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Autor: Spaceboos
Reviews 1 bis 25 (von 55 insgesamt):
01.07.2020 | 12:09 Uhr
Huhu,

Ich bin gestern über diese Geschichte gestolpert. Und sie hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ihr habt die Charaktere sehr gut getroffen und umgesetzt. Der Schreibstil ist auch sehr angenehm und flüssig gewesen. Eine wirklich sehr schöne Story, die ich bestimmt nochmals lesen werde.

LG
23.03.2020 | 09:29 Uhr
Mir gefällt die Geschichte sehr gut. Die Charaktere sind sehr gut getroffen. Auch der Schreibstil gefällt mir, man merkt gar nicht, dass das eine CoPro ist. Man kann auch richtig mitfiebern. Die Spezies der Mykerianer ist auch spannend beschrieben. So eine Episode hätte ich mir in der Serie gewünscht.

Lg Warrior Strek
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
25.06.2018 | 20:27 Uhr
Hehe, Culber ist ja cool drauf. "Dann brauchst du eine gute Ausrede bei der nächsten Inventur." Jup, DIE braucht er xD

Hach ja, ich kann mir schon denken, dass die Szene der Zweisamkeit unter der Dusche jemandem sehr viel Spaß beim Schreiben gemacht hat. Davon abgesehen fand ich das Gespräch auch wirklich sehr toll und der Rest ist eigene Leseabneigung, für die kein Autor etwas kann. Es war jedenfalls beruhigend zu lesen, dass die beiden zumindest ihren Seelenfrieden bewahren, auch wenn die Situation auf dem Planeten weiter undurchsichtig bleibt.

Dass Corwell natürlich zu Lorca rennt, habe ich mir auch denken können. Ich kann auch verstehen, dass ihr Fragen auf der Seele liegen. Dass es sie aber vorrangig verletzt, dass Lorca ihren Tod nicht mit sentimentalen Reden verhindert hat ... da muss ich Lorca zustimmen: Das hätte Cowatt nicht im Mindesten gestört. Viel eher hätte es ihm noch Macht über Lorca gegeben, wenn er gewusst hätte, wie wichtig Corwell ihm ist.
Aber ich schließe mich auch einem Großteil ihrer Argumentation an. Er macht den Anschein, als bereite es ihm Vergnügen oder als bewege er sich in diesen Sphären deutlich sicherer als in der Diplomatie oder dem friedlichen Alltag. Wenn sich ihm die Gelegenheit bietet, so kommt es bei mir an, würde er sich wohl immer für den harten, ungemütlichen Weg entscheiden. Die Gefahr, das Risiko, die Gewalt. Culbers Rat an Stamets kann ich damit nur unterschreiben ...

Wahrlich, ein Happy End im klassischen Sinne ist es nicht. Aber doch ein runder Abschluss für eine schöne, spannende Geschichte. Dass ihr mit den Personen endet, mit denen es auch begonnen hat, ist wirklich gut gemacht. Auch, dass ihr noch einmal die Dialoge und offenen Punkte in den persönlichen Gesprächen aufgegriffen habt, bildet einen tollen Schluss! Und dennoch genug Material, um weiter darüber zu grübeln und sich zu fragen, was wohl mit den Mykeraniern geschehen ist. Was aus ihnen wird und was passiert wäre, wenn die Sternenflotte nicht interveniert hätte. Und ich mag nachdenken :D

Antwort von Spaceboos am 03.07.2018 | 10:40 Uhr
Du wirst lachen - diese Szene ist nur in der Endversion geblieben, weil AdmiralKat mich daran gehindert hat, sie ersatzlos zu streichen.
Der gesamte Roman ist durchgeschrieben, ganz selten haben wir irgendwelche Szenen inhaltlich überarbeitet. Im Prinzip hat sich an der ersten Rohfassung außer RGZ-Korrektur nichts geändert - mit Ausnahme dieser Szene. Die habe ich drei Mal neu geschrieben und wollte sie dann ehrlich gesagt einfach ganz löschen. Ich war überhaupt nicht zufrieden damit, sie passte für mich nicht zur Geschichte und ich habe sie nur noch gehasst. Also ... nein, jemand hatte leider gar keinen Spaß am Schreiben dieser Szene in diesem Kontext *pfeif*.

Cornwell und Lorcas Aufeinandertreffen ist da natürlich wesentlich weniger harmonisch. Da ich hier antworte, kann ich es ja mal schreiben, dass ich es ganz klasse fand, wie AdmiralKat diese beiden gehandhabt hat. Das hätte ich nie so hinbekommen und ich fand diesen Unterschied unserer Szenen absolut klasse.

Wie es mit den Mykerianern weitergeht, ist in gewissem Umfang im Epilog beschrieben. Es war uns da wichtig, dass wir nicht nur die innere Geschichte genauso schließen, wie sie begonnen hat (weswegen ich im Endeffekt die Stamets/Culber Szene auch nicht streichen konnte), sondern auch die äußere mit Prolog und Epilog. (hast Du den Epilog gelesen?)

So ... und jetzt am Ende der formlosen Antworten endlich ein riesiges Dankeschön an Dich! Deine ausführlichen Kommentare, die auf Gelungenes und auf Stellen, an denen wir zu sehr dem Klischee verfallen sind, hingewiesen haben, waren fantastisch! Dass Du Dir diese Mühe für uns gemacht hast, ehrt und freut uns zutiefst.

DANKE,
Deine Spaceboos!
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
25.06.2018 | 20:08 Uhr
Verflucht, Stamets überlegt nicht wirklich, wieder in die Siedlung zu rennen und seelenruhig am Blitzableiter rumzuschrauben, der ihn beim nächsten Gewitter vermutlich das Genick brechen wird, wenn ihm bis dahin nicht der wütende Mopp zuvorgekommen ist, oder?! Das ist doch Wahnsinn!
Auch wenn ich seine Schuldgefühle verstehen kann. Das Ding hat Jahrelang tadellos funktioniert und nun hat er dran rumgeschraubt und es tötet Menschen. Eine Verbesserung ist es nun nicht direkt. Aber gerade leider nicht zu ändern. Allein Shayetts Rettung war schon ein halbes Kamikazeunterfangen gewesen.

Dass diese Wüstlinge ein Kind angeschossen haben, nur weil es jemandem geholfen hat, zeigt, wie tief einige von ihnen gesunken sind. Barbarische Verhältnisse. Selbst bei vielen Tierarten sind Junge tabu - als Nahrung einmal abgesehen. Aber in der eigenen Art so kompromisslos? Mal Löwen und Co ausgenommen, bei denen der Genozid bei Machtübernahme nicht unüberlich ist.

Hehe, Lorcas mangelnde Begeisterung kann ich mir richtig, richtig gut vorstellen!
Und Culbers Feldoperationen ... es juckt mich ja irgendwie in den Fingern, ihm mal Pierce vorzustellen.

Ok, Corwell ist wieder aus dem Gröbsten raus, Shayett ist ebenfalls halbwegs genesen und in der Siedlung herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Nicht das beste Ergebnis, aber vermutlich hätte es noch schlimmer kommen können.
Dass Shayett aber hilflos ist mit ihrer Mutter, hätte ich so nicht unterschrieben. Das Mädchen kennt sich im Kristallwald aus und dort wäre sie mit ihrer Mutter sicher. Ob das keine Option ist?
Und dass Stamets nun zurück zur Siedlung geht ... ich hoffe, es geht gut. Ich mein, ich weiß, dass mindestens einer von euch Stamets niemals drangeben würde, aber ... ein mulmiges Gefühl hab ich doch. Nicht nur wegen des wütenden Mopp, sondern auch weil ich Schiss habe, dass Stamets etwas sehr Dummes tut, das was mit dem Blitzableiter zutun hat.
Amüsant ist dafür, als er sich als Supporter technischer Geräte versucht xD Sehr schön! Ich leide mit ihm xDD

Bei seiner Ansprache hatte ich ein bisschen Gänsehaut. Es ist ein schöner Mittelweg den er da beschritten hat. Zwar hat er damit Sternenflottentechnologie aus der Hand gegeben, aber die werden vermutlich zunächst genug mit sich selbst beschäftigt sein. Und eine kleine Entschädigung für das Chaos, dass dadurch passiert ist, ist auch nicht verkehrt. Ich hoffe nur, dieser Vorteil wird zunächst nicht zur Zerstörung benutzt, sondern in Gedenken an "den Erneuerer".

Antwort von Spaceboos am 03.07.2018 | 10:29 Uhr
Der Kristallwald als Option? Momentan ist die Lage noch so, dass diejenigen, die im Kristallwald wohnen, diejenigen sind, die auf Shayett wegen ihrer Kooperation geschossen haben. Daher würde ich sagen, dass "Sicherheit" nicht wirklich eine Bezeichnung ist, die ich für den Kristallwald in Shayetts Fall wählen würde ;).

Neee, Stamets würde nie was sehr Dummes tun, doch nicht unser brillanter Wissenschaftler. ;)

Ja, wir haben lange überlegt, wie wir das enden lassen sollen, dass es irgendwie passt, aber doch auch irgendwie endet. Wir hatten alle Szenarien von kompletter Vernichtung der Kultur bis zu direkter Einmischung auf der Discovery auf dem Tablett. Der nicht ganz sternenflottenkonforme Weg, den Stamets einschlägt, kam uns da am besten vor. Und es ging auch nur mit Stamets als Person, weil er im Gegensatz zu Cornwell und Culber kein Offizier nach Buch ist.
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
25.06.2018 | 19:40 Uhr
Das AblenkungsManöver ging ja mal in die Hose ... Und sie kennen nun den Standpunkt. Und die Starfleets sind immer noch in der Unterzahl. Es wird und wird nicht besser. Außerdem ist noch der Arzt irgendwo abspenstig. Oh mann, oh mann, das läuft gerade ziemlich aus dem Ruder.

Dass es ausgerechnet Shayette ist, die sie vorfinden ... Murphys Gesetzt oder Trope? Zugegebenermaßen hätte ich geschmunzelt, wäre er auf einen der atheistischen Mykerianer getroffen und hätte einen neuen Glauben begründet. Ist schon gut, dass Shayett noch einmal auftaucht, wo sie doch zwischenzeitlich verschwunden war.

Spannende Sache, echt klasse beschrieben, aber an zwei Punkten war es etwas knapp gefasst. Einmal die Erkenntnis Lorcas, als Corwell verwundet wird. Allerdings kann es auch einfach sein, dass er ein sehr trockener Typ ist, der das tatsächlich so stoisch hinnimmt und einfach auf Funktionsmodus umschaltet, um das Beste draus zu machen.
Etwas verloren ging allerdings die Spannung, als Tyler aus der Deckung tritt. Da er sofort danach wieder reinkommt, wird die Anspannung im Inneren der Behausung kaum deutlich. Nur so als Idee, das vielleicht weiter auszubauen ^^''

Die letzte Ansprache zwischen Volk und Gottheit ließ mich ein wenig zähneknirschend zurück. Nicht als Negativkritik auffassen, es war schön beschrieben und wie ihr bis zum Schluss dem Pathos im Sprech der Bewohner bewahrt habt, ist das wahre göttliche Wirken in dieser Geschichte :D
Nur scheinbar haben sie bis zum Schluss nicht begriffen, dass Corwell keine Gottheit ist. Auch nicht, als sie verwundet, blutend am Boden lag. Oder doch? Wird man das erfahren? Oder wird das auch für Corwell selbst immer ein Rätsel bleiben?

Antwort von Spaceboos am 03.07.2018 | 10:18 Uhr
Yup, schuldig im Sinn der Anklage ;) - Ich bin ein Freak von Kreisschlüssen in Stories, daher musste Shayett nochmal her. Das Ganze sollte ein rundes Ganzes werden. Dann müssen auch mal Tropen ran.

Vielen Dank für Deine Hinweise bezüglich des Spannungsaufbaus. In diesen Szenen hatten wir das Problem, dass wir beide unterschiedlich lange Teile geschrieben hatten. Wir haben unsere Szenen gleichzeitig geschrieben und immer wieder die fertigen Abschnitte in das gemeinsame Dokument hochgeladen. Dabei hat sich dann herausgestellt, dass AdmiralKat mit ihrem Part bereits fertig war, während ich noch vor mich hinschwafelte. Deswegen wurde da im Nachhinein noch hinzugefügt und verändert.

Im Epilog kommt hoffentlich noch ein wenig heraus, wie die Mykerianer jetzt die Außerirdischen sehen. Ein völliges Umdenken ist in dieser kurzen Spanne einfach nicht möglich.
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
25.06.2018 | 19:22 Uhr
Oh, die Kavallerie rückt näher!!! Es gab nie einen besseren Zeitpunkt als jetzt.
Andererseits bleibt es ja abzuwarten, ob sie überhaupt ankommen. Tylers Äußerungen in der Vergangenheit ("War sie ja auch.") versprechen da nicht viel. *schluck*

Die Fackeln und Mistgabeln wären wohl besser gewesen als Cowatts halbgare Geschosse. Es wäre eine reine Kamikazeaktion, da nun unbewaffnet hinzugehen. Cowatt ist so sehr in Rage, so unbeherrscht und vor allem so wütend auf Corwell und Lorca selbst, dass er sich vermutlich nicht zurückhalten würde. Sich zu verstecken ist also echt eine gute Idee.

Auch Tylers Unmut kann ich verstehen. Genauso aber Stamets Willen, mitzukommen. Einmal wegen Culber und dann auch wegen der Siedlung. Er kann mir nicht erzählen, dass er nicht so etwas wie eine lose Beziehung zu diesem Ort aufgebaut hat. Nicht unbedingt zu den Menschen, aber zu dem Planeten im Allgemeinen. Ich bin immer noch der Meinung, dass es ein wunderbarer Alterswohnsitz für Paul und Hugh wäre xD

Tatsache, das Schilf und Culber scheinen füreinander bestimmt xD

Zur Verteidigung aller muss man aber sagen, dass der Konflikt ja nicht durch Stamets Sporanantrieb überhaupt initiiert wurde, sondern dass das eigentliche Problem bereits vorher bestand. Es gibt also keinen Grund für Stamets, Trübsal zu blasen. Hoffentlich redet Culber ihm das aus.
Und hoffentlich kommt Culber auch mit heiler Haut da wieder raus o.O

Antwort von Spaceboos am 03.07.2018 | 10:12 Uhr
Ja, der Konflikt war auf jeden Fall da. Das unglückliche Erscheinen der Offizier hat ihn nur einfach katalysiert. Vielleicht wäre er sonst über Jahre noch vor sich hingebrodelt. Auf diee Weise gesehen, war es vielleicht sogar ein Glücksfall, dass endlich der Ausbruch geschehen konnte, um danach weiterzumachen.

Stamets hat so eine Art Mitgefühl-Gewissen, auch wenn er es oft genug versucht zu verstecken. Alleine schon die Tatsache, dass er seinen Beruf aufgrund seiner Ehrfurcht vor dem Leben ergriffen hat, ist da ein Hinweis. Natürlich lässt ihn das alles nicht kalt, auch wenn er sich gerne anders geben würde.
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
25.06.2018 | 18:46 Uhr
Hab ich euch schon gesagt, dass ich eure Kapitelnamen total mag? Auch wenn sie die gesamte Spannungskurve (nicht die Spannung selbst) vorwegnehmen und eigentlich viel zu lang sind? Ich mag sie trotzdem. Oder deshalb. Ich weiß es nicht. Sie sind einfach toll :P

Mit dem, was er da gesagt hat, hat Lorca so einiges wieder gutgemacht, was vorher schiefgelaufen ist. Vermutlich hat ihm seine kleine Ansprache den Hals gerettet ^^
Macht es von Seiten der Ersten Direktive jetzt noch einen Unterschied, ob sie Mediatoren des Gesprächs sind - in dem es ja nicht um Inhalte der Sternenflotte geht, sondern um die Belange der Mykarier - oder nicht? Ich glaub, inzwischen ist das ein Tropfen auf den heißen Stein. Schlimmer wäre es wohl, wenn das Gespräch als neutralem Ort auf der Discovery stattfinden würde. Aber wenigstens wäre Cowatt da vermutlich endlich etwas ruhiger und demütiger im Angesicht des menschlich Möglichen.

Kann bitte jemand Cowatt gegen sein naturwissenschaftliches Schienbein treten? Bitte? Herrgott, nach so einer Einleitung findet doch niemand mehr Worte, das Geschehen irgendwie in die richtigen Bahnen zu lenken! So ein Trampeltier aber auch ...
Zugegebenermaßen ist es insgesamt sehr schwer, weil Corwell sich doch sehr bemüht hat, die Rolle anzunehmen und auszufüllen. Es war schon ein sehr bewusster Verrat und ich zittere gerade ein wenig, wie es die Bewohner aufnehmen werden.
(Kleine Anmerkung: bei einem Bitte in Corwells Entschuldigung ist ein N zu viel.)
Glücklicherweise fassen sie es ja doch halbwegs gefasst auf und wie vermutet hilft Stamets Erfolg, diesen Prozess etwas zu entschleunigen und auch um die Kompetenzen der Sternenflotte bilfhaft zu untermauern.
Nur Cowatt, der sogar Menschen erschießen würde, um zu beweisen, wie falsch der Glaube ist, ist mir mal wieder ein Dorn im Auge. Auch Atheisten geben gute Terroristen ab.

Dass Sapia Cowatt nach der Aktion nicht zum Teufel jagt, zeigt, dass die Ehrfurcht und die Geduld, die ihnen der Glaube gelehrt hat, etwas ist, dem Cowatt eigentlich dankbar sein müsste. Ohne diese Eigenschaften hätte sie ihm per Demonstration der Beschleunidungskräfte der Möglichkeit der Fortpflanzung beraubt.

Ach du Schei...! Das Manöver scheint nicht so reibungslos funktioniert zu haben, wie es schien. Es hat alles so friedlich ausgehen und jetzt läuft es völlig aus dem Ruder. Sie können doch nicht aus dem Dorf raus und ... Es wäre wirklich sehr hoch gepokert, sich der wütenden Meute nun offen zu stellen. Entweder, sie statuieren ein Exempel oder hören zu. Ziemlich hoher Einsatz.

Antwort von Spaceboos am 03.07.2018 | 10:08 Uhr
LOL! Die Kapitelnamen sind aus purer Verzweiflung entstanden, weil wir beide beim Finden von Kapitelnamen noch fürchterlicher sind, als beim Kreieren eine Zusammenfassung. Ich hatte zufälligerweise kurz zuvor meinen Jungs "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" vorgelesen, wo die Kapitel genau so bezeichnet werden, daher kamen wir auf diese Idee (wobei ich froh war, dass AdmiralKat die meisten Titel vergeben hat, weil mir nichtmal bei diesem Verfahren etwas Gescheites eingefallen ist)

Cornwell hat in der Funktion einer Mediatorin eine Möglichkeit gesehen, welche die beiden Gruppen bislang nicht gehabt haben. Und da ihr viel an den Leuten liegt, war es ihr wichtig, diese Möglichkeit auszuschöpfen.

Es hätte ja dank Sapias Verständnis auch beinahe funktioniert, wenn halt nicht dieser blöde Transporter"unfall" eingetreten wäre ...
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
25.06.2018 | 14:35 Uhr
Einen schweren Verhandlungspartner? Mit Cowatt kann sie die Vernunft an den Nagel hängen. Der Typ will Rache für die Ausgrenzung seines Volkes. Auch, wenn die Wut nachvollziehbar ist, ist ein Exempel hochgradig dumm. Es wird nichts bringen und langfristig das Verhältnis der beiden Völker nur noch weiter auseinandertreiben. Zwar wird Cowatt kein problem damit haben, aber eine Unterdruckung der Siedler wird unter den Gesichtspunkten ausschließlich mit Gewalt möglich sein.

Cowatts Einfältigkeit, als er trotz Cornwells Vortrag meint, sie wüsste nicht, wie er vorginge, beweist, wie ähnlich er anderen Diktatoren ist und für die innovativ er das alles hält. Dabei hat sie vollkommen Recht. Es ist Humbug und wird auf lange Sicht nicht funktionieren. Es ist wie der Deckel auf einem Topf mit kochendem Wasser, der, wenn man ihn unter Druck hält, irgendwann explodieren wird.

Ich bin gerade völlig von Lorca geflasht. Sagt er das nur, weil Cornwell ihm ansonsten den Hals umdreht, oder ist das wirklich seine Überzeugung, die er sonst nur sehr gut verbirgt? Er fasst die Situation wirklich clever zusammen und gerade die letzten zwei Sätze sind unglaublich toll zu lesen und erinnern an das, was ich mit der Sternenflotte verbunden habe.

Wunderbare Überleitung vom Gewitter zur Discovery und dem Signal!!! Echt wunderbar gelöst. Ohne große Erklärungen, es wird allein durch den Kontext deutlich, dass Stamets mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich war! Sehr schön.
Auch die Gesprächsfetzen lassen sich wunderbar lesen. Es wird deutlich, dass aus dem Wenigen, was sie bekommen die Situation nicht vollständig deutlich wird und sie mit dem bisschen Arbeiten, was sie haben, aber als LEser, der ja mehr weiß, kann man sich gut denken, was da in dem Rauschen und den Abbrüchen untergeht.
Jetzt hoffe ich als Leser natürlich, dass beim Beamen alles gut gegangen ist ... Weil durch so einen Ionensturm zu beamen, kann ja auch mal nach hinten losgehen.

Zu Sapias Recherchen, kann ich sagen, dass ich es gut finde, dass sie beginnt, die Rolle von Stamets und Corwell zu hinterfragen. Andererseits mag ich ihre Ansicht bezüglich der Geschlechterverteilung nicht. Ich find es normal, dass sie sich mit einer der beiden Gottheiten besser identifizieren kann, ja. Aber wirklich nur aufgrund des Geschlechts? Ne Spezies, da die dort weniger Unterschiede macht, wäre mal was Neues.

Hihi, wie Stamets sich erstmal wieder aklimatisieren muss, dass ihn niemand mehr anbetet, muss ein harter Moment für ihn sein xD
Nur es zeigt sich immer mehr, dass die Mission immer schwieriger wird. Corwell kennt Stamets Plan, aber weder sie noch Lorca sind technisch sonderlich versiert. Ob sie das Notsignal ähnlich mit dem Blitzableiter koppeln können, bezweifel ist. Zeitgleich dürften die Bewohner durch das Verschwinden des Erneuers in ihrem Glauben gefestigt sein, was die Verhandlungen noch schwieriger gestaltet.
Andererseits kann es natürlich auch sein, dass sie in die Siedlung kommen, ihre Signale endlich erfasst werden und dann ein Beamen wie bei Stamets und Culber möglich wird. Mal sehen, ob die Shuttleaktion wirklich notwendig wird.

Eine kleine interessierte Frage habe ich aber: Dass die Signale durch Stamets Modifikationen stabilisiert werden können, kann ich noch nachvollziehen. ABer ein ganzes Shuttle?

Antwort von Spaceboos am 03.07.2018 | 10:00 Uhr
Liebe Scully,

jetzt kommt endlich eine Antwort. Entschuldige für das lange Warten. Die Antworten kommen jetzt alle von mir, Dahkur, da AdmiralKat total eingespannt ist.

Deine ausführlichen und kritischen Reviews haben uns ausgeprochen gut gefallen! Bei Dir merkt man immer, mit welch kritischem Auge und welchem schreiberischem Hintergrundwissen Du an die Sache gehst. Das ist so wertvoll.

Man merkt, dass Cowatt und Cornwell hier auf unterschiedlichen Erfahrensebenen diskutieren. Für Cowatt ist es sozusagen die erste Revolution, Cornwell hingegen kann auf eine lange Geschichte an gescheiterten Versuchen der Menschheitsgeschichte zurückgreifen. In ein paar Generationen werden sicherlich auch die Mykerianer dazugelernt haben, aber jetzt noch nicht.

Danke für das Kompliment bzgl. der Kommunikationsszene. Ich mag es immer, wenn man Szenen ohne viel Umschreibung auf das digitale Papier bringen kann. (Du weißt ja, ich steh nicht so auf große Beschreibungen)

Mit Deiner Abneigung Sapias Geschlechtervorzüge gegenüber hast Du natürlich recht. Das ist ein guilty pleasure von mir, der heutzutage natürlich nicht mehr politisch korrekt ist.

Unsere Idee war es, dass sich die Ionendecke partiell mit überlagernden Interferenzen neutralisieren lässt, es sozusagen möglich ist, räumlich begrenzte Löcher in den Käse zu stanzen. Die Energie des Blitzableiters reicht dazu nicht aus, da bekommen sie nur das Signal durch. Aber die Discovery verfügt über bessere Ressourcen, die sozusagen ein Loch für die Zeit des Durchflugs erschaffen können.
23.06.2018 | 22:34 Uhr
Hei,
mir hat die Geschichte sehr gefallen und auch als Fandom-Fremde habe ich die Handlung verstanden und konnte mich gut in die Personen hineinversetzen. Ich mochte die bildliche Darstellung, so konnte ich mir alles im Detail vorstellen.

LG
Rosalie

Antwort von Spaceboos am 24.06.2018 | 19:21 Uhr
Aw Rosalie,
vielen lieben Dank für Deine Worte! Wir haben uns sehr gefreut, dass die Geschichte auch ohne Fandom-Vorkenntnisse funktioniert. Wir versuchen immer so zu schreiben, dass wir möglichst auch den zufälligen Leser mitnehmen können, in der Hoffnung, dass sich jemand zu unseren Sachen verirrt.

Liebe Grüße,
die Spaceboos
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
21.06.2018 | 11:02 Uhr
Oha, da stehen die aber wortwörtlich auf dem Präsentierteller. Armer Stamets, ich kann sein Leid nachfühlen. In meinem Kopf gäbs auch nur noch "Mah, geht alle weg!". Aber mit wie vielen Ärzten hatte Stamets bisher zutun? Wirklich vertrauensvoll auf andere Einwirken können leider gottes eben nicht alle. Da gibts auch ganz schön Fachidioten, denen jegliches Einfühlungsvermögen abhanden gekommen ist. Irgendwo bei einer OP mit eingenäht oder in der Pathologie liegen gelassen. Zugegebenermaßen treffen die Eigenschaften aber zumindest auf Culber, als strahlendes Beispiel, zu.
Meinen Tod hätte ich übrigens auch für überzogen befunden. Vielleicht sogar ein wenig panisch reagiert. Mal gucken. xD
Und wenn mir jemand sagen würde, dass der Mensch, den ich kürzlich als vertrauenswürdige Person kennen- und schätzen gelernt habe, bei Lorca ist, würd mich das auch absolut NICHT beruhigen!

Dafür, dass er sich diese Worte echt mühevoll abringt, macht er seine Sache wirklich, wirklich gut. Die Argumentation ist clever, lässt ihn und Corwell in einem guten Licht dastehen und dämmt den Zorn auf die Angreifer ein. Perfekter, taktischer Rundumschlag!
Auch wenn er sie damit nur immer weiter in ihrem Glauben bekräftigt, kann das eine gute Erfahrung für das Volk werden, in Sachen friedlicher Lösungen. Damit wären sie den anderen schon überlegen, wenn sie künftig auf Diplomatie und Vernunft setzten.

Kleine stilistische Frage: Ihr schreibt, dass Stamets, als man sein Reden endlich akzeptiert, erleichert ist, oder? Da steht "innerlich atmete er aus." Wäre "Innerlich atmete er AUF" nicht passender?

Da musste ich wieder lachen: "Ich liebe es, wie du ausgestattet bist!" xD So klasse!! Hach ... ist sich Stamets seiner Zweideutigkeit bewusst? Scheinbar nicht. Hach, so eine schöne Szene!!!

Culbers Zuneigung zu Shayett in allen Ehren, aber er spielt da doch sehr mit ihrer beider Lebensversicherung. Wenn die beiden als Lügner entlarvt werden, werden die Leute doch sicher zu Fackeln und Mistgabeln (wie schön, dass Stamets exakt denselben Gedanken hat XD), oder was sie sonst so da haben, greifen. Und wie heißt es so schön? Wer braucht schon die NSA; wenn er Kinder zwischen vier und zehn hat? Geheimnisse zu bewahren ist nicht die Stärke der meisten Kurzen.

Wie Stamets dagegen in seiner neuen Rolle als Verteidiger des Glaubens aufgeht und immer schneller mit den Ausreden dabei ist, ist witzig mit anzusehen. Die kleinen und großen Seitenhiebe, die er dabei verteilt ("Er braucht IMMER Hilfe") sind genial xD

Man, ich könnte hier durchgehend nur noch zitieren!

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Culber schenkte ihm einen fragenden Blick. „Du bist gar nicht so ungern hier, oder?”, bemerkte er. „Die Leute verehren dich, lesen dir deine Wünsche von den Lippen ab, du hast Pilzhäuser (vor allem deshalb!!!) - das muss doch so eine Art von Paradies sein…”

Stamets’ Faust traf den Oberarm des Mediziners, der Schlag fiel jedoch sehr schwach aus. „Wofür hältst du mich?”, fragte er mit gespielter Indignation.

„Für meinen anbetungswürdigen Mykologen”, konterte Culber mit entwaffnender Ehrlichkeit.

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DAS sind Szenen der Vertraulichkeit, die auch ich gern lese und bei denen ich zu Lächeln beginne.

Die Sache mit dem Paradies von Stamets ist dann zwar wieder etwas sehr kitschig, aber es ist okay.

Dass Lorca Corwell die Sorge um die Kommunikation nehmen konnte, beruhigt mich ungemein. Wenn sie sich die ganze Zeit Sorgen um ihn hätte machen müssen, wäre das die reinste Folter gewesen. Denn Stamets, der sich nicht verständlich machen kann, wäre eine Katastrophe gewesen.

Einerseits finde ich, dass der Admiral Recht hat. Sie können sich da nicht einfach heraushalten und verschwinden. Dafür haben sie zu viel Aufsehen erregt. Und zwar beide Gruppen! Sie müssen das irgendwie zu einem runden Abschluss bringen, damit sie eine Randnotiz in der Geschichte des Planeten bleiben oder eine göttliche Erscheinung, die man in einigen Jahrhunderten anzweifeln oder für ein Gleichnis halten wird.
Aber ob es eine gute Idee ist, dass sie mit Cowatt redet, halte ich für falsch. Cowatt lässt sich mit harten Fakten und eigenen Vorteilen überzeugen. Aber weder mit Emotionen noch mit sentimentalem Gerede. Da ist Lorca tatsächlich der passendere Ansprechpartner - wenn dem die Gewalt und die Härte nicht selbst so sehr gefallen würde. Ich kann ihn immer noch nicht leiden ...

Antwort von Spaceboos am 24.06.2018 | 19:10 Uhr
Hallihallo Scully,

gell, Stamets kann's doch, wenn er den richtigen Souffleur hat ;).

"Ausatmen" oder "Aufatmen" … Ich schätze mal, das ist eine Frage des Geschmacks. Für mich ist es immer "Ausatmen", wenn ich das Gefühl nach einer angespannten Situation beschreibe, weil ich dann sozusagen unbewusst, die Luft angehalten haben. Kann aber gut sein, dass ich mir das einfach immer metaphorisch falsch vorgestellt habe.


;) Culber ist halt immer für ehrlich. Das kommt den armen Kerl in der Serie leider auch teuer zu stehen.


LOL! Na, dass eine zärtliche Szene bei Dir nicht als zu kitschig rübergekommen ist, ist ja schon fast preisverdächtig! Dass dann der nächste Satz für Dich zuviel des Guten war, rückt mein Weltbild aber wieder zurecht ;) . Ich musste mich die ganze Zeit in dieser Geschichte so zurückhalten, weil sie einfach nicht als Romanze ausgelegt ist, dass ich mir den Satz geben musste. Auch wenn ich Fluff sonst nicht mag, bei den beiden hat es mich total erwischt.

Cornwell würde sich nie das Ruder aus der Hand nehmen lassen. Sie muss mit Cowatt reden, anders ginge das bei ihr nicht. Sie ist eine Macherin.


Ganz, ganz lieben Dank für eine weitere Deiner tollen, ausführlichen Kritiken!


Dahkur für die Spaceboos.
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
20.06.2018 | 09:39 Uhr
Friedlich und unerkannt? Ich bin total auf Culbers Seite, dass es definitiv besser gewesen wäre, sich so zu behelfen, aber der Aufwand wäre exorbitant höher gewesen. Sie hätten, nachdem sie ja entdeckt worden waren, untertauchen und sich dann der alarmierten Bewohner wieder nähern müssen. Und das mit einer Mannstärke von 2x2. Das ist zugegebenermaßen schon eine sehr ambitionierte Wunschvorstellung.

Ach, Culber, du schaffst das schon! Er könnte einen der Mykarier ansprechen und fragen, ob er sich nicht gut fühle, dass er irgendwie kränklich aussieht, dann unauffällig die Injektion setzen und dann so tun, als hätte er diesen völlig überraschenden Zusammenbruch ja vorhergesehen und als bestünde Gefahr für die anderen. So hochentwickelt, wie sie manchmal tun, scheinen auch diese Pilzmenschen nicht zu sein. Auch, wenn sie nicht mehr an Heilige glauben. Und wenn drei seiner Leute außer Gefecht gesetzt sind, lenkt vielleicht auch Cowatt ein - vielleicht lässt sich sogar jemand davon überzeugen, dass es vielleicht ein Götterwirken war, da ihre negative Aura für die Heiligen spürbar gewesen war? Da gibt es Wege! :D

Aber gut, wenn man dann derartig überrumpelt wird, ist es schwierig, sich irgendwelche Pläne zurecht zu legen.
Dass er aber sofort zum Angriff übergeht, untergräbt leider seine Beschwichtigungen, dass Paul zu Lorca gehört. Aber was will man machen?

Auch, wenn es unglaublich spannend ist, was denn nun mit Paul und Hugh passiert, musste ich bei Pauls Antwort echt grinsen xD
Und wer da wessen Assistent ist, dass wir Culber vermutlich auch noch brennend interessieren. (" Das klang zwar weniger schmeichelhaft für Hugh, aber irgendwie göttlicher für ihn." Wie genial xD)

Und ich glaube auch, dass Lorca wirklich eine sehr, sehr, verdammt gute Erklärung braucht, umd das Cornwell zu erklären! Eine verflucht gute! o.O Die wird ausrasten. Ich glaub, da setzt selbst ihre Beherrschung aus. Na gut ... unter den Bedingungen, unter denen sie wach wird, bleibt ihr nicht viel übrig. Aber das nächste Vier-Augen-Gespräch mit Lorca wird sicher ... interessant.

Antwort von Spaceboos am 21.06.2018 | 09:21 Uhr
Und nochmals ganz lieben Dank zum letzten Deiner ausführlichen Kommentare!

Nein, Pläne waren in dem Moment nicht mehr drin, in welchem Stamets in akuter Gefahr geschwebt ist. Eine gezielte Kugel und das war's mit Mr. Erneuerer. Da ist Schnelligkeit und Verwirrung das Einzige, was zählt.

Ich freu mich, dass Dir ein paar der Stamets' Passagen gefallen. Es macht mir immer wieder große Freude seine Mischung aus arrogantem Wissenschaftler und chaotischem Misanthropen zum Liebhaben zu schreiben.

:) Die Gespräche von Lorca und Cornwell sind etwas, das mir beim gemeinsamen Schreiben immer wieder großen Spaß gemacht hat zu lesen. AdmiralKat hat die beiden echt gut drauf, die geben sich nichts.

Liebe Grüße und ganz vielen Dank für Deine Zeit,

Dahkur für die Spaceboos
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
12.06.2018 | 14:18 Uhr
Warum habe ich das ungute Gefühl, dass Stamets genau in der Nacht seinem Wanderbedürfnis nachgibt, in der es zum Angriff auf die Siedlung kommen wird?

Und Lorca und die anderen sind schon in der Stadt? Dann scheint die wirklich nicht gut geschützt zu sein. Und das, obwohl sie ein so schlechtes Verhältnis zu ihren "Nachbarn" haben. Beneidenswert, wie friedliebend das alles vorher gewesen sein muss. Das ist der Nachteil, wenn sich Fortschritt in die militärische Richtung entwickelt.

Da hat er schon einen Phaser, der auf Betäuben steht, und der trimmt die Wache einfach so zusammen?! Das hat doch nichts mit Notwendigkeit und der Wahl der Mittel nach Ermessen zu tun! Da will jemand seinen Frust abreagieren oder hat einfach Spaß dran.
Immerhin hat Cornwell so eine Chance, vorher die Lage einzuschätzen ...

Wie er DAS der lieben Kat erklären will, da bin ich echt saugespannt drauf! Ich glaube, er wird sich wünschen, mit Culber darüber zu diskutieren, statt mir ihr, sobald sie wieder bei Bewusstsein ist. Aber er bereut seinen Plan vermutlich schon jetzt ...

Antwort von Spaceboos am 21.06.2018 | 09:11 Uhr
;) Ja, klar, dass Stamets ausgerechnet dann rummarschiert, wenn Cornwell überfallen wird, ist natürlich ein ganz klassischer Plot-Trope. Aber wir mussten die beiden getrennt haben, damit wir die “Heldentruppen”, wie Du sie so süß bezeichnet hast, neu mischen konnten.

Nein, die Siedlung ist überhaupt nicht geschützt. Die Einheimischen haben keine Miliz und bislang hatten sich die beiden Parteien auch strikt voneinander fern gehalten.

Ja, mit Cornwell kann Lorca leider nicht so umspringen wie mit Culber. Dummerweise steht sie in der Kommandokette über ihm ;)
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
12.06.2018 | 13:56 Uhr
Taktisch gesehen bewegt sich Cowatt eher auf dem Niveau des durchschnittlichen Steinzeitmenschen, auch wenn er nicht mehr einem religiösem Führer anhängt. Hingehen, draufhauen, Problem gelöst. Da bin ich voll auf Culbers Seite. Egal, ob die "Heiligen" nun von der Discovery sind oder nicht. Bin da voll auf Culbers Seite! Es gibt immer einen anderen Weg als so.

Das "Missverständnis" haben sie ja glücklicherweise gut umschifft. Dass es schwerfällt, dazu nichts zu sagen, glaub ich gerne.
Dass dieser Plan Lorca auch noch gefällt, erschreckt mich. Es mag zum Charakter passen (bin ja DSC-Noob), aber ich mag ihn nicht. Es ist das eine, kalt und berechnend zu sein, aber eine so brutale Vorgehensweise ohne Prüfung von Alternativen zu befürworten, ist schon harter Tobak. Und dann auch noch die geplante Geiselnahme eines Kindes mit all ihren möglichen Konsequenzen, sollten sie gezwungen sein, Drohungen der Glaubwürdigkeit halber in die Tat umzusetzen.

Allerdings fand ich Culbers Argument durchaus valide. In der Tat würden sie die Heiligen nicht gegen Shayette austauschen. Das Mädchen gilt ohnehin als "Freidenker". Man wir auf Betroffen tun und den Tausch verweigern.

Wie viel besser Stamets mit Cornwell dran ist, wird Culber ihm im Anschluss hoffentlich erzählen können ...
Aber hoffentlich steigt ihm dabei nicht die Unterwürfigkeit der anderen zu Kopfe :P

Erstmal geht er ohnehin in seiner Arbeit völlig auf. Cornwells Kommentar mit dem Spielzeug ist gar nicht so verkehrt. Ich wär an ihrer Stelle auch verstimmt gewesen, wenn ich mich durchs Dorf hätte schleifen müssen, ohne verstanden zu werden. Insgesamt ist es etwas ungünstig, dass die nur einen Kommunikator haben. Aber das machts auch wieder interessant. Die beiden sind schon ein witziges Team ;)

Antwort von Spaceboos am 21.06.2018 | 09:06 Uhr
:D Also rein pragmatisch gesehen, ist Cowatts Vorgehensweise doch sehr logisch ;). Ich “mag” diese geradlinige Denkweise.

Lorcas Verhalten passt tatsächlich zum Charakter. Er ist sehr zielorientiert und bewertet Personen in seiner Umgebung stets nur nach deren Nutzen für sich und seine Sache.

Oh ja! Stamets und Cornwell haben sich hier zum Dream-Team entwickelt. Die beiden haben in der Serie gar nichts miteinander zu tun (ich glaube, sie treffen sich gerade mal bei einer Offiziersbesprechung). Aber da sie unsere jeweiligen Lieblingscharas sind, wollten wir mal sehen, wie sie sich schreiben lassen, wenn sie miteinander arbeiten sollen. Und siehe da: es klappt. Ich glaube, ein Mannschaft mit Cornwell als Kommandantin und Stamets als Wissenschaftsoffizier würde gut funktionieren.
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
12.06.2018 | 13:35 Uhr
Und das nächste Heldenpaar hat zusammengefunden! Na, wie Lorca wohl darauf reagieren wird, dass Culber darauf besteht, das Kind nicht allein zu lassen? Er macht mir nicht den Eindruck, als wäre er sonderlich begeistert, Babysitter zu spielen.
Aber hoffentlich finden sie trotzdem einen Weg, dieser Miesere irgendwie zu entkommen. Die Stellung, die er bei Cowat innehat (den ich fast vergessen hätte) dürfte die ganze Sache deutlich vereinfachen.

Ha! Ich wusste es. Er ist maximal unbegeistert. Aber ich hab auch nichts anderes von Culber erwartet. In der "netten" Gesellschaft aber auch kaum verwunderlich. Da hätte wohl niemand ein Kind sich selbst überlassen.

Ich frag mich allerdings gerade, weshlab sie nicht einfach den Universalübersetzer deaktiveren und dann miteinander sprechen. Dann bekommt das Mädchen nichts mit und die Wachen auch nicht. Da kann man sich doch mal die sprachlichen Barrieren zunutze machen.

Lorca scheint ein ziemlich harter Hund zu sein. Das Mädchen scheint ihn gar nicht zu beeindrucken und mal eben in so einem Bürgerkrieg mitzumischen scheint auch kein Problem für ihn darzustellen. Da läufts mir schon ein wenig kalt den Rücken runter. Vorausgesetzt, er hat das nicht nur versprochen, um sich selbst da freizukaufen.

Es tut ein wenig in der Seele weh, davon zu lesen, dass sie ihr Signal verstärken wollen und als Leser zu wissen, dass das doch schon längst angekommen und das eigentliche Problem ein ganz anderes ist. Die Trennung zwischen dem Wissen der verschiedenen Figuren, die habt ihr echt gut hinbekommen.

Mal sehen, was genau sie von Lorca nun verlangen ...

Antwort von Spaceboos am 21.06.2018 | 09:04 Uhr
Liebe Scully

Vielen Dank auch für den nächsten ausführlichen Kommentar. Ich (Dahkur) antworte für uns beide, da AdmiralKat momentan so viel um die Ohren hat.

Bei dem Ausdruck “Heldenpaar” musste ich grinsen. Das dürfte wohl eher unter “Anti-Heldenpaar” laufen. Und klar ist Lorca "maximal unbegeistert" (schöner Ausdruck!), ich kann mir nicht vorstellen, dass er mit Kindern irgendwas anfangen kann.

Nein, Culber kann Shayett nicht so einfach aus seiner Obhut entlassen, dafür ist sein Beschützerinstinkt zu stark ausgeprägt.
Universalübersetzer deaktivieren … gute Frage - nächste Frage … :) Fakt ist: die Idee ist uns überhaupt nicht gekommen.

Liebe Grüße,
die Spacebboos
BlueScullyZ (anonymer Benutzer)
12.06.2018 | 13:01 Uhr
"[...]eines in dem offensichtlich universell existierenden Alter, in dem Jungs alle doof waren." Ich LIEBE solche Sätze, die hochwissenschaftlich beginnen und dann in vollkommenen (amüsanten) Banalitäten ... geerdet werden. Das zaubert mir immer und immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht. Und auch inhaltlich ist das so ein Punkt, der einen durch die Ähnlichkeiten weiter an diese fremde Spezies bindet. Es ist ja so ein Aspekt, den man auch bei menschlichen Kindern amüsiert belächelt und irgendwie auf skurile Weise niedlich findet.

Ob Staments allerdings über Kinder hergezogen hat, weiß ich nicht. Ich glaube eher, er hat ihnen direkt ins Gesicht gesagt, wie blöd er sie findet und warum und die waren am Ende am Boden zerstört und ein Fall für den Kinderpsychologen.

Oha, da hat er nicht nur jemanden vor sich sitzen, der die Komplexität der Lage nicht begreifen kann, aufgrund des Alters, und dann auch noch Sprachbarrieren? Na, ihr hattet bestimmt Spaß beim Schreiben :P Culber tut mir ein wenig Leid.

Wenn er nur wüsste, wie schlechte die Aussichten nicht nur für die Übermittlung des Notsignals, sondern auch für eine Rettungs oder Kontaktaufnahme sind ...

Wo wir doch bei Kontaktaufnahme sind! Das sind also die Anderen. Wirken nicht sonderlich sympatisch, aber womöglich ändert sich das noch. Eigentlich klangen sie bisher recht vernünftig. Aber was man jetzt von dem Herrn erlebt ist an Gleichgültigkeit nur schwer zu übertreffen. Selbst Herr von und Zu Erbauer wäre mit dem Umgang nicht einverstanden.

Antwort von Spaceboos am 14.06.2018 | 14:26 Uhr
Liebe Scully,

super, dass Du uns wieder ein paar ausführliche Reviews hinterlässt! Freu!

Sag nicht, Du hast das Alter nicht durchgemacht? ;). Ich kann mir noch sehr gut an meine “Jungs sind doof” Phase erinnern. Mit denen war echt nichts anzufangen ;).

Wahrscheinlich hat Klein-Paul sich überhaupt nicht mit Kindern abgegeben, die nicht seiner Niveauvorgabe entsprachen. Da war dann abschätziges Schweigen angesagt.

:) Ich glaube, leid muss Culber einem nicht tun. Der packt die Situation mit seiner Art irgendwie am besten. Den haut so rasch nichts um (mit Ausnahme seines Captains).

Liebe Grüße
Gabi für die Spaceboos


P.S. Die anderen Antworten kommen noch, da müssen AdmiralKat und ich erst noch einen gemeinsamen Termin zum Beantworten finden)
06.06.2018 | 15:41 Uhr
Huhu Ihr beiden,
Glückwunsch zum Ende eurer FF - es hat mir sehr viel Spaß gemacht diese zu lesen.
Ein sehr interessanter Geschriebener Epilog.
Das Shayett nun die Ratsvorsitzende ist und von beiden Seiten akzeptiert ist, finde ich ein sehr schönes Ende - vor allem für sie.

JaliceTo

Antwort von Spaceboos am 10.06.2018 | 11:01 Uhr
Liebe JaliceTo,


Ein riesiges Dankeschön an Dich für Deine Lesetreue und die vielen netten Worte, die Du uns hinterlassen hast.
Mit dem Epilog wollten wir den Kreis schließen. Auch wenn es für die Sternenflottenoffiziere wohl offen bleiben wird, haben die Leser noch eine Aussicht verdient. Wir hatten erst überlegt, ob wir alles offen lassen sollten. Aber mit diesem Epilog hat es einfach sehr gut gepasst.

Fühl Dich gedrückt von uns Spaceboos!
06.06.2018 | 15:36 Uhr
Huhu
Ja - ich wollte auch nicht das irgendwas mit Blut drauf in die Nähe meines Bettes kommt, ich kann Paul in diesem Punkt verstehen.
Zusammen duschen ist doch schön und so können die zwei ein wenig ihre wohlverdiente Zweisamkeit genießen.
Schade - ich kann Kat verstehen, sie hatte gehofft das Gabriel etwas anderes fragen würde, aber er will nur wissen was nun mit dem Antrieb passiert.
Das ist so eine Hate-you-Love-you Beziehung bei Lorca und Cornwell nicht?

JaliceTo

Antwort von Spaceboos am 10.06.2018 | 11:00 Uhr
Hallihallo,

:D ne, Blut will er sicherlich nicht im Zimmer haben. Aber ich schätze, Hugh auch nicht. Über die fluffige Culmets-Szene am Ende war ich mir nicht ganz sicher, weil der Rest der Geschichte doch eher unfluffig gehalten ist. Aber irgendwie wollten wir doch noch etwas Versöhnliches am Schluss (das war jedoch diejenige Szene, an der ich am allerlängsten geschrieben und wieder umgeschrieben habe)

AdmiralKat: Da ich den manchmal undankbaren Part hatte, die beiden Charaktere zu schreiben, die nun keine glückliche Beziehung haben, konnte ich natürlich auch in diesem letzten Teil kein privates Happy-End schreiben. Vielleicht hat Kat doch auf ein wenig Einsicht gehofft, aber das geht leider nicht, das ist nicht Gabriel.
“Hate you love you”: nicht bei den beiden, nein, aber das würde wohl auch wieder zu viel spoilern, deswegen baue ich die Erklärung auch mal nicht aus, ich hoffe, du bist mir da nicht böse :)

LG,
Die Spaceboos
06.06.2018 | 15:24 Uhr
Huhu
Bei einem so großen Kampf zwischen zwei verfeindeten Völkern können nicht alle gerettet werden - schön wie Stamets die Wirkung des Phasers umschrieben hat.
Shayett tut mir am meisten leid, es ist absolut unfair das man sie angeschossen hat, nur weil sie versucht hat Culber zu helfen.
Ein richtig schöner trauriger Abschied von Culber zu Shayett.

JaliceTo

Antwort von Spaceboos am 10.06.2018 | 11:00 Uhr
Hallihallo JaliceTo,


Ich freue mich sehr zu lesen, dass die Melancholie bei Culbers Abschied rübergekommen ist. Ich war da beim Schreiben auch ein wenig traurig, weil ich die Kleine lieb gewonnen habe.

LG,
Dahkur für die Spaceboos
06.06.2018 | 15:13 Uhr
Huhu
Das ist süß - wie Gabriel Kat dazu drängen will zu rennen, mit dem Versprechen direkt hinter ihr zu sein.
Ich hatte mir irgendwie gedacht das es bei der verletzten Person um Shayett handelte - oh nein die Arme ist verletzt.
Gut - Cowatt ist mir immer noch sehr unsymphatisch - das wird sich vermutlich auch nicht mehr ändern - er hat Kat verletzt - wie kann er sowas nur tun?
Aaaw - er will sie nicht zurücklassen, weil er sie liebt - vermute ich jetzt einfach mal.

JaliceTo

Antwort von Spaceboos am 10.06.2018 | 10:59 Uhr
Hallo JaliceTo,

AdmiralKat: Ich hoffe, dass Cowatt noch immer unsympathisch ist, er ist auch kein Charakter, den man mögen sollte, auch wenn er die moderneren Ansichten hat in seinem Volk.
Ob Lorca Cornwell liebt, dazu sage ich nichts, das wäre nicht spoilerfrei und das lasse ich auch in einer Reviewantwort lieber sein :)

Liebe Grüße von den Spaceboos
06.06.2018 | 15:05 Uhr
Huhu
Unsanfte Landungen mit einem Shuttel sind bestimmt alles andere als ein Spaß.
Mir tun Lorca und Conrwell leid - es muss ein unheimlicher Druck sein, wenn man versucht vor den Personen zu fliehen, die einen
gefangen nehmen wollen und gleichzeitig erfährt, das dass Rettungsteam ganz in der Nähe ist.
Ohne einen Plan irgendwo hinzurennen um die Verfolger ab zu schütteln kann funktionieren - wenn man in der guten
sportlichen Verfassung dafür ist.
Was für eine wahre Aussage - weder Stamets noch Culber sind für den Krieg gemacht.

JaliceTo

Antwort von Spaceboos am 10.06.2018 | 10:59 Uhr
Hallo JaliceTo,

AdmiralKat: Eine Flucht würde ich wohl auch nicht überstehen und es ist ja schon ein ziemlicher Nervenkitzel, wenn man weiß, was einen erwartet, wenn die Verfolger aufholen und einen gefangen nehmen. Lorca hatte ja bezüglich der Flucht einen groben Plan und der Rest ist eher typisches Sternenflotten-Glück :D

Dahkur: Culber kann ich mir noch an der Front vorstellen, mit seiner Ruhe dürfte er Krisensituationen ganz gut in den Griff bekommen. Aber Stamets und Krieg … das beißt sich für mich auch total.

Liebe Grüße von den Spaceboos
05.06.2018 | 15:38 Uhr
Hallo!
Ein toller, gelungener Abschluss. Macht die Geschichte so richtig schön "rund".
Viele Grüße Teska

Antwort von Spaceboos am 10.06.2018 | 10:58 Uhr
Hallo Teska,

Sei ganz, ganz lieb bedankt dafür, dass Du unserem gemeinsamen Werk bis zum Schluss die Treue gehalten hast. Wir haben uns über jeden Deiner Kommentare gefreut. Und dass Du den Abschluss als “rund” empfindest, freut uns ganz besonders. Wir hatten genau auf diesen Effekt gehofft!

Alles Liebe,
Die Spaceboos
05.06.2018 | 15:37 Uhr
Hallo!
Jetzt habe ich Euch sehr lange auf das Review warten lassen, aber ich habe über das Kapitel lange nachgedacht was Lorca-Cornwell betrifft.
Sie fühlt sich unwohl weil er so kühl und sachlich ist, sie das Gefühl hat er hätte den Kampf genossen.
Wenn man das Vorwissen aus der Serie nicht hat könnte man aber auch sagen, na ja, er ist eben nun mal nicht der empathischste und kann seine Gefühle nicht gut zeigen. Und vielleicht versucht er auch auf der rein rationalen Ebene zu bleiben, weil er sich jetzt unsicher ist, soll er sie als seine Freundin/Geliebte behandeln oder als seine Vorgesetzte? Wenn er sie eher als Vorgesetzte sieht, und dafür spricht in dieser Situation einiges, könnte man schon sagen sein Verhalten ist irgendwie angemessen. (Wenn man das Ende der ersten Staffel ausblendet, wohlgemerkt).

Cornwell kennt aber "ihren" Lorca und vermutlich fühlt sie sich unwohl, weil dieser in der gleichen Situation anders reagiert hätte? Vermutlich, und das kommt sehr schon raus, so wie es geschrieben ist.

Ein tolles Kapitel.
Viele Grüße Teska

Antwort von Spaceboos am 10.06.2018 | 10:57 Uhr
Hallo Teska,

Erst einmal muss ich sagen, dass es natürlich sehr schwer ist, mit dem Wissen aus der ersten Staffel dann doch nicht zu viele Spoiler zu verraten, wodurch Lorca in dem Text natürlich sehr “mysteriös” wirkt. Ich denke, dass es sich dann auch mit dem deckt, wie man ihn in der Serie wahrgenommen hat bis zur Hälfte der ersten Staffel.
Ich denke, dass Cornwell schon irgendwo “hofft”, dass er aus dieser distanzierten Lage herauskommt, vor allem, weil sie ja allein sind. Vielleicht haben sie schon früher solche Gespräche geführt, die dann anders verlaufen sind? Ganz zu schweigen von den Missionen, die sie eventuell gemeinsam hatten. Da liefen sicher auch einige Dinge anders.

Deshalb: ja, ich denke, dass Cornwell ein anderes Verhalten von Lorca erwartet hat auf dem Planeten und anschließend auch einen anderen Gesprächsverlauf. Und es freut mich, dass es gut raus kommt :)

Vielen lieben Dank für das Lob!
AdmiralKat für die Spaceboos
02.06.2018 | 08:35 Uhr
Puh, bei Lorca läft es mir teilweise echt kalt den Rücken runter. Nicht wegen dem, was er tut oder sagt - das ist der Situation angemessen. Sie müssen eine Rolle spielen (ähnlich wie ja auch Cornwell und Stamets) um zu überleben. Aber seine Gedanken dabei zeigen, dass es eigentlich mehr ist, als eine Rolle, sondern seinem wahren Ich schon sehr nahe kommt. Der Mann ist mir unheimlich. Kompliment! :)
Da liest sich die Szene mit Cornwell und Stamets ja fast schon als fluffiges Kontrastprogramm. :D Sie haben die kleine Mißstimmung vom Abend zuvor geklärt, Stamets hat sich entschuldigt und Cornwell holt ihm jetzt sogar Frühstück. :)
Mir haben beide Teile wieder sehr gut gefallen. :)

LG
Sinaida

Antwort von Spaceboos am 04.06.2018 | 05:57 Uhr
Liebe Sinaida,

AdmiralKat: Wow… ich müsste jetzt deinen ganzen ersten Absatz zitieren, weil der mich gerade unglaublich glücklich macht! Und ich habe auch nicht das Selbstbewusstsein, um von vornherein davon auszugehen, dass ich den Charakter einigermaßen gut treffen werde, daher freut mich das umso mehr. Vielen lieben Dank, dass du mir das Schreiben hier mit deinen lieben Wort so versüßt!
Und zu Lorca: einen besseren Charakter gibt es kaum. Vielschichtig, facettenreich und so düster und mysteriös. Ich liebe diesen Mann! :D
Haha, gut, dass wir den Leser immer mal mit solchen Ruhepausen durchatmen lassen^^ es soll ja nicht alles Knall auf Fall enden.

Dahkur: Diese Szene zwischen Lorca und Culber empfand ich auch als sehr intensiv. Wir sind beim Schreiben so vorgegangen, dass AdmiralKat sozusagen die Marschrichtung vorgegeben hat, und ich darauf reagieren musste. Ich habe da eine ähnliche Beklemmung gespürt, wie Culber das sicherlich auch hat, während ich Lorcas Sätze sich auf dem Monitor habe bilden sehen. Das war ein ganz tolles Erlebnis und hat die Szene für mich sehr authentisch gemacht (ich wusste vorher nicht, was kommt)

Vielen lieben Dank nochmals für deine Lese- und Reviewtreue, das macht uns unglaublich stolz!

Liebe Grüße,
Spaceboos
02.06.2018 | 08:13 Uhr
Mir gefällt an diesem Kapitel besonders, wie vor allem durch die Art und Weise, wie die beiden auf Shayett reagieren, deutlich wird, wie grundverschieden sie sind, sich in dieser Situation aber recht gut ergänzen. Culber schafft es, Shayett dazu zu bringen, ihnen zu helfen (was Lorca eher nicht gelungen wäre), Lorca hingegen kommt mit Cowatt zu einer Einigung (Culber hat es nur bis in eine Zelle geschafft *g*).

LG
Sinaida

Antwort von Spaceboos am 04.06.2018 | 05:56 Uhr
Liebe Sinaida,

AdmiralKat: Nein, Lorca hätte aus Shayett nichts herausbekommen. Wie gut, dass er Culber bei sich hat. Es ist wahnsinnig interessant, zwei so verschiedene Charaktere zusammentreffen zu lassen und ich würde lügen, wenn ich abstreiten würde, dass wir uns nicht darauf gefreut haben, diese Charaktere in eine solche Situation zu werfen! :)

Dahkur: :D “Culber hat es nur bis zur Zelle geschafft” - ich kichere gerade vor mich hin. Aber immerhin sitzt er dort mit reinem Gewissen ;).
Ja, die unterschiedlichen Charaktere, die uns Discovery als Spielwiese anbietet, finde ich sehr gelungen. Hier kann man wirklich mit einem breiten Spektrum an Eigenschaften arbeiten.

Vielen lieben Dank für deine Reviewtreue und das Weiterlesen!
Liebe Grüße,
Spaceboos
28.05.2018 | 15:18 Uhr
Hallo!
Ihr wart wieder einmal zu schnell für mich. Zwei tolle Kapitel. Die Spannung steigt - ob sie es in den Kristallwald schaffen?
Viele Grüße Teska

Antwort von Spaceboos am 30.05.2018 | 06:51 Uhr
Hallo Teska,

Endspurt - nur noch 2 Kapitel und ein Epilog. Wir hoffen, dass wir die Spannung noch ein wenig länger halten können!

Ganz lieben Dank für deine Lesetreue!

Die Spaceboos
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