Autor: Areion
Reviews 1 bis 25 (von 27 insgesamt):
06.07.2019 | 17:15 Uhr
zu Kapitel 37
Hey :)

Da bei mir auch die Prüfungsphase ansteht, habe ich nicht viel Zeit zum Lesen und für Reviews, aber ich versuche so weit es geht auf aktuellen dem Stand zu sein.

Ich glaube, ich habe noch nicht viel zu Nettle geschrieben, aber nach ihrer letzten Sicht ist sie in meiner Favoritenliste gestiegen. Sie hat anscheinend eine gute Menschenkenntnis, ihre Einschätzung von Phelan ist nicht falsch und auch ihr Misstrauen Veela gegenüber ist begründet. In solchen Spielen kann es schlauer sein, unauffällig zu sein und niemandem zu vertauen. Ich bin gespannt, ob sich das für sie auszahlt und was es noch über sie zu erfahren gibt.

Phelan tut mir leid. Er hat sich gemeldet, um seinem Bruder das Leben zu retten und jetzt werden sie wahrscheinlich beide sterben. :/
Ich fand seine Gedanken zu Phosphor interessant. Da er ihm so große Sorgen bereitet, würde ich ihm zutrauen, Phosphor umzubringen. Aber er ist ja davon überzeugt, dass er nicht gut darin wäre, einen Mord zu vertuschen...

Mit Cody werde ich irgendwie nicht warm. Ich verstehe, dass Cody die Entscheidung, in die Spiele zu gehen, schwer fiel, und er es hauptsächlich für seine Mutter gemacht hat. Nichtsdestotrotz hat er sich sein Schicksal selbst ausgesucht und man sollte erwarten, dass er wenigstens versucht, für seine Mutter und sich zu gewinnen. Wie er dann sagen kann, dass er Phosphor den Sieg wünscht, obwohl er ihn gar nicht kennt, erschließt sich mir nicht. Will er nicht selbst einer der Sieger sein? Aber vielleicht würde sich seine Einstellung ändern, wenn das Leben seiner Mutter an sein Überleben geknüpft wäre...

Nun zum aktuellen Kapitel:

[Chrys]

>„Weißt du, Chrys. Du bist mir direkt aufgefallen, als wir das erste Mal in die Kantine getreten sind. Deine Augens. Dein Körper.“
„Äh… hä?“ <
~ Diese Eloquenz xD Aber ich schätze, ich hätte an Chrys' Stelle auch nicht gewusst, was ich darauf erwidern soll.

> Für einen Moment blieb mir tatsächlich die Spucke weg. Was sollte das bitte werden? Was bezweckte er damit.
„Du bist geil!“
„Und weiter?“ <
~ Nix weiter. Phace ist wohl der Meinung, dass damit alles gesagt ist und Chrys sich freudestrahlend in seine Arme bzw. mit ihm ins Bett stürzt. :D

> Ich reagierte instinktiv, indem ich zurückwich und ihm mit der blanken Faust ins Gesicht schlug. <
~ Und die Szene wurde besser und besser. xD Diese Szene hat mir meine Lernpause wirklich versüßt. ^^
Aber Spaß beiseite. Ich kann Chrys' Reaktion absolut nachvollziehen und ich kann verstehen, dass er ihm am Ende am liebten noch eine verpasst hätte. Was ich absolut nicht nachvollziehen kann, ist, wie Phace nach allem, was gesagt wurde, immer noch glaubt, dass Chrys eine Frau ist. Hat der Typ keine Augen im Kopf?? Irgendwie hoffe ich fast, dass Chrys seine Drohung vom Ende wahr macht. Aber andererseits will ich auch nicht, dass er wegen so einem Idioten wie Phace stirbt...
Gerard (Ich habe keine, welche Schreibweise richtig ist^^") hat wohl versucht subtiler vorzugehen und Chrys betrunken zu machen, und ich bin froh, dass Chrys nicht mitgegangen ist. Er sollte sich lieber weiter an Caligula und Ragnar halten.

[Ragnar]

>„Höchstens zwei“, korrigierte ich Caligula. „Und ich sehe lieber zwei Vierer auf den Thron als einen Einer, wenn ich die Wahl habe.“
„Du willst ihn hintergehen?“
„Nicht, wenn ich es nicht zwingend muss.“ <
~ Ok, vielleicht sollte sich Chrys doch nicht zu sehr an die beiden halten. :D Aber bei zwei möglichen Siegern ist es nicht dumm, dass im Vorherein absprechen und sich abzusichern.

> Es gab keine Waffen - sofern man ein paar einfache Holzstäbe in verschiedenster Größe nicht mitzählte <
~ Ich frage mich, ob sie irgendwann noch Waffen bekommen. Ich bin ein großes Fan von Kämpfen zwischen Tributen und es wäre schade, wenn es in der Arena keine gäbe. Vielleicht am Ende?

> „Zurück zum Thema, Einarm.“ <
~ Wow, zu Beginn der Arena ist Ragnar nach solch einer Bemerkung ausgerastet. Ich mag die Tatsache, dass die beiden sich freundschaftlich necken können. Da wird Verrat umso härter.

Das war es auch schon von mir.
Ich freue mich wie immer auf das nächste Kapitel.
Liebe Grüße & viel Erfolg bei deinen Prüfungen!
15.06.2019 | 10:45 Uhr
zu Kapitel 34
Hey :)

Ich bin gerade dabei ein paar Reviews nachzuholen und da ich hier schon länger nicht mehr kommentiert habe (obwohl ich mir vorgenommen habe, zu jedem Tag etwas zu schreiben), hole ich das jetzt nach. Da ich mich nicht auf alles beziehen kann, beschränke ich mich auf die Tode, die Teams und die Entwicklungen, die ich im Kopf habe.

Platz 24: Cassiopeia. Ich bin ehrlich, ich habe nicht erwartet, dass es jemanden so schnell trifft – und dann auch noch eine Karriera. Ich mochte sie nach ihrer Ernte eigentlich ganz gerne, aber wenn ich sie z.B. mit Caligula vergleiche, dann finde ich, dass die Karriera aus D4 mehr Wiedererkennungswert hat.

Platz 23: Declan. Der Arme kann einem schon leidtun. Er hat Cassiopeia nicht getötet, das war das Kapitol. Er hat nur im falschen Moment seinen Mund aufgemacht. Da sieht man mal wieder – Schweigen ist Gold. ^^ Obwohl ich darüber ganz froh war, denn dann hätte es an ihrer Stelle Ragnar getroffen. :D Aber jemand musste den Anfang machen und da hat er sich als Kanonenfutter wahrscheinlich angeboten.

Platz 22: Auburn. Ihr wurde die Party zum Verhängnis, die eine mehr als dämliche Idee war. Als ob sich das Kapitol die Möglichkeit entgehen lassen würde, einzugreifen und die Sache etwas interessanter zu machen. :D Als sie das Spiel begonnen haben, habe ich geahnt, dass es wahrscheinlich Auburn treffen wird, weil die anderen Spieler mMn mehr Potential hatten. Obwohl ich immer noch nicht mit Cody warm geworden bin... Ich hätte mich an Auburns Stelle einfach - wie Chrys :D - geweigert und verlangt den ‚Spieler‘ zu losen, schließlich hätten die anderen sie schwer zwingen können.

Platz 21: Milo. Der erste, der von einem anderen Tribut getötet wurde, und das auch noch auf so brutale Weise. Da er ‚nur‘ Kanonenfutter war, will ich auch gar nicht mehr zu ihm schreiben.

Platz 20: Rheena. Sie war tatsächlich diejenige, die ich mir am ehesten als Milos Mörderin vorstellen konnte, hauptsächlich, weil sie durch das gezeigte Video und die Drohung des Kapitols ein starkes Motiv hatte. Die Drohungen und Deals sollen die Tribute wohl zum Handeln zwingen, und das hat das Kapitol bei Rheena geschafft. Als mit Veela eine weitere Verdächtigte aufkam, hatte ich meine Zweifel, welche der Beiden es nun gewesen ist, aber glücklicherweise haben wir Phosphor. :D

Phosphor passt wirklich perfekt in dieses Arenakonzept, ich weiß nicht, was die anderen Tribute ohne ihn tun würden. :D Mittlerweile könnte ich ihn mir durchaus als einen der Sieger vorstellen. Er wäre in der Lage einen Mord zu vertuschen, aber ich bin mir nicht sicher, ob er jemanden töten könnte. Aber wer weiß, wie sich die Spiele noch entwickeln. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sie das Konzept nach dem ersten Sieger verändert... Leyna und Phelan traue ich auch noch einiges zu, wobei Leyna ein zu guter Mensch ist, um jemanden umzubringen und Phelan wegen seinem Status leider zum Tode verurteilt ist. Aber ich hoffe, dass er uns noch länger erhalten bleibt. ^^
Zwischen Ragnar, Chrys und Caligula entwickelt sich ja wirklich eine Art Freundschaft, was mir echt gut gefällt. Ich mag es, wenn zwischen Tributen Bindungen entstehen, auch wenn – oder vielleicht gerade deshalb? :D – das Ende dadurch meistens tragischer ist. Chrys ist wirklich eine einzige Pointe. Als ob er nicht schon mit genug Dingen zu kämpfen hat, hast du auch noch Phace und Gerard auf ihn angesetzt. xD Ich weiß echt nicht, ob ich das lustig finden oder ob ich Chrys bemitleiden soll. :D Aber Spaß beiseite, Phace und Gerard sind wirklich zwei unangenehme Zeitgenossen und ich hoffe, dass sie am Ende bekommen, was sie verdienen.
Topas und Octavius sind auch ein klasse Team, auch wenn Octavius das nicht wirklich einsehen will. :D Die Beiden ergänzen sich vom Charakter wirklich sehr gut, und ich bin gespannt, ob da mehr zwischen ihnen laufen wird. Da sich Octavius aber so stark gegen jede Art von Bindung und Gefühlen wehrt, bin ich mir da nicht so sicher. Hoffentlich bleibt Topas weiterhin so hartnäckig, schließlich hat er es schon einmal geschafft, dessen harte Schale zu knacken. Ich finde es voll heftig, dass die Trainingszeit drei Monate (soweit ich mich richtig erinnere) gedauert hat. Ich bin gespannt, ob wir erfahren, was in dieser Zeit alles passiert ist und ob die Tribute ihre Erinnerungen zu einem späteren Zeitpunkt zurückbekommen. Die Sache mit den Fotos muss sehr schlimm für Octavius sein und ich frage mich, wer seinen Freund umgebracht hat. Der Mörder ist anscheinend verheiratet und Octavius nicht unbekannt, und irgendwie war mein erster Gedanke Octavius‘ Vater...
Sein Interview war ebenfalls interessant, beeindruckend, wie ruhig er geblieben ist. Ich glaube, ich habe es schon in der privaten Mail geschrieben, aber ein Aufeinandertreffen von Octavius und Grand wäre echt spannend. :D Auch wenn Grand in seiner derzeitigen Verfassung leider keine Chance gegen ihn hätte. Ich bin froh, dass Grand und Ceres von den Spielen im nächsten Jahr wissen und dementsprechend trainieren können. Und vielleicht bringt das Kapitol Grands Verletzungen doch teilweise in Ordnung, jedenfalls hat Faye sowas angedeutet? Mittlerweile tut mir Grand leid, obwohl ich ihn die meiste Zeit während seinen eigenen Spielen nicht leiden konnte. Der Typ hat schließlich gefühlt meine ganzen Favoriten getötet, darunter meinen eigenen Tribut. :D Aber mittlerweile habe ich mich mit ihm angefreundet und ich würde eine Freundschaft zwischen ihm und Ceres echt toll finden. :)

So, das war es soweit von mir. Ich hoffe, ich schaffe es ab jetzt öfter was zu reviewen, aber ich verspreche lieber nichts.

Ganz liebe Grüße
21.04.2019 | 17:16 Uhr
zu Kapitel 25
Heyo :D

mir ist gerade danach ein kleines Review zu schreiben, auch wenn ich eigentlich zuerst was zu Tag 1 schreiben wollte, aber das hole ich vielleicht nach. Die Arenaidee oder besser gesagt das Konzept der Spiele gefällt mir sehr gut, so viel kann ich sagen und ich bin auch froh hier wieder etwas zu lesen. :D

Ich bin mit dem Ergebnis der MMA zufrieden, die oberen drei Begriffe klingen interessant (ich gehe mal davon aus, dass es drei Aufgaben geben wird). Ich denke mal, das werden dann die „Spiele“ sein, die uns angeteasert wurden. „Schrank“ hätte Veelas Idee sein können, „Sack“ das Sackhüpfen von Adea und „Teller“ das Wettessen. Ich bin gespannt auf die gewählten drei Begriffe, ahne aber schon böses- wie immer eigentlich ^^. Wie hast du es eigentlich gemacht? Du hattest/hast ja bestimmt Vorrat. Hast du zu jedem Begriff etwas geschrieben und lädst jetzt die entsprechenden Begriffe hoch oder hast du etwas gar nicht so viel Hamstervorrat? O.o

Ein POV von Topas, ich habe mich sehr gefreut (was wohl auch zu meiner Motivation zu reviewen beigetragen hat, ich bin ehrlich ^^). Ich muss sagen, du triffst ihn immer noch sehr gut.
„Ich bin es, Topas. Ich habe gedacht, ich sehe mal nach dir, weil du das Frühstück verpasst hast und ich dachte, es könnte dir vielleicht etwas passiert sein. Ich meine, nicht dass sich besonders viele Personen an die Karrieros ran trauen würden, zumindest niemand, der nicht selbst ein Karriero ist. Oder sehr wagemutig. Ich persönlich würde es mich nicht trauen. Sag mal, darf ich nicht reinkommen? Es redet sich echt mies durch eine Tür.“ - das ist einfach genau die Art, in der Topas plappert, genau so habe ich es mir vorgestellt und es freut mich, dass du das so gut hinbekommst. Er hat genau das richtige Maß an Redseligkeit, unterbricht sich immer wieder selbst und wechselt prompt Themen. Besonders die letzten beiden Sätze mochte ich, ich konnte ihn mir gut vorstellen, wie er leicht verzweifelt vor der Tür steht.
Ich mag die Harmonik zwischen Octavius und Topas sehr. Sie sind eigentlich ziemlich verschieden, passen aber ganz gut zusammen oder ergänzen sich. Octavius ist sehr negativ, schroffer und will alleine sein und Topas, der redselig ist, Gesellschaft mag und optimistisch ist, das wird noch lustig mit den beiden. Ich mag es, wie Octavius teilweise genervt von Topas Redeschwällen ist und dann einfach nur „Ach“ oder so sagt und sich eigentlich nicht wirklich für das interessiert, was Topas sagt oder darauf nichts erwidern möchte.
„Du meinst wohl, wieso sollte es mich interessieren, wenn es mich nichts angeht“, sprach ich aus, was ich bei dem Tonfall zu hören meinte, worauf Octavius einen Mundwinkel nach oben zog.“ - die Stelle mochte ich auch sehr gerne, weil es zeigt, dass Topas nicht nur nerven kann und sich manchmal durchaus bewusst ist, wann es besser ist leise zu sein.
„Natürlich sollte man es nicht übertreiben, denn dann schnitt man sich nur selbst ins Bein, aber wenn ich nicht daran glaubte, es bis zum Ende zu schaffen, dann könnte ich mich auch gleich selbst erhängen. An einen Strick zu komemn ( Tippfehler btw xD) wäre vermutlich nicht so schwierig.“ -ich mag seine Einstellung und dass er ein Ziel braucht, für das es sich zu kämpfen lohnt. Witzig fand ich es aber auch, wie er gleich in Gedanken abschweift, wie man sich am besten erhängen könnte. xD Tolle Mischung aus Ernst und Leichtigkeit!
„Wenn wir sie alle besser kennenlernen, dann können wir vielleicht auch verstehen, wie sie denken und welche Mordart zu ihnen passt. Das könnte helfen. Ich werde heute Abend auf jeden Fall bei dem Treffen dabei sein.“- das ist schlau, birgt aber auch Gefahren, schätze ich. Zum einen, weil man etwas über sich selbst preisgibt und zum anderen, weil ich denke, dass die Spielemacher die Party etwas aufpäppeln wollen, aber mal sehen.
„Nichts, was er sagte, wirkte in irgendeiner Weise begeistert oder wirklich interessiert. Es war so, als würde ihm dieses ganze Spiel eher nerven. Das Kennenlernen von Leuten. Meine Anwesenheit.“ - gute Einschätzung von Octavius, aber auch hier erkenne ich Topas gut wieder, weil er trotzdem nicht aufgibt und weiterhin bei ihm bleibt. Auch seine Gedanken über Octavius und seiner eigene Familie fand ich zutreffend und schön, v.a. weil sie beide aus Karrierodistrikten kommen und sie es da teilweise ziemlich ernst mit Schande und Ehre nehmen.
„Und es war eine Fassade. Ich erkannte sie so gut, als hätte ich mehr als nur einmal dahinter schauen dürfen. Als hätte ich ihren Sinn und ihren Hintergrund schon lange verstanden. Rückstände eines Erinnerns an Dinge, die in unserem Gedächtnis nie passiert waren. “ - mich würde es echt interessieren, was sie alles vor der Arena erlebt haben. Bei jeder anderen Geschichte hätte man es wohl gut in der Vorarenazeit schreiben könne, aber hier passt es besser, dass sie sich nicht erinnern und die Erinnerungen durch Flashbacks oder Andeutungen zurückkommen, oder auch gar nicht, aber ich hoffe doch schon, dass wir mehrere Eindrücke davon bekommen.
„Verbündete. Lass uns zusammenarbeiten.“- es freut mich, dass dieses ungleiche Paar zusammen arbeitet und ich denke, dass sie gut zusammen passen. Ich freue mich auf mehr! :D

„Narah und ihre Katze ging mir schrecklich auf die Nerven.“ - ich habe das Gefühl, dass es mehreren Leuten auf den Sack geht. Dass viele sich von ihr abwenden ist hart, aber ziemlich nachvollziehbar, denn es ist echt etwas dumm, eine fremde Katze in der Arena aufzunehmen. Da kommt nach was, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die Katze wirklich eine Mutation ist, immerhin sollen sich die Tribute primär selbst ermorden.
„Wer wusste, ob wir bis zum Ende dieses Buffet besitzen würden?“ - weise, weise. Wir sind immerhin in einer von Areions Arenen und da werden den Tributen oft Hoffnungen gemacht, nur um diese dann wieder erbarmungslos zu zerschmettern. :D Aber ich finde es witzig, dass Krishan scheinbar nur am Fressen ist, verständlich wenn man wo aufwächst, wo es kaum genug Nahrung für alle gibt.
Adea ist wohl auch eher in der „Kein Bock auf Menschen“ Ecke aufzutreffen und irgendwo hat sich auch Recht. Aber es ist auch wie sie es selbst sagt, in Gesellschaft ist man sicherer, was wohl den einen oder anderen nicht gefällt.
Partyvorbereitung, wuhu. Bin immer noch gespannt, ob das so harmlos ausgehen wird. Aber schön, dass sie sich wenigstens teilweise ablenken können. Und wir erfahren auch ein wenig von anderen Personen. Leyna scheint sehr nett zu sein, hinterfragt Sachen und mag offensichtlich sehr das Theater. Ich glaub ich mag sich, bei ihr wirkt das aber so, als ob noch viel mehr kommt, was noch nicht gezeigt wurde. Was nicht schlecht ist. Phelan mag wohl keinen Körperkontakt und ist wie üblich immer etwas mies gelaunt.
Ich fand es gut, wie du die gute Stimmung immer wieder mit Rückblicken bzw. Bezügen zur letzten Arena gekippt hast, wie bei dem Flaschendrehen oder der generellen Skepsis Spielen gegenüber. Und dann kommen Linchen und Rebecca und zerstören alles, wuhu. Ich mag die Atmosphäre, die die beiden mit sich bringen. Gefahr, das Wissen, dass sie trotz aller Angenehmheiten noch in der Arena sind und das gepackt in die Körper zweier kleiner Kinder, die das alles noch verschlimmern. Durch die beiden wird man dran erinnert, dass das alles immer noch ein grausames Spiel ist.
„Der, der von dem Publikum nach der Feier am Interessantesten eingestuft wird, bekommt einen Preis“ - da bin ich auch mal gespannt. Ich fand dazu auch Adeas Gedanken, dass diese Belohnung auch Nachteile wie Neid mit sich bringt, toll. Dass sie den Vorteil für sich behalten kann auch ein Vertrauensproblem hervorrufen, v.a. wenn es rauskommt, dass sie den Vorteil verschweigen wollten.
„Die Stimmung war, trotz der Worte, dass es eine Belohnung anstatt Bestrafungen gäbe, weit ins Minus gerutscht.“ - und genau für so etwas sind die beiden, denke ich, gemacht. Und sie machen einen guten Job.

So damit bin ich fertig. Es freut mich, dass wieder regelmäßig etwas kommt und ich muss mich für etwaige Rechtschreibfehler entschuldigen, dieses Review entstand nicht am Rechner.

Schöne Ostern und erholsame Feiertage.
Liebe Grüße
A.
25.12.2018 | 15:56 Uhr
zu Kapitel 15
Heyo :D

Und weiter geht es mit meinen Reviews zu den Tributen. Ein wenig spät, weil wir ja mittlerweile schon in der Arena sind und es die ersten Tode gab, aber ich wollte trotzdem zu jedem was geschrieben haben, deswegen kommt hier jetzt das letzte Review über die verbliebenen Tribute, damit ich mich dieses Mal vielleicht etwas früher zur Arena melden kann. Ich versuche mich bei diesem Review kurz zu halten und werde nicht jede Ernte nachlesen, sondern einfach darüber schreiben, was ich noch im Kopf habe, einfach weil es sonst zu lange dauern würde.

Distrikt 9:

Gerrad:

Bei ihm tut es mir etwas leid, dass ich nicht zu ausführlich schreiben kann, weil ich noch ganz genau weiß, dass ich ihn eigentlich ganz interessant fand. Das war doch der Typ, der ein ziemlich anderes Bild von sich und seiner Umgebung hatte, als es wirklich der Fall ist. Ich weiß noch, dass er seine Schwester angemault hatte, weil sie nicht half, obwohl sie fleißig am Lernen war und er nur meinte, dass sie sich vor der Arbeit drückt. Sie tat mir leid, weil sie ja eine bessere Berufschance wollte, zumal sie ja nicht den Gasthof vererbt bekommt. Ich stell mir das schwierig vor in so einem Familienbetrieb, wo man hin und hergerissen ist zwischen dem Pflichtbewusstsein, der Familie zu helfen und sie zu unterstützen und gleichzeitig schauen muss, dass man etwas für sich selbst macht, weil man nur so bessere Chancen später hat, worunter dann aber die Familie und auch das Einkommen leidet.
Dann war da noch die Freundin, in die er etwas zu zwanghaft verliebt ist oder sie als sein Eigentum betrachtet? Er war ja schon ziemlich eifersüchtig und ich bin mir gerade nicht mal sicher, ob sie mit den Jungs wirklich in einer Beziehung war oder ob das nur Freunde waren. Sie hat aber versucht, ihm ein wenig die Augen zu öffnen, gerade auch im Bezug auf Alkoholkonsum oder war das die Schwester? Fand ich übrigens gut, dass man immer seine Eindrücke bekommen hat und dann erfahren hat, das das wohl nicht ganz der Wahrheit entspricht, so wie Gerrad es sieht.
Ein Punkt ist mir noch im Gedächtnis geblieben und das war, glaube ich, der Fakt, dass er nicht ganz so abgeneigt war von den Hungerspielen. Ich fand seine Ansicht darauf super spannend, von wegen, dass sie tatsächlich auch einen Unterhaltungswert haben. Ich fand die Tatsache, dass sich auch die Distriktler an die Spiele gewöhnen echt gut und auch realistisch, weil es eben nicht die typische und sofortige Ablehnung der Spiele ist, sondern weil er sich auch damit beschäftigt hat. Natürlich weiß man als außenstehender Betrachter, dass die Spiele schlecht sind, aber in einer Gesellschaft, in der es die Spiele schon seit 100 Jahren gibt und in der Generationen mit den Spielen großgeworden sind, ist es denke ich auch realistisch, dass man auch solch grausamen Dinge wie die Hungerspiele annimmt und sich dran gewöhnt. Macht das Sinn? xD

Fazit: Ich finde Gerrad interessant, wenn auch nicht unbedingt sympathisch. Ich bin aber sehr gespannt auf ihn und freue mich, mehr von ihm zu lesen. :D

Adea:

Uff. Schon tue ich mir schwer mit meinen Erinnerungen. Adea war die Mutter, nicht wahr? Zu ihr kann ich dann leider weniger schreiben, weil mir nicht viel im Gedächtnis geblieben ist oder sie auch nicht so präsent aufgetreten ist. Sie hatte glaube eine beschissene Lage und lebte bei ihrer Schwester mit deren Freund, aber der Freund will sie und das Kind nicht dahaben und will sie loswerden und ekelt sie auch teilweise raus, oder? Sie tut mir leid, ihre Situation finde ich aber recht realistisch. Der Freund wird sich freuen, wenn das Kind bei ihnen bleibt, wahrscheinlich sogar für immer, der Arme (der Sohn, nicht der Freund xD). Ich bin mal gespannt, wie sie sich in der Arena macht und ob sie vielleicht einen besonderen Kampfwille zeigt, um zu ihrem Sohn zurück zu kommen.
Ich kann mich noch an deine Bemerkung erinnern, irgendwas wie „er hat geschrien, Kind halt“. Finde ich gut, das das von einer angehenden Lehrerin kommt. xD

Fazit: Viel ist nicht hängen geblieben, aber sie ist Mutter und ich bin gespannt, ob sie für ihren Sohn kämpft.

Weiter mit Distrikt 8:

Cody:

Ich muss ja sagen, ich stehe eigentlich kritisch gegenüber trainierten Außendistriktler, aber bei Cody fand ich das Konzept eigentlich ganz gut und realistisch. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wie es war, aber ich glaube sein Großvater war Friedenswächter und seine Mutter hat die Mentalität von D2 noch voll mit auf den Weg bekommen und weitergegeben? Auf jeden Fall fand ich es eigentlich ganz authentisch, wie diese Karrierodenke weitergegeben wurde und wie Cody aber zeitgleich damit struggled und es hinterfragt. Er ist so ein Halbkarriero, der ein Karriero sein soll, aber als Außendistriktler geboren wurde und die Mentalität dort auch aufgeschnappt hat. Ein ganz schöner Kontrast zwischen Erziehung und sozialem Umfeld, obwohl er glaube ich auch mit andere „Halbkarrieros“ befreundet war?

Fazit: Ich finde das Konzept recht gelungen und authentisch, allerdings kann das auch leicht umschwenken, weshalb ich noch ein wenig vorsichtig mit ihm bin. Momentan mag ich ihn aber recht gerne.

Veela:

Hmm. Zu Veela weiß ich gerade auch nur, dass sie eine reiche, eingebildete Göre ist, die auch irgendwie die Hungerspiele ganz gerne mag, oder so. Mehr ist nicht hängengeblieben, aber das ist glaube ich auch nicht schlimm.

Fazit: Unsympathischer Kanoni, so wie es glaube ich auch gewollt war. Ich fand den Namen ganz witzig, weil das ja diese eine magische Kreatur in Harry Potter ist, die so schön sein soll und jeden verführen soll. Dementsprechend fand ich den Namen recht passend. :D

Uuuund weiter mit D11:

Milo:

Ein weiterer „Uff“ Kandidat. Das war der kleine Junge, der seinem Vater unbedingt helfen wollte und dafür auf das bisschen Freizeit verzichtet hätte, was er hat? Den fand ich glaube ich ganz süß und fand seine Lebensumstände hart, aber realistisch und authentisch beschrieben.

Fazit: Kind halt. xD Im Ernst, ich kann mit jüngeren Tributen nicht so viel anfangen, aber er war glaube ich ganz knuddelig.

Nettle:

Nettle fand ich interessant. Sie hat auf jeden Fall eine Hintergrundgeschichte, von der man mehr hören will, da war ja die Sache mit ihrem Arm und ich glaube auch etwas mit ihrem Bruder. Ich fand es ein wenig seltsam, dass sie eine Freundin aus der Oberschicht hat, da sie ja auf der Straße lebt. Ich bin gespannt, wie die sich kennengelernt haben (falls es schon bekannt ist, ups). Nettles Überlebenskampf und ihr Handlungswille fand ich sehr authentisch und gut beschrieben, ich denke sie wird in der Arena nicht so leicht aufgeben und sie weiß, wie man sich verteidigt.

Fazit: Nettle ist interessant und ich freue mich, mehr von ihr in der Arena zu lesen.

Technologie und Wissens- Distrikt 3:

Phosphor:

Erstmal finde ich es genial, dass er nach einem Element benannt wurde, das passt zu Distrikt 3 und lässt mich fragen, warum da niemand (und auch ich) nicht früher darauf gekommen ist. Aber jetzt zu Phosphor selbst: Ich mag ihn sehr gerne und seine etwas verdrehte Art. Dass er immer alles und jeden korrigiert finde ich echt witzig und das ist besonders gut, wenn man jemanden wie Phace dabei hat. Natürlich ist es etwas übertrieben, aber ich mag es. Generell seine neunmalkluge Art und die damit einhergehende Arroganz finde ich gut. Ich denke in der Arena ist es gut, wenn man jemanden wie ihn dabei hat, da er auch ziemlich gut Dinge analysieren kann. Ansonsten fand er Chemie glaube ich interessant und ich fand auch seine Begeisterung dafür toll. :D

Fazit: Ich mag Phosphor als Charakter, auch wenn er mich in echt wahrscheinlich doch nerven würde. Bin mal gespannt wie er sich in der Arena noch so macht.

Varuka:

Varuka war doch die mit der Krankheit, die beantragt hat, nicht in die Spiele zu müssen, der Antrag aber fälschlicherweise als „zu spät eingereicht“ abgestempelt wurde, oder? Ich wollte gerade schreiben, dass mir zu ihr auch nicht sonderlich viel einfällt, da ist mir eine Sache in den Sinn gekommen. Das war die Sache mit der Freundin und einem Programmierprojekt. Ich weiß nicht mehr genau, wie es war, aber ich glaube die Freundin wurde bestohlen und hatte sonst eigentlich ganz gute Chancen ins Kapitol und weg von Varuka zu kommen. Das roch sehr danach, dass Varuka ihre Finger im Spiel hatte oder irgendwas an der Sache nicht ganz koscher war. Ansonsten tut sie mir leid mit ihrer Krankheit, die glaube ich noch nicht näher bestimmt ist? Sie war aber eine, die nicht so leicht aufgibt und nicht rummeckert. Sie hatte Entschlossenheit und eine Ruhe, als ihre Mutter ihr sagte, dass es nicht geklappt hat. Sie nimmt die Dinge wie sie sind und versucht das Bestes daraus zu machen und das finde ich eigentlich sehr sympathisch.

Fazit: Ich muss mehr von ihr lesen, um ein besseres Bild von ihr zu haben. Ansonsten bin ich gespannt, wie sehr ihre Krankheit sie einschränkt, wobei sie ja so gesehen noch einigermaßen „Glück“ mit dem alternativen Spielverlauf hat. Auf jeden Fall ein interessanter Charakter.

Auf ans Meer und den sonnigen Distrikt 4:

Ragnar:

Ragnar lässt sich auch nicht so leicht unterkriegen und hasst es, für seinen fehlenden Arm (es war ein Unfall oder?) schief angeschaut zu werden oder nich schlimmer bemitleidet zu werden. Er hat Kampfeswillen und weiß, was er will, das ist schon mal gut und er scheint auch recht gut zu sein. Bei ihm war der Kontrast zu ihm und seiner Umwelt, habe ich noch im Kopf, z.B. durch seine Abneigung zu Fisch oder den gegensätzlichen Vorstellungen für seinen Beruf, recht präsent. Es wurde zwar schon bereits gesagt, aber ich fand es lustig, wie er seine Fäuste ballte und dergleichen. Da muss man aufpassen bei so gängigen Floskeln. xD

Fazit: Ich mag Ragnar eigentlich recht gerne, mal schauen wie es sich noch mit ihm entwickelt.

Caligula:

Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich weiß noch, dass ich sehr mochte. Dabei war sie eigentlich recht normal, soweit ich weiß, hatte diese Vorgeschichte mit ihrer Rivalin/Freundin/Geliebten. Ich glaube ich mochte ihre Art, wie sie über Dinge denkt und redet. Gelassen, ruhig. Ich kann nicht wirklich viel über sie schreiben, sie war mir aber auch in den Arenakapiteln sympathisch.

Fazit: Ich mag Caligula, aber ich weiß nicht wieso. Ich freue mich, mehr von ihr zu lesen.

Und weiter geht es mit Distrikt 5:

Declan:

Ohje, der arme Declan. Ich mochte ihn auch sehr gerne, er war der mit dem Bruder und dem versoffenen Vater. Die beiden taten mir echt leid und ich mochte die Atmosphäre sehr gerne. Die beiden passen auch gut auf sich auf und ich fand besonders die Zwickmühle, in der sich Declan befindet gut. Er schwebt zwischen Pflichtbewusstsein und Familiengefühl zu seinem Vater und der Aussicht auf ein besseres und unbekümmertes Leben.

Fazit: Ich mochte ihn echt gerne und hätte ihm gewünscht, das er noch länger durchhält. RIP Declan

Auburn:

Oof. Auburn war die mit den vielen Geschwistern und der schlechten Familiensituation, oder? Zu ihr kann ich recht wenig sagen, es gab da aber einen Opi, der sie unterstützt, das war irgendwie ein wenig random, glaube ich.

Fazit: Tut mir leid, aber viel ist bei ihr nicht hängengeblieben.

Weiter mit dem Kohledistrikt, D12:

Krishan:

Krishan war der Schlägertyp. Er ist mir unsympathisch, aber das ist denke ich so gewollt. Nichtsdestotrotz fand ich die Szene, in der sie den Jungen ausrauben, atmosphärisch beschrieben. Interessant fand ich, dass sein Bruder in irgendwelchen Kriminalitäten verwickelt war, von denen sich Krishan aber distanzieren wollte. Da gibt es bei ihm wohl Unterschiede.

Fazit: Er ist nicht wirklich ein Liebling von mir, aber solche Tribute braucht man, denke ich auch.

Persephone:

Sie war ein relativer Normalo, trotzdem mag ich sie. Persephone sträubt sich ein wenig gegen Klischees, habe ich das Gefühl und legt generell eher weniger Wert auf Normen. Sie arbeitet in der Bäckerei ihres besten Freundes, der recht reich ist. Die Freundschaft der beiden fand ich toll. Interessant fand ich bei ihr die Familiensituation. Sie lebt ja mit vielen Geschwistern zusammen und. Ein wenig krass fand ich den Gedanken, dass es ihnen vielleicht ein wenig besser gehen würde, wenn ein paar Geschwister sterben würden.

Fazit: Sympathischer Normalo, ich mag sie recht gerne.

Distrikt 13:

Arantis:

Er hilft bei der Suppenküche von Gray mit. Da fand ich es schön zu hören, wie es nach seinem Tod weitergeht und besonders toll ist es, dass Grand ihnen hilft. Zu Arantis selbst fällt mir gerade auch nicht viel ein, er hielt sich tendenziell eher zurück, glaube ich.

Fazit: Ich kann leider nicht viel zu ihm sagen, mal schauen wie sich das entwickelt.

Leyna:

Zu ihr kann ich auch nicht viel schreiben, aber aus anderen Gründen, als bei Arantis. Bei ihr war ich schlichtweg sehr verwirrt und ich habe nicht wirklich durchgeblickt, was bei ihr abging. Das war ja die Sache mit dem Theater, was irgendwie auch zum Schmuggeln dient oder so.

Fazit: Ich glaube und bin eigentlich ziemlich überzeugt, dass Leyna ein sehr interessanter Charakter ist, allerdings habe ich noch kein wirkliches Bild von ihr im Kopf. Ich bin aber sehr gespannt.

Distrikt 2, Zielgerade:

Octavius:

Wie versprochen, der Bruder von Gaius. Ihn fand ich überraschend sympathisch, ich dachte eher, er wäre ein typischer Haudraufkarriero. Ich muss auch sagen, ich finde ihn interessanter als Gaius und mich würde es interessieren, ob es von Anfang an geplant war, dass beide in die Spiele kommen. Krass fand ich erstmal die Reaktion des Vaters auf den Tod von Gaius. Komplette Verdrängung und das Verbot, über ihn zu reden, schon krass. Wobei ich mir das in den Karrierodistrikten sehr gut vorstellen kann, von wegen Schande über die Familie. Octavius (gibt´s einen Spitznamen? Octy? xD) eigene Trauer fand ich auch interessant und das wird ihn ja bestimmt noch eine Weile begleiten. Ich mag seine traurigen Gedanken und seine schroffere Art sehr gerne und besonders seine Einstellung zu Vertrauen, geprägt durch den Vertrauensbruch an seinem Bruder. Ich finde es auch gut, dass er in der Arena an Topas geraten ist, der einen ziemlichen Kontrast zu ihm bietet.

Fazit: Ich mag Octavius sehr gerne und finde ihn interessant. Ich bin auf das weitere Geschehen in der Arena gespannt und sehe in ihm eigentlich Siegerpotential gerade im Hinblick auf die Zukunft. Allerdings könnte ich mir auch seinen Sieg als „zu einfach“ und zu vorhersehbar vorstellen, mal schauen.

Cassiopeia:

Die erste Tode. Ich mochte sie eigentlich ganz gerne. Sie war glaube ich sehr ambitioniert, aber dabei nicht zu verbissen. Mehr weiß ich gerade nicht, außer dass sie diese Nacht des Trainings hatte, die ganz cool klang und Octavius schon mal über den Weg gelaufen ist.

Fazit: Ich mochte sie eigentlich und hätte es ihr auch gegönnt, etwas länger zu leben. RIP Cassiopeia

Der letzte Distrikt, Distrikt 7:

Phace:

An der Stelle muss ich nochmal klarstellen, dass ich nichts gegen den Ersteller habe und ich einfach nur den Charakter nicht mag. Wie gesagt ich mag Phace nicht und ich finde es auch unangenehm von ihm zu lesen. Diese Grammatik und Ausdrücke sind einfach nur schlimm und es war eine Qual, seinen POV zu lesen. Sein Mittelteil war weniger vollgepackt mit Fehlern, den konnte man einigermaßen gut lesen, da war es wohl auch dir zu viel, aber ist es wieder schlimmer geworden. Phace ist total unsympathisch, mit seiner Einstellung und Meinung gegenüber Frauen. Ich glaube an der Stelle höre ich auch lieber auf.

Fazit: Ich mag Phace nicht und finde seine POVs echt anstrengend. Bei ihm möchte ich echt nicht mehr lesen. Aber der Effekt war ja denke ich gewollt, aber ich finde es trotzdem schlimm.

Talia:

Talia tut mir unheimlich leid. Ich fand es traurig-schön, dass du Emmetts Familie wieder eingebracht hast und es schade, dass sein Bruder jetzt verstorben ist. Ich glaube Talia ist bei Jerry (?) gut in Händen gewesen. Sie ist so unschuldig und sie tut mir einfach nur leid.

Fazit: Ich mag sie sehr gerne, habe aber Angst, was du mit ihr machst, immerhin ist sie Kanoni.

So. Damit habe ich es endlich mal geschafft, zu jedem Tributen etwas zu sagen. Jetzt kann ih mich theoretisch der Arena widmen, ich hoffe, das dauert nicht wieder so lange.

Ich wünsche dir eine weniger stressreiche und erholsame Zeit, besinnliche verbliebene Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr, falls man sich nicht mehr liest (das geht übrigens auch an alle anderen, die das hier lesen^^)

Liebe Grüße
A.
15.10.2018 | 18:11 Uhr
zu Kapitel 17
Hey :)

So, jetzt endlich ein paar Gedanken zur Arena und ich versuche, sie irgendwie zu sortieren, kann aber nichts versprechen.

Erst einmal finde ich die Grundidee gut, da sie viel Potential für Spannung bietet und ich liebe Arenen, die den Tributen in irgendeiner Art und Weise abverlangen, Beziehungen untereinander aufzubauen. Sie müssen sich kennenlernen, wildes um sich stechen gibt es hier wohl eher nicht. Das hat zwar auch seinen Reiz, aber dieser zwischenmenschliche Aspekt bringt auch für einen Leser viel Spannung.
Am besten ist es glaube ich, wenn ich zuerst die Regeln durchgehe und mich dann den Einzelheiten widme. Die, zu denen ich nichts zu sagen habe, lasse ich dabei einfach aus.

"1) Jeder Tribut verfügt über ein eigenes, abgeschlossenes Zimmer. In der Nachtzeit von 22-7 Uhr ist es erlaubt, die Schlafräume abzuschließen. Abgeschlossene Türen dürfen nicht aufgebrochen oder anderweitig beschädigt werden."

Mir ist dazu aufgefallen, dass in den Überschriften "Tagesphase" mit dabei steht, weshalb ich vermute, dass auch die "Nachtphase" ihre ganz eigene, wichtige Rolle spielen wird. Topas vermutet ja, dass es Mutationen oder ähnliches sein könnte, was in der Nacht auf den Fluren lauert und obwohl ich noch nicht sicher bin, ob ich an Mutationen glaube, denke ich auf jeden Fall, dass irgendetwas passiert. Die Abschließzeiten können doch nicht nur dazu gedacht sein, sich vor den anderen Tributen zu schützen, oder? Einerseits macht auch das schon Sinn, immerhin schlafen auch die Zuschauer im Kapitol und würden sie weniger verpassen, außerdem wäre es wohl recht langweilig und zu einfach, irgendjemanden in der Nacht zu ermorden, während er und alle anderen Tribute friedlich schlummern. Andererseits wollen die Spielmacher sicherlich keine langweiligen Phasen und ich denke, wenn am Anfang schon nichts in den Nächten passiert, dann zumindest später. Gut vorstellen könnte ich mir auch, dass die Zeiten, in denen man abschließen darf, verschoben werden oder etwas in der Art.
Noch ein Grund, weshalb ich nicht an Mutationen glaube: Das wäre doch irgendwie nicht im Sinne der Arena? Man will doch, dass die Tribute sich hier untereinander ermorden und sich dann die Schuld zuschieben müssen. Man will Interaktion und Drama, da scheinen mir Mutationen zumindest noch fehl am Platz.
Andererseits sagt die Regel ja auch, dass die Räume zur Tageszeit offen und für jeden frei zugänglich sind, eine Sache, die ebenfalls nicht so unwichtig scheint. Da die Räume auch wunderschön mit Namensschildern ausgestattet sind, ist es Tributen, die etwas planen, ein Leichtes die Räume fremder zu betreten und dort herumzuschnüffeln.

"3) Schafft ihr es, einen Tributen zu töten, so startet nach einer etwa dreistündigen Nachforschungsphase das „Gericht“. Wird der Täter überführt, so wird er disqualifiziert. Schafft der Tribut es jedoch, jemanden zu töten, ohne erwischt zu werden, so wird er nach 24 Stunden aus der Arena geholt; in der Zeit gilt die Person weiterhin als Tribut. Bedenkt: Es dürften höchstens zwei Tribute gewinnen."

Die Nachforschungsphase scheint wichtig zu sein, denn sie gibt einerseits den Tributen die Möglichkeit, auf Spurensuche zu gehen und andererseits dem Täter Zeit, seine Spuren zu verwischen bzw. falsche Fährten zu legen. Mir kommt gerade spontan der Gedanke, ob er ein technisch geschickter Tribut schaffen könnte, Überwachungskameras anzuzapfen? Das würde es zumindest deutlich schwerer machen für den Mörder.
Wie das Gericht abläuft, frage ich mich auch, wobei ich denke, dass da nicht allzu viel bei ist. Argumentieren, einen Schuldigen bestimmen, schauen, ob man richtig liegt. Interessant wird es allerdings, wenn man nicht richtig liegt. Passiert dann irgendetwas mit dem schuldig gesprochenen Tribut oder wird einfach gesagt "Ihr liegt falsch" und das wars dann? Gerade in diesem Fall werden wohl auch die 24 Stunden, bis der Mörder aus der Arena geholt wird, sehr interessant. Ich rieche gerade in der Zeit großes Konfliktpotential und eventuell neue Morde. Wenn das Gericht falsch entschieden hat und jemand glaubt, den wahren Mörder zu kennen, könnte diese Person sich gezwungen fühlen, selbst zum Mörder zu werden. Man muss ja bedenken, dass die Tribute um jeden Preis verhindern wollen, dass jemand frühzeitig als Sieger herauskommt. Das Chaos und die Streitereien kann ich kaum erwarten :D

"5) Als Mörder gilt der, der den Mord ausgeführt hat."

Das ist interessant, denn es verhindert scheinbar Schuldzuweisungen, wie: "Ich habe ihn nicht aus der Falle gerettet und bin deshalb der Mörder." Außerdem erlaubt es anderen Tributen, dem Mörder zu helfen, ohne sich um ihre eigene Haut sorgen zu müssen, aber auch ohne eine Chance auf den Sieg zu haben. Ich bin diesbezüglich gespannt, ob sie da Paare zusammentun, die gemeinsam etwas planen...

"6) Es dürfen nicht mehr als zwei Tribute auf einmal getötet werden."

Urgh, das ist so unspezifisch und ich frage mich, was genau gemeint ist. Darf eine Person nicht mehr als zwei Tribute gleichzeitig töten? Oder generell?
Auf jeden Fall scheint das eine Regel zu sein, die großen Gruppen Schutz verspricht und einen Mörder zwingt, sein Opfer alleine zu erwischen. Und wenn es generell gilt, dann verhindert diese Regel auch große Gruppenkämpfe, was wohl dazu beitragen soll, dass sich die Arena schön lang zieht und es spannend bleibt.

"7) Die Nicht-Tribute zu töten, zählt nicht als Mord,wirdaber nach Ermessen der Spielmacher bestraft. Die Nicht-Tribute dürfen im Gegenzug keine Tribute ermorden und sind damit vom „Gericht“ ausgeschlossen."

Allein die Existenz dieser Regel macht mit stutzig, weshalb ich erstmal vermute, dass sie noch eine Rolle spielen wird. In dem Video sagt Linchen, dass sie da sind, um Fragen zu beantworten, aber das erklärt noch nicht, weshalb sie scheinbar zusammen mit den Tributen in der Arena sein müssen. Informationen könnte man auch allein über Videos übermitteln. Auch, dass das Video in einem leeren, weißen Raum abgespielt wird...der muss ja entweder direkt in der Arena oder zumindest sehr nahe daran liegen, wenn man bedenkt, dass die Beiden zuerst bei den Tributen saßen und dann plötzlich dort auftauchen. Und dieser weiße Raum macht mich echt nervös :D

So, weiter im Text und jetzt könnte es etwas durcheinander werden:

Es scheint, als hätte jeder Tribut ein Foto und jemanden, dem er angeblich vertrauen kann und deshalb frage ich mich, was es damit auf sich hat. Es ist ein bisschen so, als wollten die Spielmacher Pärchen bilden und Teams, die sich eventuell zusammentun, beeinflussen. Das können natürlich wieder sehr interessante Kombinationen an Persönlichkeiten sein und ich rieche Konfliktpotential, gerade weil noch nicht klar ist, wie die Fotos entstanden sind und was es damit allgemein auf sich hat.
Erstmal glaube ich, dass es nicht besonders schlau ist, öffentlich zu machen, wem man "vertrauen" kann, denn mein Gefühl sagt, dass davon Leben abhängen werden. Vielleicht hängt das sogar mit der Regel von "maximal zwei Sieger" zusammen? Allerdings wüsste ich noch nicht, wie genau das sein könnte.
Auch ein Gedanke ist, dass die Botschaften vielleicht nicht immer auf Vertrauen abzielen, sondern auch sagen könnten, wem man nicht vertrauen kann...wobei ich dann die Theorie mit den Pärchen verwerfen müsste.

Zu den Armbändern: Es scheint, als wären sie auch dafür da, dass die Tribute sofort neue Regeln erfahren, wie man ja schön an der Szene mit den Badezimmern sieht. Da dachte ich übrigens sofort, dass das das perfekte Versteck für ein Mädchen ist, das von einem männlichen Mörder verfolgt wird und halt umgekehrt :D Da kann man dann in Ruhe auf Hilfe warten.
Ich glaube aber auch, dass die Tribute, wie letztes Jahr, kleine oder große Aufgaben bekommen werden, die es noch zusätzlich spannend machen können. Ohne hier weiter auf meine Ideen einzugehen - denn davon habe ich wirklich einige - belasse ich es mal dabei.

"Es wird jeden Abend ein kleines Video für euch geben, das sowohl auf dieser Leinwand, wie auch auf den Fernsehern in euren Zimmern und in einzelnen Bereichen gezeigt werden."
Das ist das, worauf ich als nächstes gespannt bin, denn hier habe ich noch keine Idee, was es bedeuten könnte. Regeländerungen, neue Bereiche, Aufgaben, Hinweise? Auf jeden Fall denke ich, dass es wichtig sein wird, wenn es überall gezeigt wird.

Noch eine Sache: Ich denke, jeder Tribut hat einen Gegenstand (oder etwas in der Art) bekommen, der später noch hilfreich sein wird oder irgendwie verwendet werden soll. Bei Persephone sind es die Pokale, bei Octavius den Bogen und die Pfeile an der Wand, bei Narah ist es die Katze. Auch hier habe ich noch keine Ahnung, was damit passieren könnte, aber das wird es, da bin ich mir fast sicher. Sonst wären all diese Dinge nicht da. Entweder dienen sie später als Hinweise, als Hilfsmittel, oder haben etwas mit Aufgaben zu tun...

Jetzt, wo ich das alles aufgeschrieben habe, fällt mir erst so richtig auf, wie komplex die Arena schon ist, obwohl wir erst zwei Kapitel darin verbracht haben und nur eine einzige Etage freigeschaltet ist. Das verspricht sehr viel Spannung, ist aber denke ich auch eine große Aufgabe für dich, dieses Konstrukt hinzubekommen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf diese Spiele und kann kaum das nächste Kapitel erwarten .

Liebe Grüße,
Sarah
15.10.2018 | 11:28 Uhr
zu Kapitel 17
Es geht weiter und die Sache mit den Bildern scheint also so 'ne durchgängige Sache zu sein. Eigentlich dachte ich ja, dass es sich in einem kleineren Kreis von Tributen hält, aber wahrscheinlich darf doch jeder vom Kuchen naschen.
Der Garten jedoch verwirrt mich ein wenig in dem Sinne, dass gesagt wird, das dieser letztes Jahr auch schon nicht unbedingt ungefährlich war. Ich habe die anderen Teile nicht gelesen, deswegen klingt das ein wenig verwirrend, aber ich lass mich da einfach mal überraschen.
Die Szene mit Narah und Adea fand ich schön geschrieben. Ich - als Ersteller - wusste ja, wie Narah zu ihren Katzen steht, aber das sie sich IN DER ARENA eine krallt ist, wow. Also, in dem Sinne 'wow', weil ich nicht gedacht hätte dort Katzen vorzufinden. Ich bin ja mal gespannt, wo das hinführt. Immerhin könnte eine Regel aufleuchten, dass Haustiere in der Arena oder auf den Zimmern verboten sind. Zumal ja auch von Mutationen die Rede ist. Aber ich hoffe einfach mal das Beste für die Gute. Genauso wie für Adea, die im Garten jetzt natürlich allein ist.

Bis dahin, hint
13.10.2018 | 19:46 Uhr
zu Kapitel 12
Hey :)

Noch vier Ernten, dann bin ich durch und darf etwas zur Arena sagen...let´s go!

Krishan: Zuerst habe ich seinen Nachnamen falsch gelesen :D Er scheint mir ein Schläger zu sein, aber nicht die Art, die nur große Töne spucken, sondern eher die, die auch wirklich zulangen. Ich bin gespannt, ob er tatsächlich auch die typische "Ich-löse-alles-mit-Gewalt" Einstellung hat oder ob er vielleicht doch in der Lage ist, eine Argumentation zu führen, wenn es notwendig ist. Immerhin machte er nicht den Eindruck, allzu dumm zu sein, was vor allem daran liegt, dass er sich bewusst ist, welche Gefahren die kriminellen Machenschaften mit sich bringen und sich davon fernhält. Das macht ihn auch meiner Meinung nach sehr interessant, da man normalerweise eher Charaktere sieht, die diesbezüglich zu Extremen neigen. Ich glaube zudem, dass er noch einige Überraschungen parat haben könnte.
Nichtsdestotrotz finde ich ihn ziemlich unsympathisch und der Funke ist nicht so übergesprungen.

Bei Persephone dachte ich zuerst, dass sie eigentlich ein recht unscheinbarer Charakter ist, aber ich finde nun doch, dass sie ein paar Ansichten und Einstellungen hat, die ungewöhnlich sind. Insbesondere mag ich an ihr, dass sie eine große Familie hat und trotzdem nicht der übermäßig tolle und liebevolle Familienmensch zu sein scheint. Das geht sogar so weit, dass sie glaubt, es wäre besser, vielleicht ein oder zwei zu verlieren, um besser über die Runden kommen zu können.
Ansonsten ist sie trotzdem ein wirklich nettes Mädchen und ich habe irgendwie das Gefühl bekommen, dass sie wahrscheinlich schnell Freunde finden kann, wenn es nur Menschen sind, die nicht so auf die typischen Geschlechterrollen achten.

Arantis: Warum essen eigentlich alle Waffeln, Pfannkuchen und co. zum Frühstück? Oder kommt mir das nur so vor? Ich gehöre ja zu den Menschen, die liebend gerne kochen, aber zum Frühstück bin ich noch nicht bereit, irgendwelchen Aufwand zu betreiben :D Viel mehr ist mir zu ihm auch gar nicht in Erinnerung geblieben, weshalb ich gar nichts mehr zu sagen habe. Er war nett, aber ein ziemlicher Normalo.

Bei Leyna glaube ich, dass es noch viel zu erfahren gibt, zumindest hat mir das Kapitel so ein Gefühl gegeben. Du hast Recht, dass man hier eher etwas über ihre Freunde erfährt, aber das finde ich nichtmal schlecht, da es für mich richtig gut zeigt, was für ein zusammengewürfelter Haufen an Menschen eigentlich in Distrikt 13 lebt. Diese Atmosphäre hatte schon etwas.
Leyna scheint recht phantasievoll zu sein, die paar Gedankengänge, die mir in Erinnerung sind, waren wirklich interessant und ich freue mich, sie mehr kennenzulernen. Ich denke, sie ist zwar jetzt in ihrem Haufen Bekannter und Freunde etwas untergegangen, wird aber in der Arena eine Chance haben, richtig hervorzustechen.

Cassiopeia mag ich und ihr Kapitel fand ich sehr interessant. "Die lange Nacht des Trainings" erinnert mich ein bisschen an "Die lange Nacht des Lernens" aus der Uni, ich finde die Idee aber wirklich sehr gut. Das gibt auch mal einen etwas anderen Einblick in so ein Trainingscenter, und zeigt, dass nicht alle nur verbissene Konkurrenten sind, die einzig und allein dort sind, um irgendwelchen Puppen ihre Waffe durch Herz zu rammen. Es ist ja auch durchaus realistisch, dass soetwas gemacht wird.
"Aber es war dumm gelaufen und mir wäre das nicht passiert. " - Ach ja, da ist sie wieder, die typische Arroganz/Verblendung, die wohl bei Karrieros nicht ganz abzuschalten ist, egal wie nett und freundlich sie ansonsten sind. Bei Ihr gefällt mir der Charakterzug aber, es macht sie einfach realistisch. Dann kommt noch ihr Optimismus dazu und ich glaube, diese Kombination könte ihr in der Arena schnell zum Verhängnis werden.
Ansonsten fand ich bei ihr noch interessant, dass jemand sie anscheinend als schlechten Umgang sieht. Ob da tatsächlich etwas dran ist?

Auch Octavius habe ich gern gelesen, wobei ich noch nicht ganz zuordnen kann, inwieweit das an ihm liegt und wie viel davon deshalb kommt, weil ich Gaius mochte und du die Szenen sehr emotional rübergebracht hast. Man merkt deutlich, dass es der Familie nicht gut geht mit dem, was geschehen ist und besonders beim Vater habe ich überlegt, ob er Gaius wirklich als "Schande" betrachtet oder ob es nicht eher seine Art ist, den Tod seines Sohnes zu verdrängen? Irgendwie ist mir während des Kapitels noch nicht so klar geworden, was Octaviaus´ Motivation ist, in die Spiele zu ziehen. Ist es einfach so oder speziell wegen Gaius? Ich bin auf jeden Fall gespannt, mehr über ihn zu erfahren.

Ach herrje...Phace. Sein Part war gar nichtmal so anstrengend zu lesen, aber einfach...schrecklich. Ich will dann immer aufspringen und auf irgendetwas einschlagen. Es ist mit der Zeit besser geworden, ich bin mir nur nicht sicher, ob ich mich einfach daran gewöhnt habe oder ob der Anfang einfach nur sehr extrem war und du dann einen guten Mittelweg gefunden hast.
Ich befürchte leider, dass er einer der Charaktere ist, die mit der Zeit einfach nur nerven. Ich mag die Idee hinter seinem Charakter und fand das Kapitel wirklich amüsant, aber er scheint ja auch noch das Problem zu haben, immer nur an die "Weibers" denken zu können. Nun ja, mal sehen, was du so aus ihm machst.
Vielleicht erfahren wir ja auch, weshalb er so geworden ist, wie er ist? Es schien ja nicht so, als wäre seine Umgebung ebenfalls auf diesem Niveau.

Hm, Talia ist eingentlich diese Kategorie: klein, süß und macht sich zu viele Sorgen um andere Menschen. Zu ihr habe ich wirklich wenig zu sagen, ich befürchte, dass sie etwas untergehen könnte.

So, jetzt habe ich es endlich geschafft. Juhuu! Das ist gut, jetzt kann ich meinen Samstag wenigstens mit einem Produktiven Gefühl beenden :D
Liebe Grüße,
Sarah
11.10.2018 | 13:05 Uhr
zu Kapitel 16
Hey :)

Da schon das erste Arenakapitel online ist, will ich mich kurz zu den restlichen Tributen äußern.

D12

Krishan finde ich interessant. Er ist zwar offen gewaltbereit - was in der Arena bestimmt interessant sein wird - aber auf der anderen Seite distanziert er sich von den kriminellen Machenschaften   seines Bruders und würde gerne einen normalen Job haben. Ich fand es amüsant, wie er gefühlt die ganze Zeit an Essen gedacht hat und bin gespannt, wie weit er in der Arena geht.

Persephones Ernte mochte ich eigentlich ganz gerne; ich mochte ihre Freundschaft zu dem Bäckersohn. Sie scheint ein starke Person zu sein, neben so vielen Geschwistern aufzuwachsen ist bestimmt nicht einfach.

D13

Zu Arantis kann ich leider nicht so viel sagen, da seine Ernte sehr von den Zwillingen bestimmt war. Aber er scheint ein sehr netter Typ zu sein. Ich finde es schön, dass Grand die Suppenküche seines Bruders weiterführt und sich - wie ich der Website entnehmen konnte - mit den anderen Distrikten auseinandersetzt, um seine Meinung vielleicht zu überdenken. Voltage hat mir etwas leid getan. Offenbar hat er in Gray mehr gesehen als einen besten Freund.  

Leynas Ernte hat beim Lesen Spaß gemacht - was ein verrückter Haufen von Freunden. :D Sie ist zwar in ihrer Ernte etwas untergegangen, was schade war, aber sie scheint eine fröhliche Person zu sein und in den Spielen wird man sicher mehr von ihr sehen. Und sie ist Schmugglerin und Schauspielerin, was ihr in diesen Spielen vielleicht zu gute kommt.

D2

Cassiopeia scheint eine typische Karriera zu sein; willensstark und von sich überzeugt, ohne dabei unsympathisch zu wirken.
Ich mochte die Idee von der Nacht des Trainings gerne, und es war interessant zu lesen, wie sich die Karrieros mit den letzten Spielen auseinandersetzen, obwohl das Konzept ein anderes ist und es ihnen nicht so viel bringen wird.

Auf Octavius habe ich mich gefreut, seit ich gesehen habe, dass er in den Spielen ist. Ich mochte ihn schon in Gaius Ernte und ich mag ihn immer noch. ^^ Er wirkte sehr kühl und rational und ich glaube er ist sehr gut darin seine Gefühle hinter einer Maske zu verstecken. Ich frage mich, was aus Aulus geworden ist; ob sie sich nur getrennt haben, oder auch er - vor Ceres Spielen - in den Spielen gestorben ist. Das Verhalten seines Vaters fand ich erschreckend, aber in Karrierofamilien wohl keine Seltenheit. Aber so zu tun, als hätte Gaius nie existiert und alle Bilder mit ihm zu beseitigen, finde ich furchtbar. Wenigstens konnten sie Hummel retten. Jedenfalls habe ich hohe Erwartungen an Octavius und vielleicht kommt ihm die Arena auch zugute.

D7

Oh Phace - ich weiß gar nicht, was ich zu ihm sagen soll. :D Irgendwie kann ich ihn nicht wirklich ernst nehmen.. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Dialekt ist, oder er einfach nicht in der Lage ist sich besser zu artikulieren, weil er es nie gelernt hat. Ich sehe ihn schon in einer Unterhaltung mit Phosphor vor mir - herrlich xD.
Abgesehen davon scheint er viel Zeit damit zu verbringen, über Frauen nachzudenken und seine Meinung jedem kundzutun, ... auch wenn dieser es nicht hören will. :D

Talia ist ein süßes Mädchen und ich kann nicht glauben, dass du Jerry nach seinem besten Freund und seinem Partner auch noch seine Adoptivtochter entreißt. Aber wir wussten ja schon, dass du eine Sadistin bist. :D Ich brauche in der nächsten Geschichte auf jeden Fall ein paar Zeilen über Jerry. :/

Das neue Arenakonzept finde ich sehr interessant; es erinnert mich ein bisschen an "Die Werwölfe von Düsterwald". Talias Sympathie mit Topas und die Nachricht von Persy lässt auch mich an einen Zeitsprung denken, und ich bin gespannt, was daran dran ist.

> „Warum trägst du denn ein Kleid?“
„Weil es anscheinend Leute lustig fanden, okay? Ich finde das auch nicht geil. Aber kann ich grade auch nicht ändern.“ <
~ Ich finde es auch lustig. xD Aber was sitzen da eigentlich für Leute in der Verwaltung, die innerhalb zwei Jahren den selben Fehler noch einmal machen? Aber immerhin ist es unterhaltsam. :D

> „Vollkommen armlos“, hörte ich eine männliche Stimme leise von der Seite sagen und drehte mich herum, um die Quelle zu betrachten. Der Mann, der dort stand, sah gruselig aus. Er hatte dunkles Haar, welches zu einem Seitenscheitel gekämmt worden war und sein Gesicht war von langen, grauenhaft aussehenden Kratzern bedeckt. Der komplette Bereich zwischen Unterlippe und Ohr schien eine einzige, große Narbe zu sein. <
~ Die Armwitze erinnern mich an Angus, auch wenn dieser sie selbst erzählt hat und Ragnar darauf eher ... weniger gut reagiert. :D Aber zu Gerrard - während seiner Vorstellung war er noch nicht so entstellt, oder? Das hättest du erwähnt. Deshalb bin ich gespannt, was da vorgefallen ist.

> „Was für ein Blödsinn“, ließ nun auch der Hüne verlauten, der aufgesprungen war und zornig seine Hand zu einer Faust geballt hatte – da ihm ein Arm fehlte, hatte er logischerweise nur noch eine davon. „Das sind die Spiele, kein blöder Krimi. Ich will eine Waffe und ich will den typischen Verlauf.“ <
~ Tja, man bekommt nicht immer das, was man will. :D Aber das die Karrieros dieses Konzept nicht mögen, war zu erwarten. Und besonders Raggs kommt das Konzept überhaupt nicht zu gute, aber ich bin trotzdem gespannt, wie er sich schlägt. ^^

Ganz liebe Grüße und
viel Spaß beim Schreiben ^^
10.10.2018 | 13:25 Uhr
zur Geschichte
Hey ho!

Die letzte Ernte ist geschrieben und ich werde mal auch meine Meinung zu den bisherigen Kapitel und Tributen abgeben. Naja, vor allen Dingen zu den Tributen, weil ich deinen Schreibstil einfach immer noch sehr gut finde. Den einzigen Fehler, der häufiger mal zu finden ist, ist dass Wörter nicht auseinander geschrieben sind, als hättest du da einfach ein Leerzeichen vergessen. Mich selbst stört das ehrlich gesagt nicht wirklich, da man da meist gut drüberlesen kann, aber ich dachte, ich sage das mal, weil es mir im letzten Kapitel noch einmal gesondert aufgefallen sind.

Ansonsten an alle mitlesenden Ersteller: Es gilt wie immer, seid mir nicht böse, wenn ich euren Tribut nicht so mag oder auch einfach nicht mehr so auf dem Schirm habe. Das hier sind ja auch nur erste Eindrücke und bei mir ändert sich meistens noch eine ziemlich große Menge in der Interaktion der Tribute untereinander. Die ist eh wichtiger.

Ich weiß noch, dass ich Rheena eigentlich ganz gerne mochte und ehrlich gesagt etwas erstaunt war, als alle nur über ihre kleine Schwester geredet haben und meinten, dass ansonsten nichts an ihr sei. Da es eine Weile her ist, habe ich nicht mehr superviel im Kopf, aber sie kam mir wie eine Person vor, die auf ruhige Art versucht, das beste aus ihrer Situation zu machen und eben schon sehr viel Verantwortung auf den Schultern trägt. Ich finde, sie ist auf eine stillere Art eine recht starke Person und das hat man ja auch nicht so häufig. Klar, sie ist ein Kanonenfuttertribut und bla, aber in diesen Geschichten bedeutet das ja eigentlich nicht so viel. Ich fand sie eigentlich sehr nett, aber wie gesagt, wirklich viel erinnern tue ich auch nicht mehr, was wohl ein wenig gegen sie spricht.

Hummington ist für Leif ein schöner Nachname, fällt mir auf. Er ist... seltsam. Während ich ihn gelesen habe, war ich so die gesamte Zeit über "Ich sollte ihn mögen, ich mag diese Art von Charakter eigentlich" und fand ihn gleichzeitig irgendwie ätzend. Ich weiß nicht wirklich warum... Das Kinderspiel fand ich eigentlich total süß, aber dann wieder so leicht übertrieben und wie so vielen anderen tat mir der Hund leid. (Und ich kann Hunden eigentlich nicht so viel abgewinnen, aber ich will sie eben auch nicht aktiv leiden sehen.) Aber auch bei seinem Freund hat er diesen teilweise so... übergangen? Obwohl die ja eigentlich als sehr eng dargestellt wurden, hat man sich teilweise gefragt, warum die überhaupt zusammen rumhängen, wenn sie die Eigenschaften des anderen eigentlich nicht mögen. Man wusste irgendwie, was dargestellt werden sollte, aber es hing alles ein wenig... schräg? Keine Ahnung. Auf alle Fälle war seine Ernte für mich sehr seltsam zu lesen. Ich habe das Gefühl, er ist für mich einer der Tribute mit schwachem Start, die ich dann im Verlauf lieben oder hassen lerne, je nachdem, in welche Richtung er sich bewegt. (Aber auch hier ist das alles schon eine Weile her und eher die Erinnerungen an meine Eindrücke...)

Chrys ist ja eigentlich eine einzige unglückliche Pointe. Ich hoffe, dass die nicht zu schnell alt wird oder danach noch etwas kommt. An sich kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Er wirkt, wenn man von seinen seltsamen Ansichten ansieht ganz okay. Mal sehen, wie er sich später entwickelt und ob er die Zeit dazu hat. Aber wirklich, was für Vollpfosten sind da insgesamt in der Verwaltung Panems? (Ich werde es in deiner nächsten Geschichte absolut ausnutzen, habe da schon ne ziemlich lustige Szene im Kopf. :D) Das ist der dritte Fehler in zwei Jahren, von dem wir wissen. (Ich habe die Tesserasteine von Gray mitgezählt.) Oder zumindest der dritte von denen, die mir sehr spontan einfallen. Und das mit der Liste ist einfach eine witzige Vorstellung. Manche Leute brauchen eben einfach einen guten Grund, um richtig loszulegen. ^^

Topas... Ich gebe zu, das einzige, was ich über ihn im Kopf habe, ist die Tatsache, dass er Passy genannt wird. Er hat irgendwie noch Juwelen verkauft und irgendwie mit seinem Bruder und besten Freund geredet. Und dann waren die alle so "Joa Spiele, Bro?" Und er so "Joa, weiß nicht, Bro" und das war es so. Ich habe keine Meinung zu ihm und werde mir wohl später ein Bild machen müssen. Sie wirkten alle... nett? Aber das bedeutet irgendwie noch nichts, besonders wenn man dann freiwillig Leute töten gehen will.

Narah war die Person mit den Katzen. Sie wirkte auch nett? Glaube ich? Das, was ich sehr cool fand, war wie mit Straßenkatzen als Thema umgegangen wurde. Meine Großmutter wohnt auf dem Dorf und dort haben sie auch wildernde Katzen, um die sich aber auch gekümmert werden und nicht ins Haus dürfen. Deswegen war ich irgendwie sehr glücklich, wie real dieser Umstand behandelt wurde. Der einzige Umstand, den ich in dem Bereich zu bemängeln hätte, wäre, dass man die Katzen schon füttern muss, denn wilde Katzen bleiben selten wegen der Streicheleinheiten und Wasser findet sich einfacher, besonders in einer Ländlichen Umgebung, wo alles bewässert werden muss. Ich gehe mal einfach davon aus, dass Narah denen heimlich doch mal was zukommen lässt.

Bei Phelan musste ich kurz nachlesen wer das war, aber das lag zum Glück nur daran, dass ich den Namen nicht im Kopf hatte. Der Fuchsjagttyp. Der wirkte ganz cool. Die gute Art von grummelig und leicht sarkastisch. Er lässt sich nichts sagen und hat Ecken und Kanten und wirkt leicht pragmatisch und sehr darauf bedacht, dass man mutig sein sollte und so. Aber gleichzeitig wirkt er auch nicht wirklich wie ein Arsch. Ich mochte ihn ganz gerne und fand die Idee mit der Fuchsjagt auch ganz gut. Muss ja getan werden und ist tatsächlich nicht gerade ungefährlich.

Gerrad. Ich werde ihn grundsätzlich Gerrard schreiben wollen, warne ich schon einmal vor. Der ist für mich einer der interessanteren Kandidaten und das habe ich nach der "Jeder ist ein Egoist"-Rede fast abgeschrieben gehabt. (Was etwas unfair ist, da ich Varianten davon selbst gerne nutze.) Die war einfach so sehr... over the top. Aber besonders das Gespräch mit der Freundin, die ja leider nicht seine Freundin ist, fand ich sehr nett. Einfach die Art, wie er sich Dinge zurechtlügt, aber gleichzeitig sich teilweise doch sehr unsicher zu sein scheint. Sonst würde er ja wohl nicht den Drang haben, über sich zu lügen. Ich mag die Idee, dass er eben denkt, lügen zu müssen, wenn er gut ankommen will und es ergibt sehr viel Sinn, dass das aus der "Jeder ist ein Egoist"-Sicht heraus geboren ist. Die Verquere Sichtweise auf die Arbeit seiner Schwester finde ich auch interessant, weil sie eben besonders aus Geschwistersicht ein tatsächliches Dilemma darstellt. Wer zur Schule geht, setzt eben tatsächlich seine Prioritäten anders und das kann egoistisch wirken, wenn man eigentlich alle Hände braucht. Ist es ja auf gewisse verquere Weise auch. Wie gesagt, ich finde ihn interessant.

Adea hatte ich gar nicht mehr im Kopf, aber der erste Satz hat mich erinnert. Wieder eine Person mit Kind und wieder jemand bei dem man erst einmal nicht wirklich viel mehr sieht. Aber Neugeborene sind auch immer so ein Blickfang...

Veela fand ich irgendwie interessant. Sie wirkt unangenehm, aber ich habe auch das Gefühl, dass sie es sein soll und ihre Unzugehörigkeit wird sie in der Interaktion interessant wirken lassen, da es nicht besonders viele Leute gibt, zu denen sie sich dazuzählen und mit denen sie in Kontakt treten kann. Ich freue mich deswegen sehr auf ihre Interaktion mit anderen Menschen und habe das Gefühl, dass die von ihrer Seite aus sehr unbeholfen arrogant herüberkommen wird.

Cody ist mir einfach zu viel auf einmal. An sich finde ich das Konzept gar nicht so dumm und dass es Friedenswächterkinder oder eben Enkel gibt, die mit ihrem Stand nicht zufrieden sind, ergibt Sinn. Seine Einstellung ist bloß so unklar. Wenn er die Spiele gerne sehen aber nicht selbst reingehen würde, okay. Aber dann stellt er sich selbst als halben Sadist da, der die brutalsten Tribute total feiert, während er eigentlich schon weiß, dass er reinmuss? Fand ich einfach weird. Und ich würde wirklich gerne wissen, wie er denn überhaupt trainiert, besonders wenn die Familie eher knapp über die Runden kommt. Hätte man entweder den eigenen Missmut oder den halben Sadismus rausgenommen wäre ich besser mit ihm klargekommen, so habe ich irgendwie das Gefühl, dass er sich nicht ganz entscheiden will, was er denn jetzt ist. Aber vielleicht ist das ja auch Sinn der Sache...

Bei Milo musste ich auch erst nachlesen, wer er ist und ich erinnere mich jetzt daran, dass ich den Vater sehr sehr gerne hatte. Der war voll der gute Vater. An Milo erinnere ich mich wiederum nicht so. Er ist einer der jüngeren und wollte Fußsball spielen, war aber auch pflichtbewusst genug, es nicht zu tun. Reif für sein alter und pflichtbewusst schätze ich ihn deswegen jetzt erst einmal ein. Auch ein bisschen ein Familienmensch, weil er da ja mit seiner jüngeren Schwester war?

Zu Nettle was zu sagen, ist für mich natürlich recht schwierig. Also dass ich sie mag, ist nicht wirklich ein Wunder. Nia und sie reden ziemlich aneinander vorbei, aber das war ja auch zu erwarten. Die Szene am Anfang war auch recht eindrücklich. Nettle ist glaube ich eine Person, die in der Interaktion spannend werden könnte und bei der es sehr stark darauf ankommt, wie sie andere Menschen sieht und was diese Konfrontationen mit ihr machen. Ich bin sehr gespannt darauf, sie gemeinsam mit den anderen Tributen zu sehen.

Phosphors kleine Lästerrunde war sehr amüsant. Aber ich fand es sowieso lustig, wie die sich nur zusammengesetzt haben und erst einmal über alles hergezogen sind. Erstaunlich, dass es dabei nicht wirklich arrogant oder gehässig wirkte, wahrscheinlich weil die Situation so privat und das Gespräch so trocken wirkte. Und weil sie sich teilweise gegenseitig necken. Oder eher Lana Phosphor neckt. Die beiden wirken nett zusammen.

Dass Varus Ernte die Hölle war ergibt wie schon einmal gesagt sehr viel Sinn. Ich meine... ihr Leben ist einfach mal scheiße langweilig. Da hat sich mal wirklich meine Abneigung auf die Ernten übertragen, denn darauf war sie einfach mal so gar nicht ausgelegt. (Aber nach Leynas hunderttausend sozialen Kontakten, habe ich mich auch einfach dafür entschieden, dass Varu niemanden kennt xD.) Ich fand aber, dass du sie sehr gut umgesetzt hatte und sowohl ihr Gedankenprozess als auch die Atmosphäre um sie herum waren genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe. Den Umgang mit Nina und ihre Einstellung fand ich besonders angemessen, was ich noch einmal betonen wollte, da du das wesentlich konkreter und hübscher gestaltet hast, als ich angegeben habe. Da hat es mich besonders gefreut, wie hart Varu daran arbeitet, das Projekt wieder aufzubauen.

Caligula mag ich jetzt schon und wenn du meinst, dass sie noch besser wird, freue ich mich umso mehr. Sie wirkt bisher recht klassisch aber angenehm gehalten und es ist irgendwie schön, etwas von ihr zu hören.

Ragnar… oh Ragnar… Ich habe ihn lieb, auf eine sehr eigenartige Art und davon habe ich dir ja schon in der privaten Mail etwas mehr geschrieben. Ich mag die Thematik und sein absolut übertriebenes Kombensationsverhalten. So etwas wird selten so konkret genutzt und lässt sich in der Geschichte sicherlich gut einsetzen. (Man merkt, dass hier der Punkt ist, wo ich schreibe und das erste Arenakapitel gelesen habe. ^^) Ich freue mich auf ihn.

Auburn ist mir überhaupt nicht im Kopf geblieben, fällt mir gerade auf. So gar nicht. Ich habe sie vollkommen übersehen und schäme mich gerade ein bisschen dafür.

Declan mochte ich als Kanoni ganz gerne. Der Konflikt mit dem Vater ist hübsch, selbst wenn er nichts beeinflusst und jetzt für ewig ungelöst bleiben wird, weil er entweder genug Geld hat, um auszuziehen und den Vater zu versorgen, oder weil er stirbt. (Ich meine, er ist ein Kanoni… er stirbt.) Auf mich wirkt er wie einer dieser Leute, von denen man dann in der nächsten Geschichte in der Ernte so in zwei Sätzen noch hört, wie es der Familie so geht. (Mal sehen, ob ich den Kommentar noch in Skysy erinnere…)

Krishan finde ich super unterhaltsam. Auch zu ihm hatte ich ja schon meine Meinung abgegeben, aber ich finde es einfach mal total toll einen offen gewaltbereiten und arschlochigen Tribut zu haben, der aber gleichzeitig nicht super kriminell ist. (Und Othellos „ich bin voll der Schläger aber eigentlich drohe ich nur und bin eben ein kleines bisschen agro zähle ich nicht. Ich meine eben „mit Klappmesser bedrohen“-gewaltbereit) Der klaut Geld für Süßigkeiten! Mehr muss man nicht sagen.

Persephone ist wieder jemand, den ich nicht so im Kopf behalten habe und das auch nach dem ersten Arenakapitel. Sie wirkt nett aber willensstark. Das könnte aufwirbeln und nett werden. Und sie hat anscheinend Männerkleidung getragen aber das wirkt in D12 jetzt auch nicht gerade wie ein Wunder. Das Kapitel hat mir Hunger auf Apfeltaschen gemacht.

Arantis… Gott, es gibt so viele, die bei mir nicht hängen geblieben sind. Er fällt in die Kategorie „nett und lieb“. Es ist schön zu sehen, dass die Suppenküche von Gray noch aufrecht erhalten werden kann. (Ich hatte tatsächlich überlegt, sie bei Ley als Treffpunkt einzubauen und ausversehen zu verwickeln. Jetzt, wo sie auch bei ihm benutzt wurde ganz glücklich, davon die Finger gelassen zu haben.) Langsam muss ich mir vorstellen, wie die Spielmacher sich einzeln Leute daraus herauspflücken. Scheint ja ein beliebter Ort für Tribute zu sein. Und überhaupt kann man wohl bestätigen, dass die Losungen des Kapitols offiziell nichts wert sind und so ungefähr alles manipuliert ist. Aber irgendwie mag ich das ganz gerne und inzwischen ist es ja logisch, wenn man bedenkt, dass Talia auch noch einmal eine Verbindung zu einem anderen Tribut hat.

Ich. Liebe. Leynas. Ernte.
Gleichzeitig stimme ich dir zu, dass sie von ihren Angehörigen ein wenig überschattet wird. Aber wozu habe ich diesen verrückten Haufen, sonst erfunden? Ich liebe ihre Umgebung und finde auch, dass sie sehr viel über Leyna aussagt. Außerdem bringt sie einen zum Lachen und das ist doch auch schön. Und mit dem ersten Zeile ist doch zumindest nicht ihr Charakter aber dafür ihr gesamtes Leben zusammengefasst. :D

Cassiopeia war… verbissen? So eine Karriera, die so „rargh, ich werde siegen“ war? Also die mag ich immer. ^^ Die Idee mit der „langen Nacht des Training“ fand ich im Übrigen super! Das klingt so voll gemütlich.

Auf Octavius habe ich mich gefreut, als ich ihn bei den Tributen gesehen habe und ich habe auch immer noch hohe Erwartungen an ihn. Zu seinem Charakter war in der Ernte bloß noch nicht so viel zu sagen. Er wirkt anscheinend kühl und bitter und so und er heult zumindest nicht so herum, wie andere Bekannte von Verstorbenen (Ja, Zey, ich sehe dich an!) Bei ihm bin ich sehr gespannt auf das Kommende.

Bei Phase Ernte musste ich sehr herzlich lachen. Bei dem ersten Arenakapitel war ich schon eher genervt, was weniger an seinem Sprachstil und mehr an seinen Einstellungen liegt. (Ich finde es aber auch sehr witzig, dass du mal zu mir meintest, dass er die Grammtick kaputt macht und ich einfach das Gefühl habe, dass er mit so einem richtig harten Akzent (Akzent? Soziolekt?) spricht. Was etwas weird ist, weil es seine Umgebung so nicht tut. Ich frage mich, woher er es hat.

Talia ist… klein und niedlich? Ich glaube, sie ist der Kanoni, der mich bisher am wenigsten interessiert, auch wenn sie schön ganz süß ist.


An sich wollte ich noch was zum ersten Arenakapitel sagen aber ich glaube, ich mache erst einmal einen Cut (Spoiler: Cut geschieht nicht.). Ich freue mich darauf, die Geschichte weiter zu verfolgen und die Tribute noch genauer kennenzulernen. Wie gesagt, da tut sich meistens in der Arena noch sehr viel und besonders bei dem System, wo die Zusammenarbeit (und auch der Verrat eben dieser) wichtiger ist als zuvor, bin ich sehr gespannt auf die Interaktionen und wie die Charaktere so miteinander clashen. Ein paar Einblicke haben wir ja schon bekommen. Talia scheint was mit Topaz zu tun zu haben und Persephone mit Phosphor. (Und btw wittere ich einen Zeitsprung. Ich meine… geheime selbstgeschriebene Nachrichten und plötzliche unbegründete Sympathie? Phi wittert Zeitsprung. Phi mag Zeitsprung! Phi liebt alles, was mit Zeit zu tun hat grundsätzlich. Die freut sich ja sogar in die Einteilung in Jahreszeiten, einfach weil es etwas mit Zeit zu tun hat. ^^). Jetzt am Anfang scheint die Arena ja noch super klein zu sein. Bei so vielen Tributen gibt das kaum eine Möglichkeit, sich aus dem Weg zu gehen und damit kaum eine Möglichkeit, im Geheimen einen Mord zu begehen. Das wird anders werden, wenn neue Räume da sind und es weniger werden, was auch bedeutet, dass es immer einfacher wird, einen Mord zu begehen. Das finde ich interessant, weil man dadurch sehr genau das Timing treffen muss. Zu früh und das Risiko geschnappt zu werden, ist zu hoch. Zu spät und dir kommt jemand zuvor. Das hilft der Dynamik und macht die Sache noch ein bisschen spannender. (Und ich weiß, dass das in deiner Vorlage auch der Fall ist, aber da wird das nicht genutzt.) Und im Übrigen hat mir „Als Mörder gilt der,der den Mord ausgeführt hat.“ Flashbacks gegeben und ich frage mich wirklich, ob es mit Absicht Punkte Fünf ist. Der Punkt klingt trivial, aber er schließt Mittäterschaft aus und dafür andere Umstände mit ein. „Mord“ ist in diesem Fall also eher „töten“…

Das war es dann auch erst einmal!
Viel Spaß beim Schreiben!
Phi
10.10.2018 | 09:49 Uhr
zu Kapitel 10
Guten Morgen :)

Eigentlich hätte man es ja auch ahnen können...du hast immerhin gesagt, dass du schon ein paar Arenakapitel geschrieben hast. Trotzdem war ich ziemlich überrascht, dass es schon soweit ist, bin aber jetzt noch motivierter, hier mit den Reviews aufzuholen.

Caligula mag ich. Sie scheint mir für eine Karriera recht nett und vernünftig zu sein, was ihre eigene Meldung angeht, sowie auch bezüglich der Tatsache, dass man in den Spielen töten muss. Nun ja, zumindest sofern eine Karriera vernünftig sein kann. Dass sie nicht mit ihrem besten Kumpel in die Spiele will, ist da schonmal ein guter Anfang.
"Bei dir klingt immer alles so schrecklich dramatisch."
Da musste ich wirklich lachen - Eurion scheint das ja anders zu sehen, wobei ich eigentlich finde, dass es bei ihr so schrecklich realistisch klingt :D Andererseits reden sie dann ja doch recht locker übers Töten. Ich bin gespannt, wie es dann wirklich in der Arena aussieht.
Sie scheint aber auch eine schwierige Situation zuhause zu haben, angefangen mit ihrem Namen, dann ihr Bruder und ihre Mutter. Mir gefällt es, dass sie einer dieser Charaktere ist, die nicht großartig deswegen herumjammern, ich muss gestehen, die finde ich sonst recht schnell nervig. Natürlich ist es hart und man darf auch traurig/wütend/whatever deswegen sein, aber es kann ja nicht den ganzen Lebensinhalt ausmachen. Deshalb ist das für Caligula ein großer Pluspunkt.
Und sie ist also lesbisch (oder zumindest bi), was es ihr nicht gerade einfacher macht, aber auch hier, sie jammert nicht und das gefällt mir. Ich befürchte, dass diese Daileen, sollte sie später mit einem Interviewer sprechen, davon erzählen wird, wobei dann die Frage ist, ob sie Cal damit Probleme bereitet oder es nicht doch hilfreich ist.

Irgendwie fällt mir gerade auf, dass in deinen Kapiteln dauernd gegessen wird...essende Tribute sind immer sympathisch, zumindest solange, wie sie etwas auswählen, was ich auch mag ;) Vielleicht sollte ich eine Liste erstellen, wen ich, allein anhand der Essensauswahl, am liebsten habe?

Über Ragnar kann ich schonmal sagen, dass er zumindest ein riesiges Selbstbewusstsein hat oder total verblendet ist. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass er nicht auf seinen körperlichen Zustand reduziert werden möchte, aber ihm muss doch bewusst sein, dass der zumindest einen Unterschied macht? Sich mit nur einem Arm in die Spiele zu melden...wow, das ist schon wagemutig (?). Seinen Vater kann ich da sehr gut verstehen. Aber wenn wir schonmal bei dem Arm sind: Leider sehe ich es schon kommen, dass ich andauernd vergessen werde, dass ihm einer fehlt. Du hattest schonmal eine Arena, in der einige Tribute entweder fehlende Gliedmaßen oder Sinne hatten und jedes Mal habe ich mich erst wieder daran erinnert, wenn es im Kapitel erwähnt bzw. irgendwie wichtig wurde.
Jetzt mache ich auch genau das, was er eigentlich nicht will - ihn auf seinen einen Arm reduzieren. Aber ehrlich gesagt kann ich sonst noch nicht viel über ihn sagen. Ich bin gespannt, wie er sich in der Arena so gibt.

Auburn hat es nicht leicht, weder zuhause, noch auf der Arbeit. Ich weiß nicht, weshalb, aber zu ihr habe ich noch keinen richtigen Draht aufbauen können, deshalb habe ich hier wenig zu sagen. Ich finde es schön, wie sie sich versucht um ihre Familie zu kümmern und das ist mit den jüngeren Geschwistern sicherlich eine große Aufgabe. Dazu noch die Sorge um ihre Mutter, die es nicht mehr lange macht, aber trotzdem versorgt werden muss.
Bei ihr ist mir aufgefallen, dass sie ein ziemlich großes soziales Umfeld zu haben scheint und das ist erfrischend, weil es sie sehr real hat wirken lassen.

Declan und sein Bruder geben eine nette Kombi ab und ich hatte Spaß dabei, sein Kapitel zu lesen. Ich mochte ihre Gespräche und finde man merkt deutlich, wie wichtig sie für einander sind. Ich denke aber auch, dass es die richtige Entscheiung ist, auszuziehen. Klar, man möchte seine Familie nicht im Stich lassen, aber bei einem Vater, der so ein Monster geworden ist - obwohl es "nur" wegen des Alkohols ist - ist es einfach für das eigene Leben sinnvoll, ihn hinter sich zu lassen.
Rhys ist da eindeutig überzeugter in seinem Vorgehen und ich hoffe für ihn, dass es es auch tatsächlich ohne Declan durchzieht, jetzt, wo der in die Spiele muss und sterben wird. Obwohl mir das Kapitel an sich gut gefallen hat, kann ich nicht sagen, dass ich zu Declan schon eine ausgeprägte Meinung habe oder er mir sehr am Herzen liegt. Er ist aber auch einfach nicht die Art von Charakter, die sich in den Vordergrund drängen.

Ich mache schon wieder Schluss, vielleicht schaffe ich später noch ein Review, aber mal sehen.
Liebe Grüße,
Sarah
10.10.2018 | 07:56 Uhr
zu Kapitel 16
So da ist er also.
Der Beginn der Sommerspiele^^
Ich kann eigendlich nicht viel sagen ausser das die Arena mich auf viel gutes hoffen lässt. Ich bin mal gespannt wer als erst abgemurkst wird XD
Das mit denn Pokalen und Phosphor hat mich ehrlich gesagt etwas verwirrt. Bin gespannt was sich daraus entwickelt^^
Das wars eigendlich auch schon wieder
Man liest sich^^
10.10.2018 | 06:29 Uhr
zu Kapitel 16
Yeah, es geht los!
Ich habe mich zwar bei den ganzen Vorstellungen der Tribute nicht gemeldet, aber jetzt werde ich auch mal so langsam aktiver :D

Die Umgebung scheint ja eigentlich ganz nett für 'ne Arena. Jeder hat sein eigenes Zimmer, soweit gegebene Privatsphäre... scheint doch toll! Wenn ich es nicht besser wüsste, wäre das hier ein Internat für Jugendliche oder so etwas in der Art. Mich hatte es ein wenig gewundert das man sich nicht gleich an die Kehle gegangen ist und es bei freundlichen Sticheleien belassen hat. Aber man bemerke, es ist die Tagesphase und man soll unbemerkt töten. Wer weiß was noch auf einen hinzukommen wird, aber auch hoffe ich insgeheim das es erst einmal still bleibt. Sonst geht das Ganze doch wieder viel zu schnell vorbei :D Mal schauen...

Ich fand die Sicht aus Taila recht interessant. Man hat mehr über die anderen Tribute erfahren; erstes Verhalten, Aussehen mit welchem ich mir auch schnell ein Bild machen konnte. Freiwillige, Geloste, dasselbe Spiel halt. Aber es war interessant :)
Und auch schön wie wir 'ne Gruppenpolizei haben (Ein Wort, welches ich in meinem Kinderheim wo ich momentan noch arbeite, relativ schnell aufgeschnappt habe). Linira und Rebecca. Linchen kann ich als Spitznamen nicht ernst nehmen, meine Mutter nennt mich nämlich genauso :D Man braucht anscheinend immer wen, der das Amt auf sich nimmt zu schauen, dass Regeln eingehalten werden. Mal sehen wie sehr umsetzbar das ist. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass sich unter den guten Kids hier auch impulsive, naive Bälger befinden, die gerne mal Regeln brechen. Wobei, wer gerne Strafen sammelt, der soll ruhig.

Auch hier scheinen paar Mindgames zu passieren. Immerhin hat Persephone einen Pokal den sie nie gewonnen hatte und doch jetzt unter ihrem Namen in den Händen hält. Und dann das Bild. Aber Phosphor darüber anzusprechen und zu informieren scheint keine schlechte Idee. Das Highlight des Tages war sowieso Chrys im Kleid. Und das er dort nicht freiwillig in diesem saß, macht die Sache noch interessanter :D

Wie dem auch sei, hier ein Random Review! Und dir wünsche ich noch einen schönen Tag und freue mich auf das nächste Kapitel :)
lg, hint
09.10.2018 | 18:44 Uhr
zu Kapitel 7
Hey :)

Weiter geht es mit den Reviews und einer hoffentlich erfolgreichen Aufholaktion.

Veela - hach schön, der Name passt so gut zu ihr :D Dafür, dass sie spontan entstanden ist, finde ich sie gut gelungen, obwohl es mich fast traurig stimmt, dass du mit einem so "zickigen" Charakter gerechnet hast. Klar, das ist ein beliebtes Konzept bei Mädchen, trotzdem komme ich immer recht gut ohne solche Charaktere aus. Obwohl sie natürlich gut geeignet wäre Streit zu sähen. Ich bin sehr gespannt, ob sie im Endeffekt gelost wird oder sich doch aus irgendeinem seltsamen Grund freiwillig meldet (wobei sie ja immerhin einzusehen scheint, dass ihre Chancen gering sind) und natürlich, wie sie sich dann im Endeffekt schlägt. Hat sie wirklich ein bisschen drauf? Das wäre immerhin mehr als viele Andere und damit könnte man sich einen Vorteil verschaffen. Immerhin mag ich ihre Freundin sehr gerne, die Veela ausgezeichnet zu kennen scheint und keine Angst hat, ihr die Wahrheit zu sagen.
"...während sie das heiße Wasser in die Tassen schüttete und Teebeutel hineinsteckte.Vanille-Kirsch, meine Lieblingssorte."
- Da haben wir wenigstens etwas gemeinsam, das liebe ich auch *-*

Jetzt zu meinem Cody. Bevor ich mehr ins Detail gehe kann ich dir schonmal sagen, dass ich ihn sehr gut getroffen finde, mir hat das als Vorstellung für ihn wirklich gefallen.
Die Anfangsszene ist gut gewählt, auch wenn ich finde, dass Ergane hier irgendwie recht förmlich spricht, kommt doch rüber, wie wichtig ihr das ist und dass sie unter allen Umständen will, dass Cody sich freiwillig meldet. Seine Gedanken dazu finde ich ebenfalls passend, besonders an einer Stelle kommen sie richtig gut rüber: "Und die Hungerspiele waren das Blut, welches sie geleckt hatte. Nur dass nicht sie, sondern ich sie bestreiten sollte. Würde? Würde."
Mir hat auch die Idee mit dem Votinggerät gefallen. Es passt sehr gut, dass seine Mutter lieber dafür ihr Geld rausschmeißt und obwohl Cody es nicht gut findet, hatte er doch Spaß daran, es zu benutzen. Diese Situation hat insgesamt wunderbar dargestellt, wie die Familie lebt und welche Ansichten hier vorherrschen.
"„Ist schon in Ordnung“, murmelte ich, während ich mein Herz davon zu überzeugen versuchte, dass es keinen Grund mehr gab, einen verzweifelten Tango zum Besten zu geben."
- Generell hat mir die Szene gut gefallen, aber besonders mag ich dieses Wortspiel mit dem Tango. Irgendwie hat es mich daran erinnert, dass eine ältere Dame aus meiner Tanzschule sich mal beim Üben der Kopfbewegung vor dem Spiegel ein Schleudertrauma geholt hat...ich hoffe, dass passiert Codys´ Herz nicht ;)
Ansonsten finde ich auch, dass du gut dargestellt hast, wie er sich von allen Seiten unter Druck gesetzt fühlt und sich deshalb viel zu viele Gedanken macht, die immer wieder in alle Richtungen schweifen.

Gut, dann weiter mit Distrikt 11 und Milo. Ihn finde ich für sein Alter wirklich erwachsen, er scheint ein großes Pflichtbewusstsein zu haben, zumindest gegenüber seiner Familie. Ich muss gestehen, aus seinem Kapitel weiß ich gerade nicht mehr so viel, weil ich es direkt gelesen habe, nachdem du es hochgeladen hattest, was daran liegen mag, dass er trotz seines Alters nicht heraussticht. Was ich noch weiß ist, dass sein Vater ihn auf diese Feier schickt und ich bin sehr erleichtert, dass es eine intakte Familie ist. Die kleine Schwester war auch sehr süß.

An Nettle erinnere ich mich noch recht gut, sie fand ich sehr spannend und mochte ihr Kapitel. Ziemlich wagemutig von ihr, sich mit einem kräftigen Kerl anzulegen, um dafür zu sorgen, dass er sich von Nia fernhält, wobei sie es schon clever anstellt. Das mag ich, ich bin gespannt, was sie so drauf hat. Ich frage mich, was wohl damals mit dem Bruder passiert ist und wie Nettle auf der Straße gelandet ist, hoffentlich erfahren wir noch etwas, wobei es ja fraglich ist, inwiefern ihre Vergangenheit in der Arena noch eine Rolle spielt. Dass sie nicht darüber reden will, sagt ja schon einiges aus.
Ich mag an Nettle auch, dass sie an Dingen, die rein "gut" erscheinen so ihre Zweifel hat, es macht sie sehr realistisch. Jemand, der viele negative Dinge erfahren hat, wird es schwer haben, auf positives zu hoffen. Zumindest, wenn es so einfach daher kommt.

Einer geht noch....
Bei Phosphor bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn entweder sehr gerne mag oder ihn absolut nervig finde. Das liegt vor allem an seiner überkorrekten Art und obwohl ich nachvollziehen kann, dass man es gerne hätte, wenn andere Menschen sich auch ordentlich ausdrücken, übertreibt er es schon ein wenig. Er scheint sich zudem gerne reden zu hören und gehört zu dieser Kategorie, die Konversation/gepflegte Argumentation als höchstes Gut ansehen oder so.
"Tuten tut die Feuerwehr, das lernt man bereits in der Grundschule.“
- Ich habe aber gelernt, dass die Eisenbahn tutet..... ;)
Ansonsten...über Rote Beete haben schonmal irgendwelche Charaktere in einem anderen Kapitel gesprochen, oder? Ich will nur mal anmerken, dass die durchaus sehr lecker sein kann und man damit viele interessante Gerichte zaubern kann :D

Varuka ist eine meiner Lieblinge bisher, auch wenn es so scheint, als würde sie nicht weit kommen können. Oder hat das Kapitol vielleicht eine Heilungsmöglichkeit, für die sie sie irgendetwas schreckliches machen lassen? Das wäre ihnen (und dir) ja durchaus zuzutrauen....
Sie scheint ein wirklich guter Mensch zu sein und ist die Erste der Tribute, für die es mir wirklich Leid tut, dass sie in die Spiele muss. Gerade die Idee, dass ihre Mutter alles versucht hat, um sie aus dem Erntesystem austragen zu lassen, verstärkt das nochmal und ich fand die Szene am Ende sehr gelungen.
Zu ihr habe ich leider kaum etwas zu sagen, aber ich freue mich dann später zu sehen, wie sie es aufnimmt, tatsächlich noch in die Spiele zu müssen. Die Sache mit ihren Losen hat sie ja noch recht leicht hingenommen, ob sich das wohl ändert, nachdem sie gezogen wurde? Oder gibt sie dann einfach auf?

So, jetzt erstmal eine kleine Pause, immerhin habe ich drei Kapitel geschafft :D Dein Upload-Tempo ist wirklich der Wahnsinn, was auf gar keinen Fall schlecht gemeint ist. Ich bin nur beeindruckt, wie du in so kurzer Zeit so viele wirklich gute Kapitel aus dem Hut zaubern kannst. Naja, das heißt für mich wohl, dass ich jetzt im Semester immer Lesestoff für die Zugfahrt habe.
Liebe Grüße,
Sarah
09.10.2018 | 14:09 Uhr
zu Kapitel 14
Hi,
dann melde ich mich auch mal wieder... Ich bin zwar ein paar Kapitel hinterher, werde jetzt aber auf alle eingehen ;)

Erstmal zu Distrikt 5:
Yeay, mein Charakter ist dran! Ich finde du hast Auburn sehr gut getroffen :) Du hast ihre Lebenssituation gut beschrieben und ich fand auch gut, dass du die wichtige Rolle von Elijah in ihrem Leben so hervorgebracht hast. Auch die Beziehung zu ihren Geeschwistern ist dir gut gelungen. Auch wenn Mallory eigentlich ein Mädchen sein sollte, aber das ist nicht so schlimm xD Ich fand es jedenfalls schön zu lesen und habe mich auch sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass sie dran ist :)

Declan und sein Bruder Rhysis haben auch ein schweres Leben. Sie tun mir leid, dass sie die Wut ihres Vaters immer ertragen müssen, wenn er betrunken ist. Allerdings kann ich Declan auch verstehen, dass er sich Sorgen um seinen Vater macht, obwohl es für die beiden Geschwister wahrscheinlich besser wäre, sie würden ausziehen.


Distrikt 12:

Krishan erscheint mir erstmal als unsympathisch, da er mit einer ganzen Gruppe einen Sechstklässler bedroht und verängstigt. Außerdem scheint er sich innerhalb der Gruppe für etwas besseres zu halten.
Dennoch mag ich ihn irgendwie, da er authentisch wirkt und es hat defintiv Spaß gemacht, seinen Part zu lesen :) Du hast die Stimmung auch gut rübergebracht, als die Gruppe Tony bedroht hat.

Persephone scheint ein netter Charakter zu sein. Aber 10 Geschwister sind echt viel! Und dann scheinen sie auch noch das Problem mit William Burburn zu haben, der nun auch noch ernährt werden muss... Aber immerhin hat sie einen guten Job in der Bäckerei und ich mag Persephones Freundschaft mit Blake. Die beiden sind süß zusammen.


Distrikt 13:

Arantis Familie scheint sehr nett und fröhlich zu sein. Ich mag Blinn auch sehr! Außerdem finde ich es toll, dass Arantis in der Suppenküche hilft, das zeigt, dass er engagiert ist. Und dieser Musgravite scheint sehr selbstlos gewesen zu sein, dass er für alle möglichen Leute Tesserrasteine genommen hat... Echt bewundernswert!

Leyna mag ich sehr gerne. Sie ist eine nette und lustige Persönlichkeit und generell ihre ganze Gruppe ist sehr lustig und lebendig. Allein die Improvisation mit dem Dämon war klasse xD Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, ihren Abschnitt zu lesen!


Distrikt 2:

Cassiopeia mag ich irgendwie, auch wenn sie sehr selbstbewusst, fast schon überheblich zu sein scheint. Aber sie ist sehr nett zu ihrem Bruder und scheint ein gutes Verhältnis zu ihm zu haben. Es scheint ihr auf jeden Fall sehr wichtig zu sein, dass sie es in die Spiele schafft und scheitern scheint keine Option, aber sie ist ja auch ein Karriero :D

Octavius mag ich. Er erscheint mir sympathisch durch sein Handeln und auch dadurch, wie er sich um den Hund kümmert. Seine Vergangenheit habe ich zwar noch nicht so ganz durchblickt, aber ich fand es gut, dass man auch nochmal etwas über die früheren Sieger von Distrikt 2 erfahren hat.


Ich freue mich jedenfalls auf die restlichen Ernten und dann auch auf das Kapitol :)

Bis dann,
Liebe Grüße, Lilja
08.10.2018 | 21:57 Uhr
zu Kapitel 5
Hilfe!
Areion hat wieder zugeschlagen und mich mit einer Lawine an Kapitel begraben! Ich kann es immer wieder sagen, aber deine Schreibgeschwindigkeit beeindruckt und beängstigtet mich ein ein wenig. Zum Lesen super, zum Reviewen eine Qual, aber das Thema hatten wir ja schon. Ich hoffe nur, dass ich alle Ernten durchhabe, bevor wir in die Arena kommen, was ich aber ehrlich gesagt bezweifele. xD

Und damit willkommen zu einem neuem Review mit Distrikt 10. ^^

Narah:

Hmm. Bis jetzt habe wir noch nicht allzu viel von ihr erfahren und ich tue mir mit ihrer Beurteilung etwas schwer. Bislang wirkt sie ein wenig kindlich naiv (?) und hat ein großes Herz zu Tieren, gerade zu Katzen. Narah wirkt sehr fürsorglich und beschützerisch. Die Freundschaft zu Ariya und ihr besonderes Talent sind mal etwas anderes und ganz nett, ein wenig traurig ist es ja wirklich, dass so ein Talent nicht gefördert werden kann. Ansonsten habe ich echt nicht mehr zu sagen und muss auf mehr warten. Interessant fand ich noch den kleinen Exkurs zu Silvan, ich mag es immer ganz gerne, wenn man was von den früheren Siegern erfährt und Silvan hat wohl echt nicht mehr alle Tassen im Schrank. Lustig fand es auch, wie du nochmal indirekt begründet hast, warum es keine Mädchenarena gibt, mit dem Interview von Faye. Irgendwie wird Faye immer mehr zu einer Botschafterin zwischen dir und uns Lesern innerhalb der Geschichte. ^^

Fazit:
Narah ist nett und hat eine große Zuneigung zu Tieren. Ich muss noch ein wenig mehr von ihr lesen, um noch weiteres über sie zu erfahren und um mir ein eigenes Bild zu machen.

Phelan:

Also erstmal habe ich das Gefühl, dass jede zweite Person diesen Namen trägt. Ich kann mich natürlich auch irren, aber ich könnte schwören, dass ziemlich viele Nebenfiguren einfach Phelan heißen und ich muss da echt mal aufpassen.
Phelan-Counter: 1
Ansonsten mag ich den Namen eigentlich sogar, wenn nicht jeder so heißen würde. xD
Dann hat es Phelan also doch noch in die diese Geschichte geschafft und muss nicht auf nächstes Jahr warten (ich weiß nicht, ob das besser für ihn ist). Schade, dass die Erstellerin abgesprungen ist, ich glaube, sie hat immer ganz gute Tribute erstellt. Nichtsdestotrotz mag ich Phelan sehr, das kann ich schon mal sagen. ^^
Er ist schon in den ersten Zeilen sympathisch geworden, Wecker sind etwas schlimmes und aufstehen ist einfach nur eine Qual. Ich hatte bei ihm aber irgendwie die Vorstellung, dass er so im ganzen Raum verteilt Wecker versteckt hat, an die er nicht rankommt, sodass er auch wirklich aufsteht. ^^
Seine Beziehung zu seinem Bruder scheint ja auch sehr liebevoll zu sein, ich glaube das wird noch lustig mit ihm. ^^
Ich mag seine beleidigenden und nicht wirklich netten Worte und Gedanken sehr gerne und er wirkt, ähnlich wie Chrys ein wenig, sehr mies gelaunt, dauerhaft, und grummig, aber auf eine unterhaltsame Art und Weise. Ich mag ihn. :D
Die Fuchsjagd finde ich eine gute Idee, ähnlich der Wildschweinjagd in Distrikt 7 und ich finde es sehr realistisch, dass man so etwas organisiert, um ein paar Probleme auszumerzen. Während der Diskussion wirkte es wirklich nicht, als ob Dorian der jüngere Bruder wäre, was mich am Ende doch ein wenig überrascht hat. Ich habe aber auch nicht ganz mitbekommen, dass Matt sein fester Freund ist. xD
Ein paar Sachen haben mich stutzig gemacht. Wer ist Amanda? Und was ist aus ihren Eltern geworden? Ich hoffe, es nicht überlesen zu haben und bin gespannt, ob wir darauf noch eine Antwort bekommen, ich denke aber was Amanda angeht, werden wir bestimmt noch was erfahren.
Wir haben mit Jackson einen weiteren „Fan“ der Spiele, davon haben wir in dieser Geschichte recht viele oder wenigstens welche, die den Spielen nicht ganz so abgeneigt sind. Das finde ich interessant, darauf werde ich aber hoffentlich noch in einem anderen Review eingehen.
Ein kleinen Punkt habe ich noch. Ich finde es wie Phelan auch ziemlich idiotisch, wenn man sein Kind nach verstorbenen Angehörigen benennt. Gut, auf der anderen Seite, will man demjenigen wahrscheinlich so etwas wie Respekt zollen, aber auf der anderen Seite wird man immer daran erinnert und auch das Kind muss damit leben, dass man immer den Verstorbenen vor Augen hat, wenn man es ruft. Ist bestimmt auch nicht so geil.

Fazit:
Ich mag Phelan sehr gerne. Er ist dauerhaft mies gelaunt und ein kleiner Miesepeter, aber ich finde es lustig und freue mich auf mehr. :D Leider ist er nur Kanoni. :/

Zum Schluss noch ein paar D10- Phelan Zitate, die ganz gerne mag. ^^

„[…] aber den Gefallen tat mir die Erfindung des Grauens [der Wecker] nicht“

„‚Immer wenn jemand das Gespräch auf diese Weise beginnt, stirbt irgendwo gute Laune‘“

„‚Was hast du gegen ihn?‘ ‚In alphabetischer oder chronologischer Reihenfolge?‘“

LG und Kekse
A.
07.10.2018 | 14:11 Uhr
zu Kapitel 6
Hi :)

So, jetzt endlich mein Review, wobei ich es wohl in mehrere Teile aufteilen werde, bei den vielen Kapiteln, die ich aufzuholen habe. Und damit es nicht länger als nötig wird, fange ich auch direkt an.

Ich muss gestehen, dass ich bei Distrikt 10 Tierliebe ein wenig als Klischee empfinde, aber es war doch viel angenehmer, als ich dachte. Bei Katzen ist Tierliebe sowieso immer mehr als in Ordnung *-* Allein deshalb ist mir Narah sympathisch und dann scheint sie auch noch Frühaufsteherin zu sein, ebenfalls ein Pluspunkt für sie. Ich finde es süß, dass sie sich so um die Katzen kümmert, aber kann auch ihre Eltern verstehen, dass sie die Tiere nicht im Haus haben wollen und Narah nicht noch mehr von ihnen anlocken soll. Wenn die einmal drin sind, wird man sie nicht wieder so schnell los und ein Haus Katzensicher zu machen ist viel Arbeit.
Ariya ist ja sowas von Zucker und ich finde diese Freundschaft wirklich schön. Es ist schade, dass so ein Talent in Distrikt 10 nicht gewürdigt wird, wobei es sie auch gar nicht so zu interessieren scheint.

Zu Phelan habe ich mir irgendwie noch keine Meinung gebildet, ich finde ich ihn nicht schlimm, aber auch nicht besonders toll, mal sehen, bei ihm werde ich wohl abwarten, wie er sich später im Kapitol so macht.
Die Idee, dass sie Fuchsjagdten veranstalten finde ich aber sehr interessant und ich kann mir gut vorstellen, dass das für viele eine willkommene Abwechslung ist.
"Anscheinend das einzig Richtige, wenn jemand starb, der einem näher als die Cousine zehnten Grades stand – das Kind nach ihnen benennen, wenn sie starben. Und das nannten sie dann emotional sein. Man durfte mich ja gern Emotionskrüppel nennen, aber wenn mein Bruder sterben würde, würde ich kein Balg haben wollen, das seinen Namen trug und das mich immer an ihn erinnerte, wenn ich danach rief. Aber hey, jedem das seine."
- Da muss ich ihm vollkommen zustimmen, ich finde das auch eher gruselig, als emotional. Generell verstehe ich nicht, weshalb man ein Kind nach einem Familienmitglied benennen sollte...da verwechselt man sich doch andauernd und langweilig ist es auch :D

„Jeder ist ein Egoist, Ferrence. Und alle, die dir etwas anderes erzählen, sind Heuchler. Das wäre nicht einmal ein Problem, denn im Grunde ist jeder ein Heuchler – du, ich, die ganze Welt – aber es will halt keiner einsehen..."
- Uaaaah, ist bei Gerrad die Logik ausgewandert? Ich weiß nicht, ob er absichtlich philosophisch sein will oder ob es nur so dahergesagt ist (dazu wage ich noch keine Einschätzung zu machen), aber es tut kaum etwas zur Sache, denn dieses Konstrukt ist eine wahre Ausgeburt der Hölle :D
"Jeder ist ein Egoist und alle, die etwas anderes erzählen, sind Heuchler." Das ist ja durchaus noch verständlich und ergibt Sinn. Alle Menschen sind E. Alle Menschen wissen, dass sie E sind. Alle Menschen, die E leugnen, sind H. Und nun kommt das Problem: Daraus folgt nämlich auch, dass alle Menschen, die E zugeben, nicht H sind. Gerrad behauptet aber sofort: im Grunde ist jeder ein Heuchler", sprich: Alle Menschen sind H. Innerhalb zweier Sätze behauptet er also gleichzeitig, dass E und H miteinander zusammenhängen und dass H unabhängig von E ist.
Und dann geht es ja noch weiter:"aber es will halt keiner einsehen..." Gerrad neigt scheinbar zu Allaussagen, obwohl keine angebracht sind. Allaussagen sind eine gefährlich Sache und sollten nur mit Vorsicht verwendet werden. In diesem Beispiel wiederspricht er sich deswegen direkt nochmal selbst, da er sich natürlich in einer Allaussage mit einschließen muss. Kein Mensch sieht ein, dass E und H. Gerrad sieht ein, dass E und H. Gerrad ist kein Mensch??? ;)
Nun gut, nachdem ich mich jetzt darüber ausgelassen habe, muss ich doch sagen, dass ich ihn eigentlich sehr interessant finde, so wie einige seiner Lebenseinstellungen. Bei ihm habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was denn nun "wahr" ist oder was er sich nur verschiebt, sodass es für ihn passt. Versteckt sich seine Schwester wirklich hinter den Hausaufgaben und trinkt er wirklich gar nicht so viel? Ich zweifele ein bisschen daran, aber wir werden sehen.
Er scheint aber recht gut zu wissen, wem er was erzählen muss, denn Vienna belügt er ohne mit der Wimper zu zucken und hat das schon häufiger getan, wo sie auch langsam hinterzusteigen scheint. Ich finde es schon erstaunlich, dass er bei ihr so besitzergreifen ist, dass er ihren anderen männlichen Freunden sogar den Tod in der Arena wünscht...Im Endeffekt finde ich Gerrad so interessant, dass ich ihn mögen muss und ich glaube, ich werde immer viel Spaß bei seinen Kapiteln haben :D

Dann komme ich mal zu Adea, ihr Teil ist ja eher kurz und zu ihr habe ich auch nicht allzu viel zu sagen. Sie kommt mir wie ein nettes Mädchen vor und ich mag sie, auch, weil ihr Name schön klingt, aber nicht nur deshalb. Sie weiß sich zu wehren, ist aber nicht auf Streit aus, will das Beste für ihren Sohn und kann sich Dinge eingestehen.
Gerade für den kleinen Jungen tut es mir Leid, dass er nun auch seine Mutter verlieren wird und ich befürchte, dass Will sich mit den zweiten Kind anfreunden muss, denn die Schwester wird Calder liebend gerne aufnehmen.

Ansonsten habe ich bei im Text (ich glaube es war bei Phelan?) auch mein Highlight gefunden: "Während ich die Waffel noch mit Marmelade am bestreichen war..."
Da hat die Tischkante Bekanntschaft mit meinem Knie gemacht. Beiden geht es aber den Umständen entsprechend gut ;)

Ich mache jetzt mal Schluss, bevor es im nächsten Kapitel mit meinem Cody weitergeht, kann mich aber hoffentlich heute Abend schon wieder melden, wenn ich dann endlich zuhause bin.

Liebe Grüße,
Sarah

Antwort von Areion am 15.10.2018 | 10:04:41 Uhr
Huhu :D
Ich bin bei Reviwes beantworten manchmal etwas lahm, dafür will ich mich entschuldigen, aber ich bind ran :D


>Ich muss gestehen, dass ich bei Distrikt 10 Tierliebe ein wenig als Klischee empfinde, aber es war doch viel angenehmer, als ich dachte<
Tierliebe und Schlachtereien. Beides kann man dort als Klischee sehen, weswegen mich nichts davon stört :D

>Ariya ist ja sowas von Zucker und ich finde diese Freundschaft wirklich schön. Es ist schade, dass so ein Talent in Distrikt 10 nicht gewürdigt wird, wobei es sie auch gar nicht so zu interessieren scheint. <
Ich glaube, irgendwann weiß man auch, mit welchen „fähigkeiten“ man etwas in dem Distrikt erreicht oder nicht. Singen ist nichts, was in D10 auf irgendeine Weise hilft.

> Da muss ich ihm vollkommen zustimmen, ich finde das auch eher gruselig, als emotional. <
Sehe ich ganz genauso. Vor allem ist es sicher nicht leichter, dann den Tod der Person zu verarbeiten.

> ist bei Gerrad die Logik ausgewandert?<
Zum Philosophieexkurs sage ich nichts – das hatte ich lange genug in Schule und Uni xD Nein, Gerrard ist ein Tribut, kein Mensch :D Jeder Mensch ist ein Tribut, aber nicht jeder Tribut ist ein Mensch! (Moment, das gehört anders herum, aber dann würde das Gerrys These nicht stützen… xD)

> Ich zweifele ein bisschen daran, aber wir werden sehen.<
Also seiner Meinung nach trinkt er kaum etwas. Wie viel Wahrheit hinter seiner eigenen Meinung steckt, sei dahingestellt :D

>"Während ich die Waffel noch mit Marmelade am bestreichen war..." <
Bester Deutschsatz ever :D

Vlg, Mel
07.10.2018 | 11:58 Uhr
zu Kapitel 11
Hey :)

Da ich etwas Zeit habe, widme ich mich den nächsten Ernten.

D11

Milo mag ich ganz gerne; ich fand es toll, wie er seinem Vater helfen wollte, anstatt etwas mit seinen Freunden zu unternehmen. Zeitweise kam er mir etwas älter als 13 Jahre vor, aber wenn man bedenkt, wie viel Verantwortung die ärmeren Kinder schon in jungen Jahren schultern müssen, dann ist das glaube ich verständlich. Der Vater ist mir besonders gut im Gedächtnis geblieben; der ist echt lieb. ^^

Nettle mag ich auch ganz gerne; anscheinend gab es in der Vergangenheit einen Vorfall, bei dem sie eine Hand und ihren Bruder verloren hat, und ich bin gespannt, was es damit auf sich hat. Die Aktion mit dem Messer hat gezeigt, dass sie was Gewalt angeht deutlich unbefangener ist, aber wenn man auf der Straße aufwächst, hat man da denke ich keine Wahl. Deshalb bin ich gespannt, wie sie sich in den Spielen schlägt.

D3

Phosphor – der Name ist gewöhnungsbedürftig, aber sehr passend für D3, was ich mag. :D Ihn selbst empfinde ich als einen sehr angenehmen Tribut. Er ist sehr intelligent, aber ich kann mir im Vergleich zu Riaan aus dem letzten Jahr gut vorstellen, dass er anders als dieser nicht nur mit seinem Wissen wird glänzen können, sondern auch gerne das Kommando in seinem Bündnis übernimmt. Von seinen ganzen Interessen – Medizin, Debattierclub, chemische Experimente, Schach (habe ich was vergessen? :D) – könnte ich mich nur für die chemischen Experimente begeistern. :D

Varuka tut mir leid. Sie braucht in der Arena gute Verbündete – und selbst dann stehen ihre Chancen mehr als schlecht. Dass die Verantwortlichen nicht davor zurückschrecken Kranke in die Spiele zu schicken, kennen wir ja nicht anderes. Wahrscheinlich muss man im Rollstuhl sitzen, um nicht in die Spiele zu müssen. Das einzige Problem, das ich bei ihrer Ernte hatte, war, dass ich das Gefühl hatte, dass sie wegen dem Projekt ihrer Freundin gelogen hat und es nicht gestohlen wurde. Da waren ein paar Andeutungen, die mir das Gefühl vermittelt haben – aber vielleicht irre ich mich auch.

D4

Bei Caligula muss ich sagen, dass sie – soweit ich mich erinnere – die erste Karriera ist, die ich mag. :D Vielleicht mit Ausnahme von Miracle, aber die war von dir. Dass Problem ist, dass Karrieras sehr schnell arrogant und zickig rüber kommen, und sie deshalb unsympathisch wirken. Caligula dagegen wirkt ähnlich wie Topas eher bodenständig, wodurch sie bei mir Pluspunkte sammelt. Ich mochte das Gespräch mit ihrem Freund sehr gerne; als sie darüber geschwärmt hat, wie sehr sie Fisch liebt, musste ich sofort an Ragnar denken, und wie gut die beiden sich dahingehend verstehen werden. ;D Als sie in Verbindung mit Cunning erwähnt hat, dass es als Sieger wohl nicht rufschädigend ist, wenn man nicht hetero ist, musste ich schmunzeln, weil ich es immer wieder absurd finde, dass eine andere Sexualität in den Distrikten verpönt ist, wenn man bedenkt, wie viele Schwule letztes Jahr wieder in den Spielen waren. :D Im Vergleich dazu wurden sie dieses Jahr aber anscheinend weitestgehend verschont :D

Kommen wir zu meinem Tribut. Ich finde die Darstellung von Ragnar sehr gelungen. :) Seine Vergangenheit, seine Ansichten und sein Verhältnis zu Galen und seinem Vater kamen sehr gut zum Ausdruck, da habe ich gar nichts zu meckern. Mir hat der Beginn sehr gut gefallen; seine Gedanken über das Meer, seine Abneigung gegen Fisch (ich selbst mag Fisch ganz gerne, obwohl viele in meinem Freundeskreis Fisch nicht ausstehen können ^^) und auch das Gespräch mit Phelan. Sein aufbrausendes Gemüt wurde deutlich ohne zu übertrieben zu wirken – das fand ich gut. Phelan hätte für meinen Geschmack weniger nachdenklich und ernst wirken können. Ich denke es hätte gepasst, wenn er nach dem ernsten Gespräch eine sarkastische Bemerkung von sich gegeben hätte, aber da er nur eine Nebenfigur ist, finde ich das nicht weiter schlimm. Einen Hinweis habe ich aber. Es gibt zwei Stellen, die verbesserungswürdig sind, nämlich als er seine Fäuste ballte oder seine Arme verschränkte – beides stelle ich mir mit nur einem Arm schwierig vor. xD Ich fand die Vorstellung, wie er seinen einen Arm verschränkt, zwar amüsant, aber vielleicht achtest du in Zukunft darauf, dass sich solche Dinge nicht häufen. Mehr habe ich zu ihm auch nicht zu sagen, außer dass ich mich sehr auf ihn im Kapitol freue. :)

D5

Auburn ist ein nettes Mädchen und auch hier tut mir die Familie leid, da sie jetzt als Hauptverdienerin wegfällt. Dass der (ehemalige) Freund sich einfach ihren Lohn unter den Nagel gerissen hat und darauf auch noch stolz ist, ist echt bitter, besonders da ihre Familie schon so am Hungertuch kratzt.

Declan ist ein Kanoni und dazu noch ein weniger interessanter – da sind mir Chrys und Phelan auf jeden Fall mehr im Gedächtnis geblieben. Aber solche Leute braucht es auch. Ich wäre an seiner Stelle wohl schon längst mit dem Bruder ausgezogen, aber da das eine schwierige Situation ist, denke ich, dass das jeder etwas anders sieht.

Ich freue mich schon darauf, wenn es ins Kapitol geht - dauert ja nicht mehr lange. ^^

Ganz liebe Grüße

Antwort von Areion am 11.10.2018 | 22:14:28 Uhr
Huhu :D

Milo mag ich auch. Er ist knuddelig und gleichzeitig wirkt er halt nicht so, als würde er nur daraus bestehen. Sein Vater ist auch toll. Ich mag ihn sehr gern.

Über Nettle werden wir noch einiges erfahren, sie hat auf jeden Fall eine sehr spannende Vorgeschichte. :D Was Gewalt angeht: Ja, damit dürfte sie kein Problem mehr haben.

> Von seinen ganzen Interessen – Medizin, Debattierclub, chemische Experimente, Schach (habe ich was vergessen? :D) – könnte ich mich nur für die chemischen Experimente begeistern. :D<
Medizin ist Lanas Bereich, nicht so seiner. Ich mag Schach. Der Rest wäre für mich zu hoch oder zu langweilig :D (Wobei chemische Experimente nett sind. Nur verstehe ich die nicht xD)

>Das einzige Problem, das ich bei ihrer Ernte hatte, war, dass ich das Gefühl hatte, dass sie wegen dem Projekt ihrer Freundin gelogen hat und es nicht gestohlen wurde. Da waren ein paar Andeutungen, die mir das Gefühl vermittelt haben – aber vielleicht irre ich mich auch.<
Auch hier kann ich nicht allzu viel sagen, aber da werden wir noch mehr erfahren :D


> als sie darüber geschwärmt hat, wie sehr sie Fisch liebt, musste ich sofort an Ragnar denken, und wie gut die beiden sich dahingehend verstehen werden. ;D<
Die werden sie lieben. Absolut! :D

> Als sie in Verbindung mit Cunning erwähnt hat, dass es als Sieger wohl nicht rufschädigend ist, wenn man nicht hetero ist, musste ich schmunzeln, weil ich es immer wieder absurd finde, dass eine andere Sexualität in den Distrikten verpönt ist, wenn man bedenkt, wie viele Schwule letztes Jahr wieder in den Spielen waren. :D<
Dazu habe ich mittlerweile die Theorie entwickelt, dass die so homophob sind, dass sie einfach alle Schwulen in die Spiele schicken. Und ein paar Bisexuelle. Und so zwei Heteros, damit es nicht auffällt :D

> Im Vergleich dazu wurden sie dieses Jahr aber anscheinend weitestgehend verschont :D <
Das gehen wir mal nach den Spielen durch, weil ich sonst Dinge vorwegnehme ;D

>Kommen wir zu meinem Tribut. Ich finde die Darstellung von Ragnar sehr gelungen. :) <
Das freut mich. Ich mag den Kerl auch verdammt gerne :D

> Einen Hinweis habe ich aber. Es gibt zwei Stellen, die verbesserungswürdig sind, nämlich als er seine Fäuste ballte oder seine Arme verschränkte – beides stelle ich mir mit nur einem Arm schwierig vor. xD <
Da hast du absolut Recht. Zwei Stellen davon hatte ich auch rausgestrichen, weil er das gemacht hat, die haben sich an mir vorbeigemogelt. Das werde ich ändern :D Danke für den Hinweis :D

>. Ich wäre an seiner Stelle wohl schon längst mit dem Bruder ausgezogen, aber da das eine schwierige Situation ist, denke ich, dass das jeder etwas anders sieht. <
Na ja, Kinder sind ja immer mit in der Sucht gefangen – wahrscheinlich ist das sehr schwierig :D

Vlg,
Mel
05.10.2018 | 23:14 Uhr
zu Kapitel 7
Hey :)

Da wir mit den Ernten schon fast durch sind – und darunter auch mein Tribut ist – wird es höchste Zeit, dass ich mich mal zu ihnen äußere.

D6

Rheena ist ein Kanoni und deshalb will ich zu ihr gar nicht mal so viel schreiben. Mir tut es ein bisschen für ihre kleine Schwester leid, um die sich jetzt erst recht niemand kümmern kann, wenn Rheena in die Spiele muss. Rheena erscheint ganz nett (im guten Sinne); aber da sie ein Kanoni und Normalo ist, werde ich wohl nicht besonders mit ihr bangen.

Leif ist so ein Tribut, der das Potential hat, mich zu nerven. Das Problem ist, dass er mich irgendwie an Jocelyn erinnert (obwohl die beiden wahrscheinlich gar nicht viel gemeinsam haben :D). Und Jocelyn war der einzige Sieger, mit dem ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden konnte, weil ich seine Art so anstrengend fand. Ich mochte ihn nur in Verbindung mit Othello (Hach, I loved this kid :D). Aber zurück zu Leif. Ich habe nichts gegen Leute, die sehr fröhlich sind und die vor Energie nur so übersprudeln – und so schätze ich Leif ein. Und im Zusammenspiel mit seinem besten Freund fand ich ihn auch sympathisch. Vielleicht lag es also nur an dem Teil mit den Kindern, dass ich Leif irgendwie anstrengend empfand. Denn der Teil hat sich für mich ziemlich gezogen und ich habe nur darauf gewartet, bis sie den armen Hundi endlich in Ruhe lassen – der Hund hat mir nämlich echt leid getan. :/ Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass sich meine Meinung zu ihm noch wandelt und ich ihn vielleicht doch ganz gerne haben werde. :)

D1:

Ich habe Chrys‘ Ernte mit der Vorstellung angefangen, dass es sich bei Chrys um eine Frau handelt. Du kannst dir also meine Irritation vorstellen. :D Zum Glück hat sich das schnell geklärt. Ich bin schon wirklich gespannt, warum Chrys an Stelle einer Frau in die Spiele kommt. Aber da Chrys von dir ist, hast du bestimmt ein paar nette Dinge mit ihm vor. :D Abgesehen von seiner schlechten Meinung über Frauen (die ihm bei mir sehr viele Minuspunkte eingebracht haben), fand ich ihn eigentlich ganz sympathisch. Er erinnert mich von der Art ein bisschen an Olivian, obwohl Chrys nicht ganz so miesepetrig und dauergenervt wirkte. Ich mochte auch seinen Freund ganz gerne und wie Chrys dessen Vorschlag, miteinander zu schlafen, entschieden ablehnte ohne viele zu sagen oder seinen Kumpel in eine komische Situation zu bringen. Aber die D1er sind schon irgendwie krank mit ihren Listen, oder? :D Ich bezweifle mal stark, dass die anderen Karrierodistrikte so etwas machen würden. Sein Umgang mit den Kindern hat ihn mir auch sympathisch gemacht – hier empfand ich die Kids nicht nervig; die Szene mit dem Croissant fand ich ganz süß. :D

Topas ist ein sehr bodenständiger Karriero, wie ich finde. So wie er seinen Kumpel einfach geküsst hat, erscheint er mir sehr offen. Soweit ich mich erinnere, war er sich wegen seinem Bruder nicht ganz sicher, ob er sich melden soll oder nicht, also scheint er sich spontan doch dazu entschlossen zu haben oder sein Bruder wollte am Ende nicht. Viel kann ich noch nicht zu ihm sagen, mal schauen wie er sich im Karrierobündnis schlägt.

D10

Zu Narah kann ich leider auch nicht viel sagen. Sie ist scheinbar ein sehr nettes, tierliebes Mädchen, aber viel mehr konnte ich ihrer Ernte nicht entnehmen. Sie scheint mir etwas langweilig, aber vielleicht ändert sich das noch.

Phelan dagegen finde ich sehr cool und ich finde es schade, dass er nur ein Kanoni ist. Deshalb bin ich ganz froh, dass die bei dir nicht ganz am Anfang sterben. Ich mag seine schlagfertige, direkte Art sehr gerne und musste immer wieder schmunzeln, als er sich gedanklich wiederholt über den Freund seines Bruders beschwert (oder ihn beleidigt) hat. :D

D9

Bei Gerrard bin ich mir nicht so sicher, was ich von ihm halten soll. Zu Beginn fand ich ihn sympathisch; ich konnte verstehen, dass er von seiner Schwester genervt war, weil diese scheinbar nicht arbeiten wolle. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich das Gefühl bekommen, dass die Schwester recht hat und er derjenige ist, der in einer Parallelwelt lebt. Ich habe das Kapitel noch einmal überflogen, weil es schon eine Weile her war, seit ich es gelesen habe. Aber wenn er während seiner Arbeit die ganze Zeit Bier und Whiskey trinkt, dann kann ich mir vorstellen, dass er am Ende des Tages zu betrunken ist, um noch seine Arbeit zu machen. Seine Schwester dagegen scheint eine gewissenhafte Schülerin zu sein, die nur das Beste für ihre Zukunft will, und da ist es verständlich, dass die zukünftige Kneipe ihres Bruders da nicht an erster Stelle steht. Und auch während dem Gespräch mit seiner Freundin wurde klar, dass er die Situation ganz falsch sieht. Er ist derjenige, der auf sie steht und ihr hinterherläuft, während sie offenbar kein Interesse an ihm hat. Ich habe das Gefühl, dass er eine vollkommen falsche Vorstellung von sich hat - aber vielleicht täusche ich mich auch. Aber auch wenn ich nicht sagen kann, ob ich ihn mag, so ist auf jeden Fall ein spannender Tribut und ich freu mich auf die weiteren Kapitel mit ihm.

Mit Adea hat es schon wieder ein Elternteil erwischt. Was ihre Situation aber noch bitterer als die von Basil macht, ist, dass es offenbar keinen Vater gibt und ihr Kind älterer ist. Ich hoffe, dass die Schwester sich um ihr Kind kümmert, auch wenn ihr Mann offenbar ein Arschloch ist. Denn der Typ hat mich beim Lesen echt wütend gemacht. Und wenn ich schon Basil erwähne – es war schön zu lesen, dass die Spielmacher offenbar ihren Teil des Deals einhalten werden. :)

D8

Bei deinem Kommentar zu Veela habe ich mir die Frage gestellt, ob es wirklich sein kann, dass du so einen Charakter nicht bekommen hast. Heißt das, es gibt neben ihr keine andere arrogante Zicke in den Spielen? :D Auch wenn ich Veela nicht mag, so ist es doch ganz interessant, jemanden aus der Oberschicht der Distrikte in den Spielen zu haben. Ihre Vorstellungen decken sich sehr mit denen der Karrieros, was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man eine Karriera als beste Freundin hat. Obwohl ich es ganz amüsant fand, dass diese mehr Verständnis gegenüber Veelas Vater aufbringt, als Veela selbst. Nach ihrer Ernte stellt sich eigentlich nur die Frage, ob sie es ins Karrierobündnis schafft, denn dass sie darauf aus sein wird, kann ich mir gut vorstellen.

Cody dagegen hat eine gute Chance ins Karrierobündnis aufgenommen zu werden, wenn er erstmal zeigt, was er kann. Denn er ist scheinbar trainiert, auch wenn es in D8 wohl nicht so viele Trainingsmöglichkeiten wie in den Karrierodistrikten gibt. Deshalb bin ich sehr gespannt, was seine Kenntnisse angeht. Ich finde ihn als Tribut sehr interessant und er ist mir auch nicht unsympathisch. Er erscheint sehr rational und traut sich offenbar die Spiele zu, auch wenn er nicht in sie will, weil er nicht töten will. Aber ich kann mir vorstellen, dass er es tun wird – weil er keine andere Wahl hat. Ich hatte etwas Mitleid mit ihm, weil er zwischen den Erwartungen seiner Mutter und seinen Wünschen so hin- und hergerissen war und anscheinend der Meinung war, dass er keine Wahl hat.

An dieser Stelle mache ich mal einen Cut und ich versuche mit dem nächsten Review nicht so lange auf mich warten zu lassen – besonders weil ich nicht zu Ragnars Ernte gekommen bin. Aber ich kann schon mal sagen, dass ich ihn sehr gut umgesetzt finde. :)

Liebe Grüße

Antwort von Areion am 11.10.2018 | 22:04:54 Uhr
Huhu :D

>Leif ist so ein Tribut, der das Potential hat, mich zu nerven. Das Problem ist, dass er mich irgendwie an Jocelyn erinnert (obwohl die beiden wahrscheinlich gar nicht viel gemeinsam haben :D)<
Das hat mich auch gewundert, weil die beiden wirklich ganz unterschiedlich sind :D

>Vielleicht lag es also nur an dem Teil mit den Kindern, dass ich Leif irgendwie anstrengend empfand. Denn der Teil hat sich für mich ziemlich gezogen und ich habe nur darauf gewartet, bis sie den armen Hundi endlich in Ruhe lassen – der Hund hat mir nämlich echt leid getan. :/<
Sie haben ihn Leckerchen gegeben und in den Garten gestellt. Ja, sie haben das arme Tierchen angeschrien, aber das machen meine Babysitterkinder auch immer (wobei der vermutlich taub ist… )


>Aber da Chrys von dir ist, hast du bestimmt ein paar nette Dinge mit ihm vor. :D<
Ich kann ihn ärgern :D

>Aber die D1er sind schon irgendwie krank mit ihren Listen, oder? :D <
Ja, nächstes Jahr gibt es ganz viele Babys und Geschlechtskrankheiten :D

>So wie er seinen Kumpel einfach geküsst hat, erscheint er mir sehr offen.<
Ja, stimmt :D

>Phelan dagegen finde ich sehr cool und ich finde es schade, dass er nur ein Kanoni ist. Deshalb bin ich ganz froh, dass die bei dir nicht ganz am Anfang sterben. Ich mag seine schlagfertige, direkte Art sehr gerne und musste immer wieder schmunzeln, als er sich gedanklich wiederholt über den Freund seines Bruders beschwert (oder ihn beleidigt) hat. :D <
Phil meint es eigentlich total lieb, aber das sagen wir ihm nicht :D

> Gespräch mit seiner Freundin wurde klar, dass er die Situation ganz falsch sieht. Er ist derjenige, der auf sie steht und ihr hinterherläuft, während sie offenbar kein Interesse an ihm hat. Ich habe das Gefühl, dass er eine vollkommen falsche Vorstellung von sich hat<
Ja, das stimmt. Sowohl, dass er ihr hinterherläuft wie auch, dass er falsche Vorstellungen hat :D

>Heißt das, es gibt neben ihr keine andere arrogante Zicke in den Spielen? :D <
Nein, sie ist die Einzige :D Was auch nicht so schlimm ist, eine Zicke reicht :D Aber da ich mit ihr gerechnet habe, brauchte ich einen Ersatz :D

Lg, Mel
29.09.2018 | 14:11 Uhr
zu Kapitel 4
Heyo :D

Hier ist es, auf das ihr alle gewartet habt, die Fortsetzung meiner Reviewserie. Heute mit Distrikt 1 und wie weit ich noch komme. :D

Chrys:

Ich finde seinen Namen erstmal richtig passend zu D1. Es ist eigentlich ein normaler Name, aber in der Schreibweise ist er ein Kürzel von einem Edelstein, soweit ich weiß. Ich war anfangs auch verwirrt, weil der Name eher männlich klingt und habe dann aber beschlossen, dass „Chrys“ wohl auch als Frauenname taugt. Oder auch nicht.^^ Was seine Teilnahme an den Spielen betrifft, weiß ich ja ein wenig mehr durch Topas. ^^ Aber natürlich musstest du ein Mädchen aussortieren, es wundert mich ja eh schon, warum du dieses Mal so viele zulässt. 12 Mädchen, das muss die Hölle für dich sein. xD
Aber jetzt mal wirklich zu Chrys: Er erinnert mich anfangs sehr an Olivan, muss ich sagen. Mit seiner abfälligen Einstellung Frauen gegenüber und wie er über sie denkt. Das legt sich im Laufe des Kapitels, aber er hat schon starke Ähnlichkeit mit Olivan, wie ich finde. Die Sache mit der Liste ist interessant und es ist echt krass, was die Spiele so alles auslösen können, auch wenn ich stark bezweifle, dass du so eine Aufgabe nochmal nimmst.
Chrys wirkt mir immer ein wenig grummelig und misepetrisch, so als ob er auf nichts auf der Welt Lust hätte. Das kann natürlich auch am Kater liegen, aber ich fand das ganz nett eigentlich. Er ist so jemand, der neben einer Gruppe steht, die den Spaß ihres Lebens hat, und die ganze Zeit nur grimmig dasteht und miese Laune hat. :D Das ist auch so der Punkt, der ihn ein wenig von Olivan unterscheidet. Olivan wirkte durch seine Art immer wie ein Arsch, Chrys dagegen irgendwie nur dauerhaft schlecht gelaunt. Auch wenn seine Meinung von Frauen nicht wirklich toll ist.
„‚Ehrlich gesagt dachte ich, wir könnten vielleicht‘ Dan zögerte. Stoppte. Ich warf ihm einen Blick zu. ‚Was könnten wir?‘, hakte ich nach, wobei ich meiner Stimme einen Ausdruck verlieh, der keinen Zweifel daran ließ, dass ich diesen dämliche Vorschlag nicht hören wollte. Er zuckte leicht zusammen.“
- ich fand die Stelle irgendwie ganz gut. Chrys zeigt ganz indiskret eine dominante Rolle und zeigt eindeutig seine Meinung zu dem Vorschlag seines Freundes. Er ist anscheinend auch ein wenig intolerant gegen Homosexualität und ich finde, die Stelle zeigt eigentlich ganz gut einen Teil seines Charakters. Auch wenn Dan mir ein wenig leid tut, ich wittere hier ein leichtes Shipping? xD
Ich komm jetzt mal zum letzten Abschnitt, der für mich eindeutig entschieden hat, dass Chrys nicht der größte Arsch der Welt ist. Ich fand nämlich die Szene mit den Kindern richtig gut. Er kann eigentlich ziemlich gut mit ihnen umgehen und es scheint auch, als ob Chrys von ihnen anerkannt wird und sie ihn auch irgendwie mögen. Das ganze hat bei mir den Eindruck verstärkt, dass Chrys vielleicht gar nicht so scheiße ist, wie man denken könnte, auch wenn er ein paar beschissene Einstellungen hat und sonst ziemlich mies gelaunt wirkt. Auf jeden Fall mochte ich die Szene und fand auch die Vorstellung mit dem Schokocroissant sehr witzig (auch wenn die gefüllten mir meistens zu süß sind, ich schmier mir lieber selber Nutella da drauf xD)

Fazit:
Ich kann nicht hundertprozentig sagen, dass ich Chrys mag, einfach weil er teilweise echt beschissene Vorstellungen hat, aber ich finde ihn doch ganz interessant und er wirkt mehr muffig als arschig. Ich glaube da ist Entwicklungspotential und ich finde ihn ganz interessant. :D

Topas:

Passy :D. Ich mag den Spitznamen eigentlich sehr gerne und war froh ihn gefunden zu haben, weil mir meistens keine geeigneten Spitznamen einfallen. Blöd aber wenn man immer Pussy liest, ich hoffe du kannst dich damit arrangieren. xD
Also zuerst mal muss ich sagen, dass du ihn sehr gut umgesetzt hast. V.a. seine Art zu reden ist mir positiv aufgefallen, er redet in langen, ausschweifenden Sätzen und kommt manchmal nicht immer auf den Punkt, weil er sich selbst teilweise mitten im Satz unterbricht und etwas unnötiges dazwischen labert. Das hat mir gut gefallen und hat gut gepasst. Analog dazu haben mir auch seine Wortwahl und seine Art zu denken gefallen. Gerade so etwas wie:
„Sie wirkte ein wenig unsicher, was sie in meinen Augen nicht zwingend zu einem geeigneten Kandidaten für die Spiele machte. Allerdings konnte man den Menschen auch nur bis vor die Stirn schauen.“
Oder
„Vielleicht war sie nicht die Frau, die man heiraten wollte, aber sie war ertragbar.“
Diese tolerante und nicht verurteilende Gedanken passen irgendwie zu Topas. ^^
Ich finde auch du hast sein soziales Umfeld sehr schön dargestellt. Ich habe niemanden vermisst und das Dreiergespann hat gut funktioniert. Rubin fand ich echt gut umgesetzt und ich war positiv überrascht darüber, weil ich beim Erstellen von Rubin so null Bock hatte, noch eine Figur zu erstellen, weil er eigentlich sehr viel Zeit mit seinem Bruder verbringt und ja. Aber für das finde ich hast du ihn sehr gut dargestellt, die Sache mit den Gerüchten hast du gut umgesetzt und eingebaut und generell er als Person hat mir gefallen und ich habe nach dem Kap eine weitaus positivere Einstellung zu Rubin.
Verdelith wurde auch gut umgesetzt. Er ist zwar etwas lockerer als gedacht, ich habe ihn mir echt etwas spießiger vorgestellt, aber so ist es eigentlich besser und es hat mir gut gefallen. V.a. seine Interaktion mit Topas und Rubin war toll.

So jetzt noch ein paar Zitate von tollen Stellen:

„Innerlich und äußerlich im Einklang“ - das fand ich schön im Bezug auf Grand. Das zeigt seine gebrochene Seite.

„‚Klar, zwei.‘“- das war echt fies, aber super passend. Ein gutes Beispiel, wo du die Sache mit Rubin und eine Kleinigkeit von Topas gut kombiniert hast.

Generell die vielen kleinen Sticheleien zwischen den dreien fand ich toll. :D

„‚Letztens hat mich eine vollkommen fremde Person gefragt, wie mein Vater damit umginge, dass jetzt endlich alles rausgekommen ist.‘
‚Und, wie geht er damit um?‘
‚Er-’“
- das war allerdings die Krönung, da musste ich selber lachen xD

„Ich verdrehte die Augen, packte ihn am Kragen und zog ihn an mich, um ihn einen langen Schmatzer zu verpassen. Augenblicklich begann Mr. Du traust dich eh nicht zu zappeln. Ich ließ ihn los.“
- die Szene war einfach mega passend, weil sie ziemlich aussagend ist über Topas Charakter. Da hast du wieder eine Kleinigkeit eingebaut, was mich gefreut hat. Armer Rubin, er tut mir ein wenig leid, auch wenn ich die beiden irgendwie mittlerweile etwas shippe. xD Ich hätte mir aber auch richtig gut vorstellen können, wie die drei in einer Bar hocken und Topas einen wildfremden Mann einfach knutscht. xD

„‚Ich bin ekelhaft.‘ ‚Ja. Und mein Bruder.‘ ‚Dein ekelhafter Bruder ist zutiefst getroffen.“
- das fand ich auch sehr schön, weil das eine der Szenen war, die gezeigt haben, dass Lith ziemlich locker sein kann und es war einfach eine schöne Interaktion zwischen den beiden Brüdern.

„Zwei Stunden. Wenn Verdelith sich wirklich melden würde, dann würden wir uns eine Weile länger nicht mehr sehen…“
- genauso wie das hier. Das zeigt unterschwellig, was für ein gutes Verhältnis die beiden haben und wie sehr sie aneinander hängen. Zwei Stunden ohne den anderen fühlen sich ewig an…

So, nach dem ganzen Lob kommt eine Kleinigkeit, die ich zu bemängeln habe, auch wenn das Jammern auf hohem Niveau ist und auch nicht wirklich schlimm ist. Das wäre, dass mir Topas und Verdelith zu sicher mit ihrer Meldung waren. Das klingt vielleicht doof, aber gerade Lith war mir zu sicher. Bei ihm habe ich mir eher vorgestellt, dass er mehr zögern wird und sich eher nicht meldet und v.a. dass sie eben nicht darüber reden. Die beiden haben nie wirklich darüber geredet, weil es nie so ein Thema war und auch in Betracht zum Interview, wäre es vielleicht besser gewesen, wenn Topas nicht wirklich über die Absichten seines Bruders Bescheid gewusst hätte. Auch Topas war mir fast schon zu überzeugt, er sollte erst bei der Ernte sich spontan entscheiden und nicht schon im Vorfeld sich halb entschieden haben.
„Ich zögerte kurz – ein winziger Moment, in dem ich darüber nachdachte, ob man mit dem Gedanken spielen sollte, wenn man nur vierter in der Simulation geworden war – dann nickte ich.
‚Ich denke schon.‘“
-den Gedanken fand ich gut und auch passend formuliert mit dem richtigen Maß an Zweifel, nur hätte ich ihn dann vielleicht etwas in Richtung "ich weiß noch nicht, vielleicht. Mal schauen" oder so etwas sagen lassen.
Wie gesagt es sind Kleinigkeiten, aber das war eigentlich auch das einzige, was ich zu bemängeln hatte.

Fazit:
Ich bin sehr mit Topas zufrieden, du hast viele Kleinigkeiten und Facetten seines Charakters eingebaut und gezeigt, aber noch nicht alles, was dann nach und nach noch kommt. Ich freue mich schon darauf, dass du ihn weiter beleuchtest und auf seine Rolle, die er noch spielen wird. Insgesamt eine sehr gute Umsetzung von ihm. :D

Soooo. Damit habe ich dieses Review geschafft und es tut mir wirklich leid, dass das so verspätet kommt, gerade weil mein Topas dabei war und es ja wichtig ist Feedback zu geben, damit du weiterschreiben kannst, obwohl du ja denke ich noch nicht bei den Zugfahrten bist (oder? xD). Die anderen Distrikte werde ich noch nachholen, aber ich muss noch bei meiner eigenen Geschichte weiterschreiben, sonst geht die nicht weiter. O.o
Bis hoffentlich bald.
LG und ein Paket voller Kekse, Internet und Schreibmotivation
A.

Antwort von Areion am 04.10.2018 | 15:03:38 Uhr
Huhu :D

>ch finde seinen Namen erstmal richtig passend zu D1. Es ist eigentlich ein normaler Name, aber in der Schreibweise ist er ein Kürzel von einem Edelstein, soweit ich weiß<
Ja, vom Chrysopas abgeleitet - zumindest dieses Mal. Ich mag den Namen auch sehr gerne und habe ihn sowohl im weiblichen wie auch im männlichen Bereich schon einmal gesehen, weswegen ich den Namen für ene Verwechslung bzw. eine falsche Einordnung ganz gut fand :D

>Er erinnert mich anfangs sehr an Olivan, muss ich sagen. Mit seiner abfälligen Einstellung Frauen gegenüber und wie er über sie denkt.<
Olivan hatte nichts gegen Frauen :D Aber ja, die beiden sind sich vom Verhalten zu Beginn doch recht ähnlich, das stimmt :D

>- ich fand die Stelle irgendwie ganz gut. Chrys zeigt ganz indiskret eine dominante Rolle und zeigt eindeutig seine Meinung zu dem Vorschlag seines Freundes. Er ist anscheinend auch ein wenig intolerant gegen Homosexualität und ich finde, die Stelle zeigt eigentlich ganz gut einen Teil seines Charakters. <
Er will doch nur keinen Sex mit seinem besten Freund :D Er ist schon recht dominant, das stimmt. Das wird ihm in der Arena noch ausgetrieben werden :D

>s ganze hat bei mir den Eindruck verstärkt, dass Chrys vielleicht gar nicht so scheiße ist, wie man denken könnte, auch wenn er ein paar beschissene Einstellungen hat und sonst ziemlich mies gelaunt wirkt. <
Richtig, er ist kein Arsch. Er hat einfach nur seltsame Einstellungen - aber lass sie ihn mal begründen. Das wird lustig ;D

>„‚Letztens hat mich eine vollkommen fremde Person gefragt, wie mein Vater damit umginge, dass jetzt endlich alles rausgekommen ist.‘
‚Und, wie geht er damit um?‘
‚Er-’“
- das war allerdings die Krönung, da musste ich selber lachen xD<
Die fand ich auch lustig :D


>Die beiden haben nie wirklich darüber geredet, weil es nie so ein Thema war und auch in Betracht zum Interview, wäre es vielleicht besser gewesen, wenn Topas nicht wirklich über die Absichten seines Bruders Bescheid gewusst hätte. Auch Topas war mir fast schon zu überzeugt, er sollte erst bei der Ernte sich spontan entscheiden und nicht schon im Vorfeld sich halb entschieden haben.<
Okay, danke für die Kritik :) Ich muss zugeben, dass er mir selbst nicht ganz so sicher rüberkam und versucht, das Thema etwas zu unterbinden, indem er sich darin flüchtet, seinen Kumpel zu ärgern. :D

>Soooo. Damit habe ich dieses Review geschafft und es tut mir wirklich leid, dass das so verspätet kommt, gerade weil mein Topas dabei war und es ja wichtig ist Feedback zu geben, damit du weiterschreiben kannst, obwohl du ja denke ich noch nicht bei den Zugfahrten bist (oder? xD<
Dazu mag ich nichts sagen - aber ich habe drei Kaps nach den Ernten :D

Vlg, Mel
19.09.2018 | 10:15 Uhr
zu Kapitel 6
Hi,
Ich freue mich über zwei neue Ernten und vier neue Tribute :)

Zu Narah: Ich mag sie. Sie scheint ein sehr nettes Mädchen zu sein und liebt Tiere, insbesondere Katzen. Auch ihr Verhältnis zu ihrem Schulpatenkind ist süß.

Zu Phelan: Ich mag ihn wirklich sehr mit seiner sarkastischen Art :) Ich musste ziemlich oft schmunzeln, als ich seinen Teil gelesen habe. Allein der Satz: „Also ich weiß ja nicht, ob die Intelligenz deines Freundes vielleicht auf dich übergegangen ist, Rian, aber ich bin kein Fuchs. Ich bin nur derjenige, der die Dinger erschießt.“ Den fand ich echt gut.
Allerdings muss ich sagen, dass ich zuerst dachte, Phelan sei der jüngere Bruder, so wie Rian sich verhält xD Ich mag die beiden aber.

Zu Gerrad: Was für ein philosophischer (?) Satz am Anfang xD Aber wahre Worte. Ich finde ihn sympathisch, wie er sich so um den Gasthof kümmert. Da kann man verstehen, dass er sich aufregt, dass seine Schwester kaum mithilft, andererseits kann er auch froh sein, dass sie so fleißig ist und die Schule gut abschließen will, um nachher einen besseren Job zu bekommen. Auch wenn ich denke, dass Gerrad gut in die Taverne passt :)
Ich fand seinen Witz über die Ochsenpisse übrigens nicht schlecht, im Gegensatz zu seinem Vater xD Und ich glaube, Gerrad ist eifersüchtig...
Du hast bei ihm im fünften Absatz, wenn man das so sagen kann, übrigens einen Satz nur halb geschrieben. Der hört plötzlich auf und ohne Komma fängt ein neuer Satz an. Ist nicht schlimm, ist mir nur aufgefallen :)

Zu Adea: Sie tut mir leid. Sie ist echt in einer blöden Situation, dass sie für alle nur als "Last" angesehen wird mit ihrem Sohn. Ich wäre an ihrer Stelle auch wütend auf Will. Aber Calder ist so süß *-* Ich mag Adea auf jeden Fall, sie geht auch so liebevoll mit Calder um. Ich finde es jetzt schon schrecklich, wenn ich daran denke, dass sie zu den Hungerspielen muss und Calder zurückbleiben muss. Hoffentlich würden sich dann Will und ihre Schwester dazu bereit erklären, sich um ihn zu kümmern...

Generell muss ich sagen, dass ich deinen Schreibstil echt richtig gern mag! Ich weiß nicht, ob ich das schon im letzten Review gesagt habe, aber ich muss es nochmal erwähnen. Du beschreibst alles so genau und dadurch wirken die Situationen so real und als würden sie wirklich so stattfinden können.

Auch das Leben in den einzelnen Distrikten beschreibst du gut. Vor allem bei Distrikt 10 ist mir das aufgefallen. Dadurch kann man sich noch besser in die Situation der Charaktere hineinversetzen. Also Hut ab!

Ich überlege gerade, ob mir noch was einfällt, aber ich glaube erstmal nicht...

Ich freue mich auf nächste Kapitel und Tribute :)

Liebe Grüße,
Lilja

Antwort von Areion am 04.10.2018 | 15:10:08 Uhr
Huhu :D

>Zu Narah: Ich mag sie. Sie scheint ein sehr nettes Mädchen zu sein und liebt Tiere, insbesondere Katzen. <
Ich kenne nur einen Menschen, der keine Katzen mag. Ich hab ihn gern, aber er hat überall Minuspunkte deswegen :D

>Zu Phelan: Ich mag ihn wirklich sehr mit seiner sarkastischen Art :)<
Ich habe ihn auch sehr lieb. Ja, manchmal wirkt er wirklich wie der Jüngere, wobei Phil nur bei seinem Bruder dazu neigt, sich auch mak etwas kindlicher zu benehmen. Dorian hat es nicht immer leicht mit ihm ;D

>Zu Gerrad: Was für ein philosophischer (?) Satz am Anfang xD<
Er würde sich sehr freuen, wenn man ihn als Philosophen akzeptieren würde xD Was seine Schwester betrifft ist es natürlich ein etwas zweigleisiges Schwert.
Den Satz werde ich suchen und beenden. Danke fürs Bescheid sagen :D

>Zu Adea: Sie tut mir leid. Sie ist echt in einer blöden Situation, dass sie für alle nur als "Last" angesehen wird mit ihrem Sohn.<
Ja, das stimmt. Sie muss arbeiten und kann sich nicht zeitgleich um ihren Sohn kümmern. Das ist natürlich ein Zwiespalt. Irgendwer wird sich sicher um Calder kümmern, während sie in den Spielen ist.

>Generell muss ich sagen, dass ich deinen Schreibstil echt richtig gern mag! Ich weiß nicht, ob ich das schon im letzten Review gesagt habe, aber ich muss es nochmal erwähnen. Du beschreibst alles so genau und dadurch wirken die Situationen so real und als würden sie wirklich so stattfinden können. <
Das freut mich, danke für das Kompliment :D

Lg, Mel
19.09.2018 | 09:47 Uhr
zu Kapitel 5
Hey!
Ich melde mich auch mal fix, da nun die gute Narah an der Reihe ist. Groß kann ich gar nicht viel sagen, ehrlich gesagt. Du hast sie auf den Ersten Blick gut getroffen und ich mag die Szene zusammen mit Ariya. Die ist echt zucker! Ich kann mit vorstellen das Narah nicht wirklich kooperiert hat, aber dafür ist es gut geworden. Vieles bekommt man sowieso erst zum späteren Zeitpunkt mit :)
Phelan ist auch recht interessant und mir sympathisch.

Mehr gibts auch nicht zu sagen. Ich freue mich auf weitere Kapitel und längere Reviews kommen dann hundertpro mit Arenabeginn oder wenn dann alle Aufeinandertreffen :D (Oder ich einfach das Bedürfnis habe zu schreiben)

Lg, hint

Antwort von Areion am 27.09.2018 | 14:56:04 Uhr
Huhu :D

Danke für das Review, ich habe mich sehr gefreut ;)
Es freut mich, dass dir Narah und Phelan gefallen haben. :D Ich freue mich, wenn wir denn endlich in der Arena sind.


Lg, Mel
18.09.2018 | 10:00 Uhr
zu Kapitel 4
Hi,

hier mein Review zu Distrikt 1 und ich muss sagen, du hast mich ziemlich verwirrt damit :D
Das liegt an Chrys, denn ich habe vorher nicht mehr in die Tributeliste geguckt und beim Lesen ist ja schnell klar, dass er männlich ist. Also bin ich bei Topas davon ausgegangen, dass er weiblich sein müsse...das passte aber auch nicht. Dann hab ich also oben deine kurzen Kommentare zu den Beiden gelesen und erst dann wurde mir klar, dass sie auch Beide männlich sind.

Chrys:
Obwohl er mit seinen Ansichten nicht gerade jemand ist, den ich im echten Leben mögen würde, schaffst du es doch, ihn ansonsten so darzustellen, dass ich bisher sagen kann, ihn gerne zu haben. Es macht ihn einigermaßen sympathisch, dass er nicht bereit ist, sich durch diese Liste zu arbeiten, denn mal ehrlich, verständlicherweise will man das nicht.
Seine Meinung zu Frauen ist aber auch recht interessant...
"Und das sind meist diese überzeugten Emanzen oder Kampflesben. Und die kann man eigentlich auch nicht als Frau zählen." - seine Definition von "Frau" finde ich interessant...um das mal nett zu sagen. Nun ja, ich denke, dass seine Einstellung dazu noch ganz schön amüsant für uns werden könnte.
Tatsächlich war aber die Sache, bei der ich am ehesten gedacht habe:"Das geht ja gar nicht!", dass er zuerst nicht frühstücken wollte und dann doch ein Schokocrossaint gegessen hat. Bah, ganz schlechte Idee, Chrys. Kein Frühstück ist sowieso schrecklich, aber dann ein Schokocrossaint? Das gibt keine Energie, nur einen Anflug von Hibbeligkeit, die auch so schnell wieder weg ist, wie sie gekommen ist und dann steht man da und will man liebsten direkt wieder ins Bett gehen...zumindest mir geht es so, wenn ich Süßkram frühstücke :D
Dann zu dem Kindertraining. Da finde ich eigentlich, dass Chrys das ganz gut macht und er hat Recht damit wütend auf Dan zu sein, weil der wegen einer Verletzung solche Panik schiebt. Als Trainer muss man einen kühlen Kopf bewahren und das Kind beruhigen...
So, nun dann zu der eigentlich interessante Sache – warum ist Chrys der Mädchentribut? Hier meine Vermutung, die wahrscheinlich nicht stimmt: Weil Chrys es nicht schafft, seine Liste abzuarbeiten, fordert Dan, dass er sich bei der Ernte als Mädchen verkleidet. Das tut er auch, meldet sich freiwillig und wird genommen - als es auffliegt ist es schon zu spät, sie sind auf dem Weg ins Kapitol. Oder vielleicht fliegt es bis zur Arena auch gar nicht auf...wäre zumindest lustig ;)

Topas ist...nett? Für einen Karriero ist er verdammt normal und scheint mir sogar ziemlich bodenständig zu sein. Ich frage mich, was ihn dazu bewegt, sich doch freiwillig zu melden, immerhin hat er Recht damit, dass seine Zukunft so gut wie gesichert ist und er die Spiele eigentlich gar nicht braucht. Oder ist er einer, der gelost wird und dann seinen Platz behält? Das wäre natürlich verständlich, wenn man schon da oben steht, dann kann man seine Chance auch nutzen.
Ich bin froh, dass seine Freunde und er nicht bei dieser Sache mit den Listen mitmachen, sie haben schon Recht, ich denke kaum, dass die Spielmacher nochmal soetwas machen...wobei, man weiß ja nie :D
Naja, zu ihm habe ich wirklich kaum etwas zu sagen, ich bin aber froh, dass jemand wie er dabei ist , sein Teil war sehr angenehm zu lesen und ich mag ihn erstmal.

"Man musste kein Cunning sein, um zu sehen, dass er genervt war" - ich habe dir nie etwas zu deinen anderen MMFFs gesagt, aber sie haben mir alle gut gefallen und ich habe natürlich auch meine Lieblingscharaktere. Cunnig gehört definitiv dazu und es freut mich irgendwie, dass es zu ihm eine Redewendung gibt. Ich frage mich, wie viel die Öffentlichkeit tatsächlich über ihn weiß, was alles herausgekommen ist, usw.

Das war´s dann erstmal von mir :)
Liebe Grüße,
Sarah

Antwort von Areion am 18.09.2018 | 17:10:26 Uhr
Huhu :D

>Das liegt an Chrys, denn ich habe vorher nicht mehr in die Tributeliste geguckt und beim Lesen ist ja schnell klar, dass er männlich ist. Also bin ich bei Topas davon ausgegangen, dass er weiblich sein müsse...das passte aber auch nicht. Dann hab ich also oben deine kurzen Kommentare zu den Beiden gelesen und erst dann wurde mir klar, dass sie auch Beide männlich sind. <
Das unauffällige Raussortieren von Mädchen - meine Spezialität :3

>Und das sind meist diese überzeugten Emanzen oder Kampflesben. Und die kann man eigentlich auch nicht als Frau zählen." - seine Definition von "Frau" finde ich interessant...um das mal nett zu sagen. <
Stimmt. Er hat da so seine eigene Art, Frauen zu definieren. Sollte man sich nicht abschauen, sie ist kacke.

Dass du das mit dem Croissant so ablehnst, finde ich lustig. Ich finde seine Essgewohnheiten sehr sympathisch - und ich muss zugeben, ich habe beim Schreiben gegrinst, weil ich mir vorstellen musste, wie er seine Bäckeretüte wie einen Schatz an seine Brust presst. xD

>Als Trainer muss man einen kühlen Kopf bewahren und das Kind beruhigen...<
Chrys war da eher egoistisch - er kann nämlich kein Blut sehen :D

>So, nun dann zu der eigentlich interessante Sache – warum ist Chrys der Mädchentribut? <
Das erfahrt ihr spätestens bei den Erntezusammenfassungen :D

>Oder ist er einer, der gelost wird und dann seinen Platz behält? Das wäre natürlich verständlich, wenn man schon da oben steht, dann kann man seine Chance auch nutzen. <
Vor allem, wenn man bedenkt, dass man sonst ziemlich an seinem Ruf kratzt und das dem Juwelier auch nicht gut tut - die Spiele abzuschlagen ist beinahe schon blamabel :D

> Ich frage mich, wie viel die Öffentlichkeit tatsächlich über ihn weiß, was alles herausgekommen ist, usw. <
Auch das werden wir in den folgenden beiden MMFFs noch herausfinden xD

Danke für das Review, ich habe mich sehr gefreut :)
Vlg, Mel
13.09.2018 | 12:43 Uhr
zu Kapitel 3
So weiter geht es mit Distrikt 6:

Rheena:

„Trotz Müdigkeit brachten mich ihre Worte zum Lächeln. Wenn sie einen begrüßte, dann hatte man das Gefühl, Jahrzehnte auf Reisen gewesen zu sein. Dabei war ich nur zwölf Stunden weggewesen.“
- 12 Stunden Arbeit ist auch schön ordentlich, aber wahrscheinlich längst nichts ungewöhnliches in Distrikt 6. Ich finde, du hast bei Rheena schön das Leben in Distrikt 6 dargestellt, wie hart es ist und dass man eben hart arbeiten muss.

„Ich habe so einen Hunger“
- das fand ich richtig traurig, weil Prisca so unschuldig jung ist und es einfach nur schrecklich ist, wenn ihre Schwester so lange arbeiten muss und man trotzdem hungert. Sie versteht natürlich noch nicht ganz, warum das alles so ist, aber ich fand du hast damit wieder einmal gut die Armut dargestellt.

Du hattest geschrieben, dass du bei Rheena das System der Tesserasteine beleuchten wolltest. Hast du damit gemeint, was man alles so dafür bekommt, weil sonst ist mir in die Richtung nichts aufgefallen, aber es ist sehr interessant, wie die Menschen in Distrikt 6 leben, wie gesagt, ich finde du hast bei Rheena echt schön den Alltag der Menschen dargestellt. Auch mit der Sache, dass Frauen rein pragmatisch einfach Arbeiter in die Welt setzen sollen, das trifft den harten Kern der Armut sehr gut. Oder auch das mit den Fernsehsendern. Alles so Kleinigkeiten, aber man bekommt ein gutes Gefühl davon, wie die Menschen da so leben.

Ich mag die ganze Beziehung zwischen ihr und ihrer Schwester, Rheena ist sehr fürsorglich und ein Familienmensch, Eigenschaften, die ich an ihr sympathisch finde. Sie ist in einer aussichtslosen Situation und möchte nur das Beste für ihre Schwester, wobei dafür das Geld nicht reicht. Ich mag das sehr gerne an ihr. Auch ihre Schwester ist die Verkörperung von Unschuld und kindlicher Naivität, es tut mir schon jetzt sehr leid um sie, jetzt wo sie auch noch ihre Schwester verliert. Die Freude auf den Feiertag fand ich auch sehr schön.

Fazit: Ich mag Rheena sehr gerne. Sie hat eine ruhige und bedachte Art, sie tut alles für ihre Schwester und suchst verzweifelt Geld. Sie ist ein Familienmensch und liebt ihre Schwester sehr. Ich fand bei ihr den Alltag sehr gut beschrieben und finde es ein wenig schade, dass sie Kanoni ist.

Leif:

Ich mag die Szene mit dem Hovercraft. Irgendwie liest man darüber echt wenig, obwohl es ja auch in den Aufgabenbereich von D6 fällt. Leif wirkt auf den ersten Blick sehr redselig und hibbelig. Er hat viele Träume und wirkt tatsächlich etwas kindischer und jünger als er eigentlich ist, durch diese naive Fröhlichkeit und Aufgedrehtheit.

„‚Warum sind wir beide eigentlich befreundet? Du bist echt anstrengend. Und warum muss ich überhaupt mitlaufen?‘“
- oh Maurice tut mir ein wenig leid, er will doch nur seine Ruhe. xD Die zwei sind aber auch schon ziemlich gegensätzlich. :D

„Nicht jeder wusste die Konstellation von grün, gelb und rot zu würdigen“
- Leif ist auf jeden Falle ein wenig skurril und abgedreht, mal schauen wie er sich im Kapitol und mit den anderen Tributen macht. :D

Ich finde es ein wenig komisch, dass der Vater mit Vornamen Wilson heißt. Für mich ist das ein Nachname und Tills Tribut heißt so mit Nachnamen bei mir und wird immer damit angesprochen, deshalb finde ich das ein wenig komisch. xD Die Geschichte von ihm war ja nicht so spannend wie erwartet und ich schätze mal, Maurice ist umsonst hinterhergerannt. xD Der Arme wirkt ein wenig wie das Anhängsel von Leif, der ihm nie hinterherkommt und von ihm wegrennt. Oder wie ein Hund und Maurice ist das Herrchen. xD

Die Szene mit den Kindern war ganz nett und er kann wirklich gut mit Kindern umgehen. Dadurch wirkt er zwar wieder ein wenig kindischer, aber es war ganz nett zu lesen. Der Hund tut mir ein wenig leid, so wie der schikaniert wird. xD

Fazit: Leif ist ein wenig abgedreht und wirkt ein wenig kindisch. Er ist hibbelig und aufgedreht und sehr aktiv. Ich mag ihn ganz gerne, er hat aber durchaus das Potential mich zu nerven, mal sehen wie es sich entwickelt.

Damit wäre ich auch mit D6 fertig, ich wollte es eigentlich gestern fertig schreiben, habe es dann aber nicht mehr geschafft. Es ist auch ein wenig kurz, aber ich wollte auch nicht zu jeder Kleinigkeit etwas sagen und ich denke ich werde es mit den Reviews erstmal so halten. Als nächstes kommt dann Distrikt 1 mit meinem Topas, jej. :D

Lg und viel Spaß beim Schreiben! :D
A.
12.09.2018 | 21:02 Uhr
zu Kapitel 2
Heyo :D

Hier melde ich mich auch mal mit einem Review, nachdem ja auch schon zwei Ernten online sind.

Zum ersten Prolog:
Ich mag das Gedicht am Anfang sehr, wenn man es denn so nennen kann. Es bildet mit den anderen einen schönen Rahmen und verbindet die Geschichten ein wenig und erzählt dabei ein wenig eine kleine eigene Geschichte der Jahreszeiten, das mag ich sehr gerne. Beim Sommer wird jetzt sehr deutlich auf den Herbst gezeigt und gesagt, dass er das große Übel ist, der der die wahre Macht hat und alles kontrolliert und ich bin schon sehr auf Syksy gespannt, als großes Finale der Jahreszeitenreihe. Ich frage mich, warum du gerade den Herbst als Ende geplant hast, weil ich finde ja persönlich, der Winter bietet sich viel mehr als die „böse“ Jahreszeit an, aber da kommt bestimmt noch was.
Den wahren Prolog mag ich auch sehr gerne. Er ist sehr atmosphärisch und du hast es gut geschafft, ein düsteres, dunkles Bild zu erschaffen. Es ist auf jeden Fall mal spannend, etwas mehr von Jemy zu erfahren, auch wenn ich nicht sein größter Fan war. Aber du hast ihn Ängste gegeben, ein Vater, der ihn wohl sehr geprägt hat. Bei Jemy könnte ich mir vorstellen, dass da noch mehr kommt, du ihn noch mehr beleuchtest und ich würde mich darüber freuen. Mir gefiel die Stelle mit den Mutationen sehr gut. Ein Versuch sich einzureden, dass man Herr über seine Gefühle/Ängste ist, dass man über den Sachen steht. Und das metaphorisch mit seinem Vater als Monster und die Mutationen als Monster, die er kontrolliert. Das gefiel mir sehr gut. :D
Ansonsten gibt es nicht viel mehr zu sagen, der Prolog ist ja etwas kürzer, aber trotzdem sehr gut. :D Ich möchte viel mehr ein paar Gedanken zu der Siegerzahl loswerden. Höchstens zwei ist variabel und könnte vieles bedeuten. Kriegen die Tribute jeweils einen Partner, mit dem sie gewinnen können (was es aber schonmal in gewissermaßen bei dir gab mit den farbigen Armbändern bei… ?)? Dürfen beide aus einem Distrikt gewinnen? Oder darf jeweils ein Junge mit einem Mädchen gewinnen? Oder natürlich etwas ganz anderes, du hattest ja gesagt, dass das diesjährige Konzept etwas anders ist und ich bin sehr gespannt und freue mich drauf. :D

Zu Prolog Numero 2:
Etwas länger, das hattest du aber gesagt. Und es kommt gleich etwas vor, auf das ich schon gewartet habe- Fayes Kind. Ich finde das Bild von ihr mit der Kleinen auf den Schoß sehr schön. Dazu diese mütterliche Seite von Faye, das fand ich schön, wie sie sich Sorgen um das Erwachsenwerden ihre Tochter macht und wie sie jede Stunde seit ihrer Geburt mitzählt. „Valentia“, den Namen finde ich schön und mich würde interessieren, ob der eine Bedeutung hat.
Ich finde ihre Ansicht von den Spielen sehr interessant, wie sie etwas anders darüber nachdenkt, sie aber trotzdem gut findet. Da merkt man, wie die Kapitoler verblendet sind, obwohl sie das von den Distriktlern sagt. Ich mag das immer ganz gerne, wenn man die Ansicht der Kapitoler nachvollziehbar beschreibt oder es wenigstens so handhabt, dass es für sie ganz normal ist. :D
Ephraim tut mir leid, wirklich. Er hat eine Entwicklung durchgemacht und ist nunja sensibler geworden und es quält ihn wirklich sehr, das Kind zu sehen. Ich finde, du hast seine widersprüchliche Gedanken sehr gut dargestellt und man konnte schön mit ihm mitleiden. Und dann auch noch die Konfrontation mit Colin, du lässt ihn richtig leiden, uff. Die Beziehung der beiden ist echt tot, ich bin gespannt, was sich da noch entwickelt und ob sie je wieder etwas aneinander kommen.
Ich finde es echt witzig, wie du Faye damit beauftragst längere Spiele zu veranstalten, wo du das doch immer bei dir bemängelt hast. xD Ein Experiment wird das Ganze, dass hast du ja gesagt und ich bin wirklich gespannt, was du uns da bietest, es klingt bis jetzt alles sehr spannend und ich freue mich sehr (was ich dir immer wieder sage xD). Es ist irgendwie süß von Faye, dass sie sich um Ephraim kümmert und ihr Verhältnis ist auch viel besser geworden, oder, obwohl es ja jeden Grund gebe, dass sie sich noch mehr hassen müssten, aber mal schauen. :D Dass Collin dafür sorgen soll, dass es Ephraim besser geht ist ironisch und bitter, aber die kleine Faye hat ja keine Ahnung. Mal sehen wohn sich das entwickelt. :D

So damit bin ich fertig mit dem Review, ich wollte eigentlich noch D6 dazuhängen, aber ich probiere mal die Ernten einzeln zu reviewen. Dein Schreibstil ist wie immer richtig gut und mir sind auch keine größeren Fehler, außer ein paar kleinen Tippfehler, aufgefallen. Bis zum nächsten Review, hoffentlich bald. :D
Lg
A.
04.09.2018 | 09:08 Uhr
zu Kapitel 3
Hallö,

ich bin ganz überrascht. dass es schon losgeht, freue mich aber umso mehr darüber.

Den kurzen Prolog im Anfangskapitel habe ich direkt ein zweites Mal gelesen, nachdem am Ende herauskam, dass es Jemy ist, um den es geht. Und dann las es sich direkt auch ganz anders. Ich finde es interessant, dass er sich selbst scheinbar als eine Art Monster ansieht, jemanden, den es zu fürchten gilt, der kein "guter" Mensch ist. Das unterscheidet ihn gewissermaßen von den anderen Spielmachern, die glauben, dass die Spiele im Endeffekt etwas positives sind und sie damit sogar zu "guten" Menschen machen. Zumindest interpretiere ich das jetzt mal so :D

"Jemy wusste, dass er kein guter Mensch war." + "Und mit einem Mal wusste er auch wieder, was ihm eine solche Angst gemacht hatte. Er war es selbst gewesen. Das Monster von damals war tot, aber es hatte in Jemy Narben hinterlassen, die tief genug waren, um unantastbar zu sein. Ein Kind, das von einem Monster erwischt wurde, wurde selbst zu einem."
vs.
"Die Spiele waren immer da gewesen. Und sie waren gut. Ein Spinnennetz, das nicht alle verstanden, nicht verstehen konnten, nicht verstehen wollten. Aber sie waren gut. Trotz der Toten. Trotz der Schmerzen, die eine Familie hatte."

Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie Jemy in das bisherige Gespann von Faye, Colin und Ephraim hineinpasst, denn ich denke mal, dass er eine größere Rolle bekommen wird, wenn du ihn schon so ausführlich vorgestellt hast. Und ich denke auch, dass die drei ruhig jemanden gebrauchen können, der sie etwas aufmischt, sonst sehe ich die Gefahr, dass sie anfangen, sich im Kreis zu drehen. Andererseits glaube ich nicht, dass Colin sein Lügenkonstrukt allzu lange vor Faye verbergen kann...vielleicht reicht es noch für diese Spiele, aber irgendwann wird es auffliegen, vor allen Dingen, weil Faye scheinbar um Ephraim besorgt ist und der jetzt schon Probleme hat, die Wahrheit zu verbergen.

Nun ja, dann wechsele ich mal zu den Tributen.
Rheena: Sie scheint ja recht normal zu sein, weshalb ich zu ihr noch gar nicht so richtig weiß, was ich schreiben soll, außer, dass sie mir jetzt noch ziemlich egal ist, während ich vermute, dass sie später ein Tribut wird, über den ich gerne lese, so als Abwechslung zwischen den vielen Freaks und sonstigen herausstechenden Persönlichkeiten. Hier finde ich es eher für die kleine Prisca traurig, dass sie jetzt schon so viel allein ist und nach den Spielen noch einsamer sein wird, denn die Mutter muss dadurch ja auch nicht weniger arbeiten. Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass der Friedenswächter, der damals die Nachricht vom Tod ihres Vaters überbracht hat, aus Rheenas Sicht - verständlicherweise - ziemlich unmenschlich und kalt rüberkam. Dennoch will ich irgendwie anmerken, dass der Mann wahrscheinlich dauernd solche Botschaften überbringen muss und wo kommt man denn hin, wenn man es sich gestattet, bei jeder Familie Mitleid zu haben? Das kann für einen Menschen auch nicht gut sein.

Leif: Seinen Part fand ich recht anstrengend zu lesen, deshalb hab ich mich auch noch nicht entschieden, ob ich ihn nun mag oder nicht. Er scheint ein netter Junge zu sein und kann gut mit Kindern, was bei mir immer recht gut ankommt, andererseits hat er dadurch bei mir auch den Eindruck erweckt, für sein Alter etwas zu kindlich zu sein, was durch seine generell aufgedrehte Art noch unterstützt wird.
„Warum sind wir beide eigentlich befreundet? ... " Ja, das frage ich mich bei den Beiden auch, sie scheinen komplett unterschiedliche Menschen zu sein und haben sich eigentlich gestritten. Naja, nicht böse gestritten, aber doch ein bisschen. Sind das solche Menschen, die einen Gegenpol in ihrem Leben brauchen?

Ansonsten habe ich normalerweise immer noch ein paar Punkte, an denen ich herummeckern möchte, aber das ist erstmal nicht der Fall, zumindest ist mir nichts aufgefallen, was mich stören würde.
Dein Schreibstil ließt sich sehr flüssig und lebendig und ich mag es sehr, dass du mir als Leser das Gefühl gibst, dass es noch viel über die Charaktere zu lernen gibt, denn so bleibt es interessant.

Ich freue mich schon darauf, die anderen Tribute kennenzulernen.
Liebe Grüße,
Sarah

Antwort von Areion am 06.09.2018 | 14:28:02 Uhr
Huhu :D

Nun, es geht sporadisch los, ein bisschen müssen wir noch warten, bis alles zusammengesammelt ist :D

>ch finde es interessant, dass er sich selbst scheinbar als eine Art Monster ansieht, jemanden, den es zu fürchten gilt, der kein "guter" Mensch ist. Das unterscheidet ihn gewissermaßen von den anderen Spielmachern, die glauben, dass die Spiele im Endeffekt etwas positives sind und sie damit sogar zu "guten" Menschen machen. <
Ich glaube, dass Jemy sich ein wenig hinter seinem Job versteckt. Er hat das Monster gesehen und Angst vor ihm gehabt, nun ist es tot. Die Versinnbildlichung der Verzweiflung und dem Versuch, weiteren Monstern zu entgehen, zeigt sich darin, dass er nun der Spielleiter im Bereich der Mutationen ist - er ist der Erschaffer von Monstern. Er ist noch nicht gänzlich über seine Ängst hinausgewachsen.

Wenn Ephraim sich jetzt mal dafür entscheidet, standhaft bei seinem Vorhaben zu bleiben, sich nicht herumschubsen zu lassen, tun sie das nicht - ich hoffe, dabei bleibt er auch. Ich weiß nur, dass er es ernst gemeint hat, als er sagte, er habe darauf keine Lust mehr.

Rheena. Da sie ein Kanonenfutter ist und ich sie nicht alle so in den Vordergrund drängen möchte (einer wird das leider tun, aber das reicht dann auch), lasse ich sie ein wenig ruhiger sein. Bei Rheena kann man sich das Tesserasteinsystem in unserem Panem genauer ansehen und erfährt auch ein wenig über das Distrikt an sich. Das mit dem Friedenswächter sehe ich genauso wie du. Natürlich ist er hartherzig, aber sowas ist ja kein Einzelfall und er hat einfach seinen Job gemacht. Friedenswächter sind selten total sensibel. Dennoch muss es Rheena wehgetan haben. Außerdem ist die Beziehung zu ihrer Schwester und Mutter ganz interessant für die Spiele. aber ja, sie ist ein Normalo.

Leif. Ich bin überrascht, dass du ihn anstrengend findest - dann will ich nicht wissen, was du zu Phace' sagst, der sinnbildlich die deutsche Sprache vergewaltigt. xDDD Leif habe ich persönlich sehr gern und finde seine Beziehung zu Maurice auch ganz nett. Ja, die beiden sind sich recht unähnlich, aber das heißt ja nicht, dass sie nicht auch Dinge gemeinsam haben können, die man auf dem ersten Blick nicht gleich sieht. Zumindest ihre Vergangenheit verbindet sie stark - und das kann schon ausreichen, um Leute aneinander zu binden.

Danke für das Review :D
Lg, Mel