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Autor: RamonaXX
Reviews 1 bis 10 (von 10 insgesamt) für Kapitel 1:
07.06.2020 | 10:36 Uhr
Liebe RamonaXX

ich bin noch nicht sehr lange in diesen Forum unterwegs. Bin eher durch Zufall auf Magnus und Alexander gestossen, aber ich muss sagen, ich liebe die Beiden einfach.
Ich hoffe ja sehr, dass du auch nach so langer Zeit das Review von mir noch liest :)

Nun zu deiner Geschichte. Wie liebevoll du diese geschrieben hast ist einfach toll. Du hast die Beiden so treffend beschrieben, es war ein wahrer Genuss es zu lesen. Da gibt es so viele Stellen, die ich hier hervor heben könnte. So zum Beispiel wie Alexander zu Magnus sagt: Nichts ist gut. Du weichst mir seit Tagen aus. Du ziehst dich zurück. Du schläfst nicht mehr mit mir in einem Bett, und du...du lügst mich an. Ich fand diese Aussage von Alexander einfach nur wundervoll ehrlich. Und man hat gemerkt, dass es ihm sehr schwer viel das zu sagen. Ebenso wie Alec zu Magnus sagt: Du hast mich darum gebeten dich nicht wegzustossen, wenn harte Zeiten kommen. Erinnerst du dich?

Weisst du, solche Sätze finde ich einfach nur einzigartig und die machen so eine Geschichte mehr als nur lesenswert.
Ich weiss nicht, warum Magnus solche Angst hatte, Alexander das alles zu gestehen. Er sollte doch eigentlich wissen, dass er ihn über alles liebt. Aber auch ein Hexenmeister ist manchmal einfach nur unsicher und hat Angst seine grosse Liebe zu verlieren.

Lange Rede kurzer Sinn, vielen lieben Dank für diese einmalige Lektüre, und ich hoffe ja sehr - für mich - dass ich noch mehr Geschichten von dir über die Beiden finden werde.
Liebe Grüsse tiffi

Antwort von RamonaXX am 10.06.2020 | 23:02 Uhr
Liebe Tiffi,

sorry, dass ich nicht gleich antworten konnte. Das wäre mir in diesem Fall besonders wichtig gewesen, da ich es immer schön finde neue User zu begrüßen. Ich hat dieses Glück vor ein paar Jahren auch und wäre der Erstkontakt nicht so angenehm und schnell gewesen – wäre ich bestimmt nicht mehr hier. Nur leider waren die letzten Tage bei mir mit vielen schlechten persönlichen Nachrichten vollgetopft, die ich erst mal verdauen musste. Deswegen jetzt, ganz herzlich und ganz groß: WILLKOMMEN auf FF.de!!! ;-)

Jipp, wie Du gerade sehen kannst, habe ich dein Review nicht nur gelesen, sondern ich beantworte es auch. Etwas, dass ich mache, da es vor allem der Austausch zwischen Leser und Autor ist, den ich so sehr an dieser Plattform schätze. Insofern spielt es keine Rolle wie „alt“ einer meiner Texte ist, „frische“ Reviews werden immer von mir beantwortet. Schließlich hat sich der Leser ja auch Mühe gegeben, etwas zu schreiben.

Mich hat damals auch der Zufall zu Magnus & Alec geführt, bzw. die Geschichten einer Freundin, die hier auch als Autor mitwirkt. Ich habe mich schnell in die beiden verguckt und ihr viel Fragen gestellt, bis dann irgendwann dieser Text entstanden ist. Und das sogar noch bevor ich jemals eine Folge aus der Serie gesehen hatte! Was ich hier beschrieben habe, stützt sich in der Tat alles auf Shipper-Videos (also von Fans zusammengeschnitten Videos mit Bildmaterial aus der Serie) die ich mir auf YouTube angesehen habe.

Inzwischen bin ich doch ziemlich aus „Shadowhunters“ rausgewachsen. Also ich gehe nicht davon aus, dass da mittelfristig noch mal ein Text von mir kommen wird. Und wenn doch, dann wohl eher nicht mit Alec & Magnus als Pairing. Vielleicht Izzy und Raphael… Aber das sind alles nur lose Ideen. Wenn Du allerdings ein bisschen auf meinem Profil stöberst, findest Du noch eine Drabble-Sammlung zu „Malec“, falls Du die nicht schon gelesen hast?

Zum Schluss noch einmal herzlich Dank für dein Review und deine Wertschätzung meiner Arbeit. Es gibt wirklich nicht viele Leser, die frisch auf diese Plattform kommen und gleich so eingehende und ausführliche Reviews schreiben. Das ist ein wahres Geschenk! Und hoffe sehr, dass meine Antwort dir die Freunde erhält noch weitere Autoren hier glücklich zu machen. Sie werden dir gewiss nicht alle antworten, aber die, die regelmäßig online sind und die man mit seinen Reviews berührt, die antworten auch!

Herzliche Grüße und vielleicht bis bald
Ramona
15.12.2019 | 22:08 Uhr
Hi,

*sprachlos bin*
*deine bisher erhaltenen Reviews und deine Antworten dazu lese*
*noch sprachloser bin*

Du kanntest weder Bücher noch Serie und dann konntest du so einen fantastischen OS schreiben?!
Ganz ehrlich, ich ziehe meinen (nicht vorhandenen) Hut vor dir. Als ich diesen OS las, hatte ich Alec, aber ganz besonders Magnus direkt vor meinem inneren Auge.
Ich konnte so schön in deine Geschichte eintauchen, da gab es nichts, was in irgendeiner Art störend war. Du hast einen brillianten Schreibstil und da fallen Sätze, wo ich mich glatt fragte: Wie kommt sie auf sowas? Du hast einen so genialen Sprachschatz.

>>Er hatte endgültig die Nase voll davon eine Mauer aus schöner-heiler-Welt-Bausteinen vorgelogen zu bekommen...<<

"Eine Mauer aus schöner-heiler-Welt-Bausteinen", so etwas habe ich noch nie gelesen und ich schwöre ich habe mich sofort in diese Wortwahl verliebt. *__*

>>Magnus schien nicht er selbst zu sein. Kein Glanz. Kein Glitzer. Keine Ausstrahlung. Nicht mal ein Funke von dem, was diesen Mann sonst tagtäglich zu einer so schillernden und anziehenden Persönlichkeit machte.<<

Wie konntest du diesen Mann nur so perfekt treffen, wenn du die Serie doch überhaupt nicht kanntest?! Ich las diese Sätze und sofort hatte ich Magnus direkt vor Augen. Einfach perfekt geschrieben und definitiv eine meiner Favo-Stellen in diesem OS. *___*

>>Seine Worte standen im Raum, wie eine geladene Waffe mit dem Finger am Abzug. <<

DAS ist einfach eine unglaublich treffende Metapher. Das Erste, was mir dazu einfiel war schlicht und ergreifend: "Wow!" Solche Sätze schlagen einfach ein.

Die Szene, mit dem zersplitternden Glas, oh, ich liebe sie.
Allein schon, wie du sie eingeleitet hast >>Seine Hand umfasste das fragile Martiniglas fester und zwischen seinen Fingerspitzen setzte ein gefährliches Kribbeln ein.<< man ahnt, was gleich passiert und möchte am liebsten in die Geschichte reinkriechen, um den beiden beizustehen.
Und dann - passiert es, das Glas zerbricht. Nur eine Kleinigkeit, verglichen mit dem, was Magnus sich ausmalt, was hätte passieren können, doch es zeigt so deutlich, wie viel Druck sich in Magnus´ Herzen aufgebaut hat.

Die zweite Szene, die ich abgöttisch liebe, sowohl in deinem OS, als auch in der original Szene, ist die Tatsache, als Alec sich vor Magnus niederkniet. Wie du schon so treffend in einer Reviewantwort geschrieben hast: >>Dieses vor Magnus auf die Knie gehen, auf Augenhöhe mit ihm sein und ihn doch von Vorne schützen, hat eine ganz andere Bedeutung als wenn Alec sich neben ihn auf das Sofa gesetzt hätte. <<
Ich stimme dir da voll und ganz zu. Diese Szene, wie Alec vor Magnus kniet gehört zu meinen absoluten Favoriten und die Umarmung, die daraufhin folgt, ist eine der Schönsten der gesamten Serie.
Und es freut mich, dass diese Umarmung auch in deinem OS eingeflossen ist, denn genau das ist es, was Magnus nun braucht: Eine Schulter, zum Anlehnen, einen Menschen, der für ihn da ist und ihn auffängt - im wahrsten Sinne, des Wortes.

Nun das Wort zum Abschluss: Dein OS ist einfach brilliant. Selten habe ich so etwas gelesen. Definitiv eine Perle auf FF.de.
Den 11. Stern hast du dir mehr als verdient.
LG diamond99

Antwort von RamonaXX am 25.12.2019 | 12:12 Uhr
Liebe diamond99,

sorry, dass meine Antwort ein paar Tage auf sich hat warten lassen. Normalerweise versuche ich Reviews von neuen Lesern immer zeitnah zu beantworten. Denn nichts finde ich selbst als Leser und Reviewschreiber schlimmer, wie wenn man sich mit einem Review richtig Mühe gibt und seine ganze Begeisterung da reinsteckt und dann nichts zurückkommt.

Also hier kommt jetzt (mit leichter Verzögerung) etwas zurück – und das ist vor allem ein riesengroßes und fettes DANKESCHÖN! Es gibt diese Reviews, wie man sie echt nicht oft bekommt und die doch so wichtig und bedeutsam sind, weil sie einen ein die eigenen Fähigkeiten erinnern, an die Gründe, warum man überhaupt schreibt und was es einem zurückgibt. So ein Review ist dieses hier für mich. Ich habe mich wirklich an so manchen Stellen „abgefeiert“ und bin vor Freude vom Hocker gesprungen! Was da rüberkam an Lob… Wow. Es ist mir echt schwer gefallen mich wieder einzukriegen… *super breites Grinsen*

Was Du in den anderen Reviews gelesen hast (Du hast die anderen Review und Antworten gelesen? *stolz bin*) ist alles wahr. Ich kannte zu dem Zeitpunkt tatsächlich weder die Bücher, noch die Serie. Mein ganzes Bild von Magnus und Alec und ihrer Beziehung hatte ich mir ausschließlich über Shipper-Videos auf YouTube angeeignet. Davon habe ich dann aber auch ein paar mehr „konsumiert“, so um die 40 bis 50 Stück. Naja, und was ich da „in Szene gesetzt“ gesehen habe, ist mit in diesen OS eingeflossen.

Dass Du meine Sprach in so hohen Tönen lobst, ist wirklich eine Ehre für mich. Ich könnte gar nicht erklären, wie ich auf die Formulierungen, die Du zitiert hast, gekommen bin. Manchmal ist man beim Schreiben einfach so im „Flow“, da fließt einem die eine perfekte Metapher, die ein Text brauch um hervorzustechen einfach aufs Blattpapier. Genau so war es hier. Und genau dieses „Hochgefühl“ von damals war auch der Grund, warum ich mich nicht noch einmal an Magnus und Alec rangewagt habe. Ich glaube nicht, dass ich das Niveau von diesem OS noch mal einholen würde.

Im Original ist die Szene schon sehr bedeutsam und erzeugt Gänsehaut, aber ich fand, dass das zerspringende Martinglas in Magnus’ Hand eine gute Ergänzung sein könnte, um noch mal seine „Macht“ zu demonstrieren. Jene Macht, die ja unkontrolliert seinen Stiefvater getötet hat! So ausgeglichen Magnus sich auch gibt, ich denke, dass er als Hexenmeister auch oft unter großem inneren Druck steht. Ein Glück, dass Alec jemand ist, der mit Druck umgehen kann. :-) Beweist er hier ja sehr schön.

>>Die zweite Szene, die ich abgöttisch liebe[…]<< Mein Text wird „abgöttisch“ geliebt!?! Hell, yeah!!

Also ganz ehrlich, das hat mir in fünf Jahren, die ich hier aktiv bin noch keiner in ein Review geschrieben. Vielen, vielen Dank dafür! Und natürlich stimme ich dir in allen Punkt zu, die Szene mit der Umarmung ist einfach nur fantastisch. So oft ist es Magus, der Alec darauf aufmerksam macht, dass er seinen eigenen Weg gehen muss. Und jetzt ist es mal Alec, der Magus unterstützen und sein Selbstvertrauen auffangen muss. Und das macht er mit dieser Umarmung genau richtig…

Oh, ja. Ich kenne diese Perlen auf FF.de. Hab selbst einige davon in meinen Fav-Einträgen. Schön, dass dieser OS für dich dazugehört. Zum Schluss noch einen großes Dankeschön für die Zeit, die Du dir genommen hast, ein so langes und ausführliches Review zu schreiben!

Herzliche Grüße
Ramona
01.01.2019 | 12:51 Uhr
Liebe Ramona,

da stöbere ich durch meine Favoriten und sehe mir gerade deinen OS nochmal an, um mit Erstaunen festzustellen, dass ich ihn nie empfohlen oder reviewt habe - ein Umstand, den ich hiermit ganz schnell ändern möchte.
Obwohl ich deine Geschichte schon kenne (aus einer Zeit, in der ich noch nicht bei FF.de angemeldet war) hat sie mich beim erneuten Lesen noch einmal mit voller Intensität getroffen.
Aber der Reihe nach.

Auch wenn deine Einleitung, in der es um Alecs Beobachtungen geht, grundsätzlich für das Verständnis der Szene nicht nötig gewesen wäre, finde ich es schön, dass es sie gibt. Sie zeigt auf sehr anrührende Weise, die Gedanken, die sich Alec um seinen Freund macht, wie gut er ihn mittlerweile schon kennt, um die Veränderungen in seinem Verhalten zu bemerken, dass Magnus eben nicht mehr diese "anschmiegsame und ruhige Seite hatte, die es liebte sich morgens im Bett nochmal umzudrehen und sich eng an ihn gekuschelt unter die warme Decke zu wühlen." (Ich liebe diese Beschreibung! ^^) Alec stellt seine Shadowhunter-Beobachtungsgabe unter Beweis und zeigt viel Einfühlungsvermögen. "Aber Alec wusste es besser." - ein sehr schlichter und dennoch sehr ausdrucksvoller Satz.

Es ist toll zu sehen, wie sich Alec nun Stück für Stück vorantastet, nicht locker lässt in seinem Bemühen, für Magnus da zu sein. Gleichzeitig tut es mir fast körperlich weh, mitzuerleben, wie dieser versucht, seine schützende Fassade aufrechtzuerhalten. "Je mehr Angebote er dem Hexenmeister machte, sich ihm anzuvertrauen, desto mehr schien er von ihm zurückgewiesen zu werden." trifft den Nagel ziemlich schmerzhaft auf den Kopf. Aber Alec wäre kein Lightwood, wenn er sich davon beeindrucken ließe, er bleibt aufmerksam und beharrlich. Und ist dennoch nicht darauf vorbereitet, was er nun zu sehen bekommt.
Mir gefällt die Stelle hier besonders, in der du den Glitzer nicht als etwas beschreibst, was Magnus jeden Tag in Form von Kleidung und Make-up auflegt, sondern als essentieller Teil seines Wesens. So als wäre "Glitzer" ein eigener Charakterzug. Was ich in Magnus´Fall auch gar nicht abzustreiten wage, es ist das perfekte Synonym für seine Lebensfreude und sein Charisma.

"Du lügst mich an." - Ich war richtig stolz auf Alec, dass er sich nicht gescheut hat, Magnus mit so klaren Worten zur Rede zu stellen. Es ist eine Gradwanderung, ob man in so einem Moment, in dem man seinem Partner ja eigentlich nur helfen möchte, diesem eine Anschuldigung an den Kopf wirft. Groß ist die Gefahr, dass das Gegenüber reflexartig in den  Verteidigungsmechanismus verfällt und sich noch weiter verschließt. Doch hier hat sich das Risiko gelohnt.
Der Einstieg in Magnus´ Geständnis lässt mein inneres Dialogherz (ich finde keine bessere Umschreibung, sorry) höher schlagen. Ich habe eine Schwäche für Dialoge, die gewundene Pfade gehen, für Gedankensprünge, für Aussagen, die nicht auf den ersten Blick deutlich machen, worauf der Sprechende hinaus will. "Weißt Du was Schmerz ist, Alexander?" ist ein Paradebeispiel, der erste Schritt in Magnus´ qualvollem ersten Erklärungsversuch, der schließlich in dem Zerspringen des Glases und seinem Geständnis, er habe seine Mutter umgebracht, gipfelt.

Ich bewundere Alec so sehr für seine Reaktion. Er weicht nicht zurück. Seine Liebe und sein Vertrauen zu Magnus sind groß, so groß, dass er die Nähe zu ihm sucht, ungeachtet der Gewalt die in Magnus Magie liegt (liegen kann) und dessen grauenvoller Enthüllung seiner Schuld. Wie wenn man vor einem Kind in die Hocke geht, um mit ihm auf gleicher Augenhöhe zu sein, zeugt Alecs Geste nicht nur davon, wie ernst er Magnus und dessen Kummer nimmt, sondern sie hat für mich auch etwas sehr Beschützerisches an sich.
Ich weiß noch, dass ich beim ersten Lesen Magnus´ Gebärde, das Zusammenpressen der Knie und Wegdrehen des Körpers, etwas übertrieben dramatisch fand, aber das sehe ich heute nicht mehr so. Ihm ist in diesem Moment, in dem Alec von seiner Vergangenheit erfahren hat, jeglicher Halt abhandengekommen. Er ist sich sicher, dass der Mann, den er liebt, sich von ihm abwenden wird. Ist sich sicher, dessen Zuneigung nie verdient zu haben.
Umso schöner ist die Tatsache, dass er eines besseren belehrt wird. Das war der Punkt, an dem ich wirklich heftig schlucken musste. Nicht Magnus´ Qual an sich bringt mich an den Rand der Tränen, sondern der Umstand, dass Alec sich trotz allem nicht in seiner Liebe beirren lässt. Dass nichts, was Magnus sagt, ihn dazu bringen kann, ihn zu verachten oder zu hassen. Dass er immer noch für seinen Freund da ist, weil er weiß, wie sehr dieser ihn braucht. „Ich bin ja hier.“

Selbst die schreckliche Geschichte von dem Selbstmord der Mutter und die Warnung "Es ist gefährlich mich zu lieben, Alexander. Ich bin der Sohn eines Dämons." (wieder so ein toller Dialogsprung, der auf den nicht ausgesprochenen Gedanken Magnus´ beruht) ändern nichts.
Der Satz "Da ist absolut nichts Hässliches an dir!", den wohl alle Fans am meisten an dieser Szene lieben, bekommt hier schließlich durch den Aspekt, dass Alexander Magnus für wert hält, geliebt zu werden, eine ganz andere Tiefe. Mein Kompliment für diese essentielle Kleinigkeit, die sich auch so wundervoll in deinem Titel wiederfinden lässt.

In diesem Text stecken so viele Details, die diese Szene lebendig machen, kleine Formulierungen, die Bilder vor den Augen der Lesern heraufbeschwören und einen noch tiefer in diese Begegnung fallen lassen. Ein wirklich beneidenswertes Talent. Es war mir eine große Freude, diese Zeilen lesen zu dürfen.

Ich wünsche dir ein gesundes und glückliches 2019!
GLG, Lulu

Antwort von RamonaXX am 13.01.2019 | 22:04 Uhr
Meine Liebe Lulu,

zu Beginn eine ganz, ganz fette Entschuldigung, dass ich dich mit meiner Antwort zwei Wochen haben warten lassen. Dass tut mir echt leid – weil ich ja selbst weiß, wie schön Reviewantworten von den Autoren sind – aber ich hatte vorher einfach keine Zeit dafür. Gerade bei langen Reviews fällt mir das schwer die Zeit zusammenzukratzen, aber wenn sich jemand die Mühe macht meinen gesamten Text zu „analysieren“, dann möchte ich natürlich mehr schreiben als nur ein kurzes Dankeschön. Die geschenkte Zeit anderen Menschen sollte man wertschätzen – die Erfahrung hat mir gezeigt, es kommt zu einem zurück! – und dazu gehört für mich ein langes Review mit einer langen Antwort wertzuschätzen.

Also so viel dazu. Und jetzt zum Inhaltlichen.

VERDAMMT!!! IST HEUTE SCHON WIEDER WEIHNACHTEN! Ganz ehrlich, genau dieser Satz ging mir durch den Kopf als ich am 01.01. dein wunderbar langes Review erhalten habe. Es hat mich vor Freude im Dreieck springen lassen, da ich wirklich nicht mehr erwartet hatte eine so professionelle Analyse dazu zu erhalten.

Es hat mich auf ganz vielen Ebnen berührt und stolz und glücklich gemacht, deine vielen Zeilen lesen zu dürfen. Zum Beispiel deswegen, weil dieser OS jetzt der erste Text ist, für den ich 10 Sterne erhalten habe. Ein paar anderen standen schon länger bei 9, aber volle 10 hatte bisher keiner geschafft. Vielen Dank dafür. Wobei man sein Herz natürlich nicht zu sehr als solch „imaginär-materielle“ Dinge wie Sterne und Favoriteneinträge hängen sollte. Aber egal, ein kleiner Meilenstein war es dennoch für mich.


Über den Einstieg zu dem OS habe ich sehr lange nachgedacht und mich letzten Endes für einen Beginn mit einem „Emotionalen Setting“ entschieden. Gezeigt werden soll dem Leser wo Magnus emotional steht, aber eben nicht aus seiner eigenen Sicht, sonder aus der Wahrnehmung von Alec (des zweiten Hauptcharakters). Eine ganz simple Grundregel, die ich in einem Kurs übers Drehbuchschreiben gezeigt bekommen habe und etwas was ich sehr gerne anwende. Dass es für die Fandom-Kenner nicht wirklich nötig war, da gebe ich dir Recht. Aber Du sagst ja selbst, dass es dir gefallen hat und außerdem gibt es zu diesem Moment noch zu erwähnen, dass ich den OS entwickelt und geschrieben habe, bevor ich die zweite Staffel überhaupt gesehen haben. Ich habe lediglich ein Video mit genau dieser Szene als Vorlage genutzt. Und der „Alec-wusste-es-besser“-Satz gefiel auch vielen anderen Lesern. Manchmal sind es die wenigen Worte, mit denen wir es als Autoren schaffen können viel zu sagen.

Glitzer >>als essentieller Teil seines Wesens<<, ja, genau daran glaube ich. Ich glaube es ist ein Teil von Magus Innerem, von dem was seine Seele zusammenhält. Klar, manchmal überschminkt er damit auch seine verborgenen Traurigkeit, aber in diesem Fall geht es um seinen Charakter, um das was Magnus im Kern ist. Und ja, Alec ist ein beharrlicher Typ. Er ist in meinen Augen keiner, der den Finger auf die Wunde legt, aber einer, der die Kraft hat anderen Menschen dazu zwingen sich selbst zu helfen, sich etwas von der Seele zu reden, dass die belaste. Und er hat auch die Stärke ihnen in diesen zerbrechlichen Momenten zuzuhören.

Was Du dein „Dialogherz“ nennst (Ein Begriff, den ich übrigens absolut traumhaft finde!) nennt die Gemeinschaft des Kreativen Schreibens für gewöhnlich BEAT. Was Magnus als Einleitung in den Dialog sagt, ist ein BEAT, das kleinste Element einer Story, das eine Reaktion beim Gegenüber hervorruft. (Bitte, ich möchte nicht schulmeisterhaft daherkommen, aber ich weiß auch nicht so recht wie ich sonst mein gesammeltes Wissen über professionelles Schreiben erklären könnte, wenn nicht an meinen eigenen Texten.)

Ein guter Dialog besteht aus guten BEATS, aus Aktion und Reaktion. Und genau das, ist es in meinen Augen, was hier die einmalige Dynamik zwischen den beiden ausmacht. Sie reden nicht direkt aneinander vorbei, aber sie kommen auch nicht gleich auf den Punkt. Es geht verworrenen Pfade, wie Du schreibst.

(Übrigens auch Handlungen – nicht nur Dialogzeilen – sind BEATS. So zum Beispiel das zerspringende Glas. Achte mal beim nächsten Film drauf in welchem Moment die Hintergrundmusik einsetzt, meisten ist das ein Hinweis auf einen BEAT.)

Es ist für mich eine der schönsten und mit eine der schwierigsten Aufgaben, mich beim Schreiben auf die Worte festzulegen, mit denen ich eine Figur darstellen, bzw. in einer Fanfiktion nachzeichnen möchte. Und bei diesem OS bin ich mehr als einmal verzweifelt und haben Magnus’ Verhalten bestimmt ein Dutzend Mal umgeschrieben. Ein Charakter IC zu schreiben, ist auch immer ein bisschen Ansichtssache des jeweiligen Lesers. Der eine mag das, der andere jenes mehr an einer Figur. Und der eine wünschte sie sich am liebsten so und der nächste so. Ich freu mich, dass Du beim zweiten Lesen Magnus’ Reaktion weder übertriebe, noch zu dramatisch bewertest, sondern sie in den Kontext der Szene zu passen scheint.

Ursprünglich wollte ich das bekannte Zitat „There is nothing ugly about you“ als Titel verwenden. Aber ersten gab es das schon, zweites wird es sehr, sehr häufig verwendet und drittens, war es nicht wirklich das, worauf ich hinaus wollte. Ich sehe Magnus und seine Gefühle immer noch im Zentrum dieses OS und dass er sich selbst nicht für liebenswürdig hält, beantworte Alec mit einer positiven Antithese, die dann ja auch zum tragenden Titel der Story geworden ist.

Wenn Du mich nach meinen Gedanken und den Sinn von Fanfiktion fragen würdest, dann würde ich sagen, dass der Urtyp einer guten FF für mich der One Shot ist. Man pickt sich eine Szene heraus, gestellt sie um, nimmt das Setting auf, verändert es gegebenenfalls, lässt sich tief auf die Charaktere ein, studiert ihren Verhaltensweise, ihre Mimik, ihrer Gestik – und heraus kommt eine kleines Stück Magie. Etwas, das andere Menschen verzaubert, sie an Orte führt, die sie schon kennen und die sie dennoch in einem ganz neuen Licht sehen. Wirklich gutes Stroytelling (und das schließt Fanfktion für mich mit ein) ist: P.F.M. – „Pure Fukin’ Magic“! In diesem Sinne, es war mir eine Freunde dich verzaubern zu dürfen. Auf noch viel weitere zauberhafte Momente…


Allerliebste Grüße und Wünsche an dich zurück
Deine Ramona

P.S. Oh ja, vielen Dank für die Glückwünsche!!!
Das Jahr begann mit einem Highlight – deinem Review!
14.07.2018 | 14:41 Uhr
Hallo!
Dein Oneshot ist einfach wunderschön. Du triffst die beiden sehr gut. Man kann Magnus' Verzweiflung und Selbsthass förmlich spüren. Und genauso Alecs unbedingten Wunsch ihn zu verstehen und ihm zu helfen.
Am liebsten wäre uch in mein Tablett gekrochen und hätte die beiden geknuddelt.
So, und jetzt gehe ich erstmal Taschentücher suchen und meine Tränen trocknen.
Ganz liebe Grüße Sabi

Antwort von RamonaXX am 18.07.2018 | 21:50 Uhr
Guten Abend Sabi,

danke für deine vielen lobenden Worte. Gerade bei der Stelle mit >>Am liebsten wäre ich in mein Tablett gekrochen<< hab ich vor Freude gekreischt! Es ist genau das, was ich mir auch immer bei Geschichten wünsche, die ich einfach nur suuuuper gut finde! Da möchte man echt reinkriechen. Dass Du Taschentücher gebraucht hast, tut mir leid. Andererseits ehrt es mich, dass es dich so sehr berührt hat... Magnus ist definitiv mein Liebling von den beiden. Mit seiner Darstellung habe ich mir sehr viel Mühe gegeben. Schön das er (und Alec natürlich auch) in deinen Augen so IC geworden sind.

Nochmal danke für deine Worte, die mir echt den Tag versüßt habe!
Viele Grüße
Ramona
25.06.2018 | 10:33 Uhr
Oh mein GOTT!! WAHNSINN!!! Bitte bitte bitte schreib ganz schnell weiter?! Ich bin großer Malec Fan und hier habe ich jemanden gefunden -dich- der das so uuuuunglaublich toll schreibt. Alec war klasse! Magnus Art zu reden- natürlich auf Alecs- hast du mehr als perfekt getroffen. Bitte hör nicht auf zu schreiben! :) ich freue mich total auf das nächste Kapitel. In welchen Abständen hast du denn vor hochzuladen?

Antwort von RamonaXX am 25.06.2018 | 16:00 Uhr
Hallo JackysTime,

freut mich sehr, dass Du dich entschieden hast ein Review zu schreiben. War wirklich schön zu lesen und ich bin sehr, sehr stolz auf dein Lob. Das hat mit echt den Tag versüßt. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich gerade nichts weiter zu Malec in Arbeit habe oder plane. Das hier war ein OS (One-Shot) und ist somit abgeschlossen. Weitere Kapitel wird es nicht geben. Wenn Du dennoch Malec-FFs von mir lesen möchtest, kann ich dir meine Drabble-Sammlung "May ways to say I love you" empfehlen...

Viele Grüße
Ramona
03.04.2018 | 14:22 Uhr
Ich bin total überwältigt von deinen OS. Jetzt kann ich es noch weniger abwarten, bis ich die 2. Staffel geliefert bekomme.
Ich sehe es förmlich vor mir, wie Magnus mit sich kämpft und in Tränen aufgelöst ist.
Alec war einfach nur großartig. Er hat wahrhaftig ein sehr großes Herz.

Antwort von RamonaXX am 03.04.2018 | 22:01 Uhr
Hallo Piccolo,

>>eine absolut treue Seele als Leserin und Review Schreiberin<< so hab ich es auf deinem Profil gelesen. :-)
Und ich möchte mich natürlich auch hier, selbstverständlich, ganz doll für dein Review bedanken.
Der Kontakt zwischen Leser und Autor, ist es, was diese Plattform so wunderbar macht. (Wenn er denn zu Stande kommt.)
Ich selbst schmachte auch noch nach der 2. Staffel. (Hab sie noch nicht vollständig gesehen und auch noch nicht bestellt...)
Ich freu mich, dass Du dich von meinem Schreibstil hast packen lassen und dass ich dich so bewegen konnte mit meinen Worten.

bis bald, und ich hoffe man ließt sich!
Ramona
29.03.2018 | 12:21 Uhr
Hallo Ramona,

deine Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut, hat mich richtig gefesselt. Ich kenne diese Serie leider nicht, sollte sie doch jemals ins Free-TV kommen, werde ich sie auf jeden Fall schauen. Ich liebe mystische, paranormale Serien. Die Charaktere von Magnus und Alec gefallen mir echt klasse.
Magnus kann nichts für den Tod seiner Mutter, wobei es bestimmt vielen so geht, die meinen, ihre Eltern durch ihr bloßes Dasein enttäuscht zu haben. Auch normal ist, dass so große Persönlichkeiten, die nach außen hin so stark wirken, wie z.B. ein Hexenmeister, nie zugeben würden, dass auch sie mal schwache Momente und Selbstzweifel haben und ihnen dann die Tränen kommen. Doch Alec liebt ihn. Und gerade vor ihm braucht er sich doch nun wirklich nicht zu verstellen. Du hast mich wirklich sehr neugierig auf diese Serie gemacht. Ich hoffe, ich kann sie auch irgendwann schauen. Wirklich toll geschrieben und auch so schön emotional. Ich kenne die Charaktere zwar nicht, hatte aber trotzdem irgendwie eine Art Vorstellung von ihnen in meinem Kopf. Ich bin sehr gespannt, ob es sich irgendwann bestätigt. Deine Art zu schreiben ist wirklich richtig schön. Dankeschön für diese tolle Geschichte, die eines Sternchens mehr als würdig ist. :-)

Liebe, herzlich Grüße
John´s Chaya

PS. Ich wünsche dir ein frohes Osterfest.

Antwort von RamonaXX am 31.03.2018 | 22:52 Uhr
Liebe John's Chaya,

wie schön mal wieder ein Review von dir zu erhalten. Nicht, dass ich dir je vorwerfen würde, Du hättest mir lange keines mehr geschrieben, denn ich weiß ja, dass Du meine Kriegsgeschichten (mit wenigen Ausnahmen) nicht lesen möchtest. Umso schöner ist es, dass Du jetzt hier wieder einen Text für dich entdeckt hast. Und deshalb muss ich dir auch als erstes meinen tiefen Respekt aussprechen. Sich so ganz und gar auf ein Fandom einzulassen, vom dem man rein gar nichts weiß, ist echt mutig, erfordert eine große Hingabe und zeugt von der Leidenschaft für den Autor. Ich nehme das absolut als Lob, dass Du dich mit Magnus und Alec beschäftigt hast, ohne die beiden zu kennen oder zu wissen aus welcher Welt sie stammen.

Ich danke dir für den Stern. Dass ist doch immer so ein kleiner Leckerbissen, nach dem man sich sehnt. *schmacht* Das "Shadowhunters" im Fernsehen läuft, habe ich noch nicht gesehen. Aber ich schaue auch gar kein fern. Bin nicht mal im Besitz einer Fernsehzeitung. *Schulterzuck* Geschweige denn, dass ich einen Überblick über die vielen, vielen Sender hätte. Ich habe mir die erste Staffel einfach auf DVD geholt, nachdem ich angefixt war.

Und auch dass hast Du wunderbar heraus gefiltert. >>Auch normal ist, dass so große Persönlichkeiten, die nach außen hin so stark wirken, wie z.B. ein Hexenmeister, nie zugeben würden, dass auch sie mal schwache Momente und Selbstzweifel haben<< Genau das ist es, was mich so sehr an Magnus anzieht. Seine empfindliche Seite, die sich einerseits in seiner zum Teil femininen Art spiegelt, mit der extravaganten Kleidung, der Schminke und so. Und die er in anderen Situation hinter einer Fassade verbirgt, um sich zu schützen und nicht verletzt zu werden. Genau da bohrt Alec mit viel Spürsinn nach und macht Magnus am Ende das Leben etwas leichter, weil er ihm die Möglichkeit "aufzwingt" sich seinen Kummer von der Seele zu reden...

Lieben Dank fürs Review.
Deine Ramona

P.S. Ich schick auch gleich noch eine PN mit ein paar Links hinterher.
Vielleicht kann ich dich ja auch anfixen?
24.03.2018 | 07:42 Uhr
Ich habe bei deinen Text geheult, ist dir das klar? *Tränen wegwisch*

Viel intensiver als in der Show, und dabei liebe ich diese Szene besonders. Magnus ist nämlich nicht der unzerstörbare oberste Hexenmeister von Brooklyn, er ist ein fühlender Mensch und da ist das Bild einer toten Mutter, wann immer er die Augen schließt, unsagbar grausam. (Und ich bin verwirrt, ich bringe offenbar Buch und Serie mal wieder erfolgreich durcheinander: hat sich seine Mutter nicht in der Scheune erhangen? Ich verdränge gern mal die Tatsachen aus der Serie, weil mir die Vorgaben im Buch besser gefallen *schulterzuck*)

Allem in allen sollte Magnus ja nun wissen, auf seinen Alexander der kann er zählen, egal was ist oder auch was passiert, er ist für ihn da und umgekehrt ist ja nicht anders *begeistert*
Ich hoffe, Riri ht auch noch ein paar andere Ideen wachsen lassen,

Lg Nessa

Antwort von RamonaXX am 27.03.2018 | 13:18 Uhr
Hallo Nessa,

ich muss gerade ehrlich gestehen, dass ich nicht mehr weiß, ob wir einander schon mal als Leser und Autor begegnet sind, oder nicht? (Falls ja: Schön dich wieder zu treffen. Falls nein: Willkommen an Bord!) Schon der erste Satz deines Reviews hat mich vor Freude in die Luft springen lassen. Es kommt immer wieder vor, dass Leser mich wissen lassen, dass ich überaus intensiv und mitreißend schreiben. Es zu hören, löst bei mir aber jedes Mal den gleichen Freudentaumel aus. Dafür danke ich dir aus vollem Herzen. Nichts ist für eine Autor schöner, als zu wissen! dass Leser von seiner Geschichte berührt sind und betreffenden Gefühle selbst durch ihren eigenen Körper fließen spüren.
Was das Durcheinander zwischen Buch und Serie angeht, so hast Du soweit meine Infos reichen, recht. Im Buch erhängt sich seine Mutter. In der Serie sieht man einen Einstellung mit einem Dolch. Ich habe mich an die Serie gehalten, da ich bis jetzt keinen Kontakt mit den Büchern hatte und sämtliche Detailfragen mir die gute Riri beantwortet hat. Und ja, sie hat noch viel mehr angestoßen. *großen Grinsen* Zu Ostern startet meine Malec-Drabble-Sammlung. Ich würde mich freuen dich als Leser dabei zu haben.

Viele Grüße
Ramona
23.03.2018 | 23:32 Uhr
Wohoo!!! ^^
Da komme ich nach Hause und darf meinen Urlaub gleich mit einer so großartigen Überraschung beginnen. Das ist echt toll! Und wenn jedes Mal so ein Text dabei herauskommt, dann sollte ich vielleicht öfter Hexe spielen, denn das scheint sich ja echt zu lohnen >:D
Ich finde man hat beim Lesen nicht im Geringsten bemerkt, dass du weder die Bücher gelesen noch die Folgen der Serien gesehen hast. Würde ich es nicht besser wissen, würde ich jetzt behaupten, du würdest dich in diesem Fandom doch bestens auskennen. Denn bereits in den ersten Zeilen/Absätzen finde ich, hast du Magnus wundervoll dargestellt. Genau so ist er. Einerseits derjenige, der die größten Partys schmeißt, und andererseits doch anhänglich oder zumindest … kuschelig. Irgendwie. Auf jeden Fall denkt er viel mit dem Herzen, auch wenn man ihm das nicht bei jeder Kleinigkeit ansieht. Und du hast das in deinem OS bereits am Anfang so gut dargestellt (bzw. eben Alecs Verwunderung darüber, dass es jetzt nicht mehr so ist), dass ich dir alleine dafür bereits absolute Fandom-Kenntnis zugeschrieben hätte.
Aber natürlich war es auch abgesehen davon absolut überzeugend. Schon im ersten Abschnitt wirkten Alecs Gedanken IC und wirklich gut nachvollziehbar. Besonders der Satz „Wer konnte schon in den Kopf eines mehrere hundert Jahre alten Hexenmeisters schauen?“ im Zusammenhang mir dem „Wenn es nur das wäre“ hat es mir richtig angetan. Auch wenn ich nicht direkt einen Grund dafür nennen könnte, aber es passte einfach nur so gut, und ich konnte Alec richtig vor mir sehen, wie er sich über die ganze Situation den Kopf zerbricht. Das war einfach so perfekt er. Ständig der besorgte und alles hinterfragende. Wirklich gut getroffen.
„Aber Alec wusste es besser.“ ← *quietsch* Ich liebe diesen Satz. Es macht mehr als deutlich, wie gut Alec inzwischen Magnus kennt, und wie sehr die beiden sich aneinander gewöhnt haben. Ich liebe es.
Mindestens genauso sehr liebe ich aber, wie Magnus erstes Auftauchen hier beschrieben wird. Natürlich tat er mir richtig leid, besonders, weil ich auch genau vor Augen hatte, wie ihm die Tränen übers Gesicht laufen, aber es ist gleichzeitig so IC, dass ich gar nicht anders kann, als mich in diese Szene zu verlieben. Wie kommt es, dass du ihn so gut triffst, ohne das original genau studiert zu haben?! Ich bin echt neidisch auf dich. *seufz*
Und ich finde es fantastisch, wie Magnus versucht, Alec auszuweichen, und wie Alec ihn dennoch immer findet und er den ganzen Liebkosungen dann doch nicht entkommt. Und Alec, der Magnus nicht bedrängen möchte und ihn darum dann doch nicht darauf anspricht sondern lieber einfache Fragen stellt, die das ganze Thema gar nicht erst anschneiden, ist auch fantastisch. Mein Lieblings-Shadowhunter, wie er leibt und lebt! :D
Dass Magnus ihm nicht die Wahrheit sagt, bzw. denkt, dass er es nicht kann, macht mich irgendwie wirklich traurig. Ich meine, es passt zu der Geschichte, und es passt auch wundervoll zu Magnus, aber natürlich ist es trotzdem schade, ihn so leiden zu sehen. Andererseits kann Alec ihn dann natürlich trösten, und eine Geschichte ohne Drama ist manchmal ja auch langweilig, also ganz vielleicht ist es ja doch gar nicht sooo schlecht … ^^
„Ich denke nicht.“ ← Jetzt musste ich doch tatsächlich lachen. Ich weiß, es war eine ernste Szene, und ich kann es eigentlich nicht einmal begründen, aber irgendwie hat alleine dieser kleine Satz von Alec mich schon wirklich stark grinsen lassen. Der war super. Ich meine, auch zu erwarten, aber irgendwie … ach, ich weiß auch nicht. Wobei Magnus‘ „Dann muss ich für dich mittrinken“ mir die gute Laune dann schon fast wieder verdorben hat. Auf eine gute Art und weise. Also, ich meine, das ist ein Lob, keine Kritik, aber er tut mir einfach so unglaublich leid! :‘(
„Das reichte!“ ← Danke Alec! Mir auch. Schön, dass wenigstens einer auf Magnus aufpasst, wo er ja scheinbar selbst nicht ganz dazu in der Lage ist. Ein guter schritt von ihm, hier die „Mauer aus schöner-heiler-Welt-Bausteinen“ (wundervolle Wortwahl, ich liebe es) einbrechen zu wollen. Und der erste Schritt dazu kommt natürlich mit diesem Satz. Mit welchem auch sonst, richtig? *träum* Ich weiß nicht mal warum, aber es war einfach wundervoll *~*
„Es war offenherzig und ehrlich gemeint. Und gerade das war es, was Magnus am meisten schmerzte.“ ← Und jetzt tut mir mein Herz auch weh. Ach Mann, der Arme! Dx (Aber ich liebe es dennoch. Oder gerade deswegen? So viele Gefühle beim Lesen sind einfach toll!)
„Kein Glanz. Kein Glitzer. Keine Ausstrahlung.“ ← Wie?! Wie kannst du weder Serie gesehen noch Bücher gelesen haben, und dann trotzdem solche Sätze raushauen? Gib‘s doch zu, du hast heimlich die Bücher gelesen! Sowas schreibt doch niemand, der das Original nicht kennt?! (Ich will auch!)
Ich liebe es, dass es Alec Überwindung kostet, Magnus auf die Lügen anzusprechen. Das stelle ich mir nicht einfach vor, besonders nicht bei einem Paar wie den beiden, die sich ja eigentlich wirklich gut und teils auch ohne Worte verstehen zu scheinen. In so einem Moment den Anderen darauf aufmerksam zu machen, dass man das Ganze durchschaut, ist bestimmt für sie beide extrem schwer. Was man in deinem Text auch sehr gut daran erkennt, dass danach erst einmal Schweigen folgt. Wobei, eigentlich weiß ich es ja gar nicht, weil du davon nichts geschrieben hast, aber er fühlte sich beim Lesen einfach so an. Erst der Satz, und dann bedrückendes Schweigen. Das gab den Worten in deiner Geschichte so viel mehr Kraft und lässt sie stärker und gewichtiger erscheinen, als wenn es sofort eine Erwiderung darauf gegeben hätte. Und dass nicht Magnus derjenige ist, der danach als erstes spricht, sondern Alec, macht das noch umso deutlicher. Hatte in dem Moment richtig Gänsehaut. Und die hatte ich sogar schon, bevor ich deinen „Seine Worte standen im Raum, wie eine geladene Waffe mit dem Finger am Abzug.“-Satz gelesen habe. Es kam einfach mit dem „Du lügst mich an.“ Genauso auch die automatisch von mir erdachte Stille danach. Es sind nur vier Worte, ja, aber … ach, ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen, was ich dabei gefühlt habe. Aber meiner Meinung nach einer der Sträksten Sätze in dem ganzen OS. Der Rest was mindestens genauso perfekt, keine Frage, aber das war einfach noch … so viel perfekter (und doch, das Wort gibt es ab jetzt doch, denn ein anderes, das besser passt, habe ich nicht.)
„Kompromiss aus Selbstschutz und Zugeständnis“ ← … ich kann nicht mal wirklich etwas dazu sagen. Es ist einfach nur so … so … ach verdammt, ich weiß auch nicht. Traurig. Und wundervoll. Irgendwas dazwischen. Oder vielleicht auch eher beides. Es gibt so viele schöne Stellen, und am liebsten würde ich die alle Kopieren und dir hier schreiben, aber dann würde vermutlich hier dein ganzes Kapitel stehen, und das will ich ja auch nicht. Und bei vielen Stellen fehlt mir ohnehin die Sprache, weshalb es wohl weiterhin bei diesem Teils zusammenhangslosen Geschreibsel bleiben wird. Aber du kennst mich, also bleibt die Hoffnung, dass du das alles trotzdem verstehen wirst.
„Alec hatte das dringende Bedürfnis ihn wieder zu berühren, Kontakt mit Magnus zu schließen, um auch nur den Hauch einer Chance zu haben, ihn zu verstehen.“ ← Und schon wieder so eine Szene, die einfach nur eindrucksvoll ist, und zu der mir einfach nichts zu Sagen einfallen will. Außer, dass ich es wirklich gut fand, und das habe ich dir jetzt gefühlt schon 1000 Mal gesagt. Aber so wie Alec die Berührung zu brauchen scheint, um sich … *irgendetwas* zu versichern ist einfach … *seufz* wir brauchen mehr positive Worte im Deutschen, ich könnte sie jetzt gebrauchen. Oder ich müsste mehr kennen. Erweiterter Wortschatz und so, der täte mir jetzt sicher gut … :/
Magnus Nervosität und seine Versuche, Alec dazu zu bringen, zu verstehen, was los ist, waren einfach nur … fantastisch. Genauso auch Alecs Wunsch es zu verstehen, und dennoch die (mehr oder weniger) Unfähigkeit, genau das zu tun. Ich hatte die Szene so perfekt vor Augen, dass ich inzwischen nicht mehr sicher bin, was von alledem nun aus der Folge lebst kommt (die du ja noch nicht einmal ganz geguckt hast) und was ich mir durch die FF selbst als Film zusammengebastelt habe. Ich kenne FFs von Leuten, die sich eingehend mit dem Fandom beschäftigen, die Magnus und Alec nicht so gut treffen, wie du hier. (Und ja, ich bin deshalb echt sauer auf dich, wenn auch nur deshalb, weil ich wirklich neidisch bin.)
Klasse, dass Alecs erste Reaktion „Was?“ ist. Nicht, weil es eine wirklich gute Reaktion ist, sondern weil es eine … menschliche Reaktion ist. In solchen Momenten fallen einem nicht sofort die besten Dinge ein, und daher ist Alecs kleiner Aussetzer und das geschockte „Was?“ meiner Ansicht nach wirklich sehr realistisch und passend. Denn ich kenne kaum jemanden, der in diesem Moment anders reagiert hätte. Darum, großes Lob für diese „verpatzte“ (und daher perfekte) erste Reaktion von Alec! :)
„Alec wusste Bescheid und mit Gewissheit würde er ihm nun den Rücken kehren und ihn verlassen. […] Er verdiente keine Liebe. Und schon gar nicht die des gutherzigen Alexander Lightwood.“ ← Neeeeein! Verdammt, Magnus, bitte hab doch nicht solche seelischen Schmerzen! Warum tust du dir selbst das an? (Und warum lässt Ramona dich?!) Ach Mann, jetzt schmerzt mein Herz auch. Ich wünschte ich könnte irgendwas dagegen tun … aber immerhin hat er Alec, und wer könnte sich in so einer Situation besser um ihn kümmern, als sein Freund und Partner? Immerhin ein Lichtblick am Himmel. (Und sehr gute Entscheidung, hier Alexanders Namen ganz auszuschreiben. Denn das ist ja praktisch Magnus‘ persönliches … ach verdammt, meine Worte sind alle, und es will mir einfach nicht einfallen. Egal, aber außer Magnus nennt ja eigentlich niemand Alec wirklich beim ganzen Namen, und hier nicht den Spitznamen zu verwenden gibt dem ganzen eine noch persönlichere und gefühlvollere … „Note“ … ja, meine Worte sind wirklich alle.)
Dass Magnus teils der Atem wegzubleiben scheint, kann ich gut verstehen. War bei mir nicht anders, als ich deinen Text gelesen habe. Du schreibst aber auch einfach so gefühlvoll (man könnte ja beinahe von deinen Worten erschlagen werden … auf eine gute Art und Weise ^^).
„Wenn ihm schon keine Worte einfielen, um seinen Schmerz lindern, dann tat es vielleicht diese Geste.“ ← Als jemand, der Recht häufig Leute zu trösten hat (wenn auch hauptsächlich Kinder), kann ich nur zustimmen, dass das tatsächlich etwas ist, was oft hilft, und was einem eher in den Sinn kommt, als die passenden Worte. Und dann, wenn man seine Gedanken geordnet hat, kann man sagen, was man für richtig hält, und in Alecs Fall hier, hat das ja auch ganz wunderbar funktioniert, wie ich finde.
„Magnus verstand die Welt nicht mehr.“ ← Nawww, so süß. Ich bin glücklich, dass es dann „am Ende“ so gekommen ist. Nicht, dass ich etwas anderes erwartet hätte, aber es ist natürlich trotzdem schön, jetzt die „Auflösung“ der Geschichte zu lesen, und dass Alec eben keinerlei Angst zeigt, und dass das Magnus verwirrt macht es nur noch umso besser.
„Es ist gefährlich mich zu lieben, Alexander. Ich bin der Sohn eines Dämons.“ ← *quietsch* Ach Magnus, du bist ja so putzig. Und du liegst so verdammt falsch. Ein Glück, dass Alex nicht auf solche Sachen hört, und du ihn vermutlich nie wieder loswerden wirst. (Wie er ja dann auch gesagt hat. Den wird Magnus hoffentlich nie wieder los.)
Und dann wieder das „sieh mich an“ *träum* einfach nur wundervoll, und ein wirklich fantastischer „Abschluss“ für deine FF. Bzw. die perfekte Einleitung dazu, denn im Zusammenhang mit dem am Anfang, macht es den ganzen OS zu einer runden Sache.
Aber noch besser fand ich, dass du am Ende dafür gesorgt hast, dass Alec Magnus auch noch einmal richtig auffängt. Nicht nur sinnbildlich gesprochen, sondern mit einer richtigen Umarmung und allem drum und dran. Das war toll. Genauso auch das „Nicht jetzt. Nicht morgen. Niemals.“, welches meiner Meinung nach schon das perfekte Ende für den OS hätte sein können.
Wobei, vielleicht nicht besser, als das wirkliche Ende, denn das war auch wirklich toll.
Abschließend kann ich mich wohl nur erneut wiederholen und dir wieder einmal sagen: ich liebe es! Es ist genau die Art von Herzschmerz-Drama-Gefühle-Geschichte, auf die ich stehe. Und das ganze auch noch, ohne zu kitschig zu sein.
Und wenn ich die Beste bin, bist du die Größte! :D Fantastisch, was du aus einem Pair gemacht hast, zu dem du nicht einmal das Original richtig kennst! *dich mit Konfetti und Lob überschütte*
So, und morgen werde ich vermutlich deinem Vorschlag folge leisten, und den Text ein weiteres mal lesen, denn es ist, wie du meintest: es lohnt sich. Und natürlich werde ich wie angeordnet auch weiterhin quietschen beim Lesen. Denn genau so muss es sein!

Allerliebste Grüße und ich wünsche dir ein wundervolles Wochenende und überhaupt alles,
Riri

PS: Wow, ich saß jetzt insgesamt über 5 Stunden daran, deinen Text zu lesen (und zu reviewen), und das auch noch, ohne es wirklich zu bemerken und einfach nur, weil ich beinahe nach jedem Absatz erst mal alles auf mich wirken lassen musste, und ja, nimm das als Lob. Das Größte, das ich momentan zu geben im Stande bin, denn mir fällt gerade kein einziger anderer Text ein, den ich jemals gelesen habe, bei dem das auch so war. Das hier ist definitiv eine der besten Geschichten, die ich in diesem Fandom je gelesen habe. Und es macht mich nur umso gespannter auf deine Drabble-Sammlung, die du versprochen hast.

Antwort von RamonaXX am 29.03.2018 | 14:26 Uhr
Meine liebe Riri,

ich weiß, dass ich es dir schon einmal vor einer Weile geschrieben habe (auch wenn ich nicht mehr weiß wann und wo genau), dass Du mir das längst, großartigste und schönte Review meiner Autorenkariere geschenkt hast. Diese Formulierung muss ich nun ernsthaft umkopieren und an diese einzigartige Stelle in diesem gigantischen Archive verschieben. (Was ich hiermit inoffiziell getan habe!)
Ich habe echt lange überlegt, was ich auf so ein Review als Autor, aber auch als Freundin antworten soll? Das erste was ich übrigens gemacht habe, nachdem ich dein Review das erste mal durchgelesen hatte – was über eine Stunde gedauert hat, weil ich immer wieder anhalten und mich und dich und uns und Malec feiern musste – war, dass ich es kopiert habe und in Word auf sage und schreibe 2.200 Worte gekommen bin, Du schreibst mir ein Review, dass mehr als halb so lang ist, wie die Geschichte selbst? *stolzer Blick* Heißt das, wenn ich 14.000 Worte Malec schreiben, dass ich dann auch 7.500 Worte im Review bekommen? – Nein, war nur ein kleiner Scherz. Ich bin einfach begeistert, wie viele Worte dir zu meinem OS eingefallen sind und wie Du deine Begeisterung zum Ausdruck gebracht hast. Wie gesagt, es hat auch mich begeistert. Und dass Du dir 5 Stunden für Text und Review Zeit genommen hast, ist für mich ein absolutes Lob! Das steht vollkommen außer Frage. Es ist das Größe von allem, wenn man sich in Texten – in Worte und in den erzeugten Bildern im Kopf – einfach nur verliert, lebt, leidet und doch tiefes Glück dabei empfindet. So ähnlich ging es mir auch beim Lesen deines Reviews. Immer wieder habe ich angehalten. Bin brüllend von meinem Schreibtischstuhl aufgesprungen und hab angefangen wild in die Hände zu klatschen – und das über eine Stunde! Immer wieder musste ich Luft schnappen, mich wieder hinsetzen und weiterlesen, nur um drei Sätze später wieder aufzuspringen und zu feiern. Wie blöde hab ich applaudiert, meine Handflächen haben gebrannt, aber ich hab weiter gemacht. Ich konnte einfach nicht anders. Und deine wundervollen Worte haben wirklich jeden Begeisterungssturm verdient. Ober wie Du so wundervoll gesagt hast, >>Wenn ich die Beste bin, bist Du die Größte.<< Danke für das Kompliment. Nun, wie gesagt, ich habe ein Weilchen überlegt, wie ich mich für dieses unvergleichliche Review bedanken soll, und weil die ersten Tage nach meiner Ankunft nicht soo super liefen, komme ich auch erst jetzt zum Antworten. Ich habe mich dafür entschieden, es ähnlich wie Du zu machen, und den Text mit seinen Highlights/Beats mal aus meiner Sicht zu kommentieren. Ich hoffe dir gefällt das, und Du nimmst es mir nicht übel, dass ich vielleicht nicht auf jedes deiner genannten Details eingehe? Also legen wir los. Hier kommt jetzt, die ganz offizielle Sicht des Autors:

Wie Du richtig erkannt hast, ist der erste Part aus Alecs Sichtweise geschrieben. Für mich war von Anfang an klar, dass Magnus im Fokus dieser Geschichte stehen soll. Und wie erreicht man das als guter Autor am besten? Richtig! Man lässt einen anderen Charakter auf denjenigen blicken, um den es hier eigentlich gehen soll. Diese Art von Distanz erzeugt Nähe und ich denke (auch durch die bestätigenden Reviews), dass mir eine wirklich gute Beschreibung von Magnus’ Charakter an dieser Stelle gelungen ist. >>Wer konnte schon in den Kopf eines mehrere hundert Jahre alten Hexenmeisters schauen?<< Dieser Satz ist erst in der letzten Korrektur mit reingekommen, aber ich finde ihn im Nachhinein sehr ausschlaggeben. Wenn ich mir vorstelle, dass Magnus das Wissen und auch die persönlichen Erinnerungen aus vielen hundert Jahren mit sich rumträgt, glaube ich schon, dass er gerne von Zeit zu Zeit alleine ist und auch mal Ruhe und Stille um sich braucht. Sozusagen als Gegensatz zu seiner Feierlaune.
Dass Alec am Beginn des zweiten Parts nach Hause kommt, erschien mir ein guter Opener. Vor hier hatte ich die meisten Möglichkeiten die Situation einzuführen und die Handlung anzuschubsen. Was ich aus den vielen Videos rausgefilter habe, ist, dass Alec einen sehr fürsorglichen Umgang mit Magnus pflegt. Jetzt wo ich die ersten Folgen der Serie gesehen habe, (die mich übrigens reichlich verwirrt haben!), weiß ich das Alec nach außen doch recht schroff ist; gerade zu Clary. Aber was ich zuvor gesehen habe, hat mir wie gesagt den Eindruck vermittelt, dass er sehr einfühlsam und liebevoll mit Magnus umgeht, weil er seine Sensibilität genau spürt. So kam es dann zu besagter Stelle: >>Eine Hand legte sich auf Magnus’ Seite und kurz darauf wurde ein sanfter Kuss in seinen Nacken gehaucht.<< Ein Stück später sind wir (Du und ich) wieder mal ganz auf der gleichen Wellenlänge. >>…der Shadowhunter fand ihn. Immer.<< Das „Immer“ ist für mich hier auch ein ganz entscheidender Punkt. Manchmal klappt das, und man kann die ganze Bedeutung einer Beziehung mit einem Wort kräftigen. Tja, und wie sollte es anders sein? Natürlich zieht sich der gute Hexenmeister erst mal zurück. Nicht weil er Alec nicht vertraut, sondern weil er ihn nicht verletzen und verlieren will. >>„Wenn das so ist“, fuhr Magnus fort und hob sein Glas, „dann muss ich wohl für dich mittrinken.“<< Hier hatte ich ein bisschen Sorge, dass Magnus als Säufer rüber kommt, dabei würde ich ihn eher als „Schnaps-affin“ bezeichnen. Ich habe ihn bei diversen Gelegenheiten trinken sehen und weil ich ja mit dem Glas noch etwas bestimmtes vorhatte, musst es halt wieder zurück in seine Hand.
>>eine Mauer aus schöner-heiler-Welt-Bausteinen<< Ja, das sind diese Sahnestücke, wo der Autor gerne sagt, dass ihn die Muse geküsst hat. Keine Ahnung wie mir diese Formulierung eingefallen ist, aber sie war plötzlich da und ich musste wahrlich nicht überlegen, ob ich sie reinnehmen soll oder nicht.
>>Kein Glanz. Kein Glitzer. Keine Ausstrahlung.<< Nein, ich hab die Bücher nicht gelesen, wirklich nicht. (Und ich werde es wohl auch kaum tun, da ich keine Ahnung hätte, wo ich bei den vielen Titeln anfangen soll. Und da ich befürchte mich zu langweilen, weil mich ja doch nur Magnus und Alec interessieren und nicht Izzy, Jace, Clary und Simon…) Und nochmal widerspreche ich dir mit einem Lächeln. Ich habe Magnus’ Charakter sehr eingehend studiert. Nur eben nicht an Texten, sondern an Bildern. Immer wieder habe ich mit die gleichen Videos angesehen und versucht so viele Details wie möglich aufzunehmen. Seine Kleidung, sein Make-up, den Schmuck.
>>Er wusste, dass es eine Lüge war, aber machte das wirklich einen Unterschied, bei all den Unwahrheiten in seinem viel zu langem Leben?<< An dieser Stelle hatte ich das Gefühl mit einer verlässlichen Bauchstimme ins Blaue zu raten. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Ich denke, Magnus hat schon oft und viel gelogen. Sicher auch um Leute zu (be)schützen. Also warum nicht auch Alec belügen? Sicher keine feine Geste, aber wohl doch zu seinem Charakter passend.
>>„Nein.“, sagte Alec und blieb beharrlich, „Nichts ist gut.<< Alec ist ein beharrlicher Typ. Jetzt nach den ersten Folgen, die ich gesehen habe, wird das für mich noch viel klarer. Er weiß wirklich was er will, bleibt bei seiner Meinung und handelt sehr überlegt. Insofern bringt er auch die Kraft auf Magnus „auf den Pott zu setzen“.
Und wie sollte es anders sein? Unser lieber Magnus kann sich dem irgendwann nicht mehr entziehen. >>„Ich will nicht darüber sprechen.“<< Der >>Kompromiss aus Selbstschutz und Zugeständnis<< geht im Übrigen wieder auf das Konto meiner Muse. *lach*
>>Hast mich darum gebeten dich nicht wegzustoßen, wenn harte Zeiten kommen.<< Hier habe ich mich sehr dicht ans Original angeschmiegt und den Satz bzw. dessen Inhalt 1:1 aus der Serie übernommen. Erinnerst Du dich an die Szene mit Magnus und Alec auf dem Balkon, wo Magnus Alec bitten ihn nicht wegzustoßen, wenn harte Zeiten kommen? Ich wollte diesen wundervollen Moment wieder aufleben lassen.
>>„Weißt Du was Schmerz ist, Alexander?“<< Magnus, ist für mich nicht der Typ, der gleich mit der Sprach rausrückt. Lieber legt er eine Fährte aus. Und weil Alec ein guter Hunter, sprich Jäger ist, wird er der Spur folgen. *breites Grinsen* So, genug der albernen Metaphern. Lass uns wieder ernst werden. (Auch wenn wir beide schon wissen, wie es weitergeht.)
In den nächsten Absätzen wird Druck aufgebaut, der Spannungsbogen steigt und ich bin echt dankbar, dass Du mir damals den Hintergrund mit der Geschichte um Valentine geliefert hast. So konnte ich wunderbar im Canon bleiben und hatte keine Sorge mich zu verlaufen.

Zwischengedanke: Du hast übrigens recht. Es sind echt verdammt viele wundervolle Sätze, die man rauskopieren und kommentieren kann. *dich ganz fest knuddel*

Jetzt kommt mein persönlicher Höhepunkt der Story und ich bin echt ein wenig enttäuscht, dass ihn niemand bis jetzt lobend erwähnt hat. Alles was ich wollte, war dass das Glas in Magnus’ Hand zerspringt. Genau deswegen habe ich ihn am Anfang trinken lassen. Ich finde den Moment fantastisch. Da ist eine Hexenmeiste mit so viel Kraft, mehr als er kontrollieren kann. Und dann gibt es da diese Augenblicke (ähnlich, wie bei seinem Stiefvater) wo seine Gefühle ihn überwältigen und die Macht sich ihren Weg nach draußen sucht. Und natürlich dürfen da, die Katzenaugen nicht fehlen. *zwinker*
Nach diesem Punkt geht die Spannung wieder etwas runter. Ab hier war es doch recht leicht weiter zu schreiben, weil der Plot so glasklar war. Es musste die Originalhandlung aufgegriffen und weiter erzählt werden. Den Stiefvater habe ich mal ganz aus dem Spiel gelassen und mich an Magnus’ Schuldgefühlen festgebissen. Es hat sich einfach angeboten, auch um ihn zu dem Punkt zu führen, wo er sich selbst nicht für Liebenswert hält. *schluchz*
>>Dann setzte Alec sich umgehend in Bewegung und ging ohne lange zu überlegen vor der Couch auf die Knie.<< Für mich definitiv eine der bewegensten Stellen im Original. Dieses vor Magnus auf die Knie gehen, auf Augenhöhe mit ihm sein und ihn doch von Vorne schützen, hat eine ganz andere Bedeutung als wenn Alec sich neben ihn auf das Sofa gesetzt hätte.
>>Er verdiente keine Liebe. Und schon gar nicht die des gutherzigen Alexander Lightwood.<< Ohhh! Du hast vollkommen recht, wie konnte ich bloß so herzlos sein und das hier rein schreiben und Magnus derart leiden lassen? *Spaß beiseite schieb* Ich denke, es war einfach so ein Gefühl und ich finde auch das es ein schöner Ausdruck für seinen tiefen Kummer ist. Klar, will er Alec lieben und tut es ja auch, aber die Angst ihn zu verlieren, ist einfach so groß, dass er diese Liebe (ein Stück weit) entsagt und sich einredet sie nicht zu verdienen, um sein Herz zu schützen.
Anschließend hab ich das Original wieder um ein eigenes, wichtiges Detail ergänzt. >>„Ich dachte immer“, begann Alec ruhig und hörte nicht auf über Magnus’ Beine zu reiben, „deine Mutter hätte sich das Leben genommen?“<< Den Körperkontakt finde ich hier auch sehr wichtig und es ist schon so wie Du sagst, manchmal weiß man wirklich nicht was man sagen soll und dann hilft eine Berührung den Kontakt zu halten, während man sich Gedanken um seine Worte macht. So geht es Alec in diesem Moment. Er ist ein starker Charakter, der viel verkraften kann, aber die Geschichte von Magnus bringt ihn dann doch aus dem Gleichgewicht.
Ganz ehrlich? Die Schminke ist eine der Sachen, die ich am meisten an Magnus liebe. Es gibt ihm so viel Glanz und so viel Ausstrahlung…. Hach… es ist einfach toll ihn damit zu sehen. Oder aber ihn als Autor in einer FF nach dem eigenen Gusto zu schminken. *kicher* Deshalb habe ich es hier auch mit reingeschrieben: >>Ein ungehinderter Blick in das Gesicht des Hexenmeisters offenbarte, dass sein schöner Lidschatten nun endgültig verwischt war.<< Ohne Schminke geht echt viel von Magnus Scharm verloren. Der Schauspieler hat beim ersten Blick ohne Make-up überraschen männlich auf mich gewirkt. (Wo Magnus doch so wundervoll männliche und weibliche Aspekte vereinigt…) *schwärm*
>>…mit dem Dolch in ihrer Brust.<< Jipp, ich bin bei der Serie geblieben. Die Bilder haben sich einfach in mein Gedächtnis gebrannt. Im Buch hat sie sich erhängt, nicht wahr?
>>„Du warst noch ein Kind.“, fügte er leise hinzu und legte die zweite Hand an Magnus’ andere Wange.<< Hier gab es wieder eine Runde Canon pur. Ich glaube sogar mit echtem Zitat. Aber ich habe darauf verzichtet irgendetwas zu kennzeichnen, denn schließlich ist es eine Fanfic und zweites sind wir ja nicht hier, um mit unserem Geschreibsel Geld zu verdienen.
>>Magnus verstand die Welt nicht mehr.<< Süß, nicht? Da ist der große, weise Hexenmeister, aber etwas so banales wie bedingungslose Liebe bleibt seinem Verstand verschlossen. Ich finde die Stelle auch super und ich kann nur sagen, dass sich mehrfache! Überarbeitungen lohnen. Dann kommen da u.a. solch tolle Sätze bei raus.
>>In vernichtenden Selbstvorwürfen ertrinkend klagte Magnus: „Es ist gefährlich mich zu lieben, Alexander.<< Ohne Frage der Gipfel von Magnus’ Kummerberg. Ich hatte erst Sorge hier „zu dick“ aufgetragen zu haben, aber mit etwas Anstand finde ich es immer noch gut, so wie es geschrieben ist. Es ist gleichzeitig Tief- und Wendepunkt für den letzten Akt.
>>Alec sagte nichts.<< Finde ich hier auch noch mal sehr bedeutsam. Was will man in einem solchen Moment auch sagen? Alec ist nicht der Typ, der Magnus wiederspricht, um ihm vom Gegenteil zu überzeugen. Er betont die Dinge, von denen er überzeugt ist, nicht die von denen er nicht überzeugt ist.
>>Magnus sehnte sich nach einem Ende seiner Tränen<< Persönlich mein zweiter Lieblingssatz der gesamten Geschichte. Als mir das eingefallen ist, hatte ich auch wieder diesen Moment wo ich vor Begeisterung klatschend und brüllend vom Schreibtisch aufgesprungen bin.
Dann kommt noch mal ein Dialogteil sehr nah am Canon mit ein paar verwischten Zitaten. Und es ist auch tatsächlich so, dass die Geschichte bis kurz vor Schluss „There is nothing ugly about you.“ hieß. Aber ich hatte von Vorneherein etwas dagegen ein Zitat als Titel zu verwenden. Das Magnus sich selbst nicht für liebenswert hält und Alec genau das ihm versucht klar zu machen, war eine ganz entscheidende Einsicht für mich. Oft schreibe ich, habe ein gutes Gefühl dabei, aber die Bedeutung, die tiefere Bedeutung der Worte wird mir erst zwei, drei Tage später bewusst. So ist der Titel „You deserve it, Magnus.“ entstanden. Denn wie Alec richtig sagt, verdient Magnus es geliebt zu werden. *eine Tüte Fluff über den Herz-Schmerz ausschüttend*
Tja, und damit sind wir schon fast am Ende. Zwei Punkte brennen mir noch unter den Nägeln. Nämlich einmal: >>Nicht jetzt. Nicht morgen. Niemals.<< Auch hier möchte ich auf meine Muse verweisen. Und dir sagen, warum es nicht DAS Ende der Geschichte ist, auch wenn es sicher ganz gut gepasst hätte. Denn mein absoluter Lieblingssatz, der mir noch jetzt einen Stich versetzt und mit das Herz schwer macht, ebenso wie er mich jubeln lässt, ist dieser hier: >>Die wundervolle Erfahrung sich seiner Liebe gewiss sein zu dürfen, sickerte in Magnus’ Unterbewusstsein, wie lebensspendendes Wasser in ausgetrocknete Erde.<<
Ich glaube fest, dass Magnus sehnlichster Wunsch ist, eines fernen Tages „normal“ zu sterben, dem innen Frieden wegen, um nicht noch und noch einen geliebten Menschen dahinscheiden zu sehen. Deshalb endet die Geschichte auch mit Magnus’ tiefstem Wunsch. >>Er hat sich noch nie zuvor […] so sterblich […] gefühlt, wie in diesem Augenblick in Alecs Armen.<<

Liebe Riri, ich danke dir für deinen tollen Wort und hoffe, ich konnte mich mit dieser Antwort revanchieren? Ich weiß, die Messlatte für die angekündigte Drabble-Sammlung liegt hoch, aber mein Erzeig ist höher! Es sind 12 wundervolle Werke entstanden und ich freue mich darauf sie dir und den anderen ab Sonntag präsentieren zu dürfen.

Man liest sich. Ganz bestimmt.
Herzlichst, dein Ramona
23.03.2018 | 14:05 Uhr
Liebe Ramona!
Ich hüpfe gerade vor Freude! Nach "Torchwood" meine Lieblingsserie.
Und nach "Janto" (ein ebenfalls in der Serie schon im Original verslashtes Paar) dort
ist hier "Malec" ist mein Lieblings-Slash-Paar.
Ich mag auch dieses "Alexander", das speziell von Magnus für Alec reserviert ist.

Tun das nicht viele von uns, Sachen allein mit sich selbst ausmachen, um niemand zu belasten?
Und genau damit belastet Magnus Alec erst recht, weil der sich Sorgen macht und nicht weiß, was los ist.
Probleme wegsaufen bringt nichts, auch wenn Magnus als fast Unsterblicher wohl eine sehr gute Leber haben dürfte.
Manche Männer laufen tatsächlich weg, wenn man ihnen zu nahe kommt.

Magnus hat Flashbacks eines alten Kindheitstraumas. Aus vermeintlicher Schuld.
Sich nicht liebenswert zu fühlen, nicht wert, geliebt zu werden.
Manchmal sollte man sich durch die Augen von jemand anderem sehen, es wäre oft eine Überraschung.
Alle haben gute und gefährliche Seiten.

Das schlimmste, was ein Kind hören kann, ist dass sich jemand für seine Geburt schämt, überhaupt die Mutter.  
Er ist nicht nur nicht schuld an ihrem Tod,
sie hat ihm damit ein grauenvolleres Erbe hinterlassen als der Dämon-Vater die Katzenaugen.

Das war wundervoll geschrieben,
ich hab die beiden direkt vor mir gesehen.
Und es war über den Trost hier auch wahre Liebe zu spüren!
Fangirlie-Fähnchen schwinge ich und zusätzlich werf ich ein Sternchen!
War so schön, wieder eine FF von den beiden zu lesen gerade zum Anfang der 3. Staffel jetzt.
Danke,
und ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
R (❁´‿`❁)

Antwort von RamonaXX am 27.03.2018 | 13:08 Uhr
Hallo Net Sparrow!
So trifft man sich also wieder!?
Wobei die ganz große Überraschung ist es für mich nicht.
Ich habe schon vorher hier in diesem Fandom Geschichten von Riri reviewt
und beim Durchscrollen auchReviews von dir gefunden...
Aber keine Frage, es ist schon, dass wir uns auch hier als Leser und Autor begegnen!

Es ist tatsächlich so, dass Riri - die ich im letzten Herbst persönlich getroffen habe - mich angefixt hat.
Ich habe die ersten Bilder von Magnus gesehen und wusste, dass ich einen neuen Lieblingscharakter habe.
Und auch das ist wahr, ich habe diese FF geschrieben, ohne einen Folge aus der Serie,
oder eines der vielen Bücher gelesen, bzw. gesehen zu haben.
Das einzige was mich beeinflusst hat, sind rund 50 Shipper-Vidoes auf youtube.

Wenn ich dass hier mit meinen anderen Slash-Pairings vergleiche, sehe ich viele Ähnlichkeiten.
Auch Speirs zieht sich in "Verwundbar" lange zurück, bis Lipton ihn "findet" und "auffängt".
(Im "Samariter" kehrt sich die gegebene Fürsorge dann um.)
Hier ist es nun Magnus, der sich verschließt und zurückzieht.
Und Alec, der (Gott sei Dank) nicht locker lässt.

Ich bin selbst ein wenig von mir überrascht, dass ich das hier so gut schreiben konnte,
ganz ohne Soldaten und Kriegshintergrund. War eine gute Übung für mich.
Und ich habe auch wirklich alles gegeben, um aus der Szene etwas zu machen.
Als ich das Original zum ersten Mal in einem Video gesehen habe, hatte ich selbst feuchte Augen.
Magnus, ein Figur mit so viel Glanz, zerbrechlich (verwundbar) zu sehen, hat mich fasziniert.

Ich bin halt doch ein echt Kämpfer, wenn es um die Suche nach dem "ultimativen Erlösungsplot" geht.
Da ist kaum ein Hurt/Comfort Situation vor mir sicher. Ich liebe dieses Genre und schreibe es aus Leidenschaft.

Über die "geschwungene Fangirlie-Fahne" freue ich mich ganz besonders.
Der Stern steht dem natürlich in nichts nach!
Ich danke dir wie immer für deine herausragenden, lobenden Worte.
Und nehme mal an, dass wir uns zu Ostern an dieser Stelle wieder lesen?
Dann startet meine Malec-Drabble-Sammlung. *ganz dolle Vorfreude spür*

Liebste Grüße
Ramona
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