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Autor: Adrimeny
Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt) für Kapitel 5:
Grashuepfer (anonymer Benutzer)
25.01.2020 | 17:30 Uhr
Das wäre jetzt was für den "Mythen Metzger" bzw für Pollides mit seinen 411 Vermisstenfällen....da verschwinden auch immer Menschen spurlos...und das in Echt!

Antwort von Adrimeny am 27.01.2020 | 11:52 Uhr
Ähm....

Das sagt uns jetzt nichts...

Aber egal! Vielen Dank für die Rückmeldung!
23.07.2019 | 13:49 Uhr
Hallo ihr zwei,

nun schleiche ich schon eine ganze Weile um diese Geschichte herum und bin unschlüssig, ob ich sie lesen sollte oder nicht. Dagegen spricht, dass ich in der Regel weder AUs noch Crossovers mag und mich nicht mal eine "Slash"-Kennzeichnung hätte verführen konnte. Dafür spricht, dass ich beide Fandoms kenne und vor einigen Jahren hier selbst mal in einem Rev an MH geschrieben habe, dass Winnetou im Weltall doch gut funktionieren müsste. Dabei habe ich zwar nicht an ein Crossover, sondern "nur" ein AU gedacht, aber dennoch, der Grundgedanke bleibt und ich finde ihn nach wie vor faszinierend.

Also habe ich begonnen zu lesen und musste zu meiner Überraschung feststellen, dass ich Prolog und erstes Weltraumkapitel tatsächlich richtig klasse fand. Huch. :) (Also die anderen auch - gerade dieses hier ist sehr spannend! - , aber das kam halt nicht so überraschend.) Im Moment hole ich gerade Next Generation nach (die älteren Serien habe ich nämlich nicht gesehen), man muss sich ja auf die neue Picard-Serie vorbereiten (erst recht nach dem neusten Trailer von der Comic-Con am letzten Wochenende, aber ich will nicht spoilern), aber ich habe direkt Lust bekommen, mal wieder Voyager zu schauen, und das obwohl bis zu diesem Kapitel hier meine Lieblingsfigur (*hust* Seven *hust*) nicht vorkommt und J und C diese merkwürdigen "Momente" haben, die ich schon in der Serie so furchtbar anstrengend fand. Versteht mich nicht falsch, das ist absolut canon, sehr nah am Original, nur konnte ich persönlich dem schon da wenig abgewinnen. Überhaupt konnte ich mit C leider nie so viel anfangen (und das schon lange bevor er am Ende mit ... ihr wisst schon). Aber egal, das Star-Trek-Feeling war gleich da, ich finde, dass gerade J euch richtig gut gelungen ist, ihr habt meine Sorge um W UND jetzt auch noch um OS getriggert, ich bin irgendwie merkwürdig fasziniert von dieser Crossover-Idee und bange nun ein bisschen, wie mir das tatsächliche Aufeinandertreffen der beiden Fandoms wohl gefallen wird. Vielleicht schafft ihr es ja sogar, mich für C etwas zu erwärmen, wer weiß.

Deswegen: Ich lese weiter!

Liebe Grüße
Regenengel

Antwort von Adrimeny am 24.07.2019 | 09:23 Uhr
Hallo Regenengel!

Herzlich willkommen bei unserem kleinen Experiment. Uns war gar nicht bewusst, dass die Kategorie "Crossover" schon von vorneherein abschreckend wirken kann. Umso schöner, dass Du Dich letztlich doch entschieden hast, mal hineinzuschauen und dann sogar hängengeblieben bist ;-)!

Seven of Nine ist Dein Lieblingscharakter? Okeee.....Die wird wohl nicht auftauchen. Diese Geschichte ist vor dem Auftauchen von Seven angesiedelt (bewusst ;-))) )! Also ich (Danny) fand diese J und C Momente immer sehr schön und konnte dieser hektisch dahingeschriebenen Romanze zwischen C und Seven am Ende mal so gar nichts abgewinnen. Aber das hier wird garantiert keine J/C Geschichte!

Dann hoffen wir mal, dass wir Dich vom unserem C überzeugen können. Der kam in der Serie manchmal wirklich nicht gut weg, weil die guten Dialoge für J und den Doktor und später auch für Seven geschrieben wurden. Mal schauen, ob wir ihn in ein etwas besseres Licht rücken können ;-)!

Vielen Dank für das Lob, was J angeht. Das freut uns sehr!

Wie wir inzwischen wissen, hast Du sehr fleißig weitergelesen! Lieben Dank für Deine Rückmeldung(en)!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
12.02.2019 | 15:08 Uhr
Ihr Lieben!

Ich weiß, ich habe schon wieder ein Kapitel ausgelassen... Oder? Irgendwie hab ich den Überblick verloren. Aber wie auch immer, jetzt bin ich ja wieder da ;-)

Und ich muss sagen, dass nach dem Ausflug ins Weltall, den ich sehr spannend fand und auch in keiner Weise "störend" im Vergleich zu den Wild-West-Kapiteln, ich mich dennoch wieder heimischer gefühlt habe im Westen.

Und ähnlich wie Zorbi (glaube ich, ich hab zu viele Reviews gelesen, ich weiß nicht mehr, was wo stand) empfinde ich das Kapitel als irgendwie gespenstisch. Es ist eine ganz eigenartige Stimmung in dieser Höhle, nicht nur, weil sie W gewissermaßen verschluckt hat, sondern auch, weil die Gruppe der Menschen, die sich darin bewegt, auf ganz eigentümliche Weise zusammengestellt ist.

Es herrscht offensichtlich eine mehr oder wenige versteckte Abneigung zwischen TU und GH. Spätestens die im Grunde völlig überzogene Reaktion des Anführers am Ende OS zu erstechen, belegt dies. Es kann ihm nicht wirklich um OS gehen, denn ihn einfach niederzustechen ist nicht das, was man mit einem derart wertvollen Gefangenen macht, wenn nicht Gefahr im Verzug ist. Er ist viel zu schade für einen solchen Tod. Marterpfahl oder Opferhöhle wären sehr viel passender gewesen.

Besonders und gerade aber, weil TU OS mit Respekt behandelt, auch zum Beispiel auf seinen Wunsch Rücksicht nimmt, dass der Westmann vorangehen will, steigt die Wut des Häuptlings auf seinen weißen Gefangenen. Denn es verdrehen sich die Verhältnisse.

TU scheint zu erkennen, dass er in dem Bleichgesicht, das eigentlich hatte sterben sollen, den besonnenen Zuhörer findet, der seiner Geschichte lauscht, der sich in gewisser Weise vernünftig und angemessen verhält, während GH sich eben nicht seinem Amt entsprechend gebärdet. Dies kulminiert meiner Meinung nach in dem Moment, in dem der Medizinmann nicht den Weißen, den Fremden, den Eindringling ermahnt, ehe er zu sprechen beginnt, sondern eben seinen Stammesbruder, der noch dazu gerade sein Anführer ist.

Das muss GH so derart in Rage bringen (eigentlich TU gegenüber), dass er seine Wut in der völlig sinnlosen Tat des Angriffs auf OS kanalisiert. Und dieser scheint mir weniger der Person OSs selbst zu gelten, als vielmehr ein Machtspiel TU gegenüber zu sein: "Ich soll mich benehmen, ich soll Rücksicht auf diesen nehmen, ich soll einem Bleichgesicht glauben, nur weil DU das sagst?! Du hast mir gar nichts zu sagen, schau wie viel oder wie wenig ich auf deine Ansicht gebe!" Das zumindest scheint mir der Gedanke zu sein, der GH bewegt.

Ich finde dies auch vor allem dann deutlich, wenn man den Beginn des Kapitels heranzieht. GH versucht OS möglichst zu erniedrigen, indem er ihn auf die Knie zwingt, indem er ihn wie irgendeinen Gefangenen behandelt, ihn wehrlos und klein sehen will. OS selbst fasst es recht deutlich in Worte: "Tahca Usthe musterte mich aufmerksam, während Großer Hund mich weiter wie ein Karnickel am Genick gepackt hielt." Hier sehen wir ganz deutlich, was GH von OS hält. Dann aber erhebt TU den Gefangenen in gewisser Weise (metaphorisch und tatsächlich), indem er befiehlt: "„Lass Old Shatterhand los,“ befahl Tahca Ushte und großer Hund befreite mich sofort von dem unangenehmen Druck auf meine Halsmuskeln.", ihn dann gar als aufrichtig bezeichnet und sich seine Geschichte anhört und dieser auch noch zustimmt letztlich.

Das ist für GH zu viel, kombiniert noch damit, dass TU auch W als einen guten Menschen bezeichnet. Und so beginnt das Machtspiel, an dessen Ende OS geopfert wird - so anders als gedacht und doch als Opfer einer "höheren" Sache, zumindest in den Augen GHs. Ich bin echt gespannt, wie ihr ihn lebend aus dieser Nummer heraus kommen lasst, aber die Kombination mit Scifi bietet hier ja ungeahnte Möglichkeiten! Falls er nicht ganz banal verbunden und gerettet wird ;-P

Bleibt die bedrückende Erkenntnis: W ist weg! Und es gibt offensichtlich (gerade) keinen Weg ihm zu folgen. Wann, ob und wie der sich wieder auftut? Ob der wieder auf diesen Planeten führt (müssten dann da nicht Reste der anderen verschwundenen "guten Menschen" herumliegen, wenn das Portal immer auf den Wüstenplaneten führt)? Ihr werdet es wohl nicht verraten....

Bleibt noch der bedrückendste Satz des ganzen Kapitels: "Er wird Winnetou, seinen Blutsbruder in diesem Leben nicht mehr wiedersehen. Wakan wird ihn bei sich behalten. Die Apachen werden einen neuen Häuptling wählen müssen.“" Ne ne ne... Obwohl sich damit Ws Vision auf seltsame Weise erfüllt hätte. Ich mag aber weder glauben, dass ihr W und OS dauerhaft trennt, noch dass es für W keine Rückkehr gibt...

Auf jeden Fall bin ich gespannt dabei!

Liebe Grüße,
Luni

Antwort von Adrimeny am 13.02.2019 | 13:26 Uhr
Liebe Luni,
schön, dass Dir unser neues Kapitel zusagt und Du Dich dort heimisch fühlen kannst.

Allerdings ist der Aufenthalt in der Höhle wohl nicht so zum Wohlfühlen. Du nennst die Stimmung dort gespenstisch. Es ist ja auch unheimlich, sich vorzustellen, dass dort Menschen einfach so verschwinden - und nach Angaben des Schamanen sind es ja auch nicht wenige.


GH und TU sind einfach zwei total verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlicher Motivation. GH ist ein machthungriger Unterhäuptling, der gerne über die Weitsicht und Klugheit eines OS,W oder auch TU verfügen würde. Diese Gaben sind ihm aber nicht gegeben und er kann sich gegen TU nicht behaupten. Ja, er muss sogar hinnehmen, dass der Medizinmann sich OS gegenüber sehr viel informativer zeigt und ihn auch mit Respekt behandelt. Er kann es einfach nicht ertragen und versucht seinen Mangel an Durchsetzungsvermögen durch demonstratives Machtgehabe gegenüber "seinem Gefangenen" wettzumachen. Aber auch das gelingt ihm nur bedingt, denn der Schamane interveniert auch hier und es bleibt GH nicht anderes übrig, als zähneknirschend klein beizugeben. Aber innerlich steigert er sich immer mehr in seine Wut hinein, kann sie Am Ende nicht beherrschen und sticht OS nieder, wohl auch, um TU zu zeigen, dass er sich seinen Anweisungen entziehen und tun kann, "was er will."

OS ist verwundet, der Stich in den Hals kann eine leichte oder auch schwere Verwundung sein. Es gibt die Möglichkeit der konventionellen Behandlung durch TU oder gibt es gar eine Behandlungsmethode aus der Zukunft? Ich hoffe, Du bist uns nicht böse, wenn wir das jetzt noch nicht verraten!

In der Höhle finden sich die Gebeine der Geopferten, ob es solche Nachweise menschlichen Lebens auch auf dem Wüstenplaneten gibt? Auch hier müssen wir Dich noch um ein wenig Geduld bitten....

Bleibt am Ende die Aussage des TU, dass die Apachen einen neuen Häuptling wählen müssen. Durchaus logisch gedacht, wenn man bedenkt, was er glaubt. Und auch Ws unheilvolle Todesahnung würde sich so letztlich doch erfüllen!

Warten wir es ab, das Ende der Geschichte ist noch nicht geschrieben.

Vielen Dank für Deine Rückmeldung und liebe Grüße

Adrimeny
09.02.2019 | 08:31 Uhr
Liebe Danny, liebe marieschi!

Boah, das is ja iwie voll fies, dass es jetzt im Wilden Westen weiter geht, bevor wir wissen, ob es W gut geht und wie er klarkommt mit der Tatsache, dass er voll alleine und nicht mehr zuhause is. Ich mach mir so mega Sorgen um den!

Und damit wir Leser nich einseitig werden, können wir uns jetzt noch mehr Sorgen um OS machen, weil der ja niedergestochen wird. Wie überlebt man dann einen Stich in den Hals???? Ich würd ja jetzt sagen, da kann iwie ein Wunderapparat aus dem Weltall helfen, aber erstens sind die von der Voyager ja nich da und zweitens is da ja alles kaputt.

Wobei es ja auch sein kann, dass man, wenn man so ein Zeitprotal benutzt, auch nich nur vor, sondern auch zurück kann in der Zeit. Vielleicht lässt sich OS also iwie doch noch retten mit so Zukunftsszeugs.

Und was is das überhaupt für ein komischer Durchgang? Der geht auf und zu? Sonst hätten doch jetzt auch OS und die anderen auf dem Wüstenplaneten landen müssen. Und wann geht der wieder auf? Und is das dann ein hin und her Weg oder eine Einbahnstraße?

Total mega schön fand ich die Geschichte! Die klingt mega super echt! Ist da ein Teil davon aus einer wirklichen Legende? Und auch die Erklärung is iwie mega schön, dass der Medizinmann einfach anerkennt, dass W halt ein guter Mensch is.

Und Ws Vorhersage, dass er da sterben wird, wäre damit ja auch iwie erfüllt.

Großer Hund is ja mal mega der dämliche Hund (SORRY!!!! Konnt nich widerstehen ;P ) Der kapiert ja gar nix und scheint auch nich so der Schlauste zu sein. Und iwie kommt mir das Erstechen am Ende so vor, als ob er das hauptsächlich macht, um den Medizinmann eins auszuwischen, weil er das mega doof findet, dass der ihn vor OS so "rumkommandiert" hat. Und jetzt will er iwie so beweisen, dass er tun kann, was er will, weil er ja der Häuptling is und nich hören muss.

Das is so wie Trotz, weil er iwie nich akzeptieren will, dass der Medizinmann sozusagen auf Augenhöhe mit OS gesprochen hat. GH will den einfach hassen, weil er ein Weißer is. So aus Prinzip. Und das is iwie genau das, was in der Geschichte vorkam, dass alle feindselig und neidisch werden und sich bekämpfen und die Erde deshalb kein schöner Ort mehr is.

Voll der mega gut gemachte Kontrast!

Im nächsten Kapi geht es jetzt aber nich iwie ins Weltall und dann ein Rückblick, warum das Raumschiff futsch is oder so, oder??? Ich hätt gern entweder geklärt was mit W is oder was mit OS is! Am liebsten beides *grin

Bin jedenfalls mega gespannt und ja jetzt auch wieder voll auf dem Laufenden mit den Reviews!!!

THX für die super neue Idee, das wird ganz anders!

Liebe Grüße,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 12.02.2019 | 11:50 Uhr
Liebe Melissa,
wir stimmen Dir zu, es ist wirklich fies, dass jetzt zuerst einmal OS und das 19 JH an der Reihe sind und niemand erfährt, wie es W in der Zukunft momentan ergeht.
Und dann endet das Wildwestkapitel auch noch damit, dass GH OS mit einem Messer verletzt. Kann er das überleben? Und ist es die Stelle, an der er schon einmal von W verletzt wurde? Und wird er irgendwie mit einem Mittel oder Instrument aus der Zukunft gerettet? So viele Fragen, auf die wir Dir leider heute noch keine Antwort geben können!!

Und auch die Höhle gibt ihr Geheimnis noch nicht preis. Ist sie der Durchgang, der in eine andere Zeit führt und kann er beliebig genutzt werden, oder ist das alles Zufall? Auch das, fürchte ich, können wir Dir hier noch nicht verraten!


Besonders freut es uns, dass Dir die Legende gefällt, die Tahca Ushte GH und OS erzählt. Und nein, sie ist nicht Teil einer wirklichen Erzählung, sie ist rein fiktiv.
Der Medizinmann hat keine persönliche Abneigung gegen W und OS. Es ist einfach so, dass die Apachen die Feinde der Sioux sind und als solche behandelt werden müssen. Das hält ihn aber nicht ab, W (und auch OS) für einen guten Menschen zu halten.

Ganz anders GH. Dummheit gibt es in jedem Volk und oft genug haben diese Menschen auch noch großen Einfluss, im schlechtesten Fall auch noch viel Macht. GH kann es nicht ertragen, dass der Medizinmann ihm widerspricht und sich auch gegen ihn durchsetzt. Und da beschließt er eben, es TU zu zeigen. Er will bestimmen, ob OS lebt oder stirbt..... und sticht ihn kurzerhand nieder.


Wie es nun weitergeht steht im nächsten Kapitel und wir freuen uns, dass Du uns auf unserer Reise durch die Zeit begleiten möchtest.

Danke für Deine Rückmeldung und liebe Grüße

Adrimeny
innocent789 (anonymer Benutzer)
06.02.2019 | 00:50 Uhr
Hallo, liebe Autorinnen!
Es ist ein interessantes AU, dass ihr da geschaffen habt, auch wenn ich von Star Treck jenseits von Mr. Spock und Jean Luc Picard gar keine Ahnung habe... Daher hoffe ich, es kommen ab und zu mal ein paar Fussnoten, wer da mit wem, wo und warum! (Bei KM gab es auch immer Fussnoten!!!) Ich würde gerne an der Story dranbleiben, habe aber keine Lust, jedesmal erst Star Treck zu googlen beim lesen. Warum das im Fandom z.Zt. ein bisschen Mau aussieht... ? Ich denke, man muss sich eben immer neu erfinden. Auf Dauer immer wilder Western und vielleicht noch Deutschland ist eben nicht genug. Vielleicht kann man sich mal an dem Sherlock Fandom bei AO3 und Fanfiction.net ein Beispiel nehmen - da waren die Jungs mittlerweile schon auf dem Mt. Everest, auf dem Mars (!!!), im 2. Weltkrieg, in Malawi und radeln aktuell bei der Tour de France um die Wette. OK, BBC Sherlock ist direkt in der Moderne angesiedelt und man hat es von daher einfacher. Ausserdem ist Winnetou vielleicht schwieriger in die neue Zeit zu transportieren.... Ich denke jedenfalls, wenn W gegen Kiowas kämpfen kann, dann auch gegen Klingonen oder andere ausserirdische Feinde. Zu irgendwas muss er ja da auf dem Planeten gut sein. By the way ... ein bisschen "sexytimes" (ein bisschen!!!!) tut den Jungs auch immer gut, wo sie gerade auch sind. Jedenfalls hoffe ich, eure Geschichte wird auch genug Action enthalten und nicht zu philosophisch. "Winnetou, wir müssen reden" ist nicht so mein Ding nach Feierabend! Ich hoffe, ihr verzeiht mir meine offenen Worte. Bitte schreibt weiter, ich freue mich über frischen Wind - äh staubigen Wüstenplanentenwind - und werde die Geschichte erstmal gerne weiterverfolgen!
Liebe Grüsse, innocent.

Antwort von Adrimeny am 06.02.2019 | 13:31 Uhr
Hallo innocent 789,

es freut uns sehr, dass Dir unsere Idee, hier Star Trek und W/OS zu vermischen gefällt. Uns ist aber auch klar, dass nicht jeder über die handelnden Personen bei Star Trek informiert ist, denn wer KM liest ist ja nicht unbedingt ein Fan von Star Trek. Deshalb befinden sich ja auch schon etliche Fußnoten in den Kapiteln. Wenn dann doch noch Unklarheiten aufkommen, könnt ihr uns das gerne wissen lassen und wir werden uns um Aufklärung bemühen.

Sicher ist es so, dass sich irgendwann die Geschichten um W und OS in gewisser Weise ähnlich sind, weil der Spielraum ja auch nicht unendlich groß ist. Wir haben mit dieser Geschichte, und Waldfee sicher auch mit ihrem Zukunftstal, neue Wege gesucht, trotzdem bleibt es ja immer die Geschichte einer großen Freundschaft.

Unsere Story wird hier und da Szenen beinhalten, die mehr Action enthalten , aber auch solche. in denen das Miteinander und das Gespräch im Vordergrund stehen.

Wir bedanken uns für die netten Anregungen und wünschen eine angenehme Woche.

Viele Grüße Adrimeny
03.02.2019 | 18:12 Uhr
Liebe Marieschi, liebe Danny,

zwei Kapitel eurer Geschichte sind während meiner kurzen Auszeit erschienen und ich sage hier gleich, dass es nicht mein Ziel ist, hier alles aufzuholen. Dann wäre ich sogleich wieder im Stress und das kann nicht Sinn der Sache sein. Trotzdem will ich euer „Wüstenplanet“-Kapitel nicht völlig übergehen.

Mich hat nämlich beeindruckt, wie elegant hier mit dem Star Trek-Universum umgegangen wird, wie gut es euch gelingt, die Charaktere rüberzubringen und wie schnell ich mittendrin war. Der Vorteil von Star Trek gegenüber KM wurde mir dann auch schnell klar. Die Charaktere sind deutlicher vorgegeben, es gibt klare Leitlinien und vor allem gibt es etliche Personen, an denen man sich „abarbeiten“ kann, während wir bei KM doch immer wieder auf W und OS zurückgeworfen werden.

Besonders letzter Punkt kann aber auch nachteilig werden, denn bezieht man erst einmal alle ein, will man ja auch niemanden vernachlässigen. Janeway und Chakotay habt ihr aber schonmal echt gut getroffen, wobei auch ich mich nicht mehr so recht erinnere, ob die beiden mehr als nur Freundschaft verbindet…hm…

Chakotay wird es dann wohl sein, der W in einer Höhle findet, am Rande oder in einer zeitlichen Anomalie, die diesen über die Jahrhunderte hergebracht hat. Ist es auch eine räumliche Anomalie und wurde W auch durch in den Delta-Quadranten geschleudert? Euer nächstes Kapitel wird es wohl zeigen.

Der Schamane folgt dann – wieder im wilden Westen - und dieser ist ein interessanter Mensch. Denn ganz im Gegensatz zu Großer Hund scheint Tahca Usthe (heißt das „weiser Mann“ oder warum benutzt ihr hier den „indigenen“ Namen?) keine Feindschaft gegenüber OS und W zu empfinden. Er hört sich zunächst an, was OS zu sagen hat und rückt dann mit einer interessanten Erklärung heraus, warum in jener Höhle schon des Öfteren Menschen verschwunden sind.

Nun, der Mensch hat ja die Angewohnheit, sich Übernatürliches irgendwie zu erklären und dieser Versuch scheint ganz in die Welt der Sioux zu passen. Nicht aber in OSs Denken, wie ihr ihn sehr eindrücklich und völlig passend erklären lasst: „Aber ich war ein aufgeklärter, gebildeter Mann. Ich kannte die Gesetze des Lebens und der Erde. Es gab für alles eine Erklärung, davon war ich überzeugt…“ Ich fürchte, diesbezüglich wird er sich noch eines Besseren belehren lassen müssen!

Bemerkenswert finde ich es aber, dass der „Weise Mann“ den Häuptling der Apachen als guten Menschen bezeichnet, den Wakan bei sich haben möchte. Das legt nahe, dass er große Achtung vor W empfindet und gleichzeitig stellt sich die Frage, warum er zuließ, dass W gemartert werden sollte. Es scheint hier noch ein Geheimnis zu warten.

Zum Schluss gibt es einen feigen Mordanschlag auf OS. Warum dies, fragt sich der Leser. Was bringt es, OS schwer zu verletzen, noch dazu am Hals? Zorbi fragt zurecht, ob dies Zufall sein kann?

Ich wage eine Hypothese: Vielleicht ist OS so schwer verletzt, dass nicht einmal der ihm gewogene Schamane helfen kann. Jedoch hält er OS für einen guten Menschen, sodass er ihn – quasi als letzten Versuch – in besagter Höhle ablegt, damit ihn Wakan rettet und auch verschwinden lässt? Und vielleicht ist der Mensch, den Chakotay findet, auch gar nicht W sondern OS, der durch die Anomalie transportiert wurde…? Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn wir auf dem Wüstenplanet nicht nur W sondern auch OS begegnen würden!

Kugelt ihr euch jetzt vor Lachen? Ich bin jedenfalls sehr gespannt und es ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen, dass ihr mich zum Spekulieren und Weiterspinnen animiert!

Danke für zwei spannende Kapitel! Ich genieße es, mal wieder etwas Treckie-Luft zu schnuppern!
Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 05.02.2019 | 13:28 Uhr
Liebe Catherine,

es ist schön,. dass Du Dich gleich im Star Treck Universum wieder Zuhause fühlen und die handelnden Personen auch gleich zuordnen kannst. Natürlich sind es viele mehr als bei Karl May, wo nahezu alles auf W und OS fokussiert ist.
Sicher wird sich auch hier im Laufe der Geschichte der eine oder andere Hauptdarsteller heraus kristallisieren, da es ja unmöglich ist auf das Schicksal eines jeden einzugehen und sicher werden Ja... und Cha... eine Hauptrolle in dieser Geschichte übernehmen.

Welche Beziehung diese beiden aber in unserer Story haben oder einmal haben werden, möchten wir jetzt noch nicht verraten, auch nicht, von wem und wo genau W gefunden wird, wenn er denn gefunden wird.

Es folgt der Sprung in den Wilden Westen, wo OS bei der Suche nach W in der Höhle unterstützt wird von Tahca Ushte.((Tahca Ushte war ein Medizinmann der Lakota Sioux., der von 1935 bis 2001 gelebt hat).Wir haben uns seinen Namen hier "geborgt".

Der Medizinmann ist ein Sioux und lebt in den Traditionen seines Volkes, auch wenn er gelernt hat, auf verschiedenen Ebenen zu fühlen und zu denken. Zunächst einmal sind W und OS berühmte Gefangene seines Stammes. Es dient der Ehre seines Volkes diese berühmten Helden zu Tode zu martern. Dagegen kann und will er nicht opponieren.

Erst als W auf so eigenartige Weise verschwindet, erkennt er hier das Wirken von etwas Außergewöhnlichem. Er denkt an die Legenden seines Volkes und an das, was er als Medizinmann von einem anderen gelernt hat. Er will OS und auch Großer Hund an diesem "Wissen" teilhaben lassen, sei es , weil es ihm auch irgendwie unheimlich ist, sei es, weil er seinen eigenen Ruhm mehren oder den Weißen beeindrucken will.

Es erscheint ihm logisch, dass Wakan nur gute Menschen um sich versammelt und er weiß auch, dass W kein schlechter Mensch ist. Er ist eben nur ein FEIND...

OS kann diese indianische Denkweise sicher nachvollziehen, aber sein Streben und Denken ist ein anderes. Er will hinter die Kulissen sehen, den Dingen auf den Grund gehen. Er ist Realist, etwas als übernatürlich zu akzeptieren geht erstmal gar nicht.

Aber jetzt muss er sich ja zunächst einmal darum bemühen, wieder gesund zu werden, denn GH hat ihn niedergestochen. Was bei TU traditionell bedingte Feindschaft ist, ist bei ihm unversöhnlicher Hass.

Und nein, sicher ist es kein Zufall, dass das Messer ihn im Hals trifft.


Du hast Dir eine interessante Fortsetzung unserer Geschichte ausgedacht, wir werden sehen, ob das mit unseren Ideen übereinstimmt und auch, ob OS wie W auf dem Wüstenplaneten landet...

Vielen Dank für Deinen Kommentar und die Gedanken, die Du Dir gemacht hast.
Wir lesen uns auf dem Wüstenplaneten...
Adrimeny
03.02.2019 | 15:05 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Meine Güte, es ist ja beängstigend hier. Mir scheint, das Fandom hat nicht einen, sondern gleich wenigstens zwanzig Schritte rückwärts gemacht... wo ist das Leben hin? Nun denn, wir werden uns daran gewöhnen müssen, zumindest für den Moment. Hier nun also endlich ein verdientes Review für euer neues Kapitel!

Gleich die ersten Zeilen haben mich in meinem Verdacht bestätigt: Für OS bewegt sich etwas, nun, da der Apache spurlos verschwunden ist. Und die Reaktionen der Anwesenden auf diesen ungeheuerlichen Umstand unterscheiden sich gewaltig voneinander.

Was die gewöhnlichen Krieger denken, erfahren wir nicht. Ich würde mutmaßen, dass sie zurückscheuen – vor allem, da ihr Medizinmann der Sache besondere Bedeutung beimisst. Tahca Ushte behandelt Ws Verschwinden mit heiligem Ernst und dadurch dürfte es magisch werden.

Das Auftreten dieses Schamanen ließ mich sogleich ahnen, dass er um die ungewöhnliche Bedeutung der Höhle weiß (was sich ja später auch bestätigt). Ihr untermalt die bedeutsame Atmosphäre, die in Filmen gerne anhand von Musik vermittelt wird, durch Sinneseindrücke, hier eine gefallene Temperatur. Das ist geschickt gemacht, weil die Ausstrahlung des Ortes sofort irgendwie „unheimlicher“ erscheint.

Der Medizinmann geht ruhig und besonnen zu Werke und gibt uns das Gefühl, genau zu verstehen, worum es geht und was er nun zu tun hat. Ich mag besonders die Pausen in seinen Erkundigungen, die er sich nicht versagen kann, wohl weil er um die passenden Worte ringt, das Geisterhafte ins reale Leben zu übertragen. „Wo genau hat Old Shatterhand seinen Blutsbruder..... verloren?“, fragt er – mein liebster Satz, weil ihr in diesem Verb, das irgendwie eine Spur „falsch“ daherkommt, erfasst, welche außerirdischen Kräfte an diesem Ort (und in dieser Geschichte ;-)) walten.

Wieder einmal muss ich OS bewundern. Der kann ernsthaft die Schritte nachzählen, die er getan hat, bevor W verschwand? Unfassbare Geistesgegenwart! Doch auch die hat ihre Nachteile, wie wir sehen. Natürlich vermag ein Mann, der eben diesen Geist, sein Wirken, seine Berechnungen und seine Schlüsse über alles andere erhebt, nicht zu glauben, dass der Apache durch eine Steinwand ins Reich Manitous gegangen ist, Haarbüschel hin oder her...

Der Große Hund tut die Erklärung des Schamanen ebenfalls als Unsinn ab, allerdings aus völlig anderen Gründen. Ich würde meinen, der verspürt fraglos Furcht vor der übermenschlichen Macht des Großen Geistes, hält sich jedoch sinnlos mit Äußerlichkeiten auf. Der Unterhäuptling ist nicht in der Lage, jenseits von bestehenden Kategorien zu denken, was ihn letztlich zu einer Übersprungshandlung treibt (die ihm unter Umständen nicht gut bekommt, wir werden sehen ;-))

Bleibt das Herzstück dieses Kapitels: die überaus poetische Erklärung von Tahca Ushte. Ich muss sagen, sie hat mich berührt. Der Große Geist hätte W zu sich geholt, weil er sich mit guten Menschen zu umgeben pflegt, um sich selbst Licht zu schaffen? Eine wirklich wunderschöne Idee, die zudem glaubwürdig bleibt. Sie klingt für meine laienhaften Ohren original wie etwas, das indianische Weise ersonnen haben könnten, um sich ein solches Phänomen wie eine Höhle, die Personen verschluckt, zugänglich zu machen.

Wir erfahren schließlich, dass an besagter Stelle tatsächlich schon andere verschwunden sind. Das hat mich natürlich sofort zu der Frage gebracht, wo die wohl hingekommen sein mögen. Ist das Portal ortsgebunden, soll heißen: untrennbar mit dem Wüstenplaneten verbunden, auf dem W gelandet ist?

Am Ende ist OS, der sich so sehr um das Wohlergehen des Blutsbruders sorgt, vermutlich gesundheitlich sogar schlechter dran als der Apache. Er bekommt ein Messer in den Hals gestochen. In den Hals?! Das erinnert fatal an W1... Zufall? Mir ist nicht recht klar, wie das weitergehen soll ;-) Eine aus einer lebensgefährlichen Wunde resultierende Ohnmacht kann ja kaum der Weg zu W sein...

Mein Fazit wäre heute: Ihr bleibt weiter rätselhaft ;-) Wir haben es bei dieser Story mit einer bunten Wundertüte zu tun, aus der immer neue Dinge ausgepackt werden: spannende, beängstigende, unheimliche, empörende, bewegende... und gar lustige Dinge. Zumindest, wenn man ein wenig boshaft veranlagt ist ;-) „Großer Hund geht diesmal vor“, lasst ihr den Unterhäuptling beim Untersuchen der Höhle bestimmen – und ich musste spontan denken: Oh prima, das wäre jetzt genau der richtige Mann zum sich in Luft Auflösen ;-))) Böse Zorbi.

Ihr Lieben, ich danke euch für die neuerliche Denksportaufgabe. Ich habe keinen blassen Schimmer, was aus dieser Geschichte einmal werden soll, wenn sie groß ist ;-)) Weiter so!

Liebe Grüße und noch einen schönen Restsonntag!

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 05.02.2019 | 13:54 Uhr
Liebe Zorbi,
Du hast Recht, hier ist es wirklich so ruhig, dass man sich Sorgen machen muss. Wo sind all die vielen Reviewer und Autoren abgeblieben? Hat sich das W Universum erschöpft?
All diese Gedanken haben wir uns auch gemacht und deshalb waren wir auch sehr froh, als endlich die erlösenden Reviews eintrudelten.... Danke dafür.

Die Menschen reagieren auf das Verschwinden des Apachen ganz unterschiedlich. Da sind einmal die einfachen Krieger, die sich ja an der Suche beteiligen. Ich teile Deine Ansicht darüber, dass das Ganze ihnen ungeheuerlich ist, unheimlich und angsteinflößend.

OS fällt zudem auf, dass die Temperatur in diesem Teil der Höhle um etliche Grade kälter ist und er sucht sofort nach einer wissenschaftlichen Erklärung...

Anders der Medizinmann, der sofort die gedankliche Verbindung herstellt zu den Legenden, die diese Höhle umwabern und seine Fragen ganz gezielt stellt, um herauszufinden, was für ihn eigentlich schon Gewissheit ist.: Wakan hat W in sein reich geholt. Die wenigen Haare, die OS findet, an der Felswand klebend, bestätigen ihn in diesem Denken noch mehr.
Und so entschließt er sich, Os in seine Gedanken mit einzubeziehen.
GH gefällt das allerdings überhaupt nicht. Weder ist er so "gebildet" wie TU, noch so klug wie sein Häuptling. Ihm geht es einzig darum, einen berühmten Feind zu töten, um sich mit dessen Ruhm zu schmücken.

Es freut uns zu hören, dass Dir unsere frei erfundene "indianische" Sage gefällt und es ist überaus interessant zu überlegen, wohin all diese "guten" Menschen denn nun entschwunden sind. Vielleicht erfahren wir das ja noch im Laufe der Geschichte.
OSwürde zweifelsohne den Sprung in die andere Welt wagen, um seinen W zu retten, aber das geht ja nun nicht. GH konnte sich nicht beherrschen und hat OS niedergestochen. Ausgerechnet in den Hals! Zufall oder nicht? Beinahe ein bisschen viel Zufall, oder?

Aber die Idee GH auf diese Weise loszuwerden und ihn ins All zu schießen ist auch keine schlechte. Wir werden sehen, was noch so alles in unserer Wundertüte versteckt ist. Und ganz sicher gibt es auch hier und da mal was zum Schmunzeln...

Liebe Grüße und danke für Deinen Kommentar
Adrimeny
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