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Autor: karlabyrinth
Reviews 1 bis 25 (von 26 insgesamt):
15.03.2020 | 21:45 Uhr
Und ein letzte Mal Hallo bei dieser Geschichte :D

"Und 6 Linien müssen vor Start der ersten Phase beschrieben werden" Ich dachte, die erste Phase war das Suchen der Urkunde? Da können die Teilnehmer ja noch gar nicht angemeldet sein, oder? Und noch eine Frage zum Spiel: Es wird ja gesagt, mindestens sechs Spieler müssen vorhanden sein – und es gibt höchstens zwölf freie Plätze pro Team. Dann wurde noch gesagt, restliche Plätze werden mit Bewerbern aufgefüllt – für mich stellt sich jetzt die Frage: Restliche Bewerber für zwölf Mitglieder, also müssen alle Teams zwölf Mitglieder haben – oder bis zu den sechs Pflichtteilnehmern? Wenn man beispielsweise nur vier Mitglieder findet, bekommt man dann zwei Bewerber, oder darf man nicht teilnehmen, weil die Mindestanzahl nicht erreicht ist? Also das mit dem Auffüllen der zusätzlichen Bewerber hat mich etwas irritiert, könntest du das bitte noch mal genauer erklären?

"Ob ihr einverstanden wäret, wenn Theodil Teil der Mannschaft wird." Jap, hier. *Hand heb* Ich bin dafür. Das musste ich jetzt einfach schnell mal sagen, weil mir aufgefallen ist, dass ich ihn heute noch nicht einmal erwähnt habe - dafür habe ich aber wieder mal wie dämlich vor mich hingegrinst, als er die ein, zwei Mal erwähnt wurde ^^

Hach, na dann ist ja alles gut ausgegangen :D Jetzt steht nur noch die Frage mit dem Spiel im Raum, aber ich denke, das wird im zweiten Teil thematisiert, oder? (Ja gut, wie ich gerade gesehen habe, heißt Band zwei sogar „Das Spiel“ :D) Den werde ich auf jeden Fall auch noch lesen, ich kann aber nicht genau sagen, wann ich damit beginne. Es kann vielleicht ein klein wenig dauern, aber das solltest du ja von mir gewohnt sein. Normalerweise hätte ich für die Anzahl an Kapiteln, die ich allein heute verschlungen habe, wohl ein halbes Jahr gebraucht oder so xD Also mal schauen, wann ich das nächste Mal die Zeit finde, aber ich werde es auf jeden Fall lesen :D

Abschließend kann ich noch einmal sagen, dass mir diese Geschichte sehr sehr gut gefallen hat. Ich finde deine Charaktere sehr abwechslungsreich und interessant, ich finde alles gut erklärt und es hat mir einfach Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 19.03.2020 | 16:04 Uhr
Moin .)

Das sind sehr sehr gute Fragen! Solche fehlen mir tatsächlich, und wenn du weiterlesen magst, und solche weiter hast, freue ich mich riesig! Ich möchte schließlich, dass die Regeln des Spiels verständlich sind für Leute, die sie verstehen möchten, und deshalb aufpassen. Ich werde es auf jeden Fall überarbeiten und besser verständlich machen.

Erst einmal hier beantwortet:
- Ja, da habe ich ausversehen erste statt zweite Phase geschrieben
- Nur die restlichen Linien bis 6 voll sind werden mit Bewerbenden aufgefüllt.

Ja, das Spiel wird im zweiten Band eine große Rolle spielen. Auch anderes, aber es ist sehr zentrales Element. Lass dir die Zeit damit, die gut für dich ist. Meine Superkraft ist Geduld. Ich freue mich sehr, ob nun Zeit dazwischen liegt, oder rasch so viel auf einmal kam, wie nun .)

Vielen Dank für all diese Reviews und das gesammelte Feedback! Das bedeutet mir wirklich sehr viel. Austausch über das, was ich schreibe, ist einer der besten Teile des ganzen Prozesses für mich. Ich schreibe eben auch und vielleicht vor allem für andere, weil ich mir darum Gedanken mache, wie es Leuten geht und was sie brauchen könnten. Vielen Dank! Du liest aufmerksam, machst gute Anmerkungen, und was du schreibst, ist persönlich und individuell, und all das ist sehr wertvoll. Es freut mich, dass es dir gefallen hat.

Liebe Grüße,
karlabyrinth
15.03.2020 | 21:44 Uhr
Und heyy :D

Ja, die Einstellung von Myries Papa können mit Sicherheit nicht alle nachvollziehen. Gerade Eltern neigen doch dazu, ihr Kind lieber wirklich in Sicherheit zu wissen, anstatt es irgendwo in potentiell gefährlichen Gegenden allein zu lassen. Und auch ich weiß nicht genau, was ich gedacht hätte, wenn ich bei der Verhandlung dabei gewesen wäre und kaum etwas über Myrie und ihren Papa gewusst hätte. Vielleicht wäre ich bei so einer 'Verantwortungslosigkeit' ebenfalls etwas entsetzt gewesen, aber ich bin auch der Meinung, dass Eltern die Experten ihrer Kinder sind. Und wenn der Vater Myrie genug Verantwortungsbewusstsein und Fähigkeiten zutraut, und wenn er sie gründlich über die Gefahren informiert hat, oder sie zumindest ausführlich mit ihrer KI vertraut gemacht hat, dann sehe ich da eigentlich auch kein Problem. Wie er schon sagt: Hätte er es als zu gefährlich erachtet, hätte er es ihr sicherlich nicht erlaubt, aber Myrie hatte im Laufe ihres Lebens ja genug Zeit, ihre Grenzen auszutreten. Sie wird ja nicht direkt beim ersten Versuch auf den höchsten Berg geklettert sein, sondern sie hat sich sicherlich langsam Stück für Stück vor getastet, ausprobiert und erkundet.
Und ich denke, Myrie hat im Verlauf der Geschichte immer wieder genug Verantwortungsbewusstsein bewiesen, sodass man ihr nun zumindest keine Verantwortungslosigkeit vorwerfen kann. (Zumindest aus meiner Sicht als Leser - für die Lehrkräfte klingt die Sache mit dem Hinaufklettern am Berghang wahrscheinlich wirklich verantwortungslos)

Na da hatte Myrie aber Glück, dass sie doch noch runter geklettert ist, um die Urkunde für Daina zu holen. Ihr erstes Argument dagegen war ja, dass sie nicht noch mehr Gründe sammeln wollte, die dazu führen könnten, sie von der Schule zu verweisen. Letzten Endes war das dann aber genau der Grund, warum sie noch bleiben konnte - Hermen sei dank, der mich dieses Mal wirklich positiv überrascht hat. Es stecken vermutlich hauptsächlich eigennütze Gedanken dahinter (er will immerhin auch ins Spiel) aber zumindest hat er somit Myries Schulplatz gesichert ^^

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 19.03.2020 | 14:15 Uhr
Wieder Moin!

Ja, diese Verhandlung mit den verschiedenen Perspektiven war interessant zu schreiben. Auch hier habe ich wieder kritische Anmerkungen zu Erziehungsstilen aus meinem Umfeld gesammelt, wieviel Freiheit sie ihren Kindern geben würden, sie ein bisschen charakterspezifisch geändert, und eingebaut. Ansonsten, ja, gibt es sehr viele individuell verschiedene Kinder und Eltern, Einschätzungen und Risikobewertungen. Bei der Frage des Risikos ist zum Beispiel auch die Frage relevant, wie wichtig Leben und Erleben selbt jeweils bewertet werden.
Aber ja, Myrie hat durch Omantra vor allem größtenteils eine sinnvolle Einschätzung von Risiken und Sicherung erlernt.

Danke dir für dieses Review, und liebe Grüße,
karlabyrinth
15.03.2020 | 21:43 Uhr
Heyy :D

Mensch, da hat Merlin aber wirklich viel getan, um seine Spuren zu verwischen. Eine Fahrt nach Hause vorgetäuscht, seine Musikanlage versteckt und jetzt auch noch die Spuren mit Schnee verdeckt ... Da kann er von Glück (oder Pech, je nach Sichtweise) reden, dass Myrie ihn so gut kennt.

Also Dainas Verhalten enttäuscht mich gerade. Sie war zwar nicht mein Lieblingscharakter, aber ich mochte sie zumindest. Ich mochte, wie sie mit Myrie umgeht, dass sie rücksichtsvoll ist (zum Beispiel bei der Sache mit den Berührungen, die Myrie ja meist nicht so mag) aber jetzt ... Wie sie mit Sarina umgeht, enttäuscht mich wirklich. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so drauf ist. Von Hermen erwartet man dieses Verhalten mittlerweile schon, von Daina hatte ich eigentlich besser gedacht. Vor allem fängt sie ja jetzt auch indirekt an, Myrie zu beleidigen. Für mich klingt es ein bisschen so, als wäre dieses Zwork sein das Einzige, das sie an Myrie mag. Sie ist nur mit Myrie 'befreundet', weil es einfach 'cool' ist, eine Zwerg-Ork-Mischung im Freundeskreis zu haben. So klingen manche ihrer Aussagen jedenfalls für mich.

"Aber an Muskelkater starb man nicht." Ja, schön, sehr schön. Aber es tut trotzdem weh D: Ich habe momentan auch ziemlich starken Muskelkater in den Armen, also ich kann zumindest erahnen, wie es Daina und Sarina am nächsten Tag gehen wird xD

Oh Gott bin ich erleichtert, dass sie Merlin gefunden haben ... Und scheinbar ja auch rechtzeitig. Und offensichtlich hatte Myrie recht - auch die Drohnen können nicht jeden finden. Wären Myrie, Daina und Sarina also nicht auf eigene Faust aufgebrochen, dann hätte ich bezweifelt, Merlin würde es schaffen. Und nochmal: Merlin kann von Glück reden, dass Myrie ihn so gut kennt und seine Spuren gefunden hat (und jetzt kann man auch aus jedermanns Perspektive von Glück reden)

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 18.03.2020 | 22:58 Uhr
Moin .)

Ja, Dainas Verhalten... Das ist eine ganz schön vielschichte Sache. Ich persönlich finde es auch schwierig, ihre Psyche dabei zu erläutern, oder festzumachen, was in ihr vorgeht. Ich kann zwar festhalten, dass es wohl nicht das einzige ist, dass Myrie ein Zwork ist, was Daina an Myrie cool findet, aber ich kann nicht einmal gut festmachen, wie wichtig der Aspekt eigentlich ist. Obwohl ich den Charakter kenne und erfunden habe. Ich übertrage manchmal Verhaltensweisen, die ich aus meinem Umfeld oder aus dem Umfeld anderer erlebe. Dinge, die gefühlt aus dem nichts kommen, und verletzen. Aber die interessanterweise Charaktere nicht schwarz oder weiß machen, zumindest für mich nicht. Für andere schon manchmal, zumindest vorübergehend.
Ich mag es, von dir zu erfahren, wie es für dich klingt. So etwas ist wichtig.

Tja, ob das die einzige Möglichkeit war, Merlin zu retten, oder überhaupt die sinnvollste? Ich habe da noch ein bisschen dran überarbeitet und ärgerlicherweise die Updates noch nicht auf fanfiktion.de hochgeladen. Ich sollte unbedingt bald die Überarbeitungen für Band 2 hochladen.
Es ist sicher gut, dass Myrie nicht einfach nichts getan hat, aber es hätte auch sicherere Methoden gegeben.

Danke dir für all das Feedback!
karlabyrinth
15.03.2020 | 21:43 Uhr
Und Halli Hallo :D

Ich finde es toll, wie du Myries Gedanken beschreibst. Zum Beispiel jetzt als Merlin verschwunden ist (was mir übrigens richtige Sorgen bereitet) Myrie überlegt "Es könnte dies sein, es könnte das sein, oder es könnte jenes sein. Vielleicht auch das und das." Ich meine, sie zieht alle Möglichkeiten in Betracht und schließt sie dann nach und nach mit Logik oder Nachforschung aus. In viel zu vielen Geschichten wäre es einfach so gewesen: "Ohje, er hat seine Musikanlage hier versteckt, er muss in den Wald geflüchtet sein." Und genau der eine Gedanke, der Protagonist XY gekommen ist, ist dann natürlich auch der richtige. Das ist halt bei Myrie nicht so und das finde ich sehr gut. Das ist mir auch schon häufiger aufgefallen. Myrie analysiert erstmal die Situation und zieht nicht sofort die (richtigen) Schlüsse. Manchmal holt sie sogar noch die Meinung anderer dazu, weil sie selbst gar nicht alle Möglichkeiten in Betracht ziehen kann. Ich hoffe, man versteht, was ich damit meine. Jedenfalls macht das die Geschichte aus meiner Sicht nochmal besonders, weil zumindest ich so etwas nicht häufig in Geschichten lese.

Oh man, jetzt möchte ich aber wissen, was mit Merlin ist. Ich hoffe einfach, dass es ihm gut geht und dass man ihn bald findet D: Ich mache mir wirklich Sorgen.

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 18.03.2020 | 22:40 Uhr
Moinsen!

Ohja, das Phänomen kenne ich, dass das in manchen Büchern so ist, und es wundert mich oft. Vor allem, wenn damit dargestellt werden soll, dass ein Charakter logisch schließen könnte, wenn in Wirklichkeit eine Intuition dargestellt wird.
In meinen Büchern finde ich manchmal spannend, dass Dinge logisch und mit verschiedenen Möglichkeiten beleuchtet werden, und wenn es am Ende eine gibt, die ein bisschen wahrscheinlicher als andere wirkt, dann kommt es durchaus häufig vor, dass Leute diese Möglichkeit dann als gegeben wahrnehmen und verwirrt sind, wenn es das am Ende nicht ist. Das kommt vielleicht ja dadurch, wie es eben in anderen Geschichten oft dargestellt ist.
Damit will ich mich nicht beschweren. Ich frage mich, wie ich damit umgehe, ob ich deutlicher machen sollte, dass andere Möglichkeiten auch wahrscheinlich sind, oder ob ich es so lasse. Erst einmal finde ich es spannend, zu beobachten. In diesem Fall passt es ja.

Danke für dieses Review und diese Einsicht!
karlabyrinth
15.03.2020 | 21:42 Uhr
Hallöle ^^

Warum überrascht es mich nicht, dass es Hermen war, der sie verraten hat? Aber die Sache mit dem Gitter verwundert mich dann doch ... Irgendwas stimmt doch da nicht. Wenn er sie schon vor einer Weile beobachtet hat, warum hat er sie nicht da noch verraten? Hermen ist für mich gerade ein riesen großes Rätsel geworden. In meinem Kopf machen seine Handlungen gerade keinen Sinn - also jedenfalls nicht in Kombination mit dem Bild, das ich bisher von ihm habe ... Könnte es sein, dass er jetzt ein klein wenig sympathisch wird und die beiden deshalb nicht sofort verraten hat? Aber warum sollte er es dann jetzt tun? Argh, ich hab keine Ahnung D: Naja, da bleibt wohl nur abwarten und weiter lesen ^^
Ah ... Oh ... Der Schnee. Natürlich. Wie hatte ich auch nur ansatzweise vermuten können, dass Hermen irgendeinen Funken Sympathie erwecken könnte? Natürlich ist das nicht der Fall.
Übrigens finde ich immer noch, dass Hermen ein toller Charakter ist. Zwar keiner, der Sympathie erweckt, aber eben einer, der dazu gehört und einen Kontrast zu den anderen abgibt. Irgendwie mag ich ihn deswegen trotzdem :D

Hatte Myrie nicht mal gesagt, dass sie vorher nicht wisse, wo sie sich mit Olge zum Training trifft? Ich meine mich zu erinnern, dass Olge ihr das immer erst kurz vorher bescheid gibt. Warum wird dann jetzt gesagt, dass sie sich immer an dem Baum treffen, außer wenn etwas anderes ausgemacht wird? Oder verwechsle ich jetzt irgendetwas?

"Und ihr fiel das erste Mal auf, dass beide Lehrkräfte nach Vögeln benannt waren." Wow ... Ähm, ja, Ara und Henne, mir fiel es auch erst bei dieser Aussage auf. Upsi xD Da bin ich immer so begeistert von Namen, aber sowas fällt mir dann nicht auf. Ja guuut ... XD

Oh Gott ... Nachrichten, die beinhalten "wenn du das hier hörst/liest bin ich tot" bringen mich doch immer zum Weinen. Keine Ahnung warum, aber egal um wen es geht, ob ich die Person mag oder nicht, aber bei solchen Nachrichten kommen mir immer die Tränen D:
Trotzdem war das ein sehr schönes Kapitel. Zwar mit traurigem Ende, aber trotzdem sehr schön ^^

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 18.03.2020 | 22:30 Uhr
Moin .)

Deine Überlegungen zu Hermen gefallen mir mal wieder sehr! Auch, dass du den Charakter gut findest .) Über Hermen gibt es auch so viele verschiedene Ansichten! Ich mag gern beobachten, was Leute denken.

Die Sache mit dem Treffpunkt ist ein guter Hinweis, danke! Ich prüfe das bald und ändere das, falls es nicht stimmig ist oder auch nur nicht deutlich.

Das mit Ara und Henne ist tatsächlich mir selbst nicht aufgefallen, sondern einem Herzmenschen. Das fand ich dann spannend und wollte es unbedingt unterbringen .)

Ich muss bei dem Ende tatsächlich auch weinen, wenn ich es höre. (Ich habe das Buch als Hörbuch aufgenommen.) Und ich mag das Ende auch. Es freut mich sehr, dass es dir gefallen hat!

Liebe Grüße,
karlabyrinth
15.03.2020 | 21:41 Uhr
Und hallöchen :D

Wieso gibt es denn Duschen, die weder Jungs noch Mädchen betreten dürfen? Wer geht denn dann da rein?

Uff, spätestens nach der Information mit den (kleinen!) fünf Kilo Spinnen hätte ich den Wald niemals wieder weiter als wenige Minuten von der Schule entfernt betreten. Normale Spinnen sind schon eklig, solche Biester würden mich dann wahrscheinlich allein mit ihrem Anblick töten. Die brauchen bei mir gar keine Netze oder Nervengift xD

Ich kann verstehen, dass Myrie ihren Plan, eine winterfeste Unterkunft zu bauen, möglichst schnell umsetzen und beenden möchte. Mir ginge es wohl genauso. Vor allem, weil der Winter naht und man nicht genau sagen kann, ab wann es wirklich zu krass doll kalt wird. Nicht dass sie am Ende noch vom Winter überrascht werden. Das wäre dann nicht so toll ^^

Oh oh. Also ich bin ja froh, dass es Daina war, die Myrie gefolgt ist. Wenn ich mir vorstelle, Hermen wäre zu neugierig gewesen ... Wobei das ja auch noch sein kann. Also ich meine, wenn es für Daina so leicht war, Myrie auszuspionieren, dann doch sicher auch für Hermen. Und dass der Dicht hält, wage ich zu bezweifeln.

Habe ich schon mal gesagt, dass ich Myries unkomplizierte Art mag? Also im Sinne davon, dass sie nicht viele Fragen stellt, wenn etwas wichtig ist. Sarina sagt, sie muss runter vom Schulgelände - Myrie hilft ihr erst kommentarlos und stellt später die Fragen. Daina sagt, sie müssen den Wald so schnell wie möglich verlassen, weil sie vermutlich verraten wurden - Myrie sagt okay, ohne vorher wissen zu wollen, von wem und warum und was man nicht noch in solchen Situationen fragen könnte. Ich mag diese Art ^^

Ach verdammt, jetzt wurden sie doch entdeckt. Na super :/ Darf ich hoffen, dass es nicht all zu schlimme Konsequenzen gibt? Ich meine, eigentlich haben Myrie und Sarina ja auch einen wirklich guten Grund, das Schulgelände zu verlassen. Und wenn nicht gerade die Hütte gefunden wird, könnte man ja auch vermuten, dass es eine Ausnahme war, oder? Das kommt eben auch darauf an, wer genau was verraten hat ... Ach Menno. Na mal schauen ob und wie Myrie und Sarina da wieder raus kommen :/

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 18.03.2020 | 20:29 Uhr
Moin!

Duschen für weder Jungen noch Mädchen, nun, das wären Duschen zum Beispiel für mich. Ich bin weder männlich noch weiblich. Ich selbst wäre vermutlich bei diesen Auswahlmöglichkeiten immer noch in einen gemischten Duschraum gegangen. Ich habe mich mein Leben lang eher unangenehm dabei gefühlt, in einen Duschraum zu gehen, der nur für Mädchen oder nur für Jungen (oder die erwachsenen Versionen davon) war, weil ich nun mal beides nicht bin.
Vielleicht wäre ich auch manchmal tatsächlich lieber in einen Raum für weder Jungen noch Mädchen gegangen. Zumindest kann ich den Safe Space Gedanken dahinter verstehen. Vielleicht gehe ich auch nur deshalb bevorzugt in gemischte Duschräume, weil ich eben Dysphorie habe, das bedeutet etwa, dass ich ein unangenehmes Fremdheitsgefühl habe, wenn ich einen Duschraum für ein binäres Geschlecht betrete, und nun so gewöhnt an gemischt bin, dass es gut geht.

Gut, dass du über diese Spinnenproblematik sprichst! Da sollte ich dringend eine Content Note in meinen Beiband setzen. Ich habe eine Art Minibuch, in dem ich für manche Kapitel grob umreiße, was an belastenden Themen vorkommt.

Damit, dass jemand anderes gefolgt sein könnte, lagst du wohl richtig .)

Ja, einmal schriebst du schon, dass du diese Art magst, und es freut mich! Ich mag gern wissen, warum Leute Charaktere mögen. Das ist soo verschieden!

Nun bin ich schon neugierig, ob es aus deiner Perspektive schlimme Konsequenzen waren, oder nicht. Vielleicht nicht die Konsequenzen an sich, sondern der Umgang damit.

Vielen Dank auch für dieses Review, und liebe Grüße!
karlabyrinth
15.03.2020 | 21:40 Uhr
Halli Hallo :D

Ich hab mir den Tag komplett für's Lesen frei gehalten, das war einfach auch mal wieder notwendig. Und Tada - ich habe diese Geschichte durchgelesen *-* Die letzten sieben Kapitel am Stück (nach meinen Durchschnittsberechnungen sind das fast 60.000 Worte O_o) Ich habe mir währenddessen immer ein paar Notizen gemacht, sodass ich dir jetzt trotzdem noch für jedes einzelne Kapitel ein Review dalassen kann, in dem ich mehr oder weniger ausführlich meine Gedanken kund tue xD

Zu Anfang aber erstmal: Ich habe absolut kein Problem mit Cliffhangern. Also klar, in dem Moment, in dem man da so ein Ding vor sich hat, denkt man sich nur: „Waaas? Wie kannst du mir das nur an tun? Warum? *heul*“ Und so weiter, aber eigentlich mag ich Cliffhanger sehr gerne, solange ich mir sicher sein kann, dass die Geschichte danach auch absolut sicher noch weiter geht und ich nicht auf ewig an so einem offenen Ende festhänge. Also mach dir mal keine Sorgen ^^ Ja, ich kann mich wirklich stark über Cliffhanger aufregen, aber es ist nie eine Kritik an der Geschichte sondern bloß ein Ausdruck meiner Gefühle. Wenn mir die Geschichte egal wäre, würde es mich ja auch nicht interessieren, wann und wie sie aufhört ^^ Außerdem sorgen Cliffhanger dafür, dass man schnell weiter ließt (wenn die nächsten Kapitel schon da sind) und wenn nicht, dass man zumindest gespannt auf das nächste Kapitel wartet ^^

So, jetzt aber zu diesem Kapitel:
Naww, ein Flederfluff im Schlafsack *-* Der sollte doch keine Probleme haben, mit Myrie zu teilen, oder? In dem Fall hätte ich auch lieber den etwas ramponierten Schlafsack genommen - ich meine, da gibt es zum Kuscheln nen Flederfluff dazu. Meine Freundin und ich hätten uns wohl drum gestritten xD

Wa-warte ... Mit Sarina stellst du gerade meine komplette Weltanschauung auf den Kopf. Also sie ... er ist ein Junge, ja? Aber der Name ist doch nicht wirklich ein Jungenname, oder? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen xD Aber gut, okay. Sarina. Er. Ist gemerkt ^^
Es ist irgendwie merkwürdig, wie anders ich jetzt von ihm denke. Also nicht wertend, sondern das Aussehen betreffend. Vorher hatte ich ganz klar ein Mädchen im Kopf, wenn ich an Sarina dachte, jetzt eindeutig einen Jungen. Dabei müsste es ja eher eine Mischung sein oder wenigstens neutrale Gesichtszüge, wenn zumindest Myrie ihn für ein Mädchen gehalten hat, die anderen aber nicht ... Macht es Sinn, was ich gerade erzähle? Irgendwie klingt es verwirrend, selbst in meinem eigenen Kopf xD Na egal, ich denke, ich brauche noch eine Weile, bis ich mich an Sarinas "neues" Bild gewöhnt habe ^^

"Sagte sie zu Sarinas Haaren" Ich habe keine Ahnung, warum mich dieser Satz so sehr zum Lachen bringt, aber ich finde die Aussage eben lustig ^^

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 18.03.2020 | 20:08 Uhr
Moin!
Das ist seehr viel auf einmal und ich freue mich sehr! Ich bin dir dankbar um jedes einzelne .)

Cliffhanger sind so eine Sache. Manche versichern mir, dass sie kein Problem darstellen, manche sind dankbar darum, dass ich sie zu einem großen Teil vermeide. Ich selbst mag es nicht, wenn die ersten Kapitel auf welche enden, oder wenn das Buch auf einen endet. Es hat mich zu oft dazu gebracht, eine Geschichte weiterzulesen, die ich eigentlich sehr schlecht fand, nur, weil ich wissen musste, wie es weiterging. Ansonsten bringt es mich dazu, Bücher schneller zu lesen, als ich will. Also habe ich für mich beschlossen, dass ich Kapitel möglichst ohne Cliffhanger trenne, aber die Geschichte auch nicht extra verändere, um welche zu vermeiden. Aber das ist Geschmackssache!

Ja, mit Weltanschauungen spiele ich gern herum. Vielleicht sogar vor allem mit Geschlechtern, aber durchaus auch mit vielem anderen. Den Namen assoziieren wir vielleicht damit, ein Mädchenname zu sein, weil er auf -a endet, und das tun nur wenige Jungennamen (Luka zB. Stell dir vor, der Name wäre dir nicht bekannt). Das ist allerdings auch im wesentlichen in unserer Kultur so, und muss nicht auf andere Kulturen, oder gar eine Fantasie-Welt übertragbar sein. In dieser Welt ist Sarina dann wohl ein Jungenname.
Und dann zum Konzept der Wahrnehmung: Nun, viele Menschen haben Konzepte davon, wie Menschen ihrer Geschlechter wegen im Gesicht auszusehen hätten. Das leitet sich wahrscheinlich davon ab, dass es tatsächlich Korrelationen gibt, also Gesichtszüge, die besonders häufig nur bei einem der Geschlechter auftreten. Das ist aber nicht immer so. Zum Beispiel bei Kindern nicht, oder bei jüngeren Menschen (und die, um die es geht, sind noch jung, und zudem nicht einmal Menschen). Und dann interpretieren Menschen entsprechende Züge in Gesichter hinein, selbst wenn sie nicht vorhanden sind, wenn sie ein Geschlecht wissen oder glauben zu wissen. Würde ich mal böse behaupten...
Ich selbst habe generell Schwierigkeiten, Gesichter auseinanderzuhalten, oder so etwas wie für Geschlecht oder irgendwas "typische" Gesichtszüge überhaupt wahrzunehmen. Ich rede ständig mit sehr überzeugten Menschen, die denken, es zu können, aber sie können es in Wirklichkeit nicht, denn sie widersprechen sich. Meine Freundin etwa ist trans demiweiblich und verschiedene Menschen sagen, ihr Gesicht sähe absolut männlich aus, während andere sagen, es sähe weiblich aus. Eigentlich ist beides nicht so nett... Ersteres löst zumindest unangenehme Gefühle aus. Es ist eben ein Gesicht... daraus kann man nichts schließen, wie diese konträren Ansichten zeigen (wirklich sehr überzeugte Ansichten...)
Es ergibt trotzdem Sinn, was du erzählst und klingt für mich nicht verwirrend. Das ist vielleicht sogar ein guter erster Schritt davon wegzukommen, dass Gesichter irgendwie aussehen müssten, wenn eine Person ein bestimmtes Geschlecht hat. Ich glaube, so in der Art hat das bei mir auch angefangen, und ich bin auch immer noch nicht durch damit. Bei mir geht es mehr um Körper insgesamt, als um Gesichter.

Ich mag solche Sätze auch gern, wie, mit Haaren reden .)

Ich hoffe, ich kam hier nicht zu belehrend oder kritisierend rüber.
Danke dir! Das hat Review viel Spaß gemacht!
karlabyrinth
23.02.2020 | 16:02 Uhr
Halli Hallo :D
Ich melde mich auch mal wieder zu Wort ^^

Also irgendwie fange ich gerade an, Olge und Hermen zu shippen. Frag nicht, warum. Das ist einfach so ein Gefühl. 'Paare' bei denen man sich am Anfang nur denkt: "Nope, daraus wird doch nie was" finde ich immer am besten xD Ich kann mir vorstellen, dass die beiden sich weiterhin ständig auf die Nerven gehen und sich einreden, dass sie den jeweils anderen nicht leiden können, aber irgendwann ärgern sie sich nur noch, weil es Spaß macht und dann … hach *-* Okay, nein, gut, ich denke schon wieder viel zu weit, das wird sich auch wieder legen, aber momentan finde ich es niedlich xD

Jap, okay, ich glaube, Theodil ist mein Liebling. Der muss nur erwähnt werden und ich fange an zu grinsen wie ein Honigkuchenpferd xD Fangirling ist auf jeden Fall da ;D Und ich weiß noch nicht mal genau, warum. Wie vorher ist es einfach so ein Gefühl, das da ist :D Mir gefällt seine ruhige und freundliche Art ^^

Au ja, Dainas Labyrinth. Darauf was ich ja auch schon gespannt. Ich glaube, das würde mir auch super gefallen :D Mir wäre es wohl ähnlich ergangen wie Myrie und Theodil. Zack, Schwup di wup und ein ganzer Tag ist zu Ende. Hach ja, an solchen neuen Dingen könnte ich mich stundenlang aufhalten. ich hätte meinen Spaß in dieser Virtualität. :D
Wirrfel. Wow, das gefällt mir. Der Name ist auch so kreativ, ich wäre da niemals drauf gekommen. Aber es passt halt perfekt (wobei ich Gummistock aus Prinzip gut fand. Das kam so trocken daher gesagt, dass ich einfach lachen musste :D)

Übrigens finde ich es auch toll, dass nicht alle 'Fragen' beantwortet werden. beispielsweise, wer denn nun auf den Namen Wirrfel kam. Man weiß es nicht, weil Myrie es nicht weiß und das ist auch vollkommen okay so :D

Ah, ja klar. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Wenn Myrie schon nicht ihre Familie besuchen geht, kann die Familie natürlich auch zu ihr kommen ;D Irgendwie nachvollziehbar, aber trotzdem habe ich nicht damit gerechnet :D Aber ich denke, es war trotzdem toll für Myrie, ihren Papa und ihre Schwester zu sehen und so konnte sie Merlin ja gleich ihrer Familie vorstellen, damit die wissen, mit wem Myrie so ihre Zeit verbringt ^^
Ohje, wenn man Leute einander vorstellen muss, geht es mir definitiv genauso wie Myrie. "Und das ist Papa." Der Satz hätte glatt von mir kommen können xD

Waaas? Und an dieser Stelle hörst du auf? Jetzt, wo es so richtig spannend wird. Ich bin neugierig! Warum will Sarina so dringend vom Gelände?
Ich finde es aber gut, dass Myrie ihr nicht sofort haufenweise Fragen stellt (wie ich selbst es wohl getan hätte). Myrie stimmt einfach zu, ohne es großartig zu hinterfragen. Das ist irgendwie eine sehr angenehme Eigenschaft, aber das sorgt natürlich auch dafür, dass ich jetzt ohne Antworten da stehe xD Na mal schauen, wann ich dazu komme, das nächste Kapitel zu lesen, dass sollte dann ja zumindest ein paar Antworten bringen ;D

Mir hat dieses Kapitel wieder mal sehr gut gefallen :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 27.02.2020 | 21:13 Uhr
Wow, das war eines der schönsten Feedbacks, finde ich.

Ich mag es sehr, zu erfahren, welche Charaktere aus meinen Büchern geshippt werden, und warum. Völlig unabhängig davon, was ich tatsächlich plane. Ich mag, wie verschiedene Menschen dazu denken! Und ich mag das Fangirling! Ich mag deine Reaktionen auf Theodil!

Es freut mich auch, dass dir der Wirrfel gefällt. Das Rätsel interessierte doch einige nicht so sehr. Ich kenne das auch, mich in einem Rätsel verlieren zu können. Besonders Labyrinthe. Ich habe so einige gebaut. Und ich musste wiederum Grinsen, weil dich der Gummistock zum Lachen brachte. Ob ich irgendwann noch einmal eine Virtualität so nennen sollte?

Dass die Familie auftauchte, war eine der wenigen ungeplanten Dinge im Buch. Das hat mich also ähnlich überrascht, wie dich. Auf einmal waren sie plötzlich da. Das ergab dann Sinn und war schön. Wie Myrie ihren Papa dann vorstellt, ist ein bisschen von mir kopiert. Da sind wir also nicht allein .)

Ja, puh... Eigentlich lasse ich Kapitel sehr ungern auf Kliffhängern enden. Aber ich hätte dann direkt zwei in eines packen müssen. Ich hätte versuchen können etwas früher aufzuhören. Wäre das besser gewesen? Mir kam das so vor, als hätte dem Kapitel dann etwas gefehlt. Es war nicht einfach an der Stelle .)

Ganz liebe Grüße!
karlabyrinth
31.12.2019 | 16:40 Uhr
Halli Hallo :D
Ein Kapitel wollte ich in diesem Jahr noch lesen, das habe ich mir vorgenommen ^^ Auch wenn es jetzt so am letzten Tag ziemlich knapp ist, aber hey … ich hab sowieso gerade Zeit :D

Ich beneide Myrie gerade wegen der Aussicht auf den virtuellen Sternenhimmel. Das muss wirklich schön sein. Hach … *schwärm*

Bei Merlins Hausbeschreibung ging's mir ähnlich wie Myrie - also ab dem Zeitpunkt, wo sie mehr als nur die Farbe wissen wollte. Ich an Myries Stelle wäre auch recht 'unzufrieden' gewesen, als Merlin nur die Anzahl der Stockwerke genannt hat. Ich hätte schon mehr Details gewollt - also nicht ich als Leser, da reichen mir die Informationen vollkommen aus, dafür, dass es ja etwas relativ Unwichtiges in der Handlung ist - aber an Myries Stelle, als Fragesteller, hätte ich auch mehr Details gefordert :D

Die Bemerkung von Hermen war ja mal ziemlich gemein -_- "Merlin! Der Miniork will dich ansabbern" Ich kann nur gerade nicht so ganz unterscheiden, ob er es ernst/böse meint, oder ob er nur Witze macht. Vor allem, weil da niemand drauf reagiert … nicht mal Myrie macht sich ihre Gedanken dazu. Da ist es für mich etwas schwer einzuschätzen, wie Hermen das nun meint und wie die anderen darauf reagieren. So, wie ich Hermen bisher kennengelernt habe, würde es mich wirklich nicht wundern, wenn er es ernst meinte, aber gerade deshalb stört mich die ausbleibende Reaktion irgendwie.

Oh, das finde ich interessant, dass Myrie so auf Olge 'losgeht' und provoziert, wieder umgeworfen zu werden und dass sich daraus dann eher eine Art Spiel entwickelt. Man merkt Myries Faszination und man hat auch keine Angst, Olge könnte es übertreiben. Ganz im Gegenteil sogar und dass sich daraus sogar feste Trainingszeiten ergeben finde ich auch toll :D
Olge klingt ziemlich streng, aber ich mag diese Art. Streng, aber nicht unfair oder gemein. Was abgemacht wird, gilt. Zumindest bei Lehrern mag ich diese Eigenschaft, als Freundin hätte ich wohl Probleme mit Olge.

Die Beschreibung vom Musikzimmer fand ich wieder mal sehr gut gelungen. Mir war klar, um was es sich handelt, bevor es direkt erwähnt wurde. Vor allem, weil das ja aus der Sicht von Myrie geschrieben ist, fand ich es sehr gut beschrieben. Merlin beispielsweise hätte den Raum wohl ganz anders aufgefasst und beschrieben ;D

Naww, ich liebe Merlin ja so sehr. Ich finde es wirklich großartig, dass er Myrie so vor Hermen rechtfertigt (gilt natürlich auch für Daina). Also dass Merlin sich gegen seinen Freund stellt und seine Aussagen kritisiert, um Myrie zu verteidigen finde ich super von ihm *-*

Schön, dass das Training mit Olge so entspannend für Myrie ist. Und so interessant. Mich fasziniert es ja, dass es Myrie gar nicht ums 'gewinnen' geht, also dass sie nicht unbedingt vor hat, Olge zu besiegen, sondern dass es ihr eher ums Beobachten geht. Für mich selbst ist das schwer vorstellbar dieses Gefühl, aber bei Myrie finde ich es wirklich interessant :D
Auch der Umgang zwischen Olge und Myrie gefällt mir. Dass sie sich fast wortlos verstehen und so. Es wirkt recht distanziert zwischen dein beiden, aber nicht unbedingt kühl. Ich mag die Atmosphäre zwischen ihnen ^^

Mir hat dieses Kapitel wieder mal super gefallen. Ich bin ja gespannt, was es nun mit diesem Spiel auf sich hat, da bin ich nämlich momentan noch genauso ratlos wie Myrie :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 15.01.2020 | 20:29 Uhr
Moin! .)

Mein Jahresende war überlastend und dieses fing für mich mit Kranksein an. Nun geht es wieder einigermaßen.

Ich freue mich, dass Myries Bedürfnis einer genaueren Beschreibung für dich nachvollziehbar war!

Bei "Merlin! Der Miniork will dich ansabbern", ja, das ist so eine Sache. Ich versuche ja gerne Mal gemeine Sprüche, die ich in meiner Zeit unter Menschen so erlebt habe, zB in der Schule, wiederzugeben. Damit tue ich mich oft sehr schwer, weil sie zum Teil so gemein sind, wie ich nie wäre, und worein ich mich nicht reinversetzen kann, und zum Teil, weil ich sie nicht einmal verstehe. Dann höre ich das, und unterschwellig frage ich mich genau, was du dich fragst: Ist das nun böse gemeint oder eine Art Witz, die ich nicht verstehe. Ich bin mir zumindest sicher, dass es nicht respektvoll ist.
In diesem Fall ist es so, dass ich diese Formulierung kenne und aus meinem Leben übernommen habe.

Der Einstieg in die Szene, in der Myrie provoziert, war für mich gar nicht einfach. Myrie ist ja an sich wirklich keine angriffslustige Person. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob die Initialisierung nicht etwas aufgesetzt wirken könnte.

Ja, ich mag gern damit spielen, wie verschieden Personen etwas wahrnehmen. Besonders spannend finde ich es, durch die Wahrnehmung einer Person die Wahrnehmung einer anderen Person zu zeigen. Noch spannender ist es, finde ich, wenn Lesenden dann auf einmal etwas klar über letztere Wahrnehmung wird, was Myrie selbst nicht klar wäre. Aber das kommt nur gelegentlich, und stärker in Band 2 vor.

In meiner Vorstellung ist diese Gewinnorientierung nicht selten eine Sache der Sozialisierung. Ich hatte sie lange nicht so sehr, das kam erst in der Schule. Und es wurde wieder weniger, als ich mich damit viel auseinandergesetzt habe, woher das kommt.
Das Universum in diesem Werk versucht gar nicht erst in diese Richtung zu sozialisieren, oder sogar da gegenzusteuern. Wie bei einigen Charakteren eher erkennbar, klappt das nicht für jede Person. Aber zu Myries Charakter, fand ich, passte es sehr gut, das Interesse an der Vorgehensweise und nicht am Gewinnen zu haben.

Danke dir wieder einmal für dieses wunderschöne, ausführliche Feedback!
karlabyrinth
10.11.2019 | 18:36 Uhr
Halli Hallo :D
Ich melde mich endlich mal wieder ^^

Danke zumindest schon mal für die Erklärung bezüglich der Virtualitäten und EM-Anzüge zum letzten Review. Das Thema ist mir echt ein bisschen zu hoch, aber ich denke, jetzt habe ich es einigermaßen verstanden :D

Und nein, das semirealistische Etappenabenteuer fand ich nicht zu langatmig. Mir hat das wirklich gut gefallen. Gerade bei solchen Sachen (wo ich nicht sonderlich viel Ahnung von habe) mag ich ausführliche Beschreibungen und Erklärungen. Und solche virtuellen Spiele finde ich sowieso interessant ^^ Ich lese da auch gerade eine Geschichte, wo das immer mal wieder vorkommt, so mit Onlinespielen und so, das ist ähnlich wie bei dir und ich finde das toll :D

Und danke nochmal für den Hinweis zum Namen Sarina ;D


Jetzt aber endlich zu diesem Kapitel:
Ich finde es ja toll, dass Myrie jetzt auch wieder ein bisschen auf Ahna eingegangen ist und etwas mit ihr zusammen gemacht hat. Das ist bestimmt ein gutes Gefühl, sowohl für Ahna als auch für Myrie ^^
Und Minke finde ich ja auch toll :D Bisher hatte man ja noch nicht wirklich viel über ihn erfahren, aber ich mag seine Art wie er mit Myrie redet ^^ So aufmunternd, aber auch verständnisvoll :D Sympathisch ^^

Oh wow, ich hatte wirklich Angst, dass Myrie jetzt in einer falschen Kapsel war und in die falsche Richtung fuhr, aber ich denke, dann hätte Omantra sie vorgewarnt, oder? Also zum Glück kein Grund zur Sorge ^^

Ich war kurz verwirrt wegen der Wochentagsbezeichnungen. Wurden die schon mal erwähnt? Ich kann mich nämlich nicht daran erinnern. Deswegen war ich ja auch so irritiert, als ich von Mondtag, Nientag, Antag und Mandostag gelesen habe. Aber ich finde diese Bezeichnungen schön :D Wobei … Lantag kommt mir bekannt vor, war da nicht schon mal die Rede von oder so? Ich muss gleich mal nachschauen ^^

Oh man und dann ist da Hermen … es ist ein bisschen gemein von ihm, Myrie einfach so Wasser in den Nacken zu schütten, weil sie eingeschlafen ist. Jetzt ist nur die Frage: Hat er wirklich gelauscht, oder ist das Zufall und es ist einfach seine Art. Ich würde ihm beides zutrauen.

Uff, Kräfte. Bei mir hätte es nach Schwerkraft aufgehört xD

Was ist denn nun aus der Nachricht geworden, die Myrie Olge geschickt hatte? Hat sie abgelehnt? Oder angenommen und einfach nicht geantwortet?

Und ich finde es nach wie vor niedlich, wie Merlin Myrie darauf aufmerksam macht, wenn sie mal wieder starrt. Das ist total goldig. Ich stelle mir das auch richtig knuffig vor. Sie laufen da so nebeneinander, Merlin sieht kurz zu Myrie, bemerkt, dass sie Olge anstarrt und weist sie darauf hin. Keine Ahnung warum, ich finde das süß ^^

Hach, Fadja ist ja auch goldig. Allerdings mache ich mir jetzt etwas Sorgen wegen dem, was sie gesagt hat. Eigentlich spricht ja nichts dagegen, wenn man sich Sorgen um die Leute macht, die man gern hat und sie in guten Händen wissen will, sollte einem selbst etwas passieren. Aber sowas fragt man doch nicht bei der ersten Begegnung, wenn nicht irgendetwas ernstes dahinter steckt, oder? Also ich weiß nicht. Merlin scheint Fadja ja wirklich, wirklich gern zu haben. Wie gesagt, ich mache mir gerade ein wenig Sorgen.

Aber dieses Kapitel hat mir wieder mal super gefallen :D Ich hatte es in den vergangene Tagen schon ein bisschen vermisst, weiter zu lesen ^^ Ich hoffe, meine nächste Pause wird nicht so groß ;D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 13.11.2019 | 19:21 Uhr
Moin .)

Dein Feedback ist so wertvoll für mich! Das Buch hat ja durchaus ziemlich technische Stellen, und die meisten, die es bislang lesen, sind Leute mit überwiegend einem bestimmten technischem Hintergrund. (Damit will ich dir nicht unterstellen, du hättest einen oder du hättest keinen, aber dein Umgang mit dem Thema ist anders als der, den ich gewohnt bin, und dadurch bereichernd.). Ich versuche, es so zu schreiben, dass es einem großen Publikum Freude machen kann, aber ich habe wenig Anhaltspunkte, die mir sagen, dass das funktioniert. Vielen Dank!

In diesem Kapitel steckte eine längere Pause, eine Stelle, an der ich vielleicht einen Monat oder etwas mehr nicht weitergeschrieben hatte. Dann hatte ich den Familienteil geschrieben und der wird oft gemocht <3
Über Minke hat aber bis jetzt noch niemand etwas gesagt. Das freut mich so, dass das so bei der rüberkommt!

Auf die Nachricht bzgl Olge wird später in der Geschichte noch einmal eingegangen. Vielleicht sollte ich es vorher schon einmal anmerken. Hmm.

Ich freue mich, dass du Merlin niedlich findest! Es wäre vielleicht nicht mein beschreibendes Wort, aber ich mag es, dass es deines ist.

Vielen Dank für dieses lange, schöne Review. Es tut mir leid, dass ich nicht auf alles einzeln eingehe. Ich habe etwas Sorge, andernfalls zu spoilern. Aber ich habe mich über jede Einzelheit gefreut!
23.09.2019 | 21:42 Uhr
Hallöchen :D

Mir kam gerade so ganz spontan eine Frage: In diesen Virtualitäten kann man ja nicht nur Dinge sehen, sondern auch mit den anderen Sinnen wahrnehmen. Heißt das, man kann da auch schmecken? Das wäre natürlich fantastisch. Ich gehe einfach mal davon aus, dass der Magen sich nicht wirklich füllt, wenn man in Virtualitäten etwas zu sich nimmt, aber vielleicht könnte ja einfach das Gefühl ausgelöst werden. Das wäre dann doch die perfekte Möglichkeit für Leute, die aus Frust essen, sich aber Sorgen um ihre Figur machen. Einfach in einer Virtualität futtern, sein Lieblingsessen essen (wahlweise ohne satt zu werden) und vielleicht sogar einfach mit verschiedenen Geschmäckern experimentieren, aber bei der ganzen Sache kein Gramm zunehmen. Mensch, das wäre großartig *träum*
Andererseits kann ich mir vorstellen, dass das dann auch bei einigen zu Problemen in der Realität führen könnte. Mit Anorexie wäre da ja beispielsweise (für den Betroffenen) viel einfacher umzugehen - also im negativen Sinne. Und das könnte nicht nur wegen der Magersucht schädlich sein, sondern womöglich auch noch zu einer Virtualitäten-Abhängigkeit führen … ähm, gut, ich glaube, ich philosophiere hier schon wieder viel zu viel, aber ich finde dieses Thema gerade unglaublich interessant ^^

Also ich finde ja Theodil nach wie vor toll *-* Ich finde seine Art einfach total angenehm. Ich glaube, mit dem würde ich mich gut verstehen ^^

Da hat Myrie ihr erstes semirealistisches Etappenabenteuer ja gut überstanden ^^ Und ich finde, du hast das alles mal wieder super beschrieben. Also ich hab ja selbst kaum Ahnung von irgendwelchen Spielen und so, aber ich konnte mir dennoch alles sehr gut vorstellen und war auch voll in der Handlung drin. Aber dass mir dein Schreibstil so gut gefällt, habe ich ja glaube ich schon ein paar mal erwähnt :D Ich find's einfach super :D

Also, ja … mir hat auch dieses Kapitel wieder sehr gut gefallen :D Und es war mal wieder ein bisschen Familienzeit, was ich auch immer sehr schön finde. Ich weiß nicht, ich mag die Szenen, die Myrie mit ihrer Familie verbringt. Vor allem Vadime ist mir ja ans Herz gewachsen :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 23.09.2019 | 23:23 Uhr
Moin! .)

Virtualitäten setzen sich technisch ja aus verschiedenen Elementen zusammen. Zum einen ist da das optische, das wir heute auch schon mit VR-Brillen okay-ish hinkriegen. Das gibt einem die visuelle 3D-Wahrnehmung einer Welt. Dann hätten wir die haptische Komponente, dass wir darin auch fühlen können, die dadurch gegeben ist, dass die jeweiligen Personen einen Anzug anhaben, der ein Gegenfeld zu einem elektromagnetischem Feld im Raum aufbaut. Wir hatten gerade in dem Kapitel den Aspekt, dass Myrie in der Virtualität nichts am Mund wahrnimmt, weil ihr Anzug das Gesicht nicht abdeckt. Vielleicht tun das die meisten Anzüge. Aber damit im Mund etwas gespürt werden kann, müsste auch eine Art Anzug im Mund stecken.

Content Note: Essen, Essstörungen (bis ***)
Das heißt soviel wie, haptisch Essen darstellen, also beim Kauen tatsächlich Widerstand zwischen den Zähnen zu fühlen, ist nur möglich, wenn eine Art Zahnspange oder Mundinnenraumanzug oder ähnliches im Mund ist, die das entsprechende Kraftfeld dazu abbildet.

Das ist keinesfalls ausgeschlossen, aber ich schätze mal, Strukturen zu basteln, die im Wesentlichen geleeartiges Wasser sind, die gekaut werden könnten, ist angenehmer, als eine entsprechende Zahnspange oder Innenmundbekleidung. Für gewisse Zwecke gibt es diese Innenmundbekleidungen aber natürlich schon, besonders praktisch in Fernbeziehungen zwischen Leuten, die Zungenküsse mögen.

Ein drittes bereits erwähntes Element ist der olfaktorische Emitter, ein Gerät, das Geruch verströmt. Das ist schon eine komplexere Geschichte. Gerüche verfliegen nicht so schnell, wie eine Person in einer Virtualität den Raum wechseln könnte. Und da viele Leute auch gar nicht so furchtbar viel auf Gerüche achten, ist da noch viel in der Entwicklung.

Weitere Elemente sind Windmaschinen und Kälte-/Wärmeregulierungen, die aber auch über den Anzug und das Feld dargestellt werden könnten. Die Anzüge können ja schließlich haptische Empfindungen wie Wind darstellen, und auch heizen.

Schmecken müsste dann über Aromen geregelt werden. Die Frage ist, wie kommen die Armonen in den Mund. Auch hier erscheint es einfacher, Lebensmittel zu drucken, die im Wesentlichen aus geleeartigem, oder andersartig verfestigtem Wasser mit Geschmack oder so etwas bestehen. Sicherlich gibt es so etwas.
Allerdings gehört zu den befriedigenden Gefühlen beim Frustessen zumindest bei mir leider nicht nur Geschmack und Kaugefühl, sondern auch der Zuckerflash oder sonstige körperliche Wirkungen. Die Frage ist also, ob es tatsächlich viel hilft bei dem Problem.

Und natürlich ist das Problem, -- und ich finde, da philosophierst du keineswegs zu viel --, ein etwas grundlegenderes, dessen Ursachen meistens woanders liegen, zum Beispiel eben in Frust. In einer Welt, in der mentale Gesundheit ein wichtiges Thema ist, das nicht tabuisiert ist, und nicht abwertend behandelt wird, kann über Frust oder andere Probleme vielleicht hilfreicher gesprochen werden, als in unserer. Mitunter ist das System nicht so toxisch wie unseres. Und doch treten solche Probleme immer wieder auf und ich werde zumindest ein paar davon in den folgenden Bänden thematisieren.
***

Dass du Theodil magst, spricht vielleicht dafür, dass ich Theodil vielleicht in zukünftigen Bänden ein bisschen mehr Hintergrund schenken könnte. Da sollte ich drüber nachdenken.

Es gab eine Person, die das semirealistische Etappenabenteuer ein bisschen langatmig fand. Wenn du irgendwas in der Richtung auch gedacht hast, sag das gern, aber es klang ja erst einmal nicht so. Es freut mich, dass es dir gefallen hat und dass du meinen Schreibstil magst!

Vadime und Ahna sind Personen, die mit erstaunlich wenig Screentime erstaunlich gut ankommen. Bei Vadime war das auf jeden Fall beabsichtigt, bei Ahna hat mich das ein bisschen überrascht. Aber ich mag diese Familie auch sehr gern. Es war zum einen mein Wunsch, eine liebevolle Familie darzustellen im Rahmen meiner Utopie, und zum anderen fiel mir auf, dass das ganz schön häufig der Fall ist, dass Familien in Büchern entweder böse oder gestorben sind. Schade eigentlich.

Was mir noch einfiel, falls dir das nicht zu spät kommt: Du magst Namen richtig aussprechen. Das S bei Sarina ist ein scharfes, stimmloses S.

Danke dir für dieses liebe Review!
30.08.2019 | 22:56 Uhr
Halli Hallo :D
Uff, lange hatte ich viel zu tun und kam mit dem Lesen nicht wirklich voran, aber jetzt habe ich endlich mal wieder etwas Zeit. ^^

Zuerst aber mal möchte ich aus den letzten Reviews noch etwas klarstellen:
Ich hatte mich vielleicht ein bisschen blöd ausgedrückt. Du hast zwar gesagt, ich brauche auf diese Anmerkung nicht einzugehen, aber ich will nicht, dass du etwas Falsches denkst. Ich lese diese Geschichte wirklich sehr gerne und es stresst mich auch nicht; ich finde es nicht nervig oder sonst irgendwas. Ich hab Spaß an Myries Geschichte und einzig die Kapitellänge hält mich davon ab, häufiger zu lesen.
"Ich sollte" war gemeint als "ich sollte endlich mal wieder die Zeit haben, weiter zu lesen. Juhu" also ein: "Ich freue mich, dass ich heute nicht so viel zu tun habe und weiter lesen kann :D"

Und dann noch mal kurz angemerkt: Die Geschichtsstunde kam nicht wie eine unfreundliche Lernatmosphäre rüber. Ganz im Gegenteil. Myrie hat das ja auch nicht so wahrgenommen und hatte Spaß an dem Unterricht. Aber ich persönlich habe für mich halt festgestellt, dass ich mit dem Text im Unterricht ganz schöne Probleme hätte. Ich bin zu unkonzentriert xD Aber so geht es mir halt wirklich immer im Unterricht, gerade wenn es um die Vergangenheit geht :D


Soo, jetzt aber zu diesem Kapitel:

Die Lehrerin, Lyrie - wird sie genauso gesprochen wie Myrie, nur eben mit L oder ist es da das lange 'i'? (Und ich habe keine Ahnung, warum es mich immer interessiert, wie die Namen ausgesprochen werden)
Joronalda Tollkühn - also die Idee finde ich super :D Und es klingt auch so schön ^^

>Sie saß in diesem Unterricht, während Lyrie Rune las, still und mit geschlossenen Augen da und genoss.< Auch wenn dieser Satzbau so richtig ist, finde ich ihn doch sehr schwierig. Gerade beim Lesen. Diese Unterbrechung durch das Komma stört mich irgendwie und hätte meiner Meinung nach besser ans Ende gepasst. Also: "Sie saß in diesem Unterricht still und mit geschlossenen Augen da und genoss, während Lyrie Rune las." So klingt das irgendwie schöner ^^

Au, auf die niedlichen Geschöpfe würde ich mich ja am meisten freuen, wobei ich auch gefährliche Wesen immer ganz interessant finde ^^
Hach ja, die Schnugen *-* Die finde ich ja nach wie vor goldig :D

Oh my god, ich will auch einen Flederfluff kuscheln *-* Wenigstens für eine Nacht. bringt es etwas, wenn ich die Balkontür auflasse? Ich befürchte ja nicht, aber gosh sind die cute *-* Hast du dir diese Wesen selbst ausgedacht oder woher hast du das? Weil die sind ja auch so gut beschrieben - also wirklich, ich hab echt ein klares Bild vor Augen (und das ist ziemlich niedlich ;D)
Ich wäre halt definitiv auch einer der Lernenden, die Nachts bewusst das Fenster auflassen (und allein schon deswegen würde ich nicht mit Hermen in einem Zimmer sein wollen -_-)

Jetzt geht es also endlich mal nach Hause für Myrie. Ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass ein bisschen genauer auf die Familie eingegangen wird. Das wurde ja nur kurz angeschnitten irgendwie. Ich hatte halt gedacht, jetzt, wo Myrie nur noch selten daheim ist, verbringt sie auch mehr Zeit mit ihrer Familie. Ich kann verstehen, dass sie auch ihren Freiraum braucht, gerade wo sie jetzt so 'lange' weniger Möglichkeiten hatte, allein zu sein, aber so ein bisschen mehr Familienaktivität hätte ich mir schon gewünscht - wobei das ja noch kommen kann. Ahna hat ja jetzt schon mehr oder weniger nach ihr verlangt (vollkommen zurecht, wenn du mich fragst ^^) Ich an Ahnas Stelle würde die wenige Zeit, die meine Schwester zu Hause ist, auch gerne mit ihr verbringen und nicht, dass sie dann telefoniert und mit anderen Spiele spielt. Jedenfalls nicht nur. Vor allem, wenn man betrachtet, dass Ahna so ein Verhalten ja auch sonst nicht von Myrie gewohnt ist. Klar, manchmal ist sie ziemlich lange weg und auch viel in Virtualitäten, aber was Personen und Kontakte betrifft, stand Myries Familie bisher immer im Vordergrund. das scheint jetzt nicht mehr ganz so zu sein und daran muss sich Ahna wohl auch erst noch gewöhnen.

Ich finde es aber trotzdem toll, dass Daina Myrie zu dem Abenteuer überredet. Vielleicht ist es ja wirklich was für Myrie. Ausprobieren schadet zumindest nicht und wie Daina schon sagt: Sollte es wirklich ganz schlimm für Myrie sein, könnte sie sich ja immer noch ausloggen ^^
Übrigens finde ich Theodil auch schon ziemlich cool :D Es ist ja interessant, dass er das mit den Namen direkt parat hat. Wie es bisher den Anschein macht, könnten er und Myrie sich auch wirklich gut verstehen. ich bin mal auf das Spiel gespannt ^^

Mir hat dieses Kapitel hier wieder mal super gefallen ^^

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 17.09.2019 | 21:25 Uhr
Moin .)

Gerade bin ich dabei, den ersten Band so zu überarbeiten, dass er in einen zweiten Druck gehen kann. Dabei habe ich nun auch endlich alle m zu Metern gemacht. Den Hinweis mit der Satzstellung in Lyria Runes Unterricht habe ich auch direkt umgesetzt. Es wird vermutlich noch ein paar Tage brauchen, bis es in der Onlineversion angepasst ist, weil ich es nicht bei jedem Mal Durchgehen neu hochlade, aber ich bin gerade gut dabei! Und ja, sie heißt eigentlich Lyria (gesprochen Lüria) und es war ein Schreibfehler.
Vielen Dank, dass du mir diese Hinweise schreibst, die ich dann einarbeiten kann!

Danke dir auch für die Klarstellung. Irgendwie entspannt mich das, das gelesen zu haben, und fühlt sich auch gut an!

Bei der Überarbeitung werden auch die Anspielungen auf Herr der Ringe aus Copy Right Gründen etwas sachter werden. Es wird sich dabei nichts Wesentliches ändern. Der Begriff Hobbit ist geschützt und wird bei mir zu Hobbling. Ja, es gibt Halblinge... ich habe meine Gründe für Hobblinge .)
Aber ich denke "Joronalda Tollkühn" darf bleiben!

Flederflüffe sind ziemlich beliebt. Es gehörte zu Lesendenwünschen, dass sie häufiger auftauchen sollten. Ja, ich habe mir die Viehcher selbst ausgedacht .)

Da habe ich doch glatt nochmal einen genauen Blick in das Kapitel geworfen: Die Familie kommt darin wirklich kurz. Das ist gewissermaßen beabsichtigt, ich war mir nur nicht mehr sicher, wo ich den Schnitt zwischen diesem und dem nächsten Kapitel gemacht hatte.
Ich hoffe, ich spoilere nicht zu viel, wenn ich schreibe: Familie ist und wird wichtig. Allerdings gehe ich nicht unbedingt mit, wenn du schreibst, Ahna hätte Myrie zurecht eingefordert. Ich finde es schwierig von Rechten zu reden, wenn es um Gefühle dieser Art geht. Manchmal gibt es Stress oder irgendetwas, was einen so vereinnahmt, dass es nicht so einfach ist oder gar unmöglich, daraus auszubrechen.
Ich bin gespannt, was du von der weiteren Entwicklung hältst .)

Theodil ist mir in der Hörbuchversion sehr angenehm gelungen, denke ich. Falls du jemals schneller oder genauer wissen wolltest, wie sich ein Name spricht, liegt ein Hörbuch zum ersten Band auf meiner Homepage. Ich mag die Art Theodils persönlich auch sehr.

Vielen liebe Dank für das ausführliche Review! Ich freue mich immer so von dir zu hören!
karlabyrinth
24.07.2019 | 12:39 Uhr
Heyy :D

>Daina zögerte, aber dann nickte sie vorsichtig.< Sie hat ganz schön viel Vertrauen. Gerade hat sie noch gesehen, dass solche 'Versuche' mit der Schwerkraft ganz schön nach Hinten losgehen könnten (wer weiß, was passiert wäre, hätte Myrie keine Erfahrung im Fallen), noch dazu sagt sie, dass sie nicht so viel abkann wie Myrie und dann schlägt Myrie vor, etwas auszuprobieren und Daina stimmt zu, ohne zu wissen, worum es geht. Also vielleicht geht es nur mir so, aber ich würde doch dann zumindest mal fragen, was Myrie vorhat, bevor ich mich darauf einlasse. Selbst wenn Myrie sagt, dass sie ganz vorsichtig ist. Aber okay, Daina probiert es dann ja zumindest wirklich sehr vorsichtig aus ^^

>Schule war schon etwas sehr anstrengendes.< Oh ja, das ist ein Satz, dem ich hundertprozentig zustimmen kann :D

Ach süß ^^ Anha mag ich ja auch total. Es ist nicht immer leicht, wenn man die Schwester plötzlich seltener sieht. Erstens ist es ungewohnt und zweitens ... es sind Geschwister! Die vermisst man nun mal :D Da spreche ich aus Erfahrung.
Ich kann es auch nachvollziehen, dass Anha zumindest versucht, Myrie zu überzeugen, wieder zu Hause zu bleiben. Das kann man ihr nicht verübeln :D

Ich finde es ja toll, wie Merlin ihr immer irgendwelche Zeichen gibt, wenn sie schon wieder starrt. Das ist total niedlich *-* Dass er es eben auch unauffällig macht, also beispielsweise wie hier durch Zirpen, während er noch mit anderen Dingen beschäftigt ist oder so und nicht einfach sagt: 'Myrie, du starrst schon wieder.' Hach, ich finde das toll :D

Ach man, Hermen ist ja wirklich richtig gemein zu ihr -_- Keine guten Bedingungen, sich ein Zimmer zu teilen - da kann ich verstehen, dass Myrie sich lieber auf ein höheres Bett flüchtet.
Aber es ist umso niedlicher, dass Merlin für sie Partei ergreift. Ich mag den Jungen immer mehr :D

Mir hat dieses Kapitel wieder mal super gefallen :D Ich bin echt mal gespannt, ob sich Myrie und Hermen irgendwann mal arrangieren können, oder ob Hermen weiterhin so ein Troll bleibt -_- Und auch, ob Sarina sich irgendwann mal an den Gesprächen beteiligt. Hier lag sie ja auch scheinbar nur stumm auf ihrem Bett und hat zugehört. Hat sie überhaupt schon mal gesprochen? Ich weiß es gar nicht mehr so sicher. Höchstens nur ein paar kurze Worte, oder?

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 28.07.2019 | 12:39 Uhr
Huhu!

Sie hat in der Tat ganz schön viel Vertrauen, oder eine gewisse Risikobereitschaft. Definitiv. Es geht sicher nicht nur dir so, dass du nachgefragt hättest. Das ist schon eine beabsichtigte Besonderheit an Dainas Charakter, dass sie das da nicht tut .)

Ich mag Ahna auch. Spannenderweise hatte ich Ahna zu dem Zeitpunkt in der Geschichte noch gar nicht so richtig ausgeformt, aber du bist nicht allein damit, diese Stelle zu mögen. Vielleicht hat mich das beeinflusst. Sie bekommt im Laufe der Geschichte allmählich zunehmend mehr Präsenz .)
Ich habe diese Erfahrung tatsächlich kaum. Ich habe keine Geschwister, oder zumindest keine, mit denen ich im selben Haushalt groß geworden wäre. Es freut mich, dass das trotzdem so innig rüberkommt!

Ich finde es wirklich schön zu lesen, wie du die Charaktere wahrnimmst, dass du dieses Partei Ergreifen durch Merlin wertschätzt zum Beispiel. So etwas ist ja in mehrfacher Hinsicht nicht einfach: Die meisten haben Angst davor, so etwas zu tun. Dann gibt es das Problem mit der Schlagfertigkeit, bei der Merlin sicher auch nicht perfekt ist. Aber schlagfertig zu sein, ist eben auch oft einfach ein Traum, den eins in Büchern zwar ausleben könnte, weil die Zeit da ist, darüber nachzudenken, aber der oft genug nicht so richtig realistisch ist. Damit will ich nicht sagen, dass es schlecht wäre, schlagfertige Charaktere zu schreiben. Manchmal ist das ganz schön ermutigend!

Sarina hat vielleicht tatsächlich bis hierhin noch nichts gesagt.

Vielen Dank für dein Feedback! Ich bin so glücklich darüber und dankbar dafür, dass du das machst! Es ist so wertvoll zu wissen, wie etwas rüberkommt und ich liebe den Austausch! Wobei mich der Anfang deines letzten Reviews ein bisschen ins Grübeln gebracht hat: "Ich sollte". Wenn es dich stresst, verstehe ich völlig, wenn du das nicht mehr möchtest. Sag ich einfach so, damit das festgehalten ist. Du brauchst auf diese Anmerkung nicht einzugehen.

Liebe Grüße!
21.07.2019 | 01:08 Uhr
Hallöchen :D
Ich sollte endlich mal wieder ein Stück weiter kommen ;D

>Weichigkeitsgrad< Gibt es das Wort? Es klingt so falsch ^^ Würde es nicht eher 'Weichheitsgrad' heißen?

>wenn Leute ihnen welche entgegen kamen< Also dieser Satzbau klingt auch nicht gerade richtig ^^

Ach, mir fällt gerade ein, dass du gefragt hast, warum ich Hermen mag. Ich kann es gar nicht so genau sagen. Er ist einfach so anders als Merlin und trotzdem verstehen sich die beiden so gut. Ich denke, ich fand Hermen einfach interessant - bisher hat man ja nur die Personen richtig kennen gelernt, die wissen, wie sie am besten mit Myrie umgehen sollten (mal mit Ausnahme von Ara Seefisch, die hatte ja auch so ihre Problemchen ^^) Jedenfalls war bisher jeder, der irgendwie genauer erwähnt wurde sehr verständnisvoll und nett gegenüber Myrie, da war Hermen wohl einfach ein interessanter (und auch realistischer) Kontrast, verstehst du?

Oh Gott, wenn ich so einen Text im Unterricht lesen müsste - ich wäre heillos überfordert. Ich musste den ja so schon zwei Mal lesen, um ihn überhaupt ansatzweise ein bisschen verstehen zu können xD (Was für mich aber auch schwieriger war wegen der Herr der Ringe-Anteile, die ich natürlich ganz anders kenne ^^) Und: Aus Erfahrung weiß ich, dass ich mit geschichtlichen Texten schon immer meine Probleme hatte - also noch ein Grund, warum ich mir sowas nicht für den Unterricht wünsche ;D

>Spinatkäsestreifen klingt, finde ich, sehr lecker< Jetzt habe ich Hunger. Vielen Dank auch ^^

>denn der Nachname war nicht einfach auszusprechen< Nicht einfach?! Das ist wohl ziemlich untertrieben. Wenn danach nicht die Erläuterung stehen würde, hätte ich gar keine Ahnung, wie ich das Sprechen sollte. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich -wenn ich den Text laut lesen müsste- ich sehr leicht 'Krückenschnock' sagen würde, was dann wiederum zur Folge hätte, dass dieser Hobbit bei mir den Spitznamen 'Krückstock' bekäme xD Aber ich finde es -wie im Prolog schon bei Myrie- wirklich gut, dass du erklärst, wie solche 'speziellen' Namen ausgesprochen werden ^^ Das macht es leichter, den Text zu lesen, selbst wenn man nur in Gedanken ließt, ohne zu sprechen :D

Das gleiche Gefühl, wie Myrie am Ende dieses Kapitels habe ich jetzt auch. Einfach nur noch müde. Zack, ab ins Bett, wo es schön wohlig warm und gemütlich ist. ^^ Gute Nacht ;D

Okay, nein, noch ein paar schnelle Abschiedsworte: Auch dieses Kapitel hat mir wieder super gefallen :D Ich finde deine Beschreibungen nach wie vor sehr schön und dein Schreibstil hilft definitiv dabei, sich alles bildlich vorstellen zu können ^^

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 28.07.2019 | 12:36 Uhr
Moin!

Weichigkeitsgrad ist zu Weichheitsgrad korrigiert. Ich neige dazu, Wörter zu erfinden und dann nicht zu wissen, dass ich sie erfunden habe. (Es ist in der Rohfassung korrigiert und braucht noch ein bisschen, bis es online geht.)

Das zweite ist auch korrigiert! Danke dir!

(Und ich habe nun auch beschlossen, dass ich das erste "unter ihr" Aus Kapitel 4 (5 in der Zähung mit Prolog) streiche)

Ja, deine Argumentation, warum du Hermen mochtest, verstehe ich und finde ich gut! In etwa das war auch Teil meiner Motivation, diesen Charakter so einzuführen.

Hmm, eigentlich war nicht meine Absicht, besonders schwierige Geschichtstexte zu haben. Ich kenne schon aus der Schule, dass ich viele Texte, besonders Quellen, mehrere Male lesen musste, bis ich aus ihnen etwas herauslesen konnte, und es mir oft trotzdem nicht so ohne weiteres möglich war, ich mehr Zusammenhang brauchte. In Geschichte in der Schule war ich so lange unglücklich und entsprechend schlecht, bis wir nicht mehr vorgekaute Interpretationen vorgelegt bekommen haben, sondern einen Satz an Quellen. Das war zwar komplizierter, aber aus meiner Sicht zum einen interessanter und zum anderen ermöglichte es eben überhaupt erst, ein eigenes Verständnis und eine eigene Sicht zu bekommen. Für mich macht außerdem einen großen Unterschied, ob Leistungsdruck dabei ist, oder nicht. Wenn es dabei tatsächlich um Dazulernen geht und nicht um Leistung Bringen, es also egal ist, ob man am Anfang nun versteht, was da genau passiert oder nicht, kommt aus meiner Sicht viel mehr dabei heraus.
Nun ja, die Idee ist, dass es in dieser Welt sehr viele verschiedene Vermittlungskonzepte gibt, die, so gut es geht, auf die jeweiligen Personen angepasst werden. Trotzdem frage ich mich, ob ich an der Szene arbeiten sollte. Es soll sicher nicht wie eine unfreundliche Lernatmosphäre rüberkommen. Das war nicht der Plan.

Krknschnock ist der zweite schwierig zu sprechende Name, und für eine sehr lange Zeit auch der letzte. In Band 3 kommt vielleicht dann der nächste, aber das ist ja noch lange hin...

Es freut mich sehr, dass dir das Kapitel und der Beschreibstil gefallen hat! Das bedeutet mir viel.

Ebenfalls sehr liebe Grüße!
01.07.2019 | 14:54 Uhr
Hey :D
Schaffe ich noch ein Kapitel? Ich glaube, ich schaffe noch eins ^^

>Es ist ein wenig zugig hier oben< Hängt an einem Baum und hat gerade noch um Hilfe gerufen, aber zumindest hat er seinen Humor noch ^^

Was hat Myrie denn bitte alles dabei?? Die ist ja wirklich auf alles vorbereitet ^^

>Hast du eigentlich mich gesucht?< Naja, zwar anders als gewollt, aber immerhin hat er sein Ziel -Myrie zu finden- erreicht :D

>Waldschnuge< Also das Wort ist zumindest schon mal total niedlich *-*

>Myries Überleben ist mir wichtiger als meine Psyche.< Naww, dieser Satz ist ja unheimlich niedlich *-* Also wirklich, ich finde das toll und es zeigt ja auf jeden Fall, dass er sie mag.

Es überrascht mich ein bisschen, dass ihr Papa erst so spät informiert wurde, beziehungsweise informiert werden sollte. Was, wenn Myrie im Wald nun etwas ernsthaftes zugestoßen wäre?
Außerdem, hätte der Vater nicht auch helfen könne? vielleicht allein durch einen Anruf bei ihr. Einen Versuch wäre es doch wert gewesen. Hätten die Lehrer ihm früher bescheid gesagt, wenn sie gewusst hätten, dass Myrie Omantra dabei hatte?

Nun ja, wie dem auch sei. Mir hat dieses Kapitel jedenfalls auch wieder sehr gut gefallen :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 07.07.2019 | 22:47 Uhr
Und noch einmal Moin!

Ich mag ja den folgenden Spruch sehr gern: "Every time you are able to find some humor in a difficult situation, you win."
Ich habe schon so einige Menschen in Panik erlebt, bei manchen war Humor ein Umgang mit der Situation. Mir ist es manchmal gelungen, durch Humor zu beruhigen. Ich mag die Szene sehr gern deswegen .)

Myrie ist im Gebirge Herumwandern und -klettern von klein auf gewöhnt und hat da einiges angesammelt. Ich habe am Anfang des Buches eine Liste aufgeschrieben, was sie ständig dabei hat. Ich habe mir versucht, in der Situation auszudenken, was sie dabei haben würde, um auf viel vorbereitet zu sein, aber ohne die konkreten späteren Situationen mit einfließen zu lassen. Auf diese Weise wollte ich sicher stellen, dass sie nicht magisch einfach immer alles hat, und es realistisch bleibt. Wenn ich nun an einer solchen Stelle bin, schaue ich in diese Liste und sehe, was aus dem Equipment wie helfen kann.

Oh ja, Waldschnugen! Ich mag Schnugen. Schön, dass du das Wort auch so niedlich findest!

Es freut mich, dass du Merlin magst. Und dass du mir eine Stelle dafür gibst, die das mit auslöst.

Über das Informieren habe ich mir viele Gedanken gemacht. Ein Punkt ist, dass es vorher eine Absprache gegeben haben mag, wie schnell jemand informiert werden soll. Ich denke, es ist auch irgendwie schön, Kinder selbst berichten zu lassen, selbst solche Informationen teilen zu lassen. Für mich klingt das wertschätzend und anerkennend. Myrie hätte ihn außerdem immerhin selbst anrufen können, selbst im Wald. Das wichtigeste Argument dagegen, einem Kind zu erlauben, selbst zu berichten, und entsprechend mit dem Informieren zu warten, wäre, die Rettungsaktion zu begünstigen. Da hast du Recht. Da denke ich noch einmal drüber nach.

Dein ganzes Feedback freut mich so ungemein und bringt mich zum Nachdenken. Das schätze ich sehr.

Danke dir!
30.06.2019 | 14:34 Uhr
Hey :D
Ich lese einfach gleich noch ein Kapitel, damit ich hier ein wenig weiter voran komme xD

Oh Gott, also so viele Treppen würde ich niemals freiwillig nehmen. Ich wäre schön im Aufzug mitgefahren ^^

>Herzlichen Glückwunsch ihr beiden.< Ja, den Glückwunsch haben sie definitiv verdient. Ich hätte wohl nicht durchgehalten, selbst wenn ich gewollt hätte. Meine Kondition liegt etwa bei Minus Fünf xD Na gut, vielleicht auch nur Minus drei ^^

Hmm, okay. So langsam habe auch ich meine Probleme mit Hermen.

Ohje, hat Myrie jetzt tatsächlich eine Lehrkraft geschlagen?! O_o Na das ist ja schon mal ein super Start an der neuen Schule.

> In annehmbarer Distanz unter ihr war die Oberkante des Fensters unter ihr< Ich denke, einmal 'unter ihr' würde vollkommen ausreichen ^^

Oh man, jetzt versteckt sie sich auch noch. Das sorgt doch nur für noch mehr Probleme.
Ich finde es aber interessant, dass ihre Mutter auf derselben Schule war und davon gelaufen ist.

Mir fällt übrigens gerade auf, dass Myrie -in der Schule- nackt schlafen wollte. Ich habe keine Ahnung, wie dort mit Freizügigkeit umgegangen wird, aber in so einem Gruppenzimmer ist das vermutlich doch recht ungünstig. Ich würde es nicht tun, vor allem, weil sie ihre Zimmergenossen ja kaum kennt. Ich denke aber, das ist gerade ihr geringstes Problem. Ich bin gespannt, wie es weiter geht :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 07.07.2019 | 22:43 Uhr
Huhu!

Hmm, ja, die Treppen nehmen auch nicht alle in der Geschichte. Myrie ist da eben mit viel Bewegungsdrang ausgestattet. Meine Kondition ist, hmm, interessant? Es gibt Dinge, die ich keine 10 Minuten durchhalte, und wenn ich Dinge 10 Minuten durchhalte, dann auch eine Stunde am Stück.

> In annehmbarer Distanz unter ihr war die Oberkante des Fensters unter ihr< Der Satz steht bei mir schon seit Längerem auf der ToDo-Liste. Ich bin mit einem "unter ihr" nicht glücklich, aber mit zweien auch nicht. Ich glaube, ich muss das ganz umbauen... Danke für den Hinweis! Ich hätte es fast aus den Augen verloren.

Nun, manchmal geht es nicht anders als verstecken. Angst und Überflutung durch Reize und Emotionen sind eben schon fies. Aber das ist etwas, was ich wirklich daran mag, eine Utopie zu schreiben. Es ist erlaubt, nicht immer stark zu sein, nicht immer auszuhalten. Akzeptiert sogar.

Bzgl Nacktheit sprichst du zwei spannende Aspekte an: Einmal, wie du schon schriebst, wie das mit Freizügigkeit in der Welt ist. Das lasse ich erst einmal offen. Und einmal, wie Myrie das wahrnimmt.

Vielen Dank hierfür!
30.06.2019 | 10:47 Uhr
Hey :D
Diesmal keine so lange Pause ^^

>Ich bin übrigens Merlin.< Okay, das ist witzig, ich schaue nämlich gerade nebenbei die Serie 'Merlin'. Ich mag ihn also einfach des Namens wegen schon xD
Hermen mag ich auch. Ich kann verstehen, dass Myrie so ihre Probleme mit ihm hat, aber ich hoffe, dass die beiden noch warm miteinander werden und lernen, miteinander umzugehen ^^

Mir hat auch dieses Kapitel super gefallen :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 07.07.2019 | 22:40 Uhr
Moin wieder .)

Das ist tatsächlich witzig. Merlin ist nun auch kein ganz seltener Name, aber dennoch! Ich freue mich auch (auch, wenn das später dann nachlässt), dass jemand mal Hermen mag! Ich wäre schon ein bisschen neugierig, was du an ihm magst oder zu dem Zeitpunkt mochtest, aber es ist auch in Ordnung, wenn du dazu nichts mehr schreiben magst.
So ganz ohne schwierigen Charakter käme mir die Geschichte unrealistisch vor. Wobei... Myrie auch nicht unbedingt kein schwieriger Charakter ist.

Danke dir auch für dieses Feedback!
29.06.2019 | 18:20 Uhr
Halli Hallo :D
Hier komme ich also auch endlich mal ein bisschen weiter ^^

>Eigentlich sollte ich endlich mal den Tisch in Angriff nehmen. Eigentlich< Hach ja, die Sache mit dem Tisch schon wieder ^^ Eigentlich. Sollte. So optimistische Worte ;D

Ich finde es gut, dass du die Sache mit den Virtualitäten erklärt hast. Ich hab da zwar echt keine Ahnung von, wie sowas funktioniert, aber für Leute, die vielleicht ein bisschen mehr Ahnung haben als ich, macht das das Ganze realistischer. In deiner Geschichte wird das nicht so hingelegt nach dem Motto: 'Ist einfach so. Klappt schon.' sondern eben erklärt. Mir gefällt das sehrt gut :D

>Ein 2,5m hohes Gitter< Ich weiß nicht, ob ich das bei deiner Geschichte schon mal angesprochen habe (ich sage sowas bei vielen Geschichten), aber falls nicht, sage ich es jetzt einfach: Ich hasse Abkürzungen. Auch wenn es Maßeinheiten sind oder sonst was. In solchen Texten haben die meiner Meinung nach einfach nichts zu suchen, auch wenn es gängige Abkürzungen sind, die jeder kennt.

Na ich bin mal gespannt, wie es Myrie auf der Schule ergehen wird. Leicht wird es bestimmt nicht.
Dieses Kapitel hat mir wieder super gefallen :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 07.07.2019 | 22:39 Uhr
Moin!

Ui, das ist eine ganze Menge auf einmal! Ich freue mich so!

Die Sache mit dem Tisch war tatsächlich ein Lesewunsch, oder ist zumindest im Gespräch mit einer Person entstanden, die es liest. Es kam überwiegend ganz gut an, weil es so ein natürlicher Aspekt ist, das nicht immer alles fertig wird, und vor allem nicht zu Hause.

Bzgl des Realitätsbezug von Virtualitäten und anderen technischen Lösungen wäre ich durchaus neugierig auf allerlei Meinungen. Ich habe mich bemüht, Realisierungen einzubauen, die so wirken, als könnten sie in den nächsten Jahrzehnten irgendwann Mal passieren. Ich habe selbst tatsächlich Physik studiert. Mehr theoretische als angewandte zwar. Dennoch kommt mir das nicht völlig absurd vor, was ich darlege .)
Wenn du Fragen dazu hast, löcher mich gern und ich verbessere die Erklärungen gern. Danke auf jeden Fall für die Anerkennung.

Ja, Abkürzungen erwähntest du schon. Ich denke, ich baue sie aus, aber dann alle auf einmal. Es sei denn, ich höre noch was Gegenteiliges.

Danke dir für diese Rückmeldung!
25.05.2019 | 18:54 Uhr
Hey ^^
Ich sollte hier jetzt endlich mal ein kleines Stück weiter kommen :D

>was es mit Tod ohne Respawn auf sich hatte< Mich interessiert eher, was es mit Tod mit Respawn auf sich hat. Wann? Wie? Wo? Warum? Weil so, wie das hier gesagt wird, muss es das ja geben und das interessiert mich jetzt wirklich. Ich hoffe, das wird irgendwann noch erklärt :D
Edit: Jap, okay gut, hat sich gerade erklärt. An sowas wie Virtual Reality hatte ich überhaupt nicht gedacht, weil das in meinen Augen bisher einfach nicht in diese Welt gepasst hat. Aber jetzt muss ich sagen: Ich finde das echt gut. Also ich kann es mir da jedenfalls nicht mehr wegdenken :D

Ich finde es ja auch niedlich, wie sich Myrie etwas über die Ungenauigkeit des Textes ärgert. Eigentlich ein ziemlich kindlicher Gedanke, weil es ja nur um eine Kleinigkeit geht, aber eben doch verdammt richtig. Ich glaube, die meisten Erwachsenen würden über so etwas nicht nachdenken.

Warum hat die Lern-KI eigentlich nach der Symmetrie der Schneeflocken gefragt? Das wirkte irgendwie so aus dem Kontext gerissen und die Frage hatte ja auch nichts mit dem Thema davor zu tun ... oder ging es da eher um die Antwort? - Was ist eigentlich die Antwort? Ich hab keine Ahnung ^^

Okay, jetzt auch mal ein kleines bisschen Kritik: >Die Glukka war ein vielleicht 3m breiter und ebenso tiefer Bach< Abkürzungen mag ich gar nicht. Ich finde, die haben in Geschichten, Büchern, Fanfiktions und alles, was eben öffentlich geschrieben ist, einfach nichts zu suchen. Ich wäre dir also sehr dankbar, wenn du Angaben wie 'Meter' einfach ausschreibst :D

Die Oma Lorna scheint ja echt großartig gewesen zu sein. Die Sache mit dem Bart Abrasieren finde ich ja auch toll. Sich bewusst solchen Schönheitsidealen widersetzen, nur weil andere deshalb ausgegrenzt werden, finde ich sowieso toll. Also Oma Lorna ist mir direkt sympathisch.

>Das ist gar keine so einfache Frage< Realy? Es ist ja nicht mal so, dass die Frage von Myrie selbst kam … nicht wirklich jedenfalls, sondern die Frage wurde ihr angeboten! Da muss man auch damit rechnen, dass sie beantwortet werden muss und in diesem Fall finde ich Sätze wie >Das ist gar keine so einfache Frage< irgendwie überflüssig xD Das ist jetzt übrigens keine Kritik an deiner Geschichte, sondern eben eher … allgemein ^^
Aber wenigstens wurde diese Frage jetzt auch geklärt xD

>"Und die Beine des Tischs muss ich auch endlich mal zurechtschleifen."< Oh ja, persönliche Sachen schiebe ich auch immer lieber vor mir her. keine Ahnung, warum das so ist. Ich habe auch früher immer lieber das Zimmer meiner Freundin aufgeräumt als mein eigenes ^^ Irgendwie ganz komisch, aber naja, so ist es nun mal ;D


Auch dieses Kapitel hat mir wieder super gefallen. Ich liebe deine Beschreibungen.
Was ich von der Kapitellänge halte, kann ich leider nicht sagen. Normalerweise mag ich so lange Kapitel nicht wirklich (ich hab da immer das Gefühl, nicht voran zu kommen und es kostet halt auch immer sehr viel Zeit), aber dieses Kapitel zu kürzen oder irgendwo zu unterbrechen, fände ich auch nicht gut. Meiner Meinung nach ist alles genau richtig erklärt und der Cut scheint auch an einer guten Stelle zu sein. Also eigentlich kann ich mich deshalb nicht über die Kapitellänge beschweren (ich will ja auch nicht, dass irgendwas fehlt oder so)
Nun ja, wie dem auch sei … vielleicht werde ich bei weiteren Kapiteln eine genauere Meinung dazu haben können, dieses hier hat mir jedenfalls wieder super gefallen :D

Liebe Grüße
~fanfiktionera

Antwort von karlabyrinth am 26.05.2019 | 14:57 Uhr
Moin!

Ich freue mich so, dass du meine Geschichte liest und Freude daran zu haben scheinst! Und das du Nachsicht mit mir hattest, dass ich zum Antworten gebraucht habe. Nun geht es mir besser.

Ich reagiere hier mal auf beides in einem.

Prolog:

Die Erklärung der Aussprache war für mich ein ganz schönes Thema: Mir war bei der Einführung des Namens überhaupt nicht bewusst, dass andere Aussprachen nahe lagen. Aber als ich darauf gestoßen wurde, gab es den ganzen ersten Band bereits, und das Cover war fertig, da wollte ich dann nicht mehr den Namen ändern (zumal er auch von nicht wenigen als schön empfunden wird). Ich frage mich, ob ich es noch direkter erklären sollte, durch so ein Wortbeispiel wie Arie oder Studie.

Es hat ein paar gewundert, wie Vadime reagiert hat. Aber du begründest das schon richtig, er kennt Heddra und er ist eine herzensgute Seele. Und: Er hat schon drei Kinder und liebt Kinder.

Omantra:

Ich frage mich, wie ich an diesen Bruch am besten dran gehe, den die Einführung von Virtualitäten mit sich bringt. Es ist eben etwas Natürliches in der Welt des Hauptcharakters, und soll entsprechend rüberkommen. Aber es kommt für manche vielleicht doch etwas plötzlich. Oder ist das im Nachhinein gut?

>Warum hat die Lern-KI eigentlich nach der Symmetrie der Schneeflocken gefragt?< So verrückt das ist, um Myrie in gewisser Hinsicht Halt zu geben. Einen gedanklichen. Es geht da um Myries Psyche und Gedankenprozesse. Es ist nicht ganz so leicht auf den Punkt zu bringen, wie so eine Frage in so einer Situation helfen mag (weshalb ich das Geschichtsformat eben auch mag). Es geht darum aus Gedankenspiralen leichter ausbrechen zu können.

Die drei Meter setze ich um, danke .)

Sich an Ungenauigkeiten zu stören, ist ein gar nicht so unwesentlicher Charakterzug, und wird sicher noch ab und an vorkommen und vielleicht im Weg stehen.
Ich habe mich rieisig über das Feedback gefreut! Über beide Reviews!

Vielen Dank!
13.05.2019 | 12:47 Uhr
Hallo ^^
So, ich denke, diese Geschichte war lang genug ungelesen in meinen Lesezeichen :D Ich kann nicht versprechen, dass ich hier regelmäßig weiter lese und auch heute werde ich vermutlich nur den Prolog schaffen, aber mal schauen, wann ich das nächste Mal die Zeit finde, weiterzulesen ^^


Dieser Prolog hat mir jedenfalls schon mal gefallen ^^
Du hast einen sehr angenehmen Schreibstil und ich finde, du erklärst Dinge sehr gut - zum Beispiel die Landschaft ^^ Also ich weiß nicht, ich hab mich da einfach direkt wohl gefühlt :D Rechtschreibfehler sind auch kaum welche drin, nur ein paar fehlende Kommas, die den Lesefluss jetzt aber nicht unbedingt beeinträchtigen.

Ich finde es gut, dass Heddra noch erklärt hat, wie Myries Name ausgesprochen wird - das hätte ich sonst auch nicht gewusst und hätte vermutlich nachfragen müssen ;D

Es hat mich ein bisschen gewundert, dass Vadime das Kind ohne weiteres zu hinterfragen einfach so bei sich aufnimmt, aber vermutlich ist er so ein Verhalten schon von Heddra gewohnt … und er scheint ja auch wirklich eine herzensgute Seele zu sein, also liegt das wohl einfach in seiner Natur ^^

Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt, was die jetzt noch kleine Myrie so alles erleben wird ;D

Liebe Grüße
~fanfiktionera
17.04.2019 | 02:07 Uhr
Hallo!

Hmmm ... also, es liest sich wieder alles schön flüssig, aber der Bruch zu Sci-Fi kommt zu hart rüber, auch der Stilwechsel ist sehr hart. Vielleicht ließe sich das etwas weicher gestalten, zum Beispiel, indem du dem Leser mehr erklärst - wobei du hier die Balance finden müsstest, den Teil, in dem du erklärst, dass der Tod ohne Respawn recht selten ist, fand ich etwas langatmig und eigentlich gut zu kürzen.
Myries Charakter ist nicht linear, bzw. ihr Verhalten. Manchmal wirkt es viel älter, ohne, dass es erklärt wird.
Und deine Erzählstimme ist auch ein wenig unzuverlässig - vielleicht ließe sie sich als "eigener Charakter" etablieren. Ich zumindest war beim Lesen stellenweise irritiert, weil sich die Erzählstimme plötzlich ganz anders angehört hat.

Ansonsten mag ich das Tempo der Geschichte und bin gespannt, was noch so passiert :)
10.04.2019 | 01:22 Uhr
Weil ich gerade auch was anderes gelesen hab, dachte ich, ich lass hier auch mal ein kurzes Review da - ein ausführliches gibt es wann anders ^^

Also ... so, wie dich meine wenigen Absätze irritieren, irritieren mich hier die vielen ^^ Es liest sich nicht unangenehm, nur ungewohnt, und ich mache immer Pausen beim Lesen, obwohl da für mein Empfinden keine sein sollten, aber das ist vermutlich Geschmacks/Gewohnheitssache :)
An manchen Stellen sind die Ausdrücke falsch, die schicke ich dir aber noch.

Ansonsten: Es gefällt mir ziemlich gut :) Ich hatte beim Lesen das Gefühl, mit einem schönen Schmöker in der Sofaecke zu sitzen und mal wieder eine ganz gemütliche Lesezeit einzulegen - das hatte ich schon lange nicht mehr :)
Also vielen Dank für diese Geschichte :)
12.09.2018 | 22:47 Uhr
In Berücksichtigung auf deine Antwort zu meinen Reviews:
Ich sehe gerade in der Kurzbeschreibung dass all das hier nicht wirklich "Herr der Ringe" ist, sondern lediglich leicht davon inspiriert.
Was aber die Frage aufwirft: Warum postest du es dann in der Kategorie "Herr der Ringe"?
Es gibt auf dieser Website  gut sichtbar die Kategorien "Freie Arbeiten" --> "Prosa" --> "Fantasy" / "Science Fiction".
Wenn es sowieso nur um eine Welt geht, in der es halt die klassischen Tolkien-Rassen gibt, dass haben unzählige Autoren schon als eigene Settings drucken lassen.  Da reicht doch der kurze Hinweis im Klappentext und gut isses.
Ich sehe daher absolut keinen Grund diese Story als "Herr der Ringe"-Fanfic zu posten, was bloss die Leser unnötig verwirrt.
So wie eben mich. Wenn ich als Leser die Kategorien "Mittelerde" und "Herr der Ringe" lese, dann ist es ja wohl klar dass ich dann denke dass es dort spielen soll.

Antwort von karlabyrinth am 13.09.2018 | 23:08 Uhr
Warum ich das Werk unter Herr der Ringe Fanfictions einsortiert habe, ist vielleicht eine berechtigte Frage, über die ich mir Gedanken gemacht habe, als ich es entschieden habe, und auch jetzt wieder mache. Wären es ausschließlich die Arten, die ich übernommen habe, wäre der Fall klarer. Das ist aber zwar vorwiegend, was ich übernommen habe, aber nicht ausschließlich.

Die Idee war die folgende:
- Wir nehmen uns das Herr der Ringe Setting und schauen, wie es nach weiteren ca. 1080 Jahren aussehen könnte (die Zahl ist nicht willkürlich gewählt)
- Von dieser dann entstandenen Welt, betrachten wir die Tolkien-Geschichten als aufgeschriebene, und sehr ausgeschmückte Geschichte, etwa so etwas wie Legenden oder Heldensagen, aber vielleicht auch etwas näher an der Wahrheit, als unsere heute.

Die Arten an sich werden noch existieren. Ihr Sozialverhalten wird sich geändert haben, auch Gesundheitsaspekte, Schönheitsideale, das Übliche. Die Namen von Personen und Orten werden sich zu einem großen Teil arg verändert haben, abgesehen vielleicht von ein paar mit historischer Bedeutung. Baustil wird sich geändert haben. Aber es wird Landschaftsstriche geben, die wir wiedererkennen (können), Spuren der Geschichte in Kunst dieser Welt und natürlich die Geschichte selbst, wenn sie denn Mal angesprochen wird. Die Geschichte hat natürlich einen Einfluss darauf, wie es heute ist. Einige Wörter werden Wurzeln in alten Sprachen haben.

Diese Anspielungen tauchen immer wieder auf und geben dem Werk auch einen gewissen Reiz. Solange sie auftreten, denke ich, sollte ich diese Quelle auf jeden Fall nennen.

Strategisch stellen sich mir die folgenden zwei Gedanken gegenüber:
- In der Herr der Ringe Section suchen wahrscheinlich vorwiegend Leute, die etwas lesen wollen, das näher am Setting ist, und könnten verwirrt sein (Wobei es immerhin das Genre Science Fiction hat. Das so etwas dann dabei herauskommt, erscheint mir logisch.)
- In der nicht-FanFiction Ecke können mich Leute genauso berechtigt fragen, was ein Werk mit so vielen Anspielungen an das Herr der Ringe Universum dort zu suchen habe.

Zusammen mit dem Credit-Argument habe ich mich dann für den mir fairer erscheinenden Weg entschieden.
12.09.2018 | 10:57 Uhr
Tut mir Leid, aber allein schon die Begriffe "WG", "Respawn" und "Virtualität" im Zusammenhang mit Tolkiens Mittelerde töten die Story für mich unweigerlich.
Tolkiens Welt ist epische Fantasy, in einer Zeit die lange lange lange lange vor der unseren stattfindet. Derart moderne Worte und Konzepte sind da völlig fehl am Platz.
Darum ist übrigens auch die deutsche Übersetzung von Krege so verhasst und alle eingefleischten Fans schwören auf die Carroux-Version. Oder eben gleich das englische Original.

https://www.fanfiktion.de/s/4075d4b80000051706700fa0/1/Die-Fabel-von-Wolli-und-dem-Daemon

https://forum.fanfiktion.de/t/786/1

In dem Sinne muss ich wohl nicht ausführen wie für mich virtuelle Realitäten oder Medizinroboter in das Setting passen.
Sicher, das Auenland kommt als eine stark idealisierte Version der englischen Landlebens im 19. Jahrhundert rüber und es gibt Anklänge an Industrialisierung, aber größtenteils ist das Setting sehr altertümlich und derart futuristische Technik wie von dir eingeschrieben wirft alles unweigerlich von der epischen Fantasy in die utopische Science Fiction. Aber dabei geht nun einmal ein Großteil von dem flöten was das Setting so interessant für uns macht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tolkiens_Welt


Sorry, aber ab hier fühlt es sich einfach nicht mehr wie "Herr der Ringe" für mich an und ich habe ehrlich keine Motivation mehr zum Weiterlesen.
Ich springe vielleicht mal ein paar Kapitel weiter und kommentiere, aber zum konsequenten Durchlesen regt es mich leider nicht an.
12.09.2018 | 10:36 Uhr
Okay, zwei Sachen fallen mir hier gleich auf.

1.) Es klingt nicht recht wie Mittelerde. Wir erfahren nicht wirklich in welcher Gegend des Kontinents es spielt, während Tolkien immer sehr detailliert über die Namen von Regionen und Landschaften ist.
https://vignette.wikia.nocookie.net/lotr/images/7/74/MAP-OF-MIDDLE-EARTH-VERSION-7.jpg/revision/latest?cb=20100316161200
Das Dorf und der Fluss, deren Bezeichnungen im Grunde nur Wortwitze sind passen da nicht so recht in die Namensgebung.
Was den Namen von dem Zwerg und seiner Tochter angeht, ich weiß nicht recht.
Tolkien hat ein gewisses Muster in der Namensgebung.
Zwerge etwa haben üblicherweise nordisch/skandinavisch klingende Namen.
http://lotr.wikia.com/wiki/Category:Dwarves
Der Name von der Orkfrau klingt okay, aber "Myrie" klingt nun gar nicht wie ein Ork-Name.
Vereinfacht gesagt klingen Orknamen bei Tolkien meistens so als ob da kehlige und knurrende Laute gemacht werden, wie er halt ihre Sprache erdacht hat.
http://lotr.wikia.com/wiki/Category:Orcs


2.) Du bemühst dich sichtlich Gedanken und Gefühle der Personen rüber zu bringen, aber für das was da passiert kommt doch vieles etwas hastig und kaum beleuchtet rüber.
Ein Ork und ein Zwerg haben also eine geheime (?) Beziehung und dann unvorhergesehen ein Kind zusammen? DAS sollte doch ein echtes Gefühlgewitter geben.
Stattdessen kommen beide eher nonchalant daher.
"Oh, hi. Wir haben eine Tochter zusammen. Kümmerst du dich  um die?"
"Ja, sicher. Warum auch nicht."
Ich meine, angefangen von der Überraschung dass so etwas überhaupt möglich ist bis zu der Sorge ob die Gesellschaft sein Kind akzeptieren wird, sollten dem Zwerg doch da hunderte Sachen durch den Kopf schießen und er sollte vor Aufregung/Sorge erstmal aus dem Häuschen sein.  Stattdessen haben wir nur ein fröhliches Lächeln und Nicken und das war´s.
Zum Vergleich liest du am besten einfach mal "Splint" wie die Hauptcharaktere da auf diese Situation reagieren.

So weit meine Eindrücke.
Ich hoffe es war nicht entmutigend, aber du wolltest meine ehrliche Meinung und ich habe versucht es so nachvollziehbar wie möglich zu erklären.

MfG
Kenny
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