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Reviews 26 bis 50 (von 82 insgesamt):
25.03.2019 | 21:20 Uhr
Abendliche Grüße ins Anwesen der Stonehearts!

Ich Schuft! Ursprünglich hatte ich warten wollen, bis Du uns mit der großen Befreiungsaktion beglückt hattest, um meinen Review zu platzieren, aber ich war zu langsam. Oder Du zu fleißig! ;P

In dem Kapitel vor dem Einbruch zeigt sich, wie ausdauernd Du schreiben kannst. Alles muss vorbereitet werden, beratschlagt und abgesprochen. Das dauert seine Zeit - nicht nur innerhalb der Welt. Ich weiß nicht, ob ich genug Elan gehabt hätte, die Ruhe vor dem Sturm so tüchtig und ausführlich zu beschreiben. Wahrscheinlich hätte ich einen Zeitsprung mit anschließenden kurzen Erinnerungen oder Gesprächen eingebaut, aber so haben wir eben alle unseren eigenen Stil und Du scheinst da von der Standhaftigkeit geküsst. Um es auf den Punkt zu bringen: Das ist was Gutes! :D

Du jonglierst hier mit vielen Figuren auf einmal: Thalia, die Hexer, Yennefer, Shani und neuerdings auch Laikos, der Held in Robe. Davor hüte ich mich für gewöhnlich, denn die Gefahr in derlei Situationen ist groß, in überbordenden Aufzählungen und Wortwiederholungen zu ertrinken, von Unübersichtlichkeit und Banalität ganz zu schweigen.

Aber wie immer bist Du souverän, verpackst die Damen und Herren gekonnt in verschiedene Szenarien und gestaltest die Konversationen übersichtlich. Der Wächter am Tor besticht mit glaubhaftem Jargon! :D

Natürlich treten Turbulenzen auf, natürlich kann der Plan nicht reibungslos ablaufen. Ehrlich gesagt wäre ich auch etwas enttäuscht gewesen, wenn alles wie am Schnürchen geklappt hätte und die Gemeinschaft munter aus dem Kittchen spaziert wäre. Alric Efferen, diese Kanaille, wird ja immer lästiger.

Die Szene zu Beginn des 27. Kapitels hat mir gut gefallen. Eskel und Geralt in trauter Zweisamkeit, ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit, eine spöttische Bemerkung, bevor es los geht. Auch die Beleuchtung der selben Situation durch verschiedene Protagonisten ist stimmig und obendrein gut gewählt. So kommt zusätzlich Übersicht ins Geschehen. Ich als Leser kann mich auf das Chaos vorbereiten, das folgen wird.

Und schon wird es schmutzig. Wenn auch alles andere als angenehm, ist diese Szene sehr gut geschrieben. Es zeugt von Realitätsnähe, dass Thalia nicht bislang verborgene Kampfkünste auspackt und mit Alric den Boden wischt. Eine Mary Sue wollen wir hier schließlich nicht! Letztlich rettet Thalia sich ja doch noch und zwar auf nachvollziehbare Weise. Das Gesicht ist das mindeste, das man Alric verätzen sollte...

Ich habe selten so einen fürsorglichen Wächter gesehen! Ich bin mir nicht ganz sicher, ob allein das Gesicht eines Wissenschaftlers seine Aufmerksamkeit innehätte - angesichts der Tatsache, dass gerade eine Bombe die Gefängniswände erschüttert hat und die 'Verräterin' Thalia provisorische Atemmasken bastelt. Aber gut, ab und an darf es auch mal leichter sein als gedacht.

"Als das schwere Tor auf dem steinernen Boden aufschlug, waren Eskel und Geralt bereits mit gezückten Schwertern aus der Deckung des Nebels gesprungen und rannten über die Brücke auf das nun offene Eingangsportal zu." Haaach, nichts ist schöner als ein gesunder, prächtiger Ansturm im Plusquamperfekt, um das Hauen und Stechen einzuleiten. Ein sehr großes und sehr persönliches Lob von mir an dieser Stelle! ;D

Die Sätze danach sind aber ein bisschen doppelt gemoppelt, da kannst Du ja vielleicht nochmal mit der Feder drüberhuschen. Jetzt aber genug der Pedanterie!

Warum betrügst Du uns um die Kämpfe? Geh ruhig ins Detail. Du kannst gewaltsame Auseinandersetzungen beschreiben, das hast Du bereits bewiesen. Hier wünsche ich mir noch die ein oder andere Pirouette, einen Schwertstreich oder das dumpfe Klirren, wenn Stahl auf Stahl trifft. Hexer sind Virtuosen mit der Klinge, gönn ihnen doch eine nähere Beschreibung. ;-)

Ach ja, die Unvernunft der Akademiker. Für einen Moment war ich mir sicher, dass Laikos und Yonka ihr Todesurteil unterschrieben hatten, als sie Eskel und Geralt zum Verlies gefolgt sind.

Was nun folgt, ist rundum angenehm zu lesen (bis auf die fehlende Detailverliebtheit beim Schwerterkreuzen). Eine spektakuläre Flucht, ein Schmunzler meinerseits, Geralts Nüchternheit wegen ("wenn der Schacht nicht im Pontar endet und ich auf Felsen aufschlage, dann seid ihr wenigstens gewarnt.") und schließlich Yennefers Machtdemonstration. Kurzum: Es läuft. Bis Thalia getroffen wird. Und da muss ich wirklich sagen: Glückwunsch zu dieser Wendung. Es hätte einfach nicht zu Witcher gepasst, wären wirklich alle unbeschadet aus dem Verlies entkommen (Man denke an den finalen Kampf gegen Vilgefortz bei Sapkowski, wo Geralts Hanse nach und nach das Zeitliche segnet).

Ein selbstironisch lächelndes Addendum: 'Lange Wartezeiten'? Ich bitte dich. Da kenne ich andere, die deutlich schlimmer sind ... ;-P

Groß ist nun der Schreck, vorrangig bei Eskel, unserem Monsterschlächter, beregnet von Adams Pfeilen. Eskel ist deutlich sensibler und empathischer als andere Hexer. Aber derartig heftige Selbstvorwürfe und Schuldgeständnisse hätte ich ihm nicht zugetraut. Die Liebe zu Thalia muss wahrhaftig sein! Letztlich ist es wohl seine tiefe, selbstzerstörerische Sorge, der Du in diesem Kapitel eine Menge Bühnenzeit einräumst, die diese Tatsache endgültig untermauert. Umso größer war meine Erleichterung, als Du schließlich mit dieser filmreifen, glückseligen Szene im vom Sonnenlicht belächelten Krankenbett geendet hast. Zugegeben, erst dachte ich: Ging das jetzt nicht ein bisschen zu schnell? Aber dieser Abschluss ist Balsam und allemal aufbauender als eine tagelang im Delirium dahinsiechende Thalia. Außerdem: Wofür hat man schon drei kompetente Zauberinnen zur Hand?

Weiterhin möchte ich meine brodelnde Neugier bezeugen! Wir sind jetzt bei Triss, in Kovir also, wenn mich nicht alles täuscht. Ich bin sehr gespannt, wie Du dieses Land der Neutralität beschreibst.

Und letztlich scheint mir da in baldiger Zukunft das Ende dieser FanFiktion zu winken. Gerade im letzten Abschnitt schwingt Melancholie mit, irgendwie liegt Abschied in der Luft, aber ein fröhlicher! :D

Also, Eskel? Habt ihr es geschafft?

Meine Teuerste! Wieder einmal hast Du mir viel Freude bereitet, ich fiebere kommenden Kapiteln entgegen.

Herzlich
Hamlet

PS: Sieh mir die euphorischen Metaphern nach - ich höre gerade Retrowave und diese Musik macht ungemein glücklich! :DD

Antwort von LadyStoneheart am 26.03.2019 | 12:20 Uhr
Gegrüßt seist du, lieber Hamlet!

Wieder einmal war ich zutiefst beglückt, dein ausführliches Review zu lesen. Da bedarf es natürlich einer angemessenen Antwort. :-)

Ob das Kapitel vor dem Einbruch so in der Form hätte sein müssen, weiß ich bis heute nicht. Ich wollte im Vorhinein den Plan aufzeigen, damit dann auch später klar wird, was schiefläuft und warum. Das hätte ich durchaus auch kürzer fassen können, aber manchmal packt es mich und ich hole etwas zu weit aus - auf die Gefahr hin, dass es langweilig werden könnte. Es freut mich, dass du das nicht als Schwachstelle siehst. Dennoch werde ich so etwas in Zukunft vielleicht anders angehen - ich will mich ja verbessern oder zumindest Stilmittel bewusst einzusetzen lernen. ;-)

Vor dem "Action-Kapitel" hatte ich gehörigen Respekt - viel musste nahezu gleichzeitig passieren, fast alle Charaktere galt es unterzubringen.
Dass nicht alles nach Plan verläuft, war abzusehen.

Mir war wichtig, dass Thalia es selbst schafft, sich zu retten - wenn auch nicht auf sehr elegante, dann doch auf realistische Weise. Alric ist ihr persönlicher Widersacher und deshalb sollte sie ihn auch selbst ausschalten (zumindest vorläufig ...).
Ja, das mit dem Wächter, der sich um Alric kümmert ... hätte ich vielleicht anders angehen sollen. Aber sei´s drum, wie du schon sagst, manchmal darf es auch leichter als gedacht laufen. Dafür ist ja einiges sonst schief gelaufen.

Ich liebe Satzkonstruktionen im Plusquamperfekt. :-) Manches kann man damit schön elegant ausdrücken.
Den Abschnitt danach werde ich mir in einer ruhigen Stunde nochmal zu Gemüte führen. Die Überarbeitung von Texten gehört nach wie vor noch nicht zu meinen Spezialitäten, daran arbeite ich noch.
Stimmt, die Kämpfe habe ich sehr rudimentär gehalten. Da würde die ein oder andere Ausschmückung gut tun. Auch diese Abschnitte werde ich mir nochmal vornehmen.

Man hätte vermuten können, dass Laikos und Yonka wie die "Redshirts" in Star Trek der Spannung und Dramatik wegen geopfert würden. Aber ich muss gestehen, dass ich mir die Option eines Sequels offen halten möchte - und dafür könnten die beiden noch wichtig werden. Ja, ich habe eine gute Gelegenheit verstreichen lassen, eine Sterbeszene zu schreiben. Wäre eine gute Übung gewesen ... ;-)

Die (zumindest für Thalia und Eskel) große Wendung am Ende des Kapitels war schon etwas gemein von mir, zumal das Ende mittels Cliffhanger ja Schlimmes vermuten ließ. Aber ich würde es Eskel nicht antun, es so enden zu lassen.
Da es ja nun einmal auch eine Romanze ist, hielt ich es für angemessen, Eskels Sorge und seinen Selbstvorwürfen genügend Raum zu geben. In der Situation (man wartet machtlos, während eine geliebte Person möglicherweise stirbt) geht einem ja bestimmt so einiges durch den Kopf.
Der Schluss des Kapitels (mit einem Hauch von Kitsch ... ;-)) kam etwas schnell - aber ich wollte die Heilung auch nicht zu lange hinauszögern. Wie du schon sagst: Bei der geballten Kompetenz der Behandelnden sollte das schon passen.

Du vermutest richtig: Wir nähern uns dem Ende dieser Geschichte. Laut meiner Szenenplanung sollten es noch drei Kapitel werden (vier, falls ich doch wieder ausschweifend werden sollte), dann kommt diese Erzählung zu ihrem Schluss. Wobei ich (wie oben schon erwähnt) mir die Option auf ein (kleineres) Sequel offen halten möchte.
Wir werden noch kurz in Kovir verbleiben (wie in Kapitel 5 erwähnt stammt auch Thalia von dort) und dann weiterziehen.
Ich hoffe, dich auch mit dem Ende meiner Geschichte nicht zu enttäuschen.

Dass es mit der Fortsetzung so zügig weitergeht, wie zuletzt, kann ich dieses Mal nicht versprechen. Aber wie du schon sagst - das ist Jammern auf hohem Niveau. ;-)

Ich sehe dem Ende der Geschichte jedenfalls mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.
Zum einen freue ich mich darauf, dass ich meine erste Geschichte überhaupt zu einem Abschluss bringen werde. Ich hasse lose Enden und möchte auch im Nachhinein ein wenig stolz sein auf das, was ich geschrieben habe. Und ich freue mich darauf, mich meinem Romanprojekt zu widmen - ob ich das schaffe oder daran scheitere, wird sich zeigen. Aber man muss sich ja Ziele setzen ... ;-)
Zum anderen fällt es mir schon schwer, mich von Thalia, Eskel und den anderen zu trennen. Ein Jahr lang haben diese Figuren mich jetzt begleitet. Irgendwie ist es ein komisches Gefühl, sie einfach so zu verlassen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass mich in nicht all zu ferner Zukunft die Sehnsucht packt und ich für ein paar Kapitel mit einem Sequel zu ihnen zurückkehren werde.
Aber zunächst gilt es, die letzten Kapitel zu schreiben und in die Welt zu entlassen.

Vielen Dank wieder einmal für dein Review. Dein Blick für Details und deine Liebe zur Sprache machen deine Rückmeldungen immer ganz besonders hilfreich und motivierend für mich.

Es grüßt herzlichst
die Lady
23.03.2019 | 10:35 Uhr
Okey, dieses Kapitel lässt mich etwas sprachlos zurück. Oder nachdenklich?
Du hast den Gedanken der Neutralität der Hexer wunderbar aufgegriffen und gut in eine neue, sehr schreckliche Situation gebracht.
Erinnert mich an die Stelle aus den Büchern, als Geralt und seine "Reisegruppe" Zeugen werden, wie ein Dorf geplündert und ein Bauernmädchen vergewaltigt wird und wie sehr Geralt in dieser Situation mit sich hadert. Ähnlich ging es hier auch Eskel.

Seine Geschichte mit Deidre hat mich auch erneut wieder getroffen, so wie er sie erzählt hat. Das ist eine wirklich tragische Sache gewesen und wird nicht nur sichtbare Narben hinterlassen haben. Ich meine mich zu erinnern, dass Eskel sie sogar selbst töten musste? War es das, was er Thalia (noch) nicht erzählt hat?

Die Annäherung der beiden nach dem großen Krach war eigentlich schon vorhersehbar, aber auch verständlich. Wäre ich an Thalias Stelle in genau dieser Situation, wäre mir definitiv auch nach etwas Nähe. Zunächst auch wirklich ohne Hintergedanken.

Jetzt gerade habe ich das Gefühl, die Geschichte nimmt mit jedem Kapitel mehr Fahrt auf und ich freue mich auf alles, was da noch kommen mag!

Liebe Grüße
Jojo

Antwort von LadyStoneheart am 24.03.2019 | 13:49 Uhr
Hallo Jojo,

es freut mich sehr, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat.
Die Neutralität der Hexer hat ja schon öfters zu Missverständnissen geführt. Ich finde, man kann sowohl Thalias als auch Eskels Argumente nachvollziehen, jeder hat von seinem Standpunkt aus Recht.
Die Geschichte mit Deidre war ja ein sehr einschneidendes Erlebnis (sorry für den Kalauer) für Eskel, deshalb wollte ich die Ereignisse von damals ansprechen.
Man konnte im Spiel entscheiden, ob Eskel sie selbst töten soll oder sie unbehelligt lässt. Dann hat sie noch weitere Leben auf dem Gewissen, bevor sie gefasst und hingerichtet wird. Das Ende ist in beiden Fällen übel. Im späteren Verlauf der Geschichte komme ich nochmal darauf zurück.

Der erste Teil der Geschichte ist nun bald vorbei, dann ändert sich auch der Schauplatz. Da ich mich im Moment viel mit dem Plotten von Romanen befasse, weiß ich heute, dass ich das unbewusst wohl ganz richtig gemacht habe, als ich die Geschichte in drei „Akte“ geteilt habe. ;-)

Ich hoffe, der Rest gefällt dir auch.

Liebe Grüße,
die Lady
19.03.2019 | 01:24 Uhr
Hey, ich komme gerade leider nur langsam voran, aber ich bleibe auf jeden Fall dabei :)

Dieses Kapitel nimmt langsam Fahrt auf und ich habe so das Gefühl, dass der lieben Thalia ein aufregendes Abenteuer bevorsteht.

Beinahe schon niedlich finde ich ihre recht unbefangene und naive Art gegenüber dem Hexer. Vielleicht ist das der Grund, weshalb Eskel spontan so offen ist. Sie wirkt einfach so unschuldig und als führe sie absolut nichts böses im Schilde. Da kann man schon mal auftauen, wenn man sonst eher Ablehnung und sogar Feindseligkeit erfährt.
Gleichzeitig schaffst du es wunderbar, die großen Gegensätze Eskels zu beschreiben: sein furchteinflößendes Aussehen gegenüber dem sanften Charakter. Das ist genau das, was diese Figur ausmacht, finde ich!

Was ich mich gerade zum Schluss die ganze Zeit gefragt habe: Was ist ein Echinops? Ist das ein Monster aus dem Kanon, das mir total entfallen ist oder hast du das selbst ausgedacht? Interessante Lebewesen auf jeden Fall :)
Aber auch da wird einem wieder einmal bewusst, dass die Umgebung der Städte ganz und gar nicht so idyllisch und hübsch ist, wie man vielleicht annimmt, sondern verdammt gefährlich für jeden Wanderer.

Bin gespannt auf die Reise und vor allem auf die Kombination von Thalia und Eskel.
BTW finde ich es super, dass sie die Expedition selbst begleitet! Das ist ein schönes Statement, an ihre männlichen Kollegen, dir ihr nichts zutrauen.

Liebe Grüße
Deine Jojo

Antwort von LadyStoneheart am 19.03.2019 | 20:58 Uhr
Hallo Jojo,

ja, die Geschichte entwickelt sich langsam. Ich habe im ersten Drittel bewusst das Kennenlernen der Charaktere in den Vordergrund gestellt, hoffe aber, dass es trotzdem nicht langweilig ist.

Thalia ist sehr neugierig - manchmal schämt sie sich selbst ein wenig dafür. Sie hat auch ein Talent, sich selbst in peinliche Situationen zu bringen. Ich kann mir vorstellen, dass es für einen Alchemisten wirklich interessant wäre, mehr über die Mutationen eines Hexers zu erfahren. Es gibt ja kaum öffentliches Wissen über sie, nur Gerüchte und Vorurteile.

Eskel erschien mir immer schon als derjenige der Wolfshexer mit dem verträglichsten Charakter. Doch sein Äußeres, das ja in den Büchern als noch schrecklicher beschrieben wird, als man es in den Spielen sieht, lässt die Menschen ohnehin schon einen großen Bogen um ihn machen. Dazu noch die Tatsache, dass Hexer einen sehr schlechten Ruf haben ... Aber Thalia behandelt ihn nach der ersten Unsicherheit wie einen ganz normalen Menschen - daran ist Eskel nicht gewohnt. ;-)

Interessanterweise gibt es sogar zwei verschiedene Kreaturen, die als Echinops bezeichnet werden. In "Der Schwalbenturm" wird der Echinops so beschrieben, wie ich ihn aufgegriffen habe. Im ersten Spiel werden als Echinops Pflanzen bezeichnet, die an Orten wachsen, an denen ungesühnte Verbrechen begangen wurden.
Hier findest du bei Interesse mehr Infos zu Echinopsen (und auch zu vielen anderen Witcher-Themen): https://hexer.fandom.com/wiki/Echinops

Die Umgebung außerhalb der Siedlungen ist in der Witcher-Welt wirklich nicht gerade ungefährlich. Wobei ich in meiner Geschichte eher die Welt beschreibe, wie sie in den Büchern ist und nicht unbedingt wie in den Spielen. Im Spiel ist es ja so, dass niemand (außer er ist Hexer oder ähnliches) auch nur zwei Kilometer weit reisen könnte, ohne von Monstern angefallen zu werden ... ;-)

Thalia fürchtet sich inzwischen schon etwas vor ihrer eigenen Courage und ist sich nicht mehr so sicher, ob das mit der Expedition wirklich eine gute Idee war. Aber sie wollte nicht nur ihren Kollegen etwas beweisen, sondern auch sich selbst. Selbstvertrauen ist nicht immer ihre Stärke.

Es hat mich sehr gefreut, dass du weitergelesen hast.
Ich hoffe, die Geschichte wird dir auch weiterhin gefallen.

Liebe Grüße,
die Lady
14.03.2019 | 20:42 Uhr
Hallo, Mylady!

Du kannst so lange Wartezeiten haben wie du willst; mich wirst du nicht mehr los :p Und trotz der Länge kann ich dir versichern, dass ich das Kapitel überhaupt nicht als langatmig empfunden, ganz im Gegenteil. Dadurch dass die Truppe durchgängig irgendwie voran gekommen ist, ist es an keiner Stelle langweilig geworden und die wechselnden Szenen haben zusätzlich irgendwie Tempo rein gebracht. Gerade die sind mir irgendwie besonders positiv aufgefallen, eben weil es dabei in einem so angenehm rasanten Tempo durch dieses Abenteuer ging^^

Ich bin richtig froh, dass auch Thalias beiden (wohlgesinnten) Kollegen die Flucht gelungen ist, wohingegen ich Alric seinen "Unfall" mit der Säure gönne. Ich kann verstehen, dass Thalia bei seinem erbärmlichen Anblick durchaus auch Mitleid verspürt, aber meines hält sich aus sicherer Entfernung zu diesem Elend in Grenzen, nachdem der Typ so abgegangen ist, weil er kein Massenvernichtungsmittel für Anderlinge herstellen durfte, weil die böse böse Thalia ihn sabotiert hat. Sorry, aber was für ein Arsch. Allerdings war die Beschreibung des aufblitzenden Wangenknochens sehr eindringlich...Eklig, aber gut geschrieben.

Ich bin froh, dass die Rettungsaktion alles in allem doch noch gut funktioniert hat, auch wenn einige Pläne B herhalten mussten. An der Stelle hast du es mal wieder geschafft, genau das richtige Maß an Dramatik zu streuen, indem einiges zwar anders verläuft als geplant, die dann aber schließlich ohne besondere Schwierigkeiten oder Vorkommnisse ihren alternativen Fluchtweg einschlagen können. Und die Leichenhalle ist echt eine gute Idee :D Stattdessen setzt du die Dramatik sehr geschickt wieder am Ende des Kapitels ein, indem du offenbarst, dass Thalia wirklich schwer verletzt ist. So ein ganz gemeiner Cliffhanger :D

Na hoffentlich können die anderen darum kümmern (mit einer vollkommen einsatzfähigen Zauberin und einer erfahrenen Ärztin bin ich da recht positiv) und dann bin ich mal gespannt, ob sie es auch heil aus der Stadt schaffen und wie es dann weitergehen soll, jetzt wo das Ganze ja nicht so anonym abgelaufen ist wie geplant und trotz der Schwere seiner Verletzungen glaube ich erst, dass Efferen tot ist, wenn ich es schwarz auf weiß sehe xD

In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung - wie immer :) Und hoffe, dass du mein Review lesen kannst, weil ich heute über Handy schreiben muss^^°

Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 18.03.2019 | 11:25 Uhr
Hallo Caligula,

es freut mich sehr, dass du nach wie vor drangeblieben bist. :-)
Da das nächste Kapitel schon zur Hälfte fertig ist, hoffe ich mal, dass es dieses Mal nicht so lange dauern wird - ich will euch ja nicht unnötig lange auf die Folter spannen.
Ja, das mit dem fiesen Cliffhanger tut mir fast schon leid, aber was sein muss, muss sein ... ;-)

Da ich gerade bei diesem Kapitel sehr unsicher war, weil so viel passiert und alles so zügig abläuft, bin ich um so beruhigter, dass ich bisher nur positives Feedback dazu erhalten habe.

Alric das zu geben, was er verdient hat, hat richtig gut getan. Davor konnte ich nochmal kurz zeigen, wie er seine Handlungen vor sich selbst rechtfertigt. Wie Loki schon einst mal sagte (frei zitiert): "Jeder Bösewicht sieht sich selbst als Helden."
Thalia ist ja recht sanftmütig und hat auch noch nie den Tod eines Menschen verursacht - deshalb wollte sie den Schaden, den sie (in Notwehr) angerichtet hat, begrenzen. Vielleicht erfahren wir ja noch, was es genützt hat und ob Alric nochmal auftaucht ... ;-)

So langsam neigt sich die Geschichte dem Ende zu - noch vier Kapitel werden es wohl werden. Einerseits freue ich mich darauf, alles zum Abschluss zu bringen - andererseits vermisse ich meine Charaktere fast jetzt schon.
Aber ein bisschen gemeinsame Zeit habe ich ja noch mit ihnen. :-)

Liebe Grüße,
die Lady
12.03.2019 | 10:52 Uhr
Hey,

Ich habe endlich einen Einstieg in dein Werk gefunden. Bisher liest es sich wirklich gut. Dein Stil passt sehr gut zum Witcher-Universum, die Sprache der Figuren wirkt authentisch.
Besonders gefreut habe ich mich über gleich zwei meiner liebsten Nebencharaktere: Eskel und Shani! Das mit Eskel wusste ich ja bereits, aber das Auftauchen von Shani hat mich breit grinsen lassen.
Ich hoffe sehr, dass sie in den nächsten Kapiteln vielleicht öfter erscheint?

Thalia wirkt bisher wie eine klassische Wissenschaftlerin, die mit viel Ehrgeiz ihr Ziel verfolgen wird. Natürlich hat sie es als weibliche Alchemistin sicher nicht sehr leicht in der Männerdomäne der Universität. Doch ich habe bereits jetzt im Gefühl, dass sie sich über diesen Nachteil hinwegsetzen wird. Starke weibliche Persönlichkeiten sind genau das, was die Witcher Welt braucht um genügend Dynamik reinzubringen.

Da ich ja doch deutlich hinterher hinke, werde ich mich alle paar Kapitel mit einer Review melden. Und natürlich immer dann, wenn mir etwas auf der Seele brennt.

Bis bald,
Jojo

Antwort von LadyStoneheart am 13.03.2019 | 21:59 Uhr
Hallo Jojo,

es freut mich total, dass du mit meiner Hauptgeschichte angefangen hast.
Ich versuche, die Sprache der Zeit entsprechen zu lassen, also auch die Umgangssprache dem anzupassen.

Shani ist auch einer meiner Lieblingsnebencharaktere. Sie kommt jetzt am Anfang vor und auch später im Verlauf der Geschichte nochmal - da wird sie sogar noch ziemlich wichtig.
Und Eskel mochte ich schon in "Das Erbe der Elfen" sehr und im dritten Spiel erst recht. Er hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient, finde ich.
Ich weiß übrigens, welchen Cosplayer du letztens gemeint hast, als ich fragte, warum du Eskel als klein bezeichnest. Die Fotos haben mir auch total gut gefallen, sehr gut gemacht. Auch wenn "mein" Eskel für mich eher groß und kräftig gebaut ist.

In den späteren Kapiteln treffen wir noch auf einige "alte Bekannte" - ich kann dir gar nicht sagen, wie viel Spaß es mir im Lauf der Zeit gemacht hat, Lambert zu schreiben. Deshalb hat er auch sein Spin-off bekommen. Eskel ist ja meistens eher ruhig, besonnen und freundlich. Bei Lambert kann man eher alles rauslassen, was einem an Nickligkeiten so einfällt ... ;-)

Thalia muss sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten und hat klare Ziele. Sie tut viel, um diese zu erreichen. In den nächsten Kapiteln erfährt man auch mehr über ihre Beweggründe und ihre Vergangenheit. Sie ist aber alles andere als makellos und auch keine "Mary-Sue", der immer alles gelingt. Ich habe mich bemüht, einen Charakter mit Stärken und Schwächen zu schaffen, mit Sehnsüchten, Ängsten, Zweifeln und allem, was dazugehört.

Melde dich, so oft wie du magst. :-) Ich freue mich immer über Reviews oder Nachrichten.

Liebe Grüße
die Lady
11.03.2019 | 21:42 Uhr
Guten Abend,

puh... Dieses Kapitel haut mich richtig aus den Socken.

Aber ganz von Anfang an: Ich melde mich schließlich hier zum ersten Mal. Ich bin ein grässlich fauler Sack was Reviews angeht - zu meiner Schande. Dabei hätte deine Geschichte schon so viele Reviews von mir verdient, weil ich sie schon mehrere Monate verfolge.

Eskel ist wirklich ein lieber Kerl und er wirkt total sympathisch in deiner Fanfiktion. Wenn ich mich mit einem Hexer umgeben müsste, würde ich mich definitiv für deinen Eskel entscheiden ;-)

Was ich aber besonders hervorheben möchte ist dein überaus kreativer Plot! Du baust auf dem Anfang mit dem "harmlosen" Auftrag immer mehr und immer komplexere Zusammenhänge auf, die sich jetzt in diesem Kapitel wirklich entladen! Der Spannungsbogen ist makellos und sterbe schon seit Kapiteln vor Angst...
Thalia und Eskel sind mir wirklich ans Herz gewachsen! Tu jetzt nichts Unverzeihliches, ich warne dich!!! Das kannst du Eskel und mir nicht antun.
Bezogen auf dein Nachwort: Das Kapitel ist auf keinen Fall zu lang! Und ich bete, dass ganz schnell dieser unerträgliche Cliffhanger aufgelöst wird.

Ich habe jetzt auch bemerkt, was du in deinem Review zu meiner Geschichte mit dem Perspektivwechseln meintest. Ich kann nur sagen, dass es gerade in einem so langen Kapitel mit so viel Action absolut vertretbar ist, zwischendrin den Blickwinkel zu wechseln ^^
Es ist auch gut gekennzeichnet, da kommt kein Missverständnis auf.

Dieses Kapitel war wirklich eines der Besten seit langem! Wie du die vielen Zauberinnen, Hexer und Gelehrten miteinander agieren lässt und auch der Masterplan, den du ausgetüftelt hast, um Keira und Lambert aus den Fängen der unmoralischen, korrupten Wissenschaft zu befreien, ist von vorne bis hinten stimmig! Ich komme aus meinen Lobeshymnen gar nicht mehr heraus.

Eigentlich wollte ich in nächster Zeit hinten anfangen und mich langsam mit Reviews nochmal durch diese Geschichte arbeiten, aber das ist leider schief gelaufen - was aber auch deine Schuld ist ... hättest du mich nicht mit diesem spannenden Kapitel getriggert! *teuflisches Grinsen*

Vielleicht komme ich in nächster Zeit nochmal dazu, auf frühere Kapitel zu reagieren, aber jetzt ist das nicht möglich ... Ich muss erst mal meine Nerven beruhigen...

Eins noch: Lass sie nicht sterben! Bitte ...

Gute Nacht,
ellinor

PS: Danke für eine schlaflose Nacht. Grrrrr. ^^

Antwort von LadyStoneheart am 13.03.2019 | 21:42 Uhr
Guten Abend Ellinor,

vielen, vielen Dank für dein Review! Ich freue mich immer total, wenn ich Rückmeldungen erhalte - manchmal brauche ich ein paar Tage, um dann auch adäquat zu antworten. Das will ich dann auch nicht zwischen Tür und Angel machen. Deshalb komme ich leider erst jetzt dazu, dir zu schreiben.

Ich bin auch immer sehr froh, wenn jemand, der bisher noch keine Rückmeldung gegeben hat, mir schreibt. Die Abrufzahlen steigen und steigen, aber manchmal gibt es mehrere Wochen lang keine Reviews und ich denke dann immer direkt, dass es vielleicht keinem mehr gefällt, was ich so schreibe. Von daher bin ich immer sehr glücklich, wenn sich auch Leser melden, die bisher noch keinen Kommentar dagelassen haben.

Eskel mochte ich schon in "Das Erbe der Elfen" und dann noch mehr im dritten Spiel. Man weiß ja nicht viel über ihn, aber er ist von den drei Wolfshexern eigentlich derjenige mit dem besten Sozialverhalten, wie ich finde. :-)

Danke, danke, danke dass du meinen Plot lobst. Ich bin momentan dabei, den Plot für einen Roman zusammenzubasteln und habe mir jetzt auch einiges über die Theorie dazu angelesen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich unwissentlich einiges richtig gemacht zu haben scheine (drei Akte mit jeweiligen Spannungshöhepunkten zum Beispiel). Das will ich dann bei meinem nächsten Projekt etwas bewusster einsetzen.
Trotzdem denke ich immer, dass ich zwar ganz gut Szenen schreiben kann, aber das Plotten ist nicht so meins. Um so mehr freut es mich, dass du gerade das lobst. Vielen Dank!

Auch und gerade bei diesem Kapitel war ich unsicher, ob das alles so passt und Sinn macht. Ich bin so froh, dass du sagst, dass alles stimmig ist. :-)

Und um dich etwas zu beruhigen: Ich mag happy ends! ;-)
Ich versuche, mich mit der Fortsetzung zu beeilen. Wenn dieses reale Leben nicht immer was von mir wollen würde, wäre ich auch noch schneller.

Ich freue mich immer, von dir zu hören - und auch zu lesen. Dein "Reardon Manor" ist eine der Geschichten, die mir momentan am besten gefallen. Ich freue mich immer total, wenn du ein neues Kapitel hochlädst. Letho wird mir durch dich auch immer sympathischer.

Ganz liebe Grüße
die Lady
11.03.2019 | 18:39 Uhr
Hallo :D

Nun, da hast du ja wirklich nicht zu viel versprochen mit dem extralangen Kapitel!
Und ich fand's super :D
Schon der Start! War zwar ziemlich fies, die Bemerkung von Eskel in Bezug auf Geralts Trankbrauer-Fertigkeit. Gab es Yaris eigentlich wirklich oder hast du dir den ausgedacht?
Und wie Eskel stille Qualen vor dem Gefängnis leidet … hach, ich sollte an der Stelle eigentlich nicht verzückt seufzten, weil es ja zur Sache geht, aber … hach … schon liebenswert, wie sehr ihm Thalia am Herzen liegt ^^

Efferen ist ja wirklich ein fanatischer Spinner aber schön, dass man nun auch nochmal einen kurzen Blick in seine Psyche bekommt, um seine Beweggründe nachvollziehen zu können.
Aber Gott! Bei dem Ringen mit Efferen ist mir Angst und Bange um Thalia geworden! Und uuh … diese Säure ist ja echt fies. Aber ja, was musste er so ein Zeug auch mitbringen um andere damit zu foltern? Selbst schuld!
Und auch wenn ich verstehen kann, dass Thalia Efferen verdrehter Weise helfen will … ich würde es ja nicht tun. Er ist genau der Typ von Mann, der danach doch noch auf die Beine kommt und Rache nimmt. Ach, Thalia, du hast einfach nicht genügend Horrorfilme gesehen … immer nachschauen, ob die Typen noch leben, sonst überlebst du's am Ende selbst nicht ;)

Der Durchbruch der Hexer und ihr Vorankommen hast du in eine gute, spannende Form gebracht – nicht zu lang, nicht zu kurz und ein schöner Adrenalinschub.

XD Thalia und ihre Ängste – ich weiß, es ist nicht nett sich darüber lustig zu machen, aber das hat dem Moment doch etwas unfreiwillige Komik hinzugefügt. Fehlte eigentlich nur noch, das sie Platzangst hat.
Aber die hast du jetzt einfach mal Lambert angedichtet – sehr cool ;D

Und eine kleine Anmerkung zum Abtransport im Wasser: klar, sind Hexer keine ausgebildeten Rettungsschwimmer – aber tatsächlich ist es am einfachsten eine Person, die bei Bewusstsein ist und nicht in Panik ist, zu ziehen. Sprich, derjenige der Unterstützung braucht, legt seine Hände auf die Schultern desjenigen, der besser schwimmt. So hat der Schwimmer beide Hände und Beine frei und gerät nicht in 'Schieflage', wie wenn er sich jemanden 'unter den Arm packt'. (sorry, musste jetzt aber kurz sein … war ein kleiner Flashback zu meiner Zeit in der DLRG ^^)

Und dann hörst du so auf! Meine Güte! Gut das Shani sich noch nicht abgemeldet hat, aber Erstversorgung könnte zu dem Zeitpunkt da etwas schwierig sein …

Dann bin ich ja gespannt, ob du dieses Versprechen mit einer raschen Fortsetzung ebenfalls einhalten kannst – ich brenne darauf!

Antwort von LadyStoneheart am 13.03.2019 | 21:22 Uhr
Hallo,

ganz lieben Dank für das Lob! :-)
Ich war mir doch etwas unsicher bei dem Kapitel - einmal wegen der Länge und auch weil so viel in so kurzer Zeit passiert. Aber jetzt bin ich beruhigt.

Ich denke, Eskel versucht, seine Nervosität zu überspielen. Gerade weil er ja normalerweise eher gelassen und ruhig ist, ist es für ihn vielleicht nicht einfach, mit diesen Emotionen umzugehen. Deshalb will er durch die Neckerei etwas davon ablenken. Meister Yaris habe ich mir nur ausgedacht. ;-)

Alric Efferen sieht sich selbst nicht als jemanden, der etwas Böses tut - in seinen Augen ist das, was er und die "loyalen" Wissenschaftler vorhaben, wirklich sinnvoll, um den König bei seinem Kampf gegen die Anderlinge zu unterstützen. Natürlich will er auch gut dastehen und Ruhm ernten (koste es, was es wolle). Aber er ist überzeugt von dem, was er tut. Die Anderlinge sind für ihn weniger Wert als Menschen, deshalb hat er auch keine Skrupel, mit aller Härte gegen sie vorzugehen.
Dass Thalia dabei ist, seinen Erfolg zu vereiteln, lässt bei ihm eine Sicherung durchbrennen. Sein Pech, dass er das Säurefläschchen dabei hatte.
Thalia hatte in Todesangst natürlich keine Hemmungen, sich mit allen Mitteln zu wehren, aber wenn man dann sieht (und hört), was die Folgen sind, kann es schon sein, dass man sogar mit seinem Feind Mitleid bekommt.
Aber du hast natürlich Recht - ganz nach dem Motto "Der Böse steht noch einmal auf" ist es nicht unbedingt klug, sich einen Feind fürs Leben gemacht zu haben, der sich eventuell später noch rächen will.
Tja, wer weiß ... vielleicht hab ich ja noch ein paar Ideen für kleine Fortsetzungen, nachdem die Geschichte zu Ende ist ... ;-)

Danke für dein Lob zu den Hexerkämpfen. Ich war mir sehr unsicher, ob das so funktionieren würde. Einerseits wollte ich es ihnen nicht zu leicht machen (weil ein Gefängnis voller Wärter, Ordensritter und Hexenjäger auch für drei Hexer kein Klacks ist), andererseits wollte ich die Kämpfe auch nicht ewig in die Länge ziehen. Gut, dass es offenbar gepasst hat.

Thalia ist einfach nicht so die Abenteurerin. ;-) Klettern, Schwimmen, Kämpfen - das muss sie eigentlich alles nicht unbedingt haben. Und bleib ihr bloß weg mit Spinnen. :-D
Aber sie überwindet sich meistens, trotz ihrer Ängste.
Lambert Platzangst anzudichten hab ich zugegebenermaßen von dir abgekupfert. Es passte so schön zu ihm. Die Erklärung dafür musst aber du in deiner Geschichte liefern. ;-)

Ich bin zugegebenermaßen selbst auch nicht der große Schwimmer, deshalb haperte es auch etwas bei der Beschreibung der Hilfeleistung. Das was du schreibst, macht mehr als Sinn.

Ja, es könnte für Thalia von Vorteil sein, dass eine Ärztin und zwei Zauberinnen anwesend sind. Aber ich will noch nichts verraten.

Vielen Dank nochmal für dein Review. Ich muss dir unbedingt auch nochmal eins da lassen. Da ich deine Kapitel ja jetzt vorab lese und dir direkt Feedback geben kann, komme ich leider übers Review hinweg. Dabei hast du natürlich auch offizielle Rückmeldungen verdient. Ich werde in einer Stunde der Muße dran denken. :-)

Liebe Grüße
die Lady
11.03.2019 | 15:49 Uhr
Hallo LadyStoneheart! :)

Als Erstes muss ich sagen, dass ich Lambert schon etwas bemitleide. :( Da kriegt er jedes Mal mit, was Eskel und Thalia für einen Spaß haben, rutscht deswegen noch aus und Eskel nutzt den Umstand, um Lambert einen Anreiz zum Arbeiten zu geben. Nichtsdestotrotz, hat mir diese Szene zusammen mit den Liebeszenen, am besten gefallen. :) Als ich nur gelesen habe, dass sich eine Eisschicht auf dem Boden gebildet hatte, musste ich schon lachen. :D Ich frage mich ja, ob die Hexer die Festung noch halten werden und wenn ja, wie lange.
Die Liebeszenen fand ich schön beschrieben und vor allem auch wie sie so stattfinden bzw. eingeleitet werden (im Zuber und dann wie Thalia ein bisschen „spielt“, als sie mit Eskel auf dem Bett liegt). Könnte mich jetzt nicht entscheiden, was mir davon besser gefallen hat. Ich weiß jetzt allerdingsnicht, ob man an den Liebeszenen noch was verbessern könnte (bin da ja selbst noch unerfahren im Schreiben), jedoch gingen sie nicht spurlos an mir vorbei. :) Wenn es anders wäre, dann ist definitiv was falsch, würde ich sagen.

Ich freue mich auf mehr Romantik in den nächsten Kapiteln und bin vor allem auf diese Überraschung gespannt. :O

Viele liebe Grüße
Svenja

Antwort von LadyStoneheart am 12.03.2019 | 14:30 Uhr
Hallo Svenja,

Lambert fordert es manchmal aber auch heraus ... ;-)
Dass drei Hexer alleine es schaffen können, die alte Festung bewohnbar zu halten, glaube ich nicht. Es fällt allen schwer, es sich einzugestehen, aber ich denke früher oder später werden sie sich von ihrem Zuhause trennen müssen. Oder man müsste Kaer Morhen umfunktionieren, sodass wieder Leben in die alten Mauern einkehrt.
Es freut mich sehr, dass dir die Liebesszenen gut gefallen haben. Wie schon mal erwähnt, war ich mir dabei zunächst sehr unsicher, weil solche Szenen schnell albern geraten können. Thalia hat durch ihre Zeit mit ihrem Verlobten ja schon etwas Erfahrung und das soll man auch merken. Und stille Wasser sind ja bekanntlich tief ... ;-)

In den nächsten Kapiteln wird die Romantik erst einmal etwas heruntergefahren und die Geschichte bekommt eine neue Wendung. Ich hoffe, die sagt dir auch zu.
Und die Überraschung - das Lambert-Spin-off - hast du ja schon entdeckt. :-)

Liebe Grüße
die Lady
10.03.2019 | 19:48 Uhr
Hallo Lady,

wie.kannst.du.nur? Wie kannst du nur an so einer Stelle aufhören? :D
Ich mag deine Kampfbeschreibungen und die Art, wie du immer wieder zwischen den Perspektiven wechselst.
Und ich freue mich schon riesig auf die weitere Fortsetzung. :)

Liebe Grüße,
Pega

Antwort von LadyStoneheart am 10.03.2019 | 20:44 Uhr
Hallo Peganx,

ich freue mich total, wieder von dir zu hören und bin froh, dass du noch an meiner Geschichte drangeblieben bist - trotz der mittlerweile langen Pausen zwischen den Uploads.

Tja, der Cliffhanger tut mir ja fast leid, aber sonst wäre das Kapitel noch länger geworden, als es eh schon ist. Ich hoffe, zügig nachlegen zu können.

Eigentlich mag ich es lieber, pro Kapitel nur eine Perspektive zu zeigen, aber in letzter Zeit, wo so viel parallel passiert, hat das nicht mehr funktioniert.

Vielen Dank für dein Lob und dein Feedback!

Ganz liebe Grüße
die Lady
04.03.2019 | 09:59 Uhr
Guten Morgen :)

Also ich fand es gar nicht kitschig. Die Kusszene und alles, was danach kommt hat mir sehr gut gefallen. Fand auch das Bild schön, wie sie im strömenden Regen sitzen und sich küssen. Die Liebeszenen sind dir gut gelungen, denn du hast Körpersprache mit eingebracht und die Gefühle und Wünsche beachtet. Das Tempo war auch passend. Das einzige, was du noch hättest beschreiben können, wären so Sachen wie Geruch, Geschmack oder was man fühlt (z.B. das Prickeln oder einfach so, wie sich Eskels Haut anfühlt oder seine Lippen). War jetzt aber auch nicht so, dass man das jetzt noch unbedingt gebraucht hätte bei der Szene. :) Nur so als allgemeiner Tipp dann, falls du es nicht wusstest.
Bin sehr froh, dass die beiden durch die Missverständnisse nicht auseinander gedriftet sind und jetzt endlich klare Verhältnisse herrschen. Jetzt bin ich gespannt, sogar beunruhigt, was da nun als nächstes sich den beiden in den Weg stellt. :(
Dann ist mir noch etwas aufgefallen, was ich sehr schön fand und zwar wo du schreibst, dass Eskel sich so schnell wegbegewegt hat oder die Hand von Thalia genommen hat, als ob er sich verbrannt hätte. Solche Formulierungen mag ich und versuche sie selbst häufig zu nutzen, da man so dem Leser schnell vermitteln kann, wie etwas aussah oder war. Besser als alles nur mit Adjektiven zu beschreiben, denn oft ist so ein „Bild“ auch stärker als eine Beschreibung mit Adjektiven. Zumindest empfinde ich das so. :)

Liebe Grüße
Svenja

Antwort von LadyStoneheart am 04.03.2019 | 20:19 Uhr
Hallo Svenja,

da das meine erste Liebesszene war, war ich schon etwas unsicher, ob ich mich am Rande des Kitsches bewege. ;-) Aber allgemein ist die Szene wohl ganz gut angekommen, so ja auch bei dir.
Ja, ich hätte noch ein wenig mehr Sinneseindrücke einfließen lassen können. Würde ich heute wahrscheinlich auch machen, wenn ich die Szene nochmal schreiben würde.

Danke, dass du die Szene im Labor erwähnt hast. Das war eine meiner Lieblingsszenen, weil sie sich da schon so nah waren und dann doch wieder die Unsicherheit gesiegt hat.

Ich wollte dieses hin und her und diese Missverständnisse jetzt auch nicht unnötig lange hinziehen. Deshalb war es jetzt an der Zeit, dass die beiden das hinbekommen. Da ich in Filmen Kusszenen im Regen liebe, habe ich das mal für meine Offenbarung genutzt.
Jetzt dürfen sie noch kurz die Zweisamkeit genießen und dann geht es weiter mit der Handlung.
Thalia hat ja auch noch andere Ziele, außer „den Mann zu bekommen“. :-)

Liebe Grüße
die Lady
03.03.2019 | 15:48 Uhr
Also mir hat das Kapitel sehr gut gefallen. Gerade weil sich viel unterhalten wird und man hinter die Stirn der Charaktere blicken konnte. Sowas ist meiner Meinung nach nicht pauschal unspannend, selbst, wenn die Gespräche einfach mal nur etwas charakterliches bzw. eher unwichtiges, dass man aber trotzdem gerne weiß, einem näherbrinen.
Ich muss sagen, dass mir Lambert trotz seiner unfeinen Manieren sehr symphatisch ist. Ich mag seine Art, denn die ist offen, direkt und manchmal auch ganz witzig. Fand es toll zu lesen, wie er Eskel und Triss auf den Zahn fühlt und er hat bei beiden Gesrpächen recht, wie ich finde. Eskel z.B. macht sich viel zu viele Gedanken.
Triss hingegen wird mir immer mehr unsymphatisch. Ich empfinde sie als sehr egoistisch und es nervt mich total, dass sie sich an Eskel heranmachen will, nur, weil es ihr gerade so passt irgendwie...
Was ist denn Glamarye?

LG
Svenja :)

Antwort von LadyStoneheart am 03.03.2019 | 20:56 Uhr
Hallo Svenja,

ja, Lambert ist sehr ehrlich und direkt. Mit seiner Art kann er auch schon mal anderen auf die Füße treten, aber das ist ihm egal.
Er hat das, was zwischen Triss und Geralt gelaufen ist, ja mitbekommen und obwohl er eine harte Schale hat, liegt ihm das Wohl seiner Brüder sehr am Herzen.

Eskel ist besonders wegen seiner entstellenden Narbe sehr unsicher, wenn es um Frauen geht. So furchtlos, wie im Umgang mit Ungeheuern, ist er leider in Herzensdingen nicht.

Glamarye ist eine Art Salbe, die Zauberinnen verwenden, um überirdisch schön zu erscheinen. Ohne diese Hilfsmittel und dem Einsatz von Zaubern, um z.B. Schönheitsfehler zu korrigieren, wären Zauberinnen auch nicht hübscher als andere Frauen.

Schön, dass dir auch solche Kapitel gefallen, in denen nicht viel passiert. Manchmal sind solche Passagen ja erforderlich, um die Beweggründe der Charaktere nachvollziehen zu können.
Ich hoffe, du bleibst dran. Bald wird ein Wendepunkt kommen und dann nimmt die Geschichte eine andere Richtung. Bin gespannt, wie dir das gefallen wird.

Liebe Grüße
die Lady
03.03.2019 | 15:08 Uhr
Hallo liebe Lady! :D

Endlich schaffe ich es mal wieder weiterzulesen...

Schön, dass es Eskel jetzt wieder besser geht. Ich hätte ja nicht gedacht, dass der es mit Sukkuben hat. :O Mir hat gefallen, wie Geralt einfach ein Schluck von dem Gegengift nimmt. ^^
Kann es vielleicht sein, dass Lambert auf Thalias Weinen so verständnisvoll reagiert, weil sie sich für einen Hexer so sehr einsetzt? Sonst werden die ja eher allgemein verabscheut. Mir ist auch aufgefallen, dass die beiden Hexer und Zauberinnen sehr warm mit Thalia umgehen (auch wenn Lamberts Sätze meistens ungehobelt sind ;)). Ich kann mir vorstellen, dass das auch nicht so üblich ist, oder?

So, dann lese ich mal weiter :) Bin ja gespannt, ob Eskel tatsächlich so sehr in Triss vernarrt ist oder ob doch was zwischen ihm und Thalia wird. :D

Antwort von LadyStoneheart am 03.03.2019 | 20:38 Uhr
Hallo Svenja,

es freut mich sehr, dass du weitergelesen hast.

Das mit Eskel und dem Sukkubus kam im Spiel auf, als er mit seinen Hexerbrüdern einen über den Durst trinkt und sie ihre amourösen Abenteuer zum besten geben.

Ich denke, Geralt würde in so einer Situation sehr pragmatisch reagieren und da Eskel für ihn wie ein Bruder ist, würde er für ihn auch viel riskieren.

Die Hexer und Zauberinnen gehen verhältnismäßig nett mit Thalia um, weil ihnen allen sehr viel an Eskel liegt und Thalia ihr Bestes gibt, um ihn zu retten. Die meisten Auftraggeber hätten einen verletzten Hexer einfach seinem Schicksal überlassen. Da Eskel ihr offenbar nicht gleichgültig ist, hat sie bestimmt schon ein paar Pluspunkte gesammelt.

Dass Eskel viel für Triss übrig hat, wurde in den Romanen stark angedeutet. Warum auch nicht, sie kann ja auch wirklich bezaubernd sein. Sie hat aber auch eine andere Seite: Wenn sie ein Ziel verfolgt, dann ist sie auch bereit, andere für das Erreichen dieses Ziels zu verletzen.
So hat sie für Geralt eine Obsession entwickelt und mit allen Mitteln versucht, ihn für sich zu gewinnen. Obwohl er damals schon mit ihrer Freundin Yennefer zusammen war. Sie hat Geralt ausgenutzt, um ihre Position in der Loge der Zauberinnen zu festigen. Sie war sogar bereit, Ciri (die sie als eine Art kleine Schwester sieht) auszuliefern.
All das macht sie zu einem sehr ambivalenten Charakter.
Aber ich glaube, Eskel ist ihr nicht so sehr verfallen, wie Thalia es annimmt. Wäre ja eine komische Romanze, wenn Eskel jetzt mit Triss zusammenkäme und Thalia nach Hause ginge ... ;-)

Liebe Grüße
die Lady
23.02.2019 | 02:35 Uhr
Einen wunderschönen guten Abend/guten Morgen, wie man will, Mylady^^
Nun hab ich doch wieder etwas länger gebraucht um zu reviewen. Erst Weihnachten und danach war mir ne Weile nicht so gut; dafür hab ich gestern und heute nochmal die Kapitel 21 bis 26 gelesen. Ist immer wieder ein Vergnügen <3

Also ich muss sagen, dieser neue Teil, so nenne ich es mal nach dem kleinen Zeitsprung, gefällt mir richtig, richtig gut! Ich mag die Freundschaft zwischen Thalia und Shani, die hier ja nochmal besonders wichtig wird. Und ich war positiv überrascht, dass sie tatsächlich Komplizen unter ihren Kollegen gefunden hat, wobei ich um die direkt ein bisschen mehr Sorge hatte. Als Nebencharaktere sind sie weit entbehrlicher als Thalia und ihr Vorhaben ist gefährlich. Da hatte ich schon die Befürchtung, dass es nicht allzu lange dauert, bis denen etwas zustößt (so etwas wie Alric Efferen, um genau zu sein -.-). Als dann auch tatsächlich Marik verschwunden ist, nachdem Alric ihm auf die Schliche gekommen ist, hast du mich allerdings gleich noch einmal so positiv überrascht - nämlich mit Laikos, der, statt unmittelbar das Weite zu suchen, sein eigenes Leben noch einmal riskiert, um den Freund und Kollegen zu retten!

Okay, reden wir mal ein bisschen über die Hauptfigur xD Was mir hier besonders aufgefallen ist, wie du jetzt eine Situation geschaffen hast, in der Thalia doch noch in Gefahr gerät, ohne sich selbst willentlich hineinmanövriert zu haben. Damit bleibt sie absolut ihrem vernünftigen Charakter treu, aber trotzdem beim Ort des Geschehens, wo im nächsten Kapitel wohl ziemlich die Kacke dampfen dürfte. Diese geschaffene Situation ist etwas, was mir besonders gut gefallen hat. Außerdem mochte ich ihre Schauspielerei gegenüber Efferen; zum Einen wie sie ihn im Befragungsraum zusammengeschissen hat und (meiner Meinung nach) ziemlich überzeugend vorgegeben hat, dass sie Angst hätte von ihm ausgestochen zu werden und später dann, als er sie enttarnt hat, wie sie auf unschuldig macht :D Oh, dieser verfluchte Efferen -.- Ich hoffe sehr, dass der noch sein Fett weg kriegt, wenn die Rettungsaktion läuft.

Ein besonderes Highlight der letzten Kapitel war für mich außerdem Rittersporn <3 Ich liebe den Typen und fand es klasse wie du sein unermüdliches Mundwerk Zeile um Zeile demonstriert hast :'D

Naja, und jetzt hast du voll die spannende Situation geschaffen und ich find es toll, dass Geralt und Yennefer mit von der Partie sind! Man fiebert richtig auf das nächste Kapitel hin und freut sich auf die Action und will wissen wie es nun ausgeht - schaffen sie es, Keira und Lambert zu befreien? Merken sie rechtzeitig, dass Thalia im Gefängnis ist? Kriegt Alric was er verdient? Und werden Laikos und Marik das Ganze auch überstehen? Ich bin wirklich sehr gespannt wie die Sache nun abläuft und weiß offen gestanden gar nicht was ich jetzt sonst noch sagen soll... Ich will einfach wissen wie es weitergeht <3 Womit ich dich keineswegs hetzen, sondern vielmehr zum Ausdruck bringen will, wie begeistert ich nach wie vor von der Geschichte, ihren Wendungen, deinem Erzählstil und deinen Charakteren bin!

Sorry, meine Reviews sind irgendwie nicht gerade das Gelbe vom Ei^^'

Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 25.02.2019 | 16:27 Uhr
Hallo Caligula,

entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte. Ich habe dein Review mit großer Freude (und breitem Grinsen) gelesen und will dann auch ordentlich und nicht zwischen Tür und Angel antworten.
Ich hoffe, bei dir ist jetzt wieder alles gut?
Dass du dir die Mühe machst, die letzten Kapitel sogar nochmal zu lesen, macht mich ja fast schon verlegen.

Ich freue mich, dass dir der neuen Handlungsbogen gefällt. Da sich die Geschichte ja ab dem Zeitsprung schon etwas anders entwickelt, als zuvor, war ich zunächst unsicher, ob das so gut ankommen würde. Aber da wir im ersten Teil ja eher Eskels Welt gesehen haben, in der sich Thalia zurechtfinden muss, fand ich es spannend, auch einmal Thalias Leben in Oxenfurt zu zeigen. Ich mag es, wenn weiblichen Charaktere (und männliche ebenso) auch noch ihre eigenen Ziele verfolgen, nachdem sie mit dem "love interest" (wie das ja neudeutsch so schön heißt) zusammengekommen sind. Für Thalia hat sich das Erreichen ihrer Ziele nun als zweischneidiges Schwert entpuppt hat.

Dass Laikos eine nun doch etwas größere Rolle inne hat, war zuerst nicht so geplant gewesen. Aber im Laufe des Schreibens ist er mir schon ein wenig ans Herz gewachsen - was nicht heißt, dass ihm nichts passieren könnte ... Lass dich einfach vom nächsten Kapitel überraschen. ;-)
Thalia ist nun doch mittendrin - anders, als sie sich das gedacht hätte. Sie ist zwar bereit, Risiken einzugehen, aber furchtlos ist sie ja nun nicht gerade. Hoffentlich geht das mal alles gut aus ...

Kapitel 27 ist schon in Arbeit, aber weil ziemlich viel passiert, leider etwas aufwändig zu schreiben. Ich hoffe aber, zügig damit fertig zu werden.

Und übrigens: Deine Reviews sind nicht nur das Gelbe vom Ei - sie sind auch die Kirsche auf der Torte, die Füllung in der Milchschnitte und die Schokocreme in der Prinzenrolle! :-)
Im Ernst - Reviews wie deines motivieren mich, nicht nur diese Geschichte zu einem runden Ende zu bringen (geplant mit Kapitel 30 oder 31) sondern auch danach noch weiter schreiben zu wollen.
Vielen Dank dafür!

Ganz liebe Grüße
die Lady
21.02.2019 | 18:59 Uhr
Die Annäherung der beiden ist vorhersehbar und so einfach. Aber warum nicht, sie sind alt genug und die Reise lang. Ich lasse mich also weiter von der Geschichte dahintreiben. Wobei ich recht zuversichtlich bin, dass es wohl doch nicht so einfach werden wird mit den beiden :)

Antwort von LadyStoneheart am 22.02.2019 | 15:41 Uhr
So einfach mache ich es den beiden nicht, keine Sorge! :-)
Ok, da die Geschichte als Romanze gekennzeichnet ist, ist es natürlich vorhersehbar, dass sich die beiden mal näher kommen. Aber da die Reise nicht ganz so verlaufen wird wie geplant, stehen ihnen noch ein paar Schwierigkeiten bevor.
21.02.2019 | 18:24 Uhr
Dieser fiese Olbertz. Soll ein Troll ihn zermatschen!
21.02.2019 | 18:06 Uhr
Olbertz wird sicherlich bald zeigen müssen, wie mutig er tatsächlich ist XD
Traurige Geschichte, das mit ihrem Verlobten.
Dann reisen wir mal weiter ^^
21.02.2019 | 17:51 Uhr
Die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf. Witzige und spannende Ideen! Ich lese mal weiter ^^
21.02.2019 | 16:36 Uhr
Heyho, ich wollte dir schon vor längerem eine Review da lassen, konnte mich aber bisher nicht dazu durchringen. Aber ich finde, du hast eine verdient, darum habe ich mich jetzt hingesetzt und zwinge mich ein wenig dazu.

Ich liebe deine Geschichte! Allen voran gefällt mir sehr gut wie du schreibst, sodass es auf jeden Fall Spaß macht immer weiter lesen zu wollen. Besonders gefallen mir die Beschreibungen über die alchemistischen Vorgänge, aber auch wie du die Dynamik zwischen Eskel und Thalia darstellst. Sehr glaubwürdig und unterhaltsam. Ich habe mich dabei erwischt wie ich einem Zusammenkommen entgegenfieberte, was ich zumindest beim lesen von Fanfiction nicht sehr oft mache :D Auch mag ich Thalia sehr gerne, ich finde sie passt gut in diese Welt. Sie ist auf ihre Weise stark und begabt, aber dennoch abhängig von beispielsweise den Hexern, die den kämpferischen Part übernehmen müssen oder dem System ihrer Universität, dem sie sich beugen muss. Ich finde, du hast dazwischen ein gutes Verhältnis gefunden.

Ich bin schon gespannt, wie die neue Richtung, die das Ganze momentan einschlägt sich weiterentwickelt. Ich mag die Entwicklung, die Thalia gerade durchmacht. Sich dem System und ihren Mitprofessoren zu widersetzen, obwohl es sie das kostet, worauf sie solange und so hart hingearbeitet hat, um nicht nur Freunden zu helfen, sondern auch das Ausbrechen einer vermeintlichen Katastrophe zu manipulieren... sehr stark von ihr!

Übrigens hat mir deine Geschichte erst so richtig klar gemacht, wie sehr ich Eskel eigentlich mag. Meiner Meinung nach erhält er nicht genügend Beachtung. Ein The Witcher mit ihm als spielbaren Charakter mit seiner ganz eigenen Story... das wäre was, wird wohl aber leider nicht passieren...

Ich freue mich auf jeden Fall auf mehr!

LG Isa

Antwort von LadyStoneheart am 22.02.2019 | 15:35 Uhr
Huhu,
vielen lieben Dank für dein Review!
Und danke, danke für das Lob!
Eskel bekommt definitiv zu wenig Aufmerksamkeit. Er ist ein so begabter Hexer und trotz seiner ruhigen Art ein Charakter mit viel Tiefe. Ein Spiel mit ihm als Hauptcharakter - das wäre was ... Aber ich glaube auch nicht, dass das kommen wird.
Um so wichtiger, ihm zumindest in einer FanFic etwas mehr Raum zu geben.

Ich bin sehr glücklich, dass dir Thalia als Charakter so gut gefällt. Mir war wichtig, eine Figur zu schaffen, die zwar auf ihrem Gebiet fähig, aber keine Alleskönnerin ist. Die Entwicklungen in Oxenfurt haben nicht nur ihr Verständnis von "ihrer" Universität zerstört sondern sie auch in ein moralische Dilemma gestürzt. Durch ihre Entscheidung hat sie zwar (fast) alles verloren, wofür sie immer gearbeitet hat, aber dafür kann sie immer noch in den Spiegel sehen.

Da ich das letzte Kapitel ja mit einem fiesen Cliffhanger habe enden lassen, werde ich mich bemühen, schnell nachzulegen. Kapitel 27 ist in Arbeit.

Ich habe übrigens auch angefangen, deine Geschichte zu lesen. Das erste Kapitel hat mir schon mal sehr gut gefallen. Man fühlt sich direkt wie in eine Quest hineinversetzt. Review folgt noch. :-)

Liebe Grüße
21.02.2019 | 10:33 Uhr
Sehr ruhige Erzählweise, gefällt mir. Finde die Länge der Kapitel bislang auch sehr ansprechend, man kommt beim Lesen gut voran.
Eine Expedition verspricht viel Action, bin gespannt, was du dir für die Reise hast einfallen lassen. :)

Antwort von LadyStoneheart am 22.02.2019 | 15:19 Uhr
Danke für das Lob. Die Kapitel werden im Verlauf der Geschichte wohl etwas länger. Ich hoffe aber, es dann interessant genug gestaltet zu haben, dass es sich nicht unnötig zieht.
Die Reise wird einen anderen Verlauf nehmen, als geplant - soviel kann ich schon mal verraten. :-)
21.02.2019 | 10:02 Uhr
Hach, Shani ... einer meiner Lieblingscharaktere in der Hexerwelt <3
Thalia scheint auch eine interessante Person zu sein. Ehrgeizig, talentiert, dennoch verletzlich und weiblich sanft. Bin gespannt!

Ein Tipp zur Grammatik: Lies dich nochmal im Duden ein, wann vor drei Auslassungspunkten ein Leerzeichen kommt und wann nicht. Bei dir fehlen ein paar. ;)

Antwort von LadyStoneheart am 22.02.2019 | 15:15 Uhr
Ja, Shani ist auch einer meiner Lieblingscharaktere. Deshalb habe ich ihr auch eine kleine Nebenrolle zukommen lassen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie und Thalia befreundet sind, da beide für ihre Arbeit brennen und "ähnlich ticken".

Mittlerweile weiß ich auch, wann ein Leerzeichen vor die drei Punkte gehört - in den späteren Kapiteln sollte der Fehler nicht mehr auftauchen. Bisher habe ich mir noch nicht die Mühe gemacht, alle älteren Kapitel zu überarbeiten, vielleicht sollte ich das mal tun ...
21.02.2019 | 09:47 Uhr
Ja, ich habe es endlich geschafft, deine Geschichte anzufangen! Und mein erster Eindruck? Na, ich hatte etwas Mühe reinzukommen, keine Ahjung warum. Aber nach dem vierten Anlauf hat sich letztendlich herausgestellt: gar nicht mal so übel, im sehr positiven Sinne. Du hältst dich an die Witcher-Lore (ich hatte völlig verdrängt, dass nicht nur Schleimlinge, sondern auch Wyvern giftige Schwanzstachel haben o.O), lässt uns in Eskels Arbeits- und Gefühlswelt eintauchen, schreibst fehlerfrei - ich wälze mich dann gleich mal ins nächste Kapitel. :)

Antwort von LadyStoneheart am 22.02.2019 | 15:12 Uhr
Hallo,
danke für deine Reviews!
Ich bin ja immer offen für konstruktive Kritik - also wenn du irgendwie verbalisieren kannst, warum dir der Einstieg schwer fiel, dann würde ich mich freuen, das zu erfahren. Ich will ja dazulernen und mich verbessern. :-)
17.02.2019 | 23:14 Uhr
N'Abend ^^

Nachdem dein neues Kapitel rausgekommen ist, habe ich erst mal gemerkt, dass ich mich noch gar nicht so wirklich zu dem vorherigen geäußert hatte. Schande über mich!
Klar, es ist ein Kapitel, indem die Vorbereitungen vorherrschen, dennoch hast du deinen Standard hoch gehalten und es unterhaltsam erzählt. Die Zusammenführung von Eskel und Thalia war sehr süß (aber angemessen) und die kleinen Szenen zwischen Shani, Geralt und Yennefer haben mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Die hätte ich doch gerne mal an einem geselligen Abend am Tisch – würden sich bestimmt prima verstehen ^^
Die Sache mit der Planänderung fand ich auch gut, eine kleine, wohlüberlegte Wendung, die dem Ganzen noch mehr Spannung gibt (obwohl ich den GefängnisEINbruch als solchen auch schon cool finde). Und schön, dass Thalia auch gleich ihre neue Erfindung zum Einsatz bringen kann.

Beim aktuellen Kapitel gefällt mir vor allem, wie du Laikos einbindest. Schön, dass er jetzt noch ein wenig Screenzeit bekommt, auch wenn ich befürchte, dass wir ihn nicht mehr zu Gesicht bekommen werden … oder unter wenig erfreulichen Umständen.
Tja, und dann passiert es: das Unerwartete, das man einfach nicht planen kann. Dass Efferen aber auch gerade jetzt dort auftauchen muss! Ich musste bei dem Gespräch auch ganz schön mitfiebern.
Und dann noch dieser fiese-miese Cliffhanger! AHHHH! :D
Da wünscht man sich nur, dass es schnell weitergeht, damit man nicht mit dieser Ungewissheit leben muss.

Viele Grüßchen!

Antwort von LadyStoneheart am 22.02.2019 | 15:05 Uhr
Ahoy,
danke fürs Review!
Ja, das Vorbereitungskapitel war so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm. Aber der Plan musste ja auch noch erklärt werden - bleibt abzuwarten, ob das jetzt noch alles so abläuft, wie gedacht. Dass Efferen so übel dazwischenfunkt, konnte ja keiner ahnen.
Ich muss ja gestehen, dass mir Laikos schon etwas ans Herz gewachsen ist. Könnte schon sein, dass das noch nicht alles für ihn war ... ;-)

Und endlich mal ein Cliffhanger musste sein! Ich werde mich auch bemühen, die Fortsetzung schnell fertigzustellen. Kapitel 27 ist schon in Arbeit.

Liebe Grüße
17.02.2019 | 00:40 Uhr
Hallo,
Ein richtiges Highlight das heute ein neues Kapitel rauskam und dazu noch mit so einem Cliffhanger am Ende. Sehr gelungen.
Ich habe erst vor ein paar Monaten als das letzte Kapitel rauskam, angefangen deine Geschichte zu lesen und ich muss sagen ich bin wirklich begeistert.
Die Art wie die Geschichte aufgebaut ist und vor allem auch wie es jetzt weitergeht nachdem die beiden zusammen gekommen sind gefällt mir sehr gut.
Oft ist es bei Liebesgeschichten ja so dass sobald die zwei Personen zusammen gekommen sind, es keine genauso spannende Weiterführung der Geschichte gibt. Aber du hast es geschafft das ist durchgehend gleich spannend und angenehm zu lesen ist.

Deswegen großes Lob an dieser Stelle ich freue mich rießig aufs nächste Kapitel :)

Liebe Grüße aus Balingen

Antwort von LadyStoneheart am 17.02.2019 | 21:12 Uhr
Hallo,

vielen Dank für dein Review. Ich freue mich immer sehr über Feedback und natürlich ganz besonders, wenn es so positiv ist. Vielen Dank für das Lob. :-)

Mir war es wichtig, dass Thalia nicht all ihre früheren Ziele über Bord wirft, sobald sie mit Eskel zusammen ist. Das würde einfach nicht zu ihrem Charakter passen.
Und ich mag es auch, wenn ein frischgebackenes Paar noch die ein oder andere Bewährungsprobe bestehen muss ... ;-)

Ja, der Cliffhanger war fies ... aber ich verspreche, dass es dieses Mal nicht lange bis zur Fortsetzung dauern wird. Ich möchte versuchen, mein altes Uploadintervall von zwei bis drei Wochen wieder aufzunehmen. Dass es dieses Mal so lange gedauert hat, war einer etwas stressigen Phase im wahren Leben geschuldet.
Ich hoffe, dass dir auch die kommenden Kapitel gefallen werden und würde mich freuen, wieder von dir zu hören.

Liebe Grüße aus Bergheim
19.01.2019 | 11:34 Uhr
Dieses Kapitel war toll! :D Sehr aufregend und ich schätze, das nächste wird auch spannend bleiben.
Als Erstes, was mir nicht gefallen hat: Ich habe mich an dem Wort lumineszierend gestört, weil ich zunächst nicht wusste, was das bedeutet. Ich habe mir dann gedacht, dass es was mit dem Aussehen des Lichtstrahls zu tun hat wie z.B. ein Flimmern oder sowas. Hab das Wort dann im Duden nachgeschlagen und herausgefunden, dass es sich dabei um ein Leuchten handelt, ohne die Temperatur zu erhöhen. Meiner Meinung nach ist das Wort ist einfach überflüssig an der Stelle.

Ansonsten, fand ich das Kapitel echt klasse, denn ich habe richtig mitgefiebert und mich durch deinen gelungenen Beschreibungen von Thalias Gefühlen und der Wirkung der Umwelt (es wird Nacht, es wird kalt und dann die Aktion mit dem Leuchtfeuer) voll in dieser Welt wiedergefunden. Mir wurden viele Eindrücke vermittelt und das habe ich sehr gerne beim Lesen. :) Besonders an der Stelle, wo Eskel murmelt und man nochmal merkt, dass sie irgndwie in ihn verliebt ist, habe ich Gefühle gesammelt, die mich am Ende des Kapitels knurren ließen. Da hab sogar ich selbst Eifersucht verspürt. :P Weiter so! <3

Viele Grüße
Svenja

Antwort von LadyStoneheart am 20.01.2019 | 21:53 Uhr
Hallo Svenja,

vielen Dank für Deinen Wort-Hinweis. Ich werde es mir nochmal ansehen und überarbeiten.

Und Danke für das Lob. :)
Schön, dass die Szene im Wald dir so gut gefallen hat. Für Thalia war es ja eine verzweifelte Situation. Auf die kurze Freude, dass sie ihre Kenntnisse zu etwas Sinnvollem nutzen konnte und ihr das Leuchtfeuer glückte, folgte für sie schnell die Ernüchterung, als sie befürchten musste, dass alles umsonst gewesen war. Ihre Gefühle für Eskel werden ihr selbst immer klarer, wobei sie ja davon ausgeht, dass er sich zu Triss Merigold hingezogen fühlt. Natürlich bringt sie die gemurmelte Bemerkung mit der rothaarigen Zauberin in Verbindung - ohne zu ahnen, dass Eskel in der Nacht zuvor, als sie gemeinsam am Lagerfeuer saßen, ihr eigenes Haar im Feuerschein leuchten sah.
Die aufkommende Eifersucht drängt sie nun aber (erst einmal) zurück, da Eskels Leben zu retten ihr nun wichtiger ist als ihre Gefühle.

Da du die Hexer der Wolfsschule ja noch nicht so gut kennst, vielleicht eins vorweg: Lambert ist ... sagen wir mal so ... nicht immer sehr feinfühlig oder rücksichtsvoll. Er schimpft über alles, lässt alles direkt raus und stößt andere gern vor den Kopf. Er hadert sehr mit seinem Leben als Hexer, das er sich nie ausgesucht hat und hat deshalb eine große Wut auf die Welt und sein Schicksal entwickelt. Die reagiert er damit ab, dass er oft ein Arsch ist. ;D
Wirst noch lesen, was ich damit meine... ;)

Liebe Grüße
die Lady
19.01.2019 | 10:48 Uhr
Hallo liebe Lady,

ich bin froh, dass der Zauberer Thalia und Eskel gehlolfen hat. Ich wette ohne die Erwähnung von Triss hätte er sich nicht dazu bereit erklärt. Wie ich in den letzten Kapiteln gelesen habe ist man ja im Allgemeinen schon nicht sehr hilfsbereit in dieser Welt und erst recht nicht, wenn es dann noch zu einem Hexer kommt.
Wie Istredd seinen Zauber ausgeführt hat, um Eskel zu heilen war schön beschrieben. Ich konnte es mir sehr gut bildhaft vorstellen. So eine Stelle mag zwar einfach aussehen, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass gerade solche optischen Ereignisse schwer sein können... :)
Ich finde es bemerkenswert, dass Thalia so viel an dem Wohlergehen des Hexers liegt. Das liegt mit Sicherheit nicht nur an ihren Schuldgefühlen.
Ich frage mich jetzt, was aus den Krabbspinnenorganen wird, denn eigentlich sollte Thalia sich doch schon längst an die Arbeit gemacht haben... Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass die Professur möglicherweise an Bedeutung für sie verliert und ihr etwas widerfährt, dass ihr Leben grundsätzlich verändern wird. Naja, ich werde es erfahren, wenn ich weiterlese. ^^

Liebe Grüße
Svenja

Antwort von LadyStoneheart am 20.01.2019 | 21:27 Uhr
Hallo Svenja,
das stimmt, Hilfsbereitschaft wird in der Witcher-Welt nicht gerade groß geschrieben, zumindest nicht in den nördlichen Königslanden. Und genau wie die Hexer, deren Dienste im Laufe der Zeit immer weniger gebraucht werden, sehen sich auch Zauberer der immer größer werdenden Konkurrenz durch Alchemisten, Ärzte und andere Gelehrte ausgesetzt. Kein Wunder, dass es ihm eine gewisse Genugtuung bereitete, dass Thalia auf seine Hilfe angewiesen war.
Ihre Professur tritt für Thalia momentan natürlich in den Hintergrund, wo ihre Sorge um Eskel dominiert. Aber sie wird ihr Ziel nicht gänzlich aus den Augen verlieren. Ich mag es immer, wenn eine weibliche Protagonistin Ambitionen hat, die über das „den Mann bekommen“ hinausgehen. Vielleicht schafft sie es ja sogar, in beiden Bereichen ihre Wünsche zu verwirklichen ... ;)
Aber mit dem Erlebnis, das ihr Leben verändern wird, liegst du schon ganz richtig. Das dauert nur noch etwas ... :)
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