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Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 16:
16.04.2019 | 11:13 Uhr
Jetzt bin ich innerhalb von kürzester Zeit bis hier her gekommen.

Aaaargh, ich muss auch unbedingt weiterlesen!
Diese Passage macht richtig Spaß!

Lambert finde ich nach wie vor super. Redet, wie ihm der Schnabel nun mal gewachsen ist und nimmt wohl keine Rücksicht auf die Gefühle des Gesprächspartners. So kennt man ihn.

Die Konstellation von Triss, Yennefer, Geralt und auch Eskel finde ich ebenfalls gelungen und sehr glaubwürdig. Triss muss einsehen, dass Geralt zu Yen gehört, aber das kann sie einfach nicht. Grundsätzlich passt auch deine Beschreibung auf die rothaarige Zauberin mit dem äußerst ambivalenten Charakter. Ja, sie ist freundlich und hilfsbereit auf der einen Seite. Auf der anderen Seite jedoch auch durchaus auf ihren Vorteil bedacht und bereit, einige Mittel dazu einzusetzen.
Dass sie versucht, Geralt mit der Annäherung an Eskel eifersüchtig zu machen, passt zwar zu ihr, jedoch sollte sie doch eigentlich wissen, dass das sinnlos ist. Geralt ist in vielerlei Hinsicht so dermaßen untypisch.
Dass sie das jetzt angeblich erkannt und akzeptiert hat... najaaa, das nehme ich ihr nicht so ganz ab ;)
Ich bin sehr froh, dass Eskel nicht wirklich darauf eingeht. Das Missverständnis jetzt am Ende war total doof, aber wenn die beiden irgendwie füreinander bestimmt sind und wirklich so viel füreinander empfinden, dann wird es da einen Weg für die beiden geben. Da bin ich sehr sicher!

Bei der Form ist mir aufgefallen, dass du jetzt etwas mehr Perspektiven mit eingebracht hast, z.B Sichtweisen von Triss oder Geralt. Das macht die ganze Erzählung noch etwas differenzierter und lässt sich sehr gut lesen, auch wenn es manchmal mitten im Kapitel passiert. Da würde ich insgesamt vielleicht drauf achten, das Ganze mit wenigstens Absätzen abzutrennen, dann ist das für den Leser auf jeden Fall logischer, warum die Perspektive sich verändert hat.
Die Kämpfe sind weiterhin spannend und sehr abwechslungsreich geschrieben. Vor allem wird Eskels deutliches Talent für die Zeichen sehr deutlich, denn er nutzt sie viel öfter als seine Kollegen.

Wirklich gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von Geralts und Eskels Jugend auf Kaer Morhen. Das war eine unfassbar harte Zeit, aber das muss die beiden auch sehr stark zusammengebracht haben.

So, ich vergrabe mich jetzt mal weiter in diese tolle Lektüre.
Bis bald und ganz liebe Grüße
Jojo

Antwort von LadyStoneheart am 18.04.2019 | 21:22 Uhr
Hallo Jojo,

was Triss‘ Beweggründe angeht, werden wir vielleicht nie absolute Klarheit gewinnen. Möglicherweise glaubt sie auch wirklich, in Eskel einen Ersatz für Geralt zu finden. Was sie an Geralt liebt, ist ja auch sein Schmerz, seine innere Zerrissenheit - und vielleicht glaubt sie, diese auch in Eskel zu sehen.
Aber zum Glück hat er ja dann für klare Verhältnisse gesorgt - wenn auch dieses dumme Missverständnis danach Thalia sehr geschockt hat.
Der Trainingskampf zwischen Eskel und Geralt ist eine meiner Lieblingsszenen. Die beiden haben so viel miteinander erlebt, kennen sich gegenseitig wie kaum jemanden sonst. Es hat großen Spaß gemacht, diese Szene zu schreiben.

Vielen Dank für den Hinweis zu den Abtrennungen bei Perspektivwechseln. Das werde ich noch nachträglich einbauen.

Und danke für das wiederholte Feedback. :-)

Liebe Grüße
14.12.2018 | 23:55 Uhr
Sei gegrüßt, Mylady, da bin ich auch schon wieder :D Habe meine lange Bahnfahrt nach Brühl und wieder zurück genutzt, um weiter in deine Witcher-Welt abzutauchen <3 Und dachte, bevor ich weiter versinke, lasse ich noch mal eine kleine Zwischenmeldung da.

Mein Highlight in den letzten Kapiteln - Lambert. Definitiv Lambert :'D Hach, ich mag den Kerl einfach für seine schroffe und zynische Art und damit ist er auch so herrlich einmalig. Und was soll ich sagen, du hast auch seinen Charakter sehr gut getroffen! Ich liebe seine spitze Zunge und wie man trotzdem merkt, wie viel ihm an Eskel liegt. Und auch seinen Umgang mit Thalia mag ich. Wie sie selbst an einer Stelle bemerkt hat kriegt auch sie seine Schroffheit zu spüren, aber durchaus zurückhaltender als die anderen, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie sich noch nicht so lange kennen und der Umgang deswegen noch etwas anders ist. Trotzdem, gerade wenn man Thalias Umgang mit den anderen Bewohnern Kaer Morhens betrachtet, hat sie sich doch wirklich gut eingelebt.

Arrrgh, jetzt arbeite ich schon wieder nicht besonders chronologisch xD Erstmal war es spannend zu verfolgen, wie Thalia Eskel überhaupt zur Festung schafft, mit viel Mühe und Not. Es hat mir schon leidgetan, dass sie ihren Ring zur Bezahlung hergeben musste (und ich hätte diese ignoranten Händler köpfen können, aber well, so läuft es nun mal), aber ich glaube ich hätte ihr das auch nicht verziehen, wenn sie dieses Erinnerungsstück einem Menschenleben vorgezogen hätte. Immerhin ist sie ja eine der wenigen, die Eskel als menschliches Wesen betrachtet. Natürlich war mir klar, dass sie dieses Opfer bringen würde. Auch schön finde ich, wie Eskel später bemerkt, dass der Ring fehlt. So viel Aufmerksamkeit ist ja wieder eher untypisch Mann ;D

Ihr Kollege Miro war ja ein Lieber, schade, dass man von dem erstmal so wenig gesehen hat, aber gut es war eben Eile geboten. Und ich hatte so meine Zweifel, dass der Zauberer sich breitschlagen lassen würde ihr zu helfen, aber Geld regiert eben die Welt. Bin mal gespannt wie Thalia ihre exorbitanten Ausgaben in der Akademie erklären und rechtfertigen wird. Als sie dann auf dem Weg zur Festung in Not geraten sind, war ich sehr beeindruckt von ihrem Durchhaltevermögen und ihrem Einfall mit dem Leuchtfeuer! Alles in allem hast du dieses kleine Abenteuer um ihre Reise zur Wolfsfeste sehr spannend gemacht :)

Und auch dass dann eben nicht alles gleich schnell wieder gut wird, sondern dass es ein hartes Stück Arbeit war, Eskel wieder auf die Beine zu kriegen. Natürlich war klar, dass er noch nicht den Löffel abgeben kann; nicht bei den ganzen Kapiteln, die noch kommen, aber ich mochte es wie realistisch du diesen Prozess dargestellt hast.
Wie gesagt, ich mag wie Thalia sich in Kaer Morhen eingelebt hat und von den anderen Bewohnern auch ein gewisses Maß an Wertschätzung erfährt. Ganz besonders hat mir natürlich Lambert im Allgemeinen gefallen, aber auch die ganze Sache mit Triss. Ich glaub ich hab mal erwähnt, dass ich kein großer Fan von Triss bin und joa, du stellst sie auch genauso dar, wie ich sie halt kennengelernt habe. Und ich hab es sehr gefeiert, dass Lambert ihr ihr mieses Verhalten mal so schön vor den Latz geknallt hat xD Dass Thalia ein bisschen eingeschüchtert von ihr ist und meint sie könne sich ja gar nicht mit ihr messen kann ich auch nachvollziehen, umso glücklicher war ich, als Eskel sich mit Triss ausgesprochen und für klare Verhältnisse gesorgt hat.

Haaa, wie Thalia seinen Rückzug aus Triss' Zimmer direkt in den falschen Hals bekommt, hab ich irgendwie absehen können, dass es da nochmal zu einem Missverständnis kommt, nach all dem was Thalia nun über ihr Verhältnis und Eskels (früheren) Gefühlen für sie weiß und ja, das war irgendwie so eine Steilvorlage :'D Irgendwie typisch. Ich hoffe ja mal, dass die beiden erwachsen genug sind, dieses Missverständnis aus der Welt zu schaffen, aber so weit bin ich noch nicht (im Moment haben sie sich nur vorgenommen nochmal miteinander zu reden). Auf jeden Fall kann ich mir eien Beziehung zwischen den beiden sehr gut vorstellen; auch wenn Thalia ihren Job an der Akademie hat und Eskel durch die Weltgeschichte ziehen sollte. Also sollen die beiden sich gefälligst Mühe geben >.<

Auch sehr schön war natürlich auch Geralt und Yennefer wiederzusehen (ich meine, natürlich reisen die sofort an, wenn Eskel Hilfe braucht!) und auch die beiden sind gut getroffen. Zu herrlich fand ich ja, wie Yen Thalia "gut zugeredet" hat, um quasi Triss eins auszuwischen :'D

Eine Sache ist mir beim Lesen dieses Teils aufgefallen, was ich mal anmerken möchte (nicht kritisieren!). Bis zu dem Moment in dem Lambert das Leuchtfeuer entdeckt hat, hast du in der Geschichte immer entweder aus Thalias oder Eskels Sicht geschrieben. Was ja auch Sinn macht, weil sie bis dahin die einzigen "wichtigen" Charaktere waren. Jetzt in Kaer Morhen liest man aber auch die Gedanken von Lambert, Triss und Geralt. Und das ist mir irgendwie aufgefallen, weil ich davon ausgegangen bin, dass die komplette Geschichte nur aus Thalias und Eskels Sicht bestehen würde. Ich verstehe warum du das gemacht hast und ich kann auch eigentlich nichts dagegen sagen. Ich fand's nur irgendwie..."komisch", dass der Erzählrahmen nach all der Zeit noch so erweitert wird, zumal die anderen ja nicht die Hauptcharaktere sind. Ich weiß nicht, ich denke, ich hab das ein bisschen als Bruch mit dem bisherigen Erzählstil empfunden. Oder so. Ich kann mich nicht so gut ausdrücken.
Wie gesagt, es ist ja nicht falsch oder, mir ist das nur irgendwie aufgefallen, deswegen wollte ich es mal anmerken.

Richtige Kritik habe ich aber nach wie vor nicht und du solltest das Selbstvertrauen, dich an deinen Roman zu wagen, wirklich haben, denn du bist wirklich eine begabte und talentierte Autorin :)

Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 16.12.2018 | 21:11 Uhr
Hallo Caligula,

in Brühl warst du ja quasi ganz bei mir in der Nähe. Ich wohne in Bergheim. ;-D

Vielen Dank erstmal für dein erneutes Review. Es freut mich total, dass du so schnell weitergelesen hast.

Lambert zu schreiben macht unheimlich viel Spaß. Er darf einfach alles rauslassen, was ihm so an Nickligkeiten in den Sinn kommt. Dass er Triss gern abfällig behandelt, kam auch schon in den Büchern vor. Vielleicht hat er auch eine heimliche Schwäche für sie, die er damit überspielen möchte? Man weiß es nicht genau...
Thalia ist ja immerhin noch eine Klientin und außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Lambert mit ihr eigentlich wenig Probleme haben würde. Sie ist ja eher umgänglich und Lambert ist ja nicht immer NUR Arsch. ;-) Seine Brüder liegen ihm am Herzen, auch wenn er das vielleicht so nicht offen zugeben würde.

Dass Thalia ihren Ring geopfert hat, ist ihr nicht leicht gefallen, aber es war immerhin nur etwas Materielles. Die Erinnerung an ihren Verlobten bleibt ihr ja trotzdem.
Istredd, der schon in der Kurzgeschichte „Ein Eissplitter“ seinen Auftritt als eher selbstgerechtem Ex-Freund von Yennefer hatte, wollte ich als nicht einfachen Verhandlungspartner darstellen, der aber doch hilft, solange der Preis stimmt.
Beim Leuchtfeuer war Thalia dann wieder in ihrem Element, auch wenn es etwas Glück gebraucht hat, damit ihr Signal bemerkt wird. Und natürlich sollte sie auch das Heilmittel nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Aber zusammen haben Alchemistin, Hexer und Zauberinnen es ja doch geschafft.

Den Dialog zwischen Yen und Thalia zu schreiben war die pure Freude. Ich könnte mir vorstellen, dass Yen Triss zwar ihr Verhalten nach all der Zeit verziehen hat, aber es bleibt immer etwas zurück nach solch einem Vertrauensbruch. Eine kleine Retourkutsche könnte ich mir bei Yen gut vorstellen.

Jetzt zum wichtigsten Teil: Vielen, vielen Dank für deinen Hinweis zu den hinzugekommen POV. Dass ich auf einmal auch aus Lamberts, Geralts und Triss‘ Sicht geschrieben habe, hat sich ohne dass ich darüber nachgedacht hätte ergeben, aber im Nachhinein betrachtet war das nicht sehr geschickt und ich kann nachvollziehen, dass das wie ein Bruch wirkt.
Genau wegen solcher Feinheiten bin ich total froh, dass ich mit dieser Geschichte ehrliches Feedback von echten Lesern bekomme und daraus lernen kann. Dann passieren mir solche Sachen in der Zukunft nicht mehr.
Also vielen Dank und wenn dir wieder was auffällt, dann zögere bitte nicht, mir das mitzuteilen. Ich bin dankbar für jeden Hinweis, der mich dazulernen lässt. :-)

Ich hoffe, dass dir der Rest der Geschichte weiterhin zusagen wird. Hoffentlich komme ich bald dazu, das nächste Kapitel fertigzustellen. Die „besinnliche“ Vorweihnachtszeit ist mitunter recht stressig... ;-)

Liebe Grüße
die Lady
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