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Autor: Bihi
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt) für Kapitel 34:
28.11.2018 | 16:48 Uhr
Es spricht für Dorothy, dass sie sich Gedanken über Sir Gwenoch macht bzw. für ihn, dass er über sie nachdenkt. Und nicht einfach leichtfertig "Ja und amen" sagt, noch bevor alle Eventualitäten geklärt sind.
Ich bin noch ein wenig skeptisch, was Sir Gwenoch angeht, wenngleich ich nicht einmal genau formulieren kann, warum.

Herzliche Grüße

Mimi

Antwort von Bihi am 28.11.2018 | 21:28 Uhr
Ich glaube, ich kann Dein Unbehagen verstehen. Er macht sich zwar Gedanken, aber immer mit dem Ergebnis, dass er sie heiraten will, modern ausgedrückt: 'nicht ergebnisoffen'.  Schließlich hat er als Mann immer das Ventil des Fremdgehens. Dass Du das erspürst, ohne es zu benennen, zeigt, dass ich ihn so dargestellt habe, wie es der Zeit entspricht. Mit Fitzwilliam und auch mit Edmund war die Konstellation anders.
Eine alte Dame erzählte einmal in einer Gesprächsrunde, dass ein Herr sie auf einer Zugfahrt gesehen und eine Stunde später bei ihrem Vater um ihre Hand angehalten hatte und sie vier Wochen später mit ihm glücklich verheiratet war. Das kam mir schon fast gespenstisch vor. Dagegen ist Sir Gwenoch ja noch relativ vorsichtig, oder? Aber das merkwürdige Gefühl einem Fremden geegenüber bleibt, das gebe ich zu.
Dorothy macht sich die Gedanken, die für eine Frau damals ungeheuer wichtig waren: Kann ich es wirklich bis an mein Lebensende (oder auch seines) mit ihm aushalten? Denn für sie gab es das berühmte Ventil nicht. OK, gab es, aber im Gegensatz zum Mann durfte eine Frau sich nicht dabei erwischen lassen.

LG Bihi
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