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Autor: Comrade Yuri
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
21.08.2018 | 03:24 Uhr
Tagchen,

ganz im Vertrauen, du arbeitest nicht bei Konami, oder? Ash Blossom wurde in Shadows of Valhalla als Super Rare reprintet, der Wert ist schlagartig um 8€ gesunken, die Community ist total empört. Die böse Common-Version scheint plötzlich nicht mehr ganz so abwegig.
Dystopie, Tod und Verderben und so.

Jack besitzt in meinem prekären Weltbild nur Rotdrachen-Erzunterweltler. Es existieren keine neuen Versionen, Tod dem Nicht-Jack, der mit komischen Nicht-Rotdrachen-Erzunterweltern seinen besten Freund durch einen 14-jährigen Spinner ersetzt. Der nächste Prota nach Yusei ist Yusaku, Jack braucht Link-Rotdrachen-Erzunterweltler. Support, unbedingt.
…Wenn ich so darüber nachdenke, ist mir Yusei als Antagonist lieber. Auch ohne Psi-Kräfte. Stellt sich nur die Frage, welches Motiv er für einen Genozid haben könnte. Und wie er das machen will. So ganz ohne Psi-Kräfte. Könnte das … Aki?! Nein, auf keinen Fall, nein.

Von dem mal abgesehen beziehe ich mich auf Kapitel fünf und sechs und auf keine Antwort, nur um alternative Verwirrungen zu meiden. Auch wenn es nur ein Absatz ist.
Die Anspielung auf den Abridged Movie hat mich total weggehauen, habe mir den daraufhin nochmal angesehen. Jetzt habe ich beim Lesen durchgehend die Abridged Synchronstimme von Yusei und Jack im Kopf.
Bringfried ist aber ein witziger Charakter. Erst so deutsch, kein buntes oder plastisches Äußeres, dann so jung, spielt krassen Scheiß, hat Japanisch-Skills und besiegt Prota in einem Zug. Endlich ein scheinbar unwichtiger Dude, der Prota zu verstehen gibt, dass sein Deck nicht das beste ist und sich nur zum skripten eignet. Ich mag ihn.
Interessant, dass Jack Daddy wird. Carly hat's auch eiskalt rausgehauen, Als Fangirl des Scoopshippings muss ich das Kapitel natürlich fangirlen, aber ich will es dezent halten.
Wie süß.
Gut, weiter im Text, Spatzenhirns Vorgesetzten feier ich nebenbei auch noch, in einer wirtschaftlich katastrophalen Dystopie, in der jeder jeden verrät, bleibt der Polizei nichts anderes übrig, als die Leute in den Flugzeugen abzuknallen. Lol. Na ein Glück, dass es Neulinge und Crow gibt, fast als wäre es Schicksal...

So eine Inaktivität hat das gar nicht zur Folge, da habe ich schon weitaus längere Zeiten des Nichts gesehen und erlebt. Du bist noch weit im Normbereich, würde ich mal behaupten. ;D
Liest sich, wie bereits gesagt, gut und verfehlt sein Ziel in keinster Weise. Ich würde genauso behaupten, dass du eine Balance zwischen alter und neuer Erzählart gefunden hast, bisher wirkt es sich nur positiv aus.
Sternenstaubdrache besitzt im Übrigen tatsächlich Relevanz, aber überwiegend für die Collector. Im Spiel auch, witzigerweise sehr oft in Kombination mit Schwarzer Rosendrache. Aber ansonsten besitzt Yusei nur ein nettes Skript-Deck.

Ich freue mich auf den fiktional bevorstehenden Weltkrieg und entschuldige mich für eventuelle Fehler. Es ist spät. Oder früh. Auslegungssache.

LG Kary

Antwort von Comrade Yuri am 22.08.2018 | 16:36 Uhr
Nabend,

nein, ich arbeite nicht bei Konami, ich weiß lediglich, dass Aschenblüte eine sehr beliebte (und aufgrund ihrer Rarität teure) Spielkarte ist. Der Rest ergibt sich aus meinem bescheidenen Verständnis von Wirtschaftsprozessen.

Man muss Arc-V Jack nicht mögen, aber sein Deck ist um einiges konsistenter als das von 5Ds. Von der Persönlichkeit werde ich mich allerdings eher am Original halten. Mit neuer Version des Rotdrachen-Erzunterweltler meinte ich jedoch eigentlich wie im 5Ds-Original zuerst die Majestätische Version und dann den roten Nova-Drachen ;)
Yusei würde Genozid natürlich nur begehen, um die Welt (= New Domino City, entspricht ungefähr Fantasy-Tokio) zu retten. Die Idee, Aki für diesen Zweck zu verwenden klingt aber eher nach dem Sayer-Gebashe aus einer 0815-Yuaki-Fic.

Psst, nur wenige wissen das, aber die Szene im Abridged Movie war eigentlich eine Anspielung an "Card Games on Motorcycles!", demnach sind alle Witze dieser Variante eine Anspielung daran. Gut, LittleKuriboh gilt in diesem Fandom eh nicht als witzig, aber jetzt weißt du's trotzdem.
Im Bezug auf Scoopshipping: I see you're a woman of culture as well.
Crows Vorgesetzter (und die Regierung, die hinter ihm steht und die er verteidigt) hat DE/FR wegen der Aschenblütensache zum Feind und diejenigen, die dorthin Verbindungen (insbesondere Flugverbindungen) haben zu Verrätern erklärt. Wie in jeder guten Dystopie steht auf Verrat natürlich die Todesstrafe, wobei "Verrat" natürlich nicht bedeutet, dass man z.B. seinen Freund an die Behörden verpfeift, sondern eher der Verrat des Landes damit gemeint ist. In der Disney-Variante könnte ich die Existenz von Neulingen wahrscheinlich noch damit rechtfertigen, dass die kompetenten Arbeitskräfte, die der Regierung selbst unterstellt sind, eine höhere Mortalitätsrate aufweisen (sprich: Exekution für kleinste Fehltritte), aber das lass' ich mal lieber. Crow wird seine Strafe eh in einem künftigen Kapitel erleiden.

An meiner Inaktivität merkt man einerseits wenig, weil ich zur Zeit etwas mehr Zeit zum Schreiben (und daher auch für meine Experimente) habe und zum anderen, weil ich mir wie immer einen Puffer an Material angeschafft habe, den ich bei Zeiten mit einigen Korrekturen raushauen kann. Mittlerweile hab' ich eine gewisse Konsistenz erreicht und kann mich daher stärker auf die Handlung konzentrieren, bei der ich bisher nur drei Versionen verworfen habe. Auf der anderen Seite sieht man eh, was passiert, wenn man stattdessen wöchentliche Kapitel rausbringt.
Sternenstaubdrache und Schwarzer Rosendrache kommt mir nicht wie ne sonderlich gute Kombination vor. Dass die Karte Sammlerwert hat, glaub' ich gerne, aber mit der Linkmechanik sind Synchros an sich schon weniger relevant als zuvor. Eventuell sieht Sternenstaubdrache noch irgendwo Plays, die ich übersehen habe, aber an meiner eigentlichen These und der Tatsache, dass Yusei weder in der Realität noch in dieser Fic mit einem Skript-Deck weit kommen wird, ändert das wenig.

Den fiktionalen Weltkrieg werde ich aber noch ein paar Jahre hinauszögern, das gehört sich so :)

LG Yuuma
wat (anonymer Benutzer)
01.08.2018 | 15:18 Uhr
Ach, ich erwarte viel von dir? Jemand der dumme Memes in seiner FF einbaut, braucht mir rein gar nichts zu erzählen. Wenn du deine Arbeiten nicht mal selbst ernst nehmen kannst, dann ist das umso trauriger. Tja, ein paar Anreden machen nicht eben schon einen Weeaboo aus. Und ganz ehrlich? Wieso sollte ich diesen Stuss hier wirklich aufmerksam lesen? Er ist doch nicht mal mit irgendwelcher Mühe geschrieben worden, also bringt es rein gar nichts zu sagen: "Ey, das hab ich ein paar Kapitel vorher schon mal gemacht." Wie kann man nur so bescheuert sein ...

Antwort von Comrade Yuri am 02.08.2018 | 02:22 Uhr
In dem Text steckt leider mehr Mühe als in deinem Review. Zumindest schaffe ich es irgendwie über einen gesamten Absatz hinweg einen Satz dem nächsten folgen zu lassen, was in deinem Fall zwar orthographisch aber keineswegs thematisch der Fall ist. Du bist nämlich nicht nur ein unaufmerksamer Leser, sondern auch ein unaufmerksamer Schreiber. Ein Impuls folgt dem anderen, wie in einem stream of consciousness, was zwar literarisch für diejenigen, die sich für diese Art von Literatur interessieren, sehr interessant sein mag, als Kritik jedoch unzureichend ist – zumindest in dem Ausmaße, in dem du mich gerne kritisieren möchtest. Diese Schreibart eignet sich eher dazu, den Autor über seine eigene Interpretation in Kenntnis zu setzen, aber nicht wirklich sehr, um Urteile zu bilden, wie du es tust. Dafür bräuchte man eine analytische Herangehensweise und in der müsste man den Kontext – sowohl unmittelbar als auch vergangen – in Betracht ziehen.

Dass sich Leute an Ausdrücken und Sätzen gestört fühlen, kann ich ja verstehen, und wenn mich jemand durch den bloßen Hinweis oder gar einen begründeten Hinweis darauf aufmerksam machen kann, wäre ich ja sogar gewillt, Abänderungen zu machen. In diesem Fall jedoch störst du dich an meiner Person und benutzt mein Werk als Mittel, um deinem Ärger Ausdruck zu verleihen, in der Hoffnung, ich würde dir dadurch Beachtung schenken. Und ich mache mir dann sogar tatsächlich die Mühe, das zu tun. Ernsthaft, wie kann ich nur so bescheuert sein?
wat (anonymer Benutzer)
29.07.2018 | 14:46 Uhr
Ich frage mich jedes Mal: "Wann wird der Kerl eigentlich raffen, dass er weder gut schreiben kann noch wirklich witzig ist?"
""NANI⁈", schrie Yusei überrascht.
"Omae wa mou shindeiru""
Na? Warst du nicht derjenige der immer geschrien hat, man solle keine Weebscheiße in seine Fanfiktions bringen? Der größte Weeb schreit eben immer am lautesten, so was stört noch viel mehr als ein paar Anreden. Vielleicht wäre es ja ratsam, wenn du wirklich einmal versuchen würdest, etwas anständiges zu produzieren. Aber anscheinend ist das hier nur ein kläglicher Versuch davon, was echt traurig ist. Dieses Fandom hat schon nicht viel zu bieten, aber selbst all die schlecht geschriebenen Yusei x Akiza Fanfictions sehen dagegen noch gut aus. Vielleicht solltest du dich daran mal versuchen, wobei ... ne, lass mal besser. Das würdest du sicher auch nicht gebacken bekommen. Einfach nur lächerlich.

Antwort von Comrade Yuri am 29.07.2018 | 19:01 Uhr
Wie gut, dass du immer nur das letzte Kapitel liest, um darüber zu flamen und nicht die davor, denn sonst hättest du schon in Kapitel 3 bemerkt, dass auch Sherry zwischendurch mal Japanisch spricht, und es würde dich an dieser Stelle nicht so sehr überraschen, dass Yusei dasselbe tut. Aber okay, behaupten wir mal, dass es das nicht tut, und du das Meme an sich meinst, welches für dich zu weebhaft ist. Zugegeben, das Meme selbst ist toter als tot und bestimmt weebhafter als 5 etwa gleich lange Kapitel voller kawaii sugoi -san/-chan/-kun. Verdammt, was mache ich jetzt nur? Mein Charakter steht als ein Weeaboo da und ich hasse Weeaboos. Es gibt nur eine Lösung: Ich muss ihn töten.

Gut, jetzt wo geklärt ist, dass der Charakter im nächsten Kapitel stirbt, kann ich danach die Fic abbrechen und so lange Yuaki-Trash produzieren, bis eines meiner Werke deinen hohen Standards entspricht. Ich freue mich schon darauf.
MfG Yuuma
19.07.2018 | 21:26 Uhr
...Ich denke ernsthaft darüber nach, ob Yusei nicht doch der wahre Antagonist ist, der durch Manipulation zum Psi-Turboduellant mit Accel Synchro und Limit Over Accel Synchro wird, der die gesamte Welt ins Chaos stürzt, weil Prota und so und Akiza wird das nur belächeln, weil Yusei. Aber das behalte ich mal als traumhafte Fantasie.

N'abend.
Ich wollte mal was dalassen, nachdem ich auch endlich zum lesen gekommen bin.
Gary und Sayer also, interessant. Da bin ich mal gespannt, war noch kommt, der Plan besteht letztendlich scheinbar aus Yusei Fudo. Nach einiger verstrichener Zeit. Hat mich doch sehr zum Grinsen verleitet.
Ich musste sowieso das ganze Chapter über grinsen. Der Erzählstil ist perfekt angepasst, das liest sich herrlich.
Ich weiß nicht, ob ich das schon mal betont habe, aber ich freue mich, dass das Kartenspiel samt Karten relevant ist. Es ist tatsächlich in einer Fanfiction von Relevanz. Ein Traum ist wahr geworden, das ist die wahre Revolution, vergesst Frankreich.
Eine Common-Version von Aschenblüte ist der Untergang der YGO!-Welt, jetzt fehlt nur noch, dass Sherry einmalige Ultimate Rare Prota-Karten einfach kopieren und reprinten muss und diese dann als Common rausbringt, das ... ach, lassen wir das... Aschenblüte als Common ist schon genug Anlass zum Weltkrieg.
Ehrlich, ich habe nichts zu meckern, ich mecker nicht mal darüber, dass ich nichts zu bemeckern habe. Die Story amüsiert und freut mich zugleich einfach nur. Das ist eine der wenigen Storys, die ich hier überhaupt noch aktiv lese und die mir dabei auch noch gefällt. Es liest sich alles durchdacht und gut ohne irgendwelche Anzeichen von Fremdscham.
Macht Spaß zu lesen. ;)

LG Kary

Antwort von Comrade Yuri am 20.07.2018 | 11:54 Uhr
Du bist nicht die Einzige, die über Yusei als Antagonist nachdenkt, wobei die Psi-Duellantensache ein wenig zu weit hergeholt ist ;)
Die Akiza aus dem Anime würde natürlich alles gutheißen, was Yusei tut – selbst wenn es Genozid wäre – aber wenn man ihm schon das dazu nötige Character Development gibt, wäre es auch fair, ihr eine Prise davon abzugeben. Oder wir geben einfach Jack eine neue Version seines Rotdrachen-Erzunterweltlers, das ginge auch.

Mich freut, dass dieser Erzählstil Anklang findet, weil ich zur Zeit am Experimentieren mit dem Ziel einer Evolution bin, was sich allerdings negativ auf die Häufigkeit an Updates auswirkt. Ich habe nämlich bemerkt, dass eine genaue Schilderung von Tathergängen oder Denkmuster sich prima eignet, um Papier zu dehnen, möchte gleichzeitig aber Teile meiner alten, trockenen Erzählweise beibehalten, die (zumindest meiner eigenen Meinung nach) auch ihre Vorzüge besitzen.
Die Relevanz des Kartenspiels ergibt sich teils aus der Relevanz im Canon – Yu-Gi-Oh und ähnliche Anime sind bekannt dafür, komplexe politische, sozioökonomische, bishin zu natur- oder geisteswissenschaftlichen Problemstellungen zu thematisieren und zu "duellieren" – andererseits allerdings auch als Kompensation der mangelnden Relevanz in anderen Werken. Wenngleich ich diese Darstellung durchaus für plausibel oder gar die Conclusio einer auf Kartenspielen basierten Welt halte, ist mir klar, dass sie in sich selbst für Anime-Verhältnisse eine Übertreibung ist, weil der Anime (wie viele Anime) seine eigenen Ideen nicht zu Ende denkt.
Reprints der Prota-Rares wären zwar eine Idee, allerdings streitet sich diese mit meiner eigenen Idee von Character Development, die ich auch symbolisch anhand von Karten festhalten möchte. Ich bin mir nicht sicher, welche Relevanz Sternenstaubdrache heute noch hat, aber Yuseis Deck an sich hatte nie eine und wird sie auch nicht mehr haben. Der Weltkrieg ist übrigens noch nicht im Gange – Vorbereitungen zu einem solchen dauern im Normalfall Jahre und bisher sind nur Monate vergangen. In Fanfiction-Terminologie haben wir also noch ein paar Kapitel.

Noch einmal danke für das Lob und eine Entschuldigung für die Inaktivität (auch wenn du die nicht bemeckert hast, störe ich mich selbst ein wenig daran). Sobald ich Yusei ein wenig ausgefleischt habe, kommt das nächste Kapitel ;)

LG Yuuma
13.06.2018 | 01:23 Uhr
N'abend,

endlich finde ich die Zeit, auch mal ein Rev dazulassen.
Gary schreit genau wie Mary nach Drama, nach Drama und Mitleid, wobei er letzteres nicht bekommen wird. Höchstens in sarkstischer Form. Und diese trockene Umsetzung ist einfach klasse.
'Garyhatte [<~An der Stelle fehlt übrigens ein Leerzeichen] gerade mal eine Karte, eine Secret Rare Variante der Karte "Aschenblüte und Freudiger Frühling". Normalerweise hätte diese einen Wert von rund 10000 Yen, doch aufgrund der Wirschaftslage waren das auf einmal 700000000 Yen. Mit diesen könnte man zwar eine Menge an Nudelsuppen finanzieren, doch das wollte er nicht."' ist so ein schönes Zitat, das müssten nur noch die richtigen Leute lesen.
Genauso wie der dezente Hinweis auf dieses Psy-Kräfte. Wie auch immer das letztendlich zustande gekommen ist, am Ende haben die meisten wohl einen tanzenden Psy vor Augen, wenn sie das ständig lesen, like me. Wenn es nicht so dämlich wäre, wäre es schon fast wieder lustig.
Die böse böse Alice, die natürlich an allem schuld ist, hat es auch verdient, so gebasht zu werden. Immerhin ist Gary das personifizierte Leid und Alice ist nur die doofe Schuldige.
Inhaltlich musste ich wirklich einige Male schmunzeln. Gerade der Einstieg ist schon so makaber, dass es wieder witzig ist. Es passt einfach alles so zusammen.

Ein bisschen Mimimi mache ich trotzdem, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.
Zahlen bis Zwölf, wobei ich bei YGO! Duelle ausnehmen würde, gehören ausgeschrieben.
Im Text sind (abgesehen von überspitzten Darstellungen) hin und wieder Sprünge zwischen den Tempusformen, so zum Beispiel in Kapitel Eins: "Doch noch schlimmer als das traf ihn der Verlust seiner großen Liebe Mary Sue. Unfähig, sie loszulassen, trägt er seit jenem Tag immer ein Bild von ihr mit sich, genauso wie die Waffe, mit der sie sich das Leben nahm."
Oder: "Anders als der Rest der Gesellschaft, der in seiner Freundin eine Verrückte sah, die sich grundlos das Leben nahm, wusste Gary genau, was sie dazu bewegte. Alice Siegfried hat sie dazu gezwungen."
Das meiste steht im Präteritum und dann stehen zwischendurch Sätze im Präsens oder Perfekt, die so doch etwas störend sind.
Im Satz "Das hätte sie vorher nicht sagen können. Sie zückte drei Karten für ein Konzert, welches sie gemeinsam mit Akiza uns Sherry besuchen wollte." in Kapitel Zwei hat sich übrigens ein Tippfehler eingeschlichen.

Das war es dann auch schon wieder. Wie gesagt, Kleinigkeiten.
Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht und wie viel falsches Mitleid man Gary geben kann, ohne daran zu ersticken.

Liebe Grüße Kary :)

Antwort von Comrade Yuri am 14.06.2018 | 11:38 Uhr
Gute(n) [Tagesabschnitt, an dem du diese Antwort liest],
danke für dein Review, die inhaltliche sowie stilistische Kritik. Ich werde sie mal in umgekehrter Reihenfolge abarbeiten.

Meine Güte, da sind einige Tippfehler durchgekommen, die meine bestimmt existenten Betaleser eigentlich erwischen hätten sollen. Aber gut, jetzt sind sie lokal korrigiert und das dürften sie bald™ auch öffentlich sein. Was die Zahlen betrifft, so kenne ich diese Heuristik, da ich Graphen normalerweise jedoch nur im mathematischen Kontext betrachte, habe ich das auch hier getan. Da es aber hier keinen großen Unterschied macht, werde ich die Zahlen auch da ausschreiben.
Die Zeitwechsel im ersten Kapitel sind jedoch – aus Gründen, von denen ich nicht alle und erst recht nicht vollständig verstehe – zumindest in den von dir genannten Beispielen gewollt. Haupterzählzeit ist, wie du richtig bemerkt hast, das Präteritum, und das sollte sich wenn ich nichts übersehen habe, auch größtenteils durchziehen. Im ersten Beispiel fungiert das Präsens wie ein Futur im gewöhnlichen Sprachgebrauch. Der Leser kann sich hier also nicht nur sicher sein, dass er diese trägt, sondern auch, dass er sie in künftigen Kapiteln tragen wird, es sei denn, es wird explizit erwähnt, dass er es nicht tut. Das Perfekt im zweiten Beispiel soll eine Vergangheit sein, die gleichzeitig eine Gegenwart ist, so à la "Ich erinnere mich, als wäre es gerade eben passiert/als würde es zur Zeit stattfinden". Dass dies störend wirkt, ist nicht unbedingt gewollt, aber auch nicht zwangsweise nachteilhaft – natürlich soll nicht das Bild vermittelt werden, als wüsste ich kaum mit Zeit umzugehen, wenn es also eine Störung in dem Sinne ist, dass der Leser aus Zweifel meiner Deutschkenntnisse in Rage/Frust/[negatives Gefühl] verfällt, hat es seinen Zweck verfehlt. Sollte es aber nur den Lesefluss stören, sodass sich der Leser die Stelle erneut durchliest und sich über diese eigenartige Form Gedanken macht, wurde so genau das bewirkt, was ich wollte – nämlich eine sonderzeichenfreie Hervorhebung der Textstelle. Ich kann natürlich nicht erzwingen, dass sich ein Leser soundso zu verhalten hat, oder dass eine Stelle diese und jene Auswirkungen haben soll, in meinem Kopf klang das aber nach einer guten Idee.

Nun zum Inhalt. Ich denke, ich nehme der Geschichte nicht zu viel weg, wenn ich enthülle, dass Gary in der Geschichte nicht allein sein wird. Ähnlich wie Mary sich durch ihn dazu verleiten hat lassen, einer pseudopolitischen Bewegung anzugehören, wird er natürlich weiterhin nach politischen Bündnissen suchen, die in Alice ihren größten Feind sehen. Das ist von dem, was wir bereits über ihn wissen, absehbar. Als Außenstehender kann man natürlich leicht über seine Taten urteilen (und über seine egozentrische Weltanschauung, mit der er diese begründet, die noch näher beleuchtet wird), sobald sich die Geschichte vollständig entfaltet, wird man dazu allerdings (hoffentlich) mehr Nuance benötigen.
Aus dem Kontext gerissen klingt dieses Zitat gesellschaftskritischer als es das eigentlich war, das rechnest du mir zu hoch an. Die Nudelsuppen, die er mit dem Geld finanzieren könnte, würde er selbst essen – es wird impliziert, dass er hungert, um Rache zu üben, nicht dass er so oder so sich darum kümmerte, ob andere hungern. Natürlich steckt in diesem Rest noch ein Funken Gesellschaftskritik, aber der verfehlt das Ziel, weil Gary die Karte als Lohn bekam, als sie noch näher an ihrem eigentlichen Wert war und nicht die Reichtümer hätte, sie sich wirklich zu leisten. Der Gedanke, den du aussprichst, ist zwar Teil der Aussage, aber sie wird über die falsche Person getätigt.
Psy entsteht als Abkürzung von Psychic, weil English gleich so much cooler ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Witz abgeändert noch mal wiederholen werde, aber irgendwo braucht die Fic auch ihre Quote an schlechten Anspielungen.

Mich freut, dass dir die Geschichte bis hierhin gefallen hat, und ich versuche, sie demnächst™ fortzusetzen.

Liebe Grüße
Yuuma
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