Autor: CThomas
Reviews 1 bis 25 (von 108 insgesamt):
15.01.2019 | 21:47 Uhr
zu Kapitel 2
Liebe CT!
Kaum als sie sich anfängt, einzuleben, tritt ihr die Vergangenheit mit der hochmütigen Frances auf die Zehen.
Nein, mehr als hochmütig und mehr als nur die Zehen. Zutiefst verletzend und
Sowas tut man nicht und kam bei niemand, nicht einmal bei ihrem Gatten Ian gut an.
In Australien sind viele Farmer und Siedler ehemalige Sträflinge gewesen.

Joshua hat eine gute Frau bekommen, die auch hart arbeitet,
aber auch Missy hat in ihm einen sehr braven Mann.
Man muss das ja aus der damaligen Zeit sehen.
Ich denke auch, dass das ihr bestes Leben bis jetzt ist.
Und trotzdem hat sie Träume und Sehnsüchte, die weit über das hinausgehen, was Joshua ist.
Und sie spricht bei ihm noch immer nicht. Aber sie verstehen einander auch ohne ihre Worte. Ihre Träume lässt sie bei sich.

Du hast eine gute Milieuschilderung in eine besondere Ehegeschichte verpackt zusammen mit politischer und gesellschaftlicher Kritik der damaligen Zeit.
Sehr gut gelungen.
Liebe Grüße.
R ☆

Antwort von CThomas am 17.01.2019 | 08:05 Uhr
Hi R!

Australien, so dünn besiedelt es damals war, ist natürlich dazu prädestiniert, um sich mehrmals im Leben über den Weg zu laufen. Das ist natürlich Pech für Fisch, gerade auf die unsympathische Frances zu treffen. Später wird sie noch auf jemand anderen treffen, den wir bereits kurz kennengelernt haben, und dieser jemand wird das alles ausgleichen. ;-)

Joshua ist natürlich ein guter Mann, Fisch weiß und erkennt das auch, aber in ihren Träumen erlaubt sie sich den "perfekten" Partner getroffen zu haben, von dem sie sich tief geliebt fühlt, denn das ist ja das, wonach sie sich sehnt, geliebt zu werden, gesund zu sein, frei von Sorgen und Problemen. Joshuas Farm ist ein Anfang und tausendmal besser als die schimmlige Wohnung in Wapping, in der sie hungern musste und in der niemand war, der ihr Zuneigung zeigen konnte. Ich plane, Fisch sehr glücklich zu machen, denn das hat sie definitiv verdient.

Ich habe mich ein bisschen in die australische Geschichte eingelesen und fand die politischen Spannung recht interessant - und über was sollte man sich auch sonst bei so einem Treffen unterhalten, als über die Politik, die ja alle angeht.

Liebe Grüße!
13.01.2019 | 12:37 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Cosima,

endlich habe ich Zeit um die beiden Kapitel zu lesen.
Dass Missy dem elendigen London keine Träne nachweint, kann man anhand deiner Beschreibung nachvollziehen und ihr daher Australien als neue Chance auf ein besseres Leben gefällt.
Und dass Joshua ein sanfter Mann ist umso mehr.
Nun, werde ich mal abwarten wegen den neuen Nachbarn, aber Brock bringt ja jetzt schon seine fiese, grausame und gnadenlose Charakteransicht recht deutlich zu Tage. Und ich wette, dass sich deswegen zwischen ihnen allen ein zweigeteiltes Lager bezüglich des politischen Umdenkens dort bilden wird....

Danke für deine wunderschöne und detailreiche Schilderungen von dort!!! Ich mag sie einfach unheimlich gerne lesen.

Liebe Grüße von Karin

Antwort von CThomas am 14.01.2019 | 14:25 Uhr
Hi Karin!

Super, dass es dir gefällt - hast du eigentlich in das Projekt "Mansardengeschichten" reingelesen, auffindbar auf meinem Profil? Ist auch ein Geschichtenanfang, der dir gut gefallen könnte.

In Australien hat Fisch eine Zukunft, in London keine, und das ist ihr auch bewusst. Zu einem zweitgeteilten Lager kommt es nicht, zumindest nicht auf Joshuas Farm. Und warum, erfährst du gleich. Ich lade das nächste Kapitel hoch und bin wie immer gespannt auf deine Meinung!

Liebe Grüße!
12.01.2019 | 17:59 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo,
habe erst jetzt bemerkt, dass du bereits weitergeschrieben hast. Ok, jetzt kann ich Joshuas Gründe irgendwie nachvollziehen. Zudem brauchte er ja eine Hilfskraft auch. Dass Fisch die Nachbarn unsympathisch sind kann ich sehr gut verstehen, aber vermutlich ist das die Haltung der damaligen Zeit. So hat wahrscheinlich fast jeder gedacht. Ich finde es auch sehr interessant wie du die Geschichte Australiens hier einbaust. Ich glaube nicht, dass viele Leute wissen, dass Australien eigentlich mal eine britische Strafkolonie war.

Antwort von CThomas am 14.01.2019 | 14:14 Uhr
Hi Loehli!

Danke für die netten Worte. Ob das Wissen über australische Geschichte so verbreitet ist, weiß ich nicht. Ich glaube, im deutschen Lehrplan Geschichte ist es vermutlich nicht oder nur am Rande Thema. Ich habe mich, wie immer, ein bisschen eingelesen und finde das sehr spannend - genau wie die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, die man hierzulande gar nicht kennt. Das muss Fisch ja erst einmal alles lernen (ebenso natürlich: Welche Schlange ist giftig, welche nicht?).
Gouverneur Gipps war wohl recht umstritten, das kam mir natürlich gelegen für dieses Kapitel, diese ablehnende Haltung Sträflingen und Aborigines gegenüber war bei den "freiwilligen" Siedlern wohl durchaus verbreitet. So sind Menschen nun mal. Leider.

Liebe Grüße!
24.03.2020 | 13:35 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo,
Missy also. Ihr neuer Name.
Die Geschichte gefällt mir bisher außerordentlich.
Toller Schreibstil und solche historischen Geschichten liebe ich sowieso.
War es zu der Zeit üblich, dass Frauen im Gefängnis quasi an Männer verkauft worden?
Denn anders kann man es ja nicht bezeichnen.
Dann werde ich mal sehen, wie er sie behandelt.
Vielleicht hat sie ja mal wirklich Glück im Leben.
Bis demnächst und alles Gute in dieser unruhigen Zeit
und vor allem viel Gesundheit!!
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑
12.09.2019 | 20:22 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöchen,
ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie oft ich bei meinen Streifzügen über diese Website und den Forenbereich schon über diese Geschichte gestolpert bin, ohne sie zu lesen. Aber bereits allein am Titel bleibt man hängen, der ist im besten Sinne schon ungewöhnlich. :-)

Und auch wenn die KB jetzt nicht so super aussagekräftig daher kommt, hab ich heute doch endlich mal in das erste Kapitel reingelesen und muss sagen, dass du mich wirklich gefesselt hast! Du schaffst es toll, das Zeitfeeling zum Leben zu erwecken und einen authentisch in die Situation zu führen. Kennst du Sarah Lark? Ich habe mich jedenfalls direkt an ihre Bücher erinnert gefühlt, die sich mit ihren Geschichten ja ebenfalls gerne in dieser Zeit bewegt.

Auch wenn Fisch/Missy nicht spricht, schaffst du es doch auf eine tolle Weise, ihr mit Gedanken und Gesten eine Stimme zu verleihen. Ich bin wirklich gespannt, weshalb sie nicht (mehr) spricht und was es damit auf sich hat.
Im Moment hab ich leider noch so gar keine Ahnung, wo du mich mit dieser Geschichte hinführen möchtest, aber ich lasse mich da gerne überraschen. ^^

Jetzt hoffe ich nur, dass ich bald die Zeit finden werde, um weiterzulesen. Denn dass ich weiterlesen werde, steht schon mal fest. :D Dafür hast du mich jetzt einfach zu neugierig gemacht. :-)
Zumindest wollte ich dir dieses kleine Feedback schon mal dalassen. ^^

Liebe Grüße und bis bald
Katie

Antwort von CThomas am 06.10.2019 | 09:53 Uhr
Hi Katie!

Danke für das tolle Review. Leider geht's immer nur langsam voran hier, aber du hast ja ein paar Kapitel zum Aufholen. Der Vergleich mit Sarah Lark ehrt mich sehr, tausend Dank. Ich habe ein paar Bücher von ihr gelesen, ist aber schon wieder ein paar Jahre her, ich denke, da muss ich mal wieder reingucken. Gefallen haben sie mir auf jeden Fall.

Ich finde die Geschichte von Fisch recht schwierig zu schreiben, eben weil der Dialog so begrenzt ist. Das ist die Herausforderung, an der ich teilweise meine, doch noch zu scheitern. Gut, wenn es mir scheinbar doch gelingt, diesen "Mangel" an Ausdrucksfähigkeit irgendwie wett zu machen.

Die Geschichte kriegt ein Happy End, versprochen. Dazu muss Fisch aber noch ein paar mehr oder weniger furchtbare Dinge wegstecken. Am Ende ist sie aber glücklich.

Liebe Grüße!
05.02.2019 | 17:28 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo
manchmal frage ich mich, warum in Verlagsbüchern und Anthologien so viel Müll steht (teilweise) und man hier auf FF.de zum Teil wunderschöne Geschichten, kostenlos, geboten bekommt. Ich finde deinen Schreibstil wirklich gut, du hast eindeutig Talent.
Das Thema deiner Geschichte hat mich auch mehr als angesprochen, und du hast alles sehr gut rüber gebracht. Das Ende finde ich zuckersüß <3
Die nächsten Kapitel werde ich auf jeden Fall auch noch lesen, sobald ich Zeit habe, und ich freue mich schon darauf.
LG
Liz

Antwort von CThomas am 07.02.2019 | 09:12 Uhr
Hi Liz!

Danke für das nette Review und das große Lob. Ich freu mich wie ein Schnitzel. Meine Geschichten haben immer die Benachteiligten, Gebrochenen, Ausgestoßenen und Vergessenen als Protagonisten, gerne eben auch Menschen mit Handicap, die in unserer Welt, die nach Perfektion und Hochglanz und bigger-better-faster-more strebt viel zu oft das Nachsehen haben.

Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Rest - die Geschichte wächst ja noch ein bisschen.

Liebe Grüße!
01.01.2019 | 09:32 Uhr
zu Kapitel 1
Ich muss sagen, bis jetzt klingt die Geschichte wirklich schön und vielversprechend. Ich freue mich schon auf mehr :).
LG Lea

Antwort von CThomas am 11.01.2019 | 20:37 Uhr
Tausend Dank! Ich habe eben den nächsten Abschnitt hochgeladen, ich hoffe, der gefällt dir auch!

Liebe Grüße!
03.12.2018 | 17:44 Uhr
zu Kapitel 1
Für mich schreit es regelrecht nach einer Fortsetzung. <3

Antwort von CThomas am 04.12.2018 | 18:23 Uhr
Es gibt auch eine, Straubi - aber irgendwie ist nach 50 Seiten bisher Schluss und ich wollte tatsächlich einen Roman daraus machen. Aber irgendwie hänge ich fest. Ich hoffe, dass mich die Muse jetzt wieder beflügelt und ich - nicht nur mit Fisch - generell wieder mehr schreiben kann. Denn die letzten Monate habe ich keine einzige Stunde ins Schreiben investiert. Der ganze Frühling, Sommer und Herbst war so ... busy, dass ich wirklich zu keiner Silbe gekommen bin.

Liebe Grüße!
02.12.2018 | 19:16 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Cosima,

nach langer langer Zeit endlich wieder ein Schmankerl zu lesen von dir und ich nehme mal ganz stark an, dass es der Beginn der neuen Geschichte sein kann....
Ich jedenfalls freue mich schon riesig drauf, etwas aus dieser Zeit und vor allem dieses unbarmherzige gnadenlose Land zu lesen, in Australien.

Es grüßt dich von Herzen Karin

Antwort von CThomas am 04.12.2018 | 18:19 Uhr
Hi Karin!

Lange war's still, das stimmt. Von Fischs Geschichte existieren bereits 50 Buchseiten auf meinem Computer, aber irgendwie komme ich nicht weiter - was auch damit zu tun hat, dass ich die letzten Monate über nicht eine freie Sekunde zum Schreiben gefunden habe. Ich hoffe, das wird jetzt im Winter wieder ein bisschen besser.

Liebe Grüße!
02.12.2018 | 14:40 Uhr
zu Kapitel 1
Interessant und ich lese wie immer mit wenn es was neues von dir zu lesen gibt :)

Antwort von CThomas am 04.12.2018 | 18:18 Uhr
Danke schön! Ich freu mich, wenn's gefällt und dass ich so treue "Verfolger" habe. ;-)
02.12.2018 | 11:28 Uhr
zu Kapitel 1
Liebe CThomas!
Ich bin begeistert von dieser Kurzgeschichte.
Nicht nur inhaltlich, auch stilistisch und atmosphärisch,
deine Beschreibungen und der Realismus dieser Zeit,
zudem sehr feinfühlig und empathisch geschrieben.
Klare Leseempfehlung wie alles, was ich bisher von dir gelesen habe, du hast großes Schreibtalent.

Gerne hätte ich weiter gelesen, wie es den beiden ergeht.
Aber was soll ich sagen: Der Oneshot ist perfekt so!
Ich muss dir unbedingt ein Sternchen dafür geben!

Die 1. Adventwoche steht liturgisch für "Hoffnung".
Die hat Missy nun auch!
Und Mr.Porter wird sie mit Respekt behandeln und nichts von ihr verlangen, was sie nicht will, so stell ich mir das weiter vor, bis sie einmal sprechen wird.
Natürlich war das Anfangs- und Schluss-Wort auch sehr einprägsam, hat am Ende nachgehallt.

ich wünsche dir einen einen schönen 1. Advent.
R ♪ ♫ ♪♪

Antwort von CThomas am 04.12.2018 | 18:17 Uhr
Danke dir für das große Lob! Hoffnung ist ein großes Thema, in allen meinen Arbeiten, wenn auch nicht immer mit religiösem Hintergrund. Fisch geistert mir schon lange im Kopf rum, ich habe ein angefangenes Romanmanuskript mit ihr (50 Buchseiten stark), aber irgendwie komme ich nicht weiter. Vielleicht wird's doch nur eine Kurzgeschichte. Mal sehen.

Liebe Grüße!
10.06.2020 | 22:26 Uhr
zur Geschichte
Eine sehr bewegende Geschichte. Mitreißend geschrieben, mit vielen unerwarteten Wendungen. Bei jedem Kapitel fiebert man mit Fisch, dass sich doch alles zum Guten wendet und dann immer wieder diese Rückschläge...
26.03.2020 | 10:15 Uhr
zur Geschichte
Hallo,
ich bin so beeindruckt von dieser Geschichte.
Mir fehlen fast die Worte.
Und mit dem letzten Kapitel setzt Du dem ganzen noch die Krone auf.
Flora und Cillian, die Beiden haben mich so in ihren Bann gezogen und
auch ihre Kinder und Enkelkinder scheinen ihnen sehr ähnlich zu sein.
Die Beiden haben soviel Geheimnisse mit ins Grab genommen,
denn der Nachlassbrief hat ja so viel und doch so wenig offenbart.
Ein grandioser Schreibstil gepaart mit einer wunderbaren Handlung.
Ich danke Dir für diesen Leseschmauss.
Die Geschichte hat mehr wie nur einen Stern verdient und
in meinem Bücherregel steht sie auch schon.
Nur der Einband gefällt mir noch nicht so richtig.
Meine Kekse sind leider „weggefressen“ und eine (Butter)blume auf dem Einband fände ich toll.
Mal sehen, was sich da finden lässt.
"Pernilles Heim für Kegelkinder" scheint ähnlich zu sein.
Die Geschichte werde ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen.
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑

Antwort von CThomas am 10.05.2020 | 11:08 Uhr
Hi Carmenza!

Tausend Dank für die netten Reviews. Ich war kaum online, hatte kaum Zeit zum Schreiben, die letzten Wochen waren sehr anstrengend. Ich bin selbst nicht ganz zufrieden mit der Geschichte, denn es hat nicht so funktioniert, wie ich das eigentlich wollte. Die fehlenden Dialoge haben mich sehr gebremst, irgendwie. Trotzdem bin ich natürlich sehr froh, dass die Story so gut ankommt und so viele begeisterte Leser gefunden hat. Wenn du mal in Pernille reinliest, freue ich mich natürlich sehr.

Liebe Grüße und bleib gesund!
26.03.2020 | 08:37 Uhr
zur Geschichte
Hallo,
sie heißt also Flora, ein schöner Name.
Endlich haben sie ihn herausgefunden.
Fisch Hinkebein ist ja wirklich grausam.
Cillian ist schon fast wie ein Freund geworden und
das Brock nochmal auftaucht, war mir klar.
Nun ist dieser Mistkerl auch Geschichte und hoffentlich
kann Flora endlich mal ihr Leben in Ruhe genießen?
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑
25.03.2020 | 13:52 Uhr
zur Geschichte
Hallo,
wie Cillian Margaret Baneham immer „Honig um‘s Maul schmiert“
beschreibst Du immer fantastisch. Zum Schmunzeln.
Auch wie er Fisch das Lesen beibringt, keine schlechte Idee.
Ich bin ja so gespannt, wie ihr Name lautet.
Die Buchstaben waren wohl noch nicht dabei.
Auch nähern sich die Beiden immer mehr an,
sie merken es nur noch nicht.
Aber wäre sie für seinen Vater standesgemäß?
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑
25.03.2020 | 08:36 Uhr
zur Geschichte
Hallo,
Cillian ist ja ziemlich provokativ zu seinem Vater, aber trotzdem herzensgut.
Als Ehemann ist er trotz des ablehnendem Verhalten seiner Frau sehr respektvoll.
Nachdem man Fiona‘s furchtbares Geheimnis erfahren hat,
ist es kein Wunder, dass sie so abweisend war.
Ist sie nach der blutigen Abtreibung überhaupt noch zu retten?
Man, ist das spannend!
Hervorragende Geschichte!
Die Überschrift des nächsten Kapitels ist zum Schmunzeln,
aber trotzdem verständlich!
Man lernt ja schließlich Lesen und Schreiben nicht von einem auf den anderen Tag.
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑
24.03.2020 | 17:52 Uhr
zur Geschichte
Hallo,
das bisschen Glück was ihr widerfahren ist
hielt ja nicht lange.
Ob ihr die Flucht gelingt?
Aber was kommt dann auf sie zu?
Eine tolle Geschichte, kann sie kaum aus der Hand legen.
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑
11.02.2020 | 19:54 Uhr
zur Geschichte
Floras und Cillians Geschichte hat mir sehr gefallen! Wie schön, dass sie ihren Namen zurückerhalten hat. Aber ich hab auch Joshua gemocht. Und ich fand es toll, dass sie in dem Bordell so ein gutes Zuhause gefunden hat. Mit so tollen Freunden. Und ich mochte die spannenden Szenen, mit Fiona und Brock.

Danke dafür

Lg
Gedankenspielerin

Antwort von CThomas am 16.02.2020 | 12:50 Uhr
Hi Gedankenspielerin!

Danke für das nette Review und das Lob.

Ich bin nicht so hundertpro zufrieden mit der Geschichte, es hat nicht so funktioniert, wie ich mir das im Vorhinein dachte, vor allem war es sehr schwer, auf die Dialoge verzichten zu müssen. Eine stumme Hauptperson ist schwierig zu schreiben, finde ich. Da habe ich mir mit Theos Blindheit in "Walnussdonner" oder mit Pips Amputation in "Pips Anatomie" deutlich leichter getan. Denn die konnten ja immerhin beide reden und somit die Handlung leicht voranbringen.

Ich finde es aber großartig, dass Fischs Geschichte trotzdem so gut ankam und so viele Leser hatte.

Liebe Grüße!
25.01.2020 | 00:06 Uhr
zur Geschichte
Hallo CThomas,
ich war am Anfang der Geschichte um Fisch absolut fasziniert und "hooked". Du hast eine spannende, ungewöhnliche Ausgangslage geschaffen, mit ausgewählten Details eine authentische Welt gezeichnet und deine Schreibe ist sehr angenehm zu lesen.
Ich mochte die unaufgeregte Art des Textes, der Charaktere, ohne dass sie belanglos wirkten. Keine Königssöhne, besondere Schneeflocken, danke dafür.

Trotzdem hast du mich nach einer Weile verloren (Ich habe schon zu Ende gelesen, aber mit einer nachdenklich gefalteten Stirn) und ich überlege, wie ich es am besten beschreibe.
Wenn ich den ganzen Plot an sich betrachte, war er gut. Deine Protagonisten hatten Hindernisse zu überwinden, aber mir fehlte der eine große PENG am Ende. Ich hatte erwartet, dass ihr zweiter Ehemann mit viel mehr Gewicht in ihr Leben zurückkehrt, eine größere Gefahr darstellt. Auch Cillians Ehefrau fand ich faszinierend und der "Arc" um sie war an sich spannend. Wie spannend wäre es aber gewesen, wenn sie die Beziehung zwischen Cillian und Fisch in Gefahr hätte bringen können? Die Beziehung zwischen Cillian und Fisch stand überhaupt während des ganzen Textes nie wirklich auf der Kippe, weder während der Entstehung noch nachher, als sie als Paar unterwegs waren.
Ich sehe in deinem Plot noch so viel Raum für mehr Drama und während du bei den historischen Beschreibungen der Welt ganz in die Tiefe gegangen bist, in den Schlamm und das Elend, bist du bei diesen "Was wäre wenn"-Überlegungen viel zu zahm gewesen, und dadurch war ich von deinen Auflösungen oft enttäuscht.
Ich dachte ganz oft: "Oh Gott, das wird absolut episch, wenn die Bombe hochgeht! Wird Cillians Vater Fisch finden und vielleicht unter Druck setzen? Wird ihr Ehemann sie entführen? Erpressen?" Aber meistens endeten die Dinge dann zu schnell und belanglos (Vielleicht ist diese, von mir empfundene, Belanglosigkeit auch die Gefahr deiner unaufgeregten Art zu schreiben. Hm.) Die Hindernisse bereiteten Fisch und Cillian kaum Schmerzen (oder es klang für mich so). Vielleicht ist die relative Distanz zu den Personen durch den Stil des Textes. Womöglich habe ich etwas erwartet, dass du gar nicht leisten wolltest.
Womöglich habe ich zu sehr mit einem Autorenauge gelesen.
Ich bin daher ein wenig bedrückt, weil ich so viel von dir mag, aber mir am Ende doch eingestehen muss, dass ich als Leser nicht zu deiner Art als Autor passe.

Nochmal, ich finde, dass du dein Handwerk wirklich gut verstehst und ein feines Gespür für die Welten entwickelst, in denen deine Texte spielen. Schreib bitte weiter (aber das muss ich dir bestimmt nicht sagen ;) )

Viele Grüße
huxley

Antwort von CThomas am 02.02.2020 | 08:44 Uhr
Hi Huxley!

Danke für das ausführliche und konstruktive Review.

Die Geschichte hat tatsächlich nicht so gut funktioniert, wie ich das wollte. Ich fand sie schwierig zu schreiben, vor allem eben wegen den fehlenden Dialogen und der Umständlichkeiten, die das so mit sich gebracht hat. Den großen PENG hätte es vermutlich gegeben, wenn Fisch hätte sprechen können, aber so waren die Ideen, die ich ursprünglich hatte, beim Schreiben immer irgendwie lahm, alles zog sich hin, war verworren und umständlich und irgendwie blöd. Also habe ich den "Weg des geringsten Widerstandes" gewählt, und das merkt man auch. Ich bin - ähnlich wie bei Schuster und Kröte - durchaus selbst ein bisschen enttäuscht von der Story. Das ist schon die zweite, die ich schreibe, die nicht gut funktioniert hat, die auf dem Plotplan großartig wirkte, dann aber ein irgendwie ungutes Eigenleben entwickelte.

Ich bin nur halb zufrieden mit der Geschichte, und hatte auch von mir selbst mehr Kreativität erwartet, um die genannten Klippen zu umschiffen. Hat nicht funktioniert. War definitiv der erste und letzte Versuch, eine stumme Hauptperson darzustellen.

Meine "unaufgeregte" Art zu schreiben ist sicherlich nicht für jeden geeignet, das ist klar. Ich mag aber prinzipiell selbst gerne eher die unaufgeregten Geschichten und fühle mich mit übermäßigen Drama meistens eher unwohl, weil's mir eben oft zu sehr an den Haaren herbeigezogen ist, zu sehr auf unwahrscheinlichsten Zufällen basiert.

Weiterschreiben, klar, immer. Das hört nicht auf. Ich hoffe, ich entwickle mich auch noch mal weiter und schaffe irgendwann den Sprung zu einem guten Mix aus Unaufgeregtheit und angemessenem Drama/Spannung. Man lernt ja nie aus.

Liebe Grüße!
20.01.2020 | 21:09 Uhr
zur Geschichte
Danke, für diese wunderwunderwunderschöne Geschichte, Danke. Ich schreibe dir dieses Review mit Tränen in den Augen. Ich finde deine Geschichte sehr berührend. Du schaffst es abgrundtiefe Trauer, Schmerz, Angst, aber auch wunderschönes Glück, bedingungslose allumfassende Liebe wunderbar zu beschreiben. Danke, Ganz herzlichen Dank

Antwort von CThomas am 02.02.2020 | 08:35 Uhr
Hallo Schwyzer!

Tausend Dank für das große Lob, das freut mich sehr. Ich mag den Gedanken, Menschen mit meinen Geschichten zu rühren und mitzunehmen.

Wenn du magst: Ich habe ja noch mehr Geschichten, vielleicht ist noch eine dabei, die dir gefällt.

Liebe Grüße!
11.01.2020 | 13:14 Uhr
zur Geschichte
Hallo,

bin ich erst jetzt dazugekommen Deine Geschichte zu lesen. Ich möchte mich bei Dir für diese wundervolle Geschichte bedanken, sie hat mir unglaublich gut gefallen. Dein Schreibstil gefällt mir sehr gut, besonders die vielen kleinen Details die Du in die Geschichte hast einfließen lassen, fand ich bewundernswert. Auch die historische Handlung fand ich sehr interessant und gut nachvollziehbar. Wahrscheinlich gerade weil es in Deiner Geschichte um Menschen geht, die etwas anders sind und nicht der Normalität entsprechen, hat sie mir so gut gefallen. Man findet hier selten solche Geschichten und dann auch noch so gut geschrieben. Es war bestimmt eine große Herausforderung, Flora mit ihren Behinderungen zu schreiben. Jetzt freue ich mich riesig auf Deine neue Geschichte. Wie ich schon gelesen habe, geht es auch wieder um Person mit körperlichen Beeinträchtigungen. Ich bin ganz gespannt, werde die Geschichte aber erst lesen, wenn Du sie beendet hast. Sorry dafür, dass mache ich hier mit allen Geschichten so.

Ganz liebe Grüße Dorett

Antwort von CThomas am 17.01.2020 | 15:19 Uhr
Hi Dorett!

Tausend Dank für die netten Worte, das geht runter wie Öl.

Ich versuche immer, Geschichten zu schreiben, die ich selbst gerne lesen möchte, und freue mich, wenn ich andere damit begeistern kann. Fisch war sehr schwierig zu schreiben, andere historische Romane wie Johannistag, Johannisnacht oder der Walnussdonner haben sich einfacher geschrieben. Wenn die Möglichkeit der Dialoge eingeschränkt ist, ist es tatsächlich recht schwierig, da irgendwie einen Fluss reinzukriegen.

Ich schreibe sehr viel über Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder Makel (in "Marthe schert sich zum Teufel", eine abgeschlossene, frei zugängliche Geschichte zum Beispiel über einen Mann, der wegen eines großen Teufelsmals im Gesicht ausgestoßen ist).

Die Geschichte von Pernille und den Kegelkindern läuft bisher ganz gut, vom Schreibtempo her, ich denke, das wird, im Gegensatz zu Fisch, zügig fertig werden.

Liebe Grüße!
02.01.2020 | 16:10 Uhr
zur Geschichte
Liebe Cosima!
Ganz großes Danke für die deinen Epilog, der war wundervoll geschrieben und hat mich zu Tränen gerührt.
Ich mag zwar keine Death-Ends, aber hier hat es gepasst, sie haben ihr Leben glücklich miteinander verbracht und sind gleich nacheinander gegangen.

Besonders schön war der Zeitungsartikel, der ihrer beider Leben rückblickend beschreibt.
Sie waren geachtete Bürger ihrer Stadt, ohne viel von ihrem alten Leben mitzunehmen. Sie durften ganz neu anfangen. Sie sind beide tüchtig genug.
Und sie waren immer für alle in der Gemeinde da.
Und so haben sie auch eine liebende Familie gehabt. Inklusive einer "Großmutter".
Da mussten sie nicht alles publik machen, denn es war nur eine Etappe ihres Weges, der sie zu den tollen Menschen machten, die sie letztlich waren.

Vor allem freut es mich für Flora, wie sie sich entwickelt hat,
obwohl ihre Handicaps nicht weg sind, und dass du das so gelöst hast, das fand ich toll.
Schön, wie sie wertgeschätzt wurde von allen.

Es war eine sehr feinfühlig und berührend geschriebene Geschichte,
ich mag dein Schreiben genauso wie deine Charaktere immer, die trotz ihrer Handicaps so viel Würde ausstrahlen.
Liebe Grüße.
R ₪

Antwort von CThomas am 03.01.2020 | 11:19 Uhr
Hi R!

Death ends sind immer irgendwie traurig, aber ich wollte das ja durchaus positiv gestalten, zeigen, wie glücklich sie geworden sind. Schön, dass es mir gelungen ist. Dein Punkt mit der Würde freut mich besonders, den darauf lege ich großen Wert. Ich arbeite ja hauptberuflich in der Pflege und weiß, wie schnell man jemanden, ob beabsichtigt oder nicht, die Würde genommen hat.

Liebe Grüße!
02.01.2020 | 16:01 Uhr
zur Geschichte
Liebe Cosima!
Gerade in der Weihnachtszeit bin ich nicht wirklich mitgekommen, mich tief auf deine 2 parallelen Geschichten mit oft 2 Kapiteln pro Tag einzulassen und wirklich gehaltvolle Reviews dazu zu schreiben. Stern hast du ja schon lange.
Trotzdem haben mich deine Kapitel berührt und mir gefallen gleichermaßen.

Ich hab über die Straßenkinder geschmunzelt, ein ähnliches Thema wie bei Pernille, das liegt dir momentan sehr am Herzen.
Cilian hat sich auch freigestrampelt. Flora hat Freunde gefunden.

Wir sind ins Neue Jahr getanzt.
Einen guten Start in die 20er-Jahre dir und allen Lesern hier mit Lachen und Liebe, Gesundheit und wenig Sorgen!
R ◆

Antwort von CThomas am 03.01.2020 | 11:16 Uhr
Hi R!

Auch Flora selbst ist ja eine Art Straßenkind. Zwar hatte sie ein Dach über dem Kopf, aber das war nur ein Dach, kaum mehr, denn sie war im Prinzip auch elternlos, weil sich ihre Eltern als schwere Trinker ja kaum um sich selbst, geschweige denn um ihre Kinder kümmern konnten. Deswegen gefällt ihr die Idee, diesen armen Kindern ein Zuhause zu geben, so streng das auch klingen mag, mit arbeitsreich und allem Piep und Papp. Doch sie weiß, dass ein warmes Bett und regelmäßige Mahlzeiten absolut erstrebenswerte Dinge für Kinder sind, und genau deswegen will sie das unterstützen.

Ich freue mich, auch in diesem Jahr wieder von dir zu hören. Dir und deinen Lieben noch mal die besten Wünsche für's neue Jahr!
02.01.2020 | 15:14 Uhr
zur Geschichte
Hui, das große Finale – mit reichlich Feuerwerk gefeiert, gelle? Und die Spätschicht kommt heute auch endlich mit dem Review hinterhergehinkt …

Ein kleines Glück hat sich für Flora zu einem größeren gewandelt – und nun fragt sie sich, ob sie ihr Glück überstrapaziert, wenn sie die „Familie“ im House Butterfly aufgibt, um einer „Taube“ nachzusetzen. Verständlich, dass sie Zweifel hat. Bei Margaret Banehams lapidarer Bemerkung musste ich so lachen. Ja, ja – erstens kommt’s anders als man zweitens denkt …

Manchmal muss einen erst jemand anders mit wissenden oder liebenden Augen betrachten, damit man seine wahren Talente entdeckt – und daran glauben kann. Auch die neue Bestimmung des Porter’schen Anwesens ist doch mal eine geniale Idee. Flora eben – kreative Ideen hat sie ja nun wirklich!

Am Leben der beiden an ihrer neuen Wirkungsstätte lässt du uns dann im rückblickenden Epilog teilhaben. Sehr schöne Idee! Und allerspätestens beim verliebten Trottel, der einen toten Säufer auf den Sarg legt, hattest du mich unterm Tisch vor Lachen. So einige Geheimnisse haben die beiden also doch für sich behalten und nicht mit den Kindern geteilt. Interessant …

Wirklich eine liebenswerte Geschichte, die ich gern verschlungen habe – vielen Dank, dass du sie mit uns geteilt hast!

Liebe Grüße – Karin

Antwort von CThomas am 03.01.2020 | 11:12 Uhr
Hi Karin!

Ja, Flora hat durchaus kreative Ideen. Sie ist ein kluger Kopf, das hat Cillian ja auch schnell erkannt. Entsprechend gefördert kann sie ihre Talente ausleben und ein Leben führen, von dem sie niemals zu träumen gewagt hätte, nicht einmal in ihrem Fantasiehaus.

Manche Geheimnisse sollten dann doch besser geheim bleiben. Auch wenn die Kinder schon lange erwachsen sind, zu erfahren, dass er eigene Vater jemanden umgebracht hat, und sei es auch nur, um die Mutter vor einem Übergriff zu bewahren, ist natürlich schon schockierend. Auch Cillians erste Ehe ist den Kindern ja gänzlich unbekannt, sonst wüssten sie ja, wieso Fiona Fiona heißt, was wohl auch bedeutet, dass es keinen Kontakt zu Cillians Eltern mehr gab. McHay und Diggle haben keine Veranlassung mit den Kindern ihres Freundes über dessen 1. Ehefrau zu sprechen, also bleibt es ein Geheimnis. Es sei denn, eines der Kinder findet in den Sachen der Eltern einen Hinweis darauf, zum Beispiel die Heiratsurkunde von Cillian und Fiona. Aber das darf sich jetzt jeder selbst ausdenken. ;)

Liebe Grüße und alles Gute für 2020 - ich hoffe, wir lesen uns noch oft wieder!
01.01.2020 | 19:38 Uhr
zur Geschichte
Hallo,
wow, was ein irgendwie auch trauriges, sehr emotionales letztes Kapitel.
Es zeigt, dass aus der Not auch das Beste entstehen kann. Die Entscheidungen der beiden waren absolut richtig und es war die Liebe fürs Leben.
Genauso ihre Idee, das Cillian als Lehrer gut wäre. Er wurde ein beeindruckender Lehrer der wohl nie vergessen wird.
Es zeigt, dass es sich lohnt, sich über alle Hindernisse hinweg zu setzen und das zu tun, was das Herz einem sagt. Egal was das Umfeld davon hält. Liebe ist die stärkste Kraft.
Das hätte Flora sich wohl nie träumen lassen, ein so glückliches Leben zu führen.
Sie haben das an ihre Kinder weitergegeben und selbst als Cillian Einwände gegen die Hochzeit hatte, hat Flora ihm die Meinung geschrieben, so das er an ihre Anfänge erinnert wurde.
Danke für diese wunderschöne Geschichte.
Dir noch ein frohes neues Jahr.

Liebe Grüße Anja

Antwort von CThomas am 03.01.2020 | 11:07 Uhr
Hi Anja!

Danke für das Lob! Ich habe ja schon eine Geschichte mit einem traurigen Ende geschrieben, aber ich bin ein großer Freund davon, meine Protagonisten auch unter widrigsten Umständen am Ende glücklich sein zu lassen. Das haben sie sich verdient, Flora ganz besonders. Denn gelitten hat sie wirklich genug.

Liebe Grüße und auch dir und den deinen alles Liebe für 2020!