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Reviews 1 bis 25 (von 82 insgesamt):
01.06.2020 | 21:22 Uhr
Was für eine wundervolle Geschichte!

Nachdem Kaepsele immer so lieb von Deinen Korrektur-Kenntnissen geschwärmt hat, bin ich neugierig geworden
und habe Deine Geschichte hier gefunden - und gleich mal in zwei, drei Tagen durch gelesen :-)
Mir hat sehr gut gefallen, wie Du Deine Figuren ausgeschmückt hast.
Wie man mit ihnen mithadern und mit lachen konnte. Und wie süß die zwei miteinander umgegangen sind ....

Wie bist Du denn auf die Idee gekommen,
die Wissenschaftler mit dem Bau einer biologischen Waffe beauftragen zu lassen?
Ich meine, ich finde sie sehr gut - auch wie alles ausgeschmückt und besschrieben wurde.
Aber bei der "Leichenrutsche" habe ich mich schon gefragt, welche Muse Dich da geküsst hat ;-)

Eskel zu einem Ausbilder in der Armee (Polizei?) zu machen, lagt dagegen sehr nahe.
Finde ich zumindest.
Ich habe mich eh schon gefragt, warum da bisher niemand drauf gekommen ist :-)

Das Ende war dann aber super süß!
Eskel als Bräutigam ... von sowas müsste es mal Bilder geben :-) Was für ein schöner Ausblick auf die Zukunft!

Viele liebe Grüße, die Lilli
17.07.2019 | 18:28 Uhr
Hey,
Eine sehr schöne Geschichte, welche deiner Feder entsprungen ist :)
Ich fand es wirklich schön, dass Eskel mal im Mittelpunkt stand und er ein schönes happy end erhalten hat :)
Alles liebe,
Cookie

Antwort von LadyStoneheart am 19.07.2019 | 09:51 Uhr
Hallo Cookie,

ganz lieben Dank für dein Review! Und das zufälligerweise an meinem Geburtstag. Das hat mir den Tag noch ein bisschen mehr versüßt. :-)
Ja, Eskel hatte definitiv eine eigene Geschichte verdient. Es freut mich, dass sie Dir gefallen hat.

Viele liebe Grüße,
die Lady
19.06.2019 | 16:31 Uhr
Verehrte Lady!

Es ist eine heile Welt, die Du uns da vorsetzt: Thalia und Eskel sind berufstätig, die gemeinsamen vier Wände in Arbeit. Es ist Sommer. Die Freunde und Weggefährten sind zu Besuch. Thalia hat dank des Amuletts einige Jahre mehr vor sich und es wird geheiratet. Letztlich haben die beiden sich diese Glückseligkeit verdient.

Ich will und kann gar nicht mehr so viel sagen - in meinem letzten Review habe ich ja schon hinlänglich geschwärmt und über An- und Zukunft schwadroniert. ;)

Aber ein paar Sachen muss ich schon noch loswerden:

Du hast dieses Fandom mit Deiner Geschichte ungemein bereichert. Du hast emsig recherchiert. Du kennst Dich mit der Welt aus. Du hast einen wunderbaren Stil und - das ist mir, wie Du weißt, eine ganz persönliche Freude - beherrschst nicht nur Groß- und Kleinschreibung, sondern auch Kommasetzung und was sonst alles dazugehört.

Deine Figuren waren allesamt authentisch, greifbar und lebendig. Thalia ist eine durch und durch angenehme Heldin - bodenständig und liebenswürdig, aber auch ambitioniert und tapfer. Ich habe sie lieb gewonnen im Dahineilen der Zeilen. Eskel hast Du bemerkenswert gut getroffen. Er passt von allen Hexern am besten zu Thalia und das weißt Du zu nutzen und aufzuzeigen. Die beiden harmonieren.

Die Handlung war abwechslungsreich, eine große Reise mit Aufbruch und Ankunft. Und auch die Liebe zwischen den beiden hast Du in genau dem richtigen Tempo erzählt und erblühen lassen.

Mach Dir also keine Sorgen. Ich bin sicher, dass Dein Roman Anklang finden wird. Und selbst wenn nicht, hast Du immer noch mindestens einen Fan, der Deine Witcher-Fanfictions mit großer Freude verschlingen wird. Ich bin froh, dass Du Dich damals zu dieser Geschichte entschlossen hast.

Alles Liebe und Gute für die kommenden Zeiten!

Herzlich
Hamlet

PS: Hach, der letzte Satz. Ich habe immer noch eine Gänsehaut...

Antwort von LadyStoneheart am 28.06.2019 | 09:48 Uhr
Werter Hamlet,

erneut muss ich um Verzeihung bitten für die verspätete Antwort auf dein abschließendes Review.

Wir hatten ja schon in persönlichen Nachrichten über das Für und Wider eines Happy Ends geschrieben. Im Nachhinein bin ich auch sehr zufrieden damit, es so beendet zu haben - mit der Option auf ein oder zwei Sequels und einem guten Gefühl. :-)

Vielen Dank für deine wiederkehrenden, so positiven Reviews. Während des Jahres, in dem ich an der Geschichte gearbeitet habe, hast du mich damit immer wieder motiviert. Danke, dass du dir immer die Zeit genommen hast, ausführlich zu kommentieren und auch zu loben, weiß ich mehr als zu schätzen. So hat das Schreiben noch mehr Spaß gemacht und ich wäre vielleicht nicht so schnell vorangekommen, wenn du und ein paar andere, die die Geschichte begleitet haben, mir nicht immer wieder Auftrieb gegeben hättet.

Und vielen Dank für deine Glückwünsche meinen Roman betreffend. Ich bin schon beim dritten Kapitel angelangt und bisher noch ganz zufrieden. ;-) Ich hoffe, es bleibt so. Sollte ich damit jemals fertig werden, werde ich natürlich zumindest eine lange Leseprobe hier auf fanfiktion.de hinterlassen. Aber bis es soweit ist, wird es noch dauern.

Dir wünsche ich ebenso weiterhin viel Spaß beim Schreiben deiner eigenen Geschichte, die ich natürlich weiterhin verfolgen und auch kommentieren werde. Du hast großes Talent zum Schreiben und ich hoffe, dass du dir die Freude daran immer erhalten und noch viele Geschichten (vielleicht auch mal Romane?) schreiben wirst.

Ganz herzliche Grüße,
die Lady
23.05.2019 | 20:55 Uhr
Ich grüße dich, Milady; ein letztes Mal an dieser Stelle^^

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung des Herzen :D Ich habe die Story ja von Anfang an gemocht und jedes einzelne Kapitel mit Genuss verschlungen, trotzdem hat es auch etwas Befriedigendes, wenn eine Geschichte abgeschlossen wird - ich muss aber auch zugeben, dass ich zurzeit ziemlich Netflix-traumatisiert bin. Wo man dort bangen muss, ob eine Serie überhaupt fortgesetzt wird, ganz zu schweigen vom Wann, hast du deine Leser regelmäßig mit neuen Kapiteln und einem würdigen Ende versorgt <3 Also, natürlich ist es einerseits schade, aber andererseits eben auch ein gutes Gefühl. Und vielleicht wird die Story in Zukunft ja noch von dem ein oder anderen Spin-Off ergänzt :D

Dass Thalia und Eskel zunächst bei Geralt und Yennefer unterkommen ist gut durchdacht - so einfach ist es eben nicht sich ein eigenes Heim aufzubauen und in Toussaint wahrscheinlich sogar noch ein bisschen kostspieliger? Und wenn man dann noch bedenkt, dass die beiden ja sehr plötzlich in die neue Heimat aufgebrochen sind, dann braucht halt alles etwas Zeit. Dass Geralt von diesem vorläufigen Zusammenleben begeisterter ist als Yen glaube ich gern. Und dann auch noch Keira, da wurde es ihr wahrscheinlich wirklich langsam zu eng :'D
Und es tut gut zu lesen, wie wohl auch Eskel sich in der neuen Heimat fühlt. Der ist so ein guter Junge, wie er sich Gedanken um Thalia und ihren Ruf macht und anbietet, zum Empfang nicht mitzukommen um bloß nicht das Risiko einzugehen, sie irgendwie in ein schlechtes Licht zu rücken. Aber ich denke, da macht er sich zu viele Sorgen. Auch in besseren Kreisen macht er eine gute Figur, dieser Monsterschlächter. Bei einem wie Lambert würde ich mir Sorgen machen! xD Und Geralt hat es schließlich auch geschafft :D

Den Empfang hast du gut beschrieben, es kam gleich die richtige Stimmung auf und ich hab ein bisschen mit Eskel und Thalia mitgelitten - diese Aufmerksamkeit und das Getuschel würden mich wahnsinnig machen. Dass Keira die Aufmerksamkeit genießt kann ich mir gut vorstellen - und vermutlich hätte Lambert sie da schon unmöglich gemacht, wenn er mit von der Partie wäre :'D Efferen hat also überlebt. Naja, ich verstehe, dass Thalia einerseits erleichtert darüber ist, aber klar, dass es sie gleichermaßen auch besorgt. Ich wittere hier Potenzial für ein mögliches Spin-Off...
Oh wow, mit dem Jobangebot hab ich genauso wenig gerechnet wie Eskel, aber das wäre ja geradezu perfekt! Er hat eine Arbeit, die ihn sicher fordert und Spaß macht, ein geregeltes Einkommen und einen festen Arbeitsplatz. Noch dazu kann er sein Wissen weitergeben, sodass nicht alles komplett verloren geht, auch wenn es die Hexerschulen nicht mehr gibt (und die Leute müssen echt lernen, wie sie ihre Monsterprobleme in den Griff kriegen, wenn es keine Hexer mehr gibt). Plus, er hätte eine ähnlich gute gesellschaftliche Stellung wie Thalia als Professorin der Universität. Ich verstehe absolut, dass er erst darüber nachdenken und das mit seinen wichtigsten Menschen besprechen will; abgesehen davon dass das seinem Naturell entspricht, ist das einfach vernünftig. Aber verdammt, es ist perfekt :D
Also, gerade der Gedanke, dass etwas von der Woflsschule überdauert, gefällt mir ausgesprochen gut <3

Kleine Anmerkung: Als Thalia und Eskel im Bett liegen und sie sagt, dass sie froh ist, Efferens Leben nicht auf dem Gewissen zu haben, hast versehentlich statt Mensch 'Menschen' geschrieben.
Das Gespräch zwischen den beiden zeigt allerdings einmal mehr, wie nahe sie sich mittlerweile stehen, wie offen Eskel mit Thalia sogar über seine Gefühle spricht (das machen Männer ja angeblich nicht so gerne :P).

Der Epilog fängt schon mal gut an :D Ne, ernsthaft, mir gefällt diese Parallele zum Start der Geschichte. Die erste Szene mit Thalia fand auch während ihrer Arbeit im Labor statt. Und ein kleiner Zeitsprung, das muss einfach. Eskel hat sich ja gut eingelebt und es ist schön, dass er und die Ausbildung so gut angenommen werden. Und auch, dass sich in Sachen Eigenheim was tut! Als Thalias Gedanken zum Thema wilde Ehe driften, musste ich unwillkürlich an den noch ausstehenden Antrag denken. Tatsächlich hätte der im letzten Kapitel nicht so gepasst, aber jetzt, wo sie beide ihren Platz und ihr gemeinsames Heim gefunden haben...ich bin gerade echt neidisch, wie gut alles für die beiden läuft xD Und ich mochte die kleine Neckerei von wegen der Operation Krabspinnengift, mit der ja alles angefangen hat <3

Ahhhh...und es ist einfach kein guter Epilog, wenn Lambert sich nicht nochmal blicken lässt <3 Auf Triss hätte ich persönlich verzichten können, aber dass das ganze Team noch einmal so aufeinandertrifft hat schon was. Fehlt ja nur noch Shani. Aber das Geschenk von Triss - das ist wirklich rührend (man, da kann ich ja gar nichts mehr gegen sie sagen...). Das ist das mit Abstand schönste Geschenk, dass sie ihr hätte machen können und ich hätte nicht gedacht, dass der Katalyst-Stein noch so eine entscheidende Bedeutung bekommen würde! Wie ich da vor zwei Kapiteln noch hing und einfach nur wollte, dass Eskel Thalia einen Antrag macht und dann kommst du daher und hast so viele wundervolle Überraschungen für die beiden parat. Oh man, ich freue mich voll für die beiden, sie haben es sooo verdient!
Ach was - ich hätte echt gedacht, dass Eskel bewusst mit dem Antrag gewartet hat, aber nicht, dass er so verunsichert ist. Das ist überraschend süß und schon verständlich. Ich mochte die Szene sehr, als die drei Brüder auf der Veranda saßen und quasi mit Kaer Morhen abschließen. Ich bin ganz auf Geralts Seite und ich glaube auch, dass Vesemir ihnen ihr neues Leben und Glück gönnen würde. Und wie einfach alle von dem Antrag wissen, während Thalia das nicht eine einzige Sekunde in Betracht zu ziehen scheint und nichts ahnt xD

Und schließlich endet die Geschichte mit dem Antrag. Und ich finde, das ist einfach der perfekte Abschluss. Die kleine Szene war schön, weil Thalia immer noch so ahnungslos und unbedarft war und Eskel so unsicher...und dann ist es auch noch ein klassischer kovirischer Verlobungsring. Die Geste ist besonders rührend, weil sie den anderen Ring ja quasi seinetwegen verloren hat. Und auch wenn es Eskel kein Meister der großen Worte ist, hat er doch genau die richtigen gefunden. Mehr muss man nicht sagen. Wie gesagt, es ist einfach der perfekte Abschluss <3

Also, was kann ich nich sagen? Ich liebe die Geschichte, aus allen Gründen, die ich in den vergangenen Reviews genannt habe. Eskel als Protagonist war eine interessante Idee und trotzdem er der ruhigste und besonnenste der Wolfsschulen-Hexer ist, alles andere als langweilig. Mit Thalia hast du einen sympathischen und ebenfalls interessanten OC geschaffen und den beiden eine tolle und spannende Geschichte verpasst, die alles hat, was eine gute Geschichte braucht :D Ich bin sowohl von deinem Storytelling als auch von deinem Schreibstil schwer begeistert und freue mich schon, wenn du uns in Zukunft mal wieder mit ein paar Geschichten aus Eskels und Thalias Leben beglückst <3 Du kannst stolz auf diese Fanfiktion sein.
Fürs Erste wünsche ich dir ganz viel Spaß bei deinem neuen Projekt, auf das ich schon gespannt bin. Das Zeug zu einer "richtigen" Veröffentlichung hast du allemal!

So, nun bleibt mir nur noch ein Sternchen dazulassen und für die gute Unterhaltung zu danken <3
Ganz liebe Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 01.06.2019 | 21:47 Uhr
Sei gegrüßt, Caligula!

Zuerst einmal entschuldige ich mich dafür, dass meine Antwort auf dein wundervolles, abschließendes Review so lange hat auf sich warten lassen.

Du warst der Erste, der mir damals vor über einem Jahr eine Rezension zu meinen ersten Kapiteln hinterlassen hat - ich weiß noch, dass mich deine Worte damals überglücklich gemacht haben. (Ich weiß noch, wo ich war, als ich dein Review auf dem Smartphone gelesen habe und meine Begleiter mich danach fragten, warum ich so grinse.) :-)
Und nun (zumindest Stand heute) bist du der letzte Rezensent - auch hier schließt sich der Kreis, genau wie am Ende meiner Geschichte. :-)

Obwohl ich zwar auch durchaus ein Freund von bittersüßen Enden bin (ich hatte da auch schon etwas im Sinn), mag ich auch Happy Ends. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, alles im Guten enden zu lassen.
Dass Eskel nun sein Wissen (zumindest einen Teil davon) an die Rekruten weitergeben kann, ist einerseits natürlich für ihn persönlich eine sinnvolle Tätigkeit und andererseits eine gute Möglichkeit, das Erbe der Wolfsschule nicht komplett in Vergessenheit geraten zu lassen. Dass die drei Hexer allein Kaer Morhen nicht ewig würden instand halten können, liegt ja auf der Hand. Somit war es nun an der Zeit, sich davon zu lösen. Dies konnten natürlich nur alle zusammen beschließen - Grund genug, die drei Hexer noch einmal im Epilog zusammenkommen zu lassen.
Und ohne Lambert wollte ich die Geschichte auch nicht enden lassen. :-)

Bei deiner Bemerkung, dass sich Eskel nicht so hätte sorgen müssen wegen des Empfangs musste ich grinsen. Ja, ich glaube auch, dass man sich mit Lambert als Begleiter wohl eher blamieren könnte ... ;-)

Die Idee, dem Katalyst-Stein noch einmal eine wichtige Bedeutung zu geben, hatte ich schon länger. Das Problem der unterschiedlich langen Lebensspannen hätte sich bei Eskel und Thalia ja schon in 30 oder 40 Jahren als großes Problem dargestellt. Mit Hilfe des Steins konnte ich Thalia nun noch einmal zusätzliche Jahre "erkaufen". Eskel wird sie wohl nach wie vor überleben, aber zumindest bleibt ihnen so mehr gemeinsame Zeit.

Eigentlich hätte der Antrag schon früher stattfinden sollen, aber je mehr ich mich der geplanten Szene näherte, um so besser schien sie mir ans Ende der Geschichte zu passen.
Im Nachhinein bin ich froh, den Antrag bis zum Schluss aufgespart zu haben. :-)

Vielen Dank für deine motivierenden Worte. Ich habe mich bereits in die Arbeit am Roman gestürzt und bin guter Dinge, dass auch dieser eine unterhaltsame Geschichte mit (hoffentlich) glaubhaften Charakteren werden wird.
Aber ich habe auch schon ein paar Ideen für kleine Spin-offs zum "Herz der Alchemie". In jedem Fall werde ich weiter schreiben und bedanke mich ganz, ganz herzlich bei dir für deine Reviews während des letzten Jahres.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
22.05.2019 | 14:24 Uhr
Liebe Lady, kannst du dich noch erinnern, dass ich sagte, ich suche nach Triss und Eskel? Bahaha, was war ich blöd! Da wusste ich ja noch nicht, dass es Eskel und Thalia gibt!

Ich habe mich keinen Moment in dieser FF gelangweilt, es gab jede Menge Unterhaltung, Kitsch, Romantik, Spannung und auch Drama, immer mal wieder ein Schmunzeln, eine sehr gute Mischung. Die Leichtigkeit, mit der du dich nicht nur mit den Witcher-Themen, sondern auch den wissenschaftlichen Aspekten auseinandergesetzt hast, beeindruckt mich sehr. Dass das intensive Recherche beinhaltet, ist klar.

Über die Hexer muss ich nicht viele Worte verlieren, die hast du, m.M.n., sehr gut getroffen. Eskel mochte ich schon immer gern, er ist mir immer weiter ans Herz gewachsen. Was die Zauberinnen anbelangt, da hatte ich mich ja schon mal in "Ewige Flamme" dazu geäußert - wobei ich Yen schön authentisch fand. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie sie am liebsten Eskel und Thalia mit erhobenen Mittelfingern rausgeschmissen hätte und wie ihr die Augen rausgequollen wären, wären Lambert und Keira stattdessen eingezogen.

Tja, was soll ich über Thalia sagen? Ich habe sie sehr lieb gewonnen und ich bin bei OCs immer etwas kritisch. Es war ein Vergnügen, ihr zu folgen.

Es trat hin und wieder das Problem der "Komma-Verwirrung" auf, manchmal hätte ich mir etwas mehr eingehende Beschäftigung mit verschiedenen Themen gewünscht (zB Thalias Eltern oder das Problem des "Älterwerdens"), aber das sollen nur kleine Randbemerkungen sein. ;)

Jedenfalls bin ich froh, "Das Herz der Alchemie" entdeckt zu haben und möchte mich bedanken, dass du die Geschichte von Thalia und Eskel mit uns geteilt hast. Weiterhin immer viel Vergnügen beim Schreiben.

LG

Antwort von LadyStoneheart am 01.06.2019 | 16:15 Uhr
Hallo Lady Jupiter,

zuerst einmal vielen Dank für dein Review. Schande über mein Haupt, dass ich erst jetzt zum Antworten komme.

Es freut mich sehr, dass dir meine Geschichte gefallen hat. Und dass du mir meine Interpretation von Triss nicht nachträgst. ;-)

Die alchemistischen Prozesse wollte ich möglichst realistisch beschreiben, damit Thalia auch tatsächlich zeigen kann, dass sie etwas von ihrem Beruf versteht. Ich mag es nicht, wenn es nur heißt, dass jemand sich mit etwas auskennt, aber das dann nie gezeigt wird.

Es freut mich, dass dir Thalia als Charakter gut gefallen hat. Und auch, dass du die Hexer und Yennefer authentisch findest. Es hat großen Spaß gemacht, diese so unterschiedlichen Charaktere zu schreiben.

Mittlerweile habe ich mich schon an den Roman herangewagt. Ich muss erst noch ein richtiges Gefühl für meine neuen Charaktere entwickeln, aber ich bin guter Dinge, dass sich das bald einstellt. Und ich kehre bestimmt nochmal für einen Besuch zu Eskel und Thalia zurück. :-)

Vielen Dank fürs Lesen meiner Geschichte.

Ganz liebe Grüße
die Lady
17.05.2019 | 09:50 Uhr
Hallo Lady,

was für ein schöner und passender Abschluss der Geschichte. Absolut gelungen. :)

Liebe Grüße,
Pega

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 10:11 Uhr
Hallo Pega,

vielen Dank! Es freut mich, dass dir auch der Schluss gefallen hat. Ich muss zugeben, Enden zu schreiben ist doch nicht ganz ohne. Die letzten Kapitel sind mir am schwersten gefallen, wohl auch, weil ich mich noch nicht so richtig von Eskel und Thalia trennen wollte.

Liebe Grüße,
die Lady
13.05.2019 | 15:42 Uhr
Ein schönes Ende, aber ich hasse es, wenn Geschichten enden.
So auch bei dieser, ich hätte noch ewig weiter lesen können. Die Beiden sind aber auch ein tolles und süßes Paar.


Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei deinem nächsten Projekt.

Ganz liebe Grüße
Chris

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 10:05 Uhr
Hallo Chris,

es ist mir auch nicht leichtgefallen, mich von Eskel und Thalia zu verabschieden. Aber wie gesagt, vielleicht (oder eher wahrscheinlich) schreibe ich mit etwas Abstand noch das ein oder andere kurze Sequel.

Vielen Dank und ganz liebe Grüße,
Nathalie
12.05.2019 | 18:06 Uhr
Huhu :D

Nun, das meiste, was ich zu diesem Kapitel zu sagen habe, weißt du ja schon. Dennoch möchte ich gerne noch ein paar abschließende Worte an dich richten.

Deine Geschichte hat mir so viel Freude bereitet, das ganze Jahr hinweg. Da war immer die große Spannung, wenn ich gesehen habe, dass da ein neues Kapitel von dir hochgeladen worden ist.
Die Reise mit Eskel und Thalia war abwechslungsreich, mal überraschend und zum Zähne abkauen, mal schön und herzerwärmend, manchmal aber auch blutig oder traurig. Alles zusammen und so schön geführt durch deinen akkuraten Schreibstil, der mit genau der richtigen Würze an Einschüben, Witz und Beschreibungen aufwartet.

Von dem her kann ich nur sagen: ich freue mich auf jeden weiteren Weg, den du beschreiten möchte, denn eigentlich kann es nur interessant und lesenswert werden!

Also sage ich mit einem leichten Stein im Herzen: Danke für deine Geschichte!
Und mach weiter so!

Allerliebste Grüßchen und noch einen schönen Muttertag ^^

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 10:02 Uhr
Liebe Kaepsele,

vielen, vielen Dank für deine lieben Worte!
Es freut mich total, dass ich dich das ganze Jahr über gut unterhalten konnte und du mit meiner Geschichte so mitgefiebert hast. :-)
Es hat sehr großen Spaß gemacht, Thalia und Eskel auf ihrem Weg zu begleiten.

Und ich freue mich auf jedes weitere Kapitel deiner großartigen Geschichte. Ich bin froh, dass du mich als Beta-Leser daran teilhaben lässt.

Danke für deine motivierenden Worte!
Roman: Jetzt geht´s los! Tschakka! :-)

Ganz liebe Grüße,
die Lady
11.05.2019 | 14:10 Uhr
Stelle dir ein sehr langes, tiefes und schwermütiges Seufzen vor. So ungefähr war meine Reaktion, als ich den letzten Satz des Epilogs gelesen habe.
Irgendwie ist es komisch, dass die Geschichte jetzt einfach so vorbei ist, vor allem weil sie eine der wenigen Geschichten war, die ich während des Entstehungsprozesses gelesen habe. :(
Ein trauriger Tag ...

Der Epilog ist dir sehr gut gelungen! Alle vereint und endlich scheint die Sonne für den bunten Haufen. Besonders hat mir gefallen, dass du Lambert nochmal dazugeholt hast ;)
Das Gespräch auf der Veranda hat mir am Besten gefallen an diesem Kapitel. Schön, auch die Gedanken der anderen Hexer zum Thema "Niederlassen" zu hören. Und die Wölfe haben es sicher verdient!
Apropos Wolf: Der Name des Weins hat mir gefallen! XD Der Jahrgang kann eigentlich nur gut sein ...

Und dann das Ende. *schnüff*
Der Heiratsantrag war (ob du's glaubst oder nicht) tatsächlich genau das, was ich schon vermutet hatte. Hach ... Eskel ist einfach ein Herz! Ich glaube, deshalb mag ich deine Geschichte so gerne. Dein Eskel ist einfach eine willkommene Abwechslung im Vergleich zu den ganzen Soziopathen, die hier sonst so rumschwirren (ich schließe meine Geschichte mit ein ^^)! Ich weiß jetzt schon, dass ich deine Geschichte vermissen werde.

Dementsprechend hoffe ich stark auf kurz oder lang, dass tatsächlich noch der ein oder andere Sequel kommt :)
Deine 'Schreibübung' hast du auf jeden Fall aus meiner Sicht zehnmal "bestanden". Schreiben kannst du!

Sollte dein ominöses größeres Projekt auch hier hochgeladen werden ... Du weißt, wer schon in den Starlöchern steht!

Ein wunderschönes Wochenende noch!

Liebe Grüße
ellinor

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 09:35 Uhr
Hallo Ellinor,

vielen Dank für deine lieben Worte! Ich freue mich sehr, dass du so lange an meiner Geschichte drangeblieben bist und dass ich dich damit gut unterhalten konnte.

Zum Schluss wollte ich noch einmal alle vereinen, um ein richtig rundes Ende zu schaffen. Die drei Wölfe zusammen sind immer etwas ganz Besonderes und zum Schluss musste das einfach noch einmal sein. ;-)
Als ich Eskel damals zu meinem Hauptprotagonisten gemacht habe, hatte ich selbst auch zuerst meine Zweifel, ob das gut gehen würde. Er ist kein "Bad Guy", er ist rechtschaffen, bemüht sich immer, das Richtige zu tun und ist auch einfach ein netter Kerl. Das kann natürlich schnell langweilig werden. :-) Zum Glück wurde es das (hoffentlich) nicht ...
Ich liebe deine Geschichte über Letho, er ist so ganz anders als Eskel und trotzdem liebe ich ihn - besonders in deiner Geschichte. Es wird übrigens wieder mal Zeit, dir ein Review dazulassen. Ich lese ja immer sofort jedes neue Kapitel von dir und schmachte schon dem nächsten entgegen.

Ich denke schon, dass ich das mit den Sequels in die Tat umsetzen werde. Ich habe die ein oder andere Idee, was Thalia und Eskel noch so erleben könnten. Aber ich lasse noch etwas Zeit verstreichen, ehe ich mich daransetze, das in Worte zu fassen. Jetzt steht wie gesagt erst einmal mein neues Projekt an - ein High Fantasy-Roman in einer eigenen Welt. Ich hoffe, dass ich auch das gut hinbekomme. Ob ich den Roman auch hier veröffentlichen werde, weiß ich noch nicht. Ich muss ja zugeben, etwas größenwahnsinnig zu sein und würde eine eigenständige Arbeit schon gern entweder als Selfpublisher veröffentlichen oder sogar bei einem kleinen Verlag mein Glück versuchen wollen. Etwas Schlimmeres, als dass ich Absagen erhalte, kann ja nicht passieren ... ;-) Aber bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg. Den man sich aber selbst verbaut, wenn man auf einer Social Reading-Plattform vorab veröffentlicht. Ich arbeite jetzt erst einmal an dem Roman und lasse alles Weitere mal auf mich zukommen. Aber vielleicht darf ich dich später mal kontaktieren und um deine Meinung bitten, wenn ich einen Teil geschrieben habe? Ich würde mich sehr über dein Feedback freuen.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
07.05.2019 | 00:13 Uhr
Hallo mein Liebe!

Hach, das Kapitel lässt einen wirklich wehmütig werden – aber du schenkst uns da ja wirklich noch schöne Momente!

Ich muss gestehen, beim Einstieg war ich einen kleinen Augenblick verwundert, als von einer Archesporen die Rede war, da ich mir nicht sicher war, ob die auch in Kovir vorkommen. Aber dann war ja klar, dass Eskel schon in Toussaint weilt und er nicht diese ominöse Sache erledigt hat, von der er im letzten Kapitel gesprochen hat. Ich hoffe, das Wissen darum wird noch im Epilog preisgegeben, dann das will ich jetzt schon noch wissen! ^^ Allein schon um herauszufinden, wie nah meine Vermutung an der Realität lag ;D
Der ganze weitere Verlauf – das Zurechtmachen, die Fahrt und der Empfang selbst – ist mal wieder wunderbar von die erzählt worden. Ich mochte die Stelle mit Geralts Auftritt sehr (er trägt mal nicht das sklavische Schwarz/Weiß auf das Yennefer doch sonst immer besteht? Wollte sie mal was Neues ausprobieren? XD), aber auch schon diese kleine Szene zwischen Eskel und Thalia davor hat mir sehr gut gefallen.
So, so, Efferen hat also überlebt (hab ich's nicht gesagt! -.-). Nun, es würde kaum zu der ff passen, wenn da jetzt noch ein Racheakt bei rum kommt, von dem her kann Thalia ihr Gewissen zumindest in Teilen entlasten.
Das Angebot mit der Garde passt natürlich auch gut rein – ich habe ja ein wenig darauf spekuliert, dass du Eskel nicht weiter auf den Pfad schickst. Nur wie es stimmig zusammen kommt, da war ich ein wenig phantasielos. Die Lösung gefällt mir aber.
Und dann der Ausklang im Bett … ja, das passt einfach zu dieser Geschichte. Schön, angenehm unaufgeregt, voller leiser, aber wahre Emotionen. Das Kapitel macht genau das, was du dir erhofft hast: es rundet alles ab.

Dann freue ich mich auf die letzten deiner Zeilen hier. Ich werde sie genauso genießen wie alle Kapitel zuvor ^^

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 08:49 Uhr
Hallo Kaepsele,

weil ich dieses Mal ewig zum Antworten gebraucht habe, hat dein nächstes Review dieses schon längst überholt, aber nichtsdestotrotz gibt´s natürlich eine Antwort. :-)

Endlich sind wir in Toussaint angekommen. Darauf hatte ich mich schon länger gefreut.
Die Szenen vom Empfang sind vielleicht etwas zu lang geraten, aber ich wollte die Atmosphäre dort einfangen und natürlich auch ein paar Infos platzieren.
Grundregel ist ja quasi, dass jemand, dessen Tod man nicht gelesen oder gesehen hat, noch lebt. ;-) Ich habe mir gedacht, dass ich einen rachsüchtigen Psychopathen vielleicht ja doch noch mal brauchen könnte, möglicherweise für ein Sequel. Aber ich hab ja auch noch andere Ideen, was Eskel und Thalia noch erleben könnten, also warten wir mal ab.

Dass Eskel nun Gelegenheit hat, einen Teil des Wissens der Wolfsschule weiterzugeben, hielt ich für eine gute Idee. Es gibt zwar keine neuen Hexer mehr, aber irgendwer muss sich ja auch noch in Zukunft um die Beseitigung fieser Kreaturen kümmern. Und Eskel hat was zu tun ... ;-)

Die letzte Bettszene musste dann noch mal sein. Ich wusste ja, dass es im Epilog nicht mehr passen würde.

Danke für dein Review! :-)

Liebe Grüße,
die Lady
08.05.2019 | 15:57 Uhr
Einen Gruß der Lady!

Ja, nun winkt uns zwischen den Zeilen endgültig und unaufhaltsam das Ende zu. Gleichzeitig ruft die Zukunft, wenn es auch eine ungewisse ist - je nachdem, wie der Epilog ausfällt.

Herrlich, wie der neckische Eskel seine Herzensdame aufs Korn nimmt: Die Wahl zwischen dem Velener Sumpf und Thalia muss natürlich weise getroffen werde. ;D

Pont Vanis wirkt, gelinde gesagt, einladend. Ich bekomme Lust, auch einmal durch die Straßen zu spazieren, dem Duft der Backwaren und den Knopfaugen der Möwen ausgesetzt. Da kommen Erinnerungen an meinen letzten Urlaub auf der iberischen Halbinsel auf.

Ach ja, der verletzte Stolz und die Unfähigkeit, alte Fehden beizulegen - eine wiederkehrende Tragödie, die wohl noch Familien auseinander reißt. Dass Du diesen ernüchternden und dennoch nicht gänzlich niederschmetternden Abschied einbaust, zeugt mal wieder von Realitätsnähe. Es passt zum Menschen Thalia, wenigstens versuchen zu wollen, die Vergangenheit zu bereinigen und den Neuanfang im Guten anzugehen. Sehr stimmungsvoll, wie Du während des Gesprächs mit ihrem Vater kleine Verweise ins Niederländische einbringst. Das suggeriert Vertrauen und Zuneigung.

Lambert kehrt zurück auf den Pfad. Das wundert mich nicht. Es ist wohl seine Art, mit den Dingen klarzukommen, die ihm passiert sind. Ich hätte ihn nicht anders entscheiden lassen. Dass Keira, die ja einiges an Vorwissen besitzt, Thalia unterstützt, finde ich wunderbar. Eine Zauberin von ihrem Kaliber gehört an den Adelshof. Man denke an ihre Zeit an Foltests Hof.

Das Ende von Kapitel 29 finde ich sehr, sehr bewegend. Es schürt die Angst in mir, dass im Epilog Eskel an Thalias Grab steht und nochmal auf die vielen Jahre zurückblickt, die sie gemeinsam durchlebt haben. Dass Du Thalia darüber gerade mit Triss sprechen lässt, deren Verhältnis zu Eskel wohl ein immerwährendes Mysterium bleiben wird, sorgt für einen pikanten Beigeschmack.

Auch das 30. Kapitel gefällt mir sehr. Es ist wohl Abschied und Ankunft zugleich. Du fertigst die Bahnen, in denen das Leben der beiden (voraussichtlich) verlaufen wird. Toussaint ist und bleibt ein Land wie aus dem Märchen. Eben genau der richtige Ort, um eine Romanze ins Ungewisse zu entlassen. Dieses Kapitel ist ein ruhiges, besonnenes Hinwegschweben in die Zukunft. Es endet in trauter Zweisamkeit, Thalia und Eskel sind angekommen, haben sich nach einer langen Reise endlich gefunden. Und auch wenn das Happy End ein wenig getrübt wird durch die Gewissheit, dass Eskel Thalia nahezu unverändert überleben wird, schleicht sich doch ein Lächeln in mein Gesicht bei dem Gedanken daran, dass sie zumindest ein paar Jahrzehnte glücklich sein werden.

Spann uns nicht zu lange auf die Folter mit dem Epilog. ;P

Herzlich
Hamlet

Antwort von LadyStoneheart am 17.05.2019 | 09:14 Uhr
Sei gegrüßt, werter Hamlet!

Wieder einmal habe ich mich zu entschuldigen für die lange Zeit, die ich zum Antworten benötigt habe.
Mittlerweile ist die Geschichte zu Ende und ich muss mich erst noch daran gewöhnen, Eskel und Thalia nun (für eine gewisse Zeit zumindest) zu verlassen. Ein Jahr lang haben sie mich begleitet, das schüttelt man nicht so einfach ab. Zumindest ich nicht ... ;-)

Die kleinen Neckereien zwischen Eskel und Thalia gehören einfach zu ihrer Beziehung dazu. Ich liebe es, diese immer wieder einzustreuen. Das unterstreicht die Verbundenheit der beiden.

Kovir habe ich mir immer ein wenig wie die Niederlande in alten Zeiten vorgestellt. Deshalb habe ich dies auch in der Auswahl der Kosenamen zwischen Vater und Tochter mit aufgenommen. Dass Thalia die Gelegenheit nutzen möchte, mit ihren Eltern ins Reine zu kommen, passt zu ihr. Um unabhängig zu sein und ihren Traum zu leben, hat sie sich von ihrer Familie trennen müssen, was ihr bestimmt nicht leichtgefallen ist. Aber zum Glück war sie ja stark genug, sich gegen den Willen ihrer Familie aufzulehnen - sonst wäre jetzt der tumbe Gustav wohl der Mann an ihrer Seite.
Zuerst hatte ich die Szene noch unversöhnlicher geschrieben, aber dann hielt ich es für passend, ihren Vater doch noch einlenken zu lassen. So kann Thalia nun auf eine Besserung des Verhältnisses zu ihren Eltern hoffen, sobald etwas mehr Zeit vergangen ist und sich die Wogen geglättet haben.

Keira musste einfach mit nach Toussaint. Wie du schon sagst, sie gehört einfach an einen Adelshof. Sie mag es, sich mit Menschen aus höheren Kreisen zu umgeben, sie liebt den Luxus und die Anerkennung. Ihr Wissen kann an der neuen Universität von unschätzbarem Nutzen sein. Zumal ja weder die Catriona-Krankheit noch der Ableger davon, der Anderlinge bedroht, ausgemerzt ist. Thalias Wunsch war es immer, mit ihren alchemistischen Fähigkeiten zu heilen und hier erhält sie zusammen mit Keira die beste Gelegenheit dazu.

Wie ich dir ja schon mitgeteilt hatte, schwebte mir tatsächlich ein etwas anderer Epilog vor ... ;-) Aber damit hätte ich mir ja auch gleichzeitig die Chance auf ein oder zwei kleine Sequels genommen und diese Option möchte ich mir noch offen halten. Es spricht ja nichts dagegen, das Ende dann später noch anzuhängen. Ich hätte auch schon einen Titel für das Sequel im Kopf ... Aber nun heißt es zuerst, das andere Projekt anzugehen.

Vielen Dank für dein Review. Ich habe mich immer sehr darüber gefreut, von dir zu hören.

Es grüßt herzlich,
die Lady
27.04.2019 | 21:54 Uhr
Hallo, Mylady! :D

Das Kapitel war wieder einmal sehr schön! Relativ ruhig und man merkt, dass es jetzt mit ganz großen Schritten aufs Ende zugeht, aber trotzdem schön :)

Ich weiß gerade gar nicht mehr, ob diese Pläne schon vorher ngesprochen wurden, ich glaube nicht, aber ich begrüße den Umzug nach Toussaint auf jeden Fall. Wie heißt es so schön, hier in Beauclair ist das Leben nicht schwer. Und ich kann mir keinen schöneren Flecken Erde vorstellen, um sein Glück zu finden. Außer die Skellige-Inseln vielleicht. Apropos Glück, ich finde es schön, dass Eskel sich für ein Leben an Thalias Seite entschieden hat, auch wenn es nach allem klar war. Und dass Thalia ihrem Traumberuf weiterhin nachegehen kann. Was für ein Happy End für die beiden <3 Wobei ich ja das Gefühl habe, dass Eskel das Happy End sogar noch etwas perfekter machen will...das ist zumindest das, was ich in sein plötzliches Verschwinden vor dem Aufbruch reininterpretiere.
Auch Keira gönne ich ihr Happy End, auch wenn sie wohl nie mein Lieblingscharakter sein wird, aber es ist eine tolle Möglichkeit, die sich ihr da bietet. Und mit Lambert scheint es auch zu laufen. Die beiden wären einfach nicht sie selbst ohne ihre Zankereien <3 Trotzdem passt es einfach besser zu Lambert, dass er ihr nicht gleich wie ein treues Hündchen folgt, sondern erstmal sein eigenes Ding macht und dann den Winter in Toussaint verbringt. Ich glaube, er ist einfach noch nicht soweit dermaßen sesshaft zu werden wie Geralt oder Eskel^^ Schade ist es nur für Kaer Morhen, um dass sich dann wohl wirklich niemand mehr kümmern wird :/

Wow, ich habe irgendwie gar nicht damit gerechnet, dass wir mal Thalias Eltern kennenlernen würden, aber es war ein interessanter Einblick. Ich war ja schon ein bisschen pissed als ich ihre Reaktionen gelesen habe, wobei das gerade für die Verhältnisse damals wahrscheinlich nicht zu unrealistisch ist. Da wurde halt eher aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen geheiratet und Thalia hat ihren Eltern da einen mächtigen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem, nachdem sie ihren Traum so erfolgreich verfolgt hat, könnten die ruhig etwas Anerkennung zeigen. Ich bin froh, dass ihr Vater das nochmal richtig gestellt hat und sich Thalia doch noch irgendwie mit der Familie aussöhnen konnte. Und sogar Eskel an ihrer Seite irgendwie akzeptiert :D Schreibtechnisch war da nur eine winzige Kleinigkeit, die ich nicht ganz optimal fand: nämlich als Thalias Mutter auftritt und beschrieben wird, genauer genommen mit Thalia vergleicht wird. Da heißt es wortwörtlich: "Die gleichen wachen, großen Augen, die gleichen vollen Lippen. Jedoch verengten sich diese Augen sofort, (...)" - ich hätte erst die Lippen und dann die Augen aufgezählt. Weil du dich ja im nächsten Moment auf die Augen beziehst, da würde das so herum mehr Sinn machen, meiner Meinung nach.

Tja, und was bleibt sonst noch zu sagen? Vincent und Marik. Das hab ich echt nicht kommen sehen :D Ich meine, ich mochte sie, gerade weil sie so loyal waren, aber dass zwischen den beiden mehr als Freundschaft ist, hab ich nicht geahnt. Was gut ist, denn sie haben ihre Beziehung ja geheim gehalten, das ist ihnen definitiv gelungen xD Aber nun hoffe ich natürlich auch, dass sie sich nicht mehr verstecken müssen^^ Herrlich wie Eskel da aufgelaufen ist :'D Aber ich konnte irgendwie mit ihm mitfühlen :'D

So, nun warte ich auf einen Antrag! Und wehe, der kommt nicht!
Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 02.05.2019 | 16:14 Uhr
Hallo Caligula,

vielen Dank für dein Review. Dass ich erst jetzt antworte ist leider wieder mal dem schnöden, echten Leben zuzuschreiben, dass sein Recht forderte.

Ja, die Action ist nun vorbei und wir nähern uns dem Ende der Geschichte, in dem ich hoffentlich alle noch losen Fäden verknüpfen kann.
Die Szene des Zusammentreffens mit Thalias Eltern hatte ich in der ursprünglichen Version sogar unversöhnlicher enden lassen, was mir dann aber selbst auf die Stimmung gedrückt hat, sodass ich Thalias Vater dann doch habe einlenken lassen. Ich habe ihn gewählt, weil ich mir vorstellen kann, dass gerade ihre Mutter, die vielleicht selbst ihre eigenen Träume zugunsten der Familie einst aufgegeben hat und nun sieht, dass ihre Tochter zu eben jenem Opfer nicht bereit ist, gekränkt und enttäuscht sein könnte. Und manchmal haben Väter ja auch ein sehr weiches Herz, wenn es um ihre Töchter geht.
Vielen Dank für deinen Hinweis mit dem Mund/Augen-Vergleich. Du hast absolut Recht, die Reihenfolge ist anders herum besser - ich habe es schon geändert.

Die Pläne, nach Toussaint zu gehen, wurden im Kapitel vor dem Gefängnis Ein- bzw. Ausbruch kurz angesprochen, aber da hat Thalia noch mehr oder weniger offen gelassen, Eskel zu fragen, ob er auch dort mit ihr leben möchte. Sie hatte nur gesagt, dass ein ehemaliger Bekannter ihres Verlobten die neue Universität aufbaut und ihr eine Anstellung angeboten habe und Eskel gebeten, sie zu begleiten.

Da ich Toussaint liebe (und in meiner Vorstellung meine zweitliebste Gegend Skellige irgendwie nicht als Universitätsstandort taugen will) konnte ich mir für Thalia und Eskel keinen schöneren Ort für einen Neuanfang vorstellen.
Dass drei Hexer allein Kaer Morhen nicht auf Dauer werden unterhalten können, war realistisch betrachtet ja absehbar. Eskel hat sich ja lange Zeit schwer mit dem Gedanken getan, die Festung aufzugeben, aber da er nun eine tatsächliche Alternative hat, ist das Leben mit Thalia in Toussaint eindeutig die bessere Option.

Dass zwischen Vincent und Marik mehr als nur Freundschaft ist, habe ich bisher bewusst vage gelassen - zum einen, weil sie es ja nun einmal wirklich geheim halten mussten und zum anderen, weil ich es immer mag, wenn die sexuelle Orientierung von Charakteren nicht deren Hauptmerkmal ist, sondern wenn überhaupt nur ganz nebenbei Erwähnung findet. Aber es war auch schön, Eskel ins Fettnäpfchen treten zu lassen. :-)

Da habe ich meine Andeutung wohl etwas zu offensichtlich eingebaut - du bist schon der dritte, der Eskels Verschwinden vor der Abreise in eine gewisse Richtung interpretiert … ;-)
Und ich dachte, ich mache es spannend … ;-D
Aber das Wie ist ja entscheidend - und ich hoffe sehr, dass mir die Gratwanderung zwischen gefühlvoll und kitschig gelingen wird. Einen runden Schluss zu schreiben ist gar nicht so einfach, wie ich feststellen muss.
Das nächste Kapitel ist in Arbeit, wobei ich den Epilog wahrscheinlich fertigstelle, bevor ich es poste, damit auch wirklich alles zusammen passt, ich keinen losen Faden unterschlage und ich wirklich zufrieden mit dem Ende bin. Ich hoffe, es dauert nicht mehr lange.

Viele liebe Grüße,
die Lady
25.04.2019 | 15:22 Uhr
Hallo :)

auch ich wollte ich nochmal melden.

Die letzten beiden Kapitel haben mir wirklich sehr gut gefallen! Zu Beginn des letzten Kapitels war ja die Spannung noch sehr hoch und du hast bis zum letztmöglichen Moment gewartet, um Thalia überleben zu lassen. Ich fand die Auflösung/die Rettung richtig gelungen, weil sie sehr sachkundig und realistisch daherkommt.
Und natürlich die kleinen romantischen Einstreuungen, die wirklich Gold wert waren! Zum einen die Greifenfeder, die Thalia als Glücksbringer trug und zum anderen natürlich Eskels Gedanken. Völlig verständlich, dass er sich Sorgen um Thalia macht... Es sah schließlich wirklich nicht gut aus. Der Situation entsprechend hat er eigentlich sogar noch ganz gut die Nerven behalten.

Was mich in dieser Hinsicht auch sehnsüchtig auf die nächsten Kapitel warten lässt, sind Thalias Gedanken bezüglich ihrer Zukunft. Dass sie soweit vorausdenkt finde ich sehr sympathisch und jetzt, wo die Dinge sich beruhigen, auch sehr nachvollziehbar. Vielleicht kommt es noch zu einer Aussprache in dieser Richtung... Ich werde der Dinge harren. Eventuell geht das ja einher mit der ominösen Sache, die Eskel noch erledigen muss. Ich habe da auch schon meine Verschwörungstheorien, aber ich kann auch voll danebenliegen :P

Thalias Familie fand ich ganz schön gemein. Schön, dass sich wenigstens ihr Vater versöhnlich zeigt. Natürlich verhält sich ihre Mutter unfair, schließlich tut Thalia nichts anderes als sie selbst zu sein, aber trotzdem kann ich auch sie ein stückweit verstehen - heutzutage ist es schließlich nicht anders, wenn die Eltern den Lebensweg quasi schon vorherbestimmen und dann am Boden zerstört sind, wenn der Nachwuchs eigene Pläne entwickelt.

Ich denke, das war alles, was mir im Moment dazu einfällt. Ich warte sehr gespannt auf die nächsten Kapitel! (genug mysteriöse Andeutungen um gespannt zu sein gab es auf jeden Fall)

Liebe Grüße
ellinor

Antwort von LadyStoneheart am 02.05.2019 | 15:53 Uhr
Hallo Ellinor,

entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte. Manchmal kommt doch immer wieder etwas dazwischen.

Es freut mich sehr, dass dir auch die letzten Kapitel gefallen haben. Nachdem ich drei Kapitel hintereinander mit Cliffhangern abgeschlossen habe (böse, böse), musste ja jetzt mal ein versöhnliches Kapitelende her. :-)
So konnte Thalias magische Begabung auch endlich einmal wirklich nützlich sein. Ich habe mich bei diesem Stein an dem orientiert, den Vilgefortz in seine leere Augenhöhle gesetzt hatte und der nach und nach sein Auge wieder wachsen lassen sollte. Diese Steine scheinen ja recht nützlich zu sein, wenn ein Zauber verstärkt werden muss. Vielleicht wird er ja auch in Thalias Fall noch einen weiteren Nutzen haben … (*verschwörerisches Zwinkern*)

Die große Action ist nun vorbei und ich versuche, alle noch offenen Enden zusammenzufügen.
Da Thalia ja aus Kovir stammt war es natürlich naheliegend, ihren Eltern einen Besuch abzustatten. Auch, um das Ende ihres vorherigen Lebens abzuschließen und wo anders neu anzufangen. Dass das Zusammentreffen nicht ganz harmonisch verlief, hatte Thalia ja schon befürchtet. Eine unabhängige Frau, die ihren eigenen Lebensweg geht - auch wenn dieser nicht den Vorstellungen ihrer Familie entspricht - hatte es bestimmt in früheren Zeiten (und somit auch in der Witcher-Welt) nicht leicht. Ursprünglich hatte ich die Szene im Bösen enden lassen, aber das hat mir dann selbst die Stimmung verhagelt, sodass ich zumindest Thalias Vater noch habe einlenken lassen.

Das nächste Kapitel ist schon in Arbeit. Da ich noch einiges unterbringen möchte, wird es auch eher etwas länger. Dann noch der Epilog und die Geschichte ist erzählt.
Nachdem mich Eskel und Thalia nun ein Jahr lang begleitet haben, ist es schon ein merkwürdiges Gefühl, mich bald von ihnen zu trennen. Aber zuerst gilt es noch, ein rundes Ende zu schreiben. Hoffentlich gelingt mir das. Mein Ziel wäre ein gefühlvolles, aber nicht kitschiges Ende (*nochmal verschwörerisches Zwinkern*) - eine Gratwanderung, die mich momentan manchmal die Haar raufen lässt. ;-)

Aber ich werde zügig am Schluss arbeiten, sodass ihr hoffentlich nicht mehr lange warten müsst.

Vielen Dank für dein Review.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
22.04.2019 | 12:47 Uhr
Huhu ^^

Tja, da meldet man sich gerade an und sieht, dass mit einer der Favoritengeschichten vor wenigen Minuten ein Update hatte. Das nenne ich doch mal einen schönen Zufall an einem Montagmorgen :D
Wie zu erwarten ist dieses Kapitel vom Erzähltempo etwas gemächlicher, aber mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Allein schon die Beschreibung von Pont Vanis … hast du dich da von deinem Urlaub etwas inspirieren lassen? ;) Ist dir auf jeden Fall sehr gut gelungen, war schön atmosphärisch.
Und tatsächlich habe ich mich auch gefragt, was wohl mit Thalias Familie ist. Da sie in den letzten Kapitel so ausgespart wurde, dachte ich schon, dass da vielleicht nichts mehr kommt – aber falsch gedacht, da hast du einfach nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet.
Und das Zusammentreffen der beiden Parteien hat mir ausnahmslos gut gefallen. Man hätte zwar eine rührselige Szene erwarten können, aber ich bin froh, dass das bei dir nicht der Fall war. Nicht, weil ich es Thalia nicht gönnen würde (keineswegs!), sondern einfach, weil es realistischer ist. Eine Frau, die so gegen den Willen der Familie gehandelt hat, um etwas so 'lächerliches' wie Professorin zu werden, statt Ehefrau und Mutter von irgendwen – das war zu der Zeit eben kein Zuckerschlecken. Und ich denke, da ist jetzt verletzter Stolz und Enttäuschung mit dabei, was sich im Laufe der Zeit vielleicht noch mehr verhärtet hat, statt zu vergehen.
Umso schöner, dass zumindest ihr Vater einen Schritt auf sie zumacht und es nicht gänzlich unversöhnlich auseinander geht. Und diese kleinen, eingestreuten Kosenamen waren total lieb, hat dem ganzen noch einen erheblichen Schwung Heimat und etwas Familiäres verliehen.
Und dann die kurze Sequenz bezüglich Laikos und Yonka … ICH WUSSTE ES DOCH! Also, geahnt habe ich es schon länger, dass da was im Busch zwischen den beiden ist, verhärtet hat sich der Verdacht natürlich nach/ während des Gefängnisausbruchs. Habe aber nichts geäußert, da ich in der Hinsicht auch manchmal Gespenster sehe. Ist aber auch noch schön verwoben. :D
Wie schön die Aussicht zu haben, dass Keira zumindest mal in der Nähe von Thalia bleibt. Ich glaube, die beiden würden als Forscherinnen ein gutes Team bilden – auch wenn die beiden unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Aber oftmals ergänzt man sich dann eben auch besonders gut.
So, so, Eskel muss noch was erledigen … nun, da habe ich natürlich schon einen Verdacht, mal sehen, ob sich der bestätigt.
Und ich fand das Ende des Kapitels auch schön. Wie Thalia sich Triss anvertraut – das ist nun mal eine Sache, mit der sie vermutlich bei Eskel nicht so rausplatzen wird, aber man kann gut verstehen, dass sie das ebenfalls umtreibt.
Nun bin ich noch gespannt, mit was das folgende Kapitel '… etwas beginnt' aufwarten kann ^^

Grüßchen!

Antwort von LadyStoneheart am 29.04.2019 | 13:27 Uhr
Hallo,

jetzt hab ich doch glatt eine Woche gebraucht, um zu antworten - Schande über mich. Aber ich habe die Woche genutzt, um am nächsten Kapitel weiterzuschreiben, was - wie du schon richtig vermutet hast - "... etwas beginnt" heißen wird. ;-) Und es wird kein kurzes Kapitel werden - nochmal Schande über mich.

Ja, die letzten Kapitel werden nun ruhiger - die große Action ist vorbei. Aber ich will die Geschichte ja zu einem stimmigen Ausklang bringen und alle noch losen Enden verweben. Hoffentlich gelingt das.

Kovir stelle ich mir tatsächlich ein wenig wie Holland vor - die Namen, die Geographie ... Könnte also schon sein, dass mein Urlaub da etwas Einfluss hatte. ;-)

An Frauen wurden zu damaligen Zeiten (und auch in der Witcher-Welt) ja nun mal andere Erwartungen gestellt. Zur Uni zu gehen stand da bestimmt ganz hinten auf der Liste der Wünsche vieler Eltern, die sich mehr über eine vorteilhafte Heirat und viele Enkel gefreut hätten.
So ganz negativ wollte ich den Abschied von Thalia und ihren Eltern dann aber doch nicht ausklingen lassen und habe die Szene dann noch umgeschrieben. So gefällt es mir dann doch besser.

Es freut mich ganz besonders, dass du bei Laikos und Yonka schon etwas vermutet hattest. :-) Ich hatte befürchtet, die kleinen Anspielungen zu sehr versteckt zu haben. Ich mag es gern, wenn die sexuelle Ausrichtung von Charakteren nicht deren Hauptmerkmal in einer Geschichte ist, sondern einfach so nebenbei erwähnt wird - wenn überhaupt - oder man es einfach so merkt, ohne dass das groß in den Vordergrund tritt.

Zur Zusammenarbeit mit Keira erfahren wir vielleicht im Epilog (quasi dann Kapitel 31) noch was. Da sowohl sie als auch Thalia in Hinblick auf ihre Forschungen professionell sind glaube ich, dass sie sich im Labor sogar gut ergänzen könnten.

Und was Eskel da noch zu erledigen hat … ;-) erfährst du wahrscheinlich schon im nächsten Kapitel.
Thalias Ängste die Zukunft betreffend (zugegebenermaßen die entferntere Zukunft, aber sie ist ja niemand, der einfach so in den Tag hineinlebt) sind natürlich schon etwas, das sie belasten könnte. Vielleicht kann Triss da ja sogar behilflich sein … ;-)

Mal sehen, ob ich es schaffe, die Geschichte am ersten Geburtstag abzuschließen. Fände ich irgendwie nett. Aber ich hetze mich jetzt auch nicht mit dem Schluss. Hauptsache es wird eine runde Sache.

Ganz liebe Grüße,
die Lady
27.03.2019 | 14:44 Uhr
Huhu ^^

Ach, das war eine kleine Achterbahn, auf die du uns da geschickt hast mit dem Kapitel.
Dass Thalia nicht vor Ort behandelt werden kann, war ja klar, aber dass sie dann ausgerechnet bei Triss landen … das ist hart. Und bestimmt war das im ersten Augenblick nicht so sonderlich leicht für die Magierin. Umso schöner, dass sie gar nicht verbittert reagiert, sondern im Gegenteil, sofort alles in ihrer Macht stehende tut, um Thalia zu helfen.
Eskels Selbstzweifel und Vorwürfe sind schon eine kleine Tortur gewesen – in dem Sinne, dass man mit ihm leidet. Da hätte ich ihm gerne mehr Coolness gewünscht; aber sein erschütterter Zustand unterstreicht wie tief er sich mit Thalia verbunden fühlt.
Und dann dieses versöhnliche Ende – fast hätte ich gesagt, dass Thalia sich schnell erholt, aber mit der Hilfe von drei Zauberinnen plus einer Heilerin wäre etwas anderes auch verwunderlich. Ein wenig Wehmut schwingt ja schon mit, aber du hast ja gesagt, dass das Ende nun absehbar ist.
Dann sehen wir mal, wie die letzten Fäden verwoben werden!

Grüßchen :D

Antwort von LadyStoneheart am 28.03.2019 | 16:56 Uhr
Aloha,

da Yennefer vor längerer Zeit mal einen Teleportations-Anker bei Triss platziert hat, war das einfach die beste und schnellste Alternative. Ein langer Teleport über mehrere Zwischenstationen wäre wohl zu viel für Yens eh schon erschöpfte Kräfte gewesen. Außerdem war es ja wichtig, schnell zu einem voll einsatzbereitem Zauberer zu kommen - da war Triss die beste Wahl.
Triss, Eskel und Thalia haben sich ja nicht wirklich im Bösen getrennt - Triss war gekränkt, aber so weit geht ihre Missstimmung wohl nicht, dass sie Thalia dem Tod überlassen würde. Zum Glück. :-)
Und außerdem wollte ich den vielleicht noch offenen Konflikt zum Guten wenden.

Drei Kapitel wird es wohl noch geben, so sieht zumindest der Plan aus. Ein paar lose Enden gilt es nun aufzugreifen und alles plausibel zu verbinden. Ich freue mich darauf, das Finale zu schreiben. Aber etwas traurig bin ich auch ... ;-)

Liebe Grüße,
die Lady
26.03.2019 | 21:35 Uhr
Ich grüße dich, Mylady!

Das Kapitel war mal wieder super und danke, dass du uns nicht so lange auf die Folter gespannt hast :> Ich hab richtig mit Eskel mitgefiebert (ich find's immer besonders berührend so knallharte und abgebrühte Typen wie etwa Hexer so sehen zu müssen ;_;). Gleichzeitig hat seine Sorge und streckenweise fast schon Panik noch einmal sehr schön deutlich gemacht wie wichtig ihm Thalia tatsächlich ist. Und dieser ganze Prozess des Rettens und Heilens und dann Abwartens war gleichzeitig eine tolle Parallele zu der Situation damals, als Thalia an Eskels Bett gewacht und gehofft hat :3 Fand ich erzählerisch ziemlich nice.

Was mir außerdem noch positiv aufgefallen ist, ist wie hier noch einmal wichtig wird, dass Thalia minimal magiebegabt ist. Das war zwar bis hierhin ganz nett, vor allem weil Eskel ihr so Zeichen beibringen konnte und so wieder eine ganz süße Situation geschaffen wurde, aber es war nicht wichtig. Jetzt gewinnt dieses kleine Detail von vor weiß-ich-nicht-wievielen Kapiteln plötzlich entscheidend an Bedeutung! So was liebe ich :D Vor allem hast du Thalias Genesung so wirklich nochmal richtig spannend gemacht, denn zeitweise sah es ja wirklich schlecht für sie aus und man wusste nicht, wie sie aus der Nummer noch rauskommen soll - und zack, da kam die Lösung, sehr überraschend. Très génial <3

Und der Abschluss ist dann nochmal das Sahnehäubchen. Jetzt haben sie sich endlich wieder und die Gefahr ist vorbei.

Wie gesagt, ich fand das Kapitel wieder einmal spitze <3
Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 28.03.2019 | 16:47 Uhr
Sei gegrüßt, Caligula!

Vielen Dank für das Lob!

Thalias magische Begabung war bisher tatsächlich nicht sehr wichtig. Einmal (im Wald, beim Entzünden des Leuchtfeuers) konnte sie ihre neu erworbene Fähigkeit, Zeichen zu wirken, gut nutzen - doch das war´s dann auch schon. Aber ich habe mir gedacht, dass solch ein Stein, den Vilgefortz nach dem Verlust seines Auges in der leeren Augenhöhle getragen hat und der den verletzten Teil seines Gesichts mit der Zeit wiederherstellen sollte, nützlich sein könnte, um Thalia zu helfen. Und dieser Katalyst-Stein wird auch noch einen weiteren positiven Effekt haben ... demnächst. ;-)

Der Schluss des Kapitels war vielleicht ein wenig kitschig, aber auch das muss ab und zu mal sein. ;-)

Ganz lieben Dank für dein Review!

Liebe Grüße,
die Lady
25.03.2019 | 21:20 Uhr
Abendliche Grüße ins Anwesen der Stonehearts!

Ich Schuft! Ursprünglich hatte ich warten wollen, bis Du uns mit der großen Befreiungsaktion beglückt hattest, um meinen Review zu platzieren, aber ich war zu langsam. Oder Du zu fleißig! ;P

In dem Kapitel vor dem Einbruch zeigt sich, wie ausdauernd Du schreiben kannst. Alles muss vorbereitet werden, beratschlagt und abgesprochen. Das dauert seine Zeit - nicht nur innerhalb der Welt. Ich weiß nicht, ob ich genug Elan gehabt hätte, die Ruhe vor dem Sturm so tüchtig und ausführlich zu beschreiben. Wahrscheinlich hätte ich einen Zeitsprung mit anschließenden kurzen Erinnerungen oder Gesprächen eingebaut, aber so haben wir eben alle unseren eigenen Stil und Du scheinst da von der Standhaftigkeit geküsst. Um es auf den Punkt zu bringen: Das ist was Gutes! :D

Du jonglierst hier mit vielen Figuren auf einmal: Thalia, die Hexer, Yennefer, Shani und neuerdings auch Laikos, der Held in Robe. Davor hüte ich mich für gewöhnlich, denn die Gefahr in derlei Situationen ist groß, in überbordenden Aufzählungen und Wortwiederholungen zu ertrinken, von Unübersichtlichkeit und Banalität ganz zu schweigen.

Aber wie immer bist Du souverän, verpackst die Damen und Herren gekonnt in verschiedene Szenarien und gestaltest die Konversationen übersichtlich. Der Wächter am Tor besticht mit glaubhaftem Jargon! :D

Natürlich treten Turbulenzen auf, natürlich kann der Plan nicht reibungslos ablaufen. Ehrlich gesagt wäre ich auch etwas enttäuscht gewesen, wenn alles wie am Schnürchen geklappt hätte und die Gemeinschaft munter aus dem Kittchen spaziert wäre. Alric Efferen, diese Kanaille, wird ja immer lästiger.

Die Szene zu Beginn des 27. Kapitels hat mir gut gefallen. Eskel und Geralt in trauter Zweisamkeit, ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit, eine spöttische Bemerkung, bevor es los geht. Auch die Beleuchtung der selben Situation durch verschiedene Protagonisten ist stimmig und obendrein gut gewählt. So kommt zusätzlich Übersicht ins Geschehen. Ich als Leser kann mich auf das Chaos vorbereiten, das folgen wird.

Und schon wird es schmutzig. Wenn auch alles andere als angenehm, ist diese Szene sehr gut geschrieben. Es zeugt von Realitätsnähe, dass Thalia nicht bislang verborgene Kampfkünste auspackt und mit Alric den Boden wischt. Eine Mary Sue wollen wir hier schließlich nicht! Letztlich rettet Thalia sich ja doch noch und zwar auf nachvollziehbare Weise. Das Gesicht ist das mindeste, das man Alric verätzen sollte...

Ich habe selten so einen fürsorglichen Wächter gesehen! Ich bin mir nicht ganz sicher, ob allein das Gesicht eines Wissenschaftlers seine Aufmerksamkeit innehätte - angesichts der Tatsache, dass gerade eine Bombe die Gefängniswände erschüttert hat und die 'Verräterin' Thalia provisorische Atemmasken bastelt. Aber gut, ab und an darf es auch mal leichter sein als gedacht.

"Als das schwere Tor auf dem steinernen Boden aufschlug, waren Eskel und Geralt bereits mit gezückten Schwertern aus der Deckung des Nebels gesprungen und rannten über die Brücke auf das nun offene Eingangsportal zu." Haaach, nichts ist schöner als ein gesunder, prächtiger Ansturm im Plusquamperfekt, um das Hauen und Stechen einzuleiten. Ein sehr großes und sehr persönliches Lob von mir an dieser Stelle! ;D

Die Sätze danach sind aber ein bisschen doppelt gemoppelt, da kannst Du ja vielleicht nochmal mit der Feder drüberhuschen. Jetzt aber genug der Pedanterie!

Warum betrügst Du uns um die Kämpfe? Geh ruhig ins Detail. Du kannst gewaltsame Auseinandersetzungen beschreiben, das hast Du bereits bewiesen. Hier wünsche ich mir noch die ein oder andere Pirouette, einen Schwertstreich oder das dumpfe Klirren, wenn Stahl auf Stahl trifft. Hexer sind Virtuosen mit der Klinge, gönn ihnen doch eine nähere Beschreibung. ;-)

Ach ja, die Unvernunft der Akademiker. Für einen Moment war ich mir sicher, dass Laikos und Yonka ihr Todesurteil unterschrieben hatten, als sie Eskel und Geralt zum Verlies gefolgt sind.

Was nun folgt, ist rundum angenehm zu lesen (bis auf die fehlende Detailverliebtheit beim Schwerterkreuzen). Eine spektakuläre Flucht, ein Schmunzler meinerseits, Geralts Nüchternheit wegen ("wenn der Schacht nicht im Pontar endet und ich auf Felsen aufschlage, dann seid ihr wenigstens gewarnt.") und schließlich Yennefers Machtdemonstration. Kurzum: Es läuft. Bis Thalia getroffen wird. Und da muss ich wirklich sagen: Glückwunsch zu dieser Wendung. Es hätte einfach nicht zu Witcher gepasst, wären wirklich alle unbeschadet aus dem Verlies entkommen (Man denke an den finalen Kampf gegen Vilgefortz bei Sapkowski, wo Geralts Hanse nach und nach das Zeitliche segnet).

Ein selbstironisch lächelndes Addendum: 'Lange Wartezeiten'? Ich bitte dich. Da kenne ich andere, die deutlich schlimmer sind ... ;-P

Groß ist nun der Schreck, vorrangig bei Eskel, unserem Monsterschlächter, beregnet von Adams Pfeilen. Eskel ist deutlich sensibler und empathischer als andere Hexer. Aber derartig heftige Selbstvorwürfe und Schuldgeständnisse hätte ich ihm nicht zugetraut. Die Liebe zu Thalia muss wahrhaftig sein! Letztlich ist es wohl seine tiefe, selbstzerstörerische Sorge, der Du in diesem Kapitel eine Menge Bühnenzeit einräumst, die diese Tatsache endgültig untermauert. Umso größer war meine Erleichterung, als Du schließlich mit dieser filmreifen, glückseligen Szene im vom Sonnenlicht belächelten Krankenbett geendet hast. Zugegeben, erst dachte ich: Ging das jetzt nicht ein bisschen zu schnell? Aber dieser Abschluss ist Balsam und allemal aufbauender als eine tagelang im Delirium dahinsiechende Thalia. Außerdem: Wofür hat man schon drei kompetente Zauberinnen zur Hand?

Weiterhin möchte ich meine brodelnde Neugier bezeugen! Wir sind jetzt bei Triss, in Kovir also, wenn mich nicht alles täuscht. Ich bin sehr gespannt, wie Du dieses Land der Neutralität beschreibst.

Und letztlich scheint mir da in baldiger Zukunft das Ende dieser FanFiktion zu winken. Gerade im letzten Abschnitt schwingt Melancholie mit, irgendwie liegt Abschied in der Luft, aber ein fröhlicher! :D

Also, Eskel? Habt ihr es geschafft?

Meine Teuerste! Wieder einmal hast Du mir viel Freude bereitet, ich fiebere kommenden Kapiteln entgegen.

Herzlich
Hamlet

PS: Sieh mir die euphorischen Metaphern nach - ich höre gerade Retrowave und diese Musik macht ungemein glücklich! :DD

Antwort von LadyStoneheart am 26.03.2019 | 12:20 Uhr
Gegrüßt seist du, lieber Hamlet!

Wieder einmal war ich zutiefst beglückt, dein ausführliches Review zu lesen. Da bedarf es natürlich einer angemessenen Antwort. :-)

Ob das Kapitel vor dem Einbruch so in der Form hätte sein müssen, weiß ich bis heute nicht. Ich wollte im Vorhinein den Plan aufzeigen, damit dann auch später klar wird, was schiefläuft und warum. Das hätte ich durchaus auch kürzer fassen können, aber manchmal packt es mich und ich hole etwas zu weit aus - auf die Gefahr hin, dass es langweilig werden könnte. Es freut mich, dass du das nicht als Schwachstelle siehst. Dennoch werde ich so etwas in Zukunft vielleicht anders angehen - ich will mich ja verbessern oder zumindest Stilmittel bewusst einzusetzen lernen. ;-)

Vor dem "Action-Kapitel" hatte ich gehörigen Respekt - viel musste nahezu gleichzeitig passieren, fast alle Charaktere galt es unterzubringen.
Dass nicht alles nach Plan verläuft, war abzusehen.

Mir war wichtig, dass Thalia es selbst schafft, sich zu retten - wenn auch nicht auf sehr elegante, dann doch auf realistische Weise. Alric ist ihr persönlicher Widersacher und deshalb sollte sie ihn auch selbst ausschalten (zumindest vorläufig ...).
Ja, das mit dem Wächter, der sich um Alric kümmert ... hätte ich vielleicht anders angehen sollen. Aber sei´s drum, wie du schon sagst, manchmal darf es auch leichter als gedacht laufen. Dafür ist ja einiges sonst schief gelaufen.

Ich liebe Satzkonstruktionen im Plusquamperfekt. :-) Manches kann man damit schön elegant ausdrücken.
Den Abschnitt danach werde ich mir in einer ruhigen Stunde nochmal zu Gemüte führen. Die Überarbeitung von Texten gehört nach wie vor noch nicht zu meinen Spezialitäten, daran arbeite ich noch.
Stimmt, die Kämpfe habe ich sehr rudimentär gehalten. Da würde die ein oder andere Ausschmückung gut tun. Auch diese Abschnitte werde ich mir nochmal vornehmen.

Man hätte vermuten können, dass Laikos und Yonka wie die "Redshirts" in Star Trek der Spannung und Dramatik wegen geopfert würden. Aber ich muss gestehen, dass ich mir die Option eines Sequels offen halten möchte - und dafür könnten die beiden noch wichtig werden. Ja, ich habe eine gute Gelegenheit verstreichen lassen, eine Sterbeszene zu schreiben. Wäre eine gute Übung gewesen ... ;-)

Die (zumindest für Thalia und Eskel) große Wendung am Ende des Kapitels war schon etwas gemein von mir, zumal das Ende mittels Cliffhanger ja Schlimmes vermuten ließ. Aber ich würde es Eskel nicht antun, es so enden zu lassen.
Da es ja nun einmal auch eine Romanze ist, hielt ich es für angemessen, Eskels Sorge und seinen Selbstvorwürfen genügend Raum zu geben. In der Situation (man wartet machtlos, während eine geliebte Person möglicherweise stirbt) geht einem ja bestimmt so einiges durch den Kopf.
Der Schluss des Kapitels (mit einem Hauch von Kitsch ... ;-)) kam etwas schnell - aber ich wollte die Heilung auch nicht zu lange hinauszögern. Wie du schon sagst: Bei der geballten Kompetenz der Behandelnden sollte das schon passen.

Du vermutest richtig: Wir nähern uns dem Ende dieser Geschichte. Laut meiner Szenenplanung sollten es noch drei Kapitel werden (vier, falls ich doch wieder ausschweifend werden sollte), dann kommt diese Erzählung zu ihrem Schluss. Wobei ich (wie oben schon erwähnt) mir die Option auf ein (kleineres) Sequel offen halten möchte.
Wir werden noch kurz in Kovir verbleiben (wie in Kapitel 5 erwähnt stammt auch Thalia von dort) und dann weiterziehen.
Ich hoffe, dich auch mit dem Ende meiner Geschichte nicht zu enttäuschen.

Dass es mit der Fortsetzung so zügig weitergeht, wie zuletzt, kann ich dieses Mal nicht versprechen. Aber wie du schon sagst - das ist Jammern auf hohem Niveau. ;-)

Ich sehe dem Ende der Geschichte jedenfalls mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.
Zum einen freue ich mich darauf, dass ich meine erste Geschichte überhaupt zu einem Abschluss bringen werde. Ich hasse lose Enden und möchte auch im Nachhinein ein wenig stolz sein auf das, was ich geschrieben habe. Und ich freue mich darauf, mich meinem Romanprojekt zu widmen - ob ich das schaffe oder daran scheitere, wird sich zeigen. Aber man muss sich ja Ziele setzen ... ;-)
Zum anderen fällt es mir schon schwer, mich von Thalia, Eskel und den anderen zu trennen. Ein Jahr lang haben diese Figuren mich jetzt begleitet. Irgendwie ist es ein komisches Gefühl, sie einfach so zu verlassen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass mich in nicht all zu ferner Zukunft die Sehnsucht packt und ich für ein paar Kapitel mit einem Sequel zu ihnen zurückkehren werde.
Aber zunächst gilt es, die letzten Kapitel zu schreiben und in die Welt zu entlassen.

Vielen Dank wieder einmal für dein Review. Dein Blick für Details und deine Liebe zur Sprache machen deine Rückmeldungen immer ganz besonders hilfreich und motivierend für mich.

Es grüßt herzlichst
die Lady
14.03.2019 | 20:42 Uhr
Hallo, Mylady!

Du kannst so lange Wartezeiten haben wie du willst; mich wirst du nicht mehr los :p Und trotz der Länge kann ich dir versichern, dass ich das Kapitel überhaupt nicht als langatmig empfunden, ganz im Gegenteil. Dadurch dass die Truppe durchgängig irgendwie voran gekommen ist, ist es an keiner Stelle langweilig geworden und die wechselnden Szenen haben zusätzlich irgendwie Tempo rein gebracht. Gerade die sind mir irgendwie besonders positiv aufgefallen, eben weil es dabei in einem so angenehm rasanten Tempo durch dieses Abenteuer ging^^

Ich bin richtig froh, dass auch Thalias beiden (wohlgesinnten) Kollegen die Flucht gelungen ist, wohingegen ich Alric seinen "Unfall" mit der Säure gönne. Ich kann verstehen, dass Thalia bei seinem erbärmlichen Anblick durchaus auch Mitleid verspürt, aber meines hält sich aus sicherer Entfernung zu diesem Elend in Grenzen, nachdem der Typ so abgegangen ist, weil er kein Massenvernichtungsmittel für Anderlinge herstellen durfte, weil die böse böse Thalia ihn sabotiert hat. Sorry, aber was für ein Arsch. Allerdings war die Beschreibung des aufblitzenden Wangenknochens sehr eindringlich...Eklig, aber gut geschrieben.

Ich bin froh, dass die Rettungsaktion alles in allem doch noch gut funktioniert hat, auch wenn einige Pläne B herhalten mussten. An der Stelle hast du es mal wieder geschafft, genau das richtige Maß an Dramatik zu streuen, indem einiges zwar anders verläuft als geplant, die dann aber schließlich ohne besondere Schwierigkeiten oder Vorkommnisse ihren alternativen Fluchtweg einschlagen können. Und die Leichenhalle ist echt eine gute Idee :D Stattdessen setzt du die Dramatik sehr geschickt wieder am Ende des Kapitels ein, indem du offenbarst, dass Thalia wirklich schwer verletzt ist. So ein ganz gemeiner Cliffhanger :D

Na hoffentlich können die anderen darum kümmern (mit einer vollkommen einsatzfähigen Zauberin und einer erfahrenen Ärztin bin ich da recht positiv) und dann bin ich mal gespannt, ob sie es auch heil aus der Stadt schaffen und wie es dann weitergehen soll, jetzt wo das Ganze ja nicht so anonym abgelaufen ist wie geplant und trotz der Schwere seiner Verletzungen glaube ich erst, dass Efferen tot ist, wenn ich es schwarz auf weiß sehe xD

In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung - wie immer :) Und hoffe, dass du mein Review lesen kannst, weil ich heute über Handy schreiben muss^^°

Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 18.03.2019 | 11:25 Uhr
Hallo Caligula,

es freut mich sehr, dass du nach wie vor drangeblieben bist. :-)
Da das nächste Kapitel schon zur Hälfte fertig ist, hoffe ich mal, dass es dieses Mal nicht so lange dauern wird - ich will euch ja nicht unnötig lange auf die Folter spannen.
Ja, das mit dem fiesen Cliffhanger tut mir fast schon leid, aber was sein muss, muss sein ... ;-)

Da ich gerade bei diesem Kapitel sehr unsicher war, weil so viel passiert und alles so zügig abläuft, bin ich um so beruhigter, dass ich bisher nur positives Feedback dazu erhalten habe.

Alric das zu geben, was er verdient hat, hat richtig gut getan. Davor konnte ich nochmal kurz zeigen, wie er seine Handlungen vor sich selbst rechtfertigt. Wie Loki schon einst mal sagte (frei zitiert): "Jeder Bösewicht sieht sich selbst als Helden."
Thalia ist ja recht sanftmütig und hat auch noch nie den Tod eines Menschen verursacht - deshalb wollte sie den Schaden, den sie (in Notwehr) angerichtet hat, begrenzen. Vielleicht erfahren wir ja noch, was es genützt hat und ob Alric nochmal auftaucht ... ;-)

So langsam neigt sich die Geschichte dem Ende zu - noch vier Kapitel werden es wohl werden. Einerseits freue ich mich darauf, alles zum Abschluss zu bringen - andererseits vermisse ich meine Charaktere fast jetzt schon.
Aber ein bisschen gemeinsame Zeit habe ich ja noch mit ihnen. :-)

Liebe Grüße,
die Lady
11.03.2019 | 21:42 Uhr
Guten Abend,

puh... Dieses Kapitel haut mich richtig aus den Socken.

Aber ganz von Anfang an: Ich melde mich schließlich hier zum ersten Mal. Ich bin ein grässlich fauler Sack was Reviews angeht - zu meiner Schande. Dabei hätte deine Geschichte schon so viele Reviews von mir verdient, weil ich sie schon mehrere Monate verfolge.

Eskel ist wirklich ein lieber Kerl und er wirkt total sympathisch in deiner Fanfiktion. Wenn ich mich mit einem Hexer umgeben müsste, würde ich mich definitiv für deinen Eskel entscheiden ;-)

Was ich aber besonders hervorheben möchte ist dein überaus kreativer Plot! Du baust auf dem Anfang mit dem "harmlosen" Auftrag immer mehr und immer komplexere Zusammenhänge auf, die sich jetzt in diesem Kapitel wirklich entladen! Der Spannungsbogen ist makellos und sterbe schon seit Kapiteln vor Angst...
Thalia und Eskel sind mir wirklich ans Herz gewachsen! Tu jetzt nichts Unverzeihliches, ich warne dich!!! Das kannst du Eskel und mir nicht antun.
Bezogen auf dein Nachwort: Das Kapitel ist auf keinen Fall zu lang! Und ich bete, dass ganz schnell dieser unerträgliche Cliffhanger aufgelöst wird.

Ich habe jetzt auch bemerkt, was du in deinem Review zu meiner Geschichte mit dem Perspektivwechseln meintest. Ich kann nur sagen, dass es gerade in einem so langen Kapitel mit so viel Action absolut vertretbar ist, zwischendrin den Blickwinkel zu wechseln ^^
Es ist auch gut gekennzeichnet, da kommt kein Missverständnis auf.

Dieses Kapitel war wirklich eines der Besten seit langem! Wie du die vielen Zauberinnen, Hexer und Gelehrten miteinander agieren lässt und auch der Masterplan, den du ausgetüftelt hast, um Keira und Lambert aus den Fängen der unmoralischen, korrupten Wissenschaft zu befreien, ist von vorne bis hinten stimmig! Ich komme aus meinen Lobeshymnen gar nicht mehr heraus.

Eigentlich wollte ich in nächster Zeit hinten anfangen und mich langsam mit Reviews nochmal durch diese Geschichte arbeiten, aber das ist leider schief gelaufen - was aber auch deine Schuld ist ... hättest du mich nicht mit diesem spannenden Kapitel getriggert! *teuflisches Grinsen*

Vielleicht komme ich in nächster Zeit nochmal dazu, auf frühere Kapitel zu reagieren, aber jetzt ist das nicht möglich ... Ich muss erst mal meine Nerven beruhigen...

Eins noch: Lass sie nicht sterben! Bitte ...

Gute Nacht,
ellinor

PS: Danke für eine schlaflose Nacht. Grrrrr. ^^

Antwort von LadyStoneheart am 13.03.2019 | 21:42 Uhr
Guten Abend Ellinor,

vielen, vielen Dank für dein Review! Ich freue mich immer total, wenn ich Rückmeldungen erhalte - manchmal brauche ich ein paar Tage, um dann auch adäquat zu antworten. Das will ich dann auch nicht zwischen Tür und Angel machen. Deshalb komme ich leider erst jetzt dazu, dir zu schreiben.

Ich bin auch immer sehr froh, wenn jemand, der bisher noch keine Rückmeldung gegeben hat, mir schreibt. Die Abrufzahlen steigen und steigen, aber manchmal gibt es mehrere Wochen lang keine Reviews und ich denke dann immer direkt, dass es vielleicht keinem mehr gefällt, was ich so schreibe. Von daher bin ich immer sehr glücklich, wenn sich auch Leser melden, die bisher noch keinen Kommentar dagelassen haben.

Eskel mochte ich schon in "Das Erbe der Elfen" und dann noch mehr im dritten Spiel. Man weiß ja nicht viel über ihn, aber er ist von den drei Wolfshexern eigentlich derjenige mit dem besten Sozialverhalten, wie ich finde. :-)

Danke, danke, danke dass du meinen Plot lobst. Ich bin momentan dabei, den Plot für einen Roman zusammenzubasteln und habe mir jetzt auch einiges über die Theorie dazu angelesen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich unwissentlich einiges richtig gemacht zu haben scheine (drei Akte mit jeweiligen Spannungshöhepunkten zum Beispiel). Das will ich dann bei meinem nächsten Projekt etwas bewusster einsetzen.
Trotzdem denke ich immer, dass ich zwar ganz gut Szenen schreiben kann, aber das Plotten ist nicht so meins. Um so mehr freut es mich, dass du gerade das lobst. Vielen Dank!

Auch und gerade bei diesem Kapitel war ich unsicher, ob das alles so passt und Sinn macht. Ich bin so froh, dass du sagst, dass alles stimmig ist. :-)

Und um dich etwas zu beruhigen: Ich mag happy ends! ;-)
Ich versuche, mich mit der Fortsetzung zu beeilen. Wenn dieses reale Leben nicht immer was von mir wollen würde, wäre ich auch noch schneller.

Ich freue mich immer, von dir zu hören - und auch zu lesen. Dein "Reardon Manor" ist eine der Geschichten, die mir momentan am besten gefallen. Ich freue mich immer total, wenn du ein neues Kapitel hochlädst. Letho wird mir durch dich auch immer sympathischer.

Ganz liebe Grüße
die Lady
11.03.2019 | 18:39 Uhr
Hallo :D

Nun, da hast du ja wirklich nicht zu viel versprochen mit dem extralangen Kapitel!
Und ich fand's super :D
Schon der Start! War zwar ziemlich fies, die Bemerkung von Eskel in Bezug auf Geralts Trankbrauer-Fertigkeit. Gab es Yaris eigentlich wirklich oder hast du dir den ausgedacht?
Und wie Eskel stille Qualen vor dem Gefängnis leidet … hach, ich sollte an der Stelle eigentlich nicht verzückt seufzten, weil es ja zur Sache geht, aber … hach … schon liebenswert, wie sehr ihm Thalia am Herzen liegt ^^

Efferen ist ja wirklich ein fanatischer Spinner aber schön, dass man nun auch nochmal einen kurzen Blick in seine Psyche bekommt, um seine Beweggründe nachvollziehen zu können.
Aber Gott! Bei dem Ringen mit Efferen ist mir Angst und Bange um Thalia geworden! Und uuh … diese Säure ist ja echt fies. Aber ja, was musste er so ein Zeug auch mitbringen um andere damit zu foltern? Selbst schuld!
Und auch wenn ich verstehen kann, dass Thalia Efferen verdrehter Weise helfen will … ich würde es ja nicht tun. Er ist genau der Typ von Mann, der danach doch noch auf die Beine kommt und Rache nimmt. Ach, Thalia, du hast einfach nicht genügend Horrorfilme gesehen … immer nachschauen, ob die Typen noch leben, sonst überlebst du's am Ende selbst nicht ;)

Der Durchbruch der Hexer und ihr Vorankommen hast du in eine gute, spannende Form gebracht – nicht zu lang, nicht zu kurz und ein schöner Adrenalinschub.

XD Thalia und ihre Ängste – ich weiß, es ist nicht nett sich darüber lustig zu machen, aber das hat dem Moment doch etwas unfreiwillige Komik hinzugefügt. Fehlte eigentlich nur noch, das sie Platzangst hat.
Aber die hast du jetzt einfach mal Lambert angedichtet – sehr cool ;D

Und eine kleine Anmerkung zum Abtransport im Wasser: klar, sind Hexer keine ausgebildeten Rettungsschwimmer – aber tatsächlich ist es am einfachsten eine Person, die bei Bewusstsein ist und nicht in Panik ist, zu ziehen. Sprich, derjenige der Unterstützung braucht, legt seine Hände auf die Schultern desjenigen, der besser schwimmt. So hat der Schwimmer beide Hände und Beine frei und gerät nicht in 'Schieflage', wie wenn er sich jemanden 'unter den Arm packt'. (sorry, musste jetzt aber kurz sein … war ein kleiner Flashback zu meiner Zeit in der DLRG ^^)

Und dann hörst du so auf! Meine Güte! Gut das Shani sich noch nicht abgemeldet hat, aber Erstversorgung könnte zu dem Zeitpunkt da etwas schwierig sein …

Dann bin ich ja gespannt, ob du dieses Versprechen mit einer raschen Fortsetzung ebenfalls einhalten kannst – ich brenne darauf!

Antwort von LadyStoneheart am 13.03.2019 | 21:22 Uhr
Hallo,

ganz lieben Dank für das Lob! :-)
Ich war mir doch etwas unsicher bei dem Kapitel - einmal wegen der Länge und auch weil so viel in so kurzer Zeit passiert. Aber jetzt bin ich beruhigt.

Ich denke, Eskel versucht, seine Nervosität zu überspielen. Gerade weil er ja normalerweise eher gelassen und ruhig ist, ist es für ihn vielleicht nicht einfach, mit diesen Emotionen umzugehen. Deshalb will er durch die Neckerei etwas davon ablenken. Meister Yaris habe ich mir nur ausgedacht. ;-)

Alric Efferen sieht sich selbst nicht als jemanden, der etwas Böses tut - in seinen Augen ist das, was er und die "loyalen" Wissenschaftler vorhaben, wirklich sinnvoll, um den König bei seinem Kampf gegen die Anderlinge zu unterstützen. Natürlich will er auch gut dastehen und Ruhm ernten (koste es, was es wolle). Aber er ist überzeugt von dem, was er tut. Die Anderlinge sind für ihn weniger Wert als Menschen, deshalb hat er auch keine Skrupel, mit aller Härte gegen sie vorzugehen.
Dass Thalia dabei ist, seinen Erfolg zu vereiteln, lässt bei ihm eine Sicherung durchbrennen. Sein Pech, dass er das Säurefläschchen dabei hatte.
Thalia hatte in Todesangst natürlich keine Hemmungen, sich mit allen Mitteln zu wehren, aber wenn man dann sieht (und hört), was die Folgen sind, kann es schon sein, dass man sogar mit seinem Feind Mitleid bekommt.
Aber du hast natürlich Recht - ganz nach dem Motto "Der Böse steht noch einmal auf" ist es nicht unbedingt klug, sich einen Feind fürs Leben gemacht zu haben, der sich eventuell später noch rächen will.
Tja, wer weiß ... vielleicht hab ich ja noch ein paar Ideen für kleine Fortsetzungen, nachdem die Geschichte zu Ende ist ... ;-)

Danke für dein Lob zu den Hexerkämpfen. Ich war mir sehr unsicher, ob das so funktionieren würde. Einerseits wollte ich es ihnen nicht zu leicht machen (weil ein Gefängnis voller Wärter, Ordensritter und Hexenjäger auch für drei Hexer kein Klacks ist), andererseits wollte ich die Kämpfe auch nicht ewig in die Länge ziehen. Gut, dass es offenbar gepasst hat.

Thalia ist einfach nicht so die Abenteurerin. ;-) Klettern, Schwimmen, Kämpfen - das muss sie eigentlich alles nicht unbedingt haben. Und bleib ihr bloß weg mit Spinnen. :-D
Aber sie überwindet sich meistens, trotz ihrer Ängste.
Lambert Platzangst anzudichten hab ich zugegebenermaßen von dir abgekupfert. Es passte so schön zu ihm. Die Erklärung dafür musst aber du in deiner Geschichte liefern. ;-)

Ich bin zugegebenermaßen selbst auch nicht der große Schwimmer, deshalb haperte es auch etwas bei der Beschreibung der Hilfeleistung. Das was du schreibst, macht mehr als Sinn.

Ja, es könnte für Thalia von Vorteil sein, dass eine Ärztin und zwei Zauberinnen anwesend sind. Aber ich will noch nichts verraten.

Vielen Dank nochmal für dein Review. Ich muss dir unbedingt auch nochmal eins da lassen. Da ich deine Kapitel ja jetzt vorab lese und dir direkt Feedback geben kann, komme ich leider übers Review hinweg. Dabei hast du natürlich auch offizielle Rückmeldungen verdient. Ich werde in einer Stunde der Muße dran denken. :-)

Liebe Grüße
die Lady
10.03.2019 | 19:48 Uhr
Hallo Lady,

wie.kannst.du.nur? Wie kannst du nur an so einer Stelle aufhören? :D
Ich mag deine Kampfbeschreibungen und die Art, wie du immer wieder zwischen den Perspektiven wechselst.
Und ich freue mich schon riesig auf die weitere Fortsetzung. :)

Liebe Grüße,
Pega

Antwort von LadyStoneheart am 10.03.2019 | 20:44 Uhr
Hallo Peganx,

ich freue mich total, wieder von dir zu hören und bin froh, dass du noch an meiner Geschichte drangeblieben bist - trotz der mittlerweile langen Pausen zwischen den Uploads.

Tja, der Cliffhanger tut mir ja fast leid, aber sonst wäre das Kapitel noch länger geworden, als es eh schon ist. Ich hoffe, zügig nachlegen zu können.

Eigentlich mag ich es lieber, pro Kapitel nur eine Perspektive zu zeigen, aber in letzter Zeit, wo so viel parallel passiert, hat das nicht mehr funktioniert.

Vielen Dank für dein Lob und dein Feedback!

Ganz liebe Grüße
die Lady
23.02.2019 | 02:35 Uhr
Einen wunderschönen guten Abend/guten Morgen, wie man will, Mylady^^
Nun hab ich doch wieder etwas länger gebraucht um zu reviewen. Erst Weihnachten und danach war mir ne Weile nicht so gut; dafür hab ich gestern und heute nochmal die Kapitel 21 bis 26 gelesen. Ist immer wieder ein Vergnügen <3

Also ich muss sagen, dieser neue Teil, so nenne ich es mal nach dem kleinen Zeitsprung, gefällt mir richtig, richtig gut! Ich mag die Freundschaft zwischen Thalia und Shani, die hier ja nochmal besonders wichtig wird. Und ich war positiv überrascht, dass sie tatsächlich Komplizen unter ihren Kollegen gefunden hat, wobei ich um die direkt ein bisschen mehr Sorge hatte. Als Nebencharaktere sind sie weit entbehrlicher als Thalia und ihr Vorhaben ist gefährlich. Da hatte ich schon die Befürchtung, dass es nicht allzu lange dauert, bis denen etwas zustößt (so etwas wie Alric Efferen, um genau zu sein -.-). Als dann auch tatsächlich Marik verschwunden ist, nachdem Alric ihm auf die Schliche gekommen ist, hast du mich allerdings gleich noch einmal so positiv überrascht - nämlich mit Laikos, der, statt unmittelbar das Weite zu suchen, sein eigenes Leben noch einmal riskiert, um den Freund und Kollegen zu retten!

Okay, reden wir mal ein bisschen über die Hauptfigur xD Was mir hier besonders aufgefallen ist, wie du jetzt eine Situation geschaffen hast, in der Thalia doch noch in Gefahr gerät, ohne sich selbst willentlich hineinmanövriert zu haben. Damit bleibt sie absolut ihrem vernünftigen Charakter treu, aber trotzdem beim Ort des Geschehens, wo im nächsten Kapitel wohl ziemlich die Kacke dampfen dürfte. Diese geschaffene Situation ist etwas, was mir besonders gut gefallen hat. Außerdem mochte ich ihre Schauspielerei gegenüber Efferen; zum Einen wie sie ihn im Befragungsraum zusammengeschissen hat und (meiner Meinung nach) ziemlich überzeugend vorgegeben hat, dass sie Angst hätte von ihm ausgestochen zu werden und später dann, als er sie enttarnt hat, wie sie auf unschuldig macht :D Oh, dieser verfluchte Efferen -.- Ich hoffe sehr, dass der noch sein Fett weg kriegt, wenn die Rettungsaktion läuft.

Ein besonderes Highlight der letzten Kapitel war für mich außerdem Rittersporn <3 Ich liebe den Typen und fand es klasse wie du sein unermüdliches Mundwerk Zeile um Zeile demonstriert hast :'D

Naja, und jetzt hast du voll die spannende Situation geschaffen und ich find es toll, dass Geralt und Yennefer mit von der Partie sind! Man fiebert richtig auf das nächste Kapitel hin und freut sich auf die Action und will wissen wie es nun ausgeht - schaffen sie es, Keira und Lambert zu befreien? Merken sie rechtzeitig, dass Thalia im Gefängnis ist? Kriegt Alric was er verdient? Und werden Laikos und Marik das Ganze auch überstehen? Ich bin wirklich sehr gespannt wie die Sache nun abläuft und weiß offen gestanden gar nicht was ich jetzt sonst noch sagen soll... Ich will einfach wissen wie es weitergeht <3 Womit ich dich keineswegs hetzen, sondern vielmehr zum Ausdruck bringen will, wie begeistert ich nach wie vor von der Geschichte, ihren Wendungen, deinem Erzählstil und deinen Charakteren bin!

Sorry, meine Reviews sind irgendwie nicht gerade das Gelbe vom Ei^^'

Liebste Grüße,
Caligula

Antwort von LadyStoneheart am 25.02.2019 | 16:27 Uhr
Hallo Caligula,

entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte. Ich habe dein Review mit großer Freude (und breitem Grinsen) gelesen und will dann auch ordentlich und nicht zwischen Tür und Angel antworten.
Ich hoffe, bei dir ist jetzt wieder alles gut?
Dass du dir die Mühe machst, die letzten Kapitel sogar nochmal zu lesen, macht mich ja fast schon verlegen.

Ich freue mich, dass dir der neuen Handlungsbogen gefällt. Da sich die Geschichte ja ab dem Zeitsprung schon etwas anders entwickelt, als zuvor, war ich zunächst unsicher, ob das so gut ankommen würde. Aber da wir im ersten Teil ja eher Eskels Welt gesehen haben, in der sich Thalia zurechtfinden muss, fand ich es spannend, auch einmal Thalias Leben in Oxenfurt zu zeigen. Ich mag es, wenn weiblichen Charaktere (und männliche ebenso) auch noch ihre eigenen Ziele verfolgen, nachdem sie mit dem "love interest" (wie das ja neudeutsch so schön heißt) zusammengekommen sind. Für Thalia hat sich das Erreichen ihrer Ziele nun als zweischneidiges Schwert entpuppt hat.

Dass Laikos eine nun doch etwas größere Rolle inne hat, war zuerst nicht so geplant gewesen. Aber im Laufe des Schreibens ist er mir schon ein wenig ans Herz gewachsen - was nicht heißt, dass ihm nichts passieren könnte ... Lass dich einfach vom nächsten Kapitel überraschen. ;-)
Thalia ist nun doch mittendrin - anders, als sie sich das gedacht hätte. Sie ist zwar bereit, Risiken einzugehen, aber furchtlos ist sie ja nun nicht gerade. Hoffentlich geht das mal alles gut aus ...

Kapitel 27 ist schon in Arbeit, aber weil ziemlich viel passiert, leider etwas aufwändig zu schreiben. Ich hoffe aber, zügig damit fertig zu werden.

Und übrigens: Deine Reviews sind nicht nur das Gelbe vom Ei - sie sind auch die Kirsche auf der Torte, die Füllung in der Milchschnitte und die Schokocreme in der Prinzenrolle! :-)
Im Ernst - Reviews wie deines motivieren mich, nicht nur diese Geschichte zu einem runden Ende zu bringen (geplant mit Kapitel 30 oder 31) sondern auch danach noch weiter schreiben zu wollen.
Vielen Dank dafür!

Ganz liebe Grüße
die Lady
21.02.2019 | 16:36 Uhr
Heyho, ich wollte dir schon vor längerem eine Review da lassen, konnte mich aber bisher nicht dazu durchringen. Aber ich finde, du hast eine verdient, darum habe ich mich jetzt hingesetzt und zwinge mich ein wenig dazu.

Ich liebe deine Geschichte! Allen voran gefällt mir sehr gut wie du schreibst, sodass es auf jeden Fall Spaß macht immer weiter lesen zu wollen. Besonders gefallen mir die Beschreibungen über die alchemistischen Vorgänge, aber auch wie du die Dynamik zwischen Eskel und Thalia darstellst. Sehr glaubwürdig und unterhaltsam. Ich habe mich dabei erwischt wie ich einem Zusammenkommen entgegenfieberte, was ich zumindest beim lesen von Fanfiction nicht sehr oft mache :D Auch mag ich Thalia sehr gerne, ich finde sie passt gut in diese Welt. Sie ist auf ihre Weise stark und begabt, aber dennoch abhängig von beispielsweise den Hexern, die den kämpferischen Part übernehmen müssen oder dem System ihrer Universität, dem sie sich beugen muss. Ich finde, du hast dazwischen ein gutes Verhältnis gefunden.

Ich bin schon gespannt, wie die neue Richtung, die das Ganze momentan einschlägt sich weiterentwickelt. Ich mag die Entwicklung, die Thalia gerade durchmacht. Sich dem System und ihren Mitprofessoren zu widersetzen, obwohl es sie das kostet, worauf sie solange und so hart hingearbeitet hat, um nicht nur Freunden zu helfen, sondern auch das Ausbrechen einer vermeintlichen Katastrophe zu manipulieren... sehr stark von ihr!

Übrigens hat mir deine Geschichte erst so richtig klar gemacht, wie sehr ich Eskel eigentlich mag. Meiner Meinung nach erhält er nicht genügend Beachtung. Ein The Witcher mit ihm als spielbaren Charakter mit seiner ganz eigenen Story... das wäre was, wird wohl aber leider nicht passieren...

Ich freue mich auf jeden Fall auf mehr!

LG Isa

Antwort von LadyStoneheart am 22.02.2019 | 15:35 Uhr
Huhu,
vielen lieben Dank für dein Review!
Und danke, danke für das Lob!
Eskel bekommt definitiv zu wenig Aufmerksamkeit. Er ist ein so begabter Hexer und trotz seiner ruhigen Art ein Charakter mit viel Tiefe. Ein Spiel mit ihm als Hauptcharakter - das wäre was ... Aber ich glaube auch nicht, dass das kommen wird.
Um so wichtiger, ihm zumindest in einer FanFic etwas mehr Raum zu geben.

Ich bin sehr glücklich, dass dir Thalia als Charakter so gut gefällt. Mir war wichtig, eine Figur zu schaffen, die zwar auf ihrem Gebiet fähig, aber keine Alleskönnerin ist. Die Entwicklungen in Oxenfurt haben nicht nur ihr Verständnis von "ihrer" Universität zerstört sondern sie auch in ein moralische Dilemma gestürzt. Durch ihre Entscheidung hat sie zwar (fast) alles verloren, wofür sie immer gearbeitet hat, aber dafür kann sie immer noch in den Spiegel sehen.

Da ich das letzte Kapitel ja mit einem fiesen Cliffhanger habe enden lassen, werde ich mich bemühen, schnell nachzulegen. Kapitel 27 ist in Arbeit.

Ich habe übrigens auch angefangen, deine Geschichte zu lesen. Das erste Kapitel hat mir schon mal sehr gut gefallen. Man fühlt sich direkt wie in eine Quest hineinversetzt. Review folgt noch. :-)

Liebe Grüße
17.02.2019 | 23:14 Uhr
N'Abend ^^

Nachdem dein neues Kapitel rausgekommen ist, habe ich erst mal gemerkt, dass ich mich noch gar nicht so wirklich zu dem vorherigen geäußert hatte. Schande über mich!
Klar, es ist ein Kapitel, indem die Vorbereitungen vorherrschen, dennoch hast du deinen Standard hoch gehalten und es unterhaltsam erzählt. Die Zusammenführung von Eskel und Thalia war sehr süß (aber angemessen) und die kleinen Szenen zwischen Shani, Geralt und Yennefer haben mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Die hätte ich doch gerne mal an einem geselligen Abend am Tisch – würden sich bestimmt prima verstehen ^^
Die Sache mit der Planänderung fand ich auch gut, eine kleine, wohlüberlegte Wendung, die dem Ganzen noch mehr Spannung gibt (obwohl ich den GefängnisEINbruch als solchen auch schon cool finde). Und schön, dass Thalia auch gleich ihre neue Erfindung zum Einsatz bringen kann.

Beim aktuellen Kapitel gefällt mir vor allem, wie du Laikos einbindest. Schön, dass er jetzt noch ein wenig Screenzeit bekommt, auch wenn ich befürchte, dass wir ihn nicht mehr zu Gesicht bekommen werden … oder unter wenig erfreulichen Umständen.
Tja, und dann passiert es: das Unerwartete, das man einfach nicht planen kann. Dass Efferen aber auch gerade jetzt dort auftauchen muss! Ich musste bei dem Gespräch auch ganz schön mitfiebern.
Und dann noch dieser fiese-miese Cliffhanger! AHHHH! :D
Da wünscht man sich nur, dass es schnell weitergeht, damit man nicht mit dieser Ungewissheit leben muss.

Viele Grüßchen!

Antwort von LadyStoneheart am 22.02.2019 | 15:05 Uhr
Ahoy,
danke fürs Review!
Ja, das Vorbereitungskapitel war so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm. Aber der Plan musste ja auch noch erklärt werden - bleibt abzuwarten, ob das jetzt noch alles so abläuft, wie gedacht. Dass Efferen so übel dazwischenfunkt, konnte ja keiner ahnen.
Ich muss ja gestehen, dass mir Laikos schon etwas ans Herz gewachsen ist. Könnte schon sein, dass das noch nicht alles für ihn war ... ;-)

Und endlich mal ein Cliffhanger musste sein! Ich werde mich auch bemühen, die Fortsetzung schnell fertigzustellen. Kapitel 27 ist schon in Arbeit.

Liebe Grüße
17.02.2019 | 00:40 Uhr
Hallo,
Ein richtiges Highlight das heute ein neues Kapitel rauskam und dazu noch mit so einem Cliffhanger am Ende. Sehr gelungen.
Ich habe erst vor ein paar Monaten als das letzte Kapitel rauskam, angefangen deine Geschichte zu lesen und ich muss sagen ich bin wirklich begeistert.
Die Art wie die Geschichte aufgebaut ist und vor allem auch wie es jetzt weitergeht nachdem die beiden zusammen gekommen sind gefällt mir sehr gut.
Oft ist es bei Liebesgeschichten ja so dass sobald die zwei Personen zusammen gekommen sind, es keine genauso spannende Weiterführung der Geschichte gibt. Aber du hast es geschafft das ist durchgehend gleich spannend und angenehm zu lesen ist.

Deswegen großes Lob an dieser Stelle ich freue mich rießig aufs nächste Kapitel :)

Liebe Grüße aus Balingen

Antwort von LadyStoneheart am 17.02.2019 | 21:12 Uhr
Hallo,

vielen Dank für dein Review. Ich freue mich immer sehr über Feedback und natürlich ganz besonders, wenn es so positiv ist. Vielen Dank für das Lob. :-)

Mir war es wichtig, dass Thalia nicht all ihre früheren Ziele über Bord wirft, sobald sie mit Eskel zusammen ist. Das würde einfach nicht zu ihrem Charakter passen.
Und ich mag es auch, wenn ein frischgebackenes Paar noch die ein oder andere Bewährungsprobe bestehen muss ... ;-)

Ja, der Cliffhanger war fies ... aber ich verspreche, dass es dieses Mal nicht lange bis zur Fortsetzung dauern wird. Ich möchte versuchen, mein altes Uploadintervall von zwei bis drei Wochen wieder aufzunehmen. Dass es dieses Mal so lange gedauert hat, war einer etwas stressigen Phase im wahren Leben geschuldet.
Ich hoffe, dass dir auch die kommenden Kapitel gefallen werden und würde mich freuen, wieder von dir zu hören.

Liebe Grüße aus Bergheim
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