Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
Amelia (anonymer Benutzer)
05.12.2019 | 12:13 Uhr
Hallo Mephistoria,

auf die Geschichte bin ich über das Forum "Suchanfrage bezüglich eines Betalesers" gestoßen. Deine dort beschriebene Inhaltsangabe finde ich interessant, zumal du eine eigene Welt kreierst, was ich persönlich als ziemlich schwierig empfinde. Respekt, dass du dich an so ein geschichtlich komplexes Werk herantraust. Du hast dir viel vorgenommen und man merkt wie wichtig dir dieses Projekt ist. Dein Herzblut merkt man daran, das du zu viele Informationen bereits in den Prolog packst.

Ganz wichtig, jeder Kritikpunkt entspricht meinem persönlichen Empfinden, dem du nachgehen oder ignorieren kannst. Fühle dich bitte auf keinen Fall angegriffen.

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1. Kritik:
Deine Geschichte hat keinen Prolog nötig. Werfe ihn über Bord, denn nicht jede Geschichte braucht einen.
Prologe sind eher dazu da, den Lesern auf die Welt, in den du ihn entführst, vorzubereiten. Da deine Geschichte sehr komplex ist, schlage ich vor, statt eines Prologs, ein Vorwort zu verwenden. In diesem kannst du die wichtigsten Personen, Gruppierungen, besondere Vorkommnisse, Handlungen, etc. beschreiben. So fällt es dem Leser wesentlich leichter, sich in deiner Welt zurecht zu finden. Da fand ich die Übersicht im Forum hervorragend dazu geeignet - diese hat mir sehr weiter geholfen.

Verbesserung:
Beginne einfach mit: 1. Kapitel Aleena (vielleicht noch Zeitangabe wann es gerade stattfindet).

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2. Kritik:
Das Auto. Warum will es erst Aleena und dann Arek über den Haufen fahren? Hat der Fahrer sie nicht gesehen (da betrunken/gesundheitliches Problem, Sekundenschlaf); er will sie umbringen, weil er erkannt hat, dass sie Vampire sind un er Vampire hasst.

Verbesserung:
Entweder würde ich diese Situation entfernen (da sie für das Fortschreiten der Geschichte nicht relevant ist) oder sie nutzen, um dem Leser die Fähigkeiten, die deine Vampire haben, näherzubringen. Ein Beispiel, wie sowas aussehen kann, dazu habe ich dir weiter unten eingefügt.

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3. Kritik:
Zu viele neue Personen, Sprachen und Namen in zu kurzer Zeit. Ich wurde an der Flut der Namen regelrecht erschlagen.

Verbesserung:
Lass die Namen weg, verkürze/vereinfache/lösche sie, wenn die Person nicht für das Voranschreiten der Geschichte beiträgt. Als Leser muss ich z. B. nicht von allen 10 Handlangern die Namen kennen, um zu verstehen das sie Aleena nichts Gutes wollen. Oder schreibe das Kapitel länger, um besser zu erklären, wie einzelne Personen zueinander stehen.
Führ das Verständnis wäre es besser geeignet sich auf ein oder zwei Sprachen zu einigen. Du wechselst in zu kurzer Zeit zwischen Deutschland, England, Frankreich, Italien, Spanien, etc. ohne das es sinnig für die Geschichte ist.
Ein guter Ansatz war die Beschreibung von Richard, da hatte ich ein gutes Bild vor Augen.

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4. Kritik:
Klebeband. Mir war nicht klar, warum sich Aleena, mit ihren Fähigkeiten eines Vampirs, nicht gegen etwas ordinäres wie Klebeband durchsetzten konnte.

Verbesserung:
Wären verstärkte, eigens gegen Vampirkräfte erschaffene, Handschellen nicht besser geeignet? Lähmt das Gift, welches ihr verabreicht wurde, ihren Körper oder ist die Unterwerfung, durch Richards Willen, der Punkt, warum sie sich nicht befreien kann. Er hat z. B. nur Teile ihres Körpers aus seinem Bann entlassen. (Eine weitere gute Möglichkeit, dem Leser die Kräfte in deinem Universum aufzuzeigen). Je älter ein Vampir, um so erstaunlichere Fähigkeiten besitzt er. Oder die Reinheit des Blutes ist dafür ausschlaggebend, also je mehr Urblut derTräger besitzt,um so cooler die Fähigkeiten.

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5. Kritik:
Gefühle. Wie sieht es in Aleena aus, während sie all das erlebt, was du sie durchleben lässt. Hasst sie es, macht es ihr Angst, freut sie sich. Wie äußert sich das genau.

Verbesserung:
Versetz dich in ihre Lage, als sie angegriffen wird und um ihr Leben kämpfen muss. Das sie erst Wut empfindet und dann Angst bekommt ist verständlich. Aber in welchem Grad der Erregung befindet sie sich. Macht es ihr nur etwas Angst, weil sie weiß, sie kommt mit ihrer Befähigung aus jeder Situation heraus. Oder spürt sie eher diese allumfassend lähmende Klaue, die einem in der Panik regelrecht die Luft abschnürt und den Körper starr vor Angst werden lässt.

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6. Kritik:
Mir fehlt ein bisschen das Gefühl für die Umgebung, in der sich Aleena befindet und ihrer Gedanken dazu. Wie ist es dort, wann findet es statt, hat es zusätzlich Auswirkung auf ihre Gefühle. Es passiert ja unglaublich viel und sie stürzt regelrecht von einer adrenalinbeladenen Situation in die nächste. Eine Achterbahnfahrt ist ja nichts dagegen. Ô__Ô Woahhh!

Verbesserung: Ich habe mir mal erlaubt die ersten Zeilen "etwas" umzuschreiben, um dir einen besseren Eindruck zu vermitteln, was ich dir damit sagen will. Vielleicht entspricht es auch gar nicht deinem Geschmack und du lachst mich für meinen Versuch aus. :D


1. Kapitel

Aleena
(Datum)

Dichter Nebel kroch über die leergefegten Straßen von (Ort). Mit jeder Bewegung umschloss er mich nahezu wirbelnd, während ich die Straße überquerte, die mich direkt zum Queen Anja Park führen würde. Über den gesamten Tag herrschte bereits eine so drückende Atmosphäre, sodass sich kaum ein Mensch vor die Tür wagte. Lieber wäre ich ebenfalls (irgendwo und würde irgendwas tun…), hätte ich nicht das dringende Gefühl zu laufen. Von all dem wegzurennen, was sich wie ein immer wiederholender Film vor meinem geistigen Auge abspielte.

Aus dem (rechten/linken) Augenwinkel bemerkte ich ein (Farbe/Fabrikat) Auto, welches auf mich, in Schlangenlinien, zuraste. Kopfschütteld beschleunigte ich meine Schritte, um ihm auszuweichen und war nun so schnell, dass ich, von Menschen – falls mich jemand beobachtete –, nur noch als Schemen wahrgenommen worden wäre. Das irrationale Verhalten der Menschen würde ich wohl nie verstehen lernen. Welches vernünftige Wesen würde sich hinter das Steuer setzten, wenn es nicht fähig wäre, Herr der Lage in jeder brenzligen Situation zu sein. Sie hatten doch nur ein winzig kurzes Leben – ohne, wie ich, die Vorzüge von unmenschlichen Kräften zu besitzen.
„Aleena!“, rief eine tiefe Stimme entfernt hinter mir, die ich dennoch wahrnahm, als stünde er direkt neben mir.
Schlitternd blieb ich auf der anderen Straßenseite, vor dem großen schmiedeeisernen Tor des Parks, stehen und wandte mich um. Der Fahrer, der mich schon fast auf dem Gewissen hatte, fuhr direkt auf meinen Bruder zu.
„Arek! Pass auf!“, rief ich und konnte den Blick kaum von dem drohenden Unheil abwenden. Irritiert sah Arek mich an und erst als ich auf etwas (hinter) ihm deutete, wandte er sich um und nahm das Fahrzeug wahr. Die Umstände, warum ich gerade vor ihm davonrannte, musste Arek außerordentlich aufgewühlt haben, hätte er sich, unter normalen Begebenheiten, niemals dermaßen ablenken lassen. Mir stockte der Atem. Ich sah meinen Bruder bereits zerschmettert auf der Straße liegen, doch er katapultierte sich gerade noch rechtzeitig aus dem Stand in die Luft.

„Aleena! Es… Es tut mir leid!“ Ich fühlte seine Anwesenheit bereits, bevor ich die Berührung an der Schulter spürte und der ich auswich. Meine Sinne waren noch immer auf das Äußerste gespannt, sodass ich jedem die Kehle herausgerissen hätte, der es wagen würde, mich ungefragt anzufassen. Doch ich konnte mich beherrschen. Denn, auch wenn es mir gerade mehr als schwerfiel, ihn nicht umzubringen, liebte ich meinen Bruder.
Frustriert starrte ich in den mit dunklen Wolken behangenen Himmel. Er sollte ruhig spüren, dass ich nicht mit ihm reden wollte.
„Ich weiß, es ist nicht wieder gut zu machen. Aber ich wollte nicht... Verdammt Aleena! Der Hunger ist einfach mit mir durchgegangen. Verstehe mich bitte!“ Seine Stimme flehte mich geradezu an, ihm zu verzeihen. Es wäre ein Leichtes, ein Lächeln aufzusetzen, und zu tun, als wenn nichts gewesen wäre. Aber ich konnte nicht. Nicht dieses Mal. Ich war noch immer sauer. So. Verdammt. Sauer.
Tief atmete ich ein, um meinen Körper zu entspannen und wandte mich ihm direkt zu. Auch, wenn das Atmen für mich nicht lebensnotwendig war, empfand ich das Gefühl der einfließenden Luft noch immer beruhigend. Mit eisigem Blick musterte ich ihn, bevor es aus mir herausbrach.
„Spar dir deine Entschuldigung! Du hast sie umgebracht, Arek! Du hast meine beste Freundin gebissen!“
Das Adrenalin, welches weiterhin durch meinen Körper flutete, ließ sich kaum beherrschen, sodass ich unruhig auf und ab ging.
„Jetzt hör mir wenigstens zu! Es hätte dir von Anfang an klar sein müssen, dass eine Freundschaft zwischen Mensch und Vampir nicht möglich ist.“, drängte Arek und griff wiederholt nach meinem Arm, um mich aufzuhalten.
„Hau ab, Arek!“, knurrte ich und starrte zähnefletschend auf seine Hand und versuchte mich aus seinem stählernen Griff zu befreien. Sie ist…Sie war meine beste Freundin, verdammt. Tränen brannten in meinen Augen. Ich hatte doch gesehen, wie er sich über sie gebeugte, die Zähne in ihren zarten Hals schlug und wie gierig er von ihr trank. Wie kränklich-blass ihre Haut schimmerte und wie kraftlos sie in seinen Armen hing. Und nun kam er mir mit irgendwelchen fadenscheinigen Erklärungen, nur um nicht als das Arschloch dazustehen, als das er sich entpuppte. Ja, ich hatte kaum Freunde unter den Vampiren. Weil sie nicht verstanden, warum ich anders als sie war. Ich fühlte mich den Menschen einfach eher zugehörig, als zu Meinesgleichen. Schluchzend wischte ich mir, mit dem Ärmel meiner schwarzen Lederjacke, über die Augen.
„Sie ist nicht tot. Ich weiß nicht was du glaubst gesehen zu haben aber ich habe ihr nur etwas Blut genommen und dann ihre Erinnerung gelöscht.“
Ungläubig starrte ich ihn an.
„Was…Was sagst du da?“
„Aleena, wenn du geblieben wärst, dann wüsstest du auch, dass es ihr gut geht. Ich bin doch nicht blöd und mache so einen Anfängerfehler, zumal es uns verboten wurde, einen Menschen zu töten, wenn nicht unser Leben oder das unseres Clans davon abhängt. Das Gesetzt erlaubt uns, von Menschen zu trinken, wenn sie sich nicht mehr daran erinnern können. Und du weißt, die Blutbeutel von der Blutbank sind keine Dauerlösung für uns…für mich.“ Frustriert fuhr sich Arek durch die (kurzen braunen) Haare und starrte mich an. Ich kannte dieses Starren. Als kleines Mädchen konnte er mich mit seinem durchdringenden Blick, aus (saphirblauen) Augen, einschüchtern aber nun wandelte ich bereits 57 Vampirjahre auf dieser Erde und so wütend, wie ich noch immer auf ihn war, zeigte es dieses Mal keine Wirkung.
„Du bist ungefähr 200 Jahre alt. Da müsstest du dich eigentlich stärker kontrollieren können.“, knurrte ich. Wir hatten uns in Bewegung gesetzt und liefen nebeneinander durch den spärlich beleuchteten Park. Der Wind hatte weiterhin aufgefrischt und kroch, unter meiner Kleidung, auf meiner Haut entlang, was mich vor Kälte hätte schlottern lassen – wäre ich ein Mensch. Ich spürte Wetterveränderungen aber fühlte sie nicht. Eine weitere, wunderbare Befähigung, die mich von Menschen unterschied.
„Du hast Recht aber die Blutbeutel reichen mir nun mal nicht mehr aus. Ich bin älter als du, mein Organismus braucht hin und wieder frisches Blut. Ich bin gewohnt es zu trinken. Als ich ein Kind war, gab es kein Blut von Spendern und Frankreich litt damals unter der Herrschaft Napoleons. Es herrschte Krieg, nicht nur die Menschen hungerten, auch wir Vampire mussten sehen, woher wir unsere nächste Mahlzeit bekamen. Aleena, du wurdest zwar auch in Kriegszeiten geboren, aber bei dir gab es bereits Alternativen.“
“Oh, jetzt komm mir nicht auf die Tour., konterte ich. "Als wenn bei mir alles Easy-Peasy gewesen wäre. Sei froh, dass du keine Bomben erlebt hast. Du hast in Paris gesessen und brav gewartet, während unser Vater und ich, in Deutschland, vor den Nazis, von Bunker zu Bunker, flüchten mussten. Ich war gerade mal 3 Jahre alt.“
Unsere Schritte hatten uns an den Queen Anja-See geführt, welcher im drüben Dämmerlicht vor uns lag. Wie hypnotisiert starrte ich den sanften Wellenbewegungen hinterher. Der Nebel hatte sich verzogen und die letzten Sonnenstrahlen flogen glitzernd über das Wasser...

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OMG, ich hoffe ich habe dich jetzt nicht überrannt. Ich denke deine Geschichte hat Potenzial, wenn du ein paar Sachen änderst und dir etwas Zeit lässt, sie sich entwickeln zu lassen.
Als wichtig empfinde ich, den Leser in die Gefühlswelt deiner Protas zu werfen, sodass er regelrecht mitfiebert.

Falls ich dich nicht geschockt habe und du mich nicht volle Kanne doof findest, würde ich gerne mit dir an diesem Projekt arbeiten, wann immer ich Zeit finde. Ich liebe, liebe Vampirromane. Je blutiger, kräftezehrender, alles verschlingender, um so besser. Denn ich halte persönlich wenig davon, wenn Vampire glitzern.


Ich wünsche dir viel erfolg und alles Gute weiterhin verbleibend

Amelia
18.08.2019 | 22:44 Uhr
Hallo Mephi,

ah, da warst Du ja schon fleißig.
Ganz schön viele Kapitel hast Du in der Zwischenzeit hochgeladen.

Natürlich habe ich, weil ich ja so gar keinen Bezug zu Vampiren habe und sicher nicht zu französische Namen wieder Schwierigkeiten, all diese langen Namen zu lesen bzw. ich versuche sie auch zu merken.
Aber nach dem dritten Namen habe ich es aufgegeben. Das einzige was hängen geblieben ist, ist Adam.

Ein paar Fehlerwichteln sind Dir entgangen. … Tötungsmaschiene … Ich wahr von der schweren … Ihr, ihr seit (seid) … etc.

Ich bin etwas durcheinander. was hat denn der Tagebucheintrag von Adam jetzt mit dem Rückblick von Adrian zu tun?

Mephi … Du musst echt etwas gegen deine Namenssturmwelle tun … Du erschlägst den Leser regelrecht.

Die Idee - Plot - hinter Deiner Geschichte ist sicher gut. Ohne Zweifeln.
Was Du jetzt noch lernen musst, ist, diese Ideen "einfacher" auf Papier zu bringen.
Leichtere Namen - wenige Namen pro Kapitel einfließen lassen.
Ich habe auch xxxx Namen in meiner Iasanara Reihe, aber in den ersten Kapitel lernt der Leser pro Handelsstrang gerade einmal 3 - 4 kennen und dann ohne Nachnamen kennen.

Aber nicht abschrecken lassen.
Immer weiter schreiben, nur so lange Du schreibst, kannst Du den Schreibstil verbessern.

Gruß
Alexandra
28.06.2019 | 13:14 Uhr
Hello Mephi,

wie versprochen lese ich in Deinen neuen Prilog rein.
Wahrscheinlich werde ich ihn nicht ganz schaffen, aber dann bekommst später noch ein Review.
Ein wenig kann ich mich ja noch daran erinnern.
Mal sehen was Du umgeschrieben hast.

Mir sind gar keine gravierenden Rechtschreibfehler aufgefallen.
Sehr gut!

Der Erzählstil ist sehr bildlich und Dir ist es gut gelungen die Gefühle von Aleena zu beschreiben.
Du schaffst es auch die Spannung aufzubauen. Auf was du noch achten solltest, wäre, dass Du dich nicht wiederholst ...
z.B. Dann tauchte seine Hand in meinem Blickfeld auf. Ich sah eine kleine Spitze in seiner Hand.
Vs. Dann tauchte seine Hand in meinem Blickfeld auf und ich sah eine kleine Spitze.

Was mich verwundert ist, dass Aleena da um ihr Leben kämpft, und ihr Bruder nicht eingreift, sondern mit dem Mantelmann „seelenruhig“ spricht.

Ich würde Dir empfehlen, den Prolog etwas kürzer zu halten.
Als das Gift anfängt zu wirken, wäre ein guter Moment es zu beenden. Ist dann wie ein kleiner Cliffhanger.

Mein Prolog in „Die Stammesfürstin der Kerdraren“ ist auch zu lange. Wenn ich Buch 1 -3 mal umschreibe, wird dieser und viele andere Fehler, die ich am Anfang gemacht habe, überarbeitet.

Ein wenig Gedankenfutter –

Ich rannte über die Straße und erreichte den Queen Anja Park. Auch bemerkte ich das Auto, dass auf mich zu kam. Rasch beschleunigte ich meinen Schritt und war nun sehr schnell.
- Im ersten Satz sagst Du, dass du den Queen Anja Park erreichst, aber danach gleich, dass dich das Auto fast erwischt. Von der Zeitangabe ist es falsch
- Ich rannte über die Straße um den Queen Anja Park zu erreichen. Da bemerkte ich das Auto, dass auf mich zu kam. Rasch beschleunigte ich meinen Schritt.
-
„Aleena!“, rief mein Bruder hinter mir her.
Ich blieb auf der anderen Straßenseite vor dem großen Tor in dem Park stehen und drehte mich um. Das Auto raste auf Arek, meinen Bruder, zu und dieser hatte keine Zeit mehr, zu reagieren.
- Du brauchst den Leser nicht noch einmal mitteilen, dass Arek dein Bruder ist. Er schreit Dir ja nach.

ich sah dem Auto hinter her. Der Mensch in dem Wagen, starrte erschrocken aus der Frontscheibe und blinzelte dann.
- Wenn Du dem Auto hinterhersiehst, wie kannst Du dann sehen, was der Mensch tut?
Kopfschütteln – OK aber Blinzeln siehst Du nicht von hinten.

„Das ist keine Entschuldigung! Du hast sie umgebracht! Du hast meine Freundin gebissen!“. Schrie ich ihn an.
- „Das ist keine Entschuldigung! Du hast sie umgebracht! Du hast meine Freundin gebissen!“, schrie ich ihn an.

Versuche ein weniger Begleitsätze zu schreiben. Bei jedem Satz ist einer dabei .. rief, konterte, keifte, schrie, knurrte etc.

Die heilten Pistolen auf mich gerichtet. – hielten

Die Kugeln saßen an mir vorbei in den Bettler. – saßen?

ich stürzte mich auf den Ritter. ... Ritter? Aber du bist ja nicht mehr im Mittelalter, oder? Wenn Sie 1970 schon 23 Jahre alt war.

Gruß
Alex

Antwort von Mephistoria Draculao am 29.06.2019 | 17:59 Uhr
Hallo,

Danke für die Anmerkungen.

Ja ich habe noch einen Prolog. Vielleicht wird die zusammensetzung der Kapitel nochmal geändert.

Was die Ritter an geht , so sind es keine Ritter. Die organisation meines Antoganisten heisst Ritter der Dunkelheit. Es ist von der Arthussage inspiriert.

Das Arek mit dem Mantelman spricht ist wichtig. Das Gespräch beinhaltet den Kern des Romanes. Aber du hast recht. Ich sollte ihn eher kämpfen lassen.

Danke dass du mir ein Rewie gegeben hast.

Ich freue mich so.
10.04.2019 | 20:52 Uhr
Hello Merphi

Also wieder eine Vampir Geschichte.
Der Beta Leser tut dem ersten Kapitel sehr gut.
Die Fehlerwichtel wurden eingefangen.
Was ich gut finde ist, dass du nicht gleich wieder xxxx Namen eigefügt hast.
Aufpassen solltest du:
1 nicht ähnlich klingende Namen zu verwenden.
2 Kein Info dump
3 Nicht in Erzählmodus zu fallen

Viel Spaß noch an den nächsten Kapitel
Vielleicht schau ich mal wieder rein.

Gruß
alex
06.02.2019 | 19:14 Uhr
Hi
Wieder einmal ein schöner Prolog.
Dann freue ich mich mal auf das erste richtige Kapitel.

Mit lieben Grüßen Nessi