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Autor: Adrimeny
Reviews 26 bis 50 (von 122 insgesamt):
12.10.2019 | 18:20 Uhr
Liebe Adrimeny,

darf ich mal meinen Unmut äußern? Muss ich eigentlich jedesmal am Ende eurer Voyager-Kapitel um Ws Leben bangen??? Und muss ich dann immer mindestens 6 Wochen darauf warten, wie es weitergeht mit ihm, ob und wie er überlebt??? Das ist grausam!

Aber fangen wir vorn an. Der Beginn des Kapitels ist so sehr Star-Trek typisch, dass ich wirklich schmunzeln musste ;-)! Nachdem die beiden führenden Offiziere nun aus unterschiedlichen Gründen ausgefallen sind, treffen hier meine beiden Lieblingscharaktere aufeinander: B´Elanna und Tuvok, die ja nun kaum verschiedener sein könnten. Zumindest kurz lasst ihr sie ihre charakterlichen Klingen kreuzen, was ich äußerst passend und auch amüsant fand! Natürlich gewinnt Tuvok das Duell… war ja auch nicht anders zu erwarten ;-)

Dann aber wird übergeblendet zu Janeway und Xeman. Janeway kämpft mit allen Mitteln um W und das dazugehörende Streitgespräch füllt das Kapitel gut aus. Langsam und gerade dadurch glaubwürdig, ändert sich Xs Meinung und er beschließt, der Fremden zumindest einen Aufschub zu gewähren, quasi einen Vertrauensvorschuss.

Ein Geheimnis wird hier auch gelüftet, nämlich, warum in genau dieser Höhle immer wieder Indianer verschwunden sind und größtenteils niemals zurückkehrten. Ersatzteillager, also, puh! Welche Idee! Damit erhalten dann auch eure beiden bisher doch relativ separat voneinander erzählten Teile einen immer dichter werdenden Zusammenhang. Erklärbar wird nun ansatzweise auch, warum einige dennoch zurückkamen, jedoch seelisch verändert waren und bald starben. Das Portal funktioniert also, so glauben die I, nur in eine Richtung. Nun, da wird die Crew wohl den Beweis antreten müssen, dass es Ausnahmen gibt, bzw. einen Weg finden müssen, wie es anders geht. Vielleicht können ja auch die beiden Medizinmänner mit ihrer Gedankenkraft helfen.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe jetzt wirklich das Gefühl, dass Zusammenhänge entstanden sind und immer deutlicher werden, die nicht nur die Blutsbrüder wieder zusammenbringen, sondern auch die zwei Teile der Geschichte. Und das gefällt mir sehr gut.

Ungeklärt und damit weiterhin interessant bleibt, was es für eine Krankheit ist, und warum ausgerechnet Indianer als „Ersatzteillager“ dienen (können). Ich bin sehr gespannt, wie ihr diese Leerstelle erklären wollt. Wobei mir gerade einfällt, dass die I ja sozusagen Hinterbliebene des Portals sein könnten, die in den letzten Jahrhunderten zu einer eigenen Spezies geworden sind… lacht ihr jetzt? Jedenfalls regt eure Geschichte mich immer wieder zum Spekulieren und Nachdenken an – ein gutes Zeichen!

Und dann macht ihr mich am Ende fertig. Nicht nur nur, dass es W ganz und gar nicht besser geht, sondern eher schlechter! Ihr lasst ihn auch noch in dem (falschen) Wissen zurück, verraten worden zu sein! Und das ist irgendwie kaum zu ertragen!

Liebe Danny, liebe Marie, nach wie vor lese ich sehr gerne bei eurer außergewöhnlichen Geschichte mit! Bitte weiter so!

Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 16.10.2019 | 09:57 Uhr
Liebe Catherine!

Unmut zur Kenntnis genommen! Wirst Du nun am Ende von jedem Voyager-Kapitel um Ws Leben bangen müssen? Antwort: Kann sein! Aber sieh es mal so - immerhin lebt er dann noch ;-)))!

Schön, dass Dir der Part, der auf der Voyager stattfindet so gut gefallen hat. Ist ja immer so ein wenig die Frage, wie diese Stellen hier so angenommen werden.

Bei dem deutlich längeren Janeway/Xeman Part hatten wir so unsere Bedenken, ob der nicht zu langatmig ist. Scheint nicht der Fall zu sein, denn wie Du ganz richtig schreibst - Xeman musste ja erst einmal überzeugt werden und das ging nun mal nicht so schnell.

Das Portal funktioniert nur "zuverlässig" in eine Richtung. Was auch ein Hinweis darauf ist, warum die wenigen Personen, die zurückgekommen sind, nicht mehr lange gelebt haben...

Wir werden sehen, wer das Portal dann wie vernünftig zum Funktionieren bringt!

Irgendwann mussten wir ja mal damit beginnen, die beiden Handlungsstränge ein wenig aufeinander zuzuführen. Es freut uns zu lesen, dass uns das plausibel gelungen ist und dass es Dir gefällt ;-)!

Die rätselhafte Krankheit. Dazu schreiben wir hier mal nichts, wie Du sicherlich verstehen wirst. Aber der gute Holodoc wird da sicherlich den einen oder anderen Rat in seiner Datenbank haben - sofern sie den Doktor wieder ans Laufen bekommen ;-)!

Das Ende ist gemein - das geben wir zu. Doch was soll W in dieser Situation anderes denken, als dass er auch von Janeway verraten worden ist? Hoffen wir mal, dass sie das schnell aufklären kann!!!

Liebe Catherine, wir danken herzlich für dieses tolle Review!

Liebe Grüße

Adrimeny
12.10.2019 | 17:58 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

boah, ich fühle mich beinahe so gequält wie W. Hatte ich während des Lesens eures neuen Kapitels kurz mal die Hoffnung, dass W gerettet wird, lasst ihr die Leserin am Schluss mit einem vermuteten Herzstillstand im Regen stehen, grrr!

Doch der Reihe nach: zunächst macht ihr der Kategorie „Crossover“ alle Ehre, da der erste Teil auf der Voyager spielt. Der macht richtig Spaß, wenn man die verschiedenen Charaktere aus der Serie kennt. Ihr habt sie super getroffen. Ich sah den konsternierten Blick Tuvoks förmlich vor mir. Und auch B’Elanna und Tom erschienen vor meinem inneren Auge. Und es war eines Commander würdig, was Tuvok zu seinen Leuten sagt. Und ließ sogar ein bisschen Hoffnung schöpfen, da die Mannschaft der Voyager ja schon öfter MacGyver-mäßig aus Nichts eine Lösung hergezaubert hat.

Aber dann! J kämpft um das Leben von W und das Einzige, was ihr dafür zur Verfügung steht, ist ihre Hartnäckigkeit und Überzeugungskraft. Und das dauert…

Währenddessen wird das Leben weiterhin aus W gesaugt. Ich habe diese Passage, bis sie X überzeugen kann, atemlos und viel zu schnell gelesen, weil ich es sonst nicht ausgehalten hätte. Und dann gibt es diesen kurzen Moment, in dem man glaubt, jetzt geht es aufwärts und ihr lasst W sogar kurz zu Bewusstsein kommen, aber was er dann sagt, ist so traurig. Er ist dem Tod so nah, getrennt von OS und seiner Zeit und muss sich nun auch noch verraten fühlen, von der Person, der er gerade erst begonnen hat, zu vertrauen. Und dann verliert er wieder das Bewusstsein und alle Instrumente schlagen Alarm.

An dieser Stelle habe ich laut aufgeschrien, zum Glück war ich allein. Nur der Hund hat blöd geguckt ;-).

Also ihr Lieben, das ist Folter, ihr könnt uns doch jetzt nicht wieder drei bzw sechs Wochen warten lassen!

Ich habe nur die leise Hoffnung, dass TS schnell etwas bewirken kann.

Vielen Dank für euer neues Gehirnfutter (ich muss ständig an W und seine furchtbare Lage denken und male mir die verschiedensten Rettungsmöglichkeiten aus).

Liebe Grüße

Arvara

Antwort von Adrimeny am 15.10.2019 | 10:48 Uhr
Liebe Avara!

Es geht doch nichts über einen guten Cliffhanger ;- ) ! Zumindest wenn man den selbst schreibt und schon weiß, wie es weitergeht!!

Wir freuen uns immer über das Lob, die Voy-Charaktere gut getroffen zu haben. Macht richtig Spaß zu schreiben, da man hier ja doch durch sieben Staffeln Star Trek Voyager hinweg gute Vorlagen für die Personen bekommen hat.

Puh! Wir hatten ein wenig Sorge, dass die Passage mit J und Xeman ein wenig zu langatmig geraten ist und sind jetzt sehr erleichtert, dass sie so gut ankommt und sogar Spannung erzeugen konnte!

W denkt, dass er von J verraten wurde. Uns war klar, dass das ein harter Brocken ist, doch was soll er sonst denken? Hoffen wir mal, dass J die Gelegenheit bekommt, das wieder richtig zu stellen ; - )

Dann brauchst Du auch nicht mehr laut aufzuschreien und Dein Hund ist nicht irritiert : -))))

Demnächst geht’s dann erstmal wieder zu OS und Chakotay. Da wird’s auch wieder spannend und dramatisch!

Liebe Avara, lieben Dank für Deine tolle Rückmeldung!

Liebe Grüße

Danny und marieschi
02.12.2019 | 22:09 Uhr
Hallo noch mal,

ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich weiß nicht, was ich überhaupt erwartet habe, ein bisschen Mystik und Hokuspokus wahrscheinlich, aber nicht diese fantastische Verbindung von Science Fiction-Thriller, uralten Sagen von Menschenopfern und Horrorkabinett. Und es jagt mir Schauer den Rücken herunter, und es funktioniert, so ungewöhnlich es auch ist! Winnetous als Organspender - herzlichen Glückwunsch zu eurem Einfallsreichtum! Es ist schaurig, aber jedes Kapitel liest sich überaus gut! Mehr später ...

Aber wehe, es gibt kein Happy End (ja, ich würde es jetzt wirklich mit Drohungen probieren, da mir noch der Schreck in den Gliedern sitzt...)!

Antwort von Adrimeny am 04.12.2019 | 12:38 Uhr
Liebe Waldfee,
nein, ein bisschen Mystik und Hokuspokus , das wollten wir niemandem hier antun und uns auch nicht. Natürlich ist "Vergangene Zukunft" eine Fantasiegeschichte, aber ein gewisser Bezug zur Realität sollte nicht fehlen. In unseren alten Sagen und Legenden steckt ja oft ein Stückchen Wahrheit, dies hier einzubringen, war nicht schwer und es macht auch Spaß, das zu schreiben. Den Bogen in das Heute und die Zukunft zu schlagen, an Hand von Ws Leiden zu zeigen, was alles möglich sein könnte, im guten und im schlechten Sinne, ist sicher schaurig, aber auch hier ist ein Stückchen Wahrheit verborgen.
Müssen Menschen alles tun, was sie tun KÖNNTEN?
Ein Happy End wünschst Du Dir? Hm, wir geben unser Bestes!

LG und bis bald
Adrimeny
01.10.2019 | 11:09 Uhr
Liebe Adrimeny!

Endlich komm ich jetzt auch noch dazu, euch einen Kommi für das neue Kapi zu schreiben. Und ich glaub auch, dass ich dann alles zusammen hab, was mir noch gefehlt hatte, sodass ich dann endlich auch noch MEIN neues Kapi hochladen kann ganz bald.

Ich mag iwie total dieses Geplänkel zwischen OS und TS. Man merkt voll, dass die sich halt nich mögen, aber dass sie beide W so sehr lieben, dass sie hier iwie über ihren Schatten springen.

Ich fand das voll lustig die Szene, dass OS TS als Indianer natürlich damit ärgert, dass er ihm so voll auf den Kopf zusagt, dass er verletzt is, weil der das bestimmt nich so gern gesagt kriegen will, auch nich, wenn TS nun kein typischer Krieger is.

Und TS dreht dann aber iwie so den Spieß um, indem er OS dann mit seinen eigenen Waffen schlägt und eben sagt: So, ich bin ja alt und krank, jetzt hilf mir gefälligst :D Voll super! Genial gemacht und iwie voll IC.

Und dann natürlich schon mal gut zu wissen, dass sie jetzt wissen, wo der geheimnisvolle Hengst herkommt. Zu TS passt natürlich ein weißes Pferd total. Und auch, dass das Pferd iwie besonders is. Ich hab mich nur ein bissl gewundert, warum das Packpferd nich weggelaufen is, als TS nochmal die Wölfe kurz vertreiben konnt. Aber wahrscheinlich hatten die Wölfe es halt einfach schon zu dolle verletzt, oder?

Dass C iwie kein Heiler is und doch heilen kann, das stimmt allerdings und da is TU ja auch iwie der schlaueste, als er das so auf den Punkt bringt. Aber das können die anderen zwei ja nur nich, weil sie so mit streiten beschäftigt sind, dass sie keine Zeit haben für so kluge Einsichten. Einfach nur köstlich so, wie die sich so um sich selber drehen, und dann erst so langsam kapieren, was jetzt wichtig is.

Und das Kapieren is dann ja interessant und auch iwie voll bedrohlich.

Also gut zu wissen is ja schonmal, dass diese Anomalie nich komplett wieder verschwindet und dass die auch immer schon seit Jahrhunderten zum gleichen Ort führt. Das heißt ja, dass schonmal sie nich Angst haben müssen, wo anders rauszukommen oder da gar nich mehr durch zu kommen. Und iwie scheint es ja mehr als ein Portal zu geben so. Denn in der Felsenstadt kamen die Menschen ja auch dort auf dem Planeten an.

Wär es da nich schlau, wenn sie dorthin gingen, um einen anderen Weg zu finden, statt genau dort rauszukommen, wo alle warten? Aber das kann natürlich auch gefährlich sein... Wenn sie dann sonstwo auf dem Planeten rauskommen, dann finden sie da evtl. nie hin oder brauchen ewig dafür.

Immerhin haben sie jetzt mal einen Plan. Und ich find das gar nich soooooo abwegig, dass die offen halten können, weil das is ja vielleicht iwie wie mit einer Tür. So lang da noch einer den Fuß drin hat, kann man die nich zumachen.

Voll gruselig is aber die Tatsache, dass die Menschen, die zurückkamen, verwirrt und ausgelaugt waren. Is das das, was sie mit W machen gerade???? Das darf dann aber nich sein, den müssen sie erst wieder in Ordnung bringen!

Ich bin jedenfalls voll gespannt auf das nächste Kapi und hab genau so viel auch Angst davor, weil da ja dann das auf dem Planeten weitergeht und ich gar nich mitanschauen kann, was die mit meinem W machen.... Schnief.

Ich find das hier mega die spannende Achterbahnfahrt und bin super gespannt, wie und wann und wo ihr die Blutsbrüder wieder zusammen bringt!!!

Ganz viele liebe Grüße,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 07.10.2019 | 12:41 Uhr
Hallo Melissa,
OS und TS sind beide nicht dumm und anstatt ihre Abneigung zu einander in ganz deutliche Worte zu kleiden, machen sie es auf subtile Art und Weise, aber umso eindrucksvoller. Und dennoch haben sie etwas gemeinsam, das sie verbindet.. Das ist die Liebe zu W. Um dieser Liebe willen müssen sie sich irgendwie zusammenraufen, denn sie wollen ihn ja wieder dort haben, wo er hingehört, in die Gegenwart zurückholen.

Der weiße Hengst ist TSs Reitpferd, das andere Tier hat sein Gepäck getragen. Es ist in ein Loch getreten, hat sich verletzt und war dann ein leichtes Opfer für die Wölfe. Der weiße Hengst aber hat sein Heil in der Flucht gesucht: Kluges Pferd!
Endlich im Lager angekommen, müssen natürlich zuerst TSs Blessuren versorgt werden. Zum Glück stellt sich heraus, dass es nichts Ernstes ist und sogar Cs Zukunftshilfsmittel funktionieren noch, so dass er sie zur Heilung einsetzen kann.
Ist er nun ein Heiler oder ist er kein Heiler, weil er technische Hilfsmittel benutzt?
Über diese Frage zu zanken ist ja eigentlich müßig, aber sie können es halt nicht lassen.

Erst allmählich sickert das Einsehen in ihr Bewusstsein . Wenn sie W wiedersehen wollen, ihn wieder in ihrer Zeit haben wollen, möglichst unversehrt und gesund, dann MÜSSEN sie zusammenarbeiten, müssen zumindest einen Waffenstillstand schließen.
Soweit mit ihren Einsichten gekommen, spricht TS nun von den Erkenntnissen, die er durch das Studieren der alten Schriften gewonnen hat. Und er erzählt auch davon, dass es seit alters her immer wieder vorkommt, dass Menschen verschwinden, manchmal für immer, manchmal kommen sie wieder, aber immer sind sie verändert, die meisten sterben bald. Was also passiert dort, wo sie hingehen, mit ihnen?

OS hört sich das alles an, aber es gibt für ihn keine Alternative. Er wird durch jene geheimnisvolle Türe gehen, wenn es TU und TS gelingt, diese zu öffnen und er wird W retten oder aber bei diesem Versuch sterben, was wir aber nicht hoffen wollen!

Vielen Dank für Deine Rückmeldung und schön, dass Du auch weiterhin mit Spannung dabei sein möchtest.

LG Adrimeny
29.09.2019 | 10:48 Uhr
Liebe Adrimeny,

ich arbeite mich hier von oben nach unten, weil ich nicht weiß, wie weit ich kommen werde. Und diese Geschichte ist dann nach Dala die frischeste. Seid bitte nicht böse, wenn dieses Review eher kurz ausfällt, ich bin froh, dass es überhaupt wieder geht…

Das Zusammentreffen Old Shatterhands mit Tatellah Satah ist also der Gegenstand dieses Kapitels. Old Shatterhand kommt sehr menschlich daher, indem er wirklich überhaupt nicht Herr seiner Emotionen ist. Er lässt seiner Wut auf TS freien Lauf, er grummelt vor sich hin, er benimmt sich äußerst nachtragend, ja beinahe ein bisschen wie ein ungezogenes Kind. Und obwohl all dies sehr ungewöhnlich ist, finde ich es dennoch passend. Man muss dem schließlich gegenüberstellen, was alles geschehen ist. Nicht nur, dass unser Scharlih seinen Blutsbruder verloren hat, auch, dass er Kontakt mit einer ihm völlig fremden Welt bekommen hat, dass er Dinge verarbeiten musste, mit denen er eigentlich nicht so recht klarkommt und dass ihm zusätzlich die Zeit fehlt, sich richtig damit auseinanderzusetzen. Da kann man schon mal ein wenig aus der Rolle fallen.

Spaß hat mir das Zusammentreffen TSs mit Chakotay gemacht. Allein diese Diskussion, ob er ein Heiler ist oder nicht, fand ich spannend. Der schon öfter von mir gelobte Humor blitzt auch hier wieder durch, indem C den Geheimnismann mit „Sir“ anredet. Sehr schön!

Und dann wird es spannend, und ich beginne zu verstehen, warum es ausgerechnet TS sein musste, der her sollte. Die alten Schriften heranzuziehen fand ich einen interessanten Gedanken. Und es zeigt, wie man durch neue Erkenntnisse zu neuen Interpretationen kommen kann. Es waren also nicht nur Visionen, von denen jene Zurückkehrer berichteten, sondern sie waren quasi die ersten Zeitenwanderer. Auch eine Deutung, wenn auch eine sehr ungewöhnliche ;-)

Und nun soll die Zeitanomalie quasi durch die Macht der Gedanken geöffnet werden. Dies ist eine Idee, die zumindest mir äußerst „indianisch“ erscheint. Ich bin sehr gespannt, ob es dann eine entsprechende Zeremonie geben wird, und wie ihr dies ausgestaltet!

Sehr berührend geschildert finde ich den Moment, in dem dann sowohl TS als auch OS Emotionen zeigen. Wie groß ist die Gefahr, dass W nie wieder zurückkehrt, oder – und das könnte sogar noch schlimmer sein – als ein anderer wiederkommt, womöglich dann geistig verwirrt und vielleicht sehr krank? Was würde dann werden? Auch dies ist ein spannender Gedanke, aber ich möchte das dann doch lieber nicht erfahren. Ihr werdet den Häuptling doch heil wieder herausbringen? Oder?

Ihr Lieben, ich lese weiterhin mit großer Spannung und freue mich auf das nächste Kapitel!
Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 07.10.2019 | 11:51 Uhr
Liebe Catherine,
OS kann oder will seine Gefühle TS gegenüber weder verbergen noch beschönigen. Über eine lange Zeit hinweg, wurde er immer wieder mit der Abneigung TSs zu ihm konfrontiert. Wenn auch W sich mit Äußerungen über TS zurückgehalten hat, so muss es ihm trotzdem klar gewesen sein, dass der Medizinmann nichts für ihn übrig hat, ja ihm mit offener Feindseligkeit begegnet. Er gibt ihm nach wie vor die Schuld am Tode von Ws Schwester und Vater. Das ist ungerecht und OS fühlt sich zu Unrecht schlecht behandelt. Aber vielleicht ist es auch sein eigenes Unbehagen in dieser Schuldfrage, dass ihn auch nach Jahren noch beschäftigt. Rein rechtlich gesehen trifft ihn ja keine Schuld, aber er wird sich im Nachhinein sagen, dass er deutlicher hätte zum Ausdruck bringen müssen, dass er, auch nach NTs Schulbesuch im Osten, sie nicht zur Frau genommen hätte. Hätte und wenn....nutzlose Vorwürfe, die zu nichts mehr führen. Aber vielleicht sollten W, TS und OS, falls die Rettung Ws gelingt, diese unausgesprochenen Gedanken einmal thematisieren....

Chakotay kommt aus der fernen Zukunft. In dieser Zukunft ist er Wesen in vielen verschiedenen Lebensformen begegnet. Er ist es gewohnt allen mit Respekt und Aufrichtigkeit zu begegnen und so behandelt er auch TS und nennt ihn respektvoll "Sir".

TS und TU werden versuchen die Türe in die Zukunft mit der Kraft ihres Willens zu öffnen. Die Idee IST indianisch, auch weil wir verlernt haben, an solche Dinge zu glauben.... TS aber hat sich mit alten Schriften und längst vergessenen Theorien beschäftigt, für ihn sind solche Gedankengänge nahezu normal und es scheint so, für TU auch.
Aber beide machen auch keinen Hehl daraus, wie gefährlich ein solcher Versuch werden kann. Wird es ihnen gelingen, diese verborgene Türe, die in eine sehr ferne Zeit führt, zu öffnen, offenzuhalten und so OS und W den Rückweg in ihre eigene Zeit ermöglichen? Wird W gesund und wohlbehalten zurückkehren?
Bald werden wir es erfahren.

Wir freuen uns, wenn Du weiterhin mit Spannung auf das nächste Kapitel wartest und sagen danke für diese schöne Rückmeldung.
LG Adrimeny
26.09.2019 | 08:09 Uhr
Huhu, ich bin noch da, habe auch gleich gelesen, hatte nur keine Zeit für ein Review. Das wird jetzt nachgeholt!

Von Tatellah Satah habe ich tatsächlich kein Bild von May vor Augen, ich habe W4 nur ein Mal gelesen und das ist lange her. Auch ich finde, dass er in diesem Kapitel nicht unbedingt sympathisch wirkt, aber er verhält sich dabei nicht anders als OS, der recht abweisend und unterkühlt agiert. Der Unterschied ist eben, dass wir dessen Gemütslage und Motivation besser nachvollziehen können, weil wir ihn viel besser kennen und er die Perspektivfigur ist. Jedenfalls schwelt das ganze Kapitel über der Konflikt zwischen den beiden Figuren. Ich habe mich beim Lesen richtiggehend unbehaglich gefühlt, in einem gut gemeinten Sinne wohlgemerkt, denn es war das Unbehagen der Figuren, dass sich auf mich übertrug.

Schmunzeln musste ich bei der Frage, was denn nun ein richtiger Heiler ist. Definiert er sich darüber, ob er heilen kann, oder darüber, wie er heilt? Und was ist eigentlich "Medizin"? Tja.

Meine Lieblingsszene ist – wenig überraschend – diese hier: „Es gibt für mich nichts zu bedenken. Ich will und ich werde Winnetou da wieder rausholen.“ Dicht gefolgt von dieser hier: „Ich weiß, dass Du nicht verstehst oder verstehen willst, was den Häuptling und mich verbindet, was ich für ihn empfinde und wie tief mich der Verlust getroffen hat.“ – Dafür einfach ein „Hach!“ ;-) Der Grundstein dafür, das TS OS akzeptieren wird, dürfte damit gelegt sein.

Ansonsten ist es euch sehr gut gelungen, trotz der echt fiesen Spannung im Weltraum-Kapitel auch im Wilden-Westen-Teil wieder ein Puzzlestückchen unterzubringen, das die Spannung auf der anderen Seite des Zeitrisses erhöht und verhindert, dass man beim Lesen gefrustet wird, weil es bei W nicht weitergeht. Wir wissen nun also, dass immer wieder rote Menschen dorthin verschwunden sind (Das muss ja auch so sein, wenn die Iraluaner ursprünglich von der Erde stammen sollten.) und nur wenige zurückkehrten, völlig ausgezehrt (Die, die sie als „Quelle“ nutzten und die dann „aufgebraucht“ waren?). Wunderbare Aussichten für unseren armen Häuptling. :(

Aber ganz unironisch: Die Aussicht dass OS und C nun in die Zukunft reisen und sich mit der Crew der V zusammenschließen könnten, ist wirklich wunderbar. Ich hoffe, dass der Plan so klappt. Interessant finde ich hierbei, dass TU glaubt, er und TS könnten die Zeitanomalie irgendwie steuern/beeinflussen und den Riss offenhalten. Da bin ich gespannt. Und dass ihr uns daran erinnert, wie gefährlich diese ganze Sache auch in einem viel größeren Kontext ist, Stichwort Raum-Zeit-Kontinuum, beruhigt mich auch nicht gerade.

Ihr seht, ich bleibe gespannt, auch wenn ich diesmal nicht mit neuen Theorien aufwarten kann.

Noch eine formale Anmerkung: Mich irritiert es, wenn bei einem neuen (kurzen) Absatz nicht der Akteur wechselt, und manchmal finde ich es dann schwierig, sofort zu erkennen, wer etwas sagt. Ich bin es gewohnt, dass Aktionen einer Figur, ggf. der Redebegleitsatz und die wörtliche Rede im gleichen Absatz stehen. Wenn zwischen der Handlung der Figur und der Rede dieser Figur ein Absatz ist, denke ich im ersten Moment immer, es spräche jemand anderer, v.a. wenn die Absätze kurz sind und es somit eigentlich keinen anderen Grund für einen neuen Absatz gibt. Diesmal ist mir das irgendwie besonders stark aufgefallen. – Vielleicht könnt ihr damit was anfangen, vielleicht geht es aber auch nur mich so.

Liebe Grüße
Regenengel

Antwort von Adrimeny am 07.10.2019 | 11:19 Uhr
Hallo Regenengel,
TS ignoriert OS seit vielen Jahren, er gibt ihm die Schuld am Tode NT und IT, er unterstellt ihm, aus Eigennutz Ws Freundschaft gesucht zu haben. Das sind ja keine Bagatellvorwürfe. Darüber hinaus weigert er sich ja auch noch, wenigstens W anzuhören oder OS kennenzulernen, damit dieser die ungerechtfertigten Vorwürfe entkräften kann. Dieses Verhalten, über Jahre hinweg, verletzt das Selbstwertgefühl OSs und weckt einen Groll, den er in der aktuellen Situation nicht unterdrücken kann oder vielleicht auch nicht will.
TS begegnet OS Grummelei mit deutlichem Sarkasmus. Dass Du beim Lesen ein deutliches Unbehagen verspürt hast, freut uns insofern, dass es gelungen ist, dieses Gefühl, das ja eigentlich OSs und TSs ist, zu den Lesern zu transportieren.

Was ist ein Heiler? Diese Frage lässt sich vielleicht gar nicht richtig beantworten, nicht damals, und sicher nicht heute.

Es ist die Liebe zu W, die TS und OS, über alle Zweifel, allen Groll und alle Gegensätze hinweg, miteinander verbindet und über diese Brücke der Liebe werden sie aufeinander zugehen müssen, nun, da sie einander kennengelernt haben und wenn sie W in die Gegenwart zurückholen möchten.
Das Wissen TSs über die Vorgänge, die schon in alten Büchern beschrieben werden, bringt zwar ein wenig Licht in die Sache, aber leichter wird dadurch natürlich nichts. Aber OS ist wild entschlossen alles zu Ws Rettung zu wagen. Vielleicht gelingt es ja mit Hilfe TSs und TUs Wissen um Möglichkeiten, die den Weißen nicht mehr zugänglich sind, einen Weg in jene andere Welt und Zeit zu finden.

Vielen Dank für Deine Rückmeldung und sorry, dass es mit der Antwort so lange gedauert hat.
LG Adrimeny
21.09.2019 | 16:24 Uhr
Huhu, ist hier noch jemand???

Liebe Marieschi,

es ist ja im Augenblick gespenstisch ruhig hier, darum möchte ich dich erlösen und dir ein Review schreiben.

Mit T-S hast du ja eine recht skurrile Figur eingeführt, die ja nur in diesem unsäglichen W IV vorkommt, was ich ziemlich mutig finde. So wie sich vermutlich die Geister an W IV scheiden, wird das wahrscheinlich auf auf T-S zutreffen.

Ich weiß nicht, denke es aber schon, ob du ihn mit Absicht so unsympathisch beschreibst. Das ist dir auf jeden Fall gelungen. Damit ziehst du mich natürlich auf die Seite von OS, der den alten Medizinmann ja überhaupt nicht mag und ihn das auch spüren lässt. Ich war beim Lesen voll bei OS und hätte an seiner Stelle sicher noch heftiger auf die Arroganz von T-S reagiert.

Immerhin, ein bisschen rächt er sich, indem er verschweigt, dass sein Pferd überlebt hat und er lässt T-S ordentlich zappeln, bis er ihn über den Aufenthaltsort Ws aufklärt.

Auf diese Eröffnung reagiert T-S erstaunlich gelassen, so als wundere ihn die Existenz eines Zeittores nicht. Und tatsächlich ist ihm dies durchaus bekannt und er weiß sogar eine ganze Menge darüber.

Und das erklärt dann auch, warum so ein Unsympath hier eine so große Rolle spielt. Er ist wohl der Einzige bei KM, der mystisch und übernatürlich genug ist, um Hilfe bringen zu können. Geschickt gemacht, Respekt.

Was T-S zu berichten hat, deutet ja auch eine Lösung für das Geheimnis der Iraluaner an.

Liebe Marieschi, du hast mit diesem Kapitel eine Spur in Richtung Rettung gelegt, aber eben nur eine Spur, eine Lösung ist das nicht, denn netterweise ;-) erfahren wir dann noch, dass von der Zeitreise kaum jemand zurückkehrt, und wenn doch, stirbt derjenige bald.

So wird die Spannung gehalten und ich bewundere wieder einmal, wie ihr es schafft, mit den Erwartungen und Befürchtungen der Leser zu spielen.

Ich freue mich auf das nächste Kapitel und bin sehr gespannt, was ihr noch alles in petto habt.

Liebe Grüße

Arvara

Antwort von Adrimeny am 23.09.2019 | 10:55 Uhr
Hallo Arvara,
anscheinend ist hier kaum noch jemand, so sieht es jedenfalls aus. Deshalb ist es schön, dass Du uns mit Deinem" Review" erlöst hast.

KM hat in seinen Romanen ja wenig Mystisches geschaffen, die Charaktere waren alle sehr real angelegt. Allein TS ist geheimnisvoll umwittert.

Es war mir gar nicht bewusst, dass TS so unsympathisch rüber kommt. Arrogant und unfreundlich zu OS, ja, das war gewollt. Aber natürlich fühlt sich OS von ihm ungerecht behandelt und er reagiert entsprechend.
Natürlich ist es eine kleinliche Rache, die er ausübt, indem er dem Geheimnismann verschweigt, dass sein Pferd überlebt hat, aber es mag ihm eine gewisse Genugtuung bereitet haben.

Im weiteren Verlauf wird auch schnell klar, warum W Os zugerufen hat, er möge TS um Hilfe bitten. TS hat sein halbes Leben damit verbracht, die alten Schriften zu studieren und er weiß, dass in dem Höhlensystem schon seit Jahrhunderten immer wieder Menschen verschwinden. Nur einigen wenigen ist es gelungen zurückzukommen und diese haben nicht lange überlebt.

Auch hier ist es nur ein winziges Flämmchen Hoffnung, das TS in OS entzündet, aber immerhin. Nach der ganzen Hoffnungslosigkeit ist das ja wenigstens etwa.

Vielen Dank für den schönen Kommentar und liebe Grüße
Adrimeny (Marieschi)
07.09.2019 | 10:29 Uhr
Moin ihr zwei,


ich glaube, was in diesem Kapitel erstmals so richtig deutlich wird, ist, dass dies eine Star-Trek-FF ist. Nicht nur, schon klar, aber eben auch. Spätestens jetzt kann man das gar nicht mehr kleinreden. Ich bin selbst überrascht, wie sehr ich das feiere!

Aus den Iraluanern werde ich immer noch nicht schlau. Sind das wirklich Menschen oder nutzen sie nur menschliche Hüllen? Irgendwie hoffe ich ja auf letzteres, auch wenn eure Reviewantworten mich ersteres glauben lassen. Wenn es Menschen sind: Sind sie wie W in diese Zeitlinie gelangt? Das wäre naheliegend. Es scheint, als würden sie diese "Portale" überwachen und dort die Leute einsammeln, die ab und an hindurchstolpern.

Zeit spielt für sie ja auch eine wichtige Rolle: J kommt nicht aus der richtigen Zeit, um sie zu "nutzen", sie ist nicht "kompatibel", W schon. Offenbar ging es also nicht um W spezifisch, wegen seiner Verbindung zu OS oder so, was ich ja mal als Theorie in den Raum gestellt hatte, sondern um W als Menschen aus seiner Zeit. Wäre jeder Mensch aus Ws Zeit "nutzbar" gewesen? Oder nur Natives, aus denen die Iraluaner zu bestehen scheinen? In beiden Fällen wäre aber ja völlig klar gewesen, dass J nicht kompatibel ist. Aber die Iraluaner verhalten sich öfter irrational, das hat auch J schon bemerkt. Hm.

Was also bedeutet "nutzen"? Wofür? Theorie: Entweder brauchen sie Ws Blut für irgendetwas und dieses Blut muss aus der Zeit Ws stammen, vielleicht weil sie selbst daher stammen? Aber ich glaube das eher nicht, denn dann könnte man W einfach Blut abzapfen, ohne etwas anderes in ihn zu pumpen. Es sei denn, dieses andere Zeug regt die Blutbildung an, dann wäre W eine "Quelle" für Blut und die Iraluaner im Grunde Vampire. (... Sorrydashabichnichtgeschriebenbittesagteinfachnix ...) Oder sie brauchen Ws Körper ohne sein Blut, weshalb sie da merkwürdige Dinge reinpumpen, die wer weiß was mit W anstellen und ihn zu einer Quelle von wer weiß was machen. Tolle Theorie, ich weiß. ;) Die Rede von einer Quelle passt auch nicht zu meiner Annahme, dass sie W vielleicht als Hülle für einen weiteren Iraluaner benötigen und seinen Körper jetzt bereit machen für diesen Parasiten o.ä.


Nun, ihr seht, ich tappe fleißig und gespannt weiter im Dunklen. Danke für diese Rätsel und die spannende Geschichte! :) Ich weiß, dass ihr auf solche Reviews nicht viel antworten könnt, und ich will euch auch gar nicht dazu verleiten, etwas zu verraten. Mir macht es einfach Spaß herumzuraten und mir vorzustellen, wie ihr mich dabei heimlich auslacht. ;)


Nun noch kurz zu einigen eurer Antworten:

C hat mir nichts getan, ich mochte ihn einfach nie, ich empfand die Folgen, bei denen er im Zentrum stand, meist als eher langweilig oder anstrengend. In eurer Geschichte empfand ich ihn bisher noch nicht so, auch wenn es mir meine Voreinstellung ihm gegenüber natürlich nicht so leicht macht, ihn zu mögen. Aber wie gesagt, das ist halt einfach persönlicher Geschmack und hat wenig mit eurer Geschichte zu tun.

Seven ... Nun. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Frau nicht verdammt sexy finde (also sobald sie raus ist aus dem Borg-Kostüm, versteht sich). Aaaaber ich mag ihre Figur auch einfach von ihrer Anlage her. Sie hat eine so spannende Hintergrundgeschichte und ich finde, dass die Serie daraus noch weit mehr hätte machen können (wie überhaupt so oft bei ihren weiblichen Figuren). Ich hoffe ja darauf, dass sie in der neuen Picard-Serie da noch Dinge nachholen. - Ich gehe davon aus, dass Seven in eurer Geschichte noch gar nicht Teil der Crew ist. Aber eine Begegnung zwischen ihr und W wäre ebenso reizvoll wie die zwischen W und B. - Überflüssig zu erwähnen, dass ich auch B sehr mag. ;)


Liebe Grüße
Regenengel

Antwort von Adrimeny am 10.09.2019 | 19:33 Uhr
Liebe Regenengel!

Wir mussten mit dem Thema Star Trek sehr behutsam umgehen und tun das im Grunde noch, damit wir hier nicht die Leser verschrecken, die Neulinge im Bereich Star Trek sind und sich dennoch mit uns auf dieses Abenteuer eingelassen haben.

Aber klar – irgendwann musste die Katze mal aus dem Sack und jetzt sind wir mittendrin im Weltraumabenteuer ;-)! Wobei es demnächst ja erstmal wieder in den Wilden Westen geht!

Im nächsten Weltraumkapitel werden wir dann ein wenig mehr über die Iraluaner und deren Motive erfahren. Aber bestimmt nicht so viel, dass sie plötzlich nicht mehr rätselhaft sind ;-)!

Deine ganzen Fragen und Spekulationen haben uns großen Spaß und große Freude bereitet. Du wirst verstehen, dass wir davon hier nichts beantworten werden…Aber wir verstehen sie als großes Kompliment, da wir es offenbar geschafft haben, diese ganzen Ideen in Deinen Kopf zu pflanzen ;-)!

Ich (Danny) bin ein ausgesprochener C-Fan. Ich oute mich mal: Bin Anfang der 2000er wegen Robert Beltran zweimal nach LA gereist und unzählige Male irgendwo in Europa auf Conventions gewesen, wenn der da aufgetaucht ist. Ganz so schlimm ist es jetzt nicht mehr, aber ich finde den immer noch toll und sehe das auch so, dass er in der Serie nicht gut weggekommen ist. Das werden wir dann jetzt mit unserer Geschichte ändern ;-)

Seven ist noch nicht an Bord. Die Geschichte spielt vor „Skorpion“. Sie ist zweifelsohne ein interessanter Charakter und ein Zusammentreffen mit W wäre sicherlich reizvoll, aber wohl auch sehr, sehr schwierig zu schreiben…
B’Elanna ist toll und vielleicht trifft die ja auf W, wenn sie gerade mal wieder schlechte Laune hat ;-))))

Vielen Dank für Deine Zeilen und wilden Spekulationen!

Liebe Grüße

Danny und marieschi
26.08.2019 | 13:23 Uhr
Liebe Adrimeny!

Ich würde mal sagen: Ihr habt es geschafft! Ihr habt den ultimativen Gruselfaktor heraufbeschworen und zwar ganz geschickt durch das Nutzen der Welt, die nur in eurer Geschichte vorhanden ist. Ihr habt W in eine Lage gebracht, in der er a) im Wilden Westen nicht sein könnte und deren Folgen b) nicht abzusehen sind, eben weil sie nicht in die Welt gehören, in der er sich normalerweise bewegt - weder für uns Leser noch für J.

Daher lässt dieser eine Abschnitt wohl nicht nur mir die Haare zu Berge stehen: "Überall an seinem Körper waren Schläuche und Kabel und sie waren ganz offensichtlich nicht nur an, sondern auch in seinem Körper. Flüssigkeiten in unterschiedlichen Farben wurden hineingeleitet und Blut - sein Blut floss hinaus." Meinem Empfinden nach erreicht ihr hier eine Dimension von "ich kann gar nicht hinschauen", von Mitleid und auch Angst um unseren Häuptling, die uns bisher fremd sein musste, einfach weil sie in unserem Fandom gewissermaßen fremd ist.

Wir haben uns gewöhnt an Schusswunden, Fieber, Schläge auf den Kopf, auch in gewisser Weise an Krankheiten (obwohl diese sich eher in Grenzen halten), DAS aber, was ihr hier anrichtet, ist nichts, worauf wir vorbereitet sind oder wogegen uns unsere Erfahrung schützen könnte.

Daher trefft ihr mit diesem Bild zumindest mich bis ins Mark.

Die Kälte, die ihr W am Ende fühlen lasst, kriecht auch durch meine Adern, wenn ich daran denke ihn so hilflos und weitab jeder vertrauten Seele leiden zu sehen. Und der einzige Trost, der bleibt, ist der, dass er zwar durchaus noch sein Bewusstsein hat, dass dieses ihn aber so sehr im Dunkeln und Matten hält, dass er nicht mitbekommt, was eigentlich geschieht. Denn würde er es bemerken, so müsste er - W hin oder her - ganz schreckliche Angst haben. Und auch hier wieder: Nicht Angst vor etwas, womit er umgehen kann, sondern Angst vor dem Unbekannten. Und ich glaube, ich würde es nur schwer ertragen, das zu lesen.

Wie ihr merkt hat diese eine Szene mich so nachhaltig in ihren grauenhaften Bann gezogen, dass der Rest des Kapitels daneben geradezu verblasst.

Dennoch will ich auch dazu noch rückmelden, dass es mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet. Und das ist gut so, hält es doch neben dem Schock auch noch ein paar handfeste Probleme bereit, über die man sich Gedanken machen kann. Ich finde mich hier in den Gedanken eurer J wieder, die vom wissenschaftlichen Standpunkt aus sehr neugierig auf das ist, was sie da gerade entdeckt hat, die aber gerade zu viel mit den akuten Erfordernissen zu tun hat, um diese Neugierde zu genießen.

Und die Tatsache, dass wir nun in den Wilden Westen wechseln, macht es nicht besser :(

Ich danke euch dennoch in der uns allen hier eigenen masochistischen Ader für die Gänsehaut und die Beklemmungen und bin sehr gespannt, wie ihr unseren Häuptling aus dieser Nummer wieder befreien werdet!

Liebe Grüße
Karla

Antwort von Adrimeny am 27.08.2019 | 14:16 Uhr
Liebe Karla!

Wow! Was für eine Rückmeldung!!!

Wir hätten zu Beginn des Projektes gar nicht gedacht, welche Dimensionen und Erzählmöglichkeiten sich damit für uns öffnen. Denn Du schreibst ganz richtig: Wir bewegen und hier in einer vollkommen anderen Welt mit anderen Gesetzen und Gegebenheiten und damit können wir spielen, was wir auch gerne machen.

Wir alle lesen ja hier nun einmal die Geschichten, in denen mindestens mal einer der Helden ordentlich einen auf die Rübe bekommt. Wir haben in dieser Konstellation nun die Möglichkeit dies auf eine ganz andere Art und Weise zu tun. Kein Schuss, kein Stich, kein Schlag - sondern - ja was eigentlich? Noch werden wir hier natürlich nicht beantworten, was die Iraluaner mit W eigentlich vorhaben und was dort mit ihm geschieht. Eins können wir allerdings sagen: Das wird nun keine Geschichte, in der W von jetzt an nur noch halbtot in diesem Labor liegt ;-)! Das könnten wir dem Häuptling dann doch nicht antun!

Aber ein bisschen muss er noch aushalten - zumal es ja nun erst einmal in den Wilden Westen geht, wo es auch einige Rätsel und Probleme zu lösen gibt!

Liebe Karla, herzlichen Dank für diesen sehr emotionalen Kommentar. Da weiß man doch wieder, wofür man die Geschichten hier veröffentlicht!!!

Liebe Grüße

Danny und marieschi
25.08.2019 | 14:39 Uhr
Liebe Adrimeny!

Ach nööööö! Das ist doch jetzt nicht wahr, oder? Ich meine, ich nutze ja auch gerne mal den ein oder anderen Cliffhanger, aber dieser hier hat es echt in sich! Und ihr wollt mich jetzt im Ernst sechs Wochen auf die Auflösung warten lassen??? Ich protestiere höchst offiziell!!!

Ich finde dieses Kapitel insgesamt äußerst spannend und unterhaltsam. Da ist zunächst die Konstellation Janeway – Winnetou, die euch hier hervorragend gelingt. Ihre Beziehung entwickelt sich im genau richtigen Tempo. Bei beiden spürt man gegenseitige Achtung, was vor allem den Apachen zunächst etwas irritiert, handelt es sich doch um eine Frau als Anführerin. Er erkennt jedoch ihre Fähigkeiten an. J hingegen scheint sich auch der Aura des Häuptlings nicht so recht entziehen zu können, wodurch er sie zu Dingen bewegt, die sie eigentlich sonst nicht getan hätte (z.B. in diese Höhle zurückzukehren).

Dann kommen diese rätselhaften Iraluaner hinzu, deren Motive nach und nach immer deutlicher werden. Unerklärlich ist mir – ebenso wie J – aber noch ihr irrationales Verhalten. Vlt ist das einfach ein Wesensmerkmal? Interessant ist auf jeden Fall dieser Xeman, der zwischen Höflichkeit, Unberechenbarkeit und eisiger Kälte sowie völliger Nicht-Kommunikation schwankt. Da steht J vor einer schweren Aufgabe, denn was immer sie für W tun kann, es wird wohl über Xeman laufen müssen.

Sorgfältig gezeichnet ist auch Harry Kim – hat mir sehr gefallen, dass ihm auch mal ein wenig tiefer gehender Text gewidmet wird! Habe ich eigentlich schon mal gesagt, dass ich mir mal ein Zusammentreffen Winnetous mit B. Torres wünsche ;-)?

Es wird nun Zeit, dass etwas geschieht, und dabei fällt mir ein, dass ich unseren lieben OS ganz vergessen habe. Vielleicht schafft er es ja im nächsten Kapitel in die Zukunft? Aber dann müsste er auch noch auf das Schiff der Iraluaner…
Auf jeden Fall bin ich extrem gespannt, was diese denn nun von W wollen (was ja halbwegs angedeutet wird) und vor allem warum. Wer sind sie wirklich?

Herzlichen Dank für dieses hochspannende Kapitel, was ich wirklich atemlos gelesen habe!
Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 26.08.2019 | 15:27 Uhr
Liebe Catherine!

Ach nööööö? Ach doch!!!! ;-))))

Der Cliffhanger hat richtig Spaß gemacht, eben weil der so gemein ist und die Gegebenheiten der Geschichte nun einmal so sind, dass er nicht gleich im nächsten Kapitel aufgelöst wird. Das ist einer der Aspekte, die diese Gemeinschaftsarbeit so reizvoll macht.

Deinen Protest nehmen wir höchst offiziell zu den Akten ;-))!

Die Beziehung Janeway - Winnetou zu beleuchten oder vielmehr überhaupt erst einmal eine Beziehung entstehen zu lassen muss etwas langsamer angegangen werden, da die beiden ja nun einmal unter sehr ungewöhnlichen Umständen aufeinandertreffen. Wir haben überlegt , was eine gemeinsame Basis sein könnte und das ist nun einmal, dass beide starke Anführer sind. W muss sich zwar erst daran gewöhnen, dass J eine Frau ist, aber er sieht und spürt, dass sie absolut in der Lage ist zu führen. J geht's wie uns allen: Sie kann sich der Persönlichkeit Ws nicht entziehen und ihm keinen Wunsch abschlagen ;-))))!

Die Iraluaner sind in der Tat ein wenig seltsam und schwer zu durchschauen. Da wird sich im nächsten Weltallkapitel aber ein bisschen was klären...

Harry Kim wurde in der Serie ja immer ein wenig stiefmütterlich behandelt, also durfte er hier mal ein wenig mehr tun. Das wird aber eher eine Ausnahme bleiben, denn zu viele von den Star Trek Charakteren wollen wir nicht bringen, das das vermutlich nur verwirren würde. Winnetou und B'Elanna wäre allerdings sehr reizvoll. Am besten, wenn die liebe Chefingenieurin mal wieder so richtig schlechte Laune hat :-)))! Der arme Häuptling....

Du denkst, dass OS in die Zukunft kommt? Mal sehen, ob das passiert. Aber so richtig was tun könnte er da ja nun auch nicht, denn er kann den Iraluanern ja kaum hinterher reiten ;-)!!!

Im nächsten Kapitel geht's ja mit ihm weiter. Mal sehen, was er in der Vergangenheit für Abenteuer zu bestehen hat und ob er der Lösung des Problems ein wenig näher kommt!

Lieben Dank für das tolle Review!!!

Liebe Grüße

marieschi und Danny
21.08.2019 | 17:16 Uhr
Liebe Adrimeney,

Um Melissa zu zitieren: OMG

Also damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Die Iraluaner sind keine Pferde, sondern Indianer?

Und die brauchen W als… ja, was eigentlich?

Aber von Anfang an, W schlägt sich in den Augen von J sehr gut und sie kann nicht umhin, ihn zu bewundern. Damit ist sie ja nicht allein ;-)

Und W kommt es ungewohnt vor, dass eine Frau das Kommando hat. Hier finde die Wahl des Wortes „ungewohnt“ sehr gut, zeigt sie doch, dass es für W natürlich seltsam ist, weil es einen weiblichen Anführer in seiner Zeit so gut wie gar nicht gibt. Andererseits hat er, im Gegensatz zu seinen männlichen Zeitgenossen, keine Probleme damit, es ist eben nur ungewöhnlich. Das gefällt mir als Verfechterin der starken Frauen natürlich sehr.

Aber auch sie hat kein As mehr im Ärmel und so werden die beiden überwunden.

Und jetzt wird es richtig seltsam. Die Iraluaner brauchen W, für was auch immer, aber J nicht. So wie die sich bisher aufgeführt haben, hätte ich gedacht, sie bringen sie direkt um, aber es gibt tatsächlich die Überlegung, sie einfach liegen zu lassen, damit sie von ihren Leuten gefunden werden kann. So eine Milde hätte ich nicht erwartet.

Überhaupt bleiben die Iraluaner ein großes Rätsel. Einerseits scheint nun klar zu sein, dass auch sie aus der Vergangenheit stammen und W in irgendeiner Weise benötigen, um zurück zu kommen, andererseits müssten sie sich doch W irgendwie verbunden fühlen, da sie allem Anschein nach auch versprengte Indianer sind. Wieso betrachten sie ihn dann als Subjekt und nicht als Menschen.

Mir fällt dazu ein, dass psychopathische Serienkiller ihre Opfer auch nicht als Person wahrnehmen (zumindest ist das in den entsprechenden Thrillern immer so).

Sind die Iraluaner ein Volk von Psychopathen? Das würde auch ihr widersprüchliches Verhalten erklären.

Rätsel über Rätsel.

Es hat echt Spaß gemacht, dieses Kapitel zu lesen, auch wenn es mir angesichts der „Vorbereitung“, die W erfährt, kalt den Rücken runterläuft. Aber dieser Grusel, den ihr erzeugt, ist wirklich gelungen.

Ich kann es kaum erwarten, das nächste Kapitel zu lesen, vielleicht erfahren wir ja etwas von diesem mysteriösen Heiligen der Indianer (ich hab den Namen vergessen :D).

Danke für die gute Unterhaltung.

Liebe Grüße

Arvara

Antwort von Adrimeny am 22.08.2019 | 16:49 Uhr
Liebe Avara!

Als hier die Vermutung aufkam, dass die Iraluaner weiße Pferde sein könnten mussten wir doch mehr als nur ein bisschen schmunzeln. ;-))) Ok, Star Trek hat im Laufe der Jahre viele seltsame Spezies mit noch seltsamerem Aussehen hervorgebracht - aber - Pferde die Raumschiffe steuern und reden? Echt jetzt?

Kleine Anmerkung am Rande: Ich (Danny) dachte immer Mister Ed wäre das einzige sprechende Pferd :-))))!

Wir geben aber offen und ehrlich zu, dass die Spur, die wir da gelegt haben ziemlich gemein in die falsche Richtung geführt hat.

Die Iraluaner sind also Menschen uns sehen aus wir Indianer. Wofür brauchen die W? Das wird hier natürlich nicht verraten.

Es zeigen sich hier erste Anzeichen dafür, dass sich die Iraluaner nicht immer logisch verhalten und auch nicht grundsätzlich böse - sollte der geneigte Leser/die geneigte Leserin mal im Hinterkopf behalten ;-)!

Sie töten J also nicht und nehmen sie mit. Leider können sie aber doch nichts mit ihr anfangen.

Stammen die Iraluaner wirklich aus der Vergangenheit? Diese Iraluaner, die da mit dem Raumschiff durch die Gegend fliegen und wollen die wieder zurück? Oder wollen die was ganz anderes? ;-) Psychopathische Serienkiller sind sie jedenfalls nicht!!! Und sie haben auch nicht vor W um des Tötens willen umzubringen.

Wie gewohnt, wirst Du Dich etwas gedulden müssen, bis es mit diesem Handlungsstrang weitergeht. Demnächst geht es erstmal wieder in den Wilden Westen, wo ganz andere Probleme und Herausforderungen warten.

Es freut uns, dass wir mit dieser Geschichte weiterhin überraschen können!

Vielen Dank für Deine Zeilen!

Danny und marieschi
21.08.2019 | 15:02 Uhr
Hallo ihr 2 Reiseführer in die Zukunft. Also so langsam bekomme ich als Mitreisende Angst um Winnetou. Es hört sich an, als sollte er umgewandelt werden, Nein !!!! Aber ich vertraue euch ! Ihr macht sicher keinen Befehlsempfänger ohne Menschlichkeit aus ihm. Ich mag inzwischen sogar K. Janeway. Sie wird ihm sicher helfen. Denn was macht unser OS mit einem seelenlosen W? So viele Fragen! Und wie als Kind ( wann kommt die nächste Folge, ist es nicht schon wieder soweit ), warte ich etwas angespannt auf die Fortsetzung. Und in der Hoffnung, wie in den Serien, und wenns nur 2 Sekunden vor Ende ist, es wird alles gut, reise ich weiter mit euch Lieben in die Zukunft und zurück. Eure Bella Fleur D

Antwort von Adrimeny am 22.08.2019 | 13:08 Uhr
Hallo Bella!

Reiseführer in die Zukunft gefällt uns ;-)! Wobei es ja im nächsten Kapitel auch schon wieder in die Vergangenheit geht, von daher wirst Du Dich - zumindest was Ws Schicksal angeht - ein wenig länger gedulden müssen.

Natürlich können und werden wir hier nicht verraten, was die Iraluaner mit W vorhaben - schön ist es jedenfalls nicht ;-)! Aber keine Sorge, wir werden bestimmt keinen Zombi aus ihm machen ;-)! Und Du sagst es ja schon: Es gibt da ja auch noch Janeway und ob man die jetzt mag oder nicht - meistens fällt ihr was ein!

Lieben Dank für Deinen Kommentar!

Liebe Grüße

Danny und marieschi
21.08.2019 | 11:02 Uhr
Liebe Adrimeny!

Erst mal wäre ja noch "Am Ufer der Zeit" dran und da hab ich auch voll rumgeschnüfft und alles und da MUSS auch ein Kommi hin, aber ich hab den Fehler gemacht erst noch dieses neue Kapi zu lesen.

Und OMG.... ich muss direkt was sagen sonst platz ich noch.

NEIN!!!!!!! Nein, nein, nein, nein!

Macht das weg! Nicht W kaputt machen! Sofort weg mit Schläuchen und so, das geht nich. Das geht überhaupt nich! Das dürfen die nich! Und überhaupt, müssen die sofort aufhören, bevor man iwas nich mehr rückgängig machen kann. SOFORT! Man kann das doch rückgängig machen, was da passiert, oder??

Janeway muss was einfallen, aber wie sollte sie da alleine was hinkriegen? Und dann braucht sie ja auch Hilfe, um W wieder in Ordnung zu bringen. Und sie is da ganz allein. Und das andere Raumschiff is futsch. Wie soll da nur iwas gehen? Ich bin echt verzweifelt grade. Und selbst wenn sie W da weg bekäme, sind sie ja in einem Raumschiff, da kann man nich raus, um abzuhauen.

Und was sind das überhaupt für Typen? Ich find, dass die sich so komisch benehmen, das wirkt so ein bissl, als ob sie was imitieren und es nich so gut können. Als ob sie eben keine Menschen sind eigentlich, sondern was anderes, und das nur iwie schick finden. Und jetzt so aussehen, aber sich schwer tun so auch Emotionen und so zu imitieren. Und das geht dann immer mal schief und deshalb sind die so strange schnell die Gefühle usw.

Aber was sind sie denn dann eigentlich? Und warum wollen sie das nich sein? Auf jeden Fall scheinen sie ja immer die Leute zu sammeln, die durch das Portal kommen.

Und wie "kontaminiert"? Womit denn?

Das is gerade ganz schlimm, weil das alles voll spannend rauszufinden wär, aber ich nur die ganze Zeit an W denken kann und dass die den vielleicht umbringen oder iwie unwiederbringlich verändern oder verletzen. Und so lang das nich anders is und ihr nich sagt, dass man das alles wieder hinbekommen kann, kann ich mir gar nich über den Rest so richtig schlaue Gedanken machen. Ich will das alles wissen, aber erst wenn W gerettet is!

Und jetzt geht es ja aber im WW weiter. NEEEEEIN! Macht doch was, holt W da raus...

Ganz verzweifelte liebe Grüße,

eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 21.08.2019 | 13:31 Uhr
Liebe Melissa!

Dein Review klingt so verzweifelt, dass wir mal besser sofort antworten ;-)!

Uns ist schon klar, dass das Bild, das wir da heraufbeschworen haben, grenzwertig und nur schwer zu ertragen ist. Deine Zeilen zeigen uns, dass uns das wohl ganz gut gelungen ist ;-)! Du möchtest das alles weg haben und das die Iraluaner damit aufhören sollen? So schnell geht das aber nicht...

Du sprichst da einen ganz wichtigen Punkt an: Selbst wenn Janeway es schafft, W da aus diesem Labor rauszubekommen - eine klassische Flucht ist wohl kaum möglich. Sie sind auf einem Raumschiff mitten im Weltall. Da kann man nicht einfach abhauen. Mal sehen, was sie sich da einfallen lässt.

Eins können wir verraten: Die Iraluaner sind jetzt nicht irgendwelche Maschinen oder Roboter, die die Menschen imitieren. Die sind schon echt, aber ein wenig - sagen wir mal - gefühlsarm!

Es tut uns leid, dass wir Dich in eine so große Verzweiflung mit unserem Text gestürzt haben, aber Du hast ja schon auf anderem Wege eine Trostpost bekommen ;-)!

Dazu wie es mit W weitergeht, können wir hier natürlich nichts sagen. Und ja, im nächsten Kapitel ist erst einmal wieder der Wilde Westen dran und da ist es ja auch alles andere als unspannend!!!

Kopf hoch - am Ende wird alles gut ;-)!

Lieben Dank für Deine Zeilen!

Liebe Grüße

Danny und marieschi!
20.08.2019 | 10:14 Uhr
Ihr Lieben!

"Anderswo" war ich wohl gefühlt auch die letzten Wochen, denn ich wollte gar nicht glauben, als ich versucht habe herauszufinden, wo ich mit den Reviews stehen geblieben war, dass es HIER ist. So lange habe ich schon wieder nicht mehr geschrieben? Das ist echt peinlich.

Dann will ich mal tapfer nachholen und wieder mitspielen... wenn auch die Reviews sicherlich kürzer sind als gewohnt und dies vielleicht auch einfach so bleiben muss, da die langen Analysen (auch wenn sie mir Freude machen) einfach eine so große Zeit erfordern, dass ich sie oft nicht unterbekomme. Und aus dem Gefühl heraus, dass ich nicht fertig werden werde, dann oft gar nicht anfange. Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein und daher mein Beschluss: Etwas kürzer, dafür aber sicher kein bisschen herzlicher, ehrlicher oder erfreuter. Ich muss aber einfach einen Modus finden, der in meinen Vollzeitjob-Haus-Mama-Hund-Tag passt.

Lange Vorrede, jetzt aber!

"Ich wollte meinen Häuptling nicht nur aus der Ferne sehen, ich wollte ihn wieder hier haben, auf der Erde, ihn spüren, ihn anfassen können und um das zu erreichen, musste ich einen Plan, eine Idee haben." Ich denke du fängst hier zunächst einmal perfekt das Gefühl ein, in dem OS sich gerade befindet. Ein wenig überfordert, ein wenig verzweifelt, aber alles in allem wild entschlossen, W wieder zu bekommen.

Das ist denke ich zunächst einmal das Wichtigste: So verzwickt die Lage auch ist, OS will nicht aufgeben!

Dass ihm die Verstärkung in Form von TS nun gewissermaßen vor die Füße stolpert, ist denke ich auch nicht unpraktisch. Was mich allerdings ein wenig ängstlich werden lässt ist die Tatsache, dass der große Geheimnismann, von dem W sich Hilfe erhofft, keine Ahnung zu haben scheint, was mit W geschehen ist.

Ich hatte ja gehofft, er hätte längst eine Offenbarung, eine Idee, einen Bezug zu all dem, was sich ereignet hat. Er sucht aber gar nicht den verschwundenen W, sondern einen Toten.

Oder ist vielleicht nur eine Fehldeutung seinerseits der Hintergrund des Ganzen? Hat vielleicht TS eine Vision gehabt, in der ihm offenbart wurde, dass W nicht mehr da ist? Und hat TS dieses "Fehlen" von Ws Seele unter den Wesen auf der Erde dann ganz folgerichtig als Tod gedeutet, denn was sonst soll es sein? Dann aber bleibt die bange Frage: Kann er dann überhaupt helfen? Andererseits: Zwei Medizinmänner, ein Kerl aus der Zukunft und DER Held des Wilden Westens.... Da muss doch eine Lösung zu finden sein.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, auch auf die ominösen Außerirdischen, die unbedingt unseren W haben wollen. Und wieder einmal versuche ich Besserung zu geloben, was meine Rückmeldungen betrifft!

Danke für eine weitere spannende Episode in dieser doch so vertraut fremden Welt!

Liebe Grüße,
Luni!

Antwort von Adrimeny am 21.08.2019 | 21:56 Uhr
Liebe Luni,
OS ist wirklich wild entschlossen W wieder in seine Zeit zurückzuholen. Allerdings fehlt ihm noch eine brauchbare Idee, wie er das anstellen soll.
TS ist ja in der Nähe, aber ob er da eine wirkliche Hilfe sein kann muss sich erst noch herausstellen.
Er ist ja nicht auf Grund einer Vision oder Ahnung hier, sondern um der Wahrheit über Ws angeblichen Tod auf die Spur zu kommen.
Aber natürlich hat der weise Mann auch andere Möglichkeiten als der Realist OS.
W jedenfalls ist überzeugt, dass TS helfen kann....und auch wird.

Wir werden sehen, ob OS und TS sich soweit zusammenraufen, dass eine Zusammenarbeit zum Wohle und zur Befreiung des Häuptlings möglich ist. Und natürlich dürfen wir auch KJ nicht vergessen. Sie soll ja auch nicht bei den Iraluanern bleiben.

Vielen Dank für Dein Review und bis bald.
Adrimeny
13.08.2019 | 10:29 Uhr
Ihr Lieben!

Munter kreuz und quer durch den Gemüsegarten mache ich dann mal hier weiter was das Einbringen betrifft, zumal ich denke, je weiter unten die Story, desto höher die Gefahr, noch mehr abgehängt zu werden. Wobei diese Gefahr den entscheidenden Vorteil hätte, dass es weitergeht. Was mir wiederum sehr entgegen käme, denn ihr haltet die Spannung wundervoll hoch.

Es soll auch hier nur ein kurzer Beitrag sein, da ja bereits vieles gesagt wurde.

Ich finde es beeindruckend, wie sich Fäden zusammenfügen, um nach der Verknotung doch wieder lose Enden zu sein!

Das wirklich große Potential dieser ganzen Idee scheint mir aber gerade im vorliegenden Kapitel an dieser Stelle hier noch einmal bewusst zu werden: "„Er gibt mir die Schuld am Tode von Winnetous Vater und Schwester.“ Neugierig flackerten Chakotays Augen im Licht des Feuers. „Und sind Sie schuld daran?“ Noch nie hatte mich jemand so direkt danach gefragt und ich hielt kurz den Atem an. „Ja.., nein,… ich weiß es nicht genau. Aber ich will nicht darüber reden.“"

Das ist ein grandioser Gedanke! Wie vieles könnte ein völlig Außenstehender wie C ins Rollen bringen, weil er unbedarft und unvorbelastet fragt, redet, nachhakt. Und vor allem, wenn dieser Mensch aus einer anderen Zeit mit völlig anderen gesellschaftlichen Spielregeln stammt. Was für ein riesiger unerschlossener Raum!

Und ich finde es absolut gelungen, wo ihr hier ansetzt. Denn im Grunde zeigen Frage und Überforderung bei der Antwort, wo der Hund begraben liegt: W und OS oder auch ihr weiteres Umfeld schweigen tot! Vieles auch an Konflikt wächst, weil es nie ausgetragen wird. Und wie symptomatisch auch OSs eigene Erkenntnis: Er weiß selbst nicht, ob und inwiefern er sich in einer Schuld sieht. Warum nicht? Weil ausgeblendet wird, wo es emotional schwierig wird.

Das mag man nun den Protagonisten zuschreiben als Charakterzug innerhalb der Fiktion oder dem Autor, der keine "Lust" auf diese Art der Auseinandersetzung hatte, in jedem Fall aber bietet es so viele Möglichkeiten!

Und ich freue mich wirklich sehr, dass wir alle versuchen, derartige Möglichkeiten auszuschöpfen und dabei nach und nach auch mutiger werden!

Lieben Dank und herzliche Grüße
Karla

Antwort von Adrimeny am 13.08.2019 | 21:07 Uhr
Liebe Karla,
in der tat ist es ja so, dass KM uns unendlich viele Vorlagen geschenkt hat, weil er Vieles immer nur angerissen hat, uns quasi etwas hingeworfen hat, mit dem wir arbeiten können.
Ich habe irgendwo in einem Review gelesen, dass, ich glaube es war Arvara, sie niemals Slashgeschichten liest, weil sie Sorge hat, ihr Bild von W und OS könne zerstört werden. Ich hingegen glaube, dass auch hier der Mayster uns die Vorlage dazu gegeben hat. Ich mag auch keine Geschichten, die in allzu intime Details gehen, aber erzählt uns KM nicht immer wieder, wie sehr er W geliebt hat?

Ebenso ist es mit der Frage nach einer Mitschuld am Tode Ist und NTs. Nie wieder, in keinem anderen seiner Bücher wurde darüber auch nur andeutungsweise gesprochen.
Totgeschwiegen - das kann auf Dauer nicht gutgehen.

Ist es nicht eigentlich wunderbar, dass wir diese Anregungen aufnehmen und mit Leben füllen dürfen?

In diesem Sinne danken wir Dir für diese besondere Rückmeldung.

Liebe Grüße
Adrimeny
.
04.08.2019 | 15:07 Uhr
Liebe Adrimeny,

gleich vorweg: Mein Highlight in diesem Kapitel ist der Reitversuch Chakotays. Die Vorstellung, wie er mit dem falschen Fuß in den Bügel steigt und dann Arme und Beine verknotet und wie der Medizinmann dazu verwundert den Kopf schüttelt, ist einfach nur köstlich! Tatsächlich habe ich mich nie gefragt, ob C wohl reiten kann; denn diese Fertigkeit ist im Weltraum ja wohl auch mehr als belanglos ;-).

Da wir ja schon beim Reiten und bei Pferden sind, komme ich gleich zu jenem weißen Hengst, der sich so gut mit Hatatitla und Iltschi verstanden hat. Hier lüftet sich nämlich das Geheimnis um diesen. Er gehört TS (oder habe ich das falsch verstanden?), der wiederum (in einer Vision?) Winnetous Tod gesehen hat oder zumindest glaubt, dass dieser nicht mehr lebt. Natürlich wird dieses Pferd zumindest also mit Iltschi bereits Kontakt gehabt haben, sodass sich die Tiere nicht angreifen.
Und so wäre es auch erklärbar, dass OS das Tier mit der indianischen Dressur sofort reiten kann.

Aber kehren wir noch einmal zurück zum Beginn. Auch hier gibt es eine Schmunzelstelle, die ich nicht unerwähnt lassen will. C spricht von Tatius Satellus… Da muss dann selbst OS grinsen und ich dazu. Zudem muss man sich den alltäglichen Problemen zunächst einmal zuwenden, indem man klärt, in welcher Sprache kommuniziert wird. Englisch, ok… War denn C nicht eigentlich auch von einem anderen Planeten? Sprach man da Englisch? Ich weiß es nicht mehr…fest steht jedenfalls, dass der Commander sich mit diesem Problem wohl schon länger nicht mehr auseinandergesetzt hat ;-)

Die Szene am Lagerfeuer in dem kleinen Talkessel nutzt ihr dann, um eine gewisse Nähe zwischen OS und C zu erzeugen. Beide gestehen sich Teile ihrer Geheimnisse: Unerwiderte Liebe bei C und den nicht ganz entkräfteten Selbstvorwurf OSs, für den Tod NTs und Ist verantwortlich zu sein.
Ich finde, solche Szenen sind wichtig, damit alles ein wenig menschlicher wird, auch wenn hier kein unmittelbarer Nutzen für die Handlung vorliegt.
Spannend ist dann aber der Gedanke, der OS plötzlich überfällt, dass C die Zukunft kennt und dass das „Zusammentreffen der Zeiten“ (schöne Formulierung!) direkte Folgen haben kann und wird. C unterbricht diesen Gedankengang, sonst hätte OS dies wohl angesprochen, denke ich. Vielleich tut er es ja später noch.

Es kommt zum Zusammentreffen mit TS. Nicht verwunderlich finde ich es, dass sie sich erkennen, ohne einander bisher begegnet zu sein. Beide wohnen in Ws Herzen und das vereint sie irgendwie…denke ich.
Interessant wird es werden, wie TS auf die Erzählung OSs reagieren wird. Wenn ich mal spekulieren darf: Ich kann mir vorstellen, dass er den Mann aus der Zukunft nicht per se merkwürdig oder unheimlich finden wird. Vielmehr wird er als weiser Mann vielleicht eine Rückkehr aus der Zukunft weniger ausschließen als OS es tun könnte. Er weiß, dass es Dinge gibt, die nicht gesehen oder rational erklärt werden können. Wie aber soll TS helfen können?

Ich bin äußerst gespannt und danke euch für ein weiteres unterhaltsames Kapitel!
Herzliche Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 13.08.2019 | 20:56 Uhr
Hallo Catherine,
der Reitversuch Chs bringt ja sogar den Medizinmann zum Schmunzeln. Aber es ist ja wahrlich unwahrscheinlich, dass Ch, oder wer auch immer, in der Zukunft und im All das Reiten beherrschen muss.

Der weiße Hengst gehört in der Tat TS, das hast Du ganz richtig verstanden, und er ist Iltschi von daher auch kein unbekanntes Pferd.

Wir wollen das Übernatürliche in dieser Geschichte nicht zu sehr strapazieren, trotzdem bleibt und ist manches nicht immer erklärbar, was uns hier auf der Erde so begegnet. Selbst Realisten wie OS müssen das zuweilen ja zugeben.
Aber hier und jetzt ist TS einfach nur unterwegs, um zu sehen, was an den widersprüchlichen Gerüchten um WS Tod oder Leben wahr ist und was nicht. Vielleicht ist ihm dabei ein Unglück passiert, er hatte einen Unfall, das Unwetter hat ihn überrascht, oder vielleicht hatte er auch Teil an Ws und OSs Visionen.

Abends, allein mit sich und seinen Gefühlen kann sich OS nicht mehr gegen die Gedanken wehren, die ihn überfallen: Der Schmerz um den Verlust des Freundes, lange unterdrückte Schuldgefühle, die plötzlich wieder an die Oberfläche gelangen, und letztlich auch der Gedanke, dass Ch ja um die Zukunft der Apachen wissen muss, oder sie zumindest in Erfahrung bringen könnte.
Aber will er das alles wirklich wissen, will er das Zusammentreffen der Zeiten wirklich nutzen, einen Blick in eine ferne Zukunft zu tun? Ist es nicht besser, nicht zu wissen, was geschieht? Aber kann OS überhaupt dieser Verlockung widerstehen?

TS wird CHs Hiersein in seiner Zeit wahrscheinlich leichter akzeptieren, als OS, denn er kennt sich ja aus mit den verschiedensten Mysterien. Vielleicht gelingt es ihm ja eine direkte gedankliche Verbindung zu W herzustellen, vielleicht kennt er auch Stellen auf der Erde, an denen der Schleier zwischen den Zeiten nur dünn ist...., wir werden abwarten müssen, was nun geschieht.

Vielen Dank für Deine Rückmeldung und bis bald
Adrimeny
23.07.2019 | 18:47 Uhr
Ein letztes Mal hallo für heute!


Soso, das seltsame Pferd ist also ein Indianerpferd? Wieso ist es dann bei OS aufgetaucht und nicht zu seinem Besitzer zurückgekehrt, nachdem es warum auch immer von diesem getrennt wurde? Warum erzählen die Sioux sich, es sei ein wilder Mustang? Und wieso reagiert es eigentlich auf Apachi? Oder ist das nur der beruhigende Tonfall? Dann taucht es in OS' Traum auf und dieser entpuppt sich als ... ja, was? Eine Art Wegweiser? Zufall? Steht das Pferd in Verbindung zu TS? Ich persönlich glaube das nicht. Selbst wenn das Pferd seines ist und irgendwie Hilfe für TS hätte holen wollen, passt das zeitlich nicht. Ich könnte mir aber vielleicht vorstellen, dass es als Nicht-Pferd (sondern was auch immer es sein mag) den Traum ausgelöst hat und OS zu TS führen wollte, damit TS zu dieser Höhle kommt und ... irgendetwas Hilfreiches tut ... was dem Pferd dann etwas nützt, weil ... das Pferd eben kein Pferd ist. Ähm. Dass das Pferd ein Iraluaner ist, wie Melissa vermutet, scheint mir aber immer noch ... recht abgedreht. Ich weiß nicht. Vielleicht gibt es ja auch noch eine weitere Alienrasse, eine, die dieses Portal bewacht oder stabilisiert oder so, und von denen ist ein Individuum in Pferdegestalt auf der Erde, warum auch immer, und jetzt quasi ein Verbündeter gegen die Iraluaner. Oder es stammt vom Portal selbst, also ist Teil dieses?

"Das kann ich auch! Schließlich habe ich ja auch Indianerblut in den Adern!" - *mit den Augen roll*

"denn nur die Liebe eines anderen Menschen vermag die Zeiten und Welten zu überwinden" - Im Grunde: Hach! Aber: Ob OS wohl noch lernen wird, dass es Wesen gibt, die keine Menschen sind und genauso lieben können? Oder geht es hier wirklich spezifisch um die Liebe von homo sapiens sapiens? Wurde W deswegen entführt, weil er dieses besondere Band zu OS hat und nur dieses Band irgendetwas vermag, was sonst niemand vermag und was die Iraluaner warum auch immer brauchen?

Ich mag den Moment, als OS versteht, was C eigentlich alles weiß über seine Zukunft und dass diese sich verändern könnte durch diese Begegnung. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das in ihm noch weiterarbeitet, wenn er die nötige Ruhe findet. Vielleicht kommt es ja auch noch mal zur Sprache.

Und ich mag Cs Frage, ob OS Schuld sei am Tod von Ws Vater und Schwester und dass OS das nicht klar beantworten kann. Mit dem Auftauchen von TS wird diese Frage ja noch mal aufgeworfen.

"Die Pferde werden mich wecken, wenn etwas Unvorhergesehenes passieren sollte oder sich jemand diesem Lager nähert." - Äh ... Hab da nur ich ein ungutes Déjà-vu? Aber diesmal geht es ja wirklich gut.

Wieso ist TS eigentlich allein unterwegs? Hat der keine Gehilfen, Freunde, die ihn auf einer solchen Reise begleiten können? Es ist ja auch für ihn nicht ungefährlich dort, selbst wenn ihm sicher keine Gefahr von den Sioux droht.


Ansonsten noch zwei Theorien zu den Iraluanern: "ira" heißt "Zorn" auf Lateinisch und wenn man um die Ecke denkt, könnte der zweite Wortteil von "luere" kommen, was "büßen" heißt: luant = sie mögen/sollen büßen --> Sie sollen ihren Zorn büßen? Es passt von den Endungen her nicht ganz, aber ... Ja, und ich weiß, der Name war ein Tippfehler. Trotzdem finde ich das spannend. Vielleicht haben Zorn und/oder Buße ja etwas mit dem Verhalten oder den Absichten der Iraluaner zu tun?

Zweite Theorie, jetzt spinn ich mal wild herum, weil's Spaß macht und ich in den bisherigen Reviews nicht so viel spekulieren wollte, weil ich ja einfach weiterlesen konnte: die Iraluaner sind Leute, die sich aus den Wesen rekrutieren, die sie durch die Raumzeitportale ziehen und dann irgendwie verändern (So wie die Borg Wesen assimilieren.). Das würde zur Geschichte passen, die Tahca Ushte erzählt hat, und es würde erklären, warum auf dem Wüstenplaneten keine Skelette rumliegen. Scheinbar können ja nur Menschen durch das Portal treten, die eine gewisse Begabung haben. Vielleicht denken die Iraluaner deswegen auch, einen Anspruch auf W zu haben, weil er eben nicht irgendjemand ist, sondern die Fähigkeiten besitzt, die ihre Spezies ausmachen. Er ist aber erst mal nur "Material", aus dem man einen Iraluaner machen könnte, deswegen sprechen sie über ihn so wie über eine Sache. Außerdem würde das Js Entsetzen erklären, denn dann hätte sie da womöglich ein Mensch angegriffen.


Es hat viel Spaß gemacht, die bisherigen Kapitel in einem wegzulesen, vielen Dank für dieses schöne Erlebnis!

Viele liebe Grüße
Regenengel

Antwort von Adrimeny am 09.08.2019 | 14:52 Uhr
Wir sagten es ja bereits, das Pferd ist ein ganz normales Pferd, an ihm ist gar nichts Besonderes, außer natürlich, dass es hervorragend geschult ist. Indianisch geschult, um genau zu bleiben. Du glaubst, das Pferd hat nichts mit TS zu tun, weil es zeitlich nicht passt? Ich denke, Du verstehst, dass wir die Antwort auf diese Frage noch ein wenig offen lassen.
Warum der weiße Hengst auf die Sprache der Apachen reagiert hat vielleicht ganz natürliche Gründe. Nicht alles in dieser Geschichte hat einen übernatürlichen Hintergrund. Allerdings gibt es ja zwischen Himmel und Erde manches, was wir mit unserer Logik nicht erklären können. Dazu gehört auch OS Traum.

Lustig ist, dass Du C so wenig leiden kannst. Was hat der arme Kerl Dir getan?
"Das kann ich auch! Schließlich habe ich ja auch Indianerblut in den Adern!" - *mit den Augen roll*
Natürlich kann er nicht reiten und so einfach, wie es aussieht ist es ja auch nicht!

Warum die Iraluaner W entführen möchten, warum sie ihn brauchen, was mit ihm geschieht, das möchten wir jetzt noch nicht verraten, aber die Lösung wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

OS ist nahe dran zu begreifen, was alles geschehen kann, mit dem Wissen um die Vergangenheit und Zukunft der Indianer. Aber eine gewisse Scheu, eine unerklärliche Ahnung von etwas Unfassbaren, hält ihn (noch) davon ab, Fragen zu stellen.

Letztlich bleibt auch die Frage nach einer Schuld/Teilschuld am Tode Nts und Ist offen.

Es ist schön, zu lesen, wie viele Gedanken ihr euch macht, wie ihr herumrätselt, warum wie die Geschichte nun weitergeht. Dafür sagen wir danke.

Bis bald
Adrimeny
23.07.2019 | 17:08 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi,

erwartungsgemäß spielt dieses Kapitel wieder im Wilden Westen und das ungleiche Trio muss sich von den Folgen des Blickes in die Zukunft erholen.

OS ist dabei der schnellste und natürlich übernimmt er die Führung. Das ist auch die logische Konsequenz, da er von allen noch am besten mit der Situation umgehen kann. Zumindest in der Praxis. Natürlich kann er sich nicht vorstellen, was es tatsächlich bedeutet, dass W in der Zukunft ist, was ihr sehr schön durch seine Annahme darstellt, sein Blutsbruder sei tausende, wenn nicht sogar hunderttausende Meilen entfernt. Doch in der Gegenwart kennt er sich aus und weist erstmal den Weg.

Der Medizinmann kann noch am wenigsten wirklich verstehen, was hier vor sich geht. Aber er ist zu Hause in der Welt der Mystik und der Geister und so kann ihn das bisherige Geschehen nicht erschüttern.

Der arme C weiß zwar, was geschehen ist, aber all sein Wissen nützt ihm im Moment herzlich wenig. Darüber hinaus trauert er ebenso wie OS um seine eigene Seelenverwandte. Ich finde, ihn hat es im Augenblick am schlimmsten getroffen. Er kann nur abwarten, was weiter geschieht, seine Rolle ist eine passive, was er als ehemaliger Kämpfer der Maquis und jetziger Commander sicher richtig doof findet.

Ich finde es total faszinierend, wie ihr jedem eurer Protagonisten sein eigenes Päckchen aufbürdet.

Besonders gefällt mir die Tatsache, dass OS, bedingt durch seinen Traum, insgeheim zugegeben muss, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als ihm sein Glaube lehrt. Auch wenn er sich damit bisher nicht damit beschäftigt hat.
W hatte OS am Anfang ihrer Freundschaft gebeten, nicht über seinen Glauben mit ihm zu sprechen. Ein bisschen kommt mir das jetzt wie ein "wie du mir, so ich dir" vor, dass OS sich nicht auf die faszinierende Mystik der Indianer eingelassen hat.

Eigentlich hatte ich gedacht, mir würde nichts, was noch nicht gesagt wurde, zu diesem neuen Kapitel einfallen, aber jetzt ist es doch ein für mich sehr langes Review geworden.
Ihr schafft es immer wieder, neue Aspekte ins Spiel zu bringen und zum Nachdenken anzuregen.

Vielen Dank für dieses Kapitel und bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße
Arvara

Antwort von Adrimeny am 09.08.2019 | 14:18 Uhr
Hallo Arvara,
es gibt immer Menschen, die zum Anführer geboren sind, und OS gehört zweifelsohne dazu. Er ist klug und anpassungsfähig und gewohnt schnelle Entscheidungen zu treffen. Natürlich übertrifft die Situation, in der er sich gerade befindet, alle seine Vorstellungen (wer von uns kann sich schon vorstellen, was in 5 Jahrhunderten schon so auf der Erde los ist???). Aber allein der Gedanke, W sei hunderttausende von Km weit von ihm entfernt, versetzt ihn in Trauer und führt ihn schließlich zu der Erkenntnis, dass es zwischen Himmel und Erde Dinge gibt, die man nicht unbedingt sieht und die man auch nicht verstehen kann/muss.
Jedenfalls nicht als aufgeklärter Europäer. TU kann das sicher schon viel eher, wenn auch nicht begreifen, so doch verstehen.

OS jedenfalls hat sich ja nie die Mühe gemacht, tiefer in die Gedanken - und Glaubenswelt Ws einzudringen. Man ist beinahe versucht zu sagen: "Siehste, das haste nun davon!"

Was nun C betrifft, so ist er hier auf der Erde wirklich eine arme Socke und zum Abwarten verurteilt.

Vielen Dank für Deinen Kommentar und viele Grüße

Adrimeny
23.07.2019 | 15:03 Uhr
Liebe Danny, liebe Marieschi!

Dies ist ein verwirrendes Kapitel. In seiner Mitte dachte ich, ich hätte einiges verstanden, nur um am Ende ratlos vor den Trümmern meiner Überlegungen zu stehen ;-)

Spekulationen gab es viele, was es mit diesem seltsamen weißen Pferd auf sich haben könnte – und nun schien die Lösung so genial einfach. OSs Traum legt nahe, dass der auffällige Hengst zu TS gehört... und von da aus waren es nur wenige Schritte zu einem Szenario, in das alles, was so komisch anmutete, hineinzupassen schien. Plötzlich verkörperte dieses Pferd eine Einladung, einen Ruf, den unser W nur verstärkt hat, als er Scharlih zum alten Medizinmann schickte.

Ich habe mich sofort gefragt, ob wohl auch TS Visionen hatte, ob er womöglich eine Verbindung zu W herstellen kann, ob die beiden unter Umständen sogar auf irgendeine Art kommuniziert haben und so weiter... Bis, ja bis eben dieser TS irgendwo in der Wildnis von OS aufgelesen wird und durch sein Verhalten nahelegt, dass sein Erscheinen allein mit Ws vermeintlichem Tod zusammenhängt.

Da stürzt es ein, dass schöne zorbische Kartenhaus ;-)

Denn W ist nicht tot, er ist „anderswo“. Ich finde diesen Begriff an dieser Stelle ganz faszinierend, weil er auf eine weitere Art mit eurer verschwommenen Raum- und Zeitebene spielt. „Anderswo“ ist nichts als ein neues Synonym für das Unbegreifliche – und birgt somit wunderbares Potential als Titel, was ihr ja auch erkannt habt.

Der Bruch, der durch Vergangenheit versus Zukunft entsteht, trennt eure Personen unweigerlich in Gruppen, und in diesem Kapitel gelingt es euch wieder einmal wunderbar, die „modernen“ Menschen von denen aus dem 19. Jahrhundert abzuheben. Schon gleich zu Beginn demonstriert dies eurer OS, der nämlich für seine so unterschiedlichen Begleiter automatisch eine eigene Sprache findet: „Chakotay, wachen Sie auf! Komm schon, Tahca Ushte, mach die Augen auf!“ Diese kleine Sequenz ist ein perfektes Beispiel für das Jonglieren, das ihr hier ununterbrochen betreiben müsst ;-)

Es fällt ebenfalls auf, dass die Gruppe auf der Erde anders mit dem Fremden umgeht als die Wüstenplaneten-Kandidaten. Obwohl OS und seinen Begleitern das Eine oder Andere suspekt sein dürfte, haben sie zu so einer Art Kameraderie gefunden. TU nennt C Zaubermann ;-)

OS sieht sich hier als Anführer, vielleicht nicht unbedingt zu Unrecht. TU bekleidet zwar unter Seinesgleichen auch eine höhere Position, deren Fokus liegt allerdings nicht auf dem Kriegerischen. C kennt die Luft an der Spitze, ist jedoch völlig aus seinem Element. Pferde, altertümliche Schießeisen? Damit tut er sich schwer. Ich denke, bis jetzt gibt W im direkten Vergleich die bessere Figur ab, fürchte jedoch, dass auch der Apache noch an die eine oder andere Grenze stoßen könnte...

Unsere Erde-Gruppe verlässt den Unglücksort. So ein bisschen habe ich mich gewundert, warum sie lange sinnieren, anstatt Ws Bitte einfach nachzukommen – und wenn auch nur in Ermangelung von Alternativen. Aber ja, es stimmt natürlich: Sobald sie fortziehen, entschwindet auch der Zugriff auf das Portal und damit die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme ins All.

OS gerät darüber in eine depressive Stimmung. Wer will es ihm verdenken? Die Schönheit der Natur tut ein Übriges und erhöht den Weltschmerz des zurückgebliebenen Bruders... die Kälte, die er spürt, dürfte nicht nur rein äußerlicher Natur sein... Fast möchte man ihm zurufen: Das wird schon! Unsere Autorinnen mögen Euch ;-)!!

Es gäbe noch einiges zu beleuchten, was ihr geschickt anreißt, aber doch nicht auserzählt. Gibt es so etwas wie eine unerfüllte Liebe zwischen C und J? Wird OS eines schönen Tages nach den Informationen der Zukunft fragen? Kann man wirklich so halb schuld am Tod zweier Menschen sein? In Anbetracht der Tatsache, dass ich noch ein bisschen durchhalten muss, ehe ich hoffentlich gesundheitlich kuriert werde, überlasse ich dahingehende Spekulationen den Kommentatoren, die noch folgen werden.

Ich will dieses Review jedoch nicht beschließen, ohne drei Sätze zu zitieren, die allesamt einen Höhepunkt darstellen.

Der Lustigste? „Wer ist dieser Tatius Satellus, oder wie war sein Name?“ Da ist er wieder, der Moment für den Lachanfall. Wo nehmt ihr das her?!

Der Interessanteste? „Winnetou lebt? Aber.... aber das ist unmöglich“ Hier ziehe ich spontan die Augenbrauen hoch, denn „unmöglich“ ist ein großes Wort. Wie kommt TS darauf? Was hat er gesehen, das ihn so empfinden lässt?

Der Nachdenklichste? „Nur die Liebe eines anderen Menschen vermag Zeiten und Welten zu überwinden.“ Das ist schon beinahe Philosophie und gäbe eine prima Essenz für die gesamte Geschichte ab ;-)

Ihr Lieben, das hier ist unverständlich, zauberhaft, spannend, lustig, einzigartig... die Liste ließe sich beliebig fortführen. Was will das Leserherz mehr?

Ich freue mich auf das, was da noch kommen mag!

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von Adrimeny am 08.08.2019 | 15:34 Uhr
Liebe Zorbi!

Eigentlich haben marieschi und ich uns ja so aufgeteilt, dass jede von uns auf die Reviews antwortet, die sich auch auf ihre Kapitel beziehen. Nun ist marieschi hier aber ziemlich unter Wasser und da haben wir beschlossen, dass ich ein wenig unterstütze. Von daher musst Du heute mit einer - etwas improvisierten - Antwort von mir Vorlieb nehmen. Wir hoffen da einfach mal auf Dein Verständnis! ;-)

Du findest das Kapitel verwirrend? Gut - denn dann haben wir ja alles richtig gemacht ;-)! Wäre doch blöd, wenn immer alles vorhersehbar wäre.

Wenn man den Ort - die Zeit, wo W sich jetzt befindet in einem Wort zusammenfassen sollte, dann kommt man auf "anderswo". Alles andere bräuchte viele Worte und würden es doch nicht wirklich treffen. Wir haben uns sehr gefreut, dass Du den Kapiteltitel genauso treffend findest, wie wir!

Das Jonglieren mit unterschiedlichen Sprachen und Ausdrücken, die die fünf Jahrhunderte nun einmal mit sich bringen macht außerordentlich viel Spaß ist aber durchaus auch eine Herausforderung. OS meistert das hier natürlich bravourös ;-)!

Ich glaube, dass es der Gruppe auf der Erde einfach leichter fällt zueinander zu finden. TU ist Indianer und lebt in einer Zeit, in der leider ohnehin ständig neue Fremde in seine Heimat einfallen. Nun kommt also einer aus der Zukunft - na und ? ;-)! Zudem ist er als Medizinmann wohl ohnehin aufgeschlossener für irgendwelche unerklärlichen Phänomene und erkennt in C jemanden, der außergewöhnliche Fähigkeiten hat. OS macht, was er am besten kann: Lage überblicken und handeln. C - das erkennst Du sehr gut - ist hier so gar nicht in seinem Element. Zwar ist er als Commander durchaus befehlsgewohnt, kann sich aber auch zurücknehmen, wenn er erkennt, dass da jemand mit besseren Fähigkeiten, in diesem Fall OS, ist.

Ws Vision und die damit verbundene Aufforderung TS aufzusuchen mutet ja schon ein wenig seltsam an. Sie sollen den Ort verlassen, an dem W verschwunden ist und der die einzige Möglichkeit geboten hat, kurz Kontakt zu ihm aufzunehmen. Daher zögern sie zu gehen, was ja durchaus verständlich ist.

Gibt es eine unerfüllte Liebe zwischen C und J? Das ist eine im Star Trek Universum viel diskutierte Frage und alleine um diese Beziehung drehen sich weltweit wohl tausende von Fanfiktion-Geschichten. Tatsächlich war meine erste Fanfiktion eine J/C-Geschichte. ;-) Als die Serie noch aktuell war, gab es zig Internetseiten, die sich nur darum drehten. ABER: In der Serie selbst wird immer nur angedeutet, dass da mehr sein könnte. Es gibt ein paar Folgen, in denen man als Zuschauer glaubte, dass es jetzt bald soweit ist und dann wurden wieder zwei Schritte zurück gemacht. Irgendetwas knistert zwischen den beiden, aber die Kommandostruktur steht zwischen ihnen - zumindest in der Serie. C nimmt sich am Ende eine Andere, aber das ist noch eine ganz andere Geschichte....

Werden OS und auch W nach der Zukunft fragen und wie wird die Antwort dann ausfallen und was macht das mit den beiden? Das werden wir hier natürlich nicht beantworten, aber ganz sicher können wir das nicht außer Acht lassen. Es wäre ja schon seltsam, wenn sie nicht danach fragen würden...

Keine Ahnung, wo wir die lustigen Elemente hernehmen. Vermutlich ist es bei beiden von uns die Nähe zum Rheinland. Da leben lustige Menschen ;-))! Schön aber, dass das hier so gut ankommt. Da waren wir uns nicht so sicher!

"Ihr Lieben, das hier ist unverständlich, zauberhaft, spannend, lustig, einzigartig... die Liste ließe sich beliebig fortführen. Was will das Leserherz mehr?" - ist ein großartiges Kompliment, das uns sehr glücklich gemacht hat!

Wir wünschen Dir für alles was da kommt , alles erdenklich Gute!

Lieben Dank für das grandiose Review. Wir haben uns sehr gefreut!

Liebe Grüße

Adrimeny
23.07.2019 | 08:46 Uhr
Liebe Adrimeny!

Iwie weiß man gar nich so genau, was man von dem ganzen Geschehen halten soll. Das muss doch auch OS selber mega seltsam vorkommen, dass er da mit einem Typ aus der Zukunft und einem igentlich feindlichen Medizinmann durch die Gegend reitet auf einem weißen Pferd, was iwer ja wohl verloren hat und auf der Suche nach einem anderen Medizinmann, der ihn nich leiden kann.

Und warum das Ganze? Weil W in einer anderen Welt verschwunden is....

Das muss man erst mal verdauen und ich glaub OS hat sich da noch gar nich so richtig Gedanken machen können, weil er einfach so von Schritt zu Schritt funktioniert. Deshalb dauert das auch ein bissl, bis er merkt, dass er ja C fragen könnt, wie die Geschichte weiter gehen wird. Und vielleicht auch deshalb lässt er den Gedanken gleich wieder fallen.

Ich hatt ja erst jetzt dann gedacht, dass das weiße Pferd vielleicht TS gehört. Aber der hatte ja wohl auch eins und das is tot. Es is aber schon iwie praktisch, dass TS jetzt in der Nähe is und dass er auch iwie jetzt ein bissl OS zum Dank verpflichtet is. Das könnt helfen.

Und ich denk mir auch so, dass es nochmal was anderes is, wenn TS und OS da iwo in der Wildnis für W zusammenarbeiten müssen, als wenn OS auf sein Schloss gekommen wäre und reingewollt hätt. Das wäre TS sicher sehr viel schwerer gefallen bzw. auch OS, dem Geheimnismann überhaupt mitteilen zu können, was eigentlich los is und wieso er da is.

Und iwie is es auch gut, dass alle W in der Höhle gesehen haben. Das zeigt dann nochmal, dass da ganz objektiv ne Verbindung is. Man müsst das nur iwie steuern können. Die Kopfweh-Nebenwirkung is natürlich ein bissl nervig. Aber auch das is bei allen gleich, also wohl iwie systematisch. Und wenn was systematisch is, dann kann man es vielleicht auch leichter in den Griff bekommen, weil es iwie berechenbarer wird. Wisst ihr, wie ich mein?

Ich bin jetzt jedenfalls mal mega gespannt, was TS ausrichten kann, ob überhaupt was, und ob der schon mal was gehört hat von der seltsamen Höhle und so. Und wo kommt das Pferd her? Hoffentlich haben sie da nich bald einen neuen Feind an den Hacken. Aber da wären dann ja vielleicht TS und TU ziemlich hilfreich, weil der eine ein Sioux is und der andere iwie unantastbar.

Aber erst mal gehen wir ja nochmal in die Zukunft, was genau so mega spanned is!

Ach und fast vergessen: Ich lieb die kleinen Lacher, die da so kommen, weil C ja nich reiten und nich schießen kann und iwie voll unhilfreich is bei so dem normalen "Westmannszeug". Und auch die unterschiedliche Art zu sprechen. Voll gut gemacht!

Dann also mal mega neugierige Grüße!

Eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 23.07.2019 | 10:34 Uhr
Liebe Melissa,
Wie wäre es wohl wäre, einem Menschen aus der fernen Vergangenheit zu begegnen, zu sehen, wie er umherirrt zwischen all unseren Autos, wie er sich duckt, wenn die Flugzeuge über ihn hinwegdonnern, wenn wir das Wort cool gebrauchen oder mit dem Smartphone rumhantieren.

Aber viel anders wird es auch nicht sein, würden wir in der Vergangenheit landen. Feuer machen ohne Feuerzeug, nicht mal schnell mit dem Auto von A nach B kommen, mal eben ins Geschäft huschen, um einzukaufen, Kleider von der Stange kaufen. Für Chakotay sind die Alltäglichkeiten eines OS oder gar eines TU schwer verständlich. Reiten, sicher macht bestimmt Spaß, aber erstmal muss er ja hoch aufs Pferd. TU, der ernste Medizinmann findet das ziemlich lustig, während C eher witzig findet, dass dieser das Wort austicken nicht kennt.

Du glaubst, dass das weiße Pferd TS nicht gehört, weil seins von den Wölfen gerissen wurde. Er könnte doch auch ein Packpferd mitgenommen haben?

Nun jedenfalls hat er von Ws vermeintlichem Tod gehört und wollte sich wohl jetzt selbst überzeugen, was wahr ist an all den Geschichten, die da zu ihm durchgedrungen sind.
Allein dort in der Kälte wären die Überlebenschancen wohl eher gering. Aber so menschenleer wie es scheint ist die Gegend ja nicht. Da lauern Santers Banditen auf mehr Beute, da sind die Sioux, die vor dem Feuer geflohen sind, Gall wird bald zurückkehren, die überlebenden Männer der ermordeten Frauen, Kinder und Alten und nicht zuletzt Generalmajor Custer sind ja auch noch unterwegs.

Aber zunächst einmal geht es ja im nächsten Kapitel zu Winnetou und KJ in die ferne Zukunft.

Liebe Melissa, vielen Dank für dieses Review und liebe Grüße
Adrimeny
23.07.2019 | 17:46 Uhr
Hallo,

ich wusste es, J und W, das kann nur gut werden! J finde ich nach wie vor toll getroffen, die Kaffee-Bemerkung ließ mich breit grinsen, ebenso die Idee mit der Poker-Runde, ihre Verhandlung mit den Iraluanern war sehr in character, aber der Höhepunkt des Kapitels ist natürlich ihr Gespräch mit W (endlich!), Ws Körpersprache und Blicke, wie W es satt hat für dumm gehalten zu werden und nicht wissen kann, warum J fürchtet ihn zu überfordern (was dann ja auch passiert), wie er sie an C erinnert (was ich nur bedingt teilen kann) und sich C herbeiwünschen lässt, wie sie schließlich nachgibt und ihm wirklich einfach alles erzählt, Kontaminierung der Zeitlinie hin oder her, wie sie - die Wissenschaftlerin - scheitert und neu ansetzen muss, wie er zwar so vieles nicht versteht und sich mit dieser Erkenntnis schwertut, aber die wirklich wichtigen Aspekte direkt herausfiltert und entscheidet und sie einfach mitreißt, wie er selbst den Phaser von ihr bekommt - und damit natürlich direkt umgehen kann im Gegensatz zu C und dem Bärentöter. (Okay, das ist gemein, der Phaser ist deutlich einfacher zu bedienen, aber trotzdem*g*)

Man kann nur hoffen, dass J oder jemand anderer ihm diese andere Perspektive auf die Zukunft noch näherbringen, die Hoffnung auf Frieden zurückgeben kann ...

Am Ende bleibt die Frage, was TS da nun soll. Es scheint ja wirklich einfach "nur" eine Eingebung Ws zu sein, dass TS helfen könnte. Hm.

Und nun sitzen sie da in dieser Höhle fest. Ist das Sicherheitsteam tot? Wie viele Iraluaner sind gekommen? Und was hat J an ihrem Aussehen so entgeistert?

Ich kann kaum glauben, dass ich das nicht nach dem nächsten Kapitel lesen kann. Ihr könnt euch sicher sein, dass ich ab sofort bei neuen Kapiteln mit am Start sein werde. Nun aber erst noch ein letztes Kapitel mit OS und C ...

LG!
RE

Antwort von Adrimeny am 01.08.2019 | 09:33 Uhr
Hallo Regenengel!

Es freut uns total, dass Dir das Zusammentreffen von J und W so gut gefällt. Natürlich musste es dieses Gespräch geben und wir wollten dies den Lesern auf gar keinen Fall vorenthalten. Doch es war zugegebenermaßen eine Herausforderungen beide Personen, die ja durchaus einen sehr starken Charakter haben, auch "in Character" zu halten und wir sind sehr froh darüber, dass und dies anscheinend gelungen ist.

Kaffee musste sein ;-)! Sonst wäre es ja nicht J!

Wie wird W mit dem Wissen aus der Zukunft umgehen? Das werden wir hier natürlich nicht verraten, außerdem bekommt er jetzt bald erst einmal noch ganz andere Sorgen ;-)!

Das nächste Weltraumkapitel ist nun nicht mehr allzu fern und fast fertig für die Veröffentlichung. Wir müssen Dich also nicht um allzu viel Geduld bitten!

Toll, dass Du mit so viel Begeisterung dabei bist! Das steckt ja richtig an ;-)!

Lieben Dank und liebe Grüße

Marieschi und Danny
Grashuepfer (anonymer Benutzer)
18.07.2019 | 19:28 Uhr
Das schreit förmlich nach einer Fortsetzung! Bitte, Bitte weitermachen!

Antwort von Adrimeny am 19.07.2019 | 10:00 Uhr
Fortsetzung folgt vermutlich in der nächsten Woche. Die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt!

Vielen Dank für Deine Rückmeldung!

Viele Grüße

Adrimeny
12.07.2019 | 08:38 Uhr
Liebe Danny!

Hatte ich mich hier schon einmal eingebracht? Ich muss gestehen, ich weiß es nicht mehr. Erschrocken hatte ich mich auf jeden Fall, als der Text plötzlich weg war, denn trotz allen Schweigens hatte ich gelesen. Und nicht nur das Vorübergehende Abtauchen dieser Geschichte, sondern auch noch Anderes mehr hat mich erinnert wie sehr ich dieses Fandom schätze und dass ich mich wieder einbringen muss, wenn ich es nicht verlieren will.

Daher - wie ich gerade schon angedeutet hatte - nun also erst einmal ein wenig Aktivität meinerseits, ehe mein nächster Oneshot durchstartet.

Ich muss gestehen: Ich fiebere den Kapitel in der Zukunft immer sehr entgegen. Nicht, weil die anderen nicht auch wunderbar spannend und mitreißend zu lesen wären, aber zum einen, weil hier so viel Neues, so viel zuvor Undenkbares geschieht, zum anderen, weil ich eben rettungslos an W hänge und immer da sein will, wo er ist. Schon May hab ich es übel genommen, wenn er W auf einsame Mission geschickt hat, während wir mit OS gehen mussten. Grummel

Daher ist vielleicht auch gerade ein solches Weltraumkapitel genau richtig für meinen (Wieder)Einstieg.

Die Iraluaner sind scheinbar kein sonderlich empathisches Völkchen. Zumindest haben sie mehr als ruppige Umgangsformen. Aber immerhin sind sie insofern berechenbar, dass sie nicht das, was sie haben wollen, zerstören. Und wenn sie W haben wollen und dieser auf dem Schiff ist, dann können sie eben auch das Schiff nicht zerstören. Hoch aber gut gepokert von J.

Deren Interaktion mit W ist dir wundervoll gelungen. Auch hier prallen noch einmal ganz unterschiedliche Modelle aufeinander, wie man eine Unterhaltung zu führen hat. All das, was W seinem Rang und seiner Ehre schuldig glaubt (zum Beispiel das Schweigen, das Zurückhalten der Neugier) irritiert J eher. Sie macht sich auf einen Redeschwall inkl. Fragenflut gefasst, bekommt aber stattdessen einen stillen Häuptling. Eine wunderbare Schmunzelstelle.

W wiederum, der nicht versteht, fragt auch nicht weiter nach, denn als Anführer einzugestehen, dass man nicht weiter weiß, ist seiner Erfahrung nach ein fataler Fehler. J ist in dieser Beziehung anders, sie versucht es als Teamplayer, hat es aber auch ungleich einfacher, weil sie eben nicht aus ihrer Welt und Zeit fortgerissen wurde. Sie hat ihre Crew noch um sich, weiß noch, auf wen sie sich verlassen kann.

W ist ganz alleine und ich gehe davon aus, dass er sich durchaus ein wenig "fürchtet". Darauf reagiert er aber eben genau so wie er es immer tut: Indem er sich mutig der Situation stellt, indem er aktiv nach einer Möglichkeit verlangt sich einzubringen (hier durch die Waffe und durch sein Bestehen auf den erneuten Besuch der Höhle) und indem er letztlich nach außen hin die Maske wahrt, alles im Griff zu haben. Man könnte sich hier vielleicht fragen, ob es nicht klüger wäre, J nichts vorzumachen.

Ich denke aber, dass du hier perfekt Ws Weg gewählt hast. So lange er noch er selbst ist, so lange er noch nicht aufgegeben hat, sondern kämpfen und Lösungen finden will, so lange muss er eben genau diese Unnahbarkeit aufrecht erhalten und auch jegliches Unverständnis in sich unterdrücken. Nicht nur wegen J, sondern (unbewusst) vor allem auch für sich selbst. Er braucht die Fassade des Häuptlings, der stets einen Ausweg findet, um sich zu schützen und sich selbst an ihr und hinter ihr aufzurichten. Und ich bin sehr froh, dass er sie noch hat!

Hierzu gehört auch das Selbstverständnis mit dem er J gegenüber auftritt. Natürlich wird er verstehen, natürlich kann er mit einer Waffe umgehen, natürlich ahnt er einen Ausweg (TS nämlich). Wäre es anders, dann würde ich mir Sorgen machen!

Die mache ich mit natürlich dennoch, denn nun ist die Auseinandersetzung mit den Iraluanern da. Ob es wohl eine gute Idee ist, ausgerechnet in dieser Höhle zu schießen? Ich sehe schon die nächsten Katastrophen anrollen.

Und natürlich brennt auch mir unter den Nägeln, was alle hier schon gefragt haben: Was wollen sie von W? Wieso gerade er oder geht es gar nicht wirklich um seine Peron? Und natürlich: Wie sehen die Kerle aus?

Bleibt noch der beinahe philosophische Aspekt eures Kapitels: Die Zukunft, die W vor Augen führt, dass sein Kampf um Frieden noch lange keine Früchte tragen wird. Kurz hatte ich Sorge, dass ihr den Häuptling daran verzweifeln lasst. Doch dem ist glücklicherweise nicht so - vielleicht nur, weil er noch nicht die notwendige Ruhe und Sammlung hatte, vielleicht auch nicht, weil es W unwirklich erscheint (wer kann schon aus der Ferne auf die eigene Zeit zurückblicken und dabei das Gefühl behalten, dass das, was er sieht, wirklich die Wahrheit ist?). Ich bin jedenfalls ganz dankbar, dass ihr ihm genug Aufgaben stellt, sodass er nicht ins Grübeln verfallen kann!

Und nun? Auf zu Tatellah Satah, würde ich mal sagen! Und W und J: Kopf einziehen, in Deckung bleiben, nicht er- oder anschießen lassen und nicht gefangen nehmen lassen!

Herzlichst Karla

Antwort von Adrimeny am 12.07.2019 | 12:09 Uhr
Liebe Karla!

Wie schön, dass Du Dich auch bei unserem Projekt/Experiment zu Wort meldest und auch schön zu wissen, dass Du schon die ganze Zeit mitgelesen hast!

Die Iraluaner sind recht merkwürdig und undurchsichtig, außerdem in ihren unkommunikativen Umgangsformen auch ziemlich nervig, aber - wie Du richtig schreibst - sind sie durchaus berechenbar. Sie wollen W haben und das offenbar lebend und unversehrt. Wieso, weshalb, warum werden wir hier natürlich nicht verraten, aber zunächst einmal ist das für J und ihre Crew ja ein Vorteil, weil sie dadurch Zeit gewinnen und nicht sofort von den Fremden vernichtet werden.

Zeit, die in diesem Kapitel genutzt wird, um das von den Lesern wohl lang ersehnte erste Gespräch zwischen W und J stattfinden zu lassen. Wir haben es schon weiter unten geschrieben: Es war eine Herausforderung und wir sind sehr froh, dass uns das Gespräch offenbar gut gelungen ist.

W muss auch in dieser für ihn mehr als ungewöhnlichen Situation einfach er selbst bleiben. Die Geschichte würde sonst wohl kaum funktionieren oder noch schlimmer: Wir würden ihn als Figur demontieren und das wollen wir ganz bestimmt nicht!

Er macht also das, was er immer macht: Handeln und eben ein Anführer sein!

W wird ganz sicher noch darüber nachdenken, was es bedeutet, dass es auch in der Zukunft offenbar keinen Frieden gibt. In diesem Kapitel muss er sich allerdings erst einmal mit handfesteren Dingen herumschlagen!

Wie sehen die Iraluaner aus? Das klärt sich im nächsten Weltraumkapitel auf! Demnächst geht es aber erst einmal in den Wilden Westen, wo OS und C ebenfalls eine Menge zu tun bekommen!

Lieben Dank für Deine Zeilen und schön, dass Du wieder da bist!

Liebe Grüße

Marieschi und Danny
11.07.2019 | 09:49 Uhr
Hallo ihr zwei!

Ok, nach ein bissl mehr schlafen is alles dann doch nochmal besser und ich schaff noch einen Kommi denk ich!

Ich hatt ja erst so gedacht, dass ich die Weltraumkapis nich so mögen werd, weil ich mich da nich so auskenn. Aber so is das jetzt gar nich, die sind voll spannend und man versteht die auch voll super. Und ich mag iwie diesen Captain. Die nimmt W ernst und die beschützt ihn und das is voll super!

Und sie versucht ja jetzt auch ihm alles zu erklären, aber das is natürlich mega schwierig, weil W ja so ziemlich alles fehlt, was man wissen muss, um das auch nur so halbwegs zu kapieren.

Aber ich find das mega gut wie ihr ihn auftreten lasst, dass er sich eben nix anmerken lässt wie unsicher ihn das macht. Sozusagen jetzt so "Jetzt erst recht nich, ich darf mir hier keine Blöße geben." Und ihr trefft so mege super seinen Ton, der auch iwie so ganz "falsch" klingt dort, wo er ist, aber eben genau so sein muss: "„Wird Winnetou nun erfahren, was hier mit ihm geschieht und wohin er gebracht wurde oder wird er sich weiterhin Lügen und nutzlose Worte anhören müssen, die zwar in sein Ohr dringen, doch seinen Verstand beleidigen?“" Perfekt find ich!

Diese Aliens sind ja iwie schwer zu verstehen find ich. Sie wollen das "Subjekt", wissen also schon iwie, dass W was Lebendiges ist. Trotzdem tun so, als ob man ihn einfach so tauschen könnt wie ein Sammelkärtchen. Fragt sich: Was haben sie denn von ihm? Ich bin da ja noch bei meiner Theorie, dass sie ihn iwie austauschen wollen, weil sie jemanden in dem Portal verloren haben.

Aber das kann W ja gar nich. Wissen die das? Oder nehmen die immer Leute mit, die da landen?

Iwie haben sie jedenfalls eine ganz komische Art mit anderen umzugehen. Und wenn sie aber doch auch kapieren, dass C und ihre Leute ja "Menschen" sind, also die, mit denen sie verhandeln müssen, da müssen sie doch auch kapieren, dass W da auch dazu gehört und man den nich einfach so einsammeln kann. Voll mega spannend und undurchsichtig.

Ich hoff jetzt nur, dass nich noch C und W gefangen werden und dann getrennt sind noch von allen anderen. Oh je oh je....

Aber erst mal kommt ja wieder der Wilde Westen mit TS, das wird auch mega dolle spannend.

Dickes dickes THX immer noch und immer wieder für dieses so andere Abenteuer!!!

Liebe Grüße, eure Melissa!

Antwort von Adrimeny am 11.07.2019 | 13:52 Uhr
Liebe Melissa!

Du hast unseren vollen Respekt dafür, dass Du Dich hier trotz Deines Handicaps nicht abhängen lässt und tapfer weiter mitmischt! Danke dafür und weiterhin gute Besserung!!!

Wie schön, dass wir Dich inzwischen auch für die Weltraumkapitel begeistern können. Wir geben uns Mühe, diese so zu gestalten, dass sie auch von Lesern verstanden werden können, die von Star Trek keine Ahnung haben und wenn diese Mühe dann damit belohnt wird, dass die Kapitel Anklang finden, dann ist das ein schöner Lohn!

Vielen Dank auf für das Kompliment zu Ws Auftritt. Es ist zugegebenermaßen eine Herausforderung unseren Lieblingshäuptling da in der Zukunft agieren zu lassen. Er soll ja weiterhin er selbst sein und auf gar keinen Fall auch nur ansatzweise albern wirken. Scheint uns gelungen zu sein ;-)

Was haben die Fremden mit W vor und warum brauchen die den so dringend? Das ist sicherlich eine zentrale Frage, die wir aber ganz sicher hier nicht beantworten werden ;-)!

Wie Du schon richtig schreibst, geht's im nächsten Kapitel erst einmal wieder in den Wilden Westen zu Chakotay und Old Shatterhand, die ja auch so allerhand um die Ohren haben!

Eine dickes Dankeschön zurück für Deine lieben Worte!

Liebe Grüße

Adrimeny
10.07.2019 | 14:43 Uhr
Liebe Adrimeny!

Wie schön, dass es hier ein neues Kapitel gibt! Und auch wenn ich ein wenig hinterherhinke mit meinen Reviews, seid gewiss, dass ich es sehr gerne gelesen habe. Ehrlich gesagt, diese Geschichte gehört momentan zu meinen Lieblings-Story, eben weil sie ungewöhnlich ist, weil sie Neues bringt, weil sie zwei Genres kombiniert, die ich beide sehr mag!

Genug der Vorrede! Janeway versucht einmal mehr, ihr Logbuch zu führen und stellt dabei fest, dass ihr die Zeit entgleitet. Und nicht nur dies, auch die Kontrolle über das Geschehen verliert sie mehr und mehr. An vielen Kleinigkeiten zeigt ihr dies: Das Holobild auf dem Schreibtisch, ihre Ungeduld, ihre Bereitschaft, sich über die oberste Direktive hinwegzusetzen, indem sie W einweiht…
Trotzdem ich das Gefühl, dass eure Janeway gerade dann am besten ist, wenn sie nicht planen kann, wenn sie improvisiert oder gar ihren Gefühlen freien Lauf lässt (z.B. bei der Kommunikation mit den Iraluanern). Ähnliches sagt sie auch selbst später zu W. Ob dies bei der Original-Janeway auch so ist, weiß ich nicht mehr so recht – ich habe sie immer sehr kontrolliert in Erinnerung. Aber hier gefallen mir ihre Reaktionen sehr gut. Sie sind angemessen, sie machen sie menschlich und sympathisch.

Nachdem J die I erst einmal verbal in Schach gehalten hat, kommt es nun endlich zum lang erwarteten Gespräch mit W. Ich finde, es ist euch sehr gut gelungen, dieses gegenseitige Abtasten, wieweit man einander vertrauen kann, dieses langsame Aufeinanderzugehen, wobei es manchmal auch wieder einen Schritt zurück geht!

Janeway ist dabei nicht zu beneiden: Sie muss Erklärungen liefern, aber möglichst vage bleiben. Dass dies mit W nicht funktioniert, merkt sie schnell, und so muss sie mehr preisgeben als beabsichtigt. Hihi, natürlich ist es beinahe unmöglich, all diese Dinge jemandem aus dem 19. Jh. glaubhaft zu erklären!

Es liegt jedenfalls in Ws Wesen, alles erfahren zu wollen, er ist nun einmal ein Anführer, einer, der die Kontrolle haben will. Dass J. den Häuptling zu schätzen beginnt, ist dabei offensichtlich. Schön ist es zu lesen, wie er sie immer wieder überrascht, z.B. in seinen Reaktionen, aber auch beim Umgang mit dem Phaser.

W auf der anderen Seite steht mehreren Herausforderungen gegenüber. Natürlich ist es ihm kaum begreiflich, dass er sich in der Zukunft und auf einem anderen Planeten befindet. Das würde wohl auch uns heute noch so gehen. Er beschließt aber, das zu akzeptieren, da es auch keine andere oder bessere Erklärung gibt. Der Teil des Gesprächs, der sich dann allgemein den Gegebenheiten in der Zukunft zuwendet, hat mir gut gefallen. Für den Apachen scheint beinahe eine Welt zusammenzubrechen: Selbst nach 500 Jahren gibt es noch keinen Frieden in der Welt. Ich glaube, für ihn ist es nicht wirklich möglich, dabei zwischen der Erde und dem Weltall zu differenzieren… für ihn erscheint sein Leben fast gescheitert.

Seine Reaktion geht mir dann zu Herzen: „Winnetou stand auf und wusste auf einmal nicht mehr wohin mit seinen Gefühlen, die er doch sonst stets unter Kontrolle halten konnte. Der Raum, der ihm schon vorher viel zu klein vorgekommen war, schien noch enger geworden zu sein…“ Es ist lebensecht, dieses plötzliche Herauswollen; auf einmal wird es selbst dem Häuptling zu viel, es verspürt eine Art Fluchtreflex, dem er doch nicht nachgeben darf. Man möchte ihn in den Arm nehmen…
Und J scheint denselben Impuls zu haben, sucht sie doch auch permanent den Körperkontakt;-), den W schließlich als eine Art Eigenheit des Captains mit einer gewissen Ergebenheit akzeptiert.

Stark ist in diesem Kapitel auch das mehrmalige Gegenüberstellen von OS und C. Es wird klar, wie sehr sowohl W als auch J ihren jeweiligen „Partner“ vermissen. Hierin sind sie vereint – etwas, das ihnen vielleicht hilft, einander näher zu kommen.

In jener Höhle kann W eine Art Verbindung zu OS aufbauen, daher geht es zurück dorthin. Das Kapitel endet mit einer Reihe von Fragen: Wer ist es, der angreift? Warum bricht W zusammen? Was ist mit den Männern vor der Höhle geschehen?

Ich bin und bleibe gespannt!
Liebe Grüße
Catherine

Antwort von Adrimeny am 11.07.2019 | 11:41 Uhr
Liebe Catherine!

Diese Geschichte gehört zu Deinen Lieblingsstories? Echt jetzt? Wow, vielen Dank! Da freuen wir uns total drüber, denn es war und ist ja schon ein Wagnis diese beiden Genres zu kombinieren und wenn es dann so gut ankommt, dann bringt und das Freude in den Alltag ;-)!!!

Janeway ist in der Serie schon meist sehr kontrolliert und wissenschaftlich unterwegs. Es gibt aber auch jene Episoden, in denen sie einfach menschlicher und gefühlsbetonter interagiert. Das waren meist die Episoden, die beim breiten Publikum viel mehr Anklang gefunden und die einfach nur gut waren. Daran haben wir uns bei der Anlage ihres Charakters hier orientiert. Schön, dass Dir das gefällt!!!

Die Iraluaner wären ihr aber wohl in jedem Fall tierisch auf den Keks gegangen, von daher ist ihre Reaktion auf dieses nervigen Fremden absolut in character ;-)!

Das lang erwartete Gespräch zwischen W und J war in der Tat eine große Herausforderung und wir haben es weiter unten schon einmal erwähnt - vermutlich haben wir es genau deshalb so lange hinausgezögert ;-)! Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass es uns scheinbar gelungen ist!

Wie muss es auf einen Menschen wirken, der sein Leben dem Streben nach Frieden untergeordnet hat, wenn er erfährt, dass es niemals Frieden geben wird? Du schreibst ganz richtig, dass er in diesem Moment überhaupt nicht differenziert, dass es auf der Erde sehr wohl inzwischen friedlich zugeht. Er sieht nur, dass eigentlich alles so ist, wie er es kennt: Man bekämpft sich, er wird bedroht und man will ihn gefangen nehmen. Das muss ihn beschäftigen und erschüttern und das war genauso von uns beabsichtigt!

J ist ja auch in der Serie ziemlich "touchy". Gefühlt legt die ständig irgendjemandem die Hand auf den Arm - bevorzugt Chakotay ;-)! Das haben wir übernommen und W blieb wohl letztlich nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren. ;-)

Aber er schafft es J zu überzeugen, dass sie unbedingt zu dieser Höhle zurück müssen. Bestimmt spielt es dabei eine Rolle, dass beide jemanden vermissen, der ihnen nahe steht.

Deine Fragen am Ende sind alle logisch und richtig - aber wir beantworten sie hier trotzdem nicht ;-)!

Lieben Dank für dieses tolle Review!

Liebe Grüße

Adrimeny
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