Autor: Zimtzucker
Reviews 1 bis 17 (von 17 insgesamt):
04.03.2019 | 00:35 Uhr
zu Kapitel 3
Hallo Zimtzucker!

Ich hatte deine Fanfic bereits letztes Jahr gesehen, als ich meine eigene Zeldastory startete und sie praktisch seitdem mit einem Lesezeichen versehen gehabt. Jetzt habe ich wirklich mal mit Lesen angefangen und gleich bis hierhin durchgelesen. Da das meine erste Review ist (ich lese ja leider auch nicht so viel ^^") schreib ich lieber jetzt schonmal meine Meinung für die ersten 3 Teile nieder, bevor ich völlig raus bin. Schließlich tue ich mir schon so schwer mit solchen Dingen...

Allgemein gesagt gefällt mir die Geschichte bis zu diesem Punkt schon sehr gut, schon allein, weil es mir irgendwie direkt OoT-feeling bringt. Ich finde sowieso, dass OoT mit das größte Potential für Geschichten hat. Es gibt einfach so viel zu erzählen, so viele ikonische Charaktere zum Aufgreifen. Und die Geschichte nach Links Abreise ist für mich schon damals beim Spielen ziemlich interessant gewesen. Schließlich ist die Gefahr am Ende des Games ja mitnichten völlig gebannt, es kann in jede Richtung gehen, weshalb ich diese Ausgangslage schon von vornherein spannend finde.

Während mir der bisherigen Verlauf der Story und auch deine Schreibweise allein sehr zusagt, sind die ganz großen Pluspunkte bisher die Welt und die Charaktere. :)
Vor allem in Kapitel 1 hat mir die Darstellung Hyrules und seiner Bewohner besonders Gefallen, die ganzen kleinen Dinge nunmal, die OoT-Hyrule in deiner Fassung zunehmend lebendiger machen. Traditonen, Religionen oder Gesellschaftsbilder sind super eingebracht. (etwas, dass meiner eigenen Story ehrlich gesagt wohl noch ein bisschen fehlt ^^") Am Meisten mochte ich die Szene auf dem Marktplatz mit dem Musiker. Ich liebe es, wenn es Anspielungen auf andere Zeldas gibt- vor allem, wenn so gut eingebracht!

Abschließend und womöglich am Wichtigsten: Die Charaktere. OoT gibt hier meiner Meinung nach deine unfassbar tolle Grundlage zum Aufbauen, da die Figuren zwar wie gesagt ikonisch, aber nicht besonders vielschichtig sind. Und diese Grundlage hast du bisher praktisch perfekt genutzt (und ich glaube kaum, dass das von hier an anders wird).
Mein Geschmack für einen Ganondorf ist absolut getroffen - er war in meinen Vorstellungen schon immer eher der charismatische, redegewandte Typ. Super Bösewicht bisher (der manchmal sogar mich einlullt mit seinen "süßen Worten"! Und hoffentlich noch nicht abtreten muss... mal sehen ^^). Im Vergleich dazu muss ich bei meinen Bösewichten in Zukunft ordentlich ranklotzen, damit sie am Ende nicht zu flach daherkommen, was mir vorher gar nicht bewusst war...
Aber auch Zelda fand ich fantastisch. Durch den Prinzessinnenstatus kann man oft aus den Augen verlieren, dass sie in OoT am Anfang ja noch sehr jung ist. In deiner Version ist sie glücklicherweise in vielen Dingen unerfahren und kann einem Mann wie Ganondorf im Gespräch kaum das Wasser reichen. Diese Seite von ihr macht sie so viel menschlicher und realistischer für mich, super Charakter bisher!

Irgendwie habe ich das Gefühl, kaum auf den eigentlichen Inhalt eingegangen zu sein. Aber was solls, da bekomm ich schon noch den Dreh raus!
Achja, was ich noch sagen wollte ist, dass ich die Szenen mit Zelda und Impa im Schreibzimmer super fand. Ich fand die Erklärungen Impas, warum der König nichts gegen Ganondorf unternimmt sehr passend und glaubwürdig. Denn es alles auf sein mangelndes Vertrauen zu Zelda zu schieben,ohne einen wirklichen logischen Grund zu liefern, finde ich irgendwie unzureichend.

So, das wars denke ich erstmal. Ich hoffe, ich schließe möglichst schnell zum aktuellsten Kapitel auf (und treibe gleichzeitig meinen eigenen Schreibprozess voran). Mal schauen, wann ich das nächste Review schreibe. Vielleicht jetzt jedes Kapitel, vielleicht auch nicht, immer wenn ich den Drang dazu verspüre!
Bis dahin, ich hoffe, wir lesen uns mal! :)

Lucas
scip (anonymer Benutzer)
02.02.2019 | 15:00 Uhr
zu Kapitel 11
Oh, Link! Link! Link ist da :)
Und so charmant und spitzbübisch ist er.
Das gefällt mir! Das wird so spannend.

Habe ich richtig verstanden, dass das nun der Zeitsprung ist? Du schreibst, die Zelda Kopie ist nun eine Frau und das bislang viele Gerudo nach Hylia geschickt wurden. Demnach sind ein paar Jahre vergangen.
Wie aufregend. Ich bin so gespannt darauf, das mit Shiek passiert ist, wie sie sich entwickelt hat. Und vor allem, auf das Zusammentreffen mit Link.
Ich war kurz verwirrt, denn ich dachte, Zelda hätte es geschafft, schon in die Burg zurückzukehren.
Aber das hättest du wohl nicht einfach geschehen lassen, um es dann retrospektiv zu erklären. Und ich bin froh darüber.
So hatte ich kurz die Spannung des Zusammentreffens, ohne dass mir die Vorfreude auf das tatsächliche Zusammentreffen genommen wurde.
Selbst mit der Zeldakopie konnte ich schon ein bisschen was von der Chemie spüren.
Das wird großartig!
Oh, ich freue mich so!!!

Geschrieben ist es wie immer toll. Wirklich, du kannst das sehr gut. Total auf den Punkt ausformuliert. Ein bisschen wie bei J.K. Rowling, bei der ich auch so bewundere, dass sie auf den Punkt formulieren kann, man merkt, dass sie es total gut kann, aber nicht das Voranschreiten des zeitlich großartig gezeichneten Plots unter zu viel Worten leiden zu lassen.
Wirklich, du hast das Zeug zu einer fantastischen Autorin!
scip (anonymer Benutzer)
02.02.2019 | 14:56 Uhr
zu Kapitel 10
Interessante Entwicklung.
Ich habe mich schon gefragt, wie sich Zeldas Verschwinden auf die politische Situation auswirken wird.
Das ist natürlich spannend.
Es wird einfach so getan, als wäre Zelda nicht verschwunden. Vielleicht hat man ein Mädchen gefunden, das ihr ähnlich sieht? Und macht sie nun zu einer Marionette. Für Kapin ist das eigentlich doch sogar eine gute Entwicklung. Weswegen er wohl auch nicht nach Zelda hat suchen lassen.
Guter Plot! :)
Natürlich bietet diese Mädchenopergeschichte außerdem weiterhin genug Konfliktpotential und ist vielleicht mit Antrieb für die erwachsene Zelda, wieder zurückzukehren. Wer weiß? Vielleicht wird eine ihrer Freundinnen ausgewählt und das ist am Ende der Auslöser?
Auf jeden Fall freue ich mich sehr darauf wie es weiter geht.
Wie immer schreibst du absolut solide wunderbar. Passend zur deinem Setting, ohne zu elaboriert von der Geschichte als solche abzulenken. Du macht das wirklich großartig!
scip (anonymer Benutzer)
06.01.2019 | 13:14 Uhr
zu Kapitel 8
Oh, ich mochte den Wechsel von Zelda zu Shiek. Eine spannende Weise zu verdeutlichen, dass sie sich nun von mehr zu mehr mit diesem Namen indentifiziert und die Prinzessin zurücklässt.
Deswegen gefällt es mir sehr gut, dass du dir Zeit nimmst, diese Eingewöhnung bei den Gerudo für uns nachvollziehbar zu machen.
Außerdem erhält man Einblick in die Kultur, die du für dieses Volk geschaffen hast.
Erhalten wir in diesem Kapitel einen ersten Blick auf Shieks nächsten Mentor? Eine Bogenschützin?
Oh, ich bin so gespannt wie es weiter geht. Und noch mehr darauf, die erwachsene Shiek/Zelda zu erleben und zu lesen, wie ihre Geschichte dann weiter geht.
Als Gerudo mit Hylianer- und Göttinnenwürze.
Gänsehaut! :)

Antwort von Zimtzucker am 16.01.2019 | 20:59:11 Uhr
Liebe scip!

Ich hab mir sehr lange überlegt, wie ich diesen Übergang am besten gestalte. So fand ich ihn am glaubwürdigsten. Freut mich, wenn er genauso rübergekommen ist.
Das nächste Kapitel schließt den ersten Teil ab, aber bis dahin sollte man sich mit all den Kapiteln ein Bild der Gerudo gemacht haben. Deshalb hab ich mir wohl ehrlich Zeit gelassen. Es wird auch erklären, welche Entwicklung Zelda letztendlich durchgeht.
Jinu, die Bogenschützin, wird keine allzu große Rolle spielen. Da sind Aya und Norie schon wichtiger. Aber allzu viel Fokus auf meine eigenen Charaktere wollte ich sowieso nicht legen.
Vielen lieben Dank für dein Review! Den Prolog des zweiten Teils werd ich etwas schneller hochladen, weil ich mich auch schon sehr darauf freue!

Alles Liebe!
scip (anonymer Benutzer)
15.12.2018 | 15:32 Uhr
zu Kapitel 7
Hallöchen,

hach je, bei mir läuft das mit dem Internet und dem Schreiben immer in so Phasen.
Manchmal bin ich total viel online und dann wieder mach ich nur das Nötigste.
Deswegen erst jetzt hier und heute: der Kommentar.

Aber das Kapitel hat mir gut gefallen. Sehr gut. So wie jedes bisher. Deswegen wollte ich auf keinen Fall, dass du das Gefühl hast, ich wäre als Leser abgesprungen.


Erst einmal: herzlichen Glückwunsch zum Kauf von Breath of the Wild. Viel Freude beim Spielen. Ich hab es geliebt und liebe es immer noch. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht daran denke und bin jetzt beim zweiten Mal Spielen. Der erste Durchlauf hat für mich ein halbes Jahr gebraucht (aber ich hab es auch hinaus gezögert) :)
Für mich wird es kaum je zu toppen sein. Das Spiel berührt mich auf einem ganz tiefen Level. Die zerfallene Zivilisation, die Romantik darin, in der Wildnis, die wieder Überhand genommen hat. Dann Links endlose Loyalität. Zeldas Kraft trotz ihrer Ängste und Zweifel einfach nie aufzugeben.
Ja... einfach schön :)

Kommen wir zum neuen Kapitel:

Ich habe nur Skyward Sword ein bisschen angespielt und in Twilight Princess hineingeschaut. Das Land der Gerudo das du beschreibst, kenne ich also nicht. Aber ich hatte einen vagen Eindruck von Hitze und Stein, ein Leben in höhlenartigen Gängen um der Hitze zu entfliehen.
In Breath of the Wild liebe ich Gerudo Stadt und die Wüste, das Gebiet im Allgemeinen und auch das Volk sehr.
Deswegen verfolge ich Zeldas Zeit dort fasziniert. Ihre Eingewöhnungszeit, nicht nur klimatisch gesehen, sondern auch wegen der kulturellen Unterschiede und dem Fakt, dass sie als Prinzessin nun wie ein normales Mädchen behandelt wird, finde ich nachvollziehbar. Es ist schön, dass du dir dafür Zeit nimmst. Nicht einfach nur für die Story selbst. Sonst wäre es mir auch viel zu schnell. Ich brauche diese Details, um mich in die Geschichte fallen zu lassen.
Dabei schaffst du es aber, wortanzahlmäßig knapp zu bleiben. Ohne dass es sich so anfühlt. Ich finde das zum Niederknien. Ich kann das gar nicht.
Ich schreibe zu viel. IMMER! :)
Und das kann den Leser auch den Faden verlieren lasse.
Und mich auch.
Du kannst die Welt der Gerudo wundervoll in das Geschehen einflechten, so dass sich nicht nur ein Bild, sondern ein Gefühl entwickelt.
Durch Zeldas Frage nach Ganondorfs Töchter, die ihre Begleitung stockend beantwortete, woraus man als Leser gemeinsam mit Zelda schlussfolgern musste, dass es sich bei der Gerudo um eben eine solche Tochter handelt, ist ein Beispiel dafür was ich meine.
Show not tell. Das Prinzip beherrscht du! :)

Ich freu mich so darauf, wie es weiter gehen wird. Und ich bin so froh, dass du das hier angefangen hast und daran weiter arbeitest.
Danke!

Sei lieb gegrüßt

Antwort von Zimtzucker am 22.12.2018 | 15:41:26 Uhr
Hallo, liebe scip!

Du, das kenne ich zu gut - besonders wenn Weihnachten vor der Tür steht und man noch so viele Dinge zu erledigen hat. Und dann hat man manchmal einfach mehr Lust, etwas anderes zu machen. Fühle dich bitte nie gezwungen, mir etwas zu hinterlassen - solange der eine oder die andere die FF liest, bin ich schon glücklich genug. Ab und an ein Review ist dann nur die Kirsche auf dem Sahnehäubchen! Trotzdem natürlich vielen lieben Dank für das Review, freut mich sehr, dass du die Zeit dazu gefunden hast!

BotW mach mir noch immer wahnsinnig viel Freude. Ich muss ehrlich sein – ich hab lange nicht mehr so viel Spaß dabei gehabt, ein Videospiel zu spielen. Ich zögere es auch sehr hinaus, weil ich einfach alles erkunden will und sehen will, was die Welt mir so zu bieten hat. BotW ist wie die natürlich weiterentwickelte Form des NES-Originals und hätte nicht besser sein können! Ich freue mich schon auf mehr Story-Elemente, ich bin gerade mal erst bei den Zoras gelandet. Die Atmosphäre ist wirklich wundervoll, wie du sagst.

Ich habe die Gerudo schon immer sehr gemocht. Ein starkes, unabhängiges Volk von Frauen ist einfach unheimlich interessant. Deshalb war ich ganz enttäuscht, als sie in TP nicht mehr vorgekommen sind … Da sind sie schon ausgestorben, leider. Ich freu mich schon darauf zu sehen, wie sich meine OoT-Interpretation von der BotW-Version unterscheidet. In manchen Aspekten sicher sehr!
Ich finde, gerade dieser Umstand – dass Zelda sich plötzlich in eine andere Gesellschaft einleben muss, dass sie lernen muss, welche Unterschiede zwischen Völkern bestehen können, bilden gerade ihren Charakter und geben viel Hintergrund-Informationen für den zweiten Teil. Ich hoffe, wenigstens damit werde ich nicht zu politisch, da es nicht mein Ziel war, so eine Message zu senden – es geht mir wirklich nur um Zeldas persönliche Reise in einer Gesellschaft, die ihr bis dahin noch nicht sonderlich bekannt war.
Es freut mich, dass dir mein eher knapper Stil gefällt! Ich bin nicht gut darin, mich in allzu viel Details zu verlieren – mir wird das selbst ein wenig fad. Dafür bewundere ich AutorInnen, die kunstvoll schreiben können, ohne dass einem langweilig wird. Die wirklich jedes Detail spannend machen können. Das beherrsche ich einfach nicht! Ich glaube, du allerdings schon. Beim kurzen Reinlesen bei »Stille Wasser sind tief« wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen … Hach, ich freue mich schon auf das Lesen. Auch wenn ich mir für das Spiel noch ein wenig Zeit lasse.

Nochmals danke für dein Review, es bedeutet mir sehr viel! Ich hoffe, du hast auch mit den kommenden Kapiteln noch Freude! Ein frohes Fest und genieße die Feiertage :)
Alles Liebe
Zimtzucker
scip (anonymer Benutzer)
02.12.2018 | 21:21 Uhr
zu Kapitel 6
Zimtzucker....

du schaffst es wirklich, mich mit jedem Kapitel mehr zu fesseln. Gerade mit diesem, war ich wie gefesselt.

Du schreibst wundervoll. An keiner Stelle zu stark ausformuliert, aber immer auf den Punkt. Es liest sich so ausgewogen und angenehm. So harmonisch.
Ich bin wirklich verliebt.

Und so froh, dass du dich entschieden hast, diese Geschichte zu schreiben und dass du weiter daran arbeitest. Und lass dich nicht stressen. Schreiben ist Arbeit und in etwas, das sich schnell weg liest, stecken so viele Stunden. Das muss man erst mal neben seinem 'normalen' Leben einplanen.

Aber lass dir einfach sagen, dass ich von der Geschichte begeistert bin. Umsetzung und Storyline an sich.

Der Twist mit Zeldas Flucht, ihren Rückzug, um später zurück zu kehren, wenn sie mehr Erfahrung und Kraft gesammelt hat.
Hach... ich freu mich.

Ich lese wahnsinnig gern. Aber es gibt für mich so wenig, an dem ich wirklich Freude habe. Deswegen bin ich wirklich glücklich, dass du an dieser Geschichte arbeitest.

Und ich freu mich wahnsinnig auf die Fortsetzung und die versprochene Romanze. Ich bin so gespannt, zu was für einer Frau sich Zelda entwickeln wird.
Wie sie zurück kehren wird.

Ich freu mich auf alles. Auch ihre eventuelle Entwicklung als 'Shiek'. Ein schöner Twist übrigens :)

Ach... einfach schön! :)

Antwort von Zimtzucker am 09.12.2018 | 15:52:12 Uhr
Liebe scip,

ich danke dir so sehr, dass du dir nach all der Zeit trotzdem die Mühe machst, mir eine Rückmeldung zu hinterlassen und mich damit auch noch dermaßen zu motivieren. Ich freue mich so sehr, dass ich dir eine Freude mit meinem Geschreibsel machen kann! Da krieg ich gleich dreifache Lust auf das Schreiben, wenn ich so ein Feedback bekomme. Danke dir wirklich herzlichst. :)

Du hast recht, Schreiben ist Arbeit. Ich will immer mein Bestes hineinstecken. In den letzten Monaten hat's nicht so gut geklappt, aber mir liegt dennoch etwas an "Blaues Blut". Es entspannt mich gerade wieder, mich daran zu setzen. Es sind schon einige Kapitel im Voraus fertiggestellt - wenn es sich also mit dem Schreiben nicht ausgeht, sollte das Updaten wenigstens funktionieren.

Schön, dass dir der Twist gefallen hat! Die kommenden Kapitel von Teil 1 haben mir am meisten Spaß gemacht. Ich hoffe, sie machen auch genauso Spaß beim Lesen. Und Link schlussendlich zurückzuholen, hat mir auch riesigen Spaß gemacht. Ein bisschen der Moment, auf den man wartet, nicht? Aber dazu kommen wir ja noch.

Ich hab mir übrigens endlich BotW zugelegt und mich direkt darin verliebt. Tolles Spiel. Kann es gar nicht erwarten, es zu beenden. Und dann mache ich mich endlich an "Stille Wasser sind tief". Ich freue mich schon darauf! :)

Liebste Grüße
Zimtzucker
scip (anonymer Benutzer)
24.05.2018 | 18:18 Uhr
zu Kapitel 5
Also dieser Ganondorf .
Ich stelle mir da einen bronzefarbenen Jason Mamoa vor. Der mit Zelda diese einnehmenden Gespräche führt. Dreckig. Auf dem Boden. Fast ohne Kleidung.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht deine Absicht ist. Aber ich komme ganz schön ins Schwitzen :)

Die Geschichte entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, als ich anfangs gedacht hätte. Weil du dein Versprechen aus der Inhaltsangabe auch wirklich hältst. Ich finde das enorm stark. Plot mit einer tieferen Botschaft zu verknüpfen, oder zumindest Anregungn hineinzuweben. Die Rolle der Frau - Frauenbilder.
Aber ohne eine klischeehafte mittelalterliche Welt zu nehmen, um daran auf typische Weise zu zeigen, wie viel sich doch seit dem geändert hat und wie gut es der Frau im Allgemeinen heute geht.

Ich finde es liest sich eigentlich sehr zeitlos.
Und Zelda verkörpert weder den schwachen, noch den starken, emanzipierten Pol. Dadurch bleibt das Ganze interessant.

Ich bin wirklich super gespannt wie es weiter geht. Wie es sich mit dieser Heirat verhält, wie sie sich in den nächsten Jahren entwickelt. Oder, wenn du dich dazu entscheidest einen Zeitsprung vorzunehmen, wie eine ältere Zelda handeln wird.
Denn ich gehe davon aus, dass sich die Geschichte über einen längeren Zeitraum ziehen wird, also was die erzählte Zeit angeht.

Ich freu mich sehr darauf!

Antwort von Zimtzucker am 30.11.2018 | 12:18:45 Uhr
Hallo, liebe scip!

Jason Mamoa ... Oha, ganz ehrlich, das ist passend. So ein Ganondorf, der eine Niederlage erlitten hat und trotzdem mit aller Macht versucht, den letzten Rest seines Stolzes zu bewahren, hat ja auch was. Auf jeden Fall. Danke für das mentale Bild :)
Mein Ziel war eine leicht politische Richtung, ohne aber Zeldas Entwicklung in einem mittelalterlichen Kontext aus den Augen zu verlieren. Das sticht, glaub ich, vor allem jetzt im ersten Teil heraus (und wird erst im dritten Teil wieder eine richtig bedeutende Rolle spielen, denke ich). Aber ich bin sehr froh, dass dir das auffällt. Und dass ich mich an dieses Grundthema irgendwie halten kann. Das gelingt mir auch nicht immer. Vor lauter Charakterisierung verliere ich oft meine Message aus den Augen ...
Zwischen den einzelnen Teilen wird es Zeitsprünge geben. Teil 1 und 2 wird der größte Zeitsprung teilen, also hast du damit auf jeden Fall recht. Ich habe dir ja bereits eine Romanze versprochen - die wird noch kommen ... (Wenn auch sehr verspätet. Ich hoffe, die Uni frisst mich nicht schon wieder auf.)

Hoffentlich bis bald und alles Liebe!
Zimtzucker
19.05.2018 | 16:49 Uhr
zu Kapitel 5
Hallo!

Wow, einfach Wow! Absolut fesselnde Geschichte bisher. Ganondorf auf diese Weise zu sehen, hat irgendwie Biss. Wirklich ganz wunderbar geschrieben, nachvollziehbar und ausgefeilt. Tja, da mir einfach nicht mehr einfallen will, außer noch mehr Lob, lasse ich Dir ein solches da, und freue mich schlicht auf Dein nächstes Kapitel!

LG
Alex

Antwort von Zimtzucker am 30.11.2018 | 12:12:43 Uhr
Hey, Dorian!

Vielen Dank für dein Review, das Lob freut mich total! Ich mag diesen Ganondorf auch sehr gerne, wie ich schon öfters in Review-Antworten erwähnt habe. Mal sehen, was mit ihm noch passieren wird ...

Alles Liebe
Zimtzucker
12.05.2018 | 10:47 Uhr
zu Kapitel 5
Was für eine Geschichte, ich finde die Idee es nach Oot spielen zu lassen genial :) Dein Schreibstil auch toll und das is neben scip Geschichte wo ich immer ungeduldig auf neue Kapitel warte ^^
Du gibst Ganodorf auch einen nachvollziehbaren Charakter, im Spiel war er einfach böse aber hier kann man verstehen warum er den König stützen wollte auch wenn es der falsche Weg war.
Ich bin gespannt wie es weiter geht und vorallem wann Link wieder auftaucht.

Lg Floeffy

Antwort von Zimtzucker am 30.11.2018 | 12:11:18 Uhr
Hey, Floeffy!

Vielen lieben Dank für dein Review! Leider hab ich dich jetzt etwas länger warten lassen, aber ich bemüh mich, wieder etwas regelmäßiger zu updaten. :)
Ich hab mich mit meiner Version von Ganondorf auch ziemlich angefreundet im Laufe dieser FF. Er hat mir sogar etwas leidgetan ... Er hat einfach sehr viel Potenzial. Vielleicht schreibe ich mal eine FF mit ihm als Protagonisten, warum nicht?
Auf Link müssen wir nur ein Weilchen warten, aber er ist bald wieder dabei.

Alles Liebe
Zimtzucker
14.04.2018 | 21:49 Uhr
zu Kapitel 4
Hallo Zimtzucker!
So, ich bin auch endlich aus dem stressigen Skiurlaub zurück und gleich wieder im Stress bei einem Umzug... Toll, oder? Stress, Stress, Stress...

Manchmal möchte ich gerne in Deine Geschichten reinspringen und Charaktere daran hindern, etwas (nicht) zu tun. In dem Fall würde ich nur zu gerne verhindern, dass Zelda diesen bescheuerten Schnösel heiraten muss, mit dem sie auch noch verwandt ist. Fällt sowas nicht eigentlich unter Inszest? *blättert im deutschen Gesetzbuch* Nee, schade, aber in unserem schönen Bayern darf man Verwandte bis zum fünften, in der Politik bis zum siebten Verwandschaftsgrad nicht selbst einstellen. Unter bestimmten Umständen zumindest, gilt nicht für Unternehmen, sondern nur für Beamte, weil da viel betrogen worden ist. Glaube ich zumindest, ich müsste es genauer nachlesen.
Von den Gewohnheiten des europäischen Adels war ich nie ein Fan. Und von der Rolle der Frau schon gar nicht. Hmpf. Soll Zelda es halt machen wie Katharina die Große, das traue ich ihr sogar zu und bei dem Mistkerl (so kommt der Typ namens Kapin mir jedenfalls vor) wäre das wohl besser so. Bring eine Schar Männer hinter Dich und behandle sie gut, dann tun sie alles, was Du willst und Du darfst Dich auf den Zarenthron setzen... Ganz ehrlich? Manche Leute sagen, sie hätte das nur durch nicht jugendfreie Sachen geschafft. Aber ich denke schon, dass es mehr war als nur das. Sie hatte den ein oder anderen Liebhaber, das auf jeden Fall, aber sie kannte die richtigen Leute und sie wusste, wie sie das Volk hinter sich bringt. Den Beinamen "Die Große" hat man ihr auch nicht umsonst verpasst.
... Ach, ich frage mich gerade um Zeldas Willen , warum sie nicht eine Queen Elizabeth I. sein kann, die sich einfach entschieden hat, gar niemanden zu heiraten. Ich hoffe ehrlich, dass es nicht dazu kommt. Vierzehn ist zu jung zum Heiraten, aber gut. Wenigstens gibt es ein Mindestalter und man hält sich auch dran. Und wenigstens ist es nicht zwölf Jahre.
... Ich frage mich, was aus Link und ihr wird... Viele dichten den beiden ja eine Beziehung an. Die Version, die ich neulich gelesen habe, in der die beiden sich regelmäßig heimlich treffen, ist mir irgendwie die Liebste. OoT-Link und OoT-Zelda kann ich persönlich mir in einer offenen Beziehung nur sehr schwer vorstellen muss ich gestehen. Auch, wenn das so in einer FF steht, die in der Child Timeline spielt... Ich finde es schwer. Es passt nicht in mein Bild, das ich von den beiden habe, nicht in das Bild, das ich von der OoT-Welt habe. Während ich bei Skyward Sword oder BotW kein Problem damit hätte. Aber da hat man dann schon ein Problem. In beiden Teilen existiert Hyrule nämlich nicht (mehr), zumindest nicht in der Form, in der es in OoT existiert. Aber eine heimliche Liebschaft? Das haut hin. Ich fände es sogar interessant. Merke, ich sollte da dringend mal was drüber schreiben, wenn mir etwas einfällt.
Übrigens mochte ich es sehr, wie Du den Adel dargestellt hast. Lebensnah und es gibt auch einen Ausreißer - irgendwie habe ich das Gefühl, dass er in persona oder auch sonst noch eine Rolle spielen wird. Nicht nur in Zeldas Wunsch, aus Liebe heiraten zu dürfen.

Puh... Ich muss noch Kartons packen. Tut mir leid, dass es so kurz und einseitig geworden ist...
Ich freue mich auf weitere Kapitel!
Alles Liebe,
Painted Lady

Antwort von Zimtzucker am 11.05.2018 | 21:50:57 Uhr
Hallo, Painted Lady!
Ich hoffe, der Umzug war nicht allzu anstrengend und dass es dir gutgeht! Ich schulde dir ja noch eine Mail-Antwort. Meine ganze Schreibmotivation ist für meine Bachelor-Arbeit draufgegangen, es tut mir leid … Ich freu mich schon auf die Ferien.

Ich muss ehrlich sein, ich war fest davon überzeugt, dass die Heirat zwischen Cousin und Cousine gar nicht erlaubt ist. Aha, falsch gedacht. Im Mittelalter war es ja eher Brauch, das Adel zusammenzuhalten. Man siehe allein zum Parzival, da ist überhaupt jeder mit jedem verwandt. Die Kirche hat aber versucht, zu starke Familienbindungen nicht zuzulassen, also ein Verbot für die Heirat bei enger Blutsverwandtschaft. Da müsste ich mich mal mehr einlesen, ganz interessantes Thema. Und das wusste ich auch nicht mit dem Einstellen. Ist ja schön, bei uns ist Vitamin B alles! Aber vielleicht gilt das auch nur auf dem Papier, das Verbot. Ist ja leider oft so.
Oh ja, Katharina die Große ist mal ein Vorbild, wenn auch etwas verstörend. Zenobia würde mir da auch einfallen. Ein paar Herrscherinnen gab es ja trotzdem! Ohne genug Verstand und ein Händchen dafür, Leute auf ihre Seite zu bringen, hätten sie es niemals so weit geschafft, du hast recht.
Ich musste wegen des Mindestalters echt lange recherchieren. Das Mittelalter war gar nicht mal so grausam, wenn es um das Alter ging. 14 ist schon fast ungewöhnlich, die Mädchen waren meistens noch älter. Und in den besten Fällen war das Ganze noch freiwillig. Äh, ja. Zelda hat den Luxus jedenfalls nicht. Wäre sie männlich, hätte sie vielleicht noch die Möglichkeit, bis zu ihrer Reife von jemandem vertreten zu werden …
Ich kann dir gleich sagen, das Treffen mit Link kann noch dauern. Und ich muss dir auch sagen, dass die zwei für mich auch ein Herz und eine Seele sind. Die Idee, sie treffen sich regelmäßig, ist ja mal süß! OoT-Zelda ist mir ein bisschen zu direkt, um Link nur als Liebhaber zu haben und daneben einen Ehemann beglücken zu müssen, denk ich. (Ich hatte sogar vor dieser FF eine sehr, sehr ähnliche Idee, daraus einen Konflikt zu machen …) Skyward Sword kannst du dir als offene Beziehung vorstellen? Für mich persönlich sind ihre angedeuteten Gefühle in SS die reinsten und pursten in allen TLoZ-Spielen. Die hätten doch sicher nur Augen füreinander! Für BoTW klingt das aber interessant, auch wenn ich zu den Charakterisierungen natürlich nichts sagen kann.
Gute Überlegung, dass der Adel noch eine Rolle spielen wird …

Danke dir für dein Review! Ich hoffe, ich komme auch bald dazu, bei dir weiterzulesen!
Alles Liebe
Zimtzucker
scip (anonymer Benutzer)
29.03.2018 | 12:56 Uhr
zu Kapitel 4
Also, in diesem Kapitel gab es so viel, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Ich war erschrocken über Zeldas Verlobung, über den Kommentar zu ihrer Mutter und einer eventuellen Beziehung zu Impah. Generell über die ganze Bagage. Aber so schockierend es auch war, so gut inszeniert war es auch. Sonst hätte ich es schließlich nicht so erschreckend empfinden können.
Nun hoffe ich auf eine romantische Rettungsaktion, aber ich habe das vage, grummelige Gefühl im Bauch, dass das noch ziemlich dramatisch werden wird.

Ich wäre vollkommen unfähig all das zu vereinen. Royale Integrität dem Volk gegenüber. Psychologie der Massen. Die Religionsfrage. Und dabei die Charakterisierung der Figuren nicht zu kurz kommen zu lassen.
Also, du hast die Gabe wirklich sinnvollen Inhalt zu schaffen. Und das in einer Kürze, die sich nicht kurz liest. Aber so auf den Punkt gebracht, da bekomm ich eine Gänsehaut.
Das Bild der mittelalterlichen Welt, die du malst, ist erstaunlich real. Sie hat weniger von der magisch durchflochtenen, kindlich naiven Welt der Spiele. Sondern mehr von der Andersartigkeit, die sehr viel realistischer ist. Sie ist nicht hoffnungsvoll und bunt. Sondern hart. Und das clasht so plötzlich mit dem Eindruck den man durch die Spiele hat, dass es mich ein wenig taumelnd hinterlässt. Auf eine gute Art. Hier wird Zeld mit 14 Jahren verheiratet, an ein enges Mitglied ihrer Familie. Und sie hat keine Möglichkeit sich dem zu erwehren.

Ich möchte mich gar nicht in den Details verlieren und irgendwelche Interpretationen anstellen. Ich finds wunderbar. Da gibt es nicht hinzuzufügen.

Antwort von Zimtzucker am 11.05.2018 | 21:21:48 Uhr
Hallo, scip,

es freut mich, dass dich das letzte Kapitel mitreißen konnte. Ich wollte damit auch erschrecken, aber ich glaube, das ist sowieso ersichtlich. Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich meinen Plan wirklich durchziehen wollte. Aber es war mein Ziel, wie du sagst, ein wenig harsche Realität walten zu lassen. Ich mag die Zelda-Spiele, insbesondere Twilight Princess, für ihre teilweise grimmigen Andeutungen. Da ist viel Magie, natürlich, aber ich finde es faszinierend, wie viel Magie auch in den uns bekannten Mittelalter-Geschichten liegt. Magische Waffen, die Kraft des Erbes, die Kraft Gottes … Auf eine Weise finde ich die Zelda-Spiele faszinierend, denn sie schaffen es, Vorstellungen des Mittelalters mit einer noch magischeren Fantasiewelt zu verweben.
Jedenfalls, ich wollte ein bisschen ruppig mit meinem Inhalt sein. Ich bin froh, dass es dich nicht abschreckt. Danke dir für dein aufbauendes Lob! Und für Interpretationen bin ich immer offen. Egal ob sie sich mit meiner decken oder völlig abweichen. Falls du etwas loswerden willst, dann immer her damit. Ich freue mich.

Danke dir so sehr für dein Review!
Alles Liebe
Zimtzucker
13.03.2018 | 22:49 Uhr
zu Kapitel 3
Hallöchen Zimtzucker :D
Wieder mal ein tolles Kapitel, das Du hier abgeliefert hast :3

Zuerst mal muss ich hier mit was aufräumen xD Das kannst Du allerdings nicht wissen und ich finde es deswegen völlig in Ordnung. Gerudo-Frauen suchen sich auf regulärer Basis hylianische Männer - zumindest tun sie das in Breath of the Wild. Sieht man an zwei Stellen im Spiel, an diesem komischen Liebesteich der ausschaut wie ein Herz und in Taburasa. Da wird sogar geheiratet und die Szene ist... Wirklich symbolisch für das geheime Ende, das, wenn man die Szene kennt, plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommt.
Das mag genetisch nicht wirklich logisch sein, aber hey... Es ist Fantasy, da geht einiges. Das kann auch einfach irgendeine "Gerudo-Magie" sein, da es bei ihnen ja keine Männer bis auf Ganondorf gibt. Andererseits... Gab es nicht die Theorie, dass Malons Mutter eine Gerudo war? Gibt ja eh etliche Theorien darüber, wie OoT und TP zusammenhängen, gerade seit mit der Hyrule Historia praktisch canon ist, dass TP-Link der Sohn von OoT-Link ist, wenn ich das richtig verstanden habe... Man könnte jetzt auch noch eine Geschwister-Theorie aufstellen, aber die würde genetisch auch nicht so ganz hinhauen, weil sowohl TP-Link als auch TP-Zelda braune Haare haben, alle Zeldas voneinander abstammen und wenn TP-Link auch der Sohn von OoT-Zelda wäre, dann wäre das genetisch unlogisch. Es seidenn, beide sind Mutanten... Also, ich habe gerade eine Idee für einen Oneshot xD
So viel dazu xD

Uff, der Traditions- und Gesellschaftskonflikt... Fängt bei Mode an, hört bei Tischmanieren auf...
Es ist schwer, mit den Traditionen zu brechen. Ich habe lange im "schönen" Bayern gelebt und glaub' mir, es ist weniger schön, wenn es zu Traditionen kommt. Ist zwar auch ein bisschen von der Gegend abhängig, in der man sich bewegt, aber je weiter südlich, desto "schlimmer" wird es damit. Und damit meine ich nicht nur die Redensart, die ist schon teils... Naja, die Leute sind eigen, wenn es um ihren Dialekt geht. Ich spreche Hochdeutsch, da ich im Norden aufgewachsen bin. Das bedeutet, meine Redensart klingt wesentlich härter und grammatikalisch korrekter als die der meisten Bayern. Ohne hier über sie herzuziehen, aber wenn es um Traditionen geht, sind die schrecklich verbissen (und als Frau bist du gerade in Oberbayern meistens eher ein Nichts... Sind sehr konservativ da unten). Und weißt Du, wo mir das noch aufgefallen ist? In der Familie. Traditionell haben bei uns alle studiert, nur ich habe irgendwie keine Lust. Das ist auch nicht unbedingt akzeptiert.
Dass Ganondorf solche Dinge anspricht, macht ihn nicht nur zu einem tiefgründigeren Bösewicht als den Besensitel von nebenan (oder das Original aus OoT xD), sondern lässt mich auch vermuten, dass er Zelda irgendwie manipulieren will... Dass er die Okarina will, ist klar. Aber ich habe den leisen Verdacht, dass es um noch etwas anderes geht, wenn ich ehrlich sein soll... Macht das Ganze irgendwie noch spannender!!

Thies' Name erinnert mich irgendwie an den Sprecher der Postillon-Nachrichten im Radio ("Mein Name tut eigentlich nichts zur Sache, lautet aber nach wie vor Thies Neubert")...
Die Welt ist ungerecht. Das war schon immer so, das wird auch immer so sein, denke ich... Der Tod von Zeldas Vater kam irgendwie überraschend, muss ich gestehen. Aber er hat richtig gehandelt, als er Impa sagte, dass sie Ganondorf nicht töten solle, denn er wäre ansonsten nicht besser gewesen. Von demher... Irgendwie hat er auf moralischer Ebene weise gehandelt. Ob das Ganze Konsequenzen nach sich zieht, werden wir dann wohl noch sehen müssen, wenn es weitergeht, worauf ich mich schon sehr freue. Auch, wie Zelda nun mit dem ganzen umgeht, denn im Grunde ist sie immer noch Thronfolgerin. Aber eigentlich doch viel zu jung zum Herrschen...

Insgesamt ein tolles Kapitel! Ich kann es wirklich kaum erwarten, weiter zu lesen...
Und ich kann Freitag kaum erwarten, weil ich dann meine beste Beschreibung bisher (finde ich) posten kann. Höhö...
Alles Liebe,
Painted Lady

Antwort von Zimtzucker am 26.03.2018 | 15:59:46 Uhr
Hey, Painted Lady!

Entschuldige erst einmal die späte Antwort, aber ich bin mit Fieber im Bett gelegen. Keine Ahnung, was bei uns gerade umgeht – mein ganzer Freundeskreis hat sich da mit etwas angesteckt …

Ich habe tatsächlich den BotW-Canon für die Gerudo einfach aus dem Fenster gehauen. Da gibt's mir insgesamt eh zu viele Ungereimtheiten, und die Thematik mit »Halbblut« finde ich immer interessant. Dass Hylianer sich körperlich von Menschen unterscheiden, passt da nur mehr besser. Rassismus et cetera, et cetera … Aber ich bin eh froh, dass man sich in BotW mehr mit den Gerudo beschäftigt hat. Die kriegen zu wenig Liebe.
Malons Mutter eine Gerudo? Haha, solche Gerüchte sind echt nur mehr amüsant. Nur weil sie rote Haare hat? Na, sicher. Aber ich glaube noch immer nicht (wie ich in der letzten Antwort begründet habe), dass TP- und OoT-Link blutsverwandt sind. Und ich glaube auch, man kann die Hyrule Hystoria getrost aus dem Fenster werfen. Nintendo kennt sich da drin selbst nicht aus. Das ist ja auch das Schöne daran – als AutorIn darf man interpretieren und Verbindungen sehen, wo man auch will, ohne jegliche Grenzen. ist ja auch was.
Link als Mutant? Oh je … Aber warum nicht?

Oh, du redest gerade mit einer Österreicherin. Wir sind Bayern im Großformat. Ich bin ehrlich, auch ich bin ein Traditionsmensch, was das betrifft. Und ich stamme auch aus dem tiefsten Süden – für den Rest Österreichs sind wir die größten Bauern. Ich find das eh witzig, aber ich versteh auch deine Bedenken. Zum Thema Sprache: jaja, Dialekt. Ist bei den ÖsterreicherInnen auch der gesamte Stolz. Bei uns wirst du kein Standarddeutsch hören, und wenn, dann gibt es immer ganz bestimmte Gründe dafür. Aber das ist halt so. Sprache ist ein Symbol der Zugehörigkeit.
Na ja, ad Ganondorf: du liegst gar nicht so falsch damit, dass es ihm auch um andere Dinge geht. Mal sehen!

Oh, Thieß Neubert kenne ich gar nicht. Witzig. Den Namen habe ich von einem sehr alten Prosa-Stück von mir, das hätte der Name des Protagonisten sein sollen. Da hatte ich gerade so die Phase mit den kompliziertesten, sinnlosesten Namen. Die Protagonistin sollte Charén heißen, aber bitte mit Akzent, natürlich, damit es ja fremdartig aussieht …
Konsequenzen wird es sicher geben. Zeldas Vater war kein schlechter Monarch, aber na ja, es hat ihn den Kopf gekostet, nicht auf seine Tochter zu hören. Ganondorf wird sicher nicht glimpflich davonkommen. Und du hast vollkommen recht: Zelda ist noch viel zu jung zum Herrschen. Da sprichst du direkt die nächsten Plotpunkte an.

Danke dir für dein Review! Ich setz mich bald wieder an deine FF ran. Mein Fieber hat mir da echt reingehauen, ich musste zu viele Dinge gerade nachholen. Freu mich aber schon auf deine neuesten Kapis. Gib mir nur ein wenig Zeit!
Alles Liebe
Zimtzucker
scip (anonymer Benutzer)
11.03.2018 | 17:32 Uhr
zu Kapitel 3
Ich weiß auch nicht, wieso ich so überrascht war von dem Angriff.
Es hat sich ja, rückblickend, abgezeichnet. Wahrscheinlich habe ich gehofft, es würde einfach immer so weiter gehen. Ganondorf beugt sich drohend über Zelda, säuselt süße Worte, die beinahe jeden täuschen können. Naja, ich hab es einfach zu sehr genossen.
Ich bin absolut überrascht, wie Zelda sich dem erwehren kann :) Ich ertappe mich dabei, wie mich ihre Antworten irritieren.
Das ist wirklich große Kunst.

Der Angriff selbst war so dynamisch. Und schnell. Und emotional. Ich habe mit Zelda nach Luft geschnappt. War panisch und hektisch beim Lesen, genauso wie die Szene, die du beschrieben hast. Wundervoll!

Ich muss ehrlich sagen, ich bin involvierter in das Schreiben selbst, als in die Geschichte. Was nicht bedeutet, dass die irgendwie langweilig, schwer nachzuvollziehen, oder in irgendeiner Art und Weise Kritik verdient. Ich kann nur sagen, dass es mir, selbst wenn es so wäre, vollkommen egal wäre. Ich lese, weil mich die Worte an sich fesseln. Ihre Abfolge und die Art, wie sie mich emotional an den Bildschirm binden.
Selbst in dem schlichten Absatz, in dem es um Links Verschwinden mit der Okarina geht. Das war einfach nur wunderbar zu lesen. Mir fehlen da ziemlich die Worte. Es klingt ein wenig lächerlich, das so zu schreiben.
Aber schlicht gesagt: mir gefällt es einfach unglaublich gut. Und du hast nen totalen Storyvorschuss. Was bedeutet, du kannst ziemlichen Mist bauen, so lange du so schreibst, wie du schreibst. Ich würde es trotzdem lesen.

Dass du aber ein wenig mehr Romanze planst, ist großartig. Ich freue mich total darauf. Es gefällt mir aber, deine Zelda kennen zu lernen. Deine Impah. Dein Hyrule. Die Zeit, in der du die Geschichte spielen lässt. Ich liebe Ganondorf und seine intensive Art und hoffe inständlich, dass er nicht tot ist. Aber ich gehe nicht davon aus :)
Es riecht einfach nur total nach unendlich viel Potential.

Außerdem bist du die Königin der Kommata. Arbeitest du ohne Beta? Also, Hut ab. Ich bin nicht der aufmerksamste Fehlerteufel. Aber bei so einem elaborierten Schreibstil stören Kommafehler oft den Lesefluss. Nicht so hier. Was auch daran liegt, dass du sehr wohl weißt, wann ein Satz zu voll ist.
Ach, es ist einfach schön.
Wie wunderbar, dass du angefangen hast das hier zu schreiben.
Danke

<3

Antwort von Zimtzucker am 26.03.2018 | 15:47:27 Uhr
Hallo, scip!

Der Angriff kam etwas plötzlich, das muss ich zugeben. Aber du hast recht, es konnte nicht ewig so Friede-Freude-Eierkuchen weitergehen. Zelda lässt sich nicht gerne etwas sagen – sie ist ein Sturkopf. Das ist auch stark von der Aussage inspiriert, sie wäre in OoT ein Tomboy. Ich wollte das so gut wie möglich einarbeiten.
Um Ganondorf tut's mir allerdings auch sehr leid …

Danke dir vielmals für dein Lob. Ich war wirklich erstaunt, dass du das so empfindest – ich selbst finde meinen Schreibstil etwas banal und vereinfacht. Dass er trotzdem fesseln kann, freut mich einfach umso mehr. Und motiviert wieder ungemein, ein solches Lob zu hören! Ich danke dir!
Trotz der fehlenden Romanze hat mir der erste Teil wirklich Spaß bereitet, muss ich sagen. Auch ich habe damit das OoT-Hyrule besser kennenlernen dürfen und ein bisschen was von meinem eigenen Mittelalter-Wissen eingestreut. Ich freue mich aber auch darauf, die Kapitel posten zu können, in denen Link eine aktive Rolle einnimmt. Das dauert nur mehr ein kleines Weilchen.

Oh, und danke für das Lob bezüglich der Kommata! Es klingt komisch, aber ich mag Kommas total, daher freut mich das echt. (Und als angehende Deutsch-Lehrerin habe ich halt einen Drang zur Fehlersuche. :) ) Ich habe die Angewohnheit, bei jedem Zweifelsfall zu recherchieren, bis ich mir hundertprozentig sicher bin. Und ich arbeite ohne Beta – meine komischen Arbeitsweisen würde ich niemandem antun wollen.

Ich danke dir nochmals für dein Review und hoffe, es gefällt dir auch weiterhin!
Alles Liebe
Zimtzucker
09.03.2018 | 22:07 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Zimtzucker,
so, da bin ich wieder :) Hat auch lange genug gedauert, schätze ich...

Ich persönlich finde es schwer, Bösewichte zu schreiben. Mir persönlich geraten sie entweder zu flach ("Ich bin böse, weil ich böse bin") oder sie geraten mir zu lächerlich ("Wo ist mein Orchester, du doofe Autorin!"). Ich denke, das Problem ist Folgendes: man will ja, dass ein Bösewicht böse ist - aber gleichzeitig sind auch die Bösewichte (Calamity Ganon aus BotW und Demise aus Skyward Sword) eben auch "nur" Menschen, demnach muss man ihnen einen Grund für ihre Taten geben und ihnen auch noch einen Charakter verpassen. Ich denke, das ist der Punkt, wo Bösewichte sehr schnell lächerlich werden - weil viele Autoren, mich eingeschlossen, sie als so derartig egoistisch darstellen, dass sie wie Kleinkinder wirken. Das setzt sich dann so stark im eigenen Kopf fest, dass noch mehr solche "Ausreißer" folgen, etwa schmollende Bösewichte oder kleinkindliche Wutanfälle.
Ich persönlich habe das, weil ich endlich mal einen ernstzunehmenden Bösewicht wollte, dadurch gelöst, dass ich - nein, keine Hintergrundgeschichte geschrieben habe, das habe ich nämlich schon vorher gemacht. Ich habe es so gelöst, dass es einen Konflikt zwischen Bösewicht und einer Figur gibt, die nicht der Protagonist ist, aber für die Hintergrundgeschichte des Bösewichts eine große Rolle spielt. Außerdem hatte ich jemanden, an dem ich mich orientieren konnte und zwar eine andere Figur.
Von daher: Hut ab für alle, die Bösewichte gut schreiben können - also auch für Dich, denn Ganondorf ist Dir wirklich gut gelungen :) Mir gefiel irgendwie die Sprache, die Du gewählt hast. Lässt ihn irgendwie fast scheinheilig wirken. Das passt aber auch gut zum OoT-Ganondorf, wie ich finde. Von demher: IC und auch wirklich gut umgesetzt!

Was die Religion angeht: das Thema, das ich in meinen Geschichten regelmäßig anschneide (und in LE bleibt da leider auch niemand von verschont) und immer wieder gerne lese. Es ist ein spannendes Thema, wirklich. Und nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Was ich persönlich halt an Religion kritisiere ist, dass in den meisten Religionen und Strömungen vieles sehr dogmatisch ist. Die Religionen wollen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen, stellen aber stattdessen irgendeine Gottheit, die sich angeblich um die Menschheit sorgt, in den Mittelpunkt. Nun, wenn diese Gottheit wirklich existiert, sollte sie nichts dagegen haben, wenn die Menschen sich selbst in den Mittelpunkt ihrer Religion stellen, oder? Sich um sich sorgen statt darum, ob sie irgendeiner Gottheit so gefallen.
Ich fand es schön, dass Du etwas in diese Richtung eingebaut hast. Genauer gesagt den Kontrast des fast mittelalterlichen Hyrules und von Ganondorf, dessen Ansicht zu der ganzen Sache aus moderner Sicht sogar beinahe vernünftiger wirkt.

Du hast es ja schon in der KB angeteasert, aber Du machst bereits hier deutlich, worum es (auch) geht, nämlich die Rolle der Frau. Ich bin keine Radikalfeministin. Aber Frauen sind in unserer Gesellschaft schon allein dadurch benachteiligt, dass Vaterschaftsurlaub gesellschaftlich nicht gerade geachtet ist. Wenn eine Frau ein Kind hat, dann geht der Vater gefälligst arbeiten. So ist das der gesellschaftliche Standard. Stellt sich die Frage, WER da eigentlich benachteiligt ist, ne?
Auf jeden Fall sehr schön und auch historisch korrekt (soweit man das bei einer Fantasy-Welt eben sein kann - ich liebe historische und gesellschaftliche Anspielungen in FFs!!) - sehr viel mehr als Sachen abschreiben kann die Frau gesellschaftlich nicht tun. Das wurde erst mit dem Barock anders, wo Frauen dann (ironischerweise durch Mätressenwesen) einen höheren politischen Einfluss hatten als nur die Heiratsfrage. Da galt es ja plötzlich als schick, wenn eine Adelige gebildet war - und da hatten sie dann teils eben auch Einfluss auf die Männer (oder haben gleich alleine regiert). Und wie wichtig die waren, sollte an Katharina der Großen, Elisabeth von Russland, Luise von Preußen, Elizabeth I., Madame Pompadour und Kaiserin Theresa deutlich werden. Das waren Frauen, die teilweise einen Staat alleine geführt haben oder sich gegen Männer verbündet haben, die ihrem Ehemann die Krone gestohlen haben oder sich aufs Schlachtfeld gestellt haben und ihren Soldaten Mut gemacht. (hätte Wilhelm der II. so eine kluge Frau gehabt, hätt's keine Weltkriege gegeben!! Wage ich jetzt einfach mal zu mutmaßen)

Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht :)
Favo hast Du auf jeden Fall!!
Alles Liebe,
Painted Lady

Antwort von Zimtzucker am 10.03.2018 | 22:05:52 Uhr
Und nochmals hallo!
Bitte, lass dir Zeit mit Reviews. Besonders jemand wie du, der gerne nützliche und lange Reviews schreibt, braucht eben länger. Ich bin dir viel eher dankbar, dass du dich dafür entschieden hast, etwas zu hinterlassen!

Bösewichte finde ich persönlich auch schwer. Wenn sie böse sind, weil sie böse sind, ist es fad. Aber wenn ich ihnen Motive gebe, mag ich sie plötzlich sehr gerne. Ich hatte in dieser FF mit Ganondorf plötzlich massive Probleme, weil ich ihn so gern hatte und weil ich sein Motiv zu etwas gemacht habe, das ich selbst sehr gut nachvollziehen konnte. Habe überlegt, meine ganzen Pläne für ihn doch umzuhauen, aber das hätte dem Plot nicht gut getan …
Da verstehe ich es irgendwo doch, dass man sie kindischer darstellen will. Vielleicht auch, um sie unsympathischer zu machen? Aber irgendwo haben Bösewichte als »tragische, missverstandene Helden« ja doch etwas. Die wirklich grausamen und unmenschlichen Bösewichte hat man einfach nicht so gern wie einen Charismatiker, dessen Motive irgendwo verständlich sind.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie genau du das in deiner FF gelöst hast. Und ich bin froh, dass du meinen Ganondorf auch magst! Wie gesagt … OoT-Ganondorf hatte viel Potenzial, aber das Spiel hat sich ja das Recht vorbehalten, den/die SpielerIn selbst interpretieren zu lassen.

Religion ist einfach ein spannendes Thema. Aber um deine Argumentation herauszufordern: ich gelange immer mehr zu der Überzeugung, dass die moderne Religion die (Natur-)Wissenschaft ist. Vergleiche es nur: wir können alles durch die Wissenschaft erklären, und wenn es noch nicht durch die Wissenschaft erklärt wurde, wird es noch durch sie erklärt werden. Klingt bekannt? Wir haben uns mit der Wissenschaft schon in den Mittelpunkt gestellt. Wir sind die Götter, die erklären und wissen. Wir sind die Götter, die Leben erschaffen wollen, indem wir die Technik an ihre Grenzen treiben. Na ja, ganz nach Nietzsche, oder? Gott ist bereits tot.
Was ich hier auch bisschen verarbeiten wollte, war mittelalterliche Philosophie. Unheimlich spannend. Kann ich jedem ans Herz legen. Das Mittelalter ist gar nicht so dermaßen hintergeblieben, wie gern behauptet wird. Deswegen auch die Anspielung auf Anselm von Canterbury … Genialer Typ … Das Mittelalter hat echt geniale Denker hervorgebracht.
Ganondorf versteht die hylianische Religion nicht wirklich. Er ist von seinem Volk nur eine Göttin gewohnt – und meiner Meinung nach sind Gerudo nicht sonderlich religiös. Aber das wird noch später thematisiert werden.

Oh, man merkt's wohl, aber auch die Gender-Thematik geht mir nahe. Ja, ich wollte mit dieser FF wohl vieles verarbeiten … Fragen, die in Richtung politisches und gendergerechtes Umdenken gehen. Aber das wird erst sehr viel später eine Rolle spielen. Auch wenn ich es super finde, dass ich diese Thematik schon rüberbringen konnte.
Nur eine Sache – das Schreiben war im Mittelalter sehr geachtet. Haben eigentlich bloß Mönche gemacht, v.a. das Abschreiben. Und eben Nonnen. Schreiben konnte sonst nur das Adel, aber manchmal auch das weibliche Adel. Ist nicht so, als wäre das Abschreiben nur Arbeit der Frauen gewesen. Literarisches Schreiben gab es in unserem heutigen Sinne ja erst mit Gutenberg.
Aber ja, Frauen in wichtigen politischen Positionen in der Geschichte haben mich schon immer interessiert. Du scheinst dich echt damit auszukennen! Ich müsste mich mal historisch mehr in die Thematik einlesen. Kenne mich dort nur so ungefähr aus, obwohl es so interessant ist.

Danke für deine ausführlichen Reviews! Hat mich so gefreut, sie zu lesen – und freut mich noch mehr, wenn es dir gefallen hat! Wir lesen bestimmt bald wieder voneinander :)
Alles Liebe!
Zimtzucker
07.03.2018 | 21:44 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Zimtzucker!
Wie versprochen kommt hier meine Meinung zu Blaues Blut :) Und ich entschuldige mich schon mal für sämtlichen Tippfehler, aber wenn man eine Geschichte über Green und Blue im Pokémon-Fandom geschrieben hat, dann passiert bei "Blut" naturgemäß ein ganz bestimmter Tippfehler xD

Ich habe OoT ja leider noch nicht ganz durch (aber die Grafiken sind auf dem 3DS einfach nur drollig!), aber war nicht im Abspann genau die Szene, als Link zu Zelda kam um ihr zu sagen, was noch alles passieren wird?
Die Frage, ob er sich in Majora's Mask erinnert, finde ich eigentlich ziemlich spannend. Gerade in Anbetracht dessen, dass er in Twilight Princess (wurde ja durch die Hyrule Historia bestätigt - genauso die Tatsache, dass TP-Link der Sohn von OoT-Link ist, was ihn im Falle einer Romanze mit Zelda zum Bruder von Zelda in Twilight Princess machen würde) ja kurzzeitig von den Toten auferstanden ist und Link die ganzen Schwerttechniken beibringt.
Eine Szene, die ich persönlich sehr gut fand, war die, in der Navi Link sagt, er soll ihr nachsprechen, weil er so vollkommen verwirrt war. Aus einem ganz bestimmten Grund: es wäre witzig gewesen, wenn es nicht so verdammt ernst wäre. Und ich persönlich bewundere jeden, der das so hinbekommt.
Dass Navis Existenz ausgelöscht wird, würde ich dem Fakt zuschreiben, dass sie den Lauf der Dinge verändert hat. Theoretisch geht das ja gar nicht. Aber dadurch hat sie ein Zeitparadoxon geschaffen und kann eben nicht weiter existieren, das wäre meine Vermutung. Link kann einem schon leid tun. Er musste jahrelang auf seine Fee warten und dann so etwas. Schätze mal, aus dem Grund hat er auch in Termina den ganzen Mist mitgemacht...
Salias Okarina fand ich schön eingebaut. Ich habe mich in OoT bisher immer gefragt, wo die bitte hingekommen ist.
Hast Du Dir das Kokiri-Versprechen eigentlich ausgedacht oder nicht? Bisher kam das in OoT irgendwie nicht vor...

Insgesamt: etwas, das ich auf jeden Fall weiterlesen und noch genauer kommentieren möchte!
Alles Liebe,
Painted Lady

Antwort von Zimtzucker am 10.03.2018 | 21:43:16 Uhr
Hallo, Painted Lady!

Oh, es freut mich sehr, dass du hier hineinschaust! Und keine Sorge, den Vertipper würde ich dann sehr gut nachvollziehen können :)

Auf dem 3DS sieht OoT echt drollig aus. Ich war etwas irritiert beim Spielen, weil Links Gesicht plötzlich so normal ausgesehen hat! Jedenfalls, ja, die Endszene von OoT ist sehr offen gehalten. Navi verschwindet aus unerklärlichen Gründen und Link tanzt tonlos bei Zelda an. Man kann vermuten, dass sie sich zu beraten beginnen, was sie mit Ganondorf machen sollen? Allerdings wird in MM angedeutet, dass weder Link noch Zelda sich daran erinnern, was in der alternativen Timeline passiert ist.
Ich bin jedenfalls auf der »sie erinnern sich nicht«-Seite, wenn es um diese Frage geht. Aber ich hau die Timeline eh allgemein sehr gern in die Tonne. Die finde ich größtenteils unnötig kompliziert. Ich meine mich aber zu erinnern, dass der Held der Zeit in TP als Links »Vorfahre« bezeichnet wird (auch im Hyrule Historia, aber ich hab's gerade nicht zur Hand). Muss ja nicht unbedingt heißen, dass sie blutsverwandte Vorfahren sind, sondern einfach nur Reinkarnationen. Ich persönlich gehe ja davon aus, dass allein die Zeldas blutsverwandt sind. Die Links sind einfach nur zufällig herausgepickte Personen. Ist aber bloß persönliche Interpretation.

Die Szene war auch etwas humoristisch intendiert. Freut mich, dass du das so aufgenommen hast! Link ist halt sehr jung und hat keine Ahnung, was hier abgeht. Natürlich ist er verwirrt, aber nicht ängstlich genug, sich schweigend zurückzuziehen.
Zu Navi werden noch Erklärungen folgen. Viel später. Derweil spielt Link keine Rolle mehr, der ist Termina retten gegangen. Aber ich finde deine Erklärung sehr plausibel.
Oh ja, Salias Okarina! Salia ist nicht mein Lieblingscharakter, aber mir hat's leidgetan, dass ihre Okarina einfach vom Tisch gefegt wurde …
Nein, das Kokiri-Versprechen ist ausgedacht. Ich dachte mir, wegen dieser kindlichen Art wäre so ein Finger-Einhak-Versprechen ganz süß. Es werden sehr viele kulturelle Details eingebaut werden, die in meinem Kopf entstanden sind. Die vage beschriebenen Völker bieten sich gut dazu an.

Ich danke dir nochmals für dein Review!
scip (anonymer Benutzer)
04.03.2018 | 17:57 Uhr
zu Kapitel 2
Oh... oooooh. Oooh. Also, das war überraschend prickelnd. Also... irgendwie. Ja, Ganondorf ist ein Bösewicht. Aber unter deinen Fingern wird er ein unheimlich charismatischer Bösewicht. Ob das deine Absicht ist oder nicht. Er gefällt mir. Vielleicht wird das nicht lange anhalten. Aber bisher hat er diese verwirrend attraktive Intensität einer Raubkatze. Irgendwie unangenehm, aber gleichzeitig total faszinierend.


Ich bin absolut vernarrt in deinen Schreibstil. Das fließt so wunderbar dahin, ist dynamisch, beschreibungsstark zugleich.

Außerdem gefällt mir der Titel der Geschichte.

Über Impah habe ich herzlich lachen müssen.
"...oh Tyrannin." Das hat mich an die Geschichten von Xanderle erinnert. Darin bekommt Zuko (aus Herr der Elemente) auch ständig solche ironischen Ehrentiteln verpasst "Oh Flammengekrönter" usw. Es hat herrlich ausgedrückt, dass sie Zelda nicht glaubt. Nun, vielleicht ist das auch tatsächlich schwierig.

Ich bin ehrlich. Ich habe Schwierigkeiten Geschichten zu folgen, die nicht zumindest ein kleines bisschen romantische Elemente enthalten. Tut mir leid, ich bin ne Schnulzennudel. Aber für dich würde ich es tun :)

Antwort von Zimtzucker am 05.03.2018 | 22:16:40 Uhr
Nochmals hallo!

Ich bin froh, dass du das erwähnst! Ich habe lange überlegt, was genau ich mit Ganondorf machen will. In OoT ist er ja einfach nur böse, weil er böse ist, und das gefiel mir gar nicht. Was genau mit ihm in dieser FF passiert ist, kann ich gar nicht sagen. Aber ich hatte auch das Gefühl, dass er sehr viel charismatischer rüberkommt, als ich beabsichtigt habe. Hat mich selbst überrascht!

Ich freu mich, dass dir mein Schreibstil gefällt! Das ist ein so großes Kompliment. Danke dir vom ganzen Herzen.
Für den Titel habe ich lange gebraucht. Hatte Dutzende an Arbeitstiteln, die mir allesamt nicht gefallen haben. Schön, wenn ich letztendlich einen guten erwischt habe!

Danke auch für den Autorentipp, bei einer guten FF über Zuko kann ich nicht nein sagen!

Das verstehe ich. Ein bisschen kann ich dich beruhigen: mein Herz schlägt doch für Link und Zelda. Da muss ich meine Absichten gar nicht verheimlichen. Aber der erste Teil wird sich mit Zeldas jungen Jahren befassen und sich etwa über 10 Kapitel erstrecken. Derweil ist Link ja in Termina beschäftigt. Der zweite Teil wird sich darum drehen, wie eine erwachsene Zelda und ein erwachsener Link miteinander umgehen werden, nachdem sie ja ziemlich eigenständige Leben gelebt haben.
Falls dir das aber zu lange dauert, nehme ich dir das natürlich nicht übel. Im Grunde könnte man den ersten Teil auch überspringen … Die Geschehnisse könnte man sich wohl irgendwie zusammenreimen, ohne alles zu lesen.

Noch eine kleine Anmerkung zu deiner FF »Stille Wasser sind tief«. Ich habe leider nie BotW gespielt und vermeide Spoiler so gut wie möglich. Aber glaub mir: ich war schon mehrmals kurz davor, das über Bord zu werfen und einfach reinzulesen. Ich hoffe, ich kann's bald spielen und dir dann auch ein paar Reviews hinterlassen.

Alles Liebe
Zimtzucker
scip (anonymer Benutzer)
04.03.2018 | 17:47 Uhr
zu Kapitel 1
Oh, Zuckerchen.

Du bist doch echt Zucker.
Ich hab grad nach neuen Geschichten Ausschau gehalten und die Kurzbeschreibung gelesen. Sie die formuliert ist, sagt ja schon immer viel aus. Und dann sah ich den Nicknamen.
Und dann las ich meinen Namen im Vorwort :)

Tja, was für eine Macht motivierende Worte haben kann, weiß wohl jeder Schreiber.
Schön dass ich das für dich tun konnte.

Schon für mich!!! Denn du bist wirklich außergewöhnlich talentiert.
Ich bin gespannt wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Ich kenne Ocarina of Time als Spiel selbst nicht. Ich werde es wohl auch nicht spielen, ich bin eher Freund von neuerer Grafik. Aber natürlich sagt der Titel mit etwas, ebenso Navi und die Ocarina selbst. Ein wenig von der Handlung kenne ich.

Mir gefiel der plötzliche Einstieg. Die Panik der Situation als Beiden klar wird, dass sie vergessen. Es las sich unglaublich schön, trotz der Dramatik.

Alles in einem bin ich begeistert vom Einstieg. Und unheimlich gespannt wie es weiter geht.

Antwort von Zimtzucker am 05.03.2018 | 22:05:08 Uhr
Hallo, liebe scip!

Sieh an, und du motivierst mich schon wieder! Vielen, vielen Dank für deine Reviews. Solche Rückmeldungen spornen einen immer an, das kennen wir tatsächlich alle.

Es freut mich, dass dir die FF bis hierhin gefallen hat! Die Idee dazu wollte mir wirklich nicht mehr aus dem Kopf gehen und es ist schon viel zu lange her, dass ich etwas anderes als Kurzgeschichten geschrieben habe.
Schade, dass du OoT nie gespielt hast. Aber ich kann natürlich verstehen, wenn es nicht dein Stil ist. Ganz ehrlich – bei der N64-Version kann ich Links Nase nicht zu lange anstarren, ohne zu lachen. Und BotW sieht einfach sehr viel hübscher aus.
Der Plot von OoT wird aber keine sonderliche Rolle spielen. Du verpasst also nichts. Solange dir die Charaktere halbwegs bekannt sind, wird man gut mitkommen, denke ich.

Nochmal danke für dein Review!