Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: RedChilli
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
17.12.2019 | 20:27 Uhr
Hej RedChilli,

schön, dass es hier doch noch weiter geht. Ich muss gestehen, dass ich die Ereignisse nicht mehr so genau im Kopf habe, da es jetzt über ein Jahr her ist, seit ich die Serie gesehen habe.
Ich finde der zu Anfang des OSs eingefügte Song passt wirklich wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Auch das Bild des geschlagenen Hundes, der stumm um Verzeihung winselt, und wie Edgar anschließend mit Alexei verfährt passt recht gut in das Geschehen. Der Fluchtwagenvergleich ist bei Alexeis Verhalten nur folgerichtig.
Das Wiedersehen ein paar Jahre später hast du ebenso atmosphärisch dicht in Worten eingefangen, man spürt quasi Alexeis Enttäuschung und Edgars (wenn auch nicht öffentlich zur Schau gestellte) Gleichgültigkeit, da der sich – je nachdem, wie es ihm seine Lust zuflüstert – immer neue Bettgefährten holt. Und so ist es ganz eindeutig Alexei, der den größeren Kompromiss in dieser Beziehung eingehen muss. Aber dessen war es sich wohl von Anfang an bewusst.

Lieben Gruß

Arkia
05.12.2018 | 17:40 Uhr
Hej RedChilli,

auch dieses Textchen war schön geschrieben.
Sehr gut fand ich, dass Alexei in seinem tiefsten Inneren weiß, als er seinen Widerstand gegenüber Swetlana aufgibt, dass er genau das will, dass er ihr einfach nicht widerstehen kann. Passend ist hier auch der Zusatz, dass niemand ihr widerstehen könne, so weist er etwas von seiner Schuld von sich, ganz nach dem Motto: Nicht nur ich bin zu schwach für sie, sondern alle anderen sind es auch.
Bei diesem Abschnitt fand ich folgende Worte besonders ausdrucksstark: „Sie erschießt dich, und du siehst in ihrem Blick, dass sie damit auch sich selbst erschießt, die letzten Überreste einer Fassade, die sie mit nichts als Hass erfüllt, mit dir aus dem Fenster stößt.“
Auch das kurze Aufeinandertreffen im Krankenhaus hat mir gefallen, dieses Zögern und wie Alexei sich eine Zukunft an Edgars Seite ausmalt.
Extrem einprägsam war dabei der Nebensatz:„ … weil Edgar Berlin unter dem Absatz seines Stiefels zu Grunde richtet.“ So etwas könnte ich mir von ihm sehr gut vorstellen.
Ich bleibe gespannt, was sich in deinem Babylon noch so ereignen wird.

Lieben Gruß

Arkia
28.10.2018 | 15:53 Uhr
Hej RedChilli,

auch dieser OS war ein faszinierendes Leseerlebnis.
Ich konnte Alexejs Gefühle gut verstehen, die Eifersucht, den Geliebten mit jemandem teilen zu müssen, und die Unsicherheit beim Treffen mit dem Rivalen. Auch seine Empfindungen während der gemeinsamen Qualitätszeit hast du gut vermittelt, dass sie ihm die Gedanken an das schreckliche Erleben, die ihn stets begleiten, nimmt und (Spoiler, wenn du die zweite Staffel noch nicht zu ende gesehen hast) es auch Edgar und Anno eventuell nicht anders ergeht. Aber das ist vielleicht schon ein zu hoffnungsvolles Gedankenspiel für Babylon Berlin. ;-)
Dass Anno kocht, hat mich schmunzeln lassen, aber ich hätte mir Edgar selbst auch nicht in der Küche vorstellen können. Dann bin ich gespannt, was dich deine Muse in diesem Fandom noch hervorbringen lässt.

Lieben Gruß

Arkia
14.10.2018 | 22:19 Uhr
Hej RedChilli,

dieser Ideenschnipsel war interessant zu lesen, wenn auch teilweise mit einigen Bauchschmerzen, aber das war wohl von dir so beabsichtigt.
Gerade die Sicht Gereons ist dir hier gut gelungen, dieses Willenlose und auch die Tatsache, dass er darüber, was er da tut, als Folge der Hypnose sogar Freude empfindet, macht die ganze Situation für ihn nur noch schlimmer.
Es wäre schön gewesen, wenn du die einzelnen armenischen Wörter übersetzt hättest. So kann ich nur erahnen, dass sie vermutlich in den einen beiden Fällen die Übersetzung des deutschen Äquivalents sind, in einem anderen Fall eventuell nur artikulierte Laute der Lust und beim anderen gegebenenfalls eine Zustimmung oder sogar ein Lob. Gerade bei den Worten am Ende wäre es wichtig zu wissen, was der Armenier zu Gereon sagt. Es könnte sich beziehend auf das Fingerschnippen um ein „Wach auf!“ oder – so wie er bisher mit ihm verfahren ist – um ein belustigtes „Gut gemacht“ oder aber sogar ein zynisches „Braver Gereon“ handeln.
Zu deiner Frage am Ende: Ich würde schon gerne erfahren, wie Anno die Situation auflöst. Erinnert sich Gereon an die Vorkommnisse, wenn der Doktor ihn endgültig aus der Hypnose holt, oder bleibt er aufgrund seines eigenen körperlichen Zustandes nur verwirrt zurück?

Nochmals einen lieben Gruß

Arkia
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast