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Autor: Alice Ecila
Reviews 1 bis 25 (von 34 insgesamt):
dark (anonymer Benutzer)
17.07.2021 | 17:52 Uhr
ich finde die Geschichte sehr gut geschrieben.Was mich am besten finde, ist die (beschränkte) Sichtweisen der einzelnen Personen. Wie z.B Celia, die die nicht viel über die Hintergründe der Entführung oder die politischen Verhälstnisse weis. Trozdem bringt sie ihrer (eingeschränkte) Erfahrungen als Kind(?) mit.
Es gibt noch einige Gründe warum ich die Geschichte toll finde, leider sind sie nur schwer zu formulieren. Ich bin gespannt ob die Geschichte weiter geht.

Antwort von Alice Ecila am 23.07.2021 | 23:55 Uhr
Dankeschön für dein Review!

Über die Seite mit den Sichtweisen hatte ich noch gar nicht bewusst nachgedacht, wobei ich eigentlich angefangen hatte, Geschichten zu schreiben, um die gleiche Situationen aus der Sicht verschiedener Personen zu erzählen. Die Unterschiede zwischen den Perspektiven fand und finde ich dabei am spannendsten. Wenn es dir schwerfällt, deine Gedanken zu formulieren, kannst du mir auch gerne eine PN schreiben.
15.03.2021 | 22:48 Uhr
Bitte bitte bitte bitte ich brauche ein neues Kapitel! Bittö?
Ich habe es jetzt schon so oft von vorne gelesen, also... Bittö? :D
Zu dem Thema mit den Hintergründen: ich finde es sehr gut gemacht, dass es hier nur anklingt und man sich dann selbst Gedanken machen kann. Das wirkt auch irgendwie sehr realistisch, weil warum sollten die Charas denn über die Hintergründe der ganzen Sache sprechen.
Und hab ich da was von zweiter Teil gehört? Ich bin sowas von dabei, ich hoffe, das steht alles noch und du hast die Geschichte nicht vollkommen auf Eis gelegt... Aaaahhhhhh bitteeee, ich brauche Celia und Laurel in meinem Leben einfach! :/
LG
Pilzsprenkel

Antwort von Alice Ecila am 18.03.2021 | 23:41 Uhr
Liebe Pilzsprenkel,

ich kann kaum glauben, dass du es schon mehrfach gelesen hast. Dadurch ergibt sich wahrscheinlich auch das ein oder andere. :)

Nein, ich habe es nicht auf Eis gelegt. In Gedanken sowieso nicht. Dort bin ich gerade an Puzzleteilen in der Zukunft der Geschichte, die jetzt aber noch nicht passieren und nur in meinem Kopf existieren. Leider komme ich gerade kaum zum Schreiben, zumindest zum Geschichten schreiben, weil ich viel für die Arbeit schreibe . Aber ich merke selbst, dass Geschichten schreiben etwas anderes ist, und hoffe, bald wieder einsteigen zu können.

Ja, ich möchte die Geschichte in zwei Teile gliedern, da sich der zweite Teil zu sehr vom ersten unterscheiden wird.

Danke, dass du der Geschichte treu bleibst.

Liebe Grüße
Alice
21.09.2020 | 13:39 Uhr
Hallihallo,

zu dem Review von Kilianus möchte ich sagen, dass ich ihn schon verstehen kann und er vielleicht auch ein wenig recht hat. Auf den ersten Blick scheint es wirklich keinen Sinn zu ergeben, aber wiederum finde ich, dass du gut darstellst, dass es dennoch einen Sinn gibt. Nur, dass wir diesen eben nicht wissen und auch erst einmal nicht erfahren werden. Ich denke, Kilianus ist hier vielleicht mit der Erwartungshaltung reingegangen, eine Geschichte mit viel Plot und starkem Worldbuilding zu lesen, aber da hat er eine unpassende Geschichte erwischt. Ich finde nämlich, dass du ziemlich schnell anhand deines Fokusses darstellst, dass es sich hierbei um eine Geschichte rund um Emotionen und Psychologie handelt. Der Hintergrund zu den Handlungen ist hierbei erst einmal nicht so wichtig. Allerdings muss ich aber anmerken, dass vielleicht die Kategorie "Thriller" nicht passend für diese Geschichte ist. Vielleicht eher so etwas wie Drama oder so? Immerhin gibt es in dieser Geschichte weder schnelle Handlungsabfolgen noch einen starken Spannungsbogen. Es ist eher das Leben Celias, das einen motiviert weiterzulesen. Ja, vom Spannungsbogen her plätschert es ein wenig vor sich und für manche kann das langweilig sein, aber für andere auch interessant. Letzlich denke ich, dass Kilianus einfach nicht zum gewünschten Lesepublikum passt. Dennoch denke ich, dass man an der Spannung noch ein wenig feilen kann, weil es in letzter Zeit sehr wenig ausgereifte und gezeigte Konflikte gab. Biespielsweise könnte man das Problem, dass Celia nicht in den Unterricht gehen will, weil sie Angst vor den Schülern hat, noch mehr zeigen, um den Leser noch mehr emotional zu packen.
Dieses Kapitel fand ich auch nicht so spannend, wiederum fand ich es schön, dass Celia immer mehr über Malyrien erfährt und verbotene Literatur liest. Außerdem frage ich mich, was es mit dieser A2-Kategorie auf sich hat und ob die Kinder enftührt wurden, um etwas am politischen System in dieser Welt zu rütteln.
Es freut mich, dass Celia Privatunterricht bekommt, wiederum frage ich mich auch, wann das nächste große Problem kommen wird und ich mit ihr mitfiebern werde. Momentan ist es sehr friedlich, was ich auch ganz gut fand, aber langsam möchte ich wieder etwas Action und starke Emotionen.
Dass die Lehrerin nicht mitbekommen hat, dass Celia von ihren Mitschülern schikaniert wird, fand ich ulkig, wiederum gibt es auch in Echt Lehrer, die irgendwie in ner anderen Welt leben.. ^^´ Also fand ich es nicht allzu abwegig.
Noch zum letzten Review:
Ja, ich fand es überraschend, dass Celia auf einmal so schlau ist und alles weiß. Immerhin war sie vorher nicht gut gebildet und auch super verschlossen. Aber während der Entführung wurde sie sehr gefördert, hat viel gelernt und da ist es natürlich nur logisch, dass sie jetzt gut im Unterricht ist. Deswegen war die Überraschung gelungen und positiv. :)
Ich bin gespannt auf das nächste Kapitel und hoffe das mein Review so in Ordnung ist. ^^´

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 04.11.2020 | 22:26 Uhr
Liebe Johanna,

vielen Dank für dein Review.

Grundsätzlich schreibe ich für mich. Nach einigen Monaten des Schreibens an der Version dieser Geschichte hatte ich aber das Gefühl, dass vielleicht auch andere etwas aus dem Text für sich herausziehen können. Mir scheint es auch so, wenn ich die Zahlen im Hintergrund sehe. Mir persönlich ist trotzdem weniger wichtig, was jemand am Ende für sich mitnehmen möchte. Ich glaube, aus vielen Texten kann man Dinge mitnehmen, die die Autorin/der Autor gar nicht beabsichtigt hat. Das ist eine sehr persönliche Angelegenheit abhängig vom eigenen Hintergrund. Deshalb richte ich mich nicht bewusst an eine bestimmte Leserschaft. Jeder, der Interesse hat, ist willkommen, und jeder hat selbst in der Hand, was er liest und wie er damit umgeht.

Tatsächlich hatte ich zu Beginn beabsichtigt, ein Drama zu schreiben. In dieser Kategorie war es auch zunächst aufgeführt. Es ist aber immer noch die zweite Kategorie. Leider weiß ich nicht, ob man das sehen kann. Ich würde es als psychologischen Thriller einordnen. Letztendlich bleibt es eine Geschichte zwischen Drama und Thriller. Mittlerweile rutscht es aber woanders hin, weshalb ich wahrscheinlich den zweiten Teil anders einordnen werde. Spannung steht derzeit nicht ganz vorne. Das stimmt. Gerade lege ich Bezüge für den zweiten Teil aus, was nicht so einfach ist und wahrscheinlich späteren Überarbeitungen bedarf. In diesem Zusammenhang werde ich auch eure Anmerkungen umsetzen. Dennoch möchte ich euch jetzt das Leseerlebnis nicht vermiesen und werde weiterhin schauen, dass der Text in sich rund ist.

Vieles ist für Lehrer*innen wahrscheinlich auch schwerer zu sehen. Bei der Englischlehrerin kommt hinzu, dass sie keinen intuitiven Zugang zur malyrischen Gesellschaft hat. Ob jemand "schlau" oder "weniger schlau" wirkt, hängt auch sehr vom jeweiligen (Schul-)system und dessen Zielsetzung ab. Im Moment sieht es so aus, dass sie schlau ist. In Malyrien zuvor nicht. Was wäre, wenn sie morgen wieder in Malyrien wäre? Ist sie dann "schlau" oder nicht? Ist das System nicht vielleicht entscheidender als ihre persönliche Eigenschaften, ihr Charakter, ihre Persönlichkeit? Hat "schlau" dann nur eine relative Bedeutung?

Viele Grüße
Alice

PS: Ich werde dir spätestens während der nächsten Woche auf dein zweites Review antworten und in dieser Zeit auch ein neues Kapitel, das eigentlich schon vorliegt, überarbeiten. Klassisch spannend wird es aber nicht sein.
15.09.2020 | 14:25 Uhr
Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass es mit der Zeit besser wird. Aber auch beim 42. Kapitel - zu dem ich im Grunde genommen nur gekommen bin, weil ich deinen Schreibstil sehr mag - hab ich den Sinn hinter der Geschichte, ehrlich gesagt, immer noch nicht verstanden. Das alles ergibt für mich tatsächlich in seiner Komplexität null inhaltlich Sinn. Sorry. Aber ich geb´s an dieser Stelle echt auf die Logik hinter dem Ganzen zu finden. Denn niemand entführt einen Haufen Kinder, um sie dann, nachdem man sie quasi selfmade unterrichtet hat, am Ende einfach wieder zurück zu bringen. Da haben weder die Kinder, noch deren Entführer einen Nutzen draus.
Wenn du im Laufe der Geschichte auch nur ein Mal angedeutet hättest, was tatsächlich hinter der Intention der Entführer, die ja offenbar in einer Gesamtorganisation zusammengefasst sind, dann würde man ja vielleicht noch dahinterblicken.
Aber so wird immer nur seitenlang einmal aus Celias Sicht ihre Empfindungen und aus Laurels bzw. die der anderen "Entführer" grundsätzlich um den heißen Brei drumherum gefaselt, was sein wird wenn und was sie jetzt und gerade bei dem und dem (eigentlich ja nur ausschließlich bei Celia) erreichen wollen. Einen tatsächlich Grund liefert da aber niemand. Noch nicht mal im Gespräch untereinander.

Ganz ehrliche Frage mal am Rande: Weißt du tatsächlich selber, wo du mit der Geschichte hin willst? Denn über weite Strecken lässt du einen in der Tat daran zweifeln.

Antwort von Alice Ecila am 19.09.2020 | 16:40 Uhr
Hallo Kilianus,

meine Freundin und ich haben über dein Review gesprochen und wir verstehen dich ein wenig. Aber sie kennt mehr Hintergründe und an dieser Stelle werde ich nicht spoilern. Die Informationen, die du dir wünschst, tragen derzeit nicht zum Fortschritt der Geschichte bei, sodass ich auch an dieser Stelle keine nennen werden. Der Schwerpunkt liegt auf den Emotionen und dem Miteinander.

Ich finde interessant, dass du dir Zeit nimmst, mitzuteilen, kein Interesse zu haben, die Geschichte weiter zu verfolgen, und deinem Unmut in Form eines Reviews mit polemischen Zügen Luft machst. Vielleicht auch nicht das erste Mal? Ich finde zwar schade, dass dir dieser Schwerpunkt der Geschichte nicht gefällt, empfehle dir aber, dich nicht weiter zu frustrieren, wenn du an dieser Stelle Antworten auf deine Fragen erwartest. Diese kommen in einem zweiten Teil und nur in Andeutungen bereits im ersten.

Bemerkenswert, dass du nur wegen des Schreibstils daran geblieben bist. Lasse es niemals der einzige Grund sein, egal bei welcher Geschichte!

Viele Grüße
Alice
04.09.2020 | 17:43 Uhr
Hallihallo,

das Kapitel war amüsant. Ich fand es irgendwie lustig zu lesen, dass Celia so ein Überflieger ist und in beiden Fächern hochgestuft werden soll. Zeitgleich versteht sie selbst die Welt nicht mehr und ist heillos überfordert. Ein interessantes Thema und ich finde, dass du es gut ausgearbeitet hast. Auch wenn ich gerne gewusst hätte, was die Mitschüler denn genau über Celia sagen. Ich hätte es gerne in einer wörtlichen Rede zwischen den Figuren erlebt.
Es ist total schön, dass Celia sich endlich frei bewegen darf und dadurch wird sie auch freier und mehr sie selbst. Ich habe das Gefühl, als würde ich sie langsam immer besser kennenlernen. Sie hat so einen starken Wissensdurst, der durch Ängste und gesellschaftlichen Konventionen bisher unterdrückt worden war. Doch jetzt keimt sie immer mehr auf.
Vielleicht ist es wirklich besser für sie, wenn sie nicht mehr in den Unterricht geht und stattdessen anders gefördert wird.
Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und worüber Laurel und Celia nun sprechen werden. Außerdem frage ich mich, warum Herr Tilmann eine Ausnahme als malyrischer Lehrer ist. Vielleicht hat er nicht so eine Weltanschauung wie die anderen Lehrer?
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! :D

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 08.09.2020 | 22:12 Uhr
Hallo Johanna,

spannend, dass du das Kapitel lustig findest. Das war von mir gar nicht beabsichtigt. :D Das heißt, es war für dich auch überraschend?

Ein Weg am Unterricht scheint nicht ausgeschlossen zu sein. In dieser Umgebung ist sie nicht verpflichtet, am Unterricht teilzunehmen. Die Frage ist eher, was für sie als sinnvoll betrachtet wird bzw. für die Entführerseite, einen möglichst erfolgreichen Ausgang ihres Projekt zu bezweckt. Die Themen zwischen den beiden werden sich ein wenig verschieben. Ob aber jetzt vollkommene Harmonie eintritt, ist fraglich. ;)

Bei Herrn Tilman gibt es Unterschiede. Worin diese liegen, möchte ich aber noch nicht verraten. Vielleicht noch sehr lange nicht...

Viele Grüße
Alice
04.08.2020 | 20:53 Uhr
Hallihallo,

mega schön, dass Celia endlich das Zimmer frei verlassen darf. Das gibt der Geschichte eine ganz andere Dynamik. ^^
Klar, der Anfang in der Mensa war ein wenig holpirg, aber mit Laurel zusammen hat sie es ja beim zweiten Versuch doch noch geschafft. Generell hat es mir gefallen, dass die Zwei doch recht vertraut miteinander umgehen.
Der letzte Part war rätselhaft. Da scheint wohl jemand Quecksilber irgendwo herausfischen zu müssen. Das klingt äußerst ungesund... Ich frage mich, ob das in Malyrien spielt und inwiefern dieser Handlungsstrang für Celia und Laurel noch wichtig sein wird. Hoffentlich landet Celia da nicht noch am Ende... >.<
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung! :D

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 04.08.2020 | 23:32 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

freut mich, von dir zu lesen. :) Ja, das bisherige Kammerspiel wird ein wenig variiert. Interessant, wie du die Dynamik zwischen den beiden empfindest.

Quecksilber ist ungesund, in erster Linie zwar organische Verbindungen von Quecksilber, aber auch dessen Dampf ist nicht förderlich für die Gesundheit, wenn man davon absieht, dass die Freisetzung von Quecksilber und dessen Verbindungen Umweltverschmutzung ist.

Teile der Auflösung zum letzten Teil kommen im nächsten Kapitel. :D

Bis dahin!
Alice
08.07.2020 | 19:26 Uhr
Hallihallo,

waaah! Celia darf endlich spazieren gehen! Und die Beschreibungen haben mir wirklich gefallen. Generell hat dieses Kapitel sich so angefühlt, als wäre es tatsächlich in einem physischen, realen Raum und nicht einfach nur ein Ort mit weißen Wänden. Das muss ich sagen, war wirklich eine super tolle Abwechslung, was auch verdeutlicht hat, wie sehr sich Celia über die Natur gefreut hat. Auch dabei hat mein Herz höher geschlagen und ich konnte mit ihr richtig mitfühlen. <3
Uh, und dann ist der Hund Lola wieder da und allein der Name ist so knuffig... *-* Ich glaube auch, dass es mit Lola viel besser war, als es ohne sie gewesen wäre.
Oha, und dann wird Laurel zynisch! :D Einerseits mag ich das, andererseits geht sie einen ganz krassen Spagat, der in ihrer Position eigentlich ziemlich unangebracht ist. Vor allem der Satz: "Entführer schlägt man nicht" ist schon seeeehr triggernd... ^^´ Das würde ich an ihrer Stelle besser nicht sagen.
Und trotzdem war es schön zu sehen, dass sie auch mal Scherze machen kann. Davon würde ich gerne mehr sehen wollen, aber vielleicht nicht auf Celias Kosten. ^^
Die Einführung des Gebäudekomplexes fand ich interessant. Gleichzeitig macht es mir Sorge, dass Celia denkt, es gäbe dumme Fragen. O.o Hoffentlich lernt sie bald, dass jede Frage legitim ist... Sonst wird sie nie erfahren, was es mit den Wirtschaftsräumen auf sich hat... und dann... dann wird sie dumm sterben! :o (ok, sorry, schlechter Scherz ;D)
Uhh, verbotene Literatur. Da bin ich auch richtig gespannt. Vor allem da die Welt immer deeper wird und ich auch mehr über Malyrien erfahren will. Ja, inzwischen habe ich viel mehr das Gefühl, dass wir uns in einer komplexen, dreidimensionalen Welt bewegen. Und das gefällt mir sehr gut. Es lässt alles so viel lebendiger wirken. ^^
Celia ist sehr abhängig von Laurel, aber ich glaube, das ist in Ordnung.. Zumindest jetzt. Celia befindet sich in einer unsicheren Situation und Laurel ist die wichtigste Vertrauensperson für sie. Ihre Bindung zu Laurel ist vollkommen normal und okay so, denke ich.
Mir hat das Kapitel sehr gut gefallen und die Überraschung ist nicht nur Laurel gelungen, sondern auch dir! :D
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! ^^

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 13.07.2020 | 23:34 Uhr
Liebe Johanna,

freut mich, dass es dir gefiel. Es macht mir auch Spaß, wenn sich die Geschichte außerhalb von vier, weißen Wänden bewegt. Da kann ich viel mehr Bezug auf andere Dinge nehmen. Umgekehrt ist die Reizärme auch ein Charakteristikum von vier weißen Wänden. Für mich ist auch spannend, zu sehen, was in solchen Umgebung passieren könnte. Lola mag ich auch. Würde ich die Geschichte überarbeiten, würde ihr Anteil größer werden.

Früher war Laurel in meinen Gedanken noch viel direkter. :D Mittlerweile ist mir aber sehr klar, warum sie diese Position innehat. Das hat auch mit ihrer Selbstkontrolle zu tun, sodass sie normalerweise genau überlegt, was sie sagt. Celia ist in der Tat sehr abhängig von ihr. Ich halte mich zurück, es auf der Dimension gut/schlecht bewerten zu wollen, aber entspringt dieser Situation. Trotzdem schadet es selten, wenn man Personen näher kommt.

Viele Grüße
Alice
21.06.2020 | 14:07 Uhr
Hallihallo,

jetzt melde ich mich endlich mal wieder. ^^´Entschuldige, dass das immer so lange dauert. >.<
Ich kann voll und ganz verstehen, dass Celia diese Untersuchungen nicht machen will. Ich habe auch noch diese Zwangsernährung sehr im Kopf und irgendwie schwindet da schnell das Vertrauen in Ärzte. ^^´ Obwohl ihre Entführer sich wirklich rücksichtsvoll um sie kümmern, musste Celia trotzdem Dinge erleben, die nicht schön waren und natürlich im Kopf geblieben sind. >.<´
Und irgendwie tut sie mir so leid, dass sie so ein "komisches" Selbstbild von sich hat. :/ Das bereitet mir Sorge, weil ich denke, dass es ihre Situation schwieriger macht, wenn sie sich so darstellt und dann auch so verhält.
Und dann will sie doch zu den Untersuchungen und ich weiß wirklich nicht, ob ich das so gut finde. ^^´ Sie zwingt sich so sehr dazu, kotzt den ganzen Flur zu und fühlt sich elend... Wiederum kann man verstehen, dass sie unbedingt raus gehen will .
<<<Jetzt als ich lag, begann ich mich besser zu fühlen und konnte mich verglichen zur Situation draußen ein wenig entspannen. Leise hörte ich die beiden Entführerinnen sprechen, obwohl ich das meiste nicht verstand. Meine Entführerin war zu leise. Bei der anderen verstand ich nur „kreidebleich“ und „Vergewaltigung“. In ihrer Stimme klang ein gewisses Entsetzen mit. Mir war schon bewusst, dass sie sich in dieser Situation wahrscheinlich nur über mich unterhielten und sich diese beiden Worte auf mich bezogen.>>> Den Part verstehe ich allerdings nicht... Willst du damit sagen, dass Celia vergewaltigt wurde? o.o Oder dass die Entführer das denken?
Ansonsten hat mir das Kapitel gut gefallen und ich bin schon gespannt auf diese Überraschung. Obwohl ich zugegebenermaßen schon etwas gespickt habe und Celia wohl rausgehen darf. Oh, ich sollte weiterlesen. :3
Ich hoffe, dir geht es gut und bleib gesund!

LG,

Johnna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 22.06.2020 | 23:49 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

mache dir keine Gedanken, wie lange es mit dem Antworten dauert. Ich freue mich immer über deine Reviews.

Es ist ein interessanter Gedanke, dass sie auch durch ihr Selbstbild ihre Situation verschlimmert. So habe ich noch nicht darüber gedacht, aber es stimmt und wahrscheinlich könnte das so manches ändern. Leider nur sehr schwer selbst zu sehen. Es ist fraglich, ob es richtig ist, sie zu diesen Untersuchungen zu zwingen bzw. durchzuschleusen. Fraglich ist auch die Vorschrift, dass sie sich erst dann draußen bewegen darf.

In die Stelle, die du zitierst, kann man wahrscheinlich verschiedene Sachen hineinlesen. Je nachdem können auch solche formalen Prozeduren eine Person beeinträchtigen , egal ob sie auf körperlicher oder "nur" verbaler Ebene erfolgen. Zum Beispiel können die juristischen Formalitäten, nach einer Anzeige von irgendeiner Art von sexuellen Gewalt, einen auch psychisch sehr beeinträchtigen. Je nachdem kann ein solches Gesprächs wie bei Celia wahrscheinlich auch Konsequenzen haben. Untersuchungen gegen den eigenen Willen erst recht. Darauf spielt Nancy an, aus meiner Sicht.

Viel Spaß beim Spicken. Dann hast du das Glück, diesen Tag in einem Stück zu lesen. Ich hoffe, dir geht es auch gut.

Viele Grüße
Alice
17.05.2020 | 16:16 Uhr
Hallihallo,

entschuldige, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Ich leide manchmal unter Prokastination... ^^´
Mir hat das Kapitel wieder sehr gut gefallen und ich finde es sehr interessant, dass Celia nun so sehr in Englisch verbissen ist. Sie hat diese Sprache doch am Anfang gehasst, oder? ^^´Aber jetzt ist sie ein richtiger Profi. :>
Was ich anmerken wollte, dass mir aufgefallen ist, dass du sehr wenig Beschreibungen hast. Vor allem beim Essen in der Mensa fand ich das sehr schade, weil ich einfach kein Bild im Kopf habe. Und vielleicht kommt auch daher der Eidnruck von eher etwas Sachlicherem und Neutralerem. Weil es alles durch die fehlenden Beschreibungen steril wirkt. Zum einen mag ich das. Es passt irgendwie zu deinem Erzählstil und zu der Geschichte. Zum anderen könnte man aber vielleicht an ein paar Stellen zumindest ein bisschen beschreiben.
Celia hat ja echt heftige Regelschmerzen! >.< Sie tut mir ehrlich leid. Und da hat mir das Ende richtig gut gefallen. Dass da einfach jemand war, der sie eben so angenommen hat, wie sie ist. ^^ Auch wenn es ihre Entführerin ist und es sich etwas komisch anfühlt, ist es doch etwas Schönes, dass sie bedingungslose Akzeptanz findet. Hier fand ich es auch sehr schön, dass Celia von ihrer Vergangenheit erzählt hatte, da man so ihr Verhalten wunderbar verstehen konnte. ^^
Was deiner Geschichte vielleicht auch etwas Neutraleres gibt, sind die wörtlichen Reden. Die Entführer sagen immer "Lasse es", statt "lass es" und das klingt vielleicht doof, aber für mich hat das irgendwie was Steriles. Vielleicht auch so einen ganz kleinen Funken Roboterhaftes? Aber nur ganz bisschen und auch nicht negativ behaftet. ^^´
Und dann wirkt es vielleicht auch so "steril", weil das Motiv der Entführer so lupenrein ist und auch ihr Verhalten ist "vorbildhaft". Sie tun niemandem weh, sie kümmern sich um die Kinder und tun das Beste, was in ihrer Macht steht. Das ist ungewöhnlich für Entführungen, weil man eigentlich damit etwas Negatives und grundauf Böses emfpindet. Aber das ist hier nicht der Fall. Deswegen habe ich beim Lesen auch keine bösen Schwingungen oder Gefühle.
Ich hoffe, dass erklärt meinen Eindruck ein wenig besser. ^^´
Ansonsten hat mir das Kapitel sehr gut gefallen und ich werde auch bald das nächste lesen! :D
Ich hoffe, du hast deinen Umzug heil überstanden und bist gesund!

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 18.05.2020 | 00:03 Uhr
Hallo Johanna,

es stimmt, Englisch mochte sie wirklich nicht. Vielleicht mochte aber auch nur ihre Lehrerin sie nicht. ;-)

Ja, die Beschreibung sind derzeit sehr mau. Dazu müsste ich die Kapitel mehrfach überarbeiten, nachdem ich sie schon einige Zeit lang liegen gelassen habe. Deshalb ist es derzeit mehr Drehbuchstil und das mag etwas neutral bzw. sachlich wirken. Mich freut trotzdem, dass dir die Rückblenden zu Malyrien im vorherigen Kapitel gefielen.

Über das "Lasse" und "Lass" hatte ich tatsächlich nachgedacht. So jemand, wie Laurel, kann sich aber nur so korrekt ausdrücken und legt auch Wert darauf. Das heißt, es ist tatsächlich Absicht. Sie wirkt vordergründig schon ziemlich perfekt, dass es schon beinahe vorhersehbar ist. Wir sollten aber nicht vergessen, dass sie es im Grundsatz nicht ist. Für mich geht es um den Kontrast von ihrem Verhalten zu Malyrien und zur Entführung.

Prokrastination kennne ich und derzeit haben viele Leute damit Probleme. Du bist nicht alleine. Ich habe mich gefreut, wieder von dir zu hören!

Viele Grüße
Alice
16.05.2020 | 23:37 Uhr
Du kannst doch nicht einfach so ein schönes, langes Kapitel posten und dann mit so nem fiesen Cliffhanger aufhören! :-[ Das ist pöse! :'(

Achso übrigens, diese Story darf niemals zu Ende sein, okay? :-) (gar kein Stress)

Freue mich jedes Mal richtig krass, wenn ein neues Kapitel kommt.

LG

Pilzsprenkel

Antwort von Alice Ecila am 17.05.2020 | 23:49 Uhr
Hey du,

denke dir den letzten Satz weg. Dann wäre es ein normales Kapitel gewesen. :D

Aber irgendwie musste ich diese Kapitel teilen, es wäre einfach zu lange geworden und thematisch zu unübersichtlich. Aber es wird weitergehen. Wenn ich so überschlage liegt meine Arbeitsleistung bei ungefähr 1000 hochgeladenen Wörtern pro Woche. Eigentlich möchte ich das auch jede Woche hochladen, aber es klappt im Moment nicht so gut und lange Kapitel zu teilen, ist ja immer so 'ne Sache. ^^

Freut mich, dass es dir gefällt und du einen Kommentar geschrieben hast!

Viele Grüße
Alice
20.02.2020 | 18:55 Uhr
Hallihallo,

ich versuche jetzt mal meine fehlenden Worte zu finden und in die Tastatur zu hauen. Es könnte aber sein, dass ich kläglich scheitere.
Okay, als erstes war in mir blanke Leere, weil wir das Lesen, was wir schon viele Male gelesen haben. Tägliche Untersuchungen und alltägliche Fragen. Da hat sich nichts Konkretes in meinem Kopf gebildet.
Generell ist es ja bei der Geschichte so, dass sie sehr distanziert erzählt wird. Und das mag ich wirklich sehr. Der einzige Nachteil ist dann nur, dass man nicht so viele Emotionen hat. Vielleicht habe ich deswegen eine gewisse Leere bei dem Part, in der Celia ihre Tagesstruktur aufbaut. Ich nehme das als Leser zur Kenntnis ohne jegliche Wertung oder Gefühlen. Ich schaue ihr dabei zu; mehr ist es nicht.
Als Laurel aber sagt, dass sie sie süß findet, wird auch mir warm im Herzen. Das ist irgendwie süß, dass sie sie süß findet. ^^´
Vielleicht fühle ich mich umso mehr als stiller Beobachter, weil auch Celia die Worte und Gedanken manchmal fehlen. Wenn sie mir kaum Input gibt, habe ich auch keinen großen. Aber wie gesagt, mich stört das gar nicht. Im Gegenteil. Ich finde es vielmehr interessant und es macht mich auf eine andere Art und Weise nachdenklich.
Aber wiederum finde ich es mega süß und verantwortungsbewusst von Laurel, dass sie sich um Celia gut kümmert und ihre eine Decke gibt. Das zeigt wieder, dass sie es eigentlich nur gut mit ihr meint.
Yes, wir erfahren, was tonische Immobilität bedeutet. Ich bin sehr froh, jetzt ein bisschen weniger dumm sterben zu können. ^^ Nein, im Ernst: Ich mag es, wenn ich beim Lesen noch was lernen kann.
Ich finde es gut, dass Celia reflektiert und die ersten Begegnungen mit ihrem neu erlernten Wissen über Angstphasen/formen vergleicht. Ich glaube, dass lässt sie besser begreifen.
Voll schlimm, dass es schlimmer werden kann. Ich hoffe, dass das nicht der Fall sein wird. >.<
Am Ende finde ich es total toll, dass Celia streitet und einfach ihren Frust rauslässt. Das tut ihr vielleicht gut und ich finde, wir erfahren über sie umso mehr. ^^
Sooo, zum Abschluss haben mir die Worte gar nicht mal so gefehlt. Vielleicht hatte ich zuerst diesen Eindruck gehabt, weil es am Anfang beim Lesen so war. Aber jetzt sehe ich, dass es doch sehr energisch geworden ist. Und das gefällt mir auch sehr. ^^
Ich hoffe, mein Eindruck hat dir irgendwie weitergeholfen. Wenn du irgendwelche Fragen bezüglich meines subjektiven Leseerlebnisses noch haben solltest, kannst du mich wie immer kontaktieren. ^^
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und vielleicht gehörst du da draußen ja auch zu einen der Fastnachter, Karnevalisten (heißt das so?) oder Faschingnisten (das Wort ist definitiv falsch und klingt auch sehr sonderbar). Wenn ja, wünsche ich dir auch dabei viel Spaß! :D

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 21.03.2020 | 20:56 Uhr
Liebe Johanna-Chan,

mich hat dein Review gefreut, auch wenn ich sehr zeitverzögert antworte. Ich hoffe, das ändert sich wieder. Meinen Umzug habe ich fast vollständig hinter mir. Diese Corona-Krise verunsichert mich aber zunehmend, weniger vom biologischen Aspekt her, sondern eher in seiner psychologischen Dimension.

Aber nun zu deinem Review. Du warst sehr detailliert, auch wenn sich bei mir die eine oder andere Frage ergeben hat, auf die ich jetzt gerne eingehen möchte. Es stimmt, dass sich vieles jeden Tag wiederholt. Wir haben immer den gleichen Ort und die gleichen Personen. Das Hauptthema verändert sich nur langsam über die Kapitel bzw. Tage. Die Entwicklung wird sich wahrscheinlich gar nicht so sehr beschleunigen, aber ich hoffe, dass eine Veränderung zur Anfangssituation deutlich wird. Auch die nächsten Kapitel werden noch diesen Motiven folgen.

Du schreibst, dass der Stil eher distanziert ist, was du gut findest und dich nachdenklich macht. Das finde ich interessant, auch wenn ich es noch nicht so genau verstehe. Ich persönlich verbinde mit Distanz eher etwas Negatives. Ich mag Sachlichkeit, aber mag es auch emotional greifen können, falls ich das will. Was bedeutet für dich distanziert?

Die Auseinandersetzung mit Laurel sah ich eher als eine gewisse Unstimmigkeit und ein Abgrenzen von Laurel, die ihr persönlich zu nahe kam. Celia weiß nicht, wie sie damit umgehen soll, da sie hauptsächlich destruktives Handeln kennt.

Ich hoffe, es geht dir gut und die Panik rund um Corona erfasst dich nicht so sehr, dass dein Leben und Ideale dadurch beeinflusst werden. Ein neues Kapitel folgt sehr bald.

Viele Grüße
Alice
07.02.2020 | 23:14 Uhr
Hallihallo,

es tut mir sooooo leid, dass ich dir beim letzten Kapitel kein Review geschrieben habe! Ich fühle mich etwas schlecht deswegen und wollte dir noch auf den Weg geben, dass es mir aber nichtsdestotrotz gefallen hat. Nur, irgendwie fehlten mir dir Worte und mit der Zeit hatte ich es versäumt. >.<
Kommen wir nun zum jetzigen Kapitel und da fehlen mir ganz und gar nicht die Worte!
Also erst mal, lässt es nicht nur Celia nicht mehr los, was es mit dem Gebiet auf sich hat, sondern auch mich. Ich will unbedingt mehr wissen und ich hoffe, dass Celia dorthin gelangen kann. Auch, wenn das alles sehr gefährlich ist und sie sehr wahrscheinlich wegen einer Abschiebung dorthin müsste, klingt es unglaublich spannend.
Generell ist mir in dem Kapitel aufgefallen, wie sehr Celia auf einmal erblüht und ich bin ehrlich, es gefällt mir sehr gut! Es ist eine tolle Abwechslung und ich habe das warme Gefühl im Herzen, dass sie ein wenig auftaut. ^^ Auch wenn sie ein wenig misstrauisch bleibt, was ich absolut nachvollziehen kann und auch für das Richtige halte. Außerdem ist mir aufgefallen, dass Celia wirklich sehr schlau ist. Nicht, dass sie davor irgendwie dumm gewirkt hätte, aber jetzt wurde mir bewusst, dass sie sowohl sehr aufmerksam ist, als auch ihr Wissen gut anwenden kann.
Das Gespräch zwischen Nancy und Celia hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Kapitel!

LG,

Johanna-Chan

P.S.: Ohje, ein Umzug klingt hart. :/ Ich bin auch letzte Woche umgezogen und war froh, als es vorbei war. ^^´ Ich hoffe, bei dir ging es reibungslos vonstatten. Außerdem bin ich sehr gespannt, welche Geschichte du denn mit uns vielleicht teilen wirst. :)

Antwort von Alice Ecila am 12.02.2020 | 23:07 Uhr
Liebe Johanna-Chan,

dankeschön für dein Review. Mache dir bitte keine Gedanken über dieses zum letzten Kapitel, auch wenn ich mich natürlich ein wenig gewundert habe. Aber, wir haben viel zu tun und manchmal geht das eine oder andere unter. Das verstehe ich. Allerdings bin ich neugierig. du schreibst, dass dir die Worte fehlten. Ich würde gerne verstehen, wieso oder zumindest wohin deine Gefühlslage und Gedanken gingen, nachdem du das Kapitel gelesen hattest. Vielleicht möchtest du darüber schreiben, gerne auch erst beim nächsten Kapitel. Mich würde es interessieren.

Mich persönlich reizt das Gebiet sehr wenig und ich wünsche niemanden dorthin zu gehen. Im Zusammenhang mit der Geschichte ist es natürlich etwas anderes. Die Andeutungen darin sind übrigens gar nicht so sehr aus der Luft gegriffen. Ich spiele auf ein Unglück in den 80er Jahren an. Vielleicht werde ich noch mehr darauf eingehen.

Bei Celia muss man beachten, dass sie in Rollen hineingezwängt wird bzw. wurde, die nicht unbedingt ihre Rollen waren. Man kann Leute systematisch demoralisieren, wenn man ihnen gute Gründe dafür gibt und in diesem Alter kann das noch einfacher und prägender sein. Ich glaube nicht, dass ihre malyrische Umgebung ihr gut tat oder sie darin gefördert wurde, und kaum Unterstützung ihrer Person und Art fand. Sich einfach nur ungefragt anzupassen, ist nicht unbedingt ihre Art. Vielleicht macht es die Dinge noch schwieriger, wenn man sehr viel wahrnimmt, aber nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Die jetzige Rolle ist für sie auch schwer, aber es entwickelt sich ein wenig mehr in ihre Richtung, sodass sie sich manchmal vielleicht ein wenig mehr angenommen fühlt.

Viele Grüße
Alice

PS: Ja, Umzüge sind aufreibend und normalerweise ziehe ich nur um, wenn ich es muss, nicht , weil mir meine Wohnung nicht gefällt. Ich hoffe, du hast dich gut eingelebt. Mein Umzug wird sich bis in den März hinein erstrecken. Das ist ein Grund, warum es mit dem Schreiben gerade leider so langsam läuft.
20.12.2019 | 23:11 Uhr
Hallihallo,

das Kapitel fand ich sehr interessant! Ich kann Celias Gefühle voll und ganz verstehen. Vor allem in dem Alter muss es um einiges schwieriger sein. Besonders traurig ist es, weil sie wenig Liebe und Aufmerksamkeit von ihren Eltern und auch ihren Lehrern bekommt. Und natürlich sollte sie die Entführer als schlechte Menschen sehen. Ich hoffe, dass sie aber auch erkennen kann, dass Entführer auch nur Menschen sind und nicht zwangsläufig nur böse.
Das Gespräch mit Laurel danach fand ich wirklich tricky. Ich fand es sehr gut, dass das Kapitel so lange war, weil man sich so wirklich in die Situation hineinversetzen konnte. Aber es war mir um ehrlich zu sein zu wissenschaftlich und auch zu schwierig zu verstehen. Ich bin zwar ehrlich ein Freund von Fachvokabular, aber es muss trotzdem außerhalb dieser Worte klar sein, was gemeint ist. Zum Beispiel hatte ich Null Ahnung was "tonisch" bedeutet und ich musste es erst googlen. An sich ist das auch voll okay, aber ich denke, dass hätte man besser so im Kontext verbinden können, dass so oder so klar gewesen wäre, was gerade gemeint ist. ^^'
Außerdem ist mir aufgefallen, dass es so wissenschaftlich war, dass du diese Wissenschaftlichkeit auch auf die Figuren und Beschreibungen dieser übertragen hast. Das fand ich einfach zu viel. Dadurch erschienen die Figuren mir wie Roboter und ohne jegliche Emotionen. Obwohl ja Laurel doch recht aufgewühlt gewesen zu sein scheint und auch der Mario schien mir zwar professionell aber trotzdem bestimmt. Trotzdem kam das nicht so schön zur Geltung.
Es kann natürlich auch sein, dass du das so voll und ganz beabsichtigt hast. ^^' Aber es schien mir fehl am Platz, weil du normalerweise auch emotionaler beschreibst und nicht ganz so neutral und wissenschaftlich.
Ansonsten hat mir das Kapitel sehr gut gefallen. Die Einblicke über Celias Einstufung und auch ihr vermutliches Leben nach der Entführung war sehr interessant und ich hoffe sehr, dass sie eine gute Zukunft danach haben kann. Sie scheint nämlich keine guten Aussichen zu haben, wenn ich das richtig verstanden habe. >.<
Auch fand ich es sehr interessant, dass alle sehr professionell und auch mit viel Wissen über das Verhalten der Kinder in das Gespräch gegangen sind. Ich habe es, weil es mir gut durchdacht schien, sehr gerne gelesen. Hast du über dieses Thema viel recherchiert?
Ich bin gespannt darauf, wie Celia reagieren wird, wenn Laurel sich einen Tag Urlaub nimmt. Ich hoffe, dass sie sich etwas fangen kann und der Abstand ihr vielleicht sogar gut tut.
Besonders ist mir aufgefallen, dass Mario hier das Sagen zu haben scheint und ich frage mich, ob das für Laurel nicht auch zum Problem werden kann. Es schien mir, als hätte sie ein paar Male ziemlich gestrauchelt. ^^'
Ich freue mich sehr auf das nächste Kapitel und wünsche dir schon mal frohe Weihnachten. ^^

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 21.12.2019 | 23:30 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

das ist ein langes Review! Ich hoffe, meine Antwort wird ihm gerecht.

Bei der geringen Emotionalität des Gespräches nimmst du wahrscheinlich auf mehrere Dinge Bezug. Ich habe nur aus der Außenperspektive die Sicht von Laurel beschrieben. Gedanken, Gefühle oder auch konkrete Beweggründe von Mario und Regina beschrieb ich nicht. Bei der Wortwahl habe ich mich an Laurels Perspektive orientiert, für die dieses Gespräch bis zum gewissen Punkt einfach nur ein Teil ihrer Arbeit ist. Die "tonische Immobilität", die ich Regina in den Mund gelegt habe, ist schwierig. Nach deiner Rückmeldung werde ich wahrscheinlich einen Absatz dazu ergänzen (oder eine Fußnote). Die Bedeutung des Begriffs finde ich eigentlich gar nicht so wichtig, obwohl er ein ziemlich erstaunliches und zugleich erschreckendes Phänomen beschreibt. Wichtig war mit tatsächlich eher die Stimmung zu beschreiben, die bei einer fachlich orientierten Diskussion entsteht, die eher frei von den eigentlichen Emotionen ist, aber teilweise aus Kompetenzgerangeleien bestehen kann.

Das heißt, bis zum gewissen Punkt wollte ich eine sterile Atmosphäre. (Ich persönlich, mag diese Atmosphäre als (Natur-)Wissenschaftlerin.) Nach deiner Rückmeldung war ich aber ein wenig erschrocken, da ich auch nicht über das Ziel hinausschießen möchte. Ich werde deine Eindrücke im Hinterkopf haben, wenn ich es überarbeite, aber besonders bei weiteren Kapiteln, die vielleicht ein wenig experimenteller werden. Das nächste sollte aber wieder etwas gewohnter sein. :)

Hinter diesem Kapitel ist ein wenig Recherche. Bei vielen anderen Kapiteln ist es so ähnlich. Trotzdem weiß man am Ende nicht, wie fehlerbehaftet die eigene Auffassung ist. Was ist dein beruflichlicher/schulischer Hintergrund? (*neugierig bin*) Ich gebe mein Bestes, und liebe es, mir Wissen über verschiedene Themen anzueignen. Vordergründig passen Laurel und Mario vielleicht nicht optimal, aber vielleicht hat/hatte Laurel auch nur eine harte Zeit während den letzten Wochen. Wenn Celia nach Malyrien zurückkehrt, hat sie keine besonders gute Aussichten, auch wenn ihr das selbst nicht bewusst ist. Für sie kann die Entführung eine Chance sein, besonders weil sich viele Leute für sie Zeit nehmen.

Dankeschön für deine ehrlichen Kommentare und die Weihnachtswünsche. Ich wünsche dir schöne Feiertage!

Viele Grüße
Alice
06.12.2019 | 19:58 Uhr
Hallihallo,

wow, das Kapitel hat mir wieder richtig gut gefallen. :) Ich mag deinen Schreibstil, obwohl ich gerne in der Kantine mehr über die Umgebung erfahren hätte. In meinem Kopf ist alles bisher nur steril, weiß und trostlos, irgendwie.
Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich jetzt richtig verstanden habe, wie die Entführung funktioniert. Wird die Entführung von diesem einem staatlichen Sektor unterstützt? Da, wo sich auch das Gefängnis befindet? Hab ich das richtig verstanden?
In Laurel kann ich mich gut hineinversetzen. Mir gefällt es, dass sie irgendwie sich als Außenseiter fühlt und nicht alles hundertprozentig versteht oder abnicken kann. Ich habe das Gefühl, dass sie in dem Moment Celia sehr ähnlich ist.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass sich die Beziehung zwischen Celia und Laurel sehr verändert hat und das zum positiven. Celia redet mehr und geht auch auf die Fragen ein, auch wenn sie schnell abblockt. Außerdem lässt sie die Näeh zu Laurel zu, auch wenn ich glaube, dass sie in solchen Momenten noch ziemlich zwiegespalten ist. ^^´Trotzdem glaube ich, dass ihr das hilft. Aber es macht mir Sorgen, dass sie meint, nichts zu fühlen. Ich habe Angst, dass Celia Depressionen oder so bekommt. >.< Das wäre gar nicht cool...
Die Dialoge haben mir sehr gut gefallen. Sie waren flott und trotzdem tiefgründig und genau das gefällt mir an deinem Schreibstil. Ich mag es, dass du immer so konkret bist.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung! :D

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 09.12.2019 | 22:30 Uhr
Liebe Johanna-Chan,

vielen Dank für das Kompliment. Es wird bestimmt wieder mehr Beschreibungen geben, zwangsläufig. Im Moment passiert einfach viel und vielleicht ist die Fantasie besser als Worte. Ich persönlich stelle mir die Kantine sehr zweckmäßig vor, gestrichen in einem dreckigen weiß mit langen Tischtafeln.

Die Organisation dieser Entführung ist so eine Sache. Wie viel möchte ich spoilern? :D Es ist defintiv keine spontane Formierung irgendwelcher Leute ohne einen finanzstarken Sponsor. Wahrscheinlich habe ich im letzten Satz nichts Neues geschrieben? Ich sage, deine Ahnung ist gut. :)

Vielleicht ist Laurel eine "Deplaced Person", die nirgendwo richtig hingehört. Sie ist entwurzelt, fern von ihrer Familie und Heimat. Trotzdem ist nicht alleine. Manche Systeme und Gepflogenheiten sind ihr aber nicht vertraut und überraschen sie immer wieder. Für Celia mag eine gebürtige Malyrin vielleicht angenehmer sein, auch wenn ihr das noch gar nicht so bewusst ist. Regina lehnt sie aber deutlich ab. So viel weiß sie, und vielleicht ist es nicht nur wegen ihrem Beruf.

Celia ist bezüglich der Nähe zwiegespalten, nicht in diesem Moment, aber sobald ihr die Situation bewusst wird. Das wird noch zu Problemen führen, wie du schon ahnst. Wie sich das mit ihren Gefühlen entwickelt, müssen wir noch sehen. Gut ist immerhin, dass sie diesen Zustand in Worte fassen kann.

Viele Grüße
Alice
24.11.2019 | 23:09 Uhr
Hallihallo,

wow, Celias Gefühlsausbruch hat mir echt gut gefallen. ^^ Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie sich so ein wenig näher kommen könnten. Und das wäre sehr wünschenswert.
Ich kann aber Celia voll verstehen. Es muss einfach schrecklich sein. >.<
Wiederum glaube ich, dass Laurel ernsthaft froh ist, dass Celia sich ein wenig geöffnet hat. Denn so kann sie sie vielleicht ein bisschen besser verstehen.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung es und es freut mich ungemein, dass du in letzter Zeit öfters uploadest. ^^

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 25.11.2019 | 22:24 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

Celias Gefühle sind kompliziert und werden noch komplizierter, aus meiner Sicht. Für Laurel wird es dadurch vielleicht ein wenig einfacher - manchmal. Das versuche ich in den nächsten Kapitel umzusetzen. Je nachdem, wie viel Zeit ich habe, werden die Uploads mehr oder weniger häufig sein. Ich bemühe mich trotzdem alle 1-2 Wochen ein neues Kapitel hochzuladen.

Eine Frage: Mir persönlich ist Laurel sympathisch. Ich glaube, das scheint auch bei meinem Schreibstil durch. Allerdings frage ich mich, ab wann entwickelt man als Leser eine positive Beziehung zu ihr als Protagonistin? Ab welchem Kapitel ist das ungefähr?

Viele Dank für dein Review und viele Grüße,
Alice
16.11.2019 | 22:55 Uhr
Hallihallo,

oh jetzt lernen wir einen wenig Laurels Vergangenheit kennen! :D Das gefällt mir sehr gut und lässt sie noch dreidimensionaler erscheinen. :)
Schrecklich, was ihrer Mutter passiert ist. Ich bin mir aber jetzt immer noch nicht sicher, ob sie Selbstmord begangen hat oder nicht. Weil, da stand was von nem überdimensionalem Galgen. Generell kann ich mir diesen Galgen und seinen Standort gar nicht vorstellen. ^^´
Ich denke auch, dass Laurel sich nicht so Vorwürfe machen sollte und auch nicht aufgeben sollte. Laurel ist die Einzige, der Celia ein bisschen vertraut. Und wenn Celia auf einmal eine andere Entführerin bei sich hätte, dann würde ihr das sicherlich nicht helfen. >.<
Auch dieses Kapitel hat mir sehr gut gefallen, obwohl es für meinen Geschmack ein bisschen länger sein könnte. :D
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. ^^

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 18.11.2019 | 22:15 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

es wird auch wieder längere Kapitel geben. :)

Mich freut, dass dir der erste Eindruck in Laurels Vorleben gefällt. Ich möchte immer wieder einige Einblicke geben, wenn es passend ist. Dann wird sich mehr von den Umständen dieser Welt und um den Tod von Laurels Mutter erklären.

Viele Leuten, die gut sind, zweifeln ihre Kompetenzen an. Mir scheint das kein seltenes Phänomen zu sein. Andere Leute, die es vielleicht tun sollten, ist es nicht unbedingt bewusst. In diesem Zusammenhang ist auch der Umgang mit Unsicherheit interessant. Manche hinterfragen sich und geben zu, wenn sie etwas nicht wissen und wie sie sich dabei fühlen. Andere werden arrogant und persönlich übergriffig. Das ist manchmal spannend zu beobachten. Mir persönlich ist lieber, dass Laurel ein wenig zweifelt.

Viele Grüße
Alice
06.11.2019 | 17:03 Uhr
Hallihallo,

zum Glück lebt Celia noch. ^^ Und Laurel hat sie gerettet. ^^
Ich muss aber sagen, dass das Kapitel ein bisschen wirr war. Ich habe nicht ganz die Chronologie der Handlungen verstanden. Aber vielleicht sollte es auch genauso sein. Es hat mich zumindest nicht wirklich gestört, weil ich trotzdem den Inhalt verstehen konnte. Jedenfalls kann ich Laurel verstehen, dass sie eine Pause und Abstand braucht. Das ist vermutlich besser für sie. Celia braucht aber auch ganz dringend eine Person, der sie vertrauen kann. Sie scheint mir wirklich kaputt... Ich mache mir Sorgen, dass niemand ihre Angst auffangen kann. :/
Wie immer ein super Kapitel. Ich freue mich schon sehr auf das nächste. ^^

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 06.11.2019 | 23:06 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

dankeschön für deinen Kommentar. Ja, es ist schon ein wenig klischeebehaftet, Celia lebt und Laurel musste sie retten.
Das mit dem "wirr" verstehe ich. Über die Art des Kapitels hatte ich längere Zeit nachgedacht und mich bewusst für eine etwas andere Erzählweise entschieden. Die Chronologie fehlt, aber die wichtigsten emotionalen Punkte sind hoffentlich durchgeschienen. Nachdem, was du schreibst, habe ich dieses Gefühl.
Zu ihr durchzukommen ist nicht einfach. Definitiv. Letztendlich ist es aber ihre Entscheidung, ob sie Menschen zu sich durchlässt. Das muss sie für sich selbst entscheiden und diesen Schritt gehen, falls sie es möchte. Bis dahin kann man ihr wahrscheinlich nur helfen, dass sie sich selbst nichts antut, Zeit gewinnen und ihr positiv gegenüber stehen.

Viele Grüße
Alice
29.10.2019 | 19:16 Uhr
Hallihallo,

ach du Schande! Celia ist gerade einfach gesprungen?! Ich bin entsetzt! Und sie ist doch auch noch gefesselt, oder? Ist sie verrückt? >.<
Oh Gott, jetzt mache ich mir Sorgen um sie... Aber sie klingt wirklich so, als würde es ihr sehr schlecht gehen. Sie sieht alles unglaublich negativ... :/ Ich hoffe, dass sie das überstehen wird. >.<
Das Kapitel hat mir wieder sehr gut gefallen! Ich mag es immer wieder deine Geschichte zu lesen! :D

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 30.10.2019 | 00:09 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

vielleicht ist sie verrückt. Im wortwörtlich Sinne ist sie definitiv ver-rückt. Das zeigt sich auch in ihrem Verhalten und ihren Gefühlen. Ich glaube, vor Konsequenzen hat sie eben weniger Angst, als dieser Situation ausgeliefert zu sein, auch wenn sie wahrscheinlich nicht wirklich sterben möchte.

Mich freut immer wieder, von dir zu lesen. Ich finde auch schön, dass dich das Kapitel anspricht, auch wenn es ein weniger kürzer war, als die anderen.

Viele Grüße
Alice
14.10.2019 | 22:19 Uhr
Hallihallo,

ich muss gestehen, dass ich deine Geschichte sehr vermisst habe und froh bin, dass du wieder updatest! :D Auch wenn ich ein paar Details vergessen habe.
Trotzdem haben mir die letzten beiden Kapitel sehr gut gefallen und ich kann Celia sehr gut verstehen. Es wundert mich nicht, dass sie glaubt, man würde sie umbringen wollen und dass sie es absolut merkwürdig findet, wie fröhlich sich die Mitschüler verhalten. Das finde ich auch ein wenig sonderbar, wiederum kann ich verstehen, wenn man den Entführern vertraut. Auf mich wirken sie auch nicht so, als würde sie die Kinder ermorden wollen.
Doch für Celia muss es sehr schwierig sein. Sie hat ein großes Misstrauen ihren Entführern gegenüber und fühlt sich schrecklich verloren in dieser seltsamen Welt. Und die Sedierung scheint ihr dabei nicht zu helfen und die Fesselung auch nicht... Ohje.. ich hoffe sehr, dass sie vielleicht aus der ganzen Situation etwas lernen kann oder es sich sogar zum Gutem bessert. Schwierig alles...
Deswegen bin ich umso gespannt er auf die Fortsetzung und darauf, was in der neuen Schule passieren wird. Sie fahren doch zu einer gesicherten Schule, oder habe ich das falsch in Erinnerung? ^^´

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 15.10.2019 | 22:24 Uhr
Hey Johanna-Chan,

danke, dass du weiterhin an der Geschichte bist. Das freut mich wirklich sehr und ich hoffe, dass der Einstieg trotz einer Zusammenfassung gut gelingt. Vielleicht hilfst es, dass im Moment vor allem noch die gleichen Personen auftreten, mit leichten Variationen der Situation und Perspektive. Deine Erinnerung ist übrigens richtig. ;)

Aus dieser Situation ist es schwierig, etwas Positives für sich herauszunehmen. Vielmehr kommt es zu mehreren Vertrauensbrüchen. Jede Zwangsmaßnahme führt zu einer Verunsicherung. Etwas, das man sich auf der anderen Seite zwar auch bewusst ist, und die trotzdem zu diesen Mitteln greift, weil sie eine Unruhe befürchtet. Laurel tendiert in diesem Zusammenhang zu den drastischsten Maßnahmen, vordergründig.

Viele Grüße
Alice
05.07.2019 | 14:47 Uhr
Hallihallo,

das Kapitel finde ich wahnsinnig interessant. :) Du gehst sehr tief in Celias Gedankenwelt ein und beschreibst sehr gut, wie verrückt und ausweglos sich dieses ganze Konstrukt für sie anfühlt. Man konnte wirklich spüren und nachvollziehen, wie müde sie vom tristen Alltag, der Gefangenschaft und auch der geistigen Unfreiheit ist. Besonders prägnant fand ich die Stelle, in der sie meint, dass ihr, wenn überhaupt nur verschiedene Optionen dargeboten werden, von der sie sich aber für eine entscheiden muss. Und dass das kein freier Will ist. An dieser Stelle hat man besonders gut gemerkt, wie machtlos sich Celia fühlt und wie die Welt sich gegen sie lehnt. Fand ich wirklich super.
Generell sind die Dialoge meistens sehr simpel gehalten (also in den Beschreibungen), aber dafür liegt der Fokus auf dem Gesprochenen. Jedes Wort, dass die Figuren von sich geben, ist schon beinahe Gold wert, eben weil sie auch nicht viel miteinander sprechen. Da kann man unglaublich viel zwischen den Zeilen lesen. Deswegen finde ich, dass weitere Beschreibungen gar nicht nötig sind, denn die Dialoge tragen unglaublich viel zur Stimmung bei und Spiegeln die Problematik, in denen die Charaktere stecken, wunderbar wider.
Mit gefällt es, dass du dir so viele Gedanken machst und Celias Gedanken so gut widerspiegelst! :D
Ich freu mich schon sehr auf das nächste Kapitel!

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 05.07.2019 | 22:44 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

vielen Dank für das Lob. Mich freut sehr, dass die Dialoge gut rüberkommen. Besonders zu Beginn fielen sie mir sehr schwer und ich musste mich erst an die Personen herantasten. Jetzt ist es noch immer nicht leicht, den richtigen Ton zu finden, aber es wird besser. :) Dialoge zu gestalten ist immer wieder eine besondere Diskussion. Manche mögen es, wenn es viele Hintergrundinformationen und Kommentare gibt, andere bevorzugen Drehbuchstil. Als Naturwissenschaftlerin habe ich einen eher prägnanten Schreibstil gelernt. Man sollte soviel schreiben wie nötig und eindeutig zu sein. Das ist im nicht-naturwissenschaftlichen Kontext natürlich noch schwieriger umzusetzen. Umso mehr freut es mich deshalb, wenn die Stimmung bei dir ankommt.

Viele Grüße
Alice
18.06.2019 | 17:52 Uhr
Hallihallo,

ja, endlich ein neues Kapitel! :D
Du hast den Namen deiner Geschichte geändert, oder? Das ist echt amüsant, denn ich habe heute meinen auch geändert! XDD (Zufälle gibt´s) Ich finde, dass der Titel auch sehr gut passt und er dem Leser verrät, dass sich Celia immer mehr mit Laurel auseinander setzen wird. Allerdings fand ich den Titel davor auch gut! Da klang es eben mehr so, als würde die Entführung Celias Leben komplett verändern (was sie auch sicherlich tut). Wieso hast du dich umentschieden?
Ich fand das Kapitel wirklich gut und ich finde es super, dass du uns immer mehr von dieser Welt erzählst! Ich bin so neugierig und ich würde so gerne mehr darüber erfahren! *-*
Außerdem fand ich das Gespräch mit der Psychologin sehr interessant. Es ist für mich immer noch erstaunlich, wie kalt und abweisend Celia bleibt. Fühlt sie sich nicht zunehmend einsam? Sie ist da ja schon seit drei Wochen!
Auch Laurel scheint Celia richtig lieb gewonnen zu haben, aber es bereitet mir ein bisschen Sorge, dass sie es damit vielleicht sogar übertreibt. Nicht, dass sie Celia wirklich noch Hilfe aufzwingt. Denn diese ist wirklich manchmal ein bisschen stur (erinnert mich gerade irgendwie an Spirit der wilde Mustang (warum denke ich gerade daran?!?) Kennst du den Film?) .
Ich frage mich, woher Celia eigentlich kommt und warum es da so streng zugeht... Für sie muss ihr Leben dort in der Schule und generell sehr anstrengend gewesen sein. Sie hat ja schon ´ne große Klappe. ;) Auch wenn sie mit ihren Worten recht hat. Aber wahrscheinlich genau deswegen hat sie immer Probleme früher gehabt. Irgendwie kann ich es da schon verstehen, dass sie sich bei ihrer Entführerin wohler fühlt. Sie kritisiert sie immerhin nicht und verbietet ihr auch nicht den Mund.
Zu guter Letzt wollte ich dich noch darauf hinweisen, dass du dich ein paar Mal verschrieben hast. Vielleicht solltest du nochmal drüber lesen. ;)
Ich bin schon sehr gespannt aufs nächste Kapitel und freue mich schon sehr! :D

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 18.06.2019 | 22:42 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

ja, das mit den Namen wechseln ist so eine Sache. Ich taste mich an die Geschichte heran und habe dann immer wieder ein paar andere Einfälle. Dabei probiere ich auf verschiedene Titel aus und sehe, wie sie sich für mich und für euch anfühlen. Vielleicht ändere ich den Namen wieder. Ich weiß es noch nicht.

"Spirit, der wilde Mustang" sagt mir nichts, obwohl ich dachte, einige Filme mit Pferden gesehen zu haben. Wenn er mir über den Weg läuft, werde ich nach Parallelen suchen. Zunächst wollte ich Celia in diesem Kapitel noch abweisender sein lassen. Das wäre mir wahrscheinlich relativ einfach gefallen, aber es könnte sein, dass der Plot dann sehr zäh geworden wäre. Du sagtest auch, dass sie vorlaut ist. Das sehe ich prinzipiell so ähnlich. So deutlich fiel es mir aber nicht auf. Welche Aussagen fandest du besonders vorlaut bzw. direkt? ^^ Bei Laurel ist es so, dass sie sich verantwortlich fühlt und ihre Grenzen kennt, aber trotz ihrer Rolle ein ziemlich gut entwickeltes Gewissen besitzt, mit dem sie umgehen muss. Das ist vielleicht auch Celias Glück.

Ja, etwas in Richtung "Einsamkeit" schwebt mir vielleicht für das nächste Kapitel vor. Im Moment kann ich es aber noch nicht richtig greifen. Das Kapitel werde ich auf alle Fälle noch einmal lesen, sobald ich ein wenig Abstand habe (ich hoffe, es schreckt bis dahin nicht ab!). Die letzten Tage hatte ich über zwei andere gelesen und ziemlich viele Fehler entdeckt... Danke dir für den Hinweis. :)

Viele Grüße
Alice
10.06.2019 | 11:52 Uhr
Hallihallo,

das Kapitel fand ich auch wieder sehr gelungen. ^^ Wie gesagt finde ich es sehr gut, dass du so intensiv auf die Gefühle eingehst und dir Zeit zum Erzählen lässt! Das machen echt nicht viele, wodurch leider immer wieder zwischenmenschliche Informationen verloren gehen und die Charaktere letztlich unverständlich werden. Aber du beschreibst alles zwischenmenschliche und deswegen finde ich die Charaktere besonders glaubwürdig! ^^
Ich frage mich langsam wirklich, ob die Entführung nicht voll der Reinfall war... Nancy und Laurel haben irgendwie so geklungen und ja... das wäre echt doof... Was werden sie dann mit den ganzen Kindern machen?
Auch Celia bereitet mir Sorgen, denn sie mag ihre Entführerin immer mehr. Und das kann ich voll und ganz nachvollziehen! Und trotzdem ist es ja ihre Entführerin und wie Laurel schon gesagt hat, sollte sie eigentlich am meisten Angst vor ihr haben. Und trotzdem mag sie sie am meisten und fühlt sich bei ihr am sichersten... Aber was sollte man auch anderes erwarten, wenn sie den ganzen Tag nur mit ihr verbringt?
Außerdem fand ich den Gedanken interessant, dass sie sich in den Fesseln wohler gefühlt hat. Zum einen kann ich das verstehen und zum anderen frage ich mich, wieso sie so etwas fühlt.
Ich bin wirklich extrem gespannt, wie es weitergehen wird! Irgendwie glaube ich immer noch, dass es kein Happy-End sein wird! :O

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 10.06.2019 | 18:00 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

mich freut sehr, dass dir das letzte Kapitel gefallen hat. :)

Ohne Gefühle ist die Geschichte eigentlich sehr einfach. Zwei Menschen sitzen größtenteils in einem Raum mit weiß gestrichenen Wänden. Der Raum ist nicht besonders interessant und auch nicht, dass darin zwei Menschen sitzen. Was ich spannend finde, ist, was in den Köpfen passiert, wie sich die Personen miteinander auseinander setzen, aufeinander zugehen oder auch nicht. Ich glaube, am Ende zählt vor allem, wie man eine Situation bewertet und was man fühlt - eigentlich fühlen wir zuerst und bewerten dann. Vieles machen wir aber automatisch und merken nicht, warum wir Dinge so bewerten, wie wir sie bewerten. Ich glaube, wir lassen uns vielfach von Vorurteilen leiten, die gesellschaftlich bedingt sind.

Ja, du hast Recht, die Entführung könnte ein Reinfall sein. Mir ist daran gelegen, keine typische Entführungsgeschichte mit den dazugehörigen Stereotypen zu schreiben, auch wenn das diese Geschichte vielleicht ein wenig vorhersehbar macht. ;) Im Moment sind die Motive von allen Beteiligten noch relativ klar, sodass wir eher sagen können, was ein Reinfall wäre. Was aber, wenn sich die Motive von den Charakteren ändern? :) Ob es ein Happy End gibt, weiß ich noch nicht. Fast nichts ist schwarz oder weiß. Bis zum Ende haben wir aber noch einige Zeit vor uns.

Viele Grüße
Alice
20.05.2019 | 18:08 Uhr
Hallihallo,

also das Kapitel war sehr aufschlussreich! :O
Allerdings bin ich ein ganz kleines bissl verwirrt... Ist das jetzt in der Zukunft? o.o Oder gibt es Malyrien wirklich...? (sorry.. dumme Frage...)
Trotzdem wirkt es für mich eher wie Sci-Fi und ich muss sagen, dass ich die Idee mega cool finde! :D
Aber wie gesagt, einerseits war das Kapitel sehr aufschlussreich und anderseits bin ich noch ein bisschen verwirrt. ^^´
"Anashim Shoalim" --> Ist das Hebräisch? Oder Fantasiesprache? Oder doch was ganz anderes? o.o
Ignes ist doch Latein, oder? ;D Das Feuer..? hehe
Aber warum sollte man Kranke Leute wegsperren..? Sind die so krank, dass die wegsollten, damit nicht die Welt untergeht? Und warum sind die Früchte so teuer? (Erinnert mich unweigerlich an Japan... XDDD)
So viele Fragen und je mehr ich sie aufschreibe, desto mehr habe ich das Gefühl, nichts verstanden zu haben.. XDD
Aber ich bin froh, dass Celia wieder etwas essen kann. Auch wenn es noch lange dauert.
Und Lauren hat vermutlich recht, dass die Entführung Spuren bei Celia hinterlassen hat und sie nicht ganz unbeschadet da wieder herauskommen wird. :/
Tja, ich kann Celia durchaus verstehen, dass sie ihr altes Leben nicht sonderlich vermisst... Die Schule klang echt bescheiden und ihre Eltern auch... Ich frage mich, ob sie Lauren nicht sogar vermissen wird? o.o
Und trotzdem ist die Entführung ziemlich schlimm für Celia... vor allem, wenn sie immer so abgeführt wird. :/ Da kann ich ihre Angst nur nachvollziehen.
Und was mir noch im Hirn herumflattert: Was ist, wenn die Regierung sich nicht erpressen lässt? Denn die sind schon echt lange gefangen und es ist immer noch nichts passiert. Wenn die Regierung sowieso Leute umbringt, warum sollten sie dann nicht auch die Schüler im Stich lassen, um die Regierung und "das Gebiet" aufrechtzuerhalten? :O
Ich weiß nicht, wieso, aber ich habe das mulmige Gefühl, dass der Plan nicht so aufgeht, wie Lauren und die anderen Entführer sich das gewünscht haben. :O
Oh, ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird! :D

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 22.05.2019 | 01:02 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

freut mich sehr, dass dir das Kapitel gefallen hat.

Tatsächlich hatte ich kurz darüber nachgedacht, ob ich es ins Sci-Fi-Genre setzen sollte, dann habe ich mich aber dagegen entschieden. Trotzdem möchte ich, dass die Geschichte etwas aus "der Realität" ent-rückt ist und nicht direkt in unserer Welt spielt. Malyrien existiert daher nicht wirklich. ;) Vieles zum Hintergrund ausdenken, werde ich aber nicht. Das meiste hat so ähnlich bereits auf dieser Welt stattgefunden oder findet gerade statt. Manchmal ist man sich nur nicht bewusst, dass man "diese Realität" eins zu eins in eine Dystopie übersetzen kann.

Umso mehr ich darüber nachdenke, umso mehr "inspirierende" Beispiele finde ich. Die Analogie auf den Apfel hast du richtig gedeutet. Auch ich habe an Japan gedacht. Ähnliche Probleme haben wir haben auch in Europa. Heute sieht man deutlich weniger Bienen als noch vor 20 Jahren. Wohin das führt, zeigt Japan deutlich. Ausgrenzung von Leuten, die nicht zur gewünschten Gruppe gehören, ist auch kein seltenes Phänomen. Sobald eine Gruppe ausgeschlossen wird, grenzt man automatisch auch andere Gruppen aus. Auch wenn du glaubst, ein wenig verwirrt zu sein, so ist deine Gefühl über die Situation sehr gut. :) Vielleicht geben die nächsten Kapitel mehr Aufschluss. ;)

Zu den Sprachen hast du Recht, das eine ist lateinisch, das andere hebräisch. Zu etwas müssen die verschütteten Sprachkenntnisse doch gut sein. *g*

Viele Grüße
Alice
12.05.2019 | 15:45 Uhr
Hallihallo,

ich wollte dir einfach nochmal schreiben, da ich ein bissl über deine Geschichte nachgedacht habe. ^^
Also erst mal finde ich es richtig interessant und gut, dass du Celias Gefühle so ausführlich beschreibst. Ich finde, dass das oft fehlt in solchen Storys und deswegen ist es mal eine gute Abwechslung sich bewusst zu machen, was da eigentlich im Kopf abgeht. Besonders krass und doch eindrucksvoll fand ich den Moment, in der Celia Lauren hinterher rennt. Da merkt man, wie abhängig sie doch von ihr ist und vor den anderen noch viel größere Angst hat als vor ihr. Und dann fand ich auch noch besonders gelungen, wie du ein paar Momente später beschreibst, dass Celia überhaupt nicht nachvollziehen kann, warum sie das eben getan hat! Warum sie sie umarmt und ihren Namen gerufen hat! Keine Ahnung, aber ich fand diese Momente sehr ausdrucksstark. Das hat einfach auch ihren inneren Zwiespalt schön wiedergegeben.
Laurel finde ich auch sehr interessant. Sie scheint ja immer mehr mit Celia zu sympathisieren und ich frage mich, ob das gut oder schlecht ist. Weil die Truppe ist ja extrem organisiert und deswegen gehe ich mal davon aus, dass die sich bewusst sind, dass Opfer und Täter mit der Zeit sympathisieren! Und ich weiß nicht so genau, aber deswegen denke ich, dass das sogar gewollt ist. Aber wieso? Und vor allem, was wird das für Auswirkungen auf die Zwei haben?
Generell frage ich mich noch, was das alles für einen Sinn hat? Warum diese Entführung? Es scheint mir, dass es für einen höheren Zweck ist, weil ja so viele daran beteiligt sind. Aber was wollen die Entführer erreichen?
Und wieder musst ich an Natascha Kampusch denken! XD
Kampusch hat auch sehr gerne "Alice im Wunderland" gelesen, weil sie sich damit ziemlich gut identifizieren konnte. Sie hat geschrieben, dass sie sich an die Regeln einer verrückten Welt halten muss, die sie nicht versteht.
Ja, vielleicht liest Laurel ja "Alice", um Celia besser zu verstehen?
Ich mag es, wie deine Geschichte mich zum Nachdenken bringt. Deswegen ein großes Lob an dich! :D

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 13.05.2019 | 20:57 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

ich finde schön, dass dich die Geschichte dazu bringt, über sie nachzudenken. Mich verfolgt sie auch und deshalb möchte ich sie aufschreiben. Spannend finde ich deine Interpretion von Szene auf dem Balkon. Für mich ist dieser Moment auch sehr wichtig. Bisher konnte ich aber gar nicht so sehr greifen, was das Besondere ist. Bei dieser Szene verstehe ich die Emotion, aber weniger das Geschehen und trotzdem glaube ich, dass es genau so kommen muss. Du hast das im ersten Absatz gut zusammengefasst. Prinzipiell finde ich es sehr beeindruckend, dass ihr als Leser die Geschichte aus der Vogelperpektive deutlich besser greifen könnt, als ich es kann. Danke dir für deine Einblicke.

Ohne zu viel zu spoilern: Höherer Zweck stimmt. Der Hintergrund ist aber nicht mein wichtigster Punkt bei der Geschichte. Außerdem, wie du bereits vermutest, diese Struktur/Umgebung ist nicht zufällig gewählt und beabsichtigt. Bei Laurel ist klar, dass sie theoretisch wusste, wo es hingehen würde und darauf geschult ist. Trotzdem hatte die Entführerseite einen anderen Zeitrahmen erwartet und auch sie wird nachdenken müssen.

Das mit "Alice im Wunderland" und Natascha Kampusch wusste ich nicht. War auch nicht beabsichtigt, eine Parallele dahin zu ziehen. Ich mag das Buch aber auch sehr. Du bist nicht die einzige, die zu "Alice im Wunderland" und der Geschichte mehr Parallelen sieht als ich. :)

Viele Grüße
Alice
10.05.2019 | 21:57 Uhr
Hallihallo,

gestern Abend bin ich auf deine Geschichte gestoßen und ich wollte jetzt einfach mal einen Kommentar dalassen!
Also erst mal gefällt mir das Thema sehr gut. Ich weiß zwar nicht wieso, aber ich mag Entführungsgeschichten... ^^´
Und ich muss sagen, dass du das echt gut machst! Die Ängste von dem Mädchen Celia sind sehr logisch und absolut nachvollziehbar.
Ich finde es schön, wie du heraus gearbeitet hast, dass sie froh ist, jetzt allein zu sein und gleichzeitig Angst hat, dass niemand mehr kommen wird. Das erinnert mich sehr an Natascha Kampusch. Ich weiß nicht, aber vielleicht hast du das Buch ja auch gelesen?
Laurel finde ich auch sehr interessant. Ich hoffe, dass ich mehr über sie und ihre Motive erfahren werde!
Generell frage ich mich, worauf das alles hinauslaufen soll. Warum haben die die Schüler entführt und dann auch noch eine so große Masse? Und jeder wird isoliert inhaftiert? Dann muss das Gebäude sehr groß sein... Und dann sind die auch noch geflogen.. Also haben die Entführer durchaus Geld und vor allem Kontakte.... Hmmm.. Aber was wollen die nur von denen? Lösegeld?
Wie du siehst, bereitet mir dieser Fall Kopfzerbrechen! ;D
Ich bin sehr gespannt, was mich noch erwarten wird!

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Alice Ecila am 12.05.2019 | 12:55 Uhr
Hallo Johanna-Chan,

vielen Dank für den Favoriteneintrag und dass du dir die Zeit genommen hast, einen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich über jede Rückmeldung! In deinem Profil sah ich, dass du an einer Geschichte mit ähnlichem Setting arbeitest. Ich werde demnächst reinschauen. :)

Von dem Buch von Natascha Kampusch kenne ich nur Teile. Einige Interviews von ihr kenne ich aber. Mittlerweile finde ich die Rolle von Laurel sogar interessanter als die von Celia. Ich plane auch die Perspektive von Zeit zu Zeit zu wechseln. Nicht so sehr damit es spannender wird, es ist vielmehr so, dass ich aufschreibe, was ich gerade im Kopf habe und gut vor mir sehe. Anderes kommt erst, wenn ich tatsächlich die gesamte Struktur überarbeiten werde.

Viele Grüße
Alice
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