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Reviews 76 bis 82 (von 82 insgesamt):
01.06.2018 | 23:50 Uhr
Und noch mal Hallo hier ^^

So, wir haben Kapitel 6 hinter uns gelassen – und ich bin immer noch mit Feuereifer dabei! Ich bin ein wenig perplex, wie gut du die Geschichte vorantreibst, aber eben nicht durch galoppierst, sondern dir auch noch genügend Zeit für die 'nebensächlichen' Szenen lässt (beispielsweise in der Taverne). Für mich ist es super angenehm, weil eben immer etwas los ist, aber ich nie das Gefühl habe, irgendetwas bliebe auf der Strecke. Kompliment!
Und auch die Chemie zwischen Eskel und Thalia ist sehr angenehm. Sie ist nicht eingeschüchtert, sondern liebenswert neugierig (auch wenn Eskel nicht so viel verraten möchte, der alte Geheimniskrämer ;D), er ganz der zurückhaltende Gentleman. Und bei den netten Szenen und Blicken der beiden ist mir schon der ein oder andere Seufzer entfleucht.
Ich fand es absolut GUT, dass es in Kapitel 7 zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden kam. Das ist absolut natürlich (die beiden sind einfach in zwei unterschiedlichen Welten aufgewachsen, haben so viel unterschiedliches erlebt und erdulden müssen) und es war gut, dass du auch beide Seiten gezeigt hast und keiner der beiden auf seinen Standpunkt ewig verharrt hat, sondern Verständnis für sein Gegenüber gezeigt hat (geht natürlich auch nicht mit jedem Charakter). Das war ein richtig gutes Kapitel, vielleicht mein bisheriger Liebling ;D (auch, wenn ich mir anschließend Sorgen um mein aktuelles Kapitel gemacht habe...)
Natürlich möchte ich auf gar keine Fall unerwähnt lassen, wie überraschend ich die Wendung aus Kapitel 6 fand – die beiden Söldner als Intriganten (oder wohl eher ausführendes Organ des Genannten) ist zwar schon irgendwo logisch (war ja sonst keiner da), ich war aber trotzdem überrumpelt und empört über die beiden!  
Tja, ich wüsste noch nicht einmal was ich mir von der wünschen würde. Die Charaktere agieren gut und glaubwürdig miteinander, deine Beschreibungen sind immer noch sehr gefällig, Kampfszenen gibt es in meinen Augen mehr als reichlich (dafür, dass du meintest, es gäbe nicht so viele??) und die sind ebenfalls sowohl unterhaltsam, als auch flüssig zu lesen, die Story kommt gut voran … was will man da auch mehr? Vielleicht mal etwas Witziges, aber ich sehe nicht, wie das in nächster Zukunft passieren könnte. Und eigentlich lass ich mich viel zu gerne von dir überraschen!
Mach weiter so!

Grüßchen,

kaepsele

Antwort von LadyStoneheart am 02.06.2018 | 12:02 Uhr
Hallo Kaepsele,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich Feedback bekomme, weil ich selbst unheimlich schlecht einschätzen kann, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin oder ob es langweilig wird.
Gerade, weil du ja kein Freund von Reviews zu jedem Kapitel bist, weiß ich deine Zeilen um so mehr zu schätzen. Fühle dich aber bitte nicht dazu gedrängt, weil ich dir gern regelmäßig schreibe. Aber wenn ich richtig begeistert bin, will ich das auch direkt mitteilen. :-)
Da ich schon einen guten Teil der Geschichte geschrieben hatte, bevor ich überhaupt mit dem Hochladen begonnen habe, habe ich jetzt schon bis Kapitel 16 vorgearbeitet. Deshalb hab ich auch lange überlegt, ob ich Kapitel 8 so lassen soll oder etwas umschreibe, nachdem ich dein letztes Update gelesen hatte. Aber dann habe ich es doch lieber direkt rausgeschickt. Das ist das Problem, wenn man vorgearbeitet hat - zumindest ich tue mich schwer, große Änderungen vorzunehmen.
Aber die Parallelen zwischen unseren Geschichten sollten sich ja dann jetzt bald von allein auflösen, wenn Eskel nicht mehr so präsent bei dir ist.
Ich muss sagen, dass mir ein Stein vom Herzen fällt, dass bei dir Kapitel 7 gut angekommen ist. Ich hatte befürchtet, dass es zu emotional und evtl an den Haaren herbeigezogen wirken könnte. Aber diese Geschichte aus Eskels Vergangenheit wollte ich unbedingt mit reinbringen, weil sie für ihn ja ein (Achtung, Wortspiel) "einschneidendes Erlebnis" war. Und ich wollte zeigen, dass die beiden trotz eines Streits auch wieder zueinander finden können.
Als Gegenpol kam dann die Action in Kapitel 8.
Weil du meintest, dass die Action bisher alles andere als zu kurz gekommen sei: Als ich das geschrieben habe, gab es einige Szenen noch nicht, die dann erst später dazukamen. Den Echinops habe ich erst kurz vor dem Upload eingebaut und den Nekker-Kampf etwas erweitert. So langsam bin ich auf den Geschmack gekommen... ;-)
Stimmt, der Humor ist bisher leider nur rudimentär vorhanden. Wenn es sich ergibt, wird sich das ändern.

Ich wünsche weiterhin viel Spaß beim Schreiben und Lesen.

Liebe Grüße
LadyStoneheart
24.05.2018 | 18:17 Uhr
Hi! Die letzen Kapitel haben mir wieder sehr gut gefallen!
Vor allem die Chemie zwischen Eskel und Thalia beschreibst du total toll, sodass man es wirklich knistern hört und es einem das Grinsen ins Gesicht zaubert. Es macht einfach Spaß zu lesen, wie die beiden sich näher kommen (anders als bei vielen platten Lovestorys in anderen Geschichten auf dieser Plattform).
Thalias Vergangenheit ist natürlich sehr traurig, deshhalb denke ich, dass sie wohl noch etwas brauchen wird, bis sie sich vollkommen auf Eskel einlassen wird (wenn sie das überhaupt tun wird).
Ich bin weiter gespannt, welchen Lauf die Geschichte nehmen wird (auch wenn ich vielleicht bei dem Tempo nicht mit dem Reviewen hinterherkommen werde...)

LG! Thomas :)

Antwort von LadyStoneheart am 24.05.2018 | 22:55 Uhr
Hallo Thomas,

ich freue mich sehr, dass du weiterhin dabei bist.
Schön, dass es dir zusagt, dass sich die beiden erst langsam näher kommen. Ich finde dieses längere Kennenlernen und Herantasten sehr viel ansprechender, als wenn sich zwei Personen quasi direkt nach dem Kennenlernen um den Hals fallen. Das würde auch zu Eskel nicht passen - und zu Thalia sowieso schon mal nicht... ;-)

Ich bin erleichtert, dass die Chemie zwischen den beiden so positiv rüberkommt. Ich habe immer ein bisschen Angst, ins Kitschige abzudriften - das möchte ich nämlich absolut nicht.

Das Tempo der Uploads wird sich ab jetzt ein bisschen reduzieren - mein Urlaub geht zu Ende und ab Montag muss ich wieder arbeiten... ;-)
Dann werde ich wahrscheinlich nur noch ca. einmal pro Woche hochladen.
Aber bis Kapitel 16 ist schon alles vorgeschrieben und muss nur noch überarbeitet werden, sodass es wohl nicht zu längeren Wartezeiten kommen wird. Und ich werde die Geschichte auch definitiv zu Ende schreiben. Ich finde es immer sehr schade, wenn man eine Geschichte hier auf dem Portal verfolgt und es dann einfach nicht mehr weitergeht. Das wird hier nicht passieren.

Ich würde mich freuen, wieder von dir zu hören und wünsche dir weiterhin gute Unterhaltung.

Liebe Grüße
17.05.2018 | 20:53 Uhr
Hallo, LadyStoneheart! Da bin ich wieder um mich auf den neuesten Stand zu bringen :D

Und alleine der erste Satz des Kapitels ist schon klasse :D Mir gefällt diese Beschreibung für Oxenfurt und ich fand auch immer das Novigrad das größte Drecksloch überhaupt ist (j'aime Toussaint <3). Ich hab diesen Gestank, den du noch so treffend beschreibst, sogar im Spiel regelrecht riechen können xD Ein super Start ins Kapitel und eigentlich hätte ich daran schon merken müssen, dass es erstmal mit Eskel weitergeht. Was mich persönlich freut, denn auch wenn ich Thalia, deren Namen ich übrigens auch echt schön finde, sehr mag, kann ich mit männlichen Protagonisten doch noch einen Tick besser^^

Auch die Reaktion der Studenten hast du toll beschrieben. Ich persönlich kann es zwar nicht nachvollziehen, wie man so abweisend sein kann, aber das ist ja nun mal das, was die Hexer ständig erleben, wie es immer beschrieben wird und dazu muss man auch sagen, dass die Leute früher ja schon eher...naja, offen und direkt und schreckhaft waren. Deshalb finde ich auch gut, dass auch Thalia im ersten Moment so erschrocken reagiert, kann andererseits aber auch nachvollziehen, dass sie sich so schnell wieder ein Lächeln abringen kann, denn immerhin hat sie den Hexer ja zu sich bestellt und weiß durch Shani ja auch, dass die gar nicht so übel sind, wie die Leute immer erzählen.

Ui, Thalia ist echt gut organisiert! Andernfalls - und hätte er nicht so einen guten ersten Eindruck von ihr (nichts ist ja wohl ätzender als ein Bodyguard-Auftrag...) - hätte Eskel sich wohl gar nicht erst auf die Sache eingelassen. Dann bin ich mal gespannt, wie diese Expidition verlaufen wird und wie Thalia sich nun in der Praxis tatsächlich anstellt :D

Und keine Sorge; ich fühle mich zu überhaupt nichts verpflichtet^^' Ich schreibe, wenn ich Lust dazu habe, ob nun an Geschichten oder an Reviews. Aber wenn ich eine laufende Geschichte verfolge versuche ich zumindest hin und wieder meinen Eindruck dazu lassen, auch wenn du nicht unbedingt hilfreiche Kritik von mir erwarten darfst^^' Fühl du dich aber bitte auch nicht verpflichtet, dich zu revanchieren, das musst du nicht!

Ganz liebe Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 18.05.2018 | 14:12 Uhr
Hallo Caligula,

ich freue mich, dass dir auch dieses Kapitel gefallen hat.
Ja, Novigrad ist für mich wirklich ein fieses Dreckloch von einer Stadt. Die Oberstadt ist ja noch ganz schick, aber in den ärmeren Vierteln... nein danke. Oxenfurt ist ja etwas kleiner, etwas feiner - aber ich glaube keine redanische Stadt kann sich mit denen in Toussaint messen. Da bin ich ganz bei dir.

Dass die Leute sich Hexern gegenüber so ablehnend verhalten, hat auch viel mit der Kirch in den nördlichen Königslanden zu tun, wie ich letztens nochmal im Kompendium gelesen habe. Jahrhundertelang wurde gepredigt, dass diese Mutanten wider die Natur sind und den Göttern ein Dorn im Auge seien. Das setzt sich natürlich in den Köpfen fest. Dazu wurde den Dörflern immer wieder erzählt, dass Hexer ihre Kinder stehlen würden - eine Verkehrung des Gesetzes der Vorherbestimmung. Kindern wurden Schreckensgeschichten von Hexern erzählt, sodass sie diese fürchteten und verabscheuten. Diese Abscheu behielten die Leute dann ihr Leben lang bei und deshalb diese ekelhaften Reaktionen auf Hexer. Hinzu kommt natürlich das Erscheinungsbild, das ja bei dem ein oder anderen Hexer auch auf den ersten Blick einschüchtert.
Ich rege mich auch immer über dieses Verhalten der Leute auf - sowohl in den Büchern als auch in den Spielen. Noch etwas, was in Toussaint deutlich angenehmer ist... ;-)

Ja, Thalia ist gut organisiert und hat alles gut geplant. Zumindest in der Theorie. Ob das aber alles so klappt, wie sie sich das gedacht hat, wird sich noch zeigen... (Spoiler: Wird es nicht.)

Und pünktlich zum Wochenende hab ich eben das nächste Kapitel hochgeladen.
Ich hoffe, dass dir auch dieses zusagen wird.

Viele liebe Grüße und ein schönes Pfingstwochenende
Lady Stoneheart
15.05.2018 | 23:56 Uhr
Hallihallo,

so, jetzt muss ich aber auch mal meinen Senf hier lassen ^^
Was für eine tolle Geschichte! Du hast ein richtig gutes Gespür für Atmosphäre, ohne dabei zu überladen oder – Gott bewahre – gezwungen zu wirken. Deine kleinen Details sind wohl überlegt und gut eingewoben; ich musste beispielsweise heftig grinsen, als Thalia und Shani sich darüber unterhalten, dass sich auch ein Mann um die Promotion beworben hat und die beiden ein wenig über die patriarchische Ungerechtigkeit mosern. Oder als Eskel im ersten Kapitel über die Beziehung von Yennefer und Geralt sinniert und Eskel seinem Bruder bescheinigt, dass er wohl nicht mehr allzu viele Ansprüche an das Zusammenleben mit der Zauberin hat... XD
Überhaupt bin ich ziemlich begeistert von Thalia – sie ist nun auch kein 'junger Hüpfer' mehr und eine (tatsächlich und nicht nur dem Steckbrief nach) kluge Frau, die auch schon ihre Erfahrungen gemacht hat und weiß, was sie will. Ich mag ihre Zielstrebigkeit, aber auch, dass sie nicht total verbissen ist und auf jeden Fall über Leichen gehen würde (mal abgesehen von Krabbspinnen XD). Oh, und ich mag ihren Beruf; auf Wissenschaftlerin an der Akademie wäre ich so nie gekommen. Coole Sache! Ja, ich freu mich einfach, den Weg an ihrer Seite weiterzugehen und bin gespannt, was da noch für Abenteuer lauern.
Und dann... Eskel ^^ Ich muss gestehen, dass ich es extrem schwer finde, aus seiner Sicht/über ihn zu schreiben, da er so ruhig ist und es echt nicht einfach ist, ihn passend reagieren zu lassen. Da hast du bisher gute Arbeit geleistet, gefällt mir sehr. Von seiner resignierten Reaktion bei dem Dorfschulze, bis hin zu seinem Anspruch, die bessere Ware zu kaufen um qualitativ hochwertig arbeiten zu können.
So, du packst nicht jedes Kapitel randvoll mit Action? Kein Problem! Ich finde, du machst das alles so unterhaltsam, dass man nicht ständig einen Kampf benötigt oder extrem viel Handlung. Gib der Geschichte die Zeit, die sie benötigt. Und – so du nicht irgendeinen Unsinn verzapft – werde ich dir gerne noch über das Kapitel 6 hinaus folgen!
(deine Kampfszene eingangs war aber auch dynamisch und vor allen Dingen nachvollziehbar zu lesen, also, dass darf an passender Stelle auch gerne wieder bewiesen werden ;D)
Ach, und mach dir keinen Druck wegen den Zeitspannen zwischen den Updates. Ich habe absolut kein Problem, auch mal zwei-drei Wochen auf ein neues Kapitel zu warten, wenn es sich lohnt. Nur bei über zwei Monaten wird es dann langsam hart.
Ich glaube, dass wäre es fürs Erste... nur noch ein Hinweis hinterdrein: ich bin eigentlich niemand, der jedes Kapitel kommentiert. Also bitte nicht böse sein, wenn ich nicht ständig etwas schreibe – aber wenn ich schreibe, nehme ich mir auch die Zeit und werde ausführlicher.

Nun wünsche ich dir noch viel Spaß beim Schreiben ;D

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2018 | 20:44 Uhr
Hallo Kaepsele,

vielen Dank für dein Review. Ich bin total glücklich, dass meine Geschichte bisher so positiv aufgenommen wird. Selbst kann man das ja meistens nicht so gut einschätzen...
Dass ich dein letztes Kapitel quasi sofort nach Erscheinen kommentiert habe, lag natürlich zum einen an deiner Vorlage (da kann ich einfach nicht anders) und selbstverständlich musste ich meine Begeisterung über Eskel kundtun. :-)
Und du hast Recht, er ist wirklich nicht ganz einfach zu schreiben. Man weiß ja ziemlich wenig über seine Vorgeschichte und durch seine ruhige Art wirkt er auf manche eher langweilig - aber ich bin sicher, dass das nur die Oberfläche ist und werde mein Bestes tun, darunterzuschauen.

Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass Eskel Geralt einerseits um seine Beziehung zu Yen beneidet, aber dieses emotionale Auf und Ab für ihn nichts wäre. Geralt hat ja mit Yen schon viele Höhen und Tiefen erlebt und ist somit "abgehärtet".

Ich freue mich, dass du Thalia magst. Über ihre Ziele erfahren wir bald noch etwas mehr. Als Frau in einer Männerdomäne hat sie bisher hart arbeiten müssen um zu zeigen, dass sie ihren Platz an der Akademie verdient. Und auch im 13. Jahrhundert gibt es anscheinend schon Konkurrenten, die ihre Beziehungen spielen ließen, um sich Vorteile zu verschaffen.

Wie gesagt, die nächsten beiden Kapitel werden noch etwas ruhig sein, aber danach wird die Handlung deutlich anziehen. Gestern habe ich ein Kapitel geschrieben, in dem es auch wieder eine richtige Kampfszene geben wird - diesmal sogar eine recht lange Sequenz. Vorher hatte ich Bedenken, ob ich das hinbekomme, aber es hat erstaunlich gut geklappt. Ich bin schon ganz gespannt, wie das Kapitel bei euch ankommt.

Dir wünsche ich natürlich auch viel Spaß beim Schreiben deiner wirklich tollen Geschichte und freue mich schon darauf, wenn es damit weitergeht. Aber das soll jetzt keinen Druck aufbauen... XD

Liebe Grüße
Lady Stoneheart
15.05.2018 | 17:19 Uhr
Hallo, LadyStoneheart!

Na, das klingt doch super! Ich hoffe nur du postest die Kapitel nicht zu schnell, sonst werde ich mit dem Reviewen wohl nicht hinterherkommen xD Was nicht heißen soll, dass ich erwarte, dass du Rücksicht auf mich nimmst. Aber eine erste Vorstellung davon zu haben mit wievielen Kapiteln man rechnen kann, ist schon mal echt angenehm. Und klar, dass sich das alles erst einmal aufbauen muss ;D

Aber auch ohne Action hat mir dieses Kapitel gefallen. Es ist quasi das Gegenstück zum ersten Kapitel, wo man Eskels Alltag gesehen hat. Nun wird also dein OC vorgestellt und ihr Leben, das in wunderbaren Worten auch sehr anschaulich beschrieben wurde. Auch wenn man jetzt natürlich nur einen ersten Eindruck von Thalia bekommen hat, kommt sie doch zumindest nicht unsympathisch rüber. Sie wird als nicht perfekt beschrieben, versinkt dabei auch nicht in Selbstmitleid; sie kommt eigentlich wie eine ganz gewöhnliche Frau rüber. Und obwohl sie offensichtlich einen Schicksalsschlag erlitten hat, wirkt sie recht positiv und hat klare Ziele vor Augen. Ich mag sie :)

Auch die Idee, wie sie letztendlich auf Eskel treffen wird, finde ich gut gewählt. Dass es für sie um etwas Wichtiges, um ihre berufliche Zukunft geht. Eine Wissenschaftlerin ist mal was anderes als Hexer oder Zauberinnen :D Und Shani in das Ganze mit einzubinden ist auch eine tolle Idee. Die kann ich mir als Freundin sehr gut vorstellen und es ist eine geschickte Lösung um Thalia auf die Spur der Hexer zu bringen. Mit der Idee einen Auftrag auszuhängen hast du auch für dieses Kapitel einen sehr schönen Abschluss gefunden. Dann bin ich ja mal gespannt, wie die beiden dann schließlich aufeinandertreffen!

Liebe Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2018 | 20:13 Uhr
Hallo Caligula,

vielen Dank für dein Review. Du musst dich aber nicht verpflichtet fühlen, für jedes Kapitel eins zu schreiben. Ich freue mich natürlich total, wenn du das machst, aber Hauptsache die Geschichte gefällt dir und ich darf dich weiterhin als Leser begrüßen.

Ja, Thalia ist kein ganz junger Hüpfer mehr, hat schon einen Schicksalsschlag erlebt und daraus wächst auch ihre Ambition, die Professur zu erhalten. Dazu erfahren wir aber später noch mehr. Sie ist zwar intelligent, hat aber auch ihre Fehler - was einen Charakter wesentlich interessanter macht, als Perfektion, wie ich finde.
Ich freue mich, dass du sie magst.

Shani kann ich mir auch sehr gut als gute Freundin vorstellen - man muss sie einfach mögen...

Ich habe gesehen, dass du ein sehr produktiver FanFiction-Autor bist. Deine Harry-Potter-Geschichten werde ich mir bald auf jeden Fall zu Gemüte führen - und mich dann natürlich auch gern mit Reviews revanchieren. :-)

Liebe Grüße
Lady Stoneheart
14.05.2018 | 22:09 Uhr
Hi! Mir gefällt deine Geschichte bisher sehr gut!
Ich lese zugegebener Maßen nicht oft im Witcher-Universum, aber ich finde, dass dein Schreibstil sehr schön und passend.
Ich habe Eskel eigentlich nie viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber es ist eine schöne Abwechslung, dass es mal nicht hauptsächlich um Geralt geht.
Wenn ich mich nicht irre ist Thalia ein OC? Ich finde sie sehr sympathisch, da sie gerade nicht wie Yenefer und Triss diesem perfekten Zauberinnen-Klischee entspricht und durchaus Ecken und Kanten zu haben scheint. Es ist schon sehr gewagt von ihr einfach mal so auf eine gefährliche Expedition zu gehen (ich gehe mal davon aus, dass sie keinerlei Kampferfahrungen hat). Mit ihren alchemistischen Fähigkeiten und als Heilerin kann sie natürlich auch nützlich sein, aber wenn man mit einem Hexer reißt, begibt man sich unweigerlich in Gefahr.
Wenn man sieht unter welchem Leistungsdruck sie steht, kann man ihre Entscheidung durchaus nachvollziehen, aber leicht wird es für sie sicher nicht.
Ich freue mich, dass es bald schon weiter geht und bin auf die nächsten Kapitel gespannt!
LG Thomas

Antwort von LadyStoneheart am 15.05.2018 | 09:32 Uhr
Hallo Thomas,

vielen Dank für dein Review.
Es freut mich sehr, dass dir meine Geschichte bisher gefällt.
Über Geralt haben wir schon so viel gelesen, da fand ich es spannender, einen der anderen Hexer zu begleiten. Eskel mit seiner ruhigen, besonnenen Art fand ich da sehr ansprechend. Ihm liegt die Tradition der Hexer sehr am Herzen.
Ja, Thalia ist ein OC. Eine weitere Zauberin, die umwerfend schön ist, perfekt im Kampf und der auch sonst alles gelingt, hätte ich langweilig gefunden. Thalia hat Ecken und Kanten, hat sich ihre Stellung hart erarbeitet und sie hat Ambitionen (mehr dazu erfahren wir auch noch später). Mit ihrem Selbstvertrauen ist es nicht immer all zu gut bestellt, auch wenn sie sich auf diese gefährliche Reise begibt.
Wobei die Welt, in der meine Geschichte spielt, eher der in den Büchern entspricht und hier nicht wie in den Spielen hinter jedem Busch ein Monster lauert. Das mag im Spiel ja funktionieren, aber in der Realität könnte dann ja fast niemand (außer einem Hexer) von A nach B reisen, ohne spätestens nach drei Kilometern zerfleischt zu werden.
Weil sie zwei Expeditionswächter und einen Hexer dabei hat, hält Thalia das Risiko glaube ich für überschaubar und macht sich eher Gedanken darüber, ob sie mit den Männern mithalten kann. Auf keinen Fall möchte sie sich die Blöße geben, ein "Klotz am Bein" zu sein.
Ende der Woche geht es voraussichtlich weiter. Ich hoffe, du bleibst dran.

Viele liebe Grüße
Lady Stoneheart
11.05.2018 | 18:49 Uhr
Hallo, LadyStoneheart!
Selten verirre ich mich in dieses Fandom, aber nun bin ich froh, dass ich ausgerechnet jetzt mal wieder einen Blick riskiert habe, um deine Story zu entdecken :)

Ich verwechsle Eskel und Lambert ständig :P Und eine nicht slashige Romanze mit Lambert hätte ich weitaus weniger ansprechend gefunden, deswegen freue ich mich, dass es hier um Eskel geht. Überhaupt eine Geschichte zu einem Nebenchara zu lesen find ich schon prima!

Der Anfang ist perfekt! Wie man erstmal in einem Gefecht zwischen dem Hexer und einem Monster landet; diese Action gleich zu Beginn finde ich einen sehr gelungenen Start und ich freue mich, dass du in dieser Form auf Eskels Hexerleben eingehst. Immerhin leben die ja von solchen Aufträgen. Der Kampf war dann ja relativ schnell vorbei, aber das fand ich vollkommen in Ordnung, zumal man als Leser ja auch erst einige Zeit nach Kampfesbeginn einsteigt, offensichtlich. Für die Hexer wird die Auftragslage auch immer schwieriger :/

Hach ja, das Eintreiben der Belohnung mit dem elenden Volk. Ohne kleine Diskussion geht da einfach nichts :P Aber wenigstens scheint Eskel sich darauf verlassen zu können, dass er seine fehlenden acht Kronen noch bekommt. Oh ja, wie Geralt und Lambert in dieser Situation reagiert hätten, kann ich mir auch gut vorstellen :D

Vesemir ;____; Ich finde es toll, dass Eskel und co Kaer Morhen nicht aufgeben, dem guten Vesemir zuliebe (auch wenn Geralt es jetzt in Toussaint schon nicht schlecht hat |D) Das zeigt einfach, wie viel der alte Hexer ihnen allen bedeutet und er hat es verdient, dass sein ANdenken in Ehren gehalten wird.

Haha, ich glaube, dass mit Geralt und Yen läuft schon :D Ich liebe die beiden einfach <3 Und ich bin happy zu lesen, dass es zwischen Lambert und Keira wohl nicht so geklappt hat, was ich mir bei diesem Gespann sehr gut vorstellen kann. Ich glaube, Zauberinnen sind langfristig echt nichts für Lambert. Und naja, ich shippe ihn eher mit Männern :P Uff, Eskels Begeisterung für Triss kann ich persönlich nicht wirklich nachvollziehen und hoffe einfach mal, dass sie keinen allzu wichtigen Part in der Geschichte hat :P

Ein solides erstes Kapitel, wie ich finde. Vom Inhalt her super als Einleitung und der Schreibstil ist top! Du triffst genau das richtige Maß an Beschreibungen, nicht zu viel und nicht zu wenig und deine Wortwahl passt perfekt ins Setting der Witcherwelt. Auch der kleine Dialog mit dem Schulze hat mir super gefallen und ich freue mich schon auf mehr davon!
Auf deinem Profil steht, du willst noch herausfinden, ob du Talent zum Schreiben hast - ja, ja und nochmal ja! Schreib unbedingt weiter! :D Ich warte voller Vorfreude auf weitere Kapitel!

Liebe Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 12.05.2018 | 12:06 Uhr
Hallo Caligula,

vielen lieben Dank für dein Review. Das erste Review zu meiner ersten Geschichte – und dann direkt so positiv. Ich bin total glücklich darüber. :-)
Sehr froh bin ich auch, dass dir mein Schreibstil gut gefällt. Bisher ohne Feedback fällt es mir schwer, das selbst einzuschätzen.

Ja, Eskel ist der nettere der beiden anderen Wolfsschulhexer neben Geralt. Manchmal schon ein bisschen zu nett für einen Hexer, aber so ist er eben. Die Traditionen der Wolfsschule bedeuten ihm sehr viel, ich stelle ihn mir nach Vesemirs Tod gern ein wenig als Bindeglied zwischen Geralt und Lambert vor. Auch wenn alle drei ihren eigenen Weg gehen, sind sie ja doch so etwas wie eine Familie. Und nach dem Tod ihres Ziehvaters wollen sie sein Andenken ehren, obwohl ihnen bewusst ist, dass die Zeit der Hexer und somit auch der Wolfsschule Vergangenheit ist.

Ich bin mitten im Kampf eingestiegen, weil ich zum einen zu Beginn den Alltag eines Hexers zeigen wollte und zum anderen, um auch ein wenig Action mit reinzubringen. Die nächsten zwei Kapitel werden nämlich etwas ruhiger sein, bevor die Geschichte dann (hoffentlich) richtig Fahrt aufnimmt. Ich möchte aber zuerst die Protagonistin einführen und hoffe, dass mir das gelingt, ohne dass es langweilig wird.

Dass Eskel darauf vertraut, den Rest der Belohnung im Folgejahr zu bekommen, fand ich einerseits passend zu seinem Charakter und andererseits auch nachvollziehbar, da bestimmt auch Hexer immer mal wieder in den gleichen Dörfern vorbeischauen und sich nach Aufträgen umhören. Da fand ich es durchaus plausibel, dass man dann auch Stammkunden hat. Schön, dass dir der Dialog gut gefallen hat, wenn er auch nur kurz war.

Geralt und Yen gehören für mich einfach zusammen, da ist es selbstverständlich, dass sie auch jetzt, da er sich zur Ruhe gesetzt hat, gemeinsam leben (und streiten).
Beim Paar Keira/Lambert sehe ich die Zukunft nicht so rosig, weil Keira eben eine typische Zauberin ist und Lambert sich langfristig bestimmt nicht gern herumkommandieren lässt. Ich mag ihn trotz seiner Art sehr gern und werde ihn auch im Fortlauf der Geschichte auftauchen lassen.
Dass Eskel sich zu Triss hingezogen fühlt, wurde im Buch „Das Erbe der Elfen“ angedeutet und in der Nicht-Kanon-Geschichte „Etwas endet, etwas beginnt“ auch von Sapkowski aufgegriffen. Aber keine Sorge, ich bin alles andere als ein Triss-Fan. Sie wird zwar vorkommen und auch eine nicht unwichtige Rolle spielen, aber für Eskel habe ich mir jemand anderen überlegt... ;-)

Einen Teil der nächsten Kapitel habe ich schon vorgeschrieben und muss ihn nur noch überarbeiten, ich plane also, recht bald wieder etwas Neues hochzuladen.

Ich hoffe sehr, dich weiterhin als Leser zu behalten und freue mich, wieder von dir zu hören.

Viele Grüße
LadyStoneheart
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