Reviews 1 bis 25 (von 82 insgesamt):
09.06.2020 | 18:52 Uhr
Liebe LadyStoneheart,

ich möchte dir sagen, dass deine Fanfiction meiner Ansicht nach eine der besten überhaupt ist. Ich finde es sehr bemerkenswert, wie wundervoll du dich in Charaktere einfühlen und eindenken kannst, die aus der Feder eines anderen stammen. Ebenso kannst du eigenen Charakteren Leben einhauchen, die man einfach nur liebhaben muss. Dein Erzählstil ist wunderbar fließend und angenehm zu lesen, so dass einem die Welt in der Vorstellung absolut lebendig erscheint. Man spürt dein Herzblut für diese Geschichte in jedem einzelnen Satz. Da das Schreiben deine große Gabe ist, hoffe ich, dass du niemals damit aufhören wirst.

Herzliche Grüße
Caillean
01.06.2020 | 21:22 Uhr
Was für eine wundervolle Geschichte!

Nachdem Kaepsele immer so lieb von Deinen Korrektur-Kenntnissen geschwärmt hat, bin ich neugierig geworden
und habe Deine Geschichte hier gefunden - und gleich mal in zwei, drei Tagen durch gelesen :-)
Mir hat sehr gut gefallen, wie Du Deine Figuren ausgeschmückt hast.
Wie man mit ihnen mithadern und mit lachen konnte. Und wie süß die zwei miteinander umgegangen sind ....

Wie bist Du denn auf die Idee gekommen,
die Wissenschaftler mit dem Bau einer biologischen Waffe beauftragen zu lassen?
Ich meine, ich finde sie sehr gut - auch wie alles ausgeschmückt und besschrieben wurde.
Aber bei der "Leichenrutsche" habe ich mich schon gefragt, welche Muse Dich da geküsst hat ;-)

Eskel zu einem Ausbilder in der Armee (Polizei?) zu machen, lagt dagegen sehr nahe.
Finde ich zumindest.
Ich habe mich eh schon gefragt, warum da bisher niemand drauf gekommen ist :-)

Das Ende war dann aber super süß!
Eskel als Bräutigam ... von sowas müsste es mal Bilder geben :-) Was für ein schöner Ausblick auf die Zukunft!

Viele liebe Grüße, die Lilli
14.01.2020 | 21:07 Uhr
Hallo Lady Stoneheart,

ich habe mir mal wieder etwas Zeit genommen und in deine FF hereingelesen. Du hast echt einen super Schreibstil wie ich finde, du beschreibst die Charaktere und ihre Stimmungen so gut, dass bei mir etwas Neid aufkommt, da mir sowas immer etwas schwer fällt :D
Deine Geschichte gefällt mir immernoch(obwohl Schnulzen ja nicht so mein Fall sind ;D )
Ich habe noch einige Kapitel vor mir und es könnte eine Weile dauern, bis ich fertig bin, aber momentan habe ich ja immerhin mal wieder etwas Zeit und Stimmung gefunden, an meiner eigenen FF weiter zu schreiben.
Hast du eigentlich noch eine weitere Geschichte in Planung?

Liebe Grüße Vattghern

Antwort von LadyStoneheart am 17.01.2020 | 09:03 Uhr
Hallo Vattghern,

schön, wieder von dir zu hören. Danke für dein Lob. Ich weiß nicht, an welcher Stelle du gerade bist, aber es wird im letzten Drittel nochmal spannend. Aber die Romanze (klingt für mich besser als „Schnulze“ ;-P) nimmt natürlich einen guten Teil der Geschichte ein, ich kann verstehen, dass das nicht jedermanns Geschmack ist.
Zur Zeit arbeite ich an einem Roman, das wird aber noch dauern, bis der fertig ist. Dein Zeitproblem kenne ich durch Familie und Job ja nur zu gut. Aber Hauptsache, man kommt voran, wenn auch nur langsam.

Liebe Grüße
die Lady
27.08.2019 | 10:48 Uhr
Hallo Lady Stoneheart,

es tut mir leid dass ich mich erst jetzt wieder mit einem Review zurückmelde. Normalerweise ist das nicht meine Art, aber das Real Life hat mich momentan fest im Griff und vor lauter Arbeit komme ich zu Zeit kaum noch zum lesen.
Was für ein wunderschön romantisches Kapitel. Man erkennt in jeder Zeile wie sehr sich die Beiden zugeneigt sind und die ins Haus stehende Trennung verstärkt das bittersüße Gefühl noch. Und wieder singe ich ein Loblied auf deinen Schreibstil der alles so schön flüssig zu lesen lässt.
Es war sicher weise von Eskel Thalia durch das Portal zu begleiten, so richtig hab ich Triss auch nicht über den Weg getraut….aber zum Glück aller Beteiligten hat sich mein Misstrauen in Luft aufgelöst.
Der arme Lambert, Sonnenscheinchen bekommt es aber auch gleich knüppeldicke ab. Erst muss der arme unbeweibte Kerl Eskel und Thalia zuhören wie sie sich miteinander vergnügen und dann prellt er sich noch das Steißbein. Hätte er sich dann mal an die Liste gehalten und das Dach repariert.xD#
Deine Liebesszenen sind auch unbedingt erwähnenswert. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist die wiederzugeben. Ganz prima umgesetzt.

Jetzt bin ich natürlich gespannt wie es weitergeht da ich annehme das es vorerst mit Friede, Freude, Glückseligkeit für die beiden Verliebten zu Ende ist.
Bis demnächst und Liebe Grüße
fairness

Antwort von LadyStoneheart am 13.09.2019 | 09:51 Uhr
Hallo Fairness,

es tut mir sehr leid, dass ich erst jetzt auf dein Review antworte. Ich wollte mich schon längst gemeldet haben, aber dann bin ich drüber weggekommen. Sorry.

Vielen Dank für das Lob. Bevor die Geschichte in den dritten Akt übergeht, wollte ich den beiden etwas Zeit miteinander gönnen. Es freut mich, dass die Zuneigung, die sich zuerst langsam aufgebaut hat, für dich spürbar ist. So sollte es sein. :-)

Lambert hat es ja auch wirklich herausgefordert. ;-) Aber ich hab ihn ja auch lieb, für ihn hab ich noch etwas vorbereitet.

Die Liebesszenen fand ich zuerst etwas schwierig zu schreiben - ich hatte Angst, dass es kitschig werden könnte. Mir war auch wichtig, dass Thalia nicht das unschuldige Mädchen ist, dass sich hingibt, sondern durchaus leidenschaftlich ist und auch mal die Regie übernimmt.

Jetzt beginnt der dritte Abschnitt - Thalias Welt wird darin auf den Kopf gestellt. Ich hoffe, dass dir auch dieser Teil gefallen wird.

Ganz liebe Grüße
die Lady
17.07.2019 | 18:42 Uhr
Hallo Lady Stoneheart,

Was für eine wunderbare Geschichte die du da schreibst. Ich wurde von Obsidiane darauf hin gewiesen, da ich eine gute Eskel Geschichte suchte. Ich muss gleich zu Anfang darauf hinweisen das ich keine große Ahnung von The Witcher habe und erst durch meine Tätigkeit als ihre Beta dazu kam. Die Bücher liegen mir nicht sonderlich, Geralt mag ich nicht, Lambert ist mir zu großmäulig, aber Eskel ist mein erklärter Liebling. Aber genug geschwafelt. Dein Schreibstil ist erstklassig, hast wenig bis keine Schreibfehler und beschreibst die Situationen umfassend ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen - ich gehöre zu den Lesern die noch ein kleines bisschen ihre Phantasie auf Reisen schicken, beim lesen - Der Spannungsbogen baut sich langsam immer mehr auf, ebenso wie die langsame Annährung der Beiden.

Leider bin ich momentan beruflich sehr eingespannt, komme deswegen nur gelegentlich zum lesen, kann dir aber versprechen dass dies nicht das Letzte Review für diese Geschichte sein wird.

Viele Grüße und bis demnächst
fairness

Antwort von LadyStoneheart am 19.07.2019 | 11:05 Uhr
Hallo fairness,

vielen Dank für dein Review - ohne es zu wissen, hast du mir an meinem Geburtstag damit eine Freude gemacht. :-)

Es freut mich sehr, dass dir meine Geschichte bisher gefällt. Da muss ich mich bei Obsidiane ja bedanken für die Empfehlung.

In den Büchern hat Eskel nur eine sehr, sehr kleine Rolle. Und auch in den Spielen kam er (für meinen Geschmack) zu kurz.
Zuerst hatte ich etwas Bedenken, ob eine Geschichte mit einem „good guy“ als Protagonisten auch interessant genug ist, aber je mehr ich mich mit ihm beschäftigt habe, um so mehr Facetten seines Charakters kamen zum Vorschein. Ich hoffe, dass ich diese auch gut abbilden konnte.

Es würde mich sehr, sehr freuen, wieder von dir zu hören, wenn du Zeit zum Weiterlesen findest. :-)

Viele liebe Grüße,
die Lady
17.07.2019 | 18:28 Uhr
Hey,
Eine sehr schöne Geschichte, welche deiner Feder entsprungen ist :)
Ich fand es wirklich schön, dass Eskel mal im Mittelpunkt stand und er ein schönes happy end erhalten hat :)
Alles liebe,
Cookie

Antwort von LadyStoneheart am 19.07.2019 | 09:51 Uhr
Hallo Cookie,

ganz lieben Dank für dein Review! Und das zufälligerweise an meinem Geburtstag. Das hat mir den Tag noch ein bisschen mehr versüßt. :-)
Ja, Eskel hatte definitiv eine eigene Geschichte verdient. Es freut mich, dass sie Dir gefallen hat.

Viele liebe Grüße,
die Lady
06.07.2019 | 21:07 Uhr
So, das erste ähm, Hälfte eines Drittels *zählt an den Finger nach* ähm Sechstel! ist geschafft und bisher ist es großartig!

Eskel war eh schon immer einer meiner Lieblinge und er mit Thalia ist sooo süß. Okay, das mit ihrem Verlobten ist natürlich blöd gelaufen, aber es ist eben eine gefährliche Welt. Da kann man nichts machen.

Und Shani ist auch dabei! Also, jetzt grade nicht direkt so, aber hey, sie ist prinzipiell da, also ist das auch super. Ich mag Shani :3

Na dann mal weiter auf das nächste Sechstel!

Liebe Grüße von Paxcal (das bin ich)

Ps. Ich kann keine Verabschiedungen schreiben...

Antwort von LadyStoneheart am 07.07.2019 | 14:11 Uhr
Hallo Paxcal,

es freut mich sehr, dass dir der Anfang schon mal gefallen hat. :-)

Ich war mir zuerst etwas unsicher, ob eine Geschichte mit Eskel als Hauptprotagonisten funktioniert - er ist ja eher nicht so der bad guy und man weiß aus Büchern und Spielen nur wenig über ihn. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich ihm eine Geschichte gewidmet habe. Er hat auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient.
Mit Thalia wollte ich einen „richtigen“ Charakter erschaffen, der zu Eskel passen könnte, mit Ecken und Kanten und einer plausiblen Vorgeschichte. Ich hoffe, das ist mir gelungen.

Shani kann ich mir sehr gut als Freundin von Thalia vorstellen, sie kommt auch später noch öfters vor. Ebenso viele andere Charaktere aus Büchern und Spielen. :-)

Ich hoffe, der Rest der Geschichte wird dir auch gefallen. Den beiden steht noch einiges bevor ... ;-)

Viele liebe Grüße,
die Lady
19.06.2019 | 16:31 Uhr
Verehrte Lady!

Es ist eine heile Welt, die Du uns da vorsetzt: Thalia und Eskel sind berufstätig, die gemeinsamen vier Wände in Arbeit. Es ist Sommer. Die Freunde und Weggefährten sind zu Besuch. Thalia hat dank des Amuletts einige Jahre mehr vor sich und es wird geheiratet. Letztlich haben die beiden sich diese Glückseligkeit verdient.

Ich will und kann gar nicht mehr so viel sagen - in meinem letzten Review habe ich ja schon hinlänglich geschwärmt und über An- und Zukunft schwadroniert. ;)

Aber ein paar Sachen muss ich schon noch loswerden:

Du hast dieses Fandom mit Deiner Geschichte ungemein bereichert. Du hast emsig recherchiert. Du kennst Dich mit der Welt aus. Du hast einen wunderbaren Stil und - das ist mir, wie Du weißt, eine ganz persönliche Freude - beherrschst nicht nur Groß- und Kleinschreibung, sondern auch Kommasetzung und was sonst alles dazugehört.

Deine Figuren waren allesamt authentisch, greifbar und lebendig. Thalia ist eine durch und durch angenehme Heldin - bodenständig und liebenswürdig, aber auch ambitioniert und tapfer. Ich habe sie lieb gewonnen im Dahineilen der Zeilen. Eskel hast Du bemerkenswert gut getroffen. Er passt von allen Hexern am besten zu Thalia und das weißt Du zu nutzen und aufzuzeigen. Die beiden harmonieren.

Die Handlung war abwechslungsreich, eine große Reise mit Aufbruch und Ankunft. Und auch die Liebe zwischen den beiden hast Du in genau dem richtigen Tempo erzählt und erblühen lassen.

Mach Dir also keine Sorgen. Ich bin sicher, dass Dein Roman Anklang finden wird. Und selbst wenn nicht, hast Du immer noch mindestens einen Fan, der Deine Witcher-Fanfictions mit großer Freude verschlingen wird. Ich bin froh, dass Du Dich damals zu dieser Geschichte entschlossen hast.

Alles Liebe und Gute für die kommenden Zeiten!

Herzlich
Hamlet

PS: Hach, der letzte Satz. Ich habe immer noch eine Gänsehaut...

Antwort von LadyStoneheart am 28.06.2019 | 09:48 Uhr
Werter Hamlet,

erneut muss ich um Verzeihung bitten für die verspätete Antwort auf dein abschließendes Review.

Wir hatten ja schon in persönlichen Nachrichten über das Für und Wider eines Happy Ends geschrieben. Im Nachhinein bin ich auch sehr zufrieden damit, es so beendet zu haben - mit der Option auf ein oder zwei Sequels und einem guten Gefühl. :-)

Vielen Dank für deine wiederkehrenden, so positiven Reviews. Während des Jahres, in dem ich an der Geschichte gearbeitet habe, hast du mich damit immer wieder motiviert. Danke, dass du dir immer die Zeit genommen hast, ausführlich zu kommentieren und auch zu loben, weiß ich mehr als zu schätzen. So hat das Schreiben noch mehr Spaß gemacht und ich wäre vielleicht nicht so schnell vorangekommen, wenn du und ein paar andere, die die Geschichte begleitet haben, mir nicht immer wieder Auftrieb gegeben hättet.

Und vielen Dank für deine Glückwünsche meinen Roman betreffend. Ich bin schon beim dritten Kapitel angelangt und bisher noch ganz zufrieden. ;-) Ich hoffe, es bleibt so. Sollte ich damit jemals fertig werden, werde ich natürlich zumindest eine lange Leseprobe hier auf fanfiktion.de hinterlassen. Aber bis es soweit ist, wird es noch dauern.

Dir wünsche ich ebenso weiterhin viel Spaß beim Schreiben deiner eigenen Geschichte, die ich natürlich weiterhin verfolgen und auch kommentieren werde. Du hast großes Talent zum Schreiben und ich hoffe, dass du dir die Freude daran immer erhalten und noch viele Geschichten (vielleicht auch mal Romane?) schreiben wirst.

Ganz herzliche Grüße,
die Lady
23.05.2019 | 20:55 Uhr
Ich grüße dich, Milady; ein letztes Mal an dieser Stelle^^

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung des Herzen :D Ich habe die Story ja von Anfang an gemocht und jedes einzelne Kapitel mit Genuss verschlungen, trotzdem hat es auch etwas Befriedigendes, wenn eine Geschichte abgeschlossen wird - ich muss aber auch zugeben, dass ich zurzeit ziemlich Netflix-traumatisiert bin. Wo man dort bangen muss, ob eine Serie überhaupt fortgesetzt wird, ganz zu schweigen vom Wann, hast du deine Leser regelmäßig mit neuen Kapiteln und einem würdigen Ende versorgt <3 Also, natürlich ist es einerseits schade, aber andererseits eben auch ein gutes Gefühl. Und vielleicht wird die Story in Zukunft ja noch von dem ein oder anderen Spin-Off ergänzt :D

Dass Thalia und Eskel zunächst bei Geralt und Yennefer unterkommen ist gut durchdacht - so einfach ist es eben nicht sich ein eigenes Heim aufzubauen und in Toussaint wahrscheinlich sogar noch ein bisschen kostspieliger? Und wenn man dann noch bedenkt, dass die beiden ja sehr plötzlich in die neue Heimat aufgebrochen sind, dann braucht halt alles etwas Zeit. Dass Geralt von diesem vorläufigen Zusammenleben begeisterter ist als Yen glaube ich gern. Und dann auch noch Keira, da wurde es ihr wahrscheinlich wirklich langsam zu eng :'D
Und es tut gut zu lesen, wie wohl auch Eskel sich in der neuen Heimat fühlt. Der ist so ein guter Junge, wie er sich Gedanken um Thalia und ihren Ruf macht und anbietet, zum Empfang nicht mitzukommen um bloß nicht das Risiko einzugehen, sie irgendwie in ein schlechtes Licht zu rücken. Aber ich denke, da macht er sich zu viele Sorgen. Auch in besseren Kreisen macht er eine gute Figur, dieser Monsterschlächter. Bei einem wie Lambert würde ich mir Sorgen machen! xD Und Geralt hat es schließlich auch geschafft :D

Den Empfang hast du gut beschrieben, es kam gleich die richtige Stimmung auf und ich hab ein bisschen mit Eskel und Thalia mitgelitten - diese Aufmerksamkeit und das Getuschel würden mich wahnsinnig machen. Dass Keira die Aufmerksamkeit genießt kann ich mir gut vorstellen - und vermutlich hätte Lambert sie da schon unmöglich gemacht, wenn er mit von der Partie wäre :'D Efferen hat also überlebt. Naja, ich verstehe, dass Thalia einerseits erleichtert darüber ist, aber klar, dass es sie gleichermaßen auch besorgt. Ich wittere hier Potenzial für ein mögliches Spin-Off...
Oh wow, mit dem Jobangebot hab ich genauso wenig gerechnet wie Eskel, aber das wäre ja geradezu perfekt! Er hat eine Arbeit, die ihn sicher fordert und Spaß macht, ein geregeltes Einkommen und einen festen Arbeitsplatz. Noch dazu kann er sein Wissen weitergeben, sodass nicht alles komplett verloren geht, auch wenn es die Hexerschulen nicht mehr gibt (und die Leute müssen echt lernen, wie sie ihre Monsterprobleme in den Griff kriegen, wenn es keine Hexer mehr gibt). Plus, er hätte eine ähnlich gute gesellschaftliche Stellung wie Thalia als Professorin der Universität. Ich verstehe absolut, dass er erst darüber nachdenken und das mit seinen wichtigsten Menschen besprechen will; abgesehen davon dass das seinem Naturell entspricht, ist das einfach vernünftig. Aber verdammt, es ist perfekt :D
Also, gerade der Gedanke, dass etwas von der Woflsschule überdauert, gefällt mir ausgesprochen gut <3

Kleine Anmerkung: Als Thalia und Eskel im Bett liegen und sie sagt, dass sie froh ist, Efferens Leben nicht auf dem Gewissen zu haben, hast versehentlich statt Mensch 'Menschen' geschrieben.
Das Gespräch zwischen den beiden zeigt allerdings einmal mehr, wie nahe sie sich mittlerweile stehen, wie offen Eskel mit Thalia sogar über seine Gefühle spricht (das machen Männer ja angeblich nicht so gerne :P).

Der Epilog fängt schon mal gut an :D Ne, ernsthaft, mir gefällt diese Parallele zum Start der Geschichte. Die erste Szene mit Thalia fand auch während ihrer Arbeit im Labor statt. Und ein kleiner Zeitsprung, das muss einfach. Eskel hat sich ja gut eingelebt und es ist schön, dass er und die Ausbildung so gut angenommen werden. Und auch, dass sich in Sachen Eigenheim was tut! Als Thalias Gedanken zum Thema wilde Ehe driften, musste ich unwillkürlich an den noch ausstehenden Antrag denken. Tatsächlich hätte der im letzten Kapitel nicht so gepasst, aber jetzt, wo sie beide ihren Platz und ihr gemeinsames Heim gefunden haben...ich bin gerade echt neidisch, wie gut alles für die beiden läuft xD Und ich mochte die kleine Neckerei von wegen der Operation Krabspinnengift, mit der ja alles angefangen hat <3

Ahhhh...und es ist einfach kein guter Epilog, wenn Lambert sich nicht nochmal blicken lässt <3 Auf Triss hätte ich persönlich verzichten können, aber dass das ganze Team noch einmal so aufeinandertrifft hat schon was. Fehlt ja nur noch Shani. Aber das Geschenk von Triss - das ist wirklich rührend (man, da kann ich ja gar nichts mehr gegen sie sagen...). Das ist das mit Abstand schönste Geschenk, dass sie ihr hätte machen können und ich hätte nicht gedacht, dass der Katalyst-Stein noch so eine entscheidende Bedeutung bekommen würde! Wie ich da vor zwei Kapiteln noch hing und einfach nur wollte, dass Eskel Thalia einen Antrag macht und dann kommst du daher und hast so viele wundervolle Überraschungen für die beiden parat. Oh man, ich freue mich voll für die beiden, sie haben es sooo verdient!
Ach was - ich hätte echt gedacht, dass Eskel bewusst mit dem Antrag gewartet hat, aber nicht, dass er so verunsichert ist. Das ist überraschend süß und schon verständlich. Ich mochte die Szene sehr, als die drei Brüder auf der Veranda saßen und quasi mit Kaer Morhen abschließen. Ich bin ganz auf Geralts Seite und ich glaube auch, dass Vesemir ihnen ihr neues Leben und Glück gönnen würde. Und wie einfach alle von dem Antrag wissen, während Thalia das nicht eine einzige Sekunde in Betracht zu ziehen scheint und nichts ahnt xD

Und schließlich endet die Geschichte mit dem Antrag. Und ich finde, das ist einfach der perfekte Abschluss. Die kleine Szene war schön, weil Thalia immer noch so ahnungslos und unbedarft war und Eskel so unsicher...und dann ist es auch noch ein klassischer kovirischer Verlobungsring. Die Geste ist besonders rührend, weil sie den anderen Ring ja quasi seinetwegen verloren hat. Und auch wenn es Eskel kein Meister der großen Worte ist, hat er doch genau die richtigen gefunden. Mehr muss man nicht sagen. Wie gesagt, es ist einfach der perfekte Abschluss <3

Also, was kann ich nich sagen? Ich liebe die Geschichte, aus allen Gründen, die ich in den vergangenen Reviews genannt habe. Eskel als Protagonist war eine interessante Idee und trotzdem er der ruhigste und besonnenste der Wolfsschulen-Hexer ist, alles andere als langweilig. Mit Thalia hast du einen sympathischen und ebenfalls interessanten OC geschaffen und den beiden eine tolle und spannende Geschichte verpasst, die alles hat, was eine gute Geschichte braucht :D Ich bin sowohl von deinem Storytelling als auch von deinem Schreibstil schwer begeistert und freue mich schon, wenn du uns in Zukunft mal wieder mit ein paar Geschichten aus Eskels und Thalias Leben beglückst <3 Du kannst stolz auf diese Fanfiktion sein.
Fürs Erste wünsche ich dir ganz viel Spaß bei deinem neuen Projekt, auf das ich schon gespannt bin. Das Zeug zu einer "richtigen" Veröffentlichung hast du allemal!

So, nun bleibt mir nur noch ein Sternchen dazulassen und für die gute Unterhaltung zu danken <3
Ganz liebe Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 01.06.2019 | 21:47 Uhr
Sei gegrüßt, Caligula!

Zuerst einmal entschuldige ich mich dafür, dass meine Antwort auf dein wundervolles, abschließendes Review so lange hat auf sich warten lassen.

Du warst der Erste, der mir damals vor über einem Jahr eine Rezension zu meinen ersten Kapiteln hinterlassen hat - ich weiß noch, dass mich deine Worte damals überglücklich gemacht haben. (Ich weiß noch, wo ich war, als ich dein Review auf dem Smartphone gelesen habe und meine Begleiter mich danach fragten, warum ich so grinse.) :-)
Und nun (zumindest Stand heute) bist du der letzte Rezensent - auch hier schließt sich der Kreis, genau wie am Ende meiner Geschichte. :-)

Obwohl ich zwar auch durchaus ein Freund von bittersüßen Enden bin (ich hatte da auch schon etwas im Sinn), mag ich auch Happy Ends. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, alles im Guten enden zu lassen.
Dass Eskel nun sein Wissen (zumindest einen Teil davon) an die Rekruten weitergeben kann, ist einerseits natürlich für ihn persönlich eine sinnvolle Tätigkeit und andererseits eine gute Möglichkeit, das Erbe der Wolfsschule nicht komplett in Vergessenheit geraten zu lassen. Dass die drei Hexer allein Kaer Morhen nicht ewig würden instand halten können, liegt ja auf der Hand. Somit war es nun an der Zeit, sich davon zu lösen. Dies konnten natürlich nur alle zusammen beschließen - Grund genug, die drei Hexer noch einmal im Epilog zusammenkommen zu lassen.
Und ohne Lambert wollte ich die Geschichte auch nicht enden lassen. :-)

Bei deiner Bemerkung, dass sich Eskel nicht so hätte sorgen müssen wegen des Empfangs musste ich grinsen. Ja, ich glaube auch, dass man sich mit Lambert als Begleiter wohl eher blamieren könnte ... ;-)

Die Idee, dem Katalyst-Stein noch einmal eine wichtige Bedeutung zu geben, hatte ich schon länger. Das Problem der unterschiedlich langen Lebensspannen hätte sich bei Eskel und Thalia ja schon in 30 oder 40 Jahren als großes Problem dargestellt. Mit Hilfe des Steins konnte ich Thalia nun noch einmal zusätzliche Jahre "erkaufen". Eskel wird sie wohl nach wie vor überleben, aber zumindest bleibt ihnen so mehr gemeinsame Zeit.

Eigentlich hätte der Antrag schon früher stattfinden sollen, aber je mehr ich mich der geplanten Szene näherte, um so besser schien sie mir ans Ende der Geschichte zu passen.
Im Nachhinein bin ich froh, den Antrag bis zum Schluss aufgespart zu haben. :-)

Vielen Dank für deine motivierenden Worte. Ich habe mich bereits in die Arbeit am Roman gestürzt und bin guter Dinge, dass auch dieser eine unterhaltsame Geschichte mit (hoffentlich) glaubhaften Charakteren werden wird.
Aber ich habe auch schon ein paar Ideen für kleine Spin-offs zum "Herz der Alchemie". In jedem Fall werde ich weiter schreiben und bedanke mich ganz, ganz herzlich bei dir für deine Reviews während des letzten Jahres.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
22.05.2019 | 14:24 Uhr
Liebe Lady, kannst du dich noch erinnern, dass ich sagte, ich suche nach Triss und Eskel? Bahaha, was war ich blöd! Da wusste ich ja noch nicht, dass es Eskel und Thalia gibt!

Ich habe mich keinen Moment in dieser FF gelangweilt, es gab jede Menge Unterhaltung, Kitsch, Romantik, Spannung und auch Drama, immer mal wieder ein Schmunzeln, eine sehr gute Mischung. Die Leichtigkeit, mit der du dich nicht nur mit den Witcher-Themen, sondern auch den wissenschaftlichen Aspekten auseinandergesetzt hast, beeindruckt mich sehr. Dass das intensive Recherche beinhaltet, ist klar.

Über die Hexer muss ich nicht viele Worte verlieren, die hast du, m.M.n., sehr gut getroffen. Eskel mochte ich schon immer gern, er ist mir immer weiter ans Herz gewachsen. Was die Zauberinnen anbelangt, da hatte ich mich ja schon mal in "Ewige Flamme" dazu geäußert - wobei ich Yen schön authentisch fand. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie sie am liebsten Eskel und Thalia mit erhobenen Mittelfingern rausgeschmissen hätte und wie ihr die Augen rausgequollen wären, wären Lambert und Keira stattdessen eingezogen.

Tja, was soll ich über Thalia sagen? Ich habe sie sehr lieb gewonnen und ich bin bei OCs immer etwas kritisch. Es war ein Vergnügen, ihr zu folgen.

Es trat hin und wieder das Problem der "Komma-Verwirrung" auf, manchmal hätte ich mir etwas mehr eingehende Beschäftigung mit verschiedenen Themen gewünscht (zB Thalias Eltern oder das Problem des "Älterwerdens"), aber das sollen nur kleine Randbemerkungen sein. ;)

Jedenfalls bin ich froh, "Das Herz der Alchemie" entdeckt zu haben und möchte mich bedanken, dass du die Geschichte von Thalia und Eskel mit uns geteilt hast. Weiterhin immer viel Vergnügen beim Schreiben.

LG

Antwort von LadyStoneheart am 01.06.2019 | 16:15 Uhr
Hallo Lady Jupiter,

zuerst einmal vielen Dank für dein Review. Schande über mein Haupt, dass ich erst jetzt zum Antworten komme.

Es freut mich sehr, dass dir meine Geschichte gefallen hat. Und dass du mir meine Interpretation von Triss nicht nachträgst. ;-)

Die alchemistischen Prozesse wollte ich möglichst realistisch beschreiben, damit Thalia auch tatsächlich zeigen kann, dass sie etwas von ihrem Beruf versteht. Ich mag es nicht, wenn es nur heißt, dass jemand sich mit etwas auskennt, aber das dann nie gezeigt wird.

Es freut mich, dass dir Thalia als Charakter gut gefallen hat. Und auch, dass du die Hexer und Yennefer authentisch findest. Es hat großen Spaß gemacht, diese so unterschiedlichen Charaktere zu schreiben.

Mittlerweile habe ich mich schon an den Roman herangewagt. Ich muss erst noch ein richtiges Gefühl für meine neuen Charaktere entwickeln, aber ich bin guter Dinge, dass sich das bald einstellt. Und ich kehre bestimmt nochmal für einen Besuch zu Eskel und Thalia zurück. :-)

Vielen Dank fürs Lesen meiner Geschichte.

Ganz liebe Grüße
die Lady
17.05.2019 | 09:50 Uhr
Hallo Lady,

was für ein schöner und passender Abschluss der Geschichte. Absolut gelungen. :)

Liebe Grüße,
Pega

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 10:11 Uhr
Hallo Pega,

vielen Dank! Es freut mich, dass dir auch der Schluss gefallen hat. Ich muss zugeben, Enden zu schreiben ist doch nicht ganz ohne. Die letzten Kapitel sind mir am schwersten gefallen, wohl auch, weil ich mich noch nicht so richtig von Eskel und Thalia trennen wollte.

Liebe Grüße,
die Lady
13.05.2019 | 15:42 Uhr
Ein schönes Ende, aber ich hasse es, wenn Geschichten enden.
So auch bei dieser, ich hätte noch ewig weiter lesen können. Die Beiden sind aber auch ein tolles und süßes Paar.


Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei deinem nächsten Projekt.

Ganz liebe Grüße
Chris

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 10:05 Uhr
Hallo Chris,

es ist mir auch nicht leichtgefallen, mich von Eskel und Thalia zu verabschieden. Aber wie gesagt, vielleicht (oder eher wahrscheinlich) schreibe ich mit etwas Abstand noch das ein oder andere kurze Sequel.

Vielen Dank und ganz liebe Grüße,
Nathalie
12.05.2019 | 18:06 Uhr
Huhu :D

Nun, das meiste, was ich zu diesem Kapitel zu sagen habe, weißt du ja schon. Dennoch möchte ich gerne noch ein paar abschließende Worte an dich richten.

Deine Geschichte hat mir so viel Freude bereitet, das ganze Jahr hinweg. Da war immer die große Spannung, wenn ich gesehen habe, dass da ein neues Kapitel von dir hochgeladen worden ist.
Die Reise mit Eskel und Thalia war abwechslungsreich, mal überraschend und zum Zähne abkauen, mal schön und herzerwärmend, manchmal aber auch blutig oder traurig. Alles zusammen und so schön geführt durch deinen akkuraten Schreibstil, der mit genau der richtigen Würze an Einschüben, Witz und Beschreibungen aufwartet.

Von dem her kann ich nur sagen: ich freue mich auf jeden weiteren Weg, den du beschreiten möchte, denn eigentlich kann es nur interessant und lesenswert werden!

Also sage ich mit einem leichten Stein im Herzen: Danke für deine Geschichte!
Und mach weiter so!

Allerliebste Grüßchen und noch einen schönen Muttertag ^^

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 10:02 Uhr
Liebe Kaepsele,

vielen, vielen Dank für deine lieben Worte!
Es freut mich total, dass ich dich das ganze Jahr über gut unterhalten konnte und du mit meiner Geschichte so mitgefiebert hast. :-)
Es hat sehr großen Spaß gemacht, Thalia und Eskel auf ihrem Weg zu begleiten.

Und ich freue mich auf jedes weitere Kapitel deiner großartigen Geschichte. Ich bin froh, dass du mich als Beta-Leser daran teilhaben lässt.

Danke für deine motivierenden Worte!
Roman: Jetzt geht´s los! Tschakka! :-)

Ganz liebe Grüße,
die Lady
11.05.2019 | 14:10 Uhr
Stelle dir ein sehr langes, tiefes und schwermütiges Seufzen vor. So ungefähr war meine Reaktion, als ich den letzten Satz des Epilogs gelesen habe.
Irgendwie ist es komisch, dass die Geschichte jetzt einfach so vorbei ist, vor allem weil sie eine der wenigen Geschichten war, die ich während des Entstehungsprozesses gelesen habe. :(
Ein trauriger Tag ...

Der Epilog ist dir sehr gut gelungen! Alle vereint und endlich scheint die Sonne für den bunten Haufen. Besonders hat mir gefallen, dass du Lambert nochmal dazugeholt hast ;)
Das Gespräch auf der Veranda hat mir am Besten gefallen an diesem Kapitel. Schön, auch die Gedanken der anderen Hexer zum Thema "Niederlassen" zu hören. Und die Wölfe haben es sicher verdient!
Apropos Wolf: Der Name des Weins hat mir gefallen! XD Der Jahrgang kann eigentlich nur gut sein ...

Und dann das Ende. *schnüff*
Der Heiratsantrag war (ob du's glaubst oder nicht) tatsächlich genau das, was ich schon vermutet hatte. Hach ... Eskel ist einfach ein Herz! Ich glaube, deshalb mag ich deine Geschichte so gerne. Dein Eskel ist einfach eine willkommene Abwechslung im Vergleich zu den ganzen Soziopathen, die hier sonst so rumschwirren (ich schließe meine Geschichte mit ein ^^)! Ich weiß jetzt schon, dass ich deine Geschichte vermissen werde.

Dementsprechend hoffe ich stark auf kurz oder lang, dass tatsächlich noch der ein oder andere Sequel kommt :)
Deine 'Schreibübung' hast du auf jeden Fall aus meiner Sicht zehnmal "bestanden". Schreiben kannst du!

Sollte dein ominöses größeres Projekt auch hier hochgeladen werden ... Du weißt, wer schon in den Starlöchern steht!

Ein wunderschönes Wochenende noch!

Liebe Grüße
ellinor

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 09:35 Uhr
Hallo Ellinor,

vielen Dank für deine lieben Worte! Ich freue mich sehr, dass du so lange an meiner Geschichte drangeblieben bist und dass ich dich damit gut unterhalten konnte.

Zum Schluss wollte ich noch einmal alle vereinen, um ein richtig rundes Ende zu schaffen. Die drei Wölfe zusammen sind immer etwas ganz Besonderes und zum Schluss musste das einfach noch einmal sein. ;-)
Als ich Eskel damals zu meinem Hauptprotagonisten gemacht habe, hatte ich selbst auch zuerst meine Zweifel, ob das gut gehen würde. Er ist kein "Bad Guy", er ist rechtschaffen, bemüht sich immer, das Richtige zu tun und ist auch einfach ein netter Kerl. Das kann natürlich schnell langweilig werden. :-) Zum Glück wurde es das (hoffentlich) nicht ...
Ich liebe deine Geschichte über Letho, er ist so ganz anders als Eskel und trotzdem liebe ich ihn - besonders in deiner Geschichte. Es wird übrigens wieder mal Zeit, dir ein Review dazulassen. Ich lese ja immer sofort jedes neue Kapitel von dir und schmachte schon dem nächsten entgegen.

Ich denke schon, dass ich das mit den Sequels in die Tat umsetzen werde. Ich habe die ein oder andere Idee, was Thalia und Eskel noch so erleben könnten. Aber ich lasse noch etwas Zeit verstreichen, ehe ich mich daransetze, das in Worte zu fassen. Jetzt steht wie gesagt erst einmal mein neues Projekt an - ein High Fantasy-Roman in einer eigenen Welt. Ich hoffe, dass ich auch das gut hinbekomme. Ob ich den Roman auch hier veröffentlichen werde, weiß ich noch nicht. Ich muss ja zugeben, etwas größenwahnsinnig zu sein und würde eine eigenständige Arbeit schon gern entweder als Selfpublisher veröffentlichen oder sogar bei einem kleinen Verlag mein Glück versuchen wollen. Etwas Schlimmeres, als dass ich Absagen erhalte, kann ja nicht passieren ... ;-) Aber bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg. Den man sich aber selbst verbaut, wenn man auf einer Social Reading-Plattform vorab veröffentlicht. Ich arbeite jetzt erst einmal an dem Roman und lasse alles Weitere mal auf mich zukommen. Aber vielleicht darf ich dich später mal kontaktieren und um deine Meinung bitten, wenn ich einen Teil geschrieben habe? Ich würde mich sehr über dein Feedback freuen.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
08.05.2019 | 15:57 Uhr
Einen Gruß der Lady!

Ja, nun winkt uns zwischen den Zeilen endgültig und unaufhaltsam das Ende zu. Gleichzeitig ruft die Zukunft, wenn es auch eine ungewisse ist - je nachdem, wie der Epilog ausfällt.

Herrlich, wie der neckische Eskel seine Herzensdame aufs Korn nimmt: Die Wahl zwischen dem Velener Sumpf und Thalia muss natürlich weise getroffen werde. ;D

Pont Vanis wirkt, gelinde gesagt, einladend. Ich bekomme Lust, auch einmal durch die Straßen zu spazieren, dem Duft der Backwaren und den Knopfaugen der Möwen ausgesetzt. Da kommen Erinnerungen an meinen letzten Urlaub auf der iberischen Halbinsel auf.

Ach ja, der verletzte Stolz und die Unfähigkeit, alte Fehden beizulegen - eine wiederkehrende Tragödie, die wohl noch Familien auseinander reißt. Dass Du diesen ernüchternden und dennoch nicht gänzlich niederschmetternden Abschied einbaust, zeugt mal wieder von Realitätsnähe. Es passt zum Menschen Thalia, wenigstens versuchen zu wollen, die Vergangenheit zu bereinigen und den Neuanfang im Guten anzugehen. Sehr stimmungsvoll, wie Du während des Gesprächs mit ihrem Vater kleine Verweise ins Niederländische einbringst. Das suggeriert Vertrauen und Zuneigung.

Lambert kehrt zurück auf den Pfad. Das wundert mich nicht. Es ist wohl seine Art, mit den Dingen klarzukommen, die ihm passiert sind. Ich hätte ihn nicht anders entscheiden lassen. Dass Keira, die ja einiges an Vorwissen besitzt, Thalia unterstützt, finde ich wunderbar. Eine Zauberin von ihrem Kaliber gehört an den Adelshof. Man denke an ihre Zeit an Foltests Hof.

Das Ende von Kapitel 29 finde ich sehr, sehr bewegend. Es schürt die Angst in mir, dass im Epilog Eskel an Thalias Grab steht und nochmal auf die vielen Jahre zurückblickt, die sie gemeinsam durchlebt haben. Dass Du Thalia darüber gerade mit Triss sprechen lässt, deren Verhältnis zu Eskel wohl ein immerwährendes Mysterium bleiben wird, sorgt für einen pikanten Beigeschmack.

Auch das 30. Kapitel gefällt mir sehr. Es ist wohl Abschied und Ankunft zugleich. Du fertigst die Bahnen, in denen das Leben der beiden (voraussichtlich) verlaufen wird. Toussaint ist und bleibt ein Land wie aus dem Märchen. Eben genau der richtige Ort, um eine Romanze ins Ungewisse zu entlassen. Dieses Kapitel ist ein ruhiges, besonnenes Hinwegschweben in die Zukunft. Es endet in trauter Zweisamkeit, Thalia und Eskel sind angekommen, haben sich nach einer langen Reise endlich gefunden. Und auch wenn das Happy End ein wenig getrübt wird durch die Gewissheit, dass Eskel Thalia nahezu unverändert überleben wird, schleicht sich doch ein Lächeln in mein Gesicht bei dem Gedanken daran, dass sie zumindest ein paar Jahrzehnte glücklich sein werden.

Spann uns nicht zu lange auf die Folter mit dem Epilog. ;P

Herzlich
Hamlet

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 09:14 Uhr
Sei gegrüßt, werter Hamlet!

Wieder einmal habe ich mich zu entschuldigen für die lange Zeit, die ich zum Antworten benötigt habe.
Mittlerweile ist die Geschichte zu Ende und ich muss mich erst noch daran gewöhnen, Eskel und Thalia nun (für eine gewisse Zeit zumindest) zu verlassen. Ein Jahr lang haben sie mich begleitet, das schüttelt man nicht so einfach ab. Zumindest ich nicht ... ;-)

Die kleinen Neckereien zwischen Eskel und Thalia gehören einfach zu ihrer Beziehung dazu. Ich liebe es, diese immer wieder einzustreuen. Das unterstreicht die Verbundenheit der beiden.

Kovir habe ich mir immer ein wenig wie die Niederlande in alten Zeiten vorgestellt. Deshalb habe ich dies auch in der Auswahl der Kosenamen zwischen Vater und Tochter mit aufgenommen. Dass Thalia die Gelegenheit nutzen möchte, mit ihren Eltern ins Reine zu kommen, passt zu ihr. Um unabhängig zu sein und ihren Traum zu leben, hat sie sich von ihrer Familie trennen müssen, was ihr bestimmt nicht leichtgefallen ist. Aber zum Glück war sie ja stark genug, sich gegen den Willen ihrer Familie aufzulehnen - sonst wäre jetzt der tumbe Gustav wohl der Mann an ihrer Seite.
Zuerst hatte ich die Szene noch unversöhnlicher geschrieben, aber dann hielt ich es für passend, ihren Vater doch noch einlenken zu lassen. So kann Thalia nun auf eine Besserung des Verhältnisses zu ihren Eltern hoffen, sobald etwas mehr Zeit vergangen ist und sich die Wogen geglättet haben.

Keira musste einfach mit nach Toussaint. Wie du schon sagst, sie gehört einfach an einen Adelshof. Sie mag es, sich mit Menschen aus höheren Kreisen zu umgeben, sie liebt den Luxus und die Anerkennung. Ihr Wissen kann an der neuen Universität von unschätzbarem Nutzen sein. Zumal ja weder die Catriona-Krankheit noch der Ableger davon, der Anderlinge bedroht, ausgemerzt ist. Thalias Wunsch war es immer, mit ihren alchemistischen Fähigkeiten zu heilen und hier erhält sie zusammen mit Keira die beste Gelegenheit dazu.

Wie ich dir ja schon mitgeteilt hatte, schwebte mir tatsächlich ein etwas anderer Epilog vor ... ;-) Aber damit hätte ich mir ja auch gleichzeitig die Chance auf ein oder zwei kleine Sequels genommen und diese Option möchte ich mir noch offen halten. Es spricht ja nichts dagegen, das Ende dann später noch anzuhängen. Ich hätte auch schon einen Titel für das Sequel im Kopf ... Aber nun heißt es zuerst, das andere Projekt anzugehen.

Vielen Dank für dein Review. Ich habe mich immer sehr darüber gefreut, von dir zu hören.

Es grüßt herzlich,
die Lady
07.05.2019 | 00:13 Uhr
Hallo mein Liebe!

Hach, das Kapitel lässt einen wirklich wehmütig werden – aber du schenkst uns da ja wirklich noch schöne Momente!

Ich muss gestehen, beim Einstieg war ich einen kleinen Augenblick verwundert, als von einer Archesporen die Rede war, da ich mir nicht sicher war, ob die auch in Kovir vorkommen. Aber dann war ja klar, dass Eskel schon in Toussaint weilt und er nicht diese ominöse Sache erledigt hat, von der er im letzten Kapitel gesprochen hat. Ich hoffe, das Wissen darum wird noch im Epilog preisgegeben, dann das will ich jetzt schon noch wissen! ^^ Allein schon um herauszufinden, wie nah meine Vermutung an der Realität lag ;D
Der ganze weitere Verlauf – das Zurechtmachen, die Fahrt und der Empfang selbst – ist mal wieder wunderbar von die erzählt worden. Ich mochte die Stelle mit Geralts Auftritt sehr (er trägt mal nicht das sklavische Schwarz/Weiß auf das Yennefer doch sonst immer besteht? Wollte sie mal was Neues ausprobieren? XD), aber auch schon diese kleine Szene zwischen Eskel und Thalia davor hat mir sehr gut gefallen.
So, so, Efferen hat also überlebt (hab ich's nicht gesagt! -.-). Nun, es würde kaum zu der ff passen, wenn da jetzt noch ein Racheakt bei rum kommt, von dem her kann Thalia ihr Gewissen zumindest in Teilen entlasten.
Das Angebot mit der Garde passt natürlich auch gut rein – ich habe ja ein wenig darauf spekuliert, dass du Eskel nicht weiter auf den Pfad schickst. Nur wie es stimmig zusammen kommt, da war ich ein wenig phantasielos. Die Lösung gefällt mir aber.
Und dann der Ausklang im Bett … ja, das passt einfach zu dieser Geschichte. Schön, angenehm unaufgeregt, voller leiser, aber wahre Emotionen. Das Kapitel macht genau das, was du dir erhofft hast: es rundet alles ab.

Dann freue ich mich auf die letzten deiner Zeilen hier. Ich werde sie genauso genießen wie alle Kapitel zuvor ^^

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 08:49 Uhr
Hallo Kaepsele,

weil ich dieses Mal ewig zum Antworten gebraucht habe, hat dein nächstes Review dieses schon längst überholt, aber nichtsdestotrotz gibt´s natürlich eine Antwort. :-)

Endlich sind wir in Toussaint angekommen. Darauf hatte ich mich schon länger gefreut.
Die Szenen vom Empfang sind vielleicht etwas zu lang geraten, aber ich wollte die Atmosphäre dort einfangen und natürlich auch ein paar Infos platzieren.
Grundregel ist ja quasi, dass jemand, dessen Tod man nicht gelesen oder gesehen hat, noch lebt. ;-) Ich habe mir gedacht, dass ich einen rachsüchtigen Psychopathen vielleicht ja doch noch mal brauchen könnte, möglicherweise für ein Sequel. Aber ich hab ja auch noch andere Ideen, was Eskel und Thalia noch erleben könnten, also warten wir mal ab.

Dass Eskel nun Gelegenheit hat, einen Teil des Wissens der Wolfsschule weiterzugeben, hielt ich für eine gute Idee. Es gibt zwar keine neuen Hexer mehr, aber irgendwer muss sich ja auch noch in Zukunft um die Beseitigung fieser Kreaturen kümmern. Und Eskel hat was zu tun ... ;-)

Die letzte Bettszene musste dann noch mal sein. Ich wusste ja, dass es im Epilog nicht mehr passen würde.

Danke für dein Review! :-)

Liebe Grüße,
die Lady
27.04.2019 | 21:54 Uhr
Hallo, Mylady! :D

Das Kapitel war wieder einmal sehr schön! Relativ ruhig und man merkt, dass es jetzt mit ganz großen Schritten aufs Ende zugeht, aber trotzdem schön :)

Ich weiß gerade gar nicht mehr, ob diese Pläne schon vorher ngesprochen wurden, ich glaube nicht, aber ich begrüße den Umzug nach Toussaint auf jeden Fall. Wie heißt es so schön, hier in Beauclair ist das Leben nicht schwer. Und ich kann mir keinen schöneren Flecken Erde vorstellen, um sein Glück zu finden. Außer die Skellige-Inseln vielleicht. Apropos Glück, ich finde es schön, dass Eskel sich für ein Leben an Thalias Seite entschieden hat, auch wenn es nach allem klar war. Und dass Thalia ihrem Traumberuf weiterhin nachegehen kann. Was für ein Happy End für die beiden <3 Wobei ich ja das Gefühl habe, dass Eskel das Happy End sogar noch etwas perfekter machen will...das ist zumindest das, was ich in sein plötzliches Verschwinden vor dem Aufbruch reininterpretiere.
Auch Keira gönne ich ihr Happy End, auch wenn sie wohl nie mein Lieblingscharakter sein wird, aber es ist eine tolle Möglichkeit, die sich ihr da bietet. Und mit Lambert scheint es auch zu laufen. Die beiden wären einfach nicht sie selbst ohne ihre Zankereien <3 Trotzdem passt es einfach besser zu Lambert, dass er ihr nicht gleich wie ein treues Hündchen folgt, sondern erstmal sein eigenes Ding macht und dann den Winter in Toussaint verbringt. Ich glaube, er ist einfach noch nicht soweit dermaßen sesshaft zu werden wie Geralt oder Eskel^^ Schade ist es nur für Kaer Morhen, um dass sich dann wohl wirklich niemand mehr kümmern wird :/

Wow, ich habe irgendwie gar nicht damit gerechnet, dass wir mal Thalias Eltern kennenlernen würden, aber es war ein interessanter Einblick. Ich war ja schon ein bisschen pissed als ich ihre Reaktionen gelesen habe, wobei das gerade für die Verhältnisse damals wahrscheinlich nicht zu unrealistisch ist. Da wurde halt eher aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen geheiratet und Thalia hat ihren Eltern da einen mächtigen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem, nachdem sie ihren Traum so erfolgreich verfolgt hat, könnten die ruhig etwas Anerkennung zeigen. Ich bin froh, dass ihr Vater das nochmal richtig gestellt hat und sich Thalia doch noch irgendwie mit der Familie aussöhnen konnte. Und sogar Eskel an ihrer Seite irgendwie akzeptiert :D Schreibtechnisch war da nur eine winzige Kleinigkeit, die ich nicht ganz optimal fand: nämlich als Thalias Mutter auftritt und beschrieben wird, genauer genommen mit Thalia vergleicht wird. Da heißt es wortwörtlich: "Die gleichen wachen, großen Augen, die gleichen vollen Lippen. Jedoch verengten sich diese Augen sofort, (...)" - ich hätte erst die Lippen und dann die Augen aufgezählt. Weil du dich ja im nächsten Moment auf die Augen beziehst, da würde das so herum mehr Sinn machen, meiner Meinung nach.

Tja, und was bleibt sonst noch zu sagen? Vincent und Marik. Das hab ich echt nicht kommen sehen :D Ich meine, ich mochte sie, gerade weil sie so loyal waren, aber dass zwischen den beiden mehr als Freundschaft ist, hab ich nicht geahnt. Was gut ist, denn sie haben ihre Beziehung ja geheim gehalten, das ist ihnen definitiv gelungen xD Aber nun hoffe ich natürlich auch, dass sie sich nicht mehr verstecken müssen^^ Herrlich wie Eskel da aufgelaufen ist :'D Aber ich konnte irgendwie mit ihm mitfühlen :'D

So, nun warte ich auf einen Antrag! Und wehe, der kommt nicht!
Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 02.05.2019 | 16:14 Uhr
Hallo Caligula,

vielen Dank für dein Review. Dass ich erst jetzt antworte ist leider wieder mal dem schnöden, echten Leben zuzuschreiben, dass sein Recht forderte.

Ja, die Action ist nun vorbei und wir nähern uns dem Ende der Geschichte, in dem ich hoffentlich alle noch losen Fäden verknüpfen kann.
Die Szene des Zusammentreffens mit Thalias Eltern hatte ich in der ursprünglichen Version sogar unversöhnlicher enden lassen, was mir dann aber selbst auf die Stimmung gedrückt hat, sodass ich Thalias Vater dann doch habe einlenken lassen. Ich habe ihn gewählt, weil ich mir vorstellen kann, dass gerade ihre Mutter, die vielleicht selbst ihre eigenen Träume zugunsten der Familie einst aufgegeben hat und nun sieht, dass ihre Tochter zu eben jenem Opfer nicht bereit ist, gekränkt und enttäuscht sein könnte. Und manchmal haben Väter ja auch ein sehr weiches Herz, wenn es um ihre Töchter geht.
Vielen Dank für deinen Hinweis mit dem Mund/Augen-Vergleich. Du hast absolut Recht, die Reihenfolge ist anders herum besser - ich habe es schon geändert.

Die Pläne, nach Toussaint zu gehen, wurden im Kapitel vor dem Gefängnis Ein- bzw. Ausbruch kurz angesprochen, aber da hat Thalia noch mehr oder weniger offen gelassen, Eskel zu fragen, ob er auch dort mit ihr leben möchte. Sie hatte nur gesagt, dass ein ehemaliger Bekannter ihres Verlobten die neue Universität aufbaut und ihr eine Anstellung angeboten habe und Eskel gebeten, sie zu begleiten.

Da ich Toussaint liebe (und in meiner Vorstellung meine zweitliebste Gegend Skellige irgendwie nicht als Universitätsstandort taugen will) konnte ich mir für Thalia und Eskel keinen schöneren Ort für einen Neuanfang vorstellen.
Dass drei Hexer allein Kaer Morhen nicht auf Dauer werden unterhalten können, war realistisch betrachtet ja absehbar. Eskel hat sich ja lange Zeit schwer mit dem Gedanken getan, die Festung aufzugeben, aber da er nun eine tatsächliche Alternative hat, ist das Leben mit Thalia in Toussaint eindeutig die bessere Option.

Dass zwischen Vincent und Marik mehr als nur Freundschaft ist, habe ich bisher bewusst vage gelassen - zum einen, weil sie es ja nun einmal wirklich geheim halten mussten und zum anderen, weil ich es immer mag, wenn die sexuelle Orientierung von Charakteren nicht deren Hauptmerkmal ist, sondern wenn überhaupt nur ganz nebenbei Erwähnung findet. Aber es war auch schön, Eskel ins Fettnäpfchen treten zu lassen. :-)

Da habe ich meine Andeutung wohl etwas zu offensichtlich eingebaut - du bist schon der dritte, der Eskels Verschwinden vor der Abreise in eine gewisse Richtung interpretiert … ;-)
Und ich dachte, ich mache es spannend … ;-D
Aber das Wie ist ja entscheidend - und ich hoffe sehr, dass mir die Gratwanderung zwischen gefühlvoll und kitschig gelingen wird. Einen runden Schluss zu schreiben ist gar nicht so einfach, wie ich feststellen muss.
Das nächste Kapitel ist in Arbeit, wobei ich den Epilog wahrscheinlich fertigstelle, bevor ich es poste, damit auch wirklich alles zusammen passt, ich keinen losen Faden unterschlage und ich wirklich zufrieden mit dem Ende bin. Ich hoffe, es dauert nicht mehr lange.

Viele liebe Grüße,
die Lady
25.04.2019 | 15:22 Uhr
Hallo :)

auch ich wollte ich nochmal melden.

Die letzten beiden Kapitel haben mir wirklich sehr gut gefallen! Zu Beginn des letzten Kapitels war ja die Spannung noch sehr hoch und du hast bis zum letztmöglichen Moment gewartet, um Thalia überleben zu lassen. Ich fand die Auflösung/die Rettung richtig gelungen, weil sie sehr sachkundig und realistisch daherkommt.
Und natürlich die kleinen romantischen Einstreuungen, die wirklich Gold wert waren! Zum einen die Greifenfeder, die Thalia als Glücksbringer trug und zum anderen natürlich Eskels Gedanken. Völlig verständlich, dass er sich Sorgen um Thalia macht... Es sah schließlich wirklich nicht gut aus. Der Situation entsprechend hat er eigentlich sogar noch ganz gut die Nerven behalten.

Was mich in dieser Hinsicht auch sehnsüchtig auf die nächsten Kapitel warten lässt, sind Thalias Gedanken bezüglich ihrer Zukunft. Dass sie soweit vorausdenkt finde ich sehr sympathisch und jetzt, wo die Dinge sich beruhigen, auch sehr nachvollziehbar. Vielleicht kommt es noch zu einer Aussprache in dieser Richtung... Ich werde der Dinge harren. Eventuell geht das ja einher mit der ominösen Sache, die Eskel noch erledigen muss. Ich habe da auch schon meine Verschwörungstheorien, aber ich kann auch voll danebenliegen :P

Thalias Familie fand ich ganz schön gemein. Schön, dass sich wenigstens ihr Vater versöhnlich zeigt. Natürlich verhält sich ihre Mutter unfair, schließlich tut Thalia nichts anderes als sie selbst zu sein, aber trotzdem kann ich auch sie ein stückweit verstehen - heutzutage ist es schließlich nicht anders, wenn die Eltern den Lebensweg quasi schon vorherbestimmen und dann am Boden zerstört sind, wenn der Nachwuchs eigene Pläne entwickelt.

Ich denke, das war alles, was mir im Moment dazu einfällt. Ich warte sehr gespannt auf die nächsten Kapitel! (genug mysteriöse Andeutungen um gespannt zu sein gab es auf jeden Fall)

Liebe Grüße
ellinor

Antwort von LadyStoneheart am 02.05.2019 | 15:53 Uhr
Hallo Ellinor,

entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte. Manchmal kommt doch immer wieder etwas dazwischen.

Es freut mich sehr, dass dir auch die letzten Kapitel gefallen haben. Nachdem ich drei Kapitel hintereinander mit Cliffhangern abgeschlossen habe (böse, böse), musste ja jetzt mal ein versöhnliches Kapitelende her. :-)
So konnte Thalias magische Begabung auch endlich einmal wirklich nützlich sein. Ich habe mich bei diesem Stein an dem orientiert, den Vilgefortz in seine leere Augenhöhle gesetzt hatte und der nach und nach sein Auge wieder wachsen lassen sollte. Diese Steine scheinen ja recht nützlich zu sein, wenn ein Zauber verstärkt werden muss. Vielleicht wird er ja auch in Thalias Fall noch einen weiteren Nutzen haben … (*verschwörerisches Zwinkern*)

Die große Action ist nun vorbei und ich versuche, alle noch offenen Enden zusammenzufügen.
Da Thalia ja aus Kovir stammt war es natürlich naheliegend, ihren Eltern einen Besuch abzustatten. Auch, um das Ende ihres vorherigen Lebens abzuschließen und wo anders neu anzufangen. Dass das Zusammentreffen nicht ganz harmonisch verlief, hatte Thalia ja schon befürchtet. Eine unabhängige Frau, die ihren eigenen Lebensweg geht - auch wenn dieser nicht den Vorstellungen ihrer Familie entspricht - hatte es bestimmt in früheren Zeiten (und somit auch in der Witcher-Welt) nicht leicht. Ursprünglich hatte ich die Szene im Bösen enden lassen, aber das hat mir dann selbst die Stimmung verhagelt, sodass ich zumindest Thalias Vater noch habe einlenken lassen.

Das nächste Kapitel ist schon in Arbeit. Da ich noch einiges unterbringen möchte, wird es auch eher etwas länger. Dann noch der Epilog und die Geschichte ist erzählt.
Nachdem mich Eskel und Thalia nun ein Jahr lang begleitet haben, ist es schon ein merkwürdiges Gefühl, mich bald von ihnen zu trennen. Aber zuerst gilt es noch, ein rundes Ende zu schreiben. Hoffentlich gelingt mir das. Mein Ziel wäre ein gefühlvolles, aber nicht kitschiges Ende (*nochmal verschwörerisches Zwinkern*) - eine Gratwanderung, die mich momentan manchmal die Haar raufen lässt. ;-)

Aber ich werde zügig am Schluss arbeiten, sodass ihr hoffentlich nicht mehr lange warten müsst.

Vielen Dank für dein Review.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
22.04.2019 | 12:47 Uhr
Huhu ^^

Tja, da meldet man sich gerade an und sieht, dass mit einer der Favoritengeschichten vor wenigen Minuten ein Update hatte. Das nenne ich doch mal einen schönen Zufall an einem Montagmorgen :D
Wie zu erwarten ist dieses Kapitel vom Erzähltempo etwas gemächlicher, aber mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Allein schon die Beschreibung von Pont Vanis … hast du dich da von deinem Urlaub etwas inspirieren lassen? ;) Ist dir auf jeden Fall sehr gut gelungen, war schön atmosphärisch.
Und tatsächlich habe ich mich auch gefragt, was wohl mit Thalias Familie ist. Da sie in den letzten Kapitel so ausgespart wurde, dachte ich schon, dass da vielleicht nichts mehr kommt – aber falsch gedacht, da hast du einfach nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet.
Und das Zusammentreffen der beiden Parteien hat mir ausnahmslos gut gefallen. Man hätte zwar eine rührselige Szene erwarten können, aber ich bin froh, dass das bei dir nicht der Fall war. Nicht, weil ich es Thalia nicht gönnen würde (keineswegs!), sondern einfach, weil es realistischer ist. Eine Frau, die so gegen den Willen der Familie gehandelt hat, um etwas so 'lächerliches' wie Professorin zu werden, statt Ehefrau und Mutter von irgendwen – das war zu der Zeit eben kein Zuckerschlecken. Und ich denke, da ist jetzt verletzter Stolz und Enttäuschung mit dabei, was sich im Laufe der Zeit vielleicht noch mehr verhärtet hat, statt zu vergehen.
Umso schöner, dass zumindest ihr Vater einen Schritt auf sie zumacht und es nicht gänzlich unversöhnlich auseinander geht. Und diese kleinen, eingestreuten Kosenamen waren total lieb, hat dem ganzen noch einen erheblichen Schwung Heimat und etwas Familiäres verliehen.
Und dann die kurze Sequenz bezüglich Laikos und Yonka … ICH WUSSTE ES DOCH! Also, geahnt habe ich es schon länger, dass da was im Busch zwischen den beiden ist, verhärtet hat sich der Verdacht natürlich nach/ während des Gefängnisausbruchs. Habe aber nichts geäußert, da ich in der Hinsicht auch manchmal Gespenster sehe. Ist aber auch noch schön verwoben. :D
Wie schön die Aussicht zu haben, dass Keira zumindest mal in der Nähe von Thalia bleibt. Ich glaube, die beiden würden als Forscherinnen ein gutes Team bilden – auch wenn die beiden unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Aber oftmals ergänzt man sich dann eben auch besonders gut.
So, so, Eskel muss noch was erledigen … nun, da habe ich natürlich schon einen Verdacht, mal sehen, ob sich der bestätigt.
Und ich fand das Ende des Kapitels auch schön. Wie Thalia sich Triss anvertraut – das ist nun mal eine Sache, mit der sie vermutlich bei Eskel nicht so rausplatzen wird, aber man kann gut verstehen, dass sie das ebenfalls umtreibt.
Nun bin ich noch gespannt, mit was das folgende Kapitel '… etwas beginnt' aufwarten kann ^^

Grüßchen!

Antwort von LadyStoneheart am 29.04.2019 | 13:27 Uhr
Hallo,

jetzt hab ich doch glatt eine Woche gebraucht, um zu antworten - Schande über mich. Aber ich habe die Woche genutzt, um am nächsten Kapitel weiterzuschreiben, was - wie du schon richtig vermutet hast - "... etwas beginnt" heißen wird. ;-) Und es wird kein kurzes Kapitel werden - nochmal Schande über mich.

Ja, die letzten Kapitel werden nun ruhiger - die große Action ist vorbei. Aber ich will die Geschichte ja zu einem stimmigen Ausklang bringen und alle noch losen Enden verweben. Hoffentlich gelingt das.

Kovir stelle ich mir tatsächlich ein wenig wie Holland vor - die Namen, die Geographie ... Könnte also schon sein, dass mein Urlaub da etwas Einfluss hatte. ;-)

An Frauen wurden zu damaligen Zeiten (und auch in der Witcher-Welt) ja nun mal andere Erwartungen gestellt. Zur Uni zu gehen stand da bestimmt ganz hinten auf der Liste der Wünsche vieler Eltern, die sich mehr über eine vorteilhafte Heirat und viele Enkel gefreut hätten.
So ganz negativ wollte ich den Abschied von Thalia und ihren Eltern dann aber doch nicht ausklingen lassen und habe die Szene dann noch umgeschrieben. So gefällt es mir dann doch besser.

Es freut mich ganz besonders, dass du bei Laikos und Yonka schon etwas vermutet hattest. :-) Ich hatte befürchtet, die kleinen Anspielungen zu sehr versteckt zu haben. Ich mag es gern, wenn die sexuelle Ausrichtung von Charakteren nicht deren Hauptmerkmal in einer Geschichte ist, sondern einfach so nebenbei erwähnt wird - wenn überhaupt - oder man es einfach so merkt, ohne dass das groß in den Vordergrund tritt.

Zur Zusammenarbeit mit Keira erfahren wir vielleicht im Epilog (quasi dann Kapitel 31) noch was. Da sowohl sie als auch Thalia in Hinblick auf ihre Forschungen professionell sind glaube ich, dass sie sich im Labor sogar gut ergänzen könnten.

Und was Eskel da noch zu erledigen hat … ;-) erfährst du wahrscheinlich schon im nächsten Kapitel.
Thalias Ängste die Zukunft betreffend (zugegebenermaßen die entferntere Zukunft, aber sie ist ja niemand, der einfach so in den Tag hineinlebt) sind natürlich schon etwas, das sie belasten könnte. Vielleicht kann Triss da ja sogar behilflich sein … ;-)

Mal sehen, ob ich es schaffe, die Geschichte am ersten Geburtstag abzuschließen. Fände ich irgendwie nett. Aber ich hetze mich jetzt auch nicht mit dem Schluss. Hauptsache es wird eine runde Sache.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
16.04.2019 | 11:13 Uhr
Jetzt bin ich innerhalb von kürzester Zeit bis hier her gekommen.

Aaaargh, ich muss auch unbedingt weiterlesen!
Diese Passage macht richtig Spaß!

Lambert finde ich nach wie vor super. Redet, wie ihm der Schnabel nun mal gewachsen ist und nimmt wohl keine Rücksicht auf die Gefühle des Gesprächspartners. So kennt man ihn.

Die Konstellation von Triss, Yennefer, Geralt und auch Eskel finde ich ebenfalls gelungen und sehr glaubwürdig. Triss muss einsehen, dass Geralt zu Yen gehört, aber das kann sie einfach nicht. Grundsätzlich passt auch deine Beschreibung auf die rothaarige Zauberin mit dem äußerst ambivalenten Charakter. Ja, sie ist freundlich und hilfsbereit auf der einen Seite. Auf der anderen Seite jedoch auch durchaus auf ihren Vorteil bedacht und bereit, einige Mittel dazu einzusetzen.
Dass sie versucht, Geralt mit der Annäherung an Eskel eifersüchtig zu machen, passt zwar zu ihr, jedoch sollte sie doch eigentlich wissen, dass das sinnlos ist. Geralt ist in vielerlei Hinsicht so dermaßen untypisch.
Dass sie das jetzt angeblich erkannt und akzeptiert hat... najaaa, das nehme ich ihr nicht so ganz ab ;)
Ich bin sehr froh, dass Eskel nicht wirklich darauf eingeht. Das Missverständnis jetzt am Ende war total doof, aber wenn die beiden irgendwie füreinander bestimmt sind und wirklich so viel füreinander empfinden, dann wird es da einen Weg für die beiden geben. Da bin ich sehr sicher!

Bei der Form ist mir aufgefallen, dass du jetzt etwas mehr Perspektiven mit eingebracht hast, z.B Sichtweisen von Triss oder Geralt. Das macht die ganze Erzählung noch etwas differenzierter und lässt sich sehr gut lesen, auch wenn es manchmal mitten im Kapitel passiert. Da würde ich insgesamt vielleicht drauf achten, das Ganze mit wenigstens Absätzen abzutrennen, dann ist das für den Leser auf jeden Fall logischer, warum die Perspektive sich verändert hat.
Die Kämpfe sind weiterhin spannend und sehr abwechslungsreich geschrieben. Vor allem wird Eskels deutliches Talent für die Zeichen sehr deutlich, denn er nutzt sie viel öfter als seine Kollegen.

Wirklich gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von Geralts und Eskels Jugend auf Kaer Morhen. Das war eine unfassbar harte Zeit, aber das muss die beiden auch sehr stark zusammengebracht haben.

So, ich vergrabe mich jetzt mal weiter in diese tolle Lektüre.
Bis bald und ganz liebe Grüße
Jojo

Antwort von LadyStoneheart am 18.04.2019 | 21:22 Uhr
Hallo Jojo,

was Triss‘ Beweggründe angeht, werden wir vielleicht nie absolute Klarheit gewinnen. Möglicherweise glaubt sie auch wirklich, in Eskel einen Ersatz für Geralt zu finden. Was sie an Geralt liebt, ist ja auch sein Schmerz, seine innere Zerrissenheit - und vielleicht glaubt sie, diese auch in Eskel zu sehen.
Aber zum Glück hat er ja dann für klare Verhältnisse gesorgt - wenn auch dieses dumme Missverständnis danach Thalia sehr geschockt hat.
Der Trainingskampf zwischen Eskel und Geralt ist eine meiner Lieblingsszenen. Die beiden haben so viel miteinander erlebt, kennen sich gegenseitig wie kaum jemanden sonst. Es hat großen Spaß gemacht, diese Szene zu schreiben.

Vielen Dank für den Hinweis zu den Abtrennungen bei Perspektivwechseln. Das werde ich noch nachträglich einbauen.

Und danke für das wiederholte Feedback. :-)

Liebe Grüße
15.04.2019 | 18:52 Uhr
Da bin ich jetzt aber sehr erleichtert, dass das Gegengift zu wirken scheint!
Obwohl ich mir nicht vorstellen konnte, dass du Eskel ins Jenseits schickst, habe ich doch ganz schön um ihn gebangt.

Auch, wenn die letzten eher ruhigere Kapitel waren, hast du dennoch viel Spannung erzeugt und man hatte die ganze Zeit das Gefühl, in Eile zu sein. Vermutlich, weil die Herstellung des Mittels ihre Zeit brauchte und es Eskel immer schlechter ging.

Alle neuen Figuren aus dem Witcher Universum, die du dazu gebracht hast, sind dir außerordentlich gut gelungen. Lamberts Bissigkeit, Yens Pragmatismus, Triss' Freundlichkeit, der man manchmal nicht so trauen mag und Geralts Ruhe. Das hat mir alles sehr gut gefallen und ich habe alle zusammen in der Witcher 3 Optik vor meinem inneren Auge auf Kaer Morhen gesehen!

Jetzt habe ich hoffentlich wieder etwas mehr Zeit, um schneller zu lesen. Freue mich auch die nächsten Kapitel!

Grüße von Jojo

Antwort von LadyStoneheart am 18.04.2019 | 21:07 Uhr
Hallo Jojo,

ich wollte die Suche nach dem Heilmittel auch nicht ewig in die Länge ziehen, schließlich wollte ich nicht, dass Eskel die Hälfte der Geschichte bewusstlos im Bett verbringt. :-)

Danke für dein Lob, was die Darstellung der anderen Witcher-Charaktere angeht. Gerade bei Triss, der ich nicht (nur) positiv gegenüberstehe, war mir wichtig, sowohl ihre guten wie auch ihre schlechten Eigenschaften zu zeigen. In „Das Erbe der Elfen“ wurde ja angedeutet, dass Eskel Gefühle für sie hat und in „Etwas endet, etwas beginnt“ hat Sapkowski das dann quasi nochmal bestätigt. Das war natürlich eine gute Vorlage für mich ...

Liebe Grüße,
die Lady
03.04.2019 | 00:27 Uhr
Wow, du machst es ja echt spannend!
Scheinbar bin ich gerade beim nächsten Teil der Geschichte angekommen :)

Istredd war, wie schon gedacht, ein arroganter Fatzke :D Aaah, ich mochte den noch nie. Aber auch solche Figuren muss es geben und gibt es im Witcher ja nun auch zuhauf. Immerhin hat er ja auch einen wichtigen Teil zur Handlung beigetragen. Auch wenn er dafür bezahlt wurde - im Endeffekt hat er Eskels Leben gerettet.

Lambert tritt gewohnt kratzig auf, aber andrerseits sieht man sofort sein doch recht großes Herz, denn seinem Wolfsbruder zu helfen, ist eine absolute Selbstverständlichkeit für ihn.

Ich bin gespannt, wie es Eskel in der nächste Zeit ergehen wird und natürlich auch auf die Rolle, die Triss hier einnehmen wird. Zu ihr habe ich insgesamt ein sehr gespaltenes Verhältnis :D

Grüße von Jojo

Antwort von LadyStoneheart am 03.04.2019 | 13:37 Uhr
Hallo Jojo,

ja, du bist im zweiten Teil meines (quasi) Dreiteilers angekommen. :-)

Istredd hält es ja für eine Anmaßung, dass Hexer, Alchemisten und Nicht-Magier im allgemeinen sich in sein Fachgebiet einmischen. Dass er auf Hexer nach Geralt nicht gut zu sprechen ist, kann ich ja verstehen. Immerhin wurde er wegen ihm abserviert. Aber auch ein Zauberer muss von was leben, also hat er Thalia zumindest eine schöne Summe abgepresst.

Es hat Spaß gemacht, Lambert zu schreiben. Er lässt so schön immer alles raus, was er denkt. Aber ich mag auch seine andere Seite und hoffe, das gut rüberzubringen.

Wenn du zu Triss ein zwiegespaltenes Verhältnis hast, wird dir meine Interpretation wahrscheinlich zusagen. Sie ist bei mir nicht der unschuldige Engel, als den manche sie sehen. ;-)

Liebe Grüße,
die Lady
27.03.2019 | 14:44 Uhr
Huhu ^^

Ach, das war eine kleine Achterbahn, auf die du uns da geschickt hast mit dem Kapitel.
Dass Thalia nicht vor Ort behandelt werden kann, war ja klar, aber dass sie dann ausgerechnet bei Triss landen … das ist hart. Und bestimmt war das im ersten Augenblick nicht so sonderlich leicht für die Magierin. Umso schöner, dass sie gar nicht verbittert reagiert, sondern im Gegenteil, sofort alles in ihrer Macht stehende tut, um Thalia zu helfen.
Eskels Selbstzweifel und Vorwürfe sind schon eine kleine Tortur gewesen – in dem Sinne, dass man mit ihm leidet. Da hätte ich ihm gerne mehr Coolness gewünscht; aber sein erschütterter Zustand unterstreicht wie tief er sich mit Thalia verbunden fühlt.
Und dann dieses versöhnliche Ende – fast hätte ich gesagt, dass Thalia sich schnell erholt, aber mit der Hilfe von drei Zauberinnen plus einer Heilerin wäre etwas anderes auch verwunderlich. Ein wenig Wehmut schwingt ja schon mit, aber du hast ja gesagt, dass das Ende nun absehbar ist.
Dann sehen wir mal, wie die letzten Fäden verwoben werden!

Grüßchen :D

Antwort von LadyStoneheart am 28.03.2019 | 16:56 Uhr
Aloha,

da Yennefer vor längerer Zeit mal einen Teleportations-Anker bei Triss platziert hat, war das einfach die beste und schnellste Alternative. Ein langer Teleport über mehrere Zwischenstationen wäre wohl zu viel für Yens eh schon erschöpfte Kräfte gewesen. Außerdem war es ja wichtig, schnell zu einem voll einsatzbereitem Zauberer zu kommen - da war Triss die beste Wahl.
Triss, Eskel und Thalia haben sich ja nicht wirklich im Bösen getrennt - Triss war gekränkt, aber so weit geht ihre Missstimmung wohl nicht, dass sie Thalia dem Tod überlassen würde. Zum Glück. :-)
Und außerdem wollte ich den vielleicht noch offenen Konflikt zum Guten wenden.

Drei Kapitel wird es wohl noch geben, so sieht zumindest der Plan aus. Ein paar lose Enden gilt es nun aufzugreifen und alles plausibel zu verbinden. Ich freue mich darauf, das Finale zu schreiben. Aber etwas traurig bin ich auch ... ;-)

Liebe Grüße,
die Lady
26.03.2019 | 21:35 Uhr
Ich grüße dich, Mylady!

Das Kapitel war mal wieder super und danke, dass du uns nicht so lange auf die Folter gespannt hast :> Ich hab richtig mit Eskel mitgefiebert (ich find's immer besonders berührend so knallharte und abgebrühte Typen wie etwa Hexer so sehen zu müssen ;_;). Gleichzeitig hat seine Sorge und streckenweise fast schon Panik noch einmal sehr schön deutlich gemacht wie wichtig ihm Thalia tatsächlich ist. Und dieser ganze Prozess des Rettens und Heilens und dann Abwartens war gleichzeitig eine tolle Parallele zu der Situation damals, als Thalia an Eskels Bett gewacht und gehofft hat :3 Fand ich erzählerisch ziemlich nice.

Was mir außerdem noch positiv aufgefallen ist, ist wie hier noch einmal wichtig wird, dass Thalia minimal magiebegabt ist. Das war zwar bis hierhin ganz nett, vor allem weil Eskel ihr so Zeichen beibringen konnte und so wieder eine ganz süße Situation geschaffen wurde, aber es war nicht wichtig. Jetzt gewinnt dieses kleine Detail von vor weiß-ich-nicht-wievielen Kapiteln plötzlich entscheidend an Bedeutung! So was liebe ich :D Vor allem hast du Thalias Genesung so wirklich nochmal richtig spannend gemacht, denn zeitweise sah es ja wirklich schlecht für sie aus und man wusste nicht, wie sie aus der Nummer noch rauskommen soll - und zack, da kam die Lösung, sehr überraschend. Très génial <3

Und der Abschluss ist dann nochmal das Sahnehäubchen. Jetzt haben sie sich endlich wieder und die Gefahr ist vorbei.

Wie gesagt, ich fand das Kapitel wieder einmal spitze <3
Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 28.03.2019 | 16:47 Uhr
Sei gegrüßt, Caligula!

Vielen Dank für das Lob!

Thalias magische Begabung war bisher tatsächlich nicht sehr wichtig. Einmal (im Wald, beim Entzünden des Leuchtfeuers) konnte sie ihre neu erworbene Fähigkeit, Zeichen zu wirken, gut nutzen - doch das war´s dann auch schon. Aber ich habe mir gedacht, dass solch ein Stein, den Vilgefortz nach dem Verlust seines Auges in der leeren Augenhöhle getragen hat und der den verletzten Teil seines Gesichts mit der Zeit wiederherstellen sollte, nützlich sein könnte, um Thalia zu helfen. Und dieser Katalyst-Stein wird auch noch einen weiteren positiven Effekt haben ... demnächst. ;-)

Der Schluss des Kapitels war vielleicht ein wenig kitschig, aber auch das muss ab und zu mal sein. ;-)

Ganz lieben Dank für dein Review!

Liebe Grüße,
die Lady
25.03.2019 | 21:48 Uhr
Okey, also noch ein kleiner Rückblick auf das letzte Kapitel (hab nämlich gleich zwei hintereinander gelesen): Der Kampf mit den Krabspinnen war total lebendig geschrieben und äußerst nervenaufreibend.
Dass Eskel sich dabei verletzt hat, Oh-Oh. Das klingt so ein wenig wie dieser leichte Hochmut eines Hexers, wenn er eine Situation doch unterschätzt und hat mich an Geralts Fehler in den Büchern erinnert, die immer mal wieder auftreten und ihm zum Verhängnis wurden.
Zum Glück ist Eskel da doch noch verbünftiger und so konnte sich der Schaden in Grenzen halten...

...zunächst. Denn anscheinend ist die Vergiftung doch sehr stark. Bereits in so kurzer Zeit seinen Gesundheitszustand so kritisch werden zu lassen: Quälst du deine Leser gern? ;)
Thalia hat ausgesprochen gut reagiert und ich denke, ihre Bereitschaft, ihn zu begleiten und zu retten, zeugt doch von deutlich mehr als nur kollegialen Gefühlen.
Bin gespannt, was in dieser Richtung noch mit den beiden passiert, aber zunächst muss es Eskel zwingend besser gehen.
Dass Thalia ihren Ring abgegeben hat, war ein sehr heftiger Moment und sehr emotional aufgeladen. Doch sie hat recht. Es ist bloß ein Gegenstand, es beeinträchtigt ihre Erinnerung nicht und sie hat damit außerdem die Möglichkeit Eskel, der ja nun mal noch lebt, zu retten.
So viel Umsicht ist er vermutlich gar nicht gewohnt.

Mir gefällt es insgesamt außerdem, dass du Figuren oder auch kleinere Anekdoten aus den Büchern bzw. dem Kanon mit einbringst. Dabei entsteht jedes Mal so ein kurzer Aha-Effekt und das fühlt sich gut an, wenn man wieder eine Anspielung erkannt hat.
Mal sehen, wie der gute Istredd so drauf ist. In den Büchern gehörte er für mich eher nicht so zur Kategorie der Sympathischen. :D

Ganz liebe Grüße von Jojo

Antwort von LadyStoneheart am 26.03.2019 | 11:08 Uhr
Hallo Jojo,

das Gift von Krabbspinnen soll wohl eines der stärksten Gifte überhaupt sein. Auch wenn Hexer ja einiges wegstecken können, manches ist dann eben doch zu viel. Eigentlich ist Eskel ja ein sehr fähiger und erfahrener Hexer - aber gerade diese Erfahrung kann einen ja auch etwas in Sicherheit wiegen und wie du schon schreibst etwas zu sorglos in einen Kampf gehen lassen.
Und ganz männertypisch gibt er natürlich zunächst nicht zu, wie schlecht es ihm geht und wie ernst die Lage ist.
Thalia fühlt sich auch für das, was ihm passiert ist, verantwortlich - immerhin ist er in ihrem Auftrag verletzt worden. Bestimmt würde kaum ein Auftraggeber sich so verhalten, gerade Hexern gegenüber. Aber Thalia ist ja nicht so der typische Auftraggeber. ;-) Und vielleicht spielt ja Sympathie auch durchaus eine Rolle bei ihrem Verhalten ...

Sich von ihrem Ring zu trennen, ist ihr nicht leichtgefallen, aber wie du auch schon angemerkt hast - es ist nur ein Gegenstand und die Chance zu verspielen, Eskel zu helfen, nur um den Ring zu behalten, hätte sich Thalia wohl nie verziehen. In einem späteren Kapitel wird darauf auch nochmal Bezug genommen.

Ich liebe es, kleine Anspielungen aus dem Kanon mit einzuflechten und auch Figuren kurz einzubringen - wie zum Beispiel Istredd. Einerseits kommt er mir für meine Geschichte gelegen, andererseits finde ich gerade viele Nebenfiguren der Witcher-Welt zu interessant, um sie nicht vorkommen zu lassen. :-)
Vielen Dank auch, dass du die Beschreibung des Kampfes lobst. Ich hatte große Bedenken davor, da es meine erste richtig lange Kampfszene war.
Ich hoffe, die nächsten Kapitel werden dir auch gefallen.

Liebe Grüße,
die Lady