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Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
16.04.2018 | 22:37 Uhr
Die Geschichte ist dank der weitgehend fehlenden Formatierung nur sehr schwer zu lesen. Bei den Absätzen, die existieren, ist zudem oft nicht klar, warum sie gesetzt wurden.

Als Faustregel sollte man einen Absatz bei einem Szenenwechsel, einen Zeilenumbruch bei einem Perspektivwechsel setzen, also beispielsweise bei wechselnder wörtlicher Rede, bei der sich der Blickpunkt ja immer auf den jeweiligen Sprecher verlagert.

Einfach mal als Beispiel am ersten Textblock:

„Hoffentlich sind Elenora und Steve Zuhause…“, sagte Rohan.
„Selbst wenn nicht, ich habe ja auch noch einen Schlüssel, also kommen wir auf jeden Fall rein und können meine Kisten holen.“, antworte Akito.
Rohan ging zur Tür und klingelte. Eine gestresste Elenora öffnete die Tür. Rohan und Akito gingen in die Wohnung.
Steve saß im Wohnzimmer. Er sah ziemlich genervt aus.
Akito fragte verwundert: „Stören wir?“
„Nein, im Gegenteil…“, antwortete Steve.
Akito ging zu ihm und saß sich auf das Sofa. „Ist etwas schief gelaufen?“, fragte er.
Steve antwortete etwas leise, so als wolle er nicht, das Elenora es mitbekommt: „Seit dem du ausgezogen bist, ist Elenora komplett anders. Bei jeder Kleinigkeit reagiert sie total über und ist sofort beleidigt.“
Elenora, die das mitbekommen hatte, rief nur: „Jetzt tu nicht so, als wäre ich die einzige die sich merkwürdig benimmt! Du bist doch auch den ganzen Tag auf der Arbeit und wenn du hier bist, hängst du nur vor deinem PC!“
„Du stehst den ganzen Tag nur vor deiner Staffelei und malst Bilder die kein bisschen Geld einbringen, da muss ich ja Überstunden machen…“
„Jetzt hört auf zu Streiten!“, unterbrach sie Rohan, „Das könnt ihr gefälligst machen wenn wir weg sind!“
Akito musste lachen. Eingeschnappt verzog sich Elenora auf ihr Zimmer.
„Warum waren wir nochmal hier?“, fragte Akito, ein Lachen konnte er sich nicht verkneifen, „Ach ja, wir wollten meine restlichen Kisten holen. Aber was ist denn mit Elenora?“

Es ist auch nicht leicht, einen Zugang zur Geschichte zu finden, was aber daran liegen mag, das das Leben von Sims nicht unbedingt extrem spannend ist. Es ist ein eher ungewöhnliches Fandom, aber hoffentlich kannst du ja noch ein paar Fans davon anziehen. ;)

Denk drüber nach, die Satzstruktur etwas aufzulockern. Zuviele einfache Subjekt-Prädikat-Objekt-Konstruktionen wirken monoton. Man sollte es mit komplizierteren Konstruktionen nicht übertreiben, aber gelegentlich sind sie schon erwünscht. Das gesunde Mittelmaß macht es hier.
Wortwiederholungen kommen auch nicht gerade selten vor. Hier empfiehlt es sich, den Text einfach noch mal selbst zu lesen. Dann fallen DInge wie <Akito kicherte und legte seinen Kopf auf Rohans Schulter. Rohan legte seinen Arm um ihn.> auf auf. Oder sowas: <„Ich geh mal den letzten Karton auspacken…“, sagte Akito und ging ins Schlafzimmer. Rohan ging in die Küche. >

Wie dem auch sei, lass dich davon nicht runterziehen. Gerade beim Schreiben kommt viel durch Übung. Wer dran bleibt, der wird auch besser. ;)
Kennst du jemanden, der vielleicht bereit wäre, deine Texte Korrektur zu lesen? Das ist eine der größten Hilfen, die ein Autor bekommen kann, weil es viele kleinere Probleme gibt, die einen selbst nicht sonderlich gut auffallen.
28.03.2018 | 21:48 Uhr
Hey,

also ich wollte dir sagen, dass mir das erste Kapitel sehr gut gefallen hat.
Ich würde dir aber raten, dieses Kapitel als Prolog zu vermerken und die nächsten Kapitel dann etwas zu verlängern. Das hat den Grund, dass es für den verwöhnten Leser komisch kommt, wenn die Kapitel "nur" solch eine Länge aufweisen.
Dies soll keine groß angebrachte Kritik sein, aber so könnten dir durchaus einige Leser verlustigt gehen. Und wenn du das zeitlich mit den längeren Kapiteln nicht hinbekommst, dann sag ich dir etwas, was ich auf schmerzliche Weise [abgebrochene Geschichten, etc. weil zu großer Druck] erfahren musste: Qualität > Quantität, also ist eine längere Pause zwischen Kapiteln durchaus nicht schlimm - allerdings sind 2 Monate o.ä. auch wieder zu lang. Am besten du findest eine Balance zwischen Real Life und dem Schreiben, so ist es zum Beispiel mir leichter gefallen die Dinge zu handhaben. Pro Tag habe ich mir eine halbe Stunde Zeit zum Schreiben eingeräumt und am Samstag sogar eine ganze Stunde. Dies summiert sich dann und schwupps hast du schon zwei Kapitel fertiggestellt.
Natürlich musst du meine Tipps nicht einhalten, das sollen nur (wie gesagt) Tipps sein und keine Must-Do-Things.
Aber genug vom kritischen.

Verzeih mir die Frage, aber baust du auch Lemons ein? Zum Verständnis: Lemons sind die bildlich dargestellten Geschlechtsakte... -äkte... naja, du weißt was ich mein, auch wenn ich mir bei der korrekten Rechtschreibform grad nicht ganz so sicher bin. Jedenfalls würde ich denken (Schubladendenken ahoi!), dass Rohan Top wäre und Akito Bottom. Immerhin hat er schon im ersten Kapitel geweint und eindeutig feminine Züge gezeigt. Und sorry für dieses arge Schubladendenken, aber das System macht es einem nicht leicht auszubrechen. :3

Alles Liebe,
Lily Slyth [@LiLunare auf Twitter]
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