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Autor: LonelyLeo
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt) für Kapitel 7:
27.11.2019 | 18:39 Uhr
Uhm, zu Demon, wie sagt man das gleich? Wie der Herr, so's G'scherr. Jap.
»Sagst du nur, weil du alles überall vergisst und es dir keiner nachträgt« - believable.
Ich muss aber auch gestehen, selbst wenn ich noch minimale Stücke über Jamies Backstory im Kopf habe, dass er mir bisher einfach noch nicht so richtig sympathisch erscheinen will. Auf der einen Seite weiß ich wohl, dass er hart arbeitet und ich weiß wohl, warum er sitzengeblieben sein muss, auch aus Sicht eines unvoreingenommenen Lesers, der nichts außer den bisherigen Kapiteln und den Klappentext kennt, ist mir das klar. Aber zickige Ausbrüche á la »[…] Ich brauche das hier nicht! Ich brauche keinen Möchtegern-Klugscheißer, der mir diesen ganzen Stoff vorkaut! […]Ich kann und werde diese Nachhilfe nicht über den Haufen werfen […]«. Tja, Pech, du kannst aber nicht beides haben, so ist das Leben.
Und wenn ich Castiel wäre, wäre mir an dieser Stelle vermutlich die Wette egal und ich hätte ihm definitiv den Marsch geblasen. Ein halbes Jahr einem Kerl der sich wie fünf verhält Zucker in den Arsch blasen, um nicht versehentlich etwas Falsches zu sagen, selbst wenn es völlig harmlos ist, oder sich maximal ein Jahr länger mit dem bekannten Übel herumschlagen.
»[…] dass ich deinen Scheiß hier und ganz besonders dich nicht brauche und auch nicht länger anhöre, wenn du dich nicht darauf beschränkst, deinen Job zu machen und mich mit allem anderen in Ruhe zu lassen!« - niemand, buchstäblich niemand hat in dieser Szene irgendwas in dieser Richtung gesagt oder vermutet. Im Gegenteil, Castiel scheint es ziemlich egal zu sein, was er tut oder nicht und hat nichts dergleichen angemerkt. Nicht mal in Gedanken hat er sich zu viele Sorgen darüber gemacht, weil es ihn effektiv nicht interessiert, mit Ausnahme von kleineren Aussetzern.
Ich weiß, auf der einen Seite steht das Narrativ nicht auf seiner Seite, aber auf der anderen Seite versucht halt Castiel ihm die ganze Zeit die Backen zu pudern, indem er auf ihn eingeht, dabei kann er ihm doch, nachdem er sagte er müsse das durchziehen, einfach auch mal seinen Standpunkt klarmachen und ihm nicht alles geben, was er haben will, nur weil er laut genug mit dem Fuß aufstampft. Nein, Castiel weiß nicht, was Jamie schon alles in seinem Leben erlebt hat oder womit er sich herumplagen muss, aber wie dieser selbst sagte, weiß er das nicht, es geht ihn auch nichts an und es sollte ihn auch nicht interessieren. Weil es an dieser Stelle irrelevant ist.
- Rage Mode Off -
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