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Autor: KarlaS
Reviews 1 bis 25 (von 32 insgesamt):
01.09.2020 | 15:07 Uhr
Liebe Karla,
dass Menschen einfach spurlos verschwinden, das passiert ja immer wieder. Und gegen einen heimtückischen Mordanschlag ist auch ein Winnetou nicht gefeit. Ich kann mir gut die Ratlosigkeit, die Unruhe, die Nervosität vorstellen, die OS befallen hat. Man möchte die Wahrheit irgendwie erzwingen, man kann die Ungewissheit nicht ertragen und doch bleibt einem nichts übrig, als genau das zu tun.

Abgesehen von der Suche OSs nach W zeichnest Du hier ein trostloses Bild der Menschen, die Opfer eines Bürgerkrieges geworden sind, die nun ohne Ziel und wirkliche Alternative leben und dem Alkohol verfallen sind, dabei ist es gleichgültig ob weiß, rot oder schwarz.

Der Apache weiß genau, was mit ihm los ist und das macht die Sache noch schlimmer, finde ich.....

Ich hoffe natürlich mit OS, dass er seinen Blutsbruder wiederfindet und das alles ein gutes Ende findet.

LGM

Antwort von KarlaS am 09.09.2020 | 14:05 Uhr
Liebe marieschi,

zunächst: Ich habe mich wirklich sehr gefreut über deinen Kommentar, weiß ich doch nur zu gut, dass ich meinerseits dich mit Reviews im Stich gelassen habe. Umso mehr mein allerherzlichster Dank für deine Worte!

In der Tat verschwinden selbst heute noch Menschen spurlos, wie viel einfacher war es da, im Wilden Westen auf Nimmerwiedersehen verloren zu gehen. Und wie du sagst: Eine Kugel aus dem Hinterhalt, vielleicht gar aus der eigenen Büchse abgefeuert...? Wer weiß.

OS jedenfalls steckt das Ganze alles andere als einfach weg. Er fühlt sich gedrängt etwas zu tun und weiß doch nicht so recht, wo ansetzen. Du erfasst das ganz wundervoll: "Man möchte die Wahrheit irgendwie erzwingen, man kann die Ungewissheit nicht ertragen und doch bleibt einem nichts übrig, als genau das zu tun."

In der Tat haben sich die Nebenfiguren, die dieses Fort umlagern, irgendwie verselbstständigt. Sie sollten nur in einem Nebensatz erscheinen, aber haben sich doch irgendwie in Form des Jicarilla ins Bild gedrängt. Und richtig, egal ob weiß, rot oder schwarz, jeder Krieg bringt zumeist nur Verlierer hervor. Dass du den Apachen genau so liest, wie ich ihn verstanden haben wollte, macht mich natürlich umso glücklicher.

Wird OS seinen W finden? Ein bisschen abwarten musst du noch ;)

Noch einmal herzlichen Dank für deinen Kommentar und viele liebe Grüße!

Karla
31.08.2020 | 08:10 Uhr
Wer weiß vielleicht kommt ihm dieser, oder doch andere entgegen.
Winnetou könnte wirklich auf dem Weg zum Pueblo, von seinem Begleiter überfallen worden sein.
Vielleicht so stark das er nicht in der Lage war, nach seinem Gewehr zu suchen.
Das werden wir wohl erst erfahren, wenn Old Shatterhand ihn gefunden hat.
Weiter so, freue mich auf das nächste Kapitel.

LG
Onlyknow3

Antwort von KarlaS am 09.09.2020 | 14:10 Uhr
Liebe Onlyknow3!

Immerhin wissen wir nun, dass der Büchsendieb mit W zusammen geritten ist. Hat er ihn also überfallen, gar erschossen oder zumindest schwer verletzt, um an das Eigentum des Häuptlings zu kommen? Oder ist W womöglich auf dem Rückweg ins Fort und begegnet seinem Scharlih dabei, wie du mutmaßt? Möglich ist alles ;) Natürlich verrate ich nicht, ob das eine, das andere oder etwas Drittes stimmt ;)

Fest steht, dass er das Gewehr bisher nicht sucht und das gibt OS wohl zu recht zu denken. Bleibt also zu hoffen, dass er ihn bald findet, um dann zu erfahren, was sich wirklich zugetragen hat - von W selbst oder aus den Spuren.

Danke für deinen Review und herzliche Grüße!

Karla
30.08.2020 | 17:29 Uhr
Liebe Karla,

toll, dass du wieder da bist und ein neues Kapitel gepostet hast! Ich freue mich darüber, dass diese Geschichte weitergeht, ich bin sehr gespannt, wo und in welchem Zustand W auftauchen wird!
Du musst ja auch so ein bisschen eine sadistische Ader haben, dass du uns so warten lässt. :-D

Die Begegnung mit dem Apachen, der dem Alkohol verfallen ist, hat mich sehr berührt. Ich wünsche mir irgendwie, dass der doch noch die Kurve kriegt (bin eine hoffnungslose Happy-Enderin...).
Da kriegt er zweimal eine Hand ausgestreckt und ergreift sie nicht, weil er schon alle Hoffnung aufgegeben hat oder sich zu sehr schämt. Aber vielleicht kann er doch noch etwas beitragen, erfährt noch etwas und reitet OS hinterher... Mal sehen, irgendwie habe ich das Gefühl, du hast mit dem noch was in petto und hast ihn nicht zufällig nur erwähnt... Wer weiß. :-)

Was mich total beeindruckt, ist, wie genau du den May'schen Schreibstil wiedergeben kannst. Hätte ich nicht deinen Namen über der Geschichte gesehen, würde ich glauben, das kommt direkt aus einem seiner Bücher. Originalmanuskript. Das finde ich enorm, Hut ab!!

Bei KM kam Winnetou ja häufig auch erst später; ich meine so ab Seite 100 meist (habe als Teenie immer vorgeblättert, wenn mir das zu lange gedauert hat, und habe geguckt, wann er denn endlich kommt und habe dann stirnrunzelnd den Teil dazwischen gelesen). Das machst du also auch sehr KM-authentisch!

Also, ich bin SEHR gespannt, was W passieren konnte, dass er so lange ohne seine Silberbüchse durch die Lande zieht... :-)

Vielen Dank für dein neues Kapitel
& hoffentlich bis bald wieder!

Liebe Grüße
Monama
29.08.2020 | 18:27 Uhr
Und wieder eine Story zum Mitlesen gefunden.
Da ich davon ausgehe, dass sich unser vermisster Winnetou schon noch irgendwie anfinden wird, hüpft meine Aufmerksamkeit natürlich gleich weiter zu meinen geliebten Nebenfiguren. Ich hoffe ja, dass der Jicarilla nochmal auftauchen darf, er hat was an sich. Über den würde ich gerne noch mehr erfahren. Und über den Mescalero, der Winnetou da wohl begleitet hat.
28.08.2020 | 18:37 Uhr
Hallo!

Bin per Zufall ("Neues") bei der Geschichte gelandet und habe sie gerade in einem Rutsch durchgelesen.
Ich gestehe, ich bin gefesselt. Spannend, sehr gut durchdacht diese mühselige Spurensuche, und die OCs absolut in richtig typischer Karl-May-Manier (Sheriff, Pastor und Betatter)! Klasse!
Dasselbe gilt auch für Deinen Schreibstil - rechtschreibtechnisch und grammatikalisch absolut einwandfrei, dazu total typisch Karl May: Ein wenig langatmig, die richtige Wortwahl (ein wenig altertümlich) und dazu die mir aus meine Jugend sooo vertrauten typischen Denkmuster Old Shatterhands! Große Klasse, Hut ab!

Nun bange ich darum, was denn zur Hölle (tschuldigung fürs Fluchen, Scharlih ;-) mit Winnetou geschehen ist! Und mit Iltschi (sorry, bin ein von Karl May geprägter Pferdenarr - Iltschi, Hatatitlah, Rih und Assil ben Rih... *lach*)!
Du bist in meinen Favoriten und kriegst einen Stern - und gleichzeitig hoffe ich zutiefst, dass diese Geschichte nicht wieder 2 Jahre in der Versenkung verschwindet, sondern in absehbarer Zeit beendet wird. Alles andere fände ich echt frustrierend, und nimm das bitte als Lob und Ansporn :-)

LG
Ann
28.08.2020 | 16:04 Uhr
Halleluja! - Karl May ist auferstanden!

Man riecht förmlich den Dreck , Schweiß und den billigen Fusel...

Und erst das muffige Zelt erst....ich HASSE muffige Zelte!

Weiter so!
Dein Grashüpfer

Antwort von KarlaS am 29.08.2020 | 15:48 Uhr
Lieber Grashüpfer!

Na, das nehme ich mal als dickes Kompliment, auch wenn ich lieber ich selbst bleibe und nicht zu unser aller Lieblingssachse mutieren möchte. Es freut mich aber sehr, dass ich seinen Stil und seine Figuren offenbar gut treffe. Und wenn du beim Lesen solch wunderbare (NICHT!!) Vorstellungen vom Setting bekommst, dann hab ich doch alles richtig gemacht.

Und ich mag auch keine muffigen Zelte, wer mag die schon ;)

Liebe Grüße
Karla
19.06.2020 | 13:02 Uhr
Liebe Karla,

eine tolle Geschichte! Wie um alles in der Welt hat dieser noch unbekannte Apache es geschafft, unserem Winnetou die Silberbüchse zu stehlen - und wieso bestiehlt der überhaupt seinen Häuptling (Rache?), und wo ist Winnetou, warum ist er nicht schon selbst in der Nähe, um sich sein Eigentum wiederzuholen. Oder er ist es - und wir wissen es nicht. Ich wünsche mir, dass wir das schnell erfahren. :-)

Ich bin neu hier im Forum, darum habe ich die drei Kapitel am Stück gelesen und bin jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung!

Liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön für den Lesegenuss,
Monama

Antwort von KarlaS am 29.08.2020 | 15:46 Uhr
Liebe Monama,

herzlichen Dank für dein Lob! Es freut mich sehr, dass ich meine Leserinnen hier ein wenig zum Miträtseln, Mitzittern und Spekulieren angeregt habe. Ja, wieso ist die Silberbüchse da, aber W nicht. Und wieso ausgerechnet in den Händen eines Apachen? Und sollte W den Dieb nicht verfolgen? Du stellst hier genau die richtigen Fragen, die sich auch unser Scharlih stellt. Noch hat er keine Antworten bekommen, wie du vielleicht zwischenzeitlich gelesen hast. Aber immerhin hat er weiterhin eine Spur.

Mit der Schnelligkeit hapert es leider ein wenig bei mir, aber ich bin fest entschlossen, diese Story zu Ende zu bringen. So furchtbar viel fehlt ja auch nicht mehr.

Ich bleibe dran, Indianerehrenwort! Zudem habe ich nun auch angefangen deine Story zu lesen. Die gefällt mir ausnehmend gut, werde versuchen dir bald einen Review dazulassen.

Bis dahin herzlichen Dank für deine Rückmeldung und liebe Grüße!

Karla
29.05.2020 | 13:11 Uhr
Liebe Karla!

Im Leben hätte ich bei dieser Geschichte nicht mehr mit einer Fortsetzung gerechnet. Umso größer war die Überraschung, als es dann doch eine gab.

Ich freue mich darüber sehr!

Du hast das Kapitel mit „Ein loser Faden“ überschrieben und ich war zunächst ein wenig verwundert darüber. Noch befinden wir uns ja doch ziemlich zu Anfang der Story. Was soll es da denn jetzt schon für lose Fäden geben, die erwähnenswert wären?

Dieses vermeintliche Rätsel klärt sich dann erst ganz zum Ende des Kapitels.

Der Faden gehört zu einem Halstuch des geheimnisvollen Toten, der Ws Silberbüchse bei sich trug und gibt einen Hinweis Richtung Armee.

Also eine winzige Spur, der OS nachgehen kann.

Somit hast Du mit Überschrift und Ende einen perfekten Rahmen für dieses Kapitel geschaffen.

Nun aber zu dem, was dazwischen geschrieben steht.

Hier geht es im Wesentlichen darum, wie OS nun fortfahren soll. Der Tote ist zum Glück nicht W, aber wie ist der in den Besitz der kostbaren Silberbüchse gekommen?

W würde sich ganz sicher niemals von dem Gewehr trennen, also kommt nach der nur kurz anhaltenden Erleichterung der nächste Schreck und die nächste Sorge: Die Antwort auf die Frage, woher der tote Indianer die Silberbüchse hat, kann eigentlich nichts Gutes für W bedeuten.

Zudem hast Du ihm mit dem Sheriff einen Kontrahenten entgegengesetzt, der ihm das Leben noch zusätzlich schwermacht.

Sehr viel Spaß gemacht hat mir OSs „Enttarnung“. Da hatte er sich wohl mehr erhofft und ist nun ziemlich in seiner Ehre gekränkt, weil die Erwähnung seines Westnamens nicht die übliche Wirkung erzielt.

Zumindest nicht beim Sheriff. Der Bestatter Garvey entpuppt sich als echter „OS-Fan“, denn dieser hat bei einem anderen Abenteuer wohl einmal seinen Onkel gerettet.

Das überzeugt den Sheriff zwar nur so halb, ist aber definitiv hilfreich.

Garvey ist es dann auch, der eine Lösung für das Streitobjekt Silberbüchse findet. Er nimmt sie in Verwahrung, bis OS wirklich beweisen kann, dass dies Ws Gewehr ist.

OS Unbehagen dabei kann ich gut nachvollziehen, aber unter den gegebenen Umständen ist das wohl die beste Lösung und zudem die einzige, mit der sich auch der Sheriff anfreunden kann.

Immerhin wird das kostbare Stück so nicht gleich verscherbelt.

Bleibt für OS die Frage, wo er mit der Suche beginnen soll.

Die Leiche des Indianers ist da in der Tat sein einziger Anhaltspunkt.

Die Untersuchung derselben hast Du sehr anschaulich beschrieben. Scheint ja schon ziemlich vor sich hinzumüffeln…

Er findet aber tatsächlich einen winzigen Anhaltspunkt – das Halstuch, das auf Militär hindeutet.

Das ist natürlich mehr als wage, denn das Halstuch könnte gestohlen oder gefunden worden sein, ein Geschenk oder der Indianer ist sonst wie darangekommen. In Ermangelung anderer Hinweise, muss das aber reichen, um irgendwo mit der Suche beginnen zu können.

Aber schließlich heißt Deine Geschichte ja auch „Spuren“. Nun hat OS eine erste Spur, der er folgen kann.

Ich bin gespannt auf die nächsten Spuren!

Liebe Grüße

Danny
06.05.2020 | 20:15 Uhr
Liebe Karla,

ich bin ganz neu in deine Geschichte eingestiegen und so habe ich den Vorteil, nicht beinahe zwei Jahre (oder so) auf eine Fortsetzung warten zu müssen.

Ich hatte sie bisher außen vor gelassen, da ich, wie du weißt, nichts mit Slash anfangen kann.

Da du selbst aber Kathrin eine Chance gegeben hast, habe ich mich jetzt also an „Spuren“ herangewagt.

Und war angenehm überrascht, okay, das kann sich sicher noch ändern, aber wenn einer der Protagonisten verschwunden ist, sind Liebesszenen eher schwierig.

So tritt OS erstmal alleine auf und ich fühlte mich sofort in diese grünen Bücher hinein versetzt. Dein OS ist wirklich sehr IC, besonders was seine moralischen Ansichten betrifft. Wie er sich darüber aufregt, wie mit einem Menschenleben umgegangen wird, ist sicherlich seinem Glauben angemessen, aber die Realität sah im wilden Westen ja nun wirklich anders aus. Genau wie im Original.

Die ersten beiden Kapitel habe ich im Zeitraffer gelesen, das war wirklich zu spannend. Man ahnt ja schon irgendetwas, als OS von dem gehängten Indianer hört und dann taucht die Silberbüchse auf. Da war ich besonders froh, dass das nächste Kapitel bereits vorlag. Aber es war kaum auszuhalten vor Anspannung. Ich meinte, die Aufregung und Angst OSs selber zu spüren. Geschickt treibst du das ganze auch noch mit dem Titel auf die Spitze, wie gemein!

Und dann die Erleichterung, der Gehängte ist nicht W. Aber wo ist er und wie ist es möglich, dass sich die Silberbüchse nicht bei ihm befindet.

Die Spur, die OS aufnimmt, ist ja eher dünn, doch ich hoffe sehr, dass er mit seinem Gottesvertrauen recht behält.

Ich bin jetzt mittendrin in deiner Geschichte und warte gespannt auf die Fortsetzung. Und solange W nicht gefunden ist, besteht ja auch keine Gefahr für mich ;-)

Liebe Karla, man merkt schon, dass hier eine Schreiberfahrene zu Werke gegangen ist, das Lesen machte richtig Spaß.

Liebe Grüße

Arvara

Antwort von KarlaS am 29.08.2020 | 15:41 Uhr
Liebe Arvara,

nun hast du nicht zwei Jahre auf die Fortsetzung der Story warten müssen, aber über drei Monate auf diese Antwort. Entschuldige meine Schludrigkeit.

Ich verstehe sehr gut, dass Slash nicht jedermanns Sache ist. Ich bin auch kein großer Fan der Idee, dass Winnetou eine Frau bekommt. Aber es freut mich umso mehr, dass du doch dennoch zu meiner kleinen Story verirrt hast. So wie ich auch froh war, letztlich deine Texte gelesen zu haben, denn ich fand deine Lösung für Ws Ehe sehr gelungen! Schade, dass du uns nicht noch ein bisschen weiter in dieses Universum mitnimmst! Das musste mal gesagt werden ;)

Keine Sorge, wirkliche explizite Liebesszenen wird es hier nicht geben. Aber ein paar harmlose Zärtlichkeiten und auch Küsse werde ich dir wohl nicht ganz ersparen können - falls OS seinen W lebend wiederfindet.

Es freut mich sehr, dass mein OS gelungen und im Sinne Mays geraten ist - trotz Slash. In der Tat geht es ihm gegen den moralischen Strich, dass man den Apachen so mir nichts dir nichts verurteilt hat. Andererseits hat man ihn immerhin vor Gericht gestellt. Das ist eigentlich fast mehr, als in diesen rauen Zeiten und Gefilden zu erwarten war. Aber ein bisschen maysches Märchen muss und darf sein, denke ich.


Wie schön dass ich dich packen und mitnehmen konnte. Genau das, was du schreibst, hatte ich zu erreichen gehofft. Spannung, die mitreißt und die den Leser zusammen mit unserem armen Scharlih bangen lässt. Ich bin sehr glücklich, dass ich in dieser Beziehung den richtigen Ton getroffen habe.

Tja... der Tote ist nicht W. Aber wo steckt der Häuptling? Wieso ist sein Gewehr da, er selber aber nicht? Wie du mittlerweile vielleicht gelesen hast, war die Spur wenn auch dünn so doch der Fingerzeig in die richtige Richtung. Von W allerdings weiterhin keine Spur. Aber ich gelobe, es wird bald besser ;)

Ich danke dir ganz herzlich für dein Lob und die lieben Worte und auch für dein Vertrauen, dich doch an Slash zu wagen. Und vielleicht schaffe ich das nächste Kapitel ja in weniger als drei Monaten, seufz.

Liebe Grüße
Karla
04.05.2020 | 23:29 Uhr
Oh mein Gott!!!!! *aufgeregt durchs Zimmer hüpfe*
Mein Tag ist gerettet! (oder ehr Nacht)
Ich konnte es gar nicht glauben als ich gesehen habe, dass du erstens auf mein Review zum letzten Kapitel geantwortest hast (Vielen Dank!) und außerdem ein neues Kapitel hochgeladen wurde.
Ich finds super, dass du die Geschichte nach so langer Zeit immer noch beenden willst und bin mir ziemlich sicher, dass das nicht nur mich freut.

Auch dieses mal ist es dir wieder gut gelungen einem die innere Lage von OS nahe zu bringen. Er ist ja inzwischen nicht mehr ganz so panisch aber die unterschwellige Angst bleibt und ich verstehe diese nur zu gut (nach deiner Andeutung im Review). Aber bitte lass W nicht sterben, das tut ihm doch schon der Mayster an!

Ich hoffe dass sich der Reverend nicht doch noch als böse herrausstellt. Eigentlich ist er mir sehr sympathisch aber nach dem letzten Buch das ich gelesen habe ist mir klar zu welchen Grausamkeiten manche Autoren fähig sind *schnief*. Natürlich macht es die Geschichte spannender wenn sich ein Verbündeter als Feind offenbart, aber es nimmt einem ein bisschen das Vertrauen auf das Gute im Menschen, vor alllem in der Zeit von W und Os wo ja eh die meißten nicht soooo nett waren.

Allerdings stellt sich mir die Frage warum du OS die Silberbüchse "weggenommen" hast. Nur um ihm seelischen Schmerz zuzufügen oder gar damit W, falls OS ihn lebend findet, keine Waffe zum verteidigen hat....
Es wird auf jeden Fall spannend!

Nimm dir genug Zeit um ein tolles neues Kap zu schreiben aber bitte, bitte lass uns nicht mehrere Jahre warten. Das halte ich nicht aus *flehend aufs Display starre*

Viele Grüße und bleib gesund,
Potterhead12 (immer noch...)

P.S. vielleicht kommt ja auch bei mir demnächst ein kleiner Oneshot. Hab zwar tierische Angst vor der Reaktion aber ich hab es endlich das Gefühl dass mein momentanes Schreibprojekt etwas wird. Wir werden sehen...

Antwort von KarlaS am 05.05.2020 | 12:05 Uhr
Liebe Potterhead,

es freut mich sehr, dass ich dich zum Hüpfen gebracht und dir eine schöne Überraschung bereitet habe.

Die Antwort wie gesagt, hat deshalb so lange auf sich warten lassen, weil ich nichts versprechen wollte. Ich habe daher damit gewartet, bis das Kapitel fertig war.

Ich freue mich selbst, dass ich die Kurve bekommen habe, den Text noch zu beenden. Abgebrochen wäre doch echt schade. Und ich hoffe natürlich, dass sich einige freuen, dass hier doch noch ein Ende kommt. Und nein, nicht erst in Jahren ;)

Es freut mich, dass ich dich mit OS und seiner Stimmung mitnehmen konnte. In der Tat ebbt die akute Angst etwas ab. Da bleibt aber die bange Frage: Warum ist die Silberbüchse da und W nicht? Und Ws Tod ist zumindest eine denkbare Erklärung, die in OS immer wieder hochschwappt. Und was der Mayster für gut befunden hat, kann doch nicht schlecht sein, oder ;P ?

Zum Reverend sage ich natürlich nichts, wäre ja blöd, wenn ich hier meine Karten offenlegte. Ich finde es aber sehr spannend, dass du ihm misstraust. Man weiß ja nie. Du erklärst selbst, dass solche Änderungen und "Überraschungen" in literarischer Sicht durchaus Potential haben *evilgrin* Generell hat aber Scharlih doch eine gute Menschenkenntnis, oder?

Ich habe OS vor allem die Büchse weggenommen, weil ich es für sehr unrealistisch gehalten hätte, dass man ihm mir nichts dir nichts das wertvolle Gewehr mitgibt, obwohl er ein wenig geschwindelt hat und nicht wirklich Bekanntheit besitzt in diesem Nest. Frei nach dem Motto: Da könnte ja jeder kommen und sagen "Hey, ich kenne den Besitzer, gib her das Ding" und weg wäre er. Ich glaube nicht, dass die Dorfhonoratioren das so hingenommen hätten. Und "stehlen" oder kaufen wären auch keine Optionen. Insofern: weder wollte ich ihm weh tun noch W irgendwie wehrloser machen (ist er ja schon, denn das Gewehr ist ja weg). Es schien mir anders einfach komplett unrealistisch.

Aber die Hauptsache ist doch: Du findest es spannend!

Das nächste Kapitel wird kommen, versprochen!

Vielen Dank und viele Grüße
Karla

PS: Eine neue Stimme, ein neuer Oneshot, das wäre doch was und würde mich freuen!
04.05.2020 | 14:27 Uhr
Bleibt die Hoffnung, und seine Liebe zu Winnetou, die ihn beide Winnetou finden lassen.
Das dieser Gesund und am Leben ist. Das wünsche ich ihm.
Weiter so, freue mich auf das nächste Kapitel. Bleib Gesund in diesen Tagen.

LG
Onnlyknow3

Antwort von KarlaS am 05.05.2020 | 12:08 Uhr
Hi onlyknow!

Hoffnung bleibt ja bekanntlich immer bis zuletzt. Und die Liebe kann Berge versetzen. Insofern ist OS ja auf dem besten Weg. Immerhin ist er nun bald unterwegs und versucht dem allem auf den Grund zu gehen. Aber der Westen ist groß. Wird er W finden? Wo? In welcher Verfassung? Ihr müsst euch wohl ein wenig gedulden, aber nicht wieder Jahre!

Bleib auch du gesund und vielen Dank für deine Rückmeldung!
Karla
Drachenfenfeuer (anonymer Benutzer)
04.05.2020 | 14:17 Uhr
Das ist ja toll das du ihr weiter machst ich fröhre mich über jede tolle und schöne mit spannug ausgestatet Geschichte. Ich bin schon gespannt was mit den fantastischen Winnetou basiert ist und warum er die Sielberbüchse nicht mehr hat .nach der Silberbüchse fragt er doch nach einer von Feind erbeigeführeten bewustlosichkeit als drietes nach denn er weiß das Old shatter hand und Itschi gesund sind .Der shriff ist kein Symati träger der ist richtig doff hat woll den falschen job.Hoffentlich schaft es Old shatter hand. Wiel glück und gesundheit dir und deiner familie. Und mögen dir nie die ideen ausgehen

Antwort von KarlaS am 05.05.2020 | 11:53 Uhr
Hi Drachenfenfeuer,

zuerst mal: lieben Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich, mit dieser alten Geschichte doch noch Leser zu erreichen. Es war also richtig, sie wieder aufzunehmen. Und natürlich ist es ein schönes Kompliment, dass ich dich gespannt mitnehmen konnte und du gerne wissen möchtest, was mit Winnetou geschehen ist. Auch dass du den Sheriff alles andere als sympathisch findest war in meiner Absicht und insofern freue ich mich auch hier sehr, dass er genau so angekommen ist, wie ich mir das gewünscht habe.

Nun mein kleines ABER (und ich würde dir das als private Nachricht schreiben, wenn du hier einen Account hättest): Ich finde es EXTREM schwierig deinem Text zu folgen. Da sind nicht ein paar Schreibfehler, da sind ganze Wörter, die man erst mühevoll enträtseln muss (z.B. ich fröhre statt freue, basiert statt passiert usw.). Ein bisschen ist es wie ein Quiz. Ich bitte dich mich nicht falsch zu verstehen, das ist nicht böse gemeint, aber es ist wirklich mühsam deine Rückmeldungen zu entziffern.

Liegt es vielleicht an einem technischen Problem? Tippst du evtl. am Handy? Dann müsstest du vor dem Absenden der Nachrichten bitte nochmals prüfen, ob dir die Autokorrektur nicht viele Streiche spielt. Oder ich würde dir in diesem Falle das Tippen an einem PC empfehlen, der eine Rechtschreibprüfung hat.

Oder verwendest du evtl. ein Übersetzungsprogramm? Dann würde ich es mit einem anderen versuchen, denn dieses scheint schlecht zu sein. Das könnte an der Ausgangssprache liegen evtl.? Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass google sehr gut ins Englische übersetzen kann, aber bei weitem nicht jede Sprache ins Deutsche. Vielleicht solltest du, falls es wirklich ein Übersetzungsproblem ist, lieber Rückmeldungen in Englisch hochladen?

Oder schreibst du selber vielleicht auf Deutsch als Fremdsprache? Das fände ich sehr bewundernswert, weil es ja bedeuten würde, dass du eine fremde Sprache liest und dich daran versuchst sie auch zu schreiben! Das wäre ganz ganz toll! Dennoch leidet ein wenig die Verständlichkeit. In diesem Falle könntest du aber sicher auch die Rechtschreibprüfung des Handys oder eines PCs nutzen (die man ja auch auf eine Fremdsprache einstellen kann). Das würde auch dir bestimmt weiterhelfen, weil du sicher aus den Verbesserungen, die angezeigt werden, lernen könntest.

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber ich bin sicher, dass es besser ginge, sodass auch das Lesen uns leichter fällt. Sei mir nicht böse, denn es ist nicht böse gemeint.

Vielen lieben Dank dennoch für deinen Review!
Karla
04.05.2020 | 11:52 Uhr
Hi Karla,

Eigentlich sollte ich jetzt dasitzen und für die Prüfung lernen.....aaaaber….

Danke für die nur zu willkommene Ablenkung! ;D

Ich wußte gleich beim ersten anlesen, wer der Erzähler ist und als der gehängte Indinar erwähnt wurde, fuhr es mir wie ein Blitzschlag durch Mark und Bein....och nööö!!!

Der nächste Gedanke war: Nee, kann ja nicht sein, dann wär die Geschichte aus bevor sie richtig angefangen hätte...

Obwohl man ja nie wissen kann, was einem von Euch AutorInnen so alles grausliches einfällt...

Na, dann wollen wir mal hoffen, daß OS seinen (unseren) W wiederfindet, wenn auch nur vielleicht nach vielen Irrungen und Wirrungen... ;))

Mit der Bitte um baldiges Wiederlesen
Dein Grashüpfer

Antwort von KarlaS am 04.05.2020 | 12:13 Uhr
Hi Grashüpfer,

wow, das ging schnell! Ich dachte ich sehe nicht recht, als ein Review aufploppte! Und nun hab ich dich auch noch vom Arbeiten abgehalten. Schande über mich. Aber ich kenne das von mir selbst nur zu gut.

Du bist wahrscheinlich eine der Glücklichen, die ich nicht habe hängen lassen mit einer Geschichte, die dann plötzlich nicht mehr weiterging, oder? Ich nehme an, du hast heute erst vorne angefangen? Der Text ist ja schon alt und kümmerte hier vor sich hin, ich bin aber nun fest entschlossen ihn zu Ende zu bringen. Ohne lange Wartezeiten!

Freut mich, dass dich der Nervenkitzel, W könnte erhängt worden sein, mitgenommen hat. In diesem Sarg liegt er jedenfalls nicht. Nun heißt es suchen und hoffen!

Ganz generell darf es doch auch gerne mal grauslich sein, oder? Schließlich leiden wir hier alle an der gleichen Störung, fürchte ich.

Herzlichen Dank für den Blitzkommentar und mit großem Indianerehrenwort, dass es nicht wieder Jahre dauert, bis es weitergeht!

Liebe Grüße
Karla
09.04.2020 | 03:35 Uhr
Oh es ist so schade dass die Geschichte abgebrochen wurde!!!

Hallo erstmal,
ich bin nich ziemlich neu hier und hab keine Ahnung wie dass mit den Reviews so ist und ob du dieses überhaupt je liest (die Geschichte ist ja auch schob älter), ich hoffe es aber, da ich dir umbedingt sagen möchte wie unglaublich gut sie geworden ist.
Eigentlich bin ich ein Mensch der immer zuerst das Ende ließt um dann den Text, die Formulierungen und die Hintergründe entspannt genießen zu können, aber hier war es so spannend, dass ich einfach weiter gelesen habe.
Ich hatte richtig Angst dass W tot sein könnte und wollte deshalb bloß nicht ausversehen schon etwas mitkriegen aber gleichzeitig umbedingt erfahren wie es weiter geht. Ich dachte mir auch insgeheim, dass du vielleicht keine Lust mehr auf die Geschichte hattest und deshalb einfach W ermorden lässt, damit man wenigstens so etwas ähnliches wie ein Ende hat.
Du schaffst es so gut Spannung aufzubauen und Os inneren Konflikt zu schildern. Er weiß einfach nicht was er glauben soll: W würde nie einfach Pferde stehlen und jemanden ermorden. Aber sich von seiner Silberbüchse trennen? Nein.
Und so muss er sich irgendwie beherrschen und das wird ihm auch noch durch den Sheriff und Co unbewusst so schwer gemacht.
Aber gut dass er es größtenteils geschafft hat, denn er hätte sich ja ordentlich bloßgestellt, wenn er seinen Gefühlen freien Lauf gelassen hätte, nur um dann festzustellen dass es gar nicht W ist.
Ob Os seine Maskerade noch weiter aufrecht erhalten kann?
Wer war der mysteriöse Apache und wie kam er an die Silberbüchse?
Was ist mit W?
Ist er vielleicht doch tot oder warum hat er sich seine Waffe nicht zurück geholt?

Das werde ich wohl nie erfahren..... außer du willst mir vielleicht wenigstems eine Frage beantworten? 1
Aber ich verstehe es auch vollkommen wenn du keine Lust und Zeit hast einer unbedeutenden Reviewerin zu antworten oder einfach selbst nicht weißt wie die Geschichte ausgegangen wäre. Habe ich doch selbst unzählige Geschichten und Oneshots auf meinem Laptop und einfach keine Ideen wie sie weitergehen sollen. Irhentwann ist bei mir immer die Luft raus. Ich flabe ich sollte es einfach sein lassennund die vielen schönen Geschichten hier genießen!

Damit auch erstmal auf Wiedersehen.
Ich hoffe du siehst meinen Review, wenn nicht auch okay.

Viele Grüße,
(Jetzt kommt ein kreativer Name den ich mir noch nicht ausgedacht habe ;-) bis dahin) Potterhead12

Antwort von KarlaS am 04.05.2020 | 11:29 Uhr
Liebe Potterhead!

Du kannst dir nicht vorstellen, welch große Augen ich gemacht habe, als zu dieser Story ein Review-Alert aufpoppte! Und nach dem Wundern hab ich mich sehr gefreut! Dennoch wollte ich nicht sofort antworten, um dann vielleicht etwas zu versprechen, was nicht eintritt. Ich war zwar nämlich auch die ganze Zeit überzeugt, dass ich den Text zu Ende bringen werde, habe aber eben bisher nicht die Kurve bekommen gehabt. Nun aber ist es geschehen, ein weiteres Kapitel ist online und das Ende steht klar vor meinem geistigen Auge (tat es schon von Anfang an). Es muss nur in die Tastatur.

Also du siehst: Ich HABE deinen Review gelesen und er hat mich beflügelt, gewissermaßen. Wie könnte er bei so wundervollem Lob auch nicht.

Von hinten lesen, oh ja, das kenne ich. Ich bin auch so eine Unverbesserliche, die das oft macht. Umso mehr freut es mich, dass es mir gelungen ist dich so sehr mit dem Anfang zu fesseln, dass du das Scrollen unterlassen hast! ^^

Noch wissen wir ja auch nicht, ob W tot ist. Er liegt nicht in diesem Sarg. Dennoch könnte er ja ermordet worden sein ... *evilgrin* Aber unabhängig davon: Ob lust auf die Geschichte oder nicht, ich würde W niemals aus Verlegenheit töten. Das heißt nicht, dass ich das grundsätzlich ausschließe, aber dann nur, weil es geplant ist und so sein soll, nicht mangels Spaß am Weiterschreiben. dazu liebe ich unsere Blutsbrüder zu sehr ;)

Ich habe mich sehr gefreut, dass du mit dem Spannungsaufbau und den Gedankengängen OSs mitgehen kannst. Und wenn du die Ungeduld und den Groll auf den Sheriff und seinen Deputy herauslesen konntest, dann ist das genau das, was ich gehofft hatte! Wunderbar.

Natürlich darf sich OS hier aber keine Blöße geben - noch nicht zumindest. Er will ja sein Inkognito nutzen, um Informationen zu erhalten. Und natürlich würde er sich nichts in Richtung der wirklichen Natur seiner Beziehung zu W anmerken lassen, niemals.

Was deine anderen Fragen betrifft: Es sind genau die richtigen! Antworten gibt es aber erst mal nur auf die eine, wie lange die Maskerade hält. Für den Rest musst du noch ein bisschen länger ausharren.

"Das werde ich wohl nie erfahren..... außer du willst mir vielleicht wenigstems eine Frage beantworten?" Man soll eben niemals nie sagen ;)

Und sei versichert, ganz oft liegt es bei mir weniger an der Lust, sondern mehr an der Zeit. Ich bin als Mama und voll Berufstätige manchmal einfach nur platt. Und dann geht nichts, egal wie gerne ich würde. Und was heißt hier bitte "unbedeutende Reviewerin"? Erstens ist das Unsinn, weil mich jeder Review freut, zweitens ist deiner sehr viel mehr als nur ein kleines "Super, weiter so", die auch freuen, aber eben dann doch manchmal "nebenbei" laufen. Du hast mit einen Beitrag geleistet, dass es hier weiter geht!

Und oh wie schade, dass du anfängst zu schreiben, aber abbrichst. Nicht mal ein kleiner Oneshot? Ich bin sicher, wir alle würden uns auch über deine Stimme hier in unserem kleinen Fandom freuen!

Viele Grüße und ganz herzlichen Dank für die Motivation!
Karla
Esteven (anonymer Benutzer)
29.06.2019 | 13:07 Uhr
Ja, wie spannend. Es ist nicht winnetou und old shatterhand leidet. Obwohl ich prinzipiell keine WiPs lese, dachte ich mir, dass ich es einmal wieder nach zehn Monaten versuchen könnte. Ich will ganz einfach nicht die Hoffnung aufgeben, die ja bekanntlich zuletzt stirbt.
Deine Nebenpersonen sind so klug gestaltet, dass ich sogleich gegen sie eingenommen war.
Mach also weiter so. Du kannst das! Da bin ich mir sicher. :)

Antwort von KarlaS am 04.05.2020 | 11:15 Uhr
Liebe esteven,

nun hätte ich dir beinahe hier die Bestätigung geliefert, dass man besser keine WiPs liest! Aber sei versichert, die Story war nie ganz vergessen, sie wollte nur nicht so recht aus ihrer Höhle kriechen. Jetzt endlich ist sie wieder am Licht und wird auch zu Ende gebracht! Ich kann doch W und OS nicht getrennt verharren lassen. Es war also kein Fehler, die Hoffnung in mich zu setzen, denke ich ;) OS darf im neuen Kapitel noch ein bisschen leiden, aber dann auch aktiv auf die Suche nach seinem Blutsbruder gehen.

Und vielen Dank für dein Lob bezüglich der Nebenfiguren. Ich denke, du wirst wie weiterhin nicht mögen ;)

Herzlichen Dank für deinen Kommentar, auch wenn er schon lange zurückliegt. Ich freue mich immer sehr über jede Rückmeldung und muss einfach die Slash-Fraktion hier nun endlich wieder ein wenig unterstützen!

Liebe Grüße
Karla
07.02.2019 | 21:56 Uhr
Auch wieder eine super Geschichte, weiter so, freue mich auf das nächste Kapitel.

LG
Onlyknow3

Antwort von KarlaS am 10.02.2019 | 18:16 Uhr
Danke für das Lob!

Geht bald weiter, hatte eine kleine unkreative Phase, aber jetzt läuft es wieder.

LG Karla
05.10.2018 | 09:43 Uhr
Liebe Karla!

Hab gerade schon bei marieschi sorry gesagt, dass ich alles durcheinander bring und bei ihr zuerst geschrieben hab, aber mit war das grad noch so frisch im Kopf.

Und noch ein Sorry, dass ich so lang brauche. Is sonst nich so meine Art, muss mich mal wieder zusammennehmen!

Ich hab das Kapi hier voll verschlungen vor lauter Spannung. Ich mein hey, wie macht man das denn so wenig Handlung so spannend da hin zu bringen!

Das klingt jetzt iwie gemein, is aber ganz bewundernd gemeint. Ich mein im Grunde gehen die nur von einem Ort zum nächsten, dauert vielleicht 15 Minuten. Und doch scheint es beim Lesen voll ewig, so wie es OS ja auch vorgekommen sein muss.

Und ich find das so voll AAAAHHH wie er da alleine steht und sich an dem Gewehr festhält! Das is echt mega schnüff!

Nur gut, dass wir jetzt wissen, dass W nich tot is. Also ne.... eigentlich wissen wir nur, dass er nich tot in DIESEM Sarg liegt. Vielleicht is er ja doch tot oder verletzt oder so und deshalb hat man ihm das Gewehr stehlen können und deshalb is er nich hinter dem Dieb her. Weil der is ja schon ne Weile da in dem Kaff gewesen (im Gefängnis). Hätte da W nich schon da sein müssen, wenn er den verfolgt hätte? Oder hat er dem die Silberbüchse gegeben? Aber einem, der Leute erschießt und Pferde klaut... Ne....

Ich bin total gespannt wie es weiter geht! Schreib schnell!

Liebe Grüße, deine Melissa!

Antwort von KarlaS am 11.10.2018 | 09:52 Uhr
Liebe Melissa!

Zuerst einmal: Mach dir doch bitte keine Sorgen wegen der Geschwindigkeit oder der Reihenfolge von Rückmeldungen! Ich denke wir alle freuen uns jederzeit darüber und keiner wird Buch führen, wer wann wo und wie ausführlich geschrieben hat.

Es freut mich sehr, dass ich Spannung erzeugen und dich bei der Sache halten konnte. Ich war in Sorge, dass die fehlende Handlung das Kapitel langweilig machen könnte. Insofern ist deine Frage genau das, was ich mich selbst gefragt habe. Und ich weiß nicht genau, wie und ob ich es hinbekommen habe ;)

Denn du fasst das Dilemma perfekt zusammen: Ich musste die Handlung, die im Grunde zwei Sätze und eine sehr kurze Zeitspanne umfasst so dehnen, dass die Leser den Effekt verstehen, dass sich all das für OS wie eine Ewigkeit anfühlt, ohne gelangweilt davon zu laufen. Schwierig. Dein "voll ewig" macht mich also ganz und gar glücklich, denn genau das war das Ziel!

"echt mega schnüff!" war dann genau der nächste gewünschte Effekt! Ich danke dir, dass du diesen Eindruck hier mit mir teilst.

Deine anschließenden Theorien sind auf jeden Fall sehr spannend und nicht von der Hand zu weisen. Ja, warum eilt W dem Dieb nicht nach? Was hält ihn auf? Oder war der Tote gar kein Dieb? Es freut mich, dass du hier im Dunkeln tappst, dir aber viele kluge Gedanken machst.

Das schnelle Weiterschreiben wurde durch reichlich Arbeit und ein krankes Kind erschwert, aber ich gebe mir Mühe, dies hier bald abzuschließen!

Liebe Grüße und vielen Dank
Karla
29.09.2018 | 21:03 Uhr
Liebe Karla,

endlich Ferien und etwas Luft, bevor es am Montag in den Urlaub geht. Und endlich schaffe ich es, dir die wohlverdiente Rückmeldung zu diesem Kapitel zu geben, das ich mit so großer Spannung gelesen habe!

Die Überschrift verrät uns ja schon einmal, dass es in diesem Kapitel eine Auflösung geben wird, welcher Art diese auch immer sein mag. Zumindest hatte ich das gedacht, bis ich zu dem Satz kam: „Ich musste Gewissheit haben.“ Hier blitzte dann kurz die Befürchtung in mir auf, dass sich der Titel auf diesen Satz bezieht und du uns wieder mit einem neuen fiesen Cliffhanger zurücklassen würdest. Zum Glück hast du es nicht getan, denn zweimal hintereinander funktioniert das m.E. nicht so gut.

Aus meiner Sicht ist dieses Kapitel völlig den widerstreitenden Gefühlen Old Shatterhands gewidmet, die es dir sehr gut einzufangen gelingt. Da ist alles dabei, von Angst über Verzweiflung, Panik bis hin zur Wut. Immer wieder unterbrochen von dem winzigen Fünkchen Hoffnung, das zwar nicht explizit aber doch immer wieder unterschwellig durchblitzt. Hoffnung, der tote Indianer wäre vielleicht doch nicht Winnetou! Ich kann diese Gefühle sehr gut nachvollziehen; es ist so menschlich, bis zur letzten Sekunde zu hoffen, auch wenn eigentlich alles schon verloren scheint.

Hinzu kommt, dass OS trotz allem noch die Gewalt über sich behält, und das sehr bewusst macht. Er bekämpft die Panik und die Furcht, bleibt trotz allem Herr der Lage. Dass er sich selbst ein wenig darüber wundert, dass ihm dies gelingt, macht ihn sympathisch, deinen OS. Er wirkt dadurch zwar stark, wie wir ihn kennen, aber eben doch sehr menschlich, finde ich!

Die Kugelform…gute Idee, finde auch ich. Ob aber ein Hinterlader nicht eher mit Patronen geladen wird statt mit Pulver und Blei? Egal, ich habe keine Ahnung von Waffen und finde es auch eigentlich völlig unerheblich…OS muss den Toten sehen, das wird ihm schon sehr früh in diesem Kapitel klar. Und die Form gibt ihm den nötigen Vorwand, um dies zu erreichen.

Und ich seufze mit OS auf…nein, der Tote ist nicht Winnetou! Denn auch, wenn ich ziemlich sicher war, dass du ihn nicht hängen würdest, ein kleiner Zweifel blieb doch;-)!
Jetzt stellen sich natürlich mehrere Fragen. Wer ist der Tote? Wie kam er in den Besitz der Waffe? Ist W in der Nähe, denn er wird sicher versuchen, sein Eigentum zurück zu bekommen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Übrigens kann ich mich Zorbi nur anschließen: Es ist wesentlich entspannter, wenn eine Geschichte vor dem Hochladen fertig ist. Und in der Zeit zwischen den Kapiteln kann man sich dann schon der nächsten Story widmen ;-)!

Liebe Grüße
Catherine

Antwort von KarlaS am 02.10.2018 | 14:14 Uhr
Liebe Catherine!

Urlaub! Wie schön! Wo ging es denn hin, wenn ich fragen darf?

Ich freue mich sehr, dass dieses doch eher handlungsarme Kapitel dennoch mit Spannung gelesen werden konnte, denn letztlich ging es genau darum. Die innere Anspannung darzustellen, mit der OS in diesem Moment, in dem sich außer ihm aber auch niemand beeilen will, abzubilden.

Ein weiterer Cliffhanger wäre hier sicherlich möglich, aber wohl wenig zielführend gewesen. Denn zum einen nutzen die sich ab, zum anderen finde ich Cliffhanger, die im ersten Satz des nächsten Kapitels aufgelöst werden, irgendwie Effekthascherei. Und was hätte ich dem armen Scharlih denn noch alles antun sollen, bis er endlich weiß, wer der Tote ist ;)

Sehr gefreut habe ich mich über diese Einschätzung, weil sie den Kern dessen trifft, was ich darzustellen versucht hatte: „Aus meiner Sicht ist dieses Kapitel völlig den widerstreitenden Gefühlen Old Shatterhands gewidmet“. Und umso mehr freut mich dann natürlich das damit verbundene Lob! Ich danke dir dafür.

Ich wollte abbilden, welch widerstreitende Gefühle OS beschäftigen müssen, wenn er sich mit dem bloßen Gedanken konfrontiert sieht, dass jemand ihm seinen W ermordet haben könnte. Dennoch musste er der rationale Held bleiben. Eine Gratwanderung! Und wenn ich lese, dass du sie nachvollziehbar findest, dann macht auch das mich sehr glücklich!

Was den Aspekt betrifft, dass OS sich selbst über seine zur Schau getragene Ruhe wundert, so hatte ich ihn hauptsächlich deshalb integriert, weil ich schon mit Kritik in Richtung „Nie könnte der so ruhig bleiben!“ gerechnet hatte. Da dachte ich: Hängst mal besser eine Fahne dran. Umso schöner, dass diese nun einen weiteren Zweck erfüllt, indem sie unsere allzu übermenschlichen Helden ein wenig menschlicher macht.

Die Kugelform.... Da gibt es nun zwei Möglichkeiten ;) Entweder sie ist auch innerhalb der Fiktion Unsinn und OS hat sich einfach darauf verlassen, dass die Dorfbewohner das nicht wissen werden, oder aber sie ist realistisch. Ich kann es ehrlich gesagt nicht genau sagen. Ich meine im Kopf zu haben, dass irgendwo bei KM einmal Kugeln gegossen werden. Das mag ich aber auch einfach verwechseln.

Und ich meine im Kopf zu haben, dass die Silberbüchse (also das Original, das im Museum steht) wahrhaftig ein Vorderlader ist. Ich dachte noch: Hmm, nachladen war da aber ein ziemlicher Aufwand... Auch da mag ich mich aber irren. Ich sollte das einmal googeln...

Und berichtet nicht auch KM in W1 vom Greenhorn, dass sich Schießpulver andrehen lässt, welches mit Holzkohle vermischt ist? Na aber wie dem auch sei, du hast recht, dieses Utensil ist vor allem Mittel zum Zweck, um die Leiche zu sehen.

Ich würde W nicht hängen, nein. Ich garantiere für nichts,dass ich ihn nicht eines Tages umbringen werde in einem meiner Texte. Aber nicht auf solch unehrenhafte Art!

Die verbliebenen Fragen werden selbstverständlich beantwortet. Aber natürlich nicht hier ;)

Was den Plan mit fertigen Geschichten betrifft: Ja, vielleicht fasse ich das mal ins Auge. Aber derzeit werde ich mich wohl eher wieder an Oneshots setzen. Für eine größere Story hätte ich allerdings eine ziemlich verrückte aber auch sehr reizvolle AU-Idee... Na mal sehen.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und noch einen wunderschönen Urlaub!

Liebe Grüße
Karla
26.09.2018 | 17:06 Uhr
Liebe Karla,

ich arbeite mich weiter voran und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben hier irgendwann mal wieder auf dem Stand der Dinge zu sein.

Du hast das Kapitel mit „Gewissheit“ überschrieben und nach dem Ende des ersten Kapitels kann es da ja nur zwei Möglichkeiten geben.

1. Bei der hingerichteten Person handelt es sich um W
2. Bei der hingerichteten Person handelt es sich nicht um W

Im ersten Fall, wäre die Geschichte wohl ziemlich schnell zu Ende, der zweite Fall würde viele interessante Fragen aufwerfen.

Ich gehöre nun nicht zu denjenigen, die das Ende zuerst lesen, auch wenn ich hier kaum erwarten konnte dorthin zu gelangen.

Ich muss sagen, obwohl ich davon ausgegangen bin, dass der Tote nicht W ist, habe ich den ganzen Text mit wachsender Spannung gelesen. Es ist Dir hier wirklich wunderbar geglückt, die Spannung hochzuhalten! Mein Kompliment!

Sehr stark der Moment, in dem OS die Silberbüchse in den Händen hält und die Verbindung zu W durch diese kostbare Waffe hindurch spüren kann.

Sein Entsetzen und sein Unglaube spiegelt sich sehr gut in der Wiederholung von „Niemals, niemals!“ wider.

Er baut damit eine kausale Kette auf, die man sich auch als Leser aufbaut. => W gibt die Waffe nie aus der Hand, wenn also die Waffe hier ist und diese bei dem toten Indianer war, dann muss der tote Indianer W sein!

Eine logische Schlussfolgerung, die einen zunächst einmal genauso entsetzt zurücklässt, wie OS.

Doch OS wäre nicht OS, wenn er sich jetzt dem lähmenden Entsetzen unterwerfen würde. Du setzt dem stilistisch die mehrfache Wiederholung des Wortes „muss“ entgegen. Er musste sich zusammenreißen, er musste seine Gedanken sammeln, er musste die Panik hinunterschlucken, er musste mit dem Deputy sprechen, er musste den Toten sehen => Er musste Gewissheit haben.

Ein wirklich gut eingesetztes Mittel, um OSs Gefühle und Gedanken zu transportieren.

Sehr gut fand ich auch die Darstellung des Gegensatzes der unterschiedlichen Perspektiven zum Geschehen. Die Dorfbewohner reden zwar recht abfällig über den Indianer, doch haben sie sich durchaus an das Gesetz gehalten, was in diesen Zeiten bestimmt nicht üblich war. Sie hätten ja Simon durchaus Selbstjustiz verüben lassen können oder den Indianer ohne Gerichtsverhandlung aufhängen können, aber sie verhalten sich korrekt, nehmen den Indianer fest und stellen ihn vor einen Richter.

Dass dieser seinen Namen nicht nennt und sich nicht verteidigt, da können sie ja nichts für.

OS sieht das natürlich komplett anders. Er brennt darauf den Namen zu erfahren, die Version des Geschehens aus Sicht des Indianers zu hören, usw. Er ist gelinde gesagt empört über das Verhalten der Dorfbewohner.

Er wirft ihnen gar vor, nicht nach Recht und Gesetz gehandelt zu haben:

„Das scheint mir alles andere als das korrekte juristische Vorgehen zu sein.“

Ich denke, dass er da im Unrecht ist, aber kann ihn natürlich verstehen. Er glaubt ja noch immer, dass man dort seinen W aufgeknüpft hat und dafür verhält er sich noch erstaunlich ruhig und gefasst.

Er kann sogar richtig gute Ideen entwickeln. Es ist hier schon angeklungen: Auf eine Kugelform, die es passend zu Gewehr gibt, wäre ich wohl im Leben nicht gekommen. Bis zur Lektüre Deines Kapitels wusste ich zugegebenermaßen gar nicht, dass es so etwas gibt…Was man hier nicht so alles lernen kann ;-)

Aber es ist ein überaus gutes Argument, um den Leichnam sehen zu können.

Bevor es jedoch dazu kommt, erleben wir einen OS, den man am liebsten in den Arm nehmen und trösten möchte. Das Bild, das Du da heraufbeschwörst, in dem er in dunkler Nacht, alleine auf dieser Straße steht und Ws Silberbüchse verzweifelt an sich drückt ist wirklich herzergreifend.

Dann spannst OS und mit ihm uns Leser auf die Folter und zwar auf gemeinste Weise ;-)! Erst der endlos erscheinende Weg zum Bestatter, dann harmloser Small Talk, dann stehen dem armen OS Leute in der Sicht und dann endlich die Gewissheit, dass es nicht W ist, der da hingerichtet im Sarg liegt. PUH!!!

Damit bringst Du OS und auch uns die im Kapiteltitel angesprochene Gewissheit.

Doch was nun? Wer ist dieser Apache, warum hat er Ws Silberbüchse? Wo ist W? Genug Fragen und damit genug Stoff für weitere Spannung, auf die ich mich schon sehr freue!

Liebe Grüße

Danny

Antwort von KarlaS am 02.10.2018 | 12:57 Uhr
Liebe Danny,

ein wenig verspätet nun endlich deine Antwort, aber ich habe im Moment ein hohes „real-live-Pensum“ so ganz nebenbei :P

Auf den Stand der Dinge zu kommen ist also auch gerade mein Anliegen und natürlich fehlt dazu auch noch dein Review. Es folgt, sobald ich mit diesen Antworten fertig bin!

Die Gewissheit, die den Kapiteltitel bildet, sollte tatsächlich doppeldeutig sein. In jedem Fall weiß OS am Ende gewiss, ob W tot in diesem Sarg liegt. Tut er nicht ;) Aber wie du richtig erkennst, wirft das mehr Fragen auf, als es löst.

Ich bin dir vor allem bei dieser Konstellation sehr dankbar, dass du nicht das Ende zuerst gelesen hast. Das sabotiert das gesamte Kapitel fürchte ich :) Aber andererseits: Selber schuld, wer sich der Spannung beraubt.

Auch du bestätigst mir wachsende Spannung und das macht mich sehr glücklich, denn es geschieht ja nicht allzu viel und ich hatte bereits die leise Befürchtung, dass das Kapitel ein wenig öde geraten sein könnte. Es hat seinen Fokus definitiv auf Oss Innenleben! Nun ein Kompliment für den Spannungsbogen zu bekommen, macht mich wirklich glücklich.

Ganz besonders freue ich mich, dass du den Moment hervorhebst, in dem OS sich an die Silberbüchse klammert. Sie ist seine Verbindung zu W in diesem Moment, das erkennst du genau so, wie ich es vermitteln wollte!

Gleiches gilt für deine Sprachanalyse! In der Tat sollten OSs Versicherungen (auch durch die Wiederholung von niemals ausgedrückt) uns mit ihm auf die Fährte führen, dass die Anwesenheit der Silberbüchse (auf den ersten Blick) nur die eine Schlussfolgerung zulässt: „dann muss der tote Indianer W sein!“

Aber ist sie so logisch? Gibt es nicht andere Hinweise, die zeigen, dass W niemals der Täter gewesen sein kann? Wohl schon. Doch wer bleibt objektiv und realistisch, wenn die Liebe des Lebens potentiell hingerichtet wurde.

Dennoch dämmert auch OS, dass er sich nicht in etwas hineinsteigern darf, was er gar nicht weiß. Er „MUSS“ dagegenhalten, er muss Gewissheit haben! Ich freue mich sehr, wie du diese Details hervorhebst!

Ich habe versucht hier genau diese Diskrepanz herauszustellen: Die Dorfbewohner haben im Grunde nichts falsch gemacht. Dennoch erscheint ihr Verhalten OS geradezu fahrlässig und verwerflich. Einmal mehr blickt er hier durch die Brille des verängstigten Liebenden. Und eben jener erkennt auch nicht, dass der Indianer sich alles andere als kooperativ verhalten hat und dass es auch sicher nicht Ws Strategie gewesen wäre, sich ohne einen Versuch der Erklärung oder Verteidigung wortlos hängen zu lassen.

Deine Erklärung für Oss seltsames Verhalten trifft wiederum genau die Gedanken, die ich abbilden wollte: „Ich denke, dass er [OS] da im Unrecht ist, aber kann ihn natürlich verstehen. Er glaubt ja noch immer, dass man dort seinen W aufgeknüpft hat und dafür verhält er sich noch erstaunlich ruhig und gefasst.“

Dass es generell Kugelformen gibt, darüber bin ich nicht im Zweifel. Ob man sie für die Silberbüchse gebraucht hätte, weiß ich nicht mit Sicherheit zu sagen. So oder so funktioniert sie in meiner Geschichte und ich hoffe, dass geht auch dann in Ordnung, wenn sie unrealistisch ist. Ich denke aber doch aus euren Kommentaren ablesen zu können, dass ihr sie mir abnehmt. Das freut mich!

OS trösten! Jawoll, da sind wir dort, wohin ich wollte! Mein prompt für diese Story war ein leicht panischer OS, der dann dringend des Trostes bedarf. Wir können das leider nur schwer leisten, so gerne ich bei manchen Texten in den Computer kriechen würde. Mal abwarten, ob ein anderer sich des armen Westmanns annimmt.

Und natürlich freut es mich sehr, dass eben dieser Mitleidaspekt so gut ankommt, dass du dich auch zum Knuddeln zur Verfügung stellen würdest.

Leider will sich in diesem Kapitel wahrlich keiner außer OS beeilen. Armer Kerl, muss die ganze Zeit ruhig bleiben! Aber zumindest wird ihm am Ende die Last genommen: Der Tote ist nicht W!

Und das führt uns dann wohl zu anderen berechtigten Fragen, die ich im nächsten Kapitel beantworten werde ;)

Ich danke dir sehr für deinen ausführlichen und so treffsicheren Kommentar! Revanche folgt!

Liebe Grüße
Karla
esteven (anonymer Benutzer)
21.09.2018 | 17:41 Uhr
In einem Anfall von Schwachheit (Schwachsinn?) las ich wie auch bei Kriminalromanen üblich, das Ende des Kapitels zuerst, um mich dann in Ruhe dem Rest, also dem Kapitel von Anfang an, zu widmen.

Ich fühlte mit Deinem Shatterhand, der doch sehr am Rad drehte. Wenig verwunderlich, ging es doch um seine bessere Hälfte. Kurzfristig war ich erleichtert zu wissen, dass nicht Winnetou durch den Strick endete (hast Du das Geräusch des Steines gehört, der von meinem Herz in die Tiefen des Pecos fiel?). Danach überfielen mich allerdings weitere Fragen, die Du mit diesem Kapitel aufwarfst: Wie kam der Apatsche zur Silberbüchse? Geht es Winnetou gut oder ist ihm etwas geschehen, denn er trennt sich doch nicht von seinem Gewehr? Wird Shatterhand, so er sich erst einmal beruhigt hat, auch die Einwohner etwas sachlicher betrachten, denn schließlich hat jedes Ding zwei Seiten. Wie lange wird er sein inkognito aufrecht erhalten können?

Und überhaupt: wie geht es weiter?

Danke
xx

Antwort von KarlaS am 22.09.2018 | 22:40 Uhr
Liebe esteven!

Noch eine, die von hinten nach vorne liest?? Ich werde zukünftig wirklich Warnhinweise anbringen! Was sind das denn hier für Sitten? *kicher

Du machst das auch bei Krimis? Ich ertappe mich manchmal auch dabei, aber niemals bei Krimis! Dann hätte ich keinen Spaß mehr daran. Ich hoffe, dass dir der Spaß an meinem Kapitel trotz der verfrühten Auflösung nicht abhanden gekommen ist ;)

Ich glaube den Stein, dass da nicht W in der Kiste liegt, hab ich gleich mehrfach fallen hören. Obwohl ich gerne eure Gesichter gesehen hätte, wenn ich W umgebracht hätte. *evilgrin

Und wie schön, dass du mit OS mitleidest, dann habe ich wohl etwas richtig gemacht! Denn was will man mehr, als dass die Leser mitfühlen können!

Dann stellst du eine ganze Reihe kluger Fragen, die ich nun natürlich nicht beantworten werde. Da musst du auf das neue Kapitel warten. Die Pause wird dieses Mal sicher nicht wieder so groß sein. Zudem neigt sich dieser kleine Ausflug dann auch schon dem Ende. Dennoch werde ich wohl die Antworten, die du dir hier ersehnst, liefern können :)

"Und überhaupt: wie geht es weiter?" Du wirst es erfahren, demnächst auf diesem Kanal!!!!

Herzlichen Dank für deinen lieben Review und viele Grüße!
Karla
21.09.2018 | 13:15 Uhr
Liebe Karla!

Das passt hier gerade gut, also gibt es eine schnelle Rückmeldung von mir.

Du zeichnest einen OS in Aufruhr. Er hat einen furchtbaren Verdacht, der sich von Minute zu Minute mehr erhärtet – und nur Gewissheit, bestenfalls in Form vom Anblick des Toten, kann den Schwebezustand auflösen, in dem sich unser bedauernswerter Scharlih befindet.

Im Zuge der Verwirklichung dieses Ansinnens spielst du mit den vielen verschiedenen Nuancen eben jener Gewissheit.
Was ist schon gewiss? Dass das Gewehr die Silberbüchse ist, ja.
Dass deswegen der tote Indianer W sein muss? Dass der tote Indianer nicht W sein kann, weil der doch niemals ein Pferd stehlen würde? Dass W sein Gewehr nicht aus der Hand geben würde?
Kann all das je gewiss sein?

Dein OS übertreibt ein bisschen, meines Erachtens. Ich frage mich, ob er auch dermaßen selbstgerecht geurteilt hätte, wenn es hier nicht um W ginge und er nicht deswegen so durcheinander wäre. Er wird diese Frage nicht in Betracht ziehen, aber ich stelle sie. Denn ich bin geneigt, den Dorfbewohnern ihre Bemühungen zugute zu halten. Immer vorausgesetzt natürlich, dass die Darstellung des Verbrechens der Wahrheit entspricht. Diebstahl und kaltblütiger Mord gehören bestraft – und in der damaligen, rauen Welt bedeutete dies drastischere Maßnahmen, als wir heute gewohnt sind. Von daher erscheint mir der Westmann hier eine Spur zu gutmenschenhaft (hihi, schönes neues Wort ;-)))

Natürlich lässt die Grundeinstellung der Weißen zu wünschen übrig, darüber haben wir schon im letzten Kapitel gesprochen. Das mag ihr Urteil gefärbt haben. Auf der anderen Seite hat auch der namenlose Indianer mit seiner Verweigerungshaltung zum Geschehen beigetragen. Warum er so handelte, wissen wir nicht. Vielleicht prallen hier einfach zwei Welten aufeinander, die danach trachten, sich voneinander abzugrenzen. Es gibt einen Satz in deinem Text, der die Achtlosigkeit für die Kultur des anderen perfekt demonstriert: „Nur als wir ihn an den Galgen stellten, hat er einen eigentümlichen Singsang begonnen, doch es war kein einziges vernünftiges Wort dabei.“

Dir gelingt hier eine glaubhafte Gegenüberstellung von OSs innerem Ungleichgewicht und seiner äußeren Beherrschtheit. Oft glauben wir ja, unsere Gedanken müssten sich doch verraten. Bei manchen Menschen trifft diese Befürchtung vermutlich auch zu, es passt aber zu OS, dass der sich im Griff hat.

Auch seine Logik funktioniert noch, mühsam. Wenn die Erzählungen korrekt sind, wäre der naheliegende Schluss tatsächlich, dass W sein Gewehr abhanden gekommen ist. Das ist viel wahrscheinlicher, als dass der Apache plötzlich dem Diebstahl zuneigt. Doch es ist der Restzweifel, der Scharlih zusetzt. Und ich kann ihn verstehen. Angst vermag es zu leisten, dass wir den gesunden Menschenverstand außer Acht lassen.

Natürlich muss OS sehen, was sich in dem Sarg befindet. Er braucht Gewissheit (wir auch ;-)). Dass die Holzkiste so nah, geöffnet und doch immer noch fern ist, führt endlich doch zum Kontrollverlust. Ich bin gespannt, ob der noch Folgen hat...

Ehrlich gesagt hatte ich befürchtet, dass du erneut ein offenes Ende schreibst, wie z.B.: „Ich blickte in den Sarg – und erstarrte“ ;-) Aber so ist es besser. Man sollte den Effekt des Cliffhangers nicht überstrapazieren...

Die Idee mit der Kugelform versetzt mich übrigens in einen Zustand der Bewunderung. Auf so etwas wäre ich nicht in hundert Jahren gekommen – was daran liegen mag, dass ich nicht mal wusste, dass es derartige Formen gibt und diese von Schützen besessen wurden ;-))) Damit hast du die knifflige Situation, womit OS sein Interesse an der Person des Toten sinnvoll begründen könnte, souverän gemeistert.

Mein Lieblingssatz ist heute vielmehr ein Teilsatz – und ich mag ihn nicht wegen einer tieferen Aussage, sondern weil er so bildschön auf eine andere Art zusammenfasst, was OS eigentlich sagen will: „(...) und betete, dass derjenige, der hier zum Pferdedieb hatte werden wollen, zuvor ein Gewehrdieb gewesen war.“

Zum Schluss möchte ich noch eine allgemeine Anmerkung machen. Du hast erfahren, welchen Druck das Nachlegen müssen bei einer Story erwecken kann. Das ist ein Grund, weswegen (nicht nur) ich erst anfange hochzuladen, wenn die Geschichte fertig beziehungsweise fortgeschritten vorliegt. Mit dieser Methode umgehst du das Problem und kannst bequem auch längere, zusammenhängende Texte produzieren. Kein Grund also, ausschließlich Oneshots anzugehen, meine Liebe ;-)))

Ich freue mich, dass es diese kleine Geschichte gibt, warte voller Spannung auf die Auflösung und höre nicht auf, davon zu träumen, dass dies nur ein Anfang war...

Liebe Grüße

Zorbi

Antwort von KarlaS am 22.09.2018 | 22:32 Uhr
Liebe Zobri!

Wie schön, dass du aus dem Urlaub zurück bist. Für dich sicher nicht, denn wer freut sich schon, wenn der Urlaub vorbei ist, für mich aber schon, weil ich dann in Windeseile deinen wundervollen Review bekommen habe!!!

Schon dein erster Satz zum Kapitel hat mich sehr glücklich gemacht, denn er fasst genau das zusammen, was das ganze Kapitel ausmachen soll: "Du zeichnest einen OS in Aufruhr." Richtig, das ist des Pudels Kern für diese ganze kleine Geschichte und war auch der prompt einer lieben Freundin, dem ich beim Verfassen gerecht werden wollte.

OS ahnte schon im letzten Kapitel und fürchtet nun immer mehr, dass W tot sein könnte. Und obwohl er verschiedene Anhaltspunkte findet, dass es eigentlich nicht sein Blutsbruder sein kann, so bleibt doch der Restzweifel.

Ich habe deine Zusammengassfung dessen, was gewiss und nicht gewiss ist sehr genossen, denn dabei hast du nun MIR die Nuancen dessen noch einmal verdeutlicht, was ich hier verwoben habe. Und obwohl man ja weiß, was man tut, wenn man schreibt (also meistens), ist es doch etwas ganz Besonderes es hier gespiegelt zu bekommen! Es hält dem Autor selbst den eigenen Text noch einmal vor Augen und ich muss sagen, dass ich es sehr genieße!

Der arme Scharlih! Er glaubt man hat ihm seinen W erhängt und du wirfst ihm hier das Übertreiben vor :P Sicherlich wäre er ruhiger, weniger vorwurfsvoll und auch milder in seinem Urteil, wenn er nicht in dieser Ausnahmesituation stecken würde, in der er selbst dann, wenn W wirklich zum Mörder geworden wäre, niemals den Menschen verzeihen könnte, die ihn dafür gehängt hätten. Im Grunde hast du nämlich recht. Die Menschen haben sich beinahe vorbildlich für Zeit und Ort verhalten, der Indianer selbst hatte es ja auch in der Hand den Mund aufzumachen. Oder? Du sagst ganz recht, wir wissen nicht, was ihn zu seinem Verhalten bewogen hat. Und wir werden es auch nicht mehr herausfinden können.

Natürlich bleibt die Überheblichkeit der Dorfbewohner und auch ihre geringschätzige Haltung, die einen durchaus wütend machen kann. Aber sie hätten noch ganz anders reagieren können. Zudem bedenkst du ganz richtig, dass wir das, was geschehen ist, nicht miterlebt haben. Hat jemand gelogen? War es wirklich genau so, wie die Zeugen aussagten? Wenn ja, dann passt deine niedliche Wortneuschöpfung sicher gut: "eine Spur zu gutmenschenhaft"

Ganz sicher prallen hier Welten aufeinander! OS, der eine ganz andere Beziehung zu den Indianern hat, als diese Dorfbewohner. Aber eben auch der Gerichtete, der auf Festnahme und Todesurteil ganz anders reagiert, als es die Weißen tun oder erwarten würden. Ich habe mich sehr gefreut, dass du in diesem Zusammenhang auf den angedeuteten Totengesang eingegangen bist!

"Dir gelingt hier eine glaubhafte Gegenüberstellung von OSs innerem Ungleichgewicht und seiner äußeren Beherrschtheit."Mit dieser Einschätzung lässt du mir einen Stein vom Herzen fallen, denn genau davor hatte ich Angst, dass diese Balance nicht gelingen würde, dass man mir sagen würde, dass OS doch nicht so ruhig wirken kann, wenn er so aufgewühlt ist, oder dass er nicht wirklich aufgewühlt sein kann, wenn es ihm noch gelingt ruhig zu bleiben. Hach, es freut mich sehr sehr sehr, dass es doch geklappt hat und dass du es als in character für OS empfindest!

Auch dein nächster Abschnitt zielt in diese Richtung. Ich fand es eine Herausforderung, OS so denken zu lassen, dass zum einen noch deutlich ist, dass er einen scharfen Verstand hat, dass er natürlich nachdenkt, was sein kann und was nicht, und dass er dennoch nicht zu dem hundertprozentigen Schluss kommt: Klar, W kann es nicht sein! Das hätte schließlich den ganzen Text gekippt.

"Angst vermag es zu leisten, dass wir den gesunden Menschenverstand außer Acht lassen." Genau so sehe auch ich das!

Ob die Zeugen es ihm übel nehmen, dass er sie zur Seite schubst...? Ob sie wissen wollen, was denn eigentlich los ist? Wir werden es erfahren, demnächst in diesem Theater ;) Ein weiterer Cliffhanger, das hatte ich ja auch schon bei marieschi gesagt, wäre wirklich zu viel des Guten gewesen. Man nutzt den Effekt zu sehr ab, wenn man ihn überstrapaziert. Daher war für mich klar, dass das zweite Kapitel damit enden muss, dass wir wissen: W liegt nicht in diesem Sarg! Wo er aber steckt und warum er nicht bei seinem Gewehr ist....????

Was die Kugelform betrifft: Kommt die nicht sogar bei May selbst vor? Ich meinte, kann aber nicht mehr sagen wo. Muss ich mal nachsuchen. In jedem Fall war sie praktisch für meine Zwecke und ich danke dir für dein Lob diesbezüglich! Ich hatte gar nicht erwartet, dass sie jemandem "Bewunderung" abringt! Wow!

Ich mag deinen Teilsatz auch! Denn er schafft es endlich das in Worte zu fassen, was wir doch längst alle denken, nicht wahr? Der Tote hat die Silberbüchse eben gestohlen. Schließlich passiert auch das bei KM des Öfteren und ist somit doch naheliegend. Wenigstens an einer Stelle wollte ich OS den Gedanken auch aussprechen lassen.

Was deine Idee mit dem Vorschreiben betrifft: In der Tat eine gute Idee. Ich werde sie überdenken. Dennoch bleibe ich wohl eher ein Freund der Oneshots. Eine weitere Geschichte ist aber ganz sicher nicht ausgeschlossen! Wenn mir ein komplexer Sachverhalt unterkommt, dann werde ich auch wieder in mehreren Kapiteln produzieren. Und ich fühle mich sehr geehrt, dass du mir das zutraust und es gerne lesen würdest!

Herzlichen Dank also für all die lieben und klugen Worte und für diesen schnellen und so ausführlichen Review!

Liebe Grüße
Karla
21.09.2018 | 13:09 Uhr
Liebe Karla,
es gehört zu meinen, sicher nicht immer verständlichen, Gewohnheiten stets zuerst das Ende einer Geschichte, bzw. eines Kapitels zu lesen. Darum konnte ich danach den Rest ganz entspannt lesen. Da aber wohl die meisten Menschen es andersherum machen, müssen sie wahrscheinlich vor lauter Angespanntheit, die sie mit dem armen OS teilen müssen, beinahe geplatzt sein.

Du schaffts es hier über ein ganzes Kapitel die Spannung hochzuhalten, das mancher mit einem einzigen Satz abgespeist hätte. Man möchte möglichst schnell lesen, man wünscht sich das Ende des Kapitels herbei., das dann, Gott sei Dank, auch ein bisschen Erleichterung bringt.

Der Tote ist nicht W. Trotzdem bleiben viele Fragen offen: Wo ist der Häuptling? Ist ihm etwas zugestoßen? Wer ist der tote Apache und warum hat er Ws Gewehr?

Ich bin jedenfalls froh, dass Du uns nicht länger im Ungewissen gelassen hast, ob W nun dort in dem Sarg liegt oder nicht....

LGM

Antwort von KarlaS am 22.09.2018 | 21:54 Uhr
Liebe marieschi!

Aha! Na wenn das so ist, dann werde ich zukünftig ans Ende meiner Kapitel schreiben: "Marieschi, fang gefälligst vorne an!"

Aber ich weiß, was du meinst, ich kenne das Gefühl, dass man erst einmal wissen will, ob denn alles gut wird, ehe man sich auf einen Text einlässt. Bei manchen Kapiteln oder Texten nimmt man sich dadurch aber natürlich auch selbst den Effekt. So auch hier fürchte ich fast, denn das Kapitel war nun ganz und gar nicht auf "entspannte" Lektüre ausgelegt ;)

Ich bin aber doch erleichtert und erfreut, dass du mich bestätigst, dass die Anspannung unser OS sich durchaus übertragen konnte, wenn man nicht geschummelt hat ;)

Denn natürlich war meine Prämisse hier vor allem Spannung zu erzeugen und den Bogen möglichst bis zum Ende zu halten. Und die Auflösung in einem Satz abzuhaken wäre zum einem dem Cliffhanger nicht gerecht geworden und zum anderen meinem Anspruch unseren OS möglichst lange in seiner Panik und seinem Leiden zu begleiten. Hurt muss sein in meinen Texten!

Ein weiterer Cliffhanger wäre dann aber doch zu viel des Guten gewesen, daher zumindest ein bisschen Erleichterung am Ende. Im Sarg liegt W nicht... Aber wo ist er? Warum ist er nicht bei seinem Gewehr? Du stellst hier jedenfalls die richtigen Fragen, die sich auch OS bald stellen wird1

In diesem Sinne: Fortsetzung folgt!

Lieben Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße!
Karla
18.09.2018 | 19:00 Uhr
Gahhhhhhhhhhhhh. Gib's zu, Du willst mich töten! Ich bin schon ganz gespannt, welche Wendungen diese Geschichte nehmen wird, die zu meiner Freude OS-h enthält. Ich mag es wenn er leidet.

Antwort von KarlaS am 19.09.2018 | 21:19 Uhr
Liebe esteven!

Erst mal: Wie schön, dass du auch hier bist! Das freut mich wirklich sehr!!

Und nein, ich will niemanden umbringen, am aller wenigsten meine Leser! Das wäre ja auch für mich ein Verlust, ich will doch diese tollen Reviews!

Ich mag es auch, wenn OS leidet. Oder W. Oder beide... ein bisschen hurt für meine sadistischen Neigungen. Aber keine Sorge, kein hurt ohne comfort.

Schon bald geht es weiter!

Liebe Grüße
Karla
09.09.2018 | 14:56 Uhr
Liebe Karla,

nun sollst du auch zu dieser Geschichte ein Review von mir bekommen, auch wenn es etwas länger gedauert hat. Da die Zeit knapp war, habe ich zunächst die Geschichten kommentiert, die ich schon seit Längerem begleite.

Ich freue mich übrigens sehr, dass du uns nun eine „richtige“ Kurzgeschichte präsentieren willst, denn ich mag dieses Format eigentlich lieber als das der Oneshots. Es macht Spaß, Kapitel anderer Autorinnen im Kopf weiterzuspinnen und zu überlegen, wie dieses oder jenes wohl gelöst werden wird bzw., wie die Story wohl weitergeht. Und sich dann überraschen zu lassen!

Mit deinem OS habe ich zu Beginn sehr mitgefühlt. Du schaffst es, das ungemütliche Wetter sehr plastisch werden zu lassen, so dass ich mich mit ihm über die Ansiedlung von Häusern gefreut habe.

Und auch, was das Dorf angeht, macht es dir keine Mühe, entsprechende Bilder vor meinem Auge entstehen zu lassen, denn du beschreibst es mit wenigen, wohlgesetzten Worten, so dass es schnell ein Eigenleben bekommt. Deutlich wird das z.B. am Schild „Matthews – Finest Tayloring“ (hier steht nicht nur „Taylor“, sondern dieser bekommt einen Namen) oder indem du das verliebte Paar gleich zweimal erwähnst.

Dein Setting kommt zunächst ausgesprochen harmlos daher; Ein schmuddeliger Ort bei ungemütlichem Wetter, ein Hotel mit Gastraum. Und dann fängst du an, die Spannung zu steigern; es fällt das Wort, das OS aufmerken lässt und dem Kapitel seinen Titel gibt: Nur ein Indianer. Für mich liegt darin die ganze Tragik des wilden Westens zu jener Zeit. Für OS hingegen ist diese Sichtweise fast schon Normalität. Er lässt sie stehen, ist es vielleicht sogar müde, immer dieselbe Diskussion führen zu müssen und dabei doch nichts zu erreichen. Ohnehin ist es zu spät, der „Indianer“ ist tot.

Und doch erweist sich seine Resignation fast als Fehler. Was nämlich, wenn er in der Gaststube später nicht dieses Gespräch aufgeschnappt hätte? Dann hätte er niemals von der Silberbüchse erfahren…

Zurück zum Saloon. Die Atmosphäre hat sich mit dem Publikum verändert, es ist rauchiger und lauter; die Spannung steigt im selben Maße auch beim Leser. Shatterhand wird Zeuge des Gesprächs; auch hier übrigens gibst du den Personen, die da sprechen durchaus Charakter, auch wenn sie nur eine Nebenrolle spielen. Zorbi hat schon angemerkt, dass sich hier zwei Gegenpole gegenüberstehen und das sehe ich genauso. Es ist nicht nur wichtig, beide Seiten hier zu sehen, es macht es auch interessanter. Die Welt ist nicht eindimensional!

An dieser Stelle ist mir aber etwas aufgefallen. Du beschreibst aus OSs Sichtweise die Personen, die hier sitzen. OS kann aber ja gar nicht wissen, wer sie sind. OK, Sheriff und Reverend, vielleicht auch Deputy erkennt man noch an der Kleidung, aber den Gemischtwarenhändler und den Bürgermeister? Das ist m.E. ein schriftstellerischer Irrtum, den du irgendwie ausmerzen müsstest, z.B. indem sie sich vielleicht mit „Bürgermeister“ anreden o.ä….

Ansonsten kommt hier der erste Höhepunkt, der OS völlig aus seiner Essenslaune und Ruhe bringt. Toll gemacht, wie er plötzlich aufspringt und sofort alarmiert ist! Die kaum auszuhaltende Spannung ist förmlich greifbar, als er dem Deputy folgt, darauf wartet, dass dieser umständlich Licht macht. Und der Schlag, als er tatsächlich die Silberbüchse erkennt!

Was nun? Auch ich glaube nicht, dass du W umgebracht hast. Wo sollte denn dann noch der Slash herkommen ;-)? Und natürlich gibt es durchaus Gründe, die W bewegen können, die wertvolle Waffe aus der Hand zu geben. Er könnte sie auch verloren haben, bestohlen worden sein, gefangen….

Ich bin sehr gespannt, welche Idee du gehabt hast!!!

Herzlichen Dank für dieses spannende Kapitel!
Liebe Grüße
Catherine

Antwort von KarlaS am 15.09.2018 | 15:47 Uhr
Liebe Catherine,

entschuldige zunächst, dass diese Antwort so lange hat auf sich warten lassen, aber die letzte Woche war irgendwie verrückt. Ich kam zu nichts.

Insofern kein Grund sich bei mir für "Verspätungen" irgendwelcher Art zu entschuldigen :) Und natürlich konzentriert man sich erst mal auf das, was schon länger im Fokus war. Ich bin auch nicht so sicher, ob ich mich hier nicht verzetteln werde, wenn ich nun doch an vielen Stellen "mitspiele", aber die Reviews sind so toll, da ist es nur fair welche zu geben.

Was du zum Unterschied Story/Oneshot sagst, da kann ich aus Lesersicht voll mitgehen. Ich merke jedoch, wie mich der "Zwang" das nächste Kapitel zu liefern als Autorin eher lähmt. Ich denke nach diesem Ausflug (den ich im Übrigen heute fortsetzen wollte, aber Melissa war schneller), kehre ich erst mal zu den Oneshots zurück.

Ich habe den Text geschrieben, als es draußen nieselte. Das hat das mit dem Wetter definitiv leichter gemacht! Freue mich aber sehr, dass die Stimmung auch so transportiert wurde, wie ich es gehofft hatte. Sehr gefreut habe ich mich über dein Lob, dass auch die wenigen Worte der Beschreibung für ein Bild reichen. In der Tat ging es mir bei KM immer so, dass ich mich gedanklich ausgeklinkt habe, sobald lange beschrieben wurde. Das liegt mir auch selbst bei einer Ausführung en detail nicht. Dennoch will ich ja gerne, dass mein Setting nicht zu platt und zu farblos wirkt. Ich versuche es mit einzelnen Hightlights und du spiegelst mir hier, das eben genau das funktioniert! Das macht mich wirklich glücklich!

Und richtig, alles sollte erst mal ein wenig düster und grau wirken, sich dann zunächst als erfreulich angenehm und schnell als viel viel unangenehmer herausstellen. "Nur ein Indianer", also nichts, worüber man sich aufregen muss. Du hast recht, es bezeichnet das Elend des gesamten Wilden Westens. Und für OS muss es geradezu ein Schlag ins Gesicht sein, ist es doch auch "nur ein Indianer", den er mehr liebt als alles andere auf der Welt. Aber du erkennst hier ganz richtig: Er ist es leid zu widersprechen und dagegen zu halten. Er lässt den Wirt reden.

Und Gerede ist es auch, das ihn auf die richtige Spur bringt! Wieder einer der mayschen Zufälle, aber ich denke, die verzeihen wir uns alle gegenseitig, wo der Mayster selbst sie doch andauernd nutzt.

"Die Welt ist nicht eindimensional!" sagst du und machst mich damit einmal mehr sehr glücklich, denn es ist mir scheinbar gelungen dies auch in meinem Text abzubilden. Und das, ohne den Nebenfiguren großen Raum geben zu können! Ich freue mich sehr, dass das ganze Szenario dennoch gefällt und überzeugt. Was deinen Einwand betrifft, so hast du natürlich recht, dass man dem Bürgermeister und dem Ladenbesitzer beides wohl nicht ansieht. Ich hatte mir aber einfach vorgestellt, dass es im Gespräch Erwähnung findet, sodass unser scharfsinniger Scharlih es sich zusammenreimen kann. Ich habe - zugegebenermaßen sehr versteckt - daher den Hinweis eingestreut: "Wie es der Zufall wollte, saß ich dadurch in der Nähe einer großen Tafel, an der sich scheinbar die Respektspersonen des Ortes zusammengefunden hatten, wie ich aus ihren Gesprächen entnehmen konnte." Aber vielleicht hast du recht, vielleicht müsste man mehr von den Gesprächen hören, um zu verstehen, wer wer ist und woher OS das weiß.

OS jedenfalls hält nichts mehr auf dem Stuhl, als in seinem Hirn der Verdacht erwacht, um welches Gewehr es sich handeln könnte. Und wie schön auch, dass ich die Spannung mit dem Deputy ein wenig aufrechterhalten konnte :) Der sollte mal schön langsam und umständlich hantieren, damit wir alle etwas davon haben.

Wurde W gehängt oder aber wieso hat W die Silberbüchse nicht mehr? Das sind wohl die beiden berechtigten Fragen. Der Slash könnte ja noch in Form von Flashbacks des über seinem toten Geliebten weinenden OS kommen. Ob das also ein Hinweis ist, dass W noch lebt? Aber natürlich nennst du andere plausible Möglichkeiten: "Er könnte sie auch verloren haben, bestohlen worden sein, gefangen…." Oder vielleicht tot, nicht erhängt, aber von dem getötet, der nun hier erhängt wurde?

Es freut mich sehr, dass ich dich neugierig machen konnte und wie bereits angekündigt, geht es bald weiter!

Herzlichen Dank für deine schöne Rückmeldung und auf bald!
Karla
06.09.2018 | 07:48 Uhr
Liebe Karla!

Ich mag ja nich so slash eigentlich. Is ja auch klar, ich hab lieber W und R :)

Aber die Story hier hat ja mal voll den fiesen Auftakt! Du hast W bestimmt nich gekillt, aber das muss ja der Horror sein jetzt für OS! Was macht der jetzt wohl als erstes?

Ich hoff mal, dass du nich so ganz explizit wirst, das möcht ich nich lesen. Ansonsten bin ich ja auch bei Marieschi dabei mittlerweile, also das geht dann schon, wenn das nur so Andeutungen sind. Ich bin jedenfalls mal mega gespannt, was noch passiert.

Und welche Spuren OS verfolgen muss :)

Also erst mal hast du mich total neugierig gemacht!!!

Liebe Grüße., deine Melissa!

Antwort von KarlaS am 06.09.2018 | 08:00 Uhr
Liebe Melissa!

Wie schön hier von dir zu hören, obwohl die Voraussetzungen nicht ganz stimmen. Aber vielleicht gleich zu deiner Beruhigung: Nein, es wird hier bei meinen FF Geschichten nicht axplizit "zur Sache" gehen. In der Beziehung tobe ich mich auf AO3 aus.

Und obwohl mir W und R eher fern liegt, muss ich gestehen, dass du wirklich sehr schön schreibst. Wir haben also die Gemeinsamkeit den jeweils anderen mit etwas "Vorsicht" zu lesen, aber scheinen unsere Helden zu sehr zu mögen, um es nicht zu tun :-)

Du glaubst, dass ich W nicht umbringen könnte? Lass dich überraschen! Horror für OS ist es in jedem Fall, da gebe ich dir völlig recht - so oder so!

Wie schön, dass du auf den Titel geschaut hast. Spuren suchen? Finden? Spuren, die ein Geschehen hinterlässt? Wir werden sehen :)

Ich freue mich jedenfalls, dass du erst mal dabei bist und sage danke für deinen Kommentar!

Herzliche Grüße
Karla
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