Autor: -Lumi-
Reviews 1 bis 25 (von 138 insgesamt):
01.01.2020 | 14:21 Uhr
zu Kapitel 16
Hallihallo liebe Lumi :)

Erstmal wünsche ich dir ein gutes neues Jahr 2020 und dass du schöne und friedliche Weihnachtstage im Kreis der Familie hattest. Die ersten Weihnachten mit Kindern ist ja auch nochmal was komplett neues und auch wunderschönes :))

So dann komme ich jetzt zu deinem Kapitel was ich natürlich direkt wieder verschlungen hatte als du es online gestellt hast^^

Aber da du meintest es würde mit Nachschub dauern dachte ich mir dann lass ich mir mit dem Kommentieren auch ein wenig Zeit ;)

Dann fang ich jetzt mal an nachdem ich genug herum palabert habe :D


Der Einstieg ins Kapitel glückte dir wie immer sehr gut und es las sich flüssig und man nicht ins Stocken geriet.

Du hast die Emotionen von Leon und auch Jo wieder perfekt eingefangen. Hat man gedacht der arme Jo wäre im vorherigen Kapitel noch ohnmächtig geworden so weiß man in diesem Kapitel, dass es einer Ohnmacht sehr nahe kommt aber dass da allein Leon und wie nah er Jo gekommen ist dahinter steckt^^

Die bildnerische Ausdrucksweise mit der Schwerelosigkeit in einem Raum voller Werkzeuge war wieder mega gut beschrieben und man es sich so toll wieder vorstellen konnte.

Erst gestern hatte ich es mit einer Freundin, als wir darüber sprachen, dass der Leser nur das sehen könnte was der Autor bereit war zu beschreiben oder den Leser dran teilhaben zu lassen und ich finde du machst das so super und toll und erzeugst Bilder im Kopf was nicht jeder der schreibt schafft!

Mit den Gefühlen der Jungs kann man sich so gut identifizieren. Wie sie leiden und doch drum kämpfen akzeptiert zu werden wie sie sind. Man sucht sich nicht aus, ob man lesbisch, hetero oder bi oder was auch immer ist. Das ist Teil der Persönlichkeit und es tut echt beim Lesen weh, wenn Leon nichts mehr gegessen hat, sich nonstop im Überlebenskampf befand, nicht mehr wusste wie Atmen ging … so alltägliche Dinge die einen plötzlich als verdammt schwer anfühlen und natürlich, dass man vergessen will, dass man auf Männer steht. Das man denkt ja das sei womöglich eine Phase, eine kurze Erkältung die dann nach Tagen wieder verschwindet. Aber so läuft das halt nicht.

Haha nee an Leons Stelle hätte ich Jo den Namen des Typen der Leon so verarscht hat auch nicht verraten. Ansonsten müsste der Kerl sich um seinen Hals Sorgen machen :D

Ich mag das, dass zwischen der ganzen Ernsthaftigkeit, die Emotionen die im Vordergrund stehen auch der Humor nicht zu kurz kommt.

Ach Leon :D Ich kann dich so gut verstehen. Wenn man sich in der Selbstironie sonnt, da man dachte jaja ich verlieb mich nieeee wieder so heftig bla bla bla und dann kommt der berühmte Nachdenker von wegen Kopf gegen die Wand, damit man die Schrauben wieder enger zieht :D

Ach sieh an :D Der Herr Kimmich kommt auch auf den Trichter, dass es eine scheiß Idee war mit Leon in die Kiste zu springen um sich selbst zu beweisen, dass wenn nur einmal mit einem Mann schläft, dass seine Gefühle wie bei einer Frau die selben wären. Dummerweise wars ein Schuss in Ofen und Jo leckte Blut und kam aus dem Strudel der ihn einnahm nicht mehr raus. Experiment hin oder her.

So viel zum Weg der Besserung oder das Einsicht der erste Weg zur Besserung war. Klar ich kann Jo verstehen. Da bricht seine perfekte heile Welt die er sich oberflächlich und mit dem Kopf aufgebaut hat in rasanter Geschwindigkeit auseinander wie als wäre ein Sturm drüber hinweg gefegt und offenbart die Fratze wie Jo sich selbst im Spiegel bezeichnet. Es ist sicherlich nicht schmeichelhaft, wenn man sich eingestehen muss, dass man gelogen und betrogen hat. Aber das allerschlimmsten, die Selbstverleugnung die hat Jo glatt übersehen. Aber auf kurz oder lang musste das so kommen. Mag ja sein, dass er seine Ex geliebt hat. Auf eine Art und Weise die ihn oberflächlich gesehen befriedigt und zufrieden gestellt hat. Aber sein Unterbewusstsein das hatte irgendwann die Schnauze voll und dann begann das Chaos seinen Lauf zu nehmen. Das er Leon den schwarzen Peter ein wenig zuschieben will ist menschlich aber er kann ja auch nichts für, dass er so auf Jo reagiert hat. Man sollte sich die Wenn Frage stellen. Was wäre gewesen, wenn Leon Jo stehen gelassen hätte, die Tür zugeknallt und in sein Zimmer gegangen wäre dann hätten sie gar nicht im Bett landen können bzw. weiß ich nicht ob Jo es bei belassen hätte oder ob er sich doch einen anderen Weg gesucht hätte um Leon zu verführen. Denn darauf lief es hinaus. Leon hatte seine Prinzipien nichts mit Kollegen geschweigedenn Freunden anzufangen und Jo hat Grenzen überschritten in dem er egoistisch war und wusste, dass Leon schwul war und sich selbst beweisen wollte, dass er es nicht war und da wären wir wieder beim Kurzschluss.

<< Heute wusste er, dass er nicht die Quelle gewesen war, sondern nur der endgültige Auslöser, den er nicht mehr länger hatte ignorieren können << Der Satz hat alles gesagt was gesagt werden musste. Tief in Jo schlummerte diese andere Liebe, die Liebe für einen Mann, was seine Ex nie befriedigen konnte und irgendwas ist immer der Auslöser was zur Erkenntnis führt.

Awwwwww frag mich einfach ob du mich küssen darfst *-* Oh Gott ist das süß. So voll altmodisch aber mega süß.

Die nachfolgenden Szenen wie Leon und Jo sich angenährt haben und Leon Jo fragte, ob er ihn denn küssen dürfe fand ich mega schön. Sie waren schlicht aber so schön beschrieben. So leicht und schwerelos und die beiden sich dieses Mal Zeit ließen. Es war ein schönes Geschenk was Jo Leon da schenkte, als er ihn gestattete ihn zu küssen. Sie verloren sich so in Raum und Zeit und auch, wenn es in Leons Hose zwickte so schaffte er es bei den Gefühlen zu bleiben die von Verliebtheit zeugten und nicht dem Feuer was sonst so aufloderte, wenn sie sich stürmisch, rau und gierig geküsst haben. Mega gut geschrieben und man merkt auch an der Stelle die Entwicklung der Charakte.

Muhahahah Bravoheftchen Lovestory :D Fehtl noch noch eine detaillierte Bildchenbeschreibung :D Wobei der Satz von wegen die nächste Episode ihrer Liebesgeschichte ausgestrahlt wurde :D Wie als wären Jo und Leon Teil einer Seifenoper^^

Leon kann froh sein, dass er Max an seiner Seite hat der ihm des öfteren einen Arschtritt verpasst dass er nicht wieder vollkommen versumpft in seinem Sumpf aus Gefühlen. Aber so sind wir Menschen wir denken viel zu viel drüber nach umso mehr man grübelt desto mehr steckt man drin. Aber, dass Leon müde ist und abschalten will und gleichzeitig die Zweifel auftauchen ob Jo ihn nur aus Mitleid geküsst hat etc. das ist verständlich in der Situation in der er sich befindet. Aber Jo hat ja dann zum Glück Abhilfe geschaffen als er ihm eine Nachricht samt Foto schickte und das sollte Herrn Goretzkas angespanntes Nervenkostüm beruhigen und ihn ins Traumland schicken ohne dass er seinen Gedanken nachhängt.

Das Kapitel war wieder mega gut und bot wie immer jede Menge Emtionen aber auch viel Stoff zum Nachdenken. Das mag ich an deinen Storys sehr, weil man sich mit den Figuren identifiziert und drüber nachdenkt und halbe Analysen aufstellt so wie ich das oben gemacht hab :D

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und wünsche dir noch einen schönen Neujahrestag :)

Alles Liebe Germany
28.12.2019 | 14:04 Uhr
zu Kapitel 16
Hey!

Stefan hat mir deine Geschichte empfohlen und ich bin sooo froh, dass ich auf ihn gehört und sie gelesen habe, denn sonst hätte ich wirklich was verpasst. Deine Geschichte ist einfach großartig! Toll, wie du die ganzen Emotionen und die Verzweiflung rüberbringst. Man fühlt und leidet die ganze Zeit über mit den Protagonisten mit. :-) Leon und Jo sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich wünsche ihnen nur das Beste. Also ein Happy End... ;-)

Dein Schreibstil ist wirklich einzigartig, so metaphorisch und bildgewaltig! Wow! Großes Kompliment dafür. Es liest sich einfach wahnsinnig gut. :-)

Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht! :-)

Liebe Grüße! :-)
27.12.2019 | 15:21 Uhr
zu Kapitel 16
Hallöchen liebe Lumi,
Jetzt komme ich auch endlich zum lesen und Review schreiben.
In der letzten Zeit ist es irgendwie super stressig bei mir, aber ich will mir für deine Geschichte und meine Antwort Zeit nehmen und nicht so zwischen Tür und Angel lesen, deshalb bin ich erst jetzt soweit.
Ich hoffe, du hattest ein wunderschönes Weihnachtsfest und hast die Zeit mit deiner Familie genossen! :)
Zu deinem Kapitel.
Leon tut mir so unfassbar leid. Klar, für Joshua ist die Situation auch unglaublich beschissen, aber Leon erlebt seinen persönlichen Albtraum aufs neue - oder zumindest fühlt sich das derzeit für ihn so an. Ich bin super gespannt, wie du aus dieser derzeit recht hoffnungslosen Situation (obwohl die Hoffnung ja noch nicht ganz verloren ist) ein Happy End machen willst ;D
Denn etwas anderes kann ich mir nur schwer in einer Geschichte von dir vorstellen.
Jetzt wünsche auch ich dir erstmal ein frohes neues Jahr, alles Gute, Gesundheit, Glück, Erfolg und Lebensfreude. Und natürlich hoffe ich, dass wir viel von dir hören werden, da du aus dem Kimetzkafandom nicht mehr wegzudenken bist!
Fühl dich ganz fest umarmt,
Deine Clara
13.12.2019 | 21:35 Uhr
zu Kapitel 16
Hey,

ich bin vor kurzem auf diese Geschichte gestoßen und habe sie heute mit dem neuen Kapitel beendet.
Es ist meine erste Geschichte mit diesem Pairing und du konntest mich sofort überzeugen.
Du hast einen ganz eigenen Schreibstil, so anders als viele, das konnte mich total fesseln.
Ich meine das ausschließlich als Kompliment!
Ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen, auch wenn es nicht immer fröhlich war,
aber die Emotionen kamen super rüber, man konnte total mitfühlen.
Und die Kapitel sind so unfassbar lang, wow!
Ich freue mich, wenn es weitergeht.
Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Weihnachtszeit.

LG Krissi

Antwort von -Lumi- am 19.12.2019 | 09:50:37 Uhr
Hallo liebe Krissi, :)
vielen lieben Dank für dein Review und das Lob und das Kompliment. Ich habe mich rriiiiieeesig darüber gefreut. <3
Auch darüber, dass ich dich für das Kimetzka-Pairing und die zwei Jungs begeistern durfte und konnte.
Ich hoffe auch, dass du weiterhin, leider geht es erst irgendwann im neuen Jahr weiter, ich arbeite noch an einem Nebenprojekt und habe
jetzt erstmal bis zum 08.01. Familienurlaub, da liegen meine Schreibpfoten brach, mit Freude hier dabei sein wirst, ich dich weiterhin als Leser mit dem emotionalen, komplexen Wahnsinn meiner zwei Jungs abholen kann. Ein bisschen etwas hat sich mein Kopf noch ausgedacht. :)
Die Kapitellänge... ich wundere mich da selbst darüber. Ich nehme mir den Plot für ein Kapitel vor und denke, dass ich damit bei um die 3.000 Wörter landen werden und dann schreibe ich und schreibe ich und... auf einmal Seite 10, 4.500 Wörter und bin noch nicht am TBC.-Punkt angekommen. Sowas... :), na ja, solange sich keiner beschwert über zu viel Lesestoff. :D :D
Danke dir. Ich wünsche dir auch eine wundervolle Weihnachtszeit mit all deinen Lieblingsmenschen und einen guten Start ins neue Jahr 2020.
Allerliebste Grüße und bis bald
deine Lumi
05.12.2019 | 08:16 Uhr
zu Kapitel 16
Hallöchen,

Oh man die beiden sind aber auch kompliziert. Das könnte alles so einfach sein.
Das ist doch nicht zu fassen.
Hoffentlich kriegen sie das bald hin.

Liebe Grüße
Summer2011

Antwort von -Lumi- am 19.12.2019 | 09:41:52 Uhr
Hallo liebe summer2011, :)
vielen lieben Dank für dein Review. Ich habe mich sehr gefreut. <3
Kompliziert, ja. Könnte einfach sein, ja. Aber dann wäre ich beschäftigungslos. :D
Ob sie es bald hinkriegen? Mal sehen. Ein guter Anfang war das hier schon mal. Sie haben sich einander ein stückweit geöffnet/gezeigt.
Ich danke dir sehr für deine Unterstützung im letzten Jahr und wünsche dir und deinen Lieblingsmenschen frohe Weihnachten und
das Beste für 2020.
Allerliebste und bis im neuen Jahr
deine Lumi
04.12.2019 | 21:13 Uhr
zu Kapitel 16
V E R L E I H U N G D E S F A N F I K T I O N - N O B E L P R E I S E S F Ü R L I T E R A T U R

Sehr geehrte Frau Lumi,

voller Stolz teilen wir Ihnen mit, dass Sie vom Nobel-Komitee ausgewählt wurden und verleihen Ihnen daher den Nobelpreis für Fanfiktion-Literatur.

Zur Begründung:
Das letzte vorliegende Kapitel Ihrer Story "Mehr, als wir wollten", zeigt die gefühlsmäßige Achterbahnfahrt der Protagonisten in hervorragender Weise auf. Sowohl Herr Goretzka, wie auch Herr Kimmich durchleiden Höllenqualen, wie auch Phasen der Hoffnung und der Liebe.
Auch der Leser wird auf diese Reise mitgenommen und fühlt sich nach Durchschreiten des Tals der Hoffnungslosigkeit beim Aufstieg auf den Berg der Hoffnung wie durch den Herrn Fleischwolf gedreht.

Des weiteren finden sich in diesem Kapitel wieder die herrlichen Metaphern von "Hitze" und "Kälte". Auch die Metapher von der Tür, an die Herr Goretzka netterweise weiter klopfen möchte, hat uns von der Preisverleihung restlos überzeugt. Herr Goretzka weiß in der Tat nicht, wie es hinter der Wohnungstür von Herrn Kimmich aussieht. Gemeint ist hier natürlich auch das Innenleben des Herrn Kimmich.
Trotzdem möchte Herr Goretzka weiterhin vor der Tür zu der selbigen Wohnung stehen und klopfen. Draußen hingegen ist es kalt und er weiß nicht, wann und ob er eingelassen wird.

Herr Kimmich war dann doch so freundlich, uns ein wenig von seinem Innenleben mitzuteilen. Und das tut er nicht nur, indem er zugibt, dass es ihm bereits seit einem halben Jahr schlecht geht, nein, das tut er auch dadurch, dass er an dem großen Unbekannten im Leben des Herrn Goretzka, der ihn so furchtbar verletzt hat, gerne auch Rachegelüste ausleben würde. Diese Tatsache sagt uns so viel über Herrn Kimmich.
Auch Herr Goretzka nimmt dies zunächst wohlwollend zur Kenntnis, hat allerdings später doch wieder seine Zweifel.

Herr Kimmich hingegen heult sein eigenes Spiegelbild an und erklärt Herrn Goretzka, dass er diese Entwicklung in sich selbst natürlich so nicht gewollt hat und nicht sonderlich viel Sympathie dafür übrig hat. Schließlich bringt das sein komplettes Leben durcheinander.

In seinen Zweifeln kann der Herr Goretzka den Herrn Kimmich ja sehr gut verstehen, denn ihm ging es damals nicht anders, als er sich seiner eigenen Homosexualität bewusst wurde.

"Frag mich doch einfach, ob du mich küssen darfst."
"Darf ich dich küssen? Jetzt?"
Und dann erleben Herr Goretzka und Herr Kimmich das, was sie beim Küssen bisher noch nicht erlebt haben. Es war verliebt und zärtlich. Eine wohl neue Erfahrung für die beiden Herren.

Die Herren Meyer und Gnabry müssen wir ebenfalls lobend erwähnen. Sie rücken die Köpfe der Herren Goretzka und Kimmich gerade und sind für deren Erfolg ein Stück weit mit verantwortlich. Gut, dass es sie im Leben der zwei Jungs gibt.

Und schließlich die letzte Kontaktaufnahme durch ein selbst aufgenommenes Bild des Herrn Kimmich, welches per drahtloser Übermittlung auf dem Telefon des Herrn Goretzka landet. Verbunden mit dem zugehörigen Text ist es durchaus eine Liebeserklärung. Herr Goretzka antwortet entsprechen mit einem Herz.
Dass Herr Kimmich nicht mehr weiter schreibt, lässt die Leserschaft befürchten, dass das gesendete Herz von Herrn Goretzka schon wieder zu viel war. Aber vielleicht ist er einfach nur eingeschlafen.
Herr Goretzka hingegen wird eine Tee-Lache vorfinden, wenn er erwacht und im Schlaf seine Tasse verloren hat.

Das Herz der zwei Herren kommt im Schlaf wohl ein wenig zur Ruhe.
Auch das Herz der Leserschaft, das unterwegs in diesem Kapitel ganz schön gefordert wurde, kommt ein klein wenig zur Ruhe. Doch sind wir weiterhin in Alarmbereitschaft ob der Sprunghaftigkeit des Herrn Kimmich. Er scheint uns aber den Weg in die richtige Richtung zu gehen.

Diese und viele andere Gründe waren uns im Komitee ausschlaggebend, Ihnen verehrte Frau Lumi, den Nobelpreis für Fanfiktion-Literatur zu verleihen.
Wir hoffen, Sie nehmen den Preis an und tackern ihn sich an die häusliche Wand im Arbeitszimmer.

In der Ehrfurcht und Ergriffenheit vor Ihrer niedergeschriebenen Leistung neigen wir unser Haupt und sind ergebenst

Ihr Diener
Stefan29K
Vorsitzender des Komitees zur Verleihung des Nobelpreises

Antwort von -Lumi- am 19.12.2019 | 09:35:28 Uhr
Hallo mein lieber Stefan, :)
Himmel. Ist das dein Ernst? Mein Herz... was für ein wahnsinniges Review mal wieder. Wie soll ich da jetzt vernünftig drauf antworten, sag mir das mal bitte? Auch noch so kreativ (mir fehlt da jegliche Kreativität). Du bist der Hammer. (Mein kleiner Sohn würde jetzt sagen: "Mama, ich bin doch kein Hammer. Ich bin doch ein Junge.") Ich knutsche dich in Gedanken nieder und ich schaufle mir besser mal eben ein Loch und grab mich ein und gucke ganz vorsichtig wieder raus, sonst würde ich nämlich glatt wie ne Bombe explodieren und mit gewaltigem, freigesetztem Glück und Liebe und Freude alles um mich herum niederreißen. Awwww. Danke! Danke, danke, danke. Deine Worte sind jedes Mal Balsam für meine Autoren-Seele. *-* Ich frag mich wie wohl mein Autorenmotor laufen würde, wenn du und die lieben anderen Menschen hier nicht via Reviews immer so viel gutes Benzin reingießen würden. Vermutlich würde der Karren rattern und heulen und irgendwann absaufen. xD
Ich bin soooooo glücklich... *-* Du kannst dir das ja als Auch-Autor denken.
Du hast inhaltlich wieder einmal so viel Richtiges gesagt und aufgezeigt und interpretiert. Gefühlsmäßige Achterbahn. YES. Höllenqualen. GERNE. Hoffnung und Liebe. BELOHNUNG. Ich mache meine Jungs immer glücklich am Ende, aber glücklicherweise ist das hier noch nicht das Ende. Das Kapitel sollte tatsächlich für euch (und für mich) ein bisschen zum Durchschnaufen sein. Immerhin haben sich Leon und Jo trotz ihres heftigen Innenlebens merklich lieb. Sie tun endlich das, auf was wir lange gewartet haben. Sie reden. Sind ehrlich. Sie küssen. Und sie zeigen. Wer sie sind. Der verliebte Kuss hat ihnen gut getan. Das Spüren ihrer Herzen. Ihrer Wahrheit. Auch wenn er und es im Hintergrund fetzt. Joshuas Seele, weil er das/ihn nicht will und doch hat und Leons Seele, weil er es/ihn will und es/ihn nicht (richtig) hat. Joshua verzweifelt. Und Leon zweifelt. Und im neuen Jahr führe ich die zwei und euch und mich ins finale Drama und treib das Ganze nochmal auf die Spitze, also ist die Alarmbereitschaft schon berechtigt und sollte trotz Zuckerguss unbedingt angelassen werden. :)
Danke Stefan, für deine riesige Unterstützung im letzten Jahr, für die viele Motivation und Rückendeckung, für deine Begeisterung. Ich hoffe ich werde dir auch im neuen Jahr mit meinem Geschreibsel eine Freude machen können. Fühl dich ganz fest gedrückt.
deine Lumi
04.12.2019 | 18:53 Uhr
zu Kapitel 16
Dir auch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Wie immer ein sehr schönes, sehr emotionales Kapitel. Und trotz der zum Teil ja doch recht komplexen Gefühlslagen bleibt alles durchsichtig und gut nachvollziehbar. Ein großes Lob
Bis zum nächsten Kapitel
Any

Antwort von -Lumi- am 19.12.2019 | 09:15:27 Uhr
Hallo liebe Any, :)
vielen lieben Dank für dein Review. Ich habe mich sehr darüber gefreut. <3
Und danke für die lieben Wünsche. Ich wünsche dir und deinen Lieblingsmenschen auch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleib gesund.
Dankeschön für das Lob. Komplexe Gefühlslagen... ja, da sagst du was... die machen mich teilweise auch wahnsinnig. :D
Am Ende kriege ich noch graue Haare hier :D
Allerliebste Grüße und bis im neuen Jahr, dauert leider dieses Mal etwas länger mit dem nächsten Kapitel,
deine Lumi
04.12.2019 | 15:38 Uhr
zu Kapitel 16
Hello meine allerliebste Lumi :)

Diee Geschichte macht aus mir ein emotionales Frack..
Wirklich jedes Mal heule ich.
Weil es iwas in mir berührt.
Am Anfang da war mein Herz gebrochen, in der Mitte hat es geheilt, wurde durch Leons
Wunde wieder gebrochen und am Ende war es wieder am heilen, hat aber im Bauch so ein
melancholisches Gefühl hinterlassen...
Das muss man erstmal schaffen! Hut ab!
Dassich Leons Vergangenheit tatsächlich so krass auf Jo auswirkt (bzw die Ähnlichkeit) finde ich so passend!

Ich weiß zwar nicht, wie es ist, wenn man iwie fame ist und dann noch auf das andere Geschlecht steht, aber in vielen Filmen und Büchern ist die Zerissenheit ja immer sehr deutlich beschrieben/gezeigt.
Auch hier bei dir hab ich das krass gefühlt. Der Selbsthass, ein "Schwanzlutscher" zu sein, wie Leon es sagte, dass ist einfach nur krass. Traurig? Ich weiß nicht ob man dieses Adjektiv dafür einsetzen kann.. aber sowas in die Richtung (deprimierend? angsteinflößend?)

Ich kann jetzt keine spezifische Stelle erwähnen, weil mich das alles so geflash hat, von Anfang bis Ende.

Ja..2019. Das Jahr hat mich echt geschafft! So viele Dinge sind passiert!
Ein mega krasses Jahr! Ohne dich hätte mich bestimmt der Alltag oft erdrückt.
Danke für all die kleinen positiven Dinge in deinen Storys.
Ohne dich, wäre die #KimetzkaFam nicht entstanden und auch nicht die selbe ♥

Ich freue mich sehr, auf das kleine Nebenprojekt und wünsche dir, bis wir uns wiederhören
eine besinnliche Adventszeit mit deinen Lieben und ein frohes Weihnachtsfest!
Außerdem einen guten Start ins neue Jahr 2020!
(Wahnsinn das ein Jahrzehnt endet oder? Wir werden alt... :P)

Bis ganz bald
deine Lea

Antwort von -Lumi- am 19.12.2019 | 09:12:52 Uhr
Hallo meine liebe Lea, :)
vielen lieben Dank für dein Review. Ich freue mich riesig!! <3
Nawww… die Geschichte macht aus dir ein emotionales Wrack? Frag mal, wie's mir beim Schreiben geht. xD Das hier ist auch eine Form der Eigenfolterung. Dieser Wellenritt der Gefühle. Ich wechsle mich auch immer darin ab Leon und Jo zu verhauen und sie zu knuddeln. :) Dabei kommt das finale Drama erst (wird im Hinterstübchen vorbereitet), das wird noch mal so richtig... ähm heftig nervenflattrig, ich versprech's. :) Dankeschön. Das ist ein ganz schön großes Lob! Dass ich bzw. meine Charaktere berühren können.
Die Ähnlichkeit Leon/Ex (nenn ich jetzt mal so) und Leon/Jo ist schon bewusst so gehalten und das zieht sich wie ein schwarzer Schatten hier durch. Der entscheidende Unterschied: Jo liebt Leon. Das weiß Jo. Das weiß der Leser. Aber wie sicher kann sich Leon da schon sein? Und wann will Jo das endlich mal richtig akzeptieren? Hmmm…
Ich denke schwul und Profifußballer zu sein (wobei diese Problematik der Verleugnung schon ein paar Etagen darunter im Amateurbereich vorhanden ist) ist extrem hart. Ich bin davon überzeugt, dass es in der 1. und 2. Bundesliga schwule Profis gibt. Und die haben neben dem Fußball einen Kampf mit sich und ihrer versteckten Wahrheit zu führen, leider. Ich hoffe einfach, dass es ihnen gut geht. Trotz dieser Scheiße, dass sie sich nicht outen können/dürfen. Ich hoffe, es wird bald/irgendwann möglich sein. Normal sein. Mal sehen, vielleicht outet sich im neuen Jahrzehnt einer. Irgendwann... wird es passieren. Und dieser jemand braucht dann jegliche Form der Unterstützung. <3
Awww… Dankeschön. So liebe Worte. Ich habe deinen Alltag gerne bereichert. Ich freue mich sooooo. Und Kimetzka. Ich liebe es. Und ich freue mich, dass es einige gibt, denen es auch so geht, denen ich eine Freude mit den zwei Jungs machen kann.
Wir werden uns nicht mehr dieses Jahr in diesem Rahmen lesen. Ab morgen ist der PC bis 08.01. stillgelegt. Kita zu. Mann Urlaub. Wir fahren weg. Familienzeit. :) Deshalb wird es hier erst irgendwann gegen Ende Januar / Anfang Februar vermutlich weitergehen. Erstmal wollte ich LeGorius beenden, nochmal was fürs glückliche Herzchen, bevor ich hier das Drama erneut starte.
Jaaaa da sagst du was. Also du wirst alt. Ich bin schon alt. Hilfe. xD
Frohe Weihnachten liebe Lea. Danke für deine Unterstützung im Jahr 2019. Auch du hast mit deinen Kommis so manches Lächeln mir ins Gesicht gezaubert. Einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Glück dieser Welt
deine Lumi
22.11.2019 | 10:38 Uhr
zu Kapitel 15
Hallihallo liebe Lumi :)

Erstmal ich habe dich und deine Story nicht vergessen und wie jedes Mal, wenn ein neues Kapitel kommt es direkt verschlungen ;) Aber zum Kommentieren komme ich erst jetzt da ich wegen meines Arbeitsunfalls und auch privat einiges zu tun hatte.

So, dann fange ich mal chronologisch an. :)

Der Einstieg ins Kapitel ist dir wie immer mega gut gelungen. Es war als hättest du gar nicht eine 'Pause' eingelegt sondern direkt weiter geschrieben^^

Tja ich würde sagen man sollte sich nicht von Alkohol trösten lassen. Das endet immer böse und man Dinge tut die man nüchtern nicht mal in Erwägung ziehen würde.
Das Jo wegen seines klingelnden Handys von der Couch fällt tut erstmal weh macht ihn aber nach der Nacht wach und wieder nüchtern. Selbst, wenn da der Schädel mehr als brummt.

Man konnte sich so gut vorstellen wie Jo's Wohnung aussah nach dem er seiner Wut und dem Frust Luft gemacht hat. Es hat wie immer so gut rein gepasst die Aufzählung was da alles so durch die Gegend flog. Fetzen seines Lebens. Hammer gute Beschreibung *-*
Und dann wie er sein Handy sucht, das er am Ohr hat :D Oh Mann das kenne ich aber auch. Neulich bin ich auf der Suche nach meinem Handy (das sich in meiner Hand befand) durch die Wohnung gelaufen um das Handy zu suchen :D Muss aber zu sagen, dass ich nicht wie Jo eine durch zechte Nacht hatte.

Ahahahahaha jaaa Serge ist derjenige der Jo rund macht :D Hab ich schon erwähnt, dass ich deinen Serge immer feiere, wenn er seine Szenen bekommt. So wie in Restplätzchen. So wütend wie Serge ist sollte er es in Erwägung ziehen Jo in den Wald zu führen und an einen Baum zu binden :D Oh Mann diese Szene wird mir für immer im Kopf bleiben :D

<< Dann mach die Scheiß Tür auf ich stehe direkt davor<< Ahahahahahah ich konnte es mir soooo gut vorstellen. Ich sagte ja bereits, dass ich die Serge Szenen liebe und in dem Kapitel gab's zum Glück sehr viele Serge Szenen^^

<<Ein Taschenmesser klaffte in seinem Bauch auf und bewegte sich, ließ ihn erneut winseln, während er sich Richtung Haustür schleppte, ihre Sachen im Vorbeigehen sah, ihr Parfüm und ihre Duftkerzen roch und die Wände voll von ihr und ihrer Liebe waren, und die Erkenntnis enorm war, dass all das nur eine kaputte Kulisse seiner verschlissenen Gegenwart war. Er hatte verloren. Er fühlte sich wie ein Fremdkörper in seiner Welt. Er hatte verloren. Wie ein flüssiges, heißes Metall, das man in die falsche Form gegossen, und das gerade dabei war sich zu einem hässlichen, verkratzen Klumpen zu verhärten. Er hatte verloren. Er hatte Angst weiter kaputt zu gehen. <<

Wieder ein Hammer Absatz mit so viel bildnerischer Ausdrucksweise, Gefühl und den Metaphern. Man fühlt mit Jo so mit und denkt sich Junge hättest du dir nicht selbst in die Suppe gespuckt mit den ganzen Heimlichtuereien dann ging es dir nicht so scheiße aber jeder hat so sein Paket zu tragen und muss einen Weg finden klar zu kommen.

Die Szenen wie Jo Serge mit hinein genommen hat, Serge erkennt, dass bei Jo was ganz und gar nicht stimmt und auch die Beschreibung dass die Wohnung von Emma und Jo was von einem Möbelhaus hatte zeigt wie sehr da ein Riss, eine Wunde klafft und Serge das Ausmaß klar wird, auch, wenn er da noch deneinen trocken Spruch und ich dachte, du kommst nicht, weil Leon dich gestern so gevögelt hat, dass du zum Laufen nicht mehr fähig bist, aber jetzt raff ich das erst, warum er…“ bringt den ich übelst gefeiert habe bis Serge endültig klar wird, dass etwas gewaltig aus dem Ruder gelaufen ist.

<<Mach halt wie sonst auch immer deine vorlaute Klappe auf und sprich dich aus. Dafür bin ich hier. Sonst muss ich dir das Ding da um die Ohren hauen, was schade wäre, denn dein Nobelteppich hat mir geflüstert, dass der keine Lust auf weitere Flecken hat.“ << Muahahaha Serge's trockener Humor ist einfach einmalig und ich habe ohne Scheiß seine Stimme im Ohr wie, wenn er in Interviews spricht. Was mich zu bringt ob du die geniale PK von ihm, Marco Reus und Kai Havertz bei der Nationalelf mit den Kids gesehen hast. Falls nein kann ich dir nur empfehlen sie dir bei Youtube anzusehen du schmeißt sich weg vor Lachen :D

Die Schilderung wie Jo Serge den Abend bei Leon erzählt und dabei drüber nachdenkt wie es sich angefühlt hat als er bei ihm war und was da alles schief gelaufen ist da wollte man am liebsten die Zeit zurück drehen damit er alles besser machen kann wobei dann müsste man sehr weit zurück drehen und wie jeder weiß richtet man sehr großen Schaden an, wenn man den Zeitumkehrer aus Harry Potter missbraucht :D Aber man merkt wie Jo mit sich kämpft und wie perfekt eigentlich alles war. Angefangen von, dass Leon für ihn gekocht hat, dass er ihm anvertraut hat wie das früher mit dem Typen war der ihn so verletzt hat und auch, dass er doch noch aussprechen konnte was ihm auf der Seele lag, dass er Jo sagte, dass er ihn liebte.

Ich finde es so schön, wenn man bildnerisch lesen kann wie Jo sich fühlt. Jeder kennt das Gefühl, wenn die Zunge wie verknotet wirkt und man weißt man hat ganz schön Scheiße gebaut und alles hat sich falsch aber auch irgendwie richtig angefühlt. Wäre da nicht die dämliche Situation, dass Jo halt vergeben war und sich lange nicht eingestehen konnte, dass da mit ihm und Leon was passiert ist was man nicht einfach so beiseite wischen kann.

<<„Dafür, dass du das alles nicht tun konntest, hast du aber verdammt viel getan.“
Serge bedauerte, dass die Weinflasche in seiner Hand leer war. Einen kräftigen Schluck bittersüße Promille hätte er nun gut gebrauchen können. << :D Ja ich kann Serge gut verstehen, dass er einen kräftigen Schluck gebrauchen hätte können wobei Jo so ein Denkanstoß mit der Flasche vorher vielleicht auch nicht geschadet hätte^^

<< Ein Leon ließ sich nicht eben mal beseitigen<< weise Gedanken Joshua! Sehr weise Gedanken. Und ich finde es gut, dass er Emma nichts von gesagt hat mit wem er was hatte. Klar sie hätte das Recht haben sollen aber nicht in der Zwickmühle, dass keiner außer Serge und Jo wussten, dass Leon schwul war. Und, dass sie Jo nicht mehr glaubte ist irgendwo klar. Sie ist verletzt und weiß nicht wo ihr der Kopf steht und ist wütend und brauchte dann den Abstand in dem sie gegangen ist.

<<
„Du hast nicht alles verloren. Ich Depp steh zum Beispiel noch hier und wisch dir die Rotze aus dem Gesicht. Vermutlich tue ich das sogar noch, wenn du die Kirche im Dorf abgefackelt hast und das wäre nun wirklich eine Sünde. Und Leon…“ << Alter ich liebe Serges trockenen Humor :D Die Kirche abfackeln :D Das ist wirklich eine Sünde wobei die Leute die was gegen Schwule und Lesben haben das sei eine Sünde, oder Frevel :D

Ahahahaha Thomas :D Der Mann wird vermutlich verflucht, wenn es einem scheiße geht mit seiner ständigen guten Laune aber der Spruch von wegen ob sie beide das gleiche Nachtwässerchen getrunken haben fand ich geil :D

Habe ich schon erwähnt, dass das ein gannnzzz mieser Cliff war :D Wobei ich schätze, dass Jo das ganze Ausmaß, die viel zu vielen Gefühle, das mit dem Spiegeln des Herzens was wieder ganz großes Kino war, wo du dir auf die Schultern klopfen darfst für diese Szene zu viel wurde und er zusammen geklappt ist. Ich hoffe mal Leon fängt ihn noch auf und lässt ihn nicht auf den Boden aufkommen :D Wo wir wieder bei ein Schlag auf den Kopf erhöht das Denkvermögen wären :D Aber es war so wunderbar, wohlig, schön geschrieben wie Leon Jo klar machte, dass er im Grunde keinerlei mündliche Antworten benötigte, weil der Körper besonders das Herz seine ganz eigene Art hatte zu kommunizieren. Und jetzt habe ich einen Ohrwurm von Flash mich von Mark Forster :D

Das Kapitel war wieder viel zu schnell zu Ende und trotzdem bleibt das Gefühl, dass man immer weiter lesen möchte :) Was nicht viele Autoren schaffen.

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Ich hoffe Jo hat sich nichts ernsthaftes getan nochmal mit der Chefetage zu sprechen nachdem er sich die Lichter ausgeschossen hat wie du so schön geschrieben hast wäre wohl fatal :D

LG Germany

Antwort von -Lumi- am 03.12.2019 | 21:07:24 Uhr
Hallo liebe Germany, :)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Vielen lieben Dank für dein Review. <3
Überhaupt kein Problem. Wie du siehst… brauch ich rund einen Monat um ein neues Kapitel zu produzieren, also massig Zeit mit dem Senf dazu abgeben. :D Ich bin ich dir sehr dankbar, wenn du dir nachträglich die Zeit dafür nimmst, obwohl du schon gelesen hast. Das tun glaube ich die wenigsten. Fühl dich ganz lieb gedrückt. :)
Jos Nacht war wirklich sehr miserabel. Natürlich war es unser Bester, der Serge, der mal wieder ganze Arbeit bei ihm leisten musste. Womöglich ist der Restplätzchen-Schnaps noch vorhanden. Ich glaube nach diesem Morgen und Anblick geht da was. :D
Ich mag auch die reale Serge/Jo-Freundschaft sehr. *-* Aber ich könnte die beiden irgendwie nie shippen. Das funktioniert in meinem Kopf null.
Ja. Ich habe die PK mit Reus, Havertz und den Kids auch gesehen und fand die auch zum Schießen. :D :D Es freut mich unendlich, dass dir mein Serge so gefällt. Ich schätze auch, dass er noch nicht fertig hier ist xD, immerhin muss bei Jo noch sehr aufgeräumt werden und ein paar künftige Arschtritte für ihn…wer weiß, vielleicht bettelt Jo die ja auch noch (unfreiwillig) ein. :D
Glücklicherweise ist Serge ja Pro-Leon. Er könnte ihm theoretisch als bester Freund ja auch einreden, dass er die Finger davon lassen soll, dass er die Sache mit Leon abhaken soll, weil viel zu riskant, etc., aber nein, hier ist er ganz klar mein/unser Verbündeter in Sachen Kimetzka. Wir lieben ihn.
Hihi… Serge soll Jo an einen Baum im Wald binden? Sehr gute Idee. Aber dann bitte Leon mit dran.
Die bildnerische Ausdrucksweise und die vielen stilistischen Mittel… es ist bei mir wie eine Seuche. Ich leide da extrem drunter. Ich kann nicht anders. Es tut mir leid. Ich hoffe einfach, dass es weiterhin gefällt, wenn ich euch die Emotionen bildhaft entgegenschieße, denn es wird halt nicht aufhören, und ich freue mich immer riesig, wenn es gefällt. *-*
Danke für das Lob.
Thomas stelle ich mir wirklich auch in real so vor, dass der IMMER (okay, gut, das kann ja eigentlich kein Mensch), sagen wir zu 99% gute Laune und immer einen frechen, lustigen Spruch auf den Lippen hat, und dass er seine Mitmenschen grundsätzlich erstmal gerne hat und helfen möchte.
Der Cliff… ach Mensch, Joshua macht schon eine ganze Menge mit, was?
Da ist der eh schon fix und fertig mit der Welt, hat am Abend zuvor „alles“ verloren, sich die Kante gegeben, im Chaos aufgewacht, musste sich durch das Training schleppen und dann kommt auch noch Leon und macht… sowas Heftiges halt (mal wieder) mit ihm. MUSS er aushalten. Oder es lernen.
Das nächste Kapitel ist eigentlich schon fertig, wird Morgen oder Übermorgen rausgehauen. Ich hoffe, es gefällt dir auch wieder.
Allerliebste Grüße,
deine Lumi
20.11.2019 | 00:11 Uhr
zu Kapitel 15
Hallöchen liebe Lumi,
(Funfact am Rande: nach Hallöchen schlägt mir meine Autokorrektur inzwischen liebe Lumi vor.)
Bitte entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde - ich war lange nicht auf FF.de unterwegs.
Also erstmal: Mein erster Impuls war tatsächlich, dich in meinem Review anzuschreien.
Tu ich aber nicht.
Obwohl's echt fies ist - ich hätts als Autor nicht andets gemacht.
Trotzdem hättest du die fliegenden Messer diesmal WIRKLICH verdient. Erinnerst du dich noch an mein Review, in dem ich Messer nach 'ich liebe dich - ich liebe dich - cliff' angekündigt habe? Das ist ja wohl absolut vergleichbar hier... Aber ein Messer würde ich trotzdem niemals nach dir werfen, nicht mal imaginäre ;)
Du glaubst gar nicht, wie erleichtert ich bin. Er hat nicht nur Emma gegenüber reinen Tisch gemacht und Serge alles erzählt, nein, er war vor allem endlich ehrlich zu sich selbst. Und ob du's glaubst oder nicht, das war vermutlich mein bisheriges Highlight der Geschichte.
Happy Ends brauchen nicht immer andere Menschen. Happy Ends erfordern nicht immer, dass man glücklich mit sich selbst ist. Happy Ends verlangen, dass man ehrlich zu sich selbst ist, auch, wenn einem die Erkenntnis vielleicht nicht gefällt.
Und deshalb finde ich dieses Kapitel so, so schön *-*
Ganz ehrlich - keine Ahnung, was Josh jetzt tun wird... Alle drei Möglichkeiten sind durchaus realistisch, bin echt gespannt, was du daraus machen wirst.
Hoffentlich geht's dir gut :)
Wir hören uns gleich nochmal bei der anderen Geschichte, die ich in meinen Alerts entdecken durfte <3
Liebe Grüße, fühl dich ganz fest gedrückt!

Antwort von -Lumi- am 02.12.2019 | 21:29:41 Uhr
Hallo liebe Clara, :)
(wie cool! :D)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Vielen lieben Dank für dein Review. <3
Hihi. Ja. Ich erinnere mich. Und ja, es ist absolut vergleichbar. Ihre Herzen haben sich gerade in ihrer Sprache die Liebe gestanden. Hach. Schön.
Leon hat zuvor auch verbal schon die Liebe gestanden, Jo (bewusst) nicht. Aber gegen sein Herz kann der sich auch nicht wehren. Das hat der ja mal absolut nicht im Griff. :D
Zu doof auch, dass man das Ding zum überleben unbedingt braucht. Hoffentlich versteht Leon die Herz-Sprache richtig. :)
Wir können schon auch stolz auf Jo sein. Dass er mit Emma reinen Tisch gemacht hat (wobei...ist der rein? Oder ist das eher ein chaotischer, zerhauener Tisch?) und dass er reflektiert, dass er in Leon verliebt ist und das auch vor Serge ausspricht, es also das erste Mal offen aus sich herauslässt (er hatte Serge schon mal in einem Kapitel zuvor gesagt, dass er womöglich verliebt ist / oder so in der Art xD, dieses Mal ist er sich halt sicher) - er ist aber auch immer noch in einer ziemlich heftigen Ausnahmesituation...
Wow. Vielen Dank für die Weisheit. *-* Aber wir hoffen doch, dass das Happy End hier am Ende beide zusammen mitnehmen wird. :)
Dankeschön der Nachfrage. Mir geht es gut. Ich hoffe sehr dir auch. Und ich war schon fleißig am Schreiben. Das nächste Kapitel kommt ganz bald.
Allerliebste Grüße und ich drücke dich ganz ganz fest zurück
deine Lumi
09.11.2019 | 13:40 Uhr
zu Kapitel 15
Hallo Lumi!
Ich bin fix und fertig nach diesem Kapitel. Ich glaube, mein Herz rast genauso sehr wie Leon's und Josh's.
Zunächst mal Joshua, der buchstäblich in den Trümmern seines Lebens aufwacht. Er hat wirklich gründlich alles zerschlagen, einschließlich, "dank" reichlich Wein, sich selbst. Zum Glück gibt es aber Serge, der ihm auch in seiner miesesten Stunde besteht, ihn nicht im Stich lässt und erste Schritte mit ihm unternimmt, sein Leben wieder aufzuräumen. Das erste ins Regal zurück gestellte Buch - was für ein wunderbares Bild. Ich bin froh und dankbar, dass es Serge gibt. Ohne ihn würde unser kleiner Sturkopf sich doch nie selbst eingestehen, dass es Leon ist, den er wirklich will.
Die Entschuldigung bei Leon war ziemlich heftig. Es war fast greifbar wie verletzt und traurig Leon durch Josh's Abgang war. Ich leide so sehr mit ihm! Wirklich gut, dass er nicht so stur und nachtragend ist und Joshua erstmal abblitzen lässt. Vielleicht hat er aber auch schon längst erkannt, was Josh sich und ihm einfach nicht eingestehen will. Und was er ja am Ende deutlich zum Ausdruck bringt, als er Joshua zeigt, wie sehr ihre Herzen füreinander schlagen.
Ich kann dir hier gar nicht beschreiben, wie sehr ich mit den beiden leide, wie sehr sie mir ans Herz gewachsen sind. Es kommt mir beim Lesen immer so vor, als wären die beiden Teil meiner Familie, als müsste ich sie vor sich selbst und vor allen Widrigkeiten beschützen. Ich möchte sie abwechselnd knuddeln und trösten, sie in den Arm nehmen und ihnen versprechen, dass alles gut werden wird oder sie kräftig durchschütteln und anbrüllen, endlich vernünftig zu werden und zu ihren Gefühlen zu stehen. Wobei letzteres fühle ich eigentlich hauptsächlich bei Joshua. Leon ist da in meinen Augen schon einen entscheidenden Schritt weiter.
Ich weiß nicht, ob du verstehst, was ich sagen möchte, aber deine Geschichte bewegt mich einfach. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Zumal der Cut ja schon ziemlich fies war. ;)
Ganz, ganz liebe Grüße Sabine

Antwort von -Lumi- am 02.12.2019 | 20:56:30 Uhr
Hallo liebe Sabine, :)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Vielen lieben Dank für dein Review. <3
Ich hoffe, du hast dich inzwischen wieder etwas von mir und den zwei Jungs hier erholen können und hast wieder ein wenig Kraft fürs nächste Kapitel, das bald kommen wird. :)
Das Genre "Schmerz/Trost" ist hier volles Programm, im Moment wohl noch überwiegend der Schmerz. Für den Trost hat Serge im letzten Kapitel zumindest mal bei Jo gesorgt. Ich liebe es eine solche tiefe, beste Männerfreundschaft zu beschreiben. Serge ist klasse. Und ohne ihn wäre Jo wohl noch verlorener als er eh schon ist. Ich mag auch den realen Serge sehr und die reale Freundschaft zwischen Jo und ihm.
"Es kommt mir beim Lesen immer so vor, als wären die beiden Teil meiner Familie, als müsste ich sie vor sich selbst und vor allen Widrigkeiten beschützen. Ich möchte sie abwechselnd knuddeln und trösten, sie in den Arm nehmen und ihnen versprechen, dass alles gut werden wird oder sie kräftig durchschütteln und anbrüllen" Wow. Dieses Statement ist für mich als Autor der Wahnsinn / pures Glück. Ich danke dir so sehr. Und ich freue mich darüber. Also dass es dir so geht. Übrigens geht es mir beim Schreiben ähnlich. Knuddeln und in den Hintern treten und ich leide auch sehr. Oft raufe ich mir auch einfach die Haare und denke mir: Verdammt. Steck die doch jetzt mal in nen Sack rein, schüttel den mal auf die Schnelle und lass sie glücklich bis in alle Ewigkeiten rausfallen.
Aber das wäre nicht ich als Autor. Ich hoffe, ich kann dich und die anderen Leser auch weiterhin emotional abholen. <3
Jo erkennt schon, dass er in Leon verliebt ist. Das ist schon mal gut. Aber ja, Leon ist da und insgesamt einen entscheidenden Schritt weiter. Er akzeptiert sich. Und auch seine Gefühle für Jo. Die zwar sehr widerwillig. Aber immerhin.
Allerliebste Grüße und bis hoffentlich bald,
deine Lumi
06.11.2019 | 21:14 Uhr
zu Kapitel 15
Wow. Ich bin geflasht. Einfach nur baff. Das muss einer bzw eine erstma schaffen. Ach du hacke...
Puuuh. Du bringst so unglaublich gut die Gefühle rüber, so als ob man direkt dabei wär. Da kriegt man glatt ne Gänsehaut. Besonders bei einem traurigem, enttäuschten und auch wütendem Leon. Ohman armer Tropf...Aber auch das ganze Gefühlschaos von Jo. In seiner Haut will ich auch nicht stecken...
Und der Cliff, oh jaa der isch hammermäßig mieß. Ich könnt mir vorstellen das Jo wirklich kollabiert, dass sie sich beide heulend in den Armen liegen oder das sie zu Leon gehen oder sonst was. Ich glaube jetzt wird Jo nich weglaufen. Weil es dafür schon lange zu spät ist und weil Leon ihn nicht lassen würde. Aber schau ma mal was du dir so ausgedacht hasch.
Aber man muss sich auch ma bei dir bedanken, danke das du uns immer wieder so tolle Kapitel lieferst. Und mit so einem langen hab ich nicht gerechnet. Das freut das Leserherz. Ich bin einfach immer noch so baff. Von der Geschichte. Dem Kapitel. Den zweien.
Am liebsten soll sie nie enden.
So jetzt reichts aber auch wieder von meiner Seite aus^^
Wünsche dir bis zum nächsten mal auch eine wunderschöne Zeit :)

Antwort von -Lumi- am 02.12.2019 | 11:47:09 Uhr
Hallo liebe NDRich, :)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Vielen lieben Dank für dein Review. <3
Und für das große, liebe Lob. *-* Himmel. Das macht mich gerade sehr glücklich, dass bei dir/euch die Emotionen, die ich probiere via Sprache an den Mann (und an den Leser) zu bringen, ankommen, wo sie ankommen sollen, und baff machen. Mein Jo und mein Leon, ja, mit denen möchte ich auch nicht tauschen - die schüttle ich ordentlich durch und verletze sie und streichle sie, das Genre "Schmerz/Trost" ist hier voll Programm und so schnell ist es noch nicht vorbei, aber ein Ende haben sie dann auch irgendwann verdient.
Weglaufen wird Joshua nicht. So viel kann ich verraten. Mittlerweile weiß sogar dieser kleine Depp, dass das nicht zum Ziel führt. (Nur was dann? Hmmm… und wo ist überhaupt das Ziel? Hmmm...)
Das nächste Kapitel ist fast fertig und ähnlich lang. Irgendwie habe ich selbst Probleme mein Vorgenommenes kürzer zu fassen, von daher hoffe ich sehr, dass du dich darüber freuen wirst, auch wenn es danach leider wieder eine etwas größere Pause geben wird (Weihnachtsstress, Familienurlaub und so).
Dankeschön. Ich wünsche dir auch eine wunderschöne Zeit. Allerliebste Grüße
deine Lumi
05.11.2019 | 21:47 Uhr
zu Kapitel 15
Liebe Lumi,

du SCHAFFST mich.... mein armes HERZ!!! Es hat so gepocht, wie wahrscheinlich Leons und Joshuas Herz! Noch dazu hat mein Handy passend Helene Fischer trällern lassen. "Ich brauch das Gefühl..." Hast du mal auf den Text geachtet?
Aus irgendeinem Grund hat dieses Lied mich vor fünf Jahren nach dem Tod meines Vaters hemmungslos weinen lassen, als ich abends allein im Wohnzimmer meiner Cousine noch vor einem Glas Rotwein saß und alles schon im Bett waren... und dann der Zufallsgenerator dieses Lied spielte. (Dabei hatte das Lied mit meinem Vater gar nichts zu tun.... aber manchmal....) Jedenfalls kam das Lied heute gerade, als Leon seine Hand auf Joshuas Herz gelegt hat... wie passend....

_____
Er petzte die Augen zu und massierte sich die Stirn. Natürlich hatte er das. Er hatte wohl kaum mit Emma angestoßen, dass er…
++++++
Da geht's schon mal los. Am "Morgen danach" muss JoK erstmal seinen Kopf ordnen. Der inzwischen bekannte Anrufer (Serge) hat Joshua geweckt nach übermäßigem Rotwein-Genuss.
"Petzt"... ist das eigentlich typisch mainzerisch? Oder eher aus deiner Heimat? Mir sagt das nur etwas im Zusammenhang mit "jemanden verpetzen"...

_____
Er hatte es nicht ertragen können. Zu verlieren. Sie. Sich. Alles.
++++++
Diese kurzen Sätze... die sind es neben so vielem, was diese Story ausmacht, was DICH ausmacht. Die gewaltigen Bildworte. Aber dann auch diese Verknappung. Genial. Geil. Ja. Er hat verloren. Sich und alles.

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…. die Wände voll von ihr und ihrer Liebe waren, und die Erkenntnis enorm war, dass all das nur eine kaputte Kulisse seiner verschlissenen Gegenwart war. Er hatte verloren. Er fühlte sich wie ein Fremdkörper in seiner Welt. Er hatte verloren. Wie ein flüssiges, heißes Metall, das man in die falsche Form gegossen, und das gerade dabei war sich zu einem hässlichen, verkratzen Klumpen zu verhärten. Er hatte verloren. Er hatte Angst weiter kaputt zu gehen. Er erstarrte. […]
in der Hoffnung, dass der sah, was für ein verbogenes Stück Scheiße er war und dass er ihn mit einem festen, liebevollen Handgriff wieder zurückformen konnte. Der konnte das nicht. Wobei das nicht entscheidend war. Er wollte das nicht.
+++++
Erinnert mich ein wenig an Blei-Gießen an Silvester.... ja. Joshua... du bist verbogen. Doch Serge biegt sich nicht wieder hin. Zumindest nicht in die Normalität. Und eigentlich willst du das auch selbst nicht....

______
Er ließ seine Handflächen gegen Joshuas Brustkorb donnern. Er war immer noch wütend, vielleicht auch besorgt, völlig zurecht und er griff nach dem Bauch-Taschenmesser, hielt es fest.
++++++
Das Messer in Joshua.... es kommt ja regelmäßig vor. Und es ist genial!
______
Sämtliche Emotionen waren zu Bomben mutiert und hatten Feuerwerk mit ihm gespielt.
++++++
Aber nicht nur das Messer... auch die Bomben sind explodiert. In Josh und in seiner Wohnung. Im Chaos.

_____
Das Chaos hätte man einfach aufräumen können, aber das war nicht das, um das er sich hier zu kümmern hatte.
+++++
Ja, Serge, du bist nicht zum Aufräumen des Chaos in der Wohnung hier. Ich denke, du hast genug Chaos in Joshua, das es aufzuräumen gilt!

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„Meine Fresse…und ich dachte, du kommst nicht, weil Leon dich gestern so gevögelt hat, dass du zum Laufen nicht mehr fähig bist, aber jetzt raff ich das erst, warum er…“
++++++
Hoffnung hat er ja, der Serge.... :)

_____
Treffer versenkt. Leon. Das war das Thema. Das Messer.
+++++
Ohne Kommentar.... :-x


_____
Er dachte an Leon. Sah das Bild vor seinen Augen. Wie er dastand. Nackt. Alleine. Wie er ihm verzweifelt und verdutzt nachschaute. Wie noch ein kleiner Rest von Joshuas Sperma auf seinem Bauch glänzte, den er mit der falschen Boxershorts abwischte. Wie das gute Essen kalt geworden und im Müll gelandet war, weil ihm davon schlecht geworden war, und weil sie viel zu wenig gegessen und ihre Bäuche viel zu sehr mit anderen Dingen gefüllt hatten.
Und wie er weinte. Nicht er. Der Leon in seinem Kopf.
+++++++
OH MEIN GOTT!!! Einfach nur herzzerreißend.... Leon nackt. Aber nicht nur körperlich. Auch innerlich nackt.
Und die Spuren von Joshua noch an sich. Und weinend. Der Leon in seinem Kopf. Ja, Joshau, das hast DU GANZ ALLEIN VERBOCKT, dass der Leon in deinem Kopf heulen muss, nachdem er sich vor dir nackt gemacht hat!
_________
Er rieb sich die Augen fester und fuhr dann hoch, weil Gott nichts auf ihn herabfallen ließ, das ihn wie einen Käfer unter einer Schuhsohle zermalmte. Dabei verdiente ein Käfer das nicht. Er schon.
+++++++++
Was für ein herrliches Bild für "Schuld"... fast schon wieder "anmutig" schön. Schmerzlich-genial... zum heulen schön!

______
Joshua lächelte kurz und schwach, weil die Erinnerung daran ein wohliges, flaues Gefühl in ihm auslöste, weil es auch süß und schön gewesen war mit Leon am Tisch zu sitzen, wie sich seine Hand plötzlich über seine geschoben hatte, wie es gekribbelt und gestochen hatte, als er kurz vergessen hatte, dass er eigentlich ein riesiges Problem damit hatte und dass sie hätten damit aufhören müssen.
++++++
JA... siehst DU Josh..... Du weißt selbst, dass es schön war!!! Bring ENDLICH innen und außen von dir zusammen. Sonst verbiegst du dich wie ein Geldstück, bei dem die "zwei Seiten der Medaille" sich gegeneinander biegen und dabei zerbrechen! (siehst du.... ich hab es auch voll drauf mit den Metaphern... :D)

_______
Das, was Leon ihm gestern über sich erzählt hatte, war nur für seine Ohren bestimmt gewesen.
„…dann hat er mir seine Liebe gestanden.“
Der Herzensstich von gestern pulsierte schmerzhaft nach.
++++++

MEIN Herzstich war auch pulsierend schmerzhaft.... AUA!!!!!

_______
Und Joshua hatte ihm eine Seitentür mit Schokolade übergossen präsentiert, in der er sich selbst verirrt hatte, und Leon war darin ausgerutscht und liegen geblieben. Wer würde das nicht? Es war kein Wunder, dass Leon sich verliebt hatte.
+++++
Schlag auf Schlag geht's weiter.... Mein Gott!!! Nobelpreis.... mehr sag ich dazu nicht!

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Die Schuld auf seinem Herzen verknotete seine Zunge, saugte seinen Atem aus, wodurch es doppelt so hart war weiterzureden.
+++++
Ich hab ja angedroht, ich würde beinahe das komplette Kapitel zitieren.... HAMMER!

_______
Joshua selbst war derjenige, der sich wie ein dickes, verfressenes Hündchen verhalten hatte, dem man verbotenes Gourmet-Nassfutter unter die Schnauze gehalten hatte. Er war es, der zugelangt hatte und seinen Trieb nicht im Griff gehabt hatte, oder das Gefühl. Leon an diesem Abend zu lieben war enorm gewesen und so richtig wie falsch.
++++++
Selbsterkenntnis, Joshua.... hab ich dir schon mal gesagt.... "Leon an diesem Abend zu lieben..." EBEN! Das war kein Sex. Das war Liebe!

______
Joshua war aufgesprungen, nachdem sich die Fehlermeldungen in seinem Kopf zum Mount Everest gestapelt hatten. Die Raserei in seinem Kopf zündete Feuer in seinem Hintern. Er lief auf und ab, wich zuerst den Gegenständen auf dem Boden aus, dann trampelte er darauf herum.
++++++
Das "übliche"..... Genial!


______
Er war schnell bei ihm gewesen und hielt Joshuas Zittern fest, seine Fingerspitzen, die den Buchrücken umklammerten und sich in das dicke Papier bohrten.
Seine Augen glänzten. Er schnaufte rastlos und empört, gab aber Ruhe, nachdem Serges Griff fester geworden war, er ihn eindringlich ansah.
++++++
Serge ist der richtige Freund in der richtigen Situation mit der richtigen Reaktion....
_________
Er verzichtete jedoch darauf das zu sagen, denn Joshua brauchte in diesem Moment keinen Freund, der ihm deswegen zufrieden auf die Schultern klopfte, sondern einen, der ihn beim Aushalten half. Er nahm Joshua das Buch gänzlich aus der Hand und zog ihn in eine feste Umarmung, legte seine Handflächen auf seinen Hinterkopf und drückte sein Gesicht an seine Schulter. Er fühlte seinen Puls, seinen heißen, hektischen Atem, seine Fingerspitzen, die sich durch den Stoff der Trainingsjacke hindurch in seine Haut bohrten, und ließ ihn. Der Schmerz kam und beutelte Joshua erneut.
++++++
DA war er wieder... der RICHTIGE Freund..... Gott... schon dabei hab ich Tränen in den Augen und wir sind noch nicht mal beim Herzschlag von Leon und Joshua angekommen..... MAN MAN MAN.... ich werde noch zur Heulsuse wegen dir!!!
_____
Ein Leon ließ sich nicht mal eben beseitigen.
+++++
HACH.... ja, so ist es!
_____
"Leon... liebt dich..." […]
„Obwohl du ihm dein Arschloch hinstreckst. Im mehrerlei Hinsicht.“ Und vielleicht sollte er Leon sagen, dass er ruhig mal zutreten konnte.
+++++
Diese Liebe, die Serge Joshua versichert.... die er ihm zusagt... die zwar mit Schwierigkeiten behaftet ist, aber eben doch machbar ist.... ja. Das ist etwas schönes!

_____
Serge lächelte schwach. „…aufräumen. Ganz dringend.“
+++++
Ja, das musst du Joshua! Nicht nur deine Wohnung, sondern dein Leben!
_____
Das erste Buch stand wieder im Regal.
+++++
Ich hoffe mal, damit ist auch für Joshuas Leben der Anfang gemacht!

______
Weniger verkraften konnte er die Begegnung mit Leon, den er erst auf dem, vom nächtlichen Schnee freigeräumten, Rasen antraf. Er bemerkte sofort, dass Leon wie ein Fremdkörper zwischen den hochmotivierten Kollegen wirkte, er unausgeschlafen und schlapp aussah. Er sah ihn nicht an. Kein einziges Mal.
+++++
Da ist es wieder.... Heiß-kalt.... diesmal wohl eher kalt.... Oh man....

Der aufmerksame Müller hat erkannt, dass da wohl ein Nachtwässerchen getrunken wurde. Offenbar das gleiche Gift, das sowohl Joshua, wie auch Leon getrunken hatten. Es hatte sie vergiftet. Dieser Abend. Äußerlich und innerlich.
Serge ist aber auch für Leon da. Zumindest beim Joggen ist er in Leons Nähe und macht damit deutlich, dass er "an seiner Seite" ebenso da ist. Für einen Freund.

_____
... und seinen heißen Kopf mit etwas zu kaltem Wasser abzukühlen.
+++++
Das muss er wohl, bevor er zum Gespräch bei Leon antritt. Gott sei Dank ist Leon anders und lässt ihn nicht "unter der kalten Dusche" erfrieren, wie Joshua es wohl getan hätte, der ein nachtragender Mensch ist....

_____
Er fühlte immer noch das Loch in seinem Herzen. Das Messer, das darin steckte. Er sah auch das in Leons Herzen.
+++++
Ja... ihr habt euch gegenseitig die Herzen geöffnet. Sei es nun mit einem Messer oder mit Geständnissen, mit Offenheit... mit Liebe... und das kann auch mal weh tun....
_____
Er stand nun fast vor ihm. Leon sah ihn an, versuchte ihn mit seinen Augen zu durchbohren und Joshua hatte gerade nicht den Mut dem Blick Stand zu halten, kaum Kraft das Messer herauszuziehen.
+++++
KOMM SCHON JOSHUA!!!! GIB GAS!!!! ZIEHEN!!!!!!
_____
„…ich hab’s gestern Emma gesagt. Sie ist weg. Ich habe dich nicht geoutet. Das habe ich nie. Unsere…meine… Wohnung ist jetzt ein einziges Chaos. Mein ganzes Leben.“
++++++
Wichtig! Wichtig für Leon. Dieses Geständnis Emma gegenüber öffnet eine Tür für Leon. Es ist nichts mehr festgefahren. Und gleichzeitig ist es ihm so wichtig, dass er Leon nicht geoutet hat. Ihn bewahrt hat.

_____
Er umarmte ihn.
Joshua zuckte zusammen und reagierte prompt mit Gänsehaut, als er ihn an sich spürte, seine Wärme, seinen Atem an seinem Hals, die Hände auf Rücken und Hüfte, als er sein Parfüm roch und das herausgewaschene Shampoo in seinen Locken. Joshuas Herz schlackerte wild gegen seine Ohren.
Flüssiges Feuer lief von seinem Kopf hinunter zu seinen Zehenspitzen und verrauchten ihm Sicht und Kopf. Er lag steif und locker zugleich in Leons Armen und ließ zu, dass dieser sich von ihm löste, ohne dass er sich wirklich von ihm entfernte. Er ließ zu, dass Leons Hand sich unter seinen Pullover schob, seine Finger zart seinen Bauch berührten, über die vor Schreck angespannten Bauchmuskeln wanderten, die steifen Brustwarzen kurz an stupsten, ehe die ausgebreitete, flache Handfläche in der Mitte seiner Brust zum Liegen kam. Dort, wo sein Herz heftig dagegen pumpte. Gogong. Gogong. Leon atmete schwer und langsam, sah ihm tief in die Augen. Er zitterte ein wenig. Seine Wangen waren rot, seine Lippen bildeten ein schüchternes Lächeln, und Joshua spürte, dass er abgesehen vom Lächeln genauso aussah, dass er auch so atmete wie nach einem heftigen Orgasmus, das ihm sein Herz und das Gefühl für Leon in Grund und Boden schlugen. Schmetterlinge platzten in seinem Bauch.
+++++++++

DAS IST EINFACH NUR DER HAMMER!!!
Es gibt keine Worte, die auch nur im Ansatz Anerkennung und Lob dafür aussprechen könnten, was in diesem Abschnitt passiert! Deshalb erdreiste ich mich auch gar nicht weiter, das zu kommentieren.
Das muss man einfach so stehen lassen!

______
So ließ er Leon jedoch seine Hand nehmen, ließ sie locker, wackelte nur als Leon sie unter sein Shirt schob und seine Berührung damit bei ihm spiegelte.
Joshua spürte Leons warme Bauch- und Brusthaut unter seinen Fingern, die feinen Härchen, die sich darauf aufstellten, seine Brustwarzen, seinen Herzschlag direkt darunter, der nun auch gegen seine flach von Leon darauf gedrückte Handfläche donnerte. Oh Gott. Leon hatte Herzrasen. Nein. Sie hatten Herzrasen.
++++++++
UND NOCHMAL: HAMMER!
__________
Ein paar Sekunden standen sie da, das jeweilige Herz buchstäblich in der Hand des anderen. Und fühlten.
Das war zu viel. Was war das für eine Taktik? Was sollte das? Joshua wollte das beenden, doch Leons Hand hielt ihn weiter an seiner Brust fest. Er würde ihn nicht gehen lassen. Er würde ihn nicht kalt werden lassen. +++++
Diesmal ist es keine sexuelle Hitze. Es ist Liebes-Hitze... das war es vorher vielleicht auch schon. Aber hier so RICHTIG! Und Leon würde ihn nicht kalt werden lassen....



_____
Er meinte Joshuas Herzschlag.
Und da wurde es ihm klar. Leon spürte es. Es verriet ihn. Es gab ihm im Grunde die Antwort. Es war eindeutiger als jeder Fick. Als jeder Kuss. Als irgendein Wort. Es brauchte keine Zeit. Es war jede Millisekunde da.
‚Ich liebe dich‘. ‚Ich liebe dich‘. Gogong. Gogong.
+++++

Joshua kennt die Antwort. Die einzig wahre Antwort. Sein Herz gibt sie für ihn. Es schlägt. Für Leon.


#####
Ich glaube, das ist das längste Review aus meiner Feder aller Zeiten. Und ich hab ja das wenigste dazu beigetragen. Ich kann aber einfach nicht anders, dich liebe Lumi, für diese Sprachgewaltigkeit zu loben, als diese Passagen zu zitieren. An sich hätte ich noch viel mehr herausgreifen können.
Ich möchte dir einfach unter die Nase halten, wo und wie genial du beim Schreiben gewesen bist. Ich hoffe, diese Botschaft kommt an.

Nochmals, was ich schonmal sagte: Literaturnobelpreis!
Dass Sprache und Metaphern wichtiger werden als die Handlung selbst...
Und ich brauche jetzt einen Schnaps.... ich bin in innerlicher Hitze ob dieses Kapitels.... und der Schnaps brennt mir die Kehle runter. Denn meine Augen brennen vom Lesen, mein Herz steht in Flammen, meine Ohren glühen, mein..... naja.. ist erhitzt....

Joshua schließt mit einem letzten geröchelten Wort....
„Le…on…“

Und ich möchte angesichts dieses Kapitels (gut.... "Leon röchele ich auch immer gern vor mich hin) schließen mit dem letzten Wort:

"Lu...…..mi!!!!"

Antwort von -Lumi- am 02.12.2019 | 11:11:37 Uhr
Hallo lieber Stefan,
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Mittlerweile ist hier wieder so viel Zeit vergangen. Ach herrje... xD
Ufff… diese Hammer-Reviews immer. *-* Ich sterbe vor Glück. Ich danke dir so sehr! Ich kann das gar nicht gescheit ausdrücken WIE sehr ich dir danke. Da explodieren die Blümchen meiner Sprache schon im Kopf. Die kann ich gar nicht auf den Bildschirm bringen. Ähm ja. Fühl dich einfach von unendlicher Liebe gedrückt, hoffentlich nicht erdrückt, ich brauch dich hier ja noch sehr. :D
So. So. Ich schaffe dich also? Herzkasper? So ein bisschen Genugtuung fühle ich ja schon. Du bringst mich hier doch auch regelmäßig bei meinem geliebten LeGorius um. Wir geben's uns einfach gegenseitig. Passt schon. Höllenritt auf den Weg in den Himmel, hihihihi. Genauso lieben wir es, nicht wahr?
Die Helene Fischer. Ist echt nicht mein Ding. Aber ich habe das Lied mittlerweile (dank dir) zig Mal gehört und YES es passt. Ich mag es. Und ich höre beim Schreiben sehr gerne Musik.
Das Augen zu"petzen". Eine sehr gute Frage woher das kommt. Ich habe keine Ahnung... hab auch auf die Schnelle probiert Google zu befragen, aber ohne wirkliches Ergebnis.
Ich muss mich für all deine Mühe bedanken Textstellen herauszusuchen und sie zu kommentieren. Ich liebe das so zu lesen. Es gibt mir enorm viel. DANKE. Auch, dass du so viele Dinge "siehst", die zwischen den Zeilen stehen, wo ich mich beim Schreiben frage: "Hm. Fällt das dem Leser jetzt auf? Denkt der genauso?", z.b. das mit Leons Nacktheit. Klar. Er war sichtbar körperlich nackt. Aber nicht nur. Und das ist das Entscheidende. Was diese Nacktheit mit Leon, mit Josh, mit euch Lesern macht, falls es verstanden wird.
Ich freue mich sooo sehr, dass ich dich mit meinem Geschreibsel so begeistern kann. Dein Lob haut mich jedes Mal um, Hilfe. Ich habe ja echt Schiss, dass ich dich enttäuschen kann/werde, keine Ahnung, ich bin ja keine Maschine, die stets auf dem gleichen Level, oder auf einem höheren produzieren kann, aber ich liebe das, was ich tue, und ich gebe stets mein Bestes, und bin voller Hoffnung und hab den großen Wunsch, dass ich dich und die anderen hier auch weiterhin für meine schreiberische Wucht der Emotionen hier begeistern kann.
Ich bin voller Glück, so viele liebe und tolle Leser zu haben. Himmel. Ich werde richtig sentimental. Als ich vor etwas mehr als einem Jahr hier mit meiner Liebe zu Kimetzka neu angefangen hatte... ich hätte nie gedacht, dass ich jetzt so weit bin, dass ich wirklich NIE wieder gehen möchte. DANKE.
Allerliebste Grüße, nächstes Kapitel ist schon sehr weit,
deine Lumi
05.11.2019 | 19:05 Uhr
zu Kapitel 15
Hallöchen,

Ach Joshua was machst du nur. Serge ist zum Glück da. Und bringt Joshua auf den richtigen Weg. Er öffnet ihn die Augen.
Manchmal muss es erst richtig knallen, bis man weiß, was man will.
Das Gespräch mit Leon war dann zu viel.
Ixh freue mich auf mehr.

Liebe Grüße
Summer2011

Antwort von -Lumi- am 02.12.2019 | 10:37:34 Uhr
Hallo liebe summer2011, :)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Vielen lieben Dank für dein Review. <3
Da hast du völlig Recht. Bei Joshua knallt es gerade heftig. Passt ihm natürlich alles nicht, aber da muss er durch. :D
Glücklicherweise muss er es nicht alleine aushalten. Serge ist immer für ihn da.
Und Leon. Wobei es bei ihm nicht unbedingt leiser knallt.
Bald gibt es das nächste Kapitel.
Allerliebste Grüße bis dahin
deine Lumi
05.11.2019 | 15:28 Uhr
zu Kapitel 15
Hey Lumi,

und wieder kommt ein Kapitel zum perfekten Zeitpunkt. Dieses Mal erreicht es mich im Krankenlager. Kind krank. Mutti krank. Nicht schön.
Aber umso mehr freue ich mich über die Ablenkung.

Da hat es Jo aber mächtig übertrieben, aber manchmal tuts eben auch gut, sich im Selbstmitleid zu suhlen. Glücklicherweise ist Serge schon auf dem Weg, bzw. vor der Tür um zu helfen. Der gefällt mir hier in deiner Story überaus gut.
Sonst übrigens auch, seine Haare *schwärm* da könnte man.... hach ja... ich schweife ab.
Ich finde den wirklich cool. Schön, dass er bei dir einen größeren Auftritt hat.
Er ist Joshua wirklich ein großartiger Freund und hilft ihm, dass er einsieht, was er für Leon empfindet.
Auch Thomas bietet sich an, dass Joshua mit ihm sprechen kann.
Zum Glück entschließt sich Joshua, auf Leon zuzugehen und ihn um ein Gespräch zu bitten. Er sagt ihm endlich, was in ihm vorgeht. Gut, bis auf ein entscheidendes Detail, das findet Leon allerdings selbst raus. Joshuas Herz kann seine Gefühle eben nicht verbergen. Gott, was hab ich geheult. Das war so schön!
Ich glaube, Jo hat einfach vergessen zu atmen (passiert mir ja auch ständig :D) und fängt sich aber wieder.
Ich bin sehr gespannt, wieviel Zeit Joshua noch braucht, bzw. wie geduldig Leon mit ihm ist.

Liebe Grüße, Mel

Antwort von -Lumi- am 02.12.2019 | 10:35:16 Uhr
Hallo liebe Mel, :)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Ufff, wo ist nur wieder die Zeit hingeflogen? :D
Vielen lieben Dank für dein Review. <3
Ich hoffe mittlerweile durftest du das Krankenlager verlassen. Mein Sohn war vorletzte Woche krank, kurz danach meine Kleine. Ich zum Glück nicht. Gezerrt hat es trotzdem wie Sau, besonders die Nächte waren ein Traum. Von daher: Ich fühle mit dir. :)
Ich freue mich, dass ich für Ablenkung sorgen konnte. Immer wieder (hoffentlich) gerne.
Jo wird gnadenlos mit den Konsequenzen seiner Gefühle konfrontiert. :D Er hat wirklich Glück, dass er nicht die ganze Zeit alleine ist, dass Serge (ich mag seine Haare auch *-*) immer wieder gerne seine Seele streichelt und ihm in den Hintern tritt, oder ihm auf die Beine hilft. So muss das sein. Ich liebe es über eine solche beste Freundschaft zu schreiben. <3
Dass Joshua auf Leon zugeht... er spürt seinen Schmerz und er weiß, dass er dafür verantwortlich ist. Das hält er mittlerweile nur mehr schlecht aus. Es tut ihm leid. Er liebt ihn. Das ist auch für ihn klar. Auch wenn er's hasst wie die Pest. :D
Dass Joshua Leon aber nicht sagt/gesagt hat, dass er auch in ihn verliebt ist, hat Gründe. Wichtige taktische Gründe. Und die haben nicht nur was mit seinem derzeitigem inneren Chaos zu tun. Für Leon tut mir das sehr leid. Ich knuddel ihn fast permanent in meinem Kopf. Er hätte das an dieser Stelle sicherlich gerne gehört. Aber er weiß sich ja zu helfen. Das Herz lügt nicht, sofern man es richtig versteht. Hat halt auch seine eigene Sprache. ;)
Ich freue mich, dass ich damit berühren konnte. Beim Schreiben hat es in mir an dieser Stelle auch heftig gekribbelt. Herzchenaugen. Hach. *-* Diese zwei Idioten aber auch :D
Allerliebste Grüße und bis bald
deine Lumi
05.11.2019 | 14:51 Uhr
zu Kapitel 15
Hello Lumiiii!!!

Aaaaaaaah was zur ... Verdammt! Jooosh! Panikattacke oder doch Nervenzsmbruch?! Lumi.. miese Angelegenheit.. ok genug davon, du wolltest, dass ich schreie :P

Weiter zu Lobeshymne:
Also da wäre:
- Serge, der mich unglaublich begeistert. Ich liebe ihn. Also als BFF für Josh. Ich mag wie er die dinge klar ausspricht! #SergeforPresident :P

- Thommy. Ich mag ihn ja den Müller. als Kumpel ist er bestimmt toll :)

- Emma: total verständlich in erster Linie.. ich glaube jeder würde mit toben beginnen und den Glauben in jedem Wort anzweifeln. Sie kann einem leid tun. Die Liebe ist manchmal echt grausam..

- mein liebster Leon: das er verletzt is, kann man ihm nich verübeln... Das er nich so 'kalt' is wie Josh wäre an seiner stelle und mit ihm redet - tolle Sache!
Dass er ihn zu rede stellt. Dass er Josh anhört. Dass er ihn liebt. Dass mit dem Herzen. Omg. Da musste ich weinen. Aaah das war soo romatisch *seufz* *_*

- Joshua - mein Chaot - FINALLY gesteht er es sich ein - danke Serge! - dass er Leon liebt! Diese Gefühle der Zerissenheit hab ich ja schon öfter erwähnt. Das Durchdrehen in der Situation. Die Überforderung. Und das Ende. (Verweise auf den schrei am anfang :P) aber ich bin sehr proud. Dass er es versucht hat. Die Worte: " das erste buch steht im regal" ist dies genau getroffen.

- mein lieblingszitat: "Und Joshua hatte ihm eine Seitentür mit Schokolade übergossen präsentiert, in der er sich selbst verirrt hatte, und Leon war darin ausgerutscht und liegen geblieben. Wer würde das nicht?" Ja wer würde nich?! ;P

Und dir meine allerliebste Lumi:
Ich liebe diese Story. Dein Schreibstil..das habe ich dir ja schon oft gesagt.
Freu mich einfach, dass du trotz all dem Stress noch schreibst und uns versorgst mit #TeamKimetzka! Da stelle ich die Story direkt ins oben genannte Regal :P (And now the Rahmen des Reviews is closed haha).
Wie gesagt. Danke, für den Alltagsausgleich! *Konfettiregen*

Bis ganz bald und eine gute Zeit
Pass du auch auf dich auf <3

Lg deine Lea

Antwort von -Lumi- am 02.12.2019 | 10:15:46 Uhr
Hallo meine liebe Lea, :)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Und vielen lieben Dank für dein Review! <3
Ja. Meine Ohren haben wohl zu Recht geklingelt, aber ich hoffe mittlerweile ist dein Schrei verstummt (mal schauen, ob du deine Stimme im nächsten Kapitel wieder brauchen wirst :D)
Ich liebe Serge auch als Jos bester Freund. Er ist soooo toll. Es macht eine riesen Freude ihn zu schreiben, wie er Jos Seele streichelt und ihm in den Arsch tritt. So muss das sein. Er ist neben Max hier mein Lieblingskomplize. Ich liebe es auch, dass die beiden in der Realität auch beste Freunde sind. *-*
Leider muss ich Emma für meine Drama-Zwecke opfern. Ich brauche sie, um Jo und Leon wehzutun. Sie tut mir auch sehr leid. Sie ist in meinem Kopf eine tolle, liebe Frau und Jo in dieser Beziehung der Arsch, wobei man das auch wieder differenzieren muss. Ich denke Jo hätte sie nie mit einer anderen Frau betrogen und er hat nie jemanden wehtun wollen. Aber trösten tut das natürlich auch nicht.
Leon ist verletzt. Alleine schon, dass er mit dieser Selbstniederlage zurecht kommen muss, dass er sich in einen Mannschaftskameraden verliebt hat. Er hat das alles so nicht gewollt.
Und Josh... er ist sich schon bewusst, dass er in Leon verliebt ist. Das ist wirklich schonmal gut. Er könnte sich das ja auch noch hundert Jahre lang ausreden. :D :D
Hier füge ich schon mal eine Stelle aus dem nächsten Kapitel ein: "Verliebtheit war noch nicht einmal in dummen Filmen eine Garantie dafür, dass am Ende alle heil aus der Nummer herauskamen. "
Danke für dein Lieblingszitat und für das viele liebe Lob.
#TeamKimetzka: Ich werde euch weiterhin versorgen. <3 Das nächste Kapitel ist schon weit (5.000 Wörter) fortgeschritten.
Allerliebste Grüße
deine Lumi
05.11.2019 | 11:53 Uhr
zu Kapitel 15
Wow, was ein Kapitel und was ein Ende ... bin leider nicht fit genug um lange mit dir zu schimpfen. Aber das war grossartig geschrieben. Man spürt Joshs Zerrissenheit sehr gut und gleichzeitig - wie Leon zum Glück auch - dabei immer wieder seine Gefühle durchschimmern. Da ist jemand heftig verliebt und gleichzeitig macht er gerade ne Art inneres Coming out (wohl eher als bisexuell, aber auch das ist denke ich nicht zu unterschätzen) und soll sich gleichzeitig auch nach aussen Verhalten ... zumindest Serge, Leon und auch Emma gegenüber.

Ganz schön viel auf's mal, wer würde da nicht auch mal den Kopf verlieren. Achso nebenbei soll er ja auch noch Fussball spielen und sich in dieser Fussball-Welt zurecht finden mit etwas, dass da absolut nicht willkommen scheint.
ich freue mich jetzt schon wieder auf das nächste Kapitel, auch wenn ich schon mal befürchte, dass du uns aus Leons Sicht erstmal zappeln lassen wirst. Denn auch wenn man Leons Schmerz aus Aussenperspektive schon wahrgenommen hat, der verschliesst sich da schon auch sehr gut. Die Herz-Hand-Aktion war aber eher ein Lichtblick von ihm, hat gut getan in diesem doch eher schweren Kapitel sonst.

Danke dir für jeden Schreibflash und all deine Mühen uns daran teil zu haben.
Liebs Grüessli
swizzley

Antwort von -Lumi- am 02.12.2019 | 10:02:17 Uhr
Hallo liebe swizzley, :)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Lieben, lieben Dank für dein Review. <3
Völlig richtig. Joshua ist heftig verliebt. Schon länger als Leon das in ihn ist. Und die Tatsache, dass er bisexuell ist, gibt dem Ganzen noch eine ganz eigene Problematik, denn... warum sollte ich mich als Fußballprofi für die Liebe zu einen Mann entscheiden, wenn ich auch mit Frauen kann? ;)
Leon hat diesbezüglich keine Möglichkeit. Der ist "nur" schwul und damit klar und als solcher gefangen.
Zerrissen sind sie beide. Auf verschiedene und doch irgendwie ähnliche Art und Weisen. Für mich als Autor ist das auch so manches Mal eine Haarraufpartie. :D
Die Herz-Hand-Aktion hat gut getan. Das Herz lügt nicht. Aber hat auch ihre eigene Sprache. Ob die immer so klar zu verstehen ist?
Vielen Dank für das Lob. Das nächste Mal geht es mit Leon weiter.
Allerliebste Grüße und bis bald
deine Lumi
26.10.2019 | 00:52 Uhr
zu Kapitel 13
WARUM?
Joshua stolperte hinaus in den Schnee. Er trug zwar Schuhe, aber es fühlte sich an als wäre er barfuß. Es brannte. Es schmerzte. Er erstickte den Schrei mit dem Stoff seiner Jacke. Und damit auch die Worte, die er vor Leon nicht herausgelassen hatte. Aus seinem inneren Käfig.

Ich liebe dich auch, Leon.
DARUM.
+++++

Hmpf… darum ist diese Story so genial. Manchmal bleibe ich an so kleinen Absätzen hängen und ich MUSS dann einfach nochmal was dazu schreiben...
Weil es einfach so schön ist. So intensiv. So mitreißend.

Ja, Joshua: Du liebst ihn auch!
Mach was daraus!

Antwort von -Lumi- am 05.11.2019 | 10:16:59 Uhr
DANKE lieber Stefan.
Einfach nur DANKE.
Es geht auch gleich weiter mit dem nächsten Kapitel. :)
Hoffe es gefällt <3
13.10.2019 | 12:34 Uhr
zu Kapitel 14
Hallihallo liebe Lumi :)

Vorgestern spät abends, fiel mir wieder ein, nachdem du auf mein Rev geantwortet hattest, dass du ein neues Kapitel hochlädst, dass ich das ja noch lesen sollte sonst hätte ich nicht schlafen können :D Ich hab's gelesen und dazu folgt dann gleich mein Kommentar :)) Den ich aber auf zwei Tage schreiben musste weil ich dann weg musste und dann keine Zeit mehr hatte ihn fertig zu schreiben.

Zu meinem Arbeitsunfall ja der zieht sich seit fast drei Wochen hin, Bandverletzung rechtes Bein, Sprunggelenk und Wade … mal schauen wie lange sich das noch hinzieht mit der Heilung. War auch wieder beim Arzt der mich ins Uniklinikum weiter verwiesen hat …

So aber genug von mir kommen wir zum Kapitel ;)

Der Einstieg in die Vergangenheit ist dir wirklich gut geglückt wobei ich kurz brauchte um drin zu sein ;) Aber es stand ja oben dran, dass es im Herbst davor spielte.

Es war sehr interessant zu lesen, dass Jo's 'Problem' schon viel früher los ging als man erwartet hatte aber es zeigt auch, dass er auch nur ein Mensch ist der mit Veränderungen kämpft und man sich so richtig schön einfühlen konnte. Ich sah mich da als Zuschauer der den armen Jo beobachtet wie er mit seiner Fassung kämpft und ihm heiß ist und elend und er versucht vor sich selbst und den Anderen Haltung zu wahren.

Auch die Beschreibung der kurzen, für Jo wichtigen Spielszenen, dass Leon das Tor schoss und er auf ihn zugeeilt ist und sie sich so nahe waren war wieder mega gut geschrieben. Man kann es sich so gut vorstellen wie er so mit seinen Gefühlen am kämpfen war die ja doch irgendwie was banales normales waren aber nicht mehr für Jo.

<<Denn eben hatte er nicht aufhören können es aufzusaugen. Seinen Blick. Seinen Anblick. Er hatte es einfach nicht gekonnt. Sein Kopf hatte dabei die schönsten Farben erzeugt. Sprudelwasser von oben. Ameisenstraße von unten. Schlagzeug irgendwo in der Mitte. Er war gefallen. Irgendwohin. << Awww mega geile Metaphern wieder und so schön beschrieben. Man merkt so voll, dass er einerseits unter Strom steht aber auch anderseits die völlig für ihn neuen Gefühle die ihn da so übermannen und er merkt, dass er Leon immer schon gerne um sich hatte und trotzem die Veränderung da ist die ihm Angst macht und er sie sogleich wieder los werden will …

<<Und nicht nur sein Hirn hatte reagiert, sondern auch sein Körper. Hitze in Form von Blut in seinem Schwellkörper. Testosterontsunami. Sehr großer, nicht kontrollierbarer Flächenbrand. Gute Kombi. Nein. Und nun stand er hier. Im wahrsten Sinne des Wortes. << Und nochmal ein Zitat was ich mega gut finde und lachen muss, weil in der PFF einer guten Freundin und mir die wir aber nicht hochgeladen haben haben unsere Jungs in der Story auch immer wieder mit den sogenannten primitiven Gedanken und dem Hirn das weiter unten anfängt zu denken zu kämpfen :D Daher musste ich sehr grinsen und konnte es mir so gut vorstellen^^

Auch der nachfolgende Absatz als Jo versucht irgendwie mit seiner angestauten Emotion klar zu kommen und seine Phantasie es nicht besser macht und ihm ständig Leons Haare und Augen und der Körper in den Kopf kommen war sehr gut beschrieben.

Ich würde behaupten nachdem Jo in der Toilette sein Problem los wurde da wird einem klar, dass ihm die verrückten Emotionen die ihn heimsuchen schon viel zu lange belagern er ihnen aber keinerlei Beachtung geschenkt hat und sie nun selbst das Kommando übernehmen ansonsten wäre er ihnen nicht so ausgeliefert. Nun kann man sich auch vorstellen wie das von Statten ging als Leon zu Jo in Doha aufs Zimmer kam und der da auch so halb nackt oder nackt vor ihm stand.
Sehr gut kombiniert! :)

Haha oh Mann des hätte noch gefehlt, wenn Niki ihn da erwischt hätte. Da wären sehr peinliche Fragen dann gekommen :D Umso besser, dass er dann direkt wieder abgezogen ist von wegen das mit dem angeblichen Knöchel anstoßen wäre mies :D

Der Übergang von der Vergangenheit in die Gegenwart ist dir sehr gut von der Hand gegangen und ohne, dass man irgendwie das Gefühl hatte es würde sich holprig oder hölzern lesen.
Es war definitiv Schicksal, dass es Jo da auf dem Eis, in den Schnee hinwarf und er seine Winterschuhe trug statt Badeschlappen aber er hat da dieses widerkehrende Erlebnis und beides war scheiße bzw. ist die Situation viel krasser und härter als die, die er da unter der Dusche hatte.

Jo's rasende Gedanken die sich bei dem Liebesgeständnis und der Story aus Leons Vergangenheit überschlagen haben waren wieder sehr gut eingefangen und sehr authentisch, das sman es nachempfinden kann wie wütend Jo auf den Typen ist der Leon ohne jegliche Gefühle nur des Spaßes wegen gefickt hat und er ihm den Penis absäbeln wollte bis ihm einfällt , dass er ja keinen Deut besser war.
Auch, dass er Leons Küsse noch intensiv spürte und er nicht wollte, dass es aufhörte kann man sehr gut nachvollziehen. Der Satz mit Serge von wegen, dass er Karma und Schicksalsgott in einem war und ihm die Ohren lang ziehen und den Arsch versohlen würde war sehr erheiternd in dem sonst so ersten Text ;) Ich muss da jedes Mal an die Szene von wegen Jo an einem Baum im Wald fest gebunden denken :D

So elend es Jo auch geht so hat er die Erkenntnis erlangt, dass er sich zuvor schon in Leon verguckt hatte auch, wenn er es auf den Sex schob wo er sich angeblich Hals über Kopf verliebt hat.
Was Emma angeht jep deren Herz hat er auch mit zertrampelt aber es ist auch eine bescheidene Situation in der er sich befindet. Noch nicht bereit die Konsequenezen zu tragen und er suhlt sich halt echt noch in der Selbstmitleids Scheiße gepaart mit Egoismus.

Ich fand es sehr gut von Jo, dass er endlich mal all seine Gefühle heraus gelassen hat. Das die Tränen sein Herz reinigen konnten und er klarer sehen konnte. Dass er Verantwortung übernehmen muss und klar die Emotionen die sind ja nicht ausgestanden aber, dass er sich mit ihnen befasst war sehr wichtig und auch mutig.

<<Deshalb musste er es wegschaffen. Das Feuer. Das Eis. Komplett. Die Last musste weg. Der Dreck. Der Schmerz. Und bei Emma musste er anfangen. Sie war ohnehin die Erste, der er in die Augen schauen musste. Sie war sein Zuhause. Und er würde ihr noch heute sein hässliches Gesicht zeigen. Sich von ihr emotional verhauen lassen. Zu Recht. Und hoffen, dass sie ihn dann immer noch wollte und dass alles gut werden würde. Vielleicht nicht an diesem Abend, aber… bald. Denn er wollte sie und seinen Traum vom Glück nicht aufgeben. << Der Absatz war auch wieder mega geil geschrieben. Gepaart mit der bildnerischen Sprache. Aber bei 'Sie war sein zu Hause …' da dachte ich nur so Oh Gott Jo wann begreifst du es endlich, dass sie nicht mehr dein zu Hause sein wird, wenn sie es je war … Der macht sich doch selbst was vor aber wenigstens hatte er die Absicht endlich mal Klartext zu reden selbst, wenn ihm eine falsche Boxershort zur Hilfe kommt dazu aber später mehr.

Die Szenen sind dir gut von der Hand gegangen, als Jo doch die Eier hatte in die Wohnung zu gehen. Ich dachte erst der bleibt noch ein wenig länger im aufgeheizten Auto sitzen und grübelt wie er aus der misslichen Lage wieder heraus kam.
Ehrlich gesagt ging mir die Konversation mit Emma dann voll auf die Nerven was an Jo lag der schon wieder herum eierte statt Tacheles zu reden. Wobei man mit ihm Mitleid haben sollte, weil er ja eigentlich nicht der Typ ist der fremd geht und so mit der Tür ins Haus fallen ist auch nicht der Burner.
Die Beschreibungen der Bilder, als alles noch toll war und sie glücklich passt perfekt zur Endstimmung der Beziehung der Beiden, auch, wenn Jo immer noch glaubt er könnte die Glassplitter irgenwann zusammen setzen. Was für eine Selbstverarschung …

Die Szene mit der vertauschten Boxershort hatte schon was skurilles aber seien wir ehrlich uns Mädels fällt alles auf. Während die Männer nicht mal bemerken, dass wir beim Friseur waren fällt uns das auf. Ein sehr banales Beispiel aber ja da hatte Jo sich in der Hektik sich verpissen zu können die falsche gegriffen und egal was er jetzt für Storys gebracht hätte wäre alles umsonst gewesen weil Emma mit Sicherheit in Sekundenbruchteilen klar wird was gespielt wird. Klar bei 'normalen' Pärchen oder in Filmen sind es die Lippenstift Flecken, Parfum oder irgendwelche Nachrichten und hier ist es die Boxershort. Echt sehr genial eingebaut und noch mit einer Brise Galgenhumor :D

Den Teil in der Vergangenheit hast du gut eingefügt und auch da hatte ich nicht das Gefühl, als wäre es fehlplatziert gewesen. Das Jo sich einsaut und dann auch noch mit Schokoladeneis ist mega fies :D Ich kenne das ich kleckere auch gerne oder verschütte Getränke auf mich oder andere. Einmal bekam eine Freundin nach einer Erzählung meinerseits mit Händen und Füßen die Hälfte meiner heißen Schokolade ab. Mann war das peinlich :D
Den Moment als Leon den Rest Eis von Jo's Unterarm angelte und dann noch der Spruch war gut eingebracht und zeigt, dass Leon wohl tief in sich drinnen auch schon mehr als freundschaftliche Gefühle für Jo hatte, auch, wenn das noch ganz tief unten lag. Außerdem fand ich den nachfolgenden Satz wieder klasse und sehr zweideutig : <<Ich glaub das brauch‘ ich ab sofort öfter, auch wenn’s eine Sünde ist.“ <<

Ohhhh das ist voll süß, dass Jo so meinte er wolle ein Haus und Kinder weil der Fußball mal zu Ende ist und mann das ist sooo krass gut eingebracht, weil es seine aktuelle Situation, die Scherben seiner Beziehung und das ganze Ausmaß wieder spiegelt. Er merkt mehr und mehr, dass er schwul ist und somit nicht den 'normalo' Traum leben kann außer er verleugnet sich selbst mit.

Der letzte Satz aus der Vergangeheitssichts war natürlich purer Zucker *-* Ich hoffe mal Jo bekommt dort seinen Heiratsantrag von Leon und wird sich dran erinnern wie er damals drüber nachdachte was er sich für Leon wünschte als er ihm die Locke aus dem Gesicht gestrichen hat *-*

Tja und dann kommt der Knall in die Realität. Ich schätze mal, dass Emma ins Hotel gegangen ist oder ihn aus dem Schlafzimmer geschmissen hat oder ein Ultimatum, dass er gehen muss wie auch immer. Und ich schätze derjenige der Jo die Hölle heiß machen wird ist Serge. Entweder Leon hat sich bei ihm ausgekotzt oder Serge hat hellseherische Fähigkeiten :D
So oder so war das Ende natürlich wieder mega mies :D

Das Kapitel war der Hammer und ich habe es genoßen wieder von den beiden Jungs zu lesen *-* Das Einzige was ich ein wenig nervig aber was natürlich wichtig für den Storyverlauf war, war die Vergangeheitssicht am Schluss. Da hätte ich lieber gelesen wie das Gespräch mit Emma und Jo war und ob er heraus gelassen hat mit wem er was hatte … aber so hast du die Spannung hochgehalten was ja auch nicht schlecht war ;)

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und wünsche dir einen schönen Sonntag :)

LG G.

Antwort von -Lumi- am 04.11.2019 | 11:38:34 Uhr
Hallo liebe Germany, :)
entschuldige bitte meine verspätete Antwort. Ich hatte es, bevor die Welle an Familienfeierlichkeiten kam, leider nicht mehr geschafft gehabt... aber jetzt bin ich hier, um mich bei dir für dieses liebe, lange Review zu bedanken. Ich freue mich immer noch riesig und bin sehr glücklich darüber, dass du mich so an deinen Gedanken zu meinem Geschreibsel teilhaben lässt. <3
Vieles was du schreibst... da kann ich nur nicken. Das Ganze hat in Joshua schon sehr lange gewühlt und sich immer weiter gesteigert bis er es in Doha nicht mehr ausgehalten hat. Die erste Vergangenheitsszene sollte genau das erklären. Es war ja damals schon heftig gewesen wie offensiv und ja fast schon dreist Joshua Leon (der sich darüber so gewundert hat wie ihr euch zu diesem Zeitpunkt) verführt hat. Der war ne tickende Zeitbombe und da hatte es einfach BOOM gemacht. Joshua ist da auch eindeutig typisch Mann. Mit all seinen "primitiven", wie du so schön geschrieben hast, Gegebenheiten xD, da hat das Hirn nicht mehr ganz so viel Blut zum Denken zur Verfügung, wenn neunzig Prozent davon sich tiefer angestaut hat. :D
Da hat Joshua noch mal Glück gehabt, dass er da in der Toilette sein Problem erstmal losgeworden ist und ihn keiner dabei erwischt hat. (Das wäre ja echt fies gewesen. und wie hätte er das dem Niklas auch erklären sollen, dass er aufgegeilt aus der Mannschaftsdusche geflüchtet ist :D?) So konnte er das Ganze erstmal wegstecken.
Dankeschön für das Lob bzgl. des Übergangs aus Vergangenheit-Gegenwart. :)
Ich ziehe die Parallele zwischen Joshua und Leons erster Liebe bewusst immer wieder und das wird später nochmal... interessanter/entscheidender (:D), da will ich gar nicht zu viel verraten. Die zwei sind sich genauso ähnlich wie sie unterschiedlich sind. Der Unterschied schlechthin (das ist ja kein Geheimnis mehr): Joshua liebt Leon. Der Typ nicht. Ich hätte das aber auch zu gerne gehabt, dass Joshua sich da mal rächt und dem Vogel den Schwanz ausreißt :D. Ich kann mir das irgendwie total gut bei ihm vorstellen. Auch dass er z.B. ein ziemlich eifersüchtiger Typ ist. :)
Die Boxershorts. Ha! Ich überlege immer noch, wie viele Leser im Kapitel davor wohl darüber nachgedacht haben als ich im Nebensatz erwähnt habe, dass Joshua nach Leons Boxershorts gegriffen hat, dass DAS so richtig von Bedeutung sein könnte. Es ist so. Wir Frauen merken, sehen, riechen, spüren Dinge, von denen haben Männer keine Ahnung. :D :D
Ich kann schon verstehen, dass du vielleicht anstellte der letzten Vergangenheitsszene lieber das Gespräch zwischen Emma und Joshua gehabt hättest, aber... das Gespräch selbst (also der genau Dialog) ist gar nicht so entscheidend für die Geschichte, sondern eigentlich das Resultat und ein paar Details und die wirst du dann im nächsten Kapitel bekommen. Die Vergangenheitsszene, für mich eine der Allerwichtigsten, musste hier an dieser Stelle unbedingt hin, denn da werden gleich mehrere Dinge verarbeitet. Erstmal das erste Prickeln, das Joshua in Leons Nähe bemerkt und natürlich ihr Gespräch über Beziehungen. Ich hoffe, dass man da etwas gemerkt hat, warum es für Joshua auch so extrem schwierig ist sich den Gefühlen für Leon hinzugeben. Warum er es Emma bislang nicht gesagt hat, warum er sich generell so panisch und geteilt verhält. Es geht hier für ihn um weitaus mehr als um die Liebesbeziehung zu Emma. Es geht um seinen (Kindheits)Traum, um alles, was er sich aufgebaut hat, um seine Zukunft, um seine Vorstellungen und Prinzipien, um das Bild, das er von sich hat, oder das er haben und behalten wollte... Er war schon so weit auf diesem schönen, "normalen" Weg. Er will eigentlich nicht wegen seinen Gefühlen für Leon davon abkommen. Dass er den Weg dennoch verloren hat, ist in der Gegenwart immer noch ein echter Schock für ihn, aber so langsam lernt er, dass er nicht stehen bleiben oder auf dem Boden liegen bleiben darf und der erste Schritt war es Emma zu sagen. Dass er nicht mehr auf ihrem gemeinsamen Lebenspfad steht. Sicherlich würde er den am liebsten wieder finden, weil ihm das andere (zurecht, das kam ja auch in diesem Abschnitt) furchtbare Angst macht.
Und auch Leon verrät hier auch etwas über sich, über seine Träume und Sehnsüchte, auch über seine Freundschaft zu Jo, wie ihre Beziehung davor war. ;)
Ich hoffe deiner Bandverletzung geht es besser/gut... :)
Vielen lieben Dank nochmals für dein Review und das viele Lob und die tolle Analyse. ich weiß es sehr zu schätzen, was für eine Arbeit du dir damit machst. DANKE. DANKE.
Ich darf dir schon einmal verkünden, dass das nächste Kapitel so gut wie fertig ist. Ich hatte, nachdem ich viel mit der Familie zusammen war und fast drei Wochen gar nicht zum Schreiben gekommen bin, zuletzt wieder einen richtigen Schreibflash. Das verdanke ich auch so lieben Lesern wie dir, die mich mit Motivation und Liebe füllen.
Fühl dich von mir ganz doll gedrückt und pass auf dich auf
deine Lumi
12.10.2019 | 20:10 Uhr
zu Kapitel 14
Hallöchen,

Tja das kam für Joshua sehr unerwartet. Aber wahrscheinlich kann er einfach nicht mehr anders und auch nicht mehr lügen.
Mal schauen wie es weitergeht.

Liebe Grüße
Summer2011

Antwort von -Lumi- am 14.10.2019 | 13:38:36 Uhr
Hallo liebe summer2011, :)
vielen lieben Dank für dein Review. Habe mich sehr gefreut.
Dass er wegen der Verwechslung der Boxershorts auffliegt kam in der Tat unerwartet für ihn. :D
Ihr die Wahrheit zu sagen, den Entschluss hatte er schon gehabt, eben weil er es selbst nicht mehr erträgt, ich denke nur er hätte es vielleicht... ein wenig anders gemacht, nicht unbedingt halbnackt in der Unterwäsche seiner Affäre, aber so... musste er da eben hier und dort durch. :)
Allerliebste Grüße
deine Lumi
12.10.2019 | 13:36 Uhr
zu Kapitel 14
Hallo Lumi!
Jetzt ist es also passiert. Joshua hat seine kleine, heile Welt in Stücke geschlagen. Ich liebe deine bildgewaltige Art zu schreiben. Mir sind die Scherben förmlich mit um die Ohren geflogen. Ich bin aber immer noch der Ansicht, dass diese Welt wieder zusammen zu setzen und den "normalen" Weg zu gehen, nicht das ist was Joshua wirklich will. Als er sich nach diesem Spiel im Herbst, nach dem er zum ersten Mal in der Öffentlichkeit körperlich auf Leon reagiert hat (ich denke, im stillen Kämmerlein ist das voeher schon öfter passiert), erinnert, dass er Leon schon immer gerne in seiner Nähe hatte, ihn schon immer attraktiv und nett fand, musste ich sofort denken, dass er wahrscheinlich schon sehr lange mehr als nur Freundschaft für Leon empfunden hat. Vielleicht hätten sie ewig so harmlos als Freunde weiter machen können, ohne dass Joshua Leon je anders betrachtet hätte, wenn es dabei geblieben wäre, dass sie sich nur alle paar Monate bei der Natio gesehen hätten. Aber die Tatsache, dass sie nun in einer Mannschaft spielen, hat alles verändert. Ich denke, sich täglich zu sehen, viel enger und häufiger zusammen zu sein, hat die Gefühle, die Joshua nun entwickelt, nicht neu entstehen lassen, es hat nur die schon immer vorhandenen verstärkt und wachsen lassen. Und wenn Joshua absolut ehrlich zu sich selbst ist, dann ist es nicht das "Normale" was er wirklich will, sondern das Glück mit Leon. Mit ihm den schweren Weg zu gehen und die Familie bei ihm und mit ihm zu haben. Das zumindest ist meine Ansicht, die ich Joshua manchmal gerne einhämmern würde. :)
Die Gedanken, die Joshua sich darüber macht was für eine beschissene Welt das ist, in der Leon nicht frei leben und lieben kann, nur weil es eben einfach keine homosexuellen Fußballer geben darf, weil starke, männliche Fußballer keine Männer lieben, weil das nicht ins Bild passt, diese Gedanken fassen meine eigenen Gefühle so wundervoll in Worte. Du hast mir hier direkt aus der Seele gesprochen. Ich werde es nie begreifen, warum das schlecht sein sollte. Doch als Beobachterin der ganzen Fußballszene weiß ich eben auch genau, dass wir noch ewig weit davon entfernt sind Homosexualität im Fußball als normal zu betrachten und zu akzeptieren. Ich wünschte, es wäre anders.
Aber zurück zu deiner Geschichte. Mir hat das Kapitel wieder sehr gut gefallen. Ich fand es schön einen tieferen Einblick in Joshua's Gedanken- und Gefühlswelt zu bekommen. Jetzt bin ich gespannt, wie es weiter gehen wird und wie Joshua mit all den Trümmern umgehen wird.
Ganz liebe Grüße Sabine

Antwort von -Lumi- am 15.10.2019 | 22:05:09 Uhr
Hallo liebe Sabine, :)
vielen Dank für dein Review. Ich habe mich sehr darüber gefreut <3
Ich freue mich, dass du meine "bildgewaltige Art" zu schreiben magst. *-* Das mag glaube ich nicht jeder. Ist wie bei allem Geschmacksache, aber das bin halt ich. :)
Die Glasscherben von Jos Beziehung... es ist schon so, dass er sie am liebsten zusammenflicken möchte, er möchte seine jahrelange Idylle zurück, seine Ruhe von all den heftigen Emotionen, wenn er könnte, er würde die Gefühle für Leon sofort abschalten, aber er kann das nicht. Da gibt es keinen Aus-Knopf. Und das zu realisieren ist hart und geht nicht von jetzt auf gleich. Da ist für ihn mal eben ein großer Traum, ein geordnetes, heiles Leben auseinander gebrochen, er verliert gerade sehr viel. Und da ist Leon, den er gewonnen hat oder gewinnen kann. Den er liebt. Nach den er total verrückt ist. Nicht erst seit gestern. Mit ihm in die Zukunft zu gehen ist auch mit vielen Schwierigkeiten verbunden, die er nicht hätte, würde er den Weg mit Emma gehen. Und wir Menschen neigen dazu den leichteren Weg gehen zu wollen, bzw. wir hängen sehr an alten Gewohnheiten, wir gehen den schweren Weg erst, wenn der leichtere nicht mehr passierbar oder sehr unattraktiv geworden ist... warum auch immer. :)
Ich hoffe, dass ich euch speziell mit dem letzten Rückblick ein wenig zeigen konnte, warum es für Jo so schwer ist sich für Leon völlig frei zu machen. Einerseits ist da dieser Traum vom Glück, sein Bild davon, wie sein Leben aussehen soll und andererseits die Problematik mit Homosexualität im Fußball. Und der erste Rückblick sollte euch zeigen, dass dieser körperliche Überfall auf Leon in Doha nicht aus dem Nichts gekommen ist, da hatte sich viel im Vorfeld bei Joshua angestaut (wovon Leon ja nichts mitbekommen hat :))
Das mit den homosexuellen Spielern in der Realität... ich musste mich extrem zusammenreißen das in diesen, kleinen Absatz reinzuquetschen, eigentlich hätte ich Joshua seitenlang darüber nachdenken (und mich selbst darüber auslassen) können. Fakt ist, dass es homosexuelle Spieler gibt, die sich verstecken müssen und die können einem nur leidtun. Das ist so eine große Scheiße. Ich könnte weinen. Ja, leider sind wir noch weit davon entfernt, dass sich Profis bei Vereinsfeierlichkeiten etc. mit ihrem Freund/Mann hinstellen können, gleich neben dem Kollegen mit seiner Freundin/Frau. Der DFB verteilt zwar in diese Richtung so kleine Bonbons in Form von Regenbogeneckfahnen, etc. aber... es reicht leider einfach nicht. Es müsste viel, viel mehr darüber gesprochen werden. Ich wünsche mir, dass es irgendwann möglich sein wird. Zum Glück ist das im Frauenfußball kein Thema. Da können sich die Herren wirklich viel abgucken.
In diesem Sinne hoffen wir auf eine bessere gleichberechtigte Zukunft und ich hinterlasse dir noch die allerliebsten Grüße
deine Lumi
12.10.2019 | 11:30 Uhr
zu Kapitel 6
Hallööchen :)

Ich melde mich mal von einem kleinen Zwischenstopp. Leider klappt das mit dem zügigen Lesen deiner Geschichte nicht ganz so, wie erhofft und du hast dir wirklich ein Review verdient.
Einerseits möchte ich dir so viel sagen, aber anderseit bin ich auch irgendwie sprachlos und ja, ein wenig gefangen in dem Drama von Leon und Jo.
Zuerst finde ich es absolut klasse, wie du die Zeitsprünge einbaust. Dass sie kursiv sind, mag ich persönlich sehr, denn so heben sie sich nicht nur von der Handlung ab, sondern auch optisch. Und dass es eben nicht nur Zeitsprünge nach Katar gibt, sondern auch welche zum gestrigen Telefonat mit Max und so. Das macht die ganze Geschichte wirklich abwechlungsreich.
Und auch diese Einteilung in heiß und kalt, Doha und München, dieses Motiv, was sich auch stimmungstechnisch durch die ersten Kapitel zieht und immer wieder auftaucht, mal subtil und man richtig intensiv, das ist dir sehr gut gelungen.
Ich bleibe weiterhin dran, nur möchte ich auch nicht immer eins zwei Sätze zwischen Tür und Angel lesen, denn das hat diese Geschichte wirklich nicht verdient.

Liebe Grüße

Antwort von -Lumi- am 14.10.2019 | 13:22:43 Uhr
Hallo liebe Jump Down Deep, :)
vielen lieben Dank, dass du dich für ein kleines Zwischenreview gemeldet hast. Ich freue mich riesig, dass dir vieles an dieser Fanfiktion bislang gefällt und ich hoffe, dass ich dich auch mit den noch folgenden Kapiteln begeistern kann. Macht nichts, dass es mit dem zügigen Lesen nicht so klappt, es dauert ohnehin immer eine Weile, bis ich ein neues Kapitel posten kann (versuche ja immer einmal im Monat was auf die Beine zu stellen), von daher... du hast ganz viel Zeit. :)
Awww. Freut mich, dass du den Aufbau / das Konzept und den Stil der Fanfiktion lobst. *-* Ich habe mir bei allem sehr viel gedacht. Die Rückblicke sind bei mir immer kursiv (ich hab das auch bei mir im Dokument immer so, sonst krieg ich die Krise xD) und nicht chronologisch; deshalb schreibe ich (außer z.B. beim Telefonat und der ersten Rückblende mit Leons Ex, da sind das aktive Erinnerungen, die der Prota im Geschehen hat die restlichen Rückblinden sind eher passiv) immer drüber, wann sich was wo ereignet hat und ich hoffe, dass ihr euch so mit den Zeitsprüngen leichter tut.
Ja. Ich arbeite hier sehr viel mit stilistischen Mitteln wie Symbolen, Metaphern, Vergleiche und gerade das heiß/kalt in sämtlichen Formen und Lebenslagen zieht sich durch die ganze Geschichte. Das ist bei mir echt wie eine Seuche, oder sagen wir mal eher mein Stil - dieses Bildhafte und dass ich immer eine Stimmung erzeugen will/muss und dass ich extrem auf der emotionalen Ebene arbeite.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen und bin froh, dass du dabei bist, und freue mich natürlich darauf wieder von dir zu hören.
Allerliebste Grüße
deine Lumi
11.10.2019 | 15:31 Uhr
zu Kapitel 14
Hallöchen Lumi,

ach, ich liebe es ja, wenn man überhaupt nicht mit einem neuen Kapitel rechnet und dann liest man die Benachrichtigung!

Die Rückblende gefiel mir diesmal richtig gut, nicht, dass ich sie sonst nicht mochte, aber diesmal.. *wow*! Wie das alles bei Jo anfing, großartig. Ich musste mich zwischendurch immer wieder daran erinnern weiterzuatmen ;) Ich staune immer wieder, wie du Dinge und Gefühle beschreibst. Da läuft das Kopfkino von ganz alleine an.

Der Jo aus der Gegenwart hat es endlich seiner Freundin gesagt. Und der ausschlaggebende Grund war die verwechselte Boxershort. Was ich auch richtig gut finde, dass die Story absolut nicht vorhersehbar ist. Ich habe keine Ahnung, in welche Richtung es geht. Klar, ich mag immer Happy Ends. Aber ich könnte mir hier alles vorstellen. Wer könnte das am Telefon gewesen sein? Hat Leon schon mit jemandem über Jo gesprochen? Wir werden es erfahren und ich bin schon sehr neugierig.
Aber jetzt genieße erst einmal den Besuch deiner Omi und die anstehenden Feierlichkeiten.

LG Mel

Antwort von -Lumi- am 14.10.2019 | 13:04:53 Uhr
Hallo liebe Mel, :)
vielen lieben Dank für dein Review. Habe mich sehr darüber gefreut *-*
Wow. Das ist ein großes Lob. Ich hoffe, deine Atmung funktioniert wieder einwandfrei. :) Ich weiß schon was du meinst. Dieses Mal waren die Rückblicke (besonders der letzte Rückblick) sehr, sehr wichtig.
Ich hoffe, ihr versteht jetzt etwas besser, wie es dazu kam, dass Joshua Leon in Doha so offensiv und ja, fast aus dem Nichts heraus, verführt hat - es kam nicht aus dem Nichts, da hat es lange Zeit davor schon heftig in ihm gebrodelt, da ist ganz viel, was sich heftig angestaut hatte, in diesem Moment weggebrochen. Ich hoffe auch, dass man jetzt etwas besser verstehen kann, wieso er sein altes Ich und Leben nicht einfach so aufgibt / aufgeben konnte, wieso er seine Gefühle nicht aushält und warum er sich nicht einfach Leon angelt und mit ihm glücklich wird.
Wegen Leon und seinen Gefühlen bricht alles um in herum und in ihm weg. Das muss der Gute erstmal verkraften. (Die Frage ist auch, ob er es verkraften kann)
Seiner Freundin die Wahrheit zu sagen war ein echt notwendiger Schritt.
Das freut mich, dass du die Geschichte für unvorhersehbar hältst. Als Autor kann man das nie einschätzen, denn in meinem Kopf ist ALLES vorhersehbar, ich weiß ja, wie der Hase läuft, und der eine oder andere Leser (Stefan *hust* er hat das mit der Boxershorts sofort gecheckt :D) schafft es so manches Mal sehr gut mich zu durchschauen. Das freut mich genauso, wie wenn ich euch überraschen kann.
Danke dir. Das werde ich tun. Ich fahre nachher mit den Kids zu ihr. Heute kocht sie uns Käsespätzle. Ich werde die nächsten Wochen so auseinandergehen, hihihihi. Liebe das.
Allerliebste Grüße
deine Lumi
10.10.2019 | 19:59 Uhr
zu Kapitel 14
Hallöchen liebe Lumi,
Wow, du verwöhnst uns ja richtig!
Schön, dass du es so schnell geschafft hast :D
Das Kapitel ist toll geworden, ich liebe den Wechsel zwischen Rückblick und Gegenwart. Klasse, dass Joshua Emma endlich die Wahrheit gesagt hat... Ich bin soo gespannt, wie sie reagiert und wer ihn an letzter Stelle angerufen hat, da fallen mir mehrere Optionen ein... Emma traue ich es nicht so recht zu, aber ich könnte mir sowohl Serge als auch Max vorstellen (hoffentlich hab ich jetzt nicht zu oberflächlich gelesen und einen Hinweis übersehen, hupsi, bin sehr müde).
Ich freue mich schon sehr darauf, vielleicht eine Auflösung dieser Frage im nächsten Kapitel zu bekommen!
Aber jetzt genieß erstmal angekündigte Feierlichkeiten und die Zeit mit deiner Oma :)
Fühl dich gedrückt!
Deine Clara

Antwort von -Lumi- am 13.10.2019 | 13:59:58 Uhr
Hallo liebe Clara, :)
vielen lieben Dank für dein Review. Ich habe mich sehr darüber gefreut. <3
Ja, ich bin selbst ganz erstaunt. Ging im Verhältnis zur verfügbaren Zeit ganz schön ab meine Schreibwerkstatt. Jetzt erstmal ein bisschen langsamer... und ich genieße die Zeit mit meiner Omi sehr, man weiß leider nie, ob es das letzte Mal sein wird. Ich bewundere sie sehr und kann ihr stundenlang zuhören, besonders wenn's um früher geht. Sie wollte als junge Frau unbedingt Autorin werden (sie hat wahnsinniges Talent! ), aber ihr Vater hat damals einen Schuh nach ihr geworfen und gemeint: "Mit der Schreiberei verdient man kein Brot!" und so musste sie was "Anständiges" lernen. Sie hat auch einmal erzählt, dass es früher, wenn ein Kind der Familie Geburtstag hatte, es als Geschenk ein Ei für das Geburtstagskind gab. Das war für sie was ganz Besonderes. Und so ist man damals auf den Mark gegangen Eier gegen Milch zu tauschen, oder seine Kuh zu verkaufen. Ist schon heftig wie sich die Zeit so verändert.
Gestern durfte ich sie schon besuchen (sie ist ganz vernarrt in ihre Urenkel <3), morgen geht's weiter und dann am Wochenende heiratet mein Bruder. *-*
Keine Sorge, du hast nicht ungenau gelesen. Man kann sich gut denken, wer da am Telefon sein könnte (u.a. Max und Serge, Emma wär etwas komisch), aber wissen tut man es nicht. Ursprünglich war der Cliff so gesetzt, dass es mit Kapitelende klar war, aber ich hab den Cliff dann nachträglich doch ein bisschen nach vorne gezogen, sonst hätte das Kapitel nochmal 500 Wörter mehr bekommen und es ging ja schon so lange...
Danke dir. Fühl dich zurückgedrückt <3
Allerliebste Grüße
deine Lumi
10.10.2019 | 18:09 Uhr
zu Kapitel 14
ALTER FALTER!!!! Josh hat es getan!!!
Er hat es einfach mal so rausgehauen.... Ich hab seine Unterhose an, weil ich sie verwechselt habe, nachdem ich mit ihm geschlafen habe.

Aber von vorn.
Endlich bekommen wir Einblicke in die Zeit "davor". Vor Doha. Und wie es bei Josh angefangen hat. Seine Schwärmerei für Leon. Sein Verliebtsein. Denn Leon gibt diese Hitze ab (wieder das Bildwort von heiß und kalt), weil er strahlt, wie ein Atomkraftwerk.
Und zuvor hat Leon ihn hochgehoben. Ihn berührt. Ich habe vor meinem inneren Auge genau dieses Bild von einem der letzten Natio-Spiele. Joshua von Leon hochgehoben. Hach....
Und wir steigen also gleich von Null auf Hundert ein in die Lumi-Sprache, die ich so liebe.
Der Testosterontsunami hat Joshua im Griff und sein Körper reagiert. Er reagiert auf Leon. Und so muss er mit dem Ständer in der Hose flüchten. Aufs Klo. Wegen der Hitze. Wegen Leons Strahlen. Und wegen der Bilder in seinem Kopf:
_________
Immer noch waren da viel zu viele Bilder von braunen, nassen Locken in seinem Kopf. Dunklen Augen. Bartstoppeln. Viel zu viel nackter, männlicher Körper. Er fantasierte vom Anfassen und Küssen, von so richtig schmutzigen Dingen.
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Ja, mit Leon vor der Nase kann man schon schmutzige Bilder im Kopf haben. Von Locken. Und nacktem Körper.

"Er wimmerte und griff fester. Fuck. Und wieder. Er schwamm wie ferngesteuert im Wasser, in das man eine Brausetablette reingeworfen hatte. Leon ausgezogen. Eben. Dusche. Körper. Sein Atem an seinem Ohr. Oh fuck! Leichte Berührung. Heftige Berührung. Leon, der erregt war. Er kaute auf seinem Unterarm wie ein Hund an einem Knochen. Die Hitze in ihm wurde unerträglich."
Scheiße, nicht wahr Josh!? Wenn man da einen Steifen hat, der sich nicht beseitigen lässt, außer auf "natürlichem Wege"... und so spritzt unser kleiner geiler JoK mal eben gegen die Wand. :))
Doch dabei starb er innerlich. Und danach wurde es KALT. :D

Der Süle kommt im falsch-richtigen Moment, um seinen Kumpel zur Eile anzutreiben. Gut, dass Josh da schon fertig war.

KALT war ihm dann auch, nachdem er Leon verlassen hat, zu recht auf seinen Arsch bzw. seine Knie gefallen ist und das kalte Auto erreichte. Josh!!!! Du Arsch! Du hast so viel Kälte hinterlassen bei Leon, dass dir diese Kälte jetzt gegönnt wird. Denn er erkennt ja selbst, dass Leon sich ihm gegenüber geöffnet hat. Er hat "verstanden", was Leon ihm gesagt hat.

"Die Schuld stapelte sich wie Betonpäckchen auf seinen Schultern und erdrückte ihn."
Das erkennt er. Seine Schuld an Leon, Emma und Serge. Immerhin.

"Er hatte ihm eben sein Herz in die Hand gelegt und er hatte…er hatte es fallen gelassen und völlig panisch auf dem kalten Boden zertreten. Fuck!
Joshuas Hand klatschte gegen seine Stirn und fuhr erbarmungslos durch seine Haare. Er liebte ihn. Er hatte es ihm gerade gesagt. Das war schön. Immer wieder hörte er diese Worte. Sie waren warm. Sie brannten richtig in ihm."

Wie HERRLICH hier wieder ins Wort gebracht wird, was gerade eben zuvor passiert ist. Leon hat ihm das Herz in die Hand gelegt und er hat es zertrampelt.
Aber er will aufräumen. Und bei Emma will er anfangen. Gute Idee, JoK!
Wenn du diese Hitze behalten willst, das Herz doch nochmal kleben und flicken willst, dann musst du als erstes ehrlich zu dir sein, dann zu Emma und dann zu Leon!

"...dieses egoistische Arschloch aus der Vergangenheit, dieser Typ, der Leon gefickt und seine Gefühle ausgenutzt hatte. Zur Hölle, er musste ihn finden und umbringen! Davor noch den Schwanz absäbeln. Er konnte die Vorstellung daran, was dieser Vogel Leon angetan hatte, keinen Millimeter ertragen. Joshua atmete wild und umklammerte fest das Lenkrad. Kurz kochte unheimliche Wut in ihm auf. Dann ließ er los. Scheiße! Er hatte überhaupt kein Recht dazu. War er… war er überhaupt gerade besser gewesen? Er hatte verdammt noch mal mit ihm geschlafen und ihn dann einfach stehen lassen. Hätte nur noch gefehlt, dass er Leon gefickt hätte und der Stich ins Herz wäre perfekt gewesen. Was war er nur für ein Freund?"

Selbsterkenntnis, lieber Josh, ist der erste Schritt zur Besserung!
Lerne daraus. Lerne aus Leons Geschichte der Vergangenheit und dann kombiniere. Und überleg, was du gerade getan hast. Aber all das ist ja bei dir schon passiert. Gut so!!!


"Doch nun würde er gleich das Glas und den Rahmen drum herum sprengen. Mindestens. Und er hoffte, dass er die Glasscherben hinterher irgendwie wieder zusammenpuzzeln konnte.
Er sehnte sich danach, dass die Bilder wieder klar und ganz wurden. Dass nichts mehr wehtat."

Und wieder eine herrliche Metapher für das, was gleich passieren wird. Schön, dass du dieses Bild gleich nochmal aufgreifst! Hat mir SAUGUT gefallen! Sowohl die Metapher, wie auch das Aufgreifen.

Und dann: STRIKE!!!!
Ich hab es geahnt, dass diese verdammte Unterhose Josh zum Verhängnis werden würde. Frauen achten auf sowas. Mehr als Männer. Und wenigstens hat Joshua jetzt ein kleines Andenken an Leon. :DDD

Und dann ist es RAUS! Weil ich mit ihm geschlafen habe.... HAMMER! Und der Hammer saß auch. Denn....

"Es krachte gewaltig als die Bilder zersprangen und die Splitter ihn und sie niederrissen.
Es blutete überall."

GENIAL!!!!

Der dann folgende Rückblick ist einerseits natürlich fies. Wie ein Cliffhanger... und doch lässt er uns ein wenig durchatmen nach dem obigen Geständnis.
Doch aus dieser Teil nimmt schnell Fahrt auf und lässt uns gleich wieder hecheln. Denn es ist DER Moment. DER Moment, in dem sich Josh in Leon verliebt. Er kann das noch nicht einordnen oder in Worte fassen. Aber es ist SchoBaZi, was da mit ihm passiert. Leon leckt Jo quasi ab. Und was man angeleckt hat, darf man behalten. :D
Die Idylle, von der Joshua erzählt - mit seiner Emma und den geplanten Kindern - ist ja nun zerplatzt, wie eine Seifenblase. Denn der Anfang war schon vor der Erzählung darüber genommen. Die eine Berührung war schon da. Josh ist schon verfallen. Er weiß es nur noch nicht, als er noch in seiner Idylle lebt. Doch diese Idylle ist eine Wohnung aus vielen Spiegeln. Und immer, wenn Josh auf sich selbst zugeht, wird er gegen diesen Spiegel laufen und ein Stück seiner idyllischen Welt zu Bruch bringen.
Joshua ist traurig, weil Leon es verdient seine Emma in männlich zu haben. Dass er diese Emma werden würde, wusste er da wahrscheinlich noch nicht so klar. Aber Josh... sei dir sicher: Du bist das, was Leon will, denn er LIEBT dich! Du bist Leons Idylle. Und wenn du die Scherben wieder zusammen klebst, wirst du erkennen, dass Leon noch immer da ist. Er wird mit dir sein Glück finden!

"Er lächelte und wünschte sich in Gedanken, dass Leons Träume in Erfüllung gehen würden, genauso wie seine, dass sie irgendwann hier saßen und Leon ihm erzählte, dass er seinen Typen heiraten wollte."

DU ALLEIN, Joshua, kannst diesen Traum für Leon wahr machen. Und für Dich!!!!

Und dann der Anruf. Joshua Fucking Kimmich.
Gehen wir mal davon aus, dass es Serge ist, der anruft. Weil Josh sich nicht gemeldet hat. Leon würde nicht SO anrufen. Er würde nicht SO sprechen. Er wäre anders.
Es ist jemand, der Joshua den Kopf waschen will wegen dem, was passiert ist. Vielleicht hat Serge auch schon bei Leon angerufen und die Wahrheit aus ihm heraus gequetscht. Aber das kann ich mir nicht denken...

Alles in allem!?
Naja... das Kapitel war jetzt nicht so ganz gut. Es muss ja noch Luft nach oben sein...
SCHERZ! :DD
GANZ GROSSES KINO!!!

Ich bin gespannt auf Emmas Reaktion.
ich trete Joshua in den Arsch, wenn er nicht versucht, Leons Herz wieder zusammen zu flicken!
Und ich trete ihm in die Eier, wenn er nicht mit Serge spricht.

"Und wieder sehen wir betroffen: Der Vorhang fällt und alle Fragen offen!"

Dir liebe Lumi, ein GANZ HERZLICHES DANKESCHÖN für dieses wunderbare Kapitel mit all dem "Innenleben" von Joshua!
Ich stelle mal ne gute Flasche Champagner auf! Denn wenn wir uns mal treffen sollten, dann müssen wir unbedingt auf dieses Werk hier trinken!
Und ich bin immer noch dafür, sie zu drucken und als Weihnachtsgeschenk an liebe Freunde zu verschenken.

Die Story hat zu recht alle Rekorde gebrochen. Denn sie ist Deine Beste!
Sie ist einfach Gold!!!
Ich muss mir da nochmal von den ollen Keksen so einen Goldstern für 25000 kaufen und das entsprechend würdigen! :)

CHAPEAU!
Danke!
S.

Antwort von -Lumi- am 13.10.2019 | 11:50:18 Uhr
Hallo lieber Stefan, :)
vielen lieben Dank für dein Review und all die Mühe, die du dir damit gemacht hast (das Raussuchen und Kommentieren von Textstellen) und für die Liebe, die durch die Worte darin bei mir ankommt. <3
Ich grinse immer noch wie ein Honigkuchenpferdchen. :)
Wo fange ich jetzt an? Eigentlich hätte ich so viel zu sagen, aber du hast die Dinge schon so toll analysiert... es ist gruselig und mega toll wie du meine Absichten, bzw. das was hinter den Zeilen steht durchleuchtest. So ein bisschen kennst du mittlerweile wohl meinen Wahnsinn xD.
Dieses Mal war das Kapitel ja sehr Rückblick-lastig. Dass Joshua in Doha Leon so heftig überfallen hat... das kam nicht einfach aus dem Nichts, da hatte er schon eine etwas längere, harte Verhandlung mit sich selbst hinter sich, ein Sammeln und Aufstauen der Emotionen und dort hat es Puff gemacht. So kann's gehen. Ich stelle es mir so vor, dass er schon immer für Leon geschwärmt hat, bzw. ihn bewundert hat (noch nicht im Sinne von verliebt), aber bei der Nationalmannschaft hatten sie sich ja nie wirklich alleine und nur alle paar Wochen/Monate mal, und plötzlich läuft der tolle Kerl täglich vor seiner Nase herum, er verbringt viel Zeit mit ihm, lernt ihn noch einmal intensiver kennen und da sind aus Raupen irgendwie Schmetterlinge geworden und an diesem heißen SchoBaZi-Tag (ich verstecke da immer sehr viele Symbole, klasse, wie du die immer aufspürst. Kalt/Heiß in sämtlichen Zusammenhängen ist eines, aber auch die Eissorten an sich... Schokolade ist süß, Zitrone ist sauer/bitter, und sogar, dass ich die zwei ans Wasser gesetzt habe...okay im Grunde ist alles durchdacht xD) merkt Josh erstmals, dass da irgendetwas mit ihm seltsam ist. Und ein paar Wochen/Monate später im Herbst... da ist er schon voll von Leon infiziert und merkt, dass er total auf ihn abfährt und dem Ganzen auch ein stückweit ausgeliefert ist, kommt damit aber (wie jetzt auch noch) nicht wirklich zurecht. Er hat seine Träume. Seine Ideale. Sein perfektes, schönes, Hetero Leben. Und Leon (bzw. seine Gefühle für Leon) ruinieren all das. Alles, was er sich erwünscht und aufgebaut hat, fällt zusammen. Das ist hart zu verkraften. Das erträgt man nicht einfach. Ich hoffe, dass ich gerade mit dem letzten Abschnitt euch Joshua etwas näher bringen konnte, dieses Warum zur Hölle säbelt er bis hierhin nicht einfach Emma ab und brennt mit Leon durch, sind doch beide verliebt, passt doch, oder? Nein. Passt für ihn eben nicht. Da ist einerseits dieser Traum und andererseits diese Angst. Dieses, was bedeutet es mit Leon zusammen zu sein? Verstecken, Lügen, eingebüßte Freiheit, aber auch aufrichtige, heiße Liebe, die ist auch da, die realisiert Joshua auch...Himmel, es ist so kompliziert.
Joshua hat Leons Geständnis verstanden und ihm ist natürlich bewusst, was er da anrichtet und angerichtet hat. Dass er Emma und Leon wehtut. Er möchte beiden nicht wehtun. Aber egal was er tut, er tut weh. Liebt er Leon, tut er Emma weh. Liebt er Emma, tut er Leon weh. Liebt er keinen oder beide, tut er beiden weh. Und jedes Szenario tut ihm selbst auch noch weh. Harte Geschichte.
Ich klopf dir immer noch auf die Schultern, dass du die Unterhosen-Sache sofort durchschaut hast. Da habe ich es ganz ausgenutzt, dass ihr Männer auf solche Dinge nicht achtet und wir Frauen schon.
Denn trotz seiner nachvollziehbaren Dilemmas hat Josh die Käte verdient und auch, dass er auf die Schnauze (bzw. aufs Knie) gefallen ist, ätschii bätschi, das war mir ein Vergnügen. Ich musste dafür sorgen, dass sich Joshua vor Emma bis auf die Boxershorts auszieht (damit er auffliegt) und da er wohl kaum mit Emma Sex haben wollte, musste ich ihn eben aufs Knie fallen lassen (okay, ich hätte auch schreiben können, dass er müde ist und ins Bett gehen will, aber das wäre ja langweilig gewesen). Eigentlich kann er mir ja fast dankbar sein, dass ich ihm die Pistole auf die Brust gedrückt habe, so hat er sich viel unfeinen Gedankenstress gespart (-> "Oh Gott, wie sag ich's bloß? Wann an diesem Abend sage ich es ihr? Oder doch besser morgen früh?" etc.), denn es stand für mich lange schon fest, dass ich es Joshua an dieser Stelle beichten lasse, weil er an einem Punkt ist, an dem er das viele Aua nicht mehr aushält, das WIE allerdings kam erst während dem Schreiben des letzten Kapitels zustande.
Für Leon ist Josh natürlich dieser EINE. Er liebt ihn, er will ihn, aber auch für ihn ist es nicht ganz so einfach, er muss da auch eine Menge für aufgeben... da ist einerseits diese Angst aus der Vergangenheit und andererseits weiß er nicht, wie so eine Beziehung glücklich funktionieren soll (-> permanentes Verstecken, etc.) - ich werde darauf auch noch ausführlich eingehen, will da gar nicht so viel vornewegnehmen, aber auch bei ihm ist das kompliziert. Zurzeit sind wir ja sehr Joshua-lastig unterwegs, das nächste Kapitel auch komplett, weil der Depp eine Menge Arbeit ist, aber dann roll ich mich wieder brav durch Leons Geist <3
Der Anrufer am Ende. Leon würde nicht so anrufen, da hast du Recht. Und, ich glaube das ist klar, es ist jemand, der Joshua den Kopf waschen will, bzw. sauer ist, weil er was verbockt hat (oder gleich mehrere Dinge? Hmmm…)
Nawwww… Gott, Stefan, ich lebe bald zehn Jahre länger, weil du mit deinen lobenden Worten mein Herz mit so viel Kraft versorgst. <3 Ich finde immer noch keine gescheiten Worte oder Umschreibungen der Dankbarkeit, die das ausdrücken könnten, was ich empfinde... müssen wir wohl mit leben.
Die Flasche Champagner... hihi, wie lieb... d.h. wenn wir uns mal treffen trinken wir Champagner und essen Whopper? Das gäbe ein echt geniales Bild ab. Würde irgendwie (glaube ich) zu uns passen.
Kekse. Goldstern. Du spricht von diesen neuen Dingen hier? :D Ich habe bis jetzt glaube ich gerade einmal in diesen Bücherregal-Shop da geschaut, keine Ahnung wie viele Kekse ich überhaupt habe. Ich bin ein ziemliches Gewohnheitstier, ich brauche immer eine Weile, bis ich mich an die Neuerungen hier gewöhne, ich kenne diese Seite schon seit 2006, da gab es noch nicht mal die Möglichkeit auf Reviews zu antworten :D. Ich fühle mich jedenfalls sehr, SEHR geehrt, wow. Vielen vielen Dank!
Bevor ich mich verabschiede: Eines muss ich noch mal zitieren, denn ich habe herzlich gelacht: "Ich trete Joshua in den Arsch, wenn er nicht versucht, Leons Herz wieder zusammen zu flicken!Und ich trete ihm in die Eier, wenn er nicht mit Serge spricht." Uhhhh, das könnte Josh wehtun, der sollte sich und seine Teile verstecken... vielleicht. Oder nur die Eier oder nur den Arsch. Oder gar beides? Oder vielleicht muss er das auch gar nicht, wäre ja gemein :D :D
Lassen wir den Depp mal und knuddeln wir stattdessen Leon. <3 <3
Liebste Grüße
deine Lumi