Autor: QuietWords
Reviews 1 bis 15 (von 15 insgesamt):
08.04.2020 | 04:35 Uhr
zu Kapitel 12
*bangs fists on table* Holzgespräch, Holzgespräch, Holzgespräch, Holzgespräch! *__*

Das ist die beste Review-Einleitung ever. :-D Ähh, ich meine natürlich schön seriös bleiben … das hier ist eine ernste Sache. Mit Holz macht man keine Scherze. So, dann mal auf in den Kampf!


Erst mal liebe ich es, wie der Hotelflur bzw. die Tür aus Ericas Sicht immer beschrieben wird. Sie ist dort einfach so ungern, vor allem jetzt nach Wataris Tod, weil es für sie noch immer eine beklemmende Konnotation hat und weil sie genau weiß, dass Ryuzaki, besonders in diesem Moment, sie eigentlich überhaupt nicht dort haben will … und dennoch bringt sie sich irgendwie doch immer dazu, zurückzukommen. Ich mag das wiederkehrende Thema mit dem unangenehmen Flur. :3

Ich glaube übrigens, dass ‘lehren’ hier im Akkusativ stehen muss. Also ‘jemanden etwas lehren’ und nicht ‘jemandem’. Im Dativ passt, soweit ich mich erinnere, für diesen Kontext nur ‘beibringen’.

Dieses Spiel mit ihrem Opa und wie er damit versucht, ihr die Angst vor dem Gewitter zu nehmen, ist einfach so unfassbar süß … ;__; Gerade da Gewitter ja auch eine sehr verbreitete Angst ist, damit können sich wahrscheinlich viele Menschen identifizieren. Kindern spielend Dinge beibringen … da spricht wohl die Lehrerin aus dir. ;-D
Ach Mensch, ich stell mir die kleine Erica so süß vor … auch all die kleinen Sinneseindrücke, an die sie sich erinnert, der Stoff der Jeanshose, das helle Leuchten und ihre Gedankengänge … und dass das Spiel ihr selbst im Erwachsenenalter noch immer so wichtig ist und sie es verwendet, um Entscheidungen wie diese zu fällen! *__* Ich finde, du hast für ‘Show statt Tell’ hier ein tolles Beispiel gebracht: das Gewitterspiel ist etwas, was sie in der Gegenwart tut, hat aber Wurzeln in ihrer Kindheit und gibt darauf einen Verweis, bei dem wir auch noch mehr über sie und ihren Großvater lernen.

Bei Jeansjacke muss ich tatsächlich gleich an Erika mit k denken … offenbar haben die beiden einen ähnlichen Modegeschmack. ;-D

Die Szene im Fahrstuhl wirkt tatsächlich sogar für einen Freak wie mich ein bisschen langatmig, aber Ericas Nervosität kommt dadurch dennoch sehr gut zum Ausdruck. Wie sie überall rumfummelt, sich über irgendwelchen Kram Gedanken macht und die Zeit sich wahrscheinlich nicht nur für den Leser, sondern vor allen Dingen auch für sie in diesem Moment unendlich hinzieht, macht dann doch wieder Sinn.

‘Beinahe wünschte sie sich, der Boden würde neben dem Klang ihrer Fußsohlen auch sie selbst verschwinden lassen.’ --- Mag ich! Sie scheint sich richtig gegen das Gespräch zu sträuben und wenn man Ls vorherige Reaktionen bedenkt, ist das auch nachvollziehbar … und dennoch will sie Quillish diesen Wunsch erfüllen. Ich muss zugeben, ich hatte vor dem Gespräch beim ersten Lesen selbst etwas Angst. ^^;

Das ist jetzt bereits das zweite Mal, dass Erica darüber nachdenkt, dass der Brief diktiert sein könnte … ich frage mich, ob das noch einmal wichtig wird, von wem? Ich hatte irgendwie immer Roger angenommen, aber vielleicht war es ja sogar L selbst? O: Dann dürfte ihn ihr Besuch ja eigentlich nicht allzu sehr schocken … oder es war mal wieder der Post-Mello. 8DD Der hat bestimmt die schönste Handschrift der Welt.

‘Sie würde ihren Teil beitragen, auch wenn sie Ryuzaki damit verletzte. Denn sie war nicht so rücksichtsvoll wie Ben. Sie war egoistisch und kindisch, wie all die Fehler ihrer Vergangenheit bewiesen. Wenigstens Quillish wollte sie nicht enttäuschen.’ --- Nein, wieso denkt sie so von sich?! ;__; Erica ist einfach mal mega lieb und rücksichtsvoll, zumindest bemüht sie sich total darum? Sie will doch nur die letzte Bitte eines alten Freundes erfüllen …

‘[…] Techniken, Werkzeugeinsatz, die feinen Unterschiede der Instrumente. Und natürlich auch alles über Holz.’ --- HOOOOLZ! YEEEHAW HOLZ!!! :-DDD So langsam werde ich hier auch zum Holz-Enthusiast,,,

Oh Gott, wie sie aufgeregt wird und anfängt schneller zu sprechen, als sie so Deep Into The Holz™ ist,,, das ist so süß. ;__; Ich liebe es so sehr, wenn Menschen im Gespräch über ihre Leidenschaften aufgehen. Da steckt meiner Meinung nach so unglaublich viel Schönheit drin, und selbst wenn einen das Thema eigentlich null interessierst, die Liebe zu der Person sorgt doch dafür, dass man ihr stundenlang zuhören könnte … <3 Und ich glaube, das wusste Quillish auch, als er den Brief geschrieben hat …

In dem Moment, in dem beide schweigen und L einfach nur dasitzt, nachdem Erica ihren ersten Redeschwall beendet hat, ist er einfach so ‘Oh Gott, was ist denn mit der Alten’ … :-D NATÜRLICH DENKT ER DAS NICHT, aber ich muss es mir immer vorstellen, sorryyyy! 8D

‘Sie konnte nicht glauben, dass Ryuzaki davon wusste.’ --- Und ich frage mich immer noch, WOHER! Ob das irgendwie mal mit einem Fall zu tun hatte oder ob L einfach aus Langeweile manchmal irgendwelche zufälligen Wikipedia-Artikel liest … würde zu ihm passen, finde ich. :-D

‘Sie überschritt die Schwelle.’ --- Dadurch, dass dieser Satz zu prägnant ist und in einem extra Absatz steht, wirkt er noch einmal sehr stark nach, finde ich. Als hätte sie nicht nur die Türschwelle überschritten, sondern auch den ersten Schritt auf eine Beziehung zu L gewagt.

Mit zugezogenen Vorhängen im ungelüfteten Raum am Laptop hocken … oh ja, ich fühle mit dem Froschmann. 8DDD

Ich finde es einfach toll, wie Erica verbissen versucht, das Gespräch am laufen zu halten, und auch wenn L sich dabei etwas anstellt, tut er ihr dennoch den Gefallen. (‘: Überhaupt, dass jetzt tatsächlich das Umfeld um L endlich wieder Bedeutung bekommt, freut mich. (Nicht, dass ich Erica unspannend finden würde, im Gegenteil, aber das weißt du ja.) Vor allem, da du ja noch einen Fall für ihn planst. >:3c Und wie er versucht, seine Gefühle gegenüber der Fälle zu beschreiben, bzw. wie er es NICHT versucht … ein sehr unerwarteter Ansatz! Die Gespräche zwischen den beiden sind einfach so interessant, ich bin so froh, dass jetzt wieder mehr davon kommen. *__* Dialoge mit L gehören mit zu deinen großen Stärken, finde ich.

Teervergleiche! Wir haben neulich noch darüber gesprochen. Mehrmals sogar. 8DD Ein Herz für Teer!

Dass er gleich mit B rausrückt AHHHH! Bzw. es andeutet, wobei Erica natürlich keine wirkliche Ahnung hat, worum es geht, wir als Leser aber schon … das ist wirklich ein großer Vorteil der Fanfiction gegenüber der freien Arbeiten, und ein tolles Stilmittel noch dazu. Ich bin gespannt, ob er B ihr gegenüber doch noch einmal irgendwann erwähnen wird … >:3c

Und ich kann nur noch einmal erwähnen … L, der auf dem Friedhof im Busch hockt und heimlich Ericas krummer Sinfonie zuhört, ist einfach die allerbeste Vorstellung. 8DDD

Ls ‘Warmwerden’ mit Erica geht wirklich unglaublich schleppend voran, aber ganz ehrlich, das passt leider auch einfach am besten zu seinem Charakter. Eine schnelle Romanze braucht man mit ihm wirklich gar nicht erst versuchen, es würde einfach nicht funktionieren. Ich glaube, wenn er in zwei Jahren bei Kapitel 30 das erste Mal ‘Guten Morgen’ zu ihr sagt, raste ich aus. 8DD


Wieder ein wundervolles und vor allen Dingen lang erwartetes Kapitel. *__* Endlich Holz, juchhu! Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht. (Voll der abgedroschene Spruch irgendwie … ‘das würde ich noch gerne erfahren. bis dann.’ 8D) Ob sie noch mal mit Ben oder Mara über die ganze Sache spricht? Ob L tatsächlich dieselbe ‘Aufgabe’ von Watari bekommen hat oder eine andere? War seine Aufgabe vielleicht ‘Hör Erica bei ihrem Holzreferat zu’? :-DDD Oder gibt es tatsächlich etwas, was er noch tun muss? Ich bin gespannt und reibe mir die Händchen. *-*

<33
02.04.2020 | 23:22 Uhr
zu Kapitel 12
Oiiii,
ich bin mega fasziniert von deiner Story.
Deine Geschichte hat mich sehr beeindruckt bis jetzt und ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, aber meine Gefühle bei deinen Kapitel, die ich gerade alle auf einmal reingezogen habe, gehen mit mir durch(Positiv!). Was ich versuche zu sagen das ich ganz aufgewühlt bin und schon sehr gespannt darauf wie es weitergeht.
Ach und ich bin auch ein sehr großer Fan von Holz( wollte mal orgelbauer werden ) xD

Lg von mir.

Antwort von QuietWords am 03.04.2020 | 15:46 Uhr
Liebe staz uchiha,

dein Review zu lesen hat mir heute morgen wirklich ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Andere mit seinen Geschichten zu bewegen ist etwas wundervolles, deswegen freut es mich sehr, wenn du sagst, dass es die Geschichte geschafft hat, dich auf eine positive Art aufzuwühlen.

Oh, und ein Holzfan! :D
Ich muss sagen, die passenden Informationen, nach denen ich gesucht habe, im Internet herauszufinden, war nicht immer einfach ^^° Ich hoffe jedenfalls, dass die Infos und Kleinigkeiten bzgl. Holz auch dem Anspruch der Richtigkeit entsprechen und du deine Freude an ihnen haben wirst. An sich finde ich, ist es ein sehr spannendes Material.

Orgelbauer muss ein faszinierender Beruf sein. Allgemein finde ich Orgeln, Pianos und Flügel wirklich tolle Instrumente, sehr anspruchsvoll, besonders im Aufbau, denke ich. Ich muss sagen, ich habe am Anfang überlegt, ob Erica nicht doch eher Pianos herstellen soll, aber... wer hat in seinem Zuhause bitte Platz für zehn fertige Flügel??? Zumal sich die Grabszene dann auch etwas... schwieriger gestaltet hätte. So ein Flügel mit in den Flugzeug zu nehmen.......

Vielen Dank für's Lesen und dein Review,
Alles Liebe,
QW
24.03.2020 | 14:58 Uhr
zu Kapitel 1
Hey,
ich finde das erste Kapitel deiner Story wirklich gut. Die ganze Atmosphäre erscheint mir sehr passend zum 'Death Note' Universum. Es macht den Anschein, als hättest du schon etwas mehr Erfahrung, was das Schreiben anbelangt. Dein Schreibstil ist schön und überlegt. Ich persönlich liebe ja metaphorische Texte.

Folgenden Satz fand ich jedoch etwas unpassend:
(Sofort wurde sie von einer Wärme umhüllt, welche die Kälte des Winters wie ein entferntes Märchen erscheinen ließ.)

Ist natürlich Geschmackssache, jedoch fand ich den Vergleich zu einem 'entfernten Märchen' an dieser Stelle nicht geschickt gewählt. Vor allem dieses 'entfernt' ist ein Fehlgriff. Es macht den Eindruck, als hättest du einfach irgendwas dort reingepackt, um es irgendwie schön klingen zu lassen. Ist jetzt aber nur mein persönliches first world Problem und nicht der Rede wert.

Außerdem erinnert mich die Art, wie du mache Sätze bildest, an den Schreibstil eines Klassikers.
Hast du zufälligerweise welche gelesen? :D

Zu guter Letzt will ich noch sagen, dass mir das Zitat gefällt. Das ist wahrscheinlich nur so mein Ding, aber ich liebe Zitate vor den Kapiteln, haha.
Toller Anfang jedenfalls. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben.

Liebe Grüße, Feyre.

Antwort von QuietWords am 24.03.2020 | 17:21 Uhr
Hey Feyre,

es freut mich zu hören, das dir die Atmosphäre in der Geschichte zusagt und dass du sie zum Fandom passend findest. Ebenfalls, dass du meinem Stil nicht abgeneigt zu sein scheinst, freut mich. Man versucht ja immer das, was man selbst im Kopf 'sieht', die Szenen, die sich dort abbilden, mit seinen Worten passend auszudrücken, und da mir die Atmosphäre sehr wichtig ist, möchte ich viel mit Vergleichen und den Sinnen-wahrnehmend beschreiben. Allerdings ist ihr Einsatz manchmal schwer zu beurteilen, da ich nicht weiß, ob es nicht etwas übertrieben/zu viel ist, was ich nutze.
Erfahrung... naja, zwar schreibe ich schon eine Weile, andere haben aber wesentlich früher mit dem Schreiben begonnen. Auch mache ich nichts professionell, demnach habe ich viel den Rückmeldungen zu verdanken, die ich bekommen habe. Ich hatte zunächst einen anderen Account auf dieser Seite, aber mir wurde das dort dann alles ein wenig zu viel. Ebenso hat sich mein Schreibstil (soweit ich das beurteilen kann) einfach zu sehr verändert und ich habe mich auch nicht mehr mit dem Geschriebenen dort identifizieren können, weswegen ich meinen alten Account gelöscht habe. Manchmal tut ein Neuanfang einfach gut.

Mit dem Satz wollte ich eigentlich zeigen, dass es durch die Wärme des Raumes beinahe so wirkt als wäre sie gar nicht draußen gewesen, bzw., dass die Kälte eben dadurch sofort verschwunden ist und durch die Wärme ersetzt wurde. Aber ich glaube ich verstehe was du meinst damit, dass der Vergleich etwas ungünstig gewählt ist. Ich werde es abändern, danke für deine Meinung hierzu :)

^^° ich glaube, dass ich nicht wirklich viele Klassiker gelesen habe, es freut mich aber, dass dich der Stil an einen erinnert. Ich denke, es ist immer schön, etwas bereits Vertrautes in einer Geschichte zu finden.

Irgendwie haben Zitate an Buchanfängen immer etwas, oder? Ich mag sie selbst ganz gerne, es gibt einen kleinen Ausblick, in welche Richtung eine Geschichte gehen will und hat auch immer ein wenig etwas Inspirierendes.

Es freut mich, dass dir der Anfang zugesagt hat, und dass du dir die Zeit genommen hast, deine Meinung aufzuschreiben und mit mir zu teilen.

Ich hoffe dass, solltest du weiter dabei bleiben, dir auch die weiteren Kapitel und die Charaktere gefallen werden. Sowohl die neuen Gesichter, als auch die Darstellung der bereits bekannten.

Liebe Grüße,
QW
18.02.2020 | 03:14 Uhr
zu Kapitel 11
Die große Review-Nachholaktion kann beginnen … auf auf in den Kampf! ^^;


Ich hab dir ja immerhin schon privat eine kleine Lobeshymne hierzu geschrieben, aber beinahe jedes Mal, wenn ich ein weiteres Kapitel von 13M lesen, habe ich das Gefühl, dass ich ein neues Lieblingskapitel habe.
Jeder einzelne Abschnitt ist immer so voller Emotion und Melancholie, die ganze Geschichte hat einfach einen unheimlich schönen und wiedererkennbaren Vibe, der sie meiner Meinung nach wesendlich von anderen (besonders hier im Fandom, ohne jetzt allzu viel Shade werfen zu wollen. ;-D) abhebt und zu etwas ganz Besonderem macht. Ich muss hier einfach jedes Mal meine Folk-Playlist rausholen, spätestens seit dem Kapitel im Pub. *^*

Ich weiß nicht, wie du das immer machst, aber allein in die Anfangsszene, in der Erica den Staub vom Gummibaum wischt, kann man so unheimlich viel hineininterpretieren. *__* Die Triade aus ihrer grauen Stimmung, dem grauen Staub und dem Grau des Büros, ihr empathisches Wesen, wie die Plastikpflanze ihr irgendwie leidtut, obwohl sie ja nicht einmal echt ist, und das unterschwellige Bedürfnis, sie trotzdem zu pflegen … und natürlich die obligatorischen Abschweifungen in Richtung Holz. *^*


Ich liebe es einfach, wie du Essen beschreibst. Nicht nur hier, sondern auch in deinen anderen, eher L-zentrischen Werken finde ich das immer so großartig und natürlich auch besonders passend, da bekommt man direkt immer Appetit … Moment, ich hab ja noch was von der Himbeertorte im Kühlschrank … ohohoo. >:3c
Und dann der Vergleich zwischen dem Kuchen und der Violinenmusik … so langsam bekomme ich von Erica so leichte Synästhesie-Vibes. Sie scheint sehr intensiv mit den Sinnen wahrzunehmen und hat generell ein sehr buntes Innenleben, es gibt eigentlich kaum eine Szene, in der sie die Umgebung zu Anfang nicht in sich aufnimmt. Musik (und Holz) ziehen sich die ganze Zeit über wie ein roter Faden durch ihre Wahrnehmung. Sie hat so einen verträumten Charakter … :3

Auch die Art, wie sie sich die Blumen ansieht … jetzt, nachdem sie ihre Mutter nach so langer Zeit wieder angerufen hat, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt schon wieder eine Weile her ist, scheint sie auch in ihren Gedanken wieder präsent zu sein. Der Bestimmungsversuch der Blüten wirkt wie ein Versuch, wieder mit Isabel zu connecten, ihre Leidenschaft und damit auch sie besser zu verstehen.
Die Symbolik ist in diesem Kapitel so stark, aber das ist sie allgemein in der Geschichte auch, finde ich. Es gibt in jedem Kapitel so viel zu entdecken. <3 (Oder ich überinterpretiere das hier alles total, das kann natürlich auch sein. 8D Der Literaturwissenschaftler in mir kommt mal wieder raus.)

Dass Erica sich so unsicher ist, ob sie Quillish wirklich als Freund bezeichnen kann, tut mir irgendwie so leid … sie ist so vorsichtig und bemüht, ihm gegenüber respektvoll zu sein und ihm nicht zu nahe zu treten, aber gleichzeitig hat sie auch so ein unglaublich emotionales Wesen … dass sie zögert, zeigt noch einmal ihre eher zaghafte Seite. Obwohl ich als Leser schon das Gefühl hatte, dass er Erica durchaus erlaubt hätte, ihn als Freund zu sehen. <3

Ich muss es kurz erwähnen … ich WUSSTE, dass der Satz mit dem Wunscherfüllen von Ben am Telefon noch mal wichtig werden würde! Ich bin so aufmerksam, yay! 8DDDD

Statt ihre Probleme zu konfrontieren möchte die gute Frau natürlich mal wieder zurück zum Holz … oh ja, das kenne ich gut. 8D Ich frage mich gerade, ob die Violine, an der Erica gerade arbeitet, auch erst am Ende der Geschichte fertig werden wird und sie quasi die ganze Zeit über begleitet, oder ob sie schon früher fertig wird und noch eine andere wichtige Rolle einnimmt …

‘Sein sanftes Lächeln, die Wärme, die darin gelegen war.’ --- Etwas WAR nicht gelegen, sondern HAT gelegen. (8 Beim Liegen gibt’s keine Bewegung.

Ahhh, und wie sie es in dem Moment nicht schafft, erfolgreich abzuschweifen … man kann eben nicht immer aus solchen Situationen fliehen. Leider.

Wieso musste ich bei Seattle am Anfang so grinsen … :-D Hat wahrscheinlich überhaupt nichts zu sagen, aber irgendwie namedroppe ich die Stadt auch total gerne, und ich weiß nicht mal wirklich, warum … ^^;

‘„Ja, Seattle ist einmal mein Traum gewesen. Aber Victor ist es jetzt“’ --- OH MEIN GOTT, dieser romantische Mann,,,,,, ;w; Ehrlich, ich liebe Ben. Und überhaupt die ganzen Nebencharaktere in der Geschichte.
Ich glaube, das sage ich jetzt auch schon wieder zum tausendsten Mal, aber die Bedenken, die du bezüglich der Beziehungen von Erica am Anfang hattest, sind absolut ungerechtfertigt. Ihr Umfeld wirkt so natürlich und jeder der Nebencharaktere hat ebenso viel Charakter und Agenda wie sie, ohne sich in den Vordergrund zu drängeln und das wertet die Geschichte wirklich unheimlich auf. <3 Ich bin einfach so glücklich für Erica, dass sie in Mara und Ben so wunderbare Freunde hat, da tun mir die ganzen 0815-OCs, deren beste Freundin immer nach dem zweiten Kapitel plötzlich vom Erdboden verschluckt wird, einfach noch mal extra leid. :-D
(Nebenbei am Rande: du hast vergessen, in den vorherigen Kapitels den Namen von Bens Mann zu ändern, ich gehe mal nicht davon aus, dass er zwischendurch schnell neu geheiratet hat. 8DD)

‘Die Aussicht drei kleine fluffige Flauschbällchen streicheln zu können wärmte Ericas Herz.’ --- UND MEINS ERST RECHT,,, *___* Ich bin ein bisschen traurig, dass du die Szene übersprungen hast, aber ich kann sie mir ja selber vorstellen. 8DD

Eine Delfinliebhaberin also … das kommt mir doch auch etwas bekannt vor. ;-D

Das Gespräch zwischen Erica und Ben hast du wirklich wunderbar hinbekommen, finde ich. Sowohl die Message, als auch die Reaktionen und Gedanken sind gut rübergekommen und der ganze Aufbau mit den beiden Vergleichen ist dir wirklich gelungen. Und recht hat der Mann! In den meisten Fällen gibt es keine wirklich richtigen Entscheidungen, sondern nur solche, mit deren Konsequenzen man am ehesten leben kann …


Ich frage mich gerade, wer Erica die Briefe von Watari überhaupt zustellt. L wird es ja wohl nicht sein. Roger ist eigentlich auch anderweitig beschäftigt. Ob hier wohl wieder Aiber und Wedy ins Spiel kommen? Nein, halt, folgendes: ich möchte mir einen kleinen, fünfzehnjährigen Mello vorstellen, die Briefträger spielen muss! :-DD Mir doch egal, ob das Sinn ergibt oder nicht, du kannst es mir jetzt nicht mehr ausreden! *^*

Ericas Wohnung klingt einfach so traumhaft … mit den Kissen und den Fenstern und ihrem selbstgebauten Bücherregal … *__* Da will man doch glatt zu Besuch kommen und einfach eine ganze Woche lang schlafen,,,
Das klingt ein bisschen so, als hätte da jemand im Internet nach schicken, gemütlichen Wohnungen gestöbert. ;-D

‘Erica, teile eine Deiner Leidenschaften mit Ryuzaki.’ --- HOLZGESPRÄCH, HOLZGESPRÄCH, HOLZGESPRÄCH!! *__* Ennnndlich! Uaaah, ich freu mich schon so auf das nächste Kapitel!! Und ich bin gespannt, ob L dieselbe Aufgabe oder eine andere bekommen hat und ob und wie er sich ihr dabei öffnen wird … endlich bekommen die beiden mal was gebacken! 8D Zumindest hoffe ich das.

‘Wie die Farbe des Nachthimmels. Das tiefe Blau des Horizontes schien durch die Glasfront zu ihr hindurch zu reichen. Mit Sternen gespickte Unendlichkeit.’ -- Mein Wetter- und Umgebungsbeschreibungsherz springt … <3

‘Schon immer hatte Erica das Leben nahe des Feldes vorgezogen. Vielleicht hatte sie als Kind so viel Zeit bei ihrem Großvater verbracht, dass sie seine Lebensweise mehr zu schätzen gelernt hatte, als die ihrer Eltern, die schon immer in Großstädten ihre Heimat gesehen hatten.’ --- Da musste ich gerade an unser Gespräch vor ein paar Monaten von wegen ‘Erica ist ein Country-Girl’ denken … ;-D Schön, das tatsächlich irgendwo noch einmal wiederzusehen. <3

‘Auch diese konnte sie in der Nacht noch erkennen. Nicht nur durch ihrer Schatten, sondern besonders durch den Wind, der an den Blättern und Ästen rüttelte. So sanft als würde er die Pflanzen in den Schlaf wiegen.’ --- Jetzt muss ich ganz, ganz kurz auf sehr, sehr hohem Niveau meckern: das Wort ‘rütteln’, obwohl die Bewegung eigentlich eher sanft sein soll, passt hier nicht ganz, finde ich. Rütteln klingt an sich eher nach einer groben, unvorsichtigen Angelegenheit, was sich mit dem sanften Wiegen widerspricht. Ich liebe deine Storys und deinen Stil so sehr, dass mir natürlich nur sowas auffällt … 8D

‘Gewitter. Es wäre gut, wenn es gewittern würde, dachte sie und betrat kurz darauf wieder ihre Wohnung. Doch der Himmel war sternklar. Es war unwahrscheinlich, dass ihr Wunsch in Erfüllung ging.’ --- Erstens: geil, Gewittersymbolik, die mich an Zimtregen erinnert! ;-D Zweitens: noch geiler, Wünsche-und-Entscheidungen-Symbolik als Referenz zum Gespräch mit Ben. *__* Ich bin begeistert.


In Conclusion: ich würde gerne bei Erica einziehen. Dankeschön.

Ich halte mich jetzt ausnahmsweise mal zurück mit der Lobhudelei, du kennst es ja eh schon!! :-D Vielen Dank für das wunderbare Kapitel, in dem so unheimlich viel sichtbare Mühe und Liebe zum Detail steckt. <3

Antwort von QuietWords am 21.03.2020 | 11:03 Uhr
Uwahhhhh ^^°
sag mir mal, was ich dazu sagen soll?
Es freut mich zwar wirklich, dass dir die Atmosphäre in meiner Geschichte so gefällt und dass du findest, dass dies Dreizehn Monate zu was Besonderem macht, weil mir die Stimmung und Atmosphäre selbst sehr wichtig ist und ich hoffe, sie angemessen herüberzubringen, aber.... was soll ich darauf sagen ^^°? Ich denke, jeder gibt sich beim Schreiben auf seine Weise Mühe und man selbst hat natürlich beim Lesen Dinge, auf die man achtet, und die einem gefallen, aber in vielerlei Hinsicht ist Schreiben auch eine Gefühlssache. Egal wie viele Regeln man kennt oder wie viele Ratschläge man gehört hat, es gibt viele Dinge, die man denke ich intuitiv macht (und nur intuitiv machen kann). Ich denke Atmosphäre kommt im gewissen Sinne ebenso intuitiv. Man beschreibt, was man in Gedanken sieht, ob das aber wirklich dafür sorgt, dass die Leser dieselbe oder eine annähernd ähnliche Atmosphäre erleben, wie man selbst als Schreiberling, steht offen.
Ich glaube auch, dass viele Leute in einem Anime-Fandom sind, um sich selbst (das Schreiben vor allen Dingen) kennenzulernen und auszuprobieren. Ohne u.U. groß darauf zu achten, * wie * man schreibt. Wenn ich an meinen Anfang hier denke, so ging es mir zumindest. Ich habe einfach erzählt, ohne darauf zu achten, wie oder welche Informationen ich einbringe. Und gerade das war verbunden mit viel Freude, auch wenn das Ergebnis... dann doch eher grausig war ^^° Erst mit der Zeit kommt der Wunsch (wenn er denn kommt) sich zu verbessern und es kommen Erfahrungswerte und Intuition hinzu. Das Death Note Fandom ist leider auch sehr klein und eher still geworden, aber was will man machen, es ist schließlich über zehn Jahre her...
Lustigerweise höre ich überhaupt gar kein Folk bei Dreizehn Monate. Dafür viel mit Melancholie oder ruhigen Chillstep ^^

Aber auch das ist alles... wie soll ich sagen...? Je nachdem wie viel Details man als Leser mag, oder? Ich denke, es wird viele Leute geben, die diese Szene unwichtig und irrelevant und uninteressant finden, da ja nichts groß passiert. Aber irgendwie kam die Szene in meine Gedanken und ich fand sie schön und zu Erica passend. Es freut mich zu lesen, dass du findest, diese Szene lässt viele Interpretationen offen. Darum geht es ja auch beim Lesen. Um die eigenen Interpretationsmöglichkeiten und die Art, wie man all die Charaktere sieht und wahrnimmt.
(Manchmal denke ich, Erica denkt zu viel über Holz nach ^^° Wenn man das irgendwem sagt, glaubt er sicher, es handelt sich um eine Parodie ^^° Aber irgendwie kann ich nicht anders, es ist ein Teil von Erica geworden ^^ und es ist ihr wichtig)

Yey, Essen ftw! ^^°
Alright, dann beschreibe ich demnächst mal vor Fett triefende (erkaltete) Pommes (die B in Erdbeermarmelade taucht), mal sehen ob das deinen Appetit wecken kann ;)
Ich halte die Sinne für besonders wichtig, wenn man schreibt. Je intensiver man mit den Sinnen erlebend beschreibt, umso ein 'größeres' Erleben kann man beim Leser erzeugen. Das glaube ich zumindest. (Eigentlich habe ich es mal in einem Schreibratgeber bzgl. Sexszenen gelesen (als Kommentar darunter), dass es positiv ist, wenn man drei oder mehr Sinne miteinbezieht. Und ich denke mir, dass das nicht nur für Sexszenen gilt, sondern im Grunde für alles andere auch, da wir ja alles um uns herum mit unseren Sinnen wahrnehmen.)

Es freut mich, dass du das mit den Blumen so wahrnimmst/empfindest ^^ denn ich möchte, dass ihre Beziehung zueinander eine nicht gerade irrelevante Rolle einnimmt, und daher immer mal wieder ein wenig einstreuen, aber eben nicht zu Offensichtliches, damit man als Leser ein wenig nachdenken kann, darüber, warum ihr Kontakt zueinander abgebrochen ist.
(Nein, es ist super, dass der Literaturwissenschaftler in dir wieder zum Vorschein kommt :3)

Bei der Thematik 'Freund'... ich denke in unserer Gesellschaft spielt das Alter da ja trotzdem irgendwie eine Rolle, oder?
Deine Gedanken sind interessant zu lesen, mehr kann ich aber erst einmal nicht schreiben ^^°

^^ so einfach im Raum stehenlassen ging doch auch nicht, wenn man bedenkt, dass sie aufgrund dieses Satzes auch gehandelt hat ^^

Ja. Holz. Es löst all deine Probleme. Hau auf das Problem drauf. Mit dem Holz. Und dein Problem ist platt!!! :D
Ich hoffe, dass einige von uns das so kennen. Dass man lieber vor dem Problem flieht, als es zu konfrontieren. Auch wenn das natürlich nicht gut ist, aber ich denke, dass das doch einige kennen und verstehen/nachvollziehen können.
Hm... vielen Dank für diese interessante Frage <3

Lalallalalalalaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa ^^° Danke für die Korrektur. Ich weiß, du hast mir das schon einmal irgendwo gesagt und da hatte ich es auch noch nicht wirklich verstanden, wollte aber nicht nachfragen ^^° weil... peinlich und so? ^^°
(pssst. Aber wenn man im Liegen rollt.... dann bewegt man sich doch, oder???? :D vielleicht 'rollt' das Lachen ja über seine Lippen?????)

Wenn einen etwas arg belastet, hilft auch kein Fluchtversuch. Bzw. er klappt nicht...

* hust * Netflix Note (nein XD keine Sorge, das war nicht der Grund. Aber mir kam gerade, dass das ja auch in Seattle spielt ^^°)
Frag mich nicht, warum es Seattle geworden ist. Spielt ja auch keine Rolle, wo. Hauptsache weit weg von Dublin.

Ich finde Ben selbst total knuffig und will ihn umarmen und mit zehntausend kleinen Lammbabys und Vinc irgendwo auf eine kleine Insel zum Entspannen schicken :3
(es freut mich total, dass du Ben magst :33333)
Uwaaaaa *___* es freut mich total, das DU das sagst :3 (weil all deine Charaktere sind aödsklfjaösldkfjaösdofjaöofjiaöfjaoösdjfaoösfjoöasfjoafjoaöfjaosdfjiajioafjiojafiöjaf)
:D du meinst * hust * Anastasijajajajajaja?
(neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein! Shame on me!!!! SHAME. ON. ME!!!!!!! Ich wollte nicht, dass mir das passiert... NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIN!!!!! Das ist... so verdammt peinlich und...
Ehrlich, am Anfang hatte ich zwei Namen für Vincent zur Auswahl. Victor. Und Vincent. Und dann dachte ich mir 'Victor erinnert wahrscheinlich zu sehr an Yuri on Ice!!!' und habe Vincent genommen [beide Namen waren natürlich Fandom-inspieriert]. Und guess what?! Ich habe natürlich Yuri on Ice!!! nochmal geguckt und booom! Aus Vincent wurde Victor..... Nooooooooo
… shame on me... ich gehe mich jetzt in einer Ecke verkriechen, ja?)

^^ ich war auch kurz am Überlegen, ob ich es schreiben soll, aber... im Grunde wäre nichts neues hinzu gekommen und das wichtige ist eben im C&C gesagt worden

Ähhhhhhhhhhhhhhhhhh... was? XD (Delfine. Sind. Knuffig. :333333)

Vielen Dank <3 Das Gespräch der beiden war mir auch wichtig, da es ja maßgeblich mit daran beteiligt ist, wie sich Erica später eben entscheidet (eigentlich klar für den Verlauf der Story * hust * aber es braucht trotzdem Zeit, damit sie sich selber klar wird, was sie möchte).

:D bitte, stelle dir Mello vor ^^ ich werde dir dein HC nicht kaputt machen :D (ich frage mich, ob Mello mega angepisst wäre, wenn er für Watari den Briefträger spielen müsste, oder aber nur so tun würde, und insgeheim aber glücklich, dass Watari ihn dafür bestimmt hat?)

Um ehrlich zu sein... habe ich gar nicht gestöbert ^^° Ich habe mir eine Wohnung vorgestellt, wie ich sie ästhetisch schön finden würde, und welche meiner Meinung nach zu Erica passt. Die Frage ist bei sowas immer, wie viel schreibt man, wie viel lässt man den Lesern zur Interpretation frei. Ich will nicht alles vorgeben, sie sollen sich die Wohnung selbst so vorstellen, wie sie sie sehen wollen. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, ein 'Grundgerüst' zu erzeugen, um deren Gestaltung die Leser sich selbst ein wenig Gedanken machen können. Ich will ihre Gedanken in diesem Punkt nicht zu sehr in eine Richtung leiten. Die Freiheit der eigenen Vorstellung und Interpretation will ich nicht nehmen.

Höhöhöhö 'gebacken' höhöhöhö. Du kennst mich. Backen wird definitiv auch mal eine Rolle spielen Y_________Y

^^ das Gespräch hatte ich ja total vergessen :D sie ist eben ein Landei (und das Land in Irland ist ja auch wunderschön *____________*)

^^° das mit dem 'rütteln' hatte ich mir fast schon gedacht... irgendwie. Teilweise. Und dann doch gelassen ^^° ich habs abgeändert :-*

:3 jetzt frage ich mich natürlich was du über das 'Gewitter-Spiel' denkst :D

:D du weißt es noch nicht, aber die Wohnung unterhalb der von Erica steht zum Verkauf frei. Vielleicht wäre das ja eine Option? ^^

Danke für dein Review und deine Zeit <3
11.12.2019 | 22:09 Uhr
zu Kapitel 10
Ich liebe es, wenn Autoren Soundtrack zum Kapitel verlinken/empfehlen, vor allen Dingen, wenn selbiger Autor und ich einen ähnlichen Musikgeschmack haben. ;-DD Und bei dem Thema vertraue ich dir eigentlich fast immer.

Ich finde es ziemlich nice, dass man schon allein am Abschnitt-Header(?) so ziemlich erahnen kann, was in dem Abschnitt passieren wird. Wenn Erica in Winchester ist, dann liegt es sehr nahe, dass sie in der Nähe des Wammy’s ist und ein Friedhofsbesuch macht in dem Kontext wohl auch am meisten Sinn. Ich liebe solche ‘Zeitstempel’, aber ich glaube, das hab ich auch schon mal erwähnt. ^^;

Hier beim ersten Abschnitt sind mir aber ein paar rechtschreibtechnische Dinge aufgefallen, die ich bisher irgendwie nie so richtig bemerkt habe; einmal ganz kurz vorweg, ich musste ‘Fuchsbaum’ googlen, weil ich nur Buchsbäume kenne, und hab keine richtige Antwort gefunden, außer ein paar Foreneinträge, die ähnlich gedacht haben wie ich. :-D Da es sich um ein Grab handelt, nehme ich an, dass du dich verschrieben hast, oder aber ich hab da was übersehen, das kann auch sein. ^^;
Zweitens: Du hast eine Angewohnheit, die auch ich erst vor kurzem abgelegt habe, bzw. es versuche, und zwar unnötige Bindestriche, die zwei Wörter miteinander verbinden. Hier sehr oft erkennbar bei ‘Grab-Erde’, ‘Erika-Blüten’ und ‘orange-farben’. Es gibt garantiert eine ordentliche Regel dafür, aber da bin ich mir nicht sicher? Irgendwie hat es damit zu tun, dass Wörter ‘künstlich’ zusammengesetzt werden, und vielleicht übernimmt man den Gedanken auch etwas aus dem Englischen, wo das ja oft so gehandhabt wird, oder Wörter gleich komplett auseinandergeschrieben werden. Richtig wäre hier ‘Graberde‘, ‘Erikablüten’ und ‘orangefarben‘. Wo man die Bindestriche vielleicht eher verwenden würde, wäre so was wie ‘Kleine-Mädchen-Schuhe’ oder ‘Ich-bin-bockig-Blick’. Da müsste ich aber noch mal genauer recherchieren und du vielleicht auch. ^^; Ich glaube, nach einer Zeit wird das auch relativ intuitiv. Es ist hier nur sehr stark aufgefallen, weil solche Bindestriche auf mich recht hart im Lesefluss wirken.

Ach ja, und Erikablüten! DAS KANN KEIN ZUFALL SEIN! :-D

Ich hatte ja so gehofft, dass Erica noch etwas für Watari spielt, während er lebt … so ist es natürlich viel trauriger. .__.
Leider habe ich keine Ahnung von Musik, erst recht nicht vom Streichen, weshalb ich nicht wirklich beurteilen kann, ob du ihr Spiel realistisch geschrieben hast, aber auf mich als Laie wirkt es sehr schön und emotional. Viele Fanfic-Autoren neigen dazu, Stimmung, die mit Musik erzeugt wird, einfach komplett beim Schreiben zu überspringen und einfach das entsprechende Lied zu verlinken, weshalb es schön ist, hier zu lesen, wie Erica mit dem Stück kämpft. Auch dass sie keine perfekte Streicherin ist, wie es bei OCs aus irgendwelchen Gründen wohl immer irgendwie der Fall ist, sondern in ihrer Kindheit mit dem Spielen aufgehört hat und die Noten immer wieder vermasselt und neu anfangen muss. Oder wie sie frustriert wird und am Ende aufgibt und etwas anderes versucht. Das ist nicht nur wirklich erfrischend zu lesen, sondern kommt mir auch viel mehr aus dem Leben gegriffen vor. Denn wer gibt schon im wahren Leben ein atemberaubendes Konzert mitten auf dem Friedhof, ohne auch nur einen einzigen Ton zu verhauen? Es ist trotzdem eine wunderschöne Szene, die durch ihr Versagen vielleicht sogar NOCH ein wenig emotionaler wird, als sie es ohne Fehler gewesen wäre.
Wie sie beim Anfang des Trauermarsches an L denkt, wie sie die Augenbrauen zusammenzieht … diese ganze Szene ist wirklich unheimlich gut beschrieben und ausgearbeitet, vielleicht eine meiner liebsten bisher in der Geschichte. Du hast das Potenzial, das man mit so einer musikalischen Szene gereicht bekommt, wirklich voll ausgeschöpft, den Ton wundervoll in Schrift umgewandelt, was sicher keine einfache Aufgabe ist. Und da Musik ja auch weiterhin sehr wichtig für Erica ist, wird es sicher noch ein paarmal vorkommen, nehme ich an.

Ich frage mich gerade, ob Bens letzter Satz am Telefon noch mal aufgegriffen wird … es wird schließlich impliziert. Wird er etwa mit Mara zusammen eine Überraschungsparty für Erica schmeißen? Wehe wenn nicht! :-DDD Die Überleitung mit dem Wünscheerfüllen fand ich jedenfalls sehr originell und nice!

Hat Erica nicht von Watari eine Schlüsselkarte für das Hotelzimmer bekommen? Oder ist sie einfach nur zu höflich, um ohne Ryuzakis Erlaubnis reinzukommen? Ich würde es ihr zutrauen. :-D

Jetzt haben wir es also schwarz auf weiß … sie will den verkorksten Abschied von ihrem Großvater irgendwie wiedergutmachen, indem sie Watari seinen letzten Wunsch erfüllt. Dieser Antrieb macht erstaunlich viel Sinn, finde ich. Auch wenn eigentlich so viele äußere Einflüsse dagegensprechen, dass Erica noch einmal in dieses Hotelzimmer zurückkehrt, den Wunsch eines Verstorbenen kann man einfach nur schwer abschlagen.
Wie sie da vor dem Hotelzimmer ‘campt’, ist irgendwie schon ein bisschen süß. :-D Selbst L kann sie nicht ewig ignorieren … sehr lange vielleicht, bis sie verhungert vielleicht, aber nicht ewig!

Es ist nur so ein ganz kleiner Minisatz, aber dass die Süßigkeit Erica dabei hilft, sich abzulenken, ist schon wieder so eine subtile Verbindung zu L … so wie der kalte Kaffee im letzten Kapitel. Als würde sie unterschwellig immer und immer mehr zu ihm finden, ihn Stück für Stück verstehen, obwohl auf der obersten Ebene noch immer kaum etwas passiert ist. Immerhin hat er ihr vor ein paar Kapiteln schon einmal gesagt, dass er sie nicht aus Prinzip nicht leiden kann, dass war ja in gewisser Weise schon eine große Annäherung für einen L(arry) Lawliet. ;-D
Ich liebe es einfach, wie du L schreibst und ich kann kaum genug davon bekommen, vor allem nicht im Zusammenhang mit OCs. <3

‘„Es gibt sicher eine Toilette auf diesem Flur. Mit Waschbecken und Wasserhahn.“’ --- Ich finde es schön, wie sie das noch einmal extra erwähnt, damit L auch ja nicht auf die Idee kommt, sie würde aus dem Klo trinken wollen! 8DDD

Ich liebe es einfach, wie du deine OCs immer mit L sprechen lässt. Sie sind nicht übermäßig überheblich, schnippisch, zu schüchtern oder zu unterwürfig, sondern haben jedes Mal eine tolle Chemie mit ihm, auf die eine oder andere Weise. Es macht einfach nur Spaß, die Gespräche zu verfolgen, sie laufen so flüssig und natürlich ab! *__* Auch diese Gegenüberstellung vom stehenden (aber noch immer gebeugten) L und der auf dem Boden sitzenden Erica, die trotz dessen nicht ihre Entschlossenheit und Hartnäckigkeit verliert. Sie ist einfach so ein toller Charakter! D:

‘Vieleicht war es das leichte Zucken, das sie meinte an seinen Händen sehen zu können, wenn sie seinen Namen sprach.’ --- (Da fehlt ein L im ‘Vielleicht’ btw hihi.) Ich finde es super, wie du diesen Fokus auf seine Hände beim (unfreiwilligen) Zeigen von Emotionen so übernimmst, wie damals bei Ukitas Tod, den du da ja immer wieder gerne erwähnst. ;-D Kein Mensch kann sein ganzes Leben völlig ausdruckslos bleiben und all seine Emotionen komplett verbergen und gerade weil Watari ja nun wirklich eine Person war, die L viel bedeutet hat, ist es sicher nicht weithergeholt, dass er hier so etwas zeigt. Es ist wieder so ein kleines Detail, das deinen L aber so viel menschlicher und gleichzeitig auch IC macht! <3

Der ‘Sie wissen nichts’-Abschnitt ist genauso genial. Wie du L Ärger zeigen lässt, ist so passend, und die Juxtaposition mit den Positionen der beiden kommt hier noch besser zur Geltung. Wie Erica nach und nach während ihres Gedankenganges ihre Meinung ändert … und am Ende DOCH noch mal an Holz denken muss. :-DD Ich musste trotz der Ernsthaftigkeit der Situation ein wenig grinsen. Hach, ich liebe diese holzvernarrte Frau …

Die negativen Gefühle, die Erica jedes Mal folgen, wenn sie den Flur im Hotel verlässt, mit dem ja schon so viele Kapitel geendet haben … ich fand es gut, dass sie tatsächlich noch einmal hingegangen ist, schließlich wollte sie es ja wenigstens versuchen, aber es noch einmal aus Ls Mund zu hören, dass er sie nicht dort haben will, war wohl ziemlich hart. Deswegen bin ich gespannt, wie sie wohl wieder dorthin zurückfindet. Ob L sich entschuldigt? Klingt erstmal unrealistisch, aber wäre sicher interessant … oder vielleicht treffen sie sich ja auch zufällig noch mal irgendwo?
Na ja, erstmal hoffe ich, dass Erica in den nächsten Kapitel ein wenig Ablenkung bekommt und sich abreagieren kann. Sie hat ja so wunderbare Freunde. <3


So, damit wäre ich dann am Ende der verfügbaren Kapitel … erneut. Ich freue mich schon unheimlich auf die Fortsetzung. Ich kann es nur immer wieder sagen, ich liebe diese Geschichte einfach!

Schöne Grüße. <33

Antwort von QuietWords am 30.12.2019 | 15:27 Uhr
^^ schön, dass du mir in dieser Hinsicht vertrauen kannst ^^ Vielleicht sollte ich irgendwann einfach aus Spaß irgend ein Rammsteinlied verlinken oder so. Mit den Worten 'Passt grad voll zur Stimmung' :D

Ein kleiner Spoiler aufgrund des Headers? Vielleicht ist es aber wirklich nicht schlecht, dass man es erahnen kann. Da Erica ja nicht auf der Beerdigung dabei war, denke ich, dass sie wenigstens so einmal hin wollen würde um sich zu verabschieden...

Lalalalalala... Fuchsbaum soll Buchsbaum sein, ja ^^° ich mache aus einem Buchsbaum IMMER einen Fuchsbaum... warum, weiß ich nicht... ^^° aber mal angenommen es gäbe einen, sähe er bestimmt total flauschig aus :3
Wirklich ^^° ich habe mir zwar gedacht, dass es eigentlich zusammengehört, aber ich finde solche zusammengesetzten Wörter lesen sich schlechter, als wenn man zwei mit Bindestrich verbindet, darum habe ich es so gehandhabt. Graberde lese ich immer wie GrabeRde und dann muss ich den Satz doppelt lesen damit ich es richtig habe, was mich eher aus dem Fluss reißen würde als ein Bindestrich, der die Betonung sofort klarstellt. 'Grab-Erde'.

^^° Die Erikablüten sind auch kein Zufall ;)

Ja, traurig ist es, aber diese Szene hatte ich schon vor seinem Tod im Kopf und wollte sie unbedingt schreiben, auch wenn ich da noch nicht wusste, welches Lied sie genau spielen würde.
Es freut mich zu lesen, dass dir die Art, wie das Lied beschrieben ist, gefallen hat. Ich glaube Musik in Worte zu fassen bzw. die Empfindung, die Musik auslöst zu schreiben, ist nicht gerade leicht und auch immer individuell. Besonders Erica empfindet ja etwas für Musik, insbesondere für Violinenstücke. Für sie muss es selbst sehr emotional sein.
… Die Stimmung überspringen und nur das Lied verlinken...? Das ist ja... als würde man über das Fell einer Katze schreiben und dann ein Katzenvideo verlinken, mit der Bitte über ein flauschiges Kissen zu streicheln, damit man sich das Gefühl besser vorstellen kann... 0______0
Das Interessante an Musikstücken, wenn man sie nicht kennt, sondern nur das Gefühl oder den Klang beschrieben bekommt: man kann es sich so vorstellen wie man möchte. Ich finde das hat an sich schon etwas besonderes an sich ^^
Um selbst aber ein Gefühl für die Songs zu bekommen, habe ich sie mir vor dem Schreiben der Szene nochmal angehört, sogar für die Violine hab ich Versionen gesucht, aber leider keine gefunden ^^°
Klar. Sie ist Mozart. Nur für die Violine ;) Deswegen hat sich L ja total auf den ersten Blick in sie verliebt, hast du das denn nicht so aufgefasst ;P ^^°
Es freut mich wirklich sehr zu lesen, dass du diese Szene als emotional empfunden hast, und dass ihre Fehler mit dazu beigetragen haben.
:3 das freut mich wirklich ^^ Besonders da die Musik meinem OC ja was bedeutet, finde ich es total schön, dass deine bisherige Lieblingsstelle eine ist, in der sie selbst musiziert ^^ Vielen, vielen Dank für dein Lob an dieser Stelle, ich werde noch ganz rot ^^° Ich verstecke mich dann mal hinter den Tomaten, ja? Da falle ich nicht auf ^^°

Wird er. Im nächsten Kapitel. Das ja nur über Ben und Erica geht :3

Hier bin ich mal so frei und sage, dass ich mir das so gedacht habe, dass sie die Karte nicht nutzen will, weil sie, obwohl sie Wataris Wunsch erfüllen möchte, nicht auf diese Weise in Ls Leben eindringen will. Sie will seine Privatsphäre trotzdem schätzen. Wer weiß, vielleicht ist L auch bewusst, dass sie eine Karte hat und er schätzt es, dass sie nicht einfach ins Zimmer kommt? Ob er es weiß oder nicht... darüber hab ich mir sogar noch nicht Gedanken gemacht. Zeit wird es ^^

Im Grunde ist ihr Antrieb schon ein wenig selbstsüchtig. Der Abschied von ihrem Großvater wird sich nicht dadurch ändern, ob sie nun Wataris Wunsch erfüllt oder nicht. Sie selbst fühlt sich dann vielleicht einfach besser. Ich glaube es ist ganz gut, dass ihr Handeln doch auch in einer egoistischen Seite an ihr begründet liegt.
:D fehlt nur noch, dass sie tatsächlich mit nem Zelt aufkreuzt und ein Lagerfeuer anzündet :D

^^ yey, in Kapitel acht oder so sagt L dass er sie nicht aus Prinzip hasst ^^ FORTSCHRITT!!!! XD
Ich weiß gar nicht warum ich die Szene mit dem Müslirigel rein habe, sie kam erst ganz zum Schluss dazu, relativ spät nach ein paar Mal probelesen, aber irgendwie fand ich sie recht passend.
Es freut mich wirklich unheimlich dass du meine Darstellung von L magst. Und dass die Interaktionen mit meinem OC scheinbar nicht langweilig sind :3

:D klar, man weiß ja nie auf welche dumme Ideen L denn so kommen würde. Lieber alles noch einmal genau klarstellen!

Ob L wohl eine schnippische Person respektieren würde?
*________* es freut mich wirklich mega, mega, meeega, dass du eine Chemie zwischen den beiden siehst *__________* ehrlich, das macht mich so total happy ^___^

0____0 das 'l' hat L geklaut, da bin ich mir sicher! ^^°
Da wir bei Ukitas Tod, meiner Meinung nach die größte Menge an Emotionen (mit Ausnahme des 'Shinigami-Erwähnens von Misa') an ihm gesehen haben, werde ich mir glaube ich immer aus dieser Szene ableiten, wie L wohl Emotionen zeigt.
Vielen Dank für deine Worte. Ich glaube L darf nicht als Maschine gesehen werden, obwohl ich glaube, dass er sich manchmal selbst als eine sieht oder sehen wollen würde...

Ähm... zu viel Holz in dem Kapitel? ^^° :D (freu dich, in zwei Kapiteln kommt das 'Holz'-Gespräch :D)
Allgemein glaube ich, bin ich fasziniert davon, wie L wohl Emotionen ausdrückt. Ich glaube irgendwie er würde neutral dabei bleiben wollen und auch nicht laut werden, aber man würde es ihm deutlich anmerken, wenn er wütend ist. Und irgendwie glaube ich kann das sehr bedrohlich wirken...

L kann ein ganz schön unangenehmer Zeitgenosse sein...
Hm........ ichsagnochnichtwiesiewiederhingehtoderwarumoderwieoderob neineineineinein ^^°

Keine Sorge, nächstes Kapitel bekommt sie erst mal etwas Ablenkung, Kaffee und Kuchen ^^

Vielen Dank für all deine Zeit <3
08.12.2019 | 02:54 Uhr
zu Kapitel 9
Und wir sind beim zweiten Teil! Irgendwie ging das ganz schön schnell, oder? Na ja, zehn Monate oder so … :-D Aber die Tripelupdates der letzten Monate haben es doch ein bisschen beschleunigt, hab ich das Gefühl. Na ja, ich bin, wie gesagt, sehr gespannt darauf, wie die Charaktere Wataris Tod verarbeiten und wie du den versprochenen Fall noch einbauen willst, bzw. wie Erica darin involviert wird. *³*

Zuerst mal, die Parallelen zum ersten Prolog im ersten Abschnitt. Du weißt, mit Landschafts-/Wetterbeschreibungen kriegt man mich immer. ;-DDD Der Wechsel von Winter zu Frühling ist deutlich erkennbar, so wie der Wechsel von einem Abschnitt der Geschichte zum nächsten, aber die Kälte und Nässe ist durch die Umschreibung des Taus noch immer fühlbar. Der Winter verschwindet nicht einfach so von einem Tag auf den anderen. Die Natur braucht Zeit, um sich richtig aufzuwärmen. So wie Erica.
Es ist auch schön, noch ein paar mehr Charaktere aus ihrem Leben kennenzulernen, wenn auch nur angeschnitten. :3 Auch wenn nur kurz ein paar Namen erwähnt werden, trägt das meiner Meinung nach an den richtigen Stellen eine Menge zum World- und Charakterbuilding bei. (Ich kannte mal eine Finja … mit der war ich in einem Feriencamp für LGBT-Leute. :-D Ich glaube, die hat sogar auch Fanfiction geschrieben …)

Irgendwie traurig, dass Erica nicht bei Wataris Beerdigung war … auch wenn es im Kontext durchaus Sinn ergibt. Die anderen Beteiligten hatten ja keine Ahnung, was sie ihm gegenüber empfunden hat. Und L hätte sie ganz sicher nicht eingeladen. :-D Umso mehr frage ich mich, welcher Umstand die beiden wohl wieder zusammenführen wird …

Auch wenn du Ericas Wohnung kaum äußerlich beschreibst, sorgen die Umschreibungen der Stimmung und der anderen Sinneseindrücke wie Duft und Geräusche dafür, dass ich trotzdem ein sehr klares Bild davon im Kopf habe. Ein bisschen wie so eine Lodge in den Bergen, ehrlich gesagt, auch wenn das wahrscheinlich nicht wirklich akkurat ist. :-D Es klingt so gemütlich und heimelig dort, sodass man irgendwie selbst gerne dort sein und in Ruhe frühstücken und Briefe lesen möchte … (Ich habe deine Affinität zu (Abschieds-)Briefen bemerkt, ich sage nur das Ende von Prequel … ;-DD)

Ich liebe die Ausführung von der Beschaffenheit der Briefe und Ericas Gedanken dazu. Wie das Papier sich anfühlt, wie die Buchstaben wirken, wie der Umschlag aussieht … das ist wahrscheinlich sehr subjektiv und viele Leute würden es sicher als langatmig und übertrieben empfinden, aber ich könnte mich in so etwas einfach nur reinlegen. :-D Vor allem, wenn es auch wirklich gut geschrieben ist. Denn ein gewisses Händchen für Beschreibungen muss man dabei schon haben, man kann nicht einfach irgendwelche ewiglangen Sätze ohne Bedeutung anhäufen. Für mich bekommt der ganze Brief dadurch etwas cinematisches, eine lange, detaillierte Einstellung auf das Papier in Ericas Händen, wie sie über die Kanten fährt und ihn dreht … und ihre Gedanken zu Wataris Brief machen so neugierig, ihn selbst zu lesen! *__* Was war dein Geheimnis, alter Mann?!

Ohhh … dieser RÄTSELOPA!! :-D Drei Monate Sterbebegleitung im ersten Teil + zehn Monate fragwürdige Schnitzeljagd mit Ryuzaki im zweiten = Dreizehn Monate … das ist der Titel der Geschichte! Ich habe das Rätsel gelöst! Ich bin ein mathematisches Genie! *__*

Du baust in diesem Prolog/Interlude so einen tollen Spannungsbogen auf, der Lust auf mehr und das Forschen nach der Lösung des Rätselt macht. Natürlich möchte ich auch wissen, woher Watari Erica kennt, wieso er sich für sie entschieden hat, was in den kommenden zehn Briefen stehen wird und selbstverständlich, was das alles überhaupt zu bedeuten hat!
Ihr Zögern finde ich in diesem Zusammenhang übrigens sehr realistisch. Wenn L genauso wenig weiß wie sie, und davon gehe ich hier erst einmal aus, dann wird er es sicher nicht so berauschend finden, sich wieder mit ihr auseinandersetzen zu müssen. Andererseits war es Wataris letzter Wunsch, und vielleicht hat er ja in den letzten paar Stunden/Minuten mit ihm selbst noch ein paar Informationen bekommen, von denen Erica und wir nichts wissen …
Ich muss zugeben, ich mag dieses ‘Auserwählten’-Klischee eigentlich sehr gerne, auch wenn es hier natürlich weniger stark ausgeprägt ist, als man es sonst kennt. :-D Es macht einen immer so neugierig, wieso die auserwählte Person denn nun so besonders ist … wieso Watari sich für Erica entschieden hat … ob es etwas mit ihrem Großvater zu tun haben könnte? Only you know. 8D

Auch dieses kleine aber feine Detail mit dem kalt gewordenen Kaffee … so wie bei L in der Nacht vor Wataris Tod. >:3c

Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel, bin aber ein bisschen geknickt, dass es danach schon wieder vorbei ist und ich weitere zwei oder mehr Monate warten muss … :c Na ja, aber eins hab ich ja noch. <33

Antwort von QuietWords am 29.12.2019 | 13:03 Uhr
^^° Es ist slowburn, darum... wollte ich besonders den Anfang etwas ins Rollen bringen. Denn eigentlich beginnt ja jetzt erst die richtige Interaktion zwischen Erica und Ryuzaki... ^^°
… ich schweige hierzu erst mal, ja? ^^°

Ein bisschen symbolisiert das Ende des Winters und der Anfang des Frühlings auch das Ende des ersten Teils und den Anfang des zweiten. Doch die Kälte (die Nachwirkungen des ersten Teils) bestehen weiter fort.
Finja wird noch eine kleine Rolle spielen ^^ Es ist auch ein sehr schöner Name, finde ich.

Ich glaube L hätte sie wirklich nicht da haben wollen. Aber zumindest an seinem Grab habe ich sie mal stehen haben wollen, wie du ja bereits weist. Auch zum Umstand, der beide zusammenführt, weißt du ja bereits schon etwas ^^°

Das freut mich sehr ^^ ich möchte ein gewisses Bild im Leser erzeugen, ohne ihm aber zu viel vorzuschreiben. Ich glaube mit der Mischung aus Sinneseindrücken aber dennoch keine konkreten Möbelbeschreibungen etc. bekomme ich den gewünschten Effekt. ^^ Du darfst dir die Wohnung genauso vorstellen, wie du sie sehen möchtest :3
Äh... ^^° aber Briefe sind doch so schön :3

Kleinigkeiten, die für die Charaktere oder die Geschichte Bedeutung haben, formuliere ich gerne aus und hoffe, dass sie für die Leser genauso interessant sind wie für mich ^^ es freut mich, dass du diese Stelle magst ^^

Tadaaaaa das Rätsel um den Titel wurde gelöst ^^° Jetzt hoffen wir nur mal dass ich mich bei den Monaten nicht verzählt habe ^^°

Der Brief war wirklich die letzte Sache, die ich an dem Kapitel geschrieben habe. Selbst die weiteren Kapitel, die ich bisher habe, habe ich vor dem Brief geschrieben... Es fiel mir wirklich schwer Wataris Worte zu wählen. Besonders ein Brief ist ja sehr persönlich und in diesem entspricht ja jedes Wort dem dessen, der ihn verfasst hat...

Es freut mich, dass ihr Zögern realistisch erscheint. Ob Ryuzaki was weiß, und wenn ja wie viel, behalte ich aber auch für mich erst mal.
Es kommt wahrscheinlich sehr darauf an, wie man das Klischee einbaut oder? Wir hatten ja auch mal das Thema, dass ein Klischee nicht negativ sein muss, oder? ^^
Auch hierzu muss ich schweigen ^^

Sorry für die Wartezeiten ^^°
07.12.2019 | 23:38 Uhr
zu Kapitel 8
So, nach fast einem Monat ist es jetzt wohl langsam mal wieder an der Zeit … ich hab ein bisschen Angst vor dem Ende des ersten Aktes, aber okay. Ich schaff das schon. (-:,,
So, noch mal kurz in das letzte Kapitel reingelesen, um zu gucken, wo wir waren, und los geht’s.

Schon beim Anfang musste ich schlucken. Ehrlich gesagt hätte ich anfangs nicht gedacht, dass Watari tatsächlich schon so früh in der Geschichte stirbt, aber es macht natürlich auch Sinn, wenn ich annehme, dass es in den zweiten Hälfte eher um Ls Verarbeiten der ganzen Sache geht. Die letzten Kapitel haben schon so eine Schwere mit sich getragen, da musste man sich wirklich die passenden Tage zum Lesen aussuchen, weil sie doch schon ziemlich die Stimmung gedämpft haben. ^^; In einer guten Art und Weise. Du weißt, was ich meine. :-D Sich mit einer tragischen Geschichte absichtlich selbst traurig zu machen ist ja noch einmal etwas anderes, als es quasi ‘aufgezwungen’ zu bekommen …

Ericas Trauer und Wut in ihrer Erinnerung beschreibst du einfach so unfassbar real und lebhaft, es ist fast unheimlich. Die Wut, der Unwille, das ziellose Umherlaufen und wie sie energisch versucht, die Tränen zu unterdrücken … was kleine, spezifische Details bei bestimmten Empfindungen angeht hast du wirklich ein unglaubliches Talent. Es ist nie ein stumpfes ‘X ist traurig/glücklich/wütend’, sondern die Emotion wird durch das Verhalten und die Gedanken des Charakters auf eine ganz individuelle Art und Weise verstärkt. Vor allem, wie Erica hier ihre Tränen quasi wegzudrücken versucht … sie will nicht weinen, sie will nicht darüber nachdenken, aber es ist schon zu spät und jetzt ist sie sauer auf sich selbst. Das kommt mir so unheimlich bekannt vor und vielleicht ist es deswegen auch so stark für mich …
Ich frage mich, worauf genau die Erinnerung im Keller sich bezogen hat, obwohl ich es mir schon in etwa denken kann. War ihre letzte Erinnerung an ihren Großvater, bevor er starb, ein Streit? Ich hoffe es wirklich nicht. ._. Davor habe ich unfassbar Angst, dass man die letzten Worte an jemanden bereut, weil man nie wissen kann, wann etwas passiert … (Man, ich muss hiernach erstmal irgendwas Lustiges gucken, das ist ja wirklich furchtbar! D:)

‘Wie gedämpft gelangten die verschiedensten Laute an ihr Ohr. Sie wusste nicht, ob sie sich manche davon nicht einfach nur einbildete um der Stille zu entgehen, die sie in diesem Moment fürchtete.’ --- Erstens: Ich hab die Baustellengeräusche so hart im Ohr. :-D Und zweitens: Es tut mir echt so weh, wie Erica unter Wataris Zustand leidet … jedes Mal, wenn du ihn beschreibst, seine magere Statur, seine schwächliche Stimme, wird mir das Herz so schwer. Ich möchte ihn mir einfach nicht so vorstellen … und Erica kennt ihn ja gerade erst ein paar Wochen und wird doch schon so sehr von seinem Tod mitgenommen. Sie ist so ein empathischer Charakter und aus diesem Grund bin ich wohl auch so empathisch bei ihr … ^^; Die arme Frau soll einen Tee bekommen und eine Runde Urlaub machen. ;__;

‘Der Tod lauerte im Zimmer. Formlos und geräuschlos schlich er umher und nahm ihr die Luft zum Atmen. Mit einer Macht herrschte der Tod, die jedes Lebewesen erdrückte. Jede Sekunde, die verging, sagte ihr, dass das Ende immer näher rückte.’ --- Aua, deftige Worte. Mit dem Tod als Thema kann man in solchen Texten einfach wunderbare Metaphern und Allegorien schaffen. Ich bin froh, dass du dieses Potenzial so ausschöpfst. <3

Die kleinen Einschübe aus Ericas Vergangenheit finde ich sehr gelungen. (Auch wenn ich beim ersten am Anfang des Kapitels noch ein, zwei Absätze hinzufügen würde, weil die dort mitten im Block anfangende Kursivschrift etwas aus dem Konzept reißt.) Sie kommen natürlich und ohne seltsame Zusätze, die sie als Erinnerungen kennzeichnen, sind aber auch nicht direkt aus der Vergangenheit gerissen, sondern lassen die erwachsene Erica als ‘Erzählerin’ erkennbar werden, auch wenn sich diese mit ihren Gefühlen von damals vermischt. So wie Erinnerungen im wahren Leben ja auch meistens sind, möchte ich mal behaupten. (8 Dass wir von ihr jetzt mittlerweile immer mehr Backstory bekommen, auch was ihre Familie betrifft, finde ich einfach klasse. Es macht so viel Spaß, sie nach und nach immer mehr kennenzulernen! <3

‘Dabei wusste Erica, dass es nur ihr kindlicher Trotz war, der alles verkomplizierte. War sie wirklich schon erwachsen? Sie fühlte sich nicht, als wäre sie es. Die Erinnerungen wichen dem Gefühl des Schams und sie versteckte ihr Gesicht hinter ihren Handflächen.’ --- Klatsch. Hast du das gehört? Das war die Ohrfeige, die mir diese Passage gerade persönlich verpasst hat. (--,: Ich glaube, ich habe im ganzen letzten Jahr noch keinen OC-Hauptcharakter hier gesehen, der so unheimlich relatable war,,,

Und der letzte Abschnitt ist noch einmal so … erdrückend. Schwer. Das ist einfach das passendste Wort für diese Geschichte, finde ich. Um sich von ihren Erinnerungen abzulenken und sie nicht erneut durchleben zu müssen, versucht Erica einfach an gar nichts zu denken. Was ja eigentlich auch nicht viel besser ist. Man, sie tut mir so leid … ;__;
Jetzt ist Watari also wirklich tot. Ich bin gespannt, wie Erica auf lange Sicht gesehen damit zurechtkommt, und natürlich auch L … ich frage mich gerade, ob auch Roger später noch einmal eine Rolle spielen wird, wenn nicht sogar Mello oder Near.

Das war wohl das offizielle Ende des ersten Teils. Die Geschichte wird bald schon ein Jahr alt! :3 Ich backe einen großen Erica-Keks für diesen Anlass. :-D

Das klingt etwas seltsam, aber ich bin wirklich froh, dass dieser Teil nun überstanden ist. Sowohl für alle beteiligten Charaktere, als auch für mich selbst. :-D Und irgendwie freue ich mich auch darauf, Mara und Ben bald wiederzusehen, die Erica hoffentlich etwas Ablenkung verschaffen können. Ich muss jetzt erstmal ein bisschen Adventsschokolade inhalieren, für die Glückshormone, bevor ich weiterlese …

Ich wünschte so sehr, dass das hier ein paar mehr Leute lesen und kommentieren würden. Die Geschichte ist einfach unfassbar tiefsinnig und emotional, und Erica verdient mehr Fangirls und -boys als nur mich! O:<

Wir sehen uns hoffentlich bald wieder beim nächsten Kapitel. (8 <33

Antwort von QuietWords am 28.12.2019 | 15:52 Uhr
Ich muss sagen das Ende des ersten Aktes hat mich selbst sehr runtergezogen... zwar wusste ich ja schon von Anfang an, dass das passiert, aber es ist, obwohl ich es schreibe, trotzdem traurig. Watari... wird ja für den kompletten Rest der Geschichte nicht mehr vorkommen können... und irgendwie... schmerzt das schon sehr...

Für gewisse Sachen braucht man einfach die richtige Grundstimmung, nicht? Es gibt auch bei mir Tage, da kann ich an Dreizehn Monate arbeiten, und Tage, da geht es nicht. Besonders die Kapitel um Wataris Tod rum... Ja, ich glaube ich verstehe was du meinst. Es ist schon seltsam, dass man sich manchmal absichtlich runterzieht durch traurige Filme/Bücher etc. oder?

Es freut mich, dass du ihre Empfindungen als real empfindest. Ich denke, als je realer die Empfindungen der Charaktere erlebt werden, umso mehr kann man mit ihnen empfinden und sich in sie hineinversetzen. Oh mensch, vielen Dank für das ganze Lob, ich weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll... ^^° Ich glaube es ist häufig so, dass man über eine Sache nicht nachdenken möchte, aber sobald man damit angefangen hat, ist es schon zu spät um es zu verhindern.
Hm... wie viel ich dazu schon antworten kann... weiß ich nicht. Lieber sage ich einfach nichts, und du entdeckst die konkrete Erinnerung mit ihr zusammen. Ich hoffe das ergibt Sinn, denn einerseits weiß Erica ja genau, was sie bedrückt, aber sie verdrängt es ja, weswegen ich hoffe, dass das Telling so in Ordnung ist. Dass der Leser eben in diesem Punkt nicht dasselbe Wissen hat wie Erica selbst. Aber sie versucht es ja von sich zu schieben...

Ich glaube wenn man selbst schon mal einen älteren Mann so gebrechlich gesehen hat, wie er nur noch aus Haut und Knochen besteht... das ist wirklich unheimlich und selbst als Unbeteiligter kann man da sehr mitgenommen werden. Es erinnert wirklich daran, wie endlich das Leben ist. Wie gebrechlich der eigene Körper... Schlimmer ist es natürlich wenn man einen persönlichen Bezug zu dieser Person hat...

Uwaaaa, noch mehr liebe Worte... ^^°

Das mit den Absätzen habe ich mir auch noch bis zum Schluss überlegt, hielt es aber dann so, wie es jetzt ist für passend, da es wirklich komplett ineinanderlaufen sollte. Das Hier und Jetzt, in dem sie ist, und plötzlich steckt sie schon in ihren Erinnerungen ohne einen richtigen Einfluss darauf zu haben.
^^ dass du Freude daran hast, sie mehr und mehr kennen zu lernen, freut mich sehr zu hören :3 Ich hoffe, dass ich Erica immer mehr im Verlauf der Story weiter ausbauen kann, sodass man sie besser versteht und sieht welche Erlebnisse sie geprägt haben und warum sie handelt, wie sie handelt.

Ich denke diese Passage ist auch eine, die mir selbst eine Ohrfeige verpassen kann. Es tut ein wenig gut, seine eigenen Fehler und Gedanken mit in einer Geschichte einzubringen.
0____0 OMG... das... das ist ein wahnsinniges Kompliment... ich danke dir, es freut mich wirklich, dass du Erica so empfindest.

Mit einer gewissen Schwere wollte ich dieses Kapitel auch beenden, da das, was darin passiert, einfach an sich sehr traurig und schwer ist.
Ich bin gespannt ob ICH damit zurecht komme ^^° Watari fällt mir ja leider jetzt als 'Vermittler' zwischen beiden weg. Zumindest als aktiver Vermittler...
Ich muss sagen, dass ich Mello und Near gar nicht eingeplant habe, um ehrlich zu sein. Aber bisher steht auch nur der Grobplan vollständig, vielleicht ergibt sich da ja auch noch was.

:D ja, das stimmt ^^ bald hat sie ihr Einjähriges ^^ und? Ist der Keks schon gebacken?

Nein, ich finde das klingt gar nicht seltsam. Ich war auch sehr froh, als ich dieses Kapitel abhaken konnte. Obwohl ich es doch selbst geschrieben habe...
Das nächste Kapitel ist übrigens ein reines Ben und Erica-Kapitel ^^ ich hoffe, dass du es mögen wirst

Es macht mir gar nichts, wenn es niemand es sonst kommentiert. Ich bin froh, dass ich die Geschichte schreiben kann ^^ Und es freut mich sehr, dass du sie liest <3

Danke für deine Zeit
<3
24.09.2019 | 04:33 Uhr
zu Kapitel 7
So! Nun endlich zum letzten Kapitel des großzügigen Massenuploads. :-D (Ich hoffe mal, das bedeutet nicht, dass das nächste erst in neun Monaten kommt …) Aber mal ehrlich. Was hat dich da geritten? Hattest du so große Sorge, dass L und Watari in den letzten Kapiteln zu kurz kommen?

Ahh, der erste Abschnitt setzt schon sofort so einen tollen Mood … das hast du in den letzten paar Kapiteln wirklich besonders gut hinbekommen, finde ich, die Anfänge waren einfach nur großartig. Das feurige Abendrot in Zusammenspiel mit Schnee und Kälte … eine wunderschöne Szene. (Und yay, ein Kiesweg! Ich hab keine Ahnung wieso, aber ich liebe Kieswege. :-D Ich schreibe selten langfristige Geschichten, in denen keine Kieswege vorkommen. Wenn man schreibt, dann fangen manchmal plötzlich die trivialsten Sachen an, einem Freude zu bereiten … ^^;)

‘Langsam schmolz das Eis. Der Frühling brach an.’ --- Das klingt so hoffnungsvoll … besonders nach dem letzten Kapitel. Dabei steht doch eigentlich eher Trauriges an. ;__;

‘Keine Blätter trug das Gewächs. Stattdessen war es weiß eingehüllt durch winzige Eiskristalle, die heute morgen noch gefallen waren. Durch das Abendlicht nahmen der Stamm und die Äste einen leichten Rosé-Stich an.’ --- Das klingt so wunderschön. <33 Wirklich, mit der Atmosphäre hast du dich hier mal wieder selbst übertroffen. Die Farben, die du einem vor Augen zauberst, sind einfach toll. *__*

‘Die Luft schien, neben der typischen Frische zu dieser Jahreszeit, einen Geruch inne zu haben, den Erica meinte schon einmal wahrgenommen zu haben. Süßlich, wie karamellisierter Zucker.’ --- A-HA! Da hab ich beim ersten Lesen schon die Stirn gerunzelt, irgendetwas wird das ja wohl noch auf sich haben, und ich hatte recht! ;-D Ein gewisser Jemand sollte wirklich öfter duschen. Und das vielleicht nicht unbedingt mit Zuckersirup.

‘Die gekrümmte Haltung hätte ihr sofort auffallen sollen.’ --- YEEEESSSSSS. *__* Ich hab mich wirklich so unglaublich gefreut, dass L doch noch aufgetaucht ist. <3 Eigentlich war es ja auch irgendwie zu erwarten, auch wenn die Tatsache, dass er nicht von Anfang an dabei war, einen schon ein bisschen betrübt hat. Wie Watari sich freut, ihn zu sehen, das lässt mein Herzchen höher schlagen. ;w; <3
Ich liebe übrigens den Ausdruck ‘mit Schnee überzuckert’. Das klingt so süß, im wahrsten Sinne des Wortes. *^* Schnee in Verbindung mit Zucker, also quasi als Winterwunderland, ist so ein schönes Motiv, und besonders zu L passt es natürlich auch perfekt.
Und er beobachtet ein Hörnchen … ich brech ab. Das ist so niedlich!!! D8 Und diese zur Seite geneigte Kopfhaltung dazu, das wirkt immer irgendwie so kindlich-neugierig. *^*
Diese Hervorhebung, die du Ls Duft immer zugestehst … ich hab das Gefühl, dass dieser später für Erica noch sehr wichtig werden wird. Ob sie ihn nun plötzlich riecht, wenn sie in Schwierigkeiten ist oder … vielleicht irgendwann mal in einer etwas intimeren Situation. ;-D Hach, wir sind ja noch ganz am Anfang.

Schattengestalt L, ein glücklicher Watari, und das Hörnchen hat eine Nuss! Ende gut, alles gut. 8DDDDD So kann es gerne bleiben.

Zwischendurch wollte ich übrigens mal erwähnen, dass ich diese Abschnittsanfänge mit Zeit und Ort wirklich gerne mag. Generell mache ich so was auch immer ganz gerne, weil ich es etwas beruhigend finde, wenn man seine Geschichte in gewisser Weise genau datieren kann, dann ist die Gefahr deutlich kleiner, mit irgendetwas durcheinanderzukommen, aber hier hat es, finde ich, auch noch mal einen besonderen Sinn und Hintergrund, weil es ja wirklich um diese dreizehn Monate geht. Eines der Themen, die man bisher herauslesen konnte ist Zeit, Zeit die Watari und auch den anderen noch bleibt, Zeit die vergeht und nicht wieder zurückkommt, ein fester Zeitraum, in dem Erica mit ihren beiden Klienten zurechtkommen muss. Von daher ist es sicherlich auch eine sinnvolle Entscheidung gewesen, es so zu gestalten.

‘Sie biss sich auf ihre Lippe und fummelte am Saum ihres Ärmels herum. Ein Garn hatte sich an den Nähten gelöst und durch ihr Zupfen würde sie diesen Zustand nicht gerade verbessern.’ --- Hach ja, ein ganz typisches Ericka-Verhalten … ;-D

Fünfzig Monate ist irgendwie so eine seltsame Zeitangabe … das stört mich auch immer bei Babys aus irgendeinem Grund. :-D ‘Oh, er ist 32,84823 Monate alt!!’ Wtf Mutti, sag doch einfach zweieinhalb Jahre … D8

Dieses ganze Gespräch zwischen Erica und ihrer Mutter ist so … unheimlich gut. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die in den Satzfragmenten versteckt sind, die ihre Beziehung andeuten, sie lebendiger, verständlicher und nachvollziehbarer machen. Es ist offensichtlich, dass etwas vorgefallen ist, dass ihre Beziehung problematisch ist. Und dass sich Erica dafür die Schuld gibt. Das gibt uns unheimlich viel Einsicht. Ich liebe ihre Charakterisierung so sehr … @__@ Auch wie es ihr schwerfällt, sie ‘Mum’ zu nennen, während sie in ihrer Perspektive trotzdem die ganze Zeit über Isabel genannt wird …
Obwohl zwischen mir und meiner Mama alles wunderbar läuft, hab ich irgendwie trotzdem das seltsame Gefühl, sie verstehen zu können. Das ganze Gespräch wirkt fast schon schmerzhaft real, die beiden sind so … awkward? Sie wollen miteinander sprechen, wollen nicht, dass es wieder still wird, obwohl sie sich eigentlich nichts zu sagen haben. Hauptsache der Kontakt bricht nicht noch einmal ab. Dass Erica diesen kleinen, unterschwelligen Wunsch hat, dass ihre Mutter zornig reagiert, statt erleichtert … sie hat wirklich das Gefühl, etwas schrecklich falsch gemacht zu haben und dafür bestraft werden zu müssen.
Isabel weiß gar nichts von Ericas Arbeit, oder? Und von der Sterbehilfe erst recht nicht. Das macht sie ja erst seit zwei Jahren, wenn ich mich recht erinnere.
Jetzt interessiert es mich natürlich brennend, was zwischen den beiden vorgefallen ist, dass Erica sich so lange nicht gemeldet hat … und ob es wirklich so sehr ihr Verdienst ist, wie sie glaubt. Ob es mit dem Tod ihres Großvaters zu tun hat? Ständig muss sie während des Gespräches an ihn denken. Lernen wir später auch ihren Vater noch kennen? Hat er vielleicht auch etwas mit der Entfremdung zu tun? Du wirfst hier so viele kleine Fragen auf, ich will wissen, was los ist! D: Und Erica in den Arm nehmen und ihr sagen, dass alles gut wird. ;__;
Ich hoffe, dass das Gespräch beiden in irgendeiner Weise geholfen hat … dass es ein erster Schritt in die richtige Richtung war. Und ich hoffe außerdem, dass dieser Auslandsanruf Erica keine 8969 Millionen Euro gekostet hat. :-D

Hach ja, L der im Krankenhaus-Wartezimmer hockt, das weckt doch Erinnerungen! Diesmal aber hoffentlich vollständig angezogen. ;-D

‘Eine Strähne, welche sie eigentlich nicht gestört haben konnte, strich sie sich aus dem Gesicht.’ --- Ohhh mein Gott, ja … das kommt mir so bekannt vor. >__> Nervöses Haarzurückstreichen, nur um des Wegstreichens Willen, und danach denkt man sich oft auch noch ‘Wieso hab ich das jetzt gemacht, das hat nichts gebracht’. Ich kann ihr Unbehagen in dieser Situation wirklich direkt spüren. Allein mit solchen Kleinigkeiten machst du das ganze Kapitel unglaublich echt und aus dem Leben gegriffen, wirklich!

Irgendwie freut es mich, dass L sie nun doch hat wissen lassen, dass er sie nicht ‘hasst’, sondern es wirklich nur an der Situation liegt … auch wenn er das nicht gerade elegant getan hat, oder vielleicht eher ZU elegant. :-D Das ist der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg! *__*

‘Gerne wäre sie jetzt in seinem alten Holzkeller und würde mit ihm den Korpus einer Violine schleifen. Die Saiten aufspannen, oder ihm einfach dabei zuhören, wie er das fertige Instrument spielte. Doch dort würde sie nie wieder sein können. Ihre Kindheit war vorbei. Schon längst.’ --- Würg es mir doch noch mal rein, dass alles Schöne auf der Welt vergänglich ist. ;__; Diese Intensivität, mit der Erica ihren Opa vermisst, tut mir wirklich im Herzen weh … ich möchte nicht, dass sie so traurig ist. ._. Das macht ihre ständige Sehnsucht nach dem Bauen, wenn sie im Büro sitzt, noch um einiges tragischer …
‘Sein Gesicht, das trotz der grauen Schattierungen und der eingefallenen Wangen Wärme ausstrahlte, vermischte sich in ihren Gedanken mit den Gesichtszügen ihres Großvaters. Das Lächeln schien dasselbe zu sein. Erfüllt von der gleichen Wärme.’ --- Und die darauffolgende Beschreibung seines Gesichtes … man, Erica, ich möchte nicht, dass du das alles noch mal mit Watari erleben musst. ;w;

Das Gespräch mit Mara war wirklich irgendwie beruhigend. Es gibt doch nichts Schöneres, als einen guten Freund, der auch mitten in der Nacht noch für einen da ist, wenn man gerade nicht mit seinen Gedanken allein sein will. <3
Und wie glücklich Erica da auf ihrem Klapphandy rumdrückt und sich bei jedem Vibrieren freut … auch das kommt mir sehr bekannt vor. 8DD
Die Freundschaft zwischen den beiden ist in einem Meer von Anakjdedsas und Mirandas wirklich mal erfrischend. ;-DD Es tut gut zu wissen, dass Erica in Mara jemanden hat, der immer für sie da ist und dem sie vertrauen kann. <3 Ob sie im Laufe der Zeit wohl irgendwann auch noch von L erfährt?

Der gute Kaffee … okay, gut war er sicher nicht, aber trotzdem, L, der hat Geld gekostet! Nicht jeder ist so stinkreich wie du, mein Freund! D-:<

Auch dieses Kapitel war einfach nur grandios und stand dem letzten emotional kaum um etwas nach, auch wenn es diesmal nicht ganz so ‘dramatisch’ war. (Das ist aber nicht negativ gemeint!) Die Bilder waren sehr klar, Ericas Beziehungen und ihre Vergangenheit und die Dinge, die sie bewegen und manchmal auch quälen, werden immer realer. Es ist toll, so viel über sie zu erfahren. <3
Dreizehn Monate hat eine unheimlich tolle Stimmung und Atmosphäre. Ich lese es auch grundsätzlich nur mit deinen Musikempfehlungen unterlegt. ;-D Es macht so viel Spaß, Erica kennenzulernen und mit ihr zu fühlen, du hast wirklich so einen großartigen Charakter mit ihr geschaffen und ich kann es nicht erwarten, mehr ihrer Geheimnisse zu erfahren und sie weiter wachsen zu sehen. *__*

Ich freu mich schon sehr auf die nächsten Kapitel, auch wenn das sicher noch eine Weile dauern wird … :c

Schöne Grüße! <33

Antwort von QuietWords am 06.10.2019 | 14:25 Uhr
^^° nein, keine Sorge. Ich denke, dass das nächste im November kommen wird. Es ist ja bereits fertig und muss eigentlich nur noch probegelesen werden. Aber momentan fehlt mir dazu irgendwie die Energie ^^°
Um ehrlich zu sein, ja. Ich gehöre ja selbst eher den Leuten an, die neuen OCs gegenüber eher skeptisch sind. Und eigentlich interessiert mich die Lore der Original-Charaktere sehr, weshalb ich sie nicht zu kurz kommen lassen möchte, damit die Charaktere, die die Leser bereits kennen und lieben, einfach da sind und den Leser begleiten. Damit sie schon etwas haben, das sie mögen und über das (bzw. die) sie mehr erfahren wollen. Während dieser Reise möchte ich, dass ihnen Erica und die anderen ebenso ans Herz wachsen. Das wäre zumindest toll ^^

Ich glaube besonders die Abend- und Morgensonne gibt so ein tolles Flair, nicht? Und das irgendwie einzufangen für den Einstieg... das fand ich einfach toll zu versuchen. Zumal die Kombination von Wärme der Sonne und Kälte des Schnees irgendwie auch einfach zum Setting passt. Was der Kies wohl so an sich hat? Er passt farblich irgendwie dazu... ^^

Manchmal finde ich es in Geschichten etwas seltsam, dass es immer andauernd regnet, oder stürmt, wenn etwas trauriges passiert. Als wäre das Wetter einer Meinung mit den Gefühlen der Protagonisten. Dabei geht das Leben gnadenlos weiter, auch wenn man einen Schicksalsschlag erleidet. Der Kontrast der Außenwelt zur eigenen Innenwelt... es ist ja häufig einer da und hier wollte ich ihn auch haben. Zumindest ein wenig.

Vielen Dank :3 es freut mich, dass du die Atmosphäre in dem Kapitel magst ^^

Nein nein, bloß nicht XD das riecht doch toll, meinst du nicht? :D So ein bisschen Karamell in der Luft :D Eine leichte Andeutung auf L wollte ich anbringen ^^, ähem ^^° auch wenn wir ja nicht wissen, wie der Mann riecht... ^^

Es musste einfach sein. Aber ich denke, dass er wirklich zunächst zu kindisch (vielleicht in dem Falle das falsche Wort, eher: Stur) wäre. Einfach, da Watari ihm nichts vorher davon gesagt hat, was von fehlendem Vertrauen zeugen könnte. Und auch, weil er sich der Wahrheit nicht stellen möchte. Aber ich denke, dass ihm Watari letztlich einfach zu viel bedeutet, als dass er nicht hätte kommen können.
Und auch dass Watari sich freut... ich denke, dass er wirklich nicht ganz sicher war, ob L noch kommen würde. Sie haben so viel Zeit miteinander verbracht, so viele Fälle gelöst... ihre Beziehung muss einfach mehr sein als die von Informationsbeschaffer und Detektiv.
Neugierde kennzeichnet L einfach, oder? Gerne würde ich selbst wissen, was er denkt, während er das Eichhörnchen auf dem Ast beobachtet...
Ich habe mal gelesen, dass es wichtig ist, die verschiedenen Sinne mit einzubringen. Und ich glaube der Geruchssinn wird oft unterschätzt.

^^ das ist ein wenig erleichternd, denn ich weiß nicht, ob es durch den Beginn mit der Zeit und dem Ort nicht irgendwie zu abgeschnitten wirkt. Generell habe ich ja eher viele Szenen, die aneinander gereiht sind, als eine lückenlose Geschichte. Bei meinen längeren Geschichten sind immer Lücken vorhanden, die sich der Leser selbst füllen kann, da sie für die Geschichte selbst nicht unbedingt relevant sind. Aber das ist sicherlich nicht etwas, das jedem gefällt.
Dass die Zeit als erkennbares Thema ersichtlich ist, ist auch beruhigend ^^ zumindest sollte es unterschwellig immer ein wenig darum gehen.

^^ ich finde es auch ein sehr... nachvollziehbares Verhalten? Irgendwo rumzufummeln wenn man nervös ist, weil man seine Hände beschäftigen möchte ^^

:D ich glaube Mütter und Väter sind da einfach viel zu stolz auf ihren Kleinen. Wahrscheinlich könnten sie das Alter auch auf die Minute genau ansagen :D
Nur hatte ich schon öfter das Wort 'Jahr' ^^° du verstehst das ja mit den Wortwiederholungen, oder? Manchmal will man sie partout vermeiden ^^° Eigentlich hatte ich zunächst auch eine kleinere Zeitdistanz in der sie sich nicht mehr gesprochen hatten, habe das dann aber noch erhöht, es blieb aber bei der Monatangabe ^^°

Das zu lesen was du über das Gespräch zwischen Erica und ihrer Mutter denkst, ist wirklich toll. Dazu richtig eingehen kann ich allerdings nicht wirklich. Aber es freut mich, dass es auffällt wie schwer es Erica fällt sie Mum zu nennen. Ich glaube viele Beziehungen sind einfach kompliziert und ich glaube wir haben ja sogar schon einmal über komplizierte Beziehungen von Protagonist und Eltern gesprochen, nicht?
Ich weiß ja, was genau es ist, das vorgefallen ist zwischen den beiden... und der Wunsch, dass ein anderer wütend auf einen ist, damit die eigene Wut vielleicht nicht ganz so schrecklich scheint, das eigene Handeln... ich denke das kann man vielleicht auch ganz gut nachvollziehen.
Nein, im Grunde weiß sie durch den Kontaktabbruch nichts über sie oder wie sie jetzt lebt. Ich glaube, jemanden so komplett aus seinem Leben zu streichen ist... verdammt schwer und ich glaube auch, dass es für den, der den anderen aus dem eigenen Leben nimmt, auch sehr viel mentale Arbeit ist. Man denkt ja trotzdem über den anderen nach, besonders wenn man durch Verwandschaft aneinander gebunden ist. Wahrscheinlich führt allein der Prozess des 'den anderen aus dem Leben streichen's schon unausweichlich zu mehr Frust und Bitterkeit, sodass es, je mehr Zeit verstreicht, immer schwerer wird, den ersten Schritt auf den anderen zuzugehen.
^^° Sorry, dass ich hier nicht auf deine Fragen eingehen kann, aber sie zu lesen ist sehr interessant ^^
Du darfst sie ruhig in den Arm nehmen, vielleicht fängt sie nur irgendwann einfach an über Holz zu reden ^^

:D glaub mir, wenn er halbnackt gewesen wäre dann hätte das schon irgendwo eine entsprechende Anmerkung gegeben. Ich glaube das hätte Erica doch sehr verwundert, wenn er ganz ohne Shirt da gehockt wäre.

Ich glaube jeder hat irgendwelche Angewohnheiten, wenn er nervös ist und manchmal merkt man es gar nicht, wenn aber doch, dann versucht man ja gerne sich davon abzuhalten... und das Vorhaben misslingt so oft ^^°
Es freut mich zu hören, dass solche Kleinigkeiten der Geschichte mehr Leben geben ^^ :3

Muhahahaha, vielleicht hat das Gespräch mit Watari ja seinen Teil dazu beigetragen, dass er etwas in der Richtung gesagt hat :D

Vielleicht ist eine Leidenschaft, die einen an einen geliebten Menschen erinnert, noch einmal von anderem Wert als eine, die man selbst entdeckt hat. Vielleicht ist es andererseits aber auch wenig hilfreich, wenn man loslassen sollte? Vielleicht aber wird, durch die Tätigkeit an sich, auch einfach eine Verbundenheit aufrechterhalten, die man nicht verlieren möchte?

Gott, bei dem SMS-Austausch hatte ich irgendwie angst, dass es zu sehr 'Slice-of-Life' wirkt... aber... ich wollte zeigen, dass Mara für sie da ist, wenn Erica jemanden braucht. Und dass sie sich auf Mara verlässt, dass sie einander wichtig sind. Auch auf die Gefahr hin, dass der Austausch der beiden vielleicht für den ein oder anderen langweilig sein könnte.
Jaaaa ^^° das Schicksal der Miranda will ich Mara ja nicht aufbürden ^^°

Ja aber... der war doch ohne Zucker :D
Ich glaube aber, dass er in so einer Situation nicht mal Hunger auf Süßes hätte... das nicht-annehmen des Kaffees kann man übertragen auf seine Situation, wenn man mag: Das Nicht-annehmen des Bevorstehenden...

Es freut mich wirklich riesig, dass du Spaß daran hast, Erica kennenzulernen ^^
So viel Lob... da werde ich noch verlegen :3 Ich hoffe, dass sie in den zukünftigen Kapiteln noch lebendiger wird, dass man als Leser immer mehr Kleinigkeiten an ihr entdeckt, die dazu beitragen, dass sie ein dreidimensionaler Charakter wird.
„Ghostly Kisses“, so finde ich, passt melodisch sehr in die Atmosphäre von Dreizehn Monate, besonders 'The City Holds My Heart'. Ich glaube das habe ich dir sogar schon mal geschickt ^^

Vielen Dank für deine Zeit <3
16.09.2019 | 01:16 Uhr
zu Kapitel 6
Ich konnte gestern nicht an mich halten … und habe das Kapitel hier kurz vorm Schlafengehen AUCH noch gelesen. @__@ Und lass mich dir sagen, ich habe … ich werde gleich noch dazu kommen, was ich habe. 8D Eins nach dem anderen, du stürmisches Wildpferd.

Schon allein der erste Satz … ist so unheimlich kraftvoll, finde ich. Ein Krankenhaus als eine ‘Festung’ zu beschreiben … ‘Mauern’, ‘prangen’, alles Worte, die einen mehr einschüchtern als beruhigen. Es wirkt wie ein kalter, einschüchternder Ort, an dem man eigentlich nicht sein möchte. So wie es für viele Menschen tatsächlich ist. In diesem Fall auch für Erica. Es ist ein Ort, an den ein Todkranker zum Sterben geht, für alle Unbeteiligten klingt das nach alle Möglichem, aber nicht nach etwas Ruhigem oder Schönem. Uns wird hier deutlich klargemacht, wie Erica sich fühlt. Überhaupt ist das ganze Kapitel einfach grandios in seiner Beklommenheit und Emotionalität, aber ich reiße mich am Riemen, eins nach dem anderen! :-D

Dieser ganz kurz angerissene Gedankengang mit den blonden Krankenschwestern verfolgt mich seit gestern Nacht … was hat es damit auf sich? HAT der Krankhausdirektor tatsächlich einen Blondinenfetisch oder wolltest du damit nur noch einmal besonders hervorheben, dass wir uns in den Niederlanden befinden? Was ist die Wahrheit? Ich muss es wissen! :-DDD

‘Sie würde gerne da sein, wenn er aufwachte. Denn zu sehr erinnerte sie der ihr eigentlich fremde Mann an ihren Großvater.’ --- Da haben wir es noch einmal Schwarz auf Weiß. Irgendwie bin ich doch ein bisschen froh darüber, dass Erica es sich selbst auch eingesteht … sie ist einfach eine so unheimlich empathische und gefühlvolle Person, man möchte sie einfach von allem Elend fernhalten, weil man genau weiß, wie sehr es sie mitnehmen wird. ;__; Erica würde bestimmt auch händeringend und mit ausgebreiteten Armen alle Autos auf der Straße anhalten, wenn eine Schildkröte auf die andere Seite will, oder? *^*

‘Der Tod war ihr durch ihre Arbeit nicht fremd. Trotzdem war jede erneute Begegnung mit ihm ehrfurchtgebietend. Das Leben war endlich. Und obwohl dieses Wissen keine Neuigkeit war, so wurde es ihr doch mit jedem Mal aufs Neue bewusst.’ --- Es gibt einfach Dinge, an die wird man sich nie gewöhnen, oder? Besonders wenn man ein so mitfühlender Mensch wie Erica ist. Einerseits freut es mich, dass sie noch immer so viel Ehrfurcht (das Wort finde ich in dem Zusammenhang übrigens wirklich gut gewählt) vor dem Tod hat, ihn nie auf die leichte Schulter nimmt, aber andererseits tut es mir leid, dass sie jedes Mal aufs Neue so sehr mitleiden muss …

Die Beschreibung von Watari … auch noch einmal später, als sie seine Hand hält … da ist mir wirklich ganz anders geworden. Gebrechliche, kranke Menschen haben so eine unheimlich schreckliche Ausstrahlung, finde ich. ‘Schrecklich’ ist da vielleicht ein blödes Wort, aber ich bekomme da immer irgendwie Gänsehaut. Wer so etwas schon einmal erlebt hat, der kennt das Gefühl sicher. Der schwächliche Händedruck einer sterbenskranken Person ist so … niederschmetternd. Und dann dazu noch dieser grässliche Krankenhausduft und die kalten, weißen Wände … da läuft es mir glatt kalt den Rücken runter …

Diese innere ethische Diskussion, die Erica mit sich selbst hat (mehr oder weniger), finde ich wirklich ausgezeichnet. Wie du die Fakten darlegst, das Thema kurz und prägnant von allen Seiten beleuchtest, das Für und Wider, die Sonnen- und Schattenseiten, ohne dabei aber zu neutral zu klingen, wie in einer wissenschaftlichen Debatte, sondern völlig dem Charakter entsprechend. Man bekommt auf diese Weise einen Eindruck davon, wie Erica die Sache sieht, kann sich aber genauso selbst eine Meinung bilden. Man merkt, dass du dich besonders für dieses Kapitel sehr ausführlich mit dem Thema Sterbehilfe beschäftigt hast, einiges davon habe ich bisher auch nicht gewusst. Besonders die Worte ‘kollektiver Flirt mit dem Suizid’ finde ich sehr faszinierend und passend hier.
(Ist der Buchstabendreher in Wataris Unterschrift Absicht gewesen? Weil er so große Schwierigkeiten dabei hatte? Ich war mir nicht ganz sicher. Falls nein, tu jetzt einfach so als ob. :-D)

Dass die Hinterbliebenen genauso Opfer des Leides sind, was der Tod verursacht, wie der Sterbende selbst … damit bin ich immer so im Hader. Besonders wenn es um Suizid oder wie hier aktive Sterbehilfe geht. Ich weiß genau, dass es mir nicht anders gehen würde, wenn jemand in meinem näheren Umfeld in so einer Situation wäre und dass ich an irgendeinem Punkt wahrscheinlich auch so etwas sagen würde wie ‘Denk doch mal an mich/uns’ … aber irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass wir Hinterbliebenen die Entscheidungsfreiheit dieser Menschen zu sehr untergraben. Derjenige hat mit Sicherheit auch so schon genügend Schuldgefühle, das braucht man nicht noch einmal zu betonen. Das ist wirklich ein schwieriges Thema … aber ich will jetzt auch nicht zu sehr in deepe Diskussionen abdriften. ^^;

‘Er blieb was er war, ganz gleich, ob er von einer Person herbeigesehnt oder gefürchtet wurde: Grausam und endgültig.’ --- Dieses Kapitel hat einfach so viele tolle Zitate und Formulierungen, ich würde am liebsten gleich alles hier reinkopieren. @__@ <3

‘Sie erinnerte sich daran, wie er auf dem Stuhl gesessen war […]’ --- Da ‘sitzen’ kein direktes Bewegungsverb ist, heißt es im Perfekt ‘gesessen haben’. :3c

‘Langsam streckte er seine Hand aus, welche sie ergriff. Seine Finger lagen in den ihren. Kälte. Wärme. Das Zittern seiner Hand wurde schwächer, je länger sie in ihrer lag.’ --- Dieser ganze Absatz … der Verfall, den Wataris Körper nach und nach durchmacht, das Verwelken einer Hülle, deren Innenleben doch eigentlich noch wunderbar funktioniert. Das Vergehen des eigenen Körpers bei vollem Bewusstsein mitzuerleben muss so furchtbar sein. Ich glaube, das möchte im Alter niemand erleben.

‘„Ich würde dich gerne einmal spielen hören.“’ --- Ich hab bei dieser Stelle gestern so geheult. Bitte, bitte lass Erica noch einmal für ihn spielen, bevor er stirbt … sonst … sonst!!!!! ;__; Sicher kann das noch passieren! So eine Geige kann man sich schließlich auch leihen! Es ist noch genug Zeit! Wag es ja nicht!!!! T__T

Als Erica ihm sagt, dass er sie an ihren Großvater erinnert … dieses Kapitel zerstört mich emotional. Was soll das bitte. Was hab ich dir getan? ;__;
Wie sie wieder anfängt, sich in ihre Erinnerungen zu flüchten, in diesem kurzen Moment … mich interessiert es wirklich, woher Watari all das weiß. Hat er sich schon ganz am Anfang so tiefgreifend über Erica informiert?

Das ganze Gespräch … ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist so unfassbar emotional und gefühlsschwer. Die Erinnerungen an den Tod ihres Großvaters, wie sie als kleines Mädchen in ihr Kissen geweint hat … die Worte ihres Vaters, dass ihr Opa zu ihrer Oma heimkehrt …

‘„An wen denkst du gerade?“
„An meine Eltern.“’ --- Sag mal, macht dir das eigentlich Spaß? Jetzt weine ich schon wieder wie ein Schlosshund. ;__;
‘Er wollte sie wiedersehen. Wie es der normale Wunsch eines Kindes sein sollte.’ --- Mit das letzte, woran man denkt, wenn man alte Menschen sieht, ist, dass auch diese einmal Kinder waren … kleine Kinder, die Eltern und Spielsachen hatten und zur Schule gegangen sind … und der Gedanke, dass man sich am Ende des Lebens daran zurückerinnert … das kommt einem alles so weit weg vor, wenn man noch jung ist.

Dieses Kapitel hat mich fertig gemacht. Und dabei ist es noch so früh in der Geschichte! Was soll denn da bitte noch an emotionalen Feel-Bomben kommen? Du hast die Stimmung dieses Kapitels wirklich unvergleichlich gut auf den Punkt gebracht. Die Umgebung, deren Wahrnehmung durch Erica, ihre Gedanken, ihre Erinnerungen, dieses wunderbar offene und ungezwungene Gespräch zwischen ihr und Watari … ich habe das Gefühl, jedes Mal, wenn ich ein neues Kapitel hiervon lese, habe ich ein neues Lieblingskapitel. Ich hab jetzt wirklich ein bisschen Angst vor dem nächsten …
Bedeutet der letzte Satz, dass wir auch etwas über Ericas Eltern erfahren werden? Ich bin sehr gespannt. :3c

Ich kann dich wirklich einfach nur loben. In diesem Kapitel waren so viele unheimlich real wirkende Emotionen vorhanden, es war einfach nur großartig. <3

Schöne Grüße. <33

Antwort von QuietWords am 06.10.2019 | 14:13 Uhr
^^ irgendwie freut mich das ^^
wenn das eigene Geschriebene andere dazu bringt gleich weiterzulesen, da man nicht abwarten kann, was passiert, ist das wirklich großartig :3
Wildpferd? :D soso, ich wusste gar nicht, dass ich ein Vierbeiner bin ^^

Über die Wirkung des Wortes 'Festung' habe ich mir dabei gar keine Gedanken gemacht ^^° es erschien mir einfach passend, als ich den Ort beschreiben wollte, vielleicht unbewusst mit einem ähnlichen Gedankengang?

:D jup, er hat einfach ein Ding für Blondinen. Keine Ahnung was mich da geritten hat ^^° Vielleicht auch nur ein wenig Aussehensbeschreibung der anderen Charaktere, ohne große Ausführlichkeit? ^^

Eine Schildkröte? ABER NATÜRLICH, HALLOOOOO?! Schildkröten sind doch so goldig *____*
Ich glaube, dass es nicht wirklich viel Eingeständnis für sie braucht, um zuzugeben, dass Watari sie an ihren Großvater erinnert. Ich weiß nicht, ob das anderen Menschen schwerer fallen würde das zu erkennen, aber in der kurzen Zeit, in der sie bei ihm war, ist er ihr ans Herz gewachsen. Ich hoffe das ergibt Sinn, vielleicht wuchs er ihr besonders schnell ans Herz, eben weil sie sich bei ihm an ihren Großvater erinnert gefühlt hat. Obwohl er ja eigentlich noch immer ein Fremder für sie ist.

Vielleicht ist aber der Tod auch einfach etwas an das man sich nicht gewöhnen kann. Die Erkenntnis, dass das eigene Leben und das derer, die einem etwas bedeuten, endlich ist und dass man absolut nichts dagegen unternehmen kann, ist schon irgendwie bitter, oder? Egal wie man sein Leben lebt, es wird unausweichlich irgendwann enden. Ob man aus seiner Definition heraus gut oder schlecht gelebt hat... das Ende bleibt für alle gleich...
Ehrfurcht... eigentlich ja eine Mischung aus Ehre und Furcht, oder? Man fürchtet den Tod, man hat Respekt vor ihm. Und man versteht ihn nicht wirklich, nur, dass das Ableben eines geliebten Menschen einen verletzt...

„Schrecklich“ in dem Sinne finde ich schon sehr passend. Es ist einfach ein schreckliches Gefühl zu sehen, wie ein Mensch, den man ganz anders kennt – voller Energie und Tatendrang beispielsweise, immer mit einem Lächeln auf den Lippen – auf einmal völlig verändert ist. Schwach, kränklich. Im Sterben liegend.

Es war sehr interessant zu diesem Thema zu recherchieren. Auch wie der Ablauf aussieht, da ich das vorher nicht wusste. Die zahlen zur erhöhten Sterberate waren mir auch nicht bewusst gewesen. Die Selbstbestimmung über den eigenen Tod... ich finde – persönlich jetzt auch – dass beide Seiten nachvollziehbar sind. Wer will leiden, wenn er weiß, dass das einzige, was einem bevor steht nur mehr Leid und Qualen sind? Und wer will derjenige sein, der einem anderen Menschen – auch auf dessen Wunsch hin – das Leben nimmt?
Es ist glaube ich wichtig, dass sich der Leser seine eigene Meinung zu diesem Thema bilden kann, aber einfach die beiden Seiten kennt. Es soll und darf dazu ja jeder seine eigene Meinung haben. Wenn man selbst zu den Betroffenen gehört, ist das glaube ich aber noch einmal eine ganz andere Sache. Auch wenn man vielleicht verstehen kann, warum jemand sich dafür entscheidet... wenn man derjenige ist, der zurückbleibt... Es ist ein heikles Thema. Aber sehr interessant, wie ich finde.
Die Phrase „kollektiver Flirt mit dem Suizid“... ich muss zugeben das habe ich so übernommen als ich in einem Beitrag zum Thema gestöbert habe. Aber ich fand es selbst sehr passend.
(-_________- nein, der war natürlich nicht Absicht ^^° immer, IMMER habe ich mit dem 'i' Probleme. So oft verdrehe ich das während dem Tippen... du willst nicht wissen, wie viele i-Verdreher ich schon ausgebessert habe während dem Probelesen... ^^°)

Ich glaube, das ist eines der größeren Probleme daran. Als Mensch hat man zwar seine Entscheidungsfreiheit aber auch Verantwortung für die Personen um einen herum. Wenn man selbst sein Leben nicht mehr ertragen kann, weil man leidet... ich glaube man sollte sich trotzdem vor Augen führen, dass man diejenigen, die man liebt, zumindest mit seiner Entscheidung verletzt und dass sie das Recht haben wütend und traurig zu sein. Genauso wie man selbst vielleicht wütend und traurig ist, dass man die Sterbehilfe als einzige Lösung sehen kann. Trotzdem sollte man als Angehöriger wohl nicht versuchen den anderen zu überreden. Man kann schließlich nicht nachvollziehen, wie sehr dieser leidet. Und es ist sicherlich auch keine leichte Entscheidung sich für den Tod zu entscheiden. Nur sind wir Menschen für uns selbst die Mitte des Universums. „Ich will nicht, dass ich leide, darum wähle ich die aktive Sterbehilfe.“ Oder: „Ich will nicht leiden, weil du sterben wirst, darum entscheide dich bitte gegen die Sterbehilfe, auch wenn du dadurch leidest.“ Beides verständlich, aber beides selbstsüchtig, oder? Zumindest auf eine bestimmte Weise betrachtet... Doch ebenso ist beides verständlich... Vor allem aber menschlich.
:3 drifte ruhig ab in deepe Diskussionen :D

^^ es freut mich, dass dir viele Formulierungen hier zusagen :3

… also heißt es richtig: „Sie erinnerte sich, wie er auf dem Stuhl gesessen hatte“?
^^° die Zeiten sind manchmal schon komplex, oder? Dabei haben wir in der Deutschen Sprache ja noch nicht mal so viele ^^°

Wahrscheinlich ist das wirklich eine der schlimmsten Tode, oder? Man kann noch klar denken, aber der eigene Körper macht nicht mehr mit... wobei es wohl keinen Tod gibt, der 'schön' ist...
Vor allem wenn man weiß, welche 'Last' man anderen auferlegt dadurch, dass man selbst nicht mehr gehen oder essen oder überhaupt irgendetwas kann. Ich denke, dass das auch so demütigend ist... ein grausames Schicksal...

War das... wirklich so emotional...? Irgendwie kann ich immer nie glauben, dass ein Text von mir derartige Gefühle erwecken soll... Mit der Violine, bzw. dem Stück... da habe ich schon meinen Plan, den ich dir aber noch nicht verraten kann.

Ähm... betrachte es als Warnung, solltest du Setsuko, Yago oder Cinna irgendwas antun.
Hm... viel kann ich noch nicht sagen, aber ja, er hat sich über sie informiert. Warum oder was genau... das wird man aber erst später erfahren.

Dass du das Kapitel als gefühlsschwer empfindest, freut mich wirklich. Ich glaube, wenn man einen Charakter in starken Emotionen erlebt, kann man besonders mit ihm fühlen und er kann dadurch einem wirklich ans Herz wachsen. Und das wäre ja eines meiner Ziele. Dass Erica für die Leser interessant ist, und sie sie mögen :3

0_____0 ähm... es... tut mir leid? (fühl dich gedrückt, ja?) Aber ich wollte unbedingt ein trauriges Setting, etwas emotionales, eine emotionale Reise für unsere Protagonisten.
Besonders Kinder können sich das ja noch nicht vorstellen, oder? Dass die eigenen Eltern mal so jung und klein waren wie sie selbst ^^ Irgendwie, wenn man selbst als Erwachsener manchmal Probleme hat sich das vorzustellen, zeigt das vielleicht ein wenig, wie sehr man auf Beständigkeit aus ist?

Oh wow... so viel Lob ^^°
Besonders dass du das Gespräch der beiden als ungezwungen erlebt und die Emotionen als real empfunden hast, freut mich ehrlich sehr. Wir haben ja schon festgestellt, dass Gespräche manchmal eine besondere Herausforderung sein können, besonders wenn es um ein heikles Thema geht, nicht? Reale Emotionen sind so wichtig beim Lesen, denn nur so kann man tatsächlich mit den Charakteren fühlen und erleben.
Das nächste ist dabei gar nicht so schlimm ^^° es passiert ja eher etwas schönes, wie du ja schon herausgefunden hast.

Vielen Dank fürs Lesen, für deine Zeit und das Teilen deiner Gedanken mit mir <3
15.09.2019 | 06:08 Uhr
zu Kapitel 5
Ahhh, ich hab mich den ganzen Monat auf dieses Kapitel gefreut, weil ich so gespannt auf Mara und Ben war. *__* Und dann gibt’s auch noch zwei Kapitel so fix hintereinander, du verwöhnst uns ja! O:< (Wobei ich zugeben muss, dass ich das erste schon gelesen habe, kurz nachdem du es gepostet hast, also keine pure Blind Reaction … ^^; Dafür aber dann im nächsten. :3c)

Ich musste ein bisschen grinsen, weil Erica im ersten Satz schon gleich wieder an Holz denkt … :-D Ehrlich, ich finde das immer so süß, ich liebe diesen Charakterzug an ihr. Meiner Meinung nach wirkt es überhaupt nicht übertrieben oder eindimensional á la ‘Lol die Holzfrau’, weil ich das selbst kenne, wenn man einmal an einer Sache richtig interessiert oder sie einem wichtig ist, dann nimmt sie eben auch einen großen Teil des Bewusstseins ein. Wenn man sich sehr mit etwas beschäftigt, sieht man es plötzlich überall. (So wie wir Death-Note-Fans Old-English-Buchstaben … ^^;)
Ich mag auch die Beschreibung der Getränke und wie sich der Alkohol für Erica anfühlt, sehr. Und immer dieser kleine Kontrast mit Mara, die ja eine ganze Menge einstecken kann … ;-D Ist manchmal sicher hart mit so einer trinkfesten Freundin.

Die kleine Backstory, wie Erica zu ihrem neuen ‘Hobby’ kam … und die Überleitung mit Maras Blick. Ich glaube, das kennt eigentlich jeder, oder? Irgendetwas fehlt einem im Alltag einfach, man fühlt sich unvollkommen, weiß aber einfach nicht, woran es genau liegt oder was man dagegen tun kann. Und dass es bei Erica die Sterbebegleitung ist, finde ich nach wie vor unheimlich faszinierend und auch originell. Ich glaube, so etwas habe ich bisher noch nie gelesen, weder als Fanfiction, noch sonst irgendwo, weshalb ich es weiterhin besonders spannend finde. :3c
Ahhh, der Kaffee von Ben … das ist so unfassbar süß. @__@ Wirklich, du machst die Nebencharaktere mit solchen Kleinigkeiten schon unheimlich lebendig und liebenswert. <33

‘Kaltblütige Menschen waren darin involviert, die unter Umständen nicht davor zurückschreckten, über Leichen zu gehen um weiter ihren Profit zu sichern.’ --- Da frage ich mich ja nach wie vor, ob Erica im Laufe der Geschichte nicht doch mal in irgendeiner Weise mit solchen Leuten aneinandergerät … und dann von L gerettet werden muss. ;-DDD Ich meine, jetzt wo du es so erwähnst, MUSS ja eigentlich irgendwann mal eine Gefahrensituation auf sie zukommen, oder? Odeeeer? :3ccc

Auch die Raumbeschreibung des Pubs mag ich wirklich gerne. Das viele Holz (Yay, da freut sich jemand! ;-DD), diese rustikale Atmosphäre … und natürlich hab ich auch ganz brav das entsprechende Lied beim Lesen gehört. ;-D Ich war bisher selbst nur einmal in einem Pub, aber ein bisschen musste ich bei dem Kapitel an die Umgebung dort zurückdenken.
Übrigens … ‘Vielleicht lag es an den Wänden, denn durch die rau gehaltenen Steine und den sichtbaren Mörtel wirkte der Pup ein wenig wie ein Weinkeller.’ Finde den Fehler … 8DDDD
Ich liebe es, Bars oder anderen Einrichtungen in Geschichten Namen zu geben. Da kann man immer so viel unterschwelliges Foreshadowing einbauen … ;-DDD Und das erwähnte Lamm kam ja hier gleich schon vor, später. *__*

Aha, Mahagoni … Mara kann ruhig weitertrinken, Erica ist mit der Materialanalyse gut beschäftigt! :-DDDD

‘„Wie sollte ich, wenn du nie irgendjemanden anschleppst?“’ --- Geduld, Maraike, Geduld. Das kommt alles noch. 8DDDD
Ich mag die Gedanken und das Gespräch um den Barkeeper wirklich. Nicht nur dient es weiterhin als Ausbau der Beziehung zwischen den beiden, sondern teased auch Ericas Liebesleben ganz grob an, das ja später sicher auch noch eine größere Rolle spielen wird. Später, später … wenn ich alt und grau bin. Slowburn for the win. 8DD

Der Übergang zwischen ‘Morgen würde sie es bereuen, wenn sie Maras Einladung zu einem weiteren Whisky nicht ablehnte.’ und ‘Ihr Kopf dröhnte noch immer.’ ist so herrlich … man weiß einfach genau, was passiert ist. 8DDD Ich finde es noch immer so süß, dass Erica so wenig verträgt und sich dennoch von Mara hat mitschleifen lassen. Du musst ENERGISCHER werden! Lerne Nein zu sagen! Ich weiß, dass du es kannst, Erica! *^*

‘Jener 'Mädelsabend' sorgte gerade dafür, dass unsichtbare Mini-Bauarbeiter gegen ihre Schädeldecke hämmerten.’ --- Die Metapher ist so niedlich. *__* Ich stelle mir da so eine Cartoon-Version von Erica vor, mit ganz vielen kleinen Männchen im Kopf, die da am werkeln sind … :-DDD

Sofort schlich sich ein Anflug von Stolz in Bens Gesicht. „Ich war Geburtshelfer. Drei kleine Lämmchen.“ --- DILEMMA. *__* Äh, ich meine natürlich … die Lämmer. 8DDD Gott, das ist so niedlich, wie konnte Erica bei dieser Information bloß NICHT explodieren vor Begeisterung? O:< Muss sicher bloß an den Kopfschmerzen liegen.

Ich muss zugeben, im ersten Moment, als Ben da seine Fotos rausgeholt hat, war ich ein bisschen verwirrt, aber dann ist mir wieder eingefallen … 2007 waren Handyfotos ja noch nicht unbedingt so ein Ding. ^^; Insofern, gut aufgepasst und an die Zeitspanne erinnert! Aus Erfahrung weiß ich, dass das manchmal gar nicht so einfach ist. ;-D Andererseits, der Gedanke, dass Ben EXTRA für Erica (und Mara vermutlich auch) erstmal von allen drei Lämmern ein Foto geschossen, es dann auch noch entwickeln lassen bzw. ausgedruckt hat UND es am nächsten Tag zur Arbeit mitgebracht hat, um es ihnen zu zeigen … diese Hingabe! Für Schäfchen! Er ist ein Schatz. Neuer Lieblingscharakter. :-DDDD

Ich liebe Ben, Episode zwei. Einfach nur AHHHHÄÖKJHGFRDF… (Und jetzt weiß ich auch, wer der geheimnisvolle Herr aus dem Klingelton-Schnipsel ist! >:3c) Er ist einfach so ein wunderbarer Mensch und so süß und ahhh … diese kleine Unterhaltung und wie viel Backstory du da reinbekommen hast … *__* Wirklich, ich liebe dieses Slice-of-Life-Kapitel. Vor allem bei so tollen Nebencharakteren. <33 Der Mann mag Schafe, ist gay, macht Leuten gerne was zu trinken … wir haben so viel gemeinsam!!! :-DDD
(Und ich sehe, du gibst Randfiguren wieder Namen … ich bin so stolz auf dich. *^* Ich bin ja der aufmerksamste Leser der Welt, deswegen erinnere ich mich gerade daran, dass in deinem letzten Projekt der Chef der Protagonistin auch Geralt mit Vornamen hieß … ein gut verstecktes Easteregg! Mir entgeht nichts! 8D)

Ich finde es eine gute Entscheidung, das Kapitel noch mit einem kleinen Schwenk in Richtung L und Watari zu beenden. Auch wenn es mich persönlich nicht besonders gestört hätte, wenn es wirklich ausschließlich um Ericas Leben gegangen wäre, aber es stellt doch eine schöne Verbindung zum Hauptplot her.
Ahhh, die Erinnerung an den Großvater … das erklärt nicht nur ihre Liebe zu den Violinen, sondern auch ihre Verbundenheit zu Watari. <3 Ich glaube nicht, dass sie seinen Tod ganz so einfach überwinden können wird, auch wenn sie ihn noch nicht allzu lange kennt. Ich bekomme das Gefühl, dass das nicht der erste Tod wäre, der sie besonders mitnimmt …
Und es endet wieder einmal mit dem Abdriften ihrer Gedanken. Ich liebe das. *__* Wie sie sich damit beruhigt, ablenkt, vorbereitet … ich glaube eigentlich nicht, dass Watari tatsächlich in so naher Zukunft schon sterben wird, wenn ich so darüber nachdenke. Aber wir werden ja sehen. :3c

Ich fand das Kapitel wirklich wunderbar. Klar war es nicht sonderlich actionreich, aber um Ericas Charakter auszubauen und sie als Protagonistin lebendiger zu machen hat es absolut seinen Zweck erfüllt und war deshalb auch alles andere als langweilig. Beim zweiten Lesen sind mir viele Kleinigkeiten aufgefallen, die eventuell auf spätere Events hinweisen könnten oder auch einfach so Dinge andeuten, die in Zukunft mit Sicherheit noch mal wichtig werden. Da zeigt sich mal wieder, Zeit muss man sich nehmen! ;-D Und das nicht nur beim lesen, sondern auch beim schreiben, wie man hier wieder wunderbar erkennen konnte.

Ich hoffe, dass Mara und Ben in Zukunft nur noch Gutes widerfährt! O:< Sieh das als eine Drohung an. 8DD

Schöne Grüße. <33

Antwort von QuietWords am 15.09.2019 | 14:51 Uhr
^^ irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich schnell wieder zu einem Kapitel kommen sollte, in dem L eine Rolle spielt ^^° ich persönlich finde es selbst ja immer so schwer einzuschätzen, wie eine Geschichte ist oder sein wird, wenn der Charakter über den man eigentlich lesen will (in dem Fall ja sicher L) nicht so oft vorkommt. So kann man seine Darstellung ja gar nicht betrachten und sehen, ob sie der eigenen entspricht oder nicht ^^° Aber es freut mich, dass ich in dir jemanden habe, der sich über meine eigenen Charaktere (und insbesondere auch die Nebencharaktere :3) freut.

Hey, Holz ist cool :D außerdem wird Whisky ja in Holzfässern gelagert, da kann schon mal ein Geruchsaroma überschwenken :D (auch wenn es eigentlich Fichtenholz ist, was mir die Recherche gezeigt hat ^^...)
^^ das zu hören erleichtert mich sehr, manchmal hab ich angst, dass es sie ein bisschen weird macht, aber... irgendwie sind wir ja alle ein wenig weird, oder? Und ein wenig weird mag zu L ja vielleicht auch passen ^^°
^^° ich glaube als weniger trinkfester Mensch wird man von den Trinkfesten gerne mal abgefüllt ^^° Allgemein will ich möglichst auf die Wahrnehmung von Erica eingehen, da ich denke, dass es für eine Geschichte wichtig ist und um den Charakter den Lesern näher zu bringen ^^ aber übertreiben will ich es auch nicht. Ist ja immer alles so eine Gradwanderung ^^°

Wahrscheinlich ist das wirklich etwas, worin sich viele Leser wiederfinden können, was vielleicht die Identifikation erleichtert. Es ist aber auch nicht leicht, in einer Welt, die sich immer nur um Konsum dreht. Konsum und Leistung und Geschwindigkeit...
^^ Das freut mich ^^ ich denke bei L bieten sich Fälle einfach immer so an, besonders natürlich der Kira-Fall, über den häufig geschrieben wird. Aber ich wollte einfach ein emotionaleres Setting, da dies bei L den Lesern von DN ja eher unbekannt ist. Und das Konzept der Sterbebegleitung ist an sich denke ich auch sehr interessant. Man widmet sich dort wirklich einer Person, begleitet sie in einer schwierigen Zeit... Ich glaube wirklich dass das etwas sehr persönliches ist, das zwar traurig ist, aber einem trotzdem viel geben kann, aufgrund des persönlichen Kontaktes und das Fokussieren auf eine Person.
:3 irgendwie mag ich Ben auch sehr gerne. Solche Freunde, die einem immer mal irgendwo was gutes tun, durch einen gebrachten Kaffee oder einer kleinen Nachricht, können einen auch wirklich den Tag versüßen :3
:3 Danke, aus deinem Mund freut mich das wirklich unheimlich :3

Hm... also deswegen habe ich es nicht erwähnt :D eigentlich diente es mehr dazu, weiter auszubauen warum sie bei L erst recht nicht mit Mara darüber reden kann. Aber... you know :3 in meiner anderen FF taucht L ja in Gedanken der Protagonistin nicht umsonst in Leggins auf XD

Eigentlich ist das Lied wahrscheinlich ein wenig zu ruhig, oder? Aber irgendwie passen ruhige Lieder zu der sonstigen Atmosphäre einfach ganz gut ^^° Ein paar Mal war ich inzwischen und ich muss sagen in Dublin sind die wirklich eigentlich ziemlich überfüllt... das ist schon nicht mehr feierlich ^^°
Ähhhm... wegen Wein? Oder Stein? ^^° Oder meinst du etwas grammatikalisches, das ich gerade nicht finde?
Lämmchen sind einfach süß und man verbindet sie ja typischerweise mit Irland, oder? ^^

Materialanalyse ftw!!! ^^°

Na, na na, vor dir werde erst mal ICH alt und grau :D wer weiß, wenn ich dann mal so über fünfzig bin sollte ich mich vielleicht mal an ein Watari x OC wagen, was?

Also bei dem Wort Whisky muss ich jetzt IMMER an ein bestimmtes Lied denken :D auch wenn das ja EIGENTLICH einem anderen Charakter gehört :3
Aaaaaach was, ist doch nix passiert, waren doch nur ein paar Getränke! ^^°
Ich glaube das ist auch so etwas, das manche Menschen erst im Laufe ihres Lebens lernen müssen: zu ihrem Wohl Nein zu sagen. Auch wenn das jetzt mit dem einen Glas Whisky zu viel nicht unbedingt das Paradebeispiel für die Wichtigkeit des Wortes Nein ist

:3 kleine Mini-Ls?????

Zum Glück nicht das Schweigen der Lämmer ^^
Ich kann mir das so bildlich vorstellen, wie Ben ganz stolz die drei im Arm hält und sich dann schon fast wie ein Papa für die Lämmchen fühlt :3

Ääääähm... es gibt doch auch jetzt noch Menschen, die so eine alte Polaroid Kamara bevorzugen oder zumindest weil Retro = cool mal nutzen :3 auch stelle ich mir vor, dass Ben das immer macht, wenn neue Lämmchen geboren werden, weil er die Zucker findet :3 Wahrscheinlich hat er ein eigenes Lamm-Familienbuch :D (okay, jetzt hab ich aber übertrieben ^^°)
Ich muss mich ganz oft selbst daran erinnern, dass es 2007 spielt und nicht zur jetzigen Zeit. Und irgendwie ist es schwer, nicht anzunehmen, dass es Smartphones schon immer gab ^^° auch wenn ich ja noch die Klapphandy-Zeit miterlebt hab. Wobei ich, glaube ich, selbst keines hatte, da die dann doch schneller wieder out waren als ich ein neues Handy bekommen konnte ^^°
^^ es freut mich wirklich sehr, dass du Ben magst :3:3:3

^^ ja der geheimnisvolle Herr wurde enttarnt ^^
Ich glaube auch mit der Backstory ist es immer eine Gradwanderung... ist es zu viel auf einmal? Verrät es zu viel? Zu wenig? Macht es neugierig? Ist es langatmig? ^^° Einige Dinge möchte ich frühzeitig anschneiden um sie später weiter aufzubauen aber es soll den Leser ja auch nicht erschlagen... Und L sollen sie auch nicht allzu lange vermissen müssen ^^°
Ähnlichkeiten mit Charakteren zu entdecken ist immer etwas tolles, oder? :3

^__^ Geralt... ist einfach toll. Ich kann nicht anders als einige Namen von Computerspielen zu nehmen ^^ und Geralt ist einer, den ich einfach sehr gerne mag :3

^^ irgendwie müssen die beiden in Ericas Gedanken sein. Sie macht sich halt einen Kopf um sie... und die Geschichte dreht sich ja auch um die zwei. Besonders, da sie in dem Kapitel ja nicht live vorkamen wollte ich sie noch mit einbringen. Und ich denke es macht ja auch durchaus Sinn, dass sie in ihren Gedanken sind.
Dazu sage ich jetzt einfach mal nichts, denn eine Antwort würde ja den Plot spoilern... ^^°

Vielen, vielen Dank, es freut mich, dass es auch ohne Action (die es ja bisher eigentlich gar nicht hatte ^^°) ein für dich interessantes Kapitel war :3 lalalalala... zu späteren Events sage ich einfach mal nichts, ja?

Wie wäre es mit einem Tauschgeschäft? Cinna und Setsuko passiert nichts, dann lasse ich Ben und Mara am Leben? :P

Danke dir fürs Lesen und deine Zeit <3
25.06.2019 | 05:25 Uhr
zu Kapitel 4
Hallöle!

Ui, nach deiner kleinen FF.de-Pause gleich so ein langes Kapitel? Das ist ja fast wie Weihnachten. (8

Ich hab ja schon lange auf die Nebencharaktere hingefiebert, deswegen war ich umso gespannter, nachdem ich das Kapitel zum ersten Mal überflogen hatte! Wie du weißt, ist mir die 'Liebe zum Nebencharakter' immer sehr wichtig in Geschichten, und umso mehr hat es mich gefreut, dass ich bei Maras Auftritt gleich schon schmunzeln musste. Sie zeigt sich bereits in den ersten paar Sätzen als komplettes Gegenteil zu Ericas ruhiger, zurückhaltender Art, also KÖNNEN ihre Interaktionen ja nur süß werden. ;-D (Im Übrigen finde ich Mara einen wirklich schönen Namen ... ich hab ihn neulich erst wieder irgndwo gehört und dachte mir 'Hm, so könntest du eigentlich einen OC nennen'. Zufall? Wohl kaum!) Genauso niedlich finde ich Ericas Spitznamen ... schon im ersten Abschnitt kommen so viele neue Stränge zum Vorschein, mit denen ihre Persönlichkeit sich weiter ausbreitet. Und ich hab erst gefühlte drei Zeilen Dialog gelesen! Bitte halte mich jemand fest, ich werfe mit Lob schon wieder nur so um mich. :-D

'Und damit meine ich nicht dein typisches 'Eri-ist-mal-wieder-nicht-in-dieser-Welt---ihr-Geist-hat-ihren-Körper-verlassen'-Dings. Was übrigens manchmal wirklich unheimlich sein kann.' --- Maras Art zu Reden ist wirklich eine kleine Herausforderung für dich, oder? Besonders in dieser Geschichte sind deine Dialoge bisher ja immer sehr ernst und höflich-distanziert gewesen, und dieses Gespräch unter Freunden lockert die Atmosphäre unheimlich auf, finde ich. Sie lesen sich wunderbar flüssig, genauso wie ein Gespräch sein sollte. (Auch die dezenten Aussehensbeschreibungen hast du wunderbar einbringen können, ohne dass es zu sehr ausgeartet ist, und trotzdem ist es genug, um sich Mara vorzustellen. Brownie-Punkte auch dafür! Das muss man ja auch erstmal hinkriegen. ;-D)

Aha, die liebe Erica ist also wirklich vielbeschäftigt! In Gedanken erstmal abschweifen und an das denken, was man machen will, wenn man wieder zuhause ist, oh man, das ist so real ... und dann ist man am Ende doch so fertig, dass man in seiner Freizeit nichts mehr gebacken bekommt und gleich ins Bett will. Ich fühle mit ihr ... @_@
'und dabei fiel ihr Blick für einen Moment auf die grünen Blätter der Pflanze im Eck. Obwohl sie niemals welk wurden, da Plastik nicht verdorrte, wirkte das Grün ein wenig traurig. Fast einsam. Vielleicht genau aus dem Grund, weil das Bäumchen nicht lebte.' --- Ich habe eine geheime Vorliebe für Zimmerpflanzen-Foreshadowing. Irgendwann muss ich die auch mal in meinen aktuellen Fics einbringen. :-D Erica hat sogar mit einer Plastik-Pflanze Mitleid ... ach man, sie ist mir so sympathisch! ;_; Und wie liebevoll sie immer an ihre Schnitzarbeiten denkt ... man merkt richtig, was das für sie für eine Leidenschaft ist. Ich kann es kaum erwarten, wann sie endlich mit L darüber plaudern kann ... >:3c

'Sie sahen sich kurz an. Die Lippen beider Frauen waren zu einem 'ich-werde-nicht-als-erstes-Lachen'-Lächeln verzogen.' --- Ich kann mir das so unheimlich bildlich vorstellen! *__* Also ganz ehrlich, Mission 'Ericas Freunde einbringen' ist dir sowasvon geglückt! Die ganze Szene ist unheimlich natürlich und entspannt rübergekommen, ich könnte sie mir noch mehrmals durchlesen, vor allem nach den ganzen eher düster-melancholischen Kapiteln bisher. Auch die ganzen kleinen Faktenfetzen, die im Gespräch mituntergebracht sind, machen Ericas Leben noch einmal um so viel dreidimensionaler. Dass sie ein Stückchen kleiner ist als Mara, dass sie kein Bier mag, usw., ich liebe solche winzigen Einblicke in das Leben der Charakere.

Das kurze Gespräch mit L ... mein Gott. Die Stimmung, die du jedes Mal in seinem Hotelzimmer erzeugst, es einfach so großartig. Sie zieht einen richtig in ihren Bann. Sofort ist die Atmosphäre wieder abgekühlt, die Herzlichkeit ist verschwunden, jetzt hat Erica wieder mit Fremden zu tun, und in diesem Fall dann auch noch einem, der sie noch nicht einmal richtig da haben will. Da kann man ja schon fast ein bisschen böse werden auf unseren Wunderdetektiv. >:-/ Kindisch und verliert nicht gern ... genau diese Eigenschaften von ihm bringst du hier wunderbar rüber. Obwohl er so 'erwachsen' spricht, wirkt er einfach kindisch und stur ... sogar Erica fällt das auf.
(Dadurch, dass es so einprägsam ist, ist mir hier sehr stark aufgefallen, dass du das Wort 'Stakkato' zweimal innerhalb von ein paar Absätzen benutzt hast ... das ist jetzt Meckern auf ganz hohem Niveau, aber ich hab das Gefühl, hier kann ich mir das erlauben. ;-D)

Ohh, Erica hat das erste große Geheimnis um ihre beiden Klienten aufgedeckt! Ich bin gespannt, wie sie damit noch umgehen wird ... das ist auch immer mit eine der interessantesten Aspekte an der Beziehung mit L, oder? Wie ein Charakter auf die Tatsache reagiert, dass er L ist ...
Hach, wenn ich da so dss Wort 'Schneeflocke' lese, werde ich wieder ganz sentimental ... warum muss es gerade Sommer sien? >__>

Und damit enden die heutigen Abenteuer der Erica 'Ich wäre jetzt viel lieber zuhause und würde Geigen schnitzen' Anderson. 8D Das musste ich jetzt einmal kurz bringen. ^^;
Dieses Kapitel hat der Protagonistin wirklich wieder sehr viel Tiefe gegeben, deswegen hat es mir auch besonders gefallen. Ich hoffe, wir bekommen die Szene in der Bar auch noch zu Gesicht! (-; Da kann man sich sicher wieder wunderbar mit der Stimmung austoben. Was ja eines deiner Spezialgebiete ist. (8

Awww, und da ist es! Vielen Dank, dass du das Bild im Kapitel erwähnt hast, es hat mir wirklich Spaß gemacht sie zu zeichnen und es freut mich immer noch, dass es dir gefällt! <3

Schöne Grüße!

Antwort von QuietWords am 27.06.2019 | 17:07 Uhr
Hallöchen :)

^^° so lang ist es wahrscheinlich gar nicht, aber ich hoffe in etwa so diese Länge beizubehalten, denn einerseits ist es sehr angenehm so zu schreiben und andererseits ist das Korrekturlesen angenehmer, wenn die Kapitel nicht eine zu große Wortzahl haben. Zwischen 1500 und 2000 strebe ich immer an.

Es freut mich zu hören, dass du gespannter auf das Kapitel warst, als du gesehen hast, dass hier die Nebencharaktere eingeführt werden. ^^ ich hoffe sehr, dass ich ihre Screentime in einem guten Rhythmus in der Geschichte einbringen kann, sodass alle Gewicht bekommen und sie eine erkennbare Rolle für die Geschichte übernehmen, die aus mehr bestehen soll als das Zeigen, dass der Haupt-OC Freunde hat. Allein der Umgang des Hauptcharakters mit anderen Charakteren kann immens viel Verursachen. Sympathie oder das Gegenteil. Beziehungen und Verhalten werden definiert. Und die Geschichte geformt. Ich hoffe ich bekomme alles so hin, wie ich mir das vorstelle.
Es tut gut zu wissen, dass du Mara als gegenteiligen Charakter zu Erica siehst, so hatte ich sie mir auch vorgestellt. Ich denke, dass sich das gut ergänzen kann :) Aber ja, du siehst hier richtig: Ihre Dialoge fallen mir etwas schwerer, wobei sie mir trotzdem sehr viel Freude machen. Diese (ich nenne es mal) eher 'offenere' Art ist für mich etwas schwieriger zu schreiben, aber darin liegt auch irgendwie ein Reiz. Auch der Grund, dass ich hier thematisch eher etwas erzähle, dass dunklere Farbtöne hat und die Gespräche – so nehme ich an – häufig in eine ernstere Richtung gehen werden, ist es gut und wichtig einen Gegenpol einzubauen. Es ist wichtig zu sehen, dass Erica ein Leben außerhalb der Traurigkeit des Settings hat. Dass irgendwo ein Funken positiver Energie strotzt. Es freut mich, dass die Gespräche für dich flüssig sind und nicht gekünstelt wirken ^^
(^^ ich glaube du weißt, dass ich mich bei Aussehensbeschreibungen eher schwer tue und mir unschlüssig bin, wie viel ich einbringen soll. Ich will den Lesern nicht zu viel vorweg nehmen, sie sollen sich selbst ein Bild machen. Aber der Nebencast, so denke ich, sollte doch irgendwie ein 'Gesicht' bekommen. Freut mich, dass es mir gelungen zu sein scheint :)

Woher ich den Namen 'Mara' habe, weiß ich gar nicht. Habe mich aber relativ kurz vor dem Posten des Kapitels entschieden, dass 'Mara' der Spitzname ist, den Erica ihr gibt. Ben nennt sie ja 'Maraike'. Irgendwie wollte ich ihren Namen ein wenig länger haben. Und da Erica einen Spitznamen hat, wollte ich Mara auch einen geben. Und da Erica von ihr aber immer nur als 'Mara' denkt und spricht, wird wohl auch häufiger ihre Kurzform hier Verwendung finden. Ich hoffe, das ging nicht unter ^^°

Es freut mich wirklich riesig, dass das Gespräch am Anfang Ericas Charakter weiter ausbaut; dass du die kleinen Details als so charakterdefinierend empfindest <3

Hier wollte ich unbedingt noch einmal mit einfließen lassen, dass ihre Leidenschaft wirklich bei den Instrumenten liegt. Bzw. eher: bei dem Material. Irgendwie denke ich definiert sie das ja auch ein Stück weit.
Übrigens erwarte ich jetzt ein 'Zimmerpflanzenforeshadowing' irgendwo in deinen Geschichten ;) bin gespannt ^^ wobei ich es persönlich weniger als 'Foreshadowing' haben wollte, als eher ein Geschehen oder ein Fragment von der 'Außenwelt' zu zeigen. Bei mir tendiert das Schreiben häufig dazu, dass ich das Äußere vergesse, darum möchte ich immer wieder ein Stück von dem einbringen, was die Charaktere umgibt. Damit ich das Außen herum nicht vergesse zwischen Dialogen und Empfinden.
Deinen Wunsch über ein Gespräch über Holz mit L habe ich noch im Kopf und nicht vergessen ^^ es wird aber eine Weile dauern, bis das Gespräch stattfindet...

Ehrlich, es freut mich so sehr, dass du das so siehst! Ich habe das Gefühl ich wiederhole mich ständig ^^° aber es ist ehrlich schön, zu sehen, dass du ihre Einführung als geglückt empfindest. Je mehr Gedanken man sich selber darüber macht, umso größer ist wohl dann die Freude, wenn eine Szene als geglückt empfunden wird ^__^
Irgendwo in einem Ratgeber habe ich einmal gelesen (oder gehört, ich weiß es nicht mehr...), dass Informationen mehr über Dialoge als über einen langen inneren Monolog dem Publikum präsentiert werden sollen. Denn da ist mehr Dynamik vorhanden, es passiert etwas, auch äußerlich und man nimmt es anders wahr/auf als reine Gedanken über Fakten/Umstände. Gleichzeitig zeigt es ja auch ein bisschen Beziehung zwischen Charakteren. Es freut mich wirklich sehr, dass du das Gespräch und die kleinen Infos darin magst.

Besonders, dass du findest Ls Eigenschaften des 'kindisch-seins' und 'nicht-gerne-verlierens' kommen hier gut heraus, freut mich so immens! Ihn charakterlich zu verfälschen... das ist wohl meine größte Angst. Ich glaube es wird eine große Herausforderung für mich ihn und Erica 'anzunähern'. Besonders, da er ihre Anwesenheit gerade alles andere als schätzt. Aber auch das ist spannend und ich freue mich auf diese Herausforderung.
Das stimmt... 'Stakkato' ist doch sehr speziell besonders in dem Zusammenhang. Ich werde mich um ein anderes Wort bemühen, das an seiner Stelle passt. Oder einen der Sätze umformulieren.

War das zu schnell? Einerseits befürchte ich, dass es zu schnell sein könnte, andererseits... waren ja Hinweise da. Und auch glaube ich, dass L es ihr niemals von sich erzählt hätte.
Ja, das 'Herausfinden' hat schon etwas. Wahrscheinlich besonders, weil 'L' ja (als Funktion, wenn man so will) Teil seiner Persönlichkeit ist.
^^ Die Sommerhitze macht einen schon relativ fertig, oder?

:D vielleicht sollte sie sich einfach einmal für ein paar Tage zu Hause einschließen und Internet und Telefon abschalten und einfach nur Violinen bauen. Das tut ihrer Seele bestimmt gut.
Zwar wiederhole ich mich hier, aber: Es freut mich wirklich sehr, dass du das sagst ^_^
Mit der Bar... da kann ich dich beruhigen. Die erste der zwei Szenen des nächsten Kapitels befasst sich mit Erica und Mara in der Bar. Danach geht es ein wenig um Ben, denn er muss auch noch eingeführt werden. Ich hoffe sehr, dass mir das gelingt. Drück mir die Daumen ^^

Das Bild ist wirklich so schön <3 Ich bin noch immer von den Details fasziniert, die du dort mit eingebracht hast. Besonders die Lichteffekte in den Haaren gefallen mir! Persönlich finde ich das eines der schwersten Dinge beim farbigen Gestalten ^^° Schatten und Licht mit einbringen. Das sieht so toll aus *____* Danke dafür :-*

Vielen, vielen Dank für deine Zeit

<3
31.03.2019 | 23:32 Uhr
zu Kapitel 3
Hallöle! (8
So! Jetzt aber endlich mal ran an den Speck. Für diese Geschichte muss ich mir immer besonders viel Zeit nehmen, weil es mir ziemlich schwerfällt, mich emotional (wieder) auf eine gute Geschichte einzulassen (genauso wie mit Filmen, Serien usw.), aber ich hab mich wirklich unheimlich gefreut, als ich in meinen Alerts ein Update gesehen habe! Das Datum des Kapitels ist außerdem mein Geburtstag, das KANN nur gut werden. ;-D Und wenn ich mit dem Lesen fertig bin, das hab ich mir vorgenommen, setze ich mich auch endlich wieder an das Bild. (8

Am liebsten würde ich jedes Mal aufs Neue deinen Schreibstil lobpreisen, aber ich versuche mich zurückzuhalten ... du kennst ja meine Meinung. (8
L macht natürlich mal wieder das, was er am besten kann; Süßigkeiten futtern und Menschen ignorieren. :-D Ich mag diesen winzigen Anflug von Neugier, als das Tastengeklapper aufhört und Erica daraufhin zu L herübersieht. Obwohl seine ganze Aura eigentlich befremdlich auf sie wirken sollte, macht sie keinen einzigen Kommentar darüber, auch nicht in Gedanken. Diese liebe, sanfte Zurückhaltung liebe ich so an ihr, sie ist mir so furchtbar sympathisch. <3

Die ganze Winteratmosphäre, auch wenn sie nur flüchtig besprochen wird, da die Charaktere sich ja die ganze Zeit im Hotelzimmer aufhalten, finde ich so unglaublich schön. Der Winter ist meine Lieblingsjahreszeit, besonders wenn es schneit, weshalb ich ihn wahrscheinlich auch oft als Handlungszeitraum meiner eigenen Geschichten verwende, ohne dass es immer bewusst wäre. Auch zum Thema der Geschichte passt er wunderbar. Tod, Stille, die Nachwirkungen von Verfall, aber auch Ruhe, Trägheit und Friedlichkeit.

Die Gespräche zwischen Watari und Erica gefallen mir immer sehr, weil sie sich so gut zu verstehen scheinen und so freundlich und ehrlich miteinander sind. Sicher ist Konflikt und Streit wichtig für eine Handlung, aber genauso ist das Ruhe und Verständnis. Deine Version von Watari ist so ein lieber, alter Herr, den ich am liebsten durch den Park spazierenführen und ihm danach etwas backen würde ... auch wenn ich mir natürlich vorstellen kann, dass mit der Zeit noch andere Seiten von ihm aufkommen, und wenn es nur die das Assistenten des berühmtesten Detektivs der Welt ist. Und er spricht so liebevoll von L ... da tut mir mein eigener Headcanon noch einmal extra im Herzen weh. ^^;

Sind 'Die Niederlande' nicht eigentlich grundsätzlich im Plural? Oder reden wir gerade von einem anderen Ort und ich hab mich vertan? ^^; Ohh mein Gott, ich hab tatsächlich ein paar Minuten gebraucht, um zu verstehen, was du damit eigentlich sagen wolltest ... mein Gehirn läuft mal wieder auf Sparflamme ... es geht um Sterbehilfe, oder? Jetzt macht Ls Reaktion auch um einiges mehr Sinn ... ein schwieriges Thema, besonders wenn es um jemanden geht, den man liebt ...
Aber ah! Eine L-Reaktion! Trommelwirbel! Und jetzt, auf den zweiten (oder sogar eher den dritten) Blick fängt Erica auch endlich an sich über ihn zu wundern. Sicher, zuvor hat sie ihn ja auch nur von hinten gesehen ... und trotzdem bleibt sie gewohnt höflich. Sein 'Ärger', wenn man das so nennen kann, ist wirklich sehr L-typisch geblieben, aber da hatte ich an dir auch keine Zweifel. (8 Das Schicksal des Menschen, der ihn aufgezogen hat, geht selbst an ihm nicht spurlos vorbei, auch wenn die Spuren anders verlaufen als bei den meisten anderen. Man merkt deutlich, dass es ihm ernst ist, als er die Aufforderung noch einmal wiederholen muss. Die kleine, aber feine Änderung in seiner Körperhaltung, das Zittern. (Ich habe ein Faible für Zitter-L. 8D) Ahhh, ich liebe deine Darstellung von L einfach ...

'In diesem Moment fühlte Erica deutlich die Nutzlosigkeit ihrer Anwesenheit.' --- Dieses Gefühl hast du wirklich punktgenau beschrieben, ich glaube, ich weiß genau, was du meinst. Als Dritter zwischen zwei Streitenden zu stehen, besonders wenn diese einem etwas bedeuten, ist unerklärlich unangenhem, und es gibt viele verschiedene Arten dieser Situation. Mir läuft ein Schauer über den Rücken, wenn ich nur daran denke. Aber es ist leider ein Gefühl, das wir alle schon einmal in der einen oder anderen Art und Weise gespürt haben ...

Diese stille Beklommenheit, mit der das Kapitel endet, ist so ... › )-: ‹ Das ist alles, was mir dazu einfällt. :-D Ich liebe die Atmosphäre, die du immer wieder mit deinen Worten schaffst.
Danke für dieses weitere, wunderschöne Kapitel. <3 Es macht mir immer wieder großen Spaß, mich darin zu verlieren. (Und dem Winter nachzutrauern ... :c )

Schöne Grüße!

Antwort von QuietWords am 06.04.2019 | 13:42 Uhr
Es freut mich wirklich sehr, dass du dir diese Zeit nimmst. Ich denke, das Lesen einer jeden Geschichte bedarf ja Zeit, und das Schreiben von Reviews ebenso. Manche mehr, manche weniger.
Ich glaube ich stelle immer mehr fest, wie wertvoll die Zeit doch ist, da sie, so finde ich jedenfalls, je älter man wird, immer weniger zu werden scheint. Vielleicht ist es aber auch gerade jetzt nur der Fall... doch darum schätze ich es ehrlich sehr, wenn du dir Zeit für meine Geschichte nimmst, eben da man sie nicht endlos zur Verfügung hat.

Dann hattest du 2007 an einem Sonntag Geburtstag ^^

Das Bild... ich kann es hier nur nochmal sagen, wie wahnsinnig beeindruckt ich davon bin... Von dem Detailreichtum und vor allem der Umsetzung der kleinen Dinge, die ich im Text erwähnt habe oder der Farbnuancen die perfekt miteinander abgestimmt sind...
Vielen Dank dafür <3 Ich weiß nicht, was ich sagen soll, wirklich...
In meiner nächsten AN werde ich, wenn ich darf, das Bild verlinken, sodass die Leser ebenso die Chance haben, es sehen zu können. Bis das nächste Kapitel kommt, wird es allerdings noch ein wenig dauern... Zwei andere kleine Oneshot-Projekte habe ich gerade noch im Kopf, die sich da festgesetzt haben und da raus wollen und die ich wohl noch vor Kapitel drei updaten werde, wenn ich die Zeit dafür finde.

Als sich Erica umdreht, wollte ich unbedingt das Glas mit den Keksen erwähnen. Damit das Geräusch, welches sie später hört, nicht überraschend kommt und der Leser es gleich zuordnen kann und ein Bild im Kopf hat, was eben passiert sein könnte. Ein wenig neugierig ist sie natürlich auch, was den Unbekannten davon abgehalten hat, das stetige Tippen zu unterbrechen.
Vielleicht projiziere ich ein wenig die Faszination der Death-Note-Leser L gegenüber auf Erica. Aber ich glaube, dass er trotz allem eine solche auf seinen Gegenüber ausübt und man sich ihr einfach nicht entziehen kann. Auch möchte ich, dass sich der Leser selbst seine Gedanken zu L machen kann und ich nicht Ericas Gedanken/Meinung den Lesern aufzwinge. Deswegen möchte ich sparsam sein mit den Gedanken ihrerseits L Gegenüber und sie unausgesprochen einzig an den Handlungen/Reaktionen von L oder Erica selbst im Raum schwingen lassen, und hoffe dabei, dass die Wirkung erzielt wird, die ich damit erreichen will.

Der Winter ist aber auch einfach eine schöne Jahreszeit mit dem glitzernden Schnee und der klaren Luft <3 Warm anziehen kann man sich immer, aber mehr als bis auf die Haut ausziehen im Sommer geht einfach nicht... Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich verbinde mit den einzelnen DN-Charakteren bestimmte Jahreszeiten und der Winter ist für L reserviert. Ich glaube unbewusst nimmt man vieles in seine Geschichten auf, das einen selbst beschäftigt, sei es nun die Vorliebe für den Winter oder ein Thema, das man darin abhandelt.
Was man mit dem Winter assoziieren kann, ist denke ich sehr vielfältig und es kann etwas Positives, als auch etwas Negatives sein, vielleicht passt sich der Winter somit automatisch vielen Themen an...

Irgendwie kann ich es nicht anders, als in Watari eine Vaterfigur zu sehen... Obwohl dein Headcanon so interessant ist und wirklich viel Stoff für eine spannende Geschichte bietet, so kann ich ihn hier nicht auf diese Weise darstellen. Aber der Gedanke ist verdammt verlockend und interessant. Da es sehr viel Emotionen in L auslösen könnte... aber all das aus Ls Sicht zu schreiben, wäre auch eine Herausforderung, an die ich mich nicht wagen will...

„Die Niederlande“... dabei war ich mir nicht sicher, aber durch die Pluralform hatte ich Probleme mit der Satzstellung. „Ich werde in die Niederlande reisen“, wäre das richtig? Es klingt so seltsam, da man ja im Normalfall in ein Land reist und ein Land ja in der Regel im Singular steht...

Es erleichtert mich, dass durchgeklungen ist, was ich mit dem Reiseziel andeuten wollte. Direkt wollte ich es hier aber nicht erwähnen, nur anklingen lassen, dass es etwas ist, das weder für L noch für Erica als positiv empfunden wird. So hätte man sich als Leser auch Gedanken machen können, was dieses Etwas denn nun genau sein soll. Für Erica allein genügt die Nennung des Namens, da sie wohl öfters mit derartigem konfrontiert wird, aber für jemanden, der sich kaum darüber Gedanken macht/machen muss, mag es erst einmal nur Fragezeichen hervorrufen...

Auch erleichtert es mich, dass du Ls Reaktion als für ihn typisch empfindest. Sehr im Kopf war mir dabei die Szene, in der man L sieht, kurz nachdem Ukita gestorben ist. Dort hat man ihn ja auch zittern sehen und so erkannt, dass all das nicht ohne Spuren an ihm vorbei geht. Und irgendwie denke ich, dass sich das bei Watari ähnlich äußern würde, aber für ihn intensiver wäre, da es sich bei Watari doch im eine Person handelt, der er vertraut, und die ihn lange begleitet hat. Aber zeigen würde er es einfach nicht... Und ich glaube auch, dass er in einem solchen Moment lieber alleine sein wollen würde, als in der Gesellschaft eines Fremden, besonders, wenn jene Gesellschaft ihn an Wataris Zustand erinnert.
Dass man merkt, dass es ihm ernst ist, freut mich sehr zu hören, denn an der Formulierung dieser Szene habe ich ein wenig länger gefeilt als an den anderen, da ich denke, dass diese hier sehr tragend für die Darstellung von Ls Gefühlswelt ist. Und dies wollte ich nicht ruinieren...
Den Faible für das Zittern teile ich wohl mit dir... ich glaube das drückt einfach so viel aus. Ich halte die Szene, in der Ukita stirbt, nach wie vor für die, die am Tragendsten für Ls Charakterdarstellung ist. Man sieht, dass er etwas fühlt, auch wenn er es nicht zeigen möchte. Man sieht, dass er kein kalter, rein analytischer Charakter ohne Emotionen ist, sondern sie einfach nicht nach außen tragen möchte/kann.
Es freut mich ehrlich sehr, dass dir die Darstellung von L soweit gefällt und ich hoffe, dass ich ihn über den Verlauf glaubwürdig halten kann.

Ich glaube als Dritter zwischen zwei Stühlen zu stehen ist immer sehr unangenehm... besonders vielleicht in einer derartigen Situation, in der es um Tod geht...

Dass du die Atmosphäre fühlen kannst, ist ein großes Lob für mich ^^ da du selbst in deinen Texten so viel Atmosphäre schaffst, die man als Leser deutlich greifen und miterleben kann. Und genau deswegen sind deine Texte auch so mitreißend, wie ich finde. Man liest sie nicht einfach nur, sondern man fühlt sie (auch wenn das jetzt vielleicht... ein wenig kitschig klingen mag ^^° ich hoffe du verstehst was ich meine)

Vielen Dank für deine Zeit
<3
01.03.2019 | 20:46 Uhr
zu Kapitel 2
Huhu ^-^)/

Die Sicherheitsvorkehrungen, die Erica einhalten muss, haben es echt in sich. Kein Navi, kein Telefon. Dass es sie gruselt, versteh ich voll und ganz^^" Zum Glück befindet sich der Treffpunkt wenigstens in einem bekannten Hotel und nicht in einer abgelegenen Waldhütte oder so. In dem Fall hätte sie sich bestimmt nicht auf die Bedingungen eingelassen, oder?

///Fünfzehn Minuten hatte sie dies gekostet. Weshalb nun ihre gesamte Pufferzeit aufgebraucht war, die sie vorsorglich in ihre Anfahrtszeit einberechnet hatte. ///
<<< Wie schon im Prolog, strahlt Erica Ruhe aus, aus der sie sich nicht zu bringen lassen scheint, obwohl ihr Puffer aufgebraucht ist. Etwas Nervosität hätte ich da schon erwartet. Immerhin drängt jetzt allmählich die Zeit und unpünktlich wird sie nicht sein wollen, wenn sie zu den Menschen gehört, die zusätzliche Zeit einberechnen. Es sei denn, sie hat das nicht aus Penibilität bedacht, sondern aus reiner Gewohnheit bzw. Professionalität. Hm, ich bin gespannt wie ihr Charakter am Ende aussehen wird. ;)

Ah, sie denkt wieder an ihr geliebtes Hobby^^ Es scheint ja eine wichtige Rolle zu spielen. Entweder für Erica allein (sie lässt sich schließlich selbst vor einem Auftrag davon ablenken) oder für die gesamte Geschichte. Ich lass mich überraschen^^

Uh, Ls Begrüßung ist ja richtig unterkühlt, was natürlich definitiv zu ihm passt. Abgesehen davon, dass er eh nicht dafür bekannt ist, sonderlich herzlich zu sein, ist er bestimmt noch abweisender als sonst, da er den Grund für Ericas Anwesenheit kennt, oder? Freundlich zu jemandem zu sein, der den Tod der eigenen Vaterfigur verdeutlicht, stell ich mir kaum machbar vor. Wie er und Erica sich emotional annähern werden, interessiert mich sehr.

///die sofort ihren Aggregatzustand von gefroren zu flüssig veränderten ///
<<< Meine persönliche Meinung: Auf zu umständliche Formulierungen würde ich hier verzichten und stattdessen - in dem Fall - schlicht durch schmelzen o.ä. ersetzen. Mich stört nicht deine Wortwahl an sich, sondern die Kühle, die Erica dadurch ausstrahlt und von der ich denke, dass sie diese nicht innehaben sollte, wenn man an ihren Job denkt.

Je länger ich über ihre Arbeit nachdenke, umso mehr Fragen tun sich vor mir auf: Wie kam sie auf die Idee, so was machen zu wollen? Hat sie neben Watari momentan noch andere Patienten? Belastet sie ihre Aufgabe eigentlich? Seit wann macht sie das schon? Etc. etc.
Ich bin gespannt, wie viel du davon im Text durchblicken lässt. (was theoretisch nicht nötig ist, aber ich bin halt neugierig XD)

Irgendwie ist das total niedlich, dass Watari sich für L entschuldigt *-* Er weiß, wie das Kerlchen tickt, weil sie einfach wie Vater und Sohn sind und ich mir das nicht ausreden lasse >___<

Btw: Wirst du auf Wataris Krankheit eingehen? Was er hat, wie der Verlauf sein wird, etc..

///„Dann habe ich Ryuzaki vorhin bei seiner Arbeit gestört?“ ///
<<< er muss ja nicht im Eingangsbereich sitzen^^" Und Erica wurde auch erwartet bzw. bestellt. Also sollte er sich da echt nicht pingelig haben.

Es rührt mich sehr, dass Wataris Sorge nicht sich selbst betrifft, sondern L, den er zwangsläufig allein lassen muss. Während des jetzigen Alltags und später womöglich ...

///„Hab Vertrauen in dich selbst. Und in die heilende Kraft der Zeit.“
Beinahe wie die verworrenen Ratschläge weiser Magier erklangen seine Worte. Ein wenig erschien Erica ihr Gegenüber wie Gandalf der Graue, welcher Frodo eine Wahrheit mit auf den Weg gab, die dieser allerdings erst noch deuten musste. ///
<<< Meine Lieblingsszene des Kapitels^^" Erica scheint tatsächlich Humor zu haben und nicht so steif zu sein wie oben befürchtet. Das freut mich ungemein ;)

Ah, deshalb hat sich Roger um Erica bemüht, oder? Weil Watari für L eine Hilfe suchte und der das logischerweise nicht sofort mitbekommen sollte.

///„Meine Schützlinge bevorzugen es, nicht direkt auf einen Weg gebracht zu werden. Geheimnisse selbst zu lüften.“ ///
<<< Der Wink in Richtung Wammys ist einfach toll! Er hat halt auch immer mal die anderen Kinder im Hinterkopf *-*

///„Dann hatte bisher niemand den Mut Ihnen gegenüber aufrichtig zu sein.“
Quillish' Lächeln verschwand und Erica konnte das Gefühl nicht loswerden, gerade etwas furchtbar Falsches gesagt zu haben. Dennoch blieb der Blick, den Quillish ihr entgegen brachte von Wärme erfüllt. „Das mag wohl leider der Wahrheit entsprechen.“ ///
<<< Damit wäre meine Neugier dann endgültig geweckt^^ Von welcher Art Unaufrichtigkeit hier die Rede ist, will ich am liebsten sofort wissen >_<

///Jemand in Ericas Position sollte feinfühlig sein. Mitfühlen können. Und das tat Erica tatsächlich. Doch genau das machte ihre Arbeit so schwer. ///
<<< wie sich das auf ihre eigene Psyche auswirkt, interessiert mich sehr. Wie lang kann man einen solchen Job durchhalten? Zumal sie noch nicht allzu alt sein wird, oder? Da macht sich der emotionale Druck eventuell irgendwann noch bemerkbar, denke ich. Oder sie wird abgebrüht, was für den Job aber nicht das Wahre wäre :/ Hm.

Nun, ich lass mich mal überraschen, was du hier noch geplant hast. Das Thema, das du dir ausgesucht hast, ist immerhin nicht leicht bzw. schwer vom Verlauf her einzuschätzen.

Bis dahin ^-^)/

Antwort von QuietWords am 03.03.2019 | 15:34 Uhr
Während ich diese Szene schrieb, habe ich mich schon gefragt, ob es nicht ein wenig weit her geholt klingt, dass sie trotz dieser 'Sicherheitsvorkehrungen' das Hotel aufsucht. Jedoch glaube ich einfach nicht, dass Roger sie mit einem Handy, das geortet werden könnte, zu Ls Hotel gelassen hätte. Bzw., glaube ich, dass L selbst dies nicht gewollt hätte.

Sie stand in dem Moment, in der kurz die vergangenen Abschnitte erwähnt wurden, bereits vor der Tür und wusste also, dass sie nicht zu spät sein würde. Nervosität wollte ich sie hier zwar empfinden lassen, da sie auf zwei ihr unbekannte Menschen trifft, jedoch sollte ihre Empfindung nicht so stark ausfallen. Ein Grund dafür war, dass sie die Gedanken an ihre Leidenschaft erden, und ihr damit ein wenig die Nervosität nehmen.
Ein OC als (ernsthaften) Protagonist zu schreiben ist mir noch ein wenig fremd ^^° ich hoffe sehr, ihren Charakter glaubwürdig darstellen zu können, so dass man ihn auch als einen eigenständig funktionierenden Charakter empfinden kann. Ebenso hoffe ich, dich am Ende nicht zu enttäuschen ^^°

Ich persönlich würde es mehr als ihre Leidenschaft bezeichnen, und genau aus dem Grund denkt sie daran. Man kann, denke ich, nicht wirklich aufhören an seine eigene Leidenschaft zu denken, wenn man eine hat, die einen wirklich beflügelt. Und alles, was man in Verbindung mit dieser Leidenschaft setzen kann, wird unweigerlich die Erinnerung oder die Gedanken daran hervortreten lassen.

Ich hoffe sehr, dass Ls Verhalten und seine Reaktionen durch die Geschichte und den Verlauf an sich erklärt werden, sodass ich nicht wirklich auf deine Frage an dieser Stelle eingehen möchte, da ich dich nicht in deiner Wahrnehmung der Geschichte/Charaktere beeinflussen will, durch eine Erklärung seiner Reaktionen/Handlungen. Darum schweige ich erst einmal und hoffe, dass das Bild von Ls und Ericas Beziehung allmählich immer klarer wird, je mehr wir im Verlauf der Geschichte sind.

„Mich stört nicht deine Wortwahl an sich, sondern die Kühle, die Erica dadurch ausstrahlt und von der ich denke, dass sie diese nicht innehaben sollte, wenn man an ihren Job denkt.“
Gerade weil ihr Job emotional fordernd ist, denke ich, ist ein (bewusstes oder unbewusstes) abgrenzen durch (gespielte oder durch die Erzählperspektive erzeugte) Kälte mit unter sogar notwendig für diese Arbeit. Auch möchte ich beim Schreiben darauf achten, da es ja Winter ist und ich den Schnee noch öfters mit einbringen möchte, in den einzelnen Kapiteln nicht immer dieselben Worte zu wählen (bspw. schmelzen). Ich bin mir sicher, dass das bei mir sowieso viel zu häufig passiert ^^° 'schmelzen' vermittelt natürlich einen völlig anderen Klang und ein anderes Bild von ihr als 'Aggregatzustand ändern'

Vielleicht ist es an dieser Stelle gut, ihre 'Arbeit' erst mal noch nicht als ihre 'Arbeit' anzusehen. Was ich damit meine, hoffe ich, in späteren Kapiteln ersichtlich zu machen. Ich glaube, dass eine derartige Arbeit (Arbeit mit Menschen im Allgemeinen, aber besonders Arbeit mit kranken Menschen) belastet. Ob und wie sich das bei ihr äußern wird... lasse ich an dieser Stelle offen. Es gibt jedoch einen Grund, weshalb sie sich für diese Arbeit entschieden hat.

Da ich sehr angst habe, der Thematik durch eine falsche Darstellung nicht genug Respekt zu zollen, habe ich nicht vor direkt zu erwähnen, woran Watari leidet. Vielleicht wird diese Geschichte eine andere Richtung annehmen, als du momentan glaubst. Vielleicht auch nicht unbedingt die Geschichte an sich, aber das Pacing... es ist schwer zu sagen, was ich meine, ohne die Geschichte vorweg zu nehmen...

Es geht einfach nicht anders ^^ ich kann mir nichts anderes vorstellen, als dass Wataris Sorge nicht sich, sondern L betrifft. Für mich werden sie immer wie Vater und Sohn sein.

Der Vergleich mit Gandalf hat anscheinend für etwas unbeabsichtigten Humor gesorgt ^^° geplant war es nicht, dass dieser als witzig empfunden wird, aber natürlich habe ich keinen Einfluss darauf, wie die Szenen letztendlich wahrgenommen werden. Vielleicht enthielt der Vergleich mit Gandalf dann doch etwas zu viel Kitsch, aber ich habe es nicht lassen können ^^° Auch wenn du sie anders aufgefasst hast, als von mir beabsichtigt, freut es mich, dass du die Szene mochtest.

Wataris und Rogers Absichten werden im zweiten Teil der Geschichte hoffentlich klar erscheinen. Jetzt jedoch soll sich der Leser gerne Fragen dazu stellen, aber beantworten kann ich sie leider nicht.

Watari ist und bleibt einfach eine Vaterfigur in meinen Augen ^^ für alle Kinder aus dem Wammy's

Ich hoffe, dass das nächste Kapitel ein wenig Aufschluss über die 'Unaufrichtigkeit' geben kann. Ein wenig muss man dabei allerdings wohl seine eigene Version der Beziehung zwischen Watari und L mit spielen lassen.

Die Auswirkungen der Arbeit auf die Psyche... ich kann hier noch nicht viel dazu sagen, ohne die Geschichte vorweg zu nehmen. Doch Erica würde diese Arbeit nicht machen, wenn sie nicht auch etwas Positives daran sähe. Persönlich glaube ich, das es wichtig ist, die Balance zwischen 'Kraftakt' (hier mental und emotional) und dem 'Positiven' in einer Arbeit zu finden, etwas, das jeder in seiner Arbeit braucht, um sie langfristig durchführen zu können.

Ich danke dir für deine Zeit, die du in das Lesen und Kommentieren gesteckt hast und entschuldige mich, dass ich leider nicht wirklich auf deine Fragen eingehen konnte... ^^°
25.02.2019 | 21:07 Uhr
zu Kapitel 1
Huhu ^-^)/

Endlich schaffe ich es, dir ein paar Worte zu schreiben^^"

Vorab möchte ich unbedingt gleich loswerden, dass ich das Thema dieser Story wirklich einzigartig finde. Es ist mir bisher im FF-Bereich (egal welches meiner Fandoms) noch nicht untergekommen, dass von vornherein ein derart ... hm ... erdrückendes? / schwermütiges? / trauriges? ... mir fehlt das richtige Wort, um ehrlich zu sein :D Jedenfalls kam mir etwas derartiges bisher noch nicht unter. "Düstere" Geschichten, ja, aber deine scheint dabei viel realer zu sein, ohne krampfhaft dramatisches Setting etc..
Worin für dich natürlich auch eine Schwierigkeit bestehen wird, denke ich. Wenn die FF real bleiben soll und weiterhin dieses Thema behandelt, wirst du einiges an Recherchearbeit leisten müssen. Hinzu kommt natürlich auch die Sensibilität, die man für so etwas aufbringen muss. Allerdings glaube ich, dass du dir dessen vollkommen bewusst bist, was mich ehrlicherweise beruhigt. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich deine Geschichte weiterentwickeln wird.

Was mir in deinem Prolog sofort aufgefallen ist, ist diese Ruhe, die du in deinem Text bzw. in Erica vermittelst. Allein die Winterlandschaft schafft eine tolle Atmosphäre *-* Ebenso, dass Erica sie genießt, obwohl ihr ziemlich kalt sein muss. Trotzdem beklagt sie sich nicht, sondern geht ihrem Ritual nach.

///Das schier endlos wirkende Weiß, das sich vor ihrem Balkon erstreckte, schien bis zum Horizont zu reichen, wo es mit der Wolkendecke zu einer Einheit verschmolz. ///
<<< damit zeichnest du übrigens ein wirklich schönes Bild ;)

Gelungen fand ich auch den Übergang vom Schnee zur Uhrzeit. Eine fast schon filmische Szene, wie die Flocke aufs Ziffernblatt fällt. Ich mag so was unglaublich gern^^

Übrigens frag ich mich gerade, ob das "Haarsträhnen wegstreichen" eine typische Eigenart von Erica sein wird. (Ganz abgesehen davon, dass ich eh unbedingt mehr über sie erfahren will :D)

Dass Ericas Anrufer Roger ist, hatte ich erst nicht erwartet, obwohl es natürlich Sinn macht. Ich nehme an, L hat vorab Kontakt mit ihr aufgenommen, oder? Das finale Gespräch (ohne verzerrte Stimme) sollte dann wohl Roger übernehmen, um nicht zu auffällig zu sein? Oder, weil er ebenfalls sicher sein wollte, dass Erica die Richtige für den Job ist?
Hm, oder L hatte noch gar nichts damit zu tun, sondern Roger war von Anfang an der Kontaktmann? Würde L trotzdem ein Wörtchen mitreden wollen? Ich bin gespannt, ob es weitere Infos dazu geben wird im Laufe der Story^^

Was mir gerade durch den Kopf geht: Warum ausgerechnet "Mr. Rivers"? Ich kann mir nicht vorstellen, dass du einen direkten Bezug zu Near schaffen wolltest, aber irgendwie muss ich an ihn denken bei dem Namen^^" (Obwohl ein s zu viel da dran hängt, schon klar^^)

Ericas Hobby finde ich absolut interessant. Violinen bauen ist ja nun nichts Alltägliches, aber das ist ihr Job ja auch nicht, also passt es irgendwie zusammen^^ Sie scheint sich auch sofort in der Tätigkeit verlieren zu können, oder? Eben noch überlegt sie, was sie über das Telefonat mit Roger denken soll, und im nächsten widmet sie sich voll und ganz dem Holz. Schön, dass sie etwas hat, das sie ablenken kann :)

Ein Letztes noch: Als ich von den Violinen gelesen hab, fiel mir ein Fanart von L mit Violine ein^^ Ob er mal auf einem ihrer Instrumente spielt? Oder sie für ihn bzw. für Watari? Ich bin sehr gespannt, wie du alles miteinander verknüpfen wirst und wie die drei sich arrangieren werden ;)

Ich bin wirklich froh, dass du dich entschieden hast, eine OC-Geschichte zu schreiben. Selbst bin ich ja großer Fan solcher Charaktere und lese sie daher wahnsinnig gern ^^
Mit Erica hast du, soweit man bisher abschätzen kann, eine interessante Persönlichkeit geschaffen, von der ich unbedingt mehr erfahren möchte. Ihr Job und ihr Hobby sind ungewöhnlich und dadurch fesselt dein Einstieg bereits. Ich freue mich aufs Verfolgen deiner FF und melde mich bald zum ersten Kapitel ;)

Bis zum nächsten Mal ^-^)/

Antwort von QuietWords am 03.03.2019 | 15:32 Uhr
Vielleicht liegt der ausschlaggebende Punkt in deinem Empfinden, welches das Setting als 'nicht krampfhaft dramatisch' erlebt, darin, dass es sich hier um etwas 'Reales' handelt? Andere Settings bedienen sich häufig einem Szenario, das zwar fantastisch klingt und auch interessant ist, jedoch weniger real (plötzliche Entführung des Hauptcharakters, etc.). Die Spannung, welche man dann erzeugt, ist zwar eine, die trotz allem wirken und stark sein kann, jedoch kann die Realitätsferne ebenfalls dafür sorgen, dass man es anders empfindet oder sich anders hineinfühlt. Und somit als Versuch krampfhaft ein Drama aufzubauen empfunden wird.

Genau das, die Sensibilität, die ein derartiges Thema benötigt, als auch die Recherchen, machen mir ein wenig angst. Wie viel von den Recherchen soll mit in die Geschichte, damit sie an Glaubwürdigkeit gewinnt? Wie viel ist zu viel und sollte Fachwissen bleiben, das nicht erwähnt wird? Ich möchte dem Ganzen mit Respekt begegnen und dabei gleichzeitig eine Geschichte erzählen. Ich hoffe, dass ich beides verbinden kann, ohne dass eines davon zu Kurz kommt und ohne dass ich jemanden verletze, der einen persönlichen Bezug zu den angeschnittenen Themen hat.

Es freut mich sehr zu hören, dass die Atmosphäre für dich spürbar war, und dass du sie mit der Protagonistin in Verbindung setzt.

Manchmal weiß ich nicht, inwieweit die Bilder, die ich beschreibe, durch meine Wortwahl ein wenig in den Bereich des Kitsch abdriften, hoffe jedoch sehr, dies vermeiden zu können.

Bezüglich des 'Haarsträhnen weg-streichens' habe ich mir etwas gedacht. Ich möchte es zu einer 'Angewohnheit' machen, wenn sie eine gewisse Emotion spürt und hoffe, dass ich dies auch deutlich in dem Text einbringen kann. Ich denke, jeder hat schließlich Eigenheiten und hoffe, dass Erica dadurch an Charakter gewinnt ^^°

Bezüglich des ganzen 'Auswahlprozesses' bzw. 'Vorbereitungsprozesses' durch den Erica musste, habe ich mir viele Gedanken gemacht, auch, wer in dieser Zeit mit ihr in Kontakt stand und aus welchen Gründen. Doch da wir die Geschichte nur aus ihrer Sicht erleben, und sie das (derzeit) selbst nicht weiß, kann ich dir zu diesem Zeitpunkt keine Auskunft darüber geben. Es ist jedoch interessant zu lesen, was du dir diesbezüglich denkst :)

Eine Verbindung zu Near wollte ich mit dem Namen nicht schaffen, nein. Eher war ich von einem anderen Charakter geprägt aus einem anderen Werk, das mir momentan ein wenig im Kopf ist, weswegen ich mich für einen Namen entschieden habe, den ich mit jenem Charakter verbinde. Auch wenn sich Watari und dieser Charakter nicht wirklich ähnlich sind. Aber ich wollte einen Namen mit Bedeutung für mich

Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, eine solche Tätigkeit zu haben, in der man sich verlieren kann. Ein wenig wie das Schreiben für mich mag für sie das Arbeiten mit dem Holz sein. Ein bisschen Selbstverwirklichung, die jeder Mensch braucht. Und diese lässt sich in den unterschiedlichsten Dingen finden. Dass dich ihr eher außergewöhnliches Hobby nicht abschreckt, erleichtert mich sehr ^^

Es schwebt mir im späteren Verlauf tatsächlich eine Szene vor, in der die Violine eine Rolle spielt. Wem gegenüber sie gespielt werden soll, oder von wem, oder gar aus welchem Grund, kann ich dir an dieser Stelle jedoch nicht verraten.

Es freut mich sehr, dass dich Ericas Persönlichkeit nicht verschreckt hat, und dass du genug Charakter in ihr erkennen kannst, dass du dich für sie interessierst.

Danke für deine Zeit und deine Worte,
QW
07.02.2019 | 06:01 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöle!
Ich hab dir ja schon bei deinem Oneshot eine Review dagelassen, in der ich von deinem Schreibstil geschwärmt habe, aber allein der Vollständigkeit halber muss ich es hier wohl schon wieder tun. :-D Ich hatte zum Teil sogar Schwierigkeiten mich von deinen Worten zu lösen um mir Notizen für meinen Kommentar zu machen, weil du so unglaublich flüssig und fesselnd schreibst. Selbst wenn nichts super Actionreiches oder Dramatisches passiert, will man gar nicht wegschauen und alles in Ruhe an einem Stück verschmökern. (Und ich muss zugeben, ich liebe es auch lange, ausführliche Beschreibungen von Räumen, Menschen oder einfach nur banalen Tätigkeiten zu lesen, wenn mich der Stil anspricht, es kann sehr viel Schönes in den einfachen Dingen liegen!) Ehrlich, dein Stil gehört zu den Besten, die ich bisher in diesem Fandom gelesen habe und ich hoffe, ihn noch lange genießen zu können!!

Bevor ich mich näher auf die Kapitel beziehe, erstmal YEAH sagen wir dem OC-Stigma den Kampf an! :-D Ich kann deine Gefühle für OCs verstehen, so ist es mir auch lange gegangen, bzw. geht es manchmal immer noch, aber man muss doch wirklich zugeben, dass man viele Leute bei ihren Charakterkreationen unterschätzt. Ja, es ist natürlich eine zusätzliche, ich sage mal 'Arbeit' sich auf einen komplett neuen Charakter einzulassen, der plötzlich neben unseren Lieblingsfiguren herumwuselt, aber es kann sich wirklich sehr lohnen! Und ich denke, man sollte OCs immer eine Chance geben. Insofern bin ich froh, dass du dich aus dieser Mentalität heraus entschlossen hast, über einen OC zu schreiben! Ich finde nämlich, dein Stil hat es verdient von selbsterschaffenen Figuren zu erzählen. (Klingt das seltsam? Vielleicht ein bisschen, ich hoffe, du verstehst ungefähr was ich meine. :-D)

So, und nun mal zum Prolog!
Erstmal lernen wir Erica kennen, das ist wohl das Wichtigste für eine OC-Story, offensichtlich. (8 Erstmal finde ich die Beschreibung der verschneiten Landschaft wunderschön, als jemand, der selbst fast jede Geschichte erstmal mit Umgebungs- und Wetterbeschreibungen anfängt, hast du da genau meinen Nerv getroffen. ;-D In Verbindung mit einer kleinen Stelle in Kapitel 1, nämlich der Betrachtung der schneeweißen Bettlaken, hat es mich ganz unweigerlich an ein Buch erinnert, das ich letzten Sommer für die Uni gelesen habe, nämlich eine Art lyrischer Roman namens 'Vom Schnee' von Durs Grünbein, in dem es um Renee Descartes geht, und in dem Schnee auch eine große, metaphorische Rolle spielt. Ohne jetzt wie ein übermäßig Intellektueller klingen zu wollen, aber irgendwie haben mich diese Stellen sehr daran erinnert, was, glaube ich, sogar ganz gut ist, weil ich das Buch inzwischen schon fast wieder vergessen hatte. 8DD Yeeeah, Schnee!
Außerdem finde ich Ericas Hobby superinteressant. Violinen herstellen ... und dann auch noch in so einer gemütlichen Wohnung inmitten von wunderschöner Landschaft ... oh man, da wäre ich jetzt auch gerne. :-/
Auf alle Fälle bekommt man hier einen wunderbaren Einblick in ihr Leben und ihren Charakter, womit du, denke ich, das Ziel dieses Prologes erreicht hast. (8
Ach ja, und die Länge des Kapitels (und des folgenden) finde ich auch sehr angemessen, ich mag es immer ein bisschen mehr zu lesen zu haben, und die Formatierung ist auch sehr leserfreundlich!

So, und nun zu Kapitel 1.
Zu allererst mal haben mich diese Nerdgedanken über das Holz sehr amüsiert! :-D Es macht Erica gleich zu einem total sympathsichen Menschen. Ich finde es immer großartig, wenn man solches 'Fachwissen' in seine Charaktere einbringt, bei dem sie ganz enthusiastisch werden, das wirkt furchtbar menschlich und real, ich glaube, jeder hat da so sein ganz besonderes Fachgebiet, über das er sich den Mund fusselig reden kann.
Die Dialoge haben mir sehr gut gefallen. Wie immer eine sehr gelungene Wortwahl, das Gespäch zwischen Erica und Watari wirkt zwar höflich und zunächst noch distanziert, doch man merkt, wie sie sich mit jedem Satz besser verstehen und langsam einen Draht zueinander finden. Auch das Detail, dass Erica ihn weiterhin siezt, während Watari schon angefangen hat sie zu duzen ist sehr vielsagend. Sie möchte weiterhin professionell bleiben, obwohl sie weiß, dass es vermutlich nicht lange so bleiben wird, so ist das nunmal bei so einer Arbeit. Sie ziert sich ein bisschen, auf mich wirkt sie sowieso ein kleines bisschen schüchtern, fast schon etwas ZU gut erzogen. Du sieht, wie viel ich nur anhand dieser Details schon in ihren Charakter hineininterpretieren kann, das spricht mal wieder für dich. ;-D
Nebenbei finde ich es auch schön, überhaupt über Watari zu lesen und ich bin gespannt darauf, wie du ihn noch weiterhin darstellst. Ich finde seine Beziehung zu L sehr kompliziert, da gibt es eine Menge Grund, den man noch erforschen kann und obwohl ich bisher nur 'wenig' von dir gelesen habe, vertraue ich dir schon absolut damit. :--D (Vielleicht auch, weil ich glaube, dass wir sehr ähnliche Interpretationen der Charaktere haben ... sehr praktsich) Obwohl L nicht viel in diesem Kapitel gesagt oder getan hat, kam er dennoch ausgesprochen l-ig rüber, das ist natürlich auch nicht zu verachten. (8

Tatsächlich habe ich schon einige Fragen im Hinterkopf, aber ich warte lieber noch auf ein paar Kapitel, das sollte ja am Anfang normal sein. Du hast auf alle Fälle großes Interesse bei mir geweckt und ich werde jetzt erstmal mit Favos um mich werfen, um das zu feiern und dich hoffentlich ein wenig anzuspornen. ;-D <3

So. Also, Erica hat es mir auf alle Fälle schon total angetan. Du hast uns schon einen wundervollen Einblick in ihre Persönlichkeit, ihr Verhalten und ihre Hobbies gegeben, sie wirkt unheimlich lebendig und interessant und ich würde mich total gerne mit einer Tasse Heißgetränk ihrer Wahl mit ihr irgendwo hinsetzen und ihr dabei zuhören, wie sie über Holz redet. *^* (Bin ich verliebt? Eventuell ein bisschen. :----D) Du hast es mit nur zwei Kapiteln geschafft, mich mit der Geschichte zu fesseln und mich fragen zu lassen, wie es wohl weitergehen wird und vor allen Dingen wie sie mit L interagieren wird! Mission OC ist somit absolut geglückt, würde ich sagen!

Ich bin gespannt auf mehr von dir!
Schöne Grüße!

Antwort von QuietWords am 14.02.2019 | 21:24 Uhr
Lieber Tschuh,

es hat mich sehr überrascht, dich hier zu sehen, aber es freut mich wirklich, dass du meine ersten beiden Kapitel gelesen hast, und dass dich diese scheinbar nicht verschreckt haben.
Die Themen, die ich in der Geschichte bearbeiten möchte, sind wohl nicht für jeden Leser interessant, und verlangen Sensibilität, weshalb ich immer stets ein wenig Angst habe, der Geschichte und ihren Charakteren nicht gerecht zu werden.
Es freut mich wirklich sehr, dass dir mein Schreibstil zuzusagen scheint, besonders, da ich im Moment sehr hadere, ob es überhaupt flüssig oder stimmig klingt, was ich schreibe. Ob es zu 'abgehackt' wirkt, oder zu langatmig... sich selbst einzuschätzen ist leider nicht sehr leicht, und das Empfinden bzw. das, was sich die Leser wünschen, mag mit unter sehr variieren, sodass man nicht alle glücklich stellen kann – was man vielleicht auch gar nicht zu tun braucht, oder anstreben sollte.
In der Einfachheit der Dinge mag wirklich viel Schönes liegen, wenn man es zulässt, dieses Schöne auch zu sehen. Dass du die Beschreibungen genießen konntest, freut mich ehrlich sehr :)
Ich weiß nicht ganz, was ich zu deinem letzten Kompliment sagen soll, denn ich zweifle sehr stark daran, dass mein Schreibstil zu den Besten gehört... gerne würde ich dir ein paar Autoren empfehlen, von denen ich sehr gerne lese, bzw. deren Stil ich wirklich atemberaubend finde. Vielleicht könnten sie dir ebenfalls gefallen.

Vielleicht war meine Angst bei OCs auch immer, dass sie womöglich zu sehr zu einem Self-Insert mutieren könnten. Man schreibt den Charakteren (ob geliehen oder eigene) mal bewusst, mal unbewusst, gerne eigene Eigenschaften an und verarbeitet auch in den Geschichten Dinge, die einen selbst betreffen, oder zumindest für einen selbst bedeutsam sind. Aber ich bin auch froh, dass ich ihnen eine Chance gegeben habe, sonst hätte ich einige Geschichten nicht entdeckt, die ich wirklich sehr gerne mag.
Ich denke, eigene Charaktere zu erschaffen, und 'geliehene' Charaktere zu schreiben, haben zwei völlig unterschiedliche Ansprüche. Keiner davon darf unterschätzt werden. Leiht man sich einen Charakter, und möchte diesen in seinen Handlungsweisen treffen, so liegt der Schwierigkeitsgrad darin, diesen Charakter glaubhaft darzustellen und zu präsentieren. Einzuschätzen, wie er sich in gewissen Situationen verhalten würde, und dieses Verhalten dem Leser zu zeigen. Schafft man hingegen einen eigenen Charakter, muss man diesen von Grund auf neu aufbauen und einführen. Die Originale kennt der Leser und er ist mit ihren Eigenheiten vertraut. Der neue Charakter ist ihnen fremd, und man muss seine Eigenkration dem Leser Schritt für Schritt nahe bringen, ohne ihn jedoch zu etwas 'Übermenschlichen' zu machen. Sympathien zu erwecken, zu einem Charakter, der dem Leser noch fremd ist... Ebenso ist, sich als Leser auf diese fremde Persönlichkeit einzulassen, auch immer mit ein wenig Arbeit verbunden, wie du es nennst. Es freut mich, dass du dir diese Arbeit bei meiner OC gemacht hast, und ich hoffe, dass, solltest du dabei bleiben, du es nicht bereuen wirst.

Der Beginn einer Geschichte, ist, so denke ich, immer sehr wichtig. Denn er muss beim Leser Interesse wecken, während man gleichzeitig bereits einige Informationen darin verpacken sollte. Persönlich mag ich ebenso einen Beginn, der eine Szene 'be'-schreibt, damit man sich hineinfinden kann. Nicht sofort in Action geworfen zu werden, aber dennoch bei einer Handlung anzusetzen.
Da ich zu dem Thema der Geschichte einen ruhigereren Beginn als passend erachtet habe, und ich den Winter selbst sehr gerne habe, dachte ich, ich beginne mit dem Schnee und der Kälte. Gleichsam mag beides auch gut zum 'Tod' und 'Abschied' passen, weshalb es wohl diese Jahreszeit geworden ist. Auch wenn es in Irland eher selten schneit, so wollte ich dennoch eine Schneelandschaft beschreiben.
Leider habe ich das Buch, an welches dich die beiden Szenen erinnern, nicht gelesen, musste es jedoch gleich googlen. Und wie es scheint, weiß ich, was ich in nächster Zeit einmal lesen werde :)
Ericas Hobby... in der Erstversion des Prologes, gab es die Szene mit der Violine nicht. Dann habe ich mich jedoch mit einer Freundin unterhalten, über eigene Charaktere und wie man ihnen Leben verleiht, dann erst kam mir der Gedanke, dass ich ihr bereits hier mehr Persönlichkeit geben sollte. Da ich denke, dass es sehr wichtig ist, die eigenen Charaktere in ihrem Handeln und Denken nachvollziehen zu können, wollte ich ihr eine Leidenschaft geben, die der meinen in ihren Grundzügen bis zu einem gewissen Grad ähnelt, sodass ich ihre Liebe dazu nachempfinden und mich darin einfühlen kann. Ein ruhiges Hobby, in dem man sich Stunden verlieren kann. Eines, das sich ohne andere Personen ausüben lässt, in welchem man alleine versinken kann. Zuvor hatte ich einen Studio Ghibli-Film gesehen, in welchem Violinenbau ebenso eine Rolle spielte, und dies hat mich fasziniert. So stand Ericas Leidenschaft dann fest. Es ist ein Thema, zu dem ich auch gerne recherchiere, und ich denke, auch das ist wichtig, damit man Erica glaubwürdiger wahrnehmen kann.

Es freut mich ehrlich, dass du in Erica, zu diesem frühem Stadium der Geschichte, bereits einen Charakter erkennen kannst, der nicht leer ist, sondern durch ihre eigenen Eigenheiten zu einem Menschen wurde, den du sympathisch findest. Ich denke, dass jeder ein solches 'Fachgebiet' bzw. eine Leidenschaft haben sollte, über die er Tage/Stunden/Wochen nachdenken könnte, ohne dass er bemerkt, wie die Zeit vergeht. Ein bisschen Selbsterfüllung benötigt jeder Mensch, und es wäre schade, mir vorzustellen, dass einige Menschen diese nicht haben... Allerdings sind ihre 'Nerd-Gedanken' doch eher sehr speziell auf ein Thema bezogen, das natürlich nicht jeden interessiert. Und weshalb einige diese Gedanken sicherlich auch als uninteressant werten. Dass du dies nicht tust, freut mich darum sehr.
Viele Szenen/Dinge gibt es in einer Geschichte, die diese Tragen und welche man als 'Schlüsselelemente' bezeichnen könnte. Dialoge gehören da auf jeden Fall hinzu, und dass dir der Dialog zwischen Watari und Erica gefallen hat, erleichtert mich. Es ist schön zu lesen, wie du ihn aufgefasst hast, und was du alles in Ericas Charakter dadurch hineininterpretierst :)
Watari ist ein so toller Charakter, der leider immer ein wenig untergeht, wie ich finde. Ich glaube auch, dass wir über L eigentlich mehr wissen, als über Watari. Obwohl L doch eigentlich das Enigma ist ^^° Ich hätte mir im Original mehr Interaktionen zwischen den beiden gewünscht, da ich mir ihre Beziehung sehr wie die von Vater und Sohn vorstelle. Dennoch ist Watari ja irgendwie Ls 'Mann für alles', sage ich jetzt einmal ^^° Professionalität, da beide eine 'Funktion' zu erfüllen haben, muss ebenfalls in dieser Beziehung sein, was dem Ganzen vielleicht eine Komplexität verleiht. Ebenso die Tatsache, dass L seine Emotionen nicht gerade auf der Zunge trägt... Ich hoffe sehr, dich nicht zu enttäuschen mit der Darstellung der Charaktere und ihrer Beziehungen ^^°
Es freut mich sehr zu lesen, dass du in L bisher tatsächlich hast L erkennen können. Auch, wenn er gerade noch nicht viel vorgekommen ist.

Deine Fragen würden mich sehr interessieren ^^° auch, ob ich sie im Laufe der Zeit wohl beantworten werde kann, wenn du die Geschichte weiter verfolgen möchtest. Ich danke dir sehr für diene Zeit, die du dir genommen hast, um einen solch ausführlichen Kommentar zu schreiben, und die Geschichte zu lesen <3
Vielen Dank <3

Es freut mich sehr, dass Erica für dich lebendig wirkt ^^ gerne arrangiere ich für dich ein Treffen mit ihr, bei dem sie dich, mit einer dampfenden Tasse Tee in der Hand, mit Holz-Nerd-Gesprächen zutexted ^^

Vielen Dank für deine Worte,
QW