Autor: ErikDraven
Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt):
Cora (anonymer Benutzer)
29.03.2019 | 09:16 Uhr
zu Kapitel 12
Hi

Da hatte Walter Jennings am Ende dann doch das Nachsehen. Habe zwischendurch gar nicht mehr daran geglaubt, weshalb mich das Ender der Geschichte umso mehr erfreut. Denn solch miese Kerle gehören hinter Gitter und Punkt. Und da ist er ja nun auch und kann darüber nachdenken, ab welchen Zeitpunkt es bergab für ihn gegangen ist.

Ein wirklich ungewöhnlicher Auftrag für das A-Team, aber du hast das alles so gut dargestellt, dass es mich von Anfang an fasziniert hat. Super geschrieben. Danke fürs online stellen.

LG Cora

Antwort von ErikDraven am 29.03.2019 | 10:43 Uhr
Hi.

Als ob ich solch eine Geschichte schlecht enden und einen Mistkerl wie Walter Jennings gewinnen lassen würde. Also wirklich. :D

Du hast aber schon recht. So ein Drecksack wie Walter Jennings kann und darf nicht gewinnen. Ausserdem ist er selbst dran schuld: Er hat das Team immer wieder unterschätzt, und solche Fehler nutzen die Vier jedesmal gnadenlos aus. Und somit hat Walter die gerechte Strafe bekommen, die er verdient hat. Ich hoffe, es gefällt ihm in seinem neuen Zuhause, denn bei all den Dingen die er sich geleistet hat, wird er eine ziemlich lange Zeit dort bleiben.

Ja, diese Geschichte ist mal etwas anderes. Sie wirkt anfangs auch nicht wie ein Fall für das A-Team, bis Jennings den Fehler macht, das Team direkt hart anzugehen. Das war sein erster Fehler. Der erste von vielen weiteren.

Danke für dein Lob. Es freut mich, dass dir diese Geschichte gefallen hat. Ich habe sie hauptsächlich geschrieben, um auf die immer noch vorhandene Problematik der häuslichen Gewalt hinzuweisen. Denn nachwievor werden Frauen und Kinder zuhause immer wieder schlimm misshandelt. Und in der Realität existiert das A-Team leider nicht. Und wenn sie schon in der Realität solch einem Dreckskerl nicht in den Arsch treten können, dürfen sie es zumindest in dieser Geschichte tun.

Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.

ErikDraven
15.08.2018 | 11:00 Uhr
zu Kapitel 12
Hallohallo, eine sehr spannende Geschichte. Die Charaktere des ATeams sind wirklich gut getroffen. Freu mich auf weitere Geschichten.
LG angelina alexa

Antwort von ErikDraven am 15.08.2018 | 12:32 Uhr
Hallo, vielen Dank für dein Review.

Es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat und ich die Charaktere gut getroffen habe.

Jetzt werde ich aber erstmal schauen, wann es weitere Geschichten geben wird.
11.04.2018 | 11:43 Uhr
zu Kapitel 8
Hallo Hallo,
sehr aufregend. Dann bin ich ja mal gespannt, wie die vier sich befreien und wie es weitergeht. Eine Sache ist doppelt gemoppelt und zwar :
"In einer Stunde war er mit Bicks verabredet, um den Verkauf endlich unter Dach und Fach zu bringen. Bis dahin gab es hier noch ein paar Telefonate zu führen und etwas nervigen Papierkram zu erledigen, der leider keinen Aufschub duldete. Aber danach würde er den Deal endlich unter Dach und Fach bringen.
Ist aber nicht schlimm.
LG
angelina alexa

Antwort von ErikDraven am 11.04.2018 | 17:24 Uhr
Hallihallo,
ja, momentan ist es wirklich sehr spannend. Erneut macht Walter Jennings dem A-Team einen Strich durch die Rechnung. Dieser Kerl ist nicht nur kriminell und gewalttätig, sondern auch noch ziemlich schlau. Aber kann sich seine Intelligenz mit der von Hannibal messen? Wir werden sehen. Eines ist auf jeden Fall sicher: Das A-Team zu fangen, das ist schwer. Sie auf Dauer gefangen zu halten, das hingegen ist praktisch unmöglich. Aber das weiss Walter ja zum Glück nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass er es herausfinden wird. ;)

Oh, vielen Dank für den Hinweis. Dieses doppelmoppeln und wiederholen von Formulierungen ist leider eine große Schwäche von mir. Ich werde diese Stelle auf jeden Fall ausbessern. Das kann man ja so nicht stehen lassen.

ErikDraven
21.03.2018 | 21:38 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo,
nachdem du in deiner Antwort auf mein erstes Review explizit auf die Charakterisierung eingegangen bist, habe ich beschlossen, in meiner Rückmeldung zum zweiten Kapitel nochmal genauer auf die Charaktere zu achten.
Es kann sein, dass an der Stelle insbesondere auffällt, dass ich das Fandom kaum kenne, denn bei Walter, Caroline und Scott hatte ich das nicht, aber die Charaktere des A-Teams fand ich anhand der Beschreibungen schwer vorstellbar. Es kann auch daran liegen, dass es vier Leute gleichzeitig waren, die einem fandomfremden Leser wie mir vorgestellt wurden. Grundsätzlich sind deine Beschreibungen der einzelnen Charaktere schon gut, aber die Art und Weise, wie sie verknüpft sind, kann jemand, der sich nicht gut auskennt und eher schnell darüber liest, verwirren.
Du stellst das A-Team vor, indem die Charaktere nacheinander kurz beschrieben hast und Hannibal ihre Namen nennen lässt. Das ist keine schlechte Idee, zumal die Beschreibungen wirklich sehr gut, kurz und einprägend sind. Nur: Bei Hannibal selbst weichst du von dem Muster ab, er tritt Scott zuerst gegenüber und wird beschrieben, dann folgt die Vorstellung aller anderen, und erst danach sagt Hannibal seinen eigenen Namen, gleichzeitig wechselt er in der Szene das Aussehen.
Mein Eindruck nach erstem Durchlesen des Kapitels war daher vom A-Team: Das ist ein Team, bestehend unter anderen aus B.A., dem Schwarzen mit den Goldketten und Irokesenschnitt, außerdem einem Charakter namens Face und noch weiteren...ich könnte nicht mehr sagen, ob das Team 4 oder 5 Mitglieder hat.

Auch am Anfang von Kapitel zwei hast du eine Formulierung, die Neulinge sehr verwirren kann, wahrscheinlich einfach ein Schreibfehler:
"Und nun standen Face und Hannibal mit zwei Polizeiwagen vor dem „Jerry’s Inn“, um sich ihrer Zielpersonen zu bemächtigen. Man konnte nur hoffen, dass der Plan gelang und die Täuschung funktionierte. Falls nicht, waren Face und B.A. jedoch in greifbarer Nähe."

Face kann nicht als Rückendeckung für sich selber arbeiten. Ich denke, im letzten Satz ist Murdock gemeint, oder?

Bezüglich deiner eigenen Charaktere ist die Charakterisierung wieder sehr gut in dem Kapitel, besonders gefällt mir, wie du die Denkweisen Walters und Carolines gegenüber stellst.
"Sie würde schon sehen. Wenn alles glattging, würde er sich endlich diesen teuren Wagen leisten können, den er unbedingt haben wollte. Inwieweit sich das finanziell mit der versprochenen Reise in Einklang bringen ließ, musste man sehen. Notfalls mussten sie eben auf die Reise verzichten.
Caroline hörte ihm schweigend zu und seufzte. Sie hoffte wirklich, dass sie diese Reise machen konnten. Sie hatten das so sehr nötig. Es würde romantisch und wunderschön werden. Die Strände von Hawaii würden ihre kaputte Ehe sicher wieder in Ordnung bringen. Und Walter würde sich endlich wieder in den Griff kriegen. Und dann würde alles wieder so werden, wie es sein sollte. Sie hoffte es. Sie hoffte es wirklich."
Aber auch anschließend während der Verhaftung wird der Unterschied zwischen Menschen mit einer Denkweise wie Caroline und einer Denkweise wie Walter gut dargestellt.
Und auch die Handlung ist ganz interessant - mich hat es ehrlich überrascht, dass Caroline geflohen ist, aber es ist auch logisch. Sie ist ja eine etwas ängstliche Person, aber sie sucht immer Schutz im Vertrauten, und es würde nicht zu ihr passen, nicht zu versuchen, wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückzukehren. Leider.

Auch das A-Team kann ich inzwischen besser Nachvollziehen als noch im ersten Kapitel, insbesondere Hannibal und B.A. Face und Murdock hingegen sind für mich noch etwas schwierig zu charakterisieren, ihre Rollen in der Mission wirken für mich noch etwas austauschbar, vielleicht, weil sie es an der Stelle auch wirklich sind, vielleicht liegt es aber auch an der Verdrehung ihrer Namen, die dir, glaube ich, am Anfang des Kapitels passiert ist.

Noch ein paar Rechtschreibdetails: Am Ende dieses Satzes fehlt ein Punkt.
"„Kindersicherung, Kumpel, da kommen Sie nicht raus“, wies ihn Hannibal auf die Sinnlosigkeit seiner Toberei hin"
Hier fehlt ein Fragezeichen:
"Oh Mann, wie sollte er dem Colonel das bloß erklären."

Abgesehen davon und im Bezug auf Plot, Dialog und Schreibstil, Rechtschreibung und auch dem realistischen Umgang mit diesem schwierigen Thema erfüllt die Geschichte definitiv durchaus hohe Ansprüche. Ich hoffe, die Rückmeldung hilft dir.
Mit freundlichen Grüßen
aurora

Antwort von ErikDraven am 22.03.2018 | 09:57 Uhr
Hallo, schön, dich wieder zu lesen. Es freut mich, dass du trotz der Unkenntnis bezüglich des A-Teams Interesse an meiner Geschichte entwickelt hast. Zugegeben, die Charaktere können einem etwas fremd vorkommen, wenn man die Serie gar nicht kennt. Und der grottenschlechte Kinofilm hilft da leider auch nicht weiter. Aus diesem Grund empfehle ich dir, das A-Team mal zu googlen (ich kann hier leider keine Links einfügen]] und / oder meine vorherige Geschichte "Goldkinder" zu lesen, die dir insbesondere bei Face und Murdock weiterhelfen könnte. Falls du darauf keinen Bock hast (was absolut verständlich ist), gebe ich dir einen kurzen Abriss der Charaktere:

Colonel John "Hannibal" Smith: Ein erfahrener Vietnam-Veteran, der als Schauspieler arbeitet und meist in B-Movies als "Aquamaniac" auftritt. Er ist der Kopf des Teams und der strategische Planer, was ihm seinen Spitznamen "Hannibal" eingebracht hat, in Anlehnung an den karthagischen Feldherrn.

First Lieutenant Templeton "Faceman / Face" Peck: Das Beschaffungstalent des Teams. Face kann alles organisieren, so kompliziert es auch sein mag. Er ist sehr talentiert darin, Leute zu manipulieren und zu verführen (bei Frauen). Dies nutzt er unter anderem dazu, um an Informationen oder bestimmte Dinge heranzukommen, die das A-Team braucht.

Captain "Howlin Mad" Murdock: Der stets verrückte Pilot des Teams. Murdock kann alles fliegen, was Flügel hat und sich in die Luft erheben kann. Seit er einmal abgestürzt ist, verbringt er die meiste Zeit in einer Klinik für Kriegsveteranen. Dennoch ist Murdock immer zuverlässig und weiß immer was er tut. Auch, wenn es manchmal nicht so aussehen mag.

Staff Sergeant B.A. Baracus: Der schlagkräftige Mechaniker kann alles reparieren, sofern er die nötigen Werkzeuge und Ersatzteile bekommt. B.A. ist besonders bei den vielen physischen Auseinandersetzungen des Teams eine wichtige Hilfe. Er ist oftmals schnell von Murdocks Ticks, Macken, Wahnvorstellungen und sonstigen Verrücktheiten genervt, meint das jedoch nicht böse.

Ich hoffe, das kann dir weiterhelfen. Falls du noch Fragen zu den Charakteren hat, schreib mir ruhig.

Und ja, zugegeben, vielleicht kann die Einführung des Teams an dieser Stelle etwas verwirrend sein. Ich hielt es aber für sinnvoll, dass Hannibal erst seine Verkleidung abnimmt, bevor er sich vorstellt. Und klar, dass er erstmal das Team zu sich ruft, bevor er sich zu erkennen gibt.

Oh, ja, natürlich kann sich Face nicht selbst Rückendeckung geben. Als ich diesen Punkt deines Reviews entdeckt habe, musste ich das Lesen kurz unterbrechen und sofort diesen gravierenden Fehler korrigieren. Du hast natürlich recht, damit waren B.A. und Murdock gemeint. Blöd, dass mir das nicht schon vorher aufgefallen ist. Vielen Dank für diesen Hinweis.

Die verschiedenen Denkweisen darzustellen, ist mir sehr wichtig, damit der Leser nachvollziehen kann, weshalb die Charaktere handeln, wie sie handeln. Das machen die ja schließlich nicht aus Jux.

Es hat dich überrascht, dass Caroline zu ihrem gewalttätigen Gatten zurückflieht? Naja, versetz dich mal in ihre Lage: Sie wird von vermeintlichen Polizisten verhaftet, die sich als irgendwelche Fremden entpuppen, die sie allem Anschein nach entführen wollen. Es ist klar, dass sie flieht. Sie hat Angst vor diesen fremden Männern, und zudem liebt sie ihren Mann auch. So widersprüchlich das auch sein mag. Das ist leider etwas, was man bei häuslicher Gewalt immer wieder beobachten kann. Die misshandelten Frauen bleiben bei ihren prügelnden Männern und halten zu ihnen. Das ist unlogisch und mag sogar auf gewisse Weise naiv erscheinen, ist aber leider nunmal so.

Danke für die Hinweise auf die Fehler, ich werde sie alsbald korrigeren.

Oh, wow, vielen Dank, das ist ein ausserordentlich großes Lob, das mich sehr freut. Ich bin gerade echt erfreut, dass mein Umgang mit diesem sensiblen Thema den Ansprüchen gerecht wird. Ich werde bald weiterschreiben und darauf achten, diesen Kurs zu halten.

Grüße zurück.

ErikDraven
21.03.2018 | 10:11 Uhr
zur Geschichte
Hallloooo. Ich finde die Geschichte wirklich sehr Interessant und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Du hast einen angenehmen Schreibstil. Die Geschichte ist absolut sinnig aufgebaut. Freu mich auf mehr.
LG angelina alexa

Antwort von ErikDraven am 22.03.2018 | 23:34 Uhr
Hallo, und vielen Dank für dein Review.

Es freut mich, dass du wieder dabei bist und dir mein Schreibstil und meine Geschichte gefällt.

Schön, dass der Aufbau der Geschichte Sinn ergibt. Ich überlege und plane jeden einzelnen Schritt, damit das auch so bleibt.

Es wird bald weitergehen, keine Sorge. Das nächste Kapitel ist schon zur Hälfte fertig.

ErikDraven
Kiba-lover (anonymer Benutzer)
19.03.2018 | 16:47 Uhr
zu Kapitel 6
Huhu :)
Die Geschichte entwickelt sich sehr gut, gefällt mir! :)
Hätte ich am Anfang gar nicht so erwartet ;)
Und murdock ist wundervoll getroffen, dein Liebling ;) :D
Bin gespannt auf das nächste Kapitel !
Bis dann Erik
Kiba~~

Antwort von ErikDraven am 19.03.2018 | 20:30 Uhr
Hallo, danke für dein Review. :)

Es freut mich, dass es dir gefällt, wie sich die Geschichte entwickelt. Ich plane jeden Schritt sorgfältig, damit die Geschichte auch Sinn ergibt.
Aber wieso hättest du das denn nicht erwartet? Das würde mich schon interessieren.

Das Murdock so gut getroffen ist, ist einem guten Freund von mir zu verdanken. Er hatte die Idee, dass Murdock sich für einen Polizisten halten könnte. Und natürlich setzt Murdock diese Idee auf seine ganz eigene Art und Weise um.

Ich bin auch schon gespannt darauf. :D Es geht auch bald weiter. Morgen werde ich weiterschreiben.

Bis dann.
16.03.2018 | 22:44 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo,
ich lese in diesem Fandom normalerweise nicht (ich bin über dein Profil hier gelandet), aber diese Geschichte hat mich thematisch interessiert.

Beginnen wir mit einigen kleinen Kritikpunkten:
1. Ich finde es nett, dass du diese Geschichte den Opfern häuslicher Gewalt widmen willst. Aber ich würde das ins Vorwort/an den Anfang des ersten Kapitels schreiben. Ich finde, in der Kurzbeschreibung wirkt eine Widmung etwas fehl am Platz.
2. Ich persönlich finde den Titel des ersten Kapitels unpassend. Diese passiven Formulierungen klingen immer, als würden sie sich auf dieselbe Person beziehen, sofern nicht ausdrücklich dabei steht, auf wen sie sich beziehen. In dieser Geschichte beziehen sie sich im ersten Kapitel natürlich auf verschiedene Personen (Caroline und das A-Team).
3. Die Geschichte spielt in Los Angeles. Ich bin mir diesbezüglich selber unsicher, ist Walter ein üblicher Name für einen Amerikaner? Ich hätte gedacht, das sei ein sehr typisch deutscher Name, im Gegensatz zu den anderen Namen (Caroline, Scott ect.), denen man ja anmerkt, dass sie aus dem englischsprachigen Raum sind.
4. Du hast einige Wortwiederholungen im Kapitel. Zum Beispiel:
"Sowas sollte lieber nur in albernen Krimis und Spionagefilmen passieren. Er hatte keinen Bock auf sowas."
"Mal hierhin, mal dorthin. Und jedes Mal hoffte er, endlich diese Leute zu treffen, aber bisher hatte man ihn nur enttäuscht. Und mittlerweile ging ihm jede Hoffnung verloren, diese Männer wirklich zu treffen."
Stilistisch ist es schöner, wenn möglich, unterschiedliche Worte zu verwenden und nicht den selben Begriff zweimal.
5. Du hast hin und wieder Kommas vergessen. Zum Beispiel:
"Liebe Güte war diese Hafengegend groß.", da sollte ein Komma nach "Liebe Güte" gesetzt werden.
6. Teilweise würde ich einige Formulierungen nochmal überdenken. Zum Beispiel:
"Das Gebrülle klang aggressiv, fast schon feindselig." Kann Gebrülle aggressiv, aber nicht feindselig klingen? Ich denke, nicht.
"Schweigend tauchte die spätsommerliche Sonne den State Park in ihr grelles Licht." Das Wort "Schweigend" klingt hier fehl am Platz.
"Dass die Vier unschuldig waren, spielte dabei keinerlei Rolle." Weil deine Erzählweise sehr personalisiert ist und die Gefühle von Scott so ausführlich beschreibt, klingt es, als wisse er, dass sie unschuldig sind. Ich kann nicht bewerten, ob das realistisch ist, aber es scheint mir fragwürdig, dass er das weiß, aber die Regierung nicht.
"Ja, über diesen Punkt hatte er sich auch schon desöfteren den Kopf zerbrochen."- Noch ein Rechtschreibfehler, es heißt "des Öfteren".

Kommen wir nun zu der positiven Kritik:
1. Deine(ist die von dir?) kurze Einleitung am Anfang erzählt auch fandomfremden Lesern wie mir kompakt und stilistisch schön geschrieben alles, was man wissen muss, um die Ausgangssituation zu verstehen.
2. Insgesamt mag ich deinen Schreibstil. Abgesehen von einzelnen, oben aufgelisteten etwas unglücklichen Formulierungen ist er sehr schön und kreiert eine passende Athmosphäre.
3. Deine Rechtschreibung ist abgesehen von den oben aufgelisteten Fehlern gut.
4. Du hast den Text gut formatiert.
5. Deine Dialoge sind gut geschrieben, sie passen zu den Charakteren und zeigen die Handlung. Insgesamt gefällt es mir, wie gut du es hinbekommst, das, was passiert, auch wirklich zu zeigen und nicht nur zu erzählen.
6. Insgesamt finde ich deine eigenen Charaktere bisher glaubwürdig und konsistent dargestellt, auch die Charaktere des A-Teams kann ich mir anhand der Beschreibungen schon einigermaßen vorstellen.

Liebe Grüße
aurora australis

Antwort von ErikDraven am 17.03.2018 | 10:24 Uhr
Hallo, und vielen Dank für dein Review. Ich freue mich sehr darüber, vor allem, weil es wirklich sehr konstruktiv gehalten ist.

Kommen wir mal zu den einzelnen Punkten:
1. Die Widmung steht direkt oben im ersten Kapitel. Mit der Kurzbeschreibung hast du so gesehen recht, ich werde das gleich ändern, sowie ich mit dem Review fertig bin.
2. Die Titel der einzelnen Kapitel sollen sich nicht auf Personen, sondern auf Situationen beziehen. Sie sollen schonmal anmerken, wovon das Kapitel handeln wird. Eventuell ändere ich die Titel aber noch.
3. Nein, die Geschichte spielt nicht in L.A., sondern in der kleinen Stadt Blueberry Hills. Das wird im Laufe der Geschichte auch thematisiert. Scott und das A-Team sind nur in Los Angeles zusammengekommen, als er die Einheit rekrutiert hat. Walter und Caroline dagegen leben in Blueberry Hills. Desweiteren ist Walter durchaus ein normaler Name für einen Amerikaner, bedingt unter anderem durch die vielen deutschen Einwanderer.
4. Ja, das ist ein Problem, mit dem ich schon sehr lange kämpfe. Wenn mir sowas im nachhinein auffällt, ärgert mich das auch immer. Aber irgendwie kann ich das leider nicht abstellen. Du hast natürlich recht, dass das nutzen verschiedener Worte stilistisch schöner ist. Ich versuche das auch, aber irgendwie passieren mir die Wortwiederholungen dennoch immer wieder.
5. Eine weitere Schwäche von mir, die Kommastellung will mir einfach nicht in den Schädel. Ich habe, obgleich ich in deutscher Sprache recht gut bin (Uhu, Eigenlob) immer wieder Probleme damit.
Vielen Dank für die Hinweise, ich werde mich derer selbstverständlich annehmen und die Stellen überarbeiten.

Zu deinem Lob: Du meinst die kurze Einleitung, die in " " steht? Die habe nicht ich formuliert, das ist die typische Einleitung, die jede A-Team-Episode eröffnet. Deswegen habe ich sie auch mit reingenommen.

Zu den weiteren Punkten muss ich sagen, dass ich mich sehr freue, dass es dir gefällt, wie ich schreibe. Nur eine Sache interessiert mich sehr: Du kannst dir die Charaktere nur "einigermaßen" vorstellen? Das würde bedeuten, ich habe sie wohl nicht besonders gut beschrieben. Hm. Ich sollte mir die Charakterbeschreibungen mal genauer ansehen und sie gegebenenfalls überarbeiten.

Ich danke dir sehr für dein ausführliches und konstruktives Review, ich würde mir wünschen, öfter solche Reviews wie dieses zu bekommen.

Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.

ErikDraven