Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Adrimeny
Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt) für Kapitel 7:
20.06.2020 | 18:12 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

gestern bin ich neu zu eurer „Vergangenen Zukunft“ gestoßen und jetzt in der Geschichte angekommen. Ich habe tatsächlich noch nie Star Trek gesehen und kenne diese Charaktere nicht (habe ich aber natürlich gegoogelt) und wollte ein kurzes Zwischenfeedback geben.

Ich habe mir erst nicht vorstellen können, wie man das miteinander verknüpfen kann, habe aber eure vorhergehenden Geschichten inzwischen fast alle gelesen (um nicht zu sagen verschlungen) und daher war mir klar: Was von euch kommt, ist gut, das hier ist ein Wagnis, das man ganz getrost eingehen kann. :-)

Jetzt, denke ich, habe ich auch als Nichtkenner verstanden, was es mit den Star Trek-Leuten auf sich hat und bin sehr gespannt auf das Zusammentreffen von Winnetou mit diesem (weiblichen!) Captain. Ich könnte mir vorstellen, an die Dame muss sich der Häuptling erst mal gewöhnen. ;-)

Die Idee mit der Narbe, die OS jetzt das Leben rettet, finde ich super – tolle Idee! – , auch wenn ich die Ameisenköpfe noch verdauen muss. ;-)

Mal sehen, wie sich OS mit Chakotay anfreunden wird. Wer weiß, am Ende werde ich selber noch Star Trek-Fan. Freunde wollten mich mal überzeugen, da habe ich aber dankend abgewunken, jetzt habe ich jedoch schon überlegt, ob die wohl auch eine DVD mit diesen Charakteren haben...

Ganz herzlichen Dank an dich, Marieschi, für diesen Lese-Tipp; ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Liebe Grüße
Monama

Antwort von Adrimeny am 22.06.2020 | 15:17 Uhr
Liebe Monama,

nachdem diese Geschichte ja nun schon lange kein Update mehr erfahren hat, haben wir uns über dieses überraschende und dann auch noch so schöne Review sehr gefreut.

Die gute Nachricht zuerst: Es wird mit dieser Geschichte weitergehen und wir werden sie auch zu Ende bringen. Das nächste Kapitel ist sogar fast schon fertig! Also kam auch insofern Deine Rückmeldung zu einem sehr guten Zeitpunkt.

Wir haben uns von Anfang an bemüht, diese Geschichte so aufzubereiten und zu schreiben, dass auch Leser, die Star Trek nicht kennen gut damit klarkommen. Dass Du uns das hier noch einmal bestätigst und sogar davon sprichst "auf den Geschmack" gekommen zu sein, freut uns sehr! So sollte es ja idealerweise sein.

Die Serie, um die es hier mit ihren Charakteren geht heißt übrigens: Star Trek: Voyager! Und ja, es gibt alle sieben Staffeln auf DVD! Also nur zu ;-)!

Hoffentlich gefällt Dir auch der weitere Verlauf und dann das Ende der Geschichte und vielleicht lässt Du uns das dann auch noch einmal wissen!

Bis dahin erst einmal vielen Dank für Deine Rückmeldung!

Liebe Grüße

Adrimeny
23.07.2019 | 14:36 Uhr
Hey,

vielleicht schreibe ich am Ende doch zu jedem Kapitel ab jetzt was. War zwar gar nicht geplant, wollte ja nur mal reinlesen hier, aber was soll's. ;)

Zu eurer Wahl, wen ihr in die Vergangenheit bzw. in die Zukunft schickt, kann ich euch nur beglückwünschen! (Ich lese die anderen Reviews und eure Antworten darauf zwar nicht so intensiv wie bei Geschichten, die ich tagesaktuell verfolge, aber nebenbei zumindest mal quer, weil ich es so spannend finde, wie Star-Trek-Kenner*innen und -Nichtkenner*innen die Geschichte lesen und ihr in euren Antworten ja auch die ein oder andere interessante Information fallen lasst.) Auch ich denke, dass ihr so das Konfliktpotential maximiert habt, und die Kombinationen W/J und OS/C die interessanteren sind. Auch die Aufteilung ist ein gelungener Schachzug, der das Feld weit macht, wobei ich natürlich hoffe, dass OS und W auch noch zusammen agieren können.

Die Erklärung rund um OS‘ Narbe ist ja … W, der OS töten will und ihm GENAU DAMIT Jahre später das Leben rettet. Hallo Schicksal, ich hör dich! Gefällt mir!

Erm, und nun muss ich doch tatsächlich zugeben, dass mir in diesem Kapitel auch was bei C gefällt, nämlich dass er einräumt, dass ihm das im Grunde Spaß macht bzw. machen würde, wenn es nicht so ernst wäre. Mal sehen, wie er sich weiterhin so schlägt! – Und dass er jetzt derjenige in der anderen Zeit ist, erfüllt mich ganz vielleicht auch ein ganz kleines bisschen mit Schadenfreude, hihi. Soll er mal zeigen, was er so draufhat. Ich bin sicher, W wird gut vorlegen und auf dessen Begegnung mit J freu ich mich schon. XD

Liebe Grüße!
Regenengel

Antwort von Adrimeny am 06.08.2019 | 20:09 Uhr
Hallo Regenengel,
Im Leben geht leider nicht immer alles geradeaus und das Schicksal hat mich gerade mal kurz ausser Gefecht gesetzt.
Aber nun will ich meinen Part gerne erfüllen.

Zu irgendwas musste diese Narbe ja nun nutze sein, die W OS vor Jahren zugefügt hatte. Und irgendwie ist es ja nicht sehr realistisch, dass eine so schwere Verletzung an einer so sensiblen Stelle niemals mehr bemerkt wird.

Nun ist OS die lästige Narbe los. Das hat Ch doch gut gemacht, oder?

Ch ist eine Figur, die Dir im Original nicht so gefällt. Nun, er wird in dieser Geschichte einiges gutmachen können, wenn er es geschickt beginnt.

Und bei uns hat er jedenfalls ein gewisses Maß an Humor, das können wir Dir versprechen.

Wir sagen danke für Deine vielen Rückmeldungen und werden nach und nach alle beantworten.

Viele Grüße
Adrimeny
21.04.2019 | 23:08 Uhr
Liebe Autorinnen,

ich wollte hier endlich mal wieder 'rein lesen, weiß aber nicht, ob ich es heute noch schaffe, das nächste Kapitel zu lesen (morgen geht es in den Kanuurlaub! :)), deshalb hinterlasse ich lieber jetzt noch ein schnelles Review.
Ich finde es eine wunderbare Idee, dass ihr Chakotay nun anstelle Winnetous in die Vergangenheit schickt. So haben wir auf "beiden Seiten" mit der Zeitproblematik zu kämpfen, und es dürfte spannend werden, zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

OS' alte Narben, die ihm früher von Winnetou zugefügt wurden, haben ihn nun vor dem Tod beschützt, und somit hat ihn Winnetou damals schon indirekt beschützt, als er noch OS' Feind war, obwohl er davon nichts ahnen konnte. Es musste also alles ganz genauso geschehen! Was für eine hinreißende Idee! Ganz große Klasse! :-)

Auch mit den anderen Entwicklungen bin ich mehr als nur zufrieden und werde die Geschichte nicht aus dem Auge verlieren.
Lieben Gruß und schöne Ostern!
Waldfee

Antwort von Adrimeny am 26.04.2019 | 12:04 Uhr
Hallo Waldfee!

Wie schön, dass Du bei unserem kleinen Projekt wieder einmal vorbeischaust!

Wir hoffen der Kanuurlaub war/ist schön und Du kannst ihn bei gutem Wetter genießen!

Wir hatten von Anfang an geplant, dass jeweils eine Hauptfigur Zeit und Ort wechseln muss, da dies mehr Erzählmöglichkeiten und auch mehr Spannung bietet. Die Wahl fiel auf Chakotay und Winnetou, da sich OS in der Zukunft sicherlich etwas besser zurechtfinden würde und daher weniger Konfliktpotential mit sich brächte.

Die Entscheidung, ob wir nun Janeway oder Chakotay in die Vergangenheit schicken, war ein klein wenig schwieriger, weil sicher beide Varianten interessant sind. Die Wahl fiel schließlich auf Chakotay, weil wir es reizvoller fanden, wenn Janeway mit Winnetou zusammenarbeiten muss.

Wir freuen uns, dass Dir unsere Wahl gefällt ;-)!

Noch mehr haben wir uns darüber gefreut, als wir gelesen haben, dass Dir die Idee mit der alten Narbe gefällt, die OS nun vor größerem Schaden bewahrt und ihm vielleicht sogar das Leben gerettet hat!

Schön, dass Dir unsere Geschichte weiterhin so gut gefällt!

Liebe Grüße

Adrimeny
01.04.2019 | 18:07 Uhr
Hallo ihr Lieben!

Semesterferien sind mega praktisch für FF: Man kann auch an Tagen was machen, wo man sonst Stress hätte. Und zumal da ja am Samstag mal grad gar nix mehr ging iwie.

War ja iwie klar, dass wir jetzt wieder in den Wilden Westen gehen und wurd auch Zeit, dass wir wissen, wie es OS geht. Ich dacht schon, dass die den vielleicht echt umgebracht haben und dass dann iwie die Höhle auch ne Möglichkeit bietet, dass man in der Zeit zurück kann und dass dann W das machen muss, um OS zu retten oder so.

Aber bei so Zeitreisen krieg ich immer mega den Knoten ins Hirn, weil wenn man ja in der Vergangenheit was ändert, was dann die eigene Zukunft beeinflusst, man ja aber in dieser Zukunft dann ja nich wäre, wenn man ja nich in der Vergangenheit wäre und iwie... Geht schon los. Knoten!

Ich bin also mega froh, dass OS noch lebt und dass ihr nur so einmal "Wechsel" drin habt (also zumindest bisher).

Und iwie is das ja voll spannend, weil das so zwei ganz verschiedene Ansatzpunkte sind. W is in der Zukunft, das muss den ja nach und nach maximal überfordern, was er da alles zu sehen bekommt. Da is aber sozusagen er der eine, der da nich hin passt und der das alles iwie verdauen muss, weil er als einziger viel weniger weiß.

Bei C is das ja dann umgekehrt. Der is der eine, der viel mehr weiß (also was die Zeitreise und sowas angeht, er weiß ja, wie er da hingekommen is sozusagen) und er is so der Unheimliche (daher ja auch die Überschrift ;) ), den die anderen verdauen müssen und der die vielleicht maximal überfordert, weil er jetzt noch so denkt, dass er alles im Griff hat und so annähernd so tun kann, als ob er da hin gehört. Aber der wird bestimmt da mega schnell an seine Grenzen stoßen und versehentlich Sachen sagen oder tun, die halt so null in die Zeit passen.

Weil er hat ja wohl den großen Nachteil: Was weiß er schon über damals? Es is ja von ihm aus gesehen 500 Jahre her oder so, richtig? Und ich stell mir das mal mega schwierig vor, da einen auf "doof" zu machen auf Dauer. Ich mein, das wär, als wenn wir ins Barock müssten... Da hat man so ne vage Idee, wie das damals war, so aus der Schule. Aber dann so Geschichte life.... Das kann ja was werden denk ich mir mal so.

Insofern sind jetzt beide Handlungen mega spannend: W, der sich iwie in der Zukunft zurechtfinden muss und OS, der iwie mit einem Typ AUS der Zukunft klarkommen muss (wenn er mal wach wird) und dann natürlich die Leute aus der Zukunft, die da plötzlich diesen Indianer an der Backe haben, und die Indianer, die da diesen seltsamen "Geist" an der Backe haben.

Ich bin mal mega gespannt, ob das dann jetzt iwie sich mehr oder weniger darauf beschränkt, dass wir so mitkriegen, wie die so versuchen den Alltag hinzubekommen (da hat C sicher auch Probleme, so OHNE die Hilfsmittel seiner Zeit) oder ob es auch noch echte Abenteuer zu erleben gibt (im WW oder in der Zukunft oder beides) oder ob es mehr drum geht wie die das hinkriegen W und C wieder je in ihre Zeit zu kriegen.

Fänd ich alles super spannend!

In diesem Kapi mag ich das, wie die Sioux iwie alle so mehr oder weniger Schiss haben, nur TU reißt sich voll zusammen und versucht so iwie was aus diesem Fremden "zu machen". Is ja aber iwie auch sein Job, so als Schamane, sich mit "Geistern" zu befassen. Da muss er ja mutig sein.

Und mega spannend find ich auch die Frage, warum OS so dolle bewusstlos ist. Nur von dem Stich, wenn der aber ja gar nich sooooo gefährlich war? Oder hängt das auch mit der Höhle zusammen iwie?

Das is echt super dolle aufregend alles, bin ganz happy, dass ich mich darauf eingelassen hab, obwohl ich erst ein bissl Angst hatt, dass ich damit nix anfangen kann vielleicht.

Liebe Grüße,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 03.04.2019 | 10:28 Uhr
Liebe Melissa,
die letzten beiden Kapitel spiegeln sich gegenseitig, das stimmt. Da ist einmal W, der auf dem Wüstenplaneten gestrandet ist und sicherlich mit Gegenständen und Umgangsformen konfrontiert wird, die ihn in Verwirrung stürzen (könnten).
Auf der anderen Seite ist da Chakotay, der in einer längst vergangenen Zeit (und zudem bei einem Naturvolk) landet und sich den Gegebenheiten stellen muss, die da sind (z.B. Ameisenköpfe als Nähmaterial für Wunden).
Ob es nun für C leichter ist, sich den primitiven Lebensgewohnheiten anzupassen oder für W schwerer sich in der Zukunft zurechtzufinden, das wird sich noch herausstellen.

Allerdings C hat es ja schon angedeutet, er wird auch seine Freude daran haben, sich den einen oder anderen Scherz zu erlauben (s. erhobener Daumen). OS wird ja dann sicher auch bald aus seiner Bewusstlosigkeit aufwachen. Ähnlich wie W ist ja auch er klug und kann sich schnell anpassen. Wahrscheinlich wird er, wenn er dahinter kommt, WER C wirklich ist, den Armen mit Fragen löchern.....
und möglichst viel wissen wollen....


Sicher liegt ein Schwerpunkt der Geschichte darauf, W und OS wieder in ihrer Zeit zu vereinen, denn da gehören sie hin und C zurück in die Zukunft zu befördern, ein weiterer darauf, wie alle Beteiligten den Umgang miteinander und den neuen Begebenheiten meistern. Ob es darüber hinaus auch noch Abenteuer zu erleben und Gefahren zu überwinden gibt, das verraten wir jetzt noch nicht.

Die Idee zu dieser Geschichte entstand aus einem WhatsAppkontakt an einem späten Abend eigentlich aus Quatsch. Aber dann fanden wir sie eigentlich ziemlich innovativ und haben die Idee in die Tat umgesetzt. Allerdings war uns schnell klar, dass wir keine Hokuspokusgeschichte schreiben, sondern uns so nah als möglich am eventuell Möglichen orientieren wollten. Es ist schön, dass Du Dich darauf einlassen konntest und umso schöner, wenn die Story Dir nun auch noch Freude macht.

Wir sagen danke für die nette Rückmeldung und bis bald

Adrimeny
28.03.2019 | 13:41 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Und es geht weiter in eurem „Szenario mit Unbekannten“. Ich denke, TU fasst es perfekt zusammen: „War an diesem Tag nicht alles merkwürdig?“ Ich würde das Statement auf die gesamte Geschichte ausweiten wollen ;-) Immer wieder wird das übliche Terrain durch Dinge verändert, die ganz definitiv aus anderen Sphären stammen...

Dieses Kapitel stellt sozusagen das Spiegelbild des vorherigen dar – was ihr auch mit der Wahl des Titels klar unterstreicht. Wieder taucht ein Fremder auf, eine Person, die nicht dorthin gehört, wo sie gefunden wird. Und die Wahl des Adjektivs in der Überschrift erklärt die Ausrichtung, mit der die jeweiligen Anwesenden auf das mysteriöse Erscheinen reagieren. Ich glaube, dass diese unterschiedlichen Herangehensweisen vor allem mit der Zeit zu tun haben, aus der heraus sie geboren wurden: Die Raumschiffler, vertraut mit allerlei Schnickschnack und ungewöhnlichen Entdeckungen, assoziieren mit dem Geschehen „geheimnisvoll." Die Indianer des 19. Jahrhunderts, die weitaus mehr im Hier und Jetzt existieren und deren Welt einen kleineren Radius besitzt, finden ihren Fund „unheimlich.“

Der Mann aus der Zukunft ruft Ratlosigkeit hervor. Teile von ihm sind bekannt, ja sogar verbindend, andere wiederum zutiefst unverständlich. Die Wunder der modernen Technik erweisen sich letztendlich als zu viel des Guten für unsere armen Krieger;-)

Das mystische Element, das sich wie ein roter Faden durch den gesamten Text zieht, tut dann ein Übriges. Warum ist OS derart bewusstlos? Ist es Zufall, dass ausgerechnet die von W verursachte Wunde den Westmann hier beschützt? Oder ist beides einfach ein Ausdruck der tiefen Verbundenheit unserer Helden, die am Ende alles zu überwinden vermag? Diese Fragen lassen sich (noch) nicht beantworten, das Gesamtbild bleibt irgendwie ungreifbar, doch zweifellos interessant ;-)

Ich mag es, wie ihr hier sehr unterschiedliche Charaktere auftreten lässt. Die drei Sioux, die wir kennenlernen, könnten verschiedener nicht sein – und so ist es kein Wunder, dass sie auch diverse Reaktionen auf Cs Erscheinen zeigen.

Der Große Hund ist ein Feigling. Es gelingt ihm weder, zu seinem impulsiven, aus der Wut heraus geborenen Anschlag zu stehen, noch wagt er sich ins Maul der unheimlichen Höhle, wenn es nicht absolut sein muss. Er ist nur äußerlich imposant, im Inneren bemitleidenswert verzagt.

Der Weiße Hirsch ist aus anderem Holz geschnitzt. Auch ihm behagt das Rätsel nicht, er versteht es jedoch, den Verstand über seine Gefühle zu stellen. Und er ist mutig genug, dem Fluchtimpuls auszuweichen.

TU ist der komplexeste Charakter. Er besitzt nicht nur Einfluss und Empathie, sondern auch die Fähigkeit, über das Offensichtliche hinauszudenken und sich nicht durch Unerklärliches einschüchtern zu lassen. Wohl zeigt er Respekt, vermag dem Sturm aber standzuhalten.

C unterscheidet sich naturgemäß sehr von seinen Vorfahren (;-)), weil er eben einen enormen Wissensvorsprung hat. Was ich aber faszinierend finde, ist die Tatsache, dass sich die Klugen irgendwie auch wieder im gleichen Gedanken treffen. C nennt dieses Größere, das ihn leitet und das er nicht greifen kann, Wissenschaft, TU Wakan. Ich würde nicht sagen, dass hier einer dem anderen überlegen ist ( und weite die Behauptung gleich mal auf den Wüstenplaneten aus: Auch W und J dürften auf einer Ebene agieren...). Und ich bin gespannt, welchen Beitrag OS erst leistet, wenn er wieder mitmischen darf.

C ist insofern im Moment im Vorteil, weil er als Einziger die größeren Zusammenhänge dieser speziellen Situation versteht und einordnen kann. Deshalb ist er auch wenig überrascht, als er erwacht. Auf der anderen Seite trägt er aber auch die größere Verantwortung, weil ihm das Problem der Zeitlinien-Kontaminierung ein Begriff ist.

Ich glaube nichtsdestotrotz, dass C am Ende die richtige Entscheidung trifft. Was hat er zu verlieren in diesem Indianerdorf der Vergangenheit? Er braucht das Bindeglied zu W, um das große Ganze voranzutreiben...

Heute hätte ich am Ende zwei Lieblingssätze zu benennen, bevor ich noch wilden Protest anmelde.
„Ist das Scharlih?“ hat mich ehrlich laut lachen lassen. Geht es auch etwas weniger plötzlich ;-))?
„Im Haar wohnt die Seele des Mannes“ hingegen ist so wunderbar poetisch.

So. Und nun bekunde ich deutliches Missfallen! Ich kann mir die Sache nur derart erklären, dass die liebe Autorin des vorliegenden Textes eine nicht zu verleugnende sadistische Ader hat ;-))! Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Kletten aus der Saga um unsere liebenden Blutsbrüder. Waldameisen ???!! Nein nein nein! (Ich habe da äußerst schmerzhafte Erinnerungen aus meiner Kindheit...) Und Scharlih kann sich nicht mal wehren! Ich habe es nachgeschlagen, die Maya haben das wirklich so gemacht. Aber wie kommt man bitte darauf, sowas zu recherchieren? Oder war es etwa bekannt??

Ich verbleibe erschüttert und springe gerne wieder zurück auf den Wüstenplaneten, wo wir mit Sand und Gestein Vorlieb nehmen dürfen ;-)

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 02.04.2019 | 15:31 Uhr
Liebe Zorbi,
unheimlich und geheimnisvoll , das macht den Unterschied aus. In diesen Worten wird auch die unterschiedliche Sichtweise deutlich. Für die Menschen der Zukunft ist W nicht unheimlich. Sie wissen ja um die Möglichkeiten der temporalen Anomalie, aber sie wissen nicht, was sie mit diesem Fremden beginnen sollen. Die Vorschriften sagen ganz deutlich, dass man niemals in das Zeitgeschehen eingreifen darf, aber der Fremde ist ja eindeutig ein Mensch. Kann man ihn einfach so seinem Schicksal überlassen?
je mehr über W bekannt wird, umso unheimlicher ist der Häuptling ihnen. Zweifelsohne ein Mann, der es gewohnt ist zu befehlen und Gehorsam zu finden, jemand der über eine hohe Intelligenz verfügt, aber eben aus einer längst vergangenen Epoche kommt.

Anders Chakotay. Er landet in der Vergangenheit, über die er ja einiges weiß. Geschichtsbuchwissen. Er erkennt schnell, dass der einzige, der vielleicht den Hauch einer Ahnung verspürt, was hier passiert ist, der Schamane ist. Er erkennt schnell, dass dieser OS identisch ist mit Scharlih, den er ja suchen soll. Und er ist nicht besonders verwundert darüber, dass er dort gelandet ist, wo er nun einmal gerade ist. Ihm ist nichts unheimlich, er hingegen ist es den Indianern schon. Sein Aussehen, sein Geruch, seine Kleidung, alles ist anders, von den Geräten, die er mit sich führt ganz zu schweigen. Er ist den Kriegern unheimlich.

Zufall ist es sicher nicht, dass OS so lange bewusstlos ist und auch nicht, dass das Messer des GHs ihn ausgerechnet dort trifft, wo das Narbengewebe besonders dicht ist( ob das medizinisch korrekt ist, ist sicher anzuzweifeln, aber es passte so gut). Und es ist auch gut, so, dass Vieles noch verschwommen und nicht greifbar ist, sonst wäre es ja langweilig!!

Ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass wir immer wieder auf Menschen treffen, die auf gleiche Situationen ganz verschieden reagieren. Da gibt es den GH, der eigentlich Großes Maul heißen müsste. Er handelt impulsiv und unbeherrscht, außerdem fürchtete er sich davor Verantwortung zu übernehmen . Äußerlich muskelbepackt, stark und unüberwindbar, innerlich ein Feigling und schwacher Charakter.

Weißer Hirsch ist anders. Auch ihm ist das Ganze unheimlich, aber er stellt sich seiner Verantwortung als Unterhäuptling und handelt ruhig und besonnen.

Der Schamane ist derjenige, der über den größten Weitblick verfügt. Natürlich ist auch im alles ungeheuerlich, aber er ahnt wohl, dass ihm hier etwas widerfährt, woraus er für sich viel lernen kann. Er ist wissbegierig und neugierig, erlässt die Dinge auf sich zukommen.

Was für C die Wissenschaft ist, erklärt sich TU mit dem Lenken Wakans. Ich wage hier die Theorie, dass Beides nicht möglich wäre, gäbe es Wissenschaft und Gott nicht...

Wie wird sich C entscheiden. Regelkonform zu handeln oder menschlich? Wir werden noch ein wenig warten müssen, denn zunächst geht es ja mit W und Janeway weiter....

"Ist das Scharlih?“ hat mich ehrlich laut lachen lassen. Geht es auch etwas weniger plötzlich ;-))?" Na ja, Chakotay ist eben ein kluges Kerlchen....
„Im Haar wohnt die Seele des Mannes“ hingegen ist so wunderbar poetisch." Danke für das Lob!

Die abgeknipsten Köpfe der Waldameisen als Nähmaterial zu benutzen ist faszinierend, nicht wahr? In dem Buch Erntemond wird darüber berichtet und auch die Maya haben es so gemacht, die Massai praktizieren es manchmal heute noch..

Wir sehen uns auf dem Wüstenplaneten und lesen uns wieder bei Deiner Geschichte.
Bis dahin liebe Grüße

Adrimeny
28.03.2019 | 12:28 Uhr
Liebe Adrimeny!

Meine Güte, kaum zu glauben, aber ich hatte doch ernsthaft auch über das dazwischenliegende Kapitel vergessen, dass nicht nur in "Verschollen", sondern auch hier OS in seinem Blut liegt und um sein Leben kämpft.

Schon die ersten Sätze haben mich aber dann natürlich wieder daran erinnert und quasi noch rückwirkend in Panik ausbrechen lassen, was denn nun mit OS geschehen wird! Es ist ja schon mal sehr beruhigend, dass TU den Angreifer rauswirft und dass dieser sich diesen Rauswurf auch ohne Weiteres gefallen lässt.

Letztlich hat OS durch Ws Verschwinden und durch seine Beziehung zu dem Apachen in dem Schamanen irgendwie einen Verbündeten gefunden, den er vielleicht noch gut gebrauchen kann. Der wiederum ahnt nämlich, dass er hier etwas "Großem" sozusagen auf der Spur ist, dass er einen Blick in ein Geheimnis werfen kann, das ihm bisher verborgen war.

Diese Neugierde ist es denke ich auch, die ihn so unbekümmert in der Höhle nachforschen lässt, während die übrigen Krieger sich fürchten. Hinzu kommt sicherlich, dass er als Medizimann ja schlecht Angst vor etwas eingestehen kann, was letztlich in sein Ressort fällt gewissermaßen, aber ich denke eben darüber hinaus, dass TU auch in gewisser Weise seine Chance gekommen sieht.

Der Große Geist hat vor seinen Augen jemanden verschwinden lassen, hat ihm aber einen anderen Menschen, der mit diesem Jemand so eng verbunden ist, wie es enger kaum geht, zurückgelassen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass TU darin eine gewisse Brücke sieht. Und letztlich ist es das ja auch unfreiwillig. Sicher, C wäre nicht absichtlich ins 19. Jahrhundert gegangen, nur um OS zu helfen.

Aber die Tatsache, dass er nun einmal dort hinein gestolpert ist und dass W ihm mehr oder weniger den "Auftrag" gegeben hat, nach OS zu suchen, lässt ihn natürlich anders agieren, als er es sonst vielleicht getan hätte.

Gut gefallen hat mir, wie du es schaffst alles zu umschiffen, was die Indianer an C wahrnehmen und doch nicht kennen können und dürfen. Ich stelle mir vor, dass es beim Schreiben reichlich Nerven kostet, die Hälfte aller Ausrüstungsgegenstände umschreiben und beschreiben zu müssen und ich denke, dass man da höllisch aufpassen muss, dass man nicht versehentlich die falschen Leute Vokabeln benutzen lassen darf, die diese gar nicht kennen.

Interessant sind außerdem zwei Parallelen, die mir aufgefallen sind. Zum einen natürlich die Titel, die letztlich auf den Punkt bringen, was der große Unterschied ist, der sicher noch oft eine Rolle spielen wird: Wissensvorsprung! C und die Crew der Voyager haben sich natürlich auch gewundert, dass W einfach aufgetaucht ist und waren nicht schlecht erstaunt, von WANN er stammt. Dennoch müssen sie sich nicht fürchten, denn sie verstehen, wie die Situation zustande kommen konnte.

Sicherlich, W bleibt geheimnisvoll, einfach auch weil er eine Art "Störung" darstellt, die man schwerlich einschätzen kann, aber man muss sich eben nicht vor ihm fürchten.

Bei den Indianern sieht das ganz anders aus. Der Fremde, den sie finden, ist für sie zum Fürchten, den er hat Dinge bei sich und an sich, die kein Mensch je gesehen hat, und er scheint aus dem Reich der Geister zu kommen. Schließlich haben sie keine andere, wissenschaftliche Erklärung. Das wiederum bedingt sehr unterschiedlichen Status der beiden Fremden: der eine soll "klein und dumm" gehalten werden, man hofft ihn irgendwie ruhig stellen zu können. Der andere wird um Hilfe gebeten und als übermächtig anerkannt.

Ich bin sehr gespannt, wie OS zu dem allem stehen wird! Denn natürlich kann auch er keine Ahnung haben von dem, was C so mit sich herum trägt, aber sein Verständnis geht so weit, dass ihm klar sein wird, dass niemand von den Göttern geschickt wurde. In dieser Beziehung schätzt C den Bewusstlosen wohl sehr gut ein.

Das führt mich zur zweiten Parallele. In beiden Fällen ist es C, der die Blutsbrüder zunächst betrachten kann und sich ein Bild machen kann, weil beide erst einmal außer Gefecht sind. Ich frage mich übrigens genau wie TU, warum OS so lange bewusstlos ist... Noch mehr "Höhlenzauber"?

Und wieder ahnt C, dass das, was er gleich tun wird, irgendwie gegen die Vorschriften ist, weiß aber ebenso genau, dass es wenig Sinn ergibt, sich in der vorliegenden Situation an diese zu halten. Und letztlich wird sich bestimmt auch herausstellen, dass OS eher ein hilfreicher Verbündeter für C ist, denn ein Problem.

Bleiben noch zwei Fragen: Wie kommt man darauf eine Wunde mit Ameisen zu tackern???? Und wie lange dauert es wohl, bis ihr die beiden Handlungsstränge vereint.

Ich bin jedenfalls mal sehr auf die nun unweigerlich folgenden Konfrontationen und jeweils W und OS mit den Menschen um sie herum gespannt.

Liebe Grüße,

Luni

PS: Die Idee, dass OSs alte Narbe ihm das Leben rettet, dass gewissermaßen W eingreift, ohne anwesend zu sein, finde ich allerliebst!

Antwort von Adrimeny am 02.04.2019 | 14:44 Uhr
Liebe Luni,
OS ist auch in dieser Geschichte verwundet, ich denke aber, es hat ihn nicht so schlimm erwischt wie bei Danny. Hier ist ja zum Glück der Medizinmann direkt zur Stelle und er gehört in die Kategorie "guter und aufgeschlossener Schamane".
Er begreift intuitiv, dass er hier etwas ganz und gar Ungewöhnlichem begegnet und das macht ihn neugierig auf mehr.
Die Welt der Geister, das Unheimliche ist ja sein Metier. Hier kennt er sich aus, da empfindet er keine Furcht oder darf sie zumindest nicht zeigen.

TU weiß um die innere Verbundenheit der Blutsbrüder und er ahnt, dass diese Verbundenheit die einzige Möglichkeit ist, den Weg zu finden, der C zu ihnen und W von ihnen fort brachte.

TU und die Sioux nehmen ja noch staunend zu Kenntnis, was C da von sich gibt, OS wird beim Aufwachen sicher hinterfragen, was der eine oder andere Ausdruck zu bedeuten hat. Er weiß ja auch, dass er in eine Zeit hinein geboren wurde, die viele Veränderungen und neue Entwicklungen bereit hält.

Unheimlich und geheimnisvoll sind die Umschreibungen für die Situationen auf dem unwirtlichen Planeten und der Erde. W landet in der Zukunft. Die Menschen dort haben natürlich einen Wissensvorsprung, sie kennen Dinge und Abläufe, von denen die Bewohner der Erde im 19. Jahrhundert keine Ahnung hatten. W kommt aus einer Zeit, die lange in den Nebeln der Zeit verschwunden und nur noch Legende ist. Sein Dasein, seine Art sich zu geben, seine Sprache, all das ist fremd und geheimnisvoll, sicher, aber weder unheimlich noch zum Fürchten.
Anders Chakotay. Er landet in der Vergangenheit und hat allerlei merkwürdiges Gerät bei sich, von der Frisur, dem Rasierwasser und der Art und Beschaffenheit der Kleidung ganz zu schweigen. Für die armen Indianer sicher noch unvorstellbarer als für OS, wenn er aus der Bewusstlosigkeit erwacht.
Sicher kann er sich nicht vorstellen, dass es möglich ist von einer Zeit in die andere zu rutschen, aber sicher glaubt er noch weniger, dass W vom Großen Geist fortgeholt wurde. Er ist ja Realist.

Warum OS so lange ohne Bewusstsein ist, hängt sicher irgendwie mit der Höhle und W zusammen, aber es ist kein Zauber im Spiel, das ginge mir dann doch zu weit.

C aber dauert diese Bewusstlosigkeit viel zu lange und er kämpft mit sich, diesen OS mit dem Wissensvorsprung mehrerer Jahrhunderte aus dieser zu erlösen. Er kann das, aber DARF er das auch? Wird er sich nicht den Zorn seiner Vorgesetzten zuziehen?
Letztlich ist es seine Menschlichkeit, die über die Vorschriften siegt und der Gedanke, in diesem Scharlih vielleicht einen Verbündeten auf seinem Weg zurück in seine Zeit zu finden
Du fragst, wie ich auf die Idee komme, die Wunde mit Ameisen zu tackern? Nun, die Mayas haben diese Methode benutzt und auch bei den Massai ist sie bekannt. Zum ersten Mal habe ich darüber in Erntemond gelesen. Es fiel mir dann wieder ein und so hab ich ein wenig recherchiert. Alles kein Geheimnis!

Danke für die schöne Rückmeldung und liebe Grüße

Adrimeny
27.03.2019 | 10:47 Uhr
Hallo ihr Lieben!

Wie schön, dass es nun auch hier weitergeht!

Ich finde es bemerkenswert, dass offenbar die alte Stichwunde an OSs Hals Schlimmeres verhindern konnte. Und zugleich im weiteren Verlauf C einen Hinweis auf W geben wird. Jedenfalls hat er bei OS wohl eine tiefe Bewusstlosigkeit ausgelöst, die so außergewöhnlich ist, dass sich sogar der Medizinmann wundert.

Gestaunt habe ich bei der Schilderung der Nähmethode, die Tahca Ushte anwendet. Im Ernst jetzt, Waldameisen, die durch ihren Biss eine Wunde verschließen? Klar, ganz unmöglich klingt das jetzt nicht, aber was ist mit dem Zeugs, das sie in die Wunde abgeben und das schon bei normalen Ameisen so brennt? Auf alle Fälle ist das sehr interessant und stößt ja wohl auch auf Cs Zustimmung!

Natürlich finden die Sioux Chakotay zunächst einmal ungewöhnlich. Ich mag es, dass ihr dabei an solche Details wie den Stoff seiner Kleidung denkt. Na klar, das ist kein Naturmaterial und muss sich daher anders anfühlen! Wonach riecht der erste Offizier? Rasierwasser vermutlich, oder? Das werden die Krieger wohl ebenfalls nicht kennen.

Dass der Tricorder die Indianer in Erstaunen und Erschrecken versetzt, ist absolut plausibel. Der Medizinmann ist wohl der einzige, der einigermaßen besonnen reagiert und das Ding einfach wieder in die Tasche packt. Verständlich ist aber, dass die Krieger skeptisch bleiben ;-).

Ebenso wie das Erwachen Ws, bietet auch das Aufwachen Chakotays in der fremden Umgebung einer anderen Zeit ein großes Potential und ihr nutzt das weidlich aus. Chakotay hat den Vorteil, dass er auf solche Situationen trainiert ist und das wohl nicht zum ersten Mal durchmacht. Trotzdem unterlaufen auch ihm einige Unachtsamkeiten, die ich sehr amüsant finde. Z.B. die Frage, ob der andere Mann Scharlih sei! Damit stürzt er die Ogalallah zunächst in Verwirrung, die diese aber recht gut verbergen können. Laut lachen musste ich bei: „Ich bin Chakotay, Comman…., ich bin Cahkotay….., ja ich bin Chakotay.“ Dieses gewaltsame Zurückhalten seines Titels oder Dienstgrades ist irgendwie niedlich. Als wenn er darin eine Sicherheit suchte, die es aber momentan nicht gibt für ihn.

Oder sein Stammeln bei der Erzählung seiner Geschichte, die Bemühung, nur keine Fehler zu machen. Und dies: „Es liegt wohl an der Ohnmacht und der …äh… Zeitverschiebung…“

Ich finde, dass ist euch hier hervorragend gelungen!

Auf der anderen Seite haben wir den Medizinmann, der angesichts der verwirrenden Situation noch recht gefasst auftritt. Er wirkt – wie wir ja schon in früheren Kapiteln gesehen haben – intelligent und gemäßigt, also kann Chakotay wohl von Glück sagen, dass ausgerechnet er ihn gefunden hat. Offenbar sieht Tahca Ushte in C so etwas wie einen Geist…

Die ersten kulturellen Missverständnisse – wie z.B. der erhobene Daumen – machen nicht nur Chakotay Spaß, sondern auch mir und definitiv Lust auf mehr!


C will also den bewusstlosen OS aufwecken. Darauf hatte ich gehofft und natürlich stelle ich mir dieselben Fragen wie er. Was wird er OS sagen, wer er ist und wo er herkommt? Und natürlich, wo W ist?

Die Bilanz deutet nun als darauf hin, dass wir zwei Heldenduos auf beiden Seiten der Zeitverschiebung haben werden, die wohl versuchen werden, die Distanz zueinander wieder zu überwinden. Ich bin sehr gespannt, wie sie das machen und freue mich drauf, zu lesen, wie es weitergeht!

Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 27.03.2019 | 12:19 Uhr
Liebe Catherine,
die erste Rückmeldung ist immer etwas Besonderes und es ist schön, dass sie diesmal so schnell gekommen ist.

Na ja, ob das medizinisch so ganz korrekt ist und die Vernarbung der alten Wunde OSs wirklich Schlimmeres verhindern konnte ist nicht so sicher. Es passte einfach so gut. Anders sieht es mit den Ameisenköpfen aus. Das wurde wirklich praktiziert und es ist ja eigentlich eine geniale Idee. Ob die Ameisensäure da irgendwelchen Schaden anrichtete wird leider nirgendwo erwähnt...

Die Sioux finden Chakotay und sind sich, seiner Aufmachung gemäß, gar nicht so sicher, ob er ein Mensch ist oder vielleicht doch ein Geistwesen. Seine Kleidung besteht aus einem unbekannten Material und seine Haut duftet nach Rasierwasser oder Duschgel. Und DAS kennen die Sioux nun wirklich nicht. Aber immerhin findet TU den Geruch angenehm.

Und dann hat der Mann auch noch ein piepsendes, flackerndes "Ding" dabei, das die Krieger fürchterlich erschreckt. Einzig der Medizinmann scheint zumindest eine ferne, unbestimmte Ahnung von dem zu haben, was ihm da vor die Füße gefallen ist. Heute können wir uns ja alles Mögliche vorstellen, Jules Verne hatte diese Begabung ja auch schon im 19.Jahrhundert, aber für ein Naturvolk sind solche Dinge bestimmt schwer vorstellbar.

Das Erwachen in einer fremden Umgebung ist ja schon abenteuerlich, das Erwachen in einer anderen Zeit eigentlich unvorstellbar. W meistert dieses Erwachen ja in gewohnt routinierter Art und Weise und Chakotay weiß, dass es solche Zeitverschiebungen geben kann . Aber in dieser längst vergangenen Zeit zu landen ist auch für ihn zumindest ungewöhnlich und da passieren ihm ein paar "Unachtsamkeiten", die ihm bestimmt ein missbilligendes Stirnrunzeln des Captains
eingetragen hätten.

Der Medizinmann ist ein kluger Mann, der offen ist für Neues, der auch bereit ist, sich auf Ungewöhnliches einzulassen. Allerdings kann er mit den neuzeitlichen Gesten, wie z.B. dem erhobenen Daumen, wenig anfangen. Aber, wie gesagt, er lernt schnell und ist offen für Neues.

Sicher wird er an der Situation noch seinen Gefallen finden.

Was nun OSs Aufwachen betrifft, ist es sicher schwer für ihn sich in dieser Situation zurechtzufinden. Irgendwie hat sich ja alles geändert: W ist "weg", er ist verwundet und dann sitzt da auch noch ein fremder Indianer in seltsamer Kleidung, den er noch nie gesehen hat.

Vielen Dank für diesen schönen Kommentar. Wir freuen uns, dass Dir unsere Geschichte gefällt.

Ardimeny
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast