Autor: Sharann
Reviews 1 bis 14 (von 14 insgesamt):
24.11.2019 | 21:39 Uhr
zu Kapitel 9
Uuuund da bin ich wieder!

Aus irgendeinem Grund kann ich mir Rufus mit Muskelkater kaum vorstellen. Vielleicht weil er auch sonstige Verletzungen einfach immer abschüttelt. Aber Dehnübungen sind trotzdem eine gute Idee.

Ich bekomme gerade Kriegsflashbacks zum Schnabeltierbataka. Bei meinem ersten Versuch hat das Spiel derbe angefangen zu laggen und ich wusste eh nicht was ich tun sollte, weshalb sich Rufus die Tracht Prügel seines Lebens eingefangen hat. Vielleicht hat Rufus da ähnliche Erinnerungen wie ich, auch wenn das seine Zuversicht natürlich nicht mindert.
Und wenn er den Bikini gekriegt hätte, wäre bestimmt alles besser gelaufen.

Anscheinend ist Kampfkunst wie Fahrradfahren und man verlernt es nicht, auch wenn es ein bisschen seltsam ist, dass es sogar nach Gedächtnisverlust erhalten bleibt. Aber vielleicht liegt das daran, dass Bewusstseinsimplantate doch noch anders als Gehirne arbeiten.

Hast du eigentlich selbst mal Kampfsport gemacht oder nur gründlich recherchiert? Auf jeden Fall ist es interessant wie Gimán das Rufus erklärt.

Ich warte immer noch auf das tolle Buch mit Bonusmaterial und Karte zur Fic.

Kaum vorstellbar, dass Cletus noch grummeliger wird. Die Grummelkalypse.

Ein Teil von mir möchte die detaillierte Erzählung haben, was laut Rufus in den Spielen passiert ist, auch wenn ich weiß, dass das wohl den Rahmen sprengen würde. Vielleicht veröffentlichst du das ja auch noch in deinem Bonusbuch.

Rufus‘ Müllweste ist sowieso das größte Mysterium überhaupt. Da können die magischen Welten von Aldora einfach nicht mithalten.

Die Beschreibung der schwebenden Felsen ist sehr atmosphärisch und schön, aber der Kontrast mit der danach folgenden Unterhaltung gefällt mir sogar noch besser. Du hast ihren Ton mal wieder super getroffen, besonders das mit dem schrottländischen Trachtenverein und Rufus‘ Begründung dafür.

Tja, und dann kommt die Hiobsbotschaft … und ich kann einfach nicht glauben, dass du sowas offscreen passieren lassen würdest, was dem ganzen ein wenig die Dramatik nimmt, aber schon von den Reaktionen her interessant ist. Dass Goal instinktiv zumindest erschrocken ist und es sie nicht kalt lässt, finde ich genauso passend wie dass Rufus zwar nicht traurig wirkt, aber doch die anderen antreibt, damit es weitergeht.

Eigentlich mag ich solche „Frau-lässt-ihre-Reize-spielen-um-Mann-über-den-Tisch-zu-ziehen“ Taktiken nicht, aber da der Typ für Sklavenhändler gearbeitet hat, hält sich mein Mitgefühl für ihn in Grenzen. Auf der anderen Seite wollte er zumindest nicht, dass die ganzen Leute draufgehen und hilft ihnen sogar weiter.

Au Mann, Rufus! Dem muss man echt nur Honig um den Mund schmieren und er glaubt jeden Mist.

Immer diese Andeutungen. Hat Rufus etwa in Kuvaq auch einen Zirkusozelott ermordet? Passt ja zu ihm und der Spur der niedlichen Tierleichen auf seinem Weg.

Da hat Goal Rufus ja auf eine „großartige“ Idee gebracht. Wie ja eigentlich alle seine Ideen großartig sind. Und absolut nicht fehleranfällig. Wird bestimmt nichts schiefgehen. Wie auch, Rufus ist ja da und hat ganz sicher an alles gedacht.

Aber die Szene zwischen den beiden ist beinahe überraschend schön. Ich mag solche ruhigen Momente und Rufus hat schon auch so seinen Charme, auch wenn für meinen Geschmack die chaotischen Seiten überwiegen. Auf jeden Fall finde ich es gut, dass die Geschichte mal innehält und den beiden einen Moment zum Atmen und Zusammensein lässt.

Uuund ich mochte auch wie du die Szene beendest. Sehr Deponia-typisch.

Ist das jetzt ein Vogel mit Fell? Ich werde aus der Beschreibung nicht so ganz schlau. Auf jeden Fall lässig wie Rufus damit umgegangen ist, auch wenn er es dann wieder ein bisschen versaut hat.

RIP praktische Hütte. Und Goal ist auch noch auf Rufus‘ Seite. So wird der doch nur zu noch mehr Unsinn angestachelt. Armer Gimán. Da hat er sich ja wen angelacht.

Bis zum nächsten Kapitel!

Antwort von Sharann am 17.12.2019 | 18:42:44 Uhr
Wa …wa…wa … was geht!


Nun, es ist so - er hätte auch keinen Muskelkater bekommen, zumindest nicht alleine durch Kampfübungen - aber durch die Dehnübungen. Tja.


Nein, Rufus hat Goal natürlich die ganzen Male absichtlich gewinnen lassen. Weil er ist doch ein echter Gentleman.
Ach … wenigstens ein junger Mann mit Anstand …


Ich hab keine Ahnung, ob sowas auch in Reallife funktioniert, aber hier geht das sicher klar. Es ist hauptsächlich so ein "Die Reflexe sind noch da - Ding". Fand ich cool. Von allen Leuten kann Goal sowieso am besten kämpfen, das heißt selbst wenn die Jungs irgendwann stärker wären, würde sie sie immer noch fertigmachen.


Das Buch kannst du für einen geringen Obulus von 5.780.450 Zlotti auf Garbazon vorbestellen. Ich bin auch fast fertig damit. Brauch nur noch jemanden der es abtippt … die Karten und Charaktermodelle, Stadtkonzepte und Items zeichnet … die Ideensammlung vervollständigt … es anfängt zu schreiben … kennst du da jemanden?


Es geht immer grummeliger. Er ist einfach grummeltastic.


Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Medium, dass es uns ermöglicht Rufus' Abenteuer aus erster Hand zu erfahren. Als wären wir direkt dabei gewesen!


Legenden besagen, dass diese Weste seit Anbeginn der Zeiten darauf gewartet hat vom lässigsten Helden aller Zeiten getragen zu werden.


Ich mag den Ton der beiden, sie passen einfach so gut zusammen. Und außerdem war Rufus schon immer an fremden Kulturen interessiert.


Ja, es hat ein bisschen gedauert, bis ich die richtige Mischung gefunden habe, ich weiß gar nicht mehr, wie ich das in den ersten Entwürfen gemacht habe. Dass Goal sich irgendwann mal um ihren Ex-Verlobten sorgt ist etwas, dass ich mir immer gewünscht habe und auch Rufus kennt ihn mittlerweile gut genug um zu wissen, dass er nicht so leicht unterzukriegen ist. Auch wenn er am Ende keinen Nerv mehr für ihn hat. Eigentlich heftig - ist schon 'ne Leistung Rufus so sehr abzunerven, dass er keinen Bock mehr auf einen hat, das hat nicht mal Toni geschafft. Nicht mal Argus. Und er war (indirekt) für zwei "Tode" von Goal verantwortlich. (Ja ich weiß, Rufus hat den Knopf gedrückt ... aber Argus hat den Interrogator geholt, hat ihn aber nicht eingesetzt ... aber Rufus wusste nicht wie das Ding funktioniert ... aber Argus hätte ihn vielleicht noch eingesetzt um sie einzuschüchtern ... aber Rufus hat den Knopf gedrückt ...)


Ich find das jetzt nicht so schlimm, als Frau hat man gegenüber Kerlen eben ein paar Vorteile.
Und immerhin hat Goal sich genau an das Playbook gehalten, denn es hat ja funktioniert. Die Voraussetzung war aber auch nur zwei X-Chromosomen.


Nein … einen Rufus kann man doch nicht so leicht manipulieren, das … das muss ein Fehler im Skript sein. Wer hat den Mist nochmal geschrieben … achja ich … oh … hm …


Bitte was? Rufus würde doch niemals hilflosen Tieren ein Leid zufügen! Also so was! No animals will be harmed during the production of Deponia.


Natürlich. Bei Rufus habe ich immer volles Vertrauen, dass nichts passiert. Zumindest nichts Langweiliges ^^


Das stimmt schon und der Hintergrundgedanke war auch, den beiden endlich mal Zeit für sich zu geben und zu zeigen, dass die Chemie da ist, allerdings hat man sowas im Original nie wirklich gehabt und im Grunde stehe ich üüberhaupt nicht auf schnulziges Liebesgedöns. Aber es hat zum Plot gepasst, somit habe ich mich der Herausforderung gestellt.


Boah ja - ein Glück, beinahe wär was passiert!
Da haben wir ja nochmal Glück gehabt!



Ich denke bei diesen Worten nicht an andere Kapitel …


Es ist ein mystisches, geheimnisvolles, rätselhaftes, magisches, nebulöses … ja ok, es ist ein Vogel mit Fell. Aber ein Großer.


Dass die Hütte da oben bleibt, hatte bestimmt einen cleveren Hintergrund, alles nachzulesen im Bonusbook.


Yo - das war doch noch ein relativ entspanntes Kapitel. Danke für dein Feedback, freu mich immer wenn du schreibst ^^

Bis bald.
01.11.2019 | 12:01 Uhr
zu Kapitel 8
Heyy, hier ist wieder neues vom Fanclub. Also dem einen Mitglied. Du weißt schon … Egal …

Diese Szene ist so creepy. Ich beschwere mich nicht, ich wollte dich nur wissen lassen, dass ich eine emotionale Reaktion hatte.

Von Rufus gerettet zu werden, ist definitiv das Nonplusultra an Rettungsaktionen. Wo sonst bekommt man gratis noch eine Gehirnerschütterung und diverse Traumata dazu? Der Mann hat’s einfach drauf!

Wieso liegt da Stroh im Karren … Nein, pfui, ignorier mich …

Ich finde es gut, dass Cyrina sich ihre gesunde Skepsis bewahrt hat und nicht in Verzückung gerät, dass Rufus ihr nachstellt. Zwar meint er es ja wirklich gut, aber das kann sie nicht wissen und nach ihren kürzlichen schlechten Erfahrungen ist es realistischer, dass sie sich ihm nicht gleich an den Hals wirft.
Und auf der anderen Seite übertreibt sie es auch nicht mit dem Misstrauen und ist so clever zu erkennen, dass ihre Verfolger das größere Problem darstellen. Find ich gut und ausgewogen dargestellt.

Ich muss ja zugeben, dass ich es für gewöhnlich gar nicht schlecht finde, wenn Rufus mal wieder Prügel bezieht. Oft hat er es verdient oder er ist zumindest ausgesprochen dämlich gewesen, aber hier tritt er doch tatsächlich für das Richtige ein. Da tut er mir doch tatsächlich mal leid, auch wenn ich ja weiß, dass er hart im Nehmen ist.

Was ich hier auch schön finde, ist wie Cyrina hier trotz des Gedächtnisverlusts zeigt, dass sie diesen guten Kern hat. Dass sie es merkt und schätzt wie sehr sich Rufus für sie einsetzt.

Dass Rufus nicht bemerkt, wenn er für Cletus gehalten wird, ist echt ein Klassiker. Man sollte meinen, so oft wie das in den Spielen vorkam und wie er es auch schon selbst ausgenutzt hat, wäre er langsam auf den Trichter gekommen, aber er wäre halt nicht unser Rufus, wenn da irgendein Lerneffekt vorhanden wäre.

Ah, es geht in die Abwasserkanäle. Sehr „schön“ beschrieben, detailliert aber nicht so ausufernd, dass es schon wieder stört. Ich habe mal vor Jahren „Die Elenden“ von Victor Hugo gelesen und glaub mir, wenn der Mann anfängt über Abwasserkanäle zu reden, dann hört er so bald nicht mehr auf.

Wenn ich mich in Videospielen für eine Abzweigung entscheiden muss, gehe ich immer nach rechts, aber es ist wahrscheinlich besser, wenn man seine Entscheidung sogar logisch begründen kann. Zum Glück bin ich mit meiner Taktik nicht an Cyrinas Stelle. Sie kann das glaube ich besser als ich.

Ich bin außerdem beeindruckt wie sie die Nerven behält während sie die Schlüssel klaut. Sehr spannende Szene.

Awww, die Wiedervereinigung der beiden ist ja mal süß. Wie sie sich instinktiv zueinander hingezogen fühlen und einfach diese Verbindung sofort wieder da ist.
Aber besonders: „Also gut. Schluss mit Cyrina.“
Danke schön. Zwar mochte ich den Namen, aber es geht doch nichts über das Original.

Ach, die beiden harmonieren einfach gut miteinander, gerade in Stresssituationen. So sehr ich persönlich auch auf das Beziehungswrack Cletus/Goal abfahre, so klar ist mir auch, dass Rufus und Goal einfach besser zueinander passen. Selbst wenn Goal gerade (mal wieder) ihr Gedächtnis verloren hat und ein wenig verwirrt ist, spielen die beiden sich so schön die Bälle zu, dass sie auch aus schlimmen Situationen wieder herauskommen. Und das mag ich einfach richtig gern.

„Ein Schwarm Riesenschildkröten“ ist übrigens ein sehr interessantes mentales Bild.

Der Inventargag hat mich grinsen lassen. Ob Rufus‘ Mantel auch magische Eigenschaften hat?

Hey, ich biege (wie gesagt) immer rechts ab und verlaufe mich nicht. Verläuft man sich nicht eher wenn man im Wechsel links und rechts abbiegt?

Argh, falsche Wände sind fies und bringen ganz viel schlimme Erinnerungen mit sich. Aber wo kriegen die nun in dieser komischen Kanalisation ein Auge der Wahrheit her? Oder halluziniert Goal ein bisschen?

Ach Rufus … Es ist ja schon fast beeindruckend wie du es von einer Katastrophe in die nächste schaffst. Wenn nur nicht immer wieder Goal die Leidtragende wäre. Aber immerhin könnt ihr beide gut rennen und sogar noch dabei ein Schwätzchen halten. Ich bin beeindruckt und zutiefst neidisch.

Die beiden haben ja Glück im Unglück, aber das passt gut in die Geschichte rein und ins Ursprungsmaterial auch.

Ich fand’s gut, dass du Gimán noch mal aus Sicht von Goal beschreibst. Sowas muss nicht alle paar Absätze kommen, aber ich finde es hilfreich, nicht vom Leser zu erwarten, dass die sich die Aufmachung der Charaktere über wer weiß wie viele Kapitel zu merken. Immerhin ist das kein visuelles Medium, in dem man das immer wieder sieht, und nach ein paar Monaten kann man da schon ein paar Gedächtnislücken haben, selbst wenn man eigentlich nie etwas vergisst, so wie ich.

Die Flucht und das anschließende Gespräch ist sehr unterhaltsam, obwohl ich davon abgelenkt war, dass ich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass jemand Cletus vermisst. Gut, vielleicht ist „vermisst“ das falsche Wort, aber es fällt halt schon auf, dass er nicht da ist.

Rufus‘ Art zu erklären, was ein Gehirnimplantat ist, ist einfach genial. Das hat mich mal wieder zum Lachen gebracht. Besonders die Metapher mit dem Regenbogen ist sehr schön. Dass Goal und Gimán so viel Expertise aber auch nicht zu schätzen wissen …

Und endlich spricht Gimán Cletus‘ Abwesenheit an. Danke, Gimán, wenigstens kann ich mich auf dich verlassen.

Ich will jetzt wissen, was auf dem Jagdmesser steht. Mann, Rufus, lass dich doch nicht immer so abspeisen.

Cletus‘ Schicksal ist schon ziemlich mies, aber wenigstens kann Gimán mal wieder mit seiner Kompetenz punkten und Goal mit ihrem Mitgefühl (echt, sie hat gerade einen ganz großen Stein bei mir im Brett für die Reaktion). Von Rufus bin ich ein bisschen enttäuscht, auch wenn ich ihn auch verstehen kann. So weit er weiß ist Cletus ja nicht in Lebensgefahr, da kann ich mir vorstellen, dass es auf seiner Prioritätenliste nicht ganz oben steht, sich um ihn zu kümmern. Aber ich bin trotzdem dankbar, dass Goal ihn erst mal zusammenfaltet und da korrigierend eingreift.

Danke für das schöne Kapitel und sorry, dass die Review so lange gedauert hat. Ich bin zur Zeit etwas gebremst, aber ich habe trotzdem fest vor weiter zu lesen und zu reviewen.

Antwort von Sharann am 14.11.2019 | 14:46:05 Uhr
Eine Person ist immer noch mehr als keine, daher - immer wieder erfreut von dir zu hören ^^

Ich mag die Szene auch nicht. Sie passt zu dieser Welt, aber nicht zu Deponia und es ist eine Deponia Fanfiction. Goal sollte nicht mit so etwas konfrontiert werden - keiner von ihnen, aber na gut.
By the way - die Szene war früher sogar noch schlimmer was den Jargon anging, in etwa so wie es (laut Medien) zu dieser Zeit wirklich klang, aber das ging gar nicht.
Ich versuche sowieso zur Zeit diesen mittelalterlichen Sprachgebrauch zu modernisieren, bald sagen sie alle "Okay".


Es ist das Nonplusultra!
Und immerhin ist es doch sein Job eine holde Maid in Nöten vor den Gesetzlosen zu retten. Oder wenn nötig auch vor dem Gesetz. Und es wäre einfach nicht Rufus-Style, wenn er ihr dabei nicht mindestens eine Gehirnimplantaterschütterung verpasst.


Die Verwendung von Stroh reicht weit in die Vergangenheit zurück, es diente als Verbrennungsmaterial oder Futter für Vieh, jedoch wurden auch Schuhe daraus gemacht und Säcke damit gefüllt und als Matratze verwendet. Die Bezeichnung Strohhalm kommt von den ursprünglichen Trinkhalmen, die tatsächlich aus Stroh gefertigt wurden, die ersten Strohhalme fanden ihre Verwendung übrigens ungefähr 3000 v. Chr. im südlichen Mesopotanien, wo das Volk der Sumerer diese nutzten um ihr Bier ohne feste Zusätze trinken zu können.
Stroh konnte man zu dieser Zeit also immer gebrauchen, warum der Wagen aber genau da in dieser Position in diesem Winkel an der Wand stand, kann ich aber leider nicht sagen, ich war nicht dabei, als er dort abgestellt wurde.


War auch irgendwie seltsam für sie, erst der komische Kerl, dann ganz viele gruselige Kerle und dann wieder dieser Hallodri + Kopfschmerzen … jaaa…
Schön dass du das ausgewogen findest, ich finde Goal ist so kompliziert zu schreiben, selbst ohne Erinnerung. Wenn ich in 5 Jahren irgendwann mit diesem zeitfressenden Projekt fertig bin, habe ich es vielleicht endlich drauf …

Tja, ob man körperliche Gewalt bei Fehltritten (welcher Art auch immer) immer gleich verdient hat weiß ich nicht, ich bin da nicht so überzeugt, aber hier war es ganz klar unangebracht.
Im Nachhinein betrachtet hätte man diese Szene sicher eleganter lösen können, aber die Faust sprach zu dieser Zeit einfach die besseren Argumente.

Aber vor allem sollte diese Szene Goal zeigen, dass Rufus nicht irgendein komischer Streuner ist, der ihr einfach nur nachstellt, er hätte sie auch verraten können um heil aus der Sache rauszukommen, aber das war der Hinweis, dass an seinen Worten doch was dransein könnte.

Ja, sie ist halt immer noch dieselbe im Inneren, wobei ich sogar noch denke, dass ihre Gutherzigkeit ohne ihre Erinnerung an ihre aristokratische Erziehung mehr zum Vorschein kommt.


Es wäre nicht das gleiche ohne diesen Insider, genauso wie das "… so wie du rumläufst …"


Meine allererste Abwasserszene hab ich viel detailierter geschrieben, das war aber auch eine Szene auf Deponia - das musste detailliert sein.
Wenn dieser Kerl das gesehen hätte - hätte er bis zu seinem Lebensende nicht mehr aufgehört darüber zu reden.


Das ist gut wenn man einen Plan hat wo man lang muss. Ich bretter immer mitten durch, ob da jetzt ein Baum ist, ein Zaun, NPC's, eine Scheune … NPC's in einer Scheune hinter einem Zaun …


Das war doch easy …
Auch nicht gefährlicher als sich in eine Irrenanstalt zu begeben und sich an eine Biologin die zu Dr. Hyde geworden ist (mit geschärften Sinnen und Supersprung) anzuschleichen und ihr ein Antiserum in den Rücken zu spritzen.
Oder sich hinter eine, durch ihre schweren Schritte dröhnende und säbelschwingende, metallene Todesmaschine anzuschleichen um sie mit einer Kabelspielerei umzuprogrammieren, während man versucht nicht den Alarm auszulösen.
Oder sich an den mächtigsten Mann des Landes in seinem Schlafgemach anzuschleichen um seine Schreckensherrschaft zu beenden … obwohl … das ging noch.


Ja, dieses Aufblühen einer neuen Romanze, die wiederum soviele Gefühle wachruft, die eigentlich nicht da sein sollten ... hach …
Ja ich finde es auch furchtbar.
Aber trotzdem - die beiden sind mein Traumpaar der Serie und sie gehören verdammt nochmal zusammen. Nach allem was bereits passiert ist, können nicht einmal verlorene Erinnerungen diese Gefühle eindämmen, diese zwei haben einfach eine Chemie, die niemals endet.
(Und auch das kann ich noch besser hinkriegen ...)

Cyrina ist ok, ich hatte sie davor aber Chrímata genannt. Hab es dann aus moralischen Gründen gelassen.


Find ich auch - wie gesagt - Chemie. Und danke für die Lorbeeren.


Er hat vergessen zu erwähnen, dass die Schildkröten Blumenkränze tragen und Harfe spielen.


Nein es liegt ausschließlich an seiner unglaublichen Lässigkeit, dass in den Manteltaschen immer so enorm viel Platz drin ist.


Die Methode sich immer an der rechten Wand (linke geht auch) zu orientieren ist die bewährteste Methode den Weg aus einem Labyrinth zu finden, allerdings kann diese Methode auch versagen, wenn man zum Beispiel mittendrin anfängt. Dass die beiden hier im Wechsel links und rechts abbiegen liegt daran, dass Goal sich den Weg zwar gemerkt hat, durch das Gespräch aber irgendwann so abgelenkt war, dass sie eine Abzweigung verwechselt hat.
Tja - that's Rufus for you.


Ja unsere geliebten originellen, falschen Wände, unsichtbare, in der Luft schwebende Platten und magiefressenden Items.
Und was für ein ausgesprochener Zufall dass sie schon ein paar Abzweigungen später genau das Gefängnis des Kanalungeheuers finden …


Er verdient eine Auszeichnung dafür. Vor allem, wie langweilig wäre eine Geschichte mit ihm, wo nicht andauernd irgendso ein Unsinn passiert.


Jaja diese praktische Glück im Unglück Methode - was glaubst du wie froh ich war, dass sie da eine Falltür gefunden haben, ich hatte nämlich echt keine Ahnung, wie sie da rausgekommen wären.


Ah, ok cool, ich wusste nicht, ob die Beschreibung nicht vielleicht doch zu überflüssig wäre, weil Gimán ja so eine ungewöhnliche (klischeehafte) Aufmachung hat, dass man sie eigentlich nicht vergessen kann.


Ist dir nicht aufgefallen, dass Rufus bevor sie abhauen noch einen letzten düsteren Blick auf die Stadt wirft?


Vor allem Goal erklären zu müssen dass sie quasi Technik im Schädel statt einem Gehirn hat, ist einfach … solche Gelegenheiten gibt es nicht oft, sie müssen genutzt werden wenn sie da sind.


Es wär halt extrem seltsam gewesen (und aus irgendeinem Grund war das in den ersten Entwürfen sogar so), wenn sie einfach alle ignoriert hätten, dass er weg ist.
Gut bei Rufus ist es gerechtfertigt, du kannst nicht von ihm erwarten, dass er (vor allem jetzt da Goal mit einem Problem da ist) sich noch groß um seinen Rivalen sorgt, war schon 'ne übelste Ausnahme, dass er das am Anfang gemacht hat. Wäre der Gedanke an Goal nicht gewesen, hätte er ihn wahrscheinlich sterben lassen und mal abgesehen davon hat ihm diese gute Tat nur eine Menge Undankbarkeit von seinem Rivalen eingebracht. Wir wissen warum, aber er nicht und er hat die Schnauze gestrichen voll von seinen Schoten.
Und deswegen braucht diese Gruppe auch einen Anführer, der immerhin versucht alle zusammenzuhalten.


Ich würd auch gerne wissen was auf dem Jagdmesser steht. Schade, dass wir es nie erfahren werden …


Es ist das Nonplusultra an Entwürdigung für ihn, mies beschreibt es nicht mal annähernd.
Und es ist gut für ihn, dass Goal nicht durch ihre Erinnerung geleitet wird, sondern durch ihre Gutherzigkeit, doch ich bin sicher, dass sie ihn auch mit Erinnerungen gerettet hätte.


Ja, alles gut, mach dir keinen Stress. Ich freu mich immer über ein paar Worte und die Möglichkeit mit jemanden über meine katastrophale Geschichte zu reden.
Danke nochmal und bis bald ^^
31.08.2019 | 14:55 Uhr
zu Kapitel 7
Yo, dein größter Fan ist wieder da! Freu dich gefälligst!

Argus benutzt natürlich Selbstbräuner. Als die oberen Zehntausend den Planeten verließen wurde auf Elysium wieder noble Blässe modern (außer natürlich für diejenigen, die von Natur aus dunklere Haut haben) und deshalb sind ungeheure Vorräte an Selbstbräuner zurückgeblieben. Argus mag vor allem die mit leichtem Moschusgeruch.

Rufus und Cletus bräuchten echt mal ein großes „Wir vertragen uns“-T-Shirt, das sie solange tragen müssen, bis sie aufhören sich gegenseitig anzumachen. Wobei sie das dann wohl auf ewig tragen würden. Und wenn man bedenkt, dass Cletus gerade am rückwärts essen ist, ist es auch ein wenig eklig. Obwohl Rufus sich wahrscheinlich von ein bisschen Kotze nicht abschrecken lässt.

"Wenigstens ... hast du etwas Farbe bekommen ..."
Lol. Und grün würde doch auch toll zu den Farben der elysianischen Outfits passen. Ist doch super.

Soso, in den Tiefen der Stadt gibt es also eine finstere Kreatur. Rieche ich etwa eine Vorandeutung? Aber wenn es die gäbe – gibt’s ja nicht, weil es nur ein Gerücht ist – aber wenn es die nun gäbe, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie auch in der Geschichte auftaucht und vielleicht sogar Rufus begegnet. Bestimmt nicht.

Ich mag es, dass Rufus es nicht einfach nur hinnimmt, dass Cletus getötet hat und dass er immer noch darauf beharrt, dass es eine bessere Möglichkeit gegeben hätte. Es macht ihn einfach sympathischer, dass es ihm nicht egal ist.
Auf der anderen Seite hat doch Gimán im letzten Kapitel auch getötet, oder? Die Wache mit der Armbrust? Vielleicht sollte Rufus das auch erwähnen.

Sehr interessant wie du diese Welt aufbaust. Hast du schon mal überlegt eine Karte zu zeichnen, damit man sich besser vorstellen kann, was wo liegt? Ich finde es ehrlich gesagt schwierig, mir die ganzen Ortsnamen zu merken und vielleicht würde das helfen.

Fergus und Albrecht? Nooiiinn! Die Namen sind ja nicht halb so schick wie Diwan und Ardos. Echt ma, Gimán, ich bin enttäuscht.

Hmm, ich finde es ein wenig überraschend, dass Cletus ins Beuteschema von irgendwelchen betrunkenen Proleten passt. So androgyn ist er ja jetzt auch nicht. Aber wahrscheinlich gibt es selbst unter solchen Leuten verschiedene Geschmäcker.

Was ist denn nun ein „Silária-Armband“? Ist Silária das Material oder der Hersteller? Oder das Land aus dem die Armbänder stammen?

Schön wie lebendig und detailliert du die Szenerie beschreibst.

Wenigstens musste Rufus nicht den ganzen Raum mit einer reflektierenden Scherbe absuchen, um die entscheidenden Spuren zu finden. Außerdem mag ich solche Rätsel, bei denen poetisch umschrieben wird, was man als nächstes tun muss. Die sind wie Schnitzeljagd, aber in fantasy.

Ahh, das ganze hätte echt ein Rätsel im Spiel sein können. Es passt jedenfalls gut.

Uuund noch mehr Gefrotzel zwischen Rufus und Cletus. Danke, ich liebe es.

Ich bin immer noch der Meinung, dass es grob fahrlässig ist, Rufus etwas Schärferes als einen Pömpel als Waffe zu geben, aber das mit dem Schwert klingt schon echt cool. Ein bisschen zu cool für ihn.

Hmm, das mit der goldenen Frucht des Seelenwunsches klingt so als könnte das noch wichtig werden. Ich werde versuchen, das ausnahmsweise nicht gleich wieder zu vergessen.

Achja, Rufus, der Kleptomane. Irgendwo weit weg sitzt Inspektor Gizmo in seiner Notfallstation und weint vor Freude, dass er ihn los ist.

Rufus, du bist genauso ein Einzelkind. Oder auch nicht, je nachdem wie man das mit den anderen Prototypen sieht, aber dann wäre Cletus auch kein Einzelkind.

Ach Cleatypoo, du hast es schon nicht leicht. Ich wünschte ich könnte ihn aufmuntern, aber wahrscheinlich würde ihn das nur noch mehr nerven.

Ah, an die Stelle, wo sie darüber diskutieren, ob man auch über sich selbst lachen sollte, erinnere ich mich. Ich weiß noch, dass ich damals verwirrt war, wer von beiden nun welche Ansicht hat. Die hast du sehr gut überarbeitet. Jetzt ergibt es auch mehr Sinn und ließt sich schön und schlüssig.

Piraten! Sogar mal richtige, die bestimmt besser auf ihren Kutter aufpassen. Ach, ich fange gleich an Bozo zu vermissen. Aber das geht Rufus ja offensichtlich ähnlich.

Whoa, Goals Auftauchen ist super beschrieben und macht mich ganz emotional. Und dann haut einem ihre Reaktion sinnbildlich erst mal in die Magengrube. Maaannn, ich will doch einfach nur, dass die zusammen glücklich werden. Aber vorher genieße ich natürlich auch das Drama.

Cyrina ist aber auch ein hübscher Name. Du kannst das mit den Namen also noch. Ich hatte nach Fergus und Albrecht ja schon Angst.

außerdem stank sein Atem nach Met
Ich habe hier erstmal „Mett“ gelesen und gedacht: Oh, ja Thüringer Mett mit Zwiebeln stinkt auch ganz schön. Met passt aber besser zum Setting. Obwohl, lustiger ist Mett schon. Und jetzt habe ich schon wieder Hunger.

Wieder einmal frage ich mich, was bloß alles mit Goal nach Teil 3 geschehen ist. Moment, ist die Goal hier jetzt eigentlich Future Goal mit den kurzen Haaren oder die, die Rufus aus der Vergangenheit mitgenommen hat, bevor sie mit Cletus zu der Rundreise aufbricht? Ich meine etwas von wehenden Haaren gelesen zu haben, deshalb tippe ich auf die letztere, wäre aber für eine Klarstellung dankbar.

Boah, wie diese Kerle über Goal und andere unglückliche Mädchen reden verursacht bei mir echt Gänsehaut. Go Rufus! Rette sie!

Bis zum nächsten Kapitel!

Antwort von Sharann am 07.09.2019 | 16:53:32 Uhr
Boah krass. Gibt's schon Fanpages?
Aber danke auf jeden Fall ^^

Ich glaube Argus macht sich nicht soviel aus Aussehen. Er ist der Typ, der einfach f****** gut aussieht, sämtliche Mädchen stehen auf ihn, aber er kriegt das nicht mal mit. Weil's ihn nicht interessiert. Ich kann mir diese Eitelkeit der anderen beiden einfach null bei ihm vorstellen, dazu ist er einfach zu sehr auf seine Arbeit, seine Ziele fokussiert.
Obwohl ich auch hier bezweifele, dass ihn sein Ziel, auch wenn es zur Rettung seines … ich sag mal Volk, dient, wirklich glücklich gemacht hätte.
Alles sehr sehr traurig … ich will doch nur dass alle glücklich werden … will ich wirklich.
Ich hasse niemanden … außer einen … aber der ist schon in der Original-Trilogie noch vor dem Ende gestorben. Wie schade.

Aber warum sollte Rufus sich von Erbrochenen (nicht) abschrecken lassen, er erbricht sich ja nicht. Wär nur unappetitlich, wenn Cletus beim Erbrechen auf ihn zielt.
Oder wolltest du, dass beide es jetzt in dem Moment anziehen. Während des appetitlichen Vorgangs des Rückwärtsessens.
Bin verwürrt.
Und sagtest du anmachen?
Haben die Schalter oder so? Und was passiert wenn man den drückt?
Oder welches anmachen meintest du?
So viele Fragen!

Irgendwie ist Grün ja seine Farbe. Seine Haare, Schriftfarbe (, Augenfarbe bei mir) …
Welch Ironie, dass ausgerechnet Grün auch noch die Farbe seiner heißgeliebten Natur sein muss …

Vorandeutungen … kleine Details einstreuen, die später noch eine Bedeutung bekommen …
Ne. Sowas mache ich nicht.

Rufus mag vielleicht die Leben vieler um ihn herum als weniger wertvoll als sein eigenes zu betrachten … woran ich jetzt nicht soviel Schlimmes erkennen kann … aber diese Töten-Kiste ist schon ein anderes Kaliber, auf das er sich nicht einlassen will. Und es passt auch echt nicht zu ihm. Für den Tod einer Person verantwortlich sein, oder den Tod selbst verursachen, sind halt echt zwei verschiedene Dinge.
Er sorgt bei einem seiner Experimente/Fluchtversuche eine fette Explosion, ein Haufen Leute wird verletzt … vielleicht tödlich, aber das hat er ja nicht mal mitgekriegt. Außerdem atmet der/die ja noch.
Aber jemanden in vollem Bewusstsein töten, sein Leben beenden mit seinen eigenen Händen… ich glaube dazu wird er niemals in der Lage sein und das ist auch gut so. Will ich auch gar nicht.

Ich glaube ich werde noch ein Buch schreiben extra für Hintergrundwissen, welches man für einen geringen Obulus von 5000 Zlotti erwerben kann. Da ist dann 'ne Karte drin, zum Aufklappen, Bilder mit den neuen Outfits, ein Wörterbuch, Baupläne der Städte, Erklärungen der Zauber … Sticker von Cletus … nur von Cletus. (Wenzel Aufkleber … ich fass es immer noch nicht …)

Waaaas?
Das sind die schönsten Namen, die ich bei einer gründlichen Google-Recherche über Namen, die keiner leiden kann, gefunden habe.

Er ist einfach so unfassbar attraktiv und hat so eine unglaubliche Ausstrahlung, dass auch Trinkbolde am Straßenrand seiner sinnlichen Schönheit nur schwer widerstehen können.
Jaja … der Fluch des guten Aussehens … es ist fürchterlich anstrengend, das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.

Kauf mein Buch.

Vielen Dank, ich hatte gute Inspirationsquellen.

Ja irgendwie sind solche Rätsel schon cool, aber nicht meine Stärke. Rätsel generell. Ich bin mehr der AusprobierundwennesschiefgehtnochmalprobierenTyp. Das Grand Central Terminal wurde dreimal von mir verseucht, weil ich die richtigen Kabel nicht gefunden habe …
Aber ich überspringe nicht. Und wenn, dann hab ich gerade geniest und das war aus Versehen.

Also doch kein Shirt? Ich hatte gerade schon bestellt …

Also mir schwebte ohnehin etwas Gewaltigeres vor als ein schnödes Schwert. Außerdem ist Schwertkampf auch nicht unbedingt sein Stil. Ich kann ihn mir immer gut mit Fäusten kämpfend vorstellen. Mit brennenden Fäusten …
Ich glaube er wäre ein begnadeter Feuerbändiger …

Ja. Das ist von essentieller Wichtigkeit, das Wohl aller Universen hängt davon ab - vergiss es ja nicht!!

Ich glaube ja, dass Gizmo definitiv so ein gestresster Zombie geworden ist, weil Rufus ihn dazu gemacht hat.
Desweiteren war Rufus' "Vater" zu seinem 8. Lebensjahr weg und Gizmo war derjenige der angefangen hat hinter Rufus herzuräumen und der Rest dessen Erziehung fiel in seine Hände (und das restliche Dorf). Alter - er hat seine Pubertät mitgemacht. Er kennt ihn ziemlich gut (er lässt sich sogar auf Wortspielkombinationenwhatever (Wer ist hier der Arzt?) mit ihm ein und ist zwar hart zu ihm, aber auch irgendwie auf eine achtsame Art.
Er hat sich zu sehr an ihn gewöhnt.
Und ich denke auf eine ungesunde Art vermisst er Rufus wahrscheinlich. Rufus hat ihm die stressigste Arbeit seines Lebens beschert, aber ohne Arbeit ist er nichts mehr.

Also jeder der ohne Geschwister aufwächst ist ein Einzelkind, ob er nun irgendwo auf der fernen Welt verschollene Geschwister hat, oder nicht.
Ich denke auch dass Rufus ein Einzelkind ist, aber eine besondere rosige Kindheit war das wohl nicht, wenn man an das Gespräch mit dem Psychiater zurückdenkt. Immerhin hat er früh gelernt Schlösser zu knacken, das ist ein nützliches Talent … dass ihm in den Spielen nie wirklich geholfen hat (?) … hm …
Aber da hatte er ja auch Opas BH nicht dabei.

Cletus hat kein Problem und wer es wagt ihn darauf anzusprechen hat schon gleich schlechte Karten. Oder überhaupt ihn anzusprechen. Oder in seiner Gegenwart zu reden … am besten man hält sich fern von ihm.
Und sonst ist es immer vernünftig das zu sagen was er hören will, wenn man schon keine Manieren hat und in Gegenwart der Bourgeoisie sprechen muss.

Piraten. Ahoi und so. Aber die alte Truppe fehlt schon irgendwie.

Danke, aber das war nicht so nett von mir. Ich will auch nur dass die beiden endlich zueinander finden, so unmöglich ist eine Beziehung zwischen den beiden gar nicht. Wenn beide sich Mühe geben, tolerant und ehrlich sind und den anderen so akzeptieren wie er ist (was ja schon passiert ist), dann klappt das schon. Liebe findet ihren Weg oder wie der Kram hieß.
Außerdem wird es wohl langsam zum Running Gag, dass sie ihre Erinnerungen verliert … wer war noch gleich für den Plot dieser FF verantwortlich?
Ach ich … oh … hm … naja.

Man kann sich wohl nur auf seine eigene Kreativität verlassen und nicht auf das was man im Internet findet … hm … naja, das ist ja ohnehin Neuland für uns alle.

Der Typ hat aber vorher auch Mett gegessen. Hat extra das Gute vom Markt geholt. Also das Gute, das schon den halben Tag in der Sonne herumgegammelt ist und wo dreißig, ranzige Hunde ihre Nase drinhatten. Das hat ihm so gut geschmeckt, dass er den Geschmack mit drei Met runterspülen musste.

Tja wer weiß welche Goal das wohl sein mag … ob wir es noch herausfinden werden?
Aber wir können schonmal gänzlich ausschließen, dass ihre Haare nach einem längeren Zeitraum einfach wieder nachgewachsen sind. Sowas passiert ja nicht.

Jaa muss echt nicht sein so zu reden, aber auch solche Leute haben ihre eigenen traurigen Geschichten, darf man nicht vergessen.

Sooo danke für dein Review und bis zum nächsten Kapitel. In dem ganz sicher nichts Spektakuläres passiert.
Gaaanz bestimmt nicht.
20.08.2019 | 22:50 Uhr
zu Kapitel 6
Heyy, es gibt noch eine Review! Aber immer noch keinen Kaffee. Ist um diese Uhrzeit auch eh zu anregend.

Hat der eine Wächter gerade Cletus‘ Outfit mit seinem Blick gedisst? So weit ist es nun schon gekommen. Ja, gut, wahrscheinlich dürfte er auch schon etwas mitgenommen aussehen, aber man muss doch auch mal sein Charisma und wunderschönes Gesicht zu schätzen wissen.

So, so, Diwan und Ardos. Wer ist denn wer? Irgendwie hoffe ich, die beiden haben noch mal irgendwann Gelegenheit diese Decknamen zu benutzen. Ich mag nämlich den Klang.

Sind die denn des Wahnsinns? Rufus darf man doch nicht allein lassen! Dass sich Cletus nicht darum kümmert und seine Ruhe haben will, kann ich ja verstehen, aber dass es Gimán nicht besser weiß …

Hach, jetzt habe ich auch Hunger. Es klang auf jeden Fall lecker wie du das beschreibst.

Uuund Rufus hat es wieder geschafft sich in Schwierigkeiten zu manövrieren. Es ist aber auch so typisch. Dabei hätte er das Unheil vielleicht sogar noch abwenden können, wenn er sich wenigstens gleich für den Schaschlikspieß entschuldigt hätte. Aber nein, er kommt gar nicht auf die Idee. Finde ich aber super passend, denn die dämliche Aktion hätte auch in den Spielen vorkommen können.

Mhmm, ein Fischverkäufer mitten in der Wüste. Der ist bestimmt so frisch, dass er jetzt extra aromatisch ist. Klingt auch lecker wie du den beschreibst. Tja, damit ist mein Hunger jetzt wieder dahin.

Hach ja, Rufus, du bist immer so unschuldig, geradezu ein wandelnder Justizirrtum. Wenn das die bösen, bösen Leute, die du beklaust, doch nur mal einsehen würden. Die Welt ist ja so ungerecht!

Aus wie vielen Gefängnissen ist Rufus inzwischen eigentlich schon ausgebrochen? Es scheint auf jeden Fall ein Betätigungsfeld zu sein, auf dem er auch in den Spielen eine recht hohe Erfolgsrate hat: in Inspektor Gizmos Zelle ein- und ausgebrochen, aus Docs Labor geflohen obwohl Lady Goal die Tür versperrt hatte und aus dem Organonknast in der Oberen Aufstiegsstation hat es ihn auch nicht lange gehalten. Das muss Rufus‘ Talent schlechthin sein.

Hast du die Szenen etwas unblutiger gemacht oder erinnere ich mich nur falsch? Auf jeden Fall gefällt es mir besser als ich es in Erinnerung hatte. Der „Bosskampf“ läuft vielleicht ein bisschen zu glatt, ist aber noch zu vertreten, auch wenn ich mir ein paar mehr Pannen und Rufus zumindest eine blutige Nase (ich weiß auch nicht ob ich’s nun blutig oder unblutig will) gewünscht hätte.

Halt die Klappe, Rufus, ich mag Cletus‘ neues Outfit.

Zumindest sorgt Rufus dafür, dass es den anderen auch nicht langweilig wird. Hat ja auch was für sich. So kriegt man wenigstens die Zeit schneller rum.

Der Dialog, in dem Rufus für alles eine Ausrede findet, ist übrigens wieder mal ein Genuss. Ich kann ihn schon fast hören, so gut passt das zu ihm.

Rufus‘ Taktik für den Gardisten klang irgendwie nicht sehr überzeugend, aber Bonuspunkte für Chai-Dudel-Kampfkunst. Gut, dass sie Gimán haben.

Was denn, Cletus nölt über Drachen? Komm schon Waran-Papa, gib doch zu, dass du eigentlich auf Schuppen stehst!

Ich wünschte so sehr, Cletus würde endlich mal Hilfe annehmen. Aber ich halte lieber nicht die Luft an bis er das mal tut.

„ich überrasche jeden, der mir begegnet in Grund und Boden“
Der Satz ist so schön, den könnte ich mir auf ein Sofakissen sticken.

Der Kampf gegen den … wer immer das jetzt war, ist sehr spannend geschrieben. Ich würde aber Cletus‘ One-Liner (oder besser gesagt Mehr-Liner) erst bringen, nachdem er ihm die Kehle durchgeschnitten hat. So schnell kann er nicht reden, dass er erst diesen ganzen Diss bringen kann und der Typ immer noch nicht reagiert hat.

Ich mag das „Was das wirklich notwendig?“ als Echo zu der Szene als er Lady Goal das gleiche gefragt hast (ich nehme mal an, dass du darauf anspielen wolltest).

Ich weiß noch nicht wie ich es finden soll, dass Cletus anscheinend seinen Killerinstinkt entdeckt hat. Sicher hat er viel durchgemacht und auch vorher kein schlechtes Gewissen dabei gehabt den Tod anderer zu verursachen. Aber jetzt ist er schon nochmal eine Nummer krasser drauf. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

Ein wirklich ereignisreiches Kapitel. Ich freu mich auf das nächste.

Antwort von Sharann am 21.08.2019 | 13:33:37 Uhr
Naja, dem Wachmann wird zweifelsohne aufgefallen sein, dass Gimán und Cletus dieselbe Kleidung tragen, dass Rufus und Cletus sich unglaublich ähnlich sehen und … äh … war da nicht noch was mit Rufus' Kleidung … hmmmm …

Diwan ist der eine und Ardos der andere. Sag bloß, du erkennst das nicht.
Rufus braucht keine Decknamen und Cletus hat genug davon mit falscher Identität herumzulaufen.

Er wird seine Gründe haben.
Außerdem scheint das in den Spielen auch niemanden zu kümmern, Rufus läuft immer alleine rum und regelt alles selbst, während andere total hilfreich daneben stehen und nichts machen. Sie sagen immer, was er nicht machen soll, tun aber auch nichts, um ihn davon abzuhalten.
(An dieser Stelle bitte das Meme vorstellen, mit den 5 Herrschaften, die nacheinander anfangen zu klatschen, bis der erste sein Glas auf diese Glanzleistung erhebt)

Danke, aber das Fleisch war locker sandig.

Also wenn der Obdachlose nicht darauf achtet, dass da wo man im Dreck herumkriecht auch mal Müll landen könnte, hat er halt Pech gehabt. Da muss man auch sein Maul nicht noch aufreißen. Soll lieber arbeiten gehen.
Er kann sich ja als Handwerker bewerben. Hab gehört, beim Stadtgefängnis sind Renovierungsarbeiten von Nöten.

Hä, diesmal war er aber wirklich unschuldig!
Zu 98%
Gut, er hat die Kette mitgenommen,
71%
aber die lag ja schon auf dem Boden, vielleicht hat die ja schon jemand anderes bezahlt, hmm?
Und gut, er hat ein paar Stände mit Ware umgeworfen und müsste für die Entschädigungskosten aufkommen
53%
und dass die Wachen von ihm gammlige Fische ins Gesicht bekommen haben war auch nur aus Nächstenliebe, hast du nicht von der erfrischenden und Haut geschmeidig machenden Wirkung schleimigen Fisches gehört?
39%
Das Geld war aber seins, da kann er nüscht für.

Ich glaube, mit so einem Talent hat man auch gute Karrierechancen in Los Santos oder Liberty City.
Just sayin' ...

Nein, sie ist sogar nur wegen dir gewaltfreier. Obwohl es so wirklich besser ist, es hätte irgendwie die lockere Stimmung des Kapitels kaputt gemacht.
Du hast sicher Recht, außerdem kann ich an dieser Stelle sicher auch erwähnen, dass dies eines meiner ersten Schreiberfahrungen mit ihm waren und ich es einfach noch nicht draufhatte, doch wenn man sich die "Quicktime-Events/Rätsel" der Spiele und besonders auch Teil 4 ansieht, gibt es nicht viele Möglichkeiten zu verkacken.
Gegenstände zum Interagieren wären zunächst Messer und Seil gewesen und direkt danach Öllampe mit trocken aussehenden Teppich , ich hab das nur herausgezögert um der Szene ein bisschen Spannung zu geben.
Sicher hätte es wie in Teil 1 die Interaktionsmöglichkeit gegeben - Organonsoldat angreifen (anklicken) und einen Schlag kassieren, doch der Typ hatte einen Säbel, hallo?!
Er hätte seine Frisur vernichten können, das wäre ja nun gar nicht gegangen.

Es ist so ungewohnt, dass ich immer noch nicht "sehe", wie es aussieht, aber ich glaube das geht klar. Hauptsache enge Hose (ohne Schlag) und Kragen und die Farben die ich wollte … keine Ahnung wo er das her hatte, vielleicht hat er einen Zauberer getroffen oder hat seine Überzeugungskünste spielen lassen um es geschneidert zu bekommen.

Es sind halt einfach Skills.

Es ist ja auch grundsätzlich zu langweilig einfach nur zu sagen "Hm joah, sorry", wenn man auch kreative Ausreden erfinden kann. Das sind Talente, schwer zu erlernen natürlich, doch einigen wenigen Geschickten gelingt das Kunststück.

Im Grunde sind die Grundgedanken der Taktiken "den Gegner wütend machen, damit er unachtsam wird und man den Finisher landen kann" und "ein Chaos verursachen, in dem man verschwinden kann" extrem wirksam, doch fusioniert war es noch nicht ausgereift.
Wie soll man sich auch konzentrieren, wenn der Nebenmann andauernd rumträumt?
Und danke, ich fand Chai-Dudel immer so plump, aber mir ist nix besseres eingefallen. Seil Hulu. Thai Sumo. Pfeil Gewusel … ne. Kein Plan.

Ja, aber Rufus findet sie auch toll. Muss ich noch mehr erklären?
Außerdem wurden Zahnpflegemittel für Riesenserpentes noch nicht erfunden.

Hilfe anzunehmen würde bedeuten seine Schwächen einzugestehen - vor einer anderen Person. Er hat noch nicht mal seine eigenen Schwächen akzeptiert.
Und doch, versuch doch mal … Challenge-Time!!

Schön, dass dir gefällt, was ich da zusammengenudelt habe. Man kann sich aber auch alles drehen, damit man krass wirkt. Auch wenn es in unmittelbarer Nähe für exzessive Kopfschmerzen sorgt.

Miiiist, stimmt. Aber diese Szene war sowieso verflucht … schluchz ...
Ähm … zum Glück ist mir das noch aufgefallen … 3 Wochen später …

Ich denke Cletus hat immer etwas zurückgehalten komplett abzudrehen, denke mal Goal, Ekel, Skrupel …
Und das obwohl das Potential immer da war, er war nur einen Laborunfall davon entfernt ein Superschurke zu werden …
Ich schätze die ganze Gewalt, die er am eigenen Leib erfahren musste hat schlussendlich dazu geführt, dass diese "Wand" einfach einen großen Knacks bekommen hat und nun Stück für Stück bröckelt, da ist es auch nicht hilfreich, wenn man mit einer bösartigen Entität in seinem Kopf herumläuft.

"War das wirklich notwendig?", war das erste, was ich nach einem Schlucken in meiner Vorstellung gehört habe, beim Schreiben dieser Szene. Und ja, es ist aus der Stelle mit Lady Goal, wobei ich sie an der Stelle genau das gleiche gefragt hätte. Ich meine, musste das wirklich sein?
Es … so viele andere Möglichkeiten zu ihrem oder Rufus' Vorteil, aber nein. Die Skrupellosigkeit der totalen Aristokratin. Cletus mochte diese Seite von Goal am liebsten, aber was wären seine ehrlichen Gedanken in dieser Situation gewesen?

Und vor allem ein langes Kapitel. Danke für das Feedback, freu mich auf das nächste.
Bis bald ^^
20.08.2019 | 11:05 Uhr
zu Kapitel 5
Der Review-Praktikant schlägt wieder zu! Muahaha!

Es wird Cletus wohl nicht trösten, aber ich kann gut nachvollziehen wie furchtbar man sich fühlt, wenn man ständig schlecht schläft. Mein Mitgefühl.

Die Kadar sind eine interessante Erfindung, aber das eigentliche Highlight ist Cletus‘ heimlicher Hang zu Drachen. Vielleicht kriegt er ja eines Tages seinen eigenen Reitdrachen.

Aww, Gimán hat sich um ihn gekümmert. Was noch eine Nummer herzerwärmender ist, wenn man weiß wer Gimán ist. Aber auch so ist es echt lieb. Nicht dass Cletus es zu schätzen weiß.

Tolle Reisegefährten hat Gimán da. Der eine ein undankbarer Schnösel, dem anderen wird in seiner Gegenwart langweilig und er macht sich einfach mal davon. Ach Jungs …

Ich mag es wie du die Geografie Deponias hier als Vergleich mit einbaust und dann deine eigene Welt um eine Hintergrundgeschichte / ein Volk reicher machst.

Der Gedanke, dass Cletus hier vielleicht glücklicher wäre, hat schon was. Auch wenn ich es irgendwie schade fände, wenn er so gar nicht einen Platz für sich in seiner eigenen Welt finden kann. Mal sehen wie sich das noch entwickelt.

Willst du etwa andeuten, dass Rufus‘ ausgedehntes Inventar nicht ganz realistisch ist? Wobei er mit seinem Mantel gar nicht mal so angeben muss. In Cletus‘ Hosentaschen hat immerhin ein Lattenrost gepasst.

"Was ist mit Schlangen?", fragte Rufus.
"Was soll mit denen sein?"
"Nichts. Ich mag die nur nicht."
Danke, ich habe mich sehr amüsiert.

Hitze macht mich auch immer so fertig. Ich weiß schon warum ich nicht durch Wüsten reise. Aber zum Glück ist Cletus ja trotz allem noch etwas widerstandsfähiger als ich. Wahrscheinlich hat er nur simuliert, um ein bisschen Aufmerksamkeit zu kriegen.

Das Viech ist echt größer als jedes Gebäude, das Cletus je gesehen hat? Inklusive der Oberen Aufstiegsstation, die vermutlich mehrere hundert Meter hoch ist? Oder war das noch der Rest vom Sonnenstich und der genetisch veranlagte Hang zur Übertreibung?

Interessant wie es Cletus‘ erster Instinkt ist Rufus hinterher zu rennen als sich der mit dem Monster anlegt.

Auch schön, dass Rufus zur Abwechslung tatsächlich mal was auf die Reihe bekommt. Solange jetzt nicht auf einmal alles gelingt was er anfasst und es die Ausnahme von der Regel bleibt.

Man sollte meinen, dass Rufus in Kuvaq genug Erfahrungen mit Kakteen gesammelt hat, um sich nicht an eine unbekannte Art zu machen, aber so ist er halt. Ich glaube auch nicht, dass er clever genug ist sowas zu planen um getragen zu werden, Funkeln in den Augen (sag doch bitte Augen, ich flehe dich an) hin oder her. Aber das heißt nicht, dass er das Ergebnis seiner Aktion nicht ganz super findet, ob es nun geplant war oder nicht.

Schönes Kapitel, aber ich freue mich darauf endlich die Wüste hinter uns zu lassen und in die Zivilisation zurückzukehren.

Antwort von Sharann am 20.08.2019 | 17:07:27 Uhr
Hallo. Zu spät. Wo ist mein Kaffee?

Tja, Schlafmangel ist auch eine der effektivsten Methoden, jemanden zu zermürben. Hab ich gehört.

Drachen sind halt einfach cool. Weiß jeder.

Ich finde, die beiden sind voll die nicen Gefährten. Stell dir doch mal Urlaub im Ausland vor. Busreise oder so. LA oder Tokyo.
Glaub das wär lustig.

Danke, es gibt auch noch viele Ideen, die ich einbauen will.

Solange Cletus seine persönlichen Issues nicht geklärt hat, wird er in keiner Welt zufrieden sein. Er hält sich selbst zurück.

Hierzu kann ich nur zitieren: "Das Inventar in diesem Aufzug ist ja mickrig! Da passt noch nicht mal ein Eimer mit Wischmopp rein!"

Er mag keine Rosinen, keine Kinder, keine Warteschlangen und Cletus mag er auch nicht.

Er hat genug hinter sich um unbewusst widerstandsfähiger geworden zu sein. Wochenlang durch die verseuchte Mülldeponie zu stapfen … und … andere Sachen … sorgen sicher dafür, dass der Körper stärker geworden ist.

Hä? Natürlich war das Vieh so groß!
Wie kannst du nur an den Worten unseres übermüdeten und theatralischen Mr. Fabulous zweifeln?

Es war ein dummer Reflex, nichts weiter.

Immer noch eine kritische Stelle. Situationsbedingt kann man es machen, immerhin versucht er sich ja ein wenig zu … bemühen … ja …
Er hat nicht Cletus retten wollen, er wollte glänzen - das Adrenalin in seinem Blut hat ihn dazu gebracht coolen Jägern nachzueifern. Kann ja nicht sein, dass es Leute im Umfeld gibt, die cooler sind als man selbst.

Hä, was redest du?
Rufus war es, der Teil 1 - 3 komplett durchgeplant hat, alle haben nach seiner Pfeife getanzt und nur nach seiner alleine.
Cletus' AusderHosefahren - geplant.
Goals Persönlichkeitssplit - geplant.
Vom Kreuzer abgeworfen zu werden und in der Klonfabrik zu landen - geplant.
Mc Chronicles Auftauchen - aaalles sein Verdienst.

Zivilisation … in einer Fantasywelt …
Jaa… kommt bestimmt.
Wie mein Kaffee …

Naja, bis bald!
24.07.2019 | 16:20 Uhr
zu Kapitel 4
Heyho, hoffentlich kennst du mich noch.

Ist Cletus eigentlich jemals mit irgend etwas zufrieden? Auch wenn man nicht an Magie glaubt und das ganze blödsinnig findet, kann man sich doch vielleicht auf das Positive konzentrieren. Aber nein, Drama-Man meint es ist ein Albtraum, der beinahe noch schlimmer ist als das was hinter ihm liegt.

Und dann noch eine Anspielung darauf, was Cletus nach Teil 3 zugestoßen ist … du quälst mich mit diesen Appetitanregern.

So wenig Spaß es Cletus gemacht hat mit Rufus in der Oberen Aufstiegsstation zusammenzuarbeiten, so viel Spaß hat es mir gemacht ihnen dabei zuzusehen. Cletus und Rufus sind ein tolles Duo, deal with it.

Hachja, ob Cletus Goal geliebt hat oder nicht, darüber könnte man wohl streiten. Ich würde schon eher ja sagen, aber ich stimme zumindest dem nächsten Satz zu, dass Rufus sie mehr geliebt hat.

Haha, dass Cletus sich beim Lippe kauen erwischt und es entsetzt sein lässt ist so typisch für ihn. Gut getroffen.

Ich bin sehr neugierig, ob Cletus‘ Halluzinationen durch das Trauma ausgelöst wurden, oder ob da ein Teil von Argus irgendwie überlebt hat und sich auf übernatürliche Weise an Cletus gehängt hat. In beiden Fällen tut er mir schon leid. Eigentlich hat er ja inzwischen schon ausgiebig für den Mist bezahlt, den er verzapft hat.

Ach, schön, wie er sich mit Rufus immer in der Wolle hat und toll wie du den Ton dafür so schön triffst.

Oh, Cletus, ich wollte aber hören wie ihr euch darüber unterhaltet. Hör doch auf, das immer abzuwürgen, du Spielverderber.
Ha, der Absturz ist ja wohl die gerechte Strafe dafür. Aber gut, dass die beiden so zäh sind. Ein 12 Meter Sturz auf Fels wäre unter normalen Umständen wohl sehr ungesund, aber warscheinlich bestehen Klone sowieso zum Teil aus Gummi.

Vielleicht könnte Cletus ja auch mal eine Idee beisteuern, obwohl es schon sehr amüsant ist, wie er alles was Rufus so vorschlägt oder ausprobiert kommentiert. Besonders wenn Rufus mal wieder den Sarkasmus nicht versteht.

Die gruselige Höhle hast du übrigens sehr atmosphärisch beschrieben. Ich weiß, ich Schisser grusel mich leicht mal, aber du baust die böse Vorahnung auch so schön auf, dass ich beinahe mit Nägelkauen anfange (Cletus wäre entsetzt von mir).

Danke, Cletus, dass du wenigstens den Instinkt hast, Rufus für seinen dummen Spruch böse anzugucken. Rufus, setz dich in die Ecke und schäm dich!

Schon putzig, dass Rufus so ungehalten ist, wenn sich andere unvorsichtig verhalten. Er merkt es ja auch selber, aber ich fand es einfach lustig ihn mal in dieser Rolle zu erleben.

Uh oh, Hallu-Argus hat ein Upgrade gekriegt. Aber hey, der will bestimmt nur spielen.

Wenn Cletus nicht so arrogant wäre, darauf zu beharren, dass die Welt immer so läuft wie er sich das denkt, würde er sich wahrscheinlich besser hier einfinden und hätte weniger Schwierigkeiten. Aber, hey, wenn er nicht arrogant wäre, wäre es dann noch Cletus?

Aber wenigstens hinterfragt er Gimáns Hilfe schon hier und macht sich auch sonst mehr Gedanken.

Eine meiner Lieblingsstellen in diesem Kapitel (ich hatte erst „meine Lieblingsstelle“ getippt, aber es sich einfach mehr als eine):
"Wirklich? Davon musst du mir unbedingt erzählen", sagte Cletus trocken.
"Oh echt? Das war wirklich ... das war Sarkasmus, oder?"
"Oha es lernt dazu."

Die Szene, in der Rufus versucht anzusprechen, was mit Goal passiert ist und Cletus schließlich widerstrebend dankt, ist so schön. Sie macht mich ganz emotional, aber auf eine Art, die ich mag. Ach Jungs …

Das mit Gimáns „bigger on the inside” Zauberhütte ist neu, oder? Na, vielleicht habe ich es auch nur vergessen. Auf jeden Fall eine gute Idee.

Armer Cletus. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber er tut mir echt leid. Wenn er sich nur Gimán anvertrauen würde. Und vielleicht sogar Rufus, der ja zumindest ab und zu eine gute Idee hat.

Deine Umänderung der Zeitform finde ich übrigens sehr gelungen. Ich lese persönlich lieber in der Vergangenheitsform und du hast das hier konsequent und gründlich durchgezogen.

Tolles Kapitel. Von mir beide Daumen hoch.

Antwort von Sharann am 14.08.2019 | 15:26:29 Uhr
Wer sind Sie und was haben Sie in meiner Kommentarbox zu suchen??
Warten Sie … Sie sind der neue Praktikant, richtig?
Dann sind Sie natürlich gerne gesehen … Sie können sich gleich nützlich machen und mir einen Soyalatte mit Vanilleschaum, geriebenen Schokoraspeln und einer gezuckerten Kirschblüte bringen.
Wenn es geht, bevor er kalt ist.

* *

Nein, Cletus ist nie-mals zufrieden, er ist nicht dazu geboren zufrieden zu sein (oder erschaffen, theoretisch war ja auch nie vorgesehen, dass irgendeiner der Klone ein erfülltes Leben führt … echt traurig) und er lebt halt das Drama. Wenn der Junge also sagt, Magie ist infantiler, irrsinniger Irrwitz, dann ist das auch so. Und wenn ein kleiner Teil von ihm es dann trotzdem wagt das Gegenteil zu denken, dann wird der auch ganz schnell überstimmt. Und an den Pranger gestellt. Das ist 'ne strikte Diktatur in seinem Kopf.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er ein Mensch der Fakten ist. Und an Magie muss man glauben. Und Glauben hat er nicht wirklich, besonders wenn er nun auch noch anfängt den Glauben an sich selbst Stück für Stück zu verlieren.


Appetitanreger?

Was muss ich da hören??
Sadismus??

Was ist das nur für 1 Mensch ...

Aber es freut mich dass es dich quält. Das hat meinem Leben gerade wieder einen Sinn gegeben.



Ich stimme dir voll und ganz zu und es gab viiiieeeel zu wenig Gesprächsoptionen und Interaktionen (Nein, nicht was du denkst!!) mit Cletus.
Aber wenigstens konnte man ihn beliebig oft in den Ventilator und die defekte Lampe manövrieren oder ihn den Kaktus umarmen lassen - offensichtlich mag er ja doch Pflanzen.


Auf der Lippe herumkauen … tja, manchmal gewöhnt man sich in Extremsituationen wohl kleine, aber ungesunde Angewohnheiten an. Zum Glück war es nur auf der Lippe herumkauen und nicht irgendwie sich die Finger brechen oder so …

Seine Halluzinationen wurden durch eine posttraumatische Belastungsstörung ausgelöst.
Stress. Zuviel Stress, viel zu viel Stress in zu kurzer Zeit, es wundert mich, dass seine Haare noch nicht ihre Farbe verloren haben.
Argus ist kein Geist geworden (Sowas grauenvolles könnte ich meinem Lieblings-Organonanführer und Humormaster (Maler im Keller ... war'n lustiger Witz, Comedy revolutioniert) doch nicht antun. Außerdem, wenn Cletus von jemandem heimgesucht würde, dann doch nur von unserem lässigsten aller Helden, oder?), er ist wahrscheinlich tot. Oder auch nicht, wer weiß?
Immerhin ist er ja jetzt ein Super-Cyborg … und nur meilentief ins rostrote Meer gesunken, begraben unter den Trümmern der Klonfabrik.

In meinen und wohl auch in Rufus' und Goals Augen hat er mit seiner falschen Rolle am Ende genug bezahlt. Das war ja auch irgendwie die "Strafe" der beiden, wobei ich denke, dass Goal das durch ihre eigene Trauer und Zorn dann doch ein bisschen zu sehr ausgereizt hat.
Doch der Kram mit Argus war dann irgendwie der Hass den Argus gegen ihn hegte und seine "Strafe" dafür, dass Cletus ihn verriet und somit mit verantwortlich war, dass er abstürzte und sich durch eine unbeschreibliche Hölle quälen musste.
Ob das ganze von mir wirklich notwendig war?


Frag doch einfach Argus.


Danke, es hat ein bisschen gedauert, bis ich den Ton so hatte, wie er sein soll, doch jetzt klappt es eigentlich ganz gut.
Die werden auch nicht müde zu streiten, ich glaube sie ziehen die Kraft dafür einfach aus dem Streit an sich.
Das ist natürlich eine unerschöpfliche Energiequelle …

Ja, oder Hass. Der ist einfach real.


Vergiss es, wenn er sagt er wird darüber nicht reden, dann wird es auch nicht passieren.
Wenn er das sagt, dann wird es auch so sein.

Also 12 Meter sind doch nicht tief … wie kommst du dazu das zu sagen … ich hab nicht übertrieben, damit die beiden auf keinen Fall einfach wieder in die Freiheit klettern … (wobei ich denke, dass Cletus die nervige Plage einfach da unten gelassen hätte und das Loch wieder zugebuddelt hätte.)

Eine Idee beisteuern (keine Idee haben) oder sich über die dämlichen Ideen des anderen lustig machen …
Hmmm…

Ich könnte dir ja hier noch erzählen, dass sie dort in der Dunkelheit durch die Ruinen eines alten Dorfes gegangen sind, ohne es zu merken … dass Cletus zwischen versteinerten Menschen stand … und von dem Zeremonienplatz, an dem sie ihre grausamen Rituale durchgeführt haben … aber ich will ja, dass du heute Nacht gut schläfst, also mach ich das nicht.


"Dummer Spruch? Was denn für ein dummer Spruch?
Und wofür soll ich mich schämen??"

Ich weiß ja auch nicht was sie meint …
Wo ist eigentlich mein Kaffee?

Ist ja meistens so. Wenn die Vernünftigen mal abdrehen, sind es die Unvernünftigen, die sie bremsen oder dafür fertigmachen.


Hallu-Argus …
Um ehrlich zu sein habe ich noch gar keinen Namen für ihn.
Er ist ein eigenständiger Charakter und hat nur (ich wiederhole nur) dreisterweise die Gestalt unseres Amtmannes angenommen, ohne etwas mit ihm gemein zu haben.
Daher auch seine … seltsamen … Angewohnheiten manchmal, die man bei einem Argus wohl nie sehen würde. (Mit übereinandergeschlagenen Beinen auf einem Tisch sitzen?? Wahrscheinlich guckt er sich das eine oder andere von Cletus ab.)
Und natürlich will er nur spielen. Mit Cletus.
Mit seinen Emotionen … Ängsten … Schmerz (dasklingtfalsch) …

Ja gut … aber wenn etwas augenscheinlich dumm ist, warum sollte man sich dem Blödsinn auch noch anpassen?
Damit man dabei seinen edlen Stil und seine Vernunft verliert und auch dumm wird?
Und Hilfe annehmen ist viel zu ungumbo. Immerhin kann man ja auch ohne Dilettanten alles vermasseln.

Und ich denke wir stimmen überein, dass Cletus grundsätzlich ein wenig misstrauischer ist und eher hinterfragt, besonders jetzt nach dem ganzen Shit, der hinter ihm liegt und nach Teil 3 sowieso.
Chrm … hust …
Ich hätte ja nicht in so einem ranzigen Hotel meinen Schlüssel als Pfand abgegeben, oder zumindest meine Wertsachen nicht oben stehen gelassen. Ich hätte aber auch nicht die Tasche mit meinem Geld in die Durchreiche gestellt, hinter dem Blickfeld meines Assistenten. Ich hätt' auch nicht das übelaussehende und übelriechende Labskaus gegessen, dass ich nicht bestellt habe, wenn ich oben sowieso noch Snacks habe. Was ich noch nicht gemacht hätte - mich vor Donnas Augen, die es eindeutig auf mich abgesehen hat, im Wandschrank zu verstecken. Oder auf den Flur zu gehen, weil irgendein grenzdebiler Spast das Lied vom Dummdeppen singt und denken es wäre für mich. Oder der Stimme vor der Tür glauben, dass sie der Wind sei. Oder den Bagel zu essen, den Rufus(!!!) vor meinen Augen zubereitet hat, wo ich auch noch gesehen habe, was alles auf dem Gebäck gelandet ist. Du siehst, die Liste ist lang …

Ja, ich mag die Stelle auch, aber ich hab den Spruch versemmelt, der geht eigentlich anders (aargh)

Auch eine meiner Lieblingsszenen, aber wie gesagt, da hab ich schon hoch gepokert, denn außer bei einigen seltenen finalen Szenen kommt so etwas kaum vor, doch ich fand es gerade am Anfang passend und irgendwie wollte ich zeigen, dass Rufus hier sich wirklich mal auf die Versöhnnummer einlassen will oder es zumindest versucht so gut es geht.

Bigger on the inside … smaller on the inside … oh.
Hat ja nur 2/1/2 Jahre gedauert bis ich den verstanden habe …
Äh - danke.

Ja, aber es wäre ja langweilig, wenn seine Qual so schnell ein Ende hätte, oder?
Aber er tut mir auch leid.
Ich geh ihn gleich mal drücken ("Bleiben Sie mir bloß vom Leib, Sie Verrückte!!")

Danke nochmal. Ich les eigentlich nur in Vergangenheitsform und weiß echt nicht, warum ich angefangen habe im Präsenz zu schreiben.

Danke nochmal für das nice Review und bis bald.
Ich geh jetzt erstmal Praktikanten feuern, die meinen Kaffee vergessen haben.
Tüdelüü!
01.06.2019 | 22:04 Uhr
zu Kapitel 3
Ich liebe es, wenn sich Rufus und Cletus wie Dreijährige streiten. Es ist so eine kurze Sequenz, aber sie stimmt einen so perfekt auf das Kapitel ein.

Aber du solltest dir echt mal einen vernünftigen Betaleser suchen. Das scheint ja ein kompletter Idiot gemacht zu haben. Ich sehe immer noch vereinzelte Fehler. Wird bestimmt eine halb erblindete Oma gewesen sein.

Irgendwie ist es süß wie Rufus mit Staunen auf so viele gesunde Bäume reagiert. Auch wenn er gleich darauf an den Einsatz von Herbiziden denkt, aber es ist so ein krasser Gegensatz zu der furchtbaren Welt, von der er kommt. Da wünsche ich ihm dann doch, dass er seine Zeit hier ein bisschen genießen kann.

Allerdings möchte ich lieber nicht in einer Welt leben, in der Früchte sprechen können. Oder in der (einigermaßen) intelligente Wesen aussehen wie Früchte. Aber auf Deponia gab’s ja auch sprechende Erdnüsse, da sollte Rufus nicht allzu schockiert sein. Außerdem geht er sowieso entspannter mit den Verrücktheiten um, die ihm so begegnen als ich es tun würde. Was nicht heißt, dass ich mir jemals Rufus zum Vorbild nehmen würde.

Auf der anderen Seite würde ich gerne die Szene animiert sehen. Ich stelle mir die Viecher echt knuffig vor. Wie kommst du nur immer auf solche Ideen? Besonders gefällt mir wie sie die Auswirkungen einer Nahrungsumstellung beschreiben. Wer will schon unter „Trockenfruchtfleisch“ oder „Kernausfall“ leiden? Aber „Ich geb‘ dir gleich Umsiedlung!“ ist auch ein tolles Argument.

Der Kontrast zwischen dem Geschnatter der Schreibaumknollen und dem Genuschel der Flüsterkobolde ist super. Gut dass Rufus mit beiden Extremen so gekonnt umgehen kann, sonst wäre das noch schiefgel- oh, warte. Aber hey, so kann man auch Gewicht loswerden.

Tja, vielleicht sind diese Gegner doch ein wenig gefährlich. Ein Grund mehr auf Konfrontation statt auf Verhandlungen zu setzen.

Aaaber wenn Rufus erst mal die Kontrolle übernimmt, ist eh alles zu spät. Ich finde die ganze Sequenz ist ein echter Geniestreich. Oder ein Zeichen für Wahnsinn, aber das liegt ja bekanntlich nah bei einander.

Auf jeden Fall habe ich Rufus‘ Heldentaten mit einem breiten Grinsen im Gesicht gelesen. So unbegabt als Geschichtenerzähler ist er gar nicht, auch wenn er so ungeniert aus „Herr der Ringe“ klaut, äh zitiert. Und er ist so bescheiden.

Das Ende ist super. So schräg das Kapitel sein mag, es macht unglaublich Spaß es zu lesen und du triffst Rufus einfach richtig gut. Von mir beide Daumen hoch.

Antwort von Sharann am 10.07.2019 | 22:15:10 Uhr
Ja, oder?
Einfach schön. Es verzaubert mich auch immer wieder auf's Neue ...

Ich hab übrigends schon 'ne Anfrage für einen neuen Betaleser rausgesendet und jemand adequa...

"Willst du, dass ich hier Augenkrebs bekomme, du degenerierter, dilettantischer Dämlack?? Tsk, diese Person ist eine Zumutung ..."

... jemand war adäquat genug um mir bei der Rechtschreibkontrolle zu helfen.

"Ich denke, jemand hatte es auch dringend nötig ..."

Er steht übrigends hinter mir, da kann ich mir nicht soviele pa ...

"!!"

... Patzer erlauben. Upps - mir ist ein Fehler bei dem Wort Patzer untergelaufen - Haha!

"Mon Dieu … womit habe ich diese Tragödie nur verdient ..."


Ja, ich freu mich auch für Rufus, irgendwie hat man ihm doch immer gewünscht, dass er mal eine Welt sieht in der das ökologische System noch funktioniert und es richtige Natur gibt. Zwar kann man dann davon ausgehen, dass er sie entweder zerstören wird oder sie sich bereits in einem zerstörten Zustand befindet, doch für unseren ta…ndkräftigen Retter Deponias ("…") ist es immer noch besser als meilenweiter Müll.

Eigentlich gab's die sapienten Erdnüsse (aus einer anderen Zeit) nicht auf Deponia, sondern im Diner in Paradox City (welche dieser Rufus nie getroffen hat).

Und Rufus ist halt einfach way too laid back (leises Schluchzen im Hintergrund) um sich von sprechenden Kuriositäten beeinflussen zu lassen. Oder überhaupt von irgendwas, denn wer ist der coole Mann … der die Lässigkeit erfand?

Rufuuus!

Chrm …was?


Tja … Genie und Wahnsinn …
Frag dich lieber wie die Ergründer immer auf solche Ideen kommen.

Geflüster bitte, kein Genuschel. Deswegen heißen sie ja auch Flüsterpilzkobolde. Aber du hast sie bestimmt verwechselt, mit den Nuschelblattwichteln - kann ja mal passieren.
Und danke, dass diese Knollen deine Sympathie geweckt haben, ich persönlich finde sie unglaublich nerv… auch toll. Genau das, was ich mir in dem Baum vor meinem Schlafzimmerfenster wünsche, damit frühmorgens zum infernalischen Zwitscherkonzert und den Matratzensportlern über mir auch noch cholerisches Geschreie hinzukommt und meine ohnehin schon zu kurze Nachtruhe in ein posttraumatisierendes Erlebnis verwandelt.

Gewicht, aber leider kein Fett …
Aber zum Glück gehört unser lieber Deponianer ja zu der Sorte sexy und durchtrainiert … was? Er ist gar nicht durchtrainiert?
Ne … das ... das muss ein Fehler im Skript sein. Kann ich mir nicht vorstellen.

Naja … man kann immer verhandeln. Ob das nun bevor oder nachdem man den Gegner verprügelt hat passiert, spielt doch keine Rolle, oder?

Es ist ein definitives Zeichen für Wahnsinn. Und ich danke vielmals für dieses Kompliment.


Was - das Zitat hat er aus "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" geklaut, aus der Szene, wo König Théoden vor den Toren zu Minas Tirith die Reiter Rohans mit einer feurigen Rede auf den bevorstehenden Kampf gegen die Orks und Nazgûl, unter welchen sich auch der Hexenkönig von Angmar befindet, einheizt?

Komisch, ist mir gar nicht aufgefallen …

Danke nochmal, ich finde es immer beruhigend zu erfahren, dass ich nicht immer komplett an den Charakteren vorbeisemmle sondern man sie in meinem Buchstabentohuwabohu auch noch wiedererkennt.

Und Thumbs up für deine tollen Reviews ^^ …

"Und von mir gibt es zwei Daumen runter … oh Himmel - dieser Dilettantismus auf dem Niveau eines Protisten abwärts ist einfach nicht zu ertragen! Ich halte das nicht mehr aus … ich muss die Funktionen meines Enzephalons sanieren …"

"Hey - da könnte ich doch helfen! Ich müsste eigentlich noch Werkzeug rumliegen haben und seit ich die Kaulquappen in der Toilette züchte, gibt es da einige … Probleme in den Rohren …"

"…"



Hm. Sieht aus, als wäre er doch mit anderen Dingen beschäftigt.
Naja -machen wir einfach weiter wie bisher ^^
Ciao!!
30.04.2019 | 21:43 Uhr
zu Kapitel 2
Ja, und gleeiiich nach dem ersten Kapitel, komme ich mal zum zweiten. Hust. Naja, du weißt ja, dass man in meinem Alter einen etwas anderen Zeitbegriff hat.

Es muss echt lästig sein, wenn einem das Essen wegläuft. Aber wieso sollte man auch Dankbarkeit zeigen, wenn man zur Abwechslung mal was Ordentliches bekommt? Viel zu unlässig.

Ich habe das Kapitel nun schon ein paar Mal gelesen und ich muss jedes Mal wieder bei dem Gag mit der Multiple Choice Box kichern. Einfach schön. Auch Gimáns verwirrte Reaktion ist super.

Ich mag übrigens den Namen Aldora und finde die Idee noch eine komplett eigene Welt einzuführen sehr interessant. Was ich immer mal fragen wollte: Befindet sich Rufus da eigentlich zusätzlich zu einer anderen Dimension/anderem Planeten in einer anderen Zeit?

Meiner Meinung nach hast du Rufus‘ Gedanken über Cletus sehr gut getroffen. Sowohl, dass er ihn selbst bei inneren Überlegungen sofort schlecht macht, als er hört, dass er lebt, aber nichts isst. Als auch das Zögern als es darum geht, dass Cletus sterben könnte. Und diese ganze Kette von Überlegungen, die dazu führt, dass Rufus sich entschließt, zu versuchen ihn zu retten, ist für mich (zusammen mit der nächsten Szene) eines der Highlights in diesem Kapitel und vielleicht sogar der ganzen Fic. Ich finde du hast Rufus da einfach gut getroffen und das Ganze auch nachvollziehbar gemacht.

Cletus hat offensichtlich so einiges hinter sich. Ich weiß, du enthüllst da noch einiges, aber ich möchte es natürlich ganz genau wissen. Und zwar nicht, weil ich ein Sadist bin, der am liebsten davon ließt wie Cletus sich quält. Neinnein. Aus rein wissenschaftlichen Gründen. For science!

Auf jeden Fall kriege ich eine Gänsehaut bei Cletus‘ Beschreibung. Und seine Reaktion ist ziemlich genauso wie ich sie erwartet hätte. Rufus Dialog passt gut zu ihm, aber als Cletus endlich antwortet, wird es nochmal eine Spur interessanter. Ich kann mir sehr gut die Musik aus dem Soundtrack, die immer bei den dramatisch/tragischen Szenen spielt, dazu vorstellen.

Ich weiß nicht ob es überhaupt so einen großen Unterschied machen würde, ob Rufus nun Zugang zu einem magischen Schwert hätte. Er kriegt auch so die meisten Sachen kaputt. Trotzdem ist es wahrscheinlich besser, dass Gimán da ist und aufpassen kann, dass Rufus nicht völlig freidreht. Die Jungs haben echt ein wahnsinniges Glück jemand kompetentes auf ihrer Seite zu haben.

Mir geht es übrigens zur Abwechslung wie Rufus: Ich kann mir die Städtenamen auch nicht merken. Aber das macht nichts. Gimán weiß ja wo sie lang müssen und du weißt es auch, da kann ich mich ja zurücklehnen.

"Mal abgesehen davon glaube ich ohnehin nicht, dass Magie durch deine Adern fließt."
"Eigentlich ist es auch eher Kerosin", bemerkt Rufus.
Ich muss zugeben: Der Spruch war lässig. Und ich musste lachen. Punkt für dich, Rufus.

Nett wie du auch immer wieder Hintergrundwissen einstreust. Ich hoffe immer noch, dass sich Gimán mal irgendwann soweit öffnet, dass er auch mehr von seiner Vergangenheit preisgibt. Oder dass unsere Protagonisten das auf anderem Weg herausfinden.

Und yay, Cletus hat ein neues Outfit! Danke schön! Auch wenn man ihn nicht sehen kann, das wertet die ganze Fic noch mal auf.

Ah, sie streiten. Moment, ich hole mir mal Popcorn. Hach schön.

Gimán ist so ein Spielverderber. Was muss der denn dazwischen gehen? Ich nehme alle netten Sachen zurück, die ich über ihn gesagt habe. Zumindest für zwei Minuten.

So, ich hoffe doch mal meine nächste Review wird nicht so lange auf sich warten lassen. Auf jeden Fall wird sie irgendwann kommen. Dun dun duuuun. Bis dahin!

Antwort von Sharann am 08.07.2019 | 00:38:39 Uhr
Chrm ... Hust ...

'n bisschen staubig hier ...

Es ist soo lästig, wenn das Essen davonläuft - kennst du das etwa nicht?
Und Dankbarkeit - was ist das? Kann man das auch essen?

Das mit der Multiple Choice Box habe ich leider gekl... hust ... geliehen aus Chaos auf Deponia. Da kommt so etwas ähnliches, als Rufus mit Bozo in der Bar redet, während der sich Pfefferminzt... literweise Grog reinkippt. Was für ein nutzloser erster Maat ...

Danke für das Kompliment zu meinen willkürlichen Buchstabenaneinanderreihungen ... hust ... ne Quatsch, ist natürlich alles professionell recherchiert und ausgearbeitet, gar kein Problem für einen Pro wie mich.

Also Aldora soll das Gegenstück zu Utopia sein, so wie Elysium das Gegenstück zu Deponia darstellt.
Utopia = Weit fortgeschrittene Technik, erneuerbare Energien, friedliches Volk (stell ich mir immer so vor ... die Elefanten waren halt nur genervt von Rufus und besonders gewalttätig waren sie ja auch nicht)
Aldora = altertümliche Welt mit Magie-Elementen, zerrüttetes Land am Abgrund, Kriminalität ...

Das Portal hat unsere Truppe nur in diese Welt gebracht, es spielt in der Gegenwart.

Ja, das hat echt gedauert bis ich diese Szene wirklich so hatte, wie ich sie haben wollte. Ist aber auch ein kritisches Thema, gerade bei den beiden. Und auch mit einer meiner liebsten Szenen.

Ich finde es sehr löblich, wieviel dir an der Wissenschaft liegt (Sheldon Cooper wäre doch stolz). Ich könnte dir natürlich in allen Einzelheiten erzählen, was sich in der Klonfabrik genau abgespielt hat und dir das Kapitel schicken ... aber ich weiß doch, dass du meine Geschichte natürlich in der Chronologie lesen möchtest, die ich geplant habe. Und das ist in Ordnung für mich.
Wirklich.

Ich hab mir bei dem Schwert halt immer gedacht, dass Rufus und Cletus erst in diese Welt reinwachsen müssen. Daher haben sie zu Beginn auch keine Waffen und schon gar keine magischen.
Es soll sich halt langsam entwickeln und sie müssen ihren Kampfstil ja auch erst finden ... jaa ok, Cletus hat einen Blaster gehabt und er hat ihn mindestens so gut im Griff wie ich mein Zeitmanagement und Rufus mag Abrissbirnen und Armbrüste, aaaaber ... es muss halt was Cooles sein. Außerdem glaube ich, dass Rufus der Typ ist, der sowieso (wenn er denn stark genug wäre ... chrm ...) am Besten mit den Fäusten und Füßen kämpft. Er macht dann auch bestimmt so krasse Breakdance-sichaufdemKopfdrehenundmitdenFüßenkämpfen-Rock Lee Action.

Ich hatte am Anfang auch immer Probleme mit den Namen. (Und bei der Hälfte weiß ich nicht mal, wie man sie ausspricht ... hust ...)
Ja - klar - ich hab den Plan - ich weiß auf jeden Fall wo sie lang müssen. Weil ich bin ein Pro.

^^
Ich könnt mir auch kaum etwas anderes vorstellen bei Rufus. That boy is on fire.

Tja, Gimán ist offensichtlich ein Kandidat der Sorte - geheimnisvoller Führer, Level Badass. Krasser Typ einfach.
Und klar, ein bisschen Hintergrundwissen muss auch sein, sonst checkt ja keiner was überhaupt abgeht. Bin schon gespannt, wie sich das alles auflöst.

Ja, Cletus hat sich unverständlicherweise dagegen entschieden, die zerrissenen, angekokelten, dreckigen und blutverschmierten Organonklamotten weiterhin zu tragen. Warum hab ich auch nicht so verstanden, aber jetzt trägt er immerhin zwei Kapitel lang ein nichtssagendes, langweiliges Weiß-Grau Outfit. Das macht ihn ja auch unauffällig, ist doch gu... was? Er gerät trotz der reizlosen Kleidung in das Visier bösartiger Wesen und wird fast von Monstern zermatscht?
Ja gut - wer hätte denn sowas ahnen können ...

Und ich bin froh zu wissen, was meine Leser an meiner Fic begeistert.

Hast du Egoist jetzt etwa nur Popcorn für dich geholt!!?

Find ich aber auch unverschämt von Gimán, nicht mehr lange und sie wären aufeinander losgegangen ...
Fürchterlich diese Gutmenschen.

Tja, dann hoffe ich, dass meine Antwort auch nicht so lange auf sich warten lässt - Döm Döm DÖÖÖÖÖM!!!


Hau rein und bis zum nächsten Review.
19.03.2019 | 17:11 Uhr
zu Kapitel 5
Ich mag keine Wüsten, aber gut geschrieben.

Zum Glück ist der Kampf gegen den Wüstenwurm gar nicht übertrieben! ^^
(Zum Glück folgt kurz drauf eine Erklärung - wobei ich mich schon wundere, dass ihre Anstandsperson nicht gleich das voll geladene Schwert genutzt hat...)

Und diese Dialoge sind stellenweise so herrlich bekloppt! ;D

Ich kanns schwer beschreiben, aber ich finde, es passt.


Grüße
Markus

Antwort von Sharann am 01.04.2019 | 11:40:43 Uhr
Also ich mag Wüsten, Wüstenstädte, orientalisches Flair ...
Aber ja wenn man sie durchreisen muss, sind sie schon derbst kagge.

Das "übertrieben" nehm ich mal als Kompliment, wobei ich persönlich jetzt nicht den Eindruck hatte. Vielleicht bin ich aber auch etwas beeinflusst, weil ich zu dem Zeitpunkt, als ich das Kapitel geschrieben habe, das Remake von Shadow of the Colossus gespielt habe.

Ich dachte, ich hätte mit dem Dialog am Ende gut erklärt, dass Gimán die Energie seines Schwertes nicht für so ein, eigentlich, leicht zu besiegendes Monster aufbrauchen wollte. Da er aber das Viech doch unterschätzt hatte, hat er, als er sah, dass Rufus auch mal sein Glück versuchen wollte, schnell alle Energiereserven aktiviert, da ihn das Vieh sonst zu Kleinmetall verarbeitet hätte. Vielleicht hat Gimán auch nicht so gut gekämpft wie sonst, weil er sich ständig Sorgen um die anderen beiden gemacht hat.

Also die Dialoge als bekloppt zu beschreiben passt doch gut - danke auch hierfür, hab die bestimmt 7 Trilliarden mal geändert, bis sie mir gefallen haben.

Yo - Danke mal wieder für deine Reviews, vielleicht schaffe ich es auch mich das nächste Mal eher zu melden.
Bis dann ;)
19.03.2019 | 16:36 Uhr
zu Kapitel 4
Sodala, jetzt aber endlich mal wieder en Review - wurde auch Zeit! ^^

Ich finde die Idee interessant, dass Cletus nun auch noch haluziniert, das bietet viel Potential für ihn, seine dunkle Seite über einen imaginären Argus zu entdecken; wenn der wirklich imaginär ist! ;)

Und dann kommt noch seine gerechte Strafe in Menschengestalt! ^^
Interessant auch, dass der Erzähler sich dem jeweiligen Akteur anzupassen scheint, insbesondere in Bezug auf die Betrachtung der jeweiligen Mitmenschen! ;)

Das Abenteuer der Beiden wirkte auf mich sehr akurat gemacht, die Dialoge passen und es wirkte wirklich kanonisch - natürlich bis auf die Tatsache, dass die meisten NPC einfach nur nutzlos rumstehen! ^^

OK oder sie verschwenden Zeit, indem sie nachdenken oder mit imaginären Gestalten reden... schön, dass Cletus einen neuen Freund gefunden hat, bald kann er mit denen Tee trinken! :D
Nettes Detail, dass Rufus die brennende Fackel einsteckt! ^^

Der Dialog der Beiden an der Türe ist überraschend tiefsinnig, wobei das überraschend eher im Kontext des Kanon zu sehen ist, denn im Original nimmt man sich für so etwas wirklich, wirklich selten Zeit.
Ich bin noch gespannt , was Argus in der kurzen Zeitspanne, auf die Rufus sich bezieht, angestellt haben kann!

Womöglich hilft ImaginArgus ihm ja noch gegen diese Nervensäge mit dem schlechten Musikgeschmack!?


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Und noch eine kleine Antwort auf deine Antwort! ^^

Rufus ist jeand, der einen Dackel an eine Turbine schnallt und dem völlig schnurz ist, wo das Vieh landet,
jemand der einen Baum absichtlich mit Herbiziden killt
und der Schlimmes mit seinen Mitmenschen macht, die weniger besitzen als er.

Eine Frucht von einem Baum fallen zu lassen, die zu vorlaut war, erscheint mir da irgendwie wie ein Sack Reis, der umfällt! ;)


Grüße
Markus

Antwort von Sharann am 01.04.2019 | 11:39:51 Uhr
Hallo Markus.
Schön mal wieder von dir zu hören.

Die Idee mit Cletus' posttraumatischer Belastungsstörung, ständig wiederkehrenden Flashbacks und Halluzinationen, fand ich leider auch sehr interessant, es bietet tatsächlich Potential für mehr, wenn nicht sogar einen ganzen Plot.
Allerdings ist Argus hier wirklich nur eine Halluzination und später für die bösartige Magie die perfekte Gestalt um Cletus noch mehr zu quälen, aber er ist jetzt kein Geist oder so.

Ich schätze, dass mit der Erzählerschreibweise kam einfach automatisch, An Cletus ist halt alles gegenüber Rufus abgeneigt, auch der Erzähler, dem er viel Geld bezahlt, damit er keine Scheiße schreibt ... er sollte den Erzähler wechseln.

Was genau meintest du mit non player character?
Also soweit ich mich erinnern kann, war in der Höhle niemand außer den beiden ... oder hab nicht mal ich bemerkt, dass sie verfolgt und beobachtet wurden o_O'''

Ich mag Rufus' Inventarsystem und habe es eins zu eins übernommen. Das es auch außerhalb von Deponia so gut funktioniert, liegt einfach an seiner unglaublichen Lässigkeit.
Krasser Typ ...

Mit dem Dialog am Ende hast du natürlich Recht, doch manchmal nehmen selbst unsere jedem-konfliktbewältigenden- und- vernünftigen-Gespräch-aus-dem-Weg-gehen sich die Zeit für ein paar tiefsinnige Worte, zumeist aber eher am Ende, wenn Rufus seine Ethik rauskramt. Zum Plot passt es allemal und da sie es die nächsten Kapitel eh kaum schaffen mal vernünftig miteinander zu kommunizieren, fand ich es wichtig, hier einmal so etwas reinzubringen.

Tja - wenn wir nur mal wüssten, was Argus so getrieben hat auf Deponia ...

Ich würde mir übrigends nicht allzu viele Hoffnungen machen, dass Cletus sich mit seinem "kleinen Problem" anfreundet und verbündet um Rufus das Leben schwer zu machen, ich glaub er hat da andere Probleme.
Für das was Argus ihm angetan hat, hasst er ihn mehr als alles auf der Welt, mehr als diese "verdammte Müllratte", daher wäre jeder Gedanke an Zusammenarbeit mit ihm, oder zumindest etwas, dass seine Gestalt angenommen hat gänzlich undenkbar.


Gut - weiter zum nächsten Kapitel.
28.02.2019 | 10:53 Uhr
zu Kapitel 3
OK, das war wirklich gut, besonders das Ende gefällt mir. Man weiß eben nicht, was nun passiert ist - Rufus' Geschichte ist definitiv aus seiner sehr eingeschränkten Sicht und mit seinem typischen Ego-Pathos versehen.

Dass sie gut geschrieben ist, muss ich wohl nicht erwähnen!? ;)
OK, einziges Manko ist, dass sie natürlich neben der Haupthandlung läuft - keiner der anderen Charaktere ist dabei und für den Ausgang der Hauptstory ist es völlig egal, weil wieder auf null geschaltet.

Es könnte auch ein Traum sein, den Rufus geträumt hat, während er von einer schönen Frucht vergiftet im Lager lag! ^^

Gleichwohl gut getroffen; allerdings hätte ich gedacht, dass Rufus den Arm zur Seite gestreckt hätte, also über den Boden unter dem Baum, als die vorlaute Frucht gefordert hat, sie runterzulassen - nicht um sie wirklich fallen zu lassen, aber um sie zu ärgern mit den Worten "Gleich hier?".

Ich weiß aber nicht, warum du Asche auf dein Haupt streust, du scheinst Rufus doch recht gut zu treffen!

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Und noch eine kleine Antwort zu deiner Antwort (wollte ich gerade schreiben, gutes Timing).

Was ich ganz vergessen habe, ist dass du an einer Stelle immer wieder etwas über eine Halterung oder ähnliches geschrieben hast, für das Schwert.
Da es dort herausgezogen wird, schließe ich mal, dass es eine Schwertscheide ist?
Das kann man ruhig so schreiben, da ist nichts Versautes dran! ;D

Bei dem Part über die Ausscheidung musste ich übrigens laut lachen!
Ist halt das Problem mit dem Realismus, selbst ein schlecht ernährter Mensch sollte einmal am Tag Wasser lassen.
Bringt einen zu Erklärungsproblemen, einfach vom Erzählerischen her; man weiß dass es passiert, aber nicht, ob oder gar wie man es erwähnen soll.
Eine heftige Schlacht tobt, Rufus hat gerade davor einen Liter dieses leckeren, aber komisch reinen Wassers getrunken und sagt: "Das ist mir jetzt peinlich, aber ich muss mal kurz hinter den Busch da. Passt bitte auf, dass mir niemand in den Rücken schießt."
Einer der Gründe, aus dem ich, als Nichtraucher, Toni in meinen Geschichten nachhaltig zur Nicht-oder-Selten-Raucherin gemacht habe.
By the way; wäre eine Fantasy-Tony gleichzeitig eine Ketten...-Pfeifenraucherin? ;)

Vielleicht habe ich das Thema aber auch nur etwas zu wichtig in Erinnerung, weil Rufus bei mir schließlich in Goals Kopf war - so kommt man automatisch zu den Toilettengewohnheiten des Partners, ganz ohne es zu wollen.
(Wie in einer Isolationskammer.)

Oh und nicht falsch verstehen, ich bin nicht mehr so negativ über Cletus wie nach dem dritten Teil des Originals.
Aber der Stahlträger musste schon sein! ^^
So der Elysianische Zaunpfahl! ^^
Aber ehrlos war der Tod nicht, es war keine Nebenzeile wie "Polizeibericht Elysium: toter Deponianer am Morgen des --.--. in Pool gefunden, Gerichtsmedizin bestätigte Blutalkoholwert von 3%o zum Zeitpunkt des Todes." Ich merke gerade, dass da noch viel Bösewicht-Potential in mir steckt, zumindest fiktiv! >:D

Was seine Kampftauglichkeit anbelangt, war das auf dem Rotor natürlich erstens was Persönliches, weil Knatsch unter Prototypen und zweitens, das sollte man nicht vergessen, ist Argus quasi ständig militärisch geschliffen worden.
Ich glaube, die Prototypen verfallen stets in ihre alten macken, wenn sie sich gegenüber stehen, aber das heißt ja nicht, dass sie einem Monster gegenüber auch so zaghaft wären.

In dem Bild der Elysianer stimmen wir aber 100 % überein. Nach Teil eins dachte man, das wären kaltherzige Aristrokraten und dann sieht man die Kinderabteilung des Traumschiffs...

Für Argus' Problem hätte ich übrigens eine Lösung gehabt: wer darf nach Elysium?
Die drei Prototypen und drei oder sechs Organon, weil wir ganz genau wissen, dass sowohl Rufus, als auch Argus und Cletus jemanden brauchen, der ihnen den Arsch nachträgt und den sie schikanieren können! ;D

Viel Glück beim weiteren Entschlüsseln, schreibst du die Geschichte eigentlich noch oder hast du weite Teile schon fertig?
Es klang am Anfang etwas wie Letzteres!

Für Burgfräuleins habe ich übrigens eine gute Erklärung: es gibt mindestens einen König, also gibt es Adelige, die Welt wird von Monstern gepeinigt. Selbst wenn ein König seine Tochter menschlich nicht wertschätzt, wird er sie doch als Aktivposten irgendwo in einer Burg lagern und damit haben wir Burgfräuleins. Nebenbei bemerkt, sollte sich Cletus womöglich von rauchenden Bondinen fernhalten, er hat da nicht die Erfahrung wie Rufus! ^^
Wer weiß, womöglich habe ich dich da ja auf dumme Gedanken gebracht! ;)


Ich verbleibe gespannt
Markus

Antwort von Sharann am 05.03.2019 | 19:49:25 Uhr
Aloha Markus.

Cool, so ein schnelles Feedback (und so eine langsame Antwort darauf ... hust ...)

Ja, vielen Dank für die Blumen. Dies war tatsächlich eine meiner neueren Ideen, welche ich noch nachträglich hinzugefügt habe. Ich weiß auch nicht, welcher Wahnsinn mich da geritten hat. Und ja, das Geniale an der Szene ist halt wirklich, dass sich der Scheiß theoretisch nur in Rufus' Kopf abgespielt haben könnte, was teilweise auch so ist. Obwohl vielleicht hier und da noch Andeutungen kommen könnten, dass nicht alles von ihm erdacht war.

Den Ego-Pathos krieg ich mittlerweile ganz gut hin, hat ein bisschen gedauert den in meinen Kopf zu kriegen. 

Ok, ich kann mich irren, aber meinst du wirklich, dass Rufus so etwas tun würde? Er ist manchmal (oft ... sehr oft) ein Arschloch, aber zumeist beschränkt sich das bei ihm auf Verbalitäten. Und viele seiner Arschloch-Aktivitäten, dienen nur dem Zweck etwas zu erhalten, um seinem Ziel näherzukommen, oder wenn er "mal gucken wollte was passiert". 
Ein Beispiel, dass mir dazu einfällt (und das nicht willkürlich hierein geklatscht wurde) ist Tierquälerei. Wir wissen alle, dass unter Rufus' Plänen (und Tollpatschig/Verpeiltheit) oftmals Tiere zu leiden haben, aber seine eigene Aussage zu diesem Thema ist: "Ich quäle keine Tiere und im Gegenzug helfen sie mir dankbar bei meinen Experimenten" 
Das ist eben das verzerrte Wirklichkeitsbild des alternativen Fakten-Rufus. Und so verhält es sich auch bei sämtlichen anderen Lebewesen. (Es könnte natürlich vorkommen, dass jemand, der gerade durch ein schiefgeg... erfolgreiches Rufus-Experiment röchelnd und schwer verletzt am Boden liegt Rufus einfach nur über ihm steht und sagt "Jetzt heul mal nicht so rum, wenigstens atmest du noch ...", aber mehr Arschlöchrigkeit kann ich irgendwie nicht von ihm erwarten.)
Darum kann ich mir nur schwer vorstellen, dass er mit Absicht die Frucht in Angst versetzen würde, indem er so tut, als würde er sie vom Baum fallen lassen, sie hat ihm ja nichts getan. Da leiden nur Leute drunter, die scheiße zu ihm waren (wie unser Lieblings-Schleimbeutel), sonst wäre mir nicht aufgefallen, dass er Ansätze einer sadistischen Ader zeigen würde, zumindest nicht grundlos. So etwas könnte ich mir eher bei Cletus oder Argus vorstellen, beide zeigen hervorragende Ansätze für Boshaftigkeit. 
Was ich mir bei Rufus vorstellen könnte ist, dass er die Frucht einfach aus Versehen fallen lässt. 

Mal abgesehen von den ganzen Gründen war er sowieso viel zu perplex in dem Moment. 

Allerdings ist das nur meine persönliche Meinung, vielleicht hab ich da auch etwas falsch verstanden. 


Wer darf nach Elysium ... 
Oh wäre es nicht ein wunderbarer Gedanke, diese ganzen nutzlosen Existenzen auf den Müllplaneten zu verbannen, damit auf der Raumstation genug Platz für eine ganze Armee ist? Auf dem Planeten haben sie dann die Möglichkeit Kontakte mit den Einwohnern zu knüpfen und an erheiternden, trashigen Aktivitäten teilzunehmen wie (an dieser Stelle bitte erheiternde, trashige Aktivität einfügen - mein Kreativprogramm ist für heute schon runtergefahren). 
Zum Glück müssen diese armen, armen Seelen aber nicht so lange leiden, denn die Station sollte dann ja auch irgendwann starten, bevor sie sich endgültig im Detonationsradius befindet.

Bin ich nicht gnädig?


Tatsächlich habe ich einige Teile der FF schon fertig, andere wiederum brauchen noch ein bisschen, da sind immer noch einige Stellen die mir einfach nicht gefallen wie ich sie geschrieben habe und noch eine Überarbeitung brauchen. Soviel zu "Ja! Ich habe Teil I fertiggeschrieben!" 

Toni wäre in dieser Welt immer noch eine Zigarettenraucherin, da sie ihren unendlichen Zigarettenvorrat von Deponia einfach mitgenommen hätte. 
Eine Alternate (Fantasy) Universe Toni, wäre vermutlich eine Ketten-Pfeifen-Raucherin, mit so einer magischen Pfeife, wo der Tabak nie alle wird und sie je nach Laune die Geschmacksrichtung verändern kann.
Aber ich fürchte fast, die Gute hat auf Deponia und Elysium viel zu viel zu tun, dass sie noch Zeit für Weltenwechsel hat. Sorry.
Aber ich hab sie nicht vergessen, keine Sorge.

Übrigends, was ich in der letzten Antwort noch vergessen habe -
Wie du musst meine Vokabeln überfliegen? Sorry, geht gar nicht, find ich ziemlich unknorke von dir, ich erwarte von meinen Lesern, dass jedes Wort auswendig gelernt wird - nächste Woche kommt ein Überraschungstest. 

Sooo, ich hoffe ich hab hier nicht nur Sch... Regenbögen reingeschrieben, hab ja jetzt auch lange genug gebraucht für die Antwort. 

Ähm  ... schönen Nicht-Advent dir noch und ... äh ... natürlich keine Grüße.

Sharann - Master der Verabschiedungen :P
26.02.2019 | 09:43 Uhr
zu Kapitel 2
Schön, dass es weitergeht, eines aber vorweg: die meisten deiner Vokabeln muss ich überfliegen, da ich sonst zu lange an der selben Stelle lesen würde! ;/

Zu diesem Kapitel:
Zu deiner Schreibweise brauche ich, denke ich, nichts neues zu schreiben, die ist gut und ziemlich fehlerfrei, daher zur Story;
Interessant, dass Rufus gar nicht bemerkt, dass er magisch ausgeknockt wurde - das passt zu ihm.
Auch gut finde ich, dass du deine Figuren auch was essen lässt, das ist immerhin kein so leichtes Thema. Menschen müssen essen und das regelmäßig, nur ist es so trivial zu beschreiben, obwohl hier nicht so normal auf Deponia. Vielleicht ist da die Dunkler Templer Reihe für dich interessant, weil da an einer Stelle die Besonderheit des Essensvorgangs dadurch beschrieben wird, dass ein Alien im Kopf eines Mannes dies durch ihn erlebt, weil seine eigene Speziess nichts isst.
Ich selbst hatte dann aber noch ein weiteres Problem: wie beschreibt man galant, wenn es wieder rauskommt!? ^^

Gut gefällt mit der kurze innere Zwist von Rufus, Cletus zu helfen.
Nach Teil III konnte ich ihn, ehrlich gesagt, nicht leiden und habe das in meiner ersten Geschichte mit einem Stahlträger gelöst.
Er erhält aber noch Geisterauftritte, insofern halbe-halbe! ;D

Dass er ihm geholfen hat, scheint er aber zu bereuhen.
Wobei er in Zukunft sicherlich noch froh sein wird, denn Cletus hat, wie Argus wahrscheinlich auch, Kompetenz im Kampf.
Ich weiß nur nicht mehr, wie dieser Kampfsport heißt...

Ob Rufus noch zaubern kann, wird sich ja noch zeigen.
Irgendeine Kombination aus Handwerk und Magie wäre sicherlich drin...

Oh und praktisch, dass man seine ganze Bude mitholen kann! ^^

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So und jetzt noch kurz zu deiner letzten Antwort:

Du scheinst ja genau im richtigen Zeitpunkt eingestiegen zu sein, denn dann konntest du die ganze Reihe ja praktisch in einem Rutsch durchspielen.
Und dir so das Warten auf die jeweilige Fortsetzung sparen; oder die Unzufriedenheit mit dem dritten Ende! ;D

Auf der anderen Seite bist du so natürlich auch weniger von eigenen Gedanken und Vorstellungen beeinflusst worden.
Ich hatte z.B. eine völlig andere Vorstellung von Elysium, als die, die ich dann in Goodbye von den Entwicklern präsentiert bekam.

Und es freut mich natürlich, dass meine Geschichten dir gefallen haben!
Tatsächlich habe ich bei der Ersten zunächst ein Skript fast nur mit Dialogen gemacht.
Auf Kritik von Bekannten reagierte ich, indem ich noch einige Handlungsstränge und Beschreibungen hinzufügte.
Tatsächlich war es ja, wie auch in der Überschrift gesagt, eine kleine Realitätsverweigerung.
Spleenig wie ich bin, wurde dann ein eigenes Universum draus! ^^
Wobei natürlich mein Schreibstil sich sehr gewandelt hat und mir persönlich gefallen die neueren Geschichten besser...
Ich habe schon überlegt, den ersten Teil neu aufzulegen... naja, wenn ich wieder für die Arbeit unterwegs bin, könnte das passieren - muss aber nicht!
Ein Review oder sogar mehrere würden mich übrigens sehr freuen! :D
Oh und keine Angst! Es freut mich sehr, dass ich noch Andere auf die Idee gebracht habe, dass die Zeitlinie vielleicht gar nicht so schlecht endet wie gedacht!

Was den Präsens angeht, kann es natürlich sein, dass man gerne in der Gegenwart schreibt, weil man in Gedanken ja auch im Jetzt lebt.
Da ich aber gemerkt habe, dass ich viel mit einem Plot arbeite, um den ich dann alles nach und nach aufbaue, war für mich die Erzählerform einfacher.
Man schreibt ja erst einige Teile und dann kommt der Zeitpunt, wo man ausschmückt und korrigiert und dann hat man die Geschichten ja schon erdacht und durchgelebt...
Aber das ist meine Sichtweise, du dagegen setzt das wirklich gut um!
Und den "Rufus-Algorithmus" wirst du noch entschlüsseln, ich habe das Gefühl, du stehst da vor einem Durchbruch! ;)
Womöglich wird es dir helfen, wenn du dir einfach vorstellst, Rufus zu sein: du hast keine Ausbildung, alles was du hast, musstest du dir zusammenklauen und letztlich bist du von einer Art Pech verfolgt, die alles in Entropie stürzt, je näher du deinem Ziel kommst.
Aber du bist dermaßen von dir selbst überzeugt, dass all diese Zweifel nicht erst aufkommen, du hast eine lose Schnauze, ein irrsinniges Kombinationstalent und irgendwie hören die Leute dir zu.
Ich glaube, wenn du es schaffst, insbesondere die Selbstzweifel zu besiegen (betrunken sein, ohne Alkohol), dann bist du verdammt nah dran!
Hilft das?

Ich dachte übrigens, dass nur das Zeitportal, durch das Rufus zu Cletus auf die Plattform gelangt, durch das Timepod entstanden ist und die Anderen durch einen Versuch, den Cletus unternommen hat, um in Rufus' Rolle zu schlüpfen.
Aber du meintest wohl, dass all diese Risse in Zeit-&-Raum durch den Unfall ganz am Anfang entstanden sind, oder?

Noch eine kleine Anmerkung: der Plural von Armbrust ist Armbruste(n), es geht nicht um Brüste! ^^

Wieso frage ich mich gerade, ob Rufus noch ein Burgfäulein namens... ähh... Gretel trifft, mit Roten Haaren und Schmuck an der Schläfe...
Hm.

Immer wieder schön, jemanden mit einem Review motivieren zu können! ;)


Grüße
Markus

Antwort von Sharann am 27.02.2019 | 20:04:51 Uhr
Hallo Markus, vielen Dank für dein Feedback. 


Wie wir alle wissen, failt Rufus relativ oft dabei offensichtliche Details in diversen Situationen zu erkennen (und manchmal random dann doch nicht). 


Also ich wollte aus der Nahrungsmittelzunahme jetzt keinen überkrassen Akt machen.

Meiner Meinung nach ist es schon vernünftig alltägliche Situationen wie gemeinsames Dinieren (oder im Bett liegen und über Diversitäten nachdenken) zu beschreiben, es macht Gesprächsabschnitte deutlich lebendiger und man kann sich als Leser gut in die Situation reinversetzen.

Mal abgesehen davon muss deponianische Nahrung schon hart abartig sein und da ist es für einen waschechten Deponianer, denke ich, schon ein Erlebnis das erste Mal in seinem Leben ordentliche Nahrung zu sich zu nehmen. 


...


Hm ... 


Ok.


Markus - ich habe nur eine Regel: Ich spreche niemals, n i e m a l s über das Unaussprechliche. Es passiert, das wissen wir alle - aber ich hege keinerlei Bedürfnis die Privatsphäre einer Person zu missachten und wertvolle Schreib-Zeit mit solch indiskreten Themen zu verschwenden. Das ist nicht gut für die Charaktere, das ist nicht gut für mich und vor allem - wer sitzt vor seinem Bildschirm und denkt sich "Oh Mann, jetzt ein ausführlicher Ausscheidungsprozess - das würde die Szene q u a l i t a t i v aufwerten!"

Wenn so ein Thema dann doch mal angekratzt wird (auswelchenGründenauchimmer) dann schreib ich einfach nur - Er musste kurz wohin.

Natürlich hat Rufus kurz einen kleinen Zwist mit seinem inneren Schweinehund, ob man Cletus wirklich helfen müsste. Sie haben einfach keine positive Beziehung zueinander. Am Ende siegt aber doch seine gute, moralische Seite - immerhin ist schon zuviel passiert um seinen Erzrivalen einfach abkr... sterben zu lassen und ein Rufus würde es nicht akzeptieren, dass jemand in seinem Umfeld einfach aufgibt, er ist nun mal das Symbol der Hoffnung. 

Tja, deinen "Stahlträger" und She-Ghost habe ich noch gut in Erinnerung ... aber so hat jeder von uns seine Lieblinge. Vielleicht ändert sich deine Meinung über Cletus ja noch - er ist ein weitaus vielschichtigerer Charakter als die Leute denken und da ist so viel Potential für mehr. Nun ... zumindest wenn man ihn sich entwickeln lässt und ihn nicht mit dem ehrenlosesten Tod aller Zeiten los wird. 

Aber genug davon.

Also ich würde nicht sagen, dass Rufus es in diesem Moment wirklich und aus ganzem Herzen bereut seinem Rivalen das Leben gerettet zu haben, das wäre ziemlich kalt und würde so gar nicht zu seinem hoffnungsfrohen, optimistischen Gemüt passen. 
Rufus und Cletus werden sich nie auf einer freundschaftlichen Ebene verstehen, egal wie weit ihre "Beziehung" zueinander voranschreitet, sie werden sich immer über die Imbezilität oder die Arroganz des jeweils anderen aufregen und natürlich schließt das blöde Kommentare nicht aus. Aber Beide haben zu diesem Zeitpunkt, mehr oder weniger, den jeweils anderen als menschliches Individuum, mehr noch als gleichgestellten Rivalen akzeptiert, auch wenn einer zu diesem Zeitpunkt wohl schon einen größeren Fortschritt gemacht hat. Und so kitschig das klingt - als ehemalige Feinde und vor allem Rivalen kennen sie die Schwächen des jeweils Anderen besser als ihre eigenen und sind auf eine gewisse Art füreinander da. Und selbst wenn es nur darum geht stärker zu werden um den Anderen zu übertrumpfen - helfen sie sich auf diese Art und Weise. Cletus ist jetzt zwar nicht unbedingt der große Held, der ankommt, dem Bösewicht, der den Hauptcharakter bedroht die Hand auf die Schulter legt, irgendwas Cooles sagt und ihn dann Vegeta-like wegklatscht, aber er ist auch Längen davon entfernt mit einem fetten Arschlochgrinsen im Gesicht zuzusehen, wie sein Rivale die Welt der Lebenden verlässt. 
Im absoluten Ernstfall wird keiner den Anderen im Stich lassen, sofern er jetzt nicht gerade vor Angst gelähmt ist oder so. 


Kompetenz im Kampf ... 

Wie man nur allzu deutlich in Teil 3 gesehen hat, scheint Cletus nicht ansatzweise in der Lage zu sein bei Argus' Kampfgeschick mitzuhalten und der Kampf in Teil 2 ähnelt einer Schulhof-Prügelei (auch wenn ich es nice fand, dass er die ganze Zeit Bitchslaps verteilt hat ^^).
Selbst wenn Cletus tatsächlich den dritten Askaten im Shai-Hulu haben sollte und Teile seiner freien Zeit wirklich damit verbracht hat sich bei solch albernen Rumgehopse abgeschwitzt zu haben, fehlt ihm immer noch ein wesentliches Element - Kampferfahrung. Die hat er nicht, wie man am Propeller deutlich sieht - wie denn auch, denn Elysianer sind ja jetzt nicht gerade für ihre Begeisterung in sportlichen und kombattanten Aktivitäten bekannt. 
Wenn sie irgendwann mal in eine Kampfhandlung geraten sollten, wird er sich entweder mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit selbst retten wollen und die Flucht ergreifen, oder wie versteinert daneben stehen (es sei denn Goal wäre involviert).
Wenn sich irgendwann mal eine Kompetenz entwickeln sollte, wird er erst diese Issues beseitigen müssen.

Aahm ... Rufus und Magie?

Ist ... vielleicht ... nicht die ... beste Idee - komm schon. Ich hab diese Welt doch gerade erst aufgebaut und sooo schlecht ist sie doch gar nicht.

Wir sollten hier mal nichts überstürzen.

Jaaa ... so eine "Bude" hätte ich auch gerne. Gimán hat schon verstanden, wie man sich das Leben mit Magie easy gestaltet.

Jaa so war das bei allem bisher Star Wars, Harry Potter, Naruto - ich konnte immer alles in einem Rutsch durchsuchten. Schon nice.

Ich hatte im 1. Teil von Elysium aber auch etwas anderes erwartet (irgendwas seriöseres) aber offensichtlich hätte ich wohl gar nichts erwarten sollen. Ich meine, was sind das denn für Lappen, die da oben leben? Überlebenskünstlerische Müllbewohner und (für die faulen Elysianer) hart arbeitende Organons verabscheuen und geringschätzen, aber schon vor Mittag im Bademantel in der Chillout-Zone rumpimmeln und sich nen Cocktail gönnen? Was geht denn bei denen?

Ja man merkt hier, ich bin ein großer Fan von Elysium und Elysianern (Ausnahmen sind hier tatsächlich nur Cletus und Goal), ich persönlich würde meine Zeit lieber in der Müllhölle verbringen als mich mit diesen realitätsfremden Kleidungsinhalten auseinanderzusetzen.

Ich für meinen Teil konnte Argus' erklärenden Monolog am Rotor nur allzu gut nachvollziehen. 


Danke für deinen Tipp bezüglich des Rufus-Algorithmus, da habe ich noch gar nicht dran gedacht. Werde ich mich auf jeden Fall nochmal intensiv reindenken um endlich diese Komplexität zu entschlüsseln.


Nein, nein - Cletus hat nichts mit den Zeitreisen am Hut, er hat keinen Schimmer von temporalen Anomalien und pinken Zeitportalen. Hat er ja auch gar keine Zeit für gehabt, der Gute hat selbst genug Probleme um die Ohren. Es war alles das Resulat des desaströsen Knöpfchendrückens im Timepod. Alles weil diese degenerierten Rüsselträger ihre Zeitmaschine nicht rufussicher gemacht haben.


Das mit den Armbrüsten war übrigends aus einem Zitat von Rufus übernommen ("Armbrüste haben eine fast durchgängige Top-100-Platzierung auf der Liste meiner Lieblingsbrüste.")


Ich bin mir nicht sicher, ob es in meiner Welt überhaupt Burgfräuleins gibt und wenn, dann haben sie bestimmt nicht auch noch so auffällige Haarfarben oder Geld um sich Schläfenschmuck zu kaufen. 


Joah. 

Danke auf jeden Fall für dein Review, war interessant es zu lesen und nimm bloß nicht alles zu ernst was ich schreibe. 

Tata und bis zum nächsten Kapitel!
10.02.2019 | 14:32 Uhr
zu Kapitel 1
Interessant, dass jetzt noch eine Fanfiction über Deponia auftaucht - bitte nicht falsch verstehen, ich finde das gut.
Es ist nur so, dass man von dem Fandom in letzter Zeit recht wenig gehört hat, zumindest in Richtung Fanart und FFs.

Bevor ich aber auf deinen Text eingehe - und wer keine Spoiler will, sollte das Review nicht zu Ende lesen - habe ich noch eine Frage:
die Tatsache, dass der Rückbankrufus sowohl in der Steinzeit, als auch bei der versuchten Rettung des Original-Rufus am Ende existiert, durch verschiedene Zeitlinien ist ja wohl bekannt.
Aber nur wenige haben bemerkt, dass er ja auch noch im Timepod der Elefanten ist, wenn diese zurück nach Utopia reisen.
Ich hatte eine Zeitlinie gemalt, als das Forum noch existierte und dort gepostet (mal abgesehen von meiner letzten FF) und da bin ich natürlich neugierig, ob du die seinerzeit gelesen hast?
Oder war es eine Konvergenz?
Wie gesagt, ich bin nur neugierig.

Jetzt aber zu deiner Geschichte: richtig gut gemacht!
Ich finde es mutig, dass du in der Gegenwartsform schreibst und beeindruckend, dass du da mit den Zeiten nicht durcheinandergeräts.
Ich selbst habe da immer so meine Schwierigkeiten mit und viele FFs, in denen es so gemacht wird, wechseln munter die Zeit, sodass es mitunter schwer zu lesen wird.
Aber hier nicht; man weiß, wer wann was sagt bzw. macht. Selbst Gedanken sind entsprechend kursiv geschrieben und verwirren nicht als mögliche Aussprüche!

Eventuell noch ein gefühlter Tipp: im Spiel mag Rufus sich zwar oft wie ein Trottel verhalten, der nur die Superkraft hat, Dinge zu zerlegen und irgendwie wieder zusammen zu setzen und trotz Katastrophe um Katastrophe immer wieder überlebt.
Tatsächlich verwendet er aber oft genug auch Synonyme, auf die Otto-Normal-Bürger kaum gekommen wäre und erfindet ganze Floskeln.
Eventuell wäre es interessant, so etwas mal einzubauen!?

Der Weg wie Rufus auf die Plattform gelangt, ist genau so zufällig, wie es sich für Deponia gehört und dass er dort
[Spoiler]
Cletus
[/Spoiler]
trifft, ist eine interessante Wendung der Geschichte.
Immerhin wurde dieser ja auch zurückgelassen und scheint nun versehentlich mit der Zeit zu experimentieren.

Und jetzt ist Rufus in der Vergangenheit - ich empfehle übrigens als Waffe so etwas wie einen Baseballschlager, also eine stumpfe Waffe wie eine Keule - passt traditionell ganz gut zu Rufus.

Gut finde ich auch, dass du daran gedacht hast, dass ja seine Verletzungen irgendwie versorgt werden mussten, viele übersehen solche Marginalitäten und Rufus steht einfach wieder auf und latscht herum.

Ich bin gespannt, wie er jetzt aus der Vergangenheit wieder in die Gegenwart kommen wird, schließlich ist Goal sein Ziel und dann erst Utopia.
Womöglich ein Zauber!?

Wie dem auch sei - von mir ein weiter so!

Antwort von Sharann am 17.02.2019 | 18:18:05 Uhr
Hallo Emares. 


Vielen, vielen Dank für dein Review, ich hab mich echt gefreut, als ich gesehen habe, dass du mir hier geschrieben hast. 

Fangen wir gleich mal an.

Nun, ganz Unrecht hast du nicht, in diesem Fandom passiert zur Zeit nicht besonders viel. Desto mehr freut man sich dann ja auch, wenn es mal wieder was Neues gibt. Ich selbst habe Deponia auch relativ spät entdeckt (Ende 2016/Anfang 2017) und jetzt, nach 2 Jahren, hab ich überlegt doch mal meine Geschichte mit diesem Fandom zu teilen. 

Zu dem Zeitpunkt habe ich mich dann auch quer durch die Deponia-Fanfictionseite gelesen, wo ich dann auch deine FF entdeckt habe. ( Die mir auch gefallen hat ... ich sollte vielleicht irgendwann mal ein Review hinterlassen. Oder 69.)

Tatsächlich sind mir die verschiedenen Zeitlinien in Deponia Doomsday am Ende zwar nicht entgangen, aber dass ein Rufus ja logischerweise auch noch im Timepod der Elefanten sitzen muss, ist mir ehrlich gesagt erst bei dir aufgefallen ^^". 
Alsooo Danke nochmal für die Idee. 

Und vielen Dank auch für das Kompliment. Es hat wirklich ein wenig gedauert, bis ich mich an die Gegenwartsform gewöhnt hatte - am Anfang bin ich auch andauernd zwischen den Zeiten geswitcht. Ich hab auch keine Ahnung wie ich auf Präsens gekommen bin - ich hab angefangen zu schreiben und das ist dann irgendwie ... passiert. 

Ich persönlich finde es auch sehr angenehm die Gedanken in kursiv zu lesen. Der Rest verwirrt mich sonst auch immer beim Lesen.


Du hast natürlich Recht - Rufus hat eine ganz eigene Art sich auszudrücken. Diese non-konventionellen Wortkombinationen, bildungssprachliche Fremdwörter, dann diese arschigen Kommentare zwischendurch über die man trotzdem lachen muss, das Kind, dass manchmal in ihm hervorkommt und seine mitunter seltsamen Andeutungen und Ansichten. Alles in allem eine brisante Mischung (wie er vermutlich sagen würde), welche ich ziemlich genial finde. Dennoch ist sie so unique, dass es (mir persönlich) manchmal ein wenig schwer fällt seinen "Jargon" zu kopieren. So ganz habe ich den Rufus-Algorithmus immer noch nicht entschlüsselt.
Also ja - Rufus hat einfeutig ein Idiotenimage (over 9000!!!), aber so wie er oftmals bei der zwischenmenschlichen Kommunikation (Toni) versagt, so hat er wiederum eine ungemein pfiffige Kombinationsgabe bei Rätseln oder den Bauplänen und Konstruktionen seiner Fluchtapparaturen. 
Eigentlich nicht nachahmbar. Aber ich werde es weiter versuchen, es kann ja immer nur besser werden. Vielleicht hast du ja noch ein paar Tipps für mich ^-^.

Tja, es war eine ganze Reihe von nicht vorhersehbaren Zufällen, die unseren Deponianer auf diese Plattform gebracht haben. Damit hätte auch niemand rechnen können. Das kam ganz überraschend.

Für mich persönlich zählt Cletus, neben Rufus (und Argus) zu meinem absoluten Lieblingscharakter aus der Deponia-Reihe, also habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen können, ihn mit in die Geschichte reinzunehmen. Natürlich nur zu seinem Besten. Dachte das könnte amüs... interessant werden.
Ich habe nur nicht ganz verstanden, was du mit Zeit herumexperimentieren meintest, da Rufus hier der einzige ist, der durch die Zeit reist und dann ... hust ... zufällig in Cletus' Zeitlinie nach Goodbye Deponia landet.

Wo Rufus nun schlussendlich gelandet ist, habe ich (hoffentlich gut) im nächsten Kapitel erklärt, da will ich hier nicht spoilern.

Ich erinnere mich daran, dass Rufus für gewöhnlich, wenn er dann tatsächlich mal zu Gewalt greift, einen blauen Baseballschläger benutzt. Aber ich erinnere mich auch gut an seine Begeisterung bei Plasmakanonen, Schrottflinten und dass er bei Bambina im Waffenladen gleich ein Messer "kaufen" wollte. Und wir sollten auch nicht vergessen, dass Armbrüste immer noch in seinen Top 100 Lieblingsbrüsten einen dauerhaften Platz eingenommen haben. 
Also wenn schon Waffen, dann etwas Cooles, der Rufus kann damit schon umgehen.
Ich vertraue ihm ...
Ne, Spaß beiseite.
Also grundsätzlich sehe ich Rufus auch lieber ohne Waffe und wenn schon, dann mit einer Stumpfen (wobei er damit wohl auch genug Schaden anrichten könnte ...).

Tja, ich kann mir nur schwer vorstellen, dass jemand mit 38% gecrushten Knochen noch vernünftig herumlaufen kann, da bin ich doch eher realistisch veranlagt. 

Joah, ich bin auch sehr gespannt, wie Rufus nun wieder zurück nach Deponia und zu Goal kommt, aber es wird bestimmt keine Odyssee ... halt warte, stand das nicht im Titel ... 

Naja. Wird schon.


Ich bedanke mich nochmal für dein Review, ich hab mich sehr gefreut.

Bis dann erstmal und Tüdelü!
28.01.2019 | 22:16 Uhr
zu Kapitel 1
Ich bin immer noch ganz happy, dass du diese Fic auch endlich hier postest und den Rest des Fandoms in den Genuss kommen lässt. Ich kenne ja nun schon ein paar Kapitel und weiß, dass es sich lohnt.

Der Anfang ist sehr gelungen, weil du den Leser da abholst, wo er am Ende (oder so ziemlich am Ende) von Deponia Doomsday war. Auch die Stimmung passt, wenn man bedenkt in welch miesem Zustand dieser Rufus sich befindet. Und dass er es trotzdem noch schafft sich über die Inneneinrichtung der Utopianer zu mokieren ist super in-character.

Die Andeutungen, das hinter der Reise der Utopianer vielleicht noch mehr steckt, finde ich faszinierend. Ich hoffe, da erfährt man später noch mehr drüber.

Die Art wie Rufus hier das große Desaster herbeiführt passt auch wieder sehr schön zu ihm. Es ist eine Gabe, solche Situationen effektivst zu ruinieren …

Das einzige, was mich immer noch jedes aus der Geschichte rausholt, ist dein Beharren darauf Augen als Opale zu bezeichnen. Ich weiß nicht ob ich mich jemals damit anfreunden kann, aber ich versuche, es von jetzt an zu ignorieren.

„Vielleicht findet sich hier etwas, das ihm behilflich sein kann, eine Metallstange, ein funkgesteuerter, fliegender Stuhl, oder ein zahmer, feuerspeiender Raptor.“
Wenigstens wünscht er sich einen zahmen Raptor. Das ist in gewisser Hinsicht ja auch schon ein Fortschritt.

Und aahh, Cleatypoos erster Auftritt. Der Arme ist ja in jämmerlichem Zustand, aber trotzdem scheint er seinen Frieden gefunden zu haben. Das darf ja nicht so bleiben. Wenn es wieder mal nur ein Cameo-Auftritt wäre, würde ich hier aber totunglücklich werden. Nett von Rufus, dass er ihn darauf hinweisen will, dass man hier kein Nickerchen machen kann. Sehe ich genauso.

Ich mag wie plastisch und bedrohlich du die Fewlocks beschreibst. Das gibt der Szene noch einmal die richtige Portion Dramatik.

Gras und richtige Bäume sind ja schon exotisch genug für Rufus, aber dann auch noch in ungewöhnlichen Farben … mir gefällt’s.

„Von allen Leuten musste es ausgerechnet er sein ...“
Es ist Schicksal, Rufus. Kämpf nicht dagegen an. Rettet euch gefälligst gegenseitig das Leben und rauft euch zusammen. Für die Leser! Also für mich!!

Dein Monster- und auch Charakterdesign klingt echt cool. Ich wette das würde animiert auch schick aussehen.

„Es scheint Wasser zu sein und es schmeckt köstlich, wenngleich auch die Stückchen fehlen und der säuerlich, rostige Geschmack ausbleibt.“
Uaargh, Leben auf Deponia muss so eklig sein. Aber grinsen musste ich bei dem Satz trotzdem. Sehr schön beschrieben.

Ich will auch mehr über Gimán wissen! Was muss denn der so geheimnisvoll tun? Aber ich übe mich in Geduld (was bleibt mir auch übrig?). Jedenfalls finde ich ihn so weit einen sehr interessanten Charakter. Ich bin gespannt was da noch kommt.

Und ich mag es wie du Rufus‘ Aufwachen beschreibst. Es ist so schön detailreich, dass man es sich richtig bildlich vorstellen kann. Aber fies, dass du genau in dem Moment endest als es so richtig interessant wird.

Ich finde deine Fic auf jeden Fall sehr gelungen. Es macht richtig Spaß zu lesen und die Handlung ist voller spannender Wendungen. Der Auftakt wartet schon mal mit einer ganzen Ladung Ideen und Fragen auf, die man gerne beantwortet haben möchte.

Ich freue mich auf’s nächste Kapitel.

Antwort von Sharann am 07.02.2019 | 21:51:33 Uhr
Aaaaaaaawwwwww ...

Mein erstes Review. 


Tja ich muss sagen, dass ich tatsächlich lange überlegt habe, das hier öffentlich zu posten, ich meine, wer will diese willkürliche Aneinanderreihung von Buchstaben schon lesen, aber schlussendlich ist es dann doch passiert. 


Am Anfang wollte ich gerne eine Stimmung erschaffen, die dem Leser zeigt, dass Rufus dieses Mal wirklich endgültig an seinen körperlichen Grenzen steht (der Tod ist nur eine Tür entfernt) aber dennoch überhaupt nicht einsieht sich davon aufhalten zu lassen. Wenn er ein festes Ziel vor Augen hat, lässt er sich davon auch nicht abbringen. 

Und ich muss auch sagen, dass mir Rufus in dieser Szene auch immer sehr Leid tut, aber er ist ja eigentlich hart im nehmen. Wer weiß was er schon alles für krasse Verletzungen bei seinen Fluchtversuchen kassieren musste. Und immerhin hält sich mein schlechtes Gewissen hier noch in Grenzen, da nicht ich für seinen körperlichen Zustand verantwortlich bin, sondern die Person, die ihn mit einer Schrottlawine in Paradox-City hat stürzen lassen. 


Ich wüsste übrigends auch nicht wie man sich nicht über die Inneneinrichtung der Utopianer mokieren kann, diese Atrozität brennt sich einem doch in die Netzhaut und verfolgt einen auf ewig in seinen schlimmsten Alpträumen ...


Die Sache mit den Utopianern hat mich in Doomsday immer sehr skeptisch gemacht.

Wer steigt denn bitte freiwillig in eine Zeitmaschine um auf einen Müllplaneten zu reisen weil man mal ein wenig "Geschichtsluft rüsseln" will?

Ich fand, da muss mehr dahinterstecken und ja - diese Sache wird definitiv aufgeklärt, nur viel später. Ideen hab ich auf jeden Fall schon.


Eine Gabe, fürwahr. Rufus ist eben übermäßig talentiert darin solche Katastrophen zu verursachen, ohne auch nur den Hauch einer schlechten Absicht zu hegen - es war halt ein Versehen. 

...

Lass ihn niemals in deine Wohnung.


Die Sache mit den Opalen ist, wenn ich ganz ehrlich bin, etwas, dass ich aus einer meiner allerersten Fanfictions, die ich gelesen habe, mitgenommen habe. Ich finde es sehr passend die Augen, die Spiegel zur Seele durch Edelsteine zu beschreiben. Vielleicht sollte ich aber nochmal genau nachschlagen, ob Opale die richtige Wahl für ihn sind.


Der Raptor wäre natürlich nur bei ihm zahm, alles was sonst noch lebendig ist, steht auf der Speisekarte. Allerdings ist mir mitunter aufgefallen, dass Rufus in Doomsday nicht nur noch unbesonnen handelt. Manchmal obsiegt bei ihm tatsächlich die Vernunft und Vorsicht, was vermutlich daran liegt, dass er aus den Erinnerungen seines vorherigen Abenteuers dazugelernt hat. Und als er nach Elysium gleich wieder diese Beinahe-Tod Erfahrung hatte, ist er wohl unterbewusst noch vorsichtiger geworden. Aber keine Sorge - es gibt noch genug Gelegenheiten für unbesonnenes Verhalten und desaströse Katastrophen.


Tja ... Cletus. 

Hurra - er lebt ... irgendwie ...

Da hat der Ärmste den vermutlich schlimmsten Tag seines Lebens gehabt ... wasauchimmerpassiertist ... und dann kommt auch noch Rufus. Er hat aber auch immer Glück, was?

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich es nie übers Herz gebracht hätte, ihm noch einen Cameo-Auftritt zu geben, auch wenn ihm dann wohl einiges erspart geblieben wäre... naja. Er bekommt auf jeden Fall eine Hauptcharakterrolle. Und gerade mit diesem, doch sehr Cletus untypischen Lächeln wollte ich zeigen, dass er trotz allem was wohl passiert ist, endlich Frieden gefunden hat. Zumindest in diesem Augenblick.

Ach ja - es hätte so schön sein können ... aber nope - Rufus. 

Und ja - Rufus ist, wie wir alle wissen, eine sehr sozial engagierte Persönlichkeit. Es liegt halt in seiner Natur Leute darauf hinzuweisen, wenn sie etwas nicht richtig machen. 


Bei solchen Stellen wie mit den Fewlocks oder auch Kämpfen habe ich die Szene wie in einem Film immer genau vor Augen (sogar mit Sound!) und versuche dann irgendwie niederzuschreiben, was ich gesehen habe ... das klingt weird...

Aber ich bedanke mich für die positive Resonanz. 


Tja, Natur ist allemal superexotisch für Rufus, das bisschen Grün auf Elysium kann man ja nur mit ganz viel Optimismus als "Natur" bezeichnen. (und selbst das ist noch für einige zuviel ...) Hier gibt es auf jeden Fall das volle Programm - Gras, Bäume, frische Luft, gesunde Flora und Fauna, frisches, rotes Wasser ... das Wasser ist trotzdem nicht verseucht - man kann es trinken. 


Ich mag die Farbzusammensetzung in dieser Welt auch gerne, auch wenn ich jedesmal bei Landschaftsszenen immer noch grünes Gras in meiner Vorstellung sehe. 


Ja, toll - jetzt hat er den Salat. Ausgerechnet dermusste mitkommen. Das ist wie auf Klassenfahrt das Zimmer mit der schlimmsten Klassenkameradin zu teilen. Fan-freakin-tastic. Ich glaub ja, dass Cletus mit so unordentlichen und offenen Haaren sowieso nochmal eine ganze Spur anders aussieht (vielleicht besser? ;) ) und Rufus auch deswegen Schwierigkeiten hatte ihn auf Anhieb zu erkennen. 


Ja - genau! Das was sie sagt!

Schicksal! 

Ihr seid Rivalen und faktisch gesehen Brüder. Ihr seid voneinander abhängig, was der Eine tut, beeinflusst wiederum den Anderen. 

Rivalengrundgesetz.

Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne den Anderen. Irgendwie scheinen Rivalen immer durch ein besonderes Band miteinander verbunden zu sein, welches sich verstärkt, je länger sie Zeit miteinander verbringen, jetzt ganz unabhängig von der Abneigung gegenüber der anderen Person. Auch wenn die wohl ihren Teil dazu beiträgt. Und unbewusst wissen die beiden das auch, weshalb sie den Anderen, instinktiv halt, auch nicht sterben lassen würden. Was sie aber natürlich nie zugeben würde, nicht mal bei ihnen selbst. Das wär ja ... peinlich.


Nochmal danke für das positive Feedback. Dem Waldgeist würde ich auch nicht unbedingt nachts begegnen wollen ... eigentlich zu keiner Tageszeit. 


Gimán's Charakterdesign ist etwas, dass ihn optisch gut in diese "rote" Welt passen lässt. Bandagen sind grundsätzlich ein cooles Accessoire für Kämpfer, besonders wenn man sie auch noch als Greif/Enterhaken beim Kämpfen benutzen kann. Ansonsten ein, denke ich passend abgestimmte Outfit in dem man sich gut bewegen kann und das robust gegenüber seiner Umwelt ist.


Ich hab mich echt lange gefragt, wie deponianisches "Wasser" wohl schmeckt. Aus dem Wasserhahn kommt ja immer nur diese ekelhafte grauschleimige Pampe. Ich vermute mal, dass sie es vorher abkochen, aber dann schmeckt es trotzdem noch eklig und selbst beim Kochen wird die Pampe nicht ganz aufgelöst, daher die Stückchen.


Ja! Schrecklich immer ... diese ... geheimnisvollen Charaktere! Schämt euch! 

Aber so spannend ist Gimán's Leben eigentlich gar nicht. Wobei, diese Jagd auf den Sha'rán war schon ziemlich abgefahren. Oder als er diesem Dorf geholfen hat dieses eine bösartige Übel zu besiegen. Hmm...

Nee ist eigentlich ziemlich langweilig.


Jedenfalls freut es mich, dass ich bei Gimán deine Spannung und dein Interesse geweckt habe. Ich zähle ihn auch zu meinen Favoriten - er ist halt schon irgendwie cool.


Ich habe versucht die Erwachen-Szene ruhig und entspannt zu schreiben - es ist ja schon wieder eine Menge Shit passiert, da kann man sich für einige Augenblicke auch mal auf simple Dinge wie Kleidung, Hunger und so weiter beschränken. 



Nun denn, vielen, vielen Dank auf jeden Fall für dein Review und ich hoffe, dass ich mit meinen Ideen den Erwartungen der Interessierten gerecht werde. Diese Geschichte spukt mir tatsächlich schon sehr lange im Kopf herum und jetzt habe ich mich doch endlich mal dazu durchgerungen sie öffentlich zu posten. 


Guuuut ... mehr hab ich erstmal nicht, ich würde sagen - Ciao und bis zum nächsten Kapitel dann!