Autor: a s c
Reviews 1 bis 10 (von 10 insgesamt):
15.10.2018 | 15:17 Uhr
zu Kapitel 5
Hey :)

Lawrence erweckt zu Anfang den Eindruck, dass er es nicht ganz leicht hat mit seinem arbeitsversessenen, ehrgeizigen Vater, aber je weiter es im Kapitel geht, desto eher glaube ich, dass er sich diesbezüglich auch alles etwas so dreht, wie es für ihn passt. Wahrscheinlich würde es ihm nicht schaden, mal ein bisschen mitzuhelfen.
"An der Haustüre angekommen, wartete dort einer meiner Kumpels, Janos Cockheart, auf mich."
- Herrje, der Nachname :D
Wo wir schonmal bei Namen sind, ich mag den Spitznamen "Law" eigentlich sehr gerne. Tatsächlich fände ich es cool, wenn der noch eine Rolle spielt, bzw. in seiner Bedeutung noch irgendwie vorkommt, aber man kann ja nicht alles haben und bisher sehe ich noch keine gute Möglichkeit dafür.
Dann gab es da die Szene, als Lawrence seinen Eltern Bescheid gibt, dass er mit seinem Kumpel etwas machen will und ehrlich gesagt hat mich die ein wenig stutzig gemacht. Er regt sich aus dem Nichts tierisch darüber auf, dass seine Mutter überfürsorglich ist, dabei schien mir diese Situation gar nicht mal so schlimm. Klar, wahrscheinlich hätte er sich sein Outfit auch selbst raussuchen können, aber das mit dem Essen kam so rüber, als wollte sie einfach nur nett sein. Sie zwingt ihn ja nicht dazu und ich finde, hier übertreibt er es ein wenig mit seiner Reaktion. Aber gut, ich weiß ja nicht, wie sie sonst ist und wenn das nur die Spitze des Eisbergs ist, wäre seine Reaktion wieder verständlich.
Ich mag, dass er sich nicht vor Angst in die Hose macht bei der Aussicht auf die Ernte und denke, dass solche Einstellungen gerade bei etwas älteren Kinder durchaus realistisch sind. Die Wahrscheinlichkeit ist ja wirklich nicht hoch und wenn man ein paar Jahre lang davongekommen ist, stärkt das auch das Selbstbewusstsein. Schön, wie er Janos aufmuntert.
Er scheint aber auch jemand zu sein, der gerne über die Stränge schlägt - die Art, wie er durch Übertreibungen Janos aufmuntert, wie sie dann herumalbern und auch, dass er seinen Kumpel einfach auffordert, beide Kuchen zu essen und wahllos irgendwelche Geldscheine zückt deuten für mich darauf hin, dass er keine halben Sachen macht. Ich bin gespannt, das kann entweder sehr hilfreich oder absolut tödlich in der Arena sein. Auch scheint er sich mit seinen Kommentaren nicht zurückhalten zu können, wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob er damit wirklich gemein sein will oder überhaupt merkt, wie weh er Leuten damit tun kann...
Ich halte also fest: Lawrence übertreibt in den Meisten Dingen wohl gerne, aber bisher mag ich das noch an ihm. Ich denke, es könnte entweder sehr lustig oder sehr anstrengend mit ihm werden, je nachdem, mit wem er so zu tun bekommt.

Scarlett, ja, Uff. Sie wirkt auf mich wie eine Einzelgängerin und obwohl ich das eine gute Abwechslung zu all den sozialen Charakteren finde, die sich später Hals über Kopf in Bündnisse stürzen, fand ich das in ihrer Vorstellung anstrengend. Realistisch, aber anstrengend. Sie hat sich einfach gezogen, obwohl ihr Teil nicht allzu lang war, was wahrscheinlich auch daran lag, dass sie viel über ihre Hintergrundgeschichte und generell ihr jetziges Leben erklärt hat. Ich denke aber, dass das für einen Kanoni trotzdem so passt.
Zu ihr habe ich deshalb auch schon gar nicht mehr viel zu sagen.

Ansonsten wollte ich noch anmerken, dass mir aufgefallen ist, dass auf der Website noch einige Tribute keine Bilder haben. Zuerst dachte ich, dass seien nur Kanonis, das ist aber nicht der Fall. Gibt es zu diesen Tributen einfach keinen Link oder hast du ihn nur vergessen, einzufügen? Außerdem haben manche Kanonis ein Bild, manche nicht. Manche haben auch einen Namen, manche heißen nur "Kanoni". Wenn du es irgendwo schon erklärt hast, tut es mir Leid, aber ich kann mich an nichts erinnern, deswegen dachte ich mal, dass ich nachfrage, bevor mir etwas wichtiges entgeht :)

Liebe Grüße,
Sarah

Antwort von a s c am 28.10.2018 | 20:18:36 Uhr
Heyo und erstmal ein großes Entschuldigung für die späte Antwort!

Jo, Lawrence dreht sich sich die Dinge schon teilweise so, wie sie es ihm passen. Janos Nachnamen möchte man echt nicht haben und ich habe auch ehrlich gesagt überlegt, ob ich ihn überhaupt nennen soll, aber ich habe ihn euch dann doch präsentiert. ^^ Law finde ich passt auch ganz gut, ich finde aber auch, dass man Lawrence ansonsten auch ziemlich schwer abkürzen kann.
Ich denke bei Lawrence ist es durchaus so, dass er diese Fürsorge schon genießen kann, er aber das unbedingt abstreiten möchte. Ein wenig in die Art: "Ich bin schon groß, ich brauch das nicht" wenn du verstehst was ich meine. xD
Du hast voll recht, Lawrence macht keine halben Sachen. Die Sache mit den Kommentaren wird sich noch klären, wenn alles so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe. :D

Ja zu Scarlett habe ich auch nicht mehr zu sagen. Ich dachte eigentlich, sie lässt sich einfacher schreiben, aber es war dann doch wirklich zäh. Ich habe mir überlegt, die "Freundin" einzubauen, aber das hätte sich dann auch nur gezogen...

Zur Website: Das Fehlen der Bilder hat seine Gründe. 1) Kanonis kriegen Namen, wenn ich konkret ihre Ernte schreibe und einen Charakter im Kopf habe, selbiges mit Bildern. Bei D6 habe ich das Bild im Kopf gehabt, da kommt noch der Name. 2) manche Bilder muss ich selber suchen und die Bildersuche kann verdammt anstrengend sein, weshalb ich das bislang geschoben habe, die Bilder kommen dann aber spätestens, wenn die Ernte kommt. 3) kriege ich noch Bilder von 2 Erstellern, bzw. muss sie noch eintragen.
Ich bin selber jemand, den es stört, wenn nicht alle Bilder da sind. Ich entschuldige mich an der Stelle erstmal und beteuere, dass die Bilder noch kommen werden. :D

Danke für das Review und nochmal Entschuldigung, dass die Antwort so spät kam, aber momentan habe ich recht viel um die Ohren...

Liebe Grüße
A.
12.10.2018 | 21:01 Uhr
zu Kapitel 5
Sooo, endlich ist Freitag und ich habe genug Zeit, mir dein neues Kaputel durchzulesen!
Wow, ich glaube so langsam sollte ich mir während des Lesens Notizen machen. Ich bewundere dich wirklich für die Länge deiner Kapitel und dass du dich während des Schreibens aber nicht wiederholst oder etwas unnötig in die Länge ziehst. Man erfährt immer sehr viel über die jeweiligen Charaktere, deren Umstände und Beziehungen. Allerdings lässt du dabei manchmal die Beschreibung der Umgebung außer acht, was aber nicht wirklich dramatisch ist
Zu Lawrence: Ich weiß nicht, was ich von ihm halten soll. Anfangs dachte ich, wow, ein kreatives kleines Bürschchen, dann dachte ich er wäre ein etwas kälterer junger Mann, als er mit seinem Freund unterwegs war ist er zum Glück aufgeblüht aber als er sich über das „Pummelchen“ lustig gemacht hat, wirkte er wieder arrogant. Anscheinend scheint ihm die Beziehung zu Krisha allerdings gut zu tun, mir gefällt sie auf jeden Fall! Aber ich finde es gut, dass man Lawrence nicht so leicht durchschauen kann. Und sein Vater hat das Bier-Imperium? Genial!
Ich finde es auch gut, dass man durch Scarlett die eine und durch Lawrence die andere Seite des Distriktes kennen lernt. Auch wenn man in Distrikt 9 nicht viel verdient, hat man es trotzdem besser als in 11 oder 12 was ich gut finde, weil im Buch ja auch nicht jeder Distrikt so bettel arm ist.
Die Geschichte mit Scarlett’s Vater ist echt beschissen, aber wir Leser lieben Charaktere mit Hintergrundgeschichte! Ich finde es wirklich schön, wie du die tolle Beziehung zwischen ihrer Mutter und ihr in so einem kurzen Stück Geschichte zum Ausdruck gebracht hast. Die arme ist ein Kanoni... Da hab ich fast Mitleid mit ihrer fiktiven Mutter :D
Ich hoffe das ganze war nicht zu durcheinander... Ich freue mich sehr darauf die anderen Charaktere kennen zu lernen :)
Schönes Wochenende!

Antwort von a s c am 15.10.2018 | 18:37:47 Uhr
Huhuu zum Glück ist wieder Montag, ein weiteres Wochenende ist vorbei und der Ernst des Lebens ruft!
Tatsächlich habe ich heute mehr Zeit/Motivation gefunden dir zu antworten als am Wochenende, aber jetzt kommt die Antwort.

Erstmal ein riesig großes Danke! Ich denke die Länge ist ganz angemessen und ich versuche stark das weiterhin beizubehalten, auch wenn es manchmal ziemlich schwierig ist. Mich freut es, dass ich ein klares Bild von den Beziehungen und den Vergangenheiten der Charakter schaffen kann. Du hast recht, Beschreibungen schreibe ich kaum, da muss ich mal drauf achten, gerade in der Arena sind diese ja schon von Nöten.

Ich finde Lawrence auch total interessant und ich denke dass er verständlicher wird, wenn er auf andere Tribute trifft. Was Krisha angeht hast du vollkommen recht, sie ist sprichwörtlich "seine bessere Hälfte".
Bisher hat man in jedem Distrikt einen ziemlichen Kontrast zwischen den Tributen, das ist eigentlich ganz witzig, wird sich aber denke ich auch noch ändern.

Ich stelle mir Distrikt 9 eigentlich gar nicht so arm vor, eher als ein Distrikt mit einer großen Mittelschicht, vielleicht eher untere, aber dennoch nicht wirklich arm, außer eben im Winter. Das Bild zieht sich aber ziemlich durch jede MMFF in dem Fandom durch. Zumindest bei denen, die ich gelesen habe.
Es freut mich sehr, dass die Beziehung zu ihrer Mutter klar geworden ist, ich bin mit Scarlett nicht wirklich zufrieden und sie ist noch nicht so, wie ich sie haben will, aber dann ist es umso schöner, dass die Beziehung deutlich wird. An die Mutter habe ich tatsächlich noch gar nicht so viel gedacht, aber ja, irgendwie kann man schon Mitleid haben. Wobei das auch bei den meisten der Fall ist. Die Familienangehörigen leiden ordentlich, was man aber leider in einer MMFF nicht immer so stark beleuchten kann...

Ich freue mich auch schon die weiteren Charaktere zu schreiben und zu veröffentlichen, auch wenn ich langsam an dem Punkt angekommen bin, wo die Ernten ein wenig nerven. Aber ich freue mich schon auf die Arena! ^^

Eine schöne Woche noch und danke für das Review! :D
A.
28.09.2018 | 17:36 Uhr
zu Kapitel 4
Hei,

sorry hat ein wenig länger gedauert als erwartet, aber jetzt konnte ich das Kapitel lesen. :D
Du hast Yelena wirklich gut getroffen für den Anfang und ich bin total zufrieden. Ich denke man hat noch nicht jede Seite von ihr gesehen, aber du hast wirklich einen großen Teil ihrer Persönlichkeit gut rübergebracht.
Den Teil den du dir dazu gedacht hast fand ich in Ordnung. Das passt in die Geschichte. ^^
Sollte ich was zu meckern finden dann melde ich mich.

LG

Antwort von a s c am 28.09.2018 | 20:50:41 Uhr
Heyo :D
mach dir da keine Sorgen, ich bin schon froh, wenn man sich überhaupt melden und freue mich über jedes Review. :D
Schön, dass ich Yelena soweit getroffen habe. Alle Züge kann man nie am Anfang zeigen, was eigentlich auch gut ist, vieles kommt erst in der Arena oder halt im Kontakt mit anderen Tributen. :D
Vielen Dank für das Review und noch lg
A.
27.09.2018 | 09:46 Uhr
zu Kapitel 4
Hey ho :)
Also erstmal, Cash Bucks und Coin? Was für perfekte Distrikt 1 Namen!
Auch wenn Distrikt 1 Tribute oft alle irgendwie gleich sind, arrogant und egoistisch finde ich Cash tatsächlich irgendwie sympatisch. Yelena übt ja einen ziemlich speziellen Beruf aus, was noch etwas Würze hineinbringt. Generell gefällt es mir, dass es auch hier wie in Distrikt 12 Unruhen und Kriminalität gibt, weil eben nicht alles nur schwarz unr weiß ist.
Dein Schreibstiel finde ich echt super, vor allem da du es schaffst dich total in die Charaktere und in das ganze drum herum in ihrem Leben hineinzuversetzen. Das merkt man einerseits an den Monologen, andererseits an den Auseinandersetzungen mit den Familienmitgliedern. Also klasse Arbeit, weiter so!
Lisa :)

Antwort von a s c am 28.09.2018 | 12:53:26 Uhr
Heyo :D

ich liebe die Namen! Die meisten Tribute aus D1 bekommen Edelsteine als Namen und ich selber mache das auch, aber Edelsteine sind ja eigentlich nicht das einzige, nach dem die Kinder genannt werden. Eigentlich sind es generell Luxusgegenstände oder so etwas in die Richtung, es gab ja auch Cashmere und Gloss, aber auf ff gibt es eigentlich fast nur Edelsteine. Da fande ich es einfach richtig passend, die Kinder einfach nach Geld zu benennen. :D Und es klingt auch noch gut. ^^

Cash mag ich auch sehr gerne, er hat eine sehr schöne verbissene Art.
Yelenas Beruf ist etwas speziell, das stimmt, was auch ganz schön ist. :D
Distrikt 1 ist eben nicht nur Glanz und Glamour, ich meine irgendwoher müssen ja die Edelsteine und so weiter kommen und mir war es eigentlich immer klar, dass es eine ärmere Schicht geben muss, die eben nicht so wirklich beachtet wird, weil sie auch nicht in die Spiele ziehen. Mit Yelena konnte ich das zeigen und auch ein wenig ausbauen.^^

Danke für das Lob über meinen Schreibstil! Das freut mich sehr. :D Ich versuche mir immer ein genaues Bild von dem Charakter zu machen, weil ich nur dann auch weiß, wie er denkt oder handelt. Blöd ist es halt nur, wenn mein Bild vom Chara von dem des Erstellers abweicht, was zum Glück noch nicht der Fall war. ^^

Lg und danke für das Review
A.
23.09.2018 | 20:45 Uhr
zu Kapitel 4
Hey :)

Das Kapitel gestern Abend kam zum perfekten Zeitpunkt - besser hätte es nicht sein können :)
Und damit wären wir bei Cash, den du gut umgesetzt hast, wie ich finde. Seine verbissene Art und das Training, das fast sein gesamtes Denken einnimmt, sind anschaulich rüber gekommen, aber ich mag auch, dass einige Aspekte noch nicht von dir angesprochen wurden. Insbesondere habe ich mich über ein paar Details gefreut, die du eingebaut hast, beispielsweise, dass er die Wiederholung der Hungerspiele mittendrin gestoppt hat und dass er sich an so viele Details daraus erinnern kann, aber auch, dass er sich vornimmt, sich im Kapitol mit Fisch vollzuschlagen.
Ansonsten gefallen mir alle drei Szenen mit ihm, also das Joggen (Bah, wie kann er den abkühlenden Schweiß bloß aushalten :D), das Familiengespräch und auch die Szene mit Cordiera alleine. Beim Familiengespräch finde ich, hast du alle Personen recht gut dargestellt, ich mag die Ansprache des Vaters und auch Bucks hat alle Gründe das zu sagen, was er sagt. Am Ende vertragen sie sich ja doch.
Dass er sich über die fehlenden Trainingsmöglichkeiten im Kapitol aufregt, passt sehr gut zu Cash, er lässt sich nicht gerne in seinen Plan reinreden und gleich mehrere freie Tage zu haben kann er natürlich gar nicht mit sich vereinbaren. Auch wenn es seinem Körper gut tun wird. Ich finde es aber schön, dass er sich am Ende doch dafür entscheidet, Zeit mit Cordiera zu verbringen, das zeigt nochmal, wie wichtig sie ihm wirklich ist.
Insgesamt eine solide Vorstellung von ihm. Nun bin ich gespannt, wie du ihn im Kapitol darstellst und wie er sich mit seinen Mittributen versteht.

Damit komme ich zu Yelena, eine sehr interessante Karriera, deren Hintergrund ich wirklich gerne mag. Ich liebe es, wenn man etwas kreatives mit den Karrieretributen anfängt :)
Besonders an ihr reizt mich, dass sie anscheinend schon Erfahrungen mit dem Töten hat und es ihr sogar Spaß (?) zu machen scheint. Das könne spannend werden und damit hat sie eventuell schon einen kleinen Vorteil in der Arena. Die Idee, dass es eine Unterschicht in D1 gibt, die auch nicht gerade gut zum Kapitol steht, ist super realistisch und klar, dass man diese Menschen, die es dann auch noch wagen zu rebellieren, gerne ausschalten möchte. Ich finde, das hast du auch sehr verständlich erklärt.
Ich weiß noch nicht so ganz, was ich von der Sache mit ihrer Mutter halten soll, für meinen Geschmack ist es etwas zu viel Drama, andererseits gibt es ihr auch einen zusätzlichen Grund zu überleben und herauszufinden, was vorgefallen ist. Ich bin gespannt, ob wir dazu noch etwas erfahren.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich sie charakterlich sympathisch finde, da muss ich noch abwarten, immerhin agiert sie hier nur mit ihrem Vater und nicht mit Freunden oder so, das finde ich dann immer etwas schwierig einzuschätzen, aber gut, dafür sind da spätere Kapitel noch da. Bisher habe ich nur den Eindruck, dass sie entweder ein bisschen arrogant ist, oder eine Herausforderung sucht, so, wie sie über den "Job" und die Spiele denkt.

Mehr habe ich diesmal auch gar nicht zu sagen.
Liebe Grüße,
Sarah

Antwort von a s c am 28.09.2018 | 12:43:26 Uhr
Heyo :D

Ich freue mich sehr, dass ich Cash getroffen habe. Er ging mir gut von der Hand und es ist klasse, dass es so passt. :D Ich liebe so Kleinigkeiten wie Vorlieben und Macken an Charakteren sehr gerne und schreibe sie auch sehr gerne, wenn ich selber einen Stecki schreibe. Das macht die Figuren lebendiger und ich baue sie sehr gerne ein.
Ich frag mich auch, wie er den Schweiß aushält, aber ich fand es für ihn passend, dass er sich gegen die Dusche entscheidet, ist ja verschwendete Zeit. Und bei seinem Trainingspensum müsste er dann auch ziemlich oft duschen. Lustig wäre es natürlich, wenn er so einen Hygienetick hätte und wirklich nach jeder anstrengenden Tätigkeit duschen geht. Dann würde er ziemlich oft duschen. ^^ Ich hätte die Familie gerne noch ein wenig integriert, v.a. Coin, aber ich wusste nicht ganz wie. Aber ich bin mit der Szene auch zufrieden und du zum Glück auch. :D
Mal sehen, wie er sich im Kapitol macht, manche Züge von ihm zeigen sich ja auch nur wirklich im Kontakt mit anderen und ich freue mich schon darauf. :D

Ja Yelena ist mal was anderes, das stimmt. Sie hat keine Tötungshemmungen, was natürlich ein großer Vorteil für sie ist. Gut, das alles verständlich war, gerade bei Yelena hatte ich die Angst, dass man nicht ganz so versteht, was bei ihr abgeht, weil es ja wirklich sehr speziell ist. Die Sache mit der Unterschicht kam eigentlich auch erst so wirklich durch Yelena, ich hatte zwar schon den Hintergrundgedanken, dass es Minenarbeiter und so gibt, aber die auch wirklich einzubauen und zu integrieren kam dann doch durch Yelena. Bei der Mutter musste ich ein wenig improvisieren, weil ich da nicht so viele Informationen bekommen habe, ich muss selber mal sehen, was ich damit noch anfange.
Ich sage mal nichts zu deiner Einschätzung, aber ich denke das wirst du bald herausfinden, wenn sie mit anderen interagiert. Ich habe mir bei ihr überlegt noch eine Freundesszene einzubauen, aber dann ist die Vorstellung doch lang genug geworden und ich habe es sein lassen, weil ihre Freunde jetzt auch nicht wirklich prägnant für ihren Charakter sind. :D

Vielen Dank für dein Review, sorry für die etwas späte Antwort.
LG,
A.
20.09.2018 | 07:07 Uhr
zu Kapitel 3
Hi! Freut mich mal wieder was von dir zu hören & dann auch noch die erste Ernte, klasse.
Wow, ich finde beide Charaktere echt super, vor allem wie du es geschafft hast durch einen kleinen Ausschnitt so einen großen Einblick in ihre Leben zu geben. Auch wenn bei Fanfiktions Freiwillige aus Distrikt 12 meist so rüberkommen wie Katniss 2.0 finde ich das dieses Mal überhaupt nicht, man hat die Beweggründe gut verstanden und wenn man sowieso sterben wird...
Vor allem hat mir das Ende sehr gefallen, als rauskam, auf welche Art die beiden Tribute verbunden sind. Das wird sicherlich noch für einiges Drama sorgen, ich bin sehr gespannt auf die anderen Tribute & wie es weiter geht!
Lisa

Antwort von a s c am 22.09.2018 | 21:00:41 Uhr
Heyo :D
schön auch was von dir zu hören. :D Ich denke, dass Katalina einer der nächsten Vorstellungen wird, da kannst du dich dann hoffentlich freuen. :D
Mir war es sehr wichtig, dass die Meldung nachvollziehbar wird, weil das eigentlich das einzige war, was mir bei Dee Sorgen gemacht hat. Freiwillige Meldungen in Außendistrikten sieht man und auch ich nicht ganz so gerne, die wirken wirklich schnell Maryhaft. Bei Dee war der Grund aber gut und es freut mich sehr, dass es nachvollziehbar ist.
Mich freut es auch, dass dir die Ernte gefällt. ^^
Dee hat super gut gepasst, weil ich die Kriminalität in D12 beleuchten wollte. Die Sicht von Carbol war vor Dees fertig und da habe ich mir die Freiheit genommen, die beiden ein wenig zu verknüpfen. Wie es mit den beiden weitergeht ist noch offen und ich muss schauen, was ich mit den beiden mache. Aber ich freue mich auch schon auf den weiteren Verlauf und wäre am liebsten schon in der Arena. xD
Danke für das Review und lG,
A.
18.09.2018 | 09:28 Uhr
zu Kapitel 3
Hey :)

Endlich geht es los, das freut mich!

Ich habe noch gar nichts zum zweiten Prolog gesagt, deshalb tue ich das mal eben schnell, aber es fällt auch eher kurz aus. István mag ich sehr und ich kann absolut verstehen, was in ihm vorgeht. Man will den Chef nicht verraten, aber ist gleichzeitig auch unglaublich wütend, dass dieser nicht angebrachtes Lob bekommt und einem quasi den Erfolg stiehlt. Das ist wie Gruppenarbeit früher in der Schule, einer arbeitet und der Rest sagt am Ende "Boah, das haben wir super zusammen hinbekommen!" Deshalb finde ich es mutig von István, dass er seinen Chef beim Präsidenten verrät, aber es ist auch die richtige Entscheidung. An der Stelle auch Pluspunkte für den Präsidenten, der scheinbar ein gutes Gespür für solche Dinge hat.

Jetzt aber zu den ersten Beiden Tributen.
Carbol:
Er ist einer dieser Charaktere, die es nicht leicht haben, trotzdem gehört er zu denjenigen, die mir nicht wirklich Leid tun. Für die Tode seiner Eltern kann er nichts, aber das mit den Schulden hätte er durchaus hinbekommen können und leider kann man es sich nicht leisten, in seiner Trauer zu versinken, gerade nicht in Panem, in Distrikt 12, wo einem niemand hilft. So gesehen hat er Recht, dass ein Sieg in den Spielen seine letzte Rettung sein könnte, aber ich finde es realistisch, dass er sich nicht freiwillig meldet, denn so gesehen sind die Spiele doch noch ein sicherer Weg ins Grab, als die Schulden.
Obwohl es ihn aus heutiger Sicht etwas dumm dastehen lässt, dass er Depressionen nicht als Krankheit verstehen kann, scheint mir das doch passend für einen Ort wie Distrikt 12, an dem man sich kaum eine grundlegende Schulbildung leisten kann, geschweige denn Interesse hätte, etwas über mentale Krankheiten zu lernen, wenn das Problem der Meisten doch eher physisch ist.

Ganz unabhängig von Carbol finde ich übrigens das Versiegen der Kohleminen wunderbar realistisch und es gibt dem Distrikt nochmal mehr Dramatik, weil sie sowieso schon arm sind. Bleibt abzuwarten, ob das Kapitol irgendwann eingreift und sich etwas einfallen lässt.

Deirdre:
Ich glaube, dass ich sie mögen könnte, es ist aber noch zu früh, um mich festzulegen. Die Grundidee ihres Charakters finde ich sehr interessant, Kriminalität passt zu Distrikt 12 und ihre Art, auch mal die Kontrolle zu verlieren, könnte in den Spiele sehr hilfreich sein. Zwar sagt sie später, dass sie es bereut, ich frage mich aber, ob sie in einer Notsituation nicht doch zustechen würde.
Was macht sie eigentlich mit dem Geld, das sie erbeutet? Sie sagt, sie kann es nicht für die Familie nutzen, aber wofür dann? Wo wir schon bei ihrer Familie sind...der Vater ist ja ein ziemliches A... . Deirdre scheint das nicht so zu sehen, aber von außen betrachtet ist er das einfach.
Ich muss gestehen, den Spitznamen finde ich etwas übertrieben. Ich bin einfach kein Fan von solchen Sachen, das machen in meinen Augen entweder Kinder oder Betrunkene, aber es ist auch ein persönlicher Geschmack. Nun gut, wahrscheinlich muss ich nicht lange damit klar kommen, immerhin nennen nur ihre Freunde sie so. Dieser Zeyley spricht übrigens etwas, hm, förmlich? :D
Die Szene mit Sonnett fand ich sehr gut, solche offenen Feindschaften zwischen Banden sind realistisch und gerade, weil sie hier noch recht jung sind, finde ich es auch passend (dumm, aber passend), dass sie ihren Plan so ausposaunt.
Irgendwie habe ich dann gar nicht mitbekommen, dass sie schon auf dem Ernteplatz waren und die Ernte begonnen hat, also war ich erst total verwirrt, als Deirdre gerufen hat, dass sie sich meldet :D Die Meldung an sich kann ich aber absolut nachvolliehen - und wie ich ja oben schon gesagt habe, denke ich, dass sie auch nicht vollkommen Chancenlos sein wird.

Zum Schluss habe ich noch einen kleinen Kritikpunkt anzubringen.
Direkt der erste Absatz bei Carbol, als er übers Ertrinken nachdenkt, stört mich ein wenig, da du dort zwischen zwei Formen wechselst. Zuerst verwendest du das Wörtchen "man" und schwenkst dann um auf "du". Das hat für mich beim Lesen keinen Sinn ergeben und ich war verwirrt, weil es einfach unrund klingt. Besser wäre es meiner Meinung nach, wenn du dich für eine Form entscheidest und dann dabei bleibst. Ich glaube, sowohl "man", als auch "du" würde funktionieren, wobei ich "du" noch etwas wirkungsvoller fände.

Ansonsten ist dein Stil flüssig und ich finde, die Wiederholungen, die ich am Anfang bemägelt hatte, hast du sehr gut ausgemerzt. Rechtschreibung ist soweit auch in Ordnung, nur zwei Sachen sind mir wirklich aufgefallen, beide relativ zu Beginn. Die Vergangenheitsform von schreien ist nicht "schreite" sondern "schrie" und sich erhängen hat nichts mit dem Henker zu tun, also "aufgehängt" anstatt "aufgehenkt".

Ich freue mich schon aufs nächste Kapitel, vor allem, weil es laut deinem Profil Distrikt 1 ist :)
Liebe Grüße,
Sarah

Antwort von a s c am 22.09.2018 | 20:54:23 Uhr
Heyo :D

István mag ich auch sehr gerne und ich kann an der Stelle schonmal spoilern, dass ihr noch öfters von ihm lesen werdet. Raesus weiß eigentlich schon Bescheid und weiß dass Vajas eigentlich nichts macht. Deswegen war das auch eine Art Loyalitätsprüfung an István, ob er seinen Chef einfach so verrät, aber auch ob er dem Präsidenten gegenüber loyal ist, was Raesus sehr wichtig ist.

Carbol hat richtig verkackt, das stimmt. Er hätte sich vielleicht aufrappeln können, wenn er auch Hilfe angenommen hätte. Carbol ist aber stolz und meint, er braucht keine Hilfe, was ihm das Genick bricht. Ich hab mir kurz überlegt, ob er sich freiwillig melden soll, aber ich habe es gelassen. Man meldet sich in D12 nur aus purer Verzweiflung und soweit war er noch nicht. Ich finde es ganz schön, wenn man auf der einen Seite enormen Fortschritt, primär im Kapitol, hat und auf der anderen Seite totalen Rückstand und Mangel an Bildung und Technologie. Darunter fällt auch das Wissen über so selbstverständliche Dinge, wie Depression. Auf die Idee hat mich Areion gebracht, aber ich finde es sehr passend für das Panem-Universum und habe es hier verwendet.
Zu den Minen habe ich im Review davor etwas gesagt, aber ich finde es nur logisch, dass die Kohle einfach irgendwann mal weg ist. Inwiefern das Kapitol da eingreift, verrate ich an der Stelle nicht, aber ich hab da schon ein paar Ideen. :D

Deirdre ist kein wirklich kontrollierter Charakter, das stimmt. Inwiefern sie sich in der Arena macht ist abzuwarten, aber auch hier habe ich schon ein paar Ideen, was ich machen möchte. Das Geld nutzt sie für sich selbst und kauft sich primär Essen oder andere kleinere Dinge wie Kleidung oder auch Stifte und Papier. ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie heimlich ein wenig in die Haushaltskasse schmuggelt, aber halt nicht so viel, dass es auffällt. Der Vater ist ein Arsch, da kann man nicht mehr dazu sagen, aber sie liebt ihn dennoch irgendwie.
Zaylay redet tatsächlich etwas förmlich, das stimmt. xD Aber irgendwie finde ich passt das zu seinem Charakter. Ruhiger, durchdachter.
Ich mag auch sehr die Feindschaft mit Sonnett und ihrer Bande. Deirdre hat eine sehr ausführliche Vergangenheit zu der Bande, die ich aber nicht ganz in die Vorstellung packen konnte/wollte. Ich weiß noch nicht ganz, wie weit ich darauf eingehen kann, aber vielleicht erfahrt ihr da noch mehr.
Ja das Ernteprozedere habe ich in einem Satz runtergeratter, weil es eh immer das gleiche ist und ziemlich unnötig. Die Vorstellung war auch sowieso länger als gewollt und da hab ich das ein wenig beschleunigt und Dee war sowieso durcheinander und hat das was um sie herum passiert ist nicht wirklich mitbekommen. Dass die Meldung nachvollziehbar war freut mich sehr, das war mir sehr wichtig, weil freiwillige Meldungen aus Außendistrikten nicht wirklich gern gesehen werden und ich sie normalerweise auch nicht mag. Mit gutem Grund passen sie aber.

Ich habe mit "man" angefangen und habe dann glaube ich gewechselt, weil ich nicht "die Lungen" schmerzen schreiben wollte. Dass es stört, ist mir nicht aufgefallen, weil man ja "du" auch als "man" Synonym verwenden kann, aber ich habe es geändert, auch wenn ich jetzt ein paar hässliche "du" Präteritumformen drin habe, die ich nicht so schön finde, aber naja, so ist es glaube ich besser.
Gut, dass die Wiederholungen weniger geworden sind. Ich versuche sie zu dezimieren, aber ich finde auch nicht alles und ich wette, man könnte noch ein paar mehr schöner umschreiben, aber so lange es passt, bin ich erleichtert. :D
Schreite ist falsch und ist verbessert. bei "aufgehängt" weiß ich noch, dass ich ziemliche Probleme hatte. Ich wollte es eigentlich als Verb schreiben, aber meine Rechtschreibkorrektur hat alle möglichen Formen angestrichen und auch der Duden hat irgendwas komisches gelabert. Ich bin dann auf das Adjektiv (oder eher Adverb, whatever) umgestiegen und da ist das komische "aufgehenkt" irgendwie geblieben. "Aufgehängt" sieht auch viel schöner aus und ist korrigiert. :D Danke übrigens für die konkreten Beispiele, da tue ich mir viel leichter. ^^

D1 ist online, du musstest ja jetzt lange genug warten. Lustigerweise war Cash die 2. fertige Sicht und schon ewig fertig, ich hoffe du bist mit ihm zufrieden. :D

LG,
A.
17.09.2018 | 09:43 Uhr
zu Kapitel 3
Aloha aus Deutschland und zur ersten Ernte aus dem schönen kriminalen Distrikt 12! Denn wie eine weise Youtuberin einst sagte: “If you can't go to places you wanna go, be the place.“ Nicht das ich gerne in oder auf Hawaii wäre, aber eine mehr oder weniger interessante Einleitung kann ja nicht schaden. :)

Es freut mich auf jeden Fall das es jetzt losgeht und wir all die tollen Sterblichen zu Gesicht bekommen! Und was für eine tolle Nachricht das Distrikt 12 sich ganz vorne in die Reihe gedrängelt hat! Und damit; ein verspätetes Willkommen zu meinem Review :)

Ich fange einfach mal mit dem guten Coral an. Viel kann ich gar nicht sagen, aber er ist auf jeden Fall ein interessanter und ich glaube auch eher ruhiger Charakter. Wobei mit dem Feiern... ich selbst Stufe ihn nicht wirklich als 'Party Animal' ein, aber wer weiß. Womit ich mir aber sicher bin, ist das zwischen Coral und Dee es auf jeden Fall noch zu Komplikationen kommen. Ich meine Dee weiß von der Sache mit seinem Vater Bescheid und kann ihm höchstwahrscheinlich mehr Antworten geben, als es je ein Friedenswächter gemacht hat. Aber ob Dee es ihm auch wirklich erzählen würde ist die andere Frage. Denn je nach dem wie es Coral aufschnappt, kann er es richtig falsch oder sogar tolerant aufnehmen. Siehst du, hier spricht die Naivität :D

Und damit kommen wir auch schon zu Deirdre!
Die gute Dee~ Also ich finde du hast sie gut getroffen und ich erkenne sie recht gut aus meinen eigenen Vorstellungen wieder. Ich weiß das es der erste Auftritt war und auf jeden Fall wir nicht nur von Dee, sondern auch von den anderen noch ne Menge zu sehen bekommen, deswegen werden Charakterzüge meiner Meinung nach auch wirklich erst präsent, wenn wir etwas mehr von allen zu sehen bekommen haben. Vor allem wenn du dann alle in die Arena reinwirfst oder sogar die sich vorher mal sehen :)

Natürlich kennen wir alle die arme Seite von Distrikt 12 und wie arm dieser doch ist. Die kriminelle Seite hast du gut dargestellt und ich finde, man kann sich darunter etwas recht realistisches Bild vorstellen. Ich will das nicht verallgemeinern, aber wo so extreme Armut herrscht, wird es auch Kriminalität geben.

Die einzigen Sachen die ich zu bemängeln habe, ist erstmals das Wort “Daddy“. Das ist meine Ansicht, aber ich kann dieses Wort einfach nicht ernst nehmen xD
Und du benutzt ganz schön viele Kommas, wo sich Satzteile manchmal wiederholen oder Wörter doppelt oder mehr vorkommen. Ich bin natürlich null der Deutschexperte und will auch nicht herumpausieren was richtig und falsch ist, aber das ist mir aufgefallen :)

Ich freue mich auf die anderen Tribute und wünsche dir noch einen schönen Tag :)
lg, hint

Antwort von a s c am 21.09.2018 | 18:29:46 Uhr
Heyo :D

hier kommt meine etwas verspätende Antwort. Distrikt 12 war als erstes fertig, weil Carbol u.A. auch die erste Sicht war, die ich geschrieben habe. :D

Ich weiß nicht, ob es die Rechtschreibkorrektur war, aber er heißt Carbol und nicht Carol. xD Eigentlich sollte er ja stumpf "Coal" heißen, aber das fand ich dann doch ein wenig zu kohlelastig. xD Er ist auf jeden Fall sehr viel ruhiger geworden, aber er kann trotzdem noch feiern, wenn er in Stimmung ist. Ich finde es schön, dass du ihn interessant findest, ich mag ihn eigentlich auch ganz gerne, aber er ist ja auch meiner und er wird wahrscheinlich weniger Fokus haben als eure Charaktere. Das mit ihm und Dee kann noch interessant werden, ich muss aber selber mal schauen was ich mit den beiden mache. ^^

Es freut mich auf jeden Fall, dass dir Dee soweit gefällt! Ich habe sie recht gerne geschrieben, aber wie du sagtest, kommen manchen Charakterzüge erst so richtig in den späteren Kapiteln raus und ich hoffe, ich treffe sie weiterhin nach deinen Vorstellungen. :D
Kriminalität und Armut gehen oft einher, das stimmt und ich wollte D12 mehr in die kriminelle Richtung lenken. Kohleförderung ist aber auch kein Industriezweig für die Ewigkeit. Ich meine heutzutage gibt es ja schon Ressourcenmangel bzw. steht dieser bevor und ich denke mal in einem weit futuristischen Panem wird es mit der Kohle eben schwer. D12 war ja schon im Canon sehr arm, aber ich wollte das noch ein wenig ausreizen. Schön, dass ich ein gutes Bild erzeugen konnte!^^
Das Wort "Daddy" habe ich eigentlich nur benutzt, um Dees Beziehung zu ihrem Dad zu verdeutlichen, es ist ein wenig sehr verniedlicht, aber ja das ist wohl auch Geschmackssache.
Wegen den Doppelungen werde ich nochmal drüber schauen, aber danke schon mal für den Hinweis. Man lernt aus Fehlern, aber dafür muss man die Fehler erstmal sehen bzw. gesagt bekommen! :D

Danke für dein Review und dir auch noch ein schönes Wochenende! :D
A.
17.09.2018 | 07:14 Uhr
zu Kapitel 3
So jetzt nach der ersten Ernte kann man sich ja mal melden, auch wenn meiner nicht dabei ist ^^
Also zu denn beiden Charakteren. Ich mag beide irgendwie ein bisschen. Ich würde jetzt zwar nicht so weit gehen das ich sage ich könnte mich mit ihnen anfreunden, aber ich muss sagen das sie mir so wie du sie dargestellt hast doch recht sympathisch sind.
Was dieses "kleine Dilemma" angeht in das du Deirdre eingeritten hast sage ich soviel das das durchaus noch Interessant werden kann.^^
So das wars auch schon wieder fürs erste. Bis Distrikt 3 dran kommt sitze ich hier wie auf dem Fass Dynamit^^ (hoffentlich geht es nicht hoch^^)
Ich denke mal spätestens nach der D3 Ernte melde ich mich mal wieder.
Bis dann

Rodnik

Antwort von a s c am 17.09.2018 | 08:45:34 Uhr
Heyo :D

bis Kuradeel online kommt dauert es wohl ein Weilchen, aber allzu lange dauert es hoffentlich nicht mehr. ^^
Das Dilemma war mehr oder weniger vom Steckbrief vorgegeben, also ist das nicht ganz mein Verdienst. xD Ich war mir ein wenig unsicher bzw. wollte unbedingt, dass ihre Meldung authentisch und nachvollziehbar rüber kommt und man ihren Struggle versteht. Ich hoffe das ist mir gelungen. :D
Deirdre ist aber auch ein sehr interessanter Charakter. ^^
Ich kenne das bei anderen Geschichten mit meinen Charaktern, aber zum Glück gibt es derzeit nur eine Story, wo ich gespannt auf die Ernte meines Charas warten kann. :D

LG und Danke für das Review
A.
25.07.2018 | 12:58 Uhr
zu Kapitel 1
Hi :)

Bevor ich mich an den zweiten Steckbrief gebe, wollte ich dir noch ein kurzes Review dalassen.

Ich beginne mal ganz oben mit dem Zitat, da ich sehr mag, denn es passt gut zu den Spielen und was sie für die Tribute darstellen. Du hast dich allerdings vertippt, nämlich Aenis, anstatt Aeneis. Ein paar Rechtschreibfehler in langen Texten machen mir absolut nichts aus, aber bei solchen Zitaten, die alleine stehen, und vor allen Dingen, weil man sie abschreiben kann, sollte soetwas nicht passieren.

Jetzt aber erstmal zu den positiven Dingen.
Ich bin ein großer Fan von stimmungsvollen Einleitungen und du hast es geschafft, die düstere, mysteriöse Atmospähre zu Beginn sehr bildlich darzustellen. Ich konnte mir die Szene ausmalen und war sofort im Text gefangen.
Außerdem schaffst du es, auf die Gefühle des Tributes einzugehen und hast mich mitfühlen lassen, obwohl ich als Leser diesen namenlosen Charakter überhaupt nicht kannte und keinerlei Zeit hatte, eine emotionale Bindung aufzubauen. Das zeigt, dass du auch hier die richtigen Worte gewählt hast.

In dem darauf folgenden Teil, in dem wir den Spielleiter Marcas kennenlernen, ist es dir gut gelungen, seine Gedanken und schon viele Grundlegende Eigenschaften einzubringen, ohne diese dem Leser übermäßig erklärend auf die Nase zu binden. Selbst nach diesem kurzen Ausschnitt habe ich schon das Gefühl, ein klares Bild von diesem Charakter zu haben und zu wissen, mit wem ich es zu tun habe.

Inhaltlich ist ja noch nicht viel geschehen, aber um kurz auf meine Meinung zu Marcas als Person einzugehen: Er ist absolut ein Mann, der sehr gut in seinen Job passt und obwohl ich ihn im wahren Leben überhaupt nicht sympathisch finden würde, ist es doch immer spannend, über solche Personen zu lesen. Ich finde zudem, dass eine interessante Dynamik zwischen Marcas und dem Präsidenten herrscht. Während mein erster Eindruck ist, dass der Präsident dem Spielleiter sehr wohlgesonnen ist und diesen auch schätzt, spürt man deutlich, dass Marcas selbst ganz anders fühlt, was er ja auch direkt sagt.
Ansonsten freue ich mich darauf zu sehen, wie er es schaffen will, diese Spiele besonders zu machen. Dabei bin ich dir übrigens sehr dankbar, dass ich noch in keiner Form "die grausamsten/brutalsten/schrecklichsten/ verschiedenste andere Superlativen des Bösen Spiele aller Zeiten" lesen musste ;)

Bevor ich weiter ins Detail zu Stil, Ausdruck, etc gehe, warte ich noch mindestens ein, vielleicht zwei Kapitel ab, denn ich finde, da kann man anhand eines Prologs noch wening drüber sagen, vor allem, weil das Schreiben über die Tribute ganz anders ist, als so eine Szene aus dem Kapitol. Aber auf eine Sache, die mir sehr ins Auge gestochen ist,möchte ich trotzdem gerne eingehen:

Was mir sofort aufgefallen ist, sind leider die vielen Wiederholungen, die sich durch den Text ziehen und die den Lesefluss für mich deutlich stören. Der Einfacheit halber habe ich mal zwei Beispiele aus dem ersten Absatz rausgesucht:
"Verhängnisvoll leuchtete der Mond über mir. Völlig rund und blutrot hing er über mir..." und nur kurz darauf: "Ich sah nichts weiteres als den Blutmond direkt über mir,..." 3x über mir

"...hörte das anbahnende Gewitter. Hatte die verklungenen Donnerschläge gehört und wusste, dass das Gewitter mich bald erreicht haben wird. Das Gewitter war unbarmherzig und zog jeden mit ins Verderben, der sich nicht in Sicherheit brachte. Das Gewitter wird auch mich mitreißen, mich in mein Verderben stürzen. Mit den letzten Donnerschlag wird mich das Gewitter..." 5x Gewitter

Manchmal funktionieren Wiederholungen aber auch sehr gut als Stilmittel, um etwas besonders zu betonen, wie z.B. hier:
"Das Kapitol jubelte. Und wie es es jubelte."
Da verstärkst du nochmal, dass es sich um ein ganz langes, heftiges Jubeln mit großer Bedeutung handelt und es kommt an dieser Stelle auch gut bei mir als Leserin an, ganz im Gegensatz zu den beiden Beispielen oben.

Hier passt es noch besser:
"Seine Worte brachten ein ganzes Land zum applaudieren. Seine Worte waren es aber auch, die ganze Familien zerstören konnte und die über Leben und Tod entschieden. Seine Worte hatte Macht. Viel Macht,..."

Leider muss ich auch zu diesen eigentlich gut verwendeten Wiederholungen als Stilmittel meine Kritik loswerden: Denn das machst du für meinen Geschmack etwas zu häufig. Irgendwann wird auch ein gutes Stilmitttel wirkungslos, wenn es dauerhaft im Text auftaucht, weil es immer schwächer wird und weitaus weniger Eindruck macht.

So, das war nun weit ausgeholt und lange drauf rumgeritten, aber damit lasse ich es jetzt erstmal gut sein, versprochen ;) Es ist auch mein einziger großer Kritikpunkt, ansonsten gefällt mir dein Schreibstil, wie oben gesagt, recht gut.

Liebe Grüße,
Sarah

Antwort von a s c am 25.07.2018 | 14:22:56 Uhr
Heyo :D

danke schon mal für das Review, ich freue mich sehr über Lob und auch Kritik :D

Ich mag das Zitat auch unglaublich gerne und wollte es einfach unbedingt als Aufhänger für diese Geschichte nutzen, weil ich eben auch finde, dass man das sehr gut auf die Spiele übertragen kann. Das mit Aeneis ist irgendwie... peinlich, keine Ahnung, warum das falsch ist, aber danke fürs Bescheid geben, ich hab´s gleich ausgebessert.

Ich freue mich sehr, dass ich die Stimmung richtig getroffen habe und klar wird, wie Marcas so drauf ist. Ich habe schon ein Plan im Kopf, wie das Ganze sich entwickeln soll und ich hoffe ich kriege das weiterhin so hin, wie ich mir das vorstelle. ^^

Zum Thema Wiederholungen: Danke fürs Ansprechen. Dazu neige ich glaube ich schon immer, auch in Aufsätzen oder dergleichen und ich werde da mal ein wenig Acht geben. Ich werde auch nochmal drüber schauen, ob ich das noch ein wenig abändere, es ist tatsächlich manchmal ein wenig viel, das stimmt. Auch als genutztes Stilmittel (was eher intuitiv passiert und nicht bewusst platziert wird xD) werde ich mal schauen, dass ich es nicht zu viel benutze, wie gesagt ich neige zu Wiederholungen (was wieder eine Wiederholung ist xD)

Freut mich, dass der Stil dir ansonsten gut gefällt, ich bedanke mich nochmal fürs Ansprechen. :D

LG
A.