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Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt) für Kapitel 29:
08.05.2019 | 15:57 Uhr
Einen Gruß der Lady!

Ja, nun winkt uns zwischen den Zeilen endgültig und unaufhaltsam das Ende zu. Gleichzeitig ruft die Zukunft, wenn es auch eine ungewisse ist - je nachdem, wie der Epilog ausfällt.

Herrlich, wie der neckische Eskel seine Herzensdame aufs Korn nimmt: Die Wahl zwischen dem Velener Sumpf und Thalia muss natürlich weise getroffen werde. ;D

Pont Vanis wirkt, gelinde gesagt, einladend. Ich bekomme Lust, auch einmal durch die Straßen zu spazieren, dem Duft der Backwaren und den Knopfaugen der Möwen ausgesetzt. Da kommen Erinnerungen an meinen letzten Urlaub auf der iberischen Halbinsel auf.

Ach ja, der verletzte Stolz und die Unfähigkeit, alte Fehden beizulegen - eine wiederkehrende Tragödie, die wohl noch Familien auseinander reißt. Dass Du diesen ernüchternden und dennoch nicht gänzlich niederschmetternden Abschied einbaust, zeugt mal wieder von Realitätsnähe. Es passt zum Menschen Thalia, wenigstens versuchen zu wollen, die Vergangenheit zu bereinigen und den Neuanfang im Guten anzugehen. Sehr stimmungsvoll, wie Du während des Gesprächs mit ihrem Vater kleine Verweise ins Niederländische einbringst. Das suggeriert Vertrauen und Zuneigung.

Lambert kehrt zurück auf den Pfad. Das wundert mich nicht. Es ist wohl seine Art, mit den Dingen klarzukommen, die ihm passiert sind. Ich hätte ihn nicht anders entscheiden lassen. Dass Keira, die ja einiges an Vorwissen besitzt, Thalia unterstützt, finde ich wunderbar. Eine Zauberin von ihrem Kaliber gehört an den Adelshof. Man denke an ihre Zeit an Foltests Hof.

Das Ende von Kapitel 29 finde ich sehr, sehr bewegend. Es schürt die Angst in mir, dass im Epilog Eskel an Thalias Grab steht und nochmal auf die vielen Jahre zurückblickt, die sie gemeinsam durchlebt haben. Dass Du Thalia darüber gerade mit Triss sprechen lässt, deren Verhältnis zu Eskel wohl ein immerwährendes Mysterium bleiben wird, sorgt für einen pikanten Beigeschmack.

Auch das 30. Kapitel gefällt mir sehr. Es ist wohl Abschied und Ankunft zugleich. Du fertigst die Bahnen, in denen das Leben der beiden (voraussichtlich) verlaufen wird. Toussaint ist und bleibt ein Land wie aus dem Märchen. Eben genau der richtige Ort, um eine Romanze ins Ungewisse zu entlassen. Dieses Kapitel ist ein ruhiges, besonnenes Hinwegschweben in die Zukunft. Es endet in trauter Zweisamkeit, Thalia und Eskel sind angekommen, haben sich nach einer langen Reise endlich gefunden. Und auch wenn das Happy End ein wenig getrübt wird durch die Gewissheit, dass Eskel Thalia nahezu unverändert überleben wird, schleicht sich doch ein Lächeln in mein Gesicht bei dem Gedanken daran, dass sie zumindest ein paar Jahrzehnte glücklich sein werden.

Spann uns nicht zu lange auf die Folter mit dem Epilog. ;P

Herzlich
Hamlet

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 09:14 Uhr
Sei gegrüßt, werter Hamlet!

Wieder einmal habe ich mich zu entschuldigen für die lange Zeit, die ich zum Antworten benötigt habe.
Mittlerweile ist die Geschichte zu Ende und ich muss mich erst noch daran gewöhnen, Eskel und Thalia nun (für eine gewisse Zeit zumindest) zu verlassen. Ein Jahr lang haben sie mich begleitet, das schüttelt man nicht so einfach ab. Zumindest ich nicht ... ;-)

Die kleinen Neckereien zwischen Eskel und Thalia gehören einfach zu ihrer Beziehung dazu. Ich liebe es, diese immer wieder einzustreuen. Das unterstreicht die Verbundenheit der beiden.

Kovir habe ich mir immer ein wenig wie die Niederlande in alten Zeiten vorgestellt. Deshalb habe ich dies auch in der Auswahl der Kosenamen zwischen Vater und Tochter mit aufgenommen. Dass Thalia die Gelegenheit nutzen möchte, mit ihren Eltern ins Reine zu kommen, passt zu ihr. Um unabhängig zu sein und ihren Traum zu leben, hat sie sich von ihrer Familie trennen müssen, was ihr bestimmt nicht leichtgefallen ist. Aber zum Glück war sie ja stark genug, sich gegen den Willen ihrer Familie aufzulehnen - sonst wäre jetzt der tumbe Gustav wohl der Mann an ihrer Seite.
Zuerst hatte ich die Szene noch unversöhnlicher geschrieben, aber dann hielt ich es für passend, ihren Vater doch noch einlenken zu lassen. So kann Thalia nun auf eine Besserung des Verhältnisses zu ihren Eltern hoffen, sobald etwas mehr Zeit vergangen ist und sich die Wogen geglättet haben.

Keira musste einfach mit nach Toussaint. Wie du schon sagst, sie gehört einfach an einen Adelshof. Sie mag es, sich mit Menschen aus höheren Kreisen zu umgeben, sie liebt den Luxus und die Anerkennung. Ihr Wissen kann an der neuen Universität von unschätzbarem Nutzen sein. Zumal ja weder die Catriona-Krankheit noch der Ableger davon, der Anderlinge bedroht, ausgemerzt ist. Thalias Wunsch war es immer, mit ihren alchemistischen Fähigkeiten zu heilen und hier erhält sie zusammen mit Keira die beste Gelegenheit dazu.

Wie ich dir ja schon mitgeteilt hatte, schwebte mir tatsächlich ein etwas anderer Epilog vor ... ;-) Aber damit hätte ich mir ja auch gleichzeitig die Chance auf ein oder zwei kleine Sequels genommen und diese Option möchte ich mir noch offen halten. Es spricht ja nichts dagegen, das Ende dann später noch anzuhängen. Ich hätte auch schon einen Titel für das Sequel im Kopf ... Aber nun heißt es zuerst, das andere Projekt anzugehen.

Vielen Dank für dein Review. Ich habe mich immer sehr darüber gefreut, von dir zu hören.

Es grüßt herzlich,
die Lady
27.04.2019 | 21:54 Uhr
Hallo, Mylady! :D

Das Kapitel war wieder einmal sehr schön! Relativ ruhig und man merkt, dass es jetzt mit ganz großen Schritten aufs Ende zugeht, aber trotzdem schön :)

Ich weiß gerade gar nicht mehr, ob diese Pläne schon vorher ngesprochen wurden, ich glaube nicht, aber ich begrüße den Umzug nach Toussaint auf jeden Fall. Wie heißt es so schön, hier in Beauclair ist das Leben nicht schwer. Und ich kann mir keinen schöneren Flecken Erde vorstellen, um sein Glück zu finden. Außer die Skellige-Inseln vielleicht. Apropos Glück, ich finde es schön, dass Eskel sich für ein Leben an Thalias Seite entschieden hat, auch wenn es nach allem klar war. Und dass Thalia ihrem Traumberuf weiterhin nachegehen kann. Was für ein Happy End für die beiden <3 Wobei ich ja das Gefühl habe, dass Eskel das Happy End sogar noch etwas perfekter machen will...das ist zumindest das, was ich in sein plötzliches Verschwinden vor dem Aufbruch reininterpretiere.
Auch Keira gönne ich ihr Happy End, auch wenn sie wohl nie mein Lieblingscharakter sein wird, aber es ist eine tolle Möglichkeit, die sich ihr da bietet. Und mit Lambert scheint es auch zu laufen. Die beiden wären einfach nicht sie selbst ohne ihre Zankereien <3 Trotzdem passt es einfach besser zu Lambert, dass er ihr nicht gleich wie ein treues Hündchen folgt, sondern erstmal sein eigenes Ding macht und dann den Winter in Toussaint verbringt. Ich glaube, er ist einfach noch nicht soweit dermaßen sesshaft zu werden wie Geralt oder Eskel^^ Schade ist es nur für Kaer Morhen, um dass sich dann wohl wirklich niemand mehr kümmern wird :/

Wow, ich habe irgendwie gar nicht damit gerechnet, dass wir mal Thalias Eltern kennenlernen würden, aber es war ein interessanter Einblick. Ich war ja schon ein bisschen pissed als ich ihre Reaktionen gelesen habe, wobei das gerade für die Verhältnisse damals wahrscheinlich nicht zu unrealistisch ist. Da wurde halt eher aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen geheiratet und Thalia hat ihren Eltern da einen mächtigen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem, nachdem sie ihren Traum so erfolgreich verfolgt hat, könnten die ruhig etwas Anerkennung zeigen. Ich bin froh, dass ihr Vater das nochmal richtig gestellt hat und sich Thalia doch noch irgendwie mit der Familie aussöhnen konnte. Und sogar Eskel an ihrer Seite irgendwie akzeptiert :D Schreibtechnisch war da nur eine winzige Kleinigkeit, die ich nicht ganz optimal fand: nämlich als Thalias Mutter auftritt und beschrieben wird, genauer genommen mit Thalia vergleicht wird. Da heißt es wortwörtlich: "Die gleichen wachen, großen Augen, die gleichen vollen Lippen. Jedoch verengten sich diese Augen sofort, (...)" - ich hätte erst die Lippen und dann die Augen aufgezählt. Weil du dich ja im nächsten Moment auf die Augen beziehst, da würde das so herum mehr Sinn machen, meiner Meinung nach.

Tja, und was bleibt sonst noch zu sagen? Vincent und Marik. Das hab ich echt nicht kommen sehen :D Ich meine, ich mochte sie, gerade weil sie so loyal waren, aber dass zwischen den beiden mehr als Freundschaft ist, hab ich nicht geahnt. Was gut ist, denn sie haben ihre Beziehung ja geheim gehalten, das ist ihnen definitiv gelungen xD Aber nun hoffe ich natürlich auch, dass sie sich nicht mehr verstecken müssen^^ Herrlich wie Eskel da aufgelaufen ist :'D Aber ich konnte irgendwie mit ihm mitfühlen :'D

So, nun warte ich auf einen Antrag! Und wehe, der kommt nicht!
Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 02.05.2019 | 16:14 Uhr
Hallo Caligula,

vielen Dank für dein Review. Dass ich erst jetzt antworte ist leider wieder mal dem schnöden, echten Leben zuzuschreiben, dass sein Recht forderte.

Ja, die Action ist nun vorbei und wir nähern uns dem Ende der Geschichte, in dem ich hoffentlich alle noch losen Fäden verknüpfen kann.
Die Szene des Zusammentreffens mit Thalias Eltern hatte ich in der ursprünglichen Version sogar unversöhnlicher enden lassen, was mir dann aber selbst auf die Stimmung gedrückt hat, sodass ich Thalias Vater dann doch habe einlenken lassen. Ich habe ihn gewählt, weil ich mir vorstellen kann, dass gerade ihre Mutter, die vielleicht selbst ihre eigenen Träume zugunsten der Familie einst aufgegeben hat und nun sieht, dass ihre Tochter zu eben jenem Opfer nicht bereit ist, gekränkt und enttäuscht sein könnte. Und manchmal haben Väter ja auch ein sehr weiches Herz, wenn es um ihre Töchter geht.
Vielen Dank für deinen Hinweis mit dem Mund/Augen-Vergleich. Du hast absolut Recht, die Reihenfolge ist anders herum besser - ich habe es schon geändert.

Die Pläne, nach Toussaint zu gehen, wurden im Kapitel vor dem Gefängnis Ein- bzw. Ausbruch kurz angesprochen, aber da hat Thalia noch mehr oder weniger offen gelassen, Eskel zu fragen, ob er auch dort mit ihr leben möchte. Sie hatte nur gesagt, dass ein ehemaliger Bekannter ihres Verlobten die neue Universität aufbaut und ihr eine Anstellung angeboten habe und Eskel gebeten, sie zu begleiten.

Da ich Toussaint liebe (und in meiner Vorstellung meine zweitliebste Gegend Skellige irgendwie nicht als Universitätsstandort taugen will) konnte ich mir für Thalia und Eskel keinen schöneren Ort für einen Neuanfang vorstellen.
Dass drei Hexer allein Kaer Morhen nicht auf Dauer werden unterhalten können, war realistisch betrachtet ja absehbar. Eskel hat sich ja lange Zeit schwer mit dem Gedanken getan, die Festung aufzugeben, aber da er nun eine tatsächliche Alternative hat, ist das Leben mit Thalia in Toussaint eindeutig die bessere Option.

Dass zwischen Vincent und Marik mehr als nur Freundschaft ist, habe ich bisher bewusst vage gelassen - zum einen, weil sie es ja nun einmal wirklich geheim halten mussten und zum anderen, weil ich es immer mag, wenn die sexuelle Orientierung von Charakteren nicht deren Hauptmerkmal ist, sondern wenn überhaupt nur ganz nebenbei Erwähnung findet. Aber es war auch schön, Eskel ins Fettnäpfchen treten zu lassen. :-)

Da habe ich meine Andeutung wohl etwas zu offensichtlich eingebaut - du bist schon der dritte, der Eskels Verschwinden vor der Abreise in eine gewisse Richtung interpretiert … ;-)
Und ich dachte, ich mache es spannend … ;-D
Aber das Wie ist ja entscheidend - und ich hoffe sehr, dass mir die Gratwanderung zwischen gefühlvoll und kitschig gelingen wird. Einen runden Schluss zu schreiben ist gar nicht so einfach, wie ich feststellen muss.
Das nächste Kapitel ist in Arbeit, wobei ich den Epilog wahrscheinlich fertigstelle, bevor ich es poste, damit auch wirklich alles zusammen passt, ich keinen losen Faden unterschlage und ich wirklich zufrieden mit dem Ende bin. Ich hoffe, es dauert nicht mehr lange.

Viele liebe Grüße,
die Lady
25.04.2019 | 15:22 Uhr
Hallo :)

auch ich wollte ich nochmal melden.

Die letzten beiden Kapitel haben mir wirklich sehr gut gefallen! Zu Beginn des letzten Kapitels war ja die Spannung noch sehr hoch und du hast bis zum letztmöglichen Moment gewartet, um Thalia überleben zu lassen. Ich fand die Auflösung/die Rettung richtig gelungen, weil sie sehr sachkundig und realistisch daherkommt.
Und natürlich die kleinen romantischen Einstreuungen, die wirklich Gold wert waren! Zum einen die Greifenfeder, die Thalia als Glücksbringer trug und zum anderen natürlich Eskels Gedanken. Völlig verständlich, dass er sich Sorgen um Thalia macht... Es sah schließlich wirklich nicht gut aus. Der Situation entsprechend hat er eigentlich sogar noch ganz gut die Nerven behalten.

Was mich in dieser Hinsicht auch sehnsüchtig auf die nächsten Kapitel warten lässt, sind Thalias Gedanken bezüglich ihrer Zukunft. Dass sie soweit vorausdenkt finde ich sehr sympathisch und jetzt, wo die Dinge sich beruhigen, auch sehr nachvollziehbar. Vielleicht kommt es noch zu einer Aussprache in dieser Richtung... Ich werde der Dinge harren. Eventuell geht das ja einher mit der ominösen Sache, die Eskel noch erledigen muss. Ich habe da auch schon meine Verschwörungstheorien, aber ich kann auch voll danebenliegen :P

Thalias Familie fand ich ganz schön gemein. Schön, dass sich wenigstens ihr Vater versöhnlich zeigt. Natürlich verhält sich ihre Mutter unfair, schließlich tut Thalia nichts anderes als sie selbst zu sein, aber trotzdem kann ich auch sie ein stückweit verstehen - heutzutage ist es schließlich nicht anders, wenn die Eltern den Lebensweg quasi schon vorherbestimmen und dann am Boden zerstört sind, wenn der Nachwuchs eigene Pläne entwickelt.

Ich denke, das war alles, was mir im Moment dazu einfällt. Ich warte sehr gespannt auf die nächsten Kapitel! (genug mysteriöse Andeutungen um gespannt zu sein gab es auf jeden Fall)

Liebe Grüße
ellinor

Antwort von LadyStoneheart am 02.05.2019 | 15:53 Uhr
Hallo Ellinor,

entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte. Manchmal kommt doch immer wieder etwas dazwischen.

Es freut mich sehr, dass dir auch die letzten Kapitel gefallen haben. Nachdem ich drei Kapitel hintereinander mit Cliffhangern abgeschlossen habe (böse, böse), musste ja jetzt mal ein versöhnliches Kapitelende her. :-)
So konnte Thalias magische Begabung auch endlich einmal wirklich nützlich sein. Ich habe mich bei diesem Stein an dem orientiert, den Vilgefortz in seine leere Augenhöhle gesetzt hatte und der nach und nach sein Auge wieder wachsen lassen sollte. Diese Steine scheinen ja recht nützlich zu sein, wenn ein Zauber verstärkt werden muss. Vielleicht wird er ja auch in Thalias Fall noch einen weiteren Nutzen haben … (*verschwörerisches Zwinkern*)

Die große Action ist nun vorbei und ich versuche, alle noch offenen Enden zusammenzufügen.
Da Thalia ja aus Kovir stammt war es natürlich naheliegend, ihren Eltern einen Besuch abzustatten. Auch, um das Ende ihres vorherigen Lebens abzuschließen und wo anders neu anzufangen. Dass das Zusammentreffen nicht ganz harmonisch verlief, hatte Thalia ja schon befürchtet. Eine unabhängige Frau, die ihren eigenen Lebensweg geht - auch wenn dieser nicht den Vorstellungen ihrer Familie entspricht - hatte es bestimmt in früheren Zeiten (und somit auch in der Witcher-Welt) nicht leicht. Ursprünglich hatte ich die Szene im Bösen enden lassen, aber das hat mir dann selbst die Stimmung verhagelt, sodass ich zumindest Thalias Vater noch habe einlenken lassen.

Das nächste Kapitel ist schon in Arbeit. Da ich noch einiges unterbringen möchte, wird es auch eher etwas länger. Dann noch der Epilog und die Geschichte ist erzählt.
Nachdem mich Eskel und Thalia nun ein Jahr lang begleitet haben, ist es schon ein merkwürdiges Gefühl, mich bald von ihnen zu trennen. Aber zuerst gilt es noch, ein rundes Ende zu schreiben. Hoffentlich gelingt mir das. Mein Ziel wäre ein gefühlvolles, aber nicht kitschiges Ende (*nochmal verschwörerisches Zwinkern*) - eine Gratwanderung, die mich momentan manchmal die Haar raufen lässt. ;-)

Aber ich werde zügig am Schluss arbeiten, sodass ihr hoffentlich nicht mehr lange warten müsst.

Vielen Dank für dein Review.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
22.04.2019 | 12:47 Uhr
Huhu ^^

Tja, da meldet man sich gerade an und sieht, dass mit einer der Favoritengeschichten vor wenigen Minuten ein Update hatte. Das nenne ich doch mal einen schönen Zufall an einem Montagmorgen :D
Wie zu erwarten ist dieses Kapitel vom Erzähltempo etwas gemächlicher, aber mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Allein schon die Beschreibung von Pont Vanis … hast du dich da von deinem Urlaub etwas inspirieren lassen? ;) Ist dir auf jeden Fall sehr gut gelungen, war schön atmosphärisch.
Und tatsächlich habe ich mich auch gefragt, was wohl mit Thalias Familie ist. Da sie in den letzten Kapitel so ausgespart wurde, dachte ich schon, dass da vielleicht nichts mehr kommt – aber falsch gedacht, da hast du einfach nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet.
Und das Zusammentreffen der beiden Parteien hat mir ausnahmslos gut gefallen. Man hätte zwar eine rührselige Szene erwarten können, aber ich bin froh, dass das bei dir nicht der Fall war. Nicht, weil ich es Thalia nicht gönnen würde (keineswegs!), sondern einfach, weil es realistischer ist. Eine Frau, die so gegen den Willen der Familie gehandelt hat, um etwas so 'lächerliches' wie Professorin zu werden, statt Ehefrau und Mutter von irgendwen – das war zu der Zeit eben kein Zuckerschlecken. Und ich denke, da ist jetzt verletzter Stolz und Enttäuschung mit dabei, was sich im Laufe der Zeit vielleicht noch mehr verhärtet hat, statt zu vergehen.
Umso schöner, dass zumindest ihr Vater einen Schritt auf sie zumacht und es nicht gänzlich unversöhnlich auseinander geht. Und diese kleinen, eingestreuten Kosenamen waren total lieb, hat dem ganzen noch einen erheblichen Schwung Heimat und etwas Familiäres verliehen.
Und dann die kurze Sequenz bezüglich Laikos und Yonka … ICH WUSSTE ES DOCH! Also, geahnt habe ich es schon länger, dass da was im Busch zwischen den beiden ist, verhärtet hat sich der Verdacht natürlich nach/ während des Gefängnisausbruchs. Habe aber nichts geäußert, da ich in der Hinsicht auch manchmal Gespenster sehe. Ist aber auch noch schön verwoben. :D
Wie schön die Aussicht zu haben, dass Keira zumindest mal in der Nähe von Thalia bleibt. Ich glaube, die beiden würden als Forscherinnen ein gutes Team bilden – auch wenn die beiden unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Aber oftmals ergänzt man sich dann eben auch besonders gut.
So, so, Eskel muss noch was erledigen … nun, da habe ich natürlich schon einen Verdacht, mal sehen, ob sich der bestätigt.
Und ich fand das Ende des Kapitels auch schön. Wie Thalia sich Triss anvertraut – das ist nun mal eine Sache, mit der sie vermutlich bei Eskel nicht so rausplatzen wird, aber man kann gut verstehen, dass sie das ebenfalls umtreibt.
Nun bin ich noch gespannt, mit was das folgende Kapitel '… etwas beginnt' aufwarten kann ^^

Grüßchen!

Antwort von LadyStoneheart am 29.04.2019 | 13:27 Uhr
Hallo,

jetzt hab ich doch glatt eine Woche gebraucht, um zu antworten - Schande über mich. Aber ich habe die Woche genutzt, um am nächsten Kapitel weiterzuschreiben, was - wie du schon richtig vermutet hast - "... etwas beginnt" heißen wird. ;-) Und es wird kein kurzes Kapitel werden - nochmal Schande über mich.

Ja, die letzten Kapitel werden nun ruhiger - die große Action ist vorbei. Aber ich will die Geschichte ja zu einem stimmigen Ausklang bringen und alle noch losen Enden verweben. Hoffentlich gelingt das.

Kovir stelle ich mir tatsächlich ein wenig wie Holland vor - die Namen, die Geographie ... Könnte also schon sein, dass mein Urlaub da etwas Einfluss hatte. ;-)

An Frauen wurden zu damaligen Zeiten (und auch in der Witcher-Welt) ja nun mal andere Erwartungen gestellt. Zur Uni zu gehen stand da bestimmt ganz hinten auf der Liste der Wünsche vieler Eltern, die sich mehr über eine vorteilhafte Heirat und viele Enkel gefreut hätten.
So ganz negativ wollte ich den Abschied von Thalia und ihren Eltern dann aber doch nicht ausklingen lassen und habe die Szene dann noch umgeschrieben. So gefällt es mir dann doch besser.

Es freut mich ganz besonders, dass du bei Laikos und Yonka schon etwas vermutet hattest. :-) Ich hatte befürchtet, die kleinen Anspielungen zu sehr versteckt zu haben. Ich mag es gern, wenn die sexuelle Ausrichtung von Charakteren nicht deren Hauptmerkmal in einer Geschichte ist, sondern einfach so nebenbei erwähnt wird - wenn überhaupt - oder man es einfach so merkt, ohne dass das groß in den Vordergrund tritt.

Zur Zusammenarbeit mit Keira erfahren wir vielleicht im Epilog (quasi dann Kapitel 31) noch was. Da sowohl sie als auch Thalia in Hinblick auf ihre Forschungen professionell sind glaube ich, dass sie sich im Labor sogar gut ergänzen könnten.

Und was Eskel da noch zu erledigen hat … ;-) erfährst du wahrscheinlich schon im nächsten Kapitel.
Thalias Ängste die Zukunft betreffend (zugegebenermaßen die entferntere Zukunft, aber sie ist ja niemand, der einfach so in den Tag hineinlebt) sind natürlich schon etwas, das sie belasten könnte. Vielleicht kann Triss da ja sogar behilflich sein … ;-)

Mal sehen, ob ich es schaffe, die Geschichte am ersten Geburtstag abzuschließen. Fände ich irgendwie nett. Aber ich hetze mich jetzt auch nicht mit dem Schluss. Hauptsache es wird eine runde Sache.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
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