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Autor: tasto777
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
18.12.2018 | 09:33 Uhr
"ich kenne dich,
mit all deinen Facetten
ein Mensch."

Kann man einen Menschen in und auswendig kennen? Ist das überhaupt möglich? Rund 60 000 Gedanken denken wir pro Tag. Kann man einen Menschen dann kennen?
Kann man sich selbst überhaupt irgendwann komplett kennen? Etwas, was ich sehr faszinierend finde ist, wenn sich andere Menschen an eine Situation erinnern die sie mit mir erlebt haben und mir davon erzählen, wie sie das empfunden haben und wie sie in dieser Situation geglaubt haben wie ich denken würde. Oft stimmt das sogar besser überein und ich muss zugeben, dass sie mich dort besser kannten als ich mich selbst.
Und doch, manchmal trifft man auf null Verständnis. Manchmal, oder besser gesagt haben oft unsere engsten Freunde absolut keine Ahnung was in uns vorgeht.

Interessanter, wunderschön strukturierter Text. Dieses auf und ab der positiven sowohl als auch negativen Seiten eines Menschen, wow. Beim Lesen kam mir immer wieder der Gedanke auf "schreib doch, komponiere was dazu, vertone das".
Das Thema, dass du gewählt hast ist etwas sehr alltägliches, womit sich so gut wie jeder assoziieren kann. Und doch hast du es geschafft, dass es faszinierend bleibt, eben durch die wie bereits angemerkte Struktur aber auch durch deine Sprache.

sorry for the mess, schreibe normalerweise eher keine reviews.

-writtenonpolaroids

Antwort von tasto777 am 18.12.2018 | 20:13 Uhr
Hey!

Zuerst das wichtigste: dein Review ist überhaupt kein mess. Das sind so interessante Gedanken, die du da hast. Und es ist immer schön, wenn Leser diese auch teilen . Also alles gut :D
Weißt du, immer wenn ich Meinungen und Kritik zu meiner Lyrik bekomme, möchte ich am liebsten alles ändern und neu schreiben. Besonders wenn die Ideen dabei so gut sind.
Klar, du hast definitiv recht, wir kennen uns selbst meist nicht richtig, wie soll es dann einer anderen Person möglich sein, das zu tun. Eigentlich genau, wie du es selbst beschrieben hast.

"ich kenn dich,
sagte ich,
und doch
bist du mehr,
als einfach ein Mensch."

das ist der Anfang der letzten Strophe. am Anfang schrieb ich kenne den Menschen doch diese ganzen Facetten sollen zeigen, dass wir doch immer mehr sind. mehr als andere sehen, mehr als die Summe unserer Teile und generell eben mehr als man annehmen könnte. wir sind eben Menschen und die sind nun mal schwer zu beschreiben.

Eigentlich wollte ich weniger ein auf und ab als eine langsame Entwicklung vom positiven zum negativen darstellen. ich weiß nicht so echt, ob man das vertonen sollte. ich kann so etwas jedenfalls nicht. mir liegt dann doch eher das Komponieren mit Worten statt mit Tönen. Falls du da irgendwelche Ideen hast, darfst du dich gern daran austoben. Dann würde ich aber auch gern das Ergebnis irgendwie hören wollen :D
Ich bin mal ganz ehrlich. Ich finde es unglaublich überraschend, wenn man sich in meinen Gedichten irgendwie wiederfindet oder es nachfühlen kann, denn ich schreibe immer sehr persönliche Texte.

Vielen Lieben Dank für das interessante Review. DU hast mir echt den Tag versüßt :)
liebe Grüße
tasto
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