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Autor: Adrimeny
Reviews 101 bis 122 (von 122 insgesamt):
MrsH (anonymer Benutzer)
19.01.2019 | 20:32 Uhr
Hallo ihr 2 ich liebe Crossovers und AU. War Zeit dass es mal was in dieser Richtung im KM Universum gab, es wurde da langsam langweilig und die Geschichte, die in der heutigen Zeit spielt wurde offensichtlich mangels Ideen abgebrochen. Schade! Ich fand euer Star Treck Kapitel sehr interessant und bin schon gespannt was sie mit W dort machen. Ich verstehe auch nicht alles von Star Treck, kenne nur die ganz alten Folgen. Das macht aber nichts. Vielleicht könntet ihr einfach ein paar Dinge in Fussnoten erklären? Das wäre nett und wenn ihr jetzt sowieso mit den Updates länger wartet....
LG Mrs. H.

Antwort von Adrimeny am 20.01.2019 | 11:54 Uhr
Hallo Mrs. H,

zunächst einmal herzlich willkommen bei unserem kleinen Projekt! Es ist immer schön, wenn sich hier neue Leute zu Wort melden und sich Zeit nehmen, ein paar Zeilen zu hinterlassen.

Wir freuen uns sehr, dass Dir unsere Idee dieses doch sehr ungewöhnlichen Crossovers gefällt und Du Dich auf dieses Abenteuer eingelassen hast!

Deine Idee mit den Fußnoten müssen wir mal überdenken. Sicherlich muss man das dann sehr dosiert machen, denn wenn ein Leser währen eines Kapitels 30x ans Ende scrollen muss, um eine Fußnote zu lesen, dann gibt er/sie sicherlich schnell auf. Zumindest würde es uns so gehen.

Wir versuchen die technischen Details und Star Trek spezifischen Begriffe so gering wie irgend möglich zu halten und wo es geht ihm Text zu erklären, aber vielleicht sind Fußnoten hier und da noch eine sinnvolle Ergänzung. Mal sehen - jedenfalls Danke für den Tipp!

Lieben Dank für Deine Rückmeldung und hoffentlich bis bald!

Marieschi und Danny
15.01.2019 | 10:35 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Nun gut, ich versuche mein Bestes. Es ist genau das eingetreten, was ich befürchtet hatte: Ohne jegliches Vorwissen verstehe ich nur die Hälfte des Textes und die Vielzahl der (unbekannten) Personen und deren Verbindungen zu den Hauptcharakteren verwirrt mich. Ich sehe, dass der Text gut geschrieben ist, kann aber mit etlichen sprachlichen Ausdrücken nichts anfangen. Daher bitte ich zu entschuldigen, wenn ich Unsinn rede ;-)

Der Titel klingt wenig einladend. Ein Wüstenplanet stellt keine Basis für ein adäquates Zuhause dar, ermöglicht allenfalls eine Verschnaufpause. Und so ist es am Ende dann ja auch von der Anführerin der Raumschiffcrew gedacht. „Atembar“ klingt... rudimentär ;-))

Was diesem Raumschiff und seiner Besatzung zugestoßen ist, lässt sich allenfalls erahnen. Es scheint mir aber auch für den Fortgang der Story nicht wichtig. Es gibt „Feinde“, eine Atmosphäre, die weiter von der Heimat entfernt liegt, als J und ihren Untergebenen gut tut. Sie befinden sich in einer nahezu aussichtslosen Lage, weil fast alles, was sie für ihre Mission und zum Überleben brauchen, zerstört wurde. Gemein ;-) Aber auch wiederum geschickt, denn das lässt die Bereitschaft Raumfahrer wachsen, Risiken einzugehen und sich auch auf Unbekanntes einzulassen – und sie verlieren ein wenig den Status der Überlegenheit, den zumindest sie selbst doch unbedingt aufgrund ihrer technischen Mittel gegenüber rückständigen Menschen von fünf Jahrhunderten zuvor empfunden hätten.

Am Besten gefallen hat mir der Eingangsteil. Dadurch, dass wir einer einzelnen Stimme lauschen und deren unmittelbare Gedanken und Ängste erfahren, gewinnt diese Figur sofort an Substanz – und außerdem erweckt ihr spontan Mitgefühl und Interesse an den Schwierigkeiten, mit denen J kämpft.

Ich musste grinsen, dass J sich Papier und Stift suchen musste, um (in ihren Augen) notdürftige Notizen machen zu können. Ja, das mag eine altertümliche Methode sein, doch erweist sie sich im Endeffekt als weniger anfällig, als überlegen. Was will uns das sagen ;-)?

Schon bald offenbaren sich interessante Parallelen zwischen dem Captain und dem anderen Anführer dieser Geschichte, unserem W. „Wenn ich die Hoffnung verliere, dann ist wirklich alles verloren“, lasst ihr J sagen – eine Aussage, die wie die Faust aufs Auge auch auf den Häuptling der Apachen passt, ja, auf Anführer galaxienweit.

Aber es gibt auch deutliche Unterschiede. J setzt in diesem Szenario Stille mit Stillstand gleich... und ich habe den Eindruck, dass diese Beobachtung generell zu ihr und den Lebensumständen passt, in denen sie operiert. W würde dem vehement widersprechen. An dieser Stelle eröffnet sich mir eine erste Ahnung, wie hoch das Potential ist, alle Protagonisten voneinander lernen zu lassen. Das würde jeder Figur der Story weiterhelfen, vorausgesetzt, sie überlebt ;-))

J hat also auch so eine Art OS, wobei unterscheidend jedoch keine absolute Gleichberechtigung herrscht. Das will mir noch schwieriger erscheinen, Rangdifferenzen können sowohl Hindernis als auch Waffe darstellen... Und doch spiegelt ihr auch hier wieder das Blutsbrüderpaar: in der Verletzung, die C erlitten hat und die J Anlass zur Sorge gibt.

Bleibt diese „temporäre Anomalie“. Glücklicherweise erklärt ihr im Text, was das sein soll: eine Raum-/Zeitverschiebung. Nun, aufbauend auf dem W, den wir kennen, würde ich sagen, dass in diesem Falle beides zutrifft. Ihr zwingt J und ihre Crew sozusagen die Begegnung mit dem bedauernswerten Apachen auf (und damit meine ich nicht nur seinen offensichtlich komatösen Zustand ;-)). Im Bereich der Höhle (genial, die nun von der anderen Seite aus betrachten zu dürfen) gibt es Dilithium, was immer das ist. Offenbar kann man es brauchen, um das Raumschiff wieder brauchbarer zu bekommen. Und so nimmt das Unglück oder in diesem Falle wohl vielmehr Glück seinen Lauf. Ich bin sehr gespannt! Ob da wohl irgendwer in den Wilden Westen zurückgeht? Ich meine, das läge schon nahe, um OS zu holen (so der nicht von selbst kommt) und gegebenenfalls Vorräte, Materialien, Wasser oder Sonstiges herbeizuschaffen, was die Raumfahrer benötigen und was es in Ws Welt womöglich gibt. So herum kann ich mir gut vorstellen, dass das Treffen Nutzen birgt... anders herum wird es schwieriger. Wenn W feststellt, wo er gelandet ist, wird er vermutlich nicht bleiben wollen ;-) Nehmen die ihn gefangen, zwingen ihn gar ihnen zu helfen? Denn was sonst sollte ihn hindern umzukehren? Eine Handvoll Sioux erscheinen mir momentan als das kleinere Übel ;-))

Vor meinen abschließenden Bemerkungen noch mein Lieblingssatz: „Chakotay, helfen Sie mir beim Beten.“ Ich habe keine Ahnung, ob der irgendwie charakteristisch ist und ständig gesagt wird – ich mag ihn ;-)

Und nun eine Bitte. Ich fühle mich überfordert mit der bisherigen zeitlichen Abfolge der Updates und bin nur deshalb schon jetzt mit meinem Kommentar am Start, weil ich im Moment kaum Freizeit habe und es in der überblickbaren Zukunft für mich noch schwieriger würde. Wenn ihr weiter derart zügig hochladet, kann ich nicht versprechen, Reviews zu allen Kapiteln verfassen zu können, was schade wäre. Wäre es möglich, da anzupassen?

Das soll es von meiner Seite aus heute gewesen sein. Nach wie vor gefällt mir dieses Experiment und ich bedanke mich für das in diesem Forum ungewöhnliche Kapitel ;-)

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 17.01.2019 | 16:30 Uhr
Liebe Zorbi,

zunächst einmal vorne weg: Du hast keinen Unsinn geredet! ;-) Und dann: Ist es nicht eigentlich in jedem neuen Buch, das man sich vornimmt so, dass man die Charaktere erst einmal kennenlernen muss?
Wir hoffen jedenfalls und geben uns Mühe, dass die hier auftretenden Persönlichkeiten aus dem Star Trek Bereich nach und nach eingeführt werden. Wenn wir das nun alles in dieses erste Kapitel gepackt hätten, dann wäre dies wohl erstens sehr langweilig geworden und zweitens hätte es die Geschichte nicht wirklich voran gebracht.

Wir versuchen immer wieder Hintergrundinformationen zu diesen Personen und der Situation, in der sie sich befinden, einfließen zu lassen, damit die Leser sie besser kennenlernen. Du kannst aber gerne jederzeit Fragen stellen!

Der Wüstenplanet ist ganz klar nur eine temporäre Zuflucht, um dringend notwendige Reparaturen vornehmen zu können. Da können sie nicht bleiben. Sie haben allerdings Glück im Unglück, dass es dort Dilithium gibt. Was ist das, fragst Du ganz zu recht. Dilithium ist der Energielieferant für das Raumschiff. Es ist ein Erz, das mit entsprechender Bearbeitung eingesetzt wird, um das Schiff anzutreiben, aber auch für alle anderen Funktionen. Auf der Voyager, die weit von der Erde entfernt ist, herrscht eigentlich ständig Knappheit an Dilithium. Daher ist die Begeisterung so groß, dass man welches gefunden hat.

In der Tat ist es Absicht, dass wir die Crew der Voyager so ein wenig hilflos und ohne den üblichen technischen Schnickschack des 24. Jahrhunderts hier agieren lassen. Zum einen wird es dann lesbarer für diejenigen, die sich eben mit diesen technischen Details nicht so auskennen, aber es bietet im Verlauf der Geschichte eben auch eine Fülle an Optionen des Miteinanders von Personen aus Vergangenheit und Zukunft.

Das Logbuch zu Beginn ist ein üblicher Einstieg für fast jede Episode von Star Trek. Das wird uns also auch in dieser Geschichte durchaus weiter begegnen. Von daher war die Freude groß, dass es bei Dir gut angekommen ist!
Wir hatten ja schon in unserem Prolog die mutige These aufgestellt, dass es mehr Parallelen zwischen Star Trek und dem KM Universum gibt, als man sich auf den ersten Blick vorstellen kann. Du nennst hier eine: J und W sind beide starke Anführer und in einer Situation, die das Leben ihrer Untergebenen stetig bedroht.

Aber ja, es gibt definitiv charakterliche Unterschiede.

Mit dem Verhältnis zwischen J und C haben die Macher der Serie eine lange Zeit lang sehr viel gespielt. Klar ist, dass sie in einem Vorgesetzter – Untergebener – Verhältnis stehen, aber da ist definitiv mehr als nur einfache Freundschaft zwischen den beiden und ganz bestimmt mehr, als zwischen einem Captain und Ersten Offizier sein sollte. So wie bei W und OS!

Wir werden uns bemühen, solche Dinge wie die „temporale Anomalie“ auch in Zukunft zu erläutern. Wir sagen es gleich: Es wird nicht immer gleich gut gelingen, denn das würde den Textfluss vermutlich sehr stören. Wenn aber irgendetwas nicht klar ist, dann immer gerne fragen und wir beantworten das entweder hier als Antwort auf das Review oder auch in einer PN.

Aus einer solchen Nachricht weißt Du ja nun auch bereits, dass wir Deiner Bitte nachkommen und die Zeit zwischen zwei Updates ausdehnen werden.

Dein Lieblingssatz ist jetzt nicht unbedingt charakteristisch, könnte aber durchaus von J stammen.

Lieben Dank, dass Du Dich so intensiv mit der für Dich fremden Materie auseinander gesetzt hast. Wie immer hast Du die wesentlichen Dinge, die wir sagen wollten erfasst und auf den Punkt analysiert. Es war eine Freude!

Das nächste Kapitel spielt dann wieder in bekannteren Gefilden ;-)!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
14.01.2019 | 20:53 Uhr
Guten Abend,
meine Güte, es geht gleich spannend weiter. Außerdem möchte ich unbedingt Danke sagen: wenn ich Klasse K Planet und Jeffreysröhren lese, gebt ihr mir einen Teil meiner Jugenderinnerungen wieder, und das ist ein schönes Gefühl.

Ihr verschweigt wohl mit Absicht, wovon die Voyager so geschädigt wurde, mal gucken, ob dazu noch was folgt. Und ich habe vergessen, wie die Nahrungsmittelproduktion an Bord am Laufen gehalten wird, wenn nur noch wenig Energie vorhanden ist. Aber ich vermute, da frage ich zuviel... ;-)

Ich bin so sehr gespannt, wie die Begegnung zwischen W und der Crew der Voyager verlaufen wird, aber sicherlich ist im nächsten Kapitel erstmal OS dran. Ich freue mich auf mehr!

LG Waldfee

Antwort von Adrimeny am 15.01.2019 | 13:18 Uhr
Hallo Waldfee,

lieben Dank für die schnelle Erlösung!

Bei Dir lösen Begriffe wie Jeffreysröhre Jugenderinnerungen aus? Das ist doch prima! Wir versuchen allerdings diese technischen Dinge auf ein Mindestmaß zu reduzieren, damit auch Leser, die Star Trek nicht kennen noch durchblicken können. Das ist zugegebenermaßen eine der großen Herausforderungen in dieser Geschichte.

Die Voyager wurde von irgendeinem namenlosen Feind einfach angegriffen und in den Zustand zerschossen, in dem sie nun ist. Das ist im Verlauf der Serie jetzt gar nicht mal so selten vorgekommen. Dieser Feind kann jetzt natürlich noch nicht sehr weit weg sein, da die Voyager ja kaum manövrierfähig ist. Ob er aber noch einmal wiederkommt und Ärger macht, lassen wir hier natürlich offen!

Üblicherweise gibt es auf den Raumschiffen im Star Trek Universum Replikatoren. Da kann man das bestellen, was man essen möchte und es wird dann von diesem Automaten hergestellt (frag mich jetzt nicht nach den technischen Einzelheiten, die dahinterstecken ;-) ). Dafür wird natürlich Energie benötigt, die derzeit auf der Voyager ziemlich knapp ist. Aber es ist ja noch welche da und essen muss die Crew ja. Zudem war Energieknappheit und Versorgung mit Nahrung immer ein Thema auf der Voyager, daher hatten Neelix und Kes irgendwann mal einen hydroponischen Garten in einem der Lagerräume angelegt und dort Gemüse und Obst gezüchtet. Die Crew wird also erstmal nicht verhungern.

Frag ruhig weiter! Das gibt uns die Gelegenheit eine Menge Dinge zu erklären, die es dann vielleicht auch anderen Lesern erleichtern einen Zugang zu dem Teil der Geschichte zu erhalten, der zunächst fremd erscheint. Also immer raus mit Deinen Fragen.

Das gilt gleichermaßen natürlich für alle Leser hier!

Im nächsten Kapitel geht es erst einmal um OS und seine durchaus prekäre Lage bei den Sioux. Ab dann wird munter gemixt ;-)))

Es freut uns, dass Dir unsere Geschichte gefällt! Nachschub ist in Arbeit!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
esteven (anonymer Benutzer)
05.01.2019 | 18:57 Uhr
Ihr habt das Posting richtig gut getimt. Gerade hörte ich die extended version von Goldsmith' Voyager Thema.

Aber Spaß beiseite. Ich finde es gut, dass ihr euch an dieses so ganz andere x-over gewagt habt. Ich hoffe, es kommt zu einer Begegnung Winnetou:Janaway.

Gleich der Prolog hat mich in seinen Bann gezogen, selbst wenn ich fand, dass damit die Überraschung (W auf einem anderen Planeten...) bisschen hin war. Dennoch bin ich gespannt, wie es weitergeht. Da ich aber eine alte Happy-End Nudel bin, werde ich den Rest eurer Geschichte erst dann lesen, wenn sie diese Fertig-gestellt Flagge zeigt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Schreiben und werde das Ergebnis (ungeduldig) abwarten.

Antwort von Adrimeny am 08.01.2019 | 14:11 Uhr
Hallo Esteven,

schön, dass Dir die Idee unserer Geschichte zusagt. Du hoffst, dass Janaway und W sich begegnen. Nun, das wird sich wohl nicht vermeiden lassen, mal sehen, was daraus wird.

Du möchtest unsere Geschichte erst weiterlesen, wenn sie fertig ist? Ich schätze, Du liest dann erst das Ende, damit Du sicher gehen kannst, dass es ein Happy End gibt? Das können wir Dir jetzt heute natürlich noch nicht versprechen, wir würden ja dann alles verraten. Aber wir freuen uns natürlich, wenn am Ende der Geschichte in einem Kommentar Dein Name wieder auftaucht.

Bis dahin liebe Grüße

Danny und Marieschi
bluestrawberry (anonymer Benutzer)
04.01.2019 | 21:46 Uhr
Bitte vielmals um Entschuldigung!!! Die Geschichte ist natürlich von Danny und Marieschi! Sorry! (Papiertüte über den Kopf zieh...) Kommt nicht wieder vor!

Antwort von Adrimeny am 05.01.2019 | 11:19 Uhr
Kein Ding! Kann ja mal passieren! Kannst die Papiertüte wieder abnehmen ;-))))

VG Danny und Marieschi
bluestrawberry (anonymer Benutzer)
04.01.2019 | 21:40 Uhr
Hallo Zorbi/Danni!
Das einzige, das mir zu diesem Kap.einfällt, ist:
Beam me up, Scotty?!?
Welches Star Treck ist denn eigentlich?
Das ganz alte mit Kirk und Spock??
Warum soll W da nicht hinpassen?
Aber was macht OS dann die ganze Zeit so alleine? Nach Ufos forschen?
Na jedenfalls tut ein AU der Szene hier mal ganz gut und Sherlock und John funktionieren in einem anderen Fandom ja auch hervorragend im Weltraum, auf dem Mars und sonstwo. Will sagen, mal was anderes als anschleichen im Wilden Westen ist sehr willkommen.
LG strawberry

Antwort von Adrimeny am 05.01.2019 | 11:23 Uhr
Hallo bluestrawberry,

herzlich willkommen bei unserer Geschichte und vielen Dank, dass Du uns ein paar Zeilen dazu hinterlässt.

Diese Geschichte wird ein Crossover zwischen Karl May und Star Trek Voyager sein. Also kein Kirk, Spock, Pille McCoy und Scotty, sondern Janeway, Chakotay, Tom Paris, das MHN usw. Wir denken, dass das gut zusammenpassen wird, obwohl und durchaus bewusst ist, dass dies ein Wagnis ist.

OS wird sicherlich nicht nach Ufos forschen und er wird nach jetzigem Stand auch nicht von den Borg assimiliert ;-)

Es freut uns, dass Du diese neue Idee magst!

Viele Grüße

Marieschi und Danny
04.01.2019 | 07:45 Uhr
Liebe Danny, liebe marieschi!

Meine erste Reaktion: Oh, ein/e neue/r Autor/in! Schön!
Dann aber die Erkenntnis: Nein! Ein neues Team! Schöner!!!

Und damit will auch ich mich endlich zurückmelden. Kurz allgemein vorab: Entschuldigt, dass ich wieder einmal abgetaucht war. Aber die Vorweihnachtszeit samt Abitur stellen (ja, das muss in RLP jeder Lehrer selbst, grrr), gefühlt 1000 Korrekturen, ich krank, Kind krank... Es war einfach alles zu viel. Leider ist es auch utopisch annehmen zu können, dass ich irgendwas noch nachholen kann. Ich entschuldige mich also abermals für alles, was ich ausgelassen habe, und starte einfach neu bzw. steige wieder ein, immer wenn eine Geschichte ein Update bekommt.

Hier aber kann ich noch ganz von Anfang an mitspielen und dabei sein und das freut mich sehr! Ein X-over! Cool! Nun ist Star Treck nicht gerade mein Steckenpferd, aber ich kenne es natürlich schon, auch wenn mir die Generation um Picard, Worf, Data usw. vertrauter ist. Voyager hab ich sehr bruchstückhaft geschaut, vor allem, weil mein Mann es mag (eigentlich wollte er nur immer immer Seven of Nine anhimmeln, aber das ist schon ok ;-) ). Ich denke aber, ich werde da ganz gut mitkommen, also rein vom Hintergrundwissen her.

Und ich muss mich Zorbi anschließen: Meine Güte, was für eine Idee!!! Was für ein weites Feld! Es geht plötzlich irgendwie alles - vorausgesetzt natürlich, dass die beiden Helden irgendwo sich selbst, also in character, bleiben, denn sonst ist es ja keine Fanfiktion mehr, sondern eine eigene Geschichte mit entlehnten Namen, zumindest für meinen Geschmack. Was das angeht, habe ich aber wenig Bedenken bei euch.

Was mir ein bisschen Sorge macht (und ich meine jetzt nicht bezüglich der Frage, ob das "geht", ob ihr das schreiben könnt, sondern innerhalb der fiktionalen Welt) ist W. Bei OS kommt ich ohne Weiteres damit klar, dass der dieses so neue Abenteuer mitmachen kann. Der ist irgendwie "anpassungsfähig", abenteuert ja auch bei KM durch die ganze Welt, will immer Neues entdecken, ist eben ein Weltenbummler und auch irgendwie ein Mensch, der ganz schnell Freunde findet und Sympathien gewinnt.

W aber ist ja im May-Universum sehr viel isolierter, von seinem Charakter her, weil er still und unnahbar ist, weil er nur schwer anderen einen echten Zugang gewährt. In den eigentlichen Texten hat er natürlich Heimvorteil, denn abgesehen von dem kleinen Ausflug in Satan und Ischariot bleibt er sozusagen "wo er hingehört". Und ich denke, das ist schon auch gut so, weil W sehr viel klarer als OS eine Agenda hat. Er kämpft natürlich auch um Frieden und Gerechtigkeit, aber sozusagen nicht um ihrerselbst willen (oder nicht nur), sondern um sein Volk zu beschützen, um seine Kultur zu retten. Er ist ganz fest verwurzelt mit seiner Heimat, ist ein Anführer, jemand, der für andere Sorge tragen und Verantwortung übernehmen muss. Er geht damit bei KM insofern etwas "lockerer" um, dass er schon viel unterwegs ist (vor allem in den Zeiten an OSs Seite), aber letztlich bleibt er eben der Häuptling der Apachen, der sich einsetzt, dem Roten Mann Gerechtigkeit und ein Leben in Ruhe bescheren zu können. DAS ist sein Ziel, nicht weltenbummeln, Neues entdecken und Abenteuer um der Abenteuer willen.

Und genau da sehe ich jetzt das Problem, das mich um euren W so besorgt sein lässt: In andere Welten katapultiert, weg von seinem Volk, von seinem Land, ist seine Agenda zu einem Großteil futsch. Er kann nicht mehr sein eigentliches Ziel verfolgen, wenn er irgendwo auf einem anderen Planeten ist. Natürlich kann er sich weiterhin für Gerechtigkeit, Freundschaft, moralische Werte einsetzen usw., aber seine "Grundbestimmung" ist irgendwie weg. Und wenn er das dann auch noch ohne OS durchstehen soll, dann passt das Bild aus dem Prolog und die insgesamt gedrückte Stimmung  perfekt. Und dann ist seine Todesvision auch irgendwie erfüllt, denn für seine Leute, für die, die er beschützen will, ist er verloren, im Grunde gestorben, wenn man ihn seiner Welt entreißt. Das wäre sozusagen kein "körperlicher Tod", aber doch ein Ende (inkl. eines persönlichen Neuanfangs mit allen Chancen, die ein solcher auch bereithält).

Ich hoffe ihr versteht mich jetzt nicht falsch! Das ganze war überhaupt nicht als Kritik gemeint, sondern es ist mehr eine Erklärung warum ich mich um euren W sorge. Und warum ich denke, dass er mit all dem, was ihr euch so ausgedacht habt, schwerer umgehen kann als OS.

Und es beinhaltet meine "Bitte" (ich als Happy End Fan): Darf er am Ende wieder zurück? Darf er wieder da weitermachen, wo er aufgehört hat, wieder der Häuptling der Apachen sein? Ich fürchte, ihr werdet es nicht verraten (würde ich auch nicht ;-) ), aber ich gebe hiermit zu Protokoll, dass ich mir sehr wünsche, dass er an irgendeinem fern liegenden Ende dieser Geschichte(n) wieder da ist, wo er hingehört.

Ihr beiden, ich bin wirklich sehr sehr sehr gespannt und beglückwünsche euch zu der Idee des Teams (das hat mir selbst auch sehr viel gegeben) und zu dem Einfall des Crossovers!

Viele liebe Grüße,

Luni

Antwort von Adrimeny am 05.01.2019 | 13:19 Uhr
Liebe Luni,

wie schön, dass Du hier wieder mitmischen und unser gewagtes Projekt gleich von Anfang an begleiten möchtest!

Kleine Bemerkung am Rande: Ich (Danny) fand und finde Seven of Nine total blöd und sie wird, wenn überhaupt nur eine kleine Rolle in dieser Geschichte spielen. Ich wüsste auch gar nicht wie ich die einbauen sollte, außer dass ich ihre (für Männer) äußerlich attraktiven Attribute beschreibe…Sorry für den kleinen Exkurs, aber der musste nach Deiner Bemerkung einfach sein ;-)!

Auf jeden Fall hast Du definitiv gute Voraussetzungen, um auch den Trek-Teil mitverfolgen zu können. Doch wir hatten es ja schon gesagt: Wir werden die Geschichte so anlegen, dass man ihr auch ohne Star Trek – Kenntnisse folgen kann.

Selbstverständlich wird man W und OS auch in fernen Welten und anderen Zeiten wiedererkennen. Das können wir versprechen.

Es war irgendwie klar, dass Du Dich hauptsächlich um W sorgst ;-)))

Du hast da zielsicher einen ganz wichtigen Aspekt herausgegriffen: Es wäre viel weniger abenteuerlich und konfliktbeladen gewesen, wenn wir OS hätten verschwinden lassen. Ganz richtig: Der hätte sich schon irgendwie zurechtgefunden und wäre da irgendwie mit klargekommen.

Es war also klar, dass wir hier W durch Raum und Zeit schleudern müssen. Das bietet sehr viel mehr Potential. OS dagegen muss aufgrund der Grundkonstellation, die wir gewählt haben, mit etwas ganz anderem klarkommen: Er hat gerade er miterleben müssen, dass sein Blutsbruder ganz knapp dem Tode entronnen ist und nun ist der spurlos verschwunden. Außerdem sind da noch die feindlichen Sioux und ein paar kleinere und größere Problemchen und Herausforderungen, die die beiden bösen Autorinnen ihm stellen werden.

Was das alles mit den beiden Helden macht, werden wir selbstverständlich nicht verraten.

Deine Bitte um ein Happy End haben wir zu Protokoll genommen – kommentieren wir aber auch nicht weiter ;-)!

Wir haben uns sehr über die Begeisterung über unsere verrückte Idee gefreut, die wir Deinen Worten entnehmen konnten.

Liebe Dank und liebe Grüße

Danny und Marieschi
03.01.2019 | 12:21 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

nun also wie angekündigt noch eine etwas intensivere Auseinandersetzung mit eurem Storystart. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich dabei völlig außerhalb meiner Kompetenzzone bewege – solche Kommentare wie der von Catherine verursachen in mir spontan den Impuls, mich ganz klein zu machen und hinter dem nächsten Baum zu verstecken, um in relativer Sicherheit zusehen zu können, was so passiert ;-) Das wiederum würde euch wohl nicht gefallen, also stürze ich mich tapfer ins Geschehen, auch wenn ich nicht weiß, ob ihr an mir bei dieser Story viel Freude haben werdet...

Ich möchte mich bei meinem Review auf den Part mit der Höhle konzentrieren, weil der natürlich ganz klar der spannende Teil ist. Das Davor kennen wir zur Genüge, auch wenn der gute OS nicht alle Tage während seiner Wache einschläft ;-))

Seit etwa zwei Jahren bin ich stolzer Besitzer eines Stadtbücherei-Ausweises, weil es mir schlicht nicht mehr gelingen wollte, irgendwelche neuen Bücher in meiner 50-Quadratmeter-Wohnung unterzubringen. Das Problem war somit schnell gelöst – womit ich aber nicht gerechnet habe, ist die Tatsache, dass sich mein Lesegeschmack durch die Maßnahme fundamental erweitert hat. Es ist einfach so, dass man auch mal ein Buch mit nach Hause nimmt, das ein persönliches Wagnis darstellt, wenn man nicht extra dafür bezahlen muss. Wenn es nicht gefällt, legt man es eben beiseite. Und im Laufe dieses Prozesses habe ich festgestellt, dass ich durchaus Interesse an Sci-Fi und Dystopien habe, wenn die zugrundeliegende Geschichte etwas taugt.

An dieser Stelle kommen wir zu dem Punkt, weswegen ich euch das alles erzähle: Das, was in eurer Höhle geschieht, hat mich an ein Buch erinnert, in dem es um eine dystopische Parallelwelt ging, in der der Held magische Abenteuer erlebte. Um in dieses andere Universum zu gelangen, musste er Portale finden, die ihm eine Zeitreise ermöglichten. Diese Orte gab es nur vereinzelt und konnten auch nicht alleine durchschritten werden, es bedurfte eines „Führers“.

Vielleicht haben wir hier die mysteriöse Präsenz gefunden, die W und später auch OS im Dunklen spürt? Nimmt sie den Apachen an die Hand und geleitet ihn in die „Zukunft“?

Interessant ist für mich an dieser Stelle, dass W sich offenbar damit einverstanden zeigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Häuptling in der Gegenwart seines Blutsbruders, der ja aufmerksam lauscht, weil die anderen Sinne weitgehend ausgeschaltet sind, sozusagen gegen seinen Willen entführt wurde. Das hätte OS bemerkt, irgendwie.

Was hat den Apachen also veranlasst, sich auf das Experiment einzulassen? Nur die ausweglose Situation? Aber hätte er dann OS zurückgelassen? Unwahrscheinlich. Kannte er gar den „Geist“, der sich ihm offenbart haben muss? Hat er gar eine Brücke zu einem geliebten Verstorbenen hergestellt? Das wäre zumindest denkbar.

Ich halte Ws Verschwinden aber für eine spontane Angelegenheit und glaube anders als Waldfee nicht, dass der Apache wusste, was im hinteren Teil der Höhle auf ihn wartete. Denn dies wäre ein Ausweg gewesen, den er, wenn nicht um seiner Selbst willen, so doch zumindest aus Sorge um das Leben OSs ins Spiel gebracht hätte. (Außer natürlich dann, wenn er schon lange zwischen mehreren Welten wechselte und wüsste, dass da nichts Gutes draus werden kann... aber wäre das plausibel?)

Ihr habt W in eine seltsame Stimmung versetzt, die wir so nicht an ihm kennen, die aber zu seinem Charakter passt: Melancholisch, beinahe fatalistisch will er mir vorkommen (was vermutlich die Summe seiner Erlebnisse, inklusive einer Beinahe-Tod-Erfahrung, darstellt) – und irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese Grundstimmung mit der gesamten Story verwebt ist. Sie spiegelt sich jedenfalls in dem Paralleluniversum, das ihr im Prolog vorstellt.

Ich weiß nicht, wie ihr es gemacht habt, aber die Beschreibung der Höhle ist gruselig eindringlich geworden und verursacht mir Gänsehaut.

Was nun, frage ich mich. Die Sioux werden sich unter Umständen Ws Verschwinden mit dem Eingreifen des Großen Geistes zu erklären wissen, was wiederum OS möglicherweise helfen könnte. Der aber wird sich sperren. Das Vorgefallene liegt außerhalb dessen, was ihm leicht zu begreifen ist, und so dürfte der arme Scharlih nun vor einer Herausforderung stehen. Natürlich ist aber davon auszugehen, dass er (bald) in das Paralleluniversum nachgeholt wird, damit die Blutsbrüder vereint agieren dürfen.

Was ich an eurer Idee liebe? Die unendlichen Möglichkeiten! Da engt nichts ein, ihr habt ein riesiges Feld an neuen Schauplätzen und Plausibilitäten gewonnen. Und mein Geist wandert fast automatisch zum Endziel, sucht die Geschichte einzuordnen. Haben wir hier eine Episode aus dem Leben unserer Helden zu fassen – oder den Beginn eines verzweifelten Kampfes, aus dem sie sich nie wieder werden befreien können?

Abschließend möchte ich noch den Titel der Geschichte ins Rennen werfen, bevor ich euch mit haltlosen Spekulationen erschlage ;-). Das habt ihr gut hingekriegt, denn der ist ebenso wenig fassbar wie das mysteriöse Element, das sich durch Prolog und erstes Kapitel zieht. Und ihr habt das Ganze sogar noch ausgeweitet, indem ihr auch die Kurzbeschreibung im gleichen Stil haltet. Ich finde das rund und gelungen!

Gespannt wie ein Flitzebogen freue ich mich auf den Ritt mit euch. Und wenn ich nicht mehr mitkomme, sage ich Bescheid ;-))

In jedem Falle danke ich euch, dass ihr das Wagnis eingeht und uns etwas so Neues präsentiert!

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 05.01.2019 | 11:26 Uhr
Liebe Zorbi,

auch von Dir werden wir noch mit einem ausführlichen Review bedacht. So viel Zuspruch hatten wir gar nicht erwartet! ;-)

Uns ist vollkommen bewusst, dass wir es bei unserer Leserschaft mit unterschiedlichen Wissensständen, was Star Trek angeht, zu tun haben werden.

Unsere Herausforderung wird es sein, diese unterschiedlichen Voraussetzungen gleichermaßen zu bedienen. Sprich, diejenigen, die sich mit Star Trek auskennen sollten nicht von zu viel Beschrieb gelangweilt sein und zudem die bekannten Charaktere wiedererkennen und diejenigen, deren Wissen um Star Trek begrenzt oder gar nicht vorhanden ist, sollten sich nicht „Lost in Space“ (hihihihi) fühlen und trotzdem alles verstehen.

Du brauchst Dich also ganz sicher nicht hinter einem Baum zu verkriechen und wir sind uns sicher, dass wir unsere Freude an Deinen Kommentaren haben werden. Und wenn doch Fragen offen bleiben, dann stell sie uns!

Unsere Sorge ist nach der Lektüre Deines Reviews nun vielmehr, ob WIR Deine Erwartungen an unsere Geschichte erfüllen können. Wir werden sehen ;-)!

Deine Spekulationen rund um die Höhle und deren Geheimnis sind höchst interessant, werden aber selbstverständlich von uns nicht kommentiert ;-)!

W und auch OS haben in dieser Geschichte noch deutlich mit den Nachwirkungen der Ereignisse am Hancockberg zu kämpfen. Zwar hat W überlebt, doch für ihn ist dieser Berg nach wie vor der Ort, an dem sich sein Schicksal erfüllen wird.

OS ist ebenfalls erschüttert von dem Geschehen und dem folgenden Überlebenskampf seines Blutsbruders.

In dieser Grundstimmung gehen sie nun in diese Geschichte und werden gleich ins nächste Abenteuer gestoßen. Das ist unumstritten nicht nett vom Autorenteam ;-)!

Scharlih wird bald vor sehr großen Herausforderungen stehen! Das können wir getrost verraten! Doch werden sie ihn so schnell wieder mit W zusammenführen, dass die beiden durch die Geschichte hinweg zusammen agieren? Das wird die Zukunft zeigen ;-)!

Du hast ganz Recht, wir haben mit dieser Idee ein Tor geöffnet, das uns viele Möglichkeiten bietet und wir hoffen, dass sie hier so viel Anklang finden werden, wie es für den Beginn unserer Reise bereits der Fall war.

Noch einmal herzlich Willkommen bei unserem Projekt und wir werden nicht nur gemeinsam reiten, sondern vielleicht auch beamen und durchs Weltall fliegen ;-)!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
03.01.2019 | 07:56 Uhr
Liebe Danny und liebe marieschi!

(Ich mach das mal alphabetisch mit der Ansprache ;) )

Ich hab ja schon gestern gesagt, dass das erste echte Kapi auch noch einen Kommi bekommen soll. Und da is der jetzt. Und dann hab ich alles aufgeholt *proud

Endlich konnt ich die Story auch zu meinen Favos dazufügen, das ging iwie gestern nich, da kam immer so ne komische Fehlermeldung.

Ich find das ja mal erst sehr schön, dass W den Hancockberg überlebt hat. Und ihr macht das hier auch so voll geschickt, dass man jetzt weiß, dass das alles mega dramatisch war und dass die beiden da voll zu kämpfen hatten, ohne dass man das jetzt alles so mega genau nochmal nacherzählen müsst.

Aber so iwie is W zwar wieder gesund, aber doch nich so ganz der alte, hat man so das Gefühl.

Das is so ein bissl so, dass er ja ganz sicher war, dass er da stirbt. Dann schien das jetzt so, dass er sich da geirrt hatte und jetzt aber doch wieder nich. So nach dem Motto: Ich sterb da doch, ich hatt mich nur im Tag geirrt.

Das is natürlich mal voll das fiese Gefühl. Und OS merkt das dann auch und hält dagegen. Trotzdem is das iwie so düster und so ein bissl trostlos. Und auch, dass OS eingeschlafen is... das wird er sich bestimmt voll vorwerfen, wenn W jetzt verschwunden is.

Aber das is auch noch mal mega geschickt um auch zu zeigen, wie fertig die iwie doch beide noch sind und wie sehr das, was da vorher so passiert is, sie mitgenommen hat. Da passt dann auch Ws Depristimmung noch mal umso besser.

Ja und dann kommt ja so der Teil, wo ich mir dacht: Ne jetzt nich wirklich!!!!

Wieso geht W denn da allein ins Dunkle? Wieso sagt der denn da schön, dass OS warten soll. Das is doch so mega typisch! Weil der eine den anderen beschützen will, rennt mal lieber einer allein in die Gefahr. Und klar, dann passiert natürlich voll was Seltsames: W is weg.

Iwie cool in Bezug auf die Sioux, die jetzt mal so mega verdattert sind, dass sie vergessen OS zu opfern *grin.

Und iwie auch cool, weil die jetzt denken, dass W voll der "Zauberer" is und voll so Dinge kann, die gar nich sein können. Das könnt vielleicht so auf Dauer auch helfen, so nach dem gleichen Prinzip wie die Angst vor dem "Zaubergewehr" mein ich so.

Aber die Frage is natürlich, ob W überhaupt nochmal wiederkommen kann und ihm das dann noch was nutzen kann. Weil das wär ja iwie auch passend: W is und bleibt weg. Und weil OS das nich erklären kann, sagt er dann doch, dass W am Hancockberg gestorben wär. Also so sozusagen das, was in W3 passiert so als die "offizielle" Erklärung iwie so. Is das verständlich?

Aber dann will ich, dass OS da auch noch hinkommt, wo W jetzt is. Sonst is der da ja ganz allein und dann mega traurig sicher, so das Gefühl aus dem Prolog halt. Ihr bringt die wieder zusammen, oder???

Ich bin ja jetzt vor allem mal auf die Kapis gespannt, die so im Weltraum spielen. Das wird sicher mega spannend!!!!

Viele liebe Grüße und bis bald,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 04.01.2019 | 13:36 Uhr
Liebe Melissa,

das ist ja mal ein Luxus und eine Ehre, dass Du uns trotz Deiner vielen Aufholarbeit, die Du gerade hier leistest (Respekt), tatsächlich noch ein ausführliches Review zum ersten Kapitel geschrieben hast.

Es war eine Grundbedingung von marieschi, dass W den Hancockberg überlebt hat und diese Story danach spielen sollte. Das gibt uns in der Tat nicht zuletzt den Platz für eine Menge Emotionen auf beiden Seiten, denn die Ereignisse an diesem Berg liegen noch nicht lange zurück und sind in den Köpfen der beiden Helden noch sehr präsent.

Gerade W sieht diesen Berg als sein Schicksal an, dem ist er erst einmal entkommen, doch der Berg lässt ihn immer noch nicht los.

OS ist auch immer noch nicht ganz auf der Höhe, was sich darin zeigt, dass er bei der Wache eingeschlafen ist. So etwas passiert ihm üblicherweise nicht.

Das alles führt leider dazu, dass sie von den Feinden gefangen genommen werden und ausgerechnet in diese Höhle am Hancockberg gebracht werden.

Du beantwortest Dir die Frage, warum W alleine fortgeht schon selbst: Natürlich will er OS beschützen. W hat viel ausgeprägtere Sinne, als OS und spürt da irgendetwas, dem er nachgehen will.

Nur blöd, dass er dabei verschwindet ;-)!

Wie die Sioux in der Folge darauf reagieren und was das für Auswirkungen auf OS hat, werden wir noch sehen. Überrascht sind sie jedenfalls ;-)))!

Was nun mit den beiden Helden jeweils geschieht, verraten wir hier und jetzt natürlich nicht.

Wir sind auch sehr gespannt, wie dann die Weltraumkapitel hier ankommen werden ;-)! Das nächste Kapitel wird es uns bereits verraten!

Liebe Melissa, lieben Dank für Dein Review!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
02.01.2019 | 19:46 Uhr
Liebe Marieschi, liebe Danny,

ein frohes neues Jahr auch an dieser Stelle noch einmal, diesmal vor allem für dich, Danny!

ich habe große Augen gemacht, als eure neue Geschichte plötzlich auftauchte. Noch eine Partnergeschichte hier, wie schön!

Zuallererst einmal habe ich den allergrößten Respekt vor euch, weil das sicher nicht immer ganz einfach und zudem noch sehr zeitintensiv ist!

Und dann habe ich das Thema des Ganzen gesehen. Wow! Zumindest Danny weiß ja, dass ich Star Trek sehr mag. Ich kenne alle Serien und Filme bis DS9…danach habe ich aufgegeben. Also, Voyager soll es sein. Im ersten Moment war ich skeptisch, weil das nicht gerade mein Favorit ist. Aber die Wahl ist auf der anderen Seite sehr klug, denn mit Janeway wird es eine Anführerin geben, auf die W trifft – wenn er denn auf sie trifft – was sicherlich viel Potenzial bietet (ein Zusammentreffen mit Worf hätte natürlich auch seinen Reiz gehabt :-))! Zudem ein Vulkanier und eine Halb-Klingonin :-)!
Also, coole Idee, gutes Setting, gute Crew! Ich bin gespannt.

Im Prolog beginnt es gleich eindrucksvoll. Der Mann mit den langen Haaren ist vermutlich W – katapultiert in die Zukunft; zwei Sonnen? Anderer Planet?
Wie auch immer, die ganze Szene atmet Einsamkeit, Traurigkeit, Verlorenheit. Ein guter Einstieg!

Dann, im ersten richtigen Kapitel, werden wir zurück zum Hancockberg versetzt. Szenen gegenseitiger Fürsorge und Zuneigung kennt man aus euren Einzelgeschichten. Das beherrscht ihr beide sehr gut und das zeigt ihr auch hier wieder.

Dann aber wird es spannend. Es beginnt mit dem ersten Hinweis, dass OS in Ws Gesicht etwas entdeckt: „…da war ein neuer Ausdruck in ihnen, etwas Fernes, nicht Greifbares...“. Eine Vorahnung? Zwiesprache mit den Geistern? Gruß aus der Zukunft?

OS schläft bei seiner Wache ein und die beiden werden gefangen genommen und in eben jene Höhle gebracht, in der die Ogallallah ihre Gefangenen opfern. Gruselig! Und hier kommt m.E. der Höhepunkt des Kapitels. Aus W spricht Verzweiflung, nein eher Selbstaufgabe – völlig ungewohnt. Und irgendwie wird die Stimmung plötzlich düster, so düster wie diese Höhle. Mit aller Macht arbeitet OS dagegen an und schafft es, den Apachen zumindest zum Nachforschen zu bewegen.

Es kommt aber noch besser. In dieser hinteren Höhle zeigt sich plötzlich der Unterschied zwischen dem Weißen und dem Apachen. W spürt etwas: „Du musst mit Deinen Sinnen hören“, antwortete Winnetou, „nicht mit den Ohren!“. Ich liebe diesen Satz, denn er ist so typisch für W. Und genau hier beginnt dann plötzlich Star Trek. Es ist fast, als würde W eine Art Paralleluniversum spüren oder eine andere Zeit, vielleicht eine Art Schlupfloch. Der Übergang, das Crossover – wenn ich denn nicht auf dem Holzweg bin – ist genial gemacht!

W verschwindet und OS bleibt allein zurück. Geheimnisvoll…!

Vielen Dank für eure Kreativität und diesen vielversprechenden Beginn!

Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 03.01.2019 | 16:38 Uhr
Liebe Catherine,

mit so vielen Rückmeldungen hatten wir ja gar nicht gerechnet!

Die Idee eine Partnergeschichte zu schreiben, hat sich eigentlich aus dem Nichts entwickelt, dann immer mehr Gestalt angenommen und nun ist sie Wirklichkeit geworden. Es ist eine neue Erfahrung, aber es macht sehr viel Spaß, die Ideen zu entwickeln und dann zu schreiben...

Ein Star Trek Crossover. Das ist schon eine verrückte Idee. Das ist uns vollkommen bewusst, aber ich (Danny) wusste ja, dass zumindest Du Star Trek magst ;-) Du würdest ein Zusammentreffen zwischen W und Worf reizvoll finden? Vielleicht machen wir das dann in einem Spin Off bei einer weiteren Partnergeschichte ;-)))

Du hast aber ziemlich zielsicher erkannt, worauf es hier ankommen wird: W und Janeway sind beide starke Anführer. W hat OS als seinen Vertrauten und Janeway hat Chakotay. Es wird also auch hier hoffentlich zu interessanten Konstellationen kommen, auch ohne einen Worf, der dazwischenhaut ;-)))

Der Mann, der dort einsam am Rande des Canyon steht, ist natürlich Winnetou. Er steht dort einsam und verloren, auf einem anderen Planeten gelandet, wie auch immer...

W ist einigermaßen verändert aus seiner Verwundung genesen. OS nimmt dieses Verändertsein als etwas Fremdes, Fernes wahr, das sich in Ws Augen widerspiegelt. Vielleicht ist es so, dass er sensibler auf das reagiert, was OSs Augen nicht zu sehen vermögen. Seine Sinne sind empfindsamer geworden...

Nach wie vor ist der Häuptling aber davon überzeugt, dass der Berg der Ort ist, an dem sich sein Schicksal erfüllt, er glaubt, er wird dort sterben. Diese merkwürdige Gewissheit führt dazu, dass er sich anscheinend ein Stückweit aufgibt. OS aber kann das nicht akzeptieren und wehrt sich mit aller Macht gegen dieses Aufgeben. Und wirklich schafft er es, Winnetou ein wenig herauszureißen aus seiner Mutlosigkeit und ihn dazu zu bewegen, die Höhle weiter zu untersuchen…. Und dann passiert das Unvorstellbare.

W verschwindet, einfach so……

Wohin und warum er verschwindet verraten wir dann natürlich erst im Laufe der Geschichte!

Schön, dass Du dabei bist und diese außergewöhnliche Reise mit uns machen willst!

Lieben Dank für Dein Review über das wir uns sehr gefreut haben!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
01.01.2019 | 16:56 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

so unverhofft ist hier schon wieder etwas Neues am entstehen. Ihr geht einen kühnen Weg und werdet ihn sicherlich meisterhaft bestreiten. Was absurd scheint, kann ganz wunderbar werden, denn in der Fantasie ist alles erlaubt. Ich liebe es bis jetzt!

Ich war vor Urzeiten mal Trekkie und werde mich dementsprechend bemühen, in meine Reviews zu dieser Geschichte unpassende und möglichst blöde Star Trek-Zitate einzubauen, hihi... Ein paar Besserwisser sind eben auch immer gleich da. Naja, eigentlich habe ich aus meiner Fanzeit doch das Meiste vergessen. Aber dass der 1. Offizier der Voyager (Chakotay) von brasilianischen Ureinwohnern abstammte, das weiß ich noch. Und dass ihr mit eurer Behauptung, dass Karl May und Star Trek gar nicht so wenig gemein haben, Recht haben könntet. Soweit ich mich daran erinnere, ging es auch bei Star Trek viel um Moral und um die Suche nach ausgleichender Gerechtigkeit und um eine bestmögliche Auseinandersetzung mit verschiedenen kulturellen Identitäten. Und um viele Alienrassen, die letzten Endes bloß den Menschen in seinen verschiedenen Facetten widerspiegeln sollen.

Besonders faszinierend finde ich bei euch den Prolog. Es handelt sich doch wohl hoffentlich um Winnetou (?), der auf einen Canyon herabblickt, der ihn an seine frühere Heimat (die Erde) erinnert. Aber da kurz darauf eine zweite Sonne am Horizont erscheint, kann es sich bei diesem Planeten nicht um die Erde halten. Und doch blickt er wehmütig in diese trostlose Landschaft. Ist die Erde vernichtet, zu weit entfernt oder kann er nicht mehr in seine Zeitlinie zurückkehren? Wo ist OS eigentlich? Hat er ihn 'unterwegs' verloren oder gleich von Anfang an auf der Erde zurücklassen müssen? Wie kann W die Luft dieses fremden Planeten einatmen bzw. trägt er einen Raumanzug mit O2-Tank? Und wo ist sein Raumschiff, seine Fähre oder Raumkapsel o.ä., mit der er landen konnte?

Hmm, das erste Kapitel gibt weitere Fragen auf. Denn W wusste offensichtlich, dass diese Höhle keine gewöhnliche ist. Beherbergt sie ein Wurmloch oder ein sonstiges Tor zu einer anderen Welt? W tritt wissentlich durch dieses Tor und lässt OS damit zurück, wollte aber wohl 'sofort' wiederkommen. Was hat ihn davon abgehalten? Wo hatte W dieses Wissen her? Doch daher, dass er schon bei seiner früheren Höhlenerkundung auf 'die andere Seite' getreten ist.

Und W wollte anscheinend lieber sterben, zusammen mit OS, den er doch beschützen wollte, als dieses Tor (ich nenne es mal weiterhin so) zu durchschreiten. Er könnte deshalb ahnen, dass sich auf der anderen Seite nicht bloß Positives verbirgt. Hat er deswegen seinen Blutsbruder nicht gleich mitgenommen, weil er erst testen musste, ob es auf der anderen Seite momentan sicher ist?

Wahnsinn, mir gruselt fast. Ihr habt hier einen fantastischen (im wahrsten Sinne des Wortes), sehr anschaulichen und packenden Einstieg in diese Geschichte gewählt. Ich bedanke mich für eure Kühnheit und gelobe, die Geschichte weiter zu verfolgen, auch wenn zwischen meinen Reviews wohl auch mal längere Zeitabstände liegen können.

Und nun auch noch: ein gutes und gesundes Neues Jahr euch, werte Autorinnen, aber auch allen anderen hier Mitlesenden!

Lieben Gruß,
Waldfee (die sich die gedanklichen Spock-Ohren schon aufgesetzt hat)

Antwort von Adrimeny am 03.01.2019 | 12:39 Uhr
Hallo Waldfee,
erst einmal vielen Dank für die schnelle Erlösung und dieses erste Review
zu unserem gemeinsamen Projekt.
Dass dieses dann noch so positiv ausgefallen ist, hat uns natürlich sehr
gefreut.

Es ist ganz sicher ein kühner Weg, den wir hier gehen wollen, doch wir
haben bereits jetzt sehr viel Spaß daran und freuen uns über jeden, der
ihn mit uns gehen will.

Kann man wirklich aufhören ein Trekkie zu sein? Nein, das ist
unmöglich! ;-) Sicherlich kann das Interesse nachlassen, aber: Einmal
Trekkie – immer Trekkie! ;-)

Dein Wissen um Chakotay und seine Herkunft, Wurmlöcher, Zeitlinien und
Spockohren hat Dich jedenfalls verraten ;-))!

Der Prolog – der sollte natürlich ein wenig geheimnisvoll sein und
neugierig machen. Deine vielen Fragen dazu sagen uns, dass uns das
gelungen ist. Beantworten werden wir diese aber jetzt noch nicht! Außer,
dass wir bestätigen können, dass es W ist, der da so traurig am Rand des
Canyons steht.

Du glaubst, Winnetou wusste, dass in dieser Höhle am Berg etwas nicht ganz so ist, wie es scheint? Sagen wir mal so, er ahnt es wohl. Aber wissentlich geht er nicht in dieses Zeitloch hinein, eigentlich ist es wohl eher so, dass er da vorausschreitet, um etwas Unbekanntes zu erkunden, das er spürt, aber nicht einordnen kann. Und weil er ja immer seinen Blutsbruder beschützen will und im Grunde ja auch überzeugt ist, dass diese Höhle der Ort ist, an dem er sterben wird, besteht er eben darauf diesen Weg allein zu gehen.

Es freut uns natürlich sehr, dass Du unsere Geschichte auf diesem ganz neuen Weg begleiten möchtest.
Wir wünschen Dir auf diesem Wege noch ein gutes und gesundes neues Jahr.
Danny und Marieschi
02.01.2019 | 08:32 Uhr
Hallo ihr zwei!!!

Ich mach das jetzt mal alles iwie mega verkehrt, weil ihr ja auch noch Einzelreviews zu kriegen habt und auch noch andere auch vorher dran wären, aber hier so zum Prolog will ich mal schnell doch was sagen, weil ich mir so denk, dass man bei einer neuen Story noch viel lieber schnell hören will, ob man Leser haben wird.

Das is ja mal mega interessant!!!

Ich hab null Ahnung von Star Treck (jedenfalls mal von den alten Serien, ich kenn nur die aktuellen Filme, aber die meint ihr ja hier bestimmt nich). Aber ich hoff mal, dass ich das auch so kapier.

Und der Prolog is iwie schon mal mega schlau gemacht! Wenn man nich das Vorwort hätt und ja schon wüsst, dass das ein Crossover is, dann wär das mit der zweiten Sonne sowas von der mega Überraschung!!! Denn vorher könnt das ja gut auch die Heimat der Apachen, da iwie so im Südwesten der USA sein. Aber dann der Klopper: Ein anderer Planet!!! Da muss man ja voll neugierig werden.

Und iwie is da aber auch schon so eine ganz traurige Stimmung.

So recht will mir das nich gefallen, wie es W hier zu gehen scheint (denn der is das ja wohl). Ich hoff doch, dass am Ende alles happy is, oder? Sonst kann ich das nich so gut lesen.

Ich bin jedenfalls erst mal voll gespannt und ihr bekommt auch noch einen Review zum ersten Kapi, aber das dann wieder in der Reihenfolge sozusagen. Besonders neugierig bin ich dann, ob ich den Kapis folgen kann, wo dann so die Startreck Leute kommen. Macht ihr da so ne kleine Einführung wer wer is oder soll ich mal besser wiki fragen?

Ganz viele liebe Grüße,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 03.01.2019 | 13:32 Uhr
Hallo Melissa,

wie schön, dass auch Du den Weg zu unserem gemeinsamen Projekt gefunden hast. Noch schöner ist natürlich, dass Du unsere Idee interessant und spannend findest.

Du hast keine Ahnung von Star Trek? Das macht nichts! Letztlich ist es hier ja nicht anders, als bei jedem neuen Buch, das man anfängt zu lesen. Dort kennt man in der Regel ja auch nicht alle Protagonisten und muss sich zunächst einmal mit ihnen vertraut machen.

Wir hoffen, dass es uns gelingt, die Personen aus dem Star Trek Universum entsprechend einzuführen und das Star Trek Spezifische, das nun einmal nicht ganz rauszuhalten ist, gut erläutern zu können. Fragen sind natürlich jederzeit erlaubt und willkommen!

Wie schon weiter unten gesagt, sollte der Prolog neugierig machen und es freut uns zu hören, dass dies gelungen ist. Natürlich werden wir jetzt nicht viel verraten, doch eins können wir sagen: Ja, das ist W, der da am Rand des Canyons steht!

Vielen Dank für Deine Rückmeldung!

Viele Grüße

Marieschi und Danny
04.09.2020 | 07:48 Uhr
Was es hier nicht alles gibt! :-D Zwei so nette Sachen miteinander gemixt. Da wird sich Chakotay aber bestimmt freuen, mal einem so richtig "echten" Indianer gegenüberzustehen. ;-) Und für unser Pärchen muss die Voyager ja ein noch größerer Kulturschock sein als ein kleiner Trip in unsere Zeit (Wenn ich da so an unseren Grashüpfer hier denke ...^^).

Antwort von Adrimeny am 28.09.2020 | 09:56 Uhr
Hallo Silvia,
ein Review zu Kapitel 1! Was für eine Überraschung.
Jetzt kannst Du die Geschichte ja in einem Rutsch durchlesen, was sicher ein Vorteil ist.

Viele Grüße
Danny und Marieschi
Grashuepfer (anonymer Benutzer)
18.07.2019 | 19:16 Uhr
Yei! Hab ich auch gemacht...ich meine das Mischen von allen meinen geliebten Büchern und Filmen...nur weiter so!

Antwort von Adrimeny am 19.07.2019 | 09:59 Uhr
Hi und willkommen bei unserem kleinen Projekt. Das Mischen der unterschiedlichen Genres macht in der Tat viel Spaß und es freut uns, dass es Dir gefällt!

Viele Grüße

Adrimeny
01.01.2019 | 19:58 Uhr
Wow!

Leider ist es mir zur Zeit nicht vergönnt, ein echtes Review schreiben zu können, aber für einen App-Aufschrei reicht es!

Liebe Danny, liebe Marieschi, ich liebe diese Kreativität. Ihr macht mich sehr glücklich damit - und ich prophezeie, euch selbst auch, wie ich aus meiner Erfahrung mit dem Partneraccount Izee weiß. Zusammen zu schreiben macht einfach Spaß!

Natürlich melde ich mich noch richtig, wenn ich Muße dafür finde. Nur soviel: Es fängt richtig magisch an!
Mich habt ihr erstmal eingefangen...

Also vielen Dank für die Inspiration und auf bald!

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 03.01.2019 | 13:31 Uhr
Hallo Zorbi,

lieben Dank für Deinen App-Aufschrei ;-)! Du kannst Dir sicherlich gut vorstellen, wie gespannt wir beide waren, nachdem dieses Projekt nun ans Tageslicht gekommen ist!

Wie schön, dass auch Du dieses Wagnis mit uns eingehen und dieses eher ungewöhnlichen Weg mit uns gehen möchtest!

Wenn wir Dich damit zudem noch glücklich machen können, dann haben wir ja alles richtig gemacht ;-)!

Und ja – gemeinsam schreiben macht Spaß!

Lieben Dank für Deine Worte!

Viele Grüße

marieschi und Danny
05.10.2020 | 14:47 Uhr
Ihr Lieben,

Man sollte vorsichtig sein, was man sich wünscht! Wie sagtet ihr: „Aber wir freuen uns natürlich, wenn am Ende der Geschichte in einem Kommentar Dein Name wieder auftaucht.“

Tja! Das habt ihr davon.

Endlich konnte ich mich auf eure Geschichte stürzen, deren Update ich seit über einem Jahr beobachtete. Aber ich hatte lange auf das Fertiggestellt-Fähnchen zu warten. Zur passenden Leseuntermalung habe ich Goldsmith‘ Voyager Thema in Endlosschleife hervorgekramt.

Schon auf den ersten Blick bemerkte ich, dass der Perspektivwechsel umschichtig von einem Kapitel zum anderen stattfindet. Dadurch ist gewährleistet, dass der Erzählung gefolgt werden kann, ja, dass alle Vorgänge glaubwürdig geschildert werden können ohne die Leserin zu verwirren, gleich ob die Story in der bekannten Welt KMs oder dem Voyager Universum geschieht.

Eins weiß ich sicher: Ich werde diese Geschichte noch einige Male lesen, lesen müssen, um Details in mich aufzunehmen. So kann ich nur hier und da Beschreibungen oder Textzeilen herausgreifen, die mich gleich beim ersten Mal gefangen nahmen.

Hinein in euer Abenteuer. Nicht unwesentlichen Anteil daran hatte eure Versicherung „Auch diese Geschichte wird von der Tiefe der Freundschaft zwischen Winnetou und Old Shatterhand, von ihrer Sorge umeinander und von wesentlichen Elementen Karl Mays, die uns allen hier wichtig sind, geprägt sein.“

Doch da ist mehr; Vergangene Zukunft ist die zeitlose Geschichte von Freundschaft und Vertrauen, gespiegelt in Winnetou und Old Shatterhand am einen, und Janeway und Chakotay am anderen Ende der Zeitschiene.

Es ist eine gelungene Gegenüberstellung der beiden Freundespaare, die zwar durch Zeit, Raum und auch Bildung getrennt sein mochten, und doch so gleich sind:

Zuerst waren sie Gegner. Eine(r) wollte am Anfang den anderen gefangen nehmen. Dennoch waren sie bald durch tiefe Freundschaft verbunden. Zusätzlich dazu haben wir die faszinierende Kombination von Häuptling/Captain und Blutsbruder/Freund/Vertrauter. Wie sprach mein Lieblingsdetektiv seinerzeit: „Es stellt für mich einen beträchtlichen Unterschied dar, wenn jemand an meiner Seite ist, dem ich voll vertrauen kann.“

Dies bringt mich zu den zwei Schamanen:

Tahca Ushte: Ich mochte ihn von Anfang an: seine Umsicht und Ruhe, sein Wille, die unterschiedlichen Seiten zu hören, alles in Betracht zu ziehen, fast so wie Holmes der bekanntlich sagte: „Wenn man alle logischen Lösungen eines Problems eliminiert, ist die unlogische obwohl unmöglich unweigerlich richtig.“

Tatellah-Satah: Er kommt in Kapitel 11, gespiegelt durch Kapitel 12, ins Spiel, als noch einmal Kontakt zwischen Winnetou und Janeway auf der einen und Old Shatterhand und Chakotay auf der anderen Seite einer durchsichtigen Felswand entsteht und der Apachenhäuptling seinen Blutsbruder drängt: „Scharlih! Geh zu Tatellah Satah und bitte ihn um Hilfe! Sonst sind wir verloren!“ Spätestens wenn der Schamane sich bei Old Shatterhand des Vulcan Mind Melds bedient, erinnert er mich an T’sai und T’Lar, insbesondere an letztere. Immerhin bringt es Tatellah-Satah die Einsicht, dass Old Shatterhand doch nicht der Mies- und Fiesling ist, für den er ihn hielt.

Doch nun zu der Geschichte an sich, deren Anfang vielversprechend daherkommt. Obwohl mich die Beschreibung in Richtung Winnetou weist, sah ich für Bruchteile einen anderen Mann mit kurzen schwarzen Haaren und unverkennbaren Ohren bevor er den Kolinahr erhalten sollte. Alas, es würde Voyager sein und nicht ST-TMP. Noch einige Male streiften mich diese Ähnlichkeiten wenn der rote Wüstenplanet beschrieben wurde.

Mit jener Szene aus Winnetou III geht es weiter. Ich kann sie KM nicht verzeihen, aber dankenswerterweise negiert ihr sie, in dem ihr Winnetou am Leben lasst, so dass er seinen Blutsbruder beruhigen konnte.

Erst einmal scheint alles May-üblich abzulaufen. OSW werden überfallen und gefangen genommen von Großer Hund und denn Ogellallah, die auch schon am verfluchten Berg ihr Unwesen trieben.

In der Höhle scheint sich Winnetou in sein Todesschicksal ergeben zu haben und deswegen holte ich meine Pom-poms für OS heraus, der meinem Lieblingshäuptling Kampfesmut und Entschiedenheit zurückgab.

Kurz darauf war ich nicht mehr sicher, ob das ein guter Gedanke war; irgendwie wie zwischen Skylla und Charybdis: Winnetou wird gemartert (oder eingemauert) und stirbt oder Winnetou sucht einen Ausweg, verschwindet und stirbt. Tolle Auswahl.

Dieser Zwiespalt konnte nur entstehen, weil die Geschichte mich schon in den ersten Kapiteln einsog durch atmosphärisch dichte Beschreibungen. Das Fremde, wie es Shatterhand nannte, da Unerhörte, das ihm Angst um seinen Blutsbruder einflößte, war mit den Händen greifbar.

Viel anders fühlt sich Janeway auch nicht, als sie sich erinnert, wie reglos Chakotay dagelegen hatte, wie sehr sie fürchtete, ihn verloren zu haben. Klingt doch wie OSW am Hancock Berg.

Kurz danach geht es ihr und Chakotay nicht anders als OS und W. Einer von beiden ist verschwunden und sie setzen alles daran, wieder zueinander zu kommen. Da gibt es keinen Unterschied zwischen 1874 oder dem Voyager Universum.

Schon in der Begegnung mit Winnetou hat Chakotay Schwierigkeiten mit der Prime Directive, denn sie wird in ST, um Hamlet inkorrekt zu zitieren, mehr geehrt durch den Bruch als die Befolgung. Wieviel darf man sagen, wieviel muss verschwiegen sein, um die Vergangenheit nicht in Gefahr zu bringen?

Nicht lange und Chakotay scheint sich gegenüber Old Shatterhand entschieden zu haben. Er spricht über seine Herkunft; vielleicht weil ihn Vorschriften nie zu sehr interessierten, vielleicht weil er verzweifelt ist, denn ihm ist genauso wie Winnetou jeder Boden unter den Füßen weggezogen und jede Gewissheit verweht. Vielleicht sieht er, dass allein Old Shatterhand in der Lage ist, ihm zuzuhören und zu unterstützen. Dafür muss Chakotay in Vorleistung gehen, und er tut dies, indem er erzählt, wo er herkommt und, damit verbunden, wie er auf Winnetou traf.

Apropos Vertrauen: Ich war hingerissen, wie sich Winnetous und Old Shatterhands Begründungen ähneln jemandem ihr Vertrauen zu schenken:

Winnetou: „Er gründete sein Vertrauen auf die Tatsache, dass hier offenbar ein Weißer, der sich Tom Paris nannte und ebenso blond war und blaue Augen hatte, wie sein Blutsbruder, mit einem Angehörigen des roten Volkes zusammenarbeitete.“

Old Shatterhand: „Dunkle, kluge Augen, die mich ein wenig an die Augen meines Häuptlings erinnerten, blickten mich auffordernd an und nach kurzem Zögern nickte ich.“

Chakotay sagt an früherer Stelle zu Shatterhand: „Mister Shatterhand, wir befinden uns hier im 19. Jahrhundert. Ich weiß wohl, dass die Frauen auch damals schon für die Gleichberechtigung gekämpft haben, aber in meiner Welt ist es so, dass die Frauen ebenso viele führende Positionen einnehmen wie die Männer.“

Dies wird deutlich zwischen Winnetou und Janeway. Tom Paris denkt sich ganz richtig, dass er nicht bei dem Gespräch zwischen den beiden dabei sein möchte.

Winnetous Körpersprache, seine Haltung, seine Wortwahl zeigen, wie wenig er davon hält, behandelt zu werden wie ein unwissendes Kind. Janeway, die durchaus gewohnt ist, ihren Willen durchzusetzen, entscheidet sich, nachzugeben. Sie erklärt, so gut es geht, versucht, ihr selbstverständliche Begriffe zu umschiffen. Es tritt ein, was sie befürchtet hatte, Winnetou ist überfordert. Er gibt sich dennoch nicht geschlagen, fragt was ihm wichtig ist: „Warum ist Winnetou hier?“ Nur, sie weiß es auch nicht.

Ich gebe zu, es hat mich fröhlich gestimmt zu lesen, dass es Karl May in der Schiffsbibliothek gibt, oder wie soll ich Janeways „Über Sie steht geschrieben, dass Sie ein aufrichtiger, umsichtiger Anführer Ihres Volkes waren“ oder „Aus den Aufzeichnungen, die über Winnetou noch existierten, war ihr bekannt, dass dieser sich stets für den Frieden eingesetzt hatte.“ verstehen?

Kampf, Zerstörung und Tod regieren noch immer. Dabei ist gleichgültig ob es auf dem Planeten Erde geschieht oder irgendwo im Weltraum. Diese Erkenntnis müsste Winnetou mutlos werden lassen, doch das Gegenteil ist der Fall. Er vergräbt sich nicht, sondern wird kämpfen und intuitiv erfasst, dass der Schlüssel zu weiterem Handeln in der Höhle liegen muss. Er entscheidet sich Janeways Aussage: „Daher müssen wir Sie beide wieder dorthin bringen, wo sie hingehören. Sie an die Seite von Scharlih und Chakotay an meine Seite!“ zu vertrauen.

Im nächsten Voyager Kapitel gibt Winnetou vor sich selbst zu, wie schwierig nicht allein Janeway zu vertrauen war sondern sie als Anführer ihrer Besatzung zu sehen. Basierend auf ihren Handlungen und ihrer Wirkung auf Dritte ist er sowohl zum Vertrauen als auch zur Akzeptanz bereit.

Trotz aller Gefahr habt ihr mir in einem der Kapitel davor einen Lachanfall beschert. Wie gut, dass ich nicht beim Kaffeetrinken war, sonst wäre es meinem armen Laptop schlecht ergangen: „Es war wirklich sinnlos mit diesem Mann zu diskutieren. Das war ja noch schlimmer, als mit Chakotay. Das musste irgendetwas sein, was tief in den Genen der indigenen Völker verankert war: Immer das letzte Wort haben und fürchterliche Starrköpfigkeit, die die Mitmenschen an den Rand der Verzweiflung brachte.“

Doch nun weiter mit den von euch so treffend formulierten Ausschnitten, die mich zum Nachdenken, zum Mitfühlen oder Lachen animierten.

Chakotays: „Und sind sie schuld daran?“ sowie Shatterhands ausweichende Reaktion daran ließ mich im Lesen innehalten. Das Thema von Schuld und Unschuld an Intschu tschunas und Nscho tschis Tod wurde nie angesprochen. Ja, es wurde tot geschwiegen. Gibt sich Shatterhand, geben die Apachen einschl. ihres Häuptlings ihm die Schuld? Hätte er klarer und wahrheitsvoller ihr gegenüber sein können? Hat er diesen Teil seines Anteils an den tragischen Geschehnissen ausgeblendet? Reicht sein Alter und damit fehlende Erfahrung mit derartigen Situationen als Entschuldigung für sein Verhalten? Wie gern würde ich die Fragestellung als Grundlage für eine Geschichte lesen.

Womit wir bei Tatellah Satah wären, der ungefähr so begeistert ist Shatterhand zu sehen, wie dieser ihn: nicht! Das zeigt sich deutlich in den kleinen Sticheleien, die hin und her fliegen, doch um Winnetous Willen sind sie bereit ihre gegensätzlichen Auffassungen beiseite zu schieben und zusammen zu arbeiten.

Das wird unvermittelt für Old Shatterhand zum Wagnis, denn seine und Winnetous Verbindung, nach der Chakotay verhältnismäßig dezent fragt, vertieft sich. Erst sind es Träume, in denen Shatterhand seinen Blutsbruder leiden sieht und aus ihnen wird umgehend eine scharfe Reaktion. Ihm wird übel, er leidet unter Schmerzen, die durch seine Adern brennen, er sieht doppelt, er verliert die Kontrolle über seinen Körper. Dann muss er sich entscheiden Tatellah Satah zu vertrauen. Er tut es um seines Blutsbruders Willen.

Dafür lernen wir die Verursacher allen Übels kennen, die Irulaner. Große Sympathie durften sie von mir nicht erwarten. Am Ende der Geschichte aber fühlte ich einen Funken von Mitleid, was daran liegt, dass ihr sie so gut gezeichnet habt: hart und kalt und kompromisslos, doch langsam kommt zum Vorschein, dass sie dies sind, um ihrem Volk ein Fortleben zu gestatten. Natürlich wirft das die Frage auf, ob das eigene Überleben jedes Mittel, auch die geistige Umnachtung bis hin zum Tod anderer Lebewesen, rechtfertigt. An dieser Stelle mein Lob, wie es euch gelingt, Grundsatzfragen in die Geschichte einzuflechten, die die Menschheit seit Anbeginn der Zeit bewegten.

Nun ist das (Happy) End nahe, und das ist in nicht unwesentlichem Maß Chakotay zu verdanken. Sein medizinisches Wissen mag so gut wie nicht vorhanden sein, aber er kennt Old Shatterhand, er hat die Auswirkungen von dessen inniger Verbindung mit Winnetou gesehen. Also lehnt er sich mit seiner Empfehlung weit aus dem Fenster: Bingo! Der Doktor kann nun ‚tiefe Freundschaft und Verbundenheit‘ als Phänomen in seine Datenbank aufnehmen.

Am Schluss waren Chakotay und Winnetou wieder dort, wo sie hingehörten, in ihrer Zeit und an der Seite der vertrauten und geliebten Person.

Dass ihr die verschiedenen Welten kennt und euch darin geübt bewegt, erwartete ich, und ihr habt meine Erwartungen nicht enttäuscht. Herzlichen Dank dafür.

Endlich bewundere ich eure Genauigkeit: Wie viel Konzentration muss es gekostet haben, ständig auf der Hut zu sein, euren handelnden Personen nicht unzeitgemäße Worte in den Mund zu legen und dann die detailfreudige Recherche; frau denkt nur an die Waldameisen.

Einen kleinen Wermutstropfen hatte die Geschichte für mich. Ihr habt, wie KM, mit Fußnoten gearbeitet um es für Leser*innen einfacher zu machen, euch in ein evtl. ungewohntes Universum zu folgen. Ich habe sie ignoriert, obwohl mein Wissen über Voyager auf eine Fingerspitze passt. Handelnde Figuren müssen glaubwürdig sein und ich möchte ihnen folgen können. Das stand zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte in Frage. Musste ich dazu wissen was eine Energiesignatur ist oder wie ein Universaltranslator funktioniert? ;)

Alles in allem: Chapeau! Eure Geschichte, euer Wagnis hat sich ausgezahlt. Ihr habt nicht allein eine spannende Geschichte erzählt, ihr habt sowohl Mays als auch Star Treks Welten eingefangen und die jeweils dort geschaffenen Figuren liebevoll und mit großer Werktreue charakterisiert. Freundschaft schien nicht nur durch einzelne Szenen, sondern oftmals durch ganze Kapitel. Besonders lag mir dabei die innige Verbindung von Winnetou und Old Shatterhand am Herzen.

Danke, dass ihr durchgehalten und mir ein so berührendes und spannendes Leseabenteuer verschafft habt.

Voyager hat keinen Opening Monologue, wie TOS oder TNG. Verständlich, denn in diesen Serien sind die Eröffnungssequenzen gleichzeitig „mission statements“, etwas das es bei Voyager nicht gibt.

Eigentlich schade, denn dann könnte ich in Abwandlung schreiben: ihr habt fremde neue Welten erforscht, neue und alte Lebensformen und Zivilisationen beschrieben. Ihr seid mutig dorthin gegangen, wo vorher noch nie eine Autorin war.

Antwort von Adrimeny am 19.10.2020 | 16:20 Uhr
Liebe esteven!

Dann werden wir uns mal diesem wirklich ausführlichen und detailliertem Review nähern. Schon einmal vielen Dank dafür, dass Du Dir die Zeit genommen hast, unser Projekt derart intensiv zu lesen und zu reviewen. Das wissen wir sehr zu schätzen.

Es war ein gewagtes Experiment, das aus einem harmlosen WhatsApp Chat entstanden ist und dann immer mehr Form annahm, bis wir uns dann getraut haben, damit hier an die Öffentlichkeit zu gehen.

Star Trek mit KM zu mixen ist ganz bestimmt nicht Jedermanns Sache, das war uns bewusst und wir freuen uns daher noch mehr, dass die Geschichte hier doch ganz gut angekommen ist.

In Deinem Fall sogar so gut, dass Du die Titelmelodie von Voyager als Lesebegleitung wählst. Das muss dann aber schon eine endlose Endlosschleife gewesen sein ;-)!

Es war von vornherein klar, dass wir uns mit den Kapiteln abwechseln. Mal abgesehen vom Lesefluss und dem Vorteil, die beiden Welten damit besser voneinander trennen zu können, war dies aber auch eine ganz praktische Überlegung. Wir wohnen zwar nicht allzu weit voneinander entfernt, dennoch wäre es schwierig gewesen, sich regelmäßig zu treffen, um an gemeinsamen Kapitel zu arbeiten. So war das definitiv praktikabler.

Ebenfalls war von vornherein klar, dass wir weder die Helden der einen noch jene der anderen Zeit irgendwie demontieren wollten. Sie sollten jeweils absolut in character bleiben, auf gar keinen Fall lächerlich wirken und so handeln, wie sie es auch jeweils in einem Abenteuer ihrer Zeit getan hätten. Das war zugegebenermaßen manchmal eine Herausforderung, aber immer die Leitlinie, an der wir uns orientiert haben.

Es ist wunderbar, dass Du hier den Punkt herausstellst, auf den es uns ankam: Freundschaft und zwar in jener besonderen Form, die die handelnden Personen miteinander verbindet. Da ist es egal, ob das in der Vergangenheit oder in der Zukunft stattfindet!

Aus Feinden können Freunde werden, zumindest dann, wenn die Feindschaft nicht darauf beruht, dass einer wirklich falsch/böse ist, sondern so wie hier, die äußeren Umstände die Personen zu Feinden machen.

Die beiden Schamanen spielen eine wichtige Rolle. Irgendwie mussten wir eine Verbindung zwischen den Welten/den Jahrhunderten herstellen und bei aller Technik, die der Voyager zur Verfügung steht und die hier nicht viel genutzt hat, gibt es sicherlich mehr zwischen Himmel und Erde, als wir uns vorstellen können und da kommen die Schamanen ins Spiel.

Ob der rote Wüstenplanet von Vulkan inspiriert war oder nicht, können wir gar nicht mehr zu recht sagen. Bewusst haben wir den nicht so gewählt, aber wenn man eine Geschichte schreibt, insbesondere aus wohlbekannten Fandoms, dann sind gewisse Ähnlichkeiten von Schauplätzen bewusst oder unbewusst nicht vermeidbar.

Da der Planet bei Dir jedoch angenehme Erinnerungen an eine großartige Szene aus dem ST-Universum geweckt hat, war es ja gut, dass wir das so gewählt haben ;-)!
Eine Grundvoraussetzung für Geschichten mit und von marieschi ist, dass W ausdrücklich die Ereignisse am Hancockberg überlebt, von daher mussten wir das schon früh in der Geschichte sicherstellen und KM in diesem Punkt ausdrücklich korrigieren ;-)!

Es freut uns zu lesen, dass wir Dich gleich von Beginn an mit der Geschichte fesseln konnten. Darauf kommt es ja letztlich an. Wenn man das nicht schafft, dann wir kaum ein Leser dabeibleiben, auch wenn die Geschichte im Verlauf besser wird.

Es war klar, dass die Prime Directive bei einer Zeitreise eine Rolle spielen MUSS. Daher war es auch wichtig, dass Chakotay in der Vergangenheit bei OS landet. Der legt die Regeln ab und an mal etwas großzügiger aus und improvisiert auch mal ganz gerne.

W und OS werden hier voneinander getrennt – W landet in der Zukunft und OS wird mit einem Mann aus eben jener Zukunft konfrontiert. Das ist alles verwirrend und ja, vielleicht sogar auch vielleicht für die Helden ein wenig beängstigend. Zumindest der Gedanke, dass man seinen Blutsbruder nicht mehr wiedersieht, dürfte den beiden wohl zu schaffen machen. Aber irgendjemandem müssen sie vertrauen. Aber worauf soll man dieses Vertrauen gründen?

Wir haben hier die Augen gewählt, die bekanntermaßen ein Spiegel der Seele sein sollen. W und OS sehen jeweils in den Augen von Tom Paris und Chakotay, was sie an den Blutsbruder erinnert und was dann letztlich die Basis für das erste Vertrauen bildet.

Wir sind hingerissen, dass Du das hinreißend fandest ;-)!

Natürlich gibt es KM auch in der Schiffsbibliothek auf der Voyager ;-)! Wir stellen uns das in etwa so vor:

Die Raumschiffe der Sternenflotte greifen ja stets auf eine offenbar unerschöpfliche Datenbank zu, um an Informationen zu kommen. Vermutlich hatte Roddenberry schon in den 60ern an so etwas wie das Internet gedacht, nur ohne Fakenews ;-)!

Jedenfalls ist es auch in den diversen Serien und Filmen immer mal wieder vorgekommen, dass dort auch erstaunliche Dinge aus der Vergangenheit noch immer zumindest in zerstückelten Resten gespeichert waren. So auch hier mit KM und W. Die ganze Geschichte findet sich nicht mehr in der Datenbank der Voyager, aber zumindest einen Hinweis auf W und seine Bemühungen um den Frieden. Weiter wollten wir uns da auch nicht aus dem Fenster lehnen ;-)!

Wenn wir Dich zum Nachdenken, Mitfühlen und sogar zum Lachen gebracht haben, dann haben wir doch alles erreicht – mehr geht wohl nicht! Das freut uns sehr!

Ein absoluter Vorteil dieser Geschichte war, dass wir bei aller Charaktertreue zu den Figuren, die uns sehr wichtig war, dennoch sehr viel Raum hatten ein wenig mit den handelnden Personen zu spielen/zu experimentieren. Gerade W und OS bewegen sich auf ganz fremdem Terrain und können daher auch mal aus bekannten Mustern ausbrechen. Aber auch Janeway und ihre Crew, die zwar so einiges an seltsamen Begegnungen aus dem Deltaquadranten gewöhnt sind, treffen mit W auf einen sicherlich sehr außergewöhnlichen Charakter. Das wollten wir ganz klar rausstellen. Scheint gelungen!

Wo, wenn nicht mit einem vollkommen Außenstehenden wie Chakotay, könnte man auch mal so ein Tabuthema um die Schuldfrage bei Ntscho Tschis und Intschu tschunas Tod stellen. Da konnten wir einfach nicht widerstehen und haben es wenigstens einmal kurz angerissen.

Du hast aber ganz Recht. Das bietet durchaus Stoff für eine ganze Geschichte.

Das schöne an FF ist ja, dass man Dinge, die einen bei KM gestört haben einfach korrigieren kann.

W überlebt und Tatellah Satah erkennt, dass Old Shatterhand doch nicht so übel ist. Zack ist das Weltbild wieder gerade gerückt ;-)!

Ein Aspekt, der Star Trek ausmacht und der meist in den wirklich guten Folgen der Serie und den Kinofilmen immer dann zum Tragen kommt, ist dass die Feinde oftmals sehr vielschichtig sind. Sie sind nicht einfach böse, sondern werden durch etwas anderes angetrieben, was man häufig nachvollziehen kann, auch wenn man natürlich auf der Seite der Helden und Crew ist.

Oft waren das die besten Folgen, in denen es nicht nur Schwarz und Weiß – Gut und Böse gab, sondern irgendwie etwas dazwischen. Sie haben zum Nachdenken angeregt und einen oftmals noch ein wenig beschäftigt.

Das wollten wir für diese Geschichte und die Iraluaner ebenfalls. Wo verschwinden die Grenzen zwischen Moral und Kampf ums Überleben? Kann man sicherlich gut beantworten, wenn man nicht selbst ums Überleben kämpft.

Wir freuen uns, dass Du gerade diesen Aspekt, den wir als sehr wichtig empfunden haben, herausgreifst.

Zu Deinen letzten Absätzen:

Deine Worte haben uns strahlen lassen. Vielen lieben Dank dafür.

Wenn Du sagst, dass wir mit unserer Geschichte gekonnt beide Welten bedient haben, dann haben wir unser Ziel erreicht.

Freundschaft, und zwar in dieser besonderen Form, die hier vorliegt sollte immer eines der zentralen Themen dieser Geschichte sein. Das ist das, was an beiden Welten fasziniert und was beide Welten dann auch miteinander verbindet.

Auch wenn ST Voyager keinen Mission Statement hat, können wir mit Fug und Recht behaupten, dass diese Geschichte in diesem Forum derzeit ein Alleinstellungsmerkmal hat. Von daher: „To boldly go where no man has gone before” – kann man ganz klar stehenlassen ;-)!

Vielen Dank, dass Du unsere Geschichte gelesen und so ausführlich kommentiert hast. Das wissen wir sehr zu schätzen!

Liebe Grüße

Danny und Marieschi
14.06.2019 | 14:11 Uhr
Ich war voll skeptisch, hab mich aber doch von eurem Vorwort neugierig machen lassen. Und bin jetzt voll angefixt: eine spannende Geschichte mit tollen Charakteren, die (für mich erstaunlich) gut zusammenpassen und glaubwürdig reagieren. Ich kann gar nicht erwarten zu lesen wie es weitergeht. Danke!

Antwort von Adrimeny am 18.06.2019 | 11:04 Uhr
Hallo Basilikum,
es freut uns natürlich sehr, dass Du Dich von unserem Vorwort zum Lesen aufgefordert gefühlt hast und natürlich noch mehr, dass Dir unsere Geschichte nun auch gefällt. Die Idee dazu kam uns spontan an einem späten Freitagabend und es macht uns sehr viel Spaß sie in die Tat umzusetzen.

Danke für die Rückmeldung und vielleicht bis bald
Adrimeny
27.05.2019 | 21:43 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber ich muss zugeben, dass ich die Geschichte bisher nicht kannte. Ich bin wohl etwas konservativ, was das KM-Universum angeht, obwohl ich, zugeben, selbst daran rumschraube.
Doch heute kam euer nächstes Kapitel und dann habe ich angefangen zu lesen.
Wow, kann ich nur sagen. Ich habe alles auf einmal gelesen, ich konnte nicht mehr aufhören. Ein Riesenkompliment, wie ihr es schafft, diese verrückte Idee so überzeugend zu realisieren. Ich kenne auch die Voyagerserie und bin total begeistert, dass eure Charaktere aus beiden Geschichten so stimmig sind. Da wirkt nichts gezwungen, sondern als gehörten die Geschichten schon immer zusammen.
Ganz besonders mag ich die Rolle von Chakotay, der in dieser Serie meine Lieblingsgestalt war.
Und toll ist, wie W, der noch viel weniger als OS, der immerhin schon die Bücher von Jules Verne gelesen hat und durch seine Reisen sehr weltoffen ist, verstehen kann, was hier vor sich geht, mit der Situation umgeht ohne seine Würde zu verlieren. Und wie er sich wundert, wie man eine Höhle auf den Kopf stellen ist meine absolute Lieblingsstelle.
Ab jetzt bin ich ein großer Fan eurer Geschichte und ich freue mich sehr auf das, was noch kommt.

Liebe Grüße
Arvara

Antwort von Adrimeny am 28.05.2019 | 10:09 Uhr
Liebe Avara,

was für eine schöne Überraschung, dass Du Dich bei unserem kleinen Experiment zu Wort meldest.

Du zeigst uns gleich unser "Problem" mit dieser Geschichte auf: Vermutlich werden potentielle Leser von der Star Trek / Karl May Kombination erst einmal verschreckt und trauen sich gar nicht weiter zu lesen. Zum Glück hast Du Dich getraut und wir konnten Dich überzeugen. Das freut uns sehr!!!!

Das Ganze ist zugegebenermaßen eine wirklich verrückte Idee, die eines Abends während eines Whattsapp Chats entstanden ist. Da wir nicht wirklich viel vorproduzieren, wissen wir selbst noch nicht, wo genau die Reise hingeht. Doch wir werden in jedem Fall weiterhin gut auf die Figuren achtgeben, denn wir wollen weder W und OS, noch die Voyagercrew irgendwie beschädigen oder gar durch so ein Crossover ins Lächerliche ziehen. Man soll die Charaktere zu jeder Zeit wiedererkennen. Von daher haben wir uns total über Dein Lob gefreut, dass uns genau dies bislang gelungen ist.

Natürlich geht es bei so einer Zeitreise nicht immer ohne sprachliche oder kulturelle Missverständnise zu und so wird es immer mal wieder zu ungewollt lustigen Situationen kommen. Das macht wirklich Spaß so etwas zu schreiben.

Es freut uns, dass wir Dich als Leser (und Reviewer) gewinnen konnten!

Vielen Dank für Deine Rückmeldung!

Liebe Grüße

Adrimeny
27.05.2019 | 10:25 Uhr
Hallo ihr 2, es wird ja immer " verückter ". Ich bin so gespannt, wie ihr weitermacht. Die Erklärungen am Ende sind sehr gut für mich, da ich doch eher mit Kapitän Kirk gross geworden bin. Aber je länger ich mitlese, desto mehr wächst die Spannung. Meine Review sind immer sehr kurz, ich weiss. Aber ich meine es ernst.
Eure Bella Fleur D

Antwort von Adrimeny am 27.05.2019 | 11:26 Uhr
Hallo Bella,

vielen Dank für diese schnelle Rückmeldung! Wir nehmen gerne auch die kurzen Reviews entgegen und wenn sie dann noch so positiv sind, wie Deine, dann freuen wir uns umso mehr ;-)!

Die Fußnoten waren wohl wirklich eine gute Idee und sie werden auf jeden Fall beibehalten!

Es freut uns, dass Du unsere Geschichte so spannend findest. Es wird auf jeden Fall noch eine Menge passieren. Dabei bleiben lohnt sich also ;-)!

Liebe Grüße

Adrimeny
20.04.2019 | 00:51 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

Als ich letzte Nacht die Einleitung eures Gemeinschaftswerks las, war ich neugierig uns skeptisch zugleich!
Neugierig, weil sowohl Karl May als auch Star Trek eine große Rolle in meinem Leben spielen und ich eure Ansicht, dass sich diese beiden Themenfelder ähnlicher sind, als man glauben mag, teile.
Skeptisch, weil die Voyager nicht unbedingt meine bevorzugte Crew ist und ich ein wenig Sorge hatte, das mir Tuvok und Seven den Lesespaß etwas verleiten könnten...

Wie man sieht, war die Sorge unbegründet, ihr habt mich so gefesselt, dass ich mir dank euch die Nacht um die Ohren geschlagen habe! (Und nach nem weiteren Tag Baustelle kam ich nun auch dazu, ein paar Worte da zu lassen ^^)
Der Beginn auf beiden Seiten ist gut gewählt und der Punkt der Überschneidung raffiniert! Eine Höhle ist der Tunnel zwischen den Welten und Zeiten!

Tahca Ushte gefällt mir sehr gut, er lässt die Ogellalah in einem besseren Licht erscheinen und scheint den Vorgängen auch aufgeschlossen gegenüberzustehen. Klar, er ist ein Geheimnismann, Geister und "nicht ganz alltägliches" sind für ihn nicht so ungewohnt wie für die "normalen" Krieger, aber ich habe das Gefühl, dass er vielleicht mehr weiß, als er grade durchblicken lässt!

Positiv finde ich auch, dass der Perspektivenwechsel Kapitelweise erfolgt, so kann man sich in meinen Augen besser auf das Geschehen einstellen. Dabei wirken sowohl die Vorgänge auf der Erde als auch auf dem unbekannten Planeten durchweg plausibel und glaubwürdig!

Ich konnte mir in diesem Kapitel ein Lachen nicht verkneifen, als ich mir Toms belämmertes Gesicht vorstellte, nachdem ihm klar wurde, das Winnetou ihn abgelenkt und überrumpelt hatte!
Diese Szene ist so bezeichnend für die Situation! Egal wann und wo, Winnetou bleibt Winnetou!
Deutlich wird, man kann sich gegenseitig nur schwer einschätzen, die Crew darf aus Gründen der ersten Direktive genaugenommen nichts , aber auch gar nichts auf Winnetous Fragen antworten und der ist seiner sämtlichen üblichen Orientierungshilfen, nämlich der Einschätzung des Umfelds und auch seiner Sinne beraubt! Man versucht ihm glaubhaft zu versichern, dass man ihm wohlgesonnen ist, aber wie soll er das glauben, wenn er dennoch eingesperrt wird? Mehr noch, wenn die Person, der er glaubte vertrauen zu können selbst verschwindet? Befremdlich muss auch auf ihn wirken, dass die Crew in keinster Weise die elementaren Regeln des Überlebens kennt - klar, die haben sich mit der zeit natürlich geändert!
Naheliegend, dass er aus seiner Haut nicht raus kann und sein Heil in der Flucht sucht! Aber auch, wenn ihm vertraute Orientierungspunkte fehlen, schafft er es durch das Labyrinth der Jeffreys-Röhren nach draußen zu gelangen, was bei ihm jedoch noch mehr Fragen aufwirft!

Janeway steht währenddessen vor einer Mammut-Aufgabe, sie muss die Voyager irgendwie wieder flott bekommen, hat mit einer "gewohnt gutgelaunten" B'Elanna zu kämpfen (B'Elannas Chara ist perfekt getroffen!) und durch die temporale Anomalie ist sie ihres größten Halt und Stütze beraubt worden, was sie etwas verloren wirken lässt.
Es würde sich nun anbieten, Winnetou ins Vertrauen zu ziehen, da er sich durch ähnliche Eigenschaften wie Chakotay auszeichnet, allerdings fehlt ihm die Sichtweise des 24. Jhd. und Janeway ist, wie Winnetou, nicht unbedingt für ihre offenherzige Art bekannt, es fällt ihr schwer sich zu öffnen und das macht den Verlust des Freundes noch viel schwerwiegender!

Chakotay und Winnetou auszutauschen eröffnet beiden dagegen neue Sichtweisen, der eine kann die Zukunft sehen und bekommt neue Hoffnung, weil das rote Volk auch noch in vielen hundert Jahren leben wird, der andere wird zurück zu den Wurzeln geführt und kann sich so besser mit seiner Kultur identifizieren.
Sehr gespannt bin ich, wenn Scharlih wieder erwacht, den Neuankömmling sieht und mitbekommt, was der weiß... wobei sich Old Shatterhand ja erstmal von der - zum Glück nicht ganz so schweren - Verletzung erholen muss...

Fragen über Fragen und ich hoffe, dass ich die Geschichte zeitnah mitverfolgen kann, denn verdient hat sie es auf jeden Fall! Vor allem, weil ich im Moment noch keine Ahnung habe, wo sie uns hinführt und wie sie ausgeht, der Prolog verheißt nichts Gutes, aber es könnte auch eine Momentaufnahme sein, bevor es doch noch ein Happy End gibt...

Liebe Grüße und frohe Ostern,

Saavik

Antwort von Adrimeny am 24.04.2019 | 15:03 Uhr
Hallo Saavik!

Man sieht ja bereits an Deinem Nickname, dass Dir Star Trek nicht fremd ist ;-)!

Saavik – Spocks besonderer Schützling ist ein interessanter Charakter, der insbesondere im zweiten Kinofilm ziemlich großartig war!

Seven und Tuvok hingegen finden auch wir nicht so toll, von daher wirst Du von diesen beiden Figuren weitgehend verschont bleiben ;-)! Genauso wie von Neelix, der alten Nervensäge ;-)!

Ohnehin werden wir die handelnden Personen aus der Voyagercrew eher begrenzt halten, da es sonst vermutlich für diejenigen Leser, die sich mit der Serie gar nicht auskennen ein wenig zu unübersichtlich wird.

Warum ausgerechnet Voyager? Das wurden wir nun schon oft gefragt. Die Antwort ist, dass die Geschichte der Voyager den Vorteil hat, dass sie im Deltaquadranten spielt. Somit waren wir etwas freier, was die Auswahl und Beschreibung von Planeten und feindlichen/freundlich gesinnten Völkern angeht.

Zudem kommt noch Chakotay, der ja indianischer Abstammung ist und das fanden wir im Zusammenspiel mit W und OS sehr reizvoll.

Schön zu lesen, dass wir Dich mit dieser Konstellation dann doch überzeugen konnten.

Eine Höhle hat ja immer ein bisschen was Geheimnisvollen und vielleicht auch etwas Unheimliches. Von daher ist es ein guter Ort, um eine Verbindung zwischen Raum und Zeit herzustellen.

Tahca Ushte ist definitiv ein Mann mit ein bisschen mehr Weitblick, als die ihn umgebenen Krieger. Er scheut vor dem Unbekannten nicht gleich zurück und will es schon gar nicht umbringen. Schauen wir mal, ob und wie er C und OS helfen kann.

Es war uns wichtig, dass man W auch in einer für ihn fremden Umgebung und Zeit immer noch erkennt. Und ja, er kann auch die Menschen aus der Zukunft überlisten ;-)!

Die Voy-Crew muss natürlich ständig den Fragen Ws ausweichen, was bei diesem wiederum das Misstrauen schürt. Eine Teufelskreis, der jedoch irgendwie unterbrochen werden muss, da sie zusammenarbeiten müssen, um das gemeinsame Problem - W und C sind jeweils in der falschen Zeit und am falschen Ort – lösen zu können. Dazu verraten wir aber hier nichts.

Vielen Dank für das Lob bezüglich B’Elanna. Es macht Spaß für die schlechtgelaunte Halbklingonin Dialoge zu schreiben ;-)))!

Janeway wird sich wohl auf W zubewegen müssen. Wie und wann das passiert und wie die beiden dann miteinander auskommen und kooperieren wird nicht verraten. Erstmal muss sie ihn ja jetzt finden ;-)!

Wird W wirklich Hoffnung aus dem schöpfen, was er in der Zukunft erfährt? Immerhin wird er vermutlich auch erfahren, was seinem Volk noch so alles angetan wird….

C dagegen ist sicherlich der geeignetste Kandidat, um sich in der Vergangenheit zurecht zu finden. Er wird sich bestimmt an einige der Vorhaltungen, die sein Vater ihm stets gemacht hat erinnern ;-)!

Liebe Saavik, vielen Dank für Deinen Kommentar, über den wir uns sehr gefreut haben.

Viele Grüße

Adrimeny
05.03.2019 | 14:45 Uhr
Hallo ihr 2 Lieben, wie gewohnt kurz: erst war ich skeptisch..aber euer Konzept funktioniert wirklich. Habe doch tatsächlich sehnlichst auf dass nächste Kapitel gewartet. Zorbi hat wieder mal einiges angesprochen , was mich ebenfalls beschäftigt. Was passiert mit Winnetou, wie reagiert Chakotie auf die Situation auf der anderen Seite und wie reagiert J. auf die Situation? Einfach spannend. Eure Bella Fleur D.

Antwort von Adrimeny am 07.03.2019 | 10:15 Uhr
Liebe Bella Fleur,

wie schön, dass Du hier dabei bist und wir Deine anfängliche Skepsis überwinden konnten. Es ist sicher ein neuer Weg, den wir hier beschreiten und wir freuen uns über jeden, der bereit ist, ihn mit uns zu gehen. Wir nehmen daher auch gerne die kurzen Kommentare ;-)!

Liebe Grüße

Adrimeny
27.01.2019 | 15:53 Uhr
Ihr Lieben!

Da der Beginn dieser tollen Idee in meine "Schweigephase" gefallen ist, habe ich mich bisher nicht zu Wort gemeldet gehabt und werde es - wie ich schon verschiedentlich anklingen ließ - auch nicht schaffen, wirklich nachzuarbeiten. Ich möchte daher gerne jetzt einsteigen und hoffe, das freut euch ebenso.

Ich bin kein ausgesprochener Star-Trek-Fan. Mit Star Wars hätte ich mehr anfangen können, muss ich zugeben. Aber natürlich kenne ich die groben Zusammenhänge und glaube also halbwegs erfolgreich folgen zu können. Obwohl ich zugeben muss, dass es mir ähnlich geht wie Luni: mit der Generation um Picard hätte ich mehr anfangen können.

Dennoch finde ich, dass euch dieses erste "Sternen"-Kapitel sehr gut gelungen ist. Es liest sich nicht, als ob etwas "Falsches" in den Wilden Westen gerutscht wäre, sondern ihr schafft hier eine ganz andere Atmosphäre als in dem Kapitel davor, in dem wir uns auf "üblichem" Terrain bewegen. Was mir nicht so recht gefallen will (und das meine ich rein inhaltlich im Sinne von: Oh nein, mein armer W!), ist die Tatsache, dass das Zeitportal auf einem so garsteigen Planeten zu finden ist. Will heißen: Hier kann auch W wenig helfen. Hättet ihr die Crew und ihn nicht irgendwo stranden lassen können, wo der Häuptling und seine Fähigkeiten als Krieger nütlich gewesen wären? In einer Landschaft, in der es Lebewesen, Wasser, Pflanzen gibt?

So sehe ich zunächst wenig Potential, wie W sich wird einbringen können. Was wiederum seiner Psyche sicherlich nicht gut tut. Weit weg von zuhause und auch noch nutzlos und womöglich unverstanden.... (wie sprechen die Leute da eigentlich miteinander?)? Zudem: Die Crew und das Schiff werden den Planeten verlassen, sobald sie es wieder können, eben wegen der unfreundlichen Bedingungen. Was dann? Wenn W mitgeht, was er wohl muss, dann hat er keine Ahnung, wie er je wieder nach Hause kommen soll.

Oder ist es ein Hin- und Zurückportal? Kann W einfach mit all den Leuten von der Voyager hindurch und sie sind im Wilden Westen? Da wären die Überlebensbedingungen sicher besser als auf diesem netten Wüstenplaneten.

Ich bin jedenfalls extrem gespannt, wo diese Reise hingehen soll. Ich wünsche mir sehr, dass sie nicht allzu oft oder allzu lang eine Trennung unserer Blutsbrüder bedingt. Und ich bin schon jetzt gespannt, ob wir eher WOS im All oder Raumschiffbesatzung im Wilden Westen erleben. Beides wäre reizvoll, wie überhaupt die gesamte Idee großen Reiz ausübt!

Ab dem nächsten Kapitel komme ich dann wieder mit mehr Tiefgang daher, versprochen!

Liebe Grüße
Karla

Antwort von Adrimeny am 28.01.2019 | 17:04 Uhr
Liebe Karla,

wie schön, dass Du Dich auch bei unserem kleinen Gemeinschaftsprojekt zu Wort meldest!

Bei Star Wars hätten wir wohl passen müssen. Wobei es sicherlich seinen Reiz hätte W auf Chewbakka (wird der so geschrieben?) treffen zu lassen ;-)))!

Was die Wahl der Crew angeht, hatte das recht praktische Gründe. Die Voyager befindet sich im Deltaquadranten und daher in einem unerforschten Bereich der Galaxie. Das heißt, wir können munter unserer Fantasie freien Lauf lassen, was die Beschreibung und Lage von Planeten angeht und können neue Feinde oder auch Freunde erfinden und sind da an nur sehr wenig Vorgaben aus dem Star Trek Universum gebunden, das mitunter recht unübersichtlich sein kann und für Fanfiktion Autoren eine Menge Fallstricke bereithält.

Wir haben als Umgebung einen Wüstenplanet gewählt. Das ist in der Tat keine sonderlich freundliche Umgebung und vielleicht ist es eine Spur gemein, dass wir W dahin katapultiert haben. Wird er dennoch seine Fähigkeiten einsetzen und der Crew helfen können? Wir werden sehen….

Ein Verständigungsproblem gibt’s nicht. Da haben wir es uns so einfach gemacht, wie die Macher von Star Trek selbst. Da kann ja auch immer alles mit dem Universal Translator übersetzt werden, außerdem spricht W ja englisch und da werden sie sich schon verständigen können ; - )))

Aber klar – W ist nicht nur örtlich, sondern ja auch durch fünf Jahrhunderte von seiner Heimat getrennt. Ohne Aussicht auf Rückkehr. Wir verraten nicht zu viel, wenn wir sagen, dass ihm das zusetzen wird.

Wo geht die Reise hin? Das verraten wir natürlich nicht! Im nächsten Kapitel geht’s erst einmal im Wilden Westen weiter, aber doch dort stehen Überraschungen an ;-)!

Wir freuen uns, dass Du uns dabei begleiten willst!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
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