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Autor: Adrimeny
Reviews 51 bis 75 (von 122 insgesamt):
09.07.2019 | 17:09 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Endlich bin ich an dieser Stelle angelangt! Gleich, als ich euer neues Kapitel am Samstag in meinem elenden ICE auf dem Heimweg las, hätte ich am liebsten so einiges kundgetan ;-) Nun also meine Gedanken, die hoffentlich geordneter erscheinen werden, als sie in meinem Kopf herumwirbeln. Das winzige Zeitfenster hilft nicht wirklich.

Womit wir beim Stichwort wären: Zeit!

„Von Ort und Zeit“ lautet der Titel des Textes und es könnte wohl gerade hier keinen passenderen geben. Der Aufbau des Kapitels lässt uns lange darüber in Ungewissheit, wo genau wir uns auf eurer Zeitlinie befinden. Sicher, Zeit ist insgesamt ein flüchtiges Konstrukt, wie J gleich zu Beginn in ihrem Logbuch klagt. Aber auch in Relation zur Erde bzw. den Geschehnissen bei den Sioux gibt sich die Zeit gerade eher geheimnisvoll. Erst ganz am Ende stellt sich heraus, dass wir dem Verlauf beiwohnen, der zu jener Szene führt, die wir im vorherigen Kapitel bereits kennengelernt haben. Ist das irgendwie verständlich ;-))?

„Ich weiß noch immer nicht genau, welche Sternzeit wir gerade haben. Aber was macht das schon, wenn unsere Zeit gerade ohnehin gnadenlos abläuft“, legt ihr dem Captain in dem Mund – und eröffnet damit eine weitere, anders geartete Ebene von Zeit. Das, was hier verlorenzugehen scheint, ist Lebenszeit, die Dauer, die uns allen zugestanden ist, um zu wirken.

Bravo!

Wie zu erwarten stand, kommt es zu einer Konfrontation der Raumschiffcrew mit den Iraluanern. J lässt sich deren absolute Arroganz nicht länger bieten, was ich persönlich nicht für die schlechteste Taktik halte. Unterwürfigkeit bringt in den seltensten Fällen wirklich weiter... auch das wurde uns ja schon oft von unseren Blutsbrüdern demonstriert.

Das erste „richtige“ Gespräch zwischen W und J haben wir alle wohl heiß ersehnt – und es bietet jede Menge Stoff für eifrige Kommentatoren!

Wie schon zuvor C auf der Erde bleibt auch dem Captain nichts anderes übrig als einzusehen, dass sich der ursprüngliche, regelkonforme Plan, das große Ganze für sich zu behalten, als nicht durchführbar erweist. W und OS müssen eingeweiht werden, weil sich anders nicht auflösen lassen wird, was den Protagonisten widerfahren ist. Ich mag es, wie ihr Ws Wirkung auf seine Umgebung beibehaltet... die Mitglieder der Crew sehen, was wir gewohnt sind. Für J geht der Blick des Apachen „durch und durch“, ihr Pilot Tom tut sogar noch einen Schritt weiter: Die Blicke des Indianers scheinen ihm „gründlicher und eindringlicher als jeder Scanner“.

Am Ende setzt W seinen Willen durch, alles andere wäre schwer zu verkaufen gewesen. Und er kämpft mit dem ihm eigenen gefährlichen Schweigen ;-) Wieder gelingt es euch mühelos, inmitten dieses Ringens zweier Anführer Situationskomik unterzubringen. Js „Sie sind nicht mehr dort, wo Sie zuvor waren“, hat mich ein weiteres Mal laut auflachen lassen. Ich weiß nicht, wie ihr das macht, nämlich witzig zu sein, ohne dass es konstruiert oder gewollt wirkt. Ich kann das überhaupt nicht...

Etwas schlucken musste ich bei der Innenansicht von W, die offenbart, dass ihn das Ungeheuerliche selbstverständlich trifft. „Auf einem der Lichter am Nachthimmel“ zu weilen würden wohl jeden Menschen erschüttern... eine Formulierung, die ich übrigens wundervoll finde.

Im Angesicht seiner Verunsicherung tritt der Häuptling die Flucht nach vorne an. Warum er da ist, möchte er wissen. Tja, damit steht er wohl nicht allein. Wollen wir die Iraluaner fragen ;-))?

Ich bewundere es, wie ihr den Raumschiff-Jargon in Wildwest-Vokabeln zu übersetzen versteht, sodass nicht nur W sondern auch diese unbedarfte Leserin sogar jenseits von Fußnoten ganz gut mitkommt ;-) ...und verfolge mit Staunen das Geflecht aus feinen Fäden, das J mit OS verwebt und W mit C. Der letzte Punkt hat mir auch meinen Lieblingssatz beschert: „Doch aus diesen Worten sprach so viel aufrichtige Sorge, dass es ihn irgendwie berührte und er Scharlih nur noch mehr vermisste.“ Das ist wundervoll verstrickt und trotzdem weiß jeder, was W in diesem Augenblick fühlt...

Die zentrale Erkenntnis der Unterhaltung zwischen W und J ist natürlich die bittere Tatsache, dass es auch in der Zukunft, ja vermutlich zu jeder denkbaren Zeit Konflikte geben wird, die kriegerisch gelöst werden. Ich habe das nicht kommen sehen, aber es ist nur allzu logisch, W an dieser Entdeckung hängenbleiben zu lassen. Er sieht seinen Lebenszweck in Frage gestellt und das bringt ihn gehörig durcheinander. Ich denke, dieser Gedankengang wird ihn und uns noch längerfristig beschäftigen. Und schon allein deswegen braucht es eine Wiedervereinigung unserer Blutsbrüder, denn OS kann mit der trostlosen Aussicht besser umgehen, fürchte ich. Ich hoffe, ihr geleitet unseren Apachen zu der Gewissheit, dass jeder Schritt und jede Geste zählen, dass jedes gerettete Leben etwas bedeutet und dass auf die eigene Seele zurückfällt, was wir tun und wie wir die Welt betrachten.

Gegen die Iraluaner zu ziehen bereitet W dagegen wenig Probleme, denn auf fangen, töten und kämpfen versteht er sich. Und mit seinem feinen Gespür ist dem Häuptling nur allzu klar, dass die seltsame Höhle den Schlüssel zur Lösung birgt.

Die folgende Handlung spiegelt das Ende des vorherigen Kapitels. Nun wird deutlich, weswegen sich J an W klammert, warum überall roter Staub wirbelt und grüne Blitze zucken... J kommt zum ersten Mal mit der Bandbreite von Ws Fähigkeiten in Kontakt. Der Häuptling bemerkt, was andere nicht wahrnehmen, ist kaltblütig bis zur Tollkühnheit und versteht sich auf den Gebrauch von Waffen. Das sollte den Captain beeindrucken...

Klüger in Bezug auf die kommenden Ereignisse sind wir trotz dieses interessanten Kapitels nicht geworden – bis auf die Tatsache, dass wir den Beginn einer nun handfesten Auseinandersetzung auf dem Wüstenplaneten miterleben durften. Wie lange können sich unsere „Guten“ gegen die Iraluaner behaupten? Wer oder was soll ihnen helfen?

Ihr Lieben, in dieser Richtung gäbe es viel zu spekulieren und auch sonst noch Einiges zum Text zu sagen, was ich bisher ausgeklammert habe, aber ich habe bereits einen halben Roman verfasst und will den auf den Weg bringen, bevor die Gelegenheit ungenutzt verstreicht. Seid versichert, dass ich gespannt dabei bleibe und mir vorgenommen habe, von nun an so ziemlich gar nichts mehr zu denken – das erscheint mir momentan als die klügste Variante ;-))

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 10.07.2019 | 14:13 Uhr
Liebe Zorbi!

Schon einmal eines vorweg: Du hast uns mit Deinen Zeilen eine riesige Freude bereitet!!! Danke dafür!

Es ist doch immer wieder eine Freude, wenn man es schafft mit seinem Geschreibsel die Leser dazu zu bringen, dass sie darüber nachdenken, dass sie der Text beschäftigt oder sie Kopfkino bekommen.

Zeit ist, so wie die Geschichte nun einmal angelegt ist, ein wesentliches Element. Was ist Zeit und welche Rolle spielt sie für die handelnden Personen? Läuft die Zeit einfach ab? Kann man sie anhalten? Zurückgehen? Existieren Zeiten nebeneinander? Wie stehen Zeit und Raum in Relation zueinander?

Das sind Fragen auf die es keine Antworten gibt (also wenn man Einstein mal außen vor läßt, dessen Theorie sich genau mit diesen Elementen befasst) und diese Geschichte wird auch nicht versuchen sie auch nur ansatzweise zu beantworten, dennoch schwingen die Fragen immer mit.

Du gehörst zu jenen Lesern, die die Serie nicht kennt, aber wir können Dir versichern, dass J hier absolut in Character ist. Die wäre wirklich sehr, sehr angenervt von den Iraluanern und würde denen die Stirn bieten.

Das erste Gespräch zwischen W und J war in der Tat eine große Herausforderung, vielleicht haben wir es deshalb so lange hinausgezögert ;-)!

W bleibt W! So war es von uns die ganze Zeit geplant und so wollen wir das auch weiterhin umsetzen. Daher lassen wir ihm auch seine Eigenheiten zu denen eindeutig "indianisches Schweigen" gehört ;-)! Wir alle wissen um Ws Wirkung, doch macht es Spaß immer mal wieder seine Wirkung auf diese Menschen aus der Zukunft in den Text einzubauen, um klarzustellen, dass er nichts von seiner natürlichen Aura eingebüßt hat. Schön, dass das so gut ankommt!

W muss hier seinen Willen durchsetzen, denn wie Du so schön schreibst, hätte alles andere nicht funktioniert.

Dieses Experiment hat den Vorteil, dass wir einige Freiheiten haben, die wir in dem normalen Gerüst, das von KM vorgegeben ist, nicht haben. Dazu gehört eben diese spezielle Situationskomik, die einfach entsteht, weil die Konstellation Menschen aus Zukunft und Vergangenheit treffen aufeinander und müssen auch noch zusammenarbeiten schlicht zu unfreiwillig komischen Situationen und sprachlichen Verwirrungen führen muss. Das kann man gar nicht konstruieren, das passiert einfach - deswegen wirkt es vermutlich auch nicht konstruiert. Ist aber sicherlich keine spezielle Begabung von uns ;-)!

Bei aller Unerschütterlichkeit und vorgegebener Ruhe, die unser Lieblingshäuptling ausstrahlt muss es aber so sein, dass ihn Js Worte bis ins Mark treffen und verwirren. Er hält sich an dem fest, das für ihn greifbar ist. Die Sorge, die aus Js Worten spricht und die ihn an seinen Blutsbruder denken läßt und das, was er nun einmal am besten kann: einfach handeln!

Die "Lichter am Nachthimmel" sind so ein Phänomen, das leider nur selten auftritt: Die kamen einfach vom Himmel gefallen ;-)! Umso mehr freut es uns, dass sie Dir gefallen. Raumschiffjargon in Wildwest Vokabeln zu übersetzen dagegen fällt der Autorin des vorliegenden Kapitels relativ leicht, denn sie ist in beiden Welten schon von Kindheit an zu Hause ;-)!

Wie lange wird es noch Kriege um Ressourcen, unterschiedliche Kulturen oder Lebensauffassungen und Territorien geben? Du hast nicht kommen sehen, dass dies hier ein Thema wird? Das ist gut so, denn ein bisschen Überraschung muss ja sein! Für uns stand jedoch fest, dass es genau darum gehen muss und darum, was die Erkenntnis, dass fünf Jahrhunderte im Grunde nichts geändert haben mit W macht!

Wir haben schon weiter unten bei Avara geschrieben: Star Trek ist mitten im kalten Krieg entstanden und obwohl natürlich als Unterhaltung angelegt, war es dem Erfinder immer wichtig eine zentrale Botschaft zu senden: Es gibt eine Zukunft und in dieser werden die Probleme, die wir jetzt haben überwunden sein. Daher gibt es in der Crew der ersten Serie einen russischen Offizier und eine Afroamerikanische Offizierin, was in den 60ern einem Riesenskandal gleichkam. Eine Serie wäre aber langweilig, wenn es nicht auch Konflikte gäbe, also gibt es die auch weiterhin - nur anders.

Mal sehen, wie das alles auf W wirkt und was das mit ihm macht...Wir werden ihm sehr viel erklären und viel Überzeugungsarbeit leisten müssen ;-)!

Die Iraluaner sind nicht nur nervig, sondern greifen jetzt auch tatsächlich an. Was sie eigentlich wollen und wie und ob J und W aus diesem Dilemma wieder herauskommen verraten wir natürlich nicht. Demnächst geht es dann erst einmal mit C und OS weiter, die ja auch noch eine Menge zu tun haben.

Vielen lieben Dank für Dein Review, das uns sehr viel Freude bereitet hat. Es lohnt sich doch noch die Geschichte weiterzuführen ;-)!

Liebe Grüße

marieschi und Danny
09.07.2019 | 07:57 Uhr
Ihr Lieben!

Wieder in der Zukunft erfahren wir nun also, was OS da eigentlich von seiner Seite des Portals aus gesehen hat. Keine Naturkatastrophe, sondern ein Angriff. Das klingt gar nicht gut und ich weiß nicht, wo ich in dieser Situation lieber wäre, bei OS in Asche und Tod oder bei W in Hitze und Kampf... Das ist übrigens ein weiterer Bonus dieser Geschichte, ihr könnt die Probleme potenzieren, da W und OS getrennt in ähnlich verzwickten Lagen stecken.

Eure Iraluaner (oder wie heißen die? Ich kann mir das Wort nicht merken) gehen einem ganz schön auf den Keks. Das ist natürlich boshafte Absicht der Autorinnen, schon klar. Ich will damit nur sagen: Es gelingt euch wunderbar! Ich bin sowas von genervt von denen und ihrer Art nicht ordentlich kommunizieren zu wollen, sich nicht erklären zu wollen usw. Ich kann K perfekt nachfühlen, dass sie keine Lust mehr auf die hat.

Was fällt denen ein, W wie ein Objekt zu fordern und auf Einwände gar nicht zu hören oder sie nach ihrem Gutdünken zu verdrehen. Diese Stelle fand ich dabei ganz besonders gelungen, was das strapazieren meiner Nerven betrifft: "Dort, wo wir herkommen, gehören Menschen nicht anderen Menschen. Sie sind frei. Wie also kann Winnetou Ihnen gehören? Uns gehört er ja auch nicht. Wir….“ „Dann können Sie das Subjekt ja wie verlangt herausgeben.“" AAAAAHHHHHHrrrrrgggggg

Auf jeden Fall möchte ich K dafür knuddeln, dass sie W eben nicht herausgibt und dass sie durchaus Leib und Leben ihrer Crew riskiert, um den eigentlich Fremden zu beschützen. Ein bisschen frage ich mich natürlich, warum sie das tut? Weil es ihr einfach gegen den Strich und gegen das Gerechtigkeitsempfinden geht? Weil sie sich Ws Bann nicht entziehen kann? Weil sie irgendwie fühlt, dass sie ihn bei sich behalten muss, wenn sie eine Chance haben will, C wiederzubekommen? Vielleicht ein bisschen von allem.

Ihr Pokern geht jedenfalls auf und ich bin völlig ihrer Meinung: „Kathryn war sich ziemlich sicher, dass genau das nicht passieren würde. Diese Fremden brauchten Winnetou lebend, sie musste nur noch herausfinden warum und sie dann davon abbringen ihn haben zu wollen.“ Richtig! Was wollen die Kerle (von denen ich gerne mal wüsste, wie sie aussehen) mit einem Indianerhäuptling aus dem 19. Jahrhundert? Wollen sie genau DEN oder ist es mehr ein „Alles was durch dieses Portal kommt, gehört uns?“ Vielleicht eine Art Sammlung? Fürs Naturkundemuseum? Ich tappe völlig im Dunkeln.

Sehr gelungen finde ich dann auch, wie ihr W mit K interagieren lasst. Klar, er will endlich wissen, was hier gespielt wird. Und ihr trefft hier perfekt die Mischung aus Ws Selbstwahrnehmung, alles zu können, was er will, und seinem (natürlich nur insgeheim zugegebenem) Einsehen, dass ihn das hier überfordert.

Dabei finde ich sein Verhalten absolut logisch und nachvollziehbar. Er kann sich ja gar nicht vorstellen, wo und wann er ist und was man ihm gleich alles erzählen wird. Das ist soooo weit weg von allem, was er je erlebt hat oder auch nur zu denken gewagt hat, dass es ihm nicht annähernd in den Sinn kommt. Natürlich ist er daher der Meinung, dass er schon alles verstehen wird, wenn man es ihm nur ordentlich erklärt. Und das passt ja auch in seine bisherige Erfahrung. Man unterschätzt ihn ständig, hält ihn für einen dummen Wilden. Er ist aber im Gegenteil sehr klug und weitsichtig und in seinem Umfeld, in seiner Welt, versteht er alles, was man ihm vorenthalten will. Er hat lesen und schreiben gelernt, hat sich in die Welt und die Denkweise der Weißen eingedacht, ist eben kein einfältiger Indianeranführer, wie ihn die Bleichgesichter sich denken, sondern ein kluger Mann, der um seine Klugheit weiß. Aus dieser Erfahrung heraus kann er auch vollkommen nachvollziehbar zu K sagen, dass er sicher ist, sie zu verstehen, denn er glaubt, sie sitze nur auch den üblichen „dummer Wilder“ Vorurteilen auf: „Winnetou ist nicht so dumm, wie Kathryn Janeway es offenbar glaubt! Er versteht alles, wenn man es ihm nur richtig erklärt. Erklären WILL!“ zeigt dies ganz deutlich.

Dass niemand aus dem 19. Jahrhundert gänzlich verstehen könnte oder würde und dass Ks Bedenken hier nicht die Abstammung, sondern die Zeitlinie betreffen, wie soll er das ahnen?

Und entsprechend „kleinlaut“ gibt er auch im Inneren zu: „So blieb ihm nur, so ruhig wie möglich zu bleiben, denn er wollte unter keinen Umständen zeigen, dass er verunsichert war und nichts von dem verstanden hatte, was Janeway gerade von sich gegeben hatte." Hier tut er mir sooo leid! Er kennt diesen Zustand wohl nicht wirklich und ich würde ihm so sehr einen Vertrauten gönnen. Hätte nicht OS in die Zukunft geraten können? Aber natürlich habt ihr schlau erkannt, dass diese Konstellation sehr viel mehr "Spaß" macht.

Immerhin lässt sich W nicht unterkriegen. Er bleibt voller Tatendrang insofern, dass er nach einer Lösung sucht, dass er eine Waffe haben will, dass er gar nicht einsieht zu warten, bis andere etwas tun oder einen Plan haben (zumal die ja auch überfordert sind, wie er nun merkt). Das ist irgendwie beruhigend.

Wirklich schmunzeln musste ich übrigens an der Stelle, als K erwartet, dass W sie nun ausfragen wird, und der aber gemäß der Umgangsformen, die er kennt, natürlich schweigend abwartet, bis man mit ihm spricht ;-) Sehr gelungen. Ich frage mich übrigens, ob es W nur in all der Aufregung noch nicht in den Sinn gekommen ist oder ob es daran liegt, dass er hier tatsächlich fortschrittlicher denkt als es ein Weißer des 19. Jahrhunderts tun würde, aber hat er sich eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, dass der Häuptling hier eine Frau ist? Oder hab ich das nur mittlerweile in all der Aufregung auf dem Planeten wieder vergessen?

Bleibt noch die Stelle mit dem Kloß im Hals. Ws Erkenntnis, dass Kriege nicht aufhören werden. Ja, wie sehr muss es einen Menschen, der sein ganzes Leben, auch letztlich teilweise sein persönliches Glück dem Kampf um Frieden opfert, schmerzen zu sehen, dass noch nach hunderten Jahren letztlich nichts anders geworden ist? Gut, die Menschen haben es kapiert, aber der ewige Kampf um Ressourcen, Territorien, Macht... er endet nie und scheint so allübergreifend mächtig zu sein, dass das Bemühen des Einzelnen noch unwichtiger erscheint, als es schon W selbst angesichts seines Kampfes gegen Windmühlen immer vorkommen musste. Hier versetzt ihr ihm in der Tat einen herben Schlag und ich hoffe sehr dass a) er dadruch nicht, wenn er wieder mehr Ruhe zum Nachdenken findet, völlig demotiviert ist und dass b) er nicht irgendwann auf die naheliegende Frage kommt, nachzuforschen, wie das Schicksal der Apachen (oder der Indianer allgemein) in seiner nahen Zukunft sein wird. Denn wie sollte er sich dann noch aufrichten können, auch nur eine Minute länger zu kämpfen? Daran hatte ich bisher ehrlich gesagt gar nicht gedacht und es macht mir jetzt echt Angst!

Ich verdränge diesen Aspekt dann aber jetzt erst mal geflissentlich genau wie W und bin stattdessen extrem gespannt, wie es weitergeht, was diese blöden Außerirdischen eigentlich wollen und wie K und W aus der Nummer wieder rauskommen.

Ich sende euch ganz viele liebe Grüße!

Luni

Antwort von Adrimeny am 09.07.2019 | 16:25 Uhr
Liebe Luni!

Es ist wohl gerade weder der eine, noch der andere Ort so wirklich empfehlenswert und gemütlich. Es macht in der Tat Spaß, damit zu spielen, dass die beiden Helden getrennt voneinander in unterschiedlichen Nöten und Bedrängnis sind und dabei das eigentliche Ziel - wieder zusammen zu kommen - zwar immer vor Augen haben, aber keinerlei Idee, wie das denn gehen soll.

W und KJ werden angegriffen und ja, diese Iraluaner sind absolute Nervensägen. Im übernächsten Kapitel (das nächste spielt ja wieder im Wilden Westen) wird ein wenig mehr über diese Fremden preisgegeben. Du musst Dich also noch ein wenig gedulden. Es macht jedenfalls Spaß, diese absolut nervtötenden Dialoge zu schreiben, die ja eigentlich gar keine richtigen Dialoge sind ;-)!

KJ ist einfach nicht der Typ, der W an die Fremden ausliefert, nur damit sie Ruhe geben. Das passt nicht zu ihr und das ist hier sicherlich Ws Glück! Die Gründe, die Du für ihr Verhalten aufzählst, passen alle und dazu sieht sich ihr "Arbeitgeber", die Sternenflotte / Föderation ja selbst als so etwas wie eine moralische Instanz und dazu gehört ganz sicher diejenigen zu schützen, die Schutz benötigen und das ist hier W. Keine Ahnung, ob KJ "knuddelbar" ist - wohl eher nicht ;-)))!

W geht natürlich erst einmal davon aus, dass er das schon alles begreifen wird. Wie Du so schön schreibst ist er es nun einmal gewohnt unterschätzt zu werden und so ist diese Situation für ihn erst einmal gar nicht so ungewohnt. Dann legt KJ aber los und das muss ihn verwirren. Es hat uns gefreut zu lesen, dass wir es geschafft haben, hier W trotzdem noch W sein zu lassen - er läßt sich die Verwirrung und Verunsicherung einfach nicht anmerken. Es war zugegebenermaßen eine Herausforderung hier die richtige Mischung zu finden, denn wir sind ja auf jeden Fall bestrebt, W weiterhin so zu zeigen, wie er nun einmal ist.

Wir glauben, dass er sich über KJs Geschlecht noch gar keine großartigen Gedanken gemacht hat. Zum einen strahlt die gute Dame ja durchaus eine Menge Autorität aus und zum anderen war er wirklich mit anderen Dingen beschäftigt, aber da kommt schon noch was ;-)!

Deine "Kloß-im-Hals-Stelle" ist ein zentrales Thema dieser Geschichte. Durch ein blödes Unglück verschlägt es W in die Zukunft, zwangsläufig lernt er ein wenig darüber, wie diese in fünfhundert Jahren aussieht und muss erkennen, dass sich zwar Vieles geändert hat, aber ausgerechnet das, wofür er sich stets einsetzt und dem er alles unterordnet, scheint es noch immer nicht wirklich zu geben: Frieden!

Das muss ihn treffen und beschäftigen und das wird es auch! Zu den Konsequenzen werden wir uns hier und jetzt natürlich nicht äußern.

Wie schon gesagt und sicherlich inzwischen auch erwartbar, geht es im nächsten Kapitel zunächst einmal mit OS und C weiter.

Liebe Luni, wir bedanken uns für dieses wirklich schöne und motivierende Review und freuen uns, dass Dir unser Experiment nach wie vor gefällt!

Liebe Grüße

marieschi und Danny
04.07.2019 | 16:02 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

jetzt habe ich Euer neues Kapitel zweimal gelesen und bin immer noch völlig geflasht.
Die Figur von Captain Janeway ist so gut getroffen und so stimmig, dass vor meinem inneren Auge ein richtiger Film abläuft. Es ist fast so, als würde ich im Fernsehen eine neue Star Treck Episode sehen. Das passt alles so gut zusammen, das beschädigte Raumschiff, in dem es keinen anständigen Kaffee mehr gibt, der unwirtliche Wüstenplanet mit seiner rätselhaften Höhle und die Bedrohung durch die Iraluaner, die überhaupt keine Kinderstube habe. Aber Janeway schafft es, den richtigen Ton diesen ungehobelten Gesellen gegenüber zu treffen und somit endlich auf Augenhöhe mit ihnen zu sprechen, oder eben auch nicht.
Und dann ist da noch W. Auch hier gefällt mir seine Darstellung sehr gut, es ist bestimmt nicht einfach, W in eine solch fremde Umgebung zu versetzen und ihn dennoch so authentisch rüberkommen zu lassen. Das ist Euch so gut gelungen! Ganz besonders mag ich das Rededuell zwischen W und J, indem es W mal wieder schafft, sich durchzusetzen. So erzählt ihm J alles und begleitet ihn auch noch zu der Höhle. Vorher bekommt das Kapitel aber noch ganz viel Tiefe, als W erkennen muss, dass es zwar in fünfhundert Jahren auf der Erde endlich friedlich ist, es aber, aus den gleichen Gründen wie zu seiner Zeit, immer noch Feindschaft und Krieg gibt.
Es gelingt Euch, immer wieder neue Apekte in die Geschichte zu bringen, ohne dass diese zerissen wirkt, sondern weiter wie aus einem Guss erscheint.
Lachen musste ich auch in diesem Kapitel wieder, als die alternativen Kommunikationsformen ins Spiel kommen. Miteinander sprechen als alternative Kommuniktionsformen zu bezeichnen, ha, das müsste man mal den Leuten sagen, die nur noch über WhatsApp kommunizieren.
In dem Kapitel passiert so viel, ich könnte noch ewig schreiben, obwohl wir am Ende eigentlich genauso schlau sind, wie nach dem letzten Kapitel. W und J sind in großer Gefahr und TS soll helfen. Nur das Erstaunen J's über das Aussehen der Iraluaner lässt mich glauben, dass Melissa mit ihrer Vermutung, sie würden wie weiße Pferde aussehen, womöglich Recht und somit den Hellseherpreis verdient hat.
Ich habe dieses Kapitel sehr gerne gelesen und hätte ich gerne weitergelesen, obwohl es ja schon ziemlich lang ist. So aber muss ich mich bis zu Eurem nächsten gedulden und freue mich schon sehr darauf.

Liebe Grüße
Arvara

Antwort von Adrimeny am 06.07.2019 | 13:17 Uhr
Liebe Avara!

Zum Glück hast wenigstens Du uns erlöst und hast Zeit für ein Review gefunden. Im Moment ist es wirklich gespenstisch hier.

Umso mehr hat es uns gefreut, dass Dir das Kapitel so gut gefallen hat.

Die Kaffeesucht von Janeway ist schon ein Insider. Da haben wir etwas überlegt, ob wir das überhaupt bringen sollen, aber diejenigen, die die Serie nicht kennen, wird es nicht gestört haben und für die Kenner macht es den Charakter runder. Scheint gelungen ;-))! Danke für das Kompliment!!!

Überhaupt: So viel Lob - da wird man ja ganz verlegen! Lieben Dank dafür.

W in die Zukunft zu versetzen ist in der Tat eine Herausforderung. Es ist ja ohnehin nicht ganz leicht Dialoge für den Häuptling zu schreiben, aber das bekommt hier wirklich manchmal noch eine andere Dimension, umso wichtiger ist uns eine Rückmeldung - so wie von Dir - dass das passend wirkt.

Star Trek ist mitten im kalten Krieg entstanden, als man näher an einem 3. Weltkrieg, als an friedlichen Zeiten war. Gene Roddenberry, der Erfinder von Star Trek , wollte den Menschen damals eine positive Zukunft zeigen: Seht her, in der Zukunft werden wir alle zusammenarbeiten, egal woher wir kommen und welche Farbe unsere Haut hat. Das trifft für seine Version der Erde ja auch zu. Man lebt dort in Frieden miteinander. Doch letztlich wurden Konflikte nur verlagert und auch wenn die Föderation und die Sternenflotte zunächst einmal nur einen Forschungsauftrag haben, werden sie doch immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen gezogen und es geht um die gleichen widerstreitenden Interessen, wie heute.

Wir haben uns gefragt, wie das wohl auf W wirken muss, der sich in seiner Zeit für den Frieden einsetzt? Fünf Jahrhunderte später hat sich letztlich nicht viel geändert. Das muss und wird ihn beschäftigen. Hier liegt auch eines der zentralen Themen unserer Geschichte und wenn Du schreibst, dass wir damit der Story viel Tiefe verleihen, dann macht uns das sehr glücklich!!

Der Humor darf nicht fehlen. Es macht Spaß, dass wir den hier einfach immer mal einstreuen können, weil es nun einmal zu unfreiwillig komischen Situationen kommen muss bei dieser Konstellation.

Auf die Erklärung, wie die Iraluaner letztlich aussehen und was sie eigentlich wollen, musst Du noch ein wenig warten. Erwartungsgemäß geht es im nächsten Kapitel erst einmal wieder zu Chakotay und Old Shatterhand. Die haben ja auch noch einiges zu tun ;-)!

Liebe Avara, noch einmal herzlichen Dank für Deine Zeilen!

Liebe Grüße

marieschi und Danny
23.07.2019 | 16:59 Uhr
Huhu,

der Schimmel wird immer seltsamer. Das ist hier ja ein Crossover, insofern scheint mir die Frage nicht mehr ganz so abwegig, wie sie klingt: Ist das überhaupt ein Pferd? Immerhin mögen I und H, die glücklicherweise (wie auch immer) überlebt haben, dieses fremde Wesen, das deute ich mal als gutes Zeichen. Vielleicht hat der Schimmel auch etwas mit ihrer Rettung zu tun?

Was mich sehr amüsiert hat, ist der Umstand, dass OS all diese ungeheuerlichen Informationen (äußerlich) mehr oder weniger gefasst zur Kenntnis nimmt, aber eine Frau als Captain lässt ihm die Kinnlade runterklappen? *lol* Man sollte meinen, bei seinen Reisen hat er schon mal Frauen als Anführerinnen gesehen, es gab ja auch bei den Natives ein paar.

Cs halbe Liebeserklärung an J bringt ihm von mir ein Augenrollen ein, aber er macht es wieder gut, weil er nichts mit den Gewehren anfangen kann. Das ist, als wenn man nem heutigen Jäger ne Steinschleuder in die Hand drücken würde.

Mit vielem hätte ich gerechnet, mit Tatellah Satah nicht. Was könnte er wissen oder können, das hilft? Kann er irgendwie die Raumzeit beeinflussen oder die Iraluaner kontaktieren oder ... ? Und wie kommt W überhaupt darauf, dass TS helfen könnte? Und wieso klammert J sich an W? Ist der Boden blutrot von Blut, ist sie gar verletzt?

Gespannte Grüße
RE

Antwort von Adrimeny am 09.08.2019 | 14:34 Uhr
Hallo Regenengel,
dann eile ich mal zur Unterstützung Dannys herbei und beantworte auch hier ein paar Reviews (so lange mein Sohn es zulässt).
Du stellst Dir die Frage, ob das weiße Pferd wirklich ein Pferd ist und wir können diese Frage mit einem ganz eindeutigen JA beantworten. Irgendwie wollten wir hier keine neue Gattung, von was auch immer, erfinden.
Os nimmt das alles ehr gefasst auf, obwohl ja Vieles ungeheuerlich ist und ihm auch unfassbar vorkommen muss. Vielleicht ist es auch alles etwas viel auf einmal, was da auf ihn einstürmt. Eine Frau, die das Sagen hat, über die kann er sich da am ehesten völlig unbefangen wundern.

Ob C nun eine halbe Liebeserklärung an J abgibt, ob es einfach die Sehnsucht ist, wieder mit ihr zu reden, mit einem Menschen zu reden, der seiner eigenen Epoche angehört.

Dass C mit dem Bärentöter nichts beginnen kann, na ja, das ist logisch. Der Vergleich mit der Steinschleuder ist daher ziemlich passend.
Wie es nun weitergeht mit W und J werden wir wahrscheinlich in der nächsten Woche erfahren.

Dankeschön und viele Grüße
Adrimeny
19.06.2019 | 19:17 Uhr
Hallo ihr Lieben!

Ich bin noch da, auch wenn es momentan vielleicht anders erscheint. Bitte entschuldigt, wenn meine Reviews derzeit vielleicht etwas kürzer ausfallen, aber sonst würde es mit der Rückmeldung noch länger dauern.

Euer OS tut mir allmählich richtig leid! Es tut sich ein Rätsel nach dem anderen hier auf. Da ist dieser merkwürdige weiße Hengst, der plötzlich auftaucht und sich gut mit Iltschi und Hatatitla versteht.

Und dann – noch viel rätselhafter – C, von dem er nun endlich eine Erklärung verlangt. Und die liefert C ihm schonungslos offen. Bewundernswert, dass OS trotzdem noch den Blick für das Wesentliche behält – aber sonst wäre er auch nicht OS!

Wie schon in vielen der letzten Kapitel finde ich die Stellen besonders reizvoll, in denen sich aus der Situation heraus eine gewisse Komik entwickelt. Z.B. als C sagt, dass sein Captain eine Frau sei. Oder der Dialog um das Schießen mit Gewehren. Oder als TU von Chakotay lernen möchte… Immer sind es naheliegende, kulturelle bzw. zeitbedingte Missverständnisse, die in einem solchen Setting einfach auftreten müssen! Und ihr legt hier so wunderbar treffend immer ganz genau den Finger in die Wunde, zerrt das hervor und macht was Lustiges draus! Gefällt mir außerordentlich!

Und dann gibt es plötzlich eine Verbindung mit Winnetou, die temporale Verzerrung wird durchdrungen und der Häuptling kann eine Botschaft senden. Wobei mir absolut schleierhaft ist, was ausgerechnet TS nun machen soll!

Wenn ich mich nicht irre, weiß W doch noch gar nicht, dass er sich in der Zukunft befindet, oder? Daher ist es für mich fraglich, ob OS seiner Bitte nachkommen sollte. Vielleicht kann C doch mehr ausrichten als ausgerechnet TS? Irgendwie mag ich den an dieser Stelle nicht so gerne haben…

Ich bin gespannt und freue mich sehr darauf, im nächsten Kapitel zu lesen, wie Janeway nun mit dem Apachen umgehen wird und ob sie ihm die Wahrheit erzählt. Und wie W darauf reagiert….

Vielen Dank für die tolle Unterhaltung!

Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 24.06.2019 | 12:00 Uhr
Hallo Catherine,
wir freuen uns natürlich über jedes Review, ob es nun kurz oder lang ist. Und sooo kurz ist dieses hier ja wirklich nicht!

OS hat wirklich einiges auszuhalten und zu akzeptieren. Da ist der weiße Hengst noch das kleinste Übel. C hat sich entschieden, OS die ganze Wahrheit zu offenbaren. Und es stimmt schon, er reagiert ziemlich gefasst auf diese Erklärungen. Aber hat er eine Wahl? Er will W zurückhaben, das hilft alles jammern und lamentieren nicht. Er muss sich den Tatsachen stellen und das möglichst schnell.


Es ist ja auch wirklich lustig, sich vorzustellen, wie es ist, wenn man der Zukunft, bzw. der Vergangenheit begegnet. Es sind ja vor allen Dingen die alltäglichen Kleinigkeiten, die unser Leben bestimmen und in der Praxis dann für einiges Durcheinander sorgen können. Und es macht auch wirklich Spaß, gerade diese Szenen zu schreiben....


Du denkst W weiß nicht, dass er sich in der Zukunft befindet? Das mag sein, aber er weiß garantiert, dass er NICHT DORT ist, wo er sein sollte! Zwei Sonnen hat er noch nirgendwo auf der Erde gesehen, Menschen, die miteinander reden können, ohne sich nahe zu sein, auch das hat er noch nie erlebt. Er empfindet dieses ganze Szenario als übernatürlich, als unfassbar. Und als er dann noch OS wie durch ein Fenster in der Siouxhöhle erblickt, wird ihm das Ganze noch unheimlicher.
Unheimliches erklärbar aber versucht TS möglich zu machen. Er war es, der W in jungen Jahren unterrichtet hat, er war es, der ihm die alten Schriften gezeigt und … und.... und.
Vieles wird sich sicher in den nachfolgenden Kapiteln noch erklären.

Schön, dass Dir diese Geschichte immer noch gefällt.
Danke für das Review und viele Grüße

Adrimeny
18.06.2019 | 14:17 Uhr
Hallo ihr beiden!

Ok, das is ja jetzt mal iwie ein bissl beruhigend. Pferde: check! Gewehre: Check! Und das weiße Pferd is auch noch da.

Iwie hab ich das fast gedacht, dass ihr den weißen Hengst bestimmt nicht in die Story geschrieben habt, um den mal nur so kurz TU verletzen zu lassen. Das wäre "weniger aufwändig" auch gegangen. Bestimmt hat es mit dem Hengst was auf sich, was iwie Geheimnisvolles, Wichtiges.

Und das spüren iwie I und H.

Hmmm wie sehen eigentlich Iraluaner (heißen die so?) aus? Nich zufällig wie weiße Pferde, oder?

Und is das nich iwie voll komisch, dass jetzt auch noch so Sachen passieren, wo auch C keinen Plan hat? Warum is sein Kopf wieder heile und warum is sein Multitool-Dings wieder geladen? Andererseits is das auch nich sehr beruhigend, dass auch der Typ aus der Zukunft so ein bissl im Dunkeln tappt.

Und ich ahn mal schon so, dass der Weg zu TS kein Spaß wird mit einem, der so gar keine Ahnung hat vom Schießen und Reiten und so (oder können die reiten bei Startrek?). Aber gut is ja, dass TU noch lebt, weil wenn sie zu TS wollen, der ja OS nich leiden kann, dann können sie TU vorschicken. Denn wenn ich das so richtig im Kopf hab, dann is doch TS iwie neutral, keines Menschen Freund oder Feind, iwie so. Und dann müsst ja ein anderer Medizinmann ihn auch ohne Weiteres besuchen dürfen. Und wenn dann TU sagt, dass W verschwunden is und Hilfe braucht, dann akzeptiert TS auch OS. Denk ich mal...

Echt voll rätselhaft is auch, was jetzt schon wieder auf dem Wüstenplaneten los is. Und wie kommt W drauf, dass TS helfen kann? Einfach weil das alles so seltsam is und weil Medizinmann für seltsam zuständig sind und TS der größte Medizinmann is? Oder hat W iwie was gesehen oder erfahren, was speziell ihn auf TS bringt?

Bin mega gespannt wie es weitergeht und bin echt sooooo happy, dass die Story wieder da is!

Liebe Grüße, eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 18.06.2019 | 15:17 Uhr
Hallo Melissa,
immerhin sind die Pferde und Gewehre noch da. Das ist wichtig, denn ohne Pferde wäre es wohl schlecht möglich, zu TS zu kommen. Und es sind ja auch 3 Pferde, passt ja hervorragend.

Iraluaner, die wie Pferde aussehen, das wäre wohl ziemlich lustig.

Dass C auch nicht alles weiß, macht ihn ja eigentlich sympathisch. Immerhin ist er ein Mensch. Ob er reiten kann, fragst Du? Ehrlich, darüber haben wir noch gar nicht gesprochen, aber die Frage ist wirklich berechtigt. Auch das könnte witzig werden.

Wie auch immer, unsere Erdenfreunde werden sich wohl gemeinsam auf den Weg zur Felsenstadt begeben. W hat sie dorthin geschickt, er wird sich etwas dabei gedacht haben. Ob TS allerdings nun besser auf OS zu sprechen ist ? Wohl eher nicht!

Und auch die Ereignisse auf dem Wüstenplaneten sind geheimnisvoll. Was ist passiert, dass J sich an W festklammert, was ist mit den Bewohnern?

Leider müssen wir auch Dich noch eine Weile vertrösten, aber wir versprechen, die Story nicht wieder zu löschen!


Vielen Dank für Dein Review und liebe Grüße

Adrimeny
16.06.2019 | 12:25 Uhr
Ein ganzes Kapitel nur aus der Sicht von OS! Vor ihm türmen sich aber auch wahrlich große Rätsel auf. Erst taucht dieser Schimmel auf, der Hatatitla und Iltschi irgendwie gerettet zu haben scheint.
Dann wird ihm erklärt, dass dieser mysteriöse Mann aus der Zukunft kommt, was OS ja erstaunlich gut verdaut. Vielleicht weil er es als Schriftsteller gewohnt ist, der Fantasie freien Lauf zu lassen.
Meine Frage, die ich mir nach dem letzten Kapitel gestellt hatte, wieso dieses Heilungsdings auf einmal wieder funktioniert, wurde durch die Erklärung Ch's auch geklärt.
Und dann tut sich in der Höhle ein Fenster in die Zukunft auf und gibt dem armen OS noch mehr Rätsel auf.
Übrigens auch dem Leser, der genau wie OS keine Ahnung hat, was hier abgeht. Klar ist nur, dass W und J in höchster Gefahr schweben und dann ist das Kapitel zu Ende, grrr!
Hat man euch schon mal vorgeworfen, ein bisschen sadistisch zu sein?
Die Spannung ist auf jeden Fall sehr hoch und ich gespannt, wohin die Reise geht.
Liebe Grüße
Arvara

Antwort von Adrimeny am 18.06.2019 | 11:14 Uhr
Hallo Arvara,

dieses Kapitel ist aus der Sicht OSs geschrieben und es scheint in der Tat so, als ob sich ihm da sehr viele Rätsel stellen.

Da ist einmal das weiße Pferd. Woher kommt es, warum hat es TU angegriffen, wieso dulden H und I es in ihrer Nähe?
Da ist C, der Mann, der aus der Zukunft kommt und über die unglaublichsten Gegenstände verfügt. OS scheint das alles viel zu ruhig hinzunehmen. Natürlich ist er als Schriftsteller vielleicht eher in der Lage, sich so etwas vorstellen zu können, aber es ist sicher auch seiner Sorge um W geschuldet, dass er all die Fragen, die ihn garantiert beschäftigen, zunächst einmal zurückstellt.

Es geht ihm darum, den Apachen so schnell es irgendwie geht wieder zurückzuholen. Auch er erkennt ja die Gefahr, in der W schwebt.

Wie es nun weitergeht mit W, J, C und OS wird sich im nächsten Kapitel zeigen. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.


Danke für die Rückmeldung und viele Grüße

Adrimeny
Ferdi (anonymer Benutzer)
12.06.2019 | 11:28 Uhr
Vielen Dank für die spannende Geschichte!
Auf die kleine Anspielung an Zurück in die Zukunft ( eigene Grosseltern lernen sich nicht kennen) habe ich ja gewartet. Das mit den Pferden verstehe ich nicht so ganz aber da bei KM und auch sonst in der Literatur ja gerne Zauber- und auch sonstige Pferde auftreten schätze ich es wird sich noch aufklären...
LG Ferdi

Antwort von Adrimeny am 14.06.2019 | 10:37 Uhr
Hallo Ferdi,
das ist aber schön: Ein Review von einem neuen Leser. Vielen Dank, dass Dir unsere Geschichte gefällt, auch wenn noch einiges ein bisschen unverständlich ist. Das wird sich sicher noch klären.

Herzlichen Dank für die Rückmeldung und viele Grüße
Adrimeny
11.06.2019 | 08:53 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Schwarzer, zäher, schäumender Matsch?! Dazu endloser Regen, jede Menge Leichen und Verwesungsgeruch... Als ich das gelesen habe, war ich gleichermaßen froh, gemütlich daheim im Sessel zu sitzen, sowie der Tatsache gewiss zu sein, dass W sich auf dem Wüstenplaneten befindet, hihi. Der erscheint mir im Vergleich nämlich geradezu heimelig. Minus die Iraluaner, versteht sich ;-)

Im Ernst, es mag daran liegen, dass die ferne Galaxie irgendwie wie eine temporäre Zwischenstation anmutet – während ihr mit dem Chaos im Lager des Sioux im 19. Jahrhundert eine Art Endzeitszenario geschaffen habt. Brr.

„Heute ist vorgestern und übermorgen ist in hundert Jahren.“

Dies ist für mich die übergeordnete Aussage des Kapitels, ja womöglich der ganzen Geschichte. Diese achtlos dahingeworfene Bemerkung von C, ein Zitat von J (von dem ich nicht weiß, ob es so etwas wie ein geflügeltes Wort darstellt, oder ob ihr es erfunden habt ;-)) schlägt jedenfalls den Bogen zum Titel des Gesamtwerkes. Was ist Zeit?

Der Text wimmelt von vielen kleinen Dingen, die seltsam, fragwürdig oder bedenklich scheinen und sich (noch) nicht abschließend beurteilen lassen.

Da ist die Tatsache, dass C OSs „lästiges Narbengewebe“ entfernt hat, als er die Wunde im Hals heilte. Einerseits handelt es sich hier um die Beschäftigung mit einem wirklichkeitsgetreuen Detail, das beim Mayster nie Erwähnung fand. Ich meine, kann nach einer derartigen Verletzung einfach alles wieder gut sein? Steht nicht vielmehr zu erwarten, dass Störungen im betreffenden Areal zurückbleiben? Andererseits stellt sich aber die Frage, ob nicht mit dem Wegzaubern des Mals auch ein wichtiges Symbol verschwunden ist. OS hat seine Narbe mit Stolz getragen, als Zeichen des Versprechens, das aus ihr erwuchs. Ist es tatsächlich von Vorteil, dass diese nun Geschichte ist? Oder wird sie einst mit W zurückkehren, wenn hoffentlich alles wieder „normal“ ist ;-)?

Exemplarisch für die ganzen Merkwürdigkeiten, oder mit euren Worten: die Dinge, die OS „absolut nicht gefallen“ ;-) sei hier die Verbrüderung der drei Pferde genannt. Was hat es mit diesem weißen Hengst auf sich? Warum bedrängte er TU? Das kann wohl kaum Zufall sein...

OS hat einiges zu bewältigen, wobei die neuartige Verteilung der Geschlechterrollen in der Zukunft wohl sein geringstes Problem sein dürfte ;-)

Natürlich steht ihm an erster Stelle, den Blutsbruder wiederzufinden. „Winnetou ist sehr wichtig für das Hier und Jetzt. Und ich vermute, Sie möchten auch lieber wieder in Ihre Zeit zurückkehren“ hat mich lächeln lassen. Da kommt eine so deutliche Gewichtung zum Vorschein... und C schneidet im Vergleich mit dem Apachen nicht sonderlich gut ab ;-))

OS unterschätzt C hier aber, unterschätzt dessen Fähigkeit, sich in das Wesen einer tiefen emotionalen Verbindung einzufühlen. Er weiß ja nicht, dass C mit J auch eine Art W besitzt. Ich bin gespannt, wie sich diese Problematik auf dem Wüstenplaneten entwickeln wird.

Das Kernstück des Kapitels ist natürlich die abschließende Szene in der Höhle. OS „begegnet“ seinem W... und es ist interessant, dass weder C noch TU der Zeitreise standzuhalten vermögen. Dadurch demonstriert ihr einmal mehr, über welche Macht, welchen Zauber die Blutsbrüder gemeinsam verfügen. Was die Story wundervoll im KM-Universum positioniert.

Das, was OS wie durch eine Glasscheibe sieht, wirft neue Fragen auf. Warum hocken W und J „in höchster Not“ auf der Erde? Warum klammert sich J gar an den Arm des Häuptlings? Ich befürchte, während wir uns durch matschige Asche gekämpft und Gewehre gesucht haben, hat sich in der Zukunft Unbill ereignet...

Abschließend möchte ich erwähnen, dass ich es mag, wie ihr immer wieder dezenten Grusel in euren Text zu bringen versteht, indem ihr diese zwei Sonnen auf die Leinwand eures Geschehens malt. Ich möchte mich fast ducken...

Muss ich noch erwähnen, dass ich ungeduldig der Entwicklungen auf dem Wüstenplaneten harre?

Lieben Dank für die gute Unterhaltung und herzliche Grüße durch halb Europa :-)!

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 14.06.2019 | 10:32 Uhr
Liebe Zorbi,
dann müssen wir uns ja beeilen, Deine Reviews noch vor Deinem Urlaub zu beantworten.

Vielleicht ist es auf dem Wüstenplaneten wirklich, vom Wetter her gesehen, heimeliger als auf der guten alten Erde am Hancockberg, der ja schon bei KM ziemlich düster ist.
Wir hoffen mit OS, dass er diesen Ort schnellstmöglich verlassen kann, am besten in Begleitung seines Blutsbruders.

„Heute ist vorgestern und übermorgen ist in hundert Jahren.“
Zeit ist irgendwie ja auch so ein unbestimmter Begriff. Manchmal vergeht die Zeit für unser Empfinden unendlich langsam, dann wieder fliegt sie förmlich davon. Was also ist Zeit?

Es sind die Kleinigkeiten, die Dich in diesem Text beschäftigen. KM alias OS hat vor Jahren im Kampf mit W diese furchtbare Verletzung davongetragen. Danach haben wir aber nie wieder etwas davon gehört. Ist es möglich, dass so eine schwere Verwundung einfach so abheilt? Was ist mit dem Narbengewebe? KM lässt uns nicht teilhaben an solchen "Kleinigkeiten".
Natürlich ist es für OS auch eine Art Erinnerung, diese Narbe mit Stolz zu tragen.

Aber jetzt ist sie erst einmal weg und OS scheint tatsächlich erleichtert...


Aber es gibt ja noch mehr Merkwürdigkeiten, Unerklärliches, z.B. der weiße Hengst. Ist es wirklich Zufall, dass er sich an H und I angeschlossen hat und sie ihn auch noch bei sich dulden? Ist es Zufall, dass der Hengst TU so attackiert?

OS ist sicherlich froh darüber C an seiner Seite zu haben - aber klar, für ihn hat W absolute Priorität. Er kann nicht glauben, dass der Zukunftsmensch sich in die Beziehung der Blutsbrüder hineindenken kann. Aber - er kann, er versteht. Vielleicht nicht alles, aber immerhin, er versteht. Und es ist für ihn ebenso wichtig wieder "heimzukehren", denn 5 Jahrhunderte lassen sich, abgesehen von den Menschen, die er ja jetzt auch verloren hat, nicht einfach verdrängen.

Allerdings ist die emotionale Verbindung zwischen den Blutsbrüdern doch noch einmal eine andere Nummer. Über Zeit und Raum hinweg funktioniert sie immer noch, ist so stark, dass sie einander, wie durch ein Fenster erkennen können. Weder TU noch C können den beiden auf diese Ebene folgen, sie sind nicht stark genug, diese Unterschiede auszuhalten.

In höchster Not gelingt es W OS zuzurufen, dass er TS um Hilfe und Unterstützung bitten soll. Ein bisschen schwierig für OS, denn TS ist ja nicht sein bester Freund. Aber um Ws Willen wird er vielleicht bereit sein zu helfen.

Manchmal wäre es vielleicht gut, auch zwei Sonnen hier zu haben. Dann könnten sich mit dem Scheinen hier und da mal abwechseln, was ja nicht das Schlechteste wäre.

Wir wünsche Dir einen schönen Urlaub.

Bis bald
Adrimeny
10.06.2019 | 07:37 Uhr
Ihr Lieben!

Auf um nächsten Akt und zurück zu OS.

Nicht, dass der nun in irgendeiner Weise wenig Probleme hätte, aber ihm gönnt ihr zumindest ein paar kleine Erfolge. Immerhin TU lebt und C hat ihn sogar recht unbeschadet wieder hinbekommen. Das ist durchaus von Vorteil, zum einen, weil er ebenfalls ein für seine Verhältnisse kluger Mann zu sein scheint, ganz praktisch gesehen aber auch, weil die Sioux ja nicht auf immer verschwunden sein werden.

Natürlich sind sie erst einmal vor dem Feuer geflohen, aber früher oder später werden sie zurückkommen, um zu sehen, was noch zu retten ist, um zu sehen, ob es Überlebende gibt und eben bestimmt auch um TU zu suchen, wenn klar wird, dass er fehlt. Denn ob tot oder lebendig, sie werden sicherlich Gewissheit haben wollen, wo ihr Medizinmann abgeblieben ist.

In dem Fall kann es nicht schaden, selbigem das Leben gerettet zu haben, sodass er in gewisser Weise in der Schuld seiner Retter steht. Zudem ist TU sicher einflussreich und erkennt, dass vor allem C viel zu interessant ist, um ihn schlichtweg als Feind niederzumachen oder an den Marterpfahl zu stellen.

Außer der Genesung des Medizinmanns gibt es aber noch zwei weitere Lichtblicke: Die Pferde und die Gewehre sind in Ordnung! Ein Glück! I und H sind eben doch klug, sie wussten sich zu helfen. Und dass der weiße Hengst bei ihnen ist, verdutzt nicht nur OS. Andererseits, wenn es sich tatsächlich um kein "gewöhnliches Pferd" handelt (ich glaube hier immernoch an irgendeine Manifestation irgendeiner höheren Macht, an ein "Geisterwesen" im weitesten Sinne), dann würden die Rappen das spüren und es wäre klar, dass sie sich dem Schimmel unterordnen. Denn letztlich ist das ja die Erklärung dafür, dass sie so friedlich miteinander sind. Die beiden müssen den anderen sozusagen als ranghöher anerkennen.

Auf jeden Fall ist das sicher kein Zufall und ich bin gespannt wie und ob das ganze noch eine Rolle spielt. Übrigens völlig verrückter Gedanke an dieser Stelle: Was, wenn die Iru...dinsgbums einen ihrer eigenen Leute auf dem Wüstenplaneten hatten abholen wollen... Was, wenn unser weißer Hengst auch ein Zeitreisender ist, der das Portal genutzt hatte, eigentlich wieder heimkehren wollte, von den Seinen auf der anderen Seite erwartet wurde und nun haben die stattdessen W bekommen? Ich meine, warum sollen nicht irgendwelche fortschrittlichen Wesen zum Beispiel in der Lage sein, Gestalten anzunehmen, die gerade praktisch sind. Und ein Wildpferd ist eben wunderbar unauffällig (mit der Farbe haben sie sich dann vielleicht ein bisschen vertan). Ich weiß, völlig irre, kam mir aber so in den Sinn.

Was mir schon jetzt großen Spaß macht sind die Schmunzeleien, die das Aufeinandertreffen der verschiedenen Zeitebenen verursachen. Nicht nur im letzten Kapitel die "auf den Kopf gestellte Höhle", die W allzu wörtlich nimmt, sondern auch hier die Unterhaltung über die Gewehre. Ich sehe OS förmlich die Augen rollen angesichts der Tatsache, dass C eine so wenig hilfreiche Antwort gibt, ob er schießen könne. Für OS ist natürlich klar: Das ist ein Gewehr und entweder man kann schießen oder nicht, da gibt es nichts zu überlegen.

Für C muss aber klar sein: Das ist ein Teil, mit dem man zielen muss, um zu treffen, ich habe aber keine Ahnung von der wirklichen Handhabung. Insgesamt scheint es mir, als ob in der Zukunft eher Handfeuerwaffen im "täglichen" Gebrauch sind. Vielleicht kann C mit einem Revolver mehr anfangen. Ich amüsiere mich jedenfalls schon jetzt, wenn er mit dem Rückstoß des Bärentöters Bekanntschaft macht. Und mit der Tatsache, wie mühselig es ist, dauernd laden zu müssen. Und von wegen auf Betäubung umstellen oder so. Ich denke, da könnten noch ein paar unfreiwillig komische Momente kommen.

Andererseits finde ich es sehr logisch, dass OS den Bärentöter anbietet. Seiner Meinung nach ist das das Gewehr, das "einfacher" zu bedienen ist. Zudem wird er seinen besonderen Stutzen nicht aus der Hand geben wollen. Und Ws Silberbüchse herzuleihen kommt nicht in Frage, die ist irgendwie besonders, "heilig", die wird OS hüten wie seinen Augapfel schätze ich.

Nach den Erfolgserlebnissen geht es dann aber auch auf der Erde mit einem neuerlichen Schrecken weiter: Die Verbindung ist noch da, sie scheint sogar "offener" denn je, da man hindurchblicken kann. Es muss aber sowohl W und OS klar werden, dass sie beide ein Problem haben. Und nun soll TS es richten? OK, DAS ist überraschend.

Ich frage mich hier natürlich: Was ist derweil auf dem Wüstenplaneten geschehen, dass erstens W wieder dort ist, wo das Portal sich befindet (denn er und J waren ja auf dem Rückweg ins Schiff), wie kommt W zu der Erkenntnis, dass TS helfen kann und wieviel Zeit ist bereits vergangen in Bezug auf das 80 Stunden Ultimatum (bzw. vergeht die Zeit auf beiden Planeten überhaupt "synchron"?)

In diesem Zusammenhang noch ein großes Lob für die Idee, dass, was in der Zukunft wissenschaftlich zu erklären versucht wird, wofür es Messgeräte und Fachbegriffe gibt, im Wilden Westen in den Bereich des Schamanischen, Mystischen, Zauberhaften zu verlagern.

Wo man auf der einen Seite versucht mit Wissenschaft weiterzukommen (die aber ja auch grandios scheitert: Portal weg... Pech!), sind es hier besondere Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die helfen können (hoffentlich) und die vielleicht mehr Erfolg haben, weil sie die Sache anders angehen. Sehr gut passt dazu meiner Meinung nach, dass TU die Anomalie als erster spürt. Ihr habt gewissermaßen das schon immer gültige "Was wir nicht verstehen, machen wir zu Wunderglaube und Übernatürlichem" nun von beiden Seiten: aus der Zukunft betrachtet ist es Wissenschaft, aus dem 19. Jhd. betrachtet sind es mächtige Geister und höhere Wesen, die ihre Finger im Spiel haben. Und tatsächlich, wer könnte da besser helfen als TS.

Bleibt allerdings das kleine Problem, dass nun ausgerechnet der nicht unbedingt gut auf OS zu sprechen ist...

Aber immerhin: OS hat gesehen, dass es W so weit gut geht, er hat einen Anhaltspunkt, wo er weitermachen kann. Und er hat immernoch C und TU an seiner Seite, die wohl auch nicht ganz unhilfreich sein werden aus unterschiedlichen Gründen.

Es bleibt jedenfalls auf beiden Seiten des Portals rasend spannend!!!

Viele liebe Grüße und nochmal ein Dankeschön, dass ihr wieder da seid!!!

Luni

Antwort von Adrimeny am 13.06.2019 | 12:38 Uhr
Liebe Luni,

Na ja, OS hat es sicher ein ganz klein wenig leichter als Winnetou, zumindest bezüglich der Örtlichkeit, in der er sich befindet und der Menschen, die dort leben. Immerhin hat er in TU einen Mann an seiner Seite, der in der gleichen Zeit lebt wie OS und ein paar wildgewordene Siouxkrieger sind ihm sicher immer noch lieber als unsichtbare und unbekannte Iraluaner…
Natürlich hat das Überleben TUs auch den praktischen Vorteil, dass er damit quasi etwas gut hat bei den Sioux, denen er ein geschätzter Schamane ist. TU ist klug, er wird von daher auch den Wert erkannt haben, den C für seinen Stamm haben kann - im Guten wie im Schlechten.

Auch H und I haben überlebt und sind auf das Plateau zurückgekehrt, im Schlepptau den weißen Hengst. OS findet das zumindest seltsam, denn er weiß ja, dass die Hengste kaum ein anderes Pferd in ihrer Nähe dulden. Was es nun genau mit diesem "Weißen" auf sich hat wird sich sicher noch klären.

Du machst Dir viele Gedanken zu diesem Thema und darüber freuen wir uns sehr, müssen Dich aber trotzdem noch ein wenig vertrösten. Vieles ist anders als es zu sein scheint, manche sind nicht das, was sie vorgeben zu sein.

Sicher ist es ziemlich komisch, wenn man sich plötzlich an einem ganz unbekannten Ort, in einer ganz anderen Zeit mit völlig fremden Menschen konfrontiert sieht. Und natürlich hat jede Zeit auch ihre eigenen Redewendungen und Ausdrucksformen. Die "auf den Kopf gestellte Höhle" ist für W völlig daneben gegriffen, was soll er auch damit anfangen? Aber auch für einen Zukunftsmenschen gibt es etwas zu staunen. Gewehre! Damit soll man schießen können? C erlaubt sich zumindest einen kleinen Zweifel diesbezüglich. OS hingegen ist etwas ratlos. Klar ist es ein Gewehr. Damit kann man schießen! Was denn auch sonst??

OS will natürlich nicht den komplizierten Henrystutzen in ungeeignete Hände geben, die Silberbüchse ohnehin nicht. Bleibt also der Bärentöter, das Monstrum. Mal sehen, ob C damit zurechtkommt.

Nun geht es also zu einer weiteren Inspektion in die Höhle. Und diesmal ist es TU, der die eigenartigen "Schwingungen" zuerst bemerkt. Os aber ist es, der den Freund zum Greifen nah vor sich sieht. Er will ihn ergreifen, zu sich heran ziehen, aber es geht nicht. Immerhin gelingt es W, OS zuzurufen, wo er Hilfe suchen soll, wo er sie finden kann. Bei TS! Eigentlich ist das doch eine logische Theorie, denn der Geheimnismann verfügt über ein Wissen, dass den meisten Menschen verloren ging. Allerdings stimmt es ja auch, dass TS nichts von OS wissen will, ihm immer noch die Schuld an Nscho tschis und Intschu tschuinas Tod gibt. Aber er liebt W und vielleicht wird der Wunsch, den Häuptling zu retten, OS und TS einander näher bringen.


Viele Grüße und auch von uns ein Dankeschön für das schöne Review.

Adrimeny
21.08.2019 | 12:59 Uhr
Was wollen die mit Winnetou, soll der in einem Zoo ausgestellt werden?
Also echt, das kann doch wohl nicht wahr sein?!
Trotzdem freue ich mich auf das nächste Kapitel.

LG
Onlyknow3

Antwort von Adrimeny am 21.08.2019 | 14:58 Uhr
Nein, in einen Zoo kommt W ganz sicher nicht. ;-)

Danke für Deine Rückmeldung

VG

Adrimeny
23.07.2019 | 16:24 Uhr
Oookay, jetzt wird es richtig interessant: Wir erfahren, wer für den Zustand der Voyager und auch für den aktuellen Beschuss und damit bestimmt auch für das Feuer bei OS verantwortlich ist. Iraluaner. Wer auch immer das ist. Das wirft neue Fragen auf:

Wollen die wirklich nur ihr Gebiet verteidigen? Wenn ja: Was hält sie davon ab, die Voyager zu vernichten? Wenn sie es aus moralischen Gründen nicht wollen, macht es ja keinen Sinn, dass sie nicht schon viel früher mal Kontakt aufgenommen haben. Warum räumen sie der Crew eine Frist ein? Warum bemessen sie die Frist zu kurz? Ist das ein Versehen, können sie die Voyager beispielsweise nicht genau genug scannen oder können sie nicht einschätzen, wie lange die Crew brauchen wird, um das Schiff wieder flott zu machen? Oder wollen sie eben doch irgendetwas anderes und wollen Druck aufbauen? Warum verbergen sie ihr Aussehen? (Nicht dass das nicht auch typisch Star Trek wäre, hihi.)

Und dann :"Sie haben etwas, das uns gehört".

Die haben die Voyager doch schon beschossen, bevor sie auf dem Planeten gelandet ist. Das lässt mich eher glauben, dass sie sie wirklich zerstören wollten. Beim ersten Mal ist sie aber entkommen. Und jetzt konnten sie sie nicht mehr zerstören, weil sie dann das, was sie haben wollen, mit zerstören würden. Aber: W? Haben die W absichtlich auf diesen Planeten und in diese Zeit geholt?? Warum???

Ihr seht, ich bleibe gespannt. :) - Und ich freue mich darauf, dass W und J jetzt hoffentlich endlich zusammenarbeiten müssen/werden! *schwenkt heimlich ein J-Fähnchen*

Über Ws Sicht auf all die moderne Technik finde ich nach wie vor sehr erheiternd. Das funktioniert für die Geschichte auch gut als eine Art Comic Relief.

Liebe Grüße
RE

Antwort von Adrimeny am 30.07.2019 | 15:41 Uhr
Hello again!

Die Iraluaner sind von uns frei erfunden und haben ihren Namen eher dem Zufall - nämlich einem Tippfehler zu verdanken ;-)!

Ansonsten verhalten sie sich zunächst einmal Star Trek typisch unfreundlich, scheinbar unlogisch und auch nervtötend. Das gehört ja irgendwie dazu ;-)! Einen Teil Deiner Fragen beantwortest Du schon selbst. Die anderen Fragen werden sich noch im Verlauf der Geschichte klären. Dazu können wir hier verständlicherweise nichts sagen, ohne gleich total herumzuspoilern.

W und J müssen jetzt zusammenarbeiten, soviel sei versprochen und wir hoffen, dass Dir auch das gefällt.

Es macht riesig viel Spaß W mit all den "Errungenschaften" der modernen Technik zu konfrontieren. Da haben wir noch einiges im Köcher ;-)!

Und auch hier wieder: Vielen Dank für Deine Zeilen!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
10.06.2019 | 07:12 Uhr
Ihr Lieben!

Nun hat mich euer Update überholt gestern, wo ich doch wild entschlossen war, heute hier weiter zu machen. Aber was soll's dann gibt es eben zwei Reviews und ich denke, da ihr ja so kommentiert, wie ihr verfasst, ist es ja trotzdem für jede nur einmal Arbeit ;-)

Dieses zehnte Kapitel ließ ja schon vom Titel her nichts Gutes erahnen und es wurde auch entsprechend nervenaufreibend... Die wollen W? NEIN, NEIN, NEIN! Da bin ich strikt dagegen. Und J glücklicherweise auch, das ist so ziemlich das einzige, was mich beruhigt hat.

Das und die Tatsache, dass W im Grunde der Alte ist. Er will die Dinge mit eigenen Augen sehen, er lässt sich nicht so leicht austricksen, wie J es gerne hätte (mal eben wegdrehen, um den Kommunikator zu benutzen und das bei Ws Apachen-Luchs-Ohren ;-) ), er lässt sich keine Schwäche anmerken und vor allem, er ist wild entschlossen zu kämpfen: "Winnetou richtete sich auf. „Winnetou gehört niemandem. Er ist ein freier Mann und er ist gewohnt für die Freiheit zu kämpfen!“" Allein dieses sich aufrichten, sich wieder in die gewohnt stolze, aktive Position bringen, nachdem die Ergebnislosigkeit der Nachforschungen in der Höhle ihn hat zusammensinken lassen, das ist unser W.

Zudem ist mir eine interessante Gemeinsamkeit aufgefallen zwischen ihm und J: Beide sind Anführer in einer mehr als schwierigen Zeit bzw. Lage. W hat das Schicksal, als kluger, weitblickender Mensch den Untergang der eigenen Kultur vorherzusehen und nun alles versuchen zu müssen, um auf neuen Wegen friedlich und mit möglichst geringem Schaden in die Zukunft zu gehen. J ist mitsamt ihrer Crew und ihrem Schiff an einem Ort, an dem sie nicht sein sollte, an dem sie ohne Hilfe von außen selbst zusehen muss, wie sie klar kommt. Auch sie ist also eine Anführerin, die mit Problemen umgehen muss, die "nicht vorgesehen" sind.

Und diese gemeinsame, wenn auch unterschiedliche Erfahrung hat eben beide zu Kämpfern gemacht, die nicht einfach aufgeben, wenn es einmal schwierig wird. Die weitere Gemeinsamkeit dabei: Beide sind im Moment einer wichtigen Stütze beraubt, nämlich ihres Vertrauten, des Menschen, auf den sie sich verlassen können, den an ihrer Seite zu wissen ihnen Halt und Kraft gibt.

Ich finde es interessant wie ihr hier andeutet, dass sie aus dieser Not wohl die Tugend machen werden, sich dann eben gegenseitig früher oder später zu helfen und zu vertrauen. Das wird naturgemäß bei W sehr viel länger dauern als bei J, weil er nicht der Mensch ist, sich schnell jemandem zu öffnen und anzuvertrauen, aber auch er scheint durchaus bereit sich auf diesen "Häuptling" einzulassen. Bei J ist es sehr viel deutlicher, ihre Gesten W zu "trösten" und irgendwie Nähe zu schaffen, sprechen da deutlich - vielleicht sagen sie sogar mehr, als ihr schon bewusst ist. Und spätestens ihr letzter Satz beweist, dass sie Ws Potential zu erkennen scheint. Ja, er ist ein Kämpfer, den man durchaus an seiner Seite gebrauchen kann, auch wenn das große Ganze ihn im Moment wohl noch ordentlich überfordern dürfte. Aber die Grundfesten bleiben: Er ist mutig, klug, geschickt und er ist bereit für sich und die Freiheit bis aufs Äußerste zu gehen.

Sehr geschickt gemacht finde ich das Auftreten eurer Ira...Dingsbums. Zum einen, weil damit ein - zumindest für mich vorher so nicht erwarteter - Zeitfaktor ins Spiel kommt, der alles noch schlimmer macht. Das erhöht definitiv den Nervenkitzel. Zum anderen, weil diese mysteriös offen bleiben, nicht nur für uns, sondern auch für eure Protagonisten. Und einfach schreibtechnisch schlau gelöst: Wer nur über Audio kommuniziert, den muss man nicht beschreiben ;-)

Ganz besonders eigenartig ist jedoch wohl vor allem das Eine: Wenn diese Fremden ja doch offensichtlich die höhere Lebensform Mensch als solche erkennen, sonst würden sie ja nicht so "vernünftig" mit der Crew der Voyager reden, warum ist ihnen dann dieser eine Mensch, nämlich W, mehr wie eine Sache? Warum bezeichnen sie ihn als eine Art "Gegenstand", den man nicht mitnehmen soll, als ob er ein Stein oder ein seltenes Artefakt wäre? Es muss ihnen doch klar sein, dass er rein biologisch ebenso ein Mensch ist wie die anderen, mit denen sie "verhandeln".

Und natürlich die brennende Frage: Haben sie etwas damit zu tun, dass W da und C weg ist? Haben sie W sozusagen bewusst aus der Vergangenheit geholt und sind nun da, ihre Beute oder was auch immer er sein soll "einzusammeln"? Dagegen spricht aber doch, dass sie die Voyager schon im All angegriffen haben und dass diese nur ganz zufällig auf genau DIESEM Planeten gelandet ist. Oder ist es mehr ein Dumm gelaufen, dass das Schiff, welches sie einfach loswerden wollten, weil sie es als Eindringling empfunden haben, nun ausgerechnet auf dem Planeten gelandet ist, auf dem sie ihre "Ware" abholen wollten?

Und natürlich zwei weitere Fragen: Machen die I das öfter? (Das würde erklären, warum keine Überreste auf dem Planeten herumliegen, obwohl in der Höhle der Sioux schon öfter Leute verschwunden sind) und natürlich WARUM??? Was wollen sie mit W oder allgemein mit Menschen aus der Vergangenheit?

Beruhigend ist im Moment nur, dass J W beschützen will. Alles andere ist wunderbar rätselhaft und nervenaufreibend. Ich will wahrlich nicht in Js Haut stecken, gleich so viele Probleme auf einmal...

Und der Blick in den Wilden Westen zeigt: Viel besser ist es da auch nicht. Doch dazu gleich mehr....

Lg Luni

Antwort von Adrimeny am 17.06.2019 | 15:31 Uhr
Liebe Luni!

Der Urlaub ist vorüber, also gibt’s nun auch hier noch die ausstehende Antwort!

Die Iraluaner wollen W haben. Warum und wieso wird sich noch klären, aber natürlich hier noch nicht verraten.

J ist ja zum Glück nicht Jemand, der sich einfach so erpressen lässt, von daher hält sie hier zunächst einmal ihre schützende Hand über W. Die Frage ist jedoch, wie lange ihr das gelingen kann. Die Iraluaner haben Waffen und ein intaktes Raumschiff im Orbit. Sie können sich also ziemlich problemlos holen, was sie haben wollen….

Da W aber in unserer Geschichte eben derjenige bleiben soll, der er nun einmal ist und weswegen wir ihn so verehren, wird er die Forderungen der Fremden sicherlich auch nicht einfach so hinnehmen ;-)
Du sprichst hier sehr wichtige Gemeinsamkeiten zwischen J und W an, die uns erst haben darauf kommen lassen diese Art von Geschichte zu schreiben. Sie funktioniert eben weil es trotz der fünf Jahrhunderte, die zwischen den Akteuren liegen, so viele Gemeinsamkeiten gibt.

J und W werden zusammenarbeiten müssen, so wie es C und OS im Westen der Vergangenheit ja auch bereits tun.

J wird das natürlich zunächst leichter fallen. Sie ist es gewohnt mit „Fremden“ kooperieren zu müssen, doch wir verraten sicherlich nicht zu viel, dass W klug genug sein wird, gemeinsam mit J nach einer Lösung des Problems zu suchen ;-)

Ja, die Iraluaner. Die haben ihre Existenz einem Schreibfehler bei WhatsApp zu verdanken ;-)! Wir werden wohl irgendwann nicht umhin können, sie zu beschreiben. Das könnte überraschend ausfallen ;-)!

Du stellst hier die zentrale Frage: Warum wollen die Iraluaner unbedingt W haben und warum ist er für sie kein Mensch wie jeder andere? Da werden wir Dich wohl noch ein wenig um Geduld bitten müssen.

Genauso gut und berechtigt sind Deine anderen Fragen – doch auch hier ist Geduld angesagt ;-)! Wir können nur versprechen, dass am Ende alle Fragen beantwortet sein werden ;-)!

Es freut uns, dass Du unsere Geschichte nach wie vor rätselhaft und aufregend findest – so sollte es sein.

Vielen Dank für Deinen tollen Kommentar, über den wir uns sehr gefreut haben!

Liebe Grüße

Adrimeny
29.05.2019 | 19:26 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Juhu, es geht weiter – ich freue mich, dass das Wiederherstellen funktioniert hat und ihr nun doch die Kraft findet, an dieser so besonderen Geschichte weiterzuschreiben. Ich mag nach wie vor den Gedanken, W (und natürlich auch OS) in andere Welten zu transportieren, speziell in diese hier!

Das Kapitel transportiert uns mitten in einen Konflikt hinein, der zunächst sehr geheimnisvoll daherkommt. Die Voyager wird von einem unbekannten Schiff angegriffen. Wiederstand scheint zunächst nicht nur zwecklos, sondern sogar unmöglich. Dass die Kommunikation höchst einseitig verläuft, macht es nicht gerade leichter, denn die Crew tappt im Dunkeln darüber, was die Fremden, diese Iraluaner von ihnen wollen.

Und Janeway bekommt ein weiteres Problem. Sie muss die Voyager innerhalb des gestellten Ultimatums wieder flottmachen und zugleich muss sie W schützen, denn es ist dieser, den die I wollen. Warum sie das wollen, bleibt hingegen im Dunkeln. Fest steht aber, dass J den Häuptling nicht ausliefern will – zum Glück! Zusätzlich muss sie aber auch Chakotay wiederfinden und zumindest den Anschein wahren, die Errungenschaften des 24. Jh. vor W einigermaßen verborgen zu halten. Wobei dieser Versuch zunehmend ad Absurdum geführt wird, denn der Apache hat ja das Schiff bereits von Innen und Außen gesehen.

Es ist so irgendwie niedlich, wie sie jedes Mal einige Schritte beiseitetritt, wenn sie in ihren Kommunikator spricht und wie – auf der anderen Seite – W dies deutet: Die Frau spricht mit sich selbst. Das, was für uns so selbstverständlich scheint – telefonieren, funken etc… muss für W höchst merkwürdig sein. Ich liebe diese Stellen in eurer Geschichte, an denen die Gegensätze derart aufeinanderprallen!

Ebenso, wie ihr mit sicherer Hand auch immer wieder Ausdrücke und Redewendungen findet, die selbstverständlich scheinen, W jedoch eher irritieren. „Winnetou war irritiert über die seltsame Ausdrucksweise dieser Frau. Wie konnte man eine Höhle auf den Kopf stellen?“ Ich finde diese Portion Humor, mit der dieses Kapitel gewürzt ist, sehr erfrischend und habe mehrfach laut gelacht!

W und Janeway. Irgendwie habe ich noch immer das Gefühl, dass es W schwerfällt, in Janeway eine Anführerin zu sehen. In Gedanken betitelt er sie als „die Frau“ – das sagt sehr viel. Sie muss sich wohl erst noch beweisen, denke ich.

Ich muss Janeway zustimmen: W hält sich wirklich bemerkenswert gut. Nichts von dem, was um ihn herum ist, ist ihm bekannt. Zuerst das Raumschiff, das er natürlich nicht als solches erkennt, dessen Gestalt und Materialien ihm aber völlig fremd sind, ebenso wie die Stoffe der Kleidung der Menschen. Sodann ein Planet mit zwei Sonnen (gut gemacht, wie er hier blinzelt und versucht, sich diese als Trugbild zu erklären) und einem roten Himmel. Es ist bemerkenswert, wie der Mensch stets versucht, das Unbekannte in bekannte Raster hineinzuzwängen. Allein, hier ist es aussichtslos; es wird W nicht gelingen und das wird ihm nach und nach klar. Unser Häuptling muss wieder so einiges einstecken und er tut mir wirklich leid!

Die Höhle ist zumindest zunächst eine Art Zufluchtsstätte für W. Nicht nur, dass er Scharlih hier spüren kann, sondern sie bietet ihm auch Schutz und Sicherheit, denn sie zögert den Zeitpunkt hinaus, an welchem er in den Bau zurückmuss.

Am Ende erwacht doch wieder Janeways Kampfgeist. Sie wird W schützen, und das nicht nur, weil es ihre Pflicht ist. Ich habe das Gefühl, dass sie den Apachen achtet und vielleicht sogar mag – während W nur irgendwie versucht, Haltung zu bewahren, was ihm aber sehr gut gelingt. Es wird nun wohl Zeit, dass J ihn aufklärt, denke ich. Und ich bin sehr gespannt, zum einen auf Ws Reaktion, zum anderen aber auch darauf, wie eine weitere Kommunikation und vielleicht sogar Kooperation mit J funktionieren wird!

Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Liebe Grüße und ein schönes (langes;-)) Wochenende!
Catherine

PS: Google ist auf dem besten Weg, eine Art „Universaltranslator“ zu erschaffen… Ich wäre allerdings auch eher am Beamen interessiert!

Antwort von Adrimeny am 31.05.2019 | 15:02 Uhr
Liebe Catherine!

Ja, da ist sie wieder, die kurzfristig verloren gegangene Geschichte und inzwischen sind wir auch ganz froh, dass wir sie wiederhaben ;-)!

Die Iraluaner sind in der Tat ein merkwürdiges Völkchen. Sie kommunizieren nicht gerne und zeigen wollen sie sich auch nicht. Zudem schießen sie erst und fangen dann an zu verhandeln. Das macht es für die Leute von der Voyager auch nicht gerade einfacher. Doch die sind ja Kummer gewohnt ;-)!

Es würde schlichtweg nicht zu J passen, wenn sie W nun einfach an die Iraluaner ausliefern würde. Ihn zu beschützen ist jedoch auch nicht so einfach. Was die Fremden nun wirklich von und mit W wollen, verraten wir hier natürlich noch nicht.

W wird sich jedenfalls – soviel können wir verraten – nicht mehr lange mit irgendwelchen fadenscheinigen Ausreden abspeisen lassen. Zwar kann er das Gesehene nicht wirklich einordnen, doch er wird Aufklärung verlangen.
Bei dieser Konstellation muss es zwangsläufig zu absurden Situationen kommen und es macht Spaß, diese auszuleuchten und dann mit einer Prise Humor eine Szene dazu zu schreiben. Schön, dass das hier so gut ankommt!!!

Eine Frau als Anführerin muss W ja seltsam vorkommen, aber J wird ihn schon noch überzeugen ;-)! Genauso wird J noch lernen, dass sie W ganz sicher nichts vorenthalten kann ;-)!

Die Höhle, das schreibst Du hier ganz richtig, ist für W irgendwie der einzige Bezugspunkt, nicht zuletzt deshalb, weil sie nun einmal aussieht wie eine ganz normale Höhle und damit im Moment so ziemlich das Einzige ist, womit er etwas anfangen kann und was er kennt.

Das nächste Kapitel wird uns erwartungsgemäß erst einmal wieder zu C und OS führen. Es ist schon fertig und wird pünktlich erscheinen ;-)!

Sonnige Grüße

Adrimeny

PS: Beamen fände ich richtig toll!!!!
27.05.2019 | 14:56 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Selten hat mich das Erscheinen eines Kapitels mehr zufriedengestellt – aus zweierlei Gründen. Zum einen, eben weil dieses Kapitel überhaupt online gegangen ist, zum anderen, weil es außerordentlich spannende Wendungen enthält. Jetzt geht es irgendwie so ganz richtig los, wie mir scheint ;-)

Schon die Überschrift hat mich einmal mehr daran erinnert, dass wir es hier mit einer echten Wundertüte zu tun haben. Ultimatum? Das kam jetzt überraschend, denn der bisherige Verlauf der Handlung war wohl mehr auf Vernichtung ausgelegt ;-))

Genau wie J hat mich das Vorgehen der unsichtbaren Angreifer einigermaßen verwirrt ( wobei ich natürlich zugeben muss, dass ich mich mit den Vorgehensweisen außerirdischer Spezies des 24. Jahrhunderts weniger als gar nicht auskenne ;-)). Erst schießen, dann verhandeln? Es scheint in diesem Universum gang und gäbe zu sein, auch unter Feinden zumindest akustische Absprachen zu treffen, so viel habe ich heute gelernt.

Der Angriff gibt jedoch Rätsel auf, weil er irgendwie, trotz aller Sprengkraft, nicht bis zur letzten Konsequenz ausgeführt wurde. Aber erst nach und nach enthüllt sich das volle Ausmaß der Klemme, in der die Raumfahrer stecken. Bei den Gegnern handelt es sich um das iraluanische Volk – ist das Fachkundigen ein Begriff? Naturgemäß ist es mir unmöglich, aus diesem Namen irgendwelche Rückschlüsse auf deren Motivationen und wahrscheinliche Reaktionen zu ziehen – was die Angelegenheit interessanter gestaltet ;-)

Die Voyager soll sich einer Grenzverletzung schuldig gemacht haben, na gut. Auch heutzutage wird in so einem Fall immer mal wieder geschossen, anstatt besonnen Diplomatie zu Hilfe zu ziehen. Und wenn die Vorwürfe gerechtfertigt sind, ist die Forderung, sich unverzüglich zu entfernen, durchaus nachvollziehbar.

Dumm nur, dass das (zumindest in absehbarer Zeit) vollkommen unmöglich ist.

Doch damit nicht genug. Der wahre Grund für den Gewaltausbruch tritt erst später zutage, und an dieser Stelle bekam ich zum ersten Mal richtig Angst. „Sie haben etwas, das uns gehört“. Wir haben erfahren, dass unser Raumschiff notgedrungen auf dem Wüstenplaneten landen musste. Das Dilithium soll sie nun retten, was sogar innerhalb der Grenze des Erlaubten liegt. Was also kann es sein, dass J und Co dem fremden Planeten sonst „entwendet“ haben bzw „entwenden“ möchten? Eigentlich doch nur ein uns wohlbekannter Mensch...

Beim ersten Kontakt mit der heimischen Spezies wurde der Crew verboten, irgendetwas mitzunehmen. Bereits diese Anweisung erschien mir durchaus bedenklich, denn worunter fällt unser W jetzt? „Gehört“ er dieser Wüste und ihren Besitzern?

Am Ende erhärtet sich dann mein Verdacht. Die Außerirdischen wollen den Häuptling. Warum?

Das fragt sich auch der Captain. Es spricht für sie, dass sie den Apachen nicht kampflos den Feinden überlässt. Allein, ich muss dabei nach ihrer Motivation fragen. Handelt sie aus einer wie auch immer gearteten Form von Loyalität heraus, von Anführer zu Anführer, Mensch zu Mensch? Oder umtreibt sie die Ahnung, mit dem Häuptling möglicherweise etwas Wertvolles zu besitzen, das man als Unterpfand benutzen könnte?

W tut mir ausnehmend leid. Diese Geste, dieses sich über die Augen Wischen, aus dem Wunsch heraus, dass die Welt wieder normal werden möge – schluck :-(!

Ihr bildet sein Problem in schlichten Worten ab: „Er wusste, dass er nicht mehr dort war, wo er sein sollte, und er konnte nicht sagen, wie er den Weg dorthin zurück finden sollte.“ Es ist eine zweigeteilte Schwierigkeit, deren Ausmaß einfach nur mutlos macht.

Aber auch im Angesicht der Ungeheuerlichkeit vermag Ws noch logisch zu denken. Er folgert, dass allein die Höhle Aufschluss zu geben vermag, und ahnt, dass sie die Antwort auf etliche Fragen in sich birgt. Irgendwie scheint mir der Apache so ein bisschen zwischen den Welten zu schweben, weil er die Präsenz der verschiedenen Zeiten wahrnehmen kann, die in dieser Höhle existieren. Noch schreibt er die verwirrenden Bilder jedoch seinem schlechten Allgemeinzustand zu.

Ihr schickt dem Häuptling glücklicherweise ein winziges Licht. Er erfährt eine ähnliche Vision, wie sein Blutsbruder sie im vorangegangenen Kapitel hatte – und damit wertvolle Informationen. Nun ist ihm klar, dass OS und C beisammen sind (wenn auch zugegebenermaßen in widrigen Umständen ;-)) Das wird ihn alles Menschenmögliche unternehmen lassen, um die eigene Rückkehr doch zu bewerkstelligen...

Eine Rückkehr, die durch das Ultimatum noch schwieriger geworden ist. Es gilt nicht nur, den Weg zu finden – W muss zusätzlich auch noch einem mächtigen, kompromisslosen Feind ausweichen. Was seid ihr gemein ;-))!

So richtig gespannt bin ich auf die Zusammenarbeit, die W und J auf die Beine stellen müssen, wenn sie ihre Überlebenschancen maximieren wollen. Was Mut macht: Der Captain kann sich zumindest ansatzweise mit dem Apachen identifizieren. Störend bleibt allerdings, dass die Protagonisten ständig aneinander vorbeireden ;-) Der Wissensunterschied erweist sich momentan als Bremse. Diese Tatsache bescherte mir einen echten Lachanfall, nämlich als ich folgende Passage lesen durfte: „Sein Gehör war von Kindheit an darauf trainiert sich auf Geräusche zu konzentrieren und alles andere auszublenden. (…) Hier brachte es ihm nichts ein, außer dass er nicht verstand, warum die Frau mit sich selbst sprach.“ Meine unangefochtene Lieblingsstelle!!

Ihr Lieben, ich hoffe, es ist mir gelungen euch zu übermitteln, wie viel Freude mir dieses Kapitel bereitet hat. Weiter so, ich bitte euch!!

Liebe Grüße

Zorbi

PS. Kann mal jemand „in echt“ so einen Universaltranslator“ erfinden? Was wäre das praktisch ;-))

Antwort von Adrimeny am 27.05.2019 | 16:51 Uhr
Liebe Zorbi!

Wir können versichern, dass wir uns über Dein Review mindestens genauso gefreut haben, wie Du Dich über das Erscheinen unseres Kapitels ;-)!

Im 24. Jahrhundert wird in der Tat noch immer viel geschossen. Manche Dinge ändern sich wohl auch in der Zukunft nicht....SEUFZ!!!

Das iraluanische Volk dürfte selbst eingefleischten Star Trek Fans kein Begriff sein, denn das haben wir erfunden ;-)! Es verdankt seine Existenz einem Tippfehler. Marieschi wollte in einer Nachricht etwas über italienisches Essen schreiben, es kam aber iraluanisches Essen heraus => Das iraluanische Volk war geboren :-)))))! Das ist ein echter Vorteil, von dieser Geschichte. Wir können unserer Fantasie mal so richtig freien Lauf lassen ;-)!

Auch in der Zukunft entstehen viele Konflikte, weil Grenzen nicht anerkannt, Gebiete erobert oder Regeln/Gesetze missachtet werden. Nun ist die Voyager in einer besonderen Situation, denn sie befindet sich in einem Teil des Universum, welcher für sie vollkommen unbekannt ist. Sie wissen also gar nichts von irgendwelchen Grenzen, die sie vielleicht aus Versehen überflogen haben. Schließlich gibt's im All ja keine Passkontrolle ;-))!

Das ist allerdings nur ein Teil des Problems, denn sie haben - ebenfalls unabsichtlich - eine weitere Grenze überschritten, indem sie sich um W gekümmert und diesen nicht an die Iraluaner ausgeliefert haben. Warum wollen die unseren Häuptling haben? Du wirst verstehen, dass wir das hier und jetzt nicht beantworten ;-)!

Dann fragst Du, warum J so handelt und W nicht einfach den Iraluanern überlässt. Du gehörst ja zu den Lesern hier, die die Serie und ihre Charaktere nicht kennen. Deine Frage zeigt uns, dass wir hier und da noch nacharbeiten müssen, um Charaktereigenschaften ein wenig deutlicher zu machen. Die Antwort ist nämlich ganz einfach: So etwas würde J schlicht und ergreifend niemals tun! Hier liegt eine der Gemeinsamkeiten der ST und KM Universen. Die Helden sind wirklich gut und sie kümmern sich um diejenigen, die Hilfe und Schutz brauchen. Hier ist es ausnahmsweise einmal W der Hilfe benötigt und J würde ganz bestimmt nicht auf die Idee kommen und ihn einfach den Feinden überlassen. Sie wird ihn also auch nicht gegen irgendetwas "Nettes" eintauschen ;-)!

W ist in unserer Konstellation ganz klar der Charakter, der am meisten zu bemitleiden ist: In einer fremden Zeit, auf einem fremden Planeten unter fremden Menschen, verletzt, von seinem Blutsbruder getrennt, ohne dessen Schicksal zu kennen und jetzt wollen ihn auch noch ganz andere Fremde haben. Wir bekennen uns schuldig, dass wir ihm hier sehr übel mitspielen ;-)!

Aber er schlägt sich angesichts dieser widrigen Umstände mehr als tapfer, denn wir wollen ihn hier immer noch als den überlegenen Anführer verstanden wissen, der er nun einmal ist. Das wird sich im weiteren Verlauf nun noch verstärkt zeigen.

Der Wissensunterschied wird immer wieder zu skurillen Situationen führen. Das macht sehr viel Spaß so etwas zu schreiben. Schön, dass Dir diese Stelle gefällt ;-)!

Vielen Dank für diese schöne Review! Wir haben uns total gefreut!

Das nächste Kapitel ist bereits fertig - für Nachschub ist also gesorgt!

Liebe Grüße

Adrimeny

PS von Danny: Ich finde ja, dass man eher das Beamen erfinden sollte. Mal eben kurz in der Mittagspause auf die Malediven hätte doch was ;-)))) ! Allerdings wäre dort vor Ort dann auch ein Universaltranslator von Nutzen ;-)
23.07.2019 | 16:02 Uhr
Moin zusammen,

und erst mal: Das mit dem glutroten Nebel war geschickt. Die Assoziation zum Wüstenplanet war direkt da, noch vor OS' Vision. So belohnt man seine aufmerksame Leser*innenschaft. Danke. :) Gleichzeitig wirft es Fragen auf: Wie kann OS das sehen? Liegt es "nur" an seiner Verbindung zu W und dem Ort, der Verbindung durch diese Höhle? Oder gibt es da noch eine weitere Komponente, eine von außen einwirkende Kraft z.B.?

"Jedenfalls schien das Ding den Sioux einen gehörigen Respekt einzujagen, denn sie warfen immer wieder scheue Blicke darauf." - Was ich zuerst dachte: Ha, aber OS natürlich nicht, der ist ja ein aufgeklärter Mensch, der solchen Hokuspokus als technische Spielerei erkennt. Später dann musste ich Abbitte leisten: Jules Vernes? Nicht schlecht, Mister Shatterhand. Überhaupt hat er das alles erstaunlich gefasst aufgenommen. Aber angesichts von Ws plötzlichem Verschwinden ... Das ist es ja, was für ihn das Aufwühlendste ist und eben auch bleibt und darin steckt ja bereits etwas absolut Unfassbares. Außerdem ist Jules Vernes eben auch Fiktion, so kommt OS das wahrscheinlich auch vor, was er hier erlebt. Hat er überhaupt schon begriffen, dass das real ist? Viel Zeit, über alles nachzudenken, war ihm ja nicht vergönnt.

Aber bevor es zu dem mit Spannung erwarteten Gespräch kommt, bricht die Hölle los. Gleichzeitig wie bei W - Zufall? Wohl kaum! Erste Vermutung: Die Voyager ist verfolgt worden, z.B. vom wem auch immer sie ihre Beschädigung davongetragen hat, und diese Zeitanomalie hat einen Teil des Schadens in die Vergangenheit durchgelassen. Schlimm wäre jetzt, wenn das Durchgangstor dabei zerstört worden wäre ...

Die Szene mit dem weißen Hengst ist ... seltsam. Hätte Tahca Ushte nicht auf stolpern oder von einem Felsen getroffen werden können? Aber ich freue mich, dass er noch lebt, und bin gespannt, welche Rolle er noch spielen wird.

Erst dachte ich ja, das Cs "Zauberkraft" das Problem mit den feindlichen Sioux lösen würde, aber jetzt ist ja eher die Frage, ob überhaupt noch jemand lebt. Und wenn, dürfte es jetzt andere Prioritäten geben, als OS zu Tode zu martern, zumal sie das Inferno bestimmt auch den auf wundersame Weise überlebenden OS und C zuschreiben werden. Immerhin dieses Problem wäre damit aus der Welt, aber dafür gibt es jetzt einen ganzen Schwall neuer, viel umfangreicherer Probleme.

Deswegen: schnell weiterlesen. ;)
LG
RE

Antwort von Adrimeny am 09.08.2019 | 13:40 Uhr
Hallo Regenengel,

zunächst einmal müssen wir uns dafür entschuldigen, dass die Beantwortung der Reviews hier im Moment so lange dauert. Aber irgendwie ist gerade der Wurm drin. Daher gibt es für dieses Review nun auch eine Antwort von mir (Danny) und nicht von marieschi, wie es eigentlich der Fall wäre, da sie das Kapitel geschrieben hat. Aber irgendwie müssen wir hier mal wieder Land sehen und daher ein wenig improvisieren. Ich hoffe Du siehst uns das nach!

Die Verbindung zwischen W und OS ist zweifelsohne sehr stark und wird auch im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen. Die mysteriöse Höhle verstärkt diese Verbindung noch, ob es noch weitere Komponenten gibt, wird nicht verraten ;-)!

OS hat im Moment gar keine andere Chance, als erst einmal alles hinzunehmen und sich einfach darum zu kümmern, dass er und OS und dann ja auch Tahca Ushte am Leben bleiben. Er hatte in der Tat noch gar nicht so richtig die Gelegenheit über alles nachzudenken und das Geschehen einzuordnen. Und weil die Autorin ja gemein ist, kommt es immer dann zur Katastrophe, wenn sich gerade mal ein klärendes Gespräch anbahnt ;-)!

OS und C werden wohl noch eine ganze Weile mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben, da könnten die Sioux noch eher harmlos sein ;-)!

Es freut uns sehr, dass wir Dich mit dieser Geschichte so einfangen konnten!

Lieben Dank und viele Grüße

Danny und marieschi
18.05.2019 | 07:41 Uhr
Liebe Danny, liebe marieschi!

Oh Schreck! Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass das kurzzeitige Abtauchen dieser Geschichte mir einen (hoffentlich erholsamen) Schock bereitet hat, denn erstens finde ich diese Idee so anders, so besonders, dass es ein Jammer wäre, wenn sie nicht weitergesponnen würde. Zweitens will ich einfach wissen ob W wieder zurückkommt. Ist das nicht ein bisschen irre (und zudem ein ganz sicheres Zeichen für die Qualität eines Textes und damit auch ein großes Kompliment an euch), dass ich richtig unglücklich wurde, weil in meinem Kopf der Gedanke festsaß: Jetzt muss W auf diesem Wüstenplaneten bleiben! Als ob es eine Wirklichkeit jenseits dieser Geschichte gäbe, die nur dann weiter schreitet, wenn auch die Geschichte weiter schreitet. Und in eben dieser Wirklichkeit wäre W für immer verloren gewesen.

Und drittens hatte ich in unserem kleinen Fandom wirklich kurz Sorge, dass wir hier bald alle die Segel streichen und der letzte das Licht ausmachen kann.

Das alles zusammen hat mich dann fürchterlich erschrocken und mich dazu bewogen mir vorzunehmen, dass ich ab sofort wieder sehr viel aktiver werden muss. Daher meine neue Strategie: Jeden Abend eine FF Sache (Reviews, Antworten, selber schreiben...). Mal schauen, ob es dann wieder besser wird! Ich weiß auch, dass ich gerade die Reihenfolge des Hochladens nicht unbedingt berücksichtige, aber ich will doch unbedingt hier wiedereinsteigen. Sorry also an alle anderen, denen ich noch etwas "schulde", ich gebe mir Mühe, wieder rein zu kommen.

So, lange Vorrede, jetzt aber zu eurem Kapitel!

Zuerst einmal finde ich es rasend spannend, wie ihr es schafft die beiden Blutsbrüder immer weiter voneinander zu entfernen, ohne dass sie sich von der Stelle bewegen. Erst ist das Portal nicht mehr zu finden, dann wird der falsche durch die Zeit geschickt, dann wird auf dem Wüstenplaneten klar, dass man dort nicht auf ewig warten und verweilen kann, eine Abreise droht, und nun steht die Höhle hier im Wilden Westen auch noch in Flammen. Mir wird ganz schwindelig...

Natürlich hat Melissa recht, der Stein an sich kann nicht brennen. Und ist ein Zeitportal, was man sich ja wohl in irgendeiner Weise als große Ansammlung von Energie vorstellen muss, empfindlich für eine andere Energieform, hier Hitze? Kann es "überladen"? Oder ist die Hitze ihm sogar zuträglich, weil sie es wie eine Art Akku wieder auflädt? Wir werden es sehen, denn ich denke doch, dass OS und C sich die Höhle nochmal anschauen werden, sobald sie können.

Ein weiteres Fragezeichen hat mir die Tatsache beschert, dass die Höhle überhaupt brennt. Sicher, ihr habt eine logische Erklärung dafür WAS da brennt, fehlt aber noch das warum. Ein Blitz, der ins Innere einer Höhle schlägt? Unwahrscheinlich.... Ich denke, dass hier auch diese unscheinbare Stelle einen Aufschluss geben kann: " und in einem eigenartigen Augenblick doppelten Sehens vermeinte ich die Gestalt meines Blutsbruders zu erkennen, der sich hinter einen Felsen aus blutrotem Gestein duckte." Warum duckt sich W? Nur, weil er sich verstecken will vor seinen "Gastgebern" oder vielleicht, weil auch auf dem Wüstenplaneten etwas geschehen ist, ein Sturm oder ein sonstiges Ereignis, dessen Energie das Portal durchschreiten konnte und dann in Form von Hitze ausreichte, das trockene Holz zu entzünden... Wer weiß.

Zudem fand ich den Anfang irgendwie "tröstlich" in all dem Chaos, denn er scheint mir der Hinweis zu sein, dass es noch Hoffnung, noch eine Verbindung gibt. "„Der Mann wurde an dieser Stelle vor langer Zeit schon einmal verletzt. Wussten Sie das?“ Der Schwindel in meinem Kopf wurde stärker, die roten Nebel begannen dichter vor meinen geschlossenen Augen zu wabern und die Worte hallten wie ein Echo immer wieder in meinem Kopf nach" Beinahe wie aufs Stichwort wird es OS dann wieder schwindelig, wenn über die alte Verletzung an seinem Körper gesprochen wird, die in gewisser Weise ein sichtbares Zeichen seiner Verbindung zu W ist.

Und natürlich, wenn wir hier schon an "Übernatürliches" wie Zeitreisen etc. glauben, finde ich Folgendes einen ganz faszinierenden Gedanken: Wenn W und OS wirklich auf besondere, sozusagen magische Weise in der Blutsbrüderschaft miteinander verschmolzen wurden, wenn sie tatsächlich Anteile an einander haben, die sie den anderen spüren und empfinden lassen, wenn etwas in ihnen sozusagen verschmolzen ist und nun Raum und Zeit diese Verbindung so nachhaltig stören, was wird dann geschehen? Ist der große Schwindel und der starke Kopfschmerz eine Nebenwirkung dieser gestörten Verbindung?

Denn C scheint es ja trotz Zeitreise sehr gut zu gehen. Sicher, der war auch insgesamt weniger angeschlagen vorher (wobei ich gerade verwirrt bin, hatte der nicht ne Wunde am Kopf, die auf die "altmodische" Weise heilen sollte? Hätten sie die dann nicht auch heilen können, so wie OSs Verletzung am Hals?), dennoch denke ich, dass sowohl W als auch OS ganz "extrem" auf diese Trennung reagieren. Vielleicht eben, weil das Portal hier versehentlich etwas unterbrochen hat, ein Band gestört hat, das so fest, so tief verwurzelt ist, dass es tatsächlich körperliche Symptome hervorruft?

Das wäre sicher auch ein interessanter Forschungsansatz für die Voyager ;-) Aber bitte jetzt nicht W zum Versuchskaninchen machen XD

Wie dem auch sei, im Moment haben sich OS und C mit ganz anderen Problemen herumzuschlagen (wobei die Tatsache, dass ihre Gegner, deren Gefangener OS ja immer noch irgendwie war, nun auch mit sich selbst zu tun haben, ja sogar ganz praktisch ist). Ich denke doch, dass I und H kluge Tiere sind, die sich haben retten können. Und über die Gewehre, die ihr ja in der letzten Review-Antwort erwähnt, hab ich mir bisher keine Gedanken gemacht, weil ich einfach dachte, dass die an den Sätteln der Pferde hängen und dass diese sozusagen nicht "mitgefangen" worden waren, sondern den Sioux entkommen sind, also die Pferde. Aber vielleicht hätte ich da nochmal den Anfang nachlesen müssen, um meinen dementsprechenden Irrtum zu bemerken. Daher also jetzt die Nachfrage: Ihr habt nun nicht Silberbüchse, Henrystutzen und Bärentöter verbrennen lassen, oder °o° ?

Irgendwie besonders fand ich dann auch das Auftreten des weißen Hengstes. Klar, er hat TU schwer verletzt und ist damit wohl sicherlich nicht direkt positiv zu besetzen, dennoch scheint er mir irgendwie mehr zu sein, als nur irgendein Tier.

Ich meine: Wo kommt er her? Im mayschen Universum zumindest reitet doch niemand Schimmel. War er trotzdem einfach eines der Indianerpferde, weil unter den Kriegern eben doch jemand ein weißes Tier hat? Ein Wildpferd, das zufällig in der Nähe war, halte ich für unwahrscheinlich.

Vielmehr kommen mir gerade bei weißen Pferden Assoziationen mit der Geisterwelt, fast als ob sich hier noch andere Mächte eingemischt hätten, die sich eines Werkzeugs bedienen müssen. "vor ihm, vom Feuerschein beleuchtet, ein völlig in Panik geratener, weißer Hengst, der wild mit den Hufen um sich schlug und den Schamanen immer wieder an Brust und Schulter traf. Langsam, ganz langsam sackte sein Körper zusammen. Das Pferd, nun eingeschlossen vom Feuer, stieg ein letztes Mal, bevor es mit einem mächtigen Satz über die Feuerwand sprang und unseren Blicken entschwand." Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber diese ganze Passage scheint mir mehr zu sein, als nur die Schilderung eines dummen weiteren Unglücks. Es ist fast so, als ob das Pferd geht, nachdem es sein Ziel erreicht hatte.

Nun, wir werden sehen, in jedem Fall fand ich die Passage extrem dicht und sie hat mir kalte Schauer über den Rücken gejagt, egal wie viel sie nun bedeutet.

Und dann würde ich gerne einmal OS knuddeln und herzen! W weg, H und I in Gefahr oder sogar tot, er selbst in höchster Gefahr, einen Typ aus der Zukunft an seiner Seite (Jules Verne als Erklärungshilfe ist eine hervorragende Idee!)... Da soll man selbst als Held noch ruhig und gefasst bleiben. Die hinuntergeschluckten Tränen sind nur allzu verständlich!

Ich finde auch, dass ihr hier ohne große Worte noch einmal auf den Punkt bringt, was unsere Helden einander bedeuten. Und wieder dieser Gedanke: W hat am Hancockberg seinen Tod gesehen. Nun ist er weg... gestorben für die Seinen... bedrückend.

Ich bin also nun dringend dafür, dass es ab sofort bergauf geht! Also schlimmer kann es ja kaum noch werden, oder?? Jetzt brauchen wir mal ein paar Lichtblicke! Und wenn es nur der eine ist, dass TU überlebt und dass es den Pferden noch gut geht (mitsamt den Gewehren) und dass zumindest das Überleben im Wilden Westen gesichert ist. So düster kann das hier nicht weitergehen, ich protestieren ;-P ! Und zumindest der Kapiteltitel will mir auf den zweiten Blick so erscheinen, als ob er die Wende zum Besseren einläutet: Aus verbrannter Erde kann mit neuer Kraft auch neues Leben entstehen, manche Pflanzen benötigen sogar das Feuer, um neu zu keimen. Also, her mit den grünen Spitzchen, die ein Aufwärts symbolisieren!

Ich bin wirklich sehr sehr froh, dass ihr wieder da seid. Und vielleicht ist es unser Schicksal in dieser kleinen Nische nur für 10 oder 20 Leute zu schreiben, aber ich denke diesen wenigen eine Freude zu machen und mit diesen zu teilen ist dennoch etwas wert und etwas Besonderes!

Viele liebe Grüße und auf bald!

Luni

Antwort von Adrimeny am 22.05.2019 | 09:10 Uhr
Liebe Luni,
da hast Du uns aber überrascht mit einem soooo langen Review!


Was das "Verschwinden" unserer Geschichte angeht, wird das sicher nicht wieder vorkommen.

Du sagst, dass Du unsere Geschichte so anders findest und gerade das ist ja der Punkt, der uns zweifeln lässt. Für manch einen Leser mag es so aussehen, als würden wir W und OS jetzt in irgendwelche irrationalen Weltraumkriege verwickeln, aber genau das möchten wir sicher nicht. Der Grundgedanke dieser Geschichte ist ja: Was ist Zeit? Wie findet Zeit statt? Diese Gedanken möchten wir in eine Geschichte kleiden, die jenseits von Kitsch stattfindet.

W und Os sind durch Jahrhunderte getrennt und dennoch gibt es eine Verbindung zwischen ihnen, die die Zeiten überdauert und überwindet. So sieht OS in einem merkwürdigen Moment doppelten Sehens seinen Blutsbruder in jener fernen Welt sich hinter einen Felsen duckend. Im Augenblick der Gefahr nimmt er dies zunächst einmal fraglos hin, ebenso wie all die anderen Dinge, die ihm ja unbegreiflich und unfassbar vorkommen müssen. Durch den Brand wird alles andere in den Hintergrund gedrängt, es gilt das bloße Überleben.

Es stellt sich die Frage, warum das in der Höhle gelagerte Holz zu brennen beginnt und Du stellst mehrere Hypothesen dazu auf. Vielleicht ist es aber ganz einfach so, dass sich irgendetwas im Bereich der Höhle entzündet und den Weg hinein gefunden hat. Aber natürlich ist auch alles andere möglich und OS und C werden sich mit Sicherheit darum kümmern, wenn das Gestein in der Höhle abgekühlt ist.

Die innere Verbundenheit zwischen W und OS zeigt sich in ganz vielen Kleinigkeiten. Beide reagieren ja in etwa gleich auf diese unfreiwillige Trennung, nämlich mit Kopfschmerz und Schwindel. Natürlich waren sie schon öfter getrennt, aber das hier ist ja doch etwas anderes.

Was C angeht, ist es ja sozusagen sein täglich Brot, was hier geschehen ist. Er hat den Vorteil zu wissen, dass es Zeitverschiebungen gibt, auch wenn er hier natürlich eher unfreiwillig in der Vergangenheit gelandet ist. Er weiß natürlich auch, dass er die Zeiten durcheinander bringt, wenn er OS an seinem Wissen teilhaben lässt. Es macht natürlich Sinn, dass es im Umgang mit Menschen aus anderen Zeiten Regeln gibt. Aber C hält sich diesmal nicht daran. Er hat in Os einen Mann erkannt, der "neugierig" ist, über einen großen Wissensdrang verfügt und bereit ist, Neues und beinahe Unglaubliches zu akzeptieren und auszuprobieren. Und außerdem bleibt C ja im Grunde keine Wahl, er kann allein nicht heraus aus diesem Zeitenwirrwarr, er braucht Hilfe, natürlich auch, um in der Vergangenheit überhaupt überleben zu können.

Was nun TU und den weißen Hengst angeht, werden wir natürlich nur verraten, dass der weise Mann überlebt hat und C sich um ihn kümmern wird. Auch ob I und H aus der Feuersbrunst entkommen konnten und was mit den Gewehren geschehen ist, wird sich erst später klären. Aber wie Du ganz richtig sagst, es sind kluge Tiere, die schon mancher Gefahr entronnen sind.

Nachdem die unmittelbare Gefahr gebannt ist, kann OS den Tatsachen nicht mehr ausweichen. " W weg, H und I in Gefahr oder sogar tot, er selbst in höchster Gefahr, einen Typ aus der Zukunft an seiner Seite ". Besser kann man die Situation nicht in Worte fassen, das ganze Dilemma des OS ist darin enthalten. Und über Allem steht schwebt die fürchterliche Angst um den verloren gegangenen Freund: Wird er W jemals wiederfinden? Oder hat er ihn für immer verloren?


Liebe Luni, Du hast uns mit dieses lange Review ( ich habe in unzähligen Duden, bei Dr. Google und was weiß ich noch, nachgeschlagen, man kann bei diesem Wort wohl den Artikel frei wählen??? Komisch, oder?) eine große Freude gemacht. Danke für die Mühe und Arbeit, die Du hier investiert hast.

Viele Grüße und hoffentlich bis bald
Adrimeny
11.05.2019 | 08:05 Uhr
Liebe marieschi, liebe Danny!

AAAAAAHHHHHHH!

Das is ja alles mega schrecklich und wird immer schlimmer!

Ich hatt ja mega dolle gehofft, dass die jetzt so schnell wie möglich einfach den Weg zu W finden, damit W und OS wieder zusammen sind, egal ob im Wilden Westen oder in der Zukunft.

Aber dazu kommen sie ja gar nich, weil es dann brennt!!!! Ich mein gut, ne Höhle an sich kann ja nich brennen. Wenn das Holz da drin verbrannt is, dass is der Felsen ja trotzdem noch da, bissl rußig halt und so. Aber trotzdem is das schon iwie mega blöd, dass jetzt da, wo das Portal is, voll die Katastrophe herrscht.

Schmelzen so Zeitportale denn, wenn es heiß wird? Is das deshalb auch auf der anderen Seite verschwunden bei J und W, weil es von der Seite aus iwie so "zugeschweißt" wurde? Das wär ja mega mega mega traurig, denn ich will doch, dass OS W wiederfindet!

Und dann auch noch I und H! Ihr habt die jetzt nich gekillt, oder? Ich mein, das wär ja voll schlimm, wenn jetzt auch noch die Pferde tot wären und dann auch noch so grausam im Feuer verbrannt! Ich hoff mal einfach, die hatten das rechtzeitig iwie kapiert, dass da Gefahr kommt, und sind dann geflohen.

Wenigstens mal ein Gutes is, dass OS wieder fit is und dass er das iwie doch ganz gut aufnimmt so, dass da ein Typ aus der Zukunft steht. Jules Verne is da voll die super Idee, wie man das so erklären kann, dass OS der Gedanke zumindest iwie nich völlig absurd erscheint. Es passt ja auch alles zusammen, was C sagt. Und OS is da ja dann so mega voll Naturwissenschaftler in dem Sinn im Vergleich zu den Indianern und kann den Gedanken daher so auch iwie verstehen.

Ich find nur iwie, dass er vielleicht trotzdem noch manches zu "gelassen" sieht. Ich mein, kennt man 1874 blinkende Lichter überhaupt? Is da schon Elektrizität überhaupt ein Thema? Ich hatt so zwischendurch jedenfalls immer mal gedacht: Wow, OS nimmt das alles echt erstaunlich gut auf so. Aber das is ja auch gar nich schlimm, für die Story is es nur gut, weil die dann besser weiter laufen kann, als wenn OS jetzt mega misstrauisch oder ängstlich wär.

Da is bestimmt auch einfach so seine Menschenkenntnis noch dabei, die ihm halt so zeigt, dass C einer der Guten is. Und vielleicht fürchtet er sich ja auch doch so ein bissl und will es nur niemanden merken lassen ;)

Jetzt hat es also jedenfalls voll dolle gebrannt und iwie hat das auch den Vorteil, dass sie die Sioux so als Feinde jetzt auch erst mal los sind. Das klingt jetzt voll gemein, aber es is schon praktisch, dass sie sich mit denen jetzt nich auch noch rumschlagen müssen. Wenn da noch welche übrig sind, dann haben die jetzt sicher keinen Bock mehr auf Feindseligkeiten.

Und TU is ja sowieso nich mehr so wirklich ein Feind gewesen, der is ja eher neugierig und wenn sie den wieder hinkriegen, der is vielleicht sogar hilfreich.

Bin jetzt aber natürlich mal mega gespannt, wie ihr dann so die beiden Handlungsstränge wieder verbinden wollt. Ich hoff ja mal mega dolle, dass die Story nich nach ein paar Abenteuern damit endet, dass W eben in der Zukunft bleiben muss (also sozusagen wirklich tot is für seine Leute und OS, wie er ja vorhergesehen hatte) und C da bleiben muss.

Aber das kann ich mir nich vorstellen, das wär ja mega schrecklich! Bestimmt gibt es iwie einen Weg zurück und ich bin voll gespannt, wie der aussehen wird!!!!

Liebe Grüße,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 17.05.2019 | 09:48 Uhr
Hallo Melissa,
es wäre sicher schön, wenn W und OS schnell wieder zueinander finden würden, aber so ist es nicht. Die Geschehnisse machen das für den Augenblick unmöglich.
Du sagst ganz richtig, der Stein in der Höhle wird nicht brennen, es ist nur das gelagerte Holz. Insoweit dürfte das Portal, wenn überhaupt, nur durch die Hitzeentwicklung Schaden genommen haben.


In all dem Durcheinander, zu der Sorge um den verlorenen Freund kommt bei OS ja auch noch die Angst um die beiden edlen Pferde hinzu. Komisch eigentlich, dass hier noch niemand nach den Gewehren gefragt hat. Natürlich sind es leblose Gegenstände, aber sie gehören ja irgendwie doch zu W und OS.

Ob OS es so ganz locker aufnimmt, was ihm da in Ch begegnet? Vielleicht sieht das momentan einfach nur so aus, weil er den Kopf voll hat mit anderen Dingen und die Situation gerade einfach praktisches Handeln erfordert. Schwerwiegende Analysen passen jetzt einfach nicht.

Sicherlich werden nicht alle Sioux und Pferde dem Feuer zum Opfer gefallen sein, aber immerhin sind sie geflohen und OS und Ch sind sie erst einmal los. TU hingegen ist verletzt, aber immerhin lebt er. Er ist der Dritte in diesem unfreiwilligen Bunde und er passt auch genau dorthinein, weil auch er offen ist für Dinge, die nicht alltäglich sind.


Ob wo und wie OS und W wieder zueinander finden und ob Ch zurückkehren kann in die Zukunft, das alles werden wir jetzt noch nicht verraten.

Aber wir sagen danke für Deine Rückmeldung und wünschen Dir ein schönes Wochenende.

Adrimeny
10.05.2019 | 21:53 Uhr
Liebe Adrimeny!

Einige Wendungen in eurer Story überraschen mich wirklich. Zum Beispiel, dass Ch so ungeniert von seiner Herkunft aus der Zukunft spricht und sich dabei so gar keine Gedanken um die Zeitlinie o.ä. macht. Aber vermutlich ist das daraus zu erklären, dass er als Angehöriger des Marquis sich schon immer weniger um Vorschriften etc. gekehrt hat als Janeway.

Ihm geht es jetzt darum, Unterstützung zu bekommen und die hat er ja auch bitter nötig. Denn er muss erkennen, dass der weiße OS hier in dieser Umgebung der einzige zu sein scheint, der überhaupt begreifen kann, was sein Problem ist.

Die Sioux jedenfalls sind als Verbündete wohl eher unbrauchbar. Seine Offenheit ist also auch ein Zeichen seiner Verzweiflung.

OS auf der anderen Seite nimmt diese Erklärungen mit großer Gelassenheit auf. Und hier fällt es mir ein wenig schwer mitzugehen. Natürlich sind da einige ungewöhnliche Dinge, der Hautregenerator, der „blinkende Kasten“, der wohl ein Tricorder sein soll… aber unser OS akzeptiert doch sehr rasch und einfach die Möglichkeit, dass dieser Mann aus der fernen Zukunft stammt und mit einem Raumschiff auf einem fernen Planeten gelandet ist – und das zu einer Zeit, in der noch nicht einmal das Fliegen selbst erfunden war.

Dass OS sodann an Jules Verne denkt, passt aber wieder wunderbar ins Bild. Natürlich versucht er eine Erklärung aus seinem Wissen, sprich der gelesenen Literatur zu finden.

Ebenso passend wie rührend ist seine Sorge um W, die sicher auch ein Grund dafür ist, dass er alles andere erst einmal nicht weiter hinterfragt.

Dieses Kapitel scheint irgendwie dem Feuer gewidmet und ihr schafft es, diese Gefahr sehr lebendig erscheinen zu lassen. Sowohl OSs spontane Assoziation der Hölle trägt dazu bei, wie auch schlicht die plastische Beschreibung des herannahenden und alles verzehrenden Feuersbrunst und die Erinnerung an jene in New Venango.

Tahca Ushte, OS und Ch werden irgendwie unfreiwillig zu Verbündeten und versuchen sich gemeinsam zu retten. Das erscheint mir sehr passend, denn alle drei Männer verbindet, dass sie ein über das Normale hinausgehendes Verständnis dieser Situation haben. Der Sioux ist jedenfalls der einzige, mit dem die beiden anderen überhaupt reden können. Allein deshalb sollte er schon gerettet werden!

Ich bin gespannt, was nun geschehen wird. Wenn die Höhle zerstört ist, wird nun auch diese besagte temporale Verzerrung gestört werden, sodass eine Rückkehr unmöglich ist? Ich vermute nicht, obwohl ich auch diese Möglichkeit nicht gänzlich ohne Reiz finde. Ein Ch, der sich im Westen einfinden muss und ein W, der in der Zukunft leben muss…hm…

Ebensogut kann es aber auch sein, dass der „Durchgang“ in die andere Zeit nun frei geworden ist, nachdem die Flammen erloschen sind. Jedenfalls hat doch W im letzten Kapitel auch einen lauten Knall gehört. Könnte das der Donnerschlag aus seiner eigenen Zeit gewesen sein? Wir werden sehen!

Ich lese weiterhin mit Spannung und Begeisterung, wie ihr dieses Crossover gestaltet und freue mich, dass ihr weiterhin am Ball bleibt!

Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 17.05.2019 | 09:32 Uhr
Hallo Catherine,
Chakotay macht sich sicherlich Gedanken um das, was ihm da passiert ist, also auch um das Durchbrechen der Zeitlinie. Nur, was soll der arme Kerl denn machen? In dieser Situation für sich allein herumwurschteln? Nein, er erkennt in Os einen Mann, der gebildet , der an allem Neuen brennend interessiert und auch bereit ist, Neues auszuprobieren und Ungewöhnliches zu akzeptieren.
Zudem liegt es in Ch Charakter begründet, die Vorschriften so auszulegen, dass er sich auch immer im Spiegel begegnen kann.

"OS auf der anderen Seite nimmt diese Erklärungen mit großer Gelassenheit auf". Es scheint so, als würde ihn das alles nicht so besonders überraschen. Aber auch hier muss die Gegenfrage gestellt werden: Was bleibt ihm denn anderes übrig, als zuerst einmal alles zu schlucken und nur wenig zu hinterfragen. Die Ereignisse überschlagen sich, es ist keine Zeit für langatmige Erklärungen. Außerdem hat er den Kopf voller Sorgen, um Winnetou, um die Pferde, um sein Leben. Ich bin sicher, zu gegebener Zeit wird auch ein OS sich der Ungewöhnlichkeit dieses Ereignisses stellen MÜSSEN.

Der Gedanke an Jules Vernes Werke schießt ihm dann durch den Kopf, im Unterbewusstsein versucht er sicherlich, das Geschehene zu irgendwie zu realisieren und zu erklären....., aber wie gesagt, für gründlichere Erklärungen fehlt momentan einfach die Zeit. Es wäre sicher ein merkwürdiges Bild, würden OS und Ch sich jetzt gemütlich hinsetzen, um in all dem Trubel und der realen Gefahr die Geschehnisse zu analysieren.

Es passt in die Turbulenz des Geschehens, dass auch TU mit von der Partie ist. Alle drei Männer verbindet im Grunde, dass sie fähig sind, über den Tellerrand hinauszuschauen.


Ob nun durch das Feuer die Verbindung zwischen den Zeiten für immer gestört ist, ob OS seinen W und Chakotay seine Crew noch einmal wiedersehen werden, das ist die Frage, die wir hier aber noch nicht beantworten möchten.
Wir bedanken uns für Deine Rückmeldung und wünschen Dir ein schönes Wochenende.
Adrimeny
07.05.2019 | 14:45 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Apokalypse! Verbrannte Erde will mir in diesem Zusammenhang etwas untertrieben erscheinen ;-)

Ich gebe zu, ich hatte Schwierigkeiten, das Kapitel brav von Zeile zu Zeile zu lesen, wie es sich gehört. Es hinterlässt ein Gefühl der Atemlosigkeit – und die Ahnung, dass alles passieren könnte. So etwas ist natürlich ein großes Geschenk für einen jeden Text und schürt die Spannung, die sich wie ein Abbild der dramatischen Ereignisse einem Brand gleich ausbreitet.

Dabei beginnt alles ganz harmlos. OS wacht auf, was zu erwarten war. Und er tut mir gleich gehörig leid, denn er muss ja denken, er hätte den Verstand verloren... es wundert mich gar nicht, dass der Mann ziemlich schnell befürchtet, ihm wäre Ähnliches zugestoßen wie seinem Blutsbruder.

Aber dann bricht die wissbegierige Natur des Westmannes durch und hält ihn auch gegen den Willen seines ermatteten Körpers in der Wirklichkeit fest. Und wir sehen, dass der Verstand noch funktioniert. OS erkennt im Nu, dass C ihm auszuweichen sucht. Das wiederum muss logischerweise dazu führen, dass der Fremde in Verdacht gerät, irgendwie in Ws Verschwinden involviert zu sein.

Ich muss an dieser Stelle einmal die Sorgfalt erwähnen, mit der ihr euch in die jeweils agierende Person hineinversetzt. Ich meine, ihr habt mit J,C, W und OS in dieser Geschichte im Grunde vier Hauptcharaktere, die alle mit Dingen aus Zeiten konfrontiert werden, die ihnen üblicherweise nicht begegnen. Ich halte es für nicht so einfach, hier den Überblick zu behalten und nichts durchrutschen zu lassen... auf der anderen Seite dürfte es aber auch Spaß machen, die Welt ununterbrochen „neu“ betrachten zu müssen ;-)

OS ist ein Mensch, der Wissenschaft, Geist und Logik zugetan ist. Deswegen passt es zu ihm, dass er sich angesichts der verblüffenden Vorkommnisse nicht mit Äußerlichkeiten aufhält, sondern gleich damit beginnt, Fragen zu stellen – Fragen, auf die er Antworten verlangt. Der Dermalgenerator (Echt jetzt? Hihi) ist nur ein zu vernachlässigender Punkt im großen Ganzen, der zwar erstaunt, aber nicht erschreckt.

Das empfinden die Indianer natürlich anders. Die Sioux betrachten C wohl als Zauberer, als Boten aus dem Reich Manitous, was ihm gehörigen Respekt einbringen dürfte. Ich hatte zunächst vermutet, dass diese Mischung aus Furcht und Verehrung im weiteren Verlauf in der Lage sein würde, C Türen zu öffnen... nur ist nach dem Inferno kaum jemand mehr übrig, der dienlich sein könnte ;-) Und alle, die überlebt haben, werden den unheimlichen Fremden definitiv mit dem Weltuntergang in Verbindung bringen...

Was ist nun aber hier geschehen? Ich denke, es wird kein Zufall sein, dass irgendwie „zeitgleich“ im Wilden Westen des 19. Jahrhunderts eine ebenso verheerende Explosion auftritt wie in der Zukunft auf dem Wüstenplaneten. Und die Stelle, die die beiden Orte verbindet, nämlich unsere Höhle, steht in Flammen. Ich habe mich spontan gefragt, ob OS, C und die Sioux so etwas wie ein Echo, eine Druckwelle der Apokalypse erleben, deren Beginn wir im vorherigen Kapitel durch Ws Augen betrachten durften und die sich nun bis ans Ende dessen ausdehnt, was sie zu erreichen imstande ist.

Es scheint ja auf die eine oder andere Art eine beständige Verbindung zwischen Raum und Zeit zu geben, und sei es nur in den Seelen der Blutsbrüder. Wie anders wäre die Vision zu erklären, die OS glasklar den geflohenen W auf dem Wüstenplaneten zeigt?

Die Feuersbrunst hinterlässt fundamentale Zerstörung – und im Angesicht seiner schwindenden Optionen trifft C eine wichtige Entscheidung: Er entschließt sich, OS mit der Wahrheit zu betrauen. Vermutlich hat ihm das Auftreten des Jägers in der Krise signalisiert, dass er es hier mit einem Verbündeten zu tun haben würde, dessen Mut, Kraft, Kaltblütigkeit und Klugheit nicht zu unterschätzen ist. OSs Reaktion, nämlich nichts als Interesse, bestätigt ihm diese folgenschwere Entscheidung.

Am Ende bleiben zwei Fragen, die ich mir nicht zu beantworten weiß. TU hat bis hierhin überlebt – und warum solltet ihr das so gestaltet haben, wenn er im weiteren Verlauf der Story keine Rolle mehr spielte? Welches Puzzleteil also wird es sein, das der junge Schamane der Sioux ins Bild einzufügen vermag? Und warum schickt C OS fort, bevor er sich um den Verletzten bemüht? Was ist es, das OS nicht bezeugen soll?

Ihr Lieben, ich habe immer noch (oder eher immer mehr ;-)) das Gefühl, mich durch einen Dschungel zu wühlen, in dem eine Vielzahl an bunten, ausufernden Pflanzen den Weg versperren. Wo dieser Weg hinführt? KBS ;-)))

Ich danke vielmals für die neuerlichen Anregungen. Mein Kopf schwirrt, auf eine irgendwie vergnügliche Art und Weise ;-)

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 08.05.2019 | 10:06 Uhr
Liebe Zorbi,
die erste Rückmeldung zu einem neuen Kapitel ist immer die am sehnlichsten erwartete, weil man ja niemals weiß, wie es von den Lesern angenommen wird.

Wenn Dir auch der Titel "Verbrannte Erde" in diesem Zusammenhang zu soft erscheint, scheint Dir das Kapitel dann doch gefallen zu haben und darüber freuen wir uns sehr. Du schreibst, dass es Dir schwer gefallen ist, brav Zeile um Zeile zu lesen, das ist ein großes Kompliment an unseren Text.


Zunächst beginnt alles so, wie wir es erwarten konnten und wie es sich ja auch gehört. OS erwacht und er findet sich zwar in gewohnter Umgebung, aber umgeben von merkwürdigen Dingen und einem etwas anderen Menschen. Es ist logisch, da eine Verbindung zu Ws Verschwinden herzustellen.
Neben der Sorge um den Blutsbruder lebt aber auch die Wissbegier eines Menschen, der an der Schwelle zu einer neuen Zeit steht und in der Lage ist auch Unvorstellbares zu akzeptieren. Du hast recht, es macht Spaß W und OS mit Dingen zu konfrontieren, die sie eigentlich in völlige Fassungslosigkeit versetzen sollten und andererseits auch C und J darüber aufzuklären, dass auch vor 500 Jahren nicht nur bildungsfreie Hinterwäldler gelebt haben.

C trifft mit OS auf einen Mann, der nach Erklärungen sucht, Antworten verlangt , er ist offen für Neues. Anders die Sioux, TU ausgenommen, der zögernd zwar, aber immerhin neugierig und vieles ahnend, still beobachtet, was da vor sich geht.
Die Sioux hingegen betrachten das Ganze, wohl auch unter dem Eindruck des schweren Gewitters, als eine Art Zauber, eine Botschaft aus der jenseitigen Welt.
Und ein Stückweit haben sie ja auch Recht. Es besteht eine Verbindung zwischen heute uns später, wie ja auch die Vision OSs zeigt. Natürlich reagiert er hochsensibel auf alles, was seinen Blutsbruder betrifft, aber auch die Explosionen . die sich dann auf der Erde in Blitz, Donner und Feuer spiegeln, zeigen ja, dass die Verbindung in irgendeiner Form existiert. In diesem Zusammenhang ist es interessant, was in den "Nebeln von Avalon" beschrieben ist, nämlich, dass die Zeiten parallel zueinander existieren.

C erkennt schnell, wie wertvoll OS ihm als Verbündeter werden kann und er beschließt, ihm seine drängenden Fragen zu beantworten, ihn einzubeziehen in das, was er ihm an Wissen voraus hat.

TU ist verletzt, aber immerhin lebt er und C wird sein Bestes tun, ihn zu retten. Vielleicht kann er das ja auch einfach wirklich nur allein. Wichtig ist es ja auch zu erfahren, ob und wer noch dem Flammeninferno entrinnen konnte und sicher ist es für OS sehr wichtig zu sehen, ob die beiden Hengst überlebt haben.


Liebe Zorbi, wie sagen danke für die Gedanken, die Du Dir zu unserem Text gemacht hast . Wir freuen uns, wenn das Kapitel auch Dir Freude gemacht hat und wünschen Dir noch einen schönen Tag.

Liebe Grüße
Adrimeny
02.12.2019 | 19:06 Uhr
Liebe Autorinnen,
ich muss saublöd gewesen sein, hier nicht schon eher wieder rein gelesen zu haben... Winnetous Orientierungslosigkeit und wie beeindruckend ihr es verstanden habt, die Voyager aus seiner Sicht zu beschreiben, hat mich gerade so richtig mitgenommen. Aber es beruhigt mich, zu wissen, wie viele Kapitel des ungestörten Lesegenusses jetzt noch auf mich warten. ;-)
LG Waldfee

Antwort von Adrimeny am 03.12.2019 | 16:18 Uhr
Liebe Waldfee!

Du gehörst eindeutig zu einer aussterbenden Spezies - nämlich zu jener seltenen Gattung, die diese Geschichte noch lesen. ;-)

Umso mehr haben wir uns über Deine Rückmeldung(en) gefreut! Es ist wahrlich eine Herausforderung W in die Zukunft zu transportieren, ohne dass man ihm das nimmt, was ihn ausmacht und es freut uns zu lesen, dass es Dir gefällt.

Derzeit pausieren wir mit dieser Geschichte, aber wir werden sie auf jeden Fall zu Ende bringen!

Lieben Dank und viele Grüße

Danny und Marieschi
21.08.2019 | 11:42 Uhr
Jetzt ist die Valanc wieder da, die die Vergangenheit und die Zukunft verbindet.
Wenn sie Winnetou trifft, ist er wieder bei sich in der Vergangenheit.
Dann könnte der erste Offizier wieder zurück kommen?
Ich tu mich etwas schwer, mit dieser FF, deshalb versuche ich es Kapitel weise zu lesen.
Da mir die Story sehr gut gefällt, ist halt was ganz anderes als das was ich sonst kenne, aber genau das reizt mich es zu lesen. Weiter so, freue mich auf das nächste Kapitel.

LG
Onlyknow3

Antwort von Adrimeny am 21.08.2019 | 14:57 Uhr
Hallo,

wie schön, dass Du trotz Deiner Vorbehalte den Weg zu unserem kleinen Experiment gefunden hast und auch dabei bleiben willst. Wir geben uns Mühe, dieses doch sehr ungewöhnliche Setting für Leser, die mit Star Trek nur wenig bis gar nichts anfangen können, trotzdem lesbar zu gestalten.

Vielen Dank für Deine Rückmeldung!

VG

Adrimeny
23.07.2019 | 15:18 Uhr
Und weiter geht's!

"Offenbar wurden gar einige Bücher über ihn und seine Taten geschrieben." - !!! Mays Romane haben die Jahrhunderte überdauert! <3 <3 <3

Wie schade, dass J und W offenbar ohne uns aufeinandergetroffen sind! :(

"Er, der sich noch nie verlaufen hatte und immer wusste wo er war, war musste mit einem Mal davon ausgehen, dass er vielleicht nur im Kreis gelaufen war." - Tolle Szene, sie zeigt eindrucksvoll, WIE fremd das dort alles ist. Später schafft er es aber eben doch sich zu orientieren, ein Luftzug würde ihm ja z.B. auch in einer Höhle den richtigen Weg weisen, sodass sich das für mich sehr stimmig anfühlt.

"Die Fremden schienen nicht allzu erfahren mit diesen einfachen Gepflogenheiten und Täuschungen zu sein, die zum Überleben wichtig waren." - Ich musste so lachen! Diese Fremden sollten W aufgrund ihrer Technologie eigentlich haushoch überlegen sein. Gut, das weiß W noch nicht, aber wir wissen es. Aber, wie es ja auch schon zuvor angedeutet wurde, abseits dieser Technologien, auf anderem Gebiet ist W ihnen natürlich meilenweit voraus.

"Warum diese seltsamen Leute das ankündigten, anstatt einfach nach ihm zu suchen war ihm genau so ein Rätsel, wie die sprechenden Wände." - Und noch ein Lacher für euch! Natürlich muss W das alles seltsam erscheinen. Das macht großen Spaß zu lesen!

Am Ende scheinen mir ein paar Wörter zu fehlen? --> "Doch war er überhaupt."
Und hier sind die Wörter durcheinandergeraten: "warum am auf einmal Himmel zwei Sonnen wohnten"

Zu diesen zwei Sonnen: Das werden doch wohl die aus dem Prolog sein, nicht? Ich hatte diese Vermutung schon beim Anflug auf den Planeten, wegen Wüste und so, aber da war doch die Rede von zwei Monden, nicht aber zwei Sternen/Sonnen, oder? Deswegen dachte ich dann, das sei doch ein anderer Plant. Oder hält W hier einen Mond für eine Sonne? Ich bin irritiert.

Und was ich mich auch frage, also so ganz generell: Welche Vorstellung hat W denn wohl von der Welt? Also von Planeten, die um eine Sonne kreisen, von Monden, die um einen Planeten kreisen, von Sonnensystemen und Galaxien? Ich weiß ohne nachzuschauen nicht mal, welche Vorstellung OS davon haben könnte. Und was Klekih-petra W wohl in diesem Bereich gelehrt haben mag? Das wird ja bestimmt alles noch zur Sprache kommen ...

Weiterlesende Grüße
RE

Antwort von Adrimeny am 30.07.2019 | 11:04 Uhr
Du warst ja echt fleißig :-)!

Zumindest haben Fragmente von KMs Werk die Jahrhunderte überdauert. W taucht noch immer in den Datenbanken der Sternenflotte auf und die Crew der Voyager kann sich ein ungefähres Bild von ihm machen.

Das erste Aufeinandertreffen von J und W haben wir zwar verpasst, aber das war eher flüchtig und unspektakulär. Wie Du inzwischen weißt, kommt da noch das "richtige" Aufeinandertreffen.

Wir freuen uns sehr, dass hier die komischen Elemente der Story so gut ankommen. Es macht sehr viel Spaß das zu schreiben und diese Szenen und Sätze ergeben sich einfach aus der nun einmal seltsamen Konstellation heraus, dass hier Personen schlicht in die falsche Zeit gesetzt wurden. Da gab es ja bei Star Trek auch schon oft sehr komische Elemente. Denke nur mal an Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart. Der ist stellenweise wirklich richtig lustig!

Zu Deinen textlichen Anmerkungen: Danke für den Hinweis. Wir schauen noch einmal rein. Jetzt lesen schon vier Augen drüber und trotzdem schummelt sich manchmal noch der Fehlerteufel hinein.

Lieben Dank für Deinen Kommentar!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
05.05.2019 | 18:22 Uhr
Hallo ihr Lieben,

ich hatte es euch ja schon geschrieben, dass mir dieses Kapitel irgendwie durch die Lappen gegangen ist. Ich hatte es gelesen und war fest davon überzeugt, ein Review geschrieben zu haben, bis mir dann durch Zufall auffiel, dass das gar nicht der Fall war. Asche auf mein Haupt und ich bitte um Entschuldigung! Und dann hat mich ein fieser Infekt die letzte Woche lahmgelegt, so dass ich hier gar nichts geschafft habe…

Lange Vorrede, jetzt zum Inhalt! Und gleich vorweg: Ich habe dieses Kapitel sehr gerne gelesen, wie ich auch eure ganze Story gerne verfolge!

Es beginnt mit einer Janeway, die so gar nicht mehr sie selbst ist. Im Gegensatz zu sonst wirkt sie verwirrt und etwas verstört, sie erscheint ratlos und macht sich selbst Vorwürfe. Ganz offensichtlich ist sie innerlich aus dem Gleichgewicht, bekommt sich aber im Laufe des Logbuch-Eintrages wieder in den Griff. Die Situation erfordert dies und so erweist sich Janeway doch als stark genug.

Interessant sind die Gedanken, die sie sich über W macht und zum Grinsen hat mich dies gebracht: „Offenbar wurden gar einige Bücher über ihn und seine Taten geschrieben.“ Hihi – sehr gut!!!

Dass W Tom Paris ausgetrickst hat, ist kein großes Wunder. Ich habe den Mann schon immer für nett aber etwas blauäugig gehalten ;-) Und so wird der Häuptling einmal mehr zum Schauspieler und täuscht Schwäche vor. Wir haben Ähnliches hier im Fandom schon häufiger gelesen, aber immer denke ich dabei, dass es W große Überwindung kosten muss, sich so zu verstellen. Ich halte es überhaupt nicht für unglaubwürdig, nicht falsch verstehen bitte, aber ich denke, dass er dabei ganz schön über seinen Schatten springen muss, denn für mich ist er ein durch und durch ehrlicher und wahrhaftiger Mensch.

Die Sichtweise blendet also über zu dem Apachen. Es gefällt mir sehr, wie ihr seinen Blick auf die Voyager darstellt. Das alles ist ihm fremd, unnatürlich fremd und ihr arbeitet das perfekt heraus. Licht ohne Quelle, Stricke, die aus den Wänden hängen (hihi…gab es eigentlich im 19. Jh. schon Kabel? So gerade glaube ich, aber jedenfalls bestimmt nicht im Pueblo…), fremde Gerüche… genial beobachtet und hereinversetzt!

Meine Lieblingsstelle ist dann die, in der sich W verläuft und das nicht wahrhaben will und kann. „Ein Apache verlief sich nicht – niemals!“

W macht hier die Erfahrung einer Situation, die er überhaupt nicht unter Kontrolle hat und das ist irgendwie anrührend. Er hat zwar die Flucht geschafft, aber im Grunde ahnt er bereits, dass sie ihn in eine Sachgasse führt. Die ungewohnte Umgebung verunsichert ihn und das wiederum überträgt sich auch auf seine Menschenkenntnis. Plötzlich ist er sich dieser nicht mehr sicher, traut seiner Intuition nicht mehr, weiß nicht mehr, wer Freund oder Feind ist.

Die Shuttlerampe ist der Weg nach draußen. Doch auch dort ist alles fremd… Was wird W tun? Wird er fliehen oder doch bleiben und zu ergründen versuchen, wie er an diesen Ort gekommen ist? Ich tippe auf letzteres…

Danke für die spannende und irgendwie auch amüsante Unterhaltung!
Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 06.05.2019 | 15:35 Uhr
Liebe Catherine!

Wir hoffen, Du hast den Infekt überstanden und bist wieder auf dem Damm.

Wir nehmen auch gerne die etwas späteren Reviews entgegen, da wird niemand ausgeschlossen ;-)!

Es freut uns, dass Dir unser kleines Experiment nach wie vor gefällt.

Janeway, die ein wenig an sich zweifelt ist sicherlich ein ungewohntes Bild. Das wird sie ganz bestimmt auch nicht nach außen tragen, doch im persönlichen Logbuch ist das ja durchaus mal möglich und wie Du ganz richtig schreibst, fängt sie sich im Verlauf des Logbucheintrags wieder.

Schön, dass Dir die Stelle mit den Büchern gefällt, die über W geschrieben wurden *grins* - irgendwie mussten wir ja so ein wenig darauf eingehen, dass da eine Romanfigur in Fleisch und Blut in der Zukunft gelandet ist. So passt es doch ;-)!
W wird derlei Täuschungsmanöver sicher nicht gerne machen, aber manchmal hat er eben keine andere Wahl – so wie hier auch.

W die Voyager erfahren zu lassen, war in der Tat die große Herausforderung dieses Kapitels. Das muss ihm ja nun wirklich alles sehr seltsam vorkommen und wir konnten so auch gleich noch die Voyager ein wenig für diejenigen Leser beschreiben, die das Raumschiff nicht klar vor Augen haben ;-)! Uns war es hier wichtig, dass W das mit all seinen Sinnen erfährt und ihm dadurch immer klarer wird, dass wirklich nichts so ist, wie er es kennt.

Schön, dass Du das als gelungen empfindest!

Was wird W nun tun? Das verraten wir natürlich hier nicht und da wirst Du Dich auch noch etwas länger gedulden müssen, da es ja im kommenden Kapitel erst einmal wieder zu OS und C in den Wilden Westen geht ;-)!

Lieben Dank für Deinen tollen Kommentar!

Liebe Grüße

Adrimeny
20.04.2019 | 08:32 Uhr
Liebe Danny, liebe marieschi!

"Spurlos" is iwie voll der tolle Titel für dieses Kapi.

C is nämlich ja spurlos verschwunden und es gefällt mir gar nich, dass diese Höhle nun keine komischen Anzeigen mehr macht und dass diese Anomalie dann weg is. Heißt dass dann doch, dass diese Tunnel iwie auch den Ort wechseln, dass also jetzt in der Höhle da im Wilden Westen, wo die Anomalie ja wohl bleibt, sonst gäb es keine Legenden über die Höhle, wenn man da jetzt durchgeht, man wo oder wann ganz anders rauskommt? Das wär ja aber mega schlimm für W. Der muss doch wieder nach Hause.

Ich find das echt voll so mit das Schlimmste, was man machen kann, dass man W wegschleppt woanders hin. Das macht so iwie alles sinnlos, wofür er lebt und kämpft. Ihr müsst euch unbedingt was überlegen, wie ihr den wieder zu OS und zu seinen Apachen bringt!!!

"Spurlos" passt also auf den verschwundenen C, aber es passt auch iwie perfekt auf W. Nich, dass der spurlos verschwindet, denn auf diesem Planeten, auf dem es nix gibt, kann der ja nich wirklich dauerhaft verschwinden, das wird er ja auch schnell einsehen, dass er wieder zurück muss und dass er Antworten haben muss.

Aber ich find so umgekehrt, dass er auf seiner Flucht so gar keine Spuren findet von dem, was er so kennt, is halt voll passend und bezeichnend. Und das is wieder so ein "Knoten im Hirn"-Ding. Ich hab erst so kurz gedacht "Ja klar, im Raumschiff gibt es halt keine Fenster, aber wenn er erst mal draußen is, dann sieht er auch wieder Sonne und Sterne und so, dann wird es besser.

Aber das is ja total Unsinn!! Diese Sonne, die ja sogar zwei Sonnen sind, die sind ja nich unsere, damit kann W ja gar nix anfangen. Das is ja alles noch viel schlimmer, als man erst so meint. W wird nich eine Spur von was finden, was noch iwie ihm was sagt oder hilft. Seine "Spurlosigkeit" wird ihm bald zeigen, dass er iwie total auf seine "Gastgeber" angewiesen is. Und das is gar nich gut für W denk ich, damit wird es nich so gut umgehen können.

Richtig iwie witzig fand ich, dass er die Crew so leicht überlisten kann und dass ihm das auch selbst auffällt. Ja, iwie haben sich die Methoden über die vielen Jahrhunderte wohl ein bissl geändert *grin

Ich musst echt mega lachen, als W sich wundert, warum die Wände ankündigen, dass man ihn suchen wird! Das is so mega der schöne Moment in dem ganzen Drama. Und auch dass W so ein bissl Theater spielt, indem er "sogar" (!!!) aufstöhnt. Iwie voll so der Schmunzel-Moment. Und dann auch Ws so fast empört sein über sich selber "Apachen verlaufen sich nich!" Ne, tun sie nich! Und iwie is es auch bezeichnend, dass W sich daran erinnert und sich iwie nochmal so an dem aufrichtet, was und wer er is, um eben nich aufzugeben. Das is lustig und schnüffi gleichzeitig!

Tja.... und jetzt? Ich denk mir mal, dass doch J nich W auf diesem Planeten zurücklässt zum Sterben. Und vielleicht brauchen sie ja noch ne Weile, um das Raumschiff zu reparieren. Und sie wollen ja auch C wieder haben. Vielleicht sollten sich auch J und W ein bissl zusammentun, aber ich denk mir so, da W nich so mega schnell Freundschaften schließt, schon gar nich, wenn man ihm dauernd was verheimlicht, wird das nich so einfach....

Ich hoff trotzdem mega, dass es einen Weg gibt, dass W und OS bald wieder zusammen sind. Ich denk, das wär iwie voll spannend für die beiden, da gemeinsame Abenteuer im Weltall zu erleben. Aber so alleine tut mir W hauptsächlich mal einfach nur mega mega leid.....

Ihr habt euch doch bestimmt schon überlegt, wie sie wieder den Rückweg beide finden, oder????

Ganz liebe Grüße und voll die schönen, sonnigen Ostertage!

Eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 25.04.2019 | 16:12 Uhr
Hallo Melissa!

Wir sind ziemlich überrascht darüber, was Du alles aus diesem Kapiteltitel herausgeholt hast. So viele Gedanken hatten wir uns nämlich gar nicht darüber gemacht! Aber es passt alles! Vielen Dank dafür! ;-)))

Uns war es wichtig W auch in der fremden Umgebung und der Zukunft handeln zu lassen, wie wir es von ihm gewohnt sind. Er überwindet seinen Bewacher also mit einer List – ABER das bringt ihn zwar irgendwie aus diesem Raumschiff heraus, doch viel weiter ist er damit nicht, denn „draußen“ sieht es so ganz anders aus, als er es gewohnt ist.

Mal davon abgesehen, dass er hier zum ersten Mal die Voyager sieht, was ihn ziemlich verwirren muss, sind da eben auch die zwei Sonnen.

Er wird mit der Voyager-Crew zusammenarbeiten müssen, um wenigstens eine Chance zu haben zu OS und in seine Zeit zurückzukommen. Anders wird es wohl kaum gehen.

J wird W ganz sicher nicht auf dem Planeten zurücklassen! Das würde nicht zu ihr passen und das wäre wohl dann auch eine ziemlich doofe Geschichte. Natürlich verraten wir nicht, was wir noch so im Köcher haben, aber da passiert schon noch einiges. Sowohl im Wilden Westen, als auch auf diesem Wüstenplaneten.

Werden W und OS noch gemeinsam Abenteuer im Weltall überstehen oder werden sie nur ziemlich gegen Ende wieder zueinander finden – wie auch immer. Wird C zurückkommen oder im Wilden Westen bleiben oder wird gar die ganze Crew in die Vergangenheit gehen, weil sie dann ja zumindest auf der Erde sind?

Das sind alles Fragen, die wir nicht beantworten werden. Also zumindest nicht hier – sondern erst im Verlauf der Geschichte ;-)!

Du wirst Dich also noch ein wenig gedulden müssen.

Vielen Dank für Deinen tollen Kommentar!

Liebe Grüße

Adrimeny
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