hab das schamlos ausgenutzt, um das endlich mal zu schreiben, weil viel zu selten Leute einfach ganz unspektakulär krank sind. Außerdem ist man herrlich dramatisch und absolut jeder kann das nachvollziehen. Das hat einfach Spaß gemacht. Ich bin übrigens wieder gesund und Tara auch (ich weiß nicht, ob du schon so weit gelesen hast). In dem Sinne: Wie immer danke und ich wünsche dir, nie krank zu werden, weil da absolut niemand was von hat...

Liebe Grüße,
Küken
27.01.2020 | 19:02 Uhr
Hey, die Ringbahn! Die kenne ich in- und auswendig! Ja, da fährt es sich gut. Ich bin aber sowieso ein Bahnfan, ich empfinde Zugfahren allgemein eher als meditativ, nicht melancholisch.

Sehr nachvollziehbar schilderst Du, was Tara an Berlin im Vergleich zu London besonders schätzt. Ihre Beziehung zu Clubs fasziniert mich immer wieder, da ich an dieser Szene überhaupt keinen Anteil habe, sie mich aber durchaus interessiert.

Das Verhältnis zu Franck scheint sich ja gut normalisiert zu haben.
Taras Gedanken über Marius und ihre Beziehung zu ihm sind sehr einleuchtend. Ein bisschen tut es weh zu sehen, dass die beiden, obwohl sie sich auf eine Art lieben, ihre Beziehung nicht richtig voranbringen (können).

Oje, und dann ist der Hut weg! Sehr aus dem Leben gegriffen. :D Gut, dass die Mutti ihn gefunden hat.
Taras Vorstellung, wie Gott denkt, finde ich herzerfrischend. :D Zu dem Gott, wie ich ihn mir vorstelle, passt das jedenfalls sehr gut. ^^
Bin gespannt, ob und wie ihre Suche nun weitergeht.

Lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 31.01.2020 | 20:05 Uhr
Und hallihallo, Klappe die zweite,

ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich einige wenige Momente der Zugfahrtmelancholie kenne, meistens aber einfach innerhalb von drei Minuten einschlafe. Ich weiß nicht, ich nehme mir immer ganz viel zum Lesen und Arbeiten mit und dann schlaf ich halt einfach. Also auch meditativ. Irgendwie.

Tja, und ich meine, ich merke das ja auch immer, es gibt so ein paar Sachen an Berlin (wahrscheinlich nicht unbedingt die gleichen, wie Tara), aber das kann einfach keine andere Stadt ersetzen. Man kann einfach wirklich keine Stadt so vermissen, wie Berlin. Und ich glaube, auf Clubs gehe ich nochmal irgendwann ein bisschen genauer ein,weil man da auch ganz spannende Gefühle einfangen kann. Gleiches gilt eigentlich für Franck, weil ich so viele Notizen und Gedanken zu ihm habe, die für Tara einfach absolut irrelevant sind. Ich mag das aber auch sehr gerne, so ein paar Themen anzuschneiden, die nicht super relevant sind, die aber da sind und die dann hoffentlich auch jeder Leser irgendwie anders gewichtet.

Die Stelle mit dem Hut hatte ich schon so lange geplant, ich fand das so schön rund und konsequent und fast ein bisschen endgültig, aber wer weiß, das kann ich dir auf jeden Fall nicht sagen (ich meine, Gott kann ja noch vieles geplant haben, der hat gerade richtig Spaß :D ).

Also, ich hoffe, du bleibst gespannt und wir lesen uns, sobald ich dein nächstes, charmantes Review lese.

Liebe Grüße,
Küken
24.01.2020 | 19:45 Uhr
Hallo, liebes Küken,

habe mich ja lange nicht gemeldet, sorry. Bei mir geht es in letzter Zeit im RL ziemlich rund. Da habe ich hier auch nicht gelesen, weil ich für Deine Story ja immer ein bisschen Muße brauche. :) Jetzt habe ich aber aufgeholt und werde schauen, dass ich auch wieder reviewe.

Zuerst aber noch ein wunderschönes, gesundes und freudiges Jahr 2020 für Dich! Mit dieser Schnapszahl kann ja eigentlich nix mehr schief gehen. ^^

Das Kap hier ist einfach absolut Berlin. Keine Ahnung, wie Du das in den wenigen Sätzen schaffst, aber die Stimmung, auch mit den drei Freunden, ist irgendwie Berlin pur. Und zwar im besten Sinne.
Hihi, ich bringe auch immer O2 und Mercedes Benz durcheinander. Was soll's. Aber in die East Side Mall gehe ich schon. Nicht, dass ich die besonders schön fände, aber da gibt's sowohl einen denns als auch einen Sir Plus (Schleichwerbung), die beide sehr zu empfehlen sind. Überhaupt ist die Warschauer Straße einer meiner Lieblingsorte (auch jetzt noch, mit den ganzen neuen Bauten), und ich wünschte nur, Du würdest mal eine ganze Story schreiben, die in der Gegend spielt. :D

Dies hier jetzt erstmal als Gruß. Ich mach demnächst mit den nächsten Kap weiter, versprochen.

glg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 31.01.2020 | 20:03 Uhr
Willkommen zurück...

Aber um ehrlich zu sein, gibt es nichts zu verzeihen, ich pausiere ja auch ständig, also mach dir kein Stress und warte auf deine Muße, dann liest es sich bestimmt sowieso schöner.
Dir auch ein frohes Neues - ich wünsche dir einfach, dass du, wenn etwas schief geht, dadurch ein fantastisches aber absurdes Abenteuer erlebst, weil davon gibt es nie genug ;)

Und es gibt ja einfach nichts magischeres als Berlin einzufangen. Egal aus welchem Blickwinkel (wobei ich aktuell tatsächlich wieder eine ernsthafte Sinnkrise habe, was den S-Bhf angeht, aber zumindest das RAW-Gelände bleibt ja ) und ja, irgendwann schreibe ich einfach mein großes Berlin-Manifest. Und notfalls kannst du dich ja an die ideale Berlin-Geschichte heranwagen.

Also dann wie immer ein Danke (und ich seh ja schon, dass du weiter gemacht hast, also bin ich da unbesorgt und verspreche dir, auch demnächst weiter zu antworten, weil du sonst ja gar nicht wissen kannst, wie schön es ist, so liebe Reviews zu lesen).

Liebe Grüße,
Küken
04.09.2019 | 15:07 Uhr
Wow, hier sind die Freunde definitiv wertvoller als die größte große Liebe! Dass sie so frei über Sex reden können, finde ich absolut faszinierend, auch sowas wünscht man sich unbedingt.
Mann, hier beneide ich Tara schon fast. Auch wenn sie meint, sie hätten keine andere Wahl als bald wegzuziehen. Ich lebe mein ganzes Leben lang in Berlin. Ich muss irgendwie ziemlich tough sein. ? :D


Ja, dass ich manche Passagen mehrmals lese, um sie zu verstehen, ist nat. ein Kompliment. Es zeigt aber auch einfach diese Verbundenheit, die ich mit Tara empfinde. Ich will nichts von ihr verpassen. Das hast Du geschafft. :)
Ich bleibe also weiterhin gespannt.

Dass meine kleinen Kommis Dir behilflich sind, freut mich nat. sehr.

lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 10.11.2019 | 11:54 Uhr
Juhu,

erstmal ganz kurz: Ihr Papa ist chillig und Berlin ist halt Berlin, da kann man nicht viel sagen.

Zu dem Kapitel: Ich wollte dieses "Tara in Berlin" als ihre stark prägende Phase hervorheben. Und dazu gehören vor allem ihre Freunde. Außerdem war es mir wichtig, noch mal zu verdeutlichen, dass sie in London durchaus auch was verpasst und dass sie trotz ihrer Vergangenheitsvermeidung kein unbeschriebenes Blatt ist. Und Gespräche zwischen perfekt eingespielten Freunden zu schreiben, ist halt wunderbar. Da kann man einfach alles schreiben und das ganz ungeniert und frei. Irgendwann schreibe ich mal eine Geschichte, die ausschließlich aus Dialogen besteht.

Und Berlin... ich weiß nicht. Das coole an Berlin ist ja eigentlich, dass Berlin zu allem passt. Also Berlin hatte in jeder Lebenslage genau das parat, was ich gesucht habe. Klingt super skurril, aber ich liebe diese Stadt. Und als Urberliner ist man natürlich tough ;)

So, fehlt nur noch das altbekannte "Danke" und ich verspreche dir, in den nächsten Tagen wieder was zu schreiben, dass du dann mehrmals lesen kannst (es sei denn, ich bin aus der Übung und es wird nicht ganz so gut). Wie auch immer, wir lesen uns.

LG, Küken
04.09.2019 | 15:05 Uhr
Ihr Verhältnis zu ihrem Vater klingt richtig gut und herzerfrischend unsentimental. So einen Papa wünscht man/frau sich.

Die besten Freunde dann sind mit Berlin untrennbar verbunden. Was soll ich dazu sagen? Meine Heimat halt, und ich kann Tara nur zustimmen! :D
04.09.2019 | 15:04 Uhr
Witzig, der erste Eintrag greift fast meinen Rev-Satz auf: >> Gerade ist alles so, wie es sein soll. <<
Das hatte ich dabei aber nicht im Kopf. :)

Ich habe das Kap jetzt dreimal gelesen, und jedes Mal habe ich einen Kloß im Hals. Es ist einfach wunderschön und traurig. Die Sätze scheinen unkompliziert und sind so unglaublich treffend. Drücken so viel Emotionen, so viel Stimmung aus. Ich fühle Taras Liebe zu Marius, die zumindest in dem Moment keine Vollendung findet, als wäre es meine eigene.

Gelungen ist auch der Eintrag, wo sie ihn anspricht. Sie sagt alles Nötige, ohne das kleinste bisschen zu labern.

Und im letzten Eintrag findet sie den nötigen Abstand wieder.

Großartig.

Antwort von rosa Kueken am 10.11.2019 | 11:37 Uhr
Und noch mal Hallihallo,

du machst es mir aber auch einfach, geschmeichelt zu sein und mir selber auf die Schulter zu klopfen ;)
Also riesiges Danke, es ehrt mich wahnsinnig, dass du dieses Kapitel genauso nachvollziehen kannst, wie das Weihnachtskapitel, obwohl sie ja in komplett unterschiedliche Richtungen geht. Ganz abgesehen davon, dass ich es liebe, Romanzen zu schreiben, aber meistens übertreibe. Und wenn das hier nicht der Fall ist, dann bin ich einfach nur zufrieden und hoffe, dass du das Kapitel auch noch ein viertes Mal lesen kannst.

LG, Küken
04.09.2019 | 15:02 Uhr
Ein Weihnachtskapitel. Darauf habe ich gewartet, weil mich die Familie ehrlich gesagt interessiert hat. Aber es ist nicht nur absolut unkitschig, sondern auch unfamiliär. Man erfährt nichts über ihre Leute, außer was sie ihnen schenkt und was diese ihr schenken. Ja, das Übliche ist diese Story nicht, daran könnte ich mich schon mal gewöhnt haben. :)

Lange Beschreibungen sind aber auch gar nicht nötig. Diese Geschenke, die sehr genau beschrieben werden, sagen sehr viel über die Beziehungen zwischen Tara und ihren Leuten aus. Zum Beispiel wie intensiv sie über die Geschenke nachgedacht hat, anstatt einfach ein paar Souvenirs aus England mitzubringen, was ich wahrscheinlich machen würde. Mit ihrer Mutter ist sie offenbar auf selbstverständliche Weise eng verbunden, denn sie gestaltet selbst den Besuchs-Gutschein für sie, und die Mutter empfiehlt ihr Geschenke für zwei andere Familienmitglieder. Auch wenn sie mit dem Vater besser reden kann.

Danach wird recht lapidar die gute Stimmung und das Essen erwähnt. Und mehr ist auch nicht nötig. Man spürt genau aus dieser Sparsamkeit und dieser Auswahl der Erwähnungen die funktionierende Herzlichkeit in dieser Familie. Das ist schön und so geschickt gemacht wie die ganze Story. :)

Ob sich Tara über die Pflanzen und die Schlittschuhe freut, wird nicht gesagt. Sie nimmt sie einfach hin, wie sie es mit ihrer Familie auch macht, denke ich. Es ist in Ordnung, so wie es ist.

Ich halte übrigens auch nicht viel von Weihnachten. ;)

lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 10.11.2019 | 11:27 Uhr
Hallöle,
ich bin jetzt auch wieder da und beantworte nach der klitzekleinen Pause mal weiter^^

Erstmal sehr cool, dass ich dich noch überraschen kann. Ich habe versucht, nur Dinge aufzuschreiben, die neu für Tara sind - das hat bei der Sparsamkeit auch mit rein gespielt. Eine der coolsten Sachen beim Tagebuchschreiben ist ja eigentlich, dass Tara das für sich schreiben sollte. Ich erwische mich manchmal dabei, wie ich Sachen aufschreibe, die zwar den LeserInnen verständnismäßig weiterhelfen, aber die Tara ja schon weiß. Deswegen kann man bei dem Projekt so schön zwischen den Zeilen schreiben.
Und ich glaube, du hast ihre Stimmung da ganz gut eingefangen. Weihnachten ist halt da und Weihnachten muss sein, aber es hat überhaupt keinen Einfluss auf sie.

Na dann versuche ich mal, deine restlichen Reviews mit Liebe zu beantworten und wir lesen uns spätestens, wenn ich mal wieder weiterschreibe. Also bald.

LG, Küken
17.08.2019 | 12:35 Uhr
Nein, sie soll den Absatz bitte nicht streichen. :) Ich finde ihre Auseinandersetzung mit den Vergleichen mit ihrer Mutter durchaus spannend. Warum vergleicht man überhaupt Menschen mit ihren Eltern? Klar, kommt automatisch, wenn Ähnlichkeiten auffallen, und das passiert nun mal. Aber das Ding ist, dass solche Bemerkungen eigentlich nie ohne Wertung bleiben. Zumindest habe ich das immer so empfunden. Die Ähnlichkeit (oder auch Unähnlichkeit) wird positiv oder negativ bewertet, und das ist einfach blöd. Wie Tara schreibt, man möchte einfach als eigener, unabhängiger Mensch wahrgenommen werden. Wie unabhängig eigene Meinungen und Handlungen wirklich sind, sei mal dahingestellt. Aber das wäre dann eine Analyse für sich.

Ihre Begegnungen mit den Freunden sind auch interessant. Ich habe sowas so nie gehabt, weil ich meine Heimatstadt nie verlassen habe und auch nie in einer richtigen Clique war. Wenn ich das bei Tara sehe, vermisse ich es auch nicht. Aber interessant ist es schon. :)
Nat. auch das Treffen mit Marius. Sehr schön beschrieben, ein bisschen romantisch, ein bisschen sentimental und kein bisschen kitschig. Klasse.

Antwort von rosa Kueken am 16.09.2019 | 11:38 Uhr
Hey,

da klinkt man sich mal komplett aus und du eskalierst komplett mit den Reviews. Ich musste gerade ziemlich breit grinsen. Und eigentlich voll gut, weil ich jetzt mit deinen Kommentaren zusammen die letzten Kapitel Revue passieren lassen kann, bevor ich weiterschreibe.

Falls es dich beruhigt: ich glaube, Tara ist dermaßen ungefiltert, dass sie den Absatz nicht löschen wird. Und ja, ich bin auch kein Fan von diesen ständigen Elternvergleichen, selbst wenn sie gerechtfertigt sein sollten. Ich glaube, es gibt keine einzige Person, die je gesagt hat: "Ich bin wie meine Mutter? Super, danke" und das auch ernst gemeint hat.
Und ja, die Sache mit der Clique kenne ich dann doch ganz gut. Ich finde gerade eigentlich besonders interessant, mich auf einmal mit Leuten gut zu verstehen, mit denen ich früher wenig zu tun hatte, obwohl man im gleichen Freundeskreis unterwegs war.

Ich liebe übrigens, deine überenthusiastischen Schlusswörter. So ein "Klasse" gibt dem ganzen Review eine ganz andere Ausstrahlung.
15.08.2019 | 18:04 Uhr
Hey,

Du warst tüchtig und hast so viel hintereinander gepostet, dass ich nicht ganz mitkomme. :D

Deshalb hier ein einzelnes Rev als Vorgeschmack sozusagen:

Ich muss sagen, ich hätte mir das Wiedersehen mit Coburg und mit den Freunden lockerer und leichter vorgestellt. Du hast nat. schon angedeutet, dass es für Tara nicht ganz einfach werden würde, aber das hier, diese Gegenüberstellung von Gegenwart und Vergangenheit, ist schon sehr komplex und geradezu analytisch und dabei nat. ungemein emotional. Mit einem Wort, ich musste es mehrmals lesen, um richtig reinzukommen.
Das ist aber überhaupt nichts Schlechtes, es war einfach nur etwas verblüffend.

Was mir aufgefallen ist: Im letzten Abschnitt - >> 21. Dezember 2018, 21.10 Uhr, Coburg <<
schreibst Du dreimal statt Marius "Elliott". Ich weiß nun nicht, ob das ein Versehen Deinerseits ist, oder ein Freudscher Fehler von Tara, da es in keinem anderen Kap vorkommt. Letzteres wäre auf jeden Fall eine sehr pfiffige Idee, um Taras gefühlte Assoziation zwischen den beiden Männern zu zeigen. :)

Weitere Äußerungen von mir folgen demnächst, wenn ich etwas Luft habe. Bis dann.

lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 29.08.2019 | 12:06 Uhr
Huhu,

ich fange mal bei dem Review an. Ja, ich hatte eine übermotivierte Phase, dafür habe ich mich jetzt ja zurückgelehnt ;)

Den ersten Punkt nehme ich auch gar nicht als was schlechtes. Ich finde, Tara macht es sich im Leben eigentlich relativ einfach, manchmal muss auch etwas ein bisschen schwer sein. Wobei ich das (natürlich) selber auch ein bisschen in die Richtung erfahren habe, wenn ich Freunde von früher wiedergesehen habe und feststellen musste, dass ich diese gar nicht mehr so richtig komplett, sondern nur so halb kenne. Und wenn es dir interessant genug erschien, um das mehrmals zu lesen, dann ist das eigentlich ein riesiges Kompliment. Wenn ich irgendwas lese und das nicht direkt fühlen kann, dann bringe ich das immer so schnell wie möglich hinter mich, bis wieder was anderes kommt, wo ich mich auf Anhieb einfühlen kann.

Und das mit dem "Elliott" war tatsächlich beabsichtigt, auch wenn ich das wohl nochmal bearbeiten werde. Ich weiß noch nicht, ob sich das über mehrere Kapitel hinziehen soll oder ob die Verbindung nur an diesem einen Abend besteht (so wie sie Elliott ja auch nur einen Abend hatte).

Soviel erstmal von mir. Wie immer ein großes (wenn nicht sogar enormes) Dankeschön, deine Rückmeldung hilft mir wahnsinnig viel, zu erkennen, wie was wirkt. Und sobald ich Luft habe, beantworte ich dann auch Review Nummer 2 :)

LG, Küken
04.08.2019 | 17:08 Uhr
Hi, Küken,

jetzt will ich doch wieder mal ein Rev hier loslassen.

Das Kap ist einfach Klasse. Schon die Idee, Tara den POV ihres Gegenübers im Zug schreiben zu lassen, ist so überraschend wie genial! Und Du setzt sie hervorragend um. Dieser POV gefällt mir nämlich total, und ich würde sehr gerne mehr über diesen äußerst ansprechenden Herrn lesen! :D Ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn Tara ihm "rein zufällig" nochmal irgendwo begegnen würde. ;)

Aber auch der weitere Text ist gelungen wie immer. Ihre Bedenken wegen Coburg sind absolut nachvollziehbar beschrieben. Auch ihre Gedanken übers Zugfahren. Ich liebe einfach diese feine philosophisch-melancholische Note, die ohne krachende Dramen auskommt. Und wieder ist es faszinierend, wie Du mich in die Story hineinziehst. Ich sitze mit Tara in diesem Zug! Auch ihre Fantasie, an einer anderen Station auszusteigen und anonym in einem Hotel zu übernachten, kann ich total nachempfinden. Habe ich tatsächlich so ähnlich schon gemacht, und es hat was, keine Frage. :)

Süß und zugleich bedrückend (geht das?) ist dann das Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Nachhilfeschüler.

Ich bin sehr gespannt auf Coburg und freue mich, wenn's weitergeht.

lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 09.08.2019 | 11:15 Uhr
Huhu,

das freut mich aber ;)

Und sehr cool, dass ich zumindest noch ein paar Asse im Ärmel habe, die dich überraschen können (und im Sinne der Überraschung behalte ich auch für mich, ob der äußerst ansprechende Herr noch einmal vorkommt). Ich fühle mich gerade sehr allwissend.

Ja... und vielen Dank, ich bin wie immer krass geschmeichelt und voller Bewunderung, dass du tatsächlich mal einfach anonym in ein Hotel gegangen bist - ich glaube, ich hab immer ein bisschen Angst, dass das meinen leicht übertriebenen Vorstellungen nicht gerecht wird.

Also schön, dass es dir gefallen hat, schön, dass ich dich immer noch in Taras Gedankenwelt reinziehen kann und wahnsinnig schön, dass dir das ein Review wert ist :))

Wir lesen uns,
Küken
19.06.2019 | 12:16 Uhr
Hallöchen rosa Küken,

eine sehr gute Geschichte hast du hier geschrieben. Ja eigentlich klingt es mir schon danach, dass es erfunden ist. Ein bisschen zögert man zwar wenn man die Kategorisierung liest, aber ich denke es ist doch 'eindeutig' erfunden ;) . Den etwas chaotisch-unperfekten Tagebuch-Stil hast du natürlich trotzdem sehr gut aufgefasst. Es ist sicher spannend, die realen Feiertage und hoffentlich auch ein ganzes Jahr an Jahreszeiten zu beschreiben, äh es gibt ja auch so Chaoten wie mich, die das gar nicht gut auf die Reihe bringen ;)

liebe Grüsse von Velutina

Antwort von rosa Kueken am 20.06.2019 | 23:01 Uhr
Huhu Velutina,

Vielen Dank erst einmal! Ich bin an der Kategorisierung tatsächlich ein bisschen verzweifelt, aber im Zweifelsfall tue ich einfach so, als hätte ich mich für die Tagebuchkategorie entschieden, damit es realistischer wirkt. Und wie du sagst, es ist schon eindeutig erfunden.
Es freut mich wahnsinnig, dass du den Tagebuch-Stil als einigermaßen "realistisch-chaotisch" einordnest ;) Und es ist unfassbar spannend, ein Jahr irgendwie zu beschreiben (obwohl ich mir dementsprechend jetzt schon Notizen für den viel zu heißen Juni gemacht habe, die ich garantiert verbummeln werde). Eigentlich tendier ich auch immer Richtung Chaot, aber gerade stecke ich hier mit Herz und Seele drin und freu mich eigentlich immer, wenn ich Zeit zum Schreiben finde. Das ist ein richtiges Herzensprojekt geworden.
Wie auch immer: Noch mal ein großes Dankeschön für Review und (hoffentlich) viel Spaß beim Weiterlesen :)

LG, Küken
18.06.2019 | 13:45 Uhr
Huch, hab mich ja ziemlich ewig hier nicht gemeldet. Sorry, aber meine Zeit ist im Moment etwas knapp.
Deshalb heute nur kurz. Aber ich will Dir doch sagen, dass ich mit Vergnügen weiterlese. Dein Stil ist gleichbleibend sehr ansprechend und dazu wirklich amüsant. Es gibt in jedem Kap Stellen, wo ich einfach grinsen oder kichern muss. Das liebe ich. Ich find's auch gut, dass die Länge der Kap schwankt und Du gelegentlich nur zwei oder drei Sätze in ein Kap packst. Das macht es als Tagebuch schön authentisch.

Ich verfolge Taras London-Abenteuer also munter weiter.
lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 20.06.2019 | 22:52 Uhr
Hey,

Es gibt nichts zu verzeihen (um es mal so pathetisch wie möglich auszudrücken, es aber ganz ernst zu meinen).
Mega schön, dass du das Wort "Vergnügen" nennst, ich hab heute erst drüber nachgedacht, was das für ein schönes und viel zu selten benutztes Wort ist, und das dann meiner Geschichte hier aufgedrückt zu bekommen, bringt mich doch tatsächlich zum Lächeln. Und ich finde es natürlich auch schön, dich zum Kichern zu bringen und meine Authentizität weiter aufrecht zu erhalten.

In dem Sinne: Wie immer ein dickes Dankeschön und ein munteres Weiterlesen ;)
Lg, Küken
28.05.2019 | 14:17 Uhr
Hi,

die letzten beiden Kap haben mich so beeindruckt, dass ich gleich was dazu schreiben will, sonst vergesse ich die Hälfte. :)

Zuerst mal eine formale Anmerkung zum Anfang von Kap 24 - die Stellung der ersten Sätze ist ein bisschen irreführend:
>> „Warum Emma?" Er sah mich nachdenklich an.
„Weil ich sie liebe. Sie ist... einfach toll." Ich streute Tabak über das Gras. <<

Hier denkt man, dass "Er" die Frage stellt und "Ich" in der zweiten Zeile antwortet. Aber das kann ja wohl nicht sein. :D Es wäre anders herum besser:

>> „Warum Emma?"
Er sah mich nachdenklich an. „Weil ich sie liebe. Sie ist... einfach toll."
Ich streute Tabak über das Gras. <<

Wenn das Subjekt der nicht wörtlichen Rede in derselben Zeile steht wie die wörtliche Rede, ist besser ersichtlich, dass derjenige auch der ist, der spricht. Im weiteren Verlauf des Gesprächs gibt es noch mehr solche Stellen, wo ich halt zweimal gucken musste, um zu verstehen, wer jetzt was sagt.

So, das nur nebenbei.

Dieser regelrecht philosophische Exkurs gefällt mir unheimlich gut. Ich kann Tara da vollkommen folgen, habe ganz ähnliche Eindrücke wie sie. Wobei ich ehrlich nicht glaube, dass alle Leute so detailliert und vor allem so kritisch über sich selbst nachdenken. Ich bin sogar sicher, ziemlich viele tun das überhaupt nicht, zumindest wirken sie so auf mich. Ich mache es jedenfalls und ich finde es auch gut und wichtig, weil es einfach hilft, sich selbst realistisch zu sehen. Das Schwierige dabei ist eigentlich, sich dann zu akzeptieren und nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Das ist echt ein Lernprozess, der eine Weile dauert. (Bin ein Stückchen älter als Tara. :))
Wie sie über "das Lächeln" sinniert, ist toll. Es ist nüchtern analytisch und trotzdem irgendwie romantisch und anrührend. Und absolut lebensnah, so emfinde ich es zumindest. Wie Tara ja sowieso äußerst authentisch für mich rüberkommt (weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt hatte, es fällt mir immer wieder auf.) Der Schluss des Kap ist dann ein wunderbar grotesker Gegensatz zu der nachdenklichen Stimmung vorher, der mich sehr amüsiert hat.

In Kap 25 wird's dann ja eher psychologisch, und wieder kann ich Taras Gedanken total nachvollziehen. Dass Probleme zur individuellen Entwicklung dienen, davon bin ich überzeugt. Ich denke sogar, dass jeder im Grunde genau die Probleme bekommt, die zu ihm passen sozusagen. Auch wenn sich das nat. selten so anfühlt, aber im Nachhinein erkenne ich es oft.
Dann kommt sie darauf, dass man anderen Menschen gegenüber ja immer nur einen Teil von sich zeigt und sie deshalb praktisch niemand wirklich kennt. Genau das kenne ich auch, und es kann ganz schön frustrierend sein. Ich glaube, jeder hat im Grunde die Sehnsucht, als das erkannt und vor allem akzeptiert zu werden, was er wirklich ist. Stichwort Bedingungslosigkeit.
Auch dass man sich ständig verändert, stimmt absolut. In längeren Zeitabständen fühle ich diese Veränderungen auch sehr stark, das nimmt bei mir mit dem Alter zu. Aber wie sie denkt, dass sie sich selbst ja gar nicht kennen kann, weil sie sich viel zu schnell verändert, um das richtig bewusst mitzubekommen, und dass sie deshalb ja auch kein anderer kennen kann, oder vielleicht eben gerade doch - wow! Daran habe ich so noch nie gedacht, aber es leuchtet wirklich ein. Ich finde ihre Gedanken alles andere als wirr! ^^ Sie sind einfach komplex entsprechend zur Thematik.
Ebenso das unterschiedliche Verhalten den verschiedenen Menschen gegenüber oder in verschiedenen Gruppen. Das ist ja auch im gesamten Zusammenhang mit sozialen Problemen extrem wichtig.

Also, ich kann nur sagen, es macht mir einfach Spaß, Taras Gedankengängen zu folgen, und Du schreibst diese nicht gerade leichten Themen unglaublich ansprechend und verständlich.
Was ich auch in der ganzen Story gut finde, ist die Schilderung des Alkohol- und Drogenkonsums. Obwohl ich weder das eine noch das andere konsumiere, erscheint es mir sehr realistisch, und die kurzen, aber wiederholten "Selbsthinweise" von Tara, dass sie eigentlich zu viel kifft und trinkt, registriere ich als Zeichen, dass ihr das eben bewusst ist, was ich sehr wichtig finde. In den überwiegend meisten Geschichten, die hier auf FF.de so rumschwirren, werden Drogen überhaupt nicht erwähnt, geschweige denn ein so differenzierter Umgang mit ihnen. Das ist einfach eine weltfremde Darstellung, die mich oft nervt.

Übrigens finde ich Dein Profilbild richtig Klasse! :) Von daher warst Du mir als Autorin schon länger ein Begriff, im Gegensatz zu den meisten anderen, von denen ich nicht regelmäßig lese.
Deine Rev-Antworten sind völlig in Ordnung. Mach Dir deshalb bloß keinen Kopf. :)

lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 07.06.2019 | 15:20 Uhr
Huhu,

sehr vorbildlich. Find ich gut.

Die erste Anmerkung ist sehr legitim, ich ändere das mit der für mich typischen Verspätung spontan in zwei Wochen. Danke.

Ja, ich bin einfach mal wieder sehr geschmeichelt. Ist auch sehr gut, dass es dir gefällt, bei Taras Charakter war ich mir nicht sicher, ob so ein philosophischer Einwurf die Authentizität nicht sinken lässt (aber Tara scheint ja immer noch oder gerade deshalb glaubwürdig zu sein ;)). Um ehrlich zu sein, finde ich es sehr schwer, mir vorzustellen, dass nicht jeder Mal kritisch über sich nachdenkt und im Idealfall dann eben was davon behält, ohne sich krass unter Druck zu setzen. Für mich gehört das einfach dazu - gerade, wenn man sich über das eigene Verhalten ärgert oder halt Impulse von außen bekommt. Aber wenn man sich die Gesellschaft so anschaut, dann gibt es einfach zu viele Leute, die das scheinbar doch nicht machen... Wie auch immer.
Ich fühle mich jetzt natürlich sehr eingebildet, wenn ich mir selber für das Lächeln auf die Schulter klopfe, aber es war auf jeden Fall eine Szene, die ich schon sehr lange im Kopf hatte und die für Tara auch unfassbar wichtig ist. Finde ich.

Deinen Ansatz mit "Problemen, die zu einem passen" finde ich jetzt wiederum total faszinierend. Das stimmt natürlich, etwas, das für mich ein Problem ist, würde anderen wahrscheinlich sehr egal sein und umgekehrt, und das auf größere Probleme zu beziehen ergibt dann natürlich Sinn - die entstehen ja gerade durch den individuellen Charakter und die Wahrnehmung. Und ja - mir fällt auch immer wieder auf, wie viele meiner wirklich guten Freunde, gewisse Seiten von mir überhaupt nicht kennen oder gar nicht einschätzen können (mein Schreiben zum Beispiel mache ich viel lieber anonym) und es gibt auch glaube ich kaum jemanden, mit dem ich alles von mir "teilen" würde, obwohl es natürlich das ultimative Ziel wäre, genau so jemanden zu finden.
Vielleicht gebe ich Tara auch wirklich nochmal Raum, ihr unterschiedliches Verhalten und ihre Rollen zu definieren, vielleicht lasse ich da auch ihre Begegnungen für sich sprechen - Gruppenverhalten ist meiner Meinung nach auf jeden Fall eines der spannendsten Themen, die es auf dieser Ebene gibt.

Dass diese ganzen mal mehr mal weniger oberflächlich angeschnittenen Themen verständlich und interessant bleiben, ist glaube ich eins der schönsten Komplimente, die man bekommen kann. Schöner ist eigentlich nur, wenn sie dann auch noch zum Weiterdenken anregen (und das scheint ja zumindest bei dir auch geklappt zu haben), also auch dafür noch mal ein extra Danke.
Alkohol- und Drogenkonsum: Ich muss mich an dieser Stelle als Konsument bekennen, wenn auch weniger radikal als Tara und außerdem finde ich Drogen als bewusstseinserweiternde Mittel generell so spannend, dass ich gar nicht anders kann, als das immer mal wieder einfließen zu lassen - zumal ich dir da komplett zustimme, diese Aspekte des "jungen Lebens" auszublenden wäre gerade bei jemandem wie Tara einfach weltfremd. Das stört mich tatsächlich auch an den letzteren Harry Potter Büchern, obwohl ich genau weiß, wie wenig relevant pubertärer Alkoholkonsum für die Geschichten sind.

Dass ich dir durch mein Profilbild ein Begriff bin, ist arg witzig. Ich war letztens selber überrascht, dass ich mich auch noch vier Jahre nachdem ich mir mein Profil erstellt habe, mit Namen und Bild identifizieren kann (vielleicht habe ich mich in der Hinsicht also gar nicht verändert ;) ).

Genau, so viel erst mal von mir. Ich muss noch mal erwähnen, wie "wertvoll" deine Rückmeldung für mich ist, das sind ja auch nicht einfach nur so hingeklatschte Reviews, sondern so wunderschön ausformulierte, bei denen einem das Herz aufgeht. Und sie helfen mir dann auch, die Kapitel noch mal für mich zu reflektieren und herauszufinden, was gewirkt hat.

Also, wir lesen uns :)
LG, Küken
19.05.2019 | 17:23 Uhr
Hi,

ich finde es schön, etwas über Taras deutsche Freunde zu erfahren und auch über ihr Leben sozusagen „außerhalb des Tagebuchs“. Es stimmt ja, man hat vom Tagebuch her schon den Eindruck, dass sie überwiegend an ihrer Sehnsucht nach Elliot leidet. Dass dieser Frust vorherrschend ist – verständlicherweise. Ich hatte auch schon gedacht, dass sie ein bisschen aufpassen sollte, dass sie es mit dem Alk nicht übertreibt. Deswegen ist es eine gute Idee, dass sie dieses Bild hier jetzt zurechtrückt. Sie kann ihren Londonaufenthalt also doch genießen, das wäre sonst auch echt traurig gewesen.

Ihre Berliner Freunde scheinen supernett zu sein. Toll, dass sie auch wieder mit ihnen verreisen will, und auch, dass sie ihre Mutter eingeladen hat.

Von ihren Kontakten in London gefällt mir Sem am besten. An einer Stelle sagt sie, egal was man ihm erzählt, er urteilt nie über einen. Er nimmt jeden so, wie er ist. Das finde ich toll an einem Menschen. Ich habe einen Cousin, der so ist, und das ist echt angenehm. (Dabei hat er durchaus eine eigene Meinung, und so ist das bei Sem ja auch gemeint.)

Eine weitere Stelle hat mich beeindruckt, wo Tara überlegt, dass sie zu Weihnachten eigentlich nicht nach Hause fahren will, und dann reflektiert, das sie im Grunde immer da zu Hause ist, wo sie gerade ist. „Ich habe mich“, schreibt sie, und das kann ich gut nachvollziehen. Ich glaube, dieses Gefühl, zuerst sich selbst zu gehören und wirklich bei sich selbst zu sein, ist sehr gut und wichtig.

Du schreibst weiterhin übrigens sehr lebendig und schön zu lesen. Ich mag Taras Selbstironie, die immer wieder durchblitzt.

Lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 26.05.2019 | 21:47 Uhr
Hey,

schön wieder von dir zu lesen. Ich fühle mich immer, als würden meine Antworten den Reviews nicht gerecht werden, aber damit musst du leben.

Zum ersten Punkt: Genau! Ich hab selber eine Zeit lang Tagebuch geschrieben und da sammelt sich ja tatsächlich nur ein kleiner Ausschnitt, der oft auf das sentimentale fokussiert, deswegen wollte ich das gerade rücken, um auch mal einen weiteren Bogen zu ihrer Geschichte und ihrem Charakter zu ziehen, gerade jetzt, wo es ja wieder langsam in Richtung "ihrer Wurzeln" geht.

Und ja. Ich find es sehr interessant, welche Stellen dir im Kopf geblieben sind. Also Sems "Urteilen" (wo ich übrigens komplett bei dir bin, ich finde diese unvoreingenomme Herangehensweise sehr angenehm und sehr selten) und Taras "Ich habe mich".

Joa. Schön, dass du noch liest, schön, was von dir zu hören und schön, dass du mit Tara samt Alk und Selbstironie was anfangen kannst.

LG, Küken
12.05.2019 | 17:44 Uhr
Hi,

ich bin beim Stöbern über diese Story gestolpert, und im Gegensatz zu den meisten anderen, persönlichen Beiträgen handelt es sich ja wirklich um eine Story.

Obwohl ich sonst eigentlich nur Slash oder zumindest lieber männliche Protas lese, fühle ich mich von Tara echt angesprochen. Ich war nie in einer ähnlichen Situation, aber ich finde, sie wirkt äußerst lebensecht und durchaus sympathisch. Ich mag auch die eingestreuten englischen Dialoge, sie sind gut verständlich und vermitteln ein authentisches Feeling.

Bin gespannt, ob man den lieben Elliot doch noch mal antreffen wird.

lg
X Fantasy

Antwort von rosa Kueken am 13.05.2019 | 11:35 Uhr
Hey,

ja, ich bin mir auch bis heute nicht sicher, ob ich die Geschichte damit richtig klassifiziert habe, umso schöner, dass du trotzdem drauf gestoßen bist.

Und ja. Ich freue mich, dass du mit Tara und dem etwas anderen Genre was anfangen kannst und dass ganze glaubwürdig findest. Und was Elliott angeht, wirst du dich wohl gedulden müssen ;)
Vielen Dank auf jeden Fall für das Review, Rückmeldung ist ein Traum.

LG,
Küken
22.06.2019 | 17:39 Uhr
Hallöchen,

ich bin schon wieder über die Geschichte gestolpert... Und manchmal ist es ja gut, den schon fast alten 'Hasen' nochmal einen Besuch abzustatten anstatt einer der unzähligen Geschichten im eh falschen Fandom (ist natürlich niemandes Schuld).

Auf jeden Fall bin ich sehr 'fasziniert' was sie alles nach dem Shot-Bachelor gemacht hat und es erinnert mich deeeezent an die Hangover-Filme...

Und ich bin jetzt wirklich gespannt, ob sie Elliott wieder findet und auch ob es dann wieder so ist wie es war - oder vielleicht auch anders wird und sie ein Paar werden...? (allerdings habe ich mich diesbezüglich auch schon bisschen gespoilert und wenn mich nicht alles täuscht, hat sie im Laufe der Geschichte von ihm noch nichts wieder gehört)

lg

Antwort von rosa Kueken am 05.08.2019 | 20:42 Uhr
Huhu,

Ich find es auch gut, wenn du mir altem Hasen einen Besuch abstattest ;)
Das mit Hangover ist eigentlich gar nicht mal so ein schlechter Vergleich, hab ich bisher gar nicht dran gedacht, aber verhängnisvolle Nacht und verschwundene Figur passt ja eigentlich. Tja... ob sie Elliott wieder findet, werde ich dir nicht verraten, sondern einfach hoffen, dass die Geschichte weiter faszinierend genug bleibt, um weiterzulesen, auf mögliche Spoiler musst du ja nichts geben. Und ich hoffe, dass immer ein paar Überraschungen hier und da auftauchen.

LG und dickes danke fürs Review,
Küken
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