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Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
07.10.2019 | 13:36 Uhr
Hallo,
eine schaurig schöne Geschichte.
Hoffentlich nicht selbst erlebt?!?
Eine Schülerin wurde nie gefunden, wie gruselig.
Wieder super geschrieben und mit dem letzten Satz kann nun Jeder glauben,
was er will.
❀ LG Carmen ✿

Antwort von -Schattenwolf- am 07.10.2019 | 20:19 Uhr
Hallo Carmen :)

Also verlaufen habe ich mich in den Katakomben nie ;)
Aber die Geschichte ist tatsächlich dadurch entstanden, dass ich letzten August mit einer Freundin in den Katakomben war und manche Teile abgesperrt waren. Da hatte man einen abgesperrten gang, der in die Dunkelheit geführt hat, was meine Fantasie durchaus angefacht hat :D

Danke für deine Review!
LG -Schattenwolf-
28.01.2019 | 00:34 Uhr
Huhu Schattenwolf!

Auf der Suche nach Badelektüre schnappe ich mir gerne mal einen OS, und heute dachte ich mir, ich greife mir mal eine Story aus deinem Fundus. ^.^ Da ich bereits selbst die Katakomben von Paris durchlaufen habe, hat mich diese Story angesprungen, also ab durch den Drucker und rein in die Wanne. ;)

Woran mit der Storyaufbau mit seinen Chars spontan erinnert hat, war die „Gänsehaut“-Serie, die ich als Teenager immer wieder mal angeschaut habe. Vielleicht kennst du die auch, es gab auch Büchlein dazu, mit diversen Stand-alone-Geschichten rund um Jugendliche. Grusel, ohne wirklich hart zu sein, ohne sinnfreien Splatter, einfach als Unterhaltung. Zu dieser Serie hätte deine Story wirklich gut gepasst: Eine Schulklasse in den Katakomben, zwei Regelbrecher und eine Mitläuferin sorgen für Aufruhr und geraten – verdienterweise – in Schwierigkeiten, und am Ende gibt’s noch einen kleinen „wtf“-Moment, der nachhallt. Ein grundsolider Plot, der funktioniert und genau das abliefert, was wohl auch deine Intention war. Ein paar Dinge sind mir aufgefallen, die ein bisschen am Stuhlbein der Story sägen, sich aber schnell beheben lassen, und die möchte ich anmerken. Ich zitiere mal einen Absatz, der mich beim Lesen wirklich irritiert hat, und zwar dieser:

«Schicht um Schicht waren die Knochen aufgetürmt, alleine im begehbaren Teil des vom Menschen erbauten Höhlensystems mussten es tausende sein.
Rachel, die in Französisch um einiges besser war als sie selbst, blieb stehen um die Inschriften zu lesen.
Der Grossteil ihrer Klasse zog an ihnen vorbei, bis sie auf einmal nur noch zu zweit dastanden.»

Rachel ist in Französisch besser als wer? Im Kontext dieses Gefüges aus Sätzen ergibt sich leider gar nicht, um wen es geht, da wäre es für den Leser hilfreich, wenn du den Namen reinpacken würdest. ;)

Ein weitere Punkt ist die Schulsozialarbeiterin, die mal Angela, mal Angelina heißt, und die durch und durch mit amerikanischen Vornamen besetzte Schulklasse, bei der ein plötzlich auftauchender Herr Hendrick ein bisschen verwirrend wirkt. Auch wenn ausländische Namen längst zum Klassenbild der heutigen Zeit gehören, ist es für eine Story dennoch hilfreich, eine Mischung zu wählen, die nicht eindeutig auf eine Nationalität hinweist, die am Ende gar nicht gemeint ist. Wenn Carrie nun Kerstin, Anja oder Ronja heißen würde, würde sich beim Leser nicht dieses Klischee-Ami-Bild einbrennen, das durch unser mediengeschädigtes Hirn schnell zur Stelle ist. ^.^

Apropos Nationalitäten! Hier bin ich auch gestolpert: eine Klasse mit deutschsprachigen (oder englischsprachigen) Schülern landet in den Katakomben von Paris und wird von den Skeletten französischer Toter in ihrer … eigenen Sprache angesprochen. Das war ein bisschen weird. Der Logik käme es zugute, wenn du die wenigen Aussagen einfach auf Französisch reinhauen würdest. Der willkommene Nebeneffekt dabei: die Atmosphäre wirkt viel gruseliger, wenn die Bedrohten überhaupt nicht verstehen, was diese kurzweilig auferstandenen Toten eigentlich von ihnen wollen. Sie reden zu ihnen, in einer ihnen kaum verständlichen Sprache, von der sie den einen oder anderen Wortfetzen zuordnen können, aber generell bleibt viel im Dunklen. Was meinst du, wie groß die Panik dann ist! XD

Generell hätte ich mir ein bisschen mehr „greifbare“ Atmosphäre gewünscht. Ich hatte die Katakomben vor Augen, da ich sie kenne und vieles gesehen habe, was in deinem Text gar keine Erwähnung gefunden hat – die stets feuchtkühle Luft (konstante 11°C zu jedweder Jahreszeit in den Katakomben), das mineralische, allgegenwärtige Aroma in der Nase, die von schwachem Licht beleuchteten „Knochenkunstwerke“ wie die riesige Tonne mitten im Korridor, die akkurat aufgeschichteten Wandfüllungen hinter Steinkreuzen mit den Aufschriften der Jahre und Namen der Friedhöfe, von denen die Gebeine im ausgehenden 18. Jahrhundert entnommen worden sind, etc. – Da ist so viel Futter für eine richtige Gruselatmosphäre, die man bildhaft beschreiben kann. Wenn nun jemand, der die Katakomben nie gesehen hat, die Story liest, nimmt er nur das wahr: „viele Gänge, viele davon mit Gittern verschlossen, Knochen an der Wand“ – fertig. Mach mehr draus! Dieser Ort hat ein so enormes Potential, mit dem man empfindliche Seelen gruseln kann! ;)

Auch die Tatsache, dass die (mutmaßliche) Leiche einer Schülerin nie gefunden wurde, kannst du im Nachhinein noch gegen den Leser ausspielen. Du hast es nur erwähnt. Was bedeutet das Ganze nun aber für Carrie und den Rest? Wie haben die Schüler ihre übrige Schulzeit überhaupt wahrgenommen? Wie ist es, im Klassenzimmer zu hocken und zu wissen, dass eine verschwunden/tot ist, einer total durchgeknallt und eine dritte zumindest vollkommen traumatisiert? Das ist verdammt creepy, sorgt für Albträume und erhöhte Schreckhaftigkeit im generellen Alltag.

Der Ansatz der Story gefällt mir wirklich gut – wie gesagt, Katakomben! Als Setting sind die erste Sahne. Ein echter Grusel-Spielplatz der Extraklasse. Solltest du Lust haben, noch ein bisschen an der Story zu werkeln, es würde sich gewiss lohnen. Mit ein bisschen Feilen und dem Ausmerzen ein paar Fehlerchen (Groß- und Kleinschreibung) wäre der OS für eine Story-Sammlung im Jugendbuchgenre sehr gut geeignet und könnte zu diesem Zwecke durchaus einem Verlag vorgelegt werden, wenn du Lust hast. Logiklöcher stopfen, weitere Ausarbeitung + ein Zusatz an Atmosphäre und du wärst dabei. Lass es dir mal durch den Kopf gehen. Grusel für Teens geht immer und findet auch stets Abnehmer.

Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche,
Sev

Antwort von -Schattenwolf- am 31.01.2019 | 20:17 Uhr
Hey Severin :D

Deine Review war eine mehr als erfreuliche Überraschung!
Wenn ich nicht im August in den Katakomben von Paris gewesen wäre, wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, eine Geschichte dazu zu schreiben. Und so ausgedruckte Seiten sind wohl etwas sicherer für die Badewanne als ein Smartphone ;D

Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Gänsehaut-Bücher nicht gelesen habe, fasse den Vergleich aber als ein grosses Lob auf. Was mich gerade auch sehr freut ist, dass du den Grusel ohne Splatter mochtest. Viele haben nämlich gesagt, die Story wäre 0.00 Horror gewesen, von daher freut es mich, dass es wenigstens etwas Gänsehaut bereiten konnte.

Auch für deine Anmerkungen danke ich dir wirklich sehr, bin immer wahnsinnig froh um solche Rückmeldungen. Die Sache mit dem fehlenden Kontext beim Französisch und Angelas/Angelinas Namen werde ich gleich beheben. Habe die Geschichte mehrmals durchgelesen von daher fuchst es mich einfach etwas, dass es mir damals nicht aufgefallen ist ^^7

Oh mein Gott, ich kriege bei Französisch schon ohne Skelette eine Panikattacke, deine Idee ist einfach genial :D Nur leider spreche ich nicht gut genug Französisch, evtl. kann mir dann eine Freundin dabei helfen, damit es dann wenigstens auch Sinn ergibt :D

Auch für deine Hinweise was die Atmosphäre betrifft bin ich dir wahnsinnig dankbar und erlaube es mir auch, einige deiner Beschreibungen gleich ähnlich zu übernehmen :) Wirklich, ich hatte während des Lesens deines Kommentars ein Lächeln im Gesicht und du hast mich damit mehr als nur aufgebaut! Ich werde die Geschichte wohl nicht heute und morgen überarbeiten, da ich im Moment selbst bei den laufenden Storys kaum zum Schreiben komme. Aber ich werde es auf jeden Fall noch machen. Ich merke allgemein, dass ich wohl eher der Mensch für Kurzgeschichten als für lange Werke bin und sollte ich je etwas veröffentlichen, werden es definitiv eher Kurzgeschichten sein (und du würdest als einer der ersten ein Gratis-Exemplar kriegen ;))

In dem Sinne: Herzlichen Dank für deine Mühe, liebe Grüsse und bis bald
-Schattenwolf-
03.01.2019 | 23:59 Uhr
Zufällig bin ich auf deine Geschichte gestoßen, und habe sie dann auch gleich mal gelesen.^^

Der Schreibstil ist recht gut, und anhand der Namen vermute ich mal, dass die Schüler aus Großbritannien oder den USA sind. Die Geschichte beginnt etwas klischeehaft. Einer bricht ein Schloss auf, ein weiteres Mädchen ist neugierig, und das dritte Mädchen ist zwar zuerst widerwillig, folgt ihnen aber. Und gerade das letzte Mädchen, Rachel, bricht sich den Knöchel und wird einfach zurückgelassen, ihr Handy hat fast keinen Saft mehr, und schon kommt das Monster um die Ecke. In diesem Fall ein untotes, wandelndes Skelett.

Immerhin ist Dean netter als Chantall, weil er Rachel nicht einfach zurücklassen wollte. Ich fand den Moment lustig, als Chantall ihn eine Memme nennt, und einen Moment später vor Angst in seine Arme springt. Und als denen ein Licht aufgeht, dass sie mitten in den Katakomben sind, und nicht wissen, wie sie zurückkommen, teilen sie sich einfach auf. Das finde ich besonders gut gelungen, denn das das typische Vorgehen von Teenagern (tatsächlich wäre es viel vernünftiger, an Ort und Stelle zu bleiben, wo man von den Rettungskräften früher oder später gefunden wird, als womöglich noch viel, viel tiefer zu irren, aber typische Teenager handeln manchmal eben auch unvernünftig).

Und danach nimmt der Horror dann doch deutlich mehr Fahrt auf. Dean begegnet auch einem wandelndem Skelett, entkommt zuerst, wird dann aber von anderen untoten Skeletten einfach mitgenommen. Was aus Chantall wird, klärt die Geschichte dagegen vorerst nicht.

Immerhin gibt es für Rachel ein halbwegs gutes Ende, als sie gefunden und schließlich gerettet wird. Dean ist da schon deutlich schlechter dran. Und Chantall?, Tja, ich vermute mal, sie ist das Skelett im letzten Absatz, welches hinaus möchte.

Obwohl kein echter Gruselfaktor aufkam, fand ich deine Geschichte toll. Auf jeden Fall toll genug für ein Sternchen.^^

Antwort von -Schattenwolf- am 05.01.2019 | 20:59 Uhr
Guten Abend Meteoritenfreak :)

Danke für dein ausführliches Feedback! War eine wirklich positive Überraschung :D
Ursprünglich wollte ich Namen aus meinem Land nehmen (Schweiz), habe aber festgestellt, dass ich englische Namen einfach lieber in Geschichten lese- wahrscheinlich Macht der Gewohnheit ;)

Und dass es klischeehaft ist, war in diesem Fall sogar beabsichtigt. Sollte ein bisschen auf die trashigen Teenie-Horrorfilme anspielen, wie du richtig erkannt hast. Teenager die sich NICHT aufteilen? Wäre doch langweilig! ;) Und ja, du hast Recht, das Skelett am Ende ist Chantal.

Das mit dem «Es kam kein echter Gruselfaktor auf» hat bis jetzt jeder gesagt, der die Story gelesen hat. Somit wurde ich dem Genre zwar nicht gerecht (überlege, ob ich die Story ins Genre «Abenteuer» verschieben lassen soll), doch umso mehr freut es mich, dass sie dir trotzdem gefallen hat. Und du mir deine Meinung auch mitteilst. Solche unerwarteten und ausführlichen Reviews sind immer ein ganz besonderes Geschenk! Ebenso freue ich natürlich über das Sternchen ^^
Wünsche dir noch ein schönes Wochenende.

Liebe Grüsse
-Schattenwolf-
15.11.2018 | 13:17 Uhr
Hallo meine Liebe,
dieser Alert wartet zugegeben schon eine kleine Weile in meinem Postfach darauf gelesen zu werden, aber nun war er dann doch endlich mal fällig. :D
Ein kleiner Ausflug in die Katakomben von Paris.... bilde ich es mir nur ein oder erkenne ich da die eine oder andere Parallele in die wirkliche Welt? ;-)
Ich fand deine kleine Geschichte auf jeden Fall interessant. Dass die Toten in Form von Skeletten an Samhain wieder auferstehen und dabei ausgerechnet von einer Horde Schüler aufgescheucht werden... Am besten fand ich ja die Stelle, an der sich das umgerannte Skelett wieder zusammenbaut, pikiert seinen Kopf richtet und noch ein trockenes «Die Jugend von heute, einfach keinen Respekt mehr...» hinterherwirft! Großartiges Kopfkino! Auch wenn du diese Geschichte in der Kategorie Horror hochgeladen hast, musste ich hier doch ziemlich schmunzeln. :D
Ich vermute dann auch mal, das das allerletzte Skelett am Ende unsere liebe Chantall war, oder? Nun, Carries Wunsch ist dann wohl in Erfüllung gegangen und Madame ist in den Katakomben anscheinend tatsächlich versauert.

Eine nette kleine Geschichte, danke dafür!
Liebe Grüße
Katie

Antwort von -Schattenwolf- am 18.11.2018 | 08:53 Uhr
Hey Katie :D

Freut mich, wenn der Alert deine Neugierde so sehr geweckt hat, dass du ihn gelesen hast ^^
Jaja, den Namen Carrie musste ich einfach reinpflanzen, wenn du den meinst. A: Horrorfilmfigur. B: Ich hätte zu viel Schiss gehabt um dort reinzugehen, da bin ich dann doch zu sehr Streber xD

Danke für deine Meinung, die Szene mit dem sich zusammensetzenden Skelett fand ich auch witzig :D Und ich wurde von den Lesern auf einer anderen Website bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Story nicht wirklich gruselig ist, aber aufgrund dessen, welches Thema behandelt wird, wollte ich es einfach nicht in einer anderen Kategorie hochladen, wenn du weisst was ich meine ^^

Ja, das Skelett am Ende war die Gute Chantall…

Vielen Dank für deine Review, hat mich wirklich ausserordentlich gefreut :D

Liebe Grüsse
Carrie ;)
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