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Autor: Adrimeny
Reviews 101 bis 122 (von 122 insgesamt):
05.03.2019 | 14:45 Uhr
Hallo ihr 2 Lieben, wie gewohnt kurz: erst war ich skeptisch..aber euer Konzept funktioniert wirklich. Habe doch tatsächlich sehnlichst auf dass nächste Kapitel gewartet. Zorbi hat wieder mal einiges angesprochen , was mich ebenfalls beschäftigt. Was passiert mit Winnetou, wie reagiert Chakotie auf die Situation auf der anderen Seite und wie reagiert J. auf die Situation? Einfach spannend. Eure Bella Fleur D.

Antwort von Adrimeny am 07.03.2019 | 10:15 Uhr
Liebe Bella Fleur,

wie schön, dass Du hier dabei bist und wir Deine anfängliche Skepsis überwinden konnten. Es ist sicher ein neuer Weg, den wir hier beschreiten und wir freuen uns über jeden, der bereit ist, ihn mit uns zu gehen. Wir nehmen daher auch gerne die kurzen Kommentare ;-)!

Liebe Grüße

Adrimeny
05.03.2019 | 11:51 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Endlich geht es hier weiter – und ich möchte gleich zu Anfang dieses Kommentars sagen, dass ich die Geschichte noch immer als äußerst wichtig für das gesamte Fandom erachte, weil sie so neue Wege beschreitet.

Schon gleich die ersten Sätze machen deutlich, dass bei euch alles anders ist: Ein lebendiges Wesen, welches von Statur und Optik her ein Mensch sein könnte, braucht nicht unbedingt einer zu sein. Man muss schon aus der Nähe nachsehen oder einen Tricorder fragen ;-)

Die Zukunft, in die uns die Story entführt, ist kein Ort, den ich für fortschrittlich halten würde. Sicher, die Technik hat sich enorm weiterentwickelt – aber sie scheint die Menschen versklavt zu haben, das wäre mein Eindruck. Leder, hier als Synonym für natürliche, ursprüngliche Stoffe verstanden, hat allenfalls noch Platz in Museen. Wenn das unsere Aussichten sind, na herzlichen Dank. Es tröstet mich, dass es trotzdem immer noch Mahner gibt, Leute wie Cs Vater, die die Bedeutung von Traditionen begreifen, welche eben nicht nur als rückständig und nutzlos zu werten sind. Alles Alte zu belächeln und dem Glanz des Neuen zu verfallen ist das Dilemma unserer Zeit, zu diesem Thema könnte ich ganze Abhandlungen verfassen ;-) Euer C merkt jedenfalls selbst, wie abhängig er von funktionierender Technik ist... was mich irgendwie an den Unterschied zwischen Navis und Straßenkarten erinnert. Ich weigere mich standhaft, von letzteren Abstand zu nehmen!

W darf nicht in die Zukunft sehen? Seine bloße Anwesenheit kontaminiert die Zeitlinie? Okee. Wenn ihr das sagt ;-)

J begreift den unglücklichen Apachen vorrangig als Problem und das muss wohl so sein, weil sie die Verantwortung für ihre Crew trägt. C aber zwingt sie, sich mit dem „menschlichen“ Aspekt des Vorkommnisses zu befassen. W ist da, kompliziert hin oder her. Und C hat recht: Starr an Regeln zu kleben hilft schon im normalen Leben oft nicht weiter – in Ausnahmesituationen manövriert man sich dadurch schnell in eine dunkle Ecke.

Js Befehl, wie mit W zu verfahren sei, hat mir dann einen Lachkrampf beschert, weswegen ich ihn zu meiner Lieblingsstelle erhebe: „Halten Sie ihn beschäftigt, aber erzählen Sie nicht zu viel.“ Das dürfte keine fünf Minuten funktionieren (wie wir ja auch später mitverfolgen) ;-)))

Ws Erwachen passt hervorragend in seine Zeit. Der Situation nach zu urteilen muss er annehmen, irgendwie neu gefangen zu sein, weswegen er mutmaßliche Fesseln überprüft. Für C ist das natürlich exotisch. Ich mag die Interaktion, die ihr zwischen diesen beiden aufrechten Männern entwickelt. Ich weiß zwar nichts über den Mann von Dorvan V, aber viel über W – und der verhält sich wunderbar in character. „Gibt es hier außer ihm vielleicht noch einen anderen Gast?“ vermittelt die geballte Intelligenz des Häuptlings ebenso wie seine Fähigkeit, sich den Gegebenheiten blitzschnell anzupassen.

Es ist irgendwie beruhigend mit anzusehen, dass sofort eine Art „Urvertrauen“ zwischen den Guten entsteht – ungeachtet der Tatsache, dass sie einander nicht recht begreifen können. Anders würde wohl diese Geschichte auch nicht funktionieren, in der sich völlig ungleiche Helden aufeinander werden verlassen müssen.

Beide Parteien haben bisher nur eine sehr lückenhafte Einsicht in die Gesamtlage, aber das dürfte sich nach eurem neuesten Schachzug ändern. C ist der Mann, dem sich das ganze Puzzle offenbart. Wenn mich nicht alles täuscht, liegt der mittlerweile in einer kalten Höhle im 19. Jahrhundert inmitten des Gebiets der Sioux...

Es freut mich außerordentlich, dass dieser Weltenaustausch in beide Richtungen stattfindet, weil ihr damit das gesamte Potential eurer Idee nutzen könnt. Das wird toll!

Natürlich ist mein Hirn wieder eifrig am Rätseln. Wie wird C herausfinden, dass es sich bei „Bruder Scharlih“ um einen Weißen, um OS handelt? Der wird ja in seinem derzeitigen Zustand nicht allzu viel zur Auflösung beitragen können. Und was ist mit den „Erdlingen“? Wie werden die Cs Erscheinen einschätzen? Oder gar mit W in Verbindung bringen? Als Reinkarnation bestaunen ;-)?

Ich bin gespannt. Und ich danke herzlich für die neu eingeführten ausführlichen Fußnoten, die dir, Danny, noch mehr Arbeit machen, als du sowieso schon hast. Einem Neuling in puncto Raumschiffe helfen sie jedoch definitiv, manches besser zu verstehen :-)

Liebe Grüße und vielen Dank für die großartige Unterhaltung!

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 06.03.2019 | 16:54 Uhr
Liebe Zorbi,

da warst Du aber flott und hast uns schnell erlöst und dann noch mit so einem positiven Feedback. Herzlichen Dank dafür!!!

Nicht alle Neuerungen und Erfindungen, die die Zukunft so mit sich bringt, sind immer uneingeschränkt positiv. Das war schon immer so und es sieht so aus, als wäre das in fünfhundert Jahren noch immer so.

Bei allem Wissen, das aufgebaut wird, geht immer auch welches verloren. Das Lesen von Straßenkarten ist da sicherlich ein Paradebeispiel.

Aber ja auch in der Zukunft – zumindest in der, die wir hier darstellen – wird es Mahner geben und Menschen, die an Traditionen festhalten und diese nicht (aus)-sterben lassen. Das ist in der Tat ein tröstlicher Gedanke.

Kontaminierte Zeitlinie: Puh – ich (Danny) bin da zugegebenermaßen auch kein Experte, da dies jedoch eine zentrale Rolle spielen wird, lohnt sich ein Erklärungsversuch.

Wenn man voraussetzt, dass Zeitreisen – wie auch immer – möglich sind und nun jemand aus der Vergangenheit (hier W) in die Zukunft reist, dann wird, wenn er nichts tut auch nichts kontaminiert – wobei das schon umstritten ist, da ja nun Leute aus der Zukunft mit jemandem aus der Vergangenheit Kontakt hatten und daraufhin ihr Verhalten ändern könnten und damit die weitere Zukunft ändern. So etwas lasse ich allerdings nur gelten, wenn man glaubt, dass ohnehin alles vorbestimmt ist.

In unserem Fall landet W also in der Zukunft und es besteht die Gefahr, dass er erfährt, was in den nächsten fünfhundert Jahren passiert. Wenn er zurückkehrt, dann wird er dieses Wissen mitnehmen und damit wird sein Verhalten verändert. Die Zeitlinie, wie sie bis dahin bestanden hat, wird so nicht mehr stattfinden und ist daher kontaminiert.

Ein zugegebenermaßen krasses Beispiel: Die Mutter irgendeines Diktators, der sehr viel Unheil angerichtet hat, reist als junges Mädel in die Zukunft und sieht dort, was ihr Sohn, der ja noch geboren wird, der Menschheit antut. Sie kehrt zurück und entschließt sich keine Kinder zu bekommen. Die Geschichte wird anders geschrieben. Das mag sich in diesem Fall noch positiv anhören, kann aber ja auch noch ganz andere Auswirkungen haben.

Wir hoffen, dass es damit klarer ist, warum J es als Gefahr ansieht, dass W nun bei ihnen in der Zukunft ist.

J und C liegen sehr oft im Clinch bei solchen Entscheidungen. J ist in erster Linie Captain, aber sie ist eben auch Wissenschaftlerin und sieht alles eher aus dieser Warte. C ist da wesentlich menschlicher unterwegs. Sie schaffen es aber meist, einen guten Weg zu finden – wie hier auch.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Dir Ws Erwachen so gut gefallen hat und Du ihn hier in character siehst. Das war eine ziemlich schwierige Aufgabe ihn in dieser Umgebung erwachen und zum ersten Mal in Aktion treten zu lassen.

Der Weltentausch, damit verraten wir nicht zu viel. Geht in beide Richtungen. Die Frage ist nur – WIE?

Das und Deine weiteren Fragen werden wir hier natürlich nicht kommentieren.

Die Fußnoten waren anscheinend wirklich eine gute Idee. Wir werden sie weiterhin einsetzen, wobei die fast noch mehr Arbeit machen, als das eigentliche Kapitel ;-)!

Noch einmal vielen Dank für das schnelle und lobende Review.

Liebe Grüße

Adrimeny
12.02.2019 | 15:08 Uhr
Ihr Lieben!

Ich weiß, ich habe schon wieder ein Kapitel ausgelassen... Oder? Irgendwie hab ich den Überblick verloren. Aber wie auch immer, jetzt bin ich ja wieder da ;-)

Und ich muss sagen, dass nach dem Ausflug ins Weltall, den ich sehr spannend fand und auch in keiner Weise "störend" im Vergleich zu den Wild-West-Kapiteln, ich mich dennoch wieder heimischer gefühlt habe im Westen.

Und ähnlich wie Zorbi (glaube ich, ich hab zu viele Reviews gelesen, ich weiß nicht mehr, was wo stand) empfinde ich das Kapitel als irgendwie gespenstisch. Es ist eine ganz eigenartige Stimmung in dieser Höhle, nicht nur, weil sie W gewissermaßen verschluckt hat, sondern auch, weil die Gruppe der Menschen, die sich darin bewegt, auf ganz eigentümliche Weise zusammengestellt ist.

Es herrscht offensichtlich eine mehr oder wenige versteckte Abneigung zwischen TU und GH. Spätestens die im Grunde völlig überzogene Reaktion des Anführers am Ende OS zu erstechen, belegt dies. Es kann ihm nicht wirklich um OS gehen, denn ihn einfach niederzustechen ist nicht das, was man mit einem derart wertvollen Gefangenen macht, wenn nicht Gefahr im Verzug ist. Er ist viel zu schade für einen solchen Tod. Marterpfahl oder Opferhöhle wären sehr viel passender gewesen.

Besonders und gerade aber, weil TU OS mit Respekt behandelt, auch zum Beispiel auf seinen Wunsch Rücksicht nimmt, dass der Westmann vorangehen will, steigt die Wut des Häuptlings auf seinen weißen Gefangenen. Denn es verdrehen sich die Verhältnisse.

TU scheint zu erkennen, dass er in dem Bleichgesicht, das eigentlich hatte sterben sollen, den besonnenen Zuhörer findet, der seiner Geschichte lauscht, der sich in gewisser Weise vernünftig und angemessen verhält, während GH sich eben nicht seinem Amt entsprechend gebärdet. Dies kulminiert meiner Meinung nach in dem Moment, in dem der Medizinmann nicht den Weißen, den Fremden, den Eindringling ermahnt, ehe er zu sprechen beginnt, sondern eben seinen Stammesbruder, der noch dazu gerade sein Anführer ist.

Das muss GH so derart in Rage bringen (eigentlich TU gegenüber), dass er seine Wut in der völlig sinnlosen Tat des Angriffs auf OS kanalisiert. Und dieser scheint mir weniger der Person OSs selbst zu gelten, als vielmehr ein Machtspiel TU gegenüber zu sein: "Ich soll mich benehmen, ich soll Rücksicht auf diesen nehmen, ich soll einem Bleichgesicht glauben, nur weil DU das sagst?! Du hast mir gar nichts zu sagen, schau wie viel oder wie wenig ich auf deine Ansicht gebe!" Das zumindest scheint mir der Gedanke zu sein, der GH bewegt.

Ich finde dies auch vor allem dann deutlich, wenn man den Beginn des Kapitels heranzieht. GH versucht OS möglichst zu erniedrigen, indem er ihn auf die Knie zwingt, indem er ihn wie irgendeinen Gefangenen behandelt, ihn wehrlos und klein sehen will. OS selbst fasst es recht deutlich in Worte: "Tahca Usthe musterte mich aufmerksam, während Großer Hund mich weiter wie ein Karnickel am Genick gepackt hielt." Hier sehen wir ganz deutlich, was GH von OS hält. Dann aber erhebt TU den Gefangenen in gewisser Weise (metaphorisch und tatsächlich), indem er befiehlt: "„Lass Old Shatterhand los,“ befahl Tahca Ushte und großer Hund befreite mich sofort von dem unangenehmen Druck auf meine Halsmuskeln.", ihn dann gar als aufrichtig bezeichnet und sich seine Geschichte anhört und dieser auch noch zustimmt letztlich.

Das ist für GH zu viel, kombiniert noch damit, dass TU auch W als einen guten Menschen bezeichnet. Und so beginnt das Machtspiel, an dessen Ende OS geopfert wird - so anders als gedacht und doch als Opfer einer "höheren" Sache, zumindest in den Augen GHs. Ich bin echt gespannt, wie ihr ihn lebend aus dieser Nummer heraus kommen lasst, aber die Kombination mit Scifi bietet hier ja ungeahnte Möglichkeiten! Falls er nicht ganz banal verbunden und gerettet wird ;-P

Bleibt die bedrückende Erkenntnis: W ist weg! Und es gibt offensichtlich (gerade) keinen Weg ihm zu folgen. Wann, ob und wie der sich wieder auftut? Ob der wieder auf diesen Planeten führt (müssten dann da nicht Reste der anderen verschwundenen "guten Menschen" herumliegen, wenn das Portal immer auf den Wüstenplaneten führt)? Ihr werdet es wohl nicht verraten....

Bleibt noch der bedrückendste Satz des ganzen Kapitels: "Er wird Winnetou, seinen Blutsbruder in diesem Leben nicht mehr wiedersehen. Wakan wird ihn bei sich behalten. Die Apachen werden einen neuen Häuptling wählen müssen.“" Ne ne ne... Obwohl sich damit Ws Vision auf seltsame Weise erfüllt hätte. Ich mag aber weder glauben, dass ihr W und OS dauerhaft trennt, noch dass es für W keine Rückkehr gibt...

Auf jeden Fall bin ich gespannt dabei!

Liebe Grüße,
Luni

Antwort von Adrimeny am 13.02.2019 | 13:26 Uhr
Liebe Luni,
schön, dass Dir unser neues Kapitel zusagt und Du Dich dort heimisch fühlen kannst.

Allerdings ist der Aufenthalt in der Höhle wohl nicht so zum Wohlfühlen. Du nennst die Stimmung dort gespenstisch. Es ist ja auch unheimlich, sich vorzustellen, dass dort Menschen einfach so verschwinden - und nach Angaben des Schamanen sind es ja auch nicht wenige.


GH und TU sind einfach zwei total verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlicher Motivation. GH ist ein machthungriger Unterhäuptling, der gerne über die Weitsicht und Klugheit eines OS,W oder auch TU verfügen würde. Diese Gaben sind ihm aber nicht gegeben und er kann sich gegen TU nicht behaupten. Ja, er muss sogar hinnehmen, dass der Medizinmann sich OS gegenüber sehr viel informativer zeigt und ihn auch mit Respekt behandelt. Er kann es einfach nicht ertragen und versucht seinen Mangel an Durchsetzungsvermögen durch demonstratives Machtgehabe gegenüber "seinem Gefangenen" wettzumachen. Aber auch das gelingt ihm nur bedingt, denn der Schamane interveniert auch hier und es bleibt GH nicht anderes übrig, als zähneknirschend klein beizugeben. Aber innerlich steigert er sich immer mehr in seine Wut hinein, kann sie Am Ende nicht beherrschen und sticht OS nieder, wohl auch, um TU zu zeigen, dass er sich seinen Anweisungen entziehen und tun kann, "was er will."

OS ist verwundet, der Stich in den Hals kann eine leichte oder auch schwere Verwundung sein. Es gibt die Möglichkeit der konventionellen Behandlung durch TU oder gibt es gar eine Behandlungsmethode aus der Zukunft? Ich hoffe, Du bist uns nicht böse, wenn wir das jetzt noch nicht verraten!

In der Höhle finden sich die Gebeine der Geopferten, ob es solche Nachweise menschlichen Lebens auch auf dem Wüstenplaneten gibt? Auch hier müssen wir Dich noch um ein wenig Geduld bitten....

Bleibt am Ende die Aussage des TU, dass die Apachen einen neuen Häuptling wählen müssen. Durchaus logisch gedacht, wenn man bedenkt, was er glaubt. Und auch Ws unheilvolle Todesahnung würde sich so letztlich doch erfüllen!

Warten wir es ab, das Ende der Geschichte ist noch nicht geschrieben.

Vielen Dank für Deine Rückmeldung und liebe Grüße

Adrimeny
09.02.2019 | 08:31 Uhr
Liebe Danny, liebe marieschi!

Boah, das is ja iwie voll fies, dass es jetzt im Wilden Westen weiter geht, bevor wir wissen, ob es W gut geht und wie er klarkommt mit der Tatsache, dass er voll alleine und nicht mehr zuhause is. Ich mach mir so mega Sorgen um den!

Und damit wir Leser nich einseitig werden, können wir uns jetzt noch mehr Sorgen um OS machen, weil der ja niedergestochen wird. Wie überlebt man dann einen Stich in den Hals???? Ich würd ja jetzt sagen, da kann iwie ein Wunderapparat aus dem Weltall helfen, aber erstens sind die von der Voyager ja nich da und zweitens is da ja alles kaputt.

Wobei es ja auch sein kann, dass man, wenn man so ein Zeitprotal benutzt, auch nich nur vor, sondern auch zurück kann in der Zeit. Vielleicht lässt sich OS also iwie doch noch retten mit so Zukunftsszeugs.

Und was is das überhaupt für ein komischer Durchgang? Der geht auf und zu? Sonst hätten doch jetzt auch OS und die anderen auf dem Wüstenplaneten landen müssen. Und wann geht der wieder auf? Und is das dann ein hin und her Weg oder eine Einbahnstraße?

Total mega schön fand ich die Geschichte! Die klingt mega super echt! Ist da ein Teil davon aus einer wirklichen Legende? Und auch die Erklärung is iwie mega schön, dass der Medizinmann einfach anerkennt, dass W halt ein guter Mensch is.

Und Ws Vorhersage, dass er da sterben wird, wäre damit ja auch iwie erfüllt.

Großer Hund is ja mal mega der dämliche Hund (SORRY!!!! Konnt nich widerstehen ;P ) Der kapiert ja gar nix und scheint auch nich so der Schlauste zu sein. Und iwie kommt mir das Erstechen am Ende so vor, als ob er das hauptsächlich macht, um den Medizinmann eins auszuwischen, weil er das mega doof findet, dass der ihn vor OS so "rumkommandiert" hat. Und jetzt will er iwie so beweisen, dass er tun kann, was er will, weil er ja der Häuptling is und nich hören muss.

Das is so wie Trotz, weil er iwie nich akzeptieren will, dass der Medizinmann sozusagen auf Augenhöhe mit OS gesprochen hat. GH will den einfach hassen, weil er ein Weißer is. So aus Prinzip. Und das is iwie genau das, was in der Geschichte vorkam, dass alle feindselig und neidisch werden und sich bekämpfen und die Erde deshalb kein schöner Ort mehr is.

Voll der mega gut gemachte Kontrast!

Im nächsten Kapi geht es jetzt aber nich iwie ins Weltall und dann ein Rückblick, warum das Raumschiff futsch is oder so, oder??? Ich hätt gern entweder geklärt was mit W is oder was mit OS is! Am liebsten beides *grin

Bin jedenfalls mega gespannt und ja jetzt auch wieder voll auf dem Laufenden mit den Reviews!!!

THX für die super neue Idee, das wird ganz anders!

Liebe Grüße,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 12.02.2019 | 11:50 Uhr
Liebe Melissa,
wir stimmen Dir zu, es ist wirklich fies, dass jetzt zuerst einmal OS und das 19 JH an der Reihe sind und niemand erfährt, wie es W in der Zukunft momentan ergeht.
Und dann endet das Wildwestkapitel auch noch damit, dass GH OS mit einem Messer verletzt. Kann er das überleben? Und ist es die Stelle, an der er schon einmal von W verletzt wurde? Und wird er irgendwie mit einem Mittel oder Instrument aus der Zukunft gerettet? So viele Fragen, auf die wir Dir leider heute noch keine Antwort geben können!!

Und auch die Höhle gibt ihr Geheimnis noch nicht preis. Ist sie der Durchgang, der in eine andere Zeit führt und kann er beliebig genutzt werden, oder ist das alles Zufall? Auch das, fürchte ich, können wir Dir hier noch nicht verraten!


Besonders freut es uns, dass Dir die Legende gefällt, die Tahca Ushte GH und OS erzählt. Und nein, sie ist nicht Teil einer wirklichen Erzählung, sie ist rein fiktiv.
Der Medizinmann hat keine persönliche Abneigung gegen W und OS. Es ist einfach so, dass die Apachen die Feinde der Sioux sind und als solche behandelt werden müssen. Das hält ihn aber nicht ab, W (und auch OS) für einen guten Menschen zu halten.

Ganz anders GH. Dummheit gibt es in jedem Volk und oft genug haben diese Menschen auch noch großen Einfluss, im schlechtesten Fall auch noch viel Macht. GH kann es nicht ertragen, dass der Medizinmann ihm widerspricht und sich auch gegen ihn durchsetzt. Und da beschließt er eben, es TU zu zeigen. Er will bestimmen, ob OS lebt oder stirbt..... und sticht ihn kurzerhand nieder.


Wie es nun weitergeht steht im nächsten Kapitel und wir freuen uns, dass Du uns auf unserer Reise durch die Zeit begleiten möchtest.

Danke für Deine Rückmeldung und liebe Grüße

Adrimeny
innocent789 (anonymer Benutzer)
06.02.2019 | 00:50 Uhr
Hallo, liebe Autorinnen!
Es ist ein interessantes AU, dass ihr da geschaffen habt, auch wenn ich von Star Treck jenseits von Mr. Spock und Jean Luc Picard gar keine Ahnung habe... Daher hoffe ich, es kommen ab und zu mal ein paar Fussnoten, wer da mit wem, wo und warum! (Bei KM gab es auch immer Fussnoten!!!) Ich würde gerne an der Story dranbleiben, habe aber keine Lust, jedesmal erst Star Treck zu googlen beim lesen. Warum das im Fandom z.Zt. ein bisschen Mau aussieht... ? Ich denke, man muss sich eben immer neu erfinden. Auf Dauer immer wilder Western und vielleicht noch Deutschland ist eben nicht genug. Vielleicht kann man sich mal an dem Sherlock Fandom bei AO3 und Fanfiction.net ein Beispiel nehmen - da waren die Jungs mittlerweile schon auf dem Mt. Everest, auf dem Mars (!!!), im 2. Weltkrieg, in Malawi und radeln aktuell bei der Tour de France um die Wette. OK, BBC Sherlock ist direkt in der Moderne angesiedelt und man hat es von daher einfacher. Ausserdem ist Winnetou vielleicht schwieriger in die neue Zeit zu transportieren.... Ich denke jedenfalls, wenn W gegen Kiowas kämpfen kann, dann auch gegen Klingonen oder andere ausserirdische Feinde. Zu irgendwas muss er ja da auf dem Planeten gut sein. By the way ... ein bisschen "sexytimes" (ein bisschen!!!!) tut den Jungs auch immer gut, wo sie gerade auch sind. Jedenfalls hoffe ich, eure Geschichte wird auch genug Action enthalten und nicht zu philosophisch. "Winnetou, wir müssen reden" ist nicht so mein Ding nach Feierabend! Ich hoffe, ihr verzeiht mir meine offenen Worte. Bitte schreibt weiter, ich freue mich über frischen Wind - äh staubigen Wüstenplanentenwind - und werde die Geschichte erstmal gerne weiterverfolgen!
Liebe Grüsse, innocent.

Antwort von Adrimeny am 06.02.2019 | 13:31 Uhr
Hallo innocent 789,

es freut uns sehr, dass Dir unsere Idee, hier Star Trek und W/OS zu vermischen gefällt. Uns ist aber auch klar, dass nicht jeder über die handelnden Personen bei Star Trek informiert ist, denn wer KM liest ist ja nicht unbedingt ein Fan von Star Trek. Deshalb befinden sich ja auch schon etliche Fußnoten in den Kapiteln. Wenn dann doch noch Unklarheiten aufkommen, könnt ihr uns das gerne wissen lassen und wir werden uns um Aufklärung bemühen.

Sicher ist es so, dass sich irgendwann die Geschichten um W und OS in gewisser Weise ähnlich sind, weil der Spielraum ja auch nicht unendlich groß ist. Wir haben mit dieser Geschichte, und Waldfee sicher auch mit ihrem Zukunftstal, neue Wege gesucht, trotzdem bleibt es ja immer die Geschichte einer großen Freundschaft.

Unsere Story wird hier und da Szenen beinhalten, die mehr Action enthalten , aber auch solche. in denen das Miteinander und das Gespräch im Vordergrund stehen.

Wir bedanken uns für die netten Anregungen und wünschen eine angenehme Woche.

Viele Grüße Adrimeny
03.02.2019 | 18:12 Uhr
Liebe Marieschi, liebe Danny,

zwei Kapitel eurer Geschichte sind während meiner kurzen Auszeit erschienen und ich sage hier gleich, dass es nicht mein Ziel ist, hier alles aufzuholen. Dann wäre ich sogleich wieder im Stress und das kann nicht Sinn der Sache sein. Trotzdem will ich euer „Wüstenplanet“-Kapitel nicht völlig übergehen.

Mich hat nämlich beeindruckt, wie elegant hier mit dem Star Trek-Universum umgegangen wird, wie gut es euch gelingt, die Charaktere rüberzubringen und wie schnell ich mittendrin war. Der Vorteil von Star Trek gegenüber KM wurde mir dann auch schnell klar. Die Charaktere sind deutlicher vorgegeben, es gibt klare Leitlinien und vor allem gibt es etliche Personen, an denen man sich „abarbeiten“ kann, während wir bei KM doch immer wieder auf W und OS zurückgeworfen werden.

Besonders letzter Punkt kann aber auch nachteilig werden, denn bezieht man erst einmal alle ein, will man ja auch niemanden vernachlässigen. Janeway und Chakotay habt ihr aber schonmal echt gut getroffen, wobei auch ich mich nicht mehr so recht erinnere, ob die beiden mehr als nur Freundschaft verbindet…hm…

Chakotay wird es dann wohl sein, der W in einer Höhle findet, am Rande oder in einer zeitlichen Anomalie, die diesen über die Jahrhunderte hergebracht hat. Ist es auch eine räumliche Anomalie und wurde W auch durch in den Delta-Quadranten geschleudert? Euer nächstes Kapitel wird es wohl zeigen.

Der Schamane folgt dann – wieder im wilden Westen - und dieser ist ein interessanter Mensch. Denn ganz im Gegensatz zu Großer Hund scheint Tahca Usthe (heißt das „weiser Mann“ oder warum benutzt ihr hier den „indigenen“ Namen?) keine Feindschaft gegenüber OS und W zu empfinden. Er hört sich zunächst an, was OS zu sagen hat und rückt dann mit einer interessanten Erklärung heraus, warum in jener Höhle schon des Öfteren Menschen verschwunden sind.

Nun, der Mensch hat ja die Angewohnheit, sich Übernatürliches irgendwie zu erklären und dieser Versuch scheint ganz in die Welt der Sioux zu passen. Nicht aber in OSs Denken, wie ihr ihn sehr eindrücklich und völlig passend erklären lasst: „Aber ich war ein aufgeklärter, gebildeter Mann. Ich kannte die Gesetze des Lebens und der Erde. Es gab für alles eine Erklärung, davon war ich überzeugt…“ Ich fürchte, diesbezüglich wird er sich noch eines Besseren belehren lassen müssen!

Bemerkenswert finde ich es aber, dass der „Weise Mann“ den Häuptling der Apachen als guten Menschen bezeichnet, den Wakan bei sich haben möchte. Das legt nahe, dass er große Achtung vor W empfindet und gleichzeitig stellt sich die Frage, warum er zuließ, dass W gemartert werden sollte. Es scheint hier noch ein Geheimnis zu warten.

Zum Schluss gibt es einen feigen Mordanschlag auf OS. Warum dies, fragt sich der Leser. Was bringt es, OS schwer zu verletzen, noch dazu am Hals? Zorbi fragt zurecht, ob dies Zufall sein kann?

Ich wage eine Hypothese: Vielleicht ist OS so schwer verletzt, dass nicht einmal der ihm gewogene Schamane helfen kann. Jedoch hält er OS für einen guten Menschen, sodass er ihn – quasi als letzten Versuch – in besagter Höhle ablegt, damit ihn Wakan rettet und auch verschwinden lässt? Und vielleicht ist der Mensch, den Chakotay findet, auch gar nicht W sondern OS, der durch die Anomalie transportiert wurde…? Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn wir auf dem Wüstenplanet nicht nur W sondern auch OS begegnen würden!

Kugelt ihr euch jetzt vor Lachen? Ich bin jedenfalls sehr gespannt und es ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen, dass ihr mich zum Spekulieren und Weiterspinnen animiert!

Danke für zwei spannende Kapitel! Ich genieße es, mal wieder etwas Treckie-Luft zu schnuppern!
Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 05.02.2019 | 13:28 Uhr
Liebe Catherine,

es ist schön,. dass Du Dich gleich im Star Treck Universum wieder Zuhause fühlen und die handelnden Personen auch gleich zuordnen kannst. Natürlich sind es viele mehr als bei Karl May, wo nahezu alles auf W und OS fokussiert ist.
Sicher wird sich auch hier im Laufe der Geschichte der eine oder andere Hauptdarsteller heraus kristallisieren, da es ja unmöglich ist auf das Schicksal eines jeden einzugehen und sicher werden Ja... und Cha... eine Hauptrolle in dieser Geschichte übernehmen.

Welche Beziehung diese beiden aber in unserer Story haben oder einmal haben werden, möchten wir jetzt noch nicht verraten, auch nicht, von wem und wo genau W gefunden wird, wenn er denn gefunden wird.

Es folgt der Sprung in den Wilden Westen, wo OS bei der Suche nach W in der Höhle unterstützt wird von Tahca Ushte.((Tahca Ushte war ein Medizinmann der Lakota Sioux., der von 1935 bis 2001 gelebt hat).Wir haben uns seinen Namen hier "geborgt".

Der Medizinmann ist ein Sioux und lebt in den Traditionen seines Volkes, auch wenn er gelernt hat, auf verschiedenen Ebenen zu fühlen und zu denken. Zunächst einmal sind W und OS berühmte Gefangene seines Stammes. Es dient der Ehre seines Volkes diese berühmten Helden zu Tode zu martern. Dagegen kann und will er nicht opponieren.

Erst als W auf so eigenartige Weise verschwindet, erkennt er hier das Wirken von etwas Außergewöhnlichem. Er denkt an die Legenden seines Volkes und an das, was er als Medizinmann von einem anderen gelernt hat. Er will OS und auch Großer Hund an diesem "Wissen" teilhaben lassen, sei es , weil es ihm auch irgendwie unheimlich ist, sei es, weil er seinen eigenen Ruhm mehren oder den Weißen beeindrucken will.

Es erscheint ihm logisch, dass Wakan nur gute Menschen um sich versammelt und er weiß auch, dass W kein schlechter Mensch ist. Er ist eben nur ein FEIND...

OS kann diese indianische Denkweise sicher nachvollziehen, aber sein Streben und Denken ist ein anderes. Er will hinter die Kulissen sehen, den Dingen auf den Grund gehen. Er ist Realist, etwas als übernatürlich zu akzeptieren geht erstmal gar nicht.

Aber jetzt muss er sich ja zunächst einmal darum bemühen, wieder gesund zu werden, denn GH hat ihn niedergestochen. Was bei TU traditionell bedingte Feindschaft ist, ist bei ihm unversöhnlicher Hass.

Und nein, sicher ist es kein Zufall, dass das Messer ihn im Hals trifft.


Du hast Dir eine interessante Fortsetzung unserer Geschichte ausgedacht, wir werden sehen, ob das mit unseren Ideen übereinstimmt und auch, ob OS wie W auf dem Wüstenplaneten landet...

Vielen Dank für Deinen Kommentar und die Gedanken, die Du Dir gemacht hast.
Wir lesen uns auf dem Wüstenplaneten...
Adrimeny
03.02.2019 | 15:05 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Meine Güte, es ist ja beängstigend hier. Mir scheint, das Fandom hat nicht einen, sondern gleich wenigstens zwanzig Schritte rückwärts gemacht... wo ist das Leben hin? Nun denn, wir werden uns daran gewöhnen müssen, zumindest für den Moment. Hier nun also endlich ein verdientes Review für euer neues Kapitel!

Gleich die ersten Zeilen haben mich in meinem Verdacht bestätigt: Für OS bewegt sich etwas, nun, da der Apache spurlos verschwunden ist. Und die Reaktionen der Anwesenden auf diesen ungeheuerlichen Umstand unterscheiden sich gewaltig voneinander.

Was die gewöhnlichen Krieger denken, erfahren wir nicht. Ich würde mutmaßen, dass sie zurückscheuen – vor allem, da ihr Medizinmann der Sache besondere Bedeutung beimisst. Tahca Ushte behandelt Ws Verschwinden mit heiligem Ernst und dadurch dürfte es magisch werden.

Das Auftreten dieses Schamanen ließ mich sogleich ahnen, dass er um die ungewöhnliche Bedeutung der Höhle weiß (was sich ja später auch bestätigt). Ihr untermalt die bedeutsame Atmosphäre, die in Filmen gerne anhand von Musik vermittelt wird, durch Sinneseindrücke, hier eine gefallene Temperatur. Das ist geschickt gemacht, weil die Ausstrahlung des Ortes sofort irgendwie „unheimlicher“ erscheint.

Der Medizinmann geht ruhig und besonnen zu Werke und gibt uns das Gefühl, genau zu verstehen, worum es geht und was er nun zu tun hat. Ich mag besonders die Pausen in seinen Erkundigungen, die er sich nicht versagen kann, wohl weil er um die passenden Worte ringt, das Geisterhafte ins reale Leben zu übertragen. „Wo genau hat Old Shatterhand seinen Blutsbruder..... verloren?“, fragt er – mein liebster Satz, weil ihr in diesem Verb, das irgendwie eine Spur „falsch“ daherkommt, erfasst, welche außerirdischen Kräfte an diesem Ort (und in dieser Geschichte ;-)) walten.

Wieder einmal muss ich OS bewundern. Der kann ernsthaft die Schritte nachzählen, die er getan hat, bevor W verschwand? Unfassbare Geistesgegenwart! Doch auch die hat ihre Nachteile, wie wir sehen. Natürlich vermag ein Mann, der eben diesen Geist, sein Wirken, seine Berechnungen und seine Schlüsse über alles andere erhebt, nicht zu glauben, dass der Apache durch eine Steinwand ins Reich Manitous gegangen ist, Haarbüschel hin oder her...

Der Große Hund tut die Erklärung des Schamanen ebenfalls als Unsinn ab, allerdings aus völlig anderen Gründen. Ich würde meinen, der verspürt fraglos Furcht vor der übermenschlichen Macht des Großen Geistes, hält sich jedoch sinnlos mit Äußerlichkeiten auf. Der Unterhäuptling ist nicht in der Lage, jenseits von bestehenden Kategorien zu denken, was ihn letztlich zu einer Übersprungshandlung treibt (die ihm unter Umständen nicht gut bekommt, wir werden sehen ;-))

Bleibt das Herzstück dieses Kapitels: die überaus poetische Erklärung von Tahca Ushte. Ich muss sagen, sie hat mich berührt. Der Große Geist hätte W zu sich geholt, weil er sich mit guten Menschen zu umgeben pflegt, um sich selbst Licht zu schaffen? Eine wirklich wunderschöne Idee, die zudem glaubwürdig bleibt. Sie klingt für meine laienhaften Ohren original wie etwas, das indianische Weise ersonnen haben könnten, um sich ein solches Phänomen wie eine Höhle, die Personen verschluckt, zugänglich zu machen.

Wir erfahren schließlich, dass an besagter Stelle tatsächlich schon andere verschwunden sind. Das hat mich natürlich sofort zu der Frage gebracht, wo die wohl hingekommen sein mögen. Ist das Portal ortsgebunden, soll heißen: untrennbar mit dem Wüstenplaneten verbunden, auf dem W gelandet ist?

Am Ende ist OS, der sich so sehr um das Wohlergehen des Blutsbruders sorgt, vermutlich gesundheitlich sogar schlechter dran als der Apache. Er bekommt ein Messer in den Hals gestochen. In den Hals?! Das erinnert fatal an W1... Zufall? Mir ist nicht recht klar, wie das weitergehen soll ;-) Eine aus einer lebensgefährlichen Wunde resultierende Ohnmacht kann ja kaum der Weg zu W sein...

Mein Fazit wäre heute: Ihr bleibt weiter rätselhaft ;-) Wir haben es bei dieser Story mit einer bunten Wundertüte zu tun, aus der immer neue Dinge ausgepackt werden: spannende, beängstigende, unheimliche, empörende, bewegende... und gar lustige Dinge. Zumindest, wenn man ein wenig boshaft veranlagt ist ;-) „Großer Hund geht diesmal vor“, lasst ihr den Unterhäuptling beim Untersuchen der Höhle bestimmen – und ich musste spontan denken: Oh prima, das wäre jetzt genau der richtige Mann zum sich in Luft Auflösen ;-))) Böse Zorbi.

Ihr Lieben, ich danke euch für die neuerliche Denksportaufgabe. Ich habe keinen blassen Schimmer, was aus dieser Geschichte einmal werden soll, wenn sie groß ist ;-)) Weiter so!

Liebe Grüße und noch einen schönen Restsonntag!

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 05.02.2019 | 13:54 Uhr
Liebe Zorbi,
Du hast Recht, hier ist es wirklich so ruhig, dass man sich Sorgen machen muss. Wo sind all die vielen Reviewer und Autoren abgeblieben? Hat sich das W Universum erschöpft?
All diese Gedanken haben wir uns auch gemacht und deshalb waren wir auch sehr froh, als endlich die erlösenden Reviews eintrudelten.... Danke dafür.

Die Menschen reagieren auf das Verschwinden des Apachen ganz unterschiedlich. Da sind einmal die einfachen Krieger, die sich ja an der Suche beteiligen. Ich teile Deine Ansicht darüber, dass das Ganze ihnen ungeheuerlich ist, unheimlich und angsteinflößend.

OS fällt zudem auf, dass die Temperatur in diesem Teil der Höhle um etliche Grade kälter ist und er sucht sofort nach einer wissenschaftlichen Erklärung...

Anders der Medizinmann, der sofort die gedankliche Verbindung herstellt zu den Legenden, die diese Höhle umwabern und seine Fragen ganz gezielt stellt, um herauszufinden, was für ihn eigentlich schon Gewissheit ist.: Wakan hat W in sein reich geholt. Die wenigen Haare, die OS findet, an der Felswand klebend, bestätigen ihn in diesem Denken noch mehr.
Und so entschließt er sich, Os in seine Gedanken mit einzubeziehen.
GH gefällt das allerdings überhaupt nicht. Weder ist er so "gebildet" wie TU, noch so klug wie sein Häuptling. Ihm geht es einzig darum, einen berühmten Feind zu töten, um sich mit dessen Ruhm zu schmücken.

Es freut uns zu hören, dass Dir unsere frei erfundene "indianische" Sage gefällt und es ist überaus interessant zu überlegen, wohin all diese "guten" Menschen denn nun entschwunden sind. Vielleicht erfahren wir das ja noch im Laufe der Geschichte.
OSwürde zweifelsohne den Sprung in die andere Welt wagen, um seinen W zu retten, aber das geht ja nun nicht. GH konnte sich nicht beherrschen und hat OS niedergestochen. Ausgerechnet in den Hals! Zufall oder nicht? Beinahe ein bisschen viel Zufall, oder?

Aber die Idee GH auf diese Weise loszuwerden und ihn ins All zu schießen ist auch keine schlechte. Wir werden sehen, was noch so alles in unserer Wundertüte versteckt ist. Und ganz sicher gibt es auch hier und da mal was zum Schmunzeln...

Liebe Grüße und danke für Deinen Kommentar
Adrimeny
02.02.2019 | 09:35 Uhr
Liebe Danny, liebe marieschi!

Also iwie krieg ich es echt nich hin!!! Hier fehlen ja auch schon wieder ZWEI Kapis!!!! AAAAAAH.

Ich muss aber jetzt erst mal voll gestehen, dass ich das ganz neue von gestern noch gar nich richtig gelesen hab, nur mal so kurz zwischen zwei Veranstaltungen überflogen, aber das reicht nich, für einen Review.

Aber dieses hier, das kenn ich natürlich schon besser und dacht auch iwie, ich hätt das schon kommentiert. Iwie brauch ich glaub ich ne to do Liste für FF.....

Ich hab ja schon gesagt, dass Star Trek jetzt nich so meins is. Ich kenn das nur so ganz grob und auch von den neuen Filmen eigentlich. Aber so iwie im Großen und Ganzen, kann man das schon auch so kapieren. Ist halt Raumschiff und Technik und so.

Aber jetzt in eurem Kapi is die Technik halt kaputt. Das is ziemlich doof... Also iwie is es auch gut, weil sie sonst W wohl nich gefunden hätten, aber ein ganzes Schiff, wo alles geht, das wär ja schon besser.

So habt ihr jetzt die mega fiese Situation geschaffen, dass alle iwie da festhängen auf so einem unfreundlichen Planeten. Hätt es da nich wenigstens ein bissl nett sein können? Armer W, nich nur allein und weg von zuhause, sondern auch noch in so einer miesen Gegend.

Und auch für die Crew wär das ja iwie viel leichter gewesen, wenn es da wenigstens Wasser gäb und Früchte oder so. Da hätt W auch vielleicht nützlich sein können, weil er vielleicht hätt jagen können oder so.

Ich würd natürlich auch gern wissen, warum das Schiff so futsch is. Erzählt ihr das noch? Oder is das nich wichtig, weil es eben nur wichtig war, dass die da auf den Planeten müssen? Ich fand das übrigend so voll das schöne Bild, als der da erklärt der eine, dass das mit den Sensoren is wie eine schwache Taschenlampe in einem großen dunklen Raum, die man alle paar Minuten anmacht. Das macht das iwie so voll viel leichter sich das vorzustellen, was die da machen.

Was sind das denn für komische Röhren und is das wichtig, dass die Jeffrey heißen? Is das einer von der Crew? Und sind der erste Offizier und der Captain iwie so heimlich ein Paar? Oder is das nur so wie "Wir lieben uns, aber das dürfen wir nich, deswegen ignorieren wir das?"

Muss man da sonst noch was wissen über die Leute, die eine Rolle spielen? Also iwas, was man vorher wissen müsst, um zu verstehen, was die warum wie genau machen, damit man das dann kapiert? Oder kann ich da einfach mich so drauf einlassen, als wenn das eben neue Figuren sind, die ich dann so iwie nach und nach kennenlern?

Ich find das jedenfalls iwie vol faszinierend, dass euch das so mega gut gelingt, dass wir da jetzt plötzlich im Weltall sind und sich das aber auch so "ganz normal" iwie liest. Es gehört iwie dazu, obwohl es ja gar nich passen dürft.

Das nächste Kapi is dann ja wieder Wilder Westen, aber da werd ich euch mit dem Kommi noch ein bissl warten lassen müssen. Ich muss jetzt nämlich los zum Zug. Da les ich dann das Kapi auf der Fahrt. Vielleicht setz ich mich nochmal dran später oder morgen.

Ich will jedenfalls, dass schnell einer W findet, also so richtig, und sich um den kümmert und ihm erklärt, wo er is und so. Ich stell mir das ganz mega schlimm vor, wenn er versteht, dass er nich mehr zuhause is. Das macht ihn sicher mega traurig, oder? Ich wünscht das wär schon rum, ich mag W nich verzweifelt und allein (oh.. hab ich in meiner Story selber auch so geschrieben.... Hmmm. Aber da weiß ich wie es ausgeht).

Könnt ihr denn verraten, ob so ganz am Ende iwann das so sein wird, dass W wieder nach Hause kann? Ich weiß immer noch nich so genau, ob ich das so gut lesen kann, wenn ich nich weiß, ob am Ende alles wieder gut is.....

Bin natürlich trotzdem voll gespannt wie das dann wird, wenn ihr zum ersten Mal W und die Leute da vom Raumschiff interagieren lasst! Mega ungewöhnlich und mega spannend!

Liebe Grüße, eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 04.02.2019 | 12:24 Uhr
Liebe Melissa,

echt klasse, wie Du es immer wieder schaffst, doch alles aufzuholen. Das ist wirklich großartig, denn sonst würde hier ja noch eine liebgewonnene Stimme verstummen und das wäre jammerschade!

Wenn es dann eben mal länger dauert mit den Reviews, dann ist das doch überhaupt nicht schlimm! Du weißt doch selbst, dass man sich über jede einzelne Rückmeldung freut!

Wir hoffen wirklich, dass wir es mit der Zeit schaffen werden, sowohl die Figuren näher zu bringen, als auch ein wenig von der Technik, die wir leider nicht ganz rauslassen können. Wir haben inzwischen angefangen mit Fußnoten zu arbeiten, um zumindest so ein paar Wiederkehrende Begriffe zu erklären. Vielleicht hilft das ja dabei.

Dort ist auch die Jeffriesröhre erklärt und nein, das ist kein Crewmitglied ;-) Das ist so ein System von Wartungstunneln, die das Raumschiff durchziehen und durch die man eben von Punkt A zu Punkt B kommen kann, wenn so wie hier die Aufzüge nicht funktionieren.

Du schreibst ganz richtig, dass das Raumschiff irgendwie kaputt sein musste, denn sonst wären sie ja nicht auf diesem Planeten gelandet und hätten W nicht gefunden und damit hätte es auch unsere Geschichte nicht gegeben.

Musste es ausgerechnet so ein Wüstenplanet sein? Nein, das wäre wohl nicht unbedingt notwendig gewesen, aber irgendwie war das beim Schreiben so vor den Augen. Da kam es überhaupt nicht in den Sinn, dass es auch ein fruchtbarer Planet hätte sein können. Jetzt müssen wir also mit einem Wüstenplanet vorlieb nehmen.

W wäre aber ja nicht W, wenn er sich und seine Fähigkeiten nicht trotzdem einbringen könnte!

Dazu, wer die Voyager so zerschossen hat und warum, wird es im Verlauf der Geschichte noch eine Erklärung geben.

Wir haben uns sehr über Dein Lob zu der Geschichte mit der Taschenlampe gefreut. Wann immer es geht, werden wir versuchen, mit solchen Dingen den ganzen Technikkram, den Star Trek so mit sich bringt ein wenig zu erklären.

Wird am Ende alles gut?

Es gibt doch diesen Spruch: Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende ;-)))

Lieben Dank für Dein Lob, dass wir das offenbar gut hinbekommen Zukunft und Vergangenheit, Wilder Westen und Weltraumabenteuer zu verbinden. Da motiviert uns auf unserem zugegeben ungewöhnlichen Weg!

Vielen Dank für Deine Zeilen!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
27.01.2019 | 15:53 Uhr
Ihr Lieben!

Da der Beginn dieser tollen Idee in meine "Schweigephase" gefallen ist, habe ich mich bisher nicht zu Wort gemeldet gehabt und werde es - wie ich schon verschiedentlich anklingen ließ - auch nicht schaffen, wirklich nachzuarbeiten. Ich möchte daher gerne jetzt einsteigen und hoffe, das freut euch ebenso.

Ich bin kein ausgesprochener Star-Trek-Fan. Mit Star Wars hätte ich mehr anfangen können, muss ich zugeben. Aber natürlich kenne ich die groben Zusammenhänge und glaube also halbwegs erfolgreich folgen zu können. Obwohl ich zugeben muss, dass es mir ähnlich geht wie Luni: mit der Generation um Picard hätte ich mehr anfangen können.

Dennoch finde ich, dass euch dieses erste "Sternen"-Kapitel sehr gut gelungen ist. Es liest sich nicht, als ob etwas "Falsches" in den Wilden Westen gerutscht wäre, sondern ihr schafft hier eine ganz andere Atmosphäre als in dem Kapitel davor, in dem wir uns auf "üblichem" Terrain bewegen. Was mir nicht so recht gefallen will (und das meine ich rein inhaltlich im Sinne von: Oh nein, mein armer W!), ist die Tatsache, dass das Zeitportal auf einem so garsteigen Planeten zu finden ist. Will heißen: Hier kann auch W wenig helfen. Hättet ihr die Crew und ihn nicht irgendwo stranden lassen können, wo der Häuptling und seine Fähigkeiten als Krieger nütlich gewesen wären? In einer Landschaft, in der es Lebewesen, Wasser, Pflanzen gibt?

So sehe ich zunächst wenig Potential, wie W sich wird einbringen können. Was wiederum seiner Psyche sicherlich nicht gut tut. Weit weg von zuhause und auch noch nutzlos und womöglich unverstanden.... (wie sprechen die Leute da eigentlich miteinander?)? Zudem: Die Crew und das Schiff werden den Planeten verlassen, sobald sie es wieder können, eben wegen der unfreundlichen Bedingungen. Was dann? Wenn W mitgeht, was er wohl muss, dann hat er keine Ahnung, wie er je wieder nach Hause kommen soll.

Oder ist es ein Hin- und Zurückportal? Kann W einfach mit all den Leuten von der Voyager hindurch und sie sind im Wilden Westen? Da wären die Überlebensbedingungen sicher besser als auf diesem netten Wüstenplaneten.

Ich bin jedenfalls extrem gespannt, wo diese Reise hingehen soll. Ich wünsche mir sehr, dass sie nicht allzu oft oder allzu lang eine Trennung unserer Blutsbrüder bedingt. Und ich bin schon jetzt gespannt, ob wir eher WOS im All oder Raumschiffbesatzung im Wilden Westen erleben. Beides wäre reizvoll, wie überhaupt die gesamte Idee großen Reiz ausübt!

Ab dem nächsten Kapitel komme ich dann wieder mit mehr Tiefgang daher, versprochen!

Liebe Grüße
Karla

Antwort von Adrimeny am 28.01.2019 | 17:04 Uhr
Liebe Karla,

wie schön, dass Du Dich auch bei unserem kleinen Gemeinschaftsprojekt zu Wort meldest!

Bei Star Wars hätten wir wohl passen müssen. Wobei es sicherlich seinen Reiz hätte W auf Chewbakka (wird der so geschrieben?) treffen zu lassen ;-)))!

Was die Wahl der Crew angeht, hatte das recht praktische Gründe. Die Voyager befindet sich im Deltaquadranten und daher in einem unerforschten Bereich der Galaxie. Das heißt, wir können munter unserer Fantasie freien Lauf lassen, was die Beschreibung und Lage von Planeten angeht und können neue Feinde oder auch Freunde erfinden und sind da an nur sehr wenig Vorgaben aus dem Star Trek Universum gebunden, das mitunter recht unübersichtlich sein kann und für Fanfiktion Autoren eine Menge Fallstricke bereithält.

Wir haben als Umgebung einen Wüstenplanet gewählt. Das ist in der Tat keine sonderlich freundliche Umgebung und vielleicht ist es eine Spur gemein, dass wir W dahin katapultiert haben. Wird er dennoch seine Fähigkeiten einsetzen und der Crew helfen können? Wir werden sehen….

Ein Verständigungsproblem gibt’s nicht. Da haben wir es uns so einfach gemacht, wie die Macher von Star Trek selbst. Da kann ja auch immer alles mit dem Universal Translator übersetzt werden, außerdem spricht W ja englisch und da werden sie sich schon verständigen können ; - )))

Aber klar – W ist nicht nur örtlich, sondern ja auch durch fünf Jahrhunderte von seiner Heimat getrennt. Ohne Aussicht auf Rückkehr. Wir verraten nicht zu viel, wenn wir sagen, dass ihm das zusetzen wird.

Wo geht die Reise hin? Das verraten wir natürlich nicht! Im nächsten Kapitel geht’s erst einmal im Wilden Westen weiter, aber doch dort stehen Überraschungen an ;-)!

Wir freuen uns, dass Du uns dabei begleiten willst!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
MrsH (anonymer Benutzer)
19.01.2019 | 20:32 Uhr
Hallo ihr 2 ich liebe Crossovers und AU. War Zeit dass es mal was in dieser Richtung im KM Universum gab, es wurde da langsam langweilig und die Geschichte, die in der heutigen Zeit spielt wurde offensichtlich mangels Ideen abgebrochen. Schade! Ich fand euer Star Treck Kapitel sehr interessant und bin schon gespannt was sie mit W dort machen. Ich verstehe auch nicht alles von Star Treck, kenne nur die ganz alten Folgen. Das macht aber nichts. Vielleicht könntet ihr einfach ein paar Dinge in Fussnoten erklären? Das wäre nett und wenn ihr jetzt sowieso mit den Updates länger wartet....
LG Mrs. H.

Antwort von Adrimeny am 20.01.2019 | 11:54 Uhr
Hallo Mrs. H,

zunächst einmal herzlich willkommen bei unserem kleinen Projekt! Es ist immer schön, wenn sich hier neue Leute zu Wort melden und sich Zeit nehmen, ein paar Zeilen zu hinterlassen.

Wir freuen uns sehr, dass Dir unsere Idee dieses doch sehr ungewöhnlichen Crossovers gefällt und Du Dich auf dieses Abenteuer eingelassen hast!

Deine Idee mit den Fußnoten müssen wir mal überdenken. Sicherlich muss man das dann sehr dosiert machen, denn wenn ein Leser währen eines Kapitels 30x ans Ende scrollen muss, um eine Fußnote zu lesen, dann gibt er/sie sicherlich schnell auf. Zumindest würde es uns so gehen.

Wir versuchen die technischen Details und Star Trek spezifischen Begriffe so gering wie irgend möglich zu halten und wo es geht ihm Text zu erklären, aber vielleicht sind Fußnoten hier und da noch eine sinnvolle Ergänzung. Mal sehen - jedenfalls Danke für den Tipp!

Lieben Dank für Deine Rückmeldung und hoffentlich bis bald!

Marieschi und Danny
15.01.2019 | 10:35 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Nun gut, ich versuche mein Bestes. Es ist genau das eingetreten, was ich befürchtet hatte: Ohne jegliches Vorwissen verstehe ich nur die Hälfte des Textes und die Vielzahl der (unbekannten) Personen und deren Verbindungen zu den Hauptcharakteren verwirrt mich. Ich sehe, dass der Text gut geschrieben ist, kann aber mit etlichen sprachlichen Ausdrücken nichts anfangen. Daher bitte ich zu entschuldigen, wenn ich Unsinn rede ;-)

Der Titel klingt wenig einladend. Ein Wüstenplanet stellt keine Basis für ein adäquates Zuhause dar, ermöglicht allenfalls eine Verschnaufpause. Und so ist es am Ende dann ja auch von der Anführerin der Raumschiffcrew gedacht. „Atembar“ klingt... rudimentär ;-))

Was diesem Raumschiff und seiner Besatzung zugestoßen ist, lässt sich allenfalls erahnen. Es scheint mir aber auch für den Fortgang der Story nicht wichtig. Es gibt „Feinde“, eine Atmosphäre, die weiter von der Heimat entfernt liegt, als J und ihren Untergebenen gut tut. Sie befinden sich in einer nahezu aussichtslosen Lage, weil fast alles, was sie für ihre Mission und zum Überleben brauchen, zerstört wurde. Gemein ;-) Aber auch wiederum geschickt, denn das lässt die Bereitschaft Raumfahrer wachsen, Risiken einzugehen und sich auch auf Unbekanntes einzulassen – und sie verlieren ein wenig den Status der Überlegenheit, den zumindest sie selbst doch unbedingt aufgrund ihrer technischen Mittel gegenüber rückständigen Menschen von fünf Jahrhunderten zuvor empfunden hätten.

Am Besten gefallen hat mir der Eingangsteil. Dadurch, dass wir einer einzelnen Stimme lauschen und deren unmittelbare Gedanken und Ängste erfahren, gewinnt diese Figur sofort an Substanz – und außerdem erweckt ihr spontan Mitgefühl und Interesse an den Schwierigkeiten, mit denen J kämpft.

Ich musste grinsen, dass J sich Papier und Stift suchen musste, um (in ihren Augen) notdürftige Notizen machen zu können. Ja, das mag eine altertümliche Methode sein, doch erweist sie sich im Endeffekt als weniger anfällig, als überlegen. Was will uns das sagen ;-)?

Schon bald offenbaren sich interessante Parallelen zwischen dem Captain und dem anderen Anführer dieser Geschichte, unserem W. „Wenn ich die Hoffnung verliere, dann ist wirklich alles verloren“, lasst ihr J sagen – eine Aussage, die wie die Faust aufs Auge auch auf den Häuptling der Apachen passt, ja, auf Anführer galaxienweit.

Aber es gibt auch deutliche Unterschiede. J setzt in diesem Szenario Stille mit Stillstand gleich... und ich habe den Eindruck, dass diese Beobachtung generell zu ihr und den Lebensumständen passt, in denen sie operiert. W würde dem vehement widersprechen. An dieser Stelle eröffnet sich mir eine erste Ahnung, wie hoch das Potential ist, alle Protagonisten voneinander lernen zu lassen. Das würde jeder Figur der Story weiterhelfen, vorausgesetzt, sie überlebt ;-))

J hat also auch so eine Art OS, wobei unterscheidend jedoch keine absolute Gleichberechtigung herrscht. Das will mir noch schwieriger erscheinen, Rangdifferenzen können sowohl Hindernis als auch Waffe darstellen... Und doch spiegelt ihr auch hier wieder das Blutsbrüderpaar: in der Verletzung, die C erlitten hat und die J Anlass zur Sorge gibt.

Bleibt diese „temporäre Anomalie“. Glücklicherweise erklärt ihr im Text, was das sein soll: eine Raum-/Zeitverschiebung. Nun, aufbauend auf dem W, den wir kennen, würde ich sagen, dass in diesem Falle beides zutrifft. Ihr zwingt J und ihre Crew sozusagen die Begegnung mit dem bedauernswerten Apachen auf (und damit meine ich nicht nur seinen offensichtlich komatösen Zustand ;-)). Im Bereich der Höhle (genial, die nun von der anderen Seite aus betrachten zu dürfen) gibt es Dilithium, was immer das ist. Offenbar kann man es brauchen, um das Raumschiff wieder brauchbarer zu bekommen. Und so nimmt das Unglück oder in diesem Falle wohl vielmehr Glück seinen Lauf. Ich bin sehr gespannt! Ob da wohl irgendwer in den Wilden Westen zurückgeht? Ich meine, das läge schon nahe, um OS zu holen (so der nicht von selbst kommt) und gegebenenfalls Vorräte, Materialien, Wasser oder Sonstiges herbeizuschaffen, was die Raumfahrer benötigen und was es in Ws Welt womöglich gibt. So herum kann ich mir gut vorstellen, dass das Treffen Nutzen birgt... anders herum wird es schwieriger. Wenn W feststellt, wo er gelandet ist, wird er vermutlich nicht bleiben wollen ;-) Nehmen die ihn gefangen, zwingen ihn gar ihnen zu helfen? Denn was sonst sollte ihn hindern umzukehren? Eine Handvoll Sioux erscheinen mir momentan als das kleinere Übel ;-))

Vor meinen abschließenden Bemerkungen noch mein Lieblingssatz: „Chakotay, helfen Sie mir beim Beten.“ Ich habe keine Ahnung, ob der irgendwie charakteristisch ist und ständig gesagt wird – ich mag ihn ;-)

Und nun eine Bitte. Ich fühle mich überfordert mit der bisherigen zeitlichen Abfolge der Updates und bin nur deshalb schon jetzt mit meinem Kommentar am Start, weil ich im Moment kaum Freizeit habe und es in der überblickbaren Zukunft für mich noch schwieriger würde. Wenn ihr weiter derart zügig hochladet, kann ich nicht versprechen, Reviews zu allen Kapiteln verfassen zu können, was schade wäre. Wäre es möglich, da anzupassen?

Das soll es von meiner Seite aus heute gewesen sein. Nach wie vor gefällt mir dieses Experiment und ich bedanke mich für das in diesem Forum ungewöhnliche Kapitel ;-)

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 17.01.2019 | 16:30 Uhr
Liebe Zorbi,

zunächst einmal vorne weg: Du hast keinen Unsinn geredet! ;-) Und dann: Ist es nicht eigentlich in jedem neuen Buch, das man sich vornimmt so, dass man die Charaktere erst einmal kennenlernen muss?
Wir hoffen jedenfalls und geben uns Mühe, dass die hier auftretenden Persönlichkeiten aus dem Star Trek Bereich nach und nach eingeführt werden. Wenn wir das nun alles in dieses erste Kapitel gepackt hätten, dann wäre dies wohl erstens sehr langweilig geworden und zweitens hätte es die Geschichte nicht wirklich voran gebracht.

Wir versuchen immer wieder Hintergrundinformationen zu diesen Personen und der Situation, in der sie sich befinden, einfließen zu lassen, damit die Leser sie besser kennenlernen. Du kannst aber gerne jederzeit Fragen stellen!

Der Wüstenplanet ist ganz klar nur eine temporäre Zuflucht, um dringend notwendige Reparaturen vornehmen zu können. Da können sie nicht bleiben. Sie haben allerdings Glück im Unglück, dass es dort Dilithium gibt. Was ist das, fragst Du ganz zu recht. Dilithium ist der Energielieferant für das Raumschiff. Es ist ein Erz, das mit entsprechender Bearbeitung eingesetzt wird, um das Schiff anzutreiben, aber auch für alle anderen Funktionen. Auf der Voyager, die weit von der Erde entfernt ist, herrscht eigentlich ständig Knappheit an Dilithium. Daher ist die Begeisterung so groß, dass man welches gefunden hat.

In der Tat ist es Absicht, dass wir die Crew der Voyager so ein wenig hilflos und ohne den üblichen technischen Schnickschack des 24. Jahrhunderts hier agieren lassen. Zum einen wird es dann lesbarer für diejenigen, die sich eben mit diesen technischen Details nicht so auskennen, aber es bietet im Verlauf der Geschichte eben auch eine Fülle an Optionen des Miteinanders von Personen aus Vergangenheit und Zukunft.

Das Logbuch zu Beginn ist ein üblicher Einstieg für fast jede Episode von Star Trek. Das wird uns also auch in dieser Geschichte durchaus weiter begegnen. Von daher war die Freude groß, dass es bei Dir gut angekommen ist!
Wir hatten ja schon in unserem Prolog die mutige These aufgestellt, dass es mehr Parallelen zwischen Star Trek und dem KM Universum gibt, als man sich auf den ersten Blick vorstellen kann. Du nennst hier eine: J und W sind beide starke Anführer und in einer Situation, die das Leben ihrer Untergebenen stetig bedroht.

Aber ja, es gibt definitiv charakterliche Unterschiede.

Mit dem Verhältnis zwischen J und C haben die Macher der Serie eine lange Zeit lang sehr viel gespielt. Klar ist, dass sie in einem Vorgesetzter – Untergebener – Verhältnis stehen, aber da ist definitiv mehr als nur einfache Freundschaft zwischen den beiden und ganz bestimmt mehr, als zwischen einem Captain und Ersten Offizier sein sollte. So wie bei W und OS!

Wir werden uns bemühen, solche Dinge wie die „temporale Anomalie“ auch in Zukunft zu erläutern. Wir sagen es gleich: Es wird nicht immer gleich gut gelingen, denn das würde den Textfluss vermutlich sehr stören. Wenn aber irgendetwas nicht klar ist, dann immer gerne fragen und wir beantworten das entweder hier als Antwort auf das Review oder auch in einer PN.

Aus einer solchen Nachricht weißt Du ja nun auch bereits, dass wir Deiner Bitte nachkommen und die Zeit zwischen zwei Updates ausdehnen werden.

Dein Lieblingssatz ist jetzt nicht unbedingt charakteristisch, könnte aber durchaus von J stammen.

Lieben Dank, dass Du Dich so intensiv mit der für Dich fremden Materie auseinander gesetzt hast. Wie immer hast Du die wesentlichen Dinge, die wir sagen wollten erfasst und auf den Punkt analysiert. Es war eine Freude!

Das nächste Kapitel spielt dann wieder in bekannteren Gefilden ;-)!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
14.01.2019 | 20:53 Uhr
Guten Abend,
meine Güte, es geht gleich spannend weiter. Außerdem möchte ich unbedingt Danke sagen: wenn ich Klasse K Planet und Jeffreysröhren lese, gebt ihr mir einen Teil meiner Jugenderinnerungen wieder, und das ist ein schönes Gefühl.

Ihr verschweigt wohl mit Absicht, wovon die Voyager so geschädigt wurde, mal gucken, ob dazu noch was folgt. Und ich habe vergessen, wie die Nahrungsmittelproduktion an Bord am Laufen gehalten wird, wenn nur noch wenig Energie vorhanden ist. Aber ich vermute, da frage ich zuviel... ;-)

Ich bin so sehr gespannt, wie die Begegnung zwischen W und der Crew der Voyager verlaufen wird, aber sicherlich ist im nächsten Kapitel erstmal OS dran. Ich freue mich auf mehr!

LG Waldfee

Antwort von Adrimeny am 15.01.2019 | 13:18 Uhr
Hallo Waldfee,

lieben Dank für die schnelle Erlösung!

Bei Dir lösen Begriffe wie Jeffreysröhre Jugenderinnerungen aus? Das ist doch prima! Wir versuchen allerdings diese technischen Dinge auf ein Mindestmaß zu reduzieren, damit auch Leser, die Star Trek nicht kennen noch durchblicken können. Das ist zugegebenermaßen eine der großen Herausforderungen in dieser Geschichte.

Die Voyager wurde von irgendeinem namenlosen Feind einfach angegriffen und in den Zustand zerschossen, in dem sie nun ist. Das ist im Verlauf der Serie jetzt gar nicht mal so selten vorgekommen. Dieser Feind kann jetzt natürlich noch nicht sehr weit weg sein, da die Voyager ja kaum manövrierfähig ist. Ob er aber noch einmal wiederkommt und Ärger macht, lassen wir hier natürlich offen!

Üblicherweise gibt es auf den Raumschiffen im Star Trek Universum Replikatoren. Da kann man das bestellen, was man essen möchte und es wird dann von diesem Automaten hergestellt (frag mich jetzt nicht nach den technischen Einzelheiten, die dahinterstecken ;-) ). Dafür wird natürlich Energie benötigt, die derzeit auf der Voyager ziemlich knapp ist. Aber es ist ja noch welche da und essen muss die Crew ja. Zudem war Energieknappheit und Versorgung mit Nahrung immer ein Thema auf der Voyager, daher hatten Neelix und Kes irgendwann mal einen hydroponischen Garten in einem der Lagerräume angelegt und dort Gemüse und Obst gezüchtet. Die Crew wird also erstmal nicht verhungern.

Frag ruhig weiter! Das gibt uns die Gelegenheit eine Menge Dinge zu erklären, die es dann vielleicht auch anderen Lesern erleichtern einen Zugang zu dem Teil der Geschichte zu erhalten, der zunächst fremd erscheint. Also immer raus mit Deinen Fragen.

Das gilt gleichermaßen natürlich für alle Leser hier!

Im nächsten Kapitel geht es erst einmal um OS und seine durchaus prekäre Lage bei den Sioux. Ab dann wird munter gemixt ;-)))

Es freut uns, dass Dir unsere Geschichte gefällt! Nachschub ist in Arbeit!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
esteven (anonymer Benutzer)
05.01.2019 | 18:57 Uhr
Ihr habt das Posting richtig gut getimt. Gerade hörte ich die extended version von Goldsmith' Voyager Thema.

Aber Spaß beiseite. Ich finde es gut, dass ihr euch an dieses so ganz andere x-over gewagt habt. Ich hoffe, es kommt zu einer Begegnung Winnetou:Janaway.

Gleich der Prolog hat mich in seinen Bann gezogen, selbst wenn ich fand, dass damit die Überraschung (W auf einem anderen Planeten...) bisschen hin war. Dennoch bin ich gespannt, wie es weitergeht. Da ich aber eine alte Happy-End Nudel bin, werde ich den Rest eurer Geschichte erst dann lesen, wenn sie diese Fertig-gestellt Flagge zeigt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Schreiben und werde das Ergebnis (ungeduldig) abwarten.

Antwort von Adrimeny am 08.01.2019 | 14:11 Uhr
Hallo Esteven,

schön, dass Dir die Idee unserer Geschichte zusagt. Du hoffst, dass Janaway und W sich begegnen. Nun, das wird sich wohl nicht vermeiden lassen, mal sehen, was daraus wird.

Du möchtest unsere Geschichte erst weiterlesen, wenn sie fertig ist? Ich schätze, Du liest dann erst das Ende, damit Du sicher gehen kannst, dass es ein Happy End gibt? Das können wir Dir jetzt heute natürlich noch nicht versprechen, wir würden ja dann alles verraten. Aber wir freuen uns natürlich, wenn am Ende der Geschichte in einem Kommentar Dein Name wieder auftaucht.

Bis dahin liebe Grüße

Danny und Marieschi
bluestrawberry (anonymer Benutzer)
04.01.2019 | 21:46 Uhr
Bitte vielmals um Entschuldigung!!! Die Geschichte ist natürlich von Danny und Marieschi! Sorry! (Papiertüte über den Kopf zieh...) Kommt nicht wieder vor!

Antwort von Adrimeny am 05.01.2019 | 11:19 Uhr
Kein Ding! Kann ja mal passieren! Kannst die Papiertüte wieder abnehmen ;-))))

VG Danny und Marieschi
bluestrawberry (anonymer Benutzer)
04.01.2019 | 21:40 Uhr
Hallo Zorbi/Danni!
Das einzige, das mir zu diesem Kap.einfällt, ist:
Beam me up, Scotty?!?
Welches Star Treck ist denn eigentlich?
Das ganz alte mit Kirk und Spock??
Warum soll W da nicht hinpassen?
Aber was macht OS dann die ganze Zeit so alleine? Nach Ufos forschen?
Na jedenfalls tut ein AU der Szene hier mal ganz gut und Sherlock und John funktionieren in einem anderen Fandom ja auch hervorragend im Weltraum, auf dem Mars und sonstwo. Will sagen, mal was anderes als anschleichen im Wilden Westen ist sehr willkommen.
LG strawberry

Antwort von Adrimeny am 05.01.2019 | 11:23 Uhr
Hallo bluestrawberry,

herzlich willkommen bei unserer Geschichte und vielen Dank, dass Du uns ein paar Zeilen dazu hinterlässt.

Diese Geschichte wird ein Crossover zwischen Karl May und Star Trek Voyager sein. Also kein Kirk, Spock, Pille McCoy und Scotty, sondern Janeway, Chakotay, Tom Paris, das MHN usw. Wir denken, dass das gut zusammenpassen wird, obwohl und durchaus bewusst ist, dass dies ein Wagnis ist.

OS wird sicherlich nicht nach Ufos forschen und er wird nach jetzigem Stand auch nicht von den Borg assimiliert ;-)

Es freut uns, dass Du diese neue Idee magst!

Viele Grüße

Marieschi und Danny
04.01.2019 | 07:45 Uhr
Liebe Danny, liebe marieschi!

Meine erste Reaktion: Oh, ein/e neue/r Autor/in! Schön!
Dann aber die Erkenntnis: Nein! Ein neues Team! Schöner!!!

Und damit will auch ich mich endlich zurückmelden. Kurz allgemein vorab: Entschuldigt, dass ich wieder einmal abgetaucht war. Aber die Vorweihnachtszeit samt Abitur stellen (ja, das muss in RLP jeder Lehrer selbst, grrr), gefühlt 1000 Korrekturen, ich krank, Kind krank... Es war einfach alles zu viel. Leider ist es auch utopisch annehmen zu können, dass ich irgendwas noch nachholen kann. Ich entschuldige mich also abermals für alles, was ich ausgelassen habe, und starte einfach neu bzw. steige wieder ein, immer wenn eine Geschichte ein Update bekommt.

Hier aber kann ich noch ganz von Anfang an mitspielen und dabei sein und das freut mich sehr! Ein X-over! Cool! Nun ist Star Treck nicht gerade mein Steckenpferd, aber ich kenne es natürlich schon, auch wenn mir die Generation um Picard, Worf, Data usw. vertrauter ist. Voyager hab ich sehr bruchstückhaft geschaut, vor allem, weil mein Mann es mag (eigentlich wollte er nur immer immer Seven of Nine anhimmeln, aber das ist schon ok ;-) ). Ich denke aber, ich werde da ganz gut mitkommen, also rein vom Hintergrundwissen her.

Und ich muss mich Zorbi anschließen: Meine Güte, was für eine Idee!!! Was für ein weites Feld! Es geht plötzlich irgendwie alles - vorausgesetzt natürlich, dass die beiden Helden irgendwo sich selbst, also in character, bleiben, denn sonst ist es ja keine Fanfiktion mehr, sondern eine eigene Geschichte mit entlehnten Namen, zumindest für meinen Geschmack. Was das angeht, habe ich aber wenig Bedenken bei euch.

Was mir ein bisschen Sorge macht (und ich meine jetzt nicht bezüglich der Frage, ob das "geht", ob ihr das schreiben könnt, sondern innerhalb der fiktionalen Welt) ist W. Bei OS kommt ich ohne Weiteres damit klar, dass der dieses so neue Abenteuer mitmachen kann. Der ist irgendwie "anpassungsfähig", abenteuert ja auch bei KM durch die ganze Welt, will immer Neues entdecken, ist eben ein Weltenbummler und auch irgendwie ein Mensch, der ganz schnell Freunde findet und Sympathien gewinnt.

W aber ist ja im May-Universum sehr viel isolierter, von seinem Charakter her, weil er still und unnahbar ist, weil er nur schwer anderen einen echten Zugang gewährt. In den eigentlichen Texten hat er natürlich Heimvorteil, denn abgesehen von dem kleinen Ausflug in Satan und Ischariot bleibt er sozusagen "wo er hingehört". Und ich denke, das ist schon auch gut so, weil W sehr viel klarer als OS eine Agenda hat. Er kämpft natürlich auch um Frieden und Gerechtigkeit, aber sozusagen nicht um ihrerselbst willen (oder nicht nur), sondern um sein Volk zu beschützen, um seine Kultur zu retten. Er ist ganz fest verwurzelt mit seiner Heimat, ist ein Anführer, jemand, der für andere Sorge tragen und Verantwortung übernehmen muss. Er geht damit bei KM insofern etwas "lockerer" um, dass er schon viel unterwegs ist (vor allem in den Zeiten an OSs Seite), aber letztlich bleibt er eben der Häuptling der Apachen, der sich einsetzt, dem Roten Mann Gerechtigkeit und ein Leben in Ruhe bescheren zu können. DAS ist sein Ziel, nicht weltenbummeln, Neues entdecken und Abenteuer um der Abenteuer willen.

Und genau da sehe ich jetzt das Problem, das mich um euren W so besorgt sein lässt: In andere Welten katapultiert, weg von seinem Volk, von seinem Land, ist seine Agenda zu einem Großteil futsch. Er kann nicht mehr sein eigentliches Ziel verfolgen, wenn er irgendwo auf einem anderen Planeten ist. Natürlich kann er sich weiterhin für Gerechtigkeit, Freundschaft, moralische Werte einsetzen usw., aber seine "Grundbestimmung" ist irgendwie weg. Und wenn er das dann auch noch ohne OS durchstehen soll, dann passt das Bild aus dem Prolog und die insgesamt gedrückte Stimmung  perfekt. Und dann ist seine Todesvision auch irgendwie erfüllt, denn für seine Leute, für die, die er beschützen will, ist er verloren, im Grunde gestorben, wenn man ihn seiner Welt entreißt. Das wäre sozusagen kein "körperlicher Tod", aber doch ein Ende (inkl. eines persönlichen Neuanfangs mit allen Chancen, die ein solcher auch bereithält).

Ich hoffe ihr versteht mich jetzt nicht falsch! Das ganze war überhaupt nicht als Kritik gemeint, sondern es ist mehr eine Erklärung warum ich mich um euren W sorge. Und warum ich denke, dass er mit all dem, was ihr euch so ausgedacht habt, schwerer umgehen kann als OS.

Und es beinhaltet meine "Bitte" (ich als Happy End Fan): Darf er am Ende wieder zurück? Darf er wieder da weitermachen, wo er aufgehört hat, wieder der Häuptling der Apachen sein? Ich fürchte, ihr werdet es nicht verraten (würde ich auch nicht ;-) ), aber ich gebe hiermit zu Protokoll, dass ich mir sehr wünsche, dass er an irgendeinem fern liegenden Ende dieser Geschichte(n) wieder da ist, wo er hingehört.

Ihr beiden, ich bin wirklich sehr sehr sehr gespannt und beglückwünsche euch zu der Idee des Teams (das hat mir selbst auch sehr viel gegeben) und zu dem Einfall des Crossovers!

Viele liebe Grüße,

Luni

Antwort von Adrimeny am 05.01.2019 | 13:19 Uhr
Liebe Luni,

wie schön, dass Du hier wieder mitmischen und unser gewagtes Projekt gleich von Anfang an begleiten möchtest!

Kleine Bemerkung am Rande: Ich (Danny) fand und finde Seven of Nine total blöd und sie wird, wenn überhaupt nur eine kleine Rolle in dieser Geschichte spielen. Ich wüsste auch gar nicht wie ich die einbauen sollte, außer dass ich ihre (für Männer) äußerlich attraktiven Attribute beschreibe…Sorry für den kleinen Exkurs, aber der musste nach Deiner Bemerkung einfach sein ;-)!

Auf jeden Fall hast Du definitiv gute Voraussetzungen, um auch den Trek-Teil mitverfolgen zu können. Doch wir hatten es ja schon gesagt: Wir werden die Geschichte so anlegen, dass man ihr auch ohne Star Trek – Kenntnisse folgen kann.

Selbstverständlich wird man W und OS auch in fernen Welten und anderen Zeiten wiedererkennen. Das können wir versprechen.

Es war irgendwie klar, dass Du Dich hauptsächlich um W sorgst ;-)))

Du hast da zielsicher einen ganz wichtigen Aspekt herausgegriffen: Es wäre viel weniger abenteuerlich und konfliktbeladen gewesen, wenn wir OS hätten verschwinden lassen. Ganz richtig: Der hätte sich schon irgendwie zurechtgefunden und wäre da irgendwie mit klargekommen.

Es war also klar, dass wir hier W durch Raum und Zeit schleudern müssen. Das bietet sehr viel mehr Potential. OS dagegen muss aufgrund der Grundkonstellation, die wir gewählt haben, mit etwas ganz anderem klarkommen: Er hat gerade er miterleben müssen, dass sein Blutsbruder ganz knapp dem Tode entronnen ist und nun ist der spurlos verschwunden. Außerdem sind da noch die feindlichen Sioux und ein paar kleinere und größere Problemchen und Herausforderungen, die die beiden bösen Autorinnen ihm stellen werden.

Was das alles mit den beiden Helden macht, werden wir selbstverständlich nicht verraten.

Deine Bitte um ein Happy End haben wir zu Protokoll genommen – kommentieren wir aber auch nicht weiter ;-)!

Wir haben uns sehr über die Begeisterung über unsere verrückte Idee gefreut, die wir Deinen Worten entnehmen konnten.

Liebe Dank und liebe Grüße

Danny und Marieschi
03.01.2019 | 12:21 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

nun also wie angekündigt noch eine etwas intensivere Auseinandersetzung mit eurem Storystart. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich dabei völlig außerhalb meiner Kompetenzzone bewege – solche Kommentare wie der von Catherine verursachen in mir spontan den Impuls, mich ganz klein zu machen und hinter dem nächsten Baum zu verstecken, um in relativer Sicherheit zusehen zu können, was so passiert ;-) Das wiederum würde euch wohl nicht gefallen, also stürze ich mich tapfer ins Geschehen, auch wenn ich nicht weiß, ob ihr an mir bei dieser Story viel Freude haben werdet...

Ich möchte mich bei meinem Review auf den Part mit der Höhle konzentrieren, weil der natürlich ganz klar der spannende Teil ist. Das Davor kennen wir zur Genüge, auch wenn der gute OS nicht alle Tage während seiner Wache einschläft ;-))

Seit etwa zwei Jahren bin ich stolzer Besitzer eines Stadtbücherei-Ausweises, weil es mir schlicht nicht mehr gelingen wollte, irgendwelche neuen Bücher in meiner 50-Quadratmeter-Wohnung unterzubringen. Das Problem war somit schnell gelöst – womit ich aber nicht gerechnet habe, ist die Tatsache, dass sich mein Lesegeschmack durch die Maßnahme fundamental erweitert hat. Es ist einfach so, dass man auch mal ein Buch mit nach Hause nimmt, das ein persönliches Wagnis darstellt, wenn man nicht extra dafür bezahlen muss. Wenn es nicht gefällt, legt man es eben beiseite. Und im Laufe dieses Prozesses habe ich festgestellt, dass ich durchaus Interesse an Sci-Fi und Dystopien habe, wenn die zugrundeliegende Geschichte etwas taugt.

An dieser Stelle kommen wir zu dem Punkt, weswegen ich euch das alles erzähle: Das, was in eurer Höhle geschieht, hat mich an ein Buch erinnert, in dem es um eine dystopische Parallelwelt ging, in der der Held magische Abenteuer erlebte. Um in dieses andere Universum zu gelangen, musste er Portale finden, die ihm eine Zeitreise ermöglichten. Diese Orte gab es nur vereinzelt und konnten auch nicht alleine durchschritten werden, es bedurfte eines „Führers“.

Vielleicht haben wir hier die mysteriöse Präsenz gefunden, die W und später auch OS im Dunklen spürt? Nimmt sie den Apachen an die Hand und geleitet ihn in die „Zukunft“?

Interessant ist für mich an dieser Stelle, dass W sich offenbar damit einverstanden zeigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Häuptling in der Gegenwart seines Blutsbruders, der ja aufmerksam lauscht, weil die anderen Sinne weitgehend ausgeschaltet sind, sozusagen gegen seinen Willen entführt wurde. Das hätte OS bemerkt, irgendwie.

Was hat den Apachen also veranlasst, sich auf das Experiment einzulassen? Nur die ausweglose Situation? Aber hätte er dann OS zurückgelassen? Unwahrscheinlich. Kannte er gar den „Geist“, der sich ihm offenbart haben muss? Hat er gar eine Brücke zu einem geliebten Verstorbenen hergestellt? Das wäre zumindest denkbar.

Ich halte Ws Verschwinden aber für eine spontane Angelegenheit und glaube anders als Waldfee nicht, dass der Apache wusste, was im hinteren Teil der Höhle auf ihn wartete. Denn dies wäre ein Ausweg gewesen, den er, wenn nicht um seiner Selbst willen, so doch zumindest aus Sorge um das Leben OSs ins Spiel gebracht hätte. (Außer natürlich dann, wenn er schon lange zwischen mehreren Welten wechselte und wüsste, dass da nichts Gutes draus werden kann... aber wäre das plausibel?)

Ihr habt W in eine seltsame Stimmung versetzt, die wir so nicht an ihm kennen, die aber zu seinem Charakter passt: Melancholisch, beinahe fatalistisch will er mir vorkommen (was vermutlich die Summe seiner Erlebnisse, inklusive einer Beinahe-Tod-Erfahrung, darstellt) – und irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese Grundstimmung mit der gesamten Story verwebt ist. Sie spiegelt sich jedenfalls in dem Paralleluniversum, das ihr im Prolog vorstellt.

Ich weiß nicht, wie ihr es gemacht habt, aber die Beschreibung der Höhle ist gruselig eindringlich geworden und verursacht mir Gänsehaut.

Was nun, frage ich mich. Die Sioux werden sich unter Umständen Ws Verschwinden mit dem Eingreifen des Großen Geistes zu erklären wissen, was wiederum OS möglicherweise helfen könnte. Der aber wird sich sperren. Das Vorgefallene liegt außerhalb dessen, was ihm leicht zu begreifen ist, und so dürfte der arme Scharlih nun vor einer Herausforderung stehen. Natürlich ist aber davon auszugehen, dass er (bald) in das Paralleluniversum nachgeholt wird, damit die Blutsbrüder vereint agieren dürfen.

Was ich an eurer Idee liebe? Die unendlichen Möglichkeiten! Da engt nichts ein, ihr habt ein riesiges Feld an neuen Schauplätzen und Plausibilitäten gewonnen. Und mein Geist wandert fast automatisch zum Endziel, sucht die Geschichte einzuordnen. Haben wir hier eine Episode aus dem Leben unserer Helden zu fassen – oder den Beginn eines verzweifelten Kampfes, aus dem sie sich nie wieder werden befreien können?

Abschließend möchte ich noch den Titel der Geschichte ins Rennen werfen, bevor ich euch mit haltlosen Spekulationen erschlage ;-). Das habt ihr gut hingekriegt, denn der ist ebenso wenig fassbar wie das mysteriöse Element, das sich durch Prolog und erstes Kapitel zieht. Und ihr habt das Ganze sogar noch ausgeweitet, indem ihr auch die Kurzbeschreibung im gleichen Stil haltet. Ich finde das rund und gelungen!

Gespannt wie ein Flitzebogen freue ich mich auf den Ritt mit euch. Und wenn ich nicht mehr mitkomme, sage ich Bescheid ;-))

In jedem Falle danke ich euch, dass ihr das Wagnis eingeht und uns etwas so Neues präsentiert!

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 05.01.2019 | 11:26 Uhr
Liebe Zorbi,

auch von Dir werden wir noch mit einem ausführlichen Review bedacht. So viel Zuspruch hatten wir gar nicht erwartet! ;-)

Uns ist vollkommen bewusst, dass wir es bei unserer Leserschaft mit unterschiedlichen Wissensständen, was Star Trek angeht, zu tun haben werden.

Unsere Herausforderung wird es sein, diese unterschiedlichen Voraussetzungen gleichermaßen zu bedienen. Sprich, diejenigen, die sich mit Star Trek auskennen sollten nicht von zu viel Beschrieb gelangweilt sein und zudem die bekannten Charaktere wiedererkennen und diejenigen, deren Wissen um Star Trek begrenzt oder gar nicht vorhanden ist, sollten sich nicht „Lost in Space“ (hihihihi) fühlen und trotzdem alles verstehen.

Du brauchst Dich also ganz sicher nicht hinter einem Baum zu verkriechen und wir sind uns sicher, dass wir unsere Freude an Deinen Kommentaren haben werden. Und wenn doch Fragen offen bleiben, dann stell sie uns!

Unsere Sorge ist nach der Lektüre Deines Reviews nun vielmehr, ob WIR Deine Erwartungen an unsere Geschichte erfüllen können. Wir werden sehen ;-)!

Deine Spekulationen rund um die Höhle und deren Geheimnis sind höchst interessant, werden aber selbstverständlich von uns nicht kommentiert ;-)!

W und auch OS haben in dieser Geschichte noch deutlich mit den Nachwirkungen der Ereignisse am Hancockberg zu kämpfen. Zwar hat W überlebt, doch für ihn ist dieser Berg nach wie vor der Ort, an dem sich sein Schicksal erfüllen wird.

OS ist ebenfalls erschüttert von dem Geschehen und dem folgenden Überlebenskampf seines Blutsbruders.

In dieser Grundstimmung gehen sie nun in diese Geschichte und werden gleich ins nächste Abenteuer gestoßen. Das ist unumstritten nicht nett vom Autorenteam ;-)!

Scharlih wird bald vor sehr großen Herausforderungen stehen! Das können wir getrost verraten! Doch werden sie ihn so schnell wieder mit W zusammenführen, dass die beiden durch die Geschichte hinweg zusammen agieren? Das wird die Zukunft zeigen ;-)!

Du hast ganz Recht, wir haben mit dieser Idee ein Tor geöffnet, das uns viele Möglichkeiten bietet und wir hoffen, dass sie hier so viel Anklang finden werden, wie es für den Beginn unserer Reise bereits der Fall war.

Noch einmal herzlich Willkommen bei unserem Projekt und wir werden nicht nur gemeinsam reiten, sondern vielleicht auch beamen und durchs Weltall fliegen ;-)!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
03.01.2019 | 07:56 Uhr
Liebe Danny und liebe marieschi!

(Ich mach das mal alphabetisch mit der Ansprache ;) )

Ich hab ja schon gestern gesagt, dass das erste echte Kapi auch noch einen Kommi bekommen soll. Und da is der jetzt. Und dann hab ich alles aufgeholt *proud

Endlich konnt ich die Story auch zu meinen Favos dazufügen, das ging iwie gestern nich, da kam immer so ne komische Fehlermeldung.

Ich find das ja mal erst sehr schön, dass W den Hancockberg überlebt hat. Und ihr macht das hier auch so voll geschickt, dass man jetzt weiß, dass das alles mega dramatisch war und dass die beiden da voll zu kämpfen hatten, ohne dass man das jetzt alles so mega genau nochmal nacherzählen müsst.

Aber so iwie is W zwar wieder gesund, aber doch nich so ganz der alte, hat man so das Gefühl.

Das is so ein bissl so, dass er ja ganz sicher war, dass er da stirbt. Dann schien das jetzt so, dass er sich da geirrt hatte und jetzt aber doch wieder nich. So nach dem Motto: Ich sterb da doch, ich hatt mich nur im Tag geirrt.

Das is natürlich mal voll das fiese Gefühl. Und OS merkt das dann auch und hält dagegen. Trotzdem is das iwie so düster und so ein bissl trostlos. Und auch, dass OS eingeschlafen is... das wird er sich bestimmt voll vorwerfen, wenn W jetzt verschwunden is.

Aber das is auch noch mal mega geschickt um auch zu zeigen, wie fertig die iwie doch beide noch sind und wie sehr das, was da vorher so passiert is, sie mitgenommen hat. Da passt dann auch Ws Depristimmung noch mal umso besser.

Ja und dann kommt ja so der Teil, wo ich mir dacht: Ne jetzt nich wirklich!!!!

Wieso geht W denn da allein ins Dunkle? Wieso sagt der denn da schön, dass OS warten soll. Das is doch so mega typisch! Weil der eine den anderen beschützen will, rennt mal lieber einer allein in die Gefahr. Und klar, dann passiert natürlich voll was Seltsames: W is weg.

Iwie cool in Bezug auf die Sioux, die jetzt mal so mega verdattert sind, dass sie vergessen OS zu opfern *grin.

Und iwie auch cool, weil die jetzt denken, dass W voll der "Zauberer" is und voll so Dinge kann, die gar nich sein können. Das könnt vielleicht so auf Dauer auch helfen, so nach dem gleichen Prinzip wie die Angst vor dem "Zaubergewehr" mein ich so.

Aber die Frage is natürlich, ob W überhaupt nochmal wiederkommen kann und ihm das dann noch was nutzen kann. Weil das wär ja iwie auch passend: W is und bleibt weg. Und weil OS das nich erklären kann, sagt er dann doch, dass W am Hancockberg gestorben wär. Also so sozusagen das, was in W3 passiert so als die "offizielle" Erklärung iwie so. Is das verständlich?

Aber dann will ich, dass OS da auch noch hinkommt, wo W jetzt is. Sonst is der da ja ganz allein und dann mega traurig sicher, so das Gefühl aus dem Prolog halt. Ihr bringt die wieder zusammen, oder???

Ich bin ja jetzt vor allem mal auf die Kapis gespannt, die so im Weltraum spielen. Das wird sicher mega spannend!!!!

Viele liebe Grüße und bis bald,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 04.01.2019 | 13:36 Uhr
Liebe Melissa,

das ist ja mal ein Luxus und eine Ehre, dass Du uns trotz Deiner vielen Aufholarbeit, die Du gerade hier leistest (Respekt), tatsächlich noch ein ausführliches Review zum ersten Kapitel geschrieben hast.

Es war eine Grundbedingung von marieschi, dass W den Hancockberg überlebt hat und diese Story danach spielen sollte. Das gibt uns in der Tat nicht zuletzt den Platz für eine Menge Emotionen auf beiden Seiten, denn die Ereignisse an diesem Berg liegen noch nicht lange zurück und sind in den Köpfen der beiden Helden noch sehr präsent.

Gerade W sieht diesen Berg als sein Schicksal an, dem ist er erst einmal entkommen, doch der Berg lässt ihn immer noch nicht los.

OS ist auch immer noch nicht ganz auf der Höhe, was sich darin zeigt, dass er bei der Wache eingeschlafen ist. So etwas passiert ihm üblicherweise nicht.

Das alles führt leider dazu, dass sie von den Feinden gefangen genommen werden und ausgerechnet in diese Höhle am Hancockberg gebracht werden.

Du beantwortest Dir die Frage, warum W alleine fortgeht schon selbst: Natürlich will er OS beschützen. W hat viel ausgeprägtere Sinne, als OS und spürt da irgendetwas, dem er nachgehen will.

Nur blöd, dass er dabei verschwindet ;-)!

Wie die Sioux in der Folge darauf reagieren und was das für Auswirkungen auf OS hat, werden wir noch sehen. Überrascht sind sie jedenfalls ;-)))!

Was nun mit den beiden Helden jeweils geschieht, verraten wir hier und jetzt natürlich nicht.

Wir sind auch sehr gespannt, wie dann die Weltraumkapitel hier ankommen werden ;-)! Das nächste Kapitel wird es uns bereits verraten!

Liebe Melissa, lieben Dank für Dein Review!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
02.01.2019 | 19:46 Uhr
Liebe Marieschi, liebe Danny,

ein frohes neues Jahr auch an dieser Stelle noch einmal, diesmal vor allem für dich, Danny!

ich habe große Augen gemacht, als eure neue Geschichte plötzlich auftauchte. Noch eine Partnergeschichte hier, wie schön!

Zuallererst einmal habe ich den allergrößten Respekt vor euch, weil das sicher nicht immer ganz einfach und zudem noch sehr zeitintensiv ist!

Und dann habe ich das Thema des Ganzen gesehen. Wow! Zumindest Danny weiß ja, dass ich Star Trek sehr mag. Ich kenne alle Serien und Filme bis DS9…danach habe ich aufgegeben. Also, Voyager soll es sein. Im ersten Moment war ich skeptisch, weil das nicht gerade mein Favorit ist. Aber die Wahl ist auf der anderen Seite sehr klug, denn mit Janeway wird es eine Anführerin geben, auf die W trifft – wenn er denn auf sie trifft – was sicherlich viel Potenzial bietet (ein Zusammentreffen mit Worf hätte natürlich auch seinen Reiz gehabt :-))! Zudem ein Vulkanier und eine Halb-Klingonin :-)!
Also, coole Idee, gutes Setting, gute Crew! Ich bin gespannt.

Im Prolog beginnt es gleich eindrucksvoll. Der Mann mit den langen Haaren ist vermutlich W – katapultiert in die Zukunft; zwei Sonnen? Anderer Planet?
Wie auch immer, die ganze Szene atmet Einsamkeit, Traurigkeit, Verlorenheit. Ein guter Einstieg!

Dann, im ersten richtigen Kapitel, werden wir zurück zum Hancockberg versetzt. Szenen gegenseitiger Fürsorge und Zuneigung kennt man aus euren Einzelgeschichten. Das beherrscht ihr beide sehr gut und das zeigt ihr auch hier wieder.

Dann aber wird es spannend. Es beginnt mit dem ersten Hinweis, dass OS in Ws Gesicht etwas entdeckt: „…da war ein neuer Ausdruck in ihnen, etwas Fernes, nicht Greifbares...“. Eine Vorahnung? Zwiesprache mit den Geistern? Gruß aus der Zukunft?

OS schläft bei seiner Wache ein und die beiden werden gefangen genommen und in eben jene Höhle gebracht, in der die Ogallallah ihre Gefangenen opfern. Gruselig! Und hier kommt m.E. der Höhepunkt des Kapitels. Aus W spricht Verzweiflung, nein eher Selbstaufgabe – völlig ungewohnt. Und irgendwie wird die Stimmung plötzlich düster, so düster wie diese Höhle. Mit aller Macht arbeitet OS dagegen an und schafft es, den Apachen zumindest zum Nachforschen zu bewegen.

Es kommt aber noch besser. In dieser hinteren Höhle zeigt sich plötzlich der Unterschied zwischen dem Weißen und dem Apachen. W spürt etwas: „Du musst mit Deinen Sinnen hören“, antwortete Winnetou, „nicht mit den Ohren!“. Ich liebe diesen Satz, denn er ist so typisch für W. Und genau hier beginnt dann plötzlich Star Trek. Es ist fast, als würde W eine Art Paralleluniversum spüren oder eine andere Zeit, vielleicht eine Art Schlupfloch. Der Übergang, das Crossover – wenn ich denn nicht auf dem Holzweg bin – ist genial gemacht!

W verschwindet und OS bleibt allein zurück. Geheimnisvoll…!

Vielen Dank für eure Kreativität und diesen vielversprechenden Beginn!

Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 03.01.2019 | 16:38 Uhr
Liebe Catherine,

mit so vielen Rückmeldungen hatten wir ja gar nicht gerechnet!

Die Idee eine Partnergeschichte zu schreiben, hat sich eigentlich aus dem Nichts entwickelt, dann immer mehr Gestalt angenommen und nun ist sie Wirklichkeit geworden. Es ist eine neue Erfahrung, aber es macht sehr viel Spaß, die Ideen zu entwickeln und dann zu schreiben...

Ein Star Trek Crossover. Das ist schon eine verrückte Idee. Das ist uns vollkommen bewusst, aber ich (Danny) wusste ja, dass zumindest Du Star Trek magst ;-) Du würdest ein Zusammentreffen zwischen W und Worf reizvoll finden? Vielleicht machen wir das dann in einem Spin Off bei einer weiteren Partnergeschichte ;-)))

Du hast aber ziemlich zielsicher erkannt, worauf es hier ankommen wird: W und Janeway sind beide starke Anführer. W hat OS als seinen Vertrauten und Janeway hat Chakotay. Es wird also auch hier hoffentlich zu interessanten Konstellationen kommen, auch ohne einen Worf, der dazwischenhaut ;-)))

Der Mann, der dort einsam am Rande des Canyon steht, ist natürlich Winnetou. Er steht dort einsam und verloren, auf einem anderen Planeten gelandet, wie auch immer...

W ist einigermaßen verändert aus seiner Verwundung genesen. OS nimmt dieses Verändertsein als etwas Fremdes, Fernes wahr, das sich in Ws Augen widerspiegelt. Vielleicht ist es so, dass er sensibler auf das reagiert, was OSs Augen nicht zu sehen vermögen. Seine Sinne sind empfindsamer geworden...

Nach wie vor ist der Häuptling aber davon überzeugt, dass der Berg der Ort ist, an dem sich sein Schicksal erfüllt, er glaubt, er wird dort sterben. Diese merkwürdige Gewissheit führt dazu, dass er sich anscheinend ein Stückweit aufgibt. OS aber kann das nicht akzeptieren und wehrt sich mit aller Macht gegen dieses Aufgeben. Und wirklich schafft er es, Winnetou ein wenig herauszureißen aus seiner Mutlosigkeit und ihn dazu zu bewegen, die Höhle weiter zu untersuchen…. Und dann passiert das Unvorstellbare.

W verschwindet, einfach so……

Wohin und warum er verschwindet verraten wir dann natürlich erst im Laufe der Geschichte!

Schön, dass Du dabei bist und diese außergewöhnliche Reise mit uns machen willst!

Lieben Dank für Dein Review über das wir uns sehr gefreut haben!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
02.01.2019 | 08:32 Uhr
Hallo ihr zwei!!!

Ich mach das jetzt mal alles iwie mega verkehrt, weil ihr ja auch noch Einzelreviews zu kriegen habt und auch noch andere auch vorher dran wären, aber hier so zum Prolog will ich mal schnell doch was sagen, weil ich mir so denk, dass man bei einer neuen Story noch viel lieber schnell hören will, ob man Leser haben wird.

Das is ja mal mega interessant!!!

Ich hab null Ahnung von Star Treck (jedenfalls mal von den alten Serien, ich kenn nur die aktuellen Filme, aber die meint ihr ja hier bestimmt nich). Aber ich hoff mal, dass ich das auch so kapier.

Und der Prolog is iwie schon mal mega schlau gemacht! Wenn man nich das Vorwort hätt und ja schon wüsst, dass das ein Crossover is, dann wär das mit der zweiten Sonne sowas von der mega Überraschung!!! Denn vorher könnt das ja gut auch die Heimat der Apachen, da iwie so im Südwesten der USA sein. Aber dann der Klopper: Ein anderer Planet!!! Da muss man ja voll neugierig werden.

Und iwie is da aber auch schon so eine ganz traurige Stimmung.

So recht will mir das nich gefallen, wie es W hier zu gehen scheint (denn der is das ja wohl). Ich hoff doch, dass am Ende alles happy is, oder? Sonst kann ich das nich so gut lesen.

Ich bin jedenfalls erst mal voll gespannt und ihr bekommt auch noch einen Review zum ersten Kapi, aber das dann wieder in der Reihenfolge sozusagen. Besonders neugierig bin ich dann, ob ich den Kapis folgen kann, wo dann so die Startreck Leute kommen. Macht ihr da so ne kleine Einführung wer wer is oder soll ich mal besser wiki fragen?

Ganz viele liebe Grüße,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 03.01.2019 | 13:32 Uhr
Hallo Melissa,

wie schön, dass auch Du den Weg zu unserem gemeinsamen Projekt gefunden hast. Noch schöner ist natürlich, dass Du unsere Idee interessant und spannend findest.

Du hast keine Ahnung von Star Trek? Das macht nichts! Letztlich ist es hier ja nicht anders, als bei jedem neuen Buch, das man anfängt zu lesen. Dort kennt man in der Regel ja auch nicht alle Protagonisten und muss sich zunächst einmal mit ihnen vertraut machen.

Wir hoffen, dass es uns gelingt, die Personen aus dem Star Trek Universum entsprechend einzuführen und das Star Trek Spezifische, das nun einmal nicht ganz rauszuhalten ist, gut erläutern zu können. Fragen sind natürlich jederzeit erlaubt und willkommen!

Wie schon weiter unten gesagt, sollte der Prolog neugierig machen und es freut uns zu hören, dass dies gelungen ist. Natürlich werden wir jetzt nicht viel verraten, doch eins können wir sagen: Ja, das ist W, der da am Rand des Canyons steht!

Vielen Dank für Deine Rückmeldung!

Viele Grüße

Marieschi und Danny
01.01.2019 | 19:58 Uhr
Wow!

Leider ist es mir zur Zeit nicht vergönnt, ein echtes Review schreiben zu können, aber für einen App-Aufschrei reicht es!

Liebe Danny, liebe Marieschi, ich liebe diese Kreativität. Ihr macht mich sehr glücklich damit - und ich prophezeie, euch selbst auch, wie ich aus meiner Erfahrung mit dem Partneraccount Izee weiß. Zusammen zu schreiben macht einfach Spaß!

Natürlich melde ich mich noch richtig, wenn ich Muße dafür finde. Nur soviel: Es fängt richtig magisch an!
Mich habt ihr erstmal eingefangen...

Also vielen Dank für die Inspiration und auf bald!

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 03.01.2019 | 13:31 Uhr
Hallo Zorbi,

lieben Dank für Deinen App-Aufschrei ;-)! Du kannst Dir sicherlich gut vorstellen, wie gespannt wir beide waren, nachdem dieses Projekt nun ans Tageslicht gekommen ist!

Wie schön, dass auch Du dieses Wagnis mit uns eingehen und dieses eher ungewöhnlichen Weg mit uns gehen möchtest!

Wenn wir Dich damit zudem noch glücklich machen können, dann haben wir ja alles richtig gemacht ;-)!

Und ja – gemeinsam schreiben macht Spaß!

Lieben Dank für Deine Worte!

Viele Grüße

marieschi und Danny
01.01.2019 | 16:56 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

so unverhofft ist hier schon wieder etwas Neues am entstehen. Ihr geht einen kühnen Weg und werdet ihn sicherlich meisterhaft bestreiten. Was absurd scheint, kann ganz wunderbar werden, denn in der Fantasie ist alles erlaubt. Ich liebe es bis jetzt!

Ich war vor Urzeiten mal Trekkie und werde mich dementsprechend bemühen, in meine Reviews zu dieser Geschichte unpassende und möglichst blöde Star Trek-Zitate einzubauen, hihi... Ein paar Besserwisser sind eben auch immer gleich da. Naja, eigentlich habe ich aus meiner Fanzeit doch das Meiste vergessen. Aber dass der 1. Offizier der Voyager (Chakotay) von brasilianischen Ureinwohnern abstammte, das weiß ich noch. Und dass ihr mit eurer Behauptung, dass Karl May und Star Trek gar nicht so wenig gemein haben, Recht haben könntet. Soweit ich mich daran erinnere, ging es auch bei Star Trek viel um Moral und um die Suche nach ausgleichender Gerechtigkeit und um eine bestmögliche Auseinandersetzung mit verschiedenen kulturellen Identitäten. Und um viele Alienrassen, die letzten Endes bloß den Menschen in seinen verschiedenen Facetten widerspiegeln sollen.

Besonders faszinierend finde ich bei euch den Prolog. Es handelt sich doch wohl hoffentlich um Winnetou (?), der auf einen Canyon herabblickt, der ihn an seine frühere Heimat (die Erde) erinnert. Aber da kurz darauf eine zweite Sonne am Horizont erscheint, kann es sich bei diesem Planeten nicht um die Erde halten. Und doch blickt er wehmütig in diese trostlose Landschaft. Ist die Erde vernichtet, zu weit entfernt oder kann er nicht mehr in seine Zeitlinie zurückkehren? Wo ist OS eigentlich? Hat er ihn 'unterwegs' verloren oder gleich von Anfang an auf der Erde zurücklassen müssen? Wie kann W die Luft dieses fremden Planeten einatmen bzw. trägt er einen Raumanzug mit O2-Tank? Und wo ist sein Raumschiff, seine Fähre oder Raumkapsel o.ä., mit der er landen konnte?

Hmm, das erste Kapitel gibt weitere Fragen auf. Denn W wusste offensichtlich, dass diese Höhle keine gewöhnliche ist. Beherbergt sie ein Wurmloch oder ein sonstiges Tor zu einer anderen Welt? W tritt wissentlich durch dieses Tor und lässt OS damit zurück, wollte aber wohl 'sofort' wiederkommen. Was hat ihn davon abgehalten? Wo hatte W dieses Wissen her? Doch daher, dass er schon bei seiner früheren Höhlenerkundung auf 'die andere Seite' getreten ist.

Und W wollte anscheinend lieber sterben, zusammen mit OS, den er doch beschützen wollte, als dieses Tor (ich nenne es mal weiterhin so) zu durchschreiten. Er könnte deshalb ahnen, dass sich auf der anderen Seite nicht bloß Positives verbirgt. Hat er deswegen seinen Blutsbruder nicht gleich mitgenommen, weil er erst testen musste, ob es auf der anderen Seite momentan sicher ist?

Wahnsinn, mir gruselt fast. Ihr habt hier einen fantastischen (im wahrsten Sinne des Wortes), sehr anschaulichen und packenden Einstieg in diese Geschichte gewählt. Ich bedanke mich für eure Kühnheit und gelobe, die Geschichte weiter zu verfolgen, auch wenn zwischen meinen Reviews wohl auch mal längere Zeitabstände liegen können.

Und nun auch noch: ein gutes und gesundes Neues Jahr euch, werte Autorinnen, aber auch allen anderen hier Mitlesenden!

Lieben Gruß,
Waldfee (die sich die gedanklichen Spock-Ohren schon aufgesetzt hat)

Antwort von Adrimeny am 03.01.2019 | 12:39 Uhr
Hallo Waldfee,
erst einmal vielen Dank für die schnelle Erlösung und dieses erste Review
zu unserem gemeinsamen Projekt.
Dass dieses dann noch so positiv ausgefallen ist, hat uns natürlich sehr
gefreut.

Es ist ganz sicher ein kühner Weg, den wir hier gehen wollen, doch wir
haben bereits jetzt sehr viel Spaß daran und freuen uns über jeden, der
ihn mit uns gehen will.

Kann man wirklich aufhören ein Trekkie zu sein? Nein, das ist
unmöglich! ;-) Sicherlich kann das Interesse nachlassen, aber: Einmal
Trekkie – immer Trekkie! ;-)

Dein Wissen um Chakotay und seine Herkunft, Wurmlöcher, Zeitlinien und
Spockohren hat Dich jedenfalls verraten ;-))!

Der Prolog – der sollte natürlich ein wenig geheimnisvoll sein und
neugierig machen. Deine vielen Fragen dazu sagen uns, dass uns das
gelungen ist. Beantworten werden wir diese aber jetzt noch nicht! Außer,
dass wir bestätigen können, dass es W ist, der da so traurig am Rand des
Canyons steht.

Du glaubst, Winnetou wusste, dass in dieser Höhle am Berg etwas nicht ganz so ist, wie es scheint? Sagen wir mal so, er ahnt es wohl. Aber wissentlich geht er nicht in dieses Zeitloch hinein, eigentlich ist es wohl eher so, dass er da vorausschreitet, um etwas Unbekanntes zu erkunden, das er spürt, aber nicht einordnen kann. Und weil er ja immer seinen Blutsbruder beschützen will und im Grunde ja auch überzeugt ist, dass diese Höhle der Ort ist, an dem er sterben wird, besteht er eben darauf diesen Weg allein zu gehen.

Es freut uns natürlich sehr, dass Du unsere Geschichte auf diesem ganz neuen Weg begleiten möchtest.
Wir wünschen Dir auf diesem Wege noch ein gutes und gesundes neues Jahr.
Danny und Marieschi
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