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Autor: Una Mia
Reviews 1 bis 25 (von 36 insgesamt):
04.07.2020 | 16:15 Uhr
Hallo Una Mia

Ich entschuldige mich für die lange Abwesenheit aber ich bin erst jetzt dazu gekommen, dein neuestes Kapitel zu lesen.

Eine diesmal nicht ganz so überraschende Wendung. Dass Shukran bestrebt war, sich zu bessern, wurde in früheren Kapiteln schon recht unmissverständlcih angedeutet. Schön aber zu sehen, dass Mayas Behandlung Erfolg hatte. Ich bin leider in Medizin und auch in Medizingeschichte nicht so bewandert und weiß daher nicht, ob und wie man im alten Ägypten Nymphomanie behandeln konnte. Das würde mich wirklich interessieren.
Dass Nailah ihn inzwischen wirklich liebt, kann ich mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen. Das ganze klingt für mich eher nach Stockholm-Syndrom. Es wäre vielleicht ganz gut, der Leserschaft auch mal Nailahs Sicht der Dinge zu vermitteln.
Sonst aberfinde ich den Ansatz gut, dass ein "Bösewicht" sich bessert und zu den "Guten" überwechselt. Kommt mir viel zu selten vor, gerade in AC. Da hatten wir bisher eigentlich immer nur Asassinen die zu den Templern überlaufen, aber nie umgekehrt. So als wären die Templer unrettbare Spinner die ihre Taten und Ansichten nie hinterfragen. Umso schöner hier mal zu sehen, dass das einer tut.

Allerdings wird für Bayek das ganze noch schwerer zu glauben sein, als für mich. Ich hoffe doch, er behält die Nerven und tut nichts unüberlegtes. Und vor allem hoffe ich, dass Ebonee und Aulus nicht doch bereits informiert sind über Shukrans "Verrat". Sonst wird es hässlich.

Liebe Grüße!
Drachenritter

Antwort von Una Mia am 04.07.2020 | 19:20 Uhr
Hallo Drachenritter!

Die alten Ägypter waren teilweise schon sehr fortschrittlich in der Medizin. Es sind Papyrusrollen mit Rezepten und Behandlungsmethoden erhalten. Die Rezepte gegen Verdauungsstörungen, die ich im 24. Kapitel beschrieben habe, sind zum Beispiel überliefert. Sie hatten auch erstaunlich gute Kenntnisse der Anatomie. Es ist belegt dass sie erfolgreich Bandagen, Schienen, Gipsverbände, angewendet und Vernähungen von Wunden vorgenommen haben. Komplexere Krankheitsbilder konnten sie nicht diagnostizieren. Und sie sahen darin sehr oft die Strafe der Götter oder Einmischung von Dämonen. Deshalb waren auch oft Priester zugegen die Gebete und Zauberformeln usw. rezitierten. Oft machte das der behandelnde Arzt auch selber. Weshalb auch viele Ärzte Priester waren. Es gab auch oft in den Tempeln Becken mit Heilwasser, für die magische Wasserkur. Ausserdem ließ man die Patienten im Tempel schlafen, um auf diese Weise eine Art therapeutischen Traum hervorzurufen. Die Heilung suchenden Menschen schliefen in kleinen Räumen, die des Nachts stockdunkel waren – lediglich einige besondere Lampen brannten, um die gewünschten Träume hervorzurufen. Diese Atmosphäre wird sicherlich nicht selten bei dem Kranken einen Zustand bewirkt haben, der der Hypnose nahekam. Der Patient hoffte so in einem Gespräch mit den Göttern etwas über den Weg seiner Heilung zu erfahren.
Wieweit jetzt die Satyriasis behandelt wurde ? ... das ist halt FF.

Mit dem Stockholm-Syndrom hast du ganz sicher recht. Hatte ich auch so gedacht. Aber das Resultat unterm Strich zählt, sie hat sich verliebt. Und anders als bei einer Geiselnahme wollte Shukran ihr nie etwas tun. Im Gegenteil. Das er selber geschunden wurde und große Probleme hat ist eine andere Sache.

Und der Bösewicht Wechsel ist mir so hoffe ich glaubhaft gelungen.
Über den Rest liegt noch schweigen.

Herzlichen Dank für Dein Review
Una Mia
29.05.2020 | 18:21 Uhr
Hallo, Una Mia

Schön, dass du weiterschreibst.
Wie ich vermutet hatte. Die paar Römer waren für unsere Verborgenen kein Problem.
Amunet muss jetzt die Krankenschwester spielen. Oh, das passt ja so gar nicht so ihr, aber ich bin ihr das vergönnt. Vor allem, dass sie machen muss, was Maya sagt. :D
Ich rechne ihr aber an, dass sie sich alle bissigen Kommentare die ihr vermutlich auf der Zunge liegen verkneift und sich auf die Mission konzentriert.
Dem armen Bayek ist kein Seelenfrieden vergönnt. Ich kann voll und ganz verstehen, wie ihm die Ungewissheit zu schaffen macht. Er hat schon einmal sein Kind verloren. Ein zweites Mal überlebt er das nicht.
Was mir aber auch gefällt ist, dass er Kuppler spielt und Aaron und Nassor wieder zusammenbringen will. Gut, da ist ein bisschen Eigennutz dahinter. Lieber ein schwules Pärchen als ein Nebenbuhler um die Liebe seiner Frau und seiner Tochter. Aber es sei ihm verziehen.
Allerdings mache ich mir auch große Sorgen um Amany. Ich hoffe, wo immer sie ist, dass der Orden nicht zu grausam zu ihr ist und es ihr halbwegs gut geht. Und vor allem natürlich, dass Bayek und die anderen sie bald finden. Ich hoffe du lässt uns nicht zu lange im Unklaren.

Liebe Grüße!
Drachenritter

Antwort von Una Mia am 24.06.2020 | 17:55 Uhr
Hallo Drachenritter!

Mea culpa! Ich hab irgendwie glatt vergessen eine Antwort zu schreiben.
Jetzt hat ja mein Kapitel das Review schon überholt und du hast sicherlich gelesen dass sich Dein Wunsch: "Alle mögen sich bald finden", schon fast erfüllt hat.
Wie fandest Du eigentlich dass ein "angeblicher" Bösewicht quasi die Seiten wechselt?

Wie immer danke ich Dir recht herzlich für Deine Meinung!
Liebe Grüße Una Mia
24.05.2020 | 16:21 Uhr
Hallo Una Mia

Es freut mich sehr, dass du die Story nach langer Abwesenheit fortsetzt.

Du setzt nahtlos an den letzten Kapiteln an (zu denen ich, wie ich zu meiner Schande gerade feststellen musste, nie reviewt habe. Dafür entschuldige ich mich.)
Die Handlung nimmt Fahr auf, und der arme Nassor ist wieder mal direkt in die Falle getappt. Ich habe zwar Mitleid mit ihm, muss aber auch ein bisschen den Kopf schütteln.
Immerhin, Amunet weiß nun, was Sache ist und dass Bayeks Leben weiter gegangen ist, auch ohne sie. Wie schon des öfteren erwähnt, bin ich der Überzeugung dass sie auch noch ein paar Lektionen in Demut braucht.
Zum neuesten Kapitel: Du hast Nassors Situation gut beschrieben und man konnte sich gut in sich hinein versetzen. Allerdings mach ich mir mehr Sorgen um Amany. Sie ist ein Kind und an allem völlig unschuldig.
Eine kleine Kritik muss ich allerdings anbringen, auch noch aus den vorherigen Kapiteln. Du wechselst etwas abrupt die Perspektive. So warst du hier eine Zeit lang bei Nassor und plötzlich, ganz unvermittelt in der Sicht von Aaron, dann wieder Nassor, dann ganz kurz Bayek. Da fällt es manchmal schwer zu folgen. Nichts gegen Perspektivwechseln und ich heiße es gut, dass du es vermeidest, wie viele andere Autoren es hier machen, nach einem Absatz extra dazuzuschreiben wessen Perspektive wir jetzt lesen, aber ein bisschen weniger unvermittelte Perspektivwechsel wären gut für den Überblick.
Sonst bin ich sehr gespannt, wie es jetzt weitergeht und ob sie Nassor doch noch bemerken. Um Bayek und Co mach ich mir gerade wenig Sorgen. Zwei zu eins in der Unterzahl? Mein Gott, Römer holt euch noch ein paar dazu, sonst wird es unfair.

Liebe Grüße!
Drachenritter

Antwort von Una Mia am 24.05.2020 | 16:49 Uhr
Lieber Drachenritter!

Danke für den wertvollen Hinweis mit den Perspektivenwechsel! Ich habe es auch schon ausgebessert, so wie ich es normalerweise mache. Habs diesmal einfach vergessen.

Mein Gott, Römer holt euch noch ein paar dazu, sonst wird es unfair. :))) Ja wirklich! Aber das wissen die noch nicht ;)

Herzlichen Dank, für dein Feedback!

Liebe Grüße Una Mia
06.10.2019 | 19:00 Uhr
Hallo Una Mia,
da es hier leider keine auf Rev-Antwort-Antwort-Funktion gibt, antworte ich auf deine Frage mittels eines Reviews. Hab ich eh in letzter zeit zu wenige geschrieben.
Diese Situation, die ich angesprochen hatte, bezog sich auf Bayeks Reaktion auf Nassors und Arons Beziehung. Ich glaube nicht, dass ihn so etwas stören würde. Und ausserdem ist dieser Fakt, warum es jetzt solche Probleme mit Amunet gibt, auch wenn es für Bayek sicher ein leichtes gewesen wäre sie aufzuklären.
Und vergiss nicht, die Ptolemäer, die in den letzten Jahrzehnten über Ägypten geherrscht hatten, Griechen waren. Und die hatten ja damit gar keine Probleme. Ich bin mir sicher, dass sie die Ägypter auch dazu beeinflusst haben. Dieses Versteckspiel udn die Lüge, dass Maya Nassors Frau wäre, wären absolut nicht nötig. Es gäbe auch so genug Konflikte, zum Beispiel mit Aulus und den anderen Mitgliedern des Ordens.

Udn da ich da deine Antwort zu Amunets Verhalten lese... Ich versteh sie schon, dass sie so denkt, aber wie gesagt, es wäre nicht nötig gewesen.
Das war das, was mich so gestört hatte. Aber, das ist nun auch vergossenes Wasser.

Wohlan denn, ich wünsche dir einen schönen Abend,

Aniron
06.10.2019 | 14:01 Uhr
Hallo Una Mia
Eigentlich wollte ich kein Review mehr schreiben, da ich mit einer bestimmten Situation am Ende von Teil 1 nicht zufrieden war und die auch Teil des Konflikts in diesem Teil ist. Aber darum gehts hier in meinem Review auch nicht.
Ich finde es toll, dass du nach der langen Abwesenheit zurückgekommen bist, wie ich dir ja auch schon geschrieben habe udn dass du auch an deiner Geschichte festhältst.
Und ja, die Dialoge kommen wieder, das freut mich.

Allerdings stösst mir die Darstellung von Amunet ziemlich sauer auf, speziell auf dieses Kapitel bezogen.
Klar, es ist gut möglich, dass Amunet es bereut, dass sie Bayek verlassen hat, aber ich halte sie für gefestigt genug, dass sie sich nicht auf ein solches Teenie-Verhalten runterlässt. Ich glaube, dass sie in dem Kredo ihren Frieden gefunden hat. Ich kaufe ihr nicht einmal das genervte "Seid ihr endlich fertig?" ab und von dem angriffslustigen Satz ein paar Zeilen weiter unten will ich gar nicht erst reden. Das ist nicht Amunet, die wir kennengelernt haben, sondern irgendein eifersüchtiges Frauenzimmer.
Ich selbst mochte Amunet auch nie besonders, aber so, ist sie mir nie vorgekommen. Mir kommt es so vor, dass sie Bayeks Beziehung mit Maya zerstören möchte, so in der Richtung "wenn ich ihn nicht haben kann, dann du auch nicht", und nein, sowas kann man ihr einfach nicht anhängen.

Ich meine die Kritik nicht böse, aber heute morgen sass ich doch etwas fassungslos vor dem Bildschirm, als ich das gelesen habe.

Grüsse,
Aniron

Antwort von Una Mia am 06.10.2019 | 15:31 Uhr
Hallo Aniron!

Danke dass Du dich doch dazu durchgerungen hast mir Deine Meinung zu sagen. Ich finde das äußerst wertvoll um sich zu reflektieren!
Ich habe einen Teil des nächsten Kapitels schon geschrieben worin auch ein wenig auf diese Situation eingegangen wird.

Zu Amunets Verteidigung will ich hier erklären was ich denke: Sie kennt Maya nicht. Hat sie das erste mal im Sandsturm gesehen und ihr Kommentar damals: „Bayek, sie verheimlicht etwas. Möglicherweise ist sie die Verräterin.”
Sie traut ihr nicht, weil sie sie eben noch nicht kennengelernt hat. Dann erfährt sie von Maged, das sie nicht nur ein Kind sondern auch einen Mann hat. Und zu allem Überfluss soll sie selbst oder Bayek für deren Rettung eingestaucht werden. Dann sucht sie Bayek um sich mit ihm zu besprechen. Als sie ihn findet würde nach dem eben beschriebenen und dem gerade unfreiwillig gesehenen, kaum eine Frau freundliche Töne anschlagen, die für ihren einstigen Partner noch irgendetwas empfindet. Auch wenn es keine Liebe mehr ist. Maya ist halt in ihren Augen nur eine treulose Schlampe. Möglicherweise sogar die Verräterin und nicht gut oder sogar gefährlich für Bayek.
In die Richtung: "Wenn ich ihn nicht haben kann, dann du auch nicht!" wollt ich sicher nicht gehen. Außerdem empfinde ich Amunet längst nicht als so abgeklärt wie sie sich gerne gibt. Im Gegenteil, ich denke, das ist oft nur Fassade.

Ich hoffe ich hab dir meine Sichtweise etwas näher gebracht.

Außerdem würde mich noch interessieren was Du damit meinst: "... da ich mit einer bestimmten Situation am Ende von Teil 1 nicht zufrieden war..."
Wenn du es mir schon geschrieben haben solltest verzeih mir , ich erinnere mich nicht mehr.

Vielen Dank für Deinen Input!
Liebe Grüße una Mia
02.10.2019 | 17:43 Uhr
Hallöchen!

Mir ist aufgefallen, dass ich noch gar kein Review dagelassen habe (ach du Schreck!) ^^ Das hole ich hiermit nach, denn genau genommen, bin ich schon seit "Maya" dabei. (:
Dein Schreibstil gefällt mir wirklich sehr. Du hast diese Art zu schreiben, die den Leser direkt ins alte Ägypten zieht und man hat das Gefühl live dabei zu sein. Ich bin jedes Mal auf's neue erstaunt, wie gut du über diese Zeitepoche Bescheid weißt!
Gestoßen bin ich auf deine beiden Maya und Bayek Geschichten nur, weil ich AC Origins selbst gespielt habe und ich habe es nicht bereut. ^^
Ich muss sagen, schon während des spielens, wurde mir Aya mit jedem neuen Treffen ein Stück weit unsympathischer. Blind hatte sie auf Kleopatra vertraut, hatte ihre eigenen Ideale, die sich mehr und mehr von Bayeks unterschieden. Immer wieder bekam ich das Gefühl vermittelt, als hätte sie den eigentlichen Grund ihrer Rache, und zwar Khemu, völlig aus den Augen verloren. Schließlich mussten ihr auf die harte Tour die Augen geöffnet werden. Sie wurde verraten, in ihrem Stolz verletzt und hat ihre Liebe verloren. Am Ende tat sie mir schon ein wenig Leid.
Genau dieses Gefühl hast auch du mit "Maya" vermittelt. Doch obwohl mich Aya so manches Mal in ihren Handlungen enttäuschte, konnte ich sie auch nicht hassen.
"Maya und Amunet" hat genau dieses Gefühl noch einmal aufgenommen und bewiesen, dass Aya kein Herz aus Stein hat. Sie hat einfach nur die falschen Entscheidungen getroffen. Nun... das war jetzt viel zu Aya. ^^
Die Protagonisten sind ja in beiden Geschichten Maya und Bayek, also werde ich ihnen auch noch ein paar Worte widmen. Zu aller erst: Sie sind wirklich wundervolle Charaktere. In der Gestaltung der beiden, musst du wirklich viel Liebe und Sorgfalt gesteckt haben.
Sie sind ein schönes Pärchen, umso tragischer sind all die Probleme, mit denen sie konfrontiert werden. Dieses Gefühlschaos und dieses Hin und Her hat mich wirklich mitgerissen. Und es nimmt noch kein Ende!
Nassor hat die Stadt betreten und ausgerechnet Ebonee erwählt er sich als Vertrauensperson... Unheil ist vorprogrammiert und ich bin unglaublich gespannt, wie es weitergeht!

Soo, lange Rede, kurzer Sinn! Diese Geschichte ist wirklich jedem zu empfehlen, der auch nur einen Funken Interesse am alten Ägypten hat! Ganz gleich, ob man das Spiel gespielt hat oder nicht, das macht keinen Unterschied. Man findet sich wunderbar in der Story zurecht. Zugegeben, auch mich hat ab und an, aber doch eher selten, der plötzliche Perspektivwechsel verwundert, doch meistens konnte ich mich gut darauf einstellen, da es klar gegliedert war. Selten habe ich Rechtschreib- oder Grammatikfehler entdeckt, das sind dann diese kleinen bösen Fehler, die sich selbst durch die dritte Korrekturlesung schleichen, ich kenne es selbst. ^^

Deine Geschichte verdient jedenfalls viel mehr Resonanz! (:

Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel und bis dahin!

Liebe Grüße
Clove

Antwort von Una Mia am 02.10.2019 | 20:41 Uhr
Hallo Clovest!

Es tut sooo wahnsinnig gut Deine Rückmeldung zu lesen! Vielen herzlichen Dank, dass Du dich dazu durch gerungen hast! ^^
In diesem Review steckt so viel Lob, dass ich ganz rot werde. ;)
Ehrlich, es ist so unglaublich aufbauend wenn man erfährt, dass irgendjemand dein Geschreibsel zumindest etwas berührt.

Genau wie Du Aya beschreibst, habe ich das auch empfunden. Und aus meiner (Bayeks) Enttäuschung heraus , sind diese Geschichte entstanden.
Ich hoffe sehr dass Du auch weiter dabei bleibst und würde mich total freuen wieder von Dir zu lesen.

Recht viele liebe Grüße Una Mia
JashNevan (anonymer Benutzer)
13.08.2019 | 23:17 Uhr
Hallo Una Mia,


Ich letzten Tagen beide deine Geschichten verfolgt bzw gelesen. Ich finde du hast einen sehr schönen Schreibstil und die Formulierungen gefallen mir sehr. ich habe das Spiel selber nicht gespielt daher würde es mich jetzt nicht unbedingt stören wenn du zu sehr von der Handlung bzw. gerade in dieser Geschichte weiter abweichst.

Besonders die damals umgangssprachliche Formulierungen hast du meiner Meinung nach sehr schön recherchiert und mit Erklärungen versehen. Das bringt Stimmung in die Geschichte und lässt sie glaubwürdig wirken.

Die Handlung fand ich bisher auch sehr spannend und ist nachvollziehbar. Gelegentlich musste ich etwas überlegen da du teilweise zwischen den Charakteren hin und her springst obwohl ich noch in der zuvorigen Handlung gewesen bin. :)

Ich finde es schade dass deine Geschichte relativ wenig Resonanz findet und finde es ehrlich gesagt sehr schön dass du trotz alledem die Geschichte fort führst. Denn gerade Lob und Kritik ist es was einen motiviert.

Ich werde deine Geschichte auch weiterverfolgen und sicherlich gelegentlich auch noch etwas schreiben. ( bin ansonsten eher ein eher stummer Leser) *-*
Leider hast du bisher wenn ich es richtig gesehen habe nur diese beiden Geschichten im Portfolio denn deine Art zu schreiben gefällt mir wirklich sehr.

liebe Grüße JashNevan.

Antwort von Una Mia am 14.08.2019 | 18:54 Uhr
Hallo JashNevan!

Hab tausend Dank für Deine Rückmeldung! Es freut mich sehr, dass Du Dich dazu durchgerungen hast. Ich weiß erst wirklich wie wichtig Reviews sind seit dem ich selber schreibe.
Es ist sehr schön dass Dir meine Geschichte gefällt. Aber mich interessiert auch, was würdest Du Dir wünschen wenn Du Dir eine Story aussuchen könntest? Wo sollte sie spielen, wenn ich eventuell mein Geschichten-Portfolio erweitere? ;)

Des Weiteren finde ich es sehr faszinierend dass anscheinend die Meisten, zumindest die die sich zu Wort gemeldet haben, das Spiel nicht, oder nicht ganz gespielt haben. Keine Ahnung warum das so ist.
Auf jeden Fall würde ich mich riesig freuen wieder von Dir zu lesen. Jede Art von Input ist willkommen.

Recht liebe Grüße Una Mia
05.08.2019 | 20:59 Uhr
Hallo Una Mia

Ich scheine irgendwie der einzige zu sein, den es noch interessiert, wie die Geschichte weitergeht :, (
Aber ich bleibe treu dran bis zum Ende.

Oha das nächste Ordensmitglied. Die Gazelle. Der Name muss Männern eingefallen sein. Schließlich bezeichnen manche von uns attraktive Damen mit schlankem Körperbau und langen Beinen heute noch so.
Oje, sie steckt Aulus was, was für unsere Freunde gefährlich werden kann. Und ich verkneife mir jetzt alle blöden Wortwitze die mir dazu einfallen. XD

Ich habe geahnt dass ihre Hilfsbereitschaft Maya früher oder später in Schwierigkeiten bringen würde. Dieses Mal waren Bayek und Senu da, aber ich kenne dich und weiß, dass der Orden Maya irgendwann erwischen wird, wenn die beiden nicht da sind.
Der gute Bayek scheint, neben allen anderen Problemen auch einen gewissen Nachholbedarf zu haben. Ist auch verständlich. Ich hoffe da passiert nichts zwischen ihm und Amunet. Bei dir ist ja irgendwie alles möglich. Und das soll jetzt keine Kritik sein. Im Gegenteil. Es spricht für dich dass man nicht weiß womit man rechenen soll. (Sieht man davon ab, dass der Orden Maya noch verschleppen wird. Daruf bin ich bereit zu wetten.)

Was ich mir irgendwie wünschen würde, wäre mal ein wenig Interaktion zwischen Maya und Amunet. Sie kennen sich zwar schon von ganz früher aber nur oberflächlich. Viel hat sich geändert und ich finde die beiden sollten sich mal kennenlernen. Vielleicht werden sie sich dann gemeinsam auch über ein paar Dinge klar.
Ich bleibe jedenfalls gespannt dran.

Liebe Grüße!
Drachenritter

Antwort von Una Mia am 06.08.2019 | 07:38 Uhr
Hello lieber Drachenritter!

Es scheint so, dass es niemand mehr interressiert. Aber ich sehe, dass ich eine Menge "stummer Bewunderer" habe.
Das ist zwar nett weil ich die Zahlen der Aufrufe sehe, aber ab und zu ein Review von denen währe doch sehr schön.
Das macht aber Deine tollen Rückmeldungen, zu noch viel, viel wertvolleren. Danke tausendmals für diese Treue!

Und auch herzlichen Dank für den Input zu Maya und Amunet. Das hatte ich zwar noch nicht angedacht, doch es könnte durchaus interessant sein/werden ;-)

Liebe Grüße
Una Mia
25.07.2019 | 20:47 Uhr
Und wieder hallo.

Eine überraschende Wende, das muss ich sagen. Shukran sucht nach einer Therapie.
Der erste Gedanke als ich gelesen habe wie er sich damit an Maya wandte war: "Stoss ihm eine Klinge in den Hals, solange du noch kannst!" Aber Maya ist nicht Amunet. Die würde wahrscheinlich genau das tun. Maya aber ist Heilerin und im Prinzip hat sie ja recht. Man darf einem Kranken nicht die Aussicht auf Heilung verweigern. Und einem Schurken nicht die Möglichkeit zur Besserung. Allerdings teaserst du uns ja bereits an, dass sie sich mit ihrer Hilfsbereitschaft Ärger einhandeln wird. Aulus hat Shukran ja ohnehin schon auf dem Kieker und sollte der sich wirklich bessern, sowohl Gesundheitlich als auch charakterlich dann wird das Ärger geben. Und wenn Aulus dann noch herausfindet, dass Maya inzwischen Bayeks Gefährtin ist und er sich die ganze Jagd auf Amunet hätte sparen können, dann wird es finster.
Kleine Anregung von meiner Seite noch: Aulus ist ja offenbar der Hauptantagonist. Wenn du uns Lesern den Bösewicht schon gesondert präsentierst bevor ihn die Portagonisten überhaupt kennen lernen, dann solltest du das möglichst dazu nutzen, ihm Persönlichkeit zu verleihen. Bisher wissen wir nur dass er römischer Präfekt, Mitglied des Ordens der Ältesten und ein gewalttätiger Choleriker ist. Kurz gesagt: Ein klischeemäßiges Ar***loch ohne tiefer Persönlichkeit. Er braucht, wie ich finde, einen Hintergrund, irgendetwas positives was seine Motive erklärt und klar macht was ihn für den Orden qualifiziert. Man könnte jetzt einwenden, dass das die Ordensmitglieder im Spiel ja auch nicht hatten, vor allem gegen Ende nicht, aber das hat mich eben schon am Spiel gestört. "Der Orden der Älstesten ist böse, bring sie alle um" Und man tut das, ohne nachzufragen. Klar Bayek will Rache und daher sind ihm Details egal aber trotzdem für mich als Spieler war das etwas dünn.
Gerade bei einer Geschichte über die Ursprünge der Assassinen und Templer ist es wichtig beide Seiten zu bleuchten. Klar Aulus ist der Bösewicht das soll er auch bleiben aber momentan wirkt er einfach mehr wie ein Abziehbild des Bösen ohne Ecken und kannten. Ich als Leser finde ihn momentan widerlich, aber mehr wie eine Kakerlake die mich anekelt und nicht wie ein furchteinflößender Bösewicht. Ihm fehlt einfach noch etwas Schliff.
Man soll nicht nur kritisieren. Decimus ist dafür besser gelungen. Man weiß zwar kaum was über ihn, aber er agiert nachvollziehbarer und wirkt greifbarer für mich als Leser. Er wirkt eben wie eine Person und nicht wie ein wandelndes Klischee wie Aulus.
Das nur so als kleine Anregung. Ansonsten hat mich das Kapitel wirklich neugierig gemacht und ich bin sehr gespannt wie es jetzt weiter geht. Auf die anderen, emotionalen Handlungsstränge bin ich ja vorhin schon eingegangen.

Liebe Grüße!
Drachenritter

Antwort von Una Mia am 25.07.2019 | 22:28 Uhr
Hello! ^^

Da hab ich anscheinend ein paar richtige Knöpfe gedrückt, wenn ich so Deine Rückmeldung lese. Es war gewollt das ich damit widersprüchliche Gefühle auslöse.
Zu Aulus... Der wird in den nächsten Kapiteln noch sehr viel näher beleuchtet. Den Anfang macht das Gespräch mit "der Gazelle" wo ich beiden Charakteren noch Tiefe geben werde.
Aber mir ist schon öfter bei Deinen Reviews aufgefallen, dass wir uns manchmal ähnliche Gedanken machen. Zum Beispiel bei Amunet, als sie den jungen Boten umbringt. "Das hätte nicht sein müssen." Da hatte ich vor, das später noch zum Thema zu machen.

Eines freut mich auf jeden Fall sehr, dass ich Deine Neugierde wieder wecken konnte!
Hab vielen Dank für Deine Meinung!
Viele Grüße Una Mia
25.07.2019 | 20:28 Uhr
Hallo Una Mia

Hat länger gedauert als ich gedacht hatte, aber jetzt ist es soweit.

Interessanter Schwenk. MIr scheint du hast dir einige Gedanken gemacht wie du die Handlung wieder in Fahrt bringst. Nailah hat also Bayek und Aaron in diese Lage gebracht. LIebestrank? Ts, auf den blöden Trick fallen Frauen seit Jahrtausenden immer wieder rein.
Ich kann ihr allerdings nicht wirklich böse sein. Was sie durchmacht ist Strafe genug und ich hoffe dass die Verborgenen ihren grausamen Herrn möglichst rasch in die Duat verbannen.

Was ich gelungen finde ist, dass es zwischen Bayek und Maya ein bisschen kriselt. Ich war positiv überrascht als Maya direkt ehrlich zu Bayek war und ich bin sicher das hat auf lange Sicht schlimmeres verhindert aber natürlich steht jetzt etwas zwischen den beiden und Bayeks Vertrauen ist erschüttert. Er ist ein gebranntes Kind und immer noch etwas naiv. Ich hoffe er macht noch eine Entwicklung durch die ihn etwas souveräner auftreten lässt denn ich bezweifle dass er mit seiner jetzigen Art der Bruderschaft ein guter Anführer sein wird.
Das nächste große Porblem ist Bayeks Verhältnis zu seiner Tochter. Sie kennt ihn kaum er ist ein Fremder für sie und für sie ist Nassor ihr Vater. Dass ihn das schmerzt dafür hat er sogar mein vollstes Verständnis und Mitleid.
Auf jeden Fall hat die Geschichte mehrere heiße Eisen und zu Amunet habe ich noch gar nichts gesagt. Für die ist es momentan auch ziemlich fiel und ich wünsche ihr ehrlich noch ein paar Klatschen damit sie begreift was das Kredo der Bruderschaft (ich weiß dass das noch nicht einmal formuliert ist) eigentlich bedeutet und damit sie auch selbst ein wenig sympathischer wird. Ich sehe durchaus Potenzial in der Geschichte und bin gespannt was du dir ausgedacht hast.

Und zu deinem allerneuesten Kapitel bekommst du natürlich eine eigene Review aber da ich dir eine eigene Review für Kapitel 17 versprochen habe, bekommst du eben heute zwei Reviews.

Liebe Grüße!
Drachenritter

Antwort von Una Mia am 25.07.2019 | 22:03 Uhr
Hallo Drachenritter!

Freut mich riesig dass Du Dir Zeit nimmst!

>>Mir scheint du hast dir einige Gedanken gemacht wie du die Handlung wieder in Fahrt bringst.<< Da trügt Dich Deine Intuition. Tatsächlich hatte ich das seit Anfang an so geplant. Und weil mir absolut nichts Neues einfallen wollte hab ich es so belassen wie es gedacht war. Gut, Anfangs war der Gastgeber für das Fest, bei dem es Bayek erwischt, nicht durchdacht. Nur soweit, dass sich Nailah durch ihre Aktion selbst in eine Ausweglose Lage bringt. Das stand schon im ersten Kapitel fest.
Und dass sich Maya und Bayek erst wieder aneinander gewöhnen müssen finde ich, nach dem was sie hinter sich haben, nur logisch. Es würde sich für mich falsch anfühlen wenn sofort wieder alles eitel Wonne währe.

Danke für Deine Meinung!
Liebe Grüße Una Mia
15.07.2018 | 17:00 Uhr
Hallo, Una Mia

So, jetzt wird es Zeit, dass ich mich mal wieder melde.
Ich muss gestehen, angesichts der turbulenten letzten Wochen (erst Prüfungsstress und dann war ich voll und ganz damit beschäftigt, "Grog Effect" fertig zu schreiben) haben mir mehrere Kapitel gefehlt. Ich habe aber jetzt aufgeholt und ich muss sagen, dass sie mich positiv überrascht haben. Ich hatte nicht damit gerechnet dass Maya den Mut hat und Bayek reinen Wein einschenkt. Das hat mich sehr gefreut denn ich kann Dramen die dadurch zustande kommen dass etwas verheimlicht wird und so Familientragödien entstehen nicht ausstehen. Ich bin wankelmütiger, als ich es selbst gedacht hatte, aber das neueste Kapitel hat mir wirklich gefallen. Auch der neueste in der Truppe, Magget. Wir wissen noch nicht so viel über ihn, außer dass er bis über beide Ohren in Aya verliebt ist. Vielleicht passt er ja besser zu ihr, als der viel zu gutmütige Bayek. Mit einem Mal stört es mich gar nicht so, dass sie wieder da ist. Nüchtern betrachtet passten Bayek und Aya nie wirklich zusammen. Das zeigte die Art wie sie mit Khemus Tod umgingen. Bayek ist gutmütig und sanft und manchmal erschreckend naiv, während Aya eine für diese Zeit sehr starke und selbstbewusste Frau ist. Und sie ist attraktiv und sich dessen auch bewusst. Etwas was sich für Frauen in der Antike ja eigentlich nicht schickt. Bayek braucht eine klassische Frau die dem antiken Ideal entspricht wie es eben Maya tut und keine Kämpferin wie Aya.
Du hast die komplexen Verhältnisse schneller geklärt als ich gedacht hätte. Offenbar habe ich den vorgesehenen Plot der Geschichte wirklich falsch eingeschätzt. Etwas was mir, als jemand der sich leidlich mit Literaturwissenschaft auskennt, eher selten passiert. Mich zu überraschen gelingt nicht vielen, aber dir ist es wieder einmal gelungen. Wenn die Story von jetzt etwas stringenter verlaufen würde, besteht durchaus die Chance, dass sie mich wieder so fesselt, wie es die erste getan hat. Der Kuddelmuddel der Charaktere entwirrt sich und ich habe wieder Motivation, zu folgen.

Ich schäme mich irgendwie, jetzt auf einmal wieder so positiv zu sein. Ich komme mir vor wie ein rückratloser Opportunist, oder ein Speichellecker der dir Honig ums Maul schiert, aber ich kann nicht anders. Die Geschichte fühlt sich einfach für mich wieder besser an und ich habe gute Hoffnung, dass du sie wieder auf Kurs bringst.

Liebe Grüße!
Drachenritter

Antwort von Una Mia am 16.07.2018 | 13:19 Uhr
Hallo lieber Drachenritter,

auch wenn es weh tut, so schätze ich doch ehrliche Meinungen. Und ich finde es durchaus ok wenn du deine Meinung auch wieder änderst. (Das Leben ist Veränderung, Stillstand bedeutet Tod.)
Ich habe mich nicht nur von meiner Geschichte zurückgezogen, sondern auch gleich von FanFiktion. Dadurch habe ich eine Menge zum Nachlesen und ich hab ja nach der OP auch ne Menge Zeit dafür.
Also wenn ich in nächster Zeit keine Rückmeldungen schreibe, dann liegt es nicht daran dass ich böse bin, sondern eher das ich meine Hand eine Weile nicht benutzten kann.

Natürlich freut es mich, dass Du wieder etwas Freude an meiner Geschichte gefunden hast. Und auch meine kehrt schön langsam wieder. Ich hoffe das ich genug neue Ideen sammeln kann, bis ich dann wieder einsatzfähig bin. ;)

Es währe schön wenn sich noch der oder die andere aufraffen könnte und mir eine Rückmeldung hinterlässt, denn du warst ja mit Deiner Meinung nicht alleine. Allerdings habe ich dahingehend wenig Hoffnung... es ist so schade :( leider.

Bis (hoffentlich) Bald, in neuer Frische ;)
Liebe Grüße Una Mia
02.07.2018 | 20:06 Uhr
Meine liebe Mia,

erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich lange nicht geschrieben habe. Gerade ist bei mir einiges los, und ich komme erst jetzt dazu, deine Kapitel zu lesen.

Mir gefällt deine Geschichte nach wie vor gut. Auch wenn andere etwas anders sagen. Das ist meine persönliche Meinung. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Da wir beide nur Hobby-Schreiberlinge sind, kann man nicht erwarten, dass wir einen Tolstoi fabrizieren können. In erster Linie sollten wir selbst Spaß an der Sache haben.
Ich hoffe jedenfalls, dass du den Spaß nicht verloren hast...
Ich wünsche dir einen schönen Urlaub. Genieß die Pause und die (hoffentlich) Sonne.

Viele liebe Grüße und vielen Dank!

Deine Schokomilla

Antwort von Una Mia am 16.07.2018 | 08:40 Uhr
Hallo meine Liebe!

Der Urlaub war viel zu kurz. Leider!
Das letzte Kapitel, das ich hochgeladen habe, hatte ich schon vor den vernichtenden Reviews und vor meinem Urlaub fertig. Es hing nur so lange beim Korrekturlesen.
Und ja den Spaß hatte ich komplett verloren.
Jetzt mit etwas Abstand und einer nochmaligen Zwangspause durch meine OP diese Woche, sehe ich die Dinge nicht mehr so schlimm. Ich werde versuchen neue Ideen zu sammeln. Und mal schauen wann ich wieder schreiben kann.
Liebe Grüße Una Mia
30.06.2018 | 18:40 Uhr
Hallo Una Mia,

auch wenn mir die Erfahrung gezeigt hat, dass du meine Reviews gern in den falschen Hals bekommst und anders wertest, als sie gemeint sind, habe ich mich dennoch dazu durchgerungen, dir ein weiteres zu schreiben. Der Anlass dafür sind die letzten Kapitel, die mich reichlich verwundert zurückgelassen haben. Einerseits ist es natürlich eine feine Sache für den Leser, wenn in so kurzen Abständen etwas Neues gepostet wird, allerdings beschleicht mich das Gefühl, dass du keine rechte Freude am Wiedersehen zwischen Bayek und Maya hattest – oder generell am weiteren Verlauf der Geschichte. Ich mag mich irren, aber es liest sich so, als würdest du dir gerade einen Plot aufzwingen, der dir widerstrebt, nur um bestimmte Pairings einzuhalten.
Was bringt mich zu dieser Annahme?
Wenn ich mir die letzten drei Kapitel anschaue, kann ich die darin enthaltenen Dialoge tatsächlich an meinen Händen abzählen, und in Anbetracht, was da so alles passiert – oder auf emotionaler Basis passieren sollte – ist das ein wenig unglücklich. Eine lebendige Geschichte braucht Dialoge, damit dem Leser die einzelnen Figuren durch Worte, Aussagen, geäußerte Meinungen oder auch mal einen ausgestoßenen Fluch nahe gebracht werden können. Auch das eigentliche Geschehen erhält ein ganz anderes Flair, wenn die agierenden Personen miteinander kommunizieren, frei nach dem Aktion-Reaktion-Prinzip. So aber haben wir im Kapitel „Wiedersehen“ eine reine Nacherzählung der Geschehnisse, was insbesondere bei der Hinterhalt-Szene, in der Maged einschreitet und von Amunets Anwesenheit verblüfft ist, einer Verschwendung von großem Potential gleichkommt. Klar, du sagst, er war ihr gewissermaßen schon immer verfallen, aber das äußert sich lediglich in dieser genannten Nacherzählung, nicht durch eine aktive Handlung mit Gespräch. Wir bekommen kein Gegenüberstehen geliefert, das seine Nervosität oder Verzückung zeigt. Wir wissen nicht, ob er vielleicht stammelt, errötet, etwas Unpassendes sagt oder sich bemüht, sich seine Gefühle nicht im Geringsten ansehen zu lassen. Dasselbe bei Mayas Abreise zuhause – eine kleine Abschiedsszene mit Dialogen wäre einem Leser viel näher, als einfach nur die Handlungsabläufe zu schreiben, was einen sehr nüchternen, emotionslosen Eindruck hinterlässt und wieder nicht „mitfühlen“ lässt. Wir bekommen gesagt, wie diese oder jene Person fühlt, aber gezeigt? Nein.
Ich verfolge die Geschichte aus dem einfachen Grund, dass mich Handlungsstränge abseits von vorgekauten Spieleereignissen interessieren. Wenn ich Bayeks „Origins“-Story wissen will, spiele ich das Game und lese dazu keine FanFic. FanFics schließen für mich Lücken, erweitern die Handlung und bringen Neues ins Spiel, und all das kannst du mit deinem hier vorliegenden Konzept. Dass es nicht so recht aufgehen will, liegt schlicht und ergreifend daran, dass du das „Show, don’t tell“-Prinzip (unbewusst?) ignorierst. Es gibt eine Menge hilfreiche Threads zu diesem Thema im Forum (zum Beispiel in Schreiben Allgemein oder Nachhilfe) und man kann sich dort so einige brauchbare Tricks und Kniffe ablesen – und natürlich mit anderen Autoren über persönliche Bedenken austauschen.
Ohne es böse zu meinen, ich sehe diese Geschichte hier gerade in einer Sackgasse. Sie braucht Aufwind, oder sie wird im momentan vorherrschenden Stil beendet, der sich bedauernswert lustlos liest, da einfach keine Spannung mehr aufkommen will. Somit hätte das Ganze ein Ende zur Folge, das vor allem für dich selbst unbefriedigend wäre, nicht nur für deine Leser. Und bevor es soweit kommt, kannst du das Ruder noch herumreißen, sofern du es möchtest.
Dieses Review ist – ich betone es extra noch einmal – kein Angriff und auch keine sonstige Laune. Ich zeige Fehler und Mängel auf, um zu einer Verbesserung beizutragen. Ich sehe auch keine andere Begründung, ein Review zu schreiben, als etwas Konstruktives zu einer Geschichte beizutragen, ansonsten könnte ich mir die Zeilen auch sparen, da sie keine brauchbare Aussage für den Autor mehr hätten.

Ein schönes Wochenende,
Severin

Antwort von Una Mia am 30.06.2018 | 23:37 Uhr
Hallo Severin,

herzlichen Dank, für dein ausführliches Review. Du schlägst damit in eine tiefe, bereits vorhandene Kerbe. Denn anscheinend bin ich im Moment meilenweit entfernt, von dem was ich mir vorstelle und dem was ich dann wirklich an die Leser transportiere. So wie ich das im Augenblick sehe ist meine Geschichte gestorben. Der Karren ist so derart verfahren, dass mir die Idee fehlt wie ich den wieder aus dem Dreck ziehen kann. Ich hab auch schon vor Deinem Review beschlossen, mir eine Pause zu geben und zu versuchen die Geschichte neu zu überdenken. Ein fertiges Kapitel, dass beim Korrekturlesen ist werde ich noch hochladen. Aber ich habe schon eine Erklärung darunter verfasst, dass im Augenblick einmal Schluss ist.
Ich fahre morgen auf Urlaub und ich hoffe, dass ich die anscheinend zu sehr von meinen eigenen, ständigen Schmerzen, geprägte Story, neu definieren und Ideen sammeln kann.

Hab nochmals vielen Dank für Deine Meinung!
Ich wünsche Dir einen schönen Sommer.
Alles Liebe Una Mia
25.06.2018 | 11:55 Uhr
Meine liebe Mia,

diesmal ein etwas ruhigeres Kapitel, welches aber trotzdem sehr interessant ist. Das "sich wieder eingewöhnen in den Alltag" von Bayek und Aron ist gut beschrieben, auch dass es beiden irgendwie in den Fingern juckt weiter zu gehen, Rache zu üben und endlich zurück zu ihren Lieben zu kommen

ich kann Mayas Mutter gut verstehen, dass sie hin und her gerissen ist. Einerseits will sie Gewissheit über Aron haben und andererseits könnte es passieren, dass ihrer Tochter auch noch was zustößt. Ich hätte als Mama da auch bedenken...

Die Kleine ist süß! Anfangs ist alles noch super aufregend, aber wenn es dann zu lange dauert, wird es schnell öde. Kann ich auch verstehen! Ging wahrscheinlich jedem von uns mal so. :-D


Na wer macht denn da die Tür auf? Ich bin gespannt!!

Vielen lieben Dank für ein erneutes schönes Kapitel!
Ma serannas,
Gehabt Euch wohl,
deine Schokomilla!

Antwort von Una Mia am 25.06.2018 | 13:00 Uhr
Hallo ^^

gut, dass es Zustimmung findet, wenn ein Held nicht nach längerem Martyrium einfach aufsteht und weitermacht wie bisher. Es ist ja oft in Filmen, besonders in Spielen so. Ich persönlich halte das nicht nur für unrealistisch, sondern auch für unmöglich. Was allerdings nicht den Wunsch abspricht, selbiges schnellst möglich tun zu wollen.
In der Haut von Mayas Mutter möchte ich sicher nicht stecken. Und ich denke dass altägyptische Kinder im Vergleich zu heutigen, ähnliche Aufmerksamkeitsspannen hatten. Wie schön dass dir solche "Nebensächlichkeiten" der Geschichte gefallen.
Wer da wohl heraus kommt, werden sich die meisten sicher schon denken. Aber es muss ja nicht immer eine Riesenüberraschung sein.

Herzlichen Dank für dein liebes Review!
Viele Grüße Una Mia
Lulu (anonymer Benutzer)
11.06.2018 | 23:40 Uhr
Ok,irgendwie weiß ich nicht genau was ich schreiben Soll :/ Ich war bis jetzt immer eine stille Leserin und habe nun beschlossen einfach meine Meinung zum zweiten Teil von "Maya" raushauen^^ Ich weiß nicht was ich über Nassor denken soll,da seine Gefühle nicht genau erläutert werden,aber irgendwie nervt es mich dass die beiden nun eine "Beziehung" führen. Er liebt zwar Aron und die Ehe zwischen ihm und Maya war nur als Tarnung,aber nun kommt es mir so vor als hätten die beiden wirklich Gefühle füreinander,zumindest Nassor von seiner Seite aus. Das Amany nicht mal ihren richtigen Vater kennt und wahrscheinlich denkt Nassor wäre ihr Vater tut mir sehr leid. Bayek wird sicher nicht grade beigeistert sein,wenn er das später raus kriegt und der Gedanke daran,dass unser armer Protagonist noch mehr Herzschmerz in Kauf nehmen muss,ist schrecklich :( Das Amunet nochmal auftaucht freut mich sehr,denn sie ist mir sehr sympathisch und ich kann leider nicht verstehen warum sie so viele hassen. Nach dem Tod ihres gemeinsamen Kindes haben sich beide(Bayek und Aya) stark verändert. Bayek wollte Rache für Khemus Tod und danach mit Aya wieder nach Siwa gehen und dort versuchen weiterzuleben und an dieser Stelle kann ich Aya sehr gut nachvollziehen. In Siwa ist so viel leid geschehen und sie verbindet dort wahrscheinlich auch nichts gutes mehr. Sie wollte ihr Leben etwas größerem Widmen um vllt ein Grund zum weiter machen zu finden. Ich wünsche mir vom ganzen Herzen,dass sie ebenfalls noch ein Happy-End bekommt denn sie hat meiner Meinung nach aus ihren Fehlern gelernt und versucht es besser zu machen. Auch die Trennung von ihr Bayek verstehe ich sehr gut,in einer zwischen Sequenz vom Spiel,sagte Bayek ja noch zu ihr dass er,immer wenn er sie ansieht an all die schrecklichen Ereignisse der letzten Jahre denken muss und sie sagte schließlich dass es ihr genauso ergeht. Vielleicht musste sie ihr altes Leben und all das was sie geliebt hat,hinter sich lassen um wieder nach vorne sehen zu können...
Ich bete zu den Göttern,dass Maya nicht von Nassor schwanger wird,denn dann würde meine ganze Welt zusammen brechen :( Es scheint mir,als wäre Nassor über den "Tod" seines Geliebten größten Teils hinweg und denkt nur noch an Maya... Als hätte er auf die Chance mit ihr ein gemeinsames Leben zu führen nur gewartet. Wer weiß,vielleicht bekommt einer von ihnen sogar Amunet an ihren Haken? Ok,dass ist vllt eeeeeeetwas unrealistisch,aber das schließlich eine FF und darin ist alles möglich.
Ich bin auf jeden gespannt wie es weiter geht,bitte sei nicht zu Hart zu Bayek und ich hoffe du siehst Amunet etwas mehr aus meinem Blickwinkel und schreibst öfters aus ihrer Sicht,denn das hat mir zugegebener Maßen sehr gefallen ;)
Mögen die Götter mit dir sein Una Mia,liebe Grüße Lulu :)

Antwort von Una Mia am 15.06.2018 | 19:43 Uhr
Hallo Lulu,

es freut mich außerordentlich, dass Du Deine Meinung hier "raushaust."
Zu allererst entschuldige ich mich, für die Schmerzen die ich, da und dort, meinen Lesern zugefügt habe. Aber ich habe auch versprochen dass es ein Happy End geben wird. Und ich arbeite bereits daran ;)
Nun Du musst dich in die Beiden zurückgebliebenen hineinversetzten. Erstens, dass sie beide ihre geliebten Partner verloren haben, sie haben gesucht und denken wirklich es sei endgültig. Zweitens haben sich Nassor und Maya immer schon sehr gemocht und haben mitsammen einiges erlebt und gemeinsam getrauert. Und drittens, glauben ohnehin alle sie sind ein Paar. Da ist es doch nur logisch, natürlich und legitim dass da mehr daraus wird und dass sie aus dem Scherbenhaufen ihres Lebens wieder etwas Gutes machen wollen. Und Nassor hat ja auch schon zugegeben, das er schon immer eine Schwäche für Maya hatte. Das bedeutet jedoch nicht das sie beide ihre verlorenen Geliebten schnell vergessen haben.
Dass Amunet auftaucht war anfangs überhaupt nicht geplant. Doch mittlerweile hab ich mir auch für sie etwas ausgedacht, ich denke das könnte dich freuen. ^^

Zu Bayek bin ich nicht mehr so hart, außerdem wird es bald ein wiedersehen geben ;)

Hab nochmal herzlichen Dank für Dein Review!
Eine beschiedene Frage noch: Wie hat Dir "Maya" der erste Teil gefallen?

Mögen die Götter auch auf Dich wohlwollend herabblicken!
Liebe Grüße Una Mia
09.06.2018 | 22:20 Uhr
Hallo Una-Mia,

Lang lang ist´s her. ^^" Somit hab ich heute die geballte Macht von 6 Kapiteln zu Spüren bekommen und, das auf und ab, ohne Verzögerung, "mit Leiden" können.
Es ist irgendwie schön zu sehen, dass Amunet doch kein gefühlloser Roboter geworden ist. ^^
Es ist wohl das Beste für Maya und Nassor gewesen einander zu finden... aber was das für ein Chaos auslöst. O:O
Die Flucht war gut und OH MANN, als Bayek Aron von seinem Vater und dem Training zur Stärkung des Geistes erzählt hat. WOW. Diese paar Setzte hab ich echt verzehrt. Diedrückende Stimmung, die Trauer und Aufrichtigkeit hinter seinen Worten. *_*

Diese Geschichte ist wahrlich der Abkömmling, von "MAYA". XD

LG,

Daisuke

Antwort von Una Mia am 10.06.2018 | 10:14 Uhr
Hallo Daisuke,

sehr schön wieder einmal von dir zu lesen ;)
und noch viel mehr freut es mich dass es dir immer noch, oder wieder gefällt.

Eines der schönsten Komplimente die ich zu den Geschichten bekomme ist, wenn die Leser mit-leben/lieben/leiden. Wenn ich die Herzen berühren kann und die Story glaubhaft ist, dann hab ich mein eigenes Ziel erreicht.

Hab Dank!
Liebe Grüße Una Mia
04.06.2018 | 10:04 Uhr
Guten Morgen liebe Mia

Erst einmal mag ich dieses Kapitel. Es zeigt die Zerrissenheit der Beiden, als sie erfahren, dass Bayek und Aron möglicherweise noch leben. Ich weiß nicht, wie ich mich dabei fühlen würde.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weiter geht, und wie das Zusammentreffen der 4 ist.

Wenn ich mich in deine Reviews einmischen darf: Wir hatten auf der Con, auf der ich letzte Woche war, eine Diskussion, die hierzu recht gut passt. Dabei ging es um den Unterschied des Hobbies "Fantasy LARP" und "Reanactment". Beim Reanactment ist es überaus wichtig, dass man sich an die historisch korrekten Gegebenheiten hält. Kleidung, Utensilien und Verhalten sind dabei ausschlaggebend. Gerade bei der Kleidung wird strengstens darauf geachtet, dass alles zeitlich gut zusammen passt und die "Jahrhunderte" nicht durcheinander gewürfelt werden. Beim Fantasy Larp ist das alles piepegal. Da kann man eine Gugel aus dem 12. Jahrundert anziehen, und eine Tunika aus einer ganz anderen Zeit, mit modernen Wanderschuhen (damit man sich auf dem Acker nicht die Knöchel bricht). Es sagt auch niemand was, wenn man mit einer Schlafanzug Hose erscheint (solage sie nicht zu modern ist.). Im Lazarett gehen die OPs auch nicht so ab, wie in einem Hospital zu früheren Zeiten. Da kann es schon mal passieren, dass z.B. Nerven wieder "angenäht" werden. (Von einer OP schwester im RL^^)
Der Vergleich dazu mag vielleicht etwas hinken, aber diese Diskussion erinnerte mich daran, wie das bei uns Hobby Autoren ist. Wir sind keine Profis. Wir machen das aus Spaß und weil uns das eine Freude macht über unsere Lieblingsthemen Fantasiegeschichten zu schreiben.
Zur Recherche: Es gibt sooo viele Quellen.... die richtige zu finden ist nicht immer einfach.

Nun, und wenn jemand eine Fanfiktion Geschichte als Lebensratgeber nimmt... Oder einen Roman, in dem steht wie z.B. Verhütung funktioniert... Das ist einer der Gründe, warum auf einem Supermannkostüm steht, dass es keinesfalls zum Fliegen geeignet ist.

Kritik finde ich super wichtig. Es hilf einem dabei sich zu verbessern, und weiter zu wachsen. Es kommt jedoch immer darauf an, welcher Tonfall gewählt wird.

So genug geredet. Jeder hat eine andere Auffassungsgabe, jeder hat seine eigene Meinung.

Ich freu mich darauf, weiteres von dir zu lesen!

Ma serannas,
Viele liebe Grüße und gehabt Euch wohl.
Deine Schokomilla

PS: Normalerweise mische ich mich nicht ein, aber weil ich am Freitag diese Diskussion geführt hatte (jemand hatte sich aufgeregt, dass jemand dort eine Hose aus Baumwolle trug und dabei Schuhe die im 12. Jhdt. modern waren) musste ich gerade, als ich deine Reviews gelesen habe, daran denken.

Antwort von Una Mia am 04.06.2018 | 10:53 Uhr
Schönen Vormittag!

Danke, dass du dich für mich stark machst. Aber er hat in der Grundaussage recht, dass es manche Leute falsch verstehen könnten.
Was mir weniger gefallen hat ist sein Tonfall, noch dazu wenn er selbst keine Recherche betreibt, sondern in seiner Fassungslosigkeit seine Anschuldigungen nur auf sein eigenes Hörensagen stützt. Denn gerade zu diesem Thema gibt es jede Menge Berichte, die alle den selben, wissenschaftlich belegten Schluss zu lassen.
Aber ich hab seinen Einwand ernst genommen und reagiert. Es steht jetzt eine eindeutige Klarstellung unter meinem Text.

Das dir die Zerrissenheit, wie ich sie beschrieben hab, gefallen hat freut mich. Und das Zusammentreffen wird sicher noch spannend. So hoffe ich zumindest ;)

Liebe Grüße Una Mia
03.06.2018 | 23:42 Uhr
Hallo Una Mia - offenbar bestehst du zuerst auf eine Anrede. In Ordnung. ;)

Du hast etwas gründlich missverstanden: ich lasse keinen Frust an dir oder sonst jemanden aus und diese Unterstellung empfinde ich jetzt auch als etwas "am Ziel vorbei geschossen". Ich hinterfrage (berechtigt) deine als Tatsache verkaufte "mögliche Schwangerschaftsabwehr". Und mal abgesehen davon, dass Kinder in der Antike nicht 2-3 Jahre zur Empfängnisverhütung gestellt wurden, wie in deiner "Quelle" angemerkt (siehe dokumentierte Geburten/Stammbäume), sondern aus dem einfachen Grund, dass es keine Hipp Babynahrung gab und es wirtschaftlicher für die Familien war, wenn der neue Esser nicht schnellstmöglichst mit an den Tisch kam: jeder Gynokologe würde über diese Behauptungen den Kopf schütteln. Ich hatte sogar ein Beispiel im eigenen Bekanntenkreis mit einer jungen Mutter, die sich wunderte, vier Monate nach der Entbindung wieder schwanger zu sein. O-Ton: "Ich dachte, wenn ich stille, geht das nicht, das hab ich mal in einem Roman gelesen." Ihrem Frauenarzt ist die Hutschnur hochgegangen und uns im Freundeskreis natürlich auch - über so viel Einfältigkeit, irgendwelche Romane als "Lebenswegweiser" zu nehmen. Und dass war ein Grund mehr, wieso ich einfach nur fassungslos auf diese Zeile in deinem Kapitel gestarrt habe, da ich nicht glauben konnte, dass mir wirklich eine Story unterkommt, in der genau das so steht - ohne den Zusatz, dass es meinetwegen von Maya so geglaubt wird (bei den Römern war das z.B. ganz und gar nicht der Fall, die waren sehr gewieft in ihrer Geburtenkontrolle - so sehr, dass Augustus schon um das schrittweise Aussterben seines Volkes fürchtete und ein Gesetz erließ, dass Frauen und Männer ab einem gewissen Alter zur Heirat zwang, wenn sie keine höheren Steuern zahlen wollten oder andere Auflagen aufgedrückt bekommen).

"Keilschrift, Kompass, Kaugummi - Die illustrierte Enzyklopädie der frühen Erfindungen" [ISBN 978-3866475205] behandelt unter anderem auch sehr ausführlich die antiken Verhütungsmethoden und da steht nirgendwo was vom Stillen. Es ist nur ein Literaturbeispiel von vielen, aber ein besonders angenehm zu lesendes - eventuell könnte dich das Buch sogar generell reizen, denn es behandelt vor allem Mesopotamien, Ägypten, Griechenland und das Römische Imperium, also genau deine Timeline. Und es stecken eine Menge Sachen drin, die dir für deine Story gefallen könnten. Informationen im Internet sind nicht per se schlecht[er], aber auch mit Vorsicht zu behandeln, insbesondere von privat aufgezogenen Hosts, aber das nur am Rande.

Kritische Worte sind kein Angriff auf deine Person, sondern schlicht und ergreifend Kritik. Ich frage nicht nach Rechtfertigungen, ich hinterfrage Teile deines Werkes. Es gibt sehr vieles, was Geschmackssache ist, aber bei solchen Sätzen wie dem im unteren Review zitierten kann ich mich aus Erfahrungsgründen nicht zurückhalten. Es gibt genug Leute, die Aussagen in fiktiven Werken für bare Münze nehmen. Du kannst sagen "Selbst dran Schuld, was bist du auch so blöd", sicher. Aber ist das nicht auch ein bisschen bequem? Was wäre verkehrt daran, in igendeiner Form anzumerken, dass das bloß Aber- oder Irrglauben ist, dem Maya da aufsitzt? Das zerstört die Handlung ja nicht, manövriert dich aber aus der Lage, so dazustehen, als würdest du das Gesagte selbst glauben, da du es ja reingeschrieben hast. Solche Aussagen sind von Götterglauben und anderen religiösen und gesellschaftlichen Handlungen, die ganz offensichtlich antik/Fantasy sind, zu distanzieren. Verlegende Autoren wie M. Zimmer-Bradley und dergleichen machen das beispielsweise auch so. Das sind Hinweise. Gedankenanstöße, die deinen Text verbessern könnten. Es sind keine Angriffe auf dich als Person. Also fass sie etwas entspannter und differenzierter auf und überleg für dich, was die angemessenere Entscheidung in der Geschichte wäre. Es ist deine und was drin steht, bestimmst du. Aber das feiht dich nicht davor, dass andere auch mal anmerken, wenn etwas komplett falsch rüberkommt, wie eben dieser zitierte Satz, so dass du gleich auf "Frust ablassen" schließen musst, was - wie angemerkt - weit übers Ziel hinaus geschossen ist.

In diesem Sinne etwas mehr Gelassenheit und einen schönen Abend,
Sesa

Antwort von Una Mia am 04.06.2018 | 08:41 Uhr
Hallo,

nein, ich bestehe keinesfalls auf eine Anrede, aber sie erhöht den Respekt und senkt, meiner Meinung nach, das Risiko die Kritik als persönlichen Angriff zu werten ;)
Und ich bin meistens gelassen, es sei denn ich werde beschuldigt haarsträubende Fehlinformationen zu verbreiten, obwohl dem nicht so ist.

Du sagst: “Ob du ein Kind stillst oder nicht, hat absolut gar nichts mit einer möglichen Empfängnis zu tun oder nicht.”

Wer sein Kind häufig stillt, wird sehr wahrscheinlich mehrere Monate nach der Geburt keinen Eisprung und keine Menstruation haben. Das hat die Natur so eingerichtet, damit Mütter sich in Ruhe um ihre frischgeborenen Sprösslinge kümmern können. „In Kulturen, in denen Babys natürlich gestillt werden und Muttermilch im ersten Lebensjahr die Hauptnahrungsquelle des Säuglings darstellt, beträgt der Abstand von Kind zu Kind ohne Anwendung zusätzlicher Verhütungsmaßnahmen etwas 1,5 bis zwei Jahre.”
Wie das funktioniert? Das regelmäßige Saugen des Babys bewirkt die Ausschüttung des Stillhormons Prolaktin, welches einerseits die Milchbildung ankurbelt und andererseits den Eisprung unterdrückt. Die Menstruation bleibt aus. Die unfruchtbare Zeit wird durch das Stillen natürlich verlängert. Dieser biologische Vorgang heißt Laktationsamenorrhoe.

Hier ist zu deiner Anschuldigung, ein sehr guter ausführlicher Artikel, der auch die Forscher zu diesem Thema erwähnt.
https://abisz.elternbriefe.de/familie-von-a-bis-z/sexualitaet/natuerliche-familienplanung/zurueck-in-die-fruchtbarkeit-rund-um-die-stillzeit.html

Selbst auf das von dir erwähnte: “Schau dir mal die Geburtsregister aus der römischen Zeit an, aus dem Mittelalter, der Neuzeit. Da wurde alle 12-18 Monate "geworfen".
Die Geburtenregister aus jener Zeit, wurden meistens für wohlhabende Familien oder Königshäuser erstellt. Diese Frauen hatten Ammen, um möglichst oft schwanger zu werden und so den Erhalt ihrer Blutlinie zu sichern.

Auf die Annahme von dir: “Dass Frauen - normalerweise - nicht wieder schnell nach einer Geburt schwanger werden, liegt daran, dass sie wenig bis keine Lust auf Sex haben “ gehe ich hier nicht ein.

Ja, es ist ein fiktives Werk und keine Wissenschaftliche Abhandlung.
Aber ich gebe dir Recht. Es könnte missverstanden werden, obwohl ich keinesfalls behauptet habe es sei eine sichere Methode. Mein Satz : “Immerhin stillte sie Amany noch und das bot meistens Schutz vor neuer Schwangerschaft.” beinhaltet ein MEISTENS.

Aber ich habe auf deine Anregung hin, eine Erklärung zu meinem Text hinzugefügt, um allen Missverständnissen und ungewollten Schwangerschaften vorzubeugen.

Viele Grüße Una Mia
03.06.2018 | 21:47 Uhr
<<Immerhin stillte sie Amany noch und das bot meistens Schutz vor neuer Schwangerschaft. >>

Entschuldige, aber wo hast du diese haarsträubende Fehlinformation her und wieso verbreitest du so etwas?
Ich bin gerade ein bisschen fassungslos. Ob du ein Kind stillst oder nicht, hat absolut gar nichts mit einer möglichen Empfängnis zu tun oder nicht. Sobald die Gebärmutter wieder regeneriert ist, wird eine Frau auch wieder schwanger, und wenn sie zwanzig Säuglinge pro Tag an die Brust lässt. Dass Frauen - normalerweise - nicht wieder schnell nach einer Geburt schwanger werden, liegt daran, dass sie wenig bis keine Lust auf Sex haben - im Zuge des Heilungsprozesses (Nachblutungen + Schmerzempfindlichkeit), der körperlichen Anstrengung (Stichwort Müdigkeit + Milchproduktion) und dem Verantwortungsgefühl gegenüber den Kind. Der Säugling in der Wiege hat Vorrang (und dabei hat sich Mutter Natur auch was gedacht) und nicht der Mann im Bett. Zumindest in den ersten 3-6 Monaten. Beginnt die Frau dann wieder Bereitschaft auf Sex zu entwickeln... ja, passt. Schau dir mal die Geburtsregister aus der römischen Zeit an, aus dem Mittelalter, der Neuzeit. Da wurde alle 12-18 Monate "geworfen".
Wäre Maya nach den Dauersessions mit Nassor nicht schwanger, wäre es nach der langen Zeit schon absolut unglaubhaft. Und die Leute damals wussten das auch - dass die Frau trotz Stillen empfangen kann und wird, denn gestillt wurde in der Zeit 2-3 Jahre. Da hingen nicht selten zwei an der Brust und das nächste war schon auf dem Weg.

Antwort von Una Mia am 03.06.2018 | 22:29 Uhr
Hallo Sesa,

einen schönen Abend wünsche ich dir!

Dass Stillen als Schwangerschaftsschutz in der Antike angesehen wurde, ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

ZITAT aus www.Selket.de
>>Die Ägypterinnen stillten ihre Kinder 3 Jahre lang. Was für uns sehr lang erscheint, war für antike Kulturen durchaus üblich. Durch das lange Stillen verringerte sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Frauen erneut schwanger wurden.<<

Hier eine andere Quelle, die sich auf die heutige Zeit bezieht:
https://www.at.fem.com/leben-familie/Serie-Mythos-Verhuetung-Stillen-wirkt-wie-ein-Verhuetungsmittel
ZITAT:
>> Häufiges Stillen kann den Eisprung der jungen Mutter hemmen und so eine Schwangerschaft verhindern. In diesem Fall spricht man von einer "Laktationsamenorrhoe" (übersetzt: "Ausbleiben des Monatsflusses durch Milchabsonderung"
Stillen schützt nicht 100-prozentig
Einen zuverlässigen, Studien zufolge etwa 98-prozentigen Empfängnisschutz bietet das Stillen allerdings nur unter ganz bestimmten Umständen, die fast nie alle auf einmal gegeben sind: Zum einen darf bei der Mutter nach der Geburt noch keine Regelblutung aufgetreten sein. Zum anderen muss das Baby seit der Entbindung komplett ohne Unterbrechung - und auch nachts - voll gestillt werden....<<

Also ich hab meine Hausaufgaben gemacht.

Es tut mir nur leid, dass ich anscheinend diejenige bin bei der du deinen Frust abbauen musst.
Liebe Grüße Una Mia
22.05.2018 | 17:55 Uhr
Liebe Mia,

Schön zu sehen, dass Amunets Herz doch nicht versteinert zu sein scheint. Mittlerweile ist sie mir sogar fast sympathisch.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es schon merkwürdig für beide (Bayek und Amunet) sein kann, nach so langer Zeit wieder aufeinander zu treffen. Und so eine Massage kann ja schon recht intim sein...
Hut ab, dass er widerstanden hat.

Besonders gefallen hat mir das Gespräch zwischen Bayek und Aron. Dass Bayek ihm seine Hilfe anbietet, Die Idee ist gut mit den Rückzugsorten und den verschiedenen Techniken.

Und auf der einen Seite finde ich das voll schön, was Maya und Nassor gerade erleben. Solange wie es andauert und ihre Männer vor der Tür stehen... Oh weh oh weh, oh Leid, oh weh....

Ich bin gespannt drauf! Ich freu mich und habe Angst, was passiert...

Viele liebe Grüße und gehabt Euch wohl,

deine Schokomilla

Antwort von Una Mia am 22.05.2018 | 18:37 Uhr
Liebe Schokomilla,

ich denke nicht, dass Aya dieses Miststück ist, das manche in ihr sehen. Obwohl ich zugeben muss diesen Eindruck, anfangs, ein wenig geschürt zu haben.
Und bei dieser besagten Szene denke ich tatsächlich, dass Bayeks Stolz eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben könnte.

Bei Aron und Bayek war mir irgendwie wichtig ihnen ein "Handwerkszeug" zur Bewältigung zu geben. Sie sollen in meiner Geschichte, nicht als emotionale Wracks enden.

Wenn die Leser hin und her gerissen sind, hab ich erreicht was ich wollte ;) Ich hab tatsächlich schon einen groben Plan, wie das Ganze enden wird.

Bleib neugierig ^^
Liebe Grüße Una Mia
18.05.2018 | 19:06 Uhr
Meine liebe Mia,


okay, ich muss ja zugeben, dass du mich vorgewarnt hast. Aber DAS hatte ich nicht erwartet. Ich hatte da an ein anderes Pairing gedacht ;-)

Oh neeein, ich möchte nicht in ihrer Haut stecken, wenn Bayek und Aron wieder vor der Tür stehen. Ich werd verrückt. Ich hoff ja nicht, dass sie nun von Nassor schwanger ist! Ich ahne schreckliches.
Was für ein Drama! Die Liebesszene ist wunderbar beschrieben. Genau wie die Gefühle, die da im Spiel sind.
Und man kann es den Beiden nicht verdenken. Sie müssen ja davon ausgehen, dass ihre Männer längst gestorben sind.

Die Befreiung ist auch gelungen. Bayek ist ein zäher Bursche und ich kann mir vorstellen, dass er selbst in diesem Zustand Nassor auseinander reißen kann, wie ein Blatt Papier.
Ich kann ihn aber auch schlecht einschätzen, und bin mir nicht sicher, ob er den beiden verzeihen kann.
Bei Aron mache ich mir da weniger Sorgen, irgendwie. Der scheint da nicht so impulsiv zu sein wie Bayek. (Wie gut, dass ich gerade Blackwall geschrieben habe....)

Spannend, meine Liebe, sehr spannend, ich bin heiß auf das nächste Kapitel. Darf ich noch dieses Wochenende darauf hoffen?

Das erinnert mich etwas an einen Fortsetzungsroman, der über 10 Monate alle 4 Wochen einen neuen Band herausgebracht hatte. Die "Bücher" waren damals so um die 200 Seiten stark und ich hatte mir jedes mal vorgenommen nur 50 Seiten pro Woche zu lesen. Natürlich ging das nicht. Ich war zu gierig und hab alles an einem Stück gelesen.
Dann habe ich es furchtbar bereut, weil ich dann 30 Tage warten musste, bis das nächste Buch zu kaufen war.
So geht es mir hier auch gerade. SPANNEND!!!!!


Viele liebe Grüße, ma serannas, ma falon!
Gehabt Euch wohl,
Deine Schokomilla

Antwort von Una Mia am 19.05.2018 | 07:44 Uhr
Hallo meine Liebe!

ich hatte schon befürchtet, dass es zu sehr auf der Hand liegt um noch eine Überraschung zu sein. Aber anscheinend ist "der Schocker" gelungen.
Mich freut dass ich die Gefühle, die da im Spiel sind, nachvollziehbar beschrieben habe.
Wie gefällt dir eigentlich die Vertuschungsaktion von Amunet?

Das nächste Kapitel ist schon beim Korrekturlesen. Also kommt bald ;) ob es danach mit dem Hochladen, so rasant weiter geht, kann ich allerdings nicht Versprechen. Aber ich bemüh mich!

Ich danke Dir, wie immer für Deine lieben Worte!
Hab ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Una Mia
16.05.2018 | 16:18 Uhr
Hallo liebe Mia,

Uh, das war spannend! Ich hab es gleich zwei Mal gelesen. Die Kämpfe hast du sehr detailliert beschrieben, sodass ich es mir gut vorstellen konnte.
Und dass Anubis diesem ekelhaft Typen den Tod geschenkt hat, finde ich passend!
Vielen Dank für das wunderbare Kapitel!

Ma serannas,
Viele liebe Grüße aus dem Lazarett und gehabt Euch wohl

Deine Schokomilla

Antwort von Una Mia am 16.05.2018 | 17:27 Uhr
Hallo du Arme,

erhohl dich bald!
Wenigstens war es spannend für dich, zu lesen ;)

Werd wieder rasch gesund! Alles Liebe Una Mia
15.05.2018 | 15:05 Uhr
Liebe Mia,

etwas spät, aber dann doch noch geschafft. Normalerweise bin ich ja immer bei den ersten mit dabei (glaube ich), doch diesmal hat mir mein Computer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber jetzt ist alles neu aufgesetzt und ich kann wieder weiter machen! (Reviews per Handy schreiben ist furchtbar. Die Autokorrektur macht immer die komischsten Sachen daraus....)

Also zur Geschichte. Was soll ich sagen, außer mit "high-pitched scream" SENUUUU!!! zu kreischen. Man, was hab ich mich gefreut, dass das Tier noch lebt!

Was Aya (oder Amunet) betrifft, bin ich noch etwas zwiegespalten. Du weißt, wie wenig Zuneigung ich ihr entgegenbringen kann, aber hier gefällt sie mir sogar ein wenig. Der arme junge Mann, den sie da mit ihrer Verführungskunst ködert, tut mir schon fast leid.

Dieses eindeutig zweideutige Gespräch, als sie gerastet haben.... meine Fresse. Als Soldat, der womöglich schon länger keine Frau mehr hatte (vorausgesetzt, er steht auf Frauen), würde da ja wohl jeder drauf anspringen.

Mal sehen, wie ihr Treffen mit Bayek verläuft. Zumindest gehe ich davon aus, dass sie sich wieder sehen...

Wieder ein sehr spannendes Kapitel! Ich bin heiß aufs nächste!!

Ich wünsche dir eine angenehme Woche!

Dareth Shiral,
viele Grüße und gehabt Euch wohl, M'lady

deine Schokomilla

Antwort von Una Mia am 15.05.2018 | 15:31 Uhr
Hallo ^^

ja die gute Senu! Ich liebe dieses Tier!

Was Amunet betrifft, wir werden sehen... ;)
Und ja, der Junge kann einem Leid tun. Und auch Amunet wird sich noch wünschen, nicht so, entschieden zu haben. Aber dazu später.

Es geht bald weiter, vermutlich schon morgen :)
Recht liebe Grüße Una Mia
14.05.2018 | 20:30 Uhr
Hallöchen

Es hat wieder gedauert, aber ich hatte eine wirklich turbulente Woche und ausgerechnet am Montag kann ich das erste Mal durchschnaufen.

Aya nimmt ja in der Tat eine erstaunlich große Rolle ein, aber zuerst muss auch ich meiner Erleichterung darüber Ausdruck verleihen, dass es Senu gut geht. Den Göttern sei Dank! Aber wie ist sie entkommen? Haben Bayeks Entführer sie verwechselt oder vor Bayeks Augen bewusst einen anderen Adler brutal ermordet?
Und ausgerechnet bei Aya landet sie. Die Götter (beziehungsweise du) haben einen seltsamen Sinn für Humor. Ausgerechnet sie rettet Bayek wahrscheinlich. Das ist irgendwie eine bittere Pille.
Das Positive ist, dass sich Nassor inzwischen mausert. Er scheint sein Leben auf die Reihe zu kriegen und sein Selbstbewusstsein zu finden. Das ist gut.
Zum aktuellen Kapitel, beziehungsweise zu Ayas Handeln in diesem muss ich im Dragon Age Stil erstmal sagen: Drachenritter ist absolut dagegen.
Ich gebe zu dass Aya nur naheliegendes tut. Wie Morrigan schon sagte: Männer sind stets dazu bereit einer Frau zwei Dinge zu glauben: Dass sie schwach ist und dass sie einen Mann attraktiv findet. Aber musste sie den armen Kerl denn unbedingt töten? Ich weiß, dass das Nutzen weiblicher Reize in der Assassinenbruderschaft auch später durchaus üblich ist, aber in der Regel nur zur Abelnkung und nicht zum Mord. Das ist eher der Stil der Templer. Aya erscheint nun wirklich wie ein eiskaltes Miststück und ich hoffe, das fällt ihr noch auf den Kopf. Ich wünsche ihr nichts wirklich schlechtes, aber mit Verlaub, sie ist seit ihrer Jugend eine, wie man das modern nennt, Bitch. Und sie braucht dringend eine Lektion dass man nicht einfach so mit den Gefühlen von Männern spielen darf. Nichts dagegen dass sie ihre Göttergegebene Schönheit und erotische Ausstrahlung auch einsetzt aber bitte mit Maß und Ziel. Dem reich beschenkten steht Bescheidenheit gut zu Gesicht.
Der langen Rede kurzer Sinn: Aya braucht eine ordentliche Lektion wenn sie eine richtige Assassinin werden will. Und ich hoffe, dass sie die auch bekommt.

Liebe Grüße!
Drachenritter

Antwort von Una Mia am 15.05.2018 | 11:22 Uhr
Hallo,

ich freu mich trotzdem! ^^ Und hoffe dass "turbulent" im positiven Sinne war.

Aya nimmt dafür, dass ich sie ursprünglich gar nicht einbauen wollte, eine sehr große Rolle ein. Also manchmal haben Geschichten echt ihr Eigenleben! ;) Deshalb hab ich mich auch für die Umbenennung entschieden. Es sind zwei starke Frauen. So unterschiedlich, wie Tag und Nacht, aber dennoch, beide starke Persönlichkeiten. Und beide prägen, helfen und formen Bayek auf unterschiedlichste Weise.
Senu war nie in der Gewalt der Entführer. Anscheinend wollten sie sie erlegen, aber sie ist ihnen entkommen. Weil sie aber beeinträchtigt war, wurde sie letztendlich doch, von jemand anderen, gefangen genommen und schließlich nach Rom verschifft. Um Bayak zu quälen haben sie ihm, dann irgendwann, einen anderen toten Adler gezeigt. Und dass ausgerechnet Aya sie findet... Mein Plan war, von Anfang an, dass Senu mit Hilfe kommt, aber dann dachte ich mir, wen würde sie so sehr kennen, so sehr vertrauen, dass Senu nicht gleich verschwindet, sondern versucht gemeinsam mit denjenigen, zu Bayek zu gelangen. Und dann ist für mich nur mehr Aya übrig geblieben.
Nassors "Aufstieg" dagegen, war eine recht spontane Idee. Es freut mich dass es Dir gefällt.
Die Sache mit dem Mord... Das Kredo: Haltet eure Klingen fern, vom Fleisch Unschuldiger. Wird erst später, im DLC, ein Grundsatz. Ayas Gründe, den Boten zu beseitigen, mögen verschiedene gewesen sein und ich habe tatsächlich vor, noch einmal, auf den Mord einzugehen. Aber ich hoffe zumindest, dass ich sie einigermaßen gut, in ihrer Persönlichkeit treffe und treffen werde. Es war auch, bewusst provokant gemeint von mir.

Nun... die nächsten Kapitel sind schon beinahe fertig und teilweise auch schon beim Korrekturlesen. Es geht also bald turbulent weiter ;)

Hab herzlichen Dank, für Dein, immer geschätztes Statement!
Liebe Grüße Una Mia
07.05.2018 | 16:30 Uhr
SENU!!! Oh dem Erbauer sei Dank!
Wie toll ist das denn, das sie noch lebt! Ich freu mich gerade wie Bolle.
Sehr schön, Senu mit Horus zu vergleichen.

Nassor tut mir auch leid. Also beide tun mir leid. Maya und Nassor... aber schön, dass er jetzt eine gute Anstellung und somit Ablenkung hat.

Oh mann und dann noch der Skorpion! Wie gut, dass er so gut mit dem Wurfmesser umgehen konnte! Und ich find gut, dass er sich wieder etwas besser fühlt.

Wieder ein sehr schönes Kapitel,
vielen dank dafür!

Viele liebe Grüße und gehabt Euch wohl,

deine Schokomilla

Antwort von Una Mia am 07.05.2018 | 16:58 Uhr
Ha, ha... ja das war von Anfang an geplant. Ich kann doch Senu nicht sterben lassen.
Der Satz von Khemu, sie mit dem Auge des Horus zu vergleichen, ist leider nicht von mir. Den sagt Bayek irgendwann in einem DLC.
Aber mir hat er gefallen, darum hab ich ihn eingebaut.

Und in Nassor steckt einiges Potenzial... ;) Das er selbst, gar nicht für möglich gehalten hätte.
In dem Fall, mit dem Skorpion, war es wirklich Glück, dass er so schnell reagiert hat.
Nicht mal seine neue Arbeit hat ihm derart viel Auftrieb gegeben, als dieser Moment.

Freut mich sehr, dass es nach wie vor gefällt. Ich bemüh mich, dass es nicht langweilig wird.

Herzliche Grüße Una Mia
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