Autor: Suiren
Reviews 1 bis 20 (von 20 insgesamt):
03.05.2020 | 19:25 Uhr
zu Kapitel 16
Hallo,
sooo….jetzt komme ich endlich dazu, das Kapitel zu reviewen. Leider hatte ich dank Uni nicht so viel Zeit in den letzten Wochen und dazu kam, dass ich mir mit dem Review besonders viel Mühe wollte, eben, weil mir dieses Kapitel mich so sehr berührt hat. Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis, aber ich hoffe, du kannst etwas mit dem Review anfangen.^^“

Fangen wir erst einmal mit dem Anfang an beziehungsweise mit den Clowns…Die Szene fand ich total interessant.^^ Jetzt kommt immer mehr ans Licht. :3 Also stecken tatsächlich die Clowns und damit auch Furuta hinter dem Brand. O.o
Ich mochte Utas und Itoris Unterhaltung sehr, sie war sehr mysteriös, hat aber gleichzeitig auch viel aufgedeckt – zum einen ist das endlich die Bestätigung, dass Furuta mit den Clowns zusammenarbeitet und irgendetwas plant. Zum anderen wird auch klar, dass Matsuris Tod nicht zum Plan gehört und eher spontan war – wobei er noch erschreckender wirkt, wie ich finde. Ich frage mich, ob Furuta überhaupt schon von Matsuris Tod weiß, weil die Kommunikation mit den Clowns ja sehr eingeschränkt ist.
Ich fand sehr cool, wie Furuta mit den Clowns via Haiku kommuniziert und darin die versteckte Botschaft eingefügt hat.^^ Das Haiku fand ich sehr gut geschrieben und dass Furuta sich nicht an das Silbenschema hält, passt auch sehr gut zu ihm – er ist gibt schließlich nicht viel auf Traditionen. Uta dagegen ist so sehr der Künstlertyp, dass ihm das natürlich sofort auffällt. ^^ Ich liebe so kleine Details. :3 Oder vielleicht war es doch nicht Uta? Denn ich bin etwas verwirrt, dass es zwei Männer gibt, da ich immer nur Uta, Itori und Roma auf dem Schirm habe. Ich fürchte, ich habe jemanden vergessen – doch gerade dadurch wirkt es so sehr, dass du die Namen noch nicht preisgibst. Denn vielleicht habe ich niemanden vergessen und du hast jemanden dazugefügt?^^ Oder kann sein, dass es Nico ist? Als Itori kommentiert hat, warum sie sich unter sich noch immer mit dem Kosenamen anreden müssen, musste ich schmunzeln. ^^ Hat auf mich irgendwie ein Kommentar darauf gewirkt, dass du die Identitäten noch geheim halten möchtest – es passt sehr zu jemanden wie Uta, der so exzentrisch ist wie er, dass er trotz allem die Codenamen verwendet.^^
Es ist sehr interessant, wie Uta über Furuta reflektiert – denn scheinbar scheint er nicht viel über ihn zu wissen und auch nicht über den Grund seiner Taten.
Du hast die Überreste vom Haus sehr poetisch beschrieben, das hat mir total gefallen.^^
Romas Satz ist besonders bei mir hängengeblieben – dass sie so eine romantische Einstellung gegenüber Tod und Zerstörung hat und all das als ein Spektakle sieht, an dem man sich erfreuen kann, passt perfekt zu ihr und den anderen Clowns. Furutas Versprechen, dass es davon noch viel mehr geben wird – da ist mir ein Schauer über den Rücken gelaufen, weil es bereits so viel Tod und Zerstörung gab und ich habe mich gefragt, wie weit er denn noch gehen will. Zumal Matsuri tot ist und bis auf vielleicht Arima alle im Grunde Unbeteiligte sind (in dem Zusammenhang frage ich mich, was Furuta davon hat, was er in diesem Kapitel getan hat…weil Arima und Hairu Kindheitsfreunde sind vielleicht? Will er Arimas Leben so dringend zerstören, vielleicht, weil er auch ein Washuu ist? Oder ist er eifersüchtig, weil Ui und Hairu etwas haben, was er es mit Rize nicht haben konnte? Oder will er alle anderen ablenken, während Arima im See ist, dass niemand mehr auf ihn achtet…?). Ich bin wahnsinnig gespannt, was da noch ans Licht kommen wird. Ich liebe, mit wieviel Geheimnis du Furuta umgibst und all die Facetten – auf der einen Seite wirkt er so ruhig und berechnend, auf der anderen Seite ist da dieser Zerstörungsdrang. Wie gesagt, ich bin wahnsinnig gespannt.*-*

Kommen wir nun zu Hairu und Ui – die Szene hast du sehr schön aufgebaut. Trotz der tragischen Ereignisse können Hairu und Ui zusammen bei den Pferden etwas zur Ruhe kommen. Auch, wenn du die Surrealität des ganzen so schön hervorgehoben hast – den Vergleich mit der „Fototapete“ ist stark gewählt. Und dass vieles um sie herum nur Trug und Illusion ist, zeigt sich auch in ihrer Beziehung zu Ui. Denn die Stimmung kippt tragisch. Ich finde toll, wie du eingebracht hast, dass die Gruppe jetzt um Ressourcen kämpfen muss und auch auf die Äpfel für die Pferde zurückgreift. Hairu ist so lieb, dass sie ein schlechtes Gewissen hat, den Pferden das Essen wegzunehmen – da zeigt sich ihre einfühlsame Art. Ein Glück können Ui und Hairu sich über Arima aussprechen – auch wenn Hairu zugibt, dass sie Arima liebt, etwas, dass Ui sicher nicht hören möchte. Aber es ist mutig von ihr und zeugt vom größten Vertrauen, dass sie sich Ui so anvertraut.
„Und ehrlich gesagt passt es auch nicht zu Arima… ein Kind gewesen zu sein.“ – diesen Satz fand ich so stark. Weil ich erst geglaubt habe, dass Ui denkt, dass es nicht zu Arima passt, sich so um jemanden zu kümmern, weil er sonst so distanziert ist, aber dann kommt in den Gedanken noch eine Wendung. Dass Ui sich nicht vorstellen kann, dass Arima ein Kind gewesen ist, ist noch sehr viel allumfassender. Übrigens finde ich die Bemerkung von Hairu, dass Arima das Kind der „Nachbarin“ sei, sehr interessant, weil es ja einen Vater ausschließt, was ich als Andeutung verstehe, dass bei den Washuu etwas im Argen liegt. ^^“ Vielleicht ist die Mutter vor den Washuu geflohen? q__q Jedenfalls tut Hairu mir Leid, dass sie sich so einsam gefühlt hat und dass sie Arima hat, ist wirklich ein Segen. Hairus Bewunderung für Arima hast du wunderbar ausgedrückt – ihre Freude, ihr Eifer, ihre Zuneigung, all das hat in ihren Worten wunderschön Form angenommen.
Dass Hairu glaubt, schwanger zu sein, hat mich sehr geschockt. Damit habe ich echt nicht gerechnet. O.o Bei ihrer Übelkeit hatte ich eine leise Ahnung, da hast du es bereits etwas angedeutet, aber dennoch war ich sehr überrascht. Aber nicht nur das, der Streit zwischen Hairu und Ui hat mich außerordentlich getroffen…Hairu tat mir in dem Moment so unglaublich Leid… .___.““ Ich glaube, in dem Moment hätte sie Sicherheit und Unterstützung gebraucht und es hat sie sicher sehr viel Mut gekostet, sich Ui anzuvertrauen…dass sie so angefahren wird und Ui ihr solche heftigen Vorwürfe macht, hat mich sehr erschüttert. Er fährt sie schroff an und nennt sie sogar dumm…Die Ärmste…Auch, wenn ich Uis Verhalten natürlich nicht gutheiße, finde ich, dass seine Reaktion perfekt zu seinem Charakter und seinen Schwächen passt und sich wunderbar in das Bild einfügt, dass du über Kapitel hinweg so behutsam von ihm gezeichnet hast. Er hat hohe Ansprüche an sich selbst und überträgt diese hohen Ansprüche auf andere und wenn jemand seiner Annahme nach nicht dasselbe Pflichtbewusstsein hat wie er (wie er Hairu anfährt, dass sie die Pille vergessen hat, was unter den Umständen jedoch mehr als verständlich ist), wird er wütend, vielleicht auch, weil er das Gefühl hat, die Kontrolle zu verlieren und Angst hat, selbst zu versagen. Was sich auch im mangelnden Mitgefühl ausdrückt. So habe ich das zumindest verstanden. Und du machst ja mehr als deutlich, dass Ui sich selbst straft und ein schlechtes Gewissen hat, weil er das Gefühl hat, er hätte sich darum kümmern müssen. Jedenfalls glaube ich, dass Ui enorme Angst hat, Verantwortung zu übernehmen und deswegen so schroff und heftig reagiert hat. Für ihn ist es im Moment einfacher, Hairu einfach alle Schuld zu geben, als sich seine Verantwortung zu stellen, die er ja natürlich ebenso hat. Ich fand sehr heftig, wie er sie beschuldigt hat, dass sie ihn angelogen hat…das zeigt, wie wenig Vertrauen er in Wahrheit zu seinen Mitmenschen hat und da Hairu und seine Beziehung ohnehin auf einer Lüge aufbaut (oder so sieht Ui es zumindest), hat es ihn noch einmal besonders hart getroffen. Ich finde sehr gut, dass du Ui so hast reagieren lassen, weil es seine Schwächen noch einmal wunderbar herausstellt und zeigt, dass trotz seines Perfektionismus jemand ist, der ganz viele Fehler macht. Natürlich kann niemand immer optimal und vollkommen angemessen reagieren und das hast du wunderbar herausgestellt, ohne etwas zu beschönigen. Ich finde, das gibt seinem Charakter noch mehr Tiefe – dasselbe gilt für Hairu, die jetzt mit einer enormen Verletzung zu kämpfen hat. Sie hat den Mut aufgebracht, um sich Ui anzuvertrauen und jetzt sowas…Ich kann verstehen, dass sie weggegangen ist…Abstand ist nach so einem Streit vielleicht erst einmal das beste…oh Gott, sie tut mir so Leid…die Situation ist schon schwierig genug für sie und Uis Reaktion ist dann der Tropfen, den das Fass zum Überlaufen bringt. Ihre Verzweiflung und ihre Traurigkeit waren nahezu greifbar. Es war so schlimm für mich, wie sie geweint hat und gedacht hat, Ui hasst sie...Du hast ihre Gedanken so feinfühlig beschrieben, es ging mir so nahe…gerade, weil ich selbst sehr harmoniebedürftig bin und selbst bei kleinen Konflikten denke, die andere Person hasst mich und dass nie wieder alles gut, nie wieder alles wie früher wird – da konnte ich mich gut mit Hairu identifizieren. Zumal der Streit so heftig und die Gefühle und Ängste dahingehend durchaus gerechtfertigt waren. Wobei ich auch nicht glaube, dass Ui sie hasst, im Gegenteil, ich glaube nach wie vor, er ist nur überfordert. Und wie er in der anderen Szene ganz abwesend auf und abgeht bestätigt mich nur, ich denke, er hat ein unglaublich schlechtes Gewissen, weiß aber nicht, wie er sich Hairu wieder nähern soll.

Als Furuta Hairu Gesellschaft geleistet hat, haben bei mir gleich alle Alarmglocken geschrillt. Zwar war das mit seinem Drachen extrem niedlich und fast wie jemand, der ein Kind tröstet und seine Worte klangen ja auch wirklich aufheiternd und aufrichtig tröstend („Vielleicht sieht er seine Fehler ein, wenn ein alter hässlicher Drache ihm mal ein bisschen Feuer unterm Hintern macht?“ wobei diese Worte bei Furuta einen extrem bitteren Nachgeschmack haben). Wie Furuta den Drachen als Handpuppe benutzt hat und damit auch Hairus Träne weggewischt hat, war zwar sehr niedlich und herzerwärmend – gleichzeitig wissen wir, wie manipulativ Furuta ist und ich habe seiner Show keinen Moment lang getraut, ich wollte einfach nur, dass er weggeht und Hairu in Ruhe lässt. Aber das Gegenteil ist der Fall, er führt sie sogar noch weg, isoliert sie von den anderen. Ich hatte gleich ein schlechtes Gefühl und dieses Gefühl ist nicht besser, als Furuta Hairu mit Hairu spazieren gehen wollte. Da habe ich so langsam Panik bekommen, weil sie ja auch ganz alleine war, niemand wusste, wo sie ist und wir ein immer deutlicheres Bild von Furutas Gefährlichkeit kriegen… .____.““ Die Wiese hast du wunderschön beschrieben und es ist schön, dass der Anblick die traurige Hairu etwas aufheitern konnte – gleichzeitig wirkt diese Idylle so scheinheilig wie Furuta selbst. Die Spannung hast du noch mehr in die Höhe getrieben als Hairu die Augen schließen sollte – da wusste ich, dass sie nichts Gutes sehen wird… Und dann wird sie aufs grausamste zerstört…wirklich aufs grausamste…Ich habe mich richtig erschrocken, als Mutsuki Hairu so unmittelbar angegriffen hat…von einer Sekunde auf die andere ist Hairu in Lebensgefahr. Und je länger ich darüber nachdenke, desto verstörender finde ich Furutas Rolle in der Angelegenheit. Schließlich hat er scheinbar geplant, Mutsuki auf Hairu zu „hetzen“ und dabei die Rolle ausgenutzt, die er für Mutsuki spielt. Denn Mutsuki hält Furuta immer noch für Haise und reagiert entsprechend, als sie Hairu in seiner Nähe sieht und es war auch Furuta, der Hairus Hand genommen hat und damit sicher Mutsukis Reaktion provozieren wollte. Außerdem spielt er noch den Retter und Verbündeten – dabei lässt er sich absichtlich fallen, hofft, dass Mutsuki schnell die Verfolgung aufnimmt und reagiert auch missmutig darauf, dass Hairu nicht sofort weiterrennt und ihm sogar helfen will. Es war unheimlich spannend diesen Kontrast zwischen Furutas äußerer Rolle und seinen Gedanken und Vorhaben zu lesen. Ich hatte solche Angst um Hairu…Trotz allem, Mutsuki tut mir unheimlich Leid, dass sie scheinbar gar nicht mehr klar denken kann und sämtlichen Bezug zur Realität verloren hat. Besonders, dass so etwas vermeintlich Kleines schon ausreicht, wie in Furutas Nähe zu sein und seine Hand zu halten. Das wird für sie gleich „immer“ und sie reagiert extremst gewalttätig. Auch hat sie das Wegtragen von Furuta durch Ui und Hairu als „wegnehmen“ interpretiert – toll, dass solche Kleinigkeiten später noch so wichtig werden, ich liebe sowas. Ich hoffe, dass Mutsuki noch geholfen werden kann. Ich fand wirklich traurig, dass Hairu noch mit Mutsuki normal geredet hat und sich gefreut hat und gesagt hat, alle anderen würden sich auch freuen und dass sie zu den anderen gehen sollten – dabei ist Mutsuki in diesem Moment schon so gebrochen, dass keine Normalität mehr für sie möglich ist…Ich finde das immer so traurig in Geschichten, wenn der eine Charakter so sehr leidet und der andere das gar nicht verstehen kann, weil er so viel nicht mitbekommen hat und denkt, dass alles gut ist und den Charakter auch so behandelt…das hat mich auch hier besonders berührt. Zumal Hairu ja quasi in Aussicht stellt, zu den anderen zurückzukehren und die Hoffnung auf Normalität verkörpert – und es könnte wirklich so einfach sein…sie könnten einfach zurückkehren. Aber diese Hoffnung wird je zerschlagen. Ich habe mich so erschrocken, als Mutsuki Hairu attackiert hat. Es war furchtbar…ich hatte wahnsinnige Angst um Hairu. Den Kampf zwischen den beiden hast du sehr dynamisch beschrieben und ich finde sehr gut, dass Hairu eine ebenbürtige Gegnerin ist – es passt zu ihr, sich so im Kampf behaupten zu können und hat die Konfrontation zwischen den beiden noch spannender gemacht, als wenn Hairu „nur“ weggerannt wäre. Wobei Mutsuki ein Messer hat und damit sehr viel gefährlicher ist…

Und auch habe ich mir schreckliche Sorgen um Arima gemacht… .___.““ Auch wenn die anderen mit dem Seil sowas wie Sicherheitsvorkehrung getroffen haben, ist es noch immer extrem gefährlich und es ist nur nachvollziehbar, dass Haise so niedergeschlagen und voller Angst und Sorge ist. Es ist erschreckend, dass Arima sich so aufopfert und die Beschreibungen mit dem dunklen Wasser, das Arima verschluckt geben mir auch kein gutes Gefühl…überhaupt nicht. Und armer Haise, dass er sich so nutzlos fühlt – dabei ist das überhaupt nichts Schlimmes, aber durch Arimas Aufopferungsbereitschaft hat er natürlich das Gefühl. :(
Zum Glück lenken Seidou und Urie ein bisschen ab und geben zumindest für einen Absatz Zeit zum Durchatmen.
„Aber wo steckt eigentlich Furuta, diese hysterische Heulsuse? Gefällt mir gar nicht, dass er sich alleine im Wald rumtreibt…“ Mir auch nicht, Urie. Wobei ich es lieber hätte, wenn er alleine wäre.
Und auch den anderen bleibt nicht verborgen, dass mit Ui was nicht stimmt.
„Entzug?“, wiederholte Seidou erschrocken, „So wie ein Junkie?“
Kuki verdrehte genervt die Augen.
Du kapierst aber auch gar nichts, verweichlichter Idiot…
Es ist sehr ironisch an Uries Einwand, dass er ebenso wenig versteht, was mit Ui los ist und alles nur auf Uis Entzug schiebt. Es passt übrigens sehr gut zu Seidou, einfach loszuplappern. xD
Es war wirklich herzzerreißend, wie du Arimas Kampf im Wasser beschrieben hast…Besonders wie Haise plötzlich geschrien hat, sie sollen ihn rausziehen, ist mir fast das Herz stehengeblieben. Ein Glück ist noch alles gut gegangen. Trotzdem habe ich kein gutes Gefühl…Seit das Wasser/bzw. auch der See erwähnt wird, habe ich die Befürchtung gehabt, es ertrinkt jemand von den Charakteren – was vielleicht auch an meinem eigenen Hang zum Drama liegt, überall Möglichkeiten zum Konflikt zu sehen. xD Aber nun, da Arima tatsächlich in Lebensgefahr ist…denn die Lage ist extrem gefährlich und er kann nicht einmal richtig sehen. .___. Oh Gott, ich mag mir gar nicht ausmalen, wenn er nun wirklich ertrinkt – er leidet ja jetzt schon total unter der Anstrengung und auch wenn er es gleich geschafft hat und alle Charaktere zuversichtlich sind, das ist nicht das erste Mal in diesem Kapitel, das falsche Hoffnungen thematisiert werden…Ich mache mir nach wie vor große Sorgen. q___q
Es war wirklich schön, wie Ui Akira gebeten hat, nach Hairu zu sehen – das zeigt, dass er sich um sie sorgt und ihr helfen möchte und will, dass sie nicht alleine ist, aber er weiß auch, dass er nicht der richtige Ansprechpartner ist. Das war sehr fürsorglich von ihm und hat mich sehr gefreut, dass er jetzt wieder zu sich gekommen ist. Uries Worte sind extrem hart und unfair gegenüber Ui – aber es passt zu Urie, der sowieso keinen Satz denken kann, ohne andere negativ zu verurteilen…und es ist sicher nicht das, was Ui gebraucht hat. Sicher hätte es Hairu besser getan, wenn Ui mit ihr direkt gesprochen und sich entschuldigt hätte – aber Ui sieht auch, dass Hairu erst einmal vielleicht besser nicht mit ihm spricht, vermutlich aus Angst, ihr wieder wehzutun. Und dass es vielleicht besser für sie ist, wenn sie mit einer neutralen Person und dazu einer Frau über ihre Probleme spricht. Hätte Akira sie nur gefunden und nicht Furuta…

Was mich sehr gefreut hat, ist, dass und wie du die Vergangenheit von Hairu und Arima so ausführlich eingebaut hast. Gerade wie du den Flashback eingeleitet hast, war toll. „Hairu war schon immer eine schnelle Läuferin gewesen“ – ich dachte erst, der Satz bezieht sich auf die Verfolgungsjagd und ich war sehr überrascht, in der Vergangenheit zu landen. Es ist toll, wie Vergangenheit und Gegenwart so verschmelzen. Plötzlich wird aus dem bitteren Ernst, dem Lauf um Leben und Tod ein Spiel unter Kindern. Ironischerweise ist Hairu jetzt die Jagende (so wie sie Arima eigentlich immer „hinterherrennt“ ihr Leben lang) statt die Gejagte. Ich fand die Rückblicke einfach toll. Sie haben perfekt gezeigt, warum Hairu so für Arima fühlt. Du sagtest ja, du hättest Sorge, sie sei zu unspektakulär – aber das finde ich überhaupt nicht. Ich finde sie äußerst bodenständig und berührend. Außerdem sind das Aufwachsen in einem Brennpunktviertel und ihre Einsamkeit sicher schon sehr schlimm und prägend für Hairu gewesen. Es ist so süß, dass Arima immer auf sie aufgepasst hat und dass sie an ihn all ihre Hoffnung gehängt hat, ist mehr als nachvollziehbar. Du hast ihre Beziehung so wunderbar beschrieben. Ich glaube, etwas mega Dramatisches hätte auch nicht gepasst, weil etwas zu dramatisches vielleicht Hairus bzw. Arimas Charakter und die Beziehung der beiden „überschattet“ hätte. Hier ging es nicht um, das, was passiert ist – sondern wie es passiert ist, wie du ihre Beziehung beschrieben hast und das finde ich für die Geschichte um einiges wichtiger. Es hat mich so gerührt, die beiden interagieren zu sehen. Es ist so schön, wie Arimas Lächeln Hairu neue Hoffnung und Kraft gibt. Und es ist auch so schön, dass Arima hier auch einmal Schwäche zeigt, wie er stolpert und hinfällt zum Beispiel (was angesichts der Gegenwart auch nur tragisch wirken kann…) und Hairu ist es süß, dass es ihr Leid tut und zum Glück ist nichts passiert. Obwohl Arima bereits als Kind so melancholisch und ernst, hast du seine fürsorgliche Seite wunderbar herausgestellt. Ich fand Uis Gedanken unheimlich spannend, dass er es schwer findet, sich Arima als Kind vorzustellen – zumal ich finde, dass er vollkommen recht hat. Es ist wirklich traurig, dass Arima so ernst und verschlossen ist, dass man sich ihn gar nicht als Kind (bzw unbeschwert und sorgenlos) vorstellen kann…und tatsächlich hat Arima auch als Kind sehr ernst gewirkt und wie gesagt, gleichzeitig hast du aber seine fürsorgliche Seite so betont, was etwas ist, das mittlerweile nur ganz wenige zu Gesicht bekommen, wie Haise.
Ich liebe wie du den Flashback mit Hairu und Arima eingebaut hast. Sie haben eine ganz besondere, friedliche, beruhigende Wirkung und alles wirkt so schön und heile, trotz der Trostlosigkeit (der Plattenbau und auch irgendwie die abgeblätterte Parkbank). Es ist sehr gut eingebracht, wie Hairu und Arima zusammen einen Ghibli-Film gucken wollen – denn tatsächlich haben die Szenen stimmungstechnisch viel von einem Ghibli-Film, insbesondere die harmlosen wie „Mein Nachbar Totoro“ (ich sage bewusst harmlos, weil ich mir „Chihiros Reise ins Zauberland“ als Kind sehr große Angst gemacht hat und danach war ich auch bei Totoro skeptisch, aber der ist ja zum Glück wirklich harmlos. ^^“). Dieses Stück heile Welt, in der alles irgendwie magisch scheint (wie Hairu Arima wahrnimmt), diese bedingungslose Freundlichkeit allem gegenüber und Friedlichkeit – das ist wirklich wunderschön. Ich liebe all die Details, zum Beispiel wie super detailliert du den Schmetterling beschrieben hast und Hairu ist einfach nur herzig, wie sie auch ein Schmetterling sein will und sich wünscht, die Blumen wären ihre Freunde….Tatsächlich sind mir schon bei dem Flashback beinahe die Tränen gekommen. Das klingt vielleicht komisch, aber mich rühren Dinge, die einfach nur niedlich, in gewisser Weise kindlich und einfach nur harmlos sind, immer irgendwie sehr. Aber noch herzzerreißender wird es dadurch, dass die Flashbacks so einen starken, ja fast brutalen Kontrast zu der gegenwärtigen Handlung darstellt.

Wie Hairu von Mutsuki gejagt wird, hast du so verdammt spannend beschrieben. Ich liebe die ganzen Details, die du in die Verfolgungsjagd eingebaut hast, die Äste, die ihr im Weg sind, die Schmerzen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, ich habe gezittert vor Spannung. Zum einen habe ich mich über den Flashback „geärgert“ (nein, hab ich nicht, keine Sorge^^), weil ich wissen wollte, wie es in der Gegenwart weitergeht – gleichzeitig waren die Flashbacks wie eine Flucht aus dieser schrecklichen Situation und ich habe mich darüber gefreut, dass innerhalb des Flashbacks alles gut ist. Vielleicht ging es Hairu auch so? Dass sie versucht hat, geistig aus der Lebensgefahr zu fliehen? Besonders die letzten Sätze im Flashback haben so eine Sehnsucht. Hairu sagt ja explizit, dass sie zurück zu dieser Zeit will… Gerade durch diesen starken Kontrast und den schnellen Wechsel der Szenen finde ich es wirklich genial, wie du den Flashback benutzt hast, um uns nicht nur die Vergangenheit näherzubringen, sondern auch Hairus geistige Flucht vor der schrecklichen Gegenwart und die Tatsache, dass Arima für sie Hoffnung bedeutet, zu verdeutlichen.*-* Ich finde, Gegenwart und Vergangenheit greifen auch symbolisch ineinander über – ich finde toll, wie du den Schmetterling eingebaut hast, der ja in TG eng mit dem Tod und ganz besonders Arimas Tod verknüpft ist.*-*
Die Verfolgungsjagd hat mich extrem mitgerissen und du glaubst nicht, wie sehr ich mitgefiebert habe. Zumal mehr und mehr Hoffnung aufkam, Hairu die endlich Lichtung gesehen hat und auch schon die anderen Charaktere gesehen hat. Ui und Haise kommen ihr ja sogar schon entgegen! Sie ruft Ui ja schon sogar. Die Hoffnungsschimmer wurden immer größer und größer, ich habe Hairu schon auf die Lichtung rennen sehen, die anderen Charaktere, wie sie Hairu beschützen und wie Mutsuki mit Haise konfrontiert wird. Ich hatte so sehr geglaubt, dass alles gut wird und auch Hairu ist erleichtert, denkt, dass alles gut wird. Und dann wird diese Hoffnung auf brutalste Art und Weise zunichte gemacht. Es ist so schrecklich, wie sie stürzt und hinabfällt. Ehrlich gesagt habe ich in dem Moment schon befürchtet, dass sie sofort tot ist…Und auch hier arbeitest du wieder perfekt mit der Hoffnung und Verzweiflung und dem Wechselspiel von beiden: Erst rutscht Hairu aus, dann hat sie Angst, mit einem Baumstamm zu kollidieren, dann ist sie froh, dass das nicht passiert, will sich erleichtert festhalten – und stürzt den Hang hinab…
Erst ist man froh, dass Hairu nach dem Sturz noch lebt, noch bei Bewusstsein ist…bis das ganze, schreckliche Ausmaß ihrer Verletzung sich langsam durch die Beschreibung vor einem aufrollt, das hast du alles so gut gemacht und gleichzeitig ist es so schlimm. Wie du das Blut beschrieben hast und…Oh Gott…oh Gott…es ist so furchtbar…Diese Art zu sterben ist einfach nur grausam…Gepfählt zu werden…oh Gott…wie du ihre Schmerzen und Gedanken beschrieben hast (insbesondere das „ich sterbe?“ hatte eine unheimliche Wirkung und hat mich gleichzeitig ins Original zurückversetzt), das war alles so greifbar…wie sie erst langsam begreift, was passiert und sie langsam versteht, dass sie sterben wird…Als dann auch noch Ui dazu kam, oh Gott…da war es um mich geschehen. Mir sind die Tränen gekommen. Wie er sie quasi herausgeholt hat aus dem Metallgestell – das war so schrecklich...Die Schmerzen, die Situation, all das Blut der als „Schwall“ „in den See stürzt“ (das war eine tolle Formulierung)…es war so schlimm, wie Ui innerlich irgendwo noch Hoffnung hat (ich habe genau das gleiche gedacht, dass es vielleicht einen Weg gibt, um sie zu retten…dabei wusste ich auch, dass es zu spät sein wird ;____;), dabei ist auch ihm längst klar, dass es zu spät ist und Hairu weiß das auch. Das letzte Gespräch war so unglaublich rührend, so zärtlich, so liebevoll und so unglaublich traurig. Es tat so, so weh, die beiden so zu sehen. Gerade Ui, der immer so gefasst ist, derartig hilflos und ausgeliefert zu sehen…und Hairu, die sonst immer so fröhlich ist, halbtot und voller Blut zu sehen…Die Szene hat mich unheimlich berührt – du hast so viel Gefühl, Herz und Gewicht in jedes einzelne Wort gelegt.
„Ich könnte niemals auch nur in die Mittagspause gehen, ohne mich zu verabschieden, Koori.“ – das ist so tragisch, wie Hairu den friedlichen, harmlosen Alltag in diese Situation zurückholt und dadurch wird gleichzeitig der Ernst der Lage noch deutlicher, weil es zeigt, wie sehr sie an Ui hängt und dass es eben nicht nur eben mal die Mittagspause ist…
„Manche Menschen und Dinge sind mehr wert als andere… Das liegt daran, dass der Wert immer davon bestimmt wird, was der Meistbietende dafür geben würde. So ist das nun mal…
...und für Arima hätte ich alles gegeben. Alles, was ihm etwas bedeutet hat, habe ich auch gemocht. Deswegen wollte ich auch jemand sein, der von ihm geliebt wird…“
Das ist so traurig, wie Hairu den Wert von Dingen mit dem Wert von Menschen gleichsetzt…gleichzeitig sieht sie gewissermaßen ein, dass Arima für sie so wertvoll ist, weil sie ihn so wertvoll gemacht hat. Und sie merkt, dass sie im Grunde nur geliebt werden wollte…Du hast ihre Selbstreflektion einfach toll in Worte gefasst. Ihre Worte, ihre Gedanken, alles passt so perfekt zu Hairu – es hat mich unglaublich gerührt.
Wie sich Hairu bedankt hat, dass Ui ihr Wert gegeben hat und Ui sagt, dass Hairu von sich aus ja schon wertvoll ist – oh Gott, ich kann nicht mehr…es ist zumindest ein schwacher Trost, dass Hairu zumindest noch ihren eigenen Wert erkannt hat, der von niemandem abhängt, außer ihr selbst.
Diese schreckliche Szene in Kombination mit dem wieder so friedlichen Flashback hat mich gekillt. Eine kindliche, fröhliche Hairu zusammen mit Arima und eine sterbende Hairu zusammen mit Ui – du hast ihren Lebensanfang und ihr Lebensende so bedeutsam miteinander verknüpft, es ist wirklich wunderbar, wie du die Flashbacks eingebaut hast. Besonders schön (das Wort „schön“ ist so komisch in dieser Situation, verzeih mir) und rührend finde ich, dass Hairus letzte Gedanken Arima gelten, während ihre letzten Worte an Ui gerichtet sind. Denn „ich hab dich so lieb“ klingt eher etwas, was sie an Ui richten würde – während „ich liebe dich“ wohl eher Arima gelten würde. Somit wird sie beiden wichtigsten Menschen in ihrem Leben „gerecht“, Ui und Arima. Ich finde es gut, dass Hairu im letzten Moment ehrlich zu Ui war in dem Sinne – denn liebhaben ist noch etwas anderes ist als lieben. Denn nun hat Ui hoffentlich die Chance zu begreifen, dass Hairus Gefühle im Gegenüber wertvoll und wichtig sind, gleichgültig, ob sie romantischer Natur sind oder nicht. Auch, wenn es jetzt zu spät ist…ich frage mich, wie Ui ihren Tod verarbeiten wird, denn ich glaube, dass ihn diese Erfahrung traumatisiert hat. Wenn ich da an das Original denke, wie neben der Spur er war und jetzt auch noch Hairus Tod miterlebt und begleitet hat, versucht hat, sie zu retten…ich frage mich wie Ui sich entwickeln wird. Ich fürchte, dass er wie im Original in ein tiefes Loch fallen wird – was angesichts des Todes eines geliebten Menschen und dann auch noch unter den Umständen mehr als nur nachvollziehbar und natürlich ist.
Und es ist übrigens auch eine tolle Anspielung aufs Original, wie der Gedanke an Arima und die unbeschwerte Kindheitserinnerung sie in den Tod begleitet – wie ein Todesgott…Großartig wie den Flashback geschrieben und eingebaut hast. Es ist wieder alle so friedlich und rührend. Ich liebe all die Details, das Augenmerk auf das Kleine, das so viel zur Stimmung beiträgt. Der Geschmack des Eises auf ihren Lippen, Arimas Augen mit dem honigfarbenen Schimmer. Alles wirkt so friedlich, wunderschön und fast traumartig dadurch – gleichzeitig ist da wie zuvor diese Melancholie, die durch den Sonnenaufgang hervorgerufen wird. Etwas geht vorbei, etwas geht zu Ende… Es ist toll, wie sich Uis Worte auf den Flashback ausgewirkt haben – denn Ui hat ihr ja gesagt, dass sie von sich aus wertvoll ist und Arima sagt ihr auch, dass sie gar nicht anders zu werden braucht („die Blumen sind jetzt schon deine Freunde…“ awww… q___q) und wie er sie zum Fliegen hochgenommen hat, war einfach unglaublich niedlich…Gleichzeitig wirkt es auch so ironisch, dass Hairu fliegen wollte, aber gefallen ist. Aber es ist so wunderschön mit den Blumen. Und am schönsten ist, dass sie mit Arima auf Augenhöhe sein kann – das, was sie sich immer gewünscht hat. Dass sie sich nicht verändern muss, um das zu bekommen, was sie haben will, dass sie so in Ordnung ist und so geliebt wird, wie sie ist und das ist ja im Grunde etwas, das Ui ihr gezeigt hat, wobei Arima natürlich auch das in der Vergangenheit getan haben kann. Da du den Blumen so viel Aufmerksamkeit gegeben hast, habe ich fast das Gefühl, dass sie ein Symbol für Ui sind, weil Hairu ja wollte, dass die Blumen ihre Freunde sind und am Ende herauskam, dass die Blumen bereits mit ihr befreundet sind, ähnlich wie Hairu Wert wollte und Ui gesagt hat, dass sie schon Wert hat – Hairu wollte geliebt werden und Ui hatte sie schon geliebt. „Verträumt ließ Hairu die gepflückten Blumen los. Kurz wirbelten sie im Wind und wurden von ihm ein Stück weit getragen, bevor sie auf den heißen Asphalt segelten.“ Diesen Satz fand ich so wunderschön und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie dadurch Ui auf Wiedersehen sagt, Ui alleine lässt beziehungsweise das Leben hinter sich lässt. Es ist so ein schönes Bild, gerade durch den heißen Asphalt – die Hitze hat zwar die ganze Zeit etwas wohliges gehabt, gleichzeitig können die Blütenblätter verbrennen und es ist vielleicht auch ein Symbol für den Tod…? Oder ich interpretiere alles zu sehr über – das kann durchaus sein. xD Jedenfalls finde ich toll, wie du immer wieder auf den Canon angespielt hast – denn auch im Original ist Hairu ja gestorben, weil sie im entscheidenden Moment zu erleichtert war, zu unvorsichtig wurde und wo man als Leser selbst schon meinte, es gibt keine Gefahr mehr. Und auch im Original hat der Gedanke an Arima sie in den Tod begleitet und dieses begleiten in den Tod, wie beide nach Hause gehen nach einem schönen Tag mit der Aussicht Ghibli-Filme zu gucken.*Träne verdrück*
Gleichzeitig ist es ein wichtiger Unterschied, dass Ui bei ihr ist, sie physisch begleiten kann und Hairu nicht alleine sterben muss, sondern jemand bei ihr ist, der ihr sehr wichtig ist. Und so ist auch Ui Teil ihrer letzten Gedanken. Ich glaube mit den letzten Worten waren sowohl Ui als auch Arima gemeint…Die letzten Worte waren wunderschön, der Flashback war wunderschön, das gesamte Kapitel war trotz aller Grausamkeit, trotz aller Tragik und Trauer und Schrecklichkeit wunderschön. ;___;
*Kloß im Hals runterschluck*
Dieses Kapitel hat mich wirklich zum Weinen gebracht und mich vollkommen mitgenommen…Danke! Danke, dass du diese wundervolle Geschichte schreibst!*-*

Alles Liebe^^
Hakuyu
09.04.2020 | 15:51 Uhr
zu Kapitel 16
Wie immer war auch dieses Kapitel einfach nur Klasse. Ich liebe es so sehr diese Geschichte zu lese, jedoch musste ich bei diesem Kapitel wirklich weinen. Anfangs dachte ich solange Ui und Furuta nicht sterben ist alles gut, da sie meine Lieblingscharaktere sind. Jetzt habe ich meine Meinung geändert. Du schaffst es die Gefühle der Personen so perfekt rüberzubringen, da kann man gar nicht anders als bei jedem Toten mitzutrauern. Ui tut mir so leid, endlich hat er es geschafft Hairu (irgendwie) für sich zu gewinnen nur um sie so kurz danach wieder zu verlieren. Nicht nur das, vielleicht hat er ja auch sein eigenes ungeborenes Kind noch verloren. Ein Kind zwischen den beiden wäre wirklich süß gewesen, jedoch hatte das Schicksal was anderes geplant.

Wie gesagt, zusammenfassend, ich liebe diese Geschichte und freue mich auf das nächste Kapitel ^^.

Antwort von Suiren am 19.04.2020 | 08:18 Uhr
Guten Morgen ♥

Es freut mich sehr, dass dir die Geschichte noch gefällt und du sie so gerne liest. Das ist Balsam für meine Hobby-Autoren-Seele ;)
Dass dieses Kapitel dich so gerührt hat und du so sehr mit den Charakteren mitfühlst, ist auch schön zu hören.
Leider gelingt es mir nicht, jedem Charakter gerecht zu werden, aber ich bemühe mich, allen möglichst viel "Leben" einzuhauchen.
Ui ist auch einer meiner Lieblingscharaktere, deswegen hat es mir auch beim Schreiben leidgetan, ihm das anzutun. Aber ich wollte trotzdem, dass er in der Geschichte eine ähnliche Entwicklung durchmacht wie im Original... Außerdem habe ich einen Hang zum Drama ^^'
Ja, ich finde auch, dass ein Kind von Hairu und Ui echt süß gewesen wäre, die beiden wären auch tolle Eltern gewesen *^*
Echt schade...
Ich hoffe, dass du auch weiterhin beim Lesen Spaß hast und werde mich anstrengen, noch einige spannende Kapitel zu produzieren :)

Vielen Dank für dein Review :3

Liebe Grüße,

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
26.03.2020 | 20:49 Uhr
zu Kapitel 15
Huhu^___^
Es tut mir so Leid, dass das Review wieder so lange gedauert hat… q___q Aber JETZT!^^““
Oh wow…was für ein Kapitel! Ich habe über die ganze Zeit über den Atem angehalten. So ein Twist…damit hast du die gesamte Geschichte noch einmal auf den Kopf gestellt im positivsten Sinne…ich kann es immer noch kaum glauben...boah…O.o
Das Kapitel endet schließt nahtlos ans letzte an und weiter geht es, dass Urie seinen Verdacht gegen Mutsuki verstärkt. Haises Reaktion hat mir sehr gefallen – sie passt sehr gut zu ihm und ich finde es rührend, wie er Mutsuki in Schutz nimmt, auch wenn man weiß, dass Mutsuski eben nicht unschuldig ist. Haise glaubt immer an das Gute im Menschen, eine tolle Eigenschaft. Es gibt mir Hoffnung, dass er Mutsuki am Ende helfen kann. Trotzdem, wie er wohl reagiert, wenn er merkt, dass er falsch liegt? Ob er Mutsuki „fallenlässt“? Ich hoffe nicht und da Haise immer so verständnisvoll ist, glaube ich es auch nicht...^^ Allerdings trifft Haise mit seiner Einstellung bei Urie nicht auf Gegenliebe. Im Gegenteil, er sieht sich in seiner Sicht auf Haise als naiver Träumer nur bestätigt. Ich finde wie immer toll, wie du seine zynischen Gedanken beschreibst und wie er seine Theorie in Worte fasst. Irgendwie ist es schon schockierend, dass er Matsuri das nicht zutraut, weil der sich nie die Hände schmutzig machen würde, Mutsuki aber schon…Aber es wird sehr gut deutlich, dass Urie das auch nicht gefällt, Mutsuki so verdächtigen zu müssen. Man merkt auch sehr gut, wie ihn die Ereignisse ihn verstört und mitgenommen haben und wie verzweifelt er im Grunde ist. Dass Haise es für unmöglich hält, ist für ihn, der das mitansehen musste, nur Spott ist – das hast du sehr eindringlich beschrieben. Zumal Urie sich noch immer vor den anderen rechtfertigen muss und in Erklärungsnot ist. Ich finde immer toll, wie man bei dir beide Seiten des Konfliktes nachvollziehen kann! :3
Ich finde auch sehr spannend, wie die Charaktere rätseln und Theorien aufstellen, wie Haise zum Beispiel meint, dass Torso für alles verantwortlich ist (etwas, worüber ich auch schon gerätselt habe) oder ob die Washuu Torso Unterschlupf gegeben haben oder nicht. Ui agiert hier passenderweise als Stimme der Vernunft, indem er einlenkt und sagt, dass solches Rätselraten nichts bringt – stattdessen will er sich um Fakten kümmern, um das, was auch wirklich belegt werden kann. Das passt toll zu Uis Persönlichkeit. Es war sehr spannend, wie er Urie in Rechtfertigungsnot gebracht hat und auch für seinen Charakter war es ein sehr wichtiger Moment, dass er die vorwurfsvollen und enttäuschten Blicke ausblendet und sich ganz auf Uis stoische Mine konzentriert während der Befragung. Denn obwohl er so gleichgültig wirkt, ist es ihm offensichtlich keinesfalls egal, wie andere ihn sehen und ihm tut die Enttäuschung schon weh – den Eindruck habe ich zumindest bekommen. Er hat solche Probleme, seine Gefühle auszudrücken und sie sich selbst einzugestehen, deswegen fühlt er sich wohl mit Ui – der selbst sehr kühl wirkt – wohl am wohlsten.
Leider fällt das Boot durch den Schlüssel weg und was die Brücke angeht, gibt es bisher auch nur vage Hinweise…Matsuri hätte zwar etwas gewusst, aber…
Damit wirkt die Lage noch aussichtsloser und die Stimmung ist noch gedrückter und verzweifelter als zuvor.

Die Verzweiflung wird auch besonders in der Konfrontation zwischen Haise und Furuta deutlich. Ich war sehr überrascht, dass Haise die Initiative ergreift und sogar auf Furuta zugeht – das zeigt, wie verzweifelt er ist und es ist echt stark, dass er sich das, nach allem, was passiert ist, traut. Gleichzeitig wirkt Furutas fröhliches Lächeln, ob es etwas Neues gäbe, vollkommen deplatziert und makaber. Zumal er mehr weiß, als er zugibt. Haise hat die Puzzlestücke perfekt verbunden, Matsuris Worte richtig interpretiert und ist darauf gekommen, dass Furuta etwas damit zu tun hat und etwas über das Boot wissen könnte. Es ist echt beeindruckend, dass auch Haise recht autoritär wirken kann, wie er tonlos nach dem Schlüssel fragt und Furuta tatsächlich erbleicht, von Haises Frage vollkommen überrumpelt. Bisher war Furutas und Haises Beziehung von einem großen Machtungleichgewicht geprägt, aber mit einem Mal sitzt Haise am längeren Hebel! Das war wahnsinnig spannend! Furuta versucht sogar gar nicht mehr zu lügen, sondern windet sich nur noch raus („vielleicht, vielleicht auch nicht“). Wie Arimas Warnungen in Haises Kopf widerhallen, macht die Szene nur intensiver und zeigt noch einmal eindrücklich, dass Haise sich auf dünnes Eis begibt. Dann bröckelt Haises sichere Fassade und er bricht vollkommen zusammen. Er tut mir wahnsinnig Leid. Er möchte einfach nur, dass er und die Menschen, die ihm wichtig sind, in Frieden leben können. Es hat mich echt berührt, wie verzweifelt Haise war, Furuta ja sogar angefleht hat und sich vor ihn gekniet und sich verbeugt hat. Das war wirklich intensiv, Furutas Reaktion ebenso. Die Art wie er gelächelt hat, als er gesagt hat, dass er nichts weiß – er wirkte so wehmütig. Ob es ihm wirklich Leid getan hat, zu sehen, dass Haise verzweifelt vor ihm zusammenbricht? Gleichzeitig wirkte er wie immer äußerst verschlagen und scheinheilig, wie er Haise über den Kopf gestreichelt hat – was war eigentlich eine schöne, tröstende Geste ist – aber auch wieder Körperkontakt herstellt, was in Anbetracht dem, was vorher zwischen den beiden passiert ist, sehr schwierig ist. Ich hatte befürchtet, dass Furuta wieder aufdringlich wird und es ein weiteres Mal zum Eklat kommt – das hat der Szene zwischen ihnen noch eine weitere, unheimliche Spannung gegebene, weil man nicht wusste, wie es sich zwischen den beiden entwickelt und was Furuta tun wird. Und mit seinen Worten hat Furuta das Gespräch wieder auf eine ganz andere Ebene gehoben, die von Haise aus nicht da war, indem er ihn „seine Liebe“ nennt. Auch wie er sagt, dass er es zu schätzen weiß, dass Haise mit dieser Angelegenheit zu ihm gekommen ist – als wäre das ein besonderer Ausdruck von Vertrauen und Intimität. Haise hat ihn nur gefragt, ob er etwas weiß, weil er aus der Sache mit Matsuri die richtigen Schlüsse gezogen hat, doch Furuta lenkt das geschickt wieder in diese Richtung. Auch banalisiert er all die Ereignisse um ihn herum, auch das mit dem Schlüssel, indem er sagt, es interessiere ihn nicht und vergleicht dies mit der Funktionsweise eines Autos oder der Anomalie des Wassers. Die Formulierung fand ich echt klasse, es hat so viel über ihn ausgesagt. Doch zum Glück hält er sich zumindest körperlich auf Abstand – bis auf dieses Kopfstreicheln, was wie gesagt, schon an sich wieder eine Grenzüberschreitung ist. Und finde, dieses über den Kopf streicheln alleine hatte schon eine sehr starke Wirkung. Ich frage mich immer noch, wie viel von Furutas Verhalten sein Plan ist und inwiefern es einen Teil von ihm gibt, der wirklich zärtlichen Körperkontakt und Liebe möchte. So wie Haise gefleht hat, hab ich sogar kurz die Hoffnung, dass Furuta einknickt – aber leider knickt Furuta nicht ein (auch, wenn er sich sehr überzeugend wehmütig gestellt hat^^), behält alle Karten in der Hand. Das hat allein die Art wie du sein Lächeln beschrieben hast, wunderbar verdeutlicht. „Dieses sanfte Lächeln war kein Ausdruck von Gefühl, sondern nur das Ergebnis seiner willkürlich angespannten Mundwinkel.“ – die Formulierung ist einfach toll.^^

Wenn Juuzou und Seidou vorkommen, freue ich mich jedes Mal und es ist echt passend für Juuzou, auf so eine kindliche Art und Weise einen Schokoriegel zu essen – was Seidou natürlich aufstößt. Es hat mich sehr überrascht, dass Furuta es war, der ihm die Süßigkeiten gegeben hat…will er Juuzou für irgendetwas einspannen? Darüber, dass er mit Juuzou Bäume umarmt hat, musste ich grinsen. xD Ob Furuta nur mal wieder den Clown hat raushängen lassen? Oder hat das eine tiefere Bedeutung? Wollte er Juuzou damit irgendwie Empathie beibringen? Jedenfalls hat das die düstere Stimmung wieder ein bisschen aufgeheitert und zudem noch mehr Rätsel über Furutas Charakter aufgegeben.^^ Juuzou geht erschreckend gleichgültig mit dem Tod um, gleichzeitig wirkt er aber auch erstaunlich abgeklärt: Wenn es passiert, dann passiert es. Seidou ist jedoch nicht so schicksalsergeben – äußert deutlich seinen Willen und will etwas an seinem „Schicksal“ ändern: Nicht sterben! Wie er sein Leben reflektiert und merkt, was er alles „verpasst“ hat und noch machen will und bereut, dass er bisher „zu wenig“ getan hat – das hat mich sehr berührt…in dem Moment hätte ich ihm gerne etwas aufmunterndes gesagt, auch, wenn ich nicht wüsste, was…vielleicht, dass sein Leben nicht automatisch unerfüllt ist, nur weil er die Dinge, die er sich vorgenommen hat, (noch) nicht geschafft hat und dass so wie er gelebt hat, in Ordnung war. Aber ob das wirklich hilft? Ich fürchte nicht, gerade in so einer Situation…Juuzou ist mal wieder in Musterbeispiel in Sachen Empathie, hört gar nicht zu und leckt seine Schokolade auf…^^“ Es ist wirklich traurig, dass Seidou murmelnd, dass er nicht sterben will, in den Schlaf fällt. Vor allem, wenn man bedenkt, was um ihn herum passiert… .__.
Ich finde wahnsinnig toll, wie du Seidous Traum eingebaut hast!*-* Wie die Realität später fließend in den Traum übergeht und umgekehrt, dass der Traum an sich so real wirkt. Das war einfach super beschrieben, insbesondere der Traum an sich. Die ganzen Details sind einfach wunderbar!*-* Allein die hängenden Kraniche im Luftzug der Klimaanlage…*^* Es gibt ja diese Legende, dass man einen Wunsch erfüllt kriegt, wenn man tausend Kraniche faltet – ob das eine Anspielung darauf war? Denn Seidou wünscht sich auf jeden Fall etwas. Seidou liebt die Menschen um ihn herum so sehr (auch, wenn er sich oft beschwert) und möchte einfach nur seinen friedlichen Alltag bewahren, wo er in Ruhe mit ihnen leben kann und wo alle glücklich sein können. Ich liebe diese Alltagsszenen, wie du seine Mutter, seine Schwester, den Hund beschrieben hast. All die Details, die du beschrieben hast, lassen den Traum umso lebendiger erscheinen. Und dann kommt das schreckliche, schreckliche Erwachen. Wow...ich meine...wow...Der Brand hat mich einfach nur sprachlos gemacht. Ich konnte es kaum glauben, als ich das gelesen habe. Es ist...furchtbar...und dass man so unmittelbar hineingeworfen wurde, dadurch, dass Seidou aufwacht, macht es nur noch schockierender. Dass Seidou scheinbar geträumt hat, als er bewusstlos in den Flammen lag, lässt den Traum auch nur noch tragischer erscheinen. Es wäre quasi das letzte, was Seidou gesehen hätte, wenn er nicht geweckt worden wäre und gleichzeitig eine Art Realitätsflucht, die die Situation bei seinem Erwachen nur noch krasser und heftiger einschlagen lässt. Es ist auch toll, wie der Traum und die Realität ineinander übergehen. Dass für Seidou der Brandgeruch der Essensgeruch in seinem Traum ist und dass er, als er aufwacht, für ihn alles hell und warm und angenehm ist. Ich liebe, wie man erst so einen schönen, positiven Eindruck bekommt – und dann schlagartig alles zerstört wird. Ich liebe einfach, wie sich die Katastrophe langsam aufbaut und man dann plötzlich merkt, was los ist und dann die Feuerwand vor dem inneren Auge sieht, so eindringlich hast du es beschrieben. Wie ernst es ist, macht Juuzou sehr deutlich, als er Seidou daran erinnert, dass er nicht sterben will. Der Satz ist großartig, weil es Seidous Worte wieder aufgreift und verdeutlicht, in was für einer Situation Seidou ist, dass er wirklich gestorben wäre, wäre er nicht aufgewacht bzw wäre Juuzou nicht da – und es zeigt, wie sehr Juuzou sich sorgt, der sich sonst wenig um den Tod schert. Allerdings…lässt Juuzou ihn einfach liegen und verschwindet, nachdem Seidou wieder wach ist und sagt ihm mehr oder weniger indirekt „Na gut, egal, wenn du sterben willst, dann stirb halt“. Oh wow…das war echt… Wie gesagt, die Situation hat mich einfach fassungslos gemacht. Das Chaos, die Gefahr, die Flammen, die Angst, Panik, die schiere Zerstörung – das hast du perfekt eingefangen. Es war so unglaublich spannend, wie Seidou sich aus dem Gebäude gekämpft hat. Zumal du ja klar gemacht hast, dass in dieser Geschichte niemand sicher ist, war es umso herzzerreißender, fast alle Charaktere in so einer schrecklichen, akut lebensgefährlichen Situation zu sehen. Zumal Seidou auch noch Juuzou aus den Augen verloren hat – es war so rührend zu lesen, wie sehr er sich sorgt (obwohl er ihn in Todesgefahr hat sitzen lassen), auch um seine anderen Kollegen und es war so schön, dass er sie wiedergetroffen hat. Du hast toll beschrieben, wie Akira auf Seidou wirkt und ich habe es so interpretiert, dass er in sie verliebt ist. ^^ Es wirkt so hoffnungslos, all die Charaktere zusammen zu sehen und wie sie auf die Katastrophe reagieren. Es ist schön, wie Ui einen Arm um Hairu legt und sie tröstet. Dass Haise so stark husten muss und in Leinen gewickelt ist, zeigt, wie sehr auch die anderen kämpfen mussten, um nach draußen zu gelangen. Allein durch diese kleinen Details und Anmerkungen erzählst du ganze Aspekte, das ist wirklich toll! Wie Amon Furuta herausgetragen hat, war wirklich dramatisch. Es ist wirklich mutig von ihm, noch einmal zurückzugehen. „Seidou war sich nicht sicher, ob er sich eingebildet hatte, dass Arima einen großen Schritt in Richtung des brennenden Hauses gesetzt hatte, als Haises Hand ihn am Arm genommen und zurückgehalten hatte.“ Dieser Satz war sehr interessant, zum einen, weil es die Beziehung zwischen Haise und Arima angedeutet hat für Seidou und zum anderen, weil Arima scheinbar zurückgehen wollte – vielleicht um Amon und Furuta zu retten? Da zeigt sich seine Opferbereitschaft, die auch im späteren Verlauf des Kapitels noch wichtig werden wird.
Gott sei Dank haben es alle ins Freie geschafft und leben. Doch der Schock, die Angst und die Hilflosigkeit ist da. Alles ist verbrannt, zerstört – die Charaktere stehen wortwörtlich vor dem Nichts. Sämtliche Lebensgrundlagen sind verschwunden, aller Schutz. Löschen ist auch keine Option, wie Ui sarkastisch festgestellt hat. In der Nähe bleiben ist ebenfalls gefährlich, wenn das Feuer übergreift. Arima reagiert tatsächlich am gelassensten, nimmt die Rolle eines Anführers ein. „Langsam, als hätten sie gerade erst zu Gehen gelernt, begann sich die Gruppe in Bewegung zu setzen.“ Dieser Satz ist so toll, weil er die Hilflosigkeit der Charaktere so wunderbar verdeutlicht und was für einen Einschnitt die jetzige Situation für sie bedeutet. Im Moment sind sie genauso hilflos wie Kleinkinder und sie haben auch keine Mutter (bzw Haus) mehr und sind vollkommen entwurzelt…
Es ist so ein mächtiges Bild, wie alle vor dem brennenden Gebäude stehen. Wow...das Kapitel schlägt sehr heftig ein. Wie Arima es formuliert hat, jetzt ist es mit der Normalität vorbei. Jetzt ist die Normalität, der Rückzugsort, der einzige Platz, an dem man sicher war, der Schutz, das letzte Indiz, dass man sich auf einer Urlaubsreise befindet abgebrannt – das alles ist vorbei. Das Abbrennen des Hauses hat eine extrem mächtige, symbolische Wirkungskraft und nicht nur symbolisch – denn die Charaktere haben auch wortwörtlich kein Haus mehr, keinen Schutz, nichts. Es ist...wow...das Grauen, dass sich im Grunde schon die ganze Zeit durch die Geschichte zieht, ist kaum zu fassen.
Es ist nur mehr als verständlich, dass Haise so heftig weinen muss und es ist so rührend, dass Arima ihn tröstet. Wobei seine eigene Hilflosigkeit und Unbeholfenheit sich auch wieder dadurch ausdrückt, dass er mehr auf das Körperliche als auf Worte zurückgreift. Aber es ist auch gerade das, was Haise braucht, das Gefühl von Sicherheit und dass jemand für ihn da ist. Und auch mit Worten schafft es Arima, Haise dieses Gefühl zu vermitteln, das hat er wirklich schön gesagt. ^__^
Es war sehr stark, dass Arima sich geoutet hat – trotz der Situation. Aber er hat sich ja gerade wegen der Situation outen können, weil eh jede Normalität abgebrannt ist. Ich frage mich, wie der Wegfall sämtlicher Sicherheit sich auch noch auf andere Charaktere auswirken wird. Für Arima und Haise ist es auf jeden Fall gut, dass sie sich nicht mehr verstecken müssen – somit hat der Brand sogar etwas heilsames, so zynisch das auch klingt. Auch wenn das Aufdecken der Beziehung nicht nur positive Reaktionen hat – im Gegenteil, viele schockiert sind. Wobei Akira ja von Anfang an etwas geahnt hat und es ist toll, dass sie die beiden gleich beglückwünscht hat. Am schlimmsten fand ich tatsächlich Uis Aussagen, dass Arima doch „hochanständig“ und „ehrenwert“ wäre und damit impliziert wird, dass er es nicht wäre, wenn er eine Beziehung mit Haise hätte und dass das offensichtliche Benennen der Beziehung seitens Akira „Verleugnung“ ist...wobei Ui es ja tatsächlich besser weiß und auch nichts dagegen hat und das nur so sagt, um Arimas und Haises Beziehung quasi zu verstecken – um Arima zu „beschützen“ und ihn zu „unterstützen“. Trotzdem klingt das alles sehr hart und ich denke, eine wirklich befürwortende Reaktion hätte Arima tatsächlich besser getan als solche (in)direkt beleidigenden Worte – auch, wenn Ui nur verzweifelt versucht hat, Arimas Geheimnis zu bewahren, wozu er sich als „Mitwisser“ ja quasi verpflichtet sieht, zumal Arima sein Idol ist und er es als seine Aufgabe sieht, Arima zu unterstützen. Selbst, wenn das heißt, dermaßen beleidigend zu werden. Daran kann man schön sehen, zu welchen negativen Dingen Pflichtgefühl Ui hinreißen kann und dass er selbst keinesfalls perfekt oder objektiv oder vernünftig ist, auch, wenn er sich selbst so sieht und diesen Eindruck immer vermitteln möchte. Aber Arima möchte das Geheimnis gar nicht wahren. Amon straft Ui zurecht mit seinem Blick, wobei Amons Problem eher war, dass Ui Akira angegangen hat und nicht die Aussagen an sich. ^^“ Zumindest ist Uis Aktion (trotz gut gemeinter Intentionen) zurecht nach hinten losgegangen und ich finde toll, dass Arima und Haise jetzt so für sich einstehen können. Furuta scheint tatsächlich überrumpelt zu sein und versucht, Arimas nächste Schritte herauszufinden. Ich finde es sehr bezeichnend, dass er denkt, dass hinter allem ein großer Plan steckt – vielleicht überträgt er seine Art zu denken auf andere und fühlt sich sicher, wenn er andere durchschauen kann. So interpretiere ich ihn zumindest in deiner Geschichte.^^ Der einzige, der wirklich was dagegen hat, scheint Urie zu sein, der die beiden als „nicht normal“ bezeichnet. Gleichzeitig äußert er sich auch extrem abwertend über seine anderen Kollegen – bezeichnet Hairu als Quietschente und Ui als Speichellecker…ich fürchte, Urie kann man es gar nicht recht machen…
Ich kann Seidou gut verstehen, nachdem ihr Leben so heftige Einschnitte erfahren haben, so schreckliche Dinge passiert sind, die Toten und der Brand – da wirken die Beziehungen tatsächlich banal dagegen. Allerdings äußert Seidou das ziemlich emotional (Girlie-TV-Show xD), kein Wunder, dass er sich von dem besonnenen Ui so einen Blick einfängt, zumal Ui selbst in eine komplizierte Liebesbeziehung verwickelt ist und sich vermutlich angesprochen fühlt. Vielleicht reagiert Ui auch so barsch, weil dadurch, dass Seidou fordert, dass sie etwas tun müssen, klar wird, dass sie nichts tun können. Die Situation ist so angespannt und kaputt, da ist es kein Wunder, dass der Stresslevel so hoch ist und sich alle gegenseitig Anschuldigungen an den Kopf werfen, wie man bei Ui und Seidou wunderbar sieht. Ich finde toll, wie die Charaktere untereinander interagieren!*-*
Ich frage mich auch, wie das Feuer entstanden ist…das ist das große Rätsel und ich kann die Lage auch überhaupt nicht einschätzen. @___@ Aber tatsächlich wäre mein erster Verdacht Furuta…wegen dem Drachenplüschtier sogar. xD Weil du es erwähnt hast, wie er nach dem Brand an sich drückt, ist es mir so aufgefallen und mein Gedankengang war: Drache -> speit Feuer -> Brand. Natürlich nicht wortwörtlich, aber vielleicht hat Furuta das Feuer gelegt oder die Clowns damit beauftragt. :o Noch liegt viel im Dunklen, aber ich fürchte, Furuta hat Motive genug, um die Washuu-Residenz endgültig zu zerstören.
Arimas Entschluss, ans andere Ufer zu schwimmen, ist extrem mutig und ebenso riskant. Kein Wunder, dass Haise ihn davon abhalten will – das ist wirklich sehr gefährlich und ich mache mir große Sorgen um Arima. Arima denkt nur an andere, seinem eigenen Leben schreibt er keinen Wert zu – in diesem Sinne ist er Haise sogar ziemlich ähnlich. Mir tun alle Charaktere so wahnsinnig Leid…besonders wie Haise meinte, hätte er doch nie gebeten, hieran teilzunehmen und im Grunde alles bereut hat. Verständlich, mehr als verständlich bei diesen Entwicklungen…Und Urie macht auch noch auf Mutsuki aufmerksam, deren Auftauchen auch noch eine Gefahr darstellen könnte – wobei ich mir auch Sorgen mache, dass Mutsuki im Feuer etwas zustößt.
Ich habe mich total gefreut, als Juuzou wieder da war und das ist ein herrliches Bild mit seinem Pokemon-Pyjama und seiner Sense! :D
Die Szene zwischen Seidou und Amon hat mich unheimlich berührt, sie hatte so etwas Vertrautes, Sanftes, Schönes. ;___; Wie Seidou Gott in Frage gestellt hat und wie Amon vor Seidou zugegeben hat, nicht sonderlich gläubig zu sein, was sehr überraschend war, aufgrund dem, was vorher immer über ihn gesagt wurde. Dass er Seidou das anvertraut hat, sagt eine Menge darüber aus, wie sehr er ihm vertraut. Es war toll, wie Amon Seidou seine Kreuzkette gegeben hat, damit sie ihm Kraft und Hoffnung gibt – insbesondere durch den Satz „Dann gib sie mir zurück, wenn wir wieder zuhause sind“. Die Szene war total rührend!
Genauso wie die Szene danach, zwischen Arima und Haise. Es ist so traurig, dass Haise versucht, Arima abzuhalten. Und Haise hat recht, das ist nahezu Selbstmord – Arima dagegen denkt an die anderen, daran, dass die Gruppe keine Lebensmittel mehr hat und bald geschwächt sein wird und dass die Zeit ihnen wegläuft (was die Geschichte noch einmal mehr wahnsinnig spannend macht). Dass er sich selbst nicht sicher ist, ob er das schafft, zeigt sich daran, dass er bewusst lügt, als er sagt, dass es für ihn nicht gefährlich ist…ich fürchte dadurch, dass Arima weiß, dass er bald stirbt, schreibt er seinem Leben keinen Wert zu und möchte lieber, dass die anderen sicher sind, darum begibt er sich in Gefahr…aber es nützt den anderen auch nichts, wenn er stirbt, im Gegenteil… ;___; Ich finde die Szene so schön, wie sie zusammenliegen, aneinandergeschmiegt – sie wirkt so intim, so vertraut und gleichzeitig so melancholisch. „Doch als er sich am Yukuta seines Partners festhalten wollte, fühlte es sich an, als würde der glatte weiche Stoff immer einfach durch seine Finger entgleiten.“ – dieser Satz ist so toll, wie Haise trotz ihrer Aussprache und trotz des Outings immer noch das Problem hat, dass ihm Arima entgleitet, dass er ihn nicht fassen kann – ich hoffe, dass das keine Vorausdeutung auf Arimas Tod ist, aber…ich habe kein gutes Gefühl! ;___;
Die Szene, in der Arima alleine ist, wirkt auf unheimlich melancholisch. Ich liebe, wie du sie beschrieben hast, die Dunkelheit, die Weide, das Ufer – all das malt so ein ausdrucksstarkes Bild in meine Gedanken! Vor allem, wie du Arimas Sehschwierigkeiten beschrieben hast, war so bildlich und stark…wow…die Vergleiche mit dem Milchglas und dem alten Fernseher waren echt toll. Durch deine Beschreibungen wirkt die Umgebung noch bedrohlicher (mit dem See, der wie ein schwarzes Loch wirkt) und feindseliger. Es ist traurig, wie er nicht einmal seine eigene Hand sehen kann…besonders stark finde ich auch, wie du noch einmal auf Haises Forderung ein paar Kapitel zuvor eingegangen bist, dass Arima die Augen schließen soll – und nun herauskommt, dass Arima ohnehin nichts sehen konnte. Dadurch wirkt die Szene noch einmal ganz anders, es ist wie ein Schlag in die Magengrube. Auch Arimas Vorhaben wirkt dadurch, dass du so anschaulich beschrieben hast, wie wenig er sieht, noch gefährlicher als ohnehin schon. Ich bin mir jetzt zu 99% sicher, dass etwas Schreckliches passieren wird!

Ich habe mich erschrocken, als Furuta aus dem Nichts aufgetaucht ist – gerade, als Arima dermaßen in sich gekehrt und im gewissen Maße auch verletzlich ist. Aber gerade dadurch hat sein Auftauchen so eine starke Wirkung. Ich finde die Unterhaltungen zwischen ihnen wahnsinnig toll und ich liebe, wie du ihre Beziehung zueinander darstellst!*-*
Die letzten Sätze zwischen den beiden hatten eine enorme Wirkung:
Furuta, der eine nicht gerade subtile Drohung/Ankündigung ausspricht, dass Arima und Haise nicht mehr lange leben werden. Gerade, dass Haise nicht mehr lange zu leben hätte, hat mich getroffen – zumal man es bei Arima durch die Krankheit erklären könnte, aber Haise…? Hat Furuta etwa den Plan, ihn umzubringen? O.o Beziehungsweise, will er etwa alle auf der Insel umbringen? Oh Gott… Zumindest scheint Furuta sehr viel mehr zu wissen, als die anderen und wieder scheint es so, als hätte er alle Fäden in der Hand. Diese Vorausdeutungen hast du echt super spannend eingebracht. Arimas Reaktion fand ich auch äußerst interessant – zuerst schien es so, als würde er sehr heftig reagieren (natürlich möchte er Haise vor Furuta beschützen), aber dann legt er Furuta brüderlich die Hand auf die Schulter. Ich finde diese gefälschte Vertrautheit hat eine sehr viel stärkere Wirkung, als wenn er irgendwie angreifend geworden wäre. Auch, weil man denkt, was Arima hätte tun können, aber nicht tut und dieses Hand-auf-die-Schulter-legen wirkt wie ein Ersatz für das, wie eine Zurückhaltung und falsche Vertrautheit und hat eine noch stärkere Wirkung. Oh Gott, macht das überhaupt Sinn, was ich da rede?^^“ Und der letzte Satz von Arima, der gleichzeitig der letzte Satz des Kapitels ist (und unheimlich stark wirkt als solcher) vergrößert den Kontrast zwischen der Vertrautheit und der Feindseligkeit der beiden nur noch. Dazu spiegelt er sozusagen auch noch Furutas Worte und wieder ist es nicht klar, ob es sich um eine Andeutung der Krankheit des jeweils anderen handelt (allein dass Arima davon weiß, ist für Furuta sicher erschreckend) oder um eine Drohung handelt – und diese Doppeldeutigkeit macht die Szene umso stärker. Ich finde, die Szene betont Furutas und Arimas Beziehung noch einmal perfekt: Sie sind sich so vertraut, aber gleichzeitig auch Gegner!

Dieses Kapitel war ein wahnsinniger Einschnitt in die Handlung und unheimlich spannend! Ich bin wahnsinnig gespannt darauf, wie es weitergeht!*-*

Liebe Grüße!
Hakuyu
11.03.2020 | 22:05 Uhr
zur Geschichte
Diese Geschichte ist so gut. Ich liebe sie. Dein Schreibstil ist perfekt und die Story ist einfach toll. Sehr großen Respekt von mir. Ich freue mich immer wenn es ein neues Kapitel gibt und ich hoffe das bald wieder eins erscheint. Es ist gerade sehr sehr spannend!

Antwort von Suiren am 16.03.2020 | 08:57 Uhr
Guten Morgen :)

Vielen Dank für dein nettes Lob. Es hat mich sehr gefreut und motivert :3
So war es gleich leichter, das nächste Kapitel zu Ende zu schreiben. ^^
Ich hoffe, dass die Geschichte weiterhin spannend bleibt und du viel Spaß beim Lesen hast.
Danke, dass du mir das Review geschrieben hast.

Liebe Grüße,

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
19.01.2020 | 19:16 Uhr
zu Kapitel 14
Hallo Suiren ^^

Wie immer ist dir das Kapitel super gelungen! Ich kann es nur wiederholen: Mir tut Mutsuki unsagbar Leid. ;____; Vor allem jetzt, wo sich die Ereignisse aus dem Canon in tragischster, schlimmster Weise wiederholen. Allein der Anfang war total intensiv, wie Torso Mutsuki als „Blumenprinzessin“ bezeichnet und Mutsuki alles negiert und hasst, was er sagt. Sie will nicht sein, was er will. Obwohl Torso ihr unbeschreiblich schreckliches antut, findest du dafür gute, angemessene Worte. Du belässt es bei Andeutungen und dem Kontext aus dem Original und konzentrierst dich auf Mutsukis Gedanken und wie schrecklich sie alles findet anstatt auf das, was passiert. Es ist furchtbar, wie Mutsuki nicht nur äußerlich die Hölle durchleben muss, sondern auch im Innern, wird sie doch wieder an ihren Vater erinnert und daran, dass sie ihre Eltern getötet hat und sich für alles selbst hasst und verabscheut. Sie versucht Trost in den Gedanken an ihren „Meister“ zu finden, doch auch ihn hat sie getötet – zumindest in ihrer Wahrnehmung. Es ist alles so furchtbar… ;___; Doch dann beginnt Mutsuki sich zu wehren. Auf Torso einzustechen. Traurigerweise nicht, um sich selbst zu schützen. Sondern als Rache, weil er sie und „Haise“ voneinander getrennt hat. Dass sie ihn „Katze“ nennt, wie Touka, ist wieder eine Anspielung aufs Original, oder? Ich finde es immer schön, wenn solche Anspielungen in AUs eingeflochten werden. Auch, wenn der Zusammenhang so furchtbar ist.
Die Szene ist wirklich entsetzlich und grausam. Und wie es für Torso ausgeht, wird ja im Laufe des Kapitels auch deutlich. Ich frage mich, was mit Mutsuki passiert und ich mache mir ernsthafte Sorgen...ich habe Angst, dass sie sich etwas antun könnte und ich wünschte, dass es nach all dem Leiden noch einen guten Ausgang für sie geben kann. Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass Haise mit seinem Mitgefühl eine Rolle spielen könnte und wenn sie merkt, dass sie ihn nicht umgebracht hat. Im Original hat ja Urie mehr dazu beigetragen, dass Mutsuki wieder auf den richtigen Pfad kommt – aber in deinem AU haben Urie und Mutsuki ja keine enge Bindung (wobei ich das Gefühl habe, ihre Beziehung wird noch weiter thematisiert, wenn ich mir das Ende des Kapitels ansehe – Urie scheint ja zu wissen, dass Mutsuki hinter Torsos Tod steckt), so habe ich das Gefühl, dass Haise am geeignetsten wäre, um Mutsuki aus dem Loch zu ziehen. :o Mutsukis Frage am Ende hat mich auch sehr nachdenklich werden lassen – ich glaube, dass Haise definitiv nicht stolz wäre, im Gegenteil! Aber ich denke auch, dass er Mutsuki nicht fallen lassen würde und vielleicht kann sie noch Hilfe bekommen. Ich hoffe es zumindest. .___. :o

Mir hat total gefallen, wie du mit dem Konflikt zwischen Haise und Arima umgegangen bist. Die Szene war sehr dramatisch, ohne „over the top“ zu sein und die Charaktere sind sehr erwachsen mit der Situation umgegangen.^^ Es war wirklich toll, die beiden interagieren zu sehen. Auch die Stimmung war sehr spannend und interessant. Zu Beginn wirkte alles so harmonisch (wie Haise gerade aus der Dusche kommt und sich auch Arima ihm auch wieder körperlich annähert. Von Arima geht deutlich Annäherung aus. Da Arima von Furuta weiß, will er Haise damit vielleicht sagen, dass alles in Ordnung ist? Ohne es aber selbst anzusprechen?) und fast normal. So, als wäre nichts geschehen. Gerade dieser Kontrast zu Haises aufgewühltem Gefühlsleben, der sich so martert mit seinem schlechten Gewissen, macht die Szene so intensiv. Haises schlechtes Gewissen trübt die so normal scheinende Szene extrem und dadurch entsteht eine besonders bedrückende Stimmung…weil Haise das Glück nicht annehmen kann und es eventuell zerstören könnte, wenn er die Wahrheit sagt. Ich konnte mich sehr gut in Haise hereinfühlen und ich fand äußerst mutig von ihm, dass er sich Arima anvertrauen konnte. Das ist ein enorm wichtiger Schritt in ihrer Beziehung. Beide sind so verschlossen auf ihre Art und Weise und es ist schön, dass Haise sich öffnen konnte und gibt sicher Arima auch ein gutes Gefühl und die Sicherheit, dass Haise ihm vertraut. Auch, wenn Haise natürlich wahnsinnige Angst hat, die Wahrheit zu gestehen (obwohl er nichts falsch gemacht hat) und sich vor Arimas Reaktion fürchtet. Ich muss sagen, ich war auch wahnsinnig gespannt auf Arimas Reaktion und Haises Nervosität hat sich auf mich übertragen – und das, obwohl ich wusste, dass Arima nicht wütend auf Haise war, was ja aus den Abschnitten aus seiner Sicht sehr gut deutlich geworden ist. Ich muss sagen, ich war von Arimas Reaktion sehr berührt. Seine Empathie, sein Verständnis – wie warm und beruhigend seine Worte waren und wie er Haise beruhigt hat. Das war wirklich wunderschön. Das war auch für Haise eine Wohltat – das merkt man an seiner Reaktion. Gerade, weil er Arima sonst immer so distanziert erlebt, ist diese Wärme und Offenheit etwas ganz neues für ihn. Auch wenn Haise Arimas Worte und seine Verzeihung nicht annehmen konnte, wie deutlich wurde, als er sagte, er müsse dafür büßen. Das ist sehr realistisch, dass er nicht gleich in der Lage ist, Arimas positive Gefühle anzunehmen und sich damit selbst zu verzeihen – schließlich hat er sich so lange selbst gequält, da ist es schwer ein schlechtes Gewissen gleich abzustellen. Gleichzeitig hat es mich auch erschreckt, als er das gesagt hat, weil ich mir vorgestellt hat, was er jetzt von Arima verlangt – soll er jetzt doch wütend werden, obwohl er es nicht ist? Ihn irgendwie verletzen, obwohl er das nicht möchte? Ich fürchte, das würde Arima auch verletzen und nicht gerade förderlich für ihre Beziehung sein, zumal es Haises Auffassung, dass er büßen muss, nur noch kräftigen würde und auch Arima in eine Position bringen würde, in der er nicht sein will – nämlich wieder jemand, der überlegen und unangreiflich ist und andere aus dieser höheren Position heraus bestraft und auf sie hinabsieht. Aber dass Arima diese Position aufgeben möchte, merkt man in ihrer Interaktion wunderbar. Er gibt Haise Vergebung anstatt Strafe. Und er redet mit Haise über Furuta – auch, wenn er die ganze Wahrheit auslässt. Für Haise ist das zum einen besonders, weil er erlebt, dass Arima zum ersten Mal schlecht über jemanden redet und er Arima deswegen auch glaubt, denn dazu muss es ja einen Grund gebe. Außerdem macht Arima deutlich, dass er Haise auf keinen Fall die Schuld an dem Vorfall gibt, sondern Furuta der Übeltäter ist. Es ist wunderschön, wie die beiden sich umarmen, insbesondere deine Formulierungen haben die Szene so stark gemacht, wie Haise erst meinte, dass zwischen ihnen böse grinsend Furuta gestanden hätte, aber jetzt kein Blatt mehr zwischen ihnen passt. Generell hast du die Szene toll und detailreich, so einfühlsam und emotional und mit viel Symbolik beschrieben – insbesondere, dass Arima für Haise die Sonne ist, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Vor allem, weil ich das Gefühl habe, dass Arima mehr mit der Nacht und dem Mond verbunden sein könnte (wegen Tod/Finsternis, seiner geheimnisvollen Art und seinen weißen Haaren), finde ich total schön, dass jemand ihn auch anders sehen kann. Wie du das später mit Ikarus-Legende wieder aufgegriffen hast, fand ich auch super und total kreativ! Gerade, weil sich Haise gerade so gefühlt hatte, als könne er fliegen. Gleichzeitig ist die Ikarus-Legende ja einer Geschichte der Überheblichkeit, vielleicht denkt Haise also auch insgeheim, dass es überheblich ist, dass er sich mit so jemanden wie Arima einlässt, dabei hat er Arima ja gar nicht verdient? Ich finde es aber umso stärker, dass Arima jetzt eben nicht mehr weit weg ist (wie die Sonne), sondern sich Haise mehr und mehr annähert. Und auch ist die Sonne/Arima keine Gefahr (wie es Haise vielleicht erschienen ist, als er Arima die Sache mit Furuta gestanden hat und das Abstürzen/Verbrennen könnte als Symbol für das Ende ihrer Beziehung sein?), sondern er tut Haise gut. Ich finde toll, wie du den Ikarus-Mythos reinbringst und quasi umdrehst. Es ist toll, wie sich Arima Haise auf ganz neue Weise nähert, um seine Erlaubnis fragt, als einfach die Führung zu übernehmen. Haise hatte da zwar nie ein Problem mit, aber doch fühlt er sich mit Arima noch einmal ganz anders verbunden. Arima nimmt Rücksicht auf ihn und seine Gefühle, anstatt einfach nur ohne ihn zu fragen zu leiten – damit kommt Haise ja noch einmal eine ganz andere Stellung zu: Er kann mitentscheiden, hat Einfluss auf Arima und kann auch merken, dass er selbst was bewirken kann (zuvor hat er Arima ja aus Unsicherheit die Führung überlassen und es hat ihm ja auch nichts ausgemacht, gerade weil er nichts machen und keine eigenen Entscheidungen treffen musste). Es war ja im Grunde ein Problem ihrer Beziehung, dass Haise Arima immer als distanziert wahrgenommen hat – doch jetzt können sie sich das erste Mal richtig aufeinander einlassen. Weil sie gemerkt haben, dass sie sich vertrauen können. Weil Haise gemerkt hat, dass er Arima alles sagen kann. Weil Arima gemerkt hat, dass er vielleicht zu distanziert war (weil Haise ja geglaubt hat, dass er sauer sein wird) und dass Haise ihm vertraut. Das ist wunderschön. Dass Haise Arima das erste Mal ohne Brille sieht (die quasi eine Mauer zwischen Arima und der Welt ist), fand ich auch ein tolles Symbol dafür, dass Arima seine Distanziertheit abbaut. Hach, die Szene mit den beiden war einfach wunderschön.*-* Furutas Plan war wohl, die beiden auseinanderzureißen – aber stattdessen ist ihre Beziehung nur gewachsen und erstarkt, die beiden konnten sich viel besser kennenlernen und sind sich näher als je zuvor. Es ist wirklich wunderschön, die Vergebung, das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden.
Hach und ich werde mit meiner altbekannten Unfähigkeit konfrontiert, Sexszene zu kommentieren.^^““ Aber so viel sei gesagt, du beschreibst alles sehr schön, ohne, dass es zu viel wird und flechtest die Gedanken und Gefühle der Charaktere toll ein.*-*

Die Szene zwischen Hairu und Ui fand ich auch wunderschön! Auch hier hat es Furuta nicht geschafft, die Zweisamkeit zu durchbrechen. xD Es ist einfach ein schönes Bild, wie die beiden zusammen draußen sind und sich unterhalten.^^ Gerade, weil Ui zuvor so hoffnungslos und melancholisch war, wird umso deutlicher, wie Hairu ihm guttut. Ich fand niedlich, dass Hairu eine Zigarette wollte, vielleicht, um Ui besser nachzuvollziehen und eine tiefere Verbindung mit ihm einzugehen. Und es ist auch schön, dass Ui das nicht wollte, weil er sie nicht in die Nikotinabhängigkeit treiben will. Dass er „seine Sucht nicht teilen will“ fand ich eine tolle Formulierung – zeigt auch seine Gewissenhaftigkeit, dass er keinen schlechten Einfluss auf Hairu haben will. Gleichzeitig finde ich die Formulierung sehr interessant, weil beide ja in gewisser Weise bereits eine Sucht teilen: Und zwar die nach Zuneigung. Auch, wenn die offene Hairu es mehr zeigt als der verschlossene Ui, der nicht einmal vor sich selbst Gefühle zeigen will. Aber Hairu, neugierig, wie sie ist, probiert eine Zigarette – und verträgt sie nicht gut… xD Verständlicherweise...ich kann die Dinger nicht mal riechen. ^^“ Oh, ich fand sehr intensiv, wie sie plötzlich so ernst geworden ist und gesagt hat, das ist nicht lustig, als Ui lapidar über den Tod gesprochen hat. Gerade weil Hairu sonst so fröhlich ist, haben die ernsten Momente umso mehr Gewicht, finde ich. Und da merkt man wieder, wie sehr Hairu das Leben wertschätzt und es nicht haben kann, wenn andere leichtfertig darüber sprechen. Sicher fürchtet sie auch um Uis Tod und weil sie im wichtig ist, kann sie nicht hören, dass er so spricht und sein Leben mit den Zigaretten verkürzt. Ob sie hier auch nur ein kurzes Leben hat, dass zu dieser Einstellung führt…? Ich hoffe nicht…aber da du das mit Arima eingebaut hast und Furuta auch Andeutungen in die Richtung zeigt…ich hoffe natürlich nicht… .___. Aber dann ist da wieder mein Hang zum Drama, der sagt, dass es eine interessante Entwicklung sein könnte und ich bin total gespannt, wie es mit Ui und Hairu weitergeht. :o Toll, wie die beiden miteinander umgehen.*-* Es war schön, dass sie ein lockeres, entspanntes Gespräch führen konnten, das aber auch tiefgründig war. Insbesondere, wie Hairu gefragt hat, warum Ui es ein zweites Mal macht, wenn es ihm beim ersten Mal nicht gefallen hat. Das ist eine gute Frage…vielleicht Gewöhnung? Gleichgültigkeit nach dem Motto: „Wenn ich es einmal gemacht hab, kann ich es ja auch ein zweites Mal machen, ist ja nichts dabei“? Oder möglicherweise Hoffnung, wie es Ui macht, in der Hoffnung, dass Hairu ihn doch noch liebt? Was uns gleich zum zweiten Dimension dieses Themas bringt: Als sie dann auf Uis erstes Mal zu sprechen gekommen sind, wurde es noch interessanter. Haha, Hairu war so neugierig und ich konnte mich bestens damit identifizieren, weil ich auch unbedingt die Hintergrundgeschichte wissen wollte. :D Mensch Ui, man fängt sowas doch nicht an, nur um es im Sande verlaufen zu lassen und Hairus Einwand „Du weißt doch alles über mein erstes Mal“ war auch gut. Aber in Ordnung, wenn er nicht darüber sprechen will, sollte man das akzeptieren, das ist allein Uis Sache. Allerdings scheint es ihm ja auf der Seele zu drücken, sonst hätte er es nicht angesprochen. Vielleicht hatte er sein erstes Mal mit einer Person, mit der er sich nicht vertragen hat im Nachhinein? Oder ist etwas währenddessen schief gelaufen? Oder er hatte mit jemandem geschlafen, um sich über Hairu hinwegzutrösten und hat deswegen ein schlechtes Gewissen? Oder war etwa Hairus erstes Mal auch seines? Aber dafür wirkte er zu erfahren…Hmmm….So viele Fragen und ich bin echt gespannt, inwiefern das noch aufgegriffen wird.^^ Jedenfalls war es total schön, wie er stattdessen einen Arm um sie gelegt und ihr Zuneigung gezeigt hat und ihr versprochen hat, wenn sie zuhause sind, ganz viel Zeit miteinander zu verbringen. Und aus Hairus Reaktion, dass sie es versprochen haben will, wird auch deutlich, wie wichtig ihr das ist. x3 Gleichzeitig habe ich jetzt umso mehr Angst, dass das ein sicheres Zeichen ist, dass es nicht mehr dazu kommen wird… q___q Ich hoffe, die beiden überstehen die restliche Zeit auf der Insel… .___.

Ohhh und endlich erfahren wir auch, was mit Urie passiert ist – von dem haben wir ja lange nichts mehr gehört und ich freue mich sehr, dass das Geheimnis aufgeklärt ist. ^^ Man wird gleich hereingeworfen und sofort ist Spannung da: Das Hochschrecken, die Dunkelheit. Ironischerweise erinnert mich die Inszenierung ein wenig an Mutsukis Situation in dem Bootshaus und passenderweise kommt Urie noch mit Torso in Verbindung. Zwar ist das, was Urie geschehen ist, recht ereignislos (zum Glück, wenn man sich anschaut, was mit anderen Charakteren in der Zwischenzeit passiert ist!), aber das, was nun passiert, macht alles wieder wett…Er hat also in dem Boot übernachtet – was anderes ist ihm ja wohl auch kaum übrig geblieben, weil Matsuri nicht wiedergekommen ist und er so lange hat warten müssen. Ich liebe, wie du ihn schreibst – seine sarkastische Art und seine Genervtheit. Wie er auf alles und jeden flucht. Und Urie hat ja wirklich keinerlei Anlass für gute Laune. …bis er den Schmuck durch Zufall in dem Koffer findet. Da war ich erstmal geplättet. Matsuri hat zwar angedeutet, dass er sich mit Urie ein schönes Leben machen will, aber dass er dafür den Schmuck seiner eben verstorbenen Frau verkaufen will (denn ich nehme nicht an, dass das ein schönes Andenken an sie ist)…wow…Da denkt man, Matsuri kann nicht mehr gemeiner werden und dann kommt er und setzt noch eines drauf. Was mit ihm passiert ist, hat er trotzdem nicht verdient. Aber auch Urie wird angesichts des Schmuckes schwach. Da merkt man, dass er und Matsuri mehr gemeinsam haben, als man denkt, in erster Linie nämlich Gier (und dass sie sich über allen überlegen fühlen und auf alles herabblicken und nur ein einziges Ziel starr vor Augen haben, dass sie idealisieren: In Uries Fall, die Karriere. In Matsuris Fall Urie). Denn es ist ebenso geschmack- wie anstandslos, den Schmuck jetzt auch noch zu stehlen (und Urie weiß das auch. Er denkt ja sogar drüber nach, was passiert, wenn den Schmuck jemand entdeckt. Das frage ich mich auch…gerade jetzt, wo er am Ende wieder unter Menschen ist). Da merkt man, obwohl Urie ein Held sein will und Matsuri bewachen will und sichergehen möchte, dass auch wirklich Hilfe kommt – sein egoistisches Wesen bleibt ihm doch erhalten. Aber gerade das macht ihn so interessant und komplex. Was ich übrigens sehr ironisch fand, war, als er dachte, warum sollte immer Matsuri/die miesen Typen Glück haben. Wenn man sich dann die unglückselige Art und Weise ansieht, wie Matsuri gestorben ist, ganz abgesehen von der Tatsache, dass Urie auch kein Engel ist und gemein sein kann, auch, wen nicht in dem Ausmaß wie Matsuri und er durchaus positive Impulse hat…^^“ Klingt es komisch, wenn ich sage, dass es fast unterhaltsam ist, wie Urie vor sich hinflucht. Gleichzeitig ist es traurig, wenn man bedenkt, wie Matsuri sich Urie vorstellt und was Urie über Matsuri denkt…zumindest muss Matsuri das nicht mehr erfahren, so tragisch sein Tod ist. Ich liebe all die Details, mit dem du den Wald beschrieben hast, als Urie zurückgeht. Du baust damit eine vor Spannung knisternde Atmosphäre aus. Die Weglosigkeit und Dichte des Waldes lässt ihn sehr bedrohlich erscheinen und unterstreicht Uries Orientierungslosigkeit und die lauernde Gefahr (man denke nur an die Clowns). Aber es sind nicht die Clowns, die Urie findet (und auch nicht Matsuri, wie ich eine Weile gedacht habe)…sondern Torso…Seinen Schock hast du total eindringlich beschrieben, wie er erst einmal begreifen muss, sich immer mehr Details zu einem Gesamtbild zusammenfügen und er in dem kursiv geschrieben Abschnitt alles erst nur stückweise erfasst, bis er versteht, was vor sich geht und was er da sieht. Die aufkommende Panik, die Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit, die Angst – all das kommt wunderbar rüber. Und auch hier spiegelt sich das Original, als Urie Torsos Leiche findet (und auch kurz denkt, es sei Mutsuki, was er ja hier gleich verwirft). Seine Leiche hast du sehr drastisch beschrieben, der ganze Horror der Situation kommt wunderbar rüber. Hinzu kommt Uries Panik und Verwirrung, weil die Leiche zu niemandem passt und sie jemand fremden gehört, jemand, der nicht hier sein sollte – was noch mehr zur Spannung beiträgt.*-*

Mir hat auch das Gespräch zwischen Akira und Amon sehr gefallen, weil sie so melancholisch (das Gesprächsthema und auch die kalte Herbstluft und generell, dass es herbstlich wirkt, weil Herbst ja auch immer etwas mit Absterben zu tun hat) und hoffnungsvoll zugleich war. Du hast ja mal gesagt, dass die beiden innerhalb der Geschichte für dich eher platonisch wirken als ein Paar – aber auf mich wirkt es eher so, dass die beiden die „Verliebtheitsphase“ in ihrer Beziehung überschritten haben und emotional eng miteinander verbunden sind. Ich will ihre Beziehung weder „gemäßigt“ noch „tiefer“ nennen und mir fällt auch keine passende Formulierung ein, aber ich hoffe, du weißt, was ich meine. Aber da die beiden ohnehin eher abgeklärte Menschen sind, passt es auch perfekt, wie sie miteinander umgehen und wie tief ihre Beziehung trotzdem ist, merkt man, wie offen sie miteinander reden können und sie sich einander genau das sagen, was sie brauchen. Es ist sehr passend für den pflichtbewussten Amon, dass er sich Vorwürfe macht nicht alles richtig gemacht zu haben und fürchtet, nutzlos zu sein. Allein, dass er sich Akira anvertraut, ist ja ein enormes Zeichen für das Vertrauen, dass er in sie setzt und dass Akira, die ja sonst immer so streng ist, ihn so für seinen Einsatz lobt, zeigt, wie sehr sie ihn bewundert und zu schätzen weiß. Amons Rolle als jemand, der anderen Kraft und Hoffnung gibt, ist wirklich sehr wichtig. Dass erkennt Akira, aber dass auch ihre Hoffnung schwindet, zeigt sich, wie sie sagt, dass es vielleicht nicht so ist, dass alle überleben. Und dann ist es wieder Amon, der sie aufmunternd und tröstet, ihr hoffnungsvolle Worte spendet. Auch wenn die einzige Hoffnung der Glaube ist, dass man nicht stirbt. Die Szene war so melancholisch und toll gestaltet. Dass Juuzou dazu so einen krassen Kontrast bildet, hat sie noch besser gemacht. Juuzou hat echt die Ruhe weg. Er wirkt so niedlich kindlich und verspielt – und gleichzeitig bedrohlich, man sollte ihn mit seiner Sense (wie cool, dass du die eingebracht hast x3) nicht unterschätzen. Und er hat die Szene ein bisschen aufgeheitert mit seiner Art und auch wie Amon Akira mit „Bitte bleib einfach du selbst“ indirekt sagt „bitte werde nicht wie Juuzou“. xD Aber trotz seiner Verspieltheit und seiner scheinbaren Ernstlosigkeit, ist Juuzou doch aufmerksamer und erwachsener, als man denken mag – so ist er derjenige, der Urie wahrnimmt, obwohl der weit weg im Dickicht ist. Juuzou überrascht mich immer wieder, was für eine Rolle er manchmal einnimmt und man darf ihn wirklich nicht unterschätzen, nicht nur, was Brutalität, sondern auch, was Auffassungsgabe angeht.
Ich war super gespannt, wen die Gruppe da im Gebüsch finden würde (das wieder sehr bedrohlich wirkt mit den Dornen) und hatte vielleicht mit Mutsuki gerechnet – aber es ist Urie.
Oh Gott, du hast sehr eindringlich beschrieben, wie verstört er ist. Sein Aussehen, wie er spricht…Der Ärmste…es tut echt weh, jemanden, er sonst so kühl und selbstbewusst ist, so gebrochen zu sehen.
Und auch Akira und Amon sind vollkommen erschüttert, die Leiche zu sehen. Verständlich…und der grausame Zustand der Leiche macht alles noch schlimmer, als es ohnehin schon ist. Oh Gott, erst hatten die beiden ein mutmachendes Gespräch und gleich darauf werden sie mit sowas Schrecklichem konfrontiert. Es ist nur natürlich, wie erschüttert alle sind und den Schock hast du auch wunderbar eingefangen. Alle sind schockiert…außer Juuzou. Heftig, wie wenig ihn das berührt und noch erschreckender ist, wie er mit der Leiche umgeht und auch noch mit Torsos Kopf spielt, was wäre es nichts. Dieses Verhalten hat man ja schon öfter gesehen, gerade bei Kijima, aber ich finde, Juuzou steigert sich immer wieder und es schockiert mich jedes Mal. Seine Kindlichkeit gepaart mit dieser Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit dem Tod gegenüber ist schon beängstigend. Ich finde es interessant, dass Amon und Akira Torso identifizieren konnten und jetzt zumindest ein Rätsel für die Charaktere aufgelöst ist – auch wenn seine Anwesenheit und sein Tod natürlich viele, weitere Fragen aufwerfen und die ganze Situation für die Charaktere nur noch einmal auf den Kopf stellen.

Aber nicht nur Juuzou bricht ganz schön mit der vorherrschenden Stimmung, sondern auch Furuta. Es ist fast witzig, wie er mit den Zwiebeln spricht…auch, wenn es mir so vorkommt, als würde er mit seinen gefälschten Zwiebel-Tränen sämtliche dramatischen Ereignisse der letzten Kapitel verlachen. Dass er so brutal mit einem Messer auf die Zwiebeln einhackt, tut sein Übriges. Aber vielleicht interpretiere ich auch wieder zu viel herein. ^^“ Aber ich mag auf jeden Fall, wie du ihn schreibst und rede lässt! :D
Es ist gut, dass Haise jetzt wieder unbefangen mit Furuta umgehen kann und auch Furuta jetzt scheinbar seine Annäherungsversuche sein lässt…wenn auch nur vorerst, wie ich fürchte, diesmal denke ich jedoch, wird Haise die Kraft haben, seine Meinung zu sagen und nun weiß er ja auch, dass er Arima im Rücken hat. Aber zumindest können sie zusammenarbeiten und es ist auch irgendwie ein schönes Bild, wie sie zusammen kochen.
Haises Reaktion auf Urie war total rührend – da merkt man, wie wichtig ihm seine Mitarbeiter sind. Wie er sich so gefreut hat und Urie umarmt hat…awww… :,) Es ist so schön, wie Haise sich um alle sorgt. :3
Wie gesagt, es ist schlimm, Urie so gebrochen zu sehen…Ich frage mich, ob da vielleicht noch etwas in dem Wald passiert ist, was wir noch nicht wissen. Selbst wenn nicht: Das, was er ansehen musste, reicht vollkommen aus. Mit dem letzten Satz hat er eine Bombe platzen lassen. Woher er wohl weiß, dass es Mutsuki war? Vielleicht hat er es sich denken können, aufgrund des Ausschlussprinzips. Oder er ist Mutsuki im Wald begegnet? Ich bin sehr gespannt, wie die anderen Charaktere reagieren werden!
Generell bin ich wahnsinnig gespannt, wie es mit der Geschichte weitergehen wird! Ein super Kapitel und ich fiebere bereits dem nächsten entgegen!*-*
Liebe Grüße
Hakuyu^^
15.12.2019 | 14:51 Uhr
zu Kapitel 13
Huhu^^
das Kapitel hat mich gleich am Anfang wie einen Schlag getroffen. Ich meine…boah…was mit Matsuri passiert, hat mich vollkommen schockiert und unerwartet getroffen. Erst wirkt alles so, als würden Matsuri und Urie im Fokus stehen (gerade weil Matsuris Fantasi…ich meine „Pläne“ ja sehr…konkret sind xD Ich glaube, dass Urie der letzte Mensch auf diesem Planeten ist, der sich tragen lässt, eher würde er kriechen, aber das zeugt nur von Matsuris verklärter Sicht auf ihn beziehungsweise vielleicht ist meine Sicht auf Urie ja verklärt xD) oder man vielleicht noch etwas über die Hintergründe der Beziehung zwischen Furuta und Matsuri erfahren. Aber es kommt alles ganz anders und die Gewalt fällt ohne Vorwarnung über Matsuri und den Leser her. Oh Gott…gerade weil es so aus dem Nichts kam, war es umso schlimmer. Dazu kommt, dass die Gewalt so unmotiviert war und Matsuri augenscheinlich nur getötet wurde, um zu töten. Dann auch noch diese schreckliche Gewalt und Matsuris Wehrlosigkeit, wie er zwar versucht hat, sich zu wehren, sich zu retten, aber dann übermannt wurde. Die Verletzungen lesen sich einfach grausam und es tut beim Lesen weh. Genauso weh tut es, Matsuri so elendig und brutal sterben zu sehen. Du hast die Szene zwar drastisch dargestellt, dass ihre Grausamkeit sehr deutlich wurde – gleichzeitig wurde es nicht zu viel und du hast die Szene nicht…äh…ausgeschlachtet (sorry für das Wortspiel, aber ich wusste nicht, wie ich es anders sagen soll q__q). Dass man gar nicht weiß, was und warum das passiert und die Akteure auch gar nicht einordnen kann, all die Ungewissheit, trägt noch mehr zur Unheimlichkeit und Grausamkeit der Szene bei. Auch, wenn Matsuri nicht gerade durch Sympathie hervorgestochen ist, eher im Gegenteil…ihn so leiden zu sehen ist mir dann doch nahegegangen. Auch, wenn er grausame Sachen getan bzw. nicht getan hat (wie Iyo gestorben ist, ist schließlich auch noch fraglich) – so zu leiden und zu sterben hat er dann doch nicht verdient…Das war einfach grausam. Die Gestalten sind ein unheimlich spannendes, neues Element, die alles noch einmal auf den Kopf stellen und ich habe lange gerätselt, wer wohl dahinterstecken könnte. Ich dachte erst, es könnten die Aogiri-Charaktere sein (weil Rushima im Original die Basis war) und gerade bei der kleinen Gestalt, die auf dem Ast sitzt, hatte ich die Erwartung, dass es Eto sein könnte, weil irgendwie über allem zu thronen und sich das Geschehen von oben anzusehen eine sehr Eto-mäßige Angelegenheit ist. Aber nun habe ich den starken Verdacht, dass es Roma sein könnte, da sich die andere Gestalt zumindest vom Äußeren als Itori entpuppt hat. Es ist übrigens heftig, wie Roma(??) von Sinnen auf Matsuri eingestochen hat…oh Gott…@___@ Jedenfalls scheint es sich bei den Charakteren um die Clowns zu handeln, mit den Masken und wow…was für ein Twist.^^ Die Unterhaltung zwischen den Mitgliedern war sehr geheimnisvoll und kryptisch und ich weiß noch gar nicht, wie ich das einordnen soll. Ich bin wahnsinnig gespannt, was dahinterstecken könnte. :o Ich finde auch, das Schachmotiv hast du sehr gut eingearbeitet mit den Spitznamen wie „Turm“ und „Springer“, was sehr zu dem berechnenden Charakter der Clowns passt.^^ Das mit dem König, der wohl irgendwelche Befehle gegeben hat, hat mich hellhörig werden lassen und ich bin extrem neugierig. Als ich noch halb überzeugt war, dass es sich um Aogiri handeln könnte, habe ich sofort an Arima gedacht. Aber jetzt habe ich die Theorie, dass es sich bei dem König bzw dem Anführer der Clowns um Furuta handeln könnte – schließlich hat er Verbindungen zu den Clowns im Original und sich auch zum Washuu-König erhoben. Zumal der Absatz mit der Frage endet, was der König treibt – und der nächste Absatz beginnt mit etwas, was Furuta tut, was ein unterschwelliger Hinweis sein könnte. Jedenfalls ist diese Implikation total spannend und man muss viele Ereignisse aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten, ich liebe solche Twists, die alles noch einmal umdrehen, was man bisher geglaubt hat, aber sich dadurch einige Geheimnisse lüften, oder sich zumindest Theorien weiterentwickeln lassen. Zum Beispiel, nachdem ich Roma so brutal auf Matsuri losgehen hab sehen, habe ich im Gefühl, dass sie oder die anderen Clowns für Kijimas Tod verantwortlich sein könnten. Damit wäre Mutsuki, die so unter dem Gedanken leidet, gemordet zu haben, unschuldig (vielleicht kommt meine Theorie auch deshalb, dass Matsuris Tod und Mutsukis Gedanken den jeweils ersten und letzten Abschnitt ausgemacht haben und sich Ende und Anfang aufeinander beziehen könnten, indirekt. Gerade der letzte Satz Mutsukis, dass sie eine Mörderin ist, wirkt ganz anders durch den Anfang des Kapitels). Noch eine weitere Sache, die mir den Eindruck gibt, dass es sich um die Tat der Clowns handeln könnte, ist, dass es sich bei Matsuri und Kijima um Personen handelt, die Furuta extrem gehasst hat. Vielleicht hat er die Clowns beauftragt? Und das Rätsel, das Ui entdeckt hat, dass Furuta Wunden hat, die nicht zu dem eingeschnittenen Stoff passen, könnte durch die Clowns erklärt werden, dass sie Furuta zum Schein (okay, „zum Schein“ klingt blöd, die Wunden sind ja sehr real und Furuta leidet auch reale Konsequenzen darunter – mehr, als er selbst gedacht hat, aber das nimmt ihm irgendwie auch dieses Übermenschliche) diese Verletzungen zugefügt haben. Aber es ist ja immer noch möglich, dass Furuta sich die Wunden selbst beigebracht hat. Oh Gott, ich hoffe, dass ich nicht zu weit vorgreife und irgendwelchen Unsinn von mir gebe – aber dieser Twist hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und ich habe die vorherigen Ereignisse noch einmal reflektieren müssen. Es ist übrigens auch sehr erschreckend, in welchem Außmaß Rushima eine unsichere Insel ist. Man kann sich überhaupt nicht sicher fühlen, auf nichts verlassen. Erst treibt sich ein Serienmörder herum, dann eine weitere Gruppe von Mördern. Das alles, jedes neue Detail, gibt der Insel etwas unheimliches, erschreckendes und schauerliches, was die ganze Geschichte nur noch spannender macht und auch die Charaktere immer mehr in die Enge treiben. Auch, wenn sie das nicht wissen, es nicht einmal ahnen (was zum Beispiel mit Matsuri passiert ist), aber dieses Unwissen und diese Ungewissheit macht es nur noch schlimmer. :o
Ich bin extrem gespannt, was für einen Einfluss die Clowns noch haben werden. :D

Kommen wir nun zu Haise und Furuta…Furuta hat Matsuris Angriff ja zum Glück überstanden, auch wenn ihm verständlicherweise alles wehtut. Hmmm also hat Furuta konkret geplant die Schlüssel auszutauschen…mysteriös! Was da wohl hintersteckt? Zumindest muss er es zum Teil geahnt haben, was passieren wird. :o Aber noch werden wir im Dunkeln gelassen und ich bin super gespannt, was dazu noch kommen wird.*-* Furuta ist es übrigens sehr gut gelungen, es wie ein Missverständnis aussehen zu lassen und ich denke auch, es ist man einfachsten, nahe genug bei der Wahrheit zu bleiben und zum Glück sieht die Wahrheit so aus, dass man sie leicht für ein Missverständnis verkaufen kann. Und trotz seines Zustandes lässt Furuta keine Gelegenheit aus, Haise in Verlegenheit zu bringen. Wie er auf das kalte Handtuch reagiert…äh…ja…xD Was mich besonders erschreckt hat, ist, wie heftig er Haise in Gedanken beschimpft hat. O.o Zwischenzeitlich habe ich immer wieder Mitleid mit Furuta und ich glaube, dass einige Worte seine wahren Gefühle widerspiegeln, aber wenn dann sowas kommt, solche Beleidigungen und Herabwürdigungen, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Vor allem wirft Furuta Haise vor (darf ich das überhaupt wiederholen bei den P12, die für Reviews gelten? xD), naja, Furuta wirft Haise vor, dass er duweißtschonwas sei. Aber er ignoriert dabei aber total, dass er das provoziert (ich meine, was soll man bitte sonst bei seinem übertriebenen Gestöhne, Haises Namen und „fester“ denken? xD Und Furuta weiß das ja auch, dass er das absichtlich macht!) und ich denke, dass es in so einer Situation vollkommen normal ist, verschämt zu reagieren, wie es Haise getan hat…Aber Furuta sucht ja nahezu nach Gelegenheiten, Haise schlecht zu machen und Haise schlecht fühlen zu lassen. Vielleicht ist er eifersüchtig, dass Arima eine glückliche Beziehung hat und möchte sie aus diesem Grund zerstören? Dass man weiß, wie Furuta über Haise denkt, Furuta dann aber doch wieder anhänglich bezüglich Haise wird, macht die ganze Szene nur noch verstörender irgendwie, weil einem immer mehr klar gemacht wird, wie irreal das ist. Haises Empathie ist wirklich etwas wunderschönes, wie er versucht, Furuta zu trösten und ihm sagt, dass er ein wertvoller Mensch ist. Leider ist seine Empathie auch eine Schwäche, weil er es nicht schafft, sich von Furuta zu distanzieren. :o Dennoch ist es schön, dass er Furuta Wert zuspricht und auf ihn eingeht – umso trauriger ist es, dass alles nur gespielt ist. Und Furuta bringt Haise leider auch nicht dasselbe Verständnis entgegen, denn kaum macht Haise ihm klar, dass er nichts von ihm will, fängt Furuta schon wieder damit an. Zum Glück schafft es Haise, beim zweiten Mal zu gehen. Als plötzlich jemand im Flur stand, hab ich mich total erschrocken, aber ich war dann sehr erleichtert, dass es nur Juuzou war. xD Die Interaktionen sind echt zu niedlich.*-* Schade, dass die Suchtruppe Mutsuki nicht gefunden hat, ich hatte solche Hoffnung. Aber zum Glück machen sich Hairu, Arima und Ui auf Spurensuche – vielleicht bringt das die Truppe noch weiter.

Wie die drei durch die Pferdeställe auf die Brücke gekommen sind, fand ich sehr logisch und nachvollziehbar und diese logische Herangehensweise und Herleitung hat perfekt zu den Charakteren gepasst. Wir haben ja durch Matsuri auch schon eine Bestätigung bekommen, dass es eine Brücke gibt und es ist gut, dass die anderen Charaktere jetzt auch im Bilde sind (ich finde es immer sehr interessant, wenn Informationen so unterschiedlich verteilt sind). Hoffentlich finden sie die Brücke bald. :o Typisch Hairu, wie sie die Pferde füttern will – sie ist so niedlich.^^
Mich hat die Szene zwischen Arima und Ui extrem berührt. Vom Inhalt und insbesondere auch, wie du sie in Worte gefasst hast. q___q Allein, dass Arima so gezittert hat und sich vollkommen verausgabt hat, überhaupt nicht an sich selbst gedacht hat, nicht einmal was gegessen hat, war schon schlimm für mich zu lesen...irgendwo ist es auch bezeichnend, dass das erst aufgetreten ist, nachdem Hairu verschwunden ist – so als wollte er sich zusammenreißen, um nicht ihr Bild von ihm zu zerstören. Falls Arima sich dessen überhaupt bewusst ist, was Hairu für ihn bedeutet. Auf der anderen Seite, Arima will sich ja ohnehin vor allen Menschen immer stark und unangreifbar geben…wollen ist nicht ganz passend; besser gesagt, er weiß nicht, wie er sich Menschen emotional nähert. Umso mehr Bedeutung hat diese Szene mit Ui – ich habe das Gefühl, dass diese Begegnung zwischen den beiden unheimlich wichtig ist. Das klingt vielleicht komisch, aber während des Lesens habe ich diese Bedeutsamkeit und die Schwere der Szene richtig gespürt. Allein, dass jemand Arimas Schwäche erkennt, ihm zeigt, dass Schwäche zeigen nichts Schlimmes ist und ihm hilft, ist unglaublich wichtig. Es war so rührend, wie Ui ihm das Zuckerstück gegeben hat, das war so eine, aber so mächtige und bedeutungsvolle Geste und du hast es so zärtlich und detailvoll beschrieben – es war einfach wunderschön. Jemand bemerkt Arimas Schwäche und kümmert sich um ihn, während Arima sich seinerseits öffnen kann. Ich finde auch interessant, dass es sich dabei um Ui handelt und nicht um Haise. Auf der einen Seite zeigt das, wie gut Ui Arima kennt und wie sehr er ihm vertraut – gleichzeitig wird deutlich, wie große Angst Arima hat, vor Haise Schwäche zu zeigen und er ihm keine Sorgen machen will. Der arme Arima… :,( Jedenfalls verbindet auch Ui und Arima ein tiefes Band, was in dieser Szene mehr als deutlich wird. Insbesondere, dass Arima es schafft, sich zu öffnen und über seine Probleme zu reden. Dass er Ui sowohl von seiner Krankheit als auch von seiner Beziehung zu Haise erzählt, zeigt, wie sehr er ihm vertraut. So wie du die Szene geschrieben hast, hatte sie etwas unglaublich Intimes und Warmes, gleichzeitig war sie auch extrem düster und voller Melancholie. Erst war ich „erleichtert“, dass Arima scheinbar „nur“ Diabetes hat, was zwar noch immer eine schwere Diagnose ist und das Leben der Betroffenen stark einschränkt – aber man kann damit leben und es behandeln. Allerdings habe ich schon befürchtet, dass das nicht alles sein wird (ich habe Diabetes als ein Symptom seiner beschleunigten Alterung verstanden) und mich hat Arimas Zustand hart getroffen. Ich finde sehr gut, wie du Arimas Zustand auf das AU übertragen hast – sehr gut und sehr, sehr traurig…Arima wirkte zwar so ernst und gefasst – aber gleichzeitig unheimlich hilflos. Und Ui erst…seine Reaktion hat mich auch total gerührt. Auch er wirkte so hilflos und wollte verzweifelt, dass es einen Ausweg gibt. Die Formulierung, dass es möglich ist, auf dem Mond spazieren zu gehen, aber Arima nicht zu helfen, hat mich sehr getroffen – gerade weil soetwas ja auch im echten Leben so oft vorkommt, dass man gegen Krankheiten nicht ankommt, während andere Dinge technologisch problemlos möglich sind. Es ist einfach unfair…Wie Ui geweint hat und klar wurde, was Arima für ihn bedeutet (eine Vaterfigur), war so berührend. Da hab ich selbst fast einen Kloß im Hals bekommen. Er hat zwar versucht, möglichst still zu weinen und nicht allzu sehr Emotionen herauszulassen, aber gänzlich hat er es doch nicht geschafft, seine Gefühle zu verbergen – was unheimlich passend für ihn ist. Gerade vor seinem Idol Arima hat er Gefühle gezeigt – aber nur, weil Arima sich öffnen konnte. Beide sind normalerweise unglaublich verschlossen, aber können sich nun voreinander öffnen. Das hast du wunderbar geschrieben. ;__; Ach, wenn der Hintergrund nicht nur so verdammt traurig wäre…aber gerade diese Emotionalität gibt der Szene so viel. T___T Wie hart es für Ui ist, sich damit abzufinden, wie sehr es ihn in die Verzweiflung stürzt, dass Arima unheilbar krank ist und nicht mehr viel Zeit hast, hast du toll und einfühlsam beschrieben. Seine Eifersucht auf Haise, nachdem er von der Beziehung erfahren hat, hast du auch sehr schön eingebracht und es war sehr nachvollziehbar. Ich denke, man kann auf eifersüchtig sein, auch, wenn man keine romantischen Gefühle für die Person hat – gerade, weil Ui ja so nach Anerkennung und Lob von Arima gestrebt hat. Umso rührender war es, dass er diese Anerkennung bekommen hat, denn ich finde, es gibt kaum eine größere Anerkennung als so ein Vertrauen. Arima hat ja sogar extra gesagt, dass er denkt, dass Ui immer weiß, was zu tun ist. Oh Gott, die Szene macht mich echt fertig. q___q Trotz seiner Trauer schafft er es, Arima zu konfrontieren, quasi ins Gewissen zu reden, warum er Haise nichts davon sagt. Wie immer in deinen Geschichten kann ich beide Seiten des Konfliktes gut verstehen, was ich immer toll finde. Es ist verständlich, dass Arima Haise davon nichts sagen möchte, damit er sich keine Sorgen macht (irgendwie auch ein Kontrast zu Furuta, der seine Verletzungen ausnutzt, um Haise näherzukommen). Ich habe das so verstanden, dass Arima nicht will, dass ihre gemeinsame Zeit von Trauer getrübt ist, sondern möchte, dass alles so lange wie möglich normal abläuft. Natürlich ist das allein Arimas eigene Entscheidung, wem er von der Krankheit erzählt. Doch Ui hat recht, dass man in einer Partnerschaft auch eine gewisse Verantwortung hat und in gerade so einer wichtigen Sache, die das ganze Leben betrifft, zu lügen…Dabei ist es sehr ironisch, dass Hairus und Uis Beziehung ja auch nur eine „Lüge“ ist, zumindest so, wie sie jetzt ist. Zwar eine Lüge aus anderen Gründen und mit anderem Kontext, aber eine Lüge. Beide bauen die Beziehung auf etwas auf, was so nicht existiert (Gesundheit oder die Gegenseitigkeit der Liebe) und hoffen, so lange wie möglich damit durchzukommen, weil es einfach funktionieren soll und beide wollen sich dem Unangenehmen nicht stellen. Deswegen war es ein perfekter Schachzug, ausgerechnet Arima und Ui diese Unterhaltung führen zu lassen. Der Satz, dass Arima grausam ist, ist auch lange in mir nachgehallt. Denn er hatte eine so starke Verbindung zu canon-Arima in diesem Moment, der ja auch grausam und gnadenlos war. Dein Arima tötet zwar nicht, aber ist auch auf andere Art und Weise grausam wie canon-Arima. Canon-Arima hat ja auch anderen immer etwas aufgebürdet, insbesondere Haise seine Rolle – und „dein“ Arima bürdet Ui ebenfalls etwas auf und zwar das Wissen über Arimas Krankheit und dass er niemandem etwas davon erzählen darf, obwohl er es besser finden würde, wenn Haise davon wüsste. Für eine rechtschaffende Person wie Ui sicher die Hölle. Dazu kommt noch, dass canon-Arima sich niemandem anvertraut, die Dinge immer aus dem nichts kommen – zwar hast du das teilweise gebrochen (irgendwie hat dein Ui eine ähnliche Rolle wie Eto im Original inne), dennoch bleibt dies so in Verbindung zu Haise. Wie im Original erfährt Haise nichts, ehe es zu spät ist – darauf scheint es zumindest hinauszulaufen, aber vielleicht entwickelt sich Arima noch und er kann sich öffnen. Dass er es kann, hat er ja bereits mit Ui bewiesen, vielleicht war das quasi eine Vorstufe. :o
Dass Hairu Reifenspuren gefunden hat, bringt noch einmal eine neue Entwicklung rein und die Charaktere kommen einen Schritt vorwärts!*-*

Ein Glück konnten alle drei wohlbehalten zurückkehren (sich der Gruppe zu entfernen ist ja mittlerweile ein extremes Risiko) und von ihren Entdeckungen berichten. x3
Ich fand die Diskussion zwischen all den Charakteren sehr spannend.*-* Es war total interessant mitzuverfolgen, wie sie sich ihrer Lage bewusst werden und versuchen, einen Ausweg zu finden. Die Bilanz ist echt äußerst erschreckend…so viele Tote (Matsuri nicht einmal miteingerechnet…das wird noch ein Schock werden…damit ist auch der einzige, der sich auf der Insel auskennt, verstorben), Verletzte und Vermisste…das ist echt furchtbar…Ich frage mich auch, was Urie macht und ob er noch zurückkehrt. Ich mache mich Sorgen um ihn, zumal die Clowns da draußen Amok laufen. Trotz allem versuchen die übrigen Charaktere ihre Lage möglichst sachlich zu bewerten. Insbesondere wie sie die drei Möglichkeiten aufzählen, gibt einerseits Hoffnung, andererseits zeigt es, wie begrenzt ihre Lage ist…gerade weil die Optionen nach und nach wegfallen und die Charaktere wirken nur noch gefangener. Die Brücke scheint der einzige Ausweg zu sein, aber die zu finden? Zumal schwimmen wirklich viel zu gefährlich ist und es war erschreckend zu lesen, wie Arima sich quasi aufopfern wollte. Das zeigt, wie wenig er an seinem Leben hängt in Wahrheit… .___. Der Gedanke, noch mehrere Tage aussitzen zu müssen, ist auch äußerst beklemmend – zumal man nicht weiß, was außen lauert. Die ganze Atmosphäre mit all ihrer Beklemmung, Angst und Ratlosigkeit hast du wunderbar erzeugt.*-* Ich fühle mit allen Charakteren mit und ich finde toll, wie wir Einblicke in jeden von ihnen bekommen und die Diskussion gibt jedem die Möglichkeit, sich einzubringen! :D

Was mich sehr berührt hat, ist, wie Ui angeboten hat, mit Haise zu tauschen, sodass Arima mehr Zeit mit Haise hat. Das ist so schön und rücksichtsvoll von Ui und es ist toll, dass Arima etwas Zeit mit Haise verbringen kann. Gerade auch, weil er vorher negativ über Arima gedacht hat, ihn grausam genannt hat, ist es doch ein wunderschönes Zeichen, dass sich seine Meinung über Arima nicht geändert hat und er ihn unterstützen will. :,) Außerdem ist es für Haise sicher auch angenehmer, die Nacht nicht mit Furuta zu verbringen, nach dem, was vorgefallen ist – sondern bei Arima. Furuta scheint das ganze ja hinzunehmen – wobei ich nicht weiß, ob er nicht ursprünglich vorgehabt hat, die Nacht bei Haise zu verbringen. Aber er lässt sich nichts anmerken und willigt ein.
Ich bin sehr gespannt, wie Haise und Arima miteinander umgehen werden. Es ist schließlich viel vorgefallen und beide haben Dinge auf dem Herzen, was jeweils sehr belastend ist – vielleicht ergreifen sie ja die Gelegenheit, sich auszusprechen.*-* Ich bin auch gespannt, wie es Ui zusammen mit Furuta ergehen wird – irgendwie habe ich den Verdacht, dass Furuta Ui manipulieren wollen wird (sein seltsames Lächeln hat mich hellhörig werden lassen…entweder er lächelt, weil er sich die Konfrontation zwischen Arima und Haise vorstellen muss oder er hat selbst was vor O.O) und vielleicht versucht, ihm irgendetwas bezüglich Arima und/oder Hairu einzuflüstern. Aber vielleicht tue ich Furuta auch Unrecht. Ich bin jedenfalls super gespannt, in welche Richtung die Geschichte noch gehen wird.*-*

Oh Gott…ich kann gar nicht in Worte fassen, wie Leid mir Mutsuki tut…und mittlerweile habe ich auch keine Hoffnung mehr, dass irgendjemand zur Hilfe kommen wird…Urie? Die Clowns vielleicht…? Wie du siehst, ich klammere mich verzweifelt an jede Hoffnung…Die Situation hast du so eindringlich und fast schmerzhaft langsam (im Sinne davon, dass man immer darauf wartet, dass was passiert, was es beendet oder die Situation zumindest vorbei ist, aber man ist gezwungen, die Situation auszusitzen) beschrieben…es ist dir wirklich gut gelungen, die Unerträglichkeit der Situation einzufangen. Ich liebe, wie du Mutsukis Gedanken beschreibst. Und ich hasse Torso so sehr und wie du ihn beschreibst (z.B. „Spinnenbeine“), unterstreicht seine Ekelhaftigkeit nur noch mehr. Du findest immer die richtigen Worte und schaffst es jedes Mal, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen und zu verstärken! So sehr ich es mir wünsche, ich glaube nicht, dass noch jemand kommt, um Mutsuki zu retten – aber vielleicht überraschst du mich ja noch. :o Jedenfalls ist es jetzt erstmal am wichtigsten, dass Mutsuki überlebt…auch, wenn das heißt, sich nicht gegen Torso zu wehren (denn das würde alles nur noch schlimmer machen und Torso vielleicht dazu bringen, wie gleich zu töten…) und du hast ja schon deutlich gemacht, dass Mutsuki genau das versucht. Ausharren. q___q Es ist alles so unglaublich grausam…besonders schlimm finde ich auch, dass Mutsuki denkt, sie habe es verdient…das ist einfach furchtbar… q___q Ich hoffe so sehr, dass das noch irgendwie, irgendwie gut ausgeht, dass ihr körperlich und psychisch nichts mehr angetan wird (ich weiß, es sieht gerade, ganz, ganz schlecht aus) und selbst wenn nicht, dass es noch irgendeine Rettung gibt…dass Mutsuki irgendwie Selbstwertgefühl bekommt…Ich hoffe, es gibt für Mutsuki einen guten Ausgang… q___q

Das Kapitel hat mir wie immer total gefallen und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung.*-*
Liebe Grüße
Hakuyu :3
12.10.2019 | 16:30 Uhr
zu Kapitel 12
(ノ◕ヮ◕)ノ*:・゚✧Huhu
Hier bin ich mal wieder. :3
Wow…was für ein super-spannendes Kapitel. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt. @___@
Allein die erste Szene ist wirklich äußerst spannend und emotional – das Zusammentreffen zwischen Arima und Haise hast du toll aufgebaut. Besonders gefällt mir, wie du Arimas Unsicherheit beschreibst. Von außen wirkt er so perfekt – aber jetzt wird mehr als deutlich wie unsicher er ist, insbesondere, wenn es um die emotionale Verbindung zu anderen geht. Insbesondere traurig fand ich, wie er denkt, dass er zwar gelernt hat, Haise körperlich näher zu kommen, aber er denkt, dass er emotional noch „hinterherhinkt“ und sich dabei sogar fragt, wie Furuta das gelingt. Dabei finde ich es auch sehr interessant, dass Arima Haise körperlich näherkommt bevor sie anfangen können, richtig miteinander zu reden – ich habe das als Versuch verstanden, sich Haise auch emotional zu nähern oder als einen „Ersatz“ für die emotionale Näherung? :o Oh wir haben auch eine interessante Andeutung in Richtung Vergangenheit – es tut mir unglaublich Leid, dass Arima und Furuta nie Liebe erfahren haben… q___q Es ist auch tragisch, dass Arima verständlicherweise eifersüchtig auf Furuta ist, nicht nur, weil er es scheinbar besser mit Menschen umgehen kann (allerdings nur scheinbar, Bindungen außerhalb von Manipulation scheint er ja nicht knüpfen zu können. Arima dagegen hat zumindest eine wirkliche Beziehung zu Haise – auch wenn diese nicht ohne ihre Probleme ist) sondern natürlich auch bezüglich der Sache mit Haise. Wie gesagt, die Konfrontation zwischen den beiden war wirklich spannend, insbesondere weil du die Gedanken der beiden so intensiv beschrieben hast. Es hatte eine starke Wirkung wie Arima gedacht hat, „gleich sagt er es mir“ und sich innerlich dafür gewappnet hat…und es dann in eine andere Richtung ging, Arima keine Erleichterung gewährt wurde. Aber natürlich hat Iyos tragischer Tod Vorrang. Unabhängig der Umstände, es ist wirklich schrecklich, dass sie gestorben ist. Und auch Arima scheint sich unsicher zu sein, ob sie sich wirklich selbst umgebracht hat. Und er scheint sogar mit Matsuri reden zu wollen – was besonders von Bedeutung ist, wenn man bedenkt, dass die beiden auch in dieser Geschichte verwandt sind, wie in diesem Kapitel bestätigt wurde und vielleicht hat Arima etwas Einfluss/Gewicht – auch, wenn es dazu bisher nicht gekommen ist. Ich bin gespannt, ob die beiden sich noch einmal miteinander konfrontieren – angesichts der Entwicklungen des Kapitels würde ich sagen, dass die beiden noch einmal einander geraten werden. ;) Aber erst einmal zurück zu Haise und Arima. Ach, es war so schlimm, dass Arima Haise noch einmal eine Chance gegeben und ermutigt hat, darüber zu reden und Haise vorgegeben hat, es wäre nichts…Arima scheint zwar immer so gefasst und emotionslos – aber in diesem Moment wirkt er so leer und traurig… .___. Das gleiche gilt für Haise, der seine Traurigkeit hinter einer Maske der Sorglosigkeit zu verstecken versucht, aber einfach nur so melancholisch wirkt, dass man merkt, dass etwas nicht stimmt (was wunderbar zu seinem canon-Gegenstück passt). Seine Ängste hast du sehr einfühlsam und nachvollziehbar dargestellt – es tut mir so Leid, dass Haise sich damit quält…Es wäre wohl wirklich besser darüber zu reden, aber ist es nachvollziehbar, dass Haise zu große Angst davor hat. Was das angeht, dass Haise sich fertigmacht, dass es ihm gefallen hat…für seine Gefühle in diesem Moment kann er nichts – aber für seine Handlungen und er ist ja nicht weiter auf Furuta eingegangen und hat es auch nicht vor. Der Kuss war nicht einvernehmlich und Haise hat nichts falsch gemacht. Auch, wenn er das denkt… .__. Arimas Gefühle wie seine Enttäuschung kann ich auch gut nachvollziehen – schließlich schließt er daraus, dass Haise ihm nicht gut genug vertraut, was die vorhandene Wunde noch einmal vergrößert. Auf der anderen Seite ist es vielleicht Arimas Fehler, dass er es nicht schafft, auf Haise zuzugehen und stattdessen wartet, dass Haise auf ihn zukommt. Dass Arimas Distanziertheit ein Problem ist in der Beziehung wurde ja schon mehrfach angesprochen und hier zeigt es sich deutlich: Arima könnte schließlich auch von sich aus sagen „Furuta hat mir erzählt, dass er dich geküsst hat. Stimmt das?“ und die beiden könnten miteinander reden. Bestimmt hätte Haise auch ein besseres Gefühl und dann hätte er den unangenehmsten Part hinter sich. Vielleicht interpretiere ist da zu viel rein, aber vielleicht hat Arima tatsächlich nicht das Einfühlungsvermögen, sich vorzustellen, dass Haise Angst davor hat, es ihm zu erzählen. Oder er selbst vertraut Haise nicht genug, um ihm sein eigenes Verhältnis zu Furuta anzuvertrauen. Schwierig, schwierig…Arima fällt es sichtlich schwer, einen Zugang zu Haise zu finden. „Als wäre es Furuta selbst, der sich Arima wölfisch grinsend in den Weg stellte, hielt ihn dieser verschwiegene Kuss auf Abstand zu seiner einzigen Liebe.“ – Die Formulierung war echt toll, sie zeigt wunderbar, was für eine Rolle Furuta darin spielt, dass Arima Haise sich nur schwer annähern kann. Und doch möchte Arima Haise helfen. Ich habe das Gefühl, dass Haise mit seiner flehenden Frage nicht nur Iyos Tod meint, sondern er versucht Hilfe für seinen inneren Konflikt zu finden, ohne Arima die Wahrheit gestehen zu müssen. Und Arima scheint das auch zu verstehen und rät Haise eigentlich einen universellen Rat, den man immer geben kann. Aber ich fürchte, gerade das hilft Haise gerade wenig, weiß er doch überhaupt nicht, was er für richtig hält und noch schlimmer, er hat das Gefühl, mit niemandem darüber reden zu können. Arimas allgemeine Antwort gibt ihm vielleicht noch mehr das Gefühl…Aber dafür bezieht er das zu tun, was er richtig hält, darauf Mutsuki zu suchen. Hier zeigt sich wieder sowohl Haises Aufopferung und Arimas beschützende, fürsorgliche Seite, indem er sich um Haises Verletzung sorgen macht. Ich liebe, wie komplex du die Beziehung und die einzelnen Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen darstellst.*-* Insbesondere finde ich toll, dass man beide Seiten des Konfliktes wunderbar nachvollziehen kann und beleuchtet werden, das sind für mich die besten Konflikte. :o Es war schön, wie Arima Haise noch gesagt hat, er soll auf sich aufpassend…nichtahnend der Gefahr, die gegen Ende des Kapitels auftritt.

Und wo wir gerade von komplizierten Beziehungen sprechen, ich habe mich riesig gefreut, dass es wieder um Ui und Hairu ging. Die Atmosphäre hast du wunderbar in Szene gesetzt, sie wirkte so entspannt und friedlich mit den Gräsern und dem funkelnden Wasser und ich mag jedes Mal, wenn du Hairus blumiges Parfüm erwähnst. Und ich liebe all die Details, die du eingebaut hast, wie Ui mit seinen Zigaretten hantiert zum Beispiel oder wie Hairu die Beine baumeln lässt. Die Szene hat einfach etwas unglaublich friedliches und beruhigendes – und steht damit im harten Kontrast zu den düsteren Ereignissen. Doch es freut mich sehr, dass Ui all den Grausamkeiten für einen Moment entfliehen kann, nachdem er so niedergeschlagen war. Seine Sehnsucht nach Hairu hast du wirklich einfühlsam beschrieben. Ich fand die Rückblende auch toll geschrieben – es war so schön zu sehen, wie sie sich kennengelernt haben.^^ Für Ui war es wirklich Liebe auf dem ersten Blick, awww. Umso trauriger für ihn ist es allerdings, dass sich Hairu von Beginn an nur für Arima interessiert hat. Hmmm ich frage mich, ob Hairu und Arima auch eine gemeinsame Vergangenheit haben, schließlich errötet sie ja schon bei der Erwähnung seines Namens, bevor sie ihn gesehen hat. Vielleicht hat sie extra für Arima in der Firma angefangen?^^ Jedenfalls tut es mir Leid zu sehen, dass Ui solche Minderwertigkeitskomplexe gegenüber Arima hat und diese aus seiner Sicht immer nur bestätigt werden. Deswegen ist es auch nachvollziehbar, dass er an Hairus Liebe zweifelt, gerade wegen all der Umstände. Und es ist auch sehr passend für Ui, derartig geradeheraus zu sein und seine Gedanken auszusprechen – im Gegensatz zu Arima, der sich ja in einer ähnlichen Situation befindet (was ich sehr interessant finde^^). Allerdings bringt er damit Hairu in eine sehr unangenehme Situation…denn wie soll sie ihre Gefühle denn beweisen? Sie kann ja nur sagen, dass sie ihn liebt (was sie ihm ja auch sagt). Aber wenn Ui ihr nicht glaubt…und da Hairu sich selbst nicht wirklich glaubt, ist es noch schlimmer. Ui ist zwar unsicher, verletzt aber mit seiner Unsicherheit auch Hairu.
Uis Zweifel und seine Reflektion ihrer Beziehung hast du total nachvollziehbar beschrieben und auch wunderschön formuliert. :3 Insbesondere wie Ui meinte, dass Hairu ihn zwar liebt, aber wie „Melonenbrot, Katzenbabys und die U-Bahn“ (allein diese Aufzählung hat Hairus Persönlichkeit total unterstrichen) – aber nicht, wie er geliebt werden möchte. Aber Ui sieht auch ein, dass er die Frage nicht hätte stellen sollen. Ich bin total gespannt, in welche Richtung sich seine und Hairus Beziehung noch entwickeln wird.
Ein Glück geht Hairu Tee kochen und dann kommt Arima hinzu und so löst sich die Situation auf. Und glücklicherweise wollen sie jetzt ernsthaft nach Mutsuki suchen! Übrigens finde ich sehr spannend, wie Ui auf Arima reagiert und er paranoid wird und denkt, Arima könnte etwas wahrnehmen und ahnen, von dem, was in der Nacht passiert ist. Das zeigt zum einen, dass Ui psychisch wirklich gerade sehr belastet ist…und dass er Arima quasi übermenschliche Fähigkeiten zutraut, mit denen er, wenn er einen Raum betreten hat, gleich erahnen kann, ob hier…oh well…xD Das zeigt noch einmal, wie Arima von den anderen gar nicht mehr als menschliches Wesen sondern beinahe übermenschlich wahrgenommen wird. Ich kann Ui sehr gut verstehen, dass er nicht mitsuchen möchte…schließlich hat ihn die Sache mit Kijima so traumatisiert, da ist es nur natürlich, dass er solche Aktivitäten eher meiden möchte…Ich finde toll, wie du Uis Ehrlichkeit und auch Rationalität in Szene gesetzt hast. Zum einen scheut er nicht davor zurück, realistisch an die Situation heranzugehen (dass Mutsuki höchstwahrscheinlich nicht mehr lebt) und auch vergangenes Verhalten zu kritisieren (dass sie Kijima lieber hätten liegen lassen sollen, anstatt die Leiche zu bewegen. Was für die Beweisführung seitens der Polizei sicher vernünftiger gewesen wäre. Allerdings ist der Impuls, Kijima würdig aufzubahren auch nur menschlich und verständlich) – auch, wenn das heißt, sich gegen die allgemeine Meinung zu stellen. Ui wird ja im Original immer als der zweite Arima gehandelt und auch in dieser Geschichte sehen sie sich sehr ähnlich, das gefällt mir total. x3 Beide sind sehr ernst und verschlossen, versuchen, die Dinge möglichst rational zu sehen. Doch weder Arima noch Ui sind weder unfehlbar noch rational, sondern sehr menschlich, wie du so oft gezeigt hast. Und beide haben Halt in jeweils Hairu und Haise – wobei beide Beziehungen sich als sehr wacklig gestalten und beide an der Liebe zweifeln. Auch wird deutlich, wie sehr Ui zu Arima aufsieht und er ihn als sein „Ideal“ bezeichnet (wohl auch, was die Beziehung mit Hairu angeht – aber auch in anderen Dingen). Das ist wirklich total spannend gemacht mit den beiden!*-*
Jedenfalls hat jetzt auch Ui von den Vorkommnissen erfahren und auch Matsuris und Uries Verschwinden ist nicht länger unentdeckt geblieben…es folgt wirklich eine Katastrophe auf die andere. „dann, als wäre ein Damm gebrochen, wurde er geflutet von Gedanken und Fragen, die sich gegenseitig ergaben, immer wiederkehrten und sich überschlugen. Der junge Angestellte unterdrückte den Reflex, entsetzt nachzufragen und zwang sich zu einer glatten Miene, die seine Aufregung, Irritation und Fassungslosigkeit nicht nach außen dringen ließ.“ – Das hast du super formuliert, Uis Verwirrung aber auch sein Drang, möglichst nicht betroffen zu erscheinen (vermutlich auch um Arima nachzueifern, der alles immer stoisch hinnimmt) kommen so gut rüber!^^ Es ist toll zu sehen, wie die beiden zusammenarbeiten, miteinander reden und quasi auf einer Wellenlänge sind und Ui sogar gleich versteht, was Arima meint und er denkt sogar noch weiter. Spannend, spannend.*-* Ich frage mich, was für eine Theorie Ui hat? Vielleicht etwa auch das Bootshaus? :o

Oh je, Urie und Matsuri haben beide wohl nicht die beste Laune – kein Wunder, bei dem weiten Weg.^^“
Es war sooo spannend, als Matsuri und Urie das Bootshaus betreten haben. Ich hatte so gehofft/befürchtet, dass sie Mutsuki und/oder Torso begegnen würden. Ich hab mich kaum getraut, weiterzulesen, jeder Satz war voller Spannung. Zumal es ja auch durchaus Hinweise gab, wie der Geruch von Curry. Matsuri scheint sehr mit seinem Motorboot anzugeben – und Urie heuchelt zwar Interesse, aber es ist ihm in Wahrheit doch ziemlich egal. Übrigens ist mir besonders ins Auge gestochen, dass Matsuri meinte „das könnte dein Leben sein“ und sich bei dem, was er Urie bieten könnte, sich extrem auf Materielles stützt und sich selbst als Person ganz außen vorlässt. Ich glaube, Matsuri hat ziemlich wenig Selbstbewusstsein in Wahrheit. Gleichzeitig ist es erschreckend, wie ignorant er ist. Urie hat ganz recht, er merkt noch immer nicht, was los ist oder er merkt es doch und es ist ihm egal, was noch viel erschreckender ist. Die ganzen Details haben wieder unheimlich zur Stimmung beigetragen – zum Beispiel wie das Schiff ruhig im Wasser schaukelt, die Schönheit des Bootes wie die Ledersitze oder auch wie Urie und Matsuri das Schiff beladen. All die ruhigen Elemente haben einen tollen Kontrast zur Erwartungshaltung ergeben und jeden Moment habe ich damit gerechnet, dass das irgendwie gebrochen wird. Und wurde es auch – aber auf eine Weise, die ich überhaupt nicht erwartet habe. Das war eine tolle Überraschung und hat die Geschichte wieder in eine unerwartete Richtung gelenkt und eine neue Facette hinzugefügt. Erst habe ich gar nicht verstanden, was los ist, dann habe ich kapiert, dass irgendetwas mit dem Schlüssel sein muss. Davor, dass Matsuri einen derartigen Wutanfall bekommt, habe ich mich total erschrocken. Er wirkte zwar immer extrem kalt und desinteressiert – aber ihn so ausrasten und völlig die Fassung verlieren zu sehen, hat ja noch eine andere Qualität. Das hat mir regelrecht Angst eingejagt – plötzlich schien Matsuri zu allem fähig (und ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass er für Iyos Tod verantwortlich ist). Ich hatte mir wirklich große Sorgen gemacht, als er in diesem rasenden Zustand zurück zum Haus gerannt ist. Und noch viel, viel größere Sorgen mache ich mir um Mutsuki…oh Gott, die Situation ist so grausam…und die Rettung so nah und doch so fern… q___q Besonders deprimierend ist es, dass Mutsuki sich quasi schon selbst aufgegeben hat… T___T Vielleicht, weil sie glaubt, dass ihr Leben keinen Wert mehr hat, jetzt wo sie sich sicher, dass sie „Haise“ „umgebracht“ hat? .___. Torso ist so widerlich…wie er Mutsuki „Komplimente“ macht, dass sie nicht nach Hilfe geschrien hat, weil sie auf seiner Seite ist. Dabei hat Mutsuki nur wahnsinnige Angst und die Hoffnung auf Rettung schon aufgegeben. Es ist so unendlich ekelhaft, was Torso ankündigt und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass Mutsuki davor noch gerettet werden kann…Zumal Urie sich noch immer in der Nähe im Bootshaus befindet…vielleicht kann er etwas tun? Ich wünsche mir so sehr, dass Mutuski nichts schlimmes mehr passiert. Hoffentlich kommt noch irgendjemand zur Rettung…

Kommen wir nun zu der Rückblende mit Furuta und Kanou, die mich vollkommen unvorbereitet getroffen hat. Das Gespräch mit Kanou war wirklich unerwartet und sehr spannend. Allein die Beziehung der beiden war sehr interessant – Furuta, der etwas Bestimmtes braucht, aber auch viel verschweigt und Kanou, der eigentlich nur genervt von ihm ist und nur auf ihn eingeht, weil er ein Washuu ist. Was mich besonders schockiert hat, ist, dass Furuta geplant hatte, verletzt zu werden. O.O Das ist ein wahnsinnig interessanter Punkt…also hatte er erstens schon vor dem Inselbesuch einen Plan und zweitens hat er damit gerechnet, dass er im Laufe dessen verletzt wird. Entweder das Verletztsein gehört zu seinem Plan…oder es sind die Folgen. Wenn sein Plan zum Beispiel war, die Washuu zu provozieren und damit gerechnet hat, dass Matsuri ihm irgendwie zurichtet…aber dann hätte er ja nicht so darauf bestanden, die Medikamente heimlich einzunehmen (obwohl, kommt drauf an, wie geheim die Konfrontation geworden wäre). Oder wie gesagt, es war auch sein ursprünglicher Plan, verletzt zu werden, schließlich gibt es ja auch Andeutungen, dass er sich selbst Wunden zugefügt hat. Was er wohl vorhat? Mysteriös, mysteriös…Ich liebe, dass Furuta so undurchsichtig ist und man bei ihm nie weiß, woran man ist. Und wieder einmal stellst du alles auf den Kopf und man muss alles noch einmal hinterfragen – das gelingt dir wirklich toll.*-*
Übrigens liebe ich die Art, wie du ihn rede lässt – wie er in mitten des Gespräches auch die Frage zu dem Modell stellt, ob die Organe wirklich so eine Farbe haben. xD Das lässt ihn zusammen mit seiner guten Laune so kindlich und arglos erscheinen – aber das ist vielleicht auch ein Ablenkungsmanöver vor Kanou.^^ (Gleichzeitig verstörend, dass

Allerdings kann auch Furuta nicht alles vorhersehen und mir gefällt sehr, dass du ihm diese „Schwäche“ gegeben hast. Dass eben nicht alles nach Plan läuft und es ihm doch schlechter geht, als erwartet. Das macht ihn fehlbar und damit menschlich, finde ich. Und jetzt geht es ihm wirklich schlecht…der Arme…Gleichzeitig durchschaut er die Gesamtsituation noch sehr viel deutlicher, als man angenommen hat – so hat er gewusst, dass Matsuri irgendwann das Boot benutzen würde und hat die Schlüssel ausgetauscht. Da zeigt sich wieder seine manipulative Ader und dass er nicht so passiv ist, wie er durch seine Verletzung vorgibt und aktiv ins Geschehen eingreift indem er die Schlüssel vertauscht hat – und das mit enormen Auswirkungen. Irgendwie scheint Furuta zu versuchen, das Liebesglück seiner Familie zu zerstören – obwohl ich nicht weiß, ob das absichtlich ist oder nur ein „Nebeneffekt“…Zum einen destabilisiert er die Beziehung zwischen Haise und Arima, zum anderen verhindert er, dass Matsuri mit Urie flieht (was in Matsuris Vorstellung weitaus romantischer darstellt, als es in Wirklichkeit ist)…Er hat herausbekommen, dass Haise und Arima ein Paar sind und ich kann mir vorstellen, dass er auch bei Matsuri und Urie so viel Beobachtungsgabe besitzt, um Matsuris Gefühle herauszufinden. Vielleicht will er sich rächen, weil die Washuu in der Vergangenheit seine Beziehung mit Rize zerstört haben? Aber möglicherweise lehne ich mich zu weit aus dem Fenster – ich kann mir nämlich auch sehr gut vorstellen, dass Furuta tiefergehende Motive hat. Gerade, weil er so weit im Voraus geplant hat. Ich bin wahnsinnig gespannt, was dahintersteckt.*-*
Ach Haise…er kümmert sich noch immer so lieb um Furuta…dabei fällt es ihm sichtlich schwer, was mehr als verständlich ist. Die Taktik, so zu tun, als wäre nichts passiert und einfach so weiterzumachen, passt perfekt zu Haise. Er möchte sich weder mit Arima noch mit Furuta wirklich konfrontieren und vermeidet im Grunde nur (auch, wenn er es schafft, mit Furuta zu interagieren, aber er tut ja so, als wäre nichts)…Haises Einwand, dass die Insel nur Unglück bringt, ist berechtigt. Jedoch glaube ich nicht, dass es direkt an der Insel liegt, sondern an den Konflikten und Problemen, die schon lange vorher geschwelt haben und jetzt auf engem Raum zum Ausdruck kommen. Doch zu sagen, dass es die Insel ist, passt sehr gut zu Haise der niemandem direkt die Schuld geben möchte. Jedenfalls fängt Furuta schon wieder damit an, Haise verbal näherzukommen, diesmal schafft Haise es jedoch zum Glück, Distanz zu schaffen. Übrigens, die Suppe hast du so detailliert und lecker beschrieben, dass ich jetzt Hunger habe. xD Die Szene war trotz des unterschwelligen Konflikt so friedlich…Im Gegensatz zu Matsuri, der wie ein wilder Stier ins Zimmer bricht…Oh mein Gott…Q___Q Allein die Worte „Je besser es dir geht, umso mehr kann ich deinen Zustand wieder verschlechtern“…O.o Ich saß beim Lesen mit offenem Mund da. Matsuri hat mir wirklich Angst gemacht. Respekt für Furuta, dass er so ruhig geblieben ist und noch einen auf unschuldig und unwissend machen kann. Das war im wahrsten Sinne des Wortes eine „coole“ Reaktion. Doch so cool bleibt Furuta nicht – verständlicherweise. Das, was Matsuri mit Furuta gemacht hat…oh Gott…das tat einfach nur weh beim Lesen. Heftig…Mir fehlen die Worte, die Szene war so intensiv. Zum Glück hat Furuta geschafft, sich zu wehren (ich habe das Gefühl, dass Matsuri seine Mutter beleidigt hat, hat ihm Kraft gegeben…Schrecklich von Matsuri und ich fürchte, er hat auch einen Nerv getroffen – mit voller Absicht). Doch Matsuri überwältigt ihn schnell und geht noch stärker auf ihn los. Wie Matsuri ausgerastet ist und rumgebrüllt hat und sowohl Haise als auch Furuta beschimpft hat. Das war einfach erschreckend. Und wie gesagt, wie er Furuta verprügelt hat, war einfach nur schlimm. Wenn man dann auch noch bedenkt, dass er ohnehin schon schwer verletzt ist…die Schmerzen will ich mir gar nicht ausmalen. @___@ Plötzlich herrscht wieder Chaos, Verwirrung und Gewalt – dieses Mal nicht weit weg von den anderen, sondern mitten im Haus, das als so sicher angesehen wurde. Diesmal ist der Ausübende niemand, der unbekannt ist, niemand rätselhaftes für die Charaktere, sondern Matsuri, der Gastgeber himself. Es war so mutig von Haise, dass er sich trotz seines verletzten Fußes in die Gefahrenzone begeben hat und versucht hat, Furuta zu beschützen und Matsuri aufzuhalten. Sein Mut und seine Entschlossenheit hat mich sehr berührt. Jetzt kommen auch die Familienverhältnisse weiter ans Licht – Furuta ist also tatsächlich Matsuris Onkel. Es passt übrigens perfekt zu Furuta in so einer Situation einen auf versöhnlich zu machen, wie er es im Original auch bei Eto gemacht hat, als sie ausgebrochen ist. Matsuri hat jedoch kein Interesse, zu reden und wenn redet, beleidigt er nur und setzt sowohl Haise als auch Furuta herab („Ein schwaches Milchbrötchen, das ein noch armseligeres Würstchen retten will“ – ich mochte die Spitznamen Würstchen und Milchbrötchen für Haise und Furuta irgendwie…also nicht mögen im Sinne von mögen, aber ja, sie drückten so ziemlich genau das aus, was Matsuri denkt. Es tut mir Leid über die Ernsthaftigkeit dieses Reviews, aber das muss raus: Ich musste schmunzeln an der Stelle, weil ich dachte, wenn Haise ein Milchbrötchen und Furuta ein Würstchen ist, können sie sich zusammentun und ein Hotdog werden…Es tut mir Leid. Mein Gehirn war wohl so geschockt von der Szene, dass es irgendwas lustiges wollte und das kam dabei raus.^^““) Da kommt wohl alles ans Licht, was Matsuri schon die ganze Zeit über seine Kollegen gedacht hat. Ich war extrem erleichtert, dass Matsuri schließlich davongestürmt ist – entweder durch Haises Entschlossenheit, oder weil er das als Zeitverschwendung angesehen hat oder beides. Jedenfalls, er ist zum Glück weg...und er hat ein Chaos hinterlassen. Und es herrscht jetzt sicherlich auch Redebedarf zwischen Furuta und Haise – schließlich hat Haise eine Menge mitbekommen, was wohl niemand mitbekommen sollte (obwohl offenbleibt, wie viel er von dem Dialog/den Familienverhältnissen mitbekommen hat^^). Trotzdem wird Haise wohl viele Fragen haben…Ob Furuta ihm die Wahrheit sagen oder sich wieder in Lügen flüchten wird? Ich bin wahnsinnig gespannt.*-*

Es war auch spannend, Amon, Akira, Juuzou und Seidou bei der Suche beobachten zu können. Wobei sie ja zweigespalten sind und nicht wirklich wissen, was sie noch tun sollen. Die Hoffnungslosigkeit der Situation ist wirklich toll rübergekommen – und sie wird dadurch nur verstärkt, dass man als Leser viel mehr weiß und einem klar ist, wie dringend die Situation ist und Mutsuki so schnell wie möglich Hilfe braucht. ;__; Ich kann auch beide Standpunkte verstehen, einerseits ist es besser, da zu suchen, wo man noch nicht war, anstatt immer nur die gleichen Stellen abzugrasen – andererseits, je abgeschlagener ein Gebiet ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, Mutsuki zu finden und die Suche könnte Verschwendung kostbarer Zeit sein. .___. Mir hat die Interaktion zwischen den Charakteren total gefallen. Sie waren zwar alle sehr ernst…aber zumindest Juuzou und Seidou konnten die Stimmung zumindest ein wenig auflockern. Typisch Juuzou, das der plötzlich weg war – und ich hab schon wieder Angst gekriegt, aber falscher Alarm. xD Seidou mag Juuzou deutlich mehr als er zugeben mag, haha.^^ Wie er sich erst meckert, dass er ständig Juuzou babysitten muss – aber dann doch hinter Juuzou hinterherläuft, weil er sagt, dass Juuzou am besten auf ihn hört. In Wahrheit will Seidou es auch nicht anders, haha. Und jetzt wird Seidou mit Juuzou mitgeschleppt. Dass Juuzou das Bootshaus aufgefallen ist, ist ein extrem spannender Twist! @___@ Und scheinbar ist Juuzou was aufgefallen! Gibt es vielleicht doch noch Rettung für Mutsuki, durch Juuzou dann? Oder geht alles in eine ganz andere Richtung? Ich bin wahnsinnig gespannt.*-*
Und armer Seidou, der ist echt mit dem Nerven am Ende, dass er gleich nachdem der Urlaub vorbei ist, kündigen will…xD Wenn er es schafft, sein Vorhaben umzusetzen bzw. überhaupt von der Insel herunterzukommen…ich hoffe, ihm passiert nichts. Und den anderen auch nicht. ;__;
Ein wundervolles, super spannendes Kapitel, vielen Dank dafür! Ich fiebere schon dem nächsten entgegen.*^*

Liebe Grüße :3
deine Hakuyu^ ω ^
29.09.2019 | 19:53 Uhr
zu Kapitel 11
Hallo^^
…wieder einmal habe ich viel zu lange für das Review gebraucht…es tut mir Leid. q.q
Das Kapitel hat mir wieder super gefallen! Es waren unheimlich viele Twists enthalten, sowohl was die Charaktere als auch die Story angeht! x3

Gleich am Anfang ist man wieder vollkommen im Geschehen drin und es gibt auch gleich wieder einen neuen Konflikt! Ich finde toll, wie viel der Dialog am Anfang schon ausgesagt hat. Juuzou, der „abenteuerlustig“ ist und Seidou, der ihn aufhalten muss. Hach, die beiden haben einfach eine tolle Dynamik, die du super eingefangen hast. Wobei Juuzous Abenteuerlust ja einen äußerst ernsten Hintergrund hat – denn diesmal geht er wirklich, wirklich zu weit. Und auch Seidous Stimme des Gewissens ist nicht laut genug, um Juuzou aufzuhalten. Leider, leider…aber diese kindliche Neugierde und gepaart mit diesem makabren Interesse an Leichen und dieser Kontrast, der dadurch entsteht...du hast Juuzou perfekt eingefangen. Aber auch Seidou, der mit Juuzous Taten zwar nicht einverstanden ist, aber trotzdem an seiner Seite bleibt, weil er ihn gerne hat und ihn vielleicht auch ein bisschen vor sich selbst schützen will. Du hast die ganze Atmosphäre wunderbar eingebaut, ich liebe all die Beschreibungen der Umgebung wie zum Beispiel die hohen Gräser, die im Wind wiegen oder wie Juuzou im Schuppen die stickige Luft auf seiner Haut spürt – dir gelingt es wahrlich ein Bild in meinem Kopf zu malen, inklusive Gerüche und Geräusche, es ist, als wäre man persönlich anwesend. Draußen wirkt alles so schön, fast idyllisch mit den langen Gräsern und dem Wind – dagegen ist die Atmosphäre innerhalb des Schuppens furchtbar bedrückend. Allein wegen der Dunkelheit und den scharfen und dadurch irgendwie bedrohlichen Geräten, die an der Wand hängen…es ist übrigens ein cooles Detail, dass Juuzou nach einer Sense greifen wollte. Wie im Original! :D Ich hoffe allerdings, dass die Geräte in dem Schuppen nicht irgendwann als Waffe umfunktioniert werden (müssen). Aber in erster Linie ist die Atmosphäre natürlich aufgrunds Kijimas Leiche bedrückend und unheimlich beklemmend...Wie gesagt, ich liebe all die Details, wie die stinkende, stickige Luft und auch wieder die Fliegen. Das erzeugt eine Mischung als Ekel und Trauer. Ich finde schön, wie respektvoll sie mit Kijimas Leiche umgegangen sind – soweit es in dieser Situation möglich ist, natürlich. Gut, dass sie sie verdeckt haben. Das mit den Räucherstäbchen und Amons provisorisch zusammengezimmerten Kreuz fand ich beides tolle Gesten – gleichzeitig auch schön zu sehen, wie unterschiedliche, religiöse Bräuche zusammen existieren. Es ist wirklich rührend, wie viel die Charaktere unternommen haben, um Kijimas Leiche so respektvoll wie möglich aufzubahren. Juuzou dagegen zeigt Kijima dagegen keinerlei Respekt – im Gegenteil, das ist Störung der Totenruhe. Aber wie gesagt, gerade solche grenzüberschreitenden Taten passen zu Juuzou und das wirklich erschreckende ist, er meint es ja nicht einmal böse, sondern ist „nur“ neugierig – versteht dann aber auch nicht, was er falsch gemacht hat. Ein Glück war Amon da und hat Juuzou aufgehalten und ihn zurechtgewiesen. Jedoch glaube ich nicht, dass Juuzou Amons Worte verstanden hat. Da zeigt sich wieder Juuzous Empathielosigkeit. Juuzou ist extrem chaotisch und weiß Menschenleben nicht zu schätzen, während Amon sehr rechtschaffend ist und einen ausgeprägten moralischen Kodex hat. Ich finde sehr spannend zu sehen, wie Amon und Juuzou hier aneinander geraten sind. Teilweise habe ich mich auch an das Original erinnert gefühlt, zum Beispiel, als Amon Juuzou gepackt hat, als er gesagt hat, es wäre ihm egal, wenn Shinohara stirbt. Wie gesagt, es war gut, dass Amon Juuzou die Meinung gesagt hat – es bleibt zu hoffen, dass Juuzou es sich zu Herzen nimmt und sein Verhalten vielleicht einmal reflektiert. Doch so kindlich und gleichzeitig gleichgültig wie er ist gegenüber anderen, aber auch wie anderen ihn sehen und teilweise auch gegenüber sich selbst, ist eine Reflektion natürlich schwierig. Ich bin gespannt, wie sich Juuzou noch entwickeln wird – mit dieser Szene hast du jedenfalls eine große Menge über ihn ausgesagt. Ich finde auch einfach toll, wie du Amons Gedanken beschrieben hast. Vor allem, dass er so viel Respekt vor Kijima hat, obwohl Kijima immer ein Außenseiter war und er selbst Kijima nicht unbedingt als guten Menschen beschreiben würde und sie sich auch sicher in vielem uneinig waren. Trotzdem sieht er Kijima als Menschen und möchte ihm Respekt erweisen. Besonders die kursiv geschrieben Gedanken haben mir wieder total gefallen, man ist so nah dran und es war schön, Amons mitfühlende Gedanken bezüglich Kijima aus so einer Nähe miterleben zu können, das hat es noch intensiver gemacht. Seine Erinnerungen an das Waisenhaus fand ich auch sehr bewegend…obwohl man nur wenige Bruchstücke hatte, hast du es geschafft, damit eine ganze Geschichte zu erzählen, die vielen kleinen Eindrücke ergeben etwas großes, ganzes. Es ist wirklich traurig, dass Amons Freund gestorben ist, aber scheinbar hatte Amon zum Glück seinen Vater, der ihn getröstet hat. Automatisch frage ich mich, ob das Waisenhaus auch einen dunklen Hintergrund hat, wie im Original – aber für Amon hoffe ich das natürlich nicht. .___.
„Egal, was er getan hat, er war genauso ein einzigartiger, unersetzlicher Mensch“ – diese Auffassung finde ich besonders schön und kann nur zustimmen. Egal, was Kijima getan hat – er war immer noch ein Mensch.

Wow, die Szene zwischen Arima und Furuta war auch total intensiv.*-* Dass die beiden miteinander agieren und dann auch noch auf so eine Weise, war vollkommen überraschend. Anfangs war das Gespräch ja sehr distanziert, gleichzeitig war Arima aber sehr fürsorglich Furuta gegenüber, alles wirkte so normal, obwohl es nicht normal ist. Generell hat mir der Kontrast total gefallen, zwischen den ernsten und „normalen“ Themen wie zum Beispiel mittendrin die Frage, ob Furuta Badezusatz haben möchte oder nicht. Wie ein Versuch, zur Normalität zurückzukehren, der leider nicht funktioniert. Tatsächlich wendet sich das Blatt von einer vorgespielten Normalität hin zu ernsteren Themen sehr schnell; um genau zu sein schon da, als Furuta nach Ui fragt und Arimas Erklärung hinterfragt. Da zeigt sich schon, dass es mit Furuta nicht einfach werden wird. Es war wunderbar, das Gespräch der beiden zu verfolgen, weil es sich immer weiter entwickelt hat und immer tiefer wurde. Auch die ganzen Hintergründe und auch die Situation an sich haben wahnsinnig zur Spannung beigetragen. Das, was zwischen Haise und Furuta vorgefallen ist, Arimas Verdacht – das alles schwingt mit und kommt auch nach und nach zum Tragen. Aber nicht nur das, auch die Situation, in der Furuta und Arima sich befinden. In einem abgeschlossenen Raum. Sie sind unter sich, jetzt müssen sie sich nicht mehr verstellen. Auch nicht verbergen, dass sie sich näher sind, als sie vorgeben – gerade von Furutas Seite aus hat das etwas Bedrohliches, er wirkt sehr einschüchternd. Es kommt so viel ans Licht. Dazu die Konstellation: Arima, der Helfende/Pflegende und Furuta, der gepflegt und dem geholfen wird. Dieses Machtungleichgewicht, dass Furuta aber aushebelt, indem er versucht, Arima zu provozieren. Gleichzeitig wirkt Furuta in diesem Moment so verletzlich, im wahrsten Sinne des Wortes nackt – während er jedoch Arimas Ängste offenlegt und Arima vor ihm auf einmal ganz schwach und (metaphorisch^^) nackt wirkt. Auch, wenn Arima es hinter der stoischen Fassade verbirgt und mit Furuta möglichst emotionslos und professionell umzugehen versucht…man merkt doch, wie verunsichert er ist und wie schwer er sich damit tut, seine Gefühle zu unterdrücken. Dass er Furuta einfach die Seife auf den Bauch geworfen hat, ist ein ziemlich belastender Beweis, haha. Es ist total interessant, Arima einmal so (passiv)aggressiv zu sehen – für seine Verhältnisse. Gleichzeitig scheint er nach wie vor beherrscht und ist darum bemüht, sich nicht noch mehr Blöße zu geben. Und Furuta bohrt dagegen immer tiefer. Ganz klar möchte er Arima damit provozieren, dass er Haise geküsst hat. Was mich erleichtert hat, ist, dass Arima sofort erkannt hat, dass Haise hier das Opfer und Furuta der Täter ist. Furuta möchte Haise verführen, um Arima zu verletzten…da muss in der Vergangenheit ja einiges passiert sein zwischen den beiden und ich bin total gespannt, was du noch aufdecken wirst. Zurück zu dem Kuss, Furuta betont nicht nur den Kuss, sondern wird auch noch persönlich, indem er sagt, dass Arima Haise nicht genug Liebe geben und sich ihm nicht öffnen kann und Haise „ausgehungert“ wäre (was ja auch noch impliziert, dass er den Kuss genossen hätte). Etwas, was bei Arima wohl voll ins Schwarze trifft – schon vorher hatten wir ja seine Unsicherheiten mitbekommen (und auch Haises, was das Thema angeht) und das streut jetzt nur noch Salz in die Wunde. Glücklicherweise schafft Arima, Haise aus seinen Zweifeln herauszuhalten und er kann erkennen, was Provokation von Furutas Seite ist. Den Kuss nimmt er jedoch ernst und glaubt Furuta – gleichzeitig tut ihm jedoch Haise leid, dass Furuta ihm das angetan hat. Arima geht da sehr sachlich und erwachsen damit um. Auch, wenn es ihm ausnahmsweise schwer fällt, seine Gefühle zu hundert Prozent zu verbergen – aber das macht ihn, der sonst so distanziert wirkt, nur noch menschlicher! Dass Arima nicht mehr lange zu leben hat, hat mich sehr schockiert. Es ist zwar canon, doch trotzdem…dass es in dieser Geschichte so ist, hat mich sehr traurig werden lassen. Und noch trauriger ist es, dass Arima Haise noch nichts davon erzählt hat. Den Grund dafür fand ich äußerst glaubwürdig und in-character – Arima schultert immer alles alleine und tut sich nur schwer, Hilfe anzunehmen. Er möchte andere nicht mit seinen Problemen belasten. Da ist er Haise in gewisser Weise ähnlich, oder? ^^ Und auch Furuta leidet unter besagten Krankheit…hier reiht sich echt eine Enthüllung an die andere. Die Situation ist echt tragisch. Auch, wie die beiden miteinander reden über dieses ernste Thema, ist irgendwo traurig – so distanziert, aber vertraut zugleich, weil sie in derselben Situation sind…und zum anderen auch noch verwandt, wie nun auch bestätigt wird. Jedenfalls versucht Furuta sich selbst so darzustellen, als wäre er besser als Arima dran (vielleicht um sich noch mehr zu erhöhen und Arima zu erniedrigen) – auch, wenn seine Gedanken und die Tabletten anderes vermuten lassen. Übrigens fand ich total cool eingebracht, wie sehr Furuta in Gedanken die Fassung verliert, als er Arimas Bemerkung so interpretiert, als wüsste er von dem Drachen. Furuta hat Arima so aus der Fassung gebracht, da war es irgendwie interessant zu sehen, wie sehr Furuta doch auch selbst aus der Fassung gebracht werden kann. Gerade weil ich das Gefühl habe, dass Furutas Reaktion nur auf seine Paranoia zurückzuführen ist, seine Angst entdeckt zu werden. Wirklich interessant, dass Furuta so heftig reagiert…was da wohl dahintersteckt? Er scheint ja wirklich Panik zu haben, dass sein Zustand ans Licht kommt. In dem Sinne haben er und Arima dieselbe Angst, wobei ich glaube, dass Arima andere wirklich nicht mit seinen Problemen belasten will, während Furuta Angst hat, durch die „Schwäche“, die seine Krankheit für ihn darstellt, bloßgestellt zu werden. Wobei das auch bei Arima nicht auszuschließen ist, der ja als makellos gilt und für den es sicher auch schwer ist, Schwäche einzugestehen, weil sein Ruf dann geschädigt wäre.
Ich bin wirklich gespannt, wie das noch weitergeht. Jedenfalls war ich auch überrascht, dass Arima so früh von der Sache mit Haise erfahren hat und dann auch noch auf eine Weise, die ich ebenfalls nicht erwartet hat. Aber ja, es macht mehr als Sinn, dass Furuta Arima damit provozieren und seine Beziehung destabilisieren möchte – und es deswegen Arima auch gleich auf die Nase bindet.
Dazu macht Arima Furuta mehr als deutlich, dass er ihm seine Geschichte nicht abkauft – und Furuta stimmt sogar zu. Bestimmt, weil er denkt, dass er so die Fäden in der Hand hat, dass Arima ihm nichts kann, selbst wenn er von seinem Schauspiel weiß. Furuta kommt in dieser Szene total bedrohlich rüber, allein sein Lächeln. Ich liebe auch die Art, wie er spricht mit seinem „Waccha gonna do?“ und mein persönlicher Favorit „Kishou Holmes“. Ich frage mich, ob er wirklich nicht mehr mitbekommen hat, was mit Kijima passiert ist, oder ob er wieder lügt. Ich kann ihn gar nicht einschätzen und das macht es so spannend.^^ Ich habe zwar gesagt, dass Arima deutlich emotionaler auftritt – aber am Ende wirkt er doch wieder extrem leer…der Arme…ich würde sogar sagen, dass er auf seine Art und Weise machtlos und hilflos gegenüber Furuta wirkt. Aber vielleicht interpretiere ich es auch falsch.
Ich bin furchtbar gespannt, mehr über ihre Beziehung zu erfahren. Besonders die letzten Sätze des Absatzes haben es in sich, dass Furuta so liebevoll mit Arima redet, sich zärtlich an seine Hand schmiegt ihn erstmals als „großen Bruder“ bezeichnet – doch gerade weil es Furuta ist, wirkt dieser Moment eher noch bedrohlich, als liebevoll. Ein toller Kontrast. Er hat sowohl Haise als auch Arima in seiner Hand – wo das wohl noch hinführt? Ich bin jedenfalls total gespannt.*-*

Ich hoffe, dass Arima und Haise sich aussprechen können. Meine Erwartungen haben sich glücklicherweise in dem Sinn erfüllt, dass Arima Haise nicht böse ist und die Situation durchschaut. Hoffentlich können Haise und Arima bald darüber sprechen – denn es ist wirklich deprimierend, wie Haise sich selbst fertigmacht. q___q Und dann kommt auch noch die Neuigkeit, dass Urie ihn und die Gruppe demnächst verlässt und Assistent von Matsuri wird, was Haises negative Gedankenspirale nur noch verschlimmert. Es ist wirklich traurig, wie niedergeschlagen Haise reagiert hat und seine Reaktion war auch extrem gut nachvollziehen. Er gibt sich selbst die Schuld, denkt er hat versagt, dass er Urie nicht halten konnte, dazu macht er sich über Mutsukis Verschwinden extreme Sorgen und dann noch die Sache mit Furuta…Er tut mir so Leid… ;__; Übrigens hätte ich fast geschrien, als Urie Sport getrieben hat und aus der Ferne das Bootshaus gesehen hat…in dem vermutlich Mutsuki gefangen ist…? Ach wie gerne hätte ich Urie in den Hintern getreten…aber das geht ja nicht.^^“ Zumal ich das Gefühl habe, dass die Handlungsstränge bald wieder zusammengeführt werden. Aber davor erst einmal der nächste Schock…und was für ein Schock. Was für ein Plottwist. Ich saß mit offenem Mund vor dem Bildschirm. Iyo soll sich umgebracht haben? Ich fasse es nicht…das ist extrem schockierend…nicht nur für mich, sondern auch Haise und Urie sind fassungslos. Ihre Reaktionen hast du toll eingefangen. Gerade Haise gibt sich erneut die Schuld…der Ärmste… .___. Matsuri dagegen wirkt außerordentlich gefasst…ZU gefasst. Das bleibt auch weder Haise noch Urie verborgen. Irgendwie…habe ich kein gutes Gefühl. Überhaupt kein gutes Gefühl…ich würde sogar so weit gehen, die Theorie aufzustellen, dass Matsuri seine Frau die Schlucht hinuntergestoßen hat, war er ihr doch die ganze Zeit überdrüssig. Vielleicht kam es zum Streit und da…natürlich will ich Matsuri auch nichts unterstellen, vielleicht hat Iyo Matsuri auch nicht mehr ertragen und sich umgebracht… .___. Jedenfalls ist Matsuris Kälte mehr als erschreckend. Und dass er scheinbar zusammen mit Urie von der Insel fliehen will ist ebenfalls total schockierend. Wie egoistisch Matsuri ist, zeigt sich auch, indem er gar nicht daran denkt, Furuta in ein Krankenhaus zu bringen. Ich kann Urie nur zustimmen, Matsuri hat das alles verdächtig gut durchdacht. Und langsam beginnt auch Urie, Matsuri zu hinterfragen, anstatt ihm nur aus Ehrgeiz blind zu folgen. Ich finde Matsuris Interaktion mit Urie wirklich toll gemacht!*-* Zuerst einmal finde ich richtig cool, wie du wieder canon-Material hast einfließen lassen, in Form des Dialoges „Haben Sie denn gar kein Mitgefühl?“ – „Nein“. Ich weiß noch, dass ich unweigerlich lachen musste, als ich diesen Dialog zum ersten Mal gelesen habe (und ja, ich habe mich schlecht gefühlt deswegen…gerade nach Ginshis Tod…), weil es einfach so unverhohlen und „krass“ ist und Matsuris Gesicht in dem Moment macht es noch besser. Gerade, weil man bei solchen Szenen normalerweise etwas anderes erwartet, vielleicht, dass man sich rechtfertigt angesichts dieser harten Anschuldigung – aber Matsuri sagt einfach so geradeheraus „nö“. Ähhh, zumindest ist er ehrlich??^^““ Es zeigt jedenfalls, WIE egal Matsuri seine Mitmenschen sind und wie – entschuldige bitte den Kraftausdruck - scheißegal es ihm auch ist, was andere über ihn denken. Das geht selbst für Urie zu weit, der innerhalb der Geschichte in erster Linie durch Egoismus aufgefallen ist (selbst seine guten Taten waren nur dafür da, bei Matsuri gut anzukommen [was er definitiv tut…wenn auch anders, als er glaubt ^^“] und seine Karriere voranzutreiben). Ich fand toll, wie du gezeigt hast, wie sehr Urie jetzt zweifelt. Seine innere Zerrissenheit hast du wunderbar beschrieben. Matsuri treibt es echt zu weit, wie er scheinbar alleine von der Insel fliehen möchte, und hält Urie damit quasi einen Spiegel vor, indem er Uries eigene Eigenschaften ins Extreme zieht. Aber hier zeigt sich dann auch deutlich der Unterschied zwischen Urie und Matsuri: Urie sorgt sich wirklich um andere und hat ein Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein seinen Mitmenschen gegenüber. Ich finde es echt stark, wie du die Szene aufgebaut hast. Urie ist in dieser Situation sehr herausgefordert und muss sich zwischen Matsuri/Karriere/seinem eigenen Ziel und entscheiden. Nach außen hin wirkt es so, als würde Urie Matsuri wie ein Hund folgen und einknicken. Doch in Wahrheit geht er nur mit, weil er Matsuri misstraut und sichergehen will, dass er auch wirklich Hilfe holt und sich nicht einfach nur aus der Affäre ziehen und alle anderen im Stich lassen will. Diesen Kontrast zwischen äußerer und innerer Handlung ist echt toll und die Beschreibung von Uries Gedanken lässt die Szene ganz, ganz anders wirken! Ich bin wirklich stolz auf Urie, dass er es schafft, sich von seiner Verehrung von Matsuri (die ohnehin nur gespielt ist…ursprünglich hat er gespielt, um sich einzuschleimen für seine eigenen Ziele…jetzt schleimt er sich ein, um etwas für die anderen zu erreichen) und damit von seiner Karrierestrebsamkeit zu lösen – und sich auf das konzentriert, was wirklich wichtig ist: Die Sicherheit seiner Freunde und Kollegen. Es tut mir Leid, falls ich mich die ganze Zeit wiederholen sollte, aber ich versuche nur irgendwie in Worte zu fassen, wie toll ich die Szene und Uries Entwicklung finde. ^^ Und was noch extrem wichtig ist…sie gehen zum Bootshaus!!! Da wo Mutsuki ist!!! Oh bitte, bitte, hoffentlich können sie (oder wenigstens Urie, in Matsuri habe ich kein Vertrauen mehr) Mutsuki irgendwie helfen und retten… T_____T Aber es kann auch sein, dass Torso es bemerkt und zusammen mit Mutsuki flieht, aber ich hoffe es nicht. Mutsukis Situation ist nach wie vor schrecklich…Die ganze Situation hast du so trostlos, düster und berührend beschrieben…Dass das Boot nur zwei Meter weit entfernt ist, aber Mutsuki keine Möglichkeit hat, dahinzukommen, zeigt intensiv die Hoffnungslosigkeit der Situation. Ich finde zum Beispiel den Vergleich mit dem schmatzenden Wasser und dem Blut toll, wenn auch traurig – aber solche Gedanken passen perfekt zu Mutsukis Wahrnehmung. Eine Wahrnehmung, die immer undurchsichtiger wird. Mir gefällt sehr, wie du Mutsukis verdrehte Gedanken beschrieben hast. Sie weiß ja selbst gar nicht mehr was passiert ist und ich kann nur die Vermutung anstellen, dass sie wieder Furuta mit Haise verwechselt hat? Schließlich wurde extra das Muttermal erwähnt…Und dass Furuta in so seiner Situation noch grinsen kann. Die Szene war wirklich verstörend, zumal Realität und Vorstellung so einander übergehen, dass man es erst gar nicht unterscheiden konnte. Da hast du prima Mutsukis Wahrnehmung wiedergespiegelt. Es ist wirklich traurig, wie entsetzt Mutsuki über ihr eigenes Verhalten ist, was sie in dem Moment nicht kontrollieren kann. Und jetzt glaubt sie auch noch Haise getötet zu haben…die Arme, ihre Reaktion ist wirklich herzzereißend. Und Torso ist auch zurück, ich hatte gehofft, seine Abwesenheit würde irgendwie dafür sorgen, dass Urie Mutsuki befreien kann. Alles, was Torso tut, ist abstoßend und furchtbar. Das mit dem Blumenkranz fand ich im canon schon schrecklich…und Mutsukis hoffnungslose, selbstzerstörerische Gedanken machen die Atmosphäre nur noch trostloser…Ich hoffe so stark, dass man sie irgendwie befreien kann… :,(

Ein wirklich tolles Kapitel und ich bin total gespannt, wie es weitergeht.^^
Liebe Grüße :3
Hakuyu^^
11.08.2019 | 16:53 Uhr
zu Kapitel 10
Hallo :3
Es tut mir Leid, dass mein Review erst jetzt kommt… .___. Das Kapitel hat mir wie immer total gefallen und es gab wieder viele spannende Informationen und Wendungen. :D
Oh Gott, die Szene mit Mutsuki ist so bedrückend und beängstigend. Furchtbar…Wie du dieses Eingesperrtsein beschrieben hast, dann auch noch mit Torso. Die Angst, die unterschwellige Bedrohung. Selbst Kleinigkeiten, wie das Fertigessen, hast du so ekelhaft beschrieben (mit dem platschen), dass einem einfach nur noch unwohler wird. Denn die ganze Situation ist so abstoßend und Mutsuki tut mir so schrecklich Leid…Torso macht mir echt große Angst…wie im Original scheint er Mutsuki als „seine Frau“ zu sehen und ich habe wahnsinnige Angst, dass das eine ähnliche…Wendung nimmt, wie im Original. Die jetzige Situation ist ja schon wirklich furchtbar…Vielleicht denkt er so, weil er gesehen hat, wie Mutuski getötet hat und denkt, die beiden gehören deswegen zusammen, weil sie das gemeinsam haben? Alles war Torso macht, ist irgendwie beunruhigend. Auch, wenn er sich jetzt „harmlos“ gibt…Dann ist da aber das Original. Und die Information innerhalb der Geschichte, dass er ein gesuchter Frauenmörder ist. Und die Tatsache, dass er Mutsuki entführt und gefesselt hat und als „seine Frau“ bezeichnet. Bisher scheint er ja auf freundlich zu tun, „nur“ reden, vielleicht „Gesellschaft“ haben zu wollen. Auch, wenn sein Verhalten natürlich schnell in Gewalt umschlagen kann und diese „nette“ Seite mit dem Essen kochen wohl auch nur nutzt, um sich freundlich zu geben und Mutsuki zu manipulieren/das Vertrauen zu gewinnen. Doch angesichts dieser Situation, in die er Mutsuki gebracht hat, wird er da nichts retten können und dass er auch anders kann, wird ja auch dadurch gezeigt, wie er den Löffel wirft und schnell aggressiv wird, als es um Mutsukis „Meister“ geht. Hmmm, das ist nur eine Theorie, aber vielleicht hat Torso Kijima getötet? Weil er ja von „den beiden Männern, die dich angegriffen haben“ gesprochen hat. Nicht „der Mann, den du getötet hast“…vielleicht hat er Mutsuki vor Kijima „gerettet“? Er kann sich noch so freundlich geben, er ist und bleibt ein Peiniger. Mutsuki ist gefangen und ihm hilflos ausgeliefert. Die Situation ist wie gesagt schrecklich für Mutsuki. Gefesselt, keine Möglichkeit zu handeln, sich zu wehren. Vollkommen abhängig von Torso, nicht einmal selbstständig essen darf Mutsuki. Wirklich extrem beklemmend und bedrohlich die Situation…
Auch wie du die ganzen Außengeräusche beschreibst, zeigt die ganze Beklemmung. Da ist sogar das Boot, eine Fluchtmöglichkeit – aber für Mutsuki nicht zu erreichen. Es gibt ein Außen – es ist bloß unerreichbar. Auch vermeintlich beruhigende Geräusche wie das Plätschern von Wasser hat nichts beruhigendes, sondern hat in mir eher die Assoziation von Tiefe und Abgeschiedenheit hervorgerufen. Und apropos Abgeschiedenheit, es kommt ja wirklich niemand dorthin. Alle sind so sehr mit Kijima beschäftigt, dass sie Mutsuki ganz vergessen haben. Dabei ist das Bootshaus gefühlt ganz in der Nähe, wenn nur jemand hingehen würde… q___q Ich hoffe inständig, dass für Mutsuki alles gut ausgeht und nicht das geschieht, was auch schon im Original geschehen ist... .___. Aber ich habe nur wenig Hoffnung. Aber vielleicht passiert ja ein Wunder. Es ist bloß so traurig, dass Mutsuki sich selbst so hasst und auch niemand zur Rettung kommt, ja nicht einmal jemand sucht und Mutsuki quasi „bestätigt“ wird. :,( Ich bin wahnsinnig gespannt, welche Wendungen das noch nehmen wird. Ich kann den Weiterverlauf auch überhaupt nicht einschätzen. Vielleicht ist Torso wie im Original. Vielleicht tötet Mutsuki Torso wie im Original. Oder du gibst den Charakteren ein ganz anderes Schicksal. Möglicherweise schafft es Mutsuki, sich auf anderem Weg zu befreien oder jemand findet das Versteck? Ich bin jedenfalls total gespannt, wie dieser Handlungsstrang weiterverläuft. :o

Wenn man weiß, was mit Mutsuki währenddessen geschieht, wird einem bei den anderen Charakteren ganz flau. Am liebsten würde ich ihnen in den Hintern treten und sie anschreien, dass sie Mutsuki suchen sollen. Das…geht bloß schlecht. ^^“ Aber das soll keine Kritik sein, versteh das bitte nicht falsch, es ist nur natürlich, dass sie erst einmal mit Kijimas Tod beschäftigt sind – das hat ja bei allen enorme Auswirkungen hinterlassen. Doch ich habe mich gefreut, dass Ui sich zumindest etwas sammeln konnte. Dank Hairu – ich finde schön, wie sie sich gegenseitig unterstützen. Die Szene war wirklich schön, sie war so hell, warm und hoffnungsvoll (und steht damit im starken Kontrast zur Anfangsszene). Ich liebe, wie zärtlich beide miteinander umgehen, wie Ui ihr übers Haar gestrichen hat zum Beispiel.^^ Und auch Hairus Worte sind sehr hilfreich und verständnisvoll und es ist schön, dass sie Ui mit damit aufmuntern konnte. Gleichzeitig fühlt sie sich dadurch besonders, dass Ui sich vor ihr zeigen kann, wie er es vor sonst niemandem tut – ähnlich wie bei Arima und Haise. Und Ui kann sich endlich zu geben, wie er ist und seine Maske fallen lassen. Dass die Intimität zwischen den beiden natürlich keine Lösung für Uis Probleme ist, hast du sehr wirksam aufgezeigt, indem es darum ging, dass Ui die Verbände wechseln sollte. Seine Reaktion war sehr nachvollziehbar – dass er nach dieser Erfahrung solche Ängste hat und nicht mehr in eine ähnliche Situation versetzt werden möchte, ist mehr als verständlich. Überrascht hat es mich, dass er vor Hairu offen, wenn auch zaghaft (was ja auch wieder ungewohnt ist^^), zugegeben hat, dass er das nicht möchte. Ui, der sonst immer so pflichtbewusst ist, alles tut, was man ihm verlangt. Es ist ein großer Schritt, dass er sich seine Schwäche so eingestehen kann und auf seine eigenen Bedürfnisse hört. Und Hairu straft ihn nicht für seine Schwächen, sondern akzeptiert sie, unterstützt ihn. Akira scheint auch sehr überrascht zu sein – sei es wegen der plötzlichen Erkältung oder weil sie ahnt, dass es eine Ausrede ist und sich wundert, warum ausgerechnet Ui seine Pflichten so schleifen lässt. Übrigens war die Überleitung von Hairu und Ui zu Akira und Iyo sehr gut gelungen.^^
Mir hat der Dialog zwischen Akira und Iyo sehr gut gefallen – Akira wirkt für mich irgendwie wie die Stimme der Vernunft. Iyo dagegen hat mich mit ihrer abweisenden Art sehr überrascht in der Szene, schließlich hat sie zuvor immer freundlich gewirkt. Aber da es um ihren Mann geht, zu dem sie so ein schlechtes Verhältnis hat, streut Akira fürchte ich Salz in eine offene Wunde. Akiras Bitte zeigt Iyo auf, wie machtlos sie ist und deswegen reagiert sie abweisend. So habe ich Iyos Reaktion zumindest verstanden. Sie kann nichts tun, sie ist so sehr an ihren Ehemann gebunden und von ihm abhängig, dass sie nicht mehr eigenständig agieren kann. Und scheinbar scheint sie mehr zu wissen, als sie zugibt, sonst hätte sie keine Angst, ihn zu verraten. Obwohl sie so schlecht von Matsuri behandelt wird, will sie nicht von ihm verlassen werden, sieht ohne ihn keine Zukunft. Gleichzeitig hat sie ein schlechtes Gewissen, weil sie selbst gerne anders handeln würde und ihr tut Kijimas und Furutas Schicksal Leid – sie tut mir wirklich Leid. Ich finde die ganzen Details toll, wie zum Beispiel das Singen der Vögel aufgehört hat, was der Szene noch mehr Gewicht gegeben hat.

Und die nächste Szene zwischen Iyo und Matsuri bestätigt das schlechte Verhältnis und das Machtungleichgewicht zwischen den beiden nur noch. Aber sehr gut, dass sie so viel Eigenständigkeit hat, ihren Mann zur Rede zu stellen. Akiras Rede muss etwas bei ihr bewirkt haben. Angesichts der schrecklichen Ereignisse wirkt Matsuri erschreckend entspannt – dass er in so einer Situation sonnenbaden kann. Damit demonstriert ja nahezu seine Untätigkeit und seinen Unwillen, etwas zu ändern. Nebenbei beobachtet er Urie. Rein zufällig natürlich. Matsuri ist so hart und egoistisch und merkt glaube ich gar nicht mehr, wie er auf andere wirkt und was für Auswirkungen seine (Nicht-)Handlungen haben. Oder er merkt es doch und es interessiert ihn nicht mehr. Aber so wie er sich gibt, wird es immer wahrscheinlicher, dass andere das Kommando übernehmen. Gerade, weil Charaktere wie Akira und Ui derartig skeptisch sind. Aber das ist wie immer nur Spekulation meinerseits. Seine Gleichgültigkeit ist wirklich erschreckend. Ich finde gut, dass Iyo so für sich selbst einstehen konnte. Und scheinbar haben ihre Worte auch etwas bewirkt – hat Matsuri etwa Angst, dass Iyo alleine verschwindet und Hilfe von außen einschaltet? Oder war es etwas anderes, was seinen Sinneswandel bewegt hat? War das vielleicht eine Andeutung, dass Iyo Matsuri verraten will? Jedenfalls scheint er mit ihr reden zu wollen – ich frage mich, wie das Gespräch aussieht. Ich habe irgendwie nicht das Gefühl, dass er ernsthaft auf sie eingehen will, vielleicht bedroht er sie am Ende sogar und will deswegen weiter weg? .___. Jedenfalls ist es wahnsinnig spannend zu lesen, wie sich die Konflikte immer weiter schüren.*-*

Ich finde toll, dass sich das Kapitel so auf Haise konzentriert hat. Die Szene, wie er mit Furuta zusammen ist und liest, hatte so etwas Entspanntes und auch Vertrautes zwischen den beiden. Es ist toll, wie du Hakushuu eingebaut hast (was ja zwischen Ken und Arima etwas Wichtiges gewesen ist) und es ist noch besser, wie das Gedicht sich in die Handlung einfügt.*-* Nicht nur, wegen der traurigen Reise – sondern auch wegen der Reue, der Melancholie und der Wehmütigkeit des Gedichtes. Das passt perfekt zur Stimmung der Geschichte und besonders zum Ende des Kapitels, in dem Haise selbst einen Weg einschlägt, den er als falsch empfindet. Furutas Gefühle über Kijima zu lesen war sehr interessant und ich kann seinen Zwiespalt sehr gut verstehen (mal außen vorgelassen, wie ernst er es damit meint) – und mir geht es bei der Bewertung genauso wie Haise. Ich mag Haises verständnisvolle Art wirklich sehr. Und Furuta scheinbar auch (kommt drauf an, wie sehr davon Manipulation ist), denn er nähert sich ihm ja auch immer mehr körperlich an. Und auch geistig, beginnt er Haise seine Gefühle zu gestehen. Haise merkt schnell, in was für eine Richtung das geht und möchte die Thematik lieber ins Familiäre ablenken – aber mit seiner Bemerkung über das Singel-sein macht Furuta ja deutlich, worum es ihm geht.
Ich fand super, wie du in der Rückblende auf seine Beziehung mit Arima eingegangen bist.*-*
Wie schön, dass die beiden so im Fokus standen. Die ganze Szene war so rührend aufgebaut. ^^ Wie du das Hotelzimmer beschrieben hast, hat schon sehr viel Stimmung aufgebaut. Ich mag total, wie du Haise darstellst, er ist so lieb und fleißig. Es ist toll, dass er Arima so helfen und unterstützen möchte, aber Arima möchte auch, dass er sich um sich selbst kümmert. Der Vergleich, dass Arima für Haise wie eine Sonne strahlt, hat mir sehr gefallen. Gleichzeitig hatte für ihn seine Liebe zu Arima etwas trauriges, weil Arima auf so vielen Ebenen unerreichbar schien. Wie sehr ihn das beeinflusst hat und wie schwer es ihm zum Teil gefallen ist, mit Arima zusammenzusein, aber er gleichzeitig an seiner Seite sein möchte, also insgesamt seine Zerrissenheit, hast du toll dargestellt. Und die Situation spitzt sich zu, als Haise sich verplappert – verständlich, seine Gefühle so zu unterdrücken ist sicher schwer. Arima geht auch sofort darauf ein – fast so, als hätte er geahnt, dass mehr dahintersteckt (angesichts der Tatsache, dass er die Gefühle erwidert, vielleicht hat er es gehofft?^^). Ich mag wieder total, wie du Arima beschrieben hast. So vollkommen ruhig und stoisch und dadurch hat er eine starke Autorität – und er wirkt trotzdem noch sehr freundlich Haise gegenüber, auch, als er die Antwort wissen möchte wirkt er auf mich nicht bedrängend oder unfreundlich – sondern er hat einfach durch seine Ruhe eine besondere Ausstrahlung. Aber gleichzeitig scheint diese Ausstrahlung für Arima wirklich ein Problem zu sein, als er ernsthaft zu überlegen scheint, ob er dadurch nicht zugänglich wirkt. Irgendwie hat mich das sehr gerührt, dass Arima seine unbewusste Ausstrahlung, für die ihn alle bewundern, so als Schwäche ansieht. Dadurch wird impliziert, dass er selbst gerne zugänglich wirkt und ich glaube, er scheint wirklich Angst zu haben, andere dadurch zu verletzen und unter Druck zu setzen. Haise tut mir so Leid, wie er sich für seine Gefühle entschuldigt und man kann seine Angst vor Arimas Reaktion fast spüren… .__.“ Umso schöner ist es, Arimas verständnisvolle Reaktion zu sehen. Er hat es also schon geahnt, ich kann mir gut vorstellen, dass Arima Menschen gut einschätzen kann…und das Haise kein Pokerface hat. Mit einem Mal wirkt Arima mit einem Mal überhaupt nicht mehr unnahbar, im Gegenteil, sehr greifbar, als er Haise von seinen eigenen Gefühlen erzählt, nachdem Haise sich geöffnet hat. Es war so schön, wie du den Dialog geschrieben hast. Es ist bloß so traurig, dass sie ihre Beziehung aufgrund der Intoleranz/Homophobie der Gesellschaft verheimlichen müssen. Leider ist das sehr realistisch, umso mehr auch in einer eher konservativen Gesellschaft wie Japan. Und der relativ große Altersunterschied ist dazu noch ein weiteres „Tabu“, von der offiziellen geschäftlichen Beziehung der beiden ganz zu schweigen. Sehr, sehr schwierig, das alles…Den Kuss und die ganze Art, wie sie miteinander umgehen, hast du wirklich schön beschrieben. „und unsere Liebe beschützen.“ – das war ein schöner Satz.^^ Ich würde mich dennoch freuen, wenn Haise und Arima offen mit ihrer Beziehung umgehen könnten und sich nicht mehr verstecken bräuchten. Die Rückblende hast du wirklich geschickt und wirksam eingebaut. Auch deswegen, weil das alles jetzt quasi zu einem gewissen Grad zerstört wird. Man hat jetzt noch einmal so viel von Arima und Haise mitbekommen und die Beziehung wurde noch einmal intensiviert, man hat als Leser eine noch größere Bindung – und dann kommt Furuta und macht alles kaputt.
Er geht ja immer mehr auf das Thema ein und Haises Versuche, auszuweichen („Ja, schön, dass wir uns angefreundet haben“), werden immer weiter untergraben. Mir tut Haise so Leid, dass er sich so bedrängt und unwohl gefühlt hat und Furuta bedrängt ihn ja immer weiter und weiter… q___q Dass Furuta sagt, er würde Haise altmodische Liebesbriefe schreiben, um Dates bitten und Geschenke machen, klingt zwar auf den ersten Blick niedlich und romantisch – aber es ist nur Furutas Versuch, Haise weiter zu bedrängen. Furutas Anmerkung mit seinem Herzen hat mich sehr stutzig gemacht – ist er etwa herzkrank? Das würde auch die Tabletten erklären… o___o Aber gleichzeitig ist das auch nur Manipulation, um Haise zu sagen, „beeil dich lieber, sonst ist es zu spät“ und Haises Mitleid zu schüren. So verstehe ich das zumindest. Mir gefällt, wie du das mit Haises Blut und den Konflikt der beiden darum wieder eingebaut hast – und auch das nutzt Furuta dank seiner Wortwahl und steigert sich dabei immer mehr (sagt sogar explizit „andere Körperflüssigkeit“), um Haise weiter zu bedrängen. Er zieht echt alle Register. All die detaillierten Beschreibungen tragen wunderbar zur Szene bei – wie intensiv Haise Furutas Atem und seine Berührungen wahrnimmt, der Stress, den er spürt und der sich in seinem ganzen Körper zeigt, all die körperlichen Symptome und auch seine Gedanken hast du toll beschrieben. Alles scheint sich zu überschlagen, das hat eine starke Wirkung. „Ruhig verharrte er in seiner Position… schloss die Augen… und ließ es zu… dass eine Strähne von Furutas pechschwarzem Haar sanft über seine Wange strich“ – ich finde toll, wie du hier mit den Erwartungen gespielt hast, meint man erst, dass Haise den Kuss zulässt, aber es nur die Haare sind. Bis zum Kuss dauert es noch länger und dadurch, dass das so aufgeschoben wird, wird Haises innerer Kampf und Furutas Avancen nur noch deutlicher. Dadurch, dass die Situation für Haise quälend in die Länge gezogen wird, wird sie noch intensiver und unangenehmer. Für Haise, aber auch für den Leser selbst, zumindest ging es mir so, dass ich mich wirklich gut in Haise und den Stress, den er gefühlt hat, einfühlen konnte.
Und dann kommt es zum Kuss.
Es ist wirklich toll, wie sich die Szenen zwischen Arima und Haise und Furuta und Haise quasi gespiegelt haben. In beiden werden Gefühle offenbart, in beiden kommt es am Ende zum Kuss, der geheimgehalten werden muss – und doch verläuft alles ganz anders. Bei Arima und Haise kann man sich sicher sein, dass es sich um echte Gefühle gehandelt hat. Bei Furuta und Haise weiß man es nicht – Furuta ist wie immer total undurchsichtig und ich kann nicht erkennen, was er davon ernst meint und was er zur Manipulation sagt. Ich habe das Gefühl, dass er alles irgendwie sagt, um Haise zu manipulieren und in eine gewisse Richtung zu lenken. Gleichzeitig denke ich, dass vieles, was er sagt, auch seine wahren Gefühle wiederspiegeln könnte wie zum Beispiel seine Einsamkeit und seine Freude darüber, dass Haise der einzige ist, der aufrichtig nett zu ihm ist. Doch ist Haise mit seiner aufrichtigen Nettigkeit und seiner Naivität auch leicht zu manipulieren. Vielleicht nutzt Furuta auch seine wahren Gefühle – um sie zu verneinen – als Manipulationswerkzeug? Ich kann ihn überhaupt nicht einschätzen. Aber das liebe ich an seiner Darstellung. Es wurde ja schon immer ein wenig angedeutet, dass passieren könnte, was passiert ist…und trotzdem war ich schockiert, als es doch so weit war. Furuta hat Haise geküsst. Dass Haise verwirrt ist, ist mehr als nachvollziehbar. Der Arme… Dafür, dass Furuta ihn gegen seinen Willen geküsst hat, kann er ja nicht. Furuta hat ihn belästigt und Haise hat sich ja mehr als unwohl in der Situation gefühlt. Und doch fühlt er sich schuldig, weil er dem Kuss doch nicht so abgeneigt war, wie er es wollte und ihn sogar erwidert hat (was auch nachvollziehbar war, fühlte er sich Furuta ja schon länger hingezogen – auch wenn seine Handlungen keine derartigen Absichten hatten, so hat man doch gemerkt, dass er Furuta nicht abgeneigt ist, auch, wie er ihn einmal mit Arima verglichen hat). Dass ihn das so verwirrt und aufwühlt ist überaus verständlich und du hast seine Gefühle auch sehr nachvollziehbar beschrieben. Es ist verständlich, dass Haise sich selbst hasst. Aus seiner Sicht hat er Arima betrogen…Wie gesagt, für Furutas Kuss kann er ja nichts und auch nicht für das erste Gefühl, was sich bei ihm einstellt, das hat man schließlich auch nicht unter Kontrolle. Wichtig ist, wie er jetzt im weiteren Verlauf handelt, ob er sich Furuta weiter hingibt oder nicht. Auch, wenn es ihm schwerfällt und in seiner Lage vielleicht kaum machbar ist, könnte er mit Arima gleich darüber reden. Vielleicht hätte Arima sogar Verständnis dafür bis zu einem gewissen Grad, hat er doch schon selbst mitbekommen, wie sich Furuta Haise aufgedrängt hat und er misstraut ihm sowieso. Haise ist vollkommen neben der Spur, der Arme. Aber das scheint ja genau das zu sein, was Furuta wollte. Dieses diabolische Lächeln am Ende, da habe ich richtig Gänsehaut gekriegt. Und eines ist dadurch klar, Furutas Plan ist noch längst nicht vorbei. Was er mit dem allen wohl bezweckt? Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass er Haise weiter manipulieren möchte. Wie er sagt, dass allein der Kuss ihm viel Kraft gäbe – möchte er Haise mit diesem Argument, das ja quasi heißt „küss mich, sonst sterbe ich“ (vielleicht etwas überspitzt, aber…^^“), weiter nötigen und ausnutzen? :o Und mit welchem Zweck? Vielleicht um sich an Arima zu rächen, wenn sie eine gemeinsame Vergangenheit haben und er von der Beziehung weiß? Gleichzeitig ist da auch Mutsuki und Furuta begibt sich auf wirklich dünnes Eis und das weiß er auch. Aber ist das vielleicht Teil seines Planes? Um Mutsuki zu „enttarnen“? Ich habe jedenfalls den Verdacht, dass Furuta den Kuss nicht geheim halten wird. So viele Möglichkeiten, was dahinterstecken könnte und wie es weitergehen könnte und ich bin wahnsinnig gespannt auf alles, was kommt.*-*
Ich freue mich schon aufs Weiterlesen! :D

Liebe Grüße^^
Hakuyu :3

Antwort von Suiren am 13.10.2019 | 20:53 Uhr
Guten Abend, liebe Hakuyu ♥♥

Mach dir bitte keine Gedanken darüber. Deine Reviews sind so schön ausführlich und ich freue mich immer sehr über sie, egal, wann sie kommen. Du bist ohnehin die einzige, die sich die Mühe macht, mir welche zu schreiben :3
Außerdem brauche ich leider selbst immer eeeeewig, vor allem in letzter Zeit – auch für diese Antwort auf dein liebes, hilfreiches, motivierendes Review. Sorry u_u

Schön, dass dir das Kapitel gefallen hat :)
Mutsuki ist wirklich extrem arm dran :x Ich hab versucht, mich möglichst gut in ihre Lage hineinzuversetzen und einfließen zu lassen, wie sie ihre Umgebung wahrnimmt und wie unglücklich und angewidert sie von ihrem Entführer und der ganzen Situation ist ^^‘
Stimmt, bei Torso habe ich mich sehr stark am Original orientiert ^^
Irgendwie kann ich mich kaum in ihn hineinversetzen, da fand ich es so angenehmer…
Deine Vermutung, wieso Torso „seine Frau“ in Mutsuki sieht, gefällt mir gut :) Dazu habe ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht so viele Gedanken gemacht, aber deine Vermutung finde ich echt gut… Ich habe ihm nur einen Hintergrund gegeben, der dem im Original ähnlich ist und für dieses AU (ohne Ghoule) passen könnte: Ein flüchtiger Frauenmörder, der zufällig ein gutes Versteck auf der Washuu-Privatinsel gefunden hat xD
Meinst du, dass Torso so manipulativ ist? Ich bin mir bei ihm unsicher, aber ich habe eher das Gefühl, dass er dafür nicht intelligent und feinfühlig genug ist – im Gegenteil, ich glaube, dass er überhaupt nicht mit anderen Menschen umgehen kann, sich aber (auf eine völlig falsche und kranke Art) ehrlich um Mutsuki bemüht und irgendwo naiv genug ist um zu glauben, dass er sie so als seine Freundin gewinnen könnte…
Stimmt, die schrecklichen Dinge, die er getan hat, werden genau das Gegenteil bewirken und er wird es niemals wieder gut machen können…
Dass Torso Mutsuki vor Kijima „gerettet“ haben könnte, ist eine sehr, sehr gute Theorie :) Ich würde so gerne mehr darauf eingehen, aber dann könnte ich versehentlich spoilern… Sorry ^^‘
Schön, dass diese beklemmte Atmosphäre so deutlich rüberkommt *^* (Nicht, dass eine beklemmende Stimmung etwas Schönes wäre, aber ich mag es beim Lesen selbst, wenn ich mich so richtig in eine Geschichte hineinversetzen kann ^^)
Ja, du triffst den Nagel wieder auf den Kopf: Die arme Mutsuki ist gefangen, obwohl nur ein kleines Stück von ihr entfernt die Freiheit ist… Schrecklich :x
Und die anderen haben keine Ahnung, was sie durchmachen muss und wo sie sich befindet… Aber es wird nicht mehr lange so sein, Mutsukis Situation wird sich bald drastisch ändern ;)

Hehe, es ist verständlich, dass du die anderen Charaktere gerne aufrütteln und antreiben würdest – durch ihre Ahnungslosigkeit sind sie der armen Mutsuki, die Torso ausgeliefert ist, überhaupt keine Hilfe :o
Stimmt, Hairus Nähe und Zuneigung tun Ui total gut und auch Hairu genießt die Vertrautheit zwischen ihnen :) Nachdem sie sich so lange vergeblich um Arimas Anerkennung bemüht hat, ist es für sie schön, dass Ui ihr so viel Aufmerksamkeit, Liebe, Schwäche und Vertrauen zeigt. Jetzt wo du es sagst, finde ich auch, dass sie das mit Arima und Haise gemeinsam haben, ups … ^^‘
Ich bin aber froh, wenn Uis Reaktion wegen den Verbänden nachvollziehbar und nicht zu übertrieben gewirkt hat. Im Original ist er ja viel härter im Nehmen…
In der Geschichte kann er vor Hairu offener Schwäche zeigen, vor allem nach dem er es am Vortag gemacht hat und von Hairu so viel Verständnis und Bestätigung erfahren hat – die positive Erfahrung hat ihm gezeigt, dass es „okay“ ist, auch mal ein bisschen schwach zu werden und, dass seine Offenheit ihre Beziehung zueinander sogar gefestigt hat.
Dass Hairu in dieser Sache so zu ihm hält, bestärkt ihn sehr.
Du hast recht, Akira war ganz verwundert darüber, dass Ui dem Ersuchen von Arima nicht nachkommt, weil er das sonst immer macht ;)

Dass Akira die Stimme der Vernunft ist, hast du schön und zutreffend gesagt :3 Im Gegensatz zu den meisten anderen schafft es Akira, distanziert, sachlich und wohlüberlegt mit der schrecklichen Ausnahmesituation umzugehen. Sie weiß eigentlich genau, was zu tun ist bzw. was getan werden kann…
Weil man über Iyo so wenig weiß, fand ich es schwierig ihren Charakter in so einer Situation einzuschätzen… ^^‘ Letztendlich hab ich mich dafür entschieden, sie trotz allem zu ihrem Mann halten zu lassen – aus Stolz, Pflichtgefühl und um die perfekte Washuu-Fassade aufrecht zu erhalten xD
Dabei hast du recht, Iyo weiß tatsächlich mehr, kann Akira verstehen und teilt teilweise sogar ihre Meinung – aber nach Außen hin steht sie direkt hinter Matsuri, während sie hinter den Kulissen versucht, auf ihn einzuwirken und ihn zur Vernunft zu bringen ^^‘

Stimmt, das Machtungleichgewicht ist in ihrer Ehe enorm. Während Iyo von Matsuri finanziell und gesellschaftlich abhängig ist, hat sie im Gegenzug leider (fast) nichts, das er haben möchte und das sie einsetzen könnte, damit er auf sie hört…
Ja, Matsuri zeigt geradezu demonstrativ, wie wenig ihn die Ereignisse und die Reaktionen der anderen Charaktere kümmern. Er hängt nicht so sehr an seinen Gästen, die sich nicht so verhalten, wie er es sich gewünscht hat. Für ihn ist alles gut, so lange er in Uries unmittelbarer Nähe sein kann ;) Irgendwo hofft er auch, durch seine demonstrativ zur Schau gestellte Gleichgültigkeit die allgemein nervöse und angespannte Stimmung wieder lockern zu können – was natürlich nicht funktioniert… ^^‘
Aber nein, du hast völlig recht. Matsuri disqualifiziert sich mit seinem Verhalten selbst als Führungspersönlichkeit und es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand anderer etwas unternehmen und immer mehr Charaktere sich ihm anschließen werden ;)
Wieder hast du die Situation richtig eingeschätzt :) Matsuris große Sorge in dem Moment ist, dass Iyo tatsächlich direkt oder indirekt verrät, dass ihm nicht wirklich die Hände gebunden sind und wie die Insel verlassen werden kann… Und du hast auch recht damit, dass er nicht vorhat, ernsthaft auf Iyo einzugehen und einen Kompromiss zu finden :x
Das Gespräch zwischen den Beiden hat sehr schlimme Folgen… Jedenfalls bin ich froh, dass du diese Konflikte so spannend findest *^*

Ich hab mir vorgenommen, noch mehr auf die einzelnen Charaktere einzugehen, während sich die Situation allmählich zuspitzt – und gleich mit Haise angefangen ;)
Schön, dass dir die Einbeziehung von Hakushuu gefallen hat *^* Wieder einmal freue ich sehr mich, dass du auch den Details so viel Beachtung schenkst, danke :3
Genau, ich hab mir auch gedacht, dass das Gedicht deswegen gut an diese Stelle passen könnte – die Reue, der falsche Weg :)
Wie ehrlich Furuta ist – gute Frage… Ich würde sagen, sein wahres Gesicht ist das größte „Geheimnis“ in der Story. Gegen Ende, wenn man auch erfährt, warum diese Dinge auf der Insel passiert sind, möchte ich zumindest teilweise seine wahren Gedanken und Gefühle ans Licht bringen, aber meine Ideen dazu sind noch sehr wage… ^^
Ja, Haise ist wirklich lieb – er besitzt so viel Mitgefühl, Güte und Verständnis *^*
Allerdings ist sind ihm Furutas aufdringliche Annäherungsversuche natürlich unangenehm…
Es hat einige Anläufe gebraucht, bis ich mit dem Kapitelteil über Arima, Haise und Furuta zufrieden war ^^‘ … Die Rückblende sollte nicht zu lang sein, aber ich wollte möglichst viele Infos (vor allem wie sie zusammengekommen sind und warum sie ihre Beziehung geheim halten) reinpacken. Weil Arima so distanziert und Haise so schüchtern ist, hab ich versucht, ihre Gefühle für einander rüber zu bringen, ohne dass es zu romantisch und zu „viel“ wird… ^^‘
Deswegen freu ich mich besonders, wenn dir die Rückblende gefallen hat und du die Szene so rührend findest :3
Ich dachte, das Hotelzimmer könnte ihnen die Anonymität und Privatsphäre gegeben, die sie im normalen Alltag in ihren Büros nicht haben – unter sich an einem Ort, wo sie niemand kennt und sich keiner für ihr Verhältnis zu einander interessiert, hatten sie eine einmalige Chance, sich ein wenig näher zu kommen ;)
Vielen Dank :3 Bei „diesem“ Haise hab ich mich stark an Ken am Anfang orientiert – er ist neu in der Arbeitswelt, noch sehr jung, sehr aufopfernd, sehr bemüht und zugleich ein wenig überfordert und zudem mit wenig Selbstbewusstsein ausgestattet.
Du fasst sehr schön in Worte, was in Haise vorgeht und wie es ihm mit seinen Gefühlen für Arima geht *^* Er hat lange seine Gefühle zu verheimlichen versucht, aber er ist nun mal kein guter Lügner… und musste er sich irgendwann verraten ;) (Sonst hätte es sich wahrscheinlich auch gar nicht ergeben, dass sie zueinander finden ^^‘)
Du hast recht, insgeheim hat Arima nur darauf gewartet, dass Haise den ersten Schritt in diese Richtung macht und ist deswegen gleich darauf eingegangen ;)
Ja, genau, Arima strahlt im Manga so eine Stärke und Autorität aus, ich versuche immer wieder, sie „einzufangen“, aber es gelingt mir manchmal ein bisschen besser und manchmal ein bisschen schlechter ^^‘ … Dass Arima im Original öfter mit der Sonne verglichen wird, finde ich sehr schön, darum hab ich es hier übernommen ^-^
Es wird noch ein paar Vergleiche in die Richtung geben xD
Stimmt, im Gegensatz zu Furuta drängt Arima Haise nicht. Arima kommt völlig ohne Nachdruck aus. Aber ich glaube auch, dass er sich dessen bewusst ist, dass seine starke, respekteinflößende Aura andere ein bisschen von ihm fernhält und dass er sich deswegen manchmal ein wenig einsam und leer fühlt.
Es ist wirklich traurig, wie schuldig sich Haise für seine Gefühle fühlt, aber er hat Angst, dass es Arima unangenehm sein könnte und Arima ihn nicht mehr in seiner Nähe haben will ^^‘
Seine Verzweiflung hat Arima aber so tief getroffen, dass er Haise entgegen kommt :)
Ja, ich finde es auch sehr traurig und sehr ungerecht, dass gewisse Liebesbeziehungen von der Gesellschaft noch immer (vor)verurteilt, „abgestempelt“ und nicht akzeptiert werden… Liebe ist so wichtig und es gibt definitiv nicht genug auf der Welt…
Aber leider… und so, wie du sagst, der Altersunterschied und die Tatsache, dass sie in derselben Firma arbeiten, macht es traurigerweise nicht einfacher…
Aber ich freue mich, dass du den Umgang der beiden miteinander schön findest und eine bessere Bindung zu dem Pairing aufbauen konntest ^^‘
Ich mag das Pairing echt gerne und hab versucht, auch andere ein bisschen dafür zu begeistern :)
Ja, leider wird die Beziehung durch Furutas aufdringliche Annäherungsversuche in Gefahr gebracht :x Furuta treibt Haise richtig in die Ecke und zwar auf eine „hilflos-niedliche“, romantische Art, die es Haise noch schwerer macht, ihn zurückzuweisen :x
Genau, auch das mit den Liebesbriefen, Geschenken und Dates – und auch die Anspielung auf das Herz – sind nur so solche „Tricks“.
Haise war auch über die Aussage mit dem Herzen verwirrt, aber nein, herzkrank ist Furuta nicht. Er spielt damit auf seine Verletzungen und seinen durch den hohen Blutverlust extrem geschwächten Kreislauf an. Aber ja, „beeil dich lieber, sonst ist es zu spät“, ist genau das, was er damit eigentlich sagen wollte ^^‘
Furuta lenkt bewusst das Gespräch auf die Blutspende, um Haise daran indirekt zu erinnern, wie sehr er um Furutas Leben gebangt hat und wie weit Haise für ihn gehen würde. Und dann „überfällt“ Furuta Haise so richtig :x
Schön, wenn die Szene so intensiv rübergekommen ist und auch Haises Stress so deutlich spürbar ist ^^ Er ist wirklich überfordert mit der Situation. Immerhin hat er in Furuta einen Freund gesehen und niemals mit so einer Situation gerechnet, hingegen Furuta seine Schwachstellen perfekt ausgenutzt hat. Jetzt hat Furuta Haise genau dort, wo er ihn haben wollte :x
Als Furuta Haise mit seinem Gesicht so nahegekommen ist, hat Haise selbst damit gerechnet, direkt geküsst zu werden, stattdessen zögert Furuta das noch ein bisschen hinaus, spannt Haise auf die Folter und sorgt dafür, dass sie sich noch ein bisschen länger so nahe sind.
Ich hab gehofft, dass es nicht einfallslos wirkt, wie sich die jeweils ersten Küsse mit Arima und Furuta zumindest vom Ablauf her ähneln und bin jetzt erleichtert :3
Du beschreibst es wieder wunderbar: Bei Arima und Haise sind die Gefühle echt, bei Furuta ist unklar, was er tatsächlich für Haise empfindet. Aber du schätzt ihn dennoch sehr gut ein – er wählt seine Worte sehr genau, um sein Gegenüber zu manipulieren, aber nicht alles ist gelogen. Teilweise bewegt er sich sehr nahe an der Wahrheit, meist sogar bewusst, um überzeugender zu sein.
(Das ist auch der Grund, warum er Haise tatsächlich küsst, anstatt nur zu behaupten, dass er es getan hätte. Als „Beweis“ will er den Kuss möglichst genau beschreiben können und auch Haises Verhalten soll beweisen, dass etwas zwischen ihnen passiert ist.)
Ich hatte ein komisches Gefühl dabei, es so zu schreiben, dass Haise den Kuss auch irgendwie schön findet. So richtig IC ist es meiner Meinung nach nicht, weil ich denke, dass er Arima absolut treu wäre… ^^‘
Doch die Vorstellung von einem komplizierten Liebesdreieck war zu verlockend xD Darum habe ich versucht, Haises Reaktion zumindest möglichst nachvollziehbar zu machen xD Bin froh, wenn man Haise verstehen kann *^*
Stimmt, wichtiger ist, wie Haise jetzt weiterhin mit Furutas Annäherungsversuchen umgeht. Das vernünftigste wäre wirklich gewesen, mit Arima zu reden und reinen Tisch zu machen.
So wie du sagst, weiß Arima ohnehin, dass der Kuss nicht von Haise ausgegangen ist… nur leider ist Haise zu fertig mit den Nerven und bringt es nicht übers Herz, Arima mit der Wahrheit zu verletzen und das Ende ihrer Beziehung zu riskieren :(
Stimmt, Furuta ist noch lange nicht am Ziel und noch lange nicht fertig mit Haise…
Und die Aussage, dass der Kuss ihm viel Kraft gäbe, soll Haise wirklich noch ein bisschen mehr unter Druck setzen. Furuta will es Haise schwerer machen, ihm Nähe und Zuneigung zu verweigern, denn Haise weiß, dass Furuta in seinem Zustand „viel Kraft“ braucht, um gesund zu werden – und Furuta hofft, Haise würde es nicht übers Herz bringen, Furuta diese „Kraft“ bewusst vorzuenthalten ;)
Stimmt, mit seinen Spielchen geht Furuta auch ein großes Risiko ein – Mutsuki und Arima sind beide nicht zu unterschätzen… :o
Schön, dass du so gespannt bist und vielen Dank, dass du dabei bleibst und mir mit deinen Reviews deine Gedanken und Theorien mitteilst :3
Vielen lieben Dank auch für deine beiden anderen Reviews ♥♥ Ich versuche, sie schneller zu beantworten. Bin echt geschockt, wie lange ich dieses Mal gebraucht hab, entschuldige bitte…

Hab dich lieb
deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
26.06.2019 | 11:11 Uhr
zu Kapitel 9
Hallo^^
Jetzt ist es amtlich…Kijima ist gestorben. Und auch Mutsukis Verbleib wird aufgeklärt, der so ganz anders ist, als ich erwartet habe. Aber beginne ich von Anfang bzw. greife gleich mal deine Reviewantwort vom letzten Mal auf, Stichwort „Drachenplüschtier“.^^
Ich finde es unfassbar cool, wie so ein vermeintliches Detail, von dem ich dachte, dass es „lediglich“ Furutas Charakterisierung vorantreiben sollte, so ein Geheimnis birgt. Und auch Furuta scheint mehr als nur ein Geheimnis zu bergen. Was es wohl mit den Tabletten auf sich hat? Ich hatte erst auf Schmerzmittel (oder Drogen) getippt, aber Furuta konnte ja nicht ahnen, dass das passiert…also vielleicht Medizin? O.o Vielleicht hat er wie im Original nur noch wenig Zeit zu leben und will das verheimlichen, weswegen er die Tabletten versteckt und geheim hält, dass er sie nimmt? Oder es ist Schlafmittel? Spannend, spannend – es hat Furutas Charakter auf jeden Fall noch eine weitere Facette gegeben.*^* Die ganze Szene hast du auch wirklich gut aufgebaut – zum einen der Druck, dass er nicht entdeckt wird (die Stelle mit Ui war richtig cool, wie man dachte, er meinte Furuta, hat aber Haise angesprochen) und die Sache schnell über die Bühne gebracht werden musste. Zum anderen waren die ganzen Details toll, zum Beispiel der mehlige Geschmack der Tablette, der Geschmack des Kaffees – man konnte sich wunderbar in die Szene einfühlen. Übrigens interessant, dass Ui ebenfalls in dem Haus geblieben ist, das zeigt, wie wenig er Furuta vertraut und er ihn überwacht. Auch Furuta kann sich nicht hundertprozentig sicher fühlen – aber Ui ist natürlich auch extrem angespannt, während Haise der einzige ist, welcher Furuta positiv gegenübersteht. Eine total spannende Situation.
Gleichzeitig macht sich Furuta ja alle Mühe, die Schuld einzig und allein Kijima zu geben. Dann erfährt man auch noch seine Hintergrundgeschichte – mir tut Kijima Leid, dass ihm sowas schreckliches wiederfahren ist. Ich frage mich erneut, was Furuta für Gründe hat, Mutsuki außen vor zu lassen. Irgendwas plant er ja…^^“

Und auch während die Suchtrupps im Wald herumirren, reißt die Spannung nicht ab, im Gegenteil. Es wird wirklich nie langweilig, immer passiert etwas und es wird etwas Neues geboten, in jeder Perspektive und an jedem Schauplatz ist es spannend und interessant und trotz der beachtlichen Länge der Kapitel liest es sich so weg und ich denke mir jedes Mal „Oh? Schon vorbei…?“. Das ist wirklich toll. Diese Ungewissheit und Beklemmung der Situation hat eine wunderbar bedrückende Stimmung gezaubert, weder die Charaktere noch die Leser wissen, was einem im nächsten Moment erwartet. Wie in einem Horrorfilm! :o
Auch hier hast du wieder total viel Charakterisierung eingebaut, wie Urie, der wieder einmal genervt ist, seine Kollegen abwertet und die Sinnhaftigkeit der Aktion anzweifelt – aber einen besseren Vorschlag kann auch er nicht machen. Gleichzeitig merkt man, dass er eine gute Intuition hat. Und es ist auch traurig, Hairu so niedergeschlagen zu sehen, aber angesichts der Situation ist das mehr als verständlich. Und man merkt auch, dass sie sich Sorgen um Ui macht – so habe ich zumindest Akiras Seitenhieb auf Amons Kommentar verstanden.
Und für die Charaktere entwickelt sich das langsam in den blanken Horror. Wie sie Kijimas Leiche entdeckt haben…oh Gott…Die Szene war total intensiv. Wie man nur stückweise Informationen bekommen hat, wie die Blutspuren auf den Blättern oder wie das Summen der Fliegen und dann die Fliegen selbst oder dass da eine Gestalt liegt und man nie genau gesagt bekommen hat, was los ist. Toll, wie sich das alles so langsam aufgebaut hat. Diese Ungewissheit und diese Bruchstückhaftigkeit haben sehr zur tollen Wirkung der Szene beigetragen, ebenso wie die Vergleiche („schwarzer netzartiger Trauerschleier“ für die Fliegen, die in der Luft sind, war echt kreativ und bildlich). Ich fand es sehr gut gemacht, wie Arima Hairu vor dem Anblick abgeschirmt hat – auch diese plötzliche Action hat perfekt zur Orientierungslosigkeit und damit zur Spannung beigetragen. Das passt sehr gut zu Arima, wie er sich um seine Kollegen kümmert und sie beschützen möchte – ich mag, wie du seine fürsorgliche Seite so hervorgehoben hast in diesem Moment. Und auch für Hairu war das ein sehr wichtiger Moment – trotz der Ernsthaftigkeit der Szene und dem Schrecken hat sie Arima in dem Augenblick sehr romantisch wahrgenommen, was aus Hairus Perspektive sehr verständlich ist, weil sie Arima ja selten so nahekommt. Dazu hat Hairus Wahrnehmung einen interessanten Kontrast zum Schrecken, der sich hinter Arima offenbart, dargestellt. Gleichzeitig zeigt dieser Moment auch noch, dass sie noch immer Gefühle für Arima hat, verständlich, das kann man schließlich nicht einfach so abstellen. Doch man merkt auch, dass sie Ui in einigen Punkten sogar vorzieht und ihre Fixierung zu Arima mehr und mehr ins Wanken kommt. Aber zurück zu Kijima…Oh mein Gott…das ist furchtbar…Haise und Furuta und Ui kriegen davon jedoch nichts mit – so ein schönes, friedliches Bild, wie sie zusammensitzen und die Umgebung hast du wirklich schön und bildhaft beschrieben wie die Pusteblumen, die sich im Wind wiegen. Allerdings wird die Idylle dadurch getrübt, dass Ui beispielsweise bewaffnet ist oder wie sie mit Furuta über die Geschehnisse sprechen. Und auch steht die friedliche Atmosphäre im harten Kontrast zu den Geschehnissen. Die Überbringung der Nachricht wird dadurch noch grausamer, dass erst der andere Suchtrupp zurückkommt und dadurch der Eindruck erweckt wird, alles ist gut und es ist nichts Schlimmes passiert. Ich weiß nicht, dieser Aufschub machte es nur noch schlimmer für mich. Und Seidou und Juuzou sind mal wieder putzig auf ihre ganz eigene Art und Weise. Seidou tut mal wieder, was er am besten kann: Sich aufregen. Das mit der Taube war total ekelig, aber ich musste unweigerlich grinsen, weil Juuzou so begeistert davon erzählt hat (ich wusste nicht, ob ich es niedlich oder ekelig finden soll, wie er Haise eine Feder mitgebracht hat – er wollte Haise ja eine Freude machen [lieb auch, wie dieser darauf reagiert hat – ablehnend, aber trotzdem höflich] und da er eh etwas makaber veranlagt ist^^“) und Seidou mal wieder so ein Pech hat. xD Ich finde gut, wie du die Ernsthaftigkeit und bedrückende Stimmung etwas aufgelockert hast. Es wirkte auch überhaupt nicht unpassend, vielmehr hat es die Atmosphäre komplett gemacht, denn das Thema „gewaltsamer und plötzlicher Tod“ ist ja immer noch das gleiche… Ich würde sogar so weit gehen, den Vorfall mit der Taube als Foreshadowing/Metapher für Kijimas Tod zu betrachten. Schließlich war Kijima im Original auch ein Ermittler, die ja den Spitznamen „Taube“ innehaben. Dann wäre Mutsuki der Raubvogel (falls Mutuski ihn umgebracht hat…oder war es diejenige Person, die man Ende vorkam?) und die Feder, die Juuzou gebracht hat, Kijimas Leiche. Jedenfalls ist Kijimas Tod wirklich tragisch und traurig…Diese bedrückte, traurige und auch verängstigte Stimmung hast du toll eingefangen. Alle stehen noch unter Schock und können das Geschehene einfach noch nicht verarbeiten – kein Wunder, es ist gerade erst passiert und so unvorhergesehen…Wirklich schlimm. Es mag selbstverständlich sein, aber ich finde gut, dass alle von Kijimas Tod getroffen und mitgenommen sind (außer vielleicht Juuzou und Matsuri, aber den mangelt es ja ohnehin an Empathie). Weil es eben nicht so war, dass sie sich gesagt haben „den mochte ohnehin niemand“, sondern Kijima als menschliches Wesen wahrgenommen wurde (auch, dass man seine Hintergrundgeschichte erfahren hat, die wirklich traurig war, hat sehr dazu beigetragen), der gerade gestorben ist. Ich weiß selbst nicht, warum ich darauf komme – vielleicht, weil es mir im Original gefehlt hat? Weil ich es gut finde, dass Kijima trotz seiner charakterlichen Defizite und Fehler noch immer als Mensch wahrgenommen und sein Tod entsprechend behandelt wurde? Ich weiß es selbst nicht und deswegen tut es mir Leid, sollte das random sein – jedenfalls großes Lob an dich.^^ Spannend, wie Arima Furutas Reaktion genau beobachtet und Widersprüche aufklärt – so ein analytisches Verhalten passt prima zu Arima und gleichzeitig baut das noch einmal den Konflikt weiter aus, schließlich verschärft sich der Verdacht ja nur noch.
Furutas Reaktion hat mich besonders überrascht, dass er so heftig angefangen hat, zu weinen. Es ist zwar staaark angedeutet, dass die Tränen nicht echt waren und vielleicht sogar als Ablenkungsmanöver dienten (Respekt für Furuta, dass er so auf Kommando so losheulen konnte übrigens xD), dennoch hat mich die Szene berührt. Wie Haise ihn getröstet hat, war wirklich schön. Doch dass Arima so darunter leidet, ist natürlich alles andere als schön… .___. Zumal Furuta ja sein Band zu Haise immer wieder versucht zu stärken, indem er sagt, dass es ihm komischerweise nichts ausmacht, vor Haise zu weinen – so habe ich das zumindest interpretiert. Oder vielleicht hat Furuta es auch ernst gemeint, weil ihn Haises tröstende Reaktion überrascht hat (ich glaube nicht, dass Furuta Trost gewöhnt ist), ich weiß es nicht, sehe aber jeder Aussage von Furuta mit einer gewissen Skepsis. ;)

Die Szene zwischen Amon und Akira war auch wirklich rührend und gleichzeitig bedrückend. Die Stimmung hast du toll eingefangen. Auch ein schönes Detail, dass Amon geweint hat – etwas, was man von ihm im ersten Augenblick nicht annehmen könnte, aber es ist gerade dadurch so wichtig finde ich. Amon zeigt „Schwäche“ (bzw. das, was man für Schwäche halten könnte, da das ja eine ganz normale, menschliche Reaktion ist) und es ist in Ordnung, dass er Schwäche zeigt. Selbiges gilt für Ui. Ui wirkt ja eher immer gefasst und auch nicht wie jemand, der sich aus solchen Gründen übergibt – aber er musste sich übergeben, was zeigt, wie sehr ihn das alles mitnimmt (allein bei den Fliegen wird einem ja schon schlecht, wenn man es sich nur vorstellt und dann der Gestank, dazu das Psychische…So eine Reaktion ist nur verständlich…). Schließlich mussten beide die Leiche tragen, was auch eine gewaltige Bürde ist.
Amon ist vollkommen fertig, alle sind vollkommen fertig und es ist dir wirklich gelungen, das stimmungstechnisch einzufangen. Es ist eine gute Idee gewesen, Amon und Akira und Hairu und Ui jeweils ein Zimmer teilen zu lassen. Untereinander können die Paare noch vertrauter umgehen, als Hairu es mit Akira könnte oder Amon mit Ui, denn sie gehen zwar freundlich miteinander um, wirken aber trotzdem noch relativ distanziert.
Der Geräteschuppen – nicht gerade ein respektvoller Ort für eine Leiche, da kann ich Amons Bitterkeit gegenüber Matsuri verstehen. Auf der anderen Seite, sie im Haus zu haben wäre ja auch eine Zumutung und Kijima draußen liegenzulassen ginge ja auch schlecht und sie können ja niemanden von Außen rufen, vielleicht ist so ein abgelegener, aber geschützter Ort gar nicht schlecht…trotzdem…Die ganze Situation ist so unheimlich schwierig... D: Übrigens war die Theorie, die sich Amon und Akira ausgedacht haben, auch total spannend zu verfolgen. Nicht nur Arima/Hairu/Ui haben einen Verdacht gegen Furuta, wie es scheint…auch wenn sie andere Gründe haben und denken, dass es sich um Notwehr handelt bzw Kijima der Angreifer war. Es ist auch erschreckend, dass Matsuri noch immer nichts unternimmt – er ist echt ohne Karten…Aber ich kann mir gut vorstellen, dass er innerlich tobt, dass die Ereignisse so eine Wende genommen haben. Ob er noch etwas unternehmen wird? Wenn ja, was? Und wenn nicht, wie werden die anderen auf den Stillstand und Matsuris Unwillen reagieren? Es regt sich zunehmend Protest gegen ihn und sich bin super gespannt, wie das noch weitergeht. :o

Ui ist auch vollkommen am Ende, wie er zusammengekauert unter der Decke liegt und das fahle Mondlicht sorgt auch für eine Menge düstere Atmosphäre. Übrigens auch ein tolles Bild, wie er versucht, die Fasern der Tatamimatte zu zählen, um sich abzulenken und um ruhig zu bleiben. Und auch, wie er so lange geduscht hat, aber das immer noch riecht und noch immer die Bilder sieht, zeigt, wie sehr ihn die Situation belastet. Da ist es umso schöner, dass Hairu kommt und sich um ihn kümmert. Die Szene mit der Schokolade war wirklich niedlich und schön eingebracht. Auch, wie er langsam durch Hairu wieder an etwas anderes denken kann, wie das Parfüm von ihr die Vorstellung des Verwesungsgeruch quasi überschreibt zum Beispiel. Und noch rührender und wichtiger ist es, dass Ui seine Maske vor Hairu ablegen und wirklich er selbst sein kann. Wie sie sich näher kommen hast du auch wirklich schön beschrieben, diese Zärtlichkeit. Auch hier zeigt sich, dass Ui seine stramme Haltung abgelegt hat. Ich habe immer das Gefühl, dass sich Ui immer selbst beobachtet, alles möglichst korrekt machen und sich keine Fehler erlauben möchte. Jetzt aber legt er keinen Wert auf die moralische Fragwürdigkeit, die mit Sex in einer solchen Situation verbunden ist, und selbst Hairu hatte ja einen Einwand erwartet. Ich kann mir vorstellen, dass Ui im Moment so aufgewühlt ist, dass er sich einfach besser fühlen will, egal wie und dafür auch bereit ist, moralische Grenzen zu überschreiten. Etwas, was man ja auch im Original beobachten konnte, nachdem Hairu und Arima beide gestorben waren. Ich bin super gespannt, wie Ui sich in deiner Geschichte noch weiterentwickeln wird. Dasselbe gilt auch für Hairu natürlich. Und ihre Beziehung, denn im Moment sind sie sich zwar körperlich nahe, doch Ui ist sich schmerzhaft bewusst, dass Hairu nichts für ihn empfindet (obwohl sie das selbst will, aber zu Gefühlen kann man sich auch nicht zwingen bzw. es dauert bestimmt). Dass er sich besser fühlen will, egal was sonst, zeigt sich auch, indem er Hairu sagt, dass sie sagen soll, dass sie ihn liebt selbst wenn es seine Lüge ist. Was sehr traurig ist, da sich beide Charaktere dessen bewusst sein, dass es eine Lüge ist und Hairu konnte die Worte ja zuerst gar nicht über die Lippen bringen. Aber dann hat sie es zweimal gesagt. :o
Das macht die Szene gleichzeitig tröstlich, aber auch sehr traurig. Und sie passt gut in das Kapitel, in dem einfach – um Amon zu zitieren -„nichts gut“ ist. Auf die Gefahr hin, falsch verstanden zu werden, das Kapitel an sich ist natürlich toll. ^^ Bloß für die Charaktere ist nichts gut, für niemanden. Selbst für Furuta nicht, der irgendwo alle Fäden in der Hand zu haben scheint, gleichzeitig jedoch noch immer schwer verletzt und auch viele, andere Probleme zu haben scheint. Und auch Mutsuki hat enorme Probleme – ich war total überrascht aus ihrer Perspektive zu lesen und gleichzeitig extrem schockiert, in was für einer Situation sie sich befindet. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Mutsukis Schicksal ist so lange im Dunkeln geblieben und wird jetzt aufgeklärt. Ich hatte damit gerechnet, dass sie sich irgendwo versteckt hat und nicht mehr zu den anderen traut. Aber DAS? T___T Vor allem, weil sie genauso orientierungslos ist, wie der Leser. Und wieder hast du eine tolle, bedrohliche Atmosphäre aufgebaut, nicht nur durch Mutsukis Orientierungslosigkeit, sondern auch durch Sinneseindrücke wie den Fischgeruch (der ja auch ekelig ist und noch einmal zum Unbehagen beiträgt) oder die nackte Glühbirne, die vielleicht Mutsukis Schutzlosigkeit symbolisiert. Und dann die abstoßende Beschreibung des Mannes, wie du ihn mit einer Spinne verglichen hast. Oh nein…nein, nein…bitte nicht Torso…T___T Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet…aber ja, es passt sehr gut zum Canon, wir befinden uns schließlich auf Rushima…Hoffentlich passiert Mutsuki nicht dasselbe…oder ist es vielleicht schon passiert? Q___Q Ich hoffe ganz, ganz stark, dass sie Mutsuki retten können…aber im Moment hat niemand eine Ahnung. .____. Aber die anderen haben sich ja schon öfter beim See aufgehalten, vielleicht findet jemand Hinweise? Oder jemand findet Hinweise, dass sich jemand in dem Haus eingenistet hat? Jedenfalls hoffe ich ganz, ganz, dass es Mutsuki gut gehen wird…auch, wenn es momentan furchtbar für sie aussieht. Was für ein gemeiner Cliffhanger!
Ich bin unheimlich gespannt, wie es weitergehen wird und fiebere dem nächsten Kapitel entgegen. x3

Liebe Grüße^^
Hakuyu ^^

Antwort von Suiren am 27.07.2019 | 19:32 Uhr
Servus ♥
Vielen lieben Dank, dass du dir wieder so viele Gedanken gemacht und so viel Zeit genommen hast, mir dieses motivierende Review zu schreiben *^*

Danke :3 Schön, dass dir die Idee mit dem Drachenplüschtier gefallen hat :)
Du hast recht, Furuta hat so einige Geheimnisse… Hm, ich möchte zwar nicht spoilern, aber ein kleiner Tipp ist sicher okay: Die Tabletten sind tatsächlich eine Art Medizin ;)
Es freut mich, dass die Szene so gewirkt hat und etwas Spannung aufgekommen ist :3
Hach ja, die Details wie der Geschmack des Kaffees durften auch nicht fehlen xD
Wie du richtig vermutet hast, ist Ui dageblieben, um ein Auge auf Furuta zu haben. Gleichzeitig ist er aber auch da, um Haise und Furuta, die durch ihre Verletzungen relativ wehrlos sind, zu beschützen, falls Kijima zurückkommen sollte (zu diesem Zeitpunkt sind die meisten Charaktere noch davon ausgegangen, dass Kijima lebt und der Angreifer ist) ^^.
Ja, Furuta kann sich nicht in falscher Sicherheit wiegen, er muss ganz schön aufpassen, dass er nicht auffliegt mit seinen Lügen und Geheimnissen ^^‘
Stimmt, Furuta versucht Tooru komplett rauszuhalten… Bestimmt durchschaust du bald, was er sich davon verspricht ;)

Danke, ich freue mich, dass keine Langeweile aufkommt, auch wenn zwischendurch zu Charakteren gewechselt wird, die nicht so im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen ^^‘
Ich bin auch froh, dass du die Stimmung so bewertetest *^* Ich hatte schon die Befürchtung, dass Alles zu düster wird und das dann auf die Dauer dann nicht mehr gut wirken würde… ^^‘
Kukis Perspektive ist für mich irgendwie ein bisschen ungewohnt, weil ich bei ihm das Gefühl habe, dass er selbst eher wenig in die Handlung eingreift, dafür aber alles (meist negativ ^^‘) bewertet und im Gedanken kommentiert xD
Haha, stimmt, er selbst hat auch keine besseren Vorschläge xD

Ja, du hast Akiras Seitenhieb richtig verstanden :3
Hairu macht sich tatsächlich vor allem Sorgen um Ui. Sie befürchtet vor allem, dass Kijima wegen Furuta zurückkommen und Ui – der Furuta und Haise beschützen soll – etwas antun könnte.
Genau, langsam wird es für die Charaktere richtig ernst ^^‘
Schön, dass sie Szene so rübergekommen ist ♥ Es freut mich besonders, weil ich lange unsicher war, wie ich diese Szene am besten angehe… Einerseits war mir wichtig, dass sie realistisch und authentisch wirkt, andererseits wollte ich sensibel und „respektvoll“ mit der ernsten Situation umgehen und wenn möglich ohne allzu viele schaurige, grausame Details auskommen. Letztendlich fand ich diese Version am besten, mit den Blutspuren und den Fliegen bereits ein wenig „vorzuwarnen“ und dann nur indirekt auf Kijima einzugehen.
Man sollte noch erkennen können, was der Suchtrupp vorgefunden hat und wie sehr es die Charaktere mitnimmt, aber ohne, dass Kijima näher beschrieben wird (hätte ich höchstwahrscheinlich sowieso nicht zusammengebracht ^^‘).
Das ist auch der Grund, warum Arima Hairu vor dem Anblick abgeschirmt hat ;)
Jedenfalls finde ich schön, wie du in dieser Geste seine Fürsorge gegenüber seinen Kollegen gesehen hast :3
Danke :3 Dass diese bruchstückchenhafte Darstellung so gut wirkt, freut mich sehr :3
Außerdem bin ich beruhigt, dass dieser kurze Moment von Hairus Schwärmerei in dieser Ausnahmesituation verständlich ist :)
Genau, Hairu hat immer noch starke Gefühle für ihn, aber so langsam hört sie auf, ihn immer nur durch die rosarote Brille zu sehen. Während sie Uis Vorzüge erkennt, beginnt sie, sich langsam ein bisschen von Arima zu distanzieren. ^^‘

Stimmt, der Kontrast ist ziemlich stark – „Außen“ die friedliche Idylle der Insel und im Inneren der Charaktere diese düstere Stimmung ^^‘
Oje, ich wollte nicht, dass der Aufschub durch den ersten Suchtrupp es für dich noch schlimmer macht :‘( Hauptsächlich hab ich es so gemacht, weil ich dachte, der „halbherzige“ Suchtrupp wäre schneller fertig und zurück… und weil Haise dann nicht mehr die Nerven gehabt hätte, mit Juuzou über die Suche und die Feder zu reden ^^‘
Stimmt, das mit der Taube war echt eklig… Dafür beruht es aber auf einer wahren Begebenheit xD (So etwas haben mein Hund und ich mal auf einem Spaziergang erlebt, aber natürlich haben wir nur einen großen Bogen um die Taube gemacht… x_x)
Ja, Juuzou mit seiner niedlichen Begeisterung für alles makabere, grausige… xD
Ich bin froh, dass die Szene nicht unpassend war. Eigentlich wollte ich auch endlich wieder über Juuzou und Seidou schreiben, doch bei der halbherzigen Suche von Matsuris Gruppe haben sie natürlich nichts Besonderes entdeckt und so ist mir nichts anderes eingefallen, dass besser gepasst hätte, als das ^^‘
Daran, dass Kijima auch eine „Taube“ ist, hab ich bis jetzt gar nicht gedacht, aber du hast recht :3 Deine Gedanken zu den Metaphern über die Taube, den Raubvogel und die Feder gefallen mir sehr gut ♥ Irgendwie schade, dass ich daran nicht selbst gedacht habe, dann hätte ich es irgendwie einbauen können ^^‘
Ja, das stimmt u_u Natürlich hab ich von Anfang an geplant, dass es in dieser FF zu Verlusten kommen wird, aber es macht mich ein bisschen traurig, Charaktere „zu opfern“ :o Auch, wenn Kijima im Canon nie zu meinen Lieblingscharakteren gehört hat, hat es mir sehr leid für ihn getan, das zu schreiben…
Ich kann verstehen, was du damit meinst, dass die anderen Charaktere (außer Matsuri und Juuzou ;)) menschlich mit Kijima umgehen und entsprechend auf seinen Tod reagieren, weil ich ganz ähnlich gedacht habe :3 Ich hätte es nicht richtig gefunden, hätten die Charaktere hier nicht so geschockt und so betroffen reagiert. Vor allem Ui und Amon, die Kijima einen relativ weiten Weg getragen haben, sollten mitgenommen sein. Ich habe aber gehofft, dass diese Reaktionen nicht allzu OOC rüberkommen, weil dieselben Charaktere im Original nach solchen Verlusten schneller wieder zur Tagesordnung übergehen, aber… die Hintergründe sind in der FF doch anders als im Original. Ich denke, im Original sind die Ghoule genauso wie die Ermittler darauf „gefasst“, Kameraden zu verlieren, sie haben es schon öfter miterlebt und sie haben schon vor langer Zeit gelernt, damit umzugehen bzw. versuchen vielleicht auch Gefühle gar nicht erst so zuzulassen… In diesem AU sind sie jedoch „normale Zivilisten“, Büroangestellte, die großteils noch nie mit Gewalt und Toten konfrontiert wurden – da wollte ich einfach einen Unterschied machen ^^‘ Und um es nachvollziehbarer zu machen, hab ich dann auch die grausigen Details eingebaut, die ich ursprünglich vermeiden wollte… u_u
Jedenfalls schön, dass das bei dir so gut angekommen ist :3

Stimmt. Der Konflikt zwischen Furuta und Arima wird langsam immer ärger…
Alleine, wie direkt und intensiv Arima Furuta anstarrt, macht Furuta klar, dass Arima ihm misstraut… ;)
Bei Furutas Reaktion war ich unsicher… Schließlich habe ich mich daran orientiert, wie er im Original, als Kijima bei der Operation Tsukiyama getötet worden war, auch so getan hat, als würde er weinen. Hier übertreibt Furuta, - so wie du richtig sagst, als Ablenkungsmanöver –, damit Arima und Amon ihn nicht weiter auszufragen beginnen und Haise Mitleid mit ihm bekommt ;)
Aw, das ist lieb von dir *^* Ich finde schön, wie du immer Haises aufrichtige Fürsorge und Güte anerkennst und mitfühlst. Haise ist wirklich die gute Seele der Gruppe, lieb zu jedem, ohne Hintergedanken – das hebt ihn deutlich von den anderen hervor :)
Aber ja, leider setzt es Arima zu, dass sich Haise so um Furuta kümmert…
Du hast es richtig interpretiert und deine Skepsis gegenüber jeder von Furutas Aussagen ist sehr nachvollziehbar :3 Tatsächlich kann man Furuta nicht wirklich glauben und vertrauen – er zieht echt alle Register xD … Aber in der Behauptung, dass es ihm nichts ausmache, vor Haise zu weinen, steckt sicher auch ein Funken Wahrheit. Ich bin deiner Meinung, Furuta ist bestimmt nie richtig getröstet worden. Der Arme…

Schön, dass die Szene zwischen Amon und Akria trotz der niedergeschlagenen Stimmung auch rührend war. Ich hab das Gefühl, dass die Beziehung der beiden leider ein bisschen untergeht, weil sie beide Charaktere sind, die sich fast nie emotional geben, nicht besonders romantisch oder leidenschaftlich sind, aber auch keine Konflikte und Probleme miteinander haben… Irgendwie gibt es so wenig Dynamik in ihrer Beziehung, sie wirkt fast platonisch, was mir aber eigentlich sehr leid tut, weil ich den Ship mag… Naja, etwas später werde ich versuchen, etwas „Action“ in ihre Beziehung zu bringen ^^‘
Aber gut, dass die Stimmung rübergekommen ist. Danke :3
An Amon finde ich toll, dass er auf den ersten Blick wirkt wie ein stolzer, unerschütterlicher, rational denkender „Dienst-nach-Vorschrift-Ermittler“, aber ein erstaunlich weiches Herz (für alle seine Kollegen) hat, immer die „Rechtmäßigkeit“ seiner Handlungen hinterfragt und nach seinen Idealen handelt, egal, welche Konsequenzen das für ihn bedeutet. Ich finde, hinsichtlich seiner Wertevorstellungen ist er Ui irgendwie ähnlich, aber dann sind sie doch auch sehr verschieden… Irgendwie schwierig zu beschreiben ^^‘ Ui ist irgendwie sturer und erbarmungsloser, oder? ^^‘
Sorry, ich schweife ab xD Jedenfalls hielt ich diese Reaktion noch am ehesten zu Amon passend… ^^‘ Ich bin wirklich froh, dass du Amons und Uis „Momente der menschlichen Schwäche“ so positiv auffasst und nachvollziehen kannst. Genau, der gesamte Anblick, der Geruch, der Schock und die Betroffenheit haben Amon und Ui (die in diesem AU noch nie mit so etwas konfrontiert waren) schwer getroffen.

Danke :3 Eigentlich ist es traurig, wenn so eine niedergeschlagene Stimmung herrscht und es allen schlecht geht, aber in dieser Situation passt nichts anderes… ^^‘
Hehe, in dieser Ausnahmesituation darf auch die ursprüngliche Zimmereinteilung aufgehoben werden, denn wie du so richtig und schön sagst, können Akira und Amon sowie Hairu und Ui besser füreinander da sein ;)
Ja, du hast völlig recht. Die Leiche im Haus unterzubringen wäre eine extreme Belastung für alle (mit Ausnahme von Juuzou ;)) gewesen und draußen wäre sie dem Wetter und der Natur schutzlos ausgeliefert gewesen, von daher ist die Lösung mit dem Geräteschuppen wahrscheinlich noch die beste … Und die Charaktere haben sich zumindest bemüht, Kijima möglichst respektvoll aufzubahren, das kommt später, wenn näher auf den Schuppen eingegangen wird ;)
Das ist der große Nachteil an Furutas hartnäckigen Bemühungen, Toorus Rolle an dem Angriff im Wald zu verheimlichen: für seine Kollegen ist er nun der einzige, der infrage kommt, Kijima diese Verletzungen zugefügt zu haben. Schließlich wissen sie nichts von Toorus psychischem Zustand und Torsos Anwesenheit auf der Insel, sondern nur, dass Furuta und Kijima direkt vor dem Angriff alleine zusammen unterwegs waren … So haben Amon und Akira ihre eigene Theorie entwickelt ;)

Du hast recht, Matsuris Untätigkeit ist wirklich erschreckend :o Er ärgert sich über den Verlauf des Urlaubs, versucht aber dennoch erbittet, den Ernst der Situation zu ignorieren und alles außer Kuki auszublenden :x
Aber bald wird Matsuri etwas unternehmen… Ich hoffe, dass es weiterhin spannend bleibt :)

Danke :3 Gut, dass auch Uis angeschlagene Verfassung so eindeutig rüberkommt ^^‘
Ja, zum Glück ist Hairu zu ihm gekommen, um ihn wieder aufzupäppeln und seine düsteren Erinnerungen an das, was im Wald passiert ist, zu vertreiben.
Du hast recht, es ist sehr wichtig für Ui, dass er seinen Gefühlen endlich freien Lauf lassen kann, anstatt sie wie immer hinunter zu schlucken und hinter seiner Maske zu verstecken. Dass er sich immer selbst beobachtet, alles möglichst korrekt machen will und sich keine Fehler erlaubt, hast du schön in Worte gefasst. Ich sehe es auch so ^^‘
Richtig, jetzt, wo es ihm schlecht geht, blendet er seine moralischen Bedenken aus und lässt sich ein bisschen gehen. Zum einen natürlich, weil er sich um jeden Preis besser fühlen will, aber auch, weil er sich so verzweifelt nach Hairu sehnt, dass er sogar in dieser Situation gar nicht anders kann… Ein bisschen so wie im Canon (nach Hairus und Arimas Tod) beginnt er sich immer mehr in seine Sehnsucht hineinzusteigern und das „Drumherum“ auszublenden … Währenddessen ist Hairu in der Zwickmühle, weil sie ihn ja sehr gerne hat und ihm seine Wünsche gerne erfüllen würde. Aber auch, wenn sie es sich nicht so recht eingestehen will, spürt sie, dass ihre Gefühle für ihn nur langsam stärker werden. Darum hat sie erst gezögert, seiner Bitte, ihm zu sagen, dass sie ihn liebe, nachzukommen. Sie will ihn erst nicht belügen, aber nachdem sie es dann doch gesagt hat, stellt sie fest, dass es sich gar nicht so falsch anfühlt und ihn (trotz dessen, dass es nicht wahr ist) glücklich macht und wiederholt es deswegen. Ich denke, ich weiß, was du meinst, dass die Szene zugleich tröstlich und auch sehr traurig ist. Ui empfindet in diesem Moment Glück, aber es ist kein „echtes“, „dauerhaftes“ Glück, sondern eher, als ob er kurz vor der Realität fliehen will :x
Du kannst das große Problem bei ihrer Beziehung gut verstehen :3 Es freut mich, dass du trotzdem auf die Entwicklung von Ui, Hairu und ihrer Beziehung gespannt bist *^*

Haha, danke ♥ Ich weiß, wie du es meinst, dass „nichts gut ist“ – und kann dir wieder einmal nur recht geben. Tatsächlich ist es für niemanden gut. Auch Furutas Situation hast du völlig richtig erkannt, du bist einfach toll *^*
Genau, Furuta zieht die Fäden, doch es läuft nicht so, wie er es sich vorgestellt und geplant hat und nun hat er einige Probleme am Hals ;)
Ja… Tooru steckt von allen am meisten in der Klemme :x
Es hat ganz schön gedauert, bis es bei ihr weiter gegangen ist, sorry ^^‘ Dass ihr so etwas passieren könnte, war auch nicht vorherzusehen. Um ehrlich zu sein hab ich länger hin und her überlebt, ob diese Wendung eine gute Idee ist oder vielleicht „zu viel“ und zu unrealistisch wäre… Letztendlich hat sich aber wieder mal meine Liebe zum Drama durchgesetzt xD
Und ja… du hast auch recht mit der Vermutung, dass es sich bei Toorus Entführer um Torso handelt. Genauso wie damit, dass leider niemand eine Vermutung hat, wo Tooru sein könnte bzw. dass sie in Gefahr ist. Das macht es noch schlimmer, weil die anderen ohnehin schon von Kijima abgelenkt sind... Es sieht wirklich nicht so gut aus für die arme Tooru…
Sorry für den gemeinen Cliffhanger ^^‘ Dafür habe ich mich bemüht, dass es wenigstens nicht wieder soooo lange dauert, bis es weitergeht ;)
Vielen Dank ♥ Es bedeutet mir viel, dass du die FF liest und auf das nächste Kapitel gespannt bist :3
Und es hat mir wieder sehr viel Freude gemacht, deine Gedanken zu der Story zu lesen :3
Danke, danke, danke für dein wunderbares, ausführliches Review ♥


viele liebe Grüße
deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'


P.S.: Mein „Plan B“ für Tooru wäre tatsächlich gewesen, dass sie sich unter Schock stehend irgendwo auf der Insel vor den anderen versteckt hält und sich erst nach einer Weile wieder vorsichtig hinaus traut, um nach „Haises Leiche“ zu suchen. ^^‘
25.04.2019 | 18:59 Uhr
zu Kapitel 8
Hallo^^
nachdem hektischen, letzten Kapitel können sich zum Glück alle ein wenig erholen. Mehr oder weniger – denn unter der Oberfläche brodeln die Konflikte und es gibt so viele Hinweise und Auseinandersetzungen. Das hat das Kapitel wieder unheimlich spannend gemacht und dieser Kontrast zwischen vermeintlicher Ruhe und das, was da unter der Oberfläche schwelt, hat die Spannung nur verstärkt. Allein, dass Arima zu Beginn des Kapitels so schnell zu Haise wollte und sich Sorgen gemacht hat, hat dem ganzen Kapitel gleich eine Atmosphäre der Dringlichkeit gegeben, die auch die ganze Zeit über anhielt. Doch er wurde ja von Ui und Hairu aufgehalten. Ich liebe wie immer all die Details, wie du zum Beispiel Arimas übermenschliche Aufmerksamkeit beschrieben hast, indem er die Schritte von Ui und Hairu gleich identifizieren konnte und die jeweiligen Schritte hast du auch mit sehr passenden Adjektiven versehen, sodass sie perfekt zu den Charakteren passen. Auch, wie du Uis wippendes Haar, während er läuft beschrieben hast oder wie er sich später im Kapitel in den Fersensitz setzt, gefällt mir unheimlich gut – die Beschreibungen tragen toll zur eleganten und doch beherrschten, strengen Atmosphäre bei, die Ui umgibt. Und auch Hairus Leichtigkeit hast du schön rübergebracht – und dann natürlich auch noch Arima mit seinen Facetten! Aber um nun wieder zum Inhalt zu sprechen zu kommen: Ich fand es sehr gut und spannend, dass Ui die beiden in seinen Verdacht einweiht und wie es mir scheint, hatte Ui einen ähnlichen Gedanken, wie ich, als ich im letzten Kapitel seine Skepsis bemerkt habe. Und nicht nur die Wunde, sondern auch Furutas sonstiges, seltsames und widersprüchliches Verhalten ist Ui aufgefallen – der Gute ist scharfsinnig wie immer. Wie ernst es ihm ist und wie groß seine Sorge, zeigt sich, indem er Arima und Hairu – die beiden, die ihm am wichtigsten sind (awww) – einweiht und sie quasi damit vor Furuta warnt. Es ist klar, dass man mit einer solchen Anschuldigung nicht um sich wirft, deswegen passt es gut zu Uis Wesen, sich nur denen anzuvertrauen, denen er auch am meisten traut. Und zum Glück nehmen die beiden Uis Worte ernst. Beide haben auch schon Vermutungen angestellt…wobei man ja als Leser weiß, dass beides nicht sein kann (oder hatte Furuta am Ende doch noch eine Waffe aufgehoben? Jedenfalls wissen wir, dass es nichts mit Kijima zu tun hat), die Charaktere im Dunkeln tappen zu sehen, macht es umso spannender, zumal man ja auch selbst nicht alles weiß und man kann schön mitraten. x3 Jedenfalls glaube ich stark, dass Uis Verdacht noch Folgen haben wird und ich bin super gespannt, wie sich das alles entwickelt.
Ein Glück kann Arima jetzt Haise sehen – wenn auch nicht ungestört. Awww…wie Furuta mit Haise kuschelt ist auf der einen Seite rührend – auf der anderen Seite besorgniserregend, weil man ja weiß, dass Furuta etwas im Schilde führt und Arima weiß es auch. Dass er Uis Gedanken so ernst nimmt und gleich darauf schließt, dass Furuta gefährlich ist und da so „mitgeht“, zeigt zum einen seine guten Instinkte. Gleichzeitig scheint er sich ja wirklich großen Sorgen zu machen und erkennt in Furuta sofort eine Gefahr…ich frage mich, ob das irgendwie noch weiter in der Vergangenheit begründet liegt, schließlich haben Arima und Furuta im Original ja auch eine Verbindung. Möglicherweise kocht hier gerade etwas aus der Vergangenheit hoch – oder Arima hat gleich die richtigen (wobei, man kann ja noch gar nicht sagen, wie richtig die wirklich sind) Schlüsse gezogen und sieht Haise und im Grunde sie alle in Gefahr. Zudem tut mir Arima Leid, dass er so eifersüchtig ist. Ich kann gut verstehen, dass dieser Anblick ihm wehtut, zumal er und Haise seine Beziehung immer verstecken mussten und jetzt kuschelt Furuta für alle sichtbar mit Haise. Arima wirkt immer so kühl und beherrscht, aber dass er in diesem Moment nicht unberührt bleibt, betont, dass er auch eine irrationale, menschliche Seite hat und Haise aufrichtig liebt. Und da ist natürlich die Angst, dass es sich bei Furuta nicht um denjenigen handelt, der er vorgibt zu sein. Den Dialog zwischen Arima und Haise hast du wirklich schön geschrieben. Haise ist so lieb, so warmherzig und liebevoll – es ist einfach rührend, auch, wie er Arima beruhigen möchte. Haises Worte haben mich auch sehr beruhigt, es wurde umso deutlicher gemacht, dass für ihn nichts dabei und die Situation rein platonisch ist und dass er nur Arima liebt. Allerdings lässt sich Arima nur schwer beschwichtigen in dieser Situation, was durch Furutas Reaktion nicht gerade besser gemacht wird. Oh Gott, wie er mittendrin lächelt und damit signalisiert, dass er wach ist und alles mithört, da habe ich mich richtig erschrocken und sofort liegt eine Atmosphäre der Bedrohung und Unsicherheit über der Szene. Das merkt auch Arima – kein Wunder also, dass er sich nicht beruhigen kann. Aber er kann Haise seinen Verdacht auch natürlich nicht deutlich machen, nicht, wenn Furuta da ist. Hoffentlich findet sich noch eine Gelegenheit, aber wer weiß, ob Haise ihm glaubt – schließlich glaubt Haise immer in das Gute im Menschen. Eine wunderbare Eigenschaft, doch ich fürchte, dass das bei Haise leicht in Naivität und Gutgläubigkeit ausarten könnte – zumindest wird das bereits jetzt sehr stark angedeutet. Ich finde toll, wie du ihm diese Facetten und auch diese Schwächen gegeben hast und wie das mit den anderen Charakteren, wie zum Beispiel Uis Nüchternheit, kontrastiert. Da gibt es sicher noch massig Konflikte. Wie schön, dass Arima und Haise sich auch etwas näher kommen wollte. Als Furuta sich zufäääällig und „ausversehen“ im Schlaf zwischen die beiden geworfen und sich quasi auf Haise gelegt hat (nach dem Motto „Meins!“) musste ich lachen. Allerdings ist mir das Lachen im Halse steckengeblieben, weil es noch einmal den Konflikt zwischen Arima und Furuta verstärkt hat und das quasi ein Signal von Furuta an Arima war. Und Haise nimmt dies gar nicht so war, während Arima sich bedroht fühlt. Ich fürchte, da wird es noch eine Menge Konflikte geben und ich bin wahnsinnig gespannt.*-*
Es war auch total spannend, wie Matsuri den Rucksack samt Inhalt in einer Nacht-und-Nebel-Aktion im Wasser versenkt hat. Die Szene hast du richtig schön beschrieben, sie kommt sehr düster und geheimnisvoll rüber. Wie zum Beispiel der Rucksack die Wasseroberfläche durchdringt und hinabsinkt, da hast du wirklich schöne Worte für gefunden. Unter den Sachen ist auch das Telefon…jetzt weiß ich, was du meintest. ^^ Aber auch die anderen Dinge haben meine Aufmerksamkeit erweckt…ein Messer? Das hat mich sehr, sehr stutzig gemacht. Hat Matsuri am Ende doch mehr damit zu tun, als wir ahnen? O.o Irgendetwas stimmt da doch nicht…Zumindest scheint er sich um nichts den Urlaub vermiesen zu lassen – und merkt dabei nicht, dass der Urlaub im Grunde längst vorbei ist. Und auch die übrigen Gäste haben sich deutlich von ihm distanziert – das hast du wirklich cool eingebracht, dass alle (außer Juuzou xD) das Frühstück wie aus Protest verweigern. Kein Wunder, dass viele so negativ über Matsuri denken, so stur und uneinfühlsam er sich gibt. Wie er Furuta quasi verhört hat und wie grob er mit ihm umgesprungen ist, hat mich auch sehr erschreckt. Selbst, wenn vieles von Furuta nur gespielt ist – für die anderen erscheint er wie ein traumatisiertes Opfer und es ist wirklich erschreckend, wie Matsuri mit ihm spricht. Da stellt sich mir die Frage, ob die beiden eine gemeinsame Vergangenheit haben oder ob Matsuri „nur“ angepisst ist, dass jetzt sein schöner Urlaub kaputt ist? Jedenfalls ist Matsuris Verhalten unmöglich, ich glaube, er merkt gar nicht, was hier eigentlich los ist und das wird besonders deutlich, indem er so mit Furuta, der ja psychisch und physisch sehr mitgenommen ist, redet. Zumindest redet Furuta jetzt „Klartext“, indem er Kijima für die Wunden verantwortlich macht. Was er mit dieser Lüge wohl bezwecken will? Mutsuki lässt er jedenfalls weiterhin vollkommen aus…da steckt sicher irgendeine Taktik hinter, aber durchschauen tue ich Furuta kein Stück und ich bin wahnsinnig gespannt auf die nächsten Entwicklungen. Übrigens finde ich cool, dass Ui und Co. auch noch Zeugen waren, wie sie sich nicht einfach aus der Sache raushalten und aktiv mehr erfahren wollen. Und Ui bleibt ja auch weiterhin skeptisch und reflektiert Furutas Aussagen. So richtig zu glauben scheint er ihm ja nicht. Spannend, spannend…Ui ist innerhalb deiner Geschichte auf jeden Fall einer meiner Lieblingscharaktere. :D
Oh je, Furutas Zustand sieht ja gar nicht gut aus…selbst, wenn er seine Verletzungen zum Teil geplant hat – das sicher nicht. Oder vielleicht doch…? Schließlich verweigert er Nahrung und Flüssigkeit, die seinem Zustand zumindest etwas Stabilität geben könnten. Möchte er, dass man sich weiter um ihn kümmert? Zumindest mache ich mir Sorgen um Furuta und Haises extreme Angst um ihn hast du auch toll dargestellt. Übrigens auch cool, wie du Iyo eingebracht hast, die scheinbar eine Ausbildung als Krankenschwester hat. Oh wow, dass Haise so einen extremen Schritt gehen will und Furuta direkt Blut spenden will, hat mich auch sehr geschockt. Das zeigt noch einmal, wie unglaublich selbstlos Haise ist und zeigst auch gleich die Schattenseiten – selbstlos zur Grenze zur Rücksichtslosigkeit. Denn das könnte wirklich gefährlich werden, sowohl für ihn als auch für Furuta. Dass er solche extremen Schritte gehen will, ist auf der einen Seite wirklich, wirklich rührend, auf der anderen Seite wie gesagt rücksichtslos und gefährlich. Ob er das wirklich machen wird? Zuzutrauen wäre es ihm. Allerdings kann das auch leicht schief gehen. Das Gespräch zwischen Furuta und Haise fand ich auch wieder total schön. Da merkt man, wie Furuta sich selbst hasst und sich als unwichtig einstuft. Dass Haise ihn einfach vergessen kann und sie ohnehin nichts miteinander zu tun hatten, fand ich sehr traurig – umso rührender war es, als Haise ihm gesagt hat, dass er trotzdem wichtig ist und er ihn nie vergessen könnte und auch nicht dabei zusehen will, wie er stirbt. Haise schätzt Furuta, der vermutlich auch in dieser Geschichte nicht viel Wertschätzung und Liebe erfahren, so viel wert, das ist so schön! Auf der anderen Seite kann ich Furuta gar nicht einschätzen, wie ernst er diese Dinge meint und wie viel davon Manipulation ist. Jedenfalls finde ich die Beziehung zwischen den beiden super spannend. Haha, das Drachen-Plüschtier war sehr cool und niedlich eingebracht, wie Furuta sich wie ein kleiner Junge darüber freut, awww. x3 (Vielleicht möchte er damit aber auch umso verletzlicher wirken? :,o) Zumindest auch wieder eine tolle und auch sehr kreative Anspielung auf den canon. ^__^ Ich habe es erst gar nicht gecheckt und mich gefragt, warum ausgerechnet ein Drache…dann viel es mir von Schuppen von den Augen und ich fand es nur noch cool! :DD Vielleicht ist das etwas zu weit gedacht, aber vielleicht ist das Plüschtier ein Geschenk von/ein Andenken an Rize? Schließlich war Rize ja im Original der „wahre“ Drache? Aber ich denke vielleicht auch wieder nur zu weit. ^^“
Es geht sehr, sehr spannend weiter, jetzt, wo alle auf der Suche nach Kijima und Mutsuki sind. Die ganze Atmosphäre hat etwas Angespanntes, Düsteres und Bedrohliches – und Matsuri scheint immer mehr zu polarisieren habe ich das Gefühl, aber noch hat er das Kommando. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Ui vielleicht irgendwann „übernimmt“, auch wenn ich das auf nichts stützen kann. ^^“
Die ganze Situation ist wahnsinnig spannend und dass alle mit Messer ausgestattet sind, zeigt, wie ernst die Lage mittlerweile ist. Ich habe die Befürchtung, dass wird noch schrecklich außer Kontrolle geraten. Die Anspannung und Nervosität der Charaktere hat mich beim Lesen auf mich übertragen. Keiner weiß, was sie erwartet und niemand rechnet auch mit Mutsuki…Dass man nicht alle Charaktere mit einer Waffe rumlaufen lassen sollte, zeigt der kurze Moment mit Juuzou und Matsuri am Ende. Zum Glück ist nichts passiert, trotzdem zeigt es, dass es vielleicht gefährlich ist, einige, die nicht verantwortungsvoll damit umgehen können, mit Messern rumlaufen zu lassen.
Ich bin total gespannt, wie es weitergeht und ob die Suche erfolgreich sein wird...irgendwie hoffe ich fast, nicht, denn wie auch immer es weitergeht, es wird für die Charaktere sicher nicht schön…Ich bin jedenfalls total gespannt!*-*
LG
Hakuyu^^

Antwort von Suiren am 09.06.2019 | 22:38 Uhr
Servus liebe Hakuyu ♥

Es tut mir sehr leid, das die Antwort auf dein superliebes und supermotivierendes Review erst jetzt kommt :‘(
Ich hab mich aber auf jeden Fall sehr darüber gefreut, vielen Dank :3

Du hast recht, die momentane Situation der Charaktere entspricht eher der Ruhe vor dem Sturm, langsam beginnt das Misstrauen den Zusammenhalt der Gruppe zu erschüttern ^^‘
Ich freue mich sehr, wenn das Kapitel deswegen spannend war und fast noch mehr, dass dir die Details so positiv auffallen. Du kennst mich, ich liebe Details einfach, beim Schreiben und beim Lesen xD
Deine Darstellung von Arima finde ich so beneidenswert, er wirkt in deinen FFs immer so originalgetreu, stark und geheimnisvoll… Ich habe immer das schlechte Gefühl, dass leicht zu erahnen ist, was „mein“ Arima im Sinn hat… aber wenigstens seine ausgeprägten Instinkte will ich gut rüberbringen. Schön, wenn das geklappt hat T^T
Besonders viel bedeutet es mir, wenn Uis strenge und elegante Ausstrahlung so gut zur Geltung kommt, danke :3
Stimmt, du hast gleich richtig erkannt, was Ui an Furutas Verletzung gestört hat und eine sehr gute Vermutung gehabt :) und generell beweist du immer wieder ein gutes Detektiv-Gespür :) Du hast auch gut erkannt, dass Ui sich große Sorgen wegen Furutas Verhalten und Lügen macht und Arima und Hairu indirekt vor ihm warnen will – auch wenn er das nicht offen ausspricht. Und du hast recht damit, dass Uis Verdacht und Warnung noch Auswirkungen haben wird ;)
Stimmt, zumindest Hairus Vermutung, dass Furuta und Kijima etwas miteinander haben, ist natürlich falsch… Gottseidank xD
Aber Hairu vertraut Ui blind, darum nimmt sie auch seine Worte sehr ernst. Und für Arima sind Uis Beobachtungen nur eine Bestätigung in seinem instinktiven Misstrauen gegenüber Furuta und seinen Bedenken, Furuta mit Haise alleine zu lassen. Richtig, Arima weiß jetzt mit Gewissheit, dass Furuta irgendetwas vorhat und befürchtet, dass es irgendetwas mit Haise zu tun hat, weil Furuta derart Haises Nähe sucht.
Es ist eine gute Frage, ob sie schon in der Vergangenheit eine Verbindung hatten. Das wird bald in der Geschichte herauskommen ;)
Ich hab die Szene mehrmals umgeschrieben, weil ich länger hin und her überlegt habe, ob es zu Arima passt, in dieser Situation eifersüchtig zu werden und war mir bis zum Schluss unsicher, deswegen hoffe ich, dass Arima hier nicht allzu sehr aus der Rolle fällt ^^‘
Aber ja, genau diesen Gedanken, dass Arima auch eine gefühlvolle Seite hat (obwohl er die er meist verbirgt) und Haise wirklich liebt, hatte ich auch, weswegen die Szene dann letztendlich so geworden ist… ^^
Stimmt, Arimas „Vorahnung“, dass Furuta etwas im Schilde führt, macht es für ihn noch schlimmer, zu sehen, wie Furuta Haises Nähe genießt.
Danke, ich freue mich, dass dir der Dialog zwischen Haise und Arima gefallen hat :) Um ehrlich zu sein mag ich die Szene selbst ziemlich gern – weil darin deutlich wird, was Haise und Arima, die viel gemeinsam haben und eigentlich sehr gut miteinander harmonieren, unterscheidet, was sie trennt. Während Arima seine Entscheidungen wohlüberlegt, vorrausschauend und rational trifft, lässt sich Haise in erster Linie von seinen Gefühlen leiten. Während Arima sich Gedanken darüber macht, wie gefährlich Furuta in Wirklichkeit ist, denkt Haise nur daran, wie er Furuta helfen kann, wieder gesund zu werden. Haise hat keinerlei Bedenken dabei, völlig selbstlos dem verletzten, geschwächten und traumatisierten Furuta all seine Fürsorge und Zuneigung zukommen zulassen, er hinterfragt Furutas Aussagen und Verhalten nicht im Geringsten. Für ihn ist am wichtigsten, Furuta gesundzupflegen und dafür zögert er auch nicht, ihn vor den anderen, die nicht so liebevoll zu ihm sind, zu verteidigen – vor Matsuris unsensiblem Verhörmethoden, aber sogar auch vor Arima, als er Furuta ein wenig von Haise wegschieben will.
Jedenfalls hast du recht, Haise hat keine Hintergedanken dabei und liebt Arima nach wie vor über alles. Schön, dass dich das auch beruhigen konnte :)
Aber wie du richtig erkannt hast, lässt sich Arima kaum beruhigen – allerdings zweifelt er weniger an Haises Gefühlen und Treue, als an Furutas Ehrlichkeit und Motiven. Auch, dass Furuta sich nur schlafend stellt und in Wirklichkeit Arima und Haise belauscht – das schließlich sogar noch deutlich zeigt – bestätigt Arima in seinem Instinkt, dass Furuta „böse“ ist. Ich bin froh, dass dieses hämische Lächeln von Furuta so eine Auswirkung auf die Atmosphäre in der Szene hat :)
Stimmt, durch Furutas Anwesenheit kann Arima nicht frei mit Haise reden :x Allerdings zweifelt Arima daran, ob es überhaupt eine gute Idee ist, Haise in den Verdacht gegenüber Furuta einzuweihen. Wie auch du hat Arima längst erkannt, dass Haise (in dieser Geschichte) sehr gutgläubig ist und es dadurch nicht einfach wäre, ihn davon zu überzeugen, dass der bemitleidenswerte Furuta die anderen offenbar belügt und zu manipulieren versucht ^^‘
Stimmt, Haises wunderbare Charaktereigenschaft, das Gute in den Menschen zu erkennen, hat in dieser Situation einen Nachteil… Und du beweist wieder das richtige Gespür, denn Furutas Anhänglichkeit an Haise wird tatsächlich noch Konflikte verursachen (von denen Haise noch nichts ahnt) ^^‘
Schön, dass du darauf schon so gespannt bist *^* Ich hoffe, ich werde dich nicht enttäuschen.

Danke, ich freue mich, dass die Szene mit Matsuris nächtlichem Ausflug so düster rübergekommen ist :) Gerade von dir ist das ein großes Kompliment für mich, schließlich findest du immer die richtigen Worte :3
Ja, Matsuri tut echt alles, um die Abreise von der Insel weiter zu verzögern, darum hat er „sicherheitshalber“ das Telefon tatsächlich versenkt, damit es ja niemand zufällig doch irgendwie finden könnte ;)
Ich finde cool, dass dir das Messer aufgefallen ist. Danke, dass du immer so aufmerksam liest :3 Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich sonst nichts zu dem Messer schreibe… ^^‘
Matsuri merkt zwar, dass die ganze schöne Urlaubsstimmung verflogen ist, hofft aber noch darauf, dass sich die allgemeine Aufregung wieder legt und seine Zeit mit Urie noch nicht endet… Ich freu mich, dass du die Idee mit Frühstücks-Boykott gut findest :)
Stimmt, die Art und Weise, wie Matsuri Furuta brutal verhört, war wirklich erschreckend – genau wie du sagst, wissen die anderen schließlich nicht, dass Furuta ihnen (teilweise) etwas vormacht, somit wirkt Matsuris mitleidloses, grobes Verhalten gegenüber Furuta umso schlimmer :x
Es ist auch eine gute Frage, ob die beiden eine (familiäre) Verbindung haben… aber das wird auch erst ein wenig später in der Geschichte thematisiert. Tut mir leid, dass ich dich bei diesen Dingen immer wieder auf spätere Kapitel vertröste T_T
Du hast den richtigen Verdacht, Furuta folgt mit seinen Lügen einer Taktik… ^^ Ich hab mich bemüht, Furuta und die Situation so darzustellen, dass nicht gleich zu erkennen ist, was er plant, aber ich trau dir auf jeden Fall zu, dass du ihn trotzdem im Laufe der Geschichte durchschauen wirst :)
Ui und Arima versuchen, Matsuris brachiale Verhörmethoden abzuschwächen und vernünftig mit Furuta zu reden, um mehr herauszufinden ^^‘ Stimmt, Ui ist nach wie vor misstrauisch gegenüber Furuta, seit für ihn bewiesen ist, dass Furuta gelogen hat.
Aww ♥ Dass dir Ui hier so gut gefällt, bedeutet mir viel, immerhin ist er auch einer meiner absoluten Favoriten *High five* xD

Du hast recht, Furutas Zustand ist ernst… Ja, ich glaube auch, dass man – selbst wenn man mit Verletzungen rechnet – das Ausmaß kaum einplanen kann :x
Er hat es erst abgelehnt zu essen und trinken, weil er keinen Appetit hatte und lieber ein wenig schlafen wollte, doch dann konnte Haise ihn ja doch überreden, etwas zu sich zu nehmen… Aber du hast schon recht damit, dass es ihm offenbar sehr gefällt, wenn Haise sich um ihn kümmert ^^
Dass du dir Sorgen um ihn machst, ist nur verständlich :(

Ich hab leider gar nicht mehr gewusst, was Iyo im Canon eigentlich für einen Beruf hatte (oder ob das überhaupt thematisiert wurde)… aber irgendwie hab ich mir gedacht, dass so ein Hintergrund irgendwie zu ihr passen könnte ^^‘
Ja, Haise hat in dieser Situation wirklich gezeigt, wie weit er für die Menschen, die im etwas bedeuten, gehen würde :x Du hast recht, das birgt große Risiken für beide, es könnte dabei viel schief gehen… aber das blendet Haise in diesem Moment aus. :/
Er hätte es auch sicher versucht, wenn Furuta nicht abgelehnt hätte.
Wie schön, dass dir das Gespräch zwischen den beiden gefallen hat *^* Stimmt, Furutas Selbsthass kommt in dem Gespräch deutlich hervor… aber die Wertschätzung und Zuneigung, die ihm Haise entgegen bringt, in dem er ihm sagt, dass er wichtig ist und er nicht will, dass er stirbt, haben Furuta bestimmt sehr gut getan.
Du hast recht, Furuta hat auch in dieser Geschichte eine recht lieblose, einsame Vergangenheit. Nur hab ich mich noch nicht entschieden, wie viel darauf eingegangen wird… Es ist traurig, aber irgendwie würde ohne so einen Hintergrund etwas fehlen, meinst du nicht auch? Seine Vergangenheit erklärt viel von seinem jetzigen Verhalten und gehört deswegen untrennbar zu ihm, denke ich… ^^‘
Auf jeden Fall freut mich sehr, dass du die Beziehung zwischen den beiden spannend findest ♥
Haha danke xD Das Drachenstofftier wollte ich unbedingt einbringen… Stimmt, mit dem Stoffdrachen wollte Furuta noch einmal demonstrieren, wie verletzlich und unschuldig er ist xD Aber wenn du das nachfolgende Kapitel schon gelesen hast, weißt du bereits, dass auch hinter dem Plüschdrachen noch ein anderes kleines Geheimnis und eiskalte Berechnung steckt ;)
Schön, dass du diese Anspielung auf den Canon cool fandest *^* Zumindest ist dieses Mal der Drache niedlich und harmlos :) Aber der Gedanke, dass er ein Andenken von Rize sein könnte, gefällt mir sehr und ich finde ihn nicht zu weit hergeholt :3

Danke, ich bin echt froh, dass es so spannend ist und eine düstere Atmosphäre so deutlich spürbar ist *^*
Du hast völlig recht, Matsuri hat sich bei seinen Gästen (außer bei Kuki und Juuzou) tatsächlich sehr unbeliebt gemacht, aber momentan akzeptieren sie ihn noch als „Anführer“. Deine Vorahnung, dass Ui übernehmen könnte, finde ich auch sehr interessant und gut vorstellbar, immerhin hat er auch gute Führungsqualitäten und wird von der Gruppe respektiert :) Allerdings wird Matsuri nicht freiwillig das Kommando abgeben…
Stimmt, die allgemeine Verunsicherung führt dazu, dass die Charaktere sich sicherheitshalber bewaffnet haben, um für alles gewappnet zu sein. Aber es ist auch wahr, dass mit der Gefahr, die von Tooru ausgeht, niemand rechnen kann… Und auch sonst sind deine Bedenken berechtigt, wie Juuzou auch sofort unter Beweis stellt ^^‘
Tatsächlich erwartet die Charaktere keine schöne Überraschung…
Ich hoffe, dass dir das nächste Kapitel trotzdem gefallen wird :3

Tausend Dank noch einmal für dein liebes und motivierendes Review und dass du immer so aufmerksam liest und mir so ausführliches, hilfreiches Feedback gibst ♥
Ich weiß gar nicht, womit ich deine Unterstützung verdient hab… *^*

Hdl ♥

viele liebe Grüße
deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
07.03.2019 | 09:03 Uhr
zu Kapitel 7
Hallo^^
das Kapitel war wieder sehr spannend. Ich finde es sehr cool gemacht, wie du zu Beginn die einzelnen Grüppchen beschrieben hast. :3 Da wusste man immer, wie es allen ergeht und es hat eine sehr große Spannung erzeugt, weil man nie wusste, was einen erwartet. Ich war froh zu sehen, dass es den einen gut ging, hab mir aber gleich wieder Sorgen gemacht, als die anderen drankamen, weil wer weiß, wie es denen ergeht? Zumindest ist niemandem was auf der Suche passiert. Ein Glück! Und es war schön, wie stark du noch einmal auf die Charakterbeziehungen eingegangen bist während der Suche.
Was Matsuri und Urie angeht, so finde ich die Entwicklung zwischen den beiden sehr interessant. Dass Matsuri in so einer angespannten Situation (die er selbst gar nicht richtig ernst nimmt und vielleicht empfinde ich es nur so schlimm, weil ich weiß, wie ernst die Lage ist) ein ganz anderes Gesprächsthema anschneidet, zeigt, wie gleichgültig ihm die Lage gerade und die Suche nach seinen verschwundenen Kollegen in Wahrheit sind. Ganz bezeichnend dafür fand ich das Detail, dass er sich nicht einmal Mutsukis Namen richtig gemerkt hat. Für ihn zählt nur Urie. Und jetzt macht er einen sehr wichtigen Schritt auf Urie zu, indem er ihn als seinen Assistenten einstellen will. Natürlich willigt Urie sofort ein und seine Gedanken zu seiner Karriere hast du sehr anschaulich beschrieben. Für ihn ist das natürlich die Chance, das Karrieresprungbrett schlechthin. Es ist sehr interessant, die Interaktion zwischen Urie und Matsuri zu beobachten, weil sie auf so unterschiedlichen Ebenen kommunizieren. Urie geht es wirklich nur um die Karriere, um das, was wirklich besprochen wird. Für Matsuri geht es jedoch um die Beziehung, das was im Subtext steht, er aber nicht direkt aussprechen kann und was von Urie auch nicht bemerkt wird. Als Urie sagt „Wenn Sie sagen, ich soll bellen, dann belle ich“ (übrigens cool, wie du diesen Satz aus dem Original eingeflochten hast x3), kann man das so verstehen, als will Urie seine Loyalität darstellen. Matsuri dagegen interpretiert da sicherlich noch eine andere Ebene hinein, die Urie unter Umständen nicht gemeint hat. Das macht das Gespräch zwischen den beiden total spannend und ich bin super gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Matsuri und Urie noch entwickeln wird. :o „Sein Herz schlug viel schneller und fester, als das in den intimsten Momenten mit seiner Ehefrau jemals getan hatte.“ – diesen Satz fand ich total gelungen, weil er noch einmal so einen Einblick in Matsuris Persönlichkeit gibt.
Gleiches gilt für Ui und Hairu! Obwohl ihre Szene kurz war, steckte da so viel Atmosphäre und Stimmung drin, von den Regentropfen die in Hairus Haar hängen bis hin zu Hairus blumigen Parfüm, dass Hairu gesagt hat, wie glücklich sie ist und wie schön das alles ist und Uis Melancholie, weil er spürt, dass Hairu ihn trotz allem nicht liebt. Das wiederum bleibt von Hairu nicht unbemerkt, möchte sie Ui genauso fröhlich machen, wie er sie. Ich liebe, wie du die Beziehung der beiden darstellst. x3 Ich frage mich, wie es mit den beiden weitergeht. :o Vielleicht verliebt sich Hairu ja noch in Ui – oder beide merken, dass sie auch als Freunde glücklich werden können. Ich hoffe nur, dass ihre Beziehung nicht völlig an dem Zwiespalt zerbricht.
Kommen wir zu Juuzou und Seidou, die mal wieder Zucker zusammen sind. Echt, wie sie miteinander umgehen, macht so viel Spaß zu verfolgen, du bringst immer eine so große Dynamik in ihre Interaktion hinein. :D Haha, Seidou hat den ganzen Alkohol wohl nicht gerade gut vertragen… xD Und Juuzou ist trotz der bedrohlichen Stimmung so fröhlich wie immer! Das hat sehr gut zu ihm gepasst. :D Auch, wie kindlich er generell ist und sich auch über die Holzbrüstung lehnt – und ich habe mich sehr gefreut, dass Seidou sich Sorgen um ihn macht. Und haha, wie es am Ende Seidou ist, der runterfällt. Der Ärmste ist aber auch ein Pechvogel. xD Wobei ich sagen muss, dass ich schon Angst hatte, dass Seidou plötzlich der nächste ist, dem was passiert. Aber zum Glück ist alles gut. :o Hihi Juuzous Reaktion war auch goldig – „warte auf mich“, als hätte Seidou gerade den Spaß seines Lebens. xD Das mit dem Sumpfmonster war auch total niedlich. x3 Und bei Juuzous Gozilla-Einwurf und Seidous Korrektur, dass Gozilla gar nicht aus dem Sumpf kommt, musste ich echt grinsen. xD
Bei Akira und Amon geht es auch ziemlich romantisch zu. :o Ich fand es irgendwie traurig, dass Akira Furuta als Kijimas Schoßhund bezeichnet hat, so als hätte er außerhalb von Kijima keine Daseinsberechtigung und es hat ihn auch ein bisschen entmenschlicht, diese Bezeichnung. Aber es passt zu Akira, die Menschen derartig hart zu beurteilen. Dass Furuta alles andere als der gefügige Schoßhund ist, haben wir ja im letzten Kapitel gesehen. Akiras Bemerkung, niemanden finden zu können, hat mir große Sorgen gemacht. Auch jetzt urteilt Akira hart, ist in erster Linie genervt, dass immer jemand aus der Reihe tanzen muss und dass sich keiner „vernünftig“ verhält. Der Kommentar bezüglich Juuzou und Seidou war niedlich – gut, dass Amon und Akira das in der vorherigen Szene nicht gesehen haben, dann wäre Amon sicherlich weniger stolz. ;) Oh und sie haben sich geküsst. x3
Irgendwie ist es ziemlich bezeichnend, dass sich alle Charaktere mehr um ihre Beziehungen und ihre eigenen Probleme kümmern, als sich Sorgen um die drei Verschwundenen zu machen. Dass zeigt zum einen, dass sowohl Mutsuki, Furuta und Kijima in der Gruppe „nicht so wichtig“ zu sein scheinen. Zumal es sich ja bei allen dreien um Außenseiter gehandelt hat. Zum anderen zeigt es auch, dass sich niemand etwas Schlimmes vorstellen kann, überhaupt niemand sich vorstellen kann, dass etwas Schreckliches passieren könnte. Was ja auch nachvollziehbar ist (wobei ich persönlich wohl total am Rad drehen würde, wenn nur einer verschwunden wäre xD). Schließlich sind sie alleine auf der Insel, sie sind Kollegen, kennen sich alle. Und niemand hat die Pflicht, sich irgendwo aufzuhalten. Es ist also sehr nachvollziehbar, diese Einstellung zu haben – ich fürchte nur, dass genau diese Sorglosigkeit ihnen noch zum Verhängnis werden wird.
So sorglos die erste Hälfte des Kapitels war, umso schrecklicher bricht die Gewalt plötzlich ein. Dieser Kontrast ist dir toll gelungen. Als Hairu plötzlich hereingestürmt ist und Ui mit dem bewusstlosen Furuta hineintrat, habe ich mich wahnsinnig erschrocken. Wie du Furuta beschrieben hast…Heilige…da habe ich total Angst um ihn bekommen. Du hast seinen Zustand sehr eindringlich in Worte gefasst und all die Details haben dafür gesorgt, dass mir ein Schauer über den Rücken gelaufen ist. „Es wirkte wie ein Totenkopf, denn die Haut war leichenblass, als ob die Knochen seines Schädels hindurch scheinen würden und die dunklen Schatten unter seinen Augen wirkten wie leere Augenhöhlen“ – diesen Satz fand ich ganz besonders toll, besonders der Vergleich mit dem Totenkopf und den leeren Augenhöhlen hat Furuta etwas Unheimliches und ja…totes gegeben. Ich hatte wirklich Angst, dass er stirbt. Ich bewundere Ui wirklich, dass er so ruhig bleiben konnte. Er hat trotz allem die Fassung bewahrt, hat Anweisungen gegeben, wusste genau, was zu tun ist. Und auch Haise ist unglaublich mutig, dass er sich der Situation stellt, auch, wenn er sie kaum ertragen kann. Ich fand sehr rührend, wie sie sich um den verletzten Furuta gekümmert haben. Und ich finde auch toll, mit wie vielen Details du an die Szene herangegangen bist. So detailliert zu erfahren, wie schlecht es ihm geht, hat Furutas Zustand nur noch erschreckender und die Situation damit noch dringlicher gemacht. Du glaubst nicht, wie erleichtert ich war, als Furuta gesprochen hat und zumindest nicht ganz besinnungslos war. Übrigens war es auch sehr bezeichnend und passend für Furuta, dass er in dieser Situation noch Witze machen konnte. Seine heftige Reaktion, als Haise nach Mutsuki gefragt hat, hat mich dagegen sehr erschrocken. Furuta muss wirklich traumatisiert sein, der ärmste… .___.“ Es war auch total spannend die Interaktion zwischen Ui und Haise zu beobachten und wie sie jeweils mit der Situation umgehen. Ui ist wie gesagt vollkommen nüchtern, behält einen klaren Kopf und geht auch mit Furutas Scherz eher trocken um. Übrigens finde ich es sehr passend für ihn, dass er Hairu rausgeschickt hat, weil er einer Dame derartiges nicht antun will. Wobei ich glaube, dass Hairu keineswegs so zerbrechlich und zimperlich ist, wie Ui sie sieht – im Gegenteil. ;) Aber es passt zu Ui und auch seinem Hintergrund, dass er eine etwas konservativere Einstellung hat. Haise dagegen ist sehr viel emotionaler (wie er Furuta gedrängt hat, was über Mutsuki zu erzählen und erst von Ui zurechtgewiesen werden musste) und ihm geht das alles sehr nahe. Auch durch Furutas Scherz sichtlich eingeschüchtert. Aber er ist so hilfsbereit und fürsorglich und wächst ein bisschen über sich hinaus, das ist so schön zu sehen. x3 Wie er Furutas Hand gehalten hat, war ganz besonders schön beschrieben („Haise konnte Furutas Händedruck noch immer fühlen, nachdem er schon losgelassen hatte“ – die Formulierung war total schön ^__^) und wie man später im Kapitel erfährt, hat das ja noch eine größere Bedeutung. Haise scheint auch deutlich optimistischer zu sein, was Furutas Verletzungen angeht (vielleicht wollte er ihn aber auch nur trösten), während Ui deutlich skeptischer ist. Ich frage mich, wie schlimm Furutas Verletzungen wirklich sind, aber insbesondere die Kopfverletzung kann übel sein, da hat Ui ganz recht. Übrigens finde ich es auch sehr gut, wie du auf die Details von Furutas Versorgung geachtet hast, dass man ihn lieber aus der Kleidung rausschneidet, als ihn aus den Klamotten zu winden. Apopros Ui und Skepsis, als sie Furuta die Hose ausgezogen haben und das erst nicht ging, wegen einer Wunde (aua…die Vorstellung) habe ich mich erst über Uis Skepsis gewundert. Dann habe ich es verstanden! O.O Schließlich ist der Stoff über der Wunde unbeschädigt. Also könnte das ein Indiz dafür sein, dass Furuta sich die Verletzung selbst zugefügt hat. Ohhhh…plötzlich habe ich die Situation mit ganz anderen Augen gesehen. O.o Also hat Furuta sich selbst noch weiter verletzt, um noch mehr Mitleid zu bekommen oder aus weiteren Gründen? So oder so…das ist ganz schön heftig und ein toller Twist. Es war zwar schon vorher deutlich geworden, dass man Furuta nicht vertrauen darf…aber ihn in so einer schutzlosen, hilfsbedürftigen Situation zu sehen und dann diese Implikation, dass Furuta (zum Teil, viele Verletzungen waren ja echt) nur so tut…wow. Wie gesagt, das hat alles noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Dass er zum Beispiel Witze machen kann („Sie sind ein Furuta-Quäler, Herr Kollege!“ war übrigens auch gut xD), aber nicht über Kijima oder Mutsuki reden kann. Ich habe es auf das Trauma geschoben (und die umstehenden Charaktere sicher auch), aber vielleicht hat Furuta auch nur so getan, damit er über das Thema nicht reden muss. Und dadurch, dass er nur Kijima stammelt, vermuten alle, es ist dessen Schuld, was für sie scheinbar als hinreichende Erklärung reicht, um keine weiteren Fragen zu stellen. Das ist total spannend und dass Ui Verdacht schöpft, lässt die Spannung nur noch in die Höhe treiben. Davon, dass von Mutsuki und Kijima noch jede Spur fehlt, ganz zu schweigen. Ohhh und scheinbar möchte Furuta auch Haise manipulieren, wenn ich seine Gedanken richtig deute. Ach, Haise ist so lieb. ;___; Ich finde es traurig, dass er sich selbst als schwach betitelt und denkt, dass er nichts tun kann – dabei ist er doch so fürsorglich und dabei ist er doch selbst verletzt und doch denkt er immer so sehr an andere. Aber diese Fürsorge wird von Furuta gnadenlos ausgenutzt, wie es scheint. Also Furuta gefordert hat, die Futons näher beieinander zu schieben, bin ich schon hellhörig geworden und dann wurde es ja sehr vertraulich zwischen den beiden. Ich fand die Atmosphäre wunderbar rübergebracht – auf der einen Seite das Streitgespräch der Kollegen, das ins Zimmer hallt, auf der anderen Seite diese Stille und Zweisamkeit. Es hat mich sehr gerührt, wie Furuta sein Herz vor Haise ausgeschüttet hat, gesagt, dass Haise der einzige ist, der ihn liebevoll behandelt und er sich durch den Händedruck geliebt gefühlt hat. Das war so schön und bewegend, wie du das formuliert hast, wie die beiden sich gegenseitig Trost und Wärme geben können („Und noch überraschter war Haise, dass sich die Nähe des anderen Mannes keineswegs unangenehm anfühlte – im Gegenteil, er verspürte Trost, Geborgenheit und eine Wärme, von der er nicht gewusst hatte, dass er sich nach ihr gesehnt hatte.“ – das war besonders toll formuliert! :o). x3 …Beziehungsweise, hätte es sein können. Wenn ich nicht arge Zweifel an Furuta hätte. Ich habe so das dumpfe Gefühl, dass er absichtlich Mitleid erregen will. Und Haise ist ja tatsächlich überwältigt von Furutas Dankbarkeit. So überwältigt, dass er tatsächlich sowas wie Anziehung für ihn spürt. Ich habe mich erschrocken, als er Furuta mit Arima vergleicht und Furuta sogar besser abschneidet…Haise wird doch nicht etwa Arima betrügen? .___.“ Das wäre schrecklich, der arme Arima. Aber noch ist nichts passiert und ich traue es Haise ehrlich gesagt nicht zu, Arima zu betrügen, so treu wie er ist. Aber wer weiß, wie das noch weiter zwischen Furuta und Haise verlaufen wird. Ich hoffe, das klingt nicht gemein, aber ich kann Haises Gefühle nachvollziehen. Dass er sich Arima unterlegen fühlt und mit Furuta eher gleich auf und dass er sich mit letzterem Beziehungsmodell wohler fühlt. Schließlich ist Arima ja auch eher kühl und distanziert (aber man merkt natürlich, dass er Haise liebt und es auf seine Art und Weise zeigt), während Furuta ihm so offen und warmherzig gedankt hat. Derartig gezeigte Zuneigung, das ist Haise in der Beziehung mit Arima wohl eher nicht gewohnt. Auch ist Furuta verletzlich und sensibel, so wie Haise sich auch selbst wahrnimmt. Während Arima im Grunde von nichts erschüttert werden kann. Dadurch, dass sie sich so ähnlich sind, spürt Haise diese Anziehungskraft. Fragt sich nur, was Furutas Motive sind. Hat er wie im Original eine Vergangenheit mit Arima und will ihm Haise ausspannen, um sich für irgendwas zu rächen? Oder in Wahrheit sehnt er sich wirklich nach Liebe und Zuneigung und seine Worte sind zumindest nicht ganz gelogen? Aber ganz schön gefährlich, was Furuta tut. Schließlich weiß er, wie besessen Mutsuki ist. Oder das ist genau sein Plan? Sich an Haise „ranzumachen“, um Mutsuki eifersüchtig werden zu lassen, damit Mutsuki sich selbst quasi enttarnt. Oder interpretiere ich da zu viel rein? ^^“
Jedenfalls freue ich mich über diesen total spannenden Konflikt und generell die Richtung, welche die Geschichte nimmt. *-*
Es wird extrem düster und unheimlich. Dass die Kommunikation nach außen abgeschnitten ist (kein Krankenwagen, keine Polizei) und die Charaktere quasi gefangen sind, macht alles nur noch beklemmender. Diese beklemmende Klaustrophobie baut eine unheimliche Spannung auf, die von den schwelenden Konflikten zwischen den Charakteren nur noch unterschützt wird. Es ist eine wahnsinnig aufgeheizte Situation! Die Charaktere stecken mittlerweile wirklich in der Krise. Man siehe sich allein den Streit am Ende des Kapitels an. Matsuri gerät ganz schön unter Beschuss durch Charaktere, die alles klarer sehen als er und sich der Situation stellen, wie Akira und Hairu. Matsuri dagegen wehrt sich vehement, stempelt die anderen als hysterisch ab und möchte die ganze Lage gar nicht wahrhaben. Ja, er ist sogar dafür verantwortlich, dass sie niemanden erreichen können. Man sieht auch den Grund dazu, ist er schließlich endlich am Ziel und hat Zeit alleine mit Urie und kann Probleme gar nicht gebrauchen. Matsuri hat mich wirklich aufgeregt, weil er so ignorant und unsensibel war, das kann man sich gar nicht ansehen (Iyo hat mir auch total Leid getan, schließlich merkt sie, dass ihr Mann sie nicht mag…für sie muss die Ehe wohl auch die Hölle sein D:). .___.“ Aber die Dynamik zwischen den Charakteren ist umso interessanter, wie alle auf ihn einreden und Matsuri alles abblockt. Wie gesagt, Matsuri hat nicht gerade Sympathiepunkte gesammelt, sollte er aber vermutlich auch nicht und es trägt eine Menge zur Geschichte bei, so viele unterschiedliche Positionen zu haben. Das Streitgespräch hast du wirklich spannend geschrieben. Ich frage mich, wie lange das gutgehen und Matsuri seine Traumwelt aufrechterhalten kann. Ich bin super gespannt, wie es weitergeht und sich die einzelnen Handlungsfäden noch entwickeln. x3 Insbesondere, was ist mit Mutsuki und Kijima…?! O.o Irgendwie habe ich keine große Hoffnung für Kijima…
Ich freue mich schon total auf die Fortsetzung. ^^

Liebe Grüße^^
Hakuyu

Antwort von Suiren am 20.04.2019 | 18:00 Uhr
Servus liebe Hakuyu ♥

Entschuldige bitte, dass die Antwort auf dein wunderbares Review wieder auf sich hat warten lassen T_T
Vielen Dank, ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du dir wieder so viel Zeit genommen und so viele Gedanken gemacht hast, um mir so ein interessantes, motivierendes Feedback zu hinterlassen *^*
Schön, dass es spannend war und dir gefallen hat, dass ich über die einzelnen Grüppchen und die Beziehungen der Charaktere geschrieben habe ^^‘
Ja, Matsuri und Kuki haben sehr große „Fortschritte“ zu gemacht. Am Anfang hatten sie kaum miteinander zu tun und im Verlauf ihres Gespräches hat Matsuri Kuki zu seinem Assistenten gemacht ^^‘ Du hast recht, Matsuri nimmt das Verschwinden der Drei nicht ernst und es schlimm, auch wenn er denkt, dass ihnen hier nichts passieren kann und sie freiwillig nicht an den Aktivitäten der Gruppe teilnehmen. Er sollte wirklich mehr auf seine Gäste achten… Genau, Matsuri hat Toorus Namen falsch gesagt, weil er sich gar nicht wirklich für die anderen Personen – besonders die, mit denen er zuvor kaum/keinen Kontakt gehabt hat – interessiert ^^‘
Ich freue mich, dass du das Gespräch der beiden so interessant gefunden hast :3 Und du hast die Situation natürlich richtig erkannt und schön beschrieben, wie sie auf unterschiedlichen Ebenen kommunizieren, danke *^*
Den Satz „Wenn Sie sagen, ich soll bellen, dann belle ich“ habe ich aus dem Original übernommen, weil ich fand, dass er perfekt Kukis Einstellung zeigt und Matsuris Hoffnungen noch weiter schüren würde ^^‘ Matsuri versteht es ein wenig anders, als Kuki es gemeint hat ;)
Schön, dass du auf die weitere Entwicklung ihrer Beziehung gespannt bist :3
Ich freue mich auch ganz besonders, wenn dir die Szene von Ui und Hairu gefallen hat, weil sie eines meiner OTP sind ;) ♥ Darum hab ich mich gerade bei ihnen um eine besondere Atmosphäre bemüht, vielen Dank, dass du dir das aufgefallen ist und du es so zu schätzen weißt :3 Dass du die Darstellung der beiden sogar liebst, macht mich sehr glücklich, vielen Dank ♥
Hairus Glücklichsein und Uis Herzschmerz sorgen ganz von selbst für eine interessante Mischung ^^ Es ist eine gute Frage, wie es mit den beiden weitergeht… Wenn ich ehrlich bin, weiß ich es selbst nicht so genau, bin noch am Hin- und Herüberlegen zwischen zwei Varianten, die mich reizen…
Aww, wie schön, dass dir das Lesen über Juuzou und Seidou so Spaß macht :3 Es macht mir auch Spaß, über sie zu schreiben. Irgendwie fallen mir gerade bei ihnen immer wieder solche Szenen ein, wo sie sich gegenseitig so richtig auf Trapp halten ^^‘
Stimmt, Seidou hätte lieber nicht so viel trinken sollen (aber dafür mochte ich den betrunkenen Seidou im Canon viel zu sehr ;)) und Juuzou hat einfach nur Spaß, was auch immer um ihn herum geschieht xD
Ja, der arme, tollpatschige Seidou wird geradezu vom Pech verfolgt… Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen um ihn gemacht hast, als er hinuntergestürzt ist, aber da hatte er noch mal Glück im Unglück, dass er im Schlamm so weich gelandet ist xD Sonst wäre es anders ausgegangen…^^‘
Schön, dass du ihre kleine Diskussion lustig gefunden hast xD Ich bin froh, wenn die beiden die angespannte Stimmung zwischen durch ein bisschen auflockern können.
Akira und Amon sind eigentlich das „Traumpärchen“ in der Gruppe, sie bilden das stärkste Team, sind fast immer einer Meinung und haben keine Geheimnisse voreinander. Aber so, wie du schon richtig erkannt hast, hat Akira mit ihren harten, verurteilenden Ansichten ein Problem damit, zu den anderen Charakteren einen guten Draht zu finden ^^‘ Du hast recht, Furuta als „Kijimas Schoßhund“ zu bezeichnen, entmenschlicht ihn ein Stück weit. Akira sieht alles sehr eng und es geht ihr auf die Nerven, sich um die Kollegen kümmern zu müssen, die vermeintlich zu verantwortungslos und unvernünftig sind, um den anderen Bescheid zu sagen, was sie vorhaben.
Haha stimmt xD Hätte Amon das „Seidou-Sumpfmonster“ gesehen, wäre sein Stolz auf Juuzou und Seidou gleich wieder dahin gewesen xD

Ja, du hast recht. Die meisten Charaktere machen sich keine besonders großen Sorgen um die drei Verschwundenen und konzentrieren sich daher vor allem um ihre persönlichen Belänge. Auch die Gründe dafür hast du gut erkannt ♥
Es ist wirklich so, dass die anderen Charaktere Tooru, Furuta und Kijima, die allesamt eher Einzelgänger sind, zu trauen, sich freiwillig und absichtlich von der Gruppe abzuschotten, um etwas Abstand zu gewinnen und ihr eigenes Ding zu machen. Außerdem kann sich niemand vorstellen, dass ihnen auf der Insel etwas passiert sein könnte… Niemand rechnet mit den furchtbaren Attacken, die es gegeben hat. Aber ich wäre genauso wie du total besorgt, wenn jemand so lange von der Gruppe wegbleiben würde und man nicht wüsste, wo er ist und was er macht ^^‘
Wieder täuscht dich dein Gefühl nicht – diese Unbesorgtheit wird die Situation noch verschlimmern… u_u
Danke, ich habe gehofft, dass die Entdeckung des verletzten Furuta die Stimmung so drastisch ändern würde. Immerhin wird dadurch auch diese trügerische Idylle auf der Insel regelrecht zerschlagen, das sollte möglichst intensiv rüberkommen ^^‘
Aber es tut mir leid, dass du dich so darüber erschrocken hast und dass ich dir Angst um Furuta gemacht habe… u_u
Um Furuta zu retten, habe ich einen Charakter gebraucht, der auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und Verantwortung übernehmen kann und der wohl überlegt und beherzt handelt – da hab ich quasi sofort an Ui gedacht ^^‘
Haha ich hab auch gedacht, dass Ui als „Gentleman“ Hairu lieber wegschickt, um ihr den Anblick zu ersparen xD Aber du hast natürlich recht, Hairu hätte das schon gut weggesteckt ;)
Stimmt, es ist Haise schwer gefallen, mitanzusehen, wie schlecht es Furuta geht, aber sein Wunsch, seinen Kollegen zu helfen, war stärker :3
Ich freue mich sehr, dass dir die Details so positiv aufgefallen sind *^* Mit ihnen wollte ich aufzeigen, wie ernst die Situation ist – schön, wenn das gelungen ist :3
Aww, ich kann mir vorstellen, dass dir ein Stein vom Herzen gefallen ist, als Furuta zumindest ansprechbar war… ^^‘
Dass er noch einen Scherz gemacht hat, war hoffentlich nicht zu unrealistisch, aber die Frage nach Tooru war ihm sehr unangenehm, das hast du ganz richtig erkannt. Du hast auch recht damit, dass Haise so optimistisch tut, um Furuta zu trösten und zu beruhigen. Dass niemand sagen kann, wie schwer er verletzt ist und ihm niemand richtig helfen kann, beunruhigt sie alle sehr…
Du hast auch sehr gut kombiniert, was Furutas Wunde am Bein betrifft :3 Dein Verdacht, er könnte sich selbst verletzt haben ist sehr interessant und du bist auf jeden Fall auf einer guten Spur ^^ Ich finde auch toll, dass du dann Furutas ganzes Verhalten in einem anderen Licht betrachtet hast und hoffe, dass ich jetzt nicht zu viel verrate, aber… du hast recht, Furuta reagiert so Fragen über Tooru und Kijima, um sie nicht beantworten zu müssen. Immerhin hat er sich selbst auch ganz schön schuldig gemacht, als die Drei im Wald aufeinander getroffen sind. Jetzt wäre es für Furuta am einfachsten und angenehmsten, das verängstigte Opfer zu spielen und überhaupt nicht darüber reden zu müssen ;)
Und richtig, weil er sich (scheinbar) gerade in so einem kritischen Zustand befindet und sich über Fragen nach Kijima und Tooru aufregt, reicht es den anderen im Moment als Erklärung, dass er „Kijima“ stammelt. ^^‘
Ja, der liebe, feinfühlige Haise, der wieder zu viel von sich verlangt, obwohl er bereits so fürsorglich und aufopferungsvoll ist… das kommt Furuta gerade recht.
Danke, ich freue mich, dass dir die Atmosphäre in dem Zimmer so gefallen hat. Ich fand, es hatte etwas Tröstendes, dass sie in ihrem Zimmer sicher und „abgeschottet“ sind, von dem Chaos, das draußen vor sich geht :)
Schön, dass es dich gerührt hat, wie sich Furuta Haise geöffnet hat :3 Dass die Szene einen bitteren Beigeschmack hat, weil du Furuta schon auf die Schliche gekommen bist, kann ich gut verstehen… ebenso, dass es dich erschrocken hat, als Haise Furuta mit Arima vergleicht ^^‘
Aber da kann ich dich beruhigen, du hast recht, Haise würde Arima nicht einfach betrügen. Nein, ich finde nicht, dass es gemein ist, dass du Haises Gefühle und Gedanken hinsichtlich Furuta nachvollziehen kannst. Gerade für Haise, der von sich von Arimas unnahbarer Art immer ein wenig verunsichert fühlt, ist es eine total schöne Erfahrung, so offen Dankbarkeit, Wertschätzung und Zuneigung zu bekommen. Du sagst es so schön und richtig, dass Haise in dem verletzlichen und sensiblen Furuta einen „Gleichgesinnten“ sieht und sich ihm verbunden fühlt :3
Deine Gedanken über Furutas mögliche Motive finde ich sehr interessant und sehr gut nachvollziehbar… und ich bedauere ehrlich, dass ich dazu noch nicht mehr sagen kann… ^^‘ Aber auf jeden Fall hast du recht damit, dass Furuta mit dem Feuer spielt, indem er so intensiv Haises Nähe sucht ;)
Vielen Dank *^* Es bedeutet mir viel, dass du dich über die Richtung, die die Geschichte nimmt, freust und so gespannt bist ♥
Genau, dadurch, dass die Charaktere nicht einfach Hilfe holen oder fliehen können, sind sie in dieser Situation auf sich selbst gestellt und müssen irgendwie selbst einen Ausweg finden. Ihre Nerven sind gespannt, das verschlimmert die Atmosphäre und die Konflikte zwischen ihnen.
Du hast vollkommen recht, dass sich Matsuri dagegen wehrt, den Ernst der Situation anzuerkennen. Noch hofft er, dass er den Vorfall runterspielen und den Urlaub fortsetzen kann… Stimmt, seinetwegen sind die Charaktere von der Außenwelt abgeschnitten. Ich verstehe, dass dich seine Ignoranz und Kaltschnäuzigkeit aufgeregt haben. Und wenn du das nächste Kapitel gelesen hast, weißt du schon, dass die Sache mit dem Telefon sogar noch schlimmer ist, als er ursprünglich behauptet hat ^^‘
Der arme Matsuri… Einerseits tut es mir sehr leid, dass er natürlich schlecht dasteht, weil er aus Egoismus in Kauf nimmt, dass die Charaktere weiterhin dieser immer größer werdenden Gefahr ausgesetzt sind… andererseits würde die Geschichte sonst nicht so funktionieren. Es wäre unrealistisch, wenn Matsuri, dessen Familie die Insel gehört, nicht wüsste, wie man von ihr wieder runterkommt. Wäre er aber so einsichtig und vernünftig wie der Großteil der anderen Charaktere, würde er sie alle sofort zurück aufs Festland bringen und die Polizei und Rettungskräfte informieren… Und dann wäre die Geschichte mehr oder weniger zu Ende. Darum wird Matsuri noch ein bisschen so stur bleiben ;)
Was aus Tooru und Kijima geworden ist, wird bald aufgeklärt :3
Danke, dass du so gespannt bist *^* und vielen Dank für dein ausführliches Review ♥ Ich kann dir gar nicht genug danken, dafür, dass du dir die Zeit nimmst und so viele Gedanken machst. Du motivierst mich sehr und das Schreiben mit dir macht mir immer viel Spaß :3

Ich wünsche dir schöne Ostern ♥
viele liebe Grüße

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
07.02.2019 | 18:49 Uhr
zu Kapitel 6
Hallo^^
Ich habe das Kapitel schon vor einer gaaanzen Weile verschlungen und auch das Review hatte ich längst angefangen, aber komme leider jetzt erst dazu, es zu beenden, tut mir Leid. D:
Wow, Kapitel war unglaublich spannend und die Stimmung ist extrem düster geworden.
Der Anfang ist bereits total unheilverheißend mit dem Regen. Mir gefällt sehr, wie den Sturm aus dem letzten Kapitel, der sich angekündigt hat, eingebracht hast. Der Sturm hat wirklich etwas symbolisches, denn in diesem Kapitel bricht ja wahrlich ein Sturm zwischen den Charakteren los.
Der Anfang beginnt ruhig, doch allein das Thema, in dem es in dem Gespräch zwischen Furuta und Kijima geht, lässt schlimmes erahnen. Ich sehe Kijima jetzt übrigens mit ganz anderen Augen als zuvor. Ich finde es noch immer nicht gut, dass er einfach in das Mädchenzimmer gegangen ist und die Sachen durchwühlt. Doch er hatte ja einen Grund dazu, beziehungsweise einen Verdacht gegen Mutsuki, der sich auch als wahr herausgestellt hat. Und es macht Sinn, dass Kijima dahintergekommen ist, schließlich ist er ja Polizist mit jahrzehnterlangen Berufserfahrung und das hat sich in diesem Moment ganz besonders gezeigt. Ich finde es übrigens echt gut gemacht, wie du einen erst hast glauben lassen, dass Kijima das aus perversen Gründen tut und dies auch scheinbar durch Kijimas vorherige Handlungen nur bestätigt wurde (wie er z.B. Hairu ziemlich unanständig angestarrt hat…) – aber dann hast du diese Erwartung total umgedreht und es ist ganz anders, als man denkt, das ist dir toll gelungen. :D
Mir hat das Gespräch zwischen Furuta und Kijima sehr gefallen, ich mag die Dynamik der beiden innerhalb deiner Geschichte sehr. x3 Kijima wirkt wie ein erfahrener, abgebrühter Profi, Furuta wie ein witzelnder Grünschnabel – der jedoch weitaus mehr Einsicht in die Dinge hat, als man ihm zutraut. Auch, wenn Kijima Furuta ja sehr häufig schikaniert, ja fast schon grausam zu ihm ist und ihn wie einen Sklaven behandelt…es hat mich sehr überrascht zu sehen, wie die beiden doch auf professionelle Art und Weise miteinander reden, spekulieren und ja, als Partner zusammenarbeiten können. Ich mag sehr, wie du ihre Beziehung mit Leben füllst.
Es passt so gut zu Furuta, selbst unter diesen ernsten Bedingungen noch Witze zu machen (I♥Nimura – herrlich xD), ganz schön makaber, aber gerade das ist es, was ihn ausmacht. Und auch gerade dadurch kurbelt er ja auch das Gespräch etwas an. Was mir übrigens aufgefallen ist, ist, dass Furuta der einzige ist, der Mutsukis männliche Identität akzeptiert. Zumindest ein stückweit. Denn setzt er zumindest ein „er“ hinter das „sie“ mit Schrägstich, was ja keine vollwertige Akzeptanz ist, aber er gesteht Mutsuki ja zumindest zum Teil zu, Mutsuki als männlich anzuerkennen. Das ist weitaus mehr als die anderen. Schließlich wird Mutsuki auch dem Mädchenzimmer zugeteilt, auch wenn sie als männlich angesehen werden will. Wobei ich Mutsuki in deiner Geschichte so verstanden habe (korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege^^“), dass sie sich nach außen hin als Mann ausgibt, sich aber selbst als Frau sieht und auch unter Bekannten und Freunden wie die Arbeitskollegen sich auch durchaus als eine behandeln und ansehen lässt.
Übrigens hat Furuta ein gutes, analytisches Gespür für Mutsukis Gedanken z.B. hat er den Widerspruch aufgedeckt, dass Mutsuki Männer hasst, aber selbst als solcher angesehen/sein will. Das passt perfekt zu ihm sich so in andere hineinfühlen zu können. Übrigens finde ich es toll, dass man auch einen tieferen Einblick in Kijima bekommen hat und dass deutlich wurde, dass er auch an Furuta hängt. Es ist traurig, dass er nichts anderes hat, als die Arbeit (was bei ihm auch mehr als vorstellbar ist). Dass er Furuta trotz seiner ruppigen Art wie einen Sohn ansieht, hat mich sehr überrascht und sogar etwas gerührt, weil ich es ihm gar nicht zugetraut habe, zu jemandem Zuneigung zu empfinden. Zwar hat er Furuta im selben Satz gleich wieder fertiggemacht, indem er ihn als unerzogen deklariert hat, aber vielleicht auch nur, um sich selbst vor diesen positiven Gefühlen zu schützen. Furuta mag zwar kein wohlerzogener Sohn sein (übrigens eine tolle Anspielung auf Furutas Rolle in Original und ja, ich musste auch an etwas an peccatum denken xD) – aber so, wie Kijima Furuta immer behandelt wäre auch er alles andere als ein guter Vater. Wie traurig, dass Furuta von jeder (imaginären) Familie immer nur schlecht behandelt wird… Kijimas Sorge zeigt sich aber auch in Kleinigkeiten, wie dass er sagt er kann Furuta nicht immer beschützen. Ich habe das so verstanden, dass er Furuta gerne beschützt (auch, wenn er das nicht zeigt), aber will, dass Furuta für den Notfall eigenständig wird und sich selbstständig verteidigen kann. Und das wird weitaus zeitnaher nötiger sein, als gedacht. Es wurde richtig, richtig spannend. Wie Kijima mit der Kamera herausgeeilt ist und Furuta hinterher, das war total aufregend, man wusste, jetzt passiert etwas großes/wichtiges/schreckliches. Ich habe das Kapitel verschlungen. Ich hatte solche Angst, dass etwas schiefgeht. Investigativer Journalismus in allen Ehren, aber wenn man schon so einen Verdacht hat, ist das einfach zu riskant. Kijima scheint aber anderer Meinung zu sein, ja, er wirkt beinahe fanatisch. Vielleicht will er damit die Anerkennung seiner Kollegen bekommen? Er ist schließlich immer ein Außenseiter und da er sagte, dass die Arbeit sein Leben ist, versucht er sich auch auf Ebene der Arbeit (Beweise sammeln) bei seinen Kollegen Eindruck zu schinden? Und über Furuta musste ich wieder grinsen - dass er es schafft, selbst in den ernstesten Situationen makabre Witze zu machen. Es wirkt zwar deplatziert, aber das ist ja vollkommen Absicht und es passt perfekt zu Furuta, die ernste Stimmung wird dadurch keines Falls gestört. Wie er Kijima gefragt hat, ob er mit ihm zusammen perverse Filme drehen möchte… ^^“
Ich habe mich richtig erschrocken, als es um Mutsuki und den getöteten Otter ging. Die ganze erschreckende Brutalität und Traurigkeit der Situation hast du toll dargestellt. Mutsuki ist ja selbst erschrocken darüber zu sehen, wozu er/sie fähig ist und sich selbst nicht versteht. Wow. Obwohl Mutsukis Psyche sich im vollkommenen Ausnahmezustand befindet, hast du das so beschrieben, dass ich es nachvollziehen konnte. Wieder hat mir das Kursivgeschriebene total gefallen, weil man so nah an den Charakteren dran ist! Du findest immer die passenden Worte, die Gedanken und die Gefühle, die darin mitschwingen (in Mutsukis Fall die Angst und der Hass) in Worte zu fassen. Es ist einfach nur schrecklich und grausam, was Mutsukis Vater ihm/ihr angetan hat…Er/sie tut mir so unglaublich Leid… q___q Ich fand auch total intensiv, wie Mutsuki über Haise nachgedacht hat und man die Bruchstücke der Situationen mitbekommen hat, die sich immer mehr gesteigert haben, bis man schließlich beim Moment ist, der zu Mutsukis Zusammenbruch geführt hat. Mutsuki hast du total originalgetreu geschrieben, wow, großes Lob dafür. ^^
Oh je, ich hatte schon befürchtet, dass Kijimas und Furutas Hinzukommen die Situation zum Eskalieren bringen würde. Aber dass es so schlimm werden würde…wow…O.o Ich habe mich zum Teil gar nicht getraut weiterzulesen, war aber natürlich so gefesselt, dass ich nicht aufhören konnte. Alles geht drunter und drüber, aber wird nie unübersichtlich. Es war unglaublich spannend und ich finde die ganzen Twists toll. Wie gesagt, Kijima ist kein Sympathieträger – aber oh Gott, das, was Mutsuki mit ihm gemacht hat, verdient keiner. Das tut ja richtig beim Lesen weh. Und als Furuta dann auch noch das Messer in die Hand bekommen hat und daran dachte, Kijima zu erstechen…Da habe ich mich richtig erschrocken. Offenbar ist Mutsuki nicht alleine mit dem unterschwelligen Gewaltpotenzial. Ich habe die ganze Zeit gedacht, dass der Furuta in dieser Geschichte „harmloser“ ist – dass er zwar durchaus seine traurigen Seiten mit Witzen überspielt, seine Mitmenschen gerne gegeneinander ausspielt (okay, das ist nun nicht ganz so harmlos, aber du weißt, was ich meine xD), mehr weiß, als er vorgibt und dass seine Beleidigungen auch mehr aus sozialer Unbeholfenheit zurückzuführen sind. Aber wirkliche Gewalt habe ich ihm nicht zugetraut und entsprechend erschreckt war ich dann, als Furuta plötzlich das Messer gegriffen hat und Kijima erstechen wollte. Das finde ich wirklich toll gemacht, du hast es geschafft, einen wie im Original über Furuta zu schocken und obwohl ich das Original ja natürlich kenne, hat es mich trotzdem sehr überrascht, weil du deinen Furuta zuvor so einzigartig und für sich stehend aufgebaut hast, dass er auch ohne diese Seite von ihm funktioniert hätte. Und wie Original will sich Furuta für die Kränkungen rächen, die ihm wiederfahren sind. Ich (und Kijima auch ^^“) habe mich in falsche Sicherheit gewiegt und jetzt bin ich geschockt, dass er seinem Original doch näher ist als gedacht. Kijima tut mir jedoch sehr Leid…jetzt sind beide gegen ihn. Dass zuvor klar wurde, dass Kijima Furuta doch wie einen Sohn liebt, hat es umso heftiger und trauriger gemacht, dass Furuta ihn umbringen möchte. Das hast du wirklich wirkungsvoll aufgebaut! ^^ Furuta ist aber deutlich hilfloser und verzweifelter, wie im Original und diese Verletzlichkeit gefällt mir. Wie er überhaupt keine Idee hat, was er machen soll (im Original ist immer alles nach Plan verlaufen), vollkommen panisch ist (was ja im Original immer nur gespielt war) und sich eigentlich nur aus Verzweiflung als Haise ausgibt. Etwas, was mir total gefallen hat! Ich finde deine Darstellung so toll! Auch, wie er gleich darüber nachgedacht hat, auf welche Weise er sich die Situation (den Kampf zwischen Mutsuki und Kijima) zunutze machen kann! Diese Berechnung, dieses Ausnutzen – das ist Furuta! Und dass sich als Haise ausgegeben hat, fand ich auch richtig gut eingebracht - schließlich spiegeln sich Furuta und Ken im Original total und ich mag sehr, wie du das aufgegriffen hast. ^^ Touka hat die beiden ja auch einmal verwechselt und wie gesagt, schön, dass du das so einfließen lässt. Und „zum Glück“ ist Mutsuki so illusioniert, dass er/sie der Halluzination erliegt und es so gerne glauben möchte, dass Haise bei ihm/ihr und auf seiner/ihrer Seite ist. Dass Mutsuki das glaubt, zeigt, wie instabil er/sie mittlerweile ist. Allerdings ist Mutsuki so unberechenbar, dass Furutas Schauspiel schnell gefährlich werden kann. Ich hatte überhaupt kein gutes Gefühl…vor allem, weil ich mich an die Szene erinnert gefühlt habe, in der Uta sich als Haise ausgegeben hat. Wie Mutsuki Furuta das Messer an den Hals gehalten hat, war total bedrohlich und super spannend. Ich hatte mit jedem Satz Angst, dass Mutsuki zusticht. Aber zum Glück hat Kijima eingegriffen. Es hat mich positiv überrascht, wie verständnisvoll und ja fast tröstlich Kijima mit Furuta umgeht. Wie er ihn auch „Junge“ nennt, hat irgendwie was Liebevolles. ^^ Awww und wie er sich auch noch in Gedanken entschuldigt, dass er nicht eher gekommen ist… q__q Dagegen wirkt Furutas Plan, Kijima umzubringen, umso drastischer. Ich wünschte, Kijima könnte deutlich machen, dass ihm wirklich was an Furuta liegt, vielleicht können die beiden ihre Beziehung noch verbessern, wenn Kijima sein Verhalten ändert - was ja bisher mehr als schrecklich war, ich kann verstehen, dass Furuta Kijima hasst. Aber ihn umzubringen, das ist natürlich vollkommen verwerflich…auch wenn Furuta das in diesem Moment durchaus anders sieht. Es hat mich aber doch gefreut, dass Furuta Kijima doch noch helfen wollte – auch, wenn es dazu nicht mehr gekommen ist. Und die Motive waren ja auch mehr als eigennützig. Doch zumindest hat er nicht mehr einfach zusehen wollen. Wollte er wirklich, das Kijima am Leben bleibt oder wollte er, dass Kijima am Leben bleibt, damit er ihn persönlich umbringen kann? Oder war der Mordplan an Kijima nur ein Impuls, der aus der Situation erwachsen, aber schnell wieder verschwunden ist? Ich bin mir noch nicht sicher und total gespannt, wie sich Furuta noch entwickelt. Irgendwie hatte ich zeitweise die Hoffnung, dass Kijima und Furuta ihre Beziehung noch verbessern können. Aber ich bezweifele irgendwie, dass es dazu noch eine Chance geben wird. Es sieht ja wirklich nicht gut aus für Kijima und für Furuta auch nicht… Kijima und Mutsuki sind außer Reichweite und der arme Furuta verliert auch noch das Bewusstsein. So viel Ungewissheit, meine Güte, ist das spannend. O.o (Furuta hat’s bei dir auch echt nicht leicht xD)
Wie Furuta langsam bewusstlos hast du sehr schön beschrieben, die Formulierungen haben mir total gefallen.^^
„(…)doch er konnte sich plötzlich nicht mehr daran erinnern, wie er seinen Körper normalerweise in Bewegung setzte.“ Und dann wie er es in Gedanken mit seinen Armen und Beinen versucht. Dann die Formulierung mit der Tinte auf dem Foto und der Waldboden, wirklich, wirklich schön! *-*

Die anderen kriegen ja vorerst nichts davon mit und sitzen gemütlich beim Alkohol zusammen – dieser Kontrast hatte eine starke Wirkung und Spannung. Ich frage mich, wann die Gewalt in die Idylle einbrechen wird. :o Ich fürchte, es wird nicht mehr allzu lange dauern.
Haha, das mit dem betrunkenen Seidou und der japanischen Nationalhymne war ja ein niedlicher Einfall! x3 Und auch Hairu findet das niedlich, während Akira typischerweise wieder harsch ist. Du triffst die Charaktere immer wunderbar und alle kommen immer irgendwie zu Wort, keiner geht unter! ^^
Bei Matsuris Kommentar musste ich auch schmunzeln „Lasst den Jungen doch trinken und auf unser schönes Land singen“ – das passt einfach so gut, dass jemand aus einer traditionellen Familie das sagt. xD
Es passt auch perfekt zu Haise, dass er derjenige ist, der sich Sorgen macht. :o Matsuri dagegen ist natürlich dagegen, bestimmt, weil er endlich die Gesellschaft und die heitere Stimmung hat, die er sich gewünscht hat und sich das durch nichts verderben lassen will. :o Und auch bei den anderen verläuft sich das Thema schnell. Wollen sie sich nicht die Stimmung verderben lassen oder sind ihnen Kijima und Furuta gleichgültig? Ich glaube, es ist etwas von beidem. Nicht direkt gleichgültig, aber Furuta und Kijima haben beide solche Außerseiterpositionen inne…Umso wichtiger war es, das Haise drangeblieben ist! Ich finde, du triffst ihn perfekt und ich finde schön, dass er sich auch um die kümmert und sorgt, die nicht direkt zum „inneren Kreis“ gehören. Awww es war auch schön, wie Arima und Haise unter dem Tisch Händchen gehalten haben! *-* Und auch, dass Arima Haises Wunsch unterstützt hat, weil seine Stimme so viel Gewicht hat. :D Auch, wenn ich nicht weiß, wie gut die Idee ist…angesichts der Situation könnte das sehr gefährlich werden. Aber natürlich ist es vom Prinzip her natürlich unglaublich wichtig und richtig, verschwundene Personen zu suchen und sich Sorgen zu machen, wenn etwas nicht stimmen könnte. Vielleicht liegt es an mir, dass ich weiß, in welcher Gefahr die Verschwundenen sich befinden und wie dringlich und eilig die Situation ist und es auf jede Sekunde ankommt – aber ich fand es schon heftig, dass jemand unbedingt noch zu Ende essen wollte. Dieses Maß an Gleichgültigkeit – doch das zeigt sehr gut, wie angespannt im Grunde die Beziehungen sind und dass die Charaktere auch Fehler haben, gerne wegschauen. Bloß Haise ist aufmerksam, nimmt seine Umgebung ganz genau wahr.
Und auch Ui hält zu Arima, loyal wie er ist! Haha wie niedlich, wie Hairu sich dabei ertappt, ihn beim Vornamen zu nennen! :3
Matsuri ist ja alles andere als begeistert…aber seine Stimmung hebt sich deutlich, als er mit Urie zusammen in ein Team kommt. Dieses Maß an Überdramatik, wie er dieses unverhoffte Zusammensein bewertet, passt auch sehr gut zu ihm. xD
Matsuris heitere Stimmung, gar die Vorfreude die bis zum Ende des Kapitels thematisiert wird, ist ein harter Bruch mit dem, was die Suchtruppe vermutlich erwarten wird. Denn bei der enorm düsteren Atmosphäre und der ganzen schlimmen Situation…ich fürchte, niemand ahnt, in was für einen Abgrund sie laufen. Aber gerade dadurch entsteht eine wahnsinnige Spannung und diese ganze düstere, „horrormäßige“ Atmosphäre hat mich voll und ganz in ihrem Bann! Ob sie Mutsuki treffen? Oder trifft Mutsuki vielleicht auf Haise, welcher ja alleine zurückbleibt, weil er nicht laufen kann? Ich bin super gespannt, wie das weitergeht! *^*
Ganz liebe Grüße!
Hakuyu^^

Antwort von Suiren am 19.03.2019 | 20:41 Uhr
Servus ♥

Vielen herzlichen Dank für dein wunderbares Review *^* Bitte mach dir keine Gedanken darüber, dass du es nicht gleich beenden konntest, ich freue mich immer riesig über deine Reviews, egal wann sie online kommen ♥
Außerdem brauche ich leider selber total lange, um etwas zu posten… u_u
Ich hab schon ein total schlechtes Gewissen, weil ich dich so lange warten lasse… u_u

Ich freue mich sehr, dass du das Kapitel so spannend gefunden hast ♥
Danke, ich hab gedacht, dass das schlechte Wetter mit dem Regen und dem „Sturm“ diese düstere Stimmung gut untermalen würde (obwohl ich auch befürchtet habe, dass das vielleicht zu klischeehaft sein könnte ^^‘).
Dass ein Sturm zwischen den Charakteren losbricht, hast du schön und treffend gesagt :3

Hehe, ehrlich gesagt hab ich ja gehofft, mit dieser Szene Kijima in ein anderes Licht rücken zu können ^^ Ich finde, aufgrund seines grusligen Aussehens und seines sadistischen Verhaltens hat man irgendwie gleich ein sehr negatives Bild von ihm (zumindest mir ging es so ^^‘). Aber ich mag nicht, wenn ein Charakter nur „böse“ oder nur „gut“ ist, denn ich bin fest davon überzeugt, dass alles und jeder zwei Seiten hat und gerade das macht es so interessant xD Darum hab ich mich bemüht, die versteckten, kleinen Funken an Positivität, die man bei Kijima im Canon erahnen kann, in dieser Szene zum Ausdruck zu bringen: dass er keine Gefahren scheut, letztendlich doch Furuta beschützen will und sich Gedanken um seine Kollegen macht.
Vielen Dank, du hast natürlich recht, Kijima hat erst ein wenig pervers gewirkt (und irgendwie kann ich mir diese Facette gerade bei ihm gut vorstellen xD) und ich kann dir nur zustimmen, es war sicher nicht der richtige Weg, einfach in das Zimmer der Frauen zu gehen und es zu durchsuchen, aber ich dachte, so eine „Der-Zweck-heiligt-die-Mittel“-Mentalität passt gut zu Kijimas Persönlichkeit xD
Ich freu mich, dass du nachvollziehen kannst, wenn Kijima mit jahrzenterlangen Berufserfahrung als Polizist hinter Toorus Geheimnis kommt… inzwischen habe ich aber nach längerer Überlegung aus den Polizisten nachträglich „normale“ Angestellte gemacht, weil Polizisten (im Gegensatz zu mir ^^‘) viel Ahnung von Spurensicherung, Selbstverteidigung, Ermittlungsmethoden etc. haben und somit nicht so hilflos wären, wie es für die Geschichte ideal ist ^^‘ Aber ich würde gerne dabei bleiben, dass nur Kijima einmal Polizist oder Detektiv gewesen ist, bevor er in der „Washuu-Firma“ angefangen hat ;)
Schön, dass dir die Dynamik zwischen den beiden so gefällt :3
Sie sind schon im Canon eine interessante Kombi gewesen… und du beschreibst perfekt, warum :3
Ich wollte es hier so darstellen, dass Kijima Furuta zwar gerne herumkommandiert, ihm die Drecksarbeit überlässt und ihn runterputzt, aber man auch merkt, dass Kijima nichts gegen Furuta persönlich hat, sondern auf diese Art seine „Macht“ demonstriert und sein Ego etwas aufpoliert. Und Furuta tut ihm den Gefallen, dabei mitzuspielen, (auch wenn er dabei einen gewissen Hass auf Kijima entwickelt), weil es ihm in die Karten spielt, wenn ihn alle für einfältig, gutmütig und schwach halten und unterschätzen… *zwinker*
Ich freu mich, wenn das ihre Beziehung lebendiger macht *^*

Haha, ich liebe Furutas speziellen Humor, hoffentlich konnte ich ihn ein bisschen imitieren xD
Aw, danke, dass du so aufmerksam liest *^* Du hast recht, Furuta macht sich zumindest Gedanken darum, dass Mutsuki mit ihrer Identität hadert, während die anderen das eher zu ignorieren versuchen ^^‘
Leider hab ich Mutsuki im Canon nie richtig verstanden. Ich finde ihren psychischen Zustand und ihre tragische Vergangenheit schwierig und auch sehr heikel, ein sensibles Thema… Aber du hast ihren Hintergrund in der FF schon richtig erfasst :3
Ich habe mir überlegt, dass Mutsuki wegen ihres Vaters wahrscheinlich Männern grundsätzlich misstraut und nie wieder von einem Mann als „schwaches, hilfloses Mädchen“ wahrgenommen werden will. Das könnte doch ein Grund sein, warum sie eher wie ein „starker Mann“ leben will? ^^‘ Doch ganz kann sie ihre weibliche Seite dann doch nicht unterdrücken und gerade ihre Verliebtheit für Haise verstärkt das… Dadurch wird auch ihr innerer Konflikt und ihre Zerrissenheit noch schlimmer… Ich hoffe, meine Gedanken dazu klingt zumindest ein bisschen logisch ^^‘
Vielen Dank *^* Furuta ist im Canon ein ausgezeichneter Menschenkenner (weswegen auch seine Pläne immer so gut funktionieren und er immer einen Schritt voraus ist, weil er weiß, wie die anderen Charaktere reagieren und wie er sie am besten in seinem Sinne manipulieren kann), das wollte ich hier auch ein bisschen einbauen… ^^‘
Ja, ich finde auch, dass man sich leicht vorstellen kann, dass Kijima nur die Arbeit hat… aber ich wollte ihn doch ein bisschen „menschlicher“ machen, in dem er auch trotz seines sadistischen Verhaltens an Furuta hängt ;)
Du findest die richtigen Worte dafür, dass Kijima diese Zuneigung zu Furuta eigentlich nicht zulassen will, um sich selbst vor Emotionen „zu schützen“. Und du hast richtig erkannt, dass Kijima kein schlechtes Gewissen hat, wenn er hart zu Furuta ist, weil er glaubt, Furuta auf diese Weise stärker zu machen.
Stimmt :o Der arme Furuta hat in meinen FFs immer einen traurigen, familiären Hintergrund T_T… Aber irgendwie gehört das für mich untrennbar zu seinem Charakter ^^‘

Ich freue mich sehr zu lesen, dass du den weiteren Verlauf so spannend findest, danke :3
Du hast recht, es war sehr gefährlich, dass Furuta und Kijima alleine losgegangen sind, um Mutsuki hinterher zu spionieren. Aber die beiden unterschätzen Mutsukis Gefährlichkeit und denken auch aufgrund ihrer Außenseiterposition nicht daran, mit den anderen über ihren Verdacht gegen Mutsuki zu sprechen… Genau, ich dachte, Kijima würde das „Problem“ wohl am liebsten alleine und vor allem auf seine eigene Art lösen wollen, um damit seine Überlegenheit demonstrieren. ^^‘

Danke. Ich will dich zwar nicht gerne erschrecken, aber trotzdem freut es mich auch zu hören, dass die Brutalität und Traurigkeit in der Szene mit Mutsuki und dem toten Otter so deutlich angekommen sind – es ist schön, wenn die Kapitel mitreißend sind ^^‘
Besonders gefreut hat mich, dass du Mutsuki nachvollziehbar fandest *^* Darüber bin ich wirklich froh, denn es war gar nicht so leicht, sich in sie hineinzuversetzen ^^‘
Was ihr ihr eigener Vater angetan hat, hat mich schon im Canon sehr mitgenommen… Das ist wirklich grauenvoll…
Vielen vielen Dank für deine lieben Worte ♥ Das ermutigt mich sehr, nachdem ich mir wegen Mutsukis Darstellung so unsicher war ^^‘

Ja, die ganze Situation ist dann ziemlich schnell außer Kontrolle geraten. Ich hoffe, die Kampfszene war nicht allzu schlimm… Aber Hauptsache, es war nicht chaotisch und unlogisch ^^‘
Stimmt, Kijima musste ganz schön einstecken…
Ich weiß, was du im Bezug auf Furuta meinst :3 Ich hab auch darüber nachgedacht, Furuta ohne seine Brutalität darzustellen, damit nicht wieder er „der Böse“ ist, aber ich fand, dass ihm dann etwas gefehlt hätte… Dieses Manipulative und diese Grausamkeit, die man ihm eigentlich nicht zutraut, bis er sie plötzlich zeigt, gehört irgendwie dazu :3
Vielen Dank, dass du diese „Überraschung“ so gelungen fandest ♥
Stimmt, auch Kijima hätte so etwas nicht von Furuta gedacht… aber ohne die Kräfte eines Halb-Ghouls ist Furuta bestimmt nicht so stark und selbstbewusst wie im Canon, hab ich mir überlegt… ^^‘ Schön, dass dir auch diese Verletzlichkeit gefällt *^*
Vielen Dank für das Kompliment ♥
Ich hab es schon im Canon total gemocht, wie ähnlich sich Ken und Furuta in vieler Hinsicht sind, deswegen wollte ich es auch irgendwie in die FF einfließen lassen ^^
Ja, Mutsuki war total von ihren Wahnvorstellungen von Haise besessen. Es hätte so gut in ihre Illusionen und ihren Wahnvorstellungen gepasst, wenn er tatsächlich hier gewesen wäre, dass sie Furuta sofort geglaubt hat, als er sich für Haise ausgegeben hat ^^‘ Ihr Zustand ist wirklich sehr ernst… u_u
Stimmt, Furutas Trick, sich als Haise auszugeben und so Einfluss auf Mutsuki zu nehmen, hätte auch nach hinten losgehen können :x
Hehe, genau diese Szene, wo Uta als Haise verkleidet von Mutsuki verfolgt wird, habe ich beim Schreiben gedacht xD Der arme Uta… T_T
Kijima hat in dieser Situation versucht, Furuta zu helfen… aber weil er Furuta seine väterlichen Gefühle nicht zeigen kann und Furuta meistens schlecht behandelt, ist ihr Verhältnis so schwierig…
Gute Frage, warum Furuta sich schließlich doch entschlossen hat, zu Gunsten von Kijima zu handeln… Eigentlich bemühe ich mich, nicht versehentlich zu spoilern, aber ich glaube, es macht nichts, wenn ich dir jetzt eine klare Antwort gebe… Du hast ohnehin schon erkannt, dass Furuta das aus reinem Eigennutz tut ^_<
Aus mehreren Gründen will Furuta nicht, dass Kijima diesen Urlaub überlebt – darum hat er auch darüber nachgedacht, diese „Gelegenheit“ zu nutzen. Schließlich hat Furuta aber eingesehen, dass das nicht so einfach wird und die ganze Situation außer Kontrolle gerät und deswegen diesen Plan hintangestellt… Das Wichtigste ist für Furuta, dass seine „Tarnung“ nicht auffliegt und niemand Verdacht gegen ihn schöpft ^_<
Ich hoffe, ich hab damit nicht zu viel verraten ^^‘
Es ist lieb von dir, dass du ein bisschen darauf gehofft hast, dass Kijima und Furuta ihre Beziehung verbessern könnten ^^ Das wäre eine schöne Variante… aber leider sind deine Zweifel nicht unbegründet.
Es stimmt, der arme Furuta hat es echt schwer bei mir ^^‘
Es freut mich sehr, dass dir die Formulierungen so gefallen haben *^* Ich hoffe immer, dass ich meinen Schreibstil weiter verbessern kann ^^‘
Mit solchen schrecklichen Ereignissen rechnen die anderen tatsächlich nicht :x Wieder hast du ein sehr gutes Gespür *^* Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch diese Idylle erschüttert wird…
Danke :3 Haha, der betrunkene Seidou im Canon bringt mich jedes Mal zum Grinsen xD Darum wollte ich hier auch so etwas einbauen, das euch hoffentlich auch grinsen lässt :3
Vielen vielen Dank, dass du findest, dass die Charaktere gut getroffen sind ♥ Gerade von dir ist das ein sehr großes Kompliment für mich :)
Ich bemühe mich, dass niemand vergessen wird… aber leider schaffe ich es nicht, zu verhindern, dass manche Charaktere mehr im Mittelpunkt stehen, als andere… Ganz ausgeglichen ist es irgendwie niew… ^^‘

Stimmt, Matsuri ist nicht gerade begeistert von Haises Sorgen und du hast auch gleich den Grund dafür durchschaut :) Er hat diesen ganzen Ausflug organisiert, um Spaß und gute Laune zu haben und seinen Ärger zu vergessen.
Hm, du hast schon auch recht mit deiner Vermutung, dass die anderen den schönen Abend ungestört genießen wollen, aber vor allem machen sie sich so wenig Sorgen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass hier so etwas Schlimmes passieren könnte. Furuta, Kijima und Mutsuki sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht sooo lange weg und die anderen denken, dass die drei Außenseiter einfach nicht an der Runde teilnehmen und auf andere Art ihren Urlaub genießen wollen… ^^‘
Sie alle wägen sich in Sicherheit, weil sie glauben, dass es auf dieser kleinen Insel keine ernstzunehmenden Gefahren gibt und weil sie sich alle kennen, alle Kollegen sind. Momentan können sie sich gar nicht vorstellen, dass jemanden hier etwas geschehen könnte, darum haben sie auch keine Angst… ^^‘
Vielen Dank ♥ Ich freue mich sehr, dass du Haise so wahrnimmst :3 Ich schreibe gern über diese fürsorgliche Seite von ihm, vor allem wenn sie so einen interessanten Kontrast zu anderen Charakteren (z.B. Matsuri und Kijima) bildet xD
Haise und Arima würden gerne mehr Zeit zu zweit verbringen, aber weil es mit den vielen Kollegen um sie herum nicht so einfach ist, halten sie zumindest heimlich unter dem Tisch Händchen ^_<
Deine Bedenken, dass es gefährlich ist, wenn sie sich auf die Suche machen, finde ich sehr gut und begründet. Mutsuki kann tatsächlich in ihrem Zustand für jeden eine ernsthafte Gefahr werden… Aber du hast auch recht, dass es wichtig ist, die verschwundenen Kollegen suchen zu gehen… Eine echt verzwickte Situation ^^‘

Hahaha ja, Matsuri findet schnell einen Grund, sich doch auf die Suchaktion zu freuen xD
Schön, dass du diese Überdramatik, - wie du es so schön und passend nennst :3 – zu Matsuri passend findest ^^
Du hast recht, niemand ahnt, dass sie etwas Schreckliches vorfinden könnten. Immer noch glauben sie, auf der Insel unter guten Kollegen und in Sicherheit zu sein und dass Furuta, Kijima und Mutsuki gesund und munter irgendwo entspannen…
Ich bin froh, dass du es so spannend findest und dich diese Atmosphäre so fesseln kann ♥

Vielen vielen Dank, dass du so aufmerksam liest und mir so hilfreiches, ausführliches Feedback gibst ♥
Vor allem, weil du so eine begnadete Autorin bist *^*

Hab dich lieb
viele liebe Grüße
deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
17.01.2019 | 20:47 Uhr
zur Geschichte
Ehm.... Ich weiß nicht genau was ich schreiben kann/soll, deswegen schreibe ich einfach was mir gerade in den Sinn kommt.
Also zuerst, ich Liebe diese Geschichte wirklich sehr, es macht einfach nur riesen Spaß sie zu lesen, man kann wirklich gut mit den Charakteren mitfühlen, auch wenn ich mir immer wieder Sorgen gemacht habe dass einer meiner Lieblingscharaktere im nächsten Kapitel stirbt (Die Sorge ist gerade sehr hoch da Furuta dazu zählt).
Die Geschichte ist auch der Grund waum ich mir ein Profil zugelegt habe, nämlich um dir zu schreiben wie sehr ich diese Geschichte feier. Ich hoffe es kommen bald weitere Kapitel, das würde mich einfach mega freuen, ich bin auch schon echt gespannt wie es weiter geht. Ich warte fast so ungeduldig auf neue Kapitel, wie ich vor kurzer Zeit noch auf neue Folgen des Anime gewartet habe.

Das ist mein erstes Review, eigentlich schreibe ich nicht sonderlich oft etwas zu anderen Geschichten, also hoffe ich es ist nicht zu cringe. Aber vielleicht freut es dich ja trotzdem und regt dich dazu an weitere Kapitel zu schreiben. Zu den nächsten werde ich auf jedenfall bessere Review geben, die sich dann auch auf ein Kapitel beziehen.

Antwort von Suiren am 18.01.2019 | 21:17 Uhr
Servus ♥

Danke für dein Review *^*
Ich freue mich wirklich sehr, dass es dir so viel Spaß macht, die Geschichte zu lesen und dass du so mit den Charakteren mitfühlen kannst. Dass du dir um deine Lieblingscharaktere – und momentan insbesondere um Furuta – Sorgen machst, kann ich gut verstehen… Es fällt mir schwer, nicht mehr dazu zu sagen, aber sonst würde ich vielleicht zu viel verraten. ^^‘
Du hast dir extra ein Profil zugelegt, um mir das Review hinterlassen zu können? Das ist wirklich lieb von dir, vielen Dank :3
Ich habe mit dem neuen Kapitel schon angefangen, aber leider wird es wohl noch dauern, bis es fertig ist… Dein Review freut mich sehr und motiviert mich, mir umso mehr Mühe zu geben, dass es bald weitergeht ;)
Ich bin wirklich gerührt, dass du so gespannt auf die neuen Kapitel wartest und noch dazu extra ein Profil angelegt und mir dein erstes Review geschrieben hast *^* Danke :3
Ich hoffe, dass dir das nächste Kapitel gefallen wird und würde mich freuen, wenn wir uns bald wiederlesen.

Liebe Grüße,

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
16.12.2018 | 19:36 Uhr
zu Kapitel 5
Hallo ^^
Nach dem Cliffhanger hatte sich das schlimmste befürchtet. Doch der Anfang war überraschend friedlich und sehr, sehr schön. Der Einstieg mit den bunten Punkten hat mir total gefallen. :D Es freut mich, dass beide wohlbehalten zuhause angekommen sind und offenbar keine Begegnung mit dem/derjenigen hatten, der/die draußen herumgeschlichen ist, das wäre vielleicht noch böse ausgegangen...ich habe noch immer Mutsuki in Verdacht. Das mit den Blumen ist eine tolle Idee und total romantisch. :3 Sowas hätte ich Ui auf den ersten Blick gar nicht zugetraut, da er sonst so kühl wirkt, aber es ist total passend. Ich mag diese Facette, die du ihm gegeben hast und schließlich hat er auch im canon schöne Geschenke gemacht. ^^ Es passt sehr gut zu ihm, dass er alles „korrekt“ machen will und für ihn sind Blumen etwas Romantisches.^^ Es hat ihm ja auch sehr zu denken gegeben, dass Akira gesagt hat, dass das „Unkraut“ wäre (ziemlich gemein von ihr, aber auch das passt zu ihr, schließlich ist auch sie ziemlich überkorrekt und streng) – aber Hauptsache, Hairu hat sich gefreut. Wie du die Blütenblätter auf dem Kissen geschrieben hast, ach, das war alles so schön. ^^
Das Gespräch zwischen Akira und Hairu hat mir auch sehr gefallen, ich mag ihre freundschaftliche Beziehung sehr. ^^ Wobei ich wieder ein mulmiges Gefühl bekommen habe, als Mutsuki angesprochen wurde. Je weniger man von ihr erfährt, desto mehr Sorgen mache ich mir und desto geheimnisvoller wird sie. Dass die Informationen, die man kriegt, vollkommen ominös (das Blut an der Hose) und widersprüchlich (was will sie bei Sonne mit einem Regenmantel? Hat das vielleicht mit dem Blut zu tun, dass sie ihre richtigen Kleider damit abschirmen will?) sind, lässt sie noch rätselhafter, undurchdringlicher und düsterer wirken. Ich mache mir wirklich Sorgen um Mutsuki und bin gleichsam gespannt wie furchtsam, wie ihre Entwicklung noch verlaufen wird.
Es ist echt lieb, dass Ui Hairu die Blumen gebracht hat und ich finde es sehr cool gemacht, wie du das Blumenthema in Verbindung mit den beiden nachher noch einmal aufgegriffen hast. Jetzt aber mit einem traurigen Hintergrund…Wie Hairu die Blütenblätter abwechselnd abzupft, diese Szene hat mir total gefallen. Allein wie du das typische „Er liebt mich – er liebt mich nicht“ ins Gegenteil verkehrt hast („Ich liebe ihn – ich liebe ihn nicht“), war echt originell. Damit – in Verbindung mit den einfühlsamen Beschreibungen ihrer Gedanken und Gefühlen – hast du eindrücklich deutlich gemacht, wie hin und hergerissen Hairu in ihren Gefühlen ist. Ich mag, wie realistisch du ihren Konflikt und ihre Gefühlswelt umgesetzt hast. So schnell können sich Gefühle eben nicht ändern. Weder kann man so schnell von jemandem loskommen (Arima), noch sich schnell in jemanden verlieben. In ihrer Hilflosigkeit überlässt sie ihrer Entscheidung sogar den Blütenblättern/dem Zufall. Wie gesagt, ich finde schön, wie du die Blumen noch einmal eingebaut hast – hat auch etwas Symbolisches. Wie eine aufblühende Liebe. Auch habe ich mich an den Moment erinnert gefühlt, indem Hairu Blumenkränze gebunden hat – vielleicht ist das ein Symbol dafür mit jemand anderem, eine Verbindung einzugehen? Dann auch noch Uis schönes Geschenk… Jetzt allerdings pflückt sie die Blume auseinander und zerstört sie. Passenderweise sieht auch das Ergebnis nicht gut aus… „ich liebe ihn nicht“. Dieser Moment hat mich wirklich getroffen. Doch Hairu, die sich zuvor auf dieses Orakel verlassen hat, wirft es plötzlich über Bord und „schummelt“ quasi. Das zeigt, dass sie ihre eigene Entscheidung fällen will und sich bewusst dafür entscheidet, Ui zu lieben. Die ganze Szene hat ihren Entschluss und wie es dazu gekommen ist wunderbar gezeigt. Allerdings kommen Gefühle immer noch nicht auf Knopfdruck, aber Hairu ist auf einem guten Weg, habe ich so den Eindruck. Schließlich hegt sie ja starke freundschaftliche Gefühle für Ui, es ist ja nicht so, als ob da überhaupt nichts wäre. Ob romantisch oder freundschaftlich – Hairu mag Ui und diese freundschaftlichen Gefühle können sich durchaus ins romantische entwickeln.
Es war so schön, als die beiden sich wiedergesehen haben! Wieder liebe ich all diese Details, wie Hairu Ui schon aus der Ferne erkennt oder wie du Uis Bewegungsabläufe beim Reiten und das Pferd beschrieben hast.
Dass es an Ui nagt und er ein schlechtes Gewissen hat, dass Hairu geblutet hat ist sehr gut nachvollziehbar und ich finde es gut und passend, dass du das noch thematisiert hast.
Generell wirkt er ja ziemlich verunsichert, wie du auch noch einmal schön in den kursiven Parts gezeigt hast – allerdings schafft er es nicht, mit Hairu darüber zu reden. Auch Hairu verunsichert Uis abgehacktes Verhalten. Da baut sich ein ganz schöner Konflikt an und ein Glück findet Hairu den Mut, es anzusprechen und aufzuklären. Allerdings spricht auch Ui dann nicht seine ganzen Zweifel an. Stattdessen lenken sie sich ab – ich frage mich, wie lange das gutgeht. Aber es ist schön, dass die beiden ihre gegenseitige Gesellschaft so schätzen und so viel Spaß haben können. Es ist toll die beiden zu sehen, wie sie Uis Hobby teilen und zusammen reiten.
Wie süß, dass Hairu so enthusiastisch ist und wie sie Ui anfleht, hat ihre kindliche Seite sehr gut unterstrichen. ^^ Haha, Hairu stellt sich alles so romantisch vor (später auch noch einmal mit dem Ritter und der Prinzessin und dem Einhorn – sehr bezeichnend auch, dass sie ein Einhorn gewählt hat anstatt eines normalen Pferdes, was ihre Fantasie noch mehr unterstreicht) und Ui ist wieder derjenige, der ganz auf dem Teppich bleibt und anmerkt, dass Reiten ohne Sattel nicht gerade angenehm ist. Es war auch richtig süß zu lesen, wie Ui sich um Hairu gesorgt hat, auch in Details, dass der Helm nicht zu locker sitzt. Ich freue mich auch richtig, Hairu so aufgeregt und freudig zu sehen und wie schön, dass Ui sich mitfreut. Wie niedlich Hairu reagiert hat, als das Pferd sich plötzlich in Bewegung gesetzt hat und haha, der Vergleich mit dem Auto war echt gut! xD
Hach, die ganze Szene war so schön beschrieben. *-* Richtig leichtherzig, voller Details und Hairu und Ui sind so liebevoll miteinander umgegangen. Hairus „Plan“ ist aufgegangen – die Szene war wirklich total romantisch und niedlich! x3 Wie sie sich dann auch noch gegen Ui gelehnt hat, mir ist richtig das Shipperherz aufgegangen. Und auch Hairus letzte Worte haben etwas Bezeichnendes. Noch wirkt der Urlaub wie ein Paradies, aus dem man nicht zurückkehren will. Ich frage mich nur, wie lange das so bleibt…Ich wünschte auch, es würde weiter so friedlich vonstatten gehen, aber ich habe kein gutes Gefühl… ;____;

Die Szene mit dem Kartenspiel hat mir auch sehr gefallen. Allein die Atmosphäre an dem Bootssteg und die Natur, die sie alle umgibt, hast du wunderbar beschrieben. Es ist richtig schön zu sehen, wie alle miteinander Zeit verbringen und dann auch noch auf so eine entspannte, unaufgeregte Art und Weise. So kommen auch Charaktere zusammen, die man sonst nicht zusammen sieht und sicher auch nicht viel miteinander zu tun haben, wie Furuta oder Haise. Aber auch Arima und Haise können so unverdächtig miteinander Zeit verbringen. Dass sie unbemerkt ihre Hände streifen fand ich besonders schön – so beiläufig und doch so bedeutungsvoll. x3
Apropos bedeutungsvoll, dass Furuta den Schwarzen Peter hatte, hat perfekt gepasst. Schließlich hatte er im Leben nie Glück…noch weiß man nicht, wie seine Vergangenheit in diesem AU aussah, aber zum canon passt es wunderbar. Einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch, als Furuta sagte, dass ihm das Kartenpaar so gut gefallen hat mit dem Mädchen, dem Jungen und den Briefen – da musste ich irgendwie an ihn und Rize denken. Vielleicht hat ihm deshalb dieses Pärchen besonders gut gefallen? Musste auch grinsen, als er meinte, das ist sein Lieblingskartenpaar und dann der Einwurf kam, er habe das Spiel doch noch nie vorher gespielt und er sagte dann, ja trotzdem. Das hat so zu ihm gepasst, wie er sich gar nicht um Logik schert. Um noch einmal auf den Schwarzen Peter zurückzukommen, vielleicht könnte es auch ein Todesomen für Furuta(oder auch Iyo?!) sein, weil er quasi die Unglückskarte im Spiel hatte? Oder es hat mit seiner Vergangenheit zu tun…ich schätze, dass Furutas Vergangenheit auch hier nicht sonderlich rosig aussieht – selbst, wenn man von dem ausgeht, was man weiß, allein mit Kijima zusammenarbeiten zu müssen ist schon Pech genug, wenn man sieht, wie er ihn behandelt. Und auch Amons Vergangenheit war alles andere als schön, wie du in der Andeutung geschickt eingewoben hast…dass dieses Kartenspiel ein Andenken an seine Kindheit in dem Waisenhaus ist, ist wirklich traurig…Und dass Donato auch hier offenbar Kinder ermordet hat, ist einfach nur grausam.
Kommen wir nun zu Kijima, der sich aus dem Kartenspiel heraushält. Obwohl er nicht gerade sympathisch wirkt und sich freiwillig in diese Außenseiterrolle begibt, tut er mir trotzdem Leid, dass er so außen vor ist. Auf der anderen Seite…wenn er dann mal mit anderen interagiert, dann ist es auf eine abschätzige, verhöhnende Art und Weise. Und sein neues Opfer ist wohl Seidou. Haha, ich musste aber echt grinsen, als Seidou ihm das mit den Schildkröten geglaubt und so überreagiert hat. So schnell Panik zu schieben und dabei nicht einmal mehr zu reflektieren passt wunderbar zu Seidou. Auch die anderen können ihn ja leider nicht beruhigen (und ja, der Unterschied zwischen Beiß- und Schnappschildkröte ist sehr wichtig xD) und Juuzous Gelassenheit macht Seidou ja noch panischer. xD Die Szene war super lustig, ich musste breit grinsen beim Lesen. Seidou ist ein nervöses Wrack, alle anderen sind genervt (wobei Haise ja Mitleid mit Seidou hat…er ist so lieb!)…und zumindest Kijima hat seinen Spaß, darauf war er wohl voll aus. Es passt sehr gut zu ihm, anderen Menschen absichtlich Angst einzujagen, armer Seidou. Es ist übrigens typisch Juuzou, wie er vor gar nichts Angst hat – die Formulierung, dass er eher die Schildkröte frisst als umgekehrt war auch herrlich. :D Wobei…mich macht der See tatsächlich ein wenig nervös, auch wie Seidou panisch gesagt hat, Juuzou soll aus dem Wasser kommen. Obwohl nichts war, hat es mich trotzdem unwohl fühlen lassen. Ich habe ein schlechtes Gefühl, was diesen See angeht und irgendwie die Sorge, dass darin noch jemand (fast?) ertrinkt…Bisher scheint ja alles gut gegangen zu sein. Aber man sollte sich gerade beim Schwimmen nicht überschätzen. Aber vielleicht sind meine Sorgen ja ganz unbegründet, also schnell zurück zur Handlung. Aber da sind wir schon wieder bei Sorgen…denn diese Vorausdeutung mit dem Himmel und der Satz „Ja… Es braut sich definitiv etwas zusammen…“ machen mir Angst. Und dann auch noch der Satz, dass heute Nacht etwas geschehen wird…das klingt nicht gut und ich bin total gespannt, was als nächstes passiert.
Awwwww die Interaktion zwischen Seidou und Juuzou war wirklich schön. x3 Und es wurde ja sehr körperlich zwischen ihnen beiden. Und dann die Dialoge! Es macht richtig Spaß, die beiden miteinander interagieren zu sehen und es ist so niedlich, wie sie sich kabbeln wie kleine Jungs. Seidou liegt sehr viel an Juuzou, auch, wenn er es nicht zugeben will. Auf Haise war er ja schon in der Szene davor auch eifersüchtig. „Immer nur Haise hier, Haise da… Was soll das? Ich bin doch sein Partner und bester Freund!“ - „Bester Freund“…awww…obwohl sie sich miteinander zoffen und oft in den Haaren haben ist beiden klar, wie wichtig sie dem anderen sind. Mehr oder weniger. Denn bei Juuzou weiß man eh nie und zumindest Seidous Gefühle scheinen ja über reine Freundschaft hinauszugehen. Wie ihm das langsam klar wird und wie er versucht, es wegzuschieben hast, du sehr eindrücklich beschrieben. Ich hoffe sehr, dass er im Laufe der Geschichte seine Gefühle akzeptieren kann. ^^
Es war wirklich rührend geschrieben, dass er erkennt, dass er Juuzou nicht verlieren will…Angesichts der drohenden Gefahr hoffe ich, dass sie zusammenbleiben können…
Wo wir gerade bei romantischen Gefühlen sind, die letzte Szene mit Urie und Matsuri hat einen schönen Abschluss für das Kapitel gebildet. :D Ich finde übrigens sehr gut, wie sich das Thema der romantischen Liebe bei so vielen Charakteren wiederspiegelt und wie facettenreich du es umsetzt!
Die Interaktion zwischen Matsuri und Urie ist sehr spannend gewesen. Urie ist sehr geschäftlich und seriös, während Matsuri auch sehr seriös tut, aber das Gespräch natürlich ganz anders wahrnimmt. Sehr bezeichnend fand ich, wie er sagte „Es ist schön, mit dir zu sprechen“ und das dann schnell „mit euch allen“ wieder relativiert hat, bevor es verdächtig sein könnte. Armer Matsuri, seine Gefühle so zu unterdrücken muss ganz schön anstrengend sein. Ich finde gut, dass Urie den Vorfall mit Kijima zur Sprache bringt und sein Gerechtigkeitssinn kommt wieder toll hervor. Gleichzeitig ist da dieser Kontrast zwischen seinem gerechten Handeln und seinem egoistischen Ziel, so schnell wie möglich Karriere zu machen. Allerdings glaube ich nicht, dass er Kijima nur deswegen verraten hat, um sich bei Matsuri einzuschleimen. Vielmehr glaube ich, dass Urie das als dicken Bonus sieht. Dann ist da noch dieser Kontrast zwischen seinem falschen Lächeln (das von Matsuri jedoch leider fehlinterpretiert werden kann, fürchte ich) und seinen Absichten, Karriere zu machen. Der Kontrast zwischen Matsuris todernstem Erscheinungsbild und seinen inneren Gedanken kommt auch sehr eindringlich rüber. Auf der einen Seite könnte ihm der Vorfall nicht egaler sein – auf der anderen Seite freut er sich so, so sehr, dass Urie zu ihm kommt. So sehr, dass es fast niedlich ist, wie glücklich er darüber ist…und traurig, weil man weiß, dass Urie ganz andere Absichten hat.
Und an dieser Stelle wird noch einmal klipp und klar deutlich, was Matsuris Ziel ist: Urie näherzukommen. Der letzte Satz hat mir sehr gefallen. Wie auch schon bei Hairu wird hier die Idylle von dem Urlaub angesprochen (interessante Gemeinsamkeit^^), dass alles so bleiben soll, wie es ist. Aber dann ist da wieder die Vorausdeutung mit dem Himmel, die das genaue Gegenteil verspricht. Spannend, spannend… Ich bin total gespannt, wie es weitergeht und freue mich sehr aufs neue Kapitel! :D
Liebe Grüße und einen schönen dritten Advent. :3
Hakuyu^^

Antwort von Suiren am 05.01.2019 | 16:36 Uhr
Servus liebe Hakuyu ♥

Vielen Dank, dass du dir wieder so viel Zeit genommen und so viele Gedanken gemacht hast, um mir so ein hilfreiches, motivierendes Review zu schreiben *^*
Ich freue mich, wenn dir der Einstieg mit den bunten Punkten gefallen hat. Gerade nach der Situation, dass die beiden in der Nacht jemanden herumschleichen gehört haben, dachte ich, dass danach ein friedlicher Morgen schön wäre (ein Kontrast) ^^‘
Stimmt, es hätte ja alles Mögliche passieren können, wenn Ui auf den „Herumschleicher“ getroffen wäre und ihn zur Rede gestellt hätte :x
Haha, ganz genau dasselbe habe ich im Bezug auf Ui und die Blumen auch gedacht :3 Ich habe hin und her überlegt, ob es zu ihm passt, wo er doch eher so ein distanzierter, ernster Charakter ist, der sich im Umgang mit Kollegen oft auf das Sachliche / Berufliche beschränkt, aber dann dachte ich, dass er Hairu auch im Original etwas Schönes geschenkt hat, sehr an ihr hängt und wahrscheinlich auch ein bisschen zu einem „Gentleman“ erzogen worden ist, dann habe ich die Idee mit den Blumen umgesetzt ^^
Du findest wieder sehr passende Worte ^^ - „Alles korrekt machen zu wollen“ beschreibt Ui einfach perfekt xD
Irgendwie ist Akira trotz ihrer mütterlichen Seite nicht besonders einfühlsam, sie hat eine harte Schale und ist altklug und überkorrekt, aber sie meint es nicht böse ^^
Genau :3 Hairu ist es egal, wenn die eine oder andere Distel in dem Blumenstrauß steckt, für sie zählt in erster Linie, dass Ui versucht hat, ihr eine Freude zu machen.
Schön, wenn dir das freundschaftliche Verhältnis zwischen Hairu und Akira gefällt :)
Eigentlich weiß ich nicht warum, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich Hairu und Akira im Original gut verstehen würden, obwohl sie so verschieden sind :o
Hoffentlich spoilere ich dich jetzt nicht… aber dieses beunruhigte Gefühl, dass du immer wieder bei Mutsuki hast, hat dich nicht getäuscht und mit deinem Verdacht, dass sie den Regenmantel auch bei schönem Wetter trägt, um kein Blut auf ihre Alltagskleidung abzubekommen, hast du völlig Recht ^^‘
Ich hoffe, dass die Darstellung von Mutsuki nachvollziehbar und nicht allzu OOC geworden ist… ^^‘
Blumen passen total gut zu Hairu, finde ich ^^
Vielen Dank *^* Schön, wenn dir die Idee von „Ich liebe ihn – ich liebe ihn nicht“ gefallen hat :) Ich bin froh, wenn es mir gelungen ist, damit deutlich zu machen, wie hin- und hergerissen Hairu gerade ist. Ich freue mich auch, dass du die Darstellung ihrer Gefühle und Gedanken realistisch findest :3
Danke, dass du dich so gut in Hairu hineinversetzt hast. Dass du sie so nachvollziehen kannst und somit auch meine Gedanken so gut verstehen kannst (z.B. was ich mit den Blumen ausdrücken wollte), bedeutet mir viel *^* Ich weiß es wirklich zu schätzen, wie viel Aufmerksamkeit du der Story schenkst, vielen Dank :3
Es tut mir leid, dass es dich getroffen hat, dass bei Hairus „Blumenorakel“ das Ergebnis „Ich liebe ihn nicht“ herausgekommen ist. Die Szene ist wirklich nicht schön, aber ich wollte damit zeigen, dass sich Hairu bewusst in Ui verlieben will, so wie du es richtig erkannt hast ;)
Stimmt, Ui liegt ihr bereits sehr am Herzen. Nur hat sie ihn bisher nur als ihren Kollegen, ihren Mentor und ihren Freund gesehen. Jetzt versucht sie ihn auch mit anderen Augen zu sehen und sich eine gemeinsame Zukunft mit ihm vorzustellen, aber ihre Gefühle haben sich so schnell noch nicht geändert…
Danke, ich freue mich, dass dir die Details gefallen haben, als sie sich getroffen haben :) Ich mag es beim Lesen auch immer, wenn es ein paar Beschreibungen und Details gibt und man sich die Szenen bildlich vorstellen kann ^^
Ich hab mir gedacht, dass Ui im Canon auch oft die Führung übernehmen muss und sich niemandem anvertraut hat, auch, wenn es ihm nicht gut geht, deswegen hat er auch jetzt Hairu nicht gesagt, was ihn belastet ^^‘
Du hast recht, sein distanziertes Verhalten verunsichert auch sie und das macht ihre Beziehung schwieriger… Stimmt, sie lenken sich dann erst mal ab und genießen den Tag :)
Ich freue mich, wenn dir die Szene, in der die beiden geritten sind, gefallen hat *^*
Haha ja, Ui hat gut aufgepasst und Hairu konnte so richtig ihren Träumereien nachhängen :3
Sie sind beide glücklich in diesem Moment… Hach, die beiden sind so süß, nicht wahr? Ich bin wirklich glücklich, dass wir die Liebe für das Pair teilen können ♥
Haha, danke, dabei hinkt der Vergleich zwischen einem Pferd und einem Auto etwas xD
Schön, dass dir die Szene so gut gefallen hat *^* Ich mag sie selbst auch, weil sie ziemlich süß geworden ist, denn beim Schreiben hatte ich Zweifel, ob ich es schaffe, so eine unbeschwerte Stimmung zu kreieren, nachdem Ui am Anfang so verunsichert und bekümmert war ^^‘
Dein ungutes Gefühl wird sich leider schon bald bestätigen und der schöne Urlaub vorbei sein… Eigentlich war das letzte Kapitel, wo die Welt in Ordnung ist U_U
Dankesehr, ich freue mich, wenn du auch den anderen Teil des Kapitels gelungen gefunden hast *^* Ich finde es schön darüber zu schreiben, wie die Charaktere in so einer entspannten, friedlichen Atmosphäre Spaß haben ^^
Stimmt, dadurch kommen auch Charaktere in Kontakt, die sich sonst wahrscheinlich nicht begegnet wären, wie Furuta und Haise, wie du richtig festgestellt hast :3 Ein paar Kombinationen haben sich sogar einfach so ergeben, ohne, dass ich sie bewusst geplant habe, wie beispielsweise Akira und Hairu bzw. Seidou und Kijima xD
Ja, für Arima und Haise ist es eine gute Gelegenheit, unauffällig zusammen zu sein ^^
Das mit Furuta und seiner Vergangenheit ist ein guter Punkt :3 Ich möchte im Lauf der Story ein bisschen auf die Vergangenheit der einzelnen Charaktere eingehen, aber mich dabei am Canon orientieren (so wie bei Amon beispielsweise ^^) - daher hast du recht mit deiner Vermutung, dass Furuta es im Leben nie leicht hatte ;) Stimmt, viel Pech hat er sowieso gerade, wo er mit Kijma zusammenarbeiten muss…
Wow… Du hast sogar erkannt, dass das Kartenpärchen mit den Briefen Rize und Furuta nachempfunden sein sollte, das finde ich echt toll *^* Genau, Furuta hat es auch gefallen, weil es ihn an sich selbst und Rize erinnert ;)
Woher weißt du nur immer, worauf ich hinaus will? xD ♥
Haha, Furuta braucht keine Logik, um glücklich zu sein ;)
Dass der Schwarze Peter ein Todesomen sein könnte, ist ein wirklich interessanter, spannender Gedanke (und auch ein unheimlicher), an dem vielleicht etwas dran ist ;)
Aw, ich finde es voll lieb, dass du auch Mitgefühl mit Kijima hast, obwohl er so ein unsympathischer Charakter ist, der es einem schwer macht, das Positive in ihm zu sehen *-* Ich hatte im Canon nur einmal Mitgefühl mit Kijima, nämlich als er zu Ui gesagt hat, dass er den Lockvogel für „die Rose“ spielen will, weil es um ihn nicht so schade wäre, weil er so hässlich ist, da tat mir Kijima leid u_u… Irgendwie befürchte ich immer, Kijima ZU negativ darzustellen, hoffentlich war das im 6. Kapitel ein bisschen besser ^^‘
Hahaha, gerade mit Seidou kann man so witzige Szenen schreiben, das macht mir selbst auch immer Spaß xD Ich bin froh, dass du seine Reaktion passend gefunden hast, immerhin war es doch ganz schön naiv auf Kijimas Warnung vor den Schildkröten reinzufallen und gleich so überzureagieren xD Aber die Idee hat mir so gefallen, dass ich es trotzdem so geschrieben hab xD Ich hab es schon immer besonders an Seidou gemocht, dass er so übermäßig reagiert und schnell Panik schiebt, wie du es so zutreffend formulierst *^* Ich finde, mit seinen starken Emotionen ist er ein guter Kontrast zu Ghoul-Ermittlern wie Arima, Hirako, Ui, Matsuri, Marude, etc., die sich nach außenhin kaum Emotionen anmerken lassen xD
Dass Seidou auch noch „Beißschildkröte“ statt „Schnappschildkröte“ sagt, kann Akira doch nicht einfach so stehen lassen xD
Schön, dass dich die Szene zum Grinsen bringen konnte, haha :3
Stimmt, Juuzou hat vor nichts Angst, ganz im Gegensatz zu Seidou xD
Ich finde echt cool, dass du auch hinsichtlich des Sees eine schlechte Vorahnung hast, du hast einen wirklich guten Detektivspürsinn *^* Mehr will ich aber noch nicht verraten, wahrscheinlich verrate ich eh jedes Mal schon ein bisschen zu viel… u_u Sag es mir bitte, wenn ich zu viel spoilere, dann versuche ich besser aufzupassen ^^‘
Hoffentlich nimmst du mir den weiteren Verlauf der Story nicht allzu übel… °~°
Hehe, ja, Juuzou und Seidou geben so ein süßes, spannendes, lustiges Team ab xD
Ich freue mich, wenn es dir Spaß macht über die beiden zu lesen :)
Stimmt, Seidou mag Juuzou lieber, als er zugeben würde, obwohl Juuzou immer wieder seine Nerven strapaziert xD Vielleicht kann er es sich auch deswegen nicht eingestehen ^^‘
Da fällt mir gerade auf… Auf Juuzous Gedanken und Gefühle bin ich noch gar nicht eingegangen ^^‘ Irgendwie kann ich mich auch nicht recht entscheiden, wie er in der Story wirklich zu Seidou steht… u_u
Oh ja, jetzt wo du es sagst, merke ich auch, dass die romantische Liebe eine große Rolle in der Story spielt ^^‘ Danke *^* Ich freu mich, wenn dir die Umsetzung gefällt :3
Bei Matsuri und Urie ist die Beziehung besonders kompliziert xD Matsuri ist so sehr verliebt in Urie und Urie sucht seine Nähe nur, um einen beruflichen Vorteil daraus zu ziehen ^^‘ Eigentlich birgt diese Beziehung am meisten Konfliktpotential…
Ja, ich denke auch, dass es Matsuri sehr schwerfällt, in Uries Gegenwart seine Gefühle zu unterdrücken ._.
Stimmt, es ist gut, dass Urie nicht einfach zur Tagesordnung übergeht, nachdem er Kijima erwischt hat und zumindest Matsuri Bescheid sagt ^^‘
Danke, ich bin immer froh, wenn ich Uries widersprüchliche Facetten möglichst nachvollziehbar darstellen kann ^^‘
Ja, Matsuri interpretiert leider das völlig falsche in Uries Gesten xD
Er tut wirklich alles, um ihm noch näher zu kommen und jeder kleine Erfolg bestärkt ihn weiter damit… Ich wollte, dass er in der Story genauso ungesund auf Urie fixiert wirkt wie im Canon, ohne sich bewusst zu sein, welche Hintergedanken Urie hat ^^‘ Für Matsuri ist es sehr schade, dass Urie ihn nur benutzen will, um seine Karrierechancen zu verbessern u_u
Davon ahnt Matsuri noch nicht einmal was, er wünscht sich, das s es im Urlaub so weiter geht wie bisher und will dafür auch alles tun ;)
Vielen vielen Dank noch einmal für dein superliebes, hilfreiches und ausführliches Review ♥
Ich weiß gar nicht, wie ich dir für deine Unterstützung angemessen danken kann und wie ich das verdient hab *^* ♥

Viele liebe Grüße,
hdl
deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
02.11.2018 | 18:41 Uhr
zu Kapitel 4
Hallo ^^
Wie bereits die vorherigen Kapitel hat mir dieses auch wieder total gefallen! :D
Es freut mich, dass man jetzt ein bisschen mehr von Akira und Amon mitgekriegt hat. x3 Die beiden auf dem See in dem Ruderboot war richtig romantisch! :D Das hat man sowohl in den schönen Beschreibungen als auch in dem Dialog bemerkt. :3 Ich konnte richtig spüren, wie nahe sich die beiden stehen und die entspannte Atmosphäre tut ihr Übriges. Die beiden kosten den Urlaub und die Zweisamkeit (die sie für sich freischaufel können und das Boot bietet die perfekte Gelegenheit) richtig aus. :3 Die Atmosphäre zwischen den beiden ist so liebevoll und entspannt und auch sehr intim. Die ganzen Details tragen sehr zur Schaffung dieser Atmosphäre bei, wie zum Beispiel Akiras Bikini-Oberteil feuchte Abdrücke auf Amons Shirt hinterlässt oder wie ihre Haut in der Sonne glänzt. Awwww es ist wirklich schön, dass die beiden sich so extrem nachstehen und quasi schon über ihre Hochzeit reden. ^^ Auch, wenn Amon sich für einen Antrag wohl wirklich ins Zeug legen muss, wie Akira andeutet. xD Aber ich denke nicht, dass sie ablehnen wird, so liebevoll, wie sie miteinander umgehen und sie ihn nur ein bisschen aufzieht. Übrigens fand ich es auch total schön eingebracht, dass Akira betont, dass ihr Vater der Beziehung zustimmen würde. Das fand ich total rührend! :3
Auch interessant, dass Amon nach Mutsuki gefragt hat, das Thema zieht sich ja durch einige Abschnitte des Kapitels ja auch noch durch. Akiras Beschreibung von Mutsuki macht mir noch mehr Sorgen…Es ist immer noch besorgniserregend, dass sie sich so verhalten hat und dadurch, dass Akira diese Sorgen teilt, kann man sich noch besser in sie hereinversetzten. Gut fand ich auch, wie du den Spitznamen „Meister“ noch einmal aufgegriffen hast und dass die anderen Charaktere sich darüber wundern, was noch einmal zeigt, dass auch sie Mutsukis Beziehung zu Haise schon als eigenartig ansehen. Übrigens ist es schön, dass Akira sich um Mutsuki gekümmert hat, du hast ihre mütterliche Seite sehr gut hervorgehoben. Akira ist auch sehr widersprüchlich, auf der einen Seite so hart und stolz und auf der anderen Seite so warm – beide Seiten hast du wunderbar ineinander vereint. Akira und Amon sind in deiner Geschichte so ein schönes Paar! :3 Allerdings würde das wohl tatsächlich für Getuschel sorgen, das zeigt, dass sie beide nicht alleine sind. Diese Mischung die sich auf der Intimität und der Zeit für sich auf der einen und dem ständigen Zusammensein (und Beobachtetsein) mit den anderen ergibt, hast du sehr deutlich aufgezeigt. Die meisten sehen das ja wirklich als Last, auch, wenn sie den Urlaub entspannend empfinden. Haise und Arima konnten schon nicht unter sich sein (wobei sie es ja doch geschafft haben^^) und Akira und Amon können auch nur begrenzt Zeit zu zweit verbringen. Da entsteht eine sehr große Spannung. Akira und Amon hätten eindeutig lieber mehr Zeit für sich…hoffentlich schaffen sie es, nächstes Mal alleine in den Urlaub zu fahren…
Urie hast du übrigens wieder toll getroffen. Gleich bei dem ersten Satz des Absatzes wusste ich sofort, dass er das ist. Okay, ich dachte, entweder ist es Urie oder Seidou. Aber so genervt, wie er war und wie er alle anderen niedergemacht hat konnte es nur Urie sein. Man hat ihn erkannt, bevor du seinen Namen überhaupt genannt hast, allein an der „Stimme“, die du ihm gegeben hast. :D Seine ganze Lustlosigkeit und wie er diese ganze Unternehmung vollkommen umsonst findet. Alle anderen benehmen sich seiner Meinung nach vollkommen unangemessen und albern und er ist wieder der einzige, der etwas macht und arbeitet. Seine Gedanken hast du sehr aussagekräftig beschrieben. Wie er sich insbesondere in den kursiv gesetzten Textstellen aufregt, da musste ich echt grinsen. Der Sarkasmus und die Bissigkeit ist großartig. Das ist Urie! „Was treiben die eigentlich? Dass Sasaki und Suzuya im dreckigen See rumplantschen würden, ist von vorneherein klar gewesen. Aber dass Arima dabei mitmachen würde? Und Ui und der stellvertretende Direktor? Die streicheln Pferde wie kleine Mädchen im Streichelzoo?“ Herrlich! Und der Kontrast zwischen Uries Freundlichkeit zu Iyo und seinen Gedanken macht es noch besser. xD
Ich hätte es ja schon ein ungutes Gefühl gehabt, wenn Tooru alleine im Zimmer gewesen wäre und irgendetwas würde rascheln. Mit Kijima habe ich gar nicht gerechnet und jetzt habe ich erst recht ein ungutes Gefühl. O.o Ich habe mich richtig erschrocken, als er plötzlich da war…und dann die Implikation, dass er den Raum, der ja für die Frauen ist, durchsucht hat…Was zur Hölle? O.o Was hatte er vor?! Äh, ich habe einige Gedanken (zumal Kijima die Frauen ja schon zuvor auf ungenierte Art und Weise angestarrt hat…) und die sind nicht gut. Ich hoffe, Urie meldet das wirklich! >__>
Aber dann kommt tatsächlich Mutsuki noch vor und das, was man dann erfahren hat, war noch beunruhigender. Blut auf der Jeans?! Oh Gott…Ich bekomme immer mehr Angst vor/um Mutsuki. O.o Vielleicht gibt es ja eine harmlose Erklärung, zum Beispiel, dass sie beim Spazierengehen irgendwie hingefallen ist. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass da etwas nicht ganz so harmloses dahintersteckt, sonst wäre da nicht so ein starker Fokus drauf gewesen. Urie scheint jedoch nicht so interessiert an der Sache, wie ich. xD Aber das zeigt noch einmal, wie gleichgültig ihm seine Umwelt ist und er mit nichts und niemandem etwas zu tun haben will. Und dennoch will er Kijima melden, was noch einmal toll seinen Gerechtigkeitssinn unterstreicht und dass er sich für seine Kollegen einsetzen will. Dennoch…Urie wirkt so müde und abgestumpft. :/ Ich fürchte das kommt davon, dass er sich selbst im Urlaub keine Pause gönnt (im Gegensatz zu allen anderen, die Spaß haben) und immer auf Spannung ist. Ihn hast du wirklich toll getroffen. Aber alle anderen auch! Ich bewundere wirklich, wie du in jeden der zahlreichen Charakteren so viel Einblick und Tiefe gibst! *-*
Auch die ganzen Handlungsstränge, wie man immer erfährt, immer nur so bruchstückhaft, und es brodelt so viel unter der Oberfläche… das baut eine total große Spannung auf.
Wie gut du auf die Charaktere eingehst, hat man auch wieder bei Matsuri gesehen, der mir Leid getan hat, als er enttäuscht darüber war, dass einige gar nicht mehr an der Abendrunde teilnehmen wollen. Dadurch hat er so einsam gewirkt…und ja, es ist auch enttäuschend, wenn man jemanden einlädt, der sich so zurückzieht. Aber hier sticht wieder das Problem zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre besonders hervor. Einige Charaktere sind nun einmal nicht gesellig und ziehen sich leichter zurück, insbesondere in so einer Situation, wo man ohnehin schon im begrenzten Raum „aufeinanderhockt“. Ich fürchte, das wird noch zu größeren Problemen führen. Gerade bei Mutsuki macht es mir wieder Sorgen, dass sie sich so zurückzieht…Matsuri tut mir Leid, wie Urie scheint er ständig gelangweilt zu sein (da haben die beiden eine Gemeinsamkeit!^^). Selbst in Gesellschaft der anderen, von der er sich Abwechslung erhofft hat, ist er angeödet. Er tut mir Leid…Das Gespräch scheint ja nicht in die Richtung zu verlaufen, die er sich erhofft. Wie es aussieht, ist er in Wahrheit nur an Urie interessiert, das ist wirklich das einzige, was seine Aufmerksamkeit wecken kann. Dabei stellt er vollkommen unrealistische Ansprüche an das Gespräch, ich glaube nicht, dass Haise plötzlich mit Uries Orientierung rausrücken würde, falls er überhaupt was darüber weiß und ich glaube auch nicht, dass Haise…solche Geschenke macht. xD Aber das zeigt, wie verzweifelt Matsuri im Grunde ist. :( Es war übrigens schön, dass du diesen kleinen Wink zu dem canon eingebaut hast zu der Szene, in der Haise die Weihnachtsgeschenke verteilt hat. Generell mag ich diese canon-Anspielungen total, ich freue mich jedes Mal, wenn ich was „wiedererkenne“. :D
Oh und Kijima wieder…ich fürchte, Furuta ist nicht derjenige, der Durst hat und Furuta muss wieder als „Sündenbock“ hinhalten…wie lange das noch gutgeht?
Es ist wirklich klasse, wie toll du die einzelnen Charaktere miteinander interagieren lässt!
Ganz besonders habe ich mich über Hairus und Uis Interaktion gefreut! Die beiden waren das Herzstück des Kapitels, im wahrsten Sinne des Wortes. <3
Die melancholische Stimmung hast du perfekt eingefangen. *-* Ich war ganz und gar mitgerissen. x3
Man konnte wunderbar mit Ui und Hairu mitfühlen. Die Beschreibungen sind so stimmungsvoll und atmosphärisch z.B. wie Ui Hairu wahrnimmt und sie am liebsten umarmt hätte, oder wie ihr Herz in einer Einheit schlagen, das Zirpen der Zikaden oder das Leuchten aus dem Innern des Hauses.
Das Gespräch zwischen den beiden war einfach wunderbar und die Charaktere waren perfekt IC. :,o
Es hat sehr gut zu Ui gepasst, dass er möglichst nüchtern an die Situation herangehen und sich bloß nicht zu unüberlegten, unvernünftigen Handlungen hinreißen lassen will. Aber am Ende ist er doch emotionaler, als er selbst zugeben möchte. Dieser Kontrast kommt toll rüber. Gleichzeitig gelingt es ihm, seine Gefühle unter Kontrolle zu behalten, während Hairu deutlich emotionaler reagiert, was auch sehr zu ihr gepasst hat. Es hat richtig wehgetan, die sonst so fröhliche Hairu so traurig zu sehen…Es war so emotional, als sie sich an Uis Brust ausgeweint hat. Ui konnte sich ja traurigerweise sehr in Hairus Liebeskummer hereinfühlen…was die Szene noch deprimierender gemacht hat.
Ui es geschafft hat, Hairu seine Gefühle zu gestehen. Hairus Reaktion und die ganze Szene generell haben mich total gerührt! Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich finde die kursiven Abschnitte immer wieder toll. Wie Hairu diese ganzen Situationen im Kopf noch einmal erlebt, in denen Ui etwas für sie getan hat und sie dadurch begreift, dass er sie liebt…awww… q___q Endlich erkennt Hairu, dass es jemanden gibt, der sie bedingungslos liebt.
„Es wird alles gut«, hauchte Ui sanft, »Du bist nicht allein. Du wirst von vielen Menschen geliebt. Sag mir bitte, was dich bedrückt. Egal, was es ist, ich werde für dich da sein und versuchen dir zu helfen. Ich werde nicht zulassen, dass du dein schönes Lächeln verlierst, Hairu…“ – diese Stelle war so schön! :3
Auch ihre Gedanken, dass sie „erwachsen“ werden und sich von Arima lösen will, waren wirklich gut eingebracht. Man merkt richtig, wie sehr Hairu in diesem Moment gewachsen ist, sie schafft es, sich von ihrer Obsession zu lösen. Mehr oder weniger, denn sie gibt ja selbst zu, dass sie erst lernen muss, Ui zu lieben. Was ja auch normal ist, es dauert schließlich eine Weile, eine andere Person so nahe an sich heranzulassen, vor allem, wenn man zuvor nur auf jemand anderen fixiert war, sodass man andere gar nicht mehr wahrgenommen hat. Aber jetzt nimmt Hairu Uis Gefühle zum Glück war – sie war ja selbst total erschrocken und hatte ein schlechtes Gewissen, dass sie gar nichts bemerkt hat. Ich hoffe, sie schafft es, Ui zu lieben. Aber sie ist auf einem sehr guten Weg. Es ist kompliziert zwischen Ui und Hairu und diese Komplexität finde ich echt toll. Einerseits ist Ui natürlich überglücklich, dass Hairu seine Gefühle endlich erwidert. Und Hairu ist ebenfalls überglücklich, dass ihr endlich jemand Liebe schenkt. Gleichzeitig werde ich aber das Gefühl nicht los, dass Hairu sich damit über Arima hinwegtrösten will…auch, wenn es nicht ihre bewusste Absicht ist. Auf der anderen Seite zieht sie ja einen Schlussstrich unter Arima, wendet sich einer positiven Beziehung zu, in der sie wirklich geliebt wird. Und von Ui fühlt sie sich geliebt, so ein Glück! Und sie nimmt ja Ui auch jetzt ganz anders war, fragt sich, warum ihr das noch nicht früher aufgefallen ist. Jedoch fürchte ich, dass Arima noch für Konflikt zwischen den beiden sorgen wird. Aber das ist erst einmal nicht wichtig, wichtig ist das Zusammensein der beiden, dass sie sich miteinander wohlfühlen. Das ist wirklich schön! x3 Du hast ihre Annäherung, emotional wie körperlich, total einfühlsam geschrieben. Ich finde echt schön, welch großen Raum die Wahrnehmungen und Empfindungen der beiden einnehmen. Was sie denken, wie sie sich gegenseitig wahrnehmen, sich gegenseitig beschreiben, denken, wie sehr sie den anderen mögen und wie schön der andere ist. Ich liebe all die Details. Dass sie sich körperlich so nahe gekommen sind, war auch sehr schön beschrieben. Wie auch schon die Szene zwischen Haise und Arima war dieser Moment sehr sinnlich. Sie gehen so sanft und liebevoll miteinander um, das ist wirklich schön. Hier tun auch wieder die Details ihr Übriges, nicht nur in dem Handeln der beiden, sondern auch das ganze Drumherum. Wie Hairu sich beispielsweise darüber freut, die Sterne sehen zu können, die sie in Tokyo lange nicht mehr anschauen konnte, was diesem Moment noch besonderer werden lässt. Awww…vielleicht sind die Sterne eine Metapher dafür, dass sie endlich glücklich sein kann? Stehen die Sterne vielleicht für ihr Glück, für ihre Hoffnung, dafür, dass sie sich wohlfühlt? Und auch die Wolken können die Sterne nicht „verschlucken“ (schöne Wortwahl), was zeigt, dass dieser Moment durch nichts getrübt werden kann. „Immer mehr Himmel zwischen uns beiden und der Schwere...“ diesen Satz fand ich auch total schön. ^^
Übrigens unterstreicht es noch einmal Uis Verantwortungsbewusstsein, dass er an Verhütung denkt und das sogar auch noch hinterfragt, dass Hairu die Pille nimmt, weil sie ja in keiner Beziehung ist. Aber Hairu hat ihm ja versichert, dass sie die Pille nimmt. Wobei ich noch immer skeptisch bin, weil zum Schluss ja herauskam, dass Hairu noch Jungfrau war…warum sollte man als Jungfrau die Pille nehmen? Also entweder hat Hairu gelogen oder sie hat sich bereits Hoffnungen gemacht (auf Arima) und wollte „vorbereitet“ sein…hm. Ob da noch was dahintersteckt? :,o
Haha, als er mit seiner elften Zigarettenschachtel anfing und es bereut hat, nicht stattdessen Kondome mitzunehmen, musste ich schmunzeln. xD
Es ist so süß, wie sie miteinander umgehen. So zärtlich und liebevoll. Da geht mir mein Shipper-Herz auf! x3
Das Ende allerdings hat einen ganz schönen Schock bei mir hinterlassen. O.o Nicht nur, weil Hairu und Ui vielleicht entdeckt werden. Denn allein der Gedanke, dass jemand draußen nachts herumschleicht ist sehr, sehr gruselig und besorgniserregend. So viele Fragen. Wer? Warum? Plötzlich ist mir wieder die Szene mit Tooru und dem Blut eingefallen…ist es vielleicht sie? O.o Mir schwant böses…Ganz besonders Sorgen mache ich mir um Hairu, weil sie ja noch gedacht hat, dass ihr in Uis Nähe kein Leid geschehen kann…war das vielleicht Foreshadowing, dass ihr etwas schlimmes zustößt? O.o Möglicherweise steckt aber auch was ganz harmloses dahinter, dass jemand sich Sorgen gemacht hat, dass die beiden so lange weg sind. Vielleicht ist das gefährlichste, was passieren kann, die Peinlichkeit, entdeckt zu werden, was auch eine Menge Konfliktpotenzial hat. Oder aber es steckt doch etwas weitaus bedrohlicheres dahinter. Oh Gott, dieser Clifferhanger! O.o Das ist wirklich gemein, an so einer Stelle aufzuhören! xD Wie das wohl weitergeht…? :o
Ich fiebere dem nächsten Kapitel entgegen! :D
Liebe Grüße
Hakuyu ^^

Antwort von Suiren am 24.12.2018 | 10:21 Uhr
Liebe Hakuyu ♥

Vielen lieben Dank für dein wundervolles Review *^*
Schön, dass dir das Kapitel gefallen hat *^*
Amon und Akira sind bisher ganz schön kurz gekommen, darum haben sie den Anfang dieses Kapitels gewidmet bekommen ^^‘
Es freut mich sehr, wenn rübergekommen ist, wie nahe sie sich stehen, denn sie sind das Pärchen, das schon am längsten zusammen ist und dem… die wenigsten Probleme anhaften. Ihre Beziehung ist mehr oder weniger ein offenes Geheimnis und niemand außer dem jeweils anderen ist in einen von ihnen verliebt. ^^‘
Ich bin echt froh, wenn du die Innigkeit und Intimität zwischen den Beiden so gut rauslesen konntest. Gerade, weil sie schon länger zusammen sind, wollte ich bei ihnen eine entsprechende Vertrautheit rüberbringen ^^‘ Dass sie indirekt über ihre Hochzeitspläne reden, sollte auch zeigen, wie weit entwickelt ihre Beziehung schon ist ;)
Ja, auch Amon würde es sehr viel bedeuten, wenn Herr Mado ihm und Akira seinen Segen geben würde – leider ist das nicht mehr möglich, aber dass Akira das gesagt hat, hat Amon trotzdem sehr gefreut :3
Stimmt, Mutsuki fällt mit ihrem Verhalten auf und lässt niemanden kalt. Auch, dass sie Haise „Meister“ nennt, finden die anderen Charaktere seltsam, wie du richtig herausgelesen hast *^*
Ich denke, dass Akira im Original ihren weichen, liebevollen Kern unter einer harten Schale versteckt, um erfolgreich in ihrem Beruf zu sein und sich bei den Kollegen Respekt zu verschaffen… das hab ich versucht, hier einzubringen ^^‘
Genau, du hast völlig recht. Einerseits haben fast alle Spaß an dem gemeinsamen Urlaub, aber andererseits würden sich in gewissen Situationen trotzdem auch etwas mehr Privatsphäre wünschen und das sorgt für eine gewisse Spannung ^^‘

Cool, dass du Urie gleich am ersten Satz erkannt hast :3
Haha ja, stimmt es hätte auch Seidou sein können, er ist ja auch gut im Raunzen xD Stimmt, das Urie alle so niedermacht, unterscheidet das Meckern der beiden. Ich finde, Seidou hat eher was von einem klassischen Jammerlappen, im Gegensatz zu Urie mit seiner sehr harten, engstirnigen Weltanschauung xD
Irgendwie ist es traurig, dass alle „Erwachsenen“ während ihrem Urlaub so viel Spaß haben und Urie als der Zweitjüngste ständig so angespannt ist und die Zeit „sinnvoll“  bzw. für seine Karriere nutzen will. Aber ich dachte, dass es zu ihm passen würde, auch im Urlaub nur ans Arbeiten zu denken xD Und zumindest ist es auch witzig, wie er sich insgeheim über die anderen aufregt und was ihm so zum Verhalten seiner Kollegen einfällt xD
Vielen Dank, ich freue mich sehr, dass du ihn so IC findest *^*

Dein ungutes Gefühl, als Kijima im Zimmer der Frauen war, zeigt, dass du wieder mal auf der richtigen Spur bist ♥ Im sechsten Kapitel kommt endlich heraus, was er dort gemacht hat – vielleicht ist es nicht ganz das, was du erwartet hast ;)
Bin auf jeden Fall gespannt ^^
Aber ehrlich gesagt würde ich Kijima auch so einiges zutrauen, nach allem, was man über ihm im Original weiß… :x
Deine Angst im Bezug auf Mutsuki ist auch berechtigt… Auf sie gehe ich ebenfalls im sechsten Kapitel ein (hoffentlich ist sie dann halbwegs IC und trotz ihrer Obsession nachvollziehbar / originalgetreu ^^‘)
Nein, leider macht sich Urie wirklich zu wenig Gedanken wegen Mutsuki… Ich dachte, weil er sie gern hat (auch wenn er es nicht zugeben würde) will er bei ihr auch eher wegsehen, als beispielsweise bei Kijima, den er bei der ersten Gelegenheit verpetzen will xD
Es stimmt leider auch, dass Urie wegen seiner Verbissenheit so abgestumpft und völlig freudlos ist… u_u
Vielen lieben Dank ♥ Ich freue mich wirklich mega darüber, wenn dir die Charaktere gefallen *^*
Hoffentlich ist es nicht so störend, dass immer wieder zwischen den Handlungssträngen hin- und her gewechselt wird… Leider finde ich auch oft keinen schönen Übergang, dadurch ist die Story insgesamt nicht sehr flüssig…
Aber ich bin echt froh, dass der Spannungsaufbau spürbar ist *^*
Ich hab immer wieder die Befürchtung, nicht schnell genug zum Punkt zu kommen, wollte aber auch eine schöne Atmosphäre vermitteln und auf die Beziehungen zwischen den Charakteren eingehen, bevor sich der Urlaub in einen Alptraum verwandelt ^^‘

Ja, Matsuri hat nicht ganz uneigennützig für alle diesen Urlaub organisiert und ist nun unzufrieden damit, dass viele nicht nach dem Abendessen bei ihm sitzen bleiben und ihm die Abwechslung bieten, die er sich gewünscht hat xD.
Dabei hätte ihm eigentlich bewusst sein müssten, dass manche Charaktere (wie Arima) einfach nicht sehr gesellig sind und die Zeit, die die zusammengewürfelte Gruppe ohnehin schon miteinander verbringt, auch den anderen zu viel werden könnte ^^‘
Du hast recht, Matsuri geht es vor allem um Urie – darum hat er auch versucht, das Gespräch auf Urie zu lenken xD Allerdings hat er eher von Haise wissen wollen, was Urie so mag, also Musik, Hobbys, etc. Aber das hab ich nicht geschickt formuliert, „worauf Urie steht“ ist eindeutig zweideutig xD
Schön, dass dir die Parallele zum Canon mit den Geschenken aufgefallen ist *^* Es ist nur ein Detail, aber gerade deswegen finde ich toll, dass du es bemerkt hast. Ich mag es auch immer sehr gerne, etwas von Original in FFs zu entdecken, darum versuche ich auch immer selbst wieder Details aus dem Original in meinen eigenen Storys einzubauen ^^

Es stimmt, dass Kijima Furuta wieder nur vorschiebt, weil er selbst was trinken will xD Und wieder hast du einen sehr guten Sinn dafür, wo gewisse Gefahren für eine Eskalation lauern *zwinker*

Ja, Ui und Hairu gehört der Großteil des Kapitels – und ich finde wirklich total schön, dass du dich so darüber freust :3
Hach, ich liebe es, mit dir, einer so begabten, lieben und feinfühligen Autorin, die ich auch persönlich total gern habe, die Begeisterung für meine Lieblingspairings teilen zu können, vielen vielen Dank ♥
Für Hairu war es ein ganz schön harter Schlag zu sehen, dass ihr Schwarm Arima Haise liebt… und sie so traurig zu sehen hat wiederum Uis Herz tief getroffen ^^‘
Ja, die sonst immer so unbeschwerte Hairu traurig und verzweifelt zu sehen, tut weh… Es ist irgendwie anders, als wenn ein Charakter wie Haise, der von Haus aus eine gewisse Traurigkeit hat, unglücklich ist ^^‘
Danke, ich bin total froh, dass du Hairu und Ui IC gefunden hast *^* Vor allem von dir bedeutet mir so ein Kompliment eine Menge ♥
Stimmt, Ui hat versucht, von seiner Vernunft geleitet etwas für Hairu zu tun, aber als er gesehen hat, dass sie ihn braucht und getröstet werden muss, konnte er seine Gefühle nicht länger verleugnen. Hairu, die ohnehin emotionaler ist als er, hat sich auch in dieser Lage vollkommen von ihren Gefühlen leiten lassen…
Schön, dass dich Hairus Reaktion so rühren konnte *^* Es macht wirklich nichts, wenn du es nochmal schreibst. Ich kann auch manchmal nicht anders, als mich zu wiederholen ^^‘ Außerdem freue ich mich immer wieder zu hören, wenn dir die kursiven Einblicke in die Gedanken und Erinnerungen der Charaktere gefallen. Damit es nicht zu viel wird, setze ich sie eher sparsam ein und dann hoffe ich immer, dass sie möglichst aussagekräftig sind und gut zur Situation und den jeweiligen Charakteren passen ^^‘
Ja, als Hairu nach dem Liebesgeständnis all diese Momente noch einmal Revue passieren lässt, wird ihr klar, was Ui alles aus Liebe für sie getan hat. Ich denke, gerade Hairu braucht jemanden, der sie innig liebt, damit sie hoffentlich nicht mehr so mit ihrem Selbstwert hadert… Ich freue mich sehr, dass dir aufgefallen ist, wie sehr es sie gestärkt hat, zu wissen, dass sie geliebt wird ^^
Leider kann sie ihre Gefühle für Arima nicht sofort vergessen und nicht von jetzt auf gleich so starke romantische Liebe für Ui entwickeln, aber zumindest erkennt sie jetzt, wie viel Ui für sie getan hat und wie viel sie einander bedeuten ^^‘ Sie waren schon immer durch eine starke Vertrautheit und Freundschaft verbunden :)
Hehe, ich mag es auch sehr, wenn eine Beziehung kompliziert ist. Eine gewisse Komplexität macht alles irgendwie noch spannender und mitreißender ^^‘
Du hast auch recht damit, dass die beiden zwar glücklich sind, von dem jeweils anderen geliebt zu werden und Hairu aber unbewusst von Ui über Arima hinweggetröstet werden will. Ich finde echt toll, was für ein feines Gespür du immer wieder hast, denn das habe ich nicht richtig erwähnen, sondern eher „zwischen den Zeilen“ lassen wollen, damit nicht der Eindruck erweckt wird, dass Hairu Ui und seine Gefühle nur ausnutzen wollen würde. Denn so wie du sagst, sie wünscht sich es unbewusst und ohne böse Absicht ^^‘
Ui ahnt auch, dass er in diesem Moment nur die Lücke füllt, die Arima in Hairus Herzen hinterlassen hat, darum fragt er noch mal nach zweifelnd nach, ob Hairu „das mit ihm wirklich will“, aber im Endeffekt ist es ihm gleich, weil er alles für sie tun würde und wirklich will, dass sie nicht mehr so traurig ist. Es genügt ihm in diesem Moment, sie trösten zu können und einen Platz in ihrem Herzen zu haben, selbst wenn der nur frei geworden ist, weil Hairu nun eingesehen hat, dass ihre Gefühle für Arima nichts als Kummer bringen.
Stimmt, genau, deswegen versucht sie auch einen Schlussstrick unter Arima zu ziehen. Aber so, wie du es schon ahnst, bergen Hairus Gefühle für Arima auch ein gewisses Konfliktpotential und werden noch für Schwierigkeiten sorgen, wenn nach den ersten „Vorfällen“ die Nerven der Urlauber blank liegen… ^^‘

Aw, danke, es bedeutet mir viel, dass du die Annäherung zwischen Ui und Hairu gelungen gefunden hast ♥ Wenn ich ehrlich bin, habe ich befürchtet, dass es zu schnell gehen könnte und unrealistisch wirken würde, dass sie gleich miteinander schlafen ^^‘
Aber ich wollte ihre Beziehung voranbringen und dass sie einander ganz nahe kommen (vor den „Vorfällen“) unbedingt, das war dann stärker als meine Bedenken… Darum hab ich versucht, es wenigstens so nachvollziehbar wie möglich zu machen ^^‘
Und gerade bei Ui und Hairu wollte ich nichts falsch machen… Zudem hab ich bis dahin nur Shonen-Ai-Lemon geschrieben… *hust hust* xD
Darum bin ich echt erleichtert und glücklich, dass dir die Szene gefallen hat ♥
Danke *^* Schön, dass dir wieder die Details aufgefallen sind und für so eine Stimmung gesorgt haben - weil Hairu so ein süßer, verträumter Charakter ist, sollte die Szene besonders romantisch sein :3
Ich finde auch toll, dass du dir solche schönen Gedanken wegen der Sterne machst *^* Daran habe ich ehrlich gesagt beim Schreiben nicht gedacht u_u … Dass Hairu die Sterne in Toyko nicht sehen konnte, hat eher den Hintergrund, dass man in der Stadt die Sterne generell nicht so sehen kann (mir als „Mädchen vom Land“ fällt sowas sofort auf xD). Damit wollte ich wieder mal hervorheben, dass alle Charaktere gerade weit weg von ihrem Alltag sind, an einem schönen Ort ^^‘  Aber es wäre total schön, wenn die Sterne für Hairu die Bedeutung von Glück hätten *^*
Der Satz mit dem Himmel soll ein wenig das Gefühl von Hairus Leichtigkeit und Unbeschwertheit vermitteln, die sie empfindet, weil Ui sie ihren Liebeskummer vergessen lässt und sie so sehr liebt ;)
Irgendwie fand ich es gar nicht so einfach, eine gute Stelle zu finden, um das Thema Verhütung einzubringen… deswegen hoffe ich, dass es so gepasst hat… Außenvorlassen wollte ich es keinesfalls, weil es ein wichtiges Thema ist und ich verantwortungsbewusst damit umgehen wollte… Außerdem ist gerade Ui so ein vernünftiger, verantwortungsvoller Charakter, der so etwas nicht einfach vergessen würde ^^‘
Gute Frage, warum Hairu die Pille nimmt ^^ Inoffiziell ist der Grund dafür, dass ich die beiden keinesfalls ohne Verhütung miteinander schlafen lassen wollte, es aber auch eigenartig gewesen wäre, wenn Ui ein paar Kondome dabei gehabt hätte, wo er doch eigentlich nur mit Hairu reden wollte und sich im Grunde gar keine Hoffnung gemacht hat, dass es mehr zwischen ihm und ihr geben könnte… Darum habe ich mich für diese Lösung entschieden ^^‘ Keine Sorge, Hairu hat Ui nicht angelogen, sondern nimmt die Pille tatsächlich. Den Grund dafür würde ich gerne in der Story verraten, wenn ich hoffentlich eine Stelle finde, an die es passt… Aber ich hab dafür schon zwei mögliche Ideen ^^‘
Haha xD Naja, Ui hat im Canon diesen speziellen, leicht düsteren Humor, von dem ich immer befürchte, ihm nicht gerecht zu werden, darum waren die Gedanken mit der Zigarettenschachtel mein verzweifelter Versuch, diesen Humor einzubringen ^^‘
Ich hoffe, dass diese Bemerkung Uis Sinn für Humor entspricht, aber wenn es dich zum Schmunzeln bringen konnte, hat es seinen Zweck zumindest erfüllt *^*
Aww ich bin immer noch ganz hin und weg, dass wir beide die Begeisterung für diesen Ship teilen ♥ So macht es viel mehr Spaß, die beiden zu shippen ^^

Ich kann gut verstehen, dass dich das Ende erschrocken hat… Weil die Story ein Thriller werden soll, wollte ich so einen kleinen Knalleffekt schaffen, auch wenn es leider die romantische glückliche Stimmung der beiden durchbricht ^^‘
Ja, ich finde auch, die Vorstellung, dass jemand im Dunklen rumschleicht und andere beobachtet, ist gruslig u_u Ich hätte an Hairus und Uis Stelle total Angst…
Es fällt mir schwer, auf deine Fragen nicht einzugehen, aber ich sag lieber nicht viel dazu, um nicht aus Versehen zu viel zu verraten ^^‘
Aber ich finde sehr interessant, dass du Tooru im Verdacht hast, eigentlich hätte ich damit gerechnet, dass es dem einen oder anderen Charakter eher zuzutrauen würde, so etwas zu tun xD Aber Mutsuki ist auch ein guter Tipp ^^‘
Es tut mir leid, der Cliffhanger war echt fies… u_u
Aber ich bin echt glücklich, dass du den neuen Kapiteln so entgegen fieberst *^*
Vielen herzlichen Dank für dein ausführliches, liebes Review ♥
Du machst mir immer eine Riesenfreude und spornst mich total zum Weiterschreiben an ^^

Ich wünsche dir und deiner Familie Frohe Weihnachten und schöne Feiertage ♥
Hab dich lieb :3

Ganz liebe Grüße
deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
12.10.2018 | 21:56 Uhr
zur Geschichte
Hallo^^
ich habe die Geschichte an einem Stück gelesen, die drei Kapitel sind im Flug vergangen! :D
Das Setting finde ich sehr spannend und der Titel hat mich auch sofort angesprochen! Auch hatte mich der Fokus auf die CCG-Charaktere sofort gepackt, du hast so viele Charaktere und Pairings eingebaut, die ich sehr gerne mag! :3 Dazu kommt das bedrohliche Setting, der Kontrast zwischen der Idylle und die unterschwellige Bedrohung. Eine abgeschlossene Insel, allein dadurch wird man schon klaustrophobisch, man fühlt sich sofort eingesperrt. Und wenn so eine große Personengruppe auf engem Raum zusammen ist, können schnell die Gefühle hochkochen, was ja schon teilweise passiert ist. Wenn dann auch noch Morde stattfinden (so zumindest die Andeutung in der Kurzbeschreibung, aber vielleicht denke ich zu weit) und es nur einer von den Dreizehn gewesen sein kann...Spannend, spannend. Deswegen gefällt mir der Titel auch so gut. Zum einen, weil der Titel zeigt, dass es nicht bei dreizehn bleiben werden. Zum anderen, weil dadurch gesagt wird, dass nur diese Anzahl von Tätern in Frage kommen können. Und natürlich, weil dreizehn eine Unglückszahl ist und sich das Gefühl der Bedrohung dadurch nur noch mehr steigert. Ich finde auch gut, dass es keinen wirklichen Protagonisten gibt (wobei Haise wohl am nächsten an den Hauptprotagonisten rankommt) und alle gleichberechtigt auftreten. Dadurch bekommt man zum einen gute Einblicke in alle Charaktere – zum anderen kann es dadurch, dass es keine Hierarchie zwischen „wichtig“ und „unwichtig“ gibt, auch absolut jeden treffen.  
Ich finde wirklich toll, wie du die einzelnen Charaktere beschreibst. Obwohl es so viele Charaktere auf einem Mal sind, verlierst du nie den Überblick! Respekt, ich hätte beim Schreiben des ersten Kapitel schon den Faden verloren. Aber bei dir kann ich wunderbar folgen, ohne durcheinanderzukommen. x3
Du lässt die Persönlichkeit eines jeden einzelnen stark hervorstechen und jeder hat seine Rolle und steht in Beziehung mit den anderen. Wie du jeden einzelnen charakterisierst, ist wirklich toll! :D  Man kriegt Einblick in jeden von ihnen – hier gefällt mir auch wieder besonders, wie du die Gedanken der einzelnen Charaktere manchmal in der ersten Person und kursiv darstellst – dadurch wirkt der Einblick, den man bekommt, besonders intensiv.^^“
Es macht sehr großen Spaß, die Interaktionen und die Dynamiken innerhalb der Gruppe zu beobachten! Und bei so vielen gibt es natürlich auch wahnsinnig großes Konfliktpotenzial, das sich langsam entfaltet. So viele unterschiedliche Charaktere und so viele Facetten! Das ist echt total spannend! Zumal das Beziehungsgeflecht so verworren ist.^^ Mir gefällt auch das ruhige Tempo, in dem die Geschichte voranschreitet sehr und dass du dir so viel Zeit nimmst, die einzelnen Charaktere zu entfalten. Das Tempo ist bisher sehr ruhig, aber niemals auch nur ansatzweise langweilig. Wie gesagt, es gefällt mir unheimlich gut. In jeder Szene erfährt man etwas Neues über die Charaktere und die Geschichte schreitet voran und unterschwellig tun sich die Konflikte auf! :3 Diese sanfte Urlaubsstimmung, die entspannte Atmosphäre, dass sie alle die Möglichkeit haben, sich zu erholen und sich näher kennenzulernen, kommt total gut rüber und die Charaktere lernen die anderen, aber auch sich selbst besser kennen. :D
Wunderschön, mit welchen Details du die Umgebung beschreibst! Man ist sofort in der Szene drin!  Allein der Weg zu dem Anwesen war total schön beschrieben, ich hatte diesen Wald richtig vor Augen. Dann das Wasser und das Anwesen von Matsuri an sich, du hast alles so schön und bildhaft beschrieben! Ich liebe die ganzen Details in der Natur, aber auch in der Architektur des Hauses z.B. die Shoji – da kommt die traditionell japanische Atmosphäre richtig schön durch, was auch sehr zu den Washuu passt, die ja schließlich eine traditionelle Familie sind. Es ist übrigens eine sehr coole, kreative Idee, die Insel Rushima zum Standort der Washuuresidenz zu machen, das passt sehr gut zusammen in diesem AU, ich kann mir gut vorstellen, dass die Washuu eine Privatinsel haben. Dadurch, dass  Rushima im Original Hauptstützpunk vom Phönixbaum gewesen ist, steigt das unterschwellige Gefühl der Bedrohung irgendwie noch mehr. xD
Du hast alle Charaktere wunderbar getroffen und sie alle finde ich sehr interessant! *-* Ich fang mal bei Haise an! Seine liebe, bedächtige, fürsorgliche Art und Weise hast du perfekt eingefangen. Wie er an alle Obst oder Sonnencreme verteilt, awww…er denkt echt an alles und jeden! Die Szene war niedlich mit Mutsuki, wo sie wollte, dass Haise sie eincremt und sich sogar getraut hat, ihn explizit darum zu beten. Übrigens interessant, dass Mutsuki auch in deinem AU eine männliche Identität annimmt, ich bin gespannt, was dahintersteckt. Dass Haise umgeknickt ist, tut mir Leid, der arme…Das tat schon beim Lesen weh. ^^“ Auch hier hat es wieder sehr gut gepasst, dass er seinen Kollegen keinerlei Umstände machen will und trotz seines Schmerzes eine heitere Fassade auflegt und sich nichts anmerken lässt. Die Intensität seiner Beziehung zu Arima hat mich sehr überrascht, im positiven Sinne! Das war wirklich eine totale Überraschung! Und ich habe noch so gedacht „Hmmm warum hat Arima Haise wohl bis auf die Boxershorts entkleidet? Das Oberteil kann er sich doch selbst ausziehen, dazu braucht er Arimas Hilfe doch gar nicht, das hat doch mit seinem Fuß nichts zu…Oh! Ohhhhhhh!“ Das ist echt gut gemacht, dass du die Beziehung der beiden bereits in so kleinen Details angedeutet hast. Zwischen den beiden wurde es sehr intim. Man hat richtig gemerkt, wie wichtig Arima für Haise ist und wie intensiv ihre Beziehung ist. Die Szene war sinnlich und sehr spannend dadurch, dass die anderen davon eventuell was merken könnten. Wie Arima sagte „Die Wände sind aus Papier“, aber das hat vielleicht den Reiz der Situation ausgemacht, quasi der Reiz des Verbotenen und der Möglichkeit, erwischt zu werden. Und scheinbar können sie sich nicht sehr oft sehen (Arima ist ja viel beschäftigt) und nutzen ihre Zweisamkeit gleich aus. Diese Zweisamkeit hast du so innig beschrieben. Die beiden gehen so sanft und liebevoll miteinander um. Gerade bei Arima, der sonst so kalt wirkt, hat mich das Liebevolle in seinen Handlungen sehr berührt. Die Szene zwischen den beiden war wirklich schön. ^^ Und sie wurden entdeckt, wenn auch glücklicherweise nicht auf die Art und Weise, die ich mir ausgemalt hatte (ich musste mir die ganze Zeit vorstellen, dass jemand reinplatzt xD). Mutsuki tut mir so Leid, dass sie so am Boden zerstört ist. Sie so zu sehen macht mir extreme Sorgen…sie scheint ja an nichts anderes mehr denken zu können, außer „Meister hat jemand anderen“. Wobei es natürlich auch falsch war, sich nachts in sein Zimmer zu schleichen. Das hat noch einmal ihre Obsession gezeigt, ihrem Wunsch, Haise nahe sein zu können. Der Wunsch, der nun zerstört ist, zudem schämt sich Mutsuki für die Tat, weiß, dass Arima Bescheid weiß. Ich mache mir wirklich Sorgen um Mutsuki. Zum einen, weil sie so extrem reagiert und ich mich unweigerlich frage, was in ihrer Vergangenheit wohl vorgefallen ist. Zum anderen, ich bin mir bei ihr nicht sicher, wo harmloses Verliebtsein aufhört und Obsession anfängt (wie gesagt, das mit dem Zimmer war schon grenzwertig, auch, wenn sie nichts Böses im Sinne hatte). Selbiges gilt für ihre extreme Reaktion bezüglich der Neuigkeiten über Haises Beziehungsstatus – wo hört Liebeskummer auf (der in dieser Situation ja nachvollziehbar ist), wo fängt Obsession, mit der Mutsuki sich selbst und andere gefährdet, an? Ich bin gespannt, wie Mutsuki noch entwickeln wird. Ich habe eine böse Vorahnung und glaube, dass sie eine der Faktoren für den düsteren Verlauf der Geschichte sein wird. Und nicht nur Mutsuki ist durch die Beziehung zwischen Haise und Arima geschockt, sondern auch Hairu. Auch, wenn Hairu bisher nur mutmaßen und das noch gar nicht so richtig glauben kann. Ihre Bewunderung zu Arima hast du sehr schön dargestellt, besonders gefallen hat mir z.B. der Vergleich mit der Perle in der Schatulle, während Arima im See schwimmt (was ich auch sehr passend fand, da Arima sicher großen Wert legt auf körperliche Fitness und sich selbst im Urlaub keine Pausen gönnt), das fand ich sehr kreativ. Generell mag ich sehr, wie du ihre verträumte, leicht kindliche Art dargestellt hast, wie sie zum Beispiel auf dem Weg zum Anwesen Blumen flechtet oder wie sie Spaß hat, die Pferde zu füttern.^^ Einen starken Kontrast dazu bietet der ernste Ui, dessen Eigenschaften du sehr gut herausgearbeitet hast. Ich fand auch toll, dass du so auf sein Hobby, das Reiten, eingegangen bist und dass er es sogar ausführen darf! :D Auch, wenn Furuta sich über seine Reithose lustig gemacht hat – bei der Szene musste ich echt grinsen. xD Ui tat mir aber Leid, dass Furuta sich so über ihn lustig macht. ^^“ Hmmm man hat das Gefühl, als würde Furuta ein Ventil dafür suchen, dass Kijima ihn ständig schikaniert und erniedrigt. Oder sein Verhalten hat noch tiefere Gründe…Jedenfalls wird die Erniedrigung durch Kijima hier sehr deutlich. Er behandelt ihn ja wie einen Sklaven, ohne jeden Respekt. Und Furuta macht genau das, was Kijima ihm sagt. Es war beispielsweise so gemein und traurig, dass Furuta noch einmal extra zurückgerannt ist, um das Wasser zu holen, aber der Bus schon weggefahren war. Kijima geht wirklich unmöglich mit ihm um…auch, dass er ihm Frühstück holen soll und so. Voll hart, wie er Furuta mit seiner Beinprothese abgeworfen hat, wobei Furutas übertrieben angeekelte Reaktion das schon wieder lustig gemacht hat. War das vielleicht seine Absicht? Kijima ins Lächerliche ziehen? Furutas schüchterne, unsichere, ängstliche Art hast du so niedlich beschrieben, es tut weh zu sehen, dass er so ein Fußabtreter ist. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass das auch in deiner Geschichte nur Fassade ist und Furuta auch ordentlich austeilen kann, wie man zum Beispiel mit Ui und der Reiterhose gesehen hat. Und auch scheint Furuta sehr viel mehr Ahnung und Einblick in alles zu haben, als es zu Beginn scheint. Ich bin total gespannt, was da noch alles hintersteckt und wie er im Verhältnis zu den Washuu steht!    
Das Ende des dritten Kapitels war bezüglich Hairu und Ui besonders interessant, als Furuta (der Strippenzieher, die Aktion hat sehr gut zu ihm gepasst. ^^), Hairu auf Uis Gefühle aufmerksam gemacht hat. Da ist Furutas manipulative Art ganz besonders gut zutage gekommen. Irgendetwas hat er doch vor…oder es macht ihm einfach nur Spaß, andere zu manipulieren und sie durcheinanderzubringen. Noch scheint Hairu das ja nicht recht zu glauben, aber ich denke, dass das noch Folgen haben wird. Wird sie Ui vielleicht direkt darauf ansprechen oder Furutas Worte nur als Geschwätz abtun? Ich bin sehr gespannt, wie dieser Handlungsstrang noch weitergehen wird. :3        
Kommen wir nun zu Seidou und Juuzou! Ich mag das Pair sehr und habe mich entsprechend gefreut, dass du die beiden eingebaut hast, generell sind in dieser Geschichte so viele Pairs vorhanden, die ich mag und du hast Juuzou und Seidou soo niedlich beschrieben! *-* Juuzou hast du sehr gut getroffen. ^^ Da ist zum einen seine kindliche, naive Seite, die du sehr humorvoll und niedlich umgesetzt hast. Gleichzeitig hast du seine morbideren Wesenszüge nicht außer Acht gelassen, wie er beispielsweise begeistert ein totes Tier sehen will. Es ist herrlich zu sehen, wie Seidou sich über ihn aufregt und die beiden streiten zu sehen. Das war echt lustig, ich musste so oft grinsen, wenn die beiden miteinander interagiert haben. xD Die Hassliebe zwischen den beiden hast du echt gut rübergebracht. :D Und scheinbar steckt da deutlich mehr hinter, als Seidou zugeben will. Aber so langsam scheint er es ja einzusehen, dass seine Gefühle für Juuzou ganz anderer Natur sind, als er selbst geglaubt hat. ^^ Oh Gott, die eine Szene als beide zusammen aufgewacht sind und Seidou erst geglaubt hat, er und Juuzou hätten miteinander geschlafen. xD Was ich im allerersten Moment auch geglaubt habe. Dieser Kontrast zwischen Seidous absoluter Panik und Juuzous naiver Unschuld war echt gut. :D Juuzou ist niedlich, dass er Seidou so mag und Seidou gesteht sich auch langsam ein, dass er Juuzou in Wahrheit alles andere als nervig findet. ^^ Ich bin sehr gespannt, wie ich das mit den beiden noch entwickelt. ^^
Seidou hast du übrigens auch wunderbar dargestellt, irgendwie erinnert er mich mit seiner andauernden Genervtheit etwas an Urie – wobei Seidou deutlich impulsiver und emotionaler ist. Urie ist dagegen ruhig, stoisch und abweisend. Ihn hast du auch perfekt getroffen. Er sieht die ganze Veranstaltung nur als Mittel zum Zweck. Während es eigentlich darum geht, sich näher kennenzulernen, lehnt Urie diese soziale Interaktion vollkommen ab bzw. sieht sie nur als Gelegenheit an, seine Karriere voranzubringen. Seine Verbissenheit hast du gut dargestellt.^^ Aber ich finde, er wirkt dadurch irgendwie besonders einsam, weil er niemanden an sich heranlässt. Und einsam wirkt auch Matsuri, schließlich hat er sich alle seine Kollegen (insbesondere Urie – und umso trauriger, dass ausgerechnet der am wenigsten hier sein möchte) eingeladen, damit er nicht alleine sein muss und Gesellschaft hat. Okay, Gesellschaft hat er und alleine wäre er ja auch nicht. Aber dabei handelt es sich um Gesellschaft von seiner Ehefrau, mit der er ja nichts anzufangen weiß. Ich finde Iyo sehr freundlich und sympathisch. Gleichzeitig weiß ich über Matsuris Situation Bescheid (ich nehme an, die ist ähnlich wie im canon, so habe ich zumindest die Andeutungen Matsuris in Richtung Urie gedeutet), deswegen kann ich Matsuri verstehen, warum er so empfindet. Und trotz ihrer Freundlichkeit scheint sie Matsuri ja auch auf emotionaler Ebene nichts bieten zu können. Er hat wirklich keinerlei positiven Gefühle für sie übrig. Sie tut mir Leid…Aber wie gesagt, auch Matsuri kann ich verstehen. Deswegen hat er alle auf die Insel bestellt! Auch, wenn er die negativen Folgen, die es geben wird, wohl nicht abgesehen hat…oder etwa doch? Steckt da etwa ein größerer Plan hinter? Bisher tappe ich vollkommen im Dunkeln und kann nur spekulieren. Ich bin super gespannt, wie das noch eskalieren wird! Bisher wirkt die Atmosphäre so schön, so friedlich, so idyllisch. Aber wie lange das so bleibt, ist fraglich und dadurch entsteht eine sehr große Spannung. *-* Und es sind bereits erste Schatten über die Idylle geworfen worden. Ich bin total gespannt, wie es weitergeht! :3  
Ich freue mich schon sehr aufs nächste Kapitel! :D
Liebe Grüße
Hakuyu ^^

P.S.: War der Name des Schiffes, Umineko, zufällig eine Anspielung auf den Anime „Umineko no naku koro ni“? :D Da geht es auch um eine größere Personengruppe, die auf eine Insel zusammenkommt, woraufhin schlimme Dinge passieren. Vielleicht ist der Schiffsname ja eine Anspielung darauf?^^ Wenn dir das nichts sagt, vergiss, was ich gesagt habe. xD Dann ist es jedenfalls ein sehr cooler Zufall! :D

Antwort von Suiren am 20.10.2018 | 22:40 Uhr
Servus meine liebe Hakuyu ♥

Ich hab mich wirklich unheimlich über dein ausführliches Review gefreut *^*
Vielen lieben Dank :) Immer machst du dir so viele Gedanken und opferst mir so viel Zeit – das geht mir total nahe. Ich weiß gar nicht, wie ich dir angemessen danken kann :o

Es passiert eigentlich sehr selten, dass mir gleich ein Titel einfällt, der mir gefällt… Aber dieses Mal war es so xD Als ich die Idee bekommen hab, habe ich die Geschichte sofort „13“ nennen wollen – exakt aus den Gründen, die du aufgezählt hast ;)
Da sind noch gar nicht alle Charaktere, die dabei sein sollten, festgestanden, aber natürlich hat es letztendlich fast nur unsere Lieblingscharas getroffen ^^‘
Ich freue mich immer noch sehr, dass wir da einen sehr ähnlichen Geschmack haben ♥

Du hast die Andeutung in der Kurzbeschreibung richtig verstanden – es wird auch Morde geben ^^‘
Schön, dass es dir gefällt, dass es keinen wirklichen Protagonisten gibt. Ich habe auch gedacht, dass es gut wäre, wenn man in alle Charaktere abwechselnd einen tieferen Einblick geben und flexibel bleiben kann ^^‘
Danke, dein Lob bedeutet mir sehr viel, aber du bist zu gut zu mir… Am ersten Kapitel bin ich sehr lange gesessen, weil ich zwischendurch nicht mehr auf dem Schirm hatte, wer wo in der Schlange geht bzw. wie sich die Positionen während der Wanderung ändern xD
Umso mehr freut mich, wenn ich dabei keinen Logikfehler gemacht hab ^^‘

Aww danke *^*
Auf die einzelnen, verschiedenen Charaktere einzugehen und zu versuchen, die Situation aus ihrer Sicht darzustellen, macht viel Spaß. Schön, wenn es auch beim Lesen Spaß macht ^^
Ich finde, auch die Kombi der unterschiedlichen Charaktere bietet viel Stoff für witzige Gespräche und Situationen (z.B. Juuzou und Seidou) xD
Aber du hast völlig recht. Auf dem engen Raum und ohne ihre Arbeit, die sie beschäftigt hält, finden sie sehr viel über einander aus und entwickeln teilweise starke Emotionen. Da sind Konflikte vorprogrammiert ^^‘
Dankesehr ^^ Ich wollte erst mal ruhig anfangen und auf die Charaktere und ihre Beziehungen untereinander ein bisschen eingehen, bevor die ganze Stimmung kippt ;)
Gut, dass das nicht langweilig ist. Da tue ich mir oft noch schwer, die richtige Geschwindigkeit zu finden, sodass die Handlung einerseits nicht zu schnell, plötzlich oder „mit großen Lücken“ voranschreitet und andererseits nicht langweilig wird ^^‘
Wie schön, dass dir auch die Beschreibungen der Umgebung gefallen. Ich würde mich freuen, wenn dir die Story auch ein bisschen Urlaubsfeeling geben kann ^^
Ja, ich finde auch, die Washuu passen total gut in so ein traditionell japanisches Haus :)

Du hast dich sogar noch zu allen Charakteren geäußert *^* Das ist wirklich unheimlich lieb von dir. Ich bin immer überwältigt, wie gut durchdacht und sorgfältig deine Reviews sind… Danke, deine Bemühung weiß ich wirklich sehr zu schätzen ♥
Gerade Meinungen zu den Charakteren sind für mich besonders wertvoll. ^^ Ich möchte sie auch in AU möglichst originalgetreu darstellen, da wir sie genau so lieben, wie wir sie aus dem Canon kennen ^^‘ Also bitte sag es mir immer, wenn ich etwas geschrieben habe, das untypisch für sie ist. Du triffst sie in deinen eigenen Geschichten perfekt *^*

Schön, dass es so gut rüber gekommen ist, dass Haise die gute Seele in der Gruppe ist und nach seiner Verletzung keinem zur Last fallen will. Aber dass er jetzt kaum laufen kann, wird leider noch zum Problem werden ^^‘
Ich bin froh, dass dich Haises Beziehung mit Arima positiv überrascht hat ^^
Um nicht zu spoilern, habe ich komplett darauf verzichtet, in der Kurzbeschreibung Pairings anzugeben… weil sich neben den Beziehungen, die schon länger bestehen (z.B. Arima x Haise / Akira x Amon), sich neue erst langsam entwickeln (z.B. Ui x Hairu) oder (momentan) nur einseitig sind (z.B. Juuzou x Seidou / Matsuri x Urie)… und sich der Beziehungsstatus der Charaktere im Laufe der Geschichte ändern wird ^^‘
Aber leider besteht für die Leser dadurch das Risiko, „ohne Vorwarnung“ von einem Ship überrascht zu werden, den sie eigentlich nicht mögen…
Ich kann total gut verstehen, dass du dich noch gewundert hast, weil Arima Haise (fast) komplett ausgezogen hat… Aber ich bin echt erleichtert, dass es dich nicht abgeschreckt hat ^^‘
Ehrlich, ich bin immer glücklich, wenn dir mein Geschreibsel gefällt ♥
Arima zeigt seine Zuneigung vor den anderen nicht offen und deswegen kennt ihn nur Haise so liebevoll und leidenschaftlich. Umgekehrt ist Haise normalerweise schüchtern und unsicher, aber vor Arima kann er sich öffnen. Ich finde, das macht ihre Beziehung automatisch besonders und intensiver ^^‘
Es freut mich wirklich sehr, dass dich ihre Liebe gerührt hat und du die Szene schön gefunden hast *^*
Wenn ich ehrlich bin, habe ich es schon geschrieben gehabt, dass sie genau so erwischt werden, wie du befürchtet hast xD Aber das Ergebnis hat mir überhaupt nicht gefallen, deswegen habe ich diese Szene umgeschrieben… Du hast es schon richtig erkannt, dass es noch Folgen haben wird, dass Tooru so unmissverständlich erfahren musste, dass sie keine Chance bei ihrem Meister hat. Ich bin erleichtert, wenn du es ihr auch zutrauen würdest, sich in Haises Zimmer zu schleichen, um das Gefühl zu haben, ihm nahe zu sein. Sie ist schon sehr besessen von ihm, aber ich hatte auch Zweifel, ob es nicht zu weit geht… aber jetzt bin ich beruhigt ^^‘
Ein bisschen werde ich versuchen auf ihre Vergangenheit einzugehen – hoffentlich gelingt mir das mit dem nötigen Feingefühl…
Deine Sorgen ihretwegen sind jedenfalls sehr berechtigt. Wie du schon so schön sagst, ihre Handlungen und Reaktionen überschreiten Grenzen.
Im Gegensatz dazu hat sich Hairu nie wirklich große Hoffnungen gemacht, wirklich von Arima geliebt zu werden. Aber es tut ihr weh, dass jemand anders diese Liebe, die sich gewünscht hat, bekommt und das will sie nicht so richtig wahrhaben. Naja, zumindest wird sie getröstet *hust hust*.
Diese verträumte, kindliche Seite mag ich auch total an ihr ♥ Schön, dass es mir gelungen ist, sie so rüberzubringen ^^
Ui gehört sogar unter meinen Lieblingscharas noch zu meinen Lieblingen, haha xD
Also freut mich es mich ganz besonders, wenn gerade er möglichst originalgetreu geworden ist °^°
Furutas Kommentar über die Reithose sollte eigentlich gar nicht so fies wirken – sondern eher wie ein extrem ungeschickter Versuch, mit seinen Kollegen ins Gespräch bekommen bzw. „den Clown zu spielen“ und witzig zu sein xD Auch wenn es vorhersehbar war, dass Ui selbst es nicht witzig finden würde ^^‘
Furuta ist echt nicht zu beneiden mit Kijima als Partner / Vorgesetzten / Zimmerkollegen, da der dieses „Machtgefühl“ über seinen Untergebenen braucht und ihn deswegen wie einen Sklaven behandelt. Aber es stimmt, auch hier ist Furutas schüchterne, ängstliche Art eher nur Tarnung, während er im Hintergrund sein Umfeld ganz genau beobachtet und die anderen manipuliert ^^‘
Ja, genau, mit der übertrieben angeekelten Reaktion auf das Holzbein wollte er sich über Kijima lustig machen (Kijima zeigen, wie eklig alles ist, mit dem er zu tun hat) und ihm auf die Nerven gehen ^^‘
Auch mit Hairu und Ui hast du recht ;)
Aww, wie schön! Juuzou x Seidou mag ich auch total gerne *^*
Über die beiden kann man so viele lustige und süße Szenen schreiben, haha xD
Dieser Kontrast von Juuzous kindlicher Unschuld und seinen… naja… eher besorgniserregenden Neigungen macht den Charakter so richtig interessant und einzigartig, finde ich ^^
Ich kann auch verstehen, dass du auch erst geglaubt hast, dass er und Seidou miteinander geschlafen hätten – die Situation, in der sich Seidou am nächsten Morgen wiedergefunden hat, war auch ganz schön „verdächtig“ xD
Seidou ist zwar ein Tollpatsch und wie du so treffend sagst, sehr emotional und impulsiv, aber er wirkt doch immer ehrgeizig und sehr bemüht. Außerdem glaube ich, dass er grundsätzlich genaue Vorstellungen davon hat, wie Mitarbeiter einer Behörde sein müssen (immer „korrekt“, „Dienst nach Vorschrift“, etc…) und sich aufregt, wenn es nicht so ist xD Stimmt, jetzt wo du es sagst, fällt es mir auch auf, dass er da eigentlich Urie ähnlich ist :o Das hab ich sonst gar nicht gemerkt… u_u Stelle ich Seidou zu genervt da? ^^‘
Es freut mich sehr, dass du gespannt bist, wie es mit ihm und Juuzou weitergeht ♥
Danke für dein Lob wegen Urie. Aber ich liebe „deinen“ Urie ♥ Ich mag ihn viel mehr mit der berührenden Tiefgründigkeit, die du ihm in „Comatose“ verleihen konntest *^* Bei meinen Darstellungen fehlt ihm das irgendwie immer komplett (auch in „peccatum“) ._.
Genau, sich besser kennenzulernen und zusammen ein paar schöne Urlaubstage zu erleben ist das eigentliche Ziel des Ausflugs, aber Urie ist aus ganz anderem Grund dabei ^^‘
Ja, es stimmt auch, dass gerade er am einsamsten ist, weil er sich selbst von den Aktivitäten ausschließt. Das ist echt traurig ._.
Ich freue mich, dass du Iyo freundlich und sympathisch findest. ^^ Irgendwie weiß man aus dem Canon fast gar nichts über sie, deswegen hab ich improvisiert xD Die kurze Szene, wo sie dabei ist, fand ich sie auch nett, deswegen wollte ich wollte sie so darstellen, dass sie ganz okay ist, man aber irgendwie verstehen kann, warum Matsuri sie langweilig findet und unglücklich in seiner Ehe ist ^^‘ Ich bin also echt glücklich darüber, wie du sie und ihre Ehe mit Matsuri siehst ♥
Richtig, Matsuris Situation ist wie im Canon :) Irgendwie bin ich da ganz schön unflexibel, haha. Ich glaube, für mich gehört seine lieblose Ehe und die Verliebtheit in Urie zu ihm dazu xD
Ja, genau. In seiner Idee mit dem Urlaub hat Matsuri gleich zwei Vorteile gesehen. Einerseits ist es gut für die Kollegen, wenn sie sich näher kennenlernen und netzwerken können, andererseits kann er so seine Vorstellung von einem perfekten Urlaub verwirklichen xD
Dass er selbst etwas mit den negativen Entwicklungen zu tun haben könnte, ist ein echt guter Gedanke *^* Aber ich sag lieber noch nicht viel dazu ^^‘
Jedenfalls bin ich happy, dass du gespannt bist und dich auf das neue Kapitel freust *^* ♥
Noch einmal tausend Dank für dein durchdachtes, liebes, ausführliches, motivierendes Review ♥

GLG deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'

P.S.: Echt? :o Das hab ich gar nicht gewusst :o Na toll und ich denk mir noch so, dass ich eine kreative Idee für eine Story gehabt hätte xD Echt schade… Ist der Anime gut? *^*
„Umineko“ hab ich als Name für das Schiff verwendet, weil es angeblich das Wort für „Seemöwe“ auf Japanisch ist (lt. Wörterbuch, ich kenne leider echt nur ein paar einzelne Worte auf Japanisch, die ich zufällig so in Mangas und Animes aufschnappe ^^‘) und mir kein besserer Name für ein Schiff eingefallen ist xD
28.09.2018 | 19:58 Uhr
zu Kapitel 3
Guten Abend c:
Endlich komm ich mal dazu ein paar Reviews aufzuholen - die Liste wird nämlich immer länger und länger, ehehehe... xD

Ich hab mich wie jedes mal, wenn du was hochlädest, sehr gefreut weiterlesen zu können!
Bei 13 ist das letzte Update ja auch schon etwas her gewesen - umso besser endlich zu erfahren wie es weitergeht :D

Looooool, der Anfang mit Juuzou und Seidou war mal wieder Gold wert - meine beiden Lieblingstrottel xDD
Wo Seidou gleich hindenkt, ey. Aber gut, er hat sich den Abend zuvor ja auch total abgeschossen und wenn man morgens so aufwacht kann man die Situation eventuell schon missverstehen... eventuell. Das Missverständnis war jedenfalls überaus amüsant. xD
Und omg, wie Juuzou darauf reagiert! So knuffig! Da kriegt man ja einen Zuckerschock. *___*
Kein Wunder, dass Seidou sich in ihn verknallt hat, höhö. Wann er sich das wohl eingesteht?^^"
Ich frage mich aber, ob Juuzou hier wirklich nur harmlos ist oder auch noch seine brutale Seite hat... hm.

Und weiter geht es mit Kijima und Furuta - deren Morgen ja nicht viel besser anfängt als der von Juuzou und Seidou.
Und Alter, was geht denn bei Kijima ab?! Was wirft der einfach mit seinem scheiß Holzbein seinen Kollegen ab? Das tut doch weh. :(
Ich hätt dem das Ding ja zurück an den Kopf gepfeffert. Mit mir ist morgens nicht zu spaßen und wenn ich so geweckt werden würde... xD
Armer Furuta... der hat es echt nicht leicht mit Kijima.^^"
Dessen Reaktion ist ja mal mega übertrieben (in die wehleidige Richtung, was sehr gut passt!), aber wir wissen ja alle das es nur Schauspiel ist - lustig ist es trotzdem xD

Im nächsten Abschnitt mit Hairu hast du schön die Umgebung beschrieben. Mit sowas tu ich mich immer schwer^^"
Oh je und Mutsuki ist scheinbar völlig aufgelöst und verstört... die Arme. :/
Ich finds ziemlich cool das Arima und Haise hier ein Paar sind und sich schon jetzt stark rauskristallisiert das die Beziehung unfassbar viele Probleme mit sich bringt. Mutsuki will Haise und Hairu will Arima - beide werden also durch Arimas und Haises Glück verletzt, was sehr traurig ist... was sich besonders in Mutsukis Fall sicher noch zuspitzen wird. O.o
Aber immerhin findet Hairu Uis Reiter-Aufzug sexy, lol xDD

Die Szene am See hat mir auch gut gefallen. Kann ich mir vorstellen das Arima auch im Urlaub sein Training durchzieht^^"
Das Hairu während des Gespräches mit Haise immer noch die leise Hoffnung hat zwischen ihm und Arima wäre nichts ist nachvollziehbar. Bewahrheitet sich aber leider nicht.^^"
Oh Gott und als Ui Furuta mitbringt hält sich ihre Begeisterung ja auch in Grenzen. xD
Was... irgendwie ein wenig verständlich ist. Irgendwie hat Furuta was an sich, dass einen sich fremdschämen lässt - seine Kommentare sind teilweise so daneben, wtf? xDD
Kein Wunder das ihn keiner ernst nimmt... was bestimmt noch ein Fehler sein wird.^^"
Aber Haise ist trotzdem nett zu ihm. Ach, er ist so lieb c:
Und wenig später werden auch schon Hairus Hoffnungen zerstört... hast du gut gut, ich mag es das du es so geschrieben hast, dass Arima nie jemanden anlächelt, berührt oder lobt - und er genau das jetzt bei Haise macht...
Und nun werden die zwei auch noch allein gelassen. Klar das es Hairu nicht wirklich passt.^^"

Ich mag Pferde und ich hab ja schon im letzten Review gesagt, dass ich finde der Reitsport passt irgendwie voll gut zu Matsuri und Ui - aber so schön ich Pferde auch finde... ich hab Angst vor ihnen - kann Furuta da also sehr gut verstehen, um ehrlich zu sein xDD
Haha, voll niedlich die Pferdchen und auch Hairu, weil sie sich so freut x3
Ich finde es richtig schwer sowas wie reiten zu beschreiben, aber du hast das wirlich toll gemacht - konnte mir die Szene richtig gut vorstellen und ich mochte die Gespräche und das Hairu Ui für sein Können bewundert c:
Die Szene hat was sehr lockeres, leichtes. Schön, denn es wird sicher noch grausam genug werden.^^"
Hmmm. Interessant das Ui Hairu nicht mit Furuta nicht alleine lassen mag... Nur Eifersucht? Oder steckt da noch mehr dahinter?
Ich frage mich auch, was Furuta noch alles über seine Kollegen weiß...
Vermutlich beobachtet er sehr viel, ohne das es jemand merkt.
Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn er nicht nur über Uis Gefühle für Hairu Bescheid wüsste.^^"

Schönes, noch sehr ruhiges Kapitel. :D
Ich bin auuf die weitere Entwicklung sehr gespannt und freu mich auf die Fortsetzung!
Lg
Kobayashi

Antwort von Suiren am 08.10.2018 | 18:56 Uhr
Hallo, guten Abend ♥

Ich hab mich total über die Reviews gefreut *^*
Danke, wie lieb von dir :3 Schön, wenn dir die neuen Kapitel eine kleine Freude machen können ♥
Das motiviert mich sehr zum Weiterschreiben ^^‘
Ja u_u … Leider hab ich »13« in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt, aber ich bemühe mich, dass es in Zukunft regelmäßiger weitergeht ^^‘

Hahaha, ich liebe es, lustige Szenen mit Juuzou und Seidou zu schreiben und umso schöner ist es, wenn du dann beim Lesen auch Spaß hast :3
Nachdem er so verkatert und in dieser eindeutig zweideutigen Situation aufgewacht ist, hat Seidou gleich mal das Schlimmste angenommen xD
Hach ja Juuzou kann so süß sein, nicht wahr? ;)
Das ist eine gute Frage. Eigentlich will ich seine brutale Seite auch einbeziehen, weil sie zu seiner Persönlichkeit gehört… Aber wahrscheinlich kommt sie erst zum Vorschein, wenn der Ausflug zum Albtraum wird ^^‘

So einen Wecker wie Kijimas Holzbein hat echt keiner verdient xD
Stimmt, das muss ein paar blaue Flecken geben :o
Hahaha, Kijima hätte es verdient, dass du zurückschießt xD
Ob er den Preis als schlimmster Partner in dem Ferienhäuschen verdient hat? ^^‘
Freut mich jedenfalls sehr, dass du Furutas Theater lustig gefunden hast :3

Wirklich? Aber beim Lesen deiner FFs habe ich gar nicht bemerkt, dass du dir damit schwer tust. Du beschreibst die Umgebung doch super, ich kann sie mir immer total gut vorstellen *^*
Für die arme Mutsuki war das, was sie am Abend rausgefunden hat, ein Schock… vor allem auch, wie es passiert ist und wie Arima darauf reagiert hat :(
Oh danke :3 Ich bin als erstes auf die Beziehung von Arima und Haise eingegangen, weil ich auch gedacht habe, dass sie am meisten Konfliktpotential bringt ^^‘
Ja :( Ihr Glück bedeutet Liebeskummer für Mutsuki und Hairu…
Aber dafür hat Uis Reiteroutfit Hairu ein wenig auf andere Gedanken bringen können xD

Hach, als ich das mit dem See geschrieben hab, hatte ich selbst Urlaubsfeeling xD
Hehe, ja, irgendwie ist Arima der Typ dafür, jeden Tag ähnlich zu gestalten und sein Training nie schleifen zu lassen, gell? xD
Hairu hat es nicht wahrhaben wollen, dass Arima vergeben ist… aber dann hat sie es doch eingesehen ._.
Stimmt, sie ist nicht gerade ein Fan von Furuta und seine Kommentare sind ein Grund dafür xD
Aber du hast auch recht damit, dass es für die anderen sehr schlecht ist, dass sie Furuta für einen Trottel halten und ihn unterschätzen :x
Aww, Haise hat so ein gutes Herz, er ist zu allen lieb ;)
Danke für das Lob ♥ Ich wollte nicht, dass Arima und Haise zu offensichtlich ihre geheime Liebesbeziehung outen, deswegen habe ich es so geschrieben, dass es Hairu an diesen Kleinigkeiten erkennt, auf die die anderen nicht so achten ^^‘
Sie ist jetzt auch sehr enttäuscht :/

Danke :3 Ich wollte die Szene mit den Pferden einbauen und dachte, dass dafür eigentlich nur Ui und Matsuri in Frage kommen… So kam es dazu ^^‘
Ich mag Pferde sehr gerne, aber ich verstehe auch, wenn jemand Angst vor ihnen hat ^^'
Danke :3 Ich wollte auch ein bisschen Hairus verspielte Seite rüberbringen, auch wenn sie leider nicht so süß geworden ist wie deine in „Freaks of Nature“ ;)
Ja, eigentlich finde ich solche Szenen auch schwer zu beschreiben… aber dieses Mal hat sich die Szene fast von alleine geschrieben… Ich weiß auch nicht, warum ^^‘
Schön, dass du es dir vorstellen konntest *^* Nach deinem letzten Review hab ich gehofft, dir eine schöne Reiter-Szene zum Lesen schreiben zu können ♥
Ui würde sich bestimmt auch sehr darüber freuen, dass seine Hairu ihn bewundert und findet, dass er in dem Reiteroutfit sexy aussieht, haha xD

Hehe, ich bin schon gespannt, ob du wieder mitermittelst und wenn ja, welche Schlüsse du ziehen würdest :3
Mit Furuta hast du schon mal recht ;)

Vielen lieben Dank ♥
Ich bin glücklich, wenn es dir gefallen hat :*
Als nächstes will ich noch ein bisschen auf die Charas eingehen, die bis jetzt zu kurz gekommen sind (Akira, etc…) und dann geht es richtig los ;)

GLG deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
17.08.2018 | 21:44 Uhr
zu Kapitel 2
Guten Abend :D

Wow, der Einstieg in das Kapitel war wirklich wunderschön!
Ich fand das total cool, wie du erst mal die Insel beschrieben hast.
Noch klingt das total schön, aber ich fürchte das wird sich schnell ändern...
Matsuri und seine Frau hast du auch sehr gut getroffen und omg, Juuzou und Seidou sind so Zucker zusammen <333

Zum Glück wird sich jetzt auch vernüpftig um Haise gekümmert... Der Ärmste, ich kann nur wiederholen wie viel Pech er hatte und das das sicher noch Probleme mit sich bringen wird, wenn er nicht richtig laufen kann...

Oh man, Matsuri scheint seine Frau ja wirklich kein Stück zu mögen. Voll gemein, aber er kann ja eigentlich nichts dafür, wenn er sie nicht liebt.^^"
Außerdem feier ich die Tatsache irgendwie das er zwei Pferde hat und mit Ui ausreiten möchte. Frag besser nicht warum, ist einfach so xD

Awwwww und Juuzou ist so niedlich, wie er Seidou umarmt und sich so sehr auf den Ausflug freut. Ich sterbe an Diabetes und wie Seidou dann auch noch zugibt, dass er die Umarmung nicht so schlecht findet, wie er tut... das ist süß. Ich shippe die zwei so hart, du bringst meine Liebe für das Pair zu mir zurück :D
Haha, Akiras Auftritt war total lustig und alles was danach kam auch - das war super xD

Es sieht Juuzou voll ähnlich, dass er gleich zu futtern anfangen will, obwohl Matsuri mit seiner Rede noch nicht ansatzweise fertig ist und Seidou tat mir leid. Er war so niedergeschlagen D:
Haha und wie Furuta Juuzou dann aufhält und ihn zwingt ein wenig Höflichkeit zu wahren.^^"
Fand es übrigens gut, dass du Amons Religion mit einbezogen hast mit dem Tischgespräch und wie es fast alle nachmachen wollte - nur die üblichen Spielverderber nicht xD

Nach dem Essen wird also die Ankunft gefeiert und ein bisschen getrunken - da hat Matsuri ja einen tollen Vorschlag gemacht, fanden fast alle gut, hihi.
Aber zuerst haben wir mehr über Arima und Haises Beziehung erfahren...
Sie sind also tatsächlich bereits ein Paar! :D
Der Lemon war übrigens echt gut geschrieben, es ist genau richtig. Nicht zu viele Infos, aber auch nicht zu wenige, sodass man sich alles vorstellen kann. *hust* xD
Außerdem finde ich schön, dass man auch viel über das Innenleben der Charas erfährt. Arima geht so vorsichtig und liebevoll mit Haise um und Haise ist so glücklich...
Das ist süß^^
Zudem haben wir noch eine wirklich wichtige Info bekommen - niemand sonst weiß, dass die beiden zusammen sind.

Matsuri wirkt als hätte ihm die Zeit in Deutschland wirklich sehr gefallen, haha xD
Seidou ist lustig, wenn er betrunken ist und Ui musste darunter leiden obwohl Hairu ihn tröstet  - die kleinen Szenen zwischen den einzelnen Ermittlern sind echt schön eingebracht x3
Oh, scheinbar wissen einige gar nicht das Tooru weiblich ist :o
Ich weiß übrigens nicht so recht, was ich davon halten soll, dass sie einfach zu Haise ins Zimmer gegangen ist und ihn angefasst hat, während er schlief - auch wenn das nur minimal war... Mir tut sie zwar sehr leid, aber dazu hatte sie kein Recht, auch wenn sie ihn liebt...
Ach man, die Arme. Solch schlimmer Liebeskummer ist echt furchtbar.
Aber Arima hatte allen Grund dazu wütend zu sein und sie rauszuwerfen. Er hat mich ein wenig erschreckt - ziemlich harsch, wie er mit ihr geredet hat O.o

Scheinbar hat die Situation auch Spuren hinterlassen... Tooru ist vollkommen durcheinander und sie wirkt gleich labil - und zwar auf die besorgniserregende Art...
Offenbar hat sie auch in dem AU einiges durchmachen müssen. Ich würde sie gerne in den Arm nehmen^^"
Öh. Der Zusammenstoß mit Furuta war dann wohl endgültig zu viel für sie... Oh man.^^"
Und als Ui dann gefragt hat was los war, hab ich mich ziemlich weggeworfen - wtf, Furuta? xDD
Er ist echt brillant darin den Trottel zu spielen, was war das bitte für ein Gespräch? xD

Zitat:
»Und? Ist etwas passiert? Braucht jemand Hilfe?«, fragte er beiläufig. Sein Gegenüber blies genervt seine akkurat geschnittenen Stirnfransen hoch.
»Ja, Furuta«, murmelte er schließlich düster, »Aber sofern Sie kein Psychiater sind, können Sie wohl nicht viel ausrichten…«
-> Beste. Das hat mich endgültig gekillt, haha xD

Ich bin schon total gespannt darauf, was als nächstes passiert! Die FF ist echt spannend und unterhaltsam! :D

Lg
Kobayashi

Antwort von Suiren am 25.08.2018 | 18:20 Uhr
Servus Kobayashi ♥

Schön, dass dir der Einstieg gefallen hat ^^‘
Ich hab mir gedacht, dass wenn ich schon so einen besonderen Ort aussuche, ich ihn auch ein wenig beschreiben sollte. Die Umgebung soll einen schönen, friedlichen Eindruck machen – bis die Panik ausbricht ;)

Aww, danke. Ich freu mich sehr, dass du Matsuri und seine Frau gut getroffen findest. Gerade von Iyo weiß man kaum etwas, deswegen fiel mir ihre Darstellung ein bisschen schwer ^^‘
Ja ich finde Seidou und Juuzou auch total süß zusammen *^*
Stimmt, der arme Haise ._. Er wird in der gefährlichen Situation ganz schön gehandicapt sein…

Ich hoffe, ich habe es mit Matsuris Abneigung gegen seine Frau nicht übertrieben ^^‘
Haha, es freut mich besonders, dass du das mit dem Ausritt feierst, weil ich mich schon die ganze Zeit darauf freue, diese Szene zu schreiben ;)

Omg ja, Juuzou und Seidou gehören einfach zusammen, oder? Die beiden sind doch wie für einander geschaffen *^*
Ohh, dass ich dir die Liebe für das Pair zurückbringen kann, macht mich sehr glücklich :3 Ich werde mir viel Mühe geben, dass du weiterhin Freude an den beiden haben kannst *^*
Danke :3 Ich versuche, auch viel Humor in die Geschichte zu packen (bevor es düsterer wird) xD
Aber zum Glück geht das bei den Charakteren, die dabei sind, fast von allein ;)

Haha, Juuzou und sein gesunder Appetit hätten bei Matsuri einen schlechten Eindruck hinterlassen, wenn Furuta nicht gewesen wäre xD
Schön, dass dir auch das Tischgebet gefallen hat ^^
Die Drei sind wirklich Spielverderber, stimmt, haha xD

Stimmt, Matsuri hat mit seinem Vorschlag genau ins Schwarze getroffen ;)
Ja, du hattest recht, als du gleich vermutet hast, dass Haise und Arima bereits zusammen sind ^^
Ich bin als erstes auf dieses Pairing eingegangen, weil diese Beziehung große Auswirkung auf andere Charaktere haben wird…
Dankesehr, ich freu mich echt, dass du den Lemon gut fandest und das die Gefühle der beiden so gut rübergekommen sind. Ich schreibe sehr gerne, wie der sonst so gefühlskalte Arima ausnahmsweise seine liebevolle Seite zeigt und wenn Haise glücklich ist ^^‘
Du hast recht. Dass ihre Beziehung eigentlich geheim ist, wird noch wichtig.

Am liebsten wäre Matsuri bestimmt noch länger in Deutschland geblieben ;)
Einen betrunkenen Seidou hab ich mir voll lustig vorgestellt, aber ich hab dann gar nicht soo viel über ihn geschrieben, damit es nicht übertrieben wirkt… ^^‘
Danke :3 Obwohl in jedem Kapitel auf einige Charaktere näher eingegangen wird, soll keiner komplett untergehen, deswegen versuche ich da eine Balance zu finden xD

Tooru ist für mich irgendwie am schwierigsten einzuschätzen und darzustellen. Ich hab bei ihr immer das Gefühl, sie nicht zu treffen und ihr nicht gerecht zu werden – noch mehr als bei den anderen ._.
Deswegen hoffe ich, dass es nicht zu OOC wirkt, dass sie sich zu Haise geschlichen und ihn im Schlaf angefasst hat. Das war schon krass… ._.
Die Arme leidet echt sehr unter ihrem Liebeskummer. Zudem ist sie sehr aufgewühlt, nachdem sie von Arima erwischt und rausgeschmissen wurde und Angst haben muss, dass er Haise erzählt, was passiert ist ^^‘
Stimmt. Im AU hat sie dieselbe schreckliche Vergangenheit wie im Canon, deswegen sind ihr nach der unangenehmen Erfahrung mit Arima die schlimmen Erinnerungen hochgekommen.

Das ist süß von dir, deine Umarmung hätte ihr bestimmt geholfen ^^
Im Gegensatz zu Furuta, der alles nur noch schlimmer gemacht hat… und dann auch noch Ui ganz schön verstört hat xD Der arme Ui wusste gar nicht, was er auf Furutas Aussage antworten soll xD
Hahaha, stimmt, er nimmt seine Rolle ziemlich ernst xD
Oh, ich freu mich sehr, wenn es dich zum Lachen bringen konnte und du schon gespannt bist :3
Ich bin glücklich, dass du die Story spannend und unterhaltsam findest *^*
Es macht Spaß, auch solche lustigen Szenen einzubauen :)

Vielen Dank für dein langes, süßes Review *^* ♥
Es weckt in mir ganz stark die Motivation, weiterzuschreiben (obwohl ich erst mal bei den anderen FFs weitermachen wollte) :3

Liebe Grüße,
deine

*.¸¸.•*¨'+ .. Suiren-•.¸¸.•*´☆*•.¸¸.•*'
01.07.2018 | 17:11 Uhr
zu Kapitel 1
Hallu c:

Zuerst einmal habe ich mich total gefreut, als ich gesehen habe, dass du die neue FF hochgeladen hast!
Und die Idee ist wirklich, wirklich klasse. Wie bist du darauf gekommen? :D
Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, wie sich die Handlung entwickeln wird und ich freue mich schon sehr darauf es zu erfahren.

Die Charakterauswahl sagt mir auch unheimlich zu - ich mag alle sehr gerne, deswegen wird es wohl für mich besonders spannend sein, wer sterben wird.
Und traurig, aber vor allem spannend xD
Ohhh und bevor ich das am Ende nicht erwähne: Herzlichen Dank für die Widmung! :o

Gleich vorweg ein großes Lob übrigens dafür, dass du es schaffst so viele Charaktere gleichzeitig einzubinden. Ich bin raus, wenn mehr als drei irgendwo dran beteiligt sind xD
Du hast auch gleich während der Busfahrt die Chara-Konstellationen vorgestellt, sodass man von Anfang an so ziemlich weiß was Sache ist.
Die Parallelen zum Canon waren auch immer schön eingebracht c:

Ich liebe die Interaktionen zwischen Juuzou und Seidou.
Ey, die beiden sind so Gold zusammen, ich finde die zwei zu sweet und lustig und zwar das ganze Kapitel über xD
Juuzou und Haise sind auch wieder knuffig zusammen.^^

Mutsuki ist ja richtig schlimm in Haise verschossen... oh je und er merkt es halt so gar nicht xD

Hmm, Matsuri ist ja bisher der einzige Charakter, der nicht vorgekommen sondern nur erwähnt worden ist... bin schon gespannt auf ihn, ich mag ihn tatsächlich sehr gerne. Scheint wohl indirekt seine Schuld zu sein, dass der Ausflug und damit das Gemetzel stattfindet^^"

Loool, sag mal Kijima ist hier ja wohl ein richtiger Arsch xD
Der mobbt Furuta ja regelrecht, der arme Kerl... damit macht der sich schon mal nicht gerade beliebt... >.>
Macht mich etwas stutzig, dass Furuta sich das sogar so sehr gefallen lässt, dass er die Hilfe von Ui ablehnt. O.o

Haha, die Wanderung war insgesamt ziemlich niedlich und lustig - ich fands echt unterhaltsam mir die zwölf Leutchen in der Situation vorzustellen x3
Und auch hier hast du sehr viele kleine Interaktionen zwischen den Charakteren verstreut.
Hört sich irgendwie so an, als wären Haise und Arima bereits zusammen. So wie Amon und Akira^^

Als Ui geschubst wurde, hab ich mir schon gedacht das das Furutas Schuld war xD
Das Bild war herrlich, oh je... ich frage mich ja auch ob das wirklich nur ausversehen war, bei Furuta weiß man ja nie xD

Das Haise gleich im ersten Kapitel so böse umknickt und damit gehandicapt ist, ist tatsächlich nicht die beste Ausgangssituation für diese FF - er hat aber auch nur Pech^^"

Oh Gott... ich hoffe es war wirklich nur ein Tier, dass da irgendwo verwest... äh-häm...bin mir da gar nicht mal so sicher xD
Ich hab mich übrigens so weggelacht als Juuzou so begeistert deswegen war - das ist so typisch er, ne? Und Seidou total entsetzt, oh man. Die beiden...xD
Ganz schön chaotisch.
Hast alle übrigens die ganze Zeit über gut getroffen c:

Der letzte Satz des Kapitels hatte es übrigens in sich... ich bin gespannt wer zuerst den Löffel abgibt.
Momentan ist wohl besonders Kijima gefährdet... mit dem Verhalten überlebt der vielleicht nicht lange xD

Ich freu mich schon, wenn es weitergeht! :DD

Lg
Tsune c:

Antwort von Suiren am 08.07.2018 | 21:04 Uhr
Servus Tsune ♥

Schön, dass du dich darüber gefreut hast und dir die Idee so gut gefällt *-*
Ich wollte schon seit längerem nach »peccatum mortiferum« eine Story über unsere Lieblings-CCG-Leute schreiben und habe nach einer Idee für eine spannende Handlung gesucht. Ich hab mich gefragt, was passieren müsste, dass heftige Spannungen zwischen ihnen entstehen, dann ist mir die Idee gekommen, dass sie ein paar Tage gemeinsam verbringen könnten, in denen Gefühle wie Liebe, Eifersucht, etc. und Geheimnisse für Konflikte sorgen… Damit die Charaktere nicht einfach aus der Situation ausbrechen können, wenn es ihnen zu unangenehm wird, habe ich mir einen Ort überlegt, von dem sie mehr so einfach wegkommen. Dann ist mir die Idee gekommen, es spannender zu gestalten, indem es bei dem Ausflug plötzlich um Leben und Tod geht… und so hat sich die Idee nach und nach zu dieser Story entwickelt ^^‘
Ich würde mich sehr freuen, wenn dir die Handlung weiterhin gefallen würde :3

Hihi, ich hab mir schon gedacht, dass die Charakterwahl auch großteils nach deinem Geschmack sein wird *-*
Ja stimmt, der Nachteil daran ist, dass es traurig werden wird, welche von ihnen zu verlieren… Ich will gar nicht so viel darüber nachdenken, wen ich opfere… u_u
Die Widmung sollte ein kleines Dankeschön für alles sein :3

Es war für mich auch nicht so einfach über so viele Charaktere gleichzeitig zu schreiben und zu versuchen, alle ungefähr gleich viel einzubeziehen, deswegen bin ich echt lange am Prolog gesessen… Aber in den nächsten Kapiteln will ich abwechselnd auf einzelne mehr eingehen, dann tue ich mir leichter – außerdem werden es bald schon weniger Charaktere sein ^^‘
Es macht aber auch echt Spaß, über die Gruppe zu schreiben, weil jeder anders ist und es auch viel Stoff für Konflikte und witzige Situationen gibt :3
Ja, Juuzou und Haise, aber vorallem Juuzou und Seidou liebe ich auch zusammen *-*
Irgendwie passt »was sich liebt, das neckt sich« gut zu den beiden, nicht wahr? xD
Für sie fallen mir echt viele süße und witzige Dinge ein ^^‘

Ja, die arme Mutsuki… Ich fühl mich wirklich schlecht ihr gegenber… u_u
Ich dachte, es wäre typisch für Haise, gar nicht auf die Idee zu kommen, dass sich jemand in ihn verliebt xD
Hoffentlich habe ich Matsuri gut dargestellt ^^‘
Stimmt, für den Ausflug ist Matsuri eindeutig verantwortlich ;)

Hab ich es mit Kijima übertrieben? xD
Ja, wahrscheinlich, so mies ist er im Manga zu Furuta nicht ^^‘
Ich hab versucht, Furuta so dazustellen, wie er am Anfang war, als wir ihn kennen gelernt haben und er sein wahres Gesicht noch nicht gezeigt hat ^^‘

Es freut mich wirklich, dass du die Wanderung unterhaltsam gefunden hast, obwohl es noch keine »richtige Action« gab… Genau, im Prolog wollte ich vor allem zeigen, wie es zu dem Ausflug gekommen ist, wer dabei ist, wie die Charaktere sich so untereinander verstehen…
Aww, du hast ein echt feines Gespür – einen guten Instinkt :3

Warum hattest du nur sofort Furuta im Verdacht, Ui geschubst zu haben? xD :3
Ja, der arme Haise hat echt Pech gehabt… Aber vielleicht auch ein bisschen Glück? ;)
Hahaha Juuzou xD Ich hab mir auch gedacht, er wäre wahrscheinlich von einem toten Tier eher fasziniert, als abgeschreckt…
Er wird Seidou auch weiterhin ganz schön Nerven kosten und für Chaos sorgen ^^‘
Vielen Dank, ich freu mich wirklich riesig, dass du die Charaktere gelungen findest :3

Kijima ist wirklich ein guter Tipp, immerhin macht er sich nicht gerade beliebt bei seinen Kollegen ^^‘

Vielen lieben Dank für dein schönes Review, ich hab mich wieder sehr darüber gefreut und es hat mich ganz schön zum Weiterschreiben motiviert ♥

Liebe Grüße,
deine

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