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Autor: Adrimeny
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt) für Kapitel 17:
Grashuepfer (anonymer Benutzer)
25.01.2020 | 16:57 Uhr
Mir ist ganz schlecht vor lauter Spannung, da verbobbert man ja förmlich!

Kann sich noch jemand an den Film "Der dunkle Kristall" erinnern, da wird den Leuten auch die Lebenskraft abgesaugt....fiel mir gerade so ein, war Anfang der 80er...

Bin gespannt, wie es weitergeht!

Es geht doch weiter, oder? Bitte!

Antwort von Adrimeny am 27.01.2020 | 11:52 Uhr
Hi Grashuepfer!

Wie schön, dass Du Dich auch bei unserem kleinen Projekt zu Wort meldest!

Ja, es wird hier weitergehen. Hoffentlich sogar schon bald!

Danke für die Rückmeldung!

LG

Adrimeny
03.12.2019 | 01:58 Uhr
Dear authors,

You really made me happy with this beautiful chapter! The title says it all – this is about the connection of W and OS. And I have to say you have done an amazing job here! Right at the beginning OS’s confused dreams which result in a talk with Chakotay. In here you somehow present us with two strong, invincible characters, who are both kind of vulnerable, afraid, sad. In a very similar way, despite being from completely different worlds. I find this very subtle and yet realistic. Of course I had to smile upon the open question of what connects OS to W :))) Since I like the idea of them being lovers, it really pleased me :)) (Plus the image of startled and embarrassed Scharlih, blushing red is just cute and adorable, I cannot help it)…And just like Regenengel says, I would like to see into OS’s head afterwards, and what is going on in there :D Chacotay talking about the world he lives in is very moving, just like OS’s question of what happened with the Apaches. Another bit to the title of the chapter, he is simply immediately worried about W’s people…

You really made me extremely happy with the middle part! Because that is exactly what I always imagined – that W and OS are perfectly able to feel not just each other’s soul and mind, but also the body somehow. They know even on distance that the other one does not feel well. They do feel the pain of the other one as their own. After all, they are one warrior in two bodies, so this makes perfect sense to me. As the other reviewers, I find it very touching that OS is determined to save W, despite maybe not having enough strength in his condition. It seems to me he almost welcomes these unpleasant feelings, because they give him a clear signal W is still alive. All the more horrifying is the moment when the agonizing pain in his body suddenly stops! What happened to W? Is he alive? Did he get healed by some device like C’s “wand” (I have no idea if his condition can be reversed easily since I know nothing about Star Trek world)? Did his heart just stop beating for a while? Whatever it is, the panic that OS expresses, the way he loses his usual composure so much TS has to shout at him to stop is palpable, the whole scene run in my head cinema very vivid. Great job!
I am also curious what TS will find in Scharlih’s soul and how he will perceive him afterwards. Just the fact that he agreed to help him is a great progress in their relationship, the animosity between them is now over, at least. Another question is – will OS be able to physically enter the world in which W disappear? Will they all of a sudden be gone with Chakotay? So far it seems the opening of the gate succeeded, but is it sure the protagonists end up in the future, on the same place W is?

Dear authors, thank you very much for this exciting story and I am looking forward to see what will happen in the next chapters!

Best Regards,
Zeta

Antwort von Adrimeny am 04.12.2019 | 12:26 Uhr
Dear Zeta,
the connection between W and OS, as IT predicted and wished, goes beyond what we imagine to be a normal and good friendship. Even across space and time, one feels the suffering of the other, feels his pain.
For C, who comes from a time when much of what was unimaginable and unspeakable in KM's world of thoughts is part of everyday life, it is quite easy to think of W and OS as lovers. OS, on the other hand, gets into dire straits with this performance and is completely embarrassed.
But no matter how fascinating for OS this look into the future is, no matter how miserable he feels and no matter what he has to do and endure, he is determined to get his W back. Of course he needs the support of TS. W is the connection between the two, it is his well-being that stands in the foreground and in this lies also the chance of reconciliation. Especially since TS has to put himself into the consciousness of OSs to overcome the timeline.
One risk is the whole company, but we hope that in the end everything will be all right.
Thank you very much for this detailed review and best wishes
Adrimeny
22.11.2019 | 09:06 Uhr
Liebe Adrimeny,

mit diesem Kapitel schafft ihr es endgültig, eure Welten zu verbinden, was sich auch im Titel widerspiegelt: Verbunden durch Zeit und Raum.

Wie ein roter Faden zieht sich die Verbindung OSs und Ws durch euren Text. Am Anfang durch Erinnerungsfetzen, die OS vom Schlafen abhalten und den Auftakt zu einem jener spannenden Gespräche zwischen ihm und Chakotay bilden, die ich so sehr mag. C lehnt sich weit aus dem Fenster, so weit, dass er beinahe die oberste Direktive verletzt. Aber dass er so handelt, ist für mich völlig glaubhaft, spiegelt es doch auch seine eigene Verzweiflung wider und die Sehnsucht nach seinen Freunden sowie das Bedürfnis, über etwas reden zu können, was ihm vertraut ist.

Auch als OS wieder schlafen geht, lassen ihn die Träume nicht in Ruhe; im Gegenteil, sie werden sogar konkreter. Er kann Ws Qualen sehen, ohne zunächst einen Bezug zur Realität herstellen zu können. Aber für uns deuten die Schläuche eindeutig in Richtung W, der mit ebensolchen gerade gequält wird.

Die Verbindung zwischen den Welten kumuliert dann darin, dass OS plötzlich nicht mehr nur geistig, sondern auch körperlich involviert ist. Es beginnt mit Kopfschmerzen und endet mit Übelkeit und völligem Kontrollverlust. Und das ist doch genau das, was W gerade auch empfinden muss. Ich finde, das ist wirklich genial gemacht. So eindeutig und zugleich subtil!

Der Abbruch des Kontaktes macht mir dann Sorgen. W tot? Da verliert sogar TS seine Ruhe – auch hier zwischen den Zeilen. Ich glaube, das ist es, was mir u.a. an diesem Kapitel so gut gefällt: Da ergibt sich alles natürlich, nichts mit der Brechstange und trotzdem versteht man es! Einfach gut!

Die Geistesverschmelzung schafft eine Verbindung zwischen den beiden Fandoms auf eine ganz andere Art: War das nicht ursprünglich Spocks Methode? Konnten die Indianer sowas? Ich will es aber gar nicht von der Hand weisen; mir gefällt diese Idee, vor allem auch deshalb, weil sie ungeahnte Möglichkeiten in der Beziehung zwischen TS und OS schaffen wird. Denn was wird TS in dem Weißen sehen? Ganz bestimmt etwas, womit er so nicht gerechnet hätte!

Meine Lieblingsstellen zum Abschluss (weil das mittlerweile ein sooo schöner Brauch ist):
„Fliegende Kutschen, heilende Stäbe, wissende Kästchen, es war verwirrend, aber es war auch unendlich interessant.“ Da sind die Errungenschaften der Technik so wunderbar heruntergebrochen in die Vorstellungskraft des 19. Jh, das ist einfach zu köstlich! Ich liebe OSs Verwirrung, seine Neugier und gleichzeitige Skepsis und dass er weise genug ist, nicht alles wissen zu wollen!

Und hier das Gleiche nochmal aus TUs Sicht: „„Du kannst so nicht reiten!“ Tahca Ushtes Stimme klang energisch. „Chakotay mag Old Shatterhand mit seinem Zauberstab gesund machen!“ Das kommt so selbstverständlich heraus, als wäre es alles nur eine Kleinigkeit. Klar, TU kann ja nicht verstehen, wie dieser „Zauberstab“ funktioniert. Seine Reaktion hier ist einfach niedlich!

Ihr Lieben, ich bin und bleibe ein großer Fan eurer Geschichte! Habt Dank für eure Beharrlichkeit und euer Durchhaltevermögen!
Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 22.11.2019 | 13:13 Uhr
Liebe Catherine,
auch hier ein herzliches "Dankeschön", für dieses wundervolle Review.
Es ist schön zu wissen, dass auch die Geschichte, die zwischen den Zeilen geschrieben ist, verstanden wird.

C ist einsam zwischen all diesen Menschen aus einer längst vergangenen Zeit. Er sehnt sich nach seinen eigenen Leuten, und sicher auch nach den Errungenschaften seiner Zeit. Da ist es ja eigentlich ganz natürlich, dass er darüber reden will. Und OS ist ja auch ein dankbarer Zuhörer.

Die Verbindung zwischen OS und W ist so stark, dass sie einander auch spüren, wenn sie nicht nebeneinander sitzen. In dieser Geschichte ist es leicht, das zu erklären, weil ja Vieles nicht ganz zu erklären ist. Ob die Indianer sich einklinken konnten in das Bewusstsein eines anderen Menschen? Vielleicht ist das etwas, das früher einmal viele Menschen konnten und dieses Wissen ist nur verloren gegangen?
Aber es passte so gut hierher und wir freuen uns, wenn es Dir gefällt.

Und natürlich bietet diese Möglichkeit auch die Chance für TS den Mann näher kennenzulernen, ihn verstehen zu lernen und auch die Sensibilität und Empfindsamkeit hinter der harten Schale zu erkennen. Vielleicht finden sie ja so einen Weg zueinander. Das würde W sicher sehr freuen.

Es macht auch Spaß solche Dinge zu schreiben: „Fliegende Kutschen, heilende Stäbe, wissende Kästchen, es war verwirrend, aber es war auch unendlich interessant.“ Es muss ja für OS schon eine Wunderwelt sein, was er bisher gesehen und gehört hat. Wie er es wohl findet, wenn er auf dem Wüstenplaneten bei W ist?

Und auch TU ist von dieser Wunderwelt fasziniert, bisher schien ja alles so leicht zu sein. Der Zauberstab hatte ihn ja schließlich auch geheilt und zwar schnell und ohne Probleme. Da kann man schonmal denken, alles geht C so leicht von der Hand...

Wir freuen uns sehr, dass Du unserer Geschichte treu bleiben möchtest und versprechen natürlich, sie zu Ende zu schreiben, auch wenn es jetzt erst einmal eine etwas längere Pause geben wird.

LG
Adrimeny
18.11.2019 | 06:23 Uhr
Guten Morgen zusammen,


bei diesem Kapitel entlockte mir schon der Titel ein kleines Hach, denn für solch ... sagen wir übernatürliche Verbindungen bin ich durchaus recht empfänglich und ich freute mich, dass sie hier offenbar noch mal eine größere Rolle spielen wird. :)

Im ersten Satz dann war der Moment direkt wieder vorbei. Bestimmt geht es anderen auch so, dass es ihnen beim Wort „Hancockberg“ kalt den Rücken runter läuft, oder? Passiert bei mir jedenfalls zuverlässig jedes Mal. Dass W gerade zwischen Tod und Leben schwebt, macht es auch nicht besser. Insofern: gelungener Effekt mit wenigen Mitteln. Brr!

Die Anfangssequenz ist sehr filmisch, was ich in Texten oft schwierig, hier aber gelungen finde. Sie knüpft gut an an dieses Brr-Gefühl von eben.

Und dann habt ihr es geschafft: Der erste Moment, in dem ich C vorbehaltlos feiere, ist erreicht. *lach* Wenn wir aus heutiger Sicht mitunter schon vielsagend die Augenbraue heben, wenn wir Mays Beschreibungen von W lesen, muss es jemand aus Cs Zeit erst recht tun (hoffe ich für unser aller Zukunft, denn wie schrecklich wäre es, wenn es uns nicht gelänge, eine freiere, offenere Welt für künftige Generationen zu schaffen?), und dass er das einfach ausspricht und OS dadurch in Verlegenheit und Empörung versetzt, finde ich sehr amüsant. Mein Kopfkino lässt sich jetzt nur schwer einfangen, zu verführerisch ist es, mir vorzustellen, wie der Gedanke in OS weiterarbeitet und was daraus entstehen könnte. Aber ihr geht erst mal einen anderen Weg und lasst OS allgemeinere Dinge erfragen, wobei C dann doch wieder zur Beziehungs- und Geschlechterfrage zurückkommt. Noch ein Moment, für den ich ihn feiere ;-) und der auch so ein bisschen entschädigt für all das Potential, das die alten Star-Trek-Serien trotz manch mutiger Folge allzu oft haben liegen lassen. Danke dafür!

OS‘ Kopfschmerzen habe ich tatsächlich trotz des Kapiteltitels nicht gleich richtig eingeordnet, shame on me, aber ab dem Schlauchwesen im Traum fiel dann auch bei mir der Groschen. Wenn OS jetzt durch Ws Zustand so stark beeinflusst wird, erschwert das natürlich die Mission. Vielleicht kann man die Verbindung aber auch umgekehrt nutzen: OS stärken, um W zu stärken? Hm …

Galls Auftauchen ist … nervig *g*, aber für den Spannungsbogen ohne Frage gut. Ich kann OS‘ Seufzen so gut nachvollziehen!

Meine Lieblingsformulierung in diesem Kapitel ist diese hier: „jenseits des Jetzt“. Sehr klangvoll, sehr bildhaft, sehr indianisch irgendwie. Gefällt mir sehr, sehr gut!

Und der größte Hach-Moment: „Selbst wenn ich mich nicht stark genug fühle, werde ich Winnetou da rausholen“ – dazu muss man wohl nichts erklären, da schmelze ich dahin.

Aufhorchen ließ mich dann diese nebulöse Antwort: „Zum Teil, um uns seine Kraft zu leihen“ – aha? Und zum anderen Teil? Schade, dass OS zu matt und zu fokussiert auf W ist, um es herauszuhören und nachzuhaken. Mich hätte auch interessiert, was genau Gal da nun macht. Hoffentlich keinen Ärger! Ich werde darauf vertrauen müssen, das TS ihn unter Kontrolle hält.

TS wird durch die Verbindung mit OS' Seele ja wohl hoffentlich endlich merken, dass er OS all die Jahre Unrecht getan hat, sich in Grund und Boden schämen und Wiedergutmachung leisten! Hmpf. Ja, ich zürne dem Mann, aber wenn er nun helfen kann, W zu retten, sei ihm meinetwegen vergeben.

Wie schafft ihr es eigentlich immer, dass ich am Ende eines Kapitels fluche, weil der Handlungsort wechselt??? Schreibt ihr über W, will ich nicht zu OS, schreibt ihr über OS, will ich nicht zu W. Also schon, wie könnte man nicht zu OS/W wollen, aber dann geht halt die jeweils andere Handlung nicht voran und das macht mich wahnsinnig! Die beiden sollen endlich zueinander, dann müsste ich mich nicht immer so hin- und hergerissen fühlen! ;-) – Nehmt es als großes Kompliment für eure spannenden Kapitel!

So, angesichts der Uhrzeit hoffe ich, nicht allzu großen Quatsch zusammengetippt zu haben, und sende viele liebe Grüße!
Regenengel

Antwort von Adrimeny am 18.11.2019 | 13:12 Uhr
Hallo Regenengel,
diese Dinge, die sich zwischen Zeit und Raum abspielen und für die wir heute kaum noch offen sind, spielen natürlich in dieser Geschichte eine große Rolle. Wie sonst sollte OS seinen W zurückbekommen?

Der Hancockberg…., er ist ja eigentlich immer und überall gegenwärtig, schwebt wie ein Damoklesschwert über jede Geschichte. Er lässt weder den Autor noch den Leser los. KM hat uns da wirklich einen Bärendienst erwiesen.

Du feierst C? Das ist ja mal ein Erfolg! Trotzdem - KM alias OS ist ein Kind seiner Zeit, wie anders als empört, hätte er reagieren sollen? Auch heute empfinden viele Menschen die gleichgeschlechtliche Liebe als so unnormal, dass sie permanent breitgetreten wird ( MG hat ein schwules Karnevalsprinzenpaar und in jedem Zeitungsartikel wird das erwähnt. Würde es als normal empfunden werden, bedürfte es dieser permanenten Aufmerksamkeit nicht!)
Aber bis wir in Cs Zeit angekommen sind, dauert es ja noch ein wenig, da besteht ja noch Hoffnung! Vielleicht haben die Menschen bis dahin gelernt, tolerant zu sein.

Verbindung über Zeit und Raum - ist es da nicht irgendwie logisch, dass OS Ws Schmerzen irgendwie teilt? Es beginnt mit harmlosen Kopfschmerzen. Im Schlaf, irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit, hört er den Hilferuf seines Blutsbruders. Es stimmt natürlich, in diesem Zustand ist es schwierig für ihn, seine Mission " ich muss W da rausholen!" in die Tat umzusetzen.

Ein bisschen Abenteuer muss ja sein, und da kommt Gall gerade richtig. Außerdem soll er gewissermaßen als Anker dienen. TS und TU sind bei dem Versuch die Türe zwischen den Welten, allein mit der Kraft ihres Geistes zu öffnen, voll ausgelastet. OS ist allein auf W fokussiert. Da kann Gall mit seiner inneren Kraft der Anker sein, der sie in der Welt hält. Wie er dazu beitragen kann, wird sich sicher noch klären.

"Wie schafft ihr es eigentlich immer, dass ich am Ende eines Kapitels fluche, weil der Handlungsort wechselt??? Schreibt ihr über W, will ich nicht zu OS, schreibt ihr über OS, will ich nicht zu W. Also schon, wie könnte man nicht zu OS/W wollen, aber dann geht halt die jeweils andere Handlung nicht voran und das macht mich wahnsinnig! Die beiden sollen endlich zueinander, dann müsste ich mich nicht immer so hin- und hergerissen fühlen! ;-) – Nehmt es als großes Kompliment für eure spannenden Kapitel!"

Wir freuen uns sehr über Deine Rückmeldung und ganz besonders über die letzten Sätze. Vielen Dank für das Kompliment und hoffentlich bis bald.
Adrimeny
12.11.2019 | 00:55 Uhr
Hallo Adrimeny,

auf der anderen Seite des Zeittores bereiten sich also die beiden Medizinmänner mit OS und C darauf vor, das Tor zu öffnen und in die Zukunft zu gelangen. Ich denke, mindestens von C ist es die pure Verzweiflung, die ihn glauben lässt, dass der Plan gelingen könnte. Er, der aus einer wissenschaftlich geprägten Zeit kommt, in der jede Frage mit Wissen und Können gelöst wird, muss sich nun auf die Kraft des Geistes verlassen. Aber wahrscheinlich ist er wegen seiner Abstammung der einzige in der Crew der Voyager, der es wagen würde, darauf zu hoffen.

Vorher bringt er OS aber noch ordentlich in Verlegenheit mit seiner Frage nach der Art der Beziehung zu W. Der erholt sich aber erstaunlich schnell von seinem Schock und will wissen, was die Zukunft bringt. Verstößt C nicht gegen die oberste Direktive, indem er bereitwillig Auskunft gibt? Oder denkt er sich, da OS ja schon weiß, dass er aus der Zukunft kommt, kommt es darauf jetzt auch nicht mehr an.
Und der neugierige Schriftsteller saugt die Informationen begierig auf, was ich sehr stimmig finde. Genauso, dass OS am nächsten Tag die Leiden Ws am eigenen Leib fühlen muss. Über die Verbindung zwischen W und OS hoffen die Medizinmänner und C den Weg durch die Anomalie zu finden. Aber dann reißt die Verbindung ab und OS glaubt, dass W tot ist.

Ich bin gespannt, ob der Durchgang jetzt noch gelingen kann. Und auch, welche Rolle dieser Unsympath Gall spielen wird.

Dieses Kapitel lässt viele Fragen offen und hält die Spannung hoch. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Schöne Grüße

Arvara

Antwort von Adrimeny am 13.11.2019 | 11:31 Uhr
Liebe Arvara,
Du könntest sicher Recht haben mit Deiner Vermutung, dass Chakotay sehr verzweifelt ist und sich deshalb, wider seiner vernunftbestimmten, wissenschaftlich geprägten Denkweise, an den Strohhalm klammert, den die Medizinmänner ihm mit ihrer spirituellen Maßnahme reichen, zu ergreifen. Auch OS ist sicher skeptisch, aber er hat lange unter den Apachen gelebt und kennt ihre Gewohnheiten und Eigenarten, wenn ihm auch sicher diese Vorgehensweise ein wenig suspekt ist.
Nur... was bleibt beiden übrig, als ihr ganzes Hoffen in das Tun der Medizinmänner zu legen?

Natürlich ist OS erschrocken über die Frage Chakotays nach seiner Beziehung zu W. Es ist ja auch bei uns heute noch nicht selbstverständlich, dass diese Beziehungen von allen Menschen akzeptiert werden. Und wir sind ungefähr 150 Jahre weiter! Für OS ist diese Frage aber auch ein Aufhänger, sich nach weiteren Veränderungen in Gesellschaft und Technik zu erkundigen. Es ist sicher nicht ganz korrekt von Chakotay ihm hier Rede und Antwort zu stehen, aber er versucht ja seine Auskünfte auf Allgemeines zu beschränken. Und genauso sicher ist, dass OS sein Ausweichen bemerkt und auch stillschweigend akzeptiert. Sicher hätte er gern mehr erfahren, alles, was es zu erfahren gibt, aber es zeugt von seiner Klugheit, dass er sich zunächst mit dem zufrieden gibt, was Ch ihm anbietet.

OS spürt, dass es W schlecht geht, die Verbindung zu seinem Blutsbruder ist so tief, dass er die Schmerzen, die dieser spürt, als seine eigenen empfindet. Die beiden Medizinmänner möchten diese intensive Verbindung nutzen, den Weg durch die Zeiten zu öffnen.
Als aber plötzlich alle Schmerzen OSs wie weggeblasen sind, fürchtet er, W sei tot.

Ob nun der Weg versperrt ist und warum Gall überhaupt in der Geschichte auftaucht, wird sich dann in den nächsten Kapiteln zeigen.

Vielen Dank für Deine Rückmeldung und vielleicht bis bald.
Adrimeny
08.11.2019 | 12:13 Uhr
Hallo Ihr Lieben, nur kurz: ein Puhh, wenig Luft zum atmen. Dieses Kapitel lässt mich atemlos und aufgeregt zurück. Soviel passiert. Ich denke Ihr bekommt noch richtig gute und ausführliche Reviews. Ich wollte euch nur hiermit sagen, ich bewundere euren Schreibstiel, die Fantasie mit denen ihr eine so komplexe Geschichte schreibt. Weiter so. Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende Bella Fleur D.

Antwort von Adrimeny am 13.11.2019 | 11:06 Uhr
Hallo Bella,
es ist immer schön, von Dir zu hören. Wir freuen uns, dass Du unsere Geschichte weiterhin verfolgst und über das Lob, dass Deine Rückmeldung enthält.
Vielen Dank dafür.
LG
Adrimeny
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