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Autor: Salmey
Reviews 1 bis 25 (von 50 insgesamt):
02.06.2020 | 21:09 Uhr
Mal wieder ein gutes Kapitel. Ich bin froh, dass ich deine Geschichte gefunden habe und ich freue mich jedesmal, wenn ein neues Kapitel erscheint. Ich wünsche dir ganz viel Inspiration für das nächste Kapitel
19.04.2020 | 12:12 Uhr
Hallo Salmey,
schön mit einem neuen Kapitel von dir zu hören. Wow, also ich muss erst mal durchatmen ;-) Das war ja wirklich ein sehr emotionales Kapitel. Ich muss aber gestehen, dass mir die Annäherung zwischen Erik und Alexis sehr gut gefällt. Auch klasse ist, dass man hier auch einmal ein kleines Bisschen aus Alexis Vergangenheit erfährt und es immer noch wirklich spannend bleibt. Und der Geburtstagswunsch im letzten Satz, perfekt!
Ich hoffe doch die geht es soweit gut und wünsche dir einen tollen Start in die neue Woche.
LG, Trisha
Lala (anonymer Benutzer)
17.04.2020 | 19:59 Uhr
Hallo Salmey,
Wiedereinmal ein sehr gelungenes, wenn auch etwas trauriges Kapitel.
Es hat mich doch überrascht, dass eines der traumatischen Ereignisse in Alexis Leben der Tod ihres Bruders ist. Immerhin wurde er nie erwähnt...
Ich hatte eher damit gerechnet, dass ihre "Flucht" etwas mit ihren drogenabhängigen Vater zu tun hat, aber vielleicht ist das ja auch so. Ihr Vater scheint auf jedenfall eine schreckliche Person zu sein. Die Beerdigung des Sohnes am Geburtstag der Tochter abzuhalten ist einfach nur makaber und grausam.
Was mich gefreut hat ist, dass Alexis Freunde endlich wieder vorgekommen sind. Sie wurden in den letzten Kapiteln etwas zu sehr vernachlässigt, was ziemlich schade ist, da sie der Geschichte irgendwie mehr Tiefe verleihen (besonders Pascal und León haben ihr Weg in mein Herz gefunden).
Eine Frage geistert schon länger in meinen Kopf und zwar: Weiß Pascal, dass Alexis eine Frau ist? Ich habe immer wieder den Eindruck, dass er verliebt in Alexis ist und die Tatsache, dass er fragt: "Wie heißt er denn nun?" und sich dabei offensichtlich auf ihre angebliche "Liebschaft" bezieht, verwirrte mich erneut. Ist Pascal schwul und denkt Alexis wäre es ebenfalls, oder weiß er, dass sie eine Frau ist und wahrt einfach ihrer Freundschaft wegen ihr Geheimnis? Oder ist er gar nicht in sie verliebt, auch wenn die ständigen Berührungen und besonders das Kapitel "Gespräche, Schuld und Alkohol" darauf hinweisen.
Die Antworten auf diese Fragen würden mich wirklich interessieren.
PS: Was ist eigentlich aus Alexis Versprechen, die Kette von Leóns Schwester zurückzuholen, geworden? Hat sie es vergessen? Immerhin wäre es doch recht einfach Erik nach der Kette zu fragen.
Ich hoffe ich nerve dich nicht mit einem so langen Rewiew und so vielen Fragen und Wünsche dir noch viel Inspiration für die nächsten Kapitel.
Mit freundlichen Grüßen,
L.
17.04.2020 | 18:58 Uhr
Liebe Salmey,

danke für die Erwähnung in deinem Vorwort - ich habe herzlich gelacht! Darum schenke ich uns beiden auch die Anmerkung, die ich diesbezüglich zum Kapitel machen würde (wir wissen ohnehin, was ich geschrieben hätte), sondern konzentriere mich nur auf das, was passiert.

Das Wichtigste zuerst: Der erste Dialog ist dir super gelungen! Hat mich wieder daran erinnert, warum mich deine Geschichte so schnell und nachhaltig in den Bann gezogen hat. Ich denke, niemand von uns wird sich wundern, dass Erik Alexis beim Schachspiel haushoch überlegen ist und nach einer ersten Geduldsphase zu seiner üblichen Herablassung zurückgefunden hat. In dieser kleinen Passage bringst du den aktuellen Stand der Beziehung treffsicher auf den Punkt.

Was die folgenden Ereignisse im Kapitel angeht, nun, da bin ich offen gestanden geteilter Meinung.
Ist mir schon etwas peinlich, dass ich zuerst überlegen musste, wer Pascal war; ich glaube, er ist lange nicht mehr aufgetaucht und ich hatte schon früher mal an den Nebenfiguren herumgekrittelt. Tatsächlich wusste ich lediglich mit Léon etwas anzufangen (und hab mich gefreut, dass er seine Zurückhaltung anscheinend so weit überwunden hat, dass er seine Kollegen bei ihrem Kneipenbesuch begleitet). Vermutlich wären mir Pascal und Pierre besser im Gedächtnis geblieben, wenn sie mehr Individualität aufgewiesen hätten. Aber ich will die alte Leier nicht noch einmal bemühen, zumal ich weiß, dass dein Fokus auf Erik und Alexis liegt - und bei den beiden betreibst du wirklich hervorragende Charakterstudien! Nur ist dadurch das Gefälle zwischen ihnen und den übrigen Figuren umso größer.

Im Grunde war mir schon als die Einladung zum Kneipenbesuch ausgesprochen wurde klar, worauf das Ganze hinauslaufen würde, die Erwähnung eines speziellen Datums, das Alexis zu schaffen macht, war da der große Wink mit dem Zaunpfahl für alle, die etwas mehr Hilfestellung benötigen. Ich bin ein elender Nörgler, ich weiß, aber ein wenig ausgeleiert sind diese "Trunkenheitsszenen" (so will ich's mal nennen, weil mir gerade nichts Besseres einfällt) schon. Letzlich weiß man, was man bekommt. Das Gute für mich war dabei zumindest, mehr über Alexis' Dämon zu erfahren, denn es war klar, dass da irgendetwas Schlimmes in ihrer Vergangenheit passiert ist, vor dem sie davongelaufen ist. Ich hatte eher ihren Vater im Verdacht, entweder unter Morphiumeinfluss oder aus Verzweiflung Selbstmord zu begehen. An Geschwister habe ich nicht gedacht, kann mich aber auch gerade nicht erinnern, ob sie in den vorigen Kapiteln jemals erwähnt wurden. In jedem Fall eine tragische Geschichte und verständlich, dass die Ereignisse, insbesondere die Gefühlskälte ihres Vaters sie nachhaltig traumatisiert haben. Ohnehin scheint bei der Familie einiges im Argen zu liegen, was mir einmal mehr Respekt für Alexis' Stärke abringt. Vielleicht hat ihre Entscheidung, durch eine Verkleidung zum Mann zu werden, mit dem Selbstmord ihres Bruders zu tun bzw. sie unbewusst beeinflusst. Aber klar, in dieser "Maske" würde ihr Vater, sollte er sie suchen, nicht so leicht erkennen.

Das Gespräch über ihren Verlust ist sehr gut geschrieben. Ich musste nur schmunzeln, wie schnell Alexis wieder zurechnungsfähig geworden ist, nachdem sie lallend bei Erik ankam. Plötzlich war von der Betrunkenheit nichts mehr zu merken. ;-)

Womit ich meine Probleme habe ist Eriks Reaktion auf Alexis' Zusammenbruch. Bis zum Klavierspiel fand ich ihn überaus glaubwürdig, danach ... ach, ich weiß nicht. Du hast dich mit ihm beschäftigt, du kennst die Figur wesentlich besser als ich, daher steht mir wohl kein wirkliches Urteil zu, aber mir persönlich war das etwas zu viel des Guten. Erst eine Umarmung, dann zieht er sogar die Handschuhe aus, berührt Alexis' Haut. Mir ist natürlich klar, welchem Zweck die Szene dient, ich habe auch verstanden, dass die Vertrautheit der Beiden auf ein höheres Level getrieben wird und das ist dramaturgisch wichtig, damit Eriks Fallhöhe zunimmt, denn die Enthüllung wird zwangsläufig folgen. Trotzdem weiß ich nicht, ob ausgerechnet Erik, der von Selbsthass zerfressen ist und erhebliche Schwierigkeiten mit seinem missgestalteten Körper hat, in diesem Moment derart emotional ergriffen ist, dass er bewusst die schützende Hülle abstreift und Hautkontakt sucht. Am ehesten konnte ich mich mit dem Kuss auf ihre Stirn anfreunden, dazu dann das "Alles Gute zum Geburtstag, Alexis", das hätte mir persönlich genügt, weil sich in dieser Geste Trost, Verständnis und Mitgefühl offenbart. Dinge, die er vorher ja eher in beschränktem Maße ihr gegenüber geäußert hat.

Insgesamt aber ein gutes Kapitel - nützlicher als das vorangegangene, wenn du mir diese Bemerkung gestattest. Nur eine letzte Sache, an der ich mich ziemlich gestört habe: "Verfickte Scheiße", ist dieser Fluch nicht etwas zu modern? Auch die kleine Szene mit dem Stinkefinger hat mich eher an heutige Heranwachsende erinnert. Klar, die Geste an sich ist alt, aber irgendwie kam das in dieser drastischen Form bisher noch nicht vor und irgendwie stach es für mich unangenehm heraus. Ist aber auch wieder persönliche Meinung.

Alles in allem danke ich dir für dieses lesenswerte Kapitel und freue mich auf die Kommenden. Zwischen Alexis und Erik läuft's gerade so gut, da muss einfach was kommen.
Bleib gesund und hab ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße übersendet dir,
Bell

Antwort von Salmey am 18.04.2020 | 21:29 Uhr
Hallo Bell,
oh man. Ich antworte dir mal hier gesammelt auf deine sämtlichen Reviews, da das ansonsten alles zu viel Ausmaß annehmen würde und ich mich viel wiederholen müsste.
Erst einmal: Ein fettes Danke an dich. Immer wenn ich sehe, dass du ein Review geschrieben hast, schielt ein Auge fast ängstlich dorthin, weil ich weiß, dass du nun einmal so ehrlich bist. Und doch bin ich immer wieder glücklich, weil du selbst ein gutes Gefühl fürs Geschichtenerzählen und einen tollen Schreibstil hast. Da fühlt sich Kritik immer ernstzunehmender an. Kritik, die mir manchmal unangenehm ist, aber mich genau deswegen voranbringt. Also höre bitte nie damit auf.
Aber von vorne: Die Szene, in der Alexis Erik versorgt, gehört auch nicht zu meinen Liebsten, da man sie so oder so ähnlich schon einmal irgendwo anders erlebt hat. Leider waren beide so verdammt stur, dass ich etwas Extremeres schaffen musste, damit sich die beiden überhaupt mal bewegen, ohne dass die Möglichkeit besteht, Erik könne Alexis‘ Geheimnis zunahekommen. Alexis‘ Entscheidung, Erik zu pflegen, war teilweise eine Mischung aus Schuld- und Pflichtgefühlen und Mitleid, aber auch der Tatsache geschuldet, dass sie - wie wir in dem neusten Kapitel erfahren durften - ihren Bruder nicht hatte retten können. Ein weiteres Leben so sinnlos zu verlieren, würde ihr ihr damaliges Scheitern nur vor Augen führen. Es war also nicht vollkommen selbstlos. Tatsächlich habe ich mich ebenfalls gefragt, wie ich in einer solchen Situation handeln würde und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich auch versucht hätte, ihn zu retten. Ich wäre sicherlich gescheitert, aber ich hätte es mir nicht verzeihen können, es unterlassen zu haben. Vielleicht bin ich da ähnlich naiv wie Alexis, aber wer weiß.
Und ja, die beiden tänzeln auch ein bisschen zu sehr umeinander herum. Blöde Sturköpfe halt. Aber ich habe Besserung gelobt und sie wird sehr bald folgen. Die absolute Nähe, die sie erreicht haben, lässt nicht mehr zu, dass Erik allzu lange das Offensichtliche übersehen kann - oder doch? Nein, okay. Ich quäl dich nicht mehr zu lange.
Tut mir leid, dass Pascal zu sehr in Vergessenheit geraten ist Ich hoffe, er findet bald seinen Weg wieder zurück in dein Gedächtnis. Gerade liegt mein Fokus nicht sehr stark auf ihm, das wird sich aber irgendwann wieder ändern.
Zum neuen Kapitel: Wie du vielleicht erkennst, habe ich einige Änderungen in der letzten Szene vorgenommen. Weniger Geschwafel und mehr logischeres Verhalten. Du hast recht, das Entfernen der Handschuhe war zu viel, denn es war gleichzeitig zu wenig Erik. Auch seine Selbstsicherheit im Trösten fand ich störend. Das hast du gut erkannt und ich musste es einfach ändern. Auch Alexis‘ Sprache bleibt jetzt auch nach der Ankunft bei Erik etwas unsauberer.
Zum Fluchen: Ich habe so viele Artikel zum Fluchen und zu Schimpfwörtern im 19.Jahrhundert gelesen. Ich habe die schlimmsten Begriffe gegoogelt und versucht, hinter die Etymologie zu kommen, aber weißt du was? Es ist scheiße frustrierend. Ich habe jetzt so viele unnütze Informationen darüber, wie die Deutschen und die Engländer fluchen, welche Bedeutung das Wort „ficken“ über die Jahrhunderte alle hatte, aber ich bin zu unfähig, herauszufinden, ob „verfickt“ ein damals gängiges Fluchen war. Irgendwo hatte ich gelesen, dass es eher zur neueren Sprache gehört, Quellen konnte ich allerdings nicht finden. Also habe ich es aus dem Grund des Zweifels herausgenommen und ersetzt. Eriks tröstende Ansprache wurde verkürzt und auf eine etwas holprige Rede heruntergesetzt. Der „Kuss“ und die Glückwünsche reichen vollkommen, du hast recht.
Der Mittelfinger kam schon einmal vor, aber Alexis hatte ihn noch nie benutzt. Es ist auch eher untypisch für sie, aber so häufig haben wir sie nicht in Interaktionen mit ihren Freunden gesehen, wenn sie spielerisch pissig war. (Und den Mittelfinger zu zeigen, war damals geläufig, glaube mir, ich habe gefühlt, jeden einzelnen verdammten Artikel dazu gelesen. Mein Hirn will das alles nicht wissen.)
Bei ihrer Familie liegt tatsächlich ein bisschen was im Argen. Vielleicht ist dir aufgefallen, dass Alexis ihre Mutter in dem Geständnis über das Schicksal ihres Bruders nicht erwähnt hatte, was darauf schließen lässt, dass sie bereits tot war. Wer ihr Vater ist/war und warum er so gehandelt hat, wie er es getan hat, wirst du auch noch erfahren. Wie oder warum sie weggelaufen ist auch. Aber alles zu seiner Zeit . Es ist aber amüsant zu sehen, was sich einige zu dem Thema Vater und Morphium denken. Ich hatte die Überlegungen gar nicht bedacht, aber sie erscheinen mir jetzt natürlich schlüssig.
So. Meine Antwort habe ich gerade übers Handy getippt, also entschuldige etwaige Fehler. Ich danke dir für deine Ehrlichkeit und deine regelmäßigen Reviews. Ich werde immer wieder mit vor Nervosität wild klopfendem Herzen deine Reviews lesen und mich gleichzeitig darüber freuen, was ich daraus mitnehmen kann. Deine Meinung bedeutet mir viel, weil ich deinem Urteil vertraue. Ist das merkwürdig?
So, das war‘s von mir. Ich verabschiede mich und hoffe, du kommst gesund und glücklich durch diese blöde Zeit.

Nochmal: Danke.

Alles Liebe
Salmey
16.04.2020 | 21:52 Uhr
Hei,
Ich folgte seiner Geschichte ein Weilchen und ich finde sie sehr gut umgesetzt.
Das letzte Kapitel gefällt mit sehr gut.
Ja Alkohol ist manchmal echt gemein. Ohne wäre ihr das nicht passiert.
Bin gespannt wie es weiter geht.
Danke für die Abwechslung in dieser Zeitspanne.
Lg
Shevas
22.03.2020 | 20:07 Uhr
Liebe Salmey,
leider ist das hier nur meine zweite Review, aber ich möchte Dir unbedingt zu jedem Deiner Kapitel schreiben (obwohl mir da leider die Zeit fehlt..)!

Zu allererst möchte ich mich sehr bei Dir bedanken, denn alleine durch Deine Geschichte wird bei mir immer wieder das Gefühl erweckt, dass ich Teil von etwas sehr Großem bin. Jedes Deiner Worte, die Gedanken der Charaktere und vor allem auch jedes Kapitel lassen mich tagtäglich auf das neue Geschehen hinfiebern. Ich fühle mich geehrt, dass ich eine so atemberaubende Story von Erik und Alexis lesen darf.

Nach jedem Kapitel frage ich mich natürlich immer wieder, ob Erik endlich begreifen wird, dass Alexis eine Frau ist und ob Alexis endlich begreift, wie sehr Eriks Sturheit dies verbietet. Dabei strömen mir immer mehr Gedanken und Fragen in den Kopf, die mir das Nachdenken noch schwerer machen als vorher.

Mir gefiel bei Kapitel Nr. 30 Deine Verwendung von Morphium als Bindemittel zwischen Alexis und Erik: In diesem (vielleicht einzigem) Moment der Innigkeit haben beide ihre Wunden und ungeschminkten Gefühle gezeigt. Obwohl die Situation vielleicht unwirklich und surreal erscheint, hast Du ihm eine so tiefe Bedeutung gegeben, das kann ich nicht in Worte fassen.

Ich bleibe weiterhin ein treuer Leser und werde absofort zu jedem Kapitel eine Review verfassen. Auch wenn Dir die Story manchmal die Haare ausreißen sollte, möchte ich, dass Du weißt, dass ich und auch andere Leser jedes Kapitel auch nach jahrelanger Pause lesen werden.

LG Alex
20.03.2020 | 11:47 Uhr
Liebe Salmey,

jeder hadert mal mit seiner Kreativität und Motivation, da braucht es keine Rechtfertigung. Und solange du diese Geschichte nicht aufgibst, wird dir, denke ich, jeder deiner Leser bereitwillig verzeihen.

Hab lieben Dank für die Erwähnung, darüber habe ich mich gefreut! Danke auch, dass du dich nicht an meiner mitunter vielleicht etwas erbsenzählerischen Kritik störst, ich weiß, dass ich nicht jedermanns Sache.
Tatsächlich habe ich mich einige Kapitel lang mit einem Review zurückgehalten, weil ich nicht so recht wusste, was ich schreiben sollte. Es ist so wenig passiert, dass es frustrierend war - mehr nich die ständigen Wiederholungen, was Eriks und Alexis' jeweiligen Gemütszustand betrifft. Derzeit steht die Handlung still, auch Monsieur Khan konnte mit seiner Zurechtweisung beim letzten Mal nicht wirklich etwas bewegen. Du nimmst dir Zeit - sehr viel Zeit! - für die ausführliche Schilderung des Innenlebens deiner Figuren und im Grunde habe ich damit kein Problem, solange drumherum wenigstens noch irgendetwas passiert. Aber das war in den letzten Kapitel weniger der Fall.

Seien wir ehrlich: Dass die beiden durch Alexis' aufopfernde Pflege entschieden näher zusammengerückt sind, ist offensichtlich. Erik ringt seit Kapiteln mit sich, das zu akzeptieren, obwohl er es weiß. Dass Khan ihm jene Zweifel, die er selbst hegt, offen ins Gesicht gesagt hat, war kein wirklich bedeutsamer Moment, weil wir dasselbe schon zuvor durch Eriks Denken und Handeln feststellen durften.

Genauso verhält es sich mit Alexis' Gefühlen für den eigenwilligen Operngeist: Sie hat sich bislang geweigert, das Offensichtliche zu akzeptieren. Die Pflege kann man mit ach und krach noch als Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl durchgehen lassen, aber die Szene auf dem Dach etc., da hätte sie sich längst besinnen können. Verstehe mich bitte nicht falsch, dieses Kapitel ist wirklich schön (einige Tipp- und Flüchtigkeitsfehler ausgenommen, da solltest du bei Gelegenheit nochmal drüber schauen). Ich mag den Moment, wie die beiden vertraut nebeneinander sitzen, auch wenn Erik diese Nähe lediglich zulässt, weil das Morphium ihn in entsprechende Stimmung versetzt hat. Nur hätte dieses Kapitel auch an eine frühere Stelle gesetzt werden können, ohne dass es der Dramaturgie in irgendeiner Weise geschadet hätte.

Nochmal: Dies ist Gemecker auf hohem Niveau. Für deinen Schreibstil möchte ich dir immer wieder applaudieren, so sehr mag ich ihn. Wann immer ich sehe, dass du ein neues Kapitel veröffentlicht hast, freue ich mich riesig. Die Liebe ist also mitnichten verflossen, ich bin noch immer hinterher. Aber ich wünsche mir, dass wir endlich vorankommen. 31 Kapitel und Alexis' Vergangenheit liegt nach wie vor im Dunkeln, es gibt vage Andeutungen (und mitunter bekommt man den Eindruck, dir selbst würde auffallen, dass du mal wieder an die Rätsel um ihre Herkunft erinnern müsstest, damit der Leser sie nicht vergisst). Noch immer scheint Erik ahnungslos, was Berthiers wahres Geschlecht angeht, obwohl du einstweilen Skepsis bei ihm geweckt hast. Inzwischen scheint auch das wieder vergessen. Gegen die langsame Entwicklung ihrer Beziehung habe ich nichts - obwohl sie inzwischen so aneinander hängen, dass die Bombe schon allein deswegen platzen müsste, um die Belastungsgrenze ihrer Vertrautheit zu testen.

Auf der einen Seite gehört einiges Talent dazu, einen Leser so lange bei der Stange zu halten. Auf der anderen Seite befürchte ich, dass du allmählich den handlungsbogen der Geschichte aus den Augen verlieren könntest, weil du dich so sehr auf minimalste Befindlichkeiten fokussierst. Oder genau das ist das Ziel, um nachher umso größer aufzutrumpfen. ;-)

In jedem Fall freue ich mich auf das nächste Kapitel! Hab Freude beim Schreiben und das Wichtigste in diesen Tagen: Bleib gesund!

Herzliche Grüße,
Bell
Lala (anonymer Benutzer)
12.03.2020 | 20:18 Uhr
Hallo Salmey,
Ich freue mich sehr, dass es endlich weitergeht. Ich hatte schon Angst, du würdest die Geschichte abbrechen ( ist schon öfters bei Fanfictions passiert, die ich gelesen habe, was sehr frustrierend ist, weil man einfach nie erfährt wie die Geschichte endet), aber zum Glück ist das nicht der Fall.
Das Kapitel war sehr schön, obwohl ich es irgendwie ziemlich merkwürdig finde, dass Alexis nichts gegen Eriks Drogenkonsum einzuwenden hat.
Ich meine sollte sie nicht versuchen ihn davon abzuhalten? Natürlich würde Erik nicht auf sie hören( wahrscheinlich sogar agressiv reagieren), aber sie ist doch sonst auch so trotzig und steht zu ihren Prinzipien und die Tatsache, dass ihr Vater anscheinend auch süchtig war sollte sie doch auch darin bestärken ihn davon abzubringen (schließlich ist Drogenkonsum nicht ungefährlich).
Aber ansonsten habe ich nichts zu bemängeln und hoffe, dass du bald ein weiteres Kapitel hochlädst (schließlich hast du das versprochen).
Mit freundlichen Grüßen,
L.
04.03.2020 | 23:36 Uhr
Das ist ein wunderschönes Kapitel. Dafür hat sich das Warten gelohnt. Ich bin froh, dass sich beide so nahe sind, auch wenn Erik diese Nähe im „normalen“ Zustand nicht zulassen wird. Ich bin sehr gespannt auf das nächste Kapitel und wünsche dir viel Inspirazion beim Schreiben :)
Lala (anonymer Benutzer)
30.12.2019 | 19:29 Uhr
Hallo Salmey,
Ich habe deine Geschichte innerhalb einer Woche gelesen und fand sie so interessant, dass ich einfach ein Rewiew abgeben musste, obwohl ich ansonsten eigentlich ein "Schwarzleser" bin.
Das bedeutet, dass du die erste bist deren Geschichte mir so gut gefallen hat, dass ich meine Schüchternheit überwinde und ein Rewiew hinterlasse.
Die Gründe für mein Gefallen an deiner Geschichte sind folgende:
1. Dein Schreibstil ist unglaublich gut und du hast kaum Grammatik oder Rechtschreibfehler
2. Du achtest darauf das du Absätze machst, damit die Leser nicht abgehängt werden
3. Du erfindest selber Charaktere (Pascal, Leon, usw.) , welche eine eigene Persönlichkeit haben und der ganzen Geschichte einen zusätzlichen Hintergrund geben (ist mal was anderes als ständig nur OC und Erik)
4. Du drückst die Gefühle der einzelnen Charaktere deutlich und nachvollziehbar aus
5. Du erzeugst Spannung, indem du dem Leser nicht gleich alles verrätst (z.b. Alexis Vergangenheit)
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass ich deine Geschichte liebe und dich anflehe trotz des öfteren fehlens deiner "Muse" die Geschichte bitte nie abzubrechen.
Ps: Dein Profilbild ist wirklich schön und stellt die Maskierung der beiden Hauptcharaktere wirklich gut dar.
Mit freundlichen Grüßen,
L.
23.12.2019 | 14:36 Uhr
Hallo Salmey,
erst einmal ein riesiges Sorry für die Stille, aber die letzte Zeit war bei uns etwas stressig, somit bin ich leider nicht zum Lesen gekommen :-(
Ich lese deine Geschichte natürlich nach wie vor sehr gerne und freue mich, dass Alexis nicht so leicht aufgiebt. Schade, dass ihr kleiner Fortschritt nun erstmal durch Monsieur Khan zu Nichte gemacht wurde. Ich freue mich auf das nächste Kapitel und wünsche Dir angenehme Feiertage und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!
LG, Trisha
09.11.2019 | 16:27 Uhr
Ein gurkiges Halli Hallöchen!

Es freut mich auf jeden Fall sehr, mal wieder von dir zu hören. Das letzte Kapitel habe ich auf der Langweiligen Autofahrt nach Venedig (wie passend!) gelesen. Mit den Gondeln und den Masken hatte ich da direkt die richtigen Vibes.
Zum Zeilenabstand: es war im ersten Moment irgendwie ungewohnt, aber nun gut. Mir ist es eigentlich relativ egal wie du es in Zukunft händelst, aber ich glaube ein geringer Zeilenabstand- wie eigentlich sonst immer- gefällt mir ein bisschen besser.
Zu dem letzten und dem aktuellen Kapitel: beide haben mir sehr gut gefallen! Es freut mich, dass das kleine Pflänzchen der gegenseitigen Zuneigung langsam gedeiht. Und inzwischen habe ich deinen OC richtig lieb gewonnen! Wie immer bin ich mal wieder sehr gespannt wie es (hoffentlich schnell) weitergeht! Hoffentlich kriegen wir noch ein Kapitel in 2019 ;)
LG
08.11.2019 | 14:26 Uhr
Hi Salmey,

zuerst einmal: Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du ein neues Kapitel hochgeladen hast.
Was den Zeilenabstand zwischen den Absätzen angeht, muss ich sagen, dass ich den größeren Abstand als irritierend empfinde. Irgendwie unterbricht der meinen Lesefluss.
Das Kapitel war wie immer sehr gut geschrieben und du hast auch klasse dargestellt, wie sich die Beziehung zwischen Alexis und Erik bis jetzt verändert hat und sich immer noch verändert.
Nadir hat sich wirklich keinen guten Zeitpunkt ausgesucht, ich hoffe, Alexis kann das irgendwann noch klarstellen. Das wäre zumindest wünschenswert. Die Reaktionen aller Beteiligten sind auf jeden Fall äußerst passend beschrieben. Und ich bin wirklich sehr gespannt, wie Erik Alexis Geheimnis herausfindet (ich gehe mal davon aus, dass das irgendwann in ferner Zukunft passiert). Das ist eine Szene, auf die ich mich schon richtig freue.

Ich wünsche dir noch einen schönen Freitag!

Liebe Grüße,
Wega
Sonnentaenzerin (anonymer Benutzer)
11.09.2019 | 20:50 Uhr
Wow, dass mir deine Geschichte mit bislang fast 150.000 Wörtern nicht aufgefallen ist, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Nun, ich habe sie an zwei Abenden bis zum aktuellen Kapitel durchgelesen, weil mich die Story so gefesselt hat. Es gefällt mir, dass du die Charakterentwicklung so langsam voranschreiten lässt, ohne dass die Gespräche der Personen untereinander repetetiv wirken.
Ich freue mich auf viele weitere Kapitel und hoffe, dass die Abstände zwischen ihnen nicht zu lang werden...aber wenn du erst in 2 Jahren fertig werden solltest, dann akzeptiere ich das auch ;-)
31.07.2019 | 11:09 Uhr
Huhu,
habe mich mal wieder etwas verspätet (-;
Dein neues Kapitel war wieder klasse (wie üblich). Ich fand die Geschichte mit der Putzfrau irgendwie rührend. Auch klasse, wie Alexis auf eine Nachricht wartet (-;
Mach weiter so! Freue mich schon riesig auf das nächste Kapitel!
LG, Trisha
08.07.2019 | 16:36 Uhr
Hallo meine Liebe,

ich habe gerade dein Kapitel zu Ende gelesen und nun ist es Zeit für ein Review, welches ich auf einer fremdsprachigen Tastatur schreibe, also entschuldige bitte Tippfehler und ähnliches heute.
Ich hab mich sehr gefreut ein neues Kapitel serviert zu bekommen und wie immer hat es mir gefallen, besonders wie du die Beziehung der beiden Hauptcharaktere durch subtile Gesten so gut darstellen kannst. Erst hatte ich Angst, ehrlich gesagt, dass es eine Art "Rückblick"-Kapitel wird und sehr viel innerer Monolog kommen wird, was ich mag, wie du weist. Auch mag ich natürlich die Ruhe deiner Geschichte, alles geht etwas langsamer voran, ist authentisch ohne allzu übertriebene Dramen. Allerdings habe ich derzeit das Gefühl es geht doch etwas zuuuuu langsam voran, weshalb ich mich persönlich im Allgemeinen über etwas mehr Story freuen würde, aber das ist natürlich Geschmackssache und ich will dir nicht in deine Geschichte reinreden. Nur noch eine weitere klitzekleine Anmerkung: bei dir verletzten sich alle wirklich überdurchschnittlich oft. Ich weiss eine Verletzung ist eine der wenigen logischen Erklärungen, warum Erik und Alexis sich berühren sollten, doch es hat vielleicht etwas Überhand gewonnen. Vielleicht fällt dir noch ein anderes Mittel ein, wie die beiden Besorgnis und Nähe ausdrücken können (die Bestandsaufnahme der Möbel finde ich eine richtig gute Idee), ohne dass sie sich ständig selbst wehtun ;)
Ansonsten fand ich das Kapitel wie immer klasse und freue mich auf das nächste, sowie auf die versprochene Mail.

Beste Grüße
Ajnif
29.06.2019 | 12:36 Uhr
Liebe Salmey,

nachdem ich die letzten Kapitel als stiller Leser verfolgt habe, melde ich mich heute wieder mit einem Review zurück. Insbesondere, um dir zu sagen, dass ich mich über das neue Kapitel freue - es geht weiter, jippieh! Die Geschichte ist nach wie vor eine meiner liebsten hier auf Fanfiction.de, auch wenn ich gestehen muss, dass mir die Kapitel, in denen Erik von Alexis behandelt wurde, nicht ganz so gefallen haben. Weniger wegen der Art, in der sie erzählt wurden - deinen Schreibstil liebe ich! -, sondern wegen dem, was erzählt wurde. Die Krankenpflege und die Verwirrung, in die Erik durch Alexis' Fürsorge geworfen wurde, waren nicht ganz so meins. Gerade weil du Alexis' Selbstlosigkeit sehr betont hast, war ich mit ihr etwas unzufrieden. Persönlich mag ich Figuren mit Makeln, die über Tollpatschigkeit etc. herausgehen. In diesem Punkt ist Alexis beinahe schon blütenrein, aber ich schrieb dir ja schon in meinem ersten Kommentar, dass ich gerade am Anfang meine Probleme mit ihr hatte. Das hat sich dann in den zurückliegenden Kapiteln leider wiederholt. Ein kleiner Rückschlag für mich, wenn man so möchte.

Umso mehr haben mir der erste und ganz besonders der letzte Teil dieses Kapitels gefallen. Das Gespräch mit Sophie Morel war eine schöne Szene und ich hab mich gefreut, dass sie einen größeren Auftritt hatte. Als Nebenfigur ist sie mir die liebste, weil sie eine interessante und (wie mir scheint) komplexere Persönlichkeit besitzt.
Und na ja, meine Bewunderung für deinen Erik kennst du, daher kannst du leicht erraten, warum mir der letzte Part so zugesagt hat. Am schönsten war zweifellos der Moment, in dem unser gutes Phantom die Narbe untersucht und dabei spürt, dass er einem Geheimnis auf der Spur ist. Es ist herrlich, dass ausgerechnet er, der sich nicht nur Alexis intellektuell überlegen fühlt, das Offensichtliche nicht erkennt, obwohl es (diesmal sogar wortwörtlich) direkt vor seiner Nase ist. Mit ein wenig mehr Menschenkenntnis, insbesondere auf dem romantisch-erotischen Feld der menschlichen Natur, hätte er darauf kommen können, denn Alexis' Körpersprache war offenkundig. Umso schöner, dass du ihn und den Leser noch ein wenig zappeln lässt. (Im ersten Moment dachte ich mir noch: Passiert es jetzt?, nur, um mir die Frage gleich selbst zu beantworten: Nee, nicht auf diese Weise, das glaube ich nicht. - Man fiebert eben doch mit.)

Im Übrigen erklärt diese Szene auch die dramaturgische Notwendigkeit von Eriks Rettung durch Alexis. Wie gesagt, so ganz mein Fall war das nicht, aber ich sehe ein, dass es dieses Ereignis brauchte, damit die beiden jetzt ein neues - wesentlich gesünderes - Verhältnis zueinander entwickeln können. Ein Schlüsselmoment eben. Es ist ein Erfolg für Alexis' Beharrlichkeit und für Erik ein Schritt in die richtige Richtung. Mal schauen, welche Hürde sie als nächstes überwinden müssen. In jedem Fall ist diese langsame, aber nun endgültige Annährung ein toller Augenblick in dieser Geschichte.

Freu mich schon sehr auf das nächste Kapitel.
Alles Gute dir und ein angenehmes Wochenende wünscht,
Bell
25.06.2019 | 15:05 Uhr
Ein gurkiges Hallöchen!

Es ist sehr schön, mal wieder von dir zu hören! Ich habe deine Geschichte echt vermisst ;) :o
Wie geht es dir? Was gibt's Neues? Hast dz irgendwelche Urlaubspläne?
Immer schön viel Wasser trinken bei diesen heißen Temperaturen! Weiß echt nicht wie die Leute das früher gemacht haben. Und dann auch noch mit diesen Massen an Klamotten.
Ich habe übrigens Pinterest für mich entdeckt und hole mir da ganz viel inspiration her für meine FFs.

So, jetzt aber mal zum Kapitel: das hat mir nämlich sehr sehr gut gefallen! Ich musste oft schmunzeln. Die Gespräche sind flüssig und humorvoll. Und ich fand, dass es wirklich keinen "unnötigen" oder öden Moment gab.
Und oh man, ich kann es kaum erwarten, bis der Groschen bei Erik endlich fällt.
Er kam aber verdammt nah dran. Das war ja hier schon eine halbe sex Szene du Schlingel du XD
Aber ich denke es war ein sehr wichtiger und Intimer Moment für Beide. Es zeigt irgendwie das Vertrauen, dass sie nun langsam und Stück für Stück füreinander finden und etablieren. Und beiden kennen nun die verletzlichen Momente des Anderen.
Ich bin sehr gespannt wie es weiter gehen wird und ich hoffe sehr, dass du bald ein neues Kapitel hochlädt. Ich selbst bin vielleicht nicht das beste Vorbild. Ich versuche jetzt aber auch mal, mein neues Kapitel zeitnah hochzuhalten.
Bis dahin wünsche ich dir eine schöne Zeit und genieß den Sommer.

LG <3

Antwort von Salmey am 27.02.2020 | 20:21 Uhr
Hey Gürkchen,

oh mein Gott, erst jetzt registriere ich, wie weit ich mit dem Beantworten der Reviews im Rückstand bin. Dein Review ist aus dem Sommer! Dem verdammten Sommer! Mittlerweile ist alles, was ich mit dem Sommer verbinde - die Wärme, die leichte Kleidung und der übermäßige Konsum von Eis - nur eine süße, ferne Erinnerung. Tut mir leid, dass meine Antwort so spät kommt.
Mir geht es tatsächlich relativ...gleichmütig. Manchmal hält mich mein Leben aufrecht, manchmal gibt es leichte Schwankungen. Alles in einem Rahmen, den ich tolerieren kann, aber die Abwesenheit meiner schriftlichen Kreativität war schon sehr lästig.
Wie geht es dir?
Ja, Pinterest ist super! Da gibt es so viel Inspiration. Da hab ich auch ein paar Bilder gesammelt. Wenn man in einem Loch steckt, kann das echt helfen.
Viel Körperliches kann leider (im Moment; wer weiß, was die Zukunft bringt :D) nicht zwischen ihnen passieren. So gerne ich jeden Charakter mit Vorliebe auch in einer slash-Ecke sehe, so kann ich mir Erik überhaupt nicht dort vorstellen - auch wenn es nicht wirklich eine slash-Ecke wäre, da Alexis dafür ein entscheidendes Körperteil fehlt. Mal schauen, wie es für die beiden weitergeht. Dass sie vertrauter miteinander werden, ist das Ziel, auch wenn Erik ein bisschen störrisch ist und länger braucht als Alexis. Erik stellt sich immer etwas quer und macht es uns allen damit nicht einfacher.

Vielen Dank für dein Review. Ich hoffe, ich brauche für das nächste (falls es eines gibt) nicht wieder so schrecklich lange. Und ich hoffe, du hattest einen guten Start in das neue Jahr, das mittlerweile schon so schrecklich alt geworden ist.

Liebe Grüße
Salmey
25.06.2019 | 07:14 Uhr
Erstmal muss ich sagen, dass dir das Kapitel sehr gut gelungen ist. Allgemein finde ich deine Geschichte sehr ansprechend geschrieben.
Das mit der langen Pause kann ich verstehen. Ich habe seit längerer Zeit auch nichts mehr veröffentlicht.
Die Art und Weise wie du die Beziehung der beiden gestaltest finde ich unglaublich interessant. Ich bin sehr gespannt darauf wie Erik reagiert, wenn er herausfindet das Alexis eine Frau ist.
Ich wünsche dir ganz viel Inspiration beim Schreiben und freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel :)

Antwort von Salmey am 27.02.2020 | 19:29 Uhr
Hallo Nachtigall,

hier die zweite Antwort :)
Vielen Dank für dein Review. Es tut mir leid, dass dich ähnliche Probleme plagen oder plagten. Ich hoffe, deine Muse hat sich wieder bei dir blicken lassen. Wenn sie fort ist, fühlt sich alles immer etwas frustrierend und leer an. Ich versuche, mich kreativ zu stimulieren, aber zwischen Arbeit, Familie und Sport bleibt manchmal nicht genug Raum, um die Muse zu treffen oder irgendwie die Gedanken in diese Richtung zu bringen. Deswegen verstehe ich dich da sehr gut.

Ja, langsam kommen die beiden sich näher - nur um dann wieder auf Probleme zu stoßen. Ich hoffe, die kriegen sich langsam mal ein. Erik ist da schon ziemlich sturköpfig, Alexis hingegen etwas zugänglicher :D

Liebe Grüße
Salmey
31.05.2019 | 03:58 Uhr
Hallöchen,

Uffffff was soll ich sagen...Ich bin ehrlich gesagt ziemlich geplättet von deinem Werk. So spontan kommt mir keine andere FanFiktion in den Kopf, die mit so viel Liebe und Detail geschrieben wurde. Auch ist sie so nah an dem Original nachempfunden, sodass es mir eine wahre Freude ist/war, jene bis dato gelesen zu haben. Auch wenn die Geschichte noch in Bearbeitung ist, hab ich bemerkt, dass du schon länger nicht geupdatet hast. Ich hoffe jedoch, ohne böse Absicht dahinter, bald ein brand neues Kapitel zu Gesicht zu bekommen. Diese FanFiktion ist zudem auch schon ein fester Bestandteil meiner Favoritenliste ,, Phantom der Oper" geworden. Wie schon Oben angeschnitten, ist mir noch nie wirklich so eine Story untergekommen, die so realistisch geschrieben wurde. Hat auf jedenfall Suchtgefahr und ich werde ein Auge auf diese Geschichte haben! Viele andere Werke drehen sich leider bis zum Ende nur noch um die beiden Hauptcharaktere (was nicht unbedingt schlecht ist), jedoch ist die Absicht der Autoren meistens immer gleich vom ersten Kapitel an voraussehbar. Deine Geschichte hingegen ist ein Meisterwerk in sich. Schlüssig, ausgeklügelt und mit seinen eigenen Charme. Diese FanFiktion hat genau die Story die ich schon seit Jahren in diesem Genre suche (und ich bin nicht erst seit Gestern hier). Ich bin wirklich wirklich baff, das jemand hier so eine tolle und unterhaltsame Geschichte gepostet hat. Ich hoffe nach diesem ganze Gerede, konnte ich meine Begeisterung und Respekt für dein Werk zu Ausdruck bringen, denn sie hat mich sehr gefesselt und noch nicht losgelassen. Denn jenes ist ein Werk, dass einen selbst inspiriert und man sich als Vorbild nimmt, durch deinen tollen ausgefallenen Schreibstil!

Ich verbleibe Hochachtungsvoll und mit vielen lieben Grüßen!

und

auf ein baldiges Wiederlesen(!) -Sophie :)

Antwort von Salmey am 27.02.2020 | 19:12 Uhr
Hey Sophie,

das Uffffff kann ich nur zurückgeben! Was für ein Review! Du hättest mal sehen müssen, mit was für einem Lächeln ich durch die Weltgeschichte getanzt bin, nachdem ich dein Review gelesen habe - von meiner vor Stolz geschwellten Brust mal ganz abgesehen.
Es freut mich (und das ist gar kein Ausdruck), dass dir die Geschichte so zusagt. Es war mir wichtig, eine Geschichte zu schreiben, in der es nicht nur um das Hauptpairing geht, auch wenn ich weiß, dass viele Leute auf fanfiktion (zumindest im Fandom-Bereich) wohl eher an klar Pairing-fokussierten Kapiteln interessiert sind. Tatsächlich wollte ich aber auch üben, wie es ist, schlüssige Dialoge und Handlungen zu schreiben, ohne mich nur auf Erik und Alexis beschränken zu müssen. Zwar mag ich seine ernste, meist bissige Art ganz gerne, aber die Abwechslung macht es für mich interessanter und lehrreicher. Das Risiko, dass ich bestimmte Leser mit Kapiteln über Pascal, Pierre, Jules und Léon langweile, ist natürlich groß, da sie die Geschichte womöglich angeklickt haben, um etwas über ihren ausgewählten, bekannten Charakter zu lesen. Deswegen freut es mich umso mehr, dass dir meine Geschichte in der Gesamtheit gefällt, auch wenn Meisterwerk ein bisschen sehr hoch gegriffen ist (ich würde es wirklich gerne annehmen und ich war sehr geschmeichelt, versteh' mich nicht falsch)
Wenn ich persönlich eine Geschichte lese und sie wirklich, wirklich gerne mag, dann lese ich alles - auch Kapitel ohne mein Lieblingspairing. Manchmal möchte ich aber auch nur einfach etwas über das Pairing lesen und finde jede charakterliche Abweichung lästig. Aber das ist eher bei Geschichten der Fall, die mir nicht ganz so am Herzen liegen und durch rechtschreibliche oder inhaltliche Fehler auffallen. Dann geht es primär nur um das Pairing und jede "Störung" wird mal mehr, mal weniger konsequent ausgeblendet.
Eine dumme Angewohnheit, da ich so der Geschichte leider nicht gerecht werde.
So viel also zu meinen Lesegewohnheiten :D
Warum ich überhaupt so weit ausgeholt habe: Ich kenne das. Ich kenne die eine Seite und die andere. Und man möchte sich als Schreiberling immer weiterentwickeln und ist froh, wenn andere den Schritt vom Standard weg nicht nur tolerieren, sondern gerne mögen.
Deswegen kann ich nicht in Worte fassen, wie gerührt (und auch peinlich berührt) ich von deinem Review war. Ich war so am Zweifeln, am Fast-Aufgeben und am Gucken, wie ich möglichst wenig der anderen Figuren einbringe, ohne dass es sich nach Verrat anfühlt. Und letztlich hat es sich nicht gut angefühlt. Die Geschichte macht ohne sie keinen Sinn. Du hast mir ein bisschen den Glauben an meine Geschichte zurückgegeben. Dies ist meine erste ff, sodass meine Unsicherheit und Unschlüssigkeit oft überwiegt. Aber ich arbeite daran.
Ich sage es nochmal: Danke. Ein herzliches, gerührtes, ehrliches, ich-will-dich-ganz-feste-drücken-Danke. Mein Herz bubbert ganz doll für dich.

Ich verbleibe mit lieben Grüßen

Salmey

P.S.: Ich hoffe, das neue Kapitel wird dir gefallen :)
21.05.2019 | 22:18 Uhr
Hallo Salmey,
Ich habe schon vor einer Weile begonnen deine Geschichte zu lesen. Ich finde sie sehr fesselnd und konnte gar nicht aufhören zu lesen.
Mir gefällt dein Schreibstil sehr gut, deine Geschichte lässt sich sehr gut lesen und es wird immer wieder das Interesse auf künftige Kapitel geweckt.
Alexis ist mir sehr sympathisch. Sie ist unglaublich mutig und stark, ganz anders als Christine. Ich bin sehr gespannt, was passiert, wenn Erik hinter ihr Geheimnis kommt.
Wie sich die Beziehung der beiden verändern wird und ob mehr aus beiden wird, als diese Art von Freundschaft die sie mit einander pflegen, wenn auch etwas gezwungen...
Ich würde mich sehr freuen, bald wieder etwas von von Dir zu lesen.
Ganz viele Grüße,
DieNachtigall

Antwort von Salmey am 27.02.2020 | 17:00 Uhr
Hey Nachtigall,

hier eine späte Antwort, aber zumindest habe ich es niemals vergessen. Wie könnte ich auch?
Was soll ich sagen? Vielen, vielen Dank für dein Review. Wie ich auch in den Antworten an andere Reviewer geschrieben habe, bedeuten mir Rückmeldungen unglaublich viel , aber da wir beide nur vor einem Bildschirm sitzen, kannst du natürlich mein Lächeln nicht sehen. Vielen Dank, dass du konkret darauf eingegangen bist, was genau dir gefällt. Das bestätigt mich natürlich und gibt mir mehr Ansporn weiterzumachen. Gerne kannst du auch negative Kritik äußern, wenn dir etwas einfällt. Ich würde mich gerne verbessern.
Es freut mich, dass dir Alexis gefällt. Ich weiß, dass einige ihre Startschwierigkeiten mit ihr hatten.
Nun, Christine kann man wohl kaum einen Vorwurf machen. Sie war - was genau? - so um die 18 und ihr einziger Schmerz bestand aus dem Verlust ihres Vaters. Da kann sie Eriks Dunkelheit nichts entgegenstellen. Jeder würde bei ihm einknicken. Hoffen wir mal, dass sich Alexis etwas besser schlägt :)

Liebe Grüße
Salmey
15.05.2019 | 15:03 Uhr
Hallo Salmey,
Schande über mich :-) habe gerade gesehen, dass ich dir zu diesem Kapitel noch kein Review dagelassen habe. Ich bin ja schon gespannr, wie es mit Alexis und Pascal weitergeht. Es ist ja schön zu lesen, dass ich ihr "tägliches" Leben etwas entspannt. Ich hoffe natürlich, dass Erik nicht zu lange abwesend bleibt. Wie immer bleibt es spannend...
Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen und wünsche Dir noch eine tolle Woche!!!
LG Trisha

Antwort von Salmey am 27.02.2020 | 16:52 Uhr
Hallöle, kleine Lady!

Ach, ich nehme hiermit die Schande von dir. Zumindest die, die ich kenne. Für anderes kann ich nicht bürgen.
Reviews sind keine Pflicht, aber es freut mich natürlich immer, eines zu erhalten, besonders von Leuten, die man in den Reviews schon einmal gesehen hat.
Vielen lieben Dank für dein Review. Wie immer bedeutet es mir mehr, als ich ausdrücken kann.

Auch wenn meine Antwort spät kommt, habe ich dein Review dennoch am Tag der Veröffentlichung gelesen. Ich drücke mich meistens ums Antworten, bis ich etwas vorzuweisen habe. Und rate mal, wer gleich ein neues Kapitel hochlädt? :D

Ich hoffe, du hast eine wundervolle Woche und ein baldiges schönes Wochenende :)

Liebe Grüße
Salmey
12.05.2019 | 22:29 Uhr
Hallo,
Ich habe deine gescvichte letzte woche gefunden.
Sie gefällt mit sehr, da, auch wenn ich ein happy end für erik toll finde, seine düstere art sehr mag und mir auch nicht vorstellen kann, dass er von jetzt auf gleich ein guter mensch wird.
Deine handlung finde ich gut erzählt und dein schreibstil ist auch gut zu lesen.
Ich freue mich, wenn es weiter gehen sollte.
Lg
Shevas

P.s. mit dem handy Reviews schteiben ist immer etwas holprig. Daher verzeiht die falsche groß und -kleinschteibung

Antwort von Salmey am 27.02.2020 | 16:47 Uhr
Hallo Shevas,

gerade gehe ich meinen Pflichten als Autor dieser Geschichte nach und beantworte ein paar Reviews - und das gerade jetzt, da ich tatsächlich gute Nachrichten in Form eines neuen Kapitels habe.
Es ist schön, dass dir meine Geschichte gefällt. Es freut mich immer, wenn sich ein paar Interessierte finden, die irgendetwas an dieser Geschichte finden können :)
Vielen Dank für dein Review!

Liebe Grüße
Salmey

P.S.: Dir sei verziehen :D
07.05.2019 | 19:00 Uhr
Hello,

lang, lang ist's her, aber ich habe mich wieder der FF-Welt zugewandt, das heißt vor allem also Kapitel nachlesen. Und wie ich mit Schrecken festgestellt habe, waren das bei deiner FF dann doch einige.

Noch immer finde ich deine Geschichte einfach super spannend und sie zieht mich in einen Bann wie schon lange keine andere PDO-FF mehr.
Ich finde Alexis einen wunderbar interessanten und vielschichtigen Charakter und es nervt mich tierisch (im positivsten Sinne), dass du einfach keine Infos zu ihr herausrückst.
Erik ist bei dir so genial düster, gebrochen und doch nicht weinerlich. Diesen schmalen Grad aus Gefahr und dennoch, dass er sich langsam für Alexis erwärmt, schaffst du wunderbar zu bewandern.
Auch, wenn ich zugeben muss noch immer mehr Alexis und Pascal zu shippen als Erik und Alexis ;)

So damit dieses Review nicht nur ein Egoboost für dich wird, noch zwei klitzekleine Anmerkungen: zum einen ist dir ich glaube der zweitliebste PdO Fehler passiert; und zwar wechselt Eriks Maske so ab Kapitel 13/14 von schwarz zu weiß. Nur als kleiner Hinweis.
Zum anderen, du weißt, ich liebe deinen Schreibstil, aber gerade im letzten Kapitel denke ich, lässt du Pierre und pascal etwas zu geschwollen reden. Diese etwas erhabene Sprache passt wunderbar zu Erik und auch zu Alexis, aber die Handwerker hattest du von Anfang an als etwas grober beschrieben, das solltest du, denke ich als Charaktereigenschaft durchziehen. Ist aber natürlich nur meine Meinung, letztendlich ist es ja deine Geschichte :)

Und damit verabschiede ich mich erst mal und hoffe bald mehr lesen zu können.

Liebe Grüße
Ajnif
25.03.2019 | 13:14 Uhr
Liebe Salmey,
erst seit kurzem habe ich Deine Geschichte gesehen und habe sie sofort bis hier hin durchgelesen! Ich bin wirklich zutiefst geehrt, eine so wunderbare Interpretation von dem Charakter "Erik" und dem allgemeinen Trubel um ihn und Alexis lesen zu dürfen.

Ich kenne Das Phantom der Oper nun schon einige Jahre und mir ist immer wieder aufgefallen, wie pingelig ich bin, wenn es um Phanfics geht. Meistens war Erik zu Out Of Character für mich oder mir hat die allgemeine Story einfach nicht gefallen.
Aber hier muss ich Dir ein sehr großes Kompliment geben, denn ich musste mich wirklich zusammenreißen nicht gleich loszukreischen, als ich sah, wie perfekt Du Erik dargestellt hast. Ich kann es wirklich nicht in Worte fassen, dennoch versuche ich es;
Zum einen finde ich es richtig gut, dass Du ihn nicht als Softie oder als "immer traurig" schreibst, sondern ihm trotz seiner Misere und seiner Depression eine gewisse Schärfe und Überlegenheit verleist. Mir gefiel es besonders gut, dass Erik noch immer an Christine hing und sich nicht zu leicht von Alexis ablenken ließ. Seine Gedankengänge sind wirklich perfekt gewählt, manchmal hörte ich auch wie er sich über die Impertinenz der Arbeiter (und womöglich auch von Alexis) aufregte und ich konnte es mir wie ein Bild in meinem Kopf vorstellen.
Ich konnte sehr viele Seiten an Erik sehen, die mir tatsächlich noch nie ins Auge stachen und ich machte mir sehr viele Gedanken über ihn, die mein allgemeines Bild mehr vertieften.

Alexis ist für mich ein gelungenes und einzigartiges Gegenstück und sie beide harmonieren hervorragend miteinander. Ich bin wirklich gespannt wie Du die Enthüllung von Alexis' Geheimnis seitens Erik und ihr schreiben möchtest. Auch ist es schön, dass er von alle dem nur "ahnt" und noch nichts weiß. Das ist etwas, was seinen Ehrgeiz und seine Ungeduld besonders hervorhebt.
Zudem liebe ich die Verbundenheit und ihre Selbstlosigkeit gegenüber ihren Freunden und natürlich ihrem Meister. Für mich verwirklicht das meine Vorstellung ihrer Vergangenheit und ich muss mit Gefallen sagen, dass ich es sehr passend finde, dass nicht alles gleich im ersten Kapitel enthüllt wurde.

Was Du am Anfang wegen des "langsamen Tempos" der Geschichte sagtest, muss ich auch unbedingt ansprechen. Mir gefällt die langsame Beziehung, die sich zwischen Alexis und Erik eröffnet und die Verbundenheit, gegen die sich beide zu wehren scheinen. Es ist als Leser sehr angenehm, wenn einem nicht der Plot gleich wie ein Schwarm von Mücken ins Gesicht geflogen kommt.

Um mich kurz zu fassen (ich denke, der Zug ist bereits abgefahren):
Ein sehr großes Lob an Dich und deine Mühe. Ich liebe Deinen Schreibstil und das fließende vorankommen der Geschichte. Ich freue mich immer wieder, wenn ich ein weiteres Kapitel von Dir lesen darf.

Mit freundlichen Grüßen,
ein erfreuter Leser aka Alex :)

Antwort von Salmey am 02.04.2019 | 15:30 Uhr
Hallo Alex (mit diesem unglaublich passenden Namen zu dieser Geschichte),

meine Antwort kommt in bekannter Gewohnheit etwas verspätet, aber natürlich hatte ich dein Review noch am selben Tag des Erscheines gelesen. Und man, was soll ich sagen? Ich war echt ziemlich gerührt.
Um dich nicht mit Informationen zu langweilen, die zu viel oder uninteressant sind, sage ich zuerst einmal: Danke. Dein Review hat mir erstaunlich viel bedeutet und ich bin wie ein glücklicher Flummi durch das Tagesgeschehen gehüpft.

So, jetzt hast du dein wohlverdientes Danke. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne genauer darauf eingehen, warum ich so dankbar bin. Denn du hast vielleicht diese Geschichte gerettet.
Wie ich in den letzten Kapitel erwähnt hatte, lässt meine Muse sich nur sporadisch blicken und scheint selbst dann nicht sonderlich erpicht, sich allzu sehr mit mir zu beschäftigen. Dann gab es viel privaten Stress, der nicht wirklich geholfen hat. In der Theorie wusste ich zwar, wie die Geschichte weitergeht (und auch endet), aber die Finger über die Tasten zu kriegen - das hab ich nicht hinbekommen. Zudem mag ich es nicht, nach Reviews zu betteln. Ich lese auch mehr als ich Reviews schreibe, was - ich weiß - eine schreckliche Eigenschaft ist, aber ich gelobe Besserung. Was Reviews aber tun: Sie motivieren, besonders wenn sie so überraschend kommen wie deines. Und wow, deins hat irgendwie reingehauen.
Dabei geht es nicht einmal darum, dass du so voller Lob warst (was natürlich unsagbar schmeichelhaft ist), sondern dass dich meine Geschichte zu interessieren schien. Nach deinem Review war es, als hätte jemand einen Schalter umgelegt, als hätte ich Energie für etwas geschöpft, dass ich schon in den Hintergrund meiner Gedanken verbannt hatte. Ich war nicht länger unmotiviert und habe mich - hoffentlich zu deiner Freude - ans neue Kapitel gesetzt. Alle Sorgen bezüglich der Charaktere, der Langsamkeit der Storyline oder meines Schreibstils wurden zweitrangig. Ich wollte weitermachen. Ich bin vorangekommen und das habe ich unter anderem dir zu verdanken.
Also danke.
Vielen Dank.
Die Geschichte wäre wahrscheinlich nicht abgebrochen worden, aber sie rückte aus meinem Fokus. Du hast sie wieder zurück in meine Gedanken geschleudert. Ich wollte nur, dass du das weißt.
Ich würde jetzt gerne noch einmal danke sagen, aber das wäre wohl zu viel des Guten. Ach, was soll's? Dankeschön. Wirklich.

Hab einen wundervollen Tag. Vielleicht liest man sich nochmal.

Ganz liebe Grüße,
Salmey
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