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Reviews 51 bis 75 (von 82 insgesamt):
17.01.2019 | 18:14 Uhr
Hallo liebe Lady Stoneheart,

endlich bin ich mal dazu gekommen, deine Geschichte weiter zu lesen. :)

Was ich zunächst einmal positiv bewerten möchte (ich glaube bisher habe ich das noch gar nicht gemacht), ist die Sicht, aus der du schreibst und zwar, indem du sowohl aus Thalias und aus Eskels Perspektive schreibst und man demzufolge die Gedanken von beiden kennt.
Bei Eskel fällt mir immer mehr auf, dass er Gefühle für Thalia hat. Zwar aktuell vielleicht noch keine allzu starke, aber da kommt was auf. Zumindest sehe bzw. lese ich das so. :D Einer anderen Frau würde er sicher nicht so viel über die Hexer verraten. Auch, wenn er sich zwar immer denkt, dass die Hexer ohnehin nicht mehr von so großer Bedeutung sind und zuletzt, dass es nicht schadet, wenn er sein Wissen weitergibt, denke ich, dass er das eher macht, weil er Thalia sehr mag und Vertrauen in sie hat. Ich finde er versucht, ähnlich wie Thalia, seine Gefühle zu verdrängen bzw. sie irgendwie vor sich selbst zu verstecken.
Durch Eskels Vergiftung sind die beiden jetzt auch noch in einer extremen Situation, wodurch sich ihre Beziehung sicher noch mehr vertiefen wird.
Ich finde es jetzt schon spannend, ob die beiden richtig zueinander finden, wann das geschehen wird und vor allem wie sie ihre Gefühle offenbaren. :)
Ich bin echt gespannt, wie es sich weiterentwickelt und vor allem, wie es am Ende ausgehen wird!

Liebe Grüße
Svenja ^^

Antwort von LadyStoneheart am 17.01.2019 | 20:23 Uhr
Hallo Svenja,

ja, da vermutest du schon ganz richtig. :)
Eskel ist aufgrund seiner entstellenden Narbe nicht unbedingt daran gewöhnt, von Menschen freundlich behandelt zu werden - erst recht nicht von Frauen. Thalia hat ihn von Anfang an ganz normal behandelt. Im Laufe ihrer gemeinsamen Reise entsteht nun mehr Vertrautheit und Eskel fühlt sich immer mehr zu Thalia hingezogen.

Dass er ihr so manches Geheimnis der Hexerschulen anvertraut zeigt, dass er ihr mittlerweile vertraut - was ihn vielleicht auch selbst etwas überrascht. Eskel ist sonst immer jemand, der sich an die Regeln seines Berufsstands hält und sehr pflichtbewusst ist. Dass er ihr nun sogar die Grundlagen der Zeichenkunde beibringt will schon etwas heißen...

Aber er verdrängt seine Gefühle, weil er eher pragmatisch und realistisch denkt. Was soll eine angehende, angesehene Professorin an der Akademie schon für einen Hexer empfinden, der allgemein eher verachtet wird?
Er weiß ja auch nicht, dass Thalia ähnlich empfindet. Ihren Ring zu verpfänden ist ihr nicht leicht gefallen, aber sie hätte es sich nie verzeihen können, wenn sie nicht alles versuchen würde, um Eskel zu helfen.

Die beiden haben noch ein bisschen was vor sich - ich liebe es, wenn sich Romanzen langsam entwickelt. ;-) Alles andere würde auch nicht zu den beiden passen.

Vielen Dank übrigens für dein erneutes Review. Ich freue mich immer, von dir zu lesen. Es ist neben deinen Hinweisen zu meinem Schreibstil immer besonders interessant für mich, auch Feedback von jemandem zu bekommen, der nicht tief im Witcher-Fandom verwurzelt ist und die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel liest. :-)

Ganz liebe Grüße
die Lady
05.01.2019 | 14:19 Uhr
Ein schönes Kapitel. :)
Fand es ganz schön krass, als Eskel im Streit auf ihren verstorbenen Verlobten so angespielt hat. Ich konnte die ganze Stimmung danach richtig nachvollziehen und mitfühlen.
Die Endszene am Lagerfeuer fand ich total süß. ^^ Ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird zwischen den beiden. Denn wie der Hexer bereits festgestellt hat, braucht man sich da eigentlich nichts großartig ausmalen. Aber Liebe findet letztendlich immer einen Weg. :D Mal abwarten... ^^

Liebe Grüße
Svenja

Antwort von LadyStoneheart am 05.01.2019 | 20:12 Uhr
Vielen Dank! :-)
Man muss Eskel ja zumindest zu Gute halten, dass es ihm direkt danach schon peinlich war, dass er ihren verstorbenen Verlobten erwähnt hat. Aber gesagt ist gesagt...
Zum Glück haben die beiden ja schnell wieder zueinander gefunden.
Und was sich daraus entwickeln mag... Wie Eskel schon erkannt hat, leben sie quasi in verschiedenen Welten. Aber möglicherweise geschieht ja demnächst etwas, das die beiden noch mehr verbindet. Und Thalia ließe sich bestimmt nicht von Standesunterschieden abhalten ... ;-)
01.01.2019 | 16:04 Uhr
Hallo Lady Stoneheart! :)

Erstmal ein frohes, neues Jahr! ^^

Das Kapitel war sehr spannend! Ich habe diese Nekker mal gegoogelt. Das sind ja ziemlich gruselige Viecher. :( Bereits an der Stelle, wo man liest, dass das Packpferd weg ist, habe ich mich sehr geärgert und mir direkt gedacht, dass es was mit diesem konkurrierenden Schnösel zu tun haben muss. Ich hoffe der kriegt dafür noch sein Fett weg. >:(
Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie das ganze weitergeht! :)
Es gab nur eine Sache, die ich in diesem Kapitel nicht ganz so gut fand, weil es mich zunächst ein bisschen durcheinander gebracht hat. Und zwar direkt der Abschnitt, nachdem Eskel den Knall hört. Meinetwegen hättest du auch zuerst schreiben können, wie sie auf den Baum kommt und dann den Schuss abgibt. So hätte man meiner Meinung nach die Verbindung, zu dem Knall, den Eskel hört, auch herstellen können. Ich schätze mal, du wolltest im gleichen Moment, wo er ihn hört bei Thalia einsetzen und man weiß direkt, sie hat geschossen. Ich finde das jetzt nicht arg schlimm, aber ich persönlich hätte es andersherum etwas schöner gefunden. ;) (Ich hoffe man versteht, was ich meine... ^^)

Liebe Grüße
Svenja :)

Antwort von LadyStoneheart am 03.01.2019 | 08:41 Uhr
Hallo Svenja,

danke für deinen Hinweis zu der Schuss-Szene. Ja, das hätte ich im Nachhinein betrachtet anders (und geschickter) schreiben können.
Es gibt ein paar Szenen in der Geschichte, die ich heute anders formulieren würde als noch vor ein paar Monaten. Man lernt ja zum Glück durch die Übung dazu. :-)
Gerade deshalb finde ich es so gut, FanFiktion zu schreiben. Man lernt viel, bekommt Feedback und kann den eigenen Stil entwickeln.
Wenn du Stellen findest, die suboptimal sind, bitte immer Bescheid geben, nur so kann ich mich verbessern.

Liebe Grüße
die Lady
27.12.2018 | 23:11 Uhr
Hallo liebe Lady Stoneheart ^^

Echt unterhaltsames Kapitel. :) Mir hat es prima gefallen. <3

Thalia ist mir durch ihre Art sehr symphatisch bis jetzt und mir gefällt es ganz gut, dass sie etwas außer Form ist (von Figur her und auch, was die Expedition und somit z.B. das Aufsteigen auf ein Pferd betrifft).
Die Stelle, an welcher du Eskels Erscheinung im Tageslicht, sowie auch den Klang seiner Stimme beschreibst fand ich toll. :D Auch, wenn ich jetzt schon Bilder von ihm gesehen habe, kann man ihn sich da gut vorstellen.

Liebe Grüße
Svenja

Antwort von LadyStoneheart am 03.01.2019 | 08:36 Uhr
Hallo Svenja,

danke für dein Review.
Als Wissenschaftlerin hat Thalia bisher andere Prioritäten gesetzt und hat sich wohl eher in geschlossenen Räumen aufgehalten. Da fand ich es nur natürlich, dass sie zum einen nicht durchtrainiert ist und zum anderen auch keine geübte Reiterin. Diese Reise ist für sie ein echtes Abenteuer, mit dem sie sich und ihren Kollegen beweisen möchte, dass sie keine Labormaus ist. Mal sehen, ob das gut geht...

Eskel hat zwar das Herz auf dem rechten Fleck, aber als Hexer, mit seiner entstellenden Narbe, den Katzenaugen und dem Ruf als Monsterschlächter erweckt er natürlich zuerst einen furchteinflößenden Eindruck. Auch Thalia schreckt ja bei seinem ersten Anblick zusammen, aber sie ist natürlich zu höflich, um sich ihren Schreck groß anmerken zu lassen.
Man muss Eskel erst einmal kennenlernen, um seine wahren Qualitäten zu erkennen. :-)
23.12.2018 | 18:05 Uhr
Du meine Güte! Wie säumig ich hier bin! Zwar habe ich ja beim Spinn-off etwas zurückgelassen, aber jetzt muss ich endlich auch hier mal wieder schriftlich festhalten, wie sehr mich deine Geschichte gefangen hält.


Starten wir mal mit Kapitel 20. Das habe ich ja schon in 'Ewige Flamme' angerissen, aber jetzt wollte ich noch einmal deutlicher werden. Ich finde es echt eine gute Entscheidung, dass Thalia sich endlich durchsetzten konnte und sich trotz der männlichen Skepsis einen Platz unter den Professoren erarbeiten konnte. Es ist einfach wohltuend, dass sich ihre ganze Arbeit und Zeit gelohnt hat und sie dieses Privileg in vollen Zügen genießt.
Aber der Dämpfer folgt ja auf schnellen Schritten. Das die Entwicklung einer biologischen Waffe, gedacht für einen Genozid der Konflikt ist, den sich Thalia nun gegenübersieht – damit habe ich nicht gerechnet. Und es gefällt mir, diese moralische Komponente!
(wer ist denn in deiner Geschichte der Nachfolger von Radovid dem V? Er wird nur Radovid der VI genannt … aus bewussten Kalkül?)
Und wie Thalia damit umgeht – emotional, natürlich, aber nicht über brodelnd und noch bei klarem Verstand und das so gewissenhaft, dass mir selbst düster wird, beim Blick in ihre Zukunft.
Der Blick in Eskels Vergangenheit wiederum war melancholisch, aber auf eine gute Art. Es unterstreicht nochmals seinen Charakter. Und dann noch dieses Gespräch mit Lambert … da musste ich schon ein wenig schlucken …


XD Auf die Idee, einer Frau Freude zu machen mit den Hinterlassenschaften eines getöteten Monsters, kann wohl nur ein Hexer kommen. Und es bedarf wohl auch einer besonderen Art von Frau, die das auch noch wertzuschätzen weiß. Aber Spaß beiseite: auch wenn die Kampfsezene kurz war, war sie wie immer wunderbar unterhaltsam, gut nachzuvollziehen und – wer hätte das gedacht? - spannend. Die Anspielung mit der Ziege musste ich dann noch mit einem herzhaften Lachen quittieren.
Ach, Eskel ist wirklich ziemlich romantisch, wenn er den schrecklich sehnsuchtsvollen Helden mimen darf. Er leidet wirklich überaus hübsch.
Aber auch hier findest du wieder eine gute Balance, indem dann wieder so ein Übergriff auf einen Anderling dazwischen kommt. Das mit den Steine zählen durch das Axii-Zeichen ist übrigens zum Schießen XD


Die Sache mit der Seuche nimmt Fahrt auf – und es liest sich wie ein Kriminalroman. Und wieder einmal brillierst du mit den fundierten Beschreibungen von der Bearbeitung der Proben und des Erregers. Aber wie gut, das Thalia dann doch etwas unerwartet Hilfe von Laikos erhält – denn bei diesem Vorhaben kann man jeden zusätzlichen klugen Kopf gebrauchen.
Was ich an Kapitel 22 noch positiv hervorheben möchte ist das kleine Wortgefecht zwischen Efferen und Thalia – und wie erfrischend ich es fand, wie Thalia da reagiert. Es wäre ein leichtes gewesen, ihr einfach einen flotten Spruch in den Mund zu legen oder sie echauffiert zu zeigen. Aber dadurch, dass du ihr Schweigen eher als Schwäche auslegst, gewinnt Thalia natürlich an Menschlichkeit und Tiefe.


Und endlich das Wiedersehen – den beiden habe ich das ja echt gegönnt, auch wenn die ersten Minuten ja getrübt waren durch die aktuellen Ereignisse. Aber wie sich die beiden gegenseitig Geschenke machen (und was für welche XD) … ja, die haben definitiv Narren aneinander gefressen.
Und wieder zeigst du, dass du selbst auf die relativ kurze Länge eines Kapitels meisterhaft die Stimmungen wandeln kannst. Von Verunsicherung und Zweifel, zu ernsthaften Problem, liebevollen Worten, mutvollen Vorangehen bis zum nächsten unerwarteten Schlag. Dennoch fühle ich mich gut an diese unterschiedlichen Emotionen hingeführt und nicht 'hineingeschmissen und alleingelassen'. Kompliment dafür. Und natürlich auch für die nächste Stufe der Problematik: solang es nur Fremde sind, mit denen man sich beschäftigen muss, ist alles gut. Aber das Auftauchen von Lambert und Keira ändert die Pläne für Thalia und Eskel natürlich auf dramatische Weise.
(wirst du deinen Roman denn auch hier auf ff.de veröffentlichen oder nur über die SocialMedia?)


Und damit wäre ich auch schon beim aktuellen Kapitel gelandet.
Die Idee, neue Verbündete hinzuzuziehen, kommt zwar nicht wirklich überraschend – dennoch freue ich mich wieder darauf, Geralt und Yennefer zu begegnen. Die beiden geben den folgenden Geschehen sicherlich noch ihre eigenen Würze.
Aber zuerst Rittersporn: ihm konnte ich während des Spiels und dem Buch nicht so viel abgewinnen, aber du triffst ihn und dämpfst etwas seine egozentrische Art, was ihn für mich erträglicher macht. Und sein permanentes Redebedürfnis ironisierst du ja auch leicht, so dass ich fast über ihn lachen kann. Und da ist er wieder: Lombard XD XD XD Warum kann sich alle Welt Eskels Namen merken, während Lambert ihnen so schwer fällt? ;D
Und da sieht man mal wieder, wie die Hexer-Brüder untereinander sein können: nämlich zur Stelle und bereit, wenn es die Situation gebietet.
Aber das Ende dieses Kapitels hat mich dann wirklich in seinen Bann geschlagen. Es wird mal nicht der Held/ die Heldin erwischt, sondern ein Nebencharakter – wobei ich gestehen muss, dass ich fast ein bisschen froh bin, dass es nicht Laikos ist, da ich den schon etwas lieb gewonnen habe.
Jetzt bin ich ja wirklich mal gespannt, wie sie sich Situation zuzieht, denn wenn sie einen Verräter enttarnt haben, ist es nicht mehr lange und sie kommen den anderen auf die Spur …

So, jetzt habe ich aber viel geredet – aber es gab auch viel zu kommentieren bei diesen spannenden, abwechslungsreichen, emotionalen Kapiteln. Es trübt meine Freude ja fast ein wenig, dass du wohl nur noch etwa ein halbes Dutzend Kapiteln für die Geschichte vorsiehst – aber nun lautet mein Vorsatz einfach, die noch eingehender zu zelebrieren.

Ich wünsche dir und deinen Lieben ein schönes Weihnachtsfest und – falls man sich nicht mehr hört – einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Liebe Grüßchen,

kaepsele

Antwort von LadyStoneheart am 06.01.2019 | 21:48 Uhr
Hallo Kaepsele,

endlich, endlich komme ich dazu, dir zu antworten. Ich hoffe, du hattest ein schönes Weihnachtsfest und bist gut ins neue Jahr gekommen.

Ich bin ja immer total begeistert von deinen langen, ausführlichen Reviews - da möchte ich natürlich auch ausführlich darauf antworten und das klappt bei mir nicht zwischen Tür und Angel. War leider wieder zu viel los in den letzten Wochen ...

Mit Kapitel 20 schlug die Handlung ja eine neue Richtung ein. Ich wollte Eskel nicht einfach im Frühling nach Oxenfurt reiten lassen, Zack Wiedersehen, Zack Friede-Freude-Eierkuchen. Die beiden müssen schon noch (mindestens) eine Hürde überwinden... Thalia in eine moralische Krise zu stürzen, nachdem sie nun endlich die Früchte ihrer Arbeit hätte kosten sollen, fand ich da passend. ;-)
Dass Radovids Nachfolger einfach "der VI" ist, ist weniger Kalkül - ich wollte es mir eher einfach machen... :-D Ich glaube nicht, dass er einen Nachkommen hatte, aber andere männliche Verwandte rücken ja dann nach und geben sich ja auch mal gern den Namen des Vorgängers, auch wenn das nicht ihr Geburtsname sein sollte.
Thalia ist zwar ein emotionaler Mensch, aber sie ist auch pragmatisch veranlagt und weiß, dass sie aus der Situation nun einmal das Beste machen muss, so wie es kommt.
Für jemanden, der sich trotz der Mutationen Empathie und Sensibilität bewahrt hat, muss es bestimmt schwer gewesen sein, die Leiden der angehenden Hexer mitzuerleben. Es ist zwar nie explizit erwähnt worden, aber ich kann mir vorstellen, dass Eskel zu der Zeit, als Kaer Morhen noch eine aktive Schule war, ein Ausbilder war (evtl. für Zeichenkunde?). Seine Neigung, sich zu kümmern, hätte ihn bestimmt oft in emotionale Krisen gestürzt, wenn er den Tod eines Schützlings mit ansehen musste.
Und so sehr er auch an der alten Festung hängen mag - auch Eskel weiß, dass er und Lambert allein das Gebäude nicht instand halten können. Viele Erinnerungen hängen an den alten Mauern, aber vielleicht ist es an der Zeit, loszulassen und sich eine Zukunft aufzubauen...

Eskel weiß doch, wie man Frauen glücklich machen kann... naja, zumindest diese eine Frau. Andere Männer: "Hier, Schatz, Blumen." Eskel: "Hier, Schatz, Rückenmarksflüssigkeit eines Greifen." ;-) So ist er eben und gerade bei dieser einen Frau kann er ja auch damit punkten.
Der Kampf gegen den Greifen war natürlich in der Intensität nicht mit dem in deiner Geschichte zu vergleichen, aber er sollte auch einfach nur kurz Eskel bei der Arbeit zeigen. Und natürlich lasse ich ihn ein wenig leiden. ;-)
Wobei seine Zweifel ja durchaus berechtigt sind. Eine gemeinsame Zukunft ist nur schwer denkbar für ihn und Thalia, sollte sie ihre Stellung an der Akademie weiterhin behalten. Dass sie es sich anders überlegen könnte und ihre Karriere über ihre Gefühle stellt, wäre nachvollziehbar. Aber sie ist ja keine kühl kalkulierende Person, sondern doch eher ein Herzensmensch ...
Mit dem Übergriff auf den Elf wollte ich zeigen, dass sich die Stimmung schon merklich gewandelt hat - Redanien wird zu einem gefährlichen Pflaster für Anderlinge (und bald bestimmt auch für Hexer).

Nach dem Eskel-Kapitel folgte ein reines Thalia-Kapitel, in dem sie mit dem Schrecken der Krankheit konfrontiert wird - und mit Alric von Efferen. Ja, sie hätte bestimmt cool kontern oder ihm ihre Wut und ihre Abneigung entgegenschleudern können. Aber wer nicht gerade mit Schlagfertigkeit gesegnet ist, der kennt bestimmt die Situation nur zu gut, dass einem hundert gute Erwiderungen einfallen - aber leider erst eine Stunde später. ;-D
Dass Laikos und Yonka ebenfalls ein Problem mit dem Auftrag haben, ließ sich schon in Kapitel 20 vermuten. Natürlich ist es für Thalia ein Glücksfalls, dass Laikos nun ebenso wie Thalia beschlossen hat, die Forschungen zu sabotieren.

Ich bin froh, dass die Szene in Thalias Büro nach dem Wiedersehen nicht unglaubwürdig gewesen zu sein scheint. Dass Thalia keine schüchterne Jungfrau ist, wurde ja schon klar, aber ich hatte Bedenken, ob ihre etwas forsche Art, Eskel zu verführen, eventuell überstürzt wirken könnte. Ursprünglich wollte ich den beiden ein paar schöne Stunden in Eskels Unterkunft gönnen - aber da Thalia auch zügig Lambert und Keira im Gefängnis treffen sollte, wäre es unpassend gewesen, dass sie und Eskel danach noch in Stimmung wären. Aber nach der langen Trennung wollte ich ihnen doch etwas Intimität gönnen.
Ja, solange es "nur" um gesichtslose Fremde geht, ist es noch recht einfach, damit umzugehen - mit Lambert und Keira, die in Gefahr sind, wird die Sache nun persönlich.
Thalia konnte sich zuvor ja auch noch bei Eskel für das mitgebrachte Geschenk revanchieren, indem sie ihm ihre für ihn gebastelten Sprengsätze präsentieren konnte. Ist ja auch so sein Geschenk, über das sich jetzt nicht jeder freuen würde, aber Eskel ganz bestimmt.

Dass Eskel allein versucht, das Gefängnis zu stürmen, ist dann vielleicht doch etwas zu viel verlangt. ;-) Ich kann mir gut vorstellen, dass Geralt seinem Freund Rittersporn eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme hinterlassen hat. Mir ging Rittersporn auch öfters mal auf den Zeiger, aber so ist er nun mal. Seine mitteilsame Art ist ja so ganz anders als Eskels. Ich fand es interessant, die beiden, die sich in Büchern und Spielen nie kennengelernt haben, einmal zusammenzubringen.
Die Wolf-Brüder stehen zusammen, ganz klar, dass Geralt sofort zur Stelle ist, wenn einer von ihnen in Not ist. Und Yennefer lässt ihn natürlich nicht allein - sie zickt zwar rum wie immer, aber wenn man sie braucht, ist sie da. Sie weiß ja, wie viel seine Brüder Geralt bedeuten, allein schon deshalb würde sie helfen wollen.
Ja, Yonka hat mächtig Pech gehabt, dass seine Manipulation aufgefallen ist. Früher oder später musste aber ja etwas schief gehen bei der ganzen Sache.

Der Rest der Geschichte ist natürlich schon grob geplant und es werden wirklich maximal 30 werden, bevor die Sache in meinen Augen "rund" ist. Was nicht heißt, dass es nicht zu (kurzen) Sequels kommen könnte. Ich hänge schon sehr an Eskel (und Thalia), sodass ich mir gut vorstellen kann, nochmal zu ihnen zurückzukehren.

Zu meinem (noch in den Kinderschuhen steckenden) Roman: Ich habe vor, ihn (größenwahnsinnig wie ich bin) Verlagen anzubieten, wenn er fertig ist. Da es sich ja nicht um Fanfiction, sondern um ein eigenständiges Werk handelt, ginge das ja. Aber nur, solange ich ihn noch nicht online veröffentlicht habe. Ich werde später bestimmt eine längere Leseprobe hier einstellen, aber nicht den ganzen Roman. Falls kein Verlag Interesse haben sollte, werde ich ihn als Selfpublisher veröffentlichen.
Einen Roman zu schreiben und zu veröffentlichen ist schon seit zwanzig Jahren mein Traum (ich bin nicht mehr taufrisch, wie du daraus schließen kannst), deshalb will ich es einfach mal versuchen. Und wenn der erste Roman nicht gut genug sein sollte, um groß Anklang zu finden, dann schreibe ich eben einen zweiten... ;-p
Man muss ja Ziele haben.

Vielen Dank nochmal für dein Review. Ich freue mich immer sehr darüber, von dir zu hören.
Auf dein Feedback zu "Ewige Flamme" muss ich dir auch noch antworten. Bin echt im Rückstand, aber ich hole auf.
Irgendwann komme ich bestimmt auch noch dazu, Kapitel 26 zu schreiben. In meinem Kopf steht schon alles, ich muss es nur noch formulieren. Ein Klacks also... ;-D

Liebe Grüße
die Lady
23.12.2018 | 00:25 Uhr
Einen guten Abend der Lady!

Eingangs: Ich liebe Deine FanFiktion! Das will schon was heißen, denn ich darf mich getrost als wählerisch bezeichnen. In letzter Zeit habe ich wenig geschrieben, dafür aber immer fleißig mitgelesen und mich jedes Mal sehr gefreut, wenn sich 'Das Herz der Alchemie' ganz oben in meiner Alertliste getummelt hat.

Und da geht es auch schon los: Der Titel Deiner Geschichte passt wunderbar. Das habe ich zuletzt bei 'Von Wölfen und Hasen' - da hast Du Dich ja auch schon blicken lassen ;D - festgestellt und bei Dir ist's fast noch ein bisschen stimmiger. Es erfreut mein Herz, dass Du den Sprung in dieses Fandom gewagt hast. Ich will hiermit die Zweifel zerstreuen: Du hast Talent und solltest es nicht verkümmern lassen.

Nun aber genug Honig ums Maul geschmiert! Ich beginne...

...und Dein Werk mit einem Duell: Monster gegen Monsterschlächter. Wenig Szenarien können in eine Geschichte einführen, die eindeutiger zeigen, ob der Autor oder die Autorin zu beschreiben weiß. Ein Kampf ist hitzig, abwechslungsreich und lebendig. Es braucht Talent, um diese Attribute einzufangen und das Geschehen nicht in einen repetitiven, von Wortwiederholungen umflatterten Schlagabtausch abschwenken zu lassen. Du hast das gemeistert: Kurz, aber kurzweilig. Genau wie das restliche erste Kapitel. Das finde ich sehr angenehm. Immer wieder schrecke ich zurück, wenn Autoren ihren Geschichten anstelle eines überschaulichen Prologs gleich einen Anfang schenken, bei dem mir der Finger wehtut vom ganzen Runterscrollen.

50 - vielmehr 42 - Kronen für einen Wyvern?! Das ist ja mager. Es sieht Eskel aber ähnlich, dass er trotzdem gegen das Biest zieht. Und damit kommen wir zu dem nächsten wichtigen Punkt Deiner Geschichte: Die Authentizität des Hauptprotagonisten. Du triffst den Hexer erstaunlich gut. Diese Tatsache ist wohl das stärkste Standbein Deiner Geschichte. Neben der herrlichen Liebesgeschichte selbstverständlich, aber dazu kommen wir noch. Auch ich werde Eskel auftreten lassen und habe mir hier und da schon Kleinigkeiten abgeguckt. ;P

Thalia van de Wintervoord - welch herrlicher Nachname, beinahe ein wenig poetisch - erst im zweiten Kapitel vorzustellen, sorgt für Übersicht. So kann ich mich an sie gewöhnen, ohne dass mir nebenbei noch Eskel im Kopf herumspukt. Und gleichzeitig präsentierst Du ihre Profession, die Du übrigens während der ganzen Geschichte ganz wunderbar glaubwürdig und ordentlich recherchiert darstellst. Das unterstützt den Titel und umgekehrt. Bei Dir ist Alchemie nicht einfach nur "Tränke brauen" oder "Bomben basteln". Du beschreibst die Vorgänge detailgetreu, servierst alles anschaulich und greifbar. Das ist etwas Besonderes und muss ebenfalls als sicheres Standbein genannt werden.

Ich werde - genau wie Du - nicht zu jedem Kapitel etwas sagen. Da säße ich ja morgen früh noch am Lap Top und eine Antwort auf solch einen Review zu geben, wünsche ich niemandem. Ich hebe also nur das hervor, was Deine Geschichte in meinen Augen besonders und einzigartig macht.

Die Souveränität Eskels und die wunderbare Detailverliebtheit der alchemistischen Aspekte der FF habe ich ja schon angesprochen. Dem kann und muss nur die Romanze folgen!

Jene beginnt schleichend. Sicherlich könnte man bereits in das anfängliche 'Kribbeln' jede Menge reininterpretieren, das fände ich aber ein wenig kitschig (Dass Du das nach ein paar mehr Kapiteln als wiederkehrendes Bekenntnis von Nähe und Zweisamkeit benutzt, ist aber naheliegend, keine Angst :-P). Du beginnst recht früh mit diesen unsicheren Monologen: 'Warum hat er/sie das gemacht? Wie kann ich das einordnen?' Auf diese Weise kann eine Liebesgeschichte wohl am innigsten und verständnisvollsten erzählt werden, ich persönlich finde das aber immer ein wenig lahm und unoriginell. Ich weiß, dass viele Autoren diese Technik benutzen und meine Einstellung ist auch völlig subjektiv. Bitte ändere also meinetwegen nichts an dieser Deiner Technik.
Ich mag diese intelligenten und irgendwie intimen Gespräche, die Du schon in den ersten Kapiteln einfließen lässt. Sie passen gut zum umgänglichen Eskel und bilden eine vernünftige Basis für spätere Entwicklungen. Eine wahre Wohltat war auch die Szene in Kapitel 6, nach dem Nekkerangriff, als Eskel Thalia gehalten und beruhigt hat. Da ist eine ganz unbewusste Nähe zwischen den beiden entstanden und gleichzeitig etwas tief Menschliches. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lambert oder gar Geralt so reagiert hätten. Aber Eskel traue ich das zu. Und was für ein romantisches und bildgewaltiges Ende Du für dieses Kapitel doch gewählt hast.
So, ich verzichte darauf, jede einzelne Szene anzusprechen, die schließlich zu der innigen Beziehung geführt hat, die die beiden mittlerweile führen. Ich kann nur sagen, dass sie leicht nachvollziehbar und einfach wunderbar ist, eine Erlösung und Balsam für den vom Schicksal so gebeutelten Hexer. Ich freue mich auf mehr davon, vor allem in Anbetracht der aktuellen Problematik - der geplante Massenmord an den Anderlingen und das Auftreten Keiras und Lamberts in Oxenfurt. Apropos: Natürlich habe ich mir auch diesen kleinen Seitenpfad durchgelesen. Ich kann Dir nicht versprechen, dass ich auch da einen Review hinterlassen werde. Aber ich werde es versuchen. :)

Orthografie und Grammatik sind top! Du benutzt das Plusquamperfekt! Wie wunderbar! Erfrischend und angenehm, mal wieder eine FF zu lesen, in der ich diesbezüglich wirklich gar nichts ankreiden muss. Das ist mir ein ganz persönliches Vergnügen. Dankeschön! :D

In den nächsten Reviews werde ich sicherlich etwas tiefgreifender. Dieses Mal wollte ich nur grob anreißen, weshalb Deine Geschichte eine Empfehlung und einen Favoriteneintrag verdient hat. Achso und: in Zukunft fasse ich mich kürzer. Ich bin selbst ganz erschrocken, wie furchtbar lang dieser Kommentar geworden ist :-O

Ein besinnliches Weihnachtsfest!

Liebe Grüße
Hamlet

PS: Ich schwöre auf Brandon Sanderson. Die Mistborn-Saga ist einzigartig. Hast Du schon Elantris oder Sturmklänge gelesen?

Antwort von LadyStoneheart am 27.12.2018 | 15:33 Uhr
Guten Tag, werter Hamlet!

Es tut mir leid, dass ich erst jetzt zur Antwort auf dein motivierendes Review komme, aber an den Feiertagen war leider zu viel zu tun.
Ich muss ja gestehen, dass ich insgeheim immer schon gehofft hatte, dass Du meine Geschichte liest, weil ich dich sowohl als Autoren als auch als Reviewer mehr als schätze. Und deshalb hat dein Review mir auch ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert ...

Zunächst einmal: Vielen Dank für das Lob zum Titel meiner Geschichte. Anfänglich war ich etwas unsicher, ob die Wahl so glücklich war, weil ich dachte, männliche Leser damit eventuell abzuschrecken - was sich zum Glück mittlerweile als unbegründet erwiesen hat.
Und dass dir mein Schreibstil gefällt, bedeutet mir viel. Gerade weil das Lob von jemandem kommt, der meiner Meinung nach selbst mit großem Talent gesegnet ist, so wie du.

Dass "mein" Eskel den Charakter des Hexers und seine spezielle Art gut widerspiegelt, nehme ich auch als großes Kompliment. Am Anfang fand ich es nicht einfach, aus seiner Sicht zu schreiben - sowohl in den Büchern als auch in den Spielen erfahren wir ja relativ wenig über ihn. Durch seine eher zurückhaltende und ruhige Art lässt er sich nicht immer gut in die Karten schauen, vieles spielt sich in seinem Inneren ab, ohne dass er es äußerlich zur Schau stellt.
Ich bin gespannt darauf, Eskel im "Hexerleben" zu begegnen. Bisher ist er ja lediglich in kurzen Rückblicken aufgetaucht. Dass ich Dich sogar zu ein paar Aspekten für "deinen" Eskel inspirieren konnte, gefällt mir. ;-)

Bei der Darstellung von Berufen ist mir schon wichtig, dass man nicht bloß behauptet, jemand sei ein Experte auf seinem Gebiet, sondern es auch zeigt. Und die detaillierte Beschreibung der alchemistischen Prozesse ist außerdem eine gute Möglichkeit, Thalias Liebe zu ihrer Berufung darzustellen. Dem Internet sei Dank, ist Recherche ja heutzutage wirklich kein Problem mehr.
Immer, wenn ich einen Roman lese, in dem jemand zum Beispiel einem Handwerk nachgeht, aber noch nicht einmal die geläufigen Fachbegriffe fallen oder in irgendeiner Weise gezeigt wird, dass derjenige weiß, was er da tut, ärgert es mich, wie wenig Zeit manche Autoren in die Recherche investieren. Auch wenn man im Fantasy-Genre schreibt, heißt das ja nicht, dass man nicht recherchieren sollte.
Vielen Dank, dass du meine Detailverliebtheit bemerkt und lobend erwähnt hast. :-)

Dass ich die Liebesgeschichte zwischen Eskel und Thalia häufig durch innere Monologe erzähle, hat auch viel mit der eigenen Erfahrung zu tun. Sobald Gefühle im Spiel sind, neigt man schnell dazu, zu viel in etwas Gesagtes hineinzuinterpretieren. Jede Aussage, jeder Blick, jedes Lächeln wird analysiert. Ich hoffe, es damit nicht übertrieben zu haben. Aber da sowohl Eskel als auch Thalia in Gefühlsdingen nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzen sondern eher unsicher an die Sache herangehen, wollte ich so zeigen, dass beide ähnlich empfinden und beide die selben Zweifel plagen.

Es freut mich, dass du meine Orthografie und Grammatik lobend erwähnst. Das ist ein weiterer Punkt, auf den ich selbst auch bei anderen großen Wert lege. Eine inhaltlich gute Geschichte, die aber mit abstrusem Satzbau, unzähligen Tippfehlern oder nicht vorhandener Interpunktion aufwartet, ist für mich kaum lesbar. Da ich keinen Beta-Leser habe, muss ich mich leider nur auf mich selbst verlassen, aber das scheint bisher ja ganz gut zu funktionieren.

Schreib mir gern so viele Reviews, wie du möchtest. ;-D
Ob kurz, ob lang, ob tiefgreifend oder oberflächlich (obwohl ich nicht glaube, dass du jemals wirklich oberflächliche Reviews schreibst ...) - mir ist alles willkommen.

Ich hoffe, Kapitel 25 bald fertigzustellen. Zeit ist leider oftmals Mangelware, deshalb bin ich in den letzten Wochen nicht so zügig vorangekommen, wie ich es gern gewollt hätte.

Da wir uns wahrscheinlich erst im nächsten Jahr wieder lesen werden, wünsch ich auf diesem Wege schon einmal einen guten Rutsch.

Viele Grüße
die Lady

PS: Von Brandon Sanderson habe ich außer der Mistborn-Reihe bereits ein paar Bände der Sturmlicht-Chroniken ("Der Weg der Könige" und Folgende) gelesen. Ebenfalls sehr zu empfehlen. "Sturmklänge" liegt noch ungelesen in meinem Regal (wie leider noch so Vieles, aber da wären wir wieder einmal beim Zeitproblem). ;-D
16.12.2018 | 15:50 Uhr
Hi! :)

So, jetzt hast du mich am Haken. :D Ich will auf jeden Fall als Leser auch an dieser bevorstehenden Reise teilnehmen und Eskel’s Auftrag mitverfolgen! Ich mag, dass du die Eindrücke der Umgebung beschreibst und deine Dialoge lese ich bisher auch mit sehr viel Freude. ^^ Was mir auch auffällt, ist, dass du Sachen erläuterst, obwohl die meisten hier ja wissen sollten, wie der Hase läuft. Z.B., wenn du erklärst, wie viel Gift ein Hexer verkraften kann. Durch sowas wirkt das Ganze, wie ich finde, sehr eigenständig. Ich freue mich sehr auf den weiteren Verlauf der Geschichte.

Eine Sache wäre da, die ich nicht ganz so verstanden habe: Was meinst du mit die Preise hätten einem Zwergen alle Ehre gemacht? (Ziemlich am Anfang, als Eskel seine Zutaten für Tränke kauft)

Übrigens möchte ich versuchen, dir demnächst ein ausführlicheres Feedback zu geben, aber dafür möchte ich erst noch ein bisschen weiterlesen und mir dann für das Verfassen auch die entsprechende Zeit nehmen. :)

Viele Grüße und einen schönen 3. Advent,
Svenja

Antwort von LadyStoneheart am 16.12.2018 | 20:35 Uhr
Hallo Svenja,
da freue ich mich, dass ich dich neugierig machen konnte. :-) Den beiden steht noch einiges bevor.

Mit Preisen, die einem Zwergenhändler alle Ehre gemacht hätten, meine ich, dass die Preise recht hoch waren. Zwergenhändler stelle ich mir aufgrund ihres Stolzes und ihres Temperaments als harte Verhandlungspartner vor, die ihre Waren eher zu teuer als zu günstig anbieten.

Ich freue mich immer von dir zu hören. Feedback von jemandem zu bekommen, der nicht im Witcher-Fandom verwurzelt ist und ganz unvoreingenommen an die Geschichte geht, ist viel wert. :-)
14.12.2018 | 23:55 Uhr
Sei gegrüßt, Mylady, da bin ich auch schon wieder :D Habe meine lange Bahnfahrt nach Brühl und wieder zurück genutzt, um weiter in deine Witcher-Welt abzutauchen <3 Und dachte, bevor ich weiter versinke, lasse ich noch mal eine kleine Zwischenmeldung da.

Mein Highlight in den letzten Kapiteln - Lambert. Definitiv Lambert :'D Hach, ich mag den Kerl einfach für seine schroffe und zynische Art und damit ist er auch so herrlich einmalig. Und was soll ich sagen, du hast auch seinen Charakter sehr gut getroffen! Ich liebe seine spitze Zunge und wie man trotzdem merkt, wie viel ihm an Eskel liegt. Und auch seinen Umgang mit Thalia mag ich. Wie sie selbst an einer Stelle bemerkt hat kriegt auch sie seine Schroffheit zu spüren, aber durchaus zurückhaltender als die anderen, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie sich noch nicht so lange kennen und der Umgang deswegen noch etwas anders ist. Trotzdem, gerade wenn man Thalias Umgang mit den anderen Bewohnern Kaer Morhens betrachtet, hat sie sich doch wirklich gut eingelebt.

Arrrgh, jetzt arbeite ich schon wieder nicht besonders chronologisch xD Erstmal war es spannend zu verfolgen, wie Thalia Eskel überhaupt zur Festung schafft, mit viel Mühe und Not. Es hat mir schon leidgetan, dass sie ihren Ring zur Bezahlung hergeben musste (und ich hätte diese ignoranten Händler köpfen können, aber well, so läuft es nun mal), aber ich glaube ich hätte ihr das auch nicht verziehen, wenn sie dieses Erinnerungsstück einem Menschenleben vorgezogen hätte. Immerhin ist sie ja eine der wenigen, die Eskel als menschliches Wesen betrachtet. Natürlich war mir klar, dass sie dieses Opfer bringen würde. Auch schön finde ich, wie Eskel später bemerkt, dass der Ring fehlt. So viel Aufmerksamkeit ist ja wieder eher untypisch Mann ;D

Ihr Kollege Miro war ja ein Lieber, schade, dass man von dem erstmal so wenig gesehen hat, aber gut es war eben Eile geboten. Und ich hatte so meine Zweifel, dass der Zauberer sich breitschlagen lassen würde ihr zu helfen, aber Geld regiert eben die Welt. Bin mal gespannt wie Thalia ihre exorbitanten Ausgaben in der Akademie erklären und rechtfertigen wird. Als sie dann auf dem Weg zur Festung in Not geraten sind, war ich sehr beeindruckt von ihrem Durchhaltevermögen und ihrem Einfall mit dem Leuchtfeuer! Alles in allem hast du dieses kleine Abenteuer um ihre Reise zur Wolfsfeste sehr spannend gemacht :)

Und auch dass dann eben nicht alles gleich schnell wieder gut wird, sondern dass es ein hartes Stück Arbeit war, Eskel wieder auf die Beine zu kriegen. Natürlich war klar, dass er noch nicht den Löffel abgeben kann; nicht bei den ganzen Kapiteln, die noch kommen, aber ich mochte es wie realistisch du diesen Prozess dargestellt hast.
Wie gesagt, ich mag wie Thalia sich in Kaer Morhen eingelebt hat und von den anderen Bewohnern auch ein gewisses Maß an Wertschätzung erfährt. Ganz besonders hat mir natürlich Lambert im Allgemeinen gefallen, aber auch die ganze Sache mit Triss. Ich glaub ich hab mal erwähnt, dass ich kein großer Fan von Triss bin und joa, du stellst sie auch genauso dar, wie ich sie halt kennengelernt habe. Und ich hab es sehr gefeiert, dass Lambert ihr ihr mieses Verhalten mal so schön vor den Latz geknallt hat xD Dass Thalia ein bisschen eingeschüchtert von ihr ist und meint sie könne sich ja gar nicht mit ihr messen kann ich auch nachvollziehen, umso glücklicher war ich, als Eskel sich mit Triss ausgesprochen und für klare Verhältnisse gesorgt hat.

Haaa, wie Thalia seinen Rückzug aus Triss' Zimmer direkt in den falschen Hals bekommt, hab ich irgendwie absehen können, dass es da nochmal zu einem Missverständnis kommt, nach all dem was Thalia nun über ihr Verhältnis und Eskels (früheren) Gefühlen für sie weiß und ja, das war irgendwie so eine Steilvorlage :'D Irgendwie typisch. Ich hoffe ja mal, dass die beiden erwachsen genug sind, dieses Missverständnis aus der Welt zu schaffen, aber so weit bin ich noch nicht (im Moment haben sie sich nur vorgenommen nochmal miteinander zu reden). Auf jeden Fall kann ich mir eien Beziehung zwischen den beiden sehr gut vorstellen; auch wenn Thalia ihren Job an der Akademie hat und Eskel durch die Weltgeschichte ziehen sollte. Also sollen die beiden sich gefälligst Mühe geben >.<

Auch sehr schön war natürlich auch Geralt und Yennefer wiederzusehen (ich meine, natürlich reisen die sofort an, wenn Eskel Hilfe braucht!) und auch die beiden sind gut getroffen. Zu herrlich fand ich ja, wie Yen Thalia "gut zugeredet" hat, um quasi Triss eins auszuwischen :'D

Eine Sache ist mir beim Lesen dieses Teils aufgefallen, was ich mal anmerken möchte (nicht kritisieren!). Bis zu dem Moment in dem Lambert das Leuchtfeuer entdeckt hat, hast du in der Geschichte immer entweder aus Thalias oder Eskels Sicht geschrieben. Was ja auch Sinn macht, weil sie bis dahin die einzigen "wichtigen" Charaktere waren. Jetzt in Kaer Morhen liest man aber auch die Gedanken von Lambert, Triss und Geralt. Und das ist mir irgendwie aufgefallen, weil ich davon ausgegangen bin, dass die komplette Geschichte nur aus Thalias und Eskels Sicht bestehen würde. Ich verstehe warum du das gemacht hast und ich kann auch eigentlich nichts dagegen sagen. Ich fand's nur irgendwie..."komisch", dass der Erzählrahmen nach all der Zeit noch so erweitert wird, zumal die anderen ja nicht die Hauptcharaktere sind. Ich weiß nicht, ich denke, ich hab das ein bisschen als Bruch mit dem bisherigen Erzählstil empfunden. Oder so. Ich kann mich nicht so gut ausdrücken.
Wie gesagt, es ist ja nicht falsch oder, mir ist das nur irgendwie aufgefallen, deswegen wollte ich es mal anmerken.

Richtige Kritik habe ich aber nach wie vor nicht und du solltest das Selbstvertrauen, dich an deinen Roman zu wagen, wirklich haben, denn du bist wirklich eine begabte und talentierte Autorin :)

Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 16.12.2018 | 21:11 Uhr
Hallo Caligula,

in Brühl warst du ja quasi ganz bei mir in der Nähe. Ich wohne in Bergheim. ;-D

Vielen Dank erstmal für dein erneutes Review. Es freut mich total, dass du so schnell weitergelesen hast.

Lambert zu schreiben macht unheimlich viel Spaß. Er darf einfach alles rauslassen, was ihm so an Nickligkeiten in den Sinn kommt. Dass er Triss gern abfällig behandelt, kam auch schon in den Büchern vor. Vielleicht hat er auch eine heimliche Schwäche für sie, die er damit überspielen möchte? Man weiß es nicht genau...
Thalia ist ja immerhin noch eine Klientin und außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Lambert mit ihr eigentlich wenig Probleme haben würde. Sie ist ja eher umgänglich und Lambert ist ja nicht immer NUR Arsch. ;-) Seine Brüder liegen ihm am Herzen, auch wenn er das vielleicht so nicht offen zugeben würde.

Dass Thalia ihren Ring geopfert hat, ist ihr nicht leicht gefallen, aber es war immerhin nur etwas Materielles. Die Erinnerung an ihren Verlobten bleibt ihr ja trotzdem.
Istredd, der schon in der Kurzgeschichte „Ein Eissplitter“ seinen Auftritt als eher selbstgerechtem Ex-Freund von Yennefer hatte, wollte ich als nicht einfachen Verhandlungspartner darstellen, der aber doch hilft, solange der Preis stimmt.
Beim Leuchtfeuer war Thalia dann wieder in ihrem Element, auch wenn es etwas Glück gebraucht hat, damit ihr Signal bemerkt wird. Und natürlich sollte sie auch das Heilmittel nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Aber zusammen haben Alchemistin, Hexer und Zauberinnen es ja doch geschafft.

Den Dialog zwischen Yen und Thalia zu schreiben war die pure Freude. Ich könnte mir vorstellen, dass Yen Triss zwar ihr Verhalten nach all der Zeit verziehen hat, aber es bleibt immer etwas zurück nach solch einem Vertrauensbruch. Eine kleine Retourkutsche könnte ich mir bei Yen gut vorstellen.

Jetzt zum wichtigsten Teil: Vielen, vielen Dank für deinen Hinweis zu den hinzugekommen POV. Dass ich auf einmal auch aus Lamberts, Geralts und Triss‘ Sicht geschrieben habe, hat sich ohne dass ich darüber nachgedacht hätte ergeben, aber im Nachhinein betrachtet war das nicht sehr geschickt und ich kann nachvollziehen, dass das wie ein Bruch wirkt.
Genau wegen solcher Feinheiten bin ich total froh, dass ich mit dieser Geschichte ehrliches Feedback von echten Lesern bekomme und daraus lernen kann. Dann passieren mir solche Sachen in der Zukunft nicht mehr.
Also vielen Dank und wenn dir wieder was auffällt, dann zögere bitte nicht, mir das mitzuteilen. Ich bin dankbar für jeden Hinweis, der mich dazulernen lässt. :-)

Ich hoffe, dass dir der Rest der Geschichte weiterhin zusagen wird. Hoffentlich komme ich bald dazu, das nächste Kapitel fertigzustellen. Die „besinnliche“ Vorweihnachtszeit ist mitunter recht stressig... ;-)

Liebe Grüße
die Lady
12.12.2018 | 18:32 Uhr
Mylady!!!

Schande über mich, dass ich mich seit Ewigkeiten nicht mehr gemeldet habe! Jesus Christ, schon vierundzwanzig Kapitel D: Ich bin untröstlich, tut mir wirklich leid, ich bin gerade kein guter Review-Schreiber >.<
Egal. Nun bin ich wieder voll dabei. Ich hab jetzt nochmal von vorn angefangen zu lesen. Hatte zwar ein Lesezeichen gesetzt, aber ich ich wollte mich jetzt mal so richtig auf die Story konzentrieren, deswegen hab ich nochmal von vorne angefangen.

Keine Ahnung (doch klar, aber nur noch sehr grob), was ich in meinen letzten Reviews geschrieben hab, aber ich hoffe ich wiederhole mich nicht (zu sehr) :P
Deswegen rolle ich das Ganze vielleicht mal von hinten auf. Ich bin jetzt mitten in Kapitel neun, aber weil ich jetzt unbedingt mal was schreiben wollte, hier zu Kapitel acht. Ich war erstmal ein bisschen überrascht, dass Eskel und Thalia ihr Ziel so schnell erreichen und schon so früh innerhalb der Story an die Organe und das Gift der Krabspinnen kommen. Mit der sich langsam entwickelnden Beziehung zwischen den beiden und Eskels (verschwiegener! böser Eskel!) Vergiftung und der Organisation der Rückreise etc. pp. inklusive überraschenden Wendungen bleibt wohl aber noch genug Raum und ich bin wirklich schon sehr gespannt, was du da noch alles auf Lager hast. Sogar ein kleines Spin-Off wie ich gesehen habe, das ich mir zu gegebener Zeit dann auch zur Gemüte führen werde <3

Eskels Kampf mit den Krabspinnen war auch super und sehr anschaulich beschrieben und das finde ich besonders lobenswert. Zum Einen kannst du gut die Gefühle und Dialoge deiner beiden Hauptfiguren schreiben, aber auch Actionszenen gelingen dir sehr gut! Und das beides seinen Platz in deiner Geschichte findet, mag ich sehr :) Das war deine erste Geschichte, wenn ich mich recht erinnere...und ich war ja schon vom ersten Kapitel an begeistert, eben auch was den Schreibstil und alles angeht, aber je mehr ich von dir lese, desto beeindruckter bin ich tatsächlich von deinem schreiberischen Können^^ Wirklich, ohne Witz.

Die Beziehung von Eskel und Thalia finde ich auch richtig interessant. Dass ich Thalia als OC mag, hab ich ja schon mal gesagt und mein Eindruck von ihr hat sich nicht geändert. Irgendwie merkt man, dass sie von einem erwachsenen Menschen geschrieben wird, gerade als Eskel sich den Krabspinnen gestellt hat und sie, wie vereinbart und wie es halt auch vernünftig ist, auf Abstand geblieben ist. Sie weiß was sie kann und wo ihre Schwächen liegen, aber sie ist trotzdem nicht perfekt. Das hat man auch schön bei ihrem kleinen Streit mit Eskel gemerkt*, als es um die geschlagenen Kinder ging. Alles in allem finde ich ihren Umgang mit Eskel irgendwie süß, weil sie so herrlich neugierig ist :D Und ich glaube, das schätzt Eskel auch ein wenig an ihr, dass sie so ehrliches Interesse an ihm und seiner Berufung zeigt, deswegen halte ich es nur für nachvollziehbar, dass sich zwischen den beiden eben langsam tatsächlich eine Beziehung entwickelt, die über das Verhältnis zwischen Hexer und Auftraggeber hinausgeht. Immerhin sind sie jetzt schon beim Du und sie machen sich Gedanken um den jeweils anderen. Das klappt aber wohl auch nur mit Eskel so gut; mit dem ollen Zyniker Lambert würde so eine Entwicklung wohl etwas anders aussehen :'D

*zu diesem Streit würde ich gerne noch anmerken, dass ich voll bei Eskel bin. Wegen genau den Argumenten, die er vorgebracht hat. Ich glaube nicht, dass es irgendwas genutzt hätte, hätte er sich eingemischt, denn entweder wäre es darauf hinausgelaufen, dass der Vadder die Familie nicht mehr hätte ernähren können oder dass er das an den Kindern ausgelassen hätte. Hart, aber früher konnte man da wohl wirklich nicht sehr viel machen :/

Mit dem Verrat der beiden Leibwächter, die anfangs dabei waren, hast du mich übrigens echt überrascht. Ich hab mit einigem gerechnet - ich hätte gedacht, dass Eskel sich mit dem einen, dem Prahler, noch in die Haare kriegt und der andere, der zumindest irgendwie freundlich war, in Thalia verknallt wäre. Dass die beiden sie hintergehen würden, hätte ich gar nicht mit gerechnet, hab nicht mal so weit gedacht, dass ihr Konkurrent zu solchen Mitteln greifen könnte. Da hast du mich echt drangekriegt - muss man ja auch mal loben xD

So...und damit hab ich das jetzt wirklich irgendwie von hinten nach vorne gemacht, glaub ich...naja, du sollst nur wissen, dass ich deine Geschichte nach wie vor sehr sehr sehr gerne mag und gerade sehr gespannt lese :3 Werd mich bestimmt auch zwischendurch nochmal melden, ehe ich aufgeholt habe (wenn Kapitel 25 jetzt nicht gerade das allerletzte Kapitel der Geschichte ist xD)

Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 14.12.2018 | 11:10 Uhr
Werter Caligula,

zuallererst: Vielen, vielen Dank für dein so umfangreiches Feedback. Als ich deine Nachricht gelesen habe, war ich so glücklich und zufrieden, dass ich den ganzen Abend und auch gestern immer wieder daran denken musste. Deshalb wollte ich dir auch keine Antwort zwischen "Tür und Angel" zukommen lassen und komme erst jetzt dazu, dir zu schreiben.

Allein dass du meine Geschichte noch einmal von vorn begonnen hast, um wieder richtig in den Text zu finden, hat mich schon beeindruckt.
Da Eskel und Thalia schon in Kapitel 8 ihr vermeintliches Ziel erreicht haben, könnte das bedeuten, dass da noch so einiges auf sie zukommen wird ... ;-)
Ich kann mir gut vorstellen, dass Eskel ein wenig stolz darauf ist, dass er seine Aufträge immer zufriedenstellend und zuverlässig erledigt und dass ihm sein Missgeschick mit den Krabbspinnen deshalb etwas unangenehm ist. Dass er Thalia nichts von seiner Vergiftung erzählt, ist doch typisch Mann, oder? ;-)

Das Lambert-Spin-off liest du am besten zwischen Kapitel 21 und 23 vom "Herzen", da passt es chronologisch rein. Es zeigt, was unserem stets gut gelaunten Hexerbruder passiert, während die Ereignisse in der Hauptgeschichte weitergehen.

Vielen Dank, dass du den Kampf mit den Krabbspinnen lobst. Das war meine erste, größere Action-Szene und bevor ich sie geschrieben habe, hatte ich ziemliche Bedenken, ob ich das hinbekommen würde. Aber scheint ja geklappt zu haben. :-)

Ja, das ist die erste Geschichte, die ich schreibe, aber ich lese mein ganzen Leben lang schon sehr viel und hoffe, damit schon ein bisschen gelernt zu haben. Aber selbst schreiben ist schon etwas anderes.
Diese Geschichte hier war ja ursprünglich als Schreibübung von mir gedacht gewesen, weil ich seit Jahren die Idee im Kopf habe, einen eigenen Roman zu schreiben. Mir ist aber klar, dass man nicht einfach so ein gutes Buch schreibt, ohne vorher geübt zu haben. Und weil ich echte Lesermeinungen zu meinem Stil brauchte, um den Mut aufzubringen, mich wirklich mal an diese Romanidee heranzuwagen, habe ich die FF begonnen. Dann wurde die "Übung" etwas größer als anfänglich gedacht... ;-)

Thalia hätte nicht im Traum daran gedacht, in den Kampf einzugreifen. Zum einen hat sie eine leichte Arachnophobie, zum anderen hat sie ja schließlich einen Profi engagiert, um diesen Job zu erledigen. Sie hat ja auch überhaupt keine Kampferfahrung. Dass sie sich mittlerweile um diesen Profi sorgt, konnte sie natürlich nicht vorhersehen.
Beim Streit mit Eskel wurde ihr auch klar, dass seine Argumente schon richtig waren - weil er aber ihren verstorbenen Verlobten angesprochen hat, konnte sie sich dann natürlich nicht mehr dazu durchringen, ihm Recht zu geben. Die Geschichte mit Deidre, die er Thalia erzählt, habe ich übrigens einem Add-on zum Spiel "The Witcher 1" entnommen. Ich dachte immer, dass Eskels Narbe aussähe, wie Klauenspuren, aber diese Geschichte hat mir gut als "traumatische Vorgeschichte" gefallen und deshalb habe ich sie aufgegriffen. Da komme ich auch später nochmal drauf zurück (viel später).

Wie Thalias Reise mit Lambert ausgesehen hätte ... ;-D oh, das wäre mit Sicherheit eine ganz andere Geschichte geworden.

Kapitel 25 ist in Arbeit, aber es werden wohl noch ein paar weitere folgen. Momentan denke ich, dass ich bei 28 oder 29 Kapiteln auskommen werde. Wobei sich beim Schreiben immer wieder noch Ideen dazwischenmogeln, also könnten es auch 30 werden... ;-)

Vielen Dank noch einmal für dein tolles, motivierendes Review! Das gibt mir neuen Auftrieb und auch Selbstvertrauen, mich an mein Romanprojekt heranzuwagen. Das ragt momentan noch wie ein großer Berg vor mir auf, aber ich werde mich bemühen, diesen Berg so zu erklimmen, wie ich diese Geschichte hier geschrieben habe - Schritt für Schritt. :-)

Ganz liebe Grüße
die Lady
12.12.2018 | 16:02 Uhr
Das Kapitel hat mir viel Spaß gemacht! :) Ich freue mich schon weiterzulesen. ^^ Als jemand, der das Spiel nur flüchtig kennt, hatte ich in diesem Kapitel keine Probleme mich reinzudenken. Wer Geralt ist wusste ich schonmal xD Die Kreaturen hab ich einfach schnell gegoogelt, ebenso wie andere Figuren.

Antwort von LadyStoneheart am 12.12.2018 | 20:28 Uhr
Hallo Svenja,

vielen Dank für dein Feedback! Ich freue mich, dass dir das erste Kapitel schon mal gefallen hat. Falls du Fragen zur Witcher-Welt oder den Personen hast, kannst du mich gern jederzeit kontaktieren. Ich habe die aus den Büchern und Spielen bekannten Charaktere oft nicht einführend beschrieben, deshalb scheint für einen „Witcher-Neueinsteiger“ vielleicht manchmal etwas zu fehlen. Ich hoffe, dass dir meine Geschichte trotzdem weiterhin gefällt und freue mich immer, von dir zu hören. :-)
14.10.2018 | 10:37 Uhr
Hallo Lady,

ich verfolge deine Geschichte ja schon eine ganze Weile. Jetzt habe ich mich dazu entschlossen, mal ein Review dazulassen, um dir mitzuteilen, wie gespannt ich jedes Kapitel geradezu aufsauge. ;)

Du hast wirklich einen angenehmen Schreibstil, dem man problemlos folgen kann. Deine Beschreibungen und deine Wortwahl machen es einfach, sich die Geschehnisse bildlich vorzustellen. So macht Lesen Spaß.

Ich bin schon gespannt, was noch alles passiert. Jetzt, wo Thalia doch noch einen Verbündeten gefunden hat. Dass sie ihre Professur über das Leben der Anderlinge stellt, hätte mich auch überrascht.
Eine Frau mit unumstößlichen Prinzipien - ein toller Charakter.

Liebe Grüße,
Luisa

Antwort von LadyStoneheart am 18.11.2018 | 20:50 Uhr
Hallo Luisa,

entschuldige bitte, dass es soo lange gedauert hat, bis ich auf dein Review antworte. Der Grund war der gleiche, weshalb das nächste Kapitel so lange auf sich hat warten lassen.
Aber wir hatten ja auch schon per PN gechattet.

Zuerst einmal: Es hat mich sehr gefreut, dass du mir ein Review dagelassen hast. Dass du meine Geschichte verfolgst, wusste ich ja schon, aber es ist trotzdem immer klasse, wenn man ein Review erhält. Zumal sich die Anzahl der Reviews hier ja noch sehr in Grenzen hält... ;-)

Ich hoffe, dass es jetzt wieder zügiger weitergehen wird.
Ich habe noch ein bisschen was in Planung...

Dass Thalia sich nicht in solche Machenschaften einspannen lässt, hast du ja schon richtig vermutet. Zum Glück hat sie Unterstützung - aber sie muss natürlich aufpassen, sich nicht in Gefahr zu bringen.

Ich freue mich, dass dir meine Geschichte und mein Schreibstil gefallen.

Liebe Grüße,
Nathalie
11.10.2018 | 22:42 Uhr
Hallo Lady Steinherz,

ich habe es nach langer Zeit wieder einmal geschafft zwei weitere Kapitel deiner FF zu lesen.
Wenn du in dem Tempo weiter schreibst, komme ich wohl nie hinterher ;)

Romanzen sind die ja normalerweise eher weniger (bzw garnicht) mein Fall, aber deine Geschichte liest sich echt super. Du schaffst es irgendwie mit Detailreichtum jeden Moment lebendig werden zu lassen.
Besonders gut fand ich auch die Tatsache, dass Thalia es nicht geschafft hat, den bewusstlosen Eskel auf sein Pferd zu heben. Ich meine, wer macht sich darüber Gedanken, dass eine Alchemistin das evtl garnicht schaffen könnte? Das ist so ein kleines Problem, welches in so gut wie jeder anderen FF
garnicht auftreten würde, weil sich darüber die meisten garkeine Gedanken machen würden. Großes Lob von mir dafür ;)
Eieiei, erst träumt Eskel noch von Triss und jetzt ist sie auch noch auf Kaer Morhen... na wenn das kein Zickenkrieg gibt.
Na da schauen wir mal, wie sich das noch entwickelt.
Ich habe mir jetzt vorgenommen vor dem Schlafen gehen wieder ein bisschen zu lesen und heute habe ich mal mein Buch beiseite gelegt und hier weiter gelesen. Bisher habe ich es nicht bereut ;)

Dann wünsche ich dir noch einen schönen Abend und ab morgen dann ein schönes Wochenende

liebe Grüße , Vattghern

Antwort von LadyStoneheart am 12.10.2018 | 22:08 Uhr
Hallo Vattghern,

vielen Dank für dein erneutes Review.
Da ich ja weiß, dass Romanzen so gar nicht dein Fall sind, bin ich um so mehr erfreut, dass du trotzdem an meiner Geschichte dran bleibst. :-)

Ich versuche mich immer so gut wie möglich in meine Figuren hineinzuversetzen - deshalb ist Thalia auch im Geiste die verschiedene Optionen durchgegangen. Und ich glaube, eine nicht sehr kräftige, kleine Frau hätte kaum eine Chance, einen großen, muskulösen Mann auf ein Schlachtross zu hieven. Zumal ein Bewusstloser ja über keine Körperspannung verfügt und das die Sache nicht leichter macht. Also versucht sie, ihre Fähigkeiten so gut es geht einzusetzen - zum Glück sind alchemistische Kenntnisse ja manchmal ganz nützlich... ;-)

Hm... ich wäre mir da nicht so sicher, ob Eskel wirklich von Triss geträumt hat. Als er mit Thalia am Lagerfeuer saß (in Kapitel 9, als er noch versuchte, sich nichts von der Vergiftung anmerken zu lassen - typisch Kerl), da bemerkte er, dass Thalias rot-braune Locken im Schein der Flammen rot wie Feuer leuchteten, was ihm ausgesprochen gut gefiel. Da Thalia das aber ja nicht wusste, hat sie seine im Traum gemurmelten Worte deshalb falsch interpretiert.
Hätte ich vielleicht irgendwie deutlicher machen sollen...

Die folgenden Kapitel sind dann auch eher romantisch, aber ich hoffe, dass die Interaktion der Charaktere es trotzdem für dich interessant macht.
Da Thalia nur sehr geringes Zickenpotenzial mitbringt, hält sich der Zickenkrieg hoffe ich in Grenzen. Wobei ich sagen muss, dass meine Triss eher der Buch-Version entspricht und schon ihre eigenen Ziele verfolgt.

Ich habe natürlich auch schon die neuesten Kapitel der „Katzenschule“ gelesen - klasse, dass du wieder zum Weiterschreiben gekommen bist. Hat mir wie immer bei dir mehr als gut gefallen - Review folgt noch (dieses „wahre Leben“ hält mich momentan wieder voll auf Trab...).

Liebe Grüße
die Lady
18.09.2018 | 23:13 Uhr
Huhu ^^

Ein wenig spät, aber besser als nie: wieder ein Lebenszeichen von mir.
Kurz noch zu deiner Antwort auf meinen vorherigen Review: ich finde, man merkt richtig, dass du dir viel Mühe mit deiner Geschichte gibst, Herzblut reinsteckst und dir nicht nur die ff, sondern auch die darin vorkommenden Charaktere wichtig sind. Und das kann man am besten als Leser honorieren, indem man sich auch beim Schreiben eines Kommentars Mühe gibt. Und auch, wie du darauf reagierst und eingehst (und manches auch verwertest) zeigt mir, dass du auch wirklich an Rückmeldung interessiert bist. Von dem her investierte ich da gern ein paar Minuten mehr ^^
Ach, die Stimmung in Kapitel 18 war – wie du schon angekündigt hast – sehr entspannt, ruhig, wenn auch mit ein bisschen Wehmut angereichert. Ich mochte die Bemerkung über den Maskenball in Aldersberg. Und ich genieße auch die kleinen Neckereien zwischen Lambert und Thalia. Ha, vermutlich könnte Lambert die beiden auch hören, wenn er eine Etage tiefer schlafen würde und nicht direkt nebenan XD
Das Gespräch zwischen Triss und Thalia war zwar kurz, aber ich fand es gut, dass sie da noch einmal alles ins Reine bringen konnte. Auch wenn Triss sich als bessere Verliererin zeigt, als ich sie in deiner Geschichte eingeschätzt habe. Naja, ist vermutlich unter ihrer Würde, 'wütend' auf eine 'gewöhnliche' Frau zu sein.
Vielleicht sollte Yennefer eine Lebensberatung für Frauen mit Hexer-Liebschaften gründen? Ihre Ratschläge in der Hinsicht scheinen zumindest brauchbar genug dafür ;D Spaß beiseite: ich finde die Wertschätzung und freundlichen Gesten wirklich schön und zeigt sehr gut, dass Yennefer mehr als nur arrogant kann.
Nun, Eskel hat schon Recht. Wegen Kaninchen werden Hexer nicht beauftragt. Aber manchmal, wenn man eine Bratpfanne wiederfinden muss XD
Ach Gott, Thalias 'du dummer Kerl' war wohl das Liebenswerteste, was ich seit einigen Zeiten in ffs gelesen habe. Und auch der sonstige Verlauf der Kabbelei im Bett las sich wie reiner Zucker (auf eine gute Art).
Der Einfall mit den vereisten Treppen fand ich witzig.
Hm, schade, dass du uns um die Verabschiedung zwischen Thalia und Lambert gebracht hast. Die hätte ich zu gerne gesehen …
Nun sind die beiden getrennt und ich werde das Gefühl nicht los, dass das Wiedersehen mit Sicherheit nicht so einfach zu erreichen sein wird, wie die beiden sich das erhoffen.
So, eine Überraschung? Na da bin ich aber gespannt, ich mag Wendungen und Unvorhersehbares. Könnte mir vorstellen, dass Thalias Widersacher und Konkurrent um die Professur ihre Abwesenheit genutzt hat, um sich besser zu positionieren und Thalia zu unterminieren. Na dann: überrasch mich! ^^

Grüßchen und guten Start in die Woche!

Antwort von LadyStoneheart am 20.09.2018 | 16:36 Uhr
Hallo,
vielen Dank für deine lieben Worte.
Ja, ich lechze geradezu nach Rückmeldungen. ;-) Ich will ja besser werden als Schreiberling und irgendwann auch mal einen eigenen Roman schreiben und dafür ist es mir schon wichtig zu wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Nachdem in Kapitel 17 endlich geklärt wurde, wie Eskel und Thalia zueinander stehen, sollten die beiden dann auch (zumindest für kurze Zeit) ihre Zweisamkeit genießen können. Da der Abschied schon bevorsteht, überschattet dieser die unbeschwerte Zeit ein wenig. Lambert hatte Eskel ja zuvor ermutigt, etwas forscher vorzugehen - aber nun, da er die beiden als Paar vor Augen hat, wird er wohl etwas wehmütig, wenn er an seine Zeit mit Keira zurückdenkt. (Ich hatte zuerst überlegt, ob ich Aiden mit ins Spiel bringen soll, aber das hätte alles nur unnötig verkompliziert...) Er scheint noch nicht über die Trennung hinweg zu sein, der Arme. Und wie es seine Art ist, lässt er seinen inneren Schmerz durch Sticheleien und schlechte Laune raus.

Beim Gespräch mit Thalia habe ich Triss nicht als verbitterte, eifersüchtige Zicke darstellen wollen, weil ich zum einen denke, dass sie sich selbst tief drinnen klar darüber ist, dass das mit Eskel für sie nur ein Ersatz für eine Liebe gewesen wäre, die sie nicht haben kann. Und zum anderen hat sie ja durchaus auch ihre guten Seiten. Jetzt als schlechte Verliererin oder Intrigantin aufzutreten, würde ja auch nichts bringen. Zumal Eskel auch ihr gegenüber klar Stellung bezogen hatte. Sie ist sicherlich verletzt, dass ihr nach Yen nun wieder eine andere Frau vorgezogen wurde, aber einen Rest von Würde hat sie sich sicherlich bewahrt.

Eigentlich hatte ich auch vor, ein längeres Gespräch zwischen Yen und Triss mit einzubauen, aber das fühlte sich irgendwie falsch an. Yen hätte es nicht nötig, jetzt noch "nachzutreten", da sie ja erreicht hatte, was sie wollte und ihr die kleine Genugtuung wohl reicht.

Ich hatte zuerst Bedenken, in Kapitel 19 schon wieder (nach Kapitel 17) eine Bettszene einzubauen, aber dass frisch Verliebte sich nicht nur unterhalten ist ja klar. Außerdem hatte ich so Gelegenheit zu zeigen, dass Thalia kein schüchternes Mädchen mehr ist, dass sich dem Hexer hingibt, sondern durchaus auch selbst die Initiative ergreift. Ich hoffe, das Kitsch-Niveau war noch auf einem ertragbaren Level. Manchmal geht es mit mir durch... (zum Beispiel beim Schluss von Kapitel 19) ;-)

Die Überraschung wird anders ausfallen, als du vermutest. ;-) Aber ich hoffe, sie wird dir gefallen.
Das nächste Kapitel ist in Arbeit, noch nicht ganz fertig und ich bin noch nicht so richtig zufrieden damit. Ich weiß manchmal nicht, wieviel ich schon offenbaren soll und was ich besser noch zurückhalte für spätere Kapitel. Momentan mangelt es leider auch an Zeit. Und ich merke, dass ich selbst immer kritischer werde - was nicht gut ist und mich viel länger an der Überarbeitung rumwerkeln lässt, als sinnvoll wäre.
Aber das wird hoffentlich auch wieder anders. Muss nur wieder in den Flow kommen... ;-)

Liebe Grüße und eine schöne Restwoche!
13.09.2018 | 00:54 Uhr
Hy,
Hab deine Geschichte bis hierher gelesen. Ich mag deinen Stil.


Ich bin ja gespannt was die in der Akademie sagen, wenn Thalia mit einem möglichen Gegengift zurück kommt und was die beiden Wachen zu ihrer Verteidigung zu sagen haben.

Antwort von LadyStoneheart am 13.09.2018 | 14:43 Uhr
Hallo Vegetsan,

vielen Dank für dein Review. Ich freue mich, dass es dir bis jetzt gefallen hat und du drangeblieben bist.

Thalia wird bald feststellen müssen, dass an der Akademie einiges ganz und gar nicht so ist, wie sie bisher geglaubt hat. Sie möchte durch ihre Forschung ja Gutes bewirken, muss sich aber bald der Realität stellen, dass dieses Ziel längst nicht alle an der Universität verfolgen.
Kapitel 20 ist schon in Arbeit und kommt (voraussichtlich) nächste Woche.

Ich hoffe, meine Geschichte gefällt dir weiterhin. Würde mich freuen, nochmal von dir zu hören.

Viele Grüße
die Lady
28.08.2018 | 22:47 Uhr
Hallo Lady Stoneheart,

ich habe es seit langem mal wieder geschafft ein paar Kapitel zu lesen, im Moment ist einiges bei mir los, ich hoffe im nächsten Jahr wird das wieder besser.

Ich muss sagen, dass sich deine Geschichte einfach super lesen lässt. Man könnte glatt meinen, dass du beim schreiben etwas mehr Erfahrung hast ;)

Ich habe mich beim Lesen immer wieder dabei ertappt wie ich mir gedacht habe: Was hätte Gaetan in Eskels Situation wohl getan (z.B. bei dem Bauer mit seinen Kindern) oder was hätte er gesagt (anschließend zu Thalia als sie dazwischen gehen wollte). Es sind ja doch zwei recht unterschiedliche Hexer :D

Du beschreibst auch das Gefühlsleben der beiden echt gut. Und so eine kleine anbandelnde Romanze hätte ich in meiner FF auch gerne eingebaut, aber irgendwie finde ich dafür nicht die richtigen Worte... mir gelingt das eben nicht so gut wie dir.
Irgendwie bin ich in der Beziehung wie ein emotionsloser Hexer :D

Im achten Kapitel hast du auch gezeigt, dass dir Kampfszenen auch gut von der Hand gehen. Sowas finde ich gehört ja in jede gute Hexergeschichte.
Aber bei den Krabbspinnen an sich habe ich doch eine klitzekleinigkeit auszusetzen. Krabbspinnen sind eigentlich Einzelgänger und ähneln in ihrem Aussehen eher Krebsen als Spinnen, wenn ich so an den Bestiariumseintrag von the Witcher 2 und an ihr auftreten denke. Ob sie springen können, weiß ich auch nicht so recht, ich meine mal im Spiel haben sie es nicht getan. Und Netze haben sie auch nicht gewebt... Aber nun genug von der Klugscheißerei ;) immerhin tut es der Stimmung und der Story keinen Abbruch. Mir gefällt deine Geschichte und werde sie auch sicherlich weiter lesen :)

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend,
Va Fail,
Vattghern

Antwort von LadyStoneheart am 30.08.2018 | 16:59 Uhr
Hallo Vattghern,

vielen Dank für dein Review. Es freut mich, dass du weitergelesen hast - trotz Zeitmangels.
Viel Erfahrung habe ich bisher leider nicht mit dem Schreiben - dafür aber mit dem Lesen. ;-)
Seit 15 Jahren habe ich zwar immer wieder angefangen, eine Geschichte zu entwickeln, habe mich aber immer im Plot und dem Worldbuilding verzettelt, sodass ich nie richtig zum eigentlichen Schreiben gekommen bin. Mittlerweile dachte ich schon, dass ich vielleicht gar keine ansprechenden Szenen und Dialoge hinbekommen würde. Deshalb hatte ich diese Geschichte eigentlich nur als "Schreibübung" geplant, um mich in einer "fertigen" Welt direkt austesten zu können. Aus der Schreibübung ist dann doch etwas mehr geworden - aber es macht so großen Spaß, dass ich sehr froh darum bin.

Ja, Eskel und Gaetan sind zwei grundverschiedene Typen. Eventuell könnte man Lambert eher mit Gaetan vergleichen, weil sie beide eher impulsiv sind. Aber Eskel ist ja eher ein ruhiger, besonnener Vertreter seiner Zunft.
Die romantischen Aspekte treten jetzt, da sich Eskel und Thalia besser kennenlernen, natürlich häufiger zutage. Da die Geschichte als Abenteuer/Romanze deklariert ist, war das ja nur eine Frage der Zeit... ;-) Ich hoffe immer, dass es nicht irgendwie kitschig aber trotzdem gefühlvoll wird. Ein schmaler Grat - und jeder empfindet das ja auch anders.

Danke, dass du die Kampfszene in Kapitel 8 gelobt hast. Anfänglich hatte ich vor solchen Szenen sehr großen Respekt (um es vorsichtig zu formulieren). Aber je häufiger ich Actionszenen schreibe, um so leichter gehen sie von der Hand.
Hm, dann habe ich vielleicht an der falschen Stelle zu den Krabbspinnen recherchiert. Habe mein Witcher-3-Kompendium zu Rate gezogen. Springen sollen sie auf jeden Fall, wenn ich dem Eintrag dort Glauben kann. Dass sie in Gruppen auftreten habe ich in Anlehnung an die Kämpfe gegen die Biester in W3 so angenommen - außerdem macht es mehr her, wenn Eskel gegen eine ganze Gruppe der Viecher antreten muss als gegen ein Einzeltier. Die Netze dienen nur dem Verschließen der Erdhöhlen. Da sie (im Spiel zumindest) ja auch eine klebrige Masse auf ihren Gegner werfen, werden sie schon eine Art Netzgespinst produzieren können. So habe ich mir das zumindest gedacht.
Aber vielen Dank für das aufmerksame Lesen. Ich bin immer noch froh, dass du mich im ersten Kapitel auf den Fehler mit der Bombe aufmerksam gemacht hast. Solche Fehler mag ich ja gar nicht... Da weint der Perfektionist in mir.

Ich habe natürlich auch schon das letzte Kapitel deiner Gaetan-Geschichte gelesen - nach dem Cliffhanger davor war ich sehr froh, endlich mehr zu erfahren. Ich freue mich schon darauf, wenn es weitergeht.

Das Wochenende naht - deshalb wünsche ich schon mal ein schönes selbiges...

Va Fail,
die Lady
19.08.2018 | 19:11 Uhr
Hallo ^^

Was für zwei emotional aufreibende, neue Kapitel!

Die kleine Kampfeinlage am Anfang von Kapitel 16 hat mir gut gefallen; schön, dass das auch weiterhin Teil von der Geschichte ist. Und das ich Lamberts Auftreten in der ff immer selbstsicherer und besser finde, muss ich wohl nicht mehr extra erwähnen, oder? ;D
Und auch deine akkuraten und exakten Beschreibungen bei Arbeitsschritten (wie der Entnahme der Flüssigkeit) liest sich einfach unterhaltsam, wenngleich es ja sicherlich kein schöner Anblick ist. Eskels Unaufmerksamkeit während der ganzen Operation war mehr als herzig und hat einen schon gut auf den folgenden, wichtigen Augenblick vorbereitet.
Tja, und da war er, der perfekte Moment. Zwar enttäuscht es einen kurzen Augenblick, dass es da noch nicht geklappt hat, aber auf eine gute Art und Weise ^^
Uhh, jetzt kämpft Triss aber mit harten Bandagen. (wäre mal ganz gut gewesen, wenn Thalia dieses Gespräch belauscht hätte X'D) Natürlich kennen (oder vielmehr vermuten) wir, was ihre Motivation ist, aber es muss wirklich unangenehm für sie gewesen sein, so zu verlieren. Denn ich schätze, in dem Augenblick hat sie auch erkannt, was für ein loyaler Mann Eskel ist, was man von Geralt nun nicht zwingend behaupten kann. Und ihr Manöver mit der Heilung liest sich da natürlich als ziemlich perfide Racheaktion, obwohl Triss natürlich nicht ahnen konnte, wie perfekt der Zeitpunkt gewählt war (oder doch). Hm, ich weiß nicht, ob das nicht ihr letzter Schachzug in dieser Angelegenheit war. Gott, weißt du, was cool wäre? Ein Gespräch zwischen Yennifer und Triss zu dem Thema – ich glaube, die würden sich graziös lächelnd zerfleischen ^^
Und natürlich hast du uns bewusst ein weiteres Kapitel 'gequält' und die beiden noch in dieser gefährlichen Stimmung auseinandergehen lassen ;D (die Bemerkung mit den Ölen und Tränken am Ende des Kapitels hat mir übrigens sehr gut gefallen)
Das aktuelle Kapitel hat dann noch mal ganz gut Thalias Seelenzustand beleuchtet. Ganz genau so hatte ich mir ihren inneren Zustand auch vorgestellt und ich finde es wirklich angenehm, wie du hier ihre emotionale Stärke zeigst. Ja, sie weint und ist mit sich im Unreinen – aber sie trocknet ihre Tränen und sagt sich zumindest, dass sie es auch so schafft, ohne das sie trotzig oder patzig wird.
Der klärende Kuss war wirklich schön beschrieben, hat gut gepasst. Das es dann anschließend auch noch weiter gegangen ist, hat mich in der Geschwindigkeit etwas überrascht, aber vermutlich hat es sich bei den beiden schon ganz schön angestaut …

So, so, weitere Schwierigkeiten? Na, da bin ich aber gespannt und warte sehnsüchtig auf dein nächstes Kapitel!

Antwort von LadyStoneheart am 25.08.2018 | 21:29 Uhr
Huhu,
sorry, dass ich so lange gebraucht habe, um zu antworten. Momentan komme ich leider zu fast gar nichts, deshalb lässt Kapitel 18 auch noch auf sich warten.
Vielen Dank für dein wieder einmal wunderbar detailreiches Review. Immer, wenn ich dein Feedback lese, bekomme ich einen richtig guten Motivationsschub.
Ja, die letzten Kapitel waren sehr emotional. Der Moment im Labor wäre natürlich schon perfekt gewesen, aber ich hatte diese Treppenszene schon zu lange im Kopf, als dass ich darauf verzichten wollte. Da mussten die beiden dann noch ein paar Stunden länger „leiden“.
Triss muss sich nun wohl ihre Niederlage eingestehen. Aber ich glaube, sie wird schneller darüber hinwegkommen, als über Geralt. Auch sie sehnt sich nach Liebe und Eskel erschien ihr offenbar als sehr geeigneter Kandidat, zumal sie ja um seine Gefühle für sie wusste. Ich glaube aber nicht, dass es ihr mit ihm so wirklich ernst war - auch wenn sie das möglicherweise sich selbst eingeredet hat.
Die Heilung seiner Schulter in ihrem Zimmer und was danach folgte war möglicherweise von ihr geplant - vielleicht aber auch wirklich nur Zufall. Ich glaube, sie hat erkannt, dass sie verloren hat und muss das nun akzeptieren. Eskel ist ja (im Gegensatz zu Geralt) eine treue Seele.
Ich hoffe, Kapiteln 17 war dann nicht zu sentimental und kitschig, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Ich hab lange überlegt, ob es richtig wäre, danach noch einen Schritt weiterzugehen oder ob es die beiden erstmal langsam angehen lassen sollen. Aber da sie ja nun schon ein paar Wochen lang umeinander rumgeschlichen sind und Thalia auch keine schüchterne Jungfrau mehr ist hielt ich es für wahrscheinlicher, dass die beiden in den paar Stunden, die sie in der Hütte festsitzen, nicht nur reden werden. Außerdem mussten sie ja schließlich auch die nassen Sachen ausziehen... ;-)

Kapitel 18 ist in Arbeit und wird dir hoffentlich gefallen. Wegen Zeitmangels wird es aber bestimmt noch eine Woche dauern bis zum Upload.

Ich bin übrigens ganz begeistert, dass „deine Truppe“ jetzt auch in Kaer Morhen angekommen ist. Ich liebe diese alten Mauern und ihre Geheimnisse...

Liebe Grüße und bis demnächst
16.08.2018 | 22:12 Uhr
Hallo LadyStoneheart :)

Ich habe mich total gefreut, als ich auf deine Fanfiction gestoßen bin. Der „Klappentext“ klang vielversprechend und ich war neugierig, etwas mehr über Eskel zu erfahren.
Du hast es geschafft, mich mehr zu fesseln, als eine internationale Bestseller-Autorin :) Habe mich nämlich den ganzen Mittag lieber mit deiner Story beschäftigt, als mit ihrem Buch. Also alles richtig gemacht ^^

Ich finde es total gelungen, dass du für Eskel eine so starke und unabhängige Frau wie Thalia erschaffen hast. Die Liebe für die Alchemie kann ich total nachvollziehen :) Und vor allem war es auch klasse, wie detailliert und mit wie viel Liebe du dies Alchemie-Szenen immer beschrieben hast.

Mir gefällt allerdings nicht, dass du Triss als Antagonistin aufgebaut hast. Sie war immer eine meiner Lieblingsfiguren in der Reihe und irgendwie nimmt es mir ein bisschen den Spaß an der Story, dass sie sich immer so blöd verhält…
Naja, bleibt zu hoffen, dass das schon sehr bald das kein Thema mehr ist.

Ursprünglich, bevor Triss so zur Antagonistin wurde, hatte ich überlegt, zu fragen, ob du noch eine Story zu ihr oder Shani schreibst. Weil irgendwie die beiden Mädels ja auch sehr sympathisch sind. Jetzt bin ich etwas ängstlich, wie du Triss da darstellen würdest und ob ich sie noch mögen würde…

Eine kleine Kritik hätte ich noch. Ab und an verwendest du Formulierungen, die beim Lesen sehr schwerfällig sind. Das hat nicht nur mit der Sprache der Figuren zu tun, sondern es sind Satzkonstruktionen, die etwas umständlich anmuten. Vielleicht magst du in Zukunft da etwas drauf achten?

Jedenfalls bleibt mir zum Abschluss noch zu sagen, dass ich sehr viel Freude an der Geschichte hatte und hoffentlich auch haben werde. Dass ich die Liebe zum Detail toll und absolut bewundernswert finde. Vielen Dank dafür, dass du diese Geschichte teilst.

Liebe Grüße,
Ann

Antwort von LadyStoneheart am 17.08.2018 | 09:42 Uhr
Hallo Ann,

erst einmal vielen, vielen Dank für dein Lob: Dass meine Geschichte dich so gefesselt hat, dass du sie einem anderen Buch vorgezogen hast, werte ich als großes Kompliment.
Eskel war mir in den Büchern und Spielen schon immer sympathisch, aber ich habe nur ganz wenige Infos oder Geschichten über ihn gefunden, deshalb fand ich, dass er etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.
Und die bekommt er ja jetzt zum Glück auch. :-)
Ich hatte mir gedacht, dass es außer Shani bestimmt noch andere ambitionierte Wissenschaftlerinnen in Oxenfurt geben muss und dass gerade so eine Frau gut zu Eskel passen würde. Thalia und Shani sind sich ja auch schon ein wenig ähnlich vom Wesen her. Damit das, was sie tut, auch authentisch wirkt, recherchiere ich schon ein wenig, bevor ich die alchemistischen Szenen schreibe. Man soll ihr ja auch abkaufen, dass sie eine angehende Professorin ist. ;-)

Nun zum Thema "Triss": Ich kann absolut verstehen, dass du meine Darstellung von ihr problematisch findest. "Meine" Triss entspricht eher der "Buch-Triss" und nicht der Figur, die wir aus den Spielen kennen. Ich weiß nicht, ob du die Bücher gelesen hast, aber dort ist sie mit nichten die selbstlose, gutherzige Freundin, die sie in den Spielen ist. Ich will nicht spoilern, aber sie liebt Geralt dort auf eine obsessive Weise, die nicht zu seinem Besten ist. Sie versucht immer wieder, ihn für sich zu gewinnen - obwohl sie Yennefer als ihre Freundin bezeichnet. Sie bringt ihn und Ciri in Gefahr und liefert sie der Loge der Zauberinnen aus - zu ihrem eigenen Vorteil. Das zeichnet ein Bild von ihr, dass sich sehr von dem in den Spielen unterscheidet. Ehrlich gesagt finde ich die "Buch-Triss" sehr viel interessanter, als die "Spiele-Triss", gerade weil sie nicht immer nur gut und nett ist, sondern ganz klar ihre eigenen Ziele verfolgt.
Es war nicht meine Absicht, sie als Antagonistin darzustellen - so weit würde ich gar nicht gehen. Ich sehe in ihr eher eine Konkurrentin für Thalia um Eskels Gunst.
Dass sich Eskel zu Triss hingezogen fühlt, konnte man in "Das Erbe der Elfen" vermuten, deswegen habe ich das aufgegriffen, um der Romanze bzw. der Entwicklung dorthin etwas Würze zu geben und es Eskel und Thalia nicht ganz so leicht machen.
Wenn man ihr Verhalten in den Büchern zu Grunde legt, dann sind ihre Handlungen und Gedanken in meiner Geschichte eigentlich recht nachvollziebar (hoffe ich zumindest). Sie sehnt sich nach Liebe und ist bereit, dafür alles Nötige zu tun. Im Gegensatz zu Yennefer, der sie ja Geralt ausspannen wollte, ist Thalia ja noch nicht einmal ihre Freundin.

Wie weit bist du denn in meiner Geschichte? Ich kann dir versprechen, dass das mit Triss nicht ewig so weitergehen wird. Sie hat ja auch ihre guten Seiten, wie ich zugeben muss. Aber ich bin nun einmal nicht ihr größter Fan.
Deshalb werde ich auch keine Triss-Story schreiben, das würde - wie du schon vermutet hast - sie nicht nur positiv zeigen.
Anders sieht es da mit Shani aus. Sie würde eine sehr gute Protagonistin für eine Geschichte abgeben.
Ich glaube aber, dass ich nach dieser Geschichte hier versuchen werde, etwas Eigenes zu schreiben. Eigentlich war "Das Herz der Alchemie" viel kürzer geplant, aber dann hatte ich so viel Spaß am Schreiben, dass ich nun auf ca. 30 Kapitel kommen werde. Dafür, dass es ursprünglich nur eine Schreibübung sein sollte, um meinen Schreibstil zu testen und zu verbessern, ist die Geschichte jetzt doch ganz schön umfangreich geworden. :-)

Vielen Dank für deinen Hinweis auf zum Teil sperrige Satzkonstruktionen. Ja, ich neige etwas zu Schachtelsätzen. Ich werde versuchen, in Zukunft mehr darauf zu achten und so etwas zu vermeiden. Gerade für solche Hinweise bin ich sehr dankbar - nur so kann ich besser werden.

Ich hoffe sehr, dass du den weiteren Verlauf der Geschichte mögen wirst. Wie gesagt, sorry wegen Triss, aber so sehe ich sie nun einmal...
Würde mich sehr freuen, nochmal von dir zu hören.

Ganz liebe Grüße
die Lady :-)
03.08.2018 | 09:56 Uhr
Hi! Nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich auch noch mal.
Endlich hatte ich Zeit, all die Kapitel durchzulesen und ich muss sagen, dass ich die Geschichte nach wie vor toll finde! Sowohl dein Schreibstil, als auch die Art und Weise, wie du mit den feinen Nuancen von Thalias und Eskels Gefühlen umgehst gefällt mir total gut. Da Eskel nun wieder geheilt ist, bin ich sehr gespannt wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird. Dass Thalia jetzt einfach so wieder nach Oxenfurt abdampfen wird, halte ich für unwahrscheinlich. Anscheinend hat ja jeder in Kaer Morhen kapiert, was Sache ist, außer natürlich Thalia und Eskel xD
Ich hoffe Eskel verletzt sich nur nicht wieder, wenn er jetzt wieder Monster jagen geht. Vor allem der einbrechende Winter im Gebirge, könnte es gefährlicher machen, als es den Anschein hat. Aber hey, solange genug Zauberinnen und Alchemisten zur Rettung da sind, wird wohl gut gehen. :D
Wie Triss's Position noch entwickeln wird, finde ich fast am spannendsten. Die standart-klische-Dreiecksbeziehungen alla Twilight finde ich nie so interessant, aber da kannst du bestimmt noch etwas Unerwartetes herbei zaubern :)
Ich hoffe, dass ich demnächst mal öfter zum Reviewen komme!
LG Thomas

Antwort von LadyStoneheart am 05.08.2018 | 22:08 Uhr
Hallo Thomas,

es freut mich sehr, dass du weiterhin dran bleibst.
Ja, die beiden haben jetzt schon eine ganze Weile gebraucht, um sich über ihre Gefühle klar zu werden - aber so langsam wird das was, da bin ich mir ganz sicher... ;-)
Triss ist bei mir eher "Buch-Triss", also nicht nur die nette, selbstlose Freundin wie in den Spielen. In den Büchern war ihre Beziehung zu Geralt ja schon obsessiv, sie scheint ja bis zuletzt nicht akzeptieren zu wollen, dass nun einmal Yen zu Geralt gehört. Ihre Gefühlswelt scheint mir sehr labil zu sein.
Doch eine sich ewig hinziehende Dreiecksbeziehung - nein, da wäre Eskel glaube ich nicht der Typ für. Ich denke, er ist eher jemand, der klare Verhältnisse schafft. Oder es zumindest versucht ... er hat ja nur nicht wirklich viel Übung in solchen Dingen.
Aber mit den Harpyien wird Eskel schon fertig, er ist ja ein Profi.
Ich hab noch einiges geplant - das muss jetzt nur noch geschrieben werden. :D
Kapitel 16 ist in Arbeit, ich hoffe, es spätestens Ende nächster Woche hochladen zu können.
Würde mich freuen, wieder von dir zu hören.

Liebe Grüße
29.07.2018 | 15:23 Uhr
Huhu ^^

Entgegen meiner sonstigen Art konnte ich das aktuelle Kapitel natürlich nicht unbeachtet lassen, schon allein ob des tollen Kampfes – aber machen wir alles der Reihe nach.
Denn auch den Anfang fand ich schon ziemlich ansprechend in der Bibliothek – dass die Bücherauswahl eine Qual für eine breit interessierte Wissenschaftlerin ist, glaube ich sofort.
Die Szene auf dem Wehrgang hatte natürlich einen super Gesprächsanfang mit Yennefers „Genießt Ihr die Aussicht?“ XD Gott, wie könnte man da nicht schmunzeln. Und überraschend, dass Yennefer sich dazu herablässt, Thalia ein Lob auszusprechen. Aber ich glaube ihr sogar, dass es ernstgemeinter Bewunderung entspringt – und der Tatsache, dass sie sich vielleicht ein wenig beliebt bei der Alchemistin machen will, wenn man den weiteren Verlauf des Gespräches betrachtet. Ihr anschließenden 'Dann sind wir alle dankbar' hat mich ebenfalls zu lächeln gebracht, kann ich mir nur zu gut vorstellen, wie sie das gesagt hat – in so einem halb genervten Ton, weil sie Thalia die Lorbeeren zugeschoben hat, die aber zu anständig ist, alle für sich zu behalten und sie lieber teilt, so ganz anders als Yennefer Ehrerbietung annehmen würde (zumindest meiner Einschätzung nach).
Den kurzen Einblick in Thalias Gedankenwelt in Bezug auf ihr Verhalten gegenüber Eskel brachte dann noch mal Klarheit, gerade in Hinblick auf die Situation beim Stall aus dem vorherigen Kapitel, danke dafür!
Und auch danke, dass du gleich die Erklärung für Yennefers Motivation in dieser Szene lieferst, über die hätte ich ansonsten jetzt spekuliert!
Ach, und dann der Kampf ^^ Die Begrüßung der Männer war allerliebst und herrlich – in der Kabbelei hast du meines Erachtens nach genau den richtigen Ton getroffen. Und dann noch der Kampf an sich – hat mir sehr gut gefallen. Es floss sehr schön und auch wenn du (wie in den Büchern) viel Vokabular aus dem Jargon nutzt, war es für mich einfach nachzuvollziehen und vorzustellen (was ich nicht so ganz über die Büchern behaupten kann). War wirklich ausgesprochen unterhaltsam, hat mir wirklich gefallen!
Und dann wieder zurück bei unserem Hauptgespann – ist schon süß, wie die beiden nebeneinanderher tänzeln und versuchen, sich dabei nicht gegenseitig auf die Füße zu treten. XD Und wie überstürzt Eskel reagiert, als Thalia vorschlägt die Aufgabe einem der beiden anderen Hexer zu übertragen – herrlich!
So, nun brauchen wir also eine weitere Zutat – aber eine Harpyie vom Himmel zu holen klingt auf jeden Fall mal machbarer, als sich mit einem ganzen Nest Krabspinnen anzulegen. Bin gespannt, was passiert!

Grüßchen und schönen Restsonntag!

Antwort von LadyStoneheart am 01.08.2018 | 12:31 Uhr
Hallo,

ganz lieben Dank für dein Review. Ich bin so froh, dass anscheinend alles so angekommen ist, wie ich es beim Schreiben geplant hatte.
Weil momentan so viel los ist, bin ich leider nicht früher zum Antworten gekommen. Aus dem gleichen Grund ist Kapitel 16 auch noch nicht weit fortgeschritten...

Ich war mir wirklich unsicher, ob Yennefer so richtig rüberkommt, wie ich mir das gedacht hatte - aber anscheinend ist das der Fall. ;-)
Ich tue mich manchmal etwas schwer damit, sie zu schreiben. Ich will sie nicht zu arrogant oder abweisend erscheinen lassen, aber sie ist ja nun mal nicht gerade die herzlichste Person. Jedenfalls nicht zu Außenstehenden, wie Thalia es ist. Ich glaube auch, dass sie Respekt vor der Alchemistin und ihrer Arbeit hätte. Da kann man sich schon mal zu einem Lob herablassen, besonders wenn man selbst eine Agenda verfolgt. Dass ich ihre Motive erklären muss, habe ich mir gedacht, sonst hätte es ja so gewirkt, als ob sie aus purer Gutherzigkeit Thalia einen Hinweis geben würde - ich glaube, das würde nicht so ganz zu Yennefer passen...

Ja, da du mir ja mitgeteilt hattest, dass Thalias Verhalten bei ihrem Gespräch mit Eskel nicht ganz klar wurde, wollte ich das noch kurz ansprechen. Ich denke, jetzt kann man es im Nachhinein besser nachvollziehen.

Den Trainingskampf zu schreiben, hat großen Spaß gemacht. Danke nochmal für die Inspiration!
Mir ist immer wichtig, dass die "Choreographie" nachvollziehbar ist. Sapkowski benutzt ja sehr viele Fachbegriffe bei der Beschreibung seiner Kampfszenen, was es mir persönlich auch etwas schwer machte, den Kampf quasi vor dem inneren Auge zu sehen. Ich wusste zum Beispiel nie, was eine Volte oder eine Terz ist, bevor ich mir auf YouTube Fechtvideos angesehen habe... ;-)
Ich hatte ein wenig Bedenken, dass ich Eskel als zu stark darstelle (zumal er sich ja erst noch erholt), aber ich hoffe, ich habe das rechte Maß gefunden. Ging ja zumindest unentschieden aus.

Ich fand es passend, dass Thalia es nach ihrer Entdeckung gar nicht abwarten kann, Eskel davon zu erzählen. Geduldig ist sie ja nicht unbedingt.
Das wäre ja eine fast perfekte Gelegenheit für eine Aussprache gewesen - aber wie das dann manchmal so ist... Ein Moment ist schnell verstrichen und die Chance vorbei. Aber es kommt bestimmt bald schon eine neue...
Zu lange will ich die beiden ja auch nicht in ihrer Unsicherheit gefangen halten. ;-)

Liebe Grüße und eine schöne (heiße) Restwoche...
Silberschwert (anonymer Benutzer)
17.07.2018 | 02:47 Uhr
Grüß dich

Ich bin durch einen Facebook Beitrag in einer Witcher Gruppe auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Ich muss durchaus sagen das ich positiv überrascht bin über das bisweilige Ergebnis. Normalerweise sind meine Erwartungen bezüglich Fanfictions die mit einer Geschichte im Zusammenhang stehen, die eine solch große Beliebtheit bei mir genießt, ziemlich hoch gesteckt. Aber ich bin sehr erfreut über diese Geschichte. Es ist mal was anderes als die Geschichten die sich um Geralt ranken und die in irgendeiner Weise einen größeren Einfluss auf die Politik, oder das Leben aussenstehender nehmen. Was mich vorallem an dieser Geschichte begeistert sind die lebhaften Dialoge und die Gedankengänge der Charaktere. Es ist sehr schwierig bereits vorhandene Figuren authentisch darzustellen und ihnen Worte in den Mund zu legen die auch der ursprüngliche Autor verwendet hätte. Ich finde es sehr unterhaltsam wenn man beim lesen eines Dialogs die, aus den Spielen bekannte, Stimme eines bekannten Charakters hört. Es ist eine Kunst, die passende Wortwahl für den entsprechenden Charakter zu finden, sodas sich der Leser wirklich vorstellen kann in welcher Tonlage und Geschwindigkeit dieser Satz ausgesprochen wird.
Ich muss auch anmerken das mir das lesen sehr spaß gemacht hat und mir durch viele langweilige Stunden geholfen hat. Ich freue mich bereits auf die nächsten Kapitel

Grüße
Ein erwartungsvoller Leser

Antwort von LadyStoneheart am 20.07.2018 | 10:33 Uhr
Hallo Silberschwert,

vielen Dank für dein Feedback und dass du aufgrund meines Facebook-Posts in die Geschichte reingeschaut hast.

Ja, in meiner Geschichte geht es nicht um die große Politik, in die sich Geralt ja immer wieder (ob absichtlich oder unabsichtlich) einmischt. Eskel meint ja auch, er wäre nur ein einfacher Hexer, deshalb passt es besser zu ihm, sich aus solchen Dingen herauszuhalten. Meine Protagonistin sollte auch keine übermächtige Hexerin, Kämpferin oder ähnliches sein, sondern eine ganz normale Frau (ok, das mit der schwachen magischen Begabung hat sich dann so ergeben).

Es freut mich sehr, dass dir meine Geschichte bisher gefällt. Selbst kann ich oft nicht gut einschätzen, ob ich die Charaktere wirklich gut treffe. Dass du die Dialoge und Gedankengänge als glaubhaft und stimmig empfindest, nehme ich als Kompliment - vielen Dank.

Normalerweise stelle ich immer zum Ende der Woche ein neues Kapitel online. Da ich momentan im Urlaub bin, wird es diese Woche leider nichts geben. Aber Kapitel 15 ist vorbereitet und sollte spätestens Ende nächster Woche fertig sein.
Ich hoffe, die Geschichte gefällt dir weiterhin.

Viele Grüße
16.07.2018 | 00:12 Uhr
Halli-Hallo!

Man, du hast mich mit deinen letzten beiden Kapiteln aus den Socken gehauen!
Deine Beschreibungen, was die 'technischen' Details angeht lesen sich so super weg – sowohl die Arbeit der Zauberinnen, als auch das Fachsimpeln um das Gegengift haben mir sehr gut gefallen, wie schon zum Beginn deiner Geschichte. Finde ich sehr schön, dass du dir da weiterhin treu und auf hohen Niveau geblieben bist.
Und auch Lambert finde ich bei dir nun überaus unterhaltsam – die alter Meckertante hat da ja einiges rausgehauen, bei dem ich sofort anfangen musste zu schmunzeln und zu lachen.
Der kleine Kuss auf die Stirn von Thalia war einfach nur herzerwärmend und hatte das (zumindest für mich) richtige Maß – ich stehe eher weniger auf Romantik, da sie mir schnell zu pathetisch wird, aber diese kleine Geste muss einen ja nur verträumt aufseufzen lassen. Und du hast dieses wärmende Gefühl ja gleich schön in Kontrast gesetzt, indem Thalia zum Alarm schlägt.
Und ich glaube, ich war genauso überrascht wie Yen, als Geralt den Trank einfach mal gekippt hat. Aber das ist eben auch so eine Aktion, an der man erkennen kann, wie weit Geralt für seine Waffenbrüder gehen würde. Fand ich einen guten Einfall.
Und auch Lambert darf sich mal liebenswürdig zeigen, als er Thalia ins Bett schickt und selbst am Krankenbett zurückbleibt. Gaaaaanz tief hat er ja doch auch ein kleines Stück, dass nicht vollkommen verkohlt ist von seinem Zynismus. War nett, wie du das gezeigt hast.
Aber das Ende von Kapitel 13! Argh!! Furchtbar! Wie kannst du uns nur so etwas antun und alles so in der Schwebe hängen lassen! XD
Aber dafür schafft das nächste Kapitel etwas Klarheit – zumindest mal von Eskels Warte aus. Wie du seine Beziehung zu Triss erläuterst war wirklich aufschlussreich.
Und hatte ich schon erwähnt, dass ich die Sticheleien mag, die du Lambert in den Mund legst? Ich mag sie ;D
Und dann das lang ersehnte Gespräch zwischen Thalia und Eskel – und dann traut man sich natürlich nicht, zu weit zu gehen. Ach, seufzt. Aber da hat Thalia mich ein wenig überrascht. Sie wirkte ziemlich cool auf mich. Da sie das mit Triss ja schon wurmt, kann ich nur annehmen, dass sie sich damit abgefunden hat (dass Triss und Eskel sich näher kommen werden) und nun versucht, ohne emotionales 'blaues Auge' davon zu kommen, indem sie sich so flirty und cool gibt, aber eigentlich in sicherer Distanz steht. Ich hatte nämlich damit gerechnet, dass sie entweder verlegen oder kurz angebunden sein wird. Aber, ach, Eskel war in dem Augenblick einfach ziemlich unzuverlässig. War clever gewählt, dass nicht aus Thalias Sicht zu schreiben und uns Leser so noch ein wenig im Unklaren zu lassen, was in der Alchemistin vorgeht.
Ach, die Sache mit dem Bart fand ich schön – vielleicht lässt er ihn ja nochmal wachsen, obwohl es mir merkwürdigerweise sehr schwer fällt mir Eskel mit Gesichtsbehaarung vorzustellen. Vermutlich wegen der Narbe, dann ist irgendwie noch mehr los. Was aber nicht heißen soll, dass ihm das nicht stehen würde ^^
Die Jagd der beiden Hexer liest sich ebenfalls sehr unterhaltsam. Lambert verträgt ja auch echt nichts – weder Alkohol, noch Kälte. Gibt dem Jungen doch Aspirin und eine Decke! XD
Fand ich übrigens sehr spannend, wie Lambert das Thema Frauen angeschnitten hat. Sein Spruch von wegen 'Respekt und Feigheit' fand ich absolut köstlich! Aber er wirkte auch überaus feinfühlig was ich ihm jetzt nicht als Ersten zugetraut hätte – vor allem als es dann noch zum Gespräch mit Triss über Eskel kommt. Aber ich kann mir denken, warum du ihn dafür ausgewählt hast. Wenn Geralt mit der Zauberin dieses Gespräch gehabt hätte, wäre das mehr als nur etwas … seltsam.
Hm, ist ja fast schon perfide, wie Triss sich am Ende dieses Kapitels gibt! Ja, also, deine Triss erinnert auf jeden Fall sehr viel mehr an den Charakter aus dem Buch. Was ich aber auch ein bisschen feiere. Klar, findet man in den Spielen Triss auf Anhieb wesentlich sympathischer, als Yen oder auch Keira (also, ich zumindest). Was ich aber total schade finde, weil sie da einfach nur dieses 0815-mäßige 'liebe Mädchen, das gerne anderen hilft' ist, ohne dass sie größere Fehler hat (abgesehen von ihrer verzweifelten Zuneigung zu Geralt, die sie aber recht gut zurückhlt, wenn man nicht drauf eingeht). Dabei hat sie im Buch einfach ein paar mehr Facetten und ist mit Nichten, der liebe Rotschopf.
Also, ich fühle mich ein wenig leer, nachdem ich nun noch zwei bis drei Wochen auf das Anschlusskapitel warten muss … aber da ich weiß, dass es sich lohnen wird, ist es nicht gar so schlimm ^^
Ich wünsche dir einen schönen Urlaub, erhol dich gut, trink ein paar Cocktails am Strand oder zieh dich warm an zum Skifahren oder was du auch vorhast :D

Liebste Grüßchen,

kaepsele

Antwort von LadyStoneheart am 18.07.2018 | 20:21 Uhr
Huhu,
also, ich bin immer wieder absolut begeistert davon, wie ausführlich deine Reviews sind. Vielen Dank dafür, ich weiß das zu schätzen.
Ich bin froh, dass du die Kapitel weiterhin unterhaltsam findest. Besonders im letzten ist ja nicht viel passiert und es ging hauptsächlich um Gefühle. Aber da ich die Geschichte ja als Romanze gekennzeichnet habe, musste das ja irgendwann so kommen... ;-)
Ja, mit Lambert fühle ich mich mittlerweile richtig wohl. Er darf ja alles einfach so raushauen, was man sich selbst aus Höflichkeit nie trauen würde. Macht Spaß, ihn zu schreiben. Aber er ist ja auch nicht NUR Arsch. Ich glaube, dass ihm seine Brüder schon sehr am Herzen liegen, auch wenn er das wohl anders formulieren würde. Ich kann mir vorstellen, dass ihm Triss' Verhalten ganz schön gegen den Strich ginge, zumal er das mit Geralt ja auch mitbekommen hat.
Bei Triss habe ich mich tatsachlich mehr an Buch-Triss orientiert. Ihre schon nicht mehr geistig gesunde Affinitat für Geralt kam in den Spielen ja quasi kaum vor. Aber in den Büchern prägte dies und auch ihre Eigenschaft, ihre eigenen Motive hin und wieder höher zu gewichten, als das Wohl anderer, ihren Charakter. Eskel hat das ja schon mitbekommen, obwohl das dann, wenn er Triss Thalia gegenüber erwähnt hat, nicht ersichtlich war. Ist ja auch normal, dass man vor anderen nicht direkt die Fehler von Freunden ausbreitet. Denn als Freundin sieht er Triss ja noch und wenn sie ihre Geralt-Besessenheit ablegen würde, könnte da wohl doch mehr draus werden.
Thalia fuhlt sich Triss einfach absolut unterlegen. Sie ist zwar hubsch, aber keine umwerfende Schönheit - und auch sonst hat sie einen gehörigen Respekt der mächtigen Zauberin gegenüber. Da Triss nun Eskel so umsorgt und für Thalia ja klar ist, dass Eskel für Triss einiges übrig hat, gibt sie sich geschlagen, ohne überhaupt gekämpft zu haben. Obwohl sie sonst sehr ehrgeizig ist, traut sie sich hier selbst zu wenig zu. Deshalb ihr Verhalten beim Gespräch mit Eskel. Sie will sich keine Blöße geben und Peinlichkeit vermeiden. Einen lockeren Spruch hat sie ja sonst auch schon mal gemacht. Das ist ihre Art, Unsicherheit zu überspielen.

Kapitel 15 ist vorbereitet und wird überarbeitet, wenn ich aus Irland zurück bin. Darin wird es übrigens die von uns erdachte Szene zwischen Geralt und Eskel geben... ;-)

Liebe Grüße bis dahin
12.07.2018 | 17:57 Uhr
Es ist großartig eine Fanfiktion gefunden zu haben, in der Eskel und ein selbst überlegter Charakter die Hauptrollen spielen. Ich lese mit großer Begeisterung die Hexer Romane und habe die Spiele gespielt, aber sehne mich nach Stories die sich um die anderen Hexerbrüder drehen. Daher danke ich dir, dass du diese unterhaltsame Geschichte über Eskel schreibst.
Ich finde, dass du sein Wesen, dass man aus dem Kanon kennt gut überbringst und seine Merkmale die ihn symphatisch machen im Laufe der Geschichte beleuchtest. Vor allem in Dialogen wirkt er glaubwürdig und ist durch seine Wortwahl wiederzuerkennen.
Thalia ist ein sehr angenehmer Charakter, der nicht zu abgedreht oder (wie leider so häufig in Fanfiktion) übermächtig ist. Ich finde es gut, dass sie etwas an "Shani" angelehnt ist. Es ist eine schöne Idee, dass Shani in der Hexerwelt nicht die einzige Frau mit wissenschaftlichen Interessen ist. Daher wirkt Thalia auf mich nicht gekünzelt und passt in die Handlung.

Ich freue mich schon auf die weiteren Kapitel:) Viel Spaß im Urlaub und viel Spaß beim Schreiben.

Antwort von LadyStoneheart am 13.07.2018 | 09:01 Uhr
Hallo und guten Morgen,

vielen Dank für das Lob - das geht runter wie Öl. :-)
Ich kann selbst nur schwer einschätzen, ob das noch gut ist, was ich so schreibe. Deshalb vielen Dank für das Feedback. Das motiviert mich.
Es freut mich, dass man Eskel als Charakter wiedererkennt. Weil er so ruhig ist und die Informationen über ihn dürftig, ist es nicht immer ganz einfach, ihn zu schreiben. Hinter seiner gelassenen Fassade verbirgt sich so einiges...
Schön, dass auch Thalia so gut ankommt. Ja, ich habe mich bei ihr ein wenig an Shani orientiert und fand es deshalb auch passend, dass die beiden sich von der Akademie her kennen. Da sie weder kämpfen kann noch besondere Kräfte hat, muss sie eben mit dem auskommen, was sie hat - und das ist eine gute Portion Verstand und Zielstrebigkeit.

Die weiteren Kapitel sind zum Teil schon vorbereitet, aber harren noch der Überarbeitung nach dem Urlaub. :-)
Ich freue mich, wenn du weiterhin dran bleibst.

Viele liebe Grüße
30.06.2018 | 11:35 Uhr
Huhu ^^

Da waren mal wieder viele schöne Szenen dabei, in deinen neuen Kapiteln, da muss ich gleich mal kommentieren!
Es waren einige, kleinere Sachen, die mir besonders gut gefallen haben. Beispielsweise, dass Thalia auf Magie geprüft wurde und das sie die Hexerzeichen erlernen möchte; besonders letzteres passt gut zu ihrer natürlichen Neugierde und ihrem Ehrgeiz.
Ach, Eskel! Es ist irgendwie typisch Mann, dass er nicht zugibt, dass es schlimmer ist mit seiner Vergiftung, bis es dann fast schon zu spät ist. Warum nur? Warum … -.- Aber es ist irgendwie doch sehr lieb, wie er nach und nach seine Meinung von Thalia revidiert hat und sie jetzt aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus sieht. Diesen Übergang hast du schleichend und deswegen umso glaubwürdiger eingebracht.
Dass Thalia Probleme bekommt, ein Fuhrwerk für Eskel zu besorgen, fand ich einen passenden Einfall, denn einen kranken Hexer zu helfen ist wohl wirklich nichts, worauf sich die Leute stürzen. Das Thalia dann gleich so weit geht und ihren Ring versetzt … nun ja, das hat mich dann doch schon verwundert. Klar, möchte sie Eskel helfen, aber der Ring schien ihr ja auch noch viel zu bedeuten. Da war der Übergang der Gefühle etwas holpriger für mich, aber noch weit davon entfernt, unglaubwürdig zu sein. Ich war einfach nur überrascht, wie weit sie schon für ihn zu gehen bereit ist.
Dafür war ich wieder voll im Boot, als Thalia ihren Mut zusammengenommen hat um den Magier um Hilfe zu bitten. Die Szene hat ihr gut zu Gesicht gestanden, da es darum ging, diplomatisches Geschick an den Tag zu legen, was sie wirklich gut durchgehalten hat.
Als ich die Stelle gelesen habe, an der Thalia überlegt, wie sie Lambert auf sich aufmerksam machen kann, dachte ich auch sofort an ein Leuchtfeuer! XD Sehr erfinderisch und ich finde es auch gut, dass du auch andere Möglichkeiten durchgehst – sie hat sich wirklich Gedanken gemacht. Fast noch besser fand ich aber, dass sie da ihr erlerntes Wissen gleich dadurch beweist, wie sie sich mit Igni abrackert.
Und dann: Lombards Auftritt XD Der verschluderte Name ist wirklich gut, hat mich zum Schmunzeln gebracht!
Generell kommt mir Lambert aber etwas zahm vor, Thalia gegenüber. Ich hätte ihn in der Situation harscher und misstrauischer eingeschätzt, vielleicht noch mit etwas Hohn. Selbst seine Gedanken im aktuellen Kapitel haben mich nicht ganz überzeugt, lasse mich da aber von dir und der weiteren Geschichte gerne noch überreden. Aber die Schimpfwörter sind schon mal ausreichend gestreut ;)
Dafür finde ich deinen Geralt wirklich sehr gut! Ich mag es, wie Thalia ihm zuerst mit Skepsis gegenübersteht und dann Vertrauen fast (oder es zumindest versucht). Und auch der Abschluss des aktuellen Kapitels mit den Erinnerungen an die Jugend der beiden Hexer fand ich sehr gut, passend und es offenbart eine Seite, über die ich bei Geralt nie nachgedacht habe, aber die ich mir auf jeden Fall bei ihm vorstellen kann Und diese kleine Bemerkung von ihm über Triss und ihren Gefühlen ihm gegenüber – hart, aber absolut er.
Deine Beschreibung von Triss lässt einen ja dahin schmelzen! Yennefer kommt dagegen etwas weniger detailliert daher, stört mich aber nicht ^^ Und ich nehme an, Thalia hegt ein gewisses Unbehagen speziell gegen Triss, da Eskel sie ja schon erwähnt hat, weswegen sie da natürlich ganz genau hinschaut.
Und schön zu sehen, wie Thalia wieder in ihrem Element ist, bin ja mal gespannt, wer zuerst die Heilung findet – die Zauberinnen oder Thalia. Wobei ich ja auf zweitere tippe ;D
Bin ja mal gespannt was noch alles auf Kaer Morhen passiert, jetzt da die Bude voll ist ^^

Antwort von LadyStoneheart am 30.06.2018 | 21:29 Uhr
Hallo,
schön, dass du weiterhin dabei bist!
Ich freue mich jedes mal total, so ausführliche Rückmeldungen von dir zu bekommen.
Ja, dass Thalia magiesensibel ist, wollte ich unbedingt mit reinbringen - unter anderem auch, weil in den Büchern beschrieben wurde, dass Eskel eine recht starke Emanation austrahlt und das wollte ich Thalia nicht vorenthalten... ;-)
Dass Eskel sich nicht anmerken lassen möchte, wie schlimm die Vergiftung ist, ist wirklich typisch Kerl (ich glaube, wir kennen alle solch "stille Helden").
Thalia war bereit, sich von ihrem Ring (der ihr natürlich noch viel bedeutet) zu trennen, weil sie sich einerseits wirklich verantwortlich für Eskels Lage fühlt und natürlich auch, weil sie emotional schon viel tiefer drin steckt, als sie es selbst wahrhaben möchte.
Bei der Wahrnehmung der Zauberinnen liegt Thalias Hauptaugenmerk auf Triss, wie du schon vermutet hast. Gerade weil Eskel ja aufgrund seiner Erzählungen von ihr recht angetan zu sein scheint, fühlt Thalia sich durch Triss´Erscheinung etwas eingeschüchtert. Verständlicherweise. Optisch ist Triss ja auch umwerfend. Von Yen werden wir aber auch noch mehr sehen.

Dass du auch kritisch bist, ist für mich Gold wert!
Leider habe ich niemanden, der die Kapitel vor Veröffentlichung liest und mich auf Ungereimtheiten aufmerksam machen könnte - oder auch darauf, wenn sich Charaktere "out of character" verhalten.
Weil ich dir bei den Punkten, die du bemängelt hast, absolut Recht gebe, habe ich die entsprechenden Stellen eben ein wenig überarbeitet.
Thalia fällt es jetzt schwerer, sich von ihrem Ring zu trennen (das kam wirklich zu locker-flockig rüber...), Lambert ist etwas misstrauischer, als er im Wald auf Eskel und Thalia trifft und als er ihr das Labor zeigt, darf er auch mal ein Arsch sein. :-)
Du bist ja quasi eine Lambert-Expertin. Ich muss mich erst noch daran gewöhnen, ihn zu schreiben. Du hattest absolut Recht, er war in der Erstfassung viel zu freundlich.

Ich bin immer unsicher, wie viel ich im Nachhinein noch an bereits veröffentlichten Kapiteln ändern soll oder kann. Man will ja nicht diejenigen verprellen, die zügig weiterlesen. Andererseits will ich ja am Ende eine möglichst runde, schlüssige und unterhaltsame Geschichte abliefern...
Wenn dir wieder was auffällt, bitte immer raus damit. Ich bin wirklich dankbar für solche Hinweise.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
13.06.2018 | 08:43 Uhr
Hallo Lady Stoneheart,

ich habe mir mal wieder ein paar Kapitel durchgelesen und ich muss sagen, ich mag deine Geschichte. Vor allem finde ich gut, dass Thalia einfach nur eine Alchemisten ist und nicht wie in den meisten anderen FF eine Hexerin oder ähnliches, die quasi alles kann. Das gibt dem ganzen einen frischen Wind.
Auch Eskel gefällt mir richtig gut und kommt glaubwürdig rüber.
Mir ist auch aufgefallen, dass du dich entweder mit Chemie etwas auskennst, oder recht gut recherchierst (genauso wie mit dem Hexer Fandom). Und dabei, wie du Thalias Begeisterung für die Alchemie beschreibst, würde ich mich nicht wundern, wenn du auch beruflich etwas in diese Richtung zu tun hast. Kann das sein?
Der Verrat der beiden Wachen gibt dem ganzen auch eine nette Wendung, ich bin gespannt wie es weiter geht. Ich wüsste, was Gaetan tun würde ;)
Und die Mehrzahl von Hundsfott hört sich auch lustig an :D

Dann wünsche ich dir noch eine schöne Restwoche
Gruß, Vattghern

Antwort von LadyStoneheart am 13.06.2018 | 13:55 Uhr
Hallo Vattghern,

vielen Dank für dein Feedback.
Schön, dass dir meine Geschichte gefällt, obwohl sie ja sehr viel ruhiger ist als deine beiden Werke.
Ja, mir war wichtig, dass meine Protagonist keine Alleskönnerin ist, die mal eben sogar die Hexer im Kampf übertrifft oder deren Zaubertalent sogar Yen vor Neid erblassen lässt. Thalia versucht, sich im Notfall mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen und besitzt (hoffe ich zumindest...;-)) eine gute Portion gesunden Menschenverstandes. Dass eine Alchemistin Kampferfahrung haben sollte, wäre mir unrealistisch vorgekommen. Auch dass sie sich für ihren Beruf so begeistert, fand ich wichtig darzustellen. Sie soll nicht nur karrieregetrieben sein, sondern wirklich Sinn in dem sehen, was sie tut. Vielleicht ist sie dabei etwas zu idealistisch, aber das werden wir noch sehen...
Es freut mich, dass du Eskels Darstellung glaubwürdig findest. Er ist nicht ganz einfach zu schreiben, wie ich finde. Durch seine ruhige Art haben wir in den Büchern und Spielen ja nicht sehr viel Einblick in sein Inneres bekommen. Vieles entdeckt man da erst, wenn man zwischen den Zeilen liest.
Ich musste geschmeichelt lachen, als du vermutet hast, dass ich beruflich mit Chemie zu tun haben könnte. Ich bin recht unspektakulär in der Unternehmenskommunikation tätig und hatte vor der Recherche null Ahnung von der Materie. Weil ich aber finde, dass Protagonisten auch mal zeigen müssen, dass sie sich in ihrem Beruf auskennen, um glaubwürdig zu sein, habe ich mir ein bisschen was angelesen. Ich hoffe nur, dass jemand, der wirklich Ahnung vom Fach hat, nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wenn er meine Ausführungen lesen sollte... ;-D
Ja, was Gaetan an Eskels Stelle getan hätte, kann ich mir denken... ;-) Aber Eskel ist ja etwas besonnener und ruhiger vom Gemüt her. Er konnte Thalia nach diesem Schreck ja auch nicht einfach allein stehen lassen und die Verfolgung aufnehmen.

Dir auch eine schöne Restwoche und weiterhin viel Spaß beim Lesen und Schreiben. Wie ich irgendwo gelesen habe, bist du frisch gebackener Papa - da ist Zeit und Muße leider oft Mangelware. Aber das gibt sich... so in ein paar Jahren... ;-p

Liebe Grüße
Lady Stoneheart
03.06.2018 | 08:45 Uhr
Hallo, Lady Stoneheart,

ich habe endlich mal etwas Zeit gefunden in deine FF mal reinzuschnuppern und ich muss sagen, mir gefällt, was ich lese. Deine Geschichte liest sich angenehm und es ist auch mal erfrischend eine Geschichte über Eskel zu lesen, da ja meistens eher Geralt im Mittelpunkt der FFs steht.
Beim ersten Kapitel ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen: Du hast geschrieben, dass Eskel die Bombe "entschärft" und sie dann in das Nest wirft, aber wenn er sie entschärft, macht er sie damit unbrauchbar ;) besser wäre es gewesen wenn du geschrieben hättest, dass er die Zündschnur entzündete oder so.
Der Spruch nach dem zweiten Kapitel mit der Muhme und der Muse hat mir gut gefallen und da ist mir auch aufgefallen, dass du ja evtl auch weisst, dass Thalia eine Muse aus der griechischen Mythologie ist :D
Als die Studenten im dritten Kapitel vor Eskels Narbe zurück schreckten, musste ich an die Zusatzquest "Der Preis der Neutralität" aus the Witcher 1 denken. Kennst du die? Da geht es nämlich drum wie Eskel zu seiner Narbe kam.
Ich werde demnächst weiter lesen, es verspricht ja eine spannende Expedition zu werden.
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag

Gruß, Vattghern

Antwort von LadyStoneheart am 03.06.2018 | 11:27 Uhr
Hallo Vattghern,

vielen Dank, dass du mich auf den Fehler aufmerksam gemacht hast - das hätte so wohl nichts gegeben mit der Vernichtung der Nester, da hätte der Dorfschulze aber mal zurecht den Preis gedrückt ;-) - ist schon geändert. Da merkt man wieder einmal, dass man manchmal blind für die eigenen Fehler ist...
Ja, auf den Namen Thalia bin ich durch die Muse gekommen - fand ich immer schon schön. Und der Name einer Mume hätte dann doch nicht so gut gepasst.
Die Geschichte von "Der Preis der Neutralität" kenne ich. Weil das für Eskel ja ein (Achtung, plattes Wortspiel) "einschneidendes Erlebnis" war, kommen wir in der Geschichte auch noch darauf zurück.
Ich bin übrigens auch endlich dazu gekommen, dein "Vermächtnis der Katzenschule" anzufangen - sehr gut geschrieben und sehr spannend. Kompliment. Review folgt noch... :-)

Dir auch einen schönen Sonntag und
viele Grüße
LadyStoneheart
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