Autor: LaMelovin
Reviews 1 bis 17 (von 17 insgesamt):
22.07.2018 | 19:25 Uhr
zu Kapitel 18
Hallöchen!
Diese drei Worte finde ich äußerst interessant. Denn irgendwie bauen sie eine vertrauliche Atmosphäre auf, so wie sie zu Anfang dieser Geschichte zwischen sie und ihm geherrscht hatte, als sie von Dunkelheit umhüllt über Licht und Dunkel sinniert hatten. Es ist fast so, als ob er in einem sich wiederholenden Kreislauf steckt.
LG
Cat in the box
20.07.2018 | 17:45 Uhr
zu Kapitel 17
Und gleich nochmal hallöchen!
Hm, irgendwie erscheint es mir zu offensichtlich, dass mit diesem "sie" eine Person gemeint sein soll. Viel eher gehe ich davon aus, dass es sich entweder auf ein Gefühl bezieht, das er beim Anblick dieses neuen Lichtes empfindet, oder aber sie im Sinne von "die Helligkeit", die er so geringschätzt.
Oh, du hast sogar schon eine Fortsetzung zu diesem Projekt im Sinn :3
Interessant zu wissen.
LG
Cat in the box
20.07.2018 | 16:57 Uhr
zu Kapitel 16
Hallöchen!
Irgendwie scheine ich diese Woche das Pech regelrecht für mich gepachtet zu haben... naja, was hilft es groß rumzujammern, davon wird die Spitze des Eisberges auch nicht kleiner, leider.
Immerhin scheint ja immer mehr für meine Tod-Theorie zu sprechen, wenn das erste Sie aus dem vorherigen Kapitel sich ja offenbar auf seine Diskussionsparterin bezogen hatte und das zweite Sie, wie dieses Kapitel enthüllt, eine weitere Person meint. Außerdem setzt er diese Person mit einem Licht gleich, wobei ich sehr stark vermute, dass er das Leben an sich damit meint. Und durch seine durch seine Argumentation deutlich gewordene Haltung zu ebenjenem scheint es nicht allzu weit hergeholt, dass er etwas gegenseitiges symbolisiert, den Tod, das Jenseits, eine Art Anti-Leben (wobei das wohl zu sehr nach Darkseid klingt...). Aber du meintest ja auch, dass diese Theorie nur nah dran sei, also bin ich auf die Auflösung gespannt.
LG
Cat in the box
16.07.2018 | 22:07 Uhr
zu Kapitel 14
Hallöchen!
Heute fasse ich mich relativ kurz, da ich fast den gesamten Tag lang für die anstehenden Prüfungen büffeln und nebenbei immer wieder meinen kleinen Bruder höflichst darum bitten musste, heute jemand anderen zu ärgern (Geschwister sind wunderbar).
Gut, sein Entgegenfiebern dem nächsten Abend und der damit einhergehenden Dunkelheit kommt nicht überraschend, da er ja schon klargestellt hatte, dass er sie dem Tag und dem Licht vorzieht. Wobei es doch zu Anfang seiner Diskussion mit ihr Nacht war, weshalb ich eher Furcht vor der anbrechenden Morgendämmerung erwartet hätte. Nun gut, wenn ich meine Tod-Theorie erneut bemühe, könnte sich der Abend und die Nacht auf das Ende ihres Lebens beziehen, während der neue Morgen den Anbeginn eines neuen Lebens symbolisiert, dass er bis zum nächsten Abend, also dem Versterben, wieder zu begleiten hat. Tja, wer weiß.
LG
Cat in the box
15.07.2018 | 17:01 Uhr
zu Kapitel 13
Hallöchen!
Also, so verwirrend kommt mir das jetzt nicht vor. Da ja - unabhängig davon, wer er denn jetzt genau ist - durch seine Argumentationslinie klar wird, dass er dem Licht gegenüber nicht unbedingt allzu positiv gegenüber eingestellt ist. Lediglich die Tatsache, dass er es früher als geliebten Feind betrachtet hat, ist neu und interessant. Meine Vermutung dazu wäre, besonders weil es ja heißt "heute", dass ihr Weggehen diesen Sichtwandel ausgelöst hatte. Würde ich jetzt sagen.
Ach, du bist also Mélovin-Fan? Ich hatte ja mehr Rasmussen, den Fast-Wikinger aus Dänemark, gemocht... naja, aber über den ESC hinaus bin ich nicht ganz so musikbegeistert... wenn man mit Schlagern auf der einen und Hardcore auf der anderen Seite aufwächst, ist man wohl in dieser Hinsicht ein wenig komisch...
WM-Finale, jawohl! Ich bin für die Kroaten!
Und nebenher müsste ich noch ein Kapitelchen schreiben, aber so ganz Lust habe ich nicht wirklich...
LG
Cat in the box

PS: Es ist doch nichts schlechtes daran, sich weise zu fühlen, oder? Ich zumindest würde mir wünschen, auch mal so kurze Sätze schreiben zu können und sie derart mit Bedeutung auszufüllen... was mir leider misslingt... aber immerhin kann ich mir einreden, dass ich dafür andere Sachen kann, was ein kleiner Trost ist. Gut, ist ja auch egal. Viel Spaß beim Fußballschauen.

Antwort von LaMelovin am 15.07.2018 | 17:31:43 Uhr
Hey :)

Ja ich hab mich so etwas in den Ukrainer verschossen, ist wohl auch der Grund weswegen ich sowohl Russisch als auch Ukrainisch (Ja die Sprache gibt es!) lernen möchte. Er ist einfach eine unglaubliche Persönlichkeit die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Uh ja, der fast-Wikinger Rasmussen war auch nicht schlecht, trotzdem ist und bleibt mein kleiner Octopus-Vampir mein wahrer ESC Gewinner.

Metal, Rock und Hardrock ist auch cool, hör ich persönlich sehr gerne, Schlager eher weniger, ok gar nicht. >.<

Für die Kroaten?
Ich weiß nicht, ich gönne es beiden Mannschaften. Beide Mannschaften sind stark und können gewinnen, hätten es VERDIENT zu gewinnen.

Mit deiner Theorie kann ich grade irgendwie wenig anfangen, vielleicht weil ich so müde bin? Keine Ahnung.

LG
Laura
14.07.2018 | 22:37 Uhr
zu Kapitel 12
Hallöchen!
Hmm. Ich wünschte ich könnte so lange schlafen, aber ich musste seit 4 Uhr in der Früh schon auf den Beinen sein TT-TT
Zum Glück habe ich wenigstens morgen am Sonntag Ruhe...
Das Kapitel... verwirrt mich etwas. Wo es im vorigen doch hieß "Jetzt war auch sie gegangen", was ja eher implizieren würde, dass erst jemand oder eine Gruppe ihn verlassen hatte und dann erst sie. Aber nun wird die Reihenfolge geändert "Erst sie und jetzt alle anderen". Was könnte das bedeuten?
Vielleicht handelt es sich um ein zeitgleiches Verlassen, nur wird es von ihr im vorigen und von ihm im jetzigen Kapitel unterschiedlich wahrgenommen, was die exakte Abfolge betrifft. Ähnlich wie die Ansichten zum Hell/Dunkel unterscheidet sich das subjektive Zeitempfinden, eventuell weil der jeweilige Verlust für die entsprechende Person unterschiedlich schwer wiegt.
Oder aber die Gruppe, auf die sich die beiden beziehen, ist nicht ein und dieselbe, sondern es sind zwei sich voneinander unterscheidende Gruppen oder sogar eine Einzelperson und eine Gruppe, wer weiß.
Es könnte auch sein, dass der Verlust der Gruppe aus seiner Sicht erst durch ihr Weggehen ausgelöst wurde. Die Lösung dieser Frage wäre wohl einfacher, wenn man die Natur der anderen kennt, wobei ich da im Moment auf der Leitung stehe. Meine Theorie mit der den Tod verkörperten Entität kann ich jedenfalls verwerfen, da weder ihr Versterben ein Massensterben auslösen würde (bzw. eine negativere Sichtweise auf den Tod, was weniger drastisch wäre), noch wäre es sinnvoll, die Masse der Menschen in zwei unterschiedliche Gruppen aufzuteilen, die vor und nach ihr versterben. Da hatte ich wohl zu sehr auf den übernatürlichen Faktor gesetzt...
Ah, nein, mir will nichts dazu einfallen, wer die anderen sein könnten. Da geht es mir wohl wie bei einem mathematischen Problem, wenn man sich zu sehr auf den falschen Lösungsansatz versteift hat, findet man einfach keinen anderen Weg mehr. Tut mir leid TT-TT
LG
Cat in the box

Antwort von LaMelovin am 14.07.2018 | 22:52:47 Uhr
Hey :D
Du bist nicht die einzige Person die ich damit verwirrt habe, meine Freundin diedas alles zu erst prüft war auch sehr verwirrt. Sie weiß selber nicht mehr als was in den "Kapiteln" vorkommt. ^^ Sagen wir es so, übernatürlichkeit ist hier auf jedenfall vorhanden. Somit musst du nicht unbedingt deine Tod-Theorie wegschmeißen. Sie kommt sogar sehr nahe dran, meiner Meinung nach. Auch wenn ich meistens einen Partner habe der mir ab und an hilft und ich daher nicht genau weiß wie er das sieht, allerdings bist du aus meiner Sicht schon sehr nah dran.

Tja, das ist wohl die Wohltat des Schülerlebens. Sommerferien! Auch wenn meine recht langweilig sein werden, alle meine Freunde fliegen/fahren weg und ich vergammel hier zuhause und schreibe hier Worte die wohl kein Menschliches Wesen, außer mir, So vollkommen verstehen wird. >.<
Weißt du, ich darf dich doch sitzen oder? Obwohl das mach ich schon die ganze Zeit, manchmal gibst du mir das Gefühl das ich erstens Weiser bin als ich sein sollte mit meinen unter 18 Jahren und zweitens das du so ansatzweise die erste Person bist die meine Worte, meine Denk Richtung, versteht.

Adios und Gute Nacht!
Laura
13.07.2018 | 20:08 Uhr
zu Kapitel 11
Hallöchen!
Und holla, mit diesem Kapitel schlägt die Geschichte ja in eine sehr unerwartete Richtung um, zumindest aus meiner Sicht. Denn die ganze Licht/Dunkel-Thematik wird ja unleugbar um das Duo Tod/Leben erweitert, so wie es scheint. Sie war auch gegangen, heißt also, es ist bereits jemand vor ihr gegangen, zu dem sie einen wie auch immer gearteten Bezug hatte. Hatte ihn zurückgelassen, also verbleibt er an Ort und Stelle, während sie sich weiterbewegt. Wobei er im Licht bleibt. Durch seine Argumentation lässt sich darauf schließen, dass er dem Hellen nicht allzu wohl gegenüber eingestellt ist, ergo ist sein Verbleib im Licht entweder unvorteilhaft für ihn selbst oder für eine ihm wichtige Person. Aus meiner Sicht am wahrscheinlichsten erscheint es mir, dass sie verstorben ist und ihn sozusagen im Reich der Lebenden, also dem Licht zurücklässt, wobei sich offenbar beide (da nichts in ihrer Verhaltensweise darauf schließen lässt, dass sie seine Meinung nicht teilt) von ihren Mitmenschen unverstanden fühlten/ausgeschlossen wurden/sich verstellen mussten, was die negative Meinung gegenüber dem Hellen erklären würde. Gegenseitig scheinen sie sich einigermaßen zu verstehen, wobei ich aufgrund ihrer Nachfrage vermute, dass er in seiner Meinung noch etwas extremer ist als sie.
Um meine Überlegung aus dem Vorkapitel fortzuführen, bei ihm könnte es sich auch um eine den Tod verkörpernde Entität handeln. Als Tod wäre es nur ganz natürlich, wenn er das Dunkle dem Hellen vorzieht, wo ihm die Schicksale etlicher beweisen, dass seine Sicht korrekt ist. Sie hingegen diskutiert im Moment ihres Todes, wo die Dunkelheit sie umschließt, diese Frage noch mit ihm aus, wobei in ihr Mitleid für ihn aufkommt, da er auch ohne sie seine Aufgabe fortzuführen hat und weiterhin die schlechte, helle Seite anderer sehen muss.
Gut, vielleicht ist das jetzt ein Ansatz, der sich zu sehr an eine übernatürliche Komponente klammert, vielleicht ist es doch nur ein wirklich existierendes Pärchen. Und vielleicht verlässt sie ihn auch nur, weil sie sich von jemand anderem in ihrem Charakter verstanden fühlt (was mit dem Dunkel gleichzusetzen wäre), während er alleine zurückbleibt und wieder zwischen seiner eigenen und den Fassaden der anderen steht.
Ich muss sagen, ich bin sehr gespannt inwieweit meine Vermutungen richtig sind. Oder inwieweit eben nicht.
LG
Cat in the box
13.07.2018 | 12:46 Uhr
zu Kapitel 10
Hallöchen!
So, wieder ein schönes Kapitel, das man hervorragend auf unterschiedlichste Weise auslegen kann. Alleine schon wie man das "sie" interpretiert. Denn wenn nur sie, die weibliche Person, gemeint ist, könnte man sich fragen, ob ihre Begleitung überhaupt existent ist, oder ob es sich bei ihm nur um die Dunkelheit selbst handelt, die sie zu schätzen gelernt hat und zu der sie trotz einer anfänglich abstoßenden Haltung eine sehr aufgeschlossene Beziehung entwickelt hat (was dann auch die Richtung der Argumentation von "ihm" rechtfertigen würde, da er sie ja davon zu überzeugen versucht, dass das Dunkel mehr Vorzüge hat als der Tag). ... Obwohl diese Theorie bei nochmaliger Betrachtung sehr weit hergeholt erscheint... da hab ich wohl den unmöglichsten Interpretationsansatz ausgewählt ^^"
Den Song kannte ich gar nicht, hab ihn mir gleich mal angehört. *schnüff* so schön und traurig irgendwie zugleich... und da der Nacht dort ebenfalls ein überaus positiver Aspekt zugeordnet wird, stimme ich dir sofort zu, vom Grundprinzip her passt er sehr wohl zu dieser Geschichte.
Zu allem hier so? Meinst du die Geschichte als Ganzes? Also ich bin ganz begeistert davon, weil du es mit jedem Kapitel schaffst, so viel Bedeutung in - ja, eingentlich relativ wenig - Worte zu legen. Und zusätzlich lässt du so viel Interpretationsspielraum offen, sodass man sich seine eigenen Gedanken und ein eigenes Bild dazu machen kann. Insgesamt also bis hierhin eine überaus gelungene Geschichte.
LG
Cat in the box

Antwort von LaMelovin am 13.07.2018 | 12:57:46 Uhr
Hey!
Also erst einmal, danke sehr!
Das mit der Dunkelheit hatte ich persönlich noch nicht im Kopf, auch wenn mir selber immer die unterschiedlichen Vorstellungen von "ihm" in den Kopf geschossen sind. Trotzdem ist es eine sehr schöne Überlegung die, wenn man nicht schon fast fertig ist wie ich, mit ein bauen könnte. Aber wer weiß? Vielleicht bist du ja gar nicht so entfernt von der Wahrheit? ;)

Ja der Song ist wirklich schön und traurig zugleich, um ehrlich zu sein inspiriert er mich des öfteren.

LG
Laura
10.07.2018 | 23:19 Uhr
zu Kapitel 9
Hallöchen!
Meh, irgendwie würde ich mich jetzt nur wiederholen, denn im Grunde läuft es wieder auf meine "Man kann es aber auch von der gegenteiligen Seite aus betrachten"-Argumentation hinaus, also lasse ich diesmal meine pseudophilosophischen Überlegungen sein.
Wie ich das Kaptel fand? Naja, es passt sehr schön in den Gesamtbezug der Geschichte und führt konstant die Meinung des männlichen Parts weiter. Interessant wäre sicher zu erfahren, ob seine Begleitung seine Sichtweise teilt, obwohl ihre Nachfrage zu Beginn der Diskussion vermuten lässt, dass ihre Meinung wenn überhaupt eher oberflächlich ausfällt oder ihr die Thematik nicht liegt, weshalb sie ihm die Meinungsbildung überlässt. Aber, um auf ein Gesamtfazit zu kommen, ein gelungenes Kapitel, nach dem man sich, wie ich es ja gerade getan habe, fragt, wie die Unterhaltung wohl weitergehen und ob sie wohlmöglich noch eine andere Richtung einschlagen wird.
Ach, du Arme, da scheinst du ja heute das volle Programm abbekommen zu haben. Hoffentlich gehts dir morgen schon wieder besser.
Hm, zum Glück habe ich meine Scheiß-Wochen bereits hinter mir, wobei mein Schmerz eher selischer Natur war... tja, Trennungen sind halt nie so angenehm, aber was solls. Dafür waren die letzten Tage hervorragend (wenn man mal vom Ausscheiden der Deutschen Mannschaft aus der WM absieht).
LG
Cat in the box
09.07.2018 | 18:53 Uhr
zu Kapitel 8
Hallöchen!
Ah, ich freu mich sehr, dass das nächste Kapitel da ist (irgendwie hatte ich schon befürchtet, dass das hier abgebrochen wäre... was ich eigentlich für sehr unwahrscheinlich gehalten hatte, aber wenn ich es sogar hinkriege eine Geschichte nach einem Doppelprolog gegen die Wand zu fahren - wobei ich zu meiner Ehrenrettung anführen möchte, dass eine gewisse Person eine erhebliche Mitschuld daran trägt...)
Ähem, gut, genug von meinen Kleinigkeiten.
Meister Konfouzius Worte passen wirklich hervorragend in diese durch ihn angestoßene Diskussion über die Tag/Nacht, Hell/Dunkel, Gut/Böse-Thematik. Wobei diesem Satz natürlich der Gedanke zugrunde liegt, dass der Charakter mehr zählt als das Gesicht des Menschen, wodurch eine Abstufung des Lichts und eine Aufwertung des Dunkeln erfolgt. Aber wenn man sich unsere heutige oberflächliche Welt ansieht, dann kippt die Waagschale deutlich in Richtung des Aussehens, der Äußerlichkeiten, kurzum: Auf die Masse gesehen ist genau das Gegenteil der Fall. Das Gesicht ist mehr wert als der Charakter, was eine ähnliche Beurteilung des Hellen und Dunklen nach sich zieht.
LG
Cat in the box
14.06.2018 | 20:57 Uhr
zu Kapitel 7
Hallöchen!
Ah.... ich bin diesmal auch sehr spät dran...
ich würde ja sagen, dass ich beschäftigt war und deswegen nicht konnte, aber das würde nicht ganz der Wahrheit entsprechen...
Mir sind meine pseudo-philosophischen Einfälle abhanden gekommen, was dieses Kapitel betrifft.
Hm, alles was ich anzubieten habe, wäre das Sprichwort "Nicht alles was glänzt, ist Gold". Was ja auch allem Goldenen an sich von vornherein etwas falsches unterstellt. Aber ob sich im Umkehrschluss auch dem Silber entgegengesetzte Eigenschaften zuschreiben lassen, ist wohl fraglich. Dieses Argument scheint wohl dem Medaillen-Seiten-Denken zu entspringen, das bereits durch den Tag und die Nacht, Sonne und Mond, Licht und Schatten angesprochen wurde.
Vielleicht könnte man die Sache aber auch anders sehen. Geht man in den sportlichen Bereich, so ist der erste Platz meistens mit Gold dotiert und dementsprechend auch heiß begehrt, wodurch ein enormer Anreiz besteht, Höchstleistungen zu erbringen und ebenjene Auszeichnung zu ergattern. Um andere zu übertreffen, wird auch mal auf verbotene Mittel zurückgegriffen, sodass dem ersten Platz mit der Zeit ein zweifelhaftes Image anhaftet, während das Silber als ehrlicher zweiter Platz rein bleibt. Nichtdestotrotz ist die Leistung des Silberträgers geringer, was wieder gegen das Argument spricht. Eine verzwickte Sache also, mit mehr als einer Deutungsweise.
LG
Cat in the box
08.06.2018 | 23:01 Uhr
zu Kapitel 6
Hallöchen!
Nach diesem Vergleich erscheint der Tag in der Tat wertvoller als die Nacht, unleugbar. Allerdings muss man dafür annehmen, dass Gold wertvoller ist als Silber. Wenn man von einem rein materiellen Aspekt ausgeht, stimmt es sicherlich. Aber gibt es nicht ebenso Menschen, die mehr das Silber schätzen, weil es einem schlichter vorkommt als das funkelnde Gold? Kann nicht auch in etwas auf den ersten Blick scheinbar weniger Wertvolles etwas faszinierendes, wunderschönes stecken? Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, was er als mehr wert erachtet.
Mein Tag zumindest ist silbern.
LG
Cat in the box
06.06.2018 | 17:35 Uhr
zu Kapitel 5
Hallöchen!
Eine sehr leicht zu widerlegende These, die der namenlose Junge seiner Begleitung serviert. Denn am Tag scheint hell die Sonne, wärmt uns mit ihren Strahlen und spendet Licht, das jeden noch so dunklen Spalt zu erhellen vermag. Und die Nacht ist selbstredend durch das Nichtvorhandensein ebenjenes Himmelskörpers dunkel, wenn man nach logischen Gesichtspunkten vorgeht. Doch halt, ganz dunkel? Der Mond und die Sterne sind doch auch so gütig und schenken Licht, wenn auch nicht im gleichen Umfang wie die Sonne. Also wäre es korrekt zu sagen, dass der Tag heller ist als die Nacht.
Aber wenn man nun eine tiefere Bedeutung in diesen beiden grundverschiedenen Zuständen sucht und findet, würde das die Beurteilung der Behauptung beeinflussen.
Hell... etwas, das hell ist, kennen wir, ist uns bekannt und folglich wissen wir auch, wie wir uns in seiner Gegenwart zu verhalten haben.
Dunkel... etwas, das dunkel ist, verbirgt seine Gestalt, ist uns unbekannt, wir wissen nicht, wie wir auf es reagieren sollten, nicht selten fürchten wir das Unbekannte, auf das wir stoßen.
Am Tag sehen wir, aber was sehen wir? Millionen von Gesichtern, die wir nicht kennen, abertausende von Schicksalen und Geschichten, die uns verborgen bleiben, hunderte von Handlungen, die wir nicht nachvollziehen können. Unbekanntes umgibt uns und macht den Tag auf diese Weise dunkel.
In der Nacht ist es meistens still und leer draußen, nur Gebäude, die man schon unzählige Male betreten hat, sowie Bäume, Laternen und anderweitige zum Straßenbild gehörende Objekte sind anzutreffen. Allesamt Dinge, die man zur Genüge gesehen hat und die einem bekannt sind. Dieser Sichtweise folgend ist die Nacht hell. Oder, um relativ zu bleiben, heller als der Tag.
Doch was soll man nun vorziehen? Beides hat seine Licht- und Schattenseiten, das ist unbestreitbar. Die Nacht, die einem trotz ihrer Schönheit ein durch Urinstinkte hervorgerufenes Gefühl der Furcht injiziert? Oder der Tag, der einem eine hochrasante und gefährliche Welt als sicher verkaufen will?
Ich würde behaupten wollen, dass mir die Wahl schwer fallen würde, aber dem ist nicht so. Denn zu meinem Leidwesen bin ich feige.
LG
Cat in the box
06.06.2018 | 16:29 Uhr
zu Kapitel 4
Hallöchen!
Diesmal tanzt dieser Teil ein wenig aus der Reihe, wenn man die anderen im Vergleich dazu betrachtet. Denn wo vorher noch etwas Verbindendes, Gemeinschaftliches und je nach Sichtweise auch Romantisches aufgebaut wurde, reduziert es sich jetzt auf einen einzigen Nenner, nämlich den simplen Genuss der Stille der Dunkelheit. Ein recht radikaler Rückgang, wo man nur ein Kapitel zuvor noch über Liebe sinnieren konnte. Doch nun scheint sich das Dunkel schon fast zwischen die beiden gedrängt zu haben, so als hätten sie ihre traute Zweisamkeit in der Untiefe des Alls verloren und drifteten nun in unterschiedliche Richtungen. Schweigend, jeglicher Worte beraubt, die eine Brücke hätten bilden können, eine Brücke, die weg von der Einsamkeit führen würde.
Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer, so unwahrscheinlich sein Auftauchen auch erscheinen mag. Denn was wäre, wenn die Gedanken, denen sie nachhingen, die selben wären? Wenn ein undruchtrennbares Band, was Optimisten wohl als Seelenverwandtschaft deklarieren würden, bereits bestünde? Es existiert, ohne dass man es explizit benennen bräuchte, und verbindet auch schweigende Einsame miteinander, die sich so in der wohligen Umarmung der Zweisamkeit wärmen können, dort draußen im Angesicht des kalten Weltalls.
LG
Cat in the box
05.06.2018 | 15:26 Uhr
zu Kapitel 3
Hallöchen!
Nummer 18, und dann sind es doch nur 17 Wörter. Steckt dahinter eine Bedeutung, denn irgendwie kommt es einem doch so vor, als ob ein kleines Wörtchen fehlen würde.
Denn: Er liebt sie, doch wenn liebt er denn? Die nächtliche Dunkelheit, für die er schwärmt? Auf die seine komplette Aufmerksamkeit gerichtet zu sein scheint und die ihn so stark in ihren Bann gezogen hat, dass er seine Begleitung gar vergessen hat? Oder liebt er das Mädchen, das den Moment mit ihm teilt und das ihm im Angesicht des unendlichen Kosmos das Gefühl gibt, nicht alleine und sinnlos umherzutreiben, sondern seine fehlende Hälfte gefunden zu haben?
Gleiches könnte man sich auch im Bezug auf sie fragen. Sie auch, bedeutet das, dass sie ebenfalls für die nächtliche Dunkelheit schwärmt, seine Begeisterung teilt? Oder soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass sie ihn auch liebt, beide gegenseitig tiefe Gefühle füreinander hegen und in trauter Zweisamkeit den Nachthimmel betrachten? Oder bezieht sich ihre Liebe auf den Anblick der Dunkelheit, ist sie nur mit ihm über diese Schwärmerei für das Unfassbare verbunden? So viele Möglichkeiten für ein Gefühl, so viele Möglichkeiten für zwei Seelen, die trotz des jeweils anderen abhängig von der Auslegung dieser Worte entweder in Verbundenheit dort sitzen oder alleine sind, trotz des anderen.
LG
Cat in the box

Antwort von LaMelovin am 05.06.2018 | 15:41:09 Uhr
Sehr schöne Überlegungen, aber ich selbst glaube ja das sie eigentlich beides lieben. Es ist schwer zu erklären, jedoch sind deine Worte sehr, Sehr nah daran was ich versucht habe auszudrücken. Tatsächlich mur 17 Wörter? Da ist mir wohl ein kleiner Fehler unterlaufen...(schon wieder)
LG
Laura
01.06.2018 | 15:03 Uhr
zu Kapitel 2
Hallöchen.
Tja, eine komplexe Frage, die auch das Prinzip der zweiseitigen Medaille/den Licht-Schatten-Grundsatz aufgreift. Doch wie soll man das beantworten? Wenn man fragt, wie man aufteilen kann, muss man sich zuerst die Frage stellen, wie die beiden Seiten, denen man etwas zuordnen will, überhaupt definiert sind. Und darin liegt die Krux.
Denn was ist gut?
Was dir gut tut, auch wenn es mich verletzt?
Was mir gut tut, auch wenn es dich verletzt?
Wie misst man, wo ist der Maßstab und wer hat ihn festgelegt? Ein einfaches Wort und doch ist das, was es bezeichnet, unglaublich schwer zu greifen. Als würde man sich an einen Grenzwert annähern, ohne ihn jemals zu erreichen. Und schlussendlich muss man sich mit einer Zwischenlösung zufriedengeben, mit der die meisten leben können, die den realen Zustand aber nicht korrekt abbilden kann. Da selbiges für die Seite des Bösen gilt, muss selbst der Minimalist zugestehen: Es muss ein Grau geben, auch wenn es nur der Grenzwert selber ist, aber dieser Punkt ist unleugbar grau.
Und schlussendlich ist doch alles grau, da jeder eine andere Definition von Gut und Böse hat, es also immer wieder Überschneidungen gibt. So ungern man es auch hört, weil wir gelernt haben, Schwarz-Weiß-Denken zu bevorzugen, so muss man sich auch an das Grau gewöhnen.
LG
Cat in the box
01.06.2018 | 14:49 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöchen.
Ach ja, der Nachthimmel, immer wieder einen Blick wert. Wie klein alle Probleme einem für einen winzigen Moment vorkommen, wenn man sich die Unendlichkeit des Kosmos vor Augen führt. Und gleichzeitig die Sternenkonstellationen bewundert, die manchmal so wirken, als hätte eigens ein Künstler sie an den Himmel gesetzt, damit man sich daran erfreuen kann.
Und man ist mit diesen Gedanken nicht alleine, wenn man dieses Wunder zu zweit betrachtet. Was es irgendwie noch schöner macht, weil man so, ungeachtet der eigentlichen Beziehung zueinander, doch auf eine bestimmte Art und Weise für einen Augenblick miteinander verbunden ist. Unleugbar ist es schön zu zweit dort zu sein, gemeinsam zu sehen, selbst wenn die Beziehung der beiden keine romantischen Gefühle beinhaltet, sondern lediglich das Wissen, dass der andere einen selbst zu schätzen weiß und deshalb den Augenblick mit einem teilen will.
Trotzdem schwingt ein diffuser bedrohlicher Ton mit, da nicht die Nacht als solches erwähnt wird, sondern nur der Nachthimmel. Daher liegt es auch im möglichen Interpretationsspielraum, das "Sie" des zweiten Satzes auf den Charakter des Mädchens zu beziehen, was diesem Zweizeiler eine völlig andere Grundstimmung verleiht, als ursprünglich antizipiert. Auch wenn dieser Ansatz sehr weit hergeholt scheint, irgendwie verdeutlicht er auch auf seine eigene Weise, dass überall wo Licht fällt auch Schatten sein muss, genauso wie die Nacht durch das Licht der Sterne hell erscheinen kann.
Hach ja, der Nachthimmel, alleine unter tausenden Lichtpunkten, die aus scheinbar unendlich weiter Entfernung gütig auf einen herunterschauen, obwohl man eigentlich zu zweit dort ist. Doch für einen Moment lang ist man eins, zusammen in der Stille, gleich in den Gedanken. Einfach nur froh darüber, doch nicht ganz alleine zu sein.
LG
Cat in the box