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Autor: Flammendo
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt):
Fleuret (anonymer Benutzer)
06.08.2018 | 23:08 Uhr
Nabend,

das war wirklich schön dargestellt. Von der anfänglichen Ungewisse, bis hin zu der angedeuteten Verliebtheit und dann der plötzliche schnelle Kuss. Passte irgendwie sehr zu dem kindlichen Stil, den du hier noch immer verfolgst und ich mochte auch den Gegensatz sehr, die Tiranu hier durchläuft. Von Gefühle darf an nicht zeigen, weil es als Schwäche gilt. Die Frage, wie man andere umarmt, dass sie dasselbe spüren (Gott, es ist so traurig, dass er sich diese Frage überhaupt stellen muss... aber es passt so sehr zu diesem Fürstenhaus, genauso wie die Beschreibungen, dass auch andere Geschwister sich von anderen fernhalten, da diese immer in Gefahr sind) und dann indirekt zu erfahren, dass er lächelt, Gefühle zeigt und sie dafür sorgt, dass sein Herz so schnell schlägt. :D
Ich mochte das Kapitel sehr. Auch den geschmiedeten Bund (ich nenne das einfach mal so) Königin und Schwertmeister zu werden. die Alternative hat mich wieder zum Schmunzeln gebracht. auch die passt herrlich zu Yulivees Charakter bislang.

Als Anmerkung noch: Der Teil zu beginn des Kapitels, als Tiranu sich an die Geschehnisse erinnert, ist in der Form überflüssig. Das alles ist im letzten Kapitel passiert und daher noch gut im Gedächtnis, würde also reichen das ganze verkürzt darzustellen a la "er erinnerte sich an die letzten Geschehnisse, bevor es dunkel um ihn wurde" oder "seine Erinnerung setzte aus, nachdem er sie unter dem Bett gesehen hatte")

Grüße und bis zum nächsten Mal! ~
Fleuret
Fleuret (anonymer Benutzer)
29.07.2018 | 23:55 Uhr
Nabend,

der Kapitelafang war herrlich und ich mochte die Vorstellung, wie Yulivee Schreckenesgeschichten über Tiranus eigene Mutter erzählt. Es hat mich wirklich amüsiert, auch die Art, wie sie diese aufgezogen hat und versucht hat, es beeindruckender und angsteinflößender zu gestalten.

und der zweite Teil des Kapitels dann ist wirklich ungeheuer spannend geworden mit dem Auftauchen von Randoran und der Erklärung davor, dass er ihn wahrscheinlich einfach umbringen will - und eben das dann auch vorhatte.
Ich bin auhc etwas erstaunt, dass Tiranu nicht daran denkt sich irgendwo zu verstecken, sondern einfach ausharrt. Mit der ständigen Angst um die Ecke gebracht zu werden, könnte ich durchaus eine hohe Kunst im Verstecke finden in Verbindung bringen.
Und das Yulivee das perfektioniert hat, wundert mich nicht mehr wirklich :'D
Aber es war gut zu lesen, dass sie trotz der kindlichen Wut auf ihn, zu ihm steht und ihn sowohl vor Rondoran als auch aus ihrem Flammenmeer rettet.

Fehler... an einigen Stellen Kommata (bei "zu verb" Sätzen und ab und an noch bei der wörtlichen Rede). Und an einer Stelle schreibst du aus der sicht Tiranus und erwähnst dabei Yulivee. Aus seiner Sicht kann es dazu aber nicht kommen, da er sie unter dem Namen ja gar nicht kennt.

Grüße und bis zum nächsten Kapitel!~
Fleuret
Fleuret (anonymer Benutzer)
22.07.2018 | 19:33 Uhr
Nabend,

auf zum nächsten Teil der Rückblende.
Ich finde den Gegensatz zwischen der Darstellung Yulivees und hier Tiranus sehr faszinierend und wirklich passend bei seinem Hintergrund. Er wirkt sehr erwachsen für seine jungen Jahre, sowohl in dem was er sagt, als auch dem was er denkt.
Und hab ich das richtig verstanden, dass er sich eigentlich nur versprochen hat mit seinem Namen und dann eine Lüge drum rumgesponenn hat? *lach*
Die maßlose Übertreibung Yulivees mit ihrer Abstammung war dann auch wieder sehr passend für ihren Charakter (und mich wundert es etwas, das Tiranu das wirklich glaubt, sowohl hier, als auch später noch als Erwachsener). Und dann die Idee selber Königin werden zu wollen mit diesem wirklich amüsanten Plan B - ich musste lachen :D Herrlich kindlich, die haben ja auch häufig so viele Wünsche von Prinzessin über Pokemontrainer bis hin zu astronaut und weit darüber hinaus ist ja bei jedem Kind immer irgendwas dabei.
Ich verstehe nicht ganz, warum sie an seiner Intelligenz zweifelt, als er nach ihren Namen fragt. Betrachtet man nur die wörtliche Rede, kommt die Frage genau nach seiner eigenen Vorstellung. Wenn dazwischen wirklich viel Zeit aufgrund seiner Überlegung vergangen ist, würde ich das explizit noch einmal erwähnen. Ansonsten halte ich Yulivees Reaktion nämlich für etwas überzogen?

„Zudem, du magst gute Kontakte zu allen Adelshäusern haben
-> ich glaube zudem passt hier nicht. Außerdem eher

und einige Kommatafehler wieder.

Bis zum nächsten Mal! :)
Grüße~
Fleuret

Antwort von Flammendo am 23.07.2018 | 00:25 Uhr
Hiho :)

> Und hab ich das richtig verstanden, dass er sich eigentlich nur versprochen hat mit seinem Namen und dann eine Lüge drum rumgesponenn hat? *lach*

Ja, das hast du vollkommen richtig verstanden. Er hat sich schon als Kind keine Fehler eingestehen können ;)

> und mich wundert es etwas, das Tiranu das wirklich glaubt, sowohl hier, als auch später noch als Erwachsener

Du hast Recht was den Erwachsenen betrifft. Würde sich Tiranu an die genauen Worte erinnern, wäre es ihm vollkommen klar, dass sie gelogen hat. Für ihn war aber damals wie heute nur wichtig, dass Yulivee viel Unterstützung im Elfenadel hat. Das und Yulivees
Was den jungen Tiranu betrifft, der ihr glaubt. Es mag etwas damit zusammenhängen, dass er vollkommen weltfremd ist. Er war quasi bis zu diesem Zeitpunkt im Rosenturm eingesperrt und auch dort gezwungenermaßen ein Einzelgänger.
Die eigentliche Bedeutung dieser Reise, wird ihm auch erst viel später klar.

> Ich verstehe nicht ganz, warum sie an seiner Intelligenz zweifelt, als er nach ihren Namen fragt. Betrachtet man nur die wörtliche Rede, kommt die Frage genau nach seiner eigenen Vorstellung. Wenn dazwischen wirklich viel Zeit aufgrund seiner Überlegung vergangen ist, würde ich das explizit noch einmal erwähnen. Ansonsten halte ich Yulivees Reaktion nämlich für etwas überzogen?

Ja, auch hier hast du Recht, ihre Reaktion ist überzogen. Es ist auch weniger - er ist dumm weil er es erst jetzt merkt, sondern für sie ist das mehr eine Begründung.
Er ist für sie schon allein durch den Umstand dumm, weil er ein Junge ist. Sie sucht nur eine Bestätigung.
Auch verwechselt sie Intelligenz mit Redewandheit und Umgangsformen. Sie kehrt ihre eigene Überlegenheit in ihren Gedanken ihm gegenüber heraus.
Wenn es um tatsächliche Intelligenz ginge, wäre Tiranu Yulivee damals schon weit überlegen. Auch als Erwachsene bemerkt man manchmal, dass Tiranu sofort versucht Dinge zu verstehen/Erklärungen zu finden, während Yulivee einfach nur die Augen aufreisst.
Auf der anderen Seite ist Yulivee mit Abstand die sozial kompetentere, damals wie auch als Erwachsene.

Das Wichtigste bei der Bewertung beider Charaktere - sowohl in meiner FF als auch im Originaltext ist das Betrachten des Umfeldes. Tiranu, der in einer feindlich gesinnten Umgebung versucht zu überleben und dabei mehr als nur ein bisschen schizophren wird. Yulivee die von allen beschützt und protegiert wird. Für Tiranu kann ein Fehlverhalten den Tod bedeuten, während Yulivee mit fast allem durch kommt. Sie sind so unterschiedlich wie es nur geht ;)
Natürlich prägen beide aufgrund dessen verschiedene Stärken und Schwächen aus.
Gerade dadurch, dass sie so schnell an Tiranus Intelligenz zweifelt, zeigen sich Schwächen von Yulivee. Sie ist zu diesem Zeitpunkt durchaus arrogant und überheblich.

Hoffe das erklärt alles ein bisschen und freut mich, dass Dir die Geschichte immer noch gefällt. ;D

Viele Grüße
Flämmchen
Fleuret (anonymer Benutzer)
20.07.2018 | 23:05 Uhr
Guten Abend,

nach einiger Zeit komme ich endlich wieder dazu, hier weiter zu lesen.

Ich finde es sehr schön, dass du hier anfängst aufzuklären, was im letzten Kapitel in den alten Büchern vermerkt worden war.
Und ich mag auch die kindliche Darstellung Yulivees sehr gerne in Kombination mit dem Schabernack mit den Gänseblümchen. Hat mich sehr grinsen lassen :D
Hab hier auch das Gefühl, es wirklich mit einem Kind zu tun zu haben. Ich hab bei vielen Geschichten das Problem, dass ich Kinder als viel zu alt einschätze. Hier aber hab ich wirklich ein Kind vor Augen, das keinerlei Interesse an der Festlichkeit hat, sondern lieber Streiche spielt und fast trotzig ist. Das mag ich. :3
Und auch den Gegensatz, der Tiranu dazu bildet, mit den schon fast düsteren Gedanken um die Erbfolge. Auch wenn ich mir das fast in einem Kapitel aus seiner Sicht gewünscht hätte, da wir hier ja bis auf diesen einen Absatz (und den kurzen Einsteig am Anfang, wobei ich da streiten würde), aus der Sicht Yulivees gesehen haben.

Als Anmerkung noch: Komma hinter einer wörtlichen Rede kommt nur, wenn dahinter sagte/meinte/flüsterte/etc kommt oder die wörtliche Rede durch eine kurze Handlung unterbrochen wird. Beispielsweise „doch“, erklärte er und kratzte sich am Hinterkopf, „ich hab heute bereits drei fliegende Schweine gesehen.“

Einige Kommata fehlen hier auch. Insbesondere vor Nebensätzen (, dass… , der… , um…)

könnte von Adel sein
→ ich würde ja „dem Adel angehören“ fast passender in dem Kontext finden. *überleg*

Grüße und bis zum nächsten Kapitel!~
Fleuret
Fleuret (anonymer Benutzer)
04.07.2018 | 20:39 Uhr
Nabend,

interessant, dass Jornowell in beide Richtungen Schadensbegrenzung leisten will. Und Respekt, dass er einfach so in die Gemächer eines wütenden Schwertmeisters eintritt. Anklopfen oder vom Gang aus sprechen, bis die Türen geöffnet werden, wäre in meinen Augen eine weitaus sicherere Methode gewesen.
Hatte mich auch gefragt, warum Tiranu, obwohl er so wütend ist und tobt, Yulivee verteidigt, als Jornowell so unbedacht spricht. Die Erklärung, dass es wohl auf Hofetikette zurückzuführen ist, finde ich da sehr eingängig und plausibel. Neben dem es wäre sonst Hochverrat gewesen, Geplänkel auf der Ebene stelle ich mir mitunter sehr anstrengend vor…

Haha, und ich mag es, wie Jornowell auch bei Tiranu gleich reagiert und nach einer Beschreibung fragt, nachdem sie so sonderbar beschrieben wurde mit Verwandten in jeder Adelsfamilie. Obwohl er sich der Position, in die er sich damit manövriert sehr bewusst ist…
Der versteckte (oder ziemlich offensichtliche Hinweis) das beide ein ähnliches Schicksal in ihrer Jugend haben und es diese Person zwar gibt, aber unter einem anderen Namen, mag ich. Subtil, genauso wie der Versuch zu vertuschen, dass die beiden sich gekannt haben.
Ich mag dieses höfische Wirrwarr, das sich hier zu öffnen scheint.


Anmerkungen:

die Worte Tiranus klangen mehr wie eine Drohung, denn wie eine Frage.
→ ich würde ja eher zu „als einer Frage“ tendieren

 Es wiedersprach ihm das zu sagen
→ ich denke du meintest hier „widerstreben“

 an alle seine Ahnen
→ es klingt weniger holpirg im Lesefluss, wenn es „all“ ist anstelle von „alle“

Jornowell nahm das Schweigen Tiranus als Zustimmung. Es war schwer, den schweigsamen Elf einzuschätzen.
→ dass er schweigsam ist, ist im Satz davor geklärt worden. Die Dopplung ist deshalb etwas irritierend.

Sollte es einmal zu einem Aufstand kommen, würde sie versagen“, dieses Mal meinte Jornowell, was er sagte.
kann?“, kaum hatte er die Worte gesagt
→ das Komma an der Stelle ist falsch

Natürlich hatte er sie nie gesehen oder eine Elfe mit diesem Namen
→ hier fehlt ein Wort am Ende des Satzes

Grüße und bis zum nächsten Mal!~
Fleuret

Antwort von Flammendo am 04.07.2018 | 21:46 Uhr
Oh Jornowell ist teilweise ein sehr berechnender und nüchterner Charakter, aber auch ein Hans-Guck-In-Die-Luft. In einem Kapitel in Teil II schafft er es so beinahe sich umzubringen ;)

Tiranu dagegen... er weiß, dass egal was er tun wird, man ihm nur das Schlimmste unterstellt. Deshalb ist er beinahe übervorsichtig. Im Originaltext unterstellt er ja, wenn ich mich recht erinnere, jedem nach zehn Minuten, dass der/die gegen ihn intrigiert und ihn umbringen/ans Messer liefern will... und das einzige was er tun kann, ist dem/der anderen zuvor zu kommen.
Und ja, das Geplänkel ist sehr anstrengend für ihn. Nicht umsonst glaubt er es keinen Tag mehr auszuhalten ;)

Ich schaue, dass ich die Rechtschreibfehler morgen ausbessere :)
Fleuret (anonymer Benutzer)
02.07.2018 | 23:56 Uhr
Nabend,

ich bin zugegebener Maßen ziemlich überrascht hier noch aktive Geschichten zu finden. Irgendwie sind die Bücher dann aj doch schon einige Jahre alt...

Ich hab das erste Kapitel gelesen und ich muss sagen, dass ich deinen Schreibstil sehr angenehm finde. Er liest sich sehr flüssig, ich hab ein Bild vor Augen was passiert und ich mag es, wie du Atmosphäre erschaffst.
Auch den Gegensatz von Yulivee zu Jornowell mochte ich. Bzw die Art, wie du aus seiner Perspektive beschreibst, es klingt fast nüchtern, obwohl so viel zu Bruch gegangen ist und sie dort wütend steht, bleibt er die Ruhe und spricht mit ihr. Ich mag das. Auch das Ende in dem sie von wütend zu naiv verliebten Mädchen wird und erzählt, wie ihr Ritter aussieht - und nebenbei preis gibt, warum sie auch Tiranu so sehr hasst.
Ich finde auch die Art schön, wie du nebenbei mit einfließen lässt, was sich getan hat in der Welt und wie sie sich weiter entwickelt hat. Es wirkt nicht erzwungen oder wie "der Leser muss das jetzt noch wissen!", sondern passte an den jeweiligen Stellen immer sehr gut ins Bild.

Als kleine Anmerkung zum Schluss noch: Viele deiner wörtlichen Rede sind gegen Ende hin falsch. Ein Komma nach den Anführungszeichen oben kommt nur, wenn du danach mit sagte/meinte/fragte/etc weiter schreibst oder die wörtliche Rede unterbrichst um zu sagen, dass jemand etwas tut, während er spricht.

Ansonsten ein schöner Einstieg.
Grüße~
Fleuret

Antwort von Flammendo am 03.07.2018 | 18:46 Uhr
Huiiiiii,

ich habe ja gestern meinen Augen nicht trauen wollen, als ich eine Nachricht auf mein Handy bekam. Hat mich auf jeden Fall sehr gefreut :)

Aktive Geschichten gab es hier noch letztes Jahr von Rinell und Phae... Elfenmärchen selbst ist ca. zur gleichen Zeit entstanden, nur aufgrund meiner Gesundheit komme ich erst jetzt wirklich zum veröffentlichen.
Und auch wenn Elfenritter schon lange abgeschlossen ist, ist doch Tiranu gerade mit Nodon immer noch aktuell. Persönlich glaube ich, dass uns der dunkle Ritter noch in einer anderen Elfenzeit bei Hennen begegnen wird.

Elfenmärchen I habe ich dutzende Male immer und immer wieder überarbeitet. Ich befürchte, dass der Stil in Elfenmärchen II nicht ganz so gut ist - auch weil die Geschichte insgesamt ein biiiisschen länger ist. Ursprünglich war der zweite Teil auch nicht geplant... aber es drängte sich mir damals der Verdacht auf, dass man annehmen könnte, Yulivee/Tiranu kommen dahinter, was in ihrer Jugend geschehen ist und es würde zu einem Happy End führen. Aber das ist kein Weg, der gangbar wäre...
Beide Charaktere haben sich mit der Zeit verändert/entwickelt. Wie kann eine Kindheitsschwärmerei zu wahrer Liebe werden? Und mehr als eine Schwärmerei war es nicht... sie kannten sich ja kaum. Wenn sie sich verlieben können, dann nur als Yulivee und Tiranu der aktuellen Zeit und wenn sie die Vergangenheit hinter sich lassen.

Viele Grüße
Flämmchen
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