Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
05.07.2019 | 20:15 Uhr
zu Kapitel 1
Hy,

denke niemand ist wirklich perfekt im Schreiben von FF. außer man ist ein
erfolgreicher und gut verdienender Schriftsteller, aber auch die machen sicherlich kleine Fehler.
Die Story jedenfalls ist noch sehr aus bauch fähig und ich brauche mich nicht groß mehr äußern da ich den anderen Kritikern
hier voll und ganz zu stimme.
24.05.2019 | 21:31 Uhr
zur Geschichte
Hey,
Gut gelungen, schade das forest nichts kommen wird, jedoch verstehe ich es da ich selbst fast aufgehört hätte zu schreiben. Trotzdem hoffe ich es geht irgendwann weiter.

LG
MrsAckermann (anonymer Benutzer)
24.04.2019 | 16:31 Uhr
zu Kapitel 6
Hey sehr coole Geschichte bitte mach weiter so und ich freu mich schon auf das neue Kapitel
01.03.2019 | 16:22 Uhr
zu Kapitel 3
Hallo ^^

Zunächst einmal, bin ich immer begeistert, wenn gerade so junge Menschen wie du, sich für das Schreiben interessieren. Mir gefällt auch, dass du nach Kritik fragst und dafür offen bist. Das ist eine sehr gute Einstellung.

Mein Vorredner hat ja schon einige Punkte aufgezeigt. Trotzdem würde ich gerne auch meinen Senf dazu geben. Also:

Die Rechtschreibung. Nicht immer leicht und manchmal verwirrend. Aber es gibt sehr gute Hilfeseiten. Die Links dazu füge ich nahezu in jeder meiner Reviews ein.

https://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online

https://rechtschreibpruefung24.de/

Beide Seiten kann ich dir wärmstens empfehlen. Ich glaube, dass ich damit genug zu diesem Thema beigetragen habe.

Wenn man mich kennt, weiß man, dass ich sehr auf Details achte. Ich finde es schlimm, wenn sie fehlen. Anderseits solltest du deine Leser auch nicht damit erschlagen. Eine gute Mischung wirst du mit der Zeit hinbekommen. Bring am Anfang lieber mehr Details in deine Geschichte als zu wenig.

Beschreibe wie sich die Charaktere fühlen, lass sie leben. Ich empfehle dir auch deine Umwelt zu studieren. Wie verhalten sich deine Mitschüler in verschiedenen Situationen? Wie würdest du dich verhalten? Welche Emotionen werden gezeigt? Wenn du in der Stadt bist, achte darauf wie sich die Menschen geben. Auch ihre Eigenarten. Lachen sie laut? Ist die Stimme schrill oder nasal? Bohrt jemand in der Nase oder im Ohr? Verstehst du auf was ich hinaus will? Es ist nicht nur eine gute Übung, sondern macht auch Spaß, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Und was ganz wichtig ist: Lausche darauf, was dir deine Charaktere erzählen. Falls sie es nicht schon tun, werden sie es mit der Zeit. ^^

Achte darauf, dass deine Satzanfänge abwechslungsreich sind. Allein dieser Punkt ist schon die halbe Miete.

Ich habe gesehen, dass mein Vorredner einen Textabschnitt von dir umgeschrieben hat.

Alter Schwede, mir haben sich die Zehennägel gerollt.

Ehrlich gesagt, habe ich Texte wie deinen lieber, die vielleicht am Anfang noch unbeholfen sind, als Texte die klar zu erkennen sind als "gewollt, aber nicht gekonnt".

Auch wenn das Wort "gucken" leider im Sprachgebrauch fest verankert ist, wirst du es bei keinem Autor, der etwas auf sich hält, finden. "Gucken" ist schrecklich plump. Vermeide es.

Wäge auch jede Kritik gut ab. Nur weil jemand lange Reviews hinterlässt, heißt es nicht, dass er Ahnung von der Materie hat.

Wichtig sind Synonyme. Dazu gleich der nächste Linkilink ^^

https://synonyme.woxikon.de/

Lass dich nicht von Kritik hindern, sondern wachse daran. Du machst es für dein Alter schon recht gut. Gerne kannst du mich auch jederzeit privat anschreiben, falls du noch Fragen hast.


Liebste Grüße
Shadow
15.02.2019 | 18:30 Uhr
zur Geschichte
Huhu! Du bist ganz schön schnell am updaten, ich wollte mir deine Geschichte schon vor Tagen
durchlesen und jetzt muss ich feststellen das es schon 3 Kapitel sind ;D
Da du nach Verbesserungsvorschlägen gebeten hast, dachte ich mir
dass ich mal meinen Senf dazu gebe!


Kritik-Punkte:

• Kapitel an sich:

Deine Geschichte ist schneller als man Lesen kann, dass mischt sich mit deinen kurzen Kapiteln nicht gut. Erst backt Kira mit ihrer Mutter einen Kuchen, es sterben Leute und schon landet Kira in einer art Heim. Das dass alles schon im ersten Kapitel passiert und es grad mal eine halbe Seite beträgt ist nicht sehr gut. Bevor man richtig anfängt zu Lesen ist es schon vorbei und man hat keine Ahnung was überhaupt grad passiert ist. Das alles zusammen stört den Lesefluss. Leider wirkt es auch so als ob du die Geschichte schnell eingetippt hast und sofort auf Hochladen geklickt hast. Das ist auch an den schnellen Uploads zu bemerken.

• Dein Charakter:

Kira wirkt leider schon am Anfang der Geschichte wie eine Mary-Sue. Da doch noch sehr Jung bist, wie ich gesehen habe, erkläre ich den Begriff kurz.
Eine Mary-Sue im Creepypasta Fandom hat meist eine tragische Rückgeschichte [Tot von Mutter und Onkel, kommt ins Heim, wird nicht adoptiert], verliebt sich in einen Creep [Jason, aber von ihrer späteren Liebesbeziehung wissen wir ja noch nicht viel, also legen wir das für den Moment mal bei Seite], hat ein herausstechendes, körperliches Merkmal [Heterochromia, zwei verschiedene Augenfarben, die im übrigen *nicht* ihre Farbe wechseln können. Das wäre Unmöglich], wurde früher gemobbt, ist noch im Teenager-Alter, wird in die Slender-Mansion entführt [Da komme ich später nochmal drauf zurück], hat abnormale Kräfte obwohl Sie eigentlich ein normaler Mensch war [Angedeutet in der Kurzbeschreibung], wir später von allen Creeps geliebt.... ect.
Kira passt da leider schon sehr gut rein. Es ist kein verbrechen deinen Charakter etwas aus der Menge herausstechen zu lassen, allerdings muss man aufpassen das sie nicht zu schnell ins Cliché reinrutscht und der Charakter eigentlich langweilig wird, da man es schon 300 mal gelesen hat. Gerade wenn man jung ist, bringt man oft eine Wunschvorstellung von sich in seine Geschichten ein [Self-Insert]. An deiner Stelle würde ich Kira wirklich nochmal überarbeiten um ihre Kanten auszubügeln.

• Clichés & Plot-Holes:

Deine Geschichte ist voll damit.
Kira hat ihre Eltern und ihren Onkel verloren, auf mysteriöse Weise interessieren sich die Creeps für sie, sie wird in die Mansion gebracht, bekommt ihr eigenes Zimmer, keiner tut ihr etwas böses obwohl es Mörder sind....ect.
Wenn man den selben 'Plot' gefühlte 300 mal vorher schon gesehen hat, dann wird es mit jedem mal langweiliger.
Gerade das mit der Slender-Mansion stört extrem. Es ist langsam ausgenutzt und macht halt auch eigentlich keinen Sinn. Jede Creepypasta spielt in seiner eigenen, kleinen Welt und Mörder suchen sich halt keine WG mit gleichgesinnten und Leben dort alle Happy. Es würde halt niemals passieren und macht die Geschichte umso langweiliger.
Würdest du etwas länger schreiben, könntest du einiges ausbügeln wo man sich an den Kopf fasst und sich fragt, 'Was ist grad passiert?'. Gerade die Plüschtiere im ersten Kapitel beschreibst du länger als die Konversation mit den Polizisten. Ein Polizist würde niemals, sobald die Tür aufgeht, einem direkt ins Gesicht klatschen das zwei Leute gestorben sind. Das wäre zu unsensibel.
Es ist auch sehr komisch das Kira zufällig eine Höhle im Wald findet und sich von Nüssen und Eicheln ernähren kann. Das die Creeps sie überhaupt suchen ist ein Logikfehler. Eigentlich wäre sie ihnen, auf gut deutsch, scheiß egal.


• Rechtschreibung und Satzbau:

Erstmal zu den Rechtschreibfehlern. Davon hast du leider viele in deiner Geschichte, was das Lesen nochmal erschwert. Gerade sowas wie 'wieder' was du schreibst als 'wider' sollte nicht passieren. Oder sowas wie 'unsee' anstatt unsere, 'sclichen' anstatt schlichen, 'ehr' anstatt eher, 'einpaar' anstatt ein paar...ect. Du hast viele kleine Macken im Text die schon mit einem einfachen Program wie Word oder Pages ausgebügelt werden könnten, oder durch ein zweites überlesen. Auch setzt du manchmal punkte vor einem 'und'?? 'Und' ist ein Bindewort welches eigentlich immer am ersten Teil des Satzes anknüpft. Wie am Anfang schon gesagt, es wirkt so als ob du die Geschichte schnell eintippst, nicht nochmal drüber liest und dann auf den Upload-Button klickst. Außerdem lässt du nach einem Satzzeichen keinerlei Leertaste, der Text wirkt dadurch gequetschter.

Jetzt kommen wir zu deinen Sätzen. Viele Sätze von dir haben eine einheitliche Länge, das stört. Wenn man viele kleine Sätze hat, geht es dem Leser schnell auf den Zeigen. Man muss ab und an mal längere Sätze schreiben, dann wieder kleine, mittlere und so weiter. Auch erzählst du viel was die Leute machen, sagen...usw. Beim schreiben gelt meist die Regel, 'Show, don't tell!' [Zeigen, nicht erzählen!]. Als kleines Beispiel:

"...Den Kuchen dekorier ich gerade mit meiner Zwillingsschwester.
,,Wann kommt Onkel Leo mit Oma und Kai?“, fragte ich meine Mutter die gerade den Tisch deckte.
,,Sie kommen in ca.10min an hat dein Bruder grad geschrieben.“,antwortete meine Mutter.
Als wir Fertig waren mit Kuchen Dekorieren machte Johanna das Radio an und wir
fingen an zu dem Lied zu tanzen was gerade lief..."

Umgeschrieben:

"...Sorgfältig ließen wir die Glasur den Kuchen runter tropfen und streuselten kleine Zucker-herzen an den Rand. Meine Schwester hatte die kleinen Geburtstagskerzen in ihrer Hand und steckte sie oben drauf. "Wann kommen Onkel Leo, Oma und Kai denn endlich?" ungeduldig wippte ich auf meinen Beinen und guckte zu Mama hoch. Diese kicherte leicht und guckte schnell auf ihr Handy. "In 10 Minuten müssten sie ankommen, Spatz." Ich gab nur ein leises seufzen von mir, als ich mich auf einen Stuhl fallen lies. 10 Minuten waren für mich eine gefühlte Ewigkeit. Als ich auf dem Stuhl vor mich hin dauerte, hörte ich wie Johanna das Radio aufdrehte und mir zulachte. "Komm, tanz mit mir!"..."

So könnte aus einer eigentlich langweiligen und unwichtigen Szene so einiges rausgeholt werden und die Leser bleiben länger dran. Man muss auch nicht nach jedem Satz einen kleinen Absatz lassen. Es hilft beim Lesen, aber man sollte es nicht übertreiben.

Etwas anderes was mich stört sind die Time-Skips. Man muss nur zweimal die Leertaste betätigen und schon fängst du in einer neuen Szene an. Man kann ganz leicht hinschreiben das es jetzt später am Tag ist.
+ Man braucht eigentlich nie die Gedanken eines Charakeres in der Ich-Perspektive einklammern oder sonstiges. Die Geschichte wird schon aus ihrer Sicht erzählt, ihre Gefühle kann man in einfachen Sätzen wiedergeben.




Ich hoffe ich hab nichts vergessen, dass wars auch eigentlich schon :D
Ich tippe das ganze hier schon ziemlich müde, also verzeihe mir
falls manche Sätze etwas Stand-Alone wirken.
Deine Geschichte ist bei weitem nicht das schlimmste
was ich je gelesen habe, du hast auf jeden fall
eine menge Potential und Schreiblust, das merke ich!
Bin gespannt wie sich deine Geschichte weiterentwickelt! ;D
Liebe Grüße,
Michael